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q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
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Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Erhaltungsbestimmung leicht gemacht | MünzenWoche mit freundlicher Erlaubnis von Barbara Balz / World Money Fair und vom Verband Schweizerischer Berufsnumismatiker Eine hohe Kunst Viele Münzsammler sind sich zu Beginn ihrer Sammlertätigkeit unsicher, wenn es darum geht, die Qualität einer Münze einzuschätzen. Ist das Stück „sehr schön“, „gutes sehr schön“, „fast sehr schön“ oder gar „sehr bis vorzüglich“? Der Variantenreichtum an Münzbeschreibungen in deutschsprachigen Auktionskatalogen scheint schier unbegrenzt. Dies liegt daran, daß die Beschreibung einer Erhaltung zwar ganz genau festgelegten Kriterien folgt, aber – besonders bei Münzen, die von Hand und vor allem mit unterschiedlichen Stempeln geprägt wurden – neben der eigentlichen Erhaltung noch eine ganze Reihe von anderen Gesichtspunkten in die endgültige Erhaltung mit einfließen. Wie sieht zum Beispiel die Oberfläche einer Münze aus? Hat sie eine schöne Patina? Ist sie scharf geprägt und voll zentriert? Oder sind Teile der Darstellung flau und unansehnlich? Ist das Metall korrodiert? All diese Einzelheiten müßten theoretisch zwar genau beschrieben werden, sind aber meist nur wiedergegeben, indem der Katalogautor die eigentliche Erhaltung „sehr schön“ auf „gutes sehr schön“ hochsetzt oder auf „fast sehr schön“ herabsetzt. Jeder kann entscheiden, was ihm wichtig ist Die europäische Form der Erhaltungsbestimmung läßt also dem Individuum und seinen Prioritäten viel Platz. Und sie gibt dem Sammler die Verantwortung, für sich selbst zu definieren, was ihm an einer Münze gefällt, und was ihn stört. Manch einer zieht ein „sehr schön“ vor, wenn das Stück dafür eine feine Patina hat. Ein anderer kauft grundsätzlich keine korrodierten Münzen, auch wenn das Exemplar sonst „gut vorzüglich“ erhalten ist. Der eine mag keinen Doppelschlag, der andere keinen Schrötlingsfehler. Ein dritter sieht nur auf den Stil und bevorzugt eine stilistisch hervorragende Münze in „sehr schön“ gegenüber einer aus einem mißglückten Stempel in „vorzüglich“. Nichtsdestotrotz muß man die Kriterien kennen, die eine Erhaltung festlegen, um dann in einem zweiten Schritt für sich selbst zu entscheiden, ob ein Stück in die eigene Sammlung paßt oder nicht. Der Verband Schweizerischer Berufsnumismatiker hat zu diesem Zweck anhand dreier Münzen aus verschiedenen Epochen die unterschiedlichen Erhaltungen zusammengestellt. Das 20-Rappen-Stück steht für die Münzen, die aus standardisierten, technisch reproduzierten, völlig gleichen Stempeln hergestellt wurden, wie es seit dem 19. und 20. Jahrhundert normal ist. Das Berner Fünf-Batzen-Stück repräsentiert die Münzen der Neuzeit, der Sesterz des Antoninus Pius die der Antike. Die Konturen der Münzen sind teilweise nicht mehr sichtbar, die Legenden sind aber noch lesbar und das gesamte Motiv muss klar erkennbar sein. Alle Konturen der Münzen sind noch sichtbar, Abnützungsspuren sind aber zu erkennen. Die Münze darf auch im Relief kleinere Verletzungen haben. Vorzüglich (vorz) Münzen mit diesem Erhaltungsgrad sind nur kurze Zeit im Umlauf gewesen. Die Reliefpartien dürfen keine Abnützungsspuren aufweisen. Im Felde der Münzen können wenige kleine Kratzer vorkommen. Die Münzen dürfen aber sonst keine Beschädigungen aufweisen. Dieser Erhaltungsgrad trifft für Münzen zu, die nicht im Umlauf gewesen sind. Nur kleinste Spuren durch die Massenbehandlung in der Münzstätte sind ersichtlich. Dieser Erhaltungsgrad trifft für prägefrische Münzen zu, die ebenfalls nicht im Umlauf gewesen sind. Sie dürfen aber keine Spuren der Massenbehandlung aufweisen. Erstabschlag (EA) Die ersten Prägungen eines neuen Stempels wurden früher häufig für Münzkabinette und Sammlungen verwendet. Die spiegelnde Oberfläche sieht einer PP-Ausführung ähnlich. Bei der Qualität der heutigen Prägestempel besteht praktisch kein Unterschied mehr zu Stempelglanz. Qualitativ hochwertige Sammleranfertigung mit speziell bearbeiteten Stempeln und poliertem Schrötling. Optimaler Kontrast zwischen spiegelndem Münzgrund und mattem Relief. In Einzelprägung hergestellt und meist in Dosen und Etuis verpackt. Anfertigungen der neueren Zeit. Münzen in schlechterer Erhaltung als „schön“ sind in der Regel nicht mehr sammlungswürdig. Dabei handelt es sich um Qualitäten wie „sehr gut erhalten“, „gut erhalten“ und „gering erhalten“. Ein besonderer Dank geht an den Verband Schweizerischer Berufsnumismatiker, der uns die Abbildungen und die Erhaltungsbeschreibungen zur Verfügung gestellt hat.
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q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
1.1 Was ist bei „Bank Kredit Abgelehnt“ zu beachten? 1.5 Was für Vorzüge haben bei „Bank Kredit Abgelehnt“ ausländische Banken 1.7 So klappt „Bank Kredit Abgelehnt“ garantiert 1.21 „Bank Kredit Abgelehnt“ – gute Tipps und Ratschläge Was ist bei „Bank Kredit Abgelehnt“ zu beachten? Zunächst sollten die Raten der Darlehensrückzahlung nicht allzu hoch sein. Es ist für Sie wesentlich einfacher, wenn von Ihrem Einkommen noch genügend Geld für andere wichtigen Dinge zur Verfügung steht. Niedrige Zinsen sowie gute Konditionen sind das A und O einer Finanzierung. Das Darlehen sollte überdies möglichst flexibel sein. Dazu zählen Ratenpausen für einen oder mehrere Monate genauso dazu wie Sonderrückzahlungen ohne zusätzliche Kosten. Das alles sollte eine gute Finanzierung zum Thema „Bank Kredit Abgelehnt“ enthalten. Es gibt allerdings diverse Dinge, die Sie berücksichtigen sollten, damit Ihrer Finanzierung als Arbeitsloser, Arbeitnehmer, Azubi, Rentner, Student oder Selbstständiger nichts in den Weg gelegt wird: Generell gilt das Grundprinzip: Die anfallenden Kosten sollten mit Blick auf das Thema „Bank Kredit Abgelehnt“ möglichst präzise überschlagen werden. Eine Aufstellung über sämtliche Unkosten zu machen, ist daher eine absolute Notwendigkeit, um nachträglich keine unangenehmen Überraschungen zu erleben. Dabei wäre es ohne Zweifel klug, ein kleines finanzielles Polster zu berücksichtigen. Dieser Puffer darf aber nicht zu groß festgesetzt werden, weil sonst die Verbindlichkeiten unnötig hoch werden würden. Deswegen ist es vernünftig, nicht mehr Geld aufzunehmen als gebraucht wird. Ist der Bedarf an Geldmittel in der Tat zu knapp berechnet worden, lässt sich mit einer Folge- oder Aufstockungsfinanzierung auf ganz einfach ein Ausgleich schaffen. An erster Stelle bei einem Projekt steht, dass man seine finanzielle Lage richtig beurteilt und danach die Höhe des Darlehens berechnet. Das gilt nicht im Endeffekt auch für das Thema „Bank Kredit Abgelehnt“. Hier hilft zum Beispiel eine präzise Wochenaufstellung der eigenen Kosten: Man notiert also am Abend anhand von Belegen und Zahlungsbelegen, wie viel Geld an diesem Tag ausgegeben worden ist. Damit keine versteckten Geldbeträge übersehen werden, sollten auch kleine Ausgaben, wie etwa der Stehkaffee beim Bäcker oder das Bier nach Feierabend berücksichtigt werden. So eine Kostenaufstellung hilft einerseits, die optimale Darlehensrate ziemlich exakt einzuschätzen und zum anderen kann man damit ausgezeichnet beurteilen, wo sich gegebenenfalls noch etwas einsparen lässt. Bei sämtlichen Angaben zu Ihrer Bonität sowie zur eigenen finanziellen Situation gilt es, genau, sorgfältig und ehrlich zu sein – Seien Sie, was das Thema „Bank Kredit Abgelehnt“ anbelangt, bei sämtlichen Angaben zur Ihrer finanziellen Situation und Bonität genau, sorgfältig und ehrlich. Hier sollten Sie sich die Zeit nehmen, um die gewünschten Nachweise und Unterlagen gewissenhaft zusammenzustellen Nachweise und Unterlagen komplett zusammen. Eine seriöse, genaue Darstellung der eigenen finanziellen Lage ist hierdurch gut möglich, was sich bezüglich Ihrer Chancen auf einen Sofortkredit< oder Eilkredit durchaus vorteilhaft auswirkt. Vor allem wird Sie der Vermittler bei der Suche nach einem „Kredit ohne Schufa“ mit besten Kräften unterstützen. Sehr oft geht die Tätigkeit aber über die pure Vermittlung hinaus und wird des Weiteren durch eine Schuldenberatung erweitert. Zu den Aufgaben eines professionellen Kredit trotz Schufavermittlers gehört es auch, Ihnen Vor- und Nachteile eines Finanzierungsangebots aufzuzeigen sowie bei der Zusammenstellung der Unterlagen für den Kredit trotz Schufaantrag behilflich ist. Weil eine Reihe von Vermittler gute Kontakte zu weniger bekannten Banken haben, besteht eine große Wahrscheinlichkeit der Aushandlung günstiger Konditionen für „Bank Kredit Abgelehnt“. Oft kann auch bei komplizierten Gegebenheiten verhandelt werden. Im Unterschied zu Großbanken, bei denen der Ablauf der Kreditbewilligung weitgehend automatisiert über die Bühne geht, wird hier jeder Kreditantrag von Fall zu Fall geprüft. Auf diese Weise hat der Vermittler die Gelegenheit, einen negativen Eintrag in der Schufa zu erklären, damit er nicht bei der Bonitätsüberprüfung so stark ins Gewicht fällt. Ein solcher Antrag auf ein Darlehen zu „Bank Kredit Abgelehnt“ hätte bei einer etablierten Bank überhaupt keine Chance. Ein seriöser Vermittler hat echtes Interesse daran, Ihnen bei der Beschaffung eines Kredits für ein „Bank Kredit Abgelehnt“ unter die Arme zu greifen. Er fordert im Prinzip auch keine Gebühren oder Vorauszahlungen für seine Dienste von Ihnen, denn seine Provision bekommt er von der Bank. Was für Vorzüge haben bei „Bank Kredit Abgelehnt“ ausländische Banken Die Finanzierung größerer Vorhaben über ausländische Geldinstitute wird laufend beliebter. Dabei geht es nicht lediglich um ein neues Auto oder eine geplante Reise in den Urlaub, sondern auch um {das Starkapital für den Aufbau einer Existenz}. Das Internet wird zunehmend bei den Verbrauchern beliebter, um bei ausländischen Banken ein Darlehen aufzunehmen, wodurch die heimischen Bank diesbezüglich immer mehr an Bedeutung verliert. Was für ein Geldinstitut im Ausland spricht, sind die erheblich einfacheren Richtlinien für die Kreditvergabe im Vergleich zu Deutschland. Daher spielen eine ungenügende Bonität oder ein negativer Schufa-Eintrag beim Thema „Bank Kredit Abgelehnt“ nur eine nebensächliche Rolle. Grundsätzlich werden solche Online-Darlehen von Schweizer Banken finanziert. Insbesondere für Verbraucher, die von deutschen Banken abgelehnt worden sind, jedoch rasch eine Geldspritze benötigen, könnte diese Tatsache besonders interessant sein. Beispielsweise zählen dazu Arbeitslose, Auszubildende, Selbstständige. Studenten, Arbeitnehmer in der Probezeit oder Rentner. Insbesondere diese Gruppe hat es in Bezug auf „Bank Kredit Abgelehnt“ ziemlich schwer, ein Darlehen zu erhalten. Privatpersonen mit Geldproblemen haben oft keine Möglichkeit, zu einem Darlehen zu kommen. Die Chancen auf eine Finanzierung werden nämlich aufgrund Schulden oder schlechter Bonität erheblich herabgesetzt. Als echte Alternative würde sich in einem solchen Fall ein Schweizer Kredit anbieten. Darunter ist ein Kredit zu verstehen, welchen ein Schweizer Geldinstitut bewilligt. Schufa-Abfragen werden von solchen Instituten in der Regel nicht vorgenommen, was es erheblich erleichtert, das Darlehen zu bekommen. Im Hinblick auf das Thema „Bank Kredit Abgelehnt“ kann man diese Tatsache nahezu als ideal ansehen. Einen Kredit ohne Bonitätsprüfung sowie diverse Einkommensnachweise und Sicherheiten zu bekommen, ist natürlich auch bei Schweizer Instituten nicht möglich. Ist es allein ein Eintrag in der Schufa, der Ihnen bei der Finanzierung Sorgen macht, könnte der Schweizer Kredit eine realistische Chance für Sie sein, selbstverständlich unter der Voraussetzung, Ihre Bonität ist soweit in Ordnung. So klappt „Bank Kredit Abgelehnt“ garantiert Etliche, welche im Internet auf der Suche nach „Bank Kredit Abgelehnt“, oder „trotz mäßiger Bonität“ sind, denken normalerweise an einen „Kredit ohne Schufa“. Werden Informationen über die Kreditwürdigkeit des Antragstellers nicht von der Schufa beschafft, dann wenden sich namhafte Kreditanbieter ohne Zweifel an andere Auskunfteien. Es gibt eigentlich niemanden, der in Deutschland seinen Wohnsitz hat, und keinen Eintrag oder Score-Wert bei der Schufa hat. Falls Sie Besitzer einer Kreditkarte sind oder ein Bankkonto eröffnet haben besitzen, wurde für Sie schon ein entsprechender Bonitäts-Score angelegt. Deswegen gibt es bei {einem Geldinstitut} den „Kredit ohne Schufa“ nicht, allenfalls einen „Kredit trotz Schufa-Eintrag“. Der überwiegende Teil des Scorings der Verbraucher ist bei der Schufa glücklicherweise positiv. Indes vermuten etliche Menschen, dass sie einen „negativen Schufa Eintrag“ besitzen Wenn Sie planen, einen Kreditantrag zu stellen, überprüfen Sie am besten vorweg, ob die Freigabe Ihres Antrags von der Bank Probleme bereiten könnte, da unter Umständen Score-Index so negativ ist. Die Schufa bewilligt im Übrigen pro Jahr einmal eine kostenfreie Abfrage des „Schufa Score“. Es gibt seit 2010 die Möglichkeit, bei der Auskunftei eine so genannte Selbstauskunft einzuholen. Damit lässt sich dann entnehmen, was für Informationen gespeichert sind. Grundsätzlich stehen Ihnen diese Infos laut Paragraph 34 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) einmal jährlich unentgeltlich zu. Sie können Ihr eigenes Scoring (Schufa-Score) sowie Angaben darüber, ob irgendwelche Institute in den vergangenen Monaten eine Anfrage über Sie gestellt haben, bei „MeineSchufa“ abfragen. Score-Wert ist an verschiedenen „Ratings“ gekoppelt. Diese bewegen sich irgendwo zwischen 1 und 100. Je größer der Wert ist, desto besser ist auch die Bonität. 100 ist dabei der bestmögliche Wert und besagt, dass die Ausfallwahrscheinlichkeit ungemein klein ist. Die Gefahr von Zahlungsausfällen ist im Unterschied dazu viel eher gegeben, wenn eine Person lediglich einen Score von 50 besitzt. Eine Rechnung wird fällig und man übersieht es, sie pünktlich zu bezahlen. Sei es wegen eines längeren Urlaubs durch unverschuldete, kurzfristige finanzielle Engpässe oder wegen eines Umzugs mit neuer Postadresse. Auch eine unbezahlte Mobilfunkrechnung kann irgendwann zu Problemen führen. Der Finanzierungsantrag, den man gestellt hat, wird auf Grund einer negativen Schufa abgelehnt. Es hat also Konsequenzen auf die Beantragung eines Darlehens, wenn es durch Zahlungsaufforderungen zu einer Reduzierung des Score-Indexes kommt. Es ist dagegen möglich, dass der Konsument einen ungünstigen Schufa-Eintrag eliminieren lassen kann. Es kann passieren, dass die Auskunftei noch Angaben gespeichert hat, die entweder falsch oder schon sehr alt und dementsprechend nicht mehr aktuell sind. Auf alle Fälle sollte man als Konsument sein Recht in Anspruch nehmen, eine Selbstauskunft zu verlangen und alte Einträge löschen lassen. Die Löschung kann man direkt bei der Wirtschaftsauskunftei beantragen. Als Bedingung gilt indessen, die Forderung darf 2.000 EUR nicht übersteigen und muss binnen sechs Wochen beglichen worden sein. Nach einem bestimmten Zeitraum werden die Daten bei der Schufa automatisch gelöscht, ohne dass Sie etwas dafür tun müssen. Das geschieht generell: Privatpersonen in einer finanziellen Notsituation haben oft keine Möglichkeit, zu einem Darlehen zu kommen. Die Erklärung: Die Chancen auf eine Finanzierung reduzieren sich mit schlechter Bonität bzw. Schulden ganz erheblich. Ein Schweizer Kredit kann in solchen Fällen eine sinnvolle Option sein. Damit ist ein Darlehen gemeint, das von einem Schweizer Finanzdienstleister vergeben wird. Schufa-Abfragen werden von solchen Instituten im Allgemeinen nicht vorgenommen, was es bedeutend erleichtert, das Darlehen zu erhalten. Was das Thema „Bank Kredit Abgelehnt“ angeht, ist dies ein riesiger Vorteil. Sie benötigen klarerweise auch bei Schweizer Geldinstituten für einen Kredit gewisse Einkommensnachweise und Sicherheiten, wobei vor der Kreditvergabe auch eine Überprüfung der Bonität obligatorisch ist. Bei einer positiven Bonität stellt der Schweizer Kredit eine realistische Chance für „Bank Kredit Abgelehnt“ dar, auch wenn Sie einen negativen Eintrag in der Schufa haben. Bei „Bank Kredit Abgelehnt“ ist auch die Höhe der Kreditkosten bedeutsam. Dabei spielt der „effektive Jahreszins“ oder auch „effektiver Jahreszinssatz“ genannt, eine bedeutsame Rolle. Die auf die nominale Kredithöhe bezogenen jährlichen Kosten eines Kredites werden als der „effektive Jahreszins“ bezeichnet. Abhängig vom Auszahlungsbetrag wird er mit einem festgelegten Prozentsatz angegeben. Bei Darlehen, deren Zinsen oder andere Preis relevante Faktoren sich während der Kreditlaufzeit ändern können, wird dieser Zinssatz als anfänglicher „effektiver Jahreszins“ bezeichnet Beim Abschluss einer Finanzierung kann für die ganze Laufzeit auch ein gebundener Sollzins festgesetzt werden. Das heißt: Unabhängig von den verschiedenen Zinsschwankungen an den Kapitalmärkten, bleibt der dem „Darlehen“ zugrunde liegende Nominalzins stabil. Für Sie als Kreditnehmer hat ein gebundener Sollzins den Nutzeffekt, dass Sie keine Angst vor steigenden Darlehenszinsen zu haben brauchen. Der Zinssatz auf die „Kreditsumme“ bleibt während der ganzen Kreditlaufzeit folglich unverändert. So sind Sie permanent vor der unangenehmen Überraschung einer Zinserhöhung gefeit. Die Laufzeit von einem Darlehen hat Einfluss auf die Rückzahlungsbedingungen, die die Bank dem Kreditnehmer bewilligt. Das heißt, je länger bei einem Darlehen die „Kreditlaufzeit“ ist, desto kleiner sind die einzelnen Raten, welche der Kreditnehmer zurückzahlen muss, und umgekehrt. Die verschiedenen Optionen in Bezug auf die Kreditlaufzeit in Erwägung zu ziehen, kann sich also definitiv lohnen. Nichtsdestotrotz werden nicht alle Laufzeiten für sämtliche Kredite zur Auswahl gestellt. Die Kreditlaufzeit, welche auch als Darlehenslaufzeit bezeichnet wird, ist das Zeitintervall, von der Auszahlung bis zur kompletten Tilgung bzw. Begleichung der Kreditsumme. Dabei hängt die Dauer genau genommen von der Höhe des Nominalzinses und der Tilgung ab. In erster Linie hängt die Laufzeit klarerweise der Höhe und der Anzahl der Raten ab. Bei einem relativ niedrigen Rückzahlungsbetrag dauert es bis völligen Bezahlung der Kreditsumme und damit des Darlehens inklusive der Bearbeitungsgebühren klarerweise verhältnismäßig lange. Es gibt überdies spezielle Kredite mit sehr langen Laufzeiten (min. 5 Jahre). Diese werden als Langzeitdarlehen bezeichnet. Nicht selten werden die Darlehensgebühren auch Abschlussgebühr, Bearbeitungsentgelte, Kreditbearbeitungsgebühren bzw. Bearbeitungsprovision genannt. Diese Gebühren sind zumeist die Kosten, die das Kreditinstitut bis 2014 für den Aufwand in Rechnung stellen durfte, der für die Bearbeitung eines Antrags zu einem Kredit oder einer Kreditanfrage notwendig ist. Seit Mai 2014 dürfen sowohl „Darlehensgebühren“ für Tätigkeiten in Verbindung mit einer Kreditanfrage als auch die Überprüfung der Bonität des Kreditnehmers nicht zusätzlich in Rechnung gestellt werden. Mittlerweile dürfen also Bearbeitungsgebühren in Abhängigkeit der beantragten Darlehenshöhe seit 2014 nicht mehr verrechnet werden. Allgemein betrugen diese Kosten ca. 1 – 3 Prozent von der Kreditsumme, also beispielsweise bei einem Darlehen von 10.000 EUR schon 150 bis 450 EUR. Kreditnehmer, die eine solche Bearbeitungsgebühr bereits bezahlt haben, können grundsätzlich die Kosten für den Kreditantrag bzw. die Kreditanfrage zurückfordern. Der Darlehensgeber kann als Unternehmen oder auch als eine private Person auftreten. Er gewährt dem Kreditnehmer respektive Darlehensnehmer für einen gewissen Zeitabschnitt zu einer entsprechenden Verzinsung einen Kredit. In den Kreditverträgen ist üblicherweise vom „Darlehensgeber“ die Rede, wobei jedoch auch Ausdrücke wie Ausdrücke oft benutzt werden. Wenn der Kreditgeber einen Darlehen bewilligt, verlangt er auf Grund des erheblichen Ausfallrisikos folglich höhere Zinsen. Darlehensgeber sind gewöhnlich Geldinstitute wie Versicherungen, Bausparkassen oder Banken. Natürlich haben Darlehensnehmer auch Rechte und Pflichten, die {im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB)} niedergelegt sind. „Kredite mit schlechter Bonität“ sind prinzipiell zwar ein wenig teurer, müssen aber ebenso als einzelne Monatsraten getilgt werden. Eines der Elemente der Monatsrate bei Darlehen ist der Zinssatz. Dieser Zinssatz richtet sich nach den, zurzeit geltenden, marktüblichen Preisen, für die sich die Bank auf dem Kapitalmarkt Geld selbst ausleiht. Ihre Kunden bezahlen anschließend für ihr Darlehen diesen Zins mit einem angemessenen Aufschlag. Zu den weiteren wichtigen Komponenten bei der „Monatsrate “der Kredite zählt die Höhe der Tilgung. Wie hoch der Kreditnehmer die monatliche Tilgung festsetzt, hängt vorwiegend von seinen Einkünften ab. Jährlich beträgt bei {längerfristigen Darlehensverträgen} die Tilgung grundsätzlich 1 %. Bei einer höheren Tilgung kann der die Kreditsumme und damit der Kreditbetrag klarerweise in einer kürzeren Zeitspanne zurückgezahlt werden. Allerdings ist dann die monatliche Belastung – je nach Höhe des Rückzahlungsbetrags – deutlich erhöht. Tilgung und Zinsen sind deswegen die wichtigen Kriterien, welche die Monatsrate bei Darlehen ausmachen. Integriert in der Monatsrate sind allerdings auch die die Vermittlungsprovisionen der Kreditvermittler respektive die Bearbeitungsgebühren der Banken. Zum Kredit Gesamtbetrag zählen als Komponente der Monatsrate auch diese Kosten dazu, obwohl sie im Normalfall schon beim Zinssatz mit berücksichtigt worden sind. Mit einem Umschuldungskredit bezeichnet man ein Darlehen, das eine Person aufnimmt, um mit dem Geld einen bestehenden Kredit mit einem hohen Zins etwas günstiger abzahlen zu können. Mit einer solchen Umschuldung kann der Kreditnehmer also bares Geld sparen. Des Weiteren lassen sich auch unterschiedliche Kredite zu einem einzigen zusammenlegen. Es ist deshalb sehr wohl möglich, im Rahmen einer Umschuldung, mehr als einen Kredit anzugeben. Generell wird ein „Umschuldungskredit“ nicht bei derselben, sondern einer anderen Bank beantragt. Der Kredit für eine Umschuldung kann trotzdem von neuem bei der gleichen Bank aufgenommen werden. Der eigentliche Nutzen einer Umschuldung ist also, dass Sie nach Aufnahme Ihres neuen Kredits einen kleineren finanziellen Aufwand haben als vorher – von daher der Umschuldungskredit. Es kann Ihnen bereits helfen, Geld zu sparen, wenn der Zins auch nur minimal günstiger ist. Kunden verpflichten sich normalerweise, an das finanzierende Geldinstitut den Darlehensgesamtbetrag zurückzuzahlen. Darin sind alle Gebühren enthalten, die die Bank für das aufgenommene Darlehen in Rechnung stellt. Der Gesamtbetrag, den der Kreditnehmer im Rahmen der Tilgung an das Kreditinstitut innerhalb der Kreditlaufzeit zurückzahlen muss, schließt die Nebenkosten mit ein und ist aus diesem Grund höher als der geschuldete Kreditbetrag. Zu den Nebenkosten, die noch zum reinen Kreditbetrag hinzukommen, gehören außerdem etwaige Bearbeitungsgebühren oder Provisionen sowie die zu zahlenden Zinsen. Die {Differenz zwischen dem} „Darlehensgesamtbetrag“ und dem Nominalbetrag des Darlehens ergibt sich somit aus den zusätzlichen Ausgaben und Gebühren. Der eigentliche Kreditbetrag, den der Kreditnehmer nach Freigabe vom Kreditantrag ausbezahlt erhält, ist geringer, als die Gesamtsumme, welche er dann zu begleichen hat. In speziellen Fällen ist die Auszahlung deswegen geringer, weil der „Kreditbetrag“ nicht in voller Höhe als Gesamtbetrag ausbezahlt wird. Auch bei Kredit oder bei einem „Schweizer Kredit“ gilt das in derselben Weise. Im Zuge der Prüfung eines gestellten Darlehensantrags für einen Kreditbetrag, werden auf alle Fälle entweder das zur Verfügung stehende Gesamteinkommen des Kreditnehmers oder bei einem gewerblichen Kreditbetrag die aktuelle Ertragssituation unter die Lupe genommen. Ein nebensächlicher Faktor ist hierbei die Größe vom Kreditbetrag. Wird beispielsweise ein Kreditbetrag in Höhe von lediglich 600,00 Euro beantragt, überprüft die Bank die Einkünfte des Darlehensnehmers gleichermaßen wie bei einem Kreditbetrag von 500.000,00 Euro. Grundsätzlich wird für den Kreditbetrag eine feste Monatsrate zur Rückzahlung in einer festgesetzten Zeitspanne vereinbart. Diese Kreditkonditionen werden immer im Kreditvertrag fest verankert. Falls der Kreditnehmer das entsprechende monatliche Einkommen hat, kann er mit Sondertilgungen den Kreditbetrag auch vorzeitig zurückzahlen. Sofern man wissen will, ob diese Sondertilgungen kostenfrei angeboten werden oder mit Gebühren belegt sind, muss man im Kreditvertrag nachsehen. Nach Begleichung der letzten Rate für den Kreditbetrag, ist allgemein der Kreditvertrag automatisch erloschen. Bei einer erneuten Aufnahme von einem Kreditbetrag muss der Kreditnehmer bei der Bank aufs Neue einen schriftlichen Antrag einreichen. Verschiedene potentielle Kreditnehmer stellen bisweilen die Frage, ob es auch ohne Bewertung der Bonität einen Kredit gibt. Die Antwort heißt ganz klar „nein“. Die Bonitätseinstufung erfolgt auf der Ausgangsbasis des Ergebnisses der Bonitätsprüfung und bestimmt die Aufpreise auf das Darlehen. Das Resultat ist in erster Linie von den „Bonitätskriterien“ abhängig. Bei einer vorzüglichen Bonität werden verhältnismäßig günstige Darlehenszinsen verlangt. Ein gutes Ergebnis bei der Feststellung der verschiedenen Kriterien der Bonitätsprüfung, ist also für den Darlehensnehmer restlos von Nutzen. Bei den klassischen Bonitätskriterien gibt es zwischen den einzelnen Geldinstituten deutliche Unterschiede. Im weiteren Verlauf sind diejenigen Bonitätskriterien aufgelistet, die bei jeder Bank gleich sind und für jeden Kreditnehmer gleichermaßen gelten. Einen so genannten Privatkredit respektive kreditprivat, welchen manche Kreditvermittler anbieten, kann man normalerweise auch trotz schlechter Bonität erhalten. Beim „Geld leihen ohne Schufa“ treten anstatt dem Geldinstitut einen oder mehrere Geldgeber als Kreditgeber auf. „Bank Kredit Abgelehnt“ – gute Tipps und Ratschläge Es gilt, gut zu überlegen, ob es Ihnen ohne größere Schwierigkeiten wirklich möglich ist, ein Darlehen mit unzureichender Schufa respektive einem schlechten Schufa-Score auf Heller und Pfennig zurück zu zahlen. Denn wenn die Bank einen Kreditantrag ablehnt, geschieht das im Regelfall nicht unbegründet. Bedenken Sie: Es zählt zu den vornehmlichen geschäftlichen Prinzipien einer Kredit gebenden Bank, dass möglichst viele Konsument Ihr Darlehen vollständig, pünktlich sowie mit Zinsen tilgen. Die Finanzdienstleister haben selbstverständlich großes Interesse daran, Kredite zu vergeben. Sofern sich bei einer Prüfung der Kreditwürdigkeit herausstellt, dass bisher das Zahlungsverhalten sehr unzureichend war, ist offensichtlich auch künftig nicht eine korrekte Zahlungsmoral zu erwarten. Dann wird ein Antrag natürlich abgewiesen. Aber auch bei einer hinlänglichen Schufa kann es zu einer Zurückweisung des Kreditantrags kommen. Dies ist dann der Fall, wenn die notwendigen finanziellen Mittel nicht ausreichend sind bzw. das Mindesteinkommen so klein ist, dass eine Rückzahlung des Darlehens nicht sichergestellt werden kann. Ehe Sie also einen „Kredit ohne Schufa“ oder eine andere Finanzierung beantragen, sollten Sie Ihre Gesamteinnahmen den Aufwendungen so genau wie möglich gegenüberstellen. Mit dieser Vorgehensweise lässt sich einfach überprüfen, ob es später vielleicht Schwierigkeiten bei der Rückzahlung geben könnte. Leider denken die wenigsten am Anfang daran, dass es bei einem Rückzahlungsplan mit längerer Laufzeit immer mal zu finanziellen Engpässen kommen kann und es dann zum Problem werden kann, das Darlehen fristgerecht zu begleichen. Zum Beispiel könnten das die defekte Waschmaschine, der defekte PKW oder eine überraschend hohe Nachzahlungsforderung des Strom- oder Gasanbieters sein sein. Nehmen Sie außerdem die Option in Anspruch, sich durch Ihren persönlichen Kreditberater zu einem „Kredit mit Schufa-Eintrag“ beraten zu lassen. Dieser bewertet gemeinsam mit Ihnen Ihre finanzielle Lage und hilft Ihnen darüber hinaus, das entsprechende Angebot zu finden. Das „Kredit aufnehmen trotz Schufa“ ohne gründliche Beratung, ist nicht vollkommen unproblematisch, So mancher ist dadurch schon in eine Schuldenfalle getappt, deren Folgen bisweilen in einer totalen Zahlungsunfähigkeit geendet haben. Im Übrigen kann der Darlehensvermittler in puncto Zusammenfassung verschiedener Kredite, das heißt, eine „Umschuldung trotz Schufa“ fachkundig beraten. Für den Fall, dass der Finanzdienstleister einen „Kredit mit Schufa“ beziehungsweise einen „Kredit mit Schufa-Eintrag“ versagt, liegt es meistens an einem ungenügenden Schufa-Score. Rufen Sie auf jeden Fall einmal jährlich Ihren Schufa-Score ab. Das ist unentgeltlich und Sie haben die Gewissheit, dass alles in Ordnung ist. Falls nicht, bitten Sie um die Beseitigung falscher oder veralteter Einträge. Im Prinzip ist das Erlangen von einem seriösen Kredit ohne Schufa oder das Finden eines fairen Angebots relativ leicht. Eines muss auf alle Fälle berücksichtigt werden: Bei der Schufa besteht in der Tat kein Grund zum Fürchten – im Gegenteil. Es halten sich andererseits beharrlich so manche Klischees. {Ein weit verbreitetes Vorurteil}: Immer nur wenn Schwierigkeiten mit der Kreditwürdigkeit entstehen, kommt die Auskunftei ins Spiel. Das ist so nicht richtig, denn „Schufa“ legt nämlich nicht lediglich von Kreditnehmern mit geringer Bonität Einträge an, sondern normalerweise von jedem Verbraucher. Faktisch bekommt man nur den „Kredit trotz schlechter Bonität“. Was es allerdings nicht gibt, ist ein „Kredit trotz Schufa“ respektive ein „Kredit trotz Schufa-Eintrag“. Was den Eintrag bei der Schufa angeht, ist davon in der Regel jeder Verbraucher betroffen, ganz egal, wie seine Bonität aussieht. Ein weiteres Vorurteil: Es sind ausnahmslos schlechte Informationen, die bei der Auskunftei hinterlegt werden. Das ist logischerweise ebenso wenig richtig. Was Sie in jedem Fall beruhigen wird: Etwa 90 Prozent aller Schufa-Einträge von Personen sind vorteilhaft. Es besteht unter den Menschen noch ein drittes Vorurteil: Die Schufa hat einen unmittelbaren Einfluss darauf, ob ein gespeicherter Wert schlecht oder gut ist. Auch das ist schlichtweg falsch, denn es ist an und für sich nur ein Score-Wert, den die Auskunftei erzeugt und der sich aus dem positiven respektive negativen Zahlungsverhalten einer Person ableitet. Dieser Wert kann entweder niedrig oder auch hoch sein, {jedoch nicht negativ}. Es gibt eine Menge Faktoren, {durch die der Schufa-Wert von denen der Schufa-Wert abhängig ist}. Beispielsweise, wenn jemand zahlreiche Kreditkarten oder Handyverträge hat. So kann es durchaus sein, dass man einen relativ niedrigen Wert hat, obgleich man seine Darlehensraten immer fristgemäß zurückbezahlt hat. Wer nach einem „Kredit trotz negativer Schufa“ sucht, wird ihn möglicherweise nirgends bekommen, da es ihn einfach gesagt, überhaupt nicht gibt. Allerdings gibt es sehr wohl einen „Kredit trotz schlechter Schufa“ respektive „Kredit mit schlechter Schufa“. Bemerkenswert ist hierbei folgendes: Beim „Kredit ohne Schufa“ sind die Erfahrungen diverser Auskunfteien und Kreditinstitute, dass eine große Anzahl Verbraucher ihre Kreditwürdigkeit als ausgesprochen ungünstig beurteilten. Eine Prüfung Ihres Bonus-Wertes, die übrigens einmal im Jahr zum Nulltarif möglich ist, lohnt sich folglich vor der Antragstellung einer solchen Finanzierung. Vereinzelt können bei der Recherche nach „Bank Kredit Abgelehnt“ Schwierigkeiten entstehen. In einem solchen Fall können Sie sich gerne an einen der Kreditberater wenden. Bei diesen Beratern handelt es sich um ausgesprochene Profis, welche mit dem Finanzwesen ausgesprochen gut vertraut sind und außerdem kontinuierlich geschult werden. Die Kreditberater kennen sich bestens auf dem Finanzmarkt aus und sind Ihnen bei der Suche nach einer Finanzierung, die zu Ihnen und Ihrer finanziellen Situation passt, eine große Hilfe. Auch wenn Sie insbesondere nach einem „Kredit trotz Schufa-Einträgen“ suchen, können Sie mit deren Hilfe rechnen. Dass mitunter ein finanzieller Engpass eintritt, hat jeder bestimmt schon erlebt. Oft wird die Verwandtschaft oder der Freundeskreis aushelfen können. Für etliche ist es hingegen nicht möglich, Verwandte oder Freunde um eine finanzielle Hilfe zu bitten. Und eine Anfrage bei der Bank um einen Kredit erübrigt sich allein wegen ungenügender Bonität oder eines Schufa-Eintrags. Das muss aber nicht das Ende Ihrer Finanzierungswünsche sein. Es gibt viele Optionen, mit denen ein Kreditnehmer auch ein Darlehen mit schlechter Bonität und ohne eine Schufa-Auskunft bekommen kann.
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q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Ordnungsgemäße Terminsladung nach vorhergehendem Vollstreckungsbescheid | Rechtslupe Ord­nungs­ge­mä­ße Ter­mins­la­dung nach vor­her­ge­hen­dem Voll­stre­ckungs­be­scheid Eine ord­nungs­ge­mä­ße Ladung im Sin­ne des § 215 ZPO setzt nach einem Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs nicht vor­aus, dass eine Par­tei, gegen die ein Voll­stre­ckungs­be­scheid erwirkt wor­den ist, in der Ter­mins­la­dung zusätz­lich zu den in § 215 Abs. 1 ZPO auf­ge­führ­ten Hin­wei­sen dar­über belehrt wor­den ist, dass ein im Fal­le ihrer Säum­nis gegen sie erge­hen­des (zwei­tes) Ver­säum­nis­ur­teil (§§ 345, 700 Abs. 6 ZPO) nur im Wege der Beru­fung ange­foch­ten wer­den kann. Das Amts­ge­richt war nicht nach § 335 Abs. 1 Nr. 2 ZPO dar­an gehin­dert, in dem anbe­raum­ten Ver­hand­lungs­ter­min ein zwei­tes Ver­säum­nis­ur­teil (§ 345 ZPO) gegen die Beklag­te zu erlas­sen. Die Beklag­te ist zu die­sem Ter­min nach § 215 Abs. 1 ZPO ord­nungs­ge­mäß gela­den wor­den. Die Beklag­te hat zusam­men mit der Ladung alle erfor­der­li­chen Hin­wei­se über die Fol­gen einer Ter­mins­ver­säu­mung erhal­ten. Sie ist unstrei­tig dar­über in Kennt­nis gesetzt wor­den, dass im Säum­nis­fal­le ein voll­streck­ba­res Ver­säum­nis­ur­teil mit ent­spre­chen­den Kos­ten­fol­gen gegen sie erlas­sen wer­den kann. Wei­ter­ge­hen­de gericht­li­che Hin­wei­se waren nicht gebo­ten. § 215 Abs. 1 ZPO schreibt vor, dass eine Par­tei in der Ladung zur münd­li­chen Ver­hand­lung über Fol­gen einer Ver­säu­mung des Ter­mins (§§ 330 bis 331a ZPO) ein­schließ­lich der dar­aus resul­tie­ren­den Kos­ten­tra­gungs­pflicht (§ 91 ZPO) und der vor­läu­fi­gen Voll­streck­bar­keit eines auf­grund der Säum­nis erge­hen­den Urteils (§ 708 Nr. 2 ZPO) zu beleh­ren ist. Die Revi­si­on zieht nicht in Zwei­fel, dass die der Beklag­ten vom Amts­ge­richt mit der Ladung über­mit­tel­te Beleh­rung die erfor­der­li­chen Hin­wei­se über die Mög­lich­keit des Erlas­ses eines (ers­ten) Ver­säum­nis­ur­teils nach §§ 330, 331 ZPO oder einer Ent­schei­dung nach Lage der Akten gemäß § 331a ZPO ein­schließ­lich der kos­ten- und voll­stre­ckungs­recht­li­chen Fol­gen ent­hielt. Sie macht jedoch gel­tend, das Beru­fungs­ge­richt habe den Umfang der Beleh­rungs­pflicht nach § 215 Abs. 1 ZPO rechts­feh­ler­haft zu eng gefasst. Der Auf­fas­sung, der in § 215 Abs. 1 Satz 1 ZPO ent­hal­te­ne Ver­weis auf die Bestim­mun­gen der §§ 330 bis 331a ZPO sei ersicht­lich auf den Fall eines gewöhn­li­chen Kla­ge­ver­fah­rens zuge­schnit­ten und ent­bin­de das Gericht nicht von der Not­wen­dig­keit, eine Par­tei, gegen die bereits ein Voll­stre­ckungs­be­scheid erwirkt wor­den sei, in der Ladung dar­auf hin­zu­wei­sen, dass ein Fern­blei­ben vom Ter­min zum Erlass eines zwei­ten Ver­säum­nis­ur­teils (§ 700 Abs. 6, § 345 ZPO) füh­ren kön­ne, gegen das nur das Rechts­mit­tel der Beru­fung (§ 514 Abs. 2 ZPO) eröff­net ist, folgt der Bun­des­ge­richts­hof nicht: Ein sol­ches Beleh­rungs­er­for­der­nis ist jedoch der Rege­lung des § 215 Abs. 1 ZPO nicht zu ent­neh­men. Die Bestim­mung des § 215 Abs. 1 ZPO wur­de – neben wei­te­ren Vor­schrif­ten – durch das Gesetz zur Durch­füh­rung der Ver­ord­nung (EG) Nr. 805/​2004 über einen Euro­päi­schen Voll­stre­ckungs­ti­tel für unbe­strit­te­ne For­de­run­gen vom 18. August 2005 [1] neu in die Zivil­pro­zess­ord­nung ein­ge­fügt. Der deut­sche Gesetz­ge­ber war bestrebt zu gewähr­leis­ten, dass mög­lichst vie­le deut­sche Titel als Euro­päi­sche Voll­stre­ckungs­ti­tel bestä­tigt wer­den kön­nen [2]. Mit der nun­mehr in § 215 Abs. 1 ZPO vor­ge­se­he­nen Beleh­rungs­pflicht sol­len die­je­ni­gen ver­fah­rens­recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für eine ord­nungs­ge­mä­ße Unter­rich­tung eines Schuld­ners über die Fol­gen eines Fern­blei­bens vom Ver­hand­lungs­ter­min geschaf­fen wer­den, die Art. 17 Buchst. b der Ver­ord­nung (EG) Nr. 805/​2004 des Euro­päi­schen Par­la­ments und des Rates vom 21. April 2004 zur Ein­füh­rung eines euro­päi­schen Voll­stre­ckungs­ti­tels für unbe­strit­te­ne For­de­run­gen [3] für einen euro­päi­schen Voll­stre­ckungs­ti­tel ver­langt [4]. Art. 17 Buchst. b VO (EG) Nr. 805/​2004 legt den Mit­glied­staa­ten die Ver­pflich­tung auf, einen Schuld­ner bei der Ladung zu einer Gerichts­ver­hand­lung auf die Kon­se­quen­zen des Nicht­er­schei­nens in der münd­li­chen Ver­hand­lung, ins­be­son­de­re über die etwai­ge Mög­lich­keit einer Ent­schei­dung oder ihrer Voll­stre­ckung gegen den Schuld­ner und der Ver­pflich­tung zum Kos­ten­er­satz hin­zu­wei­sen. Um die­sen euro­pa­recht­li­chen Vor­ga­ben zu genü­gen, hielt der Gesetz­ge­ber eine inhalt­lich begrenz­te Erwei­te­rung der bis­he­ri­gen Beleh­rungs­pflich­ten im Zivil­pro­zess für gebo­ten [5]. § 215 Abs. 1 ZPO nor­miert kei­ne umfas­sen­de Beleh­rungs­pflicht. Ins­be­son­de­re ver­langt die­se Vor­schrift kei­ne Unter­rich­tung der Par­tei­en über beson­de­re Fall­ge­stal­tun­gen der Säum­nis, etwa eines zwei­ten Ver­säum­nis­ur­teils nach §§ 345, 700 Abs. 6 ZPO. Dies erschließt sich bereits aus dem Wort­laut des § 215 Abs. 1 Satz 1 ZPO, der die gericht­li­che Hin­weis­pflicht aus­drück­lich auf die in §§ 330 bis 331a ZPO gere­gel­ten Fol­gen einer Ver­säu­mung des anbe­raum­ten Ter­mins beschränkt. Auch die Ent­ste­hungs­ge­schich­te und die mit der genann­ten Bestim­mung ver­folg­te Ziel­set­zung des Gesetz­ge­bers las­sen kei­nen Zwei­fel dar­an auf­kom­men, dass von den Gerich­ten bei einer Ter­mins­la­dung kei­ne über die Rechts­fol­gen der §§ 330 bis 331a ZPO (und der damit ver­bun­de­nen kos­ten- und voll­stre­ckungs­recht­li­chen Kon­se­quen­zen) hin­aus­ge­hen­de Unter­rich­tung der Par­tei­en ver­langt wird. Schon im Gesetz­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung war ledig­lich ein Hin­weis auf „die Mög­lich­keit einer Ent­schei­dung nach §§ 330 bis 331a ZPO ein­schließ­lich den kos­ten- und voll­stre­ckungs­recht­li­chen Fol­gen“ gefor­dert wor­den [6]. Hier­mit soll­te es sein Bewen­den haben, wie der in der Ent­wurfs­be­grün­dung auf­ge­führ­te For­mu­lie­rungs­vor­schlag für die zu ertei­len­de Beleh­rung unmiss­ver­ständ­lich zeigt. Danach soll­te fol­gen­de Beleh­rung den im Geset­zes­ent­wurf ver­lang­ten Erfor­der­nis­sen genü­gen (BT-Drs., aaO)): „Die Par­tei­en wer­den dar­auf hin­ge­wie­sen, dass das Nicht­er­schei­nen im Ter­min zu einem Ver­lust des Pro­zes­ses füh­ren kann. Gegen die nicht erschie­ne­ne Par­tei kann auf Antrag des Geg­ners ein Ver­säum­nis­ur­teil erlas­sen oder eine Ent­schei­dung nach Lage der Akten getrof­fen wer­den (§§ 330 bis 331a ZPO); in die­sem Fall hat die säu­mi­ge Par­tei auch die Gerichts­kos­ten und die not­wen­di­gen Kos­ten der Gegen­sei­te zu tra­gen (§ 91 ZPO). Aus dem Ver­säum­nis­ur­teil oder dem Urteil nach Lage der Akten kann der Geg­ner der säu­mi­gen Par­tei gegen die­se die Zwangs­voll­stre­ckung betrei­ben (§ 708 Nr. 2 ZPO).“ Die in den Geset­zes­ma­te­ria­li­en beleg­te Ziel­set­zung und inhalt­li­che Reich­wei­te der betref­fen­den Rege­lung ist im Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren unver­än­dert geblie­ben. Der Gesetz­ge­ber hat den von der Bun­des­re­gie­rung unter­brei­te­ten Ent­wurf in der vor­ge­schla­ge­nen Fas­sung ver­ab­schie­det. In Anbe­tracht der geschil­der­ten Ziel­set­zung ist das mit § 215 Abs. 1 ZPO ver­folg­te Anlie­gen des Gesetz­ge­bers nicht dar­auf gerich­tet, eine all­ge­mei­ne Für­sor­ge­pflicht des Gerichts zu begrün­den und zu gewähr­leis­ten, dass eine Par­tei schon mit der Ladung zu einer Gerichts­ver­hand­lung umfas­send und zutref­fend über alle Rechts­nach­tei­le unter­rich­tet wird, die mit einer Ter­mins­ver­säu­mung ver­bun­den sein kön­nen. Die genann­te Bestim­mung schreibt ange­sichts ihres klar defi­nier­ten Rege­lungs­ge­halts nicht den von der Revi­si­on gefor­der­ten Hin­weis vor, dass eine Par­tei, gegen die ein Voll­stre­ckungs­be­scheid ergan­gen ist, ein im Fal­le ihrer Säum­nis mög­li­cher­wei­se zu ihren Las­ten erge­hen­des zwei­tes Ver­säum­nis­ur­teil (§§ 345, 700 Abs. 6 ZPO) nur ein­ge­schränkt im Wege der Beru­fung (§ 514 Abs. 2 ZPO) anfech­ten kann [7]. Der mit § 215 Abs. 1 ZPO und Art. 17 Buchst. b VO (EG) Nr. 805/​2004 ver­folg­te Zweck besteht dar­in, eine Par­tei hin­rei­chend dar­über zu unter­rich­ten, dass ihre Säum­nis eine für sie nach­tei­li­ge voll­streck­ba­re und kos­ten­pflich­ti­ge Ent­schei­dung zur Fol­ge haben kann. Für den Inhalt der in § 215 Abs. 1 ZPO und in Art. 17 Buchst. 6 VO (EG) Nr. 805/​2004 gefor­der­ten Beleh­rung macht es kei­nen Unter­schied, ob gegen die beklag­te Par­tei im Fal­le ihres Aus­blei­bens ein ers­tes (§ 331 ZPO) oder ein zwei­tes Ver­säum­nis­ur­teil (§§ 345, 700 Abs. 6 ZPO) ergeht. Denn ein zwei­tes Ver­säum­nis­ur­teil unter­schei­det sich in den von den genann­ten Vor­schrif­ten erfass­ten Gesichts­punk­ten (auf Säum­nis basie­ren­de Ent­schei­dung, Kos­ten­tra­gungs­pflicht der säu­mi­gen Par­tei, vor­läu­fi­ge Voll­streck­bar­keit) nicht von einem ers­ten Ver­säum­nis­ur­teil nach § 331 ZPO. Der maß­geb­li­che Unter­schied zwi­schen bei­den Urteils­ar­ten liegt letzt­lich in den hier­ge­gen eröff­ne­ten Anfech­tungs­mög­lich­kei­ten. Wäh­rend ein ers­tes Ver­säum­nis­ur­teil nach § 331 ZPO mit dem Rechts­be­helf des Ein­spruchs ange­grif­fen wer­den kann, kann ein zwei­tes Ver­säum­nis­ur­teil nach § 345 ZPO nur mit dem Rechts­mit­tel der Beru­fung (§§ 345, 514 Abs. 2 ZPO) ange­foch­ten wer­den. Die­ser Umstand erfor­dert aber kei­ne zusätz­li­chen Beleh­run­gen. Weder nach euro­pa­recht­li­chen Vor­ga­ben noch nach den Bestim­mun­gen der Zivil­pro­zess­ord­nung besteht ein schutz­wür­di­ges Inter­es­se der Par­tei­en dar­an, schon im Vor­feld einer münd­li­chen Ver­hand­lung über sämt­li­che Ver­fah­rens­ab­schnit­te unter­rich­tet zu wer­den, die ein Rechts­streit bis zu sei­nem rechts­kräf­ti­gen Abschluss durch­lau­fen kann. Dass eine Ter­mins­la­dung kei­ne Beleh­rung über die im Fal­le einer Säum­nis­ent­schei­dung eröff­ne­ten Anfech­tungs­mög­lich­kei­ten zu ent­hal­ten braucht, ergibt sich für den Anwen­dungs­be­reich der VO (EG) Nr. 805/​2004 bereits aus dem Zusam­men­spiel der Rege­lun­gen in Art. 17 Buchst. b und Art. 18 Abs. 1 Buchst. b VO (EG) Nr. 805/​2004. Die erst­ge­nann­te Bestim­mung begnügt sich – wie bereits aus­ge­führt – mit einem in der Ter­mins­la­dung erteil­ten Hin­weis auf die Mög­lich­keit einer Säum­nis­ent­schei­dung, deren Voll­streck­bar­keit und der Kos­ten­tra­gungs­pflicht des Schuld­ners. Dage­gen ist eine Rechts­be­helfs­be­leh­rung – wie der Hei­lungs­vor­schrift in Art. 18 Abs. 1 Buchst. b VO (EG) Nr. 805/​2004 zu ent­neh­men ist – erst bei Erlass oder Zustel­lung der Säum­nis­ent­schei­dung not­wen­dig. Die­ses zwei­stu­fi­ge Beleh­rungs­mo­dell hat der Gesetz­ge­ber bei der Neu­fas­sung der § 215 Abs. 1, § 338 ZPO in die Zivil­pro­zess­ord­nung über­tra­gen. § 215 Abs. 1 ZPO setzt die in Art. 17 Buchst. b VO (EG) Nr. 805/​2004 auf­ge­stell­ten ver­fah­rens­recht­li­chen Erfor­der­nis­se bei der Ter­mins­la­dung um, wäh­rend § 338 Satz 2 ZPO die Vor­aus­set­zun­gen für eine in Art. 18 Buchst. b Abs. 1 VO (EG) Nr. 805/​2004 vor­ge­se­he­ne Hei­lung von Ver­fah­rens­män­geln schaf­fen soll [8]. Zu die­sem Zweck sieht § 338 Satz 2 ZPO nun vor, dass die unter­le­ge­ne Par­tei bei Zustel­lung eines (ers­ten) Ver­säum­nis­ur­teils über die Mög­lich­keit eines Ein­spru­ches zu unter­rich­ten ist. Folg­lich hängt eine ord­nungs­ge­mä­ße Ladung zu einem Gerichts­ter­min (§ 215 Abs. 1, § 335 Abs. 1 Nr. 2 ZPO) nicht davon ab, dass bereits in der Ter­mins­la­dung über die in Art. 17 Buchst. b VO (EG) Nr. 805/​2004 und in § 215 Abs. 1 ZPO ver­lang­ten Anga­ben hin­aus ein Hin­weis auf einen im Fal­le einer Säum­nis­ent­schei­dung mög­li­chen Rechts­be­helf erteilt wird. Kann sonach in der Ter­mins­la­dung auf eine Unter­rich­tung der Par­tei­en über mög­li­che Rechts­be­hel­fe gegen ein ers­tes Ver­säum­nis­ur­teil ver­zich­tet wer­den, gilt dies erst recht für das gegen ein zwei­tes Ver­säum­nis­ur­teil eröff­ne­te (all­ge­mei­ne) Rechts­mit­tel der Beru­fung. Dabei kann dahin­ste­hen, ob Art. 18 Abs. 1 Buchst. b VO (EG) Nr. 805/​2004 eine bei Zustel­lung einer Ent­schei­dung zu ertei­len­de Beleh­rung nicht nur für Rechts­be­hel­fe (so der deut­sche Wort­laut der Ver­ord­nung), son­dern auch für Rechts­mit­tel vor­schreibt (im eng­li­schen und fran­zö­si­schen Text wer­den die Begrif­fe „review“ und „recours“ ver­wen­det). Denn abge­se­hen davon, dass der deut­sche Gesetz­ge­ber kei­nen Anlass gese­hen hat, auch § 345 ZPO um die in § 338 Satz 2 ZPO auf­ge­nom­me­nen Hin­weis­pflich­ten zu ergän­zen, wäre auch nach den euro­pa­recht­li­chen Bestim­mun­gen eine Beleh­rung allen­falls im Sta­di­um der Zustel­lung einer Säum­nis­ent­schei­dung erfor­der­lich. Weder den euro­pa­recht­li­chen Vor­ga­ben noch den Bestim­mun­gen der Zivil­pro­zess­ord­nung kann daher ent­nom­men wer­den, dass eine Par­tei, gegen die ein Voll­stre­ckungs­be­scheid erwirkt wor­den ist, nur dann ord­nungs­ge­mäß zum Ver­hand­lungs­ter­min gela­den wor­den ist, wenn sie in der Ladung dar­über belehrt wor­den ist, dass ein im Fal­le ihrer Säum­nis gegen sie erge­hen­des (zwei­tes) Ver­säum­nis­ur­teil (§§ 345, 700 Abs. 6 ZPO) nur im Wege der Beru­fung ange­foch­ten wer­den kann. Die umfas­sen­de Beleh­rung einer beklag­ten Par­tei in der Ter­mins­la­dung ist auch nicht zur Gewähr­leis­tung eines fai­ren Ver­fah­rens (Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 20 Abs. 3 GG, Art. 6 EMRK; Art. 47 Abs. 2 der Char­ta der Grund­rech­te der Euro­päi­schen Uni­on [9]) gebo­ten. Zwar folgt aus dem Gebot des fai­ren Ver­fah­rens unter ande­rem, dass das Gericht aus eige­nen oder ihm zure­chen­ba­ren Feh­lern, Unklar­hei­ten oder Ver­säum­nis­sen kei­ne Ver­fah­rens­nach­tei­le ablei­ten darf [10]. Eine sol­che Unklar­heit wird aber nicht dadurch her­vor­ge­ru­fen, dass in der Ladung ledig­lich auf die Mög­lich­keit des Erlas­ses eines (ers­ten) Ver­säum­nis­ur­teils nach §§ 330, 331 ZPO oder einer Ent­schei­dung nach Lage der Akten (§ 331a ZPO) hin­ge­wie­sen wird. Denn auch ohne Hin­weis auf §§ 345, 700 Abs. 6 ZPO wird für eine beklag­te Par­tei hin­rei­chend deut­lich, dass gegen sie im Fal­le ihrer Säum­nis ein voll­streck­ba­res Ver­säum­nis­ur­teil erge­hen kann. Ein sol­ches Vor­ge­hen beschwört auch nicht die Gefahr einer Irre­füh­rung der Par­tei über die hier­ge­gen eröff­ne­ten Anfech­tungs­mög­lich­kei­ten her­auf. Die Bezeich­nung „Ver­säum­nis­ur­teil“ ruft bei ver­nünf­ti­ger Betrach­tung nicht die Fehl­vor­stel­lung her­vor, dass die im Fal­le der Säum­nis erge­hen­de Ent­schei­dung stets mit einem Rechts­be­helf anfecht­bar ist, der eine Fort­set­zung des Ver­fah­rens in der ers­ten Instanz ermög­licht. Denn damit wird erkenn­bar nur die Aus­sa­ge getrof­fen, dass bereits das unent­schul­dig­te Aus­blei­ben im Ter­min zu einer Ver­ur­tei­lung füh­ren kann. Miss­ver­ständ­nis­se über die bei Erlass eines Ver­säum­nis­ur­teils bestehen­den Rechts­schutz­mög­lich­kei­ten könn­ten allen­falls dann ent­ste­hen, wenn in der Ladung – über die gesetz­li­chen Erfor­der­nis­se hin­aus­ge­hen­de, aber nicht alle Even­tua­li­tä­ten abde­cken­de – Hin­wei­se auf mög­li­che Rechts­be­hel­fe oder Rechts­mit­tel erteilt wer­den. So lie­gen die Din­ge im Streit­fall jedoch nicht, denn das Amts­ge­richt hat bei sei­ner Beleh­rung auf sol­che Hin­wei­se ver­zich­tet. Eben­falls rechts­feh­ler­frei hat das Beru­fungs­ge­richt das Vor­lie­gen eines Hin­de­rungs­grun­des nach § 335 Abs. 1 Nr. 3 ZPO ver­neint. Nach § 335 Abs. 1 Nr. 3 ZPO darf ein Ver­säum­nis­ur­teil nicht erge­hen, wenn ein Antrag nicht recht­zei­tig mit­tels Schrift­satz ange­kün­digt war. Die­ses Erfor­der­nis gilt jedoch nur für Sach­an­trä­ge, nicht dage­gen für Anträ­ge, die aus­schließ­lich den wei­te­ren Gang des Ver­fah­rens betref­fen [11]. Zu den von § 335 Abs. 1 Nr. 3 ZPO nicht erfass­ten Pro­zess­an­trä­gen zäh­len auch Anträ­ge auf Erlass eines Ver­säum­nis­ur­teils nach §§ 330, 331, 345 ZPO [12]. Denn ein Antrag auf Erlass eines ers­ten oder zwei­ten Ver­säum­nis­ur­teils dient ledig­lich dazu, die ver­fah­rens­recht­li­chen Vor­aus­set­zun­gen für den Erlass eines nicht kon­tra­dik­to­ri­schen Sachur­teils zu schaf­fen. Auch die von der Klä­ge­rin in der münd­li­chen Ver­hand­lung vor dem Amts­ge­richt erklär­te teil­wei­se Kla­ge­rück­nah­me um 5,90 € Aus­kunfts­kos­ten bedurf­te kei­ner vor­he­ri­gen schrift­sätz­li­chen Ankün­di­gung. § 335 Abs. 1 Nr. 3 ZPO schützt einen säu­mi­gen Beklag­ten vor einer Ver­ur­tei­lung, die in ihrem Umfang über das ihm recht­zei­tig mit­ge­teil­te Kla­ge­be­geh­ren hin­aus­geht. Der Schutz­zweck des § 335 Abs. 1 Nr. 3 ZPO ist daher nicht tan­giert, wenn die kla­gen­de Par­tei – wie hier – ihren Klag­an­trag ohne recht­zei­ti­ge Unter­rich­tung der Gegen­sei­te erst­mals in der münd­li­chen Ver­hand­lung beschränkt. Eine sol­che, für die beklag­te Par­tei vor­teil­haf­te teil­wei­se Kla­ge­be­schrän­kung (§ 264 Nr. 2, § 269 ZPO) muss ihr vor Erlass eines Ver­säum­nis­ur­teils nicht mit­ge­teilt wer­den [13]. Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 22. Sep­tem­ber 2010 – VIII ZR 182/​09 EG-Voll­stre­ckungs­ti­tel-Durch­füh­rungs­ge­setz – BGBl I S. 2477[↩] BT-Drs. 15/​5222, S. 9 f.[↩] ABl. EG Nr. L 143 S. 15 – im Fol­gen­den: VO (EG) Nr. 805/​2004[↩] vgl. BT-Drs., aaO, S. 10, 11; vgl. fer­ner Zöller/​Stöber, ZPO, 28. Aufl., § 215 Rn. 1; Musielak/​Stadler, ZPO, 7. Aufl., § 215 Rn. 1; Münch­Komm-ZPO/­Gehr­lein, 3. Aufl., § 215 Rn. 1[↩] vgl. BT-Drs. 15/​5222, S. 11[↩] eben­so Musielak/​Stadler, aaO Rn. 2; Hart­mann in Baumbach/​Lauterbach/​Albers/​Hartmann, ZPO, 68. Aufl., § 215 Rn. 5[↩] vgl. BT-Drs. 15/​5222, S. 11 f.[↩] vgl. hier­zu BVerfGE 110, 339, 342[↩] BVerfGE, aaO, mwN[↩] so genann­te Pro­zess­an­trä­ge; all­ge­mei­ne Mei­nung, vgl. etwa OLG Karls­ru­he, OLGR 2006, 565, 566; Zöller/​Herget, aaO, § 335 Rn. 4 i.V.m. Zöller/​Greger, § 297 Rn. 3; Musielak/​Stadler, aaO, § 325 Rn. 4; MünchKommZPO/​Prütting, aaO, § 335 Rn. 11; Hart­mann in Baumbach/​Lauterbach/​Albers/​Hartmann, aaO, § 335 Rn. 7; Grun­sky in Stein/​Jonas, ZPO, 22. Aufl., § 335 Rn. 10; Reichold in Thomas/​Putzo, ZPO, 31. Aufl., § 335 Rn. 4[↩] OLG Karls­ru­he, aaO; Reichold, aaO; Hart­mann, aaO; Grun­sky, aaO; MünchKommZPO/​Prütting, aaO[↩] vgl. etwa OLG Karls­ru­he, aaO; Grun­sky, aaO; Zöller/​Herget, aaO; MünchKommZPO/​Prütting, aaO[↩] Ord­nungs­ge­mä­ße Ter­mins­la­dung nach vor­her­ge­hen­dem… Eine ord­nungs­ge­mä­ße Ladung im Sin­ne des § 215 ZPO setzt nach einem Urteil des Bun­des­ge­richts­hofs nicht vor­aus, dass eine Par­tei, gegen die ein Voll­stre­ckungs­be­scheid erwirkt… § 215 zpoVersäumnisurteilVollstreckungsbescheidZivilprozess
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q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Gutachten-Erklärung - PKConcept - Gutachten im Elektronikbereich Für die Versicherung ist unser Gutachten meist die Entscheidungsgrundlage. Für Menschen ohne direkten Bezug zu versicherungstechnischen Fragestellungen kann es jedoch schwierig sein, Entscheidungen nachzuvollziehen und manchmal wird der Eindruck gewonnen, bestimmte Entscheidungen müssten einfach falsch sein. Dabei ist es häufig einfach die Gesetzeslage, die ein bestimmtes Vorgehen erzwingt. Um Ihnen dabei zu helfen, Zusammenhänge und häufig benutzte Fachbegriffe zu verstehen, haben wir für Sie hier einige grundlegende und allgemeine Informationen zu den Angaben in einem Gutachten zusammengestellt. Bitte beachten Sie auch die Hinweise im Bereich „FAQs - Häufig gestellte Fragen“ auf dieser Webseite. Ziele eines Gutachtens: Inhalte der Beauftragung PKConcept wird meist von einer Versicherungsgesellschaft beauftragt, ein Gutachten zu erstellen. Dabei wird genau definiert, was zu prüfen ist und welche Werte ermittelt werden sollen. An diese Aufgabenstellung halten wir uns genau. Unter dem Punkt „Inhalt der Beauftragung“ finden sich hierzu die genauen Angaben im Gutachten. Typische Inhalte einer Beauftragung sind zum Beispiel: Wertermittlungen zum beschädigten Gerät (Zeitwert, Neuwert, Restwert) Prüfung des angegebenen Schadenhergangs auf Plausibilität Prüfung der Reparatur-Rentabilität Ermittlung der (tatsächlichen) Fehlerursache Werte und was sie bedeuten: Zeitwert, Neuwert, Restwert Die folgenden Ausführungen sollen Ihnen helfen, die grundsätzlichen Bedeutungen der einzelnen Wertbegriffe zu verstehen. Bitte beachten Sie: Es handelt sich dabei nicht um versicherungsrechtlich exakte und umfassende Definitionen. Wert/Preis, den ein gleiches oder technisch vergleichbares Gerät auf dem Gebrauchtmarkt zum Schadenszeitpunkt erzielen/kosten würde. Die Haftpflichtversicherungen ersetzen in der Regel den Zeitwert, der auch „Verkehrswert“ oder „Wiederbeschaffungswert gebraucht“ genannt wird. Dabei stellen wir auch fest, ob und wenn ja welche Schäden bereits vor dem Schadenfall an dem Gerät vorhanden waren. Die Schadenssumme kann sich dadurch verringern, denn wenn ein Gerät vor Eintritt des gemeldeten Schadens bereits Fehler hatte, war sein Wert zum Zeitpunkt des Ereignisses (und damit der Schaden selbst) geringer, als wenn sich das Gerät in einwandfreiem Zustand befunden hätte. Im Gutachten wird also auch festgestellt, ob die Fehler des Geräts alleine auf den Schadenfall zurückzuführen sind oder nicht. Neuwert ist der Wert/Preis, zu dem ein gleiches oder technisch vergleichbares Gerät zum Schadenszeitpunkt neu angeschafft werden könnte. Sachversicherungen wie z.B. Hausratversicherungen beziehen sich in der Regel auf den Neuwert oder „Wiederbeschaffungswert neu“. Hierbei gibt es manchmal einen Streitpunkt, der für Unmut beim Versicherungsnehmer sorgen kann: die sogenannte „technische Wertverbesserung“. Ist ein Gerät nicht mehr reparaturfähig, wird der Preis ermittelt, zu dem es im jetztigen, beschädigten Zustand auf dem Gebrauchtmarkt noch ganz oder in Teilen verkäuflich wäre. Dies ist der Restwert. Schadenhergang: Plausibilitätsprüfung, Fehlerursache Bei Schadensmeldungen an die Versicherung muss immer angegeben werden, wie es zu dem Schaden kam. Wenn wir ein Gutachten zum Schadenhergang erstellen müssen, überprüfen wir genau, ob der beschriebene Hergang mit dem Schadenbild übereinstimmt und plausibel ist, oder nicht. Dies ist gemeint, wenn in einem Gutachten von „Plausibilität“ die Rede ist. Reparatur: Reparaturrentabilität, Reparaturkosten Ob eine Reparatur rentabel ist, hängt vom Zeitwert des Geräts und den voraussichtlichen Reparaturkosten ab. Wenn die Reparaturkosten niedriger sind als der Zeitwert, lohnt sich eine Wiederherstellung. Was hat es auf sich mit den Angaben in einem Gutachten?
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q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Studies: Neuer Studienplan (Diplom) FÜR DAS DIPLOMSTUDIUM DER STUDIENRICHTUNG Herunterladen als rtf (140 kByte), als pdf (279 kByte) Gesetzliche Grundlage für den vorliegenden Studienplan ist das Universitäts-Studiengesetz in der jeweils geltenden Fassung Für das Studium des Diplomstudiums der Studienrichtung Anglistik und Amerikanistik ist gemäß § 4 Abs. 1 und Abs. 2 der Universitätsberechtigungsverordnung - UBVO 1998, BGBl. II Nr. 44/1998 in der Fassung BGBl. II Nr. 63/1999 für Absolventinnen und Absolventen einer höheren Schule ohne Pflichtgegenstand Latein sowie zur Berufsreifeprüfung eine Zusatzprüfung aus Latein bis zur vollständigen Ablegung der ersten Diplomprüfung abzulegen. Die Zusatzprüfung aus Latein entfällt, wenn Latein nach der 8. Schulstufe an einer Höheren Schule im Ausmaß von mindestens 12 Wochenstunden erfolgreich besucht wurde. § 2 Bildungsziele und Bildungsaufgaben Es gelten die allgemeinen Bildungsziele und Bildungsaufgaben, wie sie in § 2 UniStG festgelegt sind. § 3 Grundsätze für die Gestaltung des Studiums Es gelten die Grundsätze für die Gestaltung der Studien, wie sie in § 3 UniStG festgelegt sind. § 4 Qualifikationsprofil Das Studium im Bereich der Sprachbeherrschung dient der Erlangung kommunikativer, sozialer, akademischer und strategischer Fertigkeiten und Kompetenzen in der englischen Sprache sowie dem Erwerb von Fähigkeiten, die es den Studierenden ermöglichen, ihre sprachlichen Kompetenzen lebenslang weiterzuentwickeln und flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren. Rezeptive und produktive Beherrschung des Englischen sowie die Fähigkeit zur adressatenspezifischen und funktionsabhängigen Textmittlung zwischen Englisch und Deutsch unter Verwendung der entsprechenden Hilfsmittel. Explizites Wissen über die englische Sprache, auf Erfahrung beruhendes Sprachbewusstsein und über bloßes Regelwissen hinausgehendes Verständnis von Sprache und ihrer Funktionen. Die Fähigkeit, die erworbenen praktischen Fertigkeiten sowie das theoretische Wissen unter Beweis zu stellen (z.B. durch ein Portfolio oder einen Test). Der Erwerb spezifischer Fähigkeiten und Fertigkeiten, die in einer zukünftigen beruflichen Laufbahn von Nutzen sein werden (z.B. Spracherwerbsstrategien, Textedition). Das Studium der Sprachwissenschaft dient einem vertieften Verständnis der Struktur und Entwicklung der englischen Sprache. Die Sprache wird dabei auch als Spiegel der kultur- und landeskundlichen Entwicklung des englischen Sprachraums ("New Englishes") sowie unter dem Aspekt der individuellen Sprachentwicklung in der Mutter- und Fremdsprache verstanden. Grundkenntnisse in Teilbereichen der synchronen Sprachwissenschaft: Phonologie, Morphologie, Lexikologie, Syntax, Semantik, Pragmatik usw. Exemplarische Kenntnisse der Entwicklung der englischen Sprache vom Altenglischen bis zur lingua franca des beginnenden 21. Jahrhunderts mit all ihren Ausprägungen. Kenntnisse von den kognitiven, sozialen und psychologischen Bedingungen und Determinanten des natürlichen und institutionellen Spracherwerbs. Kenntnisse der empirischen Methoden und methodischen Voraussetzungen der Spracherwerbs-forschung und der wichtigsten theoretischen Ansätze. Wissen über sozialpsychologische Bedingungen und Konsequenzen von Mehrsprachigkeit sowie Mehrsprachigkeit im nationalen und internationalen Kontext (z.B. europäische Sprachpolitik, Englisch als Weltsprache). Kenntnisse der Forschungsergebnisse zu den Bedingungen erfolgreicher Kommunikation in der Fremdsprache (z.B. Diskursanalyse, Sprechakttheorie, Höflichkeitsforschung, Ethnomethodologie), Vertrautheit mit den Determinanten adressatenspezifischer Kommunikation und Wissen über traditionelle und neue Medien als Systeme der Massenkommunikation Die Lernziele der anglistischen Sprachwissenschaft sind integrativer Bestandteil eines gesamtheitlichen Verständnisses des kulturellen Phänomens Sprache in der Vielfalt ihrer Ausprägungen. Literaturen und Kulturen der anglophonen Welt mit Ausnahme der USA inklusive Literatur und Kulturtheorie; postkoloniale und interkulturelle Studien (Interkulturalität, Transkulturalität, Multikulturalität); inneranglistische Komparatistik. Das Studium der English Literature and Culture dient dem vertieften Verständnis der Entwicklung und Interdependenz der englischen und postkolonialen Literaturen und Kulturen. Die jeweiligen Literaturen werden zum einen als Produkte ihrer spezifischen sozio-kulturellen und historischen Kontexte gesehen, zum anderen aber auch als Teile internationaler Strömungen und Entwicklungen. Entsprechend der Vielfalt anglophoner Kulturen werden kulturelle Bereiche durch exemplarische bzw. schwerpunktmäßige Auseinandersetzung (gegenwartsbezogen, historisch, vergleichend und interdisziplinär) mit bedeutungskonstituierenden Systemen wie Sprache, Kunst, Literatur, Medien, Pop- und Alltagskultur sowie mit Kategorien wie Identität, Ethnizität, Generations-, Geschlechts- und Klassenzugehörigkeit berücksichtigt. Das Studium der English Literature and Culture hat vor allem die kritische Auseinandersetzung mit Literatur, Texten verschiedenster Gattungen (inklusive Film, Essays, Printmedien, Werbung usw.), sowie mit unterschiedlichsten Kulturphänomenen mit all ihren Implikationen zum Ziel. Dabei geht es in erster Linie um das Verstehen und die Diskussion von Texten unter Berücksichtigung der literatur- und kulturwissenschaftlichen Terminologie und Methodologie. Dies soll zunächst in Lehrveranstaltungen geschehen, die einen einführenden Charakter in die englische und postkoloniale Literatur- und Kulturwissenschaft aufweisen. Weiters sollten sich die Studierenden im Laufe ihres Studiums einen Überblick über die englische und postkoloniale Literaturgeschichte und Kulturentwicklung verschaffen, um Einblick in die Entwicklungen und Charakteristika literarischer Gattungen sowie kultureller Phänomene zu bekommen. Darüberhinaus sollen den Studierenden durch das Studium der englischen und postkolonialen Literatur- und Kulturwissenschaftwissenschaft Einsichten in fremde Kulturkreise mitsamt ihren geistigen, sozialen und politischen Zusammenhängen gewährt werden. Die Auseinandersetzung mit multikulturellen Gesellschaften der Gegenwart und ihren Phänomenen ist unumgänglich für die Schärfung des interkulturellen Verständnisses sowohl im Kontext der Zielsprachenländer als auch im Kontext der eigenen Kultur. Die Studierenden sollen daher auch in die Lage versetzt werden, sich kritisch mit gesellschaftlichen und kulturellen Phänomenen der Gegenwart auseinanderzusetzen. Dies ist nicht zuletzt auch für die Berufsvorbereitung der Absolventinnen und Absolventen in Bereichen wie Medien und Kommunikation, Journalismus, Kulturmanagement, Wirtschaft und Tourismus von großer Bedeutung. Das Fach American Literature and Culture, das eng an das angloamerikanische Fachgebiet der American Studies angelehnt ist, beschäftigt sich mit nordamerikanischer Literatur und Kultur unter besonderer Berücksichtigung von Wechselwirkungen mit der übrigen Welt sowohl in einem zeitgenössischen als auch historischen Kontext. American Studies entstanden in Amerika in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts und beschäftigten sich damals vor allem mit der Analyse von Literatur und Geschichte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Fach über diese Abhängigkeit von traditioneller Philologie und Geschichtsforschung hinaus, als damit begonnen wurde, das Beschäftigungsfeld auf Philosophie, Kunst oder die Analyse sozialer Institutionen und der Medien auszuweiten. American Studies konzentrieren sich heute auf die sozial-anthropologische und semiotische Untersuchung der gesamten Lebensweise der multikulturellen amerikanischen Gesellschaft und beschäftigen sich mit so unterschiedlichen bedeutungskonstituierenden Systemen wie z.B. Film, Musik, Werbung usw. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, sind im Fach American Literature and Culture Literatur und Kultur zwei gleichberechtigte Fachgebiete, die jedoch nie ganz getrennt voneinander zu behandeln sind, da sich die Lehrveranstaltungen aus beiden Gebieten mittlerweile gleichermaßen mit Fragestellungen von sozialer Schicht, Geschlecht, Ethnizität und Identität beschäftigen. Künftige Absolventinnen und Absolventen des Diplomstudiums sollen in der Lage sein, literarische sowie andere kulturwissenschaftlich relevante Texte eigenständig zu analysieren und zu interpretieren. Die vielfältigen und komplexen Wechselbeziehungen zwischen Kultur und Literatur im allgemeinen und kulturellen, historischen und gesellschaftlichen Phänomenen im speziellen sollen dabei im Mittelpunkt stehen und so ein umfassendes Verständnis für die Vielfalt und Komplexität der amerikanischen Gesellschaft ermöglichen. Durch eine exemplarische Auswahl von Themen und Methoden, welche die Grundlagen des Faches aufbereiten, sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass die amerikanische Literatur und Kultur unter Berücksichtigung der eigenen kulturellen Ausgangssituation analysiert und evaluiert werden können. Die Beherrschung der Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens, Kenntnisse der Textanalyse (Terminologie und Methoden), die Auseinandersetzung mit den wichtigsten literatur- und kulturwissenschaftlichen Theorien, und ein Überblick über die amerikanische Literatur und Kultur von den Anfängen bis zur Gegenwart sollen im Mittelpunkt des Studiums stehen. Die starke Verbindung von Literatur und Kultur setzt voraus, dass sowohl der literarischen Kanon im engeren Sinn als auch andere kulturwissenschaftlich relevante Textarten und Medien (z.B. Gebrauchsliteratur, Bereiche der populären Kultur, Film, Theater, Printmedien, Internet) berücksichtigt werden. Die interdisziplinäre Ausrichtung des Faches soll am Ende des Studiums eine über bloßes Faktenwissen hinausgehende interkulturelle Kompetenz ermöglicht haben und die Absolventinnen und Absolventen befähigen, sich in verschiedenen Berufsfeldern (z.B. Journalismus, Verlagswesen, Kulturmanagement) kritisch mit kulturellen Phänomenen der modernen Gesellschaft auseinanderzusetzen. Das Diplomstudium der Anglistik und Amerikanistik dauert 8 Semester und ist in zwei Studienabschnitte von je 4 Semestern gegliedert. Das Studium umfasst insgesamt 120 Semesterstunden. Davon entfallen 72 Semesterstunden auf die Pflicht-und Wahlpflichtfächer und 48 Semesterstunden auf die freien Wahlfächer. Von den 72 Semesterstunden der Pflicht- und Wahlpflichtfächer entfallen 60 auf die Pflichtfächer und 12 auf die Wahlpflichtfächer. Von den 72 Semesterstunden der Pflicht- und Wahlpflichtfächer sind 40 im 1. Studienabschnitt zu absolvieren, 32 im 2. Studienabschnitt. (siehe auch § 8) § 7 Prüfungsordnung Alle Prüfungen mit Ausnahme von Prüfungen aus den freien Wahlfächern finden in englischer Sprache oder - falls dies in einzelnen Lehrveranstaltungen erforderlich sein sollte - mehrsprachig statt. Prüfungen aus den freien Wahlfächern können auch in englischer Sprache oder mehrsprachig stattfinden. Das Englische ist ebenfalls die Sprache, in der die Diplomarbeit verfasst wird. Aufeinander bezogene Lehrveranstaltungen können nur in der angegebenen Reihenfolge absolviert werden. Einzelne Lehrveranstaltungen können für mehrere Module relevant sein, werden den individuellen Studierenden jedoch nur für jeweils e in Modul anerkannt. Die entsprechenden Zuordnungen werden im Vorlesungsverzeichnis angeführt. 2.1. Lehrveranstaltungstypen behandeln die Haupt- und/oder Spezialbereiche sowie die Methoden und Lehrmeinungen des Faches. Vorlesungen mit Übungscharakter (VÜ) dienen der systematischen Aneignung, Anwendung bzw. Vertiefung wissenschaftlicher Inhalte. sind Lehrveranstaltungen, die der fortgeschrittenen wissenschaftlichen Diskussion dienen. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird selbständiges wissenschaftliches Arbeiten insbesondere in Form eines Referats und einer schriftlichen Arbeit oder äquivalenter Leistungen verlangt. Projektseminare (PSE) dienen der gemeinsamen Erarbeitung eines ergebnisorientierten Gesamtprojekts. Die Ergebnisorientiertheit ist darin zu sehen, dass die studentischen Einzelbeiträge nicht isoliert, sondern als Teilaspekt des Gesamtergebnisses zu sehen sind. Projektseminare können ihren Schwerpunkt in den Bereichen Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturstudien haben oder interdisziplinär ausgerichtet sein. Sprachpraktische Lerninhalte sind integrierender Bestandteil jedes Projektseminars. Projektseminare sollen einen überwiegend praxisorientierten Charakter haben. sind Vorstufen der Seminare. Sie haben Grundkenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln, in die Fachliteratur einzuführen und exemplarisch Probleme des Faches durch Referate, Diskussionen und/oder Fallerörterungen zu behandeln. dienen der wissenschaftlich fundierten Vermittlung von Fertigkeiten (z.B. im Fremdsprachen-erwerb) und/oder der Anwendung wissenschaftlicher Kenntnisse und Methoden, wobei dem/der LV-Leiter/in eine wesentliche Form der Aufbereitung, Strukturierung und Lenkung zukommt. dienen der Rezeption und diskursiven Vertiefung von Lehrmeinungen, Forschungsansätzen, Theorien oder Forschungsgegenständen. Nach den Zielsetzungen kann etwa unterschieden werden zwischen Diplomanden- und Dissertantenkonversatorien. dienen der gemeinsamen Erprobung praktischer Fertigkeiten (z.B. im Fremdsprachenerwerb), der praktischen Anwendung wissenschaftlicher Kenntnisse und Methoden oder der gemeinsamen Bearbeitung konkreter Fragestellungen, wobei der LV-Leiterin oder dem LV-Leiter in erster Linie eine kontrollierende und anleitende Tätigkeit zukommt. sind Wiederholungskurse, die den Stoff von Prüfungsfächern umfassen. Wünsche der Studierenden über zu behandelnde Teilbereiche sind nach Möglichkeit zu berücksichtigen. dienen der innerhalb der Universität und am Hochschulstandort nicht möglichen authentischen sprachlichen und kulturellen Erfahrung vor Ort, wie im Studienplan vorgesehen. 2.2. Lehrveranstaltungen mit beschränkter Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern Bei Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter - dazu gehören alle oben angeführten Lehrveranstaltungen mit Ausnahme der VO, VÜ und RE - gilt eine grundsätzliche Beschränkung der Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Es gelten dabei folgende Höchstzahlen (laut Beschluss der gesamtösterreichischen Studienkommission für Anglistik und Amerikanistik): 20: für Lehrveranstaltungen des 1. Abschnitts. 15: für Lehrveranstaltungen des 2. Abschnitts. Für Lehrveranstaltungen des Typs VÜ gilt die Höchstzahl 25. Bei Exkursionen können diese Zahlen auch überschritten werden. Für Lehrveranstaltungen mit beschränkter Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern besteht Anmeldepflicht. Bei Platzmangel sind Studierende der Studienrichtung Anglistik und Amerikanistik bzw. Studierende des Lehramtsstudiums aus dem Unterrichtsfach Englisch vor anderen Studierenden bevorzugt zu berücksichtigen. Die Aufnahme erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen. Studierende, die aus Platzmangel nicht aufgenommen werden können, sind im folgenden Semester auf jeden Fall zu berücksichtigen. 2.3. Lehrveranstaltungsprüfungen 2.3.1. Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter Die Beurteilung von Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter erfolgt aufgrund der Teilnahme und der geforderten (oder freiwillig erbrachten) schriftlichen und/oder mündlichen Leistungen, nicht aufgrund eines einzigen (schriftlichen oder mündlichen) Prüfungsvorgangs, doch kann das Fehlen einer wesentlichen Prüfungsleistung zu einer negativen Beurteilung führen. Bei nicht genügendem Erfolg ist die gesamte Lehrveranstaltung zu wiederholen. Die Abgabefrist für schriftliche Arbeiten ist von der Leiterin oder dem Leiter der Lehrveranstaltung festzulegen. Im Rahmen von Übungen (UE) aus dem Fach Sprachbeherrschung gilt die Teilnahme am Midterm-Test oder entsprechenden anderen Leistungsüberprüfungen zur Semestermitte als Prüfungsantritt. 2.3.2. Vorlesungen 2.3.3. Wiederholung von Prüfungen Die Studierenden sind berechtigt, positiv beurteilte Prüfungen bis sechs Monate nach der Ablegung, jedoch längstens bis zum Abschluss des betreffenden Studienabschnittes einmal zu wiederholen. Die positiv beurteilte Prüfung wird mit dem Antreten zur Wiederholungsprüfung nichtig. Die Studierenden sind berechtigt, negativ beurteilte Prüfungen in Studien, die nicht in Abschnitte gegliedert sind, und im ersten Studienabschnitt der in Abschnitte gegliederten Studien dreimal, in den weiteren Studienabschnitten viermal zu wiederholen. Ab der dritten Wiederholung von Fachprüfungen ist die Prüfung kommissionell abzuhalten. Auf Antrag der oder des Studierenden gilt dies auch für die zweite Wiederholung. Ab der dritten Wiederholung von Lehrveranstaltungsprüfungen ist die Prüfung auf Antrag der oder des Studierenden kommissionell abzuhalten, wenn ein einziger Prüfungsvorgang am Ende der Lehrveranstaltung erfolgt. Die Festlegung von Fristen und die Verpflichtung zur Ablegung von Lehrveranstaltungsprüfungen als Voraussetzung für die Wiederholung von Prüfungen ist unzulässig. 2.3.4. Vorziehen von Prüfungen/Lehrveranstaltungen Aus den Fächern des 2. Studienabschnitts können bereits im 1. Studienabschnitt Lehrveranstaltungen absolviert werden, wenn alle Lehrveranstaltungen des 1. Studienab-schnitts im entsprechenden Fach positiv absolviert sind. Dies gilt allerdings nicht für Seminare. 2.3.5. ECTS (European Credit Transfer System) Den 8 Semestern des Diplomstudiums der Anglistik und Amerikanistik entsprechen 240 Credits nach dem European Credit Transfer System. Für das Abfassen der Diplomarbeit werden 30 Punkte vergeben. Die verbleibenden 210 Punkte verteilen sich im Verhältnis 3 : 2 auf die Pflicht- und Wahlpflichtfächer (126) einerseits und die freien Wahlfächer (84) andererseits. Die Verteilung der ECTS-Punkte auf die einzelnen Lehrveranstaltungen ist § 8 des vorliegenden Studienplans zu entnehmen. 3. Sonderformen der Studien- bzw. Lehrveranstaltungsabsolvierung 3.1. Fernstudieneinheiten Auf Antrag individueller Studierender an den/die Vorsitzende/n der Studienkommission können Teile des Studiums durch Fernstudieneinheiten oder andere Formen des flexiblen Lernens ersetzt werden. Zur Erprobung und praxisorientierten Anwendung der im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten wird den Studierenden die Absolvierung einer facheinschlägigen Praxis empfohlen. Der Eigenart des Studiums der Anglistik und Amerikanistik entsprechend ist der Aufenthalt in einem englischsprachigen Land für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten unentbehrlich. Den Studierenden wird deshalb empfohlen, im Laufe ihres Studiums einen solchen Aufenthalt einzuplanen. Können Studierende keinen solchen Aufenthalt nachweisen, so haben sie nach Maßgabe der organisatorischen Möglichkeiten der Institute für Anglistik und Amerikastudien an einer Pflichtexkursion in ein englischsprachiges Land teilzunehmen. In diesem Zusammenhang wird besonders auf die entsprechenden Programme der Europäischen Union verwiesen. 5. Diplomprüfungen 5.1. Erste Diplomprüfung durch die erfolgreiche Teilnahme an den vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter (siehe oben 2.3.1.) sowie durch Lehrveranstaltungsprüfungen über den Stoff der im Stundenrahmen für das jeweilige Fach vorgeschriebenen oder angebotenen Lehrveranstaltungen, durch Fachprüfungen aufgrund persönlicher Vereinbarung bei einer Prüferin oder einem Prüfer mit entsprechender Lehrbefugnis, wobei der Stoff dieser Fachprüfung(en) nach Inhalt und Umfang mit dem der Lehrveranstaltungen vergleichbar sein muss, welche dadurch ersetzt werden (die entsprechenden Stundenzahlen sind auf dem Prüfungszeugnis anzugeben), durch eine kommissionelle Gesamtprüfung am Ende des Studienabschnitts. Auch eine Kombination der oben angeführten Prüfungstypen ist möglich. Es können auch Prüfungen über einzelne Lehrveranstaltungen durch Fachprüfungen ersetzt werden, und bei einer allfälligen kommissionellen Gesamtprüfung sind bereits abgelegte Lehrveranstaltungs- und Fachprüfungen zu berücksichtigen. In diesem Fall beschränkt sich der Gegenstand der kommissionellen Gesamtprüfung auf den noch nicht durch Lehrveranstaltungs- oder Fachprüfungen nachgewiesenen Teil des Prüfungsstoffes. Für die Wiederholung von Prüfungen siehe oben 2.3.3. bzw. § 58 (1) UniStG (Wiederholung positiv beurteilter Prüfungen) und § 58 (2) - (4) UniStG (Wiederholung negativ beurteilter Prüfungen). 5.2. Zweite Diplomprüfung Die zweite Diplomprüfung ist in zwei Teilen abzulegen. Die Prüfungen des ersten Teils der zweiten Diplomprüfung werden abgelegt Der zweite Teil der zweiten Diplomprüfung umfasst eine Prüfung aus dem Fach, dem der Gegenstand der Diplomarbeit zuzuordnen ist, und eine Prüfung aus einem weiteren Fach, das unter Berücksichtigung des thematischen Zusammenhanges zu wählen ist. Die Bestellung dieser Prüferin bzw. dieses Prüfers obliegt der Studiendekanin oder dem Studiendekan (§ 56 UniStG), doch sind die Wünsche der Kandidatin oder des Kandidaten nach Möglichkeit zu berücksichtigen. Dieser zweite Teil der zweiten Diplomprüfung ist in Form einer einstündigen kommissionellen Gesamtprüfung vor dem gesamten Prüfungssenat abzulegen, wobei den beiden Prüferinnen oder Prüfern bzw. der Prüferin und dem Prüfer annähernd dieselbe Zeit für die Prüfung einzuräumen ist. Voraussetzung für die Zulassung zum zweiten Teil der zweiten Diplomprüfung sind der positive Abschluss des ersten Teils der zweiten Diplomprüfung sowie die positive Beurteilung der Diplomarbeit sowie die Absolvierung der freien Wahlfächer. Die Diplomarbeit dient dem Nachweis der Befähigung, wissenschaftliche Themen selbständig sowie inhaltlich und methodisch vertretbar zu bearbeiten. Das Thema der Diplomarbeit ist einem der im Studienplan festgelegten Prüfungsfächer zu entnehmen, wobei aus dem entsprechenden Fach ein Seminar und ein Konversatorium zu absolvieren sind. Die oder der Studierende ist berechtigt, das Thema vorzuschlagen oder aus einer Anzahl von Vorschlägen der zur Verfügung stehenden Betreuerinnen oder Betreuer auszuwählen. Die Aufgabenstellung der Diplomarbeit ist so zu wählen, dass für eine Studierende oder einen Studierenden die Bearbeitung innerhalb von sechs Monaten möglich und zumutbar ist. Die Diplomarbeit ist in englischer Sprache zu verfassen, wobei auch die Sprachkompetenz ein wichtiges Beurteilungskriterium ist. § 8 Fächer und Prüfungen Die Prüfungsfächer des Diplomstudiums der Anglistik und Amerikanistik sind: Von den 72 Semesterstunden der Pflicht- und Wahlpflichtfächer entfallen 60 auf die Pflichtfächer und 12 auf die Wahlpflichtfächer. 1.1. Pflicht- und Wahlpflichtfächer: Übersicht Academic Research Skills and Techniques Language Skills and Awareness Linguistics and Culture English Literature and Culture American Literature and Culture 2 SSt. 6 SSt. 4 SSt. 4 SSt. 4 SSt. Language Skills and Awareness Language Skills and Awareness Linguisticsand Culture English Literature and Culture American Literature and Culture 4 SSt. 4 SSt. 4 SSt. 4 SSt. 4 SSt. LiteraryStudies Cultural Studies Linguistic Studies Applied Linguistics and Language Studies 4 SSt. 4 SSt. 4 SSt. 4 SSt. English Studies American Studies Film and(New) Media Studies Postcolonial, Ethnic andVariety Studies 1.2. Erster Studienabschnitt Im 1. Studienabschnitt sind 40 Semesterstunden aus dem Pflichfachbereich zu absolvieren. Diese 40 Semesterstunden setzen sich folgendermaßen zusammen: Academic Research Skills and Techniques: 2 SSt. Language Skills and Awareness: 14 SSt. Linguistics and Culture (2 Module) 8 SSt. English Literature and Culture (2 Module) 8 SSt. American Literature and Culture (2 Module) 8 SSt. 40 SSt. 1.2.1. Gliederung der Prüfungsfächer VÜ 2 / VO 2 ECTS: 3,5 Language Skills and Awareness: UE 2: Induction ECTS: 3,5 UE 2: Language Skills I: Listening/Speaking ECTS: 3,5 UE 2: Language Awareness I: Analysis ECTS: 3,5 UE 2: Language Skills II: Reading/Writing ECTS: 3,5 UE 2: Language Awareness II: Interlanguage ECTS: 3,5 UE 2: Language Skills III: Listening/Speaking ECTS: 3,5 PS 2: Language Awareness III: Analysis ECTS: 3,5 Linguistics and Culture: VÜ 2/VO 2: Introduction to Language and Linguistics ECTS: 3,5 VÜ 1/VO 1: English Phonetics and Phonology ECTS: 1,75 VÜ 1/VO 1: Applied Linguistics (Survey) ECTS: 1,75 PS 2: Linguistics and Culture ECTS: 3,5 VO 2/PS 2: Linguistics and Culture ECTS: 3,5 VÜ 1/VO 1: Foundation Literature I ECTS: 1,75 VÜ 1/VO 1: Foundation Culture I ECTS: 1,75 VÜ 1/VO 1: Foundation Literature II ECTS: 1,75 VÜ 1/VO 1: Foundation Culture II ECTS: 1,75 PS 2: English Literature ECTS: 3,5 PS 2/VÜ 2: English Culture ECTS: 3,5 VÜ 2/VO 2: Introduction to American Literature and Culture ECTS: 3,5 VÜ 2/VO 2: American Literature and Culture ECTS: 3,5 PS 2: American Literature ECTS: 3,5 PS 2: American Culture ECTS: 3,5 1.2.2. Studieneingangsphase Die Lehrveranstaltungen Academic Research Skills and Techniques, Induction, Introduction to Language and Linguistics, Foundation Literature I, Foundation Culture I und Introduction to American Literature and Culture gelten als Studieneingangsphase, die innerhalb der ersten zwei Semester absolviert werden soll. Parallel dazu können auch andere Lehrveranstaltungen absolviert werden. 1.3. Zweiter Studienabschnitt Im 2. Studienabschnitt sind 20 Semesterstunden aus dem Pflichtfachbereich und 12 Stunden aus dem Wahlpflichtfachbereich zu absolvieren. Die 20 Semesterstunden aus dem Pflichtfachbereich setzen sich aus folgenden 4-stündigen Modulen zusammen: Language Skills and Awareness (2 Module) 8 Wst. Linguistics and Culture 4 Wst. English Literature and Culture 4 Wst. American Literature and Culture 4 Wst. 20 Wst. 1.3.1. Pflichtfächer UE 2: Language Skills IV: Reading/Writing ECTS: 3,5 UE 2: Language Awareness IV: Interlanguage ECTS: 3,5 UE 2: Professional Language Skills ECTS: 3,5 UE 2: Editing/Proofreading ECTS: 3,5 VO 2: Linguistics and Culture (mit Leseliste) ECTS: 3,5 SE 2/PSE 2: Linguistics and Culture ECTS: 3,5 VO 2: English Literature/Culture (mit Leseliste) ECTS: 3,5 SE 2/PSE 2: English Literature/Culture ECTS: 3,5 VO 2: American Literature/Culture (mit Leseliste) ECTS: 3,5 SE 2/PSE 2: American Literature/Culture ECTS: 3,5 1.3.2. Wahlpflichtfächer Film and (New) Media Studies 1.4. Freie Wahlfächer 1.4.1. Freie Wahlfächer für Studierende der Anglistik und Amerikanistik Als freie Wahlfächer sind prinzipiell alle an österreichischen und ausländischen anerkannten postsekundären Bildungseinrichtungen absolvierbaren Ausbildungsangebote nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen anzuerkennen. Besonders empfohlen werden dabei die von den Studienrichtungen der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck angebotenen Module, Wahlfachstudiengänge, Wahlfächerbündel und "Zweitfachangebote". Es besteht auch die Möglichkeit, die freien Wahlfächer aus dem Angebot der Studienrichtung Anglistik und Amerikanistik oder - in Absprache mit der/dem Vorsitzenden der Studienkommission - individuell zu wählen. Beabsichtigt die oder der Studierende, abweichend von den Empfehlungen der Studienkommission ergänzende oder vertiefende Lehrveranstaltungen aus anderen als den empfohlenen Fächern zu wählen, hat sie oder er dies jeweils vor dem Besuch der Lehrveranstaltung der oder dem Vorsitzenden der Studienkommission zu melden. Die oder der Vorsitzende der Studienkommission ist innerhalb eines Monats ab Einlangung der Meldung berechtigt, die Wahl der jeweiligen Lehrveranstaltung bescheidmäßig zu untersagen, wenn diese in Verbindung mit der Studienrichtung, für welche die oder der Studierende zugelassen ist, weder wissenschaftlich noch im Hinblick auf berufliche Tätigkeiten sinnvoll wäre. 1.4.1.1. Empfehlungen für freie Wahlfächer aus dem Angebot der Anglistik und Amerikanistik Schwerpunktbildungen im Ausmaß von mindestens 12 Semesterstunden im Rahmen dieser Empfehlungen werden in den Diplomprüfungszeugnissen sowie im Bescheid über die Verleihung des akademischen Grades ausgewiesen. Folgende Schwerpunktbildungen werden empfohlen: Studies in Multilingualism and Language Contact 1.4.1.2. Empfehlungen für freie Wahlfächer aus dem Angebot anderer Studienrichtungen Es wird empfohlen, Lehrveranstaltungen bzw. Wahlfachstudiengänge zu absolvieren, die das Studium der Anglistik und Amerikanistik in sinnvoller Weise ergänzen und eine Erweiterung der beruflichen Möglichkeiten bieten. Bei der Auswahl der Lehrveranstaltungen aus den freien Wahlfächern wird die Wahl zusammenhängender Fachgebiete im Ausmaß von mindestens 12 Semesterstunden empfohlen. Die Wahl kleinerer Einheiten wird nicht empfohlen, da diese nicht in den Diplomprüfungszeugnissen sowie im Bescheid über die Verleihung des akademischen Grades ausgewiesen werden. Gemäß § 80 Abs. 2 UniStG sind auf ordentliche Studierende, die ihr Studium vor Inkrafttreten der Studienpläne auf Grund dieses Bundesgesetzes begonnen haben, die bisherigen besonderen Studiengesetze, Studienordnungen und Studienpläne in der am 31. Juli 1997 geltenden Fassung anzuwenden. Ab dem Inkrafttreten des jeweiligen Studienplanes auf Grund dieses Bundesgesetzes sind sie berechtigt, jeden der Studienabschnitte, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des neuen Studienplans noch nicht abgeschlossen sind, in einem der gesetzlichen Studiendauer zuzüglich eines Semesters entsprechenden Zeit abzuschließen. Wird ein Studienabschnitt nicht fristgerecht abgeschlossen, ist die oder der Studierende für das weitere Studium dem neuen Studienplan unterstellt. Im übrigen sind diese Studierenden berechtigt, sich jederzeit freiwillig dem neuen Studienplan zu unterstellen. Dieser Studienplan tritt mit dem auf die Kundmachung im Mitteilungsblatt der Universität Innsbruck folgenden 1. Oktober in Kraft. Powered by XIMS | Aktualisiert am: 25 Feb 2004 | Webredaktion | Feedback
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q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
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Allgemeines und Geschäftsbeziehungen Die folgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die im Rahmen des eBay-Shops mit dem Händlernamen „www*biertrucks*de“ des Herrn Jörg Ernst, Auestraße 66, 08371 Glauchau (im nachfolgenden „Verkäufer“ genannt) zustande gekommenen Vertragsbeziehungen zwischen dem Verkäufer und seinen Kunden (im nachfolgenden „Käufer“ genannt). 1. Verträge kommen sowohl mit Verbrauchern als auch mit Unternehmern zustande. 2. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können 3. Gemäß § 14 BGB ist Unternehmer eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Eine rechtsfähige Personengesellschaft ist eine Personengesellschaft, die mit der Fähigkeit ausgestattet ist, Rechte zu erwerben und Verbindlichkeiten einzugehen. II. Zustandekommen des Vertrages Der Vertragsschluss findet über eBay statt. Hierfür gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von eBay Deutschland (siehe § 6 eBay AGB). Dieser ist erreichbar unter der Internetadresse http://pages.ebay.de/help/ III. Lieferung, Versandkosten, Verpackungskosten sowie Gefahrenübergang 1. Soweit eine Lieferung (Auslieferung an das Versandunternehmen) zwischen Verkäufer und Käufer vereinbart wurde, erfolgt diese unverzüglich nach Geldeingang. Die Versand- sowie Verpackungskosten und den Liefertermin entnehmen Sie bitte der jeweiligen Artikelbeschreibung, bzw. über den dort befindlichen Link „weitere Details“. Dort werden für die jeweiligen Länder, in die die entsprechenden Artikel versendet werden, die Versand- und Verpackungskosten genauestens als Gesamtsumme angezeigt. 2. Ist der Käufer Verbraucher im Sinne des § 13 BGB, so trägt das Versandrisiko ausschließlich der Verkäufer. Ist der Käufer hingegen Unternehmer, geht die Gefahr auf den Käufer über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Personen oder Anstalt ausgeliefert hat. IV. Preise, Umsatzsteuer, Zahlung 1. Beim Erwerb über eine Online-Auktionsplattform gilt derjenige Preis, zu dem der Kaufvertrag zustande gekommen ist. Alle angegebenen Preise sind daher Gesamtpreise inkl. gesetzlicher Mehrwertsteuer zuzüglich Versandkosten und Verpackungskosten. Die zuzüglichen Versand- und Verpackungskosten entnehmen Sie der Artikelbeschreibung wie in III. Ziff. 1 beschrieben. Im Übrigen gelten die vereinbarten Preise. 2. Die gewährten Zahlungsarten (PayPal, Überweisung) entnehmen Sie bitte der Artikelbeschreibung des jeweiligen Angebotes, respektive unter dem Link „Alle Details anzeigen“. V. Mängelhaftungsrecht/Haftung Für unsere Waren gilt das gesetzliche Mängelhaftungsrecht, soweit nicht hier unter V. davon abgewichen wird. 1. Handelt der Kunde als Verbraucher, wird die Verjährung der Mängelhaftungsansprüche für gebrauchte Waren auf ein Jahr ab Ablieferung der Sache begrenzt. Die Verjährung von Schadenersatzansprüchen bei Verletzung von Leben, Körper, Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers beruhen, bleibt unberührt. Weiterhin bleibt die Verjährung von Schadenersatzansprüchen bei sonstigen Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Verkäufers oder auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen des Verkäufers beruhen, unberührt. Darüber hinaus bleibt eine etwaige Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz unberührt. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Vorschriften. 2. Für Unternehmer gilt hinsichtlich der Gewährleistung und der Haftung folgendes: a) Die Verjährungsfrist für Gewährleistungsansprüche beträgt gegenüber Unternehmern sowohl bei neu hergestellten Sachen als auch bei gebrauchten Sachen ein Jahr. Im Übrigen gelten auch hier die gesetzlichen Vorschriften. b) Der Käufer hat die Ware gemäß § 377 HGB unverzüglich nach der Ablieferung durch den Verkäufer, soweit dies nach ordnungsgemäßem Geschäftsgang tunlich ist, zu untersuchen und, wenn sich ein Mangel zeigt, dem Verkäufer unverzüglich Anzeige zu machen. Unterlässt der Käufer die Anzeige, so gilt die Ware als genehmigt, es sei denn, dass es sich um einen Mangel handelt, der bei der Untersuchung nicht erkennbar war. Zeigt sich später ein solcher Mangel, so muss die Anzeige unverzüglich nach der Entdeckung gemacht werden. Anderenfalls gilt die Ware auch in Ansehung dieses Mangels als genehmigt. Zur Haltung der Rechte des Käufers genügt die rechtzeitige Absendung der Anzeige. Hat der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen, so kann er sich auf diese Vorschriften nicht berufen. VI. Eigentumsvorbehalt Bis zur vollständigen Bezahlung bleibt die gelieferte Ware im Eigentum des Verkäufers. VII. Weitere Informationspflichten für Verträge in Fernabsatz sowie für den elektronischen Geschäftsverkehr 1. Informationen über die technischen Schritte, die zu einem Vertragsschluss führen Für einen Vertragsabschluss stehen über eBay vier unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Zum einen das Auktionsverfahren das „Angebot an unterlegene Bieter“-Verfahren, das „Sofort-Kaufen“-Verfahren, und das „Preis-Vorschlagen“-Verfahren. Zum Vertragsschluss führen jeweils die folgenden Angebotsschritte und Annahmeschritte eines bei Ebay angemeldeten Mitgliedes. a) Auktionsverfahren Das Angebot liegt im Einstellen der Ware auf eBay durch den Verkäufer zum Verkauf im Wege des Auktionsverfahrens. Die Annahme liegt in der Abgabe des im Zeitpunkt der Beendigung der Auktion höchsten Gebots durch den Kunden. Zur Abgabe eines Gebotes führen folgende Schritte: Zunächst gibt der Kunde auf der Angebotsseite des Verkäufers den Betrag seines Maximalangebots in das Eingabefeld „Ihr Maximalangebot: EUR“ ein. Anschließend betätigt der Kunde die Taste „Bieten“. Sodann öffnet sich für den eingeloggten Kunden eine Browserseite, welche die wesentlichen Merkmale des Angebots sowie die des Gebots des Kunden zusammenfasst. Im letzten Schritt betätigt der Kunde die Taste „Gebot bestätigen“. Das Gebot ist nun bindend und kann nicht mehr korrigiert werden. Der im Zeitpunkt der Beendigung der Auktion Höchstbietende, erhält von eBay eine Nachricht an seine bei eBay hinterlegte E-Mail-Adresse. b) „Angebot an unterlegene Bieter“- Verfahren Das Angebot liegt im Anbieten der Ware auf eBay durch den Verkäufer zum Verkauf im Wege des „Angebot an unterlegene Bieter“- Verfahrens. Der Kunde erhält das Angebot als Nachricht mit dem Betreff „Angebot an unterlegene Bieter“ per E-Mail an seine bei eBay hinterlegte E-Mail-Adresse. Diese kann er unter der Schaltfläche „Meine Nachrichten“ auf der Seite „Mein eBay“ abrufen. Folgende Schritte führen innerhalb der vom Verkäufer gesetzten und in der Nachricht an den Kunden angezeigten Frist zur Annahme: Zunächst betätigt der Kunde den Link „Artikel aufrufen“ oder die Schaltfläche „Jetzt antworten“. Auf der folgenden Browserseite betätigt der eingeloggte Kunde dann die Schaltfläche „Sofort-Kaufen“. Die nun folgende Browserseite enthält eine Zusammenfassung der Angebotsdetails. Zuletzt betätigt der Kunde die Schaltfläche „Kaufen“ und gibt damit eine bindende und nicht mehr korrigierbare Kauferklärung ab. c) „Sofort-Kaufen“- Verfahren Das Angebot liegt im Einstellen der Ware auf eBay durch den Verkäufer zum Verkauf im Wege des „Sofort- Kaufen“- Verfahrens. Zur Annahme des Angebotes führen folgende Schritte: Der Kunde kann wählen, ob er sich für die Bestellung in sein bereits vorhandenes eBay-Konto einloggt oder für die Bestellung ein neues eBay-Konto anlegt oder die Bestellung ohne Anmeldung bei eBay als "Gast" ausführt. Zunächst betätigt der eingeloggte Kunde oder der Kunde, der als „Gast“ bestellt, auf der Angebotsseite des Verkäufers die Schaltfläche „Sofort-Kaufen“. Die nun folgende Browserseite enthält eine Zusammenfassung der Angebotsdetails. Zuletzt betätigt der Kunde die Schaltfläche „Kaufen“ und gibt damit eine bindende und nicht mehr korrigierbare Kauferklärung ab. Im Rahmen der Bestellung als "Gast" bestätigt der Kunde den Button "Kaufen und zahlen" und gibt damit eine bindende und nicht mehr korrigierbare Kauferklärung ab. d) „Preis- Vorschlagen“- Verfahren Angebotsschritte: Zunächst betätigt der eingeloggte Kunde auf der Angebotsseite des Verkäufers die Schaltfläche „Preis vorschlagen“. Die nun folgende Browserseite enthält eine Zusammenfassung der Angebotsdetails. Danach gibt der Kunde in das Eingabefeld „Ihr Preisvorschlag: EUR pro Artikel“ seinen Preisvorschlagsbetrag ein. Anschließend betätigt der Kunde die Schaltfläche „Preisvorschlag überprüfen“. Die nun folgende Browserseite enthält eine Zusammenfassung der Angebotsdetails. Zuletzt betätigt der Kunde die Schaltfläche „Preisvorschlag senden“ und gibt damit eine bindende und nicht mehr korrigierbare Kauferklärung ab. Annahmeschritte: Je nach den vom Verkäufer getroffenen Voreinstellungen, kann der Preisvorschlag des Kunden im fünften Schritt sofort angenommen, sofort abgelehnt oder überdacht, das heißt innerhalb der auf der Seite angezeigten Frist von maximal 48 Stunden angenommen, abgelehnt oder durch einen Gegenvorschlag abgelehnt, werden. Bei sofortiger Annahme öffnet sich eine Browserseite, auf der dem Kunden bestätigt wird, dass sein Preisvorschlag angenommen wurde. Im Falle der sofortigen Ablehnung öffnet sich eine Browserseite, auf der dem Kunden bestätigt wird, dass sein Preisvorschlag abgelehnt wurde. Mit Betätigung der Schaltfläche „Neuen Preisvorschlag senden“ kann der Kunde nun einen neuen Preisvorschlag machen. Hierbei handelt es sich um die Abgabe eines neuen Angebotes durch den Kunden. Der Verfahrensablauf wiederholt sich entsprechend den oben aufgeführten Schritten. Im Falle des Überdenkens erscheint sodann eine Browserseite, auf der dem Kunden bestätigt wird, dass sein Preisvorschlag gesendet wurde. Der Verkäufer kann dies nun innerhalb der auf der Seite angezeigten Frist von maximal 48 Stunden annehmen, ablehnen oder durch einen Gegenvorschlag ablehnen. Die Entscheidung des Verkäufers kann der Kunde unter „Meine Nachrichten“, „Mein eBay“ oder seiner „Preisvorschlags-Seite“ aufrufen. Mit Annahme des Preisvorschlages kommt ein Vertrag zustande. Bei Ablehnung hat der Kunde die Möglichkeit einen neuen Preisvorschlag durch betätigen der Schaltfläche „Neuen Preisvorschlag senden“ abzugeben. Hierbei handelt es sich um die Abgabe eines neuen Angebotes durch den Kunden. Der Verfahrensablauf wiederholt sich entsprechend den oben aufgeführten Schritten. Die Ablehnung dieses Vorschlages durch einen Gegenvorschlag stellt ein neues Angebot des Verkäufers dar. Der Kunde kann den Gegenvorschlag nun entweder durch betätigen der Schaltfläche „Preisvorschlag annehmen“ annehmen, wodurch der Vertrag zustande kommt. Der Kunde kann den Gegenvorschlag aber auch durch einen Gegenvorschlag ablehnen, indem er die Schaltfläche „Gegenvorschlag senden“ betätigt. Hierbei handelt es sich um die Abgabe eines neuen Angebotes durch den Kunden. Der Verfahrensablauf wiederholt sich entsprechend den oben aufgeführten Schritten. e) Warenkorbfunktion Zusätzlich steht dem Käufer die Warenkorbfunktion (sofern verfügbar) bei Festpreisartikeln und Auktionen mit noch nutzbarer Sofortkaufoption zur Verfügung. Das Angebot liegt im Einstellen der Ware auf eBay durch den Verkäufer zum Verkauf im Wege des „Warenkorb“- Verfahrens. Zur Annahme des Angebotes führen folgende Schritte: Zunächst betätigt der eingeloggte Kunde auf der Angebotsseite des Verkäufers die Schaltfläche „Warenkorb“. Die nun folgende Browserseite enthält eine Zusammenfassung der Angebotsdetails. Zum nächsten Schritt gelangt der Käufer über die Schaltfläche „Weiter zur Kaufabwicklung“. Nach Auswahl der Zahlungsart muss die Schaltfläche „Weiter“ betätigt werden. Zuletzt betätigt der Kunde die Schaltfläche „Kaufen und Zahlen“ und gibt damit eine bindende und nicht mehr korrigierbare Kauferklärung ab. 2. Speicherung des Vertragstextes nach Vertragsschluss sowie Zugänglichkeit für den Kunden. Der Vertragstext in Form des Angebotes wird durch eBay gespeichert. Der Käufer kann den Vertragstext nach Vertragsschluss über sein eBay-Mitgliedskonto abrufen. Im Mitgliedsbereich wird der jeweilige Kauf gelistet. Der Käufer kann das Angebot dort abrufen. Alle wesentlichen Vertragsbestimmungen sind dort enthalten. Da der Vertragstext bei eBay nach Vertragsschluss nur bis zu 90 Tagen gespeichert wird, ist dem Käufer zu raten, den Vertragstext umgehend nach Vertragsschluss selber zu speichern. Dies kann dadurch erfolgen, indem Sie durch die Betätigung der rechten Maustaste die entsprechende Seite auf ihrem Computer speichern. Ferner haben Sie die Möglichkeit über die Druckfunktion Ihres Browsers, den Vertragstext auszudrucken. Vom Verkäufer selbst wird der Vertragstext nicht gespeichert. Die Verbraucherinformation sowie die Information zur weiteren Abwicklungen des Vertrages werden dem Käufer nach Vertragsschluss per E-Mail zugesandt. 3. Möglichkeit der Berichtigung von Eingabefehlern Vor Abgabe der Bestellung besteht jederzeit die Möglichkeit Ihre Eingaben zu korrigieren. Korrekturen können Sie entweder direkt auf der Angebotsseite in vorhandenen Eingabefeldern oder nach Anklicken des Buttons „sofort kaufen“ bzw. „bieten“ auf der nachfolgenden Bestätigungsseite vornehmen. Informationen über die technischen Mittel um Eingabefehler zu erkennen und zu berichtigen In allen oben genannten Verfahren kann der Kunde seine Eingaben wie folgt erkennen, überprüfen und korrigieren: a) Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von eBay zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels den üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. b) Nach Anklicken des Eingabe-Buttons (z. B. „Bieten“, „Sofort-Kaufen“, „Preis vorschlagen“, „Preisvorschlag überprüfen“ oder „Neuen Preisvorschlag senden“) kann der Kunde seine Eingaben auf der nachfolgenden Bestätigungsseite nochmals überprüfen. Möchte er nun seine Eingaben korrigieren, kann er entweder durch Anklicken des „Zurück“- Buttons seines Browsers auf die eBay-Artikelseite zurückwechseln oder den Vorgang durch Schließen des Browserfensters abbrechen und die eBay-Artikelseite später erneut aufrufen. Die gewünschten Korrekturen können dann wieder mittels der üblichen Tastatur- und Mausfunktionen in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. 4. Vertragssprache Die Vertragssprache ist ausschließlich deutsch. 5. Verhaltenskodizes Der Verkäufer hat sich keinen einschlägigen Verhaltenskodizes unterworfen. 6. Bestellungsbestätigung Nach dem erfolgten Kauf erhalten Sie eine Bestätigungsemail. 7. Beanstandungen und Gewährleistungen Beanstandungen, wie insbesondere Gewährleistungsansprüche, sind an den Verkäufer zu richten. 8. Wesentliche Merkmale der Ware Die wesentlichen Merkmale der Ware entnehmen Sie der Artikelbeschreibung. Dies gilt auch für die Gültigkeitsdauer etwaiger befristeter Angebote. Weitere Informationen zur Zahlung und Vertragsabwicklung entnehmen Sie ebenfalls dem Angebot. VIII. Rücknahmesystem Hinsichtlich der von uns erstmals mit Ware gefüllten und an private Endverbraucher abgegebene Verkaufsverpackungen hat sich unser Unternehmen zur Sicherstellung der Erfüllung unserer gesetzlichen Pflichten nach § 6 VerpackV ab dem 01.01.2009 dem bundesweit tätigen Rücknahmesystem Landbell-AG, Rheinstraße 4K – 4L, 55116 Mainz (Kd.-Nr.: 4117757) angeschlossen. IX. Informationspflicht gemäß Batteriegesetz (BattG) Im Zusammenhang mit dem Vertrieb von Batterien oder Akkumulatoren oder mit der Lieferung von Geräten, die Batterien oder Akkumulatoren enthalten, sind wir gemäß der Batterieverordnung verpflichtet, auf Folgendes hinzuweisen: Batterien dürfen nicht in den Hausmüll gegeben werden. Sie sind zur Rückgabe gebrauchter Batterien als Endverbraucher gesetzlich verpflichtet. Sie können Batterien nach Gebrauch in der Verkaufsstelle oder in deren unmittelbarer Nähe (z.B. in kommunalen Sammelstellen oder im Handel) unentgeltlich zurückgeben. Sie können Batterien aus unserem Sortiment in üblicher Menge auch per Post an uns zurücksenden. Batterien oder Akkumulatoren, die Schadstoffe enthalten, sind mit dem Symbol einer durchgekreuzten Mülltonne gekennzeichnet. In der Nähe zum Mülltonnensymbol befindet sich die chemische Bezeichnung des Schadstoffes. „Cd“ steht für Cadmium, „Pb“ für Blei, „Hg“ für Quecksilber, „Li“ für Lithium, „Ni“ für Nickel, „Mh“ für Metallhydrid und „Zi“ für Zink. Weitere detaillierte Hinweise zum Batteriegesetz erhalten Sie auch beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. X. Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten Hersteller müssen seit dem 13. August 2005 in den Verkehr gebrachte, alte Elektrogeräte kostenlos zurücknehmen. Die Hersteller müssen ihre Elektro- und Elektronikgeräte, die nach dem 23. November 2005 in Verkehr gebracht werden, mit einem Symbol (durchgestrichene Abfalltonne auf Rädern) kennzeichnen. Als Händler sind wir gesetzlich verpflichtet, Sie hiermit zu informieren, dass solche Altgeräte nicht als unsortierter Siedlungsabfall zu beseitigen sind, sondern getrennt zu sammeln und über die örtlichen Sammel- und Rückgabesysteme zu entsorgen sind. Gemäß dem Gesetz „ElektroG“ vom 23.März 2005 verkaufen wir ab dem 25. November 2005 nur noch Elektro- und Elektronikgeräte von Herstellern, welche sich entsprechend bei der zuständigen Behörde registriert haben und eine insolvenzsichere Garantie für die Finanzierung der Rücknahme und Entsorgung ihrer Elektrogeräte nachweisen können. XIII. Alternative Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR -VO und § 36 VSBG: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online- Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ finden. Zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle sind wir nicht verpflichtet und nicht bereit. XIV. Schlussbestimmung Auf das Vertragsverhältnis zwischen dem Verkäufer und dem Kunden sowie auf die jeweiligen Geschäftsbedingungen findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung. Datenschutzerklärung 1. Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen Herrn Jörg Ernst, Auestraße 66, 08371 Glauchau, Telefonnummer: 03763/75189, E-Mail-Adresse: minitruck-boutique@t-online.de 2. Rechtsgrundlage der Verarbeitung Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten ist die Bearbeitung der Bestellung und Erfüllung des Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist. Die Verarbeitung beruht auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. 3. Speicherzeitraum Wir speichern die für die Abwicklung Ihrer Bestellung von eBay erhobenen und uns übermittelten personenbezogenen Daten bis zum Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht. Anschließend werden Ihre Daten von uns gelöscht, es sei denn, dass wir nach Artikel 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO aufgrund von steuer- und handelsrechtlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten (aus HGB, StGB oder AO) zu einer längeren Speicherung verpflichtet sind oder Sie in eine darüber hinausgehende Speicherung nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO eingewilligt haben. Weitere Informationen zur Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten direkt durch eBay entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung von eBay. 4. Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten, sowie Art und Zweck von deren Verwendung Sie haben während des Registrierungsvorgangs bei eBay sowie während der Bestellabwicklung bereits dazu eingewilligt, dass eBay uns Ihre personenbezogenen Daten zum Zwecke der Vertragsabwicklung übermittelt. Diese von eBay an uns übermittelten personenbezogenen Daten werden von uns gespeichert. Bitte beachten Sie die Ausführungen und Erklärungen von eBay unter https://pages.ebay.de/help/policies/privacy-policy.html Der Verwendungszweck der und übermittelten personenbezogenen Daten besteht in der Kundenidentifikation, Bestellabwicklung, Kundenkorrespondenz, Rechnungsstellung, sowie zur Abwicklung von evtl. vorliegenden Haftungsansprüchen oder der Geltendmachung etwaiger Ansprüche gegen Sie. 5. Weitergabe von Daten a) Grundsätzliches Eine Übermittlung Ihrer persönlichen Daten an Dritte zu anderen als den nachfolgend unter b) und c) genannten Zwecken findet nicht statt. Ihre personenbezogenen Daten geben wir nur an Dritte weiter, wenn: Sie Ihre nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO ausdrückliche Einwilligung dazu erteilt haben, die Weitergabe nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist und kein Grund zur Annahme besteht, dass Sie ein überwiegendes schutzwürdiges Interesse an der Nichtweitergabe Ihrer Daten haben, für den Fall, dass für die Weitergabe nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO eine gesetzliche Verpflichtung besteht, sowie dies gesetzlich zulässig und nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO für die Abwicklung von Vertragsverhältnissen mit Ihnen erforderlich ist. Während des Bestellprozesses und vor Abschluss der Bestellung werden wir von Ihnen eine Einwilligung zur Weitergabe Ihrer personenbezogenen Daten an Dritte einholen. b) Grundsätzliche Datenweitergabe Ihre personenbezogenen Daten werden von uns an Dritte ausschließlich an die im Rahmen der Vertragsabwicklung beteiligten Dienstleistungspartner, wie z.B. das mit der Lieferung beauftragte Logistik-Unternehmen und das mit Zahlungsangelegenheiten beauftragte Kreditinstitut, weitergegeben. In den Fällen der Weitergabe Ihrer personenbezogenen Daten an Dritte beschränkt sich der Umfang der übermittelten Daten stets auf das erforderliche Minimum. c) Datenweitergabe bei Zahlung via PayPal Die Zahlungsoptionen per Kreditkarte und per Lastschrift und Kauf auf Rechnung bieten wir über unseren externen Zahlungsabwickler PayPal an. Wenn Sie derartige Zahlungsoptionen verwenden, werden wir Ihre zur Zahlungsabwicklung erforderlichen personenbezogenen Daten an die PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxemburg weitergeben. In der Regel handelt es sich bei dem Umfang der an PayPal weitergegebenen personenbezogenen Daten um: Vorname, Nachname, Adresse, Email-Adresse, IP-Adresse, Telefonnummer, Mobiltelefonnummer oder andere Daten, die zur Zahlungsabwicklung notwendig sind. Zur Abwicklung des Kaufvertrages notwendig sind auch solche personenbezogenen Daten, die im Zusammenhang mit der jeweiligen Bestellung stehen. Der Zweck der Datenweitergabe sind die Abwicklung der Zahlung sowie die Betrugsprävention. Eine Datenübermittlung unsererseits an PayPal wird insbesondere dann erfolgen, wenn ein berechtigtes Interesse für die Datenübermittlung besteht. PayPal wird im Rahmen seiner eigenen Datenschutzerklärung (abrufbar unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full?locale.x=de_DE) unter Umständen die erhaltenen personenbezogenen Daten an Wirtschaftsauskunfteien übermitteln. Diese Übermittlung bezweckt die Identitäts- und Bonitätsprüfung. PayPal gibt die personenbezogenen Daten gegebenenfalls an verbundene Unternehmen und Leistungserbringer oder Subunternehmer weiter, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen erforderlich ist oder die Daten im Auftrag verarbeitet werden sollen. Die betroffene Person hat die Möglichkeit, die Einwilligung zum Umgang mit personenbezogenen Daten jederzeit gegenüber PayPal zu widerrufen. Ein Widerruf wirkt sich nicht auf personenbezogene Daten aus, die zwingend zur (vertragsgemäßen) Zahlungsabwicklung verarbeitet, genutzt oder übermittelt werden müssen. Die unter diesem Abschnitt b) beschriebene Datenweitergabe an PayPal findet ausdrücklich nur dann statt, wenn Sie als Zahlungsoption „PayPal“ auswählen. 6. Rechte der von der Datenverarbeitung betroffenen Person Als von der Datenverarbeitung betroffene Person haben Sie die folgenden Rechte: Art. 15 DSGVO: Sie haben das Recht, Auskunft über Ihre von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten zu verlangen. Insbesondere können Sie Auskunft über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling und ggf. aussagekräftigen Informationen zu deren Einzelheiten verlangen; Art. 16 DSGVO: Sie haben das Recht, Berichtigung unrichtiger oder Vervollständigung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten zu verlangen; Art. 17 DSGVO: Sie haben das Recht, Löschung Ihrer bei uns gespeicherten personenbezogenen Daten, soweit nicht die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist, zu verlangen; Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten, soweit die Richtigkeit der Daten von Ihnen bestritten wird, die Verarbeitung unrechtmäßig ist, Sie aber deren Löschung ablehnen und wir die Daten nicht mehr benötigen, Sie jedoch diese zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen oder Sie gemäß Art. 21 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung eingelegt haben, zu verlangen; Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen, zu erhalten; Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre erteilte Einwilligung zur Datenverarbeitung zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen dürfen; Art. 77 DSGVO: Sie haben das Recht, sich bei einer Aufsichtsbehörde an Ihrem üblichen Aufenthaltsort oder Arbeitsplatz oder unserem Firmensitzes über die Datenverarbeitung zu beschweren (Beschwerderecht). 7. Widerspruchsrecht Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen soweit dafür Gründe vorliegen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben oder sich der Widerspruch gegen Direktwerbung richtet. Im letzteren Fall haben Sie ein generelles Widerspruchsrecht. 8. Datensicherheit Informationen zur Datensicherheit entnehmen Sie bitte https://pages.ebay.de/help/policies/privacy-policy.html Widerrufsbelehrung und Muster- Widerrufsformular Die folgende Widerrufsbelehrung gilt ausschließlich für Verbraucher (siehe § 1 der AGB). Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen einem Monat ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt einen Monat ab dem Tag an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Herrn Jörg Ernst, Auestraße 66, 08371 Glauchau, Telefonnummer: 03763/75189, E-Mail-Adresse: minitruck-boutique@t-online.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstige Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrages unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Wir tragen die Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ausschluss des Widerrufsrechtes Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen ? zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind, ? zur Lieferung von Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde, ? zur Lieferung alkoholischer Getränke, deren Preis bei Vertragsschluss vereinbart wurde, die aber frühestens 30 Tage nach Vertragsschluss geliefert werden können und deren aktueller Wert von Schwankungen auf dem Markt abhängt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat, - zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierten mit Ausnahme von Abonnement-Verträgen Das Widerrufsrecht kann erlöschen ? zur Lieferung versiegelter Waren, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind, wenn ihre Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde, ? zur Lieferung von Waren, wenn diese nach der Lieferung auf Grund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden, ? zur Lieferung von Ton- oder Videoaufnahmen oder Computersoftware in einer versiegelten Packung, wenn die Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde ? zur Lieferung von Zeitungen, Zeitschriften oder Illustrierten mit Ausnahme von Abonnement-Verträgen. -Ende der Widerrufsbelehrung- Muster- Widerrufsformular Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück. An [Herrn Jörg Ernst, Auestraße 66, 08371 Glauchau, E-Mail-Adresse: minitruck-boutique@t-online.de]: Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/ die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) - Bestellt am (*)/erhalten am (*) - Name des/der Verbraucher(s) - Anschrift des/der Verbraucher(s) - Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) - Datum _______________ (*) Unzutreffendes streichen. Artikelstandort: Glauchau, Deutschland Ausgeschlossen: Österreich Sofortige Zahlung von EUR 9,49 erforderlich. Vorauszahlung; Versand erfolgt nach Geldeingang, in der Regel am selben od. nächsten Werktag Hansgrohe Axor, Jbl On Tour, Tussi on Tour Total durchgeknallt, Axor Uno, Axor Carlton, Tussi On Tour in Werkzeugsets für Heimwerker, Ssx On Tour, Baugewerbe-Handschuhe OX-ON Konfektionsgröße XXL, Tussi On Tour in Verrückte Sammlerobjekte
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q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
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Implementiert wurden bereits z.B. Reklamationsakten, Service-/Ticket-Akten, Materialakten, Änderungsakten, Equipment-/Maschinenakten, Fertigungsauftrags-/Prüflos-Akten, Transport-/Auslieferungsakten, Recruiting-Akten, Kreditakten, CRM-Akten … Und welche Anforderung haben Sie? Sprechen Sie uns an – direkt hier! Geschäftsprozess-Management in SAP Im Unternehmen fallen eine Vielzahl an Daten und Informationen in unterschiedlichster Form an: Briefe, E-Mails, Dokumente, SAP-Daten, Verträge, Notizen, Web-Content etc. Die Verwaltung dieser Inhalte erfolgt meist dezentral in heterogenen Quellen. Damit sind durchgängige Geschäftsprozesse nur schwer digital umzusetzen. Im Alltag fehlt oft die Übersicht und die notwendige Transparenz, was zu Lasten der Effizienz und der Produktivität der Mitarbeiter geht. Problem: Zu viele manuelle Abläufe Der Geschäftserfolg hängt jedoch immer mehr von effizienten und möglichst automatisierten Prozessen ab. Die zunehmende Digitalisierung der Geschäftsprozesse schafft neue Anforderungen an das Informationsmanagement hinsichtlich Verfügbarkeit, Archivierung und Arbeitsabläufe. Die SAP-integrierte ECM-Lösung top xRM Die digitale Akte wird die zentrale Informationsquelle zur aktiven Steuerung von Abläufen und Prozessen im Unternehmen und dokumentiert die einzelnen Schritte mit. Im Prozess „wandert“ die Akte durch das Unternehmen. Verschiedene Benutzer oder Benutzergruppen arbeiten daran. So füllt sich die Akte mit Informationen und Dokumenten, steuert den Ablauf und bildet damit den kompletten Geschäftsprozess ab. Ergebnis: Mehr Transparenz, kürzere Durchlaufzeiten top xRM ist SAP-zertifiziert und basiert auf der Technologie von SAP Folders Management / Records Management. Die Applikation wird schnittstellenfrei in SAP integriert. Aufwendige Subsysteme für das Dokumentenmanagement entfallen komplett! Verschiedene Aktenlösungen stehen in der der Produktsuite top xRM zur Verfügung (Auszug) top sales RM (Vertriebsakte), top purchase RM (Einkaufsakte), top contract RM (Vertragsakte), top personnel RM (Personalakte), top project RM (Projektakte), top real estate RM (Immobilienakte) Vorteile top xRM Daten werden auf einer Plattform zentral zusammengeführt Ständige Verfügbarkeit der Daten unabhängig vom Standort Die Akte steuert den Ablauf Strukturierte Sicht auf den Gesamtprozess Einfache Regelung der Zugriffe über flexible Berechtigungen top xRM vereint die Funktionen des Dokumentenmanagements und der Prozesssteuerung über die digitale Akte als ECM-Lösung in SAP – schnittstellenfrei integriert, ohne aufwendige Subsysteme und damit ohne Medienbrüche. Auszug aus den Funktionen von top xRM Abbildung verschiedener Hierarchiestufen/Ebenen über Baumstruktur SAP-Anwendungen und -Belege, Dokumente und E-Mail-Funktionen verschmelzen auf einer zentralen Plattform Mail-Client-Funktionen aus Outlook / Lotus Notes / Groupwise − Importieren, Schreiben, Beantworten, Versenden und Speichern von E-Mails auch mit Anhang − Erstellen von Terminen und Aufgaben aus dem SAP-System heraus. Dokumentierte und automatisierte Workflow-Steuerung mit Genehmigungs-/Freigabeschritten und Ampelfunktion Grafische Anzeige von Workflows Mobile Workflowbearbeitung Allgemeine und persönliche Wiedervorlagen − Wiedervorlagen per E-Mail an Postfach (persönliches oder Gruppenpostfach) − Aufgabe im Kalender (persönlicher oder Gruppenkalender) Einfaches Dokumenten-Handling per Drag & Drop ähnlich dem Windows-Explorer Dynamische In-Place Bearbeitung von Office-Dokumenten mit chronologischer Versionierung, PDF-Dokumente lokal ein- u. auschecken mit Kommentarfunktion Barcode Unterstützung Work-Item im Business Workplace (persönlich oder Gruppe) Vorlagenverwaltung (Verträge, Bescheinigungen, Textbausteine etc.) Automatische Erstellung von Dokumenten aus Vorlagen Abonnement-Funktion Mit top xRM gestalten Sie Geschäftsprozesse flexibel und transparent. top xRM ist SAP-zertifiziert und basiert auf der Technologie von SAP Folders Management / Records Management. Steigert die Transparenz und die Effektivität in den Geschäftsabläufen signifikant. Das gesamte Unternehmenswissen steht standort- und zeitunabhängig in digitaler Form auf einer zentralen Plattform zur Verfügung. Automatisierte Genehmigungs- und Freigabeprozesse bringen verkürzte Durchlaufzeiten und mehr Effektivität Bessere abteilungs- und werksübergreifende Zusammenarbeit von Teams Sicherheit: Einfache Regelung der Zugriffe über flexible Berechtigungen Verkürzte Durchlaufzeiten und effektivere Prozesse Steigert die Effektivität des Unternehmens Die digitale Vertriebsakte des top xRM vereint die Funktionen des Dokumentenmanagements und der Prozesssteuerung über die digitale Akte als ECM-Lösung in SAP – schnittstellenfrei integriert, ohne aufwendige Subsysteme und damit ohne Medienbrüche. top xRM beantwortet Fragen zum Vertriebsprozess wie… Wie ist der Status des Prozesses? Welche Spezifikationen hat der Kunde zur Verfügung gestellt? Wie ist die komplette Korrespondenz abgelaufen? Welche Personen / Abteilungen haben noch Aufgaben am Prozess zu erledigen und bis wann? Welche Entscheidungen sind getroffen worden? Welche SAP-Belege sind am Prozess beteiligt? … mit Funktionen wie Akte zum Prozess anlegen, anzeigen E-Mail ablegen, anlegen, beantworten SAP-Angebot/Auftrag anlegen , ändern, anzeigen, versenden Dokument erzeugen, ablegen, anzeigen, ändern Aufgabe definieren Die digitale Vertriebsakte mit Workflow-Steuerung Globalisierte Märkte, hoher Wettbewerbsdruck und immer anspruchsvollere Kunden sind die Herausforderungen im Vertriebsmanagement. Der Vertrieb muss Umsatz generieren, Kunden binden und gleichzeitig die Anforderungen an eine optimierte Verkaufsproduktivität erfüllen. Gleichzeitig binden unübersichtliche, uneinheitliche und komplizierte Abläufe vor allem in der Administration Zeit und Energie, die anderweitig effektiver eingesetzt werden kann. top sales RM organisiert die Vertriebsprozesse völlig neu und schafft die notwendige Effektivität, optimiert das Zusammenspiel von Innen- und Außendienst und entlastet von zeitfressenden, administrativen Tätigkeiten. Hohe Betreuungsqualität der Kunden top sales RM ist ein umfangreiches Lösungspaket digitaler Akten für alle Vertriebsprozesse. Die Akten bündeln alle Informationen im Vertriebsprozess (Anfragen, Angebote, Aufträge, Verträge, Gespräche, E-Mails etc.) und dokumentieren sämtliche Aktivitäten im Vertrieb. Diese Transparenz ermöglicht eine hohe Qualität in der Kundenbetreuung und führt so zu einer besseren Kundenbindung. Integrierte Kundenakte Integraler Bestandteil von top sales RM ist die Kundenakte, welche den Kunden mit all seinen Informationen und Beziehungen transparent und strukturiert abbildet. Hier findet der Vertrieb alle wichtigen Informationen z.B. über Ansprechpartner, Verträge, Zahlungsverhalten, Dokumente, Schriftverkehr, Produktspezifikationen und navigiert von hier aus in alle aktuellen oder auch vergangenen Geschäftsvorfälle. top sales RM ist SAP-zertifiziert und basiert auf der Technologie von SAP Folders Management / Records Management. Die Applikation wird schnittstellenfrei in SAP integriert – aufwendige Subsysteme entfallen komplett! Vorteile der digitalen Vertriebsakte Bündelt zentral alle Aktivitäten rund um den Kunden Effiziente Zusammenarbeit von Teams (Innen-/Außendienst, abteilungsübergreifend) Automatisierte Abläufe in der Administration (Genehmigungen, Abstimmungen etc.) Nachvollziehbarkeit durch dokumentierten Workflow Nutzung des bestehenden SAP-Rollenkonzeptes → flexible Vergabe von Berechtigungen auf Knotenebene Mehr Transparenz für Mitarbeiter im Innen- und Außendienst Verbesserte Qualität in der Kundenbetreuung Das gesamte Wissen zu den Kunden steht standort- und zeitunabhängig in digitaler Form auf einer zentralen Plattform zur Verfügung. Automatisierte Prozesse bringen mehr Effektivität Optimierte Freigabestrategien Strukturierte Sicht auf die Abläufe Steigert die Effektivität in der Wertschöpfungskette Verbessert die Wettbewerbsfähigkeit Die digitale Einkaufsakte des top xRM top xRM liefert im Beschaffungsprozess… alles auf einen Blick: Vom Bedarfsauslöser über den Anfrageprozess zur Produkt- und Lieferantenentscheidung, der Bestellung, dem Wareneingang und der Beurteilung. alles gesteuert: Genehmigungen, Verantwortlichkeiten, Verträge, Termine. alles im Zugriff: Spezifikationen, Mails, SAP-Stammdaten, SAP-Belege, Notizen, etc. alles in einem Cockpit: E-Mail anlegen, ablegen, beantworten. SAP-Anfrage/-Bestellung anlegen, anzeigen, ändern, versenden. Dokument ablegen, anlegen, anzeigen. Workflow starten, Akte weiterleiten, Termin setzen, Notizen verwalten Die digitale Einkaufsakte mit Workflow-Steuerung Das effiziente Management von Beschaffungs- und Lieferantenstrukturen trägt wesentlich zur Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens bei. Diese Herausforderungen können nur mit perfekter IT-Unterstützung gemeistert werden. top purchase RM liefert diese Unterstützung „out of the box“. Das Ergebnis sind deutliche Effektivitätssteigerungen durch Automatisierung von Einkaufsprozessen, Visualisierung von Zusammenhängen sowie die Kontrolle und aktive Steuerung der Prozesse. top purchase RM bietet eine digitale Einkaufsakte auf der Basis von SAP Foldersmanagement. Die in SAP integrierte ECM-Lösung für den Einkauf unterstützt mit automatisierten Abläufen den Beschaffungsprozess und dokumentiert gleichzeitig die komplette Prozesskette. Digitalisierte und automatisierte Prozessschritte Über das System werden zum Beispiel fachliche und kaufmännische Genehmigungen bei den zuständigen Verantwortlichen eingeholt. Alle notwendigen Informationen dazu (wie z.B. Ausschreibungsunterlagen, Verträge, Analysen, Stamm- und Bewegungsdaten etc.) sind in der Akte verfügbar und je nach Berechtigung für die Prozess-Beteiligten sichtbar. Einschätzungen zu Ausschreibungen, Lieferanten, Verträgen, technischen Details oder Genehmigungen und Freigaben sind unabhängig von Zeit und Standort möglich. Wiedervorlagen garantieren die termingerechte Bearbeitung. Ergebnis: Die Prozesse werden transparent und die Durchlaufzeiten deutlich verkürzt. Integrierte Lieferantenakte Integraler Bestandteil von top purchase RM ist die Lieferantenakte, welche den Kreditor mit all seinen Informationen und Beziehungen transparent und strukturiert abbildet. Hier findet der Einkäufer alle wichtigen Informationen z.B. über Ansprechpartner, Zertifizierungen, Bonität, aktuelle Preislisten, Verträge etc. und navigiert von hier aus in alle aktuellen oder auch vergangenen Geschäftsvorfälle. top purchase RM ist SAP-zertifiziert und basiert auf der Technologie von SAP Folders Management / Records Management. Die Applikation wird schnittstellenfrei in SAP integriert → aufwendige Subsysteme entfallen komplett! Vorteile der digitalen Einkaufsakte Bündelt alle Aktivitäten des strategischen und des operativen Einkaufs Automatisierte Abläufe und strukturiert Genehmigungs-/Freigabeverfahren Dokumentierter Workflow Optimierte Freigabestrategien im Prozess Die Genehmigungs- und Freigabeprozesse im Einkauf werden transparenter und effektiver. Das gesamte Einkaufswissen steht standort- und zeitunabhängig in digitaler Form auf einer zentralen Plattform zur Verfügung. Automatisierte Genehmigungsprozesse bringen verkürzte Durchlaufzeiten und mehr Effektivität Optimierte Genehmigungs-/Freigabestrategien Schnittstellenfreie Integration in SAP vermeidet Medienbrüche und aufwendige Subsysteme Die digitale Vertragsakte des top xRM Ein Vertragsmanagement in SAP mit den Funktionen des Dokumentenmanagements und der Prozesssteuerung in Form einer digitalen Akte als ECM-Lösung – schnittstellenfrei integriert, ohne aufwendige Subsysteme und damit ohne Medienbrüche. top xRM bringt System, Komfort und Sicherheit in die Vertragsverwaltung Vertragsvorlagen zentral verwalten Verträge zum Geschäftsvorfall generieren Vertragsentwürfe verwalten und dokumentieren Vertragsverhandlungen begleiten Vertragsabschluss steuern Vertrags Originale archivieren Vertragsgültigkeit überwachen Die digitale Vertragsakte mit Workflow-Steuerung Im Unternehmen gibt es eine Vielzahl an Verträgen, die von unterschiedlichen Personen abgeschlossen, überwacht und teilweise dezentral abgelegt bzw. gespeichert werden. Durch Nichteinhaltung von Fristen entstehen im Unternehmen unnötige Kosten. Oft mangelt es am Überblick und den Zugriffsmöglichkeiten. Vor allem auch im Zusammenhang mit Sicherheit und Berechtigungen. Vertragsmanagement im SAP mit digitalen Akten Mit der SAP-integrierten ECM-Aktenlösung top contract RM (Vertragsakte) werden die Verträge nicht nur revisionssicher und strukturiert mit allen dazugehörigen Daten auf einer zentralen Plattform verwaltet. Abstimmung und Freigabe von Verträgen zwischen Fachabteilung, Rechtsabteilung und dem Management erfolgt ebenfalls über das System. Im Rahmen des Vertragsmanagements werden im SAP übergreifende Workflows angestoßen und dokumentiert – von der Vertragserstellung, der Verwaltung von Vorlagen über Prüf- und Freigabeprozesse bis zur Vertragsverlängerung oder Kündigung. Das integrierte Fristenmanagement stellt sicher, dass keine Frist versäumt wird. Ergebnis: Überblick → vereinbarte Rechte und Pflichten, Konditionen und Fristen werden transparent. top contract RM ist SAP-zertifiziert und basiert auf der Technologie von SAP Folders Management / Records Management. Die Applikation wird schnittstellenfrei in SAP integriert → aufwendige Subsysteme entfallen komplett! Vorteile der digitalen Vertragsakte Keine Kosten durch überlappende Laufzeiten oder doppelte Anschaffungen Automatisierte Abläufe und strukturierte Genehmigungsverfahren Übersicht und schneller Zugriff auf alle Daten, flexibel gesteuert mit Berechtigungen Vertragsmanagement in SAP mit mehr Übersicht über die vorhandenen Verträge und anstehenden Fristen im Unternehmen Das gesamte Vertragswissen steht standort- und zeitunabhängig in digitaler Form auf einer zentralen Plattform zur Verfügung. Automatisierte Genehmigungs-/Freigabeprozesse bringen verkürzte Durchlaufzeiten und mehr Effektivität Schnittstellenfreie Integration in SAP vermeidet Medienbrüche und aufwendige Subsysteme. Die digitale Personalakte des top xRM Die Personalakte des top xRM beinhaltet umfangreiche Möglichkeiten zur Verwaltung von Personaldaten für das Recruiting und die Abwicklung des Auswahlprozesses zur Besetzung freier Stellen top xRM bietet Transparenz in der Personalverwaltung und im Recruiting Verknüpfung mit SAP HCM → keine parallele Stammdatenpflege Zentraler Überblick über alle Personaldaten, wie z.B. Sozialversicherungs- und Steuerdaten, Anträge und Bescheinigungen, Zeugnisse, Beurteilungen, Zertifikate, Weiterbildungen etc. Strukturierte Sicht auf den Recruitingprozess Entlastung bei Routinearbeiten durch automatisierte Workflows E-Mail-Integration von Mail-Clients → jeglicher Schriftverkehr findet in und aus der Akte heraus statt. Differenzierte, flexible Zugriffssteuerung durch Nutzung des SAP-Rollenkonzepts Die digitale Personalakte mit Workflow-Steuerung Das Personalmanagement trägt entscheidend zum Erfolg eines Unternehmens bei. Personalplanung, -beschaffung, -entwicklung, -führung und –verwaltung sind die Herausforderungen, vor denen Personaler täglich stehen. Angesichts dieser Themen sind effektive und schlanke Prozesse auch in der Personalabteilung wichtig, so dass die knappe Ressource „Zeit“ möglichst effizient genutzt werden kann. Ein Instrument hierfür ist die digitale Personalakte. Digitale Akte für das Personalmanagement und die Personalbeschaffung im SAP Mit der SAP-integrierten Lösung top personnel RM behalten Sie jederzeit die Übersicht über alle wichtigen Informationen eines Mitarbeiters beginnend bei der Bewerbung über die Verwaltung von Verträgen, Zertifikaten, von monatlichen oder jährlichen Personalprozessen bis zum Austritt. Zusätzlich bietet die digitale Personalakte auch eine Lösung für das Recruiting, die den kompletten Auswahlprozess mit der Kommunikation aller Beteiligten inklusive eines Bewerberrankings abbildet. Gleichzeitig setzt eine differenzierte Rechteverwaltung höchste Sicherheitsstandards und schützt vor unberechtigtem Zugriff. Mit der Automatisierung von Routineaufgaben sorgt top personnel RM für Entlastung in der Organisation. Sie sind jederzeit in der Lage, alle am Prozess Beteiligten (Mitarbeiter, Fachabteilung, Personaler, Vorgesetzte) zu informieren, einzubeziehen und mit diesen zu interagieren. Abläufe und Genehmigungsprozesse lassen sich mit Hilfe des Systems optimieren und effektiver gestalten → Zeitgewinn bei den administrativen Prozessen, der z.B. für die Rekrutierung oder die Personalentwicklung eingesetzt werden kann. Besondere Funktion der Personalakte Neben den allgemeinen Funktionen von top xRM gibt es speziell bei der Personalakte die „Ausleihe“ der Akte/Teile der Akte für den Zugriff auf Zeit durch z.B. einen Vorgesetzten Ergebnis: Überblick, effektivere Prozesse und hohe Sicherheit beim Datenschutz top personnel RM ist SAP-zertifiziert und basiert auf der Technologie von SAP Folders Management / Records Management. Die Applikation wird schnittstellenfrei in SAP integriert → aufwendige Subsysteme entfallen komplett, keine Medienbrüche! Die Pflege der Daten findet im SAP HCM statt → automatische Adaption von Änderungen z.B. bei Kostenträgern, Kostenstellenlisten oder Abteilungsbezeichnungen, keine parallele Stammdatenpflege. Vorteile der digitalen Personalakte in top xRM Sicherer Umgang mit sensiblen Personaldaten Alle Informationen werden zentral gesammelt und sind auf Knopfdruck verfügbar Automatisierte Abläufe entlasten bei Routineprozessen Wichtige und sensible Personaldaten sind vor Verlust, Zerstörung und unberechtigtem Zugriff geschützt. Nutzung des bestehenden SAP-Rollenkonzeptes → Jeder sieht nur das, was er sehen soll. Zeitersparnis in der Administration, hohe Sicherheit für sensible Personaldaten Alle Informationen rund um ein Arbeitsverhältnis stehen standort- und zeitunabhängig in digitaler Form auf einer zentralen Plattform zur Verfügung. Bewerbungs- und Auswahlprozess für ausgeschriebene Stellen in SAP Spart Arbeitszeit und damit Kosten → Steigerung der Effektivität Die digitale Projektakte des top xRM Mit top xRM schaffen Sie Ordnung in allen Projekten bilden Sie jede Art von Projekten im Unternehmen ab strukturieren Sie die Projekte völlig frei integrieren Sie SAP PS-Objekte dynamisch bringen Sie alle Projektbeteiligten auf eine einheitliche Informations- und Funktionsplattform Die digitale Projektakte mit Workflow-Steuerung Im Unternehmen laufen vielfältigste Projekte: Von der Produktentwicklung, der (Re-)Organisation, über komplette Bauvorhaben bis hin zur Einführung von neuer Software. Egal ob Entwicklungs- oder Veränderungsprojekt alle sind meist sehr komplex und gekennzeichnet von einem hohen Dokumentations- und Informationsbedarf aller Beteiligten. Daher sind Struktur und Transparenz unabdingbar für die effektive Projektsteuerung. Planungen, Genehmigungen, Projektfortschritte, Ressourcen, Termine, Budgets und Kosten müssen ständig überwacht werden. Daten aus den unterschiedlichsten Quellen müssen verwaltet und je nach Relevanz den unterschiedlichen Projektbeteiligten zur Verfügung gestellt werden – z.T. auch an unterschiedlichen Standorten. Projektmanagement im SAP mit digitalen Akten top contract RM (Vertragsakte) ist die SAP-integrierte ECM-Aktenlösung für Ihr Projektmanagement. Projekte werden auf einer zentralen Plattform in SAP verwaltet. Relevante Unternehmensdaten aus dem SAP stehen jederzeit zur Verfügung und bilden so die Basis für fundierte Bewertungen von Risiken und Entscheidungen über neue Projekte bzw. laufende Änderungen. Ergebnis: Gesamtüberblick zu jeder Zeit, Termin- und Kostensicherheit Der Projektstatus ist auf Anhieb ersichtlich, alle Projekt-Daten sind im direkten Zugriff. Vorteile der digitalen Projektakte Bringt Transparenz und erleichtert die Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten Planungen, Genehmigungen, Projektfortschritte und –änderungen etc. sind nachvollziehbar Termine und Budgets werden über das System überwacht Strukturierte Projektabwicklung in SAP Dokumentierter Workflow und automatisierte Freigabeprozesse Höchstmögliche Transparenz und effektives Projektmanagement Alle Informationen zum Projekt stehen standort- und zeitunabhängig in digitaler Form auf einer zentralen Plattform zur Verfügung. Fundierte Grundlage für die Ressourcen-, Termin- und Kostenplanung Strukturierte Sicht auf alle Vorgänge Die digitale Fertigungsauftragsakte des top xRM Verbinden Sie Ihre Fertigungssteuerung mit den Möglichkeiten des Dokumentenmanagements und der Prozesssteuerung – schnittstellenfrei integriert in SAP ERP, ohne aufwendige Subsysteme und damit ohne Medienbrüche. Die Fertigungsauftragsakte wird automatisch zu jedem Fertigungsauftrag erstellt und enthält alle relevanten Informationen zu diesem Prozess. top xRM bietet im Produktionsumfeld … Verknüpfung von Informationen zum Fertigmaterial Anzeige von Fertigungszuständen Steuerung von Rückmelde-Status im Fertigungsprozess Strukturierung des Fertigungsprozesses nach Vorgängen und / oder Arbeitsplätzen Automatisierte Dokumentenablage zu einzelnen Fertigungsschritten Individuelle anpassbare Genehmigungsprozesse je nach Material, Vorgang, etc. Ablage von Prüfzeugnissen Workflow-gesteuertes Setzen des Verwendungsentscheids Workflow-gesteuerte Freigabe von Warenbeständen die ideale Integration in top MES …mit Aktentypen wie… Fertigungsauftragsakte Prüflosakte Die digitale Fertigungsauftragsakte mit Workflow-Steuerung Rund um den Fertigungsprozess gibt es eine Vielzahl von Dokumenten, die beispielsweise einzelnen Vorgängen eines Fertigungsauftrags zugeordnet werden müssen nur bestimmten Chargen eines Vormaterials zugeordnet werden dürfen oder individuell freigegeben werden müssen – abhängig vom jeweiligen Arbeitsplatz. Diese Freigabe kann zudem Voraussetzung für die Durchführung der nachfolgenden Vorgänge im Fertigungsauftrag sein. Die SAP-integrierte ECM-Lösung von top xRM für den Fertigungsauftrag verwaltet Dokumente revisionssicher und strukturiert mit allen zugehörigen Informationen auf einer zentralen Plattform bietet unterschiedliche Freigabe-Prozesse in der Workflow-Steuerung Nahtlose Verknüpfung erweitert den Überblick Bei Nutzung unserer MES-Lösung top MES ist eine Verknüpfung zu den Echtzeitdaten der Produktion ganz einfach möglich. So können beispielsweise Rückmelde-Status zu einzelnen Fertigungsvorgängen oder Mengen inkusive Gut- und Ausschuss-Mengen in den Akten angezeigt werden. → Damit wird die Sicht auf einen Fertigungsauftrag mit tatsächlich rückgemeldeten Daten ergänzt. Mit der Verknüpfung zur Prüflosakte wird zusätzlich der Materialaspekt in den Fertigungsauftrag integriert. Hier werden Prüfzeugnisse verwaltet und genehmigt, der Verwendungsentscheid gesetzt und Warenbestände in den Frei- oder Sperrbestand gebucht. Das gesamte Prüfverfahren wird abgebildet. → Erweiterte Sicht auf die Vormaterialien bzw. Vormaterial-Chargen zu einem Fertigungsauftrag. Die Fertigungsauftragsakte wird zum Cockpit, mit dem Zugang zu allen relevanten Informationen rund um einen Fertigungsprozess. Zentrale Oberfläche bündelt alle relevanten Informationen eines Fertigungsprozesses in SAP Lückenlose Dokumentation von Fertigungsaufträgen Ganzheitliche Übersicht über einen Auftrag mit der Verknüpfung zu weiteren top flow-Lösungen (z.B. top MES, Prüflosakte) Schlanke IT-Infrastruktur durch nahtlose Integration in SAP ERP ohne Subsysteme Die digitale Materialakte des top product RM In der Aktenlösung von top product RM ist standardmäßig die digitale Materialakte enthalten. Hier werden die Materialdaten eines Produktes über den kompletten Lebenszyklus hinweg digital und nahtlos in SAP verwaltet: SAP Materialstammdaten Integration bestehender Dokumenteninfosätze → Direkte Verwendung der Informationen z.B. im Vertriebsprozess ist möglich. Zudem finden die Änderungsprozesse inklusive aller Abstimmungen und Freigaben bezüglich dem Material in der digitalen Akte direkt in SAP ERP statt. Transparente Steuerung von Materialänderungen Integration des Änderungsstamms, der Stückliste und des Arbeitsplans Zentrale, digitale Archivierung der beteiligten Dokumente Abteilungsübergreifender, papierloser Workflow mit allen Abstimmungs- und Freigabeprozessen Die digitale Immobilienakte des top xRM Die digitale Immobilien-Akte beinhaltet alle Komponenten für ein flexibles Immobilienmanagement in SAP (RE-FX). Sämtliche Kommunikations- und Abstimmungsprozesse finden in der elektronischen Akte statt, alle notwendigen Dokumente werden dort bearbeitet und archiviert. top xRM ermöglicht die standortübergreifende Verwaltung verschiedener Wirtschaftseinheiten inklusive Verträgen und Mietverhältnissen ein flexibles Wohnungs- und Immobilienmanagement in SAP das einfache, papierlose Handling von mehreren Standorten / Filialen Alles direkt in SAP. Ohne Medienbrüche. Ohne Subsysteme. Die digitale Immobilienakte des top xRM mit Workflow-Steuerung Die Anzahl an Daten zu einer Immobilie wächst über ihren gesamten Lebenszyklus stetig an. Das Ergebnis ist oft eine unstrukturierte Datenbasis, die dezentral und mit viel Aufwand für Recherchen verwaltet werden muss. Mit top xRM wird die Immobilienverwaltung wieder effizient und wertorientiert. Die ECM-Lösung strukturiert und bündelt sämtliche Informationen und Daten, fasst Vorgänge zusammen und steuert Prozesse digital im flexiblen Immobilienmanagement (SAP RE-FX). Ergebnis: Überblick über die Wirtschaftseinheit, das Mietverhältnis oder einzelne Mieter – zu jeder Zeit Verwaltung von Stammdaten, Mieterdaten, Verträgen, Nebenkostenabrechnungen, Mietanpassungen etc. im System Möglichkeit der flexiblen Vernetzung unterschiedlicher Informationen → Alle Verträge / Mieter / offene Posten / Mahnungen einer Wirtschaftseinheit auf einen Blick etc. Volle E-Mail-Integration → Schriftverkehr findet in der Akte statt Workflows steuern Prozesse wie z.B. Abrechnungen oder Mietanpassungen Die offene Architektur der Produktsuite bietet eine einfache Erweiterbarkeit auf weitere Aktentypen – wie etwa Buchungskreisakten, Gebäudeakten oder auch die Verknüpfung mit anderen Aktentypen aus dem top xRM Portfolio. Mit der Integration von top project xRM ist z.B. die Steuerung von Bauprojekten denkbar. Weitere Prozesse wie etwa in der Interessentenverwaltung können über die Workflow-Steuerung abgebildet werden. top xRM ist SAP-zertifiziert und basiert auf der Technologie von SAP Folders Management / Records Management. Die Applikation wird schnittstellenfrei in SAP integriert → aufwendige Subsysteme entfallen komplett! Vorteile der digitalen Immobilienakte top real estate RM Einfache kaufmännische und technische Verwaltung von Immobilien papierlos in SAP Überblick über Wirtschaftseinheiten, Mieter und Verträgen – zu jeder Zeit Eine zentrale Plattform, auf der alle Daten und Informationen digital gebündelt werden Nutzung des bestehenden SAP-Rollenkonzeptes → keine unberechtigten Zugriffe Automatisierte Workflows entlasten bei Routinearbeiten Nahtlose SAP-Integration hält die IT-Landschaft schlank Nachhaltiges und lebenszyklusorientiertes Management von Immobilien Mehr Effizienz in der Abwicklung von Routinearbeiten Einfachere Erwirtschaftung gewünschter Renditen Bestmögliche Transparenz durch vollständige digitale Datenbasis mit hoher Qualität Schlanke IT-Infrastruktur durch nahtlose Integration in SAP Die digitale Aktenlösung des top xRM für das Fördermittelmanagement in SAP Fördermittel sind ein wichtiger Baustein im Haushalt öffentlicher Einrichtungen. Die Verwaltung der Mittel ist jedoch meist mit einem hohen administrativen Aufwand verbunden. Für die Verwaltung dieser Budgets in SAP bietet top xRM eine Lösung, die die Prozesse flexibel im System abbildet. Hier werden alle Daten und Informationen (Antrag, Realisierung, Protokolle, Berichte, Audits, SAP Objekte, E-Mails etc.) digital gesammelt und zentral bearbeitet. Workflows regeln Fristen und Verantwortlichkeiten und geben den papierlosen Geschäftsprozess vor. Der Status ist auf einen Blick ersichtlich, alle Informationen sind digital verfügbar. Technologische Basis ist das SAP Folders Management. top xRM schafft Transparenz und Effizienz in der Verwaltung von Fördermitteln Zentrale Abwicklung aller Geschäftsprozesse zu Budgetierung, Beantragung, Verwaltung bis hin zum finalen Reporting von Fördermitteln in SAP Integriert den kompletten E-Mail-Verkehr und Freigabeprozesse über alle Phasen hinweg Verknüpfung mit SAP Objekten Fördermittel, Zuwendungsgeber und Budgetbelege Die Lösung für (fast) jeden Geschäfts- prozess in SAP Weitere digitale Aktenlösungen sind möglich top xRM bietet flexible Einsatzmöglichkeiten zur Steuerung von elektronischen SAP-Geschäftsprozessen – unabhängig von der Branche oder der Wirtschaftsform, immer nahtlos in SAP ERP integriert. Grundlage dafür ist SAP Folders Management / Records Management. Mit dem generischen Ansatz der ECM-Suite können weitere digitale Aktentypen ganz einfach realisiert werden. Die Produkt-Suite bietet Standardlösungen für: Vertrieb, Einkauf, Personal, Maschinen/Anlagen und Fertigungsaufträge sowie für das Management von Verträgen, Projekten, Immobilien und Fördermitteln Unabhängig davon gibt es vielfältige Optionen für weitere Anwendungsmöglichkeiten. Anwendungsbeispiele für bereits implementierte Aktentypen Recruiting-Akte (Bewerbermanagement) Reklamationsakte Service-/Ticket-Akte Transport-/Auslieferungsakte CRM-Akte Gut-/Lastschriftsakte DIS-Akte (Dokumenteninfosatz-Akte) Serien-E-Mails aus SAP verschicken – einfach und komfortabel Die automatische Versendung von News, Informationen oder sonstigen Mitteilungen an Ihre Adressen im SAP-System läßt sich über das Adress-Cockpit in top xRM ganz einfach planen und durchführen. Für die selektierten Adressen erstellen Sie gezielte, personalisierte E-Mail-Kampagnen. Diese werden automatisch in den entsprechenden Stammdaten-Akten des top xRM im Bereich Schriftverkehr abgelegt. Damit beinhaltet die Akte die komplette Kommunikation und bietet jederzeit einen Gesamtüberblick über alle Aktivitäten in Bezug auf den Empfänger. Die Anbindung an Ihren Mail-Client ermöglicht sowohl die Speicherung der Adressen dort als auch die Ablage der einzelnen E-Mails im Postausgang. Erstellung und Versand werden durchgängig protokolliert. Das Besondere an dem Feature ist die Nachverfolgung: Die Verwaltung von Rückmeldungen der Empfänger erfolgt im SAP-System. Das Führen von parallelen Excel-Tabellen fällt komplett weg. Zudem sind Erinnerungsmails an die Empfänger, die noch nicht geantwortet haben, möglich. Das Adress-Cockpit ist standardmäßig im Lieferumfang von top xRM enthalten. Vorteile des Adress-Cockpits in top xRM: Erleichtert die Kommunikation mit Ihrer Zielgruppe (Kunden, Lieferanten, Geschäftspartner, Mitarbeiter …) über das SAP-System Durchgängige Dokumentation aller schriftlichen Aktivitäten im Schriftverkehr der entsprechenden Akte Einfache Selektion der Adressen Einheitliche Gestaltung durch Vorlagen Verknüpfung mit E-Mail Client, Akte und Stammdaten Nachverfolgung erfolgt im System Auszug aus den Funktionen: Serien-E-Mails: Personalisierter Kampagnenversand über E-Mail-Client, Gestaltung durch Vorlagen möglich Adress-Suche: Verschiedene Selektionsmöglichkeiten z.B. innerhalb von Kunden, Lieferanten, Geschäftspartnern oder Mitarbeitern Absprung aus der Ergebnisliste in die verbundenen Stammdaten oder Akten Favoritenlisten („Meine Adressen“) Übertragung der Adressen in den E-Mail-Client, d.h. die Adressen sind z.B. für den Außendienst unterwegs zugänglich Beliebige Nachverfolgungsoptionen (z.B. Zusage, Absage zu einer Veranstaltung) Selektives Folgemailing an Adressen, für die noch keine Rückmeldung vorliegt Einstellungsoptionen für das Mailing: Absender-Adresse, Versendezeitpunkt etc. Detailliertes Protokoll über Erstellung und Versand der Kampagne Ablage der gesendeten E-Mails im Postausgang des Versenders
de
q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
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q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
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Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Diazepam-ratiopharm� 2 (Tabletten) Diazepam-ratiopharm� 5 (Tabletten) Diazepam-ratiopharm� 10 (Tabletten) Diazepam-ratiopharm� Tropfen Diazepam-ratiopharm� 5 Z�pfchen Diazepam-ratiopharm� 10 Z�pfchen Diazepam-ratiopharm� 2: 1 Tablette enth�lt 2 mg Diazepam; Lactose, Maisst�rke, Cellulosepulver, Copovidon, Talkum, Siliciumdioxid, Magnesiumstearat. Diazepam-ratiopharm� 5: 1 Tablette enth�lt 5 mg Diazepam; Lactose, Maisst�rke, Cellulosepulver, Copovidon, Talkum, Siliciumdioxid, Magnesiumstearat. Diazepam-ratiopharm� 10: 1 Tablette enth�lt 10 mg Diazepam; Lactose, Maisst�rke, Cellulosepulver, Copovidon, Talkum, Siliciumdioxid, Magnesiumstearat. Diazepam-ratiopharm� Tropfen: 1 ml (entspr. 20 Tropfen) L�sung enth�lt 10 mg Diazepam; Propylenglycol, Macrogol, gereinigtes Wasser. Diazepam-ratiopharm� 5 Z�pfchen: 1 Z�pfchen enth�lt 5 mg Diazepam; Cellulosepulver, hochdisperses Siliciumdioxid, Hartfett. Diazepam-ratiopharm� 10 Z�pfchen: 1 Z�pfchen enth�lt 10 mg Diazepam; Cellulosepulver, hochdisperses Siliciumdioxid, mittelkettige Triglyzeride, Hartfett. Anwendungsgebiete: zur symptomatischen Behandlung von akuten und chronischen Spannungs-, Erregungs- und Angstzust�nden Der Einsatz dieser Arzneimittel als Schlafmittel ist nur dann gerechtfertigt, wenn gleichzeitig die Diazepam-Wirkungen am Tage erw�nscht sind. Hinweis: Nicht alle Spannungs-, Erregungs- und Angstzust�nde oder Schlafst�rungen bed�rfen einer medikament�sen Therapie. Oftmals sind sie Ausdruck k�rperlicher oder seelischer Erkrankungen und k�nnen durch andere Ma�nahmen oder durch eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden. zur Behandlung von Zust�nden mit erh�htem Muskeltonus Diazepam-ratiopharm� 5/10 zus�tzlich zur Pr�medikation vor chirurgischen oder diagnostischen Eingriffen/postoperative Medikation Diazepam-ratiopharm� Tropfen, Diazepam-ratiopharm� 5/10 Z�pfchen zus�tzlich zur Pr�medikation vor chirurgischen oder diagnostischen Eingriffen Gegenanzeigen: Diese Arzneimittel d�rfen nicht angewendet werden bei bekannter �berempfindlichkeit gegen Diazepam oder andere Benzodiazepine sowie gegen einen der sonstigen Bestandteile Abh�ngigkeitsanamnese schwerer Form der Myasthenia gravis Diese Arzneimittel d�rfen nur unter besonderer Vorsicht angewendet werden bei akuter Vergiftung mit Alkohol, Schlaf- oder Schmerzmitteln sowie Psychopharmaka (Neuroleptika, Antidepressiva und Lithium) zerebellaren und spinalen Ataxien akutem gr�nem Star (Engwinkelglaukom) schweren Lebersch�den (z. B. cholestatischer Ikterus) Schlafapnoe-Syndromen Neugeborene und S�uglinge bis zum Alter von 6 Monaten sind von der Behandlung mit Diazepam auszuschlie�en. Vorsichtsma�nahmen bei Risikogruppen: Eine Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Diazepam sollte nur bei zwingender Indikation erfolgen. Anwendung in Schwangerschaft und Stillzeit: In der Schwangerschaft sollte Diazepam nur in Ausnahmef�llen bei zwingender Indikation [nicht in hohen Dosen oder �ber einen l�ngeren Zeitraum] angewendet werden. Diazepam sollte nicht w�hrend der Stillzeit angewendet werden, da es in die Muttermilch �bertritt. Bei zwingender Indikation sollte abgestillt werden. Mit folgenden Nebenwirkungen ist h�ufig zu rechnen: Unerw�nscht starke Tagessedierung sowie M�digkeit (Schl�frigkeit, Mattigkeit, Benommenheit, verl�ngerte Reaktionszeit), Schwindelgef�hl, Kopfschmerzen, Ataxie, Verwirrtheit, anterograde Amnesie. Am Morgen nach der abendlichen Einnahme k�nnen �berhangseffekte (Konzentrationsst�rung und Restm�digkeit) die Reaktionsf�higkeit beeintr�chtigen. Wegen der muskelrelaxierenden Wirkung von Diazepam ist insbesondere bei �lteren Patienten Vorsicht (Sturzgefahr) geboten. Selten kommt es zu Magen-Darm-St�rungen (�belkeit, Erbrechen, Oberbauchbeschwerden, Verstopfung, Durchfall), Gelbsucht, Harnverhaltung, Glottisspasmen, Brustschmerzen, Blutdruckabfall, Bradykardie, Niedergeschlagenheit (Depression), Abnahme des geschlechtlichen Bed�rfnisses und bei Frauen St�rungen der Regelblutung, Appetitzunahme, Mundtrockenheit, allergische Hautver�nderungen (wie z. B. Juckreiz, Hautr�tung, Hautausschlag) sowie Atemdepression. Die atemdepressive Wirkung kann bei Atemwegsobstruktion und bei Patienten mit Hirnsch�digungen verst�rkt in Erscheinung treten. Dies ist besonders bei gleichzeitiger Kombination mit anderen zentral wirksamen Substanzen zu beachten. Bei Patienten mit vorbestehender depressiver Erkrankung kann die Symptomatik verst�rkt werden. Nebenwirkungen bilden sich im allgemeinen nach Dosisreduzierung zur�ck und lassen sich in der Regel durch sorgf�ltige individuelle Einstellung der Tagesdosen vermeiden. In hoher Dosierung und bei l�ngerer Anwendung von Diazepam k�nnen reversible St�rungen, wie verlangsamtes oder undeutliches Sprechen (Artikulationsst�rung), Sehst�rungen (Diplopie, Nystagmus) Bewegungs- und Gangunsicherheit, auftreten. Beim Auftreten von Halluzinationen sowie ,,paradoxer�� Reaktionen, wie z. B. akute Erregungszust�nde, Angst, Suizidalit�t, Schlaflosigkeit, Wutanf�lle, vermehrte Muskelspasmen, sollte die Behandlung mit Diazepam beendet werden. Bei l�ngerer oder wiederholter Anwendung von Diazepam kann es zur Toleranzentwicklung kommen. Durch pl�tzliches Absetzen des Arzneimittels nach l�ngerer t�glicher Anwendung k�nnen nach etwa 2 � 4 Tagen Schlafst�rungen und vermehrtes Tr�umen auftreten. Angst-, Spannungszust�nde sowie Erregung und innere Unruhe k�nnen sich verst�rkt wieder einstellen. Die Symptomatik kann sich in Zittern, Schwitzen �u�ern und sich bis zu bedrohlichen k�rperlichen (wie z. B. Krampfanf�lle) und seelischen Reaktionen wie symptomatische Psychosen (z. B. Entzugsdelir) steigern. Daher ist die Behandlung ausschleichend zu beenden. Diazepam besitzt ein prim�res Abh�ngigkeitspotential. Bereits bei t�glicher Anwendung �ber wenige Wochen ist die Gefahr einer Abh�ngigkeitsentwicklung gegeben. Dies gilt nicht nur f�r den missbr�uchlichen Gebrauch besonders hoher Dosen, sondern auch f�r den therapeutischen Dosisbereich. Hinweis: Diese Arzneimittel k�nnen auch bei bestimmungsgem��em Gebrauch das Reaktionsverm�gen so weit ver�ndern, dass die F�higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra�enverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintr�chtigt wird. Dies gilt in verst�rktem Ma�e im Zusammenwirken mit Alkohol. Daher sollten das F�hren von Fahrzeugen, die Bedienung von Maschinen oder sonstige gefahrvolle T�tigkeiten ganz, zumindest jedoch w�hrend der ersten Tage der Behandlung unterbleiben. Die Entscheidung trifft in jedem Einzelfall der behandelnde Arzt unter Ber�cksichtigung der individuellen Reaktion und der jeweiligen Dosierung. Wechselwirkungen mit anderen Mitteln: Bei gleichzeitiger Anwendung anderer zentral wirksamer Medikamente (z. B. Psychopharmaka, Schlafmittel, teils auch Schmerzmittel, An�sthetika oder auch Antihistaminika) kann es zu gegenseitiger Verst�rkung der Wirkungen kommen. Dies gilt insbesondere auch f�r gleichzeitigen Alkoholgenus, durch den die Wirkungen von Diazepam in nicht voraussehbarer Weise ver�ndert und verst�rkt werden k�nnen. Die Wirkung von Muskelrelaxanzien kann verst�rkt werden. Bei gleichzeitiger Einnahme von Cimetidin, Disulfiram oder Omeprazol kann die Wirkung von Diazepam verst�rkt und verl�ngert werden. Bei Rauchern kann die Ausscheidung von Diazepam beschleunigt werden. Theophyllin hebt in niedriger Dosierung die durch Diazepam bewirkte Beruhigung auf. Diazepam kann die Wirkung von Levodopa hemmen. In seltenen F�llen kann durch Diazepam der Metabolismus von Phenytoin gehemmt und dessen Wirkung verst�rkt werden. Phenobarbital und Phenytoin k�nnen den Metabolismus von Diazepam beschleunigen. Aufgrund der langsamen Elimination von Diazepam muss auch nach Beenden der Behandlung mit Diazepam noch mit m�glichen Wechselwirkungen gerechnet werden. Bei Patienten, die unter Dauerbehandlung mit anderen Arzneimitteln stehen, wie z. B. zentral wirksamen Antihypertonika, �-Blockern, Antikoagulantien, herzwirksamen Glykosiden, sind Art und Umfang von Wechselwirkungen nicht sicher vorhersehbar. Der behandelnde Arzt sollte vor der Gabe von Diazepam abkl�ren, ob entsprechende Dauerbehandlungen bestehen. Daher ist bei gleichzeitiger Anwendung des Pr�parates, insbesondere zu Beginn der Behandlung, besondere Vorsicht geboten. Dosierung: Die Dosierung richtet sich nach der individuellen Reaktionslage, Alter und Gewicht des Patienten sowie Art und Schwere der Krankheit. Hierbei gilt der Grundsatz, die Dosis so gering und die Therapiedauer so kurz wie m�glich zu halten. Ambulante Therapie behandlungsbed�rftiger Spannungs-, Erregungs- und Angstzust�nde: Diazepam-ratiopharm� 2/5/10, Diazepam-ratiopharm� 5/10 Z�pfchen: Im allgemeinen sollte die Behandlung mit 4 � 5 mg Diazepam pro Tag in 1 � 2 Einzelgaben (z. B. morgens und/oder abends) begonnen werden. K�nnen bei dieser Dosierung die gew�nschten Wirkungen nicht erzielt werden, so kann die Dosis auf bis zu 10 mg Diazepam pro Tag, verteilt auf 1 � 2 (evtl. mehrere) Einzelgaben, gesteigert werden. Der Schwerpunkt der Behandlung ist auf den Abend zu legen. H�here Dosierungen sind nur in seltenen F�llen notwendig (z. B. psychiatrische und neurologische Erkrankungen) und sollten in der Regel nur station�r verabreicht werden. Diazepam-ratiopharm� Tropfen: In der Regel sollte die Behandlung mit 6 Tropfen Diazepam-ratiopharm� Tropfen (entsprechend 3 mg Diazepam) pro Tag, in 1 � 2 Gaben (z. B. morgens und/oder abends), begonnen werden. K�nnen bei dieser Dosierung die gew�nschten Wirkungen nicht erzielt werden, so kann die Dosis schrittweise um 3 Tropfen auf maximal 20 Tropfen Diazepam-ratiopharm� Tropfen (entsprechend 10 mg Diazepam) pro Tag, verteilt auf bis zu 4 � 5 Gaben, gesteigert werden. Der Schwerpunkt der Behandlung ist auf den Abend zu verlegen. H�here Dosierungen sind nur in seltenen F�llen notwendig (z. B. psychiatrische und neurologische Erkrankungen) und sollten in der Regel nur station�r verabreicht werden. Station�re Therapie behandlungsbed�rftiger Spannungs-, Erregungs- und Angstzust�nde: Bei schweren Spannungs-, Erregungs-, Angst- und Unruhezust�nden kann die Dosis schrittweise auf 30 � 60 mg Diazepam pro Tag, verteilt auf mehrere (3 � 6) Einzelgaben, gesteigert werden. Behandlung von Zust�nden mit erh�htem Muskeltonus: Zur Anfangsbehandlung erhalten Erwachsene 10 � 20 mg Diazepam pro Tag, verteilt auf 2 � 4 Einzelgaben. Zur Fortsetzung der Therapie 5 � 10 mg Diazepam pro Tag als Gesamtdosis, verteilt auf 1 � 2 Einzelgaben. Pr�medikation vor diagnostischen oder chirurgischen Eingriffen in An�sthesiologie und Chirurgie sowie postoperative Medikation: Am Vorabend der Operation: Erwachsene erhalten 10 � 20 mg Diazepam. Nach der Operation: Erwachsene erhalten 5 � 10 mg Diazepam; ggf. ist Wiederholung m�glich. Besondere Dosierungshinweise f�r alle Darreichungsformen: �ltere oder geschw�chte Patienten sowie Patienten mit hirnorganischen Ver�nderungen, Kreislauf- und Ateminsuffizienz, Patienten mit eingeschr�nkter Leber- oder Nierenfunktion erhalten in der Regel die H�lfte der oben angegebenen Tagesdosierungen. Eventuell notwendige Steigerungen sollten immer schrittweise erfolgen. Dies gilt auch f�r Patienten, die gleichzeitig andere zentral wirksame Medikamente erhalten. F�r Kinder und Jugendliche wird die Dosis vom Arzt individuell bestimmt. Art der Anwendung: Die Tabletten sind teilbar und werden tags�ber, unabh�ngig von den Mahlzeiten, unzerkaut mit ausreichend Fl�ssigkeit eingenommen. Die Tropfen sollten unverd�nnt (da es zusammen mit Fl�ssigkeiten zur Ausf�llung des Wirkstoffs kommen kann) vor oder einige Zeit nach den Mahlzeiten eingenommen werden. Hinweis: Abends sollte die Einnahme ca. 1/2 Stunde vor dem Schlafengehen und nicht auf vollen Magen erfolgen, da sonst mit verz�gertem Wirkungseintritt und, abh�ngig von der Schlafdauer, mit verst�rkten Nebenwirkungen am n�chsten Morgen gerechnet werden muss. Z�pfchen tief in den After einf�hren. Ambulante Therapie behandlungsbed�rftiger Spannungs-, Erregungs- und Angstzust�nde: Bei akuten Krankheitsbildern ist die Anwendung von Diazepam auf Einzelgaben oder wenige Tage zu beschr�nken. Bei chronischen Krankheitsbildern richtet sich die Dauer der Anwendung nach dem Verlauf. Nach zweiw�chiger t�glicher Anwendung sollte vom Arzt durch eine schrittweise Verringerung der Dosis gekl�rt werden, ob eine Behandlung mit Diazepam weiterhin angezeigt ist. Jedoch sollte die Behandlungsdauer 4 Wochen nicht �berschreiten. Vorbereitung von diagnostischen oder chirurgischen Eingriffen sowie zur Behandlung von Zust�nden mit erh�htem Muskeltonus: Diazepam wird hier im allgemeinen kurzfristiger angewendet. Hinweise: Bei l�ngerer Anwendungsdauer (l�nger als 1 Woche) sollte beim Absetzen von Diazepam die Dosis schrittweise reduziert werden. Hierbei ist das vor�bergehende Auftreten m�glicher Absetzph�nomene zu ber�cksichtigen. Bei einer Langzeittherapie werden Kontrollen des Blutbildes und der Leberfunktion empfohlen. Notfallma�nahmen, Symptome und Gegenmittel: Bei jeder Beurteilung einer Intoxikation sollte an das Vorliegen einer Mehrfachintoxikation durch m�gliche Einnahme mehrerer Arzneimittel, beispielsweise in suizidaler Absicht, einbezogen werden. Die Symptome einer �berdosierung treten verst�rkt unter dem Einfluss von Alkohol und anderen zentral d�mpfenden Mitteln auf. Symptome einer �berdosierung: Symptome leichter �berdosierung k�nnen z. B. Verwirrtheit, Somnolenz, Ataxie, Dysarthrie, Hypotonie, Muskelschw�che sein. In F�llen hochgradiger Intoxikation kann es zu einer zentralen Depression der Herz-Kreislauf- und Atemfunktionen (Zyanose, Bewusstlosigkeit bis hin zum Atemstillstand, Herzstillstand) kommen (Intensiv�berwachung!). In der Abklingphase k�nnen hochgradige Erregungszust�nde vorkommen. Therapiema�nahmen bei �berdosierung: Orale Darreichungsformen: Im Fr�hstadium einer Vergiftung sind Magensp�lungen und/oder Erbrechen indiziert sowie andere resorptionsvermindernde Ma�nahmen (Aktivkohle). Alle Darreichungsformen: Neben der Kontrolle von Atmung, Pulsfrequenz, Blutdruck und K�rpertemperatur sind im allgemeinen i.v.-Fl�ssigkeitsersatz sowie unterst�tzende Ma�nahmen und Bereitstellung von Notfallma�nahmen f�r evtl. eintretende Atemwegsobstruktionen indiziert. Bei Hypotonie k�nnen Sympathomimetika verabreicht werden. Bei Ateminsuffizienz, die auch durch periphere Muskelrelaxierung bedingt sein kann, assistierte Beatmung. Morphinantagonisten sind kontraindiziert. Diazepam ist dialysabel. H�modialyse oder Peritonealdialyse wurden bislang in der Literatur nicht beschrieben. Es ist anzunehmen, dass forcierte Diurese und Dialysema�nahmen aufgrund der hohen Eiwei�bindung wenig wirksam sind. Hinweis: Flumazenil ist f�r die Aufhebung der zentral d�mpfenden Wirkung von Benzodiazepinen angezeigt. Es wird daher bei folgenden Indikationen verwendet: Beendigung der durch Benzodiazepine eingeleiteten und aufrechterhaltenen Narkose bei station�ren Patienten Aufhebung der durch Benzodiazepine herbeigef�hrten Sedation im Rahmen therapeutischer Ma�nahmen bei station�ren Patienten Pharmakologische Eigenschaften: Diazepam ist eine psychotrope Substanz aus der Klasse der 1,4-Benzodiazepine mit ausgepr�gten spannungs-, erregungs- und angstd�mpfenden Eigenschaften sowie sedierenden und hypnotischen Effekten. Dar�ber hinaus zeigt Diazepam in h�heren Dosen den Muskeltonus d�mpfende und antikonvulsive Wirkungen. Diazepam bindet an spezifische Rezeptoren im Zentralnervensystem sowie in einzelnen peripheren Organen. Die Benzodiazepinrezeptoren im Zentralnervensystem stehen in enger funktioneller Verbindung mit den Rezeptoren des GABA-ergen Transmittersystems. Nach Bindung an den Benzodiazepinrezeptor verst�rkt Diazepam die hemmende Wirkung der GABA-ergen-�bertragung. Chronische Toxizit�t: Untersuchungen an verschiedenen Tierspezies ergaben keine Hinweise auf substanzbedingte Ver�nderungen. Reproduktionstoxizit�t: Diazepam und sein Hauptmetabolit N-Desmethyldiazepam passieren die Plazenta. Diazepam akkumuliert im fetalen Kompartiment und kann im Blut des Neugeborenen das Dreifache der maternalen Serumkonzentration erreichen. Das Missbildungsrisiko bei Einnahme therapeutischer Dosen von Benzodiazepinen scheint gering zu sein, obwohl einige epidemiologische Studien Anhaltspunkte f�r ein erh�htes Risiko f�r Gaumenspalten ergaben. Fallberichte �ber Fehlbildungen und geistige Retardierung der pr�natal exponierten Kinder nach �berdosierungen und Vergiftungen liegen vor. Ergebnisse tierexperimenteller Studien: Bei der Maus kam es nach pr�nataler Diazepam-Exposition zu Ausbildung von Gaumenspalten. Beim Hamster zeigten sich nach sehr hohen pr�natalen Diazepam-Gaben au�er Gaumenspalten auch Exenzephalien und Extremit�tenmissbildungen. Bei Ratten und Primaten war Diazepam nicht teratogen. Tierexperimentelle Studien haben Hinweise auf Verhaltensst�rungen der Nachkommen langzeitexponierter Muttertiere ergeben. Bei M�usen zeigten sich nach 1 � 6w�chiger Behandlung mit Diazepam Anomalien der Spermienk�pfe. Pharmakokinetik: Die pharmakokinetischen Parameter von Diazepam zeigen eine gro�e interindividuelle Variabilit�t. Resorption, maximale Plasmakonzentration: Nach oraler Applikation von Tabletten wird Diazepam rasch und nahezu vollst�ndig resorbiert. Maximale Plasmakonzentrationen werden etwa 1 Stunde nach der Applikation erreicht. Bei regelm��iger t�glicher Einnahme wird ein Steady state f�r Diazepam und den wirksamen Metaboliten des N-Desmethyldiazepam altersabh�ngig innerhalb von 5 � 15 Tagen erreicht. Die Serumkonzentrationen k�nnen nach t�glicher Gabe von 10 mg Diazepam zwischen 90 � 225 ng/ml betragen. Nach rektaler Applikation ist die Resorption von Diazepam unvollst�ndig. Maximale Plasmakonzentrationen werden bei Diazepam-haltigen Z�pfchen bei erheblichen interindividuellen Schwankungen nach 2 � 5 Stunden erreicht. Proteinbindung, Verteilungsvolumen: Die Plasmaproteinbindung von Diazepam betr�gt zwischen 95 � 99 %, bei Nieren- und Leberkranken sind niedrigere Werte vorhanden. Das Verteilungsvolumen betr�gt altersabh�ngig zwischen 0,95 � 2 l/kg KG. Metabolisierung, Elimination: Der Abbau von Diazepam erfolgt haupts�chlich in der Leber zu den ebenfalls pharmakologisch aktiven Metaboliten N-Desmethyldiazepam (Nordazepam), Temazepam und Oxazepam, die im Harn als Glukuronide erscheinen. Nur 20 % der Metabolite treten in den ersten 72 h im Harn auf. Die aktiven Metabolite besitzen folgende Plasmahalbwertszeiten: N-Desmethyldiazepam 30 � 100 h, Temazepam 10 � 20 h, Oxazepam 5 � 15 h, Bei wiederholter Dosierung von Diazepam �berwiegt der Anteil von N-Desmethyldiazepam bei gro�en interindividuellen Unterschieden. Dieser Hauptmetabolit besitzt eine l�ngere terminale Halbwertszeit als die Muttersubstanz. Bei chronischer Medikation von Diazepam wird die Elimination zus�tzlich durch Kumulation verl�ngert und es treten therapeutisch relevante Serumkonzentrationen des Hauptmetaboliten auf. Aus dem Blutplasma wird Diazepam und sein Hauptmetabolit nur sehr langsam eliminiert. Die 1. Eliminationsphase hat eine Halbwertszeit von 1 h; f�r die 2. Eliminationsphase ergeben sich [in Abh�ngigkeit von Alter sowie der Leberfunktion] Werte von 20 � 100 h. Die Ausscheidung erfolgt �berwiegend renal, teilweise auch bili�r. Sie ist ebenfalls vom Alter sowie der Leber- und Nierenfunktion abh�ngig. Diazepam wird vom Neugeborenen wesentlich langsamer metabolisiert und eliminiert als von Kindern oder Erwachsenen. Bei alten Menschen ist die Elimination um den Faktor 2 � 4 verlangsamt. Bei eingeschr�nkter Nierenfunktion ist die Elimination ebenfalls verlangsamt. Bei Patienten mit Lebererkrankungen (Leberzirrhose, Hepatitis) verlangsamt sich die Elimination um den Faktor 2. Liquorg�ngigkeit: Diazepam ist lipophil und gelangt rasch mit seinem aktiven Hauptmetaboliten in die cerebrospinale Fl�ssigkeit. Plazentag�ngigkeit, Laktation: Diazepam und sein Hauptmetabolit N-Desmethyldiazepam passieren die Plazenta und werden in die Muttermilch sezerniert. Diazepam kumuliert im fetalen Kompartiment und kann im Blut des Neugeborenen das Dreifache der maternalen Serumkonzentration erreichen. Beim Fr�hgeborenen ist die Elimination wegen der unreifen Leber- und Nierenfunktion erheblich verz�gert und kann bis zu 10 Tagen betragen. Wenn Diazepam vor oder unter der Geburt gegeben wurde oder der Mutter vielfach gr��ere Dosen appliziert wurden, sind sowohl bei Fr�h- wie bei Neugeborenen die APGAR-Werte signifikant erniedrigt, die H�ufigkeit von Hyperbilirubin�mie signifikant erh�ht sowie ausgepr�gte �deme und Muskelhypotonie bis zu 4 Tagen nach der Geburt beobachtet worden. Bioverf�gbarkeit: Die Bioverf�gbarkeit nach oraler Gabe liegt nach Literaturangaben im allgemeinen bei 75 � 80 %; sie kann [in Abh�ngigkeit von der galenischen Zusammensetzung] auch h�her sein. Die mittlere relative Bioverf�gbarkeit von Diazepam-ratiopharm� 10 Z�pfchen im Vergleich zum Referenzpr�parat betr�gt f�r Diazepam: 97,9 % N-Desmethyldiazepam: 98,3 % Sonstige Hinweise: Risikogruppen, Vorsichtsma�nahmen: Zu Beginn der Therapie sollte der behandelnde Arzt die individuelle Reaktion des Patienten auf das Medikament kontrollieren, um eventuelle relative �berdosierungen m�glichst schnell erkennen zu k�nnen. Dies gilt insbesondere f�r Kinder, �ltere und geschw�chte Patienten sowie Patienten mit hirnorganischen Ver�nderungen, Kreislauf- und Ateminsuffizienz sowie eingeschr�nkter Leber- oder Nierenfunktion. Weiterhin sollten den Patienten unter Ber�cksichtigung der spezifischen Lebenssituation (z. B. Berufst�tigkeit) genaue Verhaltensanweisungen f�r den Alltag gegeben werden. Bei mehrw�chiger Anwendung von Diazepam besteht die Gefahr einer psychischen und physischen Abh�ngigkeitsentwicklung. Eine fortgesetzte Anwendung sollte nur bei zwingender Indikation nach sorgf�ltiger Abw�gung des therapeutischen Nutzens gegen das Risiko von Gew�hnung und Abh�ngigkeit erfolgen. Nach ambulanter Anwendung zu diagnostischen Zwecken sollte der Patient erst nach einer Stunde und nur in Begleitung nach Hause entlassen werden. Weiterhin ist der Patient anzuweisen, keinen Alkohol einzunehmen. Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit: Das Missbildungsrisiko bei Einnahme therapeutischer Dosen von Benzodiazepinen in der Fr�hschwangerschaft scheint gering zu sein, obwohl einige epidemiologische Studien Anhaltspunkte f�r ein erh�htes Risiko f�r Gaumenspalten ergaben. Fallberichte �ber Fehlbildungen und geistige Retardierung der pr�natal exponierten Kinder nach �berdosierungen und Vergiftungen liegen vor. Bei der Einnahme von Diazepam in der Schwangerschaft in hohen Dosen oder �ber einen l�ngeren Zeitraum kann es durch Gew�hnung und Abh�ngigkeit zu postnatalen Entzugserscheinungen beim Kind kommen (Hyperaktivit�t, Erregbarkeit, Hypotonie, schwacher Saugreflex etc.). Eine Anwendung zum Geburtszeitpunkt kann zum Auftreten des ,,Floppy-Infant-Syndrome�� f�hren. Diazepam geht in die Muttermilch �ber. Die Milch-Plasma-Ratio zeigt dabei starke individuelle Unterschiede. Da Diazepam vom Neugeborenen wesentlich langsamer metabolisiert wird als von Kindern oder Erwachsenen, sollte unter einer Diazepam-Therapie nicht gestillt werden. Empfehlungen des Sachverst�ndigenausschusses der Bundesregierung f�r den Arzt zur sachgerechten Anwendung von Benzodiazepin-haltigen Arzneimitteln: Benzodiazepine stellen einen Fortschritt in der Arzneimitteltherapie von schweren Angstzust�nden und den meisten medikament�s zu behandelnden Schlafst�rungen dar. Neben der Pr�medikation und der Sedierung bei schweren somatischen Erkrankungen (z. B. Herzinfarkt) sind sie kurzfristig (4 � 6 Wochen) bei ausgepr�gten Angstzust�nden, die durch �rztliches Gespr�ch nicht zu beheben sind, indiziert. Sie sind gegebenenfalls auch indiziert bei Einleitung einer antidepressiven Therapie sowie bei schweren reaktiven Ausnahmezust�nden unter situativen Belastungen. �ber das Nutzen-Risiko-Verh�ltnis einer langfristigen Benzodiazepin-Medikation (�ber 2 Monate) bei Patienten mit behandlungsbed�rftigen chronischen Angstzust�nden liegen bislang keine wissenschaftlich allgemein anerkannten Erkenntnisse vor. Risiken sind Beeintr�chtigung des Reaktionsverm�gens (z. B. Verkehrsgef�hrdung), paradoxe Reaktionen, Kumulationsneigung bestimmter Stoffe, insbesondere bei �lteren Menschen. Neuerdings geben Missbrauch und Abh�ngigkeit auch bei niedriger Dosierung Anlas zur Besorgnis. Benzodiazepine werden nach bisherigen Erkenntnissen nicht prim�r zu h�ufig, sondern zu lange Zeit verordnet. Deshalb sind die �rzte aufgerufen, folgende Richtlinien, die unter Ber�cksichtigung von der Deutschen �rzteschaft und der Arbeitsgemeinschaft Neuropsychopharmakologie und Pharmakopsychiatrie formuliert wurden, zu beachten: Sorgf�ltige Indikationsstellung! Bei Patienten mit einer Abh�ngigkeitsanamnese ist besondere Vorsicht geboten. In der Regel keine Verschreibung. In der Regel kleinste Packungseinheit verordnen. In m�glichst niedriger, aber ausreichender Dosierung verordnen; Dosis m�glichst schon in der ersten Behandlungswoche reduzieren bzw. Dosierungsintervall vergr��ern. Therapiedauer vor Behandlungsbeginn mit dem Patienten vereinbaren und Behandlungsnotwendigkeit in kurzen Zeitabst�nden �berpr�fen. Es gibt Abh�ngigkeit auch ohne Dosissteigerung (sogenannte ,,Niedrigdosis-Abh�ngigkeit��)! Schon ganz normale Dosen k�nnen zur Abh�ngigkeit f�hren. Nach langfristiger Anwendung schrittweise Dosisreduktion, um Entzugssymptome, wie z. B. Unruhe, Angst, Schlafst�rungen, Delir oder Krampfanf�lle, zu vermeiden. Auch leichte Entzugssymptome k�nnen zu erneuter Einnahme f�hren. Beachtung der Informationen des pharmazeutischen Unternehmers und der einschl�gigen wissenschaftlichen Ver�ffentlichungen. Aufkl�rung des Patienten, dass Benzodiazepine keinesfalls an Dritte weiterzugeben sind. Alle Abh�ngigkeitsf�lle �ber die jeweiligen Arzneimittelkommissionen der Kammern der Heilberufe dem Bundesinstitut f�r Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zur Kenntnis bringen. Benzodiazepin-Verschreibungen sollten vom Arzt stets eigenh�ndig ausgefertigt werden. Dauer der Haltbarkeit: Diazepam-ratiopharm� 2/5/10, Diazepam-ratiopharm� 5/10 Z�pfchen: 5 Jahre; Diazepam-ratiopharm� Tropfen: 3 Jahre. Diese Arzneimittel sollen nach Ablauf des Verfallsdatums nicht mehr angewendet werden. Besondere Lager- und Aufbewahrungshinweise: Diazepam-ratiopharm� Tropfen: Nicht �ber 25 �C lagern! Flasche gut verschlossen aufbewahren! Diazepam-ratiopharm� 2/5/10: OP mit 10 Tabletten N 1, OP mit 20 Tabletten N 2, OP mit 50 Tabletten N 3, OP mit 5 Z�pfchen N 1, Diazepam-ratiopharm� Tropfen: OP mit 25 ml L�sung N 2
de
q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
1.1 „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ – was Sie beachten sollten 1.5 Warum ausländische Banken bei „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ eine gute Alternative sind 1.7 So klappt „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ gewiss 1.21 Hinweise in Bezug auf „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ 1.24 Schwierigkeiten mit „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ ? „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ – was Sie beachten sollten Achten Sie als Kreditnehmer hauptsächlich darauf, dass die monatlichen Rückzahlungsraten des Darlehens nicht zu hoch sind. Denken Sie daran, dass Sie neben der Darlehenstilgung von Ihrem Einkommen auch noch andere Dinge zu bezahlen haben. Das A und O bei einer Finanzierung sind günstige Zinsen und gute Konditionen. Eine Menge Kreditnehmer wünschen sich, dass ihr Darlehen möglichst flexibel ist. Die Möglichkeit, für einen Monat mit der Rückzahlung aussetzen zu können gehört gleichermaßen dazu wie Sonderrückzahlungen ohne Mehrkosten. Enthält eine Finanzierung all diese Dinge, dann ist sie für „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ absolut empfehlenswert. Im Prinzip gilt: In Hinblick auf das Thema „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ sollten die erforderlichen Mittel von Anfang an realistisch überschlagen werden. Wer ein solches Vorhaben plant, muss in jedem Fall zuvor eine Aufstellung sämtlicher Ausgaben machen, um immer eine Kontrolle über seine Finanzen zu haben. Dabei einen kleinen Puffer einzuplanen wäre klug – ein zu großes Polster führt jedoch zu überflüssig hohen Verbindlichkeiten. Die Höhe des Darlehens sollten Sie deswegen so gering wie möglich festsetzen. Der bessere Weg besteht darin, den zu knapp berechneten Bedarf mit einer Folge- oder Aufstockungsfinanzierung zu ergänzen. Wer ein Darlehen aufnehmen will, sollte seine finanzielle Situation realistisch einschätzen sowie eine genaue Kontrolle über Erträge und Unkosten haben – auch beim Thema „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“. Hier hilft zum Beispiel eine präzise Wochenaufstellung der eigenen Kosten: Es wird also jeden Tag genau aufgeführt, für welche Dinge wie viel Geld ausgegeben worden ist. Damit keine versteckten Geldbeträge übersehen werden, sollten auch kleine Ausgaben, wie etwa der morgendliche Kaffee beim Bäcker oder das Bier nach Feierabend berücksichtigt werden. Dies hat den Nutzeffekt, dass sich zum einen feststellen lässt, wo gegebenenfalls noch Sparpotential besteht und auf der anderen Seite die richtige Rückzahlungsrate ziemlich präzise eingeschätzt werden kann. Bei sämtlichen Angaben zur eigenen finanziellen Situation und Bonität gilt es, genau, sorgfältig und ehrlich zu sein – speziell beim Thema „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“, bei sämtlichen Angaben zu Ihrer Bonität sowie zur eigenen finanziellen Situation ehrlich, genau und sorgfältig. Um alle Unterlagen und Nachweise gewissenhaft zusammenzustellen, sollten Sie sich ausreichend Zeit lassen. Sie vermitteln dadurch ein seriöses Bild Ihrer Finanzen. Damit erhöhen Sie durchaus Ihre Chancen auf die Gewährung von einem Eilkredit oder Sofortkredit. Die vorrangige Tätigkeit eines Vermittlers besteht generell in der Unterstützung bei der Suche nach einem günstigen „Kredit ohne Schufa“ bei einem deutschen oder ausländischen Geldinstitut. Die Tätigkeit erstreckt sich aber nicht bloß auf die pure Vermittlung, sondern wird nicht selten auch um eine eingehende Schuldnerberatung erweitert. Wenn Sie Beratung bezüglich eines Finanzierungsangebots möchten oder Hilfe bei der Zusammenstellung der Unterlagen für den Kredit trotz Schufaantrag benötigen, ist ein professionell Vermittler klarerweise ebenso für Sie da. Lesenswert ist auch der Beitrag Kredit für Die Ausbildung Da zahlreiche Vermittler gute Verbindungen zu weniger bekannten Banken pflegen, besteht die große Wahrscheinlichkeit, günstiger Konditionen für „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ auszuhandeln. Selbst Verhandlungen über schwierige Fälle sind durchaus möglich. Bei kleinen Banken findet die Prüfung der Bonität eines Antragstellers überwiegend manuell statt, sodass der Vermittler beispielsweise einen ungünstigen Schufa-Eintrag glaubhaft erklären kann. In Folge dessen fällt so ein Eintrag bei der Kreditwürdigkeitsprüfung nicht so sehr ins Gewicht wie bei einer Großbank, bei der ein solcher Ablauf fast ausschließlich automatisiert über die Bühne geht. Bei normalen Banken ist, im Gegensatz dazu, ein Antrag auf ein Darlehen zu „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ meistens von Anfang an aussichtslos. Eines vorweg: Ein seriöser Vermittler handelt bei dem Thema „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ stets in Ihrem Interesse. Da der Vermittler seine Provision von der Bank erhält, fallen für Sie im Prinzip keine Kosten oder andere Zahlungen an. Warum ausländische Banken bei „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ eine gute Alternative sind Ob Sie für Ihr neues Geschäft das Startkapital benötigen, ein neuer fahrbarer Untersatz her muss oder Sie eine große Urlaubsreise planen – Kredite ausländischer Geldinstitute werden zur Finanzierung immer häufiger in Anspruch genommen. Verbraucher haben heutzutage außer dem normalen Weg zur Hausbank auch das Internet entdeckt, um ein Darlehen bei einem ausländischen Institut aufzunehmen, das exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Sich für ein Kreditinstitut im Ausland zu entscheiden hat den Vorteil, dass dort die Kreditvergabe-Richtlinien deutlich einfacher sind als in Deutschland. Bei „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ wiegen daher eine mangelhafte Bonität beziehungsweise ein negativer Eintrag in der Schufa nicht so schwer. Die Vergabe solcher online Darlehen erfolgt in der Regel von Schweizer Banken. Für Verbraucher, die besonders rasch eine Geldspritze benötigen, hingegen von einer deutschen Bank bereits abgelehnt worden sind, könnte dies eine interessante Option sein. Dazu gehören z. B. Selbstständige, Studenten, Auszubildende, Rentner, Arbeitnehmer in der Probezeit oder Arbeitslose. In Bezug auf „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ hat es besonders diese Gruppe schwer, einen Kredit zu bekommen. Privatpersonen, die einen Kredit benötigen, weil sie sich in einer angespannten finanziellen Lage befinden, haben es oftmals alles andere als leicht. Die Chancen auf eine Finanzierung werden nämlich auf Grund schlechter Bonität beziehungsweise Schulden deutlich herabgesetzt. Ein Schweizer Kredit kann in solchen Fällen eine sinnvolle Alternative sein. Damit ist ein Kredit gemeint, welcher von einem Schweizer Finanzdienstleister bewilligt wird. Schufa-Abfragen werden von solchen Instituten allgemein nicht vorgenommen, was es deutlich leichter macht, den Kredit zu erhalten. Im Hinblick auf das Thema „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ kann man diese Tatsache beinahe als ideal bezeichnen. Ein Darlehen ohne Überprüfung der Bonität sowie diverse Sicherheiten und Einkommensnachweise aufzunehmen, ist natürlich auch bei Schweizer Finanzdienstleistern nicht möglich. Haben Sie jedoch eine einigermaßen positive Bonität und ist ein negativer Schufa-Eintrag das einzige Problem bei der Finanzierung, stellt der Schweizer Kredit eine echte Chance für „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ dar. So klappt „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ gewiss Zahlreiche Menschen, die im Web auf der Suche nach „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“, respektive „trotz mäßiger Bonität“ sind, denken normalerweise an einen „Kredit ohne Schufa“. Denn bei allen renommierten Geldinstituten werden die wirtschaftlichen Verhältnisse überprüft – wenn nicht bei der Schufa, dann mit Sicherheit über eine andere Auskunftei. Bei der größten Auskunftei Deutschlands, der Schufa, hat eigentlich jeder ein Scoring. Für den Fall, dass Sie Eigentümer einer Kreditkarte sind oder ein Konto bei der Bank oder Sparkasse innehaben, wurde für Sie bereits ein entsprechender Bonitäts-Score angelegt. Man erhält so gesehen keinen „Kredit ohne Schufa“ bei {einer seriösen Bank}. Was dagegen glücken könnte, ist ein „Kredit trotz Schufa-Eintrag“. Paradoxerweise glauben etliche Verbraucher fälschlicherweise, einen „negativen Schufa Eintrag“ zu haben, obschon die Statistik etwas vollkommen anderes herausstellt: Der {überwiegende Teil} der Einträge ist positiv Mitunter wollen Sie wissen, ob Ihr Kreditantrag überhaupt eine Chance hat, bewilligt zu werden. Dann sollten Sie am besten schon vorher überprüfen, ob Sie tatsächlich ein so schlechtes Scoring haben, wie Sie annehmen. Es ist im Übrigen möglich, bei der Schufa pro Jahr einmal unentgeltlich seinen „Schufa-Score“ abzufragen. Es existiert seit 2010 die Möglichkeit, bei der Auskunftei eine Selbstauskunft einzuholen. Auf diese Weise lässt sich dann entnehmen, was für Informationen hinterlegt sind. Laut § 34 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) stehen Ihnen im Prinzip diese Infos gebührenfrei zu, und zwar einmal im Jahr. Welche Faktoren umfassen die Informationen, welche Sie bei „MeineSchufa“ abfragen können? Zunächst Ihr eigenes Scoring (Schufa-Score), aber auch, wer in den letzten Monaten über Sie eine Auskunft über Sie eingeholt hat. Grundlage Ihres Score-Wertes sind unterschiedliche „Ratings“, welche irgendwo zwischen 1 und 100 liegen. Die Kreditwürdigkeit wir umso besser beurteilt, je höher dieser Wert liegt. 100 ist der bestmögliche Score, den jemand bekommen kann. In dem Fall wird eine äußerst niedrige Ausfallwahrscheinlichkeit befürchtet. Bei einem Wert von nur 50 geht die Schufa davon aus, dass es zuweilen zu einem Zahlungsproblem kommen kann. Eine Rechnung muss beglichen werden und man übersieht es, sie fristgemäß zu bezahlen. Sei es wegen eines längeren Urlaubs, wegen eines Umzugs mit neuer Adresse oder durch einen kurzfristigen finanziellen Engpass, für den Sie nichts konnten. Es kann auch bei einer offenen Handyrechnung irgendwann Schwierigkeiten geben. Der Finanzierungsantrag, den man gestellt hat, wird auf Grund eines ungünstigen Schufa-Eintrags abgelehnt. Eine Reduzierung des Scorewertes durch mehrere Mahnungen bewirkt, dass es Auswirkungen auf die Beantragung eines Darlehens haben kann. Zum Schutz von Verbrauchern ist es jedoch möglich, einen nachteiligen Eintrag bei der Schufa eliminieren zu lassen. Bei der Auskunftei sind enorme Mengen an Daten gespeichert. Demzufolge kann es sein, dass hinterlegte Angaben nicht selten veraltet oder falsch sind. Auf alle Fälle sollte man als Konsument sein Recht wahrnehmen, eine Selbstauskunft zu verlangen und gegebenenfalls vorhandene Einträge, die nicht mehr aktuell sind eliminieren lassen. Dazu genügt es, wenn unmittelbar bei der Auskunftei eine Löschung beantragt wird. Als Bedingung gilt andererseits, die Forderung muss binnen 6 Wochen beglichen worden sein und darf 2.000 EUR nicht übersteigen. Privatpersonen mit Geldproblemen haben oft keine Möglichkeit, zu einem Darlehen zu kommen. Die Chancen auf eine Finanzierung werden nämlich angesichts Schulden oder schlechter Bonität beträchtlich herabgestuft. Als sinnvolle Option bietet sich in solchen Fällen ein Schweizer Kredit an. Darunter ist ein Darlehen zu verstehen, den ein Schweizer Geldinstitut vergibt. Schufa-Abfragen werden von solchen Banken grundsätzlich nicht vorgenommen, was es deutlich erleichtert, das Darlehen zu erhalten. In Hinsicht auf das Thema „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ kann man diese Tatsache nahezu als ideal ansehen. Sie benötigen natürlich auch bei Schweizer Finanzdienstleistern für ein Darlehen gewisse Einkommensnachweise und Sicherheiten, wobei vor der Darlehensvergabe auch eine Überprüfung der Bonität obligatorisch ist. Haben Sie jedoch eine prinzipiell positive Bonität und ist ein negativer Schufa-Eintrag Ihre einzige Sorge bei der Finanzierung, stellt der Schweizer Kredit eine realistische Alternative für „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ dar. Entscheidend für „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ ist der „effektive Jahreszins“ oder auch als „effektiver Jahreszinssatz“ bezeichnet. Was ist der „effektive Jahreszins“? Hierunter versteht man die jährlichen Zinskosten für Kredite, welche auf Basis der nominalen Kredithöhe berechnet werden. Er ist als festgelegten Prozentsatz stets vom Auszahlungsbetrag abhängig. Es gibt Darlehen, deren Zinssatz flexibel bzw. variabel ist, sich folglich während der Kreditlaufzeit verändern kann. Dieser wird dann anfänglicher „effektiver Jahreszins“ genannt Bei der Freigabe einer Finanzierung kann für die komplette Dauer der Laufzeit auch ein gebundener Sollzins vereinbart werden. Das bedeutet: Der Nominalzins, der dem „Darlehen“ zugrunde liegt, bleibt unabhängig von der Entwicklung an den Kapitalmärkten stabil. Wenn Sie Wert auf Planungssicherheit legen, wäre für Ihren Kredit ein gebundener Sollzins genau das Richtige. Während der gesamten Laufzeit des Darlehens können Sie demnach sicher sein, dass der Zinssatz auf die „Kreditsumme“ unverändert bleibt. Die Kreditlaufzeit von einem Darlehen hat Auswirkungen auf die Rückzahlungsbedingungen, die die Bank dem Kreditnehmer gewährt. Mit anderen Worten, je länger bei einem Darlehen die „Kreditlaufzeit“ ist, desto kleiner sind die einzelnen Monatsraten, die der Kreditnehmer zurückzahlen muss, und umgekehrt. Was die Kreditlaufzeit angeht, kann es sich demnach auf jeden Fall lohnen, die diversen Möglichkeiten in Betracht zu ziehen. Dessen ungeachtet werden nicht für alle Kredite sämtliche Laufzeiten zur Auswahl gestellt. Die Darlehenslaufzeit, auch Kreditlaufzeit genannt, ist die Zeitperiode, von der Ausbezahlung bis zur kompletten Tilgung respektive Rückzahlung der Kreditsumme. Genau genommen ist hierbei die Dauer auf der einen Seite von der Rückzahlung und auf der anderen Seite von der Höhe des Nominalzinses abhängig. Die Laufzeit wird natürlich hauptsächlich der Höhe und der Anzahl der Raten beeinflusst. Die Rückzahlung des Darlehens und damit der Kreditsumme inkl. der Bearbeitungsgebühren dauert desto länger, je niedriger der Rückzahlungsbetrag ist. Kredite, welche über 120 Monate oder länger angeschlossen werden, gelten als Langzeitdarlehen. Darlehensgebühren werden oft auch Bearbeitungsentgelte, Kreditbearbeitungsgebühren, Bearbeitungsprovision bzw. Abschlussgebühr genannt. Kreditinstitute durften offiziell bis 2014 für die Bearbeitung des Antrags zu einem Kredit oder für eine Kreditanfrage dem Antragsteller den entstandenen Aufwand berechnen. Die Berechnung der „Darlehensgebühren“ für eine Kreditanfrage, zusammen mit der Auswertung der Bonität des Darlehensnehmers, ist ab dem Mai 2014 als widerrechtlich erklärt worden. Bearbeitungsgebühren, die in Abhängigkeit der jeweiligen Kredithöhe berechnet wurden und bis 2014 im Schnitt 1 – 3 Prozent der Kreditsumme betrugen, dürfen also gegenwärtig nicht mehr verrechnet werden. Für den Fall, dass diversen Kreditnehmern eine solche Gebühr für die Kreditanfrage bzw. den Kreditantrag berechnet worden ist, haben sie in vielen Fällen die Möglichkeit, eine Erstattung des Kostenaufwands einzufordern. Darlehensgeber verleihen als natürliche oder juristische Personen, zu einem entsprechenden Zinssatz, Geld für eine gewisse Zeit an den Kreditnehmer beziehungsweise Darlehensnehmer. In den Kreditverträgen ist in der Regel vom „Darlehensgeber“ die Rede, wobei allerdings auch Bezeichnungen wie Begriffe häufig Verwendung finden. Für den Kreditgeber ist ein Darlehen mit einem beträchtlichen Ausfallrisiko verbunden, dementsprechend wird hierfür normalerweise ein höherer Zinssatz verlangt. Darlehensgeber kann unter anderem eine Kreditbank, eine Sparkasse, eine Bausparkasse oder eine Versicherung sein. Die Rechte und Pflichten des Darlehensnehmers sind auf der Basis des BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) geregelt. „Kredite mit schlechter Bonität“ sind prinzipiell zwar ein wenig teurer, sind hingegen ebenso in Form von einzelnen Monatsraten zu begleichen. Die Monatsrate beinhaltet einen wichtigen Baustein – den Zinssatz. Die Bank berechnet den Zinssatz auf Basis der Preise, die derzeitig für Zinsen auf dem weltweiten Kapitalmarkt berechnet werden. Ihre Kunden bezahlen danach für ihr Darlehen diesen Zins zuzüglich eines angemessenen Aufschlags. Die „Monatsrate“ für die Tilgung der Kredite ist ein anderes Kriterium. Der Kreditnehmer bestimmt generell den Umfang der Tilgungsrate in Abhängigkeit seiner wirtschaftlichen Verhältnisse. Die Tilgung beträgt grundsätzlich bei {längerfristigen Darlehensverträgen} 1 {05b9b5588f10c33203f087acd49b8f4ed7050b567fb5a2150aaa1afb37d2e110} pro Jahr. Falls der Kreditbetrag und damit die Kreditsumme mit kürzerer Laufzeit zurückgezahlt werden soll, muss logischerweise eine höhere Tilgung ausgehandelt werden. die monatlichen Raten sind dann natürlich entsprechend der Höhe des Rückzahlungsbetrags deutlich erhöht. Die Monatsrate eines Kredits wird also mittels der hauptsächlichen Kriterien Zinssatz und Tilgung definiert. Auch die Bearbeitungsgebühr der Banken bzw. Vermittlungsprovisionen der Kreditvermittler sind nicht selten in die Monatsrate eingeschlossen meistens in der Monatsrate integriert. Zum Kredit Gesamtbetrag gehören als Komponente der Monatsrate auch diese Kosten dazu, obgleich sie fast immer entsprechend beim Zinssatz mit berücksichtigt worden sind. Falls jemand eine Umschuldung vorhat, nimmt er ein Darlehen zu vergleichsweise günstigen Zinsen auf, um einen teuren Kredit damit tilgen zu können. Ein solches Darlehen wird dann Umschuldungskredit genannt. Eine Umschuldung hat zudem den Nutzeffekt, dass sich damit mehrere Kredite zu einem einzigen zusammenlegen lassen. Man kann deshalb bei einer Umschuldung auch mehr als einen Kredit angeben. Klarerweise begibt man sich für einen „Umschuldungskredit“ nicht nochmals zu dem {Geldinstitut}, wo man das erste Darlehen aufgenommen hat, sondern zu einem anderen. Das Darlehen für eine Umschuldung kann nichtsdestotrotz wiederum bei der gleichen Bank aufgenommen werden. Der eigentliche Sinn von einem Umschuldungskredit besteht ohne Zweifel darin, dass man nach Aufnahme des neuen Darlehens einen geringeren finanziellen Aufwand hat. Denn bereits ein relativ unerheblich günstigerer Zinssatz kann Ihnen schon helfen, Geld zu sparen. Kreditnehmer verpflichten sich allgemein, an die Bank den Darlehensgesamtbetrag zurückzuzahlen. Darin sind sämtliche zusätzlichen Kosten eingeschlossen, welche die Bank für das aufgenommene Darlehen berechnet. Der Finanzdienstleister verlangt vom Kunden folglich nicht nur, dass er den aufgenommenen Kreditbetrag tilgt, sondern den Gesamtbetrag inklusive aller Nebenkosten, und zwar innerhalb der vereinbarten Kreditlaufzeit. Zum beantragten Kreditbetrag kommen noch etwaige Bearbeitungsgebühren oder Provisionen sowie die zu zahlenden Zinsen hinzu. Hinsichtlich der zusätzlichen Gebühren und Ausgaben ist der „Darlehensgesamtbetrag“ im Vergleich zum Nominalbetrag des Darlehens deutlich größer. Wenn dem Kreditnehmer der Kreditantrag genehmigt wird, erhält er den Kreditbetrag danach netto ausbezahlt. Die Höhe der Auszahlung kann auch deswegen unterschiedlich sein, weil unter Umständen der „Kreditbetrag“ nicht als Gesamtbetrag zur Gänze ausbezahlt wird. In derselben Weise gilt das übrigens auch bei einem „Schweizer Kredit“ bzw. bei einem Kredit. Die Bank checkt bei einem gestellten Finanzierungsantrag für einen Kreditbetrag bei einem gewerblichen Kreditnehmer die Geschäftsunterlagen und bei einer privaten Person das das zur Verfügung stehende Einkommen. Wie hoch der Kreditbetrag dann tatsächlich ausfällt ist dabei zweitrangig. Ob der Kreditbetrag nur 800,00 oder 300.000 EUR ausmacht – in jedem Fall werden die Einkünfte des Antragstellers vom Kreditinstitut überprüft. Generell wird für den Kreditbetrag eine feste Monatsrate zur Tilgung in einem bestimmten Zeitraum vereinbart. Diese Vereinbarungen befinden sich stets im schriftlichen Kreditvertrag. Der Kreditbetrag kann dessen ungeachtet vom Kreditnehmer mit entsprechenden Sondertilgungen vor Ablauf des Vertrags zurückgezahlt werden, sofern sein monatliches Einkommen dafür groß genug ist. Ob diese Sondertilgungen kostenlos angeboten werden oder mit Gebühren belegt sind, muss dem jeweiligen Kreditvertrag entnommen werden. Wurde die letzte Rate letztlich bezahlt, ist normalerweise davon auszugehen, dass hiermit automatisch auch das Vertragsverhältnis erlischt. Möchte der Kreditnehmer einen neuen Kreditbetrag aufnehmen, muss dieser wiederum schriftlich beantragt werden. Ohne Prüfung der Bonität ist Kredit zu erhalten. Auf Grundlage des Ergebnisses der Bonitätsprüfung erfolgt die Bonitätseinstufung, die wiederum vornehmlich von den „Bonitätskriterien“ abhängig ist. Hiervon werden dann die entsprechenden Aufpreise auf den Kredit definiert. Bei einer positiven Bonität werden verhältnismäßig günstige Zinsen verlangt. Bei der Feststellung der unterschiedlichen Faktoren der Bonitätsprüfung sollte demnach ein gutes Resultat herauskommen. Jede Bank hat in der Regel ihre eigenen Bonitätskriterien, die zu anderen Kreditinstituten völlig andersartig sein können. Diese Bonitätskriterien gelten für jeden Antragsteller und sind so gut wie bei jeder Bank gleich. Es gibt einen besonderen Kredit, den verschiedene Kreditvermittler generell auch mit mangelhafter Bonität im Angebot haben. Das ist der so genannte kreditprivat beziehungsweise Privatkredit. Beim „Geld leihen ohne Schufa“ treten anstatt dem Finanzdienstleister eine oder mehrere Privatpersonen als Kreditgeber auf. Hinweise in Bezug auf „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ Es gilt, gut zu überlegen, ob es Ihnen ohne größere Schwierigkeiten wirklich möglich ist, eine Finanzierung mit ungünstiger Schufa beziehungsweise einem schlechten Schufa-Score auf Heller und Pfennig zurück zu zahlen. Denn wenn das Geldinstitut einen Kreditantrag zurückweist, erfolgt das in der Regel nicht grundlos. Behalten Sie bitte folgendes im Sinn: Es zählt zu den schwerpunktmäßigen Geschäftskriterien eines Kreditinstituts, dass möglichst viele Verbraucher Ihr Darlehen mit Zinsen pünktlich zurückzahlen. Die Geldinstitute haben selbstverständlich großes Interesse daran, Kredite zu vergeben. War zuvor die Zahlungsmoral sehr mangelhaft, ist zu erwarten, dass auch in Zukunft keine korrekte Rückzahlung der Raten erfolgt. Deswegen wird dann der Antrag logischerweise abgelehnt. Oder bei der Beurteilung der Kreditwürdigkeit wurde festgestellt, dass die notwendigen finanziellen Mittel wie beispielsweise das Mindesteinkommen nicht ausreichen, um den Kredit zurückzuzahlen. Stellen Sie also Ihre Einnahmen den monatlichen Aufwendungen so realistisch wie möglich gegenüber, bevor Sie einen „Kredit ohne Schufa“ oder eine andere Finanzierung beantragen. Dies ist ein probates Mittel, um schon vorweg abschätzen zu können, ob man den Kredit problemlos begleichen kann oder ob es hinterher diesbezüglich unter Umständen Schwierigkeiten gibt. Daran sollten Sie unbedingt denken: Es gibt immer wieder unvorhersehbare Umstände, die uns einen Strich durch die Rechnung machen können. Unser Finanzplan wird auf den Kopf gestellt und wir können die Kreditsumme nicht mehr pünktlich tilgen. Z. B. könnten das das defekte Auto, ein defekter Kühlschrank oder eine hohe Nachzahlungsforderung des Stromanbieters sein. Wer clever ist, nimmt zu einem „Kredit mit Schufa-Eintrag“ eine kompetente Beratung durch seinen persönlichen Kreditberater in Anspruch. Sie erhalten damit genau die Hilfe, welche Sie brauchen, denn Sie bekommen auf der einen Seite eine vorzügliche Beratung, um de facto das passende Angebot zu finden und haben zum anderen jemanden an Ihrer Seite, der bei Bedarf gemeinsam mit Ihnen Ihre finanziellen Möglichkeiten unvoreingenommen beurteilt. Sie kommen dadurch nicht in die Gefahr, in eine Schuldenfalle zu tappen, weil Sie über die Tücken, die das „Kredit aufnehmen trotz Schufa“ mit sich bringen kann, bestens Bescheid wissen. Bei Kreditnehmern sehr beliebt ist im Übrigen eine „Umschuldung trotz Schufa“. Auch für diese Thematik ist der Darlehensvermittler Sachkenner und kann in puncto Zusammenfassung mehrerer Kredite die entsprechenden Empfehlungen und Tipps beisteuern. Sie werden von der Bank lediglich dann einen „Kredit mit Schufa“ respektive einen „Kredit mit Schufa-Eintrag“ bekommen, wenn Sie einen hinreichenden Schufa-Score besitzen. Machen Sie definitiv einmal jährlich von Ihrem Recht Gebrauch, den Schufa-Score gebührenfrei kontrollieren zu können. Unrichtige oder veraltete Einträge sollten Sie dann unverzüglich löschen lassen. Im Allgemeinen ist das Erlangen von einem seriösen Kredit ohne Schufa oder das Erkennen eines fairen Angebots nicht schwer. Eines ist zu beachten: Es ist tatsächlich so, dass kein nachvollziehbarer Grund besteht, vor der Schufa Angst zu haben. Dessen ungeachtet gibt es einige Klischeevorstellungen, die sich hartnäckig in den Köpfen der Menschen halten. {Ein weit verbreitetes Vorurteil}: Die Wirtschaftsauskunftei kommt bloß dann ins Spiel, wenn es Probleme mit der Bonität gibt. Das stimmt so nicht, denn die „Schufa“ legt zu jedem Verbraucher Daten an, also nicht lediglich zu den Bankkunden, die eine ungünstige Bonität haben. Im eigentlichen Sinne kann es einen „Kredit trotz Schufa“ bzw. einen „Kredit trotz Schufa-Eintrag“ demzufolge nicht geben. Es gibt andererseits den so genannten „Kredit trotz schlechter Bonität“. Was den Eintrag bei der Schufa angeht, ist hiervon im Prinzip jeder Verbraucher betroffen, ganz gleich, wie es mit seiner Bonität aussieht. Auch diese Ansicht hört man relativ häufig: Es sind allein nachteilige Angaben, welche von der Auskunftei gespeichert werden. Das ist natürlich genauso wenig richtig. Bei ca. 90 Prozent sämtlicher Personen, zu denen es bei der Schufa Einträge gibt, sind lediglich vorteilhafte Angaben hinterlegt. Es existiert noch einen dritten verkehrten Standpunkt: Alle positiven respektive negativen Werte werden unmittelbar von der Schufa erstellt. Auch das ist schlichtweg falsch, denn die Auskunftei erstellt genau genommen aus einem positiven beziehungsweise negativen Zahlungsverhalten ausschließlich einen einzigen Score-Wert, welcher entweder niedrig oder hoch ist – {aber keineswegs negativ}. Der eigene Score bei der Schufa hängt von mehreren Faktoren ab. Etwa von der Menge der Kreditkarten oder der Anzahl der Handyverträge. Es ist also ohne weiteres möglich, dass dieser Wert relativ gering ausfällt, obwohl man seine Darlehen immer fristgemäß getilgt hat. Wer nach einem „Kredit trotz negativer Schufa“ sucht, wird ihn höchstwahrscheinlich nirgends finden, weil es ihn einfach gesagt, gar nicht gibt. Dessen ungeachtet gibt es sehr wohl einen „Kredit mit schlechter Schufa“ respektive „Kredit trotz schlechter Schufa“. Was erstaunlich ist: Diverse Kreditinstitute und angeschlossener Wirtschaftsauskunfteien haben die Erfahrung gemacht, dass die Mehrheit der Verbraucher ihre Bonität negativer einschätzen, als sie tatsächlich war. Es lohnt sich demzufolge im Zweifelsfall, seinen Score vor der Antragstellung ausfindig zu machen. Eine kostenfreie Abfrage ist bei der Schufa einmal jährlich möglich. Schwierigkeiten mit „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“ ? Bei Schwierigkeiten auf der Suche nach „Kein Kredit Trotz Positiver Schufa“, können Sie gerne einen der Kreditberater ansprechen. Bei diesen Beratern handelt es sich um 100-prozentige Bankenspezialisten, die über das Finanzwesen überaus gut Bescheid wissen und überdies regelmäßig geschult werden. Die Kreditberater sind logischerweise über die wechselhaften Situationen auf dem Finanzsektor immer gut unterrichtet und können Sie demnach bestmöglich bei Ihrer Suche nach einer geeigneten Finanzierung unterstützen. Ohne Frage auch dann, wenn Sie speziell nach einem „Kredit trotz Schufa-Einträgen“ suchen. Dass es einmal in finanzieller Hinsicht eng wird, hat jeder bestimmt bereits erlebt. Oft hilft in so einem Fall der Freundeskreis oder die Verwandtschaft aus. Für etliche ist es hingegen nicht machbar, Verwandte oder Freunde um eine bestimmte Summe Geld zu bitten. Und eine Anfrage bei der Bank um ein Darlehen erübrigt sich allein wegen schlechter Bonität oder eines Schufa-Eintrags. Damit sind jedoch noch längst nicht sämtliche Möglichkeiten ausgeschöpft. Ein Kreditnehmer hat nämlich gute Chancen auch ohne eine Schufa-Auskunft oder mit miserabler Bonität zu einen Kredit zu kommen.
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q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Arbeitsvertragsänderung - Glossar- DGB Rechtsschutz GmbH Wer eine Fortbildung macht, neue Fähigkeiten erwirbt und anschließend neue Aufgaben übernimmt, bekommt unter Umständen einen neuen Arbeitsvertrag. Tjark Menssen erklärt, worauf Beschäftigte dabei achten müssen. Ein Mangel an Fachkräften lässt sich beheben, indem Betriebe Beschäftigte fortbilden. Für Beschäftigte kann das unter Umständen einen beruflichen Aufstieg bedeuten, der auch arbeitsrechtliche Fragen aufwerfen kann. Etwa dann, wenn mit der höheren Qualifikation neue Aufgaben übernommen werden, die der Arbeitsvertrag bislang nicht umfasst. Treten Beschäftigte eine neue Stelle an, muss der Arbeitgeber den bisherigen Arbeitsvertrag ändern oder einen neuen Vertrag mit den Beschäftigten abschließen. Werden die Vertragsbedingungen neu verhandelt, bedeutet dies, man kann alles vereinbaren, muss es aber nicht. Dabei kann, selbst wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer kennt, die Frage auftauchen, ob eine neue Probezeit vereinbart wird. Wird eine Probezeit im bestehenden Arbeitsverhältnis vereinbart, sollten Beschäftigte mit dem Arbeitgeber festlegen, dass das bisherige Arbeitsverhältnis nicht beendet wird, sondern ruht. In einem solchen Falle kann der Arbeitnehmer auf die alte Arbeitsstelle zurückkehren, wenn er sich nach Auffassung des Arbeitgebers am neuen Arbeitsplatz nicht bewährt hat. Auch wenn eine neue Probezeit für die neue Aufgabe vereinbart wurde, bleibt das Kündigungsschutzgesetz für das bisherige Arbeitsverhältnis anwendbar. Aus diesem Grund schließen Arbeitgeber und Arbeitnehmer häufig ein befristetes Probearbeitsverhältnis ab. In den meisten Fällen gilt: Das alte Arbeitsverhältnis lebt wieder auf, wenn das neue Arbeitsverhältnis nicht entfristet wird. Ebenso können einzelne Vertragsbedingungen zu Funktion, Aufgabengebiet oder Gehalt befristet abgeschlossen werden. Diese Befristungen müssen ausdrücklich aufgrund der Erprobung abgeschlossen werden. Sie erkennt das Gesetz als Sachgrund für eine befristete Beschäftigung an. Die Rechtsprechung verlangt für die Zulässigkeit einer solchen Befristung außerdem, dass mit der neuen Stelle ein echter Karrieresprung verbunden ist. Ein bloßer Aufstieg im Rahmen üblicher Tarifgruppenwechsel kann deshalb nicht befristet werden. In der Regel sechs Monate In aller Regel darf die Probezeit nicht über sechs Monate hinausgehen. Eine längere Probezeit kann nur unter besonderen Umständen, die der Arbeitgeber begründen muss, im Einzelfall gerechtfertigt sein. Im Bereich des öffentlichen Dienstes wurde in diesem Fall eine Höchstdauer von zwei Jahren tarifvertraglich vereinbart. Ob diese Höchstfrist allerdings für den Bereich der Privatwirtschaft eine angemessene Orientierung bietet, ist zweifelhaft.
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q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
RIS - Gegenseitigkeit hinsichtlich der Anerkennung und der Vollstreckung im Verhältnis zur kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien - Bundesrecht konsolidiert, Fassung vom 22.10.2018 Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Gegenseitigkeit hinsichtlich der Anerkennung und der Vollstreckung im Verhältnis zur kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien, Fassung vom 22.10.2018 Verordnung des Bundesministers für Justiz vom 28. September 1970 über die Gegenseitigkeit hinsichtlich der Anerkennung und der Vollstreckung von gerichtlichen Entscheidungen und Schiedssprüchen in Zivilrechtssachen sowie von gerichtlichen Entscheidungen in Unterhaltssachen im Verhältnis zur kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien StF: BGBl. Nr. 314/1970 Auf Grund des § 79 der Exekutionsordnung, RGBl. Nr. 79/1896, wird verordnet: Die Gegenseitigkeit hinsichtlich der Anerkennung und der Vollstreckung von gerichtlichen Entscheidungen und Schiedssprüchen in Zivilrechtssachen sowie von gerichtlichen Entscheidungen in Unterhaltssachen ist im Verhältnis zu der kanadischen Provinz Britisch-Kolumbien in dem Maß als verbürgt anzusehen (§ 79 der Exekutionsordnung), in dem gemäß den nachstehend in den Anhängen I und II wiedergegebenen Rechtsvorschriften von Britisch-Kolumbien Entscheidungen ausländischer Gerichte und ausländische Schiedssprüche dort anerkannt und vollstreckt werden. Das Bestehen der Gegenseitigkeit im Verhaltnis zu Österreich ist vom Lieutenant-Governor von Britisch-Kolumbien am 18. Jänner 1968 mit Order-in-Council Nr. 188 im Sinne des Abschnittes 11 Absatz 1 des Reciprocal Enforcement of Judgments Act und am 2. Dezember 1968 mit Order-in-Council Nr. 3838 im Sinne des Abschnittes 15 Absatz 1 des Reciprocal Enforcement of Maintenance Orders Act bestätigt worden. Gesetz, betreffend die gegenseitige Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen 1. Dieses Gesetz ist als das Gesetz betreffend die gegenseitige Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen zu zitieren. 1959, Kap. 70 Abschn. 1. 2. (1) In diesem Gesetz bedeutet „gerichtliche Entscheidung“ eine Entscheidung oder eine Verfügung eines Gerichtes in einem Zivilverfahren, die vor oder nach Inkrafttreten dieses Gesetzes ergangen ist, wodurch auf eine Geldleistung erkannt worden ist, und schließt einen Spruch in einem schiedsgerichtlichen Verfahren ein, wenn der Spruch nach dem geltenden Recht des Staates, in dem er ergangen ist, in gleicher Weise wie eine von einem Gericht dieses Staates gefällte Entscheidung vollstreckbar geworden ist; schließt jedoch keine Verfügung auf wiederkehrende Geldleistungen als Unterhalt für eine Ehegattin, eine ehemalige Ehegattin, eine vermeintliche Ehegattin, ein Kind oder sonst einen unterhaltsberechtigten Angehörigen der Person ein, gegen die die Verfügung erlassen worden ist; „Gläubiger der gerichtlichen Entscheidung“ die Person, die die gerichtliche Entscheidung erwirkt hat, und schließt dessen Testamentsvollstrecker, Nachlaßverwalter, Gesamt- und Einzelrechtsnachfolger ein; „Schuldner der gerichtlichen Entscheidung“ die Person, gegen die die Entscheidung erlassen worden ist, und schließt jede Person ein, gegen die die Entscheidung in dem Staat vollstreckbar ist, in dem sie erlassen worden ist; „Titelgericht“ in bezug auf eine Entscheidung das Gericht, von dem die Entscheidung erlassen worden ist; „Registergericht“ in bezug auf eine Entscheidung das Gericht, bei dem die Entscheidung nach diesem Gesetz registriert ist. (2) Alle Bezugnahmen auf Zustellungen zu eigenen Handen bedeuten in diesem Gesetz die tatsächliche Übergabe von zuzustellenden Prozeßstücken, Benachrichtigungen oder anderen Urkunden an die Person, der dadurch zu eigenen Handen zugestellt wird; die Zustellung ist nicht lediglich deshalb als keine Zustellung zu eigenen Handen anzusehen, weil die Zustellung außerhalb des Staates des Titelgerichtes erfolgt ist. 1959, Kap. 70 Abschn. 2. Antrag auf Registrierung einer gerichtlichen Entscheidung. 3. (1) Ist von einem Gericht in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat eine Entscheidung erlassen worden, so kann der Gläubiger der gerichtlichen Entscheidung innerhalb einer Frist von sechs Jahren nach Ergehen der Entscheidung beim Obersten Gericht beantragen, daß die Entscheidung bei diesem Gericht registriert wird; auf einen solchen Antrag hat das Gericht die Registrierung der Entscheidung anzuordnen. Verfahren ohne Anhörung des Schuldners. (2) Eine Anordnung auf Registrierung nach diesem Gesetz kann ohne Anhörung des Schuldners in jedem Fall erlassen werden, in welchem die das Verfahren einleitende ursprüngliche Klage dem Schuldner der gerichtlichen Entscheidung eigenhändig zugestellt worden ist; oder der Schuldner der gerichtlichen Entscheidung, obgleich ihm nicht zu eigenen Handen zugestellt worden ist, sich auf das Verfahren eingelassen oder bestritten hat oder anwaltlich vertreten gewesen ist oder sich auf andere Weise der Gerichtsbarkeit des Titelgerichtes unterworfen hat, und nach dem geltenden Recht des Staates, in dem die Entscheidung ergangen ist, die Frist für die Einbringung eines Rechtsmittels gegen die Entscheidung abgelaufen ist und kein Rechtsmittel anhängig oder ein erhobenes Rechtsmittel bereits erledigt ist. Erforderliche Bestätigung des Titelgerichtes. (3) In einem Falle, auf den Absatz 2 Anwendung findet, ist dem Antrag eine vom Titelgericht ausgestellte und mit dem Gerichtssiegel versehene und von einem Richter oder dem Urkundsbeamten des Gerichtes unterfertigte Bestätigung beizulegen. Form der Bestätigung. (4) Die Bestätigung hat in der im Anhang ersichtlichen oder in ähnlicher Form zu sein und die Angaben über die darin erwähnten Umstände zu enthalten. Verständigung bei Anträgen in anderen Fällen. (5) In einem Fall, auf den Absatz 2 keine Anwendung findet, ist dem Schuldner der gerichtlichen Entscheidung jene Verständigung von dem Antrag auf Anordnung der Registrierung zu geben, die nach dem Gesetz vorgeschrieben ist oder die der Richter für angemessen erachtet. Voraussetzungen für die Registrierung. (6) Die Anordnung der Registrierung wird abgelehnt, wenn der Schuldner der gerichtlichen Entscheidung dem Gericht, bei dem die Registrierung beantragt wird, nachweist, daß das Titelgericht entweder nach den für das Gericht, bei dem die Registrierung beantragt wird, maßgebenden Regeln über die Gerichtsbarkeit nicht zuständig gewesen ist; oder nach dem geltenden Recht des Staates, in dem die Entscheidung ergangen ist, weder für den Streitgegenstand, wie er sich aus der Entscheidung ergibt, noch für die Person des Schuldners der gerichtlichen Entscheidung eine Zuständigkeit besessen hat; oder der Schuldner der gerichtlichen Entscheidung im Staate des Titelgerichtes weder einer Erwerbstätigkeit nachgegangen ist noch seinen gewöhnlichen Aufenthalt gehabt hat und sich auch weder freiwillig auf das Verfahren eingelassen noch sonstwie im Verlaufe des Verfahrens der Zuständigkeit des Gerichtes unterworfen hat; oder die das Verfahren vor dem Titelgericht einleitende Ladung dem Schuldner der gerichtlichen Entscheidung als Beklagten nicht ordnungsgemäß zugestellt worden ist und er sich auf das Verfahren nicht eingelassen hat, ungeachtet, daß er im Staate dieses Gerichtes seinen gewöhnlichen Aufenthalt gehabt hat, oder dort einer Erwerbstätigkeit nachgegangen ist oder sich der Zuständigkeit dieses Gerichtes durch eine Vereinbarung unterworfen hat; oder die gerichtliche Entscheidung durch betrügerische Machenschaften erwirkt worden ist; oder ein Rechtsmittel anhängig oder die Frist, innerhalb der ein Rechtsmittel ergriffen werden kann, noch nicht abgelaufen ist; oder die gerichtliche Entscheidung über einen Anspruch ergangen ist, über den das Registergericht aus Gründen der öffentlichen Ordnung oder aus ähnlichen Gründen kein Verfahren eingeleitet hätte; oder der Schuldner der gerichtlichen Entscheidung mit Erfolg Einwendungen vorbringen könnte, wenn auf Grund der gerichtlichen Entscheidung eine Klage erhoben würde. Vorgangsweise bei der Registrierung. (7) Die Registrierung kann durch Einbringen der Anordnung und einer Ausfertigung oder einer beglaubigten Abschrift der gerichtlichen Entscheidung beim Urkundsbeamten des Gerichtes, bei dem die Anordnung erlassen worden ist, vorgenommen werden, worauf die Entscheidung als eine Entscheidung dieses Gerichtes eingetragen wird. 1959, Kap. 70 Abschn. 3. Zuständigkeit zur Ausstellung der Bestätigung. 4. Ist das Titelgericht ein Gericht in dieser Provinz, so besitzt es die Zuständigkeit, eine Bestätigung zum Zwecke der Registrierung einer gerichtlichen Entscheidung in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat auszustellen. 1959, Kap. 70 Abschn. 4. Umwandlung in kanadische Währung. 5. Lautet eine gerichtliche Entscheidung, deren Registrierung nach diesem Gesetz begehrt wird, auf Zahlung eines nicht in kanadischer Währung ausgedrückten Geldbetrages, so hat der Urkundsbeamte den entsprechenden Betrag in kanadischer Währung auf der Grundlage des von einer Zweigstelle einer befugten Bank ermittelten Wechselkurses festzusetzen, der im Zeitpunkt der Erlassung der Entscheidung des Titelgerichtes gültig gewesen ist. Der Urkundsbeamte hat auf der Registrierungsanordnung den derart festgesetzten, in kanadischer Währung ausgedrückten Betrag zu bescheinigen und die Entscheidung ist nach Registrierung als eine auf den derart bescheinigten Betrag lautende Entscheidung anzusehen. 1959, Kap. 70 Abschn. 5. Gerichtliche Entscheidung in einer anderen als der englischen Sprache. 6. Ist eine gerichtliche Entscheidung, deren Registrierung nach diesem Gesetz begehrt wird, in einer anderen als der englischen Sprache abgefaßt, so ist der Entscheidung oder der Ausfertigung der Entscheidung oder einer beglaubigten Abschrift davon für die Zwecke dieses Gesetzes eine vom Gericht genehmigte Übersetzung in die englische Sprache anzuschließen und nach Erteilung dieser Genehmigung ist die Entscheidung als eine solche in englischer Sprache anzusehen. 1959, Kap. 70 Abschn. 6. Wirkung der Registrierung. 7. Ist eine gerichtliche Entscheidung auf Grund dieses Gesetzes registriert worden, so hat sie vom Tage der Registrierung angefangen dieselbe Kraft und Wirksamkeit wie eine vom Registergericht selbst am Tage der Registrierung erlassene Entscheidung und sie kann Grundlage für weitere Verfahren sein, jedoch ist, wenn die Registrierung auf Grund einer Anordnung ohne Anhörung des Schuldners der gerichtlichen Entscheidung erfolgt ist, eine Veräußerung oder andere Verfügung über Eigentum des Schuldners auf Grund der Entscheidung vor Ablauf der im Abschn. 8 Abs. 1 lit. b vorgesehenen oder einer etwaigen weiteren vom Registergericht festgesetzten Frist ausgeschlossen; hat das Registergericht hinsichtlich der Entscheidung dieselben Befugnisse zur Nachprüfung und dieselben Zuständigkeiten wie hinsichtlich einer von ihm selbst erlassenen Entscheidung und können die angemessenen Kosten der Registrierung der Entscheidung, einschließlich der Kosten für die Beschaffung einer Ausfertigung oder beglaubigten Abschrift der Entscheidung bei dem Titelgericht und der Kosten des Antrages auf Registrierung, in gleicher Weise, als ob sie auf Grund der Entscheidung zu zahlende Beträge wären, eingetrieben werden, wenn diese Kosten von dem zuständigen Beamten des Registergerichtes festgesetzt und auf der Anordnung vermerkt sind. 1959, Kap. 70 Abschn. 7. Anordnungen ohne Anhörung des Schuldners. 8. (1) Ist eine gerichtliche Entscheidung auf Grund einer Anordnung ohne Anhörung des Schuldners der gerichtlichen Entscheidung registriert worden, so ist innerhalb eines Monates nach der Registrierung oder innerhalb einer etwaigen weiteren vom Registergericht jederzeit anzuordnenden Frist eine Verständigung von der Registrierung dem Schuldner der gerichtlichen Entscheidung in der gleichen Weise, wie dies die Zustellungsvorschriften für eine Vorladung erfordern, zuzustellen; und kann der Schuldner der gerichtlichen Entscheidung beim Registergericht innerhalb eines Monates nach Verständigung von der Registrierung die Aussetzung der Registrierung beantragen. (2) Auf einen derartigen Antrag kann das Gericht aus jedem der im Abschn. 3 Abs. 6 angeführten Gründe und zu dem Gericht geeignet erscheinenden Bedingungen die Registrierung aussetzen. 1959, Kap. 70 Abschn. 8. 9. Vorschriften für das Gerichtsverfahren nach diesem Gesetz einschließlich solcher über die Kosten können erlassen werden; bis zur Erlassung von Verfahrensvorschriften nach diesem Abschnitt sind die Vorschriften des Registergerichtes einschließlich der die Kosten betreffenden Vorschriften entsprechend anzuwenden. 1959, Kap. 70 Abschn. 9. Ausübung der Befugnisse. 10. Auf Grund der gerichtlichen Verfahrensvorschriften können die durch dieses Gesetz einem Gericht übertragenen Befugnisse von einem Richter dieses Gerichtes ausgeübt werden. 1959, Kap. 70 Abschn. 10. Herstellung der Gegenseitigkeit in bezug auf die Gerichtsbarkeit. 11. (1) Ist der Lieutenant-Governor in Council der Ansicht, daß die Schaffung von die Gegenseitigkeit gewährenden Bestimmungen durch einen Staat innerhalb oder außerhalb Kanadas zur dortigen Vollstreckung von in der Provinz ergangenen gerichtlichen Entscheidungen bevorsteht, so kann er ihn durch Verfügung zu einem für die Zwecke dieses Gesetzes die Gegenseitigkeit gewährenden Staate erklären. Aufhebung der Gegenseitigkeit. (2) Der Lieutenant-Governor in Council kann jede nach Absatz 1 ergangene Verfügung widerrufen. Daraufhin hört der Staat, demgegenüber die Verfügung ergangen ist, auf, ein für die Zwecke dieses Gesetzes die Gegenseitigkeit gewährender Staat zu sein. 1959, Kap. 70 Abschn. 11. 12. Nichts in diesem Gesetz nimmt dem Gläubiger einer gerichtlichen Entscheidung das Recht, eine auf seine Entscheidung gestützte Klage oder eine Klage über den ursprünglichen Streitgegenstand einzubringen nachdem ein Verfahren nach diesem Gesetz stattgefunden hat; oder anstelle eines Verfahrens nach diesem Gesetz; wie auch die Einleitung eines Verfahrens nach diesem Gesetz, mit oder ohne Registrierung der Entscheidung, dem Gläubiger der gerichtlichen Entscheidung nicht das Recht nimmt, eine auf die Entscheidung gestützte Klage oder eine Klage über den ursprünglichen Streitgegenstand einzubringen. 1959, Kap. 70 Abschn. 12. 13. Dieses Gesetz ist auf solche Weise auszulegen, daß es seinem allgemeinen Zweck der Vereinheitlichung des Rechtes der Provinzen, die es beschließen, gerecht wird. 1959, Kap. 70 Abschn. 13. (Gemäß dem Gesetz über die gegenseitige Vollstreckung gerichtlicher Entscheidungen der Provinz Britisch-Kolumbien) An alle, denen das Vorliegende zugehen wird – GRÜSSE: Es wird hiermit bestätigt, daß in den Registern des …… Gerichtes in …… vor dem Ehrenwerten ….., Richter des genannten Gerichtes, eine Klage mit der Geschäftszahl ….. zwischen ……… (Kläger) und ……. (Beklager) eingetragen ist. 1. Die schriftliche Vorladung [oder Klagserzählung, je nach Sachlage] ist am ….. erlassen und dem Gericht ist bewiesen worden, daß sie dem Beklagten durch Übergabe einer Abschrift an ihn und Zurücklassung bei ihm zugestellt worden ist. 2. Es sind keine Einwendungen erhoben worden und das Urteil ist gefällt worden auf Grund (Beweis, Versäumnis oder Verfügung) ……. [ODER] 2. Es sind Einwendungen erhoben worden und das Urteil ist bei der Verhandlung gefällt worden (oder, je nachdem wie der Fall liegt). 3. Das Urteil ist erflossen am ….. 4. Die Rechtsmittelfrist ist abgelaufen und ein Rechtsmittel ist nicht abhängig [oder ein Rechtsmittel ist gegen das Urteil ergriffen und ihm ist vom Berufungsgericht keine Folge gegeben worden und die Frist für jedes weitere Rechtsmittel ist abgelaufen und kein weiteres Rechtsmittel ist anhängig, oder, je nachdem wie der Fall liegt]. 5. Weitere Einzelheiten, falls vorhanden 6. Nähere Umstände: Dem Anspruch ist stattgegeben worden …………………….$........................... Entscheidungskosten …………………………………………. ……………… Weitere Kosten ………………………………………………… ……………. Zinsen …………………………………………………………... ……………. Bezahlt am ………………………………………………………$ ………………... Der fällige Saldo auf Grund der genannten Entscheidung für Schuld, Zinsen und Kosten beläuft sich auf die Summe von …………………….. …………………. Wir haben angeordnet, daß alles und jedes, was im obigen Text dieser Urkunde gesagt ist, bestätigt wird. ZU URKUND DESSEN haben wir veranlaßt, daß das Siegel unseres genannten Gerichtes in …………… hierunter gesetzt wird. DIES BEZEUGT der Ehrenwerte …………………, Richter unseres genannten Gerichtes in …………., heute am ……….. Tage des Monats ……….. 19… Richter des Gerichtes von ………. Urkundenbeamter des Gerichtes von ……… 1959, Kap. 70 Formbl. Gesetz, betreffend die gegenseitige Vollstreckung von Unterhaltsverfügungen 1. Dieses Gesetz ist als das Gesetz, betreffend die gegenseitige Vollstreckung von Unterhaltsverfügungen zu zitieren. 1958, Kap. 26 Abschn. 1. 2. In diesem Gesetz bedeutet „beglaubigte Abschrift“ in bezug auf eine Verfügung eines Gerichtes eine Abschrift der Verfügung, die vom zuständigen Beamten des Gerichtes als eine richtige Abschrift beglaubigt ist; „Gericht“ eine Behörde, welche die gesetzliche Zuständigkeit zur Erlassung von Unterhaltsverfügungen besitzt; „unterhaltsberechtigter Angehöriger“ eine Person, für die eine Person, gegen die eine Unterhaltsverfügung beantragt wird oder eine solche erlassen worden ist, nach dem geltenden Recht des Staates, in dem die Unterhaltsverfügung beantragt wird oder erlassen worden ist, unterhaltspflichtig ist; „Unterhaltsverfügung“ eine Verfügung zur periodischen Geldleistung zum Unterhalt für eine Ehegattin, eine ehemalige Ehegattin, eine vermeintliche Ehegattin, ein Kind oder sonst einen unterhaltsberechtigten Angehörigen der Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist; und „die Gegenseitigkeit gewährender Staat“ einen Staat, der nach Abschn. 15 als ein Gegenseitigkeit gewährender Staat erklärt worden ist. 1958, Kap. 26 Abschn. 2; 1959, Kap. 71 Abschn. 2. Vollstreckung von Unterhaltsverfügungen, die in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat erlassen worden sind Vollstreckung von Unterhaltsverfügungen in Britisch-Kolumbien, die anderswo erlassen wurden. 3. (1) Ist entweder vor oder nach Inkrafttreten dieses Gesetzes eine Unterhaltsverfügung gegen eine Person von einem Gericht in einem Staate, der Gegenseitigkeit gewährt, erlassen und eine beglaubigte Abschrift der Verfügung vom zuständigen Beamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates dem Attorney-General übermittelt worden, so hat der Attorney-General eine beglaubigte Abschrift der Verfügung zur Registrierung dem zuständigen Beamten eines Gerichtes in Britisch-Kolumbien zu übersenden, das vom Attorney-General zur Durchführung dieses Abschnittes bestimmt wird, und nach Erhalt derselben ist die Verfügung zu registrieren. (2) Eine nach Absatz 1 registrierte Verfügung hat vom Zeitpunkt ihrer Registrierung dieselbe Kraft und Wirksamkeit und sie kann nach Maßgabe dieses Gesetzes ebenso Grundlage für weitere Verfahren sein, als ob sie eine Verfügung wäre, die ursprünglich von dem Gericht, bei dem sie auf diese Weise registriert wurde, erlassen worden ist und dieses Gericht hat demgemäß die Befugnis, die Verfügung zwangsweise durchzusetzen. Umrechnung in kanadische Währung. (3) Eine auf Zahlung von nicht in kanadischer Währung ausgedrückten Geldbeträgen lautende Unterhaltsverfügung darf so lange nicht nach Absatz 1 registriert werden, bis das Gericht, bei dem um Registrierung der Verfügung angesucht wird, oder, wenn dieses Gericht das Oberste Gericht ist, der Urkundsbeamte dieses Gerichtes den entsprechenden Betrag in kanadischer Währung auf der Grundlage des von einer Zweigstelle einer befugten Bank ermittelten Wechselkurses festgesetzt hat, der im Zeitpunkt der Ausstellung der Verfügung des Gerichtes in dem die Gegenseitigkeit gewährenden Staate gültig gewesen ist; je nach Lage des Falles hat das Gericht oder der Urkundsbeamte den derart festgesetzten und in kanadischer Währung ausgedrückten Betrag auf der Verfügung zu bescheinigen und nach Registrierung der Verfügung ist diese als eine Verfügung zur Zahlung des derart bescheinigten Betrages anzusehen. 1958, Kap. 26 Abschn. 3. Unterhaltsverfügungen gegen Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt nicht im Inland haben. Übermittlung von Unterhaltsverfügungen, die in Britisch-Kolumbien erlassen wurden. 4. Hat vor oder nach dem Inkrafttreten dieses Gesetzes ein Gericht in Britisch-Kolumbien auf Antrag eines unterhaltsberechtigten Angehörigen, der in der Provinz seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, eine Unterhaltsverfügung gegen eine Person erlassen und wird diesem Gericht gegenüber bewiesen, daß die Person, gegen welche die Verfügung erlassen worden ist, ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staate hat, so hat das Gericht auf Ersuchen der Person, zu deren Gunsten die Verfügung erlassen wurde, eine beglaubigte Abschrift der Verfügung dem Attorney-General zur Übermittlung an den zuständigen Beamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates zu übersenden. 1958, Kap. 26 Abschn. 4. Vorläufige Unterhaltsverfügungen gegen Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt außerhalb von Britisch-Kolumbien haben. 5. (1) Wird bei einem Gericht in Britisch-Kolumbien von einem unterhaltsberechtigten Angehörigen, der in der Provinz seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, ein Antrag auf Erlassung einer Unterhaltsverfügung gegen eine Person gestellt und bewiesen, daß diese Person in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staate ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat, so kann das Gericht in Abwesenheit dieser Person und ohne Zustellung einer Verständigung an sie, wenn es nach Anhörung des Beweises von der Berechtigung des Antrages überzeugt ist, eine solche Unterhaltsverfügung erlassen, wie es sie erlassen hätte, wenn eine Ladung an diese Person ordnungsgemäß zugestellt worden wäre und sie es unterlassen hätte, bei der Tagsatzung zu erscheinen; eine derartige Unterhaltsverfügung ist jedoch nur eine vorläufige und besitzt keine Wirkung, solange sie nicht von einem zuständigen Gericht in dem die Gegenseitigkeit gewährenden Staate bestätigt wurde. Einvernahmen und Übertragungen in Vollschrift. (2) Wird der Beweis durch einen Zeugen, der auf Grund eines im Absatz 1 erwähnten Antrages einvernommen wird, nicht in Kurzschrift aufgenommen, so ist er in der Form eines Protokolls über die Aussage aufzunehmen; die Aussage ist vorzulesen und vom Zeugen und auch vom Richter oder einer anderen Person, die bei der Tagsatzung den Vorsitz führt, zu unterfertigen. Vorbereitung von Angaben und Übermittlung von Aktenstücken an den Attorney-General. (3) Ist nach Absatz 1 eine Verfügung erlassen worden, so hat das Gericht vorzubereiten eine Erklärung, welche die Gründe anführt, aus denen die Erlassung der Verfügung hätte bekämpft werden können, wenn der Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist, die Ladung ordnungsgemäß zugestellt worden und sie bei der Tagsatzung erschienen wäre; und eine Erklärung, welche die Informationen anführt, die das Gericht zur Erleichterung der Identifizierung der Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist, und zur Feststellung ihres Aufenthaltes besitzt; und hat das Gericht dem Attorney-General zur Übermittlung an den zuständigen Beamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates zu übersenden eine beglaubigte Abschrift der Verfügung; die Einvernahme oder eine beglaubigte Abschrift der Übertragung des Beweises; und die unter lit. a angeführten Erklärungen. Befugnis zur Aufnahme neuer Beweise bei Rückverweisung. (4) Ist eine nach diesen Bestimmungen erlassene vorläufige Verfügung vor einem Gericht in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat zur Bestätigung eingebracht und die Verfügung von diesem Gericht an das Gericht in Britisch-Kolumbien, das die Verfügung erlassen hat, zum Zwecke weiterer Beweisaufnahmen zurückverwiesen worden, so hat das Gericht in Britisch-Kolumbien nach der gesetzlich vorgeschriebenen Verständigung mit der Beweisaufnahme in der gleichen Art und unter den gleichen Voraussetzungen fortzufahren wie bei der Beweisaufnahme zur Stützung des ursprünglichen Antrages. Weitere Befugnisse bei Rückverweisung. (5) Stellt es sich bei der Beweistagsatzung nach Absatz 4 beim Gericht in Britisch-Kolumbien heraus, daß die Verfügung nicht hätte erlassen werden sollen, so kann das Gericht die Verfügung widerrufen, in jedem anderen Fall sind jedoch die Einvernahmen oder eine beglaubigte Abschrift der Übertragung der Beweisaufnahme, wenn sie in Kurzschrift aufgenommen wurde, an den Attorney-General zu senden und in gleicher Weise wie die Einvernahmen oder die Übertragung der ursprünglichen Beweisaufnahme zu behandeln. Befugnis des Ursprungsgerichtes, die Verfügung abzuändern oder aufzuheben. (6) Die Bestätigung einer nach diesem Abschnitt erlassenen Verfügung beeinträchtigt nicht die Befugnis des Gerichtes, von dem die Verfügung ursprünglich erlassen worden ist, die Verfügung abzuändern oder aufzuheben, jedoch besitzt eine die ursprüngliche Verfügung abändernde Verfügung keine Wirksamkeit, wenn sie nicht auf die gleiche Weise wie die ursprüngliche Verfügung bestätigt worden ist. Übermittlung einer abändernden oder aufhebenden Verfügung. (7) Erläßt nach Bestätigung einer nach diesem Abschnitt erlassenen Verfügung das Gericht, von dem die Verfügung ursprünglich erlassen worden ist, eine abändernde oder aufhebende Verfügung, so hat das Gericht eine beglaubigte Abschrift davon zusammen mit den Einvernahmen oder einer beglaubigten Abschrift der Übertragung der neuen Beweisaufnahme, die vor dem Gericht durchgeführt worden ist, dem Attorney-General zur Übermittlung an den zuständigen Beamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates, in dem die ursprüngliche Verfügung bestätigt worden ist, zu übersenden. Berufungsrecht. (8) Ein Antragsteller, der eine vorläufige Verfügung nach diesem Abschnitt beantragt, hat das gleiche Berufungsrecht gegen eine Weigerung, die vorläufige Verfügung zu erlassen, wie er es gegen die Weigerung, eine Unterhaltsverfügung zu erlassen, gehabt hätte, wenn eine Ladung an die Person ordnungsgemäß zugestellt worden wäre, gegen die die Erlassung der Verfügung begehrt wird. 1958, Kap. 26 Abschn. 5. Bestätigung von in die Gegenseitigkeit gewährenden Staaten erlassenen Unterhaltsverfügungen. Bestätigung von Unterhaltsverfügungen, die außerhalb von Britisch-Kolumbien erlassen wurden. 6. (1) Sofern von einem Gericht in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staate eine Unterhaltsverfügung erlassen worden und diese Verfügung nur eine vorläufige ist und bis zur Bestätigung durch ein Gericht in Britisch-Kolumbien keine Wirksamkeit besitzt; und eine beglaubigte Abschrift der Verfügung zusammen mit den Zeugeneinvernahmen und einer Angabe der Gründe, aus denen die Verfügung hätte bekämpft werden können, falls die Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist, im Verfahren Partei gewesen wäre, beim Attorney-General eingelangt ist; und der Attorney-General der Ansicht ist, daß die Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist, ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Britisch-Kolumbien hat, kann der Attorney-General die Aktenstücke an ein Gericht übersenden, das von ihm als zuständiges Gericht für die Durchführung der Bestimmungen dieses Abschnittes bestimmt wird. Nach Erhalt der Aktenstücke hat das Gericht eine Ladung auszufertigen, in der die Person, gegen die die Verfügung erlassen worden ist, aufgefordert wird, Gründe vorzubringen, aus denen die Verfügung nicht bestätigt werden soll, und zu veranlassen, daß die Ladung der Person zugestellt wird. Einwendung gegen den Antrag auf Bestätigung. (2) Bei der Tagsatzung nach diesem Abschnitt steht es der Person, der die Vorladung zugestellt wurde, frei, die Einwendungen vorzubringen, die sie in dem ursprünglichen Verfahren hätte vorbringen können, wenn sie hiebei Partei gewesen wäre, jedoch keine anderen Einwendungen; die Darlegung des Gerichtes, das die vorläufige Verfügung erlassen hat, in der die Gründe angegeben werden, aus denen die Erlassung der Verfügung hätte bekämpft werden können, wenn die Person, gegen die die Verfügung erlassen wurde, im Verfahren Partei gewesen wäre, bildet den vollständigen Nachweis, daß dies Gründe sind, aus denen Einwendungen erhoben werden können. Befugnis, mit oder ohne Abänderungen zu bestätigen. (3) Erscheint bei der Tagsatzung nach diesem Abschnitt die Person, der die Vorladung zugestellt wurde nicht oder gelingt es ihr im Falle des Erscheinens, das Gericht zu überzeugen, daß die Verfügung nicht bestätigt werden soll, so kann das Gericht die Verfügung entweder ohne Abänderung oder mit solchen Abänderungen bestätigen, die das Gericht nach Aufnahme der Beweise für gerechtfertigt erachtet. Befugnis zur Rückverweisung an das Gericht, das die vorläufige Verfügung erlassen hat. (4) Erscheint die Person, gegen die die Vorladung nach diesem Abschnitt ergangen ist, bei der Tagsatzung und überzeugt sie das Gericht, daß es zur Geltendmachung der Einwendungen erforderlich ist, die Sache an das Gericht, das die vorläufige Verfügung erlassen hat, zur Aufnahme weiterer Beweise zurückzuverweisen, so kann das Gericht die Sache zurückverweisen und hiefür das Verfahren vertagen. Abänderung oder Aufhebung einer bereits bestätigten Verfügung. (5) Ist eine vorläufige Verfügung nach diesem Abschnitt bestätigt worden, so kann sie in gleicher Weise abgeändert oder aufgehoben werden, als ob sie ursprünglich von dem bestätigenden Gericht erlassen worden wäre, und wenn das Gericht bei einem Antrag auf Abänderung oder Aufhebung zur Ansicht gelangt, daß es erforderlich ist, die Sache an das Gericht, das die Verfügung erlassen hat, zur weiteren Beweisaufnahme zurückzuverweisen, so kann das Gericht die Sache zurückverweisen und hiefür das Verfahren vertagen. (6) (a) Ist nach diesem Abschnitt eine Verfügung bestätigt worden, so hat die dadurch verpflichtete Person gegen die Bestätigung der Verfügung dasselbe Berufungsrecht (wenn ein solches besteht), wie sie es gegen die Erlassung der Verfügung gehabt hätte, wenn die Verfügung eine Verfügung gewesen wäre, die von dem die Verfügung bestätigenden Gericht erlassen wurde. (b) Hat das Gericht die Bestätigung einer Verfügung oder eines Teiles der Verfügung abgelehnt oder dieselbe abgeändert oder aufgehoben, so haben die Person, zu deren Gunsten die Verfügung erlassen wurde, und der Attorney-General ein gleiches Berufungsrecht. Wirkung der Verfügung. (7) Eine nach diesem Abschnitt bestätigte Verfügung hat, vom Zeitpunkt ihrer Bestätigung angefangen, dieselbe Kraft und Rechtswirksamkeit und sie kann nach Maßgabe dieses Gesetzes ebenso Grundlage für weitere Verfahren sein, als ob sie eine Verfügung wäre, die ursprünglich von dem Gericht, bei dem sie auf diese Weise bestätigt wurde, erlassen wurde, und dieses Gericht hat demgemäß die Befugnis, die Verfügung zwangsweise durchzusetzen. (8) Lautet eine Verfügung, deren Bestätigung nach diesem Abschnitt beantragt wird, auf Zahlung von nicht in kanadischer Währung ausgedrückten Geldbeträgen, so hat das bestätigende Gericht oder, wenn dieses Gericht das Oberste Gericht ist, der Urkundsbeamte dieses Gerichtes den entsprechenden Betrag in kanadischer Währung auf der Grundlage des von einer Zweigstelle einer befugten Bank ermittelten Wechselkurses festzusetzen, der im Zeitpunkt der Ausstellung der vorläufigen Verfügung des Gerichtes in dem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat gültig war; je nach Lage des Falles hat das bestätigende Gericht oder der Urkundsbeamte den derart festgesetzten und in kanadischer Währung ausgedrückten Betrag auf der Verfügung, wenn sie bestätigt wird, zu bescheinigen, und die bestätigte Verfügung ist als eine auf den derart bescheinigten Betrag lautende Verfügung anzusehen. 1958, Kap. 26 Abschn. 6. Vollstreckung von Verfügungen. 7. Das Gericht, bei dem eine Verfügung nach diesem Gesetz registriert oder von dem eine Verfügung nach diesem Gesetz bestätigt wurde, sowie die Beamten des Gerichtes haben alle geeigneten Schritte zur Vollstreckung der Verfügung zu unternehmen. Die Bestimmungen des Gesetzes betreffend den Unterhalt für Ehefrauen und Kinder sind auf die auf diese Weise registrierten oder bestätigten Verfügungen anzuwenden. 1958, Kap. 26 Abschn. 7. Übermittlung von Akten durch den Attorney-General an den die Gegenseitigkeit gewährenden Staat. 8. Werden nach diesem Gesetz Akten an den Attorney-General zur Übermittlung an den zuständigen Beamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates übersendet, so hat der Attorney-General die Akten entsprechend weiterzuleiten. 1958, Kap. 26 Abschn. 8. Neuerliche Bestimmung eines Gerichtes durch den Attorney-General. 9. Die Bestimmung eines Gerichtes durch den Attorney-General für die Zwecke dieses Gesetzes hindert den Attorney-General nicht an der Bestimmung eines anderen Gerichtes mit Bezug auf die gleiche Verfügung. 1958, Kap. 26 Abschn. 8A. 10. Der Lieutenant-Governor in Council kann Vorschriften erlassen, mit denen das Verfahren nach diesem Gesetze, einschließlich der Kosten, geregelt wird. 1958, Kap. 26 Abschn. 9. Nachweis der Unterzeichnung der Aktenstücke durch einen Beamten des Gerichtes. 11. Ein Aktenstück, das von einem Richter oder Gerichtsbeamten des die Gegenseitigkeit gewährenden Staates angeblich unterschrieben ist, ist bis zum Beweis des Gegenteils ohne Prüfung der Unterschrift oder des richterlichen oder amtlichen Charakters der Person, die als sein Unterzeichner auftritt, als entsprechend unterzeichnet anzusehen und der Beamte eines Gerichtes, von dem ein Aktenstück unterzeichnet ist, ist bis zum Beweis des Gegenteils als der zur Unterzeichnung des Aktenstückes zuständige Beamte anzusehen. 1958, Kap. 26 Abschn. 10; 1961, Kap. 59 Abschn. 27. Einvernahmen als Beweismittel. 12. Einvernahmen oder Übertragungen einer Beweisaufnahme aus der Kurzschrift, die in einem die Gegenseitigkeit gewährenden Staat zum Zwecke dieses Gesetzes aufgenommen sind, können nach diesem Gesetz vor Gerichten in Britisch-Kolumbien als Beweisaufnahme entgegengenommen werden. 1958, Kap. 26 Abschn. 11. Fremdsprachige Verfügungen. 13. Ist eine Unterhaltsverfügung, deren Registrierung oder Bestätigung nach diesem Gesetz beantragt wird, in einer anderen als der englischen Sprache abgefaßt, so ist der Unterhaltsverfügung oder einer beglaubigten Abschrift davon für die Zwecke dieses Gesetzes eine vom Gericht genehmigte Übersetzung in die englische Sprache anzuschließen und nach Erteilung dieser Genehmigung ist die Unterhaltsverfügung als eine solche in englischer Sprache anzusehen. 1958, Kap. 26 Abschn. 12. 14. Nichts in diesem Gesetz nimmt einer Person das Recht, eine Unterhaltsverfügung zu erlangen, anstatt nach diesem Gesetz vorzugehen. 1958, Kap. 26 Abschn. 13. Feststellung der die Gegenseitigkeit gewährenden Staaten. 15. (1) Ist der Lieutenant-Governor in Council der Ansicht, daß die Schaffung von die Gegenseitigkeit gewährenden Bestimmungen durch einen Staat innerhalb oder außerhalb Kanadas zur dortigen Vollstreckung von in Britisch-Kolumbien ergangenen Unterhaltsverfügungen bevorsteht, so kann ihn der Lieutenant-Governor in Council durch Verfügung zu einem für die Zwecke dieses Gesetzes die Gegenseitigkeit gewährenden Staat erklären. Widerruf der Feststellung. (2) Der Lieutenant-Governor in Council kann jede nach Absatz 1 ergangene Verfügung widerrufen. Daraufhin hört der Staat, dem gegenüber die Verfügung ergangen ist, auf, ein für die Zwecke dieses Gesetzes die Gegenseitigkeit gewährender Staat zu sein. 1958, Kap. 26 Abschn. 14; 1959, Kap. 71 Abschn. 3. Einheitliche Auslegung. 16. Dieses Gesetz ist auf solche Weise auszulegen, daß es seinem allgemeinen Zweck der Vereinheitlichung des Rechtes der Provinzen, die es beschließen, gerecht wird. 1958, Kap. 26 Abschn. 5.
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q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
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q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
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de
q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Magistrale für Europa 1 - Fernverkehr, Nahverkehr oder was dazwischen? - Regionalstadtbahn Salzburg Im Eisenbahnverkehr gibt es die Unterscheidung Nahverkehr und Fernverkehr. Nahverkehr wird definiert mit ca. 70 Kilometer im Umkreis zu einem Oberzentrum. Fernverkehr, der als eigenwirtschaftlicher Verkehr verstanden wird, ist alles über 70 Kilometer hinaus. Während diese Zeilen geschrieben werden, sitzt der Autor im Railjet auf dem Weg von Salzburg zum Arbeitsplatz in Linz. Diese Strecke hat 127 Kilometer. Ist das Fernverkehr, ist das Nahverkehr oder ein Pendlerverkehr irgendwo dazwischen? Karl-Dieter Bodak von der DB-AG hat vor vielen Jahren die eleganten und komfortablen Züge für die deutschen Inter-Regio geschaffen. Mit der flächendeckenden Einführung der ICE-Züge in Deutschland, wobei „flächendeckend“ relativ ist, wurde die Zuggattung IR (InterRegio) wieder abgeschafft. Das war sicher ein Fehler! RailJet, der neue InterRegio? „Nächster Halt Neumarkt-Köstendorf“ hört man bereits kurz nach der Abfahrt des RailJet aus Salzburg Richtung Wien. Das sind gerade einmal 24 Kilometer und das hat eindeutig nichts mit „Fernverkehr“ zu tun. Das wäre eine Distanz, die sogar für den InterRegio zu kurz wäre. Der RailJet als Nachfolger der früheren InterCity-Züge ICVC hält auf der 313 bzw. 330 Kilometer langen Strecke Salzburg – Wien in Neumarkt-Köstendorf, Vöcklabruck, Attnang-Puchheim, Wels, Linz, St.Valentin, Amstetten, St. Pölten, Tullnerfeld, Wien-Meidling, Wien Hbf. und Wien Flughafen. 12 Halte auf ca. 330 Kilometern bedeutet alle 27 Kilometer einen RailJet-Halt. Das hat definitiv nichts mit „Fernverkehr“ zu tun; das liegt näher beim „Nahverkehr“ als beim InterRegio! Offensichtlich gibt es da ein Bedarf zwischen Nah- und Fernverkehr! „Regio-Verkehr“ zwischen Nah- und Fernverkehr? Slowakei Breitspurlokomotiven Kosice Für die Bundesländer finanzieren und organisieren den „Nahverkehr“ als sogenannte „“gemeinwirtschaftliche Leistungen“ für die Mobilität der Pendler. Grundsätzlich gibt es eine Wechselwirkung zwischen Fernverkehr und Nahverkehr. Eigentlich müsste man dazwischen einen sogenannten „“Regio-Verkehr“ definieren, der die mittelgroßen Städte, abseits der Landeshauptstädte, verbindet, also “Inter Regio“, die ihrerseits die Verkehrsdrehscheiben als Nahverkehrsknoten für den regionalen Bahn- und Busverkehr darstellen. Gemeint sind die Städte ab 10.000 Einwohnern entlang der Eisenbahn-Hauptstrecken. Internationale Eisenbahn-Magistralen verbinden Europa Der eigentliche „Fernverkehr“ bezieht sich auf die europäischen Magistralen, weit über hunderte Kilometer hinaus. Die Diskussion über die Verlängerung der interkontinentalen Breitspur-Gütereisenbahn China – Russland – Ukraine von Kaschau (Košice-Haniska) bis nach Parndorf im Burgenland zeigt die europäischen Distanzen klar auf. Vom Groß-Güterbahnhof Košice-Haniska bis nach Parndorf sind rund 400 Kilometer, was, in etwa, der Strecke Wien bis Wörgl entspricht. Im TEN-V, dem transeuropäischen Eisenbahn-Netz, ist die Magistral 17, die „Magistrale für Europa“ Paris – Strasbourg – Stuttgart - München – Salzburg – Linz – Wien – Bratislava bzw. Budapest eine klar priorisierte Zukunftsvision. Die Regional-Stadtbahn erweitert den Einzugsbereich zur „Magistrale für Europa“ In dieser Magistrale sind die großen Städte, mit ihren umfangreichen Nahverkehrsnetzen, der Garant für eine europaweite Mobilität der Bürger ohne Auto. Das vielzitierte Beispiel vom Baum, der von den Ästen lebt, kann kaum eindrucksvoller dar­ge­­stellt werden, als am Beispiel internationaler Eisenbahn-Fernverkehr und Schienen-Personen-Nahverkehr (SPNV). Die Initiative "Magistrale für Europa" hat den Einzugsbereich der Re­gio­nen der Fernverkehrsbahnhöfe entlang der „Magistrale für Europa“ Paris – München – Salzburg – Wien – Budapest erhoben und damit ein Fahrgastpotential in den Einzugsbereichen zu den Bahnhöfen in zeitlichen Sektoren halbe, volle, zwei Stunden eruiert. Diese vom Schweizer Institut SMA+ Partner AG erstellte Studie basiert natürlich auf dem Status bestehender Systeme. Wenn sich nun die leistungsfähigen Schienenäste in der Region in Bereiche vorwagen, die es den Ein­wohnern und Tourismusgästen ermöglicht, wesentlich schneller die Stadt Salzburg und den Magistralebahnhof Salzburg Hbf. zu erreichen, erweitert sich das mögliche Potential an Fernverkehrsfahrgästen mit der Bahn gewaltig, wird der Flughafen mit angebunden, natürlich auch das Potential für den internationalen Flugverkehr. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, die Anbindungen der Flughäfen Salzburg, München und Linz als Teil des Gesamtkonzeptes „Magistrale für Europa“ zu betrachten. Als Conclusio ist demnach die Erkenntnis zu definieren, dass mit der Regional-Stadtbahn die Erreichbarkeit der internationalen Destinationen ab Salzburg, sei es Hochleistungs-Eisenbahn-Fernverkehr im Rahmen der TEN, oder über Salzburg Airport WAM, über einen Quantensprung an Qualität und Quantität erweitert werden wird.
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q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
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q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
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q-de-823
Was berücksichtigt die Vorinstanz bei ihrer Interessenabwägung?
2C_141/2012 (30.07.2012) 2C_141/2012 vertreten durch Herrn Celeste C. Ugochukwu, Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, vom 3. Januar 2012. X.________ ist Staatsangeh�riger der Bundesrepublik Nigeria. Er wurde im Jahr 1975 geboren und reiste im Februar 2004 in die Schweiz ein, um hier - unter Angabe einer unzutreffenden Identit�t - ein Asylgesuch zu stellen. W�hrend des laufenden Asylverfahrens verurteilte das Strafgericht Basel-Stadt X.________ am 17. M�rz 2004 mit Strafbefehl wegen Widerhandlungen gegen das Bet�ubungsmittelgesetz zu einer bedingten Gef�ngnisstrafe von 30 Tagen und einer Busse von Fr. 500.--. Mit Entscheid vom 22. September 2004 trat das seinerzeitige Bundesamt f�r Fl�chtlinge auf das Asylgesuch nicht ein und wies den Asylbewerber aus der Schweiz weg. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft. X.________ kam der Aufforderung zum Verlassen der Schweiz nicht nach. Ab dem 1. Dezember 2004 galt er als verschwunden. Am 26. November 2007 sprach das Bezirksgericht Z�rich X.________ schuldig der schweren Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz durch Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt. Nach der Entlassung aus dem Strafvollzug vom 17. Juni 2008 heiratete X.________ am 1. Juli 2008 eine aus Kenia stammende Schweizerb�rgerin, die 1979 geboren wurde. Mit ihr hat er einen Sohn, geboren im M�rz 2005, und eine Tochter, die im September 2006 zur Welt kam. X.________ anerkannte die Vaterschaft gegen�ber seinen beiden Kindern im Juli 2007 in einem gerichtlichen Verfahren. Ende Juli 2008 ersuchte die Gattin X.________s f�r ihn um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Das Amt f�r Migration des Kantons Luzern trat mit Verf�gung vom 12. Januar 2009 auf das Gesuch nicht ein. Es begr�ndete dies mit der Verletzung der Mitwirkungspflicht (insbesondere Nichteinreichung eines g�ltigen Originalreisepasses von X.________). Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern und anschliessend das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, best�tigten die Verf�gung, wogegen X.________ mit Eingabe vom 26. April 2010 an das Bundesgericht gelangte. Er stellte den Antrag, es sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen, eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt zur�ckzuweisen mit der Weisung, auf das Gesuch des Beschwerdef�hrers einzutreten. Das Bundesgericht hob in seinem Urteil 2D_23/2010 vom 26. August 2010 den angefochtenen Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Luzern vom 8. M�rz 2010 auf und wies die Angelegenheit zur materiellen Pr�fung an das Amt f�r Migration des Kantons Luzern zur�ck. Es hielt fest, X.________ habe seiner Mitwirkungspflicht insofern gen�gt, als er den Reisepass letztlich vorgelegt habe - zwar mit Versp�tung, die aber nicht in erster Linie ihm anzulasten sei. Sein Vorgehen m�sse nicht als insgesamt rechtsmissbr�uchlich bezeichnet werden. Dementsprechend h�tten sich die Beh�rden des Kantons Luzern �berspitzt formalistisch verhalten. Im zweiten Rechtsgang wies das Amt f�r Migration des Kantons Luzern mit Verf�gung vom 3. Dezember 2010 das Gesuch X.________s um Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung ab und wies ihn aus der Schweiz aus. Das Justiz- und Sicherheitsdepartement des Kantons Luzern schloss sich auf Beschwerde hin dieser Beurteilung an. X.________ rief das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, an. Dieses erkannte mit Entscheid vom 3. Januar 2012 auf Abweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei, und ordnete die Ausreise bis sp�testens zum 15. Februar 2012 an. Mit Eingabe vom 4. Februar 2012 l�sst X.________ (hienach: der Beschwerdef�hrer) beim Bundesgericht ein als "�ffentlich-rechtliche Beschwerde - Verfassungsbeschwerde (subsidi�r)" bezeichnetes Rechtsmittel erheben. Er beantragt die Aufhebung des angefochtenen Entscheides vom 3. Januar 2012, dessen Rechtswidrigkeit, Verfassungswidrigkeit, Unverh�ltnism�ssigkeit und Unzul�ssigkeit festzustellen sei. Zudem sei ihm eine Aufenthaltsbewilligung zu erteilen. Eventualiter sei die Sache an das Migrationsamt des Kantons Luzern zur�ckzuweisen zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Schliesslich beantragt der Beschwerdef�hrer, es sei ihm die unentgeltliche Rechtspflege zu gew�hren. Etwaige Wegweisungs- und Zwangsmassnahmen seien bis zum Ende des bundesgerichtlichen Verfahrens zu sistieren. Das Verwaltungsgericht des Kantons Luzern und das Bundesamt f�r Migration beantragen die Abweisung der Beschwerde, unter Verzicht auf eine Vernehmlassung. Mit Verf�gung vom 23. Februar 2012 erkannte der Pr�sident der II. �ffentlichrechtlichen Abteilung des Bundesgerichts der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu, worauf die II. �ffentlich-rechtliche Abteilung mit Verf�gung vom 19. M�rz 2012 das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeist�ndung abwies. 1.1 Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist auf dem Gebiet des Ausl�nderrechts gegen Entscheide betreffend Bewilligungen ausgeschlossen, auf die weder das Bundesrecht noch das V�lkerrecht einen Anspruch einr�umen (Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG). Der Beschwerdef�hrer hat nach Art. 42 AuG grunds�tzlich einen Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung. Er macht in vertretbarer Weise eine Verletzung des Rechts auf Achtung des Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK geltend. Damit ist auf die Beschwerde einzutreten (BGE 136 II 177 E. 1.1 S. 179 f.; 497 E. 3.3 S. 500 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 1.2.1; 2C_730/2011 vom 24. Februar 2012 E. 1.2), zumal die allgemeinen Sachurteilsvoraussetzungen zu keinen Bemerkungen Anlass geben. 1.2 Die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist nur zul�ssig, soweit die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nicht zul�ssig ist (Art. 113 BGG), im vorliegenden Fall mithin, soweit die Wegweisung bzw. deren Vollzug in Frage gestellt wird (Art. 83 lit. c Ziff. 4 BGG; BGE 137 II 305 E. 1.1 S. 307 und 3.3 S. 310 f.). Ger�gt werden kann in einem solchen Fall nur die Verletzung besonderer verfassungsm�ssiger Rechte (Schutz des Lebens, Schutz vor grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung usw.) oder die Verletzung von Parteirechten, deren Missachtung einer formellen Rechtsverweigerung gleichkommt (sog. "Star"-Praxis; zum Ganzen BGE 137 II 305 E. 1-3). 1.3 Mit der Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten kann eine Rechtsverletzung nach Art. 95 und 96 BGG geltend gemacht werden. Das Bundesgericht wendet dabei das Recht von Amtes wegen an (Art. 106 Abs. 1 BGG). Dessen ungeachtet pr�ft es, unter Ber�cksichtigung der allgemeinen Begr�ndungspflicht der Beschwerde (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), an sich nur die geltend gemachten R�gen, sofern die rechtlichen M�ngel nicht geradezu offensichtlich sind (BGE 135 II 384 E. 2.2.1 S. 389; 134 III 102 E. 1.1 S. 104; 133 II 249 E. 1.4.1 S. 254). Streitgegenstand ist die erstmalige Erteilung einer ausl�nderrechtlichen Aufenthaltsbewilligung an den straff�llig gewordenen ausl�ndischen Gatten einer Schweizerb�rgerin, die mit ihm in ungetrennter Ehe lebt. Der Beschwerdef�hrer macht geltend, die Verweigerung der Aufenthaltsbewilligung beruhe auf einer rechtsfehlerhaften Interessenabw�gung. Er beruft sich auf Art. 13 Abs. 1 BV, Art. 42 Abs. 1 und 96 Abs. 1 AuG sowie Art. 8 Ziff. 2 EMRK). 3.1 Aufgrund von Art. 42 Abs. 1 AuG haben ausl�ndische Ehegatten von Schweizerinnen und Schweizern Anspruch auf Erteilung und Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung, wenn sie mit diesen zusammenwohnen. Gem�ss Art. 51 Abs. 1 AuG erl�schen die Anspr�che nach Art. 42 AuG, sofern sie rechtsmissbr�uchlich geltend gemacht werden (lit. a) oder Widerrufsgr�nde nach Art. 63 AuG vorliegen (lit. b). Einen Widerrufsgrund setzt die ausl�ndische Person namentlich, wenn sie "zu einer l�ngerfristigen Freiheitsstrafe verurteilt wurde" (Art. 62 lit. b AuG, auf welchen Art. 63 Abs. 1 lit. a AuG verweist). Als "l�ngerfristig" im Sinne von Art. 62 lit. b AuG ist eine Freiheitsstrafe zu betrachten, deren Dauer ein Jahr �berschreitet (BGE 135 II 377 E. 4.2 S. 381). Unerheblich ist, ob die Freiheitsstrafe bedingt, teilbedingt oder unbedingt ausgesprochen wurde (Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.1). Verlangt wird, dass sich das genannte Strafmass aus einem einzigen Strafurteil ergibt und nicht bloss durch Zusammenrechnung von k�rzeren Freiheitsstrafen aus einer Mehrzahl von Erkenntnissen erreicht wird (BGE 137 II 297 E. 2 S. 299 ff.; zum Ganzen Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.1; 2C_711/2011 vom 27. M�rz 2012 E. 3.2.). 3.2 Soweit ein Widerrufsgrund im Sinne von Art. 62 AuG gegeben ist, muss sich die Massnahme im Einzelfall als verh�ltnism�ssig darstellen (ANDREAS Z�ND/LADINA ARQUINT HILL, in: Uebersax/Rudin/Hugi Yar/Geiser [Hrsg.], Ausl�nderrecht, 2. Aufl., 2009, N. 8.28 S. 326 und 8.31 S. 328). Gem�ss Art. 96 Abs. 1 AuG ber�cksichtigen die zust�ndigen Beh�rden bei der Ermessensaus�bung die �ffentlichen Interessen und die pers�nlichen Verh�ltnisse sowie den Grad der Integration der Ausl�nderinnen und Ausl�nder. Soweit die betroffene Person das Recht auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 Ziff. 1 EMRK beanspruchen kann, ist aufgrund von Art. 8 Ziff. 2 EMRK �berdies eine konventionsrechtliche Interessenabw�gung vorzunehmen (BGE 122 II 1 E. 2 S. 5 f.). Diese entspricht den Anforderungen nach Art. 96 Abs. 1 AuG, sodass die Pr�fung der Verh�ltnism�ssigkeit nach Bundes- und Konventionsrecht in einem gemeinsamen Schritt vorgenommen werden kann (Urteile 2C_54/2012 vom 23. Juli 2012 E. 4.3; 2C_655/2011 vom 7. Februar 2012 E. 10.2; 2C_265/2011 vom 27. September 2011 E. 6.1.2). Bei der Pr�fung sind namentlich die Schwere des Verschuldens, der Grad der Integration bzw. die Dauer der bisherigen Anwesenheit sowie die der betroffenen Person und ihrer Familie drohenden Nachteile zu beachten (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381; Urteil 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.2). Analoge Voraussetzungen ergeben sich aus Art. 36 BV sodann auch im Hinblick auf einen Eingriff in den Anspruch auf Achtung des Privat- und Familienlebens gem�ss Art. 13 Abs. 1 BV (BGE 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 126 II 425 E. 5a S. 435). Aufgrund der Praxis zu Art. 8 EMRK muss das �ffentliche Interesse an der Verweigerung der ausl�nderrechtlichen Bewilligung das private Interesse an deren Erteilung bzw. Verl�ngerung in dem Sinne �berwiegen, dass sich der Eingriff in das Privat- und Familienleben als notwendig erweist (BGE 137 I 247 E. 4.1.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.2.1 S. 156; 122 II 1 E. 2 S. 6). Als zul�ssiges �ffentliches Interesse f�llt dabei insbesondere die Verh�tung von Straftaten in Betracht. 4.1 Das Recht auf Achtung des Familienlebens gem�ss Art. 8 Ziff. 1 EMRK kann nur angerufen werden, wenn eine staatliche Entfernungs- oder Fernhaltemassnahme zur Trennung von Familienmitgliedern f�hrt. Die Norm begr�ndet kein absolutes Recht auf Aufenthalt in einem Konventionsstaat in dem Sinn, dass dieser verpflichtet w�re, ausl�ndischen Personen die Einreise, die Erteilung oder Verl�ngerung der Aufenthaltsbewilligung vorbehaltlos zu gew�hren bzw. die von Ehepaaren getroffene Wahl des gemeinsamen Wohnsitzes zu respektieren (BGE 137 I 247 E. 4.1 S. 249; 135 I 143 E. 2.1 S. 147; 153 E. 2.1 S. 155; 130 II 281 E. 3 S. 285; 126 II 377 E. 2b/cc S. 383; Urteil des EGMR Gezginci gegen Schweiz vom 9. Dezember 2010 [16327/05], � 54 ff.). Hat eine ausl�ndische Person nahe Verwandte in der Schweiz, prim�r die Kernfamilie (BGE 135 I 143 E. 1.3.2 S. 146), ist die famili�re Beziehung zu diesen intakt und wird die Beziehung tats�chlich gelebt, kann es das in Art. 8 Ziff. 1 EMRK garantierte Recht auf Achtung des Familienlebens verletzen, wenn ihr die Anwesenheit in der Schweiz untersagt wird. Die sich hier aufhaltende nahe verwandte Person muss dabei �ber ein gefestigtes Anwesenheitsrecht verf�gen, was der Fall ist, wenn sie das Schweizerb�rgerrecht oder eine Niederlassungsbewilligung bzw. eine Aufenthaltsbewilligung besitzt, die ihrerseits auf einem gefestigten Rechtsanspruch beruht (BGE 135 I 143 E. 1.3.1 S. 145 f.; 130 II 281 E. 3.1 mit Hinweisen). Art. 13 Abs. 1 BV, auf den sich der Beschwerdef�hrer ebenfalls beruft, gew�hrt dar�ber hinaus im Bereich des Ausl�nderrechts keine zus�tzlichen Anspr�che (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.4; 2C_1031/2011 vom 22. M�rz 2012 E. 4.2.7; BGE 129 II 215 E. 4.2 S. 218 f.; 126 II 377 E. 7 S. 394; 425 E. 4c/bb S. 433). 4.2 Die Praxis hat zur Notwendigkeit des Eingriffs bei einer gelebten Ehe eine Reihe von Kriterien entwickelt (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f., unter Hinweis auf das Urteil des EGMR Boultif gegen Schweiz vom 2. August 2001 [54273/00], � 48; weiterf�hrend das Urteil �ner gegen Niederlande vom 18. Oktober 2006 [46410/99], � 57 ff.). Zu w�rdigen sind im Rahmen von Art. 8 Ziff. 2 EMRK die Schwere des begangenen Delikts, der seit der Tat vergangene Zeitraum, das Verhalten der ausl�ndischen Person w�hrend dieser Periode, die Auswirkungen auf die prim�r betroffene Person sowie deren famili�re Situation. Zudem sind die Dauer der ehelichen Beziehung und weitere Gesichtspunkte von Bedeutung, welche R�ckschl�sse auf deren Intensit�t zulassen (Geburt und Alter etwaiger Kinder; Kenntnis der Tatsache, dass die Beziehung wegen der Straftat unter Umst�nden nicht in der Schweiz gelebt werden kann). Von Bedeutung sind dar�ber hinaus die Nachteile, welche dem Ehepartner oder den Kindern erwachsen w�rden, m�ssten sie der unmittelbar betroffenen Person in deren Heimat folgen (BGE 135 II 377 E. 4.3 S. 381 f.; Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 3.3.3; 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 3.3). 5.1 Der Beschwerdef�hrer ist mit Urteil des Bezirksgerichts Z�rich vom 26. November 2007 zu einer teilbedingt vollziehbaren Freiheitsstrafe von 36 Monaten verurteilt worden. Dies ist eine "l�ngerfristige Freiheitsstrafe" (E. 3.1 hievor), was der Beschwerdef�hrer nicht in Abrede stellt. Mithin erlischt dem Grundsatze nach sein Anspruch auf erstmalige Erteilung der Aufenthaltsbewilligung. Es stellt sich die Frage nach der Verh�ltnism�ssigkeit dieser Massnahme. 5.2 Die Vorinstanz ber�cksichtigt bei ihrer Interessenabw�gung allem voran die begangenen Straftaten. Kurz nach seiner illegalen Einreise in die Schweiz sei er straff�llig geworden. Er habe seinen Aufenthalt in der Schweiz trotz [rechtskr�ftiger] Wegweisung der Asylbeh�rden fortgesetzt und sich auch durch die Geburt seiner beiden Kinder nicht davon abhalten lassen, weiter gegen das Gesetz zu verstossen. Er habe rund 4,7 Kilogramm Kokain aufbewahrt, d.h. eine Menge, welche die Gesundheit vieler Menschen in Gefahr bringen kann. Das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin. Dass der Beschwerdef�hrer sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe bew�hrt habe, schliesse eine weitere Straff�lligkeit nicht aus, zumal er wiederholt gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen habe. Nach Aufenthalten in Nigeria und Liberia sei er im Alter von 29 Jahren in die Schweiz eingereist, wo er sich gesellschaftlich kaum integriert habe. Zu seinen Gunsten zu werten seien die beiden Kinder, wenngleich er die Vaterschaft erst im gerichtlichen Verfahren anerkannt habe. Die Nichterteilung der Aufenthaltsbewilligung sei der Familie des Beschwerdef�hrers zuzumuten. Abgesehen von der Zweijahresregel seien die Kinder es gewohnt, ohne Anwesenheit ihres Vaters auszukommen. Auch ihnen w�re eine Ausreise zumutbar, stamme die Mutter und Ehefrau doch urspr�nglich aus Kenia. 5.3 Der Beschwerdef�hrer r�gt, die Vorinstanz habe die Tatsache, dass ihm bez�glich der R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden sei, nicht gen�gend ber�cksichtigt. Er habe das in ihn gesetzte Vertrauen nicht entt�uscht und lebe seit der Entlassung "ohne Probleme mit Beh�rden und reibungslos in der Schweiz". Er f�hre ein intaktes Ehe- und Familienleben. Die Aufenthaltsbewilligung w�rde es ihm erlauben, eine Arbeit anzutreten und zum Unterhalt der Familie beizutragen. Ein Flugbillett nach Nigeria koste etwa Fr. 2'500.--. Seine Gattin und er k�nnten sich dies nicht leisten, sodass ein Besuch in Nigeria ausgeschlossen sei, derweil es ihm verwehrt sei, seine Familie in der Schweiz zu besuchen. Dies alles stelle eine schwere Beeintr�chtigung des Rechts auf Achtung des Privat- und Familienlebens im Sinne von Art. 8 EMRK und Art. 13 BV dar. 6.1 Der Beschwerdef�hrer wurde in den Jahren 2004 und 2007 wegen Widerhandlungen gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verurteilt. Der Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 18 Monate bedingt, gem�ss Urteil vom 26. November 2007 des Bezirksgerichts Z�rich lag das Aufbewahren von rund 4,7 Kilogramm Kokain zugrunde. Enth�lt ein Kokaingemisch mindestens 18 Gramm reinen Wirkstoffs, ist die Grenze zum qualifizierten Fall der Widerhandlung gegen das Bet�ubungsmittelgesetz erreicht. Er kennzeichnet sich dadurch, dass die Gesundheit vieler Menschen gef�hrdet ist (Urteile 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.1; 6B_13/2012 vom 19. April 2012 E. 1.3.1; BGE 120 IV 334 E. 2a S. 338; 109 IV 143 E. 3b S. 144). Im Fall der Drogendelinquenz verfolgt das Bundesgericht eine strenge Praxis und bejaht ein ausgepr�gtes �ffentliches Interesse an der Fernhaltung ausl�ndischer Drogenh�ndler (Urteile 2C_292/2012 vom 19. Juni 2012 E. 2.6; 2C_932/2011 vom 7. Juni 2012 E. 5.2; 2C_768/2011 vom 4. Mai 2012 E. 4.3; BGE 125 II 521 E. 4a/aa und 4a/bb S. 526 ff.). 6.2 Die Vorinstanz geht vom Vorliegen eines solchen Falles aus. Dies ist nicht rechtsfehlerhaft. Die Straftat gewichtet f�r sich allein derart schwer, dass es am Kern der Sache vorbeizielt, wenn der Beschwerdef�hrer vorbringen l�sst, er halte sich seit dem Vollzug der Freiheitsstrafe an die schweizerische Rechtsordnung. Ob von ihm eine R�ckfallgefahr ausgeht, ist ein im Rahmen der Gesamtabw�gung zu ber�cksichtigender Umstand, der aber nicht ausschlaggebend sein muss (vgl. dazu allgemein BGE 136 II 5 E. 4 S. 19 ff.; 130 II 176 E. 3 S. 179 ff.; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.3.4). Wenn die Vorinstanz festh�lt, das Strafmass von 36 Monaten deute auf ein schweres Verschulden hin und sie weiter ber�cksichtigt, dass der Beschwerdef�hrer zweimal gegen die Bet�ubungsmittelgesetzgebung verstossen hat, ist dies nicht bundesrechtswidrig. Die nicht n�her substanziierte Behauptung des Beschwerdef�hrers, ihm sei betreffend R�ckfallgefahr eine gute Prognose gestellt worden, bezieht sich wohl auf das seinerzeitige Strafurteil des Bezirksgerichts Z�rich. Straf- und Ausl�ndergericht nehmen die Pr�fung der Frage, inwiefern von k�nftigem Wohlverhalten ausgegangen werden k�nne, freilich aus unterschiedlichen Warten vor. Insgesamt kann mit der Vorinstanz nicht mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass weitere Straftaten folgen. Es besteht ein manifestes �ffentliches Interesse daran, dem Beschwerdef�hrer einen weiteren Aufenthalt in der Schweiz zu verwehren. 6.3 Das private Interesse an der Erteilung der Aufenthaltsbewilligung, auf das sich der Beschwerdef�hrer beruft, ist ohne Weiteres nachvollziehbar und gr�ndet im Wesentlichen auf der Tatsache, dass er mit der Gattin und den beiden gemeinsamen Kindern zusammenlebe. Hier einzugehen ist nur auf die �berlegungen des Beschwerdef�hrers zur "Zweijahresregel", d.h. zur bundesgerichtlichen "Reneja-Praxis" (BGE 110 Ib 201; 120 Ib 6 E. 4b S. 14; 135 II 377 E. 4.4 S. 382). Das Bundesgericht geht in langj�hriger Rechtsprechung davon aus, dass die Grenze, ab welcher dem ausl�ndischen Gatten grunds�tzlich auch dann keine ausl�nderrechtliche Bewilligung [mehr] erteilt wird, wenn seiner schweizerischen Ehefrau die Ausreise aus der Schweiz unzumutbar oder nur schwer zumutbar ist, bei zwei Jahren Freiheitsstrafe liegt (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 382 mit Hinweisen; grundlegend BGE 110 Ib 201). Dabei hat das Bundesgericht stets betont, dass es sich bei der "Zweijahresregel" um keine feste Grenze handelt, die nicht �ber- oder unterschritten werden d�rfte. Entscheidend ist vielmehr die Abw�gung der widerstreitenden �ffentlichen und privaten Interessen im Einzelfall (BGE 135 II 377 E. 4.4 S. 383; 120 Ib 6 E. 4b S. 14). Im vorliegenden Fall f�llt auf, dass die Ehe bald geschlossen wurde (Anfang Juli 2008), nachdem der Beschwerdef�hrer aus dem Strafvollzug entlassen worden war (Mitte Juni 2008). Die Ehefrau musste im Zeitpunkt der Begr�ndung der Ehe damit rechnen, dass das Eheleben nicht in der Schweiz m�glich sein w�rde. Auch unter Herrschaft von Art. 10 Abs. 1 lit. a des Bundesgesetzes vom 26. M�rz 1931 �ber Aufenthalt und Niederlassung der Ausl�nder (ANAG; BS 1 121), das bis kurz vor dem Eheschluss in Kraft stand, konnte eine ausl�ndische Person ausgewiesen werden, wenn sie wegen eines Verbrechens oder Vergehens gerichtlich bestraft worden war (Urteil 2C_903/2010 vom 6. Juni 2011 E. 3.1, nicht publ. in: BGE 137 II 233). Fehlte es an einer "Bleiberechtsperspektive", ist die Ausweisung der ausl�ndischen Person trotz ihrer Ehe mit einer oder einem Angeh�rigen des Konventionsstaates und eines gemeinsamen Kindes auch nach der Praxis des EGMR nicht unverh�ltnism�ssig, solange keine besonderen Umst�nde dagegen sprechen (Urteil des EGMR Darren Omoregie gegen Norwegen vom 31. Oktober 2008 [265/07], � 57; Urteil 2C_778/2011 vom 24. Februar 2012 E. 4.4). Der Beschwerdef�hrer reiste zudem erst im Alter von 29 Jahren in die Schweiz ein. Er versuchte, sich unter Angabe falscher Personalien Zugang zum Asylrecht zu verschaffen, setzte sich �ber die rechtskr�ftig angeordnete asylrechtliche Wegweisung hinweg und wurde w�hrend des laufenden Asylverfahrens erstmals verurteilt. Seine gesellschaftliche Integration beschr�nkt sich darauf, dass er im Kreis seiner Kernfamilie lebt. Gemessen am eminenten �ffentlichen Interesse an der Fernhaltung gewichtet das private Interesse deutlich geringer. Der Eingriff in das Privat- und Familienleben erweist sich als notwendig im Sinne der Praxis (E. 4.1 hievor). 6.4 Die vorinstanzliche Rechtsg�terabw�gung ist damit nicht zu beanstanden; sie verletzt weder V�lker- (Art. 8 Ziff. 2 EMRK) noch Bundesrecht (Art. 13 Abs. 1 BV; 96 Abs. 1 AuG). Damit er�brigt sich die Pr�fung des Eventualantrages, der auf R�ckweisung der Sache an die Migrationsbeh�rde zur Erteilung der Aufenthaltsbewilligung lautete. Die Beschwerde in �ffentlich-rechtlichen Angelegenheiten erweist sich insgesamt als unbegr�ndet, sodass sie abzuweisen ist. Der Beschwerdef�hrer bringt erstmals vor Bundesgericht vor, die R�ckkehr nach Nigeria sei rechtswidrig und sie sei ihm unzumutbar, da das Land am Rande eines B�rgerkriegs stehe. Er scheint damit ein Wegweisungsvollzugshindernis (Art. 83 Abs. 4 AuG) geltend machen zu wollen. Ein solches kann von jeder weggewiesenen ausl�ndischen Person gegen�ber jeder wegweisenden Beh�rde vorgebracht werden (BGE 137 II 305 E. 3.2 S. 309). Nachdem bereits das Amt f�r Migration auch die Wegweisung angeordnet hat, h�tte der Beschwerdef�hrer solche Wegweisungsvollzugshindernisse freilich schon im kantonalen Verfahren geltend machen m�ssen. Im Anschluss daran w�re vor Bundesgericht die subsidi�re Verfassungsbeschwerde grunds�tzlich gegeben gewesen (E. 1.2 hievor). Indessen sind vor Bundesgericht einerseits Noven nicht mehr zul�ssig (Art. 99 BGG) und m�sste andererseits eine Verletzung verfassungsm�ssiger Rechte hinreichend ger�gt werden (Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG). Die bundesgerichtliche Praxis verlangt, dass die Verfassungsverletzung klar und detailliert anhand der Erw�gungen des angefochtenen Entscheids dargelegt wird (Urteil 2C_705/2011 vom 26. April 2012 E. 1.6; BGE 133 III 393 E. 6 S. 397 mit Hinweisen). Dies hat der Beschwerdef�hrer unterlassen. Auf die subsidi�re Verfassungsbeschwerde ist daher nicht einzutreten. Bei diesem Ausgang des Verfahrens wird der unterliegende Beschwerdef�hrer kostenpflichtig (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG). Seiner finanziellen Lage wird mit einer reduzierten Gerichtsgeb�hr Rechnung getragen. Dem obsiegenden Kanton Luzern ist keine Parteientsch�digung auszurichten (Art. 68 Abs. 3 BGG).
Vom 23. Januar 2015 in der Fassung vom 11. November PDF Download "Vom 23. Januar 2015 in der Fassung vom 11. November 2015" 1 Prüfungsordnung für die Durchführung von Abschlussprüfungen in dem anerkannten Ausbildungsberuf Kaufmann für Büromanagement Kauffrau für Büromanagement Vom 23. Januar 2015 in der Fassung vom 11. November 2015 BUNDESVERWALTUNGSAMT Zuständige Stelle nach 73 Abs. 1 des Berufsbildungsgesetzes Köln 2 Inhalt Abschnitt 1 Prüfungsausschuss 1 Errichtung 2 Zusammensetzung und Berufung 3 Ausschluss und Befangenheit 4 Vorsitz, Beschlussfähigkeit, Abstimmung 5 Geschäftsführung 6 Verschwiegenheit Abschnitt 2 Vorbereitung der Prüfung 7 Prüfungstermine 8 Zulassungsvoraussetzungen für die Abschlussprüfung 9 Zulassungsvoraussetzungen in besonderen Fällen 10 Anmeldung zur Prüfung 11 Entscheidung über die Zulassung 12 Regelungen für behinderte Menschen Abschnitt 3 Durchführung der Prüfung 13 Gegenstand und Gliederung der Prüfung 14 Prüfungsaufgaben 15 Nichtöffentlichkeit 16 Leitung und Aufsicht 17 Ausweispflicht und Belehrung 18 Täuschungshandlungen und Ordnungsverstöße 19 Rücktritt, Nichtteilnahme Abschnitt 4 Bewertung, Feststellung und Beurkundung des Prüfungsergebnisses 20 Bewertung 21 Feststellung des Prüfungsergebnisses 22 Prüfungszeugnis 23 Nicht bestandene Prüfung Abschnitt 5 Wiederholungsprüfung 24 Wiederholungsprüfung Abschnitt 6 Schlussbestimmungen 25 Zusatzqualifikation 26 Rechtsbehelfe 27 Prüfungsunterlagen 28 Genehmigung, Inkrafttreten 1 3 Nach 47 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), das durch Artikel 436 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist, erlässt das Bundesverwaltungsamt als zuständige Stelle nach 73 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes die vom Berufsbildungsausschuss beim Bundesverwaltungsamt am 29. April 2014 und 20. November 2014 nach 79 Absatz 4 des Berufsbildungsgesetzes beschlossene und durchseinen Beschluss vom 10. November 2015 geänderte Prüfungsordnung für die Durchführung von Abschlussprüfungen in dem anerkannten Ausbildungsberuf Kaufmann für Büromanagement / Kauffrau für Büromanagement: Abschnitt 1 Prüfungsausschuss 1 Errichtung Für die Abnahme der Abschlussprüfungen errichtet das Bundesverwaltungsamt als zuständige Stelle (im Folgenden: die zuständige Stelle) einen Prüfungsausschuss. Bei Bedarf können mehrere Prüfungsausschüsse errichtet werden. 2 Zusammensetzung und Berufung (1) Der Prüfungsausschuss besteht aus sechs Mitgliedern. Die Mitglieder müssen für die Prüfungsgebiete sachkundig und für die Mitwirkung im Prüfungswesen geeignet sein. (2) Dem Prüfungsausschuss müssen als Mitglieder jeweils zwei Beauftragte der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer sowie zwei Lehrkräfte einer berufsbildenden Schule angehören. Die Mitglieder haben Stellvertreterinnen oder Stellvertreter. (3) Die Mitglieder und die stellvertretenden Mitglieder werden von der zuständigen Stelle für mindestens drei Jahre und längstens für fünf Jahre berufen. (4) Die Beauftragten der Arbeitnehmer werden auf Vorschlag der im Bereich der zuständigen Stelle bestehenden Gewerkschaften und selbständigen Vereinigungen von Arbeitnehmern mit sozial- oder berufspolitischer Zwecksetzung berufen. (5) Lehrkräfte von berufsbildenden Schulen werden im Einvernehmen mit der Schulaufsichtsbehörde oder der von ihr bestimmten Stelle berufen. (6) Werden Mitglieder nicht oder nicht in ausreichender Zahl innerhalb einer von der zuständigen Stelle gesetzten angemessenen Frist vorgeschlagen, beruft die zuständige Stelle insoweit nach pflichtgemäßem Ermessen. (7) Die Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder des Prüfungsausschusses können nach Anhören der an ihrer Berufung Beteiligten aus wichtigem Grund abberufen werden. (8) Die Tätigkeit im Prüfungsausschuss ist ehrenamtlich. Für bare Auslagen und für Zeitversäumnis ist, soweit eine Entschädigung nicht von anderer Seite gewährt wird, eine angemessene Entschädigung zu zahlen, deren Höhe von der zuständigen Stelle mit Genehmigung der obersten Bundesbehörde festgesetzt wird. 3 Ausschluss und Befangenheit (1) Prüfungsausschussmitglieder, die nach 20 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) ausgeschlossen sind oder bei denen die Besorgnis der Befangenheit nach 21 VwVfG besteht, dürfen nicht an der Prüfung mitwirken. (2) Mitwirken sollen ebenfalls nicht die Ausbilderinnen oder Ausbilder, soweit nicht besondere Umstände eine Mitwirkung zulassen oder erfordern. (3) Gründe für einen Ausschluss oder die Besorgnis der Befangenheit sind unverzüglich dem vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses mitzuteilen. Der Prüfungsausschuss entscheidet über den Ausschluss von der Mitwirkung. Das betroffene Mitglied darf an dieser Entscheidung nicht mitwirken. Das ausgeschlossene Mitglied darf während des weiteren Verlaufs der Prüfung nicht zugegen sein. 4 Vorsitz, Beschlussfähigkeit, Abstimmung (1) Der Prüfungsausschuss wählt ein Mitglied, das den Vorsitz führt, und ein weiteres Mitglied, das den Vorsitz stellvertretend übernimmt. Das vorsitzende Mitglied und seine Stellvertretung sollen nicht derselben Mitgliedergruppe angehören. (2) Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Mitglieder mitwirken. Er beschließt mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des vorsitzenden Mitglieds den Ausschlag. 5 Geschäftsführung (1) Die zuständige Stelle regelt im Einvernehmen mit dem Prüfungsausschuss dessen Geschäftsführung, insbesondere Einladungen, Protokollführung und Durchführung der Beschlüsse. (2) Die Sitzungsprotokolle sind von der Protokollführerin oder dem Protokollführer und dem vorsitzenden Mitglied zu unterzeichnen. 6 Verschwiegenheit Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben über alle Prüfungsvorgänge Verschwiegenheit zu wahren. 2 4 Abschnitt 2 Vorbereitung der Prüfung 7 Prüfungstermine (1) Die zuständige Stelle bestimmt die Prüfungstermine im Benehmen mit dem vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses, soweit sie nicht wegen der Teilnahme an überregional einheitlichen Prüfungen vorgegeben sind. (2) Die zuständige Stelle gibt den Ausbildenden die Prüfungstermine für die schriftlichen Prüfungsbereiche sowie den Zeitraum für den praktischen Teil der Abschlussprüfung und die Anmeldefristen rechtzeitig vor Beginn der Abschlussprüfung in Teil 1 und Teil 2 schriftlich oder per bekannt. Die Ausbildenden haben die Auszubildenden unverzüglich zu unterrichten. 8 Zulassungsvoraussetzungen für die Abschlussprüfung (1) Zum Teil 1 der Abschlussprüfung ist zuzulassen, 1. wer zum Zeitpunkt der Prüfung in der Regel die ersten 15 Monate der Berufsausbildung zurückgelegt hat, 2. wer den vorgeschriebenen schriftlichen Ausbildungsnachweis (Berichtsheft) geführt hat und 3. wessen Berufsausbildungsverhältnis in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse eingetragen oder aus einem Grund nicht eingetragen ist, den weder die oder der Auszubildende noch deren oder dessen gesetzliche Vertretung zu vertreten hat. (2) Zum Teil 2 der Abschlussprüfung ist zuzulassen, 1. wer die Ausbildungszeit zurückgelegt hat oder wessen Ausbildungszeit nicht später als zwei Monate nach dem Prüfungstermin endet, und 2. wer an Teil 1 der Abschlussprüfung teilgenommen und den vorgeschriebenen schriftlichen Ausbildungsnachweis (Berichtsheft) geführt hat. 19 Absatz 4 bleibt unberührt. (3) Behinderte Menschen sind zur Abschlussprüfung auch zuzulassen, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 1 Nr. 2 und 3 nicht vorliegen. 9 Zulassungsvoraussetzungen in besonderen Fällen (1) Auszubildende können nach Anhören der Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf der Ausbildungszeit zum Teil 1 und zum Teil 2 der Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen. (2) Zur Abschlussprüfung ist auch zuzulassen, wer nachweist, dass er mindestens das Eineinhalbfache der Zeit, die als Ausbildungszeit vorgeschrieben ist, in dem Beruf Kaufmann für Büromanagement / Kauffrau für Büromanagement tätig gewesen ist. Als Zeiten der Berufstätigkeit gelten auch Ausbildungszeiten in einem anderen einschlägigen Ausbildungsberuf. Vom Nachweis der Mindestzeit nach Satz 1 kann ganz oder teilweise abgesehen werden, wenn durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft gemacht wird, dass die Bewerberin oder der Bewerber die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigt. Ausländische Bildungsabschlüsse und Zeiten der Berufstätigkeit im Ausland sind dabei zu berücksichtigen. (3) Zur Abschlussprüfung ist ferner zuzulassen, wer in einer berufsbildenden Schule oder einer sonstigen Berufsbildungseinrichtung ausgebildet worden ist, wenn dieser Bildungsgang der Berufsausbildung zum Kaufmann für Büromanagement und zur Kauffrau für Büromanagement entspricht. Ein Bildungsgang entspricht dieser Berufsausbildung, wenn er 1. nach Inhalt, Anforderung und zeitlichem Umfang der Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Büromanagement und zur Kauffrau für Büromanagement (Büromanagementkaufleute-Ausbildungsverordnung) in ihrer jeweils geltenden Fassung gleichwertig ist, 2. systematisch, insbesondere im Rahmen einer sachlichen und zeitlichen Gliederung, durchgeführt wird und 3. durch Lernortkooperation einen angemessenen Anteil an fachpraktischer Ausbildung gewährleistet. 10 Anmeldung zur Prüfung (1) Die Ausbildenden melden die Auszubildenden fristgerecht ( 7 Absatz 2) bei der zuständigen Stelle unter Verwendung deren Anmeldevordruckes zum Teil 1 und zum Teil 2 der Abschlussprüfung an. Der Vordruck enthält einen Hinweis auf das Antragsrecht behinderter Menschen nach 12. Anzumelden sind auch Auszubildende, die die gesamte Abschlussprüfung oder Teile von ihr nachholen ( 19) oder wiederholen ( 18 Absätze 2 bis 4, 24). (2) In den Fällen des 9 Absatz 2 und 3 und wenn bei Wiederholungsprüfungen kein Ausbildungsverhältnis mehr besteht, kann der Prüfling selbst die Zulassung zur Prüfung beantragen. (3) Der Anmeldung sind beizufügen: 1. zum Teil 1 der Abschlussprüfung in den Fällen des 8 Absatz 1 und des 9 Absatz 1 a) die Zustimmungserklärung des Prüflings und b) die Bestätigung der oder des Ausbildenden, dass der schriftliche Ausbildungsnachweis (Berichtsheft) geführt worden ist; 3 5 2. zum Teil 2 der Abschlussprüfung in den Fällen des 8 Absatz 2 und des 9 Absatz 1 a) die Unterlagen nach Nummer 1 und b) die Angabe, welche Variante für den Prüfling im Prüfungsbereich "Fachaufgabe in der Wahlqualifikation" nach 4 Absatz 5 Satz 1 Nummer 3 der Verordnung über die Erprobung abweichender Ausbildungs- und Prüfungsbestimmungen in der Büromanagementkaufleute-Ausbildungsverordnung (Erprobungsverordnung) in ihrer jeweils geltenden Fassung zur Vorbereitung auf das fallbezogene Fachgespräch gewählt wird: - die Erstellung eines höchstens dreiseitigen Reports über die Durchführung einer betrieblichen Fachaufgabe für jede der beiden festgelegten Wahlqualifikationen oder - die Bearbeitung einer von zwei praxisbezogenen Fachaufgaben, die vom Prüfungsausschuss auf der Grundlage einer der beiden festgelegten Wahlqualifikationen zur Wahl gestellt werden; c) gegebenenfalls die Mitteilung einer zu prüfenden Zusatzqualifikation und Glaubhaftmachung ihrer Vermittlung nach 7 Absatz 1 der Erprobungsverordnung; 3. in den Fällen des 9 Absatz 1 zusätzlich das letzte Zeugnis der Berufsschule; 4. in den Fällen des 9 Absatz 2 und 3 Nachweise oder glaubhafte Darlegung im Sinne des 9 Absatz 2 oder Ausbildungsnachweise im Sinne des 9 Absatz 3; 5. im Fall des 12 zusätzlich eine Bescheinigung über Art und Umfang der Behinderung. 11 Entscheidung über die Zulassung (1) Über die Zulassung zur Abschlussprüfung entscheidet die zuständige Stelle. Hält sie die Zulassungsvoraussetzungen nicht für gegeben, entscheidet der Prüfungsausschuss. (2) Auszubildenden, die Elternzeit in Anspruch genommen haben, darf bei der Entscheidung über die Zulassung hieraus kein Nachteil erwachsen. (3) Die Entscheidung über die Zulassung soll dem Prüfling spätestens sechs Wochen vor dem Prüfungsbeginn mitgeteilt werden. Mit der Zulassung sind der Prüfungszeitpunkt und der Prüfungsort für die schriftlichen Prüfungsbereiche der Abschlussprüfung bekannt zu geben. (4) Der Prüfungsausschuss kann die Zulassung bis zum ersten Prüfungstag zurücknehmen, wenn sie auf Grund gefälschter Unterlagen oder falscher Angaben ausgesprochen worden ist. (5) Entscheidungen nach den Absätzen 1 und 4 sind schriftlich bekannt zu geben. 12 Regelungen für behinderte Menschen Behinderten Menschen sind auf Antrag die ihrer Behinderung angemessenen Erleichterungen im Prüfungsverfahren einzuräumen. Art und Umfang der im Einzelfall zu gewährenden Erleichterungen sind rechtzeitig mit den behinderten Menschen - auf ihren Wunsch unter Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung - zu erörtern. Abschnitt 3 Durchführung der Prüfung 13 Gegenstand und Gliederung der Prüfung (1) Gegenstand und Gliederung der Abschlussprüfung sowie ihre Dauer richten sich nach 3 und 4 der Erprobungsverordnung. 5 Absatz 1 der Büromanagementkaufleute-Ausbildungsverordnung ist zu berücksichtigen. Danach ist die Befähigung zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt, auch in der Abschlussprüfung nachzuweisen. (2) Teil 1 der Abschlussprüfung wird schriftlich computergestützt in dem Prüfungsbereich "informationstechnisches Büromanagement" durchgeführt. Die Prüfungszeit beträgt 120 Minuten. (3) Teil 2 der Abschlussprüfung wird 1. schriftlich in den Prüfungsbereichen a) Kundenbeziehungsprozesse (Prüfungszeit 150 Minuten) und b) Wirtschafts- und Sozialkunde (Prüfungszeit 60 Minuten) sowie 2. anhand eines höchstens 20 Minuten dauernden fallbezogenen Fachgesprächs in dem Prüfungsbereich "Fachaufgabe in der Wahlqualifikation" in einer der ausgebildeten Wahlqualifikationen nach 4 Absatz 3 der Büromanagementkaufleute- Ausbildungsverordnung durchgeführt. (4) Die Reporte über die Durchführung der betrieblichen Fachaufgaben nach 4 Absatz 5 Satz 1 Nummer 3 Buchstabe a der Erprobungsverordnung sind dem Prüfungsausschuss spätestens am ersten Tag von Teil 2 der Abschlussprüfung zuzuleiten. Mit der Vorlage der Reporte über die Durchführung der betrieblichen Fachaufgaben hat die oder der Ausbildende zu bestätigen, dass der Prüfling die Fachaufgaben eigenständig im Betrieb durchgeführt hat. Auf die Vorlagefrist wird mit der Bekanntgabe der Termine nach 7 Absatz 2 hingewiesen. 4 6 Reporte dürfen den vorgeschriebenen Umfang von drei Seiten nicht überschreiten. (5) In Teil 2 der Abschlussprüfung ist die Prüfung nach 5 Absatz 3 der Erprobungsverordnung in einem der Prüfungsbereiche "Kundenbeziehungsprozesse" oder "Wirtschafts- und Sozialkunde" auf Antrag des Prüflings durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn 1. der Prüfungsbereich schlechter als "ausreichend" bewertet worden ist und 2. die mündliche Ergänzungsprüfung für das Bestehen der Abschlussprüfung den Ausschlag geben kann. (3) Schriftliche Prüfungsarbeiten sind nicht mit den Namen der Prüflinge, sondern mit Kennziffern zu versehen, die nach dem Zufallsprinzip vergeben werden. 17 Ausweispflicht und Belehrung Die Prüflinge haben sich auf Verlangen über ihre Person auszuweisen. Sie sind vor Beginn der Prüfung über den Prüfungsablauf, die zur Verfügung stehende Zeit, die zugelassenen Arbeits- und Hilfsmittel sowie über die Folgen von Täuschungshandlungen und Ordnungsverstößen zu belehren. 14 Prüfungsaufgaben (1) Der Prüfungsausschuss beschließt die Prüfungsaufgaben sowie ihre Lösungs- und Bewertungshinweise und die zulässigen Arbeits- und Hilfsmittel auf der Grundlage der Ausbildungsordnung. Er kann Vorschläge von den an der Berufsausbildung Beteiligten berücksichtigen. (2) Prüfungsaufgaben, die überregional von einem Gremium erstellt oder ausgewählt werden, das entsprechend 40 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes zusammengesetzt ist, sind grundsätzlich von dem Prüfungsausschuss zu übernehmen. (3) Werden in einer Prüfungsregion einheitliche Prüfungsaufgaben eingesetzt, die von einem Gremium der zuständigen Stelle ausgewählt werden, das entsprechend 40 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes zusammengesetzt ist, findet Absatz 1 keine Anwendung. 15 Nichtöffentlichkeit Die Prüfungen sind nicht öffentlich. Vertreterinnen oder Vertreter des Bundesministeriums des Innern und der zuständigen Stelle sowie die Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder des Berufsbildungsausschusses können anwesend sein. Der Prüfungsausschuss kann im Einvernehmen mit der zuständigen Stelle andere Personen als Gäste zulassen, sofern keiner der Prüflinge widerspricht. Bei der Beratung über das Prüfungsergebnis dürfen nur die Mitglieder des Prüfungsausschusses anwesend sein. 6 gilt für anwesende Dritte sinngemäß. 16 Leitung und Aufsicht (1) Die Prüfung wird unter der Leitung des vorsitzenden Mitglieds vom Prüfungsausschuss abgenommen. (2) Die zuständige Stelle regelt im Benehmen mit dem Prüfungsausschuss die Aufsichtführung während der Prüfung, die sicherstellen soll, dass der Prüfling selbständig und nur mit den zugelassenen Arbeits- und Hilfsmitteln arbeitet. Über den formalen Ablauf ist eine Niederschrift zu fertigen. 18 Täuschungshandlungen und Ordnungsverstöße (1) Täuscht ein Prüfling während der Bearbeitung der Prüfungsaufgaben oder versucht er zu täuschen, ist das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses zu unterrichten. Der Prüfling darf jedoch an dem Prüfungsbereich bis zu dessen Ende teilnehmen. Stört ein Prüfling den Prüfungsablauf erheblich, kann die Aufsicht führende Person ihn vorläufig von der Prüfung ausschließen. (2) Über die Folgen der Täuschungshandlung oder des Ordnungsverstoßes entscheidet der Prüfungsausschuss nach Anhören des Prüflings. Der Prüfungsausschuss kann je nach Schwere der Täuschungshandlung oder des Ordnungsverstoßes die Wiederholung von Prüfungsbereichen anordnen oder die Abschlussprüfung für nicht bestanden erklären. (3) Wird die Täuschungshandlung erst nach Abschluss der Prüfung bekannt, kann der Prüfungsausschuss in besonders schweren Fällen innerhalb eines Jahres nach Abschluss der Prüfung die Prüfung für nicht bestanden erklären und die Wiederholung der gesamten Prüfung oder die Wiederholung einzelner Prüfungsbereiche anordnen. Der Prüfling ist vor der Entscheidung zu hören. Die Jahresfrist gilt nicht in den Fällen, in denen der Prüfling über seine Teilnahme an der Prüfung getäuscht hat. (4) Die Absätze 2 und 3 gelten für die Durchführung der betrieblichen Fachaufgaben und die Erstellung der Reporte nach 4 Absatz 5 Satz 1 Nummer 3 Buchstabe a der Erprobungsverordnung entsprechend. 19 Rücktritt, Nichtteilnahme (1) Der Prüfling kann vor Beginn der Prüfung in Teil 1 oder in Teil 2 der Abschlussprüfung durch schriftliche Erklärung von der Prüfung zurücktreten. In diesem Fall gilt die Prüfung in dem jeweiligen Teil als nicht begonnen. Hat der Prüfling ohne vorherige schriftliche Erklärung an der Prüfung nicht teilgenommen, gilt die Abschlussprüfung als nicht bestanden, es sei denn, der Prüfling war aus wichtigem Grund an der Teilnahme oder an der rechtzeitigen Abgabe der Erklärung gehindert. 5 7 (2) Nimmt der Prüfling aus wichtigem Grund an Teilen der Prüfung nicht teil, sind diese nachzuholen; in sich abgeschlossene Prüfungsleistungen werden anerkannt. Der Prüfungsausschuss bestimmt das weitere Verfahren im Einvernehmen mit der zuständigen Stelle. Liegt ein wichtiger Grund nicht vor, werden betroffene Prüfungsbereiche mit null Punkten bewertet. (3) Die Entscheidung über das Vorliegen eines wichtigen Grundes trifft der Prüfungsausschuss nach Anhören des Prüflings. (4) Hat der Prüfling aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, an Teil 1 der Abschlussprüfung nicht teilgenommen, ist Teil 1 zusammen mit Teil 2 der Abschlussprüfung abzulegen. (5) Hält der Prüfling die Frist für die Vorlage der Reporte über die Durchführung der betrieblichen Fachaufgaben ( 13 Absatz 4) nicht ein, gilt Absatz 2 entsprechend. Abschnitt 4 Bewertung, Feststellung und Beurkundung des Prüfungsergebnisses 20 Bewertung (1) Schriftliche Prüfungsleistungen sind von jeweils zwei Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu beurteilen und zu bewerten. Der Prüfungsausschuss beschließt die Ergebnisse. (2) Das fallbezogene Fachgespräch ( 13 Absatz 3 Nummer 2) und eine mündliche Ergänzungsprüfung ( 13 Absatz 5) sind von allen Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu beurteilen und zu bewerten. (3) Prüfungsleistungen sind nach folgendem Maßstab zu bewerten: Eine den Anforderungen in besonderem Maß entsprechende Leistung = sehr gut = 100 bis 92 v.h. der erreichbaren Gesamtpunktzahl; eine den Anforderungen voll entsprechende Leistung = gut = unter 92 bis 81 v.h. der erreichbaren Gesamtpunktzahl; eine den Anforderungen im Allgemeinen entsprechende Leistung = befriedigend = unter 81 bis 67 v.h. der erreichbaren Gesamtpunktzahl; eine Leistung, die zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht = ausreichend = unter 67 bis 50 v.h. der erreichbaren Gesamtpunktzahl; eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind = mangelhaft = unter 50 bis 30 v.h. der erreichbaren Gesamtpunktzahl; eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht und bei der selbst die Grundkenntnisse lückenhaft sind = ungenügend = unter 30 bis 0 v.h. der erreichbaren Gesamtpunktzahl. (4) Die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungsarbeiten des Teils 1 und des Teils 2 der Abschlussprüfung sind dem Prüfling jeweils nach deren Beschluss (Absatz 1 Satz 2) schriftlich bekannt zu geben. Mit der Bekanntgabe der Ergebnisse des Teils 2 der Abschlussprüfung sind dem Prüfling Zeitpunkt und Ort des fallbezogenen Fachgesprächs im Prüfungsbereich "Fachaufgabe in der Wahlqualifikation" mitzuteilen. 21 Feststellung des Prüfungsergebnisses (1) Der Prüfungsausschuss stellt das Gesamtergebnis der Prüfung fest. (2) Die Prüfungsbereiche sind nach 5 Absatz 1 der Erprobungsverordnung wie folgt zu gewichten: 1. informationstechnisches Büromanagement 25 Prozent, 2. Kundenbeziehungsprozesse 30 Prozent, 3. Fachaufgabe in der Wahlqualifikation 35 Prozent, 4. Wirtschafts- und Sozialkunde 10 Prozent. (3) Die Abschlussprüfung ist nach 5 Absatz 2 der Erprobungsverordnung bestanden, wenn 1. das Gesamtergebnis der Abschlussprüfung mindestens ausreichend ist, 2. das Ergebnis des Teils 2 der Abschlussprüfung mindestens "ausreichend" ist, 3. in mindestens zwei Prüfungsbereichen des Teils 2 der Abschlussprüfung mindestens ausreichende Leistungen erbracht wurden und 4. kein Prüfungsbereich des Teils 2 der Abschlussprüfung mit "ungenügend" bewertet worden ist. Die Ergebnisse in den einzelnen Prüfungsbereichen und das Gesamtergebnis der Prüfung werden mit zwei Dezimalstellen ohne Auf- oder Abrundung ausgewiesen. (4) Bei der Ermittlung des Ergebnisses einer mündlichen Ergänzungsprüfung ( 13 Absatz 5) sind das bisherige Ergebnis des betroffenen Prüfungsbereichs und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2:1 zu gewichten. (5) Über die Feststellung der einzelnen Prüfungsergebnisse und des Gesamtergebnisses der Prüfung ist eine Niederschrift zu fertigen. Sie ist von den Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen. (6) Endet die Abschlussprüfung mit dem fallbezogenen Fachgespräch oder einer mündlichen Ergänzungsprüfung, teilt der Prüfungsausschuss dem Prüfling im Anschluss daran mit, ob und mit welcher Note er die Prüfung bestanden hat. 6 8 (7) Die Prüfung einer Zusatzqualifikation ist nach 7 Absatz 3 der Erprobungsverordnung bestanden, wenn sie mit mindestens "ausreichend" bewertet worden ist. (8) Über das Bestehen und die Gesamtnote der Abschlussprüfung ist dem Prüfling unverzüglich eine von dem vorsitzenden Mitglied zu unterzeichnende vorläufige Bescheinigung zu erteilen. Ist eine persönliche Aushändigung nicht möglich, ist dem Prüfling die vorläufige Bescheinigung zuzuleiten und das Empfangsdatum nachzuweisen. Die vorläufige Bescheinigung ersetzt nicht das rechtsverbindliche Zeugnis nach 22 oder den Bescheid über das Nichtbestehen der Abschlussprüfung nach Prüfungszeugnis (1) Bei bestandener Prüfung erhält der Prüfling von der zuständigen Stelle ein Zeugnis. (2) Das Prüfungszeugnis enthält 1. die Bezeichnung "Prüfungszeugnis nach 37 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes", 2. die Personalien des Prüflings, 3. den Ausbildungsberuf, 4. das Gesamtergebnis der Prüfung, 5. die Ergebnisse der einzelnen Prüfungsleistungen, 6. das Datum des Bestehens der Prüfung, 7. die Ausweisung der Niveaustufe des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR), 8. die Unterschriften des vorsitzenden Mitglieds des Prüfungsausschusses und einer Vertreterin oder eines Vertreters der zuständigen Stelle und 9. das Siegel der zuständigen Stelle. (3) In dem Prüfungszeugnis können das Ergebnis der bestandenen Prüfung in einer Zusatzqualifikation nach 7 der Erprobungsverordnung und auf Antrag des Prüflings das Ergebnis berufsschulischer Leistungsfeststellungen gesondert ausgewiesen werden. (4) Auf Antrag des Prüflings ist dem Prüfungszeugnis eine englischsprachige und eine französischsprachige Übersetzung beizufügen. 23 Nicht bestandene Prüfung (1) Bei nicht bestandener Prüfung erhalten der Prüfling, seine gesetzliche Vertretung und die oder der Ausbildende von der zuständigen Stelle einen schriftlichen Bescheid. Darin sind nicht ausreichende Leistungen in den Prüfungsbereichen anzugeben. In dem Bescheid ist zugleich anzugeben, welche Prüfungsbereiche in einer Wiederholungsprüfung nicht mehr wiederholt zu werden brauchen. (2) Auf die besonderen Bedingungen der Wiederholungsprüfung nach 24 ist hinzuweisen. Abschnitt 5 Wiederholungsprüfung 24 Wiederholungsprüfung (1) Eine nicht bestandene Abschlussprüfung kann zweimal wiederholt werden. Teil 1 der Abschlussprüfung kann erst nach Feststellung des Nichtbestehens der Abschlussprüfung wiederholt werden. (2) In einer Wiederholungsprüfung ist der Prüfling auf seinen Antrag von der Prüfung in einzelnen Prüfungsbereichen zu befreien, wenn diese jeweils mindestens mit der Note ausreichend bewertet wurden und er spätestens innerhalb von zwei Jahren, gerechnet vom Tag nach Beendigung der erstmalig nicht bestandenen Prüfung an, an der Wiederholungsprüfung teilnimmt. (3) Die Prüfung kann frühestens zum nächsten Prüfungstermin wiederholt werden. Abschnitt 6 Schlussbestimmungen 25 Zusatzqualifikation Die Vorschriften dieser Prüfungsordnung gelten entsprechend für die Prüfung einer Zusatzqualifikation gemäß 49 des Berufsbildungsgesetzes. Das Ergebnis der Prüfung nach 37 des Berufsbildungsgesetzes bleibt unberührt. 26 Rechtsbehelfe Maßnahmen und Entscheidungen des Prüfungsausschusses sowie der zuständigen Stelle sind bei ihrer schriftlichen Bekanntgabe an den Prüfling mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. 27 Prüfungsunterlagen Nach Abschluss der Prüfung ist dem Prüfling auf Antrag Einsicht in seine Prüfungsunterlagen zu gewähren. Die schriftlichen Prüfungsarbeiten und Reporte über die Durchführung betrieblicher Fachaufgaben sind zwei Jahre, die Anmeldungen nach 10 und Niederschriften nach 16 Absatz 2 und 21 Absatz 5 sind zehn Jahre aufzubewahren. 7 9 28 Genehmigung, Inkrafttreten Die Änderung der Prüfungsordnung vom 23. Januar 2015 (GMBl 2015, S. 154) ist am 10. November 2015 nach 47 Absatz 1 Satz 2 i. V. m. 81 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes vom Bundesministerium des Innern genehmigt worden. Sie tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung in Kraft. Veröffentlichung am 12. November 2015 im GMBl S Prüfungsordnung für Abschlussprüfungen 1 Herausgeber: Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken Ulmenstr. 52 90443 Nürnberg Geschäftsbereich Berufsbildung Telefon: 0911 1335-0 3. Auflage Gesetz- und Verordnungsblatt (GV. NRW.) Ausgabe 2014 Nr. 22 vom 18.7.2014 Seite 403 bis 420 Seite 1 von 7 Gesetz- und Verordnungsblatt (GV. NRW.) Ausgabe 2014 Nr. 22 vom 18.7.2014 Seite 403 bis 420 7123 Verordnung über die Durchführung und die Abschlussprüfung für den Ausbildungsberuf zur Kauffrau Prüfungsordnung zur Durchführung von Prüfungen in den Ausbildungsberufen Rechtsanwaltsfachangestellter/Rechtsanwaltsfachangestellte Prüfungsordnung zur Durchführung von Prüfungen in den Ausbildungsberufen Rechtsanwaltsfachangestellter/Rechtsanwaltsfachangestellte und Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter/Rechtsanwaltsund Notarfachangestellte Prüfungsordnung: Inhaltsverzeichnis: Erster Abschnitt Allgemeines Prüfungsordnung für die Durchführung von Fortbildungsprüfungen nach 54 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) zur Kommunalen Bilanzbuchhalterin oder zum Kommunalen Bilanzbuchhalter (PO BiBu) Gemäß 54 des Berufsbildungsgesetzes POKfB. Prüfungsordnung POKfB Prüfungsordnung der Landesdirektion Sachsen für die Abschlussprüfung sowie die Umschulungsprüfung im Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement (POKfB) Vom 18. Juli 2014 Aufgrund des Beschlusses Prüfungsordnung zur Durchführung von Fortbildungsprüfungen zur Verwaltungsfachwirtin und zum Verwaltungsfachwirt vom 17. Prüfungsordnung zur Durchführung von Fortbildungsprüfungen zur Verwaltungsfachwirtin und zum Verwaltungsfachwirt vom 17. Januar 2007 Nach 54 des Berufsbildungsgesetzes, das durch Artikel 1 des Gesetzes Prüfungsordnung. I. Abschnitt. Prüfungsausschüsse. Errichtung Prüfungsordnung der Rechtsanwaltskammer des Landes Brandenburg zur Durchführung von Zwischen- und Abschlussprüfungen für den Ausbildungsberuf Rechtsanwaltsfachangestellte/r Mit Genehmigung des Ministeriums Ausfertigung. Rechtsanwaltskammer für den OLG-Bezirk Celle. A. Prüfungsordnung für die Abschlussprüfungen. in den Ausbildungsberufen Ausfertigung Rechtsanwaltskammer für den OLG-Bezirk Celle. A. Prüfungsordnung für die Abschlussprüfungen in den Ausbildungsberufen Rechtsanwaltsfachangestellte /r Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte Prüfungsordnung. der Rechtsanwaltd Prüfungsordnung der Rechtsanwaltd PRÜFUNGSORDNUNG. für den Ausbildungsberuf Rechtsanwaltsfachangestellter/Rechtsanwaltsfachangestellte PRÜFUNGSORDNUNG für den Ausbildungsberuf Rechtsanwaltsfachangestellter/Rechtsanwaltsfachangestellte Aufgrund des Beschlusses des Berufsbildungsausschusses vom 22.02.2007 erlässt die Rechtsanwaltskammer
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q-de-824
ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
Vom 23. Januar 2015 in der Fassung vom 11. November PDF Download "Vom 23. Januar 2015 in der Fassung vom 11. November 2015" 1 Prüfungsordnung für die Durchführung von Abschlussprüfungen in dem anerkannten Ausbildungsberuf Kaufmann für Büromanagement Kauffrau für Büromanagement Vom 23. Januar 2015 in der Fassung vom 11. November 2015 BUNDESVERWALTUNGSAMT Zuständige Stelle nach 73 Abs. 1 des Berufsbildungsgesetzes Köln 2 Inhalt Abschnitt 1 Prüfungsausschuss 1 Errichtung 2 Zusammensetzung und Berufung 3 Ausschluss und Befangenheit 4 Vorsitz, Beschlussfähigkeit, Abstimmung 5 Geschäftsführung 6 Verschwiegenheit Abschnitt 2 Vorbereitung der Prüfung 7 Prüfungstermine 8 Zulassungsvoraussetzungen für die Abschlussprüfung 9 Zulassungsvoraussetzungen in besonderen Fällen 10 Anmeldung zur Prüfung 11 Entscheidung über die Zulassung 12 Regelungen für behinderte Menschen Abschnitt 3 Durchführung der Prüfung 13 Gegenstand und Gliederung der Prüfung 14 Prüfungsaufgaben 15 Nichtöffentlichkeit 16 Leitung und Aufsicht 17 Ausweispflicht und Belehrung 18 Täuschungshandlungen und Ordnungsverstöße 19 Rücktritt, Nichtteilnahme Abschnitt 4 Bewertung, Feststellung und Beurkundung des Prüfungsergebnisses 20 Bewertung 21 Feststellung des Prüfungsergebnisses 22 Prüfungszeugnis 23 Nicht bestandene Prüfung Abschnitt 5 Wiederholungsprüfung 24 Wiederholungsprüfung Abschnitt 6 Schlussbestimmungen 25 Zusatzqualifikation 26 Rechtsbehelfe 27 Prüfungsunterlagen 28 Genehmigung, Inkrafttreten 1 3 Nach 47 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes vom 23. März 2005 (BGBl. I S. 931), das durch Artikel 436 der Verordnung vom 31. August 2015 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist, erlässt das Bundesverwaltungsamt als zuständige Stelle nach 73 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes die vom Berufsbildungsausschuss beim Bundesverwaltungsamt am 29. April 2014 und 20. November 2014 nach 79 Absatz 4 des Berufsbildungsgesetzes beschlossene und durchseinen Beschluss vom 10. November 2015 geänderte Prüfungsordnung für die Durchführung von Abschlussprüfungen in dem anerkannten Ausbildungsberuf Kaufmann für Büromanagement / Kauffrau für Büromanagement: Abschnitt 1 Prüfungsausschuss 1 Errichtung Für die Abnahme der Abschlussprüfungen errichtet das Bundesverwaltungsamt als zuständige Stelle (im Folgenden: die zuständige Stelle) einen Prüfungsausschuss. Bei Bedarf können mehrere Prüfungsausschüsse errichtet werden. 2 Zusammensetzung und Berufung (1) Der Prüfungsausschuss besteht aus sechs Mitgliedern. Die Mitglieder müssen für die Prüfungsgebiete sachkundig und für die Mitwirkung im Prüfungswesen geeignet sein. (2) Dem Prüfungsausschuss müssen als Mitglieder jeweils zwei Beauftragte der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer sowie zwei Lehrkräfte einer berufsbildenden Schule angehören. Die Mitglieder haben Stellvertreterinnen oder Stellvertreter. (3) Die Mitglieder und die stellvertretenden Mitglieder werden von der zuständigen Stelle für mindestens drei Jahre und längstens für fünf Jahre berufen. (4) Die Beauftragten der Arbeitnehmer werden auf Vorschlag der im Bereich der zuständigen Stelle bestehenden Gewerkschaften und selbständigen Vereinigungen von Arbeitnehmern mit sozial- oder berufspolitischer Zwecksetzung berufen. (5) Lehrkräfte von berufsbildenden Schulen werden im Einvernehmen mit der Schulaufsichtsbehörde oder der von ihr bestimmten Stelle berufen. (6) Werden Mitglieder nicht oder nicht in ausreichender Zahl innerhalb einer von der zuständigen Stelle gesetzten angemessenen Frist vorgeschlagen, beruft die zuständige Stelle insoweit nach pflichtgemäßem Ermessen. (7) Die Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder des Prüfungsausschusses können nach Anhören der an ihrer Berufung Beteiligten aus wichtigem Grund abberufen werden. (8) Die Tätigkeit im Prüfungsausschuss ist ehrenamtlich. Für bare Auslagen und für Zeitversäumnis ist, soweit eine Entschädigung nicht von anderer Seite gewährt wird, eine angemessene Entschädigung zu zahlen, deren Höhe von der zuständigen Stelle mit Genehmigung der obersten Bundesbehörde festgesetzt wird. 3 Ausschluss und Befangenheit (1) Prüfungsausschussmitglieder, die nach 20 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) ausgeschlossen sind oder bei denen die Besorgnis der Befangenheit nach 21 VwVfG besteht, dürfen nicht an der Prüfung mitwirken. (2) Mitwirken sollen ebenfalls nicht die Ausbilderinnen oder Ausbilder, soweit nicht besondere Umstände eine Mitwirkung zulassen oder erfordern. (3) Gründe für einen Ausschluss oder die Besorgnis der Befangenheit sind unverzüglich dem vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses mitzuteilen. Der Prüfungsausschuss entscheidet über den Ausschluss von der Mitwirkung. Das betroffene Mitglied darf an dieser Entscheidung nicht mitwirken. Das ausgeschlossene Mitglied darf während des weiteren Verlaufs der Prüfung nicht zugegen sein. 4 Vorsitz, Beschlussfähigkeit, Abstimmung (1) Der Prüfungsausschuss wählt ein Mitglied, das den Vorsitz führt, und ein weiteres Mitglied, das den Vorsitz stellvertretend übernimmt. Das vorsitzende Mitglied und seine Stellvertretung sollen nicht derselben Mitgliedergruppe angehören. (2) Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn mindestens vier Mitglieder mitwirken. Er beschließt mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des vorsitzenden Mitglieds den Ausschlag. 5 Geschäftsführung (1) Die zuständige Stelle regelt im Einvernehmen mit dem Prüfungsausschuss dessen Geschäftsführung, insbesondere Einladungen, Protokollführung und Durchführung der Beschlüsse. (2) Die Sitzungsprotokolle sind von der Protokollführerin oder dem Protokollführer und dem vorsitzenden Mitglied zu unterzeichnen. 6 Verschwiegenheit Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben über alle Prüfungsvorgänge Verschwiegenheit zu wahren. 2 4 Abschnitt 2 Vorbereitung der Prüfung 7 Prüfungstermine (1) Die zuständige Stelle bestimmt die Prüfungstermine im Benehmen mit dem vorsitzenden Mitglied des Prüfungsausschusses, soweit sie nicht wegen der Teilnahme an überregional einheitlichen Prüfungen vorgegeben sind. (2) Die zuständige Stelle gibt den Ausbildenden die Prüfungstermine für die schriftlichen Prüfungsbereiche sowie den Zeitraum für den praktischen Teil der Abschlussprüfung und die Anmeldefristen rechtzeitig vor Beginn der Abschlussprüfung in Teil 1 und Teil 2 schriftlich oder per bekannt. Die Ausbildenden haben die Auszubildenden unverzüglich zu unterrichten. 8 Zulassungsvoraussetzungen für die Abschlussprüfung (1) Zum Teil 1 der Abschlussprüfung ist zuzulassen, 1. wer zum Zeitpunkt der Prüfung in der Regel die ersten 15 Monate der Berufsausbildung zurückgelegt hat, 2. wer den vorgeschriebenen schriftlichen Ausbildungsnachweis (Berichtsheft) geführt hat und 3. wessen Berufsausbildungsverhältnis in das Verzeichnis der Berufsausbildungsverhältnisse eingetragen oder aus einem Grund nicht eingetragen ist, den weder die oder der Auszubildende noch deren oder dessen gesetzliche Vertretung zu vertreten hat. (2) Zum Teil 2 der Abschlussprüfung ist zuzulassen, 1. wer die Ausbildungszeit zurückgelegt hat oder wessen Ausbildungszeit nicht später als zwei Monate nach dem Prüfungstermin endet, und 2. wer an Teil 1 der Abschlussprüfung teilgenommen und den vorgeschriebenen schriftlichen Ausbildungsnachweis (Berichtsheft) geführt hat. 19 Absatz 4 bleibt unberührt. (3) Behinderte Menschen sind zur Abschlussprüfung auch zuzulassen, wenn die Voraussetzungen des Absatzes 1 Nr. 2 und 3 nicht vorliegen. 9 Zulassungsvoraussetzungen in besonderen Fällen (1) Auszubildende können nach Anhören der Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf der Ausbildungszeit zum Teil 1 und zum Teil 2 der Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen. (2) Zur Abschlussprüfung ist auch zuzulassen, wer nachweist, dass er mindestens das Eineinhalbfache der Zeit, die als Ausbildungszeit vorgeschrieben ist, in dem Beruf Kaufmann für Büromanagement / Kauffrau für Büromanagement tätig gewesen ist. Als Zeiten der Berufstätigkeit gelten auch Ausbildungszeiten in einem anderen einschlägigen Ausbildungsberuf. Vom Nachweis der Mindestzeit nach Satz 1 kann ganz oder teilweise abgesehen werden, wenn durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft gemacht wird, dass die Bewerberin oder der Bewerber die berufliche Handlungsfähigkeit erworben hat, die die Zulassung zur Prüfung rechtfertigt. Ausländische Bildungsabschlüsse und Zeiten der Berufstätigkeit im Ausland sind dabei zu berücksichtigen. (3) Zur Abschlussprüfung ist ferner zuzulassen, wer in einer berufsbildenden Schule oder einer sonstigen Berufsbildungseinrichtung ausgebildet worden ist, wenn dieser Bildungsgang der Berufsausbildung zum Kaufmann für Büromanagement und zur Kauffrau für Büromanagement entspricht. Ein Bildungsgang entspricht dieser Berufsausbildung, wenn er 1. nach Inhalt, Anforderung und zeitlichem Umfang der Verordnung über die Berufsausbildung zum Kaufmann für Büromanagement und zur Kauffrau für Büromanagement (Büromanagementkaufleute-Ausbildungsverordnung) in ihrer jeweils geltenden Fassung gleichwertig ist, 2. systematisch, insbesondere im Rahmen einer sachlichen und zeitlichen Gliederung, durchgeführt wird und 3. durch Lernortkooperation einen angemessenen Anteil an fachpraktischer Ausbildung gewährleistet. 10 Anmeldung zur Prüfung (1) Die Ausbildenden melden die Auszubildenden fristgerecht ( 7 Absatz 2) bei der zuständigen Stelle unter Verwendung deren Anmeldevordruckes zum Teil 1 und zum Teil 2 der Abschlussprüfung an. Der Vordruck enthält einen Hinweis auf das Antragsrecht behinderter Menschen nach 12. Anzumelden sind auch Auszubildende, die die gesamte Abschlussprüfung oder Teile von ihr nachholen ( 19) oder wiederholen ( 18 Absätze 2 bis 4, 24). (2) In den Fällen des 9 Absatz 2 und 3 und wenn bei Wiederholungsprüfungen kein Ausbildungsverhältnis mehr besteht, kann der Prüfling selbst die Zulassung zur Prüfung beantragen. (3) Der Anmeldung sind beizufügen: 1. zum Teil 1 der Abschlussprüfung in den Fällen des 8 Absatz 1 und des 9 Absatz 1 a) die Zustimmungserklärung des Prüflings und b) die Bestätigung der oder des Ausbildenden, dass der schriftliche Ausbildungsnachweis (Berichtsheft) geführt worden ist; 3 5 2. zum Teil 2 der Abschlussprüfung in den Fällen des 8 Absatz 2 und des 9 Absatz 1 a) die Unterlagen nach Nummer 1 und b) die Angabe, welche Variante für den Prüfling im Prüfungsbereich "Fachaufgabe in der Wahlqualifikation" nach 4 Absatz 5 Satz 1 Nummer 3 der Verordnung über die Erprobung abweichender Ausbildungs- und Prüfungsbestimmungen in der Büromanagementkaufleute-Ausbildungsverordnung (Erprobungsverordnung) in ihrer jeweils geltenden Fassung zur Vorbereitung auf das fallbezogene Fachgespräch gewählt wird: - die Erstellung eines höchstens dreiseitigen Reports über die Durchführung einer betrieblichen Fachaufgabe für jede der beiden festgelegten Wahlqualifikationen oder - die Bearbeitung einer von zwei praxisbezogenen Fachaufgaben, die vom Prüfungsausschuss auf der Grundlage einer der beiden festgelegten Wahlqualifikationen zur Wahl gestellt werden; c) gegebenenfalls die Mitteilung einer zu prüfenden Zusatzqualifikation und Glaubhaftmachung ihrer Vermittlung nach 7 Absatz 1 der Erprobungsverordnung; 3. in den Fällen des 9 Absatz 1 zusätzlich das letzte Zeugnis der Berufsschule; 4. in den Fällen des 9 Absatz 2 und 3 Nachweise oder glaubhafte Darlegung im Sinne des 9 Absatz 2 oder Ausbildungsnachweise im Sinne des 9 Absatz 3; 5. im Fall des 12 zusätzlich eine Bescheinigung über Art und Umfang der Behinderung. 11 Entscheidung über die Zulassung (1) Über die Zulassung zur Abschlussprüfung entscheidet die zuständige Stelle. Hält sie die Zulassungsvoraussetzungen nicht für gegeben, entscheidet der Prüfungsausschuss. (2) Auszubildenden, die Elternzeit in Anspruch genommen haben, darf bei der Entscheidung über die Zulassung hieraus kein Nachteil erwachsen. (3) Die Entscheidung über die Zulassung soll dem Prüfling spätestens sechs Wochen vor dem Prüfungsbeginn mitgeteilt werden. Mit der Zulassung sind der Prüfungszeitpunkt und der Prüfungsort für die schriftlichen Prüfungsbereiche der Abschlussprüfung bekannt zu geben. (4) Der Prüfungsausschuss kann die Zulassung bis zum ersten Prüfungstag zurücknehmen, wenn sie auf Grund gefälschter Unterlagen oder falscher Angaben ausgesprochen worden ist. (5) Entscheidungen nach den Absätzen 1 und 4 sind schriftlich bekannt zu geben. 12 Regelungen für behinderte Menschen Behinderten Menschen sind auf Antrag die ihrer Behinderung angemessenen Erleichterungen im Prüfungsverfahren einzuräumen. Art und Umfang der im Einzelfall zu gewährenden Erleichterungen sind rechtzeitig mit den behinderten Menschen - auf ihren Wunsch unter Beteiligung der Schwerbehindertenvertretung - zu erörtern. Abschnitt 3 Durchführung der Prüfung 13 Gegenstand und Gliederung der Prüfung (1) Gegenstand und Gliederung der Abschlussprüfung sowie ihre Dauer richten sich nach 3 und 4 der Erprobungsverordnung. 5 Absatz 1 der Büromanagementkaufleute-Ausbildungsverordnung ist zu berücksichtigen. Danach ist die Befähigung zur Ausübung einer qualifizierten beruflichen Tätigkeit, die insbesondere selbstständiges Planen, Durchführen und Kontrollieren einschließt, auch in der Abschlussprüfung nachzuweisen. (2) Teil 1 der Abschlussprüfung wird schriftlich computergestützt in dem Prüfungsbereich "informationstechnisches Büromanagement" durchgeführt. Die Prüfungszeit beträgt 120 Minuten. (3) Teil 2 der Abschlussprüfung wird 1. schriftlich in den Prüfungsbereichen a) Kundenbeziehungsprozesse (Prüfungszeit 150 Minuten) und b) Wirtschafts- und Sozialkunde (Prüfungszeit 60 Minuten) sowie 2. anhand eines höchstens 20 Minuten dauernden fallbezogenen Fachgesprächs in dem Prüfungsbereich "Fachaufgabe in der Wahlqualifikation" in einer der ausgebildeten Wahlqualifikationen nach 4 Absatz 3 der Büromanagementkaufleute- Ausbildungsverordnung durchgeführt. (4) Die Reporte über die Durchführung der betrieblichen Fachaufgaben nach 4 Absatz 5 Satz 1 Nummer 3 Buchstabe a der Erprobungsverordnung sind dem Prüfungsausschuss spätestens am ersten Tag von Teil 2 der Abschlussprüfung zuzuleiten. Mit der Vorlage der Reporte über die Durchführung der betrieblichen Fachaufgaben hat die oder der Ausbildende zu bestätigen, dass der Prüfling die Fachaufgaben eigenständig im Betrieb durchgeführt hat. Auf die Vorlagefrist wird mit der Bekanntgabe der Termine nach 7 Absatz 2 hingewiesen. 4 6 Reporte dürfen den vorgeschriebenen Umfang von drei Seiten nicht überschreiten. (5) In Teil 2 der Abschlussprüfung ist die Prüfung nach 5 Absatz 3 der Erprobungsverordnung in einem der Prüfungsbereiche "Kundenbeziehungsprozesse" oder "Wirtschafts- und Sozialkunde" auf Antrag des Prüflings durch eine mündliche Prüfung von etwa 15 Minuten zu ergänzen, wenn 1. der Prüfungsbereich schlechter als "ausreichend" bewertet worden ist und 2. die mündliche Ergänzungsprüfung für das Bestehen der Abschlussprüfung den Ausschlag geben kann. (3) Schriftliche Prüfungsarbeiten sind nicht mit den Namen der Prüflinge, sondern mit Kennziffern zu versehen, die nach dem Zufallsprinzip vergeben werden. 17 Ausweispflicht und Belehrung Die Prüflinge haben sich auf Verlangen über ihre Person auszuweisen. Sie sind vor Beginn der Prüfung über den Prüfungsablauf, die zur Verfügung stehende Zeit, die zugelassenen Arbeits- und Hilfsmittel sowie über die Folgen von Täuschungshandlungen und Ordnungsverstößen zu belehren. 14 Prüfungsaufgaben (1) Der Prüfungsausschuss beschließt die Prüfungsaufgaben sowie ihre Lösungs- und Bewertungshinweise und die zulässigen Arbeits- und Hilfsmittel auf der Grundlage der Ausbildungsordnung. Er kann Vorschläge von den an der Berufsausbildung Beteiligten berücksichtigen. (2) Prüfungsaufgaben, die überregional von einem Gremium erstellt oder ausgewählt werden, das entsprechend 40 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes zusammengesetzt ist, sind grundsätzlich von dem Prüfungsausschuss zu übernehmen. (3) Werden in einer Prüfungsregion einheitliche Prüfungsaufgaben eingesetzt, die von einem Gremium der zuständigen Stelle ausgewählt werden, das entsprechend 40 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes zusammengesetzt ist, findet Absatz 1 keine Anwendung. 15 Nichtöffentlichkeit Die Prüfungen sind nicht öffentlich. Vertreterinnen oder Vertreter des Bundesministeriums des Innern und der zuständigen Stelle sowie die Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder des Berufsbildungsausschusses können anwesend sein. Der Prüfungsausschuss kann im Einvernehmen mit der zuständigen Stelle andere Personen als Gäste zulassen, sofern keiner der Prüflinge widerspricht. Bei der Beratung über das Prüfungsergebnis dürfen nur die Mitglieder des Prüfungsausschusses anwesend sein. 6 gilt für anwesende Dritte sinngemäß. 16 Leitung und Aufsicht (1) Die Prüfung wird unter der Leitung des vorsitzenden Mitglieds vom Prüfungsausschuss abgenommen. (2) Die zuständige Stelle regelt im Benehmen mit dem Prüfungsausschuss die Aufsichtführung während der Prüfung, die sicherstellen soll, dass der Prüfling selbständig und nur mit den zugelassenen Arbeits- und Hilfsmitteln arbeitet. Über den formalen Ablauf ist eine Niederschrift zu fertigen. 18 Täuschungshandlungen und Ordnungsverstöße (1) Täuscht ein Prüfling während der Bearbeitung der Prüfungsaufgaben oder versucht er zu täuschen, ist das vorsitzende Mitglied des Prüfungsausschusses zu unterrichten. Der Prüfling darf jedoch an dem Prüfungsbereich bis zu dessen Ende teilnehmen. Stört ein Prüfling den Prüfungsablauf erheblich, kann die Aufsicht führende Person ihn vorläufig von der Prüfung ausschließen. (2) Über die Folgen der Täuschungshandlung oder des Ordnungsverstoßes entscheidet der Prüfungsausschuss nach Anhören des Prüflings. Der Prüfungsausschuss kann je nach Schwere der Täuschungshandlung oder des Ordnungsverstoßes die Wiederholung von Prüfungsbereichen anordnen oder die Abschlussprüfung für nicht bestanden erklären. (3) Wird die Täuschungshandlung erst nach Abschluss der Prüfung bekannt, kann der Prüfungsausschuss in besonders schweren Fällen innerhalb eines Jahres nach Abschluss der Prüfung die Prüfung für nicht bestanden erklären und die Wiederholung der gesamten Prüfung oder die Wiederholung einzelner Prüfungsbereiche anordnen. Der Prüfling ist vor der Entscheidung zu hören. Die Jahresfrist gilt nicht in den Fällen, in denen der Prüfling über seine Teilnahme an der Prüfung getäuscht hat. (4) Die Absätze 2 und 3 gelten für die Durchführung der betrieblichen Fachaufgaben und die Erstellung der Reporte nach 4 Absatz 5 Satz 1 Nummer 3 Buchstabe a der Erprobungsverordnung entsprechend. 19 Rücktritt, Nichtteilnahme (1) Der Prüfling kann vor Beginn der Prüfung in Teil 1 oder in Teil 2 der Abschlussprüfung durch schriftliche Erklärung von der Prüfung zurücktreten. In diesem Fall gilt die Prüfung in dem jeweiligen Teil als nicht begonnen. Hat der Prüfling ohne vorherige schriftliche Erklärung an der Prüfung nicht teilgenommen, gilt die Abschlussprüfung als nicht bestanden, es sei denn, der Prüfling war aus wichtigem Grund an der Teilnahme oder an der rechtzeitigen Abgabe der Erklärung gehindert. 5 7 (2) Nimmt der Prüfling aus wichtigem Grund an Teilen der Prüfung nicht teil, sind diese nachzuholen; in sich abgeschlossene Prüfungsleistungen werden anerkannt. Der Prüfungsausschuss bestimmt das weitere Verfahren im Einvernehmen mit der zuständigen Stelle. Liegt ein wichtiger Grund nicht vor, werden betroffene Prüfungsbereiche mit null Punkten bewertet. (3) Die Entscheidung über das Vorliegen eines wichtigen Grundes trifft der Prüfungsausschuss nach Anhören des Prüflings. (4) Hat der Prüfling aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, an Teil 1 der Abschlussprüfung nicht teilgenommen, ist Teil 1 zusammen mit Teil 2 der Abschlussprüfung abzulegen. (5) Hält der Prüfling die Frist für die Vorlage der Reporte über die Durchführung der betrieblichen Fachaufgaben ( 13 Absatz 4) nicht ein, gilt Absatz 2 entsprechend. Abschnitt 4 Bewertung, Feststellung und Beurkundung des Prüfungsergebnisses 20 Bewertung (1) Schriftliche Prüfungsleistungen sind von jeweils zwei Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu beurteilen und zu bewerten. Der Prüfungsausschuss beschließt die Ergebnisse. (2) Das fallbezogene Fachgespräch ( 13 Absatz 3 Nummer 2) und eine mündliche Ergänzungsprüfung ( 13 Absatz 5) sind von allen Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu beurteilen und zu bewerten. (3) Prüfungsleistungen sind nach folgendem Maßstab zu bewerten: Eine den Anforderungen in besonderem Maß entsprechende Leistung = sehr gut = 100 bis 92 v.h. der erreichbaren Gesamtpunktzahl; eine den Anforderungen voll entsprechende Leistung = gut = unter 92 bis 81 v.h. der erreichbaren Gesamtpunktzahl; eine den Anforderungen im Allgemeinen entsprechende Leistung = befriedigend = unter 81 bis 67 v.h. der erreichbaren Gesamtpunktzahl; eine Leistung, die zwar Mängel aufweist, aber im Ganzen den Anforderungen noch entspricht = ausreichend = unter 67 bis 50 v.h. der erreichbaren Gesamtpunktzahl; eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht, jedoch erkennen lässt, dass die notwendigen Grundkenntnisse vorhanden sind = mangelhaft = unter 50 bis 30 v.h. der erreichbaren Gesamtpunktzahl; eine Leistung, die den Anforderungen nicht entspricht und bei der selbst die Grundkenntnisse lückenhaft sind = ungenügend = unter 30 bis 0 v.h. der erreichbaren Gesamtpunktzahl. (4) Die Ergebnisse der schriftlichen Prüfungsarbeiten des Teils 1 und des Teils 2 der Abschlussprüfung sind dem Prüfling jeweils nach deren Beschluss (Absatz 1 Satz 2) schriftlich bekannt zu geben. Mit der Bekanntgabe der Ergebnisse des Teils 2 der Abschlussprüfung sind dem Prüfling Zeitpunkt und Ort des fallbezogenen Fachgesprächs im Prüfungsbereich "Fachaufgabe in der Wahlqualifikation" mitzuteilen. 21 Feststellung des Prüfungsergebnisses (1) Der Prüfungsausschuss stellt das Gesamtergebnis der Prüfung fest. (2) Die Prüfungsbereiche sind nach 5 Absatz 1 der Erprobungsverordnung wie folgt zu gewichten: 1. informationstechnisches Büromanagement 25 Prozent, 2. Kundenbeziehungsprozesse 30 Prozent, 3. Fachaufgabe in der Wahlqualifikation 35 Prozent, 4. Wirtschafts- und Sozialkunde 10 Prozent. (3) Die Abschlussprüfung ist nach 5 Absatz 2 der Erprobungsverordnung bestanden, wenn 1. das Gesamtergebnis der Abschlussprüfung mindestens ausreichend ist, 2. das Ergebnis des Teils 2 der Abschlussprüfung mindestens "ausreichend" ist, 3. in mindestens zwei Prüfungsbereichen des Teils 2 der Abschlussprüfung mindestens ausreichende Leistungen erbracht wurden und 4. kein Prüfungsbereich des Teils 2 der Abschlussprüfung mit "ungenügend" bewertet worden ist. Die Ergebnisse in den einzelnen Prüfungsbereichen und das Gesamtergebnis der Prüfung werden mit zwei Dezimalstellen ohne Auf- oder Abrundung ausgewiesen. (4) Bei der Ermittlung des Ergebnisses einer mündlichen Ergänzungsprüfung ( 13 Absatz 5) sind das bisherige Ergebnis des betroffenen Prüfungsbereichs und das Ergebnis der mündlichen Ergänzungsprüfung im Verhältnis 2:1 zu gewichten. (5) Über die Feststellung der einzelnen Prüfungsergebnisse und des Gesamtergebnisses der Prüfung ist eine Niederschrift zu fertigen. Sie ist von den Mitgliedern des Prüfungsausschusses zu unterzeichnen. (6) Endet die Abschlussprüfung mit dem fallbezogenen Fachgespräch oder einer mündlichen Ergänzungsprüfung, teilt der Prüfungsausschuss dem Prüfling im Anschluss daran mit, ob und mit welcher Note er die Prüfung bestanden hat. 6 8 (7) Die Prüfung einer Zusatzqualifikation ist nach 7 Absatz 3 der Erprobungsverordnung bestanden, wenn sie mit mindestens "ausreichend" bewertet worden ist. (8) Über das Bestehen und die Gesamtnote der Abschlussprüfung ist dem Prüfling unverzüglich eine von dem vorsitzenden Mitglied zu unterzeichnende vorläufige Bescheinigung zu erteilen. Ist eine persönliche Aushändigung nicht möglich, ist dem Prüfling die vorläufige Bescheinigung zuzuleiten und das Empfangsdatum nachzuweisen. Die vorläufige Bescheinigung ersetzt nicht das rechtsverbindliche Zeugnis nach 22 oder den Bescheid über das Nichtbestehen der Abschlussprüfung nach Prüfungszeugnis (1) Bei bestandener Prüfung erhält der Prüfling von der zuständigen Stelle ein Zeugnis. (2) Das Prüfungszeugnis enthält 1. die Bezeichnung "Prüfungszeugnis nach 37 Absatz 2 des Berufsbildungsgesetzes", 2. die Personalien des Prüflings, 3. den Ausbildungsberuf, 4. das Gesamtergebnis der Prüfung, 5. die Ergebnisse der einzelnen Prüfungsleistungen, 6. das Datum des Bestehens der Prüfung, 7. die Ausweisung der Niveaustufe des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR), 8. die Unterschriften des vorsitzenden Mitglieds des Prüfungsausschusses und einer Vertreterin oder eines Vertreters der zuständigen Stelle und 9. das Siegel der zuständigen Stelle. (3) In dem Prüfungszeugnis können das Ergebnis der bestandenen Prüfung in einer Zusatzqualifikation nach 7 der Erprobungsverordnung und auf Antrag des Prüflings das Ergebnis berufsschulischer Leistungsfeststellungen gesondert ausgewiesen werden. (4) Auf Antrag des Prüflings ist dem Prüfungszeugnis eine englischsprachige und eine französischsprachige Übersetzung beizufügen. 23 Nicht bestandene Prüfung (1) Bei nicht bestandener Prüfung erhalten der Prüfling, seine gesetzliche Vertretung und die oder der Ausbildende von der zuständigen Stelle einen schriftlichen Bescheid. Darin sind nicht ausreichende Leistungen in den Prüfungsbereichen anzugeben. In dem Bescheid ist zugleich anzugeben, welche Prüfungsbereiche in einer Wiederholungsprüfung nicht mehr wiederholt zu werden brauchen. (2) Auf die besonderen Bedingungen der Wiederholungsprüfung nach 24 ist hinzuweisen. Abschnitt 5 Wiederholungsprüfung 24 Wiederholungsprüfung (1) Eine nicht bestandene Abschlussprüfung kann zweimal wiederholt werden. Teil 1 der Abschlussprüfung kann erst nach Feststellung des Nichtbestehens der Abschlussprüfung wiederholt werden. (2) In einer Wiederholungsprüfung ist der Prüfling auf seinen Antrag von der Prüfung in einzelnen Prüfungsbereichen zu befreien, wenn diese jeweils mindestens mit der Note ausreichend bewertet wurden und er spätestens innerhalb von zwei Jahren, gerechnet vom Tag nach Beendigung der erstmalig nicht bestandenen Prüfung an, an der Wiederholungsprüfung teilnimmt. (3) Die Prüfung kann frühestens zum nächsten Prüfungstermin wiederholt werden. Abschnitt 6 Schlussbestimmungen 25 Zusatzqualifikation Die Vorschriften dieser Prüfungsordnung gelten entsprechend für die Prüfung einer Zusatzqualifikation gemäß 49 des Berufsbildungsgesetzes. Das Ergebnis der Prüfung nach 37 des Berufsbildungsgesetzes bleibt unberührt. 26 Rechtsbehelfe Maßnahmen und Entscheidungen des Prüfungsausschusses sowie der zuständigen Stelle sind bei ihrer schriftlichen Bekanntgabe an den Prüfling mit einer Rechtsbehelfsbelehrung zu versehen. 27 Prüfungsunterlagen Nach Abschluss der Prüfung ist dem Prüfling auf Antrag Einsicht in seine Prüfungsunterlagen zu gewähren. Die schriftlichen Prüfungsarbeiten und Reporte über die Durchführung betrieblicher Fachaufgaben sind zwei Jahre, die Anmeldungen nach 10 und Niederschriften nach 16 Absatz 2 und 21 Absatz 5 sind zehn Jahre aufzubewahren. 7 9 28 Genehmigung, Inkrafttreten Die Änderung der Prüfungsordnung vom 23. Januar 2015 (GMBl 2015, S. 154) ist am 10. November 2015 nach 47 Absatz 1 Satz 2 i. V. m. 81 Absatz 1 des Berufsbildungsgesetzes vom Bundesministerium des Innern genehmigt worden. Sie tritt am Tag nach ihrer Veröffentlichung in Kraft. Veröffentlichung am 12. November 2015 im GMBl S Prüfungsordnung für Abschlussprüfungen 1 Herausgeber: Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken Ulmenstr. 52 90443 Nürnberg Geschäftsbereich Berufsbildung Telefon: 0911 1335-0 3. Auflage Gesetz- und Verordnungsblatt (GV. NRW.) Ausgabe 2014 Nr. 22 vom 18.7.2014 Seite 403 bis 420 Seite 1 von 7 Gesetz- und Verordnungsblatt (GV. NRW.) Ausgabe 2014 Nr. 22 vom 18.7.2014 Seite 403 bis 420 7123 Verordnung über die Durchführung und die Abschlussprüfung für den Ausbildungsberuf zur Kauffrau Prüfungsordnung zur Durchführung von Prüfungen in den Ausbildungsberufen Rechtsanwaltsfachangestellter/Rechtsanwaltsfachangestellte Prüfungsordnung zur Durchführung von Prüfungen in den Ausbildungsberufen Rechtsanwaltsfachangestellter/Rechtsanwaltsfachangestellte und Rechtsanwalts- und Notarfachangestellter/Rechtsanwaltsund Notarfachangestellte Prüfungsordnung: Inhaltsverzeichnis: Erster Abschnitt Allgemeines Prüfungsordnung für die Durchführung von Fortbildungsprüfungen nach 54 des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) zur Kommunalen Bilanzbuchhalterin oder zum Kommunalen Bilanzbuchhalter (PO BiBu) Gemäß 54 des Berufsbildungsgesetzes POKfB. Prüfungsordnung POKfB Prüfungsordnung der Landesdirektion Sachsen für die Abschlussprüfung sowie die Umschulungsprüfung im Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement (POKfB) Vom 18. Juli 2014 Aufgrund des Beschlusses Prüfungsordnung zur Durchführung von Fortbildungsprüfungen zur Verwaltungsfachwirtin und zum Verwaltungsfachwirt vom 17. Prüfungsordnung zur Durchführung von Fortbildungsprüfungen zur Verwaltungsfachwirtin und zum Verwaltungsfachwirt vom 17. Januar 2007 Nach 54 des Berufsbildungsgesetzes, das durch Artikel 1 des Gesetzes Prüfungsordnung. I. Abschnitt. Prüfungsausschüsse. Errichtung Prüfungsordnung der Rechtsanwaltskammer des Landes Brandenburg zur Durchführung von Zwischen- und Abschlussprüfungen für den Ausbildungsberuf Rechtsanwaltsfachangestellte/r Mit Genehmigung des Ministeriums Ausfertigung. Rechtsanwaltskammer für den OLG-Bezirk Celle. A. Prüfungsordnung für die Abschlussprüfungen. in den Ausbildungsberufen Ausfertigung Rechtsanwaltskammer für den OLG-Bezirk Celle. A. Prüfungsordnung für die Abschlussprüfungen in den Ausbildungsberufen Rechtsanwaltsfachangestellte /r Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte Prüfungsordnung. der Rechtsanwaltd Prüfungsordnung der Rechtsanwaltd PRÜFUNGSORDNUNG. für den Ausbildungsberuf Rechtsanwaltsfachangestellter/Rechtsanwaltsfachangestellte PRÜFUNGSORDNUNG für den Ausbildungsberuf Rechtsanwaltsfachangestellter/Rechtsanwaltsfachangestellte Aufgrund des Beschlusses des Berufsbildungsausschusses vom 22.02.2007 erlässt die Rechtsanwaltskammer
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q-de-824
ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
Programming HTML5, JavaScript and CSS3 • ETC - Enterprise Training Center GmbH Programming HTML5, JavaScript and CSS3 (SD-HTML5) Hersteller-ID: MOC20480 Prüfungs ID: 70-480 Info: Dieses Seminar behandelt prüfungsrelevante Themen zum Microsoft Examen: 70-480 Programming in HTML5 with JavaScript and CSS3 Dieses Seminar wird mit Visual Studio 2017, Windows 10 abgehalten. Dieser Kurs richtet sich an Entwickler, die mindestens sechs Monate berufliche Erfahrung haben und sich für die Entwicklung von HTML5/CSS3/JavaScript Anwendungen interessieren. Insbesondere aber für die Vorbereitung auf eine Windows Store Apps oder IE10 Online Apps Ausbildung. Es werden keine Kenntnisse von HTML5 vorausgesetzt, es sollte aber etwas Erfahrung mit HTML4 vorhanden sein. Außderdem an Personen die sich für das 70-480 Programming in HTML5 with JavaScript and CSS3 interessieren. Introduction to Git Programmierung für Einsteiger Advanced Web Technologies Building Mobile & Progressive Web Applications using Angular & Ionic Advanced Angular Development Programming Web Applications with ASP.NET MVC Core C# Angular Single Page Application Development SharePoint 2019 & Office 365 - Client Side Development Fundamentals SharePoint 2019: Server Side Solution Development MTA: HTML5 Application Development Fundamentals Super Kurs. Top-Trainer! Kursinhalt strukturell verständlich aufgebaut, Der Trainer sehr kompetent durch die Erfahrung in der IT und behandelt gern praxisbezogene Probleme und bringt einfach umsetzbare Lösungen mit Guter und übersichtlicher Kurs! Viel Bezug zur Praxis, verständliche Übungen und super Trainer. 03.03.2020 von Irene T. Kurs gibt einen schönen Überblick! Der Inhalt konnte gut vermittelt werden. 25.02.2020 von Alen V. Super Trainer, Inhalt gut aufbereitet und rüber gebracht! Empfehlenswert!! 24.04.2019 von Dominik R. Spitzen Trainer! Interessante Inhalte gut übermittelt! 25.01.2019 von René S. 16.11.2018 von Alexander S. Inhalte gut vermittelt - Interessant 17.11.2017 von Wolfgang K. Perfekter Kurs. Trainer war einfach Top 17.11.2017 von Martin K. Tip Top Trainer, Tip Top Server alles bestens :) 30.09.2016 von Christoph W. Guter und übersichtlicher Kurs! Praxisnahe Beispiele und Übungen. Super Trainer! 30.09.2016 von Florian K. Great course, great trainer with a nice/practical hands-on approach! 30.09.2016 von Alexandru T. Sehr guter Kurs, toller Trainer! Kursraum könnte verbessert werden... geräusche von der Klimaanlage sind zwar nicht immer zu hören, aber wenn ist es störend... Beamerlampetausch oder bessere Verkabelung, weil die Farben und die Helligkeit passen nicht.... allgemeine Verkabelung der Geräte sollte verbessert werden - warum wird an einem leeren Verteiler 2 PC angeschlossen? Warum ist der Extender für den Beamer frei auf dem Tisch und bei jeder Bewegung am Tisch wird der Extender leicht bewegt und das ist am Bild sichtbar... 28.09.2016 von Talip Y. Ich habe den Kurs Online gemacht und es hat alles super funktioniert! Toller Kurs, super Trainer, extrem viel gelernt! 17.06.2016 von Georg T. Super erklärt, viele praktische Beispiele, sehr sympathischer Trainer, alles Top. Werde ich gut verwerten können. Danke 17.06.2016 von Sylvie H. Gute Übungen, sehr dynamisch. 03.12.2015 von Bohumil C. Super Kurs, toller Trainer 03.12.2015 von Reinhard H. Kurs OK, Inhalt OK 13.11.2015 von Wolfgang H. Die Themen waren sehr gut aufgebaut und der Trainer war echt toll. 13.11.2015 von Zoltan S. 18.09.2015 von Johann H. Guter Kurs für C# Developer 08.05.2015 von Martin D. Gut und übersichtlich vermittelt. 08.05.2015 von Jan H. Wie immer sehr interessanter Kurs! 20.03.2015 von Volkmar S. Gut vermittelt, Praxisnah. 28.11.2014 von Andreas W. Top! Inhalt gut und genau richtig kompakt vermittelt. 27.11.2014 von Thomas B. Tibor RULEZ !!! CSS3 ist etwas einfach, geht wenig auf die Probleme ein, die man mit Browser-inkompatibiltät dann wirklich hat 11.10.2013 von Thomas F.
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ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
Schule & Lernen (33038) Fremdsprachige Bücher (25120) sofort lieferbar (10855) vorbestellbar (496) Taschenbuch (22528) Gebundene Ausgabe (4517) Set (3355) nächstes Halbjahr (316) letztes Quartal (2216) letztes Halbjahr (4418) letztes Jahr (6866) englisch (16051) französisch (3370) spanisch (2345) portugiesisch (1418) Band 32 aus der Serie "Kauderwelsch" Band 32 / "Kauderwelsch"
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q-de-824
ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
Ev. Kirchengemeinde Hillscheid-2 | Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen - Natur. Kultur. Keramik. 14.00 Uhr In einem Festgottesdienst wird unsere neue Pfarrerin Lisa Maria Gapp von Pröpstin Annegret Puttkammer ordiniert und in ihr Amt eingeführt. Dazu laden wir herzlich ein. Die Kollekte dieses Gottesdienstes ist je zur Hälfe bestimmt für die Jugendarbeit und die Kirchenmusik in der eigenen Gemeinde.
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q-de-824
ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
„Unser Bildungssystem ist nicht mehr zeitgemäß“ - DIE STIFTUNG Home » Praxis & Projekte » „Unser Bildungssystem ist nicht mehr zeitgemäß“ 16.11.2017 | Von Die Stiftung „Unser Bildungssystem ist nicht mehr zeitgemäß“ Im Technologiepark Karlsruhe möchte das Konzept-e Netzwerk im September 2019 eine neue Gemeinschaftsschule eröffnen, die nach der element-i Pädagogik arbeitet. Clemens Matthias Weegmann, Geschäftsführer der Trägergesellschaft, erklärt im Interview dieses Bildungsprojekt. Im September 2019 soll eine neue element i-Schule in Karlsruhe eröffnen. Die STIFTUNG: Was dürfen wir uns unter dem Konzept-e Netzwerk und den element-i Schulen vorstellen? Clemens Matthias Weegmann: Die Element-i Schulen sind freie Schulen, die nach dem pädagogischen Konzept Element-i arbeiten. Das bedeutet konkret: Bei uns lernen die Schülerinnen und Schüler in altersgemischten Projekt-Gruppen in ihrem eigenen Tempo, geleitet von ihren Interessen und mit den Methoden, die zu ihnen passen. Es wird sichergestellt, dass alle mindestens das im Lehrplan des Landes festgelegte Wissen und die entsprechenden Kompetenzen erwerben. Eine Lernweltkarte, Checklisten und ein vom Kind geführtes Lerntagebuch helfen dabei und schaffen – auch für die Eltern – Transparenz über die Lernfortschritte. Unsere beiden Element-i Schulen in Stuttgart und Karlsruhe gingen bislang jedoch nur bis zur vierten Klasse. Gerade arbeiten wir mit Hochdruck daran, ein Element-i Ganztagsbildungshaus Wirklichkeit werden zu lassen, das Kita, Grund- und weiterführende Schule unter einem Dach vereint. Wir sind bereits weit gekommen: Im September 2019 soll eine weiterführende Gemeinschaftsschule mit 400 Plätzen im Technologiepark Karlsruhe ihren Neubau beziehen. Die bereits jetzt angemeldeten Schülerinnen und Schüler lernen bis dahin in einem Interimsquartier. Die STIFTUNG: Welche Institutionen stehen hinter dem Netzwerk? Sind auch Stiftungen dabei? Weegmann: Träger der neuen Schule und somit für die Errichtung und den Betrieb der Anlage zuständig ist die Element-i Bildungshaus Technido gGmbH. Die Finanzierung des Projektes ist über die eingetragene Genossenschaft Konzept-e für Lebensräume geplant. Beide Organisationen sind Teil des Konzept-e Netzwerks mit Sitz in Stuttgart. Daneben gehören weitere Trägergesellschaften von Kitas und allgemeinbildenden Schulen, ein Träger von pädagogischen Fachschulen, ein Beratungsunternehmen sowie eine Bildungsstiftung zum Netzwerk. Die STIFTUNG: Brauchen Sie denn noch Unterstützung bzw. Mitstreiter/Gleichgesinnte? Weegmann (lacht): Auf diese Frage habe ich schon gewartet. Wie Sie sich vorstellen können, benötigen wir für ein solch umfangreiches Projekt wie das Element-i Bildungshaus in Karlsruhe sehr viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Wir suchen Menschen, die erkannt haben, dass unser Bildungssystem nicht mehr zeitgemäß ist, und etwas verändern möchten. Menschen, die wissen, dass Kinder in Zukunft andere Kompetenzen brauchen werden und dass abfragbares Wissen an Bedeutung verliert – um es mal vorsichtig auszudrücken. Das heißt konkret: Wir suchen Privatpersonen, Stiftungen und Großanleger, die uns ein Darlehen für den Bau des Schulgebäudes geben. Das Geld ist gut investiert und es leistet gleichzeitig einen wichtigen sozialen Beitrag. Wir suchen aber auch Personen, die sich anderweitig engagieren und zum Beispiel Ausstattungs- bzw. Betriebskosten übernehmen oder Schul-Stipendien vergeben. Ich freue mich sehr über alle, die sich bei uns melden, um auf die eine oder andere Weise unserem Projekt Flügel zu verleihen. Vielleicht gibt es ja auch Kooperationsideen, an die wir noch gar nicht gedacht haben. Für mich als Pädagogen und dreifachen Vater ist es ein Lebensziel, dieses Bildungshaus zum Erfolg zu führen. Ich freue mich, dass sich bereits viele Menschen mit mir dafür engagieren. Und ich wünsche mir, dass wir noch viele weitere begeistern können. Zur Person: Clemens Matthias Weegmann ist seit 2011 Geschäftsführer Konzept-e für Schulen gGmbH. Zurück Vorheriger Beitrag: Kulturpreis der Dr. Franz und Astrid Ritter-Stiftung für Bildende Kunst Weiter Nächster Beitrag: Montag-Stiftung Urbane Räume verliert Vorstand
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ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
Der Naumburger Bischof Withigo v. Ostrau beurkundet den Kauf von 12 mansi durch Dompropst Ulrich v. Freckleben von Ehrenfried von Portzik und die Zueignung derselben an die Kirche S. Marie zu Naumburg. Reg. Rosenfeld, Nr. 448 - Datum: 1348 Februar 12. Regest: Der Naumburger Bischof Withigo v. Ostrau beurkundet den Kauf von 12 mansi durch Dompropst Ulrich v. Freckleben von Ehrenfried von Portzik und die Zueignung derselben an die Kirche S. Marie zu Naumburg. Datumszitat: Actum et datum a.d. 1348, feria IIIa, prozima post Scolastice Transkription Vollregest: Weth[igo] ep. Nuenburgensis [Naumburg] bekennt, dass der Propst seiner Kirche Vlricus mit seinem Gelde von dem miles Ernfridus dictus Portzick [v. Portzik] 12 mansi in der Flur der villa Cruswitz mit allen Rechten und Zubehör, curiae, areae u.s.w., von welchen zum Teil gegen jährlichen Zins, zum Teil als lehen Heynich Schatz eine area und 1¼ mansus gegen einen Zins von 14 modii Korn, 7 mod. Gerste, 7 mod. Hafer Wyssenvelser Mass und 3 heymeszen Weizen, 5 Groschen und 4 Hühnern besitzt, Petrus Kuney eine curia und 1¼ mansus gegen 6 mod. Korn, 3 mod. Gerste, 3 mod. Hafer 3 quartalia Korn, 2 pulli, 17 Groschen, Hermannus Schatz eine curia und ¾ mansus (3 quartalia Korn, 2 Hühner, 2 Groschen), Johannes Rosere eine area und ½ mansus (3 quart. Korn, 2 Hühner, 2 Käse, 17 Groschen), domina Loywitzinne eine curia und ½ mansus (15 Gr., 5 quart Korn, 2 Hühner), Hentze Schatz ½ mans, (22½ Gr., ½mod. Weizen, 1 Lammesbauch), domina Quetzisinne 1 area und 1 mans. (2½ mod. Korn, 2½ Gerste, 3 Hafer, 3½ mandalum grossorum), und zu lehen Arnoldus Tragas 1 grossen mansus, Petrus Kuney ½ mans., Heydinrich Bruthegům 1 mans., Johannes Rosere ½, Witwe Lowissinne ½, Hermannus Schatz und Petrus Kuney ½, Thetze Draz ½, domina ..Quesissinne 2 mansi, besitzen, gekauft habe, dass Ernfridus und seine Gemahlin, welche diese Güter von ihm und der Kirche als Lehen bzw. nomine dotalicii, besessen, sie ihm aufgelassen und dass er, der Bischof sie nunmehr unter Zustimmung seines Capitels der Kirche s. Marie in Nuenburch zueigne mit dem Vorbehalt, dass Vlricus innerhalb dieser Kirche zu seinem Seelenheil über sie zu disponieren befugt sein solle. Bestätigt von Ludewicus decanus und Capitel. Actum et datum a.d. 1348, feria IIIa, prozima post Scolastice (10. Febr). Testes: Lutoldus scolasticus, Theodericus custos ecclesie Cycensis [Zeitz]; Apytz de Gladus, Wyth[igo] de Edzelstorf [Etzdorf], Johannes dictus Zuringh, milites. Dorsualvermerk: (a) 14. Jh. Census in Kruszwicz appropriaciones eorundem censum per episc. Nuemburgensem, videlicet Wetchonem. (von derselben Hand wir Dorsualvermerk in Urk. 410) Bemerkungen: Urkunde gleichen Inhalts = Urk. 410 weitere Exemplare: DStA Naumburg, Stat.-Buch BMV., fol. 25r, fol. 47r Erstellt am: 19.03.2015 - 14:21:25 Letzte Änderung: 19.03.2015 - 14:21:25
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q-de-824
ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
Kurse Business English Certificate CCI mit optionalemZertifikat der Cambridge University-Preliminary blended Berlin DIHK Service GmbH | Emagister Business English Certificate CCI mit optionalemZertifikat der Cambridge University-Preliminary WIS bringt Ordnung in den "Dschungel" von Weiterbildungsangeboten. Durch eine enge Kooperation mit den IHK-Weiterbildungsberatern, deren tägliche Arbeit auch auf WIS basiert, ist den Besuchern eine zusätzliche Unterstützung sicher.zzgl. der externen Zertifizierung/12/,00 EUR WIS ist der Förderung der beruflichen Weiterbildung verpflichtet, mit Konzentration auf die Zielgruppe der Fach- und Führungskräfte. Es dient dazu, die Transparenz auf dem deutschen Markt der beruflichen Weiterbildung zu erhöhen. Es dient weiterhin dazu, eigenständige, rationale Verbraucherentscheidungen zu ermöglichen. Die Aktualität der in WIS eingestellten Seminare wird dadurch gewährleistet, dass terminierte Seminare automatisch nach ihrem Start aus der Suche genommen werden. Dieser Kurs richtet sich an Teilnehmer, die zügig ihre Kommunikationsfähigkeit im Beruf mit internationalen Geschäftspartnern ausbauen wollen. Es werden betriebswirtschaftliche Themen und typische Aufgabenstellungen der täglichen Büroarbeit bearbeitet. Dabei wird die wichtigste Grammatik der englischen Sprache wiederholt. Es wird ebenfalls ein umfassendes Grundwissen im Bereich der schriftlichen Kommunikation in Handel und Wirtschaft vermittelt. Der Lehrgang wird in Oldenburg durchgeführt und schließt mit einem IHK-Zertifikat ab. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, durch eine gesonderte Zertifizierung das Zertifikat der Cambridge University Priliminary zu erlangen. Der Unterricht besteht aus Abendunterricht(/04/UStd.) und Einzelunterricht(6 UStd./Person). Business English Certificate CCI mit optionalemZertifikat der Cambridge University-Preliminary DIHK Service GmbH CCI Kurse
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q-de-824
ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
(Jr.) Web Developer / Frontend Entwickler (m/w) Dein Herz schlägt für die Schaffung mobiler- und webbasierter Anwendungen, deren Nutzung ein echtes Erlebnis ist? Du liebst eigenverantwortliches Arbeiten und eine offene Feedback-Kultur? Du möchtest dabei auch noch Spaß haben und in einem brillanten Team deinen Horizont erweitern? Dann starte Deine Karriere bei Enscape! Entwicklung von UI Prototypen, Web Frontend und mobilen Apps Spezifikation und Entwicklung von Schnittstellen, z.B. REST-APIs mit Node.JS Evaluierung von Frameworks, Tools und Services Studium oder Ausbildung im Bereich Informatik, Medieninformatik oder ähnliche Fachrichtung Erfahrung im Bereich Webapplikationen mit HTML, Javascript und CSS Kenntnisse in mindestens einer aktuellen Frontend Technologie (z.B. react, angular, vue.js)
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q-de-824
ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
aktuelles | neu-olvenstedt | gemeinsam den Stadtteil verändern Veröffentlicht am 13. Januar 2017 von nachbarschaft Kommentar Liebe Akteure & Aktive, liebe Mitstreiter- und Kolleg*innen, Veröffentlicht am 13. Januar 2017 von nachbarschaft Kommentar Tweet Veröffentlicht am 23. Mai 2016 von nachbarschaft Kommentar …liebe Mühle, liebes Spielwagen-Team, alles Gute + Liebe zu Eurem 25-Jahre-Fest – toll! Wir feiern das gerne am Freitag mit Euch und freuen uns schon darauf! Veröffentlicht am 17. Mai 2016 von nachbarschaft Kommentar Mitteilung von der Bürgerinitiative (BI) Olvenstedt: EINLADUNG AN ALLE BÜRGERINNEN UND BÜRGER, STADTUMBAU – AKTUELL – OLVENSTEDTER ZUKUNFT Veröffentlicht am 2. Mai 2016 von nachbarschaft Kommentar Einladung: am Montag, 2. Mai, 16:00: „Die besten Seiten von Neu Olvenstedt“; im Anschluß (17:45) Diskussionsabend, in der Kümmelsburg: „Neu Olvenstedt – Möglichkeiten positive Stadtteilentwicklung“————–Einladungstext und Route: Veröffentlicht am 22. September 2015 von nachbarschaft Kommentar Nachbarschaftsfest: „Willkommen Olvenstedt – Refugees welcome!“: Do., 24.9., 15:00 – 19:00 //Celebration in and with neighborhood, “Willkommen Olvenstedt – Refugees Welcome!”, Thursday, 24th of September, 15.00 pm ‐ 19.00 pm; see also English text below// Ort: Bruno-Taut-Ring 96-100 (Innenhof), 39130 Magdeburg – Neu Olvenstedt (bei starkem Regen Ausweichvariante ins benachbarte Stadtteilzentrum „Die Brücke“, Bruno-Taut-Ring 178) alles Angebote und Workshops sind kostenfrei; für Essen und Trinken bitten wir jeweils um eine Spende Über eine kurze Rückmeldung und auch zu Hilfe bei Vorbereitung und Programm, angefragten Infoständen und Kuchenbuffet etc. freuen wir uns (s. Kontakt-Email unten). Danke! Die Fest- und die IKW-Ankündigung (Interkulturelle Wochen) gibt es auch unter: http://www.agsa.de/Aktuelles/Interkulturelle-Woche Contributions to the intercultural weeks from the 19th September to the 3rd of October: „Variety. The best against simplemindedness.” (http://www.agsa.de/Aktuelles/Interkulturelle-Woche)// Interkulturelle Wochen (IKW) „Magdeburg trifft die Welt 2015“ – Veranstaltung auch in Olvenstedt: Nachbarschaftsfest „Willkommen Olvenstedt“ am Do., 24.09. Veröffentlicht am 13. August 2015 von nachbarschaft Kommentar Interkulturellen Wochen (IKW) 2015„Magdeburg trifft die Welt 2015“ Aktuelle Informationen zum Planungsstand der interkulturellen Woche 2015 Dmitry Naumov © Dmitry Naumov – Fotolia Die bisherigen Veranstaltungsmeldungen und Vorschläge zur Orientierung und Info: Schreibwerkstatt / Lesung mit Migrant/innen der 2. Einwanderergeneration (AGSA in Kooperation mit interessierten MGLO, 22.9.) Nachbarschaftsfest „Willkommen Olvenstedt“ (Do., 24.09.) Methodik /Didaktik Workshop für ehrenamtliche Deutschlehrer/innen (FWA, AGSA, 25./26.9.), Auseinandersetzen mit Geschichten Geflüchteter über Storytellings, Hangouts, Mediencouch etc. (Hochschule MD/SDL, Medienmanagement, Projekt Die WÄHLERISCHEN, noch ohne Termin), Lesung „Fische von Berlin“, Eleonora Hummel (Meridian / LMDR, noch ohne Termin), Rap Workshop für geflüchtete Jugendliche (Flüchtlingsrat, noch ohne Termin), Termin landesweiter Auftakt: 2.10. in Halle (Zum Tag des Flüchtlings im Rahmen der IKW) Sommerfest auf Olven 1 am 22. August 2015!!! Veröffentlicht am 12. August 2015 von nachbarschaft Kommentar Olvenstedter Sommerfest – 22.August 2015 von 11:00 bis 22:00 Marktplatz Olven 1 Ein Fest für die ganze Familie u.a. mit Flohmarkt, Infoständen, Spielmobil, Fußballanlage, Musik und Information, Feuershow und Feuerwerk Für das leibliche Wohl ist gesorgt- Dank an alle Sponsoren und Helfer – Anmeldung für Flohmarkt und weitere Infos auch unter 0179 / 1634263 – GWA Neu-Olvenstedt / Bürgerinitiative „Olvenstedt“ e.V. Veröffentlicht am 16. August 2014 von nachbarschaft 1 Aktuell gibt es nun einen Entwurf des Lokalen Aktions Plan (LAP) für Neu Olvenstedt, dies im Rahmen des europäischen RE-Block Projektes über das URBACT-II-Programm. Veröffentlicht am 3. Juli 2014 von nachbarschaft Kommentar Einladung zum Magdeburger PlanerInnentreffen (PT17): „Baukultur am Rand – wie weiter mit Baukultur und der Umgestaltung der Großwohn­siedlungen am Stadtrand?“ Veröffentlicht am 16. Mai 2014 von nachbarschaft Kommentar Bericht vom Re-Block Projekt „Lokale Aktions Gruppe“ Neu Olvenstedt (gefördert über das EU-URBACT-Programm): Hier noch aktuelle Informationen zur Arbeitsgruppe und zu den nächsten Veranstaltungent. Eine Einladung zum Treffen etc. wird dann nach einer Interessensbekundung und Anmeldung verschickt, organisiert vom Stadtplanungsamt Magdeburg, in Kooperation mit dem „Büro für Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt“ Veröffentlicht am 16. Mai 2014 von nachbarschaft Kommentar Bericht: Gäste aus Tokio zu Besuch in Magdeburg – Neu Olvenstedt Fachdelegation-bei-der-Besichtigung-von-Olven1-in-Neu-OlvenstedtThema Stadtumbau Ost: im Gespräch in der Marktbreite Veröffentlicht am 11. April 2014 von nachbarschaft Kommentar Einladung zu neue Kunstformen: „TapeArt“ und Workshop zur Kunst im Stadtteil Neu Olvenstedt Der Workshop findet im Rahmen eines bundesweiten Treffens für die diesjährige „Zentrale Austausch – und Fortbildungsveranstaltung des Bundesverbandes der Jugendfarmen und Aktivspielplätze“ statt, Gastgeber dafür ist der auch in Olvenstedt beheimatete „Spielwagen e.V.“. Erwartet werden dazu ca. 120 pädagogische Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Bau-, Abenteuer- und Aktivspielplätzen, die für das Wochenende in Magdeburg – Neu Olvenstedt herzlich willkommen geheißen werden. Dabei gibt es Gelegenheit in diversen Arbeitsgruppen die pädagogischen und praktischen Möglichkeiten, Wissen und Fähigkeiten für die individuelle Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu erweitern, weiter geht es um den ganz spezifischen Erfahrungsaustausch sowie das persönliche Treffen und Erleben bei der Veranstaltung. Workshopbeschreibung: „Eine Limo für dürstende Brunnenfiguren. Ein Workshop zur Kunst im Stadtteil Neu Olvenstedt“ Auf einem Rundgang durch den Stadtteil lernen wir ganz verschiedene Kunstwerke kennen. Wir entwickeln vor Ort Ideen zum unkonventionellen Umgang mit Brunnen, Skulpturen und Wandbildern. Die Umsetzung von eigenen Kunstprojekten wird konzeptuell erörtert und praktisch ausprobiert. Welche gestalterischen Bausteine gehören zum Kunstwerk? Welche Aktivitäten lassen sich aus konkreten Kunstwerken ableiten? Welche eigenständigen Zusätze sind erlaubt, welche sind unerwünscht? Unsere Kreativität, der gegenseitige Erfahrungsaustausch und diverse Utensilien (Klebeband, Fotocamera, Skizzenblock) werden uns zu überraschenden Interventionen im öffentlichen Raum führen. Von den TeilnehmerInnen mitgebrachte Materialien, Fotos, etc. von eigenen Projekten und/oder (Lieblings-)Kunstwerken bereichern die Gespräche und Veranstaltung. Veröffentlicht am 10. April 2014 von nachbarschaft Kommentar Hallo liebe Akteure, Kinder und Jugendliche, GWA-Interessierte und MultiplikatorInnen, hier wie versprochen noch mal der link zu Beteiligung, Planungsworkshop für die eigene Einrichtungen bzw. Nachbarschaft, Quartier und Stadt. Und der ausleihbare Werkzeug-Koffer dafür! Beschreibung Soko-Projekt: www.soko-klima.de Heutige kommunale Planungen gestalten das Lebensumfeld zukünftiger Generationen und beeinflussen unser Klima. Deshalb gehen sie auch und gerade Kinder und Jugendliche und Interessierte aller Genereationen etwas an. Wir wollen dabei unterstützen, als „Soko Klima“ Planungen an Wohnorten zukunfts- und klimasensibel mitzugestalten. Wir wollen klimarelevante Zusammenhänge in den Bereichen Wohnen, Arbeiten, Verkehr und Freizeit sichtbar machen und Handlungswissen für Klimaschutz, Energiewende, Klimafolgenanpassung und Beteiligungsmöglichkeiten im kommunalen Umfeld verbreiten.Das Projekt umfasst eine Prüfung aller Planungsverfahren, bei denen eine Bürgerbeteiligung gesetzlich vorgeschrieben ist, auf ihre Klimarelevanz und die Möglichkeit zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie eine Recherche von Planungsverfahren, bei denen eine Beteiligung von Kindern und Jugendlichen stattgefunden hat. Praxisorientierte Materialen zu Klimathemen, über kommunale Planungsabläufe und Beteiligungsmöglichkeiten werden dabei entwickelt. Jetzt mitmachen! Ihr Schulgelände oder die Straße vor der Schule werden umgebaut? Ihre Schülerinnen und Schüler und auch Sie möchten mitreden? Und was hat das Ganze mit Klimaschutz und Klimawandel zu tun? Das Soko Klima Team unterstützt Sie dabei, sich gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen in kommunale Planungen einzumischen und dabei Ihre Interessen einzubringen und sich gleichzeitig mit Klimathemen auseinanderzusetzen. Kontakt und Anlaufadresse im Stadtteilbüro dafür: Internationaler Bund – IB Mitte gGmbH, „Büro für Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt“ Stadtteilmanagement & Stadtumbau, Stefan Köder, Scharnhorstring 38, D-39130 Magdeburg – Neu Olvenstedt, Telefon:+49-(0)391- 55 923 715, Mobil:+49-(0)160 – 589 41 47 Email: stefan.koeder(ät)internationaler-bund.de Tweet Veröffentlicht am 10. April 2014 von nachbarschaft Kommentar Tweet Veröffentlicht am 8. April 2014 von nachbarschaft Kommentar 15 bewegte Jahre ASZ Olvenstedt, ein kleines haupt– und großes ehrenamtliches Team ganz in der Tradition unseres Trägers der Volkssolidarität. Diesen besonderen Höhepunkt möchten wir gern mit Ihnen, unseren ehrenamtlichen Helfern, den zahlreichen Besuchern, Kooperationspartnern und Partnern aus Politik und Verwaltung feiern. Veröffentlicht am 17. März 2014 von nachbarschaft Kommentar Hallo liebe Interessierte und Akteure von und für den Stadtumbau Neu Olvenstedt, Fitness-Workout in Olvenstedt: am 15.03.20014 in der J.-Göderitz-Str. 57, beim „Hatsuun Jindo“Karate-Club Veröffentlicht am 7. März 2014 von nachbarschaft Kommentar Tweet Veröffentlicht am 24. Januar 2014 von nachbarschaft Kommentar ***Termin Gedenkveranstaltung für Frank Böttcher: am Sa., 8. Feb., um 16:00, an der Endhaltestelle Straßenbahn am Klinikum Olvenstedt. Mehr Infos dazu gibt es demnächst über das BgR und deren Webseite: Veröffentlicht am 6. Dezember 2013 von nachbarschaft Kommentar Hund am Brunnen Spielende Kinder von Heinrich Apel 1991 Brunnenstieg/Bruno-Taut-Ring in 39130 Magdeburg-Neu-Olvenstedt Es treffen sich BürgerInnen, Akteure vor Ort, KünstlerInnen, Kulturschaffende, VertreterInnen von Politik, Wohnungsunternehmen, Verwaltung, Hochschule, Vereinen und Institutionen zu einem Rückblick auf Projekte und Arbeiten in 2013 und Ausblick auf Zukünftiges im Jahr 2014. Es werden Projekte zum Stadtumbau und zu Soziales + Kulturelles vorgestellt. Neue Ansichten, Karte Neu Olvenstedt, Büro für Stadtteilarbeit (IB) Veröffentlicht am 1. Dezember 2013 von nachbarschaft Kommentar Tweet Einladung Workshop Olvenstedter Chaussee / Olven 1 Veröffentlicht am 15. November 2013 von nachbarschaft Kommentar Einladung Workshop: „Situation Olvenstedter Chaussee / Olven 1“ Workshop: Möglichkeiten einer beidseitigen Straßenöffnung für den Autoverkehr oder Beibehaltung der gegebenen Situation? Moderator – der Baubeigeordnete Herr Dr. Scheidemann Termin: Di., 19.11.2013 um 17.30, KJH Kümmelsburg Öffentliche Veranstaltung auf Wunsch der Bürger und Akteure im Stadtteil, das Baudezernat der Landehauptstadt Magdeburg lädt ein. Eingeladen sind alle Bürgerinnen & Bürger, Akteure, Gewerbetreibende, Wohnungs-unternehmen, Anwohner und Interessierte, vor allem aus Neu- und Alt Olvenstedt. Es wird einen Input zum Stand der Stadterneuerung, Verkehrsplanung, Freiraumplanung und verbindliche Bauleitplanung hierzu geben, anschließend eine Variantenvorstellung und Diskussion. Ort: Kinder- und Jugendhaus „Kümmelsburg“, Rennebogen 167, 39130 Magdeburg – Neu Olvenstedt Anregungen und Fragen können vor Ort eingebracht werden; sowie im Vorfeld noch bis Di., 19.11.2013, 14:00 beim „Büro für Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt“ schriftlich oder per Email, diese werden für den Workshop aufgenommen. – Stadtplanungsamt Magdeburg –„Büro für Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt“, Tel.: 0391-55923715, Email: stefan.Koeder(ät)internationaler-bund.de Veröffentlicht am 17. September 2013 von nachbarschaft Kommentar Programm „jugendaktionstag neu olvenstedt“, Fr., 20.9.2013, 15:00 – 20:00: Veröffentlicht am 11. September 2013 von nachbarschaft Kommentar Einladung zum Kunstspaziergang und Gespräch Neu OlvenstedtDonnerstag, 12. September 2013 Veröffentlicht am 3. Juli 2013 von nachbarschaft Kommentar Wir freuen uns über gute Nachrichten aus dem Stadtteil: Es gibt eine neue Spielplatzpatenschaft für Olvenstedt, am Scharnhorstring 3! Dies ist Dank dem unentgeltlichen Sponsoring durch eine engagierte Firma aus der Wohnungswirtschaft in Kooperation mit der Otto von Guericke-Genossenschaft möglich, wie Herr Kruse und Herr Braun (beide von der unterstützenden Immobilien-Firma) bei einem Pressetermin dem Stadtteilmanager Stefan Köder und der Volksstimme erzählten. „Tue Gutes und sprich darüber, könnten wir dazu auch sagen: Das ist eine tolle Sache für die Aufwertung des in Neu Olvenstedt gelegenen Quartiers „Düppler Mühle“! Schön ist es, dass dies ganz direkt den Kindern vor Ort zugute kommt. Sowie gleichzeitig und nachhaltig die Nachbarschaft mit dem sozialen Zusammenhalt im Quartier unterstützt, was ein wichtiger Aspekt in einer guten Stadtteilarbeit ist“, wie Stefan Köder vom „Büro für Stadtteilarbeit lobend heraushebt. „Denn die dortigen benachbarten Freiflächen und der grüne Fuß- und Radweg „Torweg“ als wichtige Verbindungsachse im Stadtteil gewinnen durch die regelmässige Pflege gleich ein Stück mehr Sauberkeit, Sicherheit und vor allem Lebendigkeit. All dies zeigt, dass sich Engagement und Einsatz für das Quartier und das Gemeinwesen -sowohl sozial als auch wirtschaftlich!- lohnen. Und es in Neu Olvenstedt in die richtige Richtung geht!“ Veröffentlicht am 19. Juni 2013 von nachbarschaft Kommentar Sommerfest wird verschoben: Wie die „Bürgerinitiative Olvenstedt e.V.“ bekannt gibt, muss das für den Sa., 22.6.2013 geplante Sommerfest auf Olven 1 wegen Hochwasser-Nachwirkungen leider verschoben werden. Neuer Termin ist wahrscheinlich im August und wird noch bekannt gegeben (dann in der Volksstimme oder auf der Internetseite der BI, siehe dazu unsere „links“-Seite) , s. auch Beitrag von Herrn Gehrmann (GWA-Sprecher + BI Olvenstedt) dazu unter „Termine Termine“ weiter unten!. Veröffentlicht am 6. Juni 2013 von nachbarschaft Kommentar Es wird wieder eine geführte Tour durch den Stadtteil Neu Olvenstedt mit dem Thema „Kunst im Stadtteil: Die mystische Seite von Neu Olvenstedt erleben…“ geben: Am Mittwoch, 12. Juni 2013! Veröffentlicht am 24. Mai 2013 von nachbarschaft Kommentar Gestern und heute wurde nun tatsächlich und leider der Fliederhof mit den Mosaiken von Bruno Groth in Neu Olvenstedt abgerissen (der ehemaliger Nachbarschaftstreff-Flachbau, in der Johannes-Göderitz-Str. 32, erbaut 1987). Veröffentlicht am 24. Mai 2013 von nachbarschaft Kommentar Das Bündnis gegen Rechts Magdeburg sammelt immer noch zusammen mit engagierten BürgerInnen und Akteuren Spenden für die Wiederherstellung des Gedenksteins für Frank Böttcher in Neu Olvenstedt. Bündnis gegen Rechts Magdeburg c/o Miteinander e.V., Erich-Weinert-Str. 30, 39104 Magdeburg Telefon: 0391 / 620 77 43, Fax: 0391 / 620 77 40 E-Mail: bgrmagdeburg (at) miteinander-ev (.) de Facebook: www.facebook.com/BgRMagdeburg Veröffentlicht am 18. April 2013 von nachbarschaft 1 Das URBACT-Programm ist das aktuelle europäisches Austausch- und Lernprogramm zur Förderung nachhaltiger Stadtentwicklung. Termine Termine Termine Olvenstedt Veröffentlicht am 10. April 2013 von nachbarschaft 1 Am Mi., 17.4., ab 17:30 ist „GWA-Treffen Neu Olvenstedt / NordWest“ im Offenen Treff der Volkssolidarität, Hugo-Junkers-Allee 54a, 39128 Magdeburg. Themen: 1. Begrüßung, 2. Protokollkontrolle von der Märzsitzung 3. Gesprächsrunde mit Frau Dag (Seniorenbeirat Magdeburg, Vorsitzende), 4. Informationen vom Stadtteilmanager (Herr Köder) 5. Termine und Veranstaltungen (Was war bis jetzt gelaufen, was sind die nächsten Termine), 6. Stand Sportfest der Generationen am 14.05.13, 7. 20. Mühlentag, Rund um die Düppler Mühle ( Herr Weske ) 8. Bürgeranliegen / Sonstiges (Rüdiger Jeziorski, GWA Sprecher) — Am Sa., 20.4. ist Aufräumfest und Magdeburg-Putzt-Sich“-Aktion für Neu Olvenstedt. Start 9:00 vor dem Büro der Bürgerinitiative Olvenstedt, von dort dann die Marktbreite entlang bis Olven 1 und Sternsee. Arbeitsgeräte werden zum Teil gestellt, können aber auch gern mitgebracht werden. Alle sind eingeladen mitzumachen, Mittags gibt es ein kostenfreise Essen für alle HelferInnen! Am Mi., 24.4., ab 17:oo ist „GWA-Treffen Neu Olvenstedt“ in den Räumen der „Magdeburger Tafel Olvenstedt“ (St. Josef Straße 82). Vorhaben 2013 u.a. Sommerfest , Olvenstedter Chaussee / Olven 1 (Gast Herr Dr. Scheidemann, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bau und Verkehr), Info zur Diskussion Förderrichtlinie GWA , Bürgeranliegen (Matthias Gehrmann, GWA Sprecher Neu Olvenstedt , Tel. 0179 – 1634263 oder 0391 – 24207078 , www.bürgerinitiative-olvenstedt.de) Alle Veranstaltungen sind natürlich kostenfrei 😉 und offen für alle BürgerInnen und Akteure!!! Veröffentlicht am 17. Januar 2013 von nachbarschaft Kommentar Neujahresempfang Neu Olvenstedt 15.1.13 Denn der Einladung zum Neu Olvenstedter Neujahrsempfang am 15. Januar im Kinder- & Jugendtreff „Mühle“ des Spielwagen e.V. folgten mehr als 60 Gäste aus vielen Bereichen des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens. Sie brachten Interesse, Neuigkeiten und jede Menge Spaß am wechselseitigen Austausch mit. Der Neujahresempfang hatte zum Thema „Soziales + Kunst und Kultur + Stadtumbau in Neu Olvenstedt“ und wurde vom Spielwagen e.V., dem „Büro für Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt“ (IB) und von OlvenTV organisiert Kommentar Kunst Neu Olvenstedt, Postkarte vorne (künstlerische Gestaltung Dagmar Schmidt) 21. Dezember 2012 von nachbarschaft Veröffentlicht unter Allgemein Kommentar hinterlassen Veröffentlicht am 20. Dezember 2012 von nachbarschaft Kommentar Im Dezember 2012 wurden die Wikipedia-Daten zu Neu Olvenstedt noch mal ergänzt und verbessert. Somit ist der Stadtteil aktuell dargestellt und dokumentiert, auch im WorldWideWeb und in der führenden und kostenfreien Wikipedia-Enzykoplädie. Wir freuen uns! Veröffentlicht am 20. Dezember 2012 von nachbarschaft Kommentar Workshop-Empfehlung zum Fundraising in Vereinen und sozialen Initiativen am 25. + 26. Januar 2013, Titel: “WIR BRAUCHEN FÖRDERER!” Veröffentlicht am 13. Dezember 2012 von nachbarschaft Kommentar Liebe Stadtentwicklungs- und Stadtteilarbeit-Interessierte, Veröffentlicht am 14. November 2012 von nachbarschaft Kommentar Ende Oktober gab es eine bundesweite Tagung zu „Mikrofinanzierung für Quartiere“ Kontakt: KIZ gemeinnützige Projektgesellschaft mbH, Offenbach, Tel.: 069 / 667796-204, Fax: 069 / 667796-222, Mail:elisabethneumann@kiz.de Tweet Veröffentlicht am 1. November 2012 von nachbarschaft Kommentar Ideenfindungs-Workshop für jugendliche Stadtverbesserer Magdeburg. Wie sieht eine nach den Ideen von Jugendlichen gestaltete Stadt aus? Die Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e.V. plant im Rahmen des im August 2012 neu gestarteten Projektes „Partizipation im Plattenbau“ (PimP) mit Jugendlichen aus Sachsen-Anhalt diese Frage zu beantworten. Am 2. November 2012 erhalten erstmalig in der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Kümmelsburg Mädchen und Jungen im Alter von 12 bis 27 Jahren die Möglichkeit, bei einem Ideenfindungs-Workshop für jugendliche Stadtverbesserer eigene Projektideen vorzuschlagen. Termin: 02.11.2012, 17:00-19:00 UhrOrt: Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Kümmelsburg, Rennebogen 167, 39130 MagdeburgKosten: keine Broschüre „Heizspiegel 2012“ mit Gutschein für kostenloses Heizgutachten erhältlich! Veröffentlicht am 1. November 2012 von nachbarschaft Kommentar Ab sofort ist die Broschüre “Heizspiegel 2012″ -inkl. Gutschein für ein kostenloses Heizgutachten bis 28.02.2013- erhältlich! Wo? Im “Büro für Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt” zu den Sprechzeiten (Scharnhorstring 38, Do. 10:00-12:00 und 14:00-17:00 oder nach Absprache), im Bürgerbüro West und bei vielen anderen öffentlichen Auslegestellen. Inhalte: Vergleichswerte zu Heizenergieverbrauch, Heizkosten, Gutschein für Heizgutachten, CO2-Emissionen etc.; herausgegeben von der Bundesregierung in Zusammenarbeit mit dem DMB (Deutscher Mieterbund). Interessant für Menschen, die sowohl mit einfachen Maßnahmen Geld als auch Energie einsparen wollen, also für alle aufmerksamen Hausbesitzer als auch für clevere und bewusste Mieter!!! Veröffentlicht am 24. Oktober 2012 von Steff Kommentar „Die Zukunft der Platte“ – Vortrag und Diskussion Aktualisierte Quartiersvereinbarung für Neu Olvenstedt 2012 veröffentlicht Veröffentlicht am 30. August 2012 von Steff Kommentar Seit dem 27.08.2012 ist die aktualisierte Quartiersvereinbarung für Neu Olvenstedt im Internet einzusehen unter: www.magdeburg.de\bürger+stadt\leben in magdeburg\Planen,Bauen,Wohnen\Stadtentwicklung\stadtumbauportal\Quartiersvereinbarung Neu Olvenstedt Die aktualisierte Quartiersvereinbarung ist auch unter „links“ auf dieser Website aufgeführt. Zu den Änderungen der Quartiersvereinbarung wird es voraussichtlich eine Veranstaltung am Mi., 14.11. um 17.30 Uhr geben, im KJH „Kümmelsburg“ (ehem. KJFZ Weiberkiste-Weizengrund), Am Rennebogen. Mehr Informationen dazu sind vom Stadtplanungsamt, dem Büro von Herrn Burckhardt Lischka (MdB, SPD), der Bürgerinitiative Olvenstedt e.V. und dem „Büro für Stadtteilarbeit Neu Olvenstedt“ erhältlich. Veröffentlicht am 30. August 2012 von Steff Kommentar URBACT-Projektidee „RE-Block“: zukunftweisender Stadtumbau von Großraumsiedlungen für die Entwicklung von grünen, lebendigen und sozialen Nachbarschaften Veröffentlicht am 10. August 2012 von Steff Kommentar Hier die Neuigkeit und gute Nachricht für die Ferienzeit in Olvenstedt: Neues von der Foto-Wanderausstellung „Nachbarschaften – Miteinander“ Veröffentlicht am 8. August 2012 von Steff Kommentar Die prämierten Bilder des Fotowettbewerbs 2012 -und auch ein paar mehr- sind in einer Ausstellung, die zur Zeit durch Magdeburg wandert zu sehen. Bisher war die Austellung -nach der öffentlichen Prämierung im ASZ Olvenstedt- zum Fotowettbewerb „Nachbarschaften- Miteinander“ schon im Einkaufscenter Florapark, im Rathaus im Saal der Partnerschaften und im städtischen Altenpflegeheim in der Göderitzstraße / Neu Olvenstedt zu besichtigen. Vom 16. August bis zum 13. September 2012 präsentiert die Stadtteilbibliothek Flora-Park die Fotoausstellung „Nachbarschaften – Miteinander“. Weitere Termine folgen! Veröffentlicht am 1. August 2012 von Steff Kommentar Es fehlen nur noch die Spielfeldstreifen, der Basketball-Korb und die Schlosserarbeiten für den Ballfangzaun: dann ist der Bolzplatz und das Spielfeld am Torweg nach erfolgter Sanierung wieder einsatz- und spielbereit! Veröffentlicht am 5. Juli 2012 von Steff Kommentar Hallo, für das diesjährige Sommerferienprogramm (2012) in Olvenstedt sind die ersten Termine und -tollen!- Highlights eingegangen. Die Termine sind auf dieser Website zu finden unter: projekte/sommerferienprogramm 2012 Veröffentlicht am 26. Juni 2012 von Steff Kommentar Die Streitschlichter-AG der Sekundarschule „Wilhelm Weitling“ wird sich weiter zu einer Schülerfirma entwickeln. Toll, wir gratulieren!!! Einladung zu den Wasserspielen am Kümmelsberg, am 7.Juli 2012, in der KJFE Weiberkiste Weizengrund Veröffentlicht am 26. Juni 2012 von Steff Kommentar Einladung zu den Wasserspielen am Kümmelsberg, am 7.Juli 2012. KJFE Weiberkiste Weizengrund Großes Sommerfest Olvenstedt, am 23. Juni 2012 Veröffentlicht am 19. Juni 2012 von Steff Kommentar Die GWA Neu Olvenstedt und Bürgerinitiative Olvenstedt e.V. laden ein: Großes Sommerfest für Olvenstedt! auf Olven 1, am Sa., 23. Juni 2012 Folgendes Programm steht: 10 -12 Uhr Tauchen im Sternsee 14-22 Uhr Sommerfest Kindereisenbahn, -karussell, Clown, Spielmobile, Die fröhlichen Elbharmonikas um 15 Uhr, Musik und Informationen, Flohmarkt, Feuershow und -werk Ab 16:30 Vorführung „Experimentelles Brückenbau-Projekt“ der Hochschule Magdeburg-Stendal, Fachbereich Industrial Design, sowie weiter Aktionen, Flashmob und Kunst-Installationen. Flohmarkt-Anmeldungen und sonstige Informationen unter: bi-olvenstedt@gmx.de, 0391-9908205 oder 01791634263. Für das leibliche Wohl ist ausreichend gesorgt, Eis vom Pinguin, Gulaschkanone, Crepes, Grillstand und Bierwagen sind vor Ort. mehr Informationen und Programm auch unter der Rubrik „projekte“ sowie: Veröffentlicht am 16. Juni 2012 von Fotos Kommentar Am 12. Juni 2012 fand als Höhepunkt des Fotowettbewerbs 2012 SSchäfer-Alt-Olv WKuntermann-AltOlv KDKnauel-Nordwest JeKnauel-9-Nordwest SSchäfer-Nordwest Veröffentlicht am 12. Juni 2012 von Jan_ist_OP Kommentar Ein erstes Gewinnerfoto vom Fotowettbewerb, die restlichen Gewinner-Fotos werden demnächst auch hier veröffentlicht! Mehr dazu auch unter „projekte“. Einladung zur feierlichen Preisverleihung Fotowettbewerb „Nachbarschaften-Miteinander“ Feierliche + öffentliche Foto-Preisverleihung am 12.Juni 2012, ab 17:00, im ASZ Olvenstedt: ASZ Olvenstedt, Tel. 0391-722 15 63, Olvenstedt -St.-Josef-Str. 50A, 39130 Magdeburg Gerne KollegInnen, Familie und alle Interessierte mitbringen!!! Wir freuen uns. Tweet Veröffentlicht am 30. Mai 2012 von Jan_ist_OP Kommentar Am Do., 7.6., ab 16:00 wird es den 2. Kunstspaziergang als „Liebeserklärung 2.0 an Olvenstedt!“ geben! Veröffentlicht am 16. Mai 2012 von Fotos Kommentar Stelle nur mal 2 Fotos rein Veröffentlicht am 12. Mai 2012 von Jan_ist_OP Kommentar Gute Nachrichten: Veröffentlicht am 12. Mai 2012 von Jan_ist_OP 1 Wettbewerbsstart: ab sofort Letzte Beiträge Neujahresempfang Olvenstedt: Di., 24.1.2017, ab 17:00! Herzliche Einladung – es spielt Duo „Marianne & Tamuna“ (Violine/Gitarre) Letzte Kommentarelila bei Neues vom Lokalen Aktions Plan (LAP) für Neu Olvenstedt und dem RE-Block Projektc.c. kiesel bei kunst + stadtteilspaziergang mit peter bergfeldMatthias Gehrmann bei Termine Termine Termine OlvenstedtStefan aus Olvenstedt bei Gute Nachrichten aus dem Stadtteil: Neu Olvenstedt ist ins europäische URBACT-Projekt „RE-Block“ aufgenommen worden!Silvio Schmidt bei linksArchive Januar 2017
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ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
Aktuelles MSV-Wiedergeltingen - MSV-Wiedergeltingen Bayerische Meisterschaft im RC Fallschirmzielspringen Alle Bilder unter Flickr Bayerischer Jugendwettbewerb Am 4. Juni fand auf dem Gelände des MSV Wiedergeltingen die Regionale Jugendmeisterschaft im DMFV-Gebiet Bayern I statt. Der Wettergott übte Nachsicht und bescherte uns nur eine Gewitterpause, so dass je Klasse zwei Durchgänge absolviert werden konnten. Erfreulicherweise ist im Gebiet Bayern I seit einigen Jahren eine stetig steigende Teilnehmerzahl bei der Jugendmeisterschaft zu verzeichnen. Angetreten sind 12 junge Piloten im Alter zwischen 10 und 17 Jahren zum Austragen der Klassen: Elektro-Segelflug, Motorflug-Junior und Motorflug-Expert. Davon starteten sage und schreibe 5 für den Ausrichter MSV Wiedergeltingen. Der junge Verein erlangte in seiner gerade mal zweijährigen Existenzzeit bereits einen beträchtlichen Bekanntheitsgrad aufgrund seiner außerordentlich engagierten Jugendarbeit. Mehr als ein Viertel seiner Mitglieder sind Jugendliche. Beim Wettbewerb zeigte sich – speziell in der Expert-Klasse – eine recht hohe Leistungsdichte, so dass letztendlich Kleinigkeiten über die Platzierungen entschieden. Dabei war die Vereinbarung, drei Punktrichter einzusetzen, ein echter Gewinn. Es war eine Freude zu sehen, wie die jungen Piloten über den ganzen Wettbewerb einen mächtigen Eifer und zugleich eine große Disziplin an den Tag legten. Ebenso erfreulich war die Beobachtung, dass der Spaß am Hobby dabei nicht auf der Strecke blieb. So gab es z.B. ein großes Hallo, als der älteste und gleichzeitig südlichste Teilnehmer (Peter Bergdolt aus Schöllang im Oberallgäu) mit einem knapp 200 km/h schnellen Rennflugzeug den Kunstflug-Parcours absolvierte, nachdem der E-Antrieb seiner Kunstflugmaschine streikte. Zum Erstaunen aller hat das besser funktioniert als angenommen. Mit so einem Nachwuchs hat auch der Wettbewerbsausrichter Spaß an einer Veranstaltung. Kurzum - die Meisterschaft war im gesamten Umfang ein voller Erfolg. Wir alle freuen uns bereits auf die nächste Jugendmeisterschaft und arbeiten daran, dass wir den positiven Trend bei den Teilnehmerzahlen weiter fortsetzen können, um die Basis für den Fortbestand unseres Hobbies und unserer Vereine zu erhalten. Alle Bilder unter Flickr Club Pylon - 1. Veranstaltung beim MSV Wiedergeltingen Mit viel Sonne und viel Spaß haben wir unseren ersten Wettbewerb auf dem Flugplatz des MSV Wiedergeltingen gemeistert. Der Pylon Wettbewerb ging über zwei Tage, aber auch einige andere Modelle wurden vorgeflogen. Vielen Dank an alle Teilnehmer und Besucher für das gelungene Wettbewerbswochenende und auch ein großes Dankeschön für den tollen Einsatz der Mitglieder! Alle Bilder unter Flickr Hallenfliegen über die Wintermonate Das Hallenfliegen findet jeden Sonntag Nachmittag in der Sporthalle der Grundschule Wiedergeltingen statt. Zuschauer und auch Gastflieger sind herzlich willkommen, hier gibt es immer was zu sehen! Kostenbeitrag für Piloten 2 €uro. Für weitere Infos nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Fangnetzmontage 07.11.2015 Der Zaun wurde fertig gestellt und das gute Wetter noch bis zum Schluss ausgenutzt. Vereinsausflug auf die Messe "Faszination Modellbau" in Friedrichshafen steht an. Humus-Ausgleich 04.07.2015 Fortsetzung folgt... Bau der Start- und Landebahn Gründung Modellsportverein Wiedergeltingen Gründungsversammlung im Gasthaus Ritter in Wiedergeltingen mit 13 Modellpiloten. Nach oben ⇑ Nächste Seite
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ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
Unternavigation 1.Ebene: Zentrum für Hirnstimulation (ZfH) Unternavigation 1.Ebene: Sektion für Demenzforschung >> Psychiatrie und Psychotherapie >> Allgemeine Psychiatrie Dr. Stephan Bork Tel. 07071 29-86117Fax 07071 29-5275 Prof. Dr. Klaus FoersterProfessur für forensische Psychiatrie und Psychotherapie (em.)Tel. 07071 29-80942 Fax 07071 29-5275 Christel Weimer SekretariatTel. 07071 29-86527 Prof. Dr. Martin WalterTel. 07071 29-86119 (Sekretariat: Helga Lennig) Beier KM, Krüger THC, Walter H, Schiffer B, Ponseti J, Walter M. Pädophilie und sexuellerKindesmissbrauch - Klinik und Forschung. Kärgel C, Massau C, Weiß S, Walter M, Borchardt V, Krüger THC, Tenbergen G, Kneer J,Wittfoth M, Pohl A, Gerwinn H, Ponseti J, Amelung T, Beier K, Mohnke S, Walter H, SchifferB. Evidence for superior neurobiological and behavioral inhibitory control abilities in nonoffendingas compared to offending pedophiles.Human Brain Mapping. 2016 Kärgel C, Massau C, Weiß S, Walter M, Krüger THC, Schiffer B. Diminished functionalconnectivity on the road to child sexual abuse in pedophilia.Journal of Sexual Medicine. 2015, 783795 Tenbergen G, Wittfoth M, Frieling H, Ponseti J, Walter M, Walter H, Beier K, Schiffer B, KrugerTHC. The Neurobiology and Psychology of Pedophilia: Recent Advances and Challenges.Frontiers in Human Neuroscience. 2015 Mohnke S, Müller S, Amelung T, Krüger TH, Ponseti J, Schiffer B, Walter M, Beier KM, Walter H. Brain Alterations In Paedophilia: A Critical Review Progress in Neurobiology. Progress InNeurobiology. Nov 2014, 123 Walter M, Schiltz K, Peter E, Bogerts B. Neurobiology of sexual offense.Neurotransmitter. 2009 Witzel J, Walter M, Bogerts B, Northoff G. Forensic Psychiatry meets neuroscience – Do we need a paradigm shift to Forensic Neuropsychiatry.Behav. Sciences and the Law Neuroimaging, 2008. Biological Psychiatry. 2007 Sep 15;62(6):698701. Link zu Seite drucken Forensische Psychiatrie und Psychotherapie Calwerstraße 14 72076 Tübingen Sekretariat Tel. 07071 29-86527 E-Mail Zum Lageplan Link Lehrangebot der Forensischen Psychiatrie und Psychotherapie Link Forensisch-Psychiatrische Ambulanz Hier beginnt die Fusszeile - Impressum und Datenschutz
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q-de-824
ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
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(860) 14.x" (1124) 15.x" (2403) 16.x" (239) 17.x" (877) 18.x" (2) unter 10" (1) ab 11.1" (5690) ab 12" (5596) ab 12.5" (5542) ab 13" (5505) ab 13.9" (4665) ab 15" (3521) ab 16" (1118) ab 17" (879) ab 18" (2) bis 10.9" (1) bis 11.9" (95) bis 12.9" (186) bis 13.3" (921) bis 14.1" (2170) bis 15.4" (2320) bis 15.9" (4573) bis 16.9" (4812) bis 17.9" (5689) bis 18.9" (5691) 3:2 (116) 4:3 (4) 14:9 (8) 16:10 (636) 16:9 (4927) 1024x768 (4) 1280x720 (1) 1366x768 (237) 1366x912 (1) 1400x900 (8) 1440x900 (8) 1600x900 (133) 1920x1080 (4237) 1920x1200 (26) 2160x1440 (2) 2256x1504 (90) 2304x1440 (50) 2400x1600 (3) 2496x1664 (19) 2560x1440 (31) 2560x1600 (189) 2880x1620 (2) 2880x1800 (131) 3000x2000 (4) 3072x1920 (224) 3200x1800 (15) 3840x2160 (268) 3840x2400 (8) ab 1024x768 (5691) ab 1280x720 (5687) ab 1366x768 (5686) ab 1440x900 (5440) ab 1600x900 (5432) ab 1920x1080 (5299) ab 1920x1200 (1062) ab 2560x1440 (872) ab 2560x1600 (841) ab 2736x1824 (652) ab 2880x1800 (650) ab 3000x2000 (519) ab 3200x1800 (291) ab 3840x2160 (276) ab 3840x2400 (8) bis 1024x768 (4) bis 1280x720 (5) bis 1366x768 (242) bis 1400x1050 (251) bis 1440x900 (259) bis 1600x900 (392) bis 1920x1080 (4629) bis 1920x1200 (4655) bis 2560x1080 (4819) bis 2560x1440 (4850) bis 2560x1600 (5039) bis 2880x1800 (5172) bis 3000x2000 (5176) bis 3200x1800 (5415) bis 3840x2160 (5683) bis 3840x2400 (5691) 200cd/m² (88) 220cd/m² (677) 235cd/m² (4) 250cd/m² (607) 255cd/m² (2) 260cd/m² (1) 270cd/m² (7) 280cd/m² (3) 285cd/m² (2) 300cd/m² (656) 330cd/m² (7) 340cd/m² (20) 350cd/m² (4) 380cd/m² (3) 400cd/m² (237) 440cd/m² (10) 450cd/m² (12) 470cd/m² (17) 500cd/m² (523) 550cd/m² (1) 600cd/m² (3) 650cd/m² (6) 700cd/m² (30) 800cd/m² (7) 950cd/m² (21) 1000cd/m² (27) unbekannt (2716) ab 200cd/m² (2975) ab 250cd/m² (2206) ab 300cd/m² (1584) ab 350cd/m² (901) ab 400cd/m² (894) ab 450cd/m² (647) ab 500cd/m² (618) ab 550cd/m² (95) unbekannt (2716) bis 200cd/m² (88) bis 250cd/m² (1376) bis 300cd/m² (2047) bis 350cd/m² (2078) bis 400cd/m² (2318) bis 450cd/m² (2340) bis 500cd/m² (2880) bis 550cd/m² (2881) über 550cd/m² (94) unbekannt (2716) unter 100ppi (13) ab 100ppi (5678) ab 105ppi (5561) ab 110ppi (5431) ab 115ppi (5393) ab 120ppi (5388) ab 125ppi (5386) ab 130ppi (4681) ab 135ppi (4660) ab 140ppi (4574) ab 150ppi (2609) ab 200ppi (1037) ab 250ppi (296) ab 300ppi (78) glänzend (glare) (1787) matt (non-glare) (3904) Touchscreen (966) IPS (3757) IPS/IGZO (314) IPS/AHVA (14) IPS/LTPS (4) VA (18) TN (104) OLED (33) Digitizer (364) mit Blickschutz (71) 60Hz (5138) 75Hz (3) 120Hz (98) 144Hz (403) 240Hz (48) NVIDIA G-Sync (185) AMD FreeSync (15) Adaptive Sync (1) 60Hz (5138) 75Hz (3) 120Hz (98) 144Hz (403) 240Hz (48) 300Hz (1) ab 60Hz (5691) ab 75Hz (553) ab 120Hz (550) ab 144Hz (452) ab 240Hz (49) Intel (5173) AMD (518) Core i9 (281) Core i7 (2237) Core i5 (1892) Core i3 (324) Pentium Gold (80) Pentium Silver (100) Pentium (51) Celeron (163) Atom (5) Core m (25) Core M (1) Xeon E (9) Xeon E3 (5) N/A (AMD) (518) Core i-10000 (658) Core i-9000 (1007) Core i-8000 (2245) Core i-7000 (616) Core i-6000 (164) Core i-5000 (44) Pentium Gold G (2) Pentium Gold (78) Pentium Silver N (100) Pentium N (49) Pentium (2) Celeron N (152) Celeron (11) Xeon E-2000 (9) Xeon Ex-1000 v5 (5) Atom x7-Z (1) Atom x5-Z (4) Core m7 (3) Core m5 (4) Core m3 (18) Core M (1) N/A (AMD) (518) G (13) G1 (80) G4 (11) G7 (112) H (1251) HF (14) HK (201) HQ (161) K (30) M (14) T (5) U (2806) Y (61) ohne Suffix (414) N/A (AMD) (518) Ryzen 7 (133) Ryzen 5 (262) Ryzen 3 (108) Athlon (15) N/A (Intel) (5173) Ryzen 4000 (1) Ryzen 3000 (368) Ryzen 2000 (106) Ryzen 1000 (4) Ryzen PRO 3000 (11) Ryzen PRO 2000 (13) Athlon 300 (14) N/A (Intel) (5173) Athlon Silver 3000 (1) H (62) HS (1) U (450) ohne Suffix (5) N/A (Intel) (5173) 2 (Dual-Core) (1179) 4 (Quad-Core) (3186) 6 (Hexa-Core) (1093) 8 (Octa-Core) (233) ab 2 (Dual-Core) (5691) ab 4 (Quad-Core) (4512) ab 6 (Hexa-Core) (1326) ab 8 (Octa-Core) (233) ab 2 (5691) ab 4 (5570) ab 6 (4251) ab 8 (4230) ab 12 (1292) ab 16 (220) unter 1GHz (1) ab 1GHz (5690) ab 1.25GHz (5262) ab 1.5GHz (5107) ab 1.75GHz (3871) ab 2GHz (3113) ab 2.2GHz (2678) ab 2.3GHz (2327) ab 2.4GHz (1811) ab 2.5GHz (1506) ab 2.6GHz (1230) ab 2.7GHz (440) ab 2.8GHz (319) ab 2.9GHz (164) ab 3GHz (76) ab 3.2GHz (58) ab 3.6GHz (38) ab 3.8GHz (1) ab 1.75GHz (5339) ab 2GHz (5335) ab 2.2GHz (5334) ab 2.4GHz (5326) ab 2.6GHz (5283) ab 2.8GHz (5063) ab 3GHz (5053) ab 3.2GHz (4821) ab 3.4GHz (4781) ab 3.6GHz (4137) ab 3.8GHz (3649) ab 4GHz (2790) ab 4.2GHz (1893) unbekannt (352) Amber Lake-Y (63) Apollo Lake (84) Braswell (24) Broadwell-H (1) Broadwell-U (46) Broadwell-Y (1) Cherry Trail (5) Coffee Lake-H (1462) Coffee Lake-R (31) Coffee Lake-S (39) Coffee Lake-U (105) Comet Lake-U (456) Gemini Lake (188) Gemini Lake Refresh (5) Ice Lake-U (203) Kaby Lake (41) Kaby Lake-G (13) Kaby Lake-H (146) Kaby Lake-R (606) Kaby Lake-S (4) Kaby Lake-U (446) Kaby Lake-Y (56) Skylake-H (32) Skylake-U (137) Skylake-Y (10) Whiskey Lake-U (969) N/A (AMD) (518) Picasso (394) Raven Ridge (106) Raven Ridge PRO (13) Renoir (1) Summit Ridge (4) N/A (Intel) (5173) unter 5W (71) ab 5W (5620) ab 15W (5255) ab 25W (1865) ab 35W (1795) ab 40W (1727) ab 50W (86) bis 5W (84) bis 10W (436) bis 15W (3826) bis 30W (3896) bis 35W (3964) bis 50W (5605) über 50W (86) bis 7nm (1) bis 10nm (204) bis 14nm (5691) Alle ab 2GB (5689) ab 4GB (5685) ab 6GB (5281) ab 8GB (5278) ab 16GB (2264) ab 32GB (495) ab 64GB (97) unbekannt (2) DDR3 (73) DDR3L (216) DDR4 (4616) DDR4 ECC (8) LPDDR3 (596) LPDDR4 (174) unbekannt (8) ab 1 (3444) ab 2 (2472) ab 4 (153) unbekannt (2247) unter 0 (1) ab 0 (3152) ab 1 (1389) ab 2 (140) ab 3 (40) unbekannt (2538) 8GB (155) 12GB (397) 16GB (611) 18GB (1) 20GB (59) 24GB (31) 32GB (1162) 40GB (14) 48GB (18) 64GB (377) 128GB (63) nicht erfasst (2803) 1600MHz (34) 1866MHz (114) 2133MHz (747) 2400MHz (1912) 2666MHz (1385) 3200MHz (15) 3733MHz (8) unbekannt (1476) ab 1600MHz (4215) ab 1866MHz (4181) ab 2133MHz (4067) ab 2400MHz (3320) ab 2666MHz (1408) ab 3200MHz (23) ab 3733MHz (8) unbekannt (1476) bis 1600MHz (34) bis 1866MHz (148) bis 2133MHz (895) bis 2400MHz (2807) bis 2666MHz (4192) bis 3200MHz (4207) bis 3733MHz (4215) unbekannt (1476) SSD (5296) M.2 (4730) SSD 2.5" (586) HDD (1019) SSHD (15) Flash (181) ab 250GB (1034) ab 500GB (1033) ab 1TB (982) ab 2TB (42) unbekannt (4657) unter 30GB (18) ab 30GB (5278) ab 120GB (5277) ab 240GB (4834) ab 480GB (2854) ab 960GB (805) unbekannt (395) ab 30GB (178) ab 60GB (134) ab 120GB (22) unbekannt (5513) 2.5" (61) M.2 SATA (656) M.2 PCIe (4044) M.2 unbekannt (27) unbekannt (501) 2280 (1268) 2260 (3) 2242 (184) Blu-ray (BD-R/RE) (4) Blu-ray (BD-ROM) (3) DVD+/-RW (577) ohne (5094) unbekannt (13) microSD (1072) SD-Card (UHS-III) (9) SD-Card (UHS-II) (182) SD-Card (2919) RSMMC (132) MMC (939) xD-Picture Card (2) Memory Stick PRO (1) Memory Stick (1) dedizierte Grafik (2401) dedizierte Grafik mit SLI (3) integrierte Grafik (IGP) (3287) AMD (930) Intel (2865) NVIDIA (1896) AMD RDNA 1.0 (226) AMD GCN 5 (30) AMD GCN 4 (199) AMD GCN 1 (53) NVIDIA Turing (871) NVIDIA Pascal (853) NVIDIA Maxwell 2.0 (12) NVIDIA Maxwell 1.0 (158) NVIDIA Kepler 2.0 (1) unbekannt (3288) Iris Plus Graphics (252) UHD Graphics (1875) HD Graphics 6xx (450) HD Graphics 5xx (216) HD Graphics P5xx (1) Iris Graphics 5xx (1) HD Graphics 6xxx (8) HD Graphics 4xx (25) HD Graphics 5xxx (31) HD Graphics (6) Radeon RX Vega 10 (96) Radeon Vega 8 (203) Radeon Vega 6 (26) Radeon Vega 3 (94) dediziert (2404) Radeon Vega 9 (3) RTX 2080 (46) RTX 2070 (103) GTX 1660 Ti (114) GTX 1660 Ti Max-Q (32) RTX 2060 (158) GTX 1080 (9) GTX 1080 Max-Q (1) GTX 1070 (30) GTX 1070 Max-Q (11) GTX 1060 (88) GTX 1060 Max-Q (7) GTX 1050 Ti (90) GTX 1050 Ti Max-Q (15) GTX 1050 (140) GTX 1050 Max-Q (12) MX250 (173) MX150 (113) MX230 (52) GTX 980M (4) GTX 970M (2) GTX 960M (3) GTX 950M (6) MX130 (57) 940MX (24) 940M (9) MX110 (18) 930MX (17) 930M (1) 920MX (1) 920M (1) GTX 1650 (196) GTX 1650 Max-Q (28) Quadro RTX 5000 (12) Quadro RTX 4000 (8) Quadro RTX 3000 (16) Quadro RTX 5000 Max-Q (1) Quadro T2000 (21) Quadro RTX 3000 Max-Q (3) Quadro T2000 Max-Q (2) Quadro T1000 (23) Quadro P5200 (2) Quadro P4200 (2) Quadro P3200 (10) Quadro P4000 Max-Q (1) Quadro P3000 (3) Quadro P2000 (29) Quadro P1000 (31) Quadro P620 (9) Quadro P600 (11) Quadro P500 (3) Quadro P520 (11) Quadro M5000M (1) Quadro M2200 (4) Quadro M3000M (1) Quadro M1200 (5) Quadro M2000M (5) Quadro M1000M (7) Quadro M620 (2) Quadro M520 (1) Quadro M500M (1) Quadro K620M (1) Sonstige (3287) RTX 2080 Max-Q (41) RTX 2070 Max-Q (67) MX350 (1) keine NVIDIA GPU (508) RX 5500M (2) Pro 5500M (164) Pro 5300M (60) RX 580 (4) RX 560X (21) RX Vega M GL (Onboard) (13) Pro Vega 20 (13) Pro 560X (62) Pro 560 (3) Pro Vega 16 (4) RX 550X (5) RX 550 (2) RX 560 (4) Pro 555X (47) Pro 555 (2) RX 540 (2) R9 M365X (1) 540X (13) 540 (2) RX 640 (2) Pro WX 3200 (15) R5 M255 (1) R5 M430 (4) 520 (12) 535 (7) 530X (1) 530 (23) R7 M260X (1) Pro WX 3100 (13) Pro WX 2100 (4) Sonstige (3287) FirePro M4170 (1) keine AMD GPU (1896) Pro 5500M (164) Pro 5300M (60) RX 5500M (2) Pro WX 3200 (15) GTX 1660 Ti Max-Q (32) GTX 1660 Ti (114) GTX 1650 Max-Q (28) GTX 1650 (196) MX250 (173) RTX 2080 Max-Q (41) RTX 2080 (46) RTX 2070 Max-Q (67) RTX 2070 (103) RTX 2060 (158) MX230 (52) Pro Vega 20 (13) Pro Vega 16 (4) Pro 560X (62) Pro 555X (47) RX 640 (2) RX 560X (21) RX 550X (5) 540X (13) RX Vega M GL (Onboard) (13) GTX 1050 Ti Max-Q (15) MX110 (18) 540 (2) MX130 (57) RX 550 (2) GTX 1080 Max-Q (1) GTX 1070 Max-Q (11) GTX 1060 Max-Q (7) 520 (12) Pro 555 (2) MX150 (113) RX 580 (4) RX 540 (2) Pro 560 (3) 535 (7) 530X (1) 530 (23) GTX 1050 Ti (90) GTX 1050 Max-Q (12) GTX 1050 (140) RX 560 (4) GTX 1080 (9) GTX 1070 (30) GTX 1060 (88) R5 M430 (4) 930MX (17) 920MX (1) 940MX (24) R9 M365X (1) GTX 950M (6) GTX 960M (3) 940M (9) 930M (1) 920M (1) R5 M255 (1) GTX 980M (4) GTX 970M (2) R7 M260X (1) T2000 Max-Q (2) T2000 (21) T1000 (23) RTX 5000 Max-Q (1) RTX 5000 (12) RTX 4000 (8) RTX 3000 Max-Q (3) RTX 3000 (16) P520 (11) P620 (9) P5200 (2) P4200 (2) P3200 (10) P500 (3) P600 (11) P2000 (29) P1000 (31) P4000 Max-Q (1) P3000 (3) M620 (2) M520 (1) M2200 (4) M1200 (5) M500M (1) M2000M (5) M5000M (1) M3000M (1) M1000M (7) K620M (1) M4170 (1) Pro WX 3100 (13) Pro WX 2100 (4) MX350 (1) unbekannt (3287) unter 256MB (3287) ab 1GB (2400) ab 2GB (2395) ab 3GB (1803) ab 4GB (1764) ab 6GB (844) ab 8GB (418) ab 16GB (15) unbekannt (4) bis 15W (1037) bis 20W (1069) bis 25W (1162) bis 30W (1309) bis 35W (1320) bis 40W (1338) bis 45W (1343) bis 50W (1481) bis 55W (1494) bis 60W (1518) bis 65W (1569) bis 75W (1965) bis 80W (2077) bis 100W (2106) bis 120W (2167) bis 150W (2170) über 150W (9) unbekannt (3512) USB-C 3.2 mit DisplayPort 1.4 (11) USB-C 3.1 mit DisplayPort 1.4 (403) USB-C 3.0 mit DisplayPort 1.2 (751) USB-C Ladeanschluss (1331) USB-C 3.1 (373) USB-A 3.1 (513) USB-C 3.0 (1798) USB-A 3.0 (4744) USB-A 2.0 (2009) seriell (15) Thunderbolt 3 (1841) Thunderbolt 2 (8) 2x Mini DisplayPort (137) 1x Mini DisplayPort (799) Mini DisplayPort 1.4 (256) Mini DisplayPort 1.2 (198) Mini DisplayPort (799) 1x DisplayPort (95) DisplayPort 1.4 (2) DisplayPort 1.2 (13) DisplayPort (126) 1x HDMI (4485) HDMI 2.0 (851) HDMI (4485) Mini HDMI (22) Micro HDMI (32) VGA (468) 10Gb LAN (1) Gb LAN (2952) LAN (107) Klinke (2629) SmartCard (518) ExpressCard (12) PCMCIA (2) Lenovo Ethernet Extension Gen1 (43) Lenovo Ethernet Extension Gen2 (25) ab 1x (5691) ab 2x (5598) ab 3x (5196) ab 4x (2857) ab 5x (346) ab 6x (68) ab 7x (3) ab 1x (4973) ab 2x (4627) ab 3x (2694) ab 4x (206) ab 5x (12) ab 6x (3) unbekannt (718) ab 1x (4726) ab 2x (1547) ab 3x (533) ab 4x (433) unbekannt (965) ab 1x (2819) ab 2x (1241) ab 3x (512) ab 4x (433) unbekannt (2872) ab 1x (5126) ab 2x (4756) ab 3x (3505) ab 4x (1355) ab 5x (306) ab 6x (46) ab 7x (3) unbekannt (565) ab 1x (2490) ab 2x (1565) ab 3x (684) ab 4x (519) ab 5x (31) ab 6x (9) unbekannt (3201) ab 1x (5600) ab 2x (4935) ab 3x (3435) ab 4x (1352) ab 5x (135) ab 6x (17) ab 7x (3) unbekannt (91) ab 1x (2009) ab 2x (641) ab 3x (5) unbekannt (3682) ab 1x (1841) ab 2x (1007) ab 4x (425) unbekannt (3850) WLAN 802.11ax (Wi-Fi 6) (755) WLAN 802.11ac (Wi-Fi 5) (5557) WLAN 802.11n (Wi-Fi 4) (5687) WLAN 802.11g (Wi-Fi 3) (5687) WLAN 802.11b (Wi-Fi 2) (5687) Bluetooth 4.0 (656) Bluetooth 4.1 (701) Bluetooth 4.2 (1701) Bluetooth 4 (3058) Bluetooth 5.0 (2525) Bluetooth (5674) NFC (148) LTE (366) UMTS (366) GSM (366) Mini-SIM (1) Micro-SIM (34) Nano-SIM (149) ohne Mobilfunk (5325) GPS (3) GLONASS (1) Kompass (83) 0.3 Megapixel (532) 0.5 Megapixel (11) 0.9 Megapixel (3869) 1.0 Megapixel (757) 1.3 Megapixel (108) 2.0 Megapixel (318) 5.0 Megapixel (4) unbekannt (92) Windows 10 S 64bit (102) Windows 10 S (104) Windows 10 Pro 64bit (1649) Windows 10 Pro (1652) Windows 10 IoT Enterprise (27) Windows 10 IoT (27) Windows 10 Home (2622) Windows 10 (4405) Windows 7 Professional 64bit (63) Windows 7 Professional (63) Windows 7 (63) Windows 8.1 Pro 64bit (11) Windows 8.1 64bit (2) zusätzliche Lizenz für Windows 10 Pro 64bit (20) zusätzliche Lizenz für Windows 7 Professional 64bit (29) zusätzliche Lizenz für Windows 8.1 Pro 64bit (9) Chrome OS (105) FreeDOS (158) Linux (38) macOS (599) Thin Client (1) HP ThinPro (1) Windows (4424) kein Windows (1267) kein Betriebssystem (362) Endless OS (2) Ubuntu (1) 10 Home (12) 10 Home 32bit (1) 10 Home 64bit (2609) 10 IoT Enterprise (20) 10 IoT Enterprise 64bit (7) 10 Pro (3) 10 Pro 64bit (1627) 10 Pro 64bit (National Academic License) (2) 10 S (2) 10 S 64bit (102) 7 Professional 64bit (34) 8 Pro 64bit (1) 8.1 64bit (2) 8.1 Pro 64bit (2) Catalina (599) unbekannt (665) ab 7 (4424) ab 8 (4390) ab 8.1 (4389) ab 10 (4385) unbekannt (1267) Akku fest verbaut (5565) Akku abnehmbar (132) gleichzeitig fest verbauten und abnehmbaren Akku (27) ohne abnehmbaren Akku (5559) ohne fest verbauten Akku (126) ab 2h (4012) ab 4h (3949) ab 5h (3896) ab 6h (3675) ab 7h (3403) ab 8h (3112) ab 9h (2761) ab 10h (2457) ab 11h (1685) ab 12h (1143) ab 13h (824) ab 14h (585) ab 15h (352) ab 17h (183) ab 20h (31) ab 24h (7) unbekannt (1679) ab 20Wh (5124) ab 30Wh (5118) ab 35Wh (4864) ab 40Wh (4448) ab 45Wh (3730) ab 50Wh (2788) ab 55Wh (1833) ab 60Wh (1372) ab 65Wh (1077) ab 70Wh (965) ab 75Wh (809) ab 80Wh (736) ab 85Wh (480) ab 90Wh (466) ab 95Wh (336) ab 100Wh (228) unbekannt (567) ab 2 Zellen (3900) ab 3 Zellen (3424) ab 4 Zellen (1757) ab 6 Zellen (487) ab 8 Zellen (103) ab 9 Zellen (11) unbekannt (1791) bis 1kg (119) bis 1.1kg (192) bis 1.2kg (378) bis 1.3kg (759) bis 1.4kg (1282) bis 1.5kg (1650) bis 1.6kg (1943) bis 1.7kg (2180) bis 1.8kg (2707) bis 1.9kg (3203) bis 2kg (3751) bis 2.1kg (3994) bis 2.25kg (4312) bis 2.4kg (4603) bis 2.5kg (4870) bis 3kg (5482) bis 4kg (5638) bis 5kg (5678) über 5kg (1) unbekannt (12) Tastatur (5691) Touchpad (5691) Eingabestift (155) Maus (3) Rubber-Dome (5623) mechanische Schalter (39) mechanisch-optische Schalter (18) Schweiz (1) Deutschland (5486) Spanien (1) Europäische Union (US/int. Englisch mit €-Zeichen) (4) Frankreich (1) Italien (2) int. Englisch (nordic) (1) Norwegen (1) Polen (US/int. Englisch mit €-Zeichen) (28) Großbritannien und Nordirland (162) US/int. Englisch (4) RGB beleuchtet (574) blau beleuchtet (34) grün beleuchtet (82) rot beleuchtet (135) weiß beleuchtet (175) beleuchtet (3961) Nummernblock (2765) mechanische Schalter (39) Rubber-Dome (5623) spritzwassergeschützt (630) Pointing Stick (548) Anti-Ghosting/N-Key-Rollover (245) Funktionstasten für vereinfachte Bedienung (3) ausziehbar (8) Acer ProDock (2) Dell E-Port (1) Lenovo Pro Dock (24) Lenovo Ultra Dock (136) Lenovo OneLink (15) Microsoft SurfaceConnect (98) Cardreader (4061) Webcam (5665) Fingerprint-Reader (2450) Lichtsensor (507) Subwoofer (9) Beschleunigungssensor (330) Dockinganschluss (606) Eye-Tracking (7) Pop-Out-Webcam (4) Android-Apps-Unterstützung (3) Apple Touch Bar (465) Corning Gorilla Glass (81) GPS (3) Aluminium-Unibody (993) Magnesium-Gehäuse (15) Intel Design Collaboration (9) passiv (lüfterlos) (145) Intel RealSense (Windows Hello) (1) Alcantara-Handballenauflage (67) vPro (190) MIL-STD-810G zertifiziert (569) Slim Bezel (619) kompatibel mit NVMe-SSDs (3) eGPU (proprietär) (11) Multiplikator frei wählbar (14) EDU-Version (2) inkl. Win 7 Pro (29) inkl. Win 8.1 Pro (9) inkl. Win 10 Pro (20) Tastatur abnehmbar (2) Thin Client (28) Zweitdisplay (21) ECC-Unterstützung (15) ab 1 Jahr (5496) ab 2 Jahre (3181) ab 3 Jahre (648) unbekannt (195) schwarz (1580) weiß (64) grau (1219) rosa (19) rot (44) blau (204) braun (13) grün (17) silber (1153) gold (56) Abyss Blue (18) Abyss Grey (4) Alpine White (10) Aluminium (4) Anodized Matte Black (9) Anthrazit (9) Aqua Green (1) Ash Silver (24) Asteroid Silver (50) Black Paint (12) Black Weave (8) Brushed Black (2) Burgundy (7) Burgundy Red (2) Carbon Grey (14) Celestial Blue (14) Ceramic White (16) Chocolate Black (19) Cobalt Blue (17) Copper (2) Coral Crush (3) Dark Ash (42) Dark Ash Silver (30) Dark Blue (1) Dark Grey (6) Dark Orchid (2) Deep Dive Blue (18) Deep Space Black (4) Diamond Black (4) Diamond White (1) Dreamy White (3) Eclipse Black (8) Firmament Green (4) Fog Blue (3) Frost (4) Gaia Green (3) Galaxy Blue (6) Glacier Blue (2) Granite Black (18) Graphite Black (2) Graphite Gold (3) Gun Grey (2) Gun Metal (13) Gun Metal Grey (8) Icicle Gold (8) Icicle Silver (14) Indie Black (5) Iron Gray (11) Iron Grey (122) Jack Black (3) Jet Black (110) Light Grey (8) Light Silver (3) Liquid Blue (2) Lunar Light (6) Luxury Gold (2) Matte Black (19) Mercury White (3) Mica (7) Midnight Blue (2) Mineral Grey (38) Mineral Silver (56) Moss Green (9) Natural Silver (145) Nightfall Black (19) Obsidian Stone (1) Onyx Black (41) Onyx Blue (19) PPS (18) Pale Gold (5) Peacock Blue (2) Pearl White (7) Petal Pink (1) Platinum (65) Platinum Gray (8) Platinum Grey (127) Platinum Silver (45) Poseidon Blue (15) Punk Pink (2) Pure White (1) Quartz Grey (28) Reaper Black (3) Red Matter (14) Resolute Red (3) Rose Gold (6) Rose Pink (1) Rosegold (2) Royal Blue (55) Sakura Pink (2) Sand Pink (1) Sandstone (8) Sapphire Blue (1) Shadow Black (167) Silk Gold (1) Silver Blue (1) Silver Blue Metal (11) Silver Blue Yellow (7) Silver Gradient (6) Silver Grey Blue (3) Slab Grey (4) Slate Gray (8) Slate Grey (43) Smokey Brown (2) Smoky Grey (2) Snow White (2) Snowflake White (1) Space Gray (282) Space Grey (15) Spangle Silver (1) Sparkly Silver (11) Star Black (11) Star Grey (78) Star Grey-Red (7) Stealth Black (20) Steel Gray (14) Steel Grey (3) Titan Grey (16) Transparent Silver (76) Turbo Silver (13) Turquoise Grey (9) Twinkle Black (1) Urban Grey (5) Utopia Blue (20) Velvet Burgundy (1) Warm Grey (1) White Limited Edition (1) Woven Gun Metal (2) rosegold (1) unbekannt (3340) ab 2015 (5691) ab 2016 (5647) ab 2017 (5524) ab 2018 (4999) ab 2019 (3920) ab 2020 (448) 5691 Produkte
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ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
Vollsperrung wegen Asphalteinbau - Stadt Nidderau Sie befinden sich hier: Start1 / News-Archiv2 / Pressemitteilungen3 / Vollsperrung wegen Asphalteinbau Die Bahnhofstraße im Bereich Feuerwehr bis Kreuzung Wingertstraße wird wegen Asphaltarbeiten im Zeitraum vom 11.05. bis voraussichtlich 20.05.2020 voll gesperrt. In einem ersten Bauabschnitt erfolgt ab dem 11.05.2020 an mehreren Tagen der Asphalteinbau, zwischen den Kreuzungen Am Lindenbaum und Wingertstraße, in Höhe Hausnr. 55-77 und Hausnr. 82-102. Im zweiten Bauabschnitt ab dem 18.05.2020 wird die Bahnhofstraße in Höhe Hausnr. 46-48, ab der Kreuzung Stifterstraße bis Höhe Feuerwehr, asphaltiert. Die Zufahrt zur Stifterstraße erfolgt im ersten Bauabschnitt ab 11.05. nur über die Straßeneinmündung in Höhe Feuerwehr. Im weiteren Bauabschnitt ab dem 20.05. erfolgt die Zufahrt zur Stifterstraße nur über den Kreuzungsbereich Am Lindenbaum. Die Grundstücke im Baustellenbereich sind während der Asphaltarbeiten mit Kfz nicht erreichbar. Es wird darauf hingewiesen, dass nach Asphaltdeckeneinbau eine Befahrung erst nach 24 Stunden auf der heiß aufgebrachten Asphaltschicht erfolgen kann. Da diese Straßenbereiche für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt sind, kann auch die Anfahrt der Müllfahrzeuge zu den Grundstücken nicht erfolgen. Mülltonnen sind bitte auf dem Deckel gut sichtbar mit der Hausnummer zu kennzeichnen und an den jeweiligen Baustellenendpunkten abzustellen. Die Baufirma kann beim Transport der Mülltonnen helfen. An der Baustelle sowie in der Stifterstraße bestehen keine Wendemöglichkeiten. Verlängerung der Foto-Ausstellung “Natur Pur” im Rathaus Nidderau... Amtliche Bekanntmachung zur Bürgermeisterwahl
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q-de-824
ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
Schuleingangsuntersuchungen 2010/2011 haben begonnen Der Jugendärztliche Dienst des Gesundheitsamtes Ammerland hat mit den Schuleingangsuntersuchungen begonnen. Diese betreffen alle Kinder, die im Schuljahr 2011/2012 schulpflichtig werden, also zwischen dem 1.08.2004 und dem 31.08.2005 geboren sind. „Die Untersuchungen durch das Gesundheitsamt sind für alle Kinder verpflichtend. Nur so können Entwicklungsschwierigkeiten und Gesundheitsstörungen von Kindern festgestellt und die Eltern über Fördermaßnahmen bzw. Ausgleichmöglichkeiten beraten werden“, so Dr. Elmar Vogelsang, Leiter des Gesundheitsamtes im Landkreis Ammerland. „Die Entscheidung über die Einschulung, Zurückstellung und Beschulungsform obliegt jedoch der Schulbehörde.“ Da aufgrund der guten Erfahrungen aus den vergangenen Jahren die schulärztlichen Untersuchungen bereits im Herbst beginnen und im folgenden Frühjahr deutlich vor der Einschulung abschließen sollen, bleibt dem Kind noch Zeit, mögliche Schwächen bis zum Schulbeginn auszugleichen. Darüber hinaus können die Eltern in dieser Zeit für notwendige Hilfen, wie Brille oder Krankengymnastik, sorgen.
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ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
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ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
Coronaverordnung vom 04.05.20 - Das ist neu: Gemeinde Weingarten (Baden) Coronaverordnung vom 04.05.20 - Das ist neu Aus dem Bericht der Landesregierung Baden-Württemberg: · Friseurbetriebe · Fußpflegestudios · Zahnärzte dürfen wieder uneingeschränkt praktizieren 8. Weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben · Gaststätten, Cafés, Eisdielen, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen und ähnliche Einrichtungen. Der Außer-Haus-Verkauf von Gaststätten, Cafés und Eisdielen bleibt gestattet. · Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen · Messen, Kinos (ausgenommen Autokinos, die weiterhin geöffnet bleiben dürfen), Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen · der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, · Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen · Kosmetik- und Nagelstudios 9. Diese Beschränkungen gelten weiterhin: · Das Abstandsgebot und die Kontaktbeschränkungen bleiben aufrechterhalten, einschließlich des Verzichts auf private Reisen und Verwandtenbesuche. · Ebenfalls weiterhin untersagt sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sofern keine Ausnahmen zugelassen sind. Ausnahmen gelten unter anderem für Bildungseinrichtungen in Bezug auf die berufliche Bildung und den Bereich des Spitzensports. · Besuchsverbote in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen bleiben bestehen mit den bisher schon möglichen Ausnahmen
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q-de-824
ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
Zertifikat - WKN VZ9D10, ISIN DE000VZ9D109 - Kurs - ARIVA.DE DAX 12.629 StartseiteZertifikate/OSexotische Optionsscheine10X Short Faktor-Zertifikat auf DAX 10X Short Faktor-Zertifikat auf DAX Geld Brief Änderung Brief 0,033 € 0,043 € -4,44% 17:48 Uhr Frankfurt Zertifikate | Mehr Kurse » WKN: VZ9D10 ISIN: DE000VZ9D109 Symbol: Typ: Zertifikat Übersicht Kurse Chart Kaufen + Depot Push Intraday 5 Tage 3 Monate 1 Jahr Gesamt Stammdaten und Kennzahlen Produkttyp Faktor Zertifikate Letzter Handelstag Open end Basiswert Kurs Änderung DAX 12.628,95 +0,21% Stammdaten Details EUSIPA Code 2300 Autom. Ausübung ja Partizipationsfaktor 1000 % Physische Lieferung nein Kündigungsmöglichkeit ja Ausgabetag 27.02.2015 Ausgabepreis 36,30 € Erster Handelstag 02.03.2015 Letzter Handelstag Open end Handelsmindestgröße 1 Quanto nein Länderklassifikation des Emittenten Deutschland Kennzahlen Details Spread rel. 30,30 % Berechnungsgrundlage Berechnungszeitpunkt 29.05.17 17:51:45 Kurszeitpunkt 29.05.17 17:48:02 Kurs Geld 0,03 € Kurs Brief 0,04 € Realtime-Kursdaten Push 0,035 Geld / Brief (in Euro) Änderung Geld 0,033 / 0,043 -5,71% ( 3.000.000 Stk / 3.000.000 Stk ) Zeit: 17:48:02 Emittent des Zertifikats (WKN: VZ9D10) Emittent Vontobel Financial Products GmbH Wertpapier Dieses Wertpapier beim Emittenten Über dieses Wertpapier (WKN: VZ9D10) Der Anleger setzt dabei mit diesem Hebelprodukt ausgehend vom einem Totalverlust (KO-Ereignis) möglich. Weitere Zertifikate DE4LEV Deutsche Bank 121,00 € 31.12.99 DE9SHT Deutsche Bank 4,20 € 31.12.99 DE9SRT Deutsche Bank 0,25 € 31.12.99 DX6DAX Deutsche Bank 38,79 € 31.12.99 DX6SRT Deutsche Bank 0,009 € 31.12.99 Partner Zum Seitenanfang Fehler melden
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ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
Handball-Zeitung » mB Jugend TV Gelnhausens B-Jugend gewinnt Turnier in Hochdorf Am vergangenen Wochenende gewann die B-Jugend des TV Gelnhausen das stark besetzte Turnier des TV Hochdorf. Der TVG-Tross trat schon früh die Reise ins benachbarte Rheinland-Pfalz nach Hochdorf an. Am Turnier nahmen fünf B-Jugend Mannschaften teil, die im Turniermodus „Jeder gegen Jeden“ in jeweils 25 Spielminuten die Kräfte maßen, wobei hier, wie in Rheinland-Pfalz üblich, auch geharzt wurde. Im ersten Spiel traf man auf die Mannschaft des SV 64 Zweibrücken. Mit einem passiven Deckungsverhalten machte man es dem Gegner leicht, zu Toren zu kommen. Auch im Angriff agierten die Gelnhäuser Jungs zu pomadig, so dass es am Ende eine verdiente 8:12 Niederlage gab. Die Trainer Peter Jambor und Matthias Schrimpf analysierten das Spiel danach mit ihren Spielern und gaben der Mannschaft für das restliche Turnier die richtigen Impulse mit auf den Weg. Im zweiten Spiel traf man auf die Mannschaft der TSG Friesenheim. Mit Tempospiel im Angriff und aggressiveren Deckungsverhalten konnten die Gelnhäuser Jungs den körperlich überlegenen Gegner auf Distanz halten und setzte sich verdientermaßen mit 16:13 durch. Im dritten Spiel war der Gegner die SG Leutershausen / Heddesheim, die mit 18:12 klar bezwungen wurde. Im letzten Spiel traf man auf die Gastgeber des TV Hochdorf, die sich für dieses noch einmal eine Menge vorgenommen hatten. In diesem Spiel zahlte es sich allerdings aus, dass das Trainergespann durch häufige Wechsel die Belastung des Jungs verteilt hatte, so dass die TVG-Youngster am Ende eines langen Turniertages noch einige Körner mehr als der Gegner übrig hatten. Die Begegnung wurde von Beginn an dominiert und wurde letztendlich klar mit 14:10 gewonnen. Mit drei Siegen und einer Niederlage hatte man sich zudem noch den Turniersieg gesichert. Damit hätte wohl niemand nach dem ersten Spiel gerechnet. Rubrik: Männer mB Jugend Turniere HSG Dreieich: Herren-Turnier an 07.01. und mB-Jugend-Turnier am 14.01.2018 Herren-Turnier am 7.Januar Mit HSG Langen, HSG Neuenhain/ Altenhain, TGS Seligenstadt, BSC Urberach und der gastgebenden HSG Dreieich. Gespielt wird in der Hans-Meudt-Halle ab 10 Uhr mit verkürzten Spielzeiten von 2×20 Minuten. Spielplan: http://www.hsg-dreieich.de/wp-content/uploads/2017/12/Turnier-07.01.18-Herren.pdf mB-Jugend-Turnier am 14.Januar Mit HSG VfR/ Eintracht Wiesbaden, TSG Münster, JSG Schwarzbach und der gastgebenden HSG Dreieich. Spielplan: http://www.hsg-dreieich.de/wp-content/uploads/2018/01/Neujahrsturnier-der-HSG-Dreieich-mB-Jugend.pdf Kurz vor Weihnachten durften sich die beiden Talente der HSG Hanau Jonas Schneider (16 Jahre) und Samuel Durrani (15 Jahre) beim DHB-Länderpokal 2017 mJ2001 in Berlin mit den Besten der Besten aus ganz Deutschland messen. Jonas Schneider (rechts) und Samuel Durrani – Foto:Pressedienst Am Ende unterklagen die beiden B-Jugendspieler mit dem Team des hessischen Handballverbandes im Finale gegen die Auswahl aus Berlin knapp mit 25:30. Dennoch war es für den HHV und die beiden HSG-Talente ein sehr erfolgreiches Turnier. So schloss das HHV-Team die Vorrunde mit 6.2 Punkten ab (HHV – HV Württemberg 28:22, HHV – HV Saar 34:12, HHV – HV Schleswig-Holstein 26:17, HHV – HV Niederrhein 18:25), besiegte im Viertelfinale den HV Mittelrhein mit 29:21 und setzte sich im Halbfinale gegen den HV Sachsen ungefährdet mit 31:24 durch. Laut HHV-Coach Oliver Lücke zeigte die hessische Vertretung in allen Spielen eine sehr konzentrierte Leistung und überzeugte als Team. Nach der Rückkehr haben die beiden Jungs Einblick in ihr Handballleben gewährt. HSG Wallau/Massenheim – TV Hüttenberg 29:25 B-Jugend der HSG Wallau/Massenheim beendet Jahr mit Sieg Das letzte Punktspiel des Jahres konnte die B-Jugend der HSG Wallau / Massenheim in der Oberliga Hessen mit einem Sieg beenden. Gegen den Bundesliganachwuchs aus Hüttenberg wollte die Mannschaft von Alex Krestan unbedingt gewinnen, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld weiter zu festigen. Dementsprechend motiviert legten die Wallauer auch los. Bereits nach 4 Minuten führte das Ländchesteam mit 3:0. Doch Hüttenberg zeigte sich keineswegs beeindruckt und konnte in der 7. Minute zum 3:3 ausgleichen. Danach entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich zunächst keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Beim Stand von 8:8 nahm Wallau eine Auszeit. Danach spielte die HSG entschlossener, die Abwehr stand nun wesentlich besser und die Angriffe wurden erfolgreicher abgeschlossen. Zur Pause führte Wallau mit 15:10 Toren. HSG VFR/Eintracht Wiesbaden – TV Gelnhausen 14:33 Mit einem 33:14 Sieg bei der HSG Wiesbaden konnte die B-Jugend des TVG endlich wieder ein Spiel gewinnen. Die jungen TVGler gingen ruhig ins Spiel und konnte gleich über gute und konsequente Aktionen ins Spiel finden. Gestützt auf eine solide Abwehrleistung und gute Torhüterparaden konnte schon bis zur Halbzeit eine 19:8 Führung herausgeworfen werden. TSV Auringen – mB1 JSG Schwarzbach 27:27 Im letzten Spiel 2017 holten wir ein Remis das sich für uns wie eine Niederlage anfühlt. Kurz vor Schluss sind wir mit 25:27 in Führung, vergeben zwei 100%tige aus dem Positionsangriff, einen Gegenstoß und einen Strafwurf. Da ist es dann auch fast schon egal, dass uns vom Kampfgericht auch noch sieben Sekunden gestohlen werden. Wenn man seine freien Chancen nicht verwertet und selten konstant gut spielt muss man sich mit der Tatsache abfinden im Mittelmaß der Tabelle herum zu dümpeln. TuS Nordenstadt – JSG Schwarzbach 30:34 Das letzte Spiel der Hinrunde war unser erstes mit den neuen Trikots. Mit breiter Brust wollten wir auflaufen, uns an ein paar Tugenden wie dynamische Tempowechsel, sicheres Paßspiel und starke Torabschlüsse halten. Leider hat der Trainer schon im zweiten Angriff seiner Mannschaft gesehen, daß heute wieder Schlaftabletten gefrühstückt wurden. Uns fehlten mit Jannik Göttert, Dennis und Philipp gleich drei Spieler, das darf aber keine Entschuldigung sein. Bis zur ersten Auszeit beim 6:2 in der 09:45h Spielminute war viel schwere Kost auch für die Mitgereisten Eltern zu verdauen. Allein zu sieben Gegenstößen haben wir die Gegner bis dahin kommen lassen. Kein Umschaltspiel, zugucken und geschenen lassen war das Motto bis dahin. Rubrik: (Weiterlesen) mB Jugend Oberliga RPS HG Saarlouis – SF Budenheim 22:23 Erst verträumt, dann hellwach – B1-Jugend der Sportfreunde Budenheim gewinnt bei der HG Saarlouis SF Budenheim II – SG Bretzenheim II 42-30 Nach vier Minuten Ernst gemacht – B2-Jugend hat keine Mühe mit SG Bretzenheim II Patrick Zimmer (#24) zeigte eine herausragende Leistung und erzielte 13 Treffer. Foto: Sportfreunde Budenheim / Caroline Stenzhorn TV Hüttenberg – TV Gelnhausen 23:22 Der B-Jugend des TVG gelingt es aktuell nicht zu punkten. Das Auswärtspiel beim TV Hüttenberg wurde mit 22:23 verloren. Mit guten Vorsätzen und einer guten Trainingswoche wollte die B-Jugend des TVG beim TV Hüttenberg wieder doppelt punkten. Das Spiel begann ordentlich aus TVG-Sicht. Es fehlte zwar die Souveränität aus den ersten Spielen, eine Führung konnte aber herausgeworfen werden. Dann der Schock in der 8. Spielminute. Der TVG-Torhüter wollte einen Gegenstoß unterbinden, stürzte aus dem Tor und prallte mit Moritz und einem weiteren Hüttenberger Spieler zusammen. Mehrere Minuten war das Spiel zwecks Behandlung unterbrochen. Während Simon zunächst im Tor weitermachen konnte, war für Moritz das Spiel beendet, er musste ins Krankenhaus. Das wirkte sich auf das Spiel des TVG aus, es wurde fahrig agiert, Torchancen wurden liegen gelassen oder man scheiterte immer wieder am guten Hüttenberger Torwart. Zur Halbzeit stand es 14:10 für Hüttenberg. Rubrik: (Weiterlesen) mA Jugend mB Jugend B2 verliert gegen Tabellenführer Die B2 des TV Gelnhausen verlor am vergangenen Wochenende ihr Heimspiel gegen den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter der Bezirksoberliga, die HSG Dreieich mit 25:35 (16:20). In den ersten zehn Minuten der Partie waren die Gelnhäuser Jungs dem Gegner ebenbürtig. Danach konnten sich die Gäste mit einem fünf Tore Lauf absetzen. In der zweiten Halbzeit sorgten einige unglückliche Abschlüsse dafür, dass das Spiel am Ende klar verloren ging. Dennoch steckten die Jungs von Trainer Jonas Schrimpf nie auf und versuchten, dem Tabellenführer alles abzuverlangen. Für den TVG spielten: Maximilian Dietrich, Lukas Deiseroth, Nils Altscher, Janne Sust (5), Max Meckl, Jonas Schlereth (1), Emil Zündel (1), Ole Sust (1), Tom Wörner, Philipp Richter (2), Tommy Antonowicz (2), Paul Zündel, Michel Maiwald (3) und Malte Rehor (10). Endlich wieder ein Sieg – mA-Jugend des TVG siegt zuhause gegen TSG Friesenheim JSG Schwarzbach nach Siegen gegen den Tabellenletzten 26:27 sowie gegen den bis dato Verlustpunkt freien Tabellenführer 30:23 wieder in der Spur. Die mB JSG Schwarzbach berichtet: Am Samstag den 28.10. traten die B Jugendlichen beim SV Seulberg an. Nach einem passablem Beginn holten wir uns mehr und mehr Sicherheit über unsere Spielzüge und konnten auch schon Mitte der ersten Hälfte anfangen durch zu wechseln. Mit 12:18 gingen wir in die Halbzeitpause und hatten uns vorgenommen im zweiten Durchgang noch ein Schippchen draufzulegen. Das wurde leider zu einem Satz mit X…. . 0:3 Tore nach wieder Anpfiff und auf einmal kam das Zitterhändchen. Unkonzentrierte Abschlüsse, viele technische Fehler und ein Schiedsrichter der auf beiden Seiten gleich…. . TG Schierstein – mB2 JSG Schwarzbach 28:20 Die mB2 JSG Schwarzbach berichtet: Zur ungewohnten Spielzeit um 20:00h fuhren wir mit Verstärkung aus unseren C1 und C2 Jugenden in den Schelmengraben. Wie immer stellt sich die Mannschaft selbst ein, Feldspieler agieren im Tor und unsere Torhüter gehen auf Torejagd. Auch wenn das Ergebnis deutlicher ist wie es sich auf dem Feld dargestellt hatte können wir gut damit leben. Konnten wir doch mit Mael Bücker (hundertprozentige Trefferquote aus dem Rückraum) und Jesper Pulvermüller (super Auge für das Spiel, egal ob über Außen oder von der Rückraum Mitte; der macht einfach Spaß) zwei starke C Jugendliche bestaunen sowie einen starken Philipp Weiner sehen. Letzterer hat zwar viel im Abschluss liegen lassen, die Art und Weisen, wie er sich mit sowie ohne Ball in die Abschluss Situationen gebracht hat waren sehenswert und lassen auch im Hinblick auf die B1 hoffen. Auch David Gorenflo nutzte seine Chance und konnte sich positiv zeigen. Rubrik: mB Jugend Oberliga RPS Budenheim mit Vorteilen in Halbzeit zwei SF Budenheim – JH Mülh/Urmitz 30:26 Lucas Weil (mit Ball) harmonierte gut mit Kreisläufer Till Ruhe (Nr. 48). Archivfoto: SFB/ Sabine Ließmann Im Heimspiel gegen die JH Mülheim/Urmitz mussten unsere B1-Jungs lange Zeit einem Rückstand hinterherrennen. Erst in den letzten zehn Minuten wendete sich das Blatt, sodass die Sportfreunde beim 30:26 (13:14) schließlich den zweiten Saisonsieg im dritten Spiel unter Dach und Fach bringen konnten. Jonathan Bergner berichtet. Wie vom Trainergespann Fabian Vollmar und Kai Schiebeler vorausgesagt, war dies ein Spiel auf Augenhöhe, welches erst in der Schlussphase entschieden wurde. Im Kopf an Kopf zuvor hatten die Gäste aus dem Rheinland meist mit ein paar Toren die Nase vorne. Während ein Großteil der Sportfreunde am Mülheimer Torwart verzweifelte, übernahm Rückraumspieler Fynn Ackermann in der ersten Halbzeit Verantwortung und war mehrfach im Eins-gegen-Eins-Spiel erfolgreich. Auch Mittelmann Lucas Weil setzte in der ersten Halbzeit ein paar schöne Akzente und legte den Ball mehrfach gekonnt an Kreisläufer Till Ruhe ab, der sich die Chancen nicht nehmen ließ. Auch Mülheim fiel die Stärke Fynn Ackermanns auf, sodass er früh manngedeckt wurde. Dies jedoch eröffnete den übrigen Budenheimern größere Freiräume, die sie nutzten, um Tore zu machen. So kam es zum knappen Halbzeitstand von 13:14. Last-Minute-Zwei-Kisten-Wurf In der zweiten Halbzeit blühte Lucas Weil erst richtig auf: Er zog stark in die Mülheimer Lücken und hebelte deren Abwehr im Zusammenspiel mit Fynn Ackermann und Till Ruhe immer wieder aus, was zu vielen Toren führte. Trotzdem konnten die Gäste bis in die Schlussphase ihren knappen Vorsprung behaupten. In der 42. Minute jedoch gelang Budenheim erstmals eine Zwei-Tore-Führung. In dieser Phase hielt der starke Mülheimer Keeper seine Mannschaft mit mehreren Paraden im Spiel. Kurz vor Ende gelang es den Mülheimern dank einer offenen Manndeckung, noch einmal auf zwei Tore zu verkürzen. Doch wir behielten die Nerven, und Paul Werdich sorgte 15 Sekunden vor dem Abpfiff mit dem 29:26 für die Entscheidung. Doch damit nicht genug: Lucas Weil stahl sich erneut den Ball und verwandelte den Ball aus vollem Lauf mit der Schlusssirene zum 30:26-Endstand für die Sportfreunde Budenheim. Die Mannschaft freute sich besonders darüber, da es das 30. Tor insgesamt für die Sportfreunde und Lucas‘ zehntes in diesem Spiel war – bedeutet: zwei Kisten Wasser für das Team! TV Gelnhausen – TSG Münster 25:28 Bittere Niederlage der B1 des TVG Am Samstag empfing die B1 des TVG die TSG Münster. Man erwartete im Vorfeld ein schweres Spiel, da auch Münster etliche Auswahlspieler in der Hessenauswahl stellt. Die Vorbereitung auf das Spiel begann aber mit mehreren Hiobsbotschaften, am Freitag im Abschlusstraining verletzten sich Fynn Hilb und Tom Möller so schwer, dass sie länger ausfallen werden. Die Mannschaft war noch am Freitag sichtlich geschockt. Entsprechend gestaltete sich der Start ins Spiel, während die TVG-Jungs wie paralysiert waren, legte Münster los wie die Feuerwehr. Beim TVG klappte wenig, bei Münster fast alles. Schnell geriet man in Rückstand, der lediglich durch den TVG-Goalie Loris Tittel in Grenzen gehalten wurde. Zu wenig wurde sich in Angriff und Abwehr bewegt, zu viel wurde sich in Einzelaktionen verzettelt, die gut durch Münster verteidigt werden konnten. Zu allem Überfluss scheiterte man noch zweimal von der Siebenmeterlinie. So ging man mit einem 9:14 Rückstand in die Pause. TuS Holzheim – JSG Schwarzbach 19:24 Männliche B1 und 2-Jugend: Sieg für die Zweite in Holzheim, Niederlage für die Erste in Wehrheim/Obernhain Mit Unterstützung von Mael Bücker und Felix Wirbelauer aus der C-Jugend kamen ein paar Sieger-Gene aus der heimischen Schwarzbachhalle in die Holzheimer Kabine. Und die Spieler haben gut losgelegt. Til im Feld war wieder klasse, in der Deckung überragend. Kein verlorenes Eins-gegen-Eins-Duell, starkes Blockverhalten. Hut ab vor dem Torwart. Der Rest der Truppe agierte ähnlich gut. Das 2:1 und das 3:2 waren die einzigen Holzheimer Führungen, das 9:9 das letzte Unentschieden. Mit einer knappen Führung gingen die Gäste in die Halbzeitpause. HSG Wallau/Massenheim – TV Gelnhausen 26:34 Ein erfolgreicher Start der E-Jugend in die Saison 2017/2018 B-Jugend der HSG Wallau/Massenheim verliert gegen den TV Gelnhausen Am Ende des Meisterschaftspiels HSG Wallau / Massenheim gegen TV Gelnhausen konnte man in den Gesichtern der Gastgeber erkennen, wie enttäuscht sie über ihre eigene Leistung waren. Im Vorfeld dieses Spiels konnte nicht unbedingt ein Sieg gegen den Mitfavoriten um die Meisterschaft erwartet werden, aber so wollte man dieses Spiel nicht verlieren. Am Anfang ging es für die HSG eigentlich gut los. In einem guten Jugendhandballspiel konnte die Mannschaft von Trainer Alex Krestan bis zum 7:7 sehr ordentlich mithalten. Doch urplötzlich schlichen sich Fehler ein. Ungenaue Abspiele luden Gelnhausen geradezu zu Tempogegenstößen ein, die vom Gast gnadenlos ausgenutzt wurden (10 an der Zahl). Wallau versuchte immer wieder über den Kreis zum Torerfolg zu kommen, scheiterte aber oft an der gut organisierten Abwehr der Gäste und lag zur Pause dementsprechend mit 12:20 Toren im Rückstand. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gastgeber alles, um den Rückstand zu verkürzen. Sie erspielten sich sich einige sehr gute Torchancen, scheiterten aber immer wieder an dem an diesem Tag gut aufgelegten Gelnhausener Torwart. Am Ende ging der Gast verdient mit 26:34 vom Feld. Alex Krestan nach dem Spiel: „Die Niederlage ist kein Beinbruch. Meine junge Mannschaft wird aus den heutigen Fehlern lernen und versuchen, es beim nächsten Mal besser zu machen.“ Guter Auswärtsauftritt der B1 des TVG Am Samstag stand mit dem Spiel bei der HSG Wallau/Massenheim der erste Auswärtsauftritt der B1 des TVG an. Ein Gegner der bereits aus der Qualifikation zur Oberliga bekannt war und dort schon guten Handball zeigte. Das Team um Trainer Peter Jambor startete mit guter Abwehrarbeit in das Spiel, so wurden sofort schnelle Tore über die erste und zweite Welle erzielt. Nachlässigkeiten wurden aber auch schnell von der HSG Wallau/Massenheim bestraft, so dass sich die jungen TVGler zunächst nicht absetzen konnten. Der Wendepunkt kam in der 10. Minute beim Stand vom 7:7. Die Abwehrarbeit stabilisierte sich weiter, leichte Tore der HSG wurden nicht zugelassen, die sich ergebenden Torchancen wurden konsequent genutzt. Bis zum Halbzeitpfiff konnte ein 20:12 für den TVG herausgeworfen werden. TV Hüttenberg – HSG Wallau/Massenheim 21:26 Team der HSG Wallau Massenheim startet mit Auswärtssieg in die Oberliga-Saison Nach einer langen Vorbereitungsphase mit vielen Testspielen ging für die B-Jugend der HSG Wallau / Massenheim am Wochenende endlich die Saison los. Die Mannschaft von Trainer Alex Krestan musste dafür zum Bundesliganachwuchs nach Hüttenberg reisen. Am Anfang merkte man beiden Teams noch eine gewisse Nervosität an, die Wallau aber sehr bald ablegte. In der Abwehr stabil stehend und durch schnelles Umschalt- und Kombinationsspiel konnte man sich rasch einen beruhigenden Vorsprung verschaffen, der zur Halbzeit 11:7 betrug. TV Gelnhausen – HSG VFR/Eintracht Wiesbaden 34:20 Erfolgreiches Auftaktspiel der B-Jugend Die Saison für die B-Jugend des TVG begann, wie die Qualifikation zur Oberliga geendet hatte, mit einem Spiel gegen die HSG/VfR Eintracht Wiesbaden. Nach Wochen der Vorbereitung, einer Vielzahl von Trainingseinheiten und etlichen Testspielen war es für die Jungs um die Trainer Peter Jambor und Jonas Schrimpf endlich soweit, die neue Saison begann. Die TVG-Jungs starteten gut ins Spiel und hatten bis zur 4. Minute bereits eine 4:1 Führung herausgeworfen. Danach aber ein Bruch im Spiel, der von der HSG sofort ausgenutzt wurde. In der Abwehr wurde sich nicht ausreichend bewegt, die Zweikämpfe wurden verloren und im Angriff zu ungenau agiert. Fehlpässe und Fehlwürfe wechselten sich ab. In der 12. Minuten führte die HSG mit 2 Toren. Aber das TVG-Team kämpfte sich wieder aus seinem Tief heraus. Die Abwehr stand besser und ermöglichte so etliche Tore über die erste und zweite Welle, zur Halbzeit stand ein 16:11 für den TVG auf der Anzeigentafel. mJSG Schwarzbach I – TSV Auringen I 33:34 Nach weiterlesen auch noch das Spiel der A.K. Mannschaften Die mB.- Jugend der JSG Schwarzbach hat den Saisonstart verkackt, sich selbst weit unter ihren Möglichkeiten verkauft und sportlich fair und völlig verdient gegen Auringen mit 33:34 verloren. Die Mannschaft ist im Angriff ganz gut gestartet, hat zuviel Kraft in den 1gg1 Situationen gelassen. Warum auch immer wollte sich keiner meiner Spieler ohne Ball bewegen. Standball war angesagt. Da wir aber auch eine völlig indiskutable Möchtegern 3:2:1 Deckung gespielt haben konnten wir uns nie auf mehr als vier Tore absetzen. Irgendwann war dann die Luft raus im Angriff und wir kassierten das Unentschieden um dann mit 2 Toren minus in die 15:17 Halbzeitpause zu gehen. Die mB der JSG Schwarzbach beendet die Vorbereitung mit dem zweiten Trainingslager Nachdem sie noch am Donnerstag als Demo Mannschaft für den HVR fungierte, der praktische Lehrproben für eine C- Lizenz Ausbildung abnahm, konnten sie mal ein paar andere Eindrücke vom Handballsport bekommen. Am Freitag kam dann der TuS Holzheim mit voller Kapelle und 14 Mann zu drei mal 30 Minuten zum Auftakt unseres Trainingslagers in die Konrad Adenauer Halle. Da beim Kicken im Aufwärmprogramm Thiemo’s Fuß gegen Dennis’s Hand gewonnen hat durfte sich Til über 270 Minuten Spielpraxis sowie sechs Trainingseinheiten als einziger Torhüter freuen, gleich mal vorweg genommen er hat seine Sache super gemacht. Ist im Training bis an seine schwindeligen Grenzen gegangen und hat in den Spielen eindrucksvolle Leistungen gezeigt. Rubrik: Beachhandball mA Jugend mB Jugend TBV Lemgo’s A-Jugend kämpft um Meisterschaft im Beachhandball Eine willkommende Abwechslung steht für die A-Jugend von Handball Lemgo am Wochenende auf dem Trainingsplan. Das Team von Christian Plesser nimmt an der Deutschen Jugendmeisterschaft im Beachhandball in Nürnberg teil. „Wir wollen auch im Sand Gas geben“, so Trainer Christian Plesser. Die Deutschen Beachmeisterschaften für Jugendteams finden auf dem Beachgelände des ESV Nürnberg statt. Im Kader bei Lemgo stehen auch die beiden Beachhandball-Nationalspieler Hark Hansen und Fynn Hangstein. „Wir freuen uns auf das Turnier und die Abwechslung im Trainingsalltag“, so Lemgo Trainer vor der Abreise nach Bayern. Die Spiele werden im Live-Stream auf Sportdeutschland.TV übertragen. Das Programm und der Spielplan sind online unter diesem Link verfügbar. Während die A-Jugendlichen im Sand um Punkte kämpfen, tritt die B-Jugend von Trainer Claus Sauerländer bei der Emsdettener Wanne an. „Wir wollen das sehr gut besetzte Turnier nutzen, um uns weiter einzuspielen“, so Sauerländer. Die neuformierte B-Jugend spielt in der Vorrundengruppe C. Der Spielplan ist ebenfalls online einsehbar. Wichtige Tipps und Tricks: Lemgos Wirtschaftjunioren mit Jobtraining für den Nachwuchs „Eine rundum gelungene Veranstaltung mit absolutem Mehrwert“ Zog TBV-Jugendkoordinator Christian Plesser ein positives Fazit. „Die TBV-Academy war ein voller Erfolg.“ Zusammen mit den Wirtschaftsjunioren Lippe fand am letzten Samstag ein Bewerbungs- und Jobtraining mit den jungen Nachwuchssportlern der A- und B-Jugend von Handball Lemgo statt. Ein abwechslungsreicher Tag stand den Spielern der männlichen A- und B-Jugend-Mannschaften von Handball Lemgo am letzten Samstag bevor: Nach der ersten schweißtreibenden Trainingswoche der neuen Saison und kurz vor dem ersten sportlichen Kräftemessen beim ECHT LIPPSK!-Cup am Sonntag, übernahmen die Wirtschaftjunioren Lippe eine Trainingseinheit bei den Jungs. Die Spieler hatten die Möglichkeit, sich in verschiedene Modulen Kniffe und Tricks zeigen zu lassen, wie man beispielsweise eine Bewerbung schreibt, das Bewerbungsgespräch souverän meistert, was das Leben kostet und wie man im Job auftritt. Auch zeigten die Wirtschaftsjunioren Lippe den Nachwuchstalenten auf, dass es im Leben nicht nur auf Handballtraining und Handballspiele ankommt. Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist der Grundstein für ein späteres Leben, denn nur die wenigstens schaffen es, als Profisportler ihr Geld zu verdienen. Die mB Jugend der JSG Schwarzbach steht voll im Saft der zweiten Vorbereitungsphase Dei JSG Schwarzbach berichtet: Nach dem tollen erreichen des 1/8tel Finales beim Partille Cup folgte nach anderthalb weiteren Wochen eine zweiwöchige Pause. Pünktlich zum Trainingsauftakt am Donnerstag, den 03. August konnten die Trainer Marius Krüger und Stefan Raumer 10 ihrer 17 Spieler zur ersten von zwei Trainingseinheiten begrüßen bevor es am Wochenende über je 3 mal 30 Minuten gegen die TSG Münster und die SG Bretzenheim ging. Nach akzeptablen Leistungen mit dem nicht kompletten Kader folgten drei weitere Einheiten bevor sich die Nachwuchs Schwarzbach Handballer für drei Tage zum ersten Trainingslager in die Konrad Adenauer Halle eingeschlossen haben. Interessierte Spieler unserer C.- Jugend haben sich uns angeschlossen und sich nicht geschont. „Kurze Wege, tolles Umfeld, gute Betreuung und viel Handball“, schwärmen die Neuzugänge bei Handball Lemgo fast unisono, als sie zu ihren Wechselgründen befragt werden. Finnian Lutze, Christian Herz, Marvin Panofen und Thore Oetjen heißen die vier Neuen in der Handball Lemgo-Familie. Während Finnian zur A-Jugend stoßen wird, spielen Christian, Marvin und Thore ihr zweites B-Jugend-Jahr in Lemgo. Rubrik: (Weiterlesen) Beachhandball mB Jugend mB.- Jugend der JSG Schwarzbach beim Beach Turnier des TV Haibach Grüße vom Schwarzbachstrand mB.- Jugend der JSG Schwarzbach wird Zweiter beim Beach Turnier des TV Haibach. Am Sonntag verlieren sie ihr Spiel gegen die mA.- Jugend von Rhein Nahe Bingen e.V. Nur mit sechs Toren. Mit einem kleinen Kader, Til, Lasse, Jan- Niklas, Jannik K., Jannik G., Levin und Moritz sind die Nachwuchs Schwazbachler nach Bayern gefahren. Im Plan war noch zusätzlich ein Testspiel am Morgen, der Gegner hat leider am Abend zuvor abgesagt. Also ging es nur zum beachen. Da wir das beachen normalerweise nicht im Programm haben war die Umgewöhnung groß. Das schnelle ein- und Auswechseln, die Spinshots, die schnellen Torhüterwechsel. Da kam viel Input auf uns zu, und die Jungs haben das nach anfänglichen Schwierigkeiten ganz gut umgesetzt. Der TV Haibach hat eine schöne kleine Beachanlage neben der Halle, gute Musik und leckere Verpflegung.
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ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
Getrocknetes Obst und bestimmtes getrocknetes Gemüse (Wurzel-/Knollgemüse) ist sehr gehaltvoll, zählt deshalb zum Kraftfutter und darf bei nicht naturnaher, selektiver, ad libitum Ernährung nur als Leckerchen gereicht werden. Zudem ist es zum Päppeln bei untergewichtigen und kranken Tieren geeignet. wiss. Name: (Cynara cardunculus, Syn. Cynara scolymus - Familie: Korbblütler (Asteraceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Cynarin (Bitterstoff), Provitamin A, Vitamin B1, Folsaäure, Vitamin C, Magnesium, Kalium, Eisen, Mangan, Ballaststoffe - Anwendungsgebiete: Leberleiden, Herz-Kreislauf-Leiden, Herzstärkung, Diabetes, Verstopfung, Blasen- und Nierenbeschwerden, Rheuma, Immunsystemstärkung, Stress, erhöhtes Cholesterin, Schwindel, Gicht, Rheuma, Arteriosklerose, Kopfschmerzen, Hepatitis, Diabetes - Hinweise zur Chinchillaernährung: als Futter geeignet, jedoch nicht wirklich beliebt; das Kraut ist sehr gesund wiss. Name: - Solanum melongena - Familie: Nachtschattengewächse (Solanaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Calcium, Eisen, Vitamine der B-Gruppe und C - Anwendungsgebiete: Rheuma, Ischias, Nierenleiden, Diabetes - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter geeignet, als kalorienarme Gemüsesorte auch getrocknet als tägliche Gabe geeignet; grüne Stellen, unreife Früchte und das Kraut sind in größerer Menge giftig, da sie Solanin enthalten wiss. Name: - Persea americana MILL., auch Persea gratissima - Familie: Lorbeergewächse (Lauraceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Vitamin A, B, C und Kalium - Anwendungsgebiete: - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter nicht geeignet Beete, Rote Wirk-/Inhaltsstoffe: sekundäre Pflanzenstoffe (Anthozyan, Rutin), Provitamin A, Vitamin B1, B2, Folsäure, Vitamin B6, Vitamin C, Silizium, Eisen, Kalium, Kalzium, Jod, Magnesium, Mangan, Betanidin, Cholin, Betain - Anwendungsgebiete: Haut-, Bindegewebs- und Fell-, Blutgefäß- und Knochen-Stärkung, Engiftung, Giftstoffneutralisierung, Zellneuwachstumföderung, Depression, Blutbildungsföderung, Sauerstoffversorgung der Zellen, Verdauungsregulierung, Cholesterinsenkung, Vorbeugung von Gefäßablagerungen, Leber- und Gallefunktionsanregung, Bakterien, Immunsystemstärkung - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter geeignet, wird jdoch meist nur getrocknet gefressen - Anm.: Kann Urin rot färben wiss. Name: Vicia faba - Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae oder Leguminosae) - Inhalts-/ Wirkstoffe: Kohlenhydrate, hochwertiges Eiweiß, Calcium, Kalium, Phosphor, Eisen, Provitamin A und den Vitaminen B1, B2, B6 und C, Glycoside Vicin und Convicin -Anwendungsgebiete: Untergewicht/Aufbau, Stress, im Wachsum, im Alter, Cholesterinspielregulierung, Verdauungsförderung, Blutbildungsanregung - Hinweise für die Chinchillaernährung: nur getrocknete Ackerbohnen(-flocken) sind als Futter in kleiner Menge geeignet - Anm.: Bohnen sind gehaltvoll und zählen wie auch Luzerne, Linse und Erbse zur Familie der Hülsenfrüchtler - sie können blähend wirken und sind daher nichts für Anfänger, Pelletchinchillas oder empfindliche Tiere Wirk-/Inhaltsstoffe: Provitamin A, Vitamin C, Vitamin B1, B2, Niazin, Vitamin B6, Folsäure, Panthotensäure, Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, Jod, Indole, Quercentin, Ballaststoffe, Sulforaphan, Indole, Flavonoide - Anwendungsgebiete: Krebsvorbeugung, Hormonproduktionsanregung, Herzstärkung, Stress, Muskelstärkung, brüchige Zähne, Verdauungsregulierung, Schleimhautschützung, Eisenmangel, Immunsystemstärkung, Herz-Kreislauf-Leiden, bei Trächtigkeit, im Wachstum, im Alter, - Hinweise für die Chinchillaernährung: Kohl ist als Einsteigerpflanze und bei Pelleternährung nicht geeignet, da er so leichter zur Aufgasung führen kann; die Blätter sind ansonsten bei vielen Chins sowohl getrocknet als auch frisch recht beliebt wiss. Name: Cichorium intybus var. foliosum - Familie: Korbblütler (Asteraceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Vitamin A, B1, B2 und C, Betacarotin, Folsäure, Phosphor, Mineralstoffe Kalium, Calcium und Magnesium, Ballaststoffe - Anwendungsgebiete:Darmfloraregulierung, Lebererkrankungen, Blutbildungsförderung, den Muskel- und Nervenstoffwechsel, Knochenaufbau, Bitterstoff Intybin, Verdauungsföderung, Übergewicht, Diabetes, Rheuma, Nieren-, Blasen- und Harnwegserkrankungen - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter sehr gut geeignet, gute Einsteigerpflanze für Frischfutteranfütterung wiss. Name: Cucumis sativus - Familie: Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Wasser 97%, Erepsin (Enzym), Provitamin A, Vitamin B1, Folsäure, Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, Vitamin E (Schale), Silizium, Sterole, insulinähnliche Stoffe -Anwendungsgebiete: Diabetes, Darmbakterien und -würmer-Abtötung, Darmreinigung, Verstopfung, Rheuma, Übergewicht, Nieren- und Harnwegserkrankungen, Herz-Kreislaufprobleme, Bindegewebsstärkung, Fellprobleme - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter geeignet, wird jedoch oft nur getrocknet angenommen; jedoch gibt es, wenn auch eher selten, regelrechte Frischgurkenanhänger wiss. Name: - Familie: - Inhalts-/Wirkstoffe: 95% Wasser, Kalzium, Natrium, Kalium, Eisen, Phosphor, Zink, Chlorid, Vit E, C, a-Tocopherol - Anwendungsgebiete: - Hinweise zur Chinchillaernährung: als Futter geeignet wiss. Name: Cichorium endivia - Familie: Korbblütler (Asteraceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Flavonoide, Kohlenhydrate, Eiweiß, Mineralstoffe Kalium, Phosphor, Calcium, Natrium und Eisen, Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6 und C, Milchsaft mit dem darin enthaltenden Bitterstoff Inulin, Bitterstoff Intybin - Anwendungsgebiete: Nieren-, Harnwegs- und Blasenprobleme, Appetitlosigkeit - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter gut geeignet - Anm.: botanisch mit dem Chicorée verwandt, es gibt zwei Varietäten der Endivie: Escariol (Glatte Endivie) und Frisée (Krause Endivie) Inhalts-/Wirkstoffe: Eiweiß, Viatmin B1, B2, Niazin, Viatmin C, Magnesium, Kalium, Eisen, zink, Kupfer, Mangan, Ballaststoffe, Protease-Hemmer, Phenolsäuren, Saponine, Flavonoide - Anwendungsgebiete: Immunsystemstärkung, Aufbaufutter, im Wachstum, im Alter, Vitalisierung, Stoffwechselregulierung, Fellprobleme, Stress, Verdauungsregulierung, Bluthochdruck, Krebsvorbeugung, erhöhtes Cholesterin, natürliches Verhütungsmittel (Sicherheit 50-60%) also nichts für Zuchttiere - Hinweise für die Chinchillaernährung: nurgetrocknete Erbsen und Erbsenflocken sind in kleiner Menge als Futter geeignet - Anm.: Erbsen sind recht gehaltvoll und zählen wie auch Luzerne, Klee, Linse und Erbse zur Familie der Hülsenfrüchtler - sie können blähend wirken und sind daher nichts für Anfänger oder empfindliche Tiere; manche Erbsen sind giftig wiss. Name: Foeniculum vulgare - Familie: Doldenblütler (Apiaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: ätherische Öle (Athenol und Fenchon), Provitamin A, Vitamin B1, B2, Folsäure, Biotin,Vitamin C, Vitamin E, Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, Mangan, 14 Aminosäuren (Eiweißbausteine) - Anwendungsgebiete: Verdaungsstörungen, wie Blähungen oder Verstopfung, Schnupfen, Husten, Krebsvorbeugung und -hemmung, erhöhtes Cholesterin, Blutfettspiegelsenkung, Wasserhaushaltregulierung, Blutdrucknormalisierung, Übergewicht -Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter geeignet, auch wenn er aufgrund seines speziellen Eigengeruchs- und -geschmacks selten angenommen wird wiss. Name: Zingiber officinale - Familie: Ingwergewächse (Zingiberaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: ätherisches Öl (Zingiberol, Gingerol, Shogaol) - Wirkung/Anwendungsgebiete: entgiftend, schmerzstillernd, entzündungshemmend, Schmerzen, Appetitmangel, Blähungen, Verdauungsschwäche, Magenbeschwerden und -geschwüre, Gastritis, Stärkungsmittel, erhöhtes Cholesterin, Herzinfarktvorbeugung, Kreislaufanregung, Reisekrankheit, Blutstillung, Wunden, Husten - Hinweise zur Chinchillaernährung: als Futter nur bedingt geeignet, da er aufgrund seiner Wirkstoffe sehr eigen riecht und schmeckt (besonders geeignet bei Krankheit als Beifutter) wiss. Name: Daucus carota subsp. sativus - Familie: Doldenblütler (Apiaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Provitamin A, Vitamin B1, B2 Niazin, Vitamin B6, Biotin, sekundäre Pflanzenstoffe (u.a. Anthozyane), ätherische Öle, Lezithin, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Selen, Pektin - Anwendungsgebiete: Krebs(-vorbeugung), Immunsystemstärkung, Zahnstärkung, Fellprobleme, Blindheit, Darmschutz, Durchfall, Kolibakterien- und andere Krankheitserreger-Bekämpfung, Herz- und Kreislauffunktionstärkung, Verdauungsregulierung, erhöhtes Cholesterin - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter gut geeignet, getrocknet bei fast allen Chins beliebt, frisch je nach Tier; das Möhrengrün ist sowohl frisch als auch getrocknet ziemlich beliebt wiss. Name: Solanum tuberosum - Familie: Nachtschattengewächse (Solanaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: VitaminC, Vitamin B1,B2, Niazin, Panthotensäure, Vitamin B6, Vitamin E, Karotene, Kalzium, Kalum, Magnesium, Eisen, Kupfer, Zink, Stärke, Ballaststoffe, Molybdän, Chrom - Anwendungsgebiete: Herzfunktionstärkung, Stress, Herz - und Kreislaufentlastung, Diabetes, Steine, Knochenstabilisierung (daher gut im Wachstum), Immunsystemstärkung, Hormonproduktionaktivierung, Bindegewebekräftigung, Verdauungsregulierung, Verstopfung - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Beifutter geeignet v.a. getrocknet recht beliebt, frisch wird die Kartoffel weitgehends verschmäht; die grünen Stellen und das Kraut hingegen sind v.a. in Massen unverträglich (Solanin) wiss. Name: Brassica oleracea var. botrytis L. - Familie: - Inhalts-/Wirkstoffe: Provitamin A, Folsäure, Vitamin B1, B2, Niazin, Vitamin B6, Panthotensäure, Vitamin C, Kalzium, Kalium, Kupfer, Zink, Ballaststoffe - Anwendungsgebiete: Nieren- und Blasenprobleme, Immunsystemstärkung, Erkältung, Darmerkrankungen, Krebs, - Hinweise für die Chinchillaernährung: Kohl ist als Einsteigerpflanze und bei Pelleternährung nicht geeignet, da er so leichter zur Aufgasung führen kann; die Fricht und die Blätter sind ansonsten aber recht beliebt Kohl, China- wiss. Name: Brassica rapa subsp. pekinensis - Familie: Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Eiweiß, Kohlehydrate, Aminosäuren, Senföl, Mineralstoffe, Provitamin A, Vitamin C, B, sekundäre Pflanzenstoffe wie Glucosinulate (Senföl), Flavonoide und Phenolsäure - Anwendungsgebiete: Schonkost, Verdauungsförderung, Immunsystemstärkung, Cholesterinspiegelsenkung, Vitamin-C-Mangel, Mikroorganismenabtötung - Hinweise für die Chinchillaernährung: Kohl ist als Einsteigerpflanze und bei Pelleternährung nicht geeignet, da er so leichter zur Aufgasung führen kann Kohl, Grün- wiss. Name: Brassica oleracea var. sabellica L. - Familie: Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Provitamin A, Vitamin B1, B2, Niazin, Biotin, Panthotensäure, Vitamin B6, Vitamin C, Vitamin E, Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Mangan, Jod, Ballaststoffe, Sulforaphan, Indole - Anwendungsgebiete: Zellschutz, Krebschutz, Krebshemmung, im Alter, Stoffwechselaktivierung, Stress, fellprobleme, Blutbildung, Verdauungsregulierung, Darmkrankheitenvorbeugung, Fett- und Cholesterinspiegelsenkung im Blut, Blutdrucknormalisierung, Wasserhaushaltregulierung, Knochen- und Zahnstärkung - Hinweise für die Chinchillaernährung: Kohl ist als Einsteigerpflanze und bei Pelleternährung nicht geeignet, da er so leichter zur Aufgasung führen kann Kohl, Schnitt- Hinweise zur Chinchillaernährung: Kohl ist als Einsteigerpflanze und bei Pelleternährung nicht geeignet, da er so leichter zur Aufgasung führen kann Kohl, Rot-/Blaukraut- wiss. Name: Brassica oleracea convar. capitata var. rubra L. - Familie: Kreuzblütler (bot.: Cruciferae oder Brassicaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Vitamin C, Kohlenhydrate, Farbstoff Anthocyan - Anwendungsgebiete: Immunsystemstärkung, Entzündungen, Mineralstoffmangel, Vitaminmangel, Appetitlosigkeit, Bakterien, Krebs - Hinweise für die Chinchillaernährung: Kohl ist als Einsteigerpflanze und bei Pelleternährung nicht geeignet, da er so leichter zur Aufgasung führen kann wiss. Name: Brassica oleracea var. gemmifera DC. - Familie: Kreuzblütler (Brassicaceae, auch Cruciferae) - Inhalts-/Wirkstoffe:Provitamin A, Vitamin B1, B2, Niazin, Vitamin B6, Folsäure, Vitamin c, Kalium, Magnesium, Eisen, Zink, Mangan - Anwendungsgebiete:Stress, Vitalitätssteigerung, Blutbildungs- und das Zellneuwachstumsföderung, im Alter, Fellprobleme, Herz-Kreislaufsystementlastung, Verdauungsföderung, Verstopfung, Immunsystemstärkung, Stoffwechselankurbelung, Krebs - Hinweise für die Chinchillaernährung:Kohl ist als Einsteigerpflanze und bei Pelleternährung nicht geeignet, da er so leichter zur Aufgasung führen kann wiss. Name: Brassica oleracea convar. capitata var. alba - Familie: Kreuzblütler (Brassicaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Vitamin C, Vitamin A, Proteine, pflanzliche Fette, Harze, Spurenelemente, Kalium, Kaliumnitrat, Kaliumsulfat, Eisen, Magnesiumoxyd, Schwefel -Anwendungsgebiete: Blutreinigung, neuralgische Beschwerden, Stoffwechselförderung, Rheuma, Gicht, Übergewicht, Verstopfung, Vitamin C Mangel, Immunsystemstärkung, Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre, Verdauungsbeschwerden; äußerlich: Geschwüre, Wunden, Hautentzündungen - Hinweise für die Chinchillaernährung: Kohl ist als Einsteigerpflanze und bei Pelleternährung nicht geeignet, da er so leichter zur Aufgasung führen kann wiss. Name: Brassica oleracea var. gongylodes L. - Familie: Kreuzblütler (Brassicaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Vitamin B1, B2, Niazin, Biotin, Panthotensäure, Vitamin B6, Folsäure, Vitamin C, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Selen - Anwendungsgebiete:Stoffwechselregulierung, Stress, Fell- und Hautprobleme, Immunsystemstärkung, für Vitalität und Energie, Krebshemmung, Blutbildendung, Herz- und Muskelfunktionstärkung, Wasserhaushaltregulierung, Blutdrucksenkung, Herz- und Gefäß-Entlastung, Knochen- und Zahn-Stärkung - Hinweise für die Chinchillaernährung: Kohl ist als Einsteigerpflanze und bei Pelleternährung nicht geeignet, da er so leichter zur Aufgasung führen kann; die Blätter des Kohlrabis sind ein sehr beliebtes Futter wiss. Name: Lactuca sativa Butterhead-Gruppe, Syn. Lactuca sativa var. capitata L. - Familie: Korbblütler - Inhalts-/Wirkstoffe: Eiweiss, Vitamin C, Folsäure, Karotin, Kalzium, Kalium, Kupfer, Jod, Bitterstoffe, Spuren von Zink, Mangan, Selen, reichlich Chlorophyll, Lactucerol (eine Art Opium) - Anwendungsgebiete: Ein- und Durchschlafstörungen, Stress, Diabetes, erhöhte Harnsäurewerte, Herz- und Nierenleiden, Blutdrucksenkung, Herzmuskelstärkung, Leberschwäche - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter geeignet, es gibt jedoch gesündere Salatsorten wie z.B. Chicoree wiss. Name: Cucurbita - Familie: Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Wasser, Ballaststoffe, Provitamin A, Vitamin B1, B2, B6, Vitamin C, Vitamin E, Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, Selen und Zink - Anwendungsgebiete: Verdauungregulierung, Verstopfung, Darmentgiftung, Cholesterinspiegelsenkung, Nieren-, Harnwegs- und Herzleiden, Immunsystemstärkung, Krebsvorbeugung, Vitalisierung - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter geeignet, v.a. getrocknet ziemlich beliebt - Anm.: manche Kürbis-Sorten sind giftig wiss. Name: Allium ampeloprasum Lauch-Gruppe, Syn. Allium porrum - Familie: Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Vitamin B1, B2, B6, Niazin, Folsäure, panthotensäure, Biotin, Vitamin C, Kalium, Kalzium, Magnesium, Allizin (Schwefelstoff), Eisen, Zink, Selen, Mangan - Anwendungsgebiete: Bakterien- und Pilzabtötung im Magen-Darm-Trakt, Durchfall, Blähungen, Darmkrämpfe, Blasenentzündung, verstopfung, Verdauungsregulierung, Darmreinigung, Blutfett- und Cholesterinspiegelsenkung, Gefäßveränderungsvorbeugung, Stärkungsmittel, Immunsystemstärkung, Zellenstärkung, Leber-, Nieren- und Galletätigkeitsanregung, Gicht, Rheuma, Blutzuckerspiegelsenkung/Diabetes - Hinweise zur Chinchillaernährung: als Futter aufgrund des Eigengeruchs und -geschmacks nur bedingt geeignet (v.a. bei Krankheit zur Selbstmedikation als Beifutter) Lauch, Knob- wiss. Name: Allium sativum - Familie: Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Kupfer, Allizin und dessen Abbauprodukte Ajoene und Sulfide - Anwendungsgebiete: Bakterien und Pilz-Abtötung, natürliches Antibiotikum mit breiten Wirkungsspektrum, Blutfett- und Cholesterinspiegelsenkung, Vorbeugung vor Herzinfarkten und Schlaganfall, Venenleiden, Immunsystemaktivierung, Erkältungen und chronischer Bronchitis, Stoffwechselaktivierung, im Alter, Übergewicht, Verdauungsstörungen, z.B. Verstopfung, Blähungen, Darmkrämpfe, Krebsvorbeugung und Krebsrückbildung - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futteraufgrund seines speziellen Eigengeschmacks und -geruchs nur bedin[size=13]gt geeignet (v.a. be[/size]i Krankheit und naturnaher, selektiver, ad libitum Ernährung) wiss. Name: - Familie: - Inhalts-/Wirkstoffe: Vitamin C, ätherische Öle - Anwendungsgebiete: Appetitilosigkeit, Anregung der Verdauung, Diabetes - Hinweise zur Chinchillaernährung: als Futter aufgrund seines speziellen Eigengeschmacks und -geruchs nur bedin[size=13]gt geeignet (v.a. be[/size]i Krankheit und naturnaher, selektiver, ad libitum Ernährung) Linse/Erve wiss. Name: Lens culinaris - Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Vitamine B1, B2, B3, Niacin, Kalium, Magnesium, Kalzium und Phosphor - Anwendungsgebiete: Stress, Untergewicht, im Wachstum, im Alter - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter nicht geeignet Mais(-kolben) wiss. Name: Zea mays - Familie: Süßgräser (Poaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Vitamin B1, B2, B6, Folsäue, Panthotensäure, Biotin, Vitamin C, Kalzium, Kalium, Magnesium, Eisen, Selen, Zink, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Protease-Hemmer - Anwendungsgebiete:Kohlenhydratstoffwechselregulierung, Stress, Fellprobleme, Zellneubildung, im Alter, Blutbildungsanregung, Föderung einer intakten Herz- und Muskelfunktion, Immunsystemstärkung, Libido und Potenz, Darmkrankheitenvorbeugung, Wasserhaushaltsregulierung, Herzfunktion- und Blutdrucknormalisierung, Herz-Kreislauf-Erkrankungen-Verringerung, Krebs - Hinweise zur Chinchillasernährung: (Süß-)Mais ist samt Blattwerk als Futter geeignet; Blätter gern täglich, den Kolben selten da sehr stärkehaltig Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter geeignet Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter aufgrund seines speziellen Eigengeschmacks und -geruchs nur bedin[size=13]gt geeignet (v.a. be[/size]i Krankheit und naturnaher, selektiver, ad libitum Ernährung) wiss. Name: Capsicum - Familie: Nachtschattengewächse (Solanaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Vitamin C (besonders rote Paprika), Capsaicin, Provitamin A, Karotinoide, Vitamin B1, B2, B6, Vitamin E, Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Zink - Anwendungsgebiete:Durchblutungsstörungen, kalte Gliedmaßen, Schwindel, Kreislaufschwäche Sehkraftstärkung, Schleimhäuteschutz, Immunsystemstärkung, Hormonproduktionankurbelung, Bindegewebsstärkung - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter geeignet Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter geeignet, aber selten beliebt Hinweise zur Chinchillaernährung: als Futter aufgrund seines speziellen Eigengeschmacks und -geruchs nur bedin[size=13]gt geeignet (v.a. be[/size]i Krankheit und naturnaher, selektiver, ad libitum Ernährung) Inhalts-/Wirkstoffe: organische Mineralsalze und Spurenelemente, Aminosäuren, Vitamin C - Anwendungsgebiete: Ödeme, Wasseransammlungen, Übergewicht - Hinweise zur Chinchillaernähung: als Futter geeignet - Anm.: nicht bei Nierenkrankheiten Radicchio/Zichoriensalat wiss. Name: Cichorium intybus var. Foliosum - Familie: Korbblütlern (Asteraceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Vitamine B1, B2 und C, Kalium, Calcium, Phosphor, Bitterstoffe - Anwendungsgbiete: Gallenflüssigkeitbildung, Cholesterinabbau, Stoffwechselanregung - Hinweise zur chinchillaernährung: als Futter geeignet (auch das Kraut/die Blätter); bei einigen Chins frisch recht beliebt wiss. Name: Raphanus sativus var. sativus - Familie: Kreuzblütengewächse (Brassicaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Calcium, Eisen, Phosphor, Eiweiß, Jod, Natrium, Kalium, Provitamin A, Vitamine B1, B2 und C, Senföl, Fett und Zucker - Anwendungsgbiete: Leber- und Gallentätigkeitanregung, Übergewicht, Bakterien, Depression - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter geeignet, auch das Grün Inhalts-/Wirkstoffe: schwefelhaltige Senföle (z.B. Raphanol); Provitamin A, Vitamin B1, B2, Niazin, Viotamin B6, Vitamin C, Kalzium, Kalium, Eisen, Ballaststoffe, Bitterstoffe - Anwendungsgebiete: Bakterien- und Pilzabtötung im Magen-Darm-Trakt, Durchfall, Blähungen, Bakterien- und Pilzabtötung in Niere und Blase, Blasenentzündungen, Harnwegs-, Nieren und Blaseerkrankungen, Durchblutungsförderung, Cholesterinsenkung, Verdauungsförderung, Erkältungen, Desinfektion der Schleimhäute von Rachen, Nase und Nebenhöhlen, Gallensteinbildungvorbeugung, Immunsystemstärkung - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter aufgrund seines speziellen Eigengeschmacks und -geruchs nur bedin[size=13]gt geeignet (v.a. be[/size]i Krankheit und naturnaher, selektiver, ad libitum Ernährung) Inhalts-/Wirkstoffe: Eiweiß, gesunde pflanzliche Fette (v.a. ungesättigte wie Omega-3-Fettsäuren), Vitamin A, E, B1 und B2, Niacin, Kalzium, Kalium, Eisen, Folsäure, Isoflavone - Anwendungsgebiete: Schutz vor Herz-Kreislaufleiden, hohem Blutdruck und Krebs, im Wachstum, Aufbaufuter - Hinweise zur Chinchillaernährung: getrocknet als Chinchillafutter geeignet, jedoch nicht zu viel/oft oder eben mit Selektionsmöglichkeit wiss. Name: Spinacia oleracea - Familie: Fuchsschwanzgewächse (Amaranthaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Vitamine A, B1,2 und C (!), E, Folsäure. Alpha-Liponsäure, Biophenole, Carotinoide, Chlorophyll, farblose Xanthophylle, viele Mineralstoffe (u.a. Kalzium, Jod, Magnesium, Mangan, Zink und °Eisen), Eiweiß, Glutathion, Karotin, Lutein, Omega-3-Fettsäuren, Oxalsäure (Winterspinat !), Purine, Zeaxanthin - Anwendungsgebiete: Herz- und Kreislaufentlastung, Diät für Magen- und Darmkranke, Blutarmut, Leber- und Gallenkrankheiten, Förderung der Organentwicklung bei heranwachsenden Chins - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter geeignet wiss. Name: Solanum lycopersicum - Familie: Nachtschattengewächse (Solanaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe: Apfelsäure, Calcium, Chlorogensäure, Fluor, Jod, Kalium, Kobalt, Kotinin, Kumarin, Lycopen, Natrium, Nickel, Oxalsäure, Provitamin A, Rutin, Saponin, Serotin, Solanin, Vitamin-B-Komplex, Vitamin C; E und P, Wasser, Zitronensäure und Zucker - Anwendungsgebiete: Gicht, Rheuma, Herz- und Nierenerkrankungen, Bluthochdruck, steigert die Bauchspeicheldrüsensekretion, Verstopfung, Krebs, Wunden, Entzündungen - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter geeignet; hier getrocknet recht beliebt; das Kraut enthält Solanin und ist nicht als Futter geeignet Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter geeignet - Anm.: Kohl ist als Einsteigerpflanze und bei Pelleternährung nicht geeignet, da es zur Aufgasung führen kann wiss. Name: Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina - Familie: Kürbisgewächse (Cucurbitaceae) - Inhalts-/Wirkstoffe:Calcium, Eisen, Eiweiß, Jod, Kalium, Kupfer, Magnesium, verschiedene Vitamine, Phosphor, Selen - Anwendungsgebiete: Übergewicht, Immunsystemstärkung, Nieren-, Harnwegs- und Blasenerkrankungen, Herzerkrankungen - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter geeignet, getrocknet ziemlich beliebt wiss. Name: Cichorium intybus var. foliosum, eine Form der Zichorie - Inhalts-/Wirkstoffe: siehe unter Chicoree - Hinweise für die Chinchillaernährung: als Futter geeignet und recht beliebt wiss. Name: Allium cepa - Familie: Amaryllisgewächse (Amaryllidaceae) - Anwendungsbiete: Bakterien, Viren - Hinweise zur Chinchillaernährung: als Futter aufgrund seines speziellen Eigengeschmacks und -geruchs nur bedingt geeignet (v.a. bei Krankheit und naturnaher, selektiver, ad libitum Ernährung)
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ichter Sekundarabschluss I – Realschulabschluss – und gymnasiale Eignung bestätigt. Oberstufe: Klassen 10 – 12 Mit der Versetzung in die Qualifikationsphase (Jahrgangsstufe 12) wird die allgemeine Hochschulreife (Abitur) angestrebt.
Veröffentlicht von:Anke Rasmussen Gymnasium St. Wolfhelm Wer ist wer ? Schulleiterin: Barbara CloetersStellvertreter: Herr Lommetz Erprobungsstufenkoordinator: Herr Dr. Brenner Mittelstufenkoordinator: Herr Witte Oberstufenkoordinator: Herr Jennen Sekretärinnen: Frau Cüsters und Frau Schlenter Hausmeister: Hr. Hekerens, Hr. Hyzak, Hr. Keeren Gymnasium St. Wolfhelm Daten und Fakten im Überblick 22Anzahl der Klassen in SI 64 5 ReferendarInnen LehrerInnen 2011: : 93 Anzahl unserer AbiturientInnen 128 SchülerInnen im bilingualen Profil (bisher noch im Aufbau) SI: SII: 360 Schülerzahlen im Schuljahr 2011/12 Gymnasium St. Wolfhelm Fachräume in allen Naturwissen- schaften, in Informatik, in Kunst, in Musik und in mehreren Gesellschaftswissenschaften, Cafeteria, Bibliothek, Medienraum, Laptops und Beamer für den mobilen Einsatz, in allen Räumen (22 Klassen- und 14 Kursräume) ist über Funk ein Internetzugang möglich. 11 Klassen- u. Kursräume sind mit Whiteboards ausgestattet. Ausstattung Klassisch-gymnasiales Profil Sprachlich-bilinguales Profil Mathematisch-naturwissen- schaftliches Profil (MINT-Profil) Musisch-künstlerisches Profil Schwerpunkte bzw. Profile im obligatorischen Unterricht Unsere Profile im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Unsere Profile im Überblick Teilnahme an Austauschfahrten und Sprachreisen, Erwerb von Sprachzertifikaten, wie DELF und ele.It Teilnahme an zahlreichen Wett- bewerben u. Zeitungsprojekten, Literaturkurse Theaterprojekte Bilinguale Sachfächer ab Kl. 7: Biologie und Erdkunde Im Wahldiff.-Bereich ab Jgst. 8 Wahl von mathematisch- naturwissenschaftli- chen Angeboten Italienisch als 4. Fremdsprache in Jgst. 10, Sprachl. Schwerpunkt in der Oberstufe Intensive Musik- erziehung ab Kl. 5 Teilnahme an Kinderchor u. Kinderchorcombo, Orchester u. Bläser- kreis, Jazzcombo, IP Bilingualer Zweig mit verstärktem Englischunterricht ab Klasse 5 Teilnahme an mathematisch- naturwissenschaftli- chen AGs und Wettbewerben Französisch als 3. Fremdsprache in Jgst. 8 Entscheidung in Klasse 5 für Latein oder Französisch ab Klasse 6 Latinum am Ende von Klasse 10 Musisch- künstlerisches Profil Sprachliches (bilinguales) Englisch – Profil Mathematisch- naturwissenschaft- liches Profil Klassisch- gymnasiales Profil Gymnasium St. Wolfhelm Schwerpunkte im obligatorischen UnterrichtUnser Sprachenangebot im Überblick Fortführung der ersten Fremdsprache Englisch 5 Verpflichtende zweite Fremdsprache Französisch oder Latein (WP I) 6 7 Freiwillige dritte Fremdsprache Französisch (WP II) 8 9 Freiwillige dritte oder vierte Fremdsprache Italienisch 10 11 Funktion in der Schullaufbahn Beginn einer neuen Fremdsprache Klasse/Jahrgangsstufe Gymnasium St. Wolfhelm Unser Sprachenangebot im ÜberblickLatein (3stündig) Abschluss: Latinum (4stündig) Italienisch (4stündig) 12 11 ↓ Englisch (3stündig) Englisch (4stündig) Englisch (5stündig) 1. Fremdsprache fortgeführt Französisch (4stündig) 7 6 4. Fremdsprache 10 Profilierung Französisch (3stündig) 9 8 Differenzierung 5 Orientierung 3. Fremdsprache zur Wahl (WP II) 2. Fremdsprache zur Wahl (WP I) Klasse Internationaler Schüleraustausch (II)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (II) Comenius-Projekt - ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa, auch im Hinblick Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung - Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten. - Unsere Comenius Partner sind: eine französische Schule (Pyrenäen), eine türkische Schule (zwischen Izmir und Ankara), eine spanische Schule (Andalusien), einer rumänische Schule (östlich von Siebenbürgen), eine kroatische Schule (in der Gegend von Zagreb), eine polnische Schule (in der Karpatenregion). - Erstes Vorbereitungstreffen vom in Vaslui/Rumänien COMENIUS ermöglicht innovative Wege der Zusammenarbeit und Partnerschaft schulischer Einrichtungen in Europa. Mit der Durchführung des Programms in Deutschland ist der Pädagogische Austauschdienst als Nationale Agentur für EU-Programme im Schulbereich beauftragt. Welche Ziele verfolgt das Programm COMENIUS? Die europäische Integration gestalten und den Herausforderungen der Globalisierung begegnen: Wer dafür Verständnis wecken möchte und junge Menschen beim Erwerb von Fähigkeiten und Kompetenzen unterstützen will, die für ihre persönliche Entfaltung, ihre Beschäftigungschancen und eine aktive Bürgerschaft erforderlich sind, muss Europa im Unterricht und in der Schule erfahrbar machen und die Qualität der schulischen Bildung sicherstellen. Verbesserung und Steigerung der Mobilität von Schülern und Lehrkräften in verschiedenen Mitgliedstaaten Förderung und Intensivierung von Partnerschaften zwischen Schulen in verschiedenen Mitgliedstaaten, so dass bis 2010 mindestens 3 Millionen Schüler an gemeinsamen Bildungsaktivitäten teilnehmen werden Förderung des Fremdsprachenlernens, von innovativen IKT-basierten Inhalten und Diensten sowie besserer Lehrtechniken und -methoden Förderung der Qualität und der europäischen Dimension der Lehrerbildung Verbesserung pädagogischer Ansätze und der Schulverwaltung Was wird im Rahmen von COMENIUS gefördert? Im Rahmen der dezentral durchgeführten Aktionen unter COMENIUS werden gefördert: multilaterale und bilaterale Schulpartnerschaften und die Mobilität von Schülern; Regio-Partnerschaften zur Zusammenarbeit im Schulbereich auf der Ebene von Regionen und Gemeinden; Assistenzzeiten von Studierenden der Lehramtsfächer an Schulen im Ausland; Fortbildungskurse für Lehrkräfte im Ausland. Vorbereitende Besuche und Kontaktseminare zur Anbahnung von COMENIUS-Partnerschaften Zu den zentral verwalteten Maßnahmen unter COMENIUS zählen Multilaterale COMENIUS-Projekte und Netzwerke: Projekte für die Zusammenarbeit von Einrichtungen der Lehrerausbildung und Lehrerfortbildung sowie thematische Netzwerke von Bildungseinrichtungen. Internationaler Schüleraustausch (III)Gymnasium St. Wolfhelm Internationaler Schüleraustausch (III) Zusätzliche Veranstaltungen: Brigitte Sauzay – Quartalsaufenthalte in Landrecies (individuell, hauptsächlich in Jgst.e 8) Jährliche Lüttichfahrt in der Weihnachtszeit (Jgst.e 8, gemeinsame Fahrt von F6 und F8) Besuch des Europaparlaments in Brüssel (F-Kurs i. d. Oberstufe) Wochenende in der Hauptstadt Paris (F-Kurs i. d. Oberstufe) Besuch des LVR-Museum in Xanten (Lat-Kurs am Ende der Jgst.e 6) Romfahrt der Italienischkurse in der Oberstufe (in Planung) Debating Club Brigitte Sauzay (Kl 8-11), Schüler müssen mindestens 2 Jahre Französisch lernen, können 3 Monate eine Gastschule in F besuchen. Reisekosten und Taschengeld werden selbst getragen, die Aufenthaltskosten trägt die jeweilige Gastfamilie auf Gegenseitigkeit. Das DFJW kann einen pauschalen Beitrag zu den Reisekosten leisten. Debating Club in Zusammenarbeit mit der Windsor School des Natohauptquartiers, Schüler treffen sich regelmäßig, um in englischer Sprache zu debatieren, Teilnahme am Model European Parliament in Kerkrade. Dort diskutierten 280 Schüler aus 30 Schulen aus ganz Europa. Arbeitssprache war Englisch. Gymnasium St. Wolfhelm Bilingualer ZweigWas bedeutet „Bilingual“? Bilingual bedeutet nichts anderes als: Lernen in zwei Sprachen SuS‘ im bilingualen Zweig lernen in Stufe 5 und 6 verstärkt Englisch (zwei Wochenstunden mehr als üblich). Zwei Jahre später beginnt der englischsprachige Sachfachunterricht. Englisch wird dann nicht mehr nur als Fremdsprache gelernt, sondern auch schon früh in seiner Rolle als praktisches Verständigungsmittel erlebt. Im Sachfachunterricht wird darauf geachtet, dass auch die deutschen Fachbegriffe vermittelt werden. Daher ist ein Wechsel in die regulären Sachfächer jederzeit möglich. Auch die anderen Fremdsprachen (F, L u. It) können frei gewählt werden. Bilingual im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Bilingual im Überblick Erdkunde 2 Biologie 2 Biologie 2+1 Erdkunde 2+1 Englisch 3 Englisch 4 Englisch 4+2 Englisch 5+2 Fächer mit Stundenzahl 6 9 8 Beginn des bilingualen Sachfach- unterrichts Der Unterricht in Englisch u. den Sachfächern erfolgt nach den Richtlinien und Lehrplänen des Landes. Für englischsprachige Sachfächer gibt es zusätzliche Vorgaben des Schul- ministeriums. 7 Hinführung / Vorbereitung zwei zusätzliche Stunden Englisch- unterricht. Behutsame Hinführung auf die Sachfächer. Keine Noten, sondern qualifizierende Bemerkungen 5 Erläuterungen Jg. Gymnasium St. Wolfhelm Was spricht für „Bilingual“?Englisch ist nach wie vor unbestrittene Weltsprache, insbesondere in Wirtschaft, Hochschule und Internet. Gerade im Studium der Natur-, Betriebs- und Rechtswissenschaften werden gute Englischkompetenzen verlangt. In vielen Konzernen ist Englisch die Sprache der Führungsebene. Die vertiefte Beschäftigung mit dem englischen Sprachraum und seinen Kulturen, aber auch die Darstellung, z. B. der deutschen Geschichte in ausländischen Lehrbüchern, führt zum kritischen Vergleich mit unseren eigenen Erfahrungen und Sichtweisen. →Verbesserung sprachlicher und methodischer Kompetenzen → Verbesserung beruflicher Chancen → Erwerb einer interkulturellen Kompetenz Gymnasium St. Wolfhelm Was ist bei der Entscheidung für „bilingual“ zu bedenken? Prinzipiell ist jedes lernbereite und belastbare Kind mit guten bis befriedigenden Leistungen in den Kernfächern während des 1. Quartals der Jgst. 5 geeignet. Zu bedenken ist die erhöhte Wochenstundenzahl und die damit verbundene besondere Anforderung an die Konzentrations- fähigkeit, gerade in den Anfangsklassen 5 und 6. Wie sind unsere bisherigen Erfahrungen? Bisher systematisch aufbauend in der SI. Seit 2008. Immer zwei Kurse. Kaum Wechsler. Bei notwendig werdenden Ortswechsel: in NRW gibt es ca weiterführende Schulen, die ebenfalls bilingual-englisch unterrichten. Gymnasium St. Wolfhelm MINT- FächerZahlreiche Wettbewerbe und AGs in Mathematik und NW Jugend forscht, Chemie-Olympiade, Biologie- Olympiade, Känguru-Wettbewerb ITG ab Klasse 5 WP II Informatik /Mathematik bzw. Informatik / Physik Chemie / Physik bzw. Chemie / Biologie Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7ITG (= Informationstechnischer Grundbildung): In Jgst.e 5: in Form von Medienerziehung im Fach Politik. Sie soll dazu dienen, die digitalen Medien – z. B. die Social Networks wie Facebook - zu entmystifizieren, die Kritikfähigkeit der Kinder ihnen gegenüber zu fördern und auf die damit verbundenen Gefahren aufmerksam zu machen. U. a. werden Computerspiele gemeinsam erprobt, diskutiert und bewertet. Aber auch der sinnvolle Umgang mit den Medien wird eingeübt, z. B. wie man den PC als Lernhilfe nutzen kann. Gymnasium St. Wolfhelm ITG-Module in Jgst.e 5 und 7Laut Richtlinien vorgegebene ITG-Projekte sind: Zeitung, Warenhaus usw., Anwendungen im Mathematikunterricht, ggf. Regeln und Steuern im Physikunterricht → Ansiedlung von ITG in den Ergänzungsstunden für D und M, jeweils halbjährig Der insgesamt einstündige ITG-Kurs stellt sicher, dass alle SuS‘ die Möglichkeit haben, Grundkenntnisse im Umgang mit dem Computer zu erwerben und mit den Besonderheiten des Computerraums vertraut werden. Die erworbenen Kenntnisse ermöglichen es allen SuS‘, ein Textprogramm zu nutzen und den PC als Hilfsmittel zu verwenden. Im Gegensatz zu den Inhalten des ITG-Kurses beschäftigen sich die Informatikkurse des Wahlpflichtbereichs u. der Oberstufe stärker mit der Technik und dem „Innenleben“ des Computers. Die SuS‘ erhalten auf dem Zeugnis einen Teilnahmevermerk, der in drei Leistungsstufen differenziert ist. Gymnasium St. Wolfhelm Musische Fächer und SportMusik und Sport nach Stundentafel, zusätzlich: Großes Schulorchester, Bläserkreis, Jazz-Combo Unterstufenchor, Schulband Theater-AG („Minis“) Zusammenarbeit mit der KMS-Viersen und Sportvereinen Mädchenfußball-AG Zukünftig Sport als 4. Abiturfach Gymnasium St. Wolfhelm Religiöse ErziehungKonfessioneller Religionsunterricht nach Stundentafel Schulgottesdienste in Zusammenarbeit mit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde in Schwalmtal Praktische Philosophie als Alternative Im Unterrichtsfach PP setzen sich die SUS‘ mit Sinn- und Wertefragen auseinander. Sie hinterfragen Einstellungen und Meinungen zu Themenfeldern, wie Toleranz, Solidarität, Verantwortung, Verantwortlichkeit, Menschenwürde und vieles andere mehr. Sinn und Zweck des Unterrichtsfaches ist es, dass wir frei von Religionen und Weltanschauungen mit versch. Wertesystemen befassen. Daraus leiten die SuS‘ ihre eigenen Vorstellungen ab und hinterfragen andere Meinungen und Haltungen kritisch. Sie lernen auch ihren eigenen Standpunkt zu vertreten und Vorurteilen zu begegnen. Stundentafel in der ErprobungsstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel in der Erprobungsstufe 2 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik Biologie Politik /ITG-Module Geschichte Erdkunde Mathematik (M) Religion / PP 1M 1D / 1E Ergänzungsstunden Zweite Fremdsprache 32 30 Gesamtwochenstunden „Bili“ 4+2 4 „Bili“ 4+2 Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 6 Klasse 5 Fach / Klasse Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel)Gymnasium St. Wolfhelm Möglicher Stundenplan in der Jgst. 5 (Musterbeispiel) BI MU M D E5 PK KU SP ER/KR EK Unser Stunden- und PausenrasterGymnasium St. Wolfhelm Unser Stunden- und Pausenraster 15.45 – 16.30 10. Stunde 15.00 – 15.45 9. Stunde 14.10 – 14.55 8. Stunde 13.10 – 14.10 Späte Mittagspause für die Jgst.en 8 u. 9 13.25 – 14.10 7. Stunde 13.10 – 13.25 12.25 – 13.25 3. Pause für alle Flexible Handhabung bei optionaler 7. Stunde Frühe Mittagspause für die Jgst.en 6 u. 7 12.25 – 13.10 6. Stunde 11.40 – 12.25 5. Stunde 11.15 – 11.40 25-Minuten-Pause 10.30 – 11.15 4. Stunde Individuelle „5- Minutenpause 09.45 – 10.30 3. Stunde 09.30 – 09.45 15- Minuten-Pause 08.45 – 09.30 2. Stunde Individuelle „5- Minutenpause“ 08.00 – 08.45 1. Stunde Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der ErprobungsstufeErgänzungsstunden in den Fächern Deutsch, Englisch (in Klasse 5) und Mathematik (in Klasse 6) werden für eine differenzierte fachliche Förderung eingesetzt. Dabei wird durch den regelmäßigen Einsatz von Freiarbeit das selbstständige Lernen der Jungen und Mädchen unterstützt und gefördert. In Klasse 5 wird zusätzlich ein klassenübergreifenden Förderunterricht in den Kernfächern D, E und M angeboten, in dem nach Absprache mit den beteiligten LehrerInnen fachliche Schwerpunkte erarbeitet werden. Dafür werden Lehrkräfte mit festen Unterrichtszeiten eingesetzt. Der Unterricht liegt nachmittags. Er wird nach der 1. EP, d. h. nach dem ersten Quartal in Jgst. 5 eingerichtet. Ein Methodentraining („Lernen lernen“) zu Beginn der Klasse 5 zielt insbesondere auf die Schwierigkeit des Übergangs und beinhaltet Themen, die Einfluss auf den Lernerfolg nehmen. Fragenstellungen wie: Wie sollte mein Arbeitsplatz zu Hause gestaltet sein? Wie plane ich die Erledigung meiner Hausaufgaben, um Belastungen gleichmäßig auf die Woche zu verteilen? Wie kann ich mich sinnvoll und effektiv auf eine Klassenarbeit vorbereiten? Wie kann ich Hemmungen überwinden und meine mündliche Mitarbeit verbessern? Ich hab‘ Angst vor Klassenarbeiten – was kann ich tun? Wie kann ich Vokabeln lernen? Gymnasium St. Wolfhelm Individuelle Förderung in der Erprobungsstufe Gymnasium St. Wolfhel Starthilfen und wirksame Konzepte-„Kennenlern-Nachmittag“ mit dem neuen Klassenlehrer und den neuen MitschülerInnen. Man trifft sich erstmals im zukünftigen Klassenraum, kommt miteinander ins Gespräch und spielt gemeinsam. - 1. Schultag: Begrüßungsfeier, z. T. mitgestaltet durch ältere SuS‘ - Anfangsgottesdienst - Beratung und Hilfestellung durch KlassenlehrerInnen und Paten aus der Jahrgangsstufe 9/10. - Weitere Aktionen sind: die gemeinsame Gestaltung des Klassen- raumes, Planung und Durchführung einer mehrtägigen Klassenfahrt am Ende der 5 oder zu Beginn der 6, Klassenfeste, Wandertage. Konzepte (Fortsetzung)Gymnasium St. Wolfhelm Konzepte (Fortsetzung) 1. Klassenpflegschaftsitzung für alle 5. Klassen mit Vorstellung aller LehrerInnen, Mini-Playback-Show und anschließendem St.- Martins-Abend, mitgestaltet durch unseren Förderverein und die SV Elternstammtisch Verstärkter Einsatz des Klassenlehrers, z. T. auch fachfremd Pausen- und Nachmittagsangebote: Kletterwand, Tischtennis u. – fußball, Cafe „Ulfilas“ und Mensa, Arbeitsgemeinschaften, Tutorien und Silentien Sozialintegrative Beratung (Schulsozialarbeiter, SI-Beratungslehrer, Streitschlichter) Ständige Koordination der pädagogischen Arbeit unter Einbe- ziehung der ehemaligen Grundschulen Erprobungsstufen- und Zeugniskonferenzen ErprobungsstufenkonferenzenGymnasium St. Wolfhelm Erprobungsstufenkonferenzen Beobachtungskriterien: Lern- und Leistungsbereitschaft, Selbstständigkeit, Arbeitshaltung, Kooperationsfähigkeit, Lerntyp (JA) GS-LehrerInnen- beteiligung Herbst, ca. 8 Wo- chen nach Beginn 1. EP 5 Halbjahr Zeugniskonferenz Ca. 7 Wochen vor Schuljahresende 2. EP Schuljahresende Herbst 3. EP 6 4. EP („Kritische Fälle“) Versetzungskonferenz Zeit Konferenz Klasse Gymnasium St. Wolfhelm Offener Ganztag und MittagspausenangeboteObligatorisch: Zwei Langtage: montags und donnerstags mit einstündiger Mittagspause, und zwar von – Uhr für die Jgst.en 6/7 von – Uhr für die Jgst.en 8/9 Zusätzliche Langtage: jeweils montags und/oder mittwochs für SuS‘ im bilingualen Unterricht in den Jgst.en 5 u. 6. Optional: An allen Schultagen (Montag – Freitag) können weitere Angebote zum offenen Ganztag, wie z. B. Silentien und Tutorien sowie unsere AG-Angebote genutzt werden. SuS‘ der Jahrgangsstufen 5 und 6 dürfen an Wochentagen mit verpflichtendem Nachmittagsunterricht („Bili“) grundsätzlich das Schulgelände nicht verlassen. „Freigang“ in der Mittagspause der SI ist nur SuS‘ der Jgst.en 7-9 auf der Grundlage eines schriftlichen Antrages der Erziehungsberechtigten erlaubt. Angebote im Mittagspausenbereich „Schüler helfen Schülern“Gymnasium St. Wolfhelm Angebote im Mittagspausenbereich orientieren sich am Bedürfnis der SuS‘ nach Stille und Bewegung Entspannung in Bibliothek und Ruheraum Bewegungs- und Spieleräume mit entsprechender Ausrüstung Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften „Schüler helfen Schülern“ Teilnahme an Hausaufgabenbetreuung (Silentien) und Förderunterricht (Tutorien) Die Anmeldung zur Teilnahme ist verpflichtend. Silentien und TutorienGymnasium St. Wolfhelm Silentien und Tutorien Den Unterricht erteilen geeignete SuS‘ – Tutoren – der Jgst.en Sie arbeiten eng mit den unterrichtenden FachlehrerInnen zusammen. Der Unterricht erfolgt in geeigneten Klassenräumen. Die Sitzungen dauern i. d. R. 45 Minuten, im Anschluss an den Unterricht oder / bzw. in der Mittagspause. Die SuS‘ werden in Kleingruppen von 2-5 Kindern unterrichtet. Bei Krankheit des Tutors wird der Unterricht – soweit möglich - nachgeholt. Bei Krankheit des Kindes bitte das Sekretariat rechtzeitig informieren. Ansprechpartner sind Herr Dr. Brenner und Herr Dr. Op het Veld. Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGsGymnasium St. Wolfhelm Auswahl einiger, auch für unsere Fünfer interessante AGs montags Latein für Eltern witterungsabhängig Schulgarten freitags Philosophieren Schulschach Blechbläser Orchester mittwochs Kinderchor dienstags wöchentlich und Comic freitags 14-tägig Nach Vereinbarung Zeit montags bis freitags Jugend forscht Wochentag AG Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Für SchülerInnen aller 5. Klassen Von – Uhr Von montags bis freitags Flexible Inanspruchnahme des Angebots bezogen auf bestimmte Wochentage Kompatibilität mit den Angeboten unseres offenen Ganztages Kostenfrei Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Warmes Mittagessen in der Mensa Hausaufgabenbetreuung Pädagogische Betreuung Projekte AGs mit verschiedenen Schwerpunkten Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Zeitliche Planung: 13.15 – Uhr Mittagessen 13.45 – Uhr Entspannung, freie Gestal tung, z. B. Lese- u. Spielezeit 14.15 – Uhr Hausaufgaben (bei Bedarf auch länger) 15.30 – Uhr weitere Lern- und Lesezeit, freies Spielen unter Aufsicht Gymnasium St. Wolfhelm NEU !!!!!Verlässlicher Ganztag (als Angebot) Personal: Pädagogisch geschultes Personal, unterstützt durch Lehrkräfte unserer Schule SchülerInnen als TutorInnen Räumlichkeiten: Großer Aufenthaltsraum (Öffnungszeiten von Uhr) Klassenraum (Hausaufgabenbetreuung) Gymnasium St. Wolfhelm „Iss gut“Warmes Mittagessen von Montag bis Freitag in unserer gemeinsamen Mensa Öffnungszeiten: von – Uhr Caterer: Fa. Marco Borger Täglich wechselnde Menüs. Pro Tag stehen drei verschiedene Menüs zur Auswahl. Festpreis: 3,15 €; Zahlungsart: bargeldlos Vormittags: ab Uhr Cafeteriabetrieb Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe I (S I): Stufen 5 – 9 Erprobungsstufe: Klassen 5 – 6 Pädagogische Einheit, keine Versetzung von Klasse 5 in Klasse 6, gymnasiale Eignung wird endgültig mit der Versetzung in Klasse 7 bestätigt. Bei Nichtversetzung am Ende der Erprobungsstufe: Wechsel der Schulform oder Wdh. der Klasse 6 gemäß der Entscheidung der Erprobungsstufenkonferenz. Mittelstufe: Klassen 7 – 9 Mit der Versetzung von Klasse 9 in Klasse 10 werden erreicht: a) Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe b) Ein dem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 gleichwertiger Abschluss Gymnasium St. Wolfhelm Schullaufbahn am Gymnasium im achtjährigen Bildungsgang (G 8)Sekundarstufe II (S II): Stufen 10 – 12 Einführungsphase (Stufe 10) Mit Versetzung von Stufe 10 in Stufe 11 wird der mittlere Schulabschluss (Fachoberschulreife, FOR) erreicht. Qualifikationsphase I (Q1 – Stufe 11) Mit Abschluss der Jahrgangsstufe 11 wird der schulische Teil der Fachhochschulreife erreicht. Qualifikationsphase II (Q2 – Stufe 12) Erwerb der allgemeinen Hochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf unsere MittelstufeDie Jgst.en 7 – 9 bilden eine Zeit des Umbruchs: Gesundheitserziehung: Sexualerziehung, Suchtprävention, Gewaltprävention Berufswahlorientierung: Berufsinformationswoche, Besuch des Berufsinformationszentrums Viergliedrigkeit des Wahldifferenzierungsbereiches (Jgst. 8) Austauschfahrten nach England und Frankreich (Jgst. 8 und 9) Schneefreizeit in der unterrichtsberuhigten Zeit nach den Zwischenzeugnissen (Jgst.e 8) Ausbildung zu Bus-Scouts, Sporthelfern, Schulsanitätern und Streitschlichtern Paten für unsere neuen 5er Gymnasium St. Wolfhelm Projekte zur individuellen Förderung in der MittelstufeVorbereitung für externe Sprachprüfungen (DELF) Streitschlichtung ab Jgst.e 8 Schüler helfen Schülern (Silentien/Hausaufgabenbetreuung und Tutorien in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und Mathematik mit Lehrerbegleitung) Theaterprojekte Erste Hilfe / Schulsanitätsdienst ab Jgst.e 8 Zeitungsprojekte mit FAZ, RP und WZ ( Umgang mit Medien, schulinternes Curriculum im Fach Deutsch) Teilnahme an Wettbewerben im mathematisch- naturwissenschaftlichen wie auch im musikalischen Bereich Stundentafel der MittelstufeGymnasium St. Wolfhelm Stundentafel der Mittelstufe 2 Chemie 3 Wahldifferenzierungsbereich 35 1M/(1F8/1Diff) 1 Klasse 9 34/34+1 33/33+1 Gesamtwochenstunden 1E/(1F8/1Diff) (1D)/1E/(1M) ITG-Module Ergänzungsstunden Religion / PP 4 Sport / Schwimmen Musik Kunst Physik 2 / 2+1 Biologie / Biologie bili Politik Geschichte Erdkunde / Erdkunde bili Mathematik (M) Zweite Fremdsprache Englisch (E) Deutsch (D) Klasse 8 Klasse 7 Fach / Klasse Übersicht über Wandertage, Exkursionen und KlassenfahrtenGymnasium St. Wolfhelm Übersicht über Wandertage, Exkursionen und Klassenfahrten Jährlich stufenübergreifende dreitägige Musikprobenfahrt i. d. unterrichtsberuhigten Zeit Projektgebundene Studienfahrt, i.d.R: 5tägig 12 Austausch mit der italienische Partner- schule, Schneesportfahrt Oberstufe 11 Methodentage (2tägig) 10 5tägige Klassenfahrt 9 Schneesportfahrt Austausch mit franz. Partnerschule 8 Wandertage 7 3tägige Klassenfahrt Wandertage, Exkursionen für „Latein-SuS‘ 6 5 Unternehmung Jgst.e Gymnasium St. Wolfhelm Ausblick auf die OberstufeAnmeldung (jederzeit möglich); Voraussetzung: Fachoberschulreife mit Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe Umfangreiches Fächerangebot Vertiefungs- und Projektkurse Vorbereitungskurse für Seiteneinstieg von RS-SchülerInnen (Neu!!!!) Methodentraining / Methodentage (Jgst.e 10) Selbstlernzentrum in der Bibliothek mit Computerarbeitsplätzen Betriebspraktikum, auch im Ausland (Jgst. 10) Berufsberatung: Berufsorientierungswoche (Jgst. 11), Berufsnavigator Regelmäßige Besuche von Universitäten und Hochschulen Studienfahrt am Ende der Jgst.e 11 bzw. zu Beginn der Jgst.e 12 Das achtjährige Gymnasium im ÜberblickGymnasium St. Wolfhelm Das achtjährige Gymnasium im Überblick Klasse 5: Klasse 6: Beginn der zweiten Fremdsprache (Latein oder Französisch) Erprobungsstufe Klasse 7: Klasse 8: Beginn des Wahlpflichtunterrichts Berufsorientierungswoche Mittelstufe Klasse 9: • Versetzung in die Einführungsphase der GOSt E = Einführungsphase (Jgst. 10) zweiwöchiges Berufspraktikum • Versetzung in die Qualifikationsphase der GOSt • Mittlerer Schulabschluss (FOR) • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 Q = Qualifikationsphase 1 (Jgst.11) Berufsnavigator • ggf. Fachhochschulreife Gymnasiale Oberstufe Q = Qualifikationsphase 2 (Jgst.12) • Abitur, ggf. Fachhochschulreife Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (I)Unser Gymnasium fördert und fordert: Lern- und Leistungsbereitschaft Individuelle Neigungen und Begabungen Werteorientierung Soziale Kompetenz Offenheit, Respekt und Toleranz gegenüber Menschen, Sachen und Ideen Gymnasium St. Wolfhelm Pädagogische Grundorientierung (II)Unser Schulklima ist geprägt: von konstruktiver Zusammenarbeit vom Bemühen, sach- und beziehungsgerecht Probleme zu lösen von demokratischem Handeln von der Einhaltung aufgestellter Regeln von der fairen Austragung von Konflikten „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“Gymnasium St. Wolfhelm Fazit: „Gute Schule“ bedeutet „guter Unterricht“ Dies setzt „fachlich wie menschlich professionelles, den SuS‘ zugewandtes Lehrerverhalten“ voraus. Ob und wie Kinder lernen, hängt gerade in der heutigen Zeit maßgeblich von ihren LehrerInnen ab. Dafür stehen wir ein und schließen uns gerne den Worten von Herrn Prof. Dr. Kluge anlässlich des Berliner Bildungskongresses an: „Wer an Kindern spart, wird in Zukunft verarmen.“ Gymnasium St. Wolfhelm Unsere Hauptanliegen im Hinblick auf die ErprobungsstufeNahtstelle zwischen Grundschule und Gymnasium Grundschulbezogene Klassenbildung, Dialog mit den ehemaligen GrundschullehrerInnen Prinzip des sanften Überganges Methodische Kontinuität (u. a. Freiarbeit während der Ergänzungsstunden in den Kernfächern bzw. während des optionalen Förderunterrichts) Findung und Stärkung der neuen Klassengemeinschaft Kennenlernnachmittag kurz vor den großen Ferien (DO, , Uhr) Begrüßungsfeier am ersten Schultag (MI, , Uhr) Erste Klassenfahrt am Ende der 5. oder zu Beginn der 6. Klasse Beratung und Betreuung Klassenlehrer als Ansprechpartner für Schüler und Eltern Orientierungsstunde: „Nöte des Alltags“ in der neuen Umgebung, Einführung in ein wünschenswertes Arbeits- und Sozialverhalten Einführungskurs in wichtige „Lern- und Arbeitstechniken“ des Gymnasiums Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Einzelgespräche nach Voranmeldung (02163 / 31906) mit Herrn Dr. Brenner, dem Erprobungsstufenkoordinator Herrn Lommetz, dem stellvertretenden Schulleiter Frau Cloeters, der Schulleiterin Anmeldungen: MI, – MI, , jeweils von 8-12 Uhr, zusätzlich: SA, von 8-12 Uhr DO, u. DI, , jeweils von Uhr Kennenlernnachmittag: DO, Uhr Erster Schultag: MI, 10.00 Uhr ökumenischer Gottesdienst in St. Michael 11.00 Uhr schulische Begrüßungsfeier in der Achim-Besgen-Halle Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Familienstammbuch oder Geburtsurkunde Zeugnis des ersten Halbjahres der 4. Klasse Grundschulempfehlung (wenn möglich, die unterstrichenen Dokumente zusätzlich in Kopie) Anmeldekarte der Grundschule Anmeldebogen 2013/2014 (um bei der Anmeldung unnötige Wartezeiten zu vermeiden, wäre es hilfreich, den Anmeldebogen bereits ausgefüllt mitzubringen) Gymnasium St. Wolfhelm Neuanmeldungen für das Schuljahr 2013/14Eltern entscheiden darüber, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll, d.h.: - die Schulformempfehlung der Grundschule ist nicht mehr bindend. - Die Aufnahmeentscheidung trifft die weiterführende Schule; bei eingeschränkter oder anders lautender Empfehlung nach einem ausführlichen Beratungsgespräch - Entfall des Prognoseunterricht Dringender Rat: nach wie vor das Grundschulgutachten beachten! Ähnliche Präsentationen Zweisprachige Englischklasse
Deutschland - Weiterbildungsordnung fuer aerztliche Spezialfaecher 1. Gebiet Anaesthesiologie / Facharzt/Fachaerztin fuer Anaesthesiologie • 48 Monate in der Anaesthesiologie, • 12 Monate in der Intensivmedizin 2. Gebiet Anatomie / Facharzt/Fachaerztin fuer Anatomie 48 Monate, davon • 12 Monaten im Gebiet Pathologie 3. Gebiet Arbeitsmedizin / Facharzt/Fachaerztin fuer Arbeitsmedizin • 24 Monate IM und Allgemeinmedizin • 36 Monate Arbeitsmedizin, • 360 Stunden Kurs-WB 4. Gebiet Augenheilkunde / Facharzt/Fach?rztin f?r Augenheilkunde • 36 Monate im ambulanten Bereich 5. Gebiet Biochemie / Facharzt/Fachаеrztin fuer Biochemie • 12 Monate in anderen Gebieten Basis WB fuer die FA Kompetenzen 6.1 bis 6.8: 24 Monate Basis WB, davon • 6 Monate Intensivmedizin in der Chirurgie • 12 Monate Chirurgie 6.1 Facharzt/Fachaerztin fuer Allgemeine Chirurgie 24 Monate Basis WB im Gebiet Chirurgie • 24 Monate in Allgemeiner Chirurgie • 12 Monate in Orthop?die und Unfallchirurgie 6.2 Facharzt/Fachaerztin fuer Gefaesschirurgie 48 Monate WB zum FA fuer Gefaesschirurgie, davon • 12 Monate in einer der anderen FA WB des Gebietes Chirurgie oder 6 Monate in Anaesthesiologie, IM und Angiologie oder Radiologie • 12 Monate im ambulanten Bereich 6.3 Facharzt/Fachaerztin fuer Herzchirurgie 48 Monate WB zum FA fuer Herzchirurgie, davon in IM und Kardiologie oder Kinder- und Jugendmedizin / Kinder-Kardiologie 6.4 Facharzt/Fachaerztin fuer Kinderchirurgie 48 Monate WB zum FA fuer Kinderchirurgie, davon • 12 Monate in Kinder- und Jugendmedizin, davon • 6 Monate in einer anderen FA WB des Gebietes Chirurgie oder in An?sthesiologie, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Radiologie , Urologie, Handchirurgie 6.5 Facharzt/Fachaerztin fuer Orthopaedie und Unfallchirurgie 48 Monate WB zum FA fuer Orthopaedie und Unfallchirurgie, davon • 12 Monate in einer der anderen FA WB des Gebietes Chirurgie oder in Neurochirurgie 6.6 Facharzt/Fachaerztin fuer Plastische und ?sthetische Chirurgie 48 Monate WB zum FA fuer Plastische und aesthetische Chirurgie, davon • 12 Monate in einer der anderen FA WB des Gebietes Chirurgie, in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, oder 6 Monate in An?sthesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe oder Pathologie 6.7 Facharzt/Fach?rztin f?r Thoraxchirurgie 48 Monate WB zum FA f?r Thoraxchirurgie, davon in IM und H?matologie und Onkologie oder IM und Pneumologie 6.8 Facharzt/Fach?rztin f?r Visceralchirurgie 48 Monate WB zum FA f?r Visceralchirurgie, davon in An?sthesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, IM und Gastroenterologie, IM und H?matologie und Onkologie, Pathologie oder Urologie 7. Gebiet Frauenheilkunde und Geburtshilfe / Facharzt/Fachaerztin fuer Frauenheilkunde und Geburtshilfe • 6 Monate in einem anderen Gebiet • bis zu 12 Monate in den Schwerpunkt WB des Gebietes • bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich • 80 Stunden Kurs-WB in Psychosomatische Grundversorgung Schwerpunkt Gynaekologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin 36 Monate, davon • 12 Monate w?hrend der FA WB Schwerpunkt Gynaekologische Onkologie • bis zu 12 Monate w?hrend der FA WB • 6 Monate im ambulanten Bereich • 6 Monate WB in Humangenetik oder Neonatologie • bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich Basisweiterbildung fuer die Facharztkompetenzen 8.1 und 8.2: 8.1 Facharzt/Fachaerztin fuer Hals-Nasen-Ohrenheilkunde 24 Monate Basis WB im Gebiet Hals-Nasen-Ohrenheilkunde 36 Monate WB zum FA fuer Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, davon • 6 Monate im Gebiet Chirurgie oder Pathologie oder in Anaesthesiologie, Kinder- und Jugendmedizin, Mund- Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie oder Sprach-, Stimm- und kindliche Hoerstoerungen 8.2 Facharzt/Fachaerztin fuer Sprach-, Stimm- und kindliche Hoerstoerungen 36 Monate WB zum FA fuer Sprach-, Stimm und kindliche Hoerstoerungen, davon • 6 Monate in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin, Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Neurologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 9. Gebiet Haut- und Geschlechtskrankheiten / Facharzt/Fach?rztin f?r Haut- und Geschlechtskrankheiten • 30 Monate im ambulanten Bereich 10. Gebiet Humangenetik / Facharzt/Fachaerztin fuer Humangenetik • 12 Monate in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung 11. Gebiet Hygiene und Umweltmedizin / Facharzt/Fachaerztin fuer Hygiene und Umweltmedizin • 12 Monate in der stationaeren Patientenversorgung anderer Gebiete • k?nnen bis zu 12 Monate im Gebiet Pharmakologie oder in Arbeitsmedizin, Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie oder oeffentliches Gesundheitswesen 12.1 Facharzt/Fachaerztin fuer Innere und Allgemeinmedizin* • 36 Monate in der station?ren Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin, • 24 Monate Weiterbildung in der ambulanten haus?rztlichen Versorgung, • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung 12.2 Facharzt / Fachaerztin fuer Innere Medizin • 36 Monate in der station?ren Basisweiterbildung im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin • 24 Monate station?re Weiterbildung in Innerer Medizin, oder • 24 Monate station?re Weiterbildung in den Facharztkompetenzen 12.2 und/oder 12.3 Werden im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin 2 Facharztkompetenzen aus 12.2 und 12.3 erworben, so betr?gt die gesamte Weiterbildungszeit mindestens 8 Jahre. 12.3.1 Facharzt/Fach?rztin f?r Innere Medizin und Angiologie • 36 Monate Weiterbildung in Angiologie 12.3.2 Facharzt/Fachaerztin fuer Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie • 36 Monate Weiterbildung in Endokrinologie und Diabetologie 12.3.3 Facharzt/Fachaerztin fuer Innere Medizin und Gastroenterologie • 36 Monate Weiterbildung in Gastroenterologie 12.3.4 Facharzt/Fachaerztin fuer Innere Medizin und Haematologie und Onkologie • 36 Monate Weiterbildung in Haematologie und Onkologie 12.3.5 Facharzt/Fachaerztin fuer Innere Medizin und Kardiologie • 36 Monate Weiterbildung in Kardiologie 12.3.6 Facharzt/Fachaerztin fuer Innere Medizin und Nephrologie • 36 Monate Weiterbildung in Nephrologie Werden im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin 2 Facharztkompetenzen aus 12. 2 und 12.3 erworben, so betr?gt die gesamte Weiterbildungszeit mindestens 8 Jahre. 12.3.7 Facharzt/Fachaerztin fuer Innere Medizin und Pneumologie • 36 Monate Weiterbildung in Pneumologie 12.3.8 Facharzt/Fachaerztin fuer Innere Medizin und Rheumatologie • 36 Monate Weiterbildung in Rheumatologie 13. Gebiet Kinder- und Jugendmedizin / Facharzt/Fach?rztin f?r Kinder- und Jugendmedizin • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen • k?nnen bis zu 12 Monate im Gebiet Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie oder Kinderchirurgie • k?nnen bis zu 12 Monate in den Schwerpunktweiterbildungen des Gebietes abgeleistet werden • k?nnen bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden Schwerpunkt Kinder-Haematologie und -Onkologie • 6 Monate in einem h?matologisch-onkologischen Labor • k?nnen bis zu 12 Monate w?hrend der Facharztweiterbildung abgeleistet werden • k?nnen bis zu 12 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden • 12 Monate w?hrend der Facharztweiterbildung abgeleistet werden • 18 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden • 12 Monate w?hrend der Facharztweiterbildung • 6 Monate in An?sthesiologie oder Frauenheilkunde und Geburtshilfe Schwerpunkt Neuropaediatrie • 18 Monate im ambulanten Bereich 14. Gebiet Kinder- und Jugendpsychiatrie und –psychotherapie / Facharzt/Fach?rztin f?r Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie • 12 Monate Kinder- und Jugendmedizin, Psychiatrie und Psychotherapie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie • k?nnen bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich 15. Gebiet Laboratoriumsmedizin / Facharzt/Fach?rztin f?r Laboratoriumsmedizin • 12 Monate in der station?ren Patientenversorgung in IM und Allgemeinmedizin oder Kinder- und Jugendmed. • 6 Monate in einem mikrobiologischen Labor • 6 Monate in einem infektionsserologischen Labor • 6 Monate in einem immunh?matologischen Labor • k?nnen bis zu 12 Monate in Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie • k?nnen bis zu 6 Monate in Transfusionsmedizin 16. Gebiet Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie / Facharzt/Fach?rztin f?r Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie • k?nnen bis zu 12 Monate in Hygiene und Umweltmedizin oder Laboratoriumsmedizin 17. Gebiet Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie / Facharzt/Fach?rztin f?r Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie Der Abschluss in der Facharztweiterbildung Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie setzt auch das zahn?rztliche Staatsexamen voraus. • 12 Monate im Gebiet Chirurgie oder in An?sthesiologie, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Neurochirurgie • 24 Monate im ambulanten Bereich 18. Gebiet Neurochirurgie / Facharzt/Fach?rztin f?r Neurochirurgie • 48 Monate in der station?ren Patientenversorgung • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurochirurgischer Patienten • k?nnen bis zu 12 Monate im Gebiet Chirurgie oder in Neurologie, Neuropathologie oder Neuroradiologie 19. Gebiet Neurologie / Facharzt/Fach?rztin f?r Neurologie • 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie • 24 Monate in der station?ren neurologischen Patientenversorgung • 6 Monate in der intensivmedizinischen Versorgung neurologischer Patienten • k?nnen bis zu 12 Monate im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin oder in Neurochirurgie, Neuropathologie, Neuroradiologie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 20. Gebiet Nuklearmedizin / Facharzt/Fach?rztin f?r Nuklearmedizin 60 Monate davon • 12 Monate in der station?ren Patientenversorgung, davon k?nnen • k?nnen bis zu 12 Monate in Radiologie angerechnet werden Basisweiterbildung f?r die Facharztkompetenzen 22.1 und 22.2: 22.1 Facharzt/Fachaerztin fuer Neuropathologie 48 Monate Weiterbildung zum Facharzt f?r Neuropathologie, davon • 12 Monate in Neurochirurgie, Neurologie, Neurop?diatrie, Neuroradiologie oder Psychiatrie und Psychotherapie 22.2 Facharzt/Fachaerztin fuer Pathologie 48 Monate Weiterbildung zum Facharzt f?r Pathologie, davon 24. Gebiet Physikalische und Rehabilitative Medizin / Facharzt/Fach?rztin f?r Physikalische und Rehabilitative Medizin • 12 Monate in der station?ren Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie oder in Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Neurochirurgie oder Urologie • 12 Monate in der station?ren Patientenversorgung im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin oder in An?sthesiologie, Kinder- und Jugendmedizin oder Neurologie 25. Gebiet Physiologie / Facharzt/Fach?rztin f?r Physiologie 48 Monate, davon k?nnen bis zu 26. Gebiet Psychiatrie und Psychotherapie / Facharzt/Fach?rztin f?r Psychiatrie und Psychotherapie • 12 Monate in Neurologie • 24 Monate in der station?ren psychiatrischen und psychotherapeutischen Patientenversorgung • k?nnen bis zu 12 Monate in der Schwerpunktweiterbildung des Gebietes abgeleistet werden • k?nnen bis zu 12 Monate Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie 6 Monate im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin oder in Neurochirurgie oder Neuropathologie 36 Monate bei, davon • mindestens 12 Monate station?re T?tigkeit in einer Klinik oder Abteilung des Ma?regelvollzuges, – kann ein halbes Jahr in einem psychiatrischen Haftkrankenhaus oder einer psychiatrischen Abteilung eines Haftkrankenhauses abgeleistet werden. • 12 Monate k?nnen w?hrend der Facharztweiterbildung abgeleistet werden. 27. Gebiet Psychosomatische Medizin und Psychotherapie / Facharzt/Fach?rztin f?r Psychosomatische Medizin und Psychotherapie • 12 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie, davon k?nnen • 12 Monate im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin, davon k?nnen • k?nnen bis zu 24 Monate im ambulanten Bereich abgeleistet werden. 28. Gebiet Radiologie / Facharzt/Fach?rztin f?r Radiologie • 12 Monate in den Schwerpunktweiterbildungen des Gebietes • 12 Monate in der station?ren Patientenversorgung in Kinderchirurgie oder Kinder- und Jugendmedizin • 12 Monate in der station?ren Patientenversorgung in Neurochirurgie oder Neurologie 29. Gebiet Rechtsmedizin / Facharzt/Fach?rztin f?r Rechtsmedizin • 6 Monate im Gebiet Pathologie • 6 Monate in Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie • k?nnen 6 Monate im Gebiet Pathologie oder in ?ffentliches Gesundheitswesen, Pharmakologie und Toxikologie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Forensische Psychiatrie 30. Gebiet Strahlentherapie / Facharzt/Fach?rztin f?r Strahlentherapie • 12 Monate in der station?ren Patientenversorgung, • k?nnen bis zu 12 Monate in Radiologie 32. Gebiet Urologie / Facharzt/Fach?rztin f?r Urologie • bis zu 12 Monate in der station?ren Patientenversorgung im Gebiet Chirurgie angerechnet werden ZUSATZ – WEITERBILDUNGEN ?rztliches Qualit?tsmanagement 200 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 in ?rztliches Qualit?tsmanagemen • 120 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 mit praktischen ?bungen in Akupunktur und anschlie?end unter Anleitung eines Weiterbildungsbefugten 18 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2, davon k?nnen bis zu • 12 Monate w?hrend der Weiterbildung in Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Innere Medizin und Pneumologie oder Kinder- und Jugendmedizin abgeleistet werden ?bergangsbestimmung zur Zusatzweiterbildung Akupunktur: Kammerangeh?rige, die innerhalb der letzten acht Jahre vor Einf?hrung • 24 Monate Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patienten- versorgung oder 48 Monate T?tigkeit in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung • mindestens 140 Stunden Kursweiterbildung in Akupunktur (A-Diplom) • 24 Monate regelm??ige praktische T?tigkeit in der Akupunktur nachweisen, k?nnen die Anerkennung der Zusatzweiterbildung innerhalb einer Frist von 3 Jahren beantragen. Fehlende Voraussetzungen nach Satz 1 k?nnen innerhalb der Antragsfrist noch erworben werden. • 24 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsst?tte gem?? § 5 Abs. 1, davon – 12 Monate Innere Medizin und Allgemeinmedizin – 12 Monate Betriebsmedizin/Arbeitsmedizin • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8, die w?hrend der 12 Monate in betriebsmedizinischer/arbeitsmedizinischer Weiterbildung abgeleistet werden sollen Facharztanerkennung f?r Haut- und Geschlechtskrank-heiten 24 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Dermatohistologie gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 oder Pathologie gem?? § 5 Abs. 1 Satz 1, davon k?nnen • 6 Monate w?hrend der Weiterbildung in Haut- und Geschlechtskrankheiten abgeleistet werden Facharztanerkennung im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin (auch Anerkennung als „Facharzt f?r Allgemeinmedizin“ oder als „Facharzt f?r Innere Medizin“ nach bisherigem Recht) oder f?r Kinder- und Jugendmedizin 18 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Diabetologie gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 oder Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie gem?? § 5 Abs. 1 Satz 1, davon k?nnen • 6 Monate w?hrend der Weiterbildung im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin oder in Kinder- und Jugendmedizin abgeleistet werden (auch Anerkennung als „Facharzt f?r Allgemeinmedizin“ oder als „Facharzt f?r Innere Medizin“ nach bisherigem Recht) oder f?r Arbeitsmedizin • 6 Monate Weiterbildung bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 • 180 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 in Flugmedizin 18 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 Gyn?kologische Exfoliativ-Zytologie Facharztanerkennung f?r Frauenheilkunde und Geburtshilfe Der Nachweis einer zus?tzlichen Mindestweiterbildungszeit ist nicht erforderlich. Die Weiterbildung findet unter Anleitung eines Weiter-bildungsbefugten f?r Gyn?kologische Exfoliativ-Zytologie gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 oder Pathologie gem?? § 5 Abs. 1 Satz 1 statt. H?mostaseologie Facharztanerkennung in den Gebieten Chirurgie, Innere Medizin und Allgemeinmedizin (auch Anerkennung als „Facharzt f?r Allgemeinmedizin“ oder als „Facharzt f?r Innere Medizin“ nach bisherigem Recht) oder f?r An?sthesiologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Laboratoriumsmedizin, Neurologie oder Transfusionsmedizin 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2, davon k?nnen • 6 Monate in Innere Medizin, Innere Medizin und Angiologie, Innere Medizin und H?matologie und Onkologie oder Transfusionsmedizin abgeleistet werden Facharztanerkennung im Gebiet Chirurgie (auch Anerkennung als „Facharzt f?r Orthop?die“ nach bisherigem Recht) 36 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2, davon k?nnen bis zu • 12 Monate w?hrend der Weiterbildung in Allgemeine Chirurgie, Kinderchirurgie, Orthop?die und Unfallchirurgie oder Plastische und ?sthetische Chirurgie abgeleistet werden • 6 Monate Weiterbildung bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 100 Stunden Fallseminare einschlie?lich Supervision • 160 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 in Hom?opathie Facharztanerkennung im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin oder f?r Kinder- und Jugendmedizin • 6 Monate im Gebiet Innere Medizin und Allgemeinmedizin oder in Kinder- und Jugendmedizin oder Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie abgeleistet werden Facharztanerkennung in den Gebieten Chirurgie, Innere Medizin und Allgemeinmedizin (auch Anerkennung als „Facharzt f?r Innere Medizin“ nach bisherigem Recht) oder f?r An?sthesiologie, Kinder- und Jugendmedizin, Neurochirurgie oder Neurologie 24 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2, davon k?nnen • 6 Monate – f?r das Gebiet An?sthesiologie: 12 Monate –w?hrend der Facharztweiterbildung abgeleistet werden • 6 Monate in der Intensivmedizin eines anderen Gebietes abgeleistet werden Facharztanerkennung f?r Kinder- und Jugendmedizin • 12 Monate w?hrend der Facharztweiterbildung abge-leistet werden Kinder-Orthop?die Facharztanerkennung f?r Orthop?die und Unfallchirurgie oder Orthop?die oder Chirurgie mit Schwerpunkt Unfall-chirurgie oder Kinderchirurgie • 6 Monate w?hrend der Facharztweiterbildung abgeleistet werden Labordiagnostik – fachgebunden 6 Monate Labordiagnostik bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Laborato- riums medizin gem?? § 5 Abs. 1 Satz 1 oder bei einem Weiterbildungsbefugten f?r fachgebundene Labordiagnostik gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 24 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Radiologie gem?? § 5 Abs. 1, davon k?nnen bis zu • 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 abgeleistet werden • 120 Stunden Grundkurs gem?? § 4 Abs. 8 in Manuelle Medizin/Chirotherapie • 200 Stunden Aufbaukurs gem?? § 4 Abs. 8 in Manuelle Medizin/Chirotherapie Medizin/Chirotherapie Facharztanerkennung im Gebiet Chirurgie oder f?r Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Neurologie oder Urologie oder der Facharztanerkennung f?r Innere Medizin oder Facharztanerkennung f?r Innere Medizin und Angiologie, Innere Medizin und Endokrinologie und Diabetologie, Innere Medizin und Gastroenterologie, Innere Medizin und H?matologie und Onkologie, Innere Medizin und Kardiologie, Innere Medizin und Nephrologie, Innere Medizin und Pneumologie, Innere Medizin und Rheumatologie 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Medikament?se Tumortherapie gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 oder Innere Medizin und H?matologie und Onkologie gem?? § 5 Abs. 1 Satz 1, davon k?nnen • 6 Monate w?hrend der Weiterbildung in einem Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung abgeleistet werden 24 Monate Weiterbildung in den Gebieten der unmittelbaren Patientenversorgung bei einem Weiterbildungsbefugten an einer Weiterbildungsst?tte gem?? § 5 Abs. 1 Satz 1 • 12 Monate in einer an die Patientenversorgung an-geschlossenen Einrichtung der Medizinischen Infor-matik bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 • 360 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 in Medizinische Informatik • 480 Stunden Praktikum oder Projektarbeit bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 • 3 Monate Weiterbildung bei einem Weiterbildungsbe-fugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 80 Stunden Fallseminare einschlie?lich Supervision • 160 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 in Naturheilverfahren 24 Monate Weiterbildung in der unmittelbaren Patientenversorgung in einem Krankenhaus, bei dem Tag und Nacht Aufnahmebereitschaft f?r Notf?lle besteht und ein breites Spektrum akuter station?rer Behandlungsf?lle vorliegt, davon 6 Monate Weiterbildung in der Intensivmedizin an einer Weiterbildungsst?tte gem?? § 5 Abs. • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 in allgemeiner und spezieller Notfallbehandlung im zweiten Jahr der We iterbildung und anschlie?end • Nachweis von 50 Notarzteins?tzen unter Anleitung eines Arztes, der zum F?hren der Zusatzbezeichnung „Notfallmedizin“ berechtigt ist. Mit der Zuerkennung der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin ist der Nachweis der Eignung im Sinne des § 10 Abs. 1 Satz 1 des Rettungsdienstgesetzes gef?hrt. Orthop?dische Rheumatologie Facharztanerkennung f?r Orthop?die und Unfallchirurgie oder Orthop?die oder Chirurgie mit Schwerpunkt Unfall-chirurgie • 12 Monate w?hrend der Facharztweiterbildung abgeleistet werden • 6 Monate in Innere Medizin und Rheumatologie oder in Kinder-Rheumatologie angerechnet werden • 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 120 Stunden Fallseminare einschlie?lich Supervision• 40 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 in Palliativmedizin 18 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2, davon k?nnen • 6 Monate w?hrend der Facharztweiterbildungen in Gef??chirurgie, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Innere und Allgemeinmedizin (auch Anerkennung als „Facharzt f?r Allgemeinmedizin“ nach bisherigem Recht) oder Innere Medizin und Angiologie abgeleistet werden • 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Physikalische Therapie und Balneologie gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 oder Physikalische und Rehabilitative Medizin gem?? § 5 Abs. 1 Satz 1 • 240 Stunden Kurs-Weiterbildung gem?? § 4 Abs. 8 in Physikalische Therapie und Balneologie Facharztanerkennung f?r Hals-Nasen-Ohrenheilkunde oder Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie 24 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 Facharztanerkennung f?r Allgemeine Chirurgie (auch Anerkennung als „Facharzt f?r Chirurgie“ nach bisherigem Recht), Kinderchirurgie, Visceralchirurgie, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Innere und Allgemeinmedizin (auch Anerkennung als „Facharzt f?r Allgemeinmedizin“ nach bisherigem Recht), Innere Medizin, Innere Medizin und Gastroenterologie oder Urologie • 6 Monate w?hrend der Facharztweiterbildung in Allgemeine Chirurgie, Kinderchirurgie, Visceralchirurgie, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Innere und Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Innere Medizin und Gastroenterologie oder Urologie abgeleistet werden Facharztanerkennung f?r Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psychiatrie und Psychotherapie oder Psychosomatische Medizin und Psychotherapie oder in einem anderen Gebiet der unmittelbaren Patientenversorgung – 250 Einzelstunden in mindestens 3 Einzelstunden pro Woche Theoretische Weiterbildung – 240 Stunden in Seminarform einschlie?lich Fall-seminare – Epidemiologie, Psychodiagnostik (Testpsychologie) – Entwicklungspsychologie, Pers?nlichkeitslehre, Traumlehre, allgemeine und spezielle Krankheitslehre einschlie?lich psychiatrischer und psychosomatischer Krankheitsbilder, Untersuchungs- und Behandlungstechnik, Diagnostik einschlie?lich differentialdiagnostischer Erw?gungen zur Abgrenzung von Psychosen, Neurosen und k?rperlich begr?ndeten psychischen St?rungen – Indikationsstellung und prognostische Gesichtspunkte verschiedener Behandlungsverfahren einschlie?lich pr?ventive und rehabilitative Aspekte – 20 supervidierte und dokumentierte psychoanalytische Untersuchungen mit nachfolgenden Sitzungen zur Beratung oder zur Einleitung der Behandlung – kontinuierliche Teilnahme an einem kasuistischen Seminar zur Behandlungstechnik – 600 dokumentierte psychoananalytische Behandlungsstunden, darunter 2 Behandlungen von mindestens 250 Stunden supervidiert nach jeder vierten Sitzung – regelm??ige Teilnahme an einem begleitenden Fall-seminar Die Inhalte der Zusatzweiterbildung fachgebundene Psychotherapie sind integraler Bestandteil der Weiterbildung zum Facharzt f?r Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Psychiatrie und Psychotherapie und Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. – fachgebundene Erkennung und psychotherapeutische Behandlung gebietsbezogener Erkrankungen Die Weiterbildung erfolgt entweder in der Grundorientierung psychodynamisch/tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie oder in Verhaltenstherapie. – 100 Stunden in Entwicklungspsychologie und Pers?nlichkeitslehre, Psychopharmakologie, allgemeine und spezielle Neurosenlehre, Tiefenpsychologie, Lernpsychologie, Psychodynamik der Familie und Gruppe, Psychopathologie, Grundlagen der psychiatrischen und psychosomatischen Krankheitsbilder, Einf?hrung in die Technik der Erstuntersuchung, psychodiagnostische Testverfahren – 15 Doppelstunden Balintgruppenarbeit Diagnostik – 10 dokumentierte und supervidierte Erstuntersuchungen Behandlung – 15 Doppelstunden Fallseminar – 240 Stunden psychodynamische/tiefenpsychologische supervidierte Psychotherapie, davon 3 abgeschlossene F?lle Selbsterfahrung – 75 Stunden kontinuierliche Einzelselbsterfahrung oder 50 kontinuierliche Doppelstunden Gruppenselbsterfahrung – 100 Stunden in psychologischen Grundlagen des Verhaltens und des abweichenden Verhaltens, allgemeine und spezielle Neurosenlehre, Lern- und sozialpsychologische Entwicklungsmodelle, tiefenpsychologische Entwicklungs- und Pers?nlichkeitsmodelle, systemische Familien- und Gruppenkonzepte, allgemeine und spezielle Psychopathologie und Grundlagen der psychiatrischen Krankheitsbilder, Motivations-, Verhaltens-, Funktions- und Bedingungsanalysen als Grundlagen f?r Erstinterview, Therapieplanung und -durchf?hrung, Verhaltensdiagnostik einschlie?lich psychodiagnostischer Testverfahren – 16 Doppelstunden Entspannungsverfahren (Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung oder Hypnose) – 15 Doppelstunden Balintgruppenarbeit – 240 Stunden supervidierte Verhaltenstherapie, davon 3 abgeschlossene F?lle 50 kontinuerliche Doppelstunden Gruppenselbsterfahrung • 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Reha-bilitationswesen gem?? § 5 Abs. 1 Satz 2 oder f?r Physikalische und Rehabilitative Medizin gem?? § 5 Abs. 1 Satz 1 • 160 Stunden Grundkurs gem?? § 4 Abs. 8 in Rehabili-tationswesen oder Sozialmedizin • 160 Stunden Aufbaukurs gem?? § 4 Abs. 8 in Rehabili-tationswesen R?ntgendiagnostik – fachgebunden Die Inhalte der Zusatzweiterbildung fachgebundene R?ntgendiagnostik sind integraler Bestandteil der Weiterbildung zum Facharzt f?r Radiologie. • 18 Monate R?ntgendiagnostik Skelett bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Radiologie oder bei einem Weiterbildungsbefugten f?r R?ntgendiagnostik – fachgebunden , davon k?nnen bis zu – 18 Monate w?hrend einer Facharztweiterbildung abgeleistet werden • 12 Monate R?ntgendiagnostik Thorax bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Radiologie oder bei einem Weiterbildungsbefugten f?r R?ntgendiagnostik – fachgebunden, – 12 Monate w?hrend einer Facharztweiterbildung abgeleistet werden • 12 Monate R?ntgendiagnostik Verdauungstrakt und Gallenwege bei einem Weiterbildungsbefugten f?r Radiologie oder bei einem Weiterbildungsbefugten f?r R?ntgendiagnostik – fachgebunden, – 12 Monate waehrend einer Facharztweiterbildung abgeleistet werden • 12 Monate Roentgendiagnostik Harntrakt bei einem Weiterbildungsbefugten fuer Radiologie oder bei einem Weiterbildungsbefugten fuer Roentgendiagnostik – fachgebunden, davon koennen bis zu • 12 Monate Roentgendiagnostik Mamma bei einem Weiterbildungsbefugten fuer Radiologie oder bei einem Weiterbildungsbefugten fuer Roentgendiagnostik – fachgebunden, Facharztanerkennung fuer Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Innere und Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie, Kinder- und Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie 18 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemaess § 5Abs. 1 Satz 2 im Schlaflabor, davon k?nnen • 6 Monate waehrend der Facharztweiterbildungen Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Innere und Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Innere Medizin und Pneumologie, Kinderund Jugendmedizin, Neurologie oder Psychiatrie und Psychotherapie abgeleistet werden • 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemaess § 5 Abs. 1 Satz 2 • 160 Stunden Grundkurs gemaess § 4 Abs. 8 in Sozial-medizin oder Rehabilitationswesen • 160 Stunden Aufbaukurs gemaess § 4 Abs. 8 in Sozial-medizin Spezielle Orthop?dische Chirurgie Facharztanerkennung fuer Orthopaedie und Unfallchirurgie oder Orthopaedie oder Chirurgie mit Schwerpunkt Unfallchirurgie 36 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemaess § 5Abs. 1 Satz 2, davon k?nnen bis zu • 12 Monate waehrend der Facharztweiterbildung abgeleistet werden • 80 Stunden Kurs-Weiterbildung gemaess § 4 Abs. 8 in Spezielle Schmerztherapie 36 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemaess § 5Abs. 1 Satz 2, davon koennen bis zu • 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemaess § 5 Abs. 1 Satz 2 in einer sportmedizinischen Einrichtung • 240 Stunden Kurs-Weiterbildung gemaess § 4 Abs. 8 in Sportmedizin • 120 Stunden sportaerztliche Taetigkeit in einem Sportverein oder einer anderen vergleichbaren Einrichtung innerhalb von mindestens 12 Monaten • 50 Stunden Kurs-Weiterbildung gemaess § 4 Abs. 8 in Suchtmedizin • 12 Monate bei einem Weiterbildungsbefugten gemaess § 5 Abs. 1 Satz 2 an einer tropenmedizinischen Einrichtung • 12 Monate tropenmedizinische Taetigkeit in der Patientenversorgung einer medizinischen Einrichtung in den Tropen oder Subtropen • 3 Monate Kurs-Weiterbildung gemaess § 4 Abs. 8 in Tropenmedizin und Medizinische Parasitologie
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q-de-825
interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
Tagesprogramm Freitag, 21. Juni 2019 (Wdh. v. 01.06.2018) Sechs Mathematikerinnen programmierten ab 1945 in Philadelphia den ersten vollelektronischen Computer der Welt. Der ‚ENIAC‘ war 167 Quadratmeter groß, tonnenschwer und fehleranfällig. Für die Programmierung gab es keine Grundlagen - Techniken und Methoden wurden von den ‚ENIAC girls’ erarbeitet. Und doch dauerte es über 50 Jahre, bis die wegbereitende Arbeit der sechs Programmiererinnen als solche erkannt und gewürdigt wurde. Mit Field Recordings, Interviews und einem Ensemble aus Perkussion, Hammondorgel, Stimme und Analogsynthesizern erzählt der Komponist Udo Moll eine beinahe vergessene Geschichte. Für eine City-Maut in deutschen Städten Wie wohl in Morpheus Armen Gespräch mit Hannah Ahlheim, Historikerin "Mond. Eine Biografie" von Ben Moore Autorin Stephanie Auras-Lehmann im Gespräch mit Katrin Heise "Heeme" heißt das Buch von Stefanie Auras-Lehmann. Es ist die Geschichte ihrer Rückkehr in die Brandenburgische Heimat. Die Autorin hat dort eine Beratungsstelle gegründet: "Comeback Elbe-Elster". Anfangs kam kaum jemand. Das hat sich geändert. "Heimat ist da, wo man immer einen Parkplatz findet" Gespräch mit Constanze Kleis "handverlesen" bringt Poesie in Gebärdensprache auf die Bühne "Dinner am Mittelpunkt der Erde" von Nathan Englander Preise für die jüngsten Dichter: Poesiewettbewerb "lyrix" Gespräch mit Josefine Berkholz "Hybris" von Steffen Jacobsen Buchhandlung "Dichtung & Wahrheit" aus Wächtersbach /Hessen empfiehlt... Vom Rauchhaus ins Literaturhaus Rio Reiser Nachlass nach Marbach Freiwilds Provokation läuft ins Leere Der RIAS Kammerchor beim Istanbul Music Festival Die Journalistin Wibke Bruhns ist tot Lilienthalstadt Anklam in Ostvorpommern Heute Serienstart: „Dark“ - Staffel 2 Mit dem Synthesizer gegen das Kriegstrauma Ami Shavits Album "Yom Kippur 1973" Die Unglaublichen: Superhelden Rettung immer in letzter Sekunde Sie haben übermenschliche Fähigkeiten und kämpfen gegen das Böse in der Welt. Superheldinnen und Superhelden kommen aber meistens erst dann angezischt, wenn es schon kaum mehr Hoffnung gibt: nämlich in letzter Sekunde. Und auch im echten Leben sind Superhelden unterwegs. Glaubt ihr nicht? Christine Färber hat Beweise. Studiogast: Goetz Steeger Neues Album von Hot Chip Hedonistische House-Musik von gestern? Von Julia Reil Von Cora Cnoblauch Brauner Terror in Deutschland. Gewalt von Rechts noch immer unterm Radar? Stephan J. Kramer, Präsident des Verfassungsschutzes in Thüringen Andreas Speit, Freier Publizist Im Zusammenhang mit dem möglicherweise rechtsextremistisch motivierten Mordfall an dem Kassler Politiker Lübcke stellt sich neben vielen Fragen auch die: Bewerten Sicherheitsbehörden und Öffentlichkeit in Deutschland noch immer die Dimensionen des Terrors von Rechts unter? Und damit auch die Gefahren für Einzelpersonen und die Gesellschaft. Bedarf es einer "Zeitenwende“ beim Umgang mit Rechts? Und wenn ja - was bedeutet das? Sollten Rechtsextremisten Grundrechte beschränkt werden? Müssen Internet-Plattformen stärker in die Pflicht genommen werden, um gegen Hass-Botschaften im Netz vorzugehen? Und nicht zuletzt: Wie lässt sich der Tatsache begegnen, dass Rechtsextremismus von den braunen Rändern zunehmend in die Mitte der Gesellschaft zu rücken scheint - einschließlich Polizei und Bundeswehr. Allein unter Goijim Jüdische Studenten an deutschen Universitäten "Babel" und "Wallace" Zwei Debütromane um zwei historische Forscher Der eine legt Babylon, die Wiege der Zivilisation, frei, der andere entdeckt die Evolutionstheorie, erntet jedoch nie den Ruhm dafür. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg ist der Archäologe Robert Koldewey dabei, Babylon, die Wiege der Zivilisation, auszugraben. Eine Aufgabe biblischen Ausmaßes zu einer Zeit als sich zwischen Orient und Okzident gerade ein Umbruch anbahnt. Ein halbes Jahrhundert früher, 1858, verfasst der Naturforscher Alfred Russell Wallace auf den Molukken einen Aufsatz über den Ursprung der Arten, der wenig später die Naturwissenschaft revolutionieren wird. Allerdings wird der Naturforscher Charles Darwin letztlich den Ruhm für die Evolutionstheorie ernten. Zwei Wissenschaftler stehen im Mittelpunkt zweier durchaus unterschiedlicher Romandebüts, die jedoch verbindet, dass es sich keineswegs um rein historische Romane handelt. Beide reichen mit ihren philosophischen Gedanken über Fortschritt und Zivilisation, über Erfolg in der Wissenschaft und das Quäntchen Glück, das ebenfalls dazu gehört, weit in die Gegenwart hinein. Messe der Liebe "Bacchants" für Violoncello und Orchester Cellomusik aus der russischen Heimat Europäische Autorinnen fordern weibliche EU-Kommissionsspitze Gespräch mit Jagoda Marinić, deutsch-kroatische Schriftstellerin Die Diskussion um das Jüdische Museum - Nach dem Treffen des Stiftungrates "Africologne" Eröffnung des Festivals in Köln Maler-Star Jean-Michel Basquiat über Polizeigewalt gegen Schwarze Ausstellung in New York, Guggenheim-Museum Sprachkonzert "100 Songs" von Roland Schimmelpfennig in Stuttgart Sinnvolle Ausgrabung? Fux.Opernfest Vol. 2 beim Festival "Styriarte" in Graz
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interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
Als uns Falkensteiner dazu eingeladen hat, im Mai am 4. Punta Skala Triathlon in Zadar teilzunehmen, haben wir nicht lange gefackelt. Denn wer über einen Triathlon in der Ferne nachdenkt, ist dort genau richtig. Egal ob Profi, Amateur oder Anfänger, der Falkensteiner Punta Skala Triathlon bietet für ... Outfit . Aufgemaschelt By Barbara | Juni 5th, 2017 | Mode, Outfits | 0 Comment Unter aufgemaschelt wird der geneigte Österrreicher zwar etwas anderes verstehen als mein Outfit, aber auf meinem Rücken befindet sich ein kleines Mascherl. Passt schon so, würde ich sagen. Und obwohl ich mit dem Fotos schießen und online stellen mal nicht so weit hinterherhinke (ok ja, tue ich ... Es gibt zwei Laufveranstaltungen in Österreich, die sogar fast allen nicht laufenden Menschen ein Begriff sind: Der Vienna City Marathon und der Österreichische Frauenlauf! Bei beiden Veranstaltungen gehen mehr als 30.000 Menschen an den Start in Wien (verteilt auf alle angebotenen Bewerbe). Aber das ... By Barbara | Mai 1st, 2017 | Mode, New In | 0 Comment Es war mal wieder Zeit für eine neue Tasche, schließlich sind immer nur neue Schuhe ja auch irgendwann langweilig. Ok nein, sind sie nicht. Die Black Satchel vom New Yorker Label Kara stand schon seit Monaten auf meiner Wunschliste, wanderte immer wieder in den Warenkorb, nur um dann doch ... By Barbara | April 7th, 2017 | Mode, Outfits | 0 Comment Seit bald 3 Jahren sind meine Vans meine Gehen-immer-Schuhe. Die Jagd damals hat sich ausgezahlt und das sieht man ihnen inzwischen auch an. Meine Aussage "...und Vans zum Schnüren? Muss nicht sein." kann ich mittlerweile jedoch nicht mehr unterschreiben, denn meine Old Skool Sneaker finde ich doch ... Ihr könnt euch doch sicher noch daran erinnern, dass wir Startplätze für das „Laufen hilft“ Laufopening verlost haben. Vor zwei Wochen hat der Lauf dann auch stattgefunden und wir möchten natürlich ein paar Fotos und Eindrücke mit euch teilen. Vorher aber noch kurz Hintergrundinfos zur ... By Barbara | März 19th, 2017 | Mode, Outfits | 0 Comment Wenn man mich nach meiner Lieblingsjahreszeit fragt, dann tue ich mir grundsätzlich recht schwer mit der Beantwortung der Frage. Generell tendiere ich wohl eher zu Frühling und Sommer. Licht, Wärme, Natur. Aber mal ganz ehrlich, egal ob wochenlange Hitze oder Kälte, wenn sich die Blätter zu ...
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interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
Alle Informationen zum Marathoncup + Jokercup 2017 - 20 Jahre Marathoncup MC-logo neu g.beer berichte-MC Hörschlag Outdoor_daten Outdoor_daten_22 Lichtenwörth Wein Brigittenau Böheimkirchen Krummnußbaum Bad Großpertholz Altmünster Wildschönau Grünau Galtür Km-Wertung Mödling berichte-joker Gußwerk Großschönau Lanzenkirchen_I Lanzenkirchen_II Dürntal Königstetten Trübenbach Mönichkirchen St.Pölten Pfaffstätten Schleißheim Hütteldorf 中国, China wanderpr. 2020 gef.wanderungen20 Kumpferl 2020 27.12.2017 => Spät aber doch der Bericht von der letzten Joker Wanderung der Kumpferl unter Wanderleiter Josef Größmann weiter... 20.11.2017 => Bericht über die Joker Wanderung in Wien Hütteldorf und dem Saison- abschluß von den Wanderfreunden Traunstein Salzkammergut + Ehrung Jokercup der Herren. weiter ... 20.11.2017 => Kurzer Bericht vom Joker Marathon von den WF-Traunstein-Salzkammergut und dem WV-Ladendorf in Ladendorf weiter ... 18.11.2017 => 48 TeilnehmerInnen beim geführten Marathon in Wien Hütteldorf von den Wanderfreunden Traunstein-Salzkammer-gut unter Wanderleiter Ing. Gerhard Beer. Bericht folgt in Kürze.. 15.11.2017 => Habe den Nordwald Marathon in Bad Großpertholz aus dem Vorjahr nochmals durchwandert. weiter ... 11.11.2017 => 79! TeilnehmerInnen beim geführten Marathon in Ladendorf von den Wanderfreunden Traunstein-Salzkammergut und dem Wanderverein Ladendorf. Herzliche Gratulation zu diesem rekordverdächtigen Erfolg! 5.11.2017 => Kurzer Bericht von der Joker Wanderung von den Kumpferlwanderern von Baden nach Mödling. weiter ... 5.11.2017 => Kurzer Bericht vom Joker Marathon von den Wanderfreunden Traunstein-Salzkammergut in Kautzen. weiter ... 4.11.2017 => 46 Marathonis am Start in Kautzen beim 24. Joker Marathon von den Wanderfreunden Traunstein-Salzkammergut. 1.11.2017 => Wegvermessung des Nordwald Marathon 2018 in Bad Großpertholz. weiter ... 28.10.2017 => Heute um 6 Uhr früh der Start für die 130km Wien runumadum. Ich habe mit unseren Marathonis mitgefiebert. weiter ... 27.10.2017 => War gestern wieder mit dem Messrad unterwegs, um den 3. Norwald Marathon in Bad Großpertholz festzulegen. Sollte ich alle Durchwandergenehmigungen von den Grundbesitzern bekommen so verläuft die die Strecke 2018 wie folgt: Bad Großpertholz-Angelbach-Joachimstal-Schwarzau-Hirschenwies-Harbach-Lauterbach-Nebelstein-Harmanschlag-Angelbach-Reichenau-Bad Großpertholz. Es sind genau 42,1km mit einem Anstieg von1050m. 22.10.2017 => Bericht von der NÖN über die Siegerehrung des Marathoncups 2017 in Bad Großpertholz. weiter ... 21.10.2017 => 47 Marathonis beim geführten Ossi's Marathon in St.Leonhard bei Pucking. weiter ... 19.10.2017 => Bericht zum 2. Nordwald-Wandern inkl. Siegerehrung in Bad Großpertholz ist endlich fertig. weiter ... 18.10.2017 => Bericht zum 35. Mostviertler Marathon in Biberbach ist endlich fertig. weiter ... 17.10.2017 => Bericht von der NÖN über den Nordwald Marathon mit Siegerehrung und Nordwald Wanderung in Bad Großpertholz. weiter ... 17.10.2017 => Kurzer Bericht von der geführten Wanderung Rund um Kierling unter Wanderleiter Josef Größmann von den Kumperlwanderern. weiter ... 16.10.2017 => Wieder eine tolle Schlußveranstaltung in Bad Großpertholz. Bei herrlichem Wetter nahmen 117 Marathonis und 184 10km-Wanderer die Wanderstrecken in Angriff. Ab 18 Uhr begann die Siegesfeier für 31 Sieger des Marathoncups 2017. Bericht folgt in Kürze. 9.10.2017 => Entgegen dem Gerücht gibt es für unser Wochenende mit der Siegerehrung noch freie Zimmer bei den Hahn Buam, unserem Start- Ziel und Siegerehrung Gasthaus! Weiters werden Startkarten + Starterpaket bereits beginnend am Fr. 13.10. ab 17 Uhr ausgegeben. 8.10.2017 => Gestern 118 TeilnehmerInnen beim 35. Mostviertler Marathon in Biberbach am Start. Heute bis 9.00 Uhr 52 TeilnehmerInnen. 4.10.2017 => 14 TeilnehmerInnen bei der Joker Wanderung Rund um Kierling von den Kumpferlwanderer unter Wanderleiter Josef Größmann. Bericht folg in Kürze.... 1.10.2017 => Die Rangliste der Wanderfalken Wien 10 & 1. Mödlinger Wanderverein "Föhrenberge" von der WanderWM 2017 in Filzmoos weiter ... 1.10.2017 => Die offizielle Siegerliste von der 15. WanderWM in Filzmoos ist erschienen. weiter ... 1.10.2017 => Der Streckenplan und die GPS - Daten für den Nordwald Marathon in Bad Großpertholz sind ferig. STRECKENPLAN GPX - DATEN 29.9.2017 => Die Zeit für den Nordwald Marathon in Bad Großpertholz am 14.10. rückt immer näher. Ich bitte die Anmeldungen online durchzuführen, ist einfach und schnell. Weiter zur ANMELDUNG zur Teilnehmerliste TEILNEHMERLISTE 28.9.2017 => Der Bericht vom 18. Int. 3 Tage EInhornmarsch 2017 in Leutasch. weiter ... 27.9.2017 => Der Bericht vom Marc Aurel Marsch vom 14.9.2017 in Bruckneudorf. weiter ... 26.9.2017 => Der Bericht zur 15. WanderWM in Filzmoos ist endlich fertig gestellt. weiter ... 24.9.2017 => Gestern Abend eine sehr schöne Abschlußfeier mit Siegerehrung der neuen Wanderweltmeister 2017. 1. 204km Guido Hetzenegger, Wanderfreunde Traunstein Salzkammergut 2. 192km Johannes Macho, Wanderfreunde Traunstein Salzkammergut 3. 186km Josef Sellmaier, Wanderfreunde Traunstein Salzkammergut 1. 157km Iris Funk, Deutschland 2. 147km Renate Schilcher, Deutschland 3. 137km ? ?, Frankreich 1. 4817km Wanderstörche, Frankreich 2. 4460km Wanderfreunde Traunstein Salzkammergut 3. 4022km ? ?, Deutschland 4. 3900km Wanderfalken Wien Genauere Infos folgen baldigst in meinem Bericht über die 15. WanderWM 2017. 23.9.2017 => Heute der 3. Tag. Gestern das Wetter ohne Regen. Habe gestern 63km geschafft und heute noch der Marathon. Heute scheint, als würden wir vom Wetter her den schönsten Tag haben. Jetzt bereits +6°C. 22.9.2017 => Heute der 2. Tag. Gestern den ganzen Tag Regen. Heute in der Früh wieder stark bewölkt bei nur +4°C. Mal schauen wie der heutige Tag wird. Habe gestern 54km geschafft. Ich hoffe ich schaffe das heute auch... 21.9.2017 => Heute der Beginn der Wander-Wm in Filzmoos. Das Wetter schlecht bei Regen und leichtem Schneefall. Temperatur +3°C. Es wird heute ziemlich schwer viele Kilometer zu sammeln. 19.9.2017 => Mittlerweile gibt es die Rangliste von der 56km langen Gschriebenstein-Roas in Rechnitz. Zur Rangliste weiter ... 17.9.2017 => Links die Gesamtstatistik 2017 vom 18. Int. 3 Tage Einhornmarsch in Leutasch. 17.9.2017 => Der 18. Int. 3 Tage Einhornmarsch ist bereits wieder Geschichte. Bericht folgt in Kürze... 14.9.2017 => 354 TeilnehmerInnen beim Marc Aurel Marsch über 40km in Bruckneudorf. 9.9.2017 => Kurzer Bericht zur 9. Gschriebensteiner Roas in Rechnitz über 56km. Zum Bericht weiter ... 7.9.2017 => 14 Marathonis beendeten erfolgreich den geführten Marathon in Schwarzatal. weiter ... 6.9.2017 => Heute 14 Marathonis beim geführten Joker Marathon von den Kumpferlwanderer in Schwarzatal. 4.9.2017 => 38 Marathonis starteten beim 70km Marsch und 98 Marathonis starteten beim Marathon in Nebelberg. Zum Bericht weiter... 3.9.2017 => 98 Marathonis heute beim Nebelberger Marathon gestartet. Leider von Beginn an teilweises starker Regen und tiefer Boden. 2.9.2017 => 38 Marathonis sind auf der 70km Strecke in Nebelberg unterwegs. Zwei Marathonis, Johannes Macho und Josef Sellmaier haben in knapp 9h bereits das Ziel erreicht. 30.8.2017 => Wichtige Klarstellung zu Nebelberg: Am Sa. bekommt nur jener Marathoni einen Cupstempel, der tatsächlich die 70km durchwandert. Wer abbricht, egal welcher KM-Stand, bekommt keine Wertung!!! Daher, wer sich die 70km nicht zutraut, sollte besser den Marathon am Sonntag wählen!!! 30.8.2017 => Marathoni Manfred Sailer hat gestern 29.8. das Krankenhaus verlassen dürfen. Er fühlt sich soweit gut und plant in Leutasch wieder dabei zu sein. 26./27.8.2017 => Leider nur 106 Marathonis beim Christophorus Marathon in Allentsteig. Der Bericht ist nun endlich fertig. weiter... 23.8.2017 => Obmann Alois Scharrer, Nebelberg teilte mir heute per facebook mit, dass es kein Prospekt geben wird. Es gibt nur die "Ankündigung" , die bei den diversen Veranstaltungen aufliegt. 21.8.2017 => Besuch bei Manfred Sailer im Wiener Donauspital. weiter... 20.8.2017 => Es ist ruhig geworden um den Silvretta Ferwall Marsch in Galtür. Der Bericht dazu ist fertig. weiter ... 17.8.2017 => Nach Information vom TVB Filzmoos gibt es noch keine Streckenpläne und GPS-Daten für die Strecken zur Wander-WM... 13.8.2017 => Vorläufige, mit Stand 12.8.2017, inoffizielle Siegerliste des Marathoncup Austria 2017 weiter... 12.8.2017 => Der Bericht über den 2. Voralpen Marathon in St. Georgen ist fertig. weiter... 5.8.2017 => Schwache Beteiligung am Knittelfelder Bergmarathon. 3.8.2017 => Ebenfalls super geführte 42km Tour von der EVG mit Präsident und Wanderleiter Johannes Leopold auf dem Ramsauer Marathon. weiter... 3.8.2017 => Super geführte 45km Tour von der EVG mit Präsident und Wandeleiter Johannes Leopold. weiter... 29.7.2017 => Ein Rekordergebnis mit 156 Marathonis bei den Wanderfreunden Traunstein-Salzkammergut in Grünau im Almtal! Herzliche Gratulation zu diesem grandiosen Erfolg. weiter... 15.7.2017 => Wieder ein toll geführter Marathon mit 34 begeisterten Marathonis mit den Wanderfreunden Traunstein-Salzkammergut in Schwarzenbach a. d. Pielach! weiter.. 13.7.2017 => Erlebnisbericht vom 150km Nonstop Marsch von Amsterdam von den Elite- Langstreckenwanderern Doris Lasslop und Josef Sellmaier. weiter ... 13.7.2017 => Der Prospekt von der Wanderveranstaltung in Biberbach 2017 ist eingetroffen und steht zum Download zur Verfügung. weiter... 7.7.2017 => Erlebnisbericht vom 300km Marsch von Paris nach Tubize in 4 Tagen.von den Elite-Langstreckenwanderern Doris, Josef, Sepp und Guido weiter... 3.7.2017 => Erlebnisbericht vom 200km Nonstop Marsch Frankreich von den Elite- Langstreckenwanderern Doris Lasslop und Josef Sellmaier weiter... 1.7.2017 => Wieder ein toll geführter Marathon mit 39 begeisterten Marathonis mit den Wanderfreunden Traunstein-Salzkammergut in Gaflenz! weiter... 30.6.2017 => Die vom Wanderverein afs-nö-süd ursprünglich abgesagte Wander-veranstaltung mit Buckelige Welt Marathon findet nun doch wie geplant am So. 23.Juli 2017 statt. Diese Info erhielt ich gestern Abend per e-mail. Wichtige Information dazu => weiter... 25.6.2017 => Leider nur geringe Beteiligung beim Dachstein Marathon in Pichl-Vorberg. Zum Bericht weiter... 18.6.2017 => Super Beteiligung der Marathoncupfamilie beim Koasa Marsch in Ebbs. Zum Bericht weiter... 15.6.2017 => 151 TeilnehmerInnen am 4. Föhrenberge Marathon in Mödling. Ein tolles Ergebnis. Zum Bericht weiter... 10.6.2017 => Ein Bericht über die IVV-Olympiade in Koblenz folgt in speziellen von den beiden Marathons und 60km Marsch in Kürze. Leider wurden die Erwartungen nicht erfüllt! 27.5.2017 => 48 gut gelaunte Marathonis beim geführten Marathon der WF-Traunstein-Salzkammergut in Weiz. weiter... 25.5.2017 => Bericht zur 5.Etappe des Wienerwald Weitwanderweg 404 von Altenmarkt/Tr. nach Mödling, 40km. weiter ... 24.5.2017 => 8 Marathonis beim geführten Marathon in Plankenstein. weiter... 21.5.2017 => 131 Marathonis beim 16. Boemani Marathon in Böheimkirchen. weiter... 14.5.2017 => Das Programm für den Salzkammergut-WanderMarathon in Grünau im Almtal von den WF Traunstein-Salzkammergut ist eingelangt. weiter... 11.5.2017 => Bericht zur Königsetappe des Wienerwald Weitwanderweges 404 von Hainfeld nach Altenmarkt/Tr. weiter... 8.5.2017 => Bericht zum 50km Marsch in Sobotište/Slowakei. 6.5.2017 => Bericht zur 3.Etappe des Wienerwald Weitwanderweges 404 von Kreisbach nach Hainfeld. weiter... 3.5.2017 => Bericht zur 3.Etappe von St.Pölten nach Türnitz auf den Weg nach Mariazell von den Kumpferln. weiter... 1.5.2017 => Bericht zur 2.Etappe des Wienerwald Weitwanderweg 404 von Rekawinkel nach Kreisbach. weiter... 29.4.2017 => 26 begeisterte Marathonis beim geführten Marathon in St.Aegyd von den Wanderfreunden ARBÖ Böheimkirchen. weiter... 26.4.2017 => Bericht zur 1.Etappe des Wienerwald Weit-wanderweges 404 von Wien/Grinzing nach Rekawinkel. weiter... 25.4.2017 => Der Prospekt für den Nordwald Marathon in Bad Großpertholz ist soeben eingetroffen weiter... 25.4.2017 => Wichtige Information zur Jokerwanderung in St.Aegyd am 29.4.2017 von den Wanderfreunden ARBÖ Böheimkirchen. weiter.. 19.4.2017 => Der Streckenplan und die GPS Daten für den Boemani Marathon in Böheimkirchen stehen zum Download zur Verfügung. Streckenplan... GPS-Daten... 17.4.2017 => Bericht über die zweite Etappe des Mödlinger Rundwanderweges 448 von Weissenbach/Tr. nach Mödling weiter... 15.4.2017 => 57 Marathonis beim geführten Marathon in Unternalb. weiter... 12.4.2017 => Bericht über die erste Etappe des Mödlinger Rundwanderweges 448 von Mödling nach Weissenbach/Tr. weiter... 8.4.2017 => 55 Marathonis beim geführten Marathon in St.Oswald bei Freistadt. weiter... 5.4.2017 => 16 Marathonis auf der 2.Etappe nach Mariazell von Krems => St.Pölten weiter... 2.4.2017 => Wieder super Wanderveranstaltung von der Wandergruppe der FF in Gars am Kamp. weiter... 23.3.2017 => Die neueste Version des Streckenplanes vom Garser Marathon in Gars am Kamp am 1./2. April steht zum Download bereit. weiter... 22.3.2017 => Kurzer Bericht durch den Wienerwald am Mödlinger Planetenweg Erde. weiter... 22.3.2017 => Die Wanderveranstaltung mit Buckelige Welt Marathon in Thomasberg am 23.Juli 2017 ist nun endgültig abgesagt !!! Als Grund werden gesundheitliche Probleme genannt. Folglich wird dieser Marathon aus dem Programm des Marathoncup Austria ersatzlos gestrichen !!! 20.3.2017 => Werbung für den Marathoncup Austria im soeben neu erschienenen ungarischen Wanderkalender 2017 weiter... 19.3.2017 => Bericht zu 50km + Marathon in Lichtenwörth vom Wanderverein "Zur Sonne" weiter... 16.3.2017 => Bericht zur Durchwanderung des Ur-Wienerwald Marathon in Mödling mit Josef Boyer und Johannes Macho weiter... 15.3.2017 => Bericht zum Auslandsmarathon in Nemesvámos in Ungarn weiter... 12.3.2017 => 117 begeisterte Marathonis starteten beim 1. Rattenfänger Marathon in Korneuburg weiter... 11.3.2017 => 16 Marathonis bei der 8. Jokerwanderung in Korneuburg. weiter... 6.3.2017 => Die Prospekte für die Marathons in St.Oswald bei Freistadt und Unternalb sind eingetroffen und zum Download bereit... St.Oswald Unternalb 1.3.2017 => 18 begeisterte Marathonis Richtung Mariazell unterwegs. weiter... 25.2.2017 => Bericht zum Marathon in Lanzenkirchen, veranstaltet von den Wanderfreunden Traunstein-Salzkammergut und der Sportunion Lanzenkirchen. weiter... 24.2.2017 => Der Streckenplan für die 50km + "Zur Sonne" Marathon steht zum Download zur Verfügung. weiter... 19.2.2017 => Kurzer subjektiver Bericht von meiner Wanderung am Wiener Stadtwanderweg 9. weiter... 13.2.2017 => Der Prospekt für den 9. Joker Marathon, veranstaltet von den Wanderfreunden Traunstein-Salzkammergut unter Obmann Helmut Reiter ist eingetroffen. weiter... 12.2.2017 => Kurzer subjektiver Bericht von meiner Wanderung am Stadtwanderweg 7. weiter... 11.2.2017 => bereits 7 Anmeldungen für den unten stehenden Tekeres-völgy Marathon in Nemesvámos in Ungarn. Bitte weiter melden! 7.2.2017 => Einladung für den Tekeres-völy Marathon in Ungarn. Wer hat Lust teilzunehmen? Nähere Informationen 4.2.2017 => Bericht zum Christophorus Marathon in Allentsteig. Bericht J-Ranking V-Ranking 1.2.2017 => 12 begeisterte Marathonis folgten heute Wanderleiter Josef Grössmann durch die Wiener Dörfer. 28.1.2017 => Bericht und Filmbeitrag zum Joker Marathon in Eisenstadt, veranstaltet von den WF-Traunstein-Sakzkammmergut unter Wanderleiter Christian Laczkovits. weiter... 22.1.2017 => Ranking im Jokercup 2017 nach zwei Joker 21.1.2017 => 29 begeisterte Marathonis beim 2. Joker Marathon in Kaltenleutgeben. Zum Bericht weiter... 11.1.2017 => 12 begeisterte Marathonis folgten heute Wanderleiter Josef Grössmann durch Wien. weiter... 7.1.2017 => 20km Wintermarsch in Willendorf... 3.1.2017 => Die österreichische Post setzt gewaltige Preiserhöhung beim Porto! weiter... 1.1.2017 => 35 Wanderbegeisterte folgten Wanderleiter Thomas Steinacher bei der Neujahrwanderung... weiter... 28.12.2016 => Kostenüberblick über den Marathoncup 2016 und Jokercup 2016 weiter... 23.12.2016 => In eigener Sache 22.12.2016 => Es ist geschafft insgesamt 111 Briefe mit den Urkunden 2016 (Marathoncup+Jokercup) und den neuen Unterlagen für 2017 sind mit gestern verschickt. Die Unterlagen erhalten unsere ungarischen Marathonis vom Vereinsobmann Helmut Reiter von den Wanderfreunden Traunstein-Salzkammergut. 16.12.2016 => 80 Briefe sind mit allen Unterlagen verschickt. Auch unsere deutschen Marathonis können sich auf Post freuen. 14.12.2016 => Heute sind die ersten 20 Briefe mit den Urkunden 2016 und den neuen Unterlagen für 2017 an die TeilnehmerInnen verschickt worden. Der WV "Zur Sonne" lädt zur Eröffnung von zwei permantenten Wanderwegen weiter... 13.12.2016 => Das Prospekt des Rattenfänger Marathons von Korneuburg ist eingetroffen. weiter... 2.12.2016 => 18 TeilnehmrerInnen bei der Tour durch Wien bei Nacht mit den Kumperlwanderern. weiter... 1.12.2016 => kurzer Bericht zum 2. Marathoncup-Meeting in Biberbach weiter... 27.11.2016 => 77 TeilnehmerInnen bei der Kulturwanderung am Wiener Zentralfriedhof weiter... 21.11.2016 => Das Joker Programm für die geführte Wanderung von den WF-ARBÖ Böheimkirchen steht zum Download bereit. weiter... 20.11.2016 => Zwischenstand im Jokercup 20.11.2016 => 63 TeilnehmerInnen beim Marathon in Heidenreichstein. weiter... 15.11.2016 => Das Joker Programm für den geführten Marathon in Eisenstadt von den WF-Traunstein-Salzkammergut ist eingetroffen. weiter... 14.11.2016 => Das Layout für die Jokercup Urkunde ist fertig. Urkunde Evelyne Schmidt und Hans Lebsinger, beide erreichen das Maximum von 31 Joker!!! 13.11.2016 => Bericht zum 1. Ladendorfer Marathon veranstaltet vom WV-Ladendorf und den WF-Traunstein-Salzkammergut weiter... 10.11.2016 => Bericht Große Lobaurunde 38km von den Kumperlwanderer mit WL Josef Größmann weiter... 10.11.2016 => Das Langstreckenprogramm 2017 von den Kumpferlwanderer unter Wanderleiter Josef Größmann weiter... 5.11.2016 => Bericht zur Bergtour zum Hochstaff und Reisalpe, veranstaltet von den WF-Traunstein-Salzkammergut weiter... 1.11.2016 => Ur-Wienerwald Marathon in seiner Originalrichtung durchwandert. weiter... 30.10.2016 => Ich bitte mir die noch ausstehenden Marathoncuppässe zur Auswertung zu schicken. Adresse: Walter Preißl, Am Kanal 35B, A-1110 Wien. Ich bin auch in Ladendorf und Heidenreichstein, wo mir Wertungspässe übergeben werden können. 29.10.2016 => Schöne Impressionen vom heutigen IVV-Wandertag von Wien West 28.10.2016 => Draftprogramm Marathoncup 2017 weiter... und Draftprogamm Jokercup 2017 weiter...Endgültige Programme am 27.11.2016! 20.10.2016 => Zu den Statistiken 2016, Stand 29.10.2016 22.10.2016 => Bericht zum geführten Joker Marathon in Neuhofen/Krems 20.10.2016 => Teilnehmerstatistik 2016, Stand 22.10.2016 19.10.2016 => Sehr guter Bericht von der Siegerehrung des Marathoncup 2016 von Helmut Reiter weiter... Ich kann es nicht besser beschreiben, als Helmut Reiter! 19.10.2016 => Bericht zum Nordwald Marathon in Bad Großpertholz 11.10.2016 => Das Programm für den Joker Marathon in Heidenreichstein ist eingetroffen. weiter... 9.10.2016 => 201 !!! TeilnehmerInnen am Mostviertler Marathon in Biberbach. weiter... 6.10.2016 => 10 Marathonis bei der 27. Jokerwanderung in Willendorf. Impressionen von Thomas Steinacher weiter... 5.10.2016 => 18 Marathonis nahmen an der Wanderung in Mistelbach teil. weiter... 3.10.2016 => Nachtrag zu Mittersill. Anbei die Kilometerwertung des 1. Mödlinger Wanderverein "Föhrenberge" zum herunterladen weiter... 1.10.2016 => Verdrehter Richtungspfeil beim Wandertag in Rappottenstein weiter... 30.9.2016 => 37 Siegerpokale warten auf die Sieger im Marathoncup Austria 2016 weiter... 28.9.2016 => Wir werden am 15.Okt. in Bad Großpertholz auch eine 24km Strecke anbieten. Diese Entscheidung ist kurzfristig gefallen und im Prosekt nicht enthalten. 26.9.2016 => Bericht Wagenschmierer Marathon in Brünn 25.9.2016 => Perfekte Organisation und tolle Stimmung bei der 14. Wander-Weltmeisterschaft in Mittersill. weiter... Siegerliste zum Download. 19.9.2016 => Bericht zum 111,1km Marsch in Landen/Belgien von Doris Lasslop und Josef Sellmaier weiter... 16.9.2016 => Bericht zum Arnspitz Marathon in Leutasch 15.9.2016 => Tja, der 15.10.2016 zum 1. Nordwald Marathon ist bereits sehr nahe. Ich bitte das Internet für die Anmeldung weitgehends zu nutzen. Es vermindert den Stau am Start und ermöglicht eine bessere Vorbereitung! 13.9.2016 => Heuer werden die Pokale mit den Namen der/die jeweiligen Siegern be-schriftet. Ich bitte mich zu informieren, wer heuer zu den Siegern zählt. Sollte ich keine Info bekommen, wird der Pokal ohne Namen des jeweiligen Siegers verliehen. 10.9.2016 => Bericht zum Marathon in Krummnußbaum 9.9.2016 => Ich möchte darüber informieren, dass ein SPAM mail im Umlauf ist, welches den Namen eines Marathonis verwendet und die e-mail Adresse eine anderen Marathoni nutzt. Diese mail ist in Englisch verfasst. Bitte den Link nicht öffnen. Weiter möchte ich bitten, die Virenscanner aktuell zu halten!!! 7.9.2016 => Bericht zum Marathon Rund um Krems 4.9.2016 => Bericht zum Marathon in Nebelberg 2.9.2016 => Das neue Wanderprogramm 2017 von den Wanderfreunden Traustein-Salzkammergut ist eingetroffen weiter... 27.8.2016 => Bericht zum 21. Christophorus Marathon in Allentsteig 26.8.2016 => Schöne Impressionen vom Marc Aurel Marsch von Thomas Steinacher weiter... 22.8.2016 => Bericht Silvretta-Ferwall-Marathon 13.8.2016 => 27 TeilnehmerInnen in Soboth/Stmk. 14.8.2016 => 25 TeilnehmerInnen in Oberhaag/Stmk. weiter... 11.8.2016 => Ein Kuriosum der Natur. Eine Microtomate möchte Mann sein. 6.8.2016 => Die Marathoncupfamilie wünscht ihren Marathoni Matthias Leeb, Eisenstadt eine schnelle und erfolgreiche Genesung und eine baldige Rückkehr in die Lauf- und Wanderszene. 5.8.2016 => Bericht zum Bergmarathon in Knittelfeld 5.8.2016 => Ich möchte darüber informieren, dass der Marathon in Bad Griesbach/D für heuer den 17.9. abgesagt ist. Wer diesen Marathon als Ausland-Marathon für den Cup ins Auge gefasst hat, muss sich um eine Alternative umschauen. 3.8.2016 => 1.8. Joker Tauplitz EVG 14 TeilnehmerInnen 2.8. Joker Ramsau EVG 16 TeilnehmerInnen 3.8. Ramsau, Rittisweg EVG kein Joker 9 TeilnehmerInnen weiter... 30.7.2016 => Großer Erfolg der Wanderfreunde Traunstein-Salzkammergut mit 132 StarterInnen weiter.... 26.7.2016 => Gipfelsieg am Demawend in Iran 24.7.2016 => Aufgabe beim Marathon in Krumbach 22.7.2016 => Stellungnahme vom ÖVV zum Voting Kitzbühel weiter... 9.7.2016 => Bericht zum Marathon in Wienerbruck 27.6.2016 => Bericht zum 10. Dachstein Marathon in Pichl-Vorberg 20.6.2016 => Bericht zum 15. Vital Hausruck Marathon in Gallspach weiter...
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q-de-825
interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
Architekten bei der Grabung | Biblisch-Archäologisches Institut Wuppertal Marianne Vogt-Werling Jürgen Kröpsch Startseite » Über das Institut » BAI-Team » Architekten bei der Grabung Architekten bei der Grabung Bei unseren Ausgrabungen auf dem Tall Zira'a dokumentieren wir in jedem Grabungsquadrat täglich mindestens einmal den Fortschritt unserer Arbeit mittels Fotogrammetrie. Die Aufnahmen werden mit einer Digitalkamera - montiert an einer bis zu sieben Meter hohen Teleskopstange und an eine Videobrille gekoppelt - hergestellt und anschließend entzerrt. So ergibt sich durch das Aneinanderfügen der Bilder aus der gleichen Ebene der architektonische Zusammenhang eines Stratums (z.B. Hausgrundrisse). Für die Lokalisation der Befunde werden die Aufzeichnungen der Schnittleiter und für die sachgerechte Interpretation später die Befundinventare herangezogen. Von den Architekten werden während der Grabung möglichst steingerechte Skizzen angefertigt, die zusammengehörige Mauerzüge dokumentieren. Mit Beschriftung (Datum, Quadrat, vorläufige Interpretation und zeitliche Einordnung) und unterstützender farbiger Hervorhebung wird die Interpretation der Befunde im Feld festgehalten. Während der Nacharbeit werden unsere detailgenauen digitalen Architekturpläne der einzelnen Strata mit den entzerrten Fotos hinterlegt und schließlich per CAD-Programm digital exakt ergänzt. Pro Woche einmal hergestellte Übersichtsfotos vom Heliumballon helfen eventuelle Probleme bei der Architekturdokumentation zu erkennen und auch zu klären. Die Architekten helfen den Square-Leadern natürlich auch bei der fotografischen und zeichnerischen Dokumentation von einzelnen herausragenden Befunden.
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interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
Anzeige: 61 - 70 von 364. Sunday, 16-12-12 18:10 peter rapp fanklub serwas, hab euch gerade bei da brieflosschow gesehen. echt leiwande gschicht Tuesday, 11-12-12 08:05 Elisabeth Michalka aus Liezen Das Konzert am vergangenen Samstag in Liezen war wirklich großartig. Teilweise bekam ich Gänsehaut, da die Stimmen der beiden Frontsänger so kräftig und berührend klang. Die Stimmung in der Kirche und die Arkustik waren toll. Ist wirklich ein super Konzert gewesen !!! Sunday, 09-12-12 21:05 Michael Lenhart Trotz eisiger Kälte habt heute beim Schloss Belvedere gesungen, Chor und Leadstimmen – einfach toll! Schade, dass wir am 19.12. nicht zu eurem Konzert kommen können. Sicher wird es im kommenden Jahr einen passenden Termin für uns geben. Weiter so! Sunday, 09-12-12 20:51 Hab euren Chor heute beim Belvedere gehört - gratuliere, es war fantastisch und ihr habt einen Fan mehr :-) Sunday, 09-12-12 20:36 Ingeborg u Helmut aus Liezen Danke für das schöne Konzert in Liezen.. Bitte macht weiter so.lg Sunday, 09-12-12 20:01 wir haben Euch heute auf dem Weihnachtsmarkt beim Belvedere gehört - Ihr wart einfach super! Gänsehaut und Tränchen in den Augen.... Weiter so! Frohe Weihnachten und bis bald, Katrin Sunday, 09-12-12 14:35 Weber-Jungo Marion Wir waren beim Konzert am 7.12. im Magna Racino. Echt ein großartiger Auftritt - tolle Stimmen, coole Band - und alle vermittelten die Freude an der Musik. Schade, dass so wenig Publikum war - trotz größtem Einsatz muss der Applaus mikrig geklungen haben. Weiter so!!!!! Sunday, 09-12-12 08:20 Harald aus Liezen Großartiges Konzert am 8.12.2012 in Liezen Ihr habt es verstanden das Herz und die Seele zu berühren und einen neuen Fan dazubekommen. Saturday, 08-12-12 21:35 Silke & Stefan aus Breitenbach am Inn Haben euch vor 3 Jahren zum 1. Mal in Liezen gehört und beschlossen: wenn wir einmal heiraten, sollt ihr dabei sein. Vor 1 1/2 Jahren haben wir geheiratet und ihr habt unsere kirchliche Trauung mitgestaltet. Heute - an unserem 9. Jahrestag - waren wir wieder bei eurem Konzert in Liezen. Es war ein wunderschöner Abend. Vielen Dank für das tolle Konzert. Silke & Stefan Thursday, 06-12-12 21:47 doris aus st.. pölten schön wars heute :-)
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q-de-825
interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
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interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
Hank Teufer liest Texte von Endrè Ady, Mitch Albom, Christoph Schlingensief, Frank Schauka und anderen. Dinnerprogramme, Kleinkunst und mehr ... - Klassische Dinnererlebnisse für Hotel & Restaurant - Festliche Programme für Ihre Firmen- oder Familienfeier - Der kulturelle Rahmen für Seminare, Tagungen und Kongresse Bitte wählen Sie hier die Programmkategorie: Mit Leda beim Ball So schön wie hier,kanns im Himmel gar nicht sein Abkehr von rechtsextremistisch motivierter Gewalt 01. Mit Leda beim Ball Lyrisches von Endrè Ady Silke Rougk (Violine) und Gesine Conrad (Cello)sowie Schauspieler Hank Teufer vermitteln in einem harmonischem Nebeneinander von Brahms, Mozart und der sensiblen Lyrik Endrè Ady's ein Stück von der unerträglichen Leichtigkeit des Seins. 2 Musikerinnen | 1 Schauspieler 2 Stühle ohne Armlehne Strom für 3 Lesepultbeleuchtungen 02. Dienstags bei Morrie Lesung aus dem Buch von Mitch Albom «Selten gibt es Bücher, die in so bestechender Klarheit und ungekünstelter Schlichtheit wiedergeben, worum es wirklich im Leben geht. Hier spricht der kleine Prinz, nachdem er erwachsen geworden ist.» (Hamburger Abendblatt) Der unkonventionelle Soziologieprofessor Morrie ist an ALS, einem unheilbaren Nervenleiden, erkrankt. Er weiß, dass er in absehbarer Zeit sterben wird und doch ist er dem Leben voll zugewandt, ohne Sterben und Tod zu tabuisieren. Er wird vom ehemaligen Studenten Mitch besucht, der kerngesund auf dem Höhepunkt seiner Journalistenkarriere steht. Mitch staunt: So sehr die tödliche Krankheit seinen verehrten ehemaligen Lehrer gezeichnet hat, seinen Humor, seine Würde und den Mut hat Morrie nicht verloren. "Lerne, wie man stirbt, und du wirst lernen, wie man lebt", sagt er zu Mitch. In diesem Geist des "trotz allem" beginnen die Gespräche mit Morrie, jeden Dienstag, vierzehn Wochen lang. Es sind Gespräche über das Abschied nehmen, über Ehe und Familie, über die Arbeit und soziales Engagement, über Verzeihen und Reue und über das, was uns das Leben geschenkt und was es uns vorenthalten hat. Diese anregenden Zusammenkünfte lassen nicht nur den Professor in Ruhe dem eigenen Tod entgegengehen - sie verändern auch das Leben von Mitch Albom für immer. Nach Absprache ist eine musikalische Umrahmung der Lesung möglich. 03. So schön wie hier,kanns im Himmel gar nicht sein Tagebuch einer Krebserkrankungvon Christoph Schlingensief Schlingensiefs bewegendes Protokoll einer Selbstbefragung ist ein Geschenk an uns alle, an Kranke wie Gesunde. Denn allzu oft fehlen uns die Worte, wenn Krankheit und Tod in das Leben einbrechen. Eine Kur der Worte gegen das Verstummen - und nicht zuletzt eine Liebeserklärung an diese Welt. Der Schauspieler Hank Teufer liest aus dem Tagebuch einer Krebserkrankung von Christoph Schlingensief. Musikalisch begleitet wird er von Birgit Wahren (Gitarre, Gesang) und Dorothee Barall (Gesang, Akkordeon). Die beiden Musikerinnen gehen u.a. der Frage nach: Warum überdauern manche Lieder die Zeiten? Was macht sie so zeitlos schön, was macht sie so ewig? Auf ihrer Suche wurden sie in ganz verschiedenen Ländern fündig. Lieder, die ein Stück Himmel in sich tragen. Schlicht, einfach und berührend. Spielfläche: mindestens 4 x 3 m 3 Stühle ohne Armlehne 04. Abkehr von rechtsextremistisch motivierter Gewalt Einsichten von Strafgefangenen | Aufgezeichnet von Frank Schauka Es besteht Konsens, dass rechtsextremistisch motivierte Gewalttaten einer zügigen und konsequenten Strafverfolgung bedürfen. Doch was geschieht mit den Tätern im Strafvollzug? Der Journalist Frank Schauka berichtet über ein beispielloses Projekt der Justizvollzugsanstalt Brandenburg an der Havel: In der von Jürgen Schönnagel betreuten Wohngruppe haben Gewalttäter ihrer menschenverachtenden Ideologie abgeschworen und Einblicke in ihre Lebenswege gewährt. Daraus ergeben sich nicht nur Aufschlüsse für die Prävention, sondern es wird deutlich, dass im Kampf gegen Rechtextremismus einsichtigen Tätern eine Chance zur Umkehr - unter Wahrung der Interessen der Opfer - gegeben werden muss. Es liest Hank Teufer. Dabei wird er von einem Bassisten begleitet. 1 Schauspieler | 1 Musiker 2 Stühle | 1 Tisch 1 Mikrofon für den Sprecher Stromverteiler für 2 Notenpultbeleuchtungen 05. Geschichten zur Weihnachtszeit Vergnügliches und Besinnliches von Kishon, Kästner und O. Henry rund um das Thema "Schenken" (Auf Wunsch kann diese weihnachtliche Lesung auch musikalisch umrahmt werden.)
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interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
Seite: Zurück 1, 2, 3, 4 ... 133, 134, 135, 136, 137 ... 149, 150, 151, 152 Weiter Dabei seit: 07.04.2002 Ort: - Alter: 76 Geschlecht: Verfasst Do 01.04.2004 11:09 Titel pseudoheld hat geschrieben: Da wir eh noch keinen Produzenten haben sehe ich das ganze noch eher als PDF-Magazin. Sollte niemend Bock haben unser Buch (oder zugegebenermaßen Heftchen) zu produzieren, wird das wenigstens n obergeiles PDF-Magazin. Die Deadline und hartes Durchgreifen vom Ike muss einfach sein, sonst wird das ein verschlafenes nerwerending Projekt. würde man wirklich ein pdf magazin machen, gäbs ja viele viele möglichkieten da was richtig gutes drumrum zu machen. website, posterdownload...etc... das hätte sogar nen überschaubaren aufwand. Threadersteller Dabei seit: 31.03.2003 Ort: in der Wüste Alter: 38 Geschlecht: Verfasst Do 01.04.2004 11:19 Titel das nette und sehr schicke werk hat genau eine impressumseite, daneben eine platzhalterseite. dann kommen 3 doppelseiten mit text und dann 44 DS mit grafiken. und es ist ein amazon.de hat geschrieben: ? "Jetzt lassen sich die schönsten Kreationen von den besten Insider-Gestaltern ganz in Ruhe bestaunen!" (Max 1/9 - "Netter Querschnitt durch das heimische Flugzettelgestalterwesen" (Groove Dez./Jan. 9 - "Ein Buch, das den fliegenden Kunstwerken ein Denkmal setzt!" kann man sich natürlich drüber streiten. will aber gar nicht. natürlich sieht es eher wie ein magazinbüchlein aus aber es wurde produziert und vertrieben. pseudo hat geschrieben: Sollte niemend Bock haben unser Buch (oder zugegebenermaßen Heftchen) zu produzieren, wird das wenigstens n obergeiles PDF-Magazin. im moment ist es ein geiles PDF - in der tat. das war mein allererstes ziel. nach pdf dann EVTL.!!! ein buch. wenn output stimmt und alles klar geht wegen organisation und so. und jetzt wollen wir mal die leutchen beim namen nennen die mich/uns im stich gelassen haben. klar und deutlich gesagt: tigger Happosai El zeratulo Eisdealer Mirco Bonestruca Niffi Reddenz Bulboeas Dominic Shakadi Mattz gtz Lowtechmatt alesch sotek Xaven DooH nils_p Nam-x beeviZ dwanborgir desert cecilia out joanoe incmik_mp da wären wir bei weiteren 27 doppelseiten =60 DS und das wäre schon ein netter inhalt ... lowtechmatt lass ich mal in klammern stehen denn da kommt evtl noch was. + die flitzpiepen (3 an der zahl) die sich durch klauen disqualifiziert haben. V$ hat geschrieben: würde man wirklich ein pdf magazin machen, gäbs ja viele viele möglichkieten da was richtig gutes drumrum zu machen. website, posterdownload...etc... das hätte sogar nen überschaubaren aufwand. superideen die hier aufgezeigt werden. ich sehe es ist doch noch nicht hoffnungslos Zuletzt bearbeitet von Orkan-Ike am Do 01.04.2004 11:22, insgesamt 1-mal bearbeitet Anzeige Dabei seit: 18.04.2002 Ort: Düsseldorf Alter: 39 Geschlecht: Verfasst Do 01.04.2004 11:33 Titel mann könnte jedem teilnehmer eine profildoppelseite noch voranstellen . mit bild und selbstgetipperten text. übe gott und die welt. aber wurde glaub ich auch schon vorgeschlagen. Dabei seit: 14.02.2004 Ort: NIC Alter: 31 Geschlecht: Verfasst Do 01.04.2004 11:49 Titel mmh orkan ike. ich hab unglaublich bock in das buch zu kommen. da du sagst dass dich 33 leute im stich gelassen haben ( ) wäre doch noch platz für ne doppelseite von mir oder? der namensthreat dauert noch 3 wochen also hätte ich theoretische 2 wochen um was fertig zu machen was in das buch kommen soll. wenn du mir sagst, dass das in ordnung geht, fange ich damit an und bastle noch was hübsches dazu. wenn nicht bin ich unendlich traurig ( ) und werde mir das aber trotzdem kaufen. sind ja grösstenteils sehr geile sachen drin. ist das format und alles noch das selbe geblieben? Dabei seit: 06.02.2003 Ort: bln Alter: 34 Geschlecht: Verfasst Do 01.04.2004 11:50 Titel erstens nochma nen dickes lob an den orki, weil von den mgf projekten die ich hier bis jetze gesehen habe is das richtig weit gekommen und das nur dank dem hinterhersein vom ork ... zweitens war ich ja jetzt auch nich so der pünktlichste weshalb ichs auch nich ganz falsch fänd nochmal ne zweite runde ein- zuholen, aber wenn das nochn paar monate läuft wird wohl keiner mehr mit seim alten werk zufrieden sein... website find ich ne richtig gute idee, über die liesse sich sicher später auch der vertrieb recht gut regeln. ich finde das pdf hat so einige ziemlich pralle sachen drin, und da sollte man definiv nochn bisschen versuchen was rauszureissen. es sind allerdings wirklich nochn bisschen wenig sachen, 20 stk mehr und es is entgültig ne runde geschichte. fallste noch hilfe bei irgendwas brauchst schick ma pn, ork undn cover vorschlag kömmt von mir auch noch... / zur pdf verlinkung guck ma hier und nochmal das hier allgemein zu javaScript in pdfs... Dabei seit: 15.01.2003 Ort: - Alter: 37 Geschlecht: Verfasst Do 01.04.2004 11:54 Titel Für ein PDF-Magazin reichen die Seiten schonma aus. In 2 Monaten würde dann das zweite kommen usw. Dann hätten die Leute die jetzt noch Bock bekommen haben ne Chance und genügend Zeit was zu machen. Dabei seit: 07.04.2002 Ort: - Alter: 76 Geschlecht: Verfasst Do 01.04.2004 12:05 Titel pseudoheld hat geschrieben: Für ein PDF-Magazin reichen die Seiten schonma aus. In 2 Monaten würde dann das zweite kommen usw. Dann hätten die Leute die jetzt noch Bock bekommen haben ne Chance und genügend Zeit was zu machen. oder so. dann könnte man schonmal layouts für ne website erstellen bzw. hier vorstellen. Dabei seit: 28.01.2003 Ort: Augsburg Alter: - Geschlecht: Verfasst Do 01.04.2004 20:46 Titel [quote="Orkan-Ike Moment ah moi, sry ich hätt dich nicht im stich lassen wollen tun und so und will mich auch net rechtfertigen, aber ich hatte da ziemlich viel stress mit meinem Praktikumsbetrieb der mich jetzt anzeigen will Hat a aba pech. Denn isch habe die macht Ne aba mal im Ernst. Sry hatte echt viel stress Umsetzung der Buchgrafiken ins Layout - (Aus)Selektierung Willkommen im Club Optik Plakat Buttons, erster Entwurf - Feedback willkommen! Mal Paar neue arbeiten von Betz-Art.de, Herzlich Willkommen Webdesign - Kommentare pseudobrain.de - Kommentare? Seite: Zurück 1, 2, 3, 4 ... 133, 134, 135, 136, 137 ... 149, 150, 151, 152 Weiter
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interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
Schwarzlichttheater "Die kleine Seejungfrau" Sie sind hier: Aktuelles » Jahr 2018 » Schwarzlichttheater "Die kleine Seejungfrau" Wer die ungeheure Faszination der Unterwasserwelt erleben will, der muss in diesen Tagen weder zum australischen Great Barrier Reef reisen, noch stundenlang in der Schlange vor dem Düsseldorfer Aquazoo warten. Denn in der Friedrichstadt zeigt das Schwarzlichttheater der Helmholtzschule „Die kleine Seejungfrau“. Die jüngste Tochter des Meerkönigs lebt mit ihrer Familie in einem zauberhaften Schloss an der allertiefsten Stelle des Meeres, dort, wo das Wasser so blau ist, wie die Blätter der schönsten Kornblume. Doch sie sehnt sich nach der Welt der Menschen, die ihr noch weit größer und wunderbarer zu sein scheint als die eigene. Ihre Sehnsucht nach der Menschenwelt wird so groß, dass sie eines Tages die Meerhexe aufsucht. Aber der Preis, den die kleine Nixe bezahlen muss, um Menschengestalt annehmen zu können, ist sehr, sehr hoch… Niemand hat die Pracht der Unterwasserwelt, diese märchenhafte Explosion der Farben und Formen auf dem Meeresgrund so eindrücklich und so poetisch beschrieben wie der Schöpfer der „Kleinen Seejungfrau“, der dänische Dichter Hans Christian Andersen. Der Regisseur André Manecke aber hat erkannt, dass der Stoff wie geschaffen für das Schwarzlicht-Theater ist und ihn hierfür adaptiert. Das Schwarze Theater ist eine eindimensionale Art des Pantomimenspiels. Es legt den Schwerpunkt auf die Symbolik der Bewegung und die Wirkung von Farben, die durch spezielles UV-Licht zum Leuchten gebracht werden. In dem verdunkelten Raum nimmt der Zuschauer immer nur isolierte Details des Bühnengeschehens wahr, die ihm als schwebend erscheinen. Viele Magier und Zauberkünstler haben Schwarzlicht als Elemente in ihren Aufführungen benutzt. Für „Die kleine Seejungfrau“ haben 19 kleine Schwarzlicht-Magier der Helmholtzschule aufwändige Kulissen und Requisiten hergestellt und seit dem Beginn des Schuljahres 2017/18 mindestens zweimal wöchentlich geprobt. Nun können wir alle eintauchen in das herrliche Reich des Meerkönigs in seinem eigentümlichen kornblumenblauen Schein. Wir können den Meerprinzessinnen bei ihrem Spiel mit den kostbaren Muschelperlen zusehen und uns danach sehnen, ein Unterwasserwesen zu sein. Und der Preis, den wir Menschen bezahlen müssen, um Nixengestalt annehmen zu können, ist überhaupt nicht hoch. Premiere am 17.4.2018 um 19.00 Uhr in der Aula 20.4.2018 um 15.15 Uhr 26.4.2018 um 16.45 Uhr Karten für die o.g. Vorstellungen können ab sofort über den Förderverein der Helmholtzschule im Sekretariat erworben werden (2€ zugunsten des Fördervereins).
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interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
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interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
Begegnung mit dem Phänomen – mehr als nur Vermittlung von Fakten | KMGNE Autor/Herausgeber: Antje Hartung Begegnung mit dem Phänomen - mehr als nur Vermittlung von Fakten Verlag, Ort: Diplomarbeit im Industriedesign, Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle 24,00 EUR incl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
April 2016 – so.leben.wir 30. April 2016 29. Juni 2018 Kommentar hinterlassen 1. April 2016 23. Mai 2016 Kommentar hinterlassen …seit wann bist du eigentlich schon auf Instagram unterwegs? Seit August 2013, anfangs um mir Anregungen für unsere bevorstehende Hausrenovierung zu holen. Dann bist du hier ja schon ein richtig „alter Hase“, oder? Joar, könnte man so sagen, aber wenn meine Tochter mir die App nicht gezeigt hätte, würde ich IG wahrscheinlich bis heute nicht kennen. Warst du von Anfang an schon so aktiv dabei? Nein, überhaupt nicht, 2014 hab ich noch unter 300 Bilder gepostet und letztes Jahr dann schon über 800! Was war denn einer deiner tollsten Momente hier auf Instagram? Mein tollster Moment war ein IG Treffen im Januar mit 13 anderen IG verrückten Mädels, die alle aus der näheren Umgebung kommen. Das war einfach so herrlich sich mal persönlich zu treffen, wo wir doch alle die selbe Leidenschaft teilen und zwar das Dekorieren, Kochen und Basteln. Verrätst du mir auch den skurilsten oder merkwürdigsten Moment? Das war vor einem Jahr, als mich eine liebe Followerin anschrieb und mich darauf hinwies, dass sie eins meiner Bilder auf einem anderen Account entdeckt hatte. Die andere Dame hatte von meinem Ostereier-Foto einen Screenshot gemacht und in ihrer Galerie hochgeladen. Das auch noch ohne mich darauf zu verlinken oder zu erwähnen. Sowas nennt man dann wohl Bilderklau und kommt leider immer mal wieder vor… Gab es eigentlich einen Schlüsselmoment mit dem dein Profil so erfolgreich wurde? Hmmm, schwer zu sagen, aber seit ich im Dezember die 10K geknackt habe, wächst meine Followerliste immer schneller. Hast du einen Geheimtipp für ein erfolgreiches Foto? Ich würde sagen, es sollte hell, frisch und gemütlich wirken. Blumen und Kerzen sind gern gesehen auf Fotos und dennoch sollte es nicht zu gestellt aussehen. Mit populären Hashtags wie „interior, deco, whiteliving,…“ werden Fotos natürlich noch bekannter. Womit bearbeitest du deine Bilder und erstellst deine Collagen? Ich fotografiere ausschließlich mit dem IPhone 6 und bearbeite meine Fotos mit der App Creative Picture Lab, aber meistens direkt auf IG. Collagen erstelle ich mit der App Picsart. Hast du manchmal das Gefühl du weißt nicht was du am nächsten Tag posten sollst? Ja doch, solche Tage hat es schon gegeben…aber ich versuche mich nicht unter Druck zu setzen. Dann ist es halt mal 1-2 Tage ruhiger auf meinem Account. Dafür gibt es an manchen Tagen, wenn ich in der Küche fleißig bin oder einen Kindergeburtstag tagelang vorbereite, wieder wesentlich mehr Bilder. Wieviel Zeit verbringst du am Tag mit Instagram? Uff, das ist ganz unterschiedlich. Manchmal bin ich auch so beschäftigt, dass ich garnicht zum Posten komme. Aber das kommt nicht soooo oft vor. Was sind die beliebtesten Bilder auf deinem Profil? Das sind ganz klar Bilder von unserer selbstgebauten Holzschiebetür zur Küche und meine Gartenbilder mit teilweise beeindruckenden Wolken und Sonnenaufgängen. Eine letzte Frage habe ich noch! Siehst du eigentlich in jedem Objekt oder in jeder Situation schon gedanklich einen Post? Oder kannst du auch mal abschalten? Also manchmal ertappe ich mich, dass ich gedanklich schon einen Post sehe. So ein klitzekleines Bisschen macht es doch süchtig… Toll, dass ich dir ein paar Antworten entlocken durfte und wir einen kleinen Einblick hinter die „Kulissen“ von landgefluestermomente bekommen haben. Wir „sehen“ uns bestimmt spätestens Morgen auf Instagram wieder! Werbung / Bei uns läuft's, weil... und eine DIY Bar aus Obstkisten.
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interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
Katalogreise: MITTEL- und SÜDSCHWEDEN mit der VHS Urania Klosterneuburg - Biblische Reisen MITTEL- und SÜDSCHWEDEN mit der VHS Urania Klosterneuburg Zubuchung bei einer Sondergruppe (z. B. Gemeinde) Unter der Leitung von Frau Erika Eilenberger und Frau Ursula Fronz veranstaltet Biblische Reisen diese Sonderreise nach Schweden, bei der noch Plätze frei sind. Biblische Reisen übernimmt bei dieser Reise die Organisation des logistischen Bereichs. Für die inhaltliche Gestaltung der Reise ist aber die Gruppenleitung verantwortlich. Für alle Reisen gelten unsere aktuellen Reisebedingungen. SE8G0001 18.07.18 – 23.07.18 1. Tag: Mittwoch, 18. Juli 2018 Bustransfer von Klosterneuburg zum Flughafen Wien-Schwechat. Am Vormittag Linienflug mit Austrian Airlines von Wien nach Göteborg. Voraussichtliche Flugzeiten: ab Wien 09:50 Uhr / an Göteborg 11:50 Uhr. Begrüßung durch die örtliche Reisebegleitung. Wir begeben uns gleich auf die autofreie Insel Marstrand, eine typische Schären-Insel der schwedischen Westküste. Aufstieg zu der über die Insel thronenden Festung Carlsten mit spektakulärer Aussicht über die Schärenwelt Südbohusläns, Skagerrak und Kattegat. Auf der Insel waren früher nicht nur Fischer, sondern auch Schmuggler zu Hause. Weiter geht's nach Trollhättan: Hotelbezug für eine Nacht. 2. Tag: Donnerstag, 19. Juli 2018 Zunächst besuchen wir eine der Schleusen des Göta-Kanals, der den Vänernsee mit dem Kattegat verbindet. Danach Fahrt zum idyllisch am Ende einer Landzunge der Insel Kållandsö mitten im Vänernsee gelegenen Schloss Läckö. Anschließend besuchen wir die Holzkirche von Habo, deren heutiges Aussehen auf das Jahr 1723 zurückgeht: Sie gehört zweifellos zu den schönsten Kirchen Schwedens und ist im Inneren komplett mit biblischen Szenen ausgemalt. Hotelbezug in dem am südlichen Ende des Vättern-Sees gelegenen Jönköping für eine Nacht. 4. Tag: Samstag, 21. Juli 2018 Linköping: Kleiner Rundgang Besuch im Freilichtmuseum Gamla Linköping, das das Leben einer schwedischen Kleinstadt vor hundert Jahren zeigt. In Trosa machen wir einen Zwischenstopp inmitten der Bilderbuchidylle von Södermanland: Die Flusspromenade mit den kleinen Holzhäusern lädt zum Verweilen ein. Später erreichen Sie den Höhepunkt des Tages: das königliche Schloss Gripsholm in Mariefred wurde vor mehr als 450 Jahren erbaut. Interieurs und Möbel auf Schloss stammen aus vier Jahrhunderten. Nach diesem königlichen Besuch fahren wir nach Stockholm: Hotelbezug für zwei Nächte. 5. Tag: Sonntag, 22. Juli 2018 Stockholm: Besichtigung des Wasa-Museums, des Stadthauses, der Tyska Kyrkann und der Riddarholmskyrkan. Gemeinsamer Bummel durch die Altstadt Gamla stan. Der Nachmittag steht für den Besuch im Freilichtmuseum Skansen zur Verfügung, das im Jahr 1881 gegründet wurde. Hier sind 150 schwedische Bauwerke aus den verschiedensten Epochen zu bewundern; ebenso auch Gehege mit wilden und zahmen Tieren des Nordens. Danach Abschiedsessen in einem gemütlichen Restaurant. 6. Tag: Montag, 23. Juli 2018 Bootsfahrt zum Schloss Drottningholm, dem ehem. königlichen Lustschloss auf der Insel Lovön. Schloss Drottningholm wurde in die UNESCO-Liste über das Welterbe aufgenommen. Es ist das am besten bewahrte königliche Schloss Schwedens aus dem 17. Jahrhundert und zugleich repräsentativ für die Architektur des europäischen Adels jener Zeit. Zusammen mit dem exotischen kleinen „China-Schloss", dem Schlosstheater und dem wunderbaren Schlosspark bildet Drottningholm ein einzigartiges Ensemble. Rückkehr mit dem Boot nach Stockholm. Anschließend Bustransfer zum Flughafen Stockholm-Arlanda und Rückflug nach Wien. Voraussichtliche Flugzeiten: ab Stockholm 16:50 Uhr / an Wien 19:10 Uhr. Bustransfer nach Klosterneuburg Mindestteilnehmerzahl: 16 Personen; siehe Reisebedingungen Bustransfer von Klosterneuburg zum Flughafen Wien-Schwechat und wieder retour Linienflug mit Austrian Airlines Wien - Göteborg und Stockholm - Wien Flughafentaxen und Sicherheitsgebühren (Stand: Juni 2017) Unterkunft in zentralen Hotels der guten Mittelklasse in Doppelzimmern mit Bad oder Dusche/WC Reisepreise pro Person bei 16 Teilnehmern € 1.860,- bei Unterbringung im Doppelzimmer Transfers, Rund- und Bootsfahrten, Besichtigungen und Ausflüge laut Programm Bewährte deutschsprachige Reiseleiterin Vorbereitungstreffen in Klosterneuburg Trinkgeldpauschale für örtliche Reiseleiterin, Busfahrer sowie Hotelpersonal 1 Reiseführer „Schweden" pro Einzelreisender/pro Ehepaar Wahlweise Umhängetasche oder Rucksack Getränke und Mittagessen sowie persönliche Ausgaben Einzelzimmerzuschlag €270,- Für diese Reise ist ein gültiger Reisepass oder Personalausweis notwendig. Preis- und Programmänderungen vorbehalten. Es gelten die Reisebedingungen (ARB 92) des Fachverbandes der Reisebüros in der letztgültigen Fassung sowie die Beförderungsbestimmungen der beteiligten Fluggesellschaft. Die Buchungsgebühr von € 20,- entfällt bei Überweisung oder Barzahlung. Programmänderungen aus technischen Gründen möglich! Hier können Sie den Reiseverlauf als PDF-Datei herunterladen. Aktuell: 35 Reisen Reiseland Reiseland: Alle Ägypten Armenien Bosnien-Herzegowina Bulgarien Deutschland Flusskreuzfahrt Frankreich Georgien Griechenland Großbritannien Heiliges Land Indien Iran Irland Israel Italien Jordanien Kroatien Malta Marokko Montenegro Oman Palästina Polen Portugal Rumänien Schweden Spanien United Arab Emirates Zypern Beginn
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interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
WORKSHOPS + SHOOTINGS - SWAY BOOKS NEUE PRODUKTE BILDBÄNDE KALENDER ACCESSOIRES FOTOKUNST WORKSHOPS + SHOOTINGS POSTKARTEN/ -BÜCHER MAGAZINE SPECIALS Kontakt Versand Anmelden Workshop- und Fotoshooting-Pakete mit Carlos Kella | Photography und Antje Höhne von "Kavaliere & Stadtschönheiten" in Hamburg Aufgrund zahlreicher Nachfragen bieten wir seit Juni 2017 Vintage Hair & Make-up Workshops und Foto-Shootings in unseren Studioräumen im Hamburger Oberhafen an. Bei Fotograf Carlos Kella, der ausgebildeten Friseurmeisterin Antje Höhne von "Kavaliere & Stadtschönheiten" und der Stylistin Alexandra Steinert sind die Teilnehmerinnen in den allerbesten Händen. >> Hair & Make-Up Artist Antje Höhne Friseurmeisterin, Inhaberin „Kavaliere & Stadtschönheiten“ Nach dem abgeschlossenen Studium zur technischen Betriebswirtin und Meisterin im Friseurhandwerk machte Antje Höhne sich selbständig und ist seitdem auf besondere Anlässe wie Hochzeiten und Events spezialisiert. Durch Antjes professionelle Arbeit buchen sie jährlich zahlreiche Bräute für ein Brautstyling und auch große Unternehmen, wie z.B. die Handelskammer Hamburg, die zu ihren Kunden Event-Bereich gehört. Nach sechs Jahren mobiler Selbstständigkeit hat sie ihren Traum vom eigenen Salon in Hamburg verwirklicht. Neben dem klassischen Friseurbetrieb zeigt Antje Höhne Ihr Talent im Styling der 20er bis 50er Jahre. Ob eine handgelegte Wasserwelle im Stil der 20er oder eine Victory-Roll der 50er, abgerundet mit einem geschwungenem Lidstrich und roten Lippen, unterstreicht Antje bei jeder Frau die persönliche Weiblichkeit. Ihr Wissen vermittelte sie zunächst als Fachtrainerin und seit vier Jahren in regelmäßig stattfindenden Workshops. Im Team von Carlos Kella | Photography ist Antje Höhne als freie Hair & Make-Up Artist fester Bestandteil der Fotoproduktionen. Siehe auch: www.kavaliere-stadtschoenheiten.de >> Der Hamburger Fotograf Carlos Kella Carlos Kella, einer der renommiertesten Fotografen für US-Car-Kultur und Pin-up-Kunst, lebt und arbeitet in Hamburg. Nach Schule und Studium ist er seit über 20 Jahren in den Bereichen Art Buying, Beratung und Produktion als Kommunikationswirt in der Werbebranche tätig. Schon lange spielte die Fotografie für Kella eine große Rolle. 2007 wurde aus dieser Leidenschaft Berufung; im selben Jahr folgte die Herausgabe eines ersten Bildbandes. Es schlossen sich weitere Publikationen und Ausstellungen an. Seine Arbeiten werden von amerikanischen Fahrzeugen der 20er bis zu den beginnenden 70er Jahren dominiert, die er in seinen fotografischen Werken mit Frauen in besonderen Dessous und extravaganten Outfits kombiniert. Eine Auswahl dieser Arbeiten wird seit 2009 in dem Wochenkalender „Girls & legendary US-Cars“ und weiteren Projekten publiziert. Siehe auch: www.carloskella.de >> Der Veranstaltungsort Die Workshops und Foto-Shootings finden in den Verlagsräumen und im Studio von SWAY Books statt. Ein großer Konferenztisch sowie eine gemütliche Sitzecke und reichlich Platz stehen hierfür zur Verfügung. Das 50 Quadratmeter große Foto-Studio mit dem Styling-Bereich befindet sich direkt nebenan, so dass die einzelnen Teilnehmerinnen ungestört vor der Kamera posieren können. Der SWAY Books Verlag und das Foto-Studio von Carlos Kella liegen zentral in Hamburg City, nähe Hauptbahnhof im neuem Kreativ-Viertel Oberhafen mit Wasserblick und Parkplätzen direkt vor der Tür. Die Anschrift lautet: SWAY Books UG, Stockmeyerstraße 41 - 31, 20457 Hamburg Siehe auch: www.sway-books.de // Anfahrt und Wegbeschreibung Für die Foto-Shootings steht ein Fundus an Kleidern, High Heels in vielen Farben und Größen, Strümpfen, Strumpfhalten und Wäsche im Vintage-Stil, Handschuhe, Schmuck und Accessoires zur Verfügung, der gerne mit persönlichen Lieblingsstücken ergänzt oder aufgestockt werden kann. Unsere Stylistin Alexandra Steinert unterstützt die Teilnehmerinnen gerne bei der Zusammenstellung des perfekten Outfits. Wir arbeiten mit folgenden Ausstattern und Kooperationspartnern zusammen: napo Onlineshop: Outfits von VIVE MARIA und Pussy Deluxe in verschiedenen Ausführungen in den Größengängen S bis XL via Napo-Shop: www.napo-shop.de Sterling Gold: Eine Auswahl an einzigartigen True Vintage Originalen: www.sterlinggold.de Ars Vivendi: Echte Nahtnylons in vielen Größen und Farben: www.ars-vivendi.de Froilen Adrett: Schmuck und Fascinator im Vintage-Stil: www.froilein-adrett.de edding L.A.Q.U.E: Ein Nagellack-Sortiment mit über 50 unterschiedlichen Farben: www.edding-laque.com 2. Workshop Vintage Hair & Make-Up mit Foto-Shooting Vintage Hair- & Make-Up Workshop mit Typberatung und Foto-Shooting im Pin-up-Stil am Samstag, den 19.08.2017 von 14:00 – ca. 20:00 Uhr Workshop mit Friseurmeisterin Antje Höhne von "Kavaliere & Stadtschönheiten" und anschließendes Foto-Shooting mit Carlos Kella Pin-up / Vintage Foto-Shooting mit professionellem Styling – Großes Paket Foto-Shooting im Pin-up / Vinttage Stil mit Carlos Kella | Photography und einem professionellen Styling von Friseurmeisterin Antje Höhne von "Kavaliere & Stadtschönheiten". Pin-up / Vintage Foto-Shooting mit professionellem Styling – Kleines Paket * Preise inkl. MwSt., zzgl. Versand WORKSHOPS + SHOOTINGS - SWAY BOOKS
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interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
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Vom Wohn-Essbereich und der Küche haben sie Zugang auf den großen Balkon, der auf der Südseite liegt. Durch die großen Fenster ist der lichtdurchflutete Wohn-Essbereich sehr hell und angenehm. Komplett ausgestattete Küche mit Padmaschine, Toaster, Wasserkocher, Backofen und Kühl-Gefrierschrank. Das Badezimmer hat eine Badewanne und eine begehbare Dusche mit Regendusche, sowie eine Sauna. Eine kleine Wellnessoase. Der Balkon ist mit einer Tischgruppe und Sonnenliegen ausgestattet, ebenso der Grillplatz. Beim Frühstück im Essbereich oder im Sommer auf dem Balkon können sie bereits die schöne Aussicht und Ruhe genießen. Für ausreichend Beschattung oder Verdunkelung sind Plissee-Jalousien und Vorhänge vorhanden. Sie können ihren Urlaub mit bis zu 6 Personen in unserer modern eingerichteten Wohnung verbringen. Es stehen ihnen zwei Schlafzimmer mit Doppelbett und jeweils einem Schrank zur Verfügung. Zwei weitere Personen (auch Erwachsene) haben auf dem ausziehbaren Sofa (Breite 1,40 Meter) ebenfalls Platz. Bettwäsche, Handtücher, Spüllappen, Geschirrtücher, Spülmittel, WC-Papier, Küchenrollen, Müllbeutel und Putzmittel sind vorhanden. In der Küche befinden sich verschieden Kaffee- und Teesorten, Gewürze, Zucker, Salz, Essig und Öl. Der Wohnbereich ist durch LED-Beleuchtung und Hintergrund Beleuchtung auch am Abend besonders gemütlich. Ferien auf dem Land mit toller Umgebung zum wandern und Fahrrad fahren. Garten, Grill und offene Feuerstelle vorhanden, ebenso eine Tischtennisplatte. Das Fränkische Seenland, die romantische Altstadt Dinkelsbühl, der Römerpark Ruffenhofen und der Hesselberg mit seinem tollen Ausblick ist nur eine kleine Auswahl, was es bei uns zu sehen und erleben gibt. Alle Ziele erreichen sie in 5 bis 20 Minuten mit dem Auto. In unsrem Dorf gibt es einen sehr idyllischen Badeweiher (800 Meter) und eine Kinderspielplatz (50 Meter) entfernt. Wir wünschen ihnen bei uns einen ruhigen, entspannten und erlebnisreichen Urlaub. Ferien auf dem Land mit toller Umgebung zum wandern und Fahrrad fahren. Der Hesselberg ist ein ideales Ausflugsziel in unserer Gegend. In unsrem Dorf gibt es einen sehr idyllischen Badeweiher (800 Meter) und eine Kinderspielplatz (50 Meter) entfernt. Den Römerpark Ruffenhofen und das dazugehörige Limeseum können sie auch gut zu Fuß in etwa 30 Minuten erreichen. Weiltingen, Bayern, Německo Auhausen, Bayern, Německo We kwamen laat, ze wachtte voor ons en Duitse ontbijt was inbegrepen in de prijs. Goede service, afgelegen en rustige plek. Questa proprietà ha una casa molto caratteristico in una posizione tranquilla, con un caloroso benvenuto, che mi ha fatto sentire molto confortevole e benvenuto. Anche ancora grazie molto speciale per la deliziosa prima colazione e la possibilità di godere del giardino! Was für ein stilles ruhigen Ort! Die graden und die Aussicht sind erstaunlich und Sara haben uns sehr wohl fühlen und wie wir zu Hause waren. Wir haben einen sehr schönen Abend mit ihr und ihren Freunden draußen durch das Feuer und schlief wie Babys danach. Eine Nacht ist eigentlich nicht genug, um diesen besonderen Ort zu genießen und wir werden auf jeden Fall wieder kommen! Sara zu Hause ist sehr zu empfehlen, Sie werden es nicht bereuen, wenn Sie diesen außergewöhnlichen Ort buchen! Een aanrader! De communicatie vooraf met Sara verliep al prima en we voelden ons zeer welkom. De slaapkamer op de begane grond is heel ruim en smaakvol ingericht. De w.c. en de doucheruimte zijn gescheiden, wat ik altijd prettig vind. En wat heel bijzonder was; het overdekte terras, grenzend aan de keuken, met het prachtige uitzicht. Twee nachten heerlijk geslapen en overdag genoten van de rust en al het moois wat de omgeving biedt, met name het klooster naast de deur. Truus2016-06-05T00:00:00Z Estábamos mirada satisfecha y me sentí muy cómodo. Las habitaciones eran muy cómodas y bonitas. Nos wiederkommmen. Ik voelde me bij Sara heel goed. De mededeling was zeer eenvoudig en natuurlijk. Het plein met uitzicht over de heuvels van de Ostalb is fantastisch. De Albau is eenvoudig en zeer stijlvol. Alles is er en werkt. Ik zal zeker terugkomen! Neresheim, Baden-Wurttemberg, Německo Neresheim, Baden-Württemberg, Německo
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interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
Der Rote Platz: Kapitalismus tötet – Sind Kapitalisten Mörder? – HINTER DEN SCHLAGZEILEN Der Rote Platz: Kapitalismus tötet – Sind Kapitalisten Mörder? Der Rote Platz: Kapitalismus tötet – Sind Kapitalisten Mörder?2020-07-232020-07-23https://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2017/07/hds-logo-light-dark-480.pngHINTER DEN SCHLAGZEILENhttps://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2017/07/hds-logo-light-dark-480.png200px200px Sklavenhandel, Hunger(-stod) und Rüstungausgaben wachsen weltweit wieder, während Krankheiten grassieren, Klima und Tiere stöhnen. Alles nur zufällige parallele Ereignisse? Nein, sagen Wolfgang Gehrcke und Christiane Reymann, it’s capitalism. Mit Marx spüren sie auf, was dieses System im Innersten zusammenhält und wie es gestürzt werden kann. (Quelle: Weltnetz.tv) heike 24. Juli 2020 Wie ich denken sicher viele andere auch. dass die Aussage, alle Kapitalisten sind Mörder, stark übertrieben ist. Leider leben wir in einer Zeit, in der grausamster Seelenmord Einzaug in unseren Alltag gehalten hat. Und es gibt Mörder unter uns, die die Qual anderer forcieren (und genießen), um zu ihrem eigenen Ziel zu gelangen. Das ist eine furchtbare Entwicklung, die für die Betroffenen an Pein kaum zu überbieten ist. Ulrike Spurgat 24. Juli 2020 Gut bis sehr gut getitelt: Kapitalisten sind Mörder ! Dem stimme ich voll und ganz zu. Später mehr zu Karl Marx und dann gibts die Begründung. ert_ertrus 24. Juli 2020 Jeglicher Vertreter und Vollstrecker einer von Anfang mörderischen Ideologie wird zum Mörder. Profiteure derselben werden zu Mitmördern oder zumindest durch ihre passive Billigung (und Nutznießung) zu Hehlern (i.S.v. Verschweigung eines Kapitalverbrechens). Sollte eigentlich als ethischer Standard allgemein erkennbar sein Wolfgang Gehrcke war im DB einer der wenigen der sich klar gegen deutsche Beteiligung an Kriegseinsätzen in der Welt positioniert hat. Ein Zitat von P. J. Dunning (1860), dass Marx in einer Fußnote im Kapital bekannt machte. Es wird häufig benutzt wenn es um die Charakterisierung des Profits geht. „Mit entsprechenden Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher , und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv und waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert; selbst auf die Gefahr des Galgens.“ Kapitalismus ist ein durch und durch korruptes, mörderisches und kriegerisches System. Die Kriegsverbrechen der USA, die ohne die Rüstungsindustrie und deren Profitgier so niemals hätten statt finden können zeigen die Zahlen, wo hinter jeder ein Mensch steht. Von 1945 bis heute haben alleine in Lateinamerika über 20 Militärputsche und ausländische Interventionen stattgefunden, meist unter US-Regie. Die Wunden werden nie wirklich verheilen können. Bei diesen Verbrechen gegen die Völker Lateinamerikas wurden über eine Millionen Lateinamerikaner zu Kriegsflüchtlingen gemacht oder ins Exil getrieben. Allein der Bürgerkrieg in Kolumbien dauerte über sechzig Jahre. Seit 1953 verloren über 6,5 Millionen Menschen ihre Heimat. Gezielte Tötungen…..Eine Methode die von den Diktaturen und ihren Hintermännern bereits vor fünfundvierig Jahren angewandt wurde. Angewandt bei der Ermordung des Allendetreuen chilenischen Generals Carlos Pratts im September 1974 in Buenos Aires, am 24. Mai 1981 bei der Ermordung des Präsidenten Ecuadors, Jamie Roldos und zwei Monate später bei der Ermordung des Präsidenten Panamas, Omar Torrijos, am 31. Juni 1981. Die Tränen, die wir weinten beim Sturz und der Ermordung Allendes brauchten eine sehr, sehr lange Zeit zum trocknen. Der Sohn, der Kämpfer, der Künstler, der wunderbare Sänger mit seinen unsterblichen Liedern des chilenischen Volkes Victor Jara, der 1973 während des Putsches durch die CIA verschleppt, gefoltert und verscharrt wurde. 2009 , 36 Jahre später nach seiner grauenvollen Ermordung durch das Pinochet Regime konnte Victor Jara endlich unter einer riesengroßen Anteilnahme der Bevölkerung feierlich beerdigt werden. Tausende folgten dem blumenbestückten Sarg und als seine bekanntesten Lieder gespielt wurden sind viele Menschen in Tränen ausgebrochen. Seine bekanntesten Lieder wie „Te recuerdo Amanda“, „Plegario del Labrador“ oder El ciggaroto“ wurden unsterblich, u.a. durch die kubanische Interpretation, Silvio Rodriguez, der Argentinierin Mercedes Sosa und ihrer spanischen Kollegen John Manuel Serrat und Ana Belen. „Unser Land hat 36 Jahre gebraucht um diesen Victor Jara, der zu uns gehört, Chile und seiner Familie zurückzugeben. Das ist die beste Ehre, die wir ihm erweisen können.“ Man kommt nicht daran vorbei zu erwähnen, dass nach 1989 Marx und Engels u.a. aus den Universitäten des Landes verbannt wurden. Statt dessen zogen die Wirtschaftsliberalen, Hayek, Keynes und Friedmann ein. Friedman war glühender Befürworter des von der CIA angeführten Putsches in Chile. Chicago Boys wurden diese Ekelpakete auch genannt. Befremdlich bleibt, dass Friedman unter lauten Protesten einen Preis erhielt auf den ich jetzt aber nicht komme…. Und Hayek wird beispielsweise mit der „genialen“ Aussage zitiert, er habe sich mehr als zehn Jahre lang intensiv damit befasst, den Sinn des Begriffs „soziale Gerechtigkeit“ herauszufinden. Der Versuch sei aber gescheitert, und er sei schließlich zu dem Schluß gelangt, dass für eine Gesellschaft freier Menschen dieses Wort überhaupt keinen Sinn habe. Irgendwie trifft auf ihn zu, was Helvetius einmal sagte: „Die Wahrheit ist für die Dummen wie eine Fackel, die den Nebel erleuchtet, ohne ihn zu vertreiben.“—- Ein besonders enges Verhältnis hatte die deutsche Rüstungsindustrie zur SS, die vom alliierten Militärgerichtshof in Nürnberg zur „verbrecherischen Organisation“ erklärt wurde. Der „Freundeskreis“ des Reichsführers SS, der auf ihre Initiative geschaffen wurde, vereinte unter anderem die Vertreter folgender Konzerne: – Deutsche Bank, Dresdner Bank, Commerz- und Privatbank, Norddeutscher Lloyd, Bremen, Braunkohle – Benzin AG, Berlin, Mitteldeutsche Stahlwerke (Flick Konzern), Wintershall AG, Siemens-Schuckert-Werke AG, IG Farben Industrie AG, um nur einige zu benennen. Es war ein gnadenloser Krieg gegen die Menschen, die als KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene ausgebeutet und ihrem Schicksal überlassen wurden. Die Profitgier ging ins Unermessliche…..und das Wesen des Kapitalismus ist auf Zerstörung, Gier, Hass, Konkurrenz und Neid angelegt. Ein bedrückendes Thema und jetzt geht es nicht mehr weiter, außer dass ich mit dem großen Dichter Bertolt Brecht mit einem kurzen Text von 1952 enden will: ……………………….“Laßt uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zuwenig gesagt wurde! Laßt uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind! Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind, und sie werden kommen ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden.“ (Gesammelte Werke, Suhrkamp 1967, Band 20) Freiherr von Anarch 25. Juli 2020 Fragen wir mal Jean Ziegler, – wieviele Jahrzehnte nun kämpft er ( vergeblich ) gegen den Hunger und momentan sind es 1 Milliarde Hungernder, sicherlich die Hälfte davon Kinder, ausgezehrt, Haut und Knochen mit Gesichern von Alten, ausgehöhlte Augen… Es ist die Geldmacht, die dieses abscheuliche Verbrechen direkt zu verantworten hat, es sind die Milliardäre und deren Diener, egal wo sie sitzen, in Politik oder sonstwo. Es ist die Wirtschaft, egal in welcher politisch-ideologischen Staats- oder Gesellschaftsform, es ist das Streben nach Macht allgemein. Es sind aber auch die Konsumenten mitverantwortlich, das kann man nicht bestreiten. Es sind die Großkonzerne, denen es erlaubt wird, den Hunger und die Not zu fördern um daran zu verdienen. Macht – Machtlose Besitz – Besitzlose Ethik, Moral, Gewissen – hören da auf wo Macht, Besitz, Reichtum beginnt und der Kapitalismus ist dabei die schlimmste Form. Er schafft Besitzlosigkeit und Armut auf direktem Weg. Vor allem wir Europäer haben da ungeheuer viel Schuld auf uns geladen und schauen weiterhin erbarmungslos zu wie eine Milliarde verhungert oder verdurstet. Und wo das Kapital herrscht, wird es mit Waffengewalt verteidigt. Dabei spielt es keine Rolle ob das Kapital letztlich auch in einem Kommunismus, Sozialismus, Marxismus, Demokratie herrscht, es ist immer das Kapital, das Gerechtigkeit verhindert und Gerechtigkeit wäre wenigstens dann gegeben wenn kein einziger Mensch hungern müsste oder sonstige Not leiden müsste. Die einzige Form die bisher nicht gescheitert ist, ist der Kapitalismus ! Er siegt und siegt und mordet tagtäglich direkt und indirekt. Ich persönlich glaube, erst wenn eine Weltrevolution gelingt, kann Gerechtigkeit eingerichtet werden. Wird aber die blutigste jemals sein, denn das Kapital wird sich mit aller Macht verteidigen. Es wird kein ‚kollektives Bewusstsein‘ der Kapitalmächtigen stattfinden, das Gerechtigkeit ermöglicht – das Wesen des Kapitalismus ist nicht das Geben, sondern immer das Nehmen. Auch wenn die Kapitalmacht freilich zunehmend Revolutionen verhindert, unmöglich macht – wird es die Revolution allein schaffen, sein müssen, Gerechtigkeit herzustellen. Arm gegen Reich, das muss der Kampf sein, Reich gegen Arm ist nicht zu gewinnen. Ulrike Spurgat 26. Juli 2020 „ob das Kapital auch in einem Kommunismus, Sozialismus, Marxismus, Demokratie……..usw. herrscht……….“ (Kapital im Sozialismus………lässt mich ratlos zurück. Wie soll ich das bitte einordnen ? Kapitalismus existiert nur, wenn die Frage des Privateigentums geklärt ist, also wem die Produktionsmittel gehören. Der Adel, der nach 1945 enteignet wurde ist munter dabei seit Jahren vor den Gerichten zu streiten, dass er „seinen Besitz“ zurückbekommt. Ich weiß nicht ob ich die Lust habe diese inhaltsschwere Zusammenstellung von Begriffen inhaltlich füllen zu wollen. Warum denn auch ? Feste Meinungen können nicht die notwendige Bewegung bieten, denn nur der Mensch kann irren und demzufolge auch korrigieren. Freiherr von Anarch 26. Juli 2020 …muss dich nicht ratlos machen, Ulrike, wenn ich das Kapital, das Geld also, die Macht des Geldes, der Wirtschaft, auch den Handel, den Zins als größtes Übel – als das größte Übel eben dann bezeichne – eben auch in einem Kommunismus, Sozalismus, Marxismus und Demokratie. Oder ist es real so, dass in einem Sozialismus nicht auch das Geld herrscht, letztendlich ? Sollte es nicht, ich weis, wenn diese ‚Gesellschaftsformen‘ so wären wie sie vom Grundsatz erdacht… Ich komme immer wieder auf den ‚Zins‘, wenn ich über Grundübel nachdenke – das Geschäft mit dem Geld – nichts anderes als das Verwalten von Bürgerkapital sollte es sein, ohne Gewinnstreben – gerne lass ich mich darüber informieren, ob das jemals auch in einem Sozialismus so gewesen ist. Geschätzter Freiherr, natürlich war das keine Absichtserklärung um einer Antwort aus dem Wege zu gehen. Es geht mir hier oft zu schnell mit den Neueinstellungen. Alles braucht seine Zeit und den „Fluss kann man nicht anschieben.“ Manchmal ist das sehr verwirrend, da ich dem nicht so schnell folgen kann. Ein Problem ist es dennoch nicht. Ich bin an der Antwort dran. Zugegebenermaßen nähere ich mich dem Thema „Kapital“ (Marx) noch mal wieder genauer. Das braucht seine Zeit da ich lange lese, nachdenke und reflektiere um dann loszulegen, Ulrike Freiherr von Anarch 31. Juli 2020 take your time – Ulrike, ist ja nicht selbstvetständlich wenn du dich bemühst… Ulrike Spurgat 2. August 2020 Nun geht es los, lieber Freiherr. Lange, lange nachgedacht. Was soll ich denn so einem klugen Kopf schreiben dachte ich beim nachdenken was er selber nicht denkt oder weiß ? Ein bisschen mulmig ist mir dabei schon……….und vielleicht hab ich mich auch zu weit aus dem Fenster gehängt. Wer weiß. Darauf keinen Dujardin sondern das leckere Gesöff bei „Solidarisches Miteinander“ „gefunden“ und ein sinniges Prost wo auch immer der Freiherr ist…….. Karl Marx hat seine Theorie vom Leiden des Menschen her gedacht und seine Kritik daraus entwickelt. Ich nehme die Begriffe die Karl Marx aufgeschrieben hat. Es kann ein bisschen altmodisch auf den ersten Blick daher kommen. Marx setzt ganz entschieden anders als andere Ökonomen auf die Masse. Er erkennt im Proletariat nicht nur die „leidende“ Klasse als solche……, sondern die Klasse die die Kraft sich selbst zu befreien vom Joch des Kapitals hat. Also die aktiv handelnd in gesellschaftliche Prozesse eingreifen kann und auch muss um Veränderungen durchzusetzen „Die Philosophen haben die Welt verschieden interpretiert; es kommt darauf an sie zu verändern.“ Kapital ist die Verkörperung des gesellschaftlichen Verhältnisses zwischen der Klasse der Kapitalisten und der des Proletariats. Der Mehrwert, der durch die Ausbeutung des Lohnarbeiters ensteht eignet sich der Kapitalist unentgeltlich an. Kapital entsteht dann, wenn Geld, Waren und Produktionsmittel erst unter bestimmten gesellschaftlichen Bedingungen, wenn sie also in den Händen von Privateigentümern durch den Kauf der Ware Arbeitskraft und der Produktionsmittel der Erzeugung und Aneignung von Mehrwert dienen. Dafür muss die gesellschaftliche Voraussetzung erfüllt sein nämlich die Konzentration der Produktionsmittel in den Händen weniger Privateigentümer, die Trennung der Masse der Produzenten von den Produktionsmitteln und die Verwandlung ihrer Arbeitskraft in eine Ware. Also kann es keine Sozialpartnerschaft geben. Der Antagonismus zwischen Arbeiterklasse und Bourgeoisie bringt gesetzmäßig den Klassenkampf zwischen ihnen hervor. Mit anderen Worten ist es somit objektiv ausgeschlossen, daß Lohnarbeiter und Kapitalisten „in einem Boot“ sitzen. Die kapitalistische Ausbeutung beruht auf den Gesetzen der kapitalistischen Warenproduktion und ist ein ökonomischer Prozeß. Der Kapitalist kauft auf dem Markt die Waren Produktionsmittel (Pm) und Arbeitskraft (Ak) zu ihrem Wert. Die Arbeitskraft aber hat aber einen speziellen Gebrauchswert, nämlich mehr Wert zu sein, als sie selbst besitzt. „Alle Arbeit ist einerseits Verausgabung menschlicher Arbeitskraft im physiologischen Sinne, und in dieser Eigenschaft gleicher, menschlicher oder abstrakt menschlicher Arbeit bildet sie den Warenwert. Alle Arbeit ist andererseits Verausgabung menschlicher Arbeitskraft in besondrer zweckbestimmter Form, und in dieser Eigenschaft konkreter nützlicher Arbeit produziert sie Gebrauchswerte.“ Das jeißt, dass Teile des Kapitals, die der Kapitalist zum Ankauf der Arbeitskraft und der Produktionsmittel vorschießt sich also ungleich verhalten. Produktionsmittel sind Arbeitsmittel (Werkzeuge, Maschinen usw.) und der Arbeitsgegenstand damit sind (Rohstoffe, Material usw.) gemeint. Vom Standpunkt des Produktionsprozesses teilt sich das produktive Kapital in: – Konstantes Kapital (c): Der in Produktionsmitteln vorgeschossene Teil des Kapitals bleibt konstant, verändert seinen Wert nicht. (Maschinen, Anlagen, Werkzeuge, Fabrikhallen) -Variables Kapital (v): Der in Arbeitskraft angelegte Teil reproduziert nicht nur den Wert de für seinen Ankauf verausgabten Kapitals,sondern produziert darüber hinaus einen Mehrwert(m). Er verändert seine Größe. (Löhne, Gehälter). Der Wert der kapitalistisch produzierten Waren setzt sich somit aus drei Bestandteilen zusammen: e und v und m. Der Trieb des Kapitals zur schrankenlosen Ausdehnung der Mehrwertproduktion revolutioniert die Produktivkräfte ständig. Der Anteil des konstanten Kapitals wächst besonders schnell und treibt die der kapitalistischen Produktion voran. Inflation, Stagnation der Produktion, Dauererwerbslosikeit, gnadenloser Konkurrenzkampf, massenhafter Ruin kleiner und mittlerer Unternehmen verdeutlichen einmal mehr, dass der Kapitalismus sich in einer seiner größten Krisen des letzten Jahrzehnts befindet. Historisch gesehen ist der Kapitalismus längst überholt und wird wieder und wieder gepampert, hängt am Tropf und wird so künstlich am Leben erhalten. Morgen schreibe ich dann zur Arbeitszeit, zur kapitalistischen Produktion, zum ökonomischen Grundgesetz des Kapitalismus, zur Entfremdung der Arbeit und auch auf (Profit,Zins, Grundrente) Hoffentlich heißt es nicht: Sechs: Setzen…..Thema verfehlt. Kleiner Scherz am Rande. heike 31. Juli 2020 Das fehlende Kapital, also fehlende finanzielle Mittel, haben den Untergang des Sozialismus der DDR beschleunigt. Man konnte die Städte nicht mehr sanieren, ließ Straßen und Häuser verfallen, es wurden weniger attraktive Konsumgüter als im Westen angeboten. Das alles führte zu einer Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Warum ließ sich in der DDR nicht ausreichend Kapital erwirtschaften? An Faulheit der Leute und an zu wenig Intelligenz lag es nicht. Aber in der Weltwirtschaft wurden sozialistische Staaten boykottiert, sie versuchten intern Handelsstrulturen aufzubauen. Trotzdem benötigten sie Devisen (Dollar, D-Mark). Um an diese zu gelangen, wurden viele hochwertige Produkte „für einen Appel und ein Ei“, sprich zu einem sehr ungünstigen Kurs verkauft. Die sozialistischen Länder waren quasi die Dritte-Welt_Länder des Kapitlismus. Und so sahen sie auch aus. Der Reichtum des Kapitalismus in einigen Ländern benötigt bzw. verursacht die Armut in den anderen kapitalistischen Ländern. Sozialistische Länder gibt es ja eher keine mehr. In der gegenwärtigen Weltordnung geht es nicht darum, einen Sozialismus zu erzwingen, sondern den Kapitalismus nach und nach sozialer zu gestalten. Je mehr Druck hin zu einem Sturz des derzeitigen Kapitalismus gemacht wird, desto mehr gewinnen die Kräfte an Macht, die alles andere als freiheitliche Methoden anwenden, sondern Menschen ihren Willen auf eine sehr grausame und schmerzhafte Weise aufzwingen. Piranha 2. August 2020 Die Mauer hat wie ein semipermeable Membran funktioniert: alles, was der Westen für kleines Geld bekommen konnte, hat er gekauft; der Gewinn floß aber nie zurück. Bestes Beispiel IKEA, deren Mobiliar sich hierzulande jeder Student leisten konnte. Es fehlte zwar hier und da mal eine Schraube oder ein kleines Werkzeug, aber warum sollte ein DDR-Bürger sorgfältig sein für eine Arbeit, von der er letztlich nichts hatte, die Möbel konnten sich die meisten nicht leisten, Gewinne floßen nur in die Staatskasse. Und wenn es mal eng wurde: der 100 %ige Kapitalist FJ Strauß half 83 doch gern mit einem Milliardenkredit, wodurch die DDR wieder zahlungsfähig wurde. Daraus lässt sich doch schließen, dass Kapitalismus den Sozialismus schlägt. „Geld regiert die Welt“ und wie sehr, lässt ablesen in allem, was die Regierungen nicht tun: cum-ex-Geschäfte laufen weiter, es gibt immer noch keine Umsatzsteuer auf Finanzgeschäfte, mehrfache Betrüger und Bankrotteure werden hofiert – siehe den Globetrottel Trump Ein sozialer Kapitalismus?? Da muss ich echt lachen. Würden alle die Superreichen nur 1 % von ihren Gewinnen (nicht von ihrem Kapital) abgeben, hätten wir morgen keinen Hunger mehr auf der Welt. „Aber Gates macht doch soviel Gutes mit seiner Stiftung“, wandte kürzlich jemand ein. Jaja, warum wohl hat man ihn und sein Frauchen aus Indien rausgeworfen. Und wieso zahlt Warren Buffet weniger Steuern als seine Sekretärin Von ihm stammt ja auch der Spruch (ich verkürze) „wir befinden uns im Krieg ‚reich gegen arm‘ und wir, die Reichen, haben diesen Krieg begonnen und wir werden ihn auch gewinnen. Einmal im Jahr lädt der Bundespräsident für ein Fest ein auf die Wiese Bellevue. Einmal im Jahr werden öffentlichkeitswirksam Ehrenamtler hofiert, während „da draußen im Lande (1) Menschen in bitterster Armut leben müssen. Warten wir mal, wie sozial die PolitikerInnen die nächsten Monate sein werden, welche „sozialverträglichen Entscheidungen“ sie treffen werden. Wenn ich nur schon an unser Gredel denke, wird mir ganz kalt ums Herz. Und Söder? Ein Wolf, der bis zur Wahl Kreide fressen wird. Sozialer Kapitalismus – ich mach die Augen zu und träume weiter. (1) Kohl war der erste, der nicht mehr Staatsbürger und Staatsbürgerinnen mit gleichen Rechten und Pflichten definierte, sondern als „Menschen da draußen im Lande“. Das wurde und wird allzu gern von anderen und v. a. jenen in der Politik, auch von ihren SprecherInnen aufgegriffen. Es ist ja nett, dass man mich damit von Tier und Pflanze unterscheidet, aber die weitere Konsequenz ist doch die Frage: was sind dann Politiker, die, nach der Definition von Kohl et al., „drinnen“ sind? Ulrike Spurgat 27. Juli 2020 Für den Freiherr, über deine Antwort bin ich insofern erfreut, dass ich ehrlich gesagt nicht gedacht habe, dass du dir die Zeit nimmst so differenziert darauf zu antworten. Für mich heißt das, dass ich mich mit deiner Antwort inhaltlich befassen werde. Bis bald wieder, Ulrike Galeano 28. Juli 2020 Ein Vermittlungsvorschlag zur „Mörderthese“: Die großen KapitalistInnen sind moderne „Kapitalverbrecher“ (inklusive Mörder) Strafrechtlich war ein „Kapitalverbrechen“ eine „schwere Straftat wie Mord und schwerer Raub“.Auf solche Verbrechen stand früher hierzulande teils die Todesstrafe. Was der Großkapitalist RWE laut FRo mit den Menschen in Garzweiler gerade abgewickelt hat, ist für mich auch schon ein „Kapitalverbrechen“.,nämlich ein Verbrechen von Kapital und Kapitalisten Sie sind für mich nicht nur „Kapitalverbrechen“ wegen ihrer heutigen Urheber, sondern auch weil sie s c h w e r e Verbrechen sind am „G r u b e n r a n d“ des ins dreifache Krisen-„Rutschen-und -Schieben“ immer mehr geratenden finalen Kaputtalismus, in dem besonders das große Kapital immer rücksichtsloser gegen „Mitwelt und Umwelt“ nach dem Profit hechelt- das alles tatsächlich am R a n d der vielleicht letzten Grube für Natur und Mensch. Daher sollten solche Verbrechen z,B. der Charakermasken Musk, Tönnies, RWEs oder auch des Herrn Elon M u s k beim Wegputschen des bolivianischen Präsidenten M o r a l e s -wegen Profitgier nach Lithium usw als strafrechtlich besonders schwere Verbrechen an Mensch und Natur also als neoliberalkapitalistisches „Kapitalverbrechen“ geahndet werden- Enteignung von destukttiv angewendetem Produktivkapital und umfangreiche Haftbarmachung von verantwortlichem Kapital und KapitalistInnen- inclusive Heranziehung des persönlichen Vermögens. urd Wiedergutmachung der von den Weltverwüstern profitegoistisch angerichteten Schäden usw.- Wunderbar der Widerstand der von RWE kriminell behandelten Menschen z.B. in Garzweiler Gut wäre,, daß bei ihnen und anderen regionalen globalen Opfern von kapitalistischen Kapitalverbrechen allmählich die Einsicht wüchse, -daß es nicht nur um den regionalen Widerstand gegen die „Kapitalverbrechen“ der RWEs Musks usw. gehen kann. Sondern daß regionale und globale Rettung der Menschheit angesichts der vom Weltkapital auf den Weg gebrachten Krisen- ökonomische, ,ökologische und Gesundheitskrise -nur durh Aufbau einer menschlicheren Gesellschafts- und Produktionsordnung -von regional bis global – gelingen kann. , Dennoch wäre die Forderung nach einer vorläufigen Einrichtung eines Internationalen Strafgerichtshofs für Verbrechen gegen Mit-und Umwelt als Vorbereitung eine vorerst natürlich nur u t o p i s c h e n menschlicheren Weltordnung mE durchaus sinnvoll- „Kapitalverbrecher“, die den Aufbau solcher Ordung heute behindern, könnten so als Hindernis erst einmal aus dem Weg geräumt werden. Denn vorläufig wird-s mit einer linksrevolutionären Abschaffung des neoliberalkapitalistischen Weltverwüstungssubjekts durch ..wen??-sowieso nix.-Also erst mal juristische Kampfebene . Gerade dieser Musk-auch teils von „Linken“ in Brandenburg begrüßter Kapitalisten-Super-Rambo wäre wg. seiner vermutlichen Völkerrecht brechenden Beteiligung am Putsch gegen Morales hierzulande dann sofort einbuchtbar… Ich weiß um den vorerst noch utopischen Charakter meiner Überlegungen.. Aber wie heißt es bei Brecht: „Umwälzungen finden in Sackgassen statt“ und „Aus niemals wird heute noch!“ Freiherr von Anarch 3. August 2020 Herzlichen Dank für Dein Bemühen und auch für ehrenhafte Aussagen meiner einer-bezogen, die mir wohl kaum gebüren ! Wenn du wüsstest wie einfach ich gestrickt bin – würdest dich mit Grauen abwenden… Von Klugheit also keine Spur bei mir, immer mit dem Anarcho-Revoluzza-Schädel durch die Wand – eher – und nicht mal aus Blessuren gelernt – auch nix gelernt aus Büchern und Schriften, wenn ich von hier am PC rüberschaue zu meinem ‚Bücherregälchen‘, sehe ich genau sieben an der Zahl: Greifvögel und Eulen Europas, Der Möbelbau, Japanische Holzverbindungen, Uwe Dick – Sauwaldprosa, Rudolph Bauer/Holdger Platta – Kaltes Land, 2 Bände Veganismus von Vincent Herz. Nun bin ich also jeniger der überfordert ist mit Max, auch überfordert wäre mit Engels und weiteren Bengels… einen literarischen Offenbarungseid ablegen muss, das Lesen mir immer auch ziemlich zuwider war – ich also ziemlich ungebildet bin. Trotzdem, freilich, werde ich mich bemühen deiner liebenswürdigen Bemühung nun folgen zu können – zu einem Marxismus einsteigen aber unmöglich. Tja – Das Kapital ! – wurde und wird immer mißbraucht werden um damit Macht zu erlangen, das Geld ein künstlicher Wert der nix wert ist und mit sogar nichtmal vorhandenem Geld Geldvermehrung künstlich geschaffen wird um die Machtposition über eine Weltbevölkerung weiterhin abzusichern. Gleichzeitig freilich die Unterdrückung und Versklavung dieser unter die Macht des Geldes. Das wusste ich schon als Kind und deshalb hatte ich Geld immer schon eher gehasst als geliebt. ‚No wonder‘ dass ich bis heute keines habe… Die Knechtschaft unter einem künstlichen Wert hat monströse Formen angenommen, der extra-Fluch dabei ist, dass sogar ein Menschenleben nach Heller und Pfennig berechnet wird und sogar der Tod noch paar tausend euro kostet. Es müsste also darum gehen, das Geld zu entwerten, zu entmachten, aber auch ein Marx hat es ja kurioserweise als einen ‚festen Bestandteil‘ seiner Philosophie betrachtet, ‚miteingerechnet‘. Gerechtigkeit und Freiheit wird es niemals geben solange ein künstlicher Wert alles beherrscht. Eine gerechte Umverteilung ist freilich trotzdem wünschenswert, keine Frage – ein Zahlungswert dürfte aber dann in allen Gesellschaftsformen ausschliesslich verwaltet werden, niemals aber darf mit diesem selbst Geschäft gemacht werden, mittels Zins und Zinseszins künstlich vermehrt werden – da macht man eine Büchse der Pandorra auf, der Zahlungswert verselbständigt sich auf teuflische Weise, bis zum heutigen infernalen Macht- und Unterdrückungsmittel. Wir brauchen heute einen völligen Zusammenbruch dieses künstlichen Wertes Geld – ‚totally crashdown‘ – um dann eine neue gerechte Verteilung zu erschaffen, wenn es sich schon nicht abschaffen lässt, das Geld. Was nichts anderes bedeutet als eine Weltrevolution. Hoffe, dear Ulrike, konnte wenigstens einigermassen deiner Bemühung gerecht werdend, halbwegs entsprechend antworten – Ulrike Spurgat 3. August 2020 Deine ehrliche Antwort erreicht mich und dafür danke ich. Meiner Wahrnehmung kann ich meist trauen da diese sehr ausgeprägt ist und letztendlich mein kleines Leben früh hat sichern müssen. Sicher ist, dass ich zu dem stehe was ich DIR geschrieben habe denn ich traue und vertraue mir selber. Es geht weniger darum ob man liest oder aus dem Fenster guckt sondern um die Tiefe die das Verstehen seiner Umwelt in Bezug zu sich selber mit sich bringt. Menschen lernen auf ganz ganz unterschiedlichen Wegen. Mir z.B. geht jedes technische Verständnis ab und egal wieviel Mühe ich mir gebe die freundlichen Hinweise wie geschriebenes zu retten ist überfordern mich. Eine „Störung,“ die aber anderen Fähigkeiten Raum gegeben hat sich entwickeln zu können. Man kann das sinnliche Wahrnehmug nennen. Natürlich habe ich verstanden was du mir sagen willst. Und ich werde nichts tun was ein anderer nicht will oder braucht. Du gehst deinen Weg….und deine Kommentare sind geistreich, witzig, im besten Sinne „respektlos“ und interessant. Da steckt Zunder drin. Des öfteren fallen mir beim lesen deiner Kommentare „Ton Steine Scherben“ ein. Rios Liebeslieder hauen mich auf meine alten Tage immer noch vom Hocker. In diesem Sinne, Ulrike Danke für Antwort, Ulrik,. its all understood. ..tja, ein ‚Computertrottel‘ bin ich auch – eine Technologie die ich nicht mehr lerne und auch nicht lernen will – wäre aufgeschmissen, nicht mal das geliebte ‚learnin by doin‘ hilft da. Learning by doing ! – fehlt leider im deutschen Sprachgebrauch als Imperativ, – sonst hätte man nicht so viel Angst vor einer Revolution ! Aber was könnte es denn Schöneres geben als millionenfach eingehakt fest entschlossen die Diktatur BRD zu beenden, dieses Inkontinenzler-Parlament aufzulösen, die Revolution wie ein starkes Aphrodisiakum alle erfasst, grenzüberschreitend weltweit wie ein Virus wirkt und Freiheit und Gerechtigkeit den gesamten Planeten erfüllt… aber die Deutschen sind es vor allem die die Hosen voll haben, schon bei dem Gedanken an eine Revolution. Genauer gesagt hat man Angst vor Veränderungen sogar. Eine geistige Lösung will man im Land der Dichter und Denker, aber Gedichte bleiben Gedichte – thats all. Spirituelle Lösungsbestrebungen sind Flucht aus Angst vor dem was geschehen könnte… Für Gerechtigkeit und Freiheit muss gekämpft werden, in allen Zeiten war das so und wird sich nicht ändern. Erschütternd insbesondere die Feigheit hier im Land. Eine Revolution ist immer ein Wagnis, aber ohne Mut keine Veränderungen. Eine Revolutionsversicherung gibt es nicht. Ja auch ein Land der Erfinder, aber den Revolutionsstarter zu erfinden, verweigert man – dabei gibt es ‚fifty ways to destroy a system’… An all dem ist wohl auch Rio Reiser verzweifelt, nehme ich an. Sicher war er ein mutiger Sänger, dazu ist es nötig mit Wut und Zorn über Unrecht und Unfreiheit deutlich anzuklagen – solche Sänger beaucht das Land an allen Ecken und Enden dieses Unrechtssystems. Bayerns Staatsfeind Nr. 1 – Hans Söllner – war ein solcher, fast lebenslang unerschrocken angeklagt, verfolgt wie die Pest von den Innenministern persönlich, aber auch er alleingelassen letztendlich, deswegen wohl ‚geläutert‘ inzwischen, leider, sogar in die Kommunalpolitik eingestiegen – was für ein Abstieg ! https://www.youtube.com/watch?v=b0n18NbUFL0
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interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
„Oma, was ist ein Eisbär?“ : St. Jakobus Gymnasium Abtsgmünd Kooperationen und Abitur PLUS „Oma, was ist ein Eisbär?“ In der Hoffnung, dass diese Frage auch in Zukunft eine Scherzfrage bleiben wird, machten wir uns am Freitag, den 20. September mit über 300 Schülerinnen und Schülern unseres Gymnasiums auf nach Aalen, um dort um 14 Uhr Teil der weltweiten Klimaprotestbewegung zu sein. Die Jugendbewegung "Fridays for future" hatte für diesen Tag alle Generationen dazu aufgerufen, mit ihr zusammen auf die Straße zu gehen und so den Forderungen nach durchgreifenden Maßnahmen zum Klimaschutz Nachdruck zu verleihen. In Aalen hatte ein breitaufgestelltes Bündnis aus Vertretern von "Fridays for future" und zahlreichen weiteren Aktionsbündnissen eine Kundgebung vor dem Aalener Rathaus geplant und vorbereitet. Die Sonne schien an diesem Tag besonders Werbung für ihre erneuerbaren Energiequalitäten machen zu wollen und versorgte auch uns mit ausreichend Energie, um unsere Sorgen, Hoffnungen und Forderungen lautstark vortragen zu können. Viele Klassen hatten sich schon die ganze Woche vorbereitet und Plakate und Banner für den Protestmarsch gestaltet. Die spontan gegründete "Klimastreik-Band" mit Isabel dos Santos (Gesang), Luca Dürr (E-Gitarre), Jonas Lechner (Schlagzeug, als Gast von der Justus-von-Liebig-Schule) und Teresa Nar (E-Piano) stimmte mit dem Lied "Imagine" von John Lennon auf die Kundgebung ein. Es folgten Statements verschiedener Aktionsbündnisse und ein kritisches Interview mit Oberbürgermeister Thilo Rentschler. Zu den Klängen von Tracey Chapmans Song "Talkin' bout a revolution" setzte sich die Menge zu einem Protestmarsch durch die Aalener Innenstadt in Bewegung. Es war beeindruckend wie sich vor allem unsere Kleinsten, allen voran die neuen Fünftklässler - gerade mal eine gute Woche an der Schule - im Klassenverband lautstark zu Wort meldeten und "Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut" skandierten. Der Marsch endete wieder vor dem Aalener Rathaus, wo die Veranstaltung mit verschiedenen Reden und Liedern ihren Abschluss fand. Bewegend war eine Stille, die nach den lauten Parolen der über 1000 Teilnehmer besonders berührte. Vielen Anhängern der Klimaschutzbewegung gehen die von der Bundesregierung am 20. September beschlossenen Maßnahmen zum Schutz des Weltklimas nicht weit genug. Sicherlich sind viele Folgen unseres ressourcengierigen und maßlosen Lebensstils auf dieser Erde heute noch gar nicht voll absehbar. Umso wichtiger ist es, sich im Zusammentreffen mit Menschen, die dieselben Wünsche für unsere Erde haben, gegenseitig zu bestärken, nach Kräften immer wieder am eigenen Verhalten zu arbeiten und achtsam und liebevoll mit Gottes Schöpfung, uns anvertraut, umzugehen. Julia Forcht, Oliver Stamm, Teresa Nar
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interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
Montag, 9. Mai 2011 - Reiseberichte Wohnmobil Ausgestiegen Reiseblog Europa überwintern FKK Camping hier am Kai stehen wir in Deauville Montagfrüh, der Hafen erwacht zu neuem Leben, es wird fleißig gewerkelt und davon wachen wir auf. Und doch ist genug Platz, dass wir hier stehenbleiben können. Wir gehen los und kaufen uns ein Frühstücksbaguette, und als wir zurück sind, ist die gesamte rechte Seite des Wohnmobils von Möwenschiet bekleckert. alles voller Möwenschiet Es ist irgendwie grün und sieht wie Spinat aus. Nun wollen wir es natürlich nicht erst antrocknen lassen, sondern holen schnell die neue Waschbürste heraus und dann legt Annette los. Grr, und wir sind die einzigen, die was abgekriegt haben. Aber in der Stadt haben wir schon manches Auto gesehen, das voll Möwenschiet ist, nur dass es dann schon weiß und ist und schwer abgeht. wir essen ein Eis Über Mittag gehen wir am Strand wandern und setzen uns dann vor unsere Haustüre. Es ist eine ziemliche Hitze heute, da hilft nur ein großes Eis. Währenddessen kommen mehrere der größeren Boote an und laden ihren Fang aus. Na, der Atlantik gibt ja doch mehr her als das Mittelmeer. Der Abend im Hafen ist dann richtig schön, alles so friedlich und der Himmel ganz blau. Morgen wollen wir weiterziehen es wird Abend im Hafen Blick auf das Hôtel del Ville - das Rathaus von Trouville
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interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
Torfsackung und intensive Bodenbearbeitung führen in Gebieten von entwässerten Torfböden zu einer Degradierung des Bodenmaterials. Dieser Film ist als Entscheidungshilfe gedacht, um standortangepasste Massnahmen zur nachhaltigen Nutzung der entwässerten Torfböden zu fördern. Er kann aber auch als allgemeines Schulungsprojekt eingesetzt werden.
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q-de-825
interviewt. Wie war die Erfahrung, mit den Kollegen Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie dem Zeichner Dirk Schulz vor Ort zu sein?
Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen: Das aktuelle »Intravenös« des ATLAN-Clubs Deutschland, die Nummer 211, ist mit einem farbigen Titelbild versehen, und läuft als »Das acd PAD«. Die komplette Gestaltung erinnert also an einen dieser neuen Tablet-Rechner, und das ist eine richtig schöne Idee, die auch konsequent umgesetzt wird.Im Inneren konmmen übrigens die ATLAN-Fans auf ihre Kosten. Endlich wird man dargestellt, wie der unsterbliche Arkonide als Pädagoge gewirkt hat – die Geschichte der ATLAN-Serie muss wohl in neuem Licht betrachtet werden ... So was mage ich, super! Ernsthaft: Der heutige Tag ist ein Tag zum Jubeln. Zumindest für die PERRY RHODAN-Redaktion: Heute sind unsere neue Internet-Seite sowie das neue Forum online gegangen, seit heute können die Fans wieder engagiert mit uns diskutieren, und seit heute haben wir das neue Redaktionssystem bei uns installiert.Vor allem Heidrun Imo hat in den letzten Wochen hier unglaublich viel geleistet, ebenso die Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers bei Animagic. Das haben die alle richtig schön hinbekommen, und aus diesem Grund wurde heute ein wenig gefeiert: bei der brüllenden Hitze nicht mit Sekt, stattdessen mit einem leckeren Eis vor dem Schloss Favorite bei Rastatt.Man gönnt sich ja sonst nichts ... Ein richtig starkes Titelbild haben unsere französischen Kollegen dem PERRY RHODAN-Band 287 gegeben: »Catastrophe Gravitationnelle« zeigt eine wuchtige Industrielandschaft, bei der man zwar keine Details zuordnen kann, die aber fremdartig und beeindruckend zugleich wirkt. Diese Neu-Interpretation gefällt mir sehr gut.Inhaltlich haben es die Kollegen eh gut: Enthalten sind Teile des Silberbandes 96, »Die Gravo-Katastrophe«, in dem unter anderem Beiträge von William Voltz und Kurt Mahr sind; Hubert Haensel hat das Material sauber zusammengestellt. Aus den Varben werden bei den Franzosen übrigens folgerichtig »les varbes«. Dass echte Fanzines immer mehr aussterben, habe ich schon oft beklagt: Viele Fans mögen eben lieber die schnelle Diskussion über das Internet und finden womöglich die langsame Kommunikation über gedruckte Papierhefte zu lahm. Umso schöner, dass es Fanzines wie das »Exterra« des SFC Universum gibt. Ich habe heute in der Mittagspause die aktuelle Ausgabe 56 gelesen – nicht komplett, aber zu einem großen Teil. Schön sind Beiträge, die sich mit fannischen Aktivitäten beschäftigen: ein Conbericht vom FrankenCon (dass bei diesem Con so wenige Besucher waren, wundert mich nicht – es gab nicht einmal den Versuch, einen Informationstext über die PERRY RHODAN-Seiten zu verbreiten; wenn man keine Werbung macht, kommt eben niemand), ein Bericht vom HomBuch (eine Literaturveranstaltung in Homburg) oder eine Presseschau zu Karl May. Dazu kommen Artikel zu PERRY RHODAN, eine Lesergeschichte, die sich mit der ersten Seereise von Europa nach Amerika beschäftigt (unter Perryversum-Gesichtspunkten), Leserbriefe und Buchbesprechungen. Eine gelungene Mischung auf 60 Seiten – das sind Leser-Aktivitäten, die ich mag! Nur noch wenige Tage sind es, bis der neue Internet-Auftritt von PERRY RHODAN »live« zu sehen ist. Hinter den Kulissen sind Heidrun Imo aus der PERRY RHODAN-Redaktion sowie die fleißigen Animagic-Kollegen um Dirk Schulz und Stephan Kempers praktisch ununterbrochen dabei, Seiten »umzuziehen« und zahlreiche Details zu optimieren.Ganz an mir vorbei gehen diese Aktivitäten nicht. Aber heute ist die Internet-Seite einer meiner Tagesschwerpunkte. Der Grund ist, dass ich haufenweise Texte zu schreiben habe.Bei der bisherigen Seite waren die Gestaltung sowie der Seitenaufbau ganz anders. Wenn jetzt alles umgebaut wird, fallen auf einmal neue »Startseiten« an - und für die muss ich jetzt Texte schreiben.Kluge Menschen werden jetzt - wie immer in einem solchen Fall - einwenden, dass ich das schon vor Wochen und Monaten hätte machen können. Nur habe ich mich in dieser Zeit eben auch nicht gelangweilt, sondern in tagtäglicher Kleinarbeit mit Manuskripten, Texten, Rechnungsläufen und anderem Kleinkram gekämpft.Wenn's dann mal knapp wird mit der Zeit, kommt eben alles auf einmal. Und deshalb steht heute unter anderem die Textarbeit im Zentrum des Tagwerks ... Anfangs 2001 war die PERRY RHODAN-Redaktion noch einigermaßen optimistisch, die Gesamtreihe »Moewig Fantastic« im Buchhandel etablieren zu können. Aus diesem Grund wurde auch ein doppelseitig bedrucktes Werbeblatt publiziert, das im ersten Halbjahr 2001 verbreitet wurde. Unter dem Titel »Die fantastische Buchreihe« warb die Vorderseite mit wuchtigen Aussagen: »Fremde Welten, ferne Zeiten: MOEWIG fantastic führt Sie in ein Universum voller Wunder und Abenteuer! Die neue MOEWIG-Buchreihe – von den Spezialisten für spannend-fantastische Unterhaltung« Unter dem Titel »... spannend-fantastische Unterhaltung« wurden auf der anderen Seite die neuen Titel präsentiert: Dazu zählten mit »Fluchtpunkt Schemmenstern« von Frank Borsch ein neuer ATLAN-Roman sowie mit »Krieger des Namenlosen« von Hugh Walker ein neuer DRAGON-Roman; in der Reihe TERRA ASTRA kam »Fährte nach Andromeda« von Peter Terrid. Enthalten ist auf der Seite einer der peinlichsten Tippfehler des Jahres 2001: Von einer »rießigen Horde von Kriegern« ist bei DRAGON zu lesen. Damals wurde der – richtig getippte! – Text der Redaktion, der per Mail in die Agentur geschickt worden war, dort noch einmal abgetippt, wobei der Fehler entstand. Und dieser wurde natürlich nie bemerkt ... Abwechslungsreich geht es in dem »Schattenlord«-Roman zu, den ich als Sonntagslektüre vor mir liegen habe. Bei der von uns in Zusammenarbeit mit BS Editionen veröffentlichten Fantasy-Reihe geht es ja um eine Gruppe von Menschen, die es in die Anderswelt verschlägt – und im neunten Band wird die wichtigste Figur der Serie vor entscheidende Herausforderungen gestellt.Das ist Thema eines Romans, den Susan Schwartz höchstpersönlich schreibt. Kein Wunder: Die »Schattenlord«-Chefautorin weiß am ehesten, was sie ihrer Hauptfigur Laura zumuten muss und kann, damit sich die Handlung der Serie richtig spannend entwickelt. Und so lerne ich gerade viel über Meuchelmörder und Menschenfresser gleichermaßen ... Es ist meiner Ansicht nach eine der besten STELLARIS-Geschichten überhaupt: Dieter Bohns Kurzgeschichte »Subterranean Homesick Blues« spielt mit den Klischees, die man als Leser gemeinhin mit dem galaktischen Volk der Blues verbindet, führt sie teilweise ad absurdum und bringt zudem eine musikalische Note ein – die einzelnen Szenen der Geschichte werden jeweils durch wortwörtlich übersetzte Liedtexte eingeleitet. Bob Dylan und Konsorten für Außerirdische – es ist eine sehr gelungene Idee. Dass die auch als Hörbuch funktioniert, davon konnte ich mich dieser Tage überzeugen. Ich hörte nämlich die Hörbuch-Version, die Martin Bross für Eins A Medien eingelesen hat. Die ohnehin schon gute Story wird dadurch noch viel besser. Klasse! »Subterranean Homesick Blues« wäre auf jeden Fall dabei, wenn ich einen Auswahl-Band oder auch eine Auswahl-CD mit den besten STELLARIS-Geschichten machen könnte. Schauen wir mal, wann das der Fall sein wird. Eingestellt von Fast schon still und heimlich schreitet die ATLAN-Buchausgabe im Bertelsmann-Buchclub voran. Dieser Tage kamen die Belegexemplare des neuen »Grünbandes« ins Haus: Es ist der Roman »Todeszone Zartiryt«, den Rüdiger Schäfer verfasst hat – der zweite Band des Monolith-Zyklus. Hat man sich einmal an das ungewöhnliche Grün des Umschlags gewöhnt, sehen die Bücher richtig klasse aus: handfeste Hardcover-Bände von 342 Seiten Umfang, die auch inhaltlich richtig Spaß bereiten. Schon die Taschenbücher bei Fantasy Productions waren schick, aber als Hardcover sieht die Reihe noch schöner aus. Unsere Druckerei hat uns die fertiggestellten Romane auch schon schneller geliefert: »Die schwimmende Stadt« von Hermann Ritter liegt mir seit Dienstag dieser Woche vor, und diese Woche geht er auch schon in den Vertrieb. Normalerweise erhält die Redaktion die Romane eine Woche vor den Lesern ... einen Vorteil muss dieser Arbeitsplatz ja mit sich bringen! Das Cover finde ich auch in gedruckter Form sehr ansprechend, den Roman habe ich mit viel Spaß redigiert. Und wie man schon am vergleichsweise engen Satz merkt: Hier bekommen die Leser richtig viel Inhalt für ihr Geld. Jetzt warte ich gespannt auf Resonanzen! Auch dieser kleine PERRY RHODAN-Blog bekommt seltsame Anfrage. So heute morgen. Mich schrieb eine Frau an, die sich als »der Webmaster« einer mir unbekannten Firma ausgabe.Sie arbeite nebenbei »für meine anderen Projekt-Webseiten« und sei dadurch auf perry-rhodan.blogspot.com gestoßen. Bei dieser Seite schätze sie »wirklich das gute Design und die Informationen«.Das »gute Design« der Seite ist Standard, die Informationen kann ein Nicht-Leser unserer Serie nicht einschätzen. Also ist die Aussage der Dame eher als grenzwertig zu betrachten.Sie warb im weiteren Verlauf ihrer Mail, dass sie mit mit »Seiten von sehr guter Qualität« verknüpfen könnte. Dies brächte mir eine höhere »Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing« ein.Und so weiter ... Eine reine Werbe-Mail also, über die ich ein wenig schmunzeln kann. Sie liest sich so, als hätte die Dame - ob hinter dem Namen wirklich eine Frau steckt, ist nicht erwiesen - einige hundert oder gar tausend dieser Mails verschickt. Ich hab' ihr Anschreiben dann natürlich kommentar- und antwortlos gelöscht ... Man kann nicht behaupten, dass die Verantwortlichen vom »Raum & Zeit Continuum II« nicht viel getan hätten, um einen schönen Con zu veranstalten: Es wurde das ideal gelegene und großzügige Jugendzentrum Mühle angemietet, es gab ein interessant klingendes Programm, und auch die Versorgung mit Essen und Trinken stimmte. Nur kamen leider nicht so viele Besucher, wie man erwartet und wie sich angemeldet hatten. Ich gehörte zu den vielleicht fünfzig Menschen, die sich am Wochenende des 15. und 16. Juni 2012 in Braunschweig zu einem Science-Fiction-Con einfanden. Immerhin bekamen diese Besucher dann von mir viele Informationen zur aktuellen Situation bei PERRY RHODAN; ich hoffe, dass es sich für sie dann auch »gelohnt« hat. Ein Logbuch der RedaktionErst seit ich bei und für PERRY RHODAN arbeite, habe ich so richtig verstanden, was es heißt, außerhalb von Zeit und Raum zu sein. In diesem Fall bezieht es sich auf die immer noch neue Serie PERRY RHODAN NEO: Hier läuft derzeit die dritte Staffel, sie steuert mit riesigen Schritten auf die Mitte zu - und gleichzeitig planen wir bereits an der vierten Staffel.In der laufenden Handlung geht es vor allem um die Jagd nach dem ewigen Leben. Dabei folgt PERRY RHODAN NEO in groben Schritten den Vorlagen der klassischen PERRY RHODAN-Serie, entfernt sich aber gleichzeitig immer weiter davon.So wurde beispielsweise mit dem achtzehnten Band der Reihe - »Der erste Thort« von Michelle Stern - eine erste Zeitschleife geschlossen: Perry Rhodan selbst ist »mitschuld« daran, welche Regierungsform sich auf Ferrol und den anderen Welten der blauen Sonne Wega ausbildet.Auch die weiteren Romane dieser Staffel verändern bisher bekannte Konstellationen. So wird Hermann Ritter in »Die schwimmende Stadt« eine Welt beschreiben, die wir aus der »normalen« Serie gar nicht kennen - oder zumindest nicht so detailliert.Sein Roman ist mit der Band-Nummer 20 eigentlich ein kleines Jubiläum. Ich bin sicher, dass die exotische Handlung viele Leser faszinieren wird. Dirk Schulz schuf dazu ein außergewöhnlich schönes Titelbild.Eine Reihe handfester Überraschungen gibt's im Band 21; dieser stammt von Alexander Huiskes, trägt den Titel »Der Weltenspalter« und setzt eine Reihe von Themen in ein anderes Licht. Unter anderem werden die Leser zwei Völker, die man aus der klassischen Serie kennt, ganz neu sehen.Zudem ist der Handlungsschauplatz ebenfalls sehr ... nun ja, er ist eben verändert. Jede Andeutung, die ich an dieser Stelle machen könnte, würde vielen Lesern den Spaß an der Lektüre verderben; da bin ich mir jetzt schon sicher.Ähnliches gilt für Band 22, den Wim Vandemaan geschrieben hat. Dieser Roman trägt den Titel »Zisternen der Zeit«: Er bringt gewissermaßen eine kosmische Ebene ins Spiel, mit der an dieser Stelle sicher noch niemand gerechnet hat. Gleichzeitig gibt es ungewöhnliche Perspektiven und noch ungewöhnlichere Figuren - ein Kabinett der Überraschungen.Dass ich die Titel der Romane 23 und 24 nicht verraten will, hat ebenfalls etwas mit den Überraschungen zu tun, die auf die Leser zukommen. Die Spannung soll hier noch eine Weile aufrecht erhalten bleiben; dann kann weiter spekuliert werden. Es gibt auf jeden Fall Parallelen zur klassischen Serie, das ist logisch; die Präsentation unterscheidet sich aber massiv.Und worum geht es in der vierten Staffel, die ab Band 25 beginnen wird? Wir führen neue Schauplätze ein, wir vertiefen bekannte Ereignisse, wir werden einem neuen Autor eine Chance geben, sich im Neoversum zu behaupten - diese Romane kommen dann ab Ende August 2012 auf die Leser zu ... Seid gespannt! Der heutige Tag steht ganz im Zeichen von »Raum & Zeit Continuum«. Diesen seltsam klingenden Namen hat die Fan-Veranstaltung in Braunschweig, zu der ich unterwegs bin: ein Science-Fiction-Con der alten Schule, der in einem Jugendzentrum abläuft. Schön!Da werden Erinnerungen wach ... In Braunschweig war ich schon einmal auf einem sehr gelungenen Science-Fiction-Con. Ein Höhepunkt damals war für mich die Show, die ich mit Hermann Ritter (er als Showmaster, ich als Helfer) auf der Bühne zeigen konnte. Wir lachten bei der Veranstaltung sehr viel - schauen wir mal, wie es 2012 wird ... Im Jahr 2011 saßen wir oft zusammen: Wir diskutierten über den WeltCon, bereiteten gemeinsam Programmpunkte vor, redeten uns stundenlang die Köpfe heiß. Seit Marc A. Herren nicht mehr als Projektleiter WeltCon bei uns in der Redaktion arbeitet, fehlt mir der gute Mann geradezu.Heute kam der Autor aus der Schweiz mal wieder vorbei. Er war gewissermaßen auf der Durchreise und nutzte die Zeit, sich mit mir über aktuelle Projekte auszutauschen. Ein Exposé für den laufenden Neuroversum-Zyklus bekam er gleich in der Vorab-Version in die Finger gedrückt, weitere Arbeiten besprachen wir. Ein Logbuch der RedaktionIn den 70er-Jahren begann die Tradition, in Köln ein Fan-Treffen zu veranstalten - leider sind aus der damaligen Zeit so gut wie alle Dokumente »verschollen«, aber damals gab es die ersten Cons in der Domstadt am Rhein. In den frühen 80er-Jahren erfolgte ein neuer Anlauf: Eine Gruppe von jungen Fans aus der Stadt rief zuerst einen Club - den SFC Die Terraner - und dann einen Con ins Leben.Den Club gibt es seit vielen Jahren nicht mehr, die Cons erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Mit dabei ist von Anfang an Achim Mehnert, den Lesern dieser Zeilen vor allem als Autor von Science-Fiction-Romanen bekannt. Ich selbst besuchte viele ColoniaCons, beileibe nicht alle - aber aufgrund dieser jahrelangen Verbindung freute ich mich sehr, dass ich am Samstag, 26. Mai 2012, nach Köln fahren konnte.Das schon traditionelle Treffen von Science-Fiction-Fans fand wie in den Jahren und Jahrzehnten zuvor im Jugendpark in Köln-Deutz statt. Ich kam gut durch den Verkehr, wunderte mich ein wenig über die neue Optik rings um den Jugendpark (das Skater-Gelände gab es 1983 noch nicht ...) und ließ mich vom wunderbaren Wetter und der hervorragenden Stimmung der Con-Besucher gleich anstecken.Ich selbst hatte nur zwei Programmpunkte, was dazu führte, dass ich die meiste Zeit im Freien war: Bierbänke luden dazu ein, gemütlich in der Sonne zu sitzen und mit anderen Besuchern zu plaudern. Bei früheren ColoniaCons war die Theke das eigentliche Zentrum der Veranstaltung - das war in diesem Jahr anders: Ich hatte das Gefühl, einem Open-Air-Con beizuwohnen.Vom Verlag begleiteten mich Heidrun Imo und Klaus Bollhöfener, die zwei Marketing-Kollegen; dazu waren die PERRY RHODAN-Autoren Uwe Anton und Wim Vandemaan sowie der PERRY RHODAN-Zeichner Dirk Schulz vor Ort. In immer wieder anderen Gesprächsgruppen plauderten wir uns mit Kollegen - etwas Autoren der Serie »Professor Zamorra« aus dem Bastei-Verlag - und Con-Besuchern.Einer meiner Programmpunkte war eine Lesung, bei der ich eigene Texte vortrug. Der andere war weitaus wichtiger: Es ging um PERRY RHODAN.Die zwei Autoren und ich wurden von Rüdiger Schäfer auf der Bühne befragt, danach kamen Fragen aus dem Publikum dazu. Der Inhalt der laufenden Handlung stand im Vordergrund, zudem gab es einige Anmerkungen zu PERRY RHODAN NEO. Die Stimmung war angenehm, die Fragen waren durchaus kritisch, wurden aber vor allem von Uwe Anton sehr souverän beantwortet.Nach dem Abendessen bummelte ich über das Gelände rings um den Jugendpark. Während die Con-Organisatoren ein schönes Feuer entzündeten, an dem man grillen konnte, gab's parallel das Zeltlager einer politischen Jugendorganisation. Dort wurden unter anderem Bier und Pizza angeboten, es spielten örtliche Bands auf, und es waren viele junge Leute unterwegs. Diese Volksfeststimmung sorgte dafür, dass der ColoniaCon ein ungewöhnliches, aber dennoch sehr positives Ende hatte.Gegen halb elf Uhr nachts fuhr ich wieder los; ich besuchte Köln in diesem Jahr nur für einen Tag. Mit Heidrun Imo zog ich unterwegs ein Fazit: Der diesjährige ColoniaCon war eine gelungene Veranstaltung mit familiärem Charakter - gerne im Jahr 2014 wieder! Endlich habe ich die Kurzgeschichten-Sammlung »Der zweite Winter« gelesen, die bereits vor einem halben Jahr erschienen ist. Sie enthält Science-Fiction-Texte von Achim Mehnert, der den meisten Lesern dieser Zeilen als ATLAN- und PERRY RHODAN-Extra-Autor bekannt geworden ist. Veröffentlicht wurde das kleine Taschenbuch im Rahmen des PERRY RHODAN-Briefclubs Bully Schreibtisch; sie wurden aber alle schon Ende der 80er- und zu Beginn der 90er-Jahre in diversen Fanzines publiziert. Was den Geschichten übrigens nicht schadet: Man kann sie immer noch sehr gut lesen. Phantastische Züge haben sie allesamt, auch wenn »Der zweite Winter« eher mit dem Zweiten Weltkrieg in Verbindung steht; dafür erinnert »Datapark« an klassische Geschichten von Philip K. Dick. Sie sind gut geschrieben, ein wenig bearbeiten hätte man sie zwar noch können – aber die Texte zeigen, was Achim Mehnert kann, wenn er frei von Serienzwängen schreibt. Das Buch ist 112 Seiten stark und kostet 9,90 Euro. Verantwortlich für das Buch ist der Complett-Verlag Passau; theoretisch kann man es mit der ISBN 978-3-9802076-2-1 in jeder Buchhandlung bestellen. Dummerweise findet man auf der Verlags-Homepage keine weiteren Hinweise dazu. Wer sich dafür interessiert, sollte direkt an Armin Würfl schreiben, den Verlagsleiter: redax@prbcbs.de. Heftig zur Sache geht es in der Folge 39 der PERRY RHODAN-Hörbücher, die ich dieser Tage endlich einmal angehört habe. In »Unter dem Kondensatordom« schlagen sich Iant Letoxx (der im Hörspiel englisch ausgesprochen wird) und die Positronikspezialistin Filana durch die Unterwelt eines Kybb-Planeten. Mit der Hörspiel-Serie wird bekanntlich der »Sternenozean«-Zyklus nacherzählt: Hier hat die Mannschaft von STIL in Berlin gute Arbeit geleistet. Knallige Geräusche und viele Effekte sorgen für eine abwechslungsreiche Handlung – das ganze ist zudem recht actionlastig. Eingestellt von Im gedruckten PERRY RHODAN NEO 19 - »Unter zwei Monden« von Marc A. Herren - ist ein peinlicher Fehler enthalten: Tatjana Michalowna, die auf dem Rückentext richtig geschrieben ist, wird durchgehend als »Tatana« bezeichnet. Wie konnte das passieren?Marc A. Herren hatte alles richtig gemacht: Bei ihm heißt die Dame immer Tatjana. An rund sechs Stellen wird sie als »Tatana« bezeichnet, weil das ihr Tarnname im Zirkus ist. Vom Autor wird das korrekt und richtig dargestellt.Das Manuskript wurde von mir lektoriert. Von mir stammen auch der Klappentext und die Romanvorschau, wo der Name jeweils richtig geschrieben ist. In meiner »Finalversion«, die als Datei in die Setzerei geht, sind alle Schreibweisen korrekt.Dann aber kommt die sogenannte Erstkorrektur, wo ein Korrektor den Roman noch einmal auf Schreibfehler überprüft. Dem Korrektor fiel der Unterschied zwischen »Tatjana« und »Tatana« auf, dachte leider nur ein wenig nach und ließ dann das »j« fälschlicherweise ändern - alles hieß danach nur noch »Tatjana«.Sabine Kropp, die den Korrektoren in diesem Fall auf die Finger schaute, überprüfte das und stellte den Fehler fest. Also machte sie an den genannten Stellen aus »Tatjana« wieder »Tatana« - damit der Tarnname auch ein Tarnname ist.Und dann? Dann änderte jemand nach Sabine Kropps »Satzfreigabe« den Roman durchgehend: Aus allen »Tatjanas« wurde jetzt »Tatana« - denn wenn das sechsmal falsch ist, muss es sicher auch 120mal falsch sein ...Das erklärt, warum ein fehlerhafter Roman in gedrucktem Zustand in den Handel kam. Der peinliche Fehler ist im E-Book und im Hörbuch ebenfalls enthalten. Beim E-Book werden wir es noch ändern; dann kann die korrigierte Version heruntergeladen werden. Bei der Druck- und Hörbuch-Version lässt sich das leider nicht mehr ändern. Man kann mir ja durchaus nachsagen, bei ATLAN nicht mehr auf der Höhe der Zeit zu sein. Ich habe die zuletzt erschienenen Taschenbücher mit den Abenteuern des unsterblichen Arkoniden allesamt versäumt. Anders gesagt: Aus Zeitgründen habe ich auf ihre Lektüre verzichtet. Als Balkon-Lektüre am heutigen Sonntag nahm ich mir immerhin die Exposés zur laufenden Polychora-Trilogie vor. Es gibt bereits zwei fertig geschriebene Romane, die ich noch lesen muss; heute knöpfte ich mir die Exposés vor. Ich war sehr angetan von der Vielfalt an Ideen, die sich hier präsentierte, sowohl wissenschaftlich als auch »rhodanisch«. Jetzt bin ich noch mehr darauf gespannt, in welcher inhaltlichen und stilistischen Qualität sich die Romane präsentieren ... Am heutigen Exposé-Lesetag geht es einerseits hinaus in die Weiten der Milchstraße, andererseits aber auch in die ferne Galaxis Chanda; bekanntlich sind beide Sterneninseln für die aktuelle PERRY RHODAN-Handlung von großer Bedeutung. Und Uwe Anton packt den umfangreichen Stoff immer wieder in packende Exposés, aus denen hoffentlich ebenso packende Romane werden.Mein Job ist in dem Fall nicht nur, die Exposés in aller Ruhe zu lesen, sondern mir auch meine Meinung zu bilden. Manchmal ist mein zusätzlicher Blick auf die Handlung durchaus sinnvoll, und ich kann den Autoren den einen oder anderen Ratschlag geben.Inhaltlich zu bemängeln habe ich meist nichts, aber gelegentlich sehe ich Dinge, die einem Autor möglicherweise nicht auffallen. Aber vor allem - ich gestehe es ja - macht es mir selbst Spaß, anhand der Exposés dem weiteren Verlauf der PERRY RHODAN-Serie zu folgen ... Druckfrisch kam dieser Tage der sechste Band der »Schattenlord«-Serie auf meinen Tisch: Ich bin nicht die Hauptzielgruppe unserer Fantasy-Buchreihe, die vorrangig für ein weibliches Publikum geschrieben wird, aber ich finde das Cover richtig klasse. Dirk Schulz setzt eine der Hauptfiguren der Serie in Szene, im Hintergrund ist der Turm zu sehen, der dem Buch den Titel gibt. Geschrieben wurde der Roman übrigens von Claudia Kern, von der ich zuletzt – rein privat – einen hervorragenden historischen Roman gelesen habe. In »Der Gläserne Turm« geht es um ein phantastisches Szenario, in das die Autorin aber auch verschiedene Mythen der Anderswelt verwoben hat. Klasse gemacht! Eingestellt von Relativ kurzfristig habe ich mich entschlossen, dieses Jahr nicht zum Comic-Salon nach Erlangen zu fahren. Umso schöner finde ich es, dass ich kurz davor das »Erlangen Ashcan-Special« der PERRY-Comics erhalten habe; dieses gibt es eigentlich nur am Stand der Alligator-Farm in Erlangen. In dem 16 Seiten umfassenden Comic-Heft gibt es – neben einer leeren Seite für Autogramme – vor allem Skizzen und Einblicke in das Schaffen der PERRY-Macher. Diese schöne und sehr gelungene Ausgabe macht wirklich Lust auf Mehr; ich drücke den Verantwortlichen in Erlangen da auch entsprechend die Daumen. Am Freitag, 8. Juni 2012, erscheint der Roman offiziell, ich habe ihn bereits vorliegen: Marc A. Herrens zweiter Beitrag für die Serie PERRY RHODAN NEO. Der Roman trägt den Titel »Unter zwei Monden«, und er trägt ein schönes Titelbild von Dirk Schulz, auf dem man einen Topsider im Vordergrund sieht.Der Schwerpunkt der Handlung liegt dabei auf dem Wega-System: Der Autor schickt ein Trio ungewöhnlicher Helden in ein großes Abenteuer ... ein Topsider, ein Arkonide und eine Frau von der Erde auf gemeinsamer Tour. Oder muss man hier schon »Tournee« sagen? Ein Logbuch der RedaktionEigentlich war dieses Logbuch dazu gedacht, rechtzeitig vor dem Erscheinen des PERRY RHODAN-Romans mit der Bandnummer 2646 auf unserer Internet-Seite veröffentlicht zu werden. Aber dann kam einiges dazwischen, ich wurde nicht rechzeitig fertig - und deshalb bietet es jetzt einen kleinen Rückblick auf ein ungewöhnliches Projekt. Es geht mir um H.G. Ewers und seine jüngste Veröffentlichung.Mit seinen Romanen hat mich H.G. Ewers durch meine Jugend begleitet. Ich las mit großer Begeisterung die Abenteuer von Omar Hawk, Dalaimoc Rorvic und anderen Figuren, die der PERRY RHODAN-Autor zum Leben erweckte. Es waren unter anderem seine Romane, die mich in den 70er-Jahren so faszinierten, dass ich zum PERRY RHODAN-Fan wurde.Leider wurde es in den vergangenen zehn Jahren ein wenig still um ihn. Seinen letzten PERRY RHODAN-Roman publizierte er anfangs der Nuller-Jahre. Den WeltCon 2011 konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht besuchen. Aber immer wieder sprachen wir darüber, einen Text von ihm zu publizieren, um ihn den Lesern in Erinnerung zu rufen.Im Dezember 2011 hatte ich endlich eine Idee. Im Nachhinein wunderte ich mich nur, warum ich nicht schon lange vorher darauf gekommen war. Spontan schickte ich eine Mail an Wim Vandemaan: »Nur mal so als Gedankenspiel: Was hältst Du davon, einmal unseren Alt-Kollegen H.G. Ewers wegen einer STELLARIS-Geschichte anzufragen?«Ich stellte mir bereits zu diesem Zeitpunkt vor, dass es eine »gelungene Episode für unsere Stammleser und für unseren ältesten Kollegen« sein könnte. Auch Wim Vandemaan war sehr davon angetan - und ich verfasste gleich am selben Abend noch eine Mail an H.G. Ewers.»Ich glaube, es würde diese Reihe stark aufwerten, wenn der dienstälteste Autor hier mitwirken würde«, schrieb ich. Da die Geschichten nicht so lang sind und weil man bei ihnen nicht so viel recherchieren müsste, könnte ihm das Thema doch liegen. Soweit mein Vorschlag.Die Kommunikation der nächsten Tage drehte sich immer wieder um eine STELLARIS-Geschichte. Der Autor wollte einen seiner eigenen Mythen aufgreifen. Seine Überlegung war, den Raumkapitän Nelson oder zumindest einen seiner Verwandten in der Handlung auftauchen zu lassen. Zuerst fand ich das nicht so gut, dann aber schlug ich ihm vor, er möge sich einfach ein schönes Szenario für eine solche Idee ausdenken.Das tat er - und im Februar 2012 präsentierte er ein Konzept. Eigentlich, so meinte H.G. Ewers, gäbe das Thema »ein ganzes TB her«, aber er könne sich einschränken. Es war letztlich eine sehr typische Ewers-Idee, an der man noch ein wenig feilen musste. Die Geschichte kam vor allem ohne die STELLARIS an sich aus, hatte aber einen Nachkommen des Raumkapitäns Nelson sowie einen seltsamen Roboter als Helden.Kurz darauf erhielt ich auch schon die fertige Geschichte: Der Autor hatte die Folgen der Hyperimpedanz ignoriert und das Raumschiff mal mirnixdirnix in die Draco-Galaxis fliegen lassen, 290.000 Lichtjahre entfernt. Wim Vandemaan entschied, dass man daraus den frei erfundenen Drago-Nebel machen könnte - dann stimmte die Geschichte weiterhin.Im März waren wir mit allen Vorarbeiten fertig. Die Zeichnung der Alligator-Farm wurde geliefert, die als Titelbild der STELLARIS-Geschichte diente; die eigentliche Kurzgeschichte lag redigiert vor. Unter dem Titel »Nelson im Dunkel des Drago-Nebels« konnte sie nun als Folge 29 der STELLARIS-Reihe erscheinen; das war am 4. Mai 2012 der Fall.Ich fand es übrigens sehr schön, dass die Geschichte in einem Roman von Leo Lukas veröffentlicht wurde, in »Die Tage des Schattens«. Was die ausufernde Phantasie angeht, so ist Leo Lukas manchmal mit H.G. Ewers zu vergleichen, wenngleich die beiden Autoren sonst nicht viel gemeinsam haben. Und jetzt schauen wir, wann wir einen erneuten Text unseres Altmeisters zur Veröffentlichung erhalten ... Am heutigen Montag war ich mit der Bahn unterwegs: keine sehr lange Strecke - aber das war mit dem Zug einfach bequemer und schneller. Es ging nach Freiburg, wo ich mich zuerst in einem Café und später in einem Restaurant mit Frank Borsch und Helmut Ehls zusammensetzte.Natürlich ging es um PERRY RHODAN NEO. Wir diskutierten über die vierte Staffel, an der bereits gearbeitet wird, und über die Möglichkeiten, die Länge einer Staffel mal anders zu gestalten - nicht acht, sondern vielleicht zehn oder zwölf Romane. Frank servierte viele gute Ideen, und wenn wir die alle umsetzen, wird das klasse! Manchmal gibt es an Wochenenden auch Zeit für private Dinge; das sind dann immer die Tage, an denen ich mich nicht in diesem Blog melde und an denen ich auch kaum auf Mails antworte. Aber heute kam ich dann doch zur Lektüre eines aktuellen PERRY RHODAN-Manuskriptes - und das war gleich ein besonderer Stoff.Es ist das Manuskript zu einem Gastroman, den wir in diesem Jahr noch veröffentlichen werden. Zum Inhalt kann und will ich noch natürlich noch nichts sagen - was ich heute gelesen habe, hat mir auf jeden Fall schon mal sehr gut gefallen. Ein Roman, der Zeiten und Räume umspannt ... so könnte man ihn charakterisieren. Es gab ein kleines Problem bei der E-Book-Version von PERRY RHODAN 2650, einige Leser wiesen mich darauf hin: Zu Recht wurde angemerkt, dass wir das E-Book mit einem falschen Vorspann ausgeliefert haben. Aber wie kann so etwas eigentlich geschehen? Hier der Versuch, das ein wenig zu erläutern ...Wenn wir aus der Redaktion einen Roman abgeben, liefern wir eine Datei, die in diesem Fall PR2650final.doc heißt: In dieser Datei sind unter anderem der Vorspann, die Personage, der Abspann, das Glossar, der Kommentar und so weiter enthalten - also alles, was zum Roman gehört. Die Leserseite, die Clubnachrichten und dergleichen werden als separate Dateien geliefert.Aus dieser Datei wird in der Herstellung ein fertiger Roman, den wir dann als sogenannte Satzfahne auch noch einmal sehen können. Diese Satzfahne ist Basis für die Druckerei. Wer ein gedrucktes Heft PR 2650 erhalten hat, wird gesehen haben, dass dort auch der richtige Vorspann enthalten ist.In einem zweiten Arbeitsschritt macht die Setzerei aus dieser Datei-Version (also nach wie vor diejenige mit dem originalen Vorspann, der auch gedruckt worden ist) eine RTF-Datei, die in einem weiteren Arbeitsschritt in eine Epub-Version umgewandelt wird. Diese dient als Vorlage für alle E-Books, egal, ob diese nun über Beam oder Amazon ausgeliefert werden.In diesem Arbeitsschritt muss der falsche Vorspann »irgendwie hineingerutscht« sein. Niemand kann erklären, wie das passiert ist; es ist aber geschehen. Das merkt natürlich niemand, weil damit niemand rechnen kann. Und deshalb wurde ein E-Book mit dem falschen Vorspann ausgeliefert.
Runkel an der Lahn - Bild & Foto von Hans-Günther Schöner aus Limburg-Weilburg - Fotografie (25778747) | fotocommunity zur�ck1...9001000...11101120...11341135113611371138...11401150...12001300...1920 weiterKeine Lust auf Werbung? Runkel an der LahnVon Hans-Günther Schöner 14.09.2011 um 15:12 Uhr, Lizenz: Top Foto von meinem Freund Rudolf Mehlhaff M05Von Mehlhaff 23.1.09, 20:195 AnmerkungenAnmerkungen:Bitte melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben. Heide G., 14.09.2011 um 15:21 Uhrdas ist ein ganz tolles Motiv!! Ulrich Strauch, 14.09.2011 um 15:29 UhrSehr schönes Stadtportrait bei Kaiserwetter.Der Bildaufbau und Blickwinkel ist sehr gekonnt . LG Ulrich Peter F.W., 14.09.2011 um 15:33 UhrKlasse Bildaufbau und wunderschöne Aufnahme von der herrlichen Gegend. lg peter Rm Fotografie, 14.09.2011 um 15:51 Uhrwunderwunderschööööön....eine ganz feine fotografie ruhtmarie Sugar Queen, 14.09.2011 um 15:55 Uhrsehr gekonnt fotografiert fred 1199, 14.09.2011 um 15:55 Uhrdas erste find ich vom licht her besser aber auch dieses ist gut lg gerd Heinz-Günther Habbig, 14.09.2011 um 16:11 UhrSehr gelungene Darstellung der Stadt auf der einen Seite, auf der anderen gefällt mir die sehr differenzierte Lichtstimmung ganz ausgezeichnet. Einfach ein tolles, sehr gutes Foto, bei dem ich den Eindruck bekomme, das Rauschen des Wassers zu vernehmen. Gruß Heinz-Günther Habbig Rike Gr., 14.09.2011 um 16:47 Uhrdas finde ich ja ganz toll, solche alten Städte begeistern mich, die so schöne Motive liefern.. deine Sicht auf die Stadt finde ich großartig.. Rike Puravida, 14.09.2011 um 16:55 Uhrda kommen bei mir viele schöne und schmerzhafte erinnerungen hoch. lg uschi Ulfert K, 14.09.2011 um 17:08 UhrWunderschöner Blickwinkel .Fein hast du den Blick über den Stau der Lahn auf Brücke und Burg gelenkt.Sehr ansprechende Aufnahme. ulfert k JUAN DE DIOS VÍLCHEZ PÉREZ, 14.09.2011 um 17:14 UhrManifica fotografía,con un fantastico encuadre.Bellisima la luz y unos colores excelentes.Me gusta. Saludos y amistad. Petra.R., 14.09.2011 um 17:24 UhrEine richtige Postkarten-Idylle. Gefällt mir sehr. LG Petra Jennifer Manzke, 14.09.2011 um 17:27 Uhreine sehr schöne Aufnahme jen Mafidi, 14.09.2011 um 17:32 UhrDieses tolle Motiv ist dir sehr gut gelungen. Die Perspektive ist Klasse. Hoch droben die burg, unten das studelnde Wasser einerseits und das stille mit schönen spiegelungen andererseits - und dazu herrliche Sonne und einer blauer Himmel. LG Marion Andrea und Nils, 14.09.2011 um 18:55 UhrKlasse Licht und Bildaufbau...es gibt viel zu entdecken,Top! catweazle99, 14.09.2011 um 18:58 Uhrsehr schöne Aufnahme, ich liebe alte Steinbrücken - klasse gemacht LG K.-Heinz Wilhelm Gieseking, 14.09.2011 um 19:14 UhrEin ganz ausgezeichnetes Foto von einem sehr schönen Motiv! Wilhelm maurizio bartolozzi, 14.09.2011 um 19:39 UhrEin sehr hübsches Blick! Rhapsody09, 14.09.2011 um 20:40 UhrDaumen hoch, klasse Aufnahme, LG Marion dörte r., 15.09.2011 um 3:15 Uhrwow, da strömt einem ja eine kraft entgegen von deinem grossartigen bild, hans-günther. ein ganz herrlicher und bombastischer anblick, eine tolle bildkomposition. liebe grüsse, dörte Gisela57, 15.09.2011 um 8:47 UhrEin Eckläufer, der den Blick auf das Wehr freigibt und damit Tiefe schafft. Licht und Farben machen die Szene sehr freundlich . . . insgesamt eine wunderschöne Ansicht mit feinen Spiegelungen! LG Gisela Markus 4, 15.09.2011 um 11:16 Uhrgefällt mir ausnehmend gut Markus Boris Urmin, 15.09.2011 um 14:22 UhrRemarkable, masterful work. I very well know and I love these places, therefore I can is real estimate these your three photos. My congratulations, yours BU biagio donati, 15.09.2011 um 21:32 Uhrgreat.. bello spettacolo.. colori giusti Vinicio Sforzi, 15.09.2011 um 22:27 UhrOttimo scatto!!!! Bravissimo. de ceulaer, 16.09.2011 um 8:41 UhrSuper tolles Bild und Motiv ! lg Rosetta4, 16.09.2011 um 10:26 UhrGanz tolle Perspektive des alten Städtchens mit der trutzigen Burg im HG. Sehr schön fotografiert. LG, Rosetta Fotolöwe, 16.09.2011 um 21:14 UhrHallo Hans Günther! Das ist aber eine faszinierende Landschaft, man könnte fast meinen im Saarland zu sein :-)) Auch technisch und von der Gestaltung her ist Dein Bild saugudd! Michael René Warich, 17.09.2011 um 10:46 UhrDer Bildaufbau bei dieser Aufnahme ist wirklich überragend. Es gibt viel zu entdecken. Der leichte Farbstich passt sogar richtig gut zur Szene. René Mehlhaff, 19.09.2011 um 20:25 Uhrganz toll!!!!!!!!!!!!!! Venta, 21.09.2011 um 19:43 UhrGanz tolle Aufnahme! Mark Billiau., 22.09.2011 um 10:27 UhrBeautiful and picturesque scene !! Mark weisse feder, 23.09.2011 um 9:57 Uhrwunderschön, diese kulisse.. das licht fällt hier auch ganz besonders schön... feine aufnahme..lg. weisse feder Josiane FERRET, 24.09.2011 um 0:29 Uhrmagnifique prise de vue aux jolies couleurs amitiés, josiane nelly13, 24.09.2011 um 0:57 Uhrgefällt mir ausgezeichnet. herrliche farben, gute schärfe und bildgestaltung. nelly Tobias Knoth, 24.09.2011 um 19:17 UhrWahnsinnig gut geworden. Ich habe oft versucht, die Runkeler Burg aus einer vorteilhaften Perspektive zu fotografieren, habe aber immer etwas Störendes im Bild gehabt. Ich finde, Du hast gekonnt eine perfekte Perspektive und einen schönen Bildaufbau hinbekommen. Glückwunsch! Klatt Arno, 2.10.2011 um 15:14 UhrTolles Motiv. Klasse dieser Bildaufbau und Farben. Gefällt mir hervorragend. L.G. Arno John Mc D, 3.10.2011 um 20:11 UhrBeautiful postal card asdom, 3.10.2011 um 20:16 UhrExcellent cadrage et belle lumière sur ce très beau paysage .Simone Juan, 11.10.2011 um 12:07 Uhrein sehr schönes Motiv, gut gezeigt.. Nicole Frischlich, 11.10.2011 um 20:22 UhrEin sehr stimmiger und sehr wirkungsvoller Bildaufbau ( Bildkomposition) aus einer wunderbaren Perspektive anvisiert. Die Augen, die dieses sahen, sahen mehr...! jacques sebire, 12.10.2011 um 8:53 UhrUne belle lumière et un beau cadrage. Amicalement Elfie W., 13.10.2011 um 9:56 Uhrein bewegend guter Bildaufbau, hier ist man sozusagen mittendrinnen! Sehr beeindruckend für mich! LG elfie André Kuschel, 13.10.2011 um 15:22 Uhrschöne Aufnahme LG André Shayenne, 14.10.2011 um 13:59 UhrDas sieht gewaltig aus, Klasse Bildaufbau. lg Gerd Frey, 14.10.2011 um 19:24 Uhrwenn das keinschönes motiv ist! vg inoxbany, 14.10.2011 um 19:47 UhrGrossartig bild Grüsse Peter Lily-Rose, 14.10.2011 um 20:04 UhrLa vue est superbe, avec une très belle lumière ! Un grand merci pour les gentils coms. Amitiés. Chris 59, 14.10.2011 um 21:35 Uhrschöne warme Farben. Ein wenig mehr Rasen unten hätts ruhig sein können. VG galeon, 14.10.2011 um 21:53 UhrMuy bella toma, encuadre, color y nitidez. Gracias por tu comentario sobre mi foto, saludos. Conny Müller, 17.10.2011 um 11:28 UhrDeine gewählte Perspektive macht dieses Motiv zum HIngucker, die Spiegelung springt Spannung rein! Conny Denis-, 17.10.2011 um 19:46 UhrTrès jolie composition et splendide lumière ! Denis monika hagenah, 18.10.2011 um 10:02 UhrEin Motiv, das mich sehr anspricht. Toller Bildaufbau, schönes Licht. Gefällt mir. LG Monika Annette Ralla, 18.10.2011 um 16:58 UhrDas Foto hat schon fast eine malerische Wirkung. LG Annette Baltic Waterworld, 19.10.2011 um 19:08 UhrBildaufteilung und Dynamik im Bild - einfach nur wohl gelungen! LG Matthias Huetteberg, 19.10.2011 um 20:36 Uhreine wunderbare Aufnahme LG Bernd Michael Schepp, 20.10.2011 um 12:09 UhrSehr gute Aufteilung mit der Brücke und der Burg, Wasser, Brücke und Häuser treffen sich mittig. Die Farben sind natürlich und auch intensiv. Gut gemacht. Schönes Bild. LG Michael Michael Schepp, 20.10.2011 um 12:12 UhrGute Aufteilung mit der Brücke und der Burg. Brücke, Häuser und Wasser treffen sich mittig, was hier sehr gut zur geltung kommt. Die Farben wirken natürlich und auch intensiv im Himmelsblau. Für mich eine schöne Aufnahme. LG Michael Gasser Lisbeth, 21.10.2011 um 19:50 UhrSehr schönes Motiv, klasse Aufnahme, top Perspektive ! LG lisbeth Dieter Sann, 22.10.2011 um 9:53 UhrEine Superschöne Aufnahme von der Burg Runkel. Du hattest eindeutig das bessere Wetter: LG Dieter Dieter Behrens K.T., 22.10.2011 um 10:18 UhrEin wunderschoenen Standort gewaehlt und bei bestem Licht fotografiert. Klasse Aufnahme. Gruss aus Indonesien, Dieter Evelin E., 22.10.2011 um 21:30 UhrEin sehr gutes Bild, Motiv und Perspektive sind klasse. VG Evelin Mamivette, 22.10.2011 um 23:59 UhrSUPERBE photo ++++ très très belle et les remous de l' eau c' est superbe ! merci et bisou Mamivette Jü Bader, 23.10.2011 um 6:32 UhrRunkel sollte man bei einer Lahntour auf keinen Fall auslassen, wie dein wunderschönes Foto zeigt... (ich lies es bei meiner Radtour wegen der Steigungen leider aus und fuhr einkurzes Stück mit dem Zug!!!) Quali und Farben sind hervorragend, lg jürgen Alexa frost, 24.10.2011 um 0:25 UhrWooaW!!! Magnifique photo! amicalement tujmi, 25.10.2011 um 9:08 UhrTolle Landschaftsaufnahme mit super Farben. Gefällt mir gut. LG Andrej Eduardo Castillo - EDUARDO 5, 25.10.2011 um 11:48 UhrSchöne Gestaltung der Festungsstadt mit großer Kontrastwirkung der Wasserstände. Grüße Michael Pezmann, 25.10.2011 um 19:42 Uhrfantastisches Motiv, ganz toll aufgenommen LG Michael Ronshi, 25.10.2011 um 20:15 UhrTolle Stadtansicht - klasse Farben und Schärfe und der Bildaufbau gefällt mir ebenfalls sehr LG Gudrun Claudies Fotoecke, 25.10.2011 um 22:55 UhrKlasse gemacht, ich bin begeistert, das Bild hat eine unglaubliche Tiefe, einfach Stark Adele Oliver, 26.10.2011 um 2:11 UhrA very picturesque place - well composed, beautiful light and colours !!! Greetings, Adele Bernhard Kuhlmann, 26.10.2011 um 10:34 UhrDie Bildgestaltung, ist ein echter Hammer ! Die Farben sind es sowieso. Es wird Zeit, das wir den Ort einmal besuchen. Gruß bernd odeveld219, 26.10.2011 um 20:52 UhrExcellent work! With friendly greetings from Belgium, Odeveld viola d, 27.10.2011 um 9:00 UhrWell presented, great light. Bw, Viola fionnghall, 27.10.2011 um 22:51 UhrVery nice capture, beautiful light Br, Fingal Dieter a.R., 28.10.2011 um 6:10 UhrWie aus dem Bilderbuch-klasse Schönes WE- Dieter Thomas Djadjo, 28.10.2011 um 13:46 UhrWunderschönes Bild, kompliment. (Ich fahre ja eher nach Limburg) LG THomas Michèle FLEURY, 28.10.2011 um 15:36 UhrSuperbe vision d'un lieu touristique à visiter, tu me donnes envie! Très belle photo! Amitiés et merci pour le commentaire! Michèle LindeA., 28.10.2011 um 15:57 UhrEin traumhaftes Motiv, wunderschön! Linde maria pirker, 29.10.2011 um 8:39 Uhrals ob die brücke schweben würde, genialer standort und großes fotografisches können zeichnen diese "postkarte" aus. p.s. hab bei dir mal rumgestöbert und fühle mich sehr geehrt, von dir so nette worte bekommen zu haben. deine arbeiten sind für mich große fotokunst. lg maria Christa Kramer, 1.11.2011 um 22:02 UhrEine wunderschöne Aufnahme! Herrlich diese Burg, dieses Gewässer, die Brücke und die Spiegelung fasziniert mich ebenfalls! Liebe Grüße Christa Elfriede de Leeuw, 3.11.2011 um 18:36 UhrGratuliere,eine wirklich wunderschöne Aufnahme!!!!! Vlg.Elfriede Eva-Maria Nehring, 4.11.2011 um 22:23 UhrPostkartenreif, einfach schön. LG Eva Helga Schumacher, 5.11.2011 um 17:55 UhrDa runkelt es aber ganz schön Das Motiv sehr gut festgehalten. LG helga Denny61, 6.11.2011 um 7:23 Uhrklasse motiv mit der spiegelung perfeckt. giovanni luca brancaccio, 6.11.2011 um 8:58 UhrGran bello scorcio ben ripreso: affascinante l'effetto dell'acqua in discesa. Saluti da Gianluca Uwe Schmidt 3, 8.11.2011 um 19:50 UhrWOW! Alle Achtung! Das kommt sehr gut. VG Uwe Hannes Gensfleisch, 8.11.2011 um 23:07 UhrSchöner Blick auf Stadt, Burg, Fluss. LG Hannes FotoDX, 9.11.2011 um 20:04 UhrAllerfeinster Aufbau und Schnitt! Wirkt majestätisch, alt... Sehr dynamisch durch die Perspektive - der Blick in den Winkel und die Einbeziehung des Wassers. LG Felix Joëlle Millet, 10.11.2011 um 19:01 UhrSUPERBE ! Amitiés . Joëlle Giampaolo Cimadomo, 10.11.2011 um 19:55 UhrBellissima immagine , complimenti! Giampaolo jean françois biancamaria, 11.11.2011 um 9:31 Uhrexcellent cadrage, magnifique palette de couleurs, la lumière est splendide, belle mise en image JF Elke H.R., 14.11.2011 um 17:47 UhrDa könnte es mir auch gefallen.;-)) LG Elke UK-Photo, 14.11.2011 um 19:06 UhrGanz große Klasse!!! LG maria teresa mosna, 14.11.2011 um 21:59 Uhrveramente molto bella, ciao, Mt driju, 15.11.2011 um 16:00 Uhrmir fällt nichts mehr ein... gruß driju xxx xxx xxxx, 17.11.2011 um 18:35 UhrPreciosa panorámica y estupenda edición. Saludos Bernd Brügging, 18.11.2011 um 9:17 UhrFeines Licht! Bernd Kalmia, 22.11.2011 um 12:49 UhrSchön - ganz offensichtlich eine Reise wert! LG, Karin LichtSchattenSucher, 22.11.2011 um 23:27 UhrPrächtige Idylle ! Roland La33, 23.11.2011 um 13:15 UhrBoa toll....eine spitzen Aufnahme! lg.Herbert Teske, 24.11.2011 um 9:14 UhrEine tolle Stimmung so habe ich auch Wetzlar in Erinnerung. Dein Bild sieht beinahe aus wie ein Gemälde. Ich fionde das ist eines von den Vorzeigelandschftzsbildern. Es gefällt mir sehr sehr gut! Oli Le petit photographe, 25.11.2011 um 0:46 UhrWundervolle Aufnahme! Gefällt mir sehr gut... VLG Frank Antje B., 25.11.2011 um 11:04 Uhreine sehr schöne Aufnahme... LG Antje Thomas Leib, 25.11.2011 um 11:57 UhrEine ganz herrliche Fotografie, die mir von der Bildgestaltung der schönen Spiegelung und den wunderbaren Farben bestens gefällt. Herzliche Grüße Thomas ilsabeth, 26.11.2011 um 23:37 UhrAuch wenn du es schon 100mal gelesen hast: Es ist ein wundervolles Foto! LG ilsabeth mario manca, 27.11.2011 um 17:04 UhrUn fiume molto particolare con i suoi turbini d'acqua... ciao, Mario R.K-M, 29.11.2011 um 10:53 UhrKlasse Aufnahme ... so schön kann die Heimat sein :-) ! Gruß R.K-M Ingeborg Bröll, 30.11.2011 um 13:13 UhrEine idyllische Landschaftsaufnahme von einer sehr schönen Stadt bei herrlichem Wetter..sieht fantastisch aus.. tolle Perspektive gewählt und die Schärfe ist beeindruckend..eine feine Aufnahme. Liebe Grüße von-Inga- TeresaM, 1.12.2011 um 7:21 UhrTypique et beau paysage parfaitement mis en lumière. Belle prise de vue. Margret u. Stephan, 2.12.2011 um 13:53 Uhr123 Kommentare und nun komme ich noch.... Das ist aber auch eine Traumlandschaft. Das Licht, die Farben, eine schöne alte Burg, die sich im Wasser spiegelt, ein Fluss den ich rauschen höre, die herrlichen Brückenbögen und der blaue Himmel - und alles in TOT Qualität. LG Margret Ruth U., 2.12.2011 um 18:53 UhrEin sehr idyllischer Ort, das sieht wunderschön aus. LG Ruth Ilona Heinrich, 5.12.2011 um 7:09 Uhrmalerisch... eine tolle komposition... der charme dieser alten burg kommt wunderbar zum ausdruck... lg Photorammal, 10.12.2011 um 16:35 UhrVery nice ! Said Maria J., 10.12.2011 um 17:01 UhrSehr schön in diesem Licht und mit der gewaltigen Burg ...! LG Maria Felipe Riquelme, 11.12.2011 um 9:28 UhrBellisima y hermosa captura.....buena nitidez y color un fantastico encuadre,saludos. Gisèle W., 13.12.2011 um 8:15 UhrWunderschöner Anblick , sieht seht idyllisch aus.Sehr feine Spiegelung. LG, Gisèle Gianfranco Camellini, 13.12.2011 um 22:30 Uhrbellissima foto, mi sa che durante le vacanze estive ci passo !! Antonella Delpero, 22.12.2011 um 22:16 Uhrwunderbares Bild .... sieht aus wie ein Gemälde ..... Ich nutze diese Gelegenheit, um Ihnen meine aufrichtigsten Wünsche für ein frohes Weihnachtsfest .... Eine Umarmung Antonella KORNELIUS100, 24.12.2011 um 0:51 UhrSUPER++++++++++++ JWG-Photography, 29.12.2011 um 15:51 UhrS e h r s c h ö n, tolles Motiv. lG Jochen Die Burg in Corte/KorsikaVon JWG-Photography7.12.09, 18:319 Anmerkungen nyhr, 4.01.2012 um 22:51 UhrEin wundervoller Ort. Liebe Grüsse, Karin lunes, 6.01.2012 um 20:56 Uhrsehr schöner aufbau, klasse gemacht! lg lunes JESUS MARTIN HERNANDEZ, 11.01.2012 um 13:31 UhrMagnifica y bella imagen, con una luz y color fantasticos saludos Knipser-Andy, 12.01.2012 um 6:27 Uhrsieht klasse aus.sehr schöne aufnahme. Andy KORNELIUS100, 14.01.2012 um 20:31 UhrWONDERFUL VIEW +++ SINA, 16.01.2012 um 12:01 UhrEIN SO SCHÖNES BILD DIESER LANDSCHAFT!!!!! lg.Kristine Hardy1361, 5.02.2012 um 18:07 Uhrwow! hardy Elfriede de Leeuw, 23.03.2012 um 18:40 UhrWundervoller Bildaufbau...gefällt mir sehr sehr gut! Vlg.Elfriede Bigoiram, 24.03.2012 um 7:48 UhrDas schaut ja wirklich klasse aus .Die Farbenpracht ist einmalig.Mfg Bo Hannelore Ehrich, 27.03.2012 um 10:07 UhrDie Welle ist der Clou. Hanni Susanne T., 27.03.2012 um 11:11 Uhreine fantastische landschaftsaufnahme...top präsentiert. lg susanne Ev S.K., 27.03.2012 um 11:18 UhrBin jetzt durch deine nette Anmerkung auf deine Bilder gestossen, ich kenne diesen schönen Blick auf Runkel sehr gut, eine Freundin von mir war früher Schlossherrin von dem Mittelteil des Schlosses Schadeck.. der Bau gegenüber. Freue mich sehr dieses Bild zu sehen! Evelin Meilhan, 27.03.2012 um 20:55 UhrVery beautiful landscape, thank you for the comment. Good evening, Mark. RMFoto, 27.03.2012 um 21:11 UhrDa schnalzt man als Fotograf natürlich mit der Zunge! Ev S.K., 27.03.2012 um 22:29 Uhr... und eine wunderbare Erinnerung beherbergt dieser Blick zusätzlich noch für mich: ich hatte ihn von Schadeck aus vor der Nase als ich zwei Wochen Urlaub dort verbrachte, damals gab es auf der Burg Runkel einen sehr guten Koch :-) Mein öffentlicher Fav.. Freut mich sehr dass dir meine Bilder gefallen, danke - und liebe Grüsse Evelin lophoto, 28.03.2012 um 7:36 Uhrsehr klasse Icaro Pigolotti, 29.03.2012 um 20:54 Uhrgran bel posto e ottimo scatto kira2501, 29.03.2012 um 21:37 Uhrein herrlicher Ort LG Ute mimitsch, 29.03.2012 um 22:46 UhrDu hast nur fünf Fotos in deinem Portfolio.....die allerdings haben es in sich. lg mimitsch Cécile Fischer, 30.03.2012 um 21:55 UhrEine sehr imposante Aufnahme! Gefällt mir ausgezeichnet. LG Cécile Vera M. Shulga, 31.03.2012 um 19:24 UhrTolles Foto! LG Vera Bea '67, 11.04.2012 um 11:25 UhrIch hoffe ich wiederhole mich nicht, aber bei diesen vielen Abmerkungen ist das ja nicht ganz leicht... Ein tolles Foto mit schönem Motive, klasse Schärfe und prima Licht. LG Bea Zwecke, 14.04.2012 um 11:50 UhrHast du eine Menge Anmerkungen:-) Der Bea schließe ich mich da an, mir gefällt das Foto super im Bildaufbau, in den Farben und in der Schärfe. So eine ähnliche Aufnahme habe ich auch auf meinen externen Festplatten. LG Horst Ulli aus Dahlen, 14.04.2012 um 20:31 UhrEin sehr schönes Motiv, klasse Bildschnitt. Top! Viele Grüße Ulli Karl-Heinz Lüpke, 16.04.2012 um 1:50 UhrDas kann nur Runkel sein! Meine frau ist aus Weilburg!Sehr gute Bildgestaltung mit wunderbaren Farben! Kalle Gisela Buch, 27.04.2012 um 9:14 UhrEin Super schönes Motiv Klasse Farben und Super Schärfe gefällt mir sehr!!. LG Gisela Trautel R., 28.04.2012 um 17:24 Uhrweilburg an der lahn kennen wir gut, waren auch schon zweimal dort. diese burg kommt sogleich auf meine fotowunschliste. bei bestem wetter hast du sie perfekt in szene gesetzt. lg trautel Luciano Caldera, 5.05.2012 um 14:17 UhrGafaellt mir sehr deine Aufnahme. Bravo! FunX, 5.05.2012 um 19:05 UhrHerrlich in vollem Sonnenlicht! Hessische Impressionen (1)Von FunX 29.12.11, 16:2227 Anmerkungen AO67, 15.05.2012 um 19:44 UhrStatisch & Dynamisch, dieses Bild wirkt fabelhaft gut ! Pat fmph, 18.05.2012 um 17:13 Uhrdieses sehr gelungene bild erinnert mich an meine zahlreichen und wunderschönen kanutouren auf der lahn. lg frank Birgit Simone, 22.05.2012 um 20:09 UhrTraumhaft schöne Aufnahme!! Lg Birgit Angelika Ehmann-Eilon, 23.05.2012 um 23:06 UhrSehr hübsch ist diese Ortschaft mit Burg gelegen , sicherlich einen Ausflug wert ! , damit man u.a. auch zu ähnlichen schönen Fotos wie dieses hier kommen kann ;-). Gruß Angelika. Ilse Rehn, 24.05.2012 um 11:45 Uhreine wunderschöne Aufnahme dieser imposanten Burg und Umgebung glg.Ilse TeresaM, 24.05.2012 um 20:15 UhrBis : MAGNIFIQUE +++ chantal Montmasson in Ghiroldi, 28.05.2012 um 23:52 Uhrbellissima !!! Manfred Gorus, 4.06.2012 um 15:03 Uhr ... da könnte mal auch mal hinfahren, ich war noch nie da... ;-)) Manfred Hubertus Griesche, 6.06.2012 um 11:21 Uhrwunderbar in's Bild gebracht... vG Hubertus WM-Photo, 9.06.2012 um 10:33 UhrDurch das Wehr bekommt die Aufnahme eine sehenswerte Dynamik - tolle Aufnahme mit guten Bildaufbau und herrlichen Farben. Gruß Walter struz, 1.07.2012 um 12:21 UhrDas sieht super aus.Gruß Struz Torsten Frank, 22.10.2012 um 2:25 UhrSchöne Komposition, gefällt mir. Licht passt auch bestens. Selbst der Schattenbereich im Vordergrund ist gar nicht mal schlecht, finde ich. ciao, Torsten ElaSt, 3.01.2013 um 7:45 UhrSchön, ein Bild aus meiner alten Heimat zu sehen :-) LG von Ela. Emilio Sirletti, 20.01.2013 um 16:18 UhrEine Landschaft mit Geschick fotografiert. Ciao, Emilio Dieter Behrens K.T., 24.01.2013 um 13:08 UhrWunderschöne Ansicht und tolles Licht. LG a.ID, Dieter herb66, 24.01.2013 um 19:19 Uhrein fernwehbild. runkel an der lahn - nie gehört. setz ich mal auf meine liste. wenn ich meinen kollegen sag, ich war in runkel an der lahn ist das was andres als "ich war auf ibiza", oder? cheers Reinhold Skrzeba, 31.01.2013 um 9:30 Uhrtolll giorgio busignani, 1.02.2013 um 9:53 UhrUn luogo incantato. Bellissima foto, super complimenti!!! Laszlo Hopp, 4.02.2013 um 23:11 UhrInteresting view with the small "waterfall" in the foreground. Ygar, 23.02.2013 um 18:01 UhrMasterklass!!!++++++ pino amantea, 26.02.2013 um 18:31 UhrGrazie per il tuo commento.Molto bella, amo i paesaggi. Tery22, 27.02.2013 um 22:12 Uhrottima ripresa!!!!!!!! Tery Luc A., 28.02.2013 um 14:18 Uhrsplendido scorcio della Bella Germania. complimenti Erwin Jelinek, 3.03.2013 um 20:32 UhrWunderbare Aufnahme, sehr eindrucksvolle Bauwerke. Gruß Erwin Johann Dittmann, 14.03.2013 um 0:23 UhrSchon herrlich diese Bauwerke. Gut für ein Gemälde. Hans Asphera Penn, 15.03.2013 um 14:52 Uhrpiacevole e nitida Danilo Bruzzone, 22.03.2013 um 13:00 UhrUna ripresa molto ben realizzata, sia per la prospettiva che per la luce e il movimento dell'acqua! Ralf Gros, 26.03.2013 um 6:18 Uhrsehr schöner Bildaufbau, gefällt mir sehr gut! Hoffentlich haben wir bald wieder so ein Wetter. Ralf Gustavo Micheletti, 4.04.2013 um 14:09 UhrMolto bella anche questa.... ma sono tutte davvero belle! Complimenti. Willi von Allmen, 5.04.2013 um 14:52 UhrEin wunderbares Bild von diesem Städtchen, erzählerisch, farblich, schöne Spiegelung, wunderbares Licht. lg Willi Lilia Savarino, 6.04.2013 um 13:55 Uhrpreferita.............. Lilia Jürgen Teute, 6.04.2013 um 22:57 UhrEien wunderbare Bildgestaltung mit sehr sehenswerten Motivanteilen. Farben u. Kontraste in bester Harmonie. VG von der Küste ... Juergen Giustino Rotondi, 10.04.2013 um 12:03 UhrEine wunderbare Übersicht, meisterhaft erstellt!!! Carmeta, 15.04.2013 um 8:40 UhrUn bello encuadre y preciosa luz y reflejos. Saludos Renzo Baggiani, 6.05.2013 um 11:54 UhrMolto bravo Hans, anche nei paesaggi! TeresaM, 8.05.2013 um 10:19 UhrExcellente présentation de ce paysage. Parfaite lumière et couleurs +++ Excellent !! Massimo Ferrero, 9.05.2013 um 4:08 UhrUna composizione splendida. ripperl, 27.05.2013 um 11:20 UhrEin Motiv wie aus dem Bilderbuch! Du hast es so abgelichtet und bearbeitet, dass es auch in ein Bilderbuch gehören würde! Ganz große Kino! LG Richard Günter Walther, 29.07.2013 um 15:14 UhrFast wie ein Ölgemälde wirkt dieses in tollen Farben aufgenommene Motiv dieser bekannten Stadt an der Lahn. MfG Günter Jifasch32, 4.08.2013 um 22:40 UhrGanz toll aufgebaut ,mit wunderbaren Farben. LG J-François ALLWO, 2.09.2013 um 9:13 UhrMan bracht noch gesunde Füsse um an das Ende der langen Schlange zu kommen .. die Dir zu Deinem herrlichen Foto schon alles geschrieben haben .. was ich Dir auch gerne sagen wollte .. Du hast das beliebte Motiv ganz wunderbar in den Kasten gezaubert - Glückwunsch vom Wolfgang hollymerry, 4.09.2013 um 22:51 Uhreine schöne Landschaft Aufnahme lg monica Conny Heißwolf, 12.11.2013 um 20:23 Uhrah,ein tolles Motiv und ein toller Standort zum fotografieren. Richtig super Foto. Bestimmt auch schöne Fachwerkhäuser und Schloss Schadeck ist da doch auch LG Conny kgb51, 16.12.2013 um 16:19 UhrSehr gelungen. LG Karl Brüke, 19.12.2013 um 14:56 UhrEine Aufnahme in Spitzenqualität bei absoluten Kaiserqwetter. Gruß KLaus Paperina, 16.01.2014 um 9:07 UhrUn tranquillo panorama molto accattivante. Mi piace la luce++++ J.Kater, 24.01.2014 um 15:32 UhrEine wunderbare Aufnahme mit der Burg im Hintergrund! Brüke, 30.01.2014 um 11:02 UhrEs steht ein Wirtshaus an der Lahn komm rein steht außen dran. Gruß KLaus Luciano Demaio, 7.02.2014 um 15:37 Uhrmolto ben catturata ++++++++++ jeanjean911, 9.03.2014 um 10:14 Uhrtrès sympathique ce lieu... j'aime beaucoup. Très belle prise de vue amitiés, jeanjean Jean Albert Richard, 28.03.2014 um 17:26 UhrEine sehr schöne Aufnahme! Man hört das Wehr rauschen... Jean Bernd Junge, 29.03.2014 um 21:00 UhrZuschnitt und Bildaufbau sind top. Auch die Lichtstimmung lädt zum Verbleiben ein. SINA, 16.07.2014 um 7:29 UhrEin schönes farbfeines und lichtvolles Foto dieser Landschaft herzlich Sina Laszlo Hopp, 17.08.2014 um 23:40 UhrI love the scene, the lights, the rich colors, and the exposure on the water flow. Bitte melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben. �hnliche Fotos in der fotocommunity 3.957 Klicks Canon EOS 5D Mark II Canon EF 24-105mm f/4L IS 28.0 mm f4 1/1600 ISO 100 +1/3EV Burg, Lahn, Ruhe, Runkel, Sehensw�rdigkeit, Stadt, Stille Verlinken/Einbetten Keine Lust auf Werbung? (1136/1920)
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woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
"Stubenhocker" vs.Konzertbesucher - ALLGEMEINE KLASSIKTHEMEN - TAMINO-KLASSIKFORUM "Stubenhocker" vs.Konzertbesucher Ich glaube es war ein Abschnitt aus dem Kaiser-Buch (Grosse Pianisten unserer Zeit),der mich dazu gebracht hat,diesen Thread zu eröffnen. Es gibt vielerlei Typen von Hörern. Die einen gehen in ein Live Konzert (Typ 1). Die anderen hören sich (klassische) Musik nur (und wirklich nur) zu Hause auf Platte(CD etc.) an (Typ 2). Und widerum andere tun beides (Typ 3). Aber die Frage,die ich mir und euch stelle und mir wirklich Kopfzerbrechen bereitet (weil ich unter Typ 2 falle), ist folgende: Wieso ist das so? - Wieso gehen die Hörer (Typ 2) partout nicht in ein Live Konzert? Man sollte auch den Aspekt betrachten,dass die Aufnahmen immer wieder verbessert wurden bzw. auch hinterher verbessert wurden. Das heisst,dass (zumindest bei den moderneren Aufnahmen) jene Aufnahmen (wenn keine Live Mitschnitte) hinterher perfektioniert werden. Haben Hörer Typ 2 Angst,dass sie womöglich enttäuscht werden könnten; dass die Interpreten doch nicht perfekt sein könnten? Es gibt vielerlei Gründe und Faktoren. Sei es auch,dass ein Konzertgang sehr teuer ist. Und eine CD kann man (günstiger) kaufen und die besitzt man immer. Beim Konzert kann man "nur" das Ereignis festhalten. Mich würde desweiteren interessieren,ob sich Musiker wünschen,dass die Leute mehr Aufnahmen hören,oder mehr zu Konzerten gehen. Hallo Daniel (und Rest der Welt) Beginnen wir beim Typ 3, weil der am leichtesten zu erklären ist Er liebt die Musik und möcht sie live und auf Konserve hören. Zumeist stellt Typ 3 (Ausnahmen gibt es natürlich) wenig Ansprüche an die Wiedergabequalität von CDs etc. Er sieht darin lediglich eine Konserve, die ihn an das eigentliche Musikereignis erinnert. Der Klang entsteht quasi im Kopf, die CD oder welcher Tonträger auch immer ist hier lediglich ein Vehikel. Und nun Typ 1. Er ist anspruchsvoller, liebt die Musik über alles, und kann den Konservenbeigeschmack der Tonaufzeichnungen nicht ertragen (In der Tat ist es frustrierend, wenn man aus dem akustisch perfekten Wiener Musikverein kommt und daheim dann eine LP oder CD auflegt, man möcht verzweifeln) Er kommt ja meist nicht ganz rein vor, hin und wieder geht auch er ins Konzert, aber wenn, dann auf Freikarten oder eher günstigere Plätze. Schließlich braucht er das Geld ja zum Aufbau seiner Sammlung. Vergleiche hat er wenig, und wenn, dann schneidet die Konserve meist besser ab, weil sie ja tatsächlich oft besser klingt, als man es von Konzertsaal auf akustisch ungünstigen Plätzen gewohnt ist. Zudem ist er ein Sammlertyp, der das Ereignis nicht vergehen lassen möcht sondern es für immer in seinem Besitz wissen möchte - Oh wie ich das verstehe..... Man kann auch verstorbene Künstler, die einen heute nicht mehr praktizierten Stil spielen, immer wieder hören unabhängig vom heutigen Zeitgeschmack...... Sagitt meint: Gould war ja DER Stubenhocker, der eine Theorie dazu entwickelt hat,in Wirklichkeit aber einfach zu Kontakt unfähig war. Die Künstler sonst, die ich persönlich kenne, schätzen das live-Konzert, weil sich dort eine unmittelbare Rückmeldung zu ihrer Kunst ergibt, die im Studio fehlt. Nicht wenige machen deswegen auch allein Aufnahmen von live-Konzerten. Ich selbst bin überwiegend Typ 2, weil ich mich sehr gut an Konserve, der Musik an sich, begeistern kann, gerne perfekte Wiedergaben höre, auch wenn ich wüsste, dies ist keine Realität.Aber die Chance, bei einer Bach-Motette jeden Triller zu hören, den Bach geschrieben hat, die meisten Chöre aber nicht exekutieren können, erfreut mich. Außerdem brauche ich keine Nachbarn, die geräuschvoll schneuzen, Bonbonpapier rascheln lassen, tuscheln usw. oder einfach ihrer Abonnement-Routine nachgehen. Aber dies ist nicht die ganze Wahrheit. Gelegenheit gehe ich in Konzerte und habe dort, auch durch die Atmosphäre des Raums besondere Erlebnisse gehabt. Die Atmosphäre unseres Doms bei einer Marienvesper oder einer h-moll-Messe bringt mir keine Anlage herüber, die ich mir leisten könnte, wenn das denn überhaupt möglich ist. Ich habe auch ein Abonnement bei der Bremer Kammerphilharmonie, weil dies ein Orchester ist, das immer Konzerte veranstaltet, die einem einen neuen Blick auf bekannte Werke und einen Blick auf unbekannte Werke ermöglicht. Bei einem geeigneten Konzert-Saal, die Glocke in Bremen ist ein ein solcher, kommt auch ein " Sound" zustande, den ich mit meiner Anlage oder sehr guten Kopfhörern nicht reproduzieren kann. Seid mir nicht böse...aber ich werde hin und wieder alte Threads wieder hervorrufen bzw.in den Threads posten (und sie gehen automatisch zum anfang zurück); da ich ja vieles verpasst habe. Hier in diesem Falle würde mich aber die Meinungen anderer Mitglieder wissen (wir haben ja mächtig Zuwachs bekommen), weil mir dieses Thema halt sehr wichtig ist. Gut das du es hervorgeholt hast Ich würde mich auf jeden Fall zu Typ3 zählen. Es wurde hier schon richtig erwähnt, dass Konzerte nun einmal teuer sind und zudem auch teurer als CDs. Ich besitze ein Schülerabo für das Berliner Konzerthaus am Gendarmenmakt. Damit bekomme ich die Karten sehr günstig und auch immer TOP Plätze. Jedoch ist es eher selten, dass, zusätzlich zum Konzertabo, noch weitere Konzerte hinzukommen. Persönlich würde ich nicht auf diese Konzertbesuche verzichten wollen. Sagitt hat es schon gesagt: Die Atmosphäre kann mir kein Tonträger geben, die ich im Konzert habe! Es ist einfach etwas fantatisches und darauf kann und will ich nicht verzichten! Ich könnte aber auch nie NUR in Konzerte gehen...was hab ich denn dann zu Hause?! Ich habe zwar vielleicht viele wunderbare Konzertereignisse, aber wenn ich dann zu Hause mal etwas Musik genießen will, geht es nicht. -Obwohl ich mir nicht so recht vorstellen kann, dass dieser Typ1 existiert...Nur im Konzert Musik genießen? Nicht wirklich.- Das könnte ich überhaupt nicht!!! Ich brauche die Musik auch einfach zu Hause! Er liebt die Musik und möcht sie live und auf Konserbe hören. Zumeist stellt Typ 3 (Ausnahme gibt es natürlich) wenig Ansprüche an die Wiedergabequalität von CDs etc. Ich denke du hast damit Recht, wenn es um die Wiedergabequalität geht. Ich bin bisher auch mit etwas schelchterer Wiedergabequalität klargekommen, jedoch sollte die interpretatorische Seite keinesfalls schlecht sein...aber das gilt natürlich auch bei vernünftiger Wiedergabe. Unrecht hast du, jedenfalls auf mich bezogen, das sie mehr oder minder als Erinnerung dient, die Musik als Konserve. Für mich sind meine CDs zu Hause mehr als eine Erinnerung...Sie sorgen bei mir für Entspannung und begleiten mich eigentlich durch den ganzen Tag. Außerdem lerne ich fast alles durch SIE kennen und, aufgrund von recht wenigen Konzertbesuchen, nicht so viel in Konzerten. Aber wenn ich z.Bsp. im Konzert etwas kennen lerne, dann dient die Musik zu Hause nicht nur als Erinnerung, sondern, wenn ich mir das Werk dann extra neu kaufe oder es vielleicht noch nicht intensiver gehört habe, auch als Vertiefung. Man beschäftigt sich dann mit dem Gehörten im Konzert...man kann ja im Konzert auch nicht alle Feinheiten etc. eines Werkes erfassen (jedenfalls ich nicht) und deshalb ist so eine spätere Verinnerlichung und nähere Betrachtung sehr interessant. Also...ein klarer Typ 3 bin ich, aber nicht ganz nach der Definition von Alfred. ich würde mich als Typ 2,4 bezeichnen. Der überwiegende Anteil macht das CD-Hören aus. Nicht gering ist aber auch das Hören von Radioübertragungen (wo gehört das nun hin? Es ist oft live, aber eben ohne den Rummel im Konzertsaal). Mein Job läßt mir eigentlich nur Konzertbesuche am Wochenende zu. Da ich aber dann häufig selbst unterwegs bin, um Musik zu machen, beschränken sich die Konzertbesuche auf ein überschaubares Maß. Wenn es aber mal klappt, dann begnüge ich mich nicht mit schlechten Plätzen. Bei den Konzerten, bei denen ich zu den Ausführenden gehöre, wünsche ich mir natürlich einen vollen Raum. auch bei mir sind die Konzertbesuche in einem überschaubarem Maß! Das Abo kann ich gerade so an einer Hand abzählen und selten brauche ich in einer Konzertsaison die Zweite. Dennoch, da diese, wenn auch wenigen, Konzerbesuche ein ganz wichtiger Teil sind, zähle ich mich zum Typ3. Du hast ja differenziert- -Da du es gewichtet hast. Aber ich denke, nur weil man nicht häufig ins Konzert gehen KANN (aus welchen Gründen auch immer), ist man dennoch jemand, der beides mag und somit zu Typ3 gehört. Denn vielleicht sollte man diese Einordnung nicht NUR nach der praktischen Umsetzung tätigen (sie gehört aber auf alle Fälle dazu, nur vielleicht nicht die Anzahl der 'Umsetzungen' - besonders natürlich auf Konzerbesuche bezogen), sondern auch nach gewissen Sehnsüchten,die ja auch auf einen Typ schließen lassen. Und nur weil man nicht fähig ist oder nicht die Möglichkeit besteht, diesen Typ intensiv auszuleben, ist man ja noch lange kein anderer Typ... Nun, so ganz stringent kann die Trennung nicht sein. Es empfiehlt sich die Einführung von Untergruppen, damit ich mich wiederfinden kann. Ich kaufe mehr CDs und durch den unheilvollen Einfluß von reklov29 (wann schreibt der endlich wieder) DVDs, als ich live-Erlebnisse Dies liegt zum einen daran, daß Live-Erlebnisse sauteuer sind und viele CDs/DVDs um diesen Preis erworben werden können. Auf Grund meiner Länge kann ich leider nicht auf billigen Plätzen sitzen. Auf Grund meines Alters fällt mir Stehen schon schwerer. Früher stand man beim Vorspiel und beim Hauptspiel auf dem GAK-Platz (Länge: Götterdämmerung). Prozedere: Vor dem Ereignis höre ich die dazu passende CD an (Das Notenlesen ist nicht so mein Fall). Dies führt dazu, daß das Live-Erlebnis nur dann "siegt", wenn es wirklich ein Erlebnis ist. Meine liebe Frau hört sich davor nichts an und ist daher mehrheitlich über das Konzert glücklich. Ich mache es oft ähnlich wie rienzi, dass ich vor dem Konzert mich darauf anhand von Aufnahmen vorbereite. Meistens ziehe ich auch die Partituren zu Rate. Allerdings lasse ich mir das Erlebnis nicht davon vermiesen, wenn die Würzburger Philharmoniker nicht ganz an die Platteninterpretation meinetwegen eines Karl Böhms oder so heranreichen, sondern kann mich an den meisten Konzerten durchaus erfreuen. (Außer es ist mal wirklich etwas, was mir gegen den Strich geht) auf meine Art kann ich mir das Konzert, die Oper blöderweise vermiesen. Man hat Stellen der "klinisch perfekten" Studioaufnahme im Ohr und lauert darauf, endlich Schnitzer im Live-Konzert zu hören. Da beweist man dann, daß die eigenen Schweinsohren doch nicht so "schweinisch" sind und fühlt sich als Connaisseur. Werde versuchen, mir vorher nichts anzuhören, ein Fußballspiel anzusehen, mich zu schminken, oder sonstwas. Abschwächung: Ganz so schlimm ist es Gott sei Dank nicht. Hallo Flo und Rienzi, da habe ich ja richtig Glück, dass meine CD-Sammlung noch so klein ist So ist es mir im Normalfall nicht möglich, mich in diesem Sinne auf das Konzert vorzubreiten. Musik höre ich schon davor, nur eben nicht die, die ich dann auch live höre... Aber auch vom Gefühl her würde ich diese Methode nicht anwenden... Wie schon gesagt, im Anschluss das Werk noch näher kennenlernen und mehr Feinheiten erfahren, dass ist okay. Ich finde es auch sinnvoll, sich die Werke, die man im Konzert erleben wird, vorher auf Konserve anzuhören um Vergleichsmöglichkeiten zu haben und musikalische Details und besonders geschätzte Stellen oder Sätze im Ohr zu haben. Mache ich meistens ein paar Stunden vor einem Konzert. Unmittelbar davor höre ich meistens gar keine Musik, zumindest nicht 'konzentriert'. Ich schätze Konzerte gerade wegen der Live-Atmosphäre, ich erwarte nicht, dass meine Lieblingsaufnahmen auf Cd erreicht oder gar übertroffen werden. Ich will lediglich eine (natürlich gelungene) Interpretation des gespielten Werkes hören. Deshalb vermiest mir eine sehr gute Cd nicht automatisch ein Konzert, wenn das Niveau dieser nicht erreicht wird. Ich sehe mir ja nicht Daniel Barenboim mit den Beethoven-Klaviersonaten an, und erwarte, dass da meine Sviatoslav Richter-Aufnahmen übertroffen werden, das wäre wohl reichlich vermessen... Die CD kann ich mir ja immer wieder anhören. Ich finde aber auch, dass das Live-Erlebnis einen oftmals die Werke aus einem anderen Blichwinkel sehen lässt,und man oft die Werke noch konzentrierter und eindringlicher erlebt.. Damit wäre ich wohl auch Typ 3... Nach Alfred´s Ansicht gehöre ich zu dem Typ 3, mit der Einschränkung, dass ich bei CD's sehr viel Wert auf erstklassige Aufnahmetechnik und noch mehr Wert auf erstklassige Interpreten lege, was zur Folge hat, dass für mich Billigpreis-CD's, oder Mono-Aufnahmen fast nicht in Frage kommen (in der Regel wegen der Aufnahmetechnik, nicht wegen der Interpreten), ausser ich will einen bestimmten Interpreten mit diesem Werk unbedingt hören. ansonst lege ich auf Spitzenqualität bei Aufnahmetechnik und Interpreten grössten Wert, was natürlich manchmal bei Konzertbesuchen Frust erzeugt, weil die Konserve, manchmal vom gleichen Interpreten, vollkommener klingt. Ich höre mir bzw.kaufe die CD daher erst meist nach dem Konzert. Bei den Konzertbesuchen werden ich auch immer wählerischer, eine Folge der Kartenpreise und sicher auch der CD's und nicht zuletzt meiner Perfektionssucht, die ich im Laufe unzähliger Konzertbesuche entwickelt habe. Trotzdem möchte ich auf das Live-Erlebnis nicht verzichten, es hat unbestritten seinen Reiz. Also versuche ich meine Freizeit zwischen Konzertbesuchen und CD-Hören gleichmässig aufzuteilen. ich bin Typ 3. Ganz einfach, für mich hat beides seinen Reiz! Daheim ganz in Ruhe für sich eine legendäre Aufnahme hören. Ggf. manche Stellen mehrfach! Das hat einen gewissen Reiz. Aber auf der anderen Seite auch das live erleben wie Musik entsteht und die Menschen, die sie entstehen lassen dabei zu bewundern. Alleine der Anblick heute wieder wie Julia Fischer blitzschnell auf den Saiten ihrer Geige die Finger bewegen muß. Wenn ich so etwas sehe, da steigt meine Achtung vor der Leistung immer ganz gewaltig! ich gehöre mehr zu Typ 2 als zu Typ 3. Ich gehe zwar nicht selten ins Konzert und erhalte dort auch wesentliche Anregungen, aber meine wesentlichen Musikeindrücke kommen von der CD. Teils weil es Stücke sind, die man im Konzert kaum oder nur selten hört, teils wegen der Qualität der Interpretationen, die man im Konzert seltener hat. Im übrigen, eine wirkliche Alternative ist es ohnehin nicht, es gibt so unendlich viele Konzerte, die bereits in der Vergangenheit stattgefunden haben oder die an Orten stattfinden, die einem nicht zugänglich sind - da ist es doch ein Riesenglück, dass wir eine so weitreichende Verfügbarkeit gespielter und aufgenommener Musik haben. Wie bin ich glücklich, das ich jetzt noch das Abbado-Konzert der Berliner Symphoniker mit Mahlers 6. hören kann. Vielleicht kann man sich auch besser auf die Musik konzentrieren, wenn nicht die vielen Menschen da sind und die Konzerthaus-Atmosphäre. Und wenn man selbst in der Situation entscheiden kann, wann das Konzert beginnt und wann es endet. Und ob man direkt im Anschluss das gleiche Stück mit einem anderen Dirigenten und Orchester hören möchte (u.s.w.). Kammermusik (im besonderen Streichquartette) finde ich im übrigen über meine Anlage oft prägnanter als im Konzertsaal (ich weiß: wahrscheinlich ein Sakrileg, aber es ist so). Der Konzertsaal und live ist für mich auch kein absolutes Kriterium, denn auch dort hängt doch der Klang und der Eindruck entscheidend davon ab, an welcher Stelle man sitzt (oder steht). Ich sitze z.B. am liebsten in den Reihen 9 oder 10 Mitte (was aber nicht immer zu machen ist); in den ersten fünf Reihen zu sitzen lehne ich ab, weil man meist nur Teileindrücke hat und die Interpreten einfach auch körperlich viel zu nah sind. Wenn ich (in diesem Sinne) nicht ordentlich sitzen kann, verzichte ich lieber auf das Konzert. Also: Ein entschiedenes Sowohl-als-Auch, aber mit dem deutlichen Schwerpunkt bei der Konserve. Die Verabsolutierung der Live-Musik halte ich für wenig überzeugend. Sie ist unverzichtbar, aber kein Argument dagegen, auch tontechnisch reproduzierte Musik zu hören. Mir kommt es entscheidend auf die Interpretation und den Ausdruck an, die historische Aufnahme oder Mono kann mir da wesentlich wichtiger sein. Schön, wenn es auch eine sehr gute Klangtechnik gibt, das erhöht den Genuß noch. Aber eine schwächere Interpretation würde ich allein wegen der Technik nicht lieber hören wollen. die meisten Konzerte sind mir atmosphärisch einfach zu kalt, zu unfamiliär, jeder ist für sich. ICh fühle mich oft so, als sei ich bloß geduldet und - á propos Konserve - eingezwängt in einer Sardinenbüchse. Eigentlich sollte ein Konzert genau das Gegenteil sein bzw. bewirken. Daher gehe ich eher selten in ein Konzert - hinzu kommt, dass ein Programmpunkt, der mir nicht passt, dafür sorgt, dass ich das Konzert nicht besuchen werde. Am schönsten finde ich daher Hauskonzerte im kleinen - persönlichen - Rahmen, bei angenehmer Atmosphäre mit netten Gesprächen in den Pausen, gutem Essen: Wärme, Persönlichkeit, ein Konzert eben, die Musik und die Kunst sollten sich entfalten und wie ein Segen auf den Besucher niederlegen können... also ich kann mich Typ 3 anschließen. Ich bevorzuge Konzertbesuche, weil es eine Stimmung ist, die eine CD nicht wiedergibt. So geht es mir auch insbesondere bei Opernbesuchen. Aber es kommt natürlich auch immer wieder auf das Konzert bzw. auch auf die Operninszenierung und oft auch auf das Publikum an. Sehr gefallen mir natürlich die Schloßkonzerte auf Neuschwanstein, weil der Sängersaal als Konzertsaal eine ausgezeichnete Akustik hat und auch eine besondere Stimmung vermittelt. Man muß dort nicht unbedingt Wagner hören, Mozarts Klarinettenkonzert KV 622 war einfach phenomenal (letztes Jahr). Leider bin ich dieses Jahr nicht dort. Leider gibt es dieser ländlichen Gegend nicht sehr viele anspruchsvolle Konzerte, dafür muß man schon nach München fahren und eine ziemliche Fahrzeit einkalkulieren. So ist dies meist nur am Wochenende für mich möglich. In der Zwischenzeit hole ich mir die Musik als CD bzw. auch als DVD ins Wohnzimmer, jedoch ist das mit einem "Live" Konzert für mich nicht zu vergleichen. ich bin Typ 2, mit einer kleinen Änderung: wenn ich ins Konzert gehe, dann lege ich Wert auf einen guten Platz. Ich mag Konzerte eigentlich sehr gerne, aber das Publikum stört mich. Das fängt beim Husten und Bonbonpapierrascheln an und hört mit der nach 4711 und 3-Wetter-Taft duftenden Dame auf, die hinter mir zu ihrer ebenso riechenden Nachbarin sagt: "Bruckner-kenne ich gar nicht, aber wenn´s melodisch ist, warum nicht?" Wenn ich zu Hause die richtige Stimmung erzeuge mit einer richtig guten Anlage, dann bin ich sehr glücklich. Ins Konzert gehe ich, wenn ich denke, daß ich wirklich etwas verpassen könnte, was es auch hinterher nicht auf "Konserve" gibt. Ja, ich bin menschenscheu, das mag stimmen... Meine Lieblingsmusik höre ich in tiefer Mediatation, das geht in einem Konzertsaal leider nicht. Typ 3 würde ich meinen... Ich gehe jetzt seit einem Jahr regelmäßig in den Wiener Musikverein, nachdem ich endlich ein freies Abo bekommen habe und muß sagen, dass ich dies neben dem CD-Hören nicht mehr missen möchte. Viel mehr inspirieren mich auch Konzerte mir bisher fremder oder unbekannter Komponisten - wie erst letztes Jahr Stücke von Schnittke oder Elgar - diese dann auf CD zu erwerben. Für mich stellen solche Konzerte bzw. das Abo, wo einfach ein wildes Potpourie zusammengemischt ist, auch was neues kennenzulernen, im Gegensatz dazu nur mir bekanntes "nocheinmal" neu zu hören. Wobei das auch so eine Frage ist bezüglich der Investition - klar so Konzerte sind teuer und nehmen auch im Gegensatz zum Zuhausehören mehr Zeit in Anspruch, weil man daneben nichts anderes tun kann und auch etwas Vorbereitung (Anreise, "artgerecht" ankleiden :-)) einplanen muss - für mich hat aber so ein Abend - insbesondere wenn man ihn mit einer netten Person zu zweit verbringt eine andere Qualität - es ist wie etwas besonderes in einem ganz eigenen Rahmen - man freut sich schon drauf und genießt es richtig. Sicher, man kann auch das Hören der CD zuhause auch auf seine Art genießen, aber für mich stellt das Konzert eine Art Abgrenzung zum Alltag dar, wo man von allen anderen "Sorgen" abschalten kann. Das mit den anderen Mitmenschen im Saal, die mitten im Konzert Bonbons essen oder eine Zeitung lesen und so hastig blättern stört mich auch zum Teil und hat mich anfangs manchmal auf die Palme gebracht, aber ich habs dann mit der Zeit nicht mehr beachtet und einfach hingenommen. Wenn man dann auch die Diskussionen von so manchen hört seh ichs mit Humor, frag mich aber dann warum die Leute überhaupt ins Konzert gehen. Ich habe so ähnliche Ansprüche an die CD wie auch andere schon geschrieben haben - für mich ist die Aufnahmequalität sehr wichtig neben der "Interpretatorischen Qualität" - ich kann Werke auf verrauschten CDs, die zwar von der Interpretation einzigartig sind nicht genießen, wenn dann die Aufnahme nicht richtig ausgesteuert ist oder man das Mischen der einzelnen Takes mitten in den Sätzen raushört oder wenn neue Aufnahmen so "flach" klingen, dass man keinen räumlichen Eindruck mitbekommt. Aber abgesehen davon höre ich doch fast jeden Tag ein paar Stunden CD neben der Arbeit, beim Essen usw. - nur kann man sich da nicht so auf die Musik konzentrieren wie bei einem Konzert. Ich mach mir zwar ab und zu mein "eigenes Konzert" indem ich mich hinsetze und dann nur der CD lausche - aber ein richtiges Konzert im Musikverein will ich nicht missen. Einmal editiert, zuletzt von Fuchur ( 20. September 2005 ) Der Beitrag von Fuchur bringt mich darauf, daß der Besuch von Konzerten mit zahllosen Hindernissen verbunden ist, obwohl ich ihn nicht missen möchte. Hast Du Karten unter der Woche ergattert, so stellst Du just an dem Tag fest, daß Du der wichtigste in der Firma, wenn nicht gar im weltweit agierenden Konzern bist (das ist an allen anderen Tagen, an denen du keine Karten hast, selbstverständlich nicht so). Du hetzt mit wehender Krawatte und gescheiten Diskussionsbeiträgen und Analyseaufträgen im Ohr zum Musikereignis und stellst fest, daß es dir eigentlich auf die Nerven geht. Meine Alternative, solange ich in Fronarbeit tätig bin, never during the week und wenn, dann mit Urlaub. Nun meine im Betreff aufgeworfene Frage? Wie geht es Euch? Steckt Ihr das weg? Habt Ihr beneidenswerterweise die Situation gar nicht? mir ergeht es nicht ganz so, aber ähnlich. Da ich ja in den letzten Jahren mir ein Saisonabo für 5 Konzerte besorge und ich mir die Termine vorher aussuche, stehen diese Daten dann relativ früh als Konzertabende fest. Nun fallen aber plötzlich die unterschiedlichsten Termine genau auf diese Tage, wo man natürlich nicht fehlen sollte. So habe ich beispielsweise zwei Konzerte jeweils an den Geburtstagen meiner Eltern gebucht. Hätte man natürlich vor der Bestellung dran denken können! :O da habe ich noch Glück, denn als Schüler stehe ich ja noch nicht vor solchen Problemen. Aber ich kann mich da auf die Kirche beziehen, denn dort komme ich nicht gerne gestresst an, sondern lieber mit etwas Luft. Man benötigt einfach eine gewisse Zeit, um sich auf das bevorstehende Ereignis vorzubereiten. Man muss eine gewisse Einstimmung und Ruhe in sich selbst haben. Dann ist man viel mehr aufnahmebereit und angeschlossener, als wenn man abgehetzt an solche Orte geht und den Kopf und die Gedanken noch ganz wo anders sind... Das lässt sich auch auf die Konzertbesuche beziehen, auch wenn ich es da selbst noch nicht erlebt habe...Außer als wir, Peter und ich,im Stau standen und deshalb zu spät kamen. Das war auch nicht so schön, aber da hat man den Kopf nicht mit alltäglichen Dingen voll. Auf der etwas längeren Autofahrt hat man ja Musik gehört und sich unterhalten... Ja, die Konzerte hatte ich mir, glaube ich, ausgesucht... Aber wir gehen ja in diesem Fall, denke ich, trotzdem hin!? Für mich steht das Live-Erlebnis an erster Stelle. Ich habe in der Kölner Philharmonie oder Musikhochschule noch nie einen "schlechten Platz" – das ist nicht unbedingt preisabhängig - gehabt. Ein Husten oder Rascheln meiner Mitmenschen stört mich auch nicht und eventuelle "dumme" Gespräche interessieren mich weit weniger als die Musik. Musik wird schliesslich von Menschen für Menschen gemacht und wer einmal diesen Moment erlebt hat, wo der Funke zwischen Solist und Publikum überspringt weiss, dass diese "Atmosphäre" kein Tonträger der Welt über keine Anlage der Welt reproduzieren kann. Die scheinbare Perfektion von der häufig geredet wird halte ich für einen ganz gefährlichen Auswuchs der Technik. Die Konserve ist für mich eine reine Gedankestütze, die ich nicht geniessen könnte, wenn ich das "Original" nicht kennen würde. Dieser Prozess läuft unbewusst ab. Auf vielen Aufnahmen klingt dieses mächtige Instrument Harfe wie eine Gitarre, aber ich weiss, dass es hier keine gibt, also höre ich eine Harfe. Meiner Meinung nach ist fehlende Live Erfahrung auch der Grund, warum viele Leute mit "moderner" Musik nichts anfangen können, denn unbekannte Instrumentierungen können nicht so ohne weiteres adaptiert werden. Ich habe es häufig erlebt das experimentelle Musik live gehört als unglaublich interessant bewertet-, während sie von Konserve zurecht als "Krach" empfunden wurde weil niemand mehr nachvollziehen kann, was die Leute da eigentlich treiben. Allein die federnden, hölzernen Klangfarben der 1. Streicher, die sich durch die unterschiedlichen Obertöne der einzelnen Instrumente zu einem Klangteppich ausbreiten klingen in der Reproduktion durch falsche Obertöne oft wie ein einziges, überdimensionales harsches Instrument. Und das Erlebnis eines Fauré Requiems in einer akustisch guten Kirche ist durch nichts zu ersetzen. Ich hoffe, dass Aussagen "Konserve ist besser als Live" nicht von Geldgebern gelesen werden, denn dann werden Beträge für Kultur bzw. Konzerte zwangsläufig weiter gekürzt, da sie ja scheinbar nicht nötig sind. Und Orchestermusiker, die ihren Beruf ohne Gedanken an finanziellen Gewinn aus reiner Passion ausüben, könnte ich unter solchen Voraussetzungen nur bemitleiden. Vielleicht müssen wir irgendwann für Solisten-Aufnahmen kaum etwas bezahlen, während die Aufnahme eines 80 Kopf grossen Orchesters unbezahlbar wird. Und irgendwann wird alles gesampelt und unsere Nachfahren fragen sich, wie die früheren Menschen so komische Töne zustandegebracht haben. Aber bis dahin ist’s noch ein weiter Weg. Das erinnert mich ein wenig an den Ausgrabungsort historischer Automobile wo die Entdecker zu dem Schluss kommen, dass die früheren Menschen drei Beine gehabt haben müssen :D. Die scheinbare Perfektion von der häufig geredet wird halte ich für einen ganz gefährlichen Auswuchs der Technik. Wobei ich Dir nebenbei zustimme, verweise ich auf diesen und diesen Thread, die Dich beide vielleicht interessieren könnten. Auch bezüglich des Fauré-Requiems meine Zustimmung, besonders, wenn ich an die beiden Geigensoli denke... seufz. >>die Dich beide vielleicht interessieren könnten.<< danke für die Threads - über alles gesehen sieht ja alles noch ganz gut aus. Ich habe hier fast jeden Morgen ein einschneidendes Erlebnis: Ich komme an einem Ballettsaal der Kölner Musikhochschule vorbei, und die hauen dort schon in der Frühe vehement in die Tasten. Man hört drei Strassen weiter (und das ist ein sehr schlechter Hörplatz), dass es ein Flügel und eben keine Konserve ist weil das stimmende Ein- und Ausschwingverhalten und die fehlerfreien Obertöne den "Körper" des Instrumentes mittransportieren. Dagegen klingt eine Klavierkonserve aus einer Wohnung als wenn eine tollwütige Ratte über'n Xylophon flitzt 8o. Siehste, denke ich dann und geh' weiter :D. Ich gehe auch oft direkt vom Büro ins Konzert oder in die Oper, habe aber damit kein Problem, sobald die ersten Takte der Musik erklingen, fällt der Alltag von mir ab und ich konzentriere mich nur noch auf die Musik und entspanne mich in diesem Moment total. Auch beim CD hören gehts mir so. Ich gebe aber zu, dass es mir in jüngeren Jahren leichter gefallen ist, mehrmals in der Woche ins Konzert oder in die Oper zu gehen, jetzt achte ich darauf, dass zwischen den Konzertbesuchen 2-3 Tage Pause liegen, sonst schaffe ich Büro, Haushalt und die Sorge für meine pflegebedürftige Mutter nicht mehr, werde nervös, aggressiv und dann würde mir mit der Zeit sicher auch die Musik auf die Nerven gehen, so weit will ich es gar nicht kommen lassen, also lieber weniger Quantität und mehr Qualität bei den Konzertbesuchen als früher. Dann darf ich mich gleich bei meinem ersten Beitrag als radikaler Vertreter des 2.Typs outen... Mein letzter Konzertbesuch war etwa (genau kann ich das nicht mehr sagen) Mitte der 80er Jahre, Lynn Harell mit Elgar, Bazewicz und Bach. Ein Konzert mit Barockmusik habe ich auch mal irgendwann besucht und meine Eltern haben mich in den 60ern mal zu den Donkosaken mitgenommen Ich will den Konzertbesuchern gern das Besondere eines Konzerts zugestehen, auch einräumen, daß die CD einem Liveerlebnis klanglich unterlegen sein kann. Aber ich habe weder Zeit noch Lust, abends von meinem Dorf nach Köln oder Bonn zu fahren, im Stau zu stehen, einen Parkplatz zu suchen, in der einen Hand womöglich einen Schirm, nervendes Leutegewimmel, Lärm, (Chips oder Popcorn gibt's ja wohl im Klassikkonzert nicht) und abends das Ganze wieder rückwärts. Nee... Lieber lege ich gemütlich das von mir zusammengestellte Programm in den CD-Spieler, setze die Kopfhörer auf und genieße die Musik. Ich kann eine Pause machen wann ich will, Passagen wiederholen, lauter oder leiser stellen, kurz, ich bin der Chef, nicht jemand anders. Der entscheidende Vorteil des Heimkonzert ist allerdings die Auswahl an Künstlern. Kempff, Furtwängler, Cortot, Solomon, Mengelberg und so viele andere der von mir bevorzugten Künstler treten live nur noch sehr selten auf... Bis auf weiteres habe ich an einem Konzertbesuch kein Interesse und vermisse ihn auch nicht. ich habe mich im Laufe der Jahre vom Typ 3, der ein Abo beim RSO Leipzig hatte, öfter ins Gewandhaus zu Masur pilgerte und auch ziemlich oft in der Oper war, mittlerweile zu einem bekennendem Stubenhocker gewandelt. Da hatte und hat viele Gründe. Als insgesamt recht ausgeruhter Student wäre ich nie auf die Idee gekommen, ein abendliches Konzert wegzulassen. Als ich dann den beruflichen Streß in seiner ganzen Wucht zu spüren bekam, ging es mir so wie Rienzi und ich habe das eine oder andere Abo-Konzert ausfallen lassen - und mich hinterher dann ziemlich geärgert, mit dem Resultat, das Abo nicht zu erneuern. Klar ist ein Live-Erlebnis etwas ganz besonderes, aber eine Musikkonserve höre ich mir halt an, wann ich will und wenn ich es satt habe, mache ich einfach aus und tue etwas anderes - was in einem Livekonzert ja mindestens eine grobe Unhöflichkeit wäre. Ansonsten geht es mir ähnlich wie Robert. Man wird halt etwas bequemer... PS: In die Oper traue ich mich nicht mehr. Was man da so über moderne Inszenierungen liest, da wäre mir mein Geld wirklich zu schade. Das müßte dann schon eine von Alfred empfohlene Aufführung sein. Mich würde einmal interesssieren, wie ihr das Verhältnis von Live-Konzert zum Konservenhören seht und bewertet: Was bedeuten euch beide Arten des Musik-Erlebens? In welchem Verhältnis steht das Eine zum Anderen? Gibt es eine Reihenfolge in der Wertigkeit? Seht ihr das Musikhören aus Lautsprechern als eine Notlösung an oder als ein gleichwertiges Aliud? Wie ist die prozentuale Aufteilung? Nach dieser Vorrede will ich gerne mit mir anfangen: Ich gestehe, dass ich seltener ins Konzert gehe als früher - wahrscheinlich auch seltener als die Mehrheit hier im forum. So gerne ich mich an einzelne große Konzert-Ereignisse erinnere, scheue ich doch oft den Aufwand und die Begleitumstände. Oft stört mich das Publikum um mich herum - und die Belanglosigkeit, die manche Abo-Inhaber offen zur Schau tragen. Außerdem schaffe ich es nicht immer, mich zum festgelegten Termin in der erwartungsvollen Bereitschaft wiederzufinden, die ich für ein solches Ereignis gerne aufbringen möchte. Zu Hause genieße ich den Luxus, in einem abgeschiedenen Raum über eine gute Anlage aus einem Fundus von mehreren 1000 CDs schöpfen zu können. Hier bin ich frei, hier liegt mir die Welt der Kunst zu Füßen. Ich sehe schon, dass man den Kontakt zur Konzertwirklichkeit nicht ganz verlieren darf. Allerdings betrachte ich das Erleben klassischer Musik aus der Konserve durchaus als ein gleichwertiges Gut, als einen Kosmos, der über weite Strecken für sich selbst bestehen kann, zumal man sich nur auf diese Weise die Großen der Welt von einst und heute nach Belieben engagieren kann. Auf Künstlerseite gibt es diese Einstellung ja auch ab und zu: So habe ich viel Verständnis für Glenn Gould, der sich in den letzten Jahren seines Lebens nur noch mittels Mikrofon und nicht mehr im Konzertsaal zu Wort gemeldet hat.
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woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
mumbi Zubehör für LG G6 | mumbi Shop LG G6 – Großes Display rank und schlank Ähnlich wie Samsungs Galaxy S8 und S8 Plus punktet das LG G6 mit seinen Proportionen. Das Display im Format 18:9 kommt außergewöhnlich schlank daher. Tatsächlich beläuft sich die Bildschirmdiagonale auf ganze 5,7 Zoll. Was immer mehr wegfällt, ist der Rand. Und den braucht eh kein Mensch. Displayschutzfolie 2 Stck. CrystalClear für LG G6 TPU Hülle Ultra Slim schwarz transparent für LG G6 2017 wird einmal als das Jahr der schlanken Handys in die Annalen eingehen. Fast hatte man schon das Gefühl, im Smartphone-Design seien keine Innovationen mehr möglich. Und dann kommen die großen Hersteller aus Südostasien mit ihren neuen Verhältniszahlen. Auch LG hat sein Flaggschiff G6 auf eine 18:9-Relation verschlankt. Bei größerem Bildschirm ist dabei das Gehäuse im Vergleich zum G5 kleiner geworden. Möglich macht das der abfallende Rand, der hier zum schmalen Steg degradiert wurde. Das bietet einen hohen Bedienkomfort bei gleichzeitig prima Handhabe. Die Materialkombination aus Glasrücken und metallenem Chassis wirkt zudem sehr edel. Die leichte Übergangskante zeigt allerdings spürbar, dass wir es hier nicht mit einem Unibody zu tun haben. 2880 × 1440 Pixel finden auf den schon erwähnten 5,7 Zoll Platz. Bildlich gesprochen stehen sich die Punkte dabei gegenseitig auf den Füßen! Jedenfalls sorgt die Auflösung für ein rasiermesserscharfes Bild, das auch in Sachen Farben und Kontraste erste Klasse ist. Zwei Knipsen knipsen besser Drehen wir das Gerät auf den Rücken, blinzelt uns die 13-Megapixel-Dual-Kamera entgegen. Darunter haben die Südkoreaner den Home-Button installiert. Der Platz ist gut gewählt, da sich der Knopf, der auch als Power-Button dient, problemlos erfühlen lässt. Zurück zur Kamera: Deren doppelte Persönlichkeit lässt sich mit einer Vorliebe für Schnappschüsse einerseits und einer für Weitwinkelaufnahmen andererseits erklären. Sprich, die beiden Linsen teilen sich die Aufgaben. Das Highlight ist natürlich die Weitwinkel-Funktion, die bis zu 125 Grad einfangen kann. Freilich muss man dafür eine an den Rändern etwas verzerrte Optik in Kauf nehmen. Die reguläre Kamera punktet mit scharfen Fotos und viel Liebe zum Detail. Auch hinsichtlich der Farbentreue ist hier ein Lob angebracht. Auch die 5-Megapixel-Frontkamera kann sich aufgrund ihres Weitwinkels sehen lassen. Der umfasst immerhin bis zu 100 Grad und eignet sich daher ausgezeichnet für Gruppen-Selfies. Prozessor- und Akkuleistung So ganz hat LG das G5 noch nicht zu den Akten gelegt. Der im G6 verbaute Snapdragon 821-Prozessor von Qualcomm befand sich nämlich auch schon im Vorgänger-Modell. Die mangelnde Experimentierfreudigkeit tut der Qualität indes keinen Abbruch. Bei einem Arbeitsspeicher von 4 Gigabyte erfüllt das G6 alle anfallenden Aufgaben zur vollsten Zufriedenheit. Das lässt sich auch vom Akku sagen, der mit 3300 mAh großzügige dimensioniert ist und lang anhaltende Freude garantiert. Und die Schnellladefunktion sorgt dafür, dass das Teil möglichst rasch wieder einsatzbereit ist. Wellness für das Smartphone Das LG G6 macht nicht nur äußerlich einen strapazierfähigen Eindruck. Es ist auch nach der IP68-Zertifizierung gegen Wasser und Kratzer gefeit. Natürlich alles in Maßen. Und eigentlich will man gar nicht wissen, wie weit man für die ersten sichtbaren Schäden gehen muss … Dann schon lieber auf Nummer sicher gehen mit Zubehör von mumbi! Mit unseren erprobten Accessoires sorgen Sie dafür, dass das G6 möglichst lange ansehnlich bleibt. Spendieren Sie LGs Top-Modell zum Beispiel eine TPU Schutzhülle. So pflegen Sie den edlen Glasrücken des Phone auf ideale Weise. Das TPU liegt angenehm in der Hand und wirkt der Neigung zum Rutschen entgegen. Oder greifen Sie zu einem Case aus echtem Rindsleder in weiß oder schwarz: Damit machen Sie auch von vorne die Schotten dicht. Das Handy verschwindet vollständig innerhalb der schützenden Tasche und ist von allen Seiten versorgt. Außen robust und innen samtig weich gefüttert, bietet das Etui Handy-Wellness in Reinkultur.
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woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
Blu-ray Kritik | Nowhere Boy: Aaron Johnson als authentischer John Lennon » CINEMAGAZINE Blu-ray Kritik | Nowhere Boy: Aaron Johnson als authentischer John Lennon Inhalt Die 1950er in Liverpool: John Lennon (Aaron Johnson) ist 15 Jahre alt und – wie viele andere Teenager auch – ziemlich angenervt von der Schule und dem Leben. Seine Tante Mimi (Kristin Scott Thomas) trägt auch nicht gerade dazu bei, dass sein Leben angenehmer wird. Sie ist überaus streng und will, dass aus dem Jungen etwas Anständiges wird. Als er aber seiner Mutter Julia (Anne-Marie Duff) trifft, ändert sich sein Leben. Seine Mutter hat ihn verlassen, als er 5 Jahre alt war. Damals fühlte sie sich nicht in der Lage, ihn allein großzuziehen. Jetzt ist sie eine selbständige und lebenslustige Frau, die versucht, wieder eine Beziehung zu ihrem Sohn aufzubauen. Sie hat ein großes Hobby: die Musik. Julia führt ihren Sohn in die neue und frische Welt des Rock ‘n’ Roll ein. Von ihr lernt er, Noten zu lesen und Instrumente zu spielen. Das Banjospiel wird seine Leidenschaft. Bald gründet John Lennon seine erste Band und lernt neue Freunde kennen, unter anderem den Gitarristen Paul McCartney (Thomas Sangster). Aber der junge Mann muss sich zwischen den beiden starken Frauen seines Lebens, seiner Tante und seiner Mutter, entscheiden. Cinemagazine.de meint Nowhere Boy handelt von einem rebellischen aber äußerst begabten Jugendlichen, der von seiner Mutter und seinem Vater verlassen wurde. Die Rede ist von keinem geringeren als John Lennon. Aufgrund seines aktuellen Wohnortes bei seiner Tante und der im Film zunehmenden Besuche bei seiner Mutter, kommt es natürlich zu Komplikationen. Um Enttäuschungen vorweg zu nehmen, sollte erwähnt werden, dass dies nur die Geschichte John Lennons ist und der Film bevor es mit den Beatles richtig “los geht” aufhört. Zudem liegt das Hauptaugenmerk nicht auf der Entstehung dieser, sondern den schwierigen Verhältnissen in Lennons Familie. Dies ist zu gleich auch sehr schade, da der Konflikt von Mutter zu Tante doch auf die Dauer sehr anstrengend ist und man sich immer wieder dabei ertappt, wie man auf mehr Szenen mit den Beatles hofft. Ein großes Lob verdient der Hauptdarsteller Aaron Johnson (Kick Ass), der es schafft, den Künstler auf eine sympathische und glaubwürdige Art greifbarer zu machen. Letztendlich ist “Nowhere Boy” sicherlich kein Film, der in die Geschichtsbücher eingehen wird. Dafür ist er einfach zu geradlinig nach bekannten Genre-Mustern inszeniert. Dank des spannenden Themas, dass heranwachsen John Lennons, aber auf jeden Fall sehenswert. Aaron Johnson als John Lennon schafft es, “Nowhere Boy” zu einem authentischen und interessanten Drama werden zu lassen. Allerdings sollte sich der Betrachter darüber im klaren sein, dass nicht die Beatles im Mittelpunkt stehen sondern das heranwachsen John Lennons. One Comment Jeannette Planert Antworten ich mag diue Musik der Beatles
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q-de-827
woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
Sieg für die Löwen im S-Bahn-Derby - Mölders machte den Unterschied Start Interessant Sieg für die Löwen im S-Bahn-Derby – Mölders machte den Unterschied Sieg für die Löwen im S-Bahn-Derby – Mölders machte den Unterschied Eine Auswärtsfahrt, die ist lustig… wenn es in die Nachbarschaft zum Derby geht, erst recht. Eine Woche nach dem Stadtderby im Grünwalder Stadion ging es nun für den TSV 1860 München nach Unterhaching. Ein paar S-Bahn-Stationen von Giesing entfernt. Da freut sich das Löwenherz. Und es ist eh klar, es gibt nur ein (akzeptables) Ergebnis – Sieg. Kampf von der ersten Sekunde Das sah der Löwen-Dompteur Michael Köllner wohl genau so, denn seine Aufstellung war im Vergleich zum Derby in der Vorwoche offensiver. So durfte Prince Osei Owusu – neben Lex und Mölders – von Anfang an ran, Kristian Böhnlein blieb zuerst auf der Bank. Köllner wollte also Zeichen setzen, er wollte gewinnen. Trotzdem musste schon nach 30 Sekunden Marco Hiller aktiv werden und einen Schuss im Sechzehner parieren. Die Gastgeber aus Unterhaching machten von Beginn an klar, dass sie zu Hause im Sportpark keine Punkte abgeben wollten. Doch die Löwen waren es, die wieder guten Fußball zeigten und den Ball kontrollierten. Den Hachingern blieb in den ersten Minuten nur zu reagieren, statt zu agieren. Ein Tor für die Löwen lag in der Luft, die Marschrichtung passte, lediglich der Abschluss musste noch klappen. Und dann die Überraschung. In der 18. Minute gingen die Gastgeber in Führung. Moritz Heinrich flankte von links in den Strafraum, Stephan Hain konnte den Pass nicht verwandeln, doch dahinter lauerte bereits Dominik Stroh-Engel und hämmerte die Kugel rechts an Marco Hiller vorbei. Die Löwen zwar kurz geschockt, aber nicht annähernd eingeschüchtert, schalteten schnell wieder auf Angriff um. Die beste und richtige Reaktion, die bald Früchte tragen sollte. 24. Minute: Prince Owusu flankte vors Tor, Stefan Lex scheiterte an Tormann Nico Mantl. Sascha Mölders blieb aber cool und bolzte aus spitzem Winkel die Kugel im Nachschuss ins lange Eck zum Ausgleich. Was für ein Jubel im vollen Gästeblock, was für eine Freude. Das ist es was der Fan sehen will. Wille und Kampfgeist. Gästeblock – Foto: J.R. In der 40. Minute hätte es fast noch einmal im Kasten der Hachinger geklingelt, nach einem Freistoß für Sechzig. Daniel Wein schoss aufs Tor und traf die Unterseite der Latte, leider ging der Ball nicht über die Linie. Mit 1:1 ging es in die Pause. Tor in der Nachspielzeit. Drei Punkte Nach dem Wiederanpfiff versuchten die Gastgeber, den Löwen die Platzdominanz streitig zu machen. Doch die Löwen dachten gar nicht erst daran, sich das Ruder aus der Hand reißen zu lassen und übernahmen die Kontrolle. Dann gab es wieder was zu feiern. Sascha Mölders köpfte in der 52. Minute eine Ecke von Phillipp Steinhart in Richtung Tor, traf allerdings die Brust von Tim Rieder, der dadurch den Ball gegen die Laufrichtung von Mantl abfälschte. Ein etwas kurioses 1:2, doch das passte einfach zu den Löwen am heutigen Nachmittag. Auf beiden Seiten erspielten sich die Mannschaften weiterhin teils extrem gute Chancen – allerdings ohne daraus Kapital zu schlagen… Bis zur 79. Minute, als die Gastgeber wieder jubeln durften. Max Dombrowka flankte vor den Löwen-Kasten, Florian Dietz verpasste den Ball, doch Moritz Heinrich war zur Stelle und völlig alleine gelassen, wodurch er ungehindert zum Ausgleich einnetzen durfte. Das kann’s ja nicht sein. Da machten die Löwen das Spiel und hatten die besseren Chancen und es soll mit einer Punkteteilung zu Ende gehen? Nicht heute. Nicht mit diesen kämpfenden Löwen auf dem Platz. Und vor allem – nicht mit Sascha Mölders! An dieser Stelle muss man sich das Tor einfach in der Wiederholung bzw. Zusammenfassung nochmals anschauen, denn das war aller erste Sahne. In der 92. Minute also pflückte Mölders mit dem Rücken zum Tor stehend und mit der Zehenspitze den Ball aus der Luft, die Kugel prallte vom Gegner zu ihm zurück und er hämmerte sie unhaltbar in die Maschen und machte damit den Löwen-Sieg noch perfekt. Ein perfekter Spieltag. Ein verdienter Auswärtssieg. Löwenherz, was willst du mehr? Nach dem Abpfiff versammelte Michael Köllner wieder das gesamte Löwen-Team in den Kreis zusammen und tausende Löwenfans warteten geduldig im sich leerenden Sportpark auf die Spieler, um sie feiern zu können. Und alle genossen es – die Fans, die Spieler und allen voran Sascha Mölders. Vier Spiele ungeschlagen – das ist was. So kann es weitergehen. Wenn wir alles richtig machen gehen wir mit 31 Punkten in die Winterpause! Übrigens: Aus vier Spielen zehn (oder mehr) Punkte haben wir zuletzt in der Regionalliga geholt! Wir haben also aktuell unseren besten Lauf seit dem Aufstieg. Allerdings ist nicht damit zu rechnen, dass wir unseren Bestwert von neun gewonnen Spielen in Folge (in der RL natürlich) bald einstellen werden. Jetzt Sascha zum Spieler des Spieltags voten! https://www.liga3-online.de/jetzt-voten-der-spieler-des-17-spieltages-5/ Aktuell führt noch ganz knapp Thiele. Jetzt führt Sascha ? Wollt Ihr mal eine aktuelle Tabelle sehen, in der wir ganz oben, ja ganz oben stehen? https://www.fupa.net/liga/dritte-liga/powerrankings „Der Kader ist nicht drittligatauglich“ DB nach dem Magdeburgspiel… Ein Köllner spielt hingegen voll auf Sieg, selbst bei einem 2:2 auswärts kurz vor Schluss. Will aber nicht meckern, DB hat immerhin eine fitte Mannschaft hinterlassen. Finde auch gut das beispielsweise ein Bekiroglu erst wieder im Training anbieten muss. DB hätte ihn 1000% mitgenommen. Wenn jetzt Beki, Karger, Moll wieder voll im Saft stehen…. Junge Junge… versuch gerade die galoppierenden Gedanken einzufangen…. Immer auch ein gutes Zeichen wenn ein Trainer nach dem Spiel ein paar taktische Erkenntnisse benennen kann. So wie Klopp z.b. als Moderator bei der Heim-WM in Perfektion gemacht… Read more » Mund abwischen. Auch so ein tolles Wording. Heißt für mich, dass man nicht benennen kann, was schief gelaufen ist. Mei, sei doch nicht so naiv! Biero wollte sich nur nicht in die Karten schauen lassen!!! Toller Trick, denn auf seinen Karten stand nämlich nichts drauf, hihihiiii, außer Lorantsprüche, was der Schieri wieder gegen uns falsch entschieden hat u. daß es mit dem Kader halt in der 3. Liga nichts wird, natürlich „wegen dem Konsolidierungskurs vom e.V.“…also Biero, bei Türkgücü München sind da die finanziellen Möglichkeiten wohl besser, um nach der Devise „teurere=bessere Spieler“ einen Wunschkader zusammenzukaufen. Mal nachfragen, ob die vielleicht noch so einen verkannten Erfolgstrainer brauchen!? 😆 😉 Die SZ schreibt, unter anderem, diese sehr treffende Passage: „Doch allmählich kristallisierte sich auch das heraus, was Köllner später als „fußballerischen Schritt nach vorne“ bezeichnete: Die Bälle wurden nicht mehr obligatorisch nur lang auf Mölders geschlagen, es waren durchaus auch Kombinationen und durchdachte Gegenstöße zu sehen. Vor allem aber ließen die Sechziger kaum Torchancen zu.“ Quelle: https://www.sueddeutsche.de/sport/1860-stuermer-sascha-moelders-och-nee-im-sommer-ist-schluss-1.4705176 Im selben SZ Artikel ist auch dies zu lesen. „In all dem Jubel der schätzungsweise 8000 Sechzig-Fans ging sogar für ein paar Stunden der alltägliche Streit im Hintergrund unter. Nachdem der Verein seine Fans zu einer Spendenaktion aufgerufen hatte, um auf diesem Weg ein Trainingslager zu finanzieren, meldete sich am Samstag Investor Hasan Ismaik zu Wort. Er habe in arabischen Medien davon gelesen, dass ein Verein seine Anhänger anbettele – und habe sich dann „die Augen gerieben“, weil es sich um 1860 München handelte. Deshalb habe er sich dazu entschlossen, „in vollem Umfang“ das einwöchige Winter-Trainingslager zu finanzieren, das etwa… Read more » Alle möglichen Leute brüskieren, das kann er. Gedächtnisprotokoll sagt, es waren in der jüngsten Vergangenheit: das Präsidium, der Hauptsponsor, die Geschäftsführer, die Unternehmer für Sechzig, die Sponsoren der Nachwuchsarbeit, der Ausrüster, die Bürgerinnen und Bürger der ehemaligen DDR, die Fans, die Mitglieder. Wen er gelobt hat, das waren die Fans des FC Dings, diese Roten, weißt schon. Und natürlich den neuen Klopp. Aus Al Jazeera will er die Neuigkeit erfahren haben. Wo sonst erfährt man auch Neues aus seinem Verein … So eine Aussage ist selbst für diesen Kreditverkäufer nur noch erbärmlich. Ne, man sollte eigentlich über diesen Typen nur noch den Mantel des Schweigens ausbreiten. Das lohnt wirklich nicht mehr diesen ganzen Quark aus dem Eck noch zu kommentieren. Wer es gestern vielleicht vor lauter Feiern nicht gesehen hat, hier eine wirklich gelungene Zusammenfassung vom BR zum Derby 😉 https://www.br.de/mediathek/video/die-3-liga-1860-muenchen-gewinnt-in-unterhaching-av:5de42934be10560019c5cfae Über dieses Spiel am gestrigen Sonntag bin ich immer noch nicht darüber weg, es spuckt die ganze Zeit im Kopf herum. So was hatte ich schon lange nicht mehr, dass mich ein Spiel hinterher so beschäftigt. Das hatte ich nicht mal nach den schlimmsten Niederlagen in den vergangen Jahren. Dass die Manschaft mehr kann als sie gezeigt hat, war (mir) klar. Dass die Umbesetzung des Trainers so schnell greift – vor allem in der Art und Weise – hat mich schon ein wenig überrascht. Auch wenn wir noch den einen oder anderen wirklich gravierenden Schönheitsfehler haben und wieder mal der… Read more » Unter Beer :beer: hat der Matchplan ja auch schon gepasst. Weiß nicht, ob und wenn ja was aus Biero wird, aber aktuell ist ihm auch unser Co-Trainer über. Egal, soll nicht unsere Sorge sein! Wir sind Sechzig, nicht irgendeine (wer auch immer!) Einzelperson ist Sechzig! Vielleicht war Beer :beer: schon vorher über … Es gibt ein Interview, in dem :beer: sagt, dass er zwar bei vielen nicht mit eingebunden war, aber dennoch genügend andere Aufgaben im Team hatte. Das war nach seinem Siegspiel auf Magenta, wenn ich mich jetzt nicht täusche. Da kann man jetzt natürlich wieder viel hinein interpretieren. Endlich machen Löwenspiele wieder so richtig Freude. Dressel, Rieder und Weini im Mittelfeld präsent und aggressiv und wenn jetzt auch noch der Prince mal trifft werden wir noch unberechenbarer. Freu mich schon auf letztes Heimspiel 2019 und dann Fahrt ins Audidorf War ein Wahnsinns Spiel! Das nächste Opfer darf sich schon mal bereit machen, wir warten schon! Klar haben wir es (wie unter Bierofka auch so oft) verpasst den Sack zu zumachen. Aber ich glaube wenn wir vor ein paar Wochen den Ausgleich in der 80. Minute bekommen hätten, wäre das Spiel komplett gekippt und wir hätten 4:2 verloren. Klasse Leistung und vor allem Moral. Bei unserem Restprogramm (Aspach, Ingolstadt, Münster) sind eigentlich mindestens 6 punkte Pflicht. Klar kann in Liga 3 jeder jeden schlagen und ich will jetzt nicht anfangen rosarote luftschlösser zu bauen: aber vielleicht geht auch noch was nach oben Aspach und Münster aber auf keinen Fall unterschätzen. Gegen diese beiden Mannschaften haben wir im vergangenen Jahr jeweils nur 1 Punkt geholt. Aber wenn unsere Löwen so wie in den vergangenen zwei Spielen so auftreten ist mir gegen diese beiden Gegner nicht bange. Da stimme ich Dir gern zu @203 , gegen die Tabellenkinder müssen wir auch sehr vorsichtig sein u. diese nicht unterschätzen o. auf die leichte Schulter nehmen. Das werden bestimmt ganz andere Spiele, wie hier schon jemand schrieb. Die stellen sich im Gegensatz zu Halle, den Bauern u. den Unterhachingern eher hinten rein, rühren Beton vor dem eigenen Tor an u. versuchen aus einer kompakten Defensive über Konter zum Erfolg zu kommen. Darauf müssen wir uns mit unserer Spielweise einstellen, das wird unser Löwendompteur Michael Köllner sicher schon gut vorbereiten, da vertraue ich ihm u. bin mir sicher, das er… Read more » Da liegst Du falsch, @Chemieloewe. Wir sind noch in der Hinrunde, letzte Saison waren es, wenn ich mich nicht irre, ein 2-2 daheim und eine 1-0 Auswärtsniederlage in einem unfassbar schlechten Spiel. Letzte Saison haben wir früh 5-1 gegen Lotte in Giesing (1. Heimspiel) und 4-1 in Aalen gewonnen. Sind dann ja beide abgestiegen. Danke @508 , Du u. @203 , Ihr habt Recht, ich lag falsch, das 1. Heimspiel der letzten Saison war der 5:1-Sieg gegen die Sportfreunde Lotte u. nicht gegen Großaspach, habe nachgeschaut u. meinen Fehler bemerkt, meine Korrektur ist dann aber vorhin dem leeren Akku zum Opfer gefallen. Danke für die Korrektur! 😆 Wir wollten doch laut Köllner eine sorgenfrei Saison spielen. Sollte uns das gelingen oder gar noch mehr Punkte, dann gehen die Sorgen erst richtig los, wie planen wir dann wenn wir am Ende oben stehen und nächste Saison gar in einer anderen Liga spielen müssen beziehungsweise dürfen 😉 Laut Ismaik wollen die Fans doch gar nicht höher spielen – deswegen werden wir im (unwahrscheinlichen Falle des Aufstiegs) wohl auf den Aufstieg verzichten 🙂 genau, nicht dass wir noch aus dem GWS rausmüssen und in die neue Löwenarena mit Zoo umziehen 😆 😆 😆 Vielleicht meint er nicht „mit Zoo“, sondern „am Zoo“… oder „im Zoo“….?? Als Stadiongänger weiß ich natürlich, dass es unsere Gegner sind, die „Löwen in den Zoo“ fordern. Sehen Sie Herrn Ismaik als unseren Gegner? Ach, das Thema Stadion wird völlig überbewertet. Die Zukunft gehört VR-Brillen – dann kann Sechzge am Trainingsgelände spielen und rund 100.000 Fans sind im virtuellen Stadion. Keine Parkplatzsuche, günstiges Bier in Gasflaschen, keine Schlägereien… Nur die obligatorische Bierdusche nach einem Tor musst du halt selbst organisieren – und deiner Frau erklären warum der ganze Fußboden im Wohnzimmer voller Bier ist ? Darüber sollten wir längst noch nicht laut nachdenken, finde ich. Was macht wohl Haching, wenn sie aufsteigen sollten? Mit ihren gut 3.000 Zuschauern im Schnitt ist die AA ja auch nix. Das Spiel war gestern wieder der Hammer. Es war ein Matchplan vorhanden, auf dem Stand „wir gewinnen“. Da war in keinster Weise etwas von Punkteteilung drauf! Sicher hätten wir das 3-1 machen müssen – so auch der sympathische Hachingtrainer – aber liebe Löwengemeinde, so wars doch viel spannender und schöner! Faszinierend find ich, wie sich die Mannschaft plötzlich präsentiert. Vor ein paar Wochen gabs noch von fast jedem Spieler zig Abspielfehler und überwiegend ein hoch u weit, Hauptsache weg die Kugel. Jetzt kommen plötzlich die meisten Zuspiele an, jeder weiß wie er zu laufen hat u nicht nur der Sascha… Read more » Stimme dir voll und ganz zu. Ich glaube auch dass die Art und Weise, wie unser neuer Trainer von der Seitenlinie aus agiert sehr viel ausmacht. Und hinterher erstmal mit der Mannschaft zu feiern und dann noch die Fankurve zu beklatschen ist einfach cool. Im Moment kann man eigentlich den nächsten Spieltag kaum erwarten. Und die Winterpause nervt mich jetzt schon…. „Im Moment kann man eigentlich den nächsten Spieltag kaum erwarten. Und die Winterpause nervt mich jetzt schon….“ Da hast du sowas von recht! Es macht einfach wieder Spaß und man kann wieder richtig mitfiebern…. ?? Und wegen der Winterpause fahre ich dann halt doch nach Münster… Würde ich auch gerne. Aber vermutlich bleibt nichtmal die Zeit fürs Giasinger… Lass halt Weihnachten ausfallen… Fällt ja aus 🙂 bei uns zumindest 😆 So eine Nacht drüber geschlafen und das Derby hat saugut getan. Aber ich nehm jetzt mal Saschas Worte: Es wurde versäumt mit dem 3:1 vorzeitig den Deckel drauf zu machen. Und, da ärgert mich am meisten die 1000prozentige von Owuso, als er mit dem falschen Fuß versucht das Tor zu machen. Trotzdem, es war eine funktionierende Löwenmannschaft auf dem Platz ? Lex hätte die viel hundertprozentigere, als er alleine vor dem Torwart vollspann hoch und weit daneben prügelt. Wenn er das noch in den Griff bekommt, dann haben wir einen Torjäger. Ich würde Dir empfehlen die TV Bilder noch einmal anzusehen. Physikalisch und mathematisch hätte Dein Vorschlag mit dem anderen Fuß auch aufgrund des Anlaufwinkels und der Entfernung niemals funktioniert. So hatte er zumindest noch eine Berührung des Balles auch wenn er einen Schritt zu spät dran war. Bei einem muss ich Dir Recht geben, Köllner muss den Jungen noch enger an die Leine nehmen, obwohl er beim 1:1 den Ball auch sehr gut weitergeleitet hatte und auch nach hinten sehr viel gearbeitet hatte, auch ist er gemeinsam mit Sascha die Spieler der Hachinger schnell und kraftvoll angelaufen um diese früh… Read more » Ja, so stelle ich mir Löwen vor: kämpfen um jeden Zentimeter und gleichzeitig geschickt und unbeirrt nach vorne spielen. Trotzdem ist es nur eine Momentaufnahme, dafür eine umso schönere. Nichts hätte diesen grauen Sonntag schöner erhellen können, als die 2 Stunden in U´haching mit einer sehr starken Leistung. Danke @2 für Deinen klasse Spielbericht! War heute einfach der Wahnsinn, das sind wieder Löwen auf dem Spielfeld, die wissen, daß es um 1860 München geht, da ist Leidenschaft, Selbstbewusstsein, Kampfgeist, Spielfreude, Einsatzbereitschaft u. ein viel besserer Fußball von unserer Mannschaft deutlich zu erkennen, schon nach knapp 3 Wochen mit Michael Köllner, im Gegensatz zu den meisten Leistungen der bisherigen Saison. Das sieht wirklich sehr hoffnungsvoll u. vielversprechend aus, was MK da so mit unserer Mannschaft bewegt, auch, was u. wie er etwas in der Öffentlichkeit rüberbringt, z.B. so, wie ich es vorhin gerade im BR-TV- Blickpunkt Sport erlebt habe.… Read more » …Da ist endlich wieder „Leben“ in der Mannschaft, lösen sich Bremsen u. Blockaden bei den Spielern, macht einfach einen guten Eindruck das Ganze… Selbst das erneute Störfeuer aus Abu Dhabi kann dem Köllner nix anhaben, der bügelt das einfach mit sehr gutem und taktisch cleveren Fußball weg! Grandioser Siegeswille, danke an unser Löwenrudel, ihr habt uns heute sehr glücklich gemacht! LöwenGerch Lieber Blue Power Ich bin 50 Jahre Löwen Fan und habe mich bis jetzt neutral verhalten und werde es auch bleiben. Aber ein Störfeuer kann ich beim besten Willen nicht ausmachen. Der Köllner hätte gerne ein Trainingslager was auch nachvollziehbar ist. Der HI finanziert das was stört da? Der E.v. bekommt das nicht auf die Reihe obwohl er auch 40% an der Fußballabteilung besitzt. Ich möchte erfolgreichen Fußball sehen so wie Heute und das auch in Liga 2 oder Liga 1. Ob das Geld von HI oder vom E.v. kommt ist mir völlig Wurst. Allerdings erwarte ich eine gewisse Dankbarkeit… Read more » Reply to LöwenGerch @LöwenGerch Dankbarkeit für seine Facebook-Anschuldigungen? Dankbarkeit für seine unbewiesenen Anschuldigungen? Dankbarkeit für seine (!) Beleidigungen? Dankbarkeit für seine Fehl-Entscheidungen? Dankbarkeit für „4“? Verlangst Du nicht ein bisschen zu viel an Dankbarkeit? Das Trainingslager war längst finanziert, als Herr Ismaik sich als großer Gönner gerierte. Man muss nur mal überlegen, dass er längst ein paar Darlehen hätte umwandeln können, dann würden wir solche Diskussionen überhaupt nicht führen, denn dann könnten die Rückstellungen für die bald fälligen Strafzahlungen aufgelöst werden. Aber so bleibt sein tun Stückwerk, das er abliefert, wenn er durch das Engagement Dritter in Zugzwang gerät. Übrigens zeigt er auch seine Ahnungslosigkeit wieder eindrucksvoll, indem er schwadroniert, man solle die zweckgebundenen Spenden einfach für etwas anderes verwenden. So läuft das nicht in Deutschland, das geht nicht. Als er neulich in München… Read more » Lieber @guest_39616, dein Kommentar hat hier nichts bei der Diskussion ums Derby zu suchen. Trotzdem nochmals für dich: Der eV ist ein gemeinnütziger Verein, er kann und darf keine Kapitalgesellschaft finanzieren so wie du das darstellst. Was der eV schon macht, ist eine erhebliche Entlastung der KGaA. Das sollten wir hier jedoch nicht nochmals alles wiederholen. Kannst aber gerne auf LM suchen oder nachfragen. Dann für dich zum Verständnis: HI gibt den Löwen kein Geld, sondern fast ausschließlich nur Darlehen und hat damit Sechzig stark verschuldet. Des weiteren zieht er Geld aus dem Fanartikelverkauf. Also, er füttert nicht sondern versucht… Read more » Naja…. es waren aber ziemlich viel von den „nur einige Deppen“. Und manchmal muss man sich halt von alten Zöpfen oder eben der „Hand“ trennen Sorry, es ist anstrengend solchen Personen wie Dir immer wieder erklären zu müssen, dass man sich als Mehrheitsgesellschafter verdammt noch mal um sein Unternehmen kümmern muss, wenn man es vorher in Eigenregie fast völlig, mit minus 22 Mio. Euro Eigenkapital/ Schulden, in den Ruin getrieben hat. Ich würde mich in Grund und Boden schämen einen ehemaligen Journalisten dafür zu finanzieren es auf seiner fragwürdigen Werbeplattform zu verlautbaren und zu schalmeien, das ich eine Unterkunft für meine wichtigsten Mitarbeiter bezahle, was als Unternehmer eine Selbstverständlichkeit sein sollte, damit sie sich auf ihre Arbeit im neuen Jahr gut vorbereiten können. Schlimm genug,… Read more » AZ führte aus, der Kreditgeber würde sich Schämen. Das muss er auch. Bereits Anfang Oktober hat das Ismaik-geneigte Forum von der fehlenden Finanzierung des Trainingslagers berichtet. Und erst jetzt will er davon erfahren haben. Schämen soll er sich! Vor einiger Zeit ließ Hasi etwas von Lügnern verlauten. Wen meinte er damit? Sich selbst? Schämen soll er sich !!! Schämen soll er sich auch für seine Schein-Aktivitäten, die er bei seinem letzten Aufenthalt in München mit Audienzen für Wettberg, Pacult, Winkler & Co. entwickelte. Professionell wäre ein Treffen mit den TSV-Verantwortlichen gewesen. So bleibt ihm nur die Schamesröte !!! Und den… Read more » @guest_39616 die Hand die einen füttert? Mit Darlehn? Die Spososoring ablehnen möchte und dafür wieder Darlehn anbietet?, Ismaik weiß doch, dass die Lizenzauflagen sind: keine Neuverschuldung! Die Finanzierung des Traininglager stand bereits fast durch Sponsoren wie die Bayerische, Uf60 und Sitzberger, beim Benefizabend hatten dann Fans gebeten auch spenden zu dürfen. Daher die Aktion. Jetzt wo das Geld zusammen ist und obwohl Ismaik über alle Vorgänge in der KgAa informiert ist (durch Power, Saki und Scharold) hat der durch Aljazeera erfahren, dass gesamelt wird? Ernsthaft? Bereits als Biero noch da war, war klar daß das Geld für ein Trainingslager fehlt.… Read more » Bitte informier dich doch über die Bedingungen im Kooperationsvertrag, die Lizenzauflagen, was macht der EV (zB 800.000 EUR stunden für die KgAa) was darf er nicht. Lies nach über Strafzahlungen wegen eines Isamik und über die unzähligen Beleidigungen gegenüber Funktionären und Fans schon seit 2011!! Danke was ich noch vergessen habe, er packt auch gleichzeitig die Lüge mit dem Darlehn der Bayerischen wieder aus. Die Bayerische gab 2017 zur Sicherung der Fortführungsprognose ein Darlehn. Das wurde da zwar nicht abgerufen aber es stand in den Büchern. Jetzt brauchte man es vor der Saison für die Lizenz. Isamik spricht davon, man häte neue Schulden gemacht – falsch! Auch sein Darlehn – die 2 Mio waren Geld, dass er Biero versprochen hatte („wir werden alle Wünsche von Biero erfüllen“) und jetzt macht er RR dafür verantwortlich? Wahnsinn!! Herr Ismaik ist Milliardär? Dafür speist er sein Herzensinvestment aber ziemlich mit Brotsamen ab. glaubt halt Al Jazeera, daß es so ist. Möglicherweise benötigen die ein paar aktuellere Informationen Sowas kommt raus, wenn man an den Schwächen arbeitet und die Stärken betont. Und wenn die Jungs Selbstbewusstsein einpflanzt und stark geredet werden. Ein einfach superstarkes Spiel heut nachmittag. Und auf einmal ist die Mannschaft, die „maximal um den Klassenerhalt“ spielen kann, eine spielstarke Mannschaft. Stand heute haben wir 2 Punkte mehr als letztes Jahr um die gleiche Zeit und 2 Punkte weniger als letztes Jahr vor der Winterpause nach dem ersten Rückrundenspiel. Und nächstes Jahr haben wir dann 10 Heim- und 8 Auswärtsspiele. Ich kann mir eine „sorgenfreie Saison“ gut vorstellen, vielleicht sogar einen einstelligen Tabellenplatz. Auch wenn es jetzt 60mäßig klingt, aber nach den letzten Spielen träume ich bei 6 Punkten Rückstand auf Platz 3 wieder von mehr als vielleicht einem einstelligen Tabellenplatz. Seit drei Spielen (davon zwei unter der Regie von MK) schaut es wieder wie Fußball aus, was die Herren in Weiß-Blau auf dem Rasen zeigen. Wir sollten aber nicht reflexhaft in die alten Verhaltensmuster verfallen und sofort nach Oben schauen, sondern ganz gelassen Spiel für Spiel mit Ernsthaftigkeit und Konzentration angehen. Schon der nächste Gegner, Großaspach, birgt erhöhtes Blamagepotential. Gerade als 60er-Fan hat man das in der Vergangenheit viel zu oft miterleben müssen. Ich bin lange genug Löwe, um zu wissen, dass alles, was Du schreibst, richtig ist. Aber ich sprach ja auch nur von „träumen“, das sollte insbesondere an einem Tag wie gestern schon erlaubt sein. träumen ist immer!! erlaubt, ich träume auch davon, daß wir noch aufsteigen 🙂 … (da gibts andere, die wesentlich größere Luftschlösser bauen 😆 ) @Wolf Klar darfst Du/darf man träumen. Trotzdem kenne ich die allzu schnell aufkommende Euphorie bei 60, dass nach ein paar (sehr) guten Spielen völlig übersehen wird, dass auch andere Mannschaften Fußball spielen können. Gerade in dieser 3. Liga gibt es m.M. nach keine leichten Gegner. Es kann sprichwörtlich Jeder Jeden schlagen. Frag mal die Bayern, die sich gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten blamiert haben. Drei Siege in Folge und man ist im oberen Drittel dabei, drei Niederlagen am Stück und man steckt im Abstiegskampf. Also immer von einem Spiel zum nächsten schauen. Wenn am 38. Spieltag ein einstelliger Tabellenplatz rausgekommen ist,… Read more » Träumen darf man, klar! Ich träume von einem eigenen, größeren, modernen Sechzgerstadion am jetzigen Standort, das trotzdem so individuell ist, das es kultig bleibt. Und das ohne Hasan oder andere windige „Investoren“. Ein nullstelliger Tabellenplatz? 😉 CL? Oder ein paar Brasilianer? Immer langsam, Schritt für Schritt. Reply to Hofmann habs raus genommen – keine Beleidigungen auch wenn man nicht mal weiß, wer und warum Kommentario einfach blödi … Schon toll, was der, laut manch (ehem.) leitenden Angestellten „Abstiegskandidat Nr. 1“ mit dem „nicht drittligatauglichen Kader“ so auf den Rasen bringt. Ich hab Köllner noch in keinem Interview das Wort „Abstieg“ sagen hören. „Sorgenfreie Saison“ Man könnte fast behaupten, dass die Mannschaft gegen Biero gespielt hat. Wenn man die letzten 3 Spiele anschaut und mit den Spielen davor vergleicht…… könnte man des meinen. Vorher war’s ein einziges rumgestolpere mit riesigen Lücken für die Gegner, kaum ein Pass kam an. Innerhalb kürzester Zeit, sieht man bei Mölders wieder Power, Lex rennt und macht, selbst Steinhart fängt wieder an zu Verteidigen….. usw da fallen mir wirklich etliche Beispiele ein. Das glaube ich nicht. Denke Biero, war einfach am Ende seiner Kräfte. Er hat nach dem Zwangsabstieg unmenschliches geleistet. Hatte lange auch Doppelbelastung, an ihm wurde von allen Seiten gezehrt, viel von ihm erwartet. Das hält niemand auf Dauer durch. Wenn man dann selber einfach fertig ist, ggf. Burnout hat und an sich selber nicht mehr glaubt, wie soll man dann seinen Spielern/Mitarbeitern Selbstbewusstsein vermitteln, motivieren, aufbauen? Für Biero war das Richtige, die Reissleine gezogen zu haben, sonst wäre er wahrscheinlich richtig vor die Hunde gegangen. Köllner ist jetzt frisch, motiviert und vor allem, er lässt sich in nichts hineinziehen…… Read more » Ich glaube auch nicht, dass die Mannschaft gegen Biero gespielt hat. Aber es fehlte ohne Frage eine gewisse Lockerheit. Es macht schon viel aus, wenn der eine Trainer unbedingt Fehler vermeiden will und der andere Dir das Gefühl vermittelt, dass einzelne Fehler im System erlaubt sind und dazu gehören. Wenn der eine verbissen an der Fehlereliminierung arbeitet, der andere Dich lieber positiv in deinen guten Aktionen bestärkt. Ich bin leider nie im Training dabei gewesen, aber ich könnte mir vorstellen, dass es unter Köllner wieder mit mehr Spaß und positiver zugeht als zuletzt unter Biero, der gerade in den letzten… Read more » Nur dass Kassandra die Zukunft kannte, ihr aber keiner glauben wollte. Biero kannte sie nicht, aber manche haben seine Schwarzmalerei geglaubt. Man hört und liest das ja immer wieder, „eine Mannschaft“ spiele gegen den Trainer. Ich glaube das ist eine Mär. Profisportler wollen doch immer den maximalen Erfolg und dass eine Mannschaft geschlossen gegen einen Trainer spielt? Ach nee, sooo homogen ist ein Team normalerweise nicht. Ich glaube eher, dass der Trainer die Mannschaft nicht mehr erreicht hat bzw. die Mannschaft den Ideen des Trainers nicht (mehr) folgen konnte. Oder einfach keine Ideen da waren. Egal, jetzt können wir nach vorne blicken. https://youtu.be/4S1PzDRNN9A Das war einfach ein geiles Spiel ? ??? Da macht des zu schauen wieder richtig Spaß. Plötzlich können wir doch wieder Fußball spielen! ? Einfach Klasse, der Köllner tut uns mal richtig gut. ? ?? Mölders blüht auch wieder richtig richtig auf! Aber auch alle anderen zeigen richtig viel Einsatzbereitschaft und Leidenschaft!
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q-de-827
woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
Wächter des Elfenhains von Susanne Gavénis bei LovelyBooks (Science-Fiction) Susanne Gavénis Wächter des Elfenhains Inhaltsangabe zu „Wächter des Elfenhains“ von Susanne Gavénis 90 Jahre sind vergangen, seit Ogaire das Herz des Elfenwaldes vergiftet hat und in die Menschenwelt geflohen ist. Während das Ende des Elfenvolkes unabwendbar scheint, wächst an einem anderen Ort ein Kind mit merkwürdigen Fähigkeiten heran: Andion, der seit dem Tag seiner Geburt mit seiner Mutter auf der Flucht ist ? auf der Flucht vor seinem Vater. Ein gnadenloses Duell mit seinem unheimlichen Verfolger entbrennt, und schnell begreift Andion, dass die einzige Hoffnung auf Rettung ausgerechnet in den Märchen seiner Kindheit liegt ? und dass sein eigenes Schicksal und das der Elfen enger miteinander verbunden sind, als er je zu träumen gewagt hat. Eine sehr schöne Elfengeschichte, die definitiv nicht nur Jugendliche beeindruckt! Eine tolle Geschichte! :D Ein einziger Gänsehautmoment 04. March 2017 um 16:59 Allgemeines: Titel: Wächter des ElfenhainsAutor: Susanne GavénisGenre: FantasyISBN-10: 3845909145ISBN-13: 978-3845909141Preis: 11,95€ (Taschenbuch) Inhalt: "Er brachte keinen Frieden und keine Heilung, weder für andere noch für sich selbst; er war nicht wie Ian. Er war nichts als ein Schmarotzer, ein Parasit, der gierig das Licht verschlang, um nicht an der Dunkelheit in seinem eigenen Herzen ersticken zu müssen." 90 Jahre sind vergangen, seit Ogaire das Herz des Elfenwaldes vergiftet hat und in die Menschenwelt geflohen ist. Während das Ende des Elfenvolkes unabwendbar scheint, wächst an einem anderen Ort ein Kind mit merkwürdigen Fähigkeiten heran: Andion, der seit dem Tag seiner Geburt mit seiner Mutter auf der Flucht ist auf der Flucht vor seinem Vater. Ein gnadenloses Duell mit seinem unheimlichen Verfolger entbrennt, und schnell begreift Andion, dass die einzige Hoffnung auf Rettung ausgerechnet in den Märchen seiner Kindheit liegt und dass sein eigenes Schicksal und das der Elfen enger miteinander verbunden sind, als er je zu träumen gewagt hat. Bewertung: Erster Satz: "Die Sylphen und Dryaden des Waldes stoben in Panik auseinander, als Ogaire an´Tairdym, einer düsteren Naturgewalt gleich, an ihnen vorbei zog." Zuerst einmal ein riesen großes Dankeschön an Susanne Gavénis für das Rezensionsexemplar!! Ich habe schon einige Bücher von ihr gelesen und bin von Roman zu Roman ein überzeugterer Fan. Vielen Dank für unsere tolle "Zusammenarbeit"!! Doch nun zum Wesentlichen: Dieses Buch ist mal ausnahmsweise kein Auftakt zu Reihe sondern ein Einzelband. Nach dem ich die Fantasy Romanen "Die Gwailor Chronik - Im Schatten der Prophezeiung", "Die Gwailor-Chronik - Schicksalspfade" und Shai´lanhal absolut genial fand sowie die vierteiligen Science-Fiction Reihe um den "Gambler Zyklus" praktisch vergöttert habe, hatte ich recht hohe Erwartungen an diesen Fantasy Roman von Susanne Gavénis. Hohe Erwartungen sind eigentlich immer schlecht, in diesem Fall wurden sie aber vollends erfüllt!Wenn ihr noch nichts von dieser Autorin gelesen habt, dann holt das bitte nach! "Er spürte die Blicke der anderen Dorfbewohner, spürte ihre Wut, ihre Furcht und ihre Verwirrung, wenn sie ihn aus der Sicherheit ihrer Baumwipfel aus beobachteten. Keiner wagte sich in seine Nähe, keiner schien das Bedürfnis zu verspüren, seine Vorurteile und Zweifel über Bord zu werden und herauszufinden, ob das Monster aus ihrer Erinnerung tatsächlich dem Jungen glich, der da mit hängenden Schultern und traurigen Augen vor ihnen stand und verzweifelt darum kämpfte, einer von ihnen zu sein." Rechts seht ihr das Cover von "Wächter des Elfenhains", welches ich in seiner atmosphärischen Darstellung mal wieder sehr passend finde. Das dunkle Grün, der verwunschene Hain und der geheimnisvolle Kopf, welcher aus einem Fluss herausragt, spiegeln die düstere aber mystische Grundstimmung sehr schön wieder. Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Cover sofort auf einen Fantasy-Roman schließen lässt und die Neugierde des Lesers weckt, auch wenn ich mir nicht zu hundert Prozent sicher war, was der Kopf darstellen soll - und bei Gavénis-Cover bedeutet immer alles etwas. ;-) Der Titel sticht genau wie die Augen des Kopfes auf angenehme Art und Weise hervor und lenkt Aufmerksamkeit darauf. "Maifell fiel ihm grob ins Wort: "Hast du es immer noch nicht begriffen? Die Elfen sterben, Neanden, und ihre Traditionen sterben mit ihnen. Und das Erste, was sie begraben haben, war ihr Mitgefühl!" Wieder einmal fand ich zu Beginn die relativ langen Kapitel etwas gewöhnungsbedürftig. Während die durchschnittliche Kapitellänge bei Jugendbüchern im Schnitt stetig abnimmt und mittlerweile -schätze ich- bei etwa 7-10 Seiten angelangt ist, so dauerte es hier oft über 20 Seiten, bis ein anderes Kapitel kam. Ich bin die typische Kapitelleserin, da es aber viele Absätze gibt und sich auch die Länge der Abschnitte gegen Ende hin verringert, hat mich das nicht gestört. Der Titel hat mir zu Beginn gar nicht gefallen, da er mir nicht ganz passend erschien. Als ich das Buch aber gelesen hatte, war ich mir sicher, dass es keinen besseren Namen für diese Geschichte hätte geben können!!! Der Klapptext fasst das ganze Dilemma sehr gut zusammen, die Formulierung "90 Jahre sind vergangen, seit ..." finde ich aber etwas unglücklich, da ich so das Gefühl bekam, es hätte noch einen Teil davor gegeben, was nicht der Fall ist. Das ist aber wirklich "auf hohem Niveau gemeckert". "Streite es nicht auch noch ab! Du bist hier nicht im Auenland, McKay! Wann begreifst du das endlich?" Andion presste stumm die Lippen aufeinander. Nein, er war nicht im Auenland. Er war ein Wanderer im Schatten, irrte umher in der Dunkelheit Mordors, ohne Hoffnung, jemals das rettende Licht zu erreichen; ein Verdammter, gebunden von Ketten, die ihm ein unbarmherziges Schicksal aufgezwungen hatten, und verfolgt von den Gespenstern, die in den düsteren Abgründen seiner Erinnerung auf ihn lauerten..." Wir lernen nach einem sehr düsteren, grausamen aber mitreißenden Prolog den jungen Andion kennen, der mit seinen leuchtend grünen Augen, seiner Liebe zur Natur, der extremen Ablehnung gegenüber geschlossenen Gebäuden und seiner dunklen Vergangenheit nicht recht in diese Welt zu passen scheint und deshalb von allen als Außenseiter gesehen wird. Auch zu Hause findet er keine Ruhe - seine Mutter wird von starken paranoiden Vorstellungen geplagt seit Andions Vater sie entführt und vergewaltigt hat. Noch immer schwebt sein verhängnisvoller Schatten über den beiden, denn er sucht sie um ihnen den Prozess zu machen. Doch dann hat Andion immer wieder rätselhafte Erscheinungen, die ihm nicht mehr aus dem Kopf gehen und ihn in eine andere, wunderschöne Welt locken. Ständig auf der Flucht entdeckt Andion schließlich ein gut gehütetes Geheimnis. Er kommt der Wahrheit immer näher und erfährt, wie stark sein Schicksal mit dem der Märchenwelt verbunden ist, über die Ian, sein väterlicher Freund, ihm seit einiger Zeit Geschichten erzählt. Doch am Rand des magischen Elfenhains trifft Andion auf die Schreckgestalt seiner Albträume - sein Vater Ogaire, der immer noch nach seinem Blut dürstet... Dem Plot liegt eine sehr faszinierende Idee zugrunde, welche auf sehr düstere Art und Weise verkörpert wird. Ein magischer Elfenhain, magische Wesen, die unter uns leben und die Natur pflegen, ein geheimnisvolles Herz des Waldes, das vor 90 Jahren von Ogaire vergiftet wurde, ein verstockter Ältestenrat, der nicht von seinen eingefahrenen Denkweisen ablassen will, ein rachsüchtiger, hinterlistiger Vater mit einer mörderischen Machtgier und einem perfiden Plan und mittendrin der ewige Außenseiter: Andion. "An - die Dunkelheit, Dion - das Licht, Andion - Licht in der Dunkelheit" Hoffnung! Das ist es, was sein Name ausdrückt, doch abgesehen von der hoffnungsvollen Prophezeiung, die Ian über ihn gemacht hat, als er ihm diesen Namen gab, steckt nicht viel von diesem Gefühl in dem Jungen. Schmerz, Selbstzweifel, Angst - das sind die Emotionen die seine inneren Monologe prägen, ein unsicherer Geist geformt durch die unglücklichen Umstände. Doch trotz der vielen Angst ist Andions Herz voller Mitgefühl, Ehre, Altruismus, Sanftmut und Verständnis. So tut er alles für die, die er liebt ebenso wie für die, die ihn hassen. Immer wieder zeigt er innere Stärke, gibt nicht auf und steht immer wieder auf. Dieser innere Widerspruch ist sehr gut ausgearbeitet und mein Herz ist beim Lesen bergequollen an Gefühlen wie Mitleid aber auch ein bisschen Stolz. Seltsamerweise bekommt mich die Autorin jedes Mal so weit, mich zu fühlen wie eine besorgte Mutter obwohl die Protagonisten so alt sind wie ich. ;-) Doch ob Mutterinstinkt oder nicht - ich habe ihn sehr ins Herz geschlossen und seine Persönlichkeit bewundert! Spätestens als ich ihn richtig kennengelernt hatte, habe ich es wirklich aus tiefstem Herzen bedauert, dass es keinen weiteren Teil mehr gibt. "Siebzehn Jahre Flucht vor einem irrsinnigen Vater, der mit gewetzten Messern hinter ihm herjagte, hatten sich wie Säure in seine Seele gefressen - und das erste Gefühl, das in jenem düsteren Loch verschwunden war, war die Hoffnung gewesen. "Ich kann nicht hoffen", sagte er dumpf. Ian schloss ihn behutsam in die Arme. "Ich weiß." Der ganz leichte Abzug zu 4,5 Sternen will ich mit Ogaire an´Tairdym begründen, jenes absolutes Monster von Elf, das auch wirklich vor gar nichts zurückschreckt um an das Ziel seiner Träume zu kommen: Macht. Er ist schlimmer als der schwarze Mann, ekelerregender als ein Loch mit verwesenden Leichen und grausamer als ein Folterknecht der mittelalterlichen Inquisition. Mit einem Wort: bäh! Er ist eigentlich der perfekte Antagonist: böse Absichten einfach zu hassen und leider so durchgängig abgedreht, dass er schon wieder stereotyp wirkt. Für mich war er einfach in seinem ganzen Hass zu einfach gestrickt, sodass er als "das Böse" schlechthin erscheint. Ich bevorzuge Antagonisten, die immer noch etwas menschliches an sich haben, eine gute Seite, sodass man sie ein kleeeines bisschen verstehen und sich in sie hineinversetzten kann, sonst entgleiten sie mir leicht, was hier der Fall war. Auch die anderen Charaktere sind in ihrer inneren Zerrissenheit wunderbar gezeichnet. Andion ist ganz klar der Hauptprotagonist, doch auch beispielsweise Neanden, Ians Sohn und Wächter des Elfenhains, nimmt eine sehr große Rolle ein und ist emotional so klar definiert wie ein Hauptcharakter. "Welten waren zertrümmert worden und hatten sich neu geformt, waren aus Asche und Staub zu neuer, unerwarteter Schönheit erblüht, und die schwarze Spinne, die still und tödlich in der Dunkelheit gelauert und ihre netze gesponnen hatte, war endlich ans Licht gezerrt worden. Doch all das wurde bedeutungslos als er in Maifells wundervoll blaue Augen blickte..." Am liebsten mochte ich neben Andion aber Ian, Ionosen, wie er wirklich heißt, und die junge Elfe Maifell, die beide Mitgefühl und Verständnis für Andion aufbringen und das sehen, was er wirklich ist -ein sanftmütiger Junge mit dem Verlangen nach Liebe und Sicherheit - und nicht bloß das dreckige Erbe seines Vaters in seinen grünen Augen.Zuzusehen, wie sich zwischen Maifell und Andion ein zartes Band entwickelte und er endlich jemand gefunden hat, der ihn wirklich akzeptiert, war wirklich sehr schön.Durch viele liebevolle Details und eine ausführliche Beschreibung ihrer Gefühle und Gedanken werden die Charaktere für den Leser sehr lebendig und man geht mit ihnen durch dick und dünn. "Manchmal erschien es Andion, als seien Ian und er lediglich zwei Seiten derselben Münze, so verschiedenartig wie die Nacht und der Tag und doch von einem merkwürdigen Schicksal zusammengeführt, Komplementärfiguren in einem bizarren Drama, das sie seit 17 endlosen Jahren in einem Kreislauf aus Lüge und Gewalt gefangen hielt." Wie so oft ist es genau diese Liebe zu Detail und die vielen Worte, die sich die Autorin zur Ausgestaltung der Gefühlswelt ihrer Charaktere nimmt, die dieses Buch so magisch machen. Diese wahre Kunst des Schreibens, die sich nicht nur darauf bezieht, eine fremde Welt vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen, sondern ihn wahrhaftig dazu zu bringen, das zu fühlen, was die Charaktere auch fühlen, diese Kunst beherrscht die Autorin meisterhaft! Die Atmosphärische Differenz zwischen düster grausam und wunderschön rührend, hat etwas in mir berührt und mich mehr gefesselt, als es tausend Spannungskurven vermocht hätten. Die düsteren Grundgefühle bauen die ganze Atmosphäre auf, nur um dann durch einige hoffnungsvolle Abschnitte, wieder entkräftet zu werden. Diese Lichtblicke hängen immer mit dem Hain zusammen - mystisch und faszinierend wird dieser beschrieben und ist eine Perle der Hoffnung, auf die Andion zurückgreifen kann. "Er sank in die Knie, presste seine bebenden Hände ins warme, weiche Gras der Lichtung. Seine Ängste und Entbehrungen, seine Albträume, die ihn Nacht für Nacht schreiend aus dem Schlaft rissen, all das war in diesem Augenblick vergessen. Tränen der Freude liegen ihm über die Wangen, und sein Herz wollte zerspringen vor Glück. Endlich, endlich hatte er den Platz gefunden, nach dem er sich so lange gesehnt hatte. Endlich war er nach Hause zurückgekehrt." Das, gepaart mit dem bewundernswerten Schreibstil der Autorin ist eine fantastische Kombination, die den Fantasy Roman aus der ganzen Masse an Büchern hervorhebt. Ich kann mich eigentlich bei jedem Buch nur noch einmal wiederholen und dasselbe Lob wie immer in andere Worte verpacken. Wie auch schon in ihren anderen Büchern schwingt sich Susanne Gavénis zum absoluten Wortakrobaten auf, welcher durch präzise und doch kunstvolle Beschreibungen eine lebendige Fantasiewelt aus den Tiefen der Seiten erhebt. In verschnörkelten, metaphorischen und doch verständlichen Sätzen trifft sie genau den Punkt und vermeidet unnötige Längen, auch wenn die Sätze manchmal in Verästlungen abzudriften drohen. So malerisch umrahmt auch alles wirken mag, Gedanken, Gefühle, Fakten und Geschehnisse werden trotzdem bodenständig und greifbar vermittelt, was die Wirkung des Gesamtbildes abrundet. Lange Rede, kurzer Sinn: Die Mischung geht direkt ins Herz und würde selbst einen Eisenklotz zum seufzen bringen. Als nach 300 Seiten Martyrium doch noch alles gut wurde, fühlte ich mich ausgelaugt wie nach einem Marathonlauf, aber wirklich glücklich. Ihr kennt bestimmt genau diese Art von Glücksgefühl, die das Herz hüpfen lässt, nur beim Beenden von Büchern auftritt, die man absolut geliebt hat, wenn sich alle im Happy End in den Armen liegen, welches aber gleichzeitig von einer Tatsache getrübt wird: Es ist eben das Ende. "Er würde seine Zeit nicht damit verschwenden, Gott zu spielen; er würde Gott sein. Der Raum und die Zeit selbst würden allein durch die Kraft seines Willens in eine neue Form gegossen werden, Universen würden wie Schneeflocken um ihn herumtanzen, würden mit jedem Schlag seines Herzens durch seine adern strömen, im Rhythmus seines Atems geboren werden und wieder im Nichts verwehen." Fazit: Ein einziger Gänsehautmoment! Man möchte als Leser gleichzeitig schreien, weinen und den Antagonisten mit dem Buch verprügeln, sodass man gar nicht weiß, was man tun soll und einfach gebannt weiter liest. Ein Fantasy Roman der Extraklasse und ein klarer Beweis, dass die Handlung nicht immer ultra epische Weltuntergangsausmaße haben muss um wirklich zu berühren! Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei: www.w0rdw0rld.blogspot.com "Wächter des Elfenhains" ist ein Muss für einen jeden Fantasy-Fan! 19. May 2016 um 19:32 Nachdem ich schon Susanne Gavénis` Roman "Shai`lanhal" gelesen habe, wusste ich: Ich möchte unbedingt ein weiteres Buch von Susanne lesen!Als ich dann "Der Wächter des Elfenhains" als Rezensionsexemplar bekommen habe, habe ich mich riesig gefreut und konnte es kaum mehr abwarten, anzufangen zu lesen.Einen großen Dank an dieser Stelle für das Rezensionsexemplar!Das Cover macht sofort Lust darauf, das Buch aufzuschlagen und zu lesen. Um ganz ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht, wie ich es beschreiben soll, aber jetzt tue ich mal mein Bestes. ;-)Zu sehen ist der Kopf einer Kreatur, welcher aus einem Fluss herausragt und mit metallener Kopfschutzmaske bedeckt ist. Auch ist auf seiner Stirn ein Loch in der Maske, welches an eine Herzform erinnert. Der Kopf ist komplett grün und die Augen stechen in noch einem helleren Grünton dem Betrachter entgegen. Hinter der Gestalt ist Schilf und das Ufer eines Flusses zu erkennen. Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Cover sofort auf einen Fantasy-Roman schließen lässt und die Neugierde des Lesers weckt.Die Geschichte dreht sich um Andion, welcher sich einfach nicht richtig in seiner Welt wohlzufühlen scheint und von allen als Außenseiter angesehen wird. Auch die ungewöhnlich gefärbten Augen helfen nicht gerade dabei, dass er sich zugehörig fühlt, denn keiner kann lange in sie sehen. Aber sein eigentliches Problem ist noch weitaus größer, als seine Fähigkeiten: Sein Vater! Vor neunzig Jahren hat sein Vater Ogaire das Herz des Elfenhains vergiftet und ist in die menschliche Welt geflüchtet. Bei der Flucht vor seinem Vater kommt Andion der Wahrheit immer näher und erfährt, wie stark sein Schicksal mit dem der Elfen verbunden ist...Die Charaktere im Roman sind faszinierend. Gerade Andion hat es mir angetan, denn ich konnte mich sehr gut mit ihm und seiner Persönlichkeit identifizieren. Welcher Teenager kann schon sagen, dass er sich wohl in seiner Haut fühlt und dazu gehört? Auch seine Unsicherheit auf der einen Seite und seine Stärke auf der anderen machen für mich seinen Charakter aus, da man einfach nicht immer stark sein kann, sondern Unsicherheit auch menschlich ist.Durch Details wie diese werden die Charaktere für den Leser sehr lebendig und man geht mit ihnen durch dick und dünn. Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass mir nicht in der einen oder anderen Szene der Atem gestockt ist, weil ich Angst hatte, von mir geliebte Protagonisten sterben. Und das macht einen wirklich tollen Roman aus!Der Schreibstil in "Wächter des Elfenhains" hat mich genauso begeistert, wie in "Shai`lanhal". Susanne Gavénis schreibt mit einer solchen Leichtigkeit, dass es den Leser von der ersten Seite an begeistert!Mich haben vor allem die Details im Roman fasziniert, da in ihnen, wie ich finde, die wahre Kunst eines Autors / einer Autorin liegt. Wenn ich eine völlig fremde Welt vor meinen Augen sehen kann, ohne in der Realität in ihr zu sein, dann weiß ich, dass ich das richtige Buch lese! Brilliant!Ebenso war die Kombination aus düster und rührend in "Wächter des Elfenhains" sehr dominant und atemberaubend. Egal, ob du an sie glaubst oder nicht - Es gibt sie! Der erste Satz: Die Sylphen und Dryaden des Waldes stoben in Panik auseinander, als Ogaire an'Tairdym, einer düsteren Naturgewalt gleich, an ihnen vorüberzog. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich von diesem Satz nicht so begeistert war. Ich hatte absolut keine Ahnung, was Sylphen waren. Dryaden kannte ich, aber Sylphen? Nein, das hatte ich vorher noch nicht gehört. Jetzt weiß ich danke Wikipedia, dass es Luftgeister sind. Was mich nun an dem Satz stört, ist die Tatsache, dass ich es nicht wusste. Ich habe schon keine Lust etwas zu lesen, wenn ich jedes zweite Wort nachschlagen muss und da das nun gleich im ersten satz begann, habe ich das Buch lange vor mir hergeschoben. Aber irgendwann muss ich es lesen, denn die lieb Susanne wartet schon auf ihre Rezension. Und ich kann sagen, der erste Satz täuscht doch! Denn der Rest war ... unglaublich! Erzähler: Im ersten Moment dachte ich, dass ich jetzt endlich mal den personalen Er-Erzähler bekommen würde, aber nein. Wieder ein auktorialer. Allerdings bin ich hier sehr zufrieden damit. Es war wunderbar, auch Neanden kennen zu lernen. Und irgendwie auch Ogaire war interessant. Ich kann mir also nichts Besseres vorstellen. Da ich also absolut nichts daran zu bemeckern hatte, dass hier der auktoriale Er-Erzähler verwendet worden ist, gibt's von mir natürlich auch die volle Punktzahl! Wortwahl: Auch hier gibt's für mich nichts zu meckern. Susanne Gavénis hat es mit ihrer sehr klaren Sprache überzeugt. Der Schreibstil war die ganze Zeit derselbe und beschrieb jede Situation sehr genau, sodass man Andion nachvollziehen konnte. Man bekam eine Vorstellung von Oakwood und dann auch vom Hain. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum ich so viel Spaß daran hatte, dieses Buch zu lesen. Leider hatte ich nicht allzu viel Zeit zum Lesen. Aber hier lohnt es sich wirklich, jede Sekunde dafür zu nehmen. Schon die Sprache macht richtig Spaß. Spannung: Also, der Prolog war einfach so absolut überhaupt nicht meins. Aber als es dann mit Andion losging, war ich nur noch hin und weg. Die Spannung ging einfach los und ich konnte nicht mehr aufhören. Und als es dann in der Mitte wirklich abging, war ich komplett gefangen und wollte gar nicht mehr aufhören. Ich konnte das Handy nicht mehr aus der Hand legen und las einfach nur. Fast alles Andere musste hinten anstehen. Die Seiten flogen nur noch so dahin. Dafür, dass es sich hier um eine für mich recht unbekannte Autorin handelt, kann ich sagen, dass sie es locker auch mit sehr bekannten Autoren aufnehmen könnte und gewinnen würde. Denn die Spannung zog sich hier tatsächlich bis zum Ende. Es ist schwer, die Spannung so lange zu ziehen, aber Susanne Gavénis hat es tatsächlich geschafft. Charaktere: Also ... Am besten fande ich natürlich Andion. Er ist eine sehr interessante Persönlichkeit, die tatsächlich von Anfang an gleich bleibt, aber sich doch so sehr verändert. Er wird reifer, aber bleibt irgendwie immer der gleiche, niedliche Junge vom Anfang, den man einfach lieb haben muss. Als nächstes kommt Ionosen bzw. Ian. Um hier nicht allzu viel zu verraten, erwähne ich nur, dass ich eine Stelle von ihm sehr süß fand und schon ein paar Tränchen in den Augen hatte. Aber die Situation war auch so wunderbar beschrieben, sodass mir selbst jetzt noch die Tränen in die Augen steigen. Und dann haben wir da noch Neanden. Er hat mir am Anfang gar nicht gefallen, aber seine Sehnsucht nach Maifell war so real und seine verwirrten Gefühle gegenüber Andion. Ich konnte ihn einfach so gut nachvollziehen und begann ihn am Ende auch wirklich zu mögen. Er hatte es im Leben nicht einfach und wo am Anfang noch Mitleid stand, wurde ehrliche Sympathie, denn er hat es geschafft, die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Fazit: Leute, macht bitte nicht denselben Fehler wie ich. Wenn es zwischendurch Phasen geben sollte, die ihr nicht mögt, hört nicht auf, sondern lest weiter. Spätestens ab der Hälfte werdet ihr für eure Ausdauer mehr als nur belohnt, denn dann macht dieses Buch richtig Spaß und liest sich wunderbar. Ich kann es nur weiterempfehlen und bin sehr froh, dass ich dieses Buch lesen durfte. Wieder einmal zeigte sich, dass Elfen auch immer noch etwas für Erwachsene sind. Wer also gern mal wieder in die fantastischen Weiten eintauchen möchte, ist hier richtig. Lest es und lasst euch verzaubern von dem eisernen Willen eines Jungen, der einfach nur seine Heimat retten möchte. 12. April 2015 um 08:19 Kurzbeschreibung Der Einstieg in die Geschichte findet vor 90 Jahren statt an einem Ort der die friedliche Harmonie hütet und zwar der Elfenwald, allerding bewegt sich etwas mit grausamer Härte in diesem friedvollen Teil und zwar Ogaire der nur sein tun im Sinn hat und zwar alles zu vergiften und der Elfenwelt den Rücken zu kehren und zu den Menschen zu wechseln. Nun genau das tat Ogaire und keiner weiß wo er sich aufhält, was an sich ja nicht gerade beruhigend ist. Aber nun 90 Jahre später sind die Schrecken noch nicht verblasst, aber ein Junge namens Andion lebt hier. Nun stellt sich die Frage was hat der Junge mit Ogaire oder den Elfen zu tun... Hmmm...ich würde sagen eine Menge denn wir sind nicht ohne Grund bei Andion angekommen.... Cover Das Cover ist sehr düster gehalten und man fragt sich was hinter dem Grün wie der Wald und dem Element Wasser das die Natur versorgt dahinter steckt, denn die Maske hat mich neugierig gemacht. Schreibstil Die Autorin Susanne Gavénis hat einen flüssigen Schreibstil der einen schnell mitnimmt in die Welt Andions mit seinen alltäglichen Etappen die er bestehen muss und seiner inneren Zerrissenheit denn er ist anders als alle anderen. Sehr gut beschrieben und auch der Perspektivwechsel von 90 Jahren fand ich sehr gut beschrieben. Meinung Wenn Dich die Vergangenheit einholt... Dann sind wir angekommen in einer Fantasy Geschichte um Andion der im normalen Alltag nicht nur in der Schule Probleme hat in Form von dem Schulgebäude selbst. Denn Andion reagiert sehr stark auf Eisen und das Schulgebäude ist voll davon und als wäre das nicht schon schlimm genug ist es auch noch so dass er von den anderen Mitschülern gehänselt wird und sie ihn sogar übel zurichten. Denn nicht nur das Andion eine andere Augenfarbe sein eigen nennt und zwar hat er einen Grünton der sich wandeln kann in hell oder dunkel, wie die Schattierungen der Blätter oder seinem Hang zur Natur, ist er sich sicher das er die Natuur reden hören kann. Aber nicht nur das, ist in Andions Leben ein sehr belastendes Thema, denn er und sein Beschützer Ian uud seine Mutter sind auf der Flucht vor seinem Vater und Andion weiß nur durch das Hörensagen das er ein gewalttätiger und zu allem bereiter Bösewicht ist. Diese Aussichten machen Andion zu schaffen und Hilfe gibt es, aber nicht beim Arzt wie er sie sich schon erhoffte sondern längst verborgen zurück in seiner Vergangenen Kindheit.... Fazit Sehr schön beschrieben und für mich empfehlenswert!!! :D 4 von 5 Sternen Eine originelle Geschichte mit viel Fantasy.... 16. February 2015 um 14:19 Das Cover: Ein sehr interessantes, fantasievolles und düsteres Bild, welches perfekt zur Geschichte passt. Es ist durchaus etwas besonderes, wie ich finde. Meine Meinung: Also gut, wie beschreibe ich dieses Buch am allerbesten. Ganz ehrlich ich weiß es gar nicht, es fällt mir sehr schwer das alles in Worte zu fassen. Aber gut, Augen zu und durch. Nicht nachdenken, sondern einfach mal schreiben. ;o) In das Buch selber bin ich nur sehr schwer reingekommen. Die ganzen detaillierten Ausführungen über die Charaktere, die Informationen zu den Umgebungen und die verschiedenen Gefühle haben mich zu Beginn irgendwie leicht überfordert. Ich konnte nicht ganz greifen, worauf das alles hinausläuft bzw. wie ich es verknüpfen sollte. Doch mit der Zeit hat sich dies zum Glück gelegt. Der Prolog hat mir einiges schon aufgezeigt, was unglaublich grausam und traurig war. Ich wurde regelrecht gefangen genommen. Als es dann in die Gegenwart ging, wurde ich irgendwie rausgerissen. Ich konnte diese beiden Dinge nicht mehr zusammenfügen, wobei es nach und nach besser wurde. Die Schreibweise von Susanne Gavénis ist sehr ausschmückend, lebhaft und anspruchsvoll. Es war nicht einfach sich an die Geschichte zu binden, zumindest bis zur Hälfte des Buches. Bis dorthin musste ich mich leider tatsächlich anstrengen nicht den Faden zu verlieren und mich ablenken zu lassen. Die detaillierten Ausführungen haben es mir gerade zu Beginn nicht einfach gemacht. Hier erfährt man so vieles, dass man nicht wahrnimmt wenn man zu schnell oder unkonzentriert liest. Hier sollte man auf alle Fälle Zeit und Lust mitbringen, damit man die Geschichte in seiner gesamten Fassung wahrnehmen kann. Ab der Hälfte des Buches wurde es dann rasanter, brutaler und auch nochmals emotionaler. Es hat mich ab da komplett gefesselt und ich musste wissen wie das ganze ausgeht, wie eine Lösung gefunden werden konnte und nicht zu vergessen ob unser Hauptcharakter Andion endlich ein zu Hause findet. In dieser Geschichte geht es um den Jungen Andion, welcher seit seiner Kindheit mit seiner Mutter und dem guten Freund der Familie vor seinem brutalen Vater auf der Flucht ist. Leider findet Andion durch seine Augen und sein Wesen nicht wirklich Freunde, eher macht er sich Feinde indem er die Natur, Bäume oder Tiere vor den Attacken der Schüler schützen möchte. Schnell merkt man, dass Andion keine schöne Kindheit hat und sich in seiner Haut eigentlich total unwohl fühlt. Nach und nach erfährt Andion dann mehr über sich, seine Fähigkeiten und seine eigentliche Heimat. Nachdem er jedoch endlich dort ankommt, erwartet ihn wieder nur Hass und Gewalt… Wird er seinen Weg finden und das wichtigste, wird er vor seinem grausamen Vater entkommen können? Die einzelnen Charaktere sind sehr emotional, stark und vor allem detailgetreu aufgeführt. Man konnte sich jede Person, die wichtig für die Geschichte war, unglaublich gut vorstellen und auch von den Taten mehr oder weniger nachvollziehen. Was mir sofort aufgefallen ist, dass man viele Emotionen in diesem Buch wahrnimmt und auch die Brutalität relativ hoch ist, wobei es nicht zu detailliert beschrieben wurde. So kann man sich dennoch wohl fühlen und ohne Probleme weiterlesen. Die Geschichte selber ist mal etwas ganz anderes, super durchdacht und interessant aufgeführt. Es wurde insgesamt gut gelöst und man erhält eine ganz besondere Geschichte, für die man sich jedoch Zeit nehmen sollte damit man sie auch wirklich erfassen kann. Für die Originalität und die sehr schöne Ausführung vergebe ich an dieses Buch 4 Sterne, da es mich letztlich auf alle Fälle überzeugen konnte. Mein Gesamtfazit: Wer eine originelle Geschichte mit sympathischen Hauptcharakter, viel Hintergrundwissen und einem spektakulären Kampf erleben möchte ist hier auf alle Fälle richtig. Hier erwartet man eine interessante, düstere und fantasievolle Umsetzung. ISBN: 9783845909165 Ähnliche Bücher wie „Wächter des Elfenhains“ - Wer dieses Buch mag, mag auch...
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q-de-827
woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
Speak Like Churchill, Stand Like Lincoln (Hörbuch) von James C. Humes | Audible.de: Gelesen von Norman Dietz
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q-de-827
woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
Thema: Xen 3.x 13.02.07, 06:23 #1 1) Was ist Xen ? 3) Xen mit Suse Linux nutzen 4) Xen Verwaltung, Gäste installieren (voll-virtualisiert) 5) Tipps & Tricks für vollvirtualisierte Gäste 6) Tipps & Tricks für paravirtualisierte Gäste 7) Installation von paravirtualisierten Gästen Hinweis: Xen ist ein Produkt für die Servervirtualisierung. Es erfordert eine intensive Einarbeitung. Wer einfach nur ein Windows nebenbei zum Linux in einer VM installieren will, sollte sich eher VMWARE oder VirtualBox ansehen. Diese Produkte sind für diesen Zweck intuitiver zu bedienen und auch leistungsfähiger. Entgegen vieler Gerüchte kann Xen (zumindest derzeit noch nicht) Grafikkarten zur Erzielung von 3D Effekten für Spiele an Windows Gäste weiterreichen. 13.02.07: Erstellt 22.04.08: Links überprüft, Xen/Suse(3) 24.04.08: Xen/Nvidia (3.2) 25.04.08: Windows Gast (4, 5) 28.04.08: Übergangslose Maus (5) 04.05.08: Klärung Para/Vollvirtualisierung, Wiki-Beschreibung aktualisiert, qemu-img Beispiele 13.05.08: Paravirtualisierte Gäste (Tipps (6)) 25.05.08: Paravirtualisierte Gäste (Installation (7)) 09.06.08: HVM: Konsole, lokale Zeit 02.07.08: Höhere Auflösung für paravirtualisierte Gäste 20.12.08: Alternative nv/nvidia Konfiguration 03.01.09: Tools "virt-manager" /"xm" hinzugefügt 29.03.09: Links aktualisiert, Citrix&ProxMox hinzugefügt Geändert von stefan.becker (29.03.09 um 12:41 Uhr) 13.02.07, 06:24 #2 1.1) Beschreibung aus Wikipedia Die Software Xen ist ein Virtuelle-Maschinen-Monitor (VMM), der unter der GNU General Public License (GPL) steht und an der Universität Cambridge entwickelt wird. Unter einer „normalen“ Distribution wird Xen installiert und eingerichtet. Das sind im wesentlichen der Kernel und ein paar Userland-Werkzeuge. Danach wird der Computer neu gestartet und der Xen-Kernel geladen. Anschließend wird Domain-0, die die anderen Domains steuert, gestartet. Mit den Xen-Tools werden andere Domains gestartet, die mit einem Xen-Kernel laufen. So können viele verschiedene Distributionen mit unverändertem Ring parallel laufen. Die Anzahl der laufenden Gastsysteme ist nur durch die Ressourcen (CPU, Arbeitsspeicher usw.) des Rechners beschränkt. 1.2) Grundbegriffe Emulation, Hypervisor, Para-Virtualisierung (Linux Gast), Voll-Virtualisierung (Windows Gast) Im Serverbereich wird am häufigsten die Para-Virtualisierung verwendet. Dies erfordert für den Gast ein Betriebssystem mit einem angepassten Kernel. Hierüber ist dann über den Hypervisor im Host ein direkter Zugriff auf Hardware möglich. Para-Virtualisierung ist sehr performant. Para-Virtualisierung wird zumeist mit Linux-Gästen verwendet. Denkbar ist hier ein Szenario von mehreren Linux-Gästen mit jeweils einer speziellen Aufgabe in einer Xen-Domäne. Also z. B. Mailserver, Fileserver etc. Bei der Voll-Virtualisierung hingegen emuliert Xen mit Hilfe von Qemu-Komponenten einen vollständigen virtuellen PC. In diesem kann dann ein unmodifiziertes Gastbetriebssystem ablaufen. Die Voll-Virtualisierung benötigt außerdem einen modernen Prozessor mit Unterstützung von Virtualisierungstechniken (Intel VT, AMD Pacifica). Man spricht hier daher auch von HVM (Hardware Virtual Machine). Ob der Prozessor im eigenen PC dies kann, lässt sich so prüfen: Die Voll-Virtualisierung wird z. B. für Windows Gäste verwendet, die mangels angepasstem Kernel nicht para-virtualisiert laufen können. Ebenso wird sie häufig für ältere Linux Distributionen ohne angepassten Xen Kernel verwendet. Die Voll-Virtualisierung ist nicht sehr performant. Ein direkter Hardwarezugriff ist ebenfalls nicht möglich. Xen ist also keine Lösung, um auf einem Linux Host mit einem Windows Gast 3D Spiele auszuführen. Zum Nachlesen einiger Grundbegriffe: http://www.heise.de/open/Die-Woche-D.../artikel/85019 http://www.pug.org/mediawiki/index.php/Xen-Installation 1.3) VMWARE/Qemu/VirtualBox auf einem Xen Host nutzen Kurze Antwort: Das geht gar nicht zusammen. Entweder lassen sich die Kernelmodule dieser Produkte nicht übersetzen (VMWARE, KVM, VirtualBox) oder es startet nicht (Qemu). Abhilfe: Auf dem Xen Host parallel einen Standard Kernel installieren (bei Suse "kernel-default". Bei Bedarf dann statt dem Xen Kernel den Standardkernel booten. Geändert von stefan.becker (29.03.09 um 11:17 Uhr) 13.02.07, 06:24 #3 Homepage: http://www.cl.cam.ac.uk/research/srg/netos/xen/ Deutsche Xen FAQ: http://wiki.computerwoche.de/doku.ph...ierung/xen/faq Xen User Manual: http://www.cl.cam.ac.uk/research/srg.../readmes/user/ Xen im Einsatz, Beispielkonfigurationen: http://wiki.xensource.com/xenwiki/CoolConfigurations Debian Xen Howto: http://wiki.debian.org/Xen Diverse Links zur Einrichtung eines Windows Gastes unter Xen: http://www.linuxforen.de/forums/show...7&postcount=36 http://en.opensuse.org/Xen_Full_Virtualization_Example http://article.gmane.org/gmane.comp....xen.user/12411 Weiterhin gibt es einiger Ableger von Xen. Beispiele: Citrix Xen Desktop/Server: http://www.citrix.com ProxMox: http://pve.proxmox.com/wiki/Main_Page VirtualIron: http://www.virtualiron.com/ Sun XVM-Server: http://www.sun.com/software/products...rver/index.xml GUIs / Oberflächen (Data Center Management): Convirt: http://www.convirture.com/index.php Diverse Howtos: Xen allgemein: http://www.pug.org/mediawiki/index.php/Xen-Installation Xen 2: http://www.linuxforen.de/forums/showthread.php?t=188753 Centos DomU: http://wiki.centos.org/HowTos/Xen/InstallingCentOSDomU Geändert von stefan.becker (18.11.10 um 17:46 Uhr) 22.04.08, 19:24 #4 3.1) Xen Basisinstallation Suse kann Xen komfortabel über Yast2 installieren. Zunächst muss man das Paket "yast2-vm" installieren: zypper install yast2-vm Danach ist in Yast2 der Menüpunkt "Virtualisierung" vorhanden. Die weitere Installation erledigt dann menügeführt die Funktion "Hypervisor und Werkzeuge installieren". Dadurch werden weitere Verwaltungswerkzeuge installiert: - Yast2 / Virtualisierung / Virtual Machine Manager - Yast2 / Virtualisierung / Virtuelle Computer erstellen Außerdem wird ein spezieller Xen-Kernel installiert. Nach der Installation muss der PC neu gestartet werden, wobei man im Bootmenü dann den Xen-Kernel wählen muss. 3.2) Xen und Nvidia Grafikkarten 3.2.1) Original Nvidia Treiber nutzen (Standard+Xen) Standardmäßig gehen der Nvidia Treiber und Xen nicht zusammen. Mit etwas Handarbeit kriegt man das ganze dennoch zum Laufen. - Nvidia Treiber 1.0-173.08, Suse 10.3-64 Bit, Kernel 2.6.22.17-0.1 - Nvidia Treiber 1.0-173.14.05, Suse 11.0-64 Bit, Kernel 2.6.25.4-8 Zunächst muss der Nvidia Treiber in der Standardumgebung, also kein Xen-Kernel, normal installiert werden. Siehe dazu: http://www.linuxforen.de/forums/show...threadid=86435 Wenn das läuft, wird der PC mit dem Xen-Kernel neu gestartet. Im folgenden ist die Kernelversion (hier "2.6.22.17-0.1") anzupassen. Bei 32-Bit Distributionen ist "x86_64" durch "i386" zu ersetzen. Alle Befehle im folgenden mit root-Berechtigung ausführen! Als nächstes einen eigenen Xen-Kernel-Source-Zweig anlegen anlegen cp -r /usr/src/linux /usr/src/linux-xen Falls ein Kernel vor 2.6.24 eingesetzt wird, muss danach im Kernelsource-Verzeichnis ein zusätzliches Includeverzeichnis erstellt werden: cd /usr/src/linux-xen mkdir include2 cd include2 ln -s /usr/src/linux-xen/include/asm-x86-64 asm Nun muss der Xen-Kernel konfiguriert werden: Suse 11.0/Kernel 2.6.25: cp arch/x86_64/defconfig.xen .config Suse 11.1/Kernel 2.6.27: cp /usr/src/linux-2.6.27*obj/x86_64/xen/.config .config cp /usr/src/linux-2.6.27*obj/x86_64/xen/Module.symvers Module.symvers Jetzt den Nvidia Treiber entpacken und in das entpackte Verzeichnis gehen: sh N*173.08*run --extract-only cd NVIDIA*pkg2/usr/src/nv Dann kann das Kernelmodul des Treibers übersetzt werden: export SYSSRC=/usr/src/linux-xen Zuletzt das Modul umkopieren und testweise den X-Server starten: cp nvidia.ko /lib/modules/2.6.22.17-0.1-xen/kernel/drivers/video insmod ./nvidia.ko Wenn jetzt der X-Server startet, ist alles in Ordnung. Danach einfach den PC mit Xen-Kernel neu starten. http://www.nvnews.net/vbulletin/showthread.php?t=106395 http://en.opensuse.org/Use_Nvidia_driver_with_Xen 3.2.2) In Xen den "nv" Treiber nutzen, sonst den Original Nvidia Mit der folgenden Lösung startet der PC bei Auswahl des Xen-Kernels mit dem nv-Treiber, sonst mit dem nvidia-Treiber. Dazu müssen zunächst 2 xorg.conf-Dateien vorhanden sein: - /etc/X11/xorg.conf.nvidia => nvidia-3D-Treiber - /etc/X11/xorg.conf.nv => nv-2D-Treiber Über den Autostart wird abhängig von einem Boot-Parameter ein Link "xorg.conf" auf die jeweilige Konfiguration gesetzt. if [[ ${X_DRIVER} != "nv" ]] ; then echo 'NVIDIA-3D-Treiber' ln -s /etc/X11/xorg.conf.nvidia /etc/X11/xorg.conf echo 'NV-2D-Treiber' ln -s /etc/X11/xorg.conf.nv /etc/X11/xorg.conf Dieses Script bei Suse in die Datei "/etc/rc.d/boot.local" schreiben. Beim Start mit dem xen-Kernel muss der Bootparameter "X_DRIVER" gesetzt werden. Auszug aus der Datei "/boot/grub/menu.lst": title Xen -- openSUSE 11.1 - 2.6.27.7-9 module /boot/vmlinuz-2.6.27.7-9-xen ... X_DRIVER=nv module /boot/initrd-2.6.27.7-9-xen Geändert von stefan.becker (01.01.09 um 19:41 Uhr) 24.04.08, 20:49 #5 Im folgenden wird zur Konfiguration, Installation und Starten von Gästen das Programm ConVirt vorausgesetzt. Mit ConVirt lassen sich per GUI Gäste installieren und starten. Homepage: http://gnomefiles.org/app.php/ConVirt Zum Start des Programms eine Konsole öffnen, per "su" als root anmelden und dann "convirt" eingeben. Natürlich kann auch das Standard-Tool virt-manager verwendet werden (siehe 4.4). Weiterhin kann Xen über das Kommando xm an der Kommandozeile administriert werden. 4.1) Neuinstallation eines Windows Gastes - Zunächst muss man unter "Image Store" den Punkt "Windows_CD_Install" markieren. - Über das Kontextmenü (rechte Maustaste) "Edit Settings wählen". - Im folgenden Dialog unter "Provisioning" den Parameter "VM_DISKS_DIR" anpassen. - Verzeichnis eingeben, wo die Images liefen sollen. Dann "OK". - Über das Kontextmenü dann "Provision" wählen. - Im folgenden Dialog "localhost" wählen. - Danach startet der Gast-Einstellungsdialog. - Hier folgende Einstellungen setzen/kontrollieren: - General / VM Name => z. B. WinXP - General / Memory => bei Vista mindestens 768 MB, bei XP 512, bei 2 K 256 - General / Connetced Disks => Kontrolle CDROM-Device (Standard /dev/cdrom) - Miscellaneous / acpi => bei Vista "1", bei XP / 2 K egal - Miscellaneous / apic => bei Vista "1", bei XP / 2 K egal - Miscellaneous / sdl => "1" (siehe untern SDL <=> VNC) - Miscellaneous / vnc => "0" (siehe untern SDL <=> VNC) - Im Anschluss wird der Gast mit einem leeren Image angelegt. - Dann die passende Windows CD einlegen und den "Start" Button drücken. Im Anschluss erfolgt eine Windows Installation analog zur echten Blechbüchse inkl. Neustart des Gastes zwischendurch. Nach Abschluss der Installation muss man den Gast noch so umstellen, dass von dem Image und nicht mehr der CD gebootet wird. - Gast markieren - "Change VM Settings" per Kontextmenü wählen - "Miscellaneous" / "boot" => "c" einstellen. 4.2) Linux Gäste, voll virtualisiert Auch ein Linux Gast lässt sich mit Vollvirtualisierung installieren. Für ältere Distributionen ohne modifizierten Xen-Kernel ist dies sogar die einzige Möglichkeit. Der Ablauf ist analog zum Windows Gast, allerdings muss bei ConVirt/ImageStore der Punkt "Linux_CD_Install" gewählt werden. Bezüglich Sound/Maus siehe unten, Tipps&Tricks. 4.3) Images übernehmen, Images verwalten Im folgenden wird ein parallel installiertes Qemu vorausgesetzt, um den Befehl "qemu-img" nutzen zu können. Im Paket "xen-tools" sind zwar auch entsprechende Kommandos enthalten (img2qcow, qcow-create, qcow2raw), allerdings bei weitem nicht so mächtig wie qemu-img. Tipps zu qemu-img siehe auch: http://www.linuxforen.de/forums/show...9&postcount=10 4.3.1) Qemu-Images übernehmen Windows Gäste laufen wie bereits erwähnt in einem virtuellen PC aus Qemu Komponenten. Daher können Qemu-Gäste problemlos übernommen werden: - Zunächst wie zuvor einen Windows Gast anlegen - Hierbei wird ein leeres Image für den neuen Gast angelegt - Vor dem ersten Start einfach das vorhandene Qemu-Image über das neue drüberkopieren: cp /home/qemu/images/winxp.img /home/xen/images/winxp.disk.xm - Dann die Gastkonfiguration ändern (Gast markieren, "Change VM Settings") - Im Reiter "Miscellaneous" zuletzt auf "boot-c" umstellen - Weitere Einstellungen siehe oben. 4.3.2) qcow-Images Normalerweise legt convirt immer raw-Images an. Ein Image mit max. 20 GB belegt hier von Anfang an 20 GB. Allerdings kann auch das Qemu-Format "qcow" verwendet werden. Hier belegt das Image maximal so viel Platz wie der Gast aktuell belegt. Bei Bedarf wächst dieses Image bis zur Maximalgröße. Umwandlung eines raw-Images in ein qcow-Image: qemu-img convert winxp_raw.disk.xm -O qcow winxp_qcow.disk.xm Anlegen eines 20 GB großen qcow Images: qemu-img create -f qcow winxp_qcow.disk.xm 20G convirt legt als Standard immer raw-Images an. Will man lieber ein anderes Format oder auch eine andere Größe, müsste man entweder das Create-Script von convirt anpassen oder nach vorheriger Vorgehensweise nach Anlegen der Gastkonfiguration einfach ein mit qemu-img erzeugtes Image unterjubeln. In convirt muss man auch entsprechend beim Zuordnen des Images den Typ "qcow" auswählen. In der Gastkonfiguration sieht das z. B. so aus: disk=['tap:qcow:/home/vms/xen/images/win2k.qcow,hda,w'] 4.3.3) VMWARE-Images übernehmen Unter der Voraussetzung, dass das VMWARE Image eine zusammenhängende Datei ist, kann man auch dieses übernehmen: - Mit Hilfe des VMWARE Tools "vmware-vdiskmanager" (Workstation, Server) lässt sich zunächst ein passendes VMWARE Image schaffen, wenn es nicht eine zusammenhängende Datei ist. - Umwandlung z. B.: qemu-img convert -f vmdk winxp.vmdk -O raw winxp.disk.xm Weitere Anleitung: http://ian.blenke.com/vmware/vmdk/xen/hvm/qemu 4.4) Virt-Manager Hinter "Yast2 / Virtualisierung / Virtual Machine Manager" verbirgt sich letztlich das Tool "virt-manager". Ab Version 0.60 kann das Tool auch neue Gäste anlegen inkl. Soundkarte. Daher sollte man sich zunächst eine neue Version installieren. Download und Installation z. B. über http://software.opensuse.org/search Xen erfordert Rootrechte. Damit man das Tool als User über sudo nutzen kann, ohne dauernd das Kennwort einzugeben, sind folgende Änderungen notwendig: - beim Hochfahren von Gnome/KDE im Autostart ein Script starten mit folgendem Befehl: - die Datei "/etc/sudoers" erweitern/ergänzen (Fettdruck): Username ALL=NOPASSWD:/usr/bin/virt-manager - einen Starter auf den Desktop legen, Befehl "sudo virt-manager" - Start als Anwender, bei Bedarf wird dann das root-Kennwort abgefragt - Kommadozeile öffnen, Root-Login mit "su -" - grafisches-Login als root Nach dem Start der Anwendung zunächst einen Doppelklick auf die Zeile "localhost" machen, das baut die Verbindung zu Xen auf. Es werden dann alle bereits vorhanden Domänen angezeigt. Ein Doppelklick auf eine Domäne (DOM1-n) öffnet dann ein weiteres Fenster mit Eigenschaften (Hardware) und einer VNC-Konsole zur Anzeige. Um einen neuen Gast anzulegen, in der Zeile "localhost" über die rechte Maustaste das Kontextmenü öffnen, die Funktion "Neu" auswählen. Im folgenden Assistenten kann ein neuer Gast dialoggeführt "zusammengebaut" werden. Zum Anlegen eines neuen Gastes nach dem Start einen Doppelklick Homepage: http://virt-manager.et.redhat.com/ 4.5) "xm" in der Kommandozeile In einer Konsole mit Root-Login (xterm, su) kann über das Kommando "xm" Xen verwaltet werden. Durch Eingabe von "xm --help" erhält man eine Liste der Optionen. Eine ausführliche Hilfe zeigt das Kommando "man xm". Geändert von stefan.becker (29.03.09 um 11:14 Uhr) 24.04.08, 20:50 #6 Erweiterung / Änderung der Gastkonfiguration Bei ConVirt dazu den Gast markieren und "Edit VM Config File" starten. Einige Einstellungen lassen sich auch mit der Funktion "Change VM Settings" ändern. Bei virt-manager muss das jeweilige Gastfenster geöffnet werden, die Änderungen erfolgen im Reiter "Hardware". Deutsche Tastaturbelegung Damit die Gäste eine deutsche Tastaturbelegung erhalten, muss in der Datei "/etc/xen/xend-config.sxp" folgende Zeile stehen: (keymap 'de') Falls der Parameter "keymap" bereits mit einer anderen Belegung gesetzt ist, diese Zeile entsprechend abändern. Falls man "virt-manager" benutzt und obige Einstellung nicht hilft: - Gastfenster öffnen, Reiter "Hardware" - In der Liste "Anzeige" öffnen, entfernen - "Add Hardware", Hardware-Typ "Graphics Device" - Im folgenden Fenster bei Tastaturlayout: "Gleich wie Host" abwählen, bei "Andere" "de" eingeben SDL <=> VNC Normalerweise läuft ein Windows Gast in einem VNC-Fenster. Man kann wie auch bei Qemu den Gast in einem SDL-Fenster laufen lassen. Dazu müssen folgende Einstellungen in der Gastkonfiguration eingetragen bzw. geändert werden: Bei SDL startet der Gast in einem SDL Fenster. Mit Beendung des Fensters beendet sich auch der Gast. Außerdem kann der Gast dann nur bei laufendem X-Server starten. Bei VNC läuft der Gast im Hintergrund und auch ohne X-Server. Bei ConVirt kann man so zum Gast schalten: - Auswahl "localhost" - Button "Console" drücken - Bei VNC läuft der Gast auch nach Beendigung des Fensters "Console" im Hintergrund weiter. Übergangslose Maus (SDL) bzw. Mauszeiger Host/Gast nicht synchron (VNC) Falls die Mauszeiger von Host und Gast nicht deckungsgleich übereinander liegen oder wenn man bei einem SDL-Fenster in Vollvirtualisierung eine übergangslose Maus haben will, hilft das Hinzufügen folgender Zeilen in die Gastkonfiguration: # USB wird aktiviert # als Maus wird Tablet genommen Bei einem Linux Gast muss noch der "evtouch"-Treiber installiert werden: Sound aktivieren Durch folgende Zeile in der Gastkonfiguration erhält der Gast eine es1370-Soundkarte: soundhw = 'es1370' Gast im Fullscreen laufen lassen Hierzu einfach im laufenden Gast [Strg]-[Alt]-[F] drücken, zurück zur normalen Anzeige mit der gleichen Tastenkombination. Vista Gäste Bei Vista muss "acpi=1" und "apic=1" eingestellt werden ("Change VM Setiings" / "Miscellaneous"). 3D im Gast Über die Software vmgl wird im Gast 3D Funktionalität ermöglicht, ohne dem Gast eine eigene Grafikkarte zuzuweisen: http://www.cs.toronto.edu/~andreslc/vmgl/ Das ganze allerdings nur für Linux/*BSD Host und Gast mit xorg bzw. x11-X-Server. Das Programm muss sowohl am Host als auch im Gast installiert werden. OpenGL Aufrufe werden dann von vmgl vom Gast an den Host weitergegeben und dort ausgeführt. Linux-CD-Installation sehr langsam bei Vollvirtualisierung Falls die Installation eines Linux bei Voll-Virtualisierung zu langsam ist, sollte man ACPI und APIC in der Gastkonfiguration deaktivieren (Wert "0") (Change VM Settings / Miscellaneous). Nach der Installation kann man beides wieder zuschalten (Wert "1"). Windows Gast Tools für paravirtualisierten Zugriff Auch für Windows Gäste gibt es spezielle Gasttools, mit deren Hilfe der Netzwerk und Festplattenzugriff beschleunigt wird. Bedingung: Der Gast muss mit ACPI installiert sein. http://wiki.xensource.com/xenwiki/Xe...lPv/Installing http://www.meadowcourt.org/downloads/ Zeit vom Host übernehmen Damit der Gast die gleiche Uhrzeit hat wie der Host, einfach folgenden Parameter in die Gast-Konfigurationsdatei einfügen: HVM Konsole Wie bei Qemu kann man per [Strg]-[Alt]-[2] im Gastfenster zur Konsole wechseln. Dazu muss aber folgender Parameter in die Gast-Konfigurationsdatei eingefügt werden: Über [Strg]-[Alt]-[1] kann man wieder zum Gastfenster umschalten. Geändert von stefan.becker (03.01.09 um 15:42 Uhr) 13.05.08, 00:25 #7 Mauszeiger Host/Gast nicht synchron (Linux-Gast) Hier muss auf den evdev-Maustreiber umgestellt werden: Prüfung, welches Event-Interface man nehmen muss (Kommandozeile im Gast, root): Grafikauflösung bei Nutzung des xenfb-Framebufferdevices Aktuell kann der Gast bei Nutzung des Framebufferdevices nur bis zu einer Auflösung von 800x600 eingestellt werden. Höhere Auflösungen sind erst ab Xen 3.2 möglich. Hierzu muss in die Gast-Konfigurationsdatei folgende Zeile eingefügt werden (bzw. ergänzt, wenn "extra=" bereits vorhanden: extra='xenfb.video=16,1024,900' Im Beispiel steht "16" für 16 MB Videospeicher, 1024x900 ist die gewählte Auflösung. Es lassen sich hier beliebige Werte eintragen. Sound wäre nur über ein Durchreichen der Soundkarte als PC-Device möglich. Man kann jedoch auch per Netzwerk über den esd-Soundserver auf die Soundkarte des Hosts zugreifen. Im Host muss der Soundserver so gestartet werden (5001=TCP-Port für Soundweiterleitung): esd -tcp -public -port 5001 Im Gast muss man vor der Anmeldung folgende Systemvariable setzen (bei Suse z. B. in "/etc/bash.bashrc"): export ESPEAKER=a.b.c.d:5001 (a.b.c.d=IP-Adresse des Xen-Hosts) Programme, die mit dem esd-Soundserver zusammenarbeiten, können dann so Sound ausgeben. Geändert von stefan.becker (02.07.08 um 21:08 Uhr) 25.05.08, 15:16 #8 Xen ist sehr wählerisch, was das Zusammenspiel der Dom0 mit den DomUs anbelangt. Nicht jede beliebige Kombination Host / Gast bzw. Xen Host- / Xen Gastkernel lassen sich zum Laufen bewegen. Ebenso kann nicht jede CD/DVD zur Neuinstallation verwendet werden. Problematisch sind z. B. Live CDs. Ein paravirtualisierter Xen Gast kann sowohl in einem raw-Image als auch auf einer echten Partition angelegt werden. 7.1) Installation eines Suse Gastes auf Suse Host bei gleicher Distributionsversion Sofern man die gleiche Distribution in der gleichen Version als Gast installieren will, ist die Installation bei Suse geradezu ein Kinderspiel. Hierzu folgende Vorgehensweise: - Option "Es muss ein Betriebssystem neu installiert werden" / Vor - Platten: Plattengröße anpassen (falls inkl. X-Server, eher 10 GB wählen) - Platten: CDROM hinzufügen als Image oder das physikalische Laufwerk - "OK" startet dann die Installation Zunächst wird das Image angelegt, einige Minuten später startet die Installation. Getestet mit: Suse 10.3, Host 64 Bit, Gast 32 Bit, Xen 3.1x 7.2) Vorhandene Images nutzen bzw. Vorbereitung der Installation als HVM-Gast Sobald Host / Gast bzw. Versionen voneinander abweichen, ist es in den meisten Fällen einfacher, zunächst eine lauffähige HVM-Version des Gastes (also vollvirtualisiert) zu erstellen. Später kann man dann die Verzeichnisstruktur eines so angelegten Gastes für einen neu angelegten Gast übernehmen. Grundlage kann also sein: - Eine VMWARE-Appliance, also eine fertige VMWARE Maschine (Umwandlung in ein raw-Image per "qemu-img", siehe oben) - Qemu Images (falls cow-Image, per "qemu-img" umwandeln, siehe oben) - Ein Xen-HVM-Gast Damit ein Gast überhaupt paravirtualisiert als DomU starten kann, sollte im Gast vorab noch folgendes installiert werden: - xen-Kernel - xen / xen-tools-domU Sobald das Gastimage als Basis komplett ist, wird ein neues Image angelegt, um den Dateibaum aus dem Basisimage in den künftigen Xen Gast zu übertragen. Die weitere Vorgehensweise als grober Ablauf: - Anlegen eines leeren Gastimages (inkl. partitionieren, formatieren, bootbar machen) - Verzeichnisbaum aus Basisimage umkopieren in neues Gastimage - Anpassung einer Konfigurationsdateien im neuen Gast (z. B. "/etc/fstab") - Anlegen eines swap-Images - Erstellung der Xen-Konfiguration Ausführliche Links hierzu: - Xen Handbuch: http://www.cl.cam.ac.uk/research/srg.../readmes/user/ (Kapitel A.3.2 Using disk image files) - http://www.linuxforen.de/forums/show...68&postcount=2 7.3) Fertige Xen Images http://jailtime.org/ http://wiki.computerwoche.de/doku.ph...ual-appliances Geändert von stefan.becker (31.05.08 um 15:52 Uhr) Bestehende Systeme nach XEN migrieren Von bla!zilla im Forum Virtuelle Maschinen und Emulatoren Letzter Beitrag: 25.04.08, 14:31 XEN erkennt nur 3,2 von 8GB Speicher auf 64Bit Debian Von drummermonkey im Forum Kompilieren von Kernel und Sourcen Letzter Beitrag: 24.09.07, 09:40 Xen rebootet beim Start ohne ersichtlichen Grund Von 3qualizer im Forum Virtuelle Maschinen und Emulatoren Letzter Beitrag: 03.08.07, 22:01 Xen auf SuSE10.1 Von dnspics im Forum Virtuelle Maschinen und Emulatoren Letzter Beitrag: 30.12.06, 20:11 Xen: (Netzwerk!-)Leistung ??? Von tobiasbeil im Forum Virtuelle Maschinen und Emulatoren Letzter Beitrag: 13.06.05, 21:23
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q-de-827
woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
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woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
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q-de-827
woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
Download PANASONIC CQVD7001N Owner's Manual MAX 28/ABG WHIRLPOOL Home >> PANASONIC >> CQVD7001N Owner's Manual PANASONIC CQVD7001N Description of PANASONIC CQVD7001N Owner's Manual Einstellen der Lautsprecher-Ausgangspegels (Ausgangspegel des linken Lautsprechers) Weniger, Mehr (Ausgangspegel des mittleren Lautsprechers) Mehr (Ausgangspegel des rechten Lautsprechers) Mehr Ausgangspegel des rechten Mehr Ausgangspegel des linken Mehr Ausgangspegel des Mehr Einstellbereich: -10 dB bis +10 dB (in Schritten von 1 dB) Vorgabe: 0 dB für alle Lautsprecher Jeder Lautsprecher gibt ca. 2 Sekunden lang ein Testsignal ab (ein Dauerton). Die Ausgangspegel so abgleichen, dass das Testsignal bei allen Lautsprechern dieselbe Lautstärke aufweist. Einstellen der Ausgangsbalance: Alle anderen Lautsprecher auf die Lautstarke des Lautsprechers abgleichen, bei dem das Testsignal am leisesten ist. Ein Lautsprecher, der auf (keins) oder (nein) eingestellt ist, gibt kein Testsignal ab und kann nicht angewählt werden. Mit oder (VOL) die Lautstärke des Testsignals einstellen. Hinweis: Solange der PrivatModus aktiv ist, kann nur und abgestimmt werden. Einstellen der Verzögerung, bis der Lautsprecherton den Zuhörer erreicht (Verzögerungseinstellung für mittleren Lautsprecher) Weniger, Mehr Einstellbereich: 0 ms bis 5 m s (in Schritten von 1 ms) 1 m s = 0.001 Sekunden (Verzögerungseinstellung für Surround-Lautsprecher) Einstellbereich: 0 m s bis 15 m s (in Schritten von 1 ms) 1 m s = 0.001 Sekunden Diese Einstellung bei eingeschaltetem Ton durchführen. Ein Lautsprecher, der auf (ohne) eingestellt ist, kann nicht angewählt werden. Bei Anzeige von �PRO LOGIC� werden zu der Verzögerungszeit der Surround-Lautsprecher automatisch 15 ms hinzugefügt. Einstellen des VTR/AUX-Eingangspegels Diese Einstellung vornehmen, wenn die Lautstärke nicht über die angeschlossene Komponente (ausgangsseitig) eingestellt werden kann. (Einstellung für VTR) für niedrigen Pegel (Lautstärke nimmt zu) für hohen Pegel (Lautstärke nimmt ab) (Setting for AUX) für niedrigen Pegel (Lautstärke nimmt zu) für hohen Pegel (Lautstärke nimmt ab) Wenn der Eingangspegel an VTR/AUX übermä�ig hoch ist, kann kein einwandfreier Ton erzielt werden. Nach Einstellung des Eingangpegels Die Lautstärke kann mit oder (VOL) an der Fernbedienung oder dem Lautstärkeregler am Gerät verstellt werden.
de
q-de-827
woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
Hotels in Western Addition (San Francisco) - KAYAK Hotels in Western Addition - San Francisco Durchsuche Hunderte Reise-Websites auf einmal nach Hotels in Western Addition Western Addition - San Francisco, CA, USA Hotels USA Kalifornien San Francisco Western Addition Die besten Hotels in Western Addition (San Francisco) In San Francisco (Western Addition) gelegen, ist Monte Cristo Inn nur eine 5-minütige Fahrt von Walt Disney Family Museum und Palace of Fine Arts entfernt. Zum Angebot gehören ein kostenloser Internetzugang per Kabel, ein Businesscenter und ein Express-Check-in. Ein Flughafentransfer (rund um die Uhr) ist verfügbar (gegen Gebühr). Positiv:: Breakfast was excellent. There were fruit, eggs and a small menu you could order from. The service was excellent Positiv:: It was a delightful stay, beautiful vintage building and furnishings but totally updated modern bathroom. Staff was friendly and helpful. Positiv:: Superb, comfortable and characterful hotel. 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Das Personal und der Service waren großartig. Die Lage ist die beste, die ich zu Fuß hatte und die vielen Szenen von San Francisco genießen konnte. Ich liebe die Geschichte von Königin Anne und liebe, dass sie die Geschichte ausdrucken lassen, damit Sie sie sich ansehen können. Ich liebe auch ihren Tee, ihren Sherry und ihre Leckereien, die sie jeden Tag um 16 Uhr austragen. Es war toll, in diesem wunderbaren Hotel aufzuwachen und das Frühstück zu genießen. Ich hoffe, bald wieder zu kommen. Positiv:: Die Zimmer waren sauber und komfortabel. Freundliches Personal. Schön am Morgen mit Frühstück den Tag zu beginnen. Liebe die gemütliche und warme Atmosphäre. Hoffen, dass wir wieder mal einen zukünftigen Reise dort machen. Positiv:: Gut war das Angebot von Sherry und Gebäck am Nachmittag, sowie Rund-um-die-Uhr Tee und Kaffee. Wenn man vom Lärm der Straße in das Haus eintritt, umgibt einen nur Stille mit leiser Musik im Hintergrund. Hier kann man entspannen. Wunderschöner Lift. Bushaltestelle vor dem Hotel. Positiv:: Quaint Positiv:: The decor was over the top Victorian. Front Desk was helpful. Bed was comfortable. Was within walking distance of Japantown. Breakfast was included. Positiv:: Die sehr besondere Einrichtung - das Hotel gleicht einem Museum - und das überaus freundliche Personal, sowie das Angebot, Tee, Kaffee und Wasser immer zur Verfügung zu haben,- ausserdem das opulent ausgestattete geräumige Zimmer und die für alle Unternehmungen günstige Lage. Positiv:: Das Hotel war wirklich gut gelegen aber es hatte den Charme vergangener Tage... womit ich meine: es war schön eingerichtet aber es hatte keine Atmosphäre, weil zum einen das Personal seltsam unangepasst war und in dem Salon, wo es wirklich jeden Nachmittag Tee, Sherry und Kekse gab, nie jemand gesessen hat! Das hat dem Ganzen irgendwie eine traurige Atmosphäre verliehen... Positiv:: Extrem freundliche und hilfsbereite Mitarbeiter. Es gibt einen morgendlichen Hotelshuttel zu Pier 39. Tagsüber Kaffe, Tee und Wasser zur Verfügung. Man fühlt sich als Gast einfach willkommen! Positiv:: Location, breakfast, interior restoration in over-the-top Victorian furnishings. Positiv:: Staff were very welcoming and parlor rooms were great for reading by the fire Positiv:: Everything else except bathroom Positiv:: Das Interieur ist außergewöhnlich. Die Möglichkeit, abends noch Tee am Kamin zu trinken ist schön. Negativ:: Ich wünschte, sie hätten Speck zum Frühstück. Der Geruch von Speck bringt mich morgens auf. Negativ:: Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt hier nicht. Es war zwar alles schön im viktorianischen Stil eingerichtet, entspricht aber nicht mehr den Bedürfnissen der heutigen Zeit; durch die undichten Fenster zog es, die Stühle waren durchgesessen und man hatte keinen Platz am Tisch, ohne die Stühle ständig zu verrücken. Das Zimmer war kleiner als angegeben, das Bad so klein, dass man nur bei geschlossener Tür sich drin bewegen konnte; Beleuchtung im Wohnraum nicht ausreichend. Das Frühstück war sehr übersichtlich und langweilig. Der Toaster verursachte jeden Tag quietschende Geräusche, hat aber niemanden interessiert. Die Fenstervorhänge wurden vom Zimmerservice nie wieder ordentlich drapiert. Den Parkplatz bezahlt man pro Nacht mit 30 $. Hätte man auch kostenlos anbieten können. Negativ:: Air, water, noise, pillows Negativ:: The breakfast, while included, was minimal. The sink surround was frayed and needed attention. Not the hotel's fault, but the hill between us an Japantown was hard on our old knees and backs. Negativ:: Das Frühstück entsprach nicht ganz unsern Erwartungen an diese Preisklasse und das Mobiliar war zum Teil sehr verschlissen, aber irgendwie konnte das den sehr positiven Gesamteindruck nicht schmälern. Negativ:: Und dafür war es ganz schön teuer! Negativ:: The bathroom sink was dripping and made enough noise to interfere with sleep. Negativ:: Would have been nice if there was a fan. October is the SF summer and the room faced west. 90 degrees was crazy hot, as was the room. The Farmer Brothers coffee was a disappointment for a boutique luxury hotel. We drive 7 miles to buy Peets’ in Seattle, they should be able to do better in SF. Negativ:: Bed comforter too heavy Bathroom in need of paint Breakfast not very good Negativ:: Bathroom is outdated. Negativ:: Das Schlafsofa in der Suite war nicht besonders bequem. Das Schlafzimmer der Suite ist für den Preis nicht besonders geräumig. In San Francisco (Japantown) gelegen, ist Kimpton Buchanan Hotel 10 Gehminuten von California Pacific Medical Center: Pacific Campus und Fillmore Auditorium entfernt. Zum Angebot gehören ein Express-Check-out, kostenlose Zeitungen in der Lobby und ein Textilreinigungsservice. Vor Ort gibt es Folgendes: Parken ohne Service (kostenpflichtig). Positiv:: Habe alles so erwartet Positiv:: Ich ging an die Rezeption und fragte nach Tellern und Besteck für einen Geburtstagskuchen, den ich für meine Freundin abgeholt hatte. Achtung, das war während der kostenlosen Happy Hour für Wein/Sake in der Lobby. Sie sagte, sie könne das für mich zusammenbekommen, und kehrte zu uns zurück, als sie Sake mit Tellern, Besteck, Geburtstagswünschen und einer Flasche Champagner zuzog!! Das ist Gastfreundschaft. Vielen Dank. Positiv:: Hotel Tomo befindet sich in der Nähe von Restaurants, es ist sehr praktisch und vernünftig. Positiv:: Tolles Preis/Leistungsverhältnis Positiv:: The window seat, blockout curtains and wine tasting in the lobby. Positiv:: Great lobby. Adorable rooms. Good coffee in the morning. I liked the location too. Close to Fillmore street and lots of restaurants and shops. Positiv:: Everything is good! Clean neat and location is good. Positiv:: professional staff and great place to stay within walking distance to great restaurants. Positiv:: Location, garage next door. Positiv:: Tee und Kaffee am Morgen und gute Restaurants Tipps von der Rezeption Positiv:: It is in a great location. Positiv:: Meine Frau und ich haben einen Roadtrip durch die USA gemacht, um unsere Flitterwochen dort zu verbringen. Dies haben wir dem Hotel auch im Vorfeld mitgeteilt und haben bei Ankunft ein kostenloses Zimmer Upgrade bekommen mit Blick auf die Stadt und Balkon. Auf unserem Ttisch lag eine handgeschriebene Karte vom Hotel mit viele Glückwünshen, Pralinen, Sekt und Nüssen. Das Personal war auch sehr freundlich und hilfsbereit. Dies war ein Geschenk des Hauses und wurde auch nicht berechnet. Des Weiteren fand ich es ebenfalls sehr angenehm, dass in dem Hotel 2 kostenlose Leihfahrräder gab, kostenloses Limonaden Wasser im Empfangsbereich. Ich kann dieses Hotel echt nur empfehlen. Negativ:: Parken kostete 45 Dollar Negativ:: Die Dusche kein heißes Wasser Negativ:: The room was a bit basic for the price. Negativ:: Bathroom accessories were/ are half falling off the wall and I thought the bathroom was sloppily renovated. Drops of paint on the floors. There were 2 hairs on the ceiling in our shower. Was not a fan of this bathroom. Needs more love. Negativ:: The staff at front desk was rude. I tried to make sure they would not block my card with deposits. The person kept on saying the same thing and assured me they would not. I found the day after that in addition to charging my room, they took 4 different deposits that equaled to double my stay of 2 nights. The staff in accounting couldn’t explain why that was the case. They tried to help but my credit card limit was blocked for more than a week and I still don’t have the last bit removed. So I could not use my card during the rest of my vacation. Negativ:: That day I don’t have a king bed as booked. Negativ:: need more space for personal items and better lighting in bathroom Negativ:: The room reeked of cigarette smoke and they claimed they don't have smoking rooms. Ozone machine they said they used didn't work. Bed had a HUGE stain on it and had to ask them to change it. Negativ:: Not a wonderful view! Negativ:: Housekeeping did not exchange our bath towels when they made the room. Negativ:: Es gab leider nur 2 Fahrräder, die man dort leihen konnte. Auf der Seite wird damit geworben, da hätte ich wenigstens 4 oder 6 Fahrräder erwartet. Basierend auf 2’437 Bewertungen Positiv:: Everything including the super comfy bed and pillows! Positiv:: It was clean, Positiv:: Large room, cool design and a Fantastic gym!!! Positiv:: Great location. Cool contemporary feel. Loved the books downstairs and that area where you could sit and read and watch people coming and going, have a coffee or a wine if you felt like it. Positiv:: Breakfast very good. Positiv:: I liked the new renovation, done more like a millennial retreat than the classic Japanese cultural hotel that it used to be..... Positiv:: lage, zimmergröße, einrichtung Negativ:: Bar only opened at four then shut at ten and didn’t have prosecco as listed for the five days we were there. Negativ:: Not sure Negativ:: tried to order a bottle of wine from our room and was instructed to go down to the new bar because of " No room service".... and no more deep bath tubs... they got left and tiled completely over like a strange box in the shower that truly serves no purpose. Negativ:: klima lässt sich nicht ausschalten The Grove Inn in San Francisco (Western Addition) ist nur wenige Schritte von Painted Ladies und 13 Gehminuten Louise Davies Symphony Hall entfernt. Zum Angebot gehören ein PC-Arbeitsplatz, ein Express-Check-out und kostenlose Zeitungen in der Lobby. Positiv:: Sehr sauber, praktisch, in der Nähe. Positiv:: Das Frühstück hatte sehr leckeres Brot und schöne Teesorten. Die Painted Ladys sind um die Ecke. Positiv:: Haus und Umgebung klasse. Auch gute ÖVKM dichte bei. Aber zu Fuß ist hier auch schön. Schnell an der Haight Street und am Golden Gate Park. Wundervolle Ecke. Frühstück war ok. Positiv:: The beds are super comfy. Great location. Would stay again! Positiv:: Gemütliches Zimmer in nettem Inn, eher familiäre Atmosphäre, sehr hilfsbereites und freundliches Personal, wirklich schönes, kleines Stadthotel in angenehmer Lage. Sehr gutes Fischresaurant direkt gegenüber. Positiv:: Charming location, friendly staff Positiv:: Lage ist top, direkt bei den painted Ladies, damit der erste Touristop schon abgehakt und auch ein toller Park dort um Abends einen Spaziergang mit Aussicht zu machen. Die Pension ist mit Liebe Inhabergeführt, die auch selbst im Haus wohnen. Alles ist sehr sauber und es gibt ein recht gutes Frühstück. Bananen, Mandarinen, Kaffee oder Tee stehen immer frei zur Verfügung. Positiv:: Very good location, also if you have a car (public parking), safe neighborhood, breakfast included, very nice staff Positiv:: Für San Francisco gutes Preis-Leitungsverhältnis Frühstück war für amerikanische Verhältnisse ausgiebig: dunkles Brot, hartgekochte Eier, Marmelade (nicht in Plastikverpackung), Croissants, Cerealien Lage: sehr nette Gegend, aber etwas ausserhalb, Busverbindung in der Nähe Sauber und netter Empfang. Positiv:: Location, breakfast being included and the great staff. Positiv:: Das Frühstück war für amerikanische Verhältnisse gut, Brot, Frischkäse, Eier, Müsli und immer Obst (Bananen und Mandarinen), Personal freundlich, Lage sehr gut, man kann von dort viel zu Fuß erkunden und der Alamo Square Park gleich um die Ecke, der gut besucht ist und einen guten Blick auf die Stadt gewährt! Negativ:: Die Zimmer sind für 4 Personen ausgelegt, was doch sehr eng ist. Das Bad war zu klein. Negativ:: Room was far too small, nowhere to sit out Negativ:: Das Zimmer (Nummer 3) war ganz klein, klaustrophobisch und klimatechnisch eine Katastrophe, die mobilen Klimatürme können da nicht wirklich helfen. Kein Außenfenster, nur in schornsteinartigen Minipatio. Danke schön, das war überhaupt nicht ersichtlich in der Online-Präsentation und sollte so eigentlich nicht vermietet werden. Negativ:: Staff availability. Negativ:: Kühlschrank im Zimmer fehlt, ansonsten gibt es nichts kritisch zu bemerken. Negativ:: Leider ist ein 24 Stunden einchecken nicht möglich, feste Zeiten vorgegeben Negativ:: Super kleines Bad, mit fleckigem Duschvorhang. Frühstück geht gar nicht. Kaffee,Saft und hartes Ei waren okay; der Rest zum Abgewöhnen. "Plastikkäse" in Rollenform mit viel zu viel Verpackung. In San Francisco (Western Addition) gelegen, ist Hotel Majestic nur eine 5-minütige Fahrt von Civic Center Plaza und Moscone Center entfernt. Zum Angebot gehören ein rund um die Uhr geöffnetes Businesscenter, kostenlose Zeitungen in der Lobby und ein Textilreinigungsservice. Ein Transferservice vom Hotel zum Flughafen (rund um die Uhr) ist verfügbar (gegen Gebühr). Basierend auf 1’676 Bewertungen Positiv:: Very comfy beds, good sized rooms Positiv:: Historic building with tons of charm. Good sized room (for San Francisco) with incredibly comfortable bed and beautifully decorated. Just a quick overnight trip for work so had minimal staff interaction but the doorman/bellman I chatted with was very nice. Hotel is in a quiet neighborhood so street noise is minimal but still a couple blocks away from restaurants/attractions. Positiv:: I’ve stayed here twice now and it feels like a home away from home. I hope to come back soon. Positiv:: Quiet Quaint and restful. Really clean and rooms serviced very quickly to a wonderful standard. Positiv:: The old style Positiv:: Four poster bed. Positiv:: We liked the style of the building, the space and ambiance. The staff were extremely nice. Negativ:: No ACS Old , damp wet rooms especially the rear rooms Negativ:: There are no heating/AC units in some of the rooms (certain restrictions as a registered historical hotel don't allow for the building modifications needed to install them) but the hotel will bring you a fan/heater if you want one. When I called the front desk about it I was the told the hotel was fully booked and that I couldn't move rooms. Guy on phone could have been a little more polite about the situation but it wasn't a huge inconvenience for me. I do think though that they should tell their guest upon checking in, in case it will be an issue for some guests. Negativ:: Semi thin walls and floors so you can hear your neighbors walking around a bit (floorboard creak/door shutting). But really, that is to be expected with these older buildings. I travel to and stay in San Francisco a lot and honestly most rooms will do this. Negativ:: A little too far from the centre. But public transport great just a little too far to walk. Fridge spoilt the ambiance of the room dumped in front of the bed. If it could be hidden would make a great difference to a very well appointed room Negativ:: Pillows were not the best and ned was a bit hard Negativ:: Staff very unhelpful and moody. Breakfast was terrible. In San Francisco (Western Addition) gelegen, ist Days Inn by Wyndham San Francisco Downtown/Civic Cntr Area 10 Gehminuten von War Memorial Opera House und Louise Davies Symphony Hall entfernt. Zum Angebot gehören kostenlose Zeitungen in der Lobby, eine rund um die Uhr besetzte Rezeption und eine Gepäckaufbewahrung. Der Flughafentransfer (rund um die Uhr) ist kostenpflichtig; außerdem gibt es vor Ort Folgendes: Parken ohne Service (kostenlos). Basierend auf 1’328 Bewertungen Positiv:: Ich mag, wie mir der Rezeptionist mitteilte, da ich so viel hier bleibe, dass ich wissen sollte, wann sie für kostenlose Parkplätze werben, das heißt einige Zeit oder wenn sie verfügbar sind. Aber ich wusste nicht, dass es der Grund ist, warum ich dem Motel treu geblieben bin. Ich glaube, dass man sich mehr Mühe gegeben hätte, meine Reservierung zu halten, stattdessen schwärmte er mich ab und ich schalte den Checkin ab und blieb im selben, wenn nicht sogar besseren Motel auf Lombard zu einem niedrigeren Preis und Parkplatz für alle Gäste dort. Positiv:: Das kostenlose Parken und Destinationen innerhalb von ein paar Blocks. Positiv:: Hotel in Ordnung. Bequemes Bett/Kissen mit sehr sauberer Bettwäsche. An einigen Stellen war Schimmel in der Dusche. Kostenlose Parkplätze, aber begrenzt. Parken Sie früh und gehen Sie zu Fuß/nehmen Sie ein Taxi. Alles in allem würde ich wieder dort übernachten. Positiv:: Preis-Leistungs-Verhältnis gut. - die Fahrradmietstation gleich in der Nähe. Positiv:: Schöne Lage in der Nähe der bekannten Häuser Reihen. Alles gut zu Fuss erreichbar. Zimmer sind sauber und schön gross Positiv:: The location was amazing, very many restaurants just around the corner. OK option for a short stay, but for a longer period I would want a fresher looking room. Positiv:: The jetted spa tub in the king suite was AWESOME. There was a small cantina on the property and although it was expensive, the burgers and fries were great. Positiv:: Zimmer war für 2 Nächte echt ok. Bett war bequem und das Zimmer war sauber. Parkplatz haben wir auch ohne Probleme bekommen. Positiv:: Breakfast ok, only room can be bigger. Overall great value for money if you are looking something affordable in SFO Positiv:: Great location within walking distance to great coffee, restaurants, shops...Quiet and easily accessible by public transport. Staff is fantastic especially Jim. Went out of his way to sort out a place for me to change before a 14 hour flight home. Positiv:: Very nice and clean rooms. Positiv:: Das Hotel ist in einer ruhigen Gegend und hat eine gute Anbindung (Bus/Bahn). Das Zimmer war recht klein, aber das hat uns nicht gestört. Es gibt freie Parkplätze vor dem Hotel. Positiv:: , Lage sehr gut, Positiv:: The location was good as it felt very safe and had lots of bars and restaurants nearby as it is in the theatre district. It was only a 20min bus ride to the piers. It was a bonus to have free parking and the free breakfast was really nice and fresh and not bad choice for a continental. The beds were huge and the room very clean and modern. Positiv:: The location was excellent, the staff were friendly, but the parking is obviously a big plus. The lot is very well lit as well so seems very safe. Negativ:: Die Mitarbeiter waren sehr wenig hilfsbereit Negativ:: Die falsche Werbung für kostenlose Parkplätze gefiel mir nicht. Sie sollten einen begrenzten kostenlosen Parkplatz angeben. Negativ:: Nicht viel in unmittelbarer Nähe. Negativ:: Schimmel in der Dusche. Negativ:: Auto Parkplatz hat man nicht sicher... aber meistens ist am nächsten Tag ein Parkplatz frei. Frühstück Raum ist sehr klein, man darf das Essen aber auch aufs Zimmer nehmen. Negativ:: Room was dark and quite outdated, carpet had a distinctive smell. Negativ:: The neighborhood looked a little daunting but it was fine. The tv took some work to turn on but we figured it out. Negativ:: Frühstück typisch amerikanisch haha aber das beste auf unserem Roadtrip Negativ:: The external parts of the property is aging but the rooms were renovated and comfortable. Negativ:: Expensive just like every other hotel in SF. Negativ:: Die Zimmer sind relativ hellhörig. Es gibt keinen Safe. Das Frühstück war typisch amerikanisch mit kleiner Auswahl. Negativ:: Leider in der Nacht sehr laut, da die Müll LKW Lärm machen, Frühstück sehr einfach und leider viel zu wenig Platz, man musste warten bis ein Tisch frei wird, 4 Tische für ca 30 Zimmer Negativ:: They should make the walkways non smoking as really annoying to have people smoke outside your door. The breakfast room could be bigger. Casa Loma Hotel besticht durch eine zentrale Lage in San Francisco, nur einen 4-minütigen Fußmarsch von Painted Ladies und 14 Gehminuten von Van Ness Avenue entfernt. Zum Angebot gehören eine rund um die Uhr besetzte Rezeption, mehrsprachiges Personal und eine Gepäckaufbewahrung. Ein Transferservice vom Hotel zum Flughafen (rund um die Uhr) ist verfügbar (gegen Gebühr). Basierend auf 1’895 Bewertungen Positiv:: Guter Preis, gute Lage Positiv:: - hilfsbereite Angestellte - Blöcke aus Hayes Valley/The Mission/Castroalamo Square - weniger als einen Block vom Bus Linien, nur einen kurzen Spaziergang vom Bahnhof - gratis Kaffee in der Lobby - Budget freundlich Positiv:: Die Lage die Nähe zum Park und die Nähe zum schönen Frühstückcafe la soleil. Positiv:: The location could not have been better and the staff were super helpful and the fabulous coffee/chocolate/mocha/tea machine in reception offered every drink imaginable. Super clean too. Positiv:: 24/7 check-in Positiv:: Excellent location, clean bathroom and cheap for SF Positiv:: Semi convenient location. Positiv:: Location to public transportation and sights was great. Positiv:: Cheap and cheerful. Not a bad location once you know the transit. Not far to pubs and restaurants. Nice coffee machine in Lobby. Positiv:: Kind and professional staff, good bathroom, free coffee and a lovely neighborhood! Great experience for the price your paying Positiv:: The hotel is localisated in a very good place, near to the painted ladies and the bus! The room was clean! Positiv:: We needed xtra blankets and it was immediately taken care of Positiv:: Für San Francisco war das Hotel einigermaßen günstig, die Bushaltestelle war gleich um die Ecke. Es gab in der Lobby einen Kaffeeautomaten den man umsonst nutzen konnte. Negativ:: Gemeinsames Bad, dreckige Teppiche, Flecken auf dem Boden/Lampenschirm Negativ:: Billig Betten und Bettwäsche Kalte Dusche im Badezimmer Dünne Wände Kann man ziemlich stickig Kein Aufzug Laute Nachbarn Negativ:: Es war sehr laut. Negativ:: It was a little noisy being on a city road but then we wanted a central location. Negativ:: Das Fenster war kaputt. Um es offen zu halten musste man ein Stück Holz dazwischen klemmen. Die Betten waren schon ziemlich durchgelegen. Negativ:: The hotel is on an extremely noisy street (vehicle and pedestrian noise). I had to use earplugs while sleeping. My room did not have AC or a fan and was very uncomfortable during Oct. I also could not open the windows to cool it down due to the noise and the occasional cigarette smoke wafting in from pedestrians. No apparent access to drinking water, and no apparent microwave. Negativ:: There was a very unpleasant smell in the corridors and room. The road is very noisy which caused some difficulty sleeping. The decor is very shabby and the room didn’t seem very clean. Negativ:: I cannot believe I paid as much as I did to stay in this dirty hole in the wall. Our room had no heat, no bedside tables, one outlet placed strangely above the bed, and hardly any room to move. We could hear everything everyone did. The entire place reaked of insecticide. Had to drive around for HOURS to find parking. I could go on. DON'T WASTE YOUR MONEY. Negativ:: Walls are very thin and noisy. Could hear everyone in their rooms all night. Shades in room don’t block out any light so hallway lights kept room bright all night. Negativ:: Traffic noise. No coffee machine in room. Negativ:: Room was cold Negativ:: Das Hotel hatte keinen Aufzug, die Zimmer waren sehr sehr klein das Fenster könnte man nur einen kleinen Spalt öffnen. Oasis Inn in San Francisco (Cathedral Hill) ist nur wenige Schritte von Van Ness Avenue und 7 Gehminuten San Francisco City Hall entfernt. Zum Angebot gehören eine rund um die Uhr besetzte Rezeption, mehrsprachiges Personal und eine Gepäckaufbewahrung. Für Veranstaltungen stehen folgende Einrichtungen zur Verfügung: Konferenzraum und Konferenzraum. Der Transferservice vom Hotel zum Flughafen (rund um die Uhr) ist kostenpflichtig; außerdem gibt es vor Ort Folgendes: Parken ohne Service (kostenlos). Positiv:: Die Lage ist gut, aber ich wünschte, ich hätte 40 Dollar extra für das Motel 6 in der Nähe ausgegeben. Positiv:: Die Lage war sehr zentral und sicher. Mir haben die kostenfreien Parkplätze. Riesiger Pluspunkt! Super Wasserdruck. Positiv:: Very quiet room. Enjoyed our stay. Staff very helpful and friendly. Positiv:: Room was clean and well stocked. We had a refrigerator that was unexpected and a small market on the corner for snacks was great. Positiv:: Excellent location. Free parking. Bed soft and clean. Shower water pressure is awesome. Perfect if you only plan to only sleep there, not hang out. Does the job, but not luxury at all. Positiv:: The location near city hall was good. Positiv:: Great value, clean room. Positiv:: location and parking and price Positiv:: Kostenlose Parkplätze Negativ:: Die Dusche war schimmelig und die Betten unbequem. Negativ:: Das Hotel ist veraltet. Die Tür im Bad war geschwollen. Schwer zu schließen. Wir hatten keinen Bettlaken. Aber nochmal, für den Preis und die Lage ist es okay. Negativ:: Area has many homeless. Sad Negativ:: Pleasant and friendly service not withstanding, we will never, ever, stay there again! Bedbugs infested our room. We immediately reported this to the front desk. The hotel clerk assigned another room to us. They seemed INDIFFERENT to bedbug infestation. Negativ:: We felt like this was a long term residency place for some people and the decor was a bit dated. The clerk when we checked in must have been having a bad day as he was very hard to talk to but the next day was much better. Negativ:: Felt like an old college dorm. Weird smell at first, but you get used to it. This is a cheap place to lay your head at night so plan to spend the remainder of your day out. This is not a place to lounge in for sure, but the bed is clean. Needs new carpet Negativ:: Amenities were not offered nor existed upon arriving. Faldo information and would honestly like a discount refund or something waived. Negativ:: Installing a working air conditioner to the rooms would be nice. Negativ:: The staff checking me in did not give me back my ID, I didnt realize it until hours later; I went to the front desk and the guy on staff said that it wasnt there & to check back in the morning. There was a language barrier, but it was there in the morning Negativ:: dismal rooms Negativ:: toilet backed up Negativ:: there's no hot tub but the spa symbol is on the listing Rodeway Inn Civic Center in San Francisco (Cathedral Hill) ist nur wenige Schritte von Van Ness Avenue und 6 Gehminuten San Francisco City Hall entfernt. Zum Angebot gehören eine rund um die Uhr besetzte Rezeption und ein Aufzug. Der Transferservice vom Hotel zum Flughafen (rund um die Uhr) ist kostenpflichtig; außerdem gibt es vor Ort Folgendes: Parken ohne Service (kostenlos). Positiv:: Es war schmutzig, ein schlechter Teil der Stadt, fühlte sich unsicher, nicht guter Service für Kunden, keine Haushaltung, kein warmes Wasser, ich werde nie wieder hier übernachten! Positiv:: Das Einchecken war ein Kinderspiel Positiv:: Einfache günstige Unterkunft Positiv:: The night staff was very accommodating to my request. Positiv:: Great staff and easy acess to public transit and tourists attractions Positiv:: Newly refurbished rooms,with an excellent bathroom and shower Positiv:: Das Badezimmer war schön und sauber. Positiv:: Lage, alles schnell erreichbar. Positiv:: This location & price was the best I ever had staying in SF. About one mile from all the good stuff. Looks like their pictures might be outdated because my hotel room (queen bed) was more modern then the pictures I was looking at. Positiv:: Freundliches Personal, welches meinem Wunsch nach Stornierung der restlichen zwei Übernachtungen nach der ersten Nacht ohne Diskussionen sofort nachgekommen ist. Positiv:: Pretty close to downtown Positiv:: Nothing in a shady area, paper thin wall, people hanging out in stairway and listening to music that came in loud and clear til 2 am. Lady yelling and physically threatening another guest more then once...I was scared. Such a shady shady area Positiv:: Sehr bequemes Bett, Zimmer und Bad sehr sauber! Der Zimmerservice macht seine Arbeit wirklich sehr sorgfältig. Rauchen war draußen auf den Gängen im Freien kein Problem. Negativ:: Alles hat mir nicht gefallen, es war eine absolut schreckliche Erfahrung. Drogenabhängige schrien zu allen Tageszeiten im Hof. Viel Baulärm. Auch unser Uber-Fahrer war schockiert, wir waren an einem solchen Ort und es wurde empfohlen, dass wir das Zimmer nachts nicht verlassen. Negativ:: Das einzige, was mir nicht gefallen hat, war die veränderliche Wassertemperatur beim Duschen. Negativ:: Das Zimmer sah so aus und roch, als ob sie einfach billiges Teppichpulver benutzt haben. Es hatte Wanzen und das Personal war sehr unfreundlich!! Negativ:: die Kakerlake auf den Kopfkissen . Negativ:: Nicht die beste Gegend Negativ:: Surrounding neighborhood was dirty and noisy. Negativ:: Parking was first come first serve and at night time people were being loud and wouldnt let people sleep Negativ:: Location although central to many other ares was in a seedy part of town with a homeless camp set up nightly at the rear of the property. Lack of car parking at the property. The lift was very old and only phone booth proportions it was extremely slow and difficult to access. Negativ:: Die Lage ist zwar zentral aber sehr unangenehm und in einem gefährlichen Viertel. Es war außerdem furchtbar laut in der Nacht. Negativ:: Betten sind zu weich. Umgebung, viele Obdachlose und Drogenabhängige. Wobei das Hotel dafür nichts kann. Negativ:: The shower soap is awful. Negativ:: Sehr schlechte Lage des Motels in einem der -- zumindest für Familien -- mutmaßlich schlechtesten Viertel von San Francisco. Das Motel selbst erinnerte eher an eine Mischung aus Bahnhofs-Parkhaus (was die allgemeine (Un-)Sauberkeit, den Zustand des Gebäudes (dunkle, verwinkelte und schmutzige Treppen und Uralt-Fahrstuhl) sowie die dort herumlungernden Menschen betrifft) und Gefängnis (die Zimmer haben nur ein Fenster in den eher düsteren "Parkhaus-Innenhof", d.h. kein Sonnenlicht und keine frische Luft). Wir wurden aufgefordert, das Auto (welches wir in der Nähe auf der angrenzenden Straße parken sollten, da der Parkhaus-Bereich in der unteren Etage des Motels voll war) vollständig auszuräumen, um die Wahrscheinlichkeit zu senken, dass das Auto in der Nacht aufgebrochen wird, was wohl des öfteren vorkommt. Die Leute, denen man dies potentiell und dem Anschein nach zutrauen würde, gingen, standen, saßen oder lagen auch zahlreich in dieser und den angrenzenden Straßen. Unser (leergeräumter) Mietwagen wurde in der einen Nacht des Aufenthaltes nicht aufgebrochen, allerdings waren wir (Familie mit zwei Kindern) sehr froh, dass wir die restlichen beiden Nächte ohne Probleme stornieren konnten und ein anderes Motel in einer besseren Gegend in San Francisco gefunden haben. Im Nachhinein müssen wir einräumen, dass wir das Motel gar nicht erst gebucht hätten, wenn wir die bereits bestehenden, ähnlichen Bewertungen ausführlicher gelesen hätten. Negativ:: Not enough parking spot according to the rooms. Negativ:: I hated everything the bed was uncomfortable, the walls were thin, the area was awful. Negativ:: Die Eddy Street ist schon eine "shady" Straße von San Francisco, besonders der Abschnitt im Tenderloin-Viertel. Man sollte abends nicht unbedingt alleine raus gehen, da sind viele merkwürdige Gestalten unterwegs. Zu zweit haben wir aber keine Probleme gehabt! Western Addition (San Francisco) - Wo übernachten? Mit unserer Heatmap findest du deine ideale Unterkunft in Western Addition, denn wir zeigen dir, welche Aktivitäten in der Nähe zu finden sind.
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q-de-827
woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
SFM e-Bikes by DCI AG - issuu 2012 2012 E-Bikes 2013 Pedelecs & e-Scooter Historie Zweiradmobilität seit 1886 1886: Gründung der „Velozipedfabrik Carl Marschütz & Co“ 1887: Umwandlung in die „Aktiengesellschaft Nürnberger Velozipedfabrik Hercules“ 1898: Entwicklung eines ersten Elektro-Fahrzeugs 1900: Umbenennung in Nürnberger Hercules-Werke AG 1938: Fertigung der ersten SAXONETTE mit Fichtel & Sachs-Motor 1966: Zusammenführung von Hercules und Zweirad-Union (Victoria, Express, DKW) unter Fichtel&Sachs AG 1990: Präsentation des ersten zur Serienreife entwickelten E-Bikes, der „ELECTRA“ Änderung des Firmennamens in Sachs Fahrzeug- und Motorentechnik GmbH und Vermarktung der Produkte unter der Marke Sachs-Bikes 2008: Umfirmierung in SFM GmbH 2011: 125jähriges Firmenjubiläum. „SFM“ und „SAXONETTE“ werden als Marken eingeführt 47 fahrzeuge im test t r gmuilie Mit der Zweiradgeschichte in Deutschland sind so legendäre Firmen- namen wie „Nürnberger Hercules-Werke“ und „Fichtel & Sachs“ untrennbar verbunden. Kaum jemand, der sein erstes Zweiraderlebnis nicht auf einem Mofa oder Kleinkraftrad dieser Hersteller hatte. Als Rechtsnachfolger der Hercules-Werke führen wir die Tradition fort: Innovation, Qualität, Mobilität und Lebensfreude. Mit jungen, modernen und alltagstauglichen Fahrzeugen. tort om f r gku sateegohrie city- PEDELECS – Tretunterstützung Comfort Light, Beatrix 250 ELECTRA – Selbstfahrend und Tretunterstützung Beast Electra 350 Comfort Electra 350, Comfort Light Electra 250 X-Road Electra 350 Prima E / Oliver 500 S. 26 -27 Finden Sie auf den folgenden Seiten Ihr passendes E-Bike aus unserem neuesten Programm. Schon jetzt wünsche ich Ihnen gute Fahrt und viel Spaß mit unserem eingebauten Rückenwind! Herzlichst, 03 03 Dieter Scholz, Geschäftsführer der SFM GmbH A ntriebstechnik SFM Vorderrad-Antrieb* SFM Akkupack mit Lithium Technologie und rd. 400 Wattstunden SFM DRIVE Mehrwerte - leichtlaufendes Vorderrad durch Freilauffunktion - durch den Nabenmotor direkter Kraftfluss auf die Strasse ohne Reibungsverluste - „Allradantrieb“, d.h. die menschliche Kraft wirkt auf das Hinterrad, der Motor auf das Vorderrad - hochsensible Kraftmessung an der Tretlagerachse - optimale Gewichtsverteilung: Motor vorne, Batterie hinten, Fahrer in der Mitte - Motorleistung 250 bis zu 600 W - Schiebehilfe bis 6 km/h - 100 % wartungsfrei SFM Fahrerinformationssystem u.a. mit Anzeige des aktuellen Stromverbrauchs; bequem vom Lenkerende aus zu bedienen ohne die Hand vom Lenker nehmen zu müssen Controller zur Steuerung des Antriebsmotors Kraftvoller Gleichstrommotor mit Planetengetriebe im Vorderrad mit bis zu 350 W Dauerleistung Klassische Rahmenform mit extrem tiefem Durchstiegsbereich für maximalen Komfort *Am Beispiel der SaxonettE DELUXE Electra 350 Im Tretlager integrierter, hoch sensibler Drehzahl- und Drehmomentsensor (Thun Germany) SFM Hinterrad-Antrieb* SFM DRIVE Mehrwerte - durch den Nabenmotor direkter Kraftfluss auf die Strasse ohne Reibungsverluste und ohne zusätzliche Belastung von Schaltung und Kette - leichtlaufendes Hinterrad durch Freilauffunktion - hochsensible Kraftmessung an der Tretlagerachse - sanfte Schaltvorgänge, da keine störenden Krafteinflüsse durch den Motor - zentrale Platzierung des Akkus zur optimalen Gewichtsverteilung - 100 % wartungsfrei SFM Akkupack mit Lithium Technologie und 324 Wattstunden, nur 2,5 kg leicht Kraftvoller, kaum sichtbarer Gleichstrommotor mit Planetengetriebe im Hinterrad (bürstenlos) Controller zur Steuerung des Antriebsmotors *Am Beispiel der SaxonettE X-ROAD 250 SFM Mittelmotor-Antrieb* SFM Fahrerinformationssystem mit Schiebehilfe bis 6 km/h SFM DRIVE Mehrwerte - kompakter, leichter und sehr leiser Motor mit im Ölbad laufenden Stahlzahnrädern - Motorleistung bis zu 500 W und 40 NM - hochsensible Kraft- und Drehzahlmessung an der Tretlagerachse - der bewährte Lithium Akku lässt sich bequem herausnehmen ohne dass ein Hinunterbücken erforderlich ist - Schiebehilfe bis 6 km/h - größtmögliche Bodenfreiheit trotz Mittelmotor - sehr große Akkukapazität für hohe Reichweiten - 100 % wartungsfrei SFM Akkupack mit Lithium Technologie und einer Kapazität von rd. 400 Wattstunden SFM Mittelmotor mit hochsensiblen Drehzahl-, Geschwindigkeits- und Drehmomentsensoren zur Steuerung der optimalen Motorleistung in der jeweiligen Fahrsituation. Zusätzlicher Motorschutz aus hochfestem Kunststoff. *Am Beispiel der SaxonettE Spirit 250 Bequemer und sicherer Durchstieg durch kompakte Motorbauweise und intelligente Rahmenkonstruktion 2 RE JAHn tie 2=4- SFM Batterie-Technik ntie Gara ung** ger n verlä Schlüsselschalter zur Diebstahlsicherung und zum Ein- und - sehr leichte Lithium Ionen Akku Ausschalten des Systems. Der Schalter Technik: Nur 750 g je 100 Wh Kapazität verhindert zuverlässig das Entladen des bzw. 2,9 kg bei einem Akku mit einer Akkus durch Kriechströme. Kapazität von 11 Ah (=396 Wh) - hohe Lebensdauer von bis zu 1000 Ladezyklen oder ca. 50.000 km - hochsensibles Akku Managementsystem zur Regelung von Lade- und Entladespannung sowie Über- und Tiefentladungsschutz; damit ist gewährleistet, dass der Akku langfristig möglichst effizient arbeitet und die größtmögliche Energie für den Motor zur Verfügung stellt - der Akku lässt sich bequem herausnehmen ohne dass ein Hinunterbücken erforderlich ist - sehr große Akkukapazität für hohe Reichweiten; mit fast 400 Wh gehört er zu den leistungsstärksten seiner Art - schnell wieder aufladbar: Nach nur 3 Stunden sind ca. 80 % der Kapazität erreicht - 100 % wartungsfrei SFM DRIVE Mehrwerte Die Ladebuchse ist sowohl im ein- als auch im ausgebauten Zustand leicht erreichbar. Ein Aufladen des Akkus ist somit überall und jederzeit möglich. *Am Beispiel des 11 Ah 36 V Akkus Sehr stabiles, spritzwassergeschütztes Gehäuse, welches die Energiezentrale (Akkuzellen, Managementsystem etc.) sicher vor äußeren Einflüssen schützt. Durch die integrierte Unterbringung im Spezialgepäckträger wird ein perfekter Schutz erreicht. zum Ablesen der aktuellen Kapazität des Akkus parallel zur Anzeige am Display oder wenn der Akku sich außerhalb des Rades befindet. Die Reichweite bezeichnet grundsätzlich die maximale Entfernung, in der ein Fahrzeug mit einem voll geladenem Akku, bewegt werden kann. Diese hängt allerdings von verschieden Parametern ab: - Gewicht von Fahrer und Gepäck - Streckenprofil (Steigungen/Stadtfahrten) - Streckenbeschaffenheit (Fahrbahnbelag) - Gegenwind - Zustand des Fahrrades (korrekte Bremseinstel- lung/ Leichtgängigkeit der Naben/etc…) - Zustand der Bereifung (z.B. Luftdruck) - Umgebungstemperatur (optimale Betriebstem- peratur des Akkus liegt bei +18°C bis +25°C) - Unterstützungsmodus - Schaltverhalten - Höchstgeschwindigkeit - Motorleistung (250 Watt Pedelec/ < 350 Watt Electra) - Lagerung des Akkus (Ladezyklen beachten) - Alter des Akkus (ein Kapazitätsverlust von bis zu 20 % pro Jahr kann im Bereich des normalen Verschleiß liegen) Prinzipiell gilt: je weniger Beinkraft zur Fortbewegung verwendet wird, desto geringer ist die Reichweite je mehr Beinkraft zur Fortbewegung verwendet wird, desto größer ist die Reichweite. Beispiel an einer SaxonettE Comfort 250 mit Li-Ion Akku 36V, 11A, 396Wh Fahrstufen Bereich Eco Bereich Normal Bereich Power 80 –120 km Hügelig, Gegenwind Bergig, hohes Gewicht, ** Verlängerung der Garantie für den Akku auf 4 Jahre möglich. 07 A usrüstung ? ? Gut geschützt mit Iron Bull Nicht weniger als 24 Belüftungsschlitze in der Helmschale sorgen selbst bei kräftiger Pedalarbeit im Hochsommer für einen kühlen Kopf. Dank der vielen Lufteinlässe ist der Helm besonders leicht geraten und wiegt nur 308 Gramm ohne und 329 Gramm mit Sonnenbrille. Sie ist Teil der Helmkonstruktion und kann je nach Bedarf in den vorderen Rand der Hemschale eingeklinkt werden, wo sie ohne lästiges Drücken vor Sonne und Fahrtwind schützt und außerdem das Tragen einer normalen Brille erlaubt. Die auswechselbare, antialergische Innenausstattung mit Komfortpolster garantiert in Verbindung mit dem Iron Bull 3D Gurtbandsystem und der durchdachten Einhandbedienung für die Kopfweitenverstellung einen perfekten Sitz. - 3D Gurtbandsystem - Insektenschutz - Auswechselbare antiallergische Innenausstattung - Drehrad mit Rasterfunktion - Crossblende - integrierte Sonnenbrille - Gewicht: 329 Gramm - Größen: M, L - Farben: carbon, weiß/rot, weiß/blau - UVP*: 69,90 € 08 PEDELECS Pedelecs Tretunterst端tzung bis 25 Km/h Pedelecs sind Fahrr辰der mit einem Elektromotor, der die eigene Pe Pedalkraft dalkraft bisbis zu zu einer einer Geschwindigkeit Geschwindigkeit vonvon 2525 km/h km/h unterst端tzt. unterst端tzt. Erlaubt Erlaubt ist das Fahren ist das auf Fahren Radwegen auf Radwegen ohne Helm ohne (ist Helm aber(ist immer aber zu immer empfehzu empfehlen) len) und ohne und Versicherungskennzeichen. ohne Versicherungskennzeichen. Eine Fahrerlaubnis Eine Fahrerlaubnis ist nicht ist nicht notwendig. notwendig. Beast 250 Lady/Men Damen/Herren ....................05 Spirit...............................................06 250 Everest250 ..........................................07 Deluxe Comfort 250..........................08 light 250 Comfort Light 250.............09 Beatrix...........................................10 250 DeLuxe X Road...........................................11 250 Damen/Herren Everest Amsterdam 250 ................................12 . Amsterdam X Road...........................................13 250 Kobold............................................14 250 Beast 250 Damen Beast 250 Herren/Damen Rahmengrößen 47 6061 cm Farben: Aluminiumrahmen, Herren 28“x47 schwarz,cm, Damen 52 cm weiss Unisex Stabiler 6061 im Retro-Design und mit 10 Jahren Bremse hinten Alurahmen Rücktrittbremse Tektro V-brake Gewicht ca. Motor 26,5 kg bürstenloser SFM Drehstrommotor 250W im Vorderrad Garantie, Scheibenbremse, Motor Hydraulische 250 W, Front Sachsysmotor Reichweiten Akku 40 V 10 36 - 120 km Ah 360 im Pedelecmodus Wh Lithium-Eisen-Phosphat (LiFePo4) Handschellen zur Diebstahlsicherung, Old-Style Ledersattel Unterstützungsmodi 5-Stufen, Drehmomentsensor Gabel Schaltung Suntour CR 8V SHIMANO Nexus 7-Gang mit Freilauf Nabenschaltung mit Schraubenfedern, Doppelscheinwerfer, Batterie 36V x 11 Ah Li-Po, 396 Wh Schaltung Reichweite Shimano von ca. 30 7-Gang bis zuNabe 80 km mit Rücktrittbremse Multifunktionsdisplay mit schwarz 5 Unterstützungsmodi, Farbe Bremse vorne Tektro UVP* 1.999,00 V-brake E *unverbindliche Preisempfehlung Zusatzakku: 599,00 E Ledersoftgriffe Spirit 250 PEDELECS Rahmengrößen 47 6061 cm,Aluminiumrahmen, 52 cm Farben: 28“x47 braun/silber, cm, 52 schwarz/silber cm Unisex Bequemer Alurahmen mit 10 Jahren Garantie, Bremse hinten 6061 Rücktrittbremse und Tektro V-brake 26,5 Mittelmotor SFM kg 250W Drehmoment 40NM neues Batteriegehäuse, Drehmomentsensor, Motor integriertes 250 W, Front Sacsysmotor 40 V 11 36 - 120 km Ah 396 im Pedelecmodus Wh PANASONIC Lithium-Ionen (Li-Ion) 3-Fach-Sensortechnik, werkzeuglos verstellbarer LenkerUnterstützungsmodi 5-Stufen, Drehmomentsensor Suntour CR 8V SHIMANO Nexus 8-Gang Nabenschaltung vorbau, Rockschutz/Mantelschoner, pannensichere Batterie 36V x 11 Ah Li-Po, 396 Wh Shimano von ca. 40 7-Gang bis zuNabe 120 km mit Rücktrittbremse Bereifung, 2 hydraulische Felgenbremsen, Farbe schwarz Bremse vorne 2.399,00 UVP* Tektro V-brake E *unverbindliche Preisempfehlung Rücktrittbremse als Option, extrem tiefer Durchstieg Rahmengrößen 47 6061 cm,Aluminiumrahmen, 52 cm Farben: 28“x47 braun/silber, cm, 52 blau/silber cm Unisex 26,5 kg bürstenloser SFM Drehstrommotor 250 W im Vorderrad Batteriegehäuse, Drehmomentsensor, Motorneues integriertes 250 W, Front Sachsysmotor werkzeuglos verstellbarer Lenkervorbau, Unterstützungsmodi 5-Stufen, Drehmomentsensor Rockschutz/Mantelschoner, 36V x 11pannensichere Ah Li-Po, 396Bereifung, Wh Suntour CR 8V SHIMANO Nexus 8-Gang mit RücktrittbremseBatterie Nabenschaltung Bremse vorne Tektro UVP* 2.099,– V-brake E *unverbindliche Preisempfehlung 2 hydraulische Farbe Felgenbremsen, schwarz Rücktrittbremse, extrem tiefer Durchstieg Comfort 250 PEDELECS Rahmengrößen 47 6061 cm,Aluminiumrahmen, 52 cm Farbe: schwarz 28“x47 cm, 52 cm Unisex Bequemer 6061 Alurahmen mit 10Tektro Jahren Bremse hinten Rücktrittbremse und V-brake Drehmomentsensor, werkzeuglos verstellbarer Unterstützungsmodi 5-Stufen, Drehmomentsensor Suntour CR 8V SHIMANO Nexus 7-Gang mit RücktrittbremseBatterie Nabenschaltung Bremse vorne Tektro UVP* 1.799,– V-brake E *unverbindliche Preisempfehlung Garantie, neues integriertes 250 W, Front Batteriegehäuse, Sacsysmotor Lenkervorbau, Rockschutz/Mantelschoner, 36V x 11 Ah Li-Po, 396 Wh Bereifung, pannensichere schwarz 3 Bremsen, extrem tiefer Durchstieg Beatrix 250 / Comfort Light 250 Comfort Light 250 Rahmengrößen 47 cm, 52 cm Farben: silber, schwarzgrün Motor bürstenloser SFM Drehstrommotor 250W im Vorderrad 36 V 9 Ah 324 Wh PANASONIC Lithium-Ionen (Li-Ion) Nabenschaltung SHIMANO Nexus von ca. 30 bis zu 80 km UVP* 1.199,– E Zusatzakku: 549,00 E Produkt-Highlights: Leichter 6061 Alurahmen mit 10 Jahren Garantie, neues integriertes Batterieghäuse, ca. 22 kg leicht, 3 Bremsen und extrem tiefer Durchstieg Rahmengrößen 50 6061 cm Farbe: Aluminiumrahmen, blau 28“x47 cm, 52 cm Unisex Leichter Alurahmen mit 10 Bremse hinten 6061Rücktrittbremse undJahren Tektro Garantie, V-brake 40 V 9 36 - 120Ah 324 km im Pedelecmodus Wh PANASONIC Lithium-Ionen (Li-Ion) ca. 22 kg leicht, Unterstützungsmodi 5-Stufen, Drehmomentsensor Bremse vorne 1.199,– UVP* Tektro V-brake E *unverbindliche Preisempfehlung Zusatzakku: 549,00 E neues integriertes 250 Batteriegehäuse, W, Front Sacsysmotor hollandtypische, kurze 36V x 11Rahmengeometrie Ah Li-Po, 396 Wh für aufrechtere Sitzposition, schwarz extrem tiefer Durchstieg Amsterdam 250 PEDELECS Rahmengrößen 53 6061 cm Farben: Aluminiumrahmen, schwarz, 28“x47 weiss cm, 52 cm Unisex Bremse hinten Hollandrad, Rücktrittbremse und Tektro V-brake Klassisches Motor3-Gang-Nabenschaltung 250 W, Sacsysmotor mitFront Rücktrittbremse, Unterstützungsmodi 5-Stufen, Drehmomentsensor geschlossenener Kettenkasten, 36VRahmengeometrie x 11 Ah Li-Po, 396 Wh Suntour CR 8V SHIMANO Nexus 3-Gang mit RücktrittbremseBatterie Nabenschaltung hollandtypische, kurze Farbe für aufrechtere schwarz Sitzposition X-Road 250 t hei u e N 29er X-Road 250 Damen/Herren hinten 6061 Rücktrittbremse und Tektro V-brake Rahmengrößen 50 6061 cm,Aluminiumrahmen, 55 cm (He) Farben: 28“x47 Herren cm, schwarz, 52 cm Unisex Damen weiss BremseStabiler Alurahmen mit 10 Jahren Garantie, Gewicht Motor ca. 26,5 bürstenloser kg SFM Drehstrommotor 250W im Hinterrad Motor ca. 23 kg leicht, 250 W, Front Sacsysmotor 40 36 -V 9 120Ah 324 km im Pedelecmodus Wh PANASONIC Lithium-Ionen (Li-Ion) Unterstützungsmodi 5-Stufen, Drehmomentsensor Drehzahlsensor, Akku zentral am Sattelrohr Suntour 27 GangCR SHIMANO 8V Deore LX Batterie 36Vmit x 11 Ah Li-Po, 396 Wh Multifunktionsdisplay 5 Unterstützungsmodi, Farbe 29er schwarz Bereifung, pannensicher Bremse UVP* vorne Tektro 1.899,– V-brake E *unverbindliche Preisempfehlung Everest 250 PEDELECS Rahmengrößen 48 6061 cm,Aluminiumrahmen, 52 cm Farben: 28“x47 schwarzcm, 52 cm Unisex BremseStabiler hinten 6061 Rücktrittbremse und Tektro V-brake Alurahmen mit 10 Jahren Garantie, 26,5 kg bürstenloser SFM Drehstrommotor 250W im Hinterrad Motor Drehzahlsensor, Unterstützungsmodi 5-Stufen, Drehmomentsensor Multifunktionsdisplay mit 5 Unterstützungsmodi, Suntour CR 27-Gang SHIMANO 8V Alivio Schaltung Batterie Scheibenbremsen, 36V x 11 Ah Li-Po, 396 Wh hydraulische Farbe Akku am Unterrohr schwarz zentral 250 W, Front Sachsysmotor Dieses Rad darf nicht auf öffentlichen Strassen benutzt werden, da es nicht entsprechend der StVZO ausgestattet ist. Rahmengrößen klappbar, 6061 Aluminiumrahmen, 33 cm Farben: 28“x47 weiss, cm, schwarz 52 cm Unisex Bremse hinten 6061 Alurahmen Rücktrittbremse Tektro V-brake Kompakter mit 10und Jahren Garantie, Motor 20 kg leicht, 40 - 120 36V 7 Ah 252 km im Pedelecmodus Wh PANASONIC Lithium-Ionen (Li-Ion) Unterstützungsmodi 5-Stufen, Drehmomentsensor Leicht und schnell faltbar, Suntour CR 8V SHIMANO Nexus 3-Gang mit Freilauf Nabenschaltung Batterie 36V xmit 11Freilauf, Ah Li-Po, 396 Wh 3-Gang-Nabenschaltung Shimano von ca. 20 7-Gang bis zuNabe 40 km mit Rücktrittbremse Farbe Faltmasse (L x B x schwarz H ): Zusatzakku: 499,00 E 800 mm x 400 mm x 800 mm ELECTRA Electra/ S-Pedelecs Electra/ S-Pedelecs selbstfahrend bis 20 km/h und selbstfahrend bis 20 und / 35km/h Tretunterstützung biskm/h 25 km/h Tretunterstützung bis 25 km/h / 35km/h Electras/S-Pedelecs sind Fahrräder mit Elektromotor, die die eigene PedalElectras/S-Pedelecs sind Fahrräder die dieModellen eigene Pedalkraft bis zu einer Geschwindigkeit vonmit 25Elektromotor, km/h (bei einigen bis Modellen kraft bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h (bei einigen optional 35km/h) unterstützen. Zusätzlich besteht wahlweise die Möglichkeit per bis die zu 35km/h) unterstützen. Zusätzlich besteht wahlweise Möglichkeit Drehgriff zu fahren ohne mit zu treten (max. 20km/h). Für diese Modelle per Drehgriff mit zu treten (max. 20km/h). diese Modelle benötigen Sie zu einfahren kleinesohne Versicherungskennzeichen und eineFür Mofaprüfbebenötigen Sie ein kleines Versicherungskennzeichen und eine Mofaprüfbescheinigung (wenn nach dem 01.04.1965 geboren). Erlaubt ist das Fahren scheinigung (wenn nach dem 01.04.1965 geboren). Erlaubt ist das Fahren außerorts. auf Radwegen auf Radwegen außerorts. Beast Electra Lady/Men Beast DeLuxeElectra Electra350 Damen und Herren Deluxe Electra 350 Comfort Electra Comfort 350 Comfort Electra light Electra Comfort Light Electra 250 X Road Electra X-Road Electra 350 Damen und Herren on rer v h ü f t en Mark hrend a f t /h s selb 20km s i b s e E-Bik Beast Electra 350 Damen Rahmengrößen 47 6061 cm Farben: Aluminiumrahmen, Herren schwarz, 26“x47 cm Damen Unisex weiss Bremse Shimano Roller-brake Stabilerhinten 6061 Alurahmen im Retro-Design mit 10 Jahren Garantie, SFM 29 kgbürstenloser Drehstrommotor 350W im Vorderrad Motor 2350 W, Front Sacsysmotor hydraulische Scheibenbremse, 36 30 V 10 - 80 km Ah 360 im Pedelecmodus, Wh Lithium-Eisen-Phosphat 20 - 40 km ohne (LiFePo4) Treten Unterstützungsmodi 5-Stufen, Drehmomentsensor Handschellen zur Diebstahlsicherung des Akkus Nabenschaltung Stahl SHIMANO Nexus 7-Gang mit Freilauf Batterie 36V x 10 Ah Li-FePo4, 360 Wh Old-Style Ledersattel mit Schraubenfedern, von Shimano ca. 30 7-Gang km bisNabe zu 80 mit kmRücktrittbremse als Pedelec Farbe Herren schwarz, Damen weiß Multifunktionsdisplay mit 5 Unterstützungsmod, Doppelscheinwerfer, Bremse vorne von Tektro ca.hydraulische 20 km bis zuDisc--brake 40 km als Leichtmofa kräftiger 350 Watt-Motor, zusätzlicher Drehgriff zum Fahren ohne Treten 2.199,– E Deluxe Electra 350 Rahmengrößen 47 6061 cm,Aluminiumrahmen, 52 cm Farben: 26“x47 braun/silber, cm Unisex blau/silber Bremse hinten Alurahmen Shimano Bequemer 6061 mitRoller-brake 10 Jahren Garantie, Motor 2350 W, Front Sacsysmotor Batteriegehäuse, Drehmomentsensor, neues integriertes 36 30 V 11 - 80 km Ah 396Wh im Pedelecmodus, PANASONIC 20 -Lithium-Ionen 40 km ohne Treten (Li-Ion) Unterstützungsmodi 5-Stufen, Drehmomentsensor Rockschutz/Mantelschoner, werkzeuglos verstellbarer 36V x 10 Ah Li-FePo4, 360 Wh Stahl Nabenschaltung SHIMANO Nexus 8-Gang mit Rücktrittbremse Batterie Lenkervorbau, pannensichere Bereifung, Federgabel, Shimano 7-Gang mit Rücktrittbremse von ca. 40km bisNabe zu 120km als Pedelec Farbe Herren schwarz, Damen Sattelstütze, zusätzlicher Drehgriff zumweiß Fahren gefederte Tektro Bremse vorne von ca.hydraulische 20km bis zuDisc--brake 40km als Leichtmofa ohne Treten, kräftiger 350 Watt-Motor, extrem tiefer Durchstieg, 2 hydraulische Felgenbremsen Comfort Electra 350 Comfort light Electra 250 Comfort Electra 350 Rahmengrößen 47 cm, 52 cm Farben: schwarz Motor SFM bürstenloser Drehstrommotor 350W im Vorderrad 36 V 11 Ah 396 Wh PANASONIC Lithium-Ionen (Li-Ion) Nabenschaltung SHIMANO Nexus 7-Gang mit Rücktrittbremse von ca. 40 km bis zu 120 km als Pedelec von ca. 20 km bis zu 40 km als Leichtmofa 1.899,– E Produkt-Highlights: Bequemer 6061 Alurahmen mit 10 Jahren Garantie, neues integriertes Batteriegehäuse, Drehmomentsensor, Rockschutz/Mantelschoner, werkzeuglos verstellbarer Lenkervorbau, Federgabel und gefederte Sattelstütze, pannensichere Bereifung, extrem tiefer Durchstieg, zusätzlicher Drehgriff zum Fahren ohne Treten, kräftiger 350 Watt-Motor, 3 Bremsen Comfort light Electra 250 Rahmengrößen 47 cm, 52 cm Farben: grün, silber Motor SFM bürstenloser Drehstrommotor 250W im Vorderrad 1.399,– E Produkt-Highlights: Bequemer 6061 Alurahmen mit 10 Jahren Garantie, 22 neues integriertes Batteriegehäuse, ca. 22 kg leicht, 3 Bremsen, zusätzlicher Drehgriff zum Fahren ohne Treten, extrem tiefer Durchstieg *unverbindliche Preisempfehlung X-Road 350 Electra Rahmengrößen 50 6061 cm,Aluminiumrahmen, 55 cm Farben: schwarz 28“x47 cm, 52 cm Unisex BremseStabiler hinten 6061 Rücktrittbremse und Tektro V-brake Alurahmen mit 10 Jahren Garantie 26,5 kg bürstenloser SFM Drehstrommotor 350W im Hinterrad Motor Multifunktionsdisplay 250 W,5 Front Sachsysmotor mit Unterstützungsmodi 40 120Ah 324 km im Pedelecmodus 36 -V 9 Wh PANASONIC Lithium-Ionen (Li-Ion) Unterstützungsmodi 5-Stufen, Drehmomentsensor hydraulische Scheibenbremsen Suntour 8V 27 GangCR Shimano Deore LX Batterie am Sattelrohr 36V x 11 Ah Li-Po, 396 Wh Akku zentral Farbe Ausstattung gemäß schwarz Shimano Nabe mit Rücktrittbremse ca. 40 km7-Gang – 120 km als Pedelec / ca. 20 km – 40 km als Leichtmofa StVZO Bremse vorne 1.999,– Tektro V-brake UVP* E *unverbindliche Preisempfehlung 29er Bereifung, pannensicher E-Scooter E-Scooter E-Roller selbstfahrend km/h selbstfahrend bis bis 20 max. 20 und km/h Tretunterstützung bis 25 km/h / 35km/h E-Scooter sind Fahrzeuge mit Elektromotor, die ausschließlich über Electras/S-Pedelecs sind Fahrräder mit Leichtmofas Elektromotor,erreichen die die eigene Pedalden Drehgriff gefahren werden. Unsere eine Höchstgekraft bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h (bei einigen Modellen bis schwindigkeit von 20 km/h und benötigen daher ein kleines Versicherungsunterstützen. Zusätzlich besteht wahlweise die Möglichkeit per 35km/h) kennzeichen. Eine Mofaprüfbescheinigung (wenn nach dem 01.04. 1965 Drehgriff ohne mit treten (max. 20km/h). Für diese Modelle geboren) zu ist fahren erforderlich. EinezuHelmpflicht besteht für diese Modelle nicht, Sie ein kleines Versicherungskennzeichen und eine Mofaprüfbebenötigen zu Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir aber das Tragen eines geeigneten scheinigung (wenn nach dem 01.04.1965 geboren). Erlaubt ist das Fahren Fahrradhelmes. auf Radwegen außerorts. Prima E Oliver 500 Prima E Oliver 500 Oliver 1000 Abbildung ohne StVZO Oliver 500 Motor 36 V 12 Ah 432 Wh Silicium-Akku Verfügbare Versionen 20 km/h Farbe: blau Reichweite 999,– E inkl. StVZO-Ausstattung Produkt-Highlights: Vollfederung, Lenker klappbar, Sitz abnehmbar, mit StVZOAusstattung für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen 48 V 14 Ah 672 Wh Silicium-Akku Verfügbare Versionen 20 km/h Farben: weiß, schwarz bis zu ca. 500 Ladezyklen Übersicht über die Technischen Daten Beast 250 Rahmen Motor Schaltung Akku Gabel Bremse vorne Bremse hinten Sensorik Unterstüzungsmodi Reichweite Gewicht ca. Farbe (n) UVP* Bürstenloser SFM Drehstrommotor 250 W im Vorderrad SFM Mittelmotor 250 W 36 V 10 Ah 360 Wh Lithium-Eisen-Phosphat (LiFePo4) Federgabel Spinner Odesa Federgabel Suntour, NCX Scheibenbremse TEKTRO Novela Hydr. Felgenbremse MAGURA HS11 und Rücktrittbremse optional Hydr. Felgenbremse MAGURA HS11 und Rücktrittbremse Sensorisches Innenlager mit Drehzahl- und Drehmomentsensor 5 Modi mit einstellbarer Maximalgeschwindigkeit von ca. 40 bis zu 120 km braun/silber, schwarz/silber braun/silber, blau/silber 2.399,00 E 2.099,00 E V-Bremse TEKTRO V-Bremse TEKTRO und Rücktrittbremse V-Bremse CS und Rücktrittbremse Sensorisches Innenlager mit Drehzahlsensor von ca.30 bis zu 80 km 1.799,00 E 1.199,00 E X-Road 250 Rahmen Motor Schaltung Akku Gabel Bremse vorne Bremse hinten Sensorik Unterstüzungsmodi Reichweite Gewicht ca. Farbe (n) UVP* Comfort 250 Rahmen Motor Schaltung Akku Gabel Bremse vorne Bremse hinten Sensorik Unterstüzungsmodi Reichweite Gewicht ca. Farbe (n) UVP* V-Bremse CS und Rücktrittbremse Sensorisches Innenlager mit Drehzahlsensor 3 Modi 50 cm, 55 cm (He) Bürstenloser SFM Drehstrommotor 250 W im Hinterrad 27-Gang SHIMANO Deore LX Federgabel Suntour NEX4610 Federgabel Suntour NEX 4600 Übersicht über die Technischen Daten Kobold 250 Rahmen Motor Schaltung Akku Gabel Bremse vorne Bremse hinten Sensorik Unterstüzungsmodi Reichweite Gewicht ca. Farbe (n) UVP* Beast 350 HE 47 cm SFM Bürstenloser Drehstrommotor 350 W im Vorderrad 36 V 7 Ah 252 Wh PANASONIC Lithium-Ionen (Li-Ion) 5 Modi mit einstellbarer Maximalgeschwindigkeit plus Drehgriff bis ca. 20 km/h von ca. 20 bis zu 40 km ca. 30 km – 80 km als Pedelec / ca. 20 km – 40 km als Leichtmofa ca. 40 km – 120 km als Pedelec / ca. 20 km – 40 km als Leichtmofa Comfort Electra 350 Rahmen Motor Schaltung Akku Gabel Bremse vorne Bremse hinten Sensorik Unterstüzungsmodi Reichweite Gewicht ca. Farbe (n) UVP* klappbar, 33 cm SFM Bürstenloser Drehstrommotor 250 W im Vorderrad SFM Bürstenloser Drehstrommotor 350 W im Hinterrad 3 Modi plus Drehgriff ca. 40 km – 120 km als Pedelec / ca. 20 km – 40 km als Leichtmofa Prima E Motor Batterie Gabel Bremse vorne Bremse hinten Leistung Leergewicht ca. Sitzplätze Vef. Versionen Reichweite Farbe (n) UVP* Reibbandbremse 20 km/h (Drehgriff) Strawinskystrasse 27 b 90455 Nürnberg Telefon +49 (0)911 4231-0 Telefax +49 (0)911 4231-332 info@sfm-bikes.de www.sfm-bikes.de Alle Angaben ohne Gewähr Produkt- und Preisänderungen vorbehalten Farben können abweichen SFM empfiehlt: Ihr LVM-Servicebüro vor Ort finden Sie unter www.lvm.de Überreicht durch: SFM e-Bikes
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q-de-827
woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
Inhaltsverzeichnis Main-Taunus-Kurier vom 31.08.2013, Seite 1 Inhaltsverzeichnis vom 31.08.2013 Schottisches aus Büttelborn - KULTUR LOKAL Letzte After-Work-Party GINSHEIM-GUSTAVSBURG (uli). Mit zwei alten Bekannten verabschiedete sich am Donnerstag die Musikserie ,,After-Work-Party" im Biergarten auf der Ochsenwiese. Durch das Gitarrenduo "Molly Alone" kamen wieder einmal irische und schottische Pubsongs in die Mainspitze. Die Interpreten waren Robert "The Bruce" und Andreas "Sir Andrew" Hoffmann. Das Brüderpaar kommt eigentlich aus Büttelborn und Goddelau. Es kann den Heimatdialekt aber mühelos abstellen und sein englisches Idiom so verschleifen, dass man schon denken könnte, zwei Jungs aus den Arbeitervierteln von Dublin seien aufgetaucht. Auch die Stimmen klingen so kehlig, als seien sie von Torf geräuchert und mit Whiskey gebeizt. Mühelos nahm man ihnen ... Vom Knecht zum Ingenieur - GEBURTSTAG Erich Wolf hat viel von der Welt gesehen / Feier im Kreise der Familie mit vielen Kindern und Enkeln BISCHOFSHEIM (uli). Selbstständig steht Erich Wolf auf, um sich auf einen anderen Stuhl zu setzen. Das ist besonders erwähnenswert, weil der rüstige Senior am Montag, 2. September, seinen 100. Geburtstag feiert. Nur das Hören und Sehen ist bei dem Altersjubilar stark eingeschränkt. Seit wenigen Monaten erst lebt der Wiesbadener im Seniorenzentrum in Bischofsheim. Bis weit ins 99. Lebensjahr hinein hat er sich nahezu komplett im eigenen Haushalt versorgt. Er lebte in den vergangenen Jahrzehnten das Leben des eleganten Pensionärs - mit vielen Reisen sowie Konzerten und Restaurantbesuchen in der Kurstadt. Seine Frau verstarb 2001 an den Folgen einer Operation. Gebrochenes Herz, Gefühlschaos - KULTUR LOKAL Jazz im Kino mit Latinmusik / Gelungene Mischung aus brasilianischen und italienischen Klängen GINSHEIM-GUSTAVSBURG. Mit Latino-Klängen vom Allerfeinsten wurde am Donnerstag ein handverlesenes Publikum im Kommunalen Kino verwöhnt. Zu Gast in der Reihe "Jazz im Kino", organisiert von Sebastian Laverny und Sarah Wendel, waren "Nice Brazil & Franco Petrocca". Eine brasilianische Sängerin und ein Gitarrist aus Süditalien. Ihr Gastspiel ergab eine erlesene Mischung, die faszinierende Musikerlebnisse bescherte. Bossa Nova, Latin-Jazz, Samba und natürlich die brasilianische Volksmusik waren die Genres, in denen sich die beiden stilsicher bewegten. Die Bühne gestaltete sich puristisch und akzentuierte sich durch voluminöse Stoffe und mehrfarbiges Lichtspiel. Die Interpreten aber brauchten nur zwei Gitarren, eine Stimme ... 20 Jahre sind zu viel - POLITIK Nutzungskonzept für Bauhof-Gelände beschlossen / Streit um mögliche Photovoltaik-Anlage Bischofsheim (dib). Das Gemeindeparlament hat am Donnerstagabend in einer erstmals von Hans-Jürgen Kraft (SPD) geleiteten Sitzung ein Nutzungskonzept für das Bauhof-Gelände beschlossen. Andreas Gand (SPD) forderte, dass das ehemalige Astheimer-Gelände zum endgültigen Standort des Bauhofes wird. Zudem solle der Gemeindevorstand prüfen, welche Chancen bestehen, die restlichen Flächen an Gewerbefirmen zu vermieten und ob hier eine Photovoltaik-Anlage sinnvoll sei. Helmut Schmidt (CDU) hielt dagegen, "dass der SPD-Antrag die Sache auf den Kopf stellt". Es sei nicht nötig, das Areal als endgültigen Standort des Bauhofes festzulegen, da dies ohnehin Fakt sei. Das Gelände werde nicht wirtschaftlich genutzt, daher müsse eine bessere Vermarktung ... W er nicht mehr wiedergewählt werden kann, braucht sich nicht um die Zustimmung einer Mehrheit im Parlament kümmern, vor allem, wenn er mit solch einer Machtfülle ausgestattet ist wie der Präsident der USA. Deshalb ist Barack Obamas finstere Entschlossenheit, mit Bomben und Raketen Syriens Diktator Assad zu bestrafen, innenpolitisch kein Ritt auf der Rasierklinge. Das ist bei Angela Merkel und David Cameron völlig anders, und deshalb wird der US-Präsident wohl alleine zu Felde ziehen, allenfalls mit Frankreichs Präsident Hollande an seiner Seite - der ohnehin kaum noch etwas zu verlieren hat. Dass der militärische Schaden, den die Angreifer anrichten ... Rechnung ohne Alliierte gemacht - USA Präsident Obama steht in der Syrien-Krise wie ein begossener Pudel da Washington . Geradezu trotzig reagierte das Weiße Haus auf das Nein im britischen Parlament zu einem Militärschlag in Syrien. "Wir haben das Resultat der Abstimmung gesehen", konstatierte kühl die Sprecherin des Nationalen Sicherheitsrates, Caitlin Hayden - um sofort nachzulegen, dass sich die USA davon nicht beeinflussen ließen. "Wie wir bereits sagten, wird Präsident Obamas Entscheidung von den besten Interessen der Vereinigten Staaten abhängen." Ein Jahr nachdem Präsident Barack Obama die "rote Linie" bei einem Chemiewaffeneinsatz des Regimes von Machthaber Baschar al-Assad gezogen hat, will er nun "internationale Konsequenzen" folgen lassen. Seit einer Woche lässt er die Kriegstrommeln tönen, v ... O kay, es ist vorbei. Seit Freitagabend 20 Uhr ist das Mainzer Stellwerkschaos, diese einmalige Groteske deutscher Bahngeschichte, Vergangenheit. Oder besser: sie soll es sein. Aber auch wenn hier die Züge nun wieder fahren und die Bahn klugerweise wenigstens ihre Dauerkunden ein bisschen entschädigt: Die allgemeine Bahn-Krise ist lange nicht vorbei, der Zustand der DB bleibt marode. Und wenn die Bahn AG am 1. Januar auf ihr 20-jähriges Bestehen als privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen zurückblickt, so bleibt zu hoffen, dass sie dies bescheiden feiert, am Besten sogar zur inneren Einkehr nutzt. 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Skepsis trotz Milliardenplus - KRANKENKASSEN Versicherungen halten die gute finanzielle Lage nicht für dauerhaft BERLIN . Milliardenplus bei den Krankenkassen: Im ersten Halbjahr haben AOK, Barmer & Co. rund 1,2 Milliarden Euro Überschüsse erwirtschaftet. Auch wenn die Rücklagen nicht mehr ganz so rasant wachsen wie zuvor, ist das Polster im deutschen Gesundheitssystem inzwischen üppig: Im Gesundheitsfonds und bei den Krankenkassen lagern insgesamt rund 29 Milliarden Euro. Das gesetzliche System, in früheren Jahren oft Sorgenkind mit Hang zum Defizit, strotzt vor finanzieller Kraft. "Die Kassen versuchen zu sparen, wo sie können", sagt Jürgen Wasem, Gesundheitsökonom an der Universität Duisburg-Essen. Aber die Überschüsse seien nicht nur dadurch zu erklären: Wasem geht davon aus, d ... "Bald zu Potte kommen" - BUNDESBANK Debatte um Freihandelsabkommen zwischen EU und USA Mainz. "Noch im Jahr 2014? Das glaube ich nie und nimmer." Rudolf Böhmler geht nicht davon aus, dass die Europäische Union und die USA beim Freihandelsabkommen schnell zu einer Einigung kommen. Dass man hier jedoch keine Zeit verlieren darf, davon ist der Bundesbank-Vorstand fest überzeugt: "Jahrelange Verhandlungen können wir uns nicht erlauben. Die Tür ist offen, und wir sollten auch durch diese Tür marschieren - möglichst bis 2015. Mein Appell ist, möglichst bald zu Potte zu kommen." "Ein ganz klares Ja von der Wirtschaft" zu dem Abkommen verkündete Wirtschaftsprüfer Martin Scholich bei einer Diskussionsveranstaltung der Bundesbank in ... "Wachsen - egal wie" - CHINA Ex-Verteidigungsminister Scharping über das (Wirtschafts-)Reich der Mitte Frankfurt. Mit dem Fahrrad kam er nicht. Sonst wäre Rudolf Scharping, Präsident des Bundes Deutscher Radfahrer und ehemaliger Verteidigungsminister, am Donnerstag, als ein Brand im Theatertunnel Teile der Frankfurter Innenstadt lahmlegte, wohl rechtzeitig im Gästehaus der Goethe-Universität eingetroffen. 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Triebwerk für den A 380 - ROLLS ROYCE Oberurseler Flugmotorenwerk ist zum 100. Geburtstag voll ausgelastet Oberursel. Vom "Gnom" zum hochmodernen Rolls-Royce-Trent-Triebwerk für den Airbus A 380 - die Motorenfabrik in Oberursel bei Frankfurt blickt auf eine 100-jährige Tradition im Flugmotorenbau zurück. In der Kleinstadt am Taunus werden seit 1913 in einer wechselvollen Geschichte Motoren für militärische wie auch zunehmend zivile Maschinen gebaut. Zum Jubiläum am Freitag berichtet das inzwischen zu Rolls-Royce gehörende Unternehmen von vollen Auftragsbüchern und hoher Auslastung. Mit "Gnom" ging′s los Im August 1913 hatte die damalige Motorenfabrik Oberursel AG aus Frankreich die Lizenz zum Bau eines ersten Flugzeugmotors erworben. Eigentlich beginnt die Geschichte des Werks schon 20 Jahre früher, denn die ... Schützenhilfe bei Identitätsdiebstahl - SCHUFA Vorstandschef Freytag warnt vor Abzocke bei unseriösen Kreditanbietern / Frauen zahlen zuverlässiger Darlehen zurück als Männer WIESBADEN. Die Wirtschaftsauskunftei Schufa warnt vor dem leichtfertigen Umgang mit Daten. Alle 30 Sekunden werde im Internet eine Identität gestohlen, berichtet Schufa-Vorstandschef Michael Freytag. Das Unternehmen biete Verbrauchern Schützenhilfe und prüfe in deren Auftrag, ob ihre Daten im Internet kursieren. Herr Freytag, im Internet wird häufig verheißungsvoll mit Schufa-freien Krediten geworben. Das ist keine Verheißung, sondern eine böse Falle. Nur mit einer sorgfältigen Bonitätsprüfung seriöser Kreditanbieter funktioniert die Kreditvergabe in Deutschland. Eine von uns in Auftrag gegebene Studie zu "schufa-freien" Krediten ergab ein ernüchterndes Ergebnis: In 99 Prozent der Fälle wurde kein Kredit ausgezahlt, stattdessen wurden die Kunden aber oft ... Paradiesvogel unter Polit-Profis - STEFAN RAAB Entertainer im Kreis der Interviewer Berlin. Die Konstellation im Studio G in Berlin Adlershof ist ungewöhnlich. Neben gestandenen Politjournalisten wie Maybrit Illner (ZDF), Anne Will (ARD) und Peter Kloeppel (RTL) sitzt in diesem Jahr beim TV-Duell vor der Bundestagswahl mit Spaßvogel Stefan Raab ein wahrer Paradiesvogel im Quartett der Interviewer. Sie alle werden die Spitzenkandidaten Angela Merkel (CDU) und Peer Steinbrück (SPD) löchern. Als bekannt wurde, dass der 46-jährige gelernte Metzger aus Köln, der bislang für Entertainment-Formate wie "TV Total" oder "Schlag den Raab" steht, in die elitäre Riege vorstößt, traf die Entscheidung der Senderfamilie ProSiebenSat.1 auf vielfältige Kritik: "Selbst in den ... Letzte Ausfahrt Rot-Rot-Grün? - DREIERBÜNDNIS Trotz aller Dementis gibt es immer wieder Spekulationen um die Linken als Steigbügelhalter Berlin. 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Karibisch wird es zugehen am Samstag ab 19 Uhr im Kloppenheimer Pfarrgarten, wenn die Musiker von "Los 4 del Son" bei der 36. Kloppenheimer Serenade zu Gast sind. Die Band, ist die Hausband der wohl berühmtesten kubanischen Bar "La Bodeguita del Medio" und befindet sich derzeit auf Tournee in Deutschland. Ihr Auftritt ist sicherlich der Höhepunkt des Jahresprogramms des Fördervereins "Gemeinsam tragen" der Kirchengemeinde in Kloppenheim. Nicht wegzudenken ist aus diesem Kreis Günter Wiegand. Und das nicht nur, weil gebraucht wird, um mit anderen fleißigen Helfern den idyllischen Pfarrgarten in eine Konzertlocation zu verwandeln... Vor fast ... Kinohits unter freiem Himmel - FILMFESTIVAL "Das Schiff" erstmalig im Schiersteiner Hafen / Jeden Tag zwei Filme zu einem bestimmten Thema SCHIERSTEIN. Popcornstimmung an der Hafen Riviera: Seit Donnerstag läuft mit "Das Schiff" das erste Open-Air-Filmfestival am Schiersteiner Hafen. Bis Sonntag kommen Filmfans hier voll auf ihre Kosten. Um 18 und 21 Uhr präsentiert sich jeweils ein Beitrag im Kinozelt und auf der zehn Meter breiten Open-Air-Leinwand. Dazu bietet der Veranstaltungsort auf der Grünfläche zwischen dem Wassersportverein Schierstein und dem Wiesbadener Yacht-Club ein Kinoerlebnis der besonderen Art. Aktuelle Filme zeigen Das Schiff - der Titel symbolisiert nicht etwa die Nähe zum Wasser, sondern steht für "Schierstein International Film Festival". Ausgedacht hat sich dies der "Schiff"-Organisator Fabian Fischer, der eine Lücke ... "Energiewende am wichtigsten" - LANDTAGSKANDIDATEN Regina Vischer (Grüne) will schwarz-gelbe Regierung beenden / Anliegen Lärmschutz Main-Taunus . Zum zweiten Mal nach 2009 ziehen die Grünen im Wahlkreis 33 (westlicher Main-Taunus) mit Regina Vischer aus Kriftel in den Wahlkampf. Die Kreisvorsitzende beerbte den Hochheimer Andreas Kammerbauer, der sogar für eine kurze Zeit Landtagsabgeordneter gewesen war. Frau Vischer, warum kandidieren Sie am 22. September für den Landtag? Weil ich möchte, dass die schwarz-gelbe Regierung abgelöst wird. Ich stehe für unser gutes grünes Regierungsprogramm und wünsche mir, dass es umgesetzt werden kann. Wir brauchen eine gerechtere Gesellschaft, mehr Solidarität, eine gerechtere Bildungspolitik, ausreichend Kita-Plätze, damit auch Frauen ihre beruflichen Perspektiven verwirklichen können, und vor allem muss die Energiewende ... Mythos Diana bald im Kino - VERFILMUNG Der deutsche Filmemacher Hirschbiegel bringt das Leben der Prinzessin auf die Leinwand London . Auf sieben Seiten sollen es die einstigen Schwiegereltern eines Soldaten handschriftlich mitgeteilt haben: Ihr Ex-Schwiegersohn, der die Tochter sehr schlecht behandelt habe, sei an einem Mordkomplott des Militärs gegen Prinzessin Diana beteiligt gewesen. Damit habe er vor Jahren einmal geprahlt, hieß es in dem kürzlich bei der britischen Polizei eingegangenen Schriftstück angeblich. Den Beamten blieb nichts übrig, als zu sagen, man schaue sich das Ganze an. Boulevardzeitungen sprangen sofort auf: "Polizei untersucht neue Diana-Mordvorwürfe", titelten mehrere Blätter und ergriffen freudig den Anlass, Fotos der am 31. August 1997 bei einem Autounfall in Paris gestorbenen Prinzessin abdrucken ... Erste Testspiele für den VCWGegen Duisburg ohne Straith Bern (gbr). In eineinhalb Monaten beginnt die neue Bundesliga-Saison für den VC Wiesbaden, daher hat Trainer Andreas Vollmer auch schon die "heiße Phase" für seine Volleyballerinnen eingeläutet. Noch bis Sonntag schwitzen die Spielerinnen in der Schweiz im Trainingslager, teils steht um 8.30 Uhr die erste Einheit an. Gestern trainierten die VCW-Profis gemeinsam mit dem Schweizer Erstligisten VC Könitz - und trafen dabei die früheren Wiesbadenerinnen Erika de Sousa und Anika Schulz in Diensten des Liga-Dritten wieder. Am Sonntag stehen sich beide Teams im gut besetzten Turnier des VC Uni Bern gegenüber. Der VCW bestreitet seine ersten Testspiele auch gegen ... Sandplatz-Mekka Rhein-Main - TENNIS Nicht nur die Hessenliga-Herren, auch die Zuschauer profitieren von kurzen Anfahrtswegen WIESBADEN. Die Tennis-Hessenliga-Herren können zu ihren Auswärtsspielen im kommenden Jahr mit der S-Bahn anreisen. Selbst die Fahrt zum TC Olympia Lorsch, dem zweiten Aufsteiger neben TC Diedenbergen, ist überschaubar. Zum Vergleich: In der Herren-60-Verbandsliga sind mehrstündige Anreisen bis in die entlegensten Winkel Nordhessens in der am Wochenende auslaufenden Runde an der Tagesordnung. Warum sich in der höchsten hessischen Spielklasse derzeit alles im Rhein-Main-Gebiet abspielt? Diedenbergens Sportwart Dirk Bandlow, dessen Team bereits vor dem letzten Spieltag am Sonntag daheim gegen Schlusslicht Bad Soden-Salmünster/Wächtersbach den Sprung ins Oberhaus perfekt machte, hat eine ganz simple Antwort parat: "Das liegt möglicherweise an der Nähe ... RW Biebrich im Doppelpack - TISCHTENNIS Gleich zwei Teams starten mit ganz unterschiedlichen Erwartungen in die Hessenliga-Saison Wiesbaden . Start frei für die Tischtennis-Hessenliga Südwest, die sich nach der Spielklassenreform in neuem Gewand und "so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr" zeigt. Sagt Marc Köhler, Vorsitzender des TTC RW Biebrich I , der dennoch für seine erste Mannschaft ein klares Ziel ausgibt: "Wir wollen aufsteigen." Schließlich hat sich sein Team mit einem Quartett des ehemaligen Regionalligisten Spvgg. Hochheim (Christopher Wilhelm, Daniel Weitz, David Jatta, Frank Renkewitz) verstärkt. Spielführer Wilhelm sieht in Viktoria Preußen Frankfurt II und dem VfR Fehlheim die härtesten Konkurrenten im Aufstiegskampf, einen Ausrutscher zum Saisonbeginn am morgigen Sonntag (14 Uhr) ... Die (wohl) letzte Chance - PHANTOMS Football-Bundesligist stünde bei einer Pleite gegen die Franken Knights als Relegationsteilnehmer fest Wiesbaden . Er hätte ihn bestimmt gerne eingepackt. Einfach mitgenommen. Und unter seinen Bundesliga-Footballern verteilt. Den Erfolg. Am Wochenende durfte Sven Gloss eben solchen genießen: Als Offensive Coordinator war der Headcoach der Wiesbaden Phantoms mit der deutschen U19-Nationalmannschaft bei den Europameisterschaften im Einsatz, feierte mit seinen beiden Phantoms-Talenten Cedric Schweitzer und Robin Gemmerich den Gewinn der Bronzemedaille. "Ein schönes Erlebnis für die Jungs und mich", meint Gloss. Wohl wissend, dass an diesem Wochenende wieder Liga-Alltag ansteht. Und der machte Wiesbaden 2013 bekanntlich nur selten wirklich Spaß. Am heutigen Samstag droht sogar der endgültige Gang in die Relegation: Verlieren ... Streit um SVWW-Talent landet vor Gericht - 3. LIGA RB Leipzig wollte 16-Jährigen abwerben Wiesbaden/Leipzig . Michael Feichtenbeiner hat die Geschichte noch nicht ganz losgelassen. Den Sportdirektor ärgert immer noch, was vor einigen Wochen zwischen seinem SV Wehen Wiesbaden und RB Leipzig vorfiel - und was vor dem heutigen Drittliga-Spiel beider Kontrahenten (14 Uhr, Brita-Arena) an die Öffentlichkeit gelang. Im Mittelpunkt der Auseinandersetzung: Constantin Heider, Defensivtalent aus dem U17-Hessenligateam des SV Wehen. In der Sommerpause äußerte Leipzig Interesse an dem 16-Jährigen. "Da Constantin noch einen bis 2014 laufenden Vertrag hat, wollten wir uns natürlich mit Leipzig über eine in solchen Fällen übliche Kompensation unterhalten", erklärt Feichtenbeiner. Doch die RB-Verantwortlichen wählten einen anderen ... Zwei Wege, ein Ziel: tri tocke - SVWW Die Slowenen Perger und Vidovic haben beim Spitzenreiter auf Anhieb eingeschlagen / Erstmals in einem Team Wiesbaden . Das Wort "Presenecenje" fällt noch immer öfters zwischen Denis Perger und Jovan Vidovic. Denn dass die beiden Slowenen zusammen beim SV Wehen Wiesbaden gelandet sind, ist in der Tat eine "Überraschung" für die Landsleute. Ganz unterschiedliche Wege haben sie zum Fußball-Drittligisten geführt - gemeinsam genießen Perger und Vidovic jetzt den Traum vom Profileben in Deutschland. Seite an Seite quasi, schließlich haben sich beide auf Anhieb in den Abwehrriegel des Tabellenführers gespielt. Der 20 Jahre junge Perger, der beim SVWW reifen soll, um im nächsten Jahr beim SC Freiburg zum Zuge zu kommen, als Rechtsverteidiger. Vidovic, 24, d ... Bayern gelingt die Revanche - FUSSBALL Münchner gewinnen nach Elfmeterschießen das Supercup-Finale gegen Chelsea Prag . Der FC Bayern München hat nach einem Last-Minute-Krimi mit Elfmeterschießen als erste deutsche Mannschaft den Supercup gewonnen und den FC Chelsea in einem Wahnsinns-Finale diesmal in die Knie gezwungen. 15 Monate nach der so schmerzlichen Niederlage im Heimfinale der Champions League gegen den FC Chelsea setzte sich der deutsche Fußball-Rekordmeister am Freitag in Prag mit 7:6 (2:2, 1:1, 0:1) nach Elfmterschießen gegen den Londoner Premier-League-Club durch. Die Bayern bescherten ihrem neuen Coach Josep Guardiola damit auch einen Prestigeerfolg gegen seinen Trainer-Erzfeind José Mourinho. Nach der frühen Chelsea-Führung durch Fernando Torres (8. Minute) ... In Lachsfarben läuft es - TENNIS Tommy Haas siegt bei den US Open in zweiter Runde / Aus für Lisicki New York . Bitteres Aus für die neue Tennis-Queen, souveräner Sieg für den nimmermüden Altmeister: Bei den US Open haben sich die Wege der deutschen Hoffnungsträger Sabine Lisicki und Tommy Haas schon überraschend früh getrennt. Die Wimbledon-Finalistin musste sich am Freitag der russischen Linkshänderin Jekaterina Makarowa 4:6, 5:7 geschlagen geben und verpasste bei dem Grand-Slam-Turnier in New York das Achtelfinale. Haas dagegen entledigte sich seiner Pflichtaufgabe mit der Routine und Abgeklärtheit des ältesten Profis im Feld. Der 35-Jährige setzte sich gegen Lu Yen-Hsun aus Taiwan in 2:21 Stunden Spielzeit mit 6:3, 6:4, 7:6 ... Mit Personalsorgen gegen Dortmund - BUNDESLIGA Eintracht muss um Alex Meier bangen / Leverkusen will Erfolgsserie auf Schalke fortsetzen / Mainzer mit Ambitionen nach Hannover Von Peppi Schmitt und Dietmar Fuchs Frankfurt . Vor einem Jahr marschierten die Münchner Fußball-Bayern mit Riesenschritten vornweg. Acht Startsiege und 26:2 Tore ließen die Konkurrenz schon vorzeitig fast resignieren. In der 51. Bundesliga-Saison wurde die Punkte-Immunität der Startruppe von Jupp-Heynckes-Nachfolger Pep Guardiola mit dem 1:1 bereits in der vorgezogenen Begegnung des vierten Spieltags in Freiburg aufgehoben. Liga hofft auf Spannung Gleich vier Bayern-Verfolger haben die Chance, daraus Profit zu schlagen und am Team um Europas neuen "Fußballer des Jahres" Franck Ribéry vorbeizuziehen: der BVB am Sonntag bei Europa-League-Starter Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen am Samstag "auf Schalke", Mainz in Hannover, A ... Zurück in die ungeliebten 70er - BOB DYLAN Fund ermöglicht "Another Self Portrait" MAINZ. Selbst ausgemachten Bob-Dylan-Fans gilt die Zeit um 1970 als ein Tiefpunkt in der Laufbahn ihres Idols. Was da los war, ist bis heute nicht ganz geklärt: Der Motorrad-Unfall von 1966 war längst überstanden, und mit den beiden Country-Alben "John Wesley Harding" und "Nashville Skyline" hatte Dylan bewiesen, dass nicht nur die alte Kreativität, sondern auch der alte Widerspruchsgeist zurückgekehrt war - immerhin verweigerte er sich auf beiden Platten mit Macht (und mit Stil) dem damals gängigen Trend zum psychedelischen Bombast-Rock. Aber dann erschien im Sommer 1970 Dylans Doppelalbum "Self Portrait" - und die Welt der Dylan-Anhänger geriet ... Qualität in bester Lage - SCHLOSS VOLLRADS Nicht nur das Rheingau Musik Festival begeistert auf der Seebühne OESTRICH-WINKEL. Der besondere Konzert-Ort für Gourmets, Riesling-Kenner und Flaneure. Natürlich ist das immer auch ein bisschen Laufsteg, ein bisschen Sehen und Gesehen werden, wenn der Schlossgarten seine Tore weit macht, um das Defilee hinunter zur idyllisch gelegenen Seebühne zu eröffnen. Schließlich sind wir in der "vielleicht schönsten Schlossanlage des Rheingaus", wie der Location-Scout des Rheingau Musik Festivals (RMF) bescheiden vermeldet. Schloss Vollrads, namentlich vermutlich dem 1218 urkundlich erwähnten Ritter Volradus von Winkel folgend, ist eines der ältesten Weingüter der Welt, (kunst-)historischer Boden, sehenswertes Kultur-Denkmal, Kulinarium - und exquisite Konzertbühne. Es verwundert also kaum, dass Intendant Michael Herrmann die ... Tragische Schicksale erobern Publikum - FILMFESTIVAL In Venedig überraschen deutsche Beiträge / Philip Grönings "Die Frau des Polizisten" mit Titelchancen Venedig. Deutsche Filme haben es bei den großen internationalen Festivals oft schwer. Immer wieder wird kein einziger Beitrag aus Deutschland für den Wettbewerb ausgewählt. Beim 70. Filmfest Venedig ist es dieses Mal anders. Dort laufen gleich in mehreren Sektionen deutsche Filme - und die haben in den ersten Tagen sogar bemerkenswert starke Akzente gesetzt. So thematisiert Philip Gröning in dem Wettbewerbsbeitrag "Die Frau des Polizisten" Gewalt in der Ehe, während Rick Ostermann in seinem Debüt "Wolfskinder" auf die erschütternden Schicksale der zahlreichen Mädchen und Jungen aufmerksam macht, die nach dem Zweiten Weltkrieg auf sich allein gestellt ums Überleben ... Für die neuen Konsolen - GAMESCOM Messe in Köln liefert Vorgeschmack auf die Spielehits der Weihnachtssaison Köln. Jetzt schon spielen, was erst Weihnachten oder noch später in den Läden steht: Das war für viele Zocker der wichtigste Grund für einen Besuch der Gamescom. Die Messe gab aber nicht nur einen Überblick über kommende Toptitel, sondern auch einen Eindruck von der nächsten Konsolengeneration. Und der begann bei den Controllern: Sowohl Sony als auch Microsoft zeigten die neuen Steuergeräte für Playstation (PS) 4 und Xbox One. Der Xbox-Controller hat sich im Vergleich zum Vorgänger für die 360 kaum verändert. Neu sind die etwas kleineren Steuersticks und die Vibrationsfunktion der hinteren Schultertasten. Platz für Touchpad Der neue PS-Controller ... Mit 220 PS zum Wochenendeinkauf - SKODA Kurz nach dem Start des neuen Octavia gibt es den tschechischen Bestseller auch wieder in einer RS-Version NIERSTEIN. Als im Jahr 2000 der erste Octavia mit dem Namenszusatz RS aufgelegt wurde, sollte er eine Hommage an die damaligen Rallye-Erfolge der Marke Skoda mit den legendären Fahrzeugen 180/200 RS und des 130 RS sein. Der Octavia RS wurde zu einem ganz besonderen Erfolgskapitel in der an Erfolgen wahrlich nicht armen Geschichte des wichtigsten Skoda-Modells. 105 000 Kunden entschieden sich bislang für den Octavia mit den beiden fast magischen Zusatz-Buchstaben - und diese Zahl dürfte gehörig steigen. Denn natürlich gibt es auch bei der neuen Octavia-Generation einen RSler - oder besser vier, denn der kompakte Sportler lässt ... Spaniens Tscheche - SEAT Der Toledo ist nicht aufregend, aber praktisch Den feurigen Flamenco-Tänzer unter den Mitgliedern der Seat-Familie mimt der Toledo nicht. Ihn ob seines betont bodenständigen Auftretens aber zum Langweiler abzustempeln, wäre ungerecht. Seine schnörkellose Solidität raubt einem zwar nicht den Atem, verspricht für die ihm zugedachte Aufgabe des treuen Alltags- und Reisebegleiters aber ein hohes Maß an zuverlässiger Funktionalität - und höhere Langzeitqualitäten als manch kapriziöser Aufschneider. Dass der Toledo im tschechischen Mladá Boleslav von den Bändern rollt, muss keinem spanisch vorkommen. Schließlich ist er technisch nahezu identisch mit dem gleichfalls dort produzierten Skoda Rapid. Optische Eigenständigkeit gewinnt der Toledo gegenüber seinem tschechischen ... Sportler mit Tiefgang - LAND ROVER Der neue Range Rover Sport setzt konsequent auf Leichtbau Schwalbach . Mit einer Premiere geht Land Rover am 20. September in Deutschland an den Start: mit dem komplett neu entwickelten Range Rover Sport. Die Engländer versprechen den "schnellsten, agilsten und fahraktivsten Land Rover". Denn Basis für die zweite Generation des Range Rover Sport ist nicht mehr wie bisher der Discovery, sondern der Range Rover. Die Grundlagen für Fahrdynamik und Handling hat Land Rover mit der um 420 Kilogramm leichteren Aluminium-Karosserie gelegt. Als erster SUV besitzt er die Monocoque-Plattform, die auch beim großen Range Rover verbaut wird. Derzeit wiegt der Range Rover Sport zwar noch - je nach ... Chicago entdeckt seine Dächer - USA Gärten und Terrassen laden mit besonderem Ambiente zum Feiern ein (ust). Mitten im Stadtzentrum von Chicago entstehen immer mehr trendige Bars, Cafés und Restaurants in luftiger Höhe. Hier, wo in den 1880er-Jahren die ersten Wolkenkratzer der Welt entstanden sind, hat der Bauboom bis heute nicht nachgelassen. Dafür kann man jetzt auf immer mehr Dächern unter freiem Himmel exzellent speisen, kühle Cocktails genießen oder Partys feiern, denn zahlreiche Hotels, aber auch das renommierte Art Institute haben ihre Dächer längst begrünt. Glaswände und große Sonnenschirme verhindern, dass zu viel Wind oder Sonne das besondere Ambiente stören. Die einzigartige Aussicht auf die beeindruckende Wolkenkratzerarchitektur Chicagos gibt es jeweils gratis dazu. Ein beliebter Treffpunkt ... Die große Sause - BADEN-WÜRTTEMBERG Im Schwarzwald steht der längste Seilrutschenparcours Deutschlands D ie Hände greifen nach dem Seil, die Beine stoßen sich vom Boden ab und plötzlich saust man durch die Luft. Der Bauch kribbelt, in die Ohren dringt das leise Surren der Rolle, die über das Metallseil gleitet, und die Augen nehmen einen kleinen Punkt auf der gegenüberliegenden Seite des Tals wahr: das Ziel. Hier wartet Georg Stefanovic bereits, um die schnelle Fahrt zu stoppen. Der Nervenkitzel heißt Zipline, wobei sich das Wort aus den englischen Begriffen "zip", für rasen und "line" für Seil zusammensetzt. Georg Stefanovic ist Chef der Zipline Hirschgrund, dem längsten Parcours in ganz Deutschland, d ... Weißwurstfrühstück im Blümchenpflücktempo - BAYERN Garmisch-Partenkirchen wäre so gern trendy - dabei gefällt es den Urlaubern eigentlich ganz gut, wie es immer war P eter Nagel trägt Wadl-strümpf′ und Hirschlederne zum Dreitagebart. Die Tracht ist so etwas wie seine Berufskleidung, schließlich ist der Mann Tourismusdirektor. "Viel Spaß im neuen Garmisch-Partenkirchen", sagt er noch, bevor er in seinem energieoptimierten Geländewagen davonbraust. Nagel will weg von den Folkloreabenden und seinen Ort so hip machen, wie es die Outdoor-Modebranche schon ist. Dazu hat er eine passende Werbelinie entwerfen lassen. Das Motto: "Entdecke deine wahre Natur." Zuerst lockt aber das Bayernklischee von früher: Weißblau spannt sich der Himmel über den Eckbauer, den kleinsten der fünf Garmischer Berge. Seit 1956 schwebt eine der kuriosesten Bergbahnen des ... Angeln im Dreivierteltakt - DÄNEMARK Die Insel Bornholm ist ein Paradies für Angler. Sie finden vor allem Ruhe. Neulinge müssen jedoch erst einige wichtige Lektionen lernen E s gibt viele gute Gründe, um nach Bornholm zu reisen. Für Angelfreunde sind es die 150 Kilometer lange wilde Küstenlinie, zahlreiche Bäche und eine Meerforellenspezies, die es anderswo kaum gibt. Angelführer Udo Schroeter fügt noch einen hinzu: "Genügend Abstand zum Festland - und damit die Möglichkeit, zu sich selbst zu finden." Und genau das will ich ausprobieren. Der Strand ist Magnet und Bremse zugleich. Mich zieht er magisch an, dieser endlose feine, weiße Sand. So fein, dass es knirscht, wenn man ihn betritt. Am liebsten würde ich die Schritte beschleunigen, die Schuhe wegwerfen und johlend ins ... Schöne Grüße vom Mond - Jersey Ob Küste, Küche oder Kultur - die Insel ist ein Juwel im Ärmelkanal und steckt voller Superlative E ine Formation wilder Klippen. Ein schneeweißer Leuchtturm. Und Meerwasser, das präzise wie ein Uhrwerk kommt und geht. Das ist die vielleicht spektakulärste Kulisse im ganzen Ärmelkanal. La Corbière heißt diese bildschöne Szenerie an Jerseys Südwestzipfel, an der man sich niemals satt sehen kann. Denn Sonne, Licht, Wolken, Wind und Wasser verändern ihr Gesicht unablässig. Prügelten eben noch kräftige Brecher auf die rötlichen Felsen ein, staksen jetzt Möwen durch die Lachen, die bei Ebbe entstehen. Und irgendwann erscheint wie durch ein Bibelwunder der Weg, über den man trockenen Fußes zum Leuchtturm spazieren kann. Stunden später warnt eine Sirene ... "Netzwerk" zeigt die besten Seiten - STARTSCHUSS Wirtschaftsmagazin für Rheinhessen MAINZ. Der Sommerabend der Wirtschaft setzte nicht nur ein gesellschaftliches Highlight, sondern markierte auch den Auftakt einer publizistischen Neuheit für die Region: Zum Event startete die Verlagsgruppe Rhein Main (VRM), unter deren Dach diese Zeitung erscheint, ein neues Wirtschaftsmagazin für Mainz und Rheinhessen. "Netzwerk" heißt das Produkt, das auf 68 Seiten das wirtschaftliche Geschehen in der Region unter speziellen Aspekten beleuchtet. Print und digital können die Themen gelesen werden. Unter googleplay und im itunes-Store (Kennung: RMP Netzwerk) kann die digitale Fassung für Tablet und Android-Smartphones kostenfrei runtergeladen werden. In den Kundencentern dieser Zeitung gibt es die klassische Variante ... Streikbrecher? Mit mir nicht! - LEIHARBEIT Mitarbeiter auf Zeit sind per Gesetz gleichgestellt Fast 800 000 Deutsche sind derzeit bei Zeitarbeitsfirmen beschäftigt. In häufig wechselnden Betrieben zu arbeiten ist für sie Alltag. Grundsätzlich haben Mitarbeiter auf Zeit die gleichen Rechte wie andere Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber muss Beiträge zu den Sozialversicherungen abführen, den Lohn im Krankheitsfall weiterzahlen und sich an den gesetzlichen Kündigungsschutz halten. "Bei der Leiharbeit besteht im Regelfall ein unbefristetes Arbeitsverhältnis mit dem Verleiher", sagt Professor Peter Schüren, Arbeitsrechtler an der Uni Münster. "Befristet ist nur der Einsatz beim Entleiher." Zumindest auf dem Papier ist also alles in Ordnung. "Das Problem ist die praktische Ausgestaltung der gesetzlichen Rechte", sagt verdi-Gewerkschafter ... Migration, Vielfalt, Chancen - LEITTHEMA ZUWANDERUNG Sommerabend setzt Zeichen Mainz. Engelbert Günster ist Präsident der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen. Aber wenn er davon spricht, dass dem rheinhessischen Menschenschlag Vielfalt im Sinne von Carl Zuckmayers Wort vom Rhein als "Völkermühle" zur Eigenart geworden sei, dann meint er das keineswegs nur ökonomisch. Vielfalt im völkerverbindenden Sinn sei "in jeder Beziehung bereichernd, öffnet unseren Horizont, macht Spaß." Drei Jahre vor dem 200. Geburtstag Rheinhessens, in den aber schon lange kräftig "hineingefeiert" wird, ist die Kernaussage des IHK-Präsidenten wegweisend: "Migration und Integration gehören zu Rheinhessens Alltag." Und der Sommerabend der Wirtschaft, den die IHK, die Verlagsgruppe Rhein Main ... Wohlfühlen auf Plastikstühlen - WOHN-DESIGN Klassiker der Pop-Art-Ära gelten noch immer als Sinnbild des legeren Wohnstils Die 1960er Jahre sind in der Erinnrung eine Zeit, in der alles möglich schien. Die wichtigsten Bedürfnisse waren gestillt, neue Ideen und Produkte weckten Wünsche. Möbel aus Holz galten als verstaubt und altbacken, Plastik avancierte zum Symbol für Modernität. Wenn die Kreativen damals einen neuen Stuhl entwarfen, veränderten sie nicht nur irgendein Detail, sondern sie entwickelten komplett neue Formen. Auch die Polstermöbel sahen in der Pop-Art-Epoche anders aus als alle Sessel bis dahin: Sie bestanden aus frei kombinierbaren Elementen, mit denen man völlig neu umgehen, flexibler und weniger steif wohnen konnte. Der Däne Verner Panton war der Designer, d ... Ohne Zuwanderung geht es nicht - FACHKRÄFTEMANGEL Personalexperte fordert Offenheit und Anerkennung ausländischer Abschlüsse MAINZ. Deutschland muss sich als Einwanderungsland positionieren, sonst hat es angesichts des demografischen Wandels und einer schrumpfenden Gesellschaft keine Zukunft. Diese These vertrat Dr. Manfred Becker, emeritierter Professor für Betriebswirtschaftslehre, Organisation und Personalwirtschaft im Gespräch mit dem Chefredakteur dieser Zeitung, Friedrich Roeingh, beim Sommerabend der Wirtschaft in Mainz. "Wir werden sehr viel mehr Zuwanderung brauchen, als wir bekommen", stellte Becker klar. Und um mehr ausländische Arbeitskräfte zu rekrutieren, sei es unabdingbar, in Deutschland eine Willkommenskultur zu schaffen. Gerade in Südeuropa könnte man angesichts der dortigen wirtschaftlichen Lage derzeit leicht Arbeitskräfte anwerben. "Bei Spaniern, Italienern, Portugiesen und Griechen ist ... "Die Herzlichkeit Rheinhessens in die Welt tragen" - FLAIR UND FAKTEN Wie junge Menschen mit vietnamesischen, italienischen, portugiesischen und tadschikischen Wurzeln in dieser Region heimisch wurden Mainz. Niemand dürfe seine Wurzeln vergessen, mahnt Angelina Schmücker. 25 ist sie, und rheinhessische Weinprinzessin. An der Wiege wurde ihr das nicht gesungen. Aus dem Ruhrgebiet kam sie nach Rheinhessen. Das "Phänomen Wein und Weinberge", wie sie sagt, hat sie fasziniert. Und deshalb fühlt sie sich sehr wohl hier und legt ihren aufmerksam und zugeneigt lauschenden Zuhörern ans Herz: "Wir müssen die Herzlichkeit Rheinhessens weitergeben und in die Welt tragen." Die Herzlichkeit Rheinhessens spiegelt sich an diesem Sommerabend der Wirtschaft im Flair, in der Heiterkeit, auch im facettenreichen und gehaltvollen Programm, das Talkrunden bietet, Anmerkungen aus Wissenschaft und ... Wahl auf Facebook - Weihnachtsverbot und Veggie-Pizza Wiesbaden. Wahlkampf findet nicht nur auf der Straße statt. Oder in der Halle. Die Bundeskanzlerin hat vergangenen Samstag mühelos die Rhein-Main-Hallen gefüllt, wo 2300 überwiegend ältere Anhänger ihre Rede zu Euro-Krise, Rente oder dem grünen "Veggie-Day" euphorisch feierten. Nein, "Mutti" ist auch im Internet präsent. Und wie. Wer die Hauptseite der CDU im Netz aufruft, dem präsentiert sich fast Seiten füllend strahlend eine gut gelaunte Bundeskanzlerin. Wo sich andere Parteien nicht so ganz entscheiden können oder gleich ganz auf Symbolbilder setzen, ist bei der Union im Internet alles auf die große Vorsitzende zugeschnitten. So, wie es sich für einen ... Salafisten erhebliche Bedrohung - VERFASSUNGSSCHUTZ Wachsende Gefahr wegen des Syrien-Konflikts Wiesbaden. Der Salafismus ist aus Sicht der hessischen Landesregierung die größte sicherheitspolitische Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Radikale Hassprediger wie Pierre Vogel sähen vor allem im Rhein-Main-Gebiet ein großes Rekrutierungspotenzial und verstärkten daher hier ihre Aktivitäten, sagte Innenminister Boris Rhein (CDU) am Freitag bei der Vorlage des Verfassungsschutzberichts für 2012. "Allergrößte Sorge" bereite ihm die Beobachtung, dass zunehmend deutsche Islamisten in Krisengebiete wie Somalia oder Syrien ausreisten. Sie folgten Aufrufen, dort am "Heiligen Krieg" (Dschihad) teilzunehmen. "Tickende Zeitbomben" Bundesweit seien im vergangenen Jahr etwa 120 Islamisten ausgereist. Für Hessen sprach Rhein von einer "niedrigen zweistelligen Zahl". Als Rückkehrer seien die ... Produkte - so vielfältig wie die Region - REGIONALES Verbraucher wollen Ursprung von Erzeugnissen kennen / Heimat als Marke boomt Region . Regional ist in. Wenn es seit der Biowelle überhaupt einen neuen Trend bei den Verbrauchern gegeben hat, dann den des "Regio". Bereits seit einigen Jahren greift eine Mehrheit der deutschen Konsumenten, und dabei insbesondere jüngere Leute, zu Produkten aus der Umgebung. Mittlerweile beschränkt sich diese Entwicklung nicht mehr nur auf Ess- und Trinkbares, sondern umfasst Handwerkliches, Kosmetikprodukte, Kleidung, Wellness. Begehrt ist der Pullover aus der Wolle heimischer Schafe, der Imker neben dem Familienausflugsziel Fasanerie macht gute Geschäfte, auf dem Oppenheimer Gartenmarkt treffen die Kunden Stunden vor Eröffnung ein, der Biobauer füttert ein ganz bestimmtes Schwein für ... Pressearchiv > Main-Taunus-Kurier > 31.08.2013
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woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
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Ich amüsiere mich eher über die Klientel, die meint, sich mit einer teuren Anlage profilieren zu können, weil man diese im Gegensatz zu Sozialkompetenz käuflich erwerben kann... blackbirdyvor 17 m Gut, dass du mich so gut kennst um beurteilen zu können, dass ich ein …Gut, dass du mich so gut kennst um beurteilen zu können, dass ich ein "Super Nerd" (tolle Wortschöpfung übrigens) bin - so hat mich jedenfalls noch nie jemand genannt, der mich auch wirklich kennt.Aber schon irgendwie witzig und armselig zugleich, dass man sich als audiophiler Mensch von jemandem ohne Sinn und Gespür für guten Ton beschimpfen lassen muss.Die Wände kann ich übrigens auch wackeln lassen, wenn ich mir Billig-PA vom Conrad kaufe - nur mit Heimkino hat das halt quasi 0 zu tun eijo ich bin blackbirdy, ich bin super duper audiophil, jeder der was anderes sagt hat keine Ahnung, ihr solltet euch alle schämen und jeder der was doofes zu mir sagt lügt, weil meine Freunde das noch nie zu mir gesagt haben. Wenn du nur halb so audiophil und intelligent wärst, wie du arrogant bist, würdest erkennen, dass du hier komplett fehl am Platz bist. 1. Das von @JacskonBauer44 gennante Modell LG BH9540TW hat auf z.B. otto und Amazon nicht weniger als 4,5 Sterne. So schlecht kann es also nicht sein, außer wir kommen zu "jeder der was anderes sagt hat keine Ahnung" 2. Dir ist bewusst, dass wir von nem 200 € Komplettsystem reden? Würdest du dich nur Ansatzweise mit der Materie auskennen, würdest du wissen, dass ein einzelner RS, FS, SW oder AVR das X-Fache kosten kann wie das ganze Set hier. Man bekommt hier das, wofür man zahlt. Und wenn der Käufer auch nur Ansatzweise mit dem Sound zufrieden ist, ist das doch ein super Schnapper gewesen. wuestenigelvor 2 m Auch im MediaMarkt Mannheim Sandhofen für den gleichen Preis zu haben! Mit wireless box? Flesbekvor 23 m Muss ein E-Werk sein, denn bei 120Watt Leistungsaufnahme liefert es angeblich 1000Watt Ausgangsleistung. Wie mich diese Angaben ärgern... Das soll nicht bedeuten, das die Teile nicht dennoch ordentlich sein können - die Funktionen klingen sogar interessant. Was ist denn ein Blu-ray-Receiver entweder spielen die das Medium ab oder nicht. Oder es hat nichts mit Blu-ray zu tun. 0o also kein Player oder wie 0o michael211088vor 1 h, 46 m Was ist denn ein Blu-ray-Receiver entweder spielen die das Medium ab oder …Was ist denn ein Blu-ray-Receiver entweder spielen die das Medium ab oder nicht. Oder es hat nichts mit Blu-ray zu tun. 0o also kein Player oder wie 0o Ein Receiver mit Blu-ray Player ...nennen andere Hersteller (z. B. Harman Kardon,Teufel usw.)auch so. GelöschterUser225300 9. Mai 1000watt die Beschreibung ist,wie immer, der Hammer Bearbeitet von: "Hademe" 9. Mai Bei weiteren Anschlüssen sind Bluetooth Lautsprecher aufgeführt, kann man es damit quasi Multiroom fähig naschen? Bei Saturn-ebay für 198,-€ zu haben. Upscaling also auch bei Sound? Möchte meine alte selbst zusammengestellte 5.1-Anlage mal langsam entsorgen - hat jemand dieses oder ein ähnliches Modell zuhause und kann was zur Qualität des Sounds beim Hören von Musik (speziell Rock etc) sagen? Ich weiß, nicht die optimale Lösung dafür, aber als Kompromiss zwischen Musik und Film OK oder Katastrophe? Ich frag mich immer wie man so ein Teil im Wohnzimmer aufstellt. Für die hinteren Boxen muss man doch immer Kabel durchs halbe Wohnzimmer ziehen? Am besten wohl kilometerlang hinter den Sockelleisten? "Der Angebot ist wieder verfügbar" Dieses Set hier, oder den Onkyo Deal von gestern ? daniel458833vor 1 m Dieses Set hier, oder den Onkyo Deal von gestern ? Danke! BluRay Player ist aufgrund einer vorhandenen PS4 Recht sinnlos schade, alle Lautsprecher kabelgebunden Kein Bock das halbe Wohnzimmer zu zerlegen.. 5.1 für mich leider etwas viel 1000 Watt für 199€? Erscheint mir eine etwas zu optimistische Angabe. Lieber Stelle ich mein DB Technologies Aktiv System mit echten1600 Watt RMS neben den Fernseher. Irgendwann muss es auch der grösste Techniktiefflieger gerafft haben dass man für 199 Euro nicht solche Leistungen erwarten kann... djpat78vor 27 m 1000 Watt für 199€? Erscheint mir eine etwas zu optimistische Angabe. Li …1000 Watt für 199€? Erscheint mir eine etwas zu optimistische Angabe. Lieber Stelle ich mein DB Technologies Aktiv System mit echten1600 Watt RMS neben den Fernseher. Irgendwann muss es auch der grösste Techniktiefflieger gerafft haben dass man für 199 Euro nicht solche Leistungen erwarten kann... Abgesehen davon, welche Werte die da einem verkaufen wollen - NIEMAND will mit echten 1000 Watt fernsehgucken... Ich hab jetzt die komplette Produktseite durchgelesen; bin aber immer noch nicht schlauer. Kann man das Gerät ohne Bildschirm bedienen? Es steht zwar da, dass Spotify funktioniert, aber nichts von Spotify connect?! Edit: Anscheinend nur über GUI bedienbar Bearbeitet von: "Antalla" 9. Mai Da könnte ich mich immer köstlich amüsieren, dass das Klientel, das wirklich solchen billigen Plastikdreck kauft dann auch noch meint, dass sie damit ein "Heimkinosystem" erworben haben und das direkt jedem vorspielen wollen ... einfach putzig MarcoGarling Das Ding ist Schrott. .. Der Subwoofer ein Witz ... Bitte nehmt eher das Onkyo Set, das taugt wenigstens halbwegs was psympvor 10 m Ich amüsiere mich eher über die Klientel, die meint, sich mit einer teuren …Ich amüsiere mich eher über die Klientel, die meint, sich mit einer teuren Anlage profilieren zu können, weil man diese im Gegensatz zu Sozialkompetenz käuflich erwerben kann... In meiner Familie und sicher auch woanders gibt es mehrere Mitglieder, die ausschließlich Fernsehen und dafür sogar die internen Lautsprecher verwenden. Für die wäre selbst so ein Plastikdreck eine Aufwertung die einen WOW Effekt hervorrufen würde. Mein Billig "Heimkinosystem" von Samsung mit ebenfalls 1000 Watt macht einen deutlich besseren Sound als der TV Lautsprecher. Baue mir aber selbst gerade ei 7.2 System mit AV Receiver. MarcoGarlingvor 48 m Das Ding ist Schrott. .. Der Subwoofer ein Witz ... Bitte nehmt eher das …Das Ding ist Schrott. .. Der Subwoofer ein Witz ... Bitte nehmt eher das Onkyo Set, das taugt wenigstens halbwegs was Und das gibt es wo für 199€? Für 199 gar nicht. Aber für 222. War gestern hier auf mydealz ... Ist sicher deutlich besser berlet.de/con…tml Elektroschrott für 2-3Jahre der dann in 95% der Fällen kaputt geht "rein zufällig" LG hat die schlechteste Soundqualität die ich kenne. Andere Marke wäre ja Hot. Aber LG ist für mich nicht mehr als lauwarm sein. psympvor 4 h, 15 m Möchte meine alte selbst zusammengestellte 5.1-Anlage mal langsam …Möchte meine alte selbst zusammengestellte 5.1-Anlage mal langsam entsorgen - hat jemand dieses oder ein ähnliches Modell zuhause und kann was zur Qualität des Sounds beim Hören von Musik (speziell Rock etc) sagen? Ich weiß, nicht die optimale Lösung dafür, aber als Kompromiss zwischen Musik und Film OK oder Katastrophe? Also ich hab das Modell LG BH9540TW das Ding ist der Hammer für den Preis .... bei Lautstärke 10 wackeln die Wände...Optischer Kabel nicht vergessen... Bearbeitet von: "JacskonBauer44" 9. Mai Das sind eben genau die Postings zum Fremdschämen...! JacskonBauer44vor 11 m Also ich hab das Modell LG BH9540TW das Ding ist der Hammer für den Preis …Also ich hab das Modell LG BH9540TW das Ding ist der Hammer für den Preis .... bei Lautstärke 10 wackeln die Wände...Optischer Kabel nicht vergessen... blackbirdyvor 42 m Okay , du Super Nerd , keiner hat nach deiner Meinung gefragt. JacskonBauer44vor 4 m Gut, dass du mich so gut kennst um beurteilen zu können, dass ich ein "Super Nerd" (tolle Wortschöpfung übrigens) bin - so hat mich jedenfalls noch nie jemand genannt, der mich auch wirklich kennt. Aber schon irgendwie witzig und armselig zugleich, dass man sich als audiophiler Mensch von jemandem ohne Sinn und Gespür für guten Ton beschimpfen lassen muss. Die Wände kann ich übrigens auch wackeln lassen, wenn ich mir Billig-PA vom Conrad kaufe - nur mit Heimkino hat das halt quasi 0 zu tun Du bist echt ein Armer Kerl , erzählst uns von Heimkino und "Audiophilität" . Erzähl mir bitte wo bekomme ich ein Heimkino für 199 , nämlich nirgends. Des Weiteren sind wir hier Otto Normalverbraucher und keine die "Audio Pädophile " sind . Heimkino in der Dimension wovon du sprichst kosten keine 199 Euro. frogger4. Mai Muss ein E-Werk sein, denn bei 120Watt Leistungsaufnahme liefert es …Muss ein E-Werk sein, denn bei 120Watt Leistungsaufnahme liefert es angeblich 1000Watt Ausgangsleistung.Wie mich diese Angaben ärgern...Das soll nicht bedeuten, das die Teile nicht dennoch ordentlich sein können - die Funktionen klingen sogar interessant. Die Angabe ist schon korrekt, nur handelt es sich nicht um 1000 Watt Sinus Leistung, sondern 1000 Watt PMPO (Peak Music Power Output). Dieser Watt Wert hat absolut nichts mit der durchschnittlichen Leistung zu tun, sondern gibt quasi den Wert an, bei dem die Boxen danach direkt verrecken. Ist Marketing Bullshit von Billigherstellern. Wieviel Zoll hat denn der Smart-TV?
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woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
Fahri Yardim Archive - GAMERZ.one GamesXBOX | PS | PC & more!StreamYoutube, Twitch & more!SpecialsReviews, Events & more!TechFür die Techies!G.ONEForum, Blogs & more! »NewsAlle GameseSportPCXbox OneXbox 360Playstation 4Playstation 3Nintendo SwitchWii UiOSForum Du befindest Dich hier: Home » Fahri Yardim StichwortAlle Inhalte zum Stichwort: Tag: Fahri Yardim Titanfall 2 - Singleplayer Trailer + Fahri Yardim spricht Titan BT-7274 PC · Playstation 4 · Xbox OneIm Oktober geht für viele von uns ein wenig Geld über die Theke für Titanfall 2. Grund ist nicht nur der extrem schnelle und Action lastige Multiplayer Von Eisenpo|0 Kommentare| WERBUNG G1 LOGINAnmelden Battlefield 1 - Electronic Arts feiert erfolgreichste Beta der GeschichtePosted: 15. September 20160 comments Battlefield 1 - Und täglich grüßt der Teaser TrailerPosted: 5. Oktober 20160 comments Destiny - Zur Playstation Experience Kocht die GerüchteküchePosted: 22. November 20160 comments FIFA 17 - Abzockerspiel oder Heilsbringer?Posted: 18. Oktober 20160 comments R6S - Das Wichtigste zum Patch 4.1Posted: 24. August 20160 comments Resident Evil VII - Merchandise-Produkte für Resident Evil VIIPosted: 16. Januar 20170 comments Battlefield 1 - EA Access und Origin Access Mitglieder können schon Zocken!Posted: 12. Oktober 20160 comments Resident Evil VII - Neuer Trailer erschienen! | TAPE-2 “The Bakers”Posted: 15. September 20160 comments Star Wars Battlefront 2 - Infos zum geleakten TrailerPosted: 12. April 20170 comments R6S - Chibis, Charms and morePosted: 10. August 20160 comments CoD:IW - Infinite Warfare auf PC ohne Anti-Cheat-Tool und ohne Updates!? Ein Kommentar.Posted: 15. November 20160 comments CoD:IW - Künftige Updates für Multiplayer und eSportPosted: 24. November 20160 comments CoD:BO3 - Waffenguide Call of Duty: Black Op 3 Deutsch!Posted: 30. Mai 20160 comments CoD:BO3 - Der Sieger steht fest: Team EnVyUs gewinnen die Call of Duty Championships auf der CoDXP 2016!Posted: 5. September 20160 commentsPOPULAR NEWSMeiste KommentareMeiste Views
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(G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
Torfsackung und intensive Bodenbearbeitung führen in Gebieten von entwässerten Torfböden zu einer Degradierung des Bodenmaterials. Dieser Film ist als Entscheidungshilfe gedacht, um standortangepasste Massnahmen zur nachhaltigen Nutzung der entwässerten Torfböden zu fördern. Er kann aber auch als allgemeines Schulungsprojekt eingesetzt werden.
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q-de-827
woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
Bester 22" für unter 300 Euro - Kaufberatung - Prad.de mit oder ohne DVI? Videoseven ist mit DVI und kostet ca. 270,- empfehlenswert wäre der Iiyama E2200WSV-B1 zwar ohne DVI, aber ein tolles Display. Ich denke ob DVI oder Analog wird keinen großen unterschied machen oder? So wie der Unterschied zwischen Schallplatte und CD auch eher gering ist, oder? Okay gibt es noch einen anderen mit DVI für unter 300 euro und guter Bildqualität oder ist der V7 der einzige? was ist zB mit dem BenQ FP222WH? der hat sogar einen HDMI anschluss wie ich gesehen habe Edited once, last by Unbekannter-Nr1 ( Feb 22nd 2007 ). Ich mag aber ne Monitorberatung einen CD-Player hab ich schon also muss er einen DVI haben ja? weil ich hab grad einen echt günstigen analogen gesehen -> aber keine Ahnung was der fürne Bildquali hat gibt keine tests zu re: Unbekannter-Nr1 ...das beste für mein Geld haben und orientiere mich dabei nur an der Bildqualität. Wenn dem wirklich so ist, solltest du dir Tieffliegers kleinen Wink lieber zu Herzen nehmen - und die Finger von TFTs lassen, die über keinen DVI-Anschluß verfügen. Non-DVI Monitore sind NICHT OHNE GRUND so billig. Für die Preisklasse meiner Meinung nach sehr vernünftig - der FSC L22W-3: Non-DVI Monitore sind NICHT OHNE GRUND so billig das liegt jawohl eher nicht an der bildqualität !!!!! sonder eher das der Hersteller die teuren Lizensierungsgebühren einsparen kann und nich an den Endkunden weitergeben muss !!! Edited once, last by inspiron ( Feb 23rd 2007 ). einzig minimal nimmt die Schriftschärfe per Analogeingang ab. Und genau das ist der Grund, warum man auf DVI nicht verzichten sollte. Man kauft sich schließlich ein Matrix-Display WEIL es Bildpunktgenau und scharf darstellen kann. Je höher die Auflösung des betreffenden Gerätes, desto schlechter kann das Analogsignal werden. Sicher kann man das als "kleinere" Einschränkung sehen, die meisten erwarten aber bei einem TFT ein absolut scharfes Bild, und kein von Röhrengeräten bekanntes Unschärfe-Gematsche. Schade, dass Du uns nicht verraten hast, welche Displaygrösse das LG Gerät hatte. Sorry hab ich vergessen : 19 zoll mit ner Geforce 6600gt aber wie gesagt der unterschied war eher minimal und nur bei genauem suchen sichtbar! EIne sehr bekannte Hifi-Zeitschrift hat mal einen Blindtest mit erfahrenen (!) Testhörern gemacht. Bei 192 kbit/s wurden noch vereinzelt Unterschiede zur CD gehört, bei 256 kbit/s war es reine Glückssache. Hab ich auch von gehört nur ist es auch von der Ausgangsquelle abhänig, wenn die schon sehr gut ist, klingt die reduzierte Form auch gut, bei (meist!) mittelmäßig eingespielten Pop Cd's wirds schon deutlicher hörbar ! So aber zurück zum eigentlichem Thema, ich würd sagen versuche es mal selber und entscheide dann für dich ob du damit leben kannst oder ebend doch lieber zu nem 22" mit DVI greifst!! Besseres Bild (also schärfer & Augenfreundlicher als nen CRT) sollte mal allemal auch mit nem analog angeschlossenen TFT erzielen, zumal auch der Grafikkartentreiber allerhand Tool's bereithält das Bild "nachzukorrigieren" (Zumindest in meinem Forceware Treiber ist es so, da gibt's sogar nen Regler für die Bildschärfe ;)) Ok dann anders gefragt was wäre denn der TFT den ihr euch kaufen würdet auch mal über 300 euro bei 22" ? Ich hab zur zeit nur einen Samsung SyncMaster 172x und der hat zwar einen DVI anschluss aber dennoch nicht das beste Bild mein großer davor war ein 24" Dell WFP2407 und der war auch nicht sooo prall der einzige der ein wirklich richtig geiles bild hatte war der LG Flatron L1960TQ. Und nun suche ich eben etwas was größer ist als der LG aber nach möglichkeit auch so ein schönes sattes Bild hat! Ok da ist unter 300 wohl eher sinnfrei also sag ich mal bis 400 oder gibt es soetwas in der Bildqualität nicht in 22"? echt keiner mehr Ahnung von 22" TFTs? nicht mal hier bei Prad? was hältste von dem hier ? Von den Daten her nicht schlecht (DVI & HDMI => also zukunftssicher !!! ) und für unter 300€ zu haben ! Bin der Meinung gelesen zu haben das hier bei Prad nen Test angekündigt worden ist ! Übrigens den selber ohne DVI Eingang bekommste für ca.260€ und das fürn nen 22" , glaube da kann man garnichts falsch machen !
de
q-de-827
woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
Delta Force: Black Hawk Down: BlackXbox an Absturzstelle enthielt 86 Fotos Delta Force: Black Hawk Down - BlackXbox an Absturzstelle enthielt 86 Fotos Freitag, 14.05.2004, 00:23 Uhr Novalogic bringt Delta Force: Black Hawk Down auf die Konsole mit dem X. Die Delta Force-Reihe kann an kaum einem Gamer vorüber gegangen sein. Dazu war sie zu auffällig. Es waren die Zeiten der jungen Voxel-Engine, vielen auch ein Begriff durch Comanche. Die Delta Force kommt im Falle von Black Hawk Down in Somalia zum Einsatz. Wir erinnern uns...zumindest manche...an 1993. Die USA schickten Truppen in das afrikanische Land, in welchem Bürgerkrieg herrschte. Was ganz genau geschehen ist, wissen Leute wie wir nicht. Zumindest machten sie sich sehr unbeliebt. Das ganze endete in einem Desaster. Amerika zog sich zurück. Seis drum, auf der Xbox können wir demnächst trotzdem in einem guten Spiel den Helden markieren. Der Spieltitel ist einem gleichnamigen Film von Ridley Scott entliehen. An 3. Oktober 1993 wurden über der Stadt Mogadischu 2 Black Hawk-Helikopter abgeschossen. Einige amerikanische Soldaten kamen dabei ums Leben. Um diese Geschehnisse rangt sich die Spielhandlung in Form eines semi- taktischen Shooters. Man mag über die Thematik verschiedener Auffassung sein, der PC zeigte Black Hawk Down bereits als gelungenes Spiel. Es werden nur die wirklich Bösen, die somalischen Warlords und ihre finsteren Truppen bekämpft, und das mit folgenden Features: 16 intensive Single-Player Missionen Xbox-Live Gefechte mit bis zu 16 Spielern Bis zu 4-facher Splitscreen im Co-Op Modus Sprachübertragung für besseres Online-Teamplay Spracherkennung für Befehle an die künstlichen Kameraden Neue Maps und Mods für die Xbox Gutes Tutorial für Neulinge Ende 2004 werden die schwarzen Hubschrauber voraussichtlich auf die Xbox stürzen. Delta Force: Black Hawk Down ist für PC, seit dem 31. August 2005 für PS2 und XBox erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen. mehr zu Delta Force: Black Hawk Down Bis zu 50 Spieler via Xbox Live 55d806e07b05438cbf9f83d7fac7c6e5 Der Herr der Ringe: Das dritte Zeitalter - Bongo-Abend mit Ogern endet im Streit Rollercoaster Tycoon 3 - Geschüttelt, nicht gerührt! gamona.de > Games > Delta Force: Black Hawk Down > News
de
q-de-827
woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
SJCAM SJ7 Star im Test - Fortschritte und Rückschritte zugleich!? Sie sind hier:Home»Gadgets»Action Cam»SJcam SJ7 Star Testbericht SJcam SJ7 Star Testbericht Getestet von Jonas Andre am 26. August 2017 SD Karten bis 128GB hervorragende Video und Fotoqualität gutes und helles Display mit Touchfunktion günstiges und gutes Zubehör zu warm im Dauerbetrieb Mini-USB Anschluss 2017 ??? Dauerbaustelle SJCAM App Nur 143 € * Lieferumfang der SJCAM SJ7 Star Der berühmt berüchtigte Action-CAM Hersteller SJCAM hat mit der SJ7 Star wieder ein neues Produkt im Programm. Seit der SJ4000 sind wir großer Fan der Reihe und der Hersteller verspicht wie üblich exzellente Videos und Bilder zu einem nachvollziehbaren Preis. Mit der SJ7 Star gibt es neben einer Bildstabilisierung nun zum ersten Mal die Möglichkeit 4K Aufnahmen mit 30FPS aufzunehmen. Das ist hier auch nicht interpoliert sondern der Sensor der SJCAM SJ7 Star ist nativ 4K fähig. Im Test zeigt sich aber auch, dass der Hersteller ein paar Rückschritte gemacht hat. Ob es trotzdem für eine Empfehlung reicht, erfahrt ihr in diesem Bericht! SJCAM SJ6 Legend vs. SJCAM SJ7 Star vs. Xiaomi Yi2 Preis 130€ 150€ 160€ 2K mit 30 FPS 720p mit 200 FPS 4K mit 30 FPS 2K mit 60FPS 16MP 12MP 12MP Akkulaufzeit 1000 mAh, 70 Minuten 1000 mAh, 80 Minuten 1400 mAh, 120 Minuten Objektiv F2.8 Blende, 166° Weitwinkel F2.8 Blende, 166° Weitwinkel F2.8 Blende, 155° Weitwinkel Im Vergleich zum Vorgänger der SJ7 hat sich zumindest im Bezug aus das mitgelieferte Zubehör nichts geändert. Allerdings ist die Kamera nun aus Metall und die Abmessungen haben sich nochmals geändert. Die Standard-Halterung und das Wasserschutzgehäuse der SJ6 passen nicht für die SJ7 Star. Die Actioncam wird mit einem bis zu 30m wasserdichten Gehäuse geliefert. Weiterhin befindet sich eine Fahrrad-/Stangen-befestigung und ein Adapter für ein herkömmliches Stativ im Lieferumfang. Ein Stativgewinde gibt es leider nicht mehr an der Kamera. Des Weiteren sind auch noch 2 Halterungen für die SJ7 Star mit Klebefläche, z.B. fürs Auto oder den Computerbildschirm, mit dabei. Ein Micro-USB Kabel ist selbstverständlich auch im Paket. Das Zubehör macht durchweg einen hochwertigen Eindruck und kann geschickt kombiniert werden. Empfehlenswert ist gleich noch einen zweiten Akku (7€) und eine Handhalterung (Selfiestick) (10€) günstig aus China mitzubestellen. Außerdem bietet SJCAM selbst ein brauchbares externen Mikrofon (10€) und eine Uhr zur Steuerung der Kamera (15€) an. Zum Zubehör Die Adjektive kompakt und leicht passen bei der SJ7 Star wie die Faust aufs Auge. Schlappe 79g leicht und mit 20,6 x 41,6 x 58 (T-B-L) mm Abmessungen extrem handlich. Nimmt man bei der Dicke noch das herausstehende Objektiv mit dazu, so landet man bei 29,3 mm. Das silberne Aluminiumgehäuse vermittelt einen extrem hochwertigen Eindruck, den man so von keiner anderen Action-Cam kennt. Die Farboptionen beziehen sich gehäusebedingt nur auf die Vorderseite und man hat die Wahl zwischen Schwarz, Silber und Rosé-Gold. Absolut zeitgemäß ist das riesige 2 Zoll Touch-Display auf der Rückseite, auf welchen alle Einstellungen direkt an der Kamera vorgenommen werden können. Das Display kann sogar im Freien noch problemlos abgelesen werden, was bei günstigen Action-Cams eigentlich nur selten der Fall ist. Trotz Touchscreen gibt es auch 3 normale Tasten, um die Kamera unabhängig vom Touchscreen zu steuern. Auf der Vorderseite ist der Power-Knopf und Einstellungs-Knopf zu finden, dazwischen befinden sich 2 Status-LEDs. (Eine zum Anzeigen, ob aufgenommen wird und eine extra für das WIFI). Der Aufnahme-Knopf auf der Oberseite hat wiederum eine eigene Status-LED, die bei einer laufenden Aufnahme pulsiert. Es kann auch die Sprache Deutsch ausgewählt werden. Die vorhanden Tasten sind ergonomisch sinnvoll angeordnet und liefern ein ordentliches Feedback beim Betätigen. Der Touchscreen erleichtert die Bedienung enorm, wenngleich dieser nicht ansatzweise so flüssig arbeitet wie bei einer Xiaomi Yi 2. Der Akku befindet sich an der Unterseite unter einer Kunststoffklappe, hat 1000mAh und ist wechselbar. Ein Lautsprecher ist an der Oberseite unter einem Gitter verbaut und vermutlich befindet sich hier auch das Mikrofon. An der linken Außenseite findet man einen Micro HDMI Anschluss, den Mini-USB Anschluss und der Micro-SD-Karten-Slot (die SJCAM SJ7 Star Actioncam akzeptiert Fat32 formatierte Micro-SD Karten bis 128GB). Die gesamte Kamera ist hochwertig verarbeitet, man findet weder Spaltmaße noch scharfe Kanten. Das Gehäuse wirkt stabil und sehr hochwertig. Zum Mini-USB greift man scheinbar wegen des externen Mikrofons, nichtsdestotrotz wäre hier ein moderner USB-TYPE-C für die Zukunft schöner gewesen. In der SJCAM SJ7 Star arbeitet ein Ambarellla A12S75 Kamera Prozessor, gepaart mit einem Sony IMX117 Sensor. Videoaufnahmen sind in folgenden Auflösungen möglich: Erwähnenswert ist zunächst, dass die Gyro-Stabilisierung gut arbeitet, aber nur bis 1080p bei maximal 60FPS verwendet werden kann. Die Stabilisierung macht einen großen Unterschied wenn diese aktiviert ist, liegt aber nicht auf dem Niveau der Yi 2. Unter FOV (Field of View) kann man das Sichtfeld mit den Einstellungen „WIDE“, „MEDIUM“ und „NARROW“ einschränken und damit den Action Cam üblichen Fischaugeneffekt entfernen. Dafür verliert man aber auch an sichtbaren Inhalt. Die SJCAM nimmt Videos in nativer 4K Auflösung mit maximal 30FPS auf. Das Weitwinkelobjektiv sorgt für einen 166° Aufnahmewinkel. Bei 1080p (FHD) sind auch 120FPS und bei 720P (HD) auch 200FPS möglich. Dies ist vor allem für nachträgliche Slowmotion-Bearbeitung von Bedeutung. Auch ein Slow-Motion Modus mit nur mäßigen Ergebnissen steht zur Verfügung, dafür gibt es aber einen überragend gut funktionierenden Zeitraffer-Modus. Zur Verfügung steht auch eine Daueraufnahme oder ein 1,2,3 und 5 Minuten Intervall. Die SJ7 Star ist in der Lage sehr scharfe und detailreiche Videos zu produzieren. Insbesondere die nativen 4K Aufnahmen können die Qualität der SJ6 bei weiten überbieten. Mit Gegenlicht kommt die Action Cam gut zurecht und passt das Bild schnell an. Die Farben sind nicht zu knallig sondern einfach kräftig und natürlich. Bei Nachaufnahmen offenbarte sich ein extremer Unterschied zwischen 4K und 1080p Aufnahmen. Die 4K Aufnahmen sind angenehm hell und können trotz der wenigen Details noch bedingt überzeugen. Bei 1080p sind die Aufnahmen allerdings viel zu dunkel. Die Action Cam schießt hervorragende Bilder mit vielen Details, guter Schärfe und ist auch bei schlechten Lichtverhältnissen sind die Bilder noch brauchbar. Mit 8,3 Megapüixel sind auch 16/9 Aufnahmen möglich. Bei 12, 14 und 16MP steht nur das 4:3 Verhältnis zur Auswahl. Problematisch wird es jedoch bei direkter Sonneneinstrahlung. Hier neigt die Kamera bei bestimmten Perspektiven zu überbelichteten Bildern. Die Farben sind knackig und getreu, wie auch bei den Videos. Eine Intervallfunktion steht zur Verfügung, welche automatisch den Auslöser alle 3, 5, 10, 30 und 60 Sekunden betätigt. Ausderdem steht auch ein Selbstauslöser und Burst Modus (bis zu 10 Bilder pro Sekunde) zur Verfügung. Videoaufnahmen der SJCAM SJ7 Star: Die SJ7 Star verfügt über ein 2 Zoll Display, das eine optimale Bedienung ermöglicht. Das System ist komplett in deutscher Sprache verfügbar. Die Übersetzungen ins Deutsche sind teils etwas holprig, so steht in der App z.B. anstatt AUS/AN –> AUS/AUF. Man kann Videos und Bilder aufnehmen und diese auch gleich auf dem Display abspielen. Auch verfügt die Actioncam über eine WIFI (Wlan) Funktion, welche die Verbindung zum Smartphone oder Tablet ermöglicht. Die App heißt nun „SJCAM Zone“ und ist im Playstore und auch im Apple-App-Store kostenfrei erhältlich. Mit der App lassen sich die Aufnahmen der Kamera fernsteuern und die Videos von der Kamera direkt aufs Handy übertragen. Auch kann man das gesamte Einstellungsmenü der Action Cam auf dem Smartphone einsehen und bedienen. Die App wird stetig aktualisiert und der Funktionumfang erweitert, fehlerfrei funktioniert diese aber nicht. So kam es bei mir zu häufigen Abstürzen während der Testphase, wobei man die App eigentlich nicht benötigt und sich alles essentielle auf der Kamera direkt einstellen lässt. Zur Fernsteuerung würde ich die Uhr von SJCAM für 15€ empfehlen. Lautsprecher und Mikrofon sind auch noch verbaut. Die Qualität des Mikrofons wurde im Vergleich zur SJ6 gesteigert und kann zumindest in ruhiger Umgebung mit brauchbaren Sound punkten. Ein externes Mikrofon erhöht jedoch die Qualität nochmals spürbar. Über den Mini-USB Anschluss kann die SJCAM SJ7 geladen und mit dem PC verbunden werden. Beim Verbinden gibt es die Möglichkeit auf die Micro-SD zuzugreifen, die Kamera zu laden oder „Stromversorgung“ zu wählen. Was letzteres bedeutet, kann ich nicht sagen, eine einfache Einrichtung als Webcam ist jedoch scheinbar nicht mehr möglich, was bei den Vorgängern üblich war. Über den Micro-HDMI Anschluss kann man die Videos auch direkt auf dem Fernseher genießen. Die SJ7 Star kann problemlos als Dash-Cam verwendet werden, da Aufladen und gleichzeitiges Aufnehmen kein Problem ist. Der 1000mAh starke Akku reicht im 4K Betrieb knapp eine Stunde aus. Nach 1 Stunde und 20 Minuten gehen bei FHD AUflösung im Durchschnitt die Lichter aus. Hier gibt es keinen großen Unterschied zu anderen Actioncams, einzig aktuelle GOPROS und natürlich die Xiaomi Yi 2 holen mehr Akkulaufzeit raus. Für bereits 5-7€ bekommt man zusätzliche Akkus und kann so die Laufzeit problemlos vervielfachen. Bis der Akku voll aufgeladen ist, vergehen 1,5 Stunden. Beim Ladevorgang sollte man darauf achten, dass die Kamera nicht eingeschaltet ist, sonst dauert der Vorgang länger und die Cam wird unangenehm heiß. Im normalen Betrieb kann sich die Kamera auch ganz schön erhitzen. Es kam durch die Hitze aber nie zu Problemen beim Aufnehmen. Einstellungen der SJCAM SJ7 Star Updates müssen bei der SJCAM SJ7 Star manuell durchgeführt werden. Mit dieser kurzen Anleitung geht dies aber leicht von der Hand: neuste Firmware auf SJCAMHD.com herunterladen und die Dateien auf dem PC entpacken Micro-SD mit dem PC verbinden und erneut auf FAT32 oder exFAT formatieren Die beiden heruntergeladenen Dateien auf die Micro-SD übertragen Micro-SD in die SJCAM einsetzen und uner Einstellungen einmal auf die Firmware klicken und bestätigen Das wars! Jetzt habt ihr die aktuellste Firmware mit erweitertem Funktionumfang auf eurer SJCAM SJ7 Star installiert. Kurz zum Hersteller SJCAM: Das Unternehmen kümmert sich nicht nur um seine Kameras, sondern auch um ihre Nutzer. Regelmäßige und sinnvolle Updates gibt es und im Forum werden vom Hersteller Fragen beantwortet. Bei der teilweise namenlosen Masse an China-Aktioncams kann man dies bei den meisten leider nicht behaupten. Ob ihr Opfer einer Fälschung geworden seid, könnt ihr ebenfalls auf der Herstellerwebseite herausfinden. Alle unsere SJCAMs laufen nach wie vor problemlos (SJCAM SJ4000, SJ5000, SJ5000X, SJ6). In Punkto Video- und Foto-Qualität ist die SJCAM SJ7 Star die beste bisher, allerdings macht die Kamera an eigenartigen Stellen Rückschritte. So verschwindet das Standard-Stativ Gewinde, welches es bei der SJ6 noch gab. Auch einen Mini-USB Anschluss zu verwenden, ist schlichtweg totaler Schwachsinn, Micro-USB oder USB-Type-C sind wesentlich bessere Optionen. Und muss eine Action Kamera wirklich aus Metall sein? Wenn dafür das Stativgewinde drauf geht, dann sage ich klipp und klar NEIN! Die SJ7 Star wird im Dauerbetrieb etwas zu warm und die Akkulaufzeit ist mit knapp über einer Stunde nur durchschnittlich und nicht auf GOPRO 5 oder Yi2 Niveau. Für 150€ bietet die SJCAM SJ7 jedoch genau das, was man von einer Aktion-Kamera erwartet; farblich gut abgestimmte, scharfe, detailreiche und bis 1080p bei 60FPS auch stabile Aufnahmen. Hier steht die 150€ Kamera einer Yi2 oder einer Gopro 5 in Nichts nach. Mit dem umfangreichen Zubehör und dem großen Funktionsumfang wird jeder Action Einsteiger mit der SJ7 Star glücklich. Die Xiaomi Yi2 bietet sich als etwas benutzerfreundlicher Alternative an und geht mittlerweile auch schon für 160€ über den Ladentisch, allerdings ohne Zubehör. Nur 143 EUR* *Preise inkl. Versand und Zoll. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Rangfolge, Lieferzeit und -kosten möglich. Preise zuletzt aktualisiert am 22.04.2019 ich habs getan… die SJ5000 wurde abgelöst… https://www.youtube.com/watch?v=7t0C7ZaPAxU&t=26s 23. Mai 2018 21:16 Habe mir eine STAR SJ7 inkl. einem Motorrad Gehäuse zuglegt. Leider musste ich feststellen, daß die Kamera im Gehäuse zu heiß wird. Besonders ist hier der Akku zu bemängeln, der sich aufbläht und sich nur sehr schwer aus dem Akkuschacht wieder zu entfernen . Das ist ein gravierender Mangel. Sosnst bin ich mit der Kamera sehr zufrieden. MfG Kai 11. März 2018 9:13 Welches Gehäuse hast du genutzt? 28. Juli 2018 14:50 Ich arbeite immer noch mit der SJ5000, war jetzt das 3. Jahr in Folge auf den Malediven dabei, nur einmal bis jetzt Problem mit einer SD-Karte gehabt, ansonsten läuft das Ding, wie es soll. Mal schauen, ob es fürs nächste Jahr eine Neue gibt…. SJCAM baut hier wirklich gute Geräte! https://www.youtube.com/watch?v=jXrLev4rocY&list=PLdmewvSPQoBeoo8Q1dKxan1qkGNHs0Wfi 1. November 2017 9:53 Nächstes Monat ist die SJ8 lieferbar. Diese wird es in drei verschiedenen Versionen geben, wobei die SJ8 Pro bei 4k 60 FPS anzubieten hat und auch schon das überfällig H.265. Bei Banggod für 259 US$ bereits zum vorbestellen. 13. April 2018 4:50 Vorheriger ArtikelDodocool DA131 In-Ears Testbericht Nächster Artikel Umidigi Z1 & Z1 Pro Testbericht 11:31 Kameravergleich – Xiaomi Mi 9 SE vs. Oneplus 6T, Redmi Note 7 (Pro) — 19 22. April 2019 27 OnePlus 6T (8/128GB, Global) für 441€ 22. April 2019 9 Xiaomi Mi A2 mit 4/64GB für 135€ 22. April 2019 28 Xiaomi Yeelight Deckenleuchte für 54€ aus EU 22. April 2019 18 Xiaomi Mijia Nachttischlampe 2 für 32€ 22. April 2019 5 Tablet-Freunde aufgepasst: Bei Banggood erhaltet ihr das Xiaomi Mi Pad 4 zum Top-Preis von nur 183€ in der Farbe Schwarz. Verlinkt ist die Version mit ... Das Xiaomi Mi A2 in der 4/64GB Version gibt es bei Gearbest für nur 135€. Als Versandmethode sollte wie üblich EU Priority Line gewählt werden, ... Xiaomi Mi Note 3 für 171€ (6/128GB) Banggood bietet das Xiaomi Mi Note 3 derzeit mit 6+128GB Speicher an und ihr bekommt es zum Top-Preis von 171€. (Gutscheincode: "4BGN3SD") Für alle, die ... 22. April 2019 by tobsen77 Coole Aktion. War doch etwas knifflig aber machbar. 22. April 2019 by urbnk War eine ganz schöne Herausforderung – bin mal gespannt, ob es klappt 🙂 Frohe Ostern! 22. April 2019 by Clubbingman War doch nicht so einfach wie gedacht… Euch allen frohe Ostern ! 22. April 2019 by Markus73 Danke sehr, das hat aber Spaß gemacht. 🙂 22. April 2019 by Marb Schönes Gewinnspiel bei schönem Wetter. Frohe Ostern
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woofer betrifft. Die Dialoge sind klar verständlich, aber bei den Actionszenen übertönt die Musik manchmal die Soundeffekte. Insgesamt ist der Ton jedoch gut ausbalanciert und bietet ein immersives Klangerlebnis.
fictionBOX.de | SciFi, Fantasy & Mystery - Stimmen aus dem Dunkel Originaltitel: Voices in the Dark Veröffentlichung USA: 31.07.2007 Veröffentlichung D: 24.08.2007 Regie: J. Michael Straczynski Darsteller: Bruce Boxleitner als Präsident John Sheridan, Tracy Scoggins als Colonel Elizabeth Lochley, Peter Woodward als Galen, Keegan MacIntosh als Prinzregent Dius Vintari, Bruce Ramsay als Simon Burke, Alan Scarfe als Father Kelly, Teryl Rothery als ISN News Reporterin. Zitate: "I believe that when we leave a place, part of it goes with us, and part of us remains. Go anywhere in this station, when it is quiet, and just listen. After a while you will hear the echos of all our conversations, every thought and word we've exchanged. Long after we're gone, our voices will linger in these walls." (G’Kars Abschiedsworte aus “Wann, wenn nicht jetzt?” eröffnen die erste „Lost Tales-DVD“ auf höchst passende und berührende Art und Weise.) „I’m tired of you guys crawling inside my head and showing me this kind of crap, everytime I think that my life might be going good for a change! What the hell’s wrong with you people, don’t you have any other hobbies?” (Sheridan reagiert eher ungehalten auf Galen’s düstere Prophezeiung.) „Emperor Mollari thought I would be safer with you. He said "I would trust Sheridan with my life"”. “Well, that’s...” ”Then he corrected himself and said he would trust you with MY life, because he had plans for next week.” (Schön zu sehen das Londo trotz allem seinen Humor scheinbar noch nicht ganz verloren hat.) “Ten years. Ten years since the world changed. Ten years since I changed. But it feels like I never left the place. Babylon 5 is a place of beginnings and endings. I wonder which this will be.” (Diese Frage stellt sich wohl auch die gesamte Babylon 5-Fangemeinde.) Inhaltsbeschreibung: Colonel Lochley bereitet sich auf die bevorstehenden Feierlichkeiten zum 10-jährigen Bestehen der interstellaren Allianz vor, doch ein Zwischenfall bereitet ihr große Sorgen: Ein Mann behauptet, von einem Dämon besessen zu sein. Schließlich sieht Lochley keinen anderen Ausweg als einen Priester auf die Station zu bitten. Dieser ist nach anfänglicher Skepsis ebenfalls davon überzeugt, dass hier ein Dämon sein Unwesen treibt - und wird von diesem vor eine schreckliche Wahl gestellt. Währenddessen bricht Präsident John Sheridan von Minbar nach Babylon 5 auf, um dort den Feierlichkeiten beizuwohnen. Auf dem Weg dorthin bekommt er unerwünschten Besuch von Galen, der ihm eine düstere Propheiung über die Zukunft der Erde macht. Um dieses zu verhindern, muss Sheridan seine moralischen Prinzipien verraten... Review: Es fällt mir schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich mich auf diese DVD gefreut habe. Babylon 5-Fans mussten in den letzten Jahren einige Enttäuschungen erleben, vor allem natürlich den bereits angekündigten Kinofilm „The Memory of Shadows“, der dann doch noch praktisch in letzter Sekunde abgesagt wurde. Als ich das erste mal von „The Lost Tales“ hörte, konnte und wollte ich zuerst nicht glauben, dass dieses Projekt wirklich etwas werden wird. Als dann schließlich die offizielle Ankündigung kam und ein wenig später erste Photos von den Sets auftauchten, wurde mir schließlich bewusst: „Das ist real, es passiert tatsächlich. Die Rückkehr von Babylon 5 steht unmittelbar bevor.“ Gut, ok, unmittelbar ist vielleicht etwas übertrieben. Die Dreharbeiten fanden im Herbst 2006 in Vancouver statt, und danach galt es noch ca. ein Dreivierteljahr warten, ehe die DVD endlich in den USA veröffentlicht wurde. Sowohl meine Erwartungshaltung als auch meine Vorfreude wurden dabei mit jedem Tag höher und höher Man erfuhr neue Details von den Sets, bekam in den Videoblogs einen Einblick in die Produktion, sah die ersten, beeindruckend aussehenden Effekte – und schließlich wurde auch der großartige Soundtrack veröffentlicht. Ich begann, mir einzelne B5-Episoden zur Einstimmung noch einmal anzusehen, und konnte es schließlich schon gar nicht mehr erwarten, bis die DVD endlich bei mir eintrifft. Jeden Tag rief in zu Hause an um zu erfragen, ob denn ein kleines Päckchen von Amazon eingetroffen sei... und schließlich war es dann soweit: Dienstag, den 7. August 2007 konnte auch ich schließlich die Rückkehr von Babylon 5 erleben. Zwar nach einem langen, harten Arbeitstag, und von Kopfweh geplagt, doch beides war vergessen nachdem ich die DVD in den Player eingelegt hatte und die Station in all ihrer herrlichen, neu animierten Pracht auf meinem 16:9-Fernseher erschien. Es war ein Augenblick, den ich sehr ersehnt, aber vor dem ich mich irgendwie auch gefürchtet hatte. Immerhin wäre nur eines schlimmer als keine Rückkehr von Babylon 5, nämlich eine miese Rückkehr. Der vorläufige Abschied des B5-Universums mit „Legende der Ranger“ war mehr als nur durchwachsen, und die Herangehensweise an diese „Lost Tales“, mit relativ kurzen Geschichten, die auf einzelne Figuren konzentriert sind, hatte mich nicht 100%ig überzeugt. Immerhin war und ist die größte Stärke von Babylon 5 der epische Handlungsrahmen. Zwar finden sich unter den Einzelepisoden auch ein paar tolle Geschichten, doch die richtig großen Highlights waren zumeist eng mit der fortlaufenden Handlung verbunden, ja ergaben sich teilweise daraus. Es ist einfach etwas anderes, ob man 30 Minuten auf ein bestimmtes Ende hinarbeiten, oder 30 Episoden lang. Letzteres hat natürlich eine viel größere Wirkung. Nun, teilweise haben sich meine Befürchtungen zwar bestätigt, alles in allem überwiegt jedoch ganz klar die Freude über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten. Der Einstieg in diesen direct to dvd-film ist wirklich gelungen. Begleitet vom „Dying Station“-Theme erleben wir die Zerstörung der Station – allerdings mit modernen Effekten. Das Ergebnis mag vielleicht nicht ganz so emotional bewegend sein wie der entsprechende Moment aus „Der Weg ins Licht“, ist aber vor allem optisch einfach nur atemberaubend. Und gerade wenn man glaubt, besser geht es nicht, beginnt G’Kars Monolog (siehe Zitate). Es war für mich ein sehr berührender Moment... ich war sowohl überglücklich (angesichts der Rückkehr von Babylon 5) als auch traurig (angesichts der Tatsache dass diese Worte vom mittlerweile verstorbenen Andreas Katsulas gesprochen werden) zugleich. Während dieser Worte laufen unten in einer Art Zeitleiste die Jahre zurück, während sich die Station Stück für Stück wieder zusammensetzt. Danach geht’s ins eigentliche Intro, dass einige wichtige Persönlichkeiten aus den verschiedenen Völkern noch einmal vorstellt – untermalt vom triumphalen, neuen „Lost Tales“-Theme. Alles in allem hätte man sich keinen besseren und/oder passenderen Einstieg wünschen können. Danach beginnt die erste der beiden Geschichten, die sich mit einem Dämon befasst, der von einem Besatzungsmitglied Besitz ergriffen hat. Diese erste Mini-Episode wurde insgesamt sehr zwiespältig aufgenommen, und ich muss gestehen dass sie auch mich nicht gänzlich überzeugt hat. Dies lag allerdings weniger an der Geschichte an sich bzw. ihrer eher phantastischen, sehr im christlichen Glauben verwurzelten Natur, mit der ich kein grundsätzliches Problem habe. Ich halte nur die Lost Tales für den falschen Zeitpunkt und den falschen Ort, um diese zu erzählen – wie die Geschichte generell kaum zum B5-Universum passen will. Als Lochley zum Priester sagte „Do you feel qualified to perform an exorcism?“ fühlte ich mich für einen kurzen Moment wie im falschen Film. Ich denke, irgendwann hatte JMS die Idee zu dieser Geschichte. Schon länger hat er die Möglichkeit gesucht, diese zu erzählen, nach einem passenden Rahmen. In den „Lost Tales“ meinte er diesen nun gefunden zu haben, und hat die Gelegenheit genutzt, aber irgendwie wirkt es hier einfach fehl am Platz. Eventuell hätte es sich vor ein paar Jahren als A- oder B-Story in einer der Episoden der Serie halbwegs vernünftig einbauen lassen... aber als Rückkehr von Babylon 5 nach mehr als 5 Jahren ist es schon ein wenig unpassend. Ich finde, für die erste neue Geschichte im B5-Universum nach so vielen Jahren hätte sich doch wohl eine andere Thematik finden lassen sollen, die mehr mit der B5-Geschichte zu tun hat und von ihr nicht ganz so losgelöst ist. Man müsste nur die Namen ändern, und schon könnte die Geschichte überall und in jedem Rahmen spielen. Es gibt wenig bis gar nichts, dass diese Geschichte mit Babylon 5 verbindet, und genau das ist mein Hauptproblem daran. Eben dies macht sich auch bei einigen der Szenen bemerkbar. Vor allem in jener Szene, als sich der Priester und der Dämon minutenlang miteinander unterhalten schleicht sich etwas Langeweile ein, da einfach niemand da ist, zu der man irgend eine Art von Bezug hat. Denn Lochley, das einzige bekannte Gesicht in dieser Geschichte, ist hierbei nicht anwesend, und die anderen hat man nicht lang genug gesehen um zu ihnen eine Beziehung aufzubauen. Das ändert natürlich nichts daran, dass das moralische Dilemma durchaus zu gefallen weiß und die beiden einige interessante Gedankengänge austauschen. Allerdings hat das ganze etwas von einer sehr theoretischen Diskussion – fast so, als würde man zwei Dozenten bei einem Theologieseminar lauschen, die unterschiedliche Standpunkte diskutieren. Der Inhalt an sich mag nicht uninteressant sein, doch da man keinen der beiden kennt fällt es einem schwer, wirklich mitzufühlen. Die entsprechende Szene ist einfach nicht spannend, packend oder gar mitreißend. Was mir allerdings an „Over Here“ durchaus gefallen konnte, ist die interessante Grundidee, die einige Aspekte aus der – insbesondere natürlich christlichen - Mythologie auf originelle Art und Weise neu interpretiert. Auch ein paar interessante Denkanstöße finden sich in der Handlung, wie z.B. die Zukunft der Religion, falls wir je ins All vorstoßen sollten. Das moralische Dilemma ist ebenfalls nicht uninteressant, scheint sich doch der Priester zwischen dem Wohl des Opfers und dem Wohl seiner Kirche entscheiden zu müssen. Allerdings offenbart die Grundidee, so interessant sie auch auf dem ersten Blick erscheinen mag, einige logische Schwächen. Wie sagt der Dämon so schön? Der Teufel steckt im Detail. So muss man sich fragen, (Achtung, Spoiler!)ob denn diese ganzen Dämonen auf der Erde überhaupt keine negativen Auswirkungen haben, und wenn nein, warum nicht? Und dass es mehr als 200 Jahre braucht bis endlich einer von ihnen auf die Idee kommt, sich in einen menschlichen Körper einzuschleichen um so die Barriere zu durchdringen, wirkt auch etwas seltsam (Spoiler Ende). Auch frage ich mich, ob man sich denn bei dieser Geschichte gar so am christlichen Glauben orientieren musste. Irgendwie wirkt das ganze schon sehr klischeehaft und auch ein wenig unoriginell, mit dem Priester, den Wortgefechten mit dem Dämon etc. Vom netten Twist mal abgesehen ist „Over Here“ eigentlich nichts anderes als „Exorzist im Weltraum“. Ich denke, eine nicht gar so auf den christlichen Glauben konzentrierte Geschichte, wo es einfach nur um einen Dämon oder eine andere Art feindliches Wesen handelt, hätte wohl eher die Zustimmung der B5-Fans gefunden. Jedenfalls, wenn ihr zu jenen gehört welche die schlichte Erwähnung von christlichen Glaubensbegriffen wie Himmel, Hölle, Teufel und Gott bereits mit den Augen rollen lässt, dann solltet ihr ernsthaft darüber nachdenken das erste Segment – zumindest im ersten Ansatz – zu meiden. Zwar offenbart sich bei mehrmaligem Ansehen und bei genauerer Betrachtung der Handlung und der Dialoge, dass diese längst nicht so eindeutig ist wie im ersten Moment angenommen, und auch einige andere Interpretationsmöglichkeiten – weit weg von sämtlichen christlichen Glaubensgütern – bietet, doch diese drängen sich nicht gerade auf und können leicht übersehen werden... Nichtsdestotrotz ist „Over Here“ bei weitem kein Desaster. Die Story mag ihre Schwächen besitzen und irgendwie nicht so recht zu B5 passen wollen, nichtsdestotrotz ist es für sich betrachtet keine schlechte Geschichte. Es ist lediglich eine sehr eigenwillige und ungewöhnliche Geschichte, und eine, die definitiv nicht jedermanns Sache ist – und genau dessen sollte man sich unbedingt bewusst sein, bevor man sie sich ansieht. Doch das Drehbuch an sich ist bis auf die erwähnten, kleinen logischen Schwächen wirklich gelungen. Insbesondere die Dialoge sind mehrheitlich großartig, mit vielen interessanten Sätzen, Anspielungen, Andeutungen und Denkanstößen. Vor allem die letzte Szene zwischen Lochley und dem Besessenen ist sehr gelungen. Auch das Schauspiel weiß in jedem Moment zu überzeugen. Egal ob Bruce Ramsay, Alan Scarfe oder auch Tracy Scoggins, alle überzeugen in ihrer Rolle und haben innerhalb der etwas mehr als 30 Minuten einige gute Momente. Vor allem aber endet die Story dank des gelungenen Twists und dem sehr guten Epilog mit einer versöhnlichen Note, die einen die Schwächen größtenteils verzeihen lassen. Alles in allem hat mir also das erste Segment recht gut gefallen, auch wenn es einige Schwächen gab. „Over There“, die 2. Geschichte auf der DVD, ist aber über (fast) jeden Zweifel erhaben. Auch hier ist der Einstieg sehr gelungen, zuerst mit einem kurzen Blick auf Minbar, und danach mit Sheridans sinnierendem Monolog, während er die Station betrachtet (siehe ersten Screenshot zur Folge). Im Gegensatz zu "Over Here" ist in der 2. Geschichte auch einiges an B5-typischem Humor zu finden, sei es nun im Dialog mit der Reporterin oder später bei den diversen Schlagabtäuschen zwischen Sheridan und Galen (siehe eines der Zitate zum Film). Zugleich gibt es aber auch einige berührende Szenen, wie z.B. wenn Sheridan von G'Kar erzählt und/oder von Stephen Franklin erfährt. Die kurze Erwähnung dieser beiden Charaktere ist ohnehin ein Highlight der "Lost Tales" und eine schöne Hommage an die beiden mittlerweile verstorbenen Schauspieler. Neben diesen beiden werden auch noch einige andere Figuren namentlich erwähnt, wie Garibaldi, Londo oder auch Delenn, und sind damit auch in gewisser Weise präsent. Dies sorgt für einen deutlich stärkeren Bezug zur Serie und dazu, dass sich "Over There" im Gegensatz zum 1. Segment wirklich wie Babylon 5 anfühlt. Für ausreichende Spannung sorgt Sheridan's äußerst interessantes moralisches Dilemma. In einer Art Traum prophezeit Galen der Erde ein sehr düsteres Schicksal – offenbart ihm aber zugleich einen Weg, dieses zu verhindern: Sheridan muss Prinzregent Vintari töten. Dieser ist zwar noch jung, zeigt jedoch durchaus schon Ansätze des verbitterten, rachsüchtigen und machthungrigen Herrschers, der er eines Tages sein mag. Trotzdem fällt Sheridan die Entscheidung natürlich nicht leicht. Lässt er ihn am Leben, verdammt er möglicherweise die Erde zur Vernichtung und alle ihre Bewohner zum Tod. Andererseits liegt dieses Ereignis noch weit in der Zukunft – noch ist Vintari unschuldig und hätte theoretisch die Möglichkeit, von diesem dunklen Pfad abzuweichen. Doch ab wann wird der Preis, abzuwarten und auf das beste zu hoffen, zu hoch? Es ist eine äußerst interessante moralische Frage, die JMS hier aufwirft, vor allem als er Galen den Vergleich mit Hitler ziehen lässt: Man stelle sich vor, man würde in der Zeit zurückreisen und wüsste genau, welch schreckliche Gräueltaten er eines Tages vollbringen und/oder befehlen wird. Wie viel Tod, Schmerz und Leid er über die Menschheit bringen wird. Doch wenn wir ihn treffen ist er noch kein Monster, sondern ein junger Mann, noch ohne Blut an seinen Händen. Kann man den Tod dieses (noch) unschuldigen Wesens wirklich mit seinen zukünftigen schrecklichen Taten rechtfertigen? Eben diese Frage muss sich in "Over There" auch Sheridan stellen. Sein moralischer Konflikt kulminiert schließlich in einer äußerst spannenden Szene, als Vintari und er in einer Starfury sitzen und sich auf dem Weg nach Babylon 5 befinden. Sheridan braucht eigentlich gar nicht viel zu tun – Galen hat dafür gesorgt, dass es ab einer bestimmten Geschwindigkeit zu einer Funktionsstörung des Waffensystems und somit zu einem äußerst tragischen "Unfall" kommt. Es wäre so leicht... Sheridan braucht einfach nur laufend die Geschwindigkeit zu erhöhen – er braucht nicht einmal den Abzug betätigen. Trotzdem fällt ihm die Entscheidung natürlich alles andere als leicht. Und auch wenn solch eine skrupellose Tat irgendwie kaum zu Sheridan passen will, traut man es ihm zu diesem Zeitpunkt durchaus zu - und harrt somit gespannt dem weiteren Geschehen, als die Computerstimme wie in einer Art Countdown die stetig steigende Geschwindigkeit bekannt gibt. Insofern vereint "Over There" so ziemlich alles, was "Babylon 5" ausmacht: Humor, Dramatik, und eine spannende Handlung. Einzig unter einer etwas falschen Erwartungshaltung mag auch diese zweite Geschichte auf der DVD leiden. Der Trailer versprach eine große, spektakuläre Raumschlacht und deutlich mehr Action, als sich dann in "Lost Tales" finden lässt. Tatsächlich ist das, was man im Trailer an Raumschlachten gesehen hat, so ziemlich alles, was es auf dieser ersten DVD zu sehen gibt – und diese passiert nicht mal wirklich, sondern ist lediglich ein weiterer Traum Sheridans. Mich hat dies zwar nicht im geringsten gestört – vor allem auch da ich den eher persönlichen Showdown sehr spannend und gelungen fand – aber es wird bestimmt einige geben, denen die "Vergessene Legenden" zu unspektakulär sind und die den Mangel an Action beklagen werden. Auch bei "Over There" können die schauspielerischen Leistungen absolut überzeugen. Man merkt Bruce Boxleiter die Freude richtiggehend an die er empfunden hat, als er nach so vielen Jahren endlich wieder in Sheridan's Haut schlüpfen konnte. Er ist in dieser Rolle in seinem Element, und spielt Sheridan mit einer Leichtigkeit, die wirklich zu beeindrucken vermag. Auch Peter Woodward zeigt als Galen wieder einmal eine höchst ansprechende und überzeugende Leistung. Besonders gut gefallen hat mir, dass er diesmal neben seiner mittlerweile bekannten Eigenschaften – humorvoll, mysteriös und geheimnisvoll – auch etwas düstere Züge zeigen darf. Und auch B5-Neuling Keegan Macintosh hat mich mit seiner Performance wirklich überzeugt. Es gibt Momente, da wirkt er äußerst charmant und wie ein sehr netter Kerl, andererseits bemerkt man auch dunklere Züge an ihm, die jene Person erkennen lassen, die möglicherweise eines Tages einen vernichtenden Schlag gegen die Erde anführen wird. Sowohl die Figur als auch Macintosh's schauspielerische Leistung konnten mir jedenfalls sehr gut gefallen, und ich hätte absolut nichts dagegen, ihn in einer der zukünftigen Vergessenen Legenden wieder zu sehen. Bei aller Begeisterung über "Over There" möchte ich aber auch jene Dinge nicht verschweigen, die mich doch ein wenig irritiert haben. Dass Vir der 2. Anwärter auf den Thron ist, will nicht so recht zu den Erzählungen aus der Centauri-Trilogie passen. Zugegeben, auch wenn diese auf einen Entwurf von JMS basiert, sagt natürlich keiner dass diese zu 100% Kanon sind und sich JMS deshalb detailliert daran halten muss. Ich finde es halt nur deshalb besonders schade, da die Centauri-Trilogie von Peter David für mich zu den besten Büchern zählt, die im Babylon 5-Universum erschienen sind – was diese kleinen Kontinuitätsprobleme halt besonders tragisch macht. Etwas seltsam wirkte auf mich auch Galen's Kommentar, der Angriff der Centauri würde zu Zerstörung in einer Größenordnung führen, wie sie nie zuvor gesehen wurde. Zugegeben, ein gewisser Hang zu Theatralik ist dem Technomagier nicht abzusprechen, aber angesichts der Planetenkiller von Schatten und Vorlonen wirkt dieser Kommentar schon ein wenig übertrieben. Am meisten gestört hat mich aber der Quantumraum. Es ist ziemlich offensichtlich, dass dieser nur geschaffen wurde, damit JMS endlich seine ursprüngliche Version des Hyperraums umsetzen konnte, jedoch ohne sich ständig mit der Frage konfrontiert zu sehen, warum der Hyperraum bei "The Lost Tales" denn auf einmal so anders aussieht – wie es ihm bei "Crusade" und "Legende der Ranger" passiert ist. Trotzdem wirkt das ziemlich verkrampft, und auch nicht unbedingt logisch, muss man sich doch fragen, warum Schatten und Vorlonen diesen Quantumraum nie genutzt haben. Hier wurde wertvolle Kontinuität der Serie für ein einfaches Gimmick und einen – zugegebenermaßen guten – Gag geopfert. Das war es meines Erachtens einfach nicht wert... Nun gut, ich denke jetzt wurden die einzelnen Episoden ausreichend beleuchtet, werfen wir nun einen kurzen Blick auf ein paar allgemeinere Aspekte der Produktion. Was an "Vergessene Legenden" am deutlichsten hervorsticht, sind die großartigen Effekte. Die neuen Modelle für die Station und die Raumschiffe sind unheimlich detailliert. Generell wurde die Optik etwas aufgepeppt, nichtsdestotrotz bleibt man – ähnlich der neuen Effekte zu "Raumschiff Enterprise" – dem Original treu. Babylon 5 hat jedenfalls definitiv nie besser, schöner und beeindruckender ausgehen als hier. Ich habe "Lost Tales" mittlerweile auf mehreren verschiedenen Bildschirmen gesehen, sei es ein alter Röhrenfernseher, ein neuer HD-Ready-Flachbildschirm oder auch auf dem PC-Monitor, und bei keinem offenbarten die Effekte irgendwelche Schwächen, wie mangelnde Auflösung, Unschärfe etc. Natürlich war es eigentlich auch nicht anders zu erwarten, als dass die Effekte von "The Lost Tales" jene aus der Serie weit hinter sich lassen würden. Andererseits haben die Effekte von "Crusade" und "Legende der Ranger" gezeigt dass sich diese bloß weil sie später produziert wurden nicht zwangsweise besser sein müssen – ganz im Gegenteil. Besonders überrascht hat mich, dass "The Lost Tales" meines Erachtens selbst aktuelle Produktionen wie die Stargate-Serien – deren Effekte ebenfalls von Atmosphere FX produziert werden – alt aussehen lässt. Dies liegt sicher unter anderem daran, dass sich im Produktionsteam einige Fans der Serie befanden, die einiges an unbezahlten Überstunden auf sich genommen haben, um diese direct-to-dvd-Produktion so beeindruckend wie möglich zu machen. Eben diesen persönlichen Einsatz merkt man den Effekten definitiv an. Einzig New York wirkt etwas künstlich und nicht unbedingt photorealistisch – alles andere ist einfach nur großartig, beeindruckend und absolut atemberaubend. Angesichts der großartigen Effekte würde man nicht vermuten, dass Babylon 5 The Lost Tales für ein äußerst moderates Budget entstanden ist. Wo man es allerdings sehr wohl bemerkt, ist bei den Sets, der Ausstattung und den Statisten. Letzteres fällt natürlich insbesondere bei "Over Here" negativ auf, welches ausschließlich auf Babylon 5 spielt. War die Station früher immer von regem Treiben auf den Gängen gekennzeichnet, verirrt sich bei "The Lost Tales" kaum mal ein Statist vor die Kamera. Die Station wirkt untypisch leer, ja nahezu verlassen. Auch dass die Geschichte hauptsächlich nur an 3 verschiedenen Orten stattfindet (Lochley's Quartier, die Zelle sowie der Gang davor) wirkt etwas erzwungen und seltsam. Die Ausstattung von Lochley's Quartier wirkt zudem ungemein spartanisch. Vor allem später, als sie über das fehlende Puzzleteil sinniert und man hinter ihr die fast leere Wohnung erkennen kann, fällt dies ziemlich negativ auf. Was mir allerdings sehr gut gefallen hat, ist JMS' Inszenierung. Mit "The Lost Tales" hat er quasi die Rahmenbedingungen für alle weiteren Regisseure geschaffen, die möglicherweise in diesem Universum noch tätig sein werden. Die Inszenierung ist dabei sehr stilvoll, scheut jedoch auch vor neueren Tricks wie der fließenden Kamera nicht zurück. Zugegeben, einigen mag diese während der Verhöre schon wieder etwas zu ausgiebig eingesetzt worden sein, mir gefiel es allerdings recht gut. Es war einmal etwas anderes, und hat zudem das unbehagliche Gefühl dieser Szenen optimal unterstützt. Die Inszenierung zur 2. Geschichte ist deutlich klassischer ausgefallen, weiß aber auch mit einigen netten Einstellungen zu gefallen. Den Soundtrack habe ich ja bereits in aller Ausführlichkeit gereviewt und bewertet, daher sei nur kurz erwähnt, dass mir dieser sehr gut gefällt. Einige Kritikpunkte, wie z.B. "Party" (welches man nur sehr leise aus einem anderen Raum hört) haben sich sogar deutlich relativiert. Ich habe mir die CD in den letzten 3 Wochen sicher schon 20x angehört, und ich werde ihr immer noch nicht müde ;). Alles in allem ist "Voices in the Dark" also ein guter und vor allem vielversprechender Start in diese direct to dvd-Produktionen. Da mag es die eine oder andere Schwäche geben und die Lochley-Story etwas weniger gelungen sein, doch alles in allem überwiegen ganz klar die positiven Aspekte. Als Fan sollte man sich allerdings darüber im klaren sein, dass einem hier recht kurze und eher kleine Geschichten erzählt werden. Dass diese relativ kurzen Geschichten nicht ähnlich komplex sein oder über eine ähnliche emotionale Intensität verfügen können wie ein 5 Jahre langer Handlungsrahmen, versteht sich ja eigentlich von selbst, ist aber nichtsdestotrotz etwas, dass sich jeder Fan noch einmal in Erinnerung rufen sollte, eher er die DVD in den Player einlegt. Genauso sollte klar sein, dass bei diesen sehr auf wenige Personen bezogene Geschichten der Vorteil des großen Ensembles fehlt, dessen Interaktion ebenfalls viel vom Reiz von Babylon 5 ausgemacht hat. Macht euch außerdem bewusst, dass die erste Geschichte etwas ungewöhnlich ausgefallen ist und sicher nicht jedermanns Geschmack treffen wird. Dann steht allerdings einem unterhaltsamen DVD-Abend meines Erachtens nichts im Weg. Eines ist allerdings natürlich auch klar: "The Lost Tales" sind definitiv nur etwas für Fans des Babylon 5-Universum. Neue Fans wird man damit nicht gewinnen können, und ich würde sogar allen B5-Neulingen entschieden davon abraten, "Voices in the Dark" für ihren ersten Besuch im Universum auszuwählen. Nicht nur wird hier doch einiges gespoilert, aber die großartigen Effekte könnten B5-jungfräuliche Augen so verwöhnen, dass man im Anschluss von den Special Effects der Serie unweigerlich enttäuscht werden muss. Für alle Babylon 5-Fans sind die "Vergessenen Legenden" aber meines Erachtens definitiv ein Muss... Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zur amerikanischen DVD verlieren – vor allem auch unter dem Gesichtspunkt, dass wir uns im Merchandising-Bereich lediglich der deutschen Veröffentlichung widmen werden. Meine "Lost Tales"-DVD ließ sich bisher überall problemlos abspielen, sei es im (zugegebenermaßen codefree) Standalone-Player, dem DVD-Laufwerk meines PC's und meines Laptops, oder auch meiner Playstation 2. Keines der Geräte hätte wegen eines falschen Regionalcodes aufgeschrien – also entweder ist die DVD codefree oder sie ist zumindest mit R2 kompatibel. Die Bildqualität ist ausgezeichnet: Farbgebung und Schwarzwerte können absolut überzeugen, und der Bildtransfer offenbart keine Schwächen. Lediglich bei einigen der Szenen, insbesondere während des Verhörs in der Zelle, flimmert das Bild ein wenig, aber das dürfte wohl auf die seltsame Lichtgebung und die verwendeten HD-Kameras zurückzuführen sein. Der Ton muss sich vor aktuellen Kinoproduktionen nicht verstecken, ist jedoch teilweise etwas seltsam abgemischt, vor allem was den Subwoofer betrifft. Vor allem in einer – im Vergleich zu anderen Momenten wie z.B. der Zerstörung von New York eher unscheinbaren – Szene dröhnt er etwas zu übertrieben. Eventuell empfiehlt es sich also, diesen ein wenig herunterzudrehen, ehe man sich "The Lost Tales" ansieht. Davon abgesehen ist das Klangbild sehr harmonisch und weiß vor allem bei der Musikwiedergabe zu gefallen. Aufgrund der wenig actionreichen Handlung gibt es eher wenige direktionale Effekte – in den kurzen Momenten wo sie auftreten wissen sie allerdings zu gefallen. Was die Extras betrifft, so gibt es Licht und Schatten: einerseits sind die extra für die DVD produzierten Interviews und Making of-Features sehr interessant, störend fällt allerdings auf dass viele der in den letzten Wochen im Internet veröffentlichten Director's Blogs nicht auf der DVD enthalten sind. Auch ein Audiokommentar von JMS, die bei den Staffelboxen und –Filmen mit zahlreichen interessanten Informationen gespickt waren, wurde von mir schmerzlich vermisst. Zudem sind für die Extras keine Untertitel anwählbar – nicht einmal englische. Nichtsdestotrotz, dass Material DAS enthalten ist, ist durchaus interessant und informativ. Abgerundet wird das überwiegend positive Bild von zwei netten, kurzen und durchaus bewegenden Featurettes über Andreas Katsulas und Richard Biggs, wo JMS, Bruce Boxleitner und Tracy Scoggins ihrer gedenken... Fazit: Mit der Rückkehr von Babylon 5 ist für mich – wie auch für viele andere – ein langgehegter Traum in Erfüllung gegangen. Insofern fällt es mir als Babylon 5-Fan der ersten Stunde schwer, die "Lost Tales" objektiv zu betrachten und zu bewerten... viel zu froh war und bin ich darüber, endlich wieder neues Material aus meinem Lieblingsuniversum gesehen zu haben. Ich hatte einen breiten Grinser auf den Lippen als ich den Soundtrack zum ersten Mal gehört habe, als Babylon 5 zum ersten Mal auf dem Bildschirm erschien und auch als der Abspann über den Schirm flimmerte. Rückwirkend betrachtet stören mich die Kleinigkeiten die mir während des Sehens noch negativ aufgefallen sind nicht im geringsten, sie wirken vollkommen unwichtig und belanglos. Da mag die Lochley-Story etwas schwächer gewesen sein, da mag sich die Station aufgrund der mangelnden Statisten etwas leer und verlassen angefühlt haben, und auch Lochley's Quartier etwas spartanisch eingerichtet gewesen sein. Und natürlich ist "Vergessene Legenden" mit etwas mehr als 70 Minuten etwas kurz. Doch all diese Kritikpunkte verblassen im Vergleich zur Freude die ich über die Rückkehr der meines Erachtens besten Serie aller Zeiten empfinde. Es mag zwar keine perfekte Rückkehr sein – aber es ist eine äußerst vielversprechende, und eine, die mich inständig hoffen lässt, dass es im Babylon 5-Universums noch viele "Vergessene Legenden" zu erzählen gibt... Bewertung: Spannung: 3.5/5 | Erotik: 1.5/5 | Anspruch: 3.5/5 | Humor: 3/5 | Inhalt: 4/5 | Gesamt: 4/5 (Fan-Wertung; objektiv betrachtet wären wohl eher 3.5/5 als Gesamtwertung angebracht)
TRISTESSE DELUXE: Kurzfilm: Spider - Weblog Tuesday, 1. July 2008, 16:28 Uhr, von: tristessedeluxe, in: Filme online, "It's all fun and games - until someone loses an eye" (Mum) Liebe Freunde und Förderer des Kurzfilm, ich hab gerade einen Super-Kurzfilm gesehen, den Leute mit Spinnenphobie nur lieben können. So mag man das. Kein aufdringliches Klaviergeklimper mit Psycho-Gedöns, einfache Story, gutes Timing. Ist selten, dass ein Film derart starke motorische Reflexe bei mir auslöst (und ich rede nicht vom Zum-Kotzen-Finden). Produziert von Blue Tongue Films und hier zu sehen beim Futureshorts-Channel auf Youtube. ...1447x geklickt ...mehr Filme online 'Kurzfilm: Spider'
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Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
Kein Blumentopf zu gewinnen beim 32:69 gegen Rheinstars Köln Keine gute Vorstellung boten unsere U16-1-Mädchen bei der klaren 32:69 Niederlage im wichtigen Heimspiel gegen den Tabellennachbarn Rheinstars Köln. Die Marschroute war vor Spielbeginn klar definiert. Man wollte sich auf die Defense konzentrieren, den Gegner zu keinen einfachen Punkten kommen lassen und darüber ins Spiel finden. Doch von Beginn an war keine Barmerin wirklich war in der Lage, ihre eigene Gegenspielerin zu kontrollieren. Da die Hilfe dahinter ebenfalls wenig Bereitschaft zeigte, dieses Defizit auszugleichen und die Kölnerinnen zudem klar die Bretter dominierten, geriet man schnell mit 4:16 ins Hintertreffen. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt wirkte es fast so, als hätten unsere Damen das Spiel bereits verloren gegeben, denn ein Aufbäumen gegen die drohende Niederlage wurde schmerzlich vermisst! Statt sich mit erhöhter physischer Präsenz bei den Kölnerinnen Respekt zu verschaffen und im Angriff die einfachen, klaren Abschlüsse zu suchen, verloren sich unsere jungen Damen zunehmend in Einzelaktionen. Zwar muss erwähnt werden, dass mit Hanna unser Starting-Pointguard krankheitsbedingt nur wenige Minuten zum Einsatz kam, doch waren alle anderen 11 Spielerinnen 100%ig fit. (Nur Valerie muss leider noch eine Zeitlang aufgrund ihrer langwierigen Knieverletzung ausfallen!) Leider konnte am vergangenen Sonntag keine der 11 Ladies die Führungsrolle adäquat übernehmen und das Spiel lenken. Auch sonst war an diesem Tag, wie man so schön sagt, kein Blumentopf zu gewinnen! Im Angriff schien nichts gelingen zu wollen, was eine unterirdische Schussquote eindrucksvoll belegt und in der Verteidung wurden ein ums andere Mal sowohl das Middlepenatration, als auch zweite und dritte Versuche des Gegners ohne große Gegenwehr zugelassen. So ist es kein Wunder, dass unsere Mädchen zunehmend hektischer wurden und während des gesamten Spiels nicht an Aggressivität und Spielwitz zulegen konnten. Eine derart klare Niederlage gegen einen nicht überragenden Gegner war damit vorprogrammiert. Jetzt gilt es vorallem, den Kopf nicht in den Sand zu stecken, geduldig an den aufgezeigten Schwächen zu arbeiten und sich individuell und als Team weiter zu entwickeln. Wir alle glauben fest, dass wir besser sind, als die bisher gezeigten Resultate belegen!!!“
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Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
Venezuela: Die „Mutter aller Demos“ Dienstag, 25. Juli 2017 Suchbegriff, WKN, ISINStartseiteUnternehmenFinanzenPolitikDeutschlandEuropaAuslandKonjunkturErfolgTechnologie Die WirtschaftsWoche Politik Ausland Venezuela: Die „Mutter aller Demos“ Venezuela: Die „Mutter aller Demos“19. April 2017, aktualisiert 19. April 2017, 07:58 UhrBild vergrößernZum Jahrestag des Amtsantritts von Präsident Maduro protestieren sowohl Regierungsgegner als auch -befürworter.Bild: Reuters Quelle:Handelsblatt OnlineRegierungsanhänger und Oppositionelle werden heute in Venezuela auf die Straße gehen. Die einen zur Verteidigung des Sozialismus, die anderen für einen radikalen Politikwechsel. Von Dialog ist keine Rede mehr. CaracasMit Großdemonstrationen tragen Regierungsanhänger und Oppositionelle den Machtkampf in Venezuela auf die Straße. Am vierten Jahrestag des Amtsantritts von Präsident Nicolás Maduro wollen die Chavisten am Mittwoch mit einem „Großen Marsch für die Unabhängigkeit und den Frieden“ ihrem Staatschef den Rücken stärken. Regierungsgegner haben zeitgleich zur „Mutter aller Demonstrationen“ aufgerufen.Sie fordern die Entlassung von sieben Richtern des Obersten Gerichtshofs. Die Verfassungskammer hatte dem von der Opposition dominierten Parlament zuletzt eine Reihe von Kompetenzen entzogen und die Immunität der Abgeordneten aufgehoben. Die Entscheidung wurde später zurückgenommen. Außerdem verlangen die Regierungsgegner die Freilassung inhaftierter Oppositioneller und vorgezogene Neuwahlen.Anzeige „Wir befinden uns in einem Widerstandskampf. Das ist kein Sprint, sondern ein Marathon“, sagte der Vizepräsident der Nationalversammlung, Freddy Guevara. „Wir kämpfen schon lange, aber jetzt stehen wir alle zusammen. Die internationale Gemeinschaft ist auf unserer Seite und die Regierung ist gespalten.“Eine Reihe lateinamerikanischer Länder forderte die venezolanische Regierung auf, das Recht auf freie Meinungsäußerung zu schützen und die Demonstranten gewähren zu lassen. Venezuelas Außenministerin Delcy Rodríguez wies dies als Einmischung in innere Angelegenheiten zurück.Präsident Maduro kündigte an, alle 500.000 Mitglieder der Nationalen Miliz mit Gewehren auszurüsten. Die Truppe aus Reservisten war nach dem Putschversuch 2002 gegen den damaligen Staatschef Hugo Chávez aufgestellt worden. Oppositionsführer Henrique Capriles sagte, dass Land brauche nicht mehr Waffen, sondern Lebensmittel und Medikamente.Zuletzt waren in dem südamerikanischen Land fast täglich Menschen auf die Straßen gegangen, um gegen die Regierung zu protestieren. Bei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten, Regierungsanhängern und der Polizei sind bislang mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen, Hunderte wurden verletzt.Zudem leidet Venezuela unter einer schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise. Das Land mit den größten Ölreserven der Welt steht vor dem Bankrott und muss fast monatlich mehrere Milliarden Euro an Auslandskrediten bedienen. Deshalb können kaum noch Lebensmittel und Medikamente importiert werden.Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet damit, dass die Wirtschaftsleistung von Venezuela im laufenden Jahr um 7,4 Prozent schrumpft. Die Inflationsrate könnte laut der Prognose bei 720 Prozent liegen. Für das kommende Jahr rechnet der IWF sogar mit einer Teuerungsrate von rund 2000 Prozent. dpaQuelle: Handelsblatt OnlineSchlagworte: Demonstration Innenpolitik IMF Nicolas Maduro © Sie wollen unsere Inhalte verwenden? Erwerben Sie hier die Rechte!VersendenDruckenMerkenStartseiteAnzeige Mehr zum ThemaChaos in Venezuela: Caracas brennt, der Präsident tanztArticleProteste in Venezuela: Erneut Demonstrant erschossenArticleVenezuela: Oppositionspolitiker bei Protesten verletztArticle
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Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
5 Jahre CAP Markt Kuchenheim - Nordeifelwerkstätten gemeinnützige GmbH CAP-Markt Team Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa Marktleiter Hans-Dieter Esser Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa Kunden und Mitarbeiter feiern gemeinsam Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa Euskirchen-Kuchenheim – Nach wie vor gibt es in der freien Wirtschaft zahlreiche Bedenken, wenn es darum geht, Menschen mit Behinderung einzustellen. Eine der Hauptsorgen ist, dass man sich im Arbeitsalltag zu sehr um diese Menschen kümmern müsse und dass sie aufgrund ihrer Behinderung nicht die erforderlichen Leistungen erbringen könnten. Dass es sich dabei einzig und allein um hartnäckige Vorurteile handelt, beweist seit fünf Jahren der CAP-Markt in Kuchenheim. In dem Lebensmittelgeschäft an der Kuchenheimer Straße arbeiten nicht nur ein oder zwei Menschen mit Handicap, sondern gleich 60 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Menschen mit Behinderung. Und das Erstaunlichste: Das Kuchenheimer Team ist so erfolgreich, dass es von den 104 CAP-Märkten in Deutschland in Sachen Umsatz den vierten Platz belegt. Die drei ersten Plätze belegen allesamt Märkte im bevölkerungsstarken Raum rund um Stuttgart. Betreiber des CAP-Markts ist die EuLog, ein Inklusions- und Tochterunternehmen der Nordeifelwerkstätten (NEW). Auch Marktleiter Hans-Dieter Esser findet man nur selten in seinem Büro. Viele Verwaltungsarbeiten erledigt er direkt an der Brötchentheke, wo er jederzeit von den Kunden angesprochen werden darf – eine Philosophie, die auch die stellvertretende Marktleiterin Elvira Radtke pflegt. Esser: „Die Bäckerei im Haus sowie die Metzgerei, letztere betreiben wir in Eigenregie, ziehen weitere Kunden an.“ Doch nicht nur die umfangreiche Sortimentsauswahl, abgestimmt auf Standort und Kundenstruktur, sowie die Qualität der Produkte überzeuge die Kunden, sondern auch die angebotenen Dienstleistungen. So könne man sich beispielsweise seine Lebensmittel von montags bis samstags zustellen lassen. „Darüber hinaus beliefern wir alle Kindergärten in der Stadt Euskirchen mit Lebensmitteln“, so der Marktleiter. 10 Jahre Inklusionsunternehmen EuLog
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q-de-828
Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
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Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
Aufruf: Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle! | Nachdenken in München ← Die neoliberale Invasion Offener Brief an den Kanzlerkandidaten der SPD, Martin Schulz →
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Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
Zudem wurde mit der Gewerkschaft eine Urlaubsregelung für das Kabinenpersonal getroffen, die ab 1. April für einen Zeitraum von zwei Monaten gilt. In der Zeit erhält die Besatzung 80 Prozent ihres Durchschnittslohns.
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Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
Hair & Beauty - Petras Haarstudio ist seit 1981 in St.Michaelisdonn tätig. Wir spezialisieren uns, und unsere Mitarbeiterinnen bieten qualitativ hochwertige DIENSTLEISTUNGEN und PRODUKTE an, auf die Sie sich verlassen können. Ausserdem stehen Ihnen unsere freundlichen und professionellen Mitarbeiterinnen jederzeit zur Verfügung, wenn Sie Fragen zu unserem Unternehmen oder unseren Services haben. Wir haben das Richtige für Sie zu erschwinglichen Preisen. Das Ziel von Hair & Beauty - Petras Haarstudio ist es, Ihnen einen freundlichen, angemessenen, professionellen und erstklassigen Service zu bieten. Durchsuchen Sie unsere Website nach weiteren Informationen zu Hair & Beauty - Petras Haarstudio. Wenn Sie Fragen haben oder mit einer Mitarbeiterin von Hair & Beauty - Petras Haarstudio über unsere SERVICES sprechen möchten, schreiben Sie eine E-Mail an info@petrashaarstudio.de oder rufen Sie uns an unter 04853-761. Bei Hair & Beauty - Petras Haarstudio steht der Kunde immer an erster Stelle. [Home] [Service] [Kontakt] [Impressum] [Datenschutzerklärung]
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Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
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Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
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Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
Hamburger Hafen – Weingut Hauth Veröffentlicht 18. Juni 2019 27. November 2019 Admin-Hauth Jetzt sind auch die Weinfreunde in Hamburg wieder froh… ⟵save the date!!!
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Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
Verbraucher-TV: Süßsaurer Verführer - Medien - Tagesspiegel Verbraucher-TV: Süßsaurer Verführer 06.05.2012, 11:32 Uhr Verbraucher-TV : Süßsaurer Verführer Der ARD-„Markencheck“ nimmt Coca-Cola unter die Lupe. Und wird nicht nur beim Thema Zahnhygiene fündig. ARD-Markencheck: Auch wenn nicht überall "Coca Cola" groß drauf steht - der amerikanische Getränkemulti steckt hinter mehr...Foto: WDR „Es schmeckt einfach gut. Ich weiß nicht, warum“, sagt die Sechstklässlerin über Coca-Cola. Leider wird sie dies auch heute Abend nicht erfahren, wenn die ARD eine weitere dreiteilige Staffel der beliebten „Markencheck“-Reihe auflegt und mit dem milliardenschweren Getränke-Riesen beginnt. Erwartungsgemäß bleibt das geheime Rezept geheim. Das Kamerateam darf zwar einen Blick in den „Sirupraum“ des Werks in Weimar werfen, aber die letzte Tür bleibt zu. Und angeblich niemand im Werk weiß, was dahinter geschieht. Endet dort etwa eine Standleitung aus der Zentrale in Atlanta/USA? Andere Bilder sind weniger geheimnisvoll, sondern abschreckend. Die Zahnoberfläche sieht unterm Elektronenmikroskop nach Coca-Cola-Behandlung geradezu verwüstet aus. Nicht wegen der 106 Gramm Zucker pro Liter, sondern weil der mehr als 100 Jahre alte Klassiker fast soviel Säure wie Essig enthält, wie eine Analyse der Uni Gießen ergeben hat. Der Rat des Experten lautet: Besser vor statt nach dem Cola-Trinken Zähne putzen, damit sich eine Schutzschicht bildet. Auch die ausgetrockneten Böden im indischen Kala Dera, wo Coca-Cola trotz immer wieder auftretender Dürren ein Werk errichtet hat, wirken irritierend. Lobenswert, dass sich dieses Format nicht nur mit Blindverkostung in Fußgängerzonen und Labor-Analysen begnügt, sondern auch auf die Verhältnisse in weniger wohlhabenden Gegenden des – bis auf Kuba, Nordkorea und Birma – von Coca-Cola komplett eroberten Planeten blickt. Der Wasserverbrauch bei der Produktion ist eines der kritischen Themen, aber letztlich kann der Film nicht klären, wie groß die Verantwortung des Konzerns für den seit Jahren sinkenden Grundwasserspiegel und die wachsende Not der Bauern in Kala Dera ist. „Wir geben mehr Wasser zurück als wir entnehmen“, behauptet ein indischer Coca-Cola-Vertreter. Bilder von einem einzelnen ausgetrockneten Brunnen und einem verrosteten Schild vor einer offenbar nutzlosen Wasserrückgewinnungsfläche belegen noch nicht das Gegenteil. Wirklich investigativ ist dieses Format also nur bedingt, und die verschiedenen Test-Ergebnisse sind auch nicht sehr überraschend, doch der Marken-Check ist flott geschnitten und es sind auffallend viele junge Leute im Bild. Das Ergebnis: Mit der ersten Staffel zu Jahresbeginn hat die ARD im Ersten Programm soviel junges Publikum wie selten für sich gewinnen können. Die Marktanteile bei den 14- bis 49-Jährigen lagen bei erstaunlichen 17,0 (Lidl), 16,7 (McDonald's) und 15,4 (H&M) Prozent. Vermutlich profitiert der Sender dabei selbst von den starken Marken. Für Coca-Cola dürfte das erst recht gelten. Wie ein aufwändiger Versuch an der Berliner Charité beweist, ist der für Emotionen zuständige Gehirn-Teil namens Amygdala, wenn das Coca-Cola-Emblem eingeblendet wird, schwer aus dem Häuschen. Und den Probanden schmeckte es, obwohl sie immer dasselbe Getränk verabreicht bekamen, besonders gut. Thomas Gehringer „Der Coca-Cola-Check“; ARD, 20 Uhr 15 Es folgen noch „Der dm-Check“ (14. Januar) und „Der adidas-Check“ (21. Januar).
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q-de-828
Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
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Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
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(3) Unternehmer im Sinne von § 14 BGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Eine rechtsfähige Personengesellschaft ist eine Personengesellschaft, die mit der Fähigkeit ausgestattet ist, Rechte zu erwerben und Verbindlichkeiten einzugehen. § 2 Geltungsbereich der AGB für Unternehmer (1) Ist der Käufer Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (siehe § 1 Abs. 3 der AGB) gelten ausschließlich diese AGB. AGB des Käufers gelten nur insoweit, als der Verkäufer ihnen vor dem jeweiligen Vertragsabschluss ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat. (2) Ist der Käufer Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (siehe § 1 Abs. 3 der AGB) gelten diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen auch für alle künftigen Geschäfte zwischen den Vertragsparteien. § 3 Eigentumsvorbehalt Die bestellte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Verkäufers. Vor Eigentumsübertragung ist eine Verpfändung, Sicherungsübereignung, Verarbeitung oder Umgestaltung ohne ausdrückliche Einwilligung des Verkäufers nicht zulässig. § 4 Gewährleistung (1) Ist der Käufer Verbraucher im Sinne des § 13 BGB (siehe § 1 Abs. 2 der AGB), so stehen ihm die gesetzlichen Gewährleistungsrechte zu. Die Gewährleistungsfrist beträgt dabei 24 Monate ab der Ablieferung der Sache beim Käufer. (2) Ist der Käufer Unternehmer im Sinne des § 14 BGB (siehe § 1 Abs. 3 der AGB), so beträgt die Gewährleistungsfrist für neue Sachen ein Jahr ab Ablieferung der Sache. Für gebrauchte Sachen wird gegenüber einem Unternehmer keine Gewährleistung übernommen. Ansprüche auf Schadensersatz sind hiervon ausgenommen. Diese richten sich nach den gesetzlichen Regelungen. (3) Ist der Käufer Unternehmer im Sinne von § 14 BGB (siehe § 1 Abs. 3 der AGB) stehen ihm Gewährleistungsansprüche wegen bestehender Transportschäden nur zu, wenn er seiner Untersuchungs- und Anzeigepflicht gemäß § 5 Absatz 4 dieser AGB nachgekommen ist. § 5 Transportschäden (1) Sofern der Käufer Verbraucher (siehe § 1 Abs. 2 der AGB) ist, bitten wir darum, Waren mit offensichtlichen Schäden an der Verpackung oder am Inhalt beim Frachtdienst zu reklamieren bzw. die Annahme zu verweigern. Zudem bitten wir den Käufer in diesem Falle umgehend Kontakt per E-Mail, Fax oder Post mit uns aufzunehmen. (2) Bei der Entdeckung von verborgenen Mängeln bitten wir ebenfalls um umgehende Benachrichtigung. (3) Eine Verkürzung der Gewährleistungsrechte, Widerrufsrechte und Verjährungsfristen ist mit den vorstehenden Regelungen nicht verbunden. (4) Sofern der Käufer Unternehmer im Sinne von § 14 BGB (siehe § 1 Abs. 3 der AGB) ist, hat er die Ware sofort nach Empfangnahme auf Transportschäden zu untersuchen. Feststellbare Transportschäden sind unverzüglich schriftlich beim Verkäufer anzuzeigen. Verpackungsschäden muss sich der Käufer bei Annahme der Ware von dem Transportunternehmen schriftlich bestätigen lassen. Zeigt sich später ein solcher Mangel, so muss die Anzeige unverzüglich nach der Entdeckung erfolgen. § 6 Datenschutz (1) Alle zur Durchführung des Auftrags erforderlichen personenbezogenen Daten, also Name, Adresse, E-Mail-Adresse, Zahlungsdaten, gegebenenfalls Fax- und Telefonnummer werden unter Beachtung der einschlägigen gesetzlichen Vorschriften (insbesondere den Europäischen Datenschutzrichtlinien, dem Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) sowie dem Telemediengesetz (TMG)) von uns gespeichert und verarbeitet. Wir benötigen diese Daten zur Abrechnung, Lieferung und Rechnungsstellung. Mit diesen Daten können Ihre Bestellungen verarbeitet und ausgeführt und Sie darüber auf dem Laufenden gehalten werden. (2) Wir geben die personenbezogenen Daten nicht ohne ausdrückliche und jederzeit widerrufliche Einwilligung des Käufers oder ausdrückliche gesetzliche Befugnis oder gesetzliche Verpflichtung an Dritte weiter. Eine gesetzliche Befugnis zur Weitergabe Ihrer personenbezogenen Daten an Dritte besteht für die Weitergabe Ihrer personenbezogenen Daten an unsere Dienstleistungspartner, die zur Bestellabwicklung die Übermittlung von Daten benötigen (z.B. das mit der Zahlung beauftragte Bankinstitut oder das mit der Lieferung beauftragte Versandunternehmen). In diesen Fällen beschränkt sich der Umfang der übermittelten Daten jedoch nur auf die notwendigen Daten. (3) Im Rahmen der Versandabwicklung übermitteln wir auf der Grundlage der Postdienstdatenschutzverordnung (§5 PDSV) ihre Daten (Name, Adresse, ggf. E-Mail-Adresse und/oder Telefonnummer für Avisierungsoptionen und Umverfügungen, sowie weitere, sendungsbezogene, Daten) an unseren Versandpartner. Empfänger, welche eine Sperrung ihrer E-Mail-Adresse für den Benachrichtigungs-Service wünschen, senden einen formlosen Widerspruch unter Angabe des Namens, Anschrift und der zu sperrenden E-Mail-Adresse an info@w-und-b.de. Wir weisen vorsorglich daraufhin, dass diese Sperrung dazu führt, dass der Empfänger dann generell keine E-Mails zu Sendungsinformationen mehr erhält. (4) Der Käufer hat jederzeit ein Recht auf kostenlose Auskunft, Berichtigung, Sperrung und /oder Löschung der gespeicherten Daten. Bitte senden Sie uns Ihr Verlangen per E-Mail, Post oder Fax. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in der Anbieterkennzeichnung. (5) Mit vollständiger Abwicklung des Vertrages und vollständiger Kaufpreiszahlung werden Ihre Daten nach Ablauf der steuer- und handelsrechtlichen Vorschriften gelöscht. § 7 Anwendbares Recht Alle Streitigkeiten aus diesem Rechtsverhältnis unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Ausnahme seiner kollisionsrechtlichen Bestimmungen. Gegenüber Verbrauchern (siehe § 1 Abs. 2 der AGB) gilt diese Rechtswahl demnach nur insoweit, als zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in welchem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, nicht den Regelungen dieser AGB entgegenstehen. Die Geltung von UN-Kaufrecht ist ausgeschlossen. § 8 Gerichtsstand Für Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit der Lieferung der Waren und/oder diesen AGB sind die Gerichte am Sitz des Verkäufers ausschließlich zuständig, sofern der Kunde Kaufmann ist oder es sich beim Kunde um eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder um ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen handelt oder der Kunde keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, der Kunde den Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthaltsort nach Wirksamwerden dieser AGB ins Ausland verlegt hat oder wenn der Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort des Kunden im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. § 9 Verbraucherinformationen und Informationen im elektronischen Geschäftsverkehr 1. Vertragssprache Die Vertragssprache ist deutsch. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen werden nur in deutscher Sprache angeboten. 2. Vertragsschluss a) Stellt der Verkäufer mittels der eBay-Dienste einen Artikel im Auktions- oder Festpreisformat ein, so gibt er ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags über diesen Artikel ab. Dabei bestimmt er einen Start- bzw. Festpreis und eine Frist, binnen derer das Angebot angenommen werden kann (Angebotsdauer). Legt der Verkäufer beim Auktionsformat einen Mindestpreis fest, so steht das Angebot unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Mindestpreis erreicht wird. b) Der Verkäufer kann Angebote im Auktionsformat zusätzlich mit einer Sofort-Kaufen-Funktion versehen. Diese kann von einem Käufer ausgeübt werden, solange noch kein Gebot auf den Artikel abgegeben oder ein Mindestpreis noch nicht erreicht wurde. c) Bei Festpreisartikeln nimmt der Käufer das Angebot an, indem er den Button „Sofort-Kaufen“ anklickt und anschließend bestätigt. Bei Festpreisartikeln, bei denen der Verkäufer die Option „sofortige Bezahlung“ ausgewählt hat, nimmt der Käufer das Angebot an, indem er den Button „Sofort-Kaufen“ anklickt und den unmittelbar nachfolgenden Zahlungsvorgang abschließt. Der Käufer kann Angebote für mehrere Artikel auch dadurch annehmen, dass er die Artikel in den Warenkorb (sofern verfügbar) legt und den unmittelbar nachfolgenden Zahlungsvorgang abschließt. d) Bei Auktionen nimmt der Käufer das Angebot durch Abgabe eines Gebots an. Die Annahme erfolgt unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Käufer nach Ablauf der Angebotsdauer Höchstbietender ist. Ein Gebot erlischt, wenn ein anderer Käufer während der Angebotsdauer ein höheres Gebot abgibt. Das Gebot erlischt, wenn ein anderer Bieter während der Angebotsdauer ein höheres Gebot abgibt. Bei Ablauf der Auktion oder bei vorzeitiger Beendigung des Angebots durch den Verkäufer kommt zwischen Verkäufer und Höchstbietendem ein Vertrag über den Erwerb des Artikels zustande, es sei denn der Verkäufer war nach den Ebay-AGB dazu berechtigt, das Angebot zurückzunehmen. Nach einer berechtigten Gebotsrücknahme kommt zwischen dem Nutzer, der nach Ablauf der Auktion aufgrund der Gebotsrücknahme wieder Höchstbietender ist und dem Verkäufer ebenfalls kein Vertrag zustande. e) In bestimmten Kategorien kann der Verkäufer sein Angebot mit einer Preisvorschlag-Funktion versehen. Die Preisvorschlag-Funktion ermöglicht es Interessenten und Verkäufern, den Preis für einen Artikel auszuhandeln. Interessenten können dem Verkäufer in diesem Fall das Angebot machen, den Artikel zu einem bestimmten Preis zu erwerben. Der Verkäufer kann einen Preisvorschlag annehmen, ablehnen oder einen Gegenvorschlag unterbreiten. Preisvorschläge von Interessenten und Gegenvorschläge des Verkäufers sind bindend und behalten jeweils 48 Stunden ihre Gültigkeit. Ein Vertrag kommt dann zustande, wenn sich Verkäufer und Interessent über den Preis einigen, sei es über die Funktion „Preisvorschlag“ oder zum ursprünglichen Sofort-Kauf-Preis. f) Wird ein Artikel vor Ablauf der Angebotsdauer von eBay gelöscht, kommt kein wirksamer Vertrag zwischen Käufer und Verkäufer zustande. 3. Korrektur von Eingabefehlern Ihre Bestellung können Sie vor der endgültigen Abgabe eines Gebotes oder der Ausübung der Sofort-Kaufen-Option auf einer gesonderten ebay-Seite überprüfen. Eingabefehler können sie dann durch Anklicken des „Zurück“-Buttons Ihres Internetbrowsers auf der vorherigen Seite bzw. einer entsprechenden Korrekturfunktion auf der ebay-Seite korrigieren. 4. Speicherung des Vertragstextes Der Vertragstext wird auf den internen Systemen des Verkäufers gespeichert. Die Bestelldaten und die AGB werden dem Käufer unverzüglich nach Abschluss des Vertrages per E-Mail in Textform zugesendet. Nach Abschluss der Bestellung ist der Vertragstext für den Käufer für eine begrenzte Zeit über seinen jeweiligen Mitgliedsaccount bei ebay noch abrufbar (z.B. in „Mein ebay“). Über die Druckfunktion des Browsers können die maßgeblichen Daten dann ausgedruckt werden. Da der Verkäufer aber keinen Einfluss auf die Dauer der Speicherung des Vertragstextes bei ebay hat, wird darauf hingewiesen, dass nach Maßgabe der jeweiligen ebay-AGB der Käufer selbst dafür verantwortlich ist, die gespeicherten Informationen rechtzeitig auf einem unabhängigem Speichermedium zu archivieren. 5. Einzelheiten hinsichtlich der Zahlung a) Die Zahlung des Kaufpreises erfolgt durch die im Bestellablauf angebotenen Zahlungsoptionen. b) Ratenzahlungen bedürfen der vorherigen Abstimmung/Vereinbarung mit dem Verkäufer. c) Im Falle des Zahlungsverzuges ist der Verkäufer berechtigt, nach Ablauf einer angemessenen Frist zur Leistung, von dem Vertrag zurückzutreten. 6. Einzelheiten hinsichtlich der Lieferung a) Sofern vor Vertragsschluss nichts anderes vereinbart wird, erfolgt die Lieferung der Waren grundsätzlich durch Sendung der Ware an die vom Käufer mitgeteilte Adresse innerhalb Deutschlands oder an die während des Bestellvorgangs auswählbaren Länder. Lieferungen an andere Länder sind ausgeschlossen. b) Die maximale Lieferfrist innerhalb Deutschlands beträgt 8 Werktage (Sonn- und staatlich anerkannte Feiertage ausgenommen) nach Erteilung des Zahlungsauftrages durch den Käufer. c) Die maximale Lieferfrist in die sonstigen während des Bestellvorgangs auswählbaren Länder beträgt 24 Werktage (Sonn- und Feiertage ausgenommen) nach Erteilung des Zahlungsauftrages durch den Käufer. d) Lieferfristen für Sonderanfertigungen werden gesondert mit dem Käufer abgesprochen. e) Auf Grund von Umständen, die der Verkäufer nicht zu vertreten hat, wie z.B. höhere Gewalt, Betriebsstörungen, etc., kann es zur Verzögerung der Lieferung der Ware kommen. Der Verkäufer wird den Käufer umgehend hiervon informieren. Die Rechte des Käufers bleiben hiervon unberührt, insbesondere ist der Käufer berechtigt, nach dem Setzen einer angemessenen Nachfrist von dem Vertrag zurückzutreten. f) Ist die Lieferung aus Gründen, die der Verkäufer nicht zu vertreten hat, unmöglich, so ist der Anspruch auf Lieferung ausgeschlossen. Der Verkäufer verpflichtet sich im Falle der Nichterfüllbarkeit der Leistung den Käufer umgehend über die Leistungshindernisse zu informieren und bereits erfolgte Zahlungen unverzüglich zu erstatten. g) Wir weisen darauf hin, dass der Verkäufer unabhängig von einer Transportversicherung das Risiko des Untergangs oder der Beschädigung der Ware auf dem Transportweg trägt, sofern der Käufer Verbraucher im Sinne des § 13 BGB (siehe § 1 Abs. 2 der AGB) ist. h) In der Wahl des Transportunternehmens ist der Verkäufer frei. 7. Preise und Versandkosten a) Die in den jeweiligen Angeboten angegebenen Preise enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer sowie sonstige Preisbestandteile (Gesamtpreis) zuzüglich der gesondert ausgewiesenen Versandkosten. b) Die gesondert angegebenen Versandkosten gelten für den Versand innerhalb Deutschlands und in die sonstigen, bei der Bestellung auswählbaren Länder. Die Versandkosten werden dem Käufer vor Abgabe seiner Vertragserklärung deutlich mitgeteilt. c) Unterliegt der verkaufte Artikel der Differenzbesteuerung (gebrauchte Waren) verstehen sich die Verkaufspreise inklusive der vom Verkäufer nach § 25 a UStG abzuführenden Umsatzsteuer und zuzüglich der gesondert ausgewiesenen Versandkosten. Im Falle einer Differenzbesteuerung ist die Mehrwertsteuer nicht ausweisbar. 8. Zoll- und Einfuhrgebühren bei Lieferungen in Staaten außerhalb der EU Wir weisen darauf hin, dass bei Lieferungen in Staaten außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) weitere Zollgebühren bzw. Steuern anfallen können, sobald die gekaufte Ware das Drittland erreicht hat. Diese weiteren Zollgebühren bzw. Steuern gehen zu Lasten des Käufers. Der Verkäufer hat keinen Einfluss auf diese Gebühren und kann die Höhe auch nicht vorhersagen, da die Zollbestimmungen von Land zu Land beträchtlich variieren. Wir empfehlen dem Käufer bei einer Lieferung in ein Drittland, mögliche Zollgebühren bzw. lokale Steuern bei dem für das Drittland zuständigen Zollamt zu erfragen. 9. Informationen über Gewährleistungsbedingungen und Garantien a) Informationen über die Gewährleistungsbedingungen finden Sie in § 4 der AGB. b) Sofern der Verkäufer eine zusätzliche freiwillige Garantie gewährt, werden die gesetzlichen Gewährleistungsrechte des Käufers hierdurch nicht eingeschränkt. Die Garantie gilt vielmehr zusätzlich zu den gesetzlichen Gewährleistungsrechten, wobei der Inhalt der Garantie und alle wesentlichen Angaben, die für deren Geltendmachung gegenüber dem Verkäufer erforderlich sind, der jeweiligen Garantieerklärung entnommen werden können. 10. Widerrufsrecht für Verbraucher Schließen Sie ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke ab, das überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann (Verbraucher im Sinne von § 13 BGB) steht Ihnen das nachfolgende Widerrufsrecht zu: --- Widerrufsbelehrung Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen eines Monats ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt einen Monat ab dem Tag: 1. an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat, sofern Sie eine Ware oder mehrere Waren im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt haben und die Ware bzw. Waren einheitlich geliefert wird bzw. werden; oder 2. an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat, sofern Sie mehrere Waren im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt haben und die Waren getrennt geliefert werden. Die Widerrufsfrist beginnt jedoch nicht wie vorstehend (unter den Ziffern 1. und 2.) beschrieben zu laufen, sofern wir Sie nicht gemäß Artikel 246a § 1 Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 oder Artikel 246b § 2 Absatz 1 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche informiert haben. In diesem Fall erlischt das Widerrufsrecht 12 Monate und 14 Tage nach dem Vorliegen der vorstehend (unter den Ziffern 1. und 2.) beschriebenen Voraussetzungen für den Fristbeginn. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, Wilsing und Baudach GbR - Hardthofstraße 14 - 51069 Köln - Tel: +49 (0)221 630603410 - Fax: +49 (0)221 630603419 - E-Mail: retoure@w-und-b.de, mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns, Wilsing und Baudach GbR - Hardthofstraße 14 - 51069 Köln, zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. --- 11. Hinweise gemäß BatterieG Als Endverbraucher sind Sie gesetzlich verpflichtet, Batterien und Akkus zurückzugeben. Sie können diese nach Gebrauch in einer kommunalen Sammelstelle oder auch im Handel vor Ort kostenfrei zurückgeben. Sie können Batterien oder Akkus auch per Post kostenfrei an uns zurücksenden. Schadstoffhaltige Batterien sind mit einem Zeichen, bestehend aus einer durchgestrichenen Mülltonne und dem chemischen Symbol (Cd, Hg oder Pb) des für die Einstufung als schadstoffhaltig ausschlaggebenden Schwermetalls versehen. Diese Zeichen bedeuten, dass Sie Batterien nicht in den Hausmüll geben dürfen. 12. Ladungsfähige Adresse Unsere Ladungsfähige Adresse lautet: Wilsing und Baudach GbR Achim Wilsing und Jan-Moritz Baudach Hardthofstraße 14 - 51069 Köln 13. Online-Streitbeilegung Die EU-Kommission stellt eine Online-Plattform zur Streitbeilegung (OS-Plattform) mit Online-Händlern bereit. Diese OS-Plattform ist unter dem folgenden Link erreichbar: https://ec.europa.eu/consumers/odr/ Stand: Februar 2016, © 2016 Rechtsanwalt Jens Reininghaus, Köln Schließen Sie ein Rechtsgeschäft zu einem Zwecke ab, das überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann (Verbraucher im Sinne von § 13 BGB) steht Ihnen das nachfolgende Widerrufsrecht zu: Widerrufsbelehrung Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen eines Monats ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt einen Monat ab dem Tag: 1. an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat, sofern Sie eine Ware oder mehrere Waren im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt haben und die Ware bzw. Waren einheitlich geliefert wird bzw. werden; oder 2. an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat, sofern Sie mehrere Waren im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt haben und die Waren getrennt geliefert werden. Die Widerrufsfrist beginnt jedoch nicht wie vorstehend (unter den Ziffern 1. und 2.) beschrieben zu laufen, sofern wir Sie nicht gemäß Artikel 246a § 1 Absatz 2 Satz 1 Nummer 1 oder Artikel 246b § 2 Absatz 1 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuche informiert haben. In diesem Fall erlischt das Widerrufsrecht 12 Monate und 14 Tage nach dem Vorliegen der vorstehend (unter den Ziffern 1. und 2.) beschriebenen Voraussetzungen für den Fristbeginn. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, Wilsing und Baudach GbR - Hardthofstraße 14 - 51069 Köln - Tel: 49 (0)221 630603410 - Fax: 49 (0)221 630603419 - E-Mail: retoure@w-und-b.de, mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns, Wilsing und Baudach GbR - Hardthofstraße 14 - 51069 Köln, zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Sie tragen die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. --- Widerrufsformular Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück. An Wilsing und Baudach GbR Achim Wilsing und Jan-Moritz Baudach Hardthofstraße 14 51069 Köln Fax: 49 (0)221 630603419 E-Mail: retoure@w-und-b.de - Hiermit widerrufe(n) ich / wir (*) den von mir / uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*) / die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*): __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ __________________________________________________________________________ - Bestellt am (*) / erhalten am (*): _______________________________________ - Name des / der Verbraucher(s): ___________________________________________ - Anschrift des / der Verbraucher(s): ______________________________________ ________________________ _____________________________________ Datum Unterschrift des / der Verbraucher(s) (*) Unzutreffendes bitte streichen. Bewertung für shop-bikingking von anderen Käufern dieses Artikels alles super gelaufen, weiter so!!!! Super netter Kontakt, super gelaufen,alles ok von waage-1953 16. Feb. 2018 Sehr gute Verarbeitung Gute Funktion Die Sattelstütze erfüllt genau meine Bedürfnisse. Sitz und Komfort ist super von riffe-charl 02. Sep. 2016 erstklassig, alles bestens Markenlose Sattelstütze Fahrrad-Sättel für Mountain Bikes, Mountainbikes mit 27 Zoll Fahrrad-Sättel für Mountain Bikes, Fahrrad-Sättel für Herren aus Chromoly
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Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
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Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
Verletzte Erwartungen. Marketingunterricht von den Dallas Cowboys. | Vertrieb und Marketing - 2019 Veröffentlicht In: Vertrieb und Marketing • Ansichten: 26603 Die dallas cowboys hatten keine schlechte saison. Fünf siege, vier niederlagen. Etwas besser als der durchschnitt. Leider sind die eingefleischten fans verwüstet. Möchten sie spekulieren, warum? Wahrscheinlich, weil ihre erwartungen für die saison 2008 den super bowl beinhalteten. Hbos "hard knox" hat möglicherweise einen teil des hype ausgelöst, in dem das team in vier episoden vorgestellt wurde. Die Dallas Cowboys hatten keine schlechte Saison. Fünf Siege, vier Niederlagen. Etwas besser als der Durchschnitt. Leider sind die eingefleischten Fans verwüstet. Möchten Sie spekulieren, warum? Wahrscheinlich, weil ihre Erwartungen für die Saison 2008 den Super Bowl beinhalteten. HBOs "Hard Knox" hat möglicherweise einen Teil des Hype ausgelöst, in dem das Team in vier Episoden vorgestellt wurde. ESPN nahm die zusätzliche Aufmerksamkeit der Cowboys auf und konzentrierte ihre beträchtliche Sendezeit (und Kommentare) auf Dallas. Dann gab es natürlich alle Blogger, die selbst harte Fans waren, die den unvermeidlichen Triumph mit Begeisterung trompeten. Hätten die Fans nicht mehr erwartet, wäre diese Saison nicht so schlecht. Gibt es in den Dallas Cowboys 2008 eine Marketingstunde? Warum ja. Ja da ist. Es hat mit den Erwartungen Ihrer Kunden zu tun, verglichen mit ihren Erfahrungen. Abgesehen von dem, was sie aus Ihren Anzeigen gelernt haben, haben viele potenzielle Kunden keine Vorstellung davon, was Sie von Ihrem Unternehmen erwarten können. Und dann haben sie eine tatsächliche Erfahrung mit Ihrem Unternehmen, und Sie leben oder sterben, ob Ihre Werbung der Realität Ihres Kunden widerspricht. Werben Sie für einen „schnellen, freundlichen Service“, bieten Sie jedoch ein Erlebnis, bei dem Ihr Kunde mit einem unzufriedenen Mitarbeiter an der Reihe ist und jeder Dollar, den Sie für Werbung ausgegeben haben, verschwendet wird - zumindest bei diesem Kunden. Auf die gleiche Art und Weise, wie verstoßene Erwartungen die Fans von Cowboys in dieser Saison für furchtbar gehalten haben, glauben die missbräuchlichen Erwartungen Ihrer Kunden, dass sie schlechte Dienste leisten. Schlimmer noch, dass Sie langsam schlechte Dienste leisten. Verletzte Erwartungen bringen die Leute zum Reden. Gut und schlecht. Ich schrieb über diese Effekte in Liebe und Gleichgültigkeit, Teil 1: „Wenn Sie die Käufer mit ihren Einkäufen und der Art, wie sie behandelt werden, begeistern, werden sie wahrscheinlich zu Kundenevangelisten. Sie werden das Evangelium Ihres Unternehmens predigen und Konvertiten gewinnen, egal wie überzeugend sie sind. Aus der äußerst unzufriedenen Gruppe werden jedoch wachsame Kunden. In ihren Köpfen waren sie Unrecht getan worden. Sie könnten genauso gut „Wanted, Dead or Alive“ -Poster mit Ihrem Namen auf dem Emblem haben, da sie herausfinden, dass sie herauskommen. Sag zwanzig mehr? Verlass 'dich darauf." Aber was ist, wenn die Erfahrung Ihres Kunden nur geringfügig abfällt? Was ist, wenn Sie keinen großartigen Service erbringen, aber auch keine schlechte Arbeit leisten? Wenn der Kunde erwartet “ein Gourmet-Menü, das nur mit ausgesuchten Zutaten zubereitet wird"Und bekommt eine Mahlzeit, die ziemlich gut ist, sie kann dem Essen überlegene Qualitäten zuschreiben. Genau das hat Antonio Rangel, Associate Professor für Wirtschaftswissenschaften am California Institute of Technology, bei einer Weinverkostung vor kurzem demonstriert. Rangel änderte die Preise für die Flaschen und fand: “Die Freiwilligen bewerteten die „teureren“ Weine durchweg besser. Gehirnscans zeigten auch eine stärkere neuronale Aktivität im Vergnügungszentrum, als sie diese „teuren“ Weine probierten, was darauf hindeutet, dass das gesteigerte Vergnügen, das sie berichteten, eine echte Wirkung im Gehirn war.“ Ohne größere Diskrepanzen zwischen Erwartung und Erfahrung besteht eine gute Chance, dass die Menschen das akzeptieren, was sie erwartet haben. Was uns zu einer einfachen Formel für den Werbeerfolg führt: 1. Verwenden Sie Ihre Anzeigen, um eine Erwartung der Erfahrung Ihres Kunden zu schaffen, wenn er mit Ihnen Geschäfte macht. Split-Provisionen - Eine dokumentationswürdige Vereinbarung
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Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
OLG Bamberg - Beschluss vom 26.04.13 - Dr. Heskamp, Fachanwalt Verkehrsrecht, Essen Zum Inhalt der Entscheidung: Die Geschwindigkeitsmessung mit dem Lasermessverfahren PoliScan-Speed erfüllt die Voraussetzungen eines standardisierten Messverfahrens. 2. Stellt das Tatgericht ein vorsätzliches Verhalten des Betroffenen fest, so hat es sowohl hinsichtlich des Wissens – als auch hinsichtlich des Wollenselements im Urteil näher darzulegen, warum es diese Tatbestandsvoraussetzungen bejaht. Das heißt, dass sich aus dem Urteil ergeben muss, dass der Betroffene die Geschwindigkeitsbegrenzung kannte und bewusst dagegen verstoßen hat 3. Erhebliche Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit legen eine vorsätzliche Begehungsweise regelmäßig nahe. Voraussetzung ist aber, dass der Täter sich der im Einzelfall höchst zulässigen Geschwindigkeit bewusst ist Beschluss vom 26.04.2013 2 Ss OWi 349/13 I. Auf die Rechtsbeschwerde des Betroffenen wird das Urteil des Amtsgerichts vom 12. Oktober 2012 mit den zugrunde liegenden Feststellungen - unter Aufrechterhaltung der Feststellungen zum objektiven Tatgeschehen - aufgehoben. II. Im Umfang der Aufhebung wird die Sache zu erneuter Verhandlung und Entscheidung, auch über die Kosten der Rechtsbeschwerde, an das Amtsgericht zurückverwiesen. Das Amtsgericht hat den Betroffenen am 12.10.2012 wegen vorsätzlicher Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaft zu einer Geldbuße von 480 € verurteilt und ein mit einer Anordnung nach § 25 Abs. 2a StVG verbundenes einmonatiges Fahrverbot verhängt. Das Amtsgericht hat folgenden Sachverhalt festgestellt: „Der Betroffene befuhr am 19.06.2012 um 20.32 Uhr als Führer des Pkw BMW, amtl. Kennz.: A-BC 1234, bei A.Bach die BAB A 93 in Fahrtrichtung München. Bei einer um 20.32 Uhr auf Höhe km 2,350 im Abschnitt 1160 durchgeführten digitalen Geschwindigkeitsmessung PoliScan-Speed wurde eine Geschwindigkeit von 178 km/h, abzüglich einer Messtoleranz von 6 km/h, also eine mindest gefahrene Geschwindigkeit von 172 km/h festgestellt. Im Bereich der Messstelle war die zulässige Höchstgeschwindigkeit durch Verkehrszeichen auf 120 km/h beschränkt. Die Überschreitung der angeordneten Geschwindigkeit hielt der Betroffene zumindest für möglich und hat sie auch billigend in Kauf genommen.“ Im Rahmen der Beweiswürdigung hat das Amtsgericht u.a. ausgeführt: „Der Betroffene hat über seinen Verteidiger eingeräumt, zum Tatzeitpunkt Fahrer des verfahrensgegenständlichen Pkws gewesen zu sein. Die Höhe der festgestellten Geschwindigkeit ergibt sich aus dem verlesenen Messprotokoll sowie den in Augenschein genommenen Messfotos einschließlich des Messdatenfeldes; insoweit wird wegen weiterer Einzelheiten gem. § 267 Abs. 1 S. 3 StPO auf die Abbildungen verwiesen. Bei der Geschwindigkeitsmessung wurde ein Messgerät PoliScan Speed, das bis Ende 2012 geeicht ist, verwendet. Damit liegt ein amtlich anerkanntes standardisiertes Messverfahren vor (vgl. insoweit KG, Beschluss v. 26.02.2010 – 3 Ws [B] 94/10). Von der im Rahmen der durchgeführten Geschwindigkeitsmessung mit diesem Messgerät festgestellten Geschwindigkeit in Höhe von 178 km/h wurde eine Messtoleranz von 6 km/h abgezogen, so dass die tatsächlich gefahrene Geschwindigkeit 172 km/h und die Geschwindigkeitsüberschreitung somit 52 km/h beträgt. Konkrete Anhaltspunkte dafür, dass die maßgebenden Bestimmungen bei der Messung mit dem Gerät PoliScan Speed nicht eingehalten wurden, liegen nicht vor. Der Betroffene hat zwar über seinen Verteidiger vortragen lassen, es sei davon auszugehen, dass bei der Messung ein nicht geeichter Seidel-Filter verwendet worden sei. Insoweit handelt es sich jedoch um einen allgemein geäußerten Zweifel an der ordnungsgemäßen Durchführung der Messung, dem bei einem standardisierten Messverfahren durch das Gericht nicht nachgegangen werden muss. Infolgedessen wurde auch der vom Verteidiger gestellte Beweisantrag zurückgewiesen. Infolge der massiven Überschreitung der angeordneten zulässigen Geschwindigkeit ist auch davon auszugehen, dass der Betroffene eine Geschwindigkeitsüberschreitung zumindest für möglich gehalten und diese auch billigend in Kauf genommen hat. Das Gericht ist vorliegend daher davon überzeugt, dass der Betroffene die angeordnete Geschwindigkeit von 120 km/h außerhalb geschlossener Ortschaften vorsätzlich um 52 km/h überschritten hat.“ Mit der gegen dieses Urteil gerichteten Rechtsbeschwerde rügt der Betroffene die Verletzung formellen und materiellen Rechts. 1. Soweit der Betroffene mit der Verfahrensrüge geltend macht, das Amtsgericht habe den von ihn gestellten Beweisantrag auf Einholung eines Sachverständigengutachtens unter Verstoß gegen seine Aufklärungspflicht zu Unrecht abgelehnt, bleibt diese ohne Erfolg. Die Generalstaatsanwaltschaft hat hierzu in ihrer Antragsschrift vom 05.03.2013 folgendes ausgeführt: „Die erhobene Verfahrensrüge bleibt ohne Erfolg. Der Betroffene hat bereits keinen Beweisantrag gestellt, da im Antrag keine konkreten Beweistatsachen genannt werden. Es handelte sich daher lediglich um einen sogenannten Beweisermittlungsantrag. Die fehlerhafte Ablehnung eines solchen Antrages kann aber nur mit der Rüge der Verletzung der Aufklärungspflicht im Rahmen des Rechtsbeschwerdeverfahrens geltend gemacht werden. Hierzu hätte es jedoch Vortrag dazu bedurft, welche Tatsachen das Gericht dazu hätten drängen sollen, eine weitere Beweiserhebung durchzuführen. Weiter wäre Vortrag dazu erforderlich gewesen, welches Beweisziel mit dem Antrag verfolgt wurde und welches Ergebnis die begehrte Beweiserhebung erbracht hätte, vgl. Meyer-Goßner StPO 55. Aufl. § 244 StPO Rn. 80 f. Entsprechenden Vortrag lässt die Rechtsbeschwerde jedoch vermissen. Die Rüge der fehlerhaften Ablehnung des Antrages ist jedoch auch in der Sache unbegründet. Anlass zu der begehrten Beweiserhebung bestand nicht. Auch mit dem Antrag wurde nicht behauptet, dass durch die erfolgte Spiegelung es zu einer Fehlmessung gekommen ist. Die Spiegelung führte nur dazu, dass das Kennzeichen eines anderen Fahrzeuges in das Messbild hinein projiziert wurde. Eine solche Spiegelung soll im Übrigen durch den von der Verteidigung zitierten Seidelfilter gerade verhindert werden, der zudem ohnehin nicht eichfähig ist. Auch die Rüge der Verwendung eines fehlerhaften Auswerterahmens geht fehl. Maßgeblich ist, dass der Auswerterahmen nicht über die Kfz-Front hinaus in einen anderen Fahrstreifen hinein ragt (vgl. Burhoff-Neidel-Grün, Messungen im Straßenverkehr, 2. Aufl., Rn. 427). Dies wird mit der Rechtsbeschwerde nicht behauptet und ist auch tatsächlich nicht der Fall.“ Diesen Ausführungen schließt sich der Senat nach eigener Sachprüfung an und macht sie sich zu eigen. Soweit die Generalstaatsanwaltschaft allerdings davon ausgeht, dass es sich bei dem knapp über dem Fahrzeugdach in das Messfoto hineinprojizierten Kennzeichen nicht um das Kennzeichen des gemessenen, sondern das eines anderen Kraftfahrzeugs handelt, folgt der Senat dem nach eigener Anschauung des Messfotos, das nach prozessordnungsgemäßer Verweisung gemäß § 267 Abs. 1 Satz 3 StPO i.V.m. § 71 Abs. 1 OWiG Bestandteil des Urteils geworden ist, nicht. Vielmehr lässt sich bei genauem Hinsehen erkennen, dass es sich um das Kennzeichen des gemessenen Kraftfahrzeugs handelt, welches in das Messfoto projiziert ist. Diese Projektion dient lediglich der besseren Erkennbarkeit des Kennzeichens des gemessenen Kraftfahrzeugs, hat aber keinerlei Auswirkungen auf das Messergebnis und dessen Zuordnung. 2. Soweit die Verteidigung in ihrer Gegenerklärung vom 20.03.2013 beanstandet, der festgestellte Geschwindigkeitsmesswert sei nicht prozessordnungsgemäß in das Verfahren eingeführt worden, weil das auf dem Messfoto befindliche Datenfeld nicht von einer Bezugnahme nach Inaugenscheinnahme erfasst, sondern urkundenbeweislich zu verlesen sei, wird die formelle Rüge der Verletzung des § 261 StPO i.V.m. § 71 Abs. 1 OWiG erhoben. Dieser Verfahrensrüge muss der Erfolg aber schon deshalb versagt bleiben, weil sie nicht innerhalb der Rechtsbeschwerdebegründungsfrist des § 345 Abs. 1 StPO i.V.m. § 79 Abs. 3 Satz 1 OWiG erhoben wurde. Die gemäß § 79 Abs. 1 Satz 1 Nrn. 1 und 2 OWiG statthafte Rechtsbeschwerde des Betroffenen hat aber auf die Sachrüge hin – zumindest vorläufig – insoweit teilweise Erfolg, als das Amtsgericht bei dem von ihm festgestellten Geschwindigkeitsverstoß von vorsätzlicher Begehungsweise des Betroffenen ausgegangen ist. 1. Entgegen dem Vorbringen der Rechtsbeschwerde deckt die Nachprüfung des angefochtenen Urteils mit Blick auf die Feststellungen des Amtsgerichts zum objektiven Tatgeschehen keinen Rechtsfehler zum Nachteil des Betroffenen auf. a) Da die tatrichterliche Überzeugung vom Rechtsbeschwerdegericht nur in eingeschränktem Maße und nur anhand der Urteilsgründe überprüft werden kann, müssen diese so gefasst sein, dass sie eine auf Rechtsfehler beschränkte Richtigkeitskontrolle ermöglichen (BGHSt 39, 291/295, 296). Sie müssen erkennen lassen, dass die Beweiswürdigung auf einer tragfähigen, verstandesmäßig einsichtigen Tatsachengrundlage beruht (BGH NJW 1982, 2882/2883; StV 1990, 340; vgl. auch KK-Senge OWiG 3. Aufl. § 71 Rn. 81). In welchem Umfang Ausführungen zur Beweiswürdigung geboten sind, bestimmt sich nach der konkreten Beweislage und der Bedeutung der Beweisfrage unter Berücksichtigung des Tatvorwurfs und des Verteidigervorbringens (vgl. OLG Bamberg, Beschluss vom 12.12.2012 - 3 Ss OWi 450/2012 = BeckRS 213, 00407). Gerade im Bußgeldverfahren sind unter dem Gesichtspunkt der (lediglich) verwaltungsrechtlichen Pflichtenermahnung an die Abfassung der Urteilsgründe keine übertrieben hohen Anforderungen zu stellen. Soweit der festgestellte Sachverhalt auf den Messergebnissen eines Messverfahrens beruht, genügt es für eine an diesen Anforderungen ausgerichteten hinreichenden Kontrolle der Beweiswürdigung, dass der Tatrichter neben der Wiedergabe des als erwiesen erachteten Messergebnisses das Messverfahren benennt und durch die Berücksichtigung von Messtoleranzen den nach den jeweiligen technisch-naturwissenschaftlichen Erkenntnissen möglichen Fehlerquellen Rechnung trägt (BGHSt 39, 291/297, 300, 302 f.). Diese Angaben bilden die Grundlage einer nachvollziehbaren Beweiswürdigung; sie lassen den Schluss zu, dass die richterliche Überzeugung nicht auf einem bloßen Verdacht oder auf Vermutungen basiert (BGH NJW 1982, 2882 f.), sondern auf einer ausreichend objektiven Grundlage, nämlich auf der Ermittlung und Feststellung des Geschwindigkeitswerts mit Hilfe eines standardisierten Messverfahrens (OLG Bamberg a.a.O). b) Die Geschwindigkeitsmessung mit dem Lasermessverfahren PoliScan-Speed erfüllt die Voraussetzungen eines standardisierten Messverfahrens, d.h. eines durch Normen vereinheitlichten (technischen) Verfahrens, bei dem die Bedingungen seiner Anwendbarkeit und seines Ablaufs so festgelegt sind, dass unter gleichen Voraussetzungen gleiche Ergebnisse zu erwarten sind (BGHSt 43, 277). Diesen Anforderungen genügt das PoliScan-Speed-Verfahren, dessen Bauart von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) zur innerstaatlichen Eichung zugelassen ist und bei dem die Geschwindigkeitsmessung von besonders geschultem Personal unter Beachtung der Betriebsanleitung des Geräteherstellers sowie der Zulassungsbedingungen der PTB durchgeführt wird. Dies bietet hinreichende Gewähr für eine zuverlässige Anwendung des PoliScan-Speed-Messverfahrens (vgl. wie hier zutreffend u.a. schon OLG Düsseldorf, Beschluss vom 20.01.2010 – 5 Ss [OWi] 206/09 [bei juris]; KG, Beschluss vom 26.02.2010 – 3 Ws [B] 94/10 = DAR 2010, 331 f. = VRS 118 [2010], 367 ff. = SVR 2010, 274 f. und OLG Frankfurt, Beschluss vom 21.04.2010 – 2 Ss OWi 236/10 [bei juris]). c) Ein den geschilderten Anforderungen entsprechendes Verfahren indiziert die Richtigkeit des gemessenen Geschwindigkeitswertes, wenn konkrete Anhaltspunkte für Messfehler nicht ersichtlich sind. Dann genügen in den Urteilsgründen Angaben zum angewandten Verfahren, die festgestellte Geschwindigkeit sowie den in Ansatz gebrachten Toleranzwert. Nur bei Vorliegen von Umständen, die abweichend vom Regelfall dem Vertrauen in die Zuverlässigkeit der Messung entgegen stehen, mithin konkrete Zweifel an der Funktionstüchtigkeit und der sachgerechten Handhabung des eingesetzten Geschwindigkeitsmessgerätes begründen, sind im Urteil über die bereits genannten Angaben hinaus nähere Ausführungen zur Messung erforderlich (OLG Stuttgart NZV 2008, 43 unter Hinweis auf OLG Dresden VRS 109, 196, 199 m.w.N.). Fehlen sie, so sind Zweifel an der Zuverlässigkeit der Messung grundsätzlich nur aufgrund einer entsprechenden Verfahrensrüge der gerichtlichen Kontrolle zugänglich (BGHSt 39, 291/297, 301 f.; Cierniak zfs 2012, 664 f.). Haben sie allerdings in den Urteilsgründen selbst ihren Niederschlag gefunden, unterliegen sie im Rechtsbeschwerdeverfahren bei einer Geschwindigkeitsmessung durch ein standardisiertes Messverfahren im Rahmen der Sachrüge der Überprüfung (vgl. OLG Bamberg und OLG Düsseldorf, jeweils a.a.O.). Hinreichende Anhaltspunkte, die Zweifel an der Zuverlässigkeit der verfahrensgegenständlichen Messung begründen könnten, hat das Amtsgericht vorliegend in seinem Urteil nicht festgestellt. Nach den Ausführungen des Senats zu Ziff. II ergeben sich solche Anhaltspunkte entgegen dem Vorbringen der Rechtsbeschwerde insbesondere auch nicht aus dem abgebildeten Inhalt des in Bezug genommenen Messfotos. 2. Der Rechtsbeschwerde ist jedoch insoweit ein – jedenfalls vorläufiger – Erfolg nicht zu versagen, als die bisherigen Feststellungen sowie die Beweiswürdigung des Amtsgerichts die Annahme vorsätzlichen Handelns des Betroffenen nicht tragen (§§ 261, 267 Abs. 1 StPO i.V.m. § 71 Abs. 1 OWiG). Hierzu führt die Generalstaatsanwaltschaft Bamberg in ihrer vorgenannten Antragsschrift aus: „Stellt das Tatgericht […] ein vorsätzliches Verhalten des Betroffenen fest, so hat es sowohl hinsichtlich des Wissens – als auch hinsichtlich des Wollenselements im Urteil näher darzulegen, warum es diese Tatbestandsvoraussetzungen bejaht. Das heißt, dass sich aus dem Urteil ergeben muss, dass der Betroffene die Geschwindigkeitsbegrenzung kannte und bewusst dagegen verstoßen hat (vgl. Burhoff, Handbuch für das straßenverkehrsrechtliche OWi-Verfahren, 3. Aufl., Rn. 1589). Zur Kenntnis der Begrenzung enthält das Urteil keine Feststellungen, was bereits deshalb notwendig gewesen wäre, weil die Messung auf einer Autobahn erfolgt ist. Ein Schluss vom Umfang der Geschwindigkeitsüberschreitung auf das Vorliegen des Vorsatzes ist zudem nicht ausreichend, da andernfalls ab einer gewissen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit stets vorsätzliches Handeln anzunehmen wäre (vgl. OLG Hamm, DAR 1998, 281; OLG Bamberg, DAR 2010, 708; OLG Stuttgart, DAR 2010, 402; OLG Zweibrücken, DAR 2011, 274). Da das Tatgericht die Erhöhung der Geldbuße zudem auch mit dem aus seiner Sicht festgestellten vorsätzlichen Verhalten begründet hat, war auch insoweit die Rechtsbeschwerde von Erfolg.“ Diesen Ausführungen schließt sich der Senat nach eigener Überprüfung an. Das Amtsgericht stellt in seinen Urteilsgründen lediglich fest, dass die Geschwindigkeit im Bereich der an einer Bundesautobahn befindlichen Messstelle durch Verkehrszeichen auf 120 km/h beschränkt war. Jegliche weiteren tatrichterlichen Feststellungen zu den äußeren Umständen der Geschwindigkeitsbeschränkung lässt das Urteil vermissen. Das Amtsgericht schließt allein aus dem Ausmaß der Geschwindigkeitsüberschreitung um nahezu 50%, dass der Betroffene die Geschwindigkeitsüberschreitung „zumindest für möglich gehalten und diese auch billigend in Kauf genommen hat“. Dieser Schluss leidet an einem durchgreifenden rechtlichen Mangel. Zwar braucht sich der Vorsatz nur auf die Geschwindigkeitsüberschreitung als solche, nicht aber auf deren konkrete Höhe zu beziehen (vgl. BayObLG St 1998, 166, 169; OLG Düsseldorf NZV 1997, 530; KG VRS 113, 74 f.). Auch legen erhebliche Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit eine vorsätzliche Begehungsweise regelmäßig nahe. Voraussetzung ist aber, dass der Täter sich der im Einzelfall höchst zulässigen Geschwindigkeit bewusst ist (Hentschel/König/Dauer Straßenverkehrsrecht 41. Aufl. § 3 Rn. 3 m.w.N.). Kennt der Täter die höchst zulässige Geschwindigkeit im konkreten Fall nicht und geht er von einer unbeschränkten Geschwindigkeit aus oder von einer höheren zulässigen Geschwindigkeit, welche die Differenz der festgestellten und der vermeintlichen Höchstgeschwindigkeit gering erscheinen lässt, so kann nur fahrlässiges Handeln in Betracht kommen (vgl. BayObLG DAR 1994, 162; OLG Koblenz DAR 1999, 159; OLG Zweibrücken DAR 2011, 274). Dass der Betroffene die Geschwindigkeitsbeschränkung wahrgenommen hat, ist im Urteil nicht festgestellt. Wenn aber offen ist, ob der Betroffene die bestehende Geschwindigkeitsbeschränkung kannte, so entbehrt der Schluss, dass er vorsätzlich gehandelt haben muss, wenn er die zulässige Geschwindigkeit von 120 km/h um 52 km/h überschritten hat, einer tragfähigen Grundlage. Selbst wenn vorliegend, was nicht festgestellt ist, das betreffende Verkehrszeichen für jedermann deutlich sichtbar aufgestellt gewesen sein sollte, ließe auch dies allein noch nicht den Schluss zu, der Betroffene habe es vorsätzlich nicht beachtet (vgl. nur OLG Stuttgart, Beschluss vom 09.04.2010 – 1 Ss 53/10 = DAR 2010, 402 f. = SVR 2011, 110 f.). Einen Erfahrungssatz, dass gut sichtbar aufgestellte Verkehrsschilder immer gesehen werden, gibt es nicht (BayObLG DAR 1996,288; OLG Hamm NZV 1998,14). Wegen des aufgezeigten Begründungsmangels im subjektiven Tatbestand war daher das angefochtene Urteil sowohl im Rechtsfolgenausspruch aufzuheben als auch im Schuldspruch mit den zugrunde liegenden Feststellungen, soweit das Amtsgericht von vorsätzlicher Begehungsweise ausgegangen ist (§§ 267, 261, 353 StPO, § 79 Abs. 3 Satz 1 OWiG). Im Umfang der Aufhebung wird die Sache, auch zur Entscheidung über die Kosten der Rechtsbeschwerde, an das Amtsgericht zurückverwiesen (§ 79 Abs. 6 OWiG). Der Senat entscheidet durch Beschluss gemäß § 79 Abs. 5 Satz 1 OWiG. Gemäß § 80 a Abs. 1 OWiG entscheidet der Einzelrichter. Beschilderung der Meßstelle OLG Zweibrücken - Beschl. v. 05.11.18 OLG Bamberg - Beschl. v. 19.06.18 Brandenburgisches OLG - Beschluss vom 17.06.14 AG Lüdinghausen - Urteil vom 12.05.14 Sonstige Anforderungen an Verkehrsmessungen
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Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
» Hep-Alltag Archive for the 'Hep-Alltag' Category Senseo R�ckholaktion Ist vielleicht interessant f�r SENSEO Benutzer: Philips hat eine gro�angelegte R�ckrufaktion f�r seine Senseo Kaffeemaschine gestartet. Auf seiner Webseite bietet der Hersteller ein Onlineformular zur Ermittlung ob die eigene Kaffeemaschine betroffen ist oder nicht. Und wenn ja, kann direkt die R�ckholung beauftragt werden. Laut mir vorliegenden Informationen w�ren zwischen 06/06 und 11/08 produzierte Ger�te der Typreihen HD7805, HD7810, HD7811, HD7812, HD7814, HD7816, HD7820, HD7822, HD7823, HD7824, HD7830, HD7832, HD7841 und HD7842 betroffen. Man erh�lt – nat�rlich kostenlos – eine Versandverpackung und kann die Maschine damit kostenlos durch Abgabe in einer Postfiliale zur�cksenden. Ca 2 Wochen sp�ter solle man die Maschine repariert wieder zur�ckerhalten. Der Fehler trete nur bei stark verkalten Maschinen auf. Dann kann es zur Explosion des Ger�tes kommen. Also lieber geschwind nachschauen und notfalls einsenden. Meine private ist leider betroffen, aber es ist schon alles in die Wege geleitet. BTW: Es wird kein Kaufbeleg ben�tigt, nur zwei Angaben des Typenschildes von der Unterseite des Ger�tes. Posted in Hep-Alltag, News | 3 Comments » You are currently browsing the archives for the Hep-Alltag category.
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q-de-828
Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
Neubau geplant: Haus Hartmann steht vor dem Abriss Hückeswagen. Das Erscheinungsbild der Schnabelsmühle wird sich 2018 verändern. Denn das Haus Hartmann soll abgerissen und durch den Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses, in dem eventuell auch eine Gaststätte untergebracht sein wird, ersetzt. Von Stephan Büllesbach Das berichtete am Mittwoch die künftige Eigentümerin Ilse Schnabel im Gespräch mit unserer Redaktion. Der Balkanspieß kostet 17,50 Euro, der Grillteller 14,60 Euro - neben der Eingangstür des Traditionslokals direkt am Sportplatz hängen noch die Listen mit den Preisen und Getränken des Balkan-Restaurants aus, das bis vor wenigen Wochen Fatmir Gergjaliu geführt hatte. Der gebürtige Kosovare, der das Haus Hartmann am 1. Juni 2013 übernommen hatte, ist inzwischen nach Radevormwald weitergezogen. In der Stadtmitte eröffnete er dort Mitte Oktober sein neues Lokal im Haus Hasenburg. Die Inneneinrichtung im Haus Hartmann ist, bis auf wenige Tisch im Speiseraum und die Theke, bereits ausgeräumt. Der jetzige Besitzer muss das Gebäude besenrein übergeben, berichtet Ilse Schnabel. Die 41-jährige, die mit ihrem Mann Uwe nur wenige Meter entfernt wohnt, ist die künftige Eigentümerin des 143 Jahre alten Gebäudes. Sie hatte es Ende September über einen Makler erworben, nachdem das Haus bei der für den 22. Februar angesetzten Zwangsversteigerung durch das Amtsgericht Wipperfürth nicht unter den Hammer gekommen war. Nun wollen die beiden dort ein neues Wohn- und Geschäftshaus errichten. Der Abrissantrag für das Haus Hartmann wurde bereits gestellt. Später soll an seiner Stelle ein Neubau mit Lager und Büro für den Handwerksbetrieb sowie barrierefreie Mietwohnungen entstehen. Eine Sanierung des Hauses lohnt sich nicht. "Hier wurde jahrzehntelang nichts gemacht", sagt Ilse Schnabel. Es wäre zu aufwändig gewesen, das Gebäude auf einen modernen Standard umzubauen. http://www.rp-online.de/nrw/staedte/hueckeswagen/haus-hartmann-steht-vor-dem-abriss-aid-1.7220583
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Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
Abgas-Skandal bei VW weitet sich aus: Volkswagen im Zwielicht - Politik - Tagesspiegel Abgas-Skandal bei VW weitet sich aus: Volkswagen im Zwielicht 05.11.2015 07:36 Uhr Abgas-Skandal bei VW weitet sich aus : Volkswagen im Zwielicht Die Unklarheit über tatsächliche und gefälschte Autoabgase bei VW wird immer größer. Was bedeutet das für den Konzern, seine Kunden und die Politik? Cordula Eubel Albert Funk Henrik Mortsiefer Am Stammwerk in Wolfsburg bittet der Konzern mit einem emotionalen Transparent um die Solidarität seiner Mitarbeiter.Foto: Peter Steffen/dpa Der Abgas-Skandal bei Volkswagen hat sich ausgeweitet. Ende September hatte der Autokonzern zugegeben, dass bis zu elf Millionen Dieselfahrzeuge mehr gesundheitsgefährdendes Stickoxid (NOX) ausstoßen, als der Hersteller angibt. Mit einer Software wurden die Werte bei der Überprüfung manipuliert. Nun räumte VW ein, dass rund 800000 Autos auch mehr klimaschädliches Kohlendioxid (CO2) ausstoßen – darunter auch Benziner und Autos der Tochtermarken. Wie gefährlich ist die Ausweitung des Skandals für das Unternehmen? Volkswagen hat bereits 6,7 Milliarden Euro für den Rückruf der weltweit rund elf Millionen manipulierten Dieselfahrzeuge zurückgelegt. Nun kommen „wirtschaftliche Risiken“ von geschätzt zwei Milliarden Euro hinzu. Die hohen Rückstellungen haben VW im dritten Quartal in die roten Zahlen rutschen lassen. Allerdings: Mit einem Überschuss von mehr als elf Milliarden Euro 2014 war das Unternehmen bis dato sehr gesund. Ende September hatte VW fast 28 Milliarden Euro in der Kasse. Die Gelder zur Bewältigung der Krise sind also vorhanden. Aber der Schaden ist gewaltig: Analysten wie Frank Schwope von der NordLB gehen inklusive Strafzahlungen, Rückrufaktionen, Entschädigungen für Wertverlust und möglicher Schmerzensgeldforderungen von Kosten in Höhe von mindestens 30 Milliarden Euro aus. „Hinzu kommt ein immenser Reputationsschaden, der sich letztlich in zukünftig nicht verkauften Fahrzeugen beziehungsweise nicht erzielten Gewinnen ausdrückt“, sagt Schwope. Der lasse sich schwer messen. Die Börse zeigt sich äußerst besorgt: Die VW-Aktie hat seit Bekanntwerden des Skandals fast 40 Prozent an Wert verloren. Allein am Mittwoch verlor der Kurs neun Prozent. Was müssen Volkswagen-Kunden tun? Was können sie vom Hersteller erwarten? Besitzer eines manipulierten VW haben Anspruch auf eine Reparatur. Im Januar 2016 soll der Rückruf von 2,4 Millionen in Deutschland zugelassenen Fahrzeugen in die Werkstätten beginnen. „Fest steht: Die Sicherheit der Fahrzeuge ist in keinem Fall betroffen“, betont VW. Aber: Eine verlässliche Bewertung des Umfangs der Unregelmäßigkeiten sei derzeit noch nicht möglich. Die Lage ist inzwischen unübersichtlich geworden: Zunächst ging es nur um gefälschte Stickoxidemissionen (NOx) bei kleineren Dieselmotoren (1.2- bis Zwei-Liter). Inzwischen stehen auch größere Antriebe (Drei-Liter-) unter Verdacht. Und VW räumt ein, dass bei 800000 Fahrzeugen von VW, Audi, Skoda und Seat zu niedrige CO2-Emissionen angegeben wurden – das heißt: auch ein zu niedriger Spritverbrauch. Unklare Lage: Eine Enthüllung bei Volkswagen folgt derzeit auf die nächste.Foto: Julian Stratenschulte/dpa Ein Rechtsgutachten der Verbraucherzentralen sieht viele VW-Kunden auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben, etwa für Ersatzwagen und Verdienstausfälle während der Reparatur, durch Wertverlust und höheren Spritverbrauch. Offen ist, in welchem Umfang geschädigte Kunden Schadenersatz verlangen oder gar vom Kaufvertrag zurücktreten können. Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages kommt zu dem Ergebnis, dass die Chancen dafür gut stehen. Welche Rolle spielt die US-Umweltbehörde EPA? Die Vermutung, US-Behörden könnten im Interesse der heimischen Autoindustrie gegen deutsche Wettbewerber ins Feld ziehen, entbehrt jeder Grundlage. Die Aufdeckung des Diesel-Skandals geht auf Untersuchungen deutscher Forscher zurück, die für die Umweltorganisation ICCT arbeiten. Deren Erkenntnisse zu auffälligen Abgaswerten bei VW wurden anschließend von einer US-Universität, der kalifornischen Umweltschutzbehörde Carb sowie der Umweltbehörde Environmental Protection Agency, kurz EPA, ausgewertet und veröffentlicht. 15 Prozent aller neuen Automodelle werden jährlich in den EPA-Testlabors untersucht. Die Hersteller müssen regelmäßig nachweisen, dass sie Regeln wie das Gesetz zur sauberen Luft („Clean Air Act“) einhalten. Die vor 45 Jahren gegründete EPA kann – anders als das deutsche Umweltbundesamt oder das Kraftfahrtbundesamt – Verstöße strafrechtlich verfolgen und drakonische Strafen verhängen. Bei seiner jüngsten US-Reise führte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) in Washington auch Gespräche mit EPA-Vertretern. Welche Anregungen er mitnahm, ist nicht bekannt. Welche Verantwortung trägt Verkehrsminister Alexander Dobrindt? Als Volkswagen in die Schlagzeilen geriet, nutzte der Verkehrsminister den Moment, um auf die politische Bühne zurückzukehren. Um den CSU-Politiker war es seit dem Scheitern der Ausländer- Maut still geworden. Er präsentierte sich als Chefaufklärer und setzte eine Untersuchungskommission ein. Doch nun ist es wieder die EPA, die neue Vorwürfe gegen den Konzern erhebt – und nicht das dem Verkehrsminister unterstehende Kraftfahrtbundesamt, das die Einhaltung von Abgasvorschriften kontrollieren soll. Verkehrsminister Dobrindt hat schärfere Kontrollen verprochen - noch gibt es sie nicht Die Grünen werfen Dobrindt vor, er sei als oberster Kontrolleur komplett überfordert: „Der Verkehrsminister hat den VW-Konzern sehenden Auges gewähren lassen, Kontrollen gab es nicht“, sagt der stellvertretende Fraktionschef Oliver Krischer. Die Bundesregierung trage die Verantwortung dafür, dass sich „eine Kultur des Betrugs und der Schummelei ausgebreitet“ habe. Das Verkehrsministerium hatte das Kraftfahrtbundesamt beauftragt, Nachprüfmessungen vorzunehmen. Tatsächlich wurden nur fünf Fahrzeuge untersucht – drei direkt aus der Produktion in Wolfsburg, zwei weitere von der Straße, so geht es aus einer Antwort auf eine Frage des Grünen hervor. Offenbar hat die Behörde bisher auch keine politische Ansage bekommen, dass sie gründlicher vorgehen soll. Im Verkehrsausschuss habe der Präsident des Kraftfahrtbundesamtes erklärt, dass es zum Thema Abgase überhaupt keine staatlichen Kontrollen gebe, berichtet Krischer. Man lasse die Automobilindustrie sich selber prüfen, und auf die Berichte mache man dann einen Stempel. Krischer verlangt „endlich klare politische Regeln und Kontrollen“ – auch um Schäden für die Autoindustrie zu begrenzen. Dazu gehörten ein unabhängige europäische Behörde sowie „Tests auf der Straße und nicht in sterilen Prüflaboren“. Haben die falschen Werte Folgen für die Kfz-Steuer? Die Direktbesteuerung von Fahrzeugen wird auch nach dem CO2-Ausstoß bemessen: Je niedriger er ist, umso geringer die Steuer. Nun könnten einige Millionen Steuerbescheide falsch gewesen sein, weil die Angaben zum CO2 falsch waren. Streng genommen müssten die Finanzbehörden, wenn das Kraftfahrtbundesamt die Schadstoffzahlen korrigiert, Nachforderungen stellen. Dobrindt sieht VW in der Pflicht, „dafür zu sorgen, dass bei diesen Fragen weder Mehrkosten noch Arbeitsaufwand auf die Kunden zukommen“. Das betrifft die Vergangenheit – 2016 könnte die Steuer durchaus steigen. Wenn Kfz-Steuer nachbezahlt werden muss, soll das der VW-Konzern tun Der Berliner Rechtsanwalt Dietmar Kälberer, dessen Kanzlei Musterverfahren wegen der Kursverluste der VW-Aktie vorbereitet hat, geht davon aus, dass auf VW der Vorwurf der „systematischen Steuerhinterziehung“ zukommen könnte. Auch die Grünen-Steuerpolitikerin Lisa Paus nimmt das an, weil der Konzern über steuerlich erhebliche Tatsachen falsche Angaben gemacht hat. Die Finanzbehörden müssten nun Ermittlungen einleiten: „Dem Staat sind in den vergangen Jahren potentiell Kfz-Steuern in Millionenhöhe entgangen. Diese sollte er zurückfordern – und zwar von den Herstellern.“ Was bedeutet die Affäre für die staatlichen Haushalte? Rückstellungen mindern den Gewinn oder vergrößern den Verlust und wirken sich so auch auf die Steuerzahlungen aus. Der Fiskus muss sich darauf einstellen, dass VW weniger Steuern zahlt. Bei den aktuellen Steuerschätzungen, die an diesem Donnerstag beendet werden, ist VW daher durchaus ein Thema. Denn ein Konzern dieser Größenordnung ist haushaltsrelevant: Die Rückstellungen von 6,7 Milliarden Euro, die VW bereits vorgenommen hat, könnten zu einem Minus von ein bis zwei Milliarden Euro bei der Körperschaftsteuer führen. Höhere Rückstellungen reißen dann noch größere Löcher. Volkswagen hatte im vergangenen Geschäftsjahr insgesamt Steuerzahlungen von 2,1 Milliarden Euro an den deutschen Fiskus ausgewiesen. Es dürfte Einbrüche bei Gewerbe- und Körperschaftssteuer geben Die Finanzminister in Bund und Ländern warten jetzt erst einmal ab. Unklar ist noch, wie ausländische Töchter von VW an den Rückstellungen beteiligt sind. Einbrüche wird es auch bei der kommunalen Gewerbesteuer geben: Die VW- Standorte Wolfsburg, Braunschweig und Emden haben schon Haushaltssperren verhängt, ebenso Ingolstadt, wo die VW-Tochter Audi produziert. Niedersachsen, das mit 20 Prozent an VW beteiligt ist, hat allein durch den Kurseinbruch zunächst einen erheblichen Vermögensverlust erlitten. Zudem dürfte die Dividende vorerst ausfallen. 2014 lag sie noch bei über 29 Millionen Euro.
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Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
Marktbericht Frankfurt: Dax macht Verluste wieder wett Marktbericht Frankfurt Dax macht Verluste wieder wett Der Dax hat am Montag zwischenzeitliche Verluste bis zum Handelsschluss wieder wettgemacht und ging nahezu unverändert mit minus 0,02 Prozent auf 6084,40 Zähler aus dem Handel. 09.10.2006 - 18:25 Uhr HB FRANKFURT. Im Tagesverlauf war der Leitindex zeitweise bis auf 6054 Punkte gefallen. Der MDax mittelgroßer Werte stieg um 0,08 Prozent auf 8551,79 Punkte. Der TecDax kletterte um 1,85 Prozent auf 664,66 Zähler. Händlern zufolge gab es am Nachmittag kaum Impulse für den Gesamtmarkt, da der Handel in den USA aufgrund des Feiertags „Columbus Day“ sehr ruhig verlaufe. Der deutsche Leitindex Dax machte allerdings kurz vor Handelsschluss einen Großteil seiner Tagesverluste wett. Händlern zufolge hatten viele mit einer heftigen Reaktion der US-Börsen auf den Atomtest in Nordkorea gerechnet. Diese blieb jedoch aus, „daher kaufen nun einige wieder zu“, sagte ein Börsianer. Jüngste Nachrichten über den Übernahmepoker auf dem europäischen Lastwagen-Sektor ließen die Aktien von MAN um 0,93 Prozent auf 68,45 Euro steigen. Volkswagen-Titel gaben dagegen 0,40 Prozent auf 69,31 Euro nach. Der Maschinenbau- und Nutzfahrzeugkonzern ist unter bestimmten Bedingungen zu einer Rücknahme seines Scania- Übernahmeangebotes bereit. VW schließt eine weitere Erhöhung seines Anteils an MAN nicht aus. Eine vollständige Übernahme von MAN durch VW wurde unterdessen erneut ausgeschlossen. VW werde nicht mehr als 30 Prozent an MAN erwerben. Aktien der Deutschen Börse bauten ihre Kursgewinne zum Handelsschluss kräftig aus und schlossen mit plus 4,02 Prozent auf 127,23 Euro auf einem neuen Rekordhoch. Einem Bericht des „Wall Street Journal“ (Online-Ausgabe) zufolge prüft der deutsche Börsenbetreiber eine Fusion mit der amerikanischen Terminbörse Chicago Mercantile Exchange (CME). „Das Allzeithoch lockt die Anleger an und auch US-Investoren kaufen nach dem Zeitungsbericht zu“, erklärte ein Händler.
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Was fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand auf, zurückzufinden?
LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 » LabourNet Germany Newsletter am Freitag, 24. Februar 2017 1. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Leiharbeit und Sklavenhandel » Leiharbeit und Gewerkschaften Der Traum vom Ende der Leiharbeit. Oder: Der unterlassene Kampf der deutschen Gewerkschaftsbewegung 2. Internationales » Chile » Arbeitskämpfe 3. Internationales » Korea – Republik » Arbeitskämpfe Streik auf Hyundai-Werft in Südkorea 4. Internationales » Bangladesch » Arbeitskämpfe » TextilarbeiterInnenstreik und Repression ab Dezember 2016 5. Internationales » Spanien » Kampf gegen Privatisierung Auch dem nächsten Versuch der spanischen Regierung, die Häfen des Landes zu deregulieren, begegnen die Docker mit Streik 6. Internationales » Frankreich » Soziale Konflikte Pipelines sollen weiter gebaut werden – der Krieg der USA gegen die First Nations fortgeführt 8. Internationales » Türkei » Politik » Putschversuch im Juli 2016 und die Folgen 9. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » gewerkschaftliche Bildung » Dossier: ver.di-Bildungsstätten-Ausverkauf: Nun die Jugendbildungsstätte Konradshöhe Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen: Rumänische Bauarbeiter erhielten monatelang keinen Lohn a) Für Klimaklage gegen RWE – Spendenaufruf von ver.di-Mitgliedern b) Treffen von “Gewerkschafter*innen für Klimaschutz” am 11. März 2017 13. Branchen » Dienstleistungen, privat und Öffentlicher Dienst » Transportwesen: Speditionen und Logistik » Dossier: [TV] Moderne Sklaven im Führerhaus. Organisierte Kriminalität in Osteuropa – und wie deutsche Großspediteure davon profitieren – und weitere Recherchen von Camion Pro Leiharbeitsfirma Rotes Kreuz – Extrawurst für die Schwesternschaften von Nahles 15. Politik » Gewerkschaften » Organisierung (linker GewerkschafterInnen) » Organizing Organisieren am Limit – Auch der Betrieb ist ein Ort für Basisarbeit. Ein Beispiel aus dem Werkzeugbau 16. Politik » Arbeitsalltag und Arbeitsbedingungen » Aus-Um-Weiter-BILDUNG » Allgemeines zur (Aus)-Bildung(spolitik) Brennpunkt ist überall: Lehrer sind knapp, überfordert und schlecht bezahlt. Doch vielerorts regt sich Protest a) Abschiebungen nach Afghanistan: “Es ist auch eine Art Suizidprogramm” b) Der ehrenamtliche IG Metall-Flüchtlingsbetreuer Ahmad Pouya: Abschiebung trotz Lebensgefahr 18. Interventionen » Asyl, Arbeitsmigration und Antirassismus » Asylrecht und Flüchtlingspolitik » Aufenthalt und Ausweisung » 16-Punkte-Plan: Merkel will Abschiebungen deutlich beschleunigen a) Brutalisierung der Abschiebepraxis: Bundesregierung bringt schärferes Abschieberecht auf den Weg b) Geplantes Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht muss das Wohl der betroffenen Kinder berücksichtigen 20. Interventionen » Wirtschaftspolitische Gegenwehr: Krisen und der alltägliche Kapitalismus » Initiativen der Linken zu Finanz- und Wirtschaftskrisen » Dossier: Kommst Du mit ins Gefahrengebiet? Hamburg: Gipfel der G20 7./8. Juli 2017 G20: Aktionskonferenz II am 8. & 9. April Hamburg 21. Interventionen » Sozialpolitische Proteste und Aktionen » Proteste und Aktionen 2017 » Dossier: 8. März 2017: Wenn unser Leben keinen Wert hat, dann streiken wir! Aufruf zum globalen Frauenstreik u.a. a) »Uns reicht’s!« Streikende Frauen sind keine Ausnahmeerscheinung – auch wenn die Geschichtsbücher sie oft ignoriert haben b) „Striking for Ourselves“ “In Anerkennung ihrer früheren Fehler haben die DGB-Gewerkschaften unter Androhung eines Generalstreiks ein Verbot der Leiharbeit durchgesetzt. Dem Geschrei der Branche der Sklavenhändler setzten sie entgegen: Wenn diese so tolle und individuell angepasste Vermittlungsarbeit beherrschten, könnten sie die – befristet eingestellten und überforderten – KollegInnen der Job Center und Arbeitsagenturen ergänzen (übergangsweise, bevor Hartz IV durch ein bedingungsloses Grundeinkommen ersetzt wird). Und: Wenn die Verleihbranche daran zugrunde geht, wenn sie mindestens gleiche Löhne zahlen muss, ist sie offenbar überflüssig… Man müsse schliesslich nicht jeden Arbeitsplatz und um jeden Preis retten, lautete die gemeinsame und einstimmige Verlautbarung…” Artikel von Mag Wompel vom Februar 2017, dessen Kurzfassung gerade in ak – analyse und kritik – Nr. 624 vom 21.2.2017 erschienen ist Er stellt die Bilanzierung der Kampagne gegen die Tarifrunde Leiharbeit 2016/17 dar La Escondida liegt in der Wüste – und ist zugleich wesentlicher Wirtschaftsfaktor nicht nur der Region, sondern des ganzen Landes. 2.300 direkt Beschäftigte und 1.900 Beschäftigte von Subunternehmen arbeiten dort, Tausende weiterer Menschen bei diversen Zulieferbetrieben und sorgen dafür, dass diese Mine 5% der weltweiten Kupferproduktion fördert. Zur Freude des Konzerns BHP Biliton, der Mehrheitseigner ist – mit einem Minderheitsbeteiligung von Rio Tinto. Die beiden globalen Bergbaugiganten geben nach Einschätzung vieler GewerkschafterInnen aktuell den Kurs der chilenischen Unternehmen vor: Aggressiv, Konfrontation gegen die Gewerkschaftsbewegung suchend – was sich bereits in verschiedenen kleineren Streiks in diesem Jahr gezeigt hatte, in verschiedenen Branchen, wird nun rigoros durchexerziert. Schlichtungsgespräche, die von Regierungsseite organisiert und angemahnt wurden, wollte das Unternehmen nur unter von ihm diktierten Bedingungen wahrnehmen: Etwa, dass der Schichtwechseln nicht behindert werde (also faktisch nicht gestreikt werde). Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge und einen Hintergrundbeitrag Die Werften Südkoreas waren – einst – der Motor schlechthin für die erstaunliche und rasche wirtschaftliche Entwicklung des Landes hin zur viertwichtigsten Wirtschaft Asiens. Betonung auf waren. Diese Bedeutung zeigt sich auch daran, dass alle wichtigen Konzerne des Landes eigene Werften betreiben, zumindest: Noch. Die Unternehmen Daewoo Shipbuilding & Marine Engineering (DSME), Hyundai Heavy Industries (HHI), und Samsung Heavy Industries (SHI) waren bereits im Juli 2016 alle drei kurzfristig bestreikt worden – in Protest gegen generelle Umstrukturierungspläne der Branchengrößen. Hyundai Heavy ist der größte Schiffbauer nicht nur Koreas, sondern der Welt – und will „restrukturieren“, den Werftenbereich von anderen unternehmerischen Bereichen abtrennen, die Gesellschaft insgesamt in mehrere Unternehmen aufspalten. Was das bedeutet, wissen auch die südkoreanischen Werftarbeiter ganz genau, weswegen es am Donnerstag (23.2.2017) zu einem ganztägigen Proteststreik kam – dem ersten Streik seit 1994, mit Ausnahme einiger kurzer Warnstreiks in den letzten 20 Jahren – aber auch schon im letzten Jahr. Siehe dazu zwei aktuelle Beiträge Dass weltweit Gewerkschaften und demokratische Gruppierungen gegen die Jagd protestieren, die die Regierung der Textilunternehmer von Bangladesch auf die Streikenden vom Dezember 2016 organisiert, ist – unter vielen anderen auch vom LabourNet Germany – recht breit bekannt gemacht worden. Jetzt aber protestieren auch die großen Modemarken – diese Regierung ist einfach zu schlecht fürs Image. Konnte der Repressionsbeauftrage des Kapitals in Bangladesch, der so genannte Ministerpräsident, noch beim Treffen in Davos zu Jahresbeginn frech (und dumm) behaupten, seine Regierung beachte demokratische Rechte (und erntete weder Widerspruch gegen diese infame Lüge, noch fiel ein Berg auf sein unwürdiges Haupt) so gehen jetzt Modekonzerne auf Distanz zu diesen Hunger-Diktatoren (nie vergessen: Die Streiks, für die die Menschen dort gejagt werden, gingen nur darum, dass sie vom Lohn für ihre Arbeit wenigstens leben können wollten, nicht mehr). Am Samstag, 25. Februar findet der Dhaka Apparel Summit statt, ein jährliches Treffen der 30 Milliardenbranche Bangladeschs. In dem Artikel „Top brands to boycott Bangladesh garment summit“ am 22. Februar 2017 im Channel News Asia wird berichtet, dass Unternehmen wie H&M, C&A, Tchibo und Inditex (Zara) in diesem Jahr an diesem Treffen nicht teilnehmen werden – da kann dann der Herr Oberverfolger Sheikh Hasina an die Wand reden, beziehungsweise mit seinen Auftraggebern von der Bangladesh Garment Manufacturers and Exporters Association (BGMEA) über die weitere Repression demokratischer Forderungen beraten. Ach ja, wie originell: Das Thema des Bandentreffens war „nachhaltige Entwicklung“ – nachhaltige Abwicklung dieser Regierung samt ihrer textilen Hintermänner wäre aktueller Im Parlament hatte die spanische Regierung absehbar keine Mehrheit für ihre Umsetzung des europäischen Diktats gegen die Hafenarbeiter, weswegen sie die parlamentarische Debatte verschieben ließ. Worauf wiederum die Gewerkschaften den bereits beschlossenen dreitägigen Streik ebenfalls aussetzen und eine neue Verhandlungsrunde mit Schlichter stattfand. Deren Ergebnis war aber: Null. Die Unternehmer erklärten sich „großzügig“ bereit, Hafen für Hafen durchzurechnen, wie viele Entlassungen es geben werde, woraufhin die Gespräche erst einmal abgebrochen wurden – und die Gewerkschaft 9 rotierende Streiktage im März beschloss, um der Forderung nach Arbeitsplatzgarantien Nachdruck zu verleihen. Der Artikel „Fomento aprobará la reforma de la estiba sin consenso y con una huelga convocada en los puertos“ am 22. Februar 2017 bei der Coordinadora Estatal de Trabajadores del Mar dokumentiert (ursprünglich bei Europa Press), macht deutlich, dass die Regierung ihren Plan durchziehen will und dafür auch Konfrontation nicht scheut – ein Konsens, so das Ministerium, sei keine Voraussetzung für die Umsetzung des Dekrets Am Donnerstag, 23. Februar 2017 wurden zahlreiche Schulen in Paris blockiert (aber auch in anderen Städten Frankreichs wie Marseille, Montpellier und weiteren) – aus Protest gegen den Rassismus der Polizei insbesondere, des Staates im Allgemeinen. In den zahlreichen Aufrufen zu diesen Aktionen wurde immer wieder der Zusammenhang hergestellt zwischen dem rassistischen Alltag, dem die Jugendlichen insbesondere durch andauernde Polizeikontrollen ausgesetzt sind, und der massiven Selektion, die an den Schulen betrieben wird. Die „Solidarität mit Théo“ (auch LabourNet Germany berichtete) und mit allen Opfern des Polizeirassismus wurde auch als Kontrast zum gegenwärtigen Wahlkampf – mit dem faktischen Zentralthema „Innere Sicherheit“ – verstanden, der die an diesem Tag weit verbreitete Losung befeuerte: „Seien wir unregierbar“. Als es in Paris um die Mittagszeit zu einer gemeinsamen Demonstration einer Reihe der blockierten Schulen kam, waren es nur die „offiziellen Stellen“, die berichteten, es seien „weniger als 1.000“ TeilnehrmerInnen, während alle Bilder zeigen, dass es wohl näher an den 4.000 waren, die von verschiedenen aktiven Gruppierungen angegeben worden waren. Siehe dazu drei aktuelle Beiträge „Seit der Bau der Dakota-Access-Pipeline wieder aufgenommen worden ist, wächst eine Protestbewegung gegen Donald Trump. Das Projekt im Norden Dakotas, das Fracking-Öl von North Dakota nach Illinois transportieren soll, wird zur ersten Kraftprobe zwischen einem neuen Präsidenten, der von Klimaschutz nichts hält, und der Umweltbewegung sowie der dort lebenden amerikanischen Ureinwohner, die in der Pipeline eine Gefahr für das Trinkwasser sehen“ – aus dem Beitrag „Proteste gegen “Trumps Pipeline”“ von Dirk Eckert am 23. Februar 2017 bei telepolis , worin es auch noch heißt: „Dass Klimaschützer und Anwohner neue Protestaktionen starten, beunruhigt die Regierung offenbar ziemlich: Wie der Guardian berichtet, observiert das FBI die Protestbewegung bereits“ – und inzwischen sind sie von der „Beobachtung“ zur Repression übergegangen „Obwohl sie selbst an der Macht war, konnte die AKP behaupten, die elitäre Bevormundung durch Bürokratie und Militär zu bekämpfen, die den Fortschritt der Türkei behindere. Dadurch erlangte die Partei Hegemonie über die breiten Massen und konnte potenzielle Dissident_innen kooptieren. Ihr Diskurs der »pluralistischen Demokratie« beinhaltete zahlreiche gesellschaftliche Forderungen in verzerrter Form und präsentierte die AKP als wahre Vertreterin der Nation und diese als eine Gemeinschaft ohne Klassen und Unterschiede. Die AKP zwang die breiten Massen, sich beim angeblichen Kampf zwischen der jakobinisch-kemalistischen Elite und der gottesfürchtigen Nation für eine Seite zu entscheiden. Dadurch wurde die Arbeiterklasse geschwächt. Klassenwidersprüche verschwanden hinter einem kulturalistischen Schleier. Zu Beginn der 2010er Jahre sah sich diese Erzählung, die seit 2001 funktioniert hatte, infrage gestellt. Der Machtblock begann zu zersplittern (was schließlich im Putschversuch im Juli 2016 gipfelte): Der Versuch der AKP, außenpolitisch eigenständig zu handeln (insbesondere in Syrien) ließ ihre internationalen Bündnisse bröckeln, die globale Finanzkrise verschärfte den Konflikt zwischen unterschiedlichen Fraktionen der Bourgeoisie und der Gezi-Aufstand brach aus. Die Strategie des populistischen Anti-Establishment-Diskurses hatte ihre Grenzen erreicht“ – aus dem Beitrag „Fragiler Bonapartismus“ von Foti Benlisoy und Baris Yildirim am 14. Februar 2017 in analyse&kritik 624 – ein Versuch, sowohl die Entwicklung der letzten Jahre zu analysieren, als auch daraus Konsequenzen für den Widerstand abzuleiten Siehe zur Debatte um den Widerstand einen weiteren Beitrag Siehe auch Berichte vom Protest am 21.2.2017 ver.di in Berlin im Dossier – interessant darin auch: Information zur Protestaktion vor der ver.di-Bundesverwaltung am 21.02.2017, 12.00 Uhr, die am 21.02.2017 an die Beschäftigten der ver.di-Bundesverwaltung versendet wurde “Das Geld reichte gerade für ein bisschen Essen: Rumänische Bauarbeiter warten seit Herbst auf ihren Lohn. Arbeitsfeld und Nachtquartier war eine Lufthansa-Baustelle am Frankfurter Flughafen. Wände stellen, Decken montieren – Bürogebäude 327 am Frankfurter Flughafen ist eine Baustelle. Und ein Schlafsaal. Denn rumänische Arbeiter waren bis vor wenigen Tagen an diesem Ort nicht nur mit dem Trockenbau beschäftigt. Sie lebten dort auch. Und das unter armen Bedingungen. “Die Kollegen sind seit Monaten um ihren Lohn betrogen worden“, sagte Philipp Jacks, Regionalchef des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) am Mittwoch. Es gehe um 55.000 Euro seit September aufgelaufene Lohnrückstande für insgesamt 28 Mitarbeiter einer Firma aus Neu-Isenburg. Eine von mehrere Baustellen, auf denen sie in wechselnder Besetzung aktiv waren: das Flughafengebäude. Fünf Arbeiter wandten sich in ihrer Not an die Gewerkschaft. Mitarbeiter des DGB-Projekts “Faire Mobilität”, das für die Interessen von Wanderarbeitern eintritt, brachten die Männer in Pensionen unter. (…) Im Herbst gelang Zoll und Polizei bei einer Razzia mit Schwerpunkt Frankfurt ein Schlag gegen eine Bau-Mafia, die mit Subunternehmen Millionen mit der Beschäftigung von Schwarzarbeitern gemacht haben soll. Vor zwei Jahren hatte der Fall von 50 Rumänen Schlagzeilen gemacht, die für einen Subunternehmer auf einer Hotelbaustelle im Frankfurter Europaviertel arbeiteten und auf Lohn warteten. Kein Einzelfall, wie die aktuellen Vorkommnisse auf dem Flughafen zeigen. Selten sei aber, dass sich Betroffene überhaupt melden: “Wir bekommen nur das wenigste mit”, sagt DGB-Projektmitarbeiterin Türk…” Bericht von Wolfgang Türk vom 22. Februar 2017 bei der Hessenschau mit kurzem Video Aufruf von ver.di-Mitgliedern (u.a. Astrid Matthiae, Mitinitiatorin der WeAct/Campact-Aktion “Klima retten! ver.di´s Pro-Kohle-Kurs endlich beenden!) an klimaaktive GewerkschafterInnen und solche, die es werden wollen, zu einer Protestspende gegen die Pro-Kohle-Politik von ver.di (u. DGB insgesamt) und ganz besonders gegen die Rolle des Kollegen und ver.di-Chefs Frank Bsirske als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats von RWE. Die Protestspende ist eine Prozessspende für die Klimaklage eines Bauern aus Peru gegen RWE. Siehe im Beitrag Hintergründe, Infos zur Spende sowie Gedanken zum – nennenswerten? – Unterschied zwischen IG BCE und ver.di beim Thema Kohle “ liebe Kollegen, im August letzten Jahres haben wir mit unserem Aufruf „Gewerkschafter*innen für Klimaschutz“ für ein gewisses Aufsehen gesorgt. (…) Auch in diesem Jahr wird es wieder ein, oder besser gesagt, mehrere Klimacamps im rheinischen Revier geben. Für die Zeit vom 18.-29. August werden vielerlei Diskussionsrunden und Aktivitäten geplant. Im November wird in Bonn das von den Fidschi Inseln im Rahmen der UN zu organisierende globale Klimatreffen, COP 21 stattfinden. Zu diesem Anlass wird es sicherlich zu massiven Mobilisierungen der internationalen Klimabewegung kommen. Also genug Stoff, um darüber zu beraten, welchen Beitrag gewerkschaftliche Klimaschützer*innen leisten können. Deswegen laden wir zu einem Treffen der Unterstützer*innen unserer Initiative Gewerkschafter*innen für Klimaschutz am 11. März 2017, von 11 – 16 Uhr ein. Den genauen Ort (voraussichtlich Düsseldorf) werden wir noch bekannt geben…” Die Einladung im Volltext und Hintergründe “Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender Bernd Osterloh hat sich auf der Betriebsversammlung im Volkswagen Werk Wolfsburg zu aktuellen Entwicklungen im Unternehmen geäußert. Hier sind Auszüge der wichtigsten Stellen seiner Rede. (…) Generell fordert der Betriebsrat alle Beteiligten im Markenvorstand dazu auf, zurück zum Kurs der Gemeinsamkeit und Kooperation zu finden. Volkswagen hat die Zusammenarbeit von Vorstand und Belegschaft immer gut getan. (…) “… Deshalb ziehe ich hier jetzt mal einen Schlussstrich von unserer Seite: Dieser Betriebsrat wird alles dafür tun, damit wir in den kommenden Wochen hier endlich die Aufbruchsstimmung erzeugen, die Volkswagen braucht. Wir werden dabei auf Matthias Müller setzen. Und auf die bei Volkswagen bewährte kooperative Konfliktbewältigung, die uns über Jahrzehnte stark gemacht hat.“…” Dokumentation samt Bildern und Video bei der IG Metall bei VW vom 22.02.2017 “Über ein Jahrzehnt haben Selbsthilfegruppen von Lkw-Fahrern, ein paar Transportunternehmen, einige Gewerkschafter und etliche Wissenschaftler ziemlich vergeblich versucht, den Sektor Transport und Logistik als einen der schlimmsten Niedriglohnbereiche und Gesundheitsrisiken für Arbeit und Umwelt in die Öffentlichkeit zu bringen. Google hierzu: Kraftfahrergesundheit, Logistik und Gesundheit. Jetzt hat der in München ansässige Kleinunternehmerverband Camion Pro e.V. es geschafft, die Mauer des Schweigens zu durchbrechen. Insbesondere der Bundesvorstand der ver.di-Gewerkschaft und natürlich die Logistik-Konzerne und ihre Verbände in Deutschland, aber auch die zuständigen Behörden und Ämter haben die katastrophalen Gesundheitsbedingungen, den besorgniserregende Gesundheitszustand und die nicht existierende Gesundheitsversorgung der Fernfahrer auf den deutschen Autobahnen „übersehen“...” Pressemitteilung vom Februar 2017 der ACCADEMIA ED ISTITUTO PER LA RICERCA SOCIALE (Akademie und Institut für Sozialforschung e.V. Verona), Autorengemeinschaft Transport und Logistik “Dauerhaft wurden DRK-Schwestern an deutsche Kliniken verliehen. Damit hätte nun Schluss sein können, doch Ministerin Nahles funkt dazwischen (…) In einigen Krankenhäusern waren die DRK-Schwestern für ver.di bisher nämlich ein großes Problem. So arbeiten allein im Essener Uniklinikum rund 1.400 von ihnen, in der Uniklinik Bonn etwa 500. Das erschwert in Tarifauseinandersetzungen die Mobilisierung, da die Rotkreuzschwestern den Betrieb im Arbeitskampf aufrechterhalten. Ausgerechnet die Bundesarbeitsministerin der SPD will nun dafür sorgen, dass es dabei bleibt. Während ihr Kanzlerkandidat gegen prekäre Arbeit wettert, verkündete Andrea Nahles kurz vor der BAG-Entscheidung eine Einigung mit dem DRK-Präsidenten Rudolf Seiters. Demnach sollen Rotkreuzschwestern zwar künftig unter das AÜG fallen, zugleich jedoch von der Höchstüberlassungsdauer ausgenommen werden. »Ich freue mich, dass wir gemeinsam eine Lösung im Rahmen der europarechtlichen Vorgaben finden konnten, die es den Rotkreuzschwestern erlaubt, ihr Modell weiterzuführen«, so Nahles in einer gemeinsamen Erklärung mit dem DRK-Chef. Das Ministerium begründete die Extrawurst für die Schwesternschaften mit dem Verweis auf die »besonderen gesetzlichen Aufgaben« des Deutschen Roten Kreuzes…” Artikel von Daniel Behruzi in junge Welt vom 23.02.2017 – im Abo! “Wenn Linke über die Notwendigkeit diskutieren, sich sozial verankern und Gegenmacht aufbauen zu wollen, geht es selten um die Arbeit in Betrieb und Gewerkschaft. Das ist vor allem deshalb falsch, weil die Neoliberalisierung die Arbeitswelt in den vergangenen 20 Jahren stark verändert hat. Mit der Ausweitung von Kapitalmacht, mit der Prekarisierung und Flexibilisierung der Arbeit sind neue Konfliktlagen entstanden. Für Linke gäbe es hier viel zu tun. Die Organisierungsarbeit im Betrieb ist mühsam, das ist fraglos wahr. Sie steht in der Regel nicht im Rampenlicht und setzt voraus, dass man sich mit Autoritäten, die das eigene Leben bestimmen, auseinandersetzt. Ohne diese Art von Basisarbeit wird es der antikapitalistischen Linken aber nicht gelingen, wieder handlungsfähig zu werden. Ein Beispiel gewerkschaftlicher Organisierung fand beim Werkzeugbauer Maditek (Name geändert) statt, der zum Organisationsbereich der besonders kapitalfreundlichen Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) gehört. Den Organisierungsprozess habe ich für das Projekt Organisieren-Kämpfen-Gewinnen untersucht, nachdem wir begonnen hatten, mit den betrieblich Aktiven vor Ort zusammenzuarbeiten. (…) Die Ergebnisse und Perspektiven der Organisierung bei Maditek sind zwiespältig. Tatsächlich gelang es den Aktiven, das Kräfteverhältnis im Betrieb zu verändern und die Macht des Managements einzuschränken. Der Haupterfolg, so einer der Aktiven, bestand darin, dass Kollegen öfters nein sagten, wenn sie als Flexibilitätspuffer gebraucht wurden. Mit anderen Worten: Größere Teile der Belegschaft lernten den aufrechten Gang im Betrieb. Das blieb aber nicht folgenlos. In letzter Konsequenz entschied sich das Management dazu, durch eine Unternehmensumstrukturierung insbesondere den unliebsamen Betriebsrat loszuwerden. Die Organisierung wird von vorne beginnen müssen. Und das tut sie. In jedem Fall zeigt das Beispiel, dass es möglich ist, überall zu organisieren, wenn man strategisch und mit langem Atem vorgeht. Anlässe gibt es genügend, vielleicht arbeitet man ja selbst beim nächsten Maditek.” Artikel von Thomas Goes bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 “Es gab Zeiten, da war ein »Brandbrief« noch etwas Besonderes. (…) Heute sind Brandbriefe das Normalste der Welt. Allein für die zurückliegenden Wochen sind drei davon überliefert: aus Hessen, Bayern und Brandenburg. Ende Januar schlugen in Frankfurt am Main 59 Schulleiter und 18 Konrektoren Alarm, weil insbesondere der chronische Lehrermangel zu untragbaren Zuständen geführt habe. (…) Bayern versucht sich neuerdings daran, die Möglichkeit von Teilzeitarbeit für die Lehrkräfte an Grund-, Förder- und Mittelschulen einzuschränken. Vor zwei Wochen erreichte ein Brief des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowie die Abgeordneten des Münchner Landtags. Die Schulleiter des Freistaats sähen sich »angesichts mieser Arbeitsbedingungen außerstande, ihre Aufgaben gut zu erledigen«, schreiben die Initiatoren im Namen von 5.000 Volksschulleitern. (…) Schließlich ist da noch der Brandbrief der Eltern von Schülern der Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule in Wittenberge an Brandenburgs Bildungsminister Günter Baaske (SPD). Jedes Jahr seien »immer wieder die gleichen Lehrer dauerkrank. Klassen werden aufgeteilt, mit Stillarbeit beschäftigt, oder es werden zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, Stunden bzw. ganze Unterrichtstage für einzelne Klassen fallen aus.« Dies sei nur noch eine »Verwaltung von Mangel«. Das Ministerium gab daraufhin laut örtlicher Presse zu verstehen, das Problem sei nicht schlimmer als anderswo. Also: Kein Grund zur Aufregung.” Beitrag von Ralf Wurzbacher bei der jungen Welt vom 22. Februar 2017 “Die nächste Aktionskonferenz gegen den G20: Gipfel wird am 8. & 9. April stattfinden. Und zwar am Ort des Geschehens, mitten im Herzen von St. Pauli im Ballsaal des Millerntor-Stadions. Wir erwarten hunderte Gäste aus dem In- und Ausland um die heiße Phase der Protest-Vorbereitungen einzuläuten. Explizit wird auf der Konferenz aber auch Raum sein, damit sich Anwohner*innen weiter vernetzen und ihre vielfältigen Aktionsideen vorstellen und weiter vorantreiben können. Die Aktionskonferenz wird im Ballsaal des Millerntor-Stadions beginnen. Die Arbeitsgruppen finden dann dezentral im gesamten umliegenden Viertel statt…” Info und Einladung beim Aktionsbündnis G20 Hamburg – dort auch Ablauf und Programm “Das Gerücht, dass Frauen keine politische Kampfkraft zeigen, hält sich beharrlich, obgleich die historischen Überlieferungen ein anderes Bild zeichnen. Der erste uns bekannte Frauenstreik begann um 400 vor Christi mit dem Aufruf von Lysistrate, der »Heeresauflöserin«, als der Peleponnesische Krieg zwischen Athen und Sparta bereits im 20. Jahr tobte. Immerhin soll Lysistrate – glaubt man den Übermittlungen des griechischen Stückeschreibers Aristophanes – erfolgreich gewesen sein. Die Männer, Gefährten und Gespielen gaben angesichts des angedrohten oder praktizierten Liebesentzugs der Frauen klein bei und verkündeten den Frieden. (…) Immer wieder wird den Frauen unterstellt, sie hätten um das Brot ihrer Kinder gefürchtet, und wären den Streiks fern geblieben. Aus historischen Überlieferungen wissen wir aber, dass es gerade die Sorge um die Kinder und um die Familie war, die dazu führte, dass Frauen die Männer bei ihren Streiks unterstützten oder selbst den Aufruhr anführten. (…) Aus dem Blick in die Geschichte von streikenden Frauen wird deutlich, dass ihr Kampf um bessere Arbeitsbedingungen immer auch die übrigen Lebensbereiche mit einschloss. Gewerkschaften unterscheiden hingegen zwischen Arbeitskampf und politischen Kampf. Deshalb hatten sie auch Schwierigkeiten mit dem Aufruf zum Frauenstreik 1994 für die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik. Unter dem Motto »Jetzt ist Schluss! – Uns reicht’s!« richtete er sich gegen die vielfältig bestehende Frauendiskriminierung nach der »Wende« und auf eine Verweigerung der bezahlt und unbezahlt geleisteten Arbeit in Produktion und Reproduktion. Ein solcher Streik war ein Novum…” Artikel von Gisela Notz bei ak – analyse & kritik – zeitung für linke Debatte und Praxis Nr. 624 vom 14. Februar 2017 Artikel von Liz Mason-Deese vom 23. Februar 2017 in International Viewpoint ist ein Beitrag zum globalen Frauenstreiktag 8. März, in dem vor allem die politische Kontinuität zu den gewaltigen Massendemonstrationen in Lateinamerika im Oktober 2016 hervorgehoben wird. Schon damals war es ein Bestandteil dieser Proteste, sowohl die allgemeine Gewalt gegen Frauen anzuprangern, als auch die Gewaltverhältnisse im Arbeitsverhältnis, denen Frauen unterworfen sind… nach oben Artikel drucken Artikel mailen Kurzlink: http://www.labournet.de/?p=112432
24. August 2016 / Barbara Holzbauer Wie zeigt man seinem treuesten Kunden, dass er einem wichtig ist? Ganz klar, man errichtet ihm ein Denkmal. Helmut ist der loyalste Kunde von T-Mobile. 1996 schloss er einen Vertrag mit dem damals noch unter max.mobil firmierenden Mobilfunker ab – und blieb seinem Anbieter bis heute treu. Und weil wir Helmut zeigen wollen, wie wichtig er uns ist, haben wir ihn verewigt. Lebensgroß, in 3D gedruckt, als 3D-Denkmal. Weitere Informationen unter wie-ich.will.at.
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