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Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1581 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1581 in und um Cuxhaven. Ereignisse Im April wurde Jürgen Guerdes Vertreter von Jacob Sylm (Amtmann zu Ritzebüttel). geboren gestorben Zeitleiste
Die Tonne bezeichnet in der Nautik ein schwimmendes Seezeichen. Über die Anfänge des Seezeichenwesens gibt es keine verlässlichen Quellen. 1111 finden sie erstmals auf der Weser Verwendung. Vermutlich gibt es seit 1358 Tonnen auf der Elbe; erste schriftliche Erwähnung findet 1466 die `Schartonne´. In Hamburg war vor 1563 zunächst der Rat für das Seezeichenwesen verantwortlich, später hatten auch Vertreter der Bürgerschaft ein Mitspracherecht. Für die Finanzierung wurde von den Schiffen `Tonnengeld´ erhoben. Die verantwortlichen Beamten für die Betonnung der Elbe, insbesondere auch das Tonnenauslegen vor und nach dem Winter [1] im Auftrag der Kämmerei waren die sogenannten `Barsenmeister´ und später die `Tonnenleger´. Das Tonnenlager war das sog. `Barsenhaus´, vermutlich am Hamburger Dovenfleet. Als Seetonnen verstand man Jahrhundertelang spitzkegelförmige hölzerne Hohlgefäße, die durch kräftige Eisenreifen armiert, fast immer durch eiserne Ketten an schweren Grundklötzen befestigt waren. Zum Tonnenbau verwendeten Küfer, Böttcher oder Tonnenmacher bestes astfreies Eichenholz, sogenanntes Wagenschott. Waren die Holzteile zu einem Hohlgefäß zusammengefügt, wurde dieses, bevor man es mit einem Deckel verschloss, innen ausgepicht, um es wasserdicht zu machen. Die Vielseitigkeit der Tonnen nahm um die Mitte des 19. Jahrhunderts unter anderem durch verschiedenartige Anstriche zu. Es gab auf der Elbe schwarze Tonnen mit rotem Ring und rote Bojentonnen mit weißem Ring, an der schleswig-holsteinischen Küste blaue und "brandgelbe" Anseglungstonnen sowie grüne Wracktonnen. Heute sind Tonnen nach dem international einheitlichen Lateralsystem für die Kennzeichnung von Wasserstraßen und dem Kardinalsystem zur Kennzeichnung örtlicher Hindernisse etc. ausgestattet. Sie können je nach Einsatz aber auch zusätzliche Signaleinrichtungen tragen als Leuchtboje oder Heulboje ... Die Verwaltung und Aufsicht der Seezeichen hatte ab 1919 das Reichsverkehrsministerium inne. Hamburg und Bremen verwalteten ihre Seezeichen selbst, bis 1921 die Seezeichen in den Besitz des Deutschen Reichs übergingen. Der Bund ist mittlerweile zuständig für die Unterhaltung der Wasserstraßen und die Wahrnehmung der Verkehrssicherungspflicht. Sieben Wasser- und Schifffahrtsdirektionen unterstehen insgesamt 39 Wasser- und Schifffahrtsämter. Tonnentypen Bakentonne Faß-und Kegeltonne Heultonne Leuchttonne Spierentonne Spitz- und Stumpftonne Wracktonne Boje Tonnen, die nicht der Nautik als Seezeichen dienen, werden verkehrsrechtlich als Boje bezeichnet. Fußnoten Hochspringen ↑ Im Winter wurden kleinere, stabilere Eistonnen verwand
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1583 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1583 in und um Cuxhaven. Ereignisse 24. August: Die überarbeiteten Vorschriften des Weistums wurden als Hadler Landrecht in Kraft gesetzt. Vertreter von Jacob Sylm (Amtmann zu Ritzebüttel) wurden kurzeitig Joachim Brandt und anschließend bis 1584 Jürgen Guerdes. geboren gestorben Zeitleiste
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1584 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1584 in und um Cuxhaven. Ereignisse Verwalter im Amt zu Ritzebüttel wurden Christoph Bargholz (kurzzeitig) und anschließend bis 1585 Jürgen Guerdes. Carsten Ficke wurde erster (dokumentierter) Pächter der Altenwalder Mühle. geboren gestorben Zeitleiste
Der Tonnenhafen ist ein Seitenhafen des Alten Hafens. 1743 wird unter Spanniger im Zuge der allgemeinen Hafenerweiterung ein Priel westseitig des Alten Hafens zu einem kleinen Hafen für die Tonnen- und Lotsenfahrzeuge ausgehoben. Dieser ist absperrbar und wird bezeichnet als `Kleiner Hafen´. Es ist der Seitenarm, in dem heute die Ausflugsschiffe anlegen. `Großer Hafen´ war entsprechend der heutige Alte Hafen. Die Ränder werden mit hölzernen Vorsetzen befestigt. 1792/98 (?), am 8. August findet sich der erste Vermerk eines Schiffbaubetriebs in `Cuxhaven´ durch den Schiffbaumeister Georg Klemeke im Kleinen Hafen. 1818 wird auf Veranlassung des Amtmannes Abendroth der Kleine Hafen und ebenso Piepers Loch (danach Ewerhafen) ausgebaut und miteinander verbunden, da der Platz für Winterlieger nicht ausreicht. Die Engstelle zwischen dem Kleinen oder auch Tonnenhafen und dem Ewerhafen wird von einer Fußgänger-Drehbrücke überspannt. Die Ränder des Tonnenhafens werden mit hölzernen Vorsetzen versehen. 1922/23 wird die Zufahrt zum Ewerhafen geöffnet, um ihn wirtschaftlich nutzen zu können. Dazu wird der Tonnenhafen zur heutigen Form erweitert. Während die Nordseite privatwirtschaftlich genutzt wird, dient die Südseite Behördenfahrzeugen.
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1586 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1586 in und um Cuxhaven. Ereignisse Jürgen Feddeler wurde Vogt auf Neuwerk. 25. Oktober: Im Buxtehuder Receß wurden die Grenzstreitigkeiten zwischen dem Rat der Stadt Hamburg (Amt Ritzebüttel) und dem Erzstift Bremen (Land Wursten) geklärt. geboren gestorben Zeitleiste
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... Tonnenhof Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Bilder Umbau des Tonnenhofes 1891 Tonnenhof Tonnenhof mit Behördenfahrzeugen
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1585 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1585 in und um Cuxhaven. Ereignisse Joachim Beckendorff wurde Amtmann zu Ritzebüttel. geboren gestorben Zeitleiste
Der Baumarkt toom liegt an der Meyerstraße. Dieser toom Markt wurde 2007 von der Martkauf-Kette übernommen. Adresse toom-Baumarkt Meyerstraße 46 Telefon: 04721-7077-0 Fax: 04721-63864 Öffnungszeiten Mo. bis Fr.: 8.00-20.00 Uhr Sa.: 8.00-20.00 Uhr Weblinks toom-Homepage
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1587 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1587 in und um Cuxhaven. Ereignisse Reinhold Walrawe wurde Vertreter von Joachim Beckendorff, dem Amtmann zu Ritzebüttel. geboren gestorben Zeitleiste
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1589 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1589 in und um Cuxhaven. Ereignisse Der Berensche Grenzstein wurde gesetzt. Im Buxtehuder Receß ist am 25. Oktober 1586 an dieser Stelle die Grenze zwischen dem Amt Ritzebüttel (Hamburg) und dem Land Wursten (Erzstift Bremen) festgeschrieben worden. geboren gestorben Zeitleiste
Der Baumarkt toom an der Abschnede wurde 2008/2009 geschlossen. Seit 26. Februar 2008 befindet sich im gleichen Gebäude ein Hammer-Markt. ehemalige Adresse toom-Baumarkt Abschnede 209 Telefon: 04721-73510 Fax: 04721-735173 ehemalige Öffnungszeiten Mo. bis Fr.: 8.00-20.00 Uhr Sa.: 8.00-20.00 Uhr Weblinks toom-Homepage
Ein Toppzeichen ist eine Markierung auf einem Seezeichen. Ein Toppzeichen hat immer die Form eines Rotationskörpers oder eines zumindest doppelt symmetrischen Körpers, damit es aus allen Richtungen in gleicher Weise erkannt werden kann. Formen eines Toppzeichens: Kugel Kegel Doppelkegel Kreuz Zylinder Toppzeichen finden hauptsächlich für die Seitenbezeichnung von Fahrwassern (Lateralsystem) sowie für die Richtungsbezeichnung (Kardinalsystem) Verwendung.
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1590 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1590 in und um Cuxhaven. Ereignisse Baubeginn der Franzenburg (Festung) Erwähnung der Schedenhörner Mühle geboren gestorben Zeitleiste
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1591 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1591 in und um Cuxhaven. Ereignisse Warmbold Schröder wurde Amtmann zu Ritzebüttel. geboren gestorben Zeitleiste
Emblem der Trans-Ocean e.V. Trans-Ocean e.V. ist ein in Cuxhaven ansässiger, weltweit agierender Verein zur Förderung und Unterstützung des Hochseesegelns. 1 Adresse 2 Geschichte 3 Aufgaben 4 Trans-Ocean-Preis 5 Fußnoten 6 Quelle und Link Adresse Trans-Ocean e.V. Bahnhofstr. 26 D- 27472 Cuxhaven Postfach 728 D- 27457 Cuxhaven Phone: 04721 / 51800 Fax: 04721 / 51874 E-Mail: Info@Trans-Ocean.org Geschichte Am 20. Oktober 1968 kamen in Idstein (Taunus) 17 Frauen und Männer zusammen, um eine Idee des Architekten und Einhandsegler Claus Hehner in die Tat umzusetzen: Das Hochseesegeln gezielt zu fördern. "Trans Ocean" sollte eine Lücke schließen. Es sollten auch die Hochseesegler unterstützt werden, die eine solche Unterstützung nicht von anderer, offizieller Seite, erwarten konnten, die an Ozean-Regatten teilnehmen wollten oder auf andere Art und Weise Hochseesegelsport auf den Weltmeeren betrieben. Konkreter Anlass war eine Idee von Claus Hehner, der an dem alle vier Jahre stattfindenden Transatlantikrennen OSTAR teilnehmen wollte, aber kein Geld hatte. Andere Vereine, die im Deutschen Seglerverband aktiv waren, sahen die Initiative zu Beginn durchaus skeptisch. Dennoch wurde "Trans Ocean" als außerordentliches Mitglied aufgenommen. Da Hehner in der Seglervereinigung Cuxhaven aktiv war, wurde die Stadt an der Elbmündung Domizil des neuen Vereins. Inzwischen liegt der Schwerpunkt des Vereinslebens nicht mehr im Regattasport, sondern im Bereich des Hochsee-Freizeitsegelns. Vorsitzende des Vereins seit Gründung: Wimpel der Trans-Ocean e.V. 1968 bis 1989 Dr. Jörn Ulrich Bachmann 1989 bis 2005 Bundesverdienstkreuzträger und Berufsfunker Helmut Bellmer 12. Februar 2005 bis 2012 Rechtsanwalt und Notar Bernd Luetgebrune Februar 2012 bis heute Weltumsegler Martin Birkhoff Im Jahre 2010 hat Trans-Ocean etwa 6.000 Mitglieder. Aufgaben Der Verein fördert das Hochseesegeln. Dieses ist das Blauwassersegeln [1] und das sportliche Fahrtensegeln [2]. Er sieht seine Aufgabe in der Hilfe und Unterstützung der Segler bei anfallenden Problemen während der Reise, nicht jedoch in der Vorhaltung von Vereinshäfen oder -räumen. Zur Erfüllung seiner Aufgaben unterhält er als Vereinssitz ausschließlich in Cuxhaven eine Zentrale mit drei Angestellten. Zur ortsnahen Unterstützung unterhält der Verein ein weltweites Netz von zur Zeit 193 Stützpunkten als Anlaufpunkte der Mitglieder. Die Stützpunkte werden überwiegend von deutschsprachigen Stützpunktleitern ehrenamtlich betrieben. Sie bieten den Trans-Ocean-Mitgliedern lokale Informationen und helfen den Seglern häufig bei der Kommunikation, zum Beispiel durch Post-Dienste. Weiterhin sammelt und veröffentlicht Trans-Ocean Standortmeldungen der Mitglieder auf Langfahrt. Dies ermöglicht Angehörigen und Freunden, die Reise zu verfolgen. Ein ähnlicher Dienst wird in Zusammenarbeit mit dem befreundeten Amateurfunkverein Intermar angeboten. Für Mitglieder, die ein eigenes Schiff besitzen, stellt der Verein einen Standerschein als Eigentumsnachweis aus. Diese Schiffe dürfen dann den Vereinsstander führen. Zeitweise vermittelte der Verein eine Gruppenkrankenversicherung, die auf die Bedürfnisse von Langfahrseglern ausgerichtet war. Der Verein gibt ein vierteljährliches Magazin heraus mit aktuellen Informationen zum Segelsport sowie Berichten aus Verein, Stützpunkten und Segelrevieren. Trans-Ocean-Preis Mit dem "Trans-Ocean-Preis" wird einmal jährlich eine besondere Leistung im Hochseesegeln ausgezeichnet. Neben dem im Jahr 2004 eingestellten "Schlimbach-Preis" und dem "Goldenen Kompass" der Segelkameradschaft „Das Wappen von Bremen“ gilt der Trans-Ocean-Preis derzeit als höchste Auszeichnung im deutschen Segelsport. Der Preis wird gegen Jahresende im Anschluss an die Jahreshauptversammlung in Cuxhaven verliehen. Bis zur Verleihung wird der Preisträger geheim gehalten. Der Preis wurde von dem damaligen Gründungsmitglied und Künstler Arno Knof geschaffen, der auch die Medaillen gestaltet hat. Die Preisträger erhalten nur ein gerahmtes Bild mit einer gravierten Plakette. Der Preis selber stand nach der Preisverleihung im Büro des Cuxhavener Bürgermeisters, seit der Einrichtung der Sonderausstellung Trans-Ocean steht er im Fischereimuseum Cuxhaven. Zusätzlich vergibt der Verein die "Trans Ocean Medaille", den "Weltumseglerpreis" und die "Silberne Kugelbake"; letztere für Nonstopfahrten von Nordamerika nach Cuxhaven. Und letztendlich wird noch der "Preis der Stadt Cuxhaven" vergeben für Weltumsegler, die ihre Reise in Cuxhaven beginnen und beenden. Fußnoten Hochspringen ↑ Freizeitsegeln zwischen verschiedenen Aufenthaltsorten mit längeren Liegezeiten Hochspringen ↑ Törns von A nach B Quelle und Link Trans-Ocean e.V.
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1592 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1592 in und um Cuxhaven. Ereignisse Marcus Sirich wurde Schultheiß zu Döse und Altenwalde. geboren gestorben Zeitleiste
Die Firma Traugott Karau war ein Kfz-Handel und eine Kfz-Werkstatt in Altenbruch Nachfolger war Manfred Schröder mit dem Vertrieb von Simca-Fahrzeugen. Anschrift Traugott Karau Alter Weg 36 2193 Altenbruch Tel. 04722/536 Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1593 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1593 in und um Cuxhaven. Ereignisse Johann Meinecke wurde Schultheiß (Land Hadeln) zu Lüdingworth. geboren gestorben Zeitleiste
Ein Trawler ist ein Schiffstyp, der zum Fischfang eingesetzt wird. Trawler benutzen zum Fischfang Schleppnetze, meist Grundschleppnetze (Trawl) oder Schwimmschleppnetze zur pelagischen Fischerei. Je nach Gestaltung und Anordnung des Fangdecks und der Technologie des Aussetzens und des Einholens des Netzes wird zwischen Seiten- und Hecktrawlern unterschieden. Bei Hecktrawlern, auch Heckfänger oder Sterntrawler genannt (von englisch: stern = Heck) befindet sich das Fangdeck im Bereich des Achterschiffes. Das Schleppnetz wird über die Slip an Bord geholt bzw. ausgesetzt. Bei Seitentrawlern befindet sich das Fangdeck im Bereich des Mittschiffes. Das Schleppnetz wird dabei über die Seitenreling ausgesetzt und eingeholt. Die Kurrleinen, an denen das geschleppte Netz befestigt ist, laufen dabei über Königsrollen und die Rollen der an der Bordseite befestigten Galgen außenbords. In der jüngeren Zeit haben sich die Hecktrawler gegenüber den Seitentrawlern durchgesetzt. Die alten Segel-Trawler, wie die bekannten Brixham Trawler, konnten ihre Netze bis in eine Tiefe von 55 - 75 Metern auswerfen. Moderne Trawler fischen oftmals bis in eine Tiefe von 920 Metern, mit experimentellen Grundschleppnetzen sogar noch tiefer. Je nach Einsatzgebiet und Einsatzkonzeption sind Trawler mit mehr oder weniger umfangreichen Verarbeitungs- und Konservierungsanlagen ausgestattet. Kühl- und Frostanlagen erlauben es den Schiffen, mehrere Wochen oder Monate auf See zu fischen, bis die Lagerräume komplett gefüllt sind.
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1594 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1594 in und um Cuxhaven. Ereignisse Älteste kartografische Darstellung des Hamburger Amtes Ritzebüttel von Joh. Schröter Auf dem heutigen Stadtgebiet Cuxhavens gab es fünf Schleusen. geboren gestorben Zeitleiste
Das Treckkreuz ist Denkmal auf dem Altenbrucher Friedhof, welches an die Opfer der Vertreibung aus den deutschen Ostgebieten nach dem Zweiten Weltkrieg erinnert. 1 Geschichte 2 Das erste Treckkreuz 3 Das neue Treckkreuz 4 Fußnoten 5 Bericht 6 Karte Geschichte Durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges waren die Menschen in Ostpreußen, Westpreußen, Pommern, Schlesien und dem Sudetenland gezwungen, ihre Heimat zu verlassen. Die Flucht vor der sowjetischen Armee erfolgte in großen Flüchtlingstrecks. Zu Fuß oder mit Pferd und Wagen zogen die Menschen nach Westen. Einer dieser Flüchtlingstrecks endete in Altenbruch. Unter den Flüchtlingen befand sich die aus Pommern stammende Frau Hinz mit ihren zwei Kindern. Ihr Ehemann Erich-Karl Hinz (1900-1984) befand sich zu diesem Zeitpunkt in dänischer Internierungshaft und kam 1947 wieder zu seiner Familie. Im Gedenken an die Vertreibung wollte er ein Mahnmal für zukünftige Generationen errichten, das gleichzeitig auch Denkmal für all die Menschen sein sollte, welche die Flucht nicht überlebt hatten. [1] Das erste Treckkreuz Das Treckkreuz entstand auf Initiative von Erich-Karl Hinz (1900-1984). Hinz, der selber mit einem Flüchtlingstreck von Stralsund aus nach Altenbruch kam, setzte sich nach dem 2.Weltkrieg für ein Zusammenwachsen von Flüchtlingen und Einheimischen ein. Nach seiner Idee wurde am 6. August 1950 ein 16m hohes Kreuz zum Gedenken an die Toten der Trecks aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten errichtet. Dieses Kreuz wurde direkt am Elbdeich bei Altenbruch errichtet, nachdem der damalige Kirchenvorstand Altenbruchs eine Aufstellung auf dem Altenbrucher Friedhof verwehrte. Der Verbleib dieses Kreuzes ist ungewiss, vermutlich ist es bereits Anfang der 1950er Jahre Brennholzdieben zum Opfer gefallen. Das Treckkreuz war lange in Vergessenheit geraten, als Schülerinnen im Rahmen einer Wettbewerbsarbeit umfangreiche Recherchen zu diesem Thema anstellten. In diesem Zusammenhang bemühte sich dann der damalige Ortsheimatpfleger Heiko Lüke um ein neues Treckkreuz.[2] Das neue Treckkreuz 1996 setzte sich der damalige Heimatpfleger Altenbruchs zur Aufgabe, ein neues Treckkreuz mit einem Gedenkstein zu errichten. Diesmal erteilte der Kirchenvorstand Altenbruchs seine Zustimmung zur Aufstellung des Mahnmales auf dem Altenbrucher Friedhof. Binnen zweier Wochen wurden 2.000,- DM gesammelt, um das Vorhaben zu verwirklichen. Am 28. August 1997 wurden das Kreuz und der Gedenkstein aufgestellt. Mit einem ökumenischem Gottesdienst erfolgte die Einweihung der Anlage am 28. September 1997. Das neue Treckkreuz steht am Nordende des Friedhofes. Es hat eine Höhe von rund vier Metern. Der Gedenkstein trägt als Inschrift ein Zitat von Erich-Karl Hinz: Sie verloren die Heimat Und gaben ihr Leben Mahnen will die Welt Fußnoten Hochspringen ↑ Quelle: Heiko Lüke Hochspringen ↑ Quelle: Heiko Lüke Bericht Bericht in der Zeitschrift "Pommern", Heft 4, 1997 hier klicken Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1597 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1597 in und um Cuxhaven. Ereignisse Reinhold Walrawe wurde Amtmann zu Ritzebüttel. Johann beym Graben wurde Schultheiß (Land Hadeln) zu Lüdingworth. geboren gestorben Zeitleiste
Die zentrale Trinkwasserversorgung entwickelt sich in Cuxhaven seit 1896. Gemeinsam damit die Abwasserentsorgung. Trinkwasser wird in Cuxhaven bis zum Ende des 19. Jahrhunderts als Oberflächenwasser aus öffentlichen oder nicht öffentlichen Schöpftstellen der Altenwalder oder Döser Wettern oder aus Brunnen entnommen. So gab es zumindest in der Heinrichstraße und in der Hardewiek öffentliche Brunnen. Die Wettern eigneten sich insofern zur Trinkwasserentnahme, als sie ihr Wasser großenteils aus Grundwasser der höherliegenden Geest gewannen. Daneben gab es natürlich private Brunnen oder Zisternen. Aufgrund der hohen Typhussterblichkeit in Cuxhaven entschloss man sich 1893 zum Bau einer zentralen Trinkwasserver- und entsorgung. Im August 1896 begannen die Bauarbeiten für die Wasser- und Abwasserleitung, hier Sielleitung genannt, ab der Ostseite. Am 30. April 1897 war dann die Sielpumpe fertigestellt. Das Abwasser wurde unterhalb der Seebäderbrücke in die Elbe geleitet. Deshalb fingen die Angler dort die fettesten Aale. Am 6. Juni d.J. gingen das Wasserwerk auf der Drangst und die Wasserleitungen in Betrieb. Damit ist die Wasserversorgung grundwassergespeist und bezieht ihr Wasser von der Hohen Lieth, da das Marschen-Grundwasser von leicht salziger, brackiger Natur ist. Am 6. Juli d.J. erfolgte die Einweihung und Inbetriebnahme des Wasserturmes durch die Enthüllung des goldenen Turmknaufes. Damit wird die Wasserversorgung zur `Wasserkunst´. An 18. Dezember d.J. war die Abwasserleitung bis zur Prinzessinnentrift in Betrieb. Am 15. Juni 1906 sind Döse und Duhnen an das Wassernetz angeschlossen. Bis zum Jahre 1926 war das Netz ausgedehnt auf die Innenstadt, Döse und Groden, Sahlenburg, Stickenbüttel, Westerwisch, Süderwisch und das Hafengebiet. Hier waren die Fischindustrie, aber auch die Versorgung der Passagierdampfer mit Trinkwasser Großabnehmer. Durch den kontinuierlich wachsenden Wasserabsatz wurde in den Jahren 1923 - 1926 eine Erweiterung des Wasserwerkes Drangstweg erforderlich. 1924 geht das als Privatunternehmen erbaute Wasserwerk Cuxhaven an den Hamburger Staat über. Dazu wird die `Hamburger Wasserwerke GmbH´ gegründet. Mit dem Inkrafttreten des Groß-Hamburg-Gesetzes am 1. April 1938 geht das Wasserwerk gemeinsam mit dem Gaswerk in das Eigentum der Stadt Cuxhaven über und firmiert ab 1939 als `Stadtwerke Cuxhaven GmbH´. Danach wird das Leitungsnetz auf Holte-Spangen erweitert. Es wird 1940 ein zusätzliches gebunkertes `Wasserwerk II Süderwisch´ an der Altenwalder Chaussee errichtet und es werden mehrere Trinkwasserspeicher am `Wasserwerk Drangstweg´ angelegt. 1950 treten Altenbruch und Lüdingworth dem `Wasserbeschaffungsverband Land Hadeln´ bei. Es wird mit der Einrichtung eines Leitungsnetzes und eines Wasserturms begonnen. Dazu ist zu sagen, dass der Bereich um den Bahnhof Altenbruch bereits mit Cuxhavener Wasser versorgt wird, da dieser zum ehem. Amt Ritzebüttel gehört. 1951 geht der neuerbauter Wasserturm in Lüdingworth sowie das Leitungsnetz in Betrieb. Es wird beschlossen, Altenbruch- und Lüdingwort-Westerende mit in die Versorgung aufzunehmen. 1960 beginnt die Hadeler Gemeinde Altenwalde mit dem Bau eines eigenen Wasserwerkes und Rohrleitungsnetzes, nachdem Verhandlungen mit Cuxhaven gescheitert waren. 1961 tritt Franzenburg dem Hadeler Wasserbeschaffungsverband bei. 1962 geht das Wasserwerk Altenwalde an der Straße "Zur Burg" in Betrieb. Franzenburg wird mit angeschlossen. Ebenso tritt Gudendorf dem Verband bei. Ebenfalls 1962 werden an das Cuxhavener Netz die Gemeinden Altenbruch-Wehldorf und -Osterende, Lüdingworth-Westerende, sowie Franzenburg und Gudendorf angeschlossen. 1967 werden Lüdingworth-Seehausen und Köstersweg angeschlossen. Damit ist der neue Wasserturm überflüssig und wird vom Betrieb genommen und veräußert. 1972 wird Oxstedt an das Cuxhavener Netz angeschlossen, weil das ortseigene Wasserwerk zur Versorgung des Ortes und des Oxstedter Schwimmbades nicht mehr betriebsfähig ist; es wird abgeschaltet. In den 70er Jahren des 20. Jh. werden nur noch einzelne kleine Gebiete, wie Altenbruch-Gammenteil oder Franzenburg-Kapellenweg angeschlossen. Damit ist die Verrohrung mit dem Anschluss der neuen Stadtteile abgeschlossen. Seitdem erweitert sich das Netz nur noch für Neuerschließungen. 1973 werden auf den Geländen der Wasserwerke Bohrungen durchgeführt zur Ermittlung a) der vorhandenen Wasserreserven und b) einer gemeinsamen Grundwasser-Schutzzone. 1976 erfolgt aufgrund der Probebohrungen in 1973 die Festlegung einer gemeinsamen Schutzzone für die drei Cuxhavener Wasserwerke Drangstweg, Süderwisch und Altenwalde. 1977 wird in Altenwalde ein dritter Brunnen geteuft, da sich mit zunehmendem Verbrauch der in Altenwalde fehlende Vorratsbehälter bemerkbar macht. Altenwalde arbeitet ausschließlich mit einem Windkessel. 2001 - 2003 wird das Wasserwerk Drangstweg umfangreich saniert. 2004 geht der Wasserturm außer Betrieb. 2006 wird auf gleichem Gelände das neue Altenwalder Wasserwerk in Betrieb genommen, nachdem das alte provisorische eher einem Lagerschuppen glich. Dazu bekommt es einen vierten Brunnen, sowie zwei 700 m³-Speicher. Geblieben ist der Betrieb mittels Windkessel. Daraufhin wird das Bundeswehreigene Wasserwerk der Altenwalder Kaserne außer Betrieb gesetzt. Es hatte neben dem Kasernenbereich auch die Wohnanlagen der Bediensteten versorgt. Dieses wird nun durch die Stadt versorgt. 2007 geht die Stadtwerke Cuxhaven GmbH auf die Oldenburger EWE AG über, die die Gesellschaftsanteile von der Stadt Cuxhaven übernommen hatte. Die EWE NETZ GmbH versorgt über ihr rund 270 Kilometer langes Leitungsnetz im Auftrag der EWE AG die Einwohner der Kernstadt Cuxhaven sowie in den Ortsteilen Arensch, Berensch und Teile von Altenbruch aus den zwei Cuxhavener Wasserwerken mit jährlich rund 3,3 Mio. Kubikmetern Trinkwasser. Das Cuxhavener Wasser wird aus Tiefen bis 100 m gefördert. Damit sind die bei den Probebohrungen in 1973 ermittelten Reservoirs in 300 - 350 Metern Tiefe noch nicht einmal angegriffen. Und die sich ständig ergänzenden Vorräte in bis zu 100 Metern Tiefe scheines dieses auch nicht notwendig zu machen. Es besteht zwar eine Rohrverbindung zwischen den Wasserwerken Altenwalde und Wanna, doch geht hier die Hauptfließrichtung nach Wanna. Bilder Trinkwasserschutzzone Ehem. Wasserturm Lüdingworth
Trischen ist eine Watteninsel nördlich der Außenelbe. 1 Die wandernde Insel 2 Woher kommt der Name Trischen? 2.1 dat Rießig 3 Entstehung von Trischen 4 Natur & Mensch 5 Die Buschsand-Bake 6 Naturschutz auf Trischen 6.1 Die Vogelwärter(innen) Trischens 7 Inselchronik 8 Karte 9 Weblink Die wandernde Insel Wenn der Wechsel von Ebbe und Flut zweimal täglich den Meeresboden freigibt, erstreckt sich das Watt zwischen den beiden Flußmündungen Elbe und Eider in fast unendlicher Weite. Mitten darin, ca. 14 km südwestlich von Büsum, liegt die einzige Insel des Dithmarscher Wattenmeeres. Trischen ist eine halbmond-förmige Sandinsel mit kleinen Dünen im Westen und natürlichen Salzwiesen im Osten. Die Insel hat gegenwärtig bei Mitteltidehochwasser eine Größe von ca. 180 Hektar. Die Insel hat daher keinen festen Kern sondern besteht aus abgelagertem Sand, der kontinuierlich von Wasserströmung und Wind bewegt wird. Die dadurch entstehende Dynamik der Insel Trischen kommt vor allem in ihrer Wanderungsgeschwindigkeit zum Ausdruck: Bis heute wandert die Insel im langjährigen Durchschnitt 30 bis 35 Meter pro Jahr in Richtung Osten. Die Insel liegt daher heute ca. 10 km östlich ihres ursprünglichen Entstehungsortes und wird in 400 Jahren in Büsum am Deich ankommen, wenn sich die Wanderungsgeschwindigkeit nicht durch natürliche Prozesse verändern sollte. Damit kann Trischen zu Recht als die weltweit schnellste Insel bezeichnet werden. Die natürliche Dynamik ist mit jedem neuen Gezeitenwechsel auf Trischen zu beobachten: Mit jedem Hochwasser wird am Weststrand der Insel Boden fortgespült. Am östlichen Rand von Trischen wachsen dafür im Schutz aufgewehter Dünen Salzwiesen ins Watt hinein. Jedoch steht dieses Nehmen und Geben der Nordsee nicht im Gleichgewicht. Trischen hat in den vergangenen Hundert Jahren dreiviertel seiner ursprünglichen Größe verloren. Woher kommt der Name Trischen? Viele Ortsnamen haben eine lange Geschichte, in deren Verlauf sich die ursprüngliche Bezeichnung so veränderte, dass sie heutzutage nicht eben klar ersichtlich ist. So ist es auch mit der Bezeichnung der Insel Trischen. Was bedeuet dieses Trischen denn nun? Peter Todt hat in seiner Chronik der Inselgeschichte sehr gut die Namensgebung nachvollzogen. Folgende Angaben entnahm er aus alten See- und anderen Karten: Jahr - Bezeichnung - Autor 1705 - Den Busch - Guitet 1721 - Busch oder das Rischensand - ? 1752 - Trieshen, Rießgen Sand - Severin 1762 - dat Rießig - holl. Seekarte 1768 - Triejen - Wattkarte 1775 - Dat Rißy und östlich Busch - Wohlers 1791 - Trießen - Mensing 1792 - Triessen - Moore 1795 - Tuesjen - (engl. Seekarte) Heather 1825 - Rießen - Schubak 1827 - Riessen - Norie 1845 - Riesen oder Trischen - Geerz 1846 - Riesen Sand - Ebel 1878 - Trieschen - DHJ ab etwa 1920 setzte sich die heutige Schreibweise `Trischen´ endgültig durch dat Rießig Erste Bezeichnungen im 17. Jhd. nannten die Insel "Buschsand" oder "dat Rießig". Die Bezeichnung Trischen scheint dem Holländischen entlehnt: "dat Rießig" steht für Reetbewuchs oder buschähnlichen Wuchs. Im üblichen Sprachgebrauch wurde das "dat" auf ein "t" reduziert, aus dem Rießig wurde ein Rieschen. Im Laufe der Zeit wurde aus den ursprünglich zwei Worten letztendlich der Name "t’Rischen", also "Trischen" . Dieser Wandel ist evtl. dem Übertrag des Namen in deutsche Karten nach der Ausprache der einheimischen Bevölkerung zuzuschreiben. Schon um 1700 wurde ein erster Bewuchs der hohen Sandbank bemerkt. Seefahrer werden davon berichtet und den Begriff Busch geprägt haben. Als eine der ersten Pflanzen kommt die Portulak-Keilmelde in Frage, die als kleines buschähnliches Gewächs gut zum alten Inselnamen passt. Entstehung von Trischen Nach ersten urkundlichen Erwähnungen im Jahre 1610 entstand die Insel vor gut 400 Jahren durch die Zusammenlagerung von Sandbänken und Sänden. Mehrfach ändert sie ihre Form. Wird sie 1805 und 1879 als einheitliche Sandinsel dargestellt, so erscheint sie 1846 in einer Karte des Dithmarscher Wattenmeeres als dreigeteilte Sandplate Polln, Buschsand und Riesensand. Die westlichste, also am weitesten seewärts gelegene trug die erste Rettungsbake. Hatte es Anfang des 18. Jahrhunderts bereits starken Bewuchs gegeben, so meldeten Fischer nach einer langen Sandphase 1854 erneut von Vegetation. Zu jener Zeit scheinen die drei Sände bereits wieder zusammengewachsen zu sein. 1882 wird von Dünenbildungen berichtet, die untypisch für das Dithmarscher Wattengebiet sind. 1884 bereits entsteht die 5. Rettungsbake. Im Schutze der Dünen bildet sich vermehrt Grünland. Jetzt wird erstmals der Mensch tätig. Natur & Mensch Mit der Entstehung von Salzwiesen Ende des 19. Jahrhunderts erwachte weitergehendes Interesse an der wirtschaftlichen Nutzung dieser Insel. Nach ersten Landgewinnungsarbeiten durch Grüppenbau ab 1868 hatte man 1894 103 ha Grünland und 129 ha Quellerfläche zu verzeichnen. So ließ der erste Pächter Theodor Frensen, der Bruder des Dithmarscher Dichters Gustav Frensen die Flächen im Sommer von etwa 200 Schafen beweiden. Als Unterkunft diente ein Blockhaus in den Dünen. 1897 baute die Domänenverwaltung einen sturmflutsicheren Ringdeich, der eine Viehtränke und ein zweigeschossiges, steinernes Schäferhaus umschloss. Nach wie vor war die lückenhafte Dünenkette nicht in der Lage, die See sicher abzuwehren. So übersandete eine Sturmflut im Winter 1898/99 die Grasflächen so gründlich, dass nur noch 18 ha übrig blieben. Damit war die Weidewirtschaft bereits wieder gestorben. 1890 endete auch die 5. Bake und wurde weiter östlich durch eine 6. ersetzt. Schon nach wenigen Jahren hatte sich das Grün jedoch soweit erholt, dass man erneut tätig wurde. So wurden die Dünenlücken mit Sandfangzäunen versehen, bestehend aus Buschwerk. Die Seeseite der Dünen wurde mit Strandhafer bepflanzt. So erreichte man eine geschlossene 3 km lange Dünenkette von bis zu 7 Metern Höhe. Und wieder brach 1911 eine Bake in der Brandung zusammen und musste durch eine 7. Bake 1 km östlich ersetzt werden. Und wieder wurde in den Sommermonaten gegrüppelt. Zum Ende des Ersten Weltkrieges hatte man wieder 90 ha als Weideland geschaffen. 1922/23 ließ der Rendsburger Konsul Jürgen Brand einen 2,7 km langen Deich bauen. Er grenzte beidendig an die Dünenkette und umzog in einem Ostbogen halbkreisförmig einen 78 ha großen Koog, den `Trischen-´ oder `Marienkoog´. Die Arbeiter wohnten in einer Baracke auf den Dünen, genannt `Sandhörn´. In seinem Schutz wurde hinter den Dünen ein zweistöckiges Haus erhaut; ein luxuriöses Wohnhaus mit Freitreppe, großen Veranden mit Meerblick und 34 Räumen, der so genannte Luisenhof. Dazu ein Stallgebäude und ein Windrad. Bereits die erste Ernte erbrachte Kartoffeln, Steckrüben und Hafer. Neben Weide- und Wiesennutzung wurden auch Roggen, Weizen, Hackfrüchte und Klee angebaut, sowie eine Obstbaumplantage gepflanzt. Und wieder musste 1924 eine 8. Bake erbaut werden. Sie wurde in den Koog platziert, weil man sie so sicherer wähnte. Des Weiteren entstand das hölzerne `Landhaus Hedwig´ in den Dünen als Ferienhaus für Berliner Regierungsbeamte. Jetzt übernahm wieder die Domänenverwaltung die Verantwortung für das privat Geschaffene, ließ den Deich erhöhen und übernahm den Dünenschutz. Doch bereits ab 1924 geriet alles wieder in Gefahr, da sich innerhalb von 40 Jahren der Strand von 1.500 m auf 130 Metern verringert hatte und sich so der nötige Sandanflug zunehmend verringerte. So konnten sich die Sandabspülungen durch Sturmfluten nicht mehr hinreichend ausgleichen. 1926 gingen 25 m Dünenbreite verloren. 1927 pachtete die Stadt Altona die Insel und ließ eine riesige Scheune für die Ernten erbauen. Zu jener Zeit war diese mit 6.800 m³ die größte Scheune Dithmarschens und, wie sich herausstellte, viel zu groß. Verwaltet wurde der Hof vom Landwirt Bielfeldt. Außerdem wurde das `Landhaus Hedwig´ als Erholungsheim für Altonaer Berufsschüler genutzt, die hier im monatlichen Wechsel lebten. Dazu wurde `Sandhörn´ an als Unterkunft für Feriengäste genutzt. Während die Insel wirtschaftlich aufblühte, nahm die Gefährdung zusehends zu. Nach wie vor blieb der Sandnachschub aus und es wurden immense technische Anstrengungen nötig, um die Insel, insbesondere die Dünen, zu sichern. So war Trischen 1936 die am besten gesicherte Insel der Deutschen Nordseeküste. Da die Stadt Altona sich wegen der unmäßigen Kosten aus der Pacht zurückzog, übernahm der Dithmarscher Landwirt Hermann Dreesen den Hof, der unter seiner Regie seine Blütezeit erlebte. 300 Schafe, 80 Rinder und 22 Pferde beweideten die Flächen. 1936 tobte eine Sturmflut mit 4,3 m erhöhtem Wasserstand gegen Trischen an. Der Koog hielt zwar, aber die Befestigungsarbeiten von Jahren an den Dünen waren dahin. Daraufhin gaben die staatlichen Stellen die Insel auf und forderten den Pächter zum Verlassen auf. Doch der blieb und erlebte weitere reiche Ernten. Im Winter 1941/42 durchbrach dann eine Sturmflut die Dünen und drang in den Koog ein. Das `Schäferhaus´ lag jetzt ungeschützt und wurde auf Abbruch verkauft. Bereits 1943 lagen die Fundamente in der Brandung. Doch noch immer gab Dreesen nicht auf. Auf den Dünen baute er einen Schuppen und grub einen Notbrunnen für das Vieh. Auch schüttete er noch einen kleinen Notdeich in einer gefährdeten Stelle auf. Luisenhof nach 1943. Abriss und Transport ans Festland. Nachdem er dann 1942 seine letzte Ernte eingebracht hatte, besiegelte ein Deichbruch am 16. Oktober um 5.00 Uhr das Schicksal der Insel. Eine kleinere Sturmflut hatte den Notdeich durchbrochen. Am Ende ergab sich eine Lücke von 100 Metern und damit offener Zugang zum Koog für jede etwas erhöhte Flut. Und nochmal versuchte Dreesen trotz erneuter Aufforderung zum Verlassen der Insel den Deichbruch zu schließen. Aus eigenen Kräften fuhr er Sand in die Lücke und erbaute einen neuen Notdeich, verstärkt durch Strohballen und Grassoden. Hielt er den Herbstfluten stand, so wurde er im Februar erneut zerrissen. Drei schwere Aprilfluten konnten dann ganze Arbeit leisten. Übrig blieb übersandetes, versalzenes Land, geteilt durch einen tiefen Priel. Hatte er bis dahin immer sein Vieh auf die Dünen in den Notschuppen retten können, so gab er nun auf und brachte Vieh, Hausstand und Haus in den Dieksanderkoog. Dort erbaute er mit den Steinen des Luisenhofes einen großen neuen Hof. Kulturspuren auf Südost-Trischen Bis 1947 ließ ein Schäfer noch eine Herde auf der Insel weiden. Seither ist die Insel rein der Natur überlassen. Heute künden nur noch alte, zum Teil wieder freigespülte Zeugnisse ehemaliger Bewirtschaftung von dem gescheiterten Versuch, die Insel dem Menschen zu unterwerfen. 1953 hatte sich das Meer den Notbrunnen geholt. Die Buschsand-Bake Mit welcher Dynamik und Geschwindigkeit die Insel durchs Watt wandert, wird besonders am Schicksal des berühmten Seezeichens, der Buschsand-Bake, deutlich. Als Bake wird ein fest installiertes Bauwerk mit weithin sichtbaren standortspezifischen Toppzeichen als Orientierung für die Schifffahrt verstanden. Auf Trischen ist der Bau einer Bake mit Toppzeichen seit 1784 belegt. Seither wurde das Seezeichen bis letztmalig 1950 11 mal versetzt beziehungsweise jeweils neu errichtet, wenn die Insel unter ihm hindurchgelaufen war. Ab 1859 diente die Bake zusätzlich als Fluchtpunkt für Schiffbrüchige durch den Einbau einer weit über mittleren Hochwasser eingebauten Schutzhütte. Die letzte Bake wurde 1950 erstmalig nicht aus Holz sondern auf drei Stahlpfählen errichtet. Sie stand von allen auf Trischen jemals gebauten Baken am längsten. 1996 war die Insel jedoch wieder soweit nach Osten gerückt, dass die Bake mit ihrem Fundament in der Brandungszone stand. Sie wurde noch im gleichen Jahr demontiert und steht seit Sommer 2001 an der Seehundstation Friedrichskoog. Aufgrund moderner Radar- und Satellitentechnologie sind Baken als Orientierungszeichen für die Schifffahrt überflüssig geworden, so dass das Wasser- und Schifffahrtsamt in Tönning entschieden hat, auf Trischen keine weitere Buschsandbake mehr zu errichten. Die Geschichte der Buschsandbaken auf Trischen hat damit 1996 ein Ende gefunden. Naturschutz auf Trischen Naturschutz hat auf Trischen eine lange Tradition. Die ersten Hinweise auf den Vogelreichtum der Insel entstammen allerdings wenig erfreulichen Überlieferungen über organisierte Ausflüge zur Vogeljagd am Beginn des 20. Jahrhunderts. Doch bereits 1909 wurde Trischen per Erlass zur Seevogelfreistätte erklärt. Die Naturschutzarbeit unterlag jedoch immer wieder wirtschaftlich bedingten Rückschlägen. Für das Jahr 1920 sind z.B. für Trischen 37.000 gesammelte Eier dokumentiert. Ab 1927 übernahm der heutige Naturschutzbund Deutschland (NABU, ehemals Deutscher Bund für Vogelschutz, DBV) die Betreuung der Insel Trischen. Lina Hähnle, die Gründerin des Bundes für Vogelschutz, unterzeichnete 1932 den ersten Betreuungsvertrag, in dessen Folge alljährlich Vogelwärter vom Verband aus nach Trischen geschickt wurden. War es in den ersten Jahren und nach dem Krieg die Hauptaufgabe des Vogelwarts, das Absammeln der Seeschwalbeneier zu verhindern und die Jagd auf Brut- und Rastvögel zu beenden, so hat sich das „Berufsbild“ heute gewandelt: Die Eiersammler von früher gehen in den Supermarkt. Die Rolle des Betrachters, der Bestände, Veränderungen, Einflüsse und Eingriffe beobachtet und dokumentiert, gewann immer mehr an Bedeutung. Heute ist Trischen eine gewichtige Grundlage für das wattenmeerweite Dauerbeobachtungsprogramm (Monitoring), um zuverlässige Erkenntnisse über Veränderungen und mögliche Ursachen zu gewinnen und mögliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Bedrohungen für das Wattenmeer sind auch heute noch vorhanden. Sie gehen nicht mehr von einzelnen Leuten aus, sondern sind Folge unserer Lebensgewohnheiten. Um den negativen Einfluss des Menschen auf das komplexe Ökosystem zu vermeiden, wird die Notwendigkeit immer größer, den Ablauf natürlicher Prozesse und ihre Wechselwirkungen zu verstehen. Für den NABU ist es daher wichtig, über den Außenposten auf Trischen Auge und Ohr am Puls der Natur zu haben und einen Beitrag zum Verständnis des Naturraums Wattenmeer zu liefern. Seit 1909 waren auf Trischen bisher knapp 30 Personen jeweils für die Saison von Frühjahr bis Herbst als Vogelwart tätig. Die Vogelwärter(innen) Trischens 1932-35, 1937-39, 1948-53, 1972, 1978, dazwischen oftmals als Helfer: Hugo Wolter, Fotograf aus Giengen. Er war der erste offizielle DBV-Vogelwart und über 50 Jahre sehr eng mit Trischen verbunden. Nach ihm ist die ehemalige Vogelwärterhütte von 1976 benannt. 1962-1965, 1967: Siegfried Neumeister; Diplom-Forstwirt aus Lindau. Führte erste Einschränkungen des Besucherstroms auf Trischen ein. 1976, 1980-99: Peter Todt, Optikingenieur; Peter Todts konsequentem Einsatz für den Schutz Trischens ist es zu verdanken, dass diese Insel heute allein der Natur vorbehalten ist. 2000 Ansgar Diederichs, Biologe aus Rheinhausen. 2001/2002: Stefan Wolff, Biologe aus Schleusanien. 2003: Steffen Oppel, Landschaftsökologe aus Oldenburg. 2004: Sebastian Berger, Forstingenieur. 2005/2006: Pia Reufsteck, Biologin aus Tübingen. 2007: Clemens Schneider, Wattenmeer-begeistert seit seinem (Schutten-) Zivi auf der Insel Pellworm. Er studierte Geographie und Musik auf Lehramt. 2008: Monika Dorsch, Biologin und Orgelbauerin aus Altötting. Inselchronik Jahr Ereignis um 1600 Erste überlieferte Berichte von einer Insel bis etwa 1750 Insel mit Vegetation, danach Abflachung zur Sandbank ab 1850 Erneute starke Auflandung und Salzwiesenbildung 1868 Erstmals Landgewinnungsarbeiten durch Grüppenbau 1895-97 Errichtung eines Blockhauses in den Dünen für Küstenschutzarbeiter; Bau eines kleinen Ringdeiches mit zweigeschossigem, steinernem Schäferhaus und Viehtränke, Beginn der Beweidung mit Schafen (1.Pächter: Theodor Frenssen, Bruder des Dithmarscher Heimatdichters Gustav Frenssen) um 1900 Exzessives Eiersammeln und Jagd ruinieren die Vogelbestände in den Brutkolonien (Silbermöwe an der Küste fast ausgerottet), Erlegung tausender Brandenten zur Mauserzeit 1909 Trischen wird durch Erlaß von Landrat und Jagdpächter Johannsen Vogelfreistätte, Überwachung durch Angestellte der Domänenverwaltung - ab 1911 mit Polizeigewalt ausgestattet - ornithologische Betreuung durch Verein Jordsand, (1909 und 1910), seit 1919 Brutbestandsaufnahmen 1910-17 Brutplatz für bis zu 600 Zwergseeschwalben und 150 Seeregenpfeifer nach 1918 Massives Eiersammeln in der Nachkriegszeit (ab 1920 Versuch der Kanalisierung durch Verpachtung, in diesem Jahr 37.000 Eier, überwiegend der Flußseeschwalben) bis 1921 Jährlicher Rückgang der Strandbreite um 30 Meter (von 1500 m 1884 auf 260 m) 1922-25 Eindeichung eines 78 Hektar großen Kooges, Bau des "Luisenhofes" und Aufnahme intensiver Landwirtschaft einschließlich Ackerbau durch Pächter Jürgen Brandt 1926-33 Pachtzeit durch die Stadt Altona, Bau der größten Scheune Dithmarschens und Betrieb eines Kindererholungsheimes; Intensive Küstenschutzarbeiten (Steindeckwerk und Stahlbuhnen zur Dünenfußsicherung), aber massive Zunahme technischer und finanzieller Probleme; Ansiedlung von englischem Schlickgras (1927); Jährliche Kutterregatta von Friedrichskoog mit Scheunenfest auf Trischen ab 1927 Betreuung durch den Bund für Vogelschutz (BfV, später DBV, dann NABU), zunächst durch den Bundesverband unter seiner Gründerin Lina Hähnle, ab 1966 durch den Landesverband 1934 Trischen wird Naturschutzgebiet; Beginn einer kurzen wirtschaftlichen Blütezeit unter Pächter Hermann Dreeßen 1936 Aufgabe der intensiven Küstenschutzmaßnahmen. Aufforderung an Bauer Dreeßen, die Insel zu verlassen. 1943 Endgültiger Durchbruch des Meeres durch die Dünen, Aufgabe des Hofes und aller Gebäude (letzte Beweidung 1947) 1944-47 In der Nachkriegszeit erneutes Naturschutzvakuum, Eiersammeln und Vogeljagd, vor allem auf mausernde Brandenten um 1950 Beginn des Aufstiegs der Silbermöwe als Brutvogel auf Trischen; Otto G. Meier bestimmt ab jetzt mehr als drei Jahrzehnte als NABU-Referent die Naturschutz-Geschicke 1955 Ansiedlung einer Brandseeschwalbenkolonie 1959 Erneuerung der Natuschutzgebietsverordnung mit Erweiterung um die umliegenden Wattflächen; Bau der ersten Vogelwärterhütte (Unterkunft zuvor unter anderem im Bakenschutzraum mit Strohlager) etwa 1960 Intensivierung der seit den Zwanziger Jahren durchgeführten Möwenbekämpfung (Lachmöwen bis 1981, Silbermöwen bis 1987) - Insel von ausgesetzten Kaninchen kahlgefressen 1962 Verheerende Sturmflut mit Einebnung der Dünen, Auslöschung des Kaninchenbestandes und Zerstörung der Vogelwärterhütten - Befürchtung des Untergangs von Trischen 1976 Sturmflut mit höchstem bisher gemessenem Wasserstand, erneute Einebnung der Dünen und Zerstörung der Hütten; Die so genannte Wolter-Hütte wird errichtet 1980 Zunehmendes Brutbestandswachstum der Lachmöwe; Haupt-Mausergebiet der Brandente mit über 100.000 Tieren (rund die Hälfte des europäischen Bestandes; zuvor Knechtsand, ab 1992 Elbmündung); Waffenerprobung von der Hubinsel "Barbara" im Watt, Schießübungen von Land aus Richtung Trischen seit Beginn der siebziger Jahre; Beginn der 20jährigen Ära Vogelwart Peter Todt (zuvor "Probejahr" 1976), Konsequente Entwicklung zur "Nullnutzungszone" und Reduzierung aller vermeidbaren Störungen durch Besucher, Flug- und Schiffsverkehr 1981 Eine zweite Vogelwärterhütte, die sogenannte Meier-Hütte, wird errichtet 1985 Gründung des Nationalparks Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer mit Trischen als Kernzone; Baubeginn Ölförderinsel Mittelplate drei Kilometer südöstlich von Trischen 1995 Rückgang der Fluß-(+ Küsten)seeschwalbenbestände auf etwa 500 Brutpaare; Großes Vogelsterben durch Botulismus-Bakterien im Sommer (vor allem Brandenten) 1996 Größter Brandseeschwalbenbestand aller Zeiten mit 4.382 Paaren; Abbau der nicht mehr als Seezeichen benötigten Bake, deren elf Vorgänger - bis 1890 mindestens vier Kilometer nordwestlich der heutigen Insel - in den letzten zwei Jahrhunderten immer Insel-Wahrzeichen waren 1997 Ansiedlung einer Kormorankolonie 1999 Peter Todt übergibt "seine" Insel an Nachfolger 2000 Die Meier-Hütte wird abgerissen, da die Insel unter ihr hindurchgewandert ist, nur das Grundgestell bleibt 2001 Die neue Trischenhütte wird im Südteil der Insel gebaut; In Friedrichskoog wird die Buschsandbake wieder aufgestellt 2002 Die Winterstürme reissen die Reste der Meier-Hütte vollständig um; Erstmalig brüten Löffler und Nonnengans auf der Insel 2003 Zum ersten Mal seit 1955 brüten keine Brandseeschwalben mehr auf Trischen Ergänzt nach "Chronologie Trischens" aus der Broschüre: Trischen - Perle im Nationalpark Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel. Weblink Das Dithmarschen-Wiki über Trischen
TSR 2004 Foto:Heiko Tiensch Vom 15.-18. August 2004 fand in Cuxhaven das Segelgroßereignis "The Tall Ships Race" statt. 1 Allgemein 2 Highlights 3 Verbindungsoffiziere 4 Live im Internet 5 Besondere Gäste 6 Fazit Allgemein Über 400.000 Besucher feierten vier Tage im Cuxhavener Hafen die Ankunft von über 70 Großseglern, Traditionsschiffen und Yachten. Der Engländer Bernard Morgan hatte 1956 die Idee zu einem letzten großen Treffen der aussterbenden Rahsegler. Seitdem hat sich das Tall Ships Race zu einem jährlichen Großereignis entwickelt, an dem inzwischen auch Traditionsschiffe und Yachten aus aller Welt teilnehmen. Den Freunden der Segelromantik wurde beim Tall Ships Race (TSR) in Cuxhaven wirklich etwas geboten: Im Hafen und in der Innenstadt lief ein buntes Programm mit vielen Ideen und Überraschungen. Die Veranstaltungsmeile begann an der Hafenkaje mit der Ausstellung "Wasserwelten". Von da aus gelangten die Besucher vorbei an Schiffen der Bundesmarine, darunter auch einem U-Boot, sowie der "Sedov " vorbei zur Gourmet-Meile. Vor dem Real-Markt war in Zusammenarbeit mit Cuxhavener Sportvereinen eine Sportwelt geschaffen worden. In Halle XI an der Niedersachsenstraße kamen Kinder voll auf ihre Kosten (Zugang vom Kai aus). Auf 1200 m² war unter dem Motto "Piraten und Nixen" ein Spielparadies entstanden. Großsegler lagen am Hansakai, wo es auch Karussells, ein Riesenrad, ein holländisches Dorf und vieles mehr gab. Am östlichen Ende des Neuen Fischereihafens ergab sich ein wunderbarer Blick auf die Segelschiffe im neuen Fischereihafen. Auf dem Kaemmererplatz wurde eine Relax-Zone mit Sandstrand erstellt. Auf vielen Schiffen hieß es jeweils von 11 bis 18 Uhr "Open Ship". Selbst die England-Fähre war zu besichtigen Highlights Highlights waren die Open-Air-Aufführung von Verdis Nabucco am Helgoländer Kai und natürlich die Crewparade vom Ritzebütteler Marktplatz zum Helgoländer Kai, wo Ministerpräsident Christian Wulff die Siegerehrung vornahm. Am Mittwoch, 18. August , fand ab 16.OO Uhr die große Auslaufparade auf der Elbe statt. Verbindungsoffiziere Verbindungsoffiziere gehen als Erste an Bord, um die Mannschaften im Namen Cuxhavens zu begrüßen und um die wichtigsten Fragen der Segler zu beantworten: Wo sind Duschen und Toiletten? Wo kann ich Lebensmittel einkaufen? Wann und wo findet das Landprogramm statt? 110 Liaison Officers (LOs) haben sich bereit erklärt mindestens eine Woche lang den ganzen Tag und notfalls auch länger nur für die Besatzungen zur Verfügung zu stehen und ihnen einen unvergesslichen Aufenthalt in Cuxhaven zu ermöglichen. Live im Internet Schülerinnen und Schüler der Höheren Handelsschule der Berufsbildenden Schulen Cuxhaven hatten sich auf dem Kaemmererplatz versammelt und 25 selbst gestaltete Schilder wirkungsvoll in die Höhe gehalten. Eine Internet-Kamera, die im dritten Stock des Pressehauses steht, übertrug die Aktion live im weltweiten Netz. Die BBS-Schüler hatten die Schiffspatenschaft für die 50 Meter lange Brigg "Roald Amundsen" übernommen. Mit dem Internet-Gruß wollten sie die Besatzung des Zweimasters auf ihren Besuch in Cuxhaven während der Großveranstaltung "Tall Ships Race" einstimmen. Besondere Gäste Oberbürgermeister Helmut Heyne konnte die Bürgermeisterin von Grönlands Hauptstadt Nuuk, Agnethe Davidsen, und ihren Ehemann Aqqaluartaa genauso begrüßen, wie Vertreter aus Hafnarfjördur (Grönland), Ílhavo (Portugal), Penzance (England), Pila (Polen), Sassnitz und Binz (beides auf Rügen). Fazit Die Bilanz der TSR-Tage in Cuxhaven fällt positiv aus. Oberbürgermeister Helmut Heyne nennt zwei Punkte: 1. Cuxhaven hat die von manchen bezweifelte Fähigkeit bewiesen, solche Großereignisse auszurichten. 2. Ganz Cuxhaven hat sich hinter das Ereignis gestellt und sich mit dem TSR-Event identifiziert. Der Oberbürgermeister dankte allen, die sich haupt- und vor allem ehrenamtlich für das Ereignis engagiert hatten. Cuxhaven war die kleinste Stadt im Tall Ships Race-Kalender-2004 - aber die mit dem höchsten Mobilisierungsgrad. Die STI-Verantwortlichen fanden insbesondere Lob für die gute Organisation und die Gastfreundschaft, mit der die Segelschiff-Flotte in Cuxhaven aufgenommen wurde. Hervorgehoben wurden das gut funktionierende System der Liaison Officers und natürlich auch eine der schönsten Auslaufparaden der letzten Jahre.
Der Turn- und Sportverein Altenbruch ist ein Sportverein in Altenbruch Anschrift Turn- und Sportverein Altenbruch e.V. Vorsitzender Klaus Winkler Lange Straße 83 27478 Cuxhaven Tel.: 04722-2325 E-Mmail: dirk-detlef.bachmann@t-online.de Sparten Fußball Tischtennis Kegeln Leichtathletik Weblink Homepage
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... Trosse Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Starkes Seil zum Vertäuen (festmachen) von Schiffen.
Ein Tripile ist ein Fundamentteil für Offshore-Windkraftanlagen. Tripile-Fundamente stellen eine vergleichsweise neue Entwicklung dar und wurden in Cuxhaven bei der Fa. CSC gefertigt. Es handelt sich um ein Fundament aus drei einzelnen Stahlrohren, denen an der Wasseroberfläche ein dreibeiniges Stützkreuz aufgesetzt wird, auf dem die Windkraftanlage montiert wird. Die einzelnen Rohre werden in einer Rammtiefe von bis zu 30 m verankert. Im Unterschied zu Monopiles haben die einzelnen Rohre einen geringeren Durchmesser und können einfacher gerammt werden. Tripiles sind kostengünstiger und leichter als andere Gründungsstrukturen. Sie können zudem in Wandstärke und Länge der einzelnen Rohre individuell auf den Standort abgestimmt werden. Das Fundament eignet sich für Wassertiefen zwischen 25 und 50 m. Tripiles kommen bislang beim Offshore-Windpark BARD Offshore 1 in der Nordsee bzw. der Nearshore-Anlage Hooksiel zum Einsatz. Tripiles wurden in Cuxhaven bei der Fa. CSC produziert und über den Liegeplatz 8 mit einem speziellen Kran auf Pontons verladen. Bilder Tripile im Bau Fertige Tripiles
Der Twellberg ist ein Grabhügel in der Duhner Heide Den Namen Twellberg (Zwillingsberg) hat der Grabhügel, da es dort einen zweiten Grabhügel gegeben hat, der jedoch zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Kultivierung zum Opfer fiel. Rund 50 m nordöstlich des Ringwalls "Judenkirchhof" liegt heute der große Grabhügel "Twellberg I" mit einem Durchmesser von 11,90 m und einer erhaltenen Höhe von 2,80 m. Um 1900 waren noch zwei, dicht beieinander liegende große Grabhügel erhalten (Twellberg I, II), von denen Hügel II heute nahezu restlos zerstört ist. Möglicherweise ist er Opfer des allgemeinen Granitsteinverkaufs des 17. bis 19. Jahrhunderts nach Holland und Cuxhaven geworden (Siehe Stack). Im 17. Jahrhundert waren die beiden Hügel (in den Prozessakten noch mit einer Höhe von fünf Metern angegeben) umstrittene Grenzmarkierung zwischen den Bauernschaften Duhnen und Sahlenburg. Bei Grabungen im Jahre 1948 wurden im erhaltenen Twellberg I ein Steinpackungsgrab mit Knochenasche und Bronzebeigaben in der Hügelmitte entdeckt. Neben verschiedenen Bruchstücken eines Fingerringes, einer großen Nadel und eines Armreifs fand sich ein bronzenes Vollgriffmesser mit rhombischen Heftquerschnitt (Beigaben). Das Grab kann in die Stufe III der nordische Bronzezeit (um 1200 v.Chr.) datiert werden.
Die Turnerliedertafel Lüdingworth von 1866 ist ein Gesangsverein in Lüdingworth. Anschrift Turnerliedertafel Lüdingworth von 1866 1. Vorsitzender: Eduard Haase Wehdemacker 44 27478 Cuxhaven Verein Nach mündlicher Überlieferung wurde der Verein bereits 1848 gegründet und ist damit eine der ältesten Vereinigungen in Lüdingworth. Da aber im letzten Kriegsjahr 1945 fast alle Unterlagen des Vereins mit Ausnahme eines Kassenbuches aus dem Jahre 1873 und der Vereinsfahne vernichtet wurden, wird das auf der Fahne als Stiftungsdatum genannte Datum, der 21. Juni 1866 als offizielles Gründungsdatum angesehen. Der Verein nannte sich damals "Turnverein und Turner-Liedertafel", allerdings wurde der Turnbetrieb nach kurzer Zeit wieder eingestellt. Mit der Machtergreifung im Jahre 1933 wurde die Beteiligung an den Singabenden immer geringer und da auch die finanziellen Mittel für den geforderten Beitritt in den "Kampfbund für die deutsche Kultur" fehlten, wurde die Chorarbeit eingestellt. Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden sich am 25. Februar 1948 zwölf Vorkriegsmitglieder zusammen und beschlossen, den Chorbetrieb erneut aufzunehmen. Am 19. Januar 1949 fand dann die erste Jahreshauptversammlung nach der "Neugründung" statt. Heute pflegt die Turnerliedertafel in erster Linie die Aufführung vierstimmiger Volkslieder, jedoch werden auch Shantys und andere Chorwerke aufgeführt. Der jährliche Sängerball gehört zu den Traditionsveranstaltungen in Lüdingworth.
Das U-Boot-Museum & Archiv ist ein Museum in Altenbruch Seit dem Jahre 1989 hat in Altenbruch eine Institution ihren Sitz, die auf der Welt einmalig ist: Das Deutsche U-Boot-Museum (vorm. „U-Boot-Archiv`). Es ist eine Stiftung öffentlichen Rechtes. Gründer und Stifter ist ein ehemaliger U-Boot-Wachoffizier des 2. Weltkrieges. Er begann kurz nach dem Kriege mit seiner historischen Arbeit und das Archiv hatte seinen Sitz damals in Berlin, dann auf dem Gelände des Marinefliegerhorstes auf Sylt, da die Familie des Stifters dort eine Wohnung hatte. Nach der Reduktion der Bundesmarine entstand die Frage „wohin nun?". In Cuxhaven erkannte man die Bedeutung und stellte ein Haus in der Altenbrucher Bahnhofstraße 57 zur Verfügung. Inzwischen hat aber das Material so zugenommen, dass dieses Haus nicht mehr genügte, die Stiftung hat das Haus Lange Straße 1 dazugekauft und das Stifter-Ehepaar hat ihr Privathaus in der Lange Straße 3 ebenfalls der Stiftung übereignet. Das hohe Ansehen, das Museum und vor allem das Archiv in aller Welt haben, hat dazu beigetragen, das der Materialzufluss immer mehr zunahm. So war es im Juli 2011 notwendig, ein weiteres Haus am Altenbrucher Markt 11 (gleich neben dem Archivhaus Lange Straße 1) zu erwerben, in dem spezielle Fachbereiche des Archives ihren Platz gefunden haben. In der Altenbrucher Bahnhofstraße 57 befindet sich jetzt nur noch das Museum. In der Lange Straße 1 und dem neuen Haus daneben - wir nennen es nur Nummer 11 - befindet sich das Archiv und in der Lange Straße 3 Teile der umfangreichen verschiedenen Bibliotheken, die, nach fachlichen Kriterien geordnet, in allen Häusern ihren Platz gefunden haben. Das im Archiv und den Bibliotheken zusammengetragene Material umfasst so ziemlich alles, was zum Thema „Unterwasserfahrt" gehört, also auch ausländische Marinen und zivile Tauchboote zu Forschungszwecken. Da dieses Spezialgebiet nach Ansicht des fachlichen Leiters aber nicht isoliert stehen kann, sondern in den Gesamtbereich Seefahrt hineingehört, können Interessenten ihre Recherchen auch auf das Gesamtgebiet der Seefahrtsgeschichte ausdehnen. Auch diese Möglichkeit kommt in dem jetzt geführten Namen zum Ausdruck. So bleibt es nicht aus, dass Besucher aus der ganzen Welt - bis Australien und Neuseeland - nach Altenbruch kommen, um hier an der Quelle zu studieren. In der Fachwelt hat der Name„ Altenbruch" - nicht zuletzt wegen der umfangreichen Korrespondenz, die diesen Ortsnamen in die ganze Welt trägt, einen guten Klang, und bei ca. viertausend Fachbesuchern jährlich bedeutet die Existenz dieser Einrichtung auch einen wesentlichen Faktor für die Wirtschaft und den Tourismus dieses Ortes. Besuche bitte nur nach Voranmeldung unter der Telefonnummer +49(0) 47 22-322 Archiv U-Boot-Archiv Lange Straße 1 27478 Cuxhaven-Altenbruch Tel 04722 912395 Öffnungszeiten: nur nach Vereinbarung 14-17 Uhr Museum U-Boot-Museum Altenbrucher Bahnhofstraße 57 27478 Cuxhaven-Altenbruch Tel. 04722 322
U-1406 und U-1407 waren deutsche (Walter-)U-Boote [1] vom Typ XVII B, die am 7. Mai 1945 in Cuxhaven versenkt wurden. Geschichte Beide U-Boote waren von der Marineführung am 4. Januar 1943 bei Blohm & Voss in Hamburg bestellt worden. U-1406 wurde am 8. Februar 1945 unter dem Kommando von OLt z.S. Werner Klug in Dienst gestellt, U-1407 am 13. März 1945 unter dem Kommando von OLt z.S. Horst Heitz. Beide U-Boote verließen am 1. Mai 1945 Rendsburg und liefen, aus dem Nord-Ostsee-Kanal kommend, am 3. Mai 1945 in Cuxhaven ein. Mit der Teilkapitulation der deutschen Streitkräfte in Nordwestdeutschland [2] gingen die Besatzungen von Bord und die Boote wurden am 6. Mai 1945 im Neuen Fischereihafen festgemacht. Um den Zugang für Unbefugte zu verhindern, wurden zwei Wachboote längsseits festgemacht. In der Nacht vom 6. auf den 7. Mai betrat der vorübergehend auf einem der Wachboote untergebrachte deutsche Oberleutnant (Ing.) Gerhard Grumpelt die U-Boote, öffnete das Hauptventil und andere Flutventile und versenkte damit beide U-Boote. In der Gerichtsverhandlung vor dem "British Military Court" in Hamburg am 12./13. Februar 1946 berief sich Grumpelt auf den Befehl von Großadmiral Dönitz vom 30. April 1945, alle Schiffe und U-Boote zu versenken, die nicht in der Fischerei gebraucht würden oder zum Minenräumen geeignet seien [3]. Die Rücknahme dieses Befehls durch Dönitz am 4. Mai 1945 sei ihm nicht bekannt gewesen. Dennoch wurde Grumpelt am 13. Februar für schuldig befunden und zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren verurteilt. Am 8. März 1946 wurde das Urteil durch eine höhere militärische Instanz [4] bestätigt, das Strafmaß jedoch auf fünf Jahre reduziert. Beide U-Boote wurden gehoben. U-1406 wurde auf dem US-Transportschiff "Shoemaker" in die USA gebracht und diente dort als Versuchsboot. 1948 wurde das Boot in New York abgewrackt. U-1407 übernahm die Britische Marine und setzte es als "HMS N 25" und später "HMS Meteorite" ein. Dieses Boot wurde 1949 in Barrow abgewrackt. Quelle LAW REPORTS OF TRIALS OF WAR CRIMINALS, Selected and prepared by the UNITED NATIONS WAR CRIMES COMMISSION, VOLUME I, London 1947 Fußnoten Hochspringen ↑ U-Boote, die einen von Hellmuth Walter entwickelten Gasturbinen-Antrieb besaßen und damit ohne Sauerstoffzufuhr von außen unter Wasser auch ohne Elektromotor mit der Hauptmaschine fahren konnten. Diese neuartigen Boote kamen im II. Weltkrieg nicht mehr zum Einsatz. Hochspringen ↑ Am 4. Mai 1945 geschlossen zwischen dem britischen Feldmarschall Montgomery und dem deutschen General-Admiral von Friedeburg auf dem Timeloberg in der Nähe von Lüneburg. Diese Teilkapitulation trat um 8.00 Uhr am 5. Mai 1945 in Kraft und umfasste auch die Stilllegung und Übergabe sämtlicher Boote und Schiffe der Kriegsmarine. Hochspringen ↑ Diese Anordnung ist auch unter dem Namen "Operation Regenbogen" bekannt geworden. Hochspringen ↑ General Officer Commanding 8 Corps District
(Weitergeleitet von UFA-Theater) Die UT-Lichtspiele waren ein Kino und Theater in Cuxhaven. Nachdem Magistrat und Bürgervertretung der Stadt Cuxhaven in einer Sitzung am 24. Oktober 1919 feststellten, dass der Krieg die Moral beschädigt habe und ein Theater geeignet sei, Moral und Bildung zu dienen, wurde das ehemalige Hotel Glocke in der Annenstraße 3 gekauft und umgebaut. Neben dem Theater wurde eine Weinstube sowie ein Theaterrestaurant und -café vorgesehen. Der Theatersaal selber, der ehemalige Tanzsaal, war bestimmt auch für Konzerte, Varieté- und Kinovorführungen. Die Eröffnung fand am 4. 12. 1920 statt mit dem Film: `Figaros Hochzeit´ unter der Direktion von Most & Neuling. Der mehrfache Versuch eines ständigen Theaters schlug mangels Interesse der Bürger fehl. Es blieb bei Gastspielen. So waren es 1932 bereits vier Kinotage und nur zwei Theatertage. Vermehrt setzte sich auch der Name UT (UFA-Theater) durch. 1934 wurde dann die `Stadttheater-AG´ aufgelöst. Einen Kulturboom erlebte Cuxhaven nach dem zweiten Weltkrieg, da man nach Ablenkung von der täglichen Not suchte. So waren die im UT gegebenen Vorstellungen von `Die Fledermaus´ durch das `Army Welfare Services Cuxhaven´, einer britische Einrichtung zur Truppenbetreuung, die aber schnell auch öffentlich arbeitete, wochenlang ausverkauft. Ebenso etablierten sich bereits 1945 verschiedene andere Theaterensembles in Cuxhaven, beginnend mit dem Itzehoer Stadttheater und dem `Walzertraum´. Das Interesse an Unterhaltung war zu jener Zeit so groß, dass weitere Bühnen (Veranstaltungsorte) in Cuxhaven errichtet wurden. So entstand die `Lichtbühne´ in der Aula des Gymnasiums, ebenso eine Bühne im großen Saal der `Sonne´. Weitere Bühnen wurden nach der Währungreform 1949 gegründet, so das volksmundartlich Fischkistenbühne genannte `Schauspielstudio der Volkshochschule´ im Musiksaal der Bleickenschule. Bevorzugt wurde allgemein leichte Muse. Unter Kandeler und Stasik wurde mehrfach die Ausstattung des UT verbessert, zuletzt 1954, sodass es zum schönsten Kino Cuxhavens wurde. Nach dem Tode des Besitzers 1958 kaufte die Stadt Kino und Grundstück, um es zu einem kulturellen Mittelpunkt umzugestalten. Die marode Bausubstanz zwang dann am 1. August 1963 zum Abbruch des Hauses. Danach wurde dort ein Sammeleinstellplatz für die umliegenden Anwohner eingerichtet mit dem Namen `Alt-Cuxhaven´. Bilder Theaterzettel aus "Das Schauspiel" - Studio der Volkshochschule Cuxhaven Theaterzettel der "Cuxhavener Theater GmbH." Theaterzettel der "Licht-Bühne" aus dem Juli 1947 Theaterzettel der "Licht-Bühne" aus dem August 1947
Das U-Boot-Museum & Archiv ist ein Museum in Altenbruch Seit dem Jahre 1989 hat in Altenbruch eine Institution ihren Sitz, die auf der Welt einmalig ist: Das Deutsche U-Boot-Museum (vorm. „U-Boot-Archiv`). Es ist eine Stiftung öffentlichen Rechtes. Gründer und Stifter ist ein ehemaliger U-Boot-Wachoffizier des 2. Weltkrieges. Er begann kurz nach dem Kriege mit seiner historischen Arbeit und das Archiv hatte seinen Sitz damals in Berlin, dann auf dem Gelände des Marinefliegerhorstes auf Sylt, da die Familie des Stifters dort eine Wohnung hatte. Nach der Reduktion der Bundesmarine entstand die Frage „wohin nun?". In Cuxhaven erkannte man die Bedeutung und stellte ein Haus in der Altenbrucher Bahnhofstraße 57 zur Verfügung. Inzwischen hat aber das Material so zugenommen, dass dieses Haus nicht mehr genügte, die Stiftung hat das Haus Lange Straße 1 dazugekauft und das Stifter-Ehepaar hat ihr Privathaus in der Lange Straße 3 ebenfalls der Stiftung übereignet. Das hohe Ansehen, das Museum und vor allem das Archiv in aller Welt haben, hat dazu beigetragen, das der Materialzufluss immer mehr zunahm. So war es im Juli 2011 notwendig, ein weiteres Haus am Altenbrucher Markt 11 (gleich neben dem Archivhaus Lange Straße 1) zu erwerben, in dem spezielle Fachbereiche des Archives ihren Platz gefunden haben. In der Altenbrucher Bahnhofstraße 57 befindet sich jetzt nur noch das Museum. In der Lange Straße 1 und dem neuen Haus daneben - wir nennen es nur Nummer 11 - befindet sich das Archiv und in der Lange Straße 3 Teile der umfangreichen verschiedenen Bibliotheken, die, nach fachlichen Kriterien geordnet, in allen Häusern ihren Platz gefunden haben. Das im Archiv und den Bibliotheken zusammengetragene Material umfasst so ziemlich alles, was zum Thema „Unterwasserfahrt" gehört, also auch ausländische Marinen und zivile Tauchboote zu Forschungszwecken. Da dieses Spezialgebiet nach Ansicht des fachlichen Leiters aber nicht isoliert stehen kann, sondern in den Gesamtbereich Seefahrt hineingehört, können Interessenten ihre Recherchen auch auf das Gesamtgebiet der Seefahrtsgeschichte ausdehnen. Auch diese Möglichkeit kommt in dem jetzt geführten Namen zum Ausdruck. So bleibt es nicht aus, dass Besucher aus der ganzen Welt - bis Australien und Neuseeland - nach Altenbruch kommen, um hier an der Quelle zu studieren. In der Fachwelt hat der Name„ Altenbruch" - nicht zuletzt wegen der umfangreichen Korrespondenz, die diesen Ortsnamen in die ganze Welt trägt, einen guten Klang, und bei ca. viertausend Fachbesuchern jährlich bedeutet die Existenz dieser Einrichtung auch einen wesentlichen Faktor für die Wirtschaft und den Tourismus dieses Ortes. Besuche bitte nur nach Voranmeldung unter der Telefonnummer +49(0) 47 22-322 Archiv U-Boot-Archiv Lange Straße 1 27478 Cuxhaven-Altenbruch Tel 04722 912395 Öffnungszeiten: nur nach Vereinbarung 14-17 Uhr Museum U-Boot-Museum Altenbrucher Bahnhofstraße 57 27478 Cuxhaven-Altenbruch Tel. 04722 322
Die UT-Lichtspiele waren ein Kino und Theater in Cuxhaven. Nachdem Magistrat und Bürgervertretung der Stadt Cuxhaven in einer Sitzung am 24. Oktober 1919 feststellten, dass der Krieg die Moral beschädigt habe und ein Theater geeignet sei, Moral und Bildung zu dienen, wurde das ehemalige Hotel Glocke in der Annenstraße 3 gekauft und umgebaut. Neben dem Theater wurde eine Weinstube sowie ein Theaterrestaurant und -café vorgesehen. Der Theatersaal selber, der ehemalige Tanzsaal, war bestimmt auch für Konzerte, Varieté- und Kinovorführungen. Die Eröffnung fand am 4. 12. 1920 statt mit dem Film: `Figaros Hochzeit´ unter der Direktion von Most & Neuling. Der mehrfache Versuch eines ständigen Theaters schlug mangels Interesse der Bürger fehl. Es blieb bei Gastspielen. So waren es 1932 bereits vier Kinotage und nur zwei Theatertage. Vermehrt setzte sich auch der Name UT (UFA-Theater) durch. 1934 wurde dann die `Stadttheater-AG´ aufgelöst. Einen Kulturboom erlebte Cuxhaven nach dem zweiten Weltkrieg, da man nach Ablenkung von der täglichen Not suchte. So waren die im UT gegebenen Vorstellungen von `Die Fledermaus´ durch das `Army Welfare Services Cuxhaven´, einer britische Einrichtung zur Truppenbetreuung, die aber schnell auch öffentlich arbeitete, wochenlang ausverkauft. Ebenso etablierten sich bereits 1945 verschiedene andere Theaterensembles in Cuxhaven, beginnend mit dem Itzehoer Stadttheater und dem `Walzertraum´. Das Interesse an Unterhaltung war zu jener Zeit so groß, dass weitere Bühnen (Veranstaltungsorte) in Cuxhaven errichtet wurden. So entstand die `Lichtbühne´ in der Aula des Gymnasiums, ebenso eine Bühne im großen Saal der `Sonne´. Weitere Bühnen wurden nach der Währungreform 1949 gegründet, so das volksmundartlich Fischkistenbühne genannte `Schauspielstudio der Volkshochschule´ im Musiksaal der Bleickenschule. Bevorzugt wurde allgemein leichte Muse. Unter Kandeler und Stasik wurde mehrfach die Ausstattung des UT verbessert, zuletzt 1954, sodass es zum schönsten Kino Cuxhavens wurde. Nach dem Tode des Besitzers 1958 kaufte die Stadt Kino und Grundstück, um es zu einem kulturellen Mittelpunkt umzugestalten. Die marode Bausubstanz zwang dann am 1. August 1963 zum Abbruch des Hauses. Danach wurde dort ein Sammeleinstellplatz für die umliegenden Anwohner eingerichtet mit dem Namen `Alt-Cuxhaven´. Bilder Theaterzettel aus "Das Schauspiel" - Studio der Volkshochschule Cuxhaven Theaterzettel der "Cuxhavener Theater GmbH." Theaterzettel der "Licht-Bühne" aus dem Juli 1947 Theaterzettel der "Licht-Bühne" aus dem August 1947
Ungerichtetes Funkfeuer Lüdingworth 2010 Das ungerichtete Funkfeuer Lüdingworth (NDB Lüdingworth) ist ein Sender zur Streckennavigation für den Marinefliegerstützpunkt Nordholz. Ein ungerichtetes Funkfeuer (NDB = Non-Directional Beacon) wird vor Fughäfen eingesetzt und weist ankommenden Flugzeugen die Richtung zur Start- und Landebahn. Hierzu strahlt es ein elektromagnetisches Wechselfeld von 372 kHz in alle Richtungen aus, das von einem Funkpeilgerät an Bord der Flugzeuge empfangen wird. Die Grundstücksfläche des NDB Lüdingworth (4.480 qm ) wurde am 27. Oktober 1975 durch das Bundesvermögensamt Cuxhaven erworben, nachdem es bereits seit dem 1. Januar 1962 angemietet und das NDB darauf errichtet worden war. Vom Osterende in Lüdingworth (hinter Osterende 62, am Windpark Nordleda) zweigt eine bundeseigene Straße ab zum ungerichteten Funkfeuer. Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Ufer ist der meist fließende Übergang von Gewässern (Fluss, See, Meer) zum Land (Küste), wobei Ufer den Landanteil meint. An Tiedengewässern definiert sich Ufer bei normalem mittleren Hochwasser. Daran schließt seewärts amphibischer Boden, Watt an. Es gibt Sand-, Stein-, Fels- oder Grünufer, aber auch befestigtes Ufer. Grünufer zeichnen sich häufig durch Abrasion (Landverlust) in Form von Abbruchkanten aus. Diese finden sich im Cuxhavener Bereich vornehmlich zwischen Sahlenburg und Oxstedter Bach. Handelt es sich um ein begehbares Ufer mit Zugang zum Meer, so spricht man auch von Strand.
In einem Zeitungsartikel wird im Jahre 1978 der Untergang der Elbe 1 beschrieben. Abschrift des Artikels Am Mittwoch, dem 27. Oktober 1936 kenterte in einem schweren Orkan das vor der Elbmündung in der Deutschen Bucht stationierte Feuerschiff „Elbe 1“. 15 Besatzungsmitglieder, überwiegend Familienväter, fanden dabei den Seemannstod. Zum ständigen Gedenken sind ihre Namen an dem 1939 geweihten Seefahrer-Ehrenmal auf dem Friedhof Brockeswalde zu finden. Der 27. Oktober 1936 ist wohl noch allen, die ihn hier an der Küste erlebten, mit seiner ganzen Dramatik in Erinnerung. Orkane und Sturmfluten traten im Herbst 1936 besonders häufig und heftig auf. Sie waren mit Deichbrüchen an der Niederelbe und Seenotfällen von Schiffen in der Nordsee verbunden. Der Untergang von Feuerschiff Elbe 1 mit seiner Besatzung war aber wohl das tragischste Ereignis jener Tage. Das Unglück traf nicht nur die Hinterbliebenen hart, sondern ging allen Cuxhavenern sehr nahe. In Seefahrerkreisen, Behörden und sonstigen Institutionen bekundete man große Trauer und zugleich auch Respekt vor der Pflichterfüllung der Feuerschiffs-Besatzung bis zum bitteren Ende. Die Männer des Schiffes sollten bereits am Tage vor dem Unglück abgelöst werden und ihren verdienten Freitörn antreten. Der Feuerschiff-Kapitän hatte die Position seines Schiffes, das mit einem eigenen Motorantrieb versehen war, aufgrund der außerordentlich schlechten Wetterlage verlassen können. Er tat es nicht, weil ein Feuerschiff gerade bei schlechtem Wetter ein wichtiger Ansteuerungspunkt für die Schiffahrt ist. Über den Hergang des Unglücks konnte nur der Kapitän des kleinen englischen Dampfers „The President“ nach dem Eintreffen seines Schiffes auf der Cuxhavener Reede berichten. Kapitän Smith hatte mit seinem Dampfer auf der Reise von Bremen nach Glasgow wegen des außergewöhnlich schweren Wetters bei Borkum beidrehen müssen und lief schutzsuchend in die Elbe ein. Über eine Funkanlage verfügte das Schiff nicht. Zwischen 13.00 und 13.40 Uhr passierte es die Position „Elbe 1“. Von Bord des Dampfers wurde beobachtet, daß das Feuerschiff zu dieser Zeit quer zum Strom lag und mit der Backbordseite dem ungewöhnlich hohen Seegang ausgesetzt war. Eine besonders hohe und gewaltige See warf das Feuerschiff dann plötzlich voll auf die Steuerbordseite. Wahrscheinlich verhinderte die Lage der Ankerkette, die sich an der Steuerbordklüse befand, ein Wiederaufrichten des Feuerschiffes, denn es blieb zunächst etwa 10 Minuten lang mit dieser Schlagseite liegen, bevor es versank. Die englischen Seeleute mußten diesem Geschehen tatenlos zusehen. Da die Funkanlage des Feuerschiffes zum Zeitpunkt des Kenterns wahrscheinlich bereits ausgefallen war, konnten keine SOS-Rute aufgefangen werden. Erst als sich „Elbe 1“ im. Laufe der Nachmittagsstunden auf drahtlose Anrufe nicht meldete, schickte das Schiffahrtsamt den Bergungsschlepper „Hermes“ hinaus, um die Lage auszukundschaften. Er fand die „Elbe 1“ nicht mehr. Inzwischen hatte Kapitän Smith mit seinem Schiff die Cuxhavener Reede erreicht und von hier aus die Behörden verständigt. Über die danach veranlaßte Suchaktion zu Wasser und aus der Luft ist in der Folgezeit bis hin zur Seeamtsverhandlung immer wieder berichtet worden. Dies umfangreiche Material liegt im Stadtarchiv Cuxhaven vor. Ein Satz aus dem Bericht des englischen Kapitäns Smith kennzeichnet wohl wie kein anderer die damalige Lage: »Es ist das Schrecklichste, was ich während meiner langen Jahre auf See in Krieg und Frieden erlebte. Ich sah torpedierte Schiffe sinken, aber nichts hat mich so ergriffen, wie der Untergang des Feuerschiffes Elbe 1". Das 1936 gesunkene Feuerschiff »Elbe 1 « (es hatte übrigens den Namen Bürgermeister O'Swald) wurde 1911 /12 auf der Werft Nüske und Co KG in Stettin erbaut und am 3. Mai 1912 bereits zum ersten Male auf seiner Station ausgelegt. Es war das erste mit einem elektrischen Feuer versehene Leuchtschiff Deutschlands und hatte eine Länge von 48 Metern zwischen den Loten und eine Breite von 7,7 Meter. Sein mittlerer Tiefgang betrug ca 4 Meter. Das auf einem Turm befindliche Leuchtfeuer brannte 16 Meter über der Wasserlinie. Mit seinem Fahrmotor konnte das Schiff etwa 8 Knoten in der Stunde zurücklegen. Die technische Ausrüstung wurde nach dreijährigen Planungsarbeiten dem damals modernsten Stand angepaßt. Nach dem Verlust des Feuerschiffes „Ebe 1“ wurde das Reservefeuerschiff „Ersatz Norderney“ auf der Station Elbe 1 ausgelegt. Es versah hier seinen Dienst bis 1948 und diente auch im 2. Weltkrieg als Kriegsfeuerschiff. Im März 1939 beauftragte man die Werft J. L. Meyer in Papenburg mit einem Ersatzbau für das Feuerschiff Elbe 1. Infolge der Kriegs- und Nachkriegszeiten konnte dieser Neubau, der wiederum nach den neuesten Erkenntnissen im Feuerschiffsbau entworfen worden war, aber erst am 7. November 1948 seine Position draußen vor der Elbe einnehmen. Dieses Schiff erhielt zur Erinnerung an seinen Vorgänger ebenfalls den Namen »Bürgermeister O'swald«. Wenn auch Feuerschiffe in der gegenwärtigen Zeit mehr und mehr durch Leuchttürme und Radar-Einrichtungen verdrängt werden, die Station Elbe 1 wird wohl noch auf Jahre hinaus von einem seetüchtigen Schiff eingenommen werden müssen. Trotz immer wieder lautend vorgenommener technischer Verbesserungen wird die Arbeit der Männer, die auf dem Schiff Dienst tun, nicht leichter. Das beweisen viele Havarien, die das Schiff in den vergangenen Jahren hat erleiden müssen. Hier wird immer noch Pflichterfüllung unter gefahrvollen Voraussetzungen bis zum Letzten verlangt. Seefahrer-Ehrenmal Auf dem Seefahrer-Ehrenmal des Brockeswalder Friedhofes sind das Datum des Unglücks und die Namen der Opfer verewigt: Friedr. Lösekann Albert Sawatzki Ernst Heuck Hans Feldhusen Walter Ahlf Willi Darr Karl Debrodt Josef Dörr Gustav Garms Wilh. Kröncke Johann Lau Claus Mahler Claus Mink Paul Krauser Karl Kühle
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1618 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1618 in und um Cuxhaven. Ereignisse Beginn der Eindeichung (Deich) des vor Groden und Döse entstandenen Außendeichslandes (Neufeld). geboren gestorben Zeitleiste
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1619 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1619 in und um Cuxhaven. Ereignisse Erich Soltau, Johannes Minden und Joachim von Kampe wurden Verwalter im Amt zu Ritzebüttel. Matthias Schleyer wurde Schultheiß zu Döse und Altenwalde. Auf einer Karte von 1619 ist der neue Hafen im Mündungsgebiet des Schleusenpriels dargestellt (Siehe Neufeld). geboren gestorben Zeitleiste
Vannes ist eine Partnerstadt von Cuxhaven. 1 Lage 2 Geschichte 3 Universität 4 Städtepartnerschaften 5 Video 6 Internet Lage Vannes liegt in der Bretagne und ist Hauptstadt des Départements Morbihan. Seit 1790 ist die Stadt Verwaltungssitz des gleichnamigen Kantons. Geschichte Die Ende des Mittelalters von den Herzögen der Bretagne bevorzugte Residenzstadt Vannes wurde 1791 zur Präfektur des Morbihan ernannt. Im Herzen der umfriedeten Stadt dominiert die ab dem 11. Jahrhundert wieder aufgebaute Kathedrale Saint-Pierre das Bild der Stadt. Der erste belegte Bischof der Stadt, Saint Patern, gibt einer anderen alten Gemeinde der Stadt ihren Namen. Am Ende eines Dynastienkonfliktes, der die Bretagne in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts verwüstet, entscheiden die Herzöge der Familie Montfort sich für Vannes als Residenzstadt. Im 15. Jahrhundert befindet sich dort die Rechnungskammer und die Stände tagen dort regelmäßig. 1485 richtet Herzog François II das erste bretonische Parlament in Vannes ein. Angliederung an Frankreich 1488 wird die Armee des Herzogs François II von den französischen Truppen in Saint-Aubin-du-Cormier in der Nähe von Rennes geschlagen. Die aufeinander folgenden Hochzeiten seiner Tochter, der Herzogin Anne mit den französischen Königen Charles VIII und Louis XII stellen den Versuch dar, der Unabhängigkeit der Bretagne ein Ende zu setzen. Im August 1532 trifft König François I in Vannes mit den bretonischen Parlamentariern zusammen und beschließt einen Vertrag über eine Ständige Union, der einige Monate später im Schloss Plessis-Macé im Anjou ratifiziert wird. Hafenstadt und landwirtschaftliche Hauptstadt Seit der Antike profitiert die Stadt von dem landwirtschaftlichen Reichtum des Hinterlandes und entwickelt sich zu einem sehr aktiven Handelszentrum. Gegen Ende des Mittelalters wird Vannes zu einem wichtigen Weinlager, was die Entwicklung des Seehandels stark fördert. Im 18. Jahrhundert werden von Vannes aus einige Langstreckenreisen organisiert, jedoch bleibt die Küstenschifffahrt bis ins 19. Jahrhundert die Spezialität von Vannes. Mit der Anbindung an das Eisenbahnnetz im Jahre 1862 und der Entwicklung der Transportmittel entsteht dem Seehandel eine starke Konkurrenz und dieser wird rückläufig. Im 19. Jahrhundert lässt sich nur wenig Industrie in Vannes nieder. Die Werften und Gerbereien –die letzte schließt 1939– sind ein Erbe des Ancien Régime. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts kurbeln die Niederlassung von Michelin und die Entwicklung der Nahrungsmittelindustrie die Industrie vor Ort wieder an. Aufgrund seiner Geschichte bleibt Vannes das Verwaltungszentrum des Departement Morbihan In den letzten Jahren sind mehrere Universitätseinrichtungen nach Vannes ausgelagert worden. Fremdenverkehr und Kultur nehmen immer weiter an Bedeutung zu. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts boten Dampfboote ausgehend von Vannes Ausflüge auf dem Golf von Morbihan mit Zwischenstopp auf den Inseln an. Nach dem letzten Krieg zeigte Francis Decker, Bürgermeister von Vannes mit der optischen Gestaltung der Gärten außerhalb der Stadtmauern, dass dieses Kulturerbe einen Vorteil für die künftige Entwicklung des Zentrums darstellt. Universität Vannes ist das drittgrößte Universitätszentrum der Bretagne. Ende 2006 zählte die Universität fast 6 500. In den weiterführenden Schulen der Stadt werden viele Fachhochschulabschlüsse und Vorbereitungskurse für die „grandes écoles“ angeboten. An der Université de Bretagne Sud, die sich auf Vannes, Lorient und Pontivy verteilt, kann in vielen Fachrichtungen die Abschlussprüfung des ersten Studienzyklus, das Staatsexamen und die Magisterprüfung abgelegt werden. Die Vielfalt der Ausbildungsmöglichkeiten wird durch vier Fachhoch- und Berufsschulen abgerundet. Seit dem Herbstsemester 2007 gibt es an der UBS auch eine Hochschule für Ingenieure. Städtepartnerschaften Es bestehen Städtpartnerschaften mit: Mons, Belgien (1952) Cuxhaven, Deutschland (10. August 1963) Fareham, Großbritannien (1967) Video Internet Website Vannes, deutsch
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Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... Veranstaltung Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Wöchentlich wiederkehrende Termine Veranstaltungen aus dem cuxpedia-Terminkalender (Archiv) 2007(Veranstaltungen) 2008(Veranstaltungen) 2009(Veranstaltungen) 2010(Veranstaltungen)
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1621 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1621 in und um Cuxhaven. Ereignisse Peter Schleyer wurde Schultheiß zu Ritzebüttel und Groden. geboren gestorben Zeitleiste
Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche ARCHIV FÜR VERANSTALTUNGEN 1 Januar 2 Februar 3 März 4 April 5 Mai 6 Juni 7 Juli 8 August 9 September 10 Oktober 11 November 12 Dezember Januar 5. Januar: 20:00 Kugelbake-Halle Moscow Circus on Ice. 6. Januar: 11:00-13:00 Kugelbake-Halle Neujahrsempfang der Stadt Cuxhaven. 17. Januar: 20:00 Kugelbake-Halle Magic of the Dance 18. Januar: 20:00 Fussball-Kampfbahn Rot-Weiss Cuxhaven gegen Brinkumer SV (VL Bremen) 20. Januar: 11:15 Farbe ist Leben Ausstellungeröffnung im Schloss Ritzebüttel 24. Januar: 19:00 Schützenhaus Brockeswalde Vortrag "Die Geschichte Stickenbüttels" (Peter Bussler) Februar 1. Februar: 20:30 Captain Ahab's Culture Club: "Six tons" - Rock vom Feinsten. 2. Februar: 19:11 "Große Prunksitzung" - mit anschließendem Tanz in der Kurparkhalle in Döse 7. Februar: 19:00 Filmvorführung: "90 Jahre Murmansk 1916-2006" - Veranstalter: Deutsch-Russische Gesellschaft; Stadtbibliothek, Kapitän-Alexander-Straße 8. Februar: 20:00 "Liebeslügen" - Das a.gon Theater München zeigt die Komödie im Stadttheater 8. Februar: 20:30 Captain Ahab's Culture Club: "Nagelritz und die 3 Seemeilenkapelle" 12. Februar: 20:00 "Woyzeck" - Das Ensemble des Theaters für Niedersachsen (Hannover) zeigt das Drama von Georg Büchner im Stadttheater 15. Februar: 20:30 Captain Ahab's Culture Club: "Hombres" - von Latino bis Mariachi; in der ehemaligen Grimmershörnkaserne, Marienstraße 15.-17.02: "CUX-BAU" - Veranstaltung zum Thema Bau Kugelbake-Halle in Döse 22. Februar: 20:30 Captain Ahab's Culture Club (Marienstraße): "Bremen Bluesband" - Blues, der nicht immer dicht am Original, aber immer originell und eigenständig ist 29. Februar: "Jim Knopf und die Wilde 13" mit dem Ensemble um Christian Berg im Stadttheater März 4. März:20.oo Live-Musik im Captain Ahab's Culture Club gemütlicher Abend bei Livemusik 9. März: 20:00 "Männer sind auch Menschen" - Komödie von Curth Flatow mit Horst Janson u.a. im Stadttheater 16. März: 12. Oster- und Trödelmarkt Kugelbake-Halle 18. März: 19:30 VHS-Vortrag: "Der Energiepass" Referent: Raymund Reissdorf; in der Stadtbibliothek, Kapitän-Alexander-Str. 1 Eintritt 5,- 19. März: Basketball-Nordderby Cuxhaven BasCats gegen die Eisbären Bremerhaven. April 10.-19.April "Nordsee-Schachturnier-Event-Cuxhaven" - im Café-Restaurant "Windjammer" 11.April 20:00 "NDR-Bigband" vom Verein "Jazz & Folk Cuxhaven e.V.; in der Kugelbake-Halle 30.April: 19:00 100 Jahre Stadtbibliothek: "Lange Nacht der Poesie" - Ein Abend mit Kleinkunst, Lesungen und Musik anlässlich des 100jährigen Geburtstages der Stadtbibliothek Mai 1. Mai: Torfrock im Fort Kugelbake 09. Mai 20:30 Captain Ahab's Culture Club, Marienstraße 36 Phoenix spielen Rock. 10. Mai 12:00 14. Cuxhavener Fischerfest 24./25.Mai 18. Cuxhavener Töpfermarkt.Rund um das Schloss Ritzebüttel. 31. Mai Europafest auf dem Kaemmererplatz Juni 14. Juni "EWE Nordsee-Lauf" - Volkslauf für Jedermann; Etappe Neuwerk - Cuxhaven 14./15. Juni "8.Beach-Handball-Niedersachsenmeisterschaften" Stadion am Meer 25. Juni "Erste Brunnenhofparty der Saison" Tanz und Unterhaltung mit der "Pallas Showband"; im Kurpark Döse 28./29.6. Neptun Oldtimertreffen Juli 03.07." 21. Kurparkfest der Lebenshilfe" im Kurpark Döse 05./06.07. 11. Beach-Soccer-Turnier - Bundesweites Fußball-Turnier für Vereinsmannschaften am "Stadion am Meer" 12.07."EWE-Athletics - Weltklasse hinter dem Deich" - Internationales Sportfest auf dem Strichweg-Sportplatz in Döse 13.07."Duhner Wattrennen" 26.7. Sommerabend am Meer Grimmershörnbucht August 01./02.08."10. Sahlenburger Watt'n-Fest" - Strandkirmes am Sahlenburger Strand 2.08."Dorffest in Stickenbüttel" - Traditionelles Fest im Ortsteil Stickenbüttel 8.-10.08."11.Cuxhavener Mittelalterspektakel" - Gaukelei, Handwerker, Ritterspiele u.a. im Fort Kugelbake in Döse 9./10.08."9. Jugend-Masters-Beach-Handball-Finale" für weibliche u. männliche B- u. A-Jugend des HVN; am "Stadion am Meer", Sport- u. Funstrand in Duhnen 13.-17.08."Open Ship Cuxhaven 2008" - 100 Jahre Fischwirtschaft Cuxhaven - Großes Traditionsschiffe-Treffen mit 2. Ballin-Memorial-Cup Cuxhaven und Rahmenprogramm; rund um die HAPAG-Hallen und Steubenhöft 22.-24.8. Deichbrand September Oktober November Dezember 30.12. 19.oo Stadtbibliothek Arbeitskreis "Cuxhavener Stadtgeschichte" der Männer vom Morgenstern, Leitung: Peter Bussler
Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche ARCHIV FÜR VERANSTALTUNGEN 1 Januar 2 Februar 3 März 4 April 5 Mai 6 Juni 7 Juli 8 August 9 September 10 Oktober 11 November 12 Dezember Januar 04.01. 11-13 Uhr Kugelbake-Halle „Neujahrsempfang der Stadt Cuxhaven“ 08.02. 16.oo Deichwanderung "Speck & Klüten im Schloss" Schloss Ritzebüttel 27.01. 20:00 "Moscow Circus on ice" in der Kugelbake-Halle in Döse 30.01. 20:00 "Carneval do Brazil" in der Kugelbake-Halle in Döse Februar 20.-22.02. "CUX-SCHAU" - Allgemeine Verbraucher- und Verkaufsausstellung bei der Kugelbake-Halle 24.02. 20:00 Musical: "My Fair Lady" - in der Kugelbake-Halle in Döse März 06.03. 19:00: "Profi-Boxen - LIVE" - (Live-Übertragung durch Eurosport ab 21 Uhr) in der Kugelbake-Halle in Döse 11.03. 20:oo De Sohlnburger Theoterspeelers Dat lock in n tuun 19.-28.03. "Nordsee-Schachturnier-Event-Cuxhaven" im Café-Restaurant "Windjammer" (Kursaal Duhnen/Deichseite) April 05.04. 10.oo Uhr 3. Cuxhavener Sparkassen-City-Marathon" - Start auf dem Kämmererplatz 05.04 19:oo Uhr "Osterfeuer in Sahlenburg" - Osterfeuer an der Spanger Straße 11.04.2009 17.00 bis 23.00 Uhr Osterfeuer-Fest am Duhner Strand 18.30 bis 23.00 Uhr Großes Ostervergnügen am Strandhaus Döse ab 19.00 Uhr Osterfeuer in Sahlenburg an der Spanger Straße östlich vom Lerchenweg ab 19.00 Uhr Osterfeuer am Sportplatz Duhnen im Rugenbargsweg ab 19.00 Uhr Osterfeuer in Altenbruch am Ende der Osterstraße ab 19.30 Uhr Osterfeuer am Karl-Grote-Platz in Altenwalde ab 19.30 Uhr Osterfeuer in Lüdingworth auf dem Hof Wege in der Jacobistraße 10 25./26.04. "19. Cuxhavener Töpfermarkt" - rund um das Schloss Ritzebüttel an der Südersteinstraße 28.04. Tango-Abend im Captain Ahab's Culture Club. 30.04. Sternwarte - Cuxhaven Beobachtungen & astronomischer Vortrag, Pestalozzistraße 44. 01.05. Live-Musik im Captain Ahab's Culture Club gemütlicher Abend bei Livemusik. Ort: Captain Ahab's Culture Club, Marienstraße 36 a Mai 12.05. 20:oo Theater-Aufführung: "Mandela" - im Stadttheater Cuxhaven, Rathausstraße 21 23. Mai: "Störtebekers Piratenfest Ahoi!" - Eröffnung des "Freilichttheaters Störtebeker" mit Eventtag für Kinder und Eltern; im Fort Kugelbake 28.5.-31.5 tägl. 21.30 "Untergang der Johanne" Theaterstück der Gruppe Das letzte Kleinod im Stadion am Meer Juni 9.06. 19:oo Heimatarchiv - Feldweg 16 -Arbeitskreis "Cuxhavener Stadtgeschichte" der Männer vom Morgenstern Leitung: Peter Bussler (ausgefallen) 10.6.: 15.oo 1. Spatenstich zum Umbau der Schillerstraße. 3.6 - 14.6.: Offenen Deutschen Meisterschaften im Beachbasketball im Stadion am Meer 26.-28.06.: "27. Sahlenburger Dorffest" - Straßenfest mit Flohmarkt und großem - 28.06.: "Magda Roos - Zeichnungen und Gemälde" - artstudio cuxhaven, Schillerstraße 10 20. Juni: "EWE Nordsee-Lauf" - Etappe Neuwerk - Cuxhaven - Volkslauf für Jedermann. Juli 3.-05.07. "175-Jahre Hadler Reitclub", Altenbruch 9. und 10.7.: Traktorclassic am Fährhafen und Grimmershörnbucht 12. Juli: Rock 'n' Oldie Night mit der Band "Thursday Evening" im Fort Kugelbake 19.07.: Duhner Wattrennen, Duhnen 22.07.: EWE Athletics - Weltklasse hinter dem Deich 23.7.: Lichterfest im Kurpark Veranstalter: NC GmbH 24.-26.07.: 12. Cuxhavener Mittelalterspektakel im Fort Kugelbake August 31.7.-01.08.: "10. Sahlenburger Watt'n-Fest" - Strandkirmes am Sahlenburger Strand 06.08.: "22. Kurparkfest der Lebenshilfe" - im Kurpark 7. - 9. August: "RTTS- Run to the Sun" VW-Treffen in der Grimmershörnkaserne" Kasernenstr. 7. August: "Sommerabend am Meer" - in der Grimmershörnbucht 8. August: Rundflugwochende in Nordholz 13.-16.08. "8. Cuxhavener Winzerfest" - Winzer präsentieren ihre Weine bei Life-Musik; im Kurpark 14.08.: 19:30 h: "Störtebeker - Die geheime Bruderschaft" - Die wahre Geschichte Störtebekers auf einer Freilichtbühne in historischen Gemäuern im Fort Kugelbake 15.08.: 20:00 h: "Musical Highlight-Gala" - in der Kugelbake-Halle in Döse 15./16.08.: 10. Jugend-Masters-Beach-Handball-Finale" - für weibliche u. männliche B- & A- HVN-Jugend; am "Stadion am Meer" 15./16.08.: "14. Cuxhavener Drehorgeltreffen" - mit den schönsten Drehorgeln Norddeutschlands rund um die Kugelbake-Halle in Döse 21.08.: 19:30 h: "Störtebeker - Die geheime Bruderschaft" - Fort Kugelbake 22./23.08.: "3. Kinder-Beach-Handball-Turnier" - für weibliche u. männliche E-, D- u. C-Jugend des HVN; am "Stadion am Meer" 22.08.: 19:00 h: "2. Rock 'n' Oldie Night" mit der Cover-Rockband 'Thursday Evening' im Fort Kugelbake in Döse 23.08.: 15:00-18:00 h: "Spaß und Musik hinterm Deich" - mit dem Shanty-Chor Cuxhaven, Pallas Showband, Marlis Heins u. Kerstin Lafrenz, D. Watermann, J. Papendiek, Hans Wedel, Gustav Ribbe; im Kurpark Döse 24.08.: 20:00 h: "Bonjour Kathrin" - in der Kugelbake-Halle in Döse 25.08.: 19:30 h: "Störtebeker - Die geheime Bruderschaft" - Fort Kugelbake 26.08.: "Familien-Eventtag: Zauberer und Märchenwesen" - Spiel-, Kreativ- und Bewegungsangebote; im Fort Kugelbake 27.-30.08.: "Gitarrenfestival 2009" - im Schlossgarten Ritzebüttel September 03.09.: 19.30 Vortrag zum Thema Kiefernhorst von Peter Bussler in der Stadtbibliothek 05.09.: "Cuxhavener Buttfest" - auf dem Kaemmererplatz 06.09.: "Fischmarkt Cuxhaven" beim Alten Fischereihafen 09.09.: "Epoca Barocca" - mit Werken zum Purcell- und Händel-Jubiläum (Veranstalter: Cuxhavener Konzertverein); im Kreishaus Cuxhaven 11./12.09.: "Op no Dös" Straßen- und Volksfest mit Riesen-Flohmarkt (Samstag); Döse 11.09.: 20:oo "Heinz Erhardt - Ein Abend der Erinnerung" - mit Heinz Erhardt-Parodist Andreas Neumann in der Kurparkhalle 18./19./21.09.: "Schiller - ganz oder gar nicht" - frei nach Friedrich Schiller; im Stadttheater 18.-20.09.: "Hängt ihn höher" Kite-Surf-Event am Sahlenburger Strand 21.09.: 20:oo "Wo kommen die Löcher im Käse her? Oder: Von der Beschränktheit menschlichen Handels" - nach Kurt Tucholsky im Schloss Ritzebüttel an der Südersteinstraße 24.09.: 20:oo "Rote Laterne 2009" - mit dem Shanty-Chor Cuxhaven; in der Kugelbake-Halle Döse 25.09.: "Die Kunst der Komödie" - von Eduardo de Filippo; im Stadttheater 27.09.: "Fischmarkt Cuxhaven" beim Alten Fischereihafen 29.09.: 19:oo "Berlin Alexanderplatz" - nach Alfred Döblin; Sonderveranstaltung im Stadttheater Oktober 01.10.: 19:oo VHS-Vortrag: "Altersvorsorge macht Schule" - Einführungsvortrag, in der VHS, Abendrothstraße 16 (Aula) 02.10.: 20:30 Captain Ahab's Culture Club: "Stonehenge" - Finest German Bluesrock - in der ehemaligen Grimmershörn-Kaserne, Marienstraße 36a 04.10.: 15:oo: "Herbstkonzert" - mit dem Seemanns-Chor Elbe 1 Cuxhaven in der Kugelbake-Halle in Döse 07.10.: 20:oo "Sonderkonzert" - mit Teilnehmern des Joseph-Joachim-Violinwettbewerbs im Schloss Ritzebüttel 08.10.: 20:oo Döser Speeldeel e.V.: "De Witwenclub" - Komödie in zwei Akten 09.10.: 20:30: Captain Ahab's Culture Club: "Asgaart" - Prog-Rock & Tribute to Pink Floyd - Marienstraße 36a 10.10.: 20:00: Kurparkhalle: *** Rock den Herbst 2009 *** mit der Cover-Rockband THURSDAY EVENING 11.10.: "Familien-Eventtag und Laternelaufen" - Saal Haus der Kurverwaltung in Duhnen 14.10.: 19.oo: Joachim-Ringelnatz-Museum & Lotto Niedersachsen präsentieren: "Christian Quadflieg: Ringelnatz und 22 andere wahnSinnliche Dichter" 16.10.: 20:ooh: "Melodien in Luv und Lee" - mit dem Seemanns-Chor Elbe 1 Cuxhaven; in der Kugelbake-Halle in Döse 16.10.: 20:3oh: Captain Ahab's Culture Club: "Matthias Schlicht" - Klerikales Kabarett - in der ehemaligen Grimmershörn-Kaserne, Marienstraße. 36a 17.10.: 20:ooh: "Liebe, Jazz + 1000 Schlager" - eine Hommage an den großen Entertainer Peter Alexander. Theaterrevue mit Peter Grimberg in der Kugelbake-Halle in Döse 18.10.: 15:ooh "Alice im Wunderland" - Familienmusical von und mit Christian Berg; in der Kugelbake-Halle in Döse 18.10.: 20:oo: "Schmidt Show on Tour" - Das Original von der Reeperbahn mit einem Mix aus wahnsinniger Comedy, wunderbarer Musik und tollkühner Akrobatik; in der Kugelbake-Halle in Döse 20.10.: 19:oo VHS-Vortrag: "Kinder brauchen Väter! - Weshalb Väter wichtig sind" - Vortrag in der VHS, Abendrothstraße 16 (Raum 001) 22.10.: 19:30: VHS-Diavortrag: "Kochs Reisen: Costa Rica - ein großer botanischer Garten" in der VHS, Abendrothstraße 16 (Aula) 22.10.: 20:00: "Der Olm-Knall" - Der Comedian und Musiker Hans Werner Olm in der Kugelbake-Halle in Döse 23.10.: 20:00: "Dracula - der ewige Tanz" - nach dem Roman von Bram Stoker; im Stadttheater 23.10.: 20:30: Captain Ahab's Culture Club: "Ostfreez'n Allstars" - Brassed Rock mit einer Prise Holz - in der ehemaligen Grimmershörn-Kaserne, Marienstraße 36a 25.10.: 16:00: "The Moonshiners" - Plattdüütsche Stories und Irische Lieder; im Schloss Ritzebüttel an der Südersteinstraße November 07./08.11.: "Kunsthandwerk und Design" - im Schloss Ritzebüttel 08.11.: 09:00-18:00h: "Fischmarkt Cuxhaven" beim Alten Fischereihafen 08.11.: 20:00h: "Die verlorene Ehre der Katharina Blum" - Schauspiel in sieben Szenen von Margarethe von Trotta; im Stadttheater 21.11.: 20:00h: "Gala-Ball der Tanzschule Kolbenstetter" - in der Kugelbake-Halle in Döse 26.11.: 18:30h: "Der kleine Lord" - Musical für die ganze Familie in drei Akten in der Kugelbake-Halle in Döse 27.11.-24.12.: "Weihnachtszauber am Schloss" - Cuxhavener Weihnachtsmarkt rund um das Schloss Ritzebüttel 29.11.: 14:00-18:00h: "KIDZ-DAY" - Action und Spiele, Sprungkontest und Tauchparcour im Hallenbad an der Beethovenallee Dezember 04.12.:' 20:30 Captain Ahab's Culture Club: "It's M.E." - Little Band with a Big Sound - Die "beste kleine Bigband der Welt" (lt. Rocknews Hannover); im Captain Ahab's Culture Club, Marienstraße 36a 07.12.: 19:00: "Taxi, Taxi" - Komödie von Ray Cooney - im Stadttheater 11.12.: 20:30: Captain Ahab's Culture Club: "Captain's Rock '09: Soon, Immortal Sin, death Valley" - Abwechslungsreicher Mix von Hardrock und Metal für Freunde der lauteren Töne mit offenen Ohren; im Captain Ahab's Culture Club, Marienstraße 36a 12.12.: 20:00: "Single Bells" - Wolf & Bleuel - Ein Familienfest für Alleinerziehende; im Stadttheater 12./13.12.: "55 Jahre Eisenbahn-Modell-Club Cuxhaven - Tag der offenen Tür" - Der Eisenbahn-Modell-Club Cuxhaven lädt ein zum Tag der offenen Tür 18.12.: 20:00 "Captain Cook und seine singenden Saxophone" - in der Kugelbake-Halle Döse 18.12.: 20:30 Captain Ahab's Culture Club: "Gruuf: Blues aus dem Teufelsmoor" im Captain Ahab's Culture Club, Marienstraße 36a 20.12.: 15:00-17:30 "Weihnachten im Hafen" - mit dem Seemanns-Chor Elbe 1 Cuxhaven e.V. und dem "Singkreis Cantat"; in der Kugelbake-Halle in Döse bis 30.12.: "Weihnachtszauber am Schloss" - Cuxhavener Weihnachtsmarkt rund um das Schloss Ritzebüttel bis 31.12.: "Ausstellung Jahresausklang" - Ausstellung in der Galerie "Alte Wache", Schlossgarten 2a (10-17 Uhr) 26.12.: 15:00-17:30h: "Weihnachtstanz-Nachmittag" - mit der Party-Band "Sound Set Germany"; in der Kurparkhalle in Döse (Eintritt frei) 27.12.: 20:00 "Rote Laterne 2009" - mit dem Shanty-Chor Cuxhaven, Ltg. Udo Brozio; in der Kugelbake-Halle in Döse 31.12.: ab 20:00 "Grosser Silvester-Ball 2009/2010" - Traditionell zu Beginn: Übertragung 'Dinner for One'. Es spielt die Party-Band 'Sunrise'. Festliche Kleidung ist angesagt, aber keine Pflicht. Mehrgängige Menüs im Kurpark-Restaurant; Reservierung: 04721-404419; in der Kugelbake-Halle in Cuxhaven-Döse
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1622 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1622 in und um Cuxhaven. Ereignisse geboren um den 21. November: Berend Jacobsen Karpfanger in Hamburg gestorben Zeitleiste
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Karl Friedrich Waller (* 8. März 1892 in Stade; † 15. Mai 1963 in Cuxhaven) war ein deutscher Heimat-und Vorgeschichtsforscher des Elbe-Weser-Raumes. 1 Leben und Werk 2 Würdigungen 3 Veröffentlichungen 4 Literatur Leben und Werk Nach dem Besuch der Mittelschule und des Lehrerseminars in Stade erhielt Karl Waller seine erste Anstellung an der Schule zu Hetzwege im Kirchspiel Scheeßel. Dort ereilte ihn die Einberufung zur Kaiserlichen Marine, er wurde aber noch während des 1. Weltkrieges in den hamburgischen Schuldienst eingestellt. Am 1. Oktober 1917 trat er den Dienst an der Döser Schule an, der er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1957 angehörte. Seine Unterrichtstätigkeit an dieser Schule wurde lediglich durch den Wehrdienst im 2. Weltkrieg, den er von 1940 bis 1942 in Dänemark abzuleisten hatte, unterbrochen. Mit dem Fund verschiedener Urnen in Duhnen im Jahre 1921 begann seine eigentliche Karriere als Archäologe und Erforscher der Cuxhavener, aber auch Hadeler Vorgeschichte. Bereits 1924 wurde er zum Vertrauensmann für Vorgeschichte im Amt Ritzebüttel ernannt. Nachdem Ritzebüttel preußisch geworden war, wurde Waller Kreispfleger für vorgeschichtliche Denkmäler für die Stadt Cuxhaven und den Kreis Land Hadeln. Als Vorstandsmitglied des Heimatvereins für das Amt Ritzebüttel war er seit 1926 zuständig für die Abteilung Vorgeschichte, die er mit Exponaten seiner Ausgrabungen ständig erweiterte. Während des Zweiten Weltkrieges konnte Waller seine Bestände dadurch retten, dass er sie in den Kirchturm zu Wanna auslagerte. Seine Sammlung wurde zunächst in der Oberschule für Jungen ausgestellt, später musste er mit seinem Museum für Vor- und Frühgeschichte in die ehemalige Seefahrtschule am Seedeich umziehen. Unter Wallers Leitung fanden zahlreiche Ausgrabungen und Notgrabungen im Raum Cuxhaven, vornehmlich Duhnen, Sahlenburg, Stickenbüttel, Berensch, Altenwalde, Holte-Spangen, Oxstedt und Gudendorf, statt. Bedingt durch Urnenfunde am Galgenberg, aber auch seine Ausgrabungen an einer Lüdingworther Seeworth, befasste sich Waller mit der Erforschung der Stammesgeschichte der Sachsen und Chauken in unserem Gebiet. Er gründete 1949 das bis heute angesehene internationale Sachsen-Symposium. Die von Waller gefundenen Bodenfunde, vorwiegend in Duhnen, Sahlenburg, Stickenbüttel (z. B. am Galgenberg) und in den Heidedörfern bilden heute einen Teil der Sammlung des Heimatmuseums Cuxhaven. Im Jahr 1948 wollte Karl Waller Reste eines in der Duhner Geestlandschaft gelegen Grabes der Öffentlichkeit zugänglich machen. Dies geschah unter dem Aspekt, Touristen des Ferienortes über die Siedlungsgeschichte dieses Küstenstreifens zu informieren. Zusammen mit Dietwald Brand hat Waller ein Mädchengrab am Twellberg so hergerichtet, dass die Stätte zugänglich wurde und besichtigt werden konnte. Kurz nach der amtlichen Freigabe des Kulturdenkmals ist die Anlage mutwillig zerstört worden. Die Steinsetzung war auseinandergerissen worden, das Grab glich einem Trümmerfeld. Die Grabstätte musste wieder verschlossen werden. Dieser Vandalismus hat Karl Waller seinerzeit zutiefst getroffen, war es doch auch ein Anschlag auf seine pädagogischen Ambitionen. Karl Waller starb überraschend im Jahre 1963. Sein bescheidenes Grab findet sich heute auf dem Friedhof bei der St. Gertrud-Kirche. Würdigungen Karl Waller wurde 1955 in Anerkennung seiner wissenschaftlichen Arbeit zum „korrespondierenden Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts“, die Historische Kommission für Niedersachsen wählte ihn zum Mitglied und der Heimatbund der „Männer vom Morgenstern“ ernannte ihn zum Ehrenmitglied. Er erhielt 1957 das Bundesverdienstkreuz und 1961 den Hermann-Allmers-Preis. Ebenfalls 1961 wurde Karl Waller in die historische Kommission für Niedersachsen und Bremen berufen. 1964 wurde das „Cuxhavener Museum für Vor- und Frühgeschichte“ (heute Teil des Stadtmuseums) in „Karl-Waller-Museum für Vor- und Frühgeschichte“ und 1976 der Galgenbergsweg in Karl-Waller-Weg umbenannt. Veröffentlichungen Auszugsweise: 1944, Ein elbgermanischer Fibelfund aus der Oxstedter Heide bei Cuxhaven; in: „Die Kunde“, Heft 1, 2, 3 - 1944 Urnenfund Dorfhagen 4. Jhd; in: Niederdeutsches Heimat Blatt Nr.3 1957 Das Gräberfeld von Altenwalde Kreis Land Hadeln ; Verleger: Hamburgisches Museum f. Völkerkunde u. Vorgeschichte 1959 Die Gräberfelder von Hemmoor, Quelkhorn, Gudendorf und Duhnen-Wehrberg in Niedersachsen; Verleger: Hamburgisches Museum f. Völkerkunde u. Vorgeschichte 1961 Die Anfänge fries.Besiedlung der Geest; in: Jahrbuch der Männer vom Morgenstern Nr.42 u.Nr.53 1961 Die Urnenfriedhöfe in Wehden, Bd. 4 der Reihe: Die Urnenfriedhöfe in Niedersachsen; gemeinsam mit Karl Bohlen u. Benno Eide Siebs 1962: Führer durch Cuxhaven; Verlag Oliva Literatur Andreas Wendowski-Schünemann: Karl Waller (1892-1963). Leben und Werk des Pioniers der Vorgeschichtsforschung, in: Unserer Heimat. Veröffentlichung des Fördervereins Cuxhaven, Nr. 4, 1989. Peter Bussler: Historisches Stadtlexikon für Cuxhaven. Heimatbund der Männer vom Morgenstern, Bremerhaven 2002. ISBN 3-931771-36-9 Hermann Borrmann: Daten zur Geschichte des Amtes Ritzebüttel und der Stadt Cuxhaven. Verlagsgesellschaft Cuxhaven mbH & Co Cuxhavener Nachrichten KG, 1982.
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1623 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1623 in und um Cuxhaven. Ereignisse 12. Februar: Gründung des Kollegiums der Admiralität (Hamburger Schifffahrtsbehörde) - zuständig für das Lotswesen und für Seezeichen geboren gestorben 10. Mai: Johan beym Graben - Schultheiß in Lüdingworth, Gräfe (oberster Richter) und Stellvertreter des Lauenburger Hofes in Hadeln Zeitleiste
Der Schiffsname Walther Herwig ist ein Traditionsname von deutschen Forschungsschiffen der Fischereiforschung. 1 FFS Walther Herwig (I) 2 FFS Walther Herwig (II) 3 FFS Walther Herwig III 4 Namensgeber 5 Weblinks FFS Walther Herwig (I) Die erste Walther Herwig war ein Heckfänger von 1987 BRT aus dem Jahr 1963, der 1973 in Anton Dohrn, benannt nach dem Meeresforscher Felix Anton Dohrn, umgetauft wurde. FFS Walther Herwig (II) Die zweite Walther Herwig wurde 1973-93 eingesetzt und hatte 2250 BRT. FFS Walther Herwig III Seit 1993 ist die auf der Peene-Werft gebaute Walther Herwig III als Forschungsschiff des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Einsatz. Sie wird von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung bereedert. Schiffsdaten Walther Herwig III Typ Fischerei-Forschungsschiff Rufzeichen DBFR IMO-Kennung 9048392 Baujahr 1992 Indienststellung Dezember 1993 Heimathafen Bremerhaven Namensgeber Namensgeber aller drei Schiffe ist der Förderer der Meeresforschung Walther Herwig, (1838-1912), ein Verwaltungsjurist in Reichsdiensten, der sich in besonderm Maße um die deutsche Hochseefischerei und insbesondere auch um die Versorgung der dort tätigen Fischer und Seeleute und ihrer Familien verdient gemacht hat. Weblinks FFS Walther Herwig III
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1624 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1624 in und um Cuxhaven. Ereignisse Der zweite Westturm auf der Insel Wangerooge ging als erster Leuchtturm in der Deutschen Bucht in Betrieb. geboren Peter Wruck - Er vermachte 1677 der St. Nicolai-Kirche und den Armen der Gemeinde Altenbruch fast sein gesamtes Vermögen. gestorben Zeitleiste
Basisdaten Samtgemeinde: Land Hadeln Einwohner 2.188 (30.06.2016) Fläche 53,93 km² Bürgermeister Hans-Hermann Peters (SPD) Postleitzahl: 21776 Telefonvorwahl: 04757 Adresse der Gemeindeverwaltung: Gemeinde Wanna Verwaltungsaußenstelle Am Mühldeich 10 21776 Wanna Wanna (plattdeutsch Wannen) ist eine dörfliche Gemeinde der Samtgemeinde Land Hadeln, die zum 1. Januar 2011 aus der Samtgemeinde Hadeln und der Samtgemeinde Sietland, der sich Wanna 1972 angeschlossen hatte, gebildet wurde. Wanna gehört zum Landkreis Cuxhaven und liegt ca. 20 km von der Stadt Cuxhaven entfernt auf einer Geestinsel. Die dörfliche Gemeinde Wanna besteht aus den vier Gemeindeteilen Westerwanna, Osterwanna, Süderleda und Ahlenfalkenberg. Der Gemeindeteil Ahlenfalkenberg entstand ca. um 1915. Die erste Erwähnung Wannas fand 1139 als "Wanen" statt. Seit dem 14. Jahrhundert befindet sich in Westerwanna eine Kirche, die allerdings schon umgebaut wurde. Um 1526 wurde Wanna evangelisch. Durch Wanna fließt ein Kanal, der Emmelke genannt wird. 1 Sehenswürdigkeiten 1.1 Moorbahn 1.2 Moorinformationszentrum (MoorIZ) 1.3 Heimatmuseum 1.4 Gravenberg 2 Weblinks Sehenswürdigkeiten Moorbahn Die Moorbahn befährt einen 5,7 km langen Rundkurs durch das Ahlenmoor in Ahlenfalkenberg. Moorbahn 2013 Haltepunkt der Moorbahn Heide im Ahlenmoor 2013 Ahlenmoor 2013 Moorinformationszentrum (MoorIZ) Das MoorIZ ist Ausgangspunkt für die Moorbahn. Darüber hinaus wird in einer Dauerausstellung den Besuchern das Moor und sein Lebensraum näher gebracht. Heimatmuseum Das Heimatmuseum zeigt viele interessante Exponate aus der Wannaer Geschichte. Gravenberg Der Gravenberg (20,4m ü. NN) ist eine urgeschichtliche Stätte und ein Naturdenkmal, welches von Urnenfeldern umgeben ist. Durch den Einsatz von Maschinen traten im Laufe der Zeit mehr und mehr Urnenscherben an die Ackeroberfläche. Ein Teil der Urnenfelder wurde 1975/76 freigelegt. Die geborgenen Urnen befinden sich zum Teil im Museum Burg Bederkesa und im Historischen Museum Bremerhaven - ehemals Morgenstern-Museum - (Männer vom Morgenstern). Einige Urnen werden im Heimatmuseum Wanna ausgestellt. Weblinks www.wanna.de Samtgemeinde Land Hadeln Moorbahn und MoorIZ
Der Verein zur Förderung des Baues eines Meerwasserhallenbades in Duhnen wurde am 14. November 1967 gegründet. Die Initiative zum Bau eines Meerwasserbrandungsbades als Hallenbad ging von sechs Duhner Bürgern aus, die am 14. November 1967 den Verein zur Förderung des Baues eines Meerwasserhallenbades in Duhnen gründeten. (Henry Miles, Willy Abraham, Rechtsanwalt Stüven, Johannes Heinsohn, Johannes Voß, Klaus Kamp). Ziel des Vereines war es, das Unternehmen zu fördern. Die Mitglieder hofften, dass ihre Eigenhilfe ein Echo finden, und durch Zuschüsse der öffentlichen Hand honoriert werden möge. Als Grundstück wurde das Gelände der ehemaligen Görnestiftung vorgeschlagen, welches sich seit 1966 im städtischen Eigentum befand. Auf diesem Grundstück wurde das Meerwasserbrandungsbad auch errichtet.
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1625 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1625 in und um Cuxhaven. Ereignisse 21. Januar: Hohe Sturmfluten mit Eisgang richteten gewaltige Schäden auf Neuwerk an (ebenso am 10. Februar und am 16. Februar). 26. Februar: Die Fastnachtsflut (Eisflut) riss fast die Hälfte des Neufelder Deiches weg. Auf Karten von 1625 sind u. a. die Straßen Hardewiek und Lange Straße sowie die Windmühlen Marienmühle und Warningsackermühle verzeichnet. geboren gestorben Zeitleiste
Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Anschriften der Verkehrsvereine in Cuxhaven Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH Cuxhavener Straße 92 27476 Cuxhaven Tel. 04721 / 404142 1 Altenbruch 2 Altenwalde 3 Berensch-Arensch 4 Döse 5 Duhnen 6 Grimmershörn 7 Holte-Spangen 8 Lüdingworth 9 Oxstedt 10 Sahlenburg 11 Stickenbüttel Altenbruch Touristik GmbH Altenbruch Alter Weg 18 27478 Cuxhaven Tel. 04722 / 341 Altenwalde Touristik GmbH Altenwalde Hauptstraße 75 27478 Cuxhaven Tel. 04723 / 2444 Berensch-Arensch Touristik GmbH Berensch-Arensch Berenscher Dorfstraße 31 27476 Cuxhaven Tel. 04723 / 1441 Döse Touristik GmbH Döse Heinrich-Grube-Weg 2 27476 Cuxhaven Tel. 04721 / 47081 Duhnen Touristik GmbH Duhnen Cuxhavener Straße 92 27476 Cuxhaven Tel. 04721 / 43040 Grimmershörn Touristik GmbH Centrum und Grimmershörn Lichtenbergplatz 27472 Cuxhaven Tel. 04721 / 36046 Holte-Spangen Verkehrsverein Holte-Spangen Im Dorf 3 27476 Cuxhaven Tel. 04721/29090 Lüdingworth Verkehrsverein Lüdingworth e.V. Lächlerstraße 26 27478 Cuxhaven Tel. 04724 / 361 Oxstedt Verkehrsverein Oxstedt Am Weddel 12 27478 Cuxhaven Tel. 04723 / 4455 Sahlenburg Touristik GmbH Sahlenburg Nordheimstraße 35 27476 Cuxhaven Tel. 04721 / 201 101 Stickenbüttel Touristik GmbH Stickenbüttel Windeichenweg 27476 Cuxhaven Tel. 04721 / 25111
Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1626 in und um Cuxhaven. Ereignisse Kurzzeitig war Johannes Schaffshausen und anschließend wurde Joachim von Kampe Amtmann zu Ritzebüttel. 30. Juli: Söldner des Markgrafen Christian Wilhelm von Brandenburg brandschatzten Neuwerk. Der Leuchtturm Neuwerk wurde nicht eingenommen. An der Ritzebüttler Schleuse und am Hafen wurde ein Schleusen- und Hafenmeister (Cornelius Mariensen) eingesetzt. geboren gestorben Zeitleiste
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... Wappen Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Wappen mit Bezug zu Cuxhaven: Cuxhavener Stadtwappen
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei fehlt Verkehrsverein Holte-Spangen 2007 Der Verkehrsverein Holte-Spangen ist Ansprechpartner für den Tourismus in Holte-Spangen. Anschrift Verkehrsverein Holte-Spangen e.V. Im Dorf 3 27476 Cuxhaven Tel. 04723 / 2 90 90 Holte-Spangen Holte-Spangen ist ein erholsames, freundliches Dorf für Naturliebhaber und Ruhesuchende. Andererseits haben Sie die Möglichkeit, die Strände in nur wenigen Autominuten zu erreichen. Groß ist das Angebot für Reiter. Von Ponyhöfen für die Kleinen bis zu zahlreichen Reiterhöfen für die Großen fühlt sich der Pferdefreund hier zu Hause. Wald, Moor und Heidelandschaften sind für Spaziergänger, Radwaderungen und Ausritte wie geschaffen. Erholen Sie sich in dieser abwechslungsreichen Landschaft. Sie erhalten alle Information über den Verkehrsverein. Weblink Homepage cux-holte-spangen
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1627 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1627 in und um Cuxhaven. Ereignisse Claus Lobeck wurde Schultheiß zu Ritzebüttel und Groden. geboren gestorben Zeitleiste
Der Verkehrsverein Lüdingworth e.V. ist ein Verein in Lüdingworth. Anschrift Verkehrsverein Lüdingworth e.V. Vorsitzende: Editha Plettrichs Lächlerstraße 26 27478 Cuxhaven Verein Der Verkehrsverein Lüdingworth e.V. wurde am 9. Mai 1985 von damals sieben Mitgliedern gegründet. Damals wie heute wird großer Wert auf die Qualität der zu vermietenden Zimmer gelegt, auch Ferienwohnungen und familienfreundliche Häuser gehören zum Angebot des Vereines. Der Verein hat ca. 60 Mitglieder. Weblink Verkehrsverein Lüdingworth e.V.
WAPPEN VON HAMBURG ist der Name einer Reihe von Seebäderschiffen der HADAG bzw. seit 1984 der Förde Reederei Seetouristik GmbH & Co KG. Die letzte „WAPPEN VON HAMBURG“ vor Cuxhaven 1 MS Wappen von Hamburg (1) 2 MS Wappen von Hamburg (2) 3 MS Wappen von Hamburg (3) 4 Video 5 Bilder MS Wappen von Hamburg (1) Die erste „WAPPEN VON HAMBURG“ der HADAG wurde 1955 bei Blohm + Voss gebaut und Ende 1961 nach Griechenland verkauft. Schiffsdaten: BRT : 2496 Länge : 89,50 m Breite : 13,20 m Antrieb : 5 Maybach Diesel Leistung : 6.000 PS Passagiere : 1.600 MS Wappen von Hamburg (2) Die zweite „WAPPEN VON HAMBURG“ der HADAG, 1962 ebenfalls bei Blohm + Voss gebaut, wurde Ende 1964 an die Stena Line verkauft, aber bereits 1966 von der HADAG zurück erworben und in „ALTE LIEBE“(II) umbenannt. Von 1985 bis 2004 fuhr sie dann als „HELGOLAND“ (III) auf der Linie Bremerhaven-Helgoland, wurde 2005 an eine niederländische Investorengruppe verkauft und fuhr im Mittelmeer unter dem Namen „SUPPER CLUB CRUISE 2“. Das Motorschiff wurde 2014 in "ORKA SULTAN" umbenannt. Am 29. Dezember 2014 kam es in Aliağa (Türkei) zum Abwracken an. Schiffsdaten: BRT : 3819 Länge : 104,00 m Breite : 15,00 m Antrieb : Diesel Leistung : 8.690 PS Passagiere : 1.700 MS Wappen von Hamburg (3) Die vorerst letzte „MS WAPPEN VON HAMBURG“ wurde auf der Werft Howaldtswerke Hamburg gebaut, der Stapellauf fand am 16. Februar 1965 statt. Bis 1982 wurde sie auf der Route Hamburg-Cuxhaven-Helgoland und, außer an Wochenenden, ab 1983 nur noch auf der kürzeren Route Cuxhaven-Helgoland eingesetzt. Eigentlich sollte dieses Schiff im Sommer den Helgolanddienst fahren und im Winterhalbjahr als exklusives Kreuzfahrtschiff für ca 200 Gäste in wärmeren Regionen kreuzen. Dieses Konzept ging jedoch nicht auf, so dass sie nur in der ersten Saison 1965/66 unter dem Namen „LUCAYA“ in der Karibik kreuzte und ab der Sommersaison 1966 vierzig Jahre lang ausschließlich im Seebäderdienst eingesetzt wurde. Das Schiff hat eine Länge von 109,6 m und eine Breite von 15,0 m. Es bietet auf fünf Decks mit zehn Salons Platz für 1.800 Passagiere. Mit 10.160 PS Leistung aus zwei MAN-Diesel-Motoren erreicht es eine Geschwindigkeit von 22 Knoten (ca. 40 km/h), verfügt über vier Stabilisatoren und zwei Propeller und ist mit dem blauen Band der Helgolandflotte ausgezeichnet. Das Schiff verfügt neben zwei Restaurants über einen Aussichtssalon, eine Diskothek, Cafés und - für ein Seebäderschiff auf dieser Route einmalig - über Zwei- und Dreibettkabinen, die von den Gästen gebucht werden konnten. Dieser Komfort sorgte dafür, dass das Schiff in den 1960er und 1970er Jahren zumeist ausgebucht und somit wirtschaftlich erfolgreich war. Erst in den 1990er Jahren ging die Auslastung kontinuierlich zurück. Die letzte Fahrt von Cuxhaven nach Helgoland fand am 30. September 2006 statt. Im Dezember 2006 kündigte die Förde Reederei Seetouristik/FRS an, das Schiff zur Sommersaison 2007 außer Dienst zu stellen und durch die vom Cuxhavener Reeder Cassen Eils gecharterte " ATLANTIS" zu ersetzen. Nach Angaben von FRS stünden die Kosten für Betrieb und Instandhaltung nicht im Verhältnis zur schwachen Auslastung des einstigen Flaggschiffes der Helgoländer Seebäderflotte. Die WAPPEN VON HAMBURG wurde in "MERCATOR II" umbenannt und lief unter Panama-Flagge letztmalig am 14. Juni 2007 aus dem Cuxhavener Hafen aus. 2009: Ein geplanter Umbau ist in Bremerhaven gescheitert. Das Schiff ist nur noch ein teilzerlegtes, vom Eigentümer aufgegebenes Wrack. Neben den hier genannten Seebäderschiffen war und ist der Schiffsname `Wappen von Hamburg´ immer wieder in der Hamburger Schiffsgeschichte zu finden. So zur frühen Segelschiffszeit ebenso wie heute ein Containerschiff unter gleichem Namen fährt. Video Video der Verschrottung: Bilder Alte Postkarte: Wappen von Hamburg (I) Helgoland in Sicht Ausbooten vor Helgoland
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1633 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1633 in und um Cuxhaven. Ereignisse Henrich Hartzwig wurde Amtmann zu Ritzebüttel. geboren gestorben Zeitleiste
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1598 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1598 in und um Cuxhaven. Ereignisse 20. August: Antonius Wilde schloss einen Vertrag ab zum Bau einer Orgel in der St.-Jacobi-Kirche in Lüdingworth. geboren gestorben Zeitleiste
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1671 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1671 in und um Cuxhaven. Ereignisse Hartwig von Spreckelsen wurde Amtmann zu Ritzebüttel. Das spätere Geburtshaus des Heimatdichters Franz Grabe wurde Am Altenbrucher Markt errichtet. geboren gestorben Zeitleiste
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1634 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1634 in und um Cuxhaven. Ereignisse 11. Oktober: Burchardiflut - Allein in Nordfriesland sollen 9.000 Menschen umgekommen sein. Nach der Burchardiflut wechselte man an der dänischen und an der deutschen Küste wieder zu flacheren Deichen. geboren gestorben Zeitleiste
Die Volksbadeanstalt war ein städtisches Schwimmbad im Schleusenpriel. Die Cuxhavener Bevölkerung benutzte über lange Zeit das Spülbassin als Badestelle. Dieses Bassin befanden sich dort, wo sich heute der Alte Fischereihafen und die HAPAG-Hallen befinden. Mit dem Bau eines Schutzhafens für Fischereifahrzeuge um 1880 waren die Badeeinrichtungen an den Spülbassins nicht mehr nutzbar. Der Wasserbauinspektor Hugo Lentz ließ Ersatzbadeanstalten für Kinder am Schleusenpriel einrichten. Etwa auf Höhe der Deichschule entstanden eine Badeanstalt für Jungen an der östlichen Seite des Schleusenpriels und eine für Mädchen an der westlichen Seite des Priels. Erst im Jahr 1892 erhielten die Badestellen hölzerne Umkleidekabinen und es wurden ein Wärter und eine Wärterin zur Beaufsichtigung der Badenden eingestellt. Im Jahr 1925 wurde vom Schleusenpriel ein Schwimmbad durch einen Steindamm abgetrennt, etwa auf Höhe des späteren Gloria Palastes. Dies geschah aufgrund eines Beschlusses des Magistrates vom 17. April 1925. Der Platz an der Deichstraße war vom Hamburger Senat zur Verfügung gestellt worden. Die Stadt Cuxhaven hat 75 Einzel- und 10 Sammelkabinen erstellt. Die Kabinen waren so hoch angelegt, dass sie gegen Sturmfluten geschützt waren. Das Schwimmbecken war 62m lang und 33m breit. Die Volksbadeanstalt diente Cuxhavener Bevölkerung zum Baden und Schwimmen. Vor allem ermöglichte sie den Cuxhavener Schulen einen Schwimmunterricht bei tidenunabhängigem Wasserstand. 1938 tauchten erste Pläne auf, die Volksbadeanstalt aufzugeben. Man badete lieber in dem neuen Sportbad an der Grimmershörnbucht. Außerdem wurde der Platz für die Erweiterung der Mützelfeldtwerft benötigt. Bilder Volksbadeanstalt
1 Wasserturm Cuxhaven 2 Besonderheit 2.1 Bilder 3 Wasserturm Lüdingworth 4 Eisenbahn-Wasserturm 5 Fußnoten 5.1 Bilder Wasserturm Cuxhaven Der weithin sichtbare Wasserturm verdankt seine Entstehung einer Choleraepidemie 1892 in Hamburg. 10.000 Tote waren zu beklagen. Diese Epedemie erreichte zwar Cuxhaven nicht, warnte aber die Verantwortlichen des Amtes Ritzebüttel. Die Hamburger Bürgerschaft entschloss sich, eine zentrale Wasserversorgung aufzubauen, um die auftretenden Infektionskrankheiten zu vermeiden. Auch das zur Hansestadt gehörende Amt Ritzebüttel sollte dabei berücksichtigt werden. Die Bewohner des damaligen Cuxhaven benutzten damals für ihren Haushalt Oberflächenwasser oder Brunnenwasser aus öffentlichen Brunnen, z.B. in der Heinrichstraße oder der Hardewiek. Aber auch per Pferdewagen wurde Wasser aus einer Quelle in Brockeswalde in Ritzebüttel und Cuxhaven verkauft. (siehe Meiers Brunnen) Ein zweites Argument für den Turm mit integriertem Speicher war der zunehmende Schiffsverkehr, hier vor allem am neu erbauten Neuen Hafen, der für die Trinkwasserbetankung der Schiffe kurzfristig große Mengen abverlangte. Am 13. Mai 1896 beschloss die Hamburger Bürgerschaft die Einrichtung eines geschlossenen Leitungsnetzes, durch das die Gemeinden Cuxhaven und Döse in Zukunft mit sauberem Trinkwasser versorgt werden sollten. Dieses schloss den Bau eines Wasserturmes mit ein, der zur Druckerzeugung und als Reservoir benötigt wurde. Sehr schnell stand fest, das gute Trinkwasser im Bereich der Drangst zu nutzen. Strittig war die Frage, wer Betreiber der geplanten Wasserversorgung werden sollte. Während der Cuxhavener Gemeindevorstand die Stadt Hamburg als Betreiber wünschte, vertraten die Ingenieure die Auffassung, einen Privatmann dafür zu gewinnen. Schließlich erhielt ein Berliner, von dem bereits ein Angebot vorlag, den Zuschlag zur Erstellung und zum Betreiben des Turmes sowie des Wasserwerkes. 410.000 Mark wollte der Ingenieur Hoffmann investieren. Der Vertrag für die nun doch privat betriebene Wasserversorgung wurde über 25 Jahre abgeschlossen. Rund zwei Jahre später, am 6. Juli 1897, konnten die damals rund 6.000 Bürger Cuxhavens die feierliche Enthüllung des Turmes mit seiner goldenen Kugel erleben. Trotzdem gab es im Stadtgebiet weiterhin öffentliche Brunnen für die Trinkwasserversorgung, weil das Netz erst nach und nach erschlossen wurde. Vom Bau profitierte auch die Schifffahrt, die einen Anschluss direkt in den Hafen erhielt. Zahlreiche Fremdarbeiter aus Schlesien waren am Bau beteiligt. Das geht aus Unterlagen hervor, die die Stadtwerke Cuxhaven bei einer Dacherneuerung 1967 in der Kugel entdeckten: neben den üblichen Schriften, Plänen und Verträgen wurden weitere Zettel gefunden. Darauf hatten sich die beteiligten Handwerker verewigt. Erwähnt wird darin außerdem „Mutter Hinrichsen", die damals eine Bierhalle betrieben haben muss und offenbar die Arbeiter in ihren Holzhütten versorgte. Im Jahre 1912 ging die vom Berliner Ingenieur Hoffmann betriebene Wasserversorgung in Cuxhaven an die Stadt Hamburg über. Als das Groß-Hamburg-Gesetz 1937 Kraft trat, wurde die Stadt Cuxhaven zuständig. Der mächtige und weithin sichtbare Turm hatte die Aufgabe, Wasser zu speichern und den konstanten Druck zu garantieren. Für Gebäude im Cuxhavener Stadtgebiet, deren Wasseranschlüsse über 30 Meter hoch sind, wurden vor Ort zusätzliche Druckerhöhungsanlagen installiert. 900 Tonnen Gewicht mussten die Mauern des Bauwerkes seitdem „ertragen". Die Wände des 47 Meter hohen Turmes[1] sind 80 Zentimeter dick. In dem unter Denkmalschutz gestellten Turm befinden sich vier wirklich runde Wohnungen - wohl die einzigen in Cuxhaven. Sie wurden von Betriebsangehörigen des Versorgungsunternehmens bewohnt. Bis auf eine Dach- und Fensterrenovierung sowie die Imprägnierung der Außenmauer steht der Turm seit seiner Einweihung unverändert am Schleusenpriel. Der Wasserturm wurde am 6. Juli 1897 in Betrieb genommen. Der Wasserturm wurde damals im Außendeichgelände errichtet, der Deich befand sich etwa dort, wo sich heute die Bahnhofstraße befindet (siehe Bild von 1899). Im Jahre 2004 wurde der Wasserturm außer Betrieb genommen. 2007 wurde der Turm von dem Österreicher Klemens Buchsteiner gekauft um dort einen "GentlemanClub" nach englischem Vorbild einzurichten. Das Projekt scheiterte, der Turm wurde im Internet um Verkauf angeboten. Wieder wurde der Wasserturm verkauft, diesmal an den Schweizer Alain Caboussat. 2017 im November erfolgte die Schlüsselübergabe. Geplant ist die Einrichtung von Seminarräumen, eines Bed &Breakfast-Hotels und eines Cafes. 2021 wird der Wasserturm Cuxhaven von dem Schweizer Ehepaar umgebaut. Ab 2022 soll im Erdgeschoss ein Café eröffnen und im 1. - 3.Obergeschoss sollen Ferienwohnungen entstehen. Des weiteren ist geplant im Wasserturmkopf Führungen anzubieten. Die Eröffnung soll im Frühjahr 2022 sein. Besonderheit Das Bauwerk ist als technisches Denkmal ausgewiesen. Bilder Wasserturm 1899, im Hintergrund der Bahnhof 2023 2023 Wasserturm Lüdingworth 1950 treten Altenbruch und Lüdingworth dem "Wasserbeschaffungsverband Land Hadeln" bei. Es wird mit der Einrichtung eines Leitungsnetzes und eines Wasserturms begonnen. 1951 geht der neu erbaute Wasserturm in Lüdingworth sowie das Leitungsnetz in Betrieb. 1962 werden die Gemeinden Altenbruch-Wehldorf und -Osterende, Lüdingworth-Westerende, sowie Franzenburg und Gudendorf an das Cuxhavener Netz angeschlossen. 1967 werden Lüdingworth-Seehausen und Köstersweg angeschlossen. Damit ist der Wasserturm überflüssig und wird außer Betrieb genommen und veräußert. Heute ist der Turm ausgebaut und wird als Ferienwohnung vermietet. Eisenbahn-Wasserturm Lokschuppen mit Wasserturm Gemeinsam mit einem Lokomotivschuppen und anderen Betriebsgebäuden wird 1928 auch ein bahneigener Wasserturm in Betrieb genommen. Er hat die Aufgabe, ständig hinreichend Wasser für die Betankung der Dampflokomotiven bereit zu halten. Mit dem Übergang zum Dieselantrieb wurden das Eisenbahnbetriebswerk Cuxhaven und damit auch der Wasserturm nicht mehr benötigt und schließlich im Jahre 1983 abgebrochen. Er befand sich etwa auf dem heutigen Grundstück der Dachdeckerei Sowade in der Meyerstraße 35 b. Fußnoten Hochspringen ↑ Quelle:Bussler, Stadtlexikon Cuxhaven Bilder Lokschuppen mit Eisenbahn-Wasserturm
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1599 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1599 in und um Cuxhaven. Ereignisse Antonius Wilde baute die Orgel mit 20 Registern in der St.-Jacobi-Kirche in Lüdingworth. 1682/1683 wurde sie umgebaut und auf 35 Register erweitert. geboren gestorben Zeitleiste
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... Vorlagen Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche 1 Vorlagen 2 Auf der Hauptseite 3 Bilder 3.1 Tagesbild 4 Kategorie 5 Im Artikel Vorlagen Auf der Hauptseite Artikel des Monats Cuxpedia aktuell Aktuelle Termine Bilder Tagesbild Montag Das Bild für den Montag Dienstag Das Bild für den Dienstag Mittwoch Das Bild für den Mittwoch Donnerstag Das Bild für den Donnerstag Freitag Das Bild für den Freitag Samstag Das Bild für den Samstag Sonntag Das Bild für den Sonntag Kategorie Kategorieseite Im Artikel Begriffsklärung Wenn ein Begriff für mehrere Seiten steht Klatsch Wenn Zweifel an der Richtigkeit eines Artikels bestehen diese Vorlage verwenden. Mehr Wenn der Artikel mehr hergeben kann und der Überarbeitung bedarf ABC zentriert Stub Vorlage für verbesserungswürdige Artikel.
Stahlplatten als Fensterladen Das Wasserwerk II ist ein Wasserwerk an der Altenwalder Chaussee. Das Wasserwerk II wurde in den Jahren 1939/1940 von der Stadt Cuxhaven an der Altenwalder Chaussee errichtet. Aus militärischen Gründen wurde es als niederdeutsches Bauernhaus getarnt. Das Gebäude ist verbunkert, die grünen Fensterläden bestehen aus Stahl, die 12 cm dicke Decke aus Eisenbeton ist splittersicher. Das Wasserwerk II wurde im Sommer 1940 in Betrieb genommen. Es erhält sein Wasser aus vier direkt hinter dem Haus gelegenen Brunnen. Das Wasser des Wasserwerkes II wurde direkt in das Versorgungsnetz der Stadt Cuxhaven gedrückt. Zusätzlich wurde eine Wasserleitung direkt zur Wasserversorgung der Kriegsmarine in den Minensucherhafen gelegt. Die Kosten für das Wasserwerk betrugen einschließlich Grunderwerb 296.000 RM, die Leitung zum Minensucherhafen verschlang 183.000 RM. Von diesen Gesamtkosten von 479.000 RM trug die Kriegsmarine etwa die Hälfte der Kosten. Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Der 16. April ist der 106. (in Schaltjahren 107.) Tag des Jahres. Damit sind es noch 260 Tage bis zum Jahresende. Ereignisse geboren 1865: Oskar Schwindrazheim in Hamburg gestorben 1822: Carl Vinnen Wenn Du weißt, was am 16. April in Cuxhaven noch passiert ist, trage es bitte hier ein. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „16. April”
Als Wattenmeer bezeichnet man das Teilgebiet eines Meeres im Küstenbereich beziehungsweise die dortige Landschaft, die unter einem starken Einfluss der Gezeiten steht. Ein Wattenmeer (sprachlich: „watend begehbares Meer“) ist regelmäßig zwei Mal täglich während eines Hochwassers überflutet und fällt während eines Niedrigwassers trocken. Die bei Niedrigwasser trocken fallenden Flächen bezeichnet man als Watt. 1 Vorkommen 2 Die wichtigsten Wattenmeere 3 Entstehung 4 Struktur 5 Merkmale 6 Flora und Fauna 7 Problematik 8 Weltkulturerbe 9 Bilder 10 Weblinks Vorkommen Wattenmeere findet man in allen Teilen der Welt in den gemäßigten Zonen. In den tropischen Zonen sind derartige Küstengebiete zumeist mit Mangroven (Gezeitenwäldern) überwachsen. Die wichtigsten Wattenmeere Das mit etwa 8.000 Quadratkilometern Wasseroberfläche größte Wattenmeer der Erde ist das Wattenmeer der Nordsee. Es verfügt über etwa 60 Prozent der Fläche aller Wattenmeere Europas. Das zweitgrößte Wattenmeer der Welt ist mit einer Wasseroberfläche von etwa 400 Quadratkilometern das Wattenmeer Saemangeum in Korea. Entstehung Ein Wattenmeer entsteht im Allgemeinen entweder durch einen dauerhaften Anstieg des Meeresspiegels, wodurch ehemaliges Festland regelmäßig beim Hochwasser der Gezeiten überflutet werden. Oder eine Sturmflut verödet Kulturland, welches anschließend dem Meer überlassen werden muss. So großflächig geschehen in Nordfriesland. Struktur Man unterscheidet zwischen Schlickwatten Sandwatten (Sände) Felswatten (z.B. bei Helgoland) Bedingt durch ständige Wasserströmung über dem Watt bilden sich die typischen Rippel. Merkmale Bei einem Wattenmeer verfügt der Meeresboden, also die ehemalige Landmasse, nur über ein geringes Gefälle, wobei der Höhenunterschied im Allgemeinen weniger als einen Meter auf einer Länge von einem Kilometer aufweist. Gleichzeitig beträgt der Unterschied des Wasserstandes zwischen Hochwasser und Niedrigwasser mindestens zwei Meter, damit eine genügend große Fläche trockenfällt. Geringe Höhenunterschiede im Watt verursachen die Bildung von Prielen, natürliche Wasserläufe die unterschiedliche Wasserhöhen ausgleichen. Im Bereich von Flussmündungen werden feinkörniges Material und Schwebstoffe durch Flüsse in das Wattenmeer eingeführt, die zuvor in relativ niederschlagsreichen, flachen Gebieten vom Land in die Flüsse gespült wurden. Auch landseitige Winde führen dem Wattenmeer dieses Material zu, welches dann Bestandteil des Wattsediments wird. Oft bilden vorgelagerte Inseln und Sandbänke einen Schutz vor der Brandung des Meeres. Flora und Fauna Ein Wattenmeer bietet einen speziellen, in Teilen auch extremen Lebensraum. Viele Tiere und Pflanzen leben ausschließlich im jeweiligen Wattenmeer, in dem sie angesiedelt sind und haben sich den dort herrschenden Bedingungen angepasst. Zudem ist ein Wattenmeer oft ein wichtiges Rastgebiet für Zugvögel. Außerdem bietet das Wattenmeer den Lebensraum für Wattwürmer und viele Muschelarten. Und nicht nur das, an sogenannten Wattbänken siedeln auch Robben. Es gibt auch sehr viele einzigartige Pflanzen, die nur auf dem sandigen, lockeren Boden der Dünen wurzeln und diese stabilisieren. Problematik Der Lebensraum Wattenmeer ist sehr sensibel und empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen, die zum großen Teil menschlichen Ursprungs sind. Daher gibt es weltweit Initiativen zum Schutz der Wattenmeere, die schon heute Ansätze zu einer internationalen Zusammenarbeit zeigen Weltkulturerbe Seit dem 26. Juni 2009 besitzt das Niedersächsische, das Schleswig-Holsteinische, sowie das Niederländische Wattenmeer die Anerkennung der UNESCO als `Weltnaturerbe Wattenmeer´. Hamburg und Dänemark streben die Anerkennung für 2012 oder 2013 an. Bilder Watt wächst aus dem Meer Wattmuster Wattriffelung mit Priel Rückstände des Pierwurms und Neuwerk in Luftspiegelung Abendstimmung in Watt Weblinks Schutzstation Wattenmeer e.V. - Mehr als 500 Seiten Informationen über das Wattenmeer The Lancewad Report (2001): das kulturelle Erbe der Wattemeerregion (englisch) Historische Beziehungen zwischen Menschen und Natur im Wattenmeer (englisch) LancewadPlan (2005-07): Entwicklung des kulturellen Erbes der Wattenmeerregion, Schleswig-Holsteinische Seite Naturzentrum Norddorf, Information zur Natur Amrums
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1635 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1635 in und um Cuxhaven. Ereignisse Die Ostbake auf Neuwerk ist zwischen 1631 und 1635 errichtet worden. geboren gestorben Zeitleiste
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Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1636 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1636 in und um Cuxhaven. Ereignisse Bartholomäus Müller wurde kurzzeitig Vertreter von Henrich Hartzwig, dem Amtmann zu Ritzebüttel. geboren gestorben Zeitleiste
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Aufkommen Das Herannahen eines Schiffes. Aufspülen Siehe Bagger. Auster Eßbare, bis handtellergroße Edelmuschel, lebt in Bänken im tieferen Wasser, nicht im eigentlichen Watt. Zuchtbänke bei List. Jetzt selten im deutschen Wattenmeer. Austernfischer Haematopus ostralegus. Schnepfenvogel mit schwarz-weißem Gefieder, roten Ständern und rotem Schnabel, ruft laut und schrill. Einer der schönsien Wattvögel. Backbord, Steuerbord Linke und rechte Seite des Schiffes. Bagger Maschinen zur Vertiefung des Fahrwassers (Eimerbagger oder Saugbagger). Baggergut Der vom Fahrwassergrund entfernte Sand oder Schlick wird auf Inseln oder an der Küste durch Pumpen und Rohrleitungen "aufgespült". Bake Hölzerne, z. T. über dreißig Meter hohe Seezeichen, die verschiedene geometrische Spitzenzeichen tragen. Neuerdings auch aus Eisen. Bakensetzer Ein vom Wasserbauamt beauftragter Mann, der im Frühjahr die Besenbaken (Pricken) im Watt neu setzt. Balje Bezeichnung für einen Wattstrom. 3. Hölzernes Gefäß. Bank Langgestreckte Wattinsel, die während der Ebbe auftaucht. Manche Sandbänke ragen auch über den mittleren Hochwasserstand auf, namentlich die durch Sturmflutbrandung aufgeschütteten. Es gibt auch Bänke unter dem Niedrigwasserspiegel. Besenbake Pricke, ca. 7 m hohe Birkenstämme, die an den Rändern der Priele und Wattströme in den Boden gesteckt werden und bei Flut und Hochwasser die Begrenzung des Fahrwassers bezeichnen. Zuweilen sind sie gestutzt und mit Heidbesen versehen (Besenbaken!). Mitunter sind auch an wichtigen Punkten mehrere Heidbesen übereinander befestigt und mehrere Pricken zusammengestellt. Boje Im Wasser verankerte Tonne (s.d.), jedoch kein Seezeichen sondern z.B. zum Festmachen von Sportbooten oder zur Eingrenzung von Schwimmbädern. Blasentang Zur Gruppe der Braunalgen gehörige Meerespflanze, mit gasgefüllten Schwimmkammern, die sich mit Haftwurzeln an Pfählen und Steinen verankert. Das Blattbraun ermöglicht eine besonders gute Ausnutzung der besonderen Lichtzusammensetzung im Wasser. In noch stärkerem Maße ist das bei den Rotalgen der Fall. Bondestave Friesischer Name für Statice limonium. Halligheide, Halligflieder. Violett blühendes Halligkraut. Brack, Brake, Wehle Meist kreisrunder tiefer Teich als Rest eines Deichbruches. Das Salzwasser im Brack süßt allmählich nach Schließung der Deichlücke aus, daher "Brackwasser". Brandung In der Nähe der Küste durch Grundberührung sich steil aufrichtende und überschlagende Wellen. Man unterscheidet Roller und Brecher. Brandungsbank Durch die Brandung gebildete Sandbänke. Meist liegen mehrere hintereinander, durch Brandungspriele getrennt. Die Brandungssandbänke verändern zuweilen stark ihre Lage. Brandungspriel Siehe Brandungsbank. Brauntang Siehe Blasentang. Buhne Langgestrecktes Bauwerk aus Holz oder Steinen oder eingerammten Eisenplatten zur Uferbefestigung, zum Durchdämmen der Brandungspriele oder zur Landgewinnung im Watt, zuweilen auch als Stromleitwerke im Watt, um Wattfahrwasser tief zu halten und die Mäandrierung von Prielen und Wattrinnen zu verhindern. Buschbake Pricke mit Zweigen, meist ohne Heidbesen. Zuweilen auch von Fischern und nicht vom Bakensetzer gesetzt. Solche Fischerbaken sind private Seezeichen. Butt Flunder, Scholle, ein Plattfisch, der bei Flut über die Watten zieht. Buttlade Rahmennetz zum Fang von "Butt". Deich Rasenüberzogene Wall mit steiler Innenseite und sanftgeneigter Außenseite, der den Wellen möglichst keine Angriffsmöglichkeit bietet. Die Deiche ziehen sich viele Hunderte Kilometer von der niederländischen Küste bis hinauf nach Dänemark. Wo starke Anschlickung und Neulandbildung einsetzt, hat man mehrere Deiche nacheinander bauen können. Die alten, weiter zurückliegenden, wurden so zu "Schlafdeichen", der äußere ist der Winter- oder Seedeich. Breite Vorlandgebiete werden zuweilen von einem niedrigen Deich umzogen, dem Sommerdeich. Er trotzt den meisten Fluten, kann aber bei den stärkeren Winterfluten überschwemmt werden. Deichbau und Deichschutz schuf in Friesland ein eigenartiges Recht, das Spatenrecht, "Spaderecht", das jeden Landbesitzer in der Marsch zum Deichbau verpflichtete. Der Deich würde ohne die Siele und die Schleusen, die das Binnenwasser (Wasser hinter dem Deich) ins Watt hinausführen, wertlos sein. In den frühesten Zeiten standen die Häuser in der Marsch auf künstlichen Erdhaufen (Warf, Warft, Werft, Wurt), auf den Halligen tun sie das noch heute. Lehrmeister im Deichbau sind in Friesland vor allem die Holländer gewesen. Ditten "Halligbriketts" aus Tierdung. Ebbe und Flut Siehe Gezeiten. Eskimokajak, Kajak Ein Fahrzeug, das dem einzelnen Eskimo von seiner Frau gleichsam auf den Leib geschneidert wird. Material: Häute und Holzgerüst. Es dient vor allem zur Seehundjagd mit der Harpune. Im Gegensatz zu diesem Einmannboot steht der Umiak, das Frauenboot, in dem viele Platz haben. Der Kajak ist durch seine Bauart außerordentlich seetüchtig. Es wird berichtet, daß es einem Eskimo, der durch Nebel und Sturm von seiner Heimat weggeführt wurde, gelang, Holland zu erreichen. Ewer Segelfahrzeug mit meist zwei Masten. Es gibt verschiedene Ewertypen. Meist sind die Fracht- oder Fischereisegler im Niederelbe- und Wattengebiet mit einem flachen Boden versehen, damit sie bei Niedrigwasser auf dem trocken liegenden Meeresgrund ruhen können. Um nicht durch den Wind während der Fahrt zu stark abgetrieben zu werden, besitzen sie Seitenschwerter, die zu heben und zu senken sind. Kleinere Fahrzeuge haben ein Senkschwert, das in einem inneren Schwertkasten in der Mediallinie des Schiffes herabzulassen und hochzuziehen ist. Andere Bootstypen der Küste sind: Kutter, Tschalk, Kuff. Durch die Motorfahrzeuge sind die ursprünglichen Segelschifftypen weitgehend verdrängt worden. Fenne Gewölbtes Feldstück in der Marsch, durch Wassergräben getrennt, die in jedem Frühjahr "utgekleit" werden. Der dann herausgeholte Schlamm wird in der Mitte der Felder verteilt. Dadurch entsteht die Wölbung der Fennen, die zur Trockenhaltung dieses feuchten Landes nötig ist. Fehting Süßwasserteich auf den Halligen, oben auf der Warft gelegen, dient zur Viehtränke. Das Vieh wird nicht am Fething selbst getränkt, sondern das Wasser wird aus ihm zu einem außerhalb der Warft gelegenen Tränktrog geschafft. Flott wird ein Schiff, wenn es so viel Wasser unter dem Boden hat, daß es schwimmt. Flut Siehe Gezeiten. Garnele Crangon vulgaris. Krebsart, lebt in großen Mengen im Watt. Wird je nach der Landschaft Krabbe, Granat, Porre genannt. Gatt Mündung eines Wattstromes zwischen Inseln. Geest Von plattdeutsch "güst" = unfruchtbar, das höher gelegene, trockene, sandige Land im Gegensatz zur Marsch, meist aus den Sand- und Kiesmassen bestehend, die aus den eiszeitlichen Moränen Norddeutschlands durch die Schmelzwasser herausgeschwemmt wurden. Gezeiten Plattdeutsch „Tiden". Eine Tide umfaßt einen Zeitraum von etwa 12 Stunden 25 Minuten, in dem der Wasserspiegel regelmäßig steigt und fällt. Das Steigen nennt man Flut, das Fallen Ebbe. Der höchste Stand der Flut ist Hochwasser, der tiefste Stand der Ebbe Niedrigwasser. Während der Flut strömt das Wasser in den flachen Watten in Richtung zur Küste, während der Ebbe zum Meer zurück, in den Flußmündungen hinein und hinaus, doch ist die Richtung der Strömung von den Oberflächenverhältnissen des Watts abhängig, wie im Text mehrfach erwähnt und erklärt wurde. Diese dem Binnen- länder erstaunliche Erscheinung wird durch die Massenanziehung des Mondes und der Sonne hervorgerufen. Bei Voll- und Neumond addiert sich Sonnen- und Mondwirkung, so daß dann die Flut besonders hoch steigt und die Ebbe besonders tief fällt, das nennt man Springtide (Springflut, Springniedrigwasser). Zur Zeit des halben Mondes wird der Mondflutberg durch das Sonnenebbetal erniedrigt, dadurch läuft die Flut nicht so hoch auf wie gewöhnlich, und das Mondebbetal wird durch den Sonnenflutberg erhöht, deshalb läuft die Ebbe dann nicht so stark ab. Diese Tide nennt man Nipptide. Da die Flutwelle dem Mond wegen der Küstengestaltung nicht so rasch folgen kann, tritt die Springflut an der deutschen Nordseeküste etwa 2-3 Tage nach Voll- und Neumond ein. Springverspätung. -Springflut ist also nicht eine Welle, die auf den Strand springt, wie manche Binnenländer glauben. Goldköcherwurm Lagis koreni, baut Gehäuse aus einer dünnen Sandschicht, die oft in großen Mengen angespült werden. Granat Ostfriesische Bezeichnung für die Nordseegarnelen, nordfriesisch Porren, volkstümlich Krabben genannt Grüppen Gräben im Watt, in die das Wasser bei der Flut schnell hineinfließt und die dann rasch vollschlicken. Sie werden dann erneut ausgehoben und dadurch das Watt erhöht und zum Vorland reif gemacht. Grüppeln heißt die Tätigkeit des Grabens der Grüppen. Hallig Uneingedeichles Vorland, im engeren Sinne die uneingedeichten Nordseemarschinseln, die von den Sturmfluten überschwemmt werden. Eigentlich "salziges" Land (vgl. Halle, die Stadt, bei der Salz gewonnen wird). Halligkante Übergang des grünen Halliglandes in das Watt, oft mit einer unterwaschenen Steilkante. Herzigel Echinocardium cordatum, ein irregulärer, zweiseitig symmetrischer, kleiner Seeigel, dessen weiße zerbrechliche Schalen besonders auf den ostfriesischen Inseln oft zu Tausenden angespült werden. Herzmuschel Cardium edule, eine kleine Muschel mit geriefter Schale, die zu Millionen im Watt lebt. Sie kann mit ihrem geknickten Fuß kleine Sprünge machen. Sie lebt für gewöhnlich wenige Zentimeter unter der Oberfläche des Watts. Eßbar. Hieven Hochziehen, z. B. vom Anker. Hochwasser Siehe Gezeiten. Hohlebbe Volkstümlich an der Nordseeküste für Niedrigwasser. Kabbelwasser Kurze, unruhige, gegeneinanderlaufende Wellen infolge von aufeinandertreffenden Strömungen oder durch Gegenwind an bestimmten Stellen im Watt und vor Buhnenköpfen. Kajak Einmannboot der Eskimo, siehe Eskimokajak. Kentern 1. Umschlagen eines Schiffes oder Bootes. 2. Wechseln der Stromrichtung bei Hoch- und Niedrigwasser, fällt jedoch in den Flußmündungen nicht immer mit dem höchsten oder niedrigsten Wasserstand zusammen. Bevor der Strom kentert, herrscht meist eine Zeitlang Stillwasser, das man bei Hochwasser „Stauwasser" nennt. Kimmung Auch die Kimm genannt, der Meereshorizont. Klaffmuschel Mya arenaria und Mya truncata, große, tief im Wattboden lebende Musdiel mit einem langen Atem- und Nährschlauch (Sipho). Klei Der graue tonige Marschenboden, aus dem Schlick (siehe diesen) des Meeresbodens entstanden. In der jungen Seemarsch fruchtbarer und oft sehr schwerer Boden, bei langem Regen zäher Morast. Koog Kog Eingedeichtes Marschland in Nordfriesland und Dithmarschen, in Ostfriesland Polder genannt. Krabbe 1. Kurzschwänziger breiter Krebs, wie der Taschenkrebs, die Schwimmkrabbe und die Wollhandkrabbe. Der von den Kindern an der Nordseeküste Taschenkrebs genannte Krebs ist die Strandkrabbe; der Taschenkrebs lebt in tieferem Wasser. 2. Auch die volkstümliche Bezeichnung für die Garnelen (Cragon vulgaris) in Dithmarschen, Cuxhaven und Hamburg. Lahnung Buschdämme zur Landgewinnung, eingerammte Pfähle mit dazwischengeflochtenem Reisig; zuweilen auch mit Grassoden belegte Dämme; auch Schiengen genannt. Landgewinnung Die natürliche Anschlickung sucht man in Buchten und hinter den Inseln oder an geschützten Wattufem durch Buschdämme zu unterstützen, die weit ins Watt hineingreifen. Diese Dämme brechen die dort bei Flut herrschende Küstenströmung und die Wellen. Durch Seitendämme schafft man Felder ruhigen Wassers, die nur in der Mitte eine Öffnung haben. Der Boden dieser Felder wird durch Gruppen (siehe diese) weiter aufgeteilt, die besonders rasch vollschlicken. Der Queller (Salicornia herbacea) hilft durch seine Wurzeln den Schlick festhalten und schafft durch seine Zweige weiterhin ruhiges Wasser. Wird durch Spring- und vor allem Sturmfluten der Meeresboden über den mittleren Hochwasserstand aufgeschlickt, so kann sich Gras ansiedeln, und damit ist dann Land, Neuland, aus dem Meer entstanden. Lee Die dem Wind abgewandte Seite. Luv Die dem Wind zugekehrte Seite. Mahlsand Auch Triebsand oder Schwimmsand genannt. Lockerer wasserhaltiger Sand, in dem man versinken kann. Auch feste Sandbänke können im Sturm zu Mahlsand werden und große Wracks in kurzer Zeit verschwinden lassen. Marsch Aus Meeresablagerungen hervorgegangene flache Landschaften an der Nordseeküste und in den Trichtermündungen der Flüsse. Meerleuchten Durch eine Reihe von niedrigen Organismen hervorgerufenes Leuchten des Meerwassers. Es sind daran Bakterien, Flagellaten, Rippenquallen und andere Wesen beteiligt. Vor allem aber wird an unserer Nordseeküste das Meerleuchten in heißen Sommernächten durch einen Einzeller, Noctiluca miliaris, hervorgerufen, der bei Berührung aufleuchtet. Jedes Tierchen kann im Dunkeln einen hellen Lichtpunkt bilden. Bei Tage ist es als winziges Pünktchen in einem Glase Meerwasser gerade noch mit bloßem Auge erkennbar. Meersalat Ulva lactuca, eine grüne Meeresalge mit salatartigen Blättern. Miesmuschel Mytilus edulis, blauschwarze Muschel, die in schlickigem, geschütztem Watt in den Prielen große Bänke bildet, indem sie sich mit dem Sekret ihrer Byssusdrüse an den Schalen von ihresgleichen festspinnt. Eßbar. Wird aus dem deut schen Wattenmeer, z. B. nach Paris, exportiert. Moostierchen Kolonieartig zusammenlebende Tierchen, deren Gehäuse wie Moos oder Gewebe aussehen. Muschelschill Ablagerungen von toten, herausgespülten und zusammengeschwemmten Muschelschalen. Nipptide Siehe Gezeiten Oberwasser In den Flußmündungen lagert sich das leichtere Süßwasser über das schwerere Salzwasser, infolgedessen gibt es dort vertikal gegliederte Strömungsunterschiede und -gegensätze. Ohrenqualle Aurelia aurita. Die ohrenähnliche Zeichnung im Innern dieses Glastieres wird durch die Geschlechtsorgane hervorgerufen. Aus den Larven dieser Qualle entsteht ein Polyp, der durch Knospung wiederum Quallen hervorbringt. Dieser Generationswechsel ist nicht bei allen Quallen ausgebildet. Plankton Griech. "das Schwebende", Lebensgemeinschaft meist kiemer und durchsichtiger Tiere und Pflanzen des Süß- und Salzwassers ohne oder mit geringer Eigenbewegung, die nicht ausreicht, den Meeresströmungen entgegenzuwirken oder selbständige Wanderungen zu veranlassen. Die größten Planktonwesen sind die Quallen, kleinere die Wasserflöhe (cladoceren und copepoden). Die Hydromedusen (die Geschlechtsformen von Seemoospolypen), Rippenquallen, die Larven von Stachelhäutern und Medusen gibt es nur im Plankton des Meeres, ebenso bestimmte Formen von Manteltieren und von zierlichen Einzellern. Zum Studium dieser Lebensgemeinschaft empfiehlt sich ein kleines Mikroskop und ein Netz aus Seidengaze. Plate Große Wattfläche, meist höher aufragend. Polder Siehe Koog. Porre Nordfriesische Bezeichnung für die Garnele Crangon vulgaris, im Binnenlande als `Krabbe´ bekannt. Prallhang Die Strömung pendelt in Fluß- und Prielbetten hin und her. Bald prallt sie an das eine Ufer, unterwäscht und unterspült es und schafft dort einen meist steilen „Prallhang", während sie auf der andern Seite dann sanft entlanggleitet und durch Ablagerung von Sand- und Schlickbänken den „Gleithang" bildet. Dann wird sie zu dem andern Ufer zurückgeworfen und schafft dadurch nun dort einen Prallhang. Durch diese Strömung entsteht das Mäandrieren, das s-förmige Sich-Schlängeln der Flüsse und Priele. Pricke Stangen und Besen oder Bäume, die Fahrwasser im Watt bezeichnen. Siehe Besenbake und Bakensetzer. Priel Hohlformen im Watt, durch die Millionen von Kubikmetern Meerwasser ausgespült, die bei Ebbe den Meeresgrund verlassen. Die Priele laufen ganz trocken. Baijen und Wattströme dagegen haben auch während des Niedrigwassers noch oft tiefes Wasser. Letztere heißen auch Tief. Kleinere Wattströme werden als Loch bezeichnet. Qallen Freischwimmende Hohltiere mit glasartigem Gallertkörper, die mit Brennfäden selbst höhere Tiere, z. B. kleinere Fische, fangen können. In der Nordsee kommen verschiedene Arten vor. Die großen blauen Brennquallen, die Wurzelmundqualle und die rötliche Ohrenqualle sind die bekanntesten. Queller Salicornia herbacea, auch Glasschmalz, Krückstock ge- nannt, höhere Pflanze, die ins Watt hineinwächst und bis 40 cm unter dem normalen Hochwasserstand gedeihen kann. Sie kommt auch im Binnenland an salzhaltigen Plätzen vor. Regenpfeifer Viele Arten, besonders der Gattungen Squatarola und Charadrius. Sie sind mit den Schnepfenvögeln verwandt. Flötender Ruf. Rippeln Wellenförmige Oberflächenformen im Watt, durch Seegang oder Strömung entstanden. Robbe Seehund, an das Wasserleben angepaßte Gruppe der Säugetiere, mit den Raubtieren verwandt. 1938 wurde die Zahl der Seehunde an der deutschen Küste auf etwa 1500 Exemplare geschätzt. "Robben" ist auch die Bewegung des Jägers, der die Tiere nachahmt. Rotschenkel Tringa totanus, gehört zu den Wasserläufern, ein schnepfenartiger Wattvogel, "Tüte" nach dem Ruf genannt. Rottang Außerordentlich zierliche Algen mit rotem Blattfarbstoff, der die Ausnützung des im tieferen Wasser veränderten Lichtes ermöglicht. Rücken Höchste Stellen langgestreckter Wattgebiete, die oft zungenartig senkrecht von der Küste ins Meer laufen. Säbelschnäbler Recurvirostra avosetta. Schnepfenvogel mit aufwärtsgebogenem Schnabel. Sandklaffmuschel Siehe Klaffmuschel. Sandwurm Arenicola marina, lebt im Watt, wenn es nicht rein schlickig ist, in Röhren in der Tiefe. Wird als Köder zum Angeln gegraben. Die Kotringel sind die jedem Besucher bekanntesten Oberflächenformen des Sandwattes. Schill Siehe Muschelschill. Schlick Graues weiches Meeressediment, aus Feinsanden und Tonen bestehend, durch zahlreiche zerriebene organische Reste (Detritus) dunkel gefärbt, kalkreich durch Muschelschalen. Der Schlickfall ist am stärksten in den Flußmündungen, in denen sich Salz- und Süßwasser mischen. Dort stirbt das Plankton beider Lebenszonen ab, und außerdem tritt eine chemische Fällung ein. Die Mündungswatten zeigen deshalb auch zuweilen besonders tiefe Schlickstellen, in denen man versinken kann. Stellenweise besteht der Schlick zu einem großen Teil aus dem Kot von Tieren (Würmern oder Krebsen). Er hat dann, wissenschaftlich ausgedrückt, eine "koprogene Struktur". Schlickkrebs Corophium longicorne, 2 cm langes Krebschen, das zu Millionen den Wattboden durchwühlt und durch seine mit Schleim ausgekleideten Röhren verfestigt. Andererseits kann es der Halligkante gefährlich werden, wenn seine Röhren sie durchlöchern und sie dadurch leichter von der Brandung zerstört werden kann. Schwemmsand Die äußeren Sandplaten und Sandbänke im Wattenmeer sind oft durch die Sturmflutbrandung über MHW (mittleres Hochwasser) aufgeschwemmt und hinter der harten Brandungszone meist ganz locker gelagert. Dieser lockere Sand heißt Schwemmsand. Schwimmsand An der Zusammenflußstelle von Wattströmen oder Prielen bildet sich Schwimmsand, der durch eine eigenartige Wasserbewegung ganz locker gelagert ist. Wenn man ihn betritt, versinkt man wie im Moor. Er wird auch Triebsand genannt. Häufig bei sich kreuzenden Strombanksystemen. Schwoien Dreh- oder Pendelbewegung vor der Ankerkette infolge der Strömung. Seehund (Phocidae) siehe Robbe. Seegras Zostera nana und Zoslera marina, kommt an bestimmten ruhigen Wattstellen, meist hinter den Inseln, vor. Es ist die einzige höhere Wasserpflanze des Meeres, die auch an dauernd vom Seewasser bedeckten Stellen wurzelt. Sonst kommen im Meer nur Algen (Tange) vor. Seeigel Außer dem bereits erwähnten Herzigel (Echinocar- dium) findet man im Spülsaum an der Wattenküste den kleinen regulären Seeigel, Parechinus miliaris. Der faustgroße eßbare Seeigel, Ediinus esculentus, lebt in tieferem Wasser. Seepocke Baianus balanoides, festsitzende Krebsart aus der Gruppe der Rankenfüßler (Cirripedien) mit kalkiger Schale. Seerose, Seeanemone Einzeln lebende Korallentiere mit blumenartigen Fangarmen aus der Gruppe der Anthozoen. Siel Entwässerungskanal und Schleuse im Deich. Sog Starke ziehende Strömung, z.B. während der Ebbe oder beim Zurückfluten der Brandungswelle oder hinter einem Dampfer im flachen Wasser. Sommerdeich Niedriger Deich zum Schutz gegen die Sommerfluten, vermag nicht vor den großen Sturmfluten zu schützen. Sonnentau Insektenfressende Pflanze; auf moorigem Grund auf den Nordseeinseln nicht selten. Soot Brunnen, in alter Form mit Grassoden gebaut, auch Zisterne im Hallighaus. Springtide Siehe Gezeiten. Spülsaum Ein Saum von angetriebenen Tier- und Pflanzenresten, Tang und sonstigem Treibsei, der auf den hohen Sandbänken und Inseln den Stand des letzten Hochwassers anzeigt. Stack Steinwall zur Stromlenkung, besonders an der Niederelbe, auch Buhne genannt. Steinpackung Wo die Strömung unmittelbar den Deich bedroht, wird er mit einer Steinpackung versehen. Besteht meist aus Granitsteinen, die mit Ewern oft weit hergeholt werden müssen. Stranden 1. Begehen des Strandes, um Strandgut zu sammeln. 2. Auflaufen eines Schiffes, so daß es bewegungsunfähig wird. Strandgut Alle brauchbaren Gegenstände und Güter, die an den Strand treiben, meist Reste aus Schiffbrüchen. Strandgut - auch Holz - gehört heute dem Staat, der es durch den Strandvogt einsammeln und verwerten läßt. Nur geringfügige Kleinigkeiten darf der Finder behalten. Strandkrabbe Fälschlich meist Taschenkrebs genannt, siehe Krabben. Strandvogt siehe Strandgut. Strombank Wellenförmiges Sandgebilde von zuweilen über 200 m Länge und mehreren Metern Breite, meist mit einem Steilabfall nach der einen Seite. Es gibt Flut- und Ebbstrombänke. Wo sich Strombanksysteme kreuzen, findet sich oft Schwimmsand (Triebsand). Stromstrich Linie der größten Wassergeschwindigkeit. Sturmflut Wenn durch starke auflandige Winde das Wasser in der Deutschen Bucht zusammengetrieben wird, steigt es zuweilen bis mehrere Meter über den gewöhnlichen Hochwasserstand, das ist dann eine Sturmflut. Sie setzt die Halligen unter Wasser und gefährdete früher auch die Warfthäuser und läßt sogar heute noch mitunter die Deiche brechen. Besonders gefährlich wird sie, wenn nach längerem Südweststurm der Wind auf Nordwest umspringt. Tang Braune Meeresalgen. Einige können bis 500 m lang werden und sind damit die längsten Lebewesen der Erde. Tide Siehe Gezeiten. Tidenhub Der Unterschied zwischen mittlerem Hoch- und Niedrigwasser. Er beträgt in der Eibmündung etwa 5 m, nimmt nach Westen noch zu. In der Bretagne und an der Westküste Englands kann er über 10 m betragen. Tief Größerer Wattstrom, zuweilen auch Vorlandpriel oder ein Sielzug hinter dem Deich. Tonne Schwimmende, verankerte Seezeichen, vor allem zur Bezeichnung des Fahrwassers. Triebsand Siehe Schwimmsand. Trockenfallen Wenn die Sand- und Schlickflächen des Watts mit dem sinkenden Wasserstand sichtbar werden, so fallen sie trocken. Ein Schiff fällt trocken, wenn es bei Ebbe den Grund berührt und nicht mehr schwimmt. Uferschutz Die durch Brandung unterwaschene und unterspülte Hallig- oder Vorlandkante schützt man durch Steinschüttungen vor weiterem Unterspültwerden. Vor allem aber sucht man den Priel durch Lahnungen oder Buhnen vom Ufer fernzuhalten. Vogelkoje Fangeinrichtung für Enten auf den Nordseeinseln (siehe Kapitel Sylt). Vorland Das Land vor dem Deich, also nicht eingedeicht, den Sturmflutüberschwemmungen ausgesetzt, heißt auch "Außendeich" oder "Groden" (ostfriesisch, das grauende, wachsende Land). Vorleger Auf der Niederelbe benutzt man als Dampferanlegestellen verankerte alte Schiffe, die mit der Landungsbrücke durch einen beweglichen Steg verbunden sind. Diese Schiffe, auf denen sich meist auch eine Wartehalle befindet, steigen mit der Flut empor und senken sich mit der Ebbe. Sie heißen Vorleger. Während des Winters mit seinen Eisfluten werden sie oft abgeschleppt und im Frühjahr wieder neu ausgelegt. Warft Künstlicher Erdhügel, auf dem die Marschhäuser auch schon vor Erfindung der Deiche den Sturmfluten trotzen konnten, auch Warf, Werfte, Wurt genannt. Es können Einzelhäuser und ganze Dörfer, ja, kleine Städte auf solchen Warften oder Wurten liegen. Es kam in früheren Zeiten oft vor, daß trotz der Warft Häuser bei den Sturmfluten weggerissen oder vernichtet wurden. Watt Das gesamte Areal des Meeresgrundes von der mittleren Hochwassergrenze bis zu der Springniedrigwasserlinie, das bei Springniedrigwasser trockenfällt. An der deutschen Nordseeküste ein Streifen Meeresgrund, der eine durchschnittliche Breite von 15 Kilometern hat, aber stellenweise über 20 km breit wird. Er besteht meist aus Schlick (siehe diesen) und Sand und ist in der Gegend der Außenbrandung höher und sandiger und in der Nähe der Küste niedriger und schlickiger. Wattgeräusch Vor allem durch den Schlickkrebs, Corophium, verursachtes Knistern, das zuweilen im Schlickwatt weit vernehmbar ist. Wattstrom Siehe Priel und Tief Windstärken Nach der Beaufortskala 0-12. 0 = Windstille (Rauch steigt senkrecht), 1 = leiser Zug (Rauch steigt leicht schräg), 2 = leiser Wind (gerade fühlbar), 3 = schwacher Wind (Blätter bewegen sich, Wimpel), 4 = mäßiger Wind (Wimpel streckt sich), 5 = frischer Wind (größere Zweige bewegen sich), 6 = starker Wind (Geräusch an festen Gegenständen), 7 = steifer Wind (Schaumwellen), 8 = stürmischer Wind (bewegt Bäume und hält beim Gehen auf), 9 = Sturm (kleine Zerstörungen), 10 = Sturm (Bäume werden umgeworfen), 11 = schwerer Sturm (schwere Verwüstungen), 12 = Orkan (stärkste Verwüstungen). Wurt Siehe Warft Zisterne (auch Soot genannt) Trinkwasserspeicher, der das Regenwasser des Hausdaches in einem Brunnenschacht sammelt.
Der 16. Dezember ist der 350. (in Schaltjahren 351.) Tag des Jahres . Somit verbleiben noch 15 Tage zum Jahresende. Ereignisse 1816: Mit der "Seestern" wird erstmalig ein Leuchtschiff in der Elbmündung ausgelegt 1879: Einweihung des Telegraphengebäudes an der Alten Liebe 2008: Die Demontage des Leuchtturms Vogelsand beginnt. 2015: Die MS HELGOLAND nimmt den Liniendienst zur Insel Helgoland auf. geboren gestorben 2022: Reiner Itjen Wenn Du weißt, was am 16. Dezember in Cuxhaven noch passiert ist, trage es bitte hier ein. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „16. Dezember”
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... Vormann Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Vormann werden leitende Schiffsführer der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger genannt. Der Tätigkeit eines Vormannes entspricht der eines Kapitäns. Der Vormann ist Vorgesetzter der Besatzungsmitglieder eines Seenotkreuzers , bzw der Leiter einer DGzRS-Station.
Der 16. August ist der 228. (in Schaltjahren 229.) Tag des Jahres. Damit sind es noch 137 Tage bis zum Jahresende. Ereignisse 1536: Bernd Bösecken wurde als Mörder und Seeräuber hingerichtet. 1917: Indienststellung des Minensuchbootes "M 57" 1980: Aufstellung eines Gedenksteines für Amtmann Werner 2004: The Tall Ships´Race 2004 in Cuxhaven (2. Tag) geboren gestorben Wenn Du weißt, was am 16. August in Cuxhaven noch passiert ist, trage es bitte hier ein. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „16. August”
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1644 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1644 in und um Cuxhaven. Ereignisse 17. Februar: Die Franzenburg wird von den Hadlern geschleift geboren gestorben Zeitleiste
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1637 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1637 in und um Cuxhaven. Ereignisse Johann Steinweg wurde Vertreter von Henrich Hartzwig, dem Amtmann zu Ritzebüttel. geboren gestorben Zeitleiste
Das Wattenmeer-Besucherzentrum, direkt am Sahlenburger Strand, informiert mit einer Dauerausstellung umfassend über das Wattenmeer, und bei einer Wattexkursion können Sie die einzigartige Natur erleben. 1 Anschrift 2 Öffnungszeiten 3 Beschreibung 4 Einweihung 5 Architekturpreis 6 Bilder 7 Weblink 8 Karte Anschrift Wattenmeer Besucherzentrum Nordheimstraße 200 27476 Cuxhaven Tel: 04721/5905610 Öffnungszeiten Mo-Fr 10.00-19.00 Uhr So, Feiertage 14.00-18.00 Uhr 01.07.-31.08. zusätzlich Sa 14.00-18.00 Uhr Winter (Nachsaison 01.11.-30.04.: Mo-Do 10.00-16.00 Uhr Fr 10.00-13.00 Uhr So, Feiertage 14.00-17.00 Uhr Karfreitag, Heiligabend & Silvester geschlossen Beschreibung Unweit vom alten Standort, inmitten der einmaligen Cuxhavener Heidelandschaft und zugleich im Weltnaturerbe und Nationalpark Wattenmeer, liegt das neue Wattenmeer-Besucherzentrum auf dem Gelände der ehemaligen Nordheimstiftung. Der architektonisch eindrucksvoll gestaltete Holzbau bildet eine Landmarke und fügt sich doch harmonisch in die Naturlandschaft ein. Bei der Errichtung des Gebäudes wurden ökologische Aspekte vorbildlich umgesetzt. Das Wattenmeer-Besucherzentrum Cuxhaven lädt große und kleine Besucher ein, alles Wissenswerte über das Weltnaturerbe Wattenmeer zu erfahren. Über 450 m² Ausstellung wollen erkundet werden: Künstlerisch gestaltete Informationswände, Seewasseraquarien, ein flutbares Tidemodell und verschiedene Installationen veranschaulichen globale bis lokale Themen und zeigen die Vielfalt der Natur. Wie entstehen Ebbe und Flut? Was lebt im Verborgenen? Welche Folgen hat der Klimawandel? Die Antworten lassen erkennen, warum das Wattenmeer so besonders und schützenswert ist. Und wer es noch genauer wissen will, kann in unserer Bibliothek stöbern, entweder klassisch in Büchern und Zeitschriften oder auch interaktiv über Tablett-PC. Die großen Panoramafenster der Ausstellung bieten einen einmaligen Blick auf das Wattenmeer bis zur Insel Neuwerk und zeigen das Wechselspiel der Gezeiten. Für das direkte Erleben der einzigartigen Natur bietet das Wattenmeer-Besucherzentrum Führungen in die verschiedenen Lebensräume vor der Haustür an. Es geht ins Watt, aber auch in die Salzwiese oder in die Küstenheide, meist zu Fuß, manchmal auch auf dem Drahtesel. Spezielle Veranstaltungen für Kinder sind auch im Programm. Besonders gefragt sind die Watt-Exkursionen. Sie führen ins Sahlenburger Watt, oft bis zum ersten Priel. Hier geht es weniger ums „Wattwandern“, sondern darum, den Lebensraum näher kennenzulernen: Lebensspuren auf dem Wattboden richtig zu deuten, einen Wattwurm in die Hand zu nehmen oder zu beobachten, wie sich eine Herzmuschel wieder eingräbt. Bei der anschließenden Videoprojektion wird die Lebenswelt noch genauer „unter die Lupe“ genommen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, daher ist eine telefonische Voranmeldung erforderlich. Einweihung Die Einweihung im Oktober 2015 stand in direktem Bezug zum Wattwanderweg nach Neuwerk und präsentierte dabei ein Kunstwerk mit dem Namen Zwölf “ 25 “ Event. Ein 1225 Meter langer Weg in`s Watt wurde dabei von 20 vergoldeten Pricken markiert und diente so als Symbol für den Weg zum Festland und zum Besucherzentrum. Die Pricken wurden dabei mit einer Goldfolie umwickelt. In der Dunkelheit bunt illuminiert bot sich so ein beeindruckendes Bild vom Besucherzentrum bis hin zum Wattweg nach Neuwerk. Warum der Name Zwölf “ 25” ? Es dauert genau 12 Stunden und 25 Minuten von einer Flut bis zum nächsten Tidehochwasser, somit der feste Rythmus der Gezeiten. Video Architekturpreis Am 1. Juni 2017 vergab die Jury des Iconic Awards 2017 einen Architekturpreis für das Gebäude des Wattenmeer-Besucherzentrums in der Kategorie "Winner". Bilder Goldener Prickenweg zur Einweihung 2015 Weblink Wattenmeer-Besucherzentrum Karte Der Browser ist nicht mit Google Maps v3 kompatibel.
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1675 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1675 in und um Cuxhaven. Ereignisse In einer Karte von 1675 ist auf dem Gelände des heutigen Parkplatzes Alte Liebe ein (mögliches) Gräberfeld eingetragen. geboren gestorben Zeitleiste
Wattwagen auf dem Weg nach Duhnen Die Insel Neuwerk ist bei Niedrigwasser von Sahlenburg und von Duhnen aus bequem mit dem Wattwagen zu erreichen. Für die Personenbeförderung dürfen nur mit zwei geeigneten Pferden bespannte Wagen mit hochliegendem Gestell eingesetzt werden (§2 der Wattwagenverordnung). Zur Sicherheit der Fahrgäste sind auf Wattwagen unter anderem folgende Ausrüstungsgegenstände mitzuführen: Erste-Hilfe-Material Trillerpfeife ein betriebsbereites Funkgerät (Betriebsfunk Kurverwaltung) Wattwagen werden jährlich von einer Abnahmekommision bestehend aus einem Vertreter der Stadt Cuxhaven, einem Metallbaumeister, einem Stellmachermeister und einem Sattlermeister abgenommen. Wer einen Wattwagen lenken will, benötigt eine entsprechende Fahrerlaubnis. Eine Beifahrererlaubnis berechtigt zum Fahren hinter einem Hauptfahrer. Eine Selbstfahrerlaubnis kann nach dreijähriger Praxis erteilt werden und berechtig zu selbständigen Fahrten. Eine Hauptfahrerlaubnis wird nach sechsjähriger Fahrpraxis erteilt und berechtigt zur Führung von Wattwagen (Beifahrer). Geschichte Der heutige umfangreiche Wattwagenverkehr gründete sich im 19. Jahrhundert mit dem Duhner Bauern Peter Brütt, der wöchentlich zu Pferde die Post von und zur Insel Neuwerk beförderte. Im Jahre 1880 erhält sein Sohn Christian die offizielle postamtliche Beauftragung und damit auch bindende Verpflichtung. Ab 1885 benutzte Brütt zur Beförderung zweispännige hochrädrige Pferdewagen. Damit war der Weg zum personenbefördernden Wattwagenverkehr frei. Allgemeines Außer der Strecke Cuxhaven/Neuwerk gibt es im Nordseeküstenwatt noch eine zweite Kutschenverbindung von der Halbinsel Nordstrand/Nordfriesland zur Hallig Südfall. Ansonsten gibt es nur noch eine Verbindung im Dänemark mit hochrädrigen treckergezogenen Spezialbussen zur Insel Mandö. Weblinks Wattwagenverordnung
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1645 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1645 in und um Cuxhaven. Ereignisse Der Straßenname Lehmkuhle wurde im Winnungsbuch bei Johann Frese dokumentiert. geboren gestorben Zeitleiste
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1674 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1674 in und um Cuxhaven. Ereignisse Erster nachgewiesener Pachtvertrag für die Altenwalder Mühle: Pächter Claus Warncke Ab 1674 setzte sich die Revierfolge der Lotsen auf der Elbe zwischen Cuxhaven und Hamburg durch. geboren gestorben Zeitleiste
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1638 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1638 in und um Cuxhaven. Ereignisse Eler Esich wurde Amtmann zu Ritzebüttel. In einer Sturmflut wurde die Otterndorfer Schleuse weggerissen. geboren gestorben Zeitleiste
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1677 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1677 in und um Cuxhaven. Ereignisse Johann Carstens und Johann Dietrich Schaffshausen wurden kurzzeitig Verwalter im Amt zu Ritzebüttel. Im gleichen Jahr ist Erich Wördenhoff als Nachfolger bestimmt worden. geboren gestorben Peter Wruck Landbesitzer und Spender Zeitleiste
Die Vorsetzen (Sing.) ist eine alte Art zur Befestigung einer Kaianlage. Sie besteht aus einer horizontalen Kraweelbeplankung entlang der Kaikante mit vorgesetzen Holzpfählen. Diese werden in den Hafenboden gerammt und geben der Beplankung und dem dahinterliegenden Erdreich den Halt. Gleichzeitig dienen sie anliegende Schiffen als Fender.
Der 16. Februar ist der 47 Tag des Jahres. Damit sind es noch 319 (in Schaltjahren 320) Tage bis zum Jahresende. Ereignisse 1625: Hohe Sturmfluten mit Eisgang richteten gewaltige Schäden auf Neuwerk an. 1928: Die WILHELMINE strandet auf dem Medemsand 1928: Benennung der Sixtstraße 1962: vormittags wird eine Orkanwarnung ausgesprochen (mehr...) 1965: Stapellauf der Wappen von Hamburg 1982: Das Mehrzweckschiff "SCHARHÖRN" wurde dem WSA Cuxhaven unterstellt. geboren gestorben Wenn Du weißt, was am 16. Februar in Cuxhaven noch passiert ist, trage es bitte hier ein. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „16. Februar”
Der 16. Januar ist der 16. Tag des Jahres. Damit sind es noch 349 Tage (in Schaltjahren 350) bis zum Jahresende. Ereignisse 1298: erste urkundliche Erwähnung des "Kirchspiel Lüdingworth" geboren gestorben 1747: Heinrich Brockes Wenn Du weißt, was am 16. Januar in Cuxhaven noch passiert ist, trage es bitte hier ein. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „16. Januar”
Wattwanderung nach Neuwerk. Unter Wattwandern versteht man eine Wanderung im Wattenmeer. Diese wird üblicherweise im Rahmen einer organisierten Führung unter Leitung eines kundigen Wattführers durchgeführt. 1 Besonderheiten des Wattwanderns 2 Sicherheitshinweise für eine Wanderung im Watt 3 Bekannte Wattwanderwege 4 Wattlaufzeiten 5 ACHTUNG 6 Weblinks Besonderheiten des Wattwanderns Das Watt - der Meeresboden, der nur bei Ebbe freiliegt - besteht aus Schlick. Dies ist eine sandig-tonig-kalkige Anschwemmung des Meeres mit organischen Beimischungen. Man unterscheidet zwischen Sandwatt, Mischwatt und Schlickwatt. Der für eine Wanderung am besten geeignete Boden ist das Sandwatt oder das Mischwatt. Hier sinkt man nicht zu tief ein. Das Gehen fällt daher leichter und ist entspannender. Sandwatt kann sehr hart sein - fast wie Betonboden. Schlickwatten sind hingegen sehr schlammig. Man sinkt meist bis zu den Knien ein, in seltenen Fällen aber auch bis zur Hüfte. Das Mischwatt ist eine Mischung aus beiden Wattarten. Abhängig von der Art des Watts geht man entweder barfuß (Sandwatt) oder mit hohen, geschlossenen Schuhen (Schlickwatt). Im Sandwatt ist das Laufen ohne Schuhe angenehmer und so erhalten die Füße eine natürliche Massage. Im Schlickwatt sind Schuhe notwendig, damit die im Watt befindlichen Muscheln nicht die Füße und Beine verletzen. Das Wandern in dieser weiten Landschaft und der sauberen Luft ist sehr erholsam und fördert den Stressabbau. Nicht zu vernachlässigen ist auch der Spaßeffekt, den das Wandern im Watt bereitet. Hier sind die Empfindungen sehr unterschiedlich - die einen genießen es, bis zu den Knien im Schlick umherzuwaten, für andere ist der Schlick einfach widerlich. Im Rahmen einer organisierten Wattführung kann man Informationen über den Naturraum Wattenmeer, die Lebewesen im Wattboden und die Wirkung der Gezeiten auf diese Welt zwischen Ebbe und Flut erhalten. Geführte Wattwanderungen werden von den meisten Fremdenverkehrsämtern oder Naturschutzverbänden wie zum Beispiel der Schutzstation Wattenmeer angeboten. Das Wattenmeer steht unter Naturschutz. Folgende Regeln sollen bei einer Wanderung daher beachtet werden. Ausgeschilderte und abgezäunte Brut- und Rastgebiete der Wasservögel, sowie einige Schutzzonen des Nationalparks dürfen nicht betreten werden. Von Vogelansammlungen sollte man einen Abstand von mindestens 300 Metern halten. Hunde können an kurzer Leine mitgenommen werden. Sicherheitshinweise für eine Wanderung im Watt Auf einer Wattwanderung sollte man einige Sicherheitshinweise beachten - insbesondere wenn man alleine im Watt unterwegs ist. Das Watt sollte nur während der Ebbe und unter ortskundiger Führung betreten werden. Die Flut kann mit einer Geschwindigkeit von bis zu 2 bis 3 Seemeilen (=5 km) pro Stunde auflaufen und Priele können den Rückweg zum Ufer abschneiden. Ohne Uhr und Kenntnis des nächsten Niedrigwassers sollte man nicht ins Watt gehen. Im Watt ist auf Grund der Reflexion des Sonnenlichtes auf dem nassen Boden die Sonnenstrahlung sehr intensiv. Daher sollte man vorher reichlich Sonnencreme auf die Haut auftragen. Seenebel kann sehr plötzlich auftreten. Um die Orientierung nicht zu verlieren, sollte eine Wattwanderung nur mit Kompass stattfinden. Zivilisationsmüll ist auch im Watt zu finden. Scherben - aber auch kleine Muschelstücke - können die Füße verletzen. Es empfiehlt sich, vorsichtshalber Wundschnellverband mitzunehmen. Bei Gewitter sollte das Watt nie betreten werden. In der weiten, flachen und feuchten Landschaft ist die Gefahr eines Blitzeinschlages sehr groß. Bekannte Wattwanderwege Von den Cuxhavener Ortsteilen Sahlenburg und Duhnen führen zwei Wattwege, die sich unterwegs vereinen, zur Insel Neuwerk. Von Sahlenburg und Duhnen werden auch Pferdewagen für die etwa 8 bzw. 12 km lange Tour eingesetzt. Gerne wird von Neuwerk bei Flut per Schiff nach Cuxhaven zurückgekehrt, wo Busse zu den Startorten bereitstehen. Wattlaufzeiten Die Wattlaufzeiten sind in den einschlägigen Prospekten der Kurverwaltung zu erfahren. Oder fragen beim Personal der Rettungsstationen. Die Wattwanderzeiten für Sahlenburg beginnen und enden 20 Minuten vor den für Duhnen und Döse angegebenen Zeiten. ACHTUNG Bei hochgezogenem roten Signalball an den Rettungsstationen unbeding sofort aus dem Watt zurückkehren! Weblinks Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie - Gezeitenkalender Tipps zum Verhalten im Watt von der DLRG
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... Wahlen zum Landtag Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche In Cuxhaven direkt gewählte Abgeordnete zum Niedersächsischen Landtag Datum Direkt gewählt Partei 29.04.1947 Karl Olfers SPD 06.05.1951 Karl Olfers SPD 24.04.1955 Karl Olfers SPD 19.04.1959 Karl Olfers SPD 19.05.1963 Karl Olfers SPD 04.06.1967 Werner Kamman SPD 14.06.1970 Werner Kamman SPD 09.06.1974 Werner Kamman SPD 04.07.1978 Werner Kamman SPD 31.03.1982 Erich Fuchshuber CDU 15.06.1986 Erich Fuchshuber CDU 13.05.1990 Dr. Hans-Heinrich Eilers SPD 13.03.1994 Dr. Hans-Heinrich Eilers SPD 01.03.1998 Rudolf Robbert SPD 02.02.2003 Hans-Christian Biallas CDU 27.01.2008 Hans-Christian Biallas CDU
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1646 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1646 in und um Cuxhaven. Ereignisse Wiken Witge wurde Schultheiß in Lüdingworth. geboren gestorben Zeitleiste
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... 1639 Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Das Jahr 1639 in und um Cuxhaven. Ereignisse 26. Oktober: Der Rat der Stadt Hamburg erließ eine Pilotage- und Schragenordnung für den Hamburger Hafen. Für den weiteren Elbverlauf bis zur Mündung in die Nordsee wurde 17 Jahre später eine Pilotageordnung erlassen. Seitdem gibt es ein geregeltes Lotswesen auf der Elbe. geboren gestorben Zeitleiste
Der 16. Juli ist der 197. (in Schaltjahren 198.) Tag des Jahres. Damit sind es noch 168 Tage bis zum Jahresende. Ereignisse 1973: Das Waldschloss in Brockeswalde brennt ab 1981: Übergabe des Polizeigebäudes Ecke Mittelstraße geboren 1911: Hermann Friedrich Oskar Borrmann in Lemwerder (Wesermarsch). gestorben 1958: Franz Hebold in Cuxhaven 1976: Magda Roos, geistige Mutter von Jan Cux in Cuxhaven. Wenn Du weißt, was am 16. Juli in Cuxhaven noch passiert ist, trage es bitte hier ein. Die deutschsprachige Wikipedia zum Thema „16. Juli”
Cuxpedia sucht Bilder aus Ihrem Fotoalbum. Sie können uns helfen. Mehr... Wäscherei Aus cuxpedia Wechseln zu: Navigation, Suche Wäschereien und Waschsalon in Cuxhaven Waschsalon Ein Waschsalon bietet die Möglichkeit, dort selbst Kleidung zu waschen Wasch-Center in der Neuen Reihe Wäscherei Wäscherei Jahnke vorm. Diek