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Gruppas d'instrumentalists da sturs - Mesemna, 31.1.2018, 19:00 - Emprima emissiun: - Mesemna, 31.1.2018, 19:00, RTR Ins po dir che l'ensemble da brass è naschì l'onn 1951 cun il Philip Jones Brass Ensemble. Philip Jones ha fundà questa gruppa d'instrumentalists da sturs ed ha cumenzà ad arranschar musica dals differents geners per la furma d'ensemble. Quella nova scena è creschida e vegnida pli e pli vasta enfin il di dad oz. En «L'instrumentala» dad oz pudais vus tadlar ina selecziun da las pli enconuschentas furmaziuns naziunalas ed internaziunalas. I spetga in'ura vasta ed interessanta, perquai che mintg'ensemble ha sviluppà ses agen stil e posseda in caracter unic. Ils titels en l'emissiun |INTERPRET||TITEL||CUMPONIST| |Philip Jones Brass Ensemble||Alte Kameraden||Teike, Carl| |Cerchel musical dalla Surselva||Im Krapfenwald'l||Strauss, Johann / Snell, Howard / Tuor, Corsin| |Canadian Brass||Penny Lane||Lennon, John / McCartney, Paul / Dedrick, Christopher| |Blechhauf'n||Der Schmetterling||Wieder, Albert| |Bieranjas||Auf uns||Bourani, Andreas / Olbrich, Tom / Hartog, Julius / Bieranjas| |Mnozil Brass||Mnoschil||Gansch, Thomas| |FassBrass||Swiss Lady||Reber, Peter / Saurer, Marcel| |Innviertler Wadlbeisser||Peda-Symphonie||Trautwein, Raphael| |German Brass||El Pasodoble y olé||Crespo, Enrique| |LaBrassBanda||Ujemama||Dettl, Stefan / Winbeck, Manuel / Coll, Manuel da| |Wällbläch||Stairway To Heaven||Page, Jimmy / Plant, Robert| |London Brass||I Got Plenty O' Nuttin'||Gershwin, George / Purser, David| |Blechschaden||Zwiefache||Traditional / Hecker, Max| |Ensemble Pro Brass||Griess-Schmarr'n||Lauss, Alfred| |Swiss Brass Consort||Mazurka Tastrophe||Brun, Albin| |Rekkenze Brass||Sag' beim Abschied leise Servus||Kreuder, Peter / Knudsvig, Peter|
21. Innsbrucker Promenadenkonzerte 2015 im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg Allabendlich um 19.30 Uhr von Dienstag, 7. Juli, bis Sonntag, 2. August, Matineen sonntags jeweils um 10.30 Uhr Die Konzerte finden bei jedem Wetter statt. Freiwillige Spenden erbeten! 21. Innsbrucker Promenadenkonzerte 2015 im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg Programmbuch Redaktion: Markus Stegmayr Limbus Verlag Verlegerische Abwicklung und grafische Gestaltung: Limbus Verlag Bernd Schuchter, Merle Rüdisser, Elisabeth Mayr Umschlagfoto: Scheibenschießen in einem Bergdorf © Kaiserliche Hofburg Innsbruck Weitere Informationen finden Sie unter: www.promenadenkonzerte.at Für den Inhalt verantwortlich: Verein Innsbrucker Promenadenkonzerte ZVR 026911077 Druck- und Satzfehler sowie Programmänderungen vorbehalten Von der Harmoniemusik des Adels bis zur Böhmischen der dörflichen Jungbauernschaft Bereits zur Zeit der Wiener Klassik war es üblich, bei abendlichen Serenaden die Werke der Kunstmusik in Bläsertranskriptionen aufzuführen. So hat Mozart, als es noch kein Urheberrecht gab, höchstpersönlich eine Fassung für Harmoniemusik mit den Highlights aus seiner Oper Die Entführung aus dem Serail eingerichtet, um eventuellen Konkurrenten zuvorzukommen. Die Tradition, Musik durch Bläsertranskriptionen in einer Zeit zu popularisieren, die über keine Tonträger verfügte, wurde von den Militärmusikkapellen des Habsburgerreiches fortgesetzt, wobei die führenden Militärmusikkapellen der damaligen Zeit sowohl als Streich- als auch als Blasorchester auftreten konnten. Die Programme dieser Garnisonskapellen, die für die Grundversorgung der Bevölkerung mit Musik zuständig waren, enthielten Ouvertüren von berühmten Opern und Operetten und Potpourris der beliebtesten Melodien daraus – neben diesen Werken der Kunstmusik aber auch die neueste Produktion aus dem Hause Strauß und all jener, die in Form von Polka und Walzer die hedonistische Selbstfindung des Bürgertums im Zeitalter der industriellen Revolution musikalisch ausformulierten. Die Musiker der Garnisonskapellen wiederum nutzten die Zeit beim Militär und verfertigten Abschriften der Arrangements jener Werke, die ihnen für ihre heimische Dorfkapelle tauglich erschienen. So kehrten sie mit einem Koffer voll Noten in ihre Heimat zurück 5 und übernahmen dort die dörfliche Musikkapelle, für die nun eigene Transkriptionen klassischer Werke eingerichtet wurden. Es versteht sich, dass die musikalischsten unter all diesen Kapellmeistern den Ehrgeiz hatten, dem Repertoire der großen Meister, das sie in ihrer Militärdienstzeit handschriftlich und zugleich lernend kopiert hatten, eigene Werke hinzuzufügen, die in Gestalt von Ouvertüre, Marsch, Polka und Walzer formal an den großen Vorbildern ausgerichtet waren und daher aufgrund solcher Rahmenbedingungen niemals ein gewisses Niveau unterschreiten konnten, ja im Falle eines überdurchschnittlichen bis genialen melodischen Einfallsreichtums, wie wir ihn etwa bei einem Julius Fučík (1872–1917) vorfinden, die Musikliteratur mit neuen und oft weltbekannten Melodien bereicherten. Es sei nur an den Marsch Einzug der Gladiatoren oder den Florentinermarsch erinnert. Die Gegensätze, die zur Französischen Revolution führten, bezogen sich keineswegs nur auf das Unrecht, das dadurch entstand, dass der Adel sich qua Geburt als höhere Menschengattung definierte. Ein Streitpunkt war auch die Frage, wem eigentlich die Musik als Ausdruck der menschlichen Seele und der menschlichen Sehnsüchte gehört. Und so rabiat man den durch feudale Privilegierung höher Gestellten die Köpfe abschlug, um sie damit auf ein durchschnittlich bürgerliches Maß zu reduzieren, so verächtlich blickte man auf das süßliche Gefiedel eines Lully und Rameau. Durch die Gründung des Conservatoire de Paris bereits 1795 schlug die Geburtsstunde der Blasmusik, die – in Ergänzung zur Volksarmee – als neue Musik für alle, als 6 neue Volksmusik installiert wurde und zu der die namhaftesten Komponisten der damaligen Zeit wie Cherubini, Gossec oder Méhul eigene Originalwerke beisteuerten. Die Enteignung der Höfe in Sachen Musik blieb denn auch nach dem Wiener Kongress und dem Wiedererstarken der reaktionären Kräfte in Europa eine Errungenschaft, die sich die siegreichen Regimes in Österreich und Preußen in dem Ausmaß nicht entgehen ließen, als durch die Förderung der bläserischen Popularmusik das Zurückdrehen aller anderen Stellschrauben der gesellschaftlichen Entwicklung besser unter schönen Klängen verborgen bleiben konnte. Die Erfindung des Nationalen, das sich nun vor allem im Musikalischen – vom Volkslied bis zum Marsch – verdichtete, verdrängte die Ideen der Französischen Revolution, die durch ihren Terror ganz Europa in Angst und Schrecken versetzt und dadurch über Jahrzehnte ihren wahren Beitrag zum Fortschritt der Menschheit dem gesellschaftlichen Diskurs entzogen hatte. Gerade die Habsburgermonarchie (ganz im Gegensatz zu Preußen) verfügte als multikultureller, mehrsprachiger Vielvölkerstaat nicht über die Möglichkeit, sich in nationaler Selbstberauschung zu verklären. Vielmehr musste sie mit ansehen, wie der nationale Selbsterhöhungsprozess unter ihren wichtigsten Völkern wie den Ungarn und Tschechen den Staat zu sprengen drohte. Gerade dieses vorweggenommene Europa im Kleinen war also auf die Musik als verbindendes emotionales Element angewiesen, zumal hier auch Möglichkeiten für viele Künstler bestanden, über die Enge ihrer Regi- 7 on und über ihre Sprache hinaus als Komponisten oder Kapellmeister Karriere zu machen und den je eigenen nationalen Dialekt in eine allgemeine Musikkultur einzufügen, wie es die berühmten tschechischen Nationalkomponisten von Smetana über Dvořák bis Janáček vorbildlich leisteten. Und wie es ihnen die sogenannten Kleinmeister der leichten Muse, Karl Komzák oder der bereits erwähnte Julius Fučík und viele andere, nachmachten. Ein Geheimnis der weltweit bekannten altösterreichischen Unterhaltungs- und Militärmusik besteht darin, dass sie nie ihre Anbindung an die Kunstmusik verlor, dass das Ernste und das Leichte, das heute durch Gräben des Kommerzes und des Distinktionsgewinns getrennt ist, noch eine Einheit bildeten, und dass zwischen Amateuren und professionellen Musikern die Übergänge fließend waren. So konnte eine Ouvertüre von Carl Maria von Weber, die in der Hofoper zum ersten Mal erklang, schon wenige Jahre später als Transkription an einem Feiertag im Garten eines Tiroler Gasthauses aufgeführt werden. Frage nicht, wie und in welcher Qualität! Da die Menschen kaum Gelegenheit hatten, Vergleiche zu ziehen, wie es heute jedermann möglich ist, verhinderte kein zu großes Qualitätsbewusstsein den Kunstgenuss. Bleibt nur noch zu erwähnen, dass der Erste Weltkrieg wohl auch deswegen flagrant vom Zaun gebrochen werden konnte und zuletzt zum Zusammenbruch der Donaumonarchie führte, weil eine wunderbare und elegante Militärmusik den Blick auf einen Krieg verstellte, der sich vor dem Hintergrund zauberhafter Monturen zur ersten großen 8 industriellen Menschenvernichtungsmaschine entwickelte. Mit dem Dritten Reich waren auch in österreichischen Landen endlich jene eindeutigen nationalistischen Grundlagen geschaffen, die mit einem Volk, einem Führer und mit Rassenreinheit die Militär- und Blasmusik in den durch keinerlei Ironie getrübten Missbrauch führten. Eine katastrophale Entwicklung, von der sich die deutsche Militärmusik bis heute noch nicht erholt hat, im Gegensatz zu Österreich, das sich schlawinerhaft mit einem gewissen Recht, aber auch mit viel Unrecht nach 1945 als Hitlers erstes Opfer definierte und durch den aufkommenden Massentourismus die Blasmusik wiederum zum Einsatz brachte, diesmal zur touristisch-musikalischen Grundversorgung am Lande, wo die vorgeblich edlen Wilden aus den Bergen die vom Krieg erschöpften Gäste vor allem aus Deutschland umsorgten. So begannen die Dorfmusikkapellen nach dem Kriege von Neuem dort, wo die altösterreichische Musik mit Ouvertüre, Walzer, Polka, Marsch aufgehört hatte, wobei nunmehr, nach Abschluss des blutigsten Teils des „Zeitalters der Extreme“ ein Phänomen ganz entscheidend mit ins Spiel kam: Die klassische Kunstmusik hatte sich, symbolisiert durch Schönbergs Watschenkonzert bei der Aufführung seiner Kammersinfonie im Jahre 1913, vom breiten Publikum verabschiedet und bot trotz Paul Hindemiths Bemühungen in Donaueschingen, für Bläser wertvolle und spielbare zeitgenössische Literatur ins Leben zu rufen, kaum noch Werke, die dem ursprünglichen Ziel der Bläser- 9 musik, die Kunstmusik zu popularisieren, entsprechen hätte können. An die Stelle der Komponisten, die entweder von den Nazis vertrieben worden waren oder sich nun häuslich in einer staatlich geförderten, vom Publikum hingegen ignorierten Avantgarde niedergelassen hatten, traten Spezialisten für den Amateurblasorchesterbereich. Diese konnten nicht selten, wie in hiesigen Landen ein Sepp Tanzer oder Josef Eduard Ploner, ihre durch das Ende des Dritten Reiches unterbrochene Karrieren als Komponisten, Dirigenten, Rundfunkmitarbeiter und mächtige Funktionäre fortsetzen und ihre meist epigonalen, nationalromantischen Stücke den Vereinen über Wertungsspiele aufs Auge drücken. Neben dem Repertoire einer wiederbelebten Habsburgermonarchie und solch neuen, sogenannten Originalkompositionen gewann die Massen- und Popkultur der Nachkriegszeit zunehmend Einfluss auf die Musikvereine, die aufgrund freiwilliger Mitgliedschaft darauf angewiesen sind, den Musikgeschmack ihrer Musikerinnen und Musiker auch im Repertoire widerzuspiegeln. So kann man bei der Lektüre so manchen Programms heimischer Musikvereine den Eindruck gewinnen, es handele sich hier nicht um eine Trachtenkapelle mit entsprechend christlich-konservativ-patriarchalem Kulturhintergrund als vielmehr um eine amerikanische Community Band. Dabei wurde neben der Befriedigung touristischer Nachfrage nach einem nostalgischen Österreich, der Befriedigung der Funktionäre der Dachverbände, die mit pädagogisch-eigennützigem Engagement durch Originalkompositionen ihre Schutzbefohlenen zur Kultur hinzuführen versuchten, aber 10 auch neben dem krachenden Versuch, die zeitgenössische Pop- und Trivialmusik in die Blasmusik einzugemeinden, schlicht und einfach auf jene entscheidende Leistung vergessen, der die dörflichen Blasmusikkapellen seit über hundert Jahren ihr meist erfolgreiches Fortbestehen verdankten: eine aus dem Deutschen in andere Sprache kaum übersetzbare Gemütlichkeit zu stiften, die bei reichlich Alkohol Eheanbahnungen beflügelt, hitzige Debatten begleitet und insgesamt das Leben im Sinne eines universellen Münchener Oktoberfestes lebenswert macht. Dass diese Festkultur durch ein Überangebot an anderen Möglichkeiten, befördert auch durch einen Wettbewerb der Radio- und TV-Stationen nach unten, niveaumäßig immer weiter absackte, ändert nichts an der Tatsache, dass sie, mit dem legendären Ernst Mosch an der Spitze, eine Art von Musik kreierte, die mit ihren weit mensurierten Instrumenten dem ländlichen Hedonismus ideal Ausdruck verlieh und sich unter dem Titel „Böhmische“, „Viller Spatzen“, „Oberkrainer“, oder „Alpenoberkrainer“ niveaumäßig merklich von den Niederungen der volkstümlichen Musik abhob und immer noch abhebt. Denn hier, in der Gattung der „Böhmischen“, haben Dilettanten als Musiker wenig verloren. Hier pflegen sich Profis, die sonst in Orchestern durch schwierigste Partituren gequält werden, dem reinen und simplen Wohlklang zu ergeben und ein Genre, das durch Melodik und einfachste Harmonien gekennzeichnet ist, technisch in die Nähe olympischer Disziplinen zu rücken. 11 Bleibt nur noch nachzutragen, dass sich auch in der Blas- und Bläsermusik wie in allen anderen Kunstgattungen das Angebot diversifiziert hat und für jedes noch so kleine Publikum inzwischen die jeweils eigene Musik zur Verfügung steht: Das reicht von der klassischen Harmoniemusik über Blechbläserensembles, Brassbands, Big Bands, Volksmusik, kritische Volksmusik und Biermusik bis hin zur Bläsersinfonik und zum großen Blasorchester. Wobei trotz aller Spezialisierung gerade in jüngster Zeit durch interessante und publikumswirksame zeitgenössische Kompositionen gerade im Bläserbereich, aber auch durch eine unglaubliche Niveausteigerung im Können von Amateurmusikern der ursprüngliche Traum der altösterreichischen Musik noch nicht ausgeträumt zu sein scheint: Konzerte veranstalten zu können, deren Aufgabe es ist, die Kunstmusik alter oder neuer Provenienz in Transkriptionen oder in gültigen, weil nicht mehr epigonalen zeitgenössischen Werken einem aufgeschlossenen, breiten Publikum näher zu bringen und durch die musikalische Formulierung des einen Lebens und nicht nur segmentierter Spezialwelten zu begeistern. Es ist also die Hoffnung, dass es wieder eine Zeit gibt, in der sich der Unterschied zwischen E und U schließt, ebenso der Übergang vom Amateur zum Profi fließend wird und die Komponisten endlich wieder Mut fassen, ihren Elfenbeinturm in Richtung Publikum zu verlassen. Dieser Hoffnung sind die Innsbrucker Promenadenkonzerte gewidmet. Alois Schöpf, künstlerischer Leiter 12 Vom Anspruch und der leichten Muse Wie geht man am besten mit einem Publikum um, das zu Recht an lauen Sommerabenden auch die Unterhaltung und Zerstreuung sucht? Wie lässt sich das alles mit dem musikalischen Anspruch in Einklang bringen, der von den Innsbrucker Promenadenkonzerten propagiert wird? Ich denke, es ist zuerst einmal vor allem Konsens, dass die Unterscheidung zwischen E- und UMusik weitestgehend hinfällig ist. Was zählt, ist die musikalische Qualität und selbstverständlich auch die Funktion, der die Musik zu dienen hat. Es würde wenig Sinn ergeben, dem Publikum einen schönen Abend mit sperriger Musik zu verderben. Bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten geht es – im Gegensatz zu manch anderer Konzertreihe – nicht um Irritation und Provokation, sondern um die Heranführung an Werke und um ein logisches In-Bezug-Setzen dieser Werke zueinander. Dem Publikum soll nach einem herausfordernden Stück auch Raum und Zeit zum Verschnaufen gegeben werden. Entscheidend sind dabei die Balance und die Ausgewogenheit in der jeweiligen Programmgestaltung. Die musikalischen Qualitätskriterien bei den eingeladenen Orchestern lassen sich aber nicht nur daran ablesen, dass sich sämtliche Orchester um eine solche Balance bemühen, sondern auch daran, dass das sogenannte Leichte mit ebensolcher Begeisterung und mit ebensolchem Nachdruck gespielt wird wie Stücke, denen oftmals das Etikett „schwer“ umgehängt wird. Bei der richtigen Chronologie und zum richtigen Zeitpunkt 13 platziert, erscheinen schwere Stücke dennoch logisch und zwingend. Vor allem aber ist es die Aufgabe und die besondere Qualität eines guten Orchesters, das Schwierige leicht erscheinen zu lassen. In den Händen eines professionellen und musikalisch auf hohem Niveau agierenden Orchesters öffnen sich die Stücke, die ansonsten einem breiten Publikum verschlossen und unzugänglich bleiben würden. Zugleich gilt es, die leichten Stücke ebenso ernst zu nehmen wie die komplexeren. Ein gutes Orchester durchdringt eine Komposition und macht diese dem Publikum in jeder Hinsicht zugänglich und nachvollziehbar. Sie wird ihrem Wesen nach hörbar, greifbar und damit verständlich. Die Komplexität und die Schwierigkeiten eines sperrigen Stücks dürfen dabei für das Publikum nicht hörbar werden. Es ist die Aufgabe eines auf hohem Niveau agierenden Orchesters, diese Schwierigkeiten und Herausforderungen dort zu lassen, wo sie hingehören: in den Proben. Dem Publikum muss hingegen eine schlüssige, überzeugende und mit Nachdruck vorgetragene Leseweise angeboten werden. Dem Publikum muss der rote Faden zugänglich gemacht werden, der Verlauf des Stückes muss ihm als zwingend und notwendigerweise genau so erscheinen. Das Schwierige muss leicht wirken und das Leichte muss mit der notwendigen Ernsthaftigkeit vorgetragen werden, damit es nicht zur beliebigen und reinen Unterhaltung wird. Der Zuspruch des Publikums und das internationale Renommee der Innsbrucker Promenadenkonzerte beweisen, dass, auch dank der strikten Einforderung die- 14 ser Kriterien, der Spagat zwischen leichter und schwerer Musik Jahr für Jahr aufs Neue gelingt. Mehr noch als in den vorangegangenen Jahren steht in diesem Jahr einiges an vermeintlich schwieriger zeitgenössischer Musik auf dem Spielplan. Damit wird die hier beschriebene Balance besonders herausgefordert und das künstlerische und musikalische Geschick der jeweiligen Orchester ist mehr denn je gefragt. Das Vertrauen in die eingeladenen Orchester legt nahe, dass die Rechnung auch in diesem Jahr aufgehen sollte. Und das Vertrauen in ein neugieriges und lernbereites Publikum. Markus Stegmayr, Redakteur 15 Die Orchester und Ensembles der 21. Innsbrucker Promenadenkonzerte 2015 Dienstag 7. Juli, 19.30 Uhr – Vorabend Die Finalisten des Tiroler Musikschulwerks Blas-, Streich-, Fanfarenorchester, Brassband Kurzkonzerte von jeweils 30 Minuten Seite 23 Mittwoch 8. Juli, 19.30 Uhr Festliche Eröffnung Stadtmusikkapelle Landeck Musikalische Leitung: Helmut Schmid Seite 25 Donnerstag 9. Juli, 19.30 Uhr Liebe, Love, Amour European Brass Ensemble Musikalische Leitung: Thomas Clamor Seite 31 Freitag 10. Juli, 19.30 Uhr Unter neuer Leitung Brassband Fröschl Hall Musikalische Leitung: Joe Laube Seite 37 Samstag 11. Juli, 19.30 Uhr Führend in den Niederlanden Fanfareorkest DSS Musikalische Leitung: Danny Oosterman Seite 43 Sonntag 12. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Erstes K.u.k.-Festkonzert Musik Muri, Schweiz Musikalische Leitung: Karl Herzog Seite 51 Sonntag 12. Juli, 19.30 Uhr Virtuose amerikanische Blasorchestermusik Orchestra di Fiati della Svizzera Italiana Musikalische Leitung: Angelo Bolciaghi Seite 57 16 Montag 13. Juli, 19.30 Uhr Bläserkunst der Klassik Holzbläser des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck Seite 63 Dienstag 14. Juli, 19.30 Uhr Slowenien zum ersten Mal in Innsbruck Staatliches slowenisches Militärorchester Musikalische Leitung: Andreja Solar Seite 67 Mittwoch 15. Juli, 19.30 Uhr Die musikalischen Hausherren Stadtmusikkapelle Wilten Musikalische Leitung: Peter Kostner Seite 73 Donnerstag 16. Juli, 19.30 Uhr Das Konzert anlässlich der Festspieleröffnung Salzburger Landesblasorchester Musikalische Leitung: Alexander Schillings Seite 79 Freitag 17. Juli, 19.30 Uhr Wassermusik Orchestra di Fiati della Valtellina Musikalische Leitung: Lorenzo Della Fonte Seite 85 Samstag 18. Juli, 19.30 Uhr Die Besten von Südtirols musizierender Jugend Südtiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Josef Feichter Seite 93 Sonntag 19. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Zweites K.u.k.-Festkonzert Musikkapelle Toblach Musikalische Leitung: Sigisbert Mutschlechner Seite 99 17 Sonntag 19. Juli, 19.30 Uhr Die Gäste aus Frankreich Orchestre d’Harmonie de la Ville de Vichy Musikalische Leitung: Bruno Totaro Seite 103 Montag 20. Juli, 19.30 Uhr Polen zum ersten Mal in Innsbruck The Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland Musikalische Leitung: St. Strączek, L. Mieczkowski Seite 107 Dienstag 21. Juli, 19.30 Uhr Führend in Südtirol Musikkapelle Villnöß Musikalische Leitung: Hans Pircher Seite 113 Mittwoch 22. Juli, 19.30 Uhr Und zum Abschied ein Zapfenstreich Militärmusik Kärnten Musikalische Leitung: Sigismund Seidl Seite 119 Donnerstag 23. Juli, 19.30 Uhr Führend in Belgien Royal Symphonic Wind Orchestra Vooruit Harelbeke Musikalische Leitung: Geert Verschaeve Seite 125 Freitag 24. Juli, 19.30 Uhr Der Geheimtipp aus Italien Orchestra di Fiati Val Isonzo Musikalische Leitung: Fulvio Dose Seite 131 Samstag 25. Juli, 19.30 Uhr Eine Brassband der Weltklasse Leyland Band, England Musikalische Leitung: Thomas Wyss Seite 137 18 Sonntag 26. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Drittes K.u.k.-Festkonzert Musikverein Liezen, Steiermark Musikalische Leitung: David Luidold Sonntag 26. Juli, 19.30 Uhr Neujahrskonzert im Sommer Sächsische Bläserphilharmonie Musikalische Leitung: Stefan Diederich Montag 27. Juli, 19.30 Uhr Europaregion der Musik Triest Wind Band Project Musikalische Leitung: Simon Perčič Dienstag 28. Juli, 19.30 Uhr Gustav Mahler und seine Zeit Polizeiorchester Bayern Musikalische Leitung: Johann Mösenbichler Seite 143 Seite 149 Seite 155 Seite 159 Mittwoch 29. Juli, 19.30 Uhr Bigband-Jazz auf höchstem Niveau The 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Musikalische Leitung / Arrangements: Stefan Höfel Seite 165 Donnerstag 30. Juli, 19.30 Uhr Führend in Südtirol Bürgerkapelle Gries bei Bozen Musikalische Leitung: Georg Thaler Seite 171 19 Freitag 31. Juli, 19.30 Uhr Die Besten von Tirols musizierender Jugend Tiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Stefan Köhle Samstag 1. August, 19.30 Uhr Das italienische Spitzenorchester Filarmonica Mousiké Musikalische Leitung: Savino Acquaviva Seite 177 Seite 183 Sonntag 2. August, 10.30 Uhr – Matinee Viertes K.u.k.-Festkonzert Kärntner Gebirgsschützenkapelle Kärntner Viergesang Musikalische Leitung: Christoph Vierbauch Seite 187 Sonntag 2. August, 19.30 Uhr Die deutsche „Gardemusik“ Musikkorps der Bundeswehr – Deutschland Musikalische Leitung: Christoph Scheibling 20 Seite 193 21 Bewegendes Musikerlebnis Musikgenuss auf höchstem Niveau versprechen auch die heurigen Promenadenkonzerte in der Innsbrucker Altstadt. Insgesamt 34 Orchester und Ensembles aus zehn europäischen Nationen bringen den Innenhof der Kaiserlichen Hofburg zum Klingen. Als Landeshauptmann von Tirol begrüße ich Veranstaltungen wie die Promenadenkonzerte sehr, da sie nicht nur heimische Kulturfreunde, sondern auch Touristen aus aller Welt in ihren Bann ziehen und einmal mehr den Ruf Tirols als Destination für Kulturinteressierte in die Welt hinaustragen. Seit mehr als zwei Jahrzehnten erfreuen die Innsbrucker Promenadenkonzerte Jung und Alt, Einheimische und Gäste gleichermaßen. Und genau dies ist die Intention hinter diesen hochkarätigen Konzerten: Das breite Publikum am bewegenden Musikerlebnis teilhaben zu lassen. Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne genussvolle Stunden mit musikalischen Gustostücken an gemütlichen, lauen Sommerabenden! Günther Platter Landeshauptmann von Tirol Präsident des Tiroler Blasmusikverbandes 22 Dienstag, 7. Juli, 19.30 Uhr – Vorabend Die Finalisten des Tiroler Musikschulwerks Organisation: Helmut Schmid Ohne die professionelle Ausbildung der Jugend gibt es keine lebendige Musikszene. Und ohne ein junges Publikum, das die Innsbrucker Promenadenkonzerte besucht und als Maßstab für die eigenen Bemühungen nimmt, verfehlt die Veranstaltung ihr Ziel. Daher lag es nahe, eine Kooperation mit dem Tiroler Musikschulwerk einzugehen, um den besten Ensembles aus Tirols Musikschulen die Gelegenheit zu geben, am Vorabend der Innsbrucker Promenadenkonzerte die wunderbare Lokation, die Bühne und das einmalige Ambiente des Innenhofs der Hofburg zu nützen und vor großem Publikum ihr Können unter Beweis zu stellen. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg Kurzkonzerte von jeweils dreißig Minuten Blasorchester Cello-Orchester Fanfare-Orchester Brassband Zum Programm „Finale 2015“ des Tiroler Musikschulwerks Mit der Bezeichnung „Finale“ wird in der Kunst üblicherweise der Schlusssatz einer Sinfonie, der letzte Akt 23 eines Theaterstückes oder der ultimative Showdown einer Oper versehen. Wenn nun das Tiroler Musikschulwerk zu Schulschluss eine Veranstaltung unter diesem Titel ankündigt, dann kann man eine geballte Ladung jugendlicher Musizierfreude, verpackt in verschiedenen Besetzungen erwarten. Im Zentrum stehen große Orchesterformen, erstmals wird das große CelloOrchester des TMSW zu hören sein, welches sich im Rahmen eines Workshops formiert hat und mit etwa vierzig Mitgliedern eine absolute Rarität darstellt. Die in Tirol wohl häufigste Orchesterform ist das Blasorchester und diese wird durch jenes Musikschulblasorchester, welches beim Tiroler Jugendblasorchesterwettbewerb im April 2015 die höchste Punkteanzahl erreicht hat, vertreten. Fast gänzlich unbekannt in unseren Reihen ist das sogenannte „Fanfare-Orchester“ eine Besetzung aus Blechblasinstrumenten, Saxofonen und Schlagwerk. Das Fanfare-Orchester der Landesmusikschulen Imst, Pitztal und Landeck hat sich seit einigen Jahren dieser Musizierform verschrieben und vereint junge Musikerinnen aus dem Einzugsbereich dieser Musikschulen. Eigens für das große „Finale 2015“ des Tiroler Musikschulwerks wurde eine Landes-Jugendbrassband ins Leben gerufen, die dem Brassband-Trend in Tirol Rechnung trägt und es sich zum Ziel gesetzt hat, jungen talentierten BlechbläserInnen und SchlagwerkerInnen aus allen Landesteilen eine gemeinsame, musikalische Plattform zu geben. Helmut Schmid 24 Mittwoch, 8. Juli, 19.30 Uhr Festliche Eröffnung Stadtmusikkapelle Landeck Musikalische Leitung: Helmut Schmid Organisation: Peter Vöhl Die Stadtmusikkapelle Landeck war eine der Überraschungen im vergangenen Jahr. Denn wenn ein erfahrener Musikpädagoge und Dirigent wie Helmut Schmid die musikalische Leitung innehat, sind Qualität und hohes spielerisches Niveau nicht fern. Schließlich ist der langjährige Dirigent der Stadtmusikkapelle Landeck Landesschulinspektor des Tiroler Musikschulwerks und somit einer der obersten Musiklehrer des Landes. Helmut Schmid ist zum Glück aber nicht jemand, dem es nur um Konzepte und Theorien geht, sondern vor allem um die Umsetzung seiner pädagogischen und künstlerischen Absichten. Das Konzert 2014 war leider stark verregnet, weshalb zu wenige Besucher in den Genuss des tollen Programms kamen. Ein guter Grund für das Orchester, es 2015 unter hoffentlich besseren klimatischen Bedingungen noch einmal zu versuchen. Orchester Die Stadtmusikkapelle Landeck beruft sich aufgrund der bereits im siebzehnten Jahrhundert dokumentierten Mitwirkung von Schweglern und Trommlern an den örtlichen Prozessionen auf eine 378-jährige Geschichte. Eine Musikkapelle nach heutigem Verständnis ist für 25 das Jahr 1824 nachweisbar, im Zentrum standen in den folgenden Jahrzehnten die Umrahmung kirchlicher und weltlicher Feste in der Gemeinde. Nach der Stadterhebungsfeier im Jahre 1923 wurde der Verein in „Stadtmusikkapelle Landeck“ umbenannt. In jener Zeit unternahm die Musikkapelle die ersten großen Auslandsfahrten und Konzertreisen, etwa nach Breslau, Nürnberg, Baden in der Schweiz oder zum Katholikentag nach Wien. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau des Vereins erfolgte die erste Teilnahme an einem Wertungsspiel, die auch gleich mit einem ersten Rang gekrönt wurde. In der jüngeren Geschichte der Stadtmusikkapelle Landeck konnte sowohl im musikalischen als auch im organisatorischen Bereich ein steter Aufwärtstrend fortgesetzt werden. Unter Ehrenobmann Werner Sprenger, dem jetzigen Obmann Peter Vöhl und Kapellmeister Helmut Schmid erarbeitete sich die Stadtmusikkapelle Landeck über die Jahre hinweg einen Ruf als renommiertes sinfonisches Blasorchester, das weit über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung genießt. Niveauvolle Konzerte, die regelmäßige Teilnahme an Musikwettbewerben wie dem Certamen de Bandas de Musica in Valencia (ES) und WMC in Kerkrade (NL), intensive Jugendarbeit und ein modernes Erscheinungsbild haben zentralen Stellenwert in der Arbeit der Stadtmusikkapelle Landeck. Gleichzeitig wird größter Wert auf die Erhaltung musikalischer und örtlicher Traditionen gelegt. 26 Dirigent Helmut Schmid, Jahrgang 1970, studierte am Tiroler Landeskonservatorium im Hauptfach Klarinette. Er wirkte von 1992 bis 2000 als Kapellmeister bzw. Kapellmeisterstellvertreter der Musikkapelle Wenns und ist seit dem Jahr 2000 als musikalischer Leiter der Stadtmusikkapelle Landeck tätig. Von 1995 bis 2000 leitete Helmut Schmid die Landesmusikschule Pitztal. Seit dem Jahr 2000 ist er als Landesmusikschulinspektor und Referatsleiter für das Tiroler Musikschulwesen im Amt der Tiroler Landesregierung (Abteilung Bildung) zuständig. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Claudio Monteverdi / Bearb.: Helmut Schmid L’Orfeo Toccata Klaus Strobl Meine zweite Heimat, Marsch Josef Franz Wagner Unter dem Doppeladler, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Tilman Susato / Bearb.: Patrick Dunnigan The Danserye – Fünf Tänze: La Morisque, Bergerette, Den Hoboecken Dans, Basse Danse Mon Desir, Pavane La Battaille Richard Strauss Königsmarsch Franz von Suppé / Bearb.: Wil van der Beek Ouvertüre zur Operette Leichte Kavallerie Johann Strauß / Bearb.: Hans Hartwig Kaiserwalzer 27 Johann Strauß Kaiser Franz Joseph I. Rettungs Jubel Marsch Camille Saint-Saëns / Bearb.: José Schyns Danse Bacchanale Edward Gregson Henry V. aus The Sword and the Crown Stephen Sondheim / Bearb.: Helmut Schmid Send in the Clowns (Norbert Sailer, Flügelhorn; Franz Huber, Horn) Claude-Michel Schönberg / Bearb.: Johan de Meij Aus dem Musical Miss Saigon: Ouvertüre, The Movie in my Mind, I still believe, Please Zum Programm Über Jahrhunderte hinweg haben Komponisten ihre Werke entweder für höfische Anlässe und Feierlichkeiten komponiert oder den Monarchen selbst gewidmet. Der Innenhof der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck bietet somit den perfekten Rahmen für ein Konzert unter dem Motto Musik für Kaiser und Könige. Für ein großes Konzert in Berlin hat Richard Strauss im Jahr 1907 zu Ehren Wilhelms II. seinen Königsmarsch komponiert. Für diesen ursprünglich für großes Militärorchester eingerichteten Festmarsch erhielt Strauss später eine hohe Auszeichnung des Königs. Die Legende, dass eine Operette, die das österreichische Militär parodiere, nach dem verlorenen Krieg gegen Preußen 1867 verboten wurde, ist genauso falsch wie die gegenteilige Behauptung, diese Operette könne nicht mehr gespielt werden, weil sie das Militär zu sehr verherrliche. Das Husarenleben wird in der Leichten 28 Kavallerie von Franz von Suppé zwar romantisierend dargestellt, nicht aber verherrlicht. Leichte Kavallerie ist die erste Wiener Operette, die lange vor dem Zigeunerbaron das ungarische Element in die Wiener Musik einbringt. Die Operette selbst ist zwar in Vergessenheit geraten, die Ouvertüre daraus ist aber nach wie vor in den Konzertprogrammen zu finden. Der Kaiserwalzer von Johann Strauß wurde ursprünglich für die Eröffnung des Berliner Konzertsaals Königsbau am 19. Oktober 1888 als Hand in Hand komponiert. Der ursprüngliche Titel sollte die politische Verbundenheit des deutschen und österreichischen Herrscherhauses zum Ausdruck bringen. Vermutlich auf Betreiben seines Berliner Verlegers Fritz Simrock wurde später jedoch die Umbenennung in Kaiserwalzer vorgenommen. Das missglückte Attentat auf Kaiser Franz Joseph I. vom 18. Februar 1853 ist einer der berühmtesten vereitelten Mordversuche in der Geschichte Österreichs. Das Attentat auf den jungen Kaiser wurde von einem ungarischen Schneidergesellen ausgeführt. Der ehemalige Husar versuchte, Franz Joseph I. mit einem Dolchstich zu ermorden. Johann Strauß komponierte nach dem missglückten Attentat den Kaiser Franz Joseph I. Rettungs Jubel Marsch, in dessen Trio die österreichische Kaiserhymne eingearbeitet wurde. Mit The Sword and the Crown von Edward Gregson steht ein beeindruckendes Originalwerk für sinfonisches Blasorchester auf dem Programm. The Sword and the Crown (Das Schwert und die Krone) bündelt die Geschichten der englischen Könige (Henry IV, V, VI), in denen 29 die von Gott geerbte Macht (die Krone) durch die Kraft (das Schwert) erlangt und erhalten wird. In den Programmen der Stadtmusikkapelle Landeck finden sich immer wieder Melodien aus Film und Musical. Deshalb werden am Ende des Konzerts im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg mit Send in the Clowns und Miss Saigon zwei Meisterwerke dieses Genres dargeboten. Helmut Schmid 30 Donnerstag, 9. Juli, 19.30 Uhr Liebe, Love, Amour European Brass Ensemble Musikalische Leitung: Thomas Clamor Management: Michael Parzer, Christian Amstätter In diesem Jahr tritt der musikalische Leiter Thomas Clamor den Beweis an, dass Liebe zwar eine universelle Sprache sein mag, es aber in den verschiedenen Kulturen verschiedene Zugänge zu diesem zentralen Phänomen des menschlichen Lebens gibt. Dabei werden nicht nur Melodien aus West Side Story erklingen, die auf Shakespeares Romeo und Julia basiert; auch der schönste Liebestod der Musikliteratur aus Tristan und Isolde wird die Zuhörer verzaubern. Die Liebe ist schließlich vielseitig, und die musikalischen Umsetzungen spiegeln ebenso diese Vielseitigkeit als auch die niemals versiegende Faszination und Irritation wider, wie sie beispielhaft in Bizets Carmen zur Sprache kommen. Die Qualität des European Brass Ensemble ist über jeden Zweifel erhaben: Es handelt sich um ein europäisches Projekt, das bereits über Jahre auf überzeugende Weise umgesetzt wird. Die Klanggewalt von fünfzig Blechbläsern auf allerhöchstem musikalischen Niveau verfehlt seine Wirkung auch dieses Jahr bestimmt nicht. Orchester Das European Brass Ensemble ist einerseits der Name, andererseits das Motto des von Karl Schagerl und 31 Thomas Clamor im Sommer 2010 erstmals initiierten Projekts. Im Zentrum dieser Initiative steht einerseits die Freude am gemeinsamen Musizieren, andererseits der Austausch der verschiedenen Kulturen. Darüber hinaus ist die gegenseitige Vermittlung von Wissen über die Blechbläserkammermusik ein zentrales Anliegen. Zur Erarbeitung ihrer Programme treffen sich die jungen MusikerInnen projektweise im Stift Melk. Neben dem Musikhaus Schagerl, das sich schon viele Jahre für die Förderung des musikalischen Nachwuchses einsetzt, konnte Stift Melk als Kooperationspartner gewonnen werden. Das European Brass Ensemble setzt sich aus rund 45 BlechbläserInnen und SchlagwerkerInnen zusammen, die für die Sommerarbeitsphase 2015 aus insgesamt dreizehn Ländern kommen. Durch diese besondere Besetzung ergeben sich vom imposanten Blechbläserchor bis hin zum filigranen Kammermusikensemble vielseitige klangliche wie auch musikalische Möglichkeiten, durch die das Publikum und die MusikerInnen den dargebrachten Werken auf eine ganz neue Art und Weise begegnen können. Bisherige Höhepunkte waren Konzerte beim Schagerl Brassfestival 2011 und 2014, beim internationalen Brass Festival in Meran sowie die Zusammenarbeit mit James Morrison und Hans Gansch. Dirigent Prof. Thomas Clamor studierte an der Musikhochschule Detmold Trompete und Schlagwerk. 1986 wurde er als damals jüngstes Mitglied bei den Berliner Philhar- 32 monikern aufgenommen. Als Solist und Kammermusiker wirkte er in vielen namhaften Ensembles mit. Diese über zwanzigjährige Schaffenszeit wird durch viele Fernseh- und Rundfunkproduktionen sowie CD-Aufnahmen bei führenden Labels dokumentiert. Seit 1987 widmet sich Clamor vermehrt pädagogischer Arbeit, er nimmt Lehraufträge an den Musikhochschulen in Detmold und Weimar an und ist seit 2001 Gastprofessor an der Berliner Musikhochschule Hanns Eisler sowie Professor h. c. an der Musikhochschule Shanghai. Einen Höhepunkt seiner Arbeit stellt das inzwischen legendäre „El Sistema“ in Venezuela dar. Hier entsteht unter seiner Mitwirkung die erste lateinamerikanische Brass-Akademie, an deren Spitze das Venezuelan BrassEnsemble steht. Mit ihm findet er bei Publikum und Presse auf der ganzen Welt begeisterte Resonanz. Thomas Clamor war bei den bekanntesten Festspielen Europas zu Gast und dirigierte u. a. in New York, Buenos Aires, Peking und Tokio. Er ist künstlerischer Leiter der deutschen Bläserakademie und Chefdirigent der Sächsischen Bläserphilharmonie. Seit 2010 ist Prof. Clamor künstlerischer Leiter des „European Brass Ensemble“. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Blechbläserquintett des European Brass Ensemble Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Carl Lenthe Ouvertüre zum Ballett Der Nussknacker The Beatles / Bearb.: Ingo Luis Hey Jude 33 Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Georges Bizet Suite aus der Oper Carmen Sergei Prokofjew Romeo und Julia, Suite Richard Wagner Liebestod aus Tristan und Isolde Leonard Bernstein Suite aus West Side Story Zum Programm Das Thema Liebe bildet den musikalischen Rahmen für den Konzertabend des European Brass Ensemble im eindrucksvollen Ambiente der Kaiserlichen Hofburg. Keine andere Thematik inspirierte Schaffende der Kunst und der Musik häufiger als das stärkste Gefühl menschlicher Zuneigung und Wertschätzung – die Liebe. Daher schöpfte Thomas Clamor für die Programmgestaltung des Jahres 2015 aus diesem reichen Fundus und entschied sich für vier große Werke des späten neunzehnten bzw. des zwanzigsten Jahrhunderts, allesamt mit tragischer Note. Keine dieser vier Liebesgeschichten nimmt ein allzu glückliches Ende, der Tod reißt die Liebenden auseinander, um sie anderswo wieder zu vereinen. Doch bis zu diesen tragischen Höhe- und Schlusspunkten bieten die Geschichten – und gleichsam ihre Musik – alles, was das Herz begehrt: Kämpfe, Verfolgungsjagden, Verwechslungen, Tanz und die innige Zweisamkeit der Protagonisten. Gespielt wird Musik, die aus tiefstem Empfinden und Herzen des Komponisten stammt, 34 große, romantische wie auch beschwingte Opernmelodien – anfangs mit spanischem Flair von Georges Bizet, worauf die tragische Geschichte von Romeo und Julia folgt, der Inbegriff russischer Ballettmusik von Sergei Prokofjew. Dann ertönt der berühmte und tragische Schluss aus Richard Wagners Musikdrama, als Isolde über Tristans Leichnam zusammenbricht und stirbt. Und schließlich vollendet Leonard Bernsteins berühmte Fassung von Shakespeares Stoff, die West Side Story, angesiedelt im New York der 1950er, den Abend. Die reiche klangliche Bandbreite des European Brass Ensembles kommt hier besonders zur Geltung, gilt es doch, in orchestrale Klänge einzutauchen und mit Blechblasinstrumenten Streicher und Holzbläser zu imitieren. Mit diesem eindrucksvollen und mit Sicherheit sehr abwechslungsreichen Programm bestreitet das Ensemble nicht nur seine Sommertournee, die traditioneller Weise zu den Promenadenkonzerten nach Innsbruck führt, sondern folgt im Oktober auch einer Einladung zum Sauerland Brass Herbst nach Bad Fredeburg, wo es seine erste CD produzieren wird. Christian Amstätter 35 Blasmusikkonzerte auf höchstem Niveau Der Sommer in Innsbruck steht schon seit rund zwei Jahrzehnten im Zeichen der Kultur – die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind einer der Eckpfeiler in diesem Programm. Der Publikumshit ist bei Gästen wie Einheimischen gleichermaßen bekannt und beliebt. In der Regel sind die Konzerte bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Flair der Innsbrucker Promenadenkonzerte liegt in der musikalischen Zeitreise zurück in die K.u.k.-Zeit. Gekoppelt mit dem Ambiente des Innenhofes der Hofburg ist hier von Initiator Alois Schöpf etwas Einzigartiges geschaffen worden. Geboten werden hochkarätige Stücke und an klassischer Musik orientierte Programme. Beliebtes hat genauso seinen Platz wie Neues – damit findet sich für jeden Geschmack das Richtige. Die Veranstaltung ist weit mehr als ein herkömmliches Platzkonzert: Nur die „Crème de la Crème“ der Szene wird eingeladen. Als Ressortzuständige für Kultur bin ich stolz darauf, dass es gelungen ist, diese Art der Musik vielen Menschen all die Jahre mit Hilfe von Sponsoren bei freiem Eintritt zugänglich zu machen. Den BesucherInnen wünsche ich gute Unterhaltung und schöne, laue Sommerabende bei gepflegter Musik im historischen Zentrum von Innsbruck. Mag.a Christine Oppitz-Plörer Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck 36 Freitag, 10. Juli, 19.30 Uhr Brassband Fröschl Hall Musikalische Leitung: Joe Laube Management: Raimund Walder Wenn eine so dominierende Persönlichkeit wie Hannes Buchegger, der die Brassband-Szene in Österreich mehr oder weniger im Alleingang aufgebaut hat, seinen Dirigentenstab einem Nachfolger übergibt, darf man sich wohl fragen, welchen musikalischen Weg ein Ensemble ab diesem Zeitpunkt einschlägt. Noch dazu, wenn es sich um die Brassband Fröschl Hall handelt, die allen Brassband-Fans des Landes zu Recht ein Begriff ist und auch schon bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten unvergessliche Konzerte abgeliefert hat. Jeder Übergang ist immer auch musikalisch spannend. Joe Laube, der die musikalische Leitung nunmehr innehat, soll daher eine große Bühne geboten werden. Er wird die Brassband Fröschl Hall zweifellos in eine neue und faszinierende Richtung weiterführen, denn sein Programm ist mehr als exquisit. Orchester Der Grundstein der seit 2014 von Joe Laube geleiteten Brassband Fröschl Hall wurde bereits vor über 25 Jahren gelegt, als Hannes Buchegger auch in Österreich eine Brassband nach englischem Vorbild gründete. Von Hall in Tirol ausgehend wurde der typische BrassbandSound überregional populär, was vor allem der innova- 37 tiven Besetzung aus exzellenten Blechbläsern und Schlagzeugern, dem hohen Anspruch an musikalische Perfektion und der engagierten Leitung ihrer Dirigenten geschuldet ist. Spätestens seit den Siegen bei den European Championships in Montreux, London, Kerkrade und München ist die Brassband Fröschl Hall auch in der europäischen Szene ein Begriff. Durch die dreimalige Mitwirkung der Band an der CD-Reihe Highlights of the European Championships ist die internationale Anerkennung bestens dokumentiert. Insgesamt neunzehn eigene CD-Produktionen, darunter der aktuelle Tonträger crystal brass, zeugen vom Engagement der Haller Formation. Neben den Innsbrucker Promenadenkonzerten sind der österreichische Brassband-Wettbewerb in Eferding und die traditionelle Neujahrskonzertreihe mit dem krönenden Abschluss im Congress Innsbruck am 3. Jänner weitere Highlights der Saison 2015/16. Dirigent Josef „Joe“ Laube wurde in Innsbruck geboren, erhielt schon früh Akkordeonunterricht und trat als Waldhornist mit vierzehn Jahren in die Stadtmusikkapelle Innsbruck-Pradl ein. Dort bekleidete er achtundzwanzig Jahre lang das Kapellmeisteramt. Er ist Absolvent der HTL für Elektrotechnik und war Mitglied der Militärmusik Tirol unter Oberst Prof. Hans Eibl. Hornunterricht und Studium erfolgten bei Prof. Hansjörg Angerer. Das Schul- und Instrumentalmusikpädagogikstudium schloss er am Mozarteum Salzburg (Abt. Innsbruck) ab. 38 Noch zu Studienzeiten gründete er 1992 das mobile tonstudio sillton, das inzwischen auf zahlreiche Produktionen in verschiedenen Musiksparten verweisen kann. Joe Laube war langjähriger Solohornist der Brassband Fröschl Hall, seine Tätigkeit als Arrangeur nimmt er nach wie vor wahr. Zudem arbeitet er als Musikschullehrer in Hall und Wattens für Horn, Klavier und Musikkunde. Seit Jänner 2014 ist er Kapellmeister der Stadtmusikkapelle Innsbruck-Arzl. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Marc-Antoine Charpentier / Bearb.: Johan v. Slageren Prélude aus Te Deum Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube March aus An Occasional Oratorio Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Joe Laube Marsch aus der Oper La clemenza di Tito Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Joe Laube Festmarsch zur Krönung von Zar Alexander III. Daniel-François-Esprit Auber / Bearb.: H. Lorriman Ouvertüre zur Oper Le Domino noir Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube Ouvertüre zur Oper Ariodante Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube Lascia ch’io pianga aus Rinaldo (Maria Erlacher, Sopran) Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube Let the bright Seraphim aus Samson (Maria Erlacher, Sopran; Florian Klingler, Piccolotrompete) Hector Berlioz / Bearb.: Joe Laube Marche Hongroise aus La damnation de Faust 39 Pablo de Sarasate / Bearb.: Thomas Rüedi Zigeunerweisen (Christian Waldner, Euphonium) Giacomo Puccini / Bearb.: Ian Lowes O mio babbino caro aus Gianni Schicchi (Maria Erlacher, Sopran) Igor Strawinski / Bearb.: Ray Farr Excerpts from The Firebird Suite Percy Fletcher / Bearb.: R. Smith Labour and Love Kenneth Downie Concertino for Band, zweiter Satz Edward Gregson Of Distant Memories Zum Programm Das wunderbare Ambiente der Innsbrucker Hofburg führt uns zurück zur österreichisch-ungarischen Monarchie. Als diese endete, hatten sich in einer anderen Monarchie – in Großbritannien – in ca. neun Jahrzehnten tausende von Brassbands formiert. Doch welche Literatur stand ihnen zur Verfügung? Die Brassband Fröschl Hall möchte bei ihrem Konzert ein Programm präsentieren, wie es vor hundert Jahren, 1915 also, in London hätte erklingen können – mit kaleidoskopartigen Ausblicken in die Zukunft bzw. Gegenwart. Mit dem Festmarsch zur Krönung von Zar Alexander III. schuf Pjotr I. Tschaikowski 1883 ein prächtiges, majestätisches Konzertstück, das die ganze Macht des russischen Zarenreichs demonstrieren sollte. Opernauszüge, Potpourris und Ouvertüren im italienischen Stil in Bearbeitungen durften in keinem Brass- 40 bandprogramm fehlen. Wenngleich Franzose, so könnte es Daniel Auber mit der raffinierten und anspruchsvollen Ouvertüre zu Le Domino noir (1837) auf den Programmzettel geschafft haben. Einer der größten Meister der Musikgeschichte hat weder damals noch heute um seinen Platz in der vorderster Reihe bangen müssen: Georg Friedrich Händel. In seinem unerschöpflichen Werk spielen Bläser eine große Rolle, seine Opern und Oratorien verlangen darüber hinaus schöne, wendige Stimmen. Nach der Ouvertüre zur Oper Ariodante freut sich die Brassband Fröschl Hall, die Arie Lascia ch’io pianga aus der Oper Rinaldo gemeinsam mit der wunderbaren Sopranistin Maria Erlacher zu Gehör bringen zu können. In Let the bright Seraphim aus dem Oratorium Samson treten Maria Erlacher und Florian Klingler (Piccolotrompete) in einen akrobatisch-musikalischen Dialog. Vorurteile sind dazu da, widerlegt oder bestätigt zu werden: Der Marche Hongroise von Hector Berlioz und die Zigeunerweisen des spanischen Geigenvirtuosen Pablo de Sarasate beweisen, dass Ungarisches und Spanisches für Feuer in der Musik bürgen. Das richtige Temperament für die Zigeunerweisen bringt unser Solist Christian Waldner am Euphonium mit. Schönheit und Leidenschaft der Arie O mio babbino caro aus Gianni Schicchi von Giacomo Puccini lassen den kleinen historischen Fehler – die Oper wurde 1918 uraufgeführt, hätte also auf einem Programm von 1915 noch nicht stehen können – vergessen. Dafür sorgt noch einmal Maria Erlacher. Excerpts from The Firebird Suite bilden die Brücke zu den darauffolgenden Originalwerken für Brassband. Ob- 41 wohl Der Feuervogel von Igor Strawinski bereits über hundert Jahre alt ist, strahlt er mit rhythmischer Finesse, Präzision, Kraft und klanglicher Brillanz – allesamt Tugenden einer guten Brassband – zeitlose Modernität aus. Die englische Brassbandszene geriet bald nach ihrer Entstehung in ein regelrechtes Wettbewerbsfieber. Percy Fletchers Labour and Love war die erste Originalkomposition für Brassband, die 1913 bei den National Brass Band Championships im Crystal Palace, London, von den teilnehmenden Bands als Teststück gespielt und bewertet wurde. Das Concertino for Band, zweiter Satz, vom britischen Brassband-Komponisten Kenneth Downie, der tief in der Salvation Army verwurzelt ist, schlägt noch einmal ruhigere Töne an, bevor Of Distant Memories von Edward Gregson den Zauber und die Intensität des BrassSounds erlebbar macht. Dieses Werk, das hundert Jahre nach Percy Fletchers Labour and Love als Teststück der National Brass Band Championship von Großbritannien in der Royal Albert Hall in London von den Bands gespielt wurde, stellt einerseits eine Hommage an die Komponisten der frühen Wettbewerbsstücke dar, andererseits soll es das Können jedes einzelnen Musikers zeigen. Ich hoffe, dass Sie mit der Brassband Fröschl Hall einen virtuosen, mitreißenden Abend erleben werden! Joe Laube 42 Samstag, 11. Juli, 19.30 Uhr Fanfareorkest DSS, Niederlande Musikalische Leitung: Danny Oosterman Organisation: Hans Slof (Vorsitzender), Kitty Bouwmeester Die gesellschaftspolitische und geschichtliche Entwicklung eines Landes spiegelt sich auch im Instrumentenbau wider. In Frankreich gab es zum Beispiel schon früh das Saxofon, das durch den Jazz das Selbstverwirklichungsinstrument schlechthin geworden ist. In Österreich, Preußen und Russland hingegen wurden die Familien des weit mensurierten Flügelhorns entwickelt, das eher lyrisch klingt, also ein getreuer Ausdruck der habsburgischen, nach innen gewendeten biedermeierlichen Gegenreformation ist. Besonders interessant wird es, wenn sich, wie in Belgien oder den Niederlanden, habsburgische mit französischen, also gegenreformatorische mit revolutionären Einflüssen vermischen, wie es bei den hierzulande kaum bekannten Fanfare-Orchestern der Fall ist. Zu welchen Leistungen ein solches Orchester in der Lage ist, wird DSS (Abkürzung des Wahlspruchs „Durch Zusammenarbeit stark“) aus den Niederlanden eindrücklich unter Beweis stellen. Orchester Die Musikvereinigung Door Samenwerking Sterk (DSS) wurde 1927 gegründet und besteht aus einem Ausbil- 43 dungsorchester, einer Marsch- und Showband und dem Fanfare-Orchester. 1988 wurde das Fanfare-Orchester von DSS Landesmeister und hat es seither geschafft, dieses Niveau zu halten. Höhepunkte für das Orchester waren zweifellos die beiden Teilnahmen am World Music Contest Kerkrade 2001 und 2005. DSS überraschte das Publikum und die Jury mit originellen Kompositionen und erzielte damit beide Male den dritten Platz sowie das Prädikat „Sehr gut“. 2011 beim VNM in Zaandam erhielt DSS den „Goldenen Wimpel“ und den Titel „Niederländischer Meister“ in der Konzertabteilung – worauf das Orchester stolz ist. Unter der engagierten und inspirierenden Leitung von Danny Oosterman zieht DSS inzwischen junge und ältere Talente aus einem großen Umkreis an. So kommen wöchentlich Musiker aus Amsterdam, Den Haag, Hilversum, Heerhugowaard, Gouda, Langeraar, Nieuwkoop und Alphen aan den Rijn nach Aarlanderveen zu den Proben. DSS strebt nach Musik auf höchstem Niveau und nach einer Erneuerung des Repertoires von Fanfare-Orchestern. Zu diesem Zweck arbeitet DSS regelmäßig mit zeitgenössischen Komponisten wie Merlijn Twaalfhoven und Rob Goorhuis zusammen. Zu den Solisten, die DSS begleiten durfte, zählen Steven Mead, Hubert Claessens, Arno Bornkamp, Pierre Volders, Fenna Ograjensek und Jurgen van Rijen. DSS sorgt außerdem für die musikalische Ausbildung des Nachwuchses. Ziel des Ausbildungsorchesters ist, junge Talente auf allen Gebieten des Orchesters auszubilden. Die jüngsten Musikanten unseres dreißig Mit- 44 glieder umfassenden Ausbildungsorchesters sind neun Jahre alt. Viele dieser jungen Musiker spielen inzwischen auch im Fanfare-Orchester. Eines der Ziele unserer Teilnahme an den Innsbrucker Promenadenkonzerten ist es, insbesondere diesen jungen Menschen ein unvergessliches Erlebnis zu ermöglichen, das sie inspiriert und motiviert, sich weiterhin musikalisch zu entwickeln. Dirigent 1980 wurde ein junger, ehrgeiziger Dirigent aus eigenen Reihen eingestellt: Danny Oosterman. Er wurde schon als Achtjähriger Mitglied des Musikvereins DSS. Nach seinem Schulabschluss studierte er Trompete am Konservatorium Utrecht. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum Dirigenten mit den Nebenfächern Klarinette und Klavier, die er 1984 abschloss. Seit 1975 leitet er verschiedene Orchester, wobei es ihm immer wieder gelingt, diese zu musikalischen Höhepunkten zu führen. Seit 1992 ist Oosterman als Dozent an den Konservatorien in Amsterdam und Utrecht tätig. Danny Oosterman ist der Blasmusik sehr verbunden. Viele Bearbeitungen aus dem symphonischen und leichten Repertoire stammen von ihm. Unter seiner Leitung hat sich DSS weiter verbessert und ist zu einem tonangebenden Fanfare-Orchester gewachsen. Oosterman ist als Jury-Mitglied und Gastdirigent überaus gefragt. 2006 erhielt er den Piebe-Bakker-Award und 2014 den nationalen BUMA Brass Award. Zurzeit leitet er außerdem auch das Niederländische Jugend FanfareOrchesters und den „Andels Fanfare Corps“. 45 Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Brass-Ensemble Samuel Scheidt Battle Suite Edvard Grieg Suite für Brass-Quintett Franz Lehár Medley aus Die lustige Witwe Johann Strauß Champagner-Polka Saxofon-Ensemble Johann Strauß / Bearb.: Bruce Evans Perpetuum mobile, Schnellpolka Ferenc Farkas Alte ungarische Tänze Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Bruce Evans Ouvertüre zur Oper Die Zauberflöte Léo Delibes / Bearb.: Kenichi Koda Blumenduett aus der Oper Lakmé Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr William Byrd The Earl of Oxford March John Bull Pavane John Bull Gaillard John Bull The King’s Hunting Jig Jacques Offenbach Ouvertüre zur Oper La Belle Hélène 46 Richard Wagner Einleitung zum dritten Akt von Lohengrin Bert Appermont Rubicon (Martha Bosch, Sopran) Louis Andriessen Monuments of the Netherlands Peter Graham Brillante, Fantasy on Rule, Britannia! (Rodin Rosendahl, Euphonium) Johann Strauß Ägyptischer Marsch Johann Strauß Mein Herr Marquis aus der Operette Die Fledermaus (Martha Bosch, Sopran) Johann Strauß Auf der Jagd, Polka schnell Charles Gounod Je veux vivre, Arietta-Valse aus der Oper Roméo et Juliette (Martha Bosch, Sopran) Gert Buitenhuis Kroningsmars Koning Willem Alexander: Wilt heden nu treden Johan Wichers Mars der Medici Zum Programm Music from the Elizabethan Court Das Fanfare-Orchester – auch Fanfare genannt – ist eine Form des Orchesters, die zurückgeht auf Adolphe Sax, den Erfinder des Saxofons und des Saxhorns. Demzufolge nehmen diese zwei Instrumentengruppen auch eine prominente Rolle in der Besetzung der Fan- 47 fare ein. Ein Fanfare-Orchester besteht aus Blechbläsern, Holzbläsern und Schlagwerk, was dem Orchester einzigartige Klangmöglichkeiten gibt, und ist vor allem in den Niederlanden und in Belgien sehr verbreitet. Das Programm von DSS bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten ist sehr vielfältig und reicht von der Renaissance bis ins Heute. DSS eröffnet sein Programm mit wunderbarer Renaissance-Musik mit britischem Flair von William Byrd und John Bull, Komponisten aus der Tudor-Zeit. Darauf folgt die Ouvertüre zu La Belle Hélène von Jacques Offenbach, einer französischen Opéra-bouffe, die in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts sehr beliebt war. Nach der berühmten Einführung zum dritten Akt von Lohengrin von Richard Wagner geht es weiter mit Rubicon, einem sehr originellen Werk für Fanfare des belgischen Komponisten Bert Appermont. Thema dieses Werks ist der Kampf Cäsars gegen Pompeius. Es beschreibt, wie es Cäsar gelingt, auf schlaue Weise mit seiner relativ kleinen Armee gegen einen weitaus stärkeren Gegner siegreich zu sein. Das Werk besteht aus drei Teilen: Meditation, The Battle of Pharsallus und Dance. Eine tragende Rolle in diesem Werk hat Martha Bosch, unsere Sopranistin. Monuments of the Netherlands ist ein Werk von Louis Andriessen, einem der bekanntesten zeitgenössischen Komponisten der Niederlande. Das Stück trägt auch deutlich seine Handschrift und paraphrasiert Nederland, let op Uw Schoonheyt, ein Lied aus dem historischen Zyklus Valerius Gedenkklanken. 48 Im folgenden Stück, Brillante von Peter Graham, tritt der virtuose Euphoniumsolist Rodin Rosenthal ins Rampenlicht. Anschließend bringt DSS eine Reihe von Werken aus der Unterhaltungsmusik des neunzehnten Jahrhunderts zu Gehör: einen Marsch, eine Polka und eine Arie von Johann Strauß, wobei die Arie Mein Herr Marquis aus Die Fledermaus sowie Je veux vivre von Charles Gounod von Martha Bosch vorgetragen werden. Weiter geht es mit dem Kroningsmars Koning Willem Alexander von Gert Buitenhuis, einem Stück, das anlässlich der Krönung von Willem Alexander und Königin Máxima komponiert wurde. DSS beendet sein Programm mit Mars der Medici, einem Werk des niederländischen Komponisten Johan Wichers. DSS nimmt Sie mit diesem Programm auf eine spannende musikalische Zeitreise durch Europa mit und hofft, Sie damit für die Orchesterform Fanfare begeistern zu können. Danny Oosterman 49 Hochkarätige Konzerte für Einheimische und Touristen Der Städtetourismus erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. Gerade deshalb kommt es darauf an, dem Gast nicht nur Denkmäler, sondern besondere Angebote, die er sonst nirgends findet, anzubieten. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind sicherlich ein solches Angebot: In welcher mitteleuropäischen Stadt können Einheimische und Touristen gemeinsam solch hochkarätige Konzerte besuchen, bei freiem Eintritt, als Ort der Begegnung der Musikfreunde, bei einem guten Glas Wein? Das ist eine Bereicherung, die uns sehr am Herzen liegt, zumal ein guter Teil des Budgets, das wir zur Verfügung stellen, ohnehin wieder über Reisespesen in die heimischen Betriebe zurückfließt. Dr. Karl Gostner Obmann Innsbruck Tourismus 50 Sonntag, 12. Juli, 10.30 Uhr – Matinee 1. K.u.k.-Festkonzert Musik Muri, Schweiz Musikalische Leitung: Karl Herzog Präsident: Markus Strebel Es ist schon bemerkenswert, dass die erste altösterreichische K.u.k.-Matinee ausgerechnet von einem Orchester aus der Schweiz bestritten wird. Der Ort Muri, aus dem die „Musik Muri“ stammt, hatte jedoch immer schon eine starke Beziehung zu Österreich. Musik Muri wird aufgrund solch zarter traditioneller Bezüge ein besonders schönes und anspruchsvolles Programm präsentieren, das nicht nur für Freunde und Freundinnen speziell der altösterreichischen Militärmusik konzipiert ist, sondern auch alle Klassikbegeisterten, die sich die nächsten Wochen mit geschlossenen Konzertsälen und Musiktheatern abfinden müssen, entzücken wird. Muri ist ein Ort mit gut 7000 Einwohnern im Freiamt im Kanton Aargau in der Schweiz, einer ebenso schönen wie geschichtsträchtigen Landschaft, die sich zwischen dem Fluss Reuss und der Albiskette erstreckt. Muris vielfältiges kulturelles Leben spielt sich auch in Bezug auf das ehemalige Benediktinerkloster Muri aus dem elften Jahrhundert ab, das Blickfang des Ortes und Kulturgut von nationaler Bedeutung ist. In der Loretokapelle des Kreuzgangs befindet sich die jüngste Grablege des Hauses Habsburg, die die Herzen des letzten österreichischen Kaiserpaars Karl I. und Zita 51 sowie die sterblichen Überreste einiger ihrer Nachfahren enthält. Die Mai-Konzerte von Musik Muri finden jeweils im prächtigen Festsaal des Klosters statt. Das Orchester hat im Kloster auch sein Probelokal. Orchester Der Verein Musik Muri mit seinem gleichnamigen Orchester existiert seit 1860. Um die fünfzig Mitglieder jeden Alters spielen heute auf hohem Niveau sinfonische Blasmusik und Transkriptionen klassischer Werke. Für das traditionelle Winterkonzert im November wird jeweils eine Solistin, ein Solist eingeladen; im Frühjahr erarbeitet das Orchester ein Programm zu einem ausgewählten Thema. Auf viel Beachtung und Anerkennung stieß die Uraufführung Mater Aeterna von Bert Appermont im Jahr 2008. Nachhaltig beeindruckt zeigten sich bereits fünf Jahre zuvor über 2000 Konzertbesucher und -besucherinnen von Carl Orffs Carmina Burana. Beim Eidgenössischen Musikfest in St. Gallen 2011 erreichte Musik Muri den zweiten Platz in der Oberstufe. Wettbewerbe sind dennoch nicht der Schwerpunkt des Vereins; es geht vielmehr darum, an interessanten Projekten zu arbeiten und sich dabei gemeinsam musikalisch weiterzuentwickeln. Somit lautet das Motto von Musik Muri eher: Der Weg ist das Ziel. Dirigent Karl Herzog leitet das Orchester seit 2002 mit ebenso kompetenter wie geduldiger Hand; seine Leidenschaft für die Musik und sein Streben nach dem Schönen reißen die Orchestermitglieder unweigerlich mit. Sein mu- 52 sikalisches Fachwissen und sein Herzblut für die sinfonische Blasmusik leitete eine musikkulturelle Entwicklung bei Musik Muri ein. So entstand ein sinfonisches Blasorchester mit überregionaler Ausstrahlung und Zusammensetzung, welches durch Karl Herzogs zielgerichtete Leitung die gewünschten Erfolge feiern kann. Als Musiklehrer führt Karl Herzog junge Menschen in die vielschichtige Welt der Musik ein. Solistin Geboren und aufgewachsen in Basel (CH), studierte Maria Gessler bei Verena Schweizer an der Musikakademie Basel. Sie erhielt Unterricht in barocker Aufführungspraxis bei René Jacobs an der Schola Cantorum Basiliensis und schloss das Studium mit dem Operndiplom ab. Sie war über Jahre an deutschen Bühnen engagiert und verkörperte eine Vielzahl von Partien vom lyrischen bis ins jugendlich-dramatische Fach. Weitere Rollen führten sie nach Polen, zu den Tiroler Festspielen Erl und sogar nach Singapur. Neben Oratorien widmet sich die Sopranistin auch gerne dem Lied. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Emil Nikolaus von Reznicek / Bearb.: Jos van de Braak Ouvertüre zur Oper Donna Diana Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Marco Tamanini Walzer aus dem Ballett Dornröschen Giuseppe Verdi / Bearb.: Douglas McLain Morrò, ma prima in grazia aus der Oper Un ballo in maschera (Maria Gessler, Sopran) Gioachino Rossini / Bearb.: Christiaan Janssen Ouvertüre zur Oper Il barbiere di Siviglia 53 Pietro Mascagni / Bearb.: Anton Haeck Voi lo sapete, o mamma aus der Oper Cavalleria rusticana (Maria Gessler, Sopran) Johann Strauß / Bearb.: Roger Niese Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus Émile Waldteufel / Bearb.: Jos Dobbelstein Estudiantina aus Waltzes after Paul Lacôme Emmerich Kálmán / Bearb.: Jos Dobbelstein Heia, in den Bergen aus der Operette Die Csárdásfürstin (Maria Gessler, Sopran) Gioachino Rossini / Bearb.: Michele Netti Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell Zum Programm Opernzauber Das Programm aus der Opern- und Operettenwelt hat als gemeinsamen Nenner den deutschsprachigen Alpenraum mit entsprechenden Komponisten und Themen, weist aber darüber hinaus nach ganz Europa. Den Auftakt macht die Ouvertüre zur komischen Oper Donna Diana des österreichischen Komponisten Emil Nikolaus von Reznicek (1860–1945), die trotz des spanischen Ursprungs der Geschichte viel Wiener Charme versprüht und weithin bekannt und beliebt ist. Musik Muri spielt das Werk in einer Bearbeitung von Jos van de Braak, der in Innsbruck bereits Konzerte dirigierte. Ein Walzer aus dem Ballett Dornröschen des russischen Komponisten Pjotr I. Tschaikowski (1840–1893) führt uns in die Märchenwelt des französischen Schriftstellers Charles Perrault (1628–1703), dessen Aufzeichnung des 54 Märchens La Belle au bois dormant von 1697 die Grundlage für Tschaikowskis Ballett bildet. Weiter nördlich spielt sich das nächste Drama ab: Un ballo in maschera des italienischen Komponisten Giuseppe Verdi (1813–1901) hat das tödliche Attentat des schwedischen Königs Gustav III. auf einem Maskenball in der Stockholmer Oper zum Thema. Aus politischen Gründen mussten die Handlung nach Boston verlegt und einige Figuren umbenannt werden, bevor die Oper 1859 in Rom schließlich doch uraufgeführt werden konnte. Musik Muri präsentiert daraus mit Maria Gessler die Arie Morrò, ma prima in grazia. Die Ouvertüre zu Gioachino Rossinis (1792–1868) komischer Oper Il barbiere di Siviglia wurde nach dem katastrophalen Misserfolg der Uraufführung von 1816 in Rom durch eine komplett neue ersetzt, von der heute mehrere, sehr unterschiedliche Versionen vorliegen. Im klassischen italienischen Stil komponiert, folgt einer langsamen Einleitung ein brillantes Allegro. Die aufgeführte Bearbeitung für Blasorchester stammt von Christiaan Janssen. Vom italienischen Komponisten Pietro Mascagni (1863– 1945) stammt die Oper Cavalleria rusticana, 1890 in Rom uraufgeführt, die stilistisch dem Verismo zugehört. Die Geschichte erzählt von einem Duell zwischen einem gehörnten Ehemann und dem Liebhaber seiner Frau, Turiddu, in einem sizilianischen Dorf. Maria Gessler singt daraus die Arie Voi lo sapete, o mamma. Zurück nach Österreich kommen wir mit der Operette Die Fledermaus von Johann Strauß (1825–1899), die als Höhepunkt der Goldenen Operettenära der Wiener 55 Operette gilt. Johann Strauß hat sich damit zum führenden Geist der gesamten europäischen Unterhaltungsmusikszene des neunzehnten Jahrhunderts gemausert. Musik Muri spielt die Ouvertüre in der Bearbeitung von Roger Niese. Der französische Komponist Émile Waldteufel (1837– 1915) wurde für seine Walzer im Stile Strauß’ berühmt. Seine Werke sind sehr humorvoll, wie auch der Beitrag Estudiantina aus Waltzes after Paul Lacôme zeigt, bevor wir uns mit Heia, in den Bergen aus Emmerich Kálmáns (1882–1953) Operette Die Csárdásfürstin der ebenfalls heiteren Seite der Bergwelt zuwenden. Beide Werke wurden von Jos Dobbelstein arrangiert. Im Opernprogramm eines Schweizer Gastorchesters ist die Ouvertüre zu Wilhelm Tell natürlich Pflicht. Die Alpenwelt in all ihrer Schönheit und Süße, aber auch ihrer Bedrohlichkeit in Sturm und Gewitter wird in Rossinis Werk zur Schweizer Legende schlechthin in höchster Dramatik musikalisch umgesetzt. Brigitte Santmann Rubin 56 Sonntag, 12. Juli, 19.30 Uhr Virtuose amerikanische Orchestermusik Orchestra di Fiati della Svizzera Italiana Musikalische Leitung: Angelo Bolciaghi Management: Patrick Berger Der erste Sonntag der Innsbrucker Promenadenkonzerte wird mit einem zweiten Orchester aus der Schweiz zu einer Art Schweizer-Tag. Im Gegensatz zum Programm von Musik Muri steht allerdings am Abend ein Programm auf dem Spielplan, das in dieser Form sicherlich nur selten gespielt wird, da es nur von ganz wenigen Orchestern aufgeführt werden kann. Das „Orchestra di Fiati della Svizzera Italiana“, das schon einmal durch seine herausragende Leistung in Innsbruck das Publikum überzeugte, hat sich auf ein technisch äußerst anspruchsvolles Programm festgelegt, das zeigt, welch faszinierende Klänge Blasorchester hervorbringen können. Dabei ist jede Angst vor der Moderne und vor zeitgenössischen Komponisten unbegründet, denn dieses Orchester spielt so beseelt und mit so viel Engagement, dass selbst schwierige Stücke wie selbstverständlich federleicht klingen und ein aufnahmebereites Publikum überzeugen. Orchester Seit 1991 fördert und verbreitet das OFSI anspruchsvolle Musik für Blasorchester. Es ist das erste und einzige Orchester dieser Art im Tessin. Nach Auftritten in 57 den angesehensten Schweizer Konzertsälen gilt es national als feste Größe. Das OFSI ist auch im Ausland bekannt, es gab schon Konzerte in Italien, Holland, Österreich und Frankreich. Das Repertoire umfasst über 140 Stücke, darunter verschiedene Werke von zeitgenössischen Schweizer Komponisten und rund zehn weltweite Erstaufführungen. In seinem über zwanzigjährigen Wirken wurden vier CDs und verschiedene Radioaufnahmen veröffentlicht. Der Gründer und erste Leiter des Orchesters war Carlo Balmelli, derzeitiger fester Direktor ist Franco Cesarini. Die Formation hat an internationalen Veranstaltungen teilgenommen, darunter die Festivals in Schladming (Mid Europe Schladming, A), Interlaken (Jungfrau Music Festival, CH), Saas-Fee (Alpine Music Festival Saas Fee, CH), Piuro (Stagione musicale Val Chiavenna, I) und Innsbruck (Innsbrucker Promenadenkonzerte, A). 2003 begleitete sie die offiziellen Feierlichkeiten zum zwanzigjährigen Bestehen der Republik und des Kantons Tessin in Bellinzona. 2014 spielte sie am Mailänder Auditorium unter der Patenschaft des Schweizerischen Generalkonsulats. Die Musiker stammen überwiegend aus der italienischen Schweiz. Es sind Berufsmusiker, Studenten am Konservatorium und hervorragende Laien, die ehrenamtlich auftreten. Dirigent Geboren in Mailand studierte Angelo Bolciaghi in Italien, Holland und mit Stipendien drei Jahre lang in den USA, wo er das Repertoire für Blasorchester vertiefte. 58 Von entscheidender Bedeutung für seine Schulung war die Begegnung mit Maestro Thomas Briccetti und mit Claudio Mandonico. Er dirigierte in Italien, Europa, in den USA und bei der American Bandmaster Association Erstaufführungen. Mit dem Orchestra di Fiati Accademia gewann er den ersten Preis in der höchsten Kategorie beim Internationalen Wettbewerb von Kerkrade. Bolciaghi nimmt Einladungen für Seminare, Jurys, Festivals und Wettbewerbe in Italien wahr. Seit 2002 leitet er das Orchestra Fiati – Ensemble Strumentale Fermano. 2011 wurde er zum festen Leiter des SaxEnsemble am Konservatorium in Foggia. Er war Orchestrator für Blechblasinstrumente an der Scala und für Bruno Casoni, den Leiter des Theaterchors, seine Werke stehen auf dem Spielplan der Scala (2009, 2011, 2012, 2013) und der Pomeriggi Musicali (Musikalische Nachmittage, 2013). Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Johann Sebastian Bach / Bearb.: Gustav Holst Fugue à la Gigue Michael Gandolfi Flourishes and Meditations on a Renaissance Theme Michael Daugherty On the Air John Mackey Concerto for Soprano Saxophone & Wind Ensemble, I – II – V (Daniele Berdini, Saxofon) Charles Ives Country Band March 59 Leonard Bernstein Ouvertüre zur Operette Candide James Barnes Fantasy Variations on a Theme by Niccolò Paganini Frank Ticheli Blue Shades Zum Programm Das Barockstück zur Konzerteröffnung ist die Fuge à la Gigue. Sie wurde von Bach für die Orgel geschrieben, eine virtuose Darbietung des vierstimmigen Stücks mit komplizierten Pedaleinsätzen erarbeitete Holst 1928. Flourishes and Meditations on a Renaissance Theme von Michael Gandolfi, geschrieben für das amerikanische Präsidentenorchester, besteht aus sieben Variationen zu dem einfachen Renaissance-Thema Spagnoletta, das sowohl von Joaquín Rodrigo als auch von Ottorino Respighi aufgegriffen wird. Die Art jeder Variation ergibt sich aus dem Wortlaut der Partitur: I: Kubistisches Kaleidoskop, II: Cantus augmentato, III: Carnival, IV: Thema in rondò, V: Spike, VI: rewind / fast forward, VII: Echo, eine surrealistische Wiederaufnahme. On the Air, eine Komposition aus dem Jahre 2012, geschrieben zu Ehren von Arturo Toscanini, möchte das stürmische Temperament des großen Dirigenten erfassen, die musikalische Intensität und die erfrischenden Tempi seiner legendären Auftritte. Das Concerto per Soprano Saxophone & Wind Ensemble von John Mackey ist ein ehrgeiziges Werk. Das Konzert spiegelt die verschiedenen Aspekte des Saxofons und 60 dessen Beziehungen zu den anderen Instrumenten des Orchesters wider. Es erfordert eine hohe Virtuosität des Solisten und des gesamten Ensembles. Das erste Tempo, Prelude, ist eine äußerst energiegeladene Einführung in das Hauptthema; der Name des zweiten Tempos, Felt, bezieht sich auf das klangliche Material, das für ein Saxofon möglich ist, und erforscht dessen Virtuosität auch dank der Slap-Tongue-Technik; das fünfte Tempo, Finale, ist eine Hommage voller Adrenalin an John Corigliano, Mackeys Lehrmeister am Julliard Konservatorium, von dem das Klarinettenkonzert zitiert wird. Die Experimente mit den Musikkapellen des Vaters beeinflussten die Musik von Charles Ives, die er hauptsächlich für sich selbst schrieb. Country Band March stellt auf sympathische Weise Laienmusiker dar, die versuchen, so gut wie möglich zu spielen: Musiker, die nicht geübt haben und die daher etwas anderes spielen, schräg, ohne exakten Rhythmus. Ein Höllenlärm, eine Kakophonie der Töne. Brillant orchestriert hat sie eine Vitalität, die man nicht so schnell vergisst: die Ouverture de Candide von Leonard Bernstein. Nach dem aufregenden Start folgt ein gefühlvollerer, sanfterer Teil, im Finale wird das Tempo wieder erhöht. Bernstein sagte zu Candide: „In diesem Stück steckt viel mehr von mir als in anderen, die ich geschrieben habe.“ James Barnes ehrt das berühmte Capriccio Nr. 24 in aMoll von Niccolò Paganini mit einer Fantasia di Variazioni, insgesamt zwanzig, die von der United States Air Force Band in Auftrag gegeben wurden; ein virtuoses 61 Stück, das die Lyrik und Technik jedes Bereichs des Ensembles zeigt. Wie der Titel schon andeutet, ist Blue Shades eine Anspielung auf den Blues. Das Jazz-Feeling dominiert, doch es ist kein Bluesstück, auch wenn die typischen Bluesnoten verwendet und viele „Facetten von Blau“ beschrieben werden: von brillant bis dunkel, von dirty bis hot. Ein augenzwinkernder Tribut an die Ära der Big Bands, an den heißen Stil von Benny Goodman, an Akkorde von Blechblasinstrumenten, die an den allgemein in dieser Zeit gebrauchten Effekt des pfeifenden Zugs erinnern. Angelo Bolciaghi 62 Montag, 13. Juli, 19.30 Uhr Die Holzbläser des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck Organisation: Peter Rabl Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck TSOI ist vor allem in den letzten Jahren zu einem Garant für hohe Qualität und musikalischen Anspruch geworden, somit passen die Holzbläser dieses Orchesters perfekt in den Rahmen der Innsbrucker Promenadenkonzerte, was aufgrund von Sommerpause und Urlaubsplanung lange nicht verwirklicht werden konnte. Dieses Jahr ist es nun so weit: Die Holzbläser des TSOI beehren die Promenadenkonzerte. Und als wäre das noch nicht Grund genug zur Freude, spielen sie auch noch das zentrale Bläserwerk der Klassik: die Gran Partita. Der Abend soll deutlich machen, dass verstärkte Zusammenarbeit unter Tirols Kulturschaffenden bei oft gleich bleibenden oder gar schrumpfenden Budgets durch Synergieeffekte großartige und gleichsam unbezahlbare künstlerische Ergebnisse hervorbringen kann. Orchester Das Innsbrucker Serenadenensemble wurde vor etwa vierzig Jahren vom Klarinettisten Prof. Walter Kefer und Mitgliedern des damaligen Innsbrucker Symphonieorchesters gegründet. Aus Anlass des Konzertes bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten 2015 haben sich dreizehn Musikerinnen und Musiker des TSOI und 63 Freunde zusammengefunden, um das Innsbrucker Serenadenensemble nach längerer künstlerischer Schaffenspause wieder ins Musikleben Tirols zurückzuholen. Konrad Zeller, Oboe: geboren in Stuttgart, Studium in Hannover und Paris, seit 1993 Solooboist des TSOI, Lehrer am Mozarteum Innsbruck und am Tiroler Landeskonservatorium. Ning-Ching Zeller-Chen, Oboe: geboren in Taiwan, Studium in Hannover und Paris, seit 1993 Oboistin im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und Lehrerin am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck. Gabriele Mayr, Klarinette: geboren in München, Studium in Innsbruck und Wien, seit 2011 Soloklarinettistin des TSOI. Lehrtätigkeit für Klarinette und Harfe am Tiroler Musikschulwerk. Maximilian Bauer, Klarinette: geboren in Gröbming/Steiermark, Studium in Graz und Innsbruck, langjähriges Mitglied des TSOI, seit 2008 Lehrer am Mozarteum Innsbruck und am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck. Werner Hangl, Bassetthorn: geboren in Zams, Studium in Innsbruck und Salzburg, seit 1998 Mitglied des TSOI. Lehrer an der Musikschule Wattens. Peter Rabl, Bassetthorn: geboren in Itter/Tirol, Studium in Innsbruck, seit 1982 Mitglied des TSOI, bis 2008 als Soloklarinettist und seit 1980 Lehrer an der Musikschule der Stadt Innsbruck. Carla Blackwood, Horn: geboren in Bathurst/Australien, Studium in Sydney, Graz, Basel, Freiburg und Zürich, seit 2012 Solohornistin des TSOI, Lehrerin am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck. 64 Tanja Schwarz-Heinrich, Horn: geboren in Augsburg, Studium in Karlsruhe, Weimar und Nürnberg, seit 2010 Hornistin im TSOI. Genevieve Clifford, Horn: geboren in Melbourne, Studien in Saarbrücken und Berlin. Seit 2011 Hornistin in Essen. Viktor Praxmarer, Horn: geboren in Umhausen, Studium in Salzburg und München. Stellvertretender Solohornist der Augsburger Philharmoniker. Kerstin Siepmann, Fagott: geboren in Essen, Studium in Detmold und Weimar, seit 1997 Solofagottistin des TSOI, unterrichtet am Mozarteum Innsbruck. Magdalena Pramhaas, Fagott: geboren in Oberndorf/Salzburg, studiert in Wien und spielt seit 2014 im TSOI. Wolfgang Schneider, Kontrabass: geboren in Köln, Studium in Hannover und Frankfurt, seit 1998 Mitglied des TSOI. Lehrer an der Landesmusikschule Kramsach. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Wolfgang Amadeus Mozart Harmoniemusik zu Le Nozze di Figaro Gordon Jacob Divertimento in Es für Bläseroktett: Alla marcia viva – Adagio – Rondo: Allegro molto Wolfgang Amadeus Mozart Serenade Nr. 10, Gran Partita: Largo – Allegro molto; Menuetto: Trio I, Trio II; Adagio; Menuetto: Trio I, Trio II; Romanze: Adagio; Thema mit Variationen; Finale: Molto allegro 65 Zum Programm Wenn man eingeladen wird, als Kammermusikformation ein Konzert im Innenhof der Hofburg zu Innsbruck zu gestalten, denkt man zuallererst, dieser „Raum“ sei zu groß für ein Bläseroktett. Aber wenn man dann etwas nachdenkt, kommt man unweigerlich auf eines der größten Werke der Bläserkammermusik, nämlich auf Mozarts Gran Partita. Dies ist nicht nur Serenadenmusik im besten Sinne des Wortes, das heißt, man kann dieses Werk mit gutem Gewissen im Freien spielen, am Abend und man kann sich sicher sein, dass, nicht zuletzt wegen der Größe der Besetzung, der Raum der Hofburg gut mit Klang gefüllt werden kann. Außerdem hat die Gran Partita eine so großzügige Dimension in Besetzung und Dauer, dass auch diese Seiten perfekt zum Aufführungsort passen. Obwohl die große Serenade fast eine Stunde dauert, braucht man natürlich noch weitere Stücke, um ein ganzes Programm auf die Beine zu stellen. Und da gibt es Gott sei Dank eine Bearbeitung der Oper Le Nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart, die die gleiche Besetzung verlangt wie die Gran Partita. Dieser glückliche Umstand war ein wichtiger Grund, um genau diese Bearbeitung ins Programm zu nehmen. Ergänzt wird die herrliche Musik Mozarts mit einer Originalkomposition des 20. Jahrhunderts von Gordon Jacob. Wir spielen dessen witziges und abwechslungsreiches Oktett für Bläser. Peter Rabl 66 Dienstag, 14. Juli, 19.30 Uhr Staatliches Slowenisches Militärorchester Musikalische Leitung: Andreja Solar Slowenien war bisher ein weißer Fleck auf der musikalischen Landkarte der Innsbrucker Promenadenkonzerte, obgleich das Land lange Zeit zur Habsburgermonarchie gehörte und durch die Geschichte nach dem Ersten Weltkrieg, vom Kärntner Abwehrkampf über das Dritte Reich und die Tito-Diktatur bis hin zum nie enden wollenden Ortstafelkonflikt viel inniger mit der Geschichte der Republik Österreich verbunden ist, als dies offiziell wahrgenommen wird. Wer daran zweifelt, sei auf den Roman Engel des Vergessens von Maja Haderlap verwiesen. Musikalisch ist es für die Veranstalter eine große Freude, nun auch Vertreter dieses Nachbarlandes in Innsbruck begrüßen zu dürfen, zumal die Militärmusik Slowenien von einer sehr profilierten und engagierten Dirigentin geleitet wird: Andreja Solar, die als Schülerin von Jan Cober auch dafür zu sorgen hat, dass ihr Land den Anschluss an die internationale Entwicklung auf dem Gebiet der Bläsermusik findet. Dass dabei nicht auf die unverwechselbare Note, die Slowenien im Bereich der Popularmusik zu bieten hat, vergessen wird, versteht sich von selbst: So werden denn auch Werke jenes Slavko Avsenik erklingen, der sich mit seiner Oberkrainerbesetzung auch in Österreich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit erfreut. 67 Orchester Das Staatliche Slowenische Militärorchester wurde 1996 gegründet und steht unter dem Kommando der „SAF Protocol“ Einheit. Die Tradition von militärischen Orchestern in Slowenien geht zurück bis 1770, als das erste dauerhafte militärische Orchester nach Ljubljana kam, im Anschluss an die Errichtung von Streitkräften während der Regierung von Maria Theresia. Seither haben Musiker aus dem Umfeld der Militärmusik einen überaus wichtigen Teil zum Musikleben in Slowenien beigetragen. Das Staatliche Slowenische Militärorchester folgt dieser Tradition mit großem Stolz. Die Musiker sind Profis, die meisten von ihnen sind Absolventen der Musik-Akademie in Ljubljana. Das Orchester spielt slowenische und internationale militärische, klassische und zeitgenössische Kompositionen. Es ist verantwortlich für die musikalische Umrahmung von Zeremonien und Feiern. Außerdem kann das Orchester häufig bei öffentlichen Konzerten unter der Leitung von slowenischen oder ausländischen militärischen oder „zivilen“ Dirigenten gehört werden. Darüber hinaus hat es an internationalen Musikfesten unter anderem in Österreich, Italien, Kroatien, Ungarn, Deutschland, Dänemark, Belgien, Tschechien, Russland und den USA teilgenommen. Dirigentin Andreja Solar wurde in Slowenien geboren, wo sie lebt und arbeitet. 2006 schloss sie Symphonisches Dirigieren an der „Academy of Music“ in Ljubljana ab, wo sie bei Maestro Marko Letonja studierte. Während sie ihr 68 Musikpädagogik-Studium in Ljubljana verfolgte, studierte sie bei Jan Cober am Brabants Konservatorium in Tilburg in den Niederlanden. 2002 beendete sie erfolgreich ihre Masterstudien und dirigierte erstmals die Slovenian Armed Forces Band. 2008 hat sie einen „Senior-Musician-Course“ in der Naval School of Musik in Norfolk, Virginia abgeschlossen. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Georg Friedrich Händel Alla Hornpipe Bart Howard Fly me To The Moon Vilko und Slavko Avsenik Na Golici Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Vilko und Slavko Avsenik / Bearb.: Bojan Adamič, Vladimir Mustajbašić Spomin (Erinnerung) Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Piet Stalmeier Capriccio Italien Dmitri Schostakowitsch / Bearb.: Jan Cober Moskau Tscherjomuschki: Eine Tour durch Moskau – Polka – Mascha und Bubenstow – Lydotschka und Boris Gioachino Rossini / Bearb.: Armin Suppan Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell George Gershwin / Bearb.: Mari van Gils Ein Amerikaner in Paris Bojan Adamič / Bearb.: Boštjan Dimnik Serenade (Aleš Ogrin, Klavier; Janez Benko, Klarinette; Matic Nejc Kreča, Klarinette) 69 Eric Whitacre Godzilla Eats Las Vegas! Bojan Adamič Gas do daske Johann Strauß / Bearb.: Roger Niese Unter Donner und Blitz, Polka Bojan Adamič TRA–TA–TA Zum Programm Musikalische Erinnerungen von Reisenden Das Konzertprogramm thematisiert musikalische Erinnerungen von Reisenden. Das gesamte Programm zeichnet Bilder von Landschaften der verschiedensten Länder und fängt deren Atmosphäre ein. Der russische Komponist Tschaikowski fand seine Inspiration für das Capriccio Italien und dessen Motive auf italienischen Straßen. Die berühmteste Ouvertüre von Rossini nimmt uns mit ins dreizehnte Jahrhundert an den See von Luzern in der Schweiz und greift die Legende von Wilhelm Tell auf. Die Premiere dieses Stücks fand in Paris statt. Damit ist es kein Zufall, dass sich unser Programm genau dorthin bewegt. Ein Amerikaner in Paris, stark vom Jazz beeinflusst, hat Gershwin selbst als Impressionen eines amerikanischen Gastes beschrieben, der nach Paris kommt. Er nimmt die Straßengeräusche wahr und taucht in die Atmosphäre der Stadt ein. Serenade des slowenischen Komponisten Bojan Adamič bereitet uns auf das dramatische, farbenprächtige Stück des amerikanischen Komponisten Eric Whitacre vor, dessen Stück Godzilla Eats Las Vegas! 70 heißt. Diese Komposition ist tatsächlich etwas anders und verlangt von den Zuhörern Fantasie und musikalische Vorstellungskraft. Am Ende des Konzerts stoppen wir auf slowenischem Territorium – mit einer einfachen Polka des slowenischen Komponisten Bojan Adamič, der hauptsächlich als Filmkomponist bekannt ist, weil er mehr als 200 Kompositionen für slowenische und ausländische Filme geschrieben hat. In seine Werke integriert er häufig slowenische Volksmusik, die man auch in Gas do daske hören kann. Wir schließen mit der Polka Unter Donner und Blitz, die vom österreichischen Komponisten Johann Strauß verfasst wurde. Andreja Solar Musik belebt die Innsbrucker Altstadt Jedes Jahr zur selben Zeit beleben die Promenadenkonzerte die Innsbrucker Altstadt in einmaliger Weise. Nicht durch kommerziellen Lärm, sondern durch großartige Musik … Da ich auch von den Promenadenkonzerten als Unternehmer in der Altstadt profitiere, unterstütze ich diese Veranstaltung schon von Anfang an . Ich bin überzeugt, dass dies eine hochwertige Veranstaltung sowohl für Einheimische als auch für Gäste ist, und wünsche gutes Gelingen für 2015. Thomas Weber Gelateria Tomaselli 71 Kulturgenuss vom Feinsten Die Promenadenkonzerte bereichern den Innsbrucker Kultursommer und sorgen vom 7. Juli bis zum 2. August 2015 für ein abwechslungsreiches Konzertprogramm. Im stimmungsvollen Ambiente des Innenhofs der Kaiserlichen Hofburg sind 34 Orchester und Ensembles aus zehn europäischen Ländern zu Gast und werden das Publikum von nah und fern begeistern. Dabei werden neben traditioneller Blasmusik auch interessante zeitgenössische Kompositionen sowie Werke für Big Band, Brassband und Holzbläserensembles erklingen. Die Promenadenkonzerte bieten somit Vielfalt auf hohem musikalischen Niveau und Kulturgenuss vom Feinsten. Ich lade alle Interessierten herzlich zu den Promenadenkonzerten 2015 ein und wünsche den Veranstaltern Wetterglück und erfolgreiche Konzerte! Dr. Beate Palfrader Landesrätin für Bildung, Familie und Kultur 72 Mittwoch, 15. Juli, 19.30 Uhr Stadtmusikkapelle Wilten Musikalische Leitung: Peter Kostner Organisation: Claudius Schlenck Fast ist die Feststellung schon langweilig, dass die Stadtmusikkapelle Wilten auch letztes Jahr wieder, vor allem durch die wunderbar beseelte Aufführung einer Rossini-Ouvertüre, bewiesen hat, dass sie in Tirol zur obersten Liga gehört, und das schon seit Jahrzehnten. Eine beeindruckende Leistung! Hinzu kommt, dass der Orchesterklang der Wiltener immer österreichisch geblieben ist. Flügelhörner und Tenöre, die sich bei entsprechend unsensiblem Spiel oftmals geradezu als Fluch erweisen, passen sich bei den Wiltenern homogen in den ansonsten an internationalen Besetzungsnormen ausgerichteten Gesamtklang ein. Das ist vor allem Peter Kostner zu verdanken, der das Orchester auf diesem künstlerischen Niveau hält und dem es durch seinen Führungsstil gelingt, die gerade im städtischen Bereich übliche Fluktuation unter den Musikerinnen und Musikern in Grenzen zu halten. Dies ist eine Grundvoraussetzung für nachhaltigen Erfolg! Orchester In alten Urkunden des Stifts Wilten ist das Entstehungsjahr der Musikkapelle mit 1650 verbrieft – damals noch als eine der zu dieser Zeit gebildeten Pfarrmusiken. Zu einer regulären „Musikbande“ formierte sich 73 die Wiltener Musik erst 1814 nach der Rückkehr Tirols zu Österreich. Seit dieser Zeit sind die Wiltener ununterbrochen urkundlich bei feierlichen Anlässen in Tirol genannt. Waren es anlässlich der Beisetzung von Andreas Hofer 1823 lediglich dreizehn Musikanten, umfasst der Klangkörper heute siebzig Musiker, die aus allen Berufsgruppen und Gesellschaftsschichten kommen. Auf dem Programmzettel der Wiltener ist von klassischen Ouvertüren bis zu symphonischen Blasmusikwerken, vom Wiener Walzer bis zur böhmischen Polka oder vom Operettenpotpourri bis zum Musical alles vertreten und wird auch auf höchstem Niveau dargeboten. Dirigent Peter Kostner (Jahrgang 1963) stammt aus Hatting im Oberinntal, wo er auch heute noch mit seiner Familie lebt. Seit 1983 ist Kostner Mitarbeiter des ORF-Landesstudio Tirol, seit 1995 auch Bereichsleiter für Volksund Blasmusik. Seine musikalische Tätigkeit begann er als Flügelhornist und Tenorist bei der Musikkapelle Hatting, die er fünf Jahre leitete. Eine enge Verbindung zur alpenländischen Volksmusik hat Kostner durch seine Tätigkeit als aktiver Musikant, der mehrere Instrumente beherrscht und Mitglied in mehreren Ensembles ist, wobei der Harfe seine besondere Vorliebe gilt. Die Stadtmusikkapelle Wilten leitet Peter Kostner seit 1995. In seine Ära fallen viele bedeutende Festund Galakonzerte im In- und Ausland und vorbildliche CD-Einspielungen mit konzertanter Blasmusik im traditionellen, aber auch im zeitgenössisch-sinfonischen 74 Bereich. Peter Kostner ist Vorstandsmitglied im Tiroler Volksmusikverein, Musikbeirat im Landesverband der Tiroler Blasmusikkapellen und gefragter Juror sowie Referent bei Workshops und Fortbildungsveranstaltungen im musikpädagogischen Bereich. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Julius Fučík Furchtlos und Treu, Marsch Edmund Patzke Salut à Luxembourg, Marsch Sepp Tanzer Mein Tirolerland, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Jeremiah Clarke / Bearb.: Rob Wiffin The Royal Duke Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Florian Pedarnig Ouvertüre zur Oper Die Zauberflöte Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Siem Noom Konzert für Fagott und Orchester (Agnes Juen, Fagott; Marcel Ritter, Fagott) Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Yoshihiro Kimura Ouverture solennelle 1812 Philip Sparke Symphonic Metamorphosis zu Themen aus Camille SaintSaëns’ Orgelsymphonie Andreas Waldner Trumpetism, Solo für Trompeten Hermann Pallhuber König Laurins Rosengarten 75 Sepp Tanzer Klingendes Land, Ouvertüre Florian Pedarnig Die Rotjacken, Konzertmarsch Peter Kostner So klingt’s bei uns dahoam, Volksmusik-Potpourri Hannes Apfolterer Marsch der Tiroler Polizei Zum Programm Als ständiger Gast bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten freut sich die Stadtmusikkapelle Wilten einmal mehr, ein Programm in diesem Rahmen zu präsentieren, das den klaren Vorgaben und Wünschen des Veranstalters, aber auch den vereinsinternen Intentionen entspricht. So versuchen wir einerseits musikalisch die große heimische und internationale Tradition zu pflegen und andererseits zeitgemäße Impulse nach innen und außen zu geben bzw. solche aufzunehmen. Der erste Programmteil ist symphonischer Musik (was immer man darunter auch genau zu verstehen hat) aus Barock, Klassik, Romantik und Gegenwart gewidmet. Mit Mozarts Ouvertüre zum Singspiel Die Zauberflöte und der Ouverture solennelle 1812 von Tschaikowski kommen dabei zwei sehr bekannte Werke zur Aufführung. Mozarts Konzert für Fagott und Orchester hört man eher selten in Blasorchesterfassung. Mit seinem phänomenalen Können, für Bläser zu komponieren und zu arrangieren, ist es Philip Sparke gelungen, mit seiner Symphonic Metamorphosis über Themen aus der dritten Sinfonie von Camille Saint-Saëns (der sog. Orgelsympho- 76 nie) ein großartiges Werk zu schaffen, das alle Register mit ihren Möglichkeiten auslotet. Unser zweiter Teil trägt das Motto Klingendes Land (Tirol) und beinhaltet einige Werke, die in direktem Zusammenhang mit unserem eigenen Klangkörper stehen. So schuf Sepp Tanzer – unser langjähriger Kapellmeister – die gleichnamige leichte, aber immer noch spielens- und hörenswerte Ouvertüre. Andreas Waldner, einer unser Trompeter, schuf ein neues Solowerk für das gesamte Trompetenregister – Trumpetism wurde beim Frühjahrskonzert 2015 uraufgeführt. Schon vor fünfzehn Jahren komponierte der ehemalige Landeskapellmeister Florian Pedarnig zum 350-jährigen Bestandsjubiläum der Wiltener den wuchtigen Konzertmarsch Die Rotjacken. Einer seiner Nachfolger, der amtierende Landeskapellmeister Hermann Pallhuber, drang mit einem Frühwerk in die Sagenwelt Südtirols vor: Wir begeben uns musikalisch ins Reich von König Laurins Rosengarten. Einfache, aber zu Herzen gehende Melodien aus der heimischen Volksmusik – vorwiegend aus Tirol – sind im Potpourri So klingt’s bei uns dahoam vereint, der schwungvolle Marsch der Tiroler Polizei von Militärkapellmeister Hannes Apfolterer beschließt unser Programm. Mit diesem zweiten Teil will die Stadtmusikkapelle Wilten bewusst auf die heimische Musikkultur setzen und festhalten, dass zwar sehr viel Großartiges an Literatur aus dem Ausland kommt, aber auch die Musiklandschaft in Tirol wunderbare Musik zu bieten hat. Peter Kostner 77 Ein Höhepunkt im Kulturkalender! Seit nunmehr 21 Jahren sind die Innsbrucker Promenadenkonzerte fixer Bestandteil der heimischen Kulturszene. Der Innenhof der Kaiserlichen Hofburg dient auch heuer wieder als imperiale Kulisse für zahlreiche Orchester, Ensembles und Chöre aus insgesamt zehn europäischen Staaten. Eine grandiose Inszenierung, die auch außerhalb Tirols große Beachtung findet! Die Partnerschaft zwischen den Innsbrucker Promenadenkonzerten und der TIWAG besteht nun schon seit über vierzehn Jahren. Es freut uns sehr, dass wir fester Bestandteil dieses Kulturevents sind. Berühmte Werke unseres musikalischen Erbes versprechen dem Publikum auch in diesem Jahr besonderen Genuss. Ich wünsche allen Besuchern viel Vergnügen und gute Unterhaltung! Dr. Bruno Wallnöfer TIWAG-Vorstandsvorsitzender 78 Donnerstag, 16. Juli, 19.30 Uhr Salzburger Landesblasorchester Musikalische Leitung: Alexander Schillings Organisation: Matthäus Rieger / Christian Hörbiger Die Eröffnung der Salzburger Festspiele ist nicht irgendein Ereignis, sondern der Startschuss zum größten sommerlichen Hochkulturevent Österreichs. Anlässlich der Eröffnung findet auf den Plätzen Salzburgs ein großes Fest statt, zu dem das Salzburger Landesblasorchester alljährlich von den Festspielen eingeladen wird. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte nutzen gern die Synergie und übernehmen das Konzertprogramm, das von Alex Schillings einstudiert wurde, einem jener Dirigenten, die durch ihre internationale Lehrtätigkeit für die kundige Ausbildung einer ganzen Generation junger Blasorchesterdirigenten verantwortlich zeichnen. Entsprechend hochkarätig ist das Programm der Salzburger – bei gleichzeitigem Bemühen, dem Geschmack eines großen Publikums entgegenzukommen. Orchester Das Landesblasorchester Salzburg will junge Talente durch gemeinsames, beispielhaftes Musizieren mit hochqualifizierten Musikern aus dem Musikum Salzburg, dem Mozarteum-Orchester und den Blasmusikkapellen fördern. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei zeitgenössischer Blasorchesterliteratur gewidmet. Der 79 Klangkörper will Blasmusik auf höchstem Niveau und in all ihren vielfältigen Formen präsentieren. Das Orchester ist in den Salzburger Blasmusikverband integriert. Als künstlerischer Leiter fungiert jeweils der Landeskapellmeister bzw. einer seiner Stellvertreter. Das LBO Salzburg ist eine Kooperation zwischen Salzburger Blasmusikverband, Mozarteum Orchester Salzburg, Militärmusik Salzburg und dem Musikum Salzburg. Das Orchester gibt jährlich zwei bis vier Konzerte im Bundesland Salzburg bzw. in anderen Bundesländern oder im Ausland. Die Konzerttätigkeiten werden durch die Produktion von CDs sowie DVDs dokumentiert und festgehalten. Dirigent Alexander Schillings, Jahrgang 1957, war bereits als Achtjähriger Orchestertrompeter. Er besuchte zunächst die Musikschule, später das Konservatorium in Maastricht. Im Jahr 1983 erhielt er das Diplom für Blasorchesterleitung, anschließend studierte Schillings Orchesterleitung bei Lucas Vis und Anton Kersjesprijs. In der zweiten Hälfte der achtziger Jahre war Alexander Schillings Direktor des Sinfonieorchesters Kerkrade. Er leitete zudem fünf Jahre das Kammermusikensemble Musica Mosa. Von 1989 bis 1995 wirkte Schillings als Dirigent der Königlichen Harmonie „Sainte Cécile“ zu Eijsden als Dirigent und von 1995 bis 2001 als Chefdirigent der Johan-Willem-Friso-Militärkapelle. Von 2001 bis 2002 leitete er die Königliche Militärkapelle in Den Haag. Er fungiert seit 1988 als musikalischer Leiter des Nationalen Jugendblasorchesters der Niederlande. An 80 der ARTEZ-Hochschule in Zwolle und an der Königlichen Hochschule in Den Haag unterrichtet er Blasorchesterleitung. Gastprofessuren führten ihn nach Spanien an die Universitäten Tarragona und Alicante sowie an das Konservatorium Murcia. Ferner ist er Organisator von Dirigentenworkshops. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Bläserkammermusik eines Ensembles des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Leontij Dunaev Krönungsmarsch Hector Berlioz / Bearb.: Tohru Takahashi Le carnaval romain, Ouvertüre Launy Grøndahl / Bearb.: Poul Ivan Møller Posaunenkonzert (Christian Winter, Posaune) Ferrer Ferran Jungla Thomas Doss Spotlights (Anja Kronreif, Luise Stöckl, Johannes Hogger, Klaus Hasholzner – alle Saxofon) Igor Strawinski / Bearb.: Randy Earles; Fred Fennell Suite aus dem Ballett Der Feuervogel Zum Programm Zum Auftakt gedenken wir des 175. Geburtstags von Pjotr I. Tschaikowski. 1883 wurde Alexander III. zum Zaren von Russland gekrönt. Aus diesem Anlass komponierte Tschaikowski den Krönungsmarsch, der ähnlich wie die kurz davor entstandene Ouverture solennelle 1812 81 starken patriotischen Charakter aufweist. Mit seiner sorgfältigen Instrumentierung und dem Melodienreichtum gelang Tschaikowski ein imposantes Werk. Dem aufmerksamen Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte wird nicht entgangen sein, dass in den letzten beiden Jahren mit den großen Werken Pini di Roma und Feste Romane ein ausgeprägter Bezug zu der grandiosen Stadt Rom hergestellt wurde. Fortsetzen möchte das LBO Salzburg diesen Weg mit der Ouvertüre Le carnaval romain von Hector Berlioz. Das LBO Salzburg ist immer bestrebt, dem geschätzten Publikum besondere Solisten zu präsentieren. Heuer ist dies Christian Winter, der Soloposaunist des Mozarteum-Orchesters Salzburg. Das selten gehörte Posaunenkonzert von Launy Grøndahl findet in ihm einen kongenialen Interpreten. Mit dem musikalischen Poem Jungla nimmt das LBO einen Schwerpunkt seiner Aufgaben wahr – die Interpretation zeitgenössischer Blasmusik. Diese sehr intensive Musik wurde 2006 für den 28. Certamen Internacional de Bandas de Musica de Valencia komponiert. Als druckfrische Erstaufführung (Erscheinungstermin: Mai 2015) und als Präsent für das kundige Publikum wird heuer das virtuose Saxofonsolo Spotlights von Thomas Doss mit einem fulminanten Solistenquartett (Anja Kronreif, Luise Stöckl, Johannes Hogger, Klaus Hasholzner) dargeboten. Die Musik zum hauptsächlich 1910 komponierten Ballett Der Feuervogel von Igor Strawinski gilt als richtungsweisendes Werk am Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Komponist fertigte später mehrfach (1911, 1919 und 82 1945) Fassungen für konzertante Aufführungen an und öffnete somit dieser Musik die Konzertsäle. Das eindrucksvolle Ambiente der Kaiserlichen Hofburg passt wunderbar zu dieser gewichtigen, schillernden Musik. Christian Hörbiger Fixpunkt für alle Blasmusikbegeisterten Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind und bleiben ein kultureller Fixpunkt für jeden Blasmusikbegeisterten und werden hoffentlich noch lange fortbestehen! Die behutsame Öffnung vom Schwerpunkt der K.u.k.-Musik in Richtung zeitgenössischer Musikliteratur und die Mitwirkung von immer mehr Orchestern und Kapellen aus der österreichischen Nachbarschaft sind sehr zu begrüßen. Nicht auszudenken, wie es in Österreich mit dem Nachwuchs an engagierten Musikern und Kapellmeistern, von denen sehr viele ihren Dienst bei der Militärmusik leisteten, weitergehen wird, wenn die Bundesregierung ihre unsinnigen und kurzsichtigen Sparmaßnahmen tatsächlich umsetzt und die Militärmusikkapellen auf sechs Monate dienende Zwanzig-Mann-Minikapellen schrumpft! Johannes Erhard Geschäftsleitung Athesia Druck Innsbruck 83 Konzertabende in fantastischer Kulisse Als Bank des Landes Tirol ist es uns besonders wichtig, unser Engagement für die Menschen in Tirol nicht auf Finanzdienstleistungen zu begrenzen. Kultur und Tradition sind zwei wesentliche Werte, die unser Land ausmachen. Daher engagiert sich die Hypo Tirol Bank mit großer Freude in diesen Bereichen und unterstützt vielseitige Kulturhighlights im ganzen Land. Speziell die Blasmusik ist eng mit der Tiroler Tradition verbunden und als regionales Kulturgut anerkannt. Diese alte Volkskultur zu bewahren sehen wir als einen wichtigen Auftrag. Es freut uns daher besonders, auch die Innsbrucker Promenadenkonzerte zu unseren geschätzten Partnern zählen zu dürfen. Denn diese hochkarätige Konzertreihe besticht durch perfektionierten Musikgenuss und ist sowohl beim heimischen Publikum als auch bei den Gästen etabliert und angesehen. In diesem Sinne wünsche ich den Musikern, Organisatoren und vor allem dem geschätzten Publikum genussvolle Konzertabende in der fantastischen Kulisse der Innsbrucker Hofburg. Hans-Peter Hörtnagl Vorstand der Hypo Tirol Bank 84 Freitag, 17. Juli, 19.30 Uhr Wassermusik Orchestra di Fiati della Valtellina Musikalische Leitung und Organisation: Lorenzo Della Fonte Die italienische Blasorchester-Szene ist nicht so gut in Dachverbänden organisiert und von Fachzeitschriften begleitet wie in Österreich und Deutschland. Umso mehr ist man als Veranstalter auf persönliche Empfehlungen von Fachleuten angewiesen, wenn man sich einen Überblick verschaffen möchte. Dass dabei immer wieder Juwelen gefunden werden können, beweisen Lorenzo Della Fonte und sein Orchestra di Fiati della Valtellina, das in der Bläserszene Italiens einen herausragenden Rang einnimmt. Orchester und Dirigent haben bereits mehrere hochinteressante CD-Produktionen veröffentlicht – von der erstmaligen Einspielung zeitgenössischer Werke über Transkriptionen berühmter italienischer Opernmelodien bis hin zur Zusammenarbeit mit Jazzmusikern. Das Programm bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten thematisiert „Wasser und Wassermusik“ und umfasst die Zeitspanne von Händels Wassermusik bis zur Gegenwart. Orchester Das Orchestra di Fiati della Valtellina wurde 1991 gegründet, um in der Provinz Sondrio ein Qualitätsensemble für Bläser im höchsten Niveausegment anbieten 85 zu können. Bereits nach wenigen Jahren war es in der Lage, sich auf internationaler Ebene zu bewähren, gab aber auch zahlreiche Konzerte in der Provinz Sondrio selbst, wo es zum ersten Mal möglich war, mit Bläsern Konzerte zu bestreiten, die bisher der klassischen Musik und dem Jazz vorbehalten waren. Das Orchester gewann zudem wichtige Preise bei internationalen Wettbewerben wie in Straßburg 1992, in Kerkrade 1993, in Valencia 1994 und in Riva del Garda 1995. Das OFV hat ein großes Repertoire anzubieten: von Transkriptionen von Opern und klassischen Stücken bis zu Kompositionen für Blasinstrumente. Auf diesem Gebiet darf das Orchester als führend in Italien bezeichnet werden. Das OFV kann auf zahlreiche italienische Erstaufführungen von wichtigen Kompoistionen verweisen, darunter Coriglianos Bläser-Symphonie Circus Maximus im Jahre 2011. Konzerte mit drei verschiedenen Ensemblegrößen sind möglich: Als kammermusikalisches Ensemble mit fünfzehn, als mittelgroßes Ensemble mit fünfunddreißig oder als Symphonie-Orchester mit fünfzig Musikern. Derzeit fungiert Grazia Bertini als Präsidentin. Dirigent Della Fonte wurde 1960 in Sondrio in Italien geboren. Er hat Abschlüsse im Bereich Klarinette, Komposition und Jazz vorzuweisen und studierte Dirigieren in den Niederlanden, in der Schweiz und in Italien. Della Fonte hat mehr als 600 Konzerte mit Blasorchestern etwa in Italien, den Niederlanden, der Schweiz, in 86 Deutschland, Spanien, Lettland, den USA, Japan, Argentinien und Taiwan dirigiert. Von 1994 bis 1997 war er Leiter des Blasorchesters der Stadt Milano. Er leitet das Orchestra di Fiati della Valtellina und das Orchestra di Fiati del Conservatorio de Messina (Sizilien), das Ripatransone Young Wind Orchestra (Marche) und die Blaskapelle des Turiner Konservatoriums. Della Fonte ist Gewinner des ersten Preises beim internationalen Dirigier-Wettbewerb „Prix Credit Suisse“ bei der „Internationalen Musikwoche Grenchen“ im Jahre 2000 in der Schweiz. Er hat Arrangements und Originalmusik komponiert, die bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurden und zum Teil Wettbewerbs-Pflichtstücke sind. Er unterrichtet Dirigieren, Orchesterbearbeitung und Komposition am Konservatorium Turin. Er ist Autor des Buches La Banda. Orchestra del nuevo millennio, hat sich mit der Geschichte der Blasmusikliteratur beschäftigt und den Roman L’infinita musica del vento verfasst, der von Franis Scala handelt, einem Dirigenten der US-Marine-Band. Von seinen 14 CD-Aufnahmen wurden einige in den wichtigsten Magazinen hervorragend besprochen. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Wassermusik Lorenzo Della Fonte Re Water Power Georg Friedrich Händel / Bearb.: Frank William Erickson Wassermusik: Allegro – Aria – Gigue – Air – Hornpipe – Coro 87 Friedrich Smetana / Bearb.: J. Cacavas; M. Rogers Die Moldau Ottorino Respighi / Bearb.: Yoshihiru Kimura Fontane di Roma: La fontana di Valle Giulia all'alba – La fontana del Tritone al mattino – La fontana di Trevi al meriggio – La fontana di Villa Medici al tramonto Percy Aldridge Grainger / Bearb.: Robert Sheldon Spoon River Michael Daugherty Niagara Falls Johann Strauß / Bearb.: Arie den Arend An der schönen blauen Donau, Walzer Zum Programm Das Orchester wurde 1991 in der Bergregion im nördlichen Italien an der Grenze zur Schweiz gegründet. Gerade dort sind solche Orchester wichtig für die musikalische Bildung und Ausbildung von jungen Menschen. In den beinahe 25 Jahren seines Bestehens gab es viele Uraufführungen von Stücken für Blasorchester. Das Programm, das anlässlich der Innsbrucker Promenadenkonzerte gespielt wird, hat ein Thema, das direkt mit der Region zu tun hat, der das Orchester entstammt, mit dem schönen Alpental, in dem Wasser in all seinen Varianten eine zentrale Rolle spielt: Bäche, Flüsse, Seen, Wasserfälle, Brunnen, Regen, Schnee. Das Programm umfasst daher einige der schönsten Musikstücke, die im Zusammenhang mit dem Thema Wasser jemals komponiert wurden; etwa die Wassermusik von Händel, Die Moldau von Smetana oder An der schönen blauen Donau von Strauß. Aber auch Klassiker 88 des zwanzigsten Jahrhunderts werden gespielt, zum Beispiel Spoon River von Percy Aldridge Grainger oder das elektrisierende Niagara Falls von Michael Daugherty. Georg Friedrich Händel (1685–1959) komponierte seine Water Music Suite im Auftrag von König Georg I., sie wurde tatsächlich auf der Themse uraufgeführt. Friedrich Smetanas (1824–1884) Die Moldau ist ein symphonisches Gedicht, welches das Fließen der Moldau darstellen soll. Die Moldau bewegt sich von ihrem Ursprung in den Bergen über den Böhmerwald bis in die Stadt Prag. Es handelt sich dabei um eine patriotische Komposition, am Bild des Flusses entzündet sich Smetanas Liebe zum Heimatland. Die Komposition wurde 1874 vollendet und im Folgejahr zum ersten Mal aufgeführt. Der Walzer An der schönen blauen Donau von Johann Strauß stammt aus dem Jahr 1866 und ist eines der beliebtesten Stücke des gesamten klassischen Repertoires. Bei seiner Erstaufführung war ihm aber nur wenig Erfolg beschieden, das änderte sich jedoch mit der rein orchestralen Version des Walzers, die Strauß für die Weltausstellung in Paris im selben Jahr schrieb. Ottorino Respighis (1879–1936) Fontane di Roma ist ein symphonisches Gedicht mit vier Abschnitten und der erste Teil des Orchesterwerks Roman Trilogy neben den beiden anderen Teilen Pines Of Rome und Roman Festivals. Jeder einzelne Abschnitt beschreibt einen von Roms Brunnen zu je unterschiedlichen Tageszeiten. Der erste Brunnen, La fontana di Valle Giulia all’Alba, wird in der Morgendämmerung gezeigt, vor dem Hin- 89 tergrund einer Schäferlandschaft. La fontana del Tritone al mattino, der zweite Brunnen, schildert, wie die Naiaden und Triton im Morgenlicht tanzen. Der dritte Teil, La fontana di Trevi al meriggio, beschreibt den Trevi-Brunnen zur Mittagszeit. Es dominiert die Darstellung vom Triumph des Gottes Neptun. Der letzte Brunnen, La fontana di Villa Medici al tramonto, ist in eine melancholische Atmosphäre getaucht, da mit dem Untergang der Sonne das Licht schwindet. Über Spoon River schrieb Percy Grainger selbst: „Dieses Stück ist dem Charakter nach sehr archaisch und typisch amerikanisch, erinnert aber auch an gewisse schottische und englische Tanzstücke. Meine Komposition zielt darauf ab, die Mischung aus einsamer Wehmut und Beharrlichkeit zu erhalten.“ Lorenzo Della Fonte komponierte Re Water Power im Jahr 2004 anlässlich der Hundertjahrfeier von „Rätia Energie“. Das Stück wurde damals von einem BläserQuartett vorgetragen, für die Innsbrucker Promenadenkonzerte wurde es zu einer Orchesterversion ausgebaut. Das Hauptthema stammt aus Händels Wassermusik. Michael Daughertys (geboren 1954) Komposition Niagara Falls war ein Auftragswerk und ist H. Robert Reynolds gewidmet. Der Komponist schreibt: „Die Niagara-Fälle, ein Übergang zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten, sind ein Mekka für Hochzeitsreisende und Touristen, die kommen, um einen der landschaftlich schönsten Wasserfälle zu besichtigen. Der NiagaraFluss erzeugt aber auch Elektrizität für Städte an beiden Seiten der Grenze, wo Besucher in Spukhäuser, Motels, 90 Wachsmuseen, Süßwarengeschäfte, Touristenfallen gelockt werden, in denen Postkarten von den NiagaraFällen, T-Shirts und Andenken verkauft werden. Diese Komposition ist ein weiteres Souvenir. Es ist eine zehnminütige musikalische Reise zum Niagara-Fluss mit Stopps beim verwunschenen Haus oder beim Wachsmuseum. Das Hauptmotiv ist eine chromatische Phrase von vier Tönen, die mit den Silben der NiagaraFälle korrespondieren. Ein pulsierender Rhythmus der Pauke und der tieferen Bläser kreiert eine unterschwellige Energie. Die Saxofone und Klarinetten heben dann alles auf ein anderes Level des Kontrapunktes, ein bluesiges Riff mit Film-Noir-Einschlag folgt. Meine Komposition ist eine Meditation über das erhaben Amerikanische.“ Lorenzo Della Fonte 91 Kulturgenuss in Innsbruck Kultur, Brauchtum und Musik sind seit jeher in Tirol eng miteinander verknüpft. Die Identität der Tirolerinnen und Tiroler wird geprägt von der Begeisterung für die Musik. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind ein besonders schönes Beispiel, wie viel Freude die Musik den Menschen bringt. Die Veranstaltung ist jetzt bereits im einundzwanzigsten Jahr und der Zuspruch ist ungebrochen. Die Tiroler Tageszeitung freut sich, diese Veranstaltung unterstützen und präsentieren zu können, und wünscht allen Besuchern wunderschöne Konzertabende mit den besten Bläserensembles Tirols, Österreichs und seiner Nachbarländer. Mag. (FH) Norbert Adlassnigg Marketingleiter Tiroler Tageszeitung 92 Samstag, 18. Juli, 19.30 Uhr Südtiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Josef Feichter Organisation: Verband Südtiroler Musikkapellen, Meinhard Windisch Es ist eine Erfahrung, die weitgehend und fast immer zutrifft: Amateure sind, wie im Sport, auch in der Musik technisch dann am besten, wenn sie jung sind. Später kommen ihnen, wenn sie nicht gerade Musiker werden, der Beruf und die Niederungen des familiären Alltags dazwischen. Damit aber sind höchste Erwartungen an die Leistungen des Südtiroler Jugendblasorchesters, das mit jugendlicher Abenteuerlust und technischer Virtuosität glänzen kann, durchaus berechtigt. Mit der Reise des Orchesters nach Innsbruck sind die Veranstalter aber auch noch eine weitere Sorge los, dass nämlich Josef Feichter, eine der wichtigsten Dirigentenpersönlichkeiten unserer südlichen Nachbarn, durch seinen Abschied bei den Pfeffersbergern der Szene verloren gehen könnte. Die Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte können sich auf ein gewichtiges und spannendes Konzert freuen, zumal die jungen Leute aus Südtirol es sich nicht nehmen lassen, in ihren prächtigen heimatlichen Trachten aufzutreten. Orchester Das Südtiroler Jugendblasorchester, das Auswahlorchester jugendlicher Musikerinnen und Musiker aus 93 Südtirol, ist die Chance für Musikbegabte zwischen sechzehn und dreißig Jahren: 2005 rief der Verband Südtiroler Musikkapellen (VSM) auf Initiative seines damaligen Verbandsjugendleiters Pepi Fauster das Südtiroler Jugendblasorchester ins Leben. „Ziel war und ist es, gut ausgebildeten, talentierten und musizierfreudigen jungen Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit zu geben, unter der Leitung eines renommierten Dirigenten und hoch qualifizierter Lehrkräfte interessante sinfonische Blasorchesterliteratur einzustudieren und aufzuführen“, erklärt Meinhard Windisch, der 2013 zum neuen Verbandsjugendleiter gewählt wurde. Seit 2014 steht das SJBO unter der musikalischen Leitung von Josef Feichter. Bereits zweimal war das Orchester zu Gast beim jährlichen Blasmusikfestival „Mid Europe“ in Schladming, es gastierte auch im Wiener Konzerthaus. Die Uraufführung der Sinfonie der Lieder (Symphonie Nr. 4) von Johan de Meij bei den Gustav-MahlerMusikwochen 2013 war einer der besonderen Höhepunkte in der zehnjährigen Geschichte des SJBO. Dirigent Die Musikstudien in den Fächern Flöte, Violine und Orchesterleitung führten Josef Feichter über Innsbruck, München und Wien nach Boston. Über viele Jahre spielte er als Flötist in verschiedenen Orchestern und Kammermusikformationen in Deutschland, Österreich und Italien und leitet Kammer- und Blasorchester in Südtirol und Österreich (u. a. war er Kapellmeister der Musikapelle Peter Mayr Pfeffersberg). Seit 1995 leitet Josef Feichter die Musikschule in Bruneck (Südti- 94 rol) und tritt als Referent bei verschiedenen instrumentalpädagogischen Veranstaltungen und als Juror bei Wettbewerben und Wertungsspielen auf. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensembles des Südtiroler Jugendblasorchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Hans Christian Lumbye / Bearb.: Leontij Dunae Mon Salut à St. Petersbourg Michail Glinka / Bearb.: Leontij Dunae Ouvertüre zur Oper Ruslan und Ljudmila Carl Maria von Weber / Bearb.: Willy Hautvast Aufforderung zum Tanz, Walzer Gaetano Fabiani / Bearb.: Siegfried Rundel Venezia-Marsch Gioachino Rossini / Bearb.: Carlo Balmelli Ouvertüre zur Oper La Cenerentola Pablo de Sarasate / Bearb.: Thomas Rüedi Zigeunerweisen (Tobias Reifer, Euphonium) Johan de Meij Extreme Make-Over (Metamorphosen über ein Thema von P. I. Tschaikowski) John Williams / Bearb.: Paul Lavender Hymn to the Fallen Jaime Teixidor / Bearb.: Aubrey Winter Amparito Roca Zum Programm Die überschäumende Energie und Spielfreude eines mit lauter jungen Menschen bestückten Blasorchesters kann mitunter gute Laune machen, zumal wenn die Protago- 95 nisten/innen von südlich des Brenners kommen. Die Einstudierung der Konzertprogramme erfolgt im Südtiroler Jugendblasorchester traditionell im Rahmen einer Orchesterwoche. In kürzester Zeit wird da um handwerkliche Fertigkeiten, klangliche Möglichkeiten und stilgerechte Interpretationen gerungen, die nicht selten vom Rahmen- und Nachtprogramm der MusikerInnen mitbeeinflusst und befeuert werden. Der Programmidee der Innsbrucker Promenadenkonzerte folgend, bringen wir musikalische Geistesblitze mit erzählerischem Tiefgang der letzten drei Jahrhunderte in die Hofburg. Der feinsinnige Marsch Mon Salut à St. Petersbourg leitet zu einer Auswahl zweier Ouvertüren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: die selten zu hörende Eingangsmusik zu La Cenerentola und die überaus bekannte Ouvertüre zu Ruslan und Ljudmila. Da trifft Rossinis Geniestreich – mit seinem melodischen Einfallsreichtum und jenem typischen vorwärtstreibenden Rhythmus, mit dem er sein Publikum noch zur Raserei bringen sollte – auf die formvollendete musikalische Darstellung vom Streben nach Liebe und Versöhnung aus der Feder Michail Glinkas. Es gehört inzwischen zur guten Tradition des SJBO, dass hervorragende Solisten ihre musikalischen Fertigkeiten einem fachkundigen, interessierten Publikum zeigen. So haben Pablo de Sarasates Zigeunerweisen – mit Tobias Reifer als jungem Solisten – in diesem Konzertprogramm einen guten Platz gefunden. Platzgreifender Höhepunkt in unserem Programm ist Johan de Meijs Extreme Make-Over, das aus einer Reihe von Metamorphosen eines Themas aus Tschaikowskis 96 bekanntem Andante cantabile besteht (dem zweiten Satz aus dem Streichquartett Nr. 1, geschrieben 1871). „Nie im Leben habe ich mich so geehrt gefühlt, nie war ich so stolz auf meine kreativen Fähigkeiten, wie, als Leo Tolstoi auf dem Stuhl neben mir saß und, meinem Andante lauschend, ihm Tränen über die Wangen kullerten“, schrieb Tschaikowski im Winter 1876 anlässlich eines speziell für Tolstoi organisierten Konzerts im Konservatorium Moskau. 1888 bearbeitete er diesen Satz für Cello und Orchester. Das Hauptthema des Andante cantabile basiert auf einem russischen Volkslied. In Extreme Make-Over wird dieses Thema in seiner Originalform von einem Saxofonquartett präsentiert. Bei der Reprise des Themas gesellen sich Oboen und Fagotte zum Quartett und zwischen den Solisten schleichen sich fast lautlos Klarinetten und Vibraphon ein und verlängern jede Note der Melodie. Die erste Metamorphose geht von einem einzigen Ton aus, zu welchem sich die beiden folgenden Töne des Themas in glockenähnlichen Akkorden hinzugesellen. Die Ergänzung der tieferen Sekunde führt in eine völlig neue Klangwelt und beschließt die erste Metamorphose. Das kanonische Thema des Finales vorwegnehmend, bildet ein Paukensolo den Übergang zum alla marcia. Dieser Satz ist in einem robusten neoklassizistischen Stil komponiert, gewürzt mit Zitaten. Der folgende Satz stellt eine eher unkonventionelle Instrumentengruppe vor: zehn gestimmte Flaschen, die von ebenso vielen Holzbläsern gespielt werden. Diese Gruppe bildet dann die Begleitung zu einem ausgedehnten Marimbaphon-Solo, wodurch allmählich eine Art Gamelan-Effekt entsteht. 97 Das Finale – eine kanonische Behandlung des Themas – saust durch alle Instrumentengruppen und führt sie zu einem festlichen Schluss. Die Dramaturgie des Abends soll das breite Repertoire des Südtiroler Jugendblasorchesters abbilden und die Vielfalt der Genres, Stile, Tempi und Klangfarben mit gewinnender Qualität in der Interpretation verbinden. Josef Feichter Tirol und Innsbruck als internationale Gastgeber Die heimische Blasmusik zählt zu den wesentlichen kulturellen Schätzen unseres Landes, die einen wichtigen Bestandteil der guten Reputation unseres Landes bilden. Schließlich gibt es bei uns mehr Kapellen als Gemeinden. Das ist ein starkes Signal dieser Form der Volkskultur, die mit den Innsbrucker Promenadenkonzerten alljährlich eine der wahrscheinlich hochwertigsten Plattformen im Alpenraum erhält. Besonders freut mich an dieser Veranstaltungsreihe, dass sich Tirol und Innsbruck damit regelmäßig als internationale Gastgeber präsentieren: So musizieren heuer mehr als dreißig Orchester und Ensembles aus zehn verschiedenen Ländern Europas für die Besucher im Innenhof der Hofburg, welche wir alle sehr herzlich begrüßen. Josef Margreiter Geschäftsführer Tirol Werbung 98 Sonntag, 19. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Zweites K.u.k.-Festkonzert Musikkapelle Toblach Musikalische Leitung: Sigisbert Mutschlechner Organisation: Stefan Taschler Die Autorität eines Landeskapellmeisters entwickelt sich im Lauf der Jahre weniger über seine Funktion als vielmehr über seine Leistung als Dirigent. Sigisbert Mutschlechner weiß dies ganz genau und hat daher keine Mühen gescheut, selbst noch als hoher Funktionär alle nur möglichen Ausbildungswege zu beschreiten. Dass er darüber nicht nur zum umsichtigen Landeskapellmeister mit Handschlagqualität wurde, sondern auch zu einem ausgezeichneten Blasorchesterdirigenten, wird er mit seinen Toblachern beim zweiten K.u.k.-Festkonzert dieses Sommers beweisen. Bereits das Programm ist eine ideale Mischung aus hohem künstlerischen Anspruch und aus Werken, die an einem Sonntagvormittag ein Matinee-Publikum begeistern können. Orchester Die Musikkapelle Toblach wurde 1821 von Sebastian Baur gegründet und zählt zu den traditionsreichsten und ältesten Kapellen des Landes Südtirol. Die Kapelle steht seit 2011 unter der musikalischen Leitung von Sigisbert Mutschlechner; Stefan Taschler steht dem Verein als Obmann vor. Derzeit zählt die Kapelle 67 99 aktive Musikantinnen und Musikanten, sechs Marketenderinnen, drei Fähnriche und zwölf Ehrenmitglieder. Das Durchschnittsalter der Musikanten beträgt knapp 27 Jahre. Zum musikalischen Repertoire der Musikkapelle zählt sowohl moderne als auch traditionelle Blasmusik auf Ober- bzw. Kunststufen-Niveau. Das jährliche Festkonzert findet im weitum bekannten Gustav-Mahler-Saal des Grand Hotels Toblach statt. Neben diesem musikalischen Höhepunkt gibt die Musikkapelle rund fünfzehn weitere Konzerte und spielt zu geistlichen und weltlichen Anlässen im eigenen Dorf. Aus den Reihen der Musikkapelle bildeten sich im Laufe der Zeit zahlreiche Formationen wie die Toblinga Böhmische, TOWAU Brass, die Junge Tanzlmusig und die Toblacher Fanfarenbläser. Dirigent Sigisbert Mutschlechner, Jahrgang 1977, lebt in Olang und unterrichtet an der Musikschule in Bruneck Schlagzeug und Kapellmeisterausbildung. Er studierte am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck Schlagzeug, Orgel und Blasorchesterleitung. Er absolvierte ein Bachelorstudium im Fach Blasorchesterleitung und Instrumentation für Blasorchester am Konservatorium „Claudio Monteverdi“ in Bozen und verschiedene Meisterkurse, war Organist in der Pfarre Olang, Kapellmeister der Pfarrmusik Olang und der Bürgerkapelle Brixen, seit 2012 ist er Kapellmeister der Musikkapelle Toblach. Seit 2007 ist Mutschlechner Landeskapellmeister von Südtirol. Er betreut die Kapellmeisterausbildung und die Kapellmeisterwerkstatt im VSM und 100 leitete verschiedene Projekte im Blasorchesterbereich (u. a. Jugendblasorchester, Seniorenkapelle, Projekte anlässlich der Gustav-Mahler-Musikwochen). Weiters hat er einige Auftragskompositionen verfasst. Beim Goldenen Dachl, 10.00 Uhr Matthias Kiniger Toblacher Musikantenmarsch Richard Strauss Festmusik für die Stadt Wien Carl Michael Ziehrer Zauber der Montur Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Joseph Messner / Bearb.: Siegfried Somma Prinz-Eugen-Kampfruf Josef Hochkofler Gruß aus den Dolomiten Vincenzo Bellini / Bearb.: Franco Cesarini Norma – Sinfonia dell’ Opera Nicolai Rimski-Korsakow Konzert für Posaune und Blasorchester Carlo Alberto Pizzini / Bearb.: Gert Buitenhuis Al Piemonte Karl Mühlberger Kaiserjägermarsch Nr. 1 Franz Lehár / Bearb.: unbekannt Gold und Silber, Walzer Johann Strauß / Bearb.: Herbert Malzer Auf der Jagd, Polka schnell Johann Nowotny / Bearb.: Sepp Tanzer Regimentsmarsch Nr. 92 101 Zum Programm Die Musikkapelle Toblach erinnert 2015 an 100 Jahre Dolomitenfront. Mit einem Konzert, das im Herbst in der neu renovierten Festung auf der Plätzwiese stattfinden wird, soll der Zeit der Stellungskriege, die Mensch, Tier und Material an die Grenzen des Möglichen und Ertragbaren brachten, gedacht werden. Einen Ausschnitt aus dem geplanten Programm präsentiert Kapellmeister Sigisbert Mutschlechner in Innsbruck. Österreichische und italienische Komponisten, die zwischen 1800 und 1900 geboren wurden, stehen auf dem Programm. Die Musikkapelle Toblach legt ihr Hauptaugenmerkt nicht auf „Kriegsliteratur“, sondern zeichnet das musikalische Bild zweier unterschiedlicher Jahrhunderte. Vincenzo Bellinis Norma-Ouvertüre ist ein Beispiel für die Größe der italienischen Oper um 1850, Johann Strauß für die „Goldene Ära der Wiener Operette“. Rund 100 Jahre später wurde in Italien ganz anders komponiert. Carlo Alberto Pizzinis Originalwerk Al Piemonte beschreibt musikalisch das Aufkommen der Autoindustrie im Piemont. Das vergessene Werk wurde von Gert Buitenhuis wiederentdeckt und neu bearbeitet. Die Märsche Gruß aus den Dolomiten vom Pustertaler Komponisten Josef Hochkofler, der Kaiserjägermarsch Nr. 1 von Franz Lehár und der Regimentsmarsch Nr. 92 von Johann Nowotny veredeln das Konzertprogramm. Sigisbert Mutschlechner 102 Sonntag, 19. Juli, 19.30 Uhr Orchestre d’Harmonie de la Ville de Vichy Musikalische Leitung: Bruno Totaro Organisation: Pierre Corre, Jacky Duc Im Mix aus zehn europäischen Nationen darf auch in diesem Jahr Frankreich nicht fehlen. Der Stadt Vichy eilt dabei durch ihre Geschichte und das schwierige Erbe der Vichy-Regierung ein besonderer, wenn auch problematischer Ruf voraus. In den Hintergrund rückt dabei, dass diese Stadt mit rund 25.000 Einwohnern das bedeutendste Heilbad Frankreichs beherbergt mit etwa 30.000 Besuchern pro Jahr. Ähnlich wie in Tirol ist es dabei die Aufgabe des städtischen Blasorchesters, bei sommerlichen Promenadenkonzerten die Gäste mit den Werken der leichten Muse zu unterhalten. Dass dies gerade in Vichy Tradition hat, ergibt sich aus der Tatsache, dass Louis Ganne, Komponist berühmter Operetten, Walzer und Märsche und häufig als der französische Ziehrer bezeichnet, im Departement Allier, zu dem auch Vichy gehört, geboren wurde. Orchester Das Orchestre d’Harmonie de la Ville de Vichy wurde 1897 gegründet und zählt etwa 65 Musiker. Der Leiter sowie mehrere Solisten lehren an der Nationalen Musikschule Vichy und sorgen für die Ausbildung der jüngeren Mitglieder des Orchesters. Das Ensemble besteht mehrheitlich aus Amateurmusikern und gibt jährlich 103 etwa 25 Konzerte in Vichy, einmal wöchentlich von Anfang Juni bis Anfang September. Außerdem gibt es ein monatliches Konzert in den Monaten Oktober bis Mai, davon findet eines im Opernhaus statt. Das Orchester gastiert in Frankreich und im Ausland mit Solisten wie Michel Becquet, Marie-Stéphane Bernard, Philippe Cuper, Guy Dangain und vielen anderen und mit Chören wie der Kantorei des Sacré-Cœur von Montmartre, dem Gesangsensemble von Roanne oder den Chören der Nationalen Musikschule Vichy. Bei seiner ersten Teilnahme am internationalen Wettbewerb in Le Havre wurde das Sinfonische Blasorchester von Vichy als erstes nominiertes französisches Orchester mit dem 4. Internationalen Preis ausgezeichnet. Mehrere Konzerte und die mit Guy Touvron aufgenommene CD wurden von France Musique gesendet. Das Archiv des Orchesters enthält mehr als 2000 Werke verschiedener Stilrichtungen. Dirigent Nach seinen musikalischen und künstlerischen Studien an der CNR von Dijon und am CNSM von Paris, wo er im Alter von siebzehn Jahren angenommen wurde, erhielt Bruno Totaro mehrere nationale und internationale Preise für seine musikalische Tätigkeit; er verfolgt zahlreiche Konzertaktivitäten mit Solisten, Orchestern, in einem Duo mit Klavier, in verschiedenen orchestralen Formationen und in der Kammermusik. Bruno Totaro ist Professor am Konservatorium von Vichy, regelmäßig nimmt er an internationalen Sommerakademien teil. 104 Neben seinem Engagement als Orchestermitglied und Pädagoge ist er als Dirigent tätig: Einige Jahre leitete er zunächst das Abteilungsharmonieorchester, das Harmonieorchester von Thiers, bis er als musikalischer Direktor des Harmonieorchesters der Stadt von Vichy bestellt wurde. Bruno Totaro ist außerdem Direktor der SaxTopSammlung, die die Entwicklung und Schaffung pädagogischer Werke für Saxofon fördert. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Auguste Bosc Ronde des Petits Pierrots Louis Ganne / Bearb.: Auguste Verbregghe Marche des Amoureux John Philip Sousa Les Cadets, Kadetten-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Louis Ganne / Bearb.: Paul Kelsen La Housarde, Husaren-Walzer Louis Ganne / Bearb.: Henri Fernand Ouvertüre zur Operette Les Saltimbanques Jules Massenet / Bearb.: Verne Reynolds Le Cid: 1. Castillane – 3. Aragonaise – 7. Navarraise James Barnes Fanfares et Alleluias John Williams / Bearb.: John Higgins; Paul Lavender The Symphonic Marches Jacques Offenbach / Bearb.: Christian Guillonneau La Vie Parisienne, Quadrille 105 Louis Ganne / Bearb. Alex Fouquet Éternelle Ivresse, Walzer Paul Jeanjean / Bearb.: Claude Fournier Le Carnaval de Venise (Joël Jorda, Klarinette) Charles Gounod / Bearb.: Louis Mayeur Faust: Mouvements A – C – D – G Pedro Iturralde Pequeña Czárda (Bruno Totaro, Saxofon) Louis Ganne Marche Lorraine Zum Programm Das Harmonieorchester der Stadt von Vichy bietet an diesem Abend vor allem symphonische Werke, die für Harmonieorchester transkribiert wurden. Im Mittelpunkt steht dabei Louis Ganne, der aus derselben Region wie das Orchester stammt. Sein Werk ist durch die Offenheit des Repertoires ein Spiegel der glorreichen Periode der musikalischen Beziehungen zwischen den beiden Hauptstädten Paris und Wien. Auch Ballettmusik von Jules Massenet, der aus einer benachbarten Region von Vichy stammt, wird an diesem Abend gespielt werden. Zwei Solisten des Orchesters, Joël Jorda und Bruno Totaro, bringen uns Virtuosenstücke zu Gehör. Die musikalische Fülle wird von der Musik amerikanischer Komponisten vervollständigt, namentlich von James Barnes und John Williams. Bruno Totaro 106 Montag, 20. Juli, 19.30 Uhr The Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland Musikalische Leitung: Stanisław Strączek Organisation: Lezsek Mieckowski Die Innsbrucker Promenadenkonzerte verdanken sich dem Interesse, die Schätze der altösterreichischen Blasund Bläsermusik nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die weltbekannte Musik der K.u.k.-Zeit war es, die einen vom Auseinanderbrechen ständig bedrohten Vielvölkerstaat emotional und kulturell zusammenhielt. Zu diesem Vielvölkerstaat gehörten über Jahrzehnte auch Teile Polens, dessen König Wien bei der Türkenbelagerung beisprang. Zum Dank erstand Polen als eigener Staat und wurde schließlich so mächtig, dass es immer wieder von Neuem unter seinen Nachbarn aufgeteilt wurde. Dass dieses Polen, auf dessen Boden im Ersten Weltkrieg auch Tausende junger Tiroler einen fragwürdigen Heldentod starben, schon lange auf der Gästeliste der Promenadenkonzerte steht, versteht sich von selbst – mit „The Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland“ nimmt nun zum ersten Mal eine polnische Kapelle die Einladung an, und besonderen Anlass zur Freude gibt dabei die Tatsache, dass es sich bei diesem Ensemble nicht um irgendein Orchester handelt, sondern um „die“ polnische Gardemusik mit hochprofessionellen Musikerinnen und Musikern. 107 Orchester Die Geschichte der „Representative Band of the Polish Border Guard“ geht zurück auf das Jahr 1956 und ist eng verwoben mit der der „Carpathian Brigade of the Border Guard“. Diese Band hat seit 1973 das polnische Militär musikalisch repräsentiert. Das gegenwärtige Repertoire der „Representative Band of the Border Guard“ umfasst einen weiten Bogen von musikalischen Stilen und Genres. Das Blasorchester kann erfolgreiche Auftritte bei zahlreichen internationalen Festivals und Konzerten vorweisen, etwa in Deutschland, Italien, Belgien, Dänemark, Tschechien, Ungarn, Russland, Litauen, in den USA und vielen anderen Ländern. Mit über 5000 Konzerten hat sie weltweit bereits ein Millionenpublikum begeistern können. Sie ist die einzige Militärband, die traditionelle Instrumente für Volksmusik benutzt, etwa die „trombity beskidzkie“, die dem Alphorn ähneln, oder die „dudy podhalańskie“, die dem Dudelsack verwandt sind. Seit ihrer Gründung sind zahlreiche Aufnahmen eingespielt worden, sowohl im Bereich der Klassik, als auch im Bereich der regionalen und populären Musik. Dirigent Stanisław Strączek schloss 1985 die „Frédéric Chopin Music Academy“ in Warschau ab. 1994 wurde er zweiter Dirigent der „Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland“. Als ihr Dirigent hat er zahlreiche gefeierte Auftritte in Polen und im Ausland absolviert, zeichnet für viele Instrumentierungen, Arrangements und Transkriptionen verantwortlich, 108 etwa für Vokal-Gruppen, instrumentale Ensembles und natürlich für Blasorchester. Im Jahr 2002 schloss er sein Doktorat an der Abteilung für Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der „Frédéric Chopin Music Academy“ ab, schon im Jahr zuvor wurde er zum Ersten Dirigenten der „Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland“ befördert. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Edward Czerny Od Bacha od Czajkowskiego (Bach und Tschaikowski) Frédéric Chopin Polonaise As-Dur Franz Lehár Meine Lippen, die küssen so heiß Josef Strauß Ohne Sorgen, Polka schnell Johann Strauß Éljen a Magyar, Polka schnell Gioachino Rossini Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell, Auszug Nico Dostal La Spagnola Frederick Loewe I could have danced all night aus dem Musical My fair Lady Johann Strauß Banditen-Galopp Stanislaw Moniuszko Mazurka aus der Oper Das Gespensterschloss 109 Antonín Dvořák Slawischer Tanz Nr. 8 Richard Strauss Licht, du ewiglich Eines Alexander Borodin Polowetzer Tänze Dmitri Schostakowitsch Galopp Jacques Offenbach Cancan Paul Abraham Mausi, süß warst du heute Nacht aus der Operette Viktoria und ihr Husar John Kander New York, New York Andrew Lloyd Webber I Don’t Know How to Love him Leonard Bernstein Suite aus West Side Story Stanislaw Strączek Benny Hill Theme Hans-Joachim Rhinow Ein Strauß von Strauß Zum Programm Hinter der Programmgestaltung steht die Intention, dem Publikum eine möglichst große Bandbreite musikalischer Möglichkeiten aufzuzeigen, die von polnischer Musik über Musik aus der Herkunftsregion im weiteren Sinne bis hin zur klassischen Musik reicht. Gespielt werden dabei sowohl Polkas als auch Ouvertüren und 110 einige spektakuläre und zum Teil sehr bekannte Stücke. Die Band hat sich außerdem auf polnische HighlandMusik spezialisiert: Sie verfügt über zwei HighlandTänzer und originale Instrumente aus der Region. Man darf sich also auf einen außergewöhnlichen Abend freuen. Leszek Mieczkowski Musik wie ein Zauber über der Hofburg Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass der Juli nicht ziemlich anstrengend ist. Als langjähriger gastronomischer Partner der Innsbrucker Promenadenkonzerte gilt es nicht nur, hunderte hungriger Musiker zu versorgen, sondern auch das Publikum im Innenhof der kaiserlichen Hofburg zufriedenzustellen. Aber all diese Mühe wird zuletzt doch belohnt von großartiger Musik, die wie ein Zauber über der Hofburg liegt und den Sommer erst richtig zum Sommer macht. Ich muss gestehen, dass ich mich aus diesem Grund immer schon auf das nächste Jahr freue, wenn ich den letzten Abend der laufenden Innsbrucker Promenadenkonzerte erschöpft beschließe. Norbert Pedevilla Restaurant Fischerhäusl 111 Die Tiroler Jugend musiziert! An den Tiroler Musikschulen werden über 25.000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Die Vermittlung und Pflege unserer Musikkultur, aber auch musikalische Neugierde und Offenheit sind unabdingbare Werte des Lehrens und Lernens an den Musikschulen. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte zeigen seit über 20 Jahren, dass konsequente programmatische Ausrichtung, verbunden mit hohem musikalischem Qualitätsanspruch, die Grundlagen für den international viel beachteten Erfolg dieser Konzertreihe sind. Wir freuen uns sehr, dass nun am Vorabend der Innsbrucker Promenadenkonzerte die Musikschulen auf dieser Bühne Platz nehmen dürfen und somit Gelegenheit bekommen, die Mannigfaltigkeit der musikalischen Ausbildung in diesem Land zu präsentieren. Die musizierende Jugend braucht kulturelle Werte und musikalische Vorbilder und die Innsbrucker Promenadenkonzerte repräsentieren beides in überzeugender Art und Weise. Herzliche Gratulation dem künstlerischen Leiter Alois Schöpf mit seinem Team zum hervorragenden Programm 2015 – wir freuen uns auf tolle Orchester und wunderbare Musik in der Innsbrucker Hofburg! Helmut Schmid Tiroler Musikschulwerk und Bundesjugendreferent der österreichischen Blasmusikjugend 112 Dienstag, 21. Juli, 19.30 Uhr Musikkapelle Villnöß Musikalische Leitung: Hans Pircher Organisation: Christoph Petriffer Die Musikkapelle Villnöß war schon unter ihrem früheren Kapellmeister Toni Profanter ein gern gesehener und gehörter Gast bei den Promenadenkonzerten. Wunderbar auch, wenn die Musikkapelle mit ihren gepflegten Trachten und ihrem feinen Spiel durch die Innenstadt bis vor das Goldene Dachl marschiert. Nun hat das Orchester mit Hans Pircher einen neuen Dirigenten und würdigen Nachfolger. In der heimischen Blasmusikszene ist er kein Unbekannter: Der Osttiroler leitet neben den Villnössern auch die Bürgerkapelle Brixen, mit der er letztes Jahr beim Österreichischen Blasorchesterwettbewerb in Feldkirchen den ersten Preis erspielte. Mit seinen Villnössern hat er nicht nur ein hochinteressantes und innovatives, sondern auch ein technisch äußerst anspruchsvolles Programm einstudiert. Orchester Die Musikkapelle Villnöß ist eine freiwillige und demokratisch aufgebaute Vereinigung mit eigener Verwaltung, unabhängig von politischen und kirchlichen Organisationen und sonstigen Vereinen und Verbänden. Sie musiziert ohne Gewinnabsichten. 113 Ziel und Aufgabe sind es, die Pflege der Musik – im Besonderen der Blasmusik – zu fördern und den Bürgerinnen und Bürgern von Villnöß eine lebendige, volkstümliche und zeitgemäße Musik zu bieten. Des Weiteren gilt die Musikkapelle Villnöß als traditionsreicher Eckpfeiler des kulturellen Dorfgeschehens und trägt zur ästhetischen Gestaltung von kirchlichen Feiern und Ortsfesten bei. Dirigent Hans Pircher ist Direktor der Landesmusikschule Lienzer Talboden. Nach Studien an den Konservatorien Bozen und Innsbruck in den Fächern Horn, Kirchenmusik, Oboe und Blasorchesterleitung, vertiefte er seine Kenntnisse im Dirigieren etwa bei Edgar Seipenbusch am Tiroler Landeskonservatorium, bei Jan Cober am Istituto Superiore Europeo Bandistico in Trient und an der Musikhochschule Maastricht/Tilburg. 1997 und 2001 nahm er erfolgreich am Internationalen Dirigentenwettbewerb WMC in Kerkrade teil. Mit verschiedensten Jugendorchestern und Amateurvereinen hat er zahlreiche Blasmusikpreise gewonnen, so den Österreichischen Blasmusikpreis 2014 mit der Bürgerkapelle Brixen. Pircher leitete das Städtische Symphonieorchester Lienz und andere semiprofessionelle Orchester (z. B. auch die Brassband Kärnten), mit denen er zahlreiche symphonische Werke erarbeiten konnte. Kammermusikkompositionen für Violine, Fagott und Klavier und Arrangements für Bläsermusik runden das vielseitige Schaffen des ehemaligen Streich- und Saiteninstrumentenbauers ab. 114 Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Jaroslav Labský Mutig voran, Marsch Václav Vačkář Gruß an Böhmen, Marsch Rudolf Achleitner Tiroler Adler, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Thomas Doss Montana Fanfare Franz von Suppè / Bearb.: Albert Schwarzmann Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien Nino Rota/ Bearb.: Marco Somadossi Concerto per Trombone e Orchestra: Allegro giusto – Lento, ben ritmato – Allegro moderato (Hansjörg Profanter, Posaune) Josef Ullrich Astronautenmarsch Johann Strauß / Bearb.: Albert Schwarzmann Kaiserwalzer John Philip Sousa Hands Across the Sea, Marsch Joseph Willcox Jenkins American Overture Paul Hart Cartoon Louis De Meester Gitanerias Robert Stolz/ Bearb.: Hans Eibl Gruß aus Wien, Marsch 115 Zum Programm Montana Fanfare, eine Eröffnung, die zu Innsbruck und Tirol passt: Thomas Doss wurde bei einer Bergwanderung vom Ausblick in ein tief gelegenes Tal im Salzkammergut zu dieser Komposition inspiriert. Die kraftvolle Fanfare lässt Enthusiasmus und Triumph erkennen. Grenzenlose Freiheit und erhebende Gefühle vermittelt es, von oben in die Tiefe zu blicken und die gesamte Landschaft überschauen zu können. Franz von Suppé hat sich allein mit seinen zahlreichen Ouvertüren einen Namen gemacht; viele von ihnen haben nichts an Beliebtheit verloren, während das dazugehörende Bühnenwerk heute so gut wie vergessen ist. Dazu gehört auch das zweiaktige Lustspiel Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien aus dem Jahre 1844. Die Ouvertüre ist voller Leidenschaft und hingebungsvolllebendiger Melodien, die typisch sind für den Beginn der goldenen Operetten-Ära. Nino Rota (1911–1979) war ein italienischer Komponist. Große Bekanntheit erreichte er mit der Filmmusik zu The Godfather (Der Pate) von Francis Ford Coppola. Was für Sergio Leone der Komponist Ennio Morricone war, das war Nino Rota für Federico Fellini. Unverständlich, dass sein Name, im Gegensatz zu jenem Morricones, noch immer wenig bekannt ist. Der Solo-Posaunist des Bayrischen Rundfunkorchesters Hansjörg Profanter beauftragte keinen Geringeren als Marco Somadossi, das Konzert für die Musikkapelle Villnöß zu arrangieren. Der Kaiserwalzer aus dem Jahr 1889 trug zunächst den Titel Hand in Hand und spielte auf das enge Bündnis 116 zwischen Donaumonarchie und Deutschem Kaiserreich an, bei seiner Uraufführung in Berlin unter der Leitung von Johann Strauß trug er jedoch bereits seinen endgültigen Titel. Offen bleibt, auf welchen der beiden Kaiser sich der Titel nun bezieht. Der Erfolg des Walzers war jedenfalls beispiellos und nur mit dem des Donauwalzers zu vergleichen. Der amerikanische Komponist John Philip Sousa hat sich mit seinem unverwechselbaren Marschmusikstil einen besonderen Platz in der Musikwelt gesichert: Hands Across the Sea ist ein schwungvoller Marsch, mit dem wir musikalisch ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten wechseln. American Overture war Joseph Willcox Jenkins erstes Werk für Blasorchester; er komponierte es 1953 im Alter von 25 Jahren für die US-Army-Field-Band. Einen besonderen Part übernimmt das virtuose Hornregister, das mit einem überaus gefürchteten Anfangsmotiv die Ouvertüre einleitet; der Rest des Stücks ist energiegeladen und sprüht vor bejahender Lebensfreude. Was wäre Amerika ohne die aus aller Herren Länder eingewanderten Komponisten von Filmmusik? Mit Cartoon (1991) schuf der Engländer Paul Hart eine ungewöhnliche Originalkomposition für Blasorchester. Alle musikalischen Zutaten eines klassischen Zeichentrickfilms sind in diesem frischen und originellen Werk vorhanden: eine große Eröffnung, ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel, eine gefühlvolle Romanze und schließlich das Finale. Der Belgier Louis De Meester, geboren 1904, war Autodidakt und als Unterhaltungsmusiker tätig, ab 1933 117 wirkte er am Konservatorium in Meknès (Marokko), nach 1945 war er Tonmeister beim belgischen Rundfunk sowie künstlerischer Leiter des Instituts für Psychoakustik und Elektronische Musik an der Universität Gent. Neben zwei Opern schrieb er elektronische Musik, Film-, Bühnen-, Rundfunk- und Fernsehmusik. Gitanerias, instrumentiert für Blasorchester, spiegelt De Meesters Erinnerungen an seine Mittelmeer-Reisen wider. Hans Pircher Klassische Musik ohne finanzielle Schwelle Man glaubt es kaum, aber es gibt in Innsbruck und Tirol viele, deren Pension so knapp bemessen ist, dass sie sich unsere Symphoniekonzerte nicht leisten können. Ich weiß das aus persönlicher Erfahrung. Und da für mich die klassische Musik etwas ist, auf das ich in meinem Leben nicht verzichten möchte, unterstütze ich die Innsbrucker Promenadenkonzerte als eine Veranstaltungsreihe, die es allen ermöglicht, wertvolle und substanzvolle Musik anzuhören. Ich finde es wunderbar, dass das mitten in einer Stadt wie Innsbruck möglich ist! Margarethe Madersbacher-Seelos Hausratstudio an der Triumphpforte 118 Mittwoch, 22. Juli, 19.30 Uhr Hommage an Robert Stolz Militärmusik Kärnten Musikalische Leitung: Sigismund Seidl Moderation: Hans Stolz Die Militärmusik Kärnten unter der Leitung von Sigismund Seidl auch in diesem Jahr begrüßen zu können, ist aus mehreren Gründen ein Grund zur Freude: Zum einen weiß man nicht, wie lange es überhaupt noch möglich sein wird, eine korrekt besetzte österreichische Militärmusikkapelle hören zu können, wurde doch die zukünftige Stärke der Militärkapellen von der Politik auf geradezu dilettantische Weise einfach halbiert; zum zweiten ging das Konzert der Militärmusik Kärnten im letzten Jahr buchstäblich im Regen unter, was einen neuerlichen Versuch vollkommen gerechtfertigt erscheinen lässt; und zum dritten kommt Sigismund Seidl mit seinem Orchester dem Wunsch der Veranstalter nach und wird den Großen Österreichischen Zapfenstreich aufführen, das beim Publikum überaus beliebte patriotische Tongemälde. Orchester Die Militärmusik Kärnten entstand 1956 aus der Gendarmerieschule Kärnten II in Spittal an der Drau und wurde sodann in das Feldjägerbataillon 25 eingegliedert. Ein Jahr darauf wurde die 58 Mann starke Kapelle umbenannt in „Musikkapelle der 7. Jägerbrigade“ und nach Klagenfurt verlegt. In der Folge hieß sie „Musik 119 des Militärkommandos Kärnten“, schließlich nur noch „Militärmusik Kärnten“. 1969 erfolgte eine Personalreduzierung auf 38 Musiker, erst in den 1980ern und 1990ern wurde mit etwa sechzig Musikern wieder internationaler Orchesterstandard erreicht. Die geplante Reform der österreichischen Militärmusikkapellen bedeutet massive Einschnitte im Bereich der sinfonischen Blasorchesterliteratur. Gerade im Hinblick auf ein solches Orchester, das von sich behaupten kann, alle exemplarischen Meisterwerke der sinfonischen Weltliteratur gespielt zu haben und jährlich über 200 konzertante Werke zur Aufführung bringt, ist dies eine schwer nachvollziehbare politische Entscheidung. Dirigent Sigismund Seidl, Jahrgang 1950, machte seine ersten musikalischen Erfahrungen als Flötist in der von seinem Vater geleiteten Musikkapelle St. Marein bei Neumarkt. 1967 rückte er zum Jäger-Bataillon 18 in Zeltweg ein und wurde dann zur Militärmusik Steiermark überstellt, wo er jahrelang Flöte und Klarinette spielte. Zeitgleich studierte Seidl an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz Flöte und Orchesterleitung. 1977 erhielt Sigismund Seidl in Wien sein Diplom als Militärkapellmeister. 1978 bis 1980 übernahm er die Militärmusik des Militärkommandos Niederösterreich, anschließend wurde er Leiter der Militärmusik Kärnten. Seidl ist auch als Juror bei Wettbewerben tätig, beispielsweise beim World Music Contest in Kerkrade; er ist Vorstandsmitglied der World Association for Symphony Bands und Ensembles (WASBE) und Leiter der 120 Kurse für Blasorchester am Landeskonservatorium in Klagenfurt. Von 1980 bis 1992 war er Landeskapellmeister in Kärnten und von 2001 bis 2004 Bundeskapellmeister des Österreichischen Blasmusikverbands. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Rudolf Kattnigg Hurra die Gams, Kärntner Gebirgsjäger-Marsch Karl Safaric Neuer Kärntner Lieder-Marsch Karl Safaric Marsch der 7. Jägerbrigade Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Robert Stolz / Bearb.: Hans Eibl Gruß aus Wien, Marsch Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Ouvertüre zur Operette Frühjahrsparade Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Blumenlieder: Rittersporn, Orakelblume, Blumen schenken (Margot Loibnegger, Sopran) Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Im Prater blüh’n wieder die Rosen (Margot Loibnegger, Sopran; Gabriel Lipuš, Tenor) Karl Komzák / Bearb.: Eduard Scherzer An der schönen grünen Narenta, Walzer Robert Stolz / Bearb.: Hans Eibl Tiroler Hochzeit, Charakterstück Robert Stolz / Bearb.: Rudolf Bodingbauer UNO-Marsch Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Du bist meine Greta Garbo (Gabriel Lipuš, Tenor) 121 Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Du sollst der Kaiser meiner Seele sein (Margot Loibnegger, Sopran) Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Die Götter rufen Robert Stolz / Bearb.: Norbert Studnitzky Jung sama, fesch sama (Gabriel Lipuš, Tenor) Robert Stolz / Bearb.: Karl Safaric Zwei Herzen im Dreivierteltakt (Margot Loibnegger, Sopran; Gabriel Lipuš, Tenor) Robert Stolz / Bearb.: Jonny Hartl Salome Kurzer Umbau Siegfried Somma Großer Österreichischer Zapfenstreich Zum Programm Mit einer Hommage an Robert Stolz und dem anschließenden Österreichischen Zapfenstreich geht das jahrzehntelang erfolgreiche konzertante und sinfonische Wirken der Militärmusik Kärnten zu Ende. Die vom Ministerrat der Österreichischen Bundesregierung beschlossene Reduktion der Musiker lässt ein sinnvolles musikalisches Wirken in Zukunft nicht mehr zu. Aus diesem Grund nimmt dieses Konzert in der österreichischen Militärmusikgeschichte eine bedenkliche Sonderstellung ein. Vielleicht wäre es besser gewesen, statt der schwungvollen Märsche und Operettenmelodien von Robert Stolz, die mit Sopran und Tenor auch noch um das vokale Element erweitert sind, ein Requiem oder Trau- 122 ermärsche zu spielen, die schon zu K.u.k.-Zeiten so eindrucksvoll Hinterbliebene getröstet haben. Dass mit Hans Stolz ein Großenkel von Robert Stolz die Moderation übernimmt, verleiht dem Konzert zusätzlichen Glanz. Bekannte und selten gehörte Transkriptionen – wie Du bist meine Greta Garbo, Die Götter rufen oder Blumenlieder – machen das Konzert auch in Bezug auf das Programm einzigartig. Mit dem Großen Österreichischen Zapfenstreich, der nur bei großen zeremoniellen Veranstaltungen der Republik zur Aufführung kommt, diesmal konzertant und ohne Ehrenformation – und für uns selbst gespielt –, geht eine glanzvolle Ära zu Ende. Oberst Sigismund Seidl, der längstgediente österreichische Militärkapellmeister „aller Zeiten“, verabschiedet sich hiermit vom Innsbrucker und Tiroler Publikum. Sigismund Seidl Zillertal Bier steht für Kultur Auch wir wollen uns an dieser wichtigen Tiroler Konzertreihe beteiligen und damit zeigen, wie gut Kultur in Form von faszinierender Blasmusik mit Tiroler Bierkultur harmoniert. Wir wünschen den Innsbrucker Promenadenkonzerten viel Erfolg und einen guten Verlauf! Martin Lechner Vorstandsvorsitzender Zillertal Bier 123 Mitreißende Momente in der Kaiserlichen Hofburg Es gibt wohl kaum eine Konzertreihe in der Blasmusikszene, die das Publikum so zu begeistern weiß wie die Innsbrucker Promenadenkonzerte. Seit Jahren bilden sie einen Höhepunkt im kulturellen Sommerangebot in Innsbruck. Intendant Alois Schöpf gelingt es immer wieder, hervorragende Bläsermusik nach Innsbruck zu bringen. Die Konzerte auf höchstem Niveau finden weit über Tirols Grenzen hinaus riesigen Anklang und zahlreiche Anhänger. Alois Schöpf wird es wieder gelingen, bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten 2015 altösterreichische Bläsermusik in zeitgemäßer Form zu vermitteln und den Horizont in Richtung klassische Moderne in einem abwechslungsreichen Programm zu erweitern. Auch diese Promenadenkonzerte versprechen großartige Blasmusik. Ich wünsche Alois Schöpf und seinem Mitarbeiterteam sowie den Musikerinnen und Musikern viel Erfolg und den Zuhörern schöne und aufregend mitreißende Momente beim Genießen der Konzerte. Ich jedenfalls freue mich schon sehr auf die Sommerkonzerte in der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck. Siegfried Knapp Vize-Präsident des österreichischen Blasmusikverbandes Landesobmann des Blasmusikverbandes Tirol 124 Donnerstag, 23. Juli, 19.30 Uhr Royal Symphonic Wind Orchestra Vooruit Harelbeke, Belgien Musikalische Leitung: Geert Verschaeve Organisation: Philippe De Coene, Wim Godderis Von Belgien sind die Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte spätestens seit letztem Sommer verwöhnt, bewies doch das Königliche Harmonieorchester absolute Hochform und Professionalität. Auch in diesem Jahr wird von Belgien musikalisch wieder Außergewöhnliches im Innenhof der Hofburg erklingen, denn mit dem Royal Symphonic Wind Orchestra Vooruit Harelbeke kommt eines der besten zivilen Orchester des Landes zum ersten Mal nach Innsbruck. Neben einigen Werken aus Altösterreich, die als Verbeugung vor dem heimischen Publikum zu verstehen sind, haben die Belgier internationale Literatur mitgebracht, die zeigen wird, wo der heutige Stand moderner Blasorchester zu verorten ist: Was heute Amateure wie selbstverständlich spielen, hätten vor einigen Jahrzehnten nicht einmal Profis geschafft. Orchester Die „Royal Symphonic Band Vooruit“ wurde 1923 gegründet, in den frühen 60ern übernahm Gustaaf Devolder die Leitung des Orchesters, seit 1985 hat Geert Verschaeve diese Funktion inne. Unter seiner Leitung hat das Orchester an zahlreichen Wettbewerben teilgenommen und 125 Konzerte in den Niederlanden, in Frankreich, Spanien, England, Österreich, Irland, Südkorea und vielen anderen Ländern gegeben. Das Orchester hat zahlreiche CDs und LPs aufgenommen. Das absolute Highlight in der Geschichte des Orchesters war bisher der Sieg bei der WMC Kerkrade 2005 in der höchsten Kategorie. Dirigent Geert Verschaeve (geb. 1957) ist ein belgischer Posaunist und Dirigent. Er studierte am Royal Conservatory in Gent, wo er einen ersten Preis für Posaune und Kammermusik erhielt. Er wurde Solo-Posaunist an der flämischen Oper, beschloss aber bald darauf, Lehrer zu werden. Seither lehrt er Blasmusik und Jazz an der Academy for Music, Word And Dance (SAMWD) in Harelbeke, Belgien, und an der MUDA in Gent. Außerdem ist er Posaunist in verschiedenen belgischen Orchestern. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Aaron Copland / Bearb.: Roland Coryn Fanfare for the Common Man Michael Praetorius / Bearb.: Mark Keegan Dances from Terpsichore Johann Sebastian Bach / Bearb.: Douglas McLain Passacaglia und Fuge in c-Moll Johann Strauß / Bearb.: Willy Hautvast Annen-Polka Emil Nikolaus von Reznicek / Bearb.: Walter Kiesow Ouvertüre zur Oper Donna Diana 126 Josef Strauß / Bearb.: Terry Kenny Feuerfest, Polka française Silvestre Revueltas / Bearb.: Frank Bencriscutto Sensemayá Leonard Bernstein / Bearb.: Paul Lavender Mambo aus West Side Story Eric Whitacre Ghost Train Triptych Arturo Márquez / Bearb.: Frank De Vuyst Danzón Nr. 2 Zum Programm Das Orchester lädt zu einer Reise über den Atlantischen Ozean ein. Das Programm umfasst Musik aus Europa und Amerika. Die westliche musikalische Tradition hat wahrscheinlich keinen großartigeren Vertreter als Johann Sebastian Bach. Sein Werk Passacaglia und Fuge in c-Moll ist nicht nur für Orgel geeignet – es hat auch viele verschiedene Komponisten zu Transkriptionen und Paraphrasen inspiriert. Darunter ist etwa auch ein Werk von Ottorino Respighi, das Arturo Toscanini in Auftrag gab. Aber auch Douglas McLains hat eine meisterhafte Transkription für Blasorchester geschaffen. Emil Nikolaus von Reznicek schrieb die Oper Donna Diana 1894, und obwohl darauf noch neun Opern und fünf Symphonien folgten, konnte nichts an diesen ersten Erfolg anschließen. Die Oper selbst wird nur noch selten gespielt, die Ouvertüre hingegen wird immer noch in vielen Konzertsälen zu Gehör gebracht und oft auf Tonträger aufgenommen. 127 Der amerikanische Teil des Programms hat seinen Höhepunkt mit Ghost Train Triptych von Eric Whitacre, einem sehr populären Komponisten. Die drei Teile beschreiben einen geheimnisvollen Geisterzug, der durch den Westen der Vereinigten Staaten rollt. Im vorliegenden Programm treffen auch zwei Freunde wieder aufeinander: Aaron Copland und Leonard Bernstein haben beide – als Komponisten, Dirigenten, Lehrer und Autoren – einen bedeutenden, bleibenden Beitrag zur klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts geleistet. Coplands Fanfare for the Common Man wurde 1942 für das Cincinnati Symphony Orchester unter Eugen Goosens komponiert. Es versteht sich als Antwort darauf, dass die USA in den Zweiten Weltkrieg eintraten, und wurde von einer Rede des damaligen Vizepräsidenten inspiriert, in der dieser das „Zeitalter des Normalbürgers“ ausrief. Bernsteins musikalischer Stil, obwohl sehr persönlich und eigenwillig, war stark von Coplands rhythmischer Frische beeinflusst und unverkennbar amerikanisch. Der berühmte Mambo aus West Side Story ist dafür ein typisches Beispiel. Wir beschließen unsere Reise in Mexiko, mit Sensemayá von Silvestre Revueltas und dem Danzón Nr. 2 von Arturo Márquez. In Sensemayá wird die rituelle Tötung einer Schlange beschrieben. Die Stimmen böser Vorahnungen erklingen in Form unbarmherziger Rhythmen, unheilverkündender Motive und von Wiederholungen bedrohlicher musikalischer Phrasen. Am Ende, wenn alle Themen gleichzeitig vom gesamten Orchester gespielt werden, erreicht das Stück den Höhepunkt, der 128 den tödlichen Schnitt des Messers musikalisch umschreibt. Danzón wiederum ist ein Tanzstil, der seinen Ursprung in Kuba hat. Große Bedeutung besitzt er allerdings auch in der mexikanischen Folklore, wie sie Márquez in einem Ballsaal in Veracruz begegnete und ihn zu seiner packenden Komposition inspirierte. Wim Godderis Kulturgenuss in historischem Gemäuer Seit über zwanzig Jahren sind die Promenadenkonzerte Fixpunkt im Innsbrucker Kulturkalender und sorgen in Sommernächten für musikalischen Genuss auf hohem Niveau. Nationale sowie internationale Blasmusikgrößen aus ganz Europa bringen die imperialen Mauern der Kaiserlichen Hofburg zum Klingen. Als langjähriger Partner der Promenadenkonzerte ist es uns ein Anliegen, diese auch 2015 zu unterstützen und somit einen Beitrag zur Förderung der kulturellen Vielfalt in Tirol zu leisten. Stefan Isser Geschäftsführer Swarovski Kristallwelten 129 Liebe Musikbegeisterte in der Hofburg Innsbruck, Innsbruck und Musik – das ist eine untrennbare Seelenverwandtschaft. Und dies seit Jahrhunderten. Vor 250 Jahren wurde in der Innsbrucker Hofburg Hochzeit gefeiert. Der Sohn Maria Theresias vermählte sich in Tirol. Nach 14 Tagen der Feierlichkeiten verstarb völlig unerwartet der Gemahl der Kaiserin, Franz Stephan von Lothringen. Heuer im Sommer sind es genau 250 Jahre seit dem ereignisreichen Sommer. Deshalb gedenkt man in der Hofburg auch der vielen Ereignisse in einer besonderen Schau. Ich heiße Sie ganz herzlich bei den Promenadenkonzerten willkommen und freue mich, wenn Sie viel Zeit bei uns verbringen. Zeit, in der Sie lauschen und interessante Begegnungen erleben. Zeit aber auch, in der Sie die Hofburg als Tirols größte Ausstellungsfläche kennenlernen können … Waltraud Schreilechner, Leiterin Abteilung 202 – Hofburg Innsbruck 130 Freitag, 24. Juli, 19.30 Uhr Orchestra di Fiati Val Isonzo Musikalische Leitung und Organisation: Fulvio Dose Eine Methode, auf neue und außergewöhnliche Orchester aufmerksam zu werden, ist das Studium internationaler Wettbewerbslisten. Mit Hilfe der italienischen Musikbotschafterin der Innsbrucker Promenadenkonzerte Silvia Banchetti ist es nach einigen vergeblichen Versuchen nun doch gelungen, den Kontakt zu einem Orchester herzustellen, das beim Wettbewerb Flicorno d’Oro in Riva am Gardasee immer wieder durch unglaublich gute Benotungen auffiel. Wie sehr das Orchestra di Fiati Val Isonzo mit der Geschichte Altösterreichs verbunden ist, geht schon aus seinem Namen hervor, waren doch die Schlachten am Isonzo im Ersten Weltkrieg besonders verlustreich und tragisch. Das Orchester ist aber nicht so sehr aufgrund seiner Herkunft interessant, sondern vor allem auch wegen seines musikalischen Leiters Fulvio Dose, eines in der Region sehr bekannten und geschätzten Dirigenten. Orchester Das seit 2011 bestehende Orchester wurde von verschiedenen Instrumentalisten, Studenten und ehemaligen Studenten aus Gorizia und Udine gegründet, um die musikalische und instrumentale Kultur zu verbreiten und zu fördern. Es besteht aus über fünfzig Musi- 131 kern und verfügt über ein zeitgenössisches Repertoire für Bläserensembles. Trotz seines erst kurzen Bestehens hat das Orchester schon viele Konzerte gegeben, etwa anlässlich des 150. Jahrestags der Einheit Italiens oder des 120. Jahrestags der Filarmonica Colloredo di Prato. Vor Kurzem wurde ein Zyklus von Konzerten den Gefallenen des Ersten Weltkrieges gewidmet, die in Villach, Nova Gorica, Udine und Gorizia stattfanden. Das Orchestra di Fiati Val Isonzo spielte zu diesem Anlass eine Missa Solemnis. Das Bläserensemble hat viele Erfolge bei renommierten Musikwettbewerben vorzuweisen, zum Beispiel den ersten Platz in der ersten Kategorie beim Internationalen Wettbewerb in Bertiolo 2012. Beim Flicorno d’Oro hat das Orchester mit höchstmöglicher Punktzahl gewonnen. Dirigent Fulvio Dose, geboren in Gorizia, studierte Klarinette am staatlichen Musikkonservatorium G. Tartini in Triest bei Davide Teodoro. Er war Mitglied in verschiedenen Ensembles und Orchestern, zum Beispiel im FVG Kammerorchester, im Alpe Adria Consort und im Serenade-Ensemble. Mit Letzterem hat er eine Platte mit Musik des zwanzigsten Jahrhunderts aufgenommen. Des Weiteren studierte er Harmonielehre und Orchestrierung bei Pino Vatta und vertiefte seine Kenntnisse mit Hilfe der Musikdirektoren Daniele Carnevali und Douglas Bostock. Er leitete das Filarmonica Colloredo di Prato und das Civica Orchestra di Fiati Giuseppe Verdi (Triest); von 132 1997 bis 2006 arbeitete er als Musikdirektor für das Internationale Festival der Operette. 2011 gründete er das Orchester Val Isonzo, das er als Dirigent und künstlerischer Leiter führt. Seit 2012 dirigiert er außerdem das Corpo Bandistico Comunale G. Rossini aus Castions di Strada. Er hat als Leiter verschiedener Ensembles bei zahlreichen Musikwettbewerben gewonnen. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Nicola Piovani / Bearb.: Lorenzo Pusceddu La vita è bella Jaroslav Ježek / Bearb.: Karel Bělohoubek Bugatti Step Gioachino Rossini / Bearb.: Robert Allmend La Danza (Tarantella napoletana) traditionell / Bearb.: Alfred Hofbauer Zottel-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Gioachino Rossini Fanfara per la Corona d’Italia Luigi Boccherini, Luciano Berio / Bearb.: C. Mandonico Quattro versioni originali della Ritirata notturna da Madrid sovrapposte e trascritte per orchestra Johann Sebastian Bach / Bearb.: Yoshihiro Kimura Fuge in g-Moll Georg Friedrich Händel / Bearb.: Jacob de Haan Lascia ch’io pianga aus Rinaldo (Giulia Della Peruta, Sopran) Giuseppe Verdi / Bearb.: Paolo Frizzarin La Vergine degli Angeli aus La Forza del Destino 133 Gioachino Rossini / Bearb.: Otto Zurmühle Ouvertüre zur Oper La Gazza Ladra Amilcare Ponchielli / Bearb.: Franco Cesarini Sinfonia per Banda traditionell / Bearb.: Marco Somadossi Ai preàt la biele stele (Giulia Della Peruta, Sopran) traditionell / Bearb.: Giovanni Battista Marzuttini Ce Biele Lune (Giulia Della Peruta, Sopran) Siegfried Naumann / Bearb.: Paolo Frizzarin Marcia a Montecelio Tomohiro Tatebe Suite on Celtic Folk Songs Peter Graham Cats Tales: Catalonia – Catwalk – Scat! Louis Prima / Bearb.: Naohiro Iwai Sing, Sing, Sing (With a Swing) Zum Programm Luigi Boccherini (1743–1805) vertonte mehrere Variationen über das Thema aus dem Schlusssatz der Rückkehr der Wache von Madrid (Ritirata notturna di Madrid), dessen Grundlage ein damals sehr beliebtes Lied war. Die gespielten Variationen in vier unterschiedlichen instrumentalen Kombinationen wurden für Orchester bearbeitet. Die Fuge in g-Moll schrieb Johann Sebastian Bach während seiner Tätigkeit als Organist in Arnstadt zwischen 1703 und 1707, sie ist heute eine seiner berühmtesten Fugen für Orgel. Bach nannte das Stück auch Kleine Fuge, um eine Verwechslung mit der später entstandenen Große Fantasie und Fuge in g-Moll zu vermeiden. 134 Die Sopranistin Giulia Della Peruta interpretiert die berühmte Arie Lascia ch’io pianga (Lass mich weinen) aus Georg Friedrich Händels Oper Rinaldo. Es ist die Arie von Almirena, die in Armidas verzaubertem Palast ihre Gefangenschaft beklagt. La Vergine degli Angeli (Die Jungfrau von den Engeln) ist eine religiöse Hymne aus dem Finale zum zweiten Akt der Oper La Forza del Destino (Die Macht des Schicksals) von Giuseppe Verdi. Die unglückliche Leonora will als einsame Einsiedlerin ihre vermeintliche Schuld büßen. Die Oper La Gazza Ladra (Die diebische Elster) von Gioachino Rossini, damals sehr beliebt, wird heutzutage nur selten zur Gänze aufgeführt; bekannter ist ihre eingängige und spritzige Ouvertüre. Ai preàt la biele stele, ein Antikriegslied, und das Liebeslied Ce Biele Lune sind Volkslieder aus dem traditionellen Repertoire friaulischer Tanzlieder, den sogenannten Villotten. Mit dem Stück Cats Tales von Peter Graham (1958) entführen wir unsere Zuhörerschaft in die Welt des Jazz, und zwar direkt nach New York City. Der erste Satz Catalogna ist eine Hommage an den Filmmusikkomponisten Elmer Bernstein, ausgestattet mit akzentuiertem Marschtempo, das an West Side Story von Leonard Bernstein erinnert; im zweiten Satz lässt sich der Komponist vom berühmten Thema des Pink Panther von Henry Mancini inspirieren; der dritte Satz ist eine Hommage an den Jazzmusiker Sonny Rollins und dessen Hit Airegin. 135 Mit dem bekannten Stück Sing, Sing, Sing (With a Swing) aus dem Repertoire des Swing-Musikers Louis Prima (1910–1978) stellen sich schließlich unsere Solisten vor. Fulvio Dose Bläsermusik mit geballter Macht Nirgendwo in Österreich kann man an einem Ort und im Rahmen einer Veranstaltungsreihe in so geballter Form mitanhören, was Bläsermusik nicht nur technisch leisten kann, sondern über welch vielfältige Ausdruckformen sie verfügt. Durch diese Vielfalt wird nicht nur die Geschichte der Bläsermusik von der Klassik bis herauf zum sinfonischen Blasorchester beispielhaft wiedergegeben, auch verschiedene Länder, wie etwa England mit seiner großartigen Brassband-Tradition, können die Klänge ihrer Orchesterformen als typischen Ausdruck ihrer Mentalitäten dem Publikum näherbringen. Wirklich ein spannendes und avanciertes Unternehmen, das ich als Bundeskapellmeister des österreichischen Blasmusikverbandes mit Überzeugung unterstütze. Walter Rescheneder Bundeskapellmeister Österreich 136 Samstag, 25. Juli, 19.30 Uhr Leyland Band, England Musikalische Leitung: Thomas Wyss Organisation: Ben Thomas, John Doyle, Iain McKnight Den Kumpels in den englischen Bergbaugebieten sollte das Spielen in Brassbands nicht nur das harte Leben verschönern, sondern es diente auch der Reinigung der Lunge und einer Verbesserung ihrer Funktion. Zuletzt war die betriebseigene Brassband aber auch, wie der Film Brassed off eindrücklich zeigt, der ganze Stolz, sozusagen der klingende Kristallisations-und Identifikationspunkt des Reviers. Die Brassband-Bewegung, die ursprünglich aus England stammt, hat inzwischen auch auf dem Kontinent eine breite Anhängerschaft gefunden, wobei die ganz Großen der Szene immer noch aus dem Mutterland der Brassbands kommen: Eine dieser Formationen ist die Leyland Band, die seit Jahrzehnten zu den Weltbesten gehört und nun zum ersten Mal bei den Promenadenkonzerten englische Brass-Kultur auf höchstem Niveau präsentieren wird. Orchester Die Leyland Band ist eine der bekanntesten und berühmtesten Brassbands der Welt. Sie wurde im Jahre 1946 im Herzen von Lancashire in England gegründet. Die Band steht für qualitativ hochwertige Aufführungen und ein innovatives und unterhaltsames Repertoire. Die Leyland Band hat seit den Achtzigerjahren viele 137 Wettbewerbe gewonnen, darunter die Titel „British Open Champions“, „National Champions of Great Britain“, „Brass in Concert Champions“ (fünfmal) und „All England Masters Champions“. Zudem hat die Band England seit dem Jahrtausendwechsel zweimal beim europäischen Brassband-Wettbewerb vertreten. Als eines der gefragtesten Brass-Ensembles spielt die Band regelmäßig sowohl in ganz Großbritannien als auch im Ausland, von Amerika und Japan über Südkorea und Europa. Vom Publikum der Royal Albert Hall in London bis zum Publikum der Waterfront Hall in Belfast schwärmen viele vom warmen Ton der Band. Das Programm ist dabei immer innovativ und auf das jeweilige Publikum abgestimmt. Die Band ist stolz auf ihre Jugendförderung und darauf, jungen Komponisten eine Plattform zu bieten. Die Band hat regelmäßig Auftritte im Fernsehen, wird im Radio gespielt und es wurden zahlreiche Aufnahmen eingespielt. Dirigent Thomas Wyss wurde im Berner Oberland (CH) geboren und studierte Musik an den Konservatorien Bern und Fribourg. Sechs Mal wurde Wyss Schweizermeister auf der Tuba, während er zugleich Mitglied der Brassband Berneroberland und der Nationalen Jugend Brassband der Schweiz war. Ab 1986 studierte er an der Universität Huddersfield in England, anschließend studierte er bei Howard Snell vier Jahre lang Dirigieren, Komponieren und Arrangieren. 138 Thomas Wyss war acht Jahre lang Mitglied der Fodens Band, nachdem er zuvor in der Grimethorpe Colliery und in der Sellers Engineering Band gespielt hatte. Er ist Gründungsmitglied des Howard Snell Brass Ensembles und Tuba-Solist im bekannten Quintessence Brass Quintet. Thomas Wyss war Dirigent der Williams Fairey Band, Chefdirigent der Tredegar Band, Musikdirektor der Fodens Band und Direktor der Northop Band, bis er vor nicht allzu langer Zeit musikalischer Leiter der Leyland Band wurde. Wyss ist auch als Juror sehr gefragt, in Großbritannien und ganz Europa, etwa bei Musikwettbewerben und -festivals in Norwegen, Holland, Belgien und der Schweiz. Zurzeit ist er Head of Brass an der King’s Schule in Chester und unterrichtet außerdem an der Lymm-Hochschule. Thomas Wyss arrangiert und komponiert erfolgreich Musik für viele verschiedene Brass-Formationen, Bands und Ensembles. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Claudio Monteverdi L’Orfeo Toccata J. M. Bisud Norfolk March Andrew Lloyd Webber Jesus Christ Superstar, Medley Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Richard Strauss / Bearb.: Eric Banks Festmusik für die Stadt Wien 139 Harold Moss Royal Tiger Franz von Suppé Ouvertüre zur Operette Leichte Kavallerie Roland Davis Jenny Wren (Peter Shaw, Kornett) Fred J. Allen / Bearb.: Iain McKnight When the Stars Began to Fall Jock McKenzie The Lark Neal Hefti Cute mehrere Komponisten / Bearb.: Goff Richards James Bond Collection Eduard Strauß Bahn frei, Polka schnell Andrew Stephenson Metropolis (James McLeod, Euphonium) John Lennon, Paul McCartney Ticket to Ride Ernesto Lecuona Malagueña Alexandre Luigini Ballet Égyptien Kander & Ebb Chicago Takagi Tohko / Bearb.: John Doyle Blue Sky, Marsch Dave Brubeck Blue Rondo à la Turk 140 George Gershwin Rhapsody in Blue traditionell / Bearb.: Gary Williams Nearer, My God, to Thee Antonín Dvořák Finale aus Symphonie Nr. 9 (Aus der Neuen Welt) Zum Programm Das Konzert beginnt mit dem Marsch Royal Tiger, den Harold Moss eigens für die Leyland Band komponiert hat. Die nächsten Stücke geben der Band Gelegenheit, ein traditionelleres Repertoire zu zeigen: So folgt auf die überaus bekannte Ouvertüre zur Operette Leichte Kavallerie von Franz von Suppé ein Solo des Kornettisten Peter Shaw mit dem Thema und Variationen aus Jenny Wren. Mit dem geistlichen Lied When the Stars Began to Fall ändert sich die musikalische Stimmung, man wird überrascht sein, wie gut sich Brassbands für das Spielen dieser Art von Choral eignen. Am Ende dieses Programmblocks steht die populäre Auswahl von sehr bekannten Melodien aus James Bond-Filmen, ausgezeichnet arrangiert von Goff Richards. Es folgt ein Programmteil, der von den Reisen beziehungsweise Auftritten der Leyland Band auf internationalem Boden beeinflusst ist: Los geht es mit der klassischen Strauß-Polka Bahn frei; mit Metropolis und James McLeod am Euphonium finden wir uns in der Großstadt wieder; hier handelt es sich um ein eher zeitgenössisches Stück nach der bis dahin recht traditionellen Musik. Die Reise geht weiter mit dem klug arrangierten Popsong Ticket to Ride von Lennon und McCartney – 141 hören Sie dabei auf die Dampflok, die zunehmend an Tempo gewinnt! Mit Malagueña machen wir Halt in Mexiko, mit dem Ballet Égyptien besuchen wir das Land der Pharaonen im Spiegel des 19. Jahrhunderts. Wir beenden diesen Teil mit Chicago von Kander & Ebb in einer weiteren Metropole, in einer Stadt, in der die Band im Jahr 1994 tatsächlich zu Gast war. Der letzte Teil gibt einen Einblick in das Programm blue, das die Leyland Band 2014 mit großem Erfolg entwickelt hat: Blue Sky ist ein schneller Marsch aus Japan. Diesem folgt das ikonische Blue Rondo à la Turk von Dave Brubeck, das uns in die Welt des Salon-Jazz entführt. Das dritte „blaue“ Stück ist die sehr bekannte Rhapsody in Blue von George Gershwin. Bevor wir zum Finale kommen, machen wir das, was Brassbands angeblich am besten können: Wir spielen eine klassische Hymne mit dem Titel Nearer, My God, to Thee. Als letztes Stück des Konzerts haben wir das mitreißende Finale aus der Symphonie aus der Neuen Welt von Antonín Dvořák ausgewählt. Thomas Wyss 142 Sonntag, 26. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Drittes K.u.k.-Festkonzert Musikverein Liezen, Steiermark Musikalische Leitung: David Luidold Organisation: Michael Fröhlich Die Kunst, ein Amateurblasorchester erfolgreich zu leiten, besteht unter anderem darin, von den Musikern und Musikerinnen gerade so viel zu verlangen, wie sie zu leisten vermögen, aber nicht mehr als das, um ihnen nicht die Freude am Spiel und die Liebe zur Musik, das eigentliche Kapital des Amateurs – wie schon der buchstäbliche Sinn des Wortes sagt –, zu nehmen. David Luidold ist Dirigent und außerdem Posaunist an der Oper Graz. Die Tatsache, dass er eines der besten steirischen Blasmusikorchester leitet, das bei Wertungsspielen immer mit höchsten Punktebewertungen glänzt, scheint zu beweisen, dass ihm der Spagat zwischen Anspruch und Vergnügen beim gemeinsamen Musizieren in überzeugender Weise gelingt. Orchester Die Stadtmusikkapelle der obersteirischen Bezirkshauptstadt Liezen feierte 2013 ihr 140-jähriges Jubiläum mit einem Blasmusikfestival und der Präsentation einer CD mit dem Titel Junge Triebe. Im Jahr 1871 wurde die Musikkapelle, damals noch institutionell der Feuerwehr zugehörig, gegründet, bis sie zwei Jahre später als Musikverein Liezen selbststän- 143 dig wurde. In den 1920er-Jahren gab es schließlich ein Streichorchester und ein Jugendblasorchester. Großen Aufschwung erlebte der Musikverein mit der Gründung der städtischen Musikschule 1954 und dem Beginn der Amtszeit von Kapellmeister Alois Grünwald im Jahr 1956: Zahlreiche hohe Auszeichnungen bei Konzertwertungsspielen und Auslandsauftritte prägten diese bis ins Jahr 1989 andauernde Ära. 2004 übernahm David Luidold schließlich die Funktion des Kapellmeisters und entwickelte die Stadtmusikkapelle Schritt für Schritt zu einem sehr erfolgreichen und beliebten Klangkörper. Neben den beiden jährlichen Heimkonzerten geht die Stadtkapelle gerne auf Konzertreise, wie zuletzt im Jahr 2013 als Vertreter des steirischen Blasmusikverbandes zur Mid Europe nach Schladming oder 2014 zur Blasmusikgala in Graz. Dirigent David Luidold, 1984 in Rottenmann geboren, studierte Posaune, erst an der Kunstuniversität Graz, dann in Wien bei Dietmar Küblböck und Hans Ströcker. Er studierte ebenfalls bei Stefan Schulz in Berlin und absolvierte Privatstudien und Meisterkurse in New York und Chicago bei Joseph Alessi und Charles Vernon. Erste Orchestererfahrungen sammelte er im European Union Youth Orchestra, im Pacific Music Festival Orchestra in Sapporo/Japan und im Gustav Mahler Jugendorchester. Seit 2009 ist Luidold als Tenorbassposaunist im Grazer Philharmonischen Orchester engagiert. Er ist Mitglied im Grazer Posaunenquartett, Gastprofessor für Posaune an der Kunstuniversität 144 Graz und leitet eine Ausbildungsklasse für Posaune an der Musikschule Liezen. Beim Goldenen Dachl, 10.00 Uhr Rudolf Bodingbauer Pfenninger Marsch Franz Blümel 27er Regimentsmarsch Rudolf Kummerer 9er Alpenjäger-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Franco Cesarini Alpina Fanfare Giovanni Gabrieli / Bearb.: Eric Crees Canzon in Echo Duodecimi Toni à 10 aus Sacrae Symphoniae Franz Lehár / Bearb.: Siegfried Rundel Jetzt geht’s los, Marsch Julius Fučík / Bearb.: Bruno Hartmann Marinarella, Ouvertüre Felix Mendelssohn Bartholdy / Bearb.: Franz Cibulka Konzertstück Nr. 2: Allegro grazioso (Felix Mitteregger, Markus Steinhöfler – Klarinette) Johann Strauß / Bearb.: Gerhard Baumann Éljen a Magyar, Polka schnell Franz Lehár / Bearb.: Jos Dobbelstein Gern hab’ ich die Frau’n geküßt aus der Operette Paganini (Ivan Oreščanin, Tenor) Franz Lehár / Bearb.: Roger Niese Dein ist mein ganzes Herz aus der Operette Das Land des Lächelns (Ivan Oreščanin, Tenor) 145 Johann Strauß / Bearb.: Hans Kliment Frühlingsstimmen, Walzer Johann Strauß / Bearb.: Peer Henrik Volta Spanischer Marsch Agustín Lara / Bearb.: Roger Niese Granada (Fantasia Española) (Ivan Oreščanin, Tenor) traditionell / Bearb.: Peter Kostner Klingende Steiermark Johann Strauß / Bearb.: Gerhard Baumann Furioso-Polka (quasi Galopp) Wassili Agapkin / Bearb.: Gerhard Baumann Abschied der Slawin, Marsch Zum Programm Vom 17. bis zum 21. Jahrhundert reicht der musikalische Spannungsbogen, quer durch unterschiedlichste Stile, quer durch die Länder der Donaumonarchie und über ihre historischen und geografischen Grenzen hinaus. Die Alpina Fanfare des Schweizer Komponisten Franco Cesarini wird der Auftakt zum Promenadenkonzert im Hof der Kaiserlichen Hofburg. Venedig gehörte bekanntlich erst nach dem Wiener Kongress zur Donaumonarchie, dennoch haben wir mit Giovanni Gabrielis Canzon in Echo Duodecimi Toni à 10 ein Beispiel venezianischer Mehrchörigkeit ausgewählt. Der mexikanische Komponist Agustín Lara huldigt eindrucksvoll Granada, Wassili Agapkins Marsch Abschied der Slawin ist ein eindrucksvolles Beispiel russischer Konzertliteratur. Wie verwandt Musik und Kulinarik einander sein können, dafür ist Felix Mendelssohn Bartholdys Konzert- 146 stück Nr. 2 für zwei Klarinetten ein Beleg, denn die beiden Brüder Heinrich Joseph und Carl Baermann sollten für Mendelssohn Bartholdy Dampfnudeln und Rahmstrudel zubereiten, woraufhin sich der Komponist mit diesem Konzertstück für Klarinette, Bassetthorn und Orchester revanchierte. Ureigenste Musik aus den ehemaligen Kronländern stammt von Franz Lehár, dessen Karriere als österreichisch-ungarischer Militärkapellmeister begann und dessen Marsch Jetzt geht’s los die zwölfjährige Tochter von Lehárs bevorzugtem Librettisten Victor León schlichtweg entzückte: „Ich sag dir, Papa, der Marsch, also der ist einfach gottvoll, himmlisch, todschick!“ Weltberühmt wurde Lehár als Operettenkomponist, und so sind mit Gern hab’ ich die Frau’n geküßt aus Paganini und Dein ist mein ganzes Herz aus Das Land des Lächelns zwei seiner bekanntesten Gesangsnummern zu erleben. Es singt Ivan Oreščanin, der als Solist der Grazer Oper in Oper und Operette ebenso erfolgreich ist wie als Musical-Darsteller. In allen Gebieten der Donaumonarchie hörbar zu Hause ist Johann Strauß, der mit Éljen a Magyar (Es lebe der Ungar!) Ungarn musikalisch hochleben lässt und in der Coda des 1869 in Pest uraufgeführten Werks die inoffizielle Hymne Ungarns, den Rákóczi-Marsch, zitiert. Geradezu koboldhaft-schadenfroh gibt sich die FuriosoPolka, die Strauß 1861 während seiner Reise durch Russland geschrieben hat. Der Konzertwalzer Frühlingsstimmen entstand 1883 und huldigt in frischer Fröhlichkeit der Titel gebenden Jahreszeit. David Luidold 147 Wertvolle Initiative für den europäischen Kulturaustausch Auch in diesem Sommer werden über dreißig Orchester, Ensembles und Chöre bei der nunmehr 21. Auflage der Innsbrucker Promenadenkonzerte dabei sein und für musikalischen Hochgenuss sorgen. Musikalische Vielfalt, hohe Qualität und regionale Einzigartigkeit – das sind die herausstechenden Merkmale dieses grenzüberschreitenden Bläsermusik-Festivals, das an die Kunstmusik in der Tradition der altösterreichischen Freiluftkonzerte anknüpft. In diesem Jahr ist es wiederum international hervorragend besetzt – und nicht zuletzt gerade deshalb eine sehr wertvolle Initiative für den europäischen Kulturaustausch. Ich wünsche dem Publikum einen bleibenden Musikgenuss bei den Klängen der künstlerischen Bläsermusik. Dem gesamten Organisationsteam und dem künstlerischen Leiter Alois Schöpf darf ich für die Initiative und das Engagement herzlich danken und einem guten Gelingen entgegenblicken. Philipp Achammer Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur und für Integration, Bozen 148 Sonntag, 26. Juli, 19.30 Uhr Sächsische Bläserphilharmonie Musikalische Leitung: Stefan Diederich Organisation: Heiko Schulze Unglaublich, aber wahr: Die Sächsische Bläserphilharmonie kommt direkt nach ihrer zweiwöchigen Australien-Tournee noch vor dem Sommerurlaub zu den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Glücklicherweise, denn ohne die Sachsen ist die Konzertserie inzwischen kaum noch denkbar. Denn das Orchester bietet auch 2015 ein exquisites Programm und gibt in diesem Fall ein Promenadenkonzert im klassischen altösterreichischen Sinn. Es wird spannend sein zuzuhören, wie die „Deitschen“ – wie der Tiroler mit seinem herben Charme seine nördlichen Nachbarn ab Rosenheim bezeichnet – in Innsbruck die Wiener interpretieren. Orchester Die Sächsische Bläserphilharmonie ist das bis heute einzige deutsche Kulturorchester in ausschließlicher Bläserbesetzung. 1950 wurde es unter dem Namen „Rundfunk Blasorchester Leipzig“ gegründet und war 41 Jahre für den Rundfunk Leipzig tätig. In diesem Jahr wird der 65. Geburtstag des Orchesters gefeiert. Unzählige Rundfunk- und Fernsehsendungen machten das Orchester mit dem unverwechselbaren Klang über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt. In all den Jahren hat die Philharmonie mit vielen namhaften In- 149 strumentalisten, Sängern, Dirigenten aus aller Welt zusammengearbeitet. Die Sächsische Bläserphilharmonie zeichnet sich durch ein facettenreiches Klangspektrum aus, das durch die speziellen Arrangements für Bläserensemble ermöglicht wird. Dabei werden sowohl zeitgenössische Originalkompositionen als auch Transkriptionen aus der Musikgeschichte werkgerecht interpretiert. Neben Konzertreihen in der Region um Leipzig ist die Sächsische Bläserphilharmonie in ganz Deutschland und im Ausland als gefragtes Gastspielorchester präsent. Die Musiker sind neben der Arbeit im Orchester auch in der musikpädagogischen Institution, der Deutschen Bläserakademie, als Dozenten tätig. Hier wird sowohl Laien- als auch Berufsmusikern ein breites Angebot an Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten geboten. Für Dirigentenwerkstätten ist die Sächsische Bläserphilharmonie oft Lehrgangsorchester. Dirigent Stefan Diederich wurde in Schwerin geboren. 1994–99 studierte er Orchesterdirigieren und Klavier an der Hochschule für Musik in Dresden. Er war Gastdirigent bei der Elblandphilharmonie Riesa, dem Sinfonieorchester Pirna und der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz und Assistent bei Jörg Peter Weigle, Siegfried Kurz und Christian Kluttig. Seit 2002 ist er ständiger Gastdirigent an der Staatsoper Lodz (Polen). Von 2003 bis 2004 war Diederich Chefdirigent des Neuen Sinfonieorchesters Berlin und gab Konzerte im Konzerthaus und in der Philharmonie. Regelmäßige Gastdirigate 150 führten ihn zu den Nürnberger Symphonikern, dem Filmorchester Babelsberg und der Sächsischen Bläserphilharmonie. Seit 2004/05 ist er Kapellmeister der Musikalischen Komödie Leipzig u. a. mit der Uraufführung des Musicals Heidi, mit Hochzeitsnacht im Paradies, Hair, Dancing Movies, Kiss me, Kate sowie der BroadwayRevue Show Biz. Seit der Spielzeit 2007/08 ist er dort auch Chefdirigent und Musikalischer Oberleiter. Solistin Die Sopranistin Paola Kling aus Tübingen begann im Alter von sechs Jahren Cello zu spielen und sammelte früh Konzerterfahrung in Orchestern und Chören. Ihre Konzerttätigkeit führte sie ins europäische Ausland sowie nach Uruguay, China und Israel. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie bei Herrad Wehrung-Hornung, 2008 begann sie ein Gesangstudium bei Christiane Hampe an der Musikhochschule Lübeck. Seit 2010 führt Paola Kling ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig fort. Zurzeit studiert sie im Master Operngesang bei Carola Guber. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Siegfried Bethmann Samt und Seide, Walzer Franz von Suppé / Bearb.: Siegfried Bethmann Glückliche Fahrt 151 Franz von Suppé / Bearb.: Werner Schirmer Ouvertüre zur Operette Pique Dame Franz Lehár / Bearb.: Siegfried Bethmann Gold und Silber, Walzer Carl Zeller / Bearb.: Otto Wagner Ich bin die Christel von der Post aus der Operette Der Vogelhändler Carl Millöcker / Bearb.: Siegfried Bethmann Rasch wie der Blitz, Galopp Emil Waldteufel / Bearb.: Siegfried Bethmann Mon Rêve (Mein Traum), Walzer Eduard Künneke / Bearb.: Hannes Lippmann Strahlender Mond aus der Operette Der Vetter aus Dingsda Johann Strauß / Bearb.: Gerd Schlotter Im Krapfenwaldl, Polka Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Dietmar Heberle Großstädtischer Galopp Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Siegfried Bethmann Weaner Madl’n, Walzer Robert Stolz / Bearb.: Stefan Walther Männer, Männer aus Trauminsel Johann Strauß / Bearb.: Siegfried Bethmann Tritsch-Tratsch-Polka Johann Strauß / Bearb.: Sepp Neumayr Banditen-Galopp Paul Abraham / Bearb.: Stefan Walther Mausi, süß warst du heute Nacht Franz Lehár / Bearb.: Siegfried Bethmann Ich bin verliebt aus der Operette Schön ist die Welt Josef Strauß / Bearb.: Siegfried Bethmann Die Libelle, Polka Mazurka 152 Hans Christian Lumbye / Bearb.: Werner Schirmer Champagner-Galopp Zum Programm Um es gleich vorwegzunehmen: Alle Jahre wieder bedeutet es für die Sächsische Bläserphilharmonie eine große Freude, die nunmehr langjährige und bewährte Konzerttradition mit den Innsbrucker Promenadenkonzerten zu pflegen und mit immer wieder neuen Konzertprogrammen nach Tirol zu reisen. Die Frage nach der Programmgestaltung ist und bleibt für die Sächsische Bläserphilharmonie Herausforderung und Anspruch zugleich. So waren es in den vergangenen Jahren die unterschiedlichsten thematisch ausgerichteten Angebote, von der italienischen Opernnacht bis zur Leipziger Völkerschlacht, die der sächsische Klangkörper präsentierte. 2015 werden es nunmehr meisterhafte Instrumentierungen für Bläser von vitaler unterhaltender Leichtigkeit sein. Die Sächsische Bläserphilharmonie wird dabei ihren eigenen, ganz speziellen und unverkennbaren Orchesterklang aufzeigen, den der Komponist Siegfried Bethmann (1915–1993) als einstiger Haus- und Hofarrangeur mit unzähligen Transkriptionen und Bearbeitungen entscheidend prägte. Und so möchte dieses Konzert mit Werken von österreichischen Komponisten wie Johann Strauß, Franz Lehár, Franz von Suppé oder Emil Waldteufel an den Arrangeur und Bearbeiter Siegfried Bethmann erinnern und seine ganz spezielle Kunst würdigen. Stefan Diederich 153 Gäste trotzen schlechtem Wetter Seit mehr als zwanzig Jahren sind die Innsbrucker Promenadenkonzerte ein Fixpunkt im Tiroler Kultursommer. Wie schon die Jahre zuvor freuen wir uns auch heuer wieder auf ein abwechslungsreiches Programm, viele musikalische Abende und auf zahlreiche Gäste, die trotz teils sehr widriger Witterungsverhältnisse tagein, tagaus den großen Burghof füllen. Nur die professionelle Organisation und der ständige Lernprozess haben die Konzerte zu dem gemacht, was sie jetzt sind. Wie wünschen dem gesamten Team viel Erfolg und Durchhaltevermögen auf dem weiteren Weg und freuen uns auf viele kommende Jahre guter Zusammenarbeit! Alexander Klapps Geschäftsführer Café Sacher Innsbruck 154 Montag, 27. Juli, 19.30 Uhr Triest Wind Band Project Musikalische Leitung und Organisation: Simon Perčič Dirigent und Musikmanager Simon Perčič ist in Slowenien eine Schlüsselfigur in der Bläser- und Orchesterszene. Er organisiert Orchestercamps und Festivals und hat sich nun nach Triest verlegt, wo er mit dem Wind Band Project ein neues Blasorchester gründete. Es wird die Musik einer Landschaft präsentieren, die nicht nur – wie Tirol – einmal zu den Kernlanden des Habsburgerreiches gehörte, sondern nach dem Ersten Weltkrieg von den politischen Entwicklungen und der Neuordnung Europas besonders stark betroffen war. Orchester Das Triest Wind Band Project ist ein junges Orchesterprojekt des Triester Konservatoriums, das in enger Zusammenarbeit mit Studierenden und Professoren des Konservatoriums und promovierten Musikern aus Italien und Slowenien entstanden ist. Das neue Orchester möchte ein buntes, breites Programm, Musikprojekte, interessante und originelle Kammerorchester und natürlich nicht zuletzt ein großes Blasorchester bieten. Die internationale musikalische Besetzung mit Studierenden und professionellen Musikern regt pädagogische Aspekte und Konzepte an und bietet eine Plattform für künftige professionelle Musiker. Originelle Kompositionen und innovative Programmausrichtungen garantie- 155 ren Fortschritt und Weiterentwicklung; musikalischer Orchesterleiter ist Simon Perčič. Dirigent Simon Perčič absolvierte sein Posaunen-Studium an der Musikakademie in Ljubljana. Nach seinem Abschluss setzte er seine Studien fort, arbeitete mit dem Slovenian Philharmonic Orchestra und dem Symphonic Orchestra RTV Slovewnia. Perčič studierte Dirigieren bei Jan Cober und war in George Pehlivanians Meisterklasse. Er studierte bei Jorma Panula in Florenz, wo er sich auf das Dirigieren von Symphonie-Orchestern spezialisierte. Mit seinen Orchestern erhielt er zahlreiche Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Er ist der künstlerische Leiter bei den „UPOL projects“ und musikalischer Leiter des internationalen Jugendorchesters NOVA philharmonic und des Triest Wind Band Project. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Johann Sebastian Bach / Bearb.: Gustav Holst Fugue à la Gigue Julius Fučík Miramare, Ouvertüre Alfredo Casella / Bearb.: Forcellati Dante Italia Fabián Pérez Tedesco Emilija (Karina Oganjan, Sopran) Arvo Pärt / Bearb.: Aljoša Tavčar Cantus in Memoriam Benjamin Britten Rogier van Otterloo / Bearb.: Koos Mark Soldaat van Oranje 156 James Barnes Third Symphony, The Tragic: For Natalie Charles Ives / Bearb.: Jonathan Elkus The Circus Band (Karina Oganjan, Sopran) František Zita Die Neue Bora, Marsch Zum Programm Liebe für den Frieden Rückblickend wird die erste Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts oft als Ruhe vor bzw. nach dem Sturm dargestellt. Vor dem Hintergrund politischer Stagnation erlebte Europa bis 1918 einen Umbruch, in dem das Leben auf allen Gebieten einen letzten großen Schritt in Richtung Moderne machte: Sigmund Freud erforschte das Unbewusste, Frauen begannen sich zu emanzipieren, die Musik verließ die Fundamente der Harmonie. Ähnlich wie die Komponisten an der Sprache der Musik zweifelten, begannen Literaten zu zweifeln, ob man durch Sprache überhaupt etwas ausdrücken könne. Die Werke Musils, Schnitzlers, von Hofmannsthals und Bertha von Suttners waren Spiegel dieser Zeit und des geistigen Umbruchs. Kein Wunder, dass Rainer Maria Rilke in einem Brief zum Jahreswechsel seine „Wünsche für 1914, 1915, 1916, 1917 usf.“ auf ein einziges Wort reduzieren konnte: „Ruhe.“ Dachte man vor hundert Jahren noch, dass ein Krieg Probleme lösen könne, weiß man heute, dass dies keine Option darstellt. Mit der europäischen Integration konnte ein dauerhaftes Friedensmodell und eine einzigartige Form der Zusammenarbeit europäischer Staaten 157 geschaffen werden. In Bezug auf diese unsichere, angespannte Zeit der beiden Weltkriege und im Hinblick auf die derzeitige Situation, wo alles schon wieder wie Ruhe vor dem Sturm erscheint, möchte das Triest Wind Band Project das Programm auch als Manifest für Frieden, für Liebe, für die Liebe zum Frieden interpretieren. Liebe für den Frieden ist der programmatische Titel unseres Konzertes. Es werden Geschichten unserer Vorgänger erzählt, die unsere Kultur beeinflussten. Wir erinnern an das Hundertjahr-Jubiläum des Ersten Weltkriegs und an die Westfront, mit der unsere Vorgänger und auch die Komponisten direkt oder indirekt zu tun hatten. Die Auswahl unserer Stücke ist auch eine Hommage an den Künstler, der durch die Musik der Welt seine Liebe und seinen Traum vom Frieden zeigen möchte. Am Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigten sich viele Komponisten direkt oder indirekt mit den damals sehr populären Militärorchestern. Alle heutigen Stücke erinnern an leidenschaftliche und zuletzt erschütternde Geschichten und Ereignisse der Vor- und Nachkriegszeit. Gute Geschichten sind zeitlos, die Vergangenheit spiegelt sich darin und richtet uns auf die Zukunft aus. Ich finde es wichtig, solche Geschichten dem Publikum mit auf den Weg zu geben und sie in zeitloser musikalischer Sprache zu kommunizieren. In unserem heutigen Programm wird auch der in Triest lebende Komponist Fabián Pérez Tedesco vertreten sein: Er hat sich vom Roman Die wahre Liebe Napoleons zu seinem Stück Emilija inspirieren lassen und es eigens für dieses Konzert geschrieben. Simon Perčič 158 Dienstag, 28. Juli, 19.30 Uhr Gustav Mahler und seine Zeit Polizeiorchester Bayern Musikalische Leitung: Johann Mösenbichler Organisation: Josef Gsödl Johann Mösenbichler ist eine jener Schlüsselfiguren, ohne die die süddeutsche und österreichische Blasmusikszene nicht das wäre, was sie heute ist. Er ist nicht nur künstlerischer Leiter des internationalen Bläserund Blasmusiktreffs „Mid Europe“, das alljährlich in Schladming stattfindet, er lehrt auch an den Musikhochschulen in Linz und Stuttgart. Das Polizeiorchester Bayern, dem er vorsteht, besteht aus professionellen Musikern und erweist sich als sehr wandelbar. Dies wird auch durch das diesjährige Programm bewiesen, das Gustav Mahler ins Zentrum stellt und all jene Einflüsse, die den letzten großen österreichischen Symphoniker beeinflusst haben, zum Erklingen bringen wird. Unterstützt werden Dirigent und Orchester dabei von der ausgezeichneten österreichischen Sängerin Kerstin Eder – ein Abend des gehobenen Weltösterreichertums also! Orchester Das Polizeiorchester Bayern mit Sitz in München ist ein professionelles Blasorchester der Bayerischen Polizei und das einzige des Freistaates Bayern. Es wurde 1951 in Rebdorf bei Eichstätt gegründet und kann auf sech- 159 zigjähriges Bestehen und auf eine bewegte Entwicklung zurückblicken. Aus ursprünglich dreißig Polizisten entwickelte sich ein konzertantes Blasorchester aus 46 studierten Berufsmusikerinnen und -musikern auf höchstem Niveau. Seit 2006 steht das Polizeiorchester Bayern unter der Leitung von Professor Johann Mösenbichler. Das Polizeiorchester Bayern versteht sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern. Es stellt sich in den Dienst der guten Sache, indem es in Kooperation mit Veranstaltern aus ganz Bayern und darüber hinaus jährlich bis zu sechzig Benefizkonzerte für soziale, karitative und kulturelle Zwecke spielt. Das Polizeiorchester Bayern ist also einerseits für die Öffentlichkeitsarbeit der Bayerischen Polizei zuständig, darüber hinaus wird es durch die Bayerische Staatsregierung und das Bayerische Staatsministerium des Innern zu repräsentativen Anlässen eingesetzt. Das Repertoire des Polizeiorchesters Bayern ist dementsprechend umfangreich und schließt originale Kompositionen der symphonischen Blasmusik sowie Bearbeitungen von klassischen Ouvertüren, Operetten, Filmmusiken, Musicals, Konzertmärschen und Opernauszügen mit ein. Die instrumentale Vielseitigkeit der Musikerinnen und Musiker ermöglicht neben dem großen Blasorchester verschiedene Kleinbesetzungen. Dirigent Johann Mösenbichler, Jahrgang 1959, ist Professor am Bruckner-Konservatorium in Linz. Er hat seinen Arbeitsschwerpunkt im Bereich der konzertanten Bläser- 160 musik. Bis 2006 war Mösenbichler Lehrbeauftragter an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und ist seither Chefdirigent des Polizeiorchesters Bayern. Konzertauftritte, die Arbeit als Gastdirigent sowie umfassende Vortrags-, Lehr- und Jurorentätigkeiten bei verschiedensten Seminaren, Workshops und Wettbewerben führten ihn unter anderem nach Frankreich, Großbritannien, Tschechien, Ungarn, Japan und Taiwan. Mit der Bestellung zum Generalverantwortlichen des International Youth Wind Orchestras der WASBE im Jahre 1996 wurde ihm eine besondere Ehre zuteil. Seit 1997 ist er Direktoriumsmitglied der Mid Europe, 2000 wurde Mösenbichler zum künstlerisch-wissenschaftlichen Leiter bestellt. Als Gastdirigent arbeitet er mit der Sinfonietta Da Camera in Salzburg, dem Grazer Symphonischen Orchester, der Südböhmischen Kammerphilharmonie in Budweis und mit der Oberstorfer Sommerakademie. 2013 debütierte Mösenbichler an der Staatsoper in München und 2014 in Bayreuth. Solistin Kerstin Eder wurde in Haag am Hausruck (Oberösterreich) geboren, wo sie ihre erste musikalische Ausbildung in Gesang, Klavier und Querflöte am Landesmusikschulwerk, an der Musikhauptschule sowie an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz erhielt. Es folgten Studien in Salzburg: Englisch an der Paris Lodron Universität; parallel dazu Studien an der Universität Mozarteum Salzburg in den Fächern Musik- und Gesangspädagogik, Sologesang und Lied und Oratorium, 161 die sie mit Auszeichnung abschließen konnte. Kerstin Eder ist Preisträgerin und Stipendiatin der Internationalen Sommerakademie Mozarteum 2013. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Blechbläserensemble des Polizeiorchesters Bayern (Ltg. Wolfgang Koch) Georg Friedrich Händel / Bearb.: Jeffrey Stone Oh, had I Jubal’s Lyre aus Joshua traditionell / Bearb.: Jean-François Michel Oh Happy Day traditionell / Bearb.: Paul Nagel Royal Garden Blues Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Franz Schubert / Bearb.: Gerhard Baumann Militärmarsch Nr. 1 Gustav Mahler / Bearb.: Henk Mertens Symphonisches Präludium Johann Strauß / Bearb.: Franz Kühnel Ouvertüre zur Operette Cagliostro in Wien Gustav Mahler / Bearb.: Jos van de Braak Wo die schönen Trompeten blasen aus Des Knaben Wunderhorn (Kerstin Eder, Mezzosopran) Anton Bruckner / Bearb.: William Schaefer Jagd-Scherzo aus Symphonie Nr. 4 Gustav Mahler / Bearb.: Roel Verheggen Urlicht aus Des Knaben Wunderhorn (Kerstin Eder, Mezzosopran) Arnold Schönberg Thema und Variationen 162 Johann Strauß / Bearb.: Peter Schweiger Accelerationen, Walzer Gustav Mahler / Bearb.: Joseph Kanz Adagietto aus Symphonie Nr. 5 Zum Programm Seit wir uns kennen, hatte ich mit dem künstlerischen Leiter der Promenadenkonzerte, Alois Schöpf, anregende Diskussionen über inhaltsreiche Programmgestaltung und über Themenkonzerte. Gustav Mahler und sein Einfluss auf die gesamte Musikwelt war immer wieder ein Thema. Mahler war nicht nur einer der bedeutendsten Komponisten der Spätromantik, sondern auch einer der berühmtesten Dirigenten seiner Zeit. Selbst als Operndirektor war er ein bedeutender Reformer des Musiktheaters und damit immer ein Wegbereiter, der seiner Zeit weit vorauseilte. Der musikalische Einfluss auf Mahlers direkte Welt, aber vor allem auf die folgenden musikalischen Entwicklungen war enorm. Sein Stellenwert an der Schwelle zur Neuen Musik ist und bleibt von sehr großer Bedeutung. Die Einfachheit und die klare Struktur seiner musikalischen Themen sowie die kunstvolle Verarbeitung und harmonische Einbettung beeindrucken genauso wie die Magie seiner langsamen Sätze. Die Verbindung von Literatur und Musik war ihm sehr wichtig. Es war daher eine sehr große Herausforderung für mich, den Idealen Gustav Mahlers sowie seinem gesamten musikalischen Wirken in einem Blasorchesterkonzert näher zu kommen. Daher stammt die Idee der Einbindung der fan- 163 tastischen und mit sehr flexiblem Timbre singenden Mezzosopranistin Kerstin Eder. Ein qualitativ avanciertes Programm mit künstlerischem Anspruch zu erstellen, das „publikumstauglich“ ist und im Innenhof der Hofburg auf die Menschen wirkt, war die Herausforderung. Dabei gab es durchaus kontrovers diskutierte Ansichten. Letztendlich haben Alois Schöpf und ich uns auf ein Programm verständigt, bei dem wir beide von der inhaltlichen Struktur, von der musikalischen Qualität und von der Wirkung auf das Publikum überzeugt sind. Diese Wirkung wird durch Werke von Franz Schubert, Anton Bruckner, Johann Strauß und Arnold Schönberg erreicht. Mit der fantastischen und ausdrucksstarken Musik von Gustav Mahler und mit allen Komponisten, die im Sog seines Wirkens standen, wünsche ich allen Besucherinnen und Besuchern ein unvergessliches Konzerterlebnis mit dem Polizeiorchester Bayern. Johann Mösenbichler 164 Mittwoch, 29. Juli, 19.30 Uhr The 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Musikalische Leitung: Stefan Höfel Organisation: Thomas Büchel Diese Jazz-Musiker lieben das Publikum – und das Publikum liebt sie. Entwickelt hat sich The 1st Lake Of Constance Navy Jazz Orchestra aus der Militärmusik Vorarlberg, die unter der Leitung des viel zu früh verstorbenen Kapellmeisters Karl Gamper schon mehrfach in Innsbruck konzertierte. Einige Musiker des Orchesters taten sich zusammen, um den Bigband-Sound zu pflegen, darunter auch Stefan Höfel, der heute diskret vom Keyboard aus die künstlerische Leitung des Orchesters innehat und für fulminante Arrangements sorgt. Unter den zahlreichen professionellen Musikern ist besonders Phillip Lingg hervorzuheben, der mit Vo Mello bis ge Schoppornou einen Hit der vorarlbergischen Popmusik schuf, diesen Erfolg jedoch mit einer vorläufigen Auszeit von allen Konzertverpflichtungen bezahlen musste. Er wird für das Konzert in Innsbruck vom nicht minder begabten und hochironischen Josef Schwendinger vertreten. Zu erwähnen ist auch Viola Pfefferkorn, die als Sängerin über beeindruckende Bühnenpräsenz verfügt. Definitiv ein hörenswerter Abend, der für das bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten noch junge Genre des Bigband-Sounds überzeugend Werbung machen wird. 165 Orchester Dass die imaginären Seestreitkräfte unserer Heimat seit Langem eine eigene Bigband benötigen, ist so klar wie guter Gebirgsenzianschnaps. Eine Gemeinschaft hochbegabter Musiker aus dem ganzen Land hat sich dieser Notwendigkeit angenommen und das erste BodenseeNavy Jazz Orchestra ins Leben gerufen, das im März 2010 seine Premiere feierte – vorerst als einmaliges Projekt geplant, aufgrund des enormen Erfolges beim Premierenkonzert in Feldkirch wusste jedoch jeder: Es wird weitergehen! Die Navy Big Band besteht aus neunzehn Profimusikern, die sich aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland rekrutieren. Die Musiker haben ihr Handwerk an Konservatorien und Musikhochschulen erlernt, die musikalischen Metropolen Wien, Linz, Salzburg, Zürich, Innsbruck und St. Gallen sind ihre Wirkungsstätten, ihre Wurzeln haben aber alle am Bodensee. Das Repertoire der Band reicht von Standards à la Count Basie oder Frank Sinatra bis zu aktuellen Popsongs, die der in Wien tätige Pianist und Arrangeur Stefan Höfel im geschmackvollen Bigband-Sound präsentiert. Das 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Project garantiert eine Show mit anspruchsvoller Bigbandmusik, geschmackvollen Arrangements, großartigen Solisten und bezaubernden Sängern. Besetzung Vocal: Viola Pfefferkorn, Josef Schwendinger Sax: Stefan Hörtnagl, Andreas Broger, Hannes Tipelius, Cenk Dogan, Isabella Lingg 166 Trumpet: Bartholomäus Natter, Jodok Lingg, Alexander Kranabetter, Manfred Nenning Trombone: Christoph Gell, Stefan Mathis, Marc Meusburger, Manuel Haitzmann Guitar: Michel Andriessen Piano: Stefan Höfel Bass: Johannes Fend Drums: Thomas Büchel Technik: Martin Bröll Musikalische Leitung und Arrangements Stefan Höfel (* 1983) – Pianist, Arrangeur Stefan Höfel hat in Wien Musikwissenschaft und Tontechnik studiert und arbeitet als Arrangeur und Pianist für diverse Big Bands, Bands und Ensembles. Der in Wien lebende Vorarlberger zeichnet seit 2010 für das Management der erfolgreichen Band „holstuonarmusigbigbandclub“ verantwortlich. Zudem ist er als Musikaufnahmeleiter und Redakteur für den ORF Vorarlberg und für Ö1 tätig. Seit der Gründung des 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Project hat Stefan Höfel den Sound des Orchesters durch seine Arrangements mitgeformt und mitentwickelt. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Eine kleine Formation der Big Band wird mit New Orleans und 2nd Line Grooves im Stil der amerikanischen Streetbands auf das Konzert einstimmen. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Richard Rodgers; Lorenz Hart Have You Met Miss Jones 167 Jimmy Van Heusen; Sammy Cahn Come Dance with Me Nathaniel Irvin III; Charles Joseph II; Antwan Patton; Janelle Monáe Robinson Tightrope Kurt Weill; Bertolt Brecht Mack the Knife Sam H. Stept; Lew Brown; Charles Tobias Comes Love Roy Hargrove Strasbourg – St. Denis Hank Williams Cold, Cold Heart George Gershwin; Ira Gershwin Slap That Bass Murray Stein; Clyde Otis You’ve Got What It Takes Hoagy Carmichael; Stuart Gorrell Georgia on My Mind Josef Myrow; Mack Gordon You Make Me Feel So Young Jimmy McHugh; Dorothy Fields On the Sunny Side of the Street Michel Camilo One More Once Brian Setzer This Cat’s On A Hot Tin Roof Kevin Kadish; Meghan Trainor All About That Bass Mick Jagger; Keith Richards Jumpin’ Jack Flash 168 Gregory Porter Liquid Spirit Brian Holland; Lamont Dozier; Eddie Holland How Sweet It Is (To Be Loved by You) Zum Programm Wie es sich für Seemänner (und -frauen) gehört, reist die Navy Big Band auch musikalisch quer durch die ganze Welt: vom Mississippi bei New Orleans über den Savannah River Georgias bis hin zum Rio Yaque del Norte in der Dominikanischen Republik und zur Seine nach Paris. Have You Met Miss Jones, Mack the Knife und You Make Me Feel So Young – gleich drei Titel, die in der Interpretation Frank Sinatras berühmt geworden sind, beinhaltet das diesjährige Konzertprogramm. „Ol’ Blue Eyes“ – wie der Entertainer genannt wurde – hätte dieses Jahr seinen hundertsten Geburtstag gefeiert. Mit Come Dance with Me entführt Sängerin Viola Pfefferkorn das Publikum nach Lateinamerika, um anschließend bei Tightrope den Funk auf die Bühne zu bringen. Schon aus dem Jahr 1938 stammt der Jazz-Standard Comes Love, den die Navy Big Band in ein modernes Gewand verpackt. Strasbourg – St. Denis heißt eine UBahn-Station in Paris. Die gleichnamige Komposition des amerikanischen Trompeters Roy Hargrove interpretiert Solist Alexander Kranabetter. Auch ein Country-Klassiker darf im Programm nicht fehlen: Cold, Cold Heart von Hank Williams. Einer ganz Großen des Jazzgesangs huldigt die Navy Big Band mit Slap That Bass: Ella Fitzgerald hat den Titel 1959 berühmt 169 gemacht und die Spieltechnik des Basses in einem Song präsentiert. Mit dem Duett You’ve Got What It Takes haben die Sänger der Big Band Josef Schwendinger und Viola Pfefferkorn einen Soulklassiker der 1960er wiederentdeckt. Bei Georgia on My Mind wird Solist Stefan Hörtnagl am Altsaxofon seine Interpretation der weltberühmten Ode an den US-Bundesstaat präsentieren. On the Sunny Side of the Street flanieren die Matrosen auf Landgang, bevor sie in die Dominikanische Republik übersetzen und den Latin One More Once interpretieren. This Cat’s On A Hot Tin Roof – Rock’n’Roll und Hillbilly vermischen sich bei dieser Nummer zum Rockabilly und lassen „die Katze auf dem heißen Blechdach tanzen“. Meghan Trainor gelang 2014 mit All About That Bass ihr internationaler Durchbruch – mit einem Song, der eine Verbindung zwischen den wohlproportionierten Rundungen des Kontrabass und der Damenwelt aufzeigt. Die Rolling Stones mit einer Big Band? Das gibt’s nur bei der Navy Big Band – Jumpin’ Jack Flash! Der ehemalige Footballspieler Gregory Porter veröffentlichte 2013 sein Album Liquid Spirit. Im gleichnamigen Song vermischt Porter seine musikalischen Einflüsse von Jazz, Gospel und Soul. Mit dem Motown-Hit How Sweet It Is (To Be Loved by You) schippern die Matrosen der Navy Big Band wieder aufs offene Meer … Stefan Höfel 170 Donnerstag, 30. Juli, 19.30 Uhr Bürgerkapelle Gries bei Bozen Musikalische Leitung: Georg Thaler Organisation: Franz Targa Gries bei Bozen verfügt seit Jahrzehnten über eine der leistungsstärksten Musikkapellen Südtirols. Das Orchester war bereits Gast bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten und kommt in diesem Jahr mit der renommierten Sopranistin Sabina Willeit. Mit wunderbaren Trachten, dem seit Jahren erfolgreichen Dirigenten Georg Thaler und einem fast klassischen altösterreichischen Programm soll der Abend die Zuhörer nicht nur wieder ins klassische Repertoire zurückführen, sondern auch das letzte Wochenende hochkarätiger Konzerte der Innsbrucker Promenadenkonzerte einleiten. Orchester Die Bürgerkapelle Gries wurde im Jahr 1821 als „Grieser Musikgesellschaft“ gegründet und zählt damit zu den ältesten Musikkapellen des Landes. Ursprünglich spielte die Kapelle für die durchfahrenden kaiserlichen und königlichen Hoheiten und bei Kurkonzerten. 1901 erfolgte die Umbenennung in „Bürgerkapelle Gries“. Allmählich entwickelte sich die Kapelle zu einem beachtlichen Klangkörper, der bis heute im kulturellen Leben von Gries von enormer Bedeutung ist. 1968 wurde das erste Neujahrskonzert im Kulturhaus „Wal- 171 ter von der Vogelweide“ in Bozen gespielt – seither ist es ein alljährlicher Höhepunkt im Vereinsgeschehen. Zwei Männer aus der jüngeren Geschichte der Bürgerkapelle haben die Kapelle entscheidend geprägt: Josef Silbernagel war 35 Jahre lang Kapellmeister, Gottfried Furgler 21 Jahre lang Obmann. Seit nunmehr neunzehn Jahren steht die Kapelle unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Georg Thaler und der organisatorischen Leitung von Obmann Franz Targa. Neben der erfolgreichen Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben (u. a. erster Preis beim internationalen Blasmusikwettbewerb „Flicorno d’Oro“ in Riva, Italien), wurden in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit Kabarettisten, Kirchenchören, Künstlern und Artisten sowie einer Rockband verschiedene Projekte durchgeführt. 2010 erhielt die Bürgerkapelle Gries den „WürthFörderpreis für besonders herausragende Projekte“, 2011 den Südtiroler Blasmusikpreis für ihre innovativen Ideen und den zeitgemäßen Gestaltungswillen. Dirigent Georg Thaler (geb. 1968) absolvierte das Studium am Tiroler Landeskonservatorium im Konzertfach Klarinette. Im Herbst 1996 übernahm er die Leitung der Bürgerkapelle Gries und besuchte fortan diverse Dirigentenseminare. 2006 schloss er das fünfjährige Dirigierstudium bei Jan Cober am „Europäischen Institut für Blasorchesterleitung“ (ISEB) in Trient ab. Er unterrichtet Klarinette, Saxofon und Dirigieren an der Musikschule Bozen und Dirigieren bei Seminaren der Musikschulen Südtirols. 172 Solistin Sabina Willeit wurde in Bozen geboren, studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt und besuchte verschiedene Akademien, darunter die „Accademia Rossiniana“ in Pesaro. Ihr Operndebüt gab die Mezzosopranistin als Marguerite in Faust am Teatro Lirico di Cagliari. 2001 gewann Willeit den Mailänder Wettbewerb As.li.co und sang anschließend den Sesto in La Clemenza di Tito. Erste Auslandsgastspiele brachten Sabina Willeit 2005 nach Frankreich. Im Konzertbereich ist Sabina Willeit ebenfalls sehr aktiv, ihre Auftritte wurden öfter vom öffentlichen Rundfunk und Fernsehen Rai übertragen. Von 2008 bis 2011 war Sabina Willeit Mitglied im Ensemble des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Viktor Max Kostelecký Unsere Mannschaft, Marsch Jaroslav Labský Mutig voran, Marsch Sepp Thaler Mein Heimatland, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Claudio Monteverdi / Bearb.: Kenneth J. Singleton Intrada aus Marienvesper Giuseppe Verdi / Bearb.: Franco Cesarini Ouvertüre zur Oper I Vespri Siciliani Alfredo Catalani / Bearb.: Jos van de Braak Ebben? … Ne andrò lontana aus La Wally (Sabina Willeit, Mezzosopran) 173 Johan de Meij Via Claudia, Imaginäre Reise über die Alpen Richard Strauss Im Abendrot aus Vier letzte Lieder (Sabina Willeit, Mezzosopran) Franz Lehár Ballsirenen, Walzer Carl Zeller / Bearb.: Jos Dobbelstein Als geblüht der Kirschenbaum aus Der Vogelhändler (Sabina Willeit, Mezzosopran) Franz Lehár / Bearb.: Georg Thaler Liebe, du Himmel auf Erden aus Paganini (Sabina Willeit, Mezzosopran) Josef Hellmesberger jun. / Bearb.: Tohru Takahashi Danse Diabolique George Gershwin / Bearb.: Stefan Schwalgin Highlights aus der Oper Porgy and Bess (Sabina Willeit, Mezzosopran) Zum Programm Die Bürgerkapelle Gries hat für das Konzert bei den heurigen Promenadenkonzerten Musik aus drei verschiedenen Sprachräumen ausgewählt. Dabei wird der Gesang eine besondere Rolle spielen. Feierlich eröffnen wir den italienischen Teil des Konzerts mit der Intrada aus der Marienvesper von Claudio Monteverdi. Anschließend erklingt die dramatische Ouvertüre zu I Vespri Siciliani des italienischen Großmeisters Giuseppe Verdi. Mit der Arie Ebben? … Ne andrò lontana aus La Wally, gesungen von Sabina Willeit, verlegen wir die Handlung ins Ötztal des neunzehnten 174 Jahrhunderts. Zusammen mit dem darauffolgenden Via Claudia wird die musikalische Brücke zwischen der Musik aus dem europäischen Süden und dem deutschen Sprachraum geschlagen. Via Claudia des niederländischen Komponisten Johan de Meij beschreibt eine imaginäre Reise über die Alpen bis nach Augsburg auf der von den Römern erbauten Via Claudia Augusta. Wohl einen der schönsten musikalischen Beiträge zum Thema Tod hat Richard Strauss mit Im Abendrot aus seinen Vier letzten Liedern geschaffen. In Vorahnung seines eigenen Endes und rückblickend auf ein erfülltes Leben schrieb er ein Werk melancholischer, aber von tiefem Frieden geprägter Stimmung. Es folgt Unterhaltungsmusik aus dem Österreich des späten neunzehnten bzw. frühen zwanzigsten Jahrhundert, zunächst der Ballsirenen-Walzer aus Die lustige Witwe, der ohne Zweifel erfolgreichsten und bekanntesten Operette des österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Lehár. Mit den Liedern Als geblüht der Kirschenbaum aus Der Vogelhändler von Carl Zeller und Ich kann es nicht fassen – Liebe, du Himmel auf Erden aus Paganini, wiederum von Lehár, huldigen wir einmal mehr der Operette. Bevor wir den englischen Sprachraum betreten, spielen wir Danse Diabolique von Josef Hellmesberger jun. Summertime und einige andere Lieder aus Porgy and Bess des amerikanischen Komponisten George Gershwin bilden den Abschluss unseres Konzertabends. Georg Thaler 175 Kultur ermöglichen Die Firma Fröschl unterstützt seit Jahren die Brassband Fröschl Hall. Die Möglichkeit, dass das Orchester auch bei den renommierten Innsbrucker Promenadenkonzerten auftreten kann, ist nicht nur ein Beweis dafür, dass das Niveau anhaltend sehr hoch und international ist. Es bietet sich dadurch auch die Möglichkeit, ein breiteres Publikum für Brassband-Musik zu begeistern. Wir wünschen der Brassband Fröschl Hall, die heuer zum ersten Mal nach dem legendären Hannes Buchegger unter einer neuen künstlerischen Leitung im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg antreten wird, aber auch dem Team der Innsbrucker Promenadenkonzerte alles Gute, vor allem gutes Wetter! Bruni, Eduard und Franz Fröschl Café Central Innsbruck 176 Freitag, 31. Juli, 19.30 Uhr Tiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Stefan Köhle Organisation: Wolfram Rosenberger Stefan Köhle ist neben seiner Tätigkeit als Leiter einer Musikschule auch ein engagierter Dirigent, der in der Blasmusikszene etwas weiterbringen möchte. Als Schüler unter anderem von Jan Cober kann er dabei auf beste Referenzen verweisen. Es ist für die Veranstalter zudem eine große Freude, ein Landesjugendblasorchester sowohl aus Südtirol als auch aus Nordtirol zu begrüßen. Damit sollen nicht nur neue, jüngere Publikumsschichten angesprochen, sondern zugleich den jungen Musikern vermittelt werden, dass, gutes Wetter natürlich vorausgesetzt, mit hochwertigen Musikwerken ein großes Publikum angesprochen und begeistert werden kann. Bleibt nur noch die Frage: Wer spielt jetzt besser? Die unsrigen oder die Damen und Herren südlich des Brenners? Für Diskussionen wird gesorgt sein. Orchester Das Tiroler Landesjugendblasorchester ist ein Auswahlorchester des Tiroler Blasmusikverbandes. 2004 trat das Orchester zum ersten Mal unter der Leitung der drei Dirigenten Helmut Schmid, Johannes Puchleitner und Wolfram Rosenberger, die auch die Gründer des Orchesters sind, erfolgreich auf. Gleich im ersten Jahr standen Kompositionen wie Clarinova des ös- 177 terreichischen Komponisten Franz Cibulka auf dem Programm. In den folgenden Jahren fanden immer wieder Projekte statt, die das Orchester zu Höchstleistungen anspornten, wie bei der Konzertserie Feuer in der Stadt 2009 oder beim Projekt Film Music Live, bei dem Stefan Köhle und Wolfram Rosenberger gemeinsam dirigierten. Dirigent Stefan Köhle, wohnhaft in Fendels, bekam mit neun Jahren seinen ersten Klarinettenunterricht. Seit 1994 ist er Musikpädagoge an der LMS Landeck, an der er neben Klarinette und Musikkunde auch eine Dirigierklasse unterrichtet. 2001 schloss er sein Studium auf der Klarinette und im Fach Blasorchesterleitung am Konservatorium in Innsbruck ab. Seine weiteren Studien führten ihn nach Trient und nach Maastricht, wo er seine universitäre Ausbildung mit dem „Postgraduate Diplom“ (Masters) abschloss. Verschiedene Meisterkurse führten ihn nach Spanien, Deutschland und Slowenien zu Jan Cober und Douglas Bostock. Köhle ist Kapellmeister der MK-Oberhofen, Dirigent des BJBO Landeck La Sinfonica, des Bezirksjugendblasorchesters Telfs und gefragter Gastdirigent und Juror bei verschieden Workshops und Wettbewerben in Österreich, der Schweiz, Deutschland und Italien. Mit „Landeck Wind“, dem Jugendblasorchester der Landesmusikschule Landeck, wurde er 2007, 2009 und 2011 Bundessieger beim österreichischen Jugendblasorchesterwettbewerb. 178 Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Edmund Patzke Salut à Luxembourg, Marsch Franz von Suppé O du mein Österreich, Marsch Rudolf Nováček Castaldo-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Edward Gregson Festivo Henry Purcell / Bearb.: Peter Gartner The Fairy Queen Symphony Daniel-François-Esprit Auber / Bearb.: Stefan Köhle Fra Diavolo Charles Gounod / Bearb.: Stefan Köhle Faites-lui mes aveux aus Faust (Eva Schöler, Mezzosopran) Charles Gounod / Bearb.: Ernst Schmidt-Köthen Faust-Walzer Alexander Borodin / Bearb.: José Schyns Polowetzer Tänze Percy Aldridge Grainger Lincolnshire Posy Johann Strauß / Bearb.: Albert Schwarzmann G’schichten aus dem Wienerwald, Walzer Zum Programm Das Tiroler Landesjugendblasorchester eröffnet das Konzert mit Festivo. Edward Gregson ist vor allem in der Brassband-Szene sehr bekannt, mit Werken wie seinem Tuba Concerto, The Sword and the Crown oder Festi- 179 vo machte er sich auch als Komponist für Blasorchesterwerke einen hervorragenden Namen. Sozusagen eine Hommage an den Innenhof der Kaiserlichen Hofburg soll The Fairy Queen Symphony von Henry Purcell darstellen. Fra Diavolo oder Das Gasthaus zu Tarracina ist eine komische Oper aus dem neunzehnten Jahrhundert. Nicht nur Rossini ist für seine dramatischen und höchst virtuosen Ouvertüren bekannt, sondern auch DanielFrançois-Esprit Auber. Die Oper als solche spielt nicht nur in Italien, sondern ist auch in kompositorischer Hinsicht italienisch „angehaucht“. Wir bleiben im Frankreich des neunzehnten Jahrhunderts. Die Oper Faust ist wohl eines der bekanntesten Werke von Charles Gounod; die Mezzosopranistin Eva Schöler wird uns ein Intermezzo und Lied aus dem dritten Akt – Faites-lui mes aveux (Blümlein traut, sprecht für mich) – zum Besten geben. Mit dem Faust-Walzer beenden wir unser Gastspiel in Frankreich. Die Polowetzer Tänze sind Tänze aus der Oper Fürst Igor von Alexander Borodin. In der Oper selbst werden sie mit Chören ausgeführt. Die Musik ist durch Orientalismen geprägt – die Polowetzer sind das Turkvolk der Kiptschaken. Zur Entstehung: Gegen Ende des ersten Jahrzehnts im 20. Jahrhundert erhielt Sergei Pawlowitsch Djagilew die Einladung, mit dem von ihm gegründeten „Ballets Russes“ ein Gastspiel in Paris zu geben. Im Reisegepäck der Truppe befand sich auch eine Art „russische Visitenkarte“, das von Michel Fokine choreografierte Ballett Polowetzer Tänze. 180 Zahlreiche Kompositionen des gebürtigen Australiers Percy Grainger basieren auf angelsächsischen Volksliedern, so auch das 1937 entstandene Lincolnshire Posy. Das Werk entstand im Auftrag der American Bandmasters’ Association und besteht aus sechs voneinander unabhängigen Volksliedern aus der Region Lincolnshire. (Lisbon, Horkstow Grange, Rufford Park Poachers, The Brisk Young Sailor, Lord Melbourne und The Lost Lady Found). Mit dem Tanzwalzer G’schichten aus dem Wienerwald widmen wir uns dem Lieblingsgenre der Innsbrucker Promenadenkonzerte. Das Stück ist eine Folge von fünf Walzern mit der Zither als hervorgehobenem SoloInstrument. Stefan Köhle 181 Jung und alt, Profis und Amateure Das Besondere an den Innsbrucker Promenadenkonzerte ist nicht nur die Tatsache, dass sich auf der Bühne unter den Musikern Jung und Alt, Profis und Amateure, schwierige und leicht zugängliche Stücke mischen. Auch im Publikum findet man vom Universitätsprofessor bis zum einfachen Arbeiter alle Bevölkerungsgruppen in ihrer Liebe zur Musik vereint. Das ist großartig und in dieser Art einmalig! Das wollen wir durch unsere Unterstützung honorieren. Denn auch das Angebot unseres Unternehmens richtet sich nicht an einige Wenige, sondern an alle! Ewald Augsten Tyczka Neue Gastechnik 182 Samstag, 1. August, 19.30 Uhr Filarmonica Mousiké Musikalische Leitung: Savino Acquaviva Organisation: Mauro Cade / Silvia Banchetti Die Filarmonica Mousiké ist zweifelsfrei eines der besten Blasorchester Italiens. Das erwies sich im vergangenen Jahr, als gemeinsam mit dem italienischen Saxofonisten, Klarinettisten und Jazzer Gianluigi Trovesi über die schönsten Melodien aus dem Bereich der italienischen Opern meditiert wurde und dabei ein Abend von unglaublicher Dichte entstand. Es war der Wunsch des Publikums, im folgenden Jahr diesen Melodienschatz aus verschiedenen berühmten Opernwerken im Rahmen klassischer Transkriptionen genießen zu können. Das Orchester unter der Leitung von Savino Acquaviva ist auf den Wunsch des Publikums gern eingegangen, zumal es sich als jährlich wiederkehrender Gast in Innsbruck besonders gut aufgenommen fühlt. Orchester Das Blasorchester Orchestra Fiati Filarmonica Mousiké wurde 1991 mit Unterstützung der Stadtmusikkapelle Gazzaniga und der Musikschule Mousiké gegründet, um die Musikkultur der Region zu pflegen und weiterzuentwickeln. Im Laufe der Zeit hat das Orchester sein Repertoire stetig erweitert und in fast allen Regionen Italiens, aber auch in Frankreich, der Schweiz, Österreich, Deutschland und den Niederlanden konzertiert. 183 Zahlreiche Erfolge wurden bei nationalen und internationalen Wettbewerben errungen, jüngere Erfolge sind je ein zweiter Rang in der Höchststufe beim nationalen Wettbewerb „La Bacchetta d’Oro“ 2007 in Fiuggi und in der Exzellenzstufe beim Dritten Internationalen Orchesterwettbewerb „Vallée d’Aoste“ im Jahr 2008. Das Orchester besteht aus sechzig Musikern, überwiegend Absolventen des Konservatoriums sowie Mitglieder von Orchestern aus der Region Bergamo/Seriana-Tal. Dirigent Savino Acquaviva studierte Klarinette bei Maestro Tassis. Er nahm an internationalen Studiengängen und Fortbildungsveranstaltungen u. a. in Lanciano und Siena teil. Er arbeitet mit verschiedenen Orchestern und Kammermusik-Ensembles – auch als Solist – intensiv zusammen. Zudem ist er Dirigent verschiedener Orchester und Ensembles. Im Jahr 1981 gewann er den internationalen Wettbewerb von Stresa mit der Holzbläsergruppe Open music. Häufig wirkt Acquaviva als Gastdirigent u. a. in Triest, Mailand, in Umbrien, der italienischen Schweiz sowie als Jury-Mitglied bei Wettbewerben. Er leitet mehrere Kammer- und Blasorchester, darunter das Como Lake Wind Orchestra seit der Gründung 2008. Spezialisiert auf Blasorchesterleitung, lenkte Savino Acquaviva in den letzten Jahren seine Aufmerksamkeit verstärkt auf die Welt der Symphonieorchester und insbesondere das Opernrepertoire. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters 184 Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Franz von Suppé / Bearb.: Tohru Takahashi Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien Pietro Mascagni / Bearb.: Yoshihiro Kimura L’amico Fritz, Intermezzo Gioachino Rossini / Bearb.: Jos Hanniken Semiramide, Sinfonie Giuseppe Verdi / Bearb.: Giovanni Dall’Ara L’Inverno aus I Vespri Siciliani Gaetano Donizetti / Bearb.: Heribert Raich La Figlia del Reggimento, Fantasia Giacomo Puccini / Bearb.: Savino Acquaviva Intermezzo aus Suor Angelica Vincenzo Bellini / Bearb.: Franco Cesarini Norma, Ouvertüre zur Oper Giuseppe Verdi / Bearb.: Franco Cesarini Gran Finale – Atto 2 aus Aida Zum Programm Die italienische Oper dominierte im neunzehnten Jahrhundert die Opernhäuser der Welt. Sie wurde in St. Petersburg ebenso gespielt und begeistert aufgenommen wie im Regenwald des Amazonas, wo in Manaus mitten im Urwald ein Opernhaus entstand, ein Unternehmen, über das Werner Herzog seinen berühmten Film Fitzcarraldo drehte. Aber auch diejenigen, für die ein Theater nicht fern war, weil sie in ihrer eigenen Stadt eines besaßen, traten eine Reise an, und zwar mit Hilfe der Fantasie, die sie in andere Welten und Zeitalter entführte. Dies war oft nötig, da die Zensur es nicht anders zuließ und Stoffe, die als Kritik verstanden wer- 185 den konnten, in exotische Kulturen verbannte, wo sie keinen Schaden anrichten konnten. Ebenso wurde die Geschichte oftmals zurechtgedichtet: So gab es niemals einen Herzog von Mantua, wie er in Rigoletto erscheint, und niemals ein Attentat auf einen König in Boston, wie die päpstliche Zensur es für Ein Maskenball von Giuseppe Verdi verlangte. Groß ist daher auch die fantastische Reise, zu der das Konzert von Filarmonica Mousiké heuer in Innsbruck entführt. Zuerst geht es in den Nahen Ostens, wo die Handlungen der Opern Semiramide und Aida angesiedelt sind, dann nach Gallien, wo Norma zur Zeit des Julius Caesar spielt. Wir besuchen Italien, genauer: das Palermo des Jahres 1282, und die Sizilianische Vesper, wie wir auch Suor Angelica in ihrem Kloster aufsuchen. Mit L’Amico Fritz brechen wir auf eine Sightseeing-Tour durch das Elsass auf. In der französischen Version von La Fille du Régiment kommen wir nach Tirol, das bekanntlich Napoleon einige Jahre lang Widerstand leistete; in der italienischen Fassung spielt die Geschichte in der Schweiz, da der Begriffe „Regiment“ in Verbindung mit „Tirol“ im Zeitalter der italienischen Nationalbewegung nicht sonderlich geschätzt wurde. Als Verbeugung vor dem Innsbrucker Publikum gedenken wir auch der Wiener Operette, deren Begründer Franz von Suppé ist, ein idealer Vertreter des internationalen Habsburgerreiches, wurde er doch in Split geboren, studierte in Mailand und feierte seine großen Erfolge in Wien. Antonio Cattaneo 186 Sonntag, 2. August, 10.30 Uhr – Matinee Viertes K.u.k.-Festkonzert Kärntner Gebirgsschützenkapelle Kärntner Viergesang Musikalische Leitung, Organisation: Christoph Vierbauch Bei nicht wenigen Zuhörerinnen und Zuhörern quollen letztes Jahr die Tränen der Rührung, als zur wunderbaren Musikalität der Kärntner Gebirgsschützenkapelle auch noch der Gesang des Männerchors Kaning kam. Auf eine solche Bereicherung wollten die Veranstalter auch dieses Jahr nicht verzichten. Zum klassischen Programm eines K.u.k.-Festkonzerts mit Ouvertüre, Walzer, Märschen und Operngesang kommen daher ausgesuchte Liebeslieder, vorgetragen vom berühmten Kärntner Viergesang. Schöner können Melancholie und Weltschmerz nicht mehr klingen. Landeskapellmeister Christoph Vierbauch und seine Gebirgsschützenkapelle haben sich längst in die Herzen des Innsbrucker Publikums gespielt. Orchester Die in enger Verbindung mit dem Jägerbataillon 26 und der Garnison Spittal stehende Kärntner Gebirgsschützenkapelle wurde 1994 gegründet. Neben den musikalischen Zielen wird auch die Förderung der militärischen Landesverteidigung verfolgt. Als Auswahlorchester besteht die Kapelle aus etwa sechzig bis siebzig Musikern aus Oberkärnten. Großer Wert wird darauf gelegt, 187 dass nicht ausschließlich studierte Instrumentalisten, sondern auch Amateurmusiker mit besonderem Ehrgeiz und Können in die Kapelle aufgenommen werden. Die Uniformierung des Orchesters erfolgte nach dem Muster der Offiziersuniform des k.u.k. Landwehrinfanterieregiments 4, Klagenfurt. Fixer Bestandteil des Jahresprogramms sind die traditionellen Neujahrskonzerte. Dirigent Christoph Vierbauch – geboren 1950 – ist beruflich als Musikschulleiter der fünf Musikschulen und als Musiklehrer im Mölltal tätig. Im Jahre 1972 übernahm er die musikalische Leitung der Trachtenkapelle in seiner Wohngemeinde Flattach und baute diese in seiner dreißigjährigen Kapellmeistertätigkeit zu einem Höchststufenorchester aus. Bei der World Music Competition in Kerkrade/Holland erreichte er mit der TK Flattach sehr gute Wertungen. Als langjähriger Bezirkskapellmeister des Musikbezirks Spittal/Drau, Landeskapellmeisterstellvertreter und amtierender Landeskapellmeister des Kärntner Blasmusikverbandes prägte er die musikalische Entwicklung in Kärnten maßgeblich mit. Christoph Vierbauch war vor 21 Jahren Mitbegründer der Kärntner Gebirgsschützenkapelle und leitet den Klangkörper seitdem. Der Kärntner Viergesang Anlässlich eines Adventkonzertes 2000, welches die vier Sänger gemeinsam gestalteten, beschlossen sie, als Quartett unter dem Namen „Kärntner Viergesang“ weiterzumachen. Der Name der Gruppe resultiert aus 188 den verschiedenen Kärntner Tälern, in denen die SängerInnen leben: Gurktal, Görtschitztal und Gegendtal. Gesungen wird, was Spaß macht – vom Kärntnerlied über geistliche Musik aus verschiedenen Epochen bis hin zu Pop- und Jazz-Arrangements. Diese Bandbreite bietet der Kärntner Viergesang zu verschiedensten Anlässen und in allen österreichischen Bundesländern, in Deutschland und in der Schweiz. Der Kärntner Viergesang belegte 2004 den ersten Platz in der Kategorie Volkslied beim Internationalen Chorwettbewerb in Bad Ischl, 2009 erreichte das Quartett ebenfalls den ersten Platz und ging als Gesamtsieger aus dem internationalen Chorwettbewerb in Bad Ischl hervor. Kärntner Viergesang Alexandra Grönig, Sopran Burgi Leeb, Alt Norbert Löcker, Tenor Peter Grönig, Bass Beim Goldenen Dachl, 10.00 Uhr Wilhelm August Jurek Deutschmeister-Regimentsmarsch Franz Lehár 25er Pokorny-Marsch Franz von Suppé / Bearb.: Ferdinand Preis O du mein Österreich, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Robert Janschitz / Bearb.: Josef Abwerzger Kärntner Gebirgsschützenmarsch 189 Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Siegfried Somma Der Vater des Regiments, Marsch Ambroise Thomas / Bearb.: Teruaki Matsushiro Ouvertüre zur Oper Raymond Josef Hellmesberger jun. / Bearb.: Thorsten Reinau Vielliebchen, Polka française Johann Strauß / Bearb.: Anton O. Sollfelner An der schönen blauen Donau, Walzer Josef Strauß Im Fluge, Polka schnell Lieder des Kärntner Viergesangs József Pécsi-Prichystal / Bearb.: Johann Kliment Ohne Sorgen jeder Morgen, Ouvertüre Richard Wagner / Bearb.: Anton Mauerhofer Elsas Brautzug aus Lohengrin Josef Abwerzger Kärntner Lieb’ Liederfolge für Blasorchester und Gemischtes Quartett Dmitri Schostakowitsch / Bearb.: Johan de Meij Folk Festival aus Suite für Jazzorchester Nr. 2 Zum Programm Die Kärntner Gebirgsschützenkapelle wurde 1994 als Traditionskapelle des damaligen Kärntner Gebirgsschützenregiments Nr. 4 gegründet. Mit dem Auftrag, die musikalische Tradition des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts zu bewahren und in Erinnerung zu rufen, werden die Programme aus Werken vieler großer Musiker und Komponisten, die in der und rund um die Monarchie gelebt haben, zusammengestellt und 190 bei den Neujahrskonzerten der Gebirgsschützenkapelle zu Gehör gebracht. Das verhältnismäßig kleine Österreich hat aus der K.u.k.-Monarchie eine große Musiktradition zu präsentieren, welche auch durch die Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker in die ganze Welt getragen wird. Als Dirigent und Kapellmeister der Kärntner Gebirgsschützenkapelle bin ich bestrebt, diese ursprünglich für Streichorchester geschriebenen Stücke mit ihren wienerisch-musikantischen Eigenheiten auch mit einem Blasorchester bestmöglich wiederzugeben und dabei auch der Klangqualität eines Streichorchesters nahezukommen. Mit einem vielseitigen Programm aus Ouvertüren, Wiener Walzern, Polkas, Tänzen, Traditionsmärschen, aber auch Gesangsstücken aus Opern und Operetten möchte ich mit meinen Musikerinnen und Musikern zur Erhaltung dieser altösterreichischen Blasmusiktradition beitragen und mit zeitgemäßer Besetzung ein kurzweiliges, aber interessantes Konzert bieten. Da die Musikerinnen und Musiker der Kärntner Gebirgsschützenkapelle auch sehr mit dem Kärntner Gesang verbunden sind, haben wir heuer den über die Grenzen bekannten Kärntner Viergesang in das Konzertprogramm integriert. Christoph Vierbauch 191 Tagsüber Natur, abends Kultur! In kaum einer anderen Stadt treffen Kultur und Natur so direkt aufeinander wie in Innsbruck. Jeder, der schon einmal auf das Hafelekar gefahren ist, kann diese Erfahrung bestätigen. So wie jeder, der vielleicht am Abend desselben Tages die Innsbrucker Promenadenkonzerte besucht, von der Magie des kulturellen Angebots bezaubert sein wird. Als Geschäftsführer der Nordkettenbahn bin ich nicht nur daran interessiert, möglichst vielen Menschen die Faszination der Bergwelt zu vermitteln, sondern auch die Faszination unseres gleichsam partnerschaftlichen Gegensatzes, der Kultur. Aus diesem Grund fördern wir die Innsbrucker Promenadenkonzerte aus Überzeugung und wünschen dem Publikum im Innenhof der kaiserlichen Hofburg so ein gutes Wetter wie uns selbst. Thomas Schroll Innsbrucker Nordkettenbahnen Betriebs GmbH 192 Sonntag, 2. August, 19.30 Uhr Musikkorps der Bundeswehr – Deutschland Musikalische Leitung: Christoph Scheibling Organisation: Gerd Außem Im Gegensatz zu Österreich, das seine Militärkapellen föderalistisch zu Tode spart und damit für Konzertauftritte untauglich macht, reduzierte Deutschland schon vor Jahren zwar die Zahl seiner Bundeswehr-Orchester, ermöglichte den verbliebenen jedoch eine Entwicklung in Richtung höchster Professionalität. So erwartet den Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte zum Abschluss der Konzertreihe ein musikalischer Hochgenuss, wenn Deutschlands höchstrangiges Militärblasorchester, das weltbekannte Musikkorps der Bundeswehr, unter der Leitung von Oberstleutnant Christoph Scheibling aufspielt. Oberstleutnant Scheibling, den das Innsbrucker Publikum bereits als Dirigent des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen kennenlernen durfte, weiß, dass im Innenhof der Innsbrucker Hofburg hochklassige Musik erwünscht ist. Entsprechend reicht sein erlesenes Programm von großen symphonischen Werken über Werke der Oper und klassische Deutsche Armeemärsche bis hin zur gehobenen modernen Unterhaltungsmusik. Ein würdiger Abschluss, verbunden mit der Dankbarkeit, dass Deutschland alle Jahre wieder eines seiner großartigen Militärorchester zu den Innsbrucker Promenadenkonzerten entsendet. 193 Orchester 1957 wurde das Musikkorps der Bundeswehr unter der Bezeichnung „Lehrmusikkorps“ gemeinsam mit dem Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung aufgestellt. Von Anfang an als Repräsentationsmusikkorps der Bundeswehr konzipiert, war die ansehnliche Personalstärke von 82 Offizieren und Soldaten aller Dienstgrade vorgesehen. Am 1. Juni 1959 wurde das sogenannte „Lehrmusikkorps“ in „Stabsmusikkorps der Bundeswehr“ umbenannt. In diesem Jahr fand auch das erste Konzert in der neu erbauten Bonner Beethovenhalle statt. Es bildete den Auftakt der inzwischen traditionellen Konzerte des Stabsmusikkorps in Bonn. Seit dem 1. Juli 2000 heißt das Bonner Stabsmusikkorps „Musikkorps der Bundeswehr“. Diese besondere Bezeichnung unterstreicht die Bedeutung des traditionsreichen Klangkörpers: Als repräsentatives Konzertorchester vertritt es die Streitkräfte im In- und Ausland. Ebenso ist das Musikkorps im protokollarischen Ehrendienst für die Bundesrepublik Deutschland mit Schwerpunkt in Bonn und im westdeutschen Raum an herausgehobener Stelle tätig. Dirigent Oberstleutnant Christoph Scheibling (* 1969) begann seine musikalische Ausbildung auf den Instrumenten Klavier und Posaune. 1989 trat er in den Militärmusikdienst der Bundeswehr ein und studierte an der RobertSchumann-Hochschule in Düsseldorf Dirigieren. Nach Verwendungen als 2. Musikoffizier beim Luftwaffenmusikkorps 2 und beim Stabsmusikkorps der Bundes- 194 wehr war er Chef des Gebirgsmusikkorps GarmischPartenkirchen und des Luftwaffenmusikkorps 2 Karlsruhe. 2009 und 2010 leitete er Mentoring-Teams zum Aufbau der afghanischen Militärmusik in Kabul. 2010 wurde er stellvertretender Leiter des Militärmusikdienstes der Bundeswehr, seit 2012 ist er Chef des Musikkorps der Bundeswehr in Siegburg. Solisten Die Sopranistin Agnes Lipka nahm zunächst ein Jurastudium an der Universität in Bonn auf, bevor sie sich 2005 für ein Operngesangsstudium an der RobertSchumann-Hochschule Düsseldorf entschied, welches sie 2012 erfolgreich mit dem Konzertexamen abschloss. Noch während ihres Studiums gab Agnes Lipka 2011 ihr Operndebüt in der Titelrolle der kleinen Seejungfrau Rusalka am Theater Krefeld/Mönchengladbach. Neben dem Operngesang widmet sich Agnes Lipka auch dem Liedrepertoire, so gestaltete sie 2010 Liederabende im Rahmen des Beethovenfestes Bonn. Sie besuchte Meisterkurse unter anderem bei Agnes Giebel, Marga Schiml, Inge Borkh und Prof. Thomas Heyer und ist Preisträgerin des Schmolz + Bickenbach Wettbewerbs und Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands und des DAAD. Der in Santiago de Chile geborene Tenor Carlos Moreno Pelizari studierte an der Pontificia Universidad Católica de Chile und der Folkwang Universität der Künste. Als Solist trat er mit vielen Oratorien und Opern in den bedeutendsten Theatern und Konzertsälen seiner Heimat auf, u. a. in der Großen Messe in c-Moll 195 von Wolfgang Amadeus Mozart oder dem Stabat Mater von Gioachino Rossini. Zuletzt spielte er an der Komödie Düsseldorf die Rolle des Tony in Meisterklasse und sang die Partie des Ferrando in Così fan tutte in Münster. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Carl Teike Graf Zeppelin, Marsch traditionell Marche des soldats de Robert Bruce Georg Meissner Zum Städtel hinaus, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Richard Strauss / Bearb.: Max Högg; Guido Rennert Hymne zur Eröffnung der Münchner Kunstausstellung 1897 Johann Strauß / Bearb.: Guido Rennert Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus Alfred Helbig / Bearb.: Hans Ahrens Schützenmarsch Franz Liszt / Bearb.: Guido Rennert Les Préludes Symphonische Dichtung Nr. 3 für großes Orchester Theodor Rupprecht Aus eigener Kraft, Marsch Giuseppe Verdi; Giacomo Puccini / Bearb.: J. Murschinski Una Notte all’Opera (Agnes Lipka, Sopran; Carlos Moreno Pelizari, Tenor) Stephen Melillo I Shall Hear In Heaven aus Once More Unto the Breach! 196 mehrere Komponisten / Bearb.: Jörg Murschinski A Rat Pack Tribute Johannes Brahms / Bearb.: Guido Rennert Guten Abend, gut’ Nacht Zum Programm Mit dem vorliegenden Programm folgen wir, das Musikkorps der Bundeswehr, unseren Idealen einer musikalisch-professionellen und gleichermaßen publikumsnahen wie sympathischen Präsentation. Dabei haben wir für den Abschluss der diesjährigen Innsbrucker Promenadenkonzerte Werke ausgewählt, die den besonderen Konzertvorgaben der renommierten Veranstaltung und dem hohen Eigenanspruch unseres Orchesters gerecht werden. Spezialarrangements aus eigener Hand (Guido Rennert) sowie dem Musikkorps der Bundeswehr nahestehender Künstler (Jörg Murschinski) prägen seit Jahren die Konzertliteratur dieses Eliteorchesters. Ihrer beider Tonkunst vereint die deutsche Bläsertradition mit der heutigen symphonischen Blasorchesterbesetzung auf unverwechselbare und idealtypische Weise. Die Strauss’sche Hymne zur Eröffnung der Münchner Kunstausstellung entstand aus einem überlieferten Manuskript des damaligen Militärkapellmeisters Max Högg, der die ursprüngliche Partitur von Richard Strauss für zwei Militärorchester unterschiedlicher Größe einrichtete. Hieraus schuf Stabsfeldwebel Guido Rennert die vorliegende Fassung für das Musikkorps der Bundeswehr, die mit freundlicher Genehmigung der Familie Strauss aus Garmisch-Partenkirchen nun- 197 mehr zu besonderen Anlässen aufgeführt werden darf. Stabsfeldwebel Rennert zeichnet auch verantwortlich für die herausgehobenen Arrangements der symphonischen Dichtung Nr. 3 Les Préludes von Franz Liszt und der Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus von Johann Strauß. Jährlich legt das Musikkorps der Bundeswehr mehrere CD-Produktionen vor, aus denen im Innsbrucker Abschlusskonzert gleich mehrere Kostproben erklingen sollen. Mit dem Schützenmarsch von Alfred Helbig wurde ein nahezu vergessener deutscher Marsch unter Mitarbeit der Deutschen Gesellschaft für Militärmusik nach einer Schellackplatte rekonstruiert und somit nicht nur Marschliebhabern für immer erhalten. Auch der Marsch Aus eigener Kraft von Theodor Rupprecht ist ein beeindruckendes Zeugnis brillanter deutscher Marschliteratur, die mit weiteren Deutschen Märschen auf der CD Durchs Brandenburger Tor eine einzigartige Sammlung bildet. Mit dem Arrangement Guten Abend, gut’ Nacht erklingt ein Auszug aus der CD Kein schöner Land, die dem besonderen Kulturgut des deutschen Volksliedes gewidmet wurde und dem weltberühmten Lied von Johannes Brahms im Arrangement von Stabsfeldwebel Rennert hörenswerte Möglichkeiten in nunmehr zeitgemäßer Klangentfaltung bietet. Als Militärorchester nahe der Beethovenstadt Bonn fühlen wir uns auch diesem Komponisten in besonderer Art und Weise verpflichtet und haben daher das Werk Stephen Melillos I Shall Hear In Heaven in unser Programm aufgenommen. Im Bewusstsein seiner fortgeschrittenen Taubheit nimmt Beethovens Traum, im 198 Himmel wieder hören zu können, in diesem Werk eine klangfaszinierende Gestalt an und entführt ihn und den Hörer in die fiktive Welt eines sehnsuchtsvollen Wunsches, der klangschön wächst, bis zu einem greifbaren, fast religiösen Höhepunkt ansteigt, bevor er an der Wand der Realität plötzlich, dann ersterbend zerschellt. Stilvielfalt und besonders wirkungsvoll dargebotene, gehobene Unterhaltungsmusik kennzeichnen die Programme des Musikkorps der Bundeswehr seit seiner Gründung. Eines der jüngsten Projekte ist eine raffinierte und kreative Auseinandersetzung des süddeutschen Arrangeurs Jörg Murschinski mit der Musik des Rat Pack. Die unvergessenen Hits von Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis jun. erfahren im Gewand des Musikkorps der Bundeswehr eine würdige und begeisternde Renaissance. Der gleiche Arrangeur verwandelte zum Jubiläumsjahr Giuseppe Verdis im Jahr 2013 den Auftrag unseres Orchesters zur Würdigung des großen Opernschöpfers in eine gefühlvolle und originalgetreue italienische Opernnacht Una Notte all’Opera, die dem besonderen Ambiente der heutigen Aufführung in der Kaiserlichen Hofburg gerecht werden soll. Das Musikkorps der Bundeswehr und sein Dirigent Christoph Scheibling wünschen Ihnen unvergesslichen Musikgenuss. Gleichzeitig bedanken wir uns bei Alois Schöpf und seinem Team für die herzliche Aufnahme und Betreuung während des diesjährigen Konzertes. Christoph Scheibling 199 Wir danken für Unterstützung, Kooperation und Mitarbeit: Unseren Geldgebern und Hauptsponsoren TVB Innsbruck und seine Feriendörfer Stadt Innsbruck Land Tirol – Kulturabteilung Tiroler Wasserkraft Hypo Tirol Bank Unseren Sponsoren und Kooperationspartnern Tiroler Tageszeitung Tiroler Musikschulwerk Innsbruck Marketing Zillertal Bier Restaurant Fischerhäusl Tirol Werbung Land Südtirol, Amt für Deutsche Kultur Blasmusikverband Tirol Swarovski Kristallwelten Nordkettenbahnen Betriebsgesellschaft Österreichischer Blasmusikverband Burghauptmannschaft Innsbruck Fantasy Veranstaltungstechnik Athesia Druck AKM Innsbruck/Wien Café Sacher Innsbruck DB Schenker Tomaselli Gelateria Tyczka Gas Hausratstudio bei der Triumphpforte Café Central Innsbruck Reifen Huber Wörgl Hotel Charlotte Hotel Kapeller
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Neun Fragen über die Zukunft von Bondo Vom Schaden am Haus bis zu den Räumungsarbeiten: wie es für Bondo nach dem Bergsturz finanziell weitergeht. Vom Schaden am Haus bis zu den Räumungsarbeiten: wie es für Bondo nach dem Bergsturz finanziell weitergeht. 31.08.17 - 08:00 Uhr Leben & Freizeit Abo-Inhalt
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Wawrinka ha battì l'argentin Carlos Berlocq suenter bunamain 3 uras cun 6:7, 7:5 e 6:2. Belinda Bencic ha gudagnà cunter l'australiana Casey Dellacqua cun 6:2, 4:6 e 6:2. RR novitads 8:00 Wawrinka ha battì l'argentin Carlos Berlocq suenter bunamain 3 uras cun 6:7, 7:5 e 6:2. Belinda Bencic ha gudagnà cunter l'australiana Casey Dellacqua cun 6:2, 4:6 e 6:2. RR novitads 8:00
Wawrinka verliert Final in s'-Hertogenbosch Stanislas Wawrinka verpasst im holländischen 's-Hertogenbosch seinen fünften Turniersieg auf der ATP-Tour. Der Romand verliert gegen den französischen Qualifikanten Nicolas Mahut 3:6 und 4:6. Tennis. – Wawrinka war im ersten Satz, der in der Anfangsphase zweimal wegen Regens unterbrochen wurde, überraschend 3:5 ins Hintertreffen geraten. Nachdem der Schweizer zuvor drei Breakchancen ungenutzt hatte verstreichen lassen, schenkte er dem Franzosen den Servicedurchbruch mit einem Doppelfehler. Der Schweizer zog in der Folge eine schwache Phase ein und wurde zum 1:2 im zweiten Umgang erneut gebreakt. In diesem Aufschlagspiel leistete er sich beim Stand von 40:30 sogar zwei Doppelfehler. Dies war bereits die Entscheidung. Der Franzose geriet nicht ins Zittern und war sogar nahe an einem weiteren Servicedurchbruch. Trotz der Niederlage reist Wawrinka mit der vorzüglichen Bilanz von 34 Saisonsiegen (bei 11 Niederlagen) nach Wimbledon. Der Romand hatte in Holland nach den Turnieren von Buenos Aires, Oeiras (Por) und Madrid bereits zum vierten Mal in diesem Jahr einen Final gespielt (der 13. seiner Karriere) - einzig Oeiras verliess er ungeschlagen. Auch in Eastbourne (Gb) setzten sich mit dem Spanier Feliciano Lopez und der Russin Jelena Wesnina letztlich Aussenseiter durch. Und den Frauenfinal in s'Hertogenbosch gewann die Rumänin Simona Halep, die erst vor einer Woche in Nürnberg auf Sand triumphiert hatte. Besonders brisant war das Duell zwischen Lopez und Gilles Simon (Fr/2), das 7:6 (7:2), 6:7 (5:7), 6:0 endete. Die beiden werden sich am Dienstag in der Erstrundenpartie in Wimbledon wieder duellieren. (si)
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Pendicularas Scuol SA | Fr, 26. Jan. 2018 Tant sü Motta Naluns a Scuol sco eir sü Minschuns in Val Müstair es la vetta da naiv actualmaing bundant duos meters grossa. Avant co pudair drivir darcheu ils territoris da skis han ils impiegats stuvü sgürar las pistas. Mehr: Bergbahnen Engiadina Bassa Posta Ladina Scuol Val Müstair Neuen Kommentar schreiben Ihr Name Leave this field blank Meinung/Kommentar * CAPTCHADiese Frage soll automatisierten Spam verhindern und überprüft, ob Sie ein menschlicher Besucher sind
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http://www.engadinerpost.ch/2018/01/lavinas-controlladas-s%C3%BC-motta-naluns.html
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Eir scha las regiuns idiomaticas sun separadas geograficamaing: inscunter tanter ils idioms haja dat fingià adüna. Sia quai a fairas surregiunalas da muvel, in scoulas chantunalas o per exaimpel sco in quist mumaint , stimadas audituras, stimats auditurs , tadlond il Radio Rumantsch. Meis nom es Anna Serarda Campell, eu discuor vallader, ed eu As less bivgnantar cordialmaing per quist forum special. Meis jasts sun hoz las duos linguistas , Anna-Alice Dazzi chi discuorra puter e Silvana Derungs, üna - chi sa - s-chetta sursilvana, o forsa linguisticamaing listess na tant s-chetta? Precis a quella dumonda ans laina dedichar hoz. Lösungswort: 'vielleicht' auf Unterengadiner Romanisch (das Wort kommt auch im Text vor). | | A |M|| | O |M||E||N||T||Q||E||K||P| |U||D||J||J||X||K||D||U||N||K||D| |D||D||S||I||A||N||D||E||C||D||U| |I||D||I||O||M|| | S | | F |S||O||F|| | R |T||J||X||A||P||X||O||T||U||X||E| |O||J||X||J||L||A||R||I||N||K||G| |R||N||A||M||E||W||U||O||T||X||I| |S||L||D||L||D||Z||M||N||E||J||O| |G||U||E||S||T||S||L||K||R||A||N| |S||C||H||O||O||L||S||D||H||A||S| |D||I||L||I||N||G||U||I||S||T||S|
In der Kultursendung "Forum" gibt Radiotelevisiun Svizra Rumantscha interessante und überraschende Einblicke in verschiedene Arbeits- und Gesellschaftsbereiche. Wir haben für dich hier ein Beispiel aus dem Bereich 'Sprache' mit dem "Tandem linguistic" Anna-Alice Dazzi und Silvana Derungs ausgewählt. Die 30-minütige Sendung geht der Frage nach, welche Wörter oder Wendungen zwischen den rätoromanischen Idiomen oder aus anderen Sprachen ins Rätoromanische eingeflossen sind und immer noch einfliessen. Wörter auf Reisen sozusagen: ein Phänomen, das immer bestanden hat, das aber gerade in der heutigen Zeit unter dem Einfluss des Englischen in allen Sprachen zu finden ist. Der multimediagesteuerten Computerwelt sei Dank!
http://chapeschas.ch/thema/kultur_und_literatur/la_chatscha_grischuna/238
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Eishockey April Ob Futtergetreide oder Gemüse: Franz Schuler kennt sich im Ackerbau aus. Er hat ein neues Projekt. Unihockey Wir wollen von Euch wissen, ob Ihr den Churerinnen am Sonntag den Gewinn des Meistertitels zutraut. «Zmorga mit» Christian Ruch nimmt in seinen Kolumnen kein Blatt vor den Mund. Für «suedostschweiz.ch» erklären die Piranha-Spielerinnen, weshalb sie Schweizermeister werden. Positiver Trend In St. Moritz schliesst demnächst die Wega Buchhandlung, obwohl es der Branche wieder besser geht. «Schweizer zur See» Drei Jahre lang fuhr der Mühlehorner Walter Zürcher über die Weltmeere. Von Bari über Australien in die Rosenstadt Toni Liso arbeitete über 30 Jahre in Australien. Vor sechs Jahren zog sie nach Rapperswil. Befreiungsdienste Beat Schulthess befreit besetzte Leute von ihren Dämonen. Name gefunden Ihr habt entschieden: Der erste Bewohner des Bärenlands Arosa soll Baloo/Balu heissen. Wohnungspreise In einem schweizweiten Preis-Ranking für Single-Wohnungen schneidet Glarus gut ab. Chur Am Samstagmorgen hat sich in Chur ein aussergewöhnlicher Unfall ereignet. Frühlingsfest Corvatsch Am Samstag findet zum zweiten Mal ein grosses Frühlingsfest auf dem Corvatsch statt. Der verhinderte Bau des Stararchitekten auf der Ufenau Nach 18 Monaten der Sanierungsarbeiten ist das «Haus zu den zwei Raben» endlich fertig renoviert. Eine Herausforderung Das frühzeitige Erreichen stark belasteter Familien ist eine Herausforderung. «Stärkste Familie der Schweiz» Swiss Milk sucht die «stärkste Familie der Schweiz» - um den Titel kämpft auch eine Glarner Familie. Riad In Saudi-Arabiens Hauptstadt Riad haben Sicherheitskräfte am Samstag eine Spielzeugdrohne über… Wangen bei Olten SO In Wangen bei Olten ist am Samstagnachmittag in einem Wohnkomplex ein Brand ausgebrochen. Verletzt… Bilbao Gut zwei Wochen vor der geplanten Auflösung der baskischen Untergrundorganisation ETA haben… Lausanne Die FDP-Frauen sprechen sich deutlich für die parlamentarische Initiative «Ehe für alle» der… Damaskus/Den Haag Zwei Wochen nach einem mutmasslichen Giftgasangriff haben Chemiewaffenexperten mit der Untersuchung… Houston Rund 1500 Trauergäste und vier ehemalige US-Präsidenten haben am Samstag in Houston (Texas)… Washington Die US-Schauspielerin Allison Mack, bekannt aus der US-Fernsehserie «Smallville», ist wegen des… Guilin Mindestens elf Menschen sind bei einem Unglück mit zwei Drachenbooten in dem Touristenort Guilin in… Unfall Ein Lastwagen konnte erst zu spät bremsen und prallte gegen ein Auto. Publireportage Vor kurzem wurde bei Herrn Meier eine Vorsorge-Darmspiegelung bei einem Spezialisten durchgeführt… Tamins In Tamins ist ein Auto ausgebrannt. Verletzte gibt es gemäss Kantonspolizei Graubünden keine. Rapperswil-Jona Im Bettlerwäldli in Jona geriet ein Stück Wiese in Brand. Grund könnte eine Feuerstelle sein. Zu Gast in der Sendung Baterlada ist diesmal der Unterengadiner Tausendsassa Not Carl. Am Freitag in der Sendung: Eine Maschine, die Leben rettet. Der Rücktritt des Schänner Nationalrats ist vollzogen. In Ilanz wird am Sonntag 500-jährige Kirchenkunst gefeiert. Den ersten von drei ZSC-Meisterpucks wehrt der HC Lugano souverän ab. Er deklassiert die… Eishockey Dem Schweizer Nationalteam glückt die Revanche gegen Norwegen. Einen Tag nach dem 1:2 in Langenthal… Fussball Der Hamburger SV kann von Wolfsburgs Fehltritt vom Freitag profitieren. Mit einem Sieg im… Der St. Galler Regierungsrat Benedikt Würth ist bekennender Fan der Rapperswil-Jona Lakers. Gigathlon Über 3000 Teilnehmer werden im Sommer am Gigathlon in Arosa und Davos erwartet. Köln Für die zehn Geschäfte des zusammengebrochenen US-Spielwarenhändlers Toys «R» Us in der Schweiz hat… Feierliche Einweihung Die Segnung des sanierten Wirtshauses «Haus zu den zwei Raben» hat viel Politprominenz angelockt. Verlustgeschäft Strom Der Strom aus dem Limmernsee beschert dem Kanton Glarus Verluste - und auch noch Ärger mit Bern. Erhalt der Lagalb-Bahn Trotz enttäuschendem Saisonverlauf: Die Verantwortlichen wollen die Lagalb-Bahn erhalten. Umzug des Museums In zwei Jahren soll in Elm das neue Sernftalbahn-Museum laufen. Luzern/Vitznau Die Rigi Bahnen haben an jedem Tag des Jahres 2017 mindestens 500 Personen transportiert. Das… Quiz Hier gibts die Quiz-Fragen vom RSO-Schulduell für alle. Diese Temperaturen können lebensbedrohlich sein. RSO-Schulduell Die 3000 Franken Preisgeld gehen an die Schulklasse aus Danis. Weltweite Begeisterung Ein neues Produkt der Firma Hamilton soll Leben retten. Dies kommt bei den Spitälern gut an. Das Zelt ist am Donnerstag auf der Oberen Au aufgebaut worden. Eindrückliche Bilder Meter für Meter arbeitet sich die Schneeschleuder derzeit Richtung Passhöhe des Splügenpasses. Auf… Native Advertising Anmelden, Traumbett zeichnen und gewinnen. New York Der frühe Tod des schwedischen Star-DJs Avicii hat weltweit Bestürzung ausgelöst. Cellistin auf Velo-Tournee Konzert bei Sedrun: Die ungewöhnliche Tournee der Kopenhagerin Ida Riegels. Der Start im Video. Nyon VD «The Trial» von Maria Augusta Ramos ist am Visions du réel mit dem Goldenen Sesterzen ausgezeichnet… RSO-Moderator Michael Brügger präsentiert die wichtigsten Meldungen aus der Promiwelt. Schneemann des Jahres Die Jury des Arosa Humorfestivals nominiert Patrizia Laeri für den Schneemann des Jahres 2018. Mendi aus Madulain auf der Suche nach der grossen Liebe.
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da pli Furmaziun cuntinuada... La purschida da furmaziun cuntinuada a la SAPGR sustegna scolastas e scolasts en differentas fasas da lur vita professiunala e dat novs impuls per scola ed instrucziun. da pli Perscrutaziun e servetschs... La perscrutaziun applitgada e la realisaziun dals resultads e da las enconuschientschas en products cun gudogn direct per la scienza, la furmaziun cuntinuada e la pratica furman l’incumbensa principala da la partiziun perscrutaziun, svilup e servetschs. da pli La SAPGR... La Scola auta da pedagogia dal Grischun (SAPGR) procura per la scolaziun e la furmaziun cuntinuada da persunas d’instrucziun per il chantun Grischun e per ils chantuns cunfinonts. Cun radund 500 studentas e students tutga la SAPGR tar las SAP mesaunas da la Svizra. |Persunas d'instrucziun da la pratica| |Mediateca| |Linguas| |Plan d’instrucziun 21| |Program da curs furmaziun cuntinuada| |Links nizzaivels| |Furmaziuns supplementaras per sustegnair l’evaluaziun da scola| |Ulteriurs curs per teams da scola| |Perfecziunament a l'intern da la scola "light"| |Cussegliaziun| Furmaziuns supplementaras per l’entir team da scola sustegnan tut las persunas d’instrucziun u ina gruppa da scolastas e scolasts d’ina scola a cuntanscher lur finamira communabla. La SAPGR porscha furmaziuns supplementaras dad in di che han lieu en Vossa chasa da scola. La furmaziun supplementara po vegnir cumplettada cun in modul supplementar. La planisaziun da la furmaziun supplementara da Vossa scola cumenza en general cun in discurs da cussegliaziun. Là vegni definì communablamain il basegn per ina furmaziun supplementara areguard l’evaluaziun da scola, las recumandaziuns da l’inspecturat ed ils projects per in svilup da scola currents. L’Uffizi per la scola populara ed il sport prescriva a las scolas da realisar furmaziuns supplementaras per l'entir team da scola. Per plaschair resguardar las infurmaziuns da l’USS. Sche Vus planisais ina furmaziun supplementara per l’entir team da scola As supplitgain nus d’ans contactar almain trais mais avant il termin da curs giavischà. Gugent As sustegnain nus d’eleger la purschida adattada e cussegliain Vus ad integrar las furmaziuns supplementaras per l’entir team da scola en il process da svilup da Vossa scola. Per corsi in lingua italiana siete pregati di rivolgervi a noi. Ci impegniamo a organizzare i rispettivi corsi. Die PHGR unterstützt die Schulevaluationen (Schulbeurteilung und -förderung) des Schulinspektorats mit gezielten Angeboten. Wir bieten den Schulen ein Beratungsangebot an, ...detagl... Neben den 15 Grundkursen bieten wir weitere Weiterbildungen zu anderen wichtigen Schulbereichen an. Sollten Sie noch andere Wünsche haben, nehmen ...detagl... Die PHGR unterstützt die Schulevaluationen (Schulbeurteilung und -förderung) des Schulinspektorats mit gezielten Angeboten. Wir bieten den Schulen ein Beratungsangebot an, ...detagl... Neben den 15 Grundkursen bieten wir weitere Weiterbildungen zu anderen wichtigen Schulbereichen an. Sollten Sie noch andere Wünsche haben, nehmen ...detagl... |06.08.18 - I-CAMPs Flims| |07.11.18 - Informationsveranstaltung für Studieninteressierte| |08.11.18 - Convegno Plurilinguismo 2018| |24.11.18 - Regionalwettbewerb First Lego League / Technikworkshop 2018| |13.03.19 - Masterfeier Studiengang Sonderpädagogik mit Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik|
mehr über Weiterbildung... Das Weiterbildungsangebot der PHGR unterstützt Lehrerinnen und Lehrer in verschiedenen Phasen ihres Berufslebens und vermittelt neue Impulse für Schule und Unterricht. mehr über Forschung und Dienstleistungen... Die angewandte Forschung und die Umsetzung der Ergebnisse und Erkenntnisse in Produkte mit unmittelbarem Nutzen für die Lehre, Weiterbildung und Praxis bilden den Kernauftrag der Abteilung Forschung, Entwicklung und Dienstleistung. mehr über Die PHGR... Die PHGR sorgt für die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen für den Kanton Graubünden und die umliegenden Kantone. Mit rund 500 Studierenden zählt die PHGR zu den mittelgrossen PH in der Schweiz. |Praxislehrpersonen| |Mediothek| |Sprachen| |Lehrplan 21| |Kursprogramm Weiterbildung| |Nützliche Links| |Lehrpersonen| Lieber gemeinsam als einsam. Das gilt ganz besonders für die Einführung des Lehrplans 21 in Ihrer Schule. Damit dieses Vorhaben ein Erfolg wird, müssen die Lehrpersonen in Ihrem Team ihre Ideen und Erfahrungen teilen, sich über die neuen Ansätze des kompetenzorientierten Unterrichtens austauschen und sich gemeinsam neue Inhalte erschliessen. Lieber gemeinsam als einsam gilt aber auch für Sie als Schulleiterin oder Schulleiter, denn die PHGR unterstützt Sie mit einem vielfältigen Angebot bei der Entwicklung Ihrer Schule: Mit schulinternen Weiterbildung und mit einem massgeschneiderten Beratungs- und Coachingangebot. Die Rahmenbedingungen Dauer 1 Tag Kosten Der erste Kurstag wird vom Kanton finanziert und zu dessen Bedingungen durchgeführt. Weitere Kurstage können von der Schule auf eigene Kosten gebucht werden. Wir erstellen Ihnen gerne eine Offerte. Team Das Amt für Volksschule und Sport hat für kleinere Schulen die Teams festgelegt, die den Kurs zwingend gemeinsam besuchen. Bitte beachten Sie die Liste der festgelegten Schulteams auf der Website des Amts für Volksschule uns Sport und sprechen Sie sich mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Teams ab. Kurssprachen Kurssprachen sind Deutsch, Italienisch und teilweise Romanisch Vernetzung: Wissen teilen Die Lehrpersonen Ihres Teams haben verschiedene Kurse besucht und das Gelernte in ihrem Unterricht umgesetzt. Jetzt gilt es, das Wissen und die Erfahrungen zu teilen und für das ganze Team fruchtbar zu machen. An diesem Tag werden die bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Lehrplan systematisch konsolidiert und vertieft, Unsicherheiten werden ausgeräumt und Aha-Erlebnisse gefeiert. Bildung für Nachhaltige Entwicklung Die Bildung für nachhaltige Entwicklung ist eine Leitidee des Lehrplans 21. Sie soll in alle Fächer eindringen und die Schülerinnen und Schüler dafür sensibilisieren, dass ihr Denken und Tun in einem langfristigen, globalen Zusammenhang steht. Die Schulinterne Weiterbildung vertieft diese Leitidee und zeigt Möglichkeiten zur Umsetzung im Unterricht auf. Überfachliche Kompetenzen Personale, methodische und soziale Kompetenzen werden mit dem neuen Lehrplan systematischer als bisher gefördert. Die Weiterbildung zeigt auf, wie diese überfachlichen Kompetenzen in den Unterricht und in den Schulalltag einfliessen können. Dabei werden konkrete überfachliche Kompetenzen genauer unter die Lupe genommen und praktische Hinweise zur Förderung des Aufbaus von Lernstrategien für die Schülerinnen und Schüler aufgezeigt. Medien und Informatik Medien und Informatik ist nicht nur ein Schulfach, sondern ein Modul, das in allen Fächern und auf allen Stufen den Unterricht bereichert. Die Weiterbildung fokussiert auf die didaktische Umsetzung des Moduls Medien und Informatik und zeigt Wege auf, wie die Anwendungskompetenzen in den einzelnen Fachbereichen gefördert werden können. Lernen begleiten und sichtbar machen Die Kompetenzorientierung verändert den Fokus vom Präsentieren und Vermitteln von Inhalten auf das begleitete Lernen der Schülerinnen und Schüler. Dabei sollen Lernerfahrungen bewusstgemacht und thematisiert werden. Ganz im Sinne von «visible learning» werden in diesem Kurs Bausteine eingeführt und konkrete Möglichkeiten der Umsetzung im Unterricht aufgezeigt. Lernaufgaben Gute Lernaufgaben sind der Dreh- und Angelpunkt eines kompetenzorientierten Unterrichts. Aber wie können solche Aufgaben aussehen, welche die Schülerinnen und Schüler aktivieren und wirksame Lernprozesse ermöglichen? In diesem Kurs wird diese Frage vertieft und mit viel Praxis veranschaulicht. Differenzieren und Individualisieren Kinder und Jugendliche unterscheiden sich individuell. Entsprechend untescheidet sich ihr Lernen. In der Weiterbildung wird der Fokus auf individualisierte Lernumgebungen gesetzt. Wir zeigen auf, wie Differenzierung und Individualisierung im Unterricht eine optimale Passung schaffen können und so kompetenzorientiertes Lernen für alle Schülerinnen und Schüler möglich machen. Beurteilen Dem Thema Diagnose, Fördern, Beurteilen kommt im kompetenzorientierten Unterricht besondere Bedeutung zu, es ist aber gleichzeitig ausserordentlich anspruchsvoll. Die Weiterbildung greift die Inhalte der SchiWe «Diagnose, Fördern, Beurteilen» noch einmal auf, vertieft sie und regt zur Erarbeitung einer schuleigenen Beurteilungspraxis an. Zudem zeigt sie Möglichkeiten auf, wie summative Beurteilungen auf der Basis von Lernaufgaben aussehen können. |27.09.18 - Ponti verso l’italianità| |25.10.18 - Digital Day| |07.11.18 - Informationsveranstaltung für Studieninteressierte| |08.11.18 - Convegno Plurilinguismo 2018| |24.11.18 - Regionalwettbewerb First Lego League / Technikworkshop 2018|
http://triling.ch/furmaziun-cuntinuada/furmaziun-supplementara-per-l-entir-team-da-scola/
https://phgr.ch/weiterbildung/lehrplan-21/weiterbildungstermine/termine-fuer-schulinterne-weiterbildungen-zum-lehrplan-21/
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Die gewaltsame Machtübernahme der Taliban schockiert. Um Menschenrechte und Demokratie wird es in Afghanistan schlecht bestellt sein. Die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung – insbesondere auch gegen Frauen und Mädchen – wird zunehmen. Für die SP Graubünden ist darum klar: Die Afghan:innen brauchen die volle Unterstützung der internationalen Gemeinschaft. Das betrifft auch die Schweiz. Unser Land muss sich auf seine humanitäre Tradition besinnen. Geht es allerdings nach dem Bundesrat, beschränkt sich der Einsatz der Schweiz darauf, Schweizer:innen vor Ort und lokale Deza-Mitarbeiter:innen mit ihren Kernfamilien zu evakuieren. Der Bundesrat ist nicht bereit, mehr zu tun. Die SP Graubünden hat kein Verständnis für die Haltung des Bundesrates. Anlässlich der heutigen Fragestunde des Grossen Rates führte die Regierung aus, dass die Kapazitäten im Asylwesen nicht ausgelastet sind. Das bedeutet: Tatsächlich wäre es für die Schweiz mit keinen Problemen verbunden, mehr zu tun. Die SP Graubünden fordert darum von der Bündner Regierung zweierlei: 1. Die Bündner Regierung muss beim Bundesrat intervenieren und ihn zu einer Afghanistanpolitik auffordern, die der humanitären Tradition der Schweiz gerecht wird. 2. Die Bündner Regierung hat die entsprechenden kantonalen Ämter per Richtlinie sofort anzuweisen, sämtliche Spielräume, die auf kantonaler Ebene existieren – im Sinne der Humanität – auszunutzen. Die SP Graubünden denkt dabei vor allem an eine grosszügige Handhabung des Familiennachzugs von bereits in Graubündenlebenden Afghan:innen. Die SP-Fraktion hat die Augustsession unter Leitung von Fraktionspräsident Lukas Horrer und im Beisein von Regierungsrat Peter Peyer in Domat/Ems vorbereitet. Neben den anstehenden Sachgeschäften hat sich die Fraktion auch mit der Botschaft zum «Green Deal» befasst. Für die SP-Fraktion ist klar: Der «Green Deal» ist ohne Steuererhöhungen problemlos finanzierbar und muss ein ehrgeizigeres Ziel anstreben: netto-null bis 2040. In der Junisession 2019 überwies der Grosse Rat den Auftrag von SP-Grossrat Philipp Wilhelm zur Ausarbeitung des «Green Deals» für Graubünden. Dank Investitionen in den Klimaschutz sollen neue Arbeitsplätze in Graubünden entstehen und gleichzeitig soll Graubünden das Netto-Null-Ziel erreichen. Die nun vorliegende Botschaft zur Umsetzung des Auftrages Wilhelm hat die SP-Fraktion diskutiert. Dabei gelangt die SP-Fraktion zum Schluss: Die Richtung der regierungsrätlichen Botschaft stimmt. Allerdings sind zwei Korrekturen angezeigt. - Graubünden muss das Netto-Null-Ziel bis 2040 erreichen. Nur wenn die vermögenden Länder deutlich vor 2050 das Netto-Null-Ziel erreichen, bleibt es eine realistische Chance, dass die ärmeren Länder ihr Ziel ebenfalls bis 2050 erreichen und so die globale Erwärmung weltweit auf unter 2° C stabilisiert werden kann. Für die SP-Fraktion ist darum klar, dass der «Green Deal» ehrgeiziger sein muss. Der neuste Bericht des Weltklimarates (IPCC) weist – mit deutlichen Worten – ebenfalls in diese Richtung. - Den «Green Deal» kann der Kanton Graubünden ohne Probleme selbst finanzieren. Bei der derzeitigen Finanzlage des Kantons gibt es schlicht keine sachlichen Gründe, die neue Steuern oder Abgaben, wie sie die regierungsrätliche Botschaft ankündigt, rechtfertigen. Zur Erinnerung: Der Kanton Graubünden verfügt über ein Eigenkapital von 2.6 Mrd. Franken und erwirtschaftete die letzten zehn Jahre einen durchschnittlichen Überschuss von 70 Mio. Franken. Das hohe Eigenkapitel ist kein Selbstzweck und ist im Interesse der Bündner:innen zu investieren. Dabei ist der «Green Deal» die ideale Invesitionsvorlage, um die Interessen der kommenden Generationen zu schützen und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Weiter wurden die Sachgeschäfte der anstehenden Augustsession diskutiert. Die SP Graubünden stimmt den zwei Sachgeschäften aus dem Justizbereich im Grundsatz zu. Bei der Teilrevision des Pensionskassengesetzes wird die SP-Fraktion die vorgesehenen Verschlechterungen der Kommission bekämpfen. Die Vorlage der Regierung stellt bereits das Minimum dar, um den Kanton als Arbeitgeber attraktiver zu machen. Wird die Vorlage weiter verschlechtert, wird es in Zukunft noch schwieriger geeignete Fachkräfte zu rekrutieren. La PS Grischun e la Verda – Grüne han l’intenziun da sa preschentar a las elecziuns dal Cussegl grond 2022 cun ina glista communabla. Quai han decidì en cuminanza la suprastanza da la Verda – Grüne e la direcziun generala da la PS Grischun. Quatras concentreschan las duas partidas lur forzas per las elecziuns en favur da la protecziun dal clima, da la gistia sociala, da l’avertura e dal progress. Il nov sistem electoral implitgescha ina buna purziun midadas per il Grischun. Per l’emprima giada dumbra tar las elecziuns dal parlament mintga vusch per la cumposiziun dal parlament. Tgi che vul avair success sco glista, sto preschentar candidaturas en mintga circul electoral – e superar in obstachel da trais pertschient. Per concentrar lur forzas e per cuntanscher che las vuschs ecologicas e la diversitad d’opiniuns vegnian purtadas en il cussegl, planiseschan la PS e la Verda – Grüne ina glista communabla per las elecziuns dal Cussegl grond 2022. Activs en las valladas La collavuraziun han la suprastanza da la Verda – Grüne e la direcziun generala da la PS Grischun già instradà. Tar la PS ha il di da partida dals 4 da settember anc da prender ina decisiun definitiva. Las duas partidas han cun quai la schanza da pudair preschentar candidaturas attractivas en tut las valladas. La coordinaziun surprendan las respectivas direcziuns da las partidas – la schelta da las candidatas e dal candidats e la campagna electorala per propi vegnan effectuadas da las secziuns localas da la PS Grischun e da la Verda – Grüne. Valurs communablas La glista communabla da la Verda – Grüne e da la PS n’è betg simplamain in’allianza d’interess. Valurs communablas ed in’amicizia politica collian las duas partidas. Per omisduas è cler ch’ellas s’engaschan consequentamain per la protecziun dal clima ed ina convivenza cun quità cun la natira en il Grischun, per la gistia, per l’egualitad ed il progress social. Il nov sistem electoral porta al Grischun nov schlantsch – il temp da las monoculturas en las valladas è terminada. Die SP Graubünden nimmt mit grosser Freude und Genugtuung das sehr deutliche JA der Bevölkerung zum neuen Wahlsystem für den Bündner Grossrat zur Kenntnis. Seit fast 100 Jahren setzt sich die SP GR bereits für ein Proporzwahlsystem ein, das die Anliegen der Bevölkerung besser abbildet. Nun ist der Systemwechsel nach vielen gescheiterten Versuchen endlich Realität. Ein Abstimmungstag, der in die Geschichte eingeht. Es ist der grösste Demokratisierungsschritt in Graubünden seit der Einführung des Frauenstimmrechts in den 1970/80er Jahren. Langer Kampf für ein faires Wahlsystem Bereits 1928 hatte die SP Graubünden die Forderung zur Einführung des Proporzwahlrechtes für den Grossen Rat in ihr Parteiprogramm aufgenommen. Fast 100 Jahre lang wurden diverse Versuche unternommen, das unfaire und später als verfassungswidrig taxierte Majorz-Wahlsystem für den Grossen Rat zu ändern. Der SP war es über all die Jahrzehnte immer ein Anliegen, dass auch Minderheiten eine echte Wahlchance bekommen. Das bestehende Wahlrecht verhinderte Pluralismus. Über Jahrzehnte waren immer die gleichen Kräfte in den gleichen Talschaften an der Macht. Nicht selten entstand eine politische Monokultur, mit allen damit verbunden Nachteilen. Oft gab es in den kleinen Wahlkreisen keinen Wettbewerb, da nur ein einziger Kandidat zur Wahl stand. Leider scheiterten – teilweise extrem knapp – rund ein halbes Dutzend Abstimmungen, die einen Systemwechsel vorsahen. Weitreichender Gerichtsentscheid Erst als das Bundesgericht 2019 das bisherige Majorz-Wahlsystem als nicht mehr vereinbar mit der Bundesverfassung beurteilte und die SP-Initiative zur Verkleinerung des Grossen Rats auf dem Tisch lag, öffnete sich die Türe, für einen echten Kompromiss. Lange kämpfte sowohl auf nationaler als auch auf kantonaler Ebene insb. die CVP gegen den Systemwechsel. Selbst die absurdesten und unfairsten Ideen (z.B. Einschränkung der Gerichte, Aufsplittung von Gemeinden) wurden ins Spiel gebracht, um die eigene Macht abzusichern. Wie der heutige Volksentscheid nun zeigt, blieben diese Versuche am Ende glücklicherweise erfolglos. Dank für jahrzehntelanges Engagement Die SP Graubünden bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen Parteimitgliedern, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer und immer wieder für einen Systemwechsel gekämpft hatten. Ohne dieses grosse, ungebrochene Engagement wäre dieser historische Abstimmungssieg nie möglich gewesen. Der Dank gilt aber auch verschiedenen bürgerlichen Politikern der Kommission für Staatspolitik und Strategie (KSS), die sich offen für das Anliegen der SP zeigten, einen Kompromiss zu finden, der garantiert, dass künftig jede Stimme bei den Wahlen gleich viel zählt. Zu guter Letzt geht der Dank natürlich an die Bündner Bevölkerung, die diesen «Bündner Kompromiss» honorierte und damit einen Schlussstrich unter die Querelen der letzten Jahrzehnte zog. Ausblick auf die Wahlen 2022 im Proporz Die Bündner Politik wird in Zukunft bunter, interessanter, umkämpfter und hoffentlich auch weiblicher sowie linker. Die SP Graubünden blickt erwartungsvoll auf die anstehenden Wahlen unter den neuen Rahmenbedingungen und wird alles unternehmen, der Bevölkerung im ganzen Kanton eine möglichst breite Auswahl zu bieten. Der Parteivorstand der SP Graubünden fasste folgende Parolen zu den drei kantonalen und den fünf nationalen Abstimmungsvorlagen vom 13. März 2021. JA zum neuen Wahlsystem Graubünden braucht ein neues Wahlsystem, weil das heutige System verfassungswidrig ist. Der Bündner Kompromiss ist eine gute Lösung. Er ist historisch, denn er erhält alle bisherigen Wahlkreise, sichert also die Vertretung auch der kleinen Talschaften. Zugleich sorgt er dafür, dass jede Stimme im Kanton zählt und es in allen Wahlkreisen tatsächlich zu einer Auswahl kommt. Stadt und Land, recht und links, liberal und konservativ ziehen am gleichen Strick – in allen Sprachregionen. Deshalb ist der Bündner Kompromiss ohne Gegenstimme durch das Parlament gegangen. Eine Ablehnung führt ins Chaos, weil man im Eilverfahren ein schlechteres System ausarbeiten müsste. Weitere Infos zur überparteilichen Kampagne und Argumente finden sich unter: https://wahlsystem.gr NEIN zur Abschaffung der Mutterschaftsbeiträge Die Mutterschaftsbeiträge sind eine unkomplizierte und wirksame Unterstützung für Familien in finanziellen Schwierigkeiten. Der Kanton bezahlt die Mutterschaftsbeiträge bis zu 10 Monate nach der Geburt eines Kindes. Die Aufhebung des Gesetzes über Mutterschaftsbeiträge trifft insbesondere alleinerziehende Mütter, Armutsbetroffene und Selbständigerwerbende hart. Die Regierung behauptet, die pragmatische Unterstützung über die Mutterschaftsbeiträge sei unnötig. Familien mit finanziellen Schwierigkeiten sollen anstatt der Mutterschaftsbeiträge Sozialhilfe beziehen. Die Sozialhilfe ersetzt die Mutterschaftsbeiträge aber nicht und führt zum Sozialabbau auf Kosten der Ärmsten. Zudem verschieben sich Ausgaben vom Kanton auf die Gemeinden. Die Mutterschaftsbeiträge zahlt der Kanton – die Sozialhilfe die Gemeinden. Die SP Graubünden fordert eine zukunftsfähige Familienpolitik und eine wirksame Armutsbekämpfung. Sie sagt deshalb Nein zu dieser Mogelpackung. Weitere Argumente und Infos zur Kampagne finden sich unter: https://mube.gr NEIN zur Volksinitiative «Für eine naturverträgliche und ethische Jagd Die SP Graubünden setzt sich für das Tierwohl und den Umweltschutz ein. Diese Vorlage bringt jedoch nicht die erhofften Lösungen, sondern führt zu mehr Problemen rund um die Bündner Jagd. JA zum CO2-Gesetz Die Schweiz und speziell die Bergbevölkerung sind besonders stark von der Klimakrise betroffen: Trockenperioden, Starkniederschläge, Gletscherschwund etc. sind für die Wirtschaft und die Sicherheit der Bündner Bevölkerung eine reale Gefahr. Das geplante CO2-Gesetz mit einer Reduktion der Treibhausgasemissionen um 50% bis 2030 ist ein erster Schritt in die dringend notwendige Richtung. Die Massnahmen im Bereich der Abgaben gemäss Verursacherprinzip sind sinnvoll und bieten Anreize für klimabewussteres Handeln. Die Förderung von klimafreundlichen Investitionen ist zukunftsgerichtet und trägt dem Forschungsstandort Schweiz Rechnung, fördert Innovation und schafft regionale Arbeitsplätze. Die SP Graubünden setzt sich dezidiert für die Vorlage ein und begrüsst die breite überparteiliche Unterstützung. JA zum Covid-19-Gesetz Mit der Annahme des Gesetzes sagen wir Ja zu den hart erkämpften Wirtschaftsgeldern. Die Vorlage regelt nicht die breit diskutierten Massnahmen wie beispielsweise Maskenpflicht, sondern unterstützt die von der Krise finanziell geschädigten Personen und Unternehmen. Eine Ablehnung würde zu grossem Chaos führen und die Existenzgrundlage vieler Menschen gefährden. JA zur Volksinitiative «Für sauberes Trinkwasser und gesunde Nahrung» Graubünden weist eine relativ hohe Dichte an Bio-Landwirtschaftsbetrieben auf. Nichtsdestotrotz gibt es in unserem Kanton Orte mit Rückständen des Herbizids Chlorotalonil, die den zugelassenen Grenzwert überschreiten. Die Neuausrichtung der Subventionen ist sinnvoll und nötig. JA zur Volksinitiative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» Der Rückgang der Biodiversität ist auch in Graubünden erschreckend. Das Insektensterben ist massiv und wirkt sich auf die gesamte Nahrungskette aus. Die Volksinitiative nimmt sich dieser Problematik an und verspricht weiter eine Lösung gegen die bestehende Gesundheitsgefährdung aufgrund von synthetischen Pestiziden. NEIN zum Bundesgesetz über polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus Die SP Graubünden zeigt sich sehr besorgt über dieses geplante Gesetz und lehnt es dezidiert ab. Die Vorlage bedeutet die Abschaffung der Unschuldsvermutung, ist ein Angriff auf die Kinderrechte und eine Gefährdung der Demokratie, aufgrund möglicher Kriminalisierung von politischem Aktivismus. Text: Nora Kaiser Die SP-Fraktion hat am 7. April die Nachfolge von Conradin Caviezel für die Leitung der SP-Fraktion gewählt. Neu wird Lukas Horrer die Fraktion präsidieren. Der 30-Jährige ist in Chur wohnhaft, hat einen Masterabschluss in Wirtschaftswissenschaften (BWL) sowie einen Bachelor in Philosophie und sitzt seit 2018 im Bündner Grossen Rat. Weiterhin als Vize-Präsidentinnen der Fraktion werden Erika Cahenzli-Philipp und Beatrice Baselgia walten. Conradin Caviezel leitet seit 2017 die SP-Fraktion. Er hat Ende Februar 2021 die Fraktion informiert, dass er sich nach vier intensiven Jahren wieder mehr frei verfügbare Zeit wünscht und daher das Amt auf die Aprilsession hin abgibt. Er darf in seiner Amtszeit auf diverse politische Erfolge zurückblicken. So konnte unter seiner Führung die SP bei den Wahlen 2018 das beste Ergebnis ihrer Geschichte einfahren. Dank den Bemühungen der SP lanciert der Kanton im letzten Jahr eine Digitalisierungsoffensive. Des Weiteren gelang es, das Kulturbudget um 3 Millionen CHF zu erhöhen – ein Anliegen, für das die SP jahrelang gekämpft hatte. Die SP-Fraktion hat zudem die Oberaufsichtsaufgaben des Parlamentes ins Zentrum gerückt und ist konsequent Missständen nachgegangen resp. hat Transparenz eingefordert (z.B. PUK Baukartell, Justizuntersuchung/Erneuerung Kantonsgericht, Umweltverschmutzungen). Überdies gelang es der SP unter seiner Führung unnötige Sparprogramme zu verhindern (insb. die Abbauvorlage «GR-Flex»). Zu guter Letzt war Conradin Caviezel prägend in den Diskussionen um das neue Wahlsystem für den Grossen Rat. Nicht zuletzt dank der Klage vor Bundesgericht und der SP Initiative «90 sind genug» konnte endlich ein breit abgestützter Wahlsystem-Kompromiss gefunden werden. Sein Nachfolger Lukas Horrer war in der Vergangenheit sechs Jahre Parteisekretär der SP Graubünden. Er hat massgeblich zur Professionalisierung der Partei beigetragen. Aktuell ist er Vize-Präsident der Wirtschaftskommission im Grossen Rat und hat sich umfassend in finanzpolitische Themen eingebracht (z.B. Umsetzung STAF, COVID-Härtefallunterstützung etc.). Dabei hat er mehrfach bewiesen, dass er breit getragene Kompromisslösungen entwickeln und parteiübergreifend arbeiten kann. Als Schwerpunkte für die Zukunft der SP-Fraktion sieht Lukas Horrer insb. folgende drei Themenfelder: - Ökologie: Das grosse Thema der Zukunft unseres Kantons ist der Klimawandel. Ein deutlich aktiveres Handeln seitens der Bündner Politik ist mit Blick auf die gewaltigen Herausforderungen nötig. - Finanzpolitik: Die SP-Fraktion wird sich konsequent für eine Finanz- und Wirtschaftspolitik für «alle statt für wenige» einsetzten. Die guten Rechnungsabschlüsse der letzten zwei Jahrzehnte sollen konsequent für die Mittelschicht, Menschen mit tiefen Einkommen und Investitionen in die Zukunft eingesetzt werden. - Gleichstellungspolitik: Auf allen Ebenen unseres Kantons (Verwaltung, Regierung, Parlament, Wirtschaft) sind deutlich grössere Anstrengungen für mehr Diversität und Chancengleichheit nötig. Heute hat der Kanton seine Jahresrechnung 2020 präsentiert. Statt des budgetierten Verlusts von 33 Millionen Franken resultiert ein Plus von mehr als 80 Millionen Franken – trotz Corona. Angesichts dieser Zahlen fordert die SP sofortige Nachbesserungen bei den kantonalen Härtefallregelungen. Der Ablauf ist bekannt: Der Kanton budgetiert pessimistisch, beschwört damit Abbauvorlagen herauf, schliesst dann aber in der Rechnung blendend ab. Dieses Jahr resultieren über 80 Millionen Franken Gewinn. Dabei hat die Pandemie den Abschluss noch mit 60 Millionen Franken negativ beeinflusst. Die SP wundert sich einmal mehr über die hohe Fehlbudgetierung. Angesichts der enormen Finanzkraft des Kantons fordert sie sofortige Nachbesserungen bei den Härtefallregelungen des Kantons. Volle Übernahme der Fixkosten Die SP fordert die Regierung auf, die in der Februarsession debattierte volle Übernahme der Fixkosten bei bezugsberechtigten Betrieben zu realisieren. Die MindestumsatzverlustSchwelle ist zu reduzieren. Es wäre unverständlich, wenn die Regierung sich für einen guten Finanzabschluss feiert, gleichzeitig aber eine Konkurswelle und Arbeitslosigkeit droht. Der Kanton kann und muss es sich leisten, alle Betriebe durch die unverschuldete Krise zu bringen. Der Parteitag der SP Graubünden hat am Samstag, 20. Februar 2021, einen digitalen ausserordentlichen Parteitag abgehalten. Die Mitglieder der SP Graubünden haben flexibel auf die Umstände rund um die Pandemie reagiert und sich zahlreich zur Video-Konferenz zugeschaltet. Für die Öffentlichkeit war der Parteitag über einen Live-Stream auf Facebook zugänglich. Die beiden Haupttraktanden waren zum einen die Neubesetzung des Präsidiums sowie die bevorstehende Abstimmung für ein neues Bündner Wahlrecht. Ein grosser Dank an den abtretenden Präsidenten Philipp Wilhelm In seiner Rede verabschiedet sich der frisch gebackene Davoser Landammann Philipp Wilhelm vom Amt als Präsident der SP Graubünden: «Die vielen Erfolge für Graubünden wie das Anstossen eines Green Deal, eines Digitalisierungsschubs oder einer Kulturoffensive konnten wir nur als gutes Team erreichen. Dafür danke ich der ganzen Partei. Ich bin sehr stolz darauf, wie gut wir aufgestellt sind und bim überzeugt, dass das neue Führungstrio Julia Müller, Nora Kaiser und Andri Perl weiteren Fortschritt für Klima, Solidarität und moderne Lebensformen in Graubünden erreichen werden.» «Philipp Wilhelm, du warst an Genialität kaum zu übertreffen! Du hast diese Partei geprägt. Wir werden dich vermissen, auch wenn du uns erhalten bleibst als rote Spitze von Davos», sagt Julia Müller. Wilhelms Vorgänger, Nationalrat Jon Pult, bemerkt: «Die Bündner Sozialdemokratie aber auch Graubünden als Ganzes verdanken Philipp Wilhelm enorm viel. Auch die reale Chance, nach 100 Jahren Kampf endlich ein gerechtes Wahlsystem zu erhalten.» Andri Perls Kandidatur «für die Frauen*» Zur Bekanntgabe seiner Kandidatur hat Andri Perl skizziert, welchen Weg er für die SP Graubünden sieht: Politisch ist in Graubünden die letzten Jahre viel geschehen. «Wir haben zum Beispiel den Olympia-Gigantismus zweimal verhindert, wir haben den Ausstieg aus dem Kohlestrom geschafft, wir haben das Öffentlichkeitsprinzip verankert, einen Green Deal geschmiedet und einen Fonds für die digitale Transformation eingerichtet. Wir haben das kantonale Kulturbudget massiv verbessert und die Anliegen des Frauen*streiks in die Institutionen getragen. Und wir sind drauf und dran, nach über hundert Jahren Kampf den Majorz zu überwinden.» Perl will die SP Graubünden mit Elan und Präsenz führen. Bis in die geografisch entlegenen Sektionen. Zum Schluss teilt Perl offen mit, dass er seine Kandidatur auch als Unterstützung für die Vizepräsidentin Julia Müller betrachtet und den Platz an der Spitze abgeben möchte, sobald Müller ihr Studium abgeschlossen hat und bereit ist für das Präsidialamt. Der Parteitag spricht Andri Perl unmissverständlich sein Vertrauen aus: Mit 87 Wahlstimmen zu 2 Nichtwahlstimmen bei 0 Enthaltungen wählt der Parteitag Andri Perl zum neuen Präsidenten. Somit ist das Präsidium der SP Graubünden wieder vollständig mit Andri Perl als Präsident, Julia Müller als Vizepräsidentin und Nora Kaiser als Fraktions- und Parteisekretärin. Die drei geben sich zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit reibungslos funktionieren wird. Sie blicken optimistisch auf die bevorstehenden Herausforderungen in Graubünden. Die SP Graubünden trägt den «Bündner Kompromiss» mit Überzeugung Der zweite Teil des ausserordentlichen Parteitags ist der bevorstehenden Abstimmung zum Bündner Wahlrecht gewidmet. Fraktionspräsident Conradin Caviezel berichtet der Basis von den monatelangen Verhandlungen, die dem «Bündner Kompromiss» vorausgegangen sind. Dass eine Mehrheit im Bündner Grossen Rat der Abstimmung über das «Modell C» zugestimmt hat, ist auch mit dem Rückzug der SP-Initiative «90 sind genug» zu erklären. Erst mit dieser Bedingung willigten die FDP und BDP in den Kompromiss ein und stützen mit dem «Modell C» den Doppelproporz. Das Ziel des Doppelproporz ist nicht weniger, als dass für die kommenden Wahlen im Jahr 2022 jede Stimme in Graubünden genau gleich viel wert ist. Die SP-Grossratsfraktion bereitete sich unter der Leitung von Conradin Caviezel am 31. Januar und 1. Februar unter strenger Einhaltung der Schutzkonzepte im Grossratssaal auf die viertägige Februarsession vor. Im Zentrum standen die Wahlrechtsreform und die COVID-Krise. Die SP-Fraktion hat sich ein weiteres Mal intensiv mit der bevorstehenden Wahlrechtsreform auseinandergesetzt. Unter kompetenter Führung der SP-Mitglieder der Kommission für Staatspolitik und Strategie wurde das Wahlsystem diskutiert. Die deutliche Kommissionsmehrheit, mit Unterstützung der beiden SP-Mitgliedern, schlägt vor, dem Volk für die Teilrevision der Kantonsverfassung nur ein Modell zur Abstimmung vorzulegen. Dabei wird das Modell C unterstützt (Doppelproporz mit Majorz-Bedingung). Die SP-Fraktion ist erfreut, dass ein Bündner Kompromiss gefunden wurde und hält fest, dass beim Modell C die wichtigste Forderung der SP umgesetzt würde: Endlich zählt bei den Grossratswahlen jede Stimme gleich viel. Unter diesen Umständen ist das Initiativkomitee «90 sind genug» bereit ihre Initiative zugunsten eines künftigen Doppelproporz-Wahlsystems (s. Medienmitteilung vom 21. Januar 2021) zurückzuziehen. Die SP ist zuversichtlich, dass der Kompromiss eine breite Mehrheit findet und die nächsten Wahlen im Jahr 2022 mit einem gerechten und verfassungsmässigen Wahlsystem durchgeführt werden. Der vorliegende Bündner Kompromiss garantiert, dass jede Stimme zählt, aber auch die bestehenden Talschaften weiterhin im Kantonsparlament vertreten sind. Damit könnten die Querelen der letzten Jahre um das Wahlsystem endlich ad acta gelegt werden. Weiter hat sich die SP-Fraktion ausführlich über die gegenwärtige Gesundheits- und Wirtschaftskrise beraten. Die SP-Fraktion fordert eine sofortige und unbürokratische Aufstockung der sogenannten Härtefallmassnahmen, die insbesondere in der Gastronomie nirgends hinreichen (Übernahme von 100% statt nur 50% der Fixkosten). Die finanziellen Mittel sind dafür vorhanden, in den letzten anderthalb Jahrzehnten wurden im Kantonshaushalt massive Überschüsse angehäuft. Eine unbürokratische Unterstützung der betroffenen Betriebe kommt den Kanton langfristig günstiger zu stehen als eine Konkurswelle. Aufgrund dessen hat die SP-Fraktion kein Verständnis, dass die Bündner Regierung bei der finanziellen Unterstützung derart zögerlich agiert. Gleiches gilt auch für die Abfederung von Einnahmeausfällen aufgrund von abgesagten Grossveranstaltungen und Kongressen (MICE-Tourismus). Es ist unerklärlich, dass die Bündner Regierung nicht bereit ist, den entsprechenden Auftrag Wilhelm entgegenzunehmen. Erfreut zeigt sich die SP-Fraktion hingegen über das Bündner Covid-Testregime. Regierungsrat Peter Peyer und der Bündner Krisenstab machen hier schweizweite Pionierarbeit und legen den Grundstein, um insb. die neuen Covid-Varianten schnell zu erkennen und einzugrenzen. Diese Strategie gilt es konsequent – insb. auch an Schulen – fortzusetzen. Des Weiteren hat die SP-Fraktion die erste Etappe der Justizreform diskutiert und unterstützt einstimmig die Zuwahl ausserordentlicher Richterinnen und Richter. Weiter begrüsst die SP-Fraktion die Anpassung der Organisationsstruktur der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB). Der entsprechende Vernehmlassungsprozess war beispielhaft und die SP steht daher geschlossen hinter der entsprechenden Revision des Einführungsgesetzes zum Schweizerischen Zivilgesetzbuch. Abschliessend ist die SP der Meinung, dass die kantonale Volksinitiative «Für eine naturverträgliche und ethische Jagd» klar abzulehnen ist. Die Initiant*innen mögen ein paar berechtigte Anliegen vorbringen (z.B. Verbot Vogeljagd), in der Gesamtheit ist die Initiative aber ein Frontalangriff auf die Jagd und nicht langfristig sinnvoll umsetzbar. Dapi la sentenza da la dretgira federala 2019 è cler che il sistem electoral per il cussegl grond sto vegnir adattà. Dapi tschientaners s’engascha la PS Grischun ch’ins chatta finalmain in modus d’eleger che garantescha che mintga vusch en l’entir chantun quinta tuttina bler. Ussa propona la cumissiun per politica statala e strategia (CSS) cun il model C ina varianta da cumpromiss che ademplescha criteris centrals. Sut questas cundiziuns è la PS Grischun pronta da retrair l’iniziativa «90 èn avunda» che è pendenta. La PS ha el il passà explitgà che tut las relevantas forzas politicas en il chantun sesan cuminaivel enturn ina maisa per chattar cun in cumpromiss ina soluziun persistenta. Per la PS era adina cler che in model che sparta il chantun, valitescha las vuschs different, impedescha minoritads anc dapli e stgaffescha malsegirtad giuridica (model E) na sappia betg esser in model per l’avegnir da noss chantun divers. La PS è perquai allegrada che la cumissiun per politica statala e strategia (CSS) ha suenter blers discurs chattà in cumpromiss che chatta vast sustegn, purtà da prest tut las partidas (PS, PBD, PLD, PPS, Verds e PVL). La proposta da la CSS è in sistem electoral adaptà per il Grischun. La diversitad regiunala existenta vegn mantegnida e grazia al mecanissem fair dal «Pukelsheim dubel» retschaivan era minoritads finalmain era en pitschens circuits ina schanza sin l’elecziun. Cun la proposta da cumpromiss na ston nagins circuits u vischnancas vegnir spartidas ed en tuts circuits electorals vegn elegì tenor il medem sistem electoral. La proposta è era cleramain confurma a la lescha, cunquai che divers chantuns han gia instradà il concept (SH, SZ, ZG, AG, NW, ZH). La PS avess giavischà enstagl dals circuits existents las endisch regiuns sco novs circuits, ha dentant chapientscha per la vasta francaziun e sa purtar la soluziun sco cumpromiss. PS pronta da retrair lur iniziativa 2017 aveva la PS Grischun lantschà l’iniziativa «90 èn avunda». Quai cun la persvasiun profunda che il cussegl grond dovra finalmain ina refurma. Uschè avevan tar la davosa elecziun dal cussegl grond l’onn 2018 pli che in tozzel circuits nagina (s)elecziun, perquai ch’il sistem actual impedescha vaira concurrenza. La consequenza: En il cussegl sesan primar, vegls, masculins politichers. Las dunnas, la giuventetgna, las minoritads – els èn tuttas surrepreschentads. L’iniziativa avess tras ina diminuziun chaschunà dapli concurrenza, manà tar novs circuits e qua tras era tar dapli diversitad. Sut la cundiziun che sco suletta proposta (nagina votaziun da variantas) vegn mess avant il pievel è il «model C» (proporz dubel en ils circuits existents), è la PS Grischun dentant pronta da retrair sia iniziativa. La PS è da principi vinavant da l’opiniun che 90 parlamentari*As bastan. Il nov sistem electoral garantescha dentant, che i regia finalmain en tut ils circuits finalmain ina gista concurrenza. Uschè vegn verifitgà che ina tscherna per burgaisas e burgais è dapertut pussaivla. La pretensiun sur onns da la PS – l’equivalenza dal success (mintga vusch vala tuttina bler) – vegn cun quest model finalmain cuntanschida. La PS s’engascha in favrer a Tavau durant la sessiun dal cussegl grond per quest cumpromiss vast. Il temps è qua che las dispitas per il sistem electoral tutgan finalmain en il passà.
https://m.rtr.ch/novitads/votaziuns-ed-elecziuns/2018-06-10/daner-cumplain
https://sp-gr.ch/rm/category/medienmitteilungen-rm/
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Linguarias – Extract da l'emissiun speziala «Treffpunkt» sin Radio SRF 1 - Mardi, 20.2.2018, 10:15 Termins da l'emissiun - Emprima emissiun: - Mardi, 20.2.2018, 10:15, RTR Creaziuns da pleds rumantschs – tranter sfida ed innovaziun
In der Kultursendung "Forum" gibt Radiotelevisiun Svizra Rumantscha interessante und überraschende Einblicke in verschiedene Arbeits- und Gesellschaftsbereiche. Wir haben für dich hier ein Beispiel aus dem Bereich 'Sprache' mit dem "Tandem linguistic" Anna-Alice Dazzi und Silvana Derungs ausgewählt. Die 30-minütige Sendung geht der Frage nach, welche Wörter oder Wendungen zwischen den rätoromanischen Idiomen oder aus anderen Sprachen ins Rätoromanische eingeflossen sind und immer noch einfliessen. Wörter auf Reisen sozusagen: ein Phänomen, das immer bestanden hat, das aber gerade in der heutigen Zeit unter dem Einfluss des Englischen in allen Sprachen zu finden ist. Der multimediagesteuerten Computerwelt sei Dank!
https://m.rtr.ch/emissiuns/tips-trics-tacs/linguarias-extract-da-l-emissiun-speziala-treffpunkt-sin-radio-srf-1
http://chapeschas.ch/thema/kultur_und_literatur/la_chatscha_grischuna
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Suenter ils Rumantschs «Me & Marie» suonda «Marius Bear» da la Svizra Orientala sco push da l'avust. Nagina, u pauc idea dal jazz? Quai na fa nagut, nus declerain el... Tia, mia, nossa rulotta da festivals. Qua pos ti chillar, giugar gieus u schizunt organisar in workshop. Cun 079 èn Lo & Leduc la 21avla emna sin plaz 1 da la parada da hits da la Svizra – in nov record. 2:01 min, Battaporta dals 16.8.2018 Lo & Leduc èn stads en il studio da RTR ed han fatg ina versiun rumantscha da lur nov hit «079». Impressiuns ed infurmaziuns davart l'indeschavla ediziun dal Festival da jazz a San Murezzan. Tia, mia, nossa rulotta da festivals. Qua pos ti chillar, giugar gieus u schizunt organisar in workshop. Suenter ils Rumantschs «Me & Marie» suonda «Marius Bear» da la Svizra Orientala sco push da l'avust. Festa chantunala da chant dal Grischun 2018. Ina chanzun – in’istorgia dals 29.6.2018 Kenny Rogers: «The Gambler» In’istorgia tar ina chanzun ch’è da nov en il program da musica dal radio rumantsch u ch’è colliada vid in fatg actual. Las pli bellas balladas d’amur dals ultims 50 onns. Bel e bombastic dals 1.7.2018 La 44avla ediziun cun il duo sursilvan «D'n'S». Tadlai nossas pli novas registraziuns, intervistas cun cumponists ed istorgias da davant e davos ils palcs da concert. Musica nova ed eveniments/concerts sco era tendenzas en la scena da musica grischuna, naziunala ed internaziunala. In’ura da musica tipisada, liada ad in tema specific, cun tendenza «istorica». L’emissiun preschenta furmaziuns da brass, armonias, fanfaras, musicas militaras, furmaziuns pitschnas e dapli. La musica populara dal Grischun e da la Svizra chatta ses lieu en questa emissiun. Musica da la sparta schlagher e schlagher popular e preschentaziun da musica nova, semperverds ed auter. Noss expert da musica va a la tschertga da tocs da musica in pau pli spezials. En l’archiv da musica dal Radio Rumantsch èn da chattar nundumbraivlas registraziuns da chors. Tadlai e giudai!
Your position in the website Podcasts |"Atakama Bass", un éventail entre les classiques de l’électro et les dernières exclusivités.. Fichiers audio disponibles durant 30 jour(s) après diffusion. - Pour un usage privé exclusivement.| |Chaque soir, la rédaction vous offre une synthèse de l'actualité du jour et des dernières informations politiques, économiques et sportives d'ici et d'ailleurs. Fichiers audio disponibles durant 30 jour(s) après diffusion. - Pour un usage privé exclusivement.| |Wer sich nicht selbst mit seitenlangen Diskographien auseinandersetzen mag, dem soll in «Jazz Collection» geholfen werden. Die Grossen des Jazz werden hier mit ihren exemplarischen Aufnahmen vorgestellt - im Gespräch mit Gästen, die sich im betreffenden Abschnitt der Jazzgeschichte besonders gut auskennen. Dabei haben Analysen ebenso ihren Platz wie Anekdoten.| |«SRF bi de Lüt - Live» ist eine Unterhaltungsshow, die den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Region in der Schweiz näher bringt. Im Mittelpunkt der Sendungen stehen Tradition und Brauchtum, Musik, Gäste und Live-Aktionen. Zusammen mit den Bewohnern feiert das Schweizer Radio und Fernsehen in einer Direktübertragung ein Fest. Und zugleich feiert es eine Region, eine Landschaft und die Menschen, die darin leben. «SRF bi de Lüt - Live» gibt unseren Gastgebern die Gelegenheit, sich der ganzen Schweiz von ihrer besten Seite zu zeigen. Moderiert wird die Sendung von Nik Hartmann.| |Kennen Sie die sehnsuchtsvollen und beschwingten Zigeunerklänge von Musique Simili oder die bizarr verfremdete Alphornmusik des Duos Stimmhorn? Haben Sie Lust auf weitere Kostproben aus dem aktuellen CD-Fundus im Bereich Ethno-, Jazzethno-, World- und Crossovermusik? Dann hören Sie «Klangfenster». Radio SRF 2 Kultur präsentiert Ihnen neue CDs, entführt Sie in fremde Klangwelten oder verzaubert Sie mit überraschenden Klangkombinationen.|
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Fegl ufficial Surselva / publicaziuns ufficialas Margis, ils 28 d’uost 2018 allas 20.00 ha liug a Vrin ella halla plurivalenta in’informaziun publica davart la revisiun parziala alla planisaziun... Il cantun Grischun realisescha in’exposiziun publica dils inventaris dils biotops dalla Confederaziun e dil Cantun, alla quala persunas pertuccadas... Administraziun Uffeci communal Lumnezia Palius 32D Caum postal 54 7144 Vella +41 (0)81 920 60 00 infolumneziach Uffeci da taglia Uffeci da taglia Lumnezia Palius 32D Caum postal 54 7144 Vella +41 (0)81 920 60 08 steueramtlumneziach Uras da spurtegl gliendisdis - venderdis 09.30 - 11.30 uras 13.30 - 16.30 uras ni tenor cunvegnientscha
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Star da cumpagnia - Mardi, 24.7.2018, 19:00 - Emprima emissiun: - Mardi, 24.7.2018, 19:00, RTR Avant paucas emnas era la festa da chant chantunala. Uss la stad è il temp dals festivals in temp per sa scuntrar cun ses amis e far festa. Star da cumpagnia e festivar in zic, quai fan er «Noss Chors» oz. Nus Rumantschs stain bain savens da cumpagnia e faschain festa, e sche quai è il cas, lura vegn bainprest chantà cun corp ed olma. Perquai possedain nus era in vast repertori da chanzuns da cumpagnia. Insaquantas da quellas udin nus oz en l'emissiun «Noss Chors». Ils titels en l'emissiun |TITEL||INTERPRET||CUMPONIST| |Ina gad er'ina matta||Chor viril Ligia Grischa||Tradiziunal / Arr. Gion Giusep Derungs| |Il stroli da maseinas||Chor mischedau Suraua||Gion Disch| |Viva la veta||Chor viril Riom-Parsonz-Cunter||Eduard Lombriser / Dumeni Capeder| |Bien di cumar||Resuns dil Rein Sedrun||Populara / Gion Giusep Derungs| |Mintga sera||Chor dils Larischs||Tumasch Dolf| |Canzun da sault||Cor da baselgia Müstair||Conrad Bertogg / Annamengia Bertogg| |Igl Bal da la farrera||Cor viril Andeer||Benedetg Dolf / Curò Mani| |Cu ti eras pintga, Mara||Chor mischedau Ruschein||Tradiziunal / Alfons e Lelja Maissen| |Chanzun da sot||La Cumbricula||Thomas Morley / Andrea Vital| |Igl esch-casa ei ornaus||Chor viril Lumnezia||J. A. Söderman / C. Scherrer| |Jeu e ti||Resuns dil Rein Sedrun||Populara / Gion Antoni Derungs| |Star se legher||Chor-viril baselgia Savognin||Populara / Gion Giusep Derungs| |La biala hermerina||Soras Scherrer||Armin Caduff| |la cara||Chor viril Laax||Tradiziunal / Gion Giusep Derungs| |Il est bel et bon||Vokalensemble inCantanti||Pier Passereau| |Lein aunc star||Chor viril Lumnezia||Gion Arpagaus / Gion Giusep Derungs| |Per taviarnas||Chor mischedau Surrein||Gion Antoni Derungs / Conradin Giger| |Cu jeu varghel||Chor viril Lumnezia||Gion Giusep Derungs| |Il sault dellas dialas e dils nanins||Chor da concert Grischun||Duri Sialm / Carli Fry| |Absurditads en rema||Chor viril Domat||Alvin Muoth / Donat Cadruvi| |Tumbalalaica||Chor facultativ dalla scola secundara Lumnezia||Tradiziunal / Alexi Nay| |Stina biala||Chor dals Paslers||Curò Mani jun.| |Juhe, vin de fiasta||Chor mischedau Suraua||Gion Giusep Derungs| |Tgei fortuna ei la mia||Chor viril Laax||Walther Aeschbacher| |Saltar vul la biala matta||Cantus firmus Surselva||Tradiziunal|
12 Zillche-Ballett probt Höppe bis die Fööss jöcke Vor den Erfolg haben die Bühnen-Götter den Schweiß gesetzt: Um für den Auftritt im Theater-Himmel gewappnet zu sein, traf sich das Ballett der Cäcilia Wolkenburg zum Trainingswochenende im stillen Kreuzberg a. d. Ahr. Bereits zum dritten Mal in Folge erarbeitete dort Zillche-Choreografin Michaela Niederhagen mit ihren 13 Mannen die Tänze für das aktuelle Divertissementchen »Janz schön jeheim«. Die Aufgabenstellung ist in diesem Jahr gewaltig: Die Session ist extrem kurz – bereits am 10. Januar 2016 wird das neue Stück Premiere feiern. Für die Bühnenproben ab 3. Januar muss alles sitzen. Der Probenbeginn hingegen verzögerte sich für das Ballett bis Mitte Oktober, da der Interims-Probenort während der Schulferien nicht genutzt werden kann. Hinzu kommen die Unabsehbarkeiten, die das neuerliche Zelt-Interim für die gesamte Bühnenspielgemeinschaft bedeuten: Wie groß wird die Bühne sein? Wie viele Gassen stehen für Auftritte zur Verfügung? Wie viel Platz bleibt vor dem Zwischenvorhang zum Tanzen übrig? Um diesen Rückstand aufzuholen, schlug das Zillche-Ballett sein Trainingslager vom 13. bis 15. November erneut im familiären Landgasthof Weihs an der Ahr auf, um sich ganz den schwierigen Schrittkombinationen der temporeichen Tänze zu widmen. Fernab von Job und Alltag in Köln fanden die tanzenden Cäcilianer dort ideale Trainingsbedingungen, um konzentriert zu üben: Zwölf Stunden reine Trainingszeit verbucht das Ballett nun zusätzlich zu den regelmäßigen Proben in der Woche auf der Haben- Seite. In bis zu fünf Einheiten pro Tag wurde in einer Intensität trainiert, die »unter der Woche« nicht realisierbar wäre – schließlich stehen die Tänzer jenseits der Bühne voll im Berufsleben. Musik fordert Tänzer heraus Für die kurze Zeit an der Ahr hatte die Choreographin einen vollgepackten Stundenplan vorbereitet: Ein szenisches Ballett während der Ouvertüre verlangt den Tänzern auch viel schauspielerisches Talent ab, das sogenannte »Coca-Cola-Ballett« besteht insgesamt aus drei Teilen, deren Notenund Schritt-Material kaum vielfältiger sein könnte. »Das ist eine sehr anspruchsvolle Nummer«, weiß Michaela Niederhagen: »Ich bin stolz auf meine Männer, dass sie sich das so schnell draufgeschafft haben – jetzt können wir die Ballette putzen«. Zillche-Ballett probt 13 Beim Tanzen (wie im Haushalt) bedeutet »putzen« vor allem Arbeit, Fleiß, Gründlichkeit und Detailgenauigkeit: Nun wird das Erlernte gefestigt, rhythmisch akzentuiert. Nach den Beinen lernen jetzt auch die Arme, »wohin sie gehören«. Manchmal ist es nur eine synkopierte Kopfdrehung, die aus einer schlaffen Bewegung spannungsgeladenen Tanz macht. An diesen Feinheiten wird das Ballett noch bis zum Jahresende arbeiten, um seine Zuschauer auch im »weißen Zelt« am Barmer Platz zu begeistern. Eine ausgelassene Samba-Nummer, das rasante BND-Ballett inklusive Verfolgungsjagd oder der mysteriöse Teppich-Tanz werden gewiss für Stadtgespräch sorgen! 1 März 2015 Der Burgbote Mitteilun Schon unzählige Auftritte und trot »Jedes Jahr das 6 Das jährliche D 8 Applaus ist Teil des Lohns Währe Gut. Sicherheit Vertrauen Nähe Kre Die Mitspieler der »Cäcilia Wolke lichtet wurden. Die Fotos und Artik 18 Dankeschönabend Cäcilianer fei THOMAS GUTHOFF: Von der Blockflöte Wieso dieser abrupte Wechsel? Es wa 24 funktioniert nur bei Profis. Uns Ja, ja, nur einmal im Jahr ist Karn 8. März 2015 Tag der offenen Wolke Haben wir jetzt einen »Master of K Das Studium der Kirchenmusik ist ei Sind denn die hohen Zahlen der gewo prüfung - kaum erwarten, dass sie Das ist schon ein guter Wert - läs zu bilden, deren Stimmen auch in de 27.06.1935 80 Jahre Josef Schumache Neue Leitung in der Gruppe 66 Nix b in ihrer Zusammensetzung besondere oder »Rheinisches Leben - rheinisc der vor ihm Rennenden. Im Unterschi O-Töne Steiner So fest kann man d SCHWIEREN O P T I K P R Ä S E 2 Juli 2015 Der Burgbote Mitteilung Erfolgreiche Nachwuchsarbeit: 69 ne Mitgliederentwicklung und Probenbet Räume durch Kammerchor und Chorsch Formalia & Nachwahlen Seinen ausfü 90 Jahre jung und seit 72 Jahren im schon beim Beethovenfest in Bonn 20 Vorstellabend Beginn der Proben Wä Nein, Volkslieder sind keine abgedr Vom Aspiranten zum Sänger in Rekor KÖLNER MÄNNER-GESANG-VEREIN Ein K Karte bitte hier abtrennen und fran Carl-Loewe-Musiktage mit Kammerchor Kammerchor in Unkel 29 Jakob wurde im Oktober 1948 im Seve »Mein Mann war eine hübsche Frau England« stand er zum ersten Mal a 17.09.1960 55 Jahre Andreas Gwosdz Neue Sänger Rudolf Brägelmann 2. Ein Hoch auf die bessere Hälfte - Ebenfalls im März 1940, und zwar v O-Töne Steiner Beim Anstimmen ein SCHWIEREN O P T I K P R Ä S E 3 Oktober 2015 Der Burgbote Mitteil neue Anzeige »My Lady Greensleeves« von Dante 8 Am »Abendlied« (nach dem Gedich
https://www.rtr.ch/emissiuns/noss-chors/star-da-cumpagnia
https://www.yumpu.com/de/document/view/59876060/der-burgbote-2015-jahrgang-95/165
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Proximamain en il radio - 23.08.2018 19:00 23.08.2018 19:00 Ina sairada cun blera musica populara da la Svizra centrala e dal Tessin. Emissiuns gia emessas - 16.08.2018 19:00 16.08.2018 19:00 Schottischs, polcas e valsers da trais cumponists grischuns. - 09.08.2018 19:00 09.08.2018 19:00 La segunda part cun schottischs, polcas e valsers dal Grischun, da l'Appenzell, da la Svizra Centrala e dal chantun da Berna. - 02.08.2018 19:00 02.08.2018 19:00 Cun ils pli gronds semperverds da la musica populara. - 26.07.2018 19:00 26.07.2018 19:00 Schottischs, polcas e valsers da trais cumponists grischuns da num e da pum. - 19.07.2018 19:00 19.07.2018 19:00 Trais cumponists grischuns e lur cumposiziuns. - 12.07.2018 19:00 12.07.2018 19:00 Trais cumponists grischuns da num e da pum. - 05.07.2018 19:00 05.07.2018 19:00 Tocs e sauts cun in ritmus tut spezial. - 28.06.2018 19:00 28.06.2018 19:00 In'ura cun tuns ed atmosfera dal sid da las Alps. - 21.06.2018 19:00 21.06.2018 19:00 Curdin e Domenic Janett al festival da folk da la EBU a Moscau. - 14.06.2018 19:00 14.06.2018 19:00 In dals pli impurtants musicants e cumponists grischuns. - Chargiar ulteriuras emissiuns Chargiar ulteriuras emissiuns Chargiar ulteriuras emissiuns Chargiar ulteriuras emissiuns Chargiar ulteriuras emissiuns Chargiar ulteriuras emissiuns Chargiar ulteriuras emissiuns Chargiar ulteriuras emissiuns Chargiar ulteriuras emissiuns Chargiar ulteriuras emissiuns Chargiar ulteriuras emissiuns Chargiar ulteriuras emissiuns Chargiar ulteriuras emissiuns Chargiar ulteriuras emissiuns Chargiar ulteriuras emissiuns Chargiar ulteriuras emissiuns Chargiar ulteriuras emissiuns Chargiar ulteriuras emissiuns
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https://www.rtr.ch/emissiuns/la-populara
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Trais da noss posts exteriurs festiveschan giubileums radunds.Tar las festivitads Ils documents pertutgant las dumondas èn disponibels en tudestg, franzos, talian ed englais. Auswahl Schweizer Designer in London Die Schweizer Spieleentwicklerszene in Köln Videoreihe Ausschreibung Unterstützung für 16 Studios und neue Ausschreibung Der Schweizer Auftritt 2018 #SWISSGAMES Unsere Medienmitteilung Präsentation der Salonniers fOrum culture preschenta ils «Spectacles en appartements» Dr. Benedikt Wechsler über die Wirkung der Auslandarbeit von Pro Helvetia für die Schweiz Roadshow: Der Schweizer Beitrag zur Architekturbiennale 2018 in Venedig Scuvri nossa nova plattafurma online per la industria da game en la Svizra Invitaziun d’inoltrar in’annunzia Qua cuntanschais Vus directamain Voss account d’utilisader Fundaziun svizra per la cultura Hirschengraben 22 CH-8024 Zürich T +41 44 267 71 71 F +41 44 267 71 06 info@prohelvetia.ch
Literatur Werkbeiträge Autorinnen und Autoren aller vier Landessprachen können sich bis am 1. März 2016 mit einem Projekt für einen literarischen Werkbeitrag von Pro Helvetia bewerben. >> Neue Musik: Schweiz-Schwerpunkt In den kommenden drei Jahren wird am «Huddersfield Contemporary Music Festival», dem grössten internationalen Festival für neue Musik in Grossbritannien, die Schweiz im Fokus stehen. >> Christian Kerez an der Biennale Pro Helvetia hat Christian Kerez für die Architekturbiennale 2016 in Venedig nominiert. Der Architekt und Professor an der ETH Zürich gestaltet im kommenden Jahr den Schweizer Pavillon. >> Auf den Spuren der Sprachschmuggler «La Cuntrabanda»: Das ist rätoromanisch für Schmuggel und das Motto der 25. «Dis da litteratura», der rätoromanischen Literaturtage in Domat/Ems vom 6. bis 8. November. >> Treffen junger Theaterschaffender Austausch mit Theaterleuten aus aller Welt: Pro Helvetia bietet jungen KünstlerInnen aus der Schweiz die Möglichkeit zur Teilnahme am Internationalen Forum des Berliner Theatertreffens vom 6. bis 22. Mai 2016. >> Schweizer Bühnenkunst in Avignon Die Westschweizer Theater-Promotionsagentur Corodis und die Pro Helvetia lancieren gemeinsam das Projekt «Sélection suisse en Avignon», um die Schweizer Bühnenkünste am Festival stärker ins Schaufenster zu rücken. >>
https://prohelvetia.ch/rm/news/
http://www.prohelvetia.ch/Home.20.0.html?L=0
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Contribuziuns dals 10.09.2018 - Glindesdi, 10.9.2018, 6:06 Termins da l'emissiun - Emprima emissiun: - Glindesdi, 10.9.2018, 6:06, RTR - Repetiziun: - Glindesdi, 10.9.2018, 7:06, RTR - Glindesdi, 10.9.2018, 8:06, RTR - Glindesdi, 10.9.2018, 11:03, RTR - Glindesdi, 10.9.2018, 12:06, RTR - Glindesdi, 10.9.2018, 17:06, RTR Contribuziuns - Bunura: Swiss Cycling cuntenta cun exploit al CM MTB a Lai - Bunura: Viver e charrar cun energia solara - Bunura: Chatscha 2018: Bilantscha gruppa Cungieri da l'emprima... - Mezdi: Andeer: Tura en chasa istorica - Mezdi: Votaziuns 23-09: Iniziativa da fair-food: pro e contra - Mezdi: Prevista sin sessiun federala - Saira: Stad 2018 – bilantscha dals bogns averts - Saira: Samedan – Butia dal lavuratori protegì fa midada
Uznach Es geht wieder aufwärts bei der Kleinwohngruppe Quer durch die Welt Schwierig zu entdecken «Bündner/in des Jahres 2018» Neuer Bericht Fotograf Fridolin Walcher Hilfe für Strassenkinder Letzte Auswechlsungstranche läuft New York, New York Equal Pay Day Für den guten Zweck Erneut ein rätselhafter Ampel-Unfall Datenschutz in den sozialen Medien Die Fasnacht und ihre Zeitung Drone Champions League Danke, liebe Glarner! Verlosung Wirtepaar geht «Brot für alle» 100-Jahr-Jubiläum Musikschule Chur Leerwohnungsziffer Top 7 der Woche Die Umfrage-Ergebnisse der Woche Die «neuste» Wissenschaft Menschen in Glarus erzählen Der Alltag und seine Hürden Messe Passiun Gommiswald 1 Rappen pro Plakette Anstieg Keine Online-Version Abfall in Graubünden Verurteilung Klimastreik
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20 dals 415 chors èn dal Grischun 20 dals chors participants èn dal Grischun, e da quels èn 12 rumantschs. Radiotelevisiun Svizra Rumantscha è natiralmain da la partida – cun contribuziuns ed emissiuns el radio, en la televisiun sco era online sin rtr.ch cun ina gallaria actuala al puls dals svilups ed impressiuns spontanas. Fufragnai en la gallarira cun in clic - ubain tadlai las emissiun en il radio (giudim). 12 dals 20 chors grischuns èn rumantschs Mintgin dals dis vegn ad esser ina festa cun puncts culminants: concerts da scuntrada, ateliers, il chant davant experts, concerts festivs e lieus sonors. Nus rapportain da la festa, en spezial natiralmain dals 12 chors rumantschs: ils chors virils da - Domat - Engiadina Bassa - Falera - Laax - Ligia Grischa - Lumnezia - Samedan - Surses - Val Müstair - Zuoz ed ils chors maschadads da - Surrein - Trin
Der Chor viril Surses freut sich, im 2020 gemeinsam mit dem CONSONUS VOKALENSEMBLE unter der musikalischen Leitung von Mauro Ursprung konzertieren zu dürfen. Das Konzert findet am Samstag, 28. März 2020 in... Read More SRF-Musikwelle strahlt sechsmal die Woche die Sendung „Wünsch dir was“ aus. RTR Radio Rumantsch sendet sonntags das Wunschkonzert „Concert sin giavisch“ aus. Auf beiden Sendern können Grüsse... Read More
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Contribuziuns dals 26.09.2016 - Glindesdi, 26.9.2016, 6:06 Termins da l'emissiun - Emprima emissiun: - Glindesdi, 26.9.2016, 6:06, RTR - Repetiziun: - Glindesdi, 26.9.2016, 7:06, RTR - Glindesdi, 26.9.2016, 8:06, RTR - Glindesdi, 26.9.2016, 11:03, RTR - Glindesdi, 26.9.2016, 12:06, RTR - Glindesdi, 26.9.2016, 17:06, RTR Contribuziuns - Bunura: Survista da las votaziuns ed elecziuns communalas - Bunura: San Murezzan senza schanza olimpica - consequenzas - Bunura: Economia verda, nov schlantsch u la fin per la PVL GR - Bunura: Pendicularas Savognin - cifras ed investiziuns - Bunura: Chadaina da fortuna - or da l'archiv - Bunura: AVS Refurma 2020 - Mezdi: 70 onns Chadaina da fortuna - Maria Cadruvi - Mezdi: 70 onns Chadaina da fortuna - Roland Jeanneret - Mezdi: 70 onns Chadaina da fortuna - Ladina Heimgartner - Mezdi: Premias da cassas da malsauns – Alain Berset davart il... - Mezdi: Litzirüti, inscunter tranter requirents d'asil e popula... - Mezdi: Debatta davart la refurma da l'AVS - Mezdi: Bilantscha KESB GR suenter 4 onns - Saira: La KESB transferescha plazzas da Cuira en Surselva - Saira: Il resultat spetgà a Bever ha tuttina surprendì - Saira: Rapport Service-Public, pro e contra or da la debatta - Saira: Rapport Service-Public Roger de Weck
Noch nicht alle Gemeinden sind auf Energiesparkurs Bündner Gemeinden reagieren auf die drohende Energiekrise. Oft geht es um die Weihnachtsbeleuchtung und die Frage, ob diese dunkel bleibt. Bündner Gemeinden reagieren auf die drohende Energiekrise. Oft geht es um die Weihnachtsbeleuchtung und die Frage, ob diese dunkel bleibt. Die Rhätische Bahn will ihre Station Davos Wolfgang aufheben. Der Schritt steht in Zusammenhang mit einer künftigen Davoser S-Bahn. Altweibersommer, Hundstage, Eisheiligen und co. - Wie gut kennt ihr euch mit solchen Begriffen aus? Zum ersten Mal hatten die Bündnerinnen und Bündner am Wochenende Gelegenheit, kostenlos abzustimmen. Noch ist unklar, wie rege die portofreie briefliche Stimmabgabe genutzt wurde. Am 1. Oktober findet die Velobörse ich Chur statt. Neben dem Velo kaufen und verkaufen können Besuchende in diesem Jahr auch Velos für Geflüchtete spenden. Der Gemeinderat St. Moritz ist im Juni verjüngt worden. Nun gibt es auch einen neuen Vorstand und einen überraschenden Rücktritt. Laut Gemeindepräsident ist eine politische Zeitenwende eingetreten. Für Eliska Trojankova passt beim Heimspiel-Debüt so gut wie alles. Nicht nur auf dem Feld, sondern auch durch Unterstützung von den Rängen. Doch am Schluss jubelt der Gast. Wie können diese unsere Gesundheit fördern und unser Immunsystem stärken? Cristina Rothenbücher, Oberärztin / Stv. Chefärztin Alterspsychiatrie Psychiatrische Dienste Graubünden Drei Tage nach dem 2:1-Sieg in Spanien kann die Schweiz den Ligaerhalt in der der Nations League mit einem Remis gegen Tschechien in St. Gallen klarmachen. Der Kanton Glarus ergriff in diesem Sommer eine einzigartige Massnahme: Er sperrte ein ganzes Hochtal ab, um die Nutztiere vor dem Wolf zu schützen. Am Ende des Alpsommers sind die Meinungen dazu geteilt. Am Montag haben Regierungsvertreter der sieben Ostschweizer Kantone vom Bund mehr Investitionen in die Bahn gefordert. Für Glarus steht die Weiterführung der direkten Verbindung nach Zürich im Vordergrund. Erstmals ist eine Sonde der US-Raumfahrtbehörde Nasa bei einem Abwehr-Test absichtlich in einen Asteroiden gekracht. Der Nationalrat spannt für den in finanzielle Schieflage geratenen Stromkonzern Axpo ein Sicherheitsnetz auf. Als Erstrat hat er am Montagabend einem Nachtragskredit von vier Milliarden Franken zugestimmt. Auch der Ständerat entscheidet noch diese Woche. |GKB Anlagefonds||Whrg.||Vorw.||YTD||12 Mt.| |GKB (CH) Strategiefonds Einkommen ESG A||CHF||-1.54%||-15.26%||-15.424658%| |GKB (CH) Strategiefonds Ausgewogen ESG A||CHF||-2.18%||-17.39%||-17.184054%| |GKB (CH) Strategiefonds Kapitalgewinn ESG A||CHF||-3.49%||-21.56%||-20.330512%| |GKB (CH) Aktien Schweiz ESG A||CHF||-4.31%||-23.04%||-19.470528%| |GKB (LU) Aktien Europa ESG A||EUR||-4.25%||-23.1%||-21.594349%| |GKB (CH) Aktien Welt ESG A||USD||-4.64%||-23.53%||-21.387041%| Einmal mehr müssen die Glarner Volleyballerinnen alle Kräfte mobilisieren, um Volley Luzern auswärts zu bezwingen. Mit einem 3:1-Sieg gelingt ihnen der Saisonauftakt. Die Französin Marine Le Pen und die Italienerin Giorgia Meloni verkörpern Europas neue Rechte – und doch können die beiden Frauen nicht miteinander. Die Gründe sind nicht nur ideologischer Natur. Der Nationalrat schliesst sich der Solar-Offensive für mehr inländischen Winterstrom an, die der Ständerat lanciert hat. Er hat aber Anpassungen zu Gunsten der Umwelt beschlossen und will damit für Verfassungsmässigkeit der Bestimmungen sorgen. Der Ständerat will wie der Nationalrat für 2023 den vollen Teuerungsausgleich für AHV-Rentnerinnen und -Rentner. Er hat am Montag entsprechenden Motionen von SP und Mitte zugestimmt. Am Montagmittag hat ein Autofahrer in Chur ein neunjähriges Kind angefahren. Das Kind wurde dabei verletzt. Der EHC Arosa steht nach zwei Siegen an der Spitze der MHL-Tabelle. Der Kantonsrivale aus Chur feiert im zweiten Spiel den ersten Vollerfolg. Regierungsmitglieder von sieben Ostschweizer Kantonen haben sich am Montag gegen Verschiebungen oder Streichungen von Ausbauprojekten im Bahnverkehr ausgesprochen. Nach der Niederlage bei der Parlamentswahl in Italien hat der Chef der Sozialdemokraten, Enrico Letta, seinen Rückzug von der Parteispitze angekündigt. 738 000 Menschen haben die wegen massiver Antisemitismus-Vorwürfe umstrittene documenta fifteen in Kassel während ihrer hunderttägigen Laufzeit besucht. Das teilte die documenta gGmbH in einer Bilanz am Montag mit. Die Zahl der gemeldeten Todesopfer bei Schüssen in einer russischen Schule ist am Montag auf 13 gestiegen, darunter auch Kinder. Das teilte das nationale Ermittlungskomitee in neuen Angaben mit. Die Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) sind in der vergangenen Woche gesunken. Die sogenannten SNB-Bills, welche die SNB vergangene Woche als liquiditätsabschöpfende Massnahme implementiert hat, spielen laut einem Experten aber noch keine Rolle. Der Schweizer Reise-Verband (SRV) einigt sich mit der Swiss im Streit um Entschädigungen für den Mehraufwand wegen zahlreicher kurzfristiger Flugabsagen im Sommer. Die Airline zahlt den Reisebüros nun eine «Dankesprämie» von 10 Franken pro betroffenen Flug-Coupon. Der Kanton Solothurn hat die AHV-Reform abgelehnt statt angenommen. Die Staatskanzlei hat am Montag das Abstimmungsresultat korrigiert. Im Wahlbüro Balsthal war es zu einer Verwechslung von Ja- und Nein-Stimmen gekommen, was zum Kippen des Kantonsresultats führte. Der Wahlsieg von Giorgia Meloni und deren rechtsradikaler Partei Fratelli d'Italia hat bei ihren rechten Verbündeten in Europa Jubel und Genugtuung, vielerorts aber vor allem Sorgen hervorgerufen. Die Nationalistin und EU-Skeptikerin wurde bei der Wahl klar stärkste Kraft. Während Piranha Chur, Alligator Malans und Chur Unihockey am Samstag siegen, verlieren die beiden Bündner Männerteams am Sonntag die zweiten Partien der Doppelrunde. Einmal klar und einmal knapp. Nach über fünf Jahren kommt Robbie Williams erneut in die Schweiz: Im Rahmen seiner «XXV Tour 2023» tritt der britische Entertainer am 23. Januar 2023 im Zürcher Hallenstadion auf. Anlass ist der Start seiner Solokarriere vor 25 Jahren. Am Sonntagabend haben zwei Passanten in Luven ein Jäger gefunden, der mit dem Velo gestürzt ist. Der 67-Jährige hat sich schwer am Kopf verletzt. Alligator Malans reagiert am Wochenende mit einem 8:6-Sieg in Uster auf einen durchzogenen Saisonstart. Am Tag darauf gegen GC halten die Bündner lange mit, müssen sich aber mit 3:8 geschlagen geben. Der Versicherungskonzern Zurich will in den indischen Markt für Schadensversicherungen eintreten. So hat das Unternehmen im Rahmen eines Insolvenzverfahrens gemeinsam mit der Primal Group ein Angebot für die indische Reliance General Insurance abgegeben. Konjunkturexperten sind für die Schweizer Wirtschaft weniger optimistisch als vor drei Monaten. Sie senken daher ihre Wachstumsprognose. Dagegen revidieren sie ihre Inflationsprognose nach oben. Am Samstag hat ein Jäger während laufender Bündner Hochjagd bei Klosters einen Wolf erlegt. Der Abschuss gelang in dem dafür vom Kanton vorgegebenen Abschussperimeter. Die Credit Suisse sieht sich mit der laufenden Strategieüberprüfung auf Kurs. Angesichts zahlreicher spekulativer Medienberichte in den vergangenen Tagen sah sich die Grossbank offenbar dazu veranlasst, einen Zwischenstand zu kommunizieren. Giorgia Meloni gewinnt die Wahl gegen ihre Partner Matteo Salvini sowie Silvio Berlusconi und unterstreicht ihren Führungsanspruch im rechten Lager. Die kleinsten Privatbanken sind weiterhin deutlich weniger profitabel als ihre grossen Konkurrenten. Diese Entwicklung habe sich in den vergangenen Jahren noch akzentuiert, heisst es in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie des Beratungsunternehmens PWC. Graubünden hat sowohl bei der Massentierhaltungsinitiative wie auch bei der AHV-Reform gleich abgestimmt wie die restliche Schweiz. Reaktionen aus Bündner Sicht.
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Rondo News Fokus Spannende Hintergrundgeschichten zu Menschen und Ereignissen der Region. Spannende Hintergrundgeschichten zu Menschen und Ereignissen der Region. Im Rhein bei Disentis liegt das Gold versteckt unter Felsen oder vergraben im Sand. Experteneinschätzung zur Übernahme Spital Walenstadt. Im heutigen Rondo News Fokus dreht sich alles um den Frauenstreik vom 14. Juni. Wir haben mit Barbara Rimml, Mitglied vom Frauenstreikkollektiv, gesprochen. Spannende Hintergrundgeschichten zu Menschen und Ereignissen der Region. Spannende Hintergrundgeschichten zu Menschen und Ereignissen der Region. Departementsverteilung für die neu gewählte Bündner Regierung. Spannende Hintergrundgeschichten zu Menschen und Ereignissen der Region. Rico Prader lebt und liebt alles rund um Star Wars. Deshalb freut er sich besonders auf die Fantasy Basel, eine Schweizer Convention für Film-, Fantasy-, Game-, Comic- und Cosplay-Fans. Gesamterneuerungswahlen GR: Einschätzung mit Expert Reto Furter Zum Anlass der Schweizer Eisenbahnen, welche das 175 Jahr Jubiläum feiern, wagt die Rhätische Bahn etwas ganz Spezielles und zwar einen Weltrekord. Bündner Hotellerie mit hervorragendem März: Martin Vincenz im Interview. Spannende Hintergrundgeschichten zu Menschen und Ereignissen der Region. Ein weiterer Schritt zum Verkauf des Regionalspitals Walenstadt Spannende Hintergrundgeschichten zu Menschen und Ereignissen der Region. Grüne-Parteivorstandsmitglied Anita Mazzetta im Gespräch Bündner Grossratswahlen: SVP-Parteipräsident Thomas Gort im Gespräch Spannende Hintergrundgeschichten zu Menschen und Ereignissen der Region. Spannende Hintergrundgeschichten zu Menschen und Ereignissen der Region. Ergebnisse der Sotomo-Umfrage zu den Wahlen im Kanton GR Vergangene Woche wurde bekannt, dass ein weiterer Kandidat den Hut ins Regierungsratsrennen wirft. Hans Vetsch, Architekt aus dem Prättigau will Regierungsrat werden. Regierungsratskandidat Marcus Caduff tankt am Liebsten in der Natur Energie. Wir begleiten ihn auf der Skipiste. Peter Peyer: Chorprobe mit dem Regierungsrat. Für Regierungsratskandidat Jon Domenic Parolini ist Sport ein wichtiger Ausgleich zum Arbeitsalltag. Wir waren mit ihm auf der Loipe im Unterengadin. Spannende Hintergrundgeschichten zu Menschen und Ereignissen der Region.
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0.615115
0.618306
|pajais||Svizra| |chantun||Chantun Vallais| |autezza||1239 m s.m.| |coordinatas||46° 16.8' N 7° 46.2' O| |ultima actualisaziun||20 da mars 2018, 06:00| |telefon||+41 (0)27 934 16 68| |autezza da la naiv val / muntogna||70/185 cm| |ultima naiv||15 da favrer 2018| |quantitad da naiv frestga||30 cm| |funtauna da datas||MySwitzerland.com| |implants averts||3/3| |stadi da la pista||good| |indrizs averts||1/1| |stadi da la pista||good|
Der Name tönt ja dramatisch und könnte der Titel eines österreichischen Heimatromans sein. Die Wirklichkeit ist prosaischer, es ist einfach eine kleine Felsspitze, die etwas aus der eindrücklichen NW-Flanke der Bietschhorn-Nesthornkette heraustritt. Und vom Gletscher ist nicht mehr viel zu sehen. Ideale OeV-Tour, wer das... Publiziert von lobras20. März 2018 um 16:26 (Fotos:4 | Kommentare:4) In seinem Bericht über die Tour von Embd durchs Augstbord-Tal auf Schwarzhorn hat Zaza erwähnt, dass wir uns am 23.03. beim Schalb-Chriz begegnet sind. Da denke ich, dass ich mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben solle. Für Ende März haben sich Freunde für einen Besuch auf unserem Schalb-Hüttji angemeldet. Da wollte... Publiziert von schalb 1. April 2018 um 19:15 (Fotos:19 | Geodaten:3) Die Gonerlilücke war als Skiübergang zwischen Wallis und Tessin bereits auf der ersten Ausgabe der Skitourenkarte "Nufenenpass" aus dem Jahr 1963 eingetragen. Allerdings ist in der Zwischenzeit der Mettligletscher quasi verschwunden, was vor einigen Jahren auch der Capanna Gonerli zum Verhängnis wurde: Der Zugang zum Pass ist... Publiziert von Zaza10. März 2018 um 13:48 (Fotos:14) An diesem sonnigen Wintertag bin ich mal wieder im Saastal unterwegs, auf bekannten, heute sicheren, Wegen, einfach um Aussichten geniessen zu können. Mit dem Bus bis Saas_Grund, «Unter dem Berg», am Dorfrand lege ich die Schneeschuhe an und steige auf zur Triftalp und zum Kreuzboden. Als ich früh loslaufe, liegt noch... Publiziert von schalb 5. April 2018 um 10:36 (Fotos:17 | Kommentare:1 | Geodaten:1) Am heutigen Sonntag stimmten Volk und Stände über die Initiative "Ja zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren" (vulgo: No-Billag-Initiative) ab. Das Anliegen wurde in der ganzen Schweiz wuchtig verworfen, gerade mal 6 Gemeinden konnten sich für die Sache erwärmen. Und am grössten lag der Anteil der Ja-Stimmen mit 26:12... Publiziert von Zaza 6. März 2018 um 21:22 (Fotos:18 | Kommentare:3) 4. März 2018 Walliser Fluchthorn (3795m) mit Schneeschuhen Freitag 2.3. Anreise per Bahn aus Dresden nach Saas Grund Samstag 3.3 Postauto nach Saas Fee und Aufstieg zur Britanniahütte (3030m) Sonntag 4.3. Fluchthorn (3795m) und Abstieg nach Saas Fee, Bus nach Saas Grund Montag 5.3. Heimreise Freitag: Ich bin mit... Der Hockengrat bietet phantastische Möglichkeiten, von einem hochgelegenen Ausgangspunkt aus einige aussichtsreiche 3000er zu besuchen. Die Kombinationsmöglichkeiten sind vielfältig, und es bieten sich mehrere Abfahrtsvarianten an. Da das angesagte Schönwetter Startschwierigkeiten hatte, mussten wir unseren ursprünglichen... Publiziert von Chrichen 4. März 2018 um 18:38 (Fotos:136 | Kommentare:4 | Geodaten:1) Dreizehntenhorn und Augstbordhorn sind zwei beliebte Aussichtsgipfel zwischen dem Turtmanntal und dem Vispertal. Dank Skiliftunterstützung lassen sich beide Gipfel mit recht wenig Aufstieg erkaufen. Ich habe mich entschieden, eine Überschreitung der beiden Gipfel zu machen, mit Start im Ginals oberhalb von Unterbäch und Ziel in... Publiziert von Chrichen11. März 2018 um 09:43 (Fotos:81 | Kommentare:2) Einst war ein blue wednesday ein klarer Fall für eine Tour mit 360, so wie seinerzeit im schneereichen Winter 2012. Heute ist der Mittwoch wieder blau und die Schneemenge wieder üppig, also warum nicht einfach die Tour von damals wiederholen? Die Wetterlage ist recht kurios heute, denn auf der Alpennordseite geht der Nebel... Publiziert von Zaza23. Februar 2018 um 21:12 (Fotos:12 | Kommentare:2) Max64 Si sa che la zona del Sempione è caratterizzata da una situazione metereologica particolare,qui spesso si scontrano due fronti con decise differenze climatiche e barometriche:verso sud il Piemonte,a nord l'Europa centrale che inizia con il profondo solco del Vallese.Oggi è stato così,alla partenza tempo incerto con ampi... Publiziert von Max6411. Februar 2018 um 23:01 (Fotos:49 | Kommentare:10 | Geodaten:1)
http://meteonews.ch/rm/Sport_enviern/SCH10163/Eischoll
http://www.hikr.org/region180/tour/?skip=50
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da Hans Huonder 14.6.2017 Rodund 50 pumpiers, polizists cantunals, collaboraturs dalla Rega e d’ambulanzas han exercitau la mesjamna sera il seracass sin la via cantunala a DanisTavanasa. Ils responsabels pigl exercezi tilan ina bilanza positiva. Igl exercezi ei staus dedicaus alla collaboraziun dallas differentas organisaziuns dil salvament e dalla segirtad. Agl exercezi ein las gruppas dil salvament sin via dils pumpiers da Sursassiala e Glion stadas el center. Per l’emprema ga han ellas collaborau el rom d’in exercezi. Leutier ei la polizia cantunala separticipada sco era las amulanzas staziunadas a Glion e Mustér e la Rega. Commembras e commembers dall’Uniun samaritana Breil ein semess a disposiziun per la funcziun da figurants. Il scenari: Els treis autos involvi egl accident se sanflan tschun persunas, da quei treis grevamein blessadas. La via ei vegnida segirada, il traffic sviaus ed ils pertuccai egl accident ein vegni deliberai dils pumpiers. Ils blessai ein vegni survigilai, provedi egl emprem agid e silsuenter preparai pil transport en spital. Ils participai vid igl accident han buca mo giu da sbatter cun las difficultads sedadas entras igl accident. Gest per l’entschatta digl exercezi ha ei era entschiet a draccar. Gion Casaulta da Castrisch, ch’ei staus ensemen cun Fredy Caminada da Mustér menader digl exercezi, tila ina bilanza fetg positiva digl engaschament: «Nus essan fetg cuntents cugl exercezi. La communicaziun ha funcziunau fetg bein denter ils partenaris, mo era la collaboraziun denter las duas gruppas dils pumpiers ei stada fetg positiva.» Potenzial d’optimar dat ei tenor Casaulta suletta mein tier pigns detagls: «Impurtont eis ei adina d’esser semtgaus per tuts scenaris pusseivels.» Fotografias: Hans Huonder https://pumpiers-sursassiala.ch/index.php/de/8-hauptseite/289-grond-exercezi-da-pumpiers-polizia-rega-ed-ambulanza-a-danis-tavanasa#sigProId63618843ba
Pumpiers Sursassiala Suchen Primäres Menü Zum Inhalt springen Home Einsatzgebiet Unser Auftrag in einem vielfältigen Gebiet Mannschaft Kommando Zug 1 Zug 2 Neueingeteilte ABC und Strasse Ersteinsatz GBT und MGB ADL Kleinaufgebot und 144 Samariter Unterstützung Medel Ausbildung Übungen Übungsplanung Kurse Veranstaltungen Ausrüstung Löschfahrzeuge Spezialfahrzeuge AS-Fahrzeuge Mannschaft-Transp Trasnportfahrzeuge Motorspritzen Weitere Geräte Gebäude Einsätze Einsatzstatistik 2002-2021 Einsatzberichte Historische Berichte Informationen Wetter Disentis Arbeitgeber Prävention Links Deutsch Romontsch Suche nach: Videos Nicht zugewiesen Einsatzgebiet Video 3. November 2020 Gion Dieses Video auf YouTube ansehen … Notruf Kontakt und Impressum
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Inhalt Svizra - Cunter registraziun da tuttas armas Tgi che posseda in'arma che n'è betg registrada na duai betg stuair annunziar quella. Suenter il Cussegl naziunal è er il Cussegl dals chantuns s'exprimì cunter la midada da la lescha. Parter sin Facebook (link extern, popup) Parter sin Twitter (link extern, popup) Parter cun Whatsapp Legenda: La decisiun cunter ina midada da la lescha vertenta è vegnida prendida cun 23 cunter 19 vuschs. Keystone La registraziun da tut las armas avess dà la pussaivladad a la polizia d'examinar avant in'acziun, sch'in delinquent posseda probabel in'arma. Mezdi: Registraziun d'armas veglias - decisiun dal Cussegl dals chantuns Legende: Audio Mezdi: Registraziun d'armas veglias - decisiun dal Cussegl dals chantuns abspielen. Laufzeit 02:13 Minuten. 02:13 min, Actualitad dals 24.09.2015. Ozendi ston vegnir registradas mo armas ch'èn vegnidas cumpradas suenter il december 2008. Tenor stimaziuns dal Cussegl federal circuleschan en Svizra radund 2 milliuns armas che n'èn betg registradas.RR novitads 11:00 sda/alb Novitads Svizra Aktueller Artikel
Kantonspolizei Polizia chantunala Polizia cantonale Seit dem 23.01.2023 ist bei Gesuchen im Bereich Waffenrecht durch den Gesuchsteller kein Privatauszug aus dem Schweizerischen Strafregister als Beilage mehr notwendig. Die Online-Plattform Suisse ePolice kann Ihnen mittlerweile auch dazu dienen, Schriftliche Verträge oder Waffenerwerbsscheine aber auch kantonale Ausnahmebewilligungen im Bereich Waffen zu übermitteln oder anzufordern. Hierzu müssen Sie lediglich ein persönliches Konto auf Suisse ePolice einrichten. Falls Sie sich als Privatperson für Suisse ePolice entscheiden, dann möchten wir Sie darum bitten, den Hinweisen auf Suisse ePolice während dem Übermittlungsvorgang zu folgen und Dokumente nach einem Hinweis zur Unterzeichnung auch zu unterzeichnen bevor Sie sie einen weiteren Übermittlungsvorgang hinzufügen und den abschliessenden Senden-Button klicken. Eine Anforderung (wie z.B. einen Waffenerwerbsschein) oder Übermittlung (wie z.B. ein Schriftlicher Vertrag) über Suisse ePolice setzt voraus, dass Sie Zugang zu einem Drucker, bzw. Scanner haben. Für Seriefeuerwaffen und/oder anderweitige Ereignisse oder kompliziertere Überträge bitten wir Sie, über den offiziellen schriftlichen oder telefonischen Weg zur Fachstelle Waffen zu wählen.
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Comunited vschinela / Bürgergemeinde Comunited vschinela da Schlarigna La comunited vschinela as cumpuona da tuot las persunas chi staun a Schlarigna e possedan il vschniedi. Ils organs dals vschins sun la radunanza dals vschins, la suprastanza da la comunited vschinela e’ls revisuors/las revisuras. Bürgergemeinde Die Bürgergemeinde Celerina besteht aus den in der politischen Gemeinde wohnhaften Ortsbürgerinnen und -bürgern. Die Organe der Bürgergemeinde sind Bürgergemeindeversammlung, Bürgerrat und Rechnungsrevisoren. Las lezchas da la comunited consistan illas natüralisaziuns, la promoziun da l’identited schlarignotta e locala in vschinauncha e regiun ed il bön public in generel. Die Aufgaben der Bürgergemeinde: Erteilung des Gemeindebürgerrechts, Förderung der Verankerung in Gemeinde und Region sowie das Gemeinde- und Gemeinwohl allgemein. Ils commembers da la suprastanza pel temp d'uffizi 2018 - 2021 - Contact - - Romana Ganzoni - cuvih/Bürgermeisterin - Giassa da la Bauncha 4 - 7505 Celerina/Schlarigna - +41 (0)81 850 02 04 - +41 (0)79 756 19 28 - romana@ganzoni.ch - Claudio Lattmann - Vice-president/Vize-Präsident - Vietta Provizel 1 - 7505 Celerina/Schlarigna - Antoinette Molinari - Chaschiera/Kassierin - Via Suot Crasta 38 - 7505 Celerina/Schlarigna - Fernando Fanconi - Assessur/Beisitzer - Via San Gian 18 - 7505 Celerina/Schlarigna Claudio Filli Actuar/Aktuar Giassa da las Barrieras 21 7505 Celerina/Schlarigna Cristina Rantra Actuara/Aktuarin Via Suot Crasta 26 7505 Celerina/Schlarigna Termins Sedutas reguleras da la suprastanza venderdi, ils 26 avrigl 2018, las 18:30 mardi, ils 26 gün 2018, las 19:00 Sedutas extraordinarias da la suprastanza tenor bsögn Sedutas da la cumischiun da natüralisaziun prümavaira ed utuon Radunanza dals vschins e da las vschinas marculdi, ils 29 avuost 2018, las 20:15, seletta, chesa da scoula Gianter cumünaivel dumengia, ils 16 settember 2018, las 11:30 Infuormaziuns davart natüralisaziuns / Informationen zum Erwerb des Bürgerrechtes
cEsETz Ueen ore rdnoERUNG voN woHNRAuru pUn DtE EtNHEtMtscHE eev6LxeRUNG (woH NRAU u r6noe RUNGScESETz cELERtNA, wRFG) DER GEMEINDE CELERINA lnnnltsveRzErcHNrs Artikel 1. AllgemeineBestimmungen Gegenstand und Zweck Ergdnzendes und ilbergeordnetes Recht Forderu ngsinstrumente Allgemeine Grundsdtze 2. 1 2 3 4 Realisierung von Wohnbauten durch die Gemeinde Projektierung und Realisierung …/fileadmin/user_upload/Dokumente/Gesetze/12.0_Gesetz_Wohnraumfoerderung.pdf Gemeinde Celerina Vschinauncha da Schlarigna { 3.0 13.0 Re0lement Tourismusral 2021 REGLEMENT FUR DEN TOURISMUSRAT GELERINA GestUtzt auf Art. 46 Gemeindeverfassung erldsst die Gemeinde Celerina/Schlarigna nachstehendes Reglement fUr den Tourismusrat Celerina: Vorbemerkung: Siimtliche in diesem Reglement venrvendeten Personenbezeichnungen gelten fUr beide Geschlechter. Art. 1 nttqemeines …/fileadmin/user_upload/Dokumente/Gesetze/13.0_Reglement_Tourismusrat_19.06.2023_visiert.pdf eUmzug 1 0 0 0 Einwohnerinnen und Einwohner sowie Neuzuziehende können sich bequem online unter eumzug.swiss an-, ab- und ummelden. eUmzugCH dient der Erfüllung der persönlichen Meldepflicht bei Umzug von Privatpersonen innerhalb der Schweiz. Gemäss Gesetz beträgt die Meldepflicht 14 Tage ab Datum der Adressänderung. Die Benutzung von eUmzugCH ist freiwillig und führt zu…/eumzug 1 0 0 0 SBB-Tageskarten Die Gemeinde-Tageskarte ist ein Tages-Generalabonnement der Schweizerischen Bundesbahnen SBB. Am Tag des aufgedruckten Datums kann damit das ÖV-Netz der SBB und deren Partnergesellschaften genutzt werden. Kosten Eine Gemeinde-Tageskarte kostet CHF 45.–. Pro Tag bietet die Gemeinde Celerina/Schlarigna drei Tageskarten an. Sie sind vordatiert, übertragbar und…/online-schalter/sbb-tageskarte
https://www.gemeinde-celerina.ch/gemeinde/comunited-vschinela-buergergemeinde.html
https://www.gemeinde-celerina.ch/services/suche?tx_kesearch_pi1%5Bpage%5D=5&cHash=431d08dc9a7bf26d07025229be1d1a08
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Las salas da gimnastica sun avertas per uffants dürant 3 dumengias in november. Mincha uffant da tuot las fracziuns esWeiterlesen Cun ora da bellezza ha gnü lö in marcurdi, 19 settember 2018 üna cuorsa d’orientaziun i’ls gods illa regiun dalWeiterlesen Als 20 avuost 2018, il prüm di da scoula, eschan gnüts accumpagnats da Fadrina Hofmann da la Südostschweiz e dadWeiterlesen Als 20 avuost 2018 cumainza darcheu la scoula in nossas scoulas da las fracziuns dad Ardez, Ftan, Scuol, Sent eWeiterlesen La prosma gazetta da scoula es cumparüda. Bler plaschair culla lectüra da quella. gazetta da scoula 2-2018Weiterlesen Las scolaras, ils scolars e la magistraglia dal s-chalin ot da Sent invidan cordialmaing a la rapreschantaziun da teater cunWeiterlesen La scoula da Scuol invida a scolaras e scolars interessats da 6 fin 9avla classa da tuot la regiun daWeiterlesen In sonda, ils 21 avrigl 2018 han ils pumpiers Pisoc güdà a scolaras e scolars da la 4.-6Weiterlesen Il god es plain privels. Uschè esa bun per la mürina dad avair ün bun ami o lura dad inventarWeiterlesen Il turissem Engadin Scuol Samnaun Val Müstair ha documentà il Chalandamarz a Tarasp cun ün cuort film. Ün uffant haWeiterlesen
Ferien in Scuol Samnaun Val Müstair Eine ursprüngliche Landschaft rund um den Schweizerischen Nationalpark mit rund 800 km Bikerouten und 1’500 km Wanderwegen sowie unverwechselbare, teils romanische Feriendörfer sowie ausgewählte Führungen zu Natur und Kultur der Region. Das Engadin Bad Scuol mit seinen Mineralwasserquellen und das UNESCO Welterbe Kloster St. Johann in der Biosfera Val Müstair, zollfreies Einkaufserlebnis in Samnaun und viele Familientipps machen die Region erlebbar. Für Wanderer und Mountainbiker Ausblicke und Einblicke, Abenteuer und Idylle: Die schönsten Wanderungen führen durch die Ferienregion Engadin Scuol Samnaun Val Müstair. > Wandern Mit dem Mountainbike über Panoramatrails und Schmugglerpfade, durch Schluchten und um den Schweizerischen Nationalpark. > Mountainbiken Zollfreies Einkaufserlebnis Samnaun Samnaun ist das einzige zollfreie Gebiet in der Schweiz und die wohl höchste Einkaufsstrasse von Europa. Exklusive Marken-Parfums, erstklassige Spirituosen, luxuriöse Uhren, edlen Schmuck, Tabakwaren und vieles mehr gibt's zu attraktiven Preisen. Engadin Bad Scuol Das Ganzjahreserlebnis mit Gesundheits- und Erlebnisbad, Saunalandschaft, Römisch-Irischem Bad und weiteren Angeboten für ganzheitliches Wohlbefinden. UNESCO Welterbe Kloster St. Johann Das UNESCO Welterbe Kloster Müstair wurde von Karl dem Grossen im 8. Jahrhundert gegründet und ist heute noch von Nonnen bewohnt. Das Klostermuseum hat 364 Tage im Jahr geöffnet. Hotels und Ferienwohnungen Unterkünfte online buchen Tipps & News Eine Schneeschuhwanderung zum Prümaran Pra San Flurin (wo die Innenenaufnahmen des Maiensässes des Schellen-Ursli-Films gemacht wurden). Auf der Alp erwartet uns eine Überraschung. Vom 25. Februar bis 4. März finden in vielen Dörfern des Unterengadins und Val Müstair die Chalandamarz-Umzüge statt. Eine ganze Woche im Zeichen des Wassers Die diesjährigen Wassertage Engadin Scuol stehen unter dem Titel «Wasser-Kraft, Kraft des Wassers». Auf 2000 Meter über Meer, ohne Lichtverschmutzung, haben Sie im Alpine Astrovillage Lü-Stailas einen offenen, weiten Blick ins Weltall. Dieser Pass führt Sie spielerisch durch das Unterengadin. Mit Gewinnspiel... Boulderhalle für Anfänger und Profis, Jung und Alt, in der Nähe des Bahnhofs Scuol-Tarasp. Konzert im Skigebiet Samnaun am 9. April 2017. Eintritt im Skipass inbegriffen. Das Angebot in Engadin Scuol richtet sich an Gäste ohne jegliche Ski- und Snowboardkenntnisse und inkludiert alle wichtigen Bestandteile für ein par Stunden Spass im Schnee. Während Sie aus der Gondel Scuol-Motta Naluns die Abendstimmung geniessen, servieren wir Ihnen in einmaliger Atmosphäre ein feines Käse-Fondue. Die Schweizer Schneesportschule Scuol bietet ab der Wintersaison 2016/2017 neu Skiunterricht mit Mittagsbetreuung an. Am 23. April 2017 kommt die Frau mit ihrer Soulstimme zum Frühlings-Schneefest nach Samnaun. Seid live dabei, wenn der König des Deutsch-Pop am 16.4.2017 um 13.00 Uhr die Idalp rockt.
http://www.scoula-scuol.ch/
http://www.engadin.com/sommerferien/?R=1&S=1
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Contribuziuns dals 08.07.2018 - Dumengia, 8.7.2018, 12:06 Termins da l'emissiun - Emprima emissiun: - Dumengia, 8.7.2018, 12:06, RTR - Repetiziun: - Dumengia, 8.7.2018, 17:06, RTR Contribuziuns - Mezdi: Calanda Broncos per la novavla giada campiun svizzer - Mezdi: Russia 2018 – Croazia suonda Engalterra - Mezdi: Novitads ord il mund da tennis da Wimbledon - Saira: victurs dal maraton da velo a Zernez e Flurin Bezzola t... - Saira: Nino Schurter gudogna a Val di Sole – Jolanda Neff vegn... - Saira: Refurma Swiss-Ski – Markus Wolf ceda cumpetenzas - Saira: Armon Orlik vegn segund a la lutga sin il Rigi
Rondo Sport Das regionale Sportgeschehen in wenigen Minuten auf den Punkt gebracht: Rondo Sport widmet sich dem grossen Ganzen, vom Olympiasieger bis zum Breitensportler. Rondo Sport Heute im Rondo Sport: Zu Besuch in der Biathlon-WG in Alvaneu Bad, Gino Caviezel fährt in Schladming auf Rang 2 und bündner Unihockeyteams verlieren Rondo Sport Heute im Rondo Sport: Fussballstars reisen für Schnee-WM nach Arosa und der HCD ist nach Nygren-Ausfall auf Verteidigersuche Rondo Sport Das war das Laax Open 2023; Sportliche Zusammenfassung vom Wochenende Rondo Sport Eishockey, Volleyball und vieles mehr. Hier bleibt ihr am Ball mit den Neuigkeiten aus der Sportwelt. Rondo Sport Eishockey, Volleyball und vieles mehr. Hier bleiben Sie am Ball mit den Neuigkeiten aus der Sportwelt. Rondo Sport So kämpft sich Alex Fiva nach Kreuzbandriss zurück, Stefan Rogentin fährt aufs Lauberhornpodest und Vorschau aufs Bündner Hockeyderby zwischen Chur und Arosa. Rondo Sport Eishockey, Volleyball und vieles mehr. Hier bleiben Sie am Ball mit den Neuigkeiten aus der Sportwelt. Rondo Sport Heute im Rondo Sport: Der Freestyle-Nachwuchs bekommt ein Zuhause in Flims. Rondo Sport Eishockey, Volleyball und vieles mehr. Hier bleiben Sie am Ball mit den Neuigkeiten aus der Sportwelt. Rondo Sport Rondo Sport Rondo Sport Ein Rückblick auf alles was die Südostschweizer Sportwelt im Jahr 2022 geprägt und bewegt hat Rondo Sport Rondo Sport Sportlich wird es in dieser Sendung mit Lukas Zippert, Talina Gantenbein, Jonas Lenherr und den Calanda Broncos. Rondo Sport Rondo Sport Rondo Sport Rondo Sport Rondo Sport Rondo Sport Rondo Sport Bündner Sportstars sind zuversichtlich für das Spiel der Schweiz gegen Portugal und Gasparin Duo steht vor dem Saisonstart. Rondo Sport Rondo Sport Die Snowboarderin Ladina Jenny bereitet sich auf die neue Saison vor und Nati-Goalie Seraina Friedli schätzt WM-Gegner Serbien ein.
https://www.rtr.ch/emissiuns/sportissimo/contribuziuns-dals-08-07-2018
https://www.suedostschweiz.ch/sendungen/rondo-sport
0.602462
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En l'emprim terz ha Lugano anc manà cun 1:0. Suenter han ils da Tavau dà gas e sajettà 2 gols en il segund terz. En l'ultima part dal gieu èsi lura anc ina giada vegnì stretg. Lugano ha pudì trair suenter al 3:3, uschia ch'i ha dà la prolungaziun dal gieu. La finala ha Enzo Corvi sajettà il gol decisiv al 4:3 durant ils penaltis. Hockey – Liga naziunala A 2017 / 2018 49avla runda |Bienna - ZSC Lions||4:1| |Tavau - Lugano||4:3 suenter sajettar penaltis| |Genevra – Berna||2:3| |Losanna - Friburg||4:1 | |SCL Tigers - EHC Kloten||3:5| |EV Zug - Ambri-Piotta||5:3| Hockey: Classament liga naziunala A (05-03-2018) |Team||Gieus||Relaziun da gols||Puncts| |1.||Berna||50||167:112||102| |2.||Zug||50||153:122||91| |3.||Bienna||50||150:124||89| |4.||Lugano||50||159:130||86| |5.||Friburg||50||133:139||77| |6.||Tavau||50||134:156||75| |7.||ZSC Lions ||50||144:133||75| |8.||Genevra Servette||50||132:153||71| |9.||SCL Tigers||50||120:134||67| |10.||Losanna||50||149:169||63| |11.||Ambri-Piotta||50||136:168||57| |12.||Kloten||50||120:157||47| RR novitads 23:00
Zehn-Tore-Spektakel: Davos verliert Schützenfest in Lugano Der HC Davos unterliegt nach der Nati-Pause dem HC Lugano in einem Zehn-Tore-Spektakel mit 4:6. Die Partie hier im Liveticker zum Nachlesen. Der HC Davos unterliegt nach der Nati-Pause dem HC Lugano in einem Zehn-Tore-Spektakel mit 4:6. Die Partie hier im Liveticker zum Nachlesen. HC Lugano HC Davos Sportticker Davos verliert das Zehn-Tore-Spektakel in Lugano mit 4:6 - Der Sieg für die Tessiner geht in Ordnung, sie hatten mehr vom Spiel und die besseren Chancen - Mehr als die Hälfte der Gegentore waren sehr unnötig für die Davoser - Der HCD wirkte oft unsortiert und gab vermehrt die Scheibe zu leichtfertig her - Davos fällt auf Rang 10, könnte aber durch einen Sieg morgen gegen die Lions bis auf Platz 7 springen Herzlichen Dank fürs Mitlesen, einen schönen Abend noch und bis morgen, wenn es heisst: HC Davos vs. ZSC Lions Viertes Tor für Davos - eine Minute vor Schluss. Näkyvä macht das 4:6 - geht hier doch noch was? Schlegel lässt einen Schuss nach vorne abprallen und Michael Fora ist zur Stelle - er trifft bei seinem Comeback. 3:6 aus Davoser Sicht. Dieses Mal verliert Michael Fora den Puck an Luca Fazzini, der zieht alleine auf Senn los - und schiebt zum 6:2 ein. Das dürfte es gewesen sein für die Davoser. Und da ist das 5:2. Egli bleibt an Morini hängen, der prescht vor das Davoser Tor - legt nach rechts rüber zu Mark Arcobello - und die Scheibe ist im Tor; Senn erneut geschlagen. Die Torschuss-Statistik: 35 zu 20 für Lugano. Die Führung geht mittlerweile auch absolut in Ordnung, Davos macht schlicht zu wenig fürs Spiel. Das grosse Davoser Aufbäumen bleibt noch aus - es ist wieder Lugano, welches das Spieldiktat übernimmt. Ein weiteres Tor für die Tessiner dürfte hier die Entscheidung sein. Zwei Bündner Teams standen heute auch in der MyHockey League im Einsatz: EHC Thun - EHC Arosa 5:2 HC Düdingen Bulls - EHC Chur 1:4 Sowie in der 1. Liga: EC Wil - HC Prättigau-Herrschaft 1:3 Update aus den anderen Stadien: HC Ajoie - HC Ambri-Piotta 1:3 EHC Biel - Genf-Servette 1:3 SCL Tigers - EHC Kloten 4:1 Lausanne HC - EV Zug 1:1 Davos kommt unbeschadet aus dem Boxplay - beginnt jetzt die Aufholjagd des Rekordmeisters?
https://m.rtr.ch/sport/naziunal-internaziunal/hcd-gudogna-cunter-lugano
https://www.suedostschweiz.ch/sport/eishockey/liveticker-zum-nachlesen-zehn-tore-spektakel-davos-verliert-schuetzenfest-in-lugano
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Sandà Center da sandà Engiadina Bassa Ils portaders regiunals i'l sectur da la sandà s'han miss insembel suot il nom "Center da sandà Engiadina Bassa" (CESB). Da la partida sun ils seguaints: Contact Center da sandà Engiadina Bassa Via da l'Ospidal 7550 Scuol Telefon: 081 861 10 00 Fax: 081 864 99 04
23. April 2019 Bogn Engiadina Scuol Im Rahmen der Weiterentwicklung des «Center da sandà Engiadina Bassa» wird es per 01. Januar 2020 zu einer Rochade in der Geschäftsleitung kommen. Quelle: Engadiner Post, 20.04.2019 Notfall 144 Unter folgenden Nummern erreichen Sie den hausärztlichen Notfalldienst rund um die Uhr: Unter der Nummer 081 861 10 00 erreichen Sie rund um die Uhr die Notfallstation des Ospidal. Den nächsten AED-Standort im Unterengadin finden Sie auf unserer Übersicht.
https://www.regiunebvm.ch/general/sanda/
https://cseb.ch/claudio-duschletta-wird-direktor-des-bes/
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0.609856
Contribuziuns dals 29.08.2019 - Mesemna, 29.8.2018, 6:06 Termins da l'emissiun - Emprima emissiun: - Mesemna, 29.8.2018, 6:06, RTR - Repetiziun: - Mesemna, 29.8.2018, 7:06, RTR - Mesemna, 29.8.2018, 8:06, RTR - Mesemna, 29.8.2018, 11:03, RTR - Mesemna, 29.8.2018, 12:06, RTR - Mesemna, 29.8.2018, 17:06, RTR Contribuziuns - Bunura: Sedrun Mustér Turissem davart nov pool da marketing - Bunura: Grischun vacanzas davart pool da marketing Sedrun Mustér - Bunura: L'emprima paja – Co ir enturn cun daners? - Mezdi: Chatscha grischuna – Novas controllas da charn - Mezdi: Prevista sin la sessiun d'avust dal Cussegl grond - Mezdi: Nova concessiun per la SRG SSR - Mezdi: L'Engiadina survegn ses emprim Migros - Mezdi: Cumbat electoral San Murezzan – opiniuns - Saira: Iniziativa pervia da spesas Campell - Saira: Chatscha etica – Dretgira approva parzialmain - Saira: Midadas tar la lescha d’ierta - Saira: Tips e trics dals vegls per ils politichers giuvens
RSO Infomagazin – 24.09.21 Heute mit diesen Themen: - Die Corona-Tests: Der Bundesrat setzt eine Gnadenfrist – die Tests bleiben noch etwas länger gratis - Die Situation auf den Intensivstationen: Wie ernst ist die Lage in Graubünden? - Die Restaurants und Corona: Wie sich die Zertifikatspflicht bisher ausgewirkt hat - CO2-Filter in den Schulen: Der Kanton Graubünden startet ein Pilotprojekt in 50 Schulen - Grenzüberschreitende Skigebiete: Wie das Skigebiet Samnaun/Ischgl auf den kommenden Winter blickt Bettina Cadotsch RSO Infomagazin - 26.10.2021 Heute mit diesen Themen: Gute Konjunktur im Tourismus: Die Bündner Hoteliers dürfen sich auf volle Betten freuen. Das sagt der Branchenverbandschef. Getötete Rollerfahrerin von Ems: Heute ist der Fal RSO Infomagazin - 25.10.2021 Heute mit diesen Themen: Carmelia Maissen solls richten: Die Ilanzer Gemeindepräsidentin will in den Regierungsrat. Ihre Reaktion auf die Portierung. Zürcher sollens richten: Der neue Campus der Fach
https://www.rtr.ch/emissiuns/actualitad/contribuziuns-dals-29-08-2019
https://www.suedostschweiz.ch/sendungen/rso-infomagazin/2021-09-24/rso-infomagazin-240921
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ACTUAL Zona da baghegiar “Claus” Taxas da hosps e turissem – purschidas Fegl ufficial Surselva – annunzia ediziun digitala Publicaziuns dalla vischnaunca Schluein Nums da funs dalla vischnaunca Schluein 07-12-2018 Bus da skis 2018/19 Cartas da parcar 2019 – vehichels sin parcadis publics 30-11-2018 Invit e messadi dalla radunonza communala dils 14-12-2018 23-11-2018 Reducziun individuala dallas premias (IPV) 2018 Prescripziuns per locaturs Fin digl onn – quens 2018 alla vischnaunca 16-11-2018 Zona da baghegiar “Claus” – publicaziun dil terren da baghegiar 26-10-2018 Serrada stagiunala dil plaz da cumpostar Isla 19-10-2018 Obligaziun da far survetsch da pumpiers 2019 12-10-2018 Informaziuns davart l’aua da beiber dalla vischnaunca Schluein 2018 28-09-2018 Vendita dalla dumengia a Schluein portretadministraziunambienteconomiacultura e turissemeducaziunadressas regiunalas
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0.624908
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Bencic manava cun 3:0, cura che sia adversaria Caroline Wozniacki ha capitulà. En ses terz final d'in turnier da WTA frunta Bencic sin la Polacca Agniezska Radwanska, il numer 13 dal mund. Bencic ranghescha sin plazza 31. RR novitads 18:00 Bencic manava cun 3:0, cura che sia adversaria Caroline Wozniacki ha capitulà. En ses terz final d'in turnier da WTA frunta Bencic sin la Polacca Agniezska Radwanska, il numer 13 dal mund. Bencic ranghescha sin plazza 31. RR novitads 18:00
Bencic in den Viertelfinals, Teichmann out Belinda Bencic steht am WTA-500-Turnier in Adelaide in den Viertelfinals. Jil Teichmann scheidet gegen Danielle Collins aus. Belinda Bencic steht am WTA-500-Turnier in Adelaide in den Viertelfinals. Jil Teichmann scheidet gegen Danielle Collins aus. Bencic setzte sich gegen die Russin Anna Kalinskaja (WTA 64) 6:3, 6:3 durch und trifft in der nächsten Runde auf die Weltranglisten-Vierte Caroline Garcia aus Frankreich. Teichmann unterlag der Amerikanerin Collins (WTA 14) nach sechs abgewehrten Matchbällen 3:6, 6:7 (2:7).
https://www.rtr.ch/sport/naziunal-internaziunal/bencic-senza-cumbat-en-final
https://www.suedostschweiz.ch/sport/mehr-sport/tennis-bencic-in-den-viertelfinals-teichmann-out
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Vischnaunca Breil/Brigels Disoccupaziun Cartas d'identitad e pass Ina survesta dils cavazzins per convischins da Breil
Gemeinde Breil/Brigels Kirchgemeinde und Gemeindevorstand Breil/Brigels Arbeitslosigkeit Identitätskarte und Pass Eine Übersicht über alle Themen für Anwohner von Brigels
http://www.breil.ch/
https://www.breil.ch/de/publikationen/news/
0.625008
0.626061
L'Assicuranza d'edifizis dal Grischun aveva cusseglià a tut las vischnancas da scumandar fieus d'emprim d'avust e rachetas. Tenor resuns avevian gia 40 vischnancas scumandà fieus e rachettas il di da la festa naziunala: tranter quellas er Scuol, Glion, Falera e Churwalden. In cas spezial è la vischnanca da Tavau: Là èn fieus artifizials be lubì sin in areal definì da la vischnanca. Pervi da la setgira ed il grond privel d'incendis da guaud aveva l'uffizi chantunal per il guaud e privels da la natira ordinà in scumond absolut da far fieu en il guaud e ses conturn. Survista dals scumonds da fieu |Vischnanca||Scumond total||Scumond parzial| |Conters/ Cunter||X| |Fideris||X| |Fläsch||X| |Furna||X| |Grüsch/ Crusch||X| |Haldenstein||X| |Jenaz||X| |Jenins||X| |Klosters-Serneus||X| |Landquart||X| |Luzein||X| |Maiavilla||X| |Malans||X| |Saas||X| |Schiers||X| |Seewis||X| |St. Antönien||Recumondan betg datiers dal guaud u bajetgs.| |Trimmis||X| |Vaz Sut||X| |Zezras||X| |Andiast||X| |Breil||X| |Mustér||X| |Flem||X| |Falera||X| |Glion||X| |Laax||X| |Lumnezia||X| |Mundaun||X| |Sursaissa||X| |Sagogn||X||Areal marcà sin il plaun davos chanzlia, lubì pirotecnica.| |Schluein||X| |Sumvitg||X| |Trun||X| |Val||X| |Vuorz||X| |Panaduz||X| |Domat||X| |Felsberg/ Favugn||X| |Razén||X| |Val Stussavgia||X| |Tumein||X| |Trin||X| |Cuira||X||Raiun lubì: Quaderwiese, Masanserstrasse, Giacomettistrasse, Plessur, Ottostrasse e Gäuggelistrasse.| |Churwalden||X| |Maladers||X| |Tschiertschen-Praden||X| |Albula/ Alvra||X| |Bravuogn||X| |Bivio||X| |Filisur||X| |Lantsch||X| |Riom-Parsonz||X| |Salouf||X| |Savognin||X| |Schmitten||X| |Vaz/ Obervaz||X| |Arosa||X| RR novitads 15:00
Heute mache ich wieder ein paar Schritte für mein Projekt "Die 26 Kantonshöhepunkte der Schweiz". Auch meine Sammlung von Türmen ist gewachsen :-D Starten werde ich in Beringen. Beim Freibad gibt es Gratisparkplätze, auf welchen man max. 16h parkieren darf. Da der Wetterfrosch auf den Nachmittag Regen angesagt hatte,... Publiziert von D!nu17. März 2018 um 18:00 (Fotos:20 | Geodaten:1) Heute entschloss ich mich angesichts des miesen Wetters zu einer Wanderung in einer Ecke unseres Landes, wo bis am Abend "trocken" angesagt war. Es war zwar keine Bergtour, aber der Ausflug war interessant, komme ich doch sonst nur selten in diese Gegend. Trotz des bedeckten und ziemlich düsteren Wetters besuchten heute... Publiziert von johnny6817. März 2018 um 21:20 (Fotos:15 | Geodaten:1) Tempo pessimo, ma volevo provare a fare qualcosa direttamente da casa,per abituarmi un po' qui e cercare delle cose dove potermi allenare come facevo a Lugano. Prima volevo fare solo il ponte Tibetano,ma poi salendo, leggo i cartelli che indicano Capanna Mognone,quindi decido di cambiare il giro. Fino a 1100 metri piove... Publiziert von igor17. März 2018 um 22:30 (Fotos:48) Trotz erheblicher Lawinensituation in Teilen von Graubünden haben wir uns heute im Val Müstair auf die Skier gewagt. Es hat sich gelohnt. Der Piz Terza ist eine sehr abwechslungsreiche und schöne Tour. Der Schnee war auf der ganzen Strecke in der obersten Schicht sehr pulvrig. Das Klima war sehr angenehm und nur auf dem Gipfel... Publiziert von piitsch16. März 2018 um 22:46 (Fotos:1) Wer heute in der Ostschweiz unterwegs war, konnte dem Föhn nicht ausweichen. Und das artet im Linthgebiet oft zu einem Kampf zwischen Glarner- und Oberländer-Föhn aus. Heute hatte der Oberländer klar die Oberhand und schüttelte Bäume und Autos kräftig durch. Am Etzel hätte ich das gleiche vom Urner Föhn erwartet, doch... Publiziert von PStraub15. März 2018 um 19:22 (Fotos:12 | Kommentare:1) Kaum dem Postauto beim Schloss in Elgg entstiegen, könnten wir uns schon auf eine Liege legen, die aus einem einzigen Holzteil geschaffen worden ist. Aber so müde wie die schläfrige Holzgestalt bei der Haustüre sind wir noch nicht. An der verwaisten Schloss Schenke, einer ehemaligen Zehntenscheune, vorbei erreichen wir den... Publiziert von CampoTencia17. März 2018 um 21:31 (Fotos:48 | Geodaten:1) Mit dem öV nach Wyhlen. Im Ruschbachtal hinauf an vielen kleinen Brücken vorbei.Bei den Ruschbachfällen war leider fast kein Wasser,geht es etwas steiler hinauf.Oberhalb bis zum Turm geht es etwas flacher,die letzten Meter bis zur Kirche wo sich der Kantonshöhepunkt befindet ist schnell erreicht. mein erster... Publiziert von pierre5516. März 2018 um 21:34 (Fotos:9) Welche Tour sollte man bei diesem herrlichen Wetter unternehmen? Natürlich wenn möglich eine mit Nordhängen...dort könnte der Pulver noch vorhanden sein...dachten wir und so war es auch . Wir wählten das Schollenhorn von Splügen aus. Gemütlicher Aufstieg bei strahlendem Sonnenschein mit Gerd und Markus nach Gadastatt und... Publiziert von roko14. März 2018 um 17:30 (Fotos:16) Arriviamo a Splugen presto e ci avviamo verso questa meta tranquilla in una splendida giornata, anche per capire le nuove condizioni della neve dopo le nevicate/piogge dei giorni scorsi e il primo caldo di stagione. Iniziamo la salita seguendo la pista degli slittini per poi .... in qualche modo arrivare alla Tamboalp ... ma... Publiziert von Poge14. März 2018 um 19:34 (Fotos:16 | Kommentare:2 | Geodaten:1) Max64 Anche quest'anno una visita a Realp è d'obbligo:arriviamo in paese e notiamo subito che qui nella notte ha nevicato e il parcheggio è invaso dalla neve(20 cm) e dalla gente.Oggi con noi c'è anche Andrea Gonzo che ho il piacere di conoscere.Partiamo su neve fresca e nonostante qualche scialpinista abbia già tracciato,noi... Publiziert von beppe17. März 2018 um 10:37 (Fotos:80 | Kommentare:8 | Geodaten:1)
https://m.rtr.ch/novitads/grischun/chantun/scumond-da-fieus-e-rachetas-il-prim-d-avust
http://www.hikr.org/region2.html
0.634314
0.637691
Contribuziuns dals 16.05.2017 - Mardi, 16.5.2017, 6:06 Termins da l'emissiun - Emprima emissiun: - Mardi, 16.5.2017, 6:06, RTR - Repetiziun: - Mardi, 16.5.2017, 7:06, RTR - Mardi, 16.5.2017, 8:06, RTR - Mardi, 16.5.2017, 11:03, RTR - Mardi, 16.5.2017, 12:06, RTR - Mardi, 16.5.2017, 17:06, RTR Contribuziuns - Bunura: La secziun Engiadina Bassa CAS po far festa - Bunura: 1800-1900: Il temp da fundar chors - Bunura: Jürg Schmid nov president da Grischun Vacanzas - Mezdi: Grischun Vacanzas: il nov president Jürg Schmid - Mezdi: La mobilitad da Svizras e Svizzers - Mezdi: Fin per project Chasa Guarda - Mezdi: La Quotidiana: Co vinavant suenter maisa radunda - Saira: reacziuns da la hotelaria sin Jürg Schmid - Saira: reacziuns da las destinaziuns sin Jürg Schmid - Saira: SwissID - in login per tut ils accounts
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cuntegn Engiadina - I naiva al Chalandamarz en Val Müstair En Val Müstair è pir oz, ils dus da mars, la festa dal Chalandamarz. L'enviern na lascha dentant betg uschè simpel stgatschar el. Parter sin Facebook (link extern, popup) Parter sin Twitter (link extern, popup) Parter cun Whatsapp Maletg 1 / 4 Legenda: Ils uffants da la Val Müstair emprovan da stgatschar l'enviern. RTR, D. Spinnler Maletg 2 / 4 Legenda: Impressiuns dal cortegi dal Chalandamarz a Santa Maria en Val Müstair. RTR, D. Spinnler Maletg 3 / 4 Legenda: Impressiuns dal cortegi dal Chalandamarz a Santa Maria en Val Müstair. RTR, D. Spinnler Maletg 4 / 4 Legenda: Impressiuns dal cortegi dal Chalandamarz a Santa Maria en Val Müstair. RTR, D. Spinnler 02:30L’enviern è vegnì stgatschà cun plumpas, stgellas e giaischlas Legenda: Guardar il video L’enviern è vegnì stgatschà cun plumpas, stgellas e giaischlas. Durada 02:30 minutas. Or da Actualitad video dals 01.03.2015. En Val Müstair è la festa da Chalandamarz. Ils uffants da la Val Müstair emprovan da stgatschar oz, ils dus da mars, l’enviern cun plumpas. Dentant quel para il mument d’esser pauc impressiunà da la canera a Santa Maria – il di ha cumenzà cun naiv. Emissiuns tar l'artitgel Legenda: Engiadina: Chalandamarz – cun zampugns, talacs e stgellas Total local (Link tar la emissiun) a las 26.02.2015, 11:45 uras Legenda: Ftan: Tut in auter Chalandamarz Total local (Link tar la emissiun) a las 27.02.2015, 11:45 uras RTR/gc Novitads Engiadina Artitgel actual
Winterferien in Engadin Val Müstair, Schweiz: Klein und fein Skifahren und Snowboarden im familienfreundlichen Skigebiet Minschuns, Langlaufen auf einem Loipennetz, welches allen Anforderungen gerecht wird, Skitouren und Schneeschuhwanderungen in einer unberührten Winterlandschaft, Winterwanderwege, ein Schlittelweg und zwei Natureisplätze. Im Val Müstair ist für Vielfalt im Winter gesorgt. Skigebiet Minschuns Chalandamarz Montag, 2. März 2015 Jedes Dorf hat seine eigene Chalandamarz-Tradition, die nach wie vor von den Kindern gelebt wird. Für Gäste ist der grosse Umzug in Müstair, Abmarsch beim Glockenschlag punkt 13:00 Uhr beim Kloster St. Johann, ein schönes Erlebnis. 2 Böcke, 1 Hörspiel, 8 Folgen Gian und Giachen brauchen vor lauter Nichtstun Ferien. Sie begeben sich auf eine Winterreise und entdecken dabei das Unterengadin, Samnaun und das Val Müstair. Verfolgen Sie im Hörspiel jeden Schritt der beiden. UNESCO Welterbe Kloster St. Johann Das UNESCO Welterbe Kloster Müstair wurde von Karl dem Grossen im 8. Jahrhundert gegründet und ist heute noch von Nonnen bewohnt. Das Klostermuseum hat 364 Tage im Jahr geöffnet. Alpine Astrovillage: Himmelsbeobachtung Zentrum für Himmelsbeobachtung & Astrofotografie mit High-End Teleskopen, mehrtägige Kurse und Programme mit Unterkunft für alle Natur- und Sternenfreunde. Unterkünfte online buchen Engadin Val Müstair Langlaufhit 2 Übernachtungen in der Heimat von Dario Cologna, inkl. Frühstück, Langlaufpass & 20% Reduktion auf Materialmiete & Langlaufschule an. Ab CHF 103.- Tipps + News Vom 28. Februar bis 2. März finden in vielen Dörfern des Unterengadins und Val Müstair die Chalandamarz-Umzüge statt. Die beiden Steinböcke Gian und Giachen empfehlen, aus dem Nebel in die Sonne zu kommen. 150 Jahre Wintertourismus Diesen Winter 2014/15 feiert die Schweiz 150 Jahre Wintertourismus. > Skigebiet Minschuns Voranzeige giubileum 40 ons Minschuns 1976 - 2016 (Jubiläum 40 Jahre Minschuns1976 - 2016)23./24. Januar 2016 Jubiläumsfest in Minschuns
https://www.rtr.ch/novitads/grischun/engiadina/i-naiva-al-chalandamarz-en-val-muestair
http://www.engadin.com/ferienorte/engadin-val-muestair-winter/?S=1
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cuntegn Al puls da las regiuns - Giavischs dal Grischun dal nord Noss redactur Patrick Capaul ha fatg viadi da la Vallada dal Rain en od ora fin en il Partenz. e dumandà la populaziun, tge ch’ella spetga da la politica. Parter sin Facebook (link extern, popup) Parter sin Twitter (link extern, popup) Parter cun Whatsapp Serrar 00:17Samuel Roth, Igis Legenda: Guardar il video Samuel Roth, Igis. Durada 00:17 minutas. Or da RTR dals 31.03.2015. 00:14David Frommenwiler, Churwalden Legenda: Guardar il video David Frommenwiler, Churwalden. Durada 00:14 minutas. Or da RTR dals 31.03.2015. 00:16Albert Schaufelberger, Rodels Legenda: Guardar il video Albert Schaufelberger, Rodels. Durada 00:16 minutas. Or da RTR dals 31.03.2015. 00:37Jaqueline Cavegn, Cuira Legenda: Guardar il video Jaqueline Cavegn, Cuira. Durada 00:37 minutas. Or da RTR dals 31.03.2015. 00:08Manuela Zimmermann, Seewis/Ferrera Legenda: Guardar il video Manuela Zimmermann, Seewis/Ferrera. Durada 00:08 minutas. Or da RTR dals 31.03.2015. 00:22Sonja Geiger, Giuvaulta Legenda: Guardar il video Sonja Geiger, Giuvaulta. Durada 00:22 minutas. Or da RTR dals 31.03.2015. 00:14Marcel Battaglia, Seglias Legenda: Guardar il video Marcel Battaglia, Seglias. Durada 00:14 minutas. Or da RTR dals 31.03.2015. RTR Novitads Artitgel actual
|Disentis Sedrun Winter Disentis Sedrun Winter|| | Aufgenommen in Disentis von gabriella Länge: [ 1:28 ] 1180 Aufrufe noch keine Bewertungen |Menuhin Festival Gstaad Dieses klassische Musikfestival gilt als eine der besten Kon...|| | von Reto Länge: [ 2:10 ] 5727 Aufrufe noch keine Bewertungen |Aussichtspunkt Eggishorn - Aletsch Arena Über den Wolken, muss die Freiheit noch... Wer bereits in d...|| | Aufgenommen in Fiesch von Aletsch Arena Länge: [ 2:9 ] 3569 Aufrufe noch keine Bewertungen |Hotel Bad Serneus - Klosters-Serneus - Kurhotel Restaurant Hotel Bad Serneus, Badstrasse 16, 7249 Klosters-Serneus, TEL...|| | Aufgenommen in Serneus von astramedia Länge: [ 1:44 ] 5708 Aufrufe noch keine Bewertungen |Winter in Grächen - St.Niklaus "Zeigen Sie Ihren Kindern, was Skiferien sind: Sonne auftan...|| | Aufgenommen in Grächen - St.Niklaus von Therese Länge: [ 2:43 ] 6539 Aufrufe noch keine Bewertungen |Führerstandfahrt Göschenen-Andermatt|| | Aufgenommen in Göschenen - Göscheneralp von Wim Länge: [ 1:20 ] 4069 Aufrufe noch keine Bewertungen |Wallis Winter|| | Aufgenommen in Wallis Länge: [ 1:9 ] 3079 Aufrufe noch keine Bewertungen |Prättigauer Alp Spektakel Tradition und Brauchtum|| | Aufgenommen in Seewis GR von Nadine Länge: [ 5:14 ] 3348 Aufrufe noch keine Bewertungen |Fondueweg Rellerli Video-Clip zum Fondue-Weg aus «al-dente» vom 30.01.06 (SF1).|| | Länge: [ 1:46 ] 8143 Aufrufe noch keine Bewertungen |Glacier Express Deutsch Glacier Express|| | Aufgenommen in - Choose destination - von Debora Länge: [ 3:59 ] 1085 Aufrufe noch keine Bewertungen
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Linguarias – Il pled rumantsch 2017 – ils flutgets - Mardi, 19.12.2017, 10:15 Termins da l'emissiun - Emprima emissiun: - Mardi, 19.12.2017, 10:15, RTR
Als Medienhaus schlägt RTR Brücken zwischen Idiome, Dörfer und Regionen, blickt immer wieder über die Grenzen und verbindet mit der lokalen und regionalen Berichterstattung Rätoromanninen und Rätoromanen aller Generationen in der ganzen Schweiz und in der ganzen Welt miteinander. Brücken für gemeinsame Gespräche, für Verständnis, Rücksicht und Respekt. RTR fördert den Gebrauch und die Entwicklung der romanischen Sprache. Rumantsch Grischun und die fünf Idiome werden in all ihren Formen und Koloriten verwendet. Ausserdem wird tagtäglich das Online-Wörterbuch Pledari Grond mit neuen Ausdrücken vervollständigt. RTR trägt zur Entwicklung verschiedener Fachsprachen und Jargons, der Sportsprache sowie der Kinder- und Jugendsprache (Minisguard, Battaporta etc.) bei. So bleibt die romanische Sprache aktuell. RTR bezieht mit Spezialsendungen, Untertiteln und Berichten über verschiedene Gruppierungen aber auch mit Anstellungen und Praktikumsangeboten auch Nichtromaninnen und –romanen sowie Secondos ein. RTR ist das Fenster zu den anderen Regionen der Schweiz. Mit der nationalen und digitalen Verbreitung seiner Programme und mit den untertitelten Sendungen wird die romanische Schweiz dank RTR sichtbar und über die Grenzen auch in der deutsch-, italienisch- und französischsprachigen Schweiz beachtet. RTR zeigt und lässt die Existenz der romanischen Schweiz hören und verdeutlicht, dass diese zur Einzigartigkeit und Vielfalt unseres Landes beiträgt. Wie können Sie unsere Sendungen auf Rätoromanisch verfolgen? - Möchten Sie wissen, was Sie im Radio für ein Idiom hören? Im Live Radio sehen Sie immer das Idiom des aktuellen Moderators oder der Moderatorin am Mikrofon. - Alle unsere TV-Produktionen sind mit Untertitel versehen. Diese können Sie via Teletext 777 einstellen oder im PlayRTR auswählen. - Die Nachrichten aus Graubünden werden auf Rumantsch Grischun verlesen. Für schriftliche Mitteilungen, die sich an das ganze romanische Sprachgebiet richten und in den elektronischen Medien nutzt RTR ebenfalls die Schriftsprache. - RTR hat ein Tool, für die schriftliche Wiedergabe von gesprochenem Rätoromanisch, herausgegeben. «Speech to text» ist die technische Grundlage für die Digitalisierung der rätoromanischen Sprache und erleichtert den Journalisten die redaktionelle Arbeit. So können künftig Gemeindeversammlungen, Debatten im Grossen Rat oder Dialoge aus alten Film- und Audio-Aufnahmen transkribiert werden. - Aktuell arbeitet RTR an einem «Text to text» Projekt. Hier geht es um die maschinelle Übersetzung von rätoromanischen Texten ins Deutsche. Ohne diese Technologien ist das Rätoromanische in der digitalen Welt nicht präsent und kann für Anwendungen wie «voice recognition» oder Google Translate und DeepL nicht verwendet werden. Der Klang der Sprache ist sehr markant – hören Sie selbst:
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Vischnaunca Breil/Brigels Disoccupaziun Cartas d'identitad e pass Possessurs da tgauns Ina survesta dils cavazzins per convischins da Breil
Gemeinde Breil/Brigels Kirchgemeinde und Gemeindevorstand Breil/Brigels Arbeitslosigkeit Identitätskarte und Pass Eine Übersicht über alle Themen für Anwohner von Brigels
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Charta da la musica svizra La «Charta da la musica svizra» è ina cunvegna da collavuraziun cun la branscha da musica svizra. Ella è vegnida renovada il 2016. «La SSR è ina partenaria fidada per promover la musica svizra, betg mo quai che pertutga ils emetturs da radio, mabain areguard sia entira purschida da program.» Partenaria da la Charta da la musica svizra - Chasa da la musica populara - IFPI Svizra - Musicistas e musicists Svizra - Cooperativa svizra dals artists interprets - Cussegl svizzer da la musica - Sindicat musica Svizra - Uniun svizra da musica - Societad dals auturs ed editurs da musica Suisa - Associaziun svizra dals editurs da musica - SSR
Charta der Schweizer Musik Die «Charta der Schweizer Musik» ist eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit der Schweizer Musikbranche. Sie wurde 2016 erneuert. «Die SRG ist eine zuverlässige Partnerin für die Förderung der Schweizer Musik, nicht nur was die Radiosender angeht, sondern in Bezug auf ihr gesamtes Programmangebot.» Partner der Charta der Schweizer Musik - Haus der Volksmusik - IFPI Schweiz - Musikschaffende Schweiz - Schweizerische Interpretengenossenschaft SIG - Schweizer Musikrat SMR - Schweizer Musik Syndikat SMS - Schweizerischer Musikerverband SMV - Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik Suisa - Schweizerische Vereinigung der Musikverleger SVMV - SRG
https://www.srgssr.ch/rm/quai-faschain-nus/cultura/musica/charta-da-la-musica-svizra/
https://www.srgssr.ch/de/was-wir-tun/kultur/musik/charta-der-schweizer-musik/
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Chant da primavaira e musica da Vienna - Dumengia, 29.4.2018, 14:03 - Emprima emissiun: - Dumengia, 29.4.2018, 14:03, RTR L'Artg musical cun chant e musica per l'entschatta da la primavaira. Chants da primavaira: Furmaziuns indigenas dechantan la stagiun dal prosperar, chatschar e dal flurir. Nus udin: l'Ensemble vocal Schons-Mantogna-Tumleastga, Chor da concert grischun, Cantio Antiqua Samedan, Rudè da chant Engiadina, Cor baselgia Müstair, cantus firmus surselva, chor masdo Stierva ed il chor mischedau Suraua. Lura ils virils: Ligia Grischa, Surses, Lumnezia, Mustér, Riom-Parsonz-Cunter e Savognin. Musica da Vienna: ils Philharmonichers da Vienna arrundeschan il chant rumantsch. Ils titels en l'emissiun |TITEL||CUMPONIST||INTERPRET| |Il matg||Erni, Hans / Muoth, Giachen H.||Ligia Grischa Glion| |Matg||Hassler, Hans L. / Derungs 05, Gion G.||Chor mischedau Suraua| |Bagnnia agl matg||Dolf, Benedetg / Cadotsch, Peder||Chor viril Surses| |Miracla da matg||Derungs, Gion Giusep / Thöni,Gion Peder||Chor masdo Stierva| |Sera da matg||Dolf, Tumasch / Mani, Gion||Vokalens. Schams-Heinzenberg-Do.| |Temps da matg||Maissen, Giusep / Deplazes, Gion||Chor viril Muster| |Frühlingsstimmen, op. 140||Strauss, Johann||Wiener Philharmoniker| |Varen, op. 33/2||Grieg, Edvard / arr: Beck, Thomas||Cantus firmus surselva| |Primavera (Kung Lijekonv.)||Wikander, David / Scherrer, Carli||Chor viril Lumnezia| |La primavera vegn||Scherrer, Carli / Vinzens, Alfons||Chor viril Lumnezia| |Prümavaira||Derungs, Gion Antoni / Murk, Tista||Cantus firmus surselva| |Frauenherz, op. 166||Strauss, Eduard||Wiener Philharmoniker| |Flours da premaveira||Sialm, Giusep / Cadotsch, Peder||Chor viril Riom.Parsonz-Cunter| |Nies pign igniv||Muoth, Alvin / Fontana, Gian||Chor da concert grischun| |Vea, premaveira||Muoth, Alvin / Cadotsch, Peder||Chor viril Savognin| |La tschitta||Derungs, Gion Giusep / Camartin, Floren.||Cantus firmus surselva| |Stürmisch in Lieb' u. Tanz||Strauss, Johann||Wiener Philharmoniker| |Presentimaints da prüma.||Mendelssohn-Bartholdy, Felix||Rudè da chant Engiadina| |Prümavaira||Oswald, Alfred||Cor da baselgia Müstair| |Prümavaira||Cantieni,Robert||Cantio Antiqua Samedan| |Fesche Geister, op. 75||Strauss, Eduard||Wiener Philharmoniker|
21. Innsbrucker Promenadenkonzerte 2015 im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg Allabendlich um 19.30 Uhr von Dienstag, 7. Juli, bis Sonntag, 2. August, Matineen sonntags jeweils um 10.30 Uhr Die Konzerte finden bei jedem Wetter statt. Freiwillige Spenden erbeten! 21. Innsbrucker Promenadenkonzerte 2015 im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg Programmbuch Redaktion: Markus Stegmayr Limbus Verlag Verlegerische Abwicklung und grafische Gestaltung: Limbus Verlag Bernd Schuchter, Merle Rüdisser, Elisabeth Mayr Umschlagfoto: Scheibenschießen in einem Bergdorf © Kaiserliche Hofburg Innsbruck Weitere Informationen finden Sie unter: www.promenadenkonzerte.at Für den Inhalt verantwortlich: Verein Innsbrucker Promenadenkonzerte ZVR 026911077 Druck- und Satzfehler sowie Programmänderungen vorbehalten Von der Harmoniemusik des Adels bis zur Böhmischen der dörflichen Jungbauernschaft Bereits zur Zeit der Wiener Klassik war es üblich, bei abendlichen Serenaden die Werke der Kunstmusik in Bläsertranskriptionen aufzuführen. So hat Mozart, als es noch kein Urheberrecht gab, höchstpersönlich eine Fassung für Harmoniemusik mit den Highlights aus seiner Oper Die Entführung aus dem Serail eingerichtet, um eventuellen Konkurrenten zuvorzukommen. Die Tradition, Musik durch Bläsertranskriptionen in einer Zeit zu popularisieren, die über keine Tonträger verfügte, wurde von den Militärmusikkapellen des Habsburgerreiches fortgesetzt, wobei die führenden Militärmusikkapellen der damaligen Zeit sowohl als Streich- als auch als Blasorchester auftreten konnten. Die Programme dieser Garnisonskapellen, die für die Grundversorgung der Bevölkerung mit Musik zuständig waren, enthielten Ouvertüren von berühmten Opern und Operetten und Potpourris der beliebtesten Melodien daraus – neben diesen Werken der Kunstmusik aber auch die neueste Produktion aus dem Hause Strauß und all jener, die in Form von Polka und Walzer die hedonistische Selbstfindung des Bürgertums im Zeitalter der industriellen Revolution musikalisch ausformulierten. Die Musiker der Garnisonskapellen wiederum nutzten die Zeit beim Militär und verfertigten Abschriften der Arrangements jener Werke, die ihnen für ihre heimische Dorfkapelle tauglich erschienen. So kehrten sie mit einem Koffer voll Noten in ihre Heimat zurück 5 und übernahmen dort die dörfliche Musikkapelle, für die nun eigene Transkriptionen klassischer Werke eingerichtet wurden. Es versteht sich, dass die musikalischsten unter all diesen Kapellmeistern den Ehrgeiz hatten, dem Repertoire der großen Meister, das sie in ihrer Militärdienstzeit handschriftlich und zugleich lernend kopiert hatten, eigene Werke hinzuzufügen, die in Gestalt von Ouvertüre, Marsch, Polka und Walzer formal an den großen Vorbildern ausgerichtet waren und daher aufgrund solcher Rahmenbedingungen niemals ein gewisses Niveau unterschreiten konnten, ja im Falle eines überdurchschnittlichen bis genialen melodischen Einfallsreichtums, wie wir ihn etwa bei einem Julius Fučík (1872–1917) vorfinden, die Musikliteratur mit neuen und oft weltbekannten Melodien bereicherten. Es sei nur an den Marsch Einzug der Gladiatoren oder den Florentinermarsch erinnert. Die Gegensätze, die zur Französischen Revolution führten, bezogen sich keineswegs nur auf das Unrecht, das dadurch entstand, dass der Adel sich qua Geburt als höhere Menschengattung definierte. Ein Streitpunkt war auch die Frage, wem eigentlich die Musik als Ausdruck der menschlichen Seele und der menschlichen Sehnsüchte gehört. Und so rabiat man den durch feudale Privilegierung höher Gestellten die Köpfe abschlug, um sie damit auf ein durchschnittlich bürgerliches Maß zu reduzieren, so verächtlich blickte man auf das süßliche Gefiedel eines Lully und Rameau. Durch die Gründung des Conservatoire de Paris bereits 1795 schlug die Geburtsstunde der Blasmusik, die – in Ergänzung zur Volksarmee – als neue Musik für alle, als 6 neue Volksmusik installiert wurde und zu der die namhaftesten Komponisten der damaligen Zeit wie Cherubini, Gossec oder Méhul eigene Originalwerke beisteuerten. Die Enteignung der Höfe in Sachen Musik blieb denn auch nach dem Wiener Kongress und dem Wiedererstarken der reaktionären Kräfte in Europa eine Errungenschaft, die sich die siegreichen Regimes in Österreich und Preußen in dem Ausmaß nicht entgehen ließen, als durch die Förderung der bläserischen Popularmusik das Zurückdrehen aller anderen Stellschrauben der gesellschaftlichen Entwicklung besser unter schönen Klängen verborgen bleiben konnte. Die Erfindung des Nationalen, das sich nun vor allem im Musikalischen – vom Volkslied bis zum Marsch – verdichtete, verdrängte die Ideen der Französischen Revolution, die durch ihren Terror ganz Europa in Angst und Schrecken versetzt und dadurch über Jahrzehnte ihren wahren Beitrag zum Fortschritt der Menschheit dem gesellschaftlichen Diskurs entzogen hatte. Gerade die Habsburgermonarchie (ganz im Gegensatz zu Preußen) verfügte als multikultureller, mehrsprachiger Vielvölkerstaat nicht über die Möglichkeit, sich in nationaler Selbstberauschung zu verklären. Vielmehr musste sie mit ansehen, wie der nationale Selbsterhöhungsprozess unter ihren wichtigsten Völkern wie den Ungarn und Tschechen den Staat zu sprengen drohte. Gerade dieses vorweggenommene Europa im Kleinen war also auf die Musik als verbindendes emotionales Element angewiesen, zumal hier auch Möglichkeiten für viele Künstler bestanden, über die Enge ihrer Regi- 7 on und über ihre Sprache hinaus als Komponisten oder Kapellmeister Karriere zu machen und den je eigenen nationalen Dialekt in eine allgemeine Musikkultur einzufügen, wie es die berühmten tschechischen Nationalkomponisten von Smetana über Dvořák bis Janáček vorbildlich leisteten. Und wie es ihnen die sogenannten Kleinmeister der leichten Muse, Karl Komzák oder der bereits erwähnte Julius Fučík und viele andere, nachmachten. Ein Geheimnis der weltweit bekannten altösterreichischen Unterhaltungs- und Militärmusik besteht darin, dass sie nie ihre Anbindung an die Kunstmusik verlor, dass das Ernste und das Leichte, das heute durch Gräben des Kommerzes und des Distinktionsgewinns getrennt ist, noch eine Einheit bildeten, und dass zwischen Amateuren und professionellen Musikern die Übergänge fließend waren. So konnte eine Ouvertüre von Carl Maria von Weber, die in der Hofoper zum ersten Mal erklang, schon wenige Jahre später als Transkription an einem Feiertag im Garten eines Tiroler Gasthauses aufgeführt werden. Frage nicht, wie und in welcher Qualität! Da die Menschen kaum Gelegenheit hatten, Vergleiche zu ziehen, wie es heute jedermann möglich ist, verhinderte kein zu großes Qualitätsbewusstsein den Kunstgenuss. Bleibt nur noch zu erwähnen, dass der Erste Weltkrieg wohl auch deswegen flagrant vom Zaun gebrochen werden konnte und zuletzt zum Zusammenbruch der Donaumonarchie führte, weil eine wunderbare und elegante Militärmusik den Blick auf einen Krieg verstellte, der sich vor dem Hintergrund zauberhafter Monturen zur ersten großen 8 industriellen Menschenvernichtungsmaschine entwickelte. Mit dem Dritten Reich waren auch in österreichischen Landen endlich jene eindeutigen nationalistischen Grundlagen geschaffen, die mit einem Volk, einem Führer und mit Rassenreinheit die Militär- und Blasmusik in den durch keinerlei Ironie getrübten Missbrauch führten. Eine katastrophale Entwicklung, von der sich die deutsche Militärmusik bis heute noch nicht erholt hat, im Gegensatz zu Österreich, das sich schlawinerhaft mit einem gewissen Recht, aber auch mit viel Unrecht nach 1945 als Hitlers erstes Opfer definierte und durch den aufkommenden Massentourismus die Blasmusik wiederum zum Einsatz brachte, diesmal zur touristisch-musikalischen Grundversorgung am Lande, wo die vorgeblich edlen Wilden aus den Bergen die vom Krieg erschöpften Gäste vor allem aus Deutschland umsorgten. So begannen die Dorfmusikkapellen nach dem Kriege von Neuem dort, wo die altösterreichische Musik mit Ouvertüre, Walzer, Polka, Marsch aufgehört hatte, wobei nunmehr, nach Abschluss des blutigsten Teils des „Zeitalters der Extreme“ ein Phänomen ganz entscheidend mit ins Spiel kam: Die klassische Kunstmusik hatte sich, symbolisiert durch Schönbergs Watschenkonzert bei der Aufführung seiner Kammersinfonie im Jahre 1913, vom breiten Publikum verabschiedet und bot trotz Paul Hindemiths Bemühungen in Donaueschingen, für Bläser wertvolle und spielbare zeitgenössische Literatur ins Leben zu rufen, kaum noch Werke, die dem ursprünglichen Ziel der Bläser- 9 musik, die Kunstmusik zu popularisieren, entsprechen hätte können. An die Stelle der Komponisten, die entweder von den Nazis vertrieben worden waren oder sich nun häuslich in einer staatlich geförderten, vom Publikum hingegen ignorierten Avantgarde niedergelassen hatten, traten Spezialisten für den Amateurblasorchesterbereich. Diese konnten nicht selten, wie in hiesigen Landen ein Sepp Tanzer oder Josef Eduard Ploner, ihre durch das Ende des Dritten Reiches unterbrochene Karrieren als Komponisten, Dirigenten, Rundfunkmitarbeiter und mächtige Funktionäre fortsetzen und ihre meist epigonalen, nationalromantischen Stücke den Vereinen über Wertungsspiele aufs Auge drücken. Neben dem Repertoire einer wiederbelebten Habsburgermonarchie und solch neuen, sogenannten Originalkompositionen gewann die Massen- und Popkultur der Nachkriegszeit zunehmend Einfluss auf die Musikvereine, die aufgrund freiwilliger Mitgliedschaft darauf angewiesen sind, den Musikgeschmack ihrer Musikerinnen und Musiker auch im Repertoire widerzuspiegeln. So kann man bei der Lektüre so manchen Programms heimischer Musikvereine den Eindruck gewinnen, es handele sich hier nicht um eine Trachtenkapelle mit entsprechend christlich-konservativ-patriarchalem Kulturhintergrund als vielmehr um eine amerikanische Community Band. Dabei wurde neben der Befriedigung touristischer Nachfrage nach einem nostalgischen Österreich, der Befriedigung der Funktionäre der Dachverbände, die mit pädagogisch-eigennützigem Engagement durch Originalkompositionen ihre Schutzbefohlenen zur Kultur hinzuführen versuchten, aber 10 auch neben dem krachenden Versuch, die zeitgenössische Pop- und Trivialmusik in die Blasmusik einzugemeinden, schlicht und einfach auf jene entscheidende Leistung vergessen, der die dörflichen Blasmusikkapellen seit über hundert Jahren ihr meist erfolgreiches Fortbestehen verdankten: eine aus dem Deutschen in andere Sprache kaum übersetzbare Gemütlichkeit zu stiften, die bei reichlich Alkohol Eheanbahnungen beflügelt, hitzige Debatten begleitet und insgesamt das Leben im Sinne eines universellen Münchener Oktoberfestes lebenswert macht. Dass diese Festkultur durch ein Überangebot an anderen Möglichkeiten, befördert auch durch einen Wettbewerb der Radio- und TV-Stationen nach unten, niveaumäßig immer weiter absackte, ändert nichts an der Tatsache, dass sie, mit dem legendären Ernst Mosch an der Spitze, eine Art von Musik kreierte, die mit ihren weit mensurierten Instrumenten dem ländlichen Hedonismus ideal Ausdruck verlieh und sich unter dem Titel „Böhmische“, „Viller Spatzen“, „Oberkrainer“, oder „Alpenoberkrainer“ niveaumäßig merklich von den Niederungen der volkstümlichen Musik abhob und immer noch abhebt. Denn hier, in der Gattung der „Böhmischen“, haben Dilettanten als Musiker wenig verloren. Hier pflegen sich Profis, die sonst in Orchestern durch schwierigste Partituren gequält werden, dem reinen und simplen Wohlklang zu ergeben und ein Genre, das durch Melodik und einfachste Harmonien gekennzeichnet ist, technisch in die Nähe olympischer Disziplinen zu rücken. 11 Bleibt nur noch nachzutragen, dass sich auch in der Blas- und Bläsermusik wie in allen anderen Kunstgattungen das Angebot diversifiziert hat und für jedes noch so kleine Publikum inzwischen die jeweils eigene Musik zur Verfügung steht: Das reicht von der klassischen Harmoniemusik über Blechbläserensembles, Brassbands, Big Bands, Volksmusik, kritische Volksmusik und Biermusik bis hin zur Bläsersinfonik und zum großen Blasorchester. Wobei trotz aller Spezialisierung gerade in jüngster Zeit durch interessante und publikumswirksame zeitgenössische Kompositionen gerade im Bläserbereich, aber auch durch eine unglaubliche Niveausteigerung im Können von Amateurmusikern der ursprüngliche Traum der altösterreichischen Musik noch nicht ausgeträumt zu sein scheint: Konzerte veranstalten zu können, deren Aufgabe es ist, die Kunstmusik alter oder neuer Provenienz in Transkriptionen oder in gültigen, weil nicht mehr epigonalen zeitgenössischen Werken einem aufgeschlossenen, breiten Publikum näher zu bringen und durch die musikalische Formulierung des einen Lebens und nicht nur segmentierter Spezialwelten zu begeistern. Es ist also die Hoffnung, dass es wieder eine Zeit gibt, in der sich der Unterschied zwischen E und U schließt, ebenso der Übergang vom Amateur zum Profi fließend wird und die Komponisten endlich wieder Mut fassen, ihren Elfenbeinturm in Richtung Publikum zu verlassen. Dieser Hoffnung sind die Innsbrucker Promenadenkonzerte gewidmet. Alois Schöpf, künstlerischer Leiter 12 Vom Anspruch und der leichten Muse Wie geht man am besten mit einem Publikum um, das zu Recht an lauen Sommerabenden auch die Unterhaltung und Zerstreuung sucht? Wie lässt sich das alles mit dem musikalischen Anspruch in Einklang bringen, der von den Innsbrucker Promenadenkonzerten propagiert wird? Ich denke, es ist zuerst einmal vor allem Konsens, dass die Unterscheidung zwischen E- und UMusik weitestgehend hinfällig ist. Was zählt, ist die musikalische Qualität und selbstverständlich auch die Funktion, der die Musik zu dienen hat. Es würde wenig Sinn ergeben, dem Publikum einen schönen Abend mit sperriger Musik zu verderben. Bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten geht es – im Gegensatz zu manch anderer Konzertreihe – nicht um Irritation und Provokation, sondern um die Heranführung an Werke und um ein logisches In-Bezug-Setzen dieser Werke zueinander. Dem Publikum soll nach einem herausfordernden Stück auch Raum und Zeit zum Verschnaufen gegeben werden. Entscheidend sind dabei die Balance und die Ausgewogenheit in der jeweiligen Programmgestaltung. Die musikalischen Qualitätskriterien bei den eingeladenen Orchestern lassen sich aber nicht nur daran ablesen, dass sich sämtliche Orchester um eine solche Balance bemühen, sondern auch daran, dass das sogenannte Leichte mit ebensolcher Begeisterung und mit ebensolchem Nachdruck gespielt wird wie Stücke, denen oftmals das Etikett „schwer“ umgehängt wird. Bei der richtigen Chronologie und zum richtigen Zeitpunkt 13 platziert, erscheinen schwere Stücke dennoch logisch und zwingend. Vor allem aber ist es die Aufgabe und die besondere Qualität eines guten Orchesters, das Schwierige leicht erscheinen zu lassen. In den Händen eines professionellen und musikalisch auf hohem Niveau agierenden Orchesters öffnen sich die Stücke, die ansonsten einem breiten Publikum verschlossen und unzugänglich bleiben würden. Zugleich gilt es, die leichten Stücke ebenso ernst zu nehmen wie die komplexeren. Ein gutes Orchester durchdringt eine Komposition und macht diese dem Publikum in jeder Hinsicht zugänglich und nachvollziehbar. Sie wird ihrem Wesen nach hörbar, greifbar und damit verständlich. Die Komplexität und die Schwierigkeiten eines sperrigen Stücks dürfen dabei für das Publikum nicht hörbar werden. Es ist die Aufgabe eines auf hohem Niveau agierenden Orchesters, diese Schwierigkeiten und Herausforderungen dort zu lassen, wo sie hingehören: in den Proben. Dem Publikum muss hingegen eine schlüssige, überzeugende und mit Nachdruck vorgetragene Leseweise angeboten werden. Dem Publikum muss der rote Faden zugänglich gemacht werden, der Verlauf des Stückes muss ihm als zwingend und notwendigerweise genau so erscheinen. Das Schwierige muss leicht wirken und das Leichte muss mit der notwendigen Ernsthaftigkeit vorgetragen werden, damit es nicht zur beliebigen und reinen Unterhaltung wird. Der Zuspruch des Publikums und das internationale Renommee der Innsbrucker Promenadenkonzerte beweisen, dass, auch dank der strikten Einforderung die- 14 ser Kriterien, der Spagat zwischen leichter und schwerer Musik Jahr für Jahr aufs Neue gelingt. Mehr noch als in den vorangegangenen Jahren steht in diesem Jahr einiges an vermeintlich schwieriger zeitgenössischer Musik auf dem Spielplan. Damit wird die hier beschriebene Balance besonders herausgefordert und das künstlerische und musikalische Geschick der jeweiligen Orchester ist mehr denn je gefragt. Das Vertrauen in die eingeladenen Orchester legt nahe, dass die Rechnung auch in diesem Jahr aufgehen sollte. Und das Vertrauen in ein neugieriges und lernbereites Publikum. Markus Stegmayr, Redakteur 15 Die Orchester und Ensembles der 21. Innsbrucker Promenadenkonzerte 2015 Dienstag 7. Juli, 19.30 Uhr – Vorabend Die Finalisten des Tiroler Musikschulwerks Blas-, Streich-, Fanfarenorchester, Brassband Kurzkonzerte von jeweils 30 Minuten Seite 23 Mittwoch 8. Juli, 19.30 Uhr Festliche Eröffnung Stadtmusikkapelle Landeck Musikalische Leitung: Helmut Schmid Seite 25 Donnerstag 9. Juli, 19.30 Uhr Liebe, Love, Amour European Brass Ensemble Musikalische Leitung: Thomas Clamor Seite 31 Freitag 10. Juli, 19.30 Uhr Unter neuer Leitung Brassband Fröschl Hall Musikalische Leitung: Joe Laube Seite 37 Samstag 11. Juli, 19.30 Uhr Führend in den Niederlanden Fanfareorkest DSS Musikalische Leitung: Danny Oosterman Seite 43 Sonntag 12. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Erstes K.u.k.-Festkonzert Musik Muri, Schweiz Musikalische Leitung: Karl Herzog Seite 51 Sonntag 12. Juli, 19.30 Uhr Virtuose amerikanische Blasorchestermusik Orchestra di Fiati della Svizzera Italiana Musikalische Leitung: Angelo Bolciaghi Seite 57 16 Montag 13. Juli, 19.30 Uhr Bläserkunst der Klassik Holzbläser des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck Seite 63 Dienstag 14. Juli, 19.30 Uhr Slowenien zum ersten Mal in Innsbruck Staatliches slowenisches Militärorchester Musikalische Leitung: Andreja Solar Seite 67 Mittwoch 15. Juli, 19.30 Uhr Die musikalischen Hausherren Stadtmusikkapelle Wilten Musikalische Leitung: Peter Kostner Seite 73 Donnerstag 16. Juli, 19.30 Uhr Das Konzert anlässlich der Festspieleröffnung Salzburger Landesblasorchester Musikalische Leitung: Alexander Schillings Seite 79 Freitag 17. Juli, 19.30 Uhr Wassermusik Orchestra di Fiati della Valtellina Musikalische Leitung: Lorenzo Della Fonte Seite 85 Samstag 18. Juli, 19.30 Uhr Die Besten von Südtirols musizierender Jugend Südtiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Josef Feichter Seite 93 Sonntag 19. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Zweites K.u.k.-Festkonzert Musikkapelle Toblach Musikalische Leitung: Sigisbert Mutschlechner Seite 99 17 Sonntag 19. Juli, 19.30 Uhr Die Gäste aus Frankreich Orchestre d’Harmonie de la Ville de Vichy Musikalische Leitung: Bruno Totaro Seite 103 Montag 20. Juli, 19.30 Uhr Polen zum ersten Mal in Innsbruck The Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland Musikalische Leitung: St. Strączek, L. Mieczkowski Seite 107 Dienstag 21. Juli, 19.30 Uhr Führend in Südtirol Musikkapelle Villnöß Musikalische Leitung: Hans Pircher Seite 113 Mittwoch 22. Juli, 19.30 Uhr Und zum Abschied ein Zapfenstreich Militärmusik Kärnten Musikalische Leitung: Sigismund Seidl Seite 119 Donnerstag 23. Juli, 19.30 Uhr Führend in Belgien Royal Symphonic Wind Orchestra Vooruit Harelbeke Musikalische Leitung: Geert Verschaeve Seite 125 Freitag 24. Juli, 19.30 Uhr Der Geheimtipp aus Italien Orchestra di Fiati Val Isonzo Musikalische Leitung: Fulvio Dose Seite 131 Samstag 25. Juli, 19.30 Uhr Eine Brassband der Weltklasse Leyland Band, England Musikalische Leitung: Thomas Wyss Seite 137 18 Sonntag 26. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Drittes K.u.k.-Festkonzert Musikverein Liezen, Steiermark Musikalische Leitung: David Luidold Sonntag 26. Juli, 19.30 Uhr Neujahrskonzert im Sommer Sächsische Bläserphilharmonie Musikalische Leitung: Stefan Diederich Montag 27. Juli, 19.30 Uhr Europaregion der Musik Triest Wind Band Project Musikalische Leitung: Simon Perčič Dienstag 28. Juli, 19.30 Uhr Gustav Mahler und seine Zeit Polizeiorchester Bayern Musikalische Leitung: Johann Mösenbichler Seite 143 Seite 149 Seite 155 Seite 159 Mittwoch 29. Juli, 19.30 Uhr Bigband-Jazz auf höchstem Niveau The 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Musikalische Leitung / Arrangements: Stefan Höfel Seite 165 Donnerstag 30. Juli, 19.30 Uhr Führend in Südtirol Bürgerkapelle Gries bei Bozen Musikalische Leitung: Georg Thaler Seite 171 19 Freitag 31. Juli, 19.30 Uhr Die Besten von Tirols musizierender Jugend Tiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Stefan Köhle Samstag 1. August, 19.30 Uhr Das italienische Spitzenorchester Filarmonica Mousiké Musikalische Leitung: Savino Acquaviva Seite 177 Seite 183 Sonntag 2. August, 10.30 Uhr – Matinee Viertes K.u.k.-Festkonzert Kärntner Gebirgsschützenkapelle Kärntner Viergesang Musikalische Leitung: Christoph Vierbauch Seite 187 Sonntag 2. August, 19.30 Uhr Die deutsche „Gardemusik“ Musikkorps der Bundeswehr – Deutschland Musikalische Leitung: Christoph Scheibling 20 Seite 193 21 Bewegendes Musikerlebnis Musikgenuss auf höchstem Niveau versprechen auch die heurigen Promenadenkonzerte in der Innsbrucker Altstadt. Insgesamt 34 Orchester und Ensembles aus zehn europäischen Nationen bringen den Innenhof der Kaiserlichen Hofburg zum Klingen. Als Landeshauptmann von Tirol begrüße ich Veranstaltungen wie die Promenadenkonzerte sehr, da sie nicht nur heimische Kulturfreunde, sondern auch Touristen aus aller Welt in ihren Bann ziehen und einmal mehr den Ruf Tirols als Destination für Kulturinteressierte in die Welt hinaustragen. Seit mehr als zwei Jahrzehnten erfreuen die Innsbrucker Promenadenkonzerte Jung und Alt, Einheimische und Gäste gleichermaßen. Und genau dies ist die Intention hinter diesen hochkarätigen Konzerten: Das breite Publikum am bewegenden Musikerlebnis teilhaben zu lassen. Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne genussvolle Stunden mit musikalischen Gustostücken an gemütlichen, lauen Sommerabenden! Günther Platter Landeshauptmann von Tirol Präsident des Tiroler Blasmusikverbandes 22 Dienstag, 7. Juli, 19.30 Uhr – Vorabend Die Finalisten des Tiroler Musikschulwerks Organisation: Helmut Schmid Ohne die professionelle Ausbildung der Jugend gibt es keine lebendige Musikszene. Und ohne ein junges Publikum, das die Innsbrucker Promenadenkonzerte besucht und als Maßstab für die eigenen Bemühungen nimmt, verfehlt die Veranstaltung ihr Ziel. Daher lag es nahe, eine Kooperation mit dem Tiroler Musikschulwerk einzugehen, um den besten Ensembles aus Tirols Musikschulen die Gelegenheit zu geben, am Vorabend der Innsbrucker Promenadenkonzerte die wunderbare Lokation, die Bühne und das einmalige Ambiente des Innenhofs der Hofburg zu nützen und vor großem Publikum ihr Können unter Beweis zu stellen. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg Kurzkonzerte von jeweils dreißig Minuten Blasorchester Cello-Orchester Fanfare-Orchester Brassband Zum Programm „Finale 2015“ des Tiroler Musikschulwerks Mit der Bezeichnung „Finale“ wird in der Kunst üblicherweise der Schlusssatz einer Sinfonie, der letzte Akt 23 eines Theaterstückes oder der ultimative Showdown einer Oper versehen. Wenn nun das Tiroler Musikschulwerk zu Schulschluss eine Veranstaltung unter diesem Titel ankündigt, dann kann man eine geballte Ladung jugendlicher Musizierfreude, verpackt in verschiedenen Besetzungen erwarten. Im Zentrum stehen große Orchesterformen, erstmals wird das große CelloOrchester des TMSW zu hören sein, welches sich im Rahmen eines Workshops formiert hat und mit etwa vierzig Mitgliedern eine absolute Rarität darstellt. Die in Tirol wohl häufigste Orchesterform ist das Blasorchester und diese wird durch jenes Musikschulblasorchester, welches beim Tiroler Jugendblasorchesterwettbewerb im April 2015 die höchste Punkteanzahl erreicht hat, vertreten. Fast gänzlich unbekannt in unseren Reihen ist das sogenannte „Fanfare-Orchester“ eine Besetzung aus Blechblasinstrumenten, Saxofonen und Schlagwerk. Das Fanfare-Orchester der Landesmusikschulen Imst, Pitztal und Landeck hat sich seit einigen Jahren dieser Musizierform verschrieben und vereint junge Musikerinnen aus dem Einzugsbereich dieser Musikschulen. Eigens für das große „Finale 2015“ des Tiroler Musikschulwerks wurde eine Landes-Jugendbrassband ins Leben gerufen, die dem Brassband-Trend in Tirol Rechnung trägt und es sich zum Ziel gesetzt hat, jungen talentierten BlechbläserInnen und SchlagwerkerInnen aus allen Landesteilen eine gemeinsame, musikalische Plattform zu geben. Helmut Schmid 24 Mittwoch, 8. Juli, 19.30 Uhr Festliche Eröffnung Stadtmusikkapelle Landeck Musikalische Leitung: Helmut Schmid Organisation: Peter Vöhl Die Stadtmusikkapelle Landeck war eine der Überraschungen im vergangenen Jahr. Denn wenn ein erfahrener Musikpädagoge und Dirigent wie Helmut Schmid die musikalische Leitung innehat, sind Qualität und hohes spielerisches Niveau nicht fern. Schließlich ist der langjährige Dirigent der Stadtmusikkapelle Landeck Landesschulinspektor des Tiroler Musikschulwerks und somit einer der obersten Musiklehrer des Landes. Helmut Schmid ist zum Glück aber nicht jemand, dem es nur um Konzepte und Theorien geht, sondern vor allem um die Umsetzung seiner pädagogischen und künstlerischen Absichten. Das Konzert 2014 war leider stark verregnet, weshalb zu wenige Besucher in den Genuss des tollen Programms kamen. Ein guter Grund für das Orchester, es 2015 unter hoffentlich besseren klimatischen Bedingungen noch einmal zu versuchen. Orchester Die Stadtmusikkapelle Landeck beruft sich aufgrund der bereits im siebzehnten Jahrhundert dokumentierten Mitwirkung von Schweglern und Trommlern an den örtlichen Prozessionen auf eine 378-jährige Geschichte. Eine Musikkapelle nach heutigem Verständnis ist für 25 das Jahr 1824 nachweisbar, im Zentrum standen in den folgenden Jahrzehnten die Umrahmung kirchlicher und weltlicher Feste in der Gemeinde. Nach der Stadterhebungsfeier im Jahre 1923 wurde der Verein in „Stadtmusikkapelle Landeck“ umbenannt. In jener Zeit unternahm die Musikkapelle die ersten großen Auslandsfahrten und Konzertreisen, etwa nach Breslau, Nürnberg, Baden in der Schweiz oder zum Katholikentag nach Wien. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau des Vereins erfolgte die erste Teilnahme an einem Wertungsspiel, die auch gleich mit einem ersten Rang gekrönt wurde. In der jüngeren Geschichte der Stadtmusikkapelle Landeck konnte sowohl im musikalischen als auch im organisatorischen Bereich ein steter Aufwärtstrend fortgesetzt werden. Unter Ehrenobmann Werner Sprenger, dem jetzigen Obmann Peter Vöhl und Kapellmeister Helmut Schmid erarbeitete sich die Stadtmusikkapelle Landeck über die Jahre hinweg einen Ruf als renommiertes sinfonisches Blasorchester, das weit über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung genießt. Niveauvolle Konzerte, die regelmäßige Teilnahme an Musikwettbewerben wie dem Certamen de Bandas de Musica in Valencia (ES) und WMC in Kerkrade (NL), intensive Jugendarbeit und ein modernes Erscheinungsbild haben zentralen Stellenwert in der Arbeit der Stadtmusikkapelle Landeck. Gleichzeitig wird größter Wert auf die Erhaltung musikalischer und örtlicher Traditionen gelegt. 26 Dirigent Helmut Schmid, Jahrgang 1970, studierte am Tiroler Landeskonservatorium im Hauptfach Klarinette. Er wirkte von 1992 bis 2000 als Kapellmeister bzw. Kapellmeisterstellvertreter der Musikkapelle Wenns und ist seit dem Jahr 2000 als musikalischer Leiter der Stadtmusikkapelle Landeck tätig. Von 1995 bis 2000 leitete Helmut Schmid die Landesmusikschule Pitztal. Seit dem Jahr 2000 ist er als Landesmusikschulinspektor und Referatsleiter für das Tiroler Musikschulwesen im Amt der Tiroler Landesregierung (Abteilung Bildung) zuständig. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Claudio Monteverdi / Bearb.: Helmut Schmid L’Orfeo Toccata Klaus Strobl Meine zweite Heimat, Marsch Josef Franz Wagner Unter dem Doppeladler, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Tilman Susato / Bearb.: Patrick Dunnigan The Danserye – Fünf Tänze: La Morisque, Bergerette, Den Hoboecken Dans, Basse Danse Mon Desir, Pavane La Battaille Richard Strauss Königsmarsch Franz von Suppé / Bearb.: Wil van der Beek Ouvertüre zur Operette Leichte Kavallerie Johann Strauß / Bearb.: Hans Hartwig Kaiserwalzer 27 Johann Strauß Kaiser Franz Joseph I. Rettungs Jubel Marsch Camille Saint-Saëns / Bearb.: José Schyns Danse Bacchanale Edward Gregson Henry V. aus The Sword and the Crown Stephen Sondheim / Bearb.: Helmut Schmid Send in the Clowns (Norbert Sailer, Flügelhorn; Franz Huber, Horn) Claude-Michel Schönberg / Bearb.: Johan de Meij Aus dem Musical Miss Saigon: Ouvertüre, The Movie in my Mind, I still believe, Please Zum Programm Über Jahrhunderte hinweg haben Komponisten ihre Werke entweder für höfische Anlässe und Feierlichkeiten komponiert oder den Monarchen selbst gewidmet. Der Innenhof der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck bietet somit den perfekten Rahmen für ein Konzert unter dem Motto Musik für Kaiser und Könige. Für ein großes Konzert in Berlin hat Richard Strauss im Jahr 1907 zu Ehren Wilhelms II. seinen Königsmarsch komponiert. Für diesen ursprünglich für großes Militärorchester eingerichteten Festmarsch erhielt Strauss später eine hohe Auszeichnung des Königs. Die Legende, dass eine Operette, die das österreichische Militär parodiere, nach dem verlorenen Krieg gegen Preußen 1867 verboten wurde, ist genauso falsch wie die gegenteilige Behauptung, diese Operette könne nicht mehr gespielt werden, weil sie das Militär zu sehr verherrliche. Das Husarenleben wird in der Leichten 28 Kavallerie von Franz von Suppé zwar romantisierend dargestellt, nicht aber verherrlicht. Leichte Kavallerie ist die erste Wiener Operette, die lange vor dem Zigeunerbaron das ungarische Element in die Wiener Musik einbringt. Die Operette selbst ist zwar in Vergessenheit geraten, die Ouvertüre daraus ist aber nach wie vor in den Konzertprogrammen zu finden. Der Kaiserwalzer von Johann Strauß wurde ursprünglich für die Eröffnung des Berliner Konzertsaals Königsbau am 19. Oktober 1888 als Hand in Hand komponiert. Der ursprüngliche Titel sollte die politische Verbundenheit des deutschen und österreichischen Herrscherhauses zum Ausdruck bringen. Vermutlich auf Betreiben seines Berliner Verlegers Fritz Simrock wurde später jedoch die Umbenennung in Kaiserwalzer vorgenommen. Das missglückte Attentat auf Kaiser Franz Joseph I. vom 18. Februar 1853 ist einer der berühmtesten vereitelten Mordversuche in der Geschichte Österreichs. Das Attentat auf den jungen Kaiser wurde von einem ungarischen Schneidergesellen ausgeführt. Der ehemalige Husar versuchte, Franz Joseph I. mit einem Dolchstich zu ermorden. Johann Strauß komponierte nach dem missglückten Attentat den Kaiser Franz Joseph I. Rettungs Jubel Marsch, in dessen Trio die österreichische Kaiserhymne eingearbeitet wurde. Mit The Sword and the Crown von Edward Gregson steht ein beeindruckendes Originalwerk für sinfonisches Blasorchester auf dem Programm. The Sword and the Crown (Das Schwert und die Krone) bündelt die Geschichten der englischen Könige (Henry IV, V, VI), in denen 29 die von Gott geerbte Macht (die Krone) durch die Kraft (das Schwert) erlangt und erhalten wird. In den Programmen der Stadtmusikkapelle Landeck finden sich immer wieder Melodien aus Film und Musical. Deshalb werden am Ende des Konzerts im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg mit Send in the Clowns und Miss Saigon zwei Meisterwerke dieses Genres dargeboten. Helmut Schmid 30 Donnerstag, 9. Juli, 19.30 Uhr Liebe, Love, Amour European Brass Ensemble Musikalische Leitung: Thomas Clamor Management: Michael Parzer, Christian Amstätter In diesem Jahr tritt der musikalische Leiter Thomas Clamor den Beweis an, dass Liebe zwar eine universelle Sprache sein mag, es aber in den verschiedenen Kulturen verschiedene Zugänge zu diesem zentralen Phänomen des menschlichen Lebens gibt. Dabei werden nicht nur Melodien aus West Side Story erklingen, die auf Shakespeares Romeo und Julia basiert; auch der schönste Liebestod der Musikliteratur aus Tristan und Isolde wird die Zuhörer verzaubern. Die Liebe ist schließlich vielseitig, und die musikalischen Umsetzungen spiegeln ebenso diese Vielseitigkeit als auch die niemals versiegende Faszination und Irritation wider, wie sie beispielhaft in Bizets Carmen zur Sprache kommen. Die Qualität des European Brass Ensemble ist über jeden Zweifel erhaben: Es handelt sich um ein europäisches Projekt, das bereits über Jahre auf überzeugende Weise umgesetzt wird. Die Klanggewalt von fünfzig Blechbläsern auf allerhöchstem musikalischen Niveau verfehlt seine Wirkung auch dieses Jahr bestimmt nicht. Orchester Das European Brass Ensemble ist einerseits der Name, andererseits das Motto des von Karl Schagerl und 31 Thomas Clamor im Sommer 2010 erstmals initiierten Projekts. Im Zentrum dieser Initiative steht einerseits die Freude am gemeinsamen Musizieren, andererseits der Austausch der verschiedenen Kulturen. Darüber hinaus ist die gegenseitige Vermittlung von Wissen über die Blechbläserkammermusik ein zentrales Anliegen. Zur Erarbeitung ihrer Programme treffen sich die jungen MusikerInnen projektweise im Stift Melk. Neben dem Musikhaus Schagerl, das sich schon viele Jahre für die Förderung des musikalischen Nachwuchses einsetzt, konnte Stift Melk als Kooperationspartner gewonnen werden. Das European Brass Ensemble setzt sich aus rund 45 BlechbläserInnen und SchlagwerkerInnen zusammen, die für die Sommerarbeitsphase 2015 aus insgesamt dreizehn Ländern kommen. Durch diese besondere Besetzung ergeben sich vom imposanten Blechbläserchor bis hin zum filigranen Kammermusikensemble vielseitige klangliche wie auch musikalische Möglichkeiten, durch die das Publikum und die MusikerInnen den dargebrachten Werken auf eine ganz neue Art und Weise begegnen können. Bisherige Höhepunkte waren Konzerte beim Schagerl Brassfestival 2011 und 2014, beim internationalen Brass Festival in Meran sowie die Zusammenarbeit mit James Morrison und Hans Gansch. Dirigent Prof. Thomas Clamor studierte an der Musikhochschule Detmold Trompete und Schlagwerk. 1986 wurde er als damals jüngstes Mitglied bei den Berliner Philhar- 32 monikern aufgenommen. Als Solist und Kammermusiker wirkte er in vielen namhaften Ensembles mit. Diese über zwanzigjährige Schaffenszeit wird durch viele Fernseh- und Rundfunkproduktionen sowie CD-Aufnahmen bei führenden Labels dokumentiert. Seit 1987 widmet sich Clamor vermehrt pädagogischer Arbeit, er nimmt Lehraufträge an den Musikhochschulen in Detmold und Weimar an und ist seit 2001 Gastprofessor an der Berliner Musikhochschule Hanns Eisler sowie Professor h. c. an der Musikhochschule Shanghai. Einen Höhepunkt seiner Arbeit stellt das inzwischen legendäre „El Sistema“ in Venezuela dar. Hier entsteht unter seiner Mitwirkung die erste lateinamerikanische Brass-Akademie, an deren Spitze das Venezuelan BrassEnsemble steht. Mit ihm findet er bei Publikum und Presse auf der ganzen Welt begeisterte Resonanz. Thomas Clamor war bei den bekanntesten Festspielen Europas zu Gast und dirigierte u. a. in New York, Buenos Aires, Peking und Tokio. Er ist künstlerischer Leiter der deutschen Bläserakademie und Chefdirigent der Sächsischen Bläserphilharmonie. Seit 2010 ist Prof. Clamor künstlerischer Leiter des „European Brass Ensemble“. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Blechbläserquintett des European Brass Ensemble Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Carl Lenthe Ouvertüre zum Ballett Der Nussknacker The Beatles / Bearb.: Ingo Luis Hey Jude 33 Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Georges Bizet Suite aus der Oper Carmen Sergei Prokofjew Romeo und Julia, Suite Richard Wagner Liebestod aus Tristan und Isolde Leonard Bernstein Suite aus West Side Story Zum Programm Das Thema Liebe bildet den musikalischen Rahmen für den Konzertabend des European Brass Ensemble im eindrucksvollen Ambiente der Kaiserlichen Hofburg. Keine andere Thematik inspirierte Schaffende der Kunst und der Musik häufiger als das stärkste Gefühl menschlicher Zuneigung und Wertschätzung – die Liebe. Daher schöpfte Thomas Clamor für die Programmgestaltung des Jahres 2015 aus diesem reichen Fundus und entschied sich für vier große Werke des späten neunzehnten bzw. des zwanzigsten Jahrhunderts, allesamt mit tragischer Note. Keine dieser vier Liebesgeschichten nimmt ein allzu glückliches Ende, der Tod reißt die Liebenden auseinander, um sie anderswo wieder zu vereinen. Doch bis zu diesen tragischen Höhe- und Schlusspunkten bieten die Geschichten – und gleichsam ihre Musik – alles, was das Herz begehrt: Kämpfe, Verfolgungsjagden, Verwechslungen, Tanz und die innige Zweisamkeit der Protagonisten. Gespielt wird Musik, die aus tiefstem Empfinden und Herzen des Komponisten stammt, 34 große, romantische wie auch beschwingte Opernmelodien – anfangs mit spanischem Flair von Georges Bizet, worauf die tragische Geschichte von Romeo und Julia folgt, der Inbegriff russischer Ballettmusik von Sergei Prokofjew. Dann ertönt der berühmte und tragische Schluss aus Richard Wagners Musikdrama, als Isolde über Tristans Leichnam zusammenbricht und stirbt. Und schließlich vollendet Leonard Bernsteins berühmte Fassung von Shakespeares Stoff, die West Side Story, angesiedelt im New York der 1950er, den Abend. Die reiche klangliche Bandbreite des European Brass Ensembles kommt hier besonders zur Geltung, gilt es doch, in orchestrale Klänge einzutauchen und mit Blechblasinstrumenten Streicher und Holzbläser zu imitieren. Mit diesem eindrucksvollen und mit Sicherheit sehr abwechslungsreichen Programm bestreitet das Ensemble nicht nur seine Sommertournee, die traditioneller Weise zu den Promenadenkonzerten nach Innsbruck führt, sondern folgt im Oktober auch einer Einladung zum Sauerland Brass Herbst nach Bad Fredeburg, wo es seine erste CD produzieren wird. Christian Amstätter 35 Blasmusikkonzerte auf höchstem Niveau Der Sommer in Innsbruck steht schon seit rund zwei Jahrzehnten im Zeichen der Kultur – die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind einer der Eckpfeiler in diesem Programm. Der Publikumshit ist bei Gästen wie Einheimischen gleichermaßen bekannt und beliebt. In der Regel sind die Konzerte bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Flair der Innsbrucker Promenadenkonzerte liegt in der musikalischen Zeitreise zurück in die K.u.k.-Zeit. Gekoppelt mit dem Ambiente des Innenhofes der Hofburg ist hier von Initiator Alois Schöpf etwas Einzigartiges geschaffen worden. Geboten werden hochkarätige Stücke und an klassischer Musik orientierte Programme. Beliebtes hat genauso seinen Platz wie Neues – damit findet sich für jeden Geschmack das Richtige. Die Veranstaltung ist weit mehr als ein herkömmliches Platzkonzert: Nur die „Crème de la Crème“ der Szene wird eingeladen. Als Ressortzuständige für Kultur bin ich stolz darauf, dass es gelungen ist, diese Art der Musik vielen Menschen all die Jahre mit Hilfe von Sponsoren bei freiem Eintritt zugänglich zu machen. Den BesucherInnen wünsche ich gute Unterhaltung und schöne, laue Sommerabende bei gepflegter Musik im historischen Zentrum von Innsbruck. Mag.a Christine Oppitz-Plörer Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck 36 Freitag, 10. Juli, 19.30 Uhr Brassband Fröschl Hall Musikalische Leitung: Joe Laube Management: Raimund Walder Wenn eine so dominierende Persönlichkeit wie Hannes Buchegger, der die Brassband-Szene in Österreich mehr oder weniger im Alleingang aufgebaut hat, seinen Dirigentenstab einem Nachfolger übergibt, darf man sich wohl fragen, welchen musikalischen Weg ein Ensemble ab diesem Zeitpunkt einschlägt. Noch dazu, wenn es sich um die Brassband Fröschl Hall handelt, die allen Brassband-Fans des Landes zu Recht ein Begriff ist und auch schon bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten unvergessliche Konzerte abgeliefert hat. Jeder Übergang ist immer auch musikalisch spannend. Joe Laube, der die musikalische Leitung nunmehr innehat, soll daher eine große Bühne geboten werden. Er wird die Brassband Fröschl Hall zweifellos in eine neue und faszinierende Richtung weiterführen, denn sein Programm ist mehr als exquisit. Orchester Der Grundstein der seit 2014 von Joe Laube geleiteten Brassband Fröschl Hall wurde bereits vor über 25 Jahren gelegt, als Hannes Buchegger auch in Österreich eine Brassband nach englischem Vorbild gründete. Von Hall in Tirol ausgehend wurde der typische BrassbandSound überregional populär, was vor allem der innova- 37 tiven Besetzung aus exzellenten Blechbläsern und Schlagzeugern, dem hohen Anspruch an musikalische Perfektion und der engagierten Leitung ihrer Dirigenten geschuldet ist. Spätestens seit den Siegen bei den European Championships in Montreux, London, Kerkrade und München ist die Brassband Fröschl Hall auch in der europäischen Szene ein Begriff. Durch die dreimalige Mitwirkung der Band an der CD-Reihe Highlights of the European Championships ist die internationale Anerkennung bestens dokumentiert. Insgesamt neunzehn eigene CD-Produktionen, darunter der aktuelle Tonträger crystal brass, zeugen vom Engagement der Haller Formation. Neben den Innsbrucker Promenadenkonzerten sind der österreichische Brassband-Wettbewerb in Eferding und die traditionelle Neujahrskonzertreihe mit dem krönenden Abschluss im Congress Innsbruck am 3. Jänner weitere Highlights der Saison 2015/16. Dirigent Josef „Joe“ Laube wurde in Innsbruck geboren, erhielt schon früh Akkordeonunterricht und trat als Waldhornist mit vierzehn Jahren in die Stadtmusikkapelle Innsbruck-Pradl ein. Dort bekleidete er achtundzwanzig Jahre lang das Kapellmeisteramt. Er ist Absolvent der HTL für Elektrotechnik und war Mitglied der Militärmusik Tirol unter Oberst Prof. Hans Eibl. Hornunterricht und Studium erfolgten bei Prof. Hansjörg Angerer. Das Schul- und Instrumentalmusikpädagogikstudium schloss er am Mozarteum Salzburg (Abt. Innsbruck) ab. 38 Noch zu Studienzeiten gründete er 1992 das mobile tonstudio sillton, das inzwischen auf zahlreiche Produktionen in verschiedenen Musiksparten verweisen kann. Joe Laube war langjähriger Solohornist der Brassband Fröschl Hall, seine Tätigkeit als Arrangeur nimmt er nach wie vor wahr. Zudem arbeitet er als Musikschullehrer in Hall und Wattens für Horn, Klavier und Musikkunde. Seit Jänner 2014 ist er Kapellmeister der Stadtmusikkapelle Innsbruck-Arzl. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Marc-Antoine Charpentier / Bearb.: Johan v. Slageren Prélude aus Te Deum Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube March aus An Occasional Oratorio Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Joe Laube Marsch aus der Oper La clemenza di Tito Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Joe Laube Festmarsch zur Krönung von Zar Alexander III. Daniel-François-Esprit Auber / Bearb.: H. Lorriman Ouvertüre zur Oper Le Domino noir Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube Ouvertüre zur Oper Ariodante Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube Lascia ch’io pianga aus Rinaldo (Maria Erlacher, Sopran) Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube Let the bright Seraphim aus Samson (Maria Erlacher, Sopran; Florian Klingler, Piccolotrompete) Hector Berlioz / Bearb.: Joe Laube Marche Hongroise aus La damnation de Faust 39 Pablo de Sarasate / Bearb.: Thomas Rüedi Zigeunerweisen (Christian Waldner, Euphonium) Giacomo Puccini / Bearb.: Ian Lowes O mio babbino caro aus Gianni Schicchi (Maria Erlacher, Sopran) Igor Strawinski / Bearb.: Ray Farr Excerpts from The Firebird Suite Percy Fletcher / Bearb.: R. Smith Labour and Love Kenneth Downie Concertino for Band, zweiter Satz Edward Gregson Of Distant Memories Zum Programm Das wunderbare Ambiente der Innsbrucker Hofburg führt uns zurück zur österreichisch-ungarischen Monarchie. Als diese endete, hatten sich in einer anderen Monarchie – in Großbritannien – in ca. neun Jahrzehnten tausende von Brassbands formiert. Doch welche Literatur stand ihnen zur Verfügung? Die Brassband Fröschl Hall möchte bei ihrem Konzert ein Programm präsentieren, wie es vor hundert Jahren, 1915 also, in London hätte erklingen können – mit kaleidoskopartigen Ausblicken in die Zukunft bzw. Gegenwart. Mit dem Festmarsch zur Krönung von Zar Alexander III. schuf Pjotr I. Tschaikowski 1883 ein prächtiges, majestätisches Konzertstück, das die ganze Macht des russischen Zarenreichs demonstrieren sollte. Opernauszüge, Potpourris und Ouvertüren im italienischen Stil in Bearbeitungen durften in keinem Brass- 40 bandprogramm fehlen. Wenngleich Franzose, so könnte es Daniel Auber mit der raffinierten und anspruchsvollen Ouvertüre zu Le Domino noir (1837) auf den Programmzettel geschafft haben. Einer der größten Meister der Musikgeschichte hat weder damals noch heute um seinen Platz in der vorderster Reihe bangen müssen: Georg Friedrich Händel. In seinem unerschöpflichen Werk spielen Bläser eine große Rolle, seine Opern und Oratorien verlangen darüber hinaus schöne, wendige Stimmen. Nach der Ouvertüre zur Oper Ariodante freut sich die Brassband Fröschl Hall, die Arie Lascia ch’io pianga aus der Oper Rinaldo gemeinsam mit der wunderbaren Sopranistin Maria Erlacher zu Gehör bringen zu können. In Let the bright Seraphim aus dem Oratorium Samson treten Maria Erlacher und Florian Klingler (Piccolotrompete) in einen akrobatisch-musikalischen Dialog. Vorurteile sind dazu da, widerlegt oder bestätigt zu werden: Der Marche Hongroise von Hector Berlioz und die Zigeunerweisen des spanischen Geigenvirtuosen Pablo de Sarasate beweisen, dass Ungarisches und Spanisches für Feuer in der Musik bürgen. Das richtige Temperament für die Zigeunerweisen bringt unser Solist Christian Waldner am Euphonium mit. Schönheit und Leidenschaft der Arie O mio babbino caro aus Gianni Schicchi von Giacomo Puccini lassen den kleinen historischen Fehler – die Oper wurde 1918 uraufgeführt, hätte also auf einem Programm von 1915 noch nicht stehen können – vergessen. Dafür sorgt noch einmal Maria Erlacher. Excerpts from The Firebird Suite bilden die Brücke zu den darauffolgenden Originalwerken für Brassband. Ob- 41 wohl Der Feuervogel von Igor Strawinski bereits über hundert Jahre alt ist, strahlt er mit rhythmischer Finesse, Präzision, Kraft und klanglicher Brillanz – allesamt Tugenden einer guten Brassband – zeitlose Modernität aus. Die englische Brassbandszene geriet bald nach ihrer Entstehung in ein regelrechtes Wettbewerbsfieber. Percy Fletchers Labour and Love war die erste Originalkomposition für Brassband, die 1913 bei den National Brass Band Championships im Crystal Palace, London, von den teilnehmenden Bands als Teststück gespielt und bewertet wurde. Das Concertino for Band, zweiter Satz, vom britischen Brassband-Komponisten Kenneth Downie, der tief in der Salvation Army verwurzelt ist, schlägt noch einmal ruhigere Töne an, bevor Of Distant Memories von Edward Gregson den Zauber und die Intensität des BrassSounds erlebbar macht. Dieses Werk, das hundert Jahre nach Percy Fletchers Labour and Love als Teststück der National Brass Band Championship von Großbritannien in der Royal Albert Hall in London von den Bands gespielt wurde, stellt einerseits eine Hommage an die Komponisten der frühen Wettbewerbsstücke dar, andererseits soll es das Können jedes einzelnen Musikers zeigen. Ich hoffe, dass Sie mit der Brassband Fröschl Hall einen virtuosen, mitreißenden Abend erleben werden! Joe Laube 42 Samstag, 11. Juli, 19.30 Uhr Fanfareorkest DSS, Niederlande Musikalische Leitung: Danny Oosterman Organisation: Hans Slof (Vorsitzender), Kitty Bouwmeester Die gesellschaftspolitische und geschichtliche Entwicklung eines Landes spiegelt sich auch im Instrumentenbau wider. In Frankreich gab es zum Beispiel schon früh das Saxofon, das durch den Jazz das Selbstverwirklichungsinstrument schlechthin geworden ist. In Österreich, Preußen und Russland hingegen wurden die Familien des weit mensurierten Flügelhorns entwickelt, das eher lyrisch klingt, also ein getreuer Ausdruck der habsburgischen, nach innen gewendeten biedermeierlichen Gegenreformation ist. Besonders interessant wird es, wenn sich, wie in Belgien oder den Niederlanden, habsburgische mit französischen, also gegenreformatorische mit revolutionären Einflüssen vermischen, wie es bei den hierzulande kaum bekannten Fanfare-Orchestern der Fall ist. Zu welchen Leistungen ein solches Orchester in der Lage ist, wird DSS (Abkürzung des Wahlspruchs „Durch Zusammenarbeit stark“) aus den Niederlanden eindrücklich unter Beweis stellen. Orchester Die Musikvereinigung Door Samenwerking Sterk (DSS) wurde 1927 gegründet und besteht aus einem Ausbil- 43 dungsorchester, einer Marsch- und Showband und dem Fanfare-Orchester. 1988 wurde das Fanfare-Orchester von DSS Landesmeister und hat es seither geschafft, dieses Niveau zu halten. Höhepunkte für das Orchester waren zweifellos die beiden Teilnahmen am World Music Contest Kerkrade 2001 und 2005. DSS überraschte das Publikum und die Jury mit originellen Kompositionen und erzielte damit beide Male den dritten Platz sowie das Prädikat „Sehr gut“. 2011 beim VNM in Zaandam erhielt DSS den „Goldenen Wimpel“ und den Titel „Niederländischer Meister“ in der Konzertabteilung – worauf das Orchester stolz ist. Unter der engagierten und inspirierenden Leitung von Danny Oosterman zieht DSS inzwischen junge und ältere Talente aus einem großen Umkreis an. So kommen wöchentlich Musiker aus Amsterdam, Den Haag, Hilversum, Heerhugowaard, Gouda, Langeraar, Nieuwkoop und Alphen aan den Rijn nach Aarlanderveen zu den Proben. DSS strebt nach Musik auf höchstem Niveau und nach einer Erneuerung des Repertoires von Fanfare-Orchestern. Zu diesem Zweck arbeitet DSS regelmäßig mit zeitgenössischen Komponisten wie Merlijn Twaalfhoven und Rob Goorhuis zusammen. Zu den Solisten, die DSS begleiten durfte, zählen Steven Mead, Hubert Claessens, Arno Bornkamp, Pierre Volders, Fenna Ograjensek und Jurgen van Rijen. DSS sorgt außerdem für die musikalische Ausbildung des Nachwuchses. Ziel des Ausbildungsorchesters ist, junge Talente auf allen Gebieten des Orchesters auszubilden. Die jüngsten Musikanten unseres dreißig Mit- 44 glieder umfassenden Ausbildungsorchesters sind neun Jahre alt. Viele dieser jungen Musiker spielen inzwischen auch im Fanfare-Orchester. Eines der Ziele unserer Teilnahme an den Innsbrucker Promenadenkonzerten ist es, insbesondere diesen jungen Menschen ein unvergessliches Erlebnis zu ermöglichen, das sie inspiriert und motiviert, sich weiterhin musikalisch zu entwickeln. Dirigent 1980 wurde ein junger, ehrgeiziger Dirigent aus eigenen Reihen eingestellt: Danny Oosterman. Er wurde schon als Achtjähriger Mitglied des Musikvereins DSS. Nach seinem Schulabschluss studierte er Trompete am Konservatorium Utrecht. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum Dirigenten mit den Nebenfächern Klarinette und Klavier, die er 1984 abschloss. Seit 1975 leitet er verschiedene Orchester, wobei es ihm immer wieder gelingt, diese zu musikalischen Höhepunkten zu führen. Seit 1992 ist Oosterman als Dozent an den Konservatorien in Amsterdam und Utrecht tätig. Danny Oosterman ist der Blasmusik sehr verbunden. Viele Bearbeitungen aus dem symphonischen und leichten Repertoire stammen von ihm. Unter seiner Leitung hat sich DSS weiter verbessert und ist zu einem tonangebenden Fanfare-Orchester gewachsen. Oosterman ist als Jury-Mitglied und Gastdirigent überaus gefragt. 2006 erhielt er den Piebe-Bakker-Award und 2014 den nationalen BUMA Brass Award. Zurzeit leitet er außerdem auch das Niederländische Jugend FanfareOrchesters und den „Andels Fanfare Corps“. 45 Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Brass-Ensemble Samuel Scheidt Battle Suite Edvard Grieg Suite für Brass-Quintett Franz Lehár Medley aus Die lustige Witwe Johann Strauß Champagner-Polka Saxofon-Ensemble Johann Strauß / Bearb.: Bruce Evans Perpetuum mobile, Schnellpolka Ferenc Farkas Alte ungarische Tänze Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Bruce Evans Ouvertüre zur Oper Die Zauberflöte Léo Delibes / Bearb.: Kenichi Koda Blumenduett aus der Oper Lakmé Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr William Byrd The Earl of Oxford March John Bull Pavane John Bull Gaillard John Bull The King’s Hunting Jig Jacques Offenbach Ouvertüre zur Oper La Belle Hélène 46 Richard Wagner Einleitung zum dritten Akt von Lohengrin Bert Appermont Rubicon (Martha Bosch, Sopran) Louis Andriessen Monuments of the Netherlands Peter Graham Brillante, Fantasy on Rule, Britannia! (Rodin Rosendahl, Euphonium) Johann Strauß Ägyptischer Marsch Johann Strauß Mein Herr Marquis aus der Operette Die Fledermaus (Martha Bosch, Sopran) Johann Strauß Auf der Jagd, Polka schnell Charles Gounod Je veux vivre, Arietta-Valse aus der Oper Roméo et Juliette (Martha Bosch, Sopran) Gert Buitenhuis Kroningsmars Koning Willem Alexander: Wilt heden nu treden Johan Wichers Mars der Medici Zum Programm Music from the Elizabethan Court Das Fanfare-Orchester – auch Fanfare genannt – ist eine Form des Orchesters, die zurückgeht auf Adolphe Sax, den Erfinder des Saxofons und des Saxhorns. Demzufolge nehmen diese zwei Instrumentengruppen auch eine prominente Rolle in der Besetzung der Fan- 47 fare ein. Ein Fanfare-Orchester besteht aus Blechbläsern, Holzbläsern und Schlagwerk, was dem Orchester einzigartige Klangmöglichkeiten gibt, und ist vor allem in den Niederlanden und in Belgien sehr verbreitet. Das Programm von DSS bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten ist sehr vielfältig und reicht von der Renaissance bis ins Heute. DSS eröffnet sein Programm mit wunderbarer Renaissance-Musik mit britischem Flair von William Byrd und John Bull, Komponisten aus der Tudor-Zeit. Darauf folgt die Ouvertüre zu La Belle Hélène von Jacques Offenbach, einer französischen Opéra-bouffe, die in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts sehr beliebt war. Nach der berühmten Einführung zum dritten Akt von Lohengrin von Richard Wagner geht es weiter mit Rubicon, einem sehr originellen Werk für Fanfare des belgischen Komponisten Bert Appermont. Thema dieses Werks ist der Kampf Cäsars gegen Pompeius. Es beschreibt, wie es Cäsar gelingt, auf schlaue Weise mit seiner relativ kleinen Armee gegen einen weitaus stärkeren Gegner siegreich zu sein. Das Werk besteht aus drei Teilen: Meditation, The Battle of Pharsallus und Dance. Eine tragende Rolle in diesem Werk hat Martha Bosch, unsere Sopranistin. Monuments of the Netherlands ist ein Werk von Louis Andriessen, einem der bekanntesten zeitgenössischen Komponisten der Niederlande. Das Stück trägt auch deutlich seine Handschrift und paraphrasiert Nederland, let op Uw Schoonheyt, ein Lied aus dem historischen Zyklus Valerius Gedenkklanken. 48 Im folgenden Stück, Brillante von Peter Graham, tritt der virtuose Euphoniumsolist Rodin Rosenthal ins Rampenlicht. Anschließend bringt DSS eine Reihe von Werken aus der Unterhaltungsmusik des neunzehnten Jahrhunderts zu Gehör: einen Marsch, eine Polka und eine Arie von Johann Strauß, wobei die Arie Mein Herr Marquis aus Die Fledermaus sowie Je veux vivre von Charles Gounod von Martha Bosch vorgetragen werden. Weiter geht es mit dem Kroningsmars Koning Willem Alexander von Gert Buitenhuis, einem Stück, das anlässlich der Krönung von Willem Alexander und Königin Máxima komponiert wurde. DSS beendet sein Programm mit Mars der Medici, einem Werk des niederländischen Komponisten Johan Wichers. DSS nimmt Sie mit diesem Programm auf eine spannende musikalische Zeitreise durch Europa mit und hofft, Sie damit für die Orchesterform Fanfare begeistern zu können. Danny Oosterman 49 Hochkarätige Konzerte für Einheimische und Touristen Der Städtetourismus erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. Gerade deshalb kommt es darauf an, dem Gast nicht nur Denkmäler, sondern besondere Angebote, die er sonst nirgends findet, anzubieten. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind sicherlich ein solches Angebot: In welcher mitteleuropäischen Stadt können Einheimische und Touristen gemeinsam solch hochkarätige Konzerte besuchen, bei freiem Eintritt, als Ort der Begegnung der Musikfreunde, bei einem guten Glas Wein? Das ist eine Bereicherung, die uns sehr am Herzen liegt, zumal ein guter Teil des Budgets, das wir zur Verfügung stellen, ohnehin wieder über Reisespesen in die heimischen Betriebe zurückfließt. Dr. Karl Gostner Obmann Innsbruck Tourismus 50 Sonntag, 12. Juli, 10.30 Uhr – Matinee 1. K.u.k.-Festkonzert Musik Muri, Schweiz Musikalische Leitung: Karl Herzog Präsident: Markus Strebel Es ist schon bemerkenswert, dass die erste altösterreichische K.u.k.-Matinee ausgerechnet von einem Orchester aus der Schweiz bestritten wird. Der Ort Muri, aus dem die „Musik Muri“ stammt, hatte jedoch immer schon eine starke Beziehung zu Österreich. Musik Muri wird aufgrund solch zarter traditioneller Bezüge ein besonders schönes und anspruchsvolles Programm präsentieren, das nicht nur für Freunde und Freundinnen speziell der altösterreichischen Militärmusik konzipiert ist, sondern auch alle Klassikbegeisterten, die sich die nächsten Wochen mit geschlossenen Konzertsälen und Musiktheatern abfinden müssen, entzücken wird. Muri ist ein Ort mit gut 7000 Einwohnern im Freiamt im Kanton Aargau in der Schweiz, einer ebenso schönen wie geschichtsträchtigen Landschaft, die sich zwischen dem Fluss Reuss und der Albiskette erstreckt. Muris vielfältiges kulturelles Leben spielt sich auch in Bezug auf das ehemalige Benediktinerkloster Muri aus dem elften Jahrhundert ab, das Blickfang des Ortes und Kulturgut von nationaler Bedeutung ist. In der Loretokapelle des Kreuzgangs befindet sich die jüngste Grablege des Hauses Habsburg, die die Herzen des letzten österreichischen Kaiserpaars Karl I. und Zita 51 sowie die sterblichen Überreste einiger ihrer Nachfahren enthält. Die Mai-Konzerte von Musik Muri finden jeweils im prächtigen Festsaal des Klosters statt. Das Orchester hat im Kloster auch sein Probelokal. Orchester Der Verein Musik Muri mit seinem gleichnamigen Orchester existiert seit 1860. Um die fünfzig Mitglieder jeden Alters spielen heute auf hohem Niveau sinfonische Blasmusik und Transkriptionen klassischer Werke. Für das traditionelle Winterkonzert im November wird jeweils eine Solistin, ein Solist eingeladen; im Frühjahr erarbeitet das Orchester ein Programm zu einem ausgewählten Thema. Auf viel Beachtung und Anerkennung stieß die Uraufführung Mater Aeterna von Bert Appermont im Jahr 2008. Nachhaltig beeindruckt zeigten sich bereits fünf Jahre zuvor über 2000 Konzertbesucher und -besucherinnen von Carl Orffs Carmina Burana. Beim Eidgenössischen Musikfest in St. Gallen 2011 erreichte Musik Muri den zweiten Platz in der Oberstufe. Wettbewerbe sind dennoch nicht der Schwerpunkt des Vereins; es geht vielmehr darum, an interessanten Projekten zu arbeiten und sich dabei gemeinsam musikalisch weiterzuentwickeln. Somit lautet das Motto von Musik Muri eher: Der Weg ist das Ziel. Dirigent Karl Herzog leitet das Orchester seit 2002 mit ebenso kompetenter wie geduldiger Hand; seine Leidenschaft für die Musik und sein Streben nach dem Schönen reißen die Orchestermitglieder unweigerlich mit. Sein mu- 52 sikalisches Fachwissen und sein Herzblut für die sinfonische Blasmusik leitete eine musikkulturelle Entwicklung bei Musik Muri ein. So entstand ein sinfonisches Blasorchester mit überregionaler Ausstrahlung und Zusammensetzung, welches durch Karl Herzogs zielgerichtete Leitung die gewünschten Erfolge feiern kann. Als Musiklehrer führt Karl Herzog junge Menschen in die vielschichtige Welt der Musik ein. Solistin Geboren und aufgewachsen in Basel (CH), studierte Maria Gessler bei Verena Schweizer an der Musikakademie Basel. Sie erhielt Unterricht in barocker Aufführungspraxis bei René Jacobs an der Schola Cantorum Basiliensis und schloss das Studium mit dem Operndiplom ab. Sie war über Jahre an deutschen Bühnen engagiert und verkörperte eine Vielzahl von Partien vom lyrischen bis ins jugendlich-dramatische Fach. Weitere Rollen führten sie nach Polen, zu den Tiroler Festspielen Erl und sogar nach Singapur. Neben Oratorien widmet sich die Sopranistin auch gerne dem Lied. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Emil Nikolaus von Reznicek / Bearb.: Jos van de Braak Ouvertüre zur Oper Donna Diana Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Marco Tamanini Walzer aus dem Ballett Dornröschen Giuseppe Verdi / Bearb.: Douglas McLain Morrò, ma prima in grazia aus der Oper Un ballo in maschera (Maria Gessler, Sopran) Gioachino Rossini / Bearb.: Christiaan Janssen Ouvertüre zur Oper Il barbiere di Siviglia 53 Pietro Mascagni / Bearb.: Anton Haeck Voi lo sapete, o mamma aus der Oper Cavalleria rusticana (Maria Gessler, Sopran) Johann Strauß / Bearb.: Roger Niese Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus Émile Waldteufel / Bearb.: Jos Dobbelstein Estudiantina aus Waltzes after Paul Lacôme Emmerich Kálmán / Bearb.: Jos Dobbelstein Heia, in den Bergen aus der Operette Die Csárdásfürstin (Maria Gessler, Sopran) Gioachino Rossini / Bearb.: Michele Netti Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell Zum Programm Opernzauber Das Programm aus der Opern- und Operettenwelt hat als gemeinsamen Nenner den deutschsprachigen Alpenraum mit entsprechenden Komponisten und Themen, weist aber darüber hinaus nach ganz Europa. Den Auftakt macht die Ouvertüre zur komischen Oper Donna Diana des österreichischen Komponisten Emil Nikolaus von Reznicek (1860–1945), die trotz des spanischen Ursprungs der Geschichte viel Wiener Charme versprüht und weithin bekannt und beliebt ist. Musik Muri spielt das Werk in einer Bearbeitung von Jos van de Braak, der in Innsbruck bereits Konzerte dirigierte. Ein Walzer aus dem Ballett Dornröschen des russischen Komponisten Pjotr I. Tschaikowski (1840–1893) führt uns in die Märchenwelt des französischen Schriftstellers Charles Perrault (1628–1703), dessen Aufzeichnung des 54 Märchens La Belle au bois dormant von 1697 die Grundlage für Tschaikowskis Ballett bildet. Weiter nördlich spielt sich das nächste Drama ab: Un ballo in maschera des italienischen Komponisten Giuseppe Verdi (1813–1901) hat das tödliche Attentat des schwedischen Königs Gustav III. auf einem Maskenball in der Stockholmer Oper zum Thema. Aus politischen Gründen mussten die Handlung nach Boston verlegt und einige Figuren umbenannt werden, bevor die Oper 1859 in Rom schließlich doch uraufgeführt werden konnte. Musik Muri präsentiert daraus mit Maria Gessler die Arie Morrò, ma prima in grazia. Die Ouvertüre zu Gioachino Rossinis (1792–1868) komischer Oper Il barbiere di Siviglia wurde nach dem katastrophalen Misserfolg der Uraufführung von 1816 in Rom durch eine komplett neue ersetzt, von der heute mehrere, sehr unterschiedliche Versionen vorliegen. Im klassischen italienischen Stil komponiert, folgt einer langsamen Einleitung ein brillantes Allegro. Die aufgeführte Bearbeitung für Blasorchester stammt von Christiaan Janssen. Vom italienischen Komponisten Pietro Mascagni (1863– 1945) stammt die Oper Cavalleria rusticana, 1890 in Rom uraufgeführt, die stilistisch dem Verismo zugehört. Die Geschichte erzählt von einem Duell zwischen einem gehörnten Ehemann und dem Liebhaber seiner Frau, Turiddu, in einem sizilianischen Dorf. Maria Gessler singt daraus die Arie Voi lo sapete, o mamma. Zurück nach Österreich kommen wir mit der Operette Die Fledermaus von Johann Strauß (1825–1899), die als Höhepunkt der Goldenen Operettenära der Wiener 55 Operette gilt. Johann Strauß hat sich damit zum führenden Geist der gesamten europäischen Unterhaltungsmusikszene des neunzehnten Jahrhunderts gemausert. Musik Muri spielt die Ouvertüre in der Bearbeitung von Roger Niese. Der französische Komponist Émile Waldteufel (1837– 1915) wurde für seine Walzer im Stile Strauß’ berühmt. Seine Werke sind sehr humorvoll, wie auch der Beitrag Estudiantina aus Waltzes after Paul Lacôme zeigt, bevor wir uns mit Heia, in den Bergen aus Emmerich Kálmáns (1882–1953) Operette Die Csárdásfürstin der ebenfalls heiteren Seite der Bergwelt zuwenden. Beide Werke wurden von Jos Dobbelstein arrangiert. Im Opernprogramm eines Schweizer Gastorchesters ist die Ouvertüre zu Wilhelm Tell natürlich Pflicht. Die Alpenwelt in all ihrer Schönheit und Süße, aber auch ihrer Bedrohlichkeit in Sturm und Gewitter wird in Rossinis Werk zur Schweizer Legende schlechthin in höchster Dramatik musikalisch umgesetzt. Brigitte Santmann Rubin 56 Sonntag, 12. Juli, 19.30 Uhr Virtuose amerikanische Orchestermusik Orchestra di Fiati della Svizzera Italiana Musikalische Leitung: Angelo Bolciaghi Management: Patrick Berger Der erste Sonntag der Innsbrucker Promenadenkonzerte wird mit einem zweiten Orchester aus der Schweiz zu einer Art Schweizer-Tag. Im Gegensatz zum Programm von Musik Muri steht allerdings am Abend ein Programm auf dem Spielplan, das in dieser Form sicherlich nur selten gespielt wird, da es nur von ganz wenigen Orchestern aufgeführt werden kann. Das „Orchestra di Fiati della Svizzera Italiana“, das schon einmal durch seine herausragende Leistung in Innsbruck das Publikum überzeugte, hat sich auf ein technisch äußerst anspruchsvolles Programm festgelegt, das zeigt, welch faszinierende Klänge Blasorchester hervorbringen können. Dabei ist jede Angst vor der Moderne und vor zeitgenössischen Komponisten unbegründet, denn dieses Orchester spielt so beseelt und mit so viel Engagement, dass selbst schwierige Stücke wie selbstverständlich federleicht klingen und ein aufnahmebereites Publikum überzeugen. Orchester Seit 1991 fördert und verbreitet das OFSI anspruchsvolle Musik für Blasorchester. Es ist das erste und einzige Orchester dieser Art im Tessin. Nach Auftritten in 57 den angesehensten Schweizer Konzertsälen gilt es national als feste Größe. Das OFSI ist auch im Ausland bekannt, es gab schon Konzerte in Italien, Holland, Österreich und Frankreich. Das Repertoire umfasst über 140 Stücke, darunter verschiedene Werke von zeitgenössischen Schweizer Komponisten und rund zehn weltweite Erstaufführungen. In seinem über zwanzigjährigen Wirken wurden vier CDs und verschiedene Radioaufnahmen veröffentlicht. Der Gründer und erste Leiter des Orchesters war Carlo Balmelli, derzeitiger fester Direktor ist Franco Cesarini. Die Formation hat an internationalen Veranstaltungen teilgenommen, darunter die Festivals in Schladming (Mid Europe Schladming, A), Interlaken (Jungfrau Music Festival, CH), Saas-Fee (Alpine Music Festival Saas Fee, CH), Piuro (Stagione musicale Val Chiavenna, I) und Innsbruck (Innsbrucker Promenadenkonzerte, A). 2003 begleitete sie die offiziellen Feierlichkeiten zum zwanzigjährigen Bestehen der Republik und des Kantons Tessin in Bellinzona. 2014 spielte sie am Mailänder Auditorium unter der Patenschaft des Schweizerischen Generalkonsulats. Die Musiker stammen überwiegend aus der italienischen Schweiz. Es sind Berufsmusiker, Studenten am Konservatorium und hervorragende Laien, die ehrenamtlich auftreten. Dirigent Geboren in Mailand studierte Angelo Bolciaghi in Italien, Holland und mit Stipendien drei Jahre lang in den USA, wo er das Repertoire für Blasorchester vertiefte. 58 Von entscheidender Bedeutung für seine Schulung war die Begegnung mit Maestro Thomas Briccetti und mit Claudio Mandonico. Er dirigierte in Italien, Europa, in den USA und bei der American Bandmaster Association Erstaufführungen. Mit dem Orchestra di Fiati Accademia gewann er den ersten Preis in der höchsten Kategorie beim Internationalen Wettbewerb von Kerkrade. Bolciaghi nimmt Einladungen für Seminare, Jurys, Festivals und Wettbewerbe in Italien wahr. Seit 2002 leitet er das Orchestra Fiati – Ensemble Strumentale Fermano. 2011 wurde er zum festen Leiter des SaxEnsemble am Konservatorium in Foggia. Er war Orchestrator für Blechblasinstrumente an der Scala und für Bruno Casoni, den Leiter des Theaterchors, seine Werke stehen auf dem Spielplan der Scala (2009, 2011, 2012, 2013) und der Pomeriggi Musicali (Musikalische Nachmittage, 2013). Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Johann Sebastian Bach / Bearb.: Gustav Holst Fugue à la Gigue Michael Gandolfi Flourishes and Meditations on a Renaissance Theme Michael Daugherty On the Air John Mackey Concerto for Soprano Saxophone & Wind Ensemble, I – II – V (Daniele Berdini, Saxofon) Charles Ives Country Band March 59 Leonard Bernstein Ouvertüre zur Operette Candide James Barnes Fantasy Variations on a Theme by Niccolò Paganini Frank Ticheli Blue Shades Zum Programm Das Barockstück zur Konzerteröffnung ist die Fuge à la Gigue. Sie wurde von Bach für die Orgel geschrieben, eine virtuose Darbietung des vierstimmigen Stücks mit komplizierten Pedaleinsätzen erarbeitete Holst 1928. Flourishes and Meditations on a Renaissance Theme von Michael Gandolfi, geschrieben für das amerikanische Präsidentenorchester, besteht aus sieben Variationen zu dem einfachen Renaissance-Thema Spagnoletta, das sowohl von Joaquín Rodrigo als auch von Ottorino Respighi aufgegriffen wird. Die Art jeder Variation ergibt sich aus dem Wortlaut der Partitur: I: Kubistisches Kaleidoskop, II: Cantus augmentato, III: Carnival, IV: Thema in rondò, V: Spike, VI: rewind / fast forward, VII: Echo, eine surrealistische Wiederaufnahme. On the Air, eine Komposition aus dem Jahre 2012, geschrieben zu Ehren von Arturo Toscanini, möchte das stürmische Temperament des großen Dirigenten erfassen, die musikalische Intensität und die erfrischenden Tempi seiner legendären Auftritte. Das Concerto per Soprano Saxophone & Wind Ensemble von John Mackey ist ein ehrgeiziges Werk. Das Konzert spiegelt die verschiedenen Aspekte des Saxofons und 60 dessen Beziehungen zu den anderen Instrumenten des Orchesters wider. Es erfordert eine hohe Virtuosität des Solisten und des gesamten Ensembles. Das erste Tempo, Prelude, ist eine äußerst energiegeladene Einführung in das Hauptthema; der Name des zweiten Tempos, Felt, bezieht sich auf das klangliche Material, das für ein Saxofon möglich ist, und erforscht dessen Virtuosität auch dank der Slap-Tongue-Technik; das fünfte Tempo, Finale, ist eine Hommage voller Adrenalin an John Corigliano, Mackeys Lehrmeister am Julliard Konservatorium, von dem das Klarinettenkonzert zitiert wird. Die Experimente mit den Musikkapellen des Vaters beeinflussten die Musik von Charles Ives, die er hauptsächlich für sich selbst schrieb. Country Band March stellt auf sympathische Weise Laienmusiker dar, die versuchen, so gut wie möglich zu spielen: Musiker, die nicht geübt haben und die daher etwas anderes spielen, schräg, ohne exakten Rhythmus. Ein Höllenlärm, eine Kakophonie der Töne. Brillant orchestriert hat sie eine Vitalität, die man nicht so schnell vergisst: die Ouverture de Candide von Leonard Bernstein. Nach dem aufregenden Start folgt ein gefühlvollerer, sanfterer Teil, im Finale wird das Tempo wieder erhöht. Bernstein sagte zu Candide: „In diesem Stück steckt viel mehr von mir als in anderen, die ich geschrieben habe.“ James Barnes ehrt das berühmte Capriccio Nr. 24 in aMoll von Niccolò Paganini mit einer Fantasia di Variazioni, insgesamt zwanzig, die von der United States Air Force Band in Auftrag gegeben wurden; ein virtuoses 61 Stück, das die Lyrik und Technik jedes Bereichs des Ensembles zeigt. Wie der Titel schon andeutet, ist Blue Shades eine Anspielung auf den Blues. Das Jazz-Feeling dominiert, doch es ist kein Bluesstück, auch wenn die typischen Bluesnoten verwendet und viele „Facetten von Blau“ beschrieben werden: von brillant bis dunkel, von dirty bis hot. Ein augenzwinkernder Tribut an die Ära der Big Bands, an den heißen Stil von Benny Goodman, an Akkorde von Blechblasinstrumenten, die an den allgemein in dieser Zeit gebrauchten Effekt des pfeifenden Zugs erinnern. Angelo Bolciaghi 62 Montag, 13. Juli, 19.30 Uhr Die Holzbläser des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck Organisation: Peter Rabl Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck TSOI ist vor allem in den letzten Jahren zu einem Garant für hohe Qualität und musikalischen Anspruch geworden, somit passen die Holzbläser dieses Orchesters perfekt in den Rahmen der Innsbrucker Promenadenkonzerte, was aufgrund von Sommerpause und Urlaubsplanung lange nicht verwirklicht werden konnte. Dieses Jahr ist es nun so weit: Die Holzbläser des TSOI beehren die Promenadenkonzerte. Und als wäre das noch nicht Grund genug zur Freude, spielen sie auch noch das zentrale Bläserwerk der Klassik: die Gran Partita. Der Abend soll deutlich machen, dass verstärkte Zusammenarbeit unter Tirols Kulturschaffenden bei oft gleich bleibenden oder gar schrumpfenden Budgets durch Synergieeffekte großartige und gleichsam unbezahlbare künstlerische Ergebnisse hervorbringen kann. Orchester Das Innsbrucker Serenadenensemble wurde vor etwa vierzig Jahren vom Klarinettisten Prof. Walter Kefer und Mitgliedern des damaligen Innsbrucker Symphonieorchesters gegründet. Aus Anlass des Konzertes bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten 2015 haben sich dreizehn Musikerinnen und Musiker des TSOI und 63 Freunde zusammengefunden, um das Innsbrucker Serenadenensemble nach längerer künstlerischer Schaffenspause wieder ins Musikleben Tirols zurückzuholen. Konrad Zeller, Oboe: geboren in Stuttgart, Studium in Hannover und Paris, seit 1993 Solooboist des TSOI, Lehrer am Mozarteum Innsbruck und am Tiroler Landeskonservatorium. Ning-Ching Zeller-Chen, Oboe: geboren in Taiwan, Studium in Hannover und Paris, seit 1993 Oboistin im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und Lehrerin am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck. Gabriele Mayr, Klarinette: geboren in München, Studium in Innsbruck und Wien, seit 2011 Soloklarinettistin des TSOI. Lehrtätigkeit für Klarinette und Harfe am Tiroler Musikschulwerk. Maximilian Bauer, Klarinette: geboren in Gröbming/Steiermark, Studium in Graz und Innsbruck, langjähriges Mitglied des TSOI, seit 2008 Lehrer am Mozarteum Innsbruck und am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck. Werner Hangl, Bassetthorn: geboren in Zams, Studium in Innsbruck und Salzburg, seit 1998 Mitglied des TSOI. Lehrer an der Musikschule Wattens. Peter Rabl, Bassetthorn: geboren in Itter/Tirol, Studium in Innsbruck, seit 1982 Mitglied des TSOI, bis 2008 als Soloklarinettist und seit 1980 Lehrer an der Musikschule der Stadt Innsbruck. Carla Blackwood, Horn: geboren in Bathurst/Australien, Studium in Sydney, Graz, Basel, Freiburg und Zürich, seit 2012 Solohornistin des TSOI, Lehrerin am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck. 64 Tanja Schwarz-Heinrich, Horn: geboren in Augsburg, Studium in Karlsruhe, Weimar und Nürnberg, seit 2010 Hornistin im TSOI. Genevieve Clifford, Horn: geboren in Melbourne, Studien in Saarbrücken und Berlin. Seit 2011 Hornistin in Essen. Viktor Praxmarer, Horn: geboren in Umhausen, Studium in Salzburg und München. Stellvertretender Solohornist der Augsburger Philharmoniker. Kerstin Siepmann, Fagott: geboren in Essen, Studium in Detmold und Weimar, seit 1997 Solofagottistin des TSOI, unterrichtet am Mozarteum Innsbruck. Magdalena Pramhaas, Fagott: geboren in Oberndorf/Salzburg, studiert in Wien und spielt seit 2014 im TSOI. Wolfgang Schneider, Kontrabass: geboren in Köln, Studium in Hannover und Frankfurt, seit 1998 Mitglied des TSOI. Lehrer an der Landesmusikschule Kramsach. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Wolfgang Amadeus Mozart Harmoniemusik zu Le Nozze di Figaro Gordon Jacob Divertimento in Es für Bläseroktett: Alla marcia viva – Adagio – Rondo: Allegro molto Wolfgang Amadeus Mozart Serenade Nr. 10, Gran Partita: Largo – Allegro molto; Menuetto: Trio I, Trio II; Adagio; Menuetto: Trio I, Trio II; Romanze: Adagio; Thema mit Variationen; Finale: Molto allegro 65 Zum Programm Wenn man eingeladen wird, als Kammermusikformation ein Konzert im Innenhof der Hofburg zu Innsbruck zu gestalten, denkt man zuallererst, dieser „Raum“ sei zu groß für ein Bläseroktett. Aber wenn man dann etwas nachdenkt, kommt man unweigerlich auf eines der größten Werke der Bläserkammermusik, nämlich auf Mozarts Gran Partita. Dies ist nicht nur Serenadenmusik im besten Sinne des Wortes, das heißt, man kann dieses Werk mit gutem Gewissen im Freien spielen, am Abend und man kann sich sicher sein, dass, nicht zuletzt wegen der Größe der Besetzung, der Raum der Hofburg gut mit Klang gefüllt werden kann. Außerdem hat die Gran Partita eine so großzügige Dimension in Besetzung und Dauer, dass auch diese Seiten perfekt zum Aufführungsort passen. Obwohl die große Serenade fast eine Stunde dauert, braucht man natürlich noch weitere Stücke, um ein ganzes Programm auf die Beine zu stellen. Und da gibt es Gott sei Dank eine Bearbeitung der Oper Le Nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart, die die gleiche Besetzung verlangt wie die Gran Partita. Dieser glückliche Umstand war ein wichtiger Grund, um genau diese Bearbeitung ins Programm zu nehmen. Ergänzt wird die herrliche Musik Mozarts mit einer Originalkomposition des 20. Jahrhunderts von Gordon Jacob. Wir spielen dessen witziges und abwechslungsreiches Oktett für Bläser. Peter Rabl 66 Dienstag, 14. Juli, 19.30 Uhr Staatliches Slowenisches Militärorchester Musikalische Leitung: Andreja Solar Slowenien war bisher ein weißer Fleck auf der musikalischen Landkarte der Innsbrucker Promenadenkonzerte, obgleich das Land lange Zeit zur Habsburgermonarchie gehörte und durch die Geschichte nach dem Ersten Weltkrieg, vom Kärntner Abwehrkampf über das Dritte Reich und die Tito-Diktatur bis hin zum nie enden wollenden Ortstafelkonflikt viel inniger mit der Geschichte der Republik Österreich verbunden ist, als dies offiziell wahrgenommen wird. Wer daran zweifelt, sei auf den Roman Engel des Vergessens von Maja Haderlap verwiesen. Musikalisch ist es für die Veranstalter eine große Freude, nun auch Vertreter dieses Nachbarlandes in Innsbruck begrüßen zu dürfen, zumal die Militärmusik Slowenien von einer sehr profilierten und engagierten Dirigentin geleitet wird: Andreja Solar, die als Schülerin von Jan Cober auch dafür zu sorgen hat, dass ihr Land den Anschluss an die internationale Entwicklung auf dem Gebiet der Bläsermusik findet. Dass dabei nicht auf die unverwechselbare Note, die Slowenien im Bereich der Popularmusik zu bieten hat, vergessen wird, versteht sich von selbst: So werden denn auch Werke jenes Slavko Avsenik erklingen, der sich mit seiner Oberkrainerbesetzung auch in Österreich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit erfreut. 67 Orchester Das Staatliche Slowenische Militärorchester wurde 1996 gegründet und steht unter dem Kommando der „SAF Protocol“ Einheit. Die Tradition von militärischen Orchestern in Slowenien geht zurück bis 1770, als das erste dauerhafte militärische Orchester nach Ljubljana kam, im Anschluss an die Errichtung von Streitkräften während der Regierung von Maria Theresia. Seither haben Musiker aus dem Umfeld der Militärmusik einen überaus wichtigen Teil zum Musikleben in Slowenien beigetragen. Das Staatliche Slowenische Militärorchester folgt dieser Tradition mit großem Stolz. Die Musiker sind Profis, die meisten von ihnen sind Absolventen der Musik-Akademie in Ljubljana. Das Orchester spielt slowenische und internationale militärische, klassische und zeitgenössische Kompositionen. Es ist verantwortlich für die musikalische Umrahmung von Zeremonien und Feiern. Außerdem kann das Orchester häufig bei öffentlichen Konzerten unter der Leitung von slowenischen oder ausländischen militärischen oder „zivilen“ Dirigenten gehört werden. Darüber hinaus hat es an internationalen Musikfesten unter anderem in Österreich, Italien, Kroatien, Ungarn, Deutschland, Dänemark, Belgien, Tschechien, Russland und den USA teilgenommen. Dirigentin Andreja Solar wurde in Slowenien geboren, wo sie lebt und arbeitet. 2006 schloss sie Symphonisches Dirigieren an der „Academy of Music“ in Ljubljana ab, wo sie bei Maestro Marko Letonja studierte. Während sie ihr 68 Musikpädagogik-Studium in Ljubljana verfolgte, studierte sie bei Jan Cober am Brabants Konservatorium in Tilburg in den Niederlanden. 2002 beendete sie erfolgreich ihre Masterstudien und dirigierte erstmals die Slovenian Armed Forces Band. 2008 hat sie einen „Senior-Musician-Course“ in der Naval School of Musik in Norfolk, Virginia abgeschlossen. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Georg Friedrich Händel Alla Hornpipe Bart Howard Fly me To The Moon Vilko und Slavko Avsenik Na Golici Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Vilko und Slavko Avsenik / Bearb.: Bojan Adamič, Vladimir Mustajbašić Spomin (Erinnerung) Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Piet Stalmeier Capriccio Italien Dmitri Schostakowitsch / Bearb.: Jan Cober Moskau Tscherjomuschki: Eine Tour durch Moskau – Polka – Mascha und Bubenstow – Lydotschka und Boris Gioachino Rossini / Bearb.: Armin Suppan Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell George Gershwin / Bearb.: Mari van Gils Ein Amerikaner in Paris Bojan Adamič / Bearb.: Boštjan Dimnik Serenade (Aleš Ogrin, Klavier; Janez Benko, Klarinette; Matic Nejc Kreča, Klarinette) 69 Eric Whitacre Godzilla Eats Las Vegas! Bojan Adamič Gas do daske Johann Strauß / Bearb.: Roger Niese Unter Donner und Blitz, Polka Bojan Adamič TRA–TA–TA Zum Programm Musikalische Erinnerungen von Reisenden Das Konzertprogramm thematisiert musikalische Erinnerungen von Reisenden. Das gesamte Programm zeichnet Bilder von Landschaften der verschiedensten Länder und fängt deren Atmosphäre ein. Der russische Komponist Tschaikowski fand seine Inspiration für das Capriccio Italien und dessen Motive auf italienischen Straßen. Die berühmteste Ouvertüre von Rossini nimmt uns mit ins dreizehnte Jahrhundert an den See von Luzern in der Schweiz und greift die Legende von Wilhelm Tell auf. Die Premiere dieses Stücks fand in Paris statt. Damit ist es kein Zufall, dass sich unser Programm genau dorthin bewegt. Ein Amerikaner in Paris, stark vom Jazz beeinflusst, hat Gershwin selbst als Impressionen eines amerikanischen Gastes beschrieben, der nach Paris kommt. Er nimmt die Straßengeräusche wahr und taucht in die Atmosphäre der Stadt ein. Serenade des slowenischen Komponisten Bojan Adamič bereitet uns auf das dramatische, farbenprächtige Stück des amerikanischen Komponisten Eric Whitacre vor, dessen Stück Godzilla Eats Las Vegas! 70 heißt. Diese Komposition ist tatsächlich etwas anders und verlangt von den Zuhörern Fantasie und musikalische Vorstellungskraft. Am Ende des Konzerts stoppen wir auf slowenischem Territorium – mit einer einfachen Polka des slowenischen Komponisten Bojan Adamič, der hauptsächlich als Filmkomponist bekannt ist, weil er mehr als 200 Kompositionen für slowenische und ausländische Filme geschrieben hat. In seine Werke integriert er häufig slowenische Volksmusik, die man auch in Gas do daske hören kann. Wir schließen mit der Polka Unter Donner und Blitz, die vom österreichischen Komponisten Johann Strauß verfasst wurde. Andreja Solar Musik belebt die Innsbrucker Altstadt Jedes Jahr zur selben Zeit beleben die Promenadenkonzerte die Innsbrucker Altstadt in einmaliger Weise. Nicht durch kommerziellen Lärm, sondern durch großartige Musik … Da ich auch von den Promenadenkonzerten als Unternehmer in der Altstadt profitiere, unterstütze ich diese Veranstaltung schon von Anfang an . Ich bin überzeugt, dass dies eine hochwertige Veranstaltung sowohl für Einheimische als auch für Gäste ist, und wünsche gutes Gelingen für 2015. Thomas Weber Gelateria Tomaselli 71 Kulturgenuss vom Feinsten Die Promenadenkonzerte bereichern den Innsbrucker Kultursommer und sorgen vom 7. Juli bis zum 2. August 2015 für ein abwechslungsreiches Konzertprogramm. Im stimmungsvollen Ambiente des Innenhofs der Kaiserlichen Hofburg sind 34 Orchester und Ensembles aus zehn europäischen Ländern zu Gast und werden das Publikum von nah und fern begeistern. Dabei werden neben traditioneller Blasmusik auch interessante zeitgenössische Kompositionen sowie Werke für Big Band, Brassband und Holzbläserensembles erklingen. Die Promenadenkonzerte bieten somit Vielfalt auf hohem musikalischen Niveau und Kulturgenuss vom Feinsten. Ich lade alle Interessierten herzlich zu den Promenadenkonzerten 2015 ein und wünsche den Veranstaltern Wetterglück und erfolgreiche Konzerte! Dr. Beate Palfrader Landesrätin für Bildung, Familie und Kultur 72 Mittwoch, 15. Juli, 19.30 Uhr Stadtmusikkapelle Wilten Musikalische Leitung: Peter Kostner Organisation: Claudius Schlenck Fast ist die Feststellung schon langweilig, dass die Stadtmusikkapelle Wilten auch letztes Jahr wieder, vor allem durch die wunderbar beseelte Aufführung einer Rossini-Ouvertüre, bewiesen hat, dass sie in Tirol zur obersten Liga gehört, und das schon seit Jahrzehnten. Eine beeindruckende Leistung! Hinzu kommt, dass der Orchesterklang der Wiltener immer österreichisch geblieben ist. Flügelhörner und Tenöre, die sich bei entsprechend unsensiblem Spiel oftmals geradezu als Fluch erweisen, passen sich bei den Wiltenern homogen in den ansonsten an internationalen Besetzungsnormen ausgerichteten Gesamtklang ein. Das ist vor allem Peter Kostner zu verdanken, der das Orchester auf diesem künstlerischen Niveau hält und dem es durch seinen Führungsstil gelingt, die gerade im städtischen Bereich übliche Fluktuation unter den Musikerinnen und Musikern in Grenzen zu halten. Dies ist eine Grundvoraussetzung für nachhaltigen Erfolg! Orchester In alten Urkunden des Stifts Wilten ist das Entstehungsjahr der Musikkapelle mit 1650 verbrieft – damals noch als eine der zu dieser Zeit gebildeten Pfarrmusiken. Zu einer regulären „Musikbande“ formierte sich 73 die Wiltener Musik erst 1814 nach der Rückkehr Tirols zu Österreich. Seit dieser Zeit sind die Wiltener ununterbrochen urkundlich bei feierlichen Anlässen in Tirol genannt. Waren es anlässlich der Beisetzung von Andreas Hofer 1823 lediglich dreizehn Musikanten, umfasst der Klangkörper heute siebzig Musiker, die aus allen Berufsgruppen und Gesellschaftsschichten kommen. Auf dem Programmzettel der Wiltener ist von klassischen Ouvertüren bis zu symphonischen Blasmusikwerken, vom Wiener Walzer bis zur böhmischen Polka oder vom Operettenpotpourri bis zum Musical alles vertreten und wird auch auf höchstem Niveau dargeboten. Dirigent Peter Kostner (Jahrgang 1963) stammt aus Hatting im Oberinntal, wo er auch heute noch mit seiner Familie lebt. Seit 1983 ist Kostner Mitarbeiter des ORF-Landesstudio Tirol, seit 1995 auch Bereichsleiter für Volksund Blasmusik. Seine musikalische Tätigkeit begann er als Flügelhornist und Tenorist bei der Musikkapelle Hatting, die er fünf Jahre leitete. Eine enge Verbindung zur alpenländischen Volksmusik hat Kostner durch seine Tätigkeit als aktiver Musikant, der mehrere Instrumente beherrscht und Mitglied in mehreren Ensembles ist, wobei der Harfe seine besondere Vorliebe gilt. Die Stadtmusikkapelle Wilten leitet Peter Kostner seit 1995. In seine Ära fallen viele bedeutende Festund Galakonzerte im In- und Ausland und vorbildliche CD-Einspielungen mit konzertanter Blasmusik im traditionellen, aber auch im zeitgenössisch-sinfonischen 74 Bereich. Peter Kostner ist Vorstandsmitglied im Tiroler Volksmusikverein, Musikbeirat im Landesverband der Tiroler Blasmusikkapellen und gefragter Juror sowie Referent bei Workshops und Fortbildungsveranstaltungen im musikpädagogischen Bereich. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Julius Fučík Furchtlos und Treu, Marsch Edmund Patzke Salut à Luxembourg, Marsch Sepp Tanzer Mein Tirolerland, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Jeremiah Clarke / Bearb.: Rob Wiffin The Royal Duke Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Florian Pedarnig Ouvertüre zur Oper Die Zauberflöte Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Siem Noom Konzert für Fagott und Orchester (Agnes Juen, Fagott; Marcel Ritter, Fagott) Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Yoshihiro Kimura Ouverture solennelle 1812 Philip Sparke Symphonic Metamorphosis zu Themen aus Camille SaintSaëns’ Orgelsymphonie Andreas Waldner Trumpetism, Solo für Trompeten Hermann Pallhuber König Laurins Rosengarten 75 Sepp Tanzer Klingendes Land, Ouvertüre Florian Pedarnig Die Rotjacken, Konzertmarsch Peter Kostner So klingt’s bei uns dahoam, Volksmusik-Potpourri Hannes Apfolterer Marsch der Tiroler Polizei Zum Programm Als ständiger Gast bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten freut sich die Stadtmusikkapelle Wilten einmal mehr, ein Programm in diesem Rahmen zu präsentieren, das den klaren Vorgaben und Wünschen des Veranstalters, aber auch den vereinsinternen Intentionen entspricht. So versuchen wir einerseits musikalisch die große heimische und internationale Tradition zu pflegen und andererseits zeitgemäße Impulse nach innen und außen zu geben bzw. solche aufzunehmen. Der erste Programmteil ist symphonischer Musik (was immer man darunter auch genau zu verstehen hat) aus Barock, Klassik, Romantik und Gegenwart gewidmet. Mit Mozarts Ouvertüre zum Singspiel Die Zauberflöte und der Ouverture solennelle 1812 von Tschaikowski kommen dabei zwei sehr bekannte Werke zur Aufführung. Mozarts Konzert für Fagott und Orchester hört man eher selten in Blasorchesterfassung. Mit seinem phänomenalen Können, für Bläser zu komponieren und zu arrangieren, ist es Philip Sparke gelungen, mit seiner Symphonic Metamorphosis über Themen aus der dritten Sinfonie von Camille Saint-Saëns (der sog. Orgelsympho- 76 nie) ein großartiges Werk zu schaffen, das alle Register mit ihren Möglichkeiten auslotet. Unser zweiter Teil trägt das Motto Klingendes Land (Tirol) und beinhaltet einige Werke, die in direktem Zusammenhang mit unserem eigenen Klangkörper stehen. So schuf Sepp Tanzer – unser langjähriger Kapellmeister – die gleichnamige leichte, aber immer noch spielens- und hörenswerte Ouvertüre. Andreas Waldner, einer unser Trompeter, schuf ein neues Solowerk für das gesamte Trompetenregister – Trumpetism wurde beim Frühjahrskonzert 2015 uraufgeführt. Schon vor fünfzehn Jahren komponierte der ehemalige Landeskapellmeister Florian Pedarnig zum 350-jährigen Bestandsjubiläum der Wiltener den wuchtigen Konzertmarsch Die Rotjacken. Einer seiner Nachfolger, der amtierende Landeskapellmeister Hermann Pallhuber, drang mit einem Frühwerk in die Sagenwelt Südtirols vor: Wir begeben uns musikalisch ins Reich von König Laurins Rosengarten. Einfache, aber zu Herzen gehende Melodien aus der heimischen Volksmusik – vorwiegend aus Tirol – sind im Potpourri So klingt’s bei uns dahoam vereint, der schwungvolle Marsch der Tiroler Polizei von Militärkapellmeister Hannes Apfolterer beschließt unser Programm. Mit diesem zweiten Teil will die Stadtmusikkapelle Wilten bewusst auf die heimische Musikkultur setzen und festhalten, dass zwar sehr viel Großartiges an Literatur aus dem Ausland kommt, aber auch die Musiklandschaft in Tirol wunderbare Musik zu bieten hat. Peter Kostner 77 Ein Höhepunkt im Kulturkalender! Seit nunmehr 21 Jahren sind die Innsbrucker Promenadenkonzerte fixer Bestandteil der heimischen Kulturszene. Der Innenhof der Kaiserlichen Hofburg dient auch heuer wieder als imperiale Kulisse für zahlreiche Orchester, Ensembles und Chöre aus insgesamt zehn europäischen Staaten. Eine grandiose Inszenierung, die auch außerhalb Tirols große Beachtung findet! Die Partnerschaft zwischen den Innsbrucker Promenadenkonzerten und der TIWAG besteht nun schon seit über vierzehn Jahren. Es freut uns sehr, dass wir fester Bestandteil dieses Kulturevents sind. Berühmte Werke unseres musikalischen Erbes versprechen dem Publikum auch in diesem Jahr besonderen Genuss. Ich wünsche allen Besuchern viel Vergnügen und gute Unterhaltung! Dr. Bruno Wallnöfer TIWAG-Vorstandsvorsitzender 78 Donnerstag, 16. Juli, 19.30 Uhr Salzburger Landesblasorchester Musikalische Leitung: Alexander Schillings Organisation: Matthäus Rieger / Christian Hörbiger Die Eröffnung der Salzburger Festspiele ist nicht irgendein Ereignis, sondern der Startschuss zum größten sommerlichen Hochkulturevent Österreichs. Anlässlich der Eröffnung findet auf den Plätzen Salzburgs ein großes Fest statt, zu dem das Salzburger Landesblasorchester alljährlich von den Festspielen eingeladen wird. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte nutzen gern die Synergie und übernehmen das Konzertprogramm, das von Alex Schillings einstudiert wurde, einem jener Dirigenten, die durch ihre internationale Lehrtätigkeit für die kundige Ausbildung einer ganzen Generation junger Blasorchesterdirigenten verantwortlich zeichnen. Entsprechend hochkarätig ist das Programm der Salzburger – bei gleichzeitigem Bemühen, dem Geschmack eines großen Publikums entgegenzukommen. Orchester Das Landesblasorchester Salzburg will junge Talente durch gemeinsames, beispielhaftes Musizieren mit hochqualifizierten Musikern aus dem Musikum Salzburg, dem Mozarteum-Orchester und den Blasmusikkapellen fördern. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei zeitgenössischer Blasorchesterliteratur gewidmet. Der 79 Klangkörper will Blasmusik auf höchstem Niveau und in all ihren vielfältigen Formen präsentieren. Das Orchester ist in den Salzburger Blasmusikverband integriert. Als künstlerischer Leiter fungiert jeweils der Landeskapellmeister bzw. einer seiner Stellvertreter. Das LBO Salzburg ist eine Kooperation zwischen Salzburger Blasmusikverband, Mozarteum Orchester Salzburg, Militärmusik Salzburg und dem Musikum Salzburg. Das Orchester gibt jährlich zwei bis vier Konzerte im Bundesland Salzburg bzw. in anderen Bundesländern oder im Ausland. Die Konzerttätigkeiten werden durch die Produktion von CDs sowie DVDs dokumentiert und festgehalten. Dirigent Alexander Schillings, Jahrgang 1957, war bereits als Achtjähriger Orchestertrompeter. Er besuchte zunächst die Musikschule, später das Konservatorium in Maastricht. Im Jahr 1983 erhielt er das Diplom für Blasorchesterleitung, anschließend studierte Schillings Orchesterleitung bei Lucas Vis und Anton Kersjesprijs. In der zweiten Hälfte der achtziger Jahre war Alexander Schillings Direktor des Sinfonieorchesters Kerkrade. Er leitete zudem fünf Jahre das Kammermusikensemble Musica Mosa. Von 1989 bis 1995 wirkte Schillings als Dirigent der Königlichen Harmonie „Sainte Cécile“ zu Eijsden als Dirigent und von 1995 bis 2001 als Chefdirigent der Johan-Willem-Friso-Militärkapelle. Von 2001 bis 2002 leitete er die Königliche Militärkapelle in Den Haag. Er fungiert seit 1988 als musikalischer Leiter des Nationalen Jugendblasorchesters der Niederlande. An 80 der ARTEZ-Hochschule in Zwolle und an der Königlichen Hochschule in Den Haag unterrichtet er Blasorchesterleitung. Gastprofessuren führten ihn nach Spanien an die Universitäten Tarragona und Alicante sowie an das Konservatorium Murcia. Ferner ist er Organisator von Dirigentenworkshops. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Bläserkammermusik eines Ensembles des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Leontij Dunaev Krönungsmarsch Hector Berlioz / Bearb.: Tohru Takahashi Le carnaval romain, Ouvertüre Launy Grøndahl / Bearb.: Poul Ivan Møller Posaunenkonzert (Christian Winter, Posaune) Ferrer Ferran Jungla Thomas Doss Spotlights (Anja Kronreif, Luise Stöckl, Johannes Hogger, Klaus Hasholzner – alle Saxofon) Igor Strawinski / Bearb.: Randy Earles; Fred Fennell Suite aus dem Ballett Der Feuervogel Zum Programm Zum Auftakt gedenken wir des 175. Geburtstags von Pjotr I. Tschaikowski. 1883 wurde Alexander III. zum Zaren von Russland gekrönt. Aus diesem Anlass komponierte Tschaikowski den Krönungsmarsch, der ähnlich wie die kurz davor entstandene Ouverture solennelle 1812 81 starken patriotischen Charakter aufweist. Mit seiner sorgfältigen Instrumentierung und dem Melodienreichtum gelang Tschaikowski ein imposantes Werk. Dem aufmerksamen Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte wird nicht entgangen sein, dass in den letzten beiden Jahren mit den großen Werken Pini di Roma und Feste Romane ein ausgeprägter Bezug zu der grandiosen Stadt Rom hergestellt wurde. Fortsetzen möchte das LBO Salzburg diesen Weg mit der Ouvertüre Le carnaval romain von Hector Berlioz. Das LBO Salzburg ist immer bestrebt, dem geschätzten Publikum besondere Solisten zu präsentieren. Heuer ist dies Christian Winter, der Soloposaunist des Mozarteum-Orchesters Salzburg. Das selten gehörte Posaunenkonzert von Launy Grøndahl findet in ihm einen kongenialen Interpreten. Mit dem musikalischen Poem Jungla nimmt das LBO einen Schwerpunkt seiner Aufgaben wahr – die Interpretation zeitgenössischer Blasmusik. Diese sehr intensive Musik wurde 2006 für den 28. Certamen Internacional de Bandas de Musica de Valencia komponiert. Als druckfrische Erstaufführung (Erscheinungstermin: Mai 2015) und als Präsent für das kundige Publikum wird heuer das virtuose Saxofonsolo Spotlights von Thomas Doss mit einem fulminanten Solistenquartett (Anja Kronreif, Luise Stöckl, Johannes Hogger, Klaus Hasholzner) dargeboten. Die Musik zum hauptsächlich 1910 komponierten Ballett Der Feuervogel von Igor Strawinski gilt als richtungsweisendes Werk am Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Komponist fertigte später mehrfach (1911, 1919 und 82 1945) Fassungen für konzertante Aufführungen an und öffnete somit dieser Musik die Konzertsäle. Das eindrucksvolle Ambiente der Kaiserlichen Hofburg passt wunderbar zu dieser gewichtigen, schillernden Musik. Christian Hörbiger Fixpunkt für alle Blasmusikbegeisterten Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind und bleiben ein kultureller Fixpunkt für jeden Blasmusikbegeisterten und werden hoffentlich noch lange fortbestehen! Die behutsame Öffnung vom Schwerpunkt der K.u.k.-Musik in Richtung zeitgenössischer Musikliteratur und die Mitwirkung von immer mehr Orchestern und Kapellen aus der österreichischen Nachbarschaft sind sehr zu begrüßen. Nicht auszudenken, wie es in Österreich mit dem Nachwuchs an engagierten Musikern und Kapellmeistern, von denen sehr viele ihren Dienst bei der Militärmusik leisteten, weitergehen wird, wenn die Bundesregierung ihre unsinnigen und kurzsichtigen Sparmaßnahmen tatsächlich umsetzt und die Militärmusikkapellen auf sechs Monate dienende Zwanzig-Mann-Minikapellen schrumpft! Johannes Erhard Geschäftsleitung Athesia Druck Innsbruck 83 Konzertabende in fantastischer Kulisse Als Bank des Landes Tirol ist es uns besonders wichtig, unser Engagement für die Menschen in Tirol nicht auf Finanzdienstleistungen zu begrenzen. Kultur und Tradition sind zwei wesentliche Werte, die unser Land ausmachen. Daher engagiert sich die Hypo Tirol Bank mit großer Freude in diesen Bereichen und unterstützt vielseitige Kulturhighlights im ganzen Land. Speziell die Blasmusik ist eng mit der Tiroler Tradition verbunden und als regionales Kulturgut anerkannt. Diese alte Volkskultur zu bewahren sehen wir als einen wichtigen Auftrag. Es freut uns daher besonders, auch die Innsbrucker Promenadenkonzerte zu unseren geschätzten Partnern zählen zu dürfen. Denn diese hochkarätige Konzertreihe besticht durch perfektionierten Musikgenuss und ist sowohl beim heimischen Publikum als auch bei den Gästen etabliert und angesehen. In diesem Sinne wünsche ich den Musikern, Organisatoren und vor allem dem geschätzten Publikum genussvolle Konzertabende in der fantastischen Kulisse der Innsbrucker Hofburg. Hans-Peter Hörtnagl Vorstand der Hypo Tirol Bank 84 Freitag, 17. Juli, 19.30 Uhr Wassermusik Orchestra di Fiati della Valtellina Musikalische Leitung und Organisation: Lorenzo Della Fonte Die italienische Blasorchester-Szene ist nicht so gut in Dachverbänden organisiert und von Fachzeitschriften begleitet wie in Österreich und Deutschland. Umso mehr ist man als Veranstalter auf persönliche Empfehlungen von Fachleuten angewiesen, wenn man sich einen Überblick verschaffen möchte. Dass dabei immer wieder Juwelen gefunden werden können, beweisen Lorenzo Della Fonte und sein Orchestra di Fiati della Valtellina, das in der Bläserszene Italiens einen herausragenden Rang einnimmt. Orchester und Dirigent haben bereits mehrere hochinteressante CD-Produktionen veröffentlicht – von der erstmaligen Einspielung zeitgenössischer Werke über Transkriptionen berühmter italienischer Opernmelodien bis hin zur Zusammenarbeit mit Jazzmusikern. Das Programm bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten thematisiert „Wasser und Wassermusik“ und umfasst die Zeitspanne von Händels Wassermusik bis zur Gegenwart. Orchester Das Orchestra di Fiati della Valtellina wurde 1991 gegründet, um in der Provinz Sondrio ein Qualitätsensemble für Bläser im höchsten Niveausegment anbieten 85 zu können. Bereits nach wenigen Jahren war es in der Lage, sich auf internationaler Ebene zu bewähren, gab aber auch zahlreiche Konzerte in der Provinz Sondrio selbst, wo es zum ersten Mal möglich war, mit Bläsern Konzerte zu bestreiten, die bisher der klassischen Musik und dem Jazz vorbehalten waren. Das Orchester gewann zudem wichtige Preise bei internationalen Wettbewerben wie in Straßburg 1992, in Kerkrade 1993, in Valencia 1994 und in Riva del Garda 1995. Das OFV hat ein großes Repertoire anzubieten: von Transkriptionen von Opern und klassischen Stücken bis zu Kompositionen für Blasinstrumente. Auf diesem Gebiet darf das Orchester als führend in Italien bezeichnet werden. Das OFV kann auf zahlreiche italienische Erstaufführungen von wichtigen Kompoistionen verweisen, darunter Coriglianos Bläser-Symphonie Circus Maximus im Jahre 2011. Konzerte mit drei verschiedenen Ensemblegrößen sind möglich: Als kammermusikalisches Ensemble mit fünfzehn, als mittelgroßes Ensemble mit fünfunddreißig oder als Symphonie-Orchester mit fünfzig Musikern. Derzeit fungiert Grazia Bertini als Präsidentin. Dirigent Della Fonte wurde 1960 in Sondrio in Italien geboren. Er hat Abschlüsse im Bereich Klarinette, Komposition und Jazz vorzuweisen und studierte Dirigieren in den Niederlanden, in der Schweiz und in Italien. Della Fonte hat mehr als 600 Konzerte mit Blasorchestern etwa in Italien, den Niederlanden, der Schweiz, in 86 Deutschland, Spanien, Lettland, den USA, Japan, Argentinien und Taiwan dirigiert. Von 1994 bis 1997 war er Leiter des Blasorchesters der Stadt Milano. Er leitet das Orchestra di Fiati della Valtellina und das Orchestra di Fiati del Conservatorio de Messina (Sizilien), das Ripatransone Young Wind Orchestra (Marche) und die Blaskapelle des Turiner Konservatoriums. Della Fonte ist Gewinner des ersten Preises beim internationalen Dirigier-Wettbewerb „Prix Credit Suisse“ bei der „Internationalen Musikwoche Grenchen“ im Jahre 2000 in der Schweiz. Er hat Arrangements und Originalmusik komponiert, die bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurden und zum Teil Wettbewerbs-Pflichtstücke sind. Er unterrichtet Dirigieren, Orchesterbearbeitung und Komposition am Konservatorium Turin. Er ist Autor des Buches La Banda. Orchestra del nuevo millennio, hat sich mit der Geschichte der Blasmusikliteratur beschäftigt und den Roman L’infinita musica del vento verfasst, der von Franis Scala handelt, einem Dirigenten der US-Marine-Band. Von seinen 14 CD-Aufnahmen wurden einige in den wichtigsten Magazinen hervorragend besprochen. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Wassermusik Lorenzo Della Fonte Re Water Power Georg Friedrich Händel / Bearb.: Frank William Erickson Wassermusik: Allegro – Aria – Gigue – Air – Hornpipe – Coro 87 Friedrich Smetana / Bearb.: J. Cacavas; M. Rogers Die Moldau Ottorino Respighi / Bearb.: Yoshihiru Kimura Fontane di Roma: La fontana di Valle Giulia all'alba – La fontana del Tritone al mattino – La fontana di Trevi al meriggio – La fontana di Villa Medici al tramonto Percy Aldridge Grainger / Bearb.: Robert Sheldon Spoon River Michael Daugherty Niagara Falls Johann Strauß / Bearb.: Arie den Arend An der schönen blauen Donau, Walzer Zum Programm Das Orchester wurde 1991 in der Bergregion im nördlichen Italien an der Grenze zur Schweiz gegründet. Gerade dort sind solche Orchester wichtig für die musikalische Bildung und Ausbildung von jungen Menschen. In den beinahe 25 Jahren seines Bestehens gab es viele Uraufführungen von Stücken für Blasorchester. Das Programm, das anlässlich der Innsbrucker Promenadenkonzerte gespielt wird, hat ein Thema, das direkt mit der Region zu tun hat, der das Orchester entstammt, mit dem schönen Alpental, in dem Wasser in all seinen Varianten eine zentrale Rolle spielt: Bäche, Flüsse, Seen, Wasserfälle, Brunnen, Regen, Schnee. Das Programm umfasst daher einige der schönsten Musikstücke, die im Zusammenhang mit dem Thema Wasser jemals komponiert wurden; etwa die Wassermusik von Händel, Die Moldau von Smetana oder An der schönen blauen Donau von Strauß. Aber auch Klassiker 88 des zwanzigsten Jahrhunderts werden gespielt, zum Beispiel Spoon River von Percy Aldridge Grainger oder das elektrisierende Niagara Falls von Michael Daugherty. Georg Friedrich Händel (1685–1959) komponierte seine Water Music Suite im Auftrag von König Georg I., sie wurde tatsächlich auf der Themse uraufgeführt. Friedrich Smetanas (1824–1884) Die Moldau ist ein symphonisches Gedicht, welches das Fließen der Moldau darstellen soll. Die Moldau bewegt sich von ihrem Ursprung in den Bergen über den Böhmerwald bis in die Stadt Prag. Es handelt sich dabei um eine patriotische Komposition, am Bild des Flusses entzündet sich Smetanas Liebe zum Heimatland. Die Komposition wurde 1874 vollendet und im Folgejahr zum ersten Mal aufgeführt. Der Walzer An der schönen blauen Donau von Johann Strauß stammt aus dem Jahr 1866 und ist eines der beliebtesten Stücke des gesamten klassischen Repertoires. Bei seiner Erstaufführung war ihm aber nur wenig Erfolg beschieden, das änderte sich jedoch mit der rein orchestralen Version des Walzers, die Strauß für die Weltausstellung in Paris im selben Jahr schrieb. Ottorino Respighis (1879–1936) Fontane di Roma ist ein symphonisches Gedicht mit vier Abschnitten und der erste Teil des Orchesterwerks Roman Trilogy neben den beiden anderen Teilen Pines Of Rome und Roman Festivals. Jeder einzelne Abschnitt beschreibt einen von Roms Brunnen zu je unterschiedlichen Tageszeiten. Der erste Brunnen, La fontana di Valle Giulia all’Alba, wird in der Morgendämmerung gezeigt, vor dem Hin- 89 tergrund einer Schäferlandschaft. La fontana del Tritone al mattino, der zweite Brunnen, schildert, wie die Naiaden und Triton im Morgenlicht tanzen. Der dritte Teil, La fontana di Trevi al meriggio, beschreibt den Trevi-Brunnen zur Mittagszeit. Es dominiert die Darstellung vom Triumph des Gottes Neptun. Der letzte Brunnen, La fontana di Villa Medici al tramonto, ist in eine melancholische Atmosphäre getaucht, da mit dem Untergang der Sonne das Licht schwindet. Über Spoon River schrieb Percy Grainger selbst: „Dieses Stück ist dem Charakter nach sehr archaisch und typisch amerikanisch, erinnert aber auch an gewisse schottische und englische Tanzstücke. Meine Komposition zielt darauf ab, die Mischung aus einsamer Wehmut und Beharrlichkeit zu erhalten.“ Lorenzo Della Fonte komponierte Re Water Power im Jahr 2004 anlässlich der Hundertjahrfeier von „Rätia Energie“. Das Stück wurde damals von einem BläserQuartett vorgetragen, für die Innsbrucker Promenadenkonzerte wurde es zu einer Orchesterversion ausgebaut. Das Hauptthema stammt aus Händels Wassermusik. Michael Daughertys (geboren 1954) Komposition Niagara Falls war ein Auftragswerk und ist H. Robert Reynolds gewidmet. Der Komponist schreibt: „Die Niagara-Fälle, ein Übergang zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten, sind ein Mekka für Hochzeitsreisende und Touristen, die kommen, um einen der landschaftlich schönsten Wasserfälle zu besichtigen. Der NiagaraFluss erzeugt aber auch Elektrizität für Städte an beiden Seiten der Grenze, wo Besucher in Spukhäuser, Motels, 90 Wachsmuseen, Süßwarengeschäfte, Touristenfallen gelockt werden, in denen Postkarten von den NiagaraFällen, T-Shirts und Andenken verkauft werden. Diese Komposition ist ein weiteres Souvenir. Es ist eine zehnminütige musikalische Reise zum Niagara-Fluss mit Stopps beim verwunschenen Haus oder beim Wachsmuseum. Das Hauptmotiv ist eine chromatische Phrase von vier Tönen, die mit den Silben der NiagaraFälle korrespondieren. Ein pulsierender Rhythmus der Pauke und der tieferen Bläser kreiert eine unterschwellige Energie. Die Saxofone und Klarinetten heben dann alles auf ein anderes Level des Kontrapunktes, ein bluesiges Riff mit Film-Noir-Einschlag folgt. Meine Komposition ist eine Meditation über das erhaben Amerikanische.“ Lorenzo Della Fonte 91 Kulturgenuss in Innsbruck Kultur, Brauchtum und Musik sind seit jeher in Tirol eng miteinander verknüpft. Die Identität der Tirolerinnen und Tiroler wird geprägt von der Begeisterung für die Musik. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind ein besonders schönes Beispiel, wie viel Freude die Musik den Menschen bringt. Die Veranstaltung ist jetzt bereits im einundzwanzigsten Jahr und der Zuspruch ist ungebrochen. Die Tiroler Tageszeitung freut sich, diese Veranstaltung unterstützen und präsentieren zu können, und wünscht allen Besuchern wunderschöne Konzertabende mit den besten Bläserensembles Tirols, Österreichs und seiner Nachbarländer. Mag. (FH) Norbert Adlassnigg Marketingleiter Tiroler Tageszeitung 92 Samstag, 18. Juli, 19.30 Uhr Südtiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Josef Feichter Organisation: Verband Südtiroler Musikkapellen, Meinhard Windisch Es ist eine Erfahrung, die weitgehend und fast immer zutrifft: Amateure sind, wie im Sport, auch in der Musik technisch dann am besten, wenn sie jung sind. Später kommen ihnen, wenn sie nicht gerade Musiker werden, der Beruf und die Niederungen des familiären Alltags dazwischen. Damit aber sind höchste Erwartungen an die Leistungen des Südtiroler Jugendblasorchesters, das mit jugendlicher Abenteuerlust und technischer Virtuosität glänzen kann, durchaus berechtigt. Mit der Reise des Orchesters nach Innsbruck sind die Veranstalter aber auch noch eine weitere Sorge los, dass nämlich Josef Feichter, eine der wichtigsten Dirigentenpersönlichkeiten unserer südlichen Nachbarn, durch seinen Abschied bei den Pfeffersbergern der Szene verloren gehen könnte. Die Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte können sich auf ein gewichtiges und spannendes Konzert freuen, zumal die jungen Leute aus Südtirol es sich nicht nehmen lassen, in ihren prächtigen heimatlichen Trachten aufzutreten. Orchester Das Südtiroler Jugendblasorchester, das Auswahlorchester jugendlicher Musikerinnen und Musiker aus 93 Südtirol, ist die Chance für Musikbegabte zwischen sechzehn und dreißig Jahren: 2005 rief der Verband Südtiroler Musikkapellen (VSM) auf Initiative seines damaligen Verbandsjugendleiters Pepi Fauster das Südtiroler Jugendblasorchester ins Leben. „Ziel war und ist es, gut ausgebildeten, talentierten und musizierfreudigen jungen Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit zu geben, unter der Leitung eines renommierten Dirigenten und hoch qualifizierter Lehrkräfte interessante sinfonische Blasorchesterliteratur einzustudieren und aufzuführen“, erklärt Meinhard Windisch, der 2013 zum neuen Verbandsjugendleiter gewählt wurde. Seit 2014 steht das SJBO unter der musikalischen Leitung von Josef Feichter. Bereits zweimal war das Orchester zu Gast beim jährlichen Blasmusikfestival „Mid Europe“ in Schladming, es gastierte auch im Wiener Konzerthaus. Die Uraufführung der Sinfonie der Lieder (Symphonie Nr. 4) von Johan de Meij bei den Gustav-MahlerMusikwochen 2013 war einer der besonderen Höhepunkte in der zehnjährigen Geschichte des SJBO. Dirigent Die Musikstudien in den Fächern Flöte, Violine und Orchesterleitung führten Josef Feichter über Innsbruck, München und Wien nach Boston. Über viele Jahre spielte er als Flötist in verschiedenen Orchestern und Kammermusikformationen in Deutschland, Österreich und Italien und leitet Kammer- und Blasorchester in Südtirol und Österreich (u. a. war er Kapellmeister der Musikapelle Peter Mayr Pfeffersberg). Seit 1995 leitet Josef Feichter die Musikschule in Bruneck (Südti- 94 rol) und tritt als Referent bei verschiedenen instrumentalpädagogischen Veranstaltungen und als Juror bei Wettbewerben und Wertungsspielen auf. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensembles des Südtiroler Jugendblasorchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Hans Christian Lumbye / Bearb.: Leontij Dunae Mon Salut à St. Petersbourg Michail Glinka / Bearb.: Leontij Dunae Ouvertüre zur Oper Ruslan und Ljudmila Carl Maria von Weber / Bearb.: Willy Hautvast Aufforderung zum Tanz, Walzer Gaetano Fabiani / Bearb.: Siegfried Rundel Venezia-Marsch Gioachino Rossini / Bearb.: Carlo Balmelli Ouvertüre zur Oper La Cenerentola Pablo de Sarasate / Bearb.: Thomas Rüedi Zigeunerweisen (Tobias Reifer, Euphonium) Johan de Meij Extreme Make-Over (Metamorphosen über ein Thema von P. I. Tschaikowski) John Williams / Bearb.: Paul Lavender Hymn to the Fallen Jaime Teixidor / Bearb.: Aubrey Winter Amparito Roca Zum Programm Die überschäumende Energie und Spielfreude eines mit lauter jungen Menschen bestückten Blasorchesters kann mitunter gute Laune machen, zumal wenn die Protago- 95 nisten/innen von südlich des Brenners kommen. Die Einstudierung der Konzertprogramme erfolgt im Südtiroler Jugendblasorchester traditionell im Rahmen einer Orchesterwoche. In kürzester Zeit wird da um handwerkliche Fertigkeiten, klangliche Möglichkeiten und stilgerechte Interpretationen gerungen, die nicht selten vom Rahmen- und Nachtprogramm der MusikerInnen mitbeeinflusst und befeuert werden. Der Programmidee der Innsbrucker Promenadenkonzerte folgend, bringen wir musikalische Geistesblitze mit erzählerischem Tiefgang der letzten drei Jahrhunderte in die Hofburg. Der feinsinnige Marsch Mon Salut à St. Petersbourg leitet zu einer Auswahl zweier Ouvertüren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: die selten zu hörende Eingangsmusik zu La Cenerentola und die überaus bekannte Ouvertüre zu Ruslan und Ljudmila. Da trifft Rossinis Geniestreich – mit seinem melodischen Einfallsreichtum und jenem typischen vorwärtstreibenden Rhythmus, mit dem er sein Publikum noch zur Raserei bringen sollte – auf die formvollendete musikalische Darstellung vom Streben nach Liebe und Versöhnung aus der Feder Michail Glinkas. Es gehört inzwischen zur guten Tradition des SJBO, dass hervorragende Solisten ihre musikalischen Fertigkeiten einem fachkundigen, interessierten Publikum zeigen. So haben Pablo de Sarasates Zigeunerweisen – mit Tobias Reifer als jungem Solisten – in diesem Konzertprogramm einen guten Platz gefunden. Platzgreifender Höhepunkt in unserem Programm ist Johan de Meijs Extreme Make-Over, das aus einer Reihe von Metamorphosen eines Themas aus Tschaikowskis 96 bekanntem Andante cantabile besteht (dem zweiten Satz aus dem Streichquartett Nr. 1, geschrieben 1871). „Nie im Leben habe ich mich so geehrt gefühlt, nie war ich so stolz auf meine kreativen Fähigkeiten, wie, als Leo Tolstoi auf dem Stuhl neben mir saß und, meinem Andante lauschend, ihm Tränen über die Wangen kullerten“, schrieb Tschaikowski im Winter 1876 anlässlich eines speziell für Tolstoi organisierten Konzerts im Konservatorium Moskau. 1888 bearbeitete er diesen Satz für Cello und Orchester. Das Hauptthema des Andante cantabile basiert auf einem russischen Volkslied. In Extreme Make-Over wird dieses Thema in seiner Originalform von einem Saxofonquartett präsentiert. Bei der Reprise des Themas gesellen sich Oboen und Fagotte zum Quartett und zwischen den Solisten schleichen sich fast lautlos Klarinetten und Vibraphon ein und verlängern jede Note der Melodie. Die erste Metamorphose geht von einem einzigen Ton aus, zu welchem sich die beiden folgenden Töne des Themas in glockenähnlichen Akkorden hinzugesellen. Die Ergänzung der tieferen Sekunde führt in eine völlig neue Klangwelt und beschließt die erste Metamorphose. Das kanonische Thema des Finales vorwegnehmend, bildet ein Paukensolo den Übergang zum alla marcia. Dieser Satz ist in einem robusten neoklassizistischen Stil komponiert, gewürzt mit Zitaten. Der folgende Satz stellt eine eher unkonventionelle Instrumentengruppe vor: zehn gestimmte Flaschen, die von ebenso vielen Holzbläsern gespielt werden. Diese Gruppe bildet dann die Begleitung zu einem ausgedehnten Marimbaphon-Solo, wodurch allmählich eine Art Gamelan-Effekt entsteht. 97 Das Finale – eine kanonische Behandlung des Themas – saust durch alle Instrumentengruppen und führt sie zu einem festlichen Schluss. Die Dramaturgie des Abends soll das breite Repertoire des Südtiroler Jugendblasorchesters abbilden und die Vielfalt der Genres, Stile, Tempi und Klangfarben mit gewinnender Qualität in der Interpretation verbinden. Josef Feichter Tirol und Innsbruck als internationale Gastgeber Die heimische Blasmusik zählt zu den wesentlichen kulturellen Schätzen unseres Landes, die einen wichtigen Bestandteil der guten Reputation unseres Landes bilden. Schließlich gibt es bei uns mehr Kapellen als Gemeinden. Das ist ein starkes Signal dieser Form der Volkskultur, die mit den Innsbrucker Promenadenkonzerten alljährlich eine der wahrscheinlich hochwertigsten Plattformen im Alpenraum erhält. Besonders freut mich an dieser Veranstaltungsreihe, dass sich Tirol und Innsbruck damit regelmäßig als internationale Gastgeber präsentieren: So musizieren heuer mehr als dreißig Orchester und Ensembles aus zehn verschiedenen Ländern Europas für die Besucher im Innenhof der Hofburg, welche wir alle sehr herzlich begrüßen. Josef Margreiter Geschäftsführer Tirol Werbung 98 Sonntag, 19. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Zweites K.u.k.-Festkonzert Musikkapelle Toblach Musikalische Leitung: Sigisbert Mutschlechner Organisation: Stefan Taschler Die Autorität eines Landeskapellmeisters entwickelt sich im Lauf der Jahre weniger über seine Funktion als vielmehr über seine Leistung als Dirigent. Sigisbert Mutschlechner weiß dies ganz genau und hat daher keine Mühen gescheut, selbst noch als hoher Funktionär alle nur möglichen Ausbildungswege zu beschreiten. Dass er darüber nicht nur zum umsichtigen Landeskapellmeister mit Handschlagqualität wurde, sondern auch zu einem ausgezeichneten Blasorchesterdirigenten, wird er mit seinen Toblachern beim zweiten K.u.k.-Festkonzert dieses Sommers beweisen. Bereits das Programm ist eine ideale Mischung aus hohem künstlerischen Anspruch und aus Werken, die an einem Sonntagvormittag ein Matinee-Publikum begeistern können. Orchester Die Musikkapelle Toblach wurde 1821 von Sebastian Baur gegründet und zählt zu den traditionsreichsten und ältesten Kapellen des Landes Südtirol. Die Kapelle steht seit 2011 unter der musikalischen Leitung von Sigisbert Mutschlechner; Stefan Taschler steht dem Verein als Obmann vor. Derzeit zählt die Kapelle 67 99 aktive Musikantinnen und Musikanten, sechs Marketenderinnen, drei Fähnriche und zwölf Ehrenmitglieder. Das Durchschnittsalter der Musikanten beträgt knapp 27 Jahre. Zum musikalischen Repertoire der Musikkapelle zählt sowohl moderne als auch traditionelle Blasmusik auf Ober- bzw. Kunststufen-Niveau. Das jährliche Festkonzert findet im weitum bekannten Gustav-Mahler-Saal des Grand Hotels Toblach statt. Neben diesem musikalischen Höhepunkt gibt die Musikkapelle rund fünfzehn weitere Konzerte und spielt zu geistlichen und weltlichen Anlässen im eigenen Dorf. Aus den Reihen der Musikkapelle bildeten sich im Laufe der Zeit zahlreiche Formationen wie die Toblinga Böhmische, TOWAU Brass, die Junge Tanzlmusig und die Toblacher Fanfarenbläser. Dirigent Sigisbert Mutschlechner, Jahrgang 1977, lebt in Olang und unterrichtet an der Musikschule in Bruneck Schlagzeug und Kapellmeisterausbildung. Er studierte am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck Schlagzeug, Orgel und Blasorchesterleitung. Er absolvierte ein Bachelorstudium im Fach Blasorchesterleitung und Instrumentation für Blasorchester am Konservatorium „Claudio Monteverdi“ in Bozen und verschiedene Meisterkurse, war Organist in der Pfarre Olang, Kapellmeister der Pfarrmusik Olang und der Bürgerkapelle Brixen, seit 2012 ist er Kapellmeister der Musikkapelle Toblach. Seit 2007 ist Mutschlechner Landeskapellmeister von Südtirol. Er betreut die Kapellmeisterausbildung und die Kapellmeisterwerkstatt im VSM und 100 leitete verschiedene Projekte im Blasorchesterbereich (u. a. Jugendblasorchester, Seniorenkapelle, Projekte anlässlich der Gustav-Mahler-Musikwochen). Weiters hat er einige Auftragskompositionen verfasst. Beim Goldenen Dachl, 10.00 Uhr Matthias Kiniger Toblacher Musikantenmarsch Richard Strauss Festmusik für die Stadt Wien Carl Michael Ziehrer Zauber der Montur Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Joseph Messner / Bearb.: Siegfried Somma Prinz-Eugen-Kampfruf Josef Hochkofler Gruß aus den Dolomiten Vincenzo Bellini / Bearb.: Franco Cesarini Norma – Sinfonia dell’ Opera Nicolai Rimski-Korsakow Konzert für Posaune und Blasorchester Carlo Alberto Pizzini / Bearb.: Gert Buitenhuis Al Piemonte Karl Mühlberger Kaiserjägermarsch Nr. 1 Franz Lehár / Bearb.: unbekannt Gold und Silber, Walzer Johann Strauß / Bearb.: Herbert Malzer Auf der Jagd, Polka schnell Johann Nowotny / Bearb.: Sepp Tanzer Regimentsmarsch Nr. 92 101 Zum Programm Die Musikkapelle Toblach erinnert 2015 an 100 Jahre Dolomitenfront. Mit einem Konzert, das im Herbst in der neu renovierten Festung auf der Plätzwiese stattfinden wird, soll der Zeit der Stellungskriege, die Mensch, Tier und Material an die Grenzen des Möglichen und Ertragbaren brachten, gedacht werden. Einen Ausschnitt aus dem geplanten Programm präsentiert Kapellmeister Sigisbert Mutschlechner in Innsbruck. Österreichische und italienische Komponisten, die zwischen 1800 und 1900 geboren wurden, stehen auf dem Programm. Die Musikkapelle Toblach legt ihr Hauptaugenmerkt nicht auf „Kriegsliteratur“, sondern zeichnet das musikalische Bild zweier unterschiedlicher Jahrhunderte. Vincenzo Bellinis Norma-Ouvertüre ist ein Beispiel für die Größe der italienischen Oper um 1850, Johann Strauß für die „Goldene Ära der Wiener Operette“. Rund 100 Jahre später wurde in Italien ganz anders komponiert. Carlo Alberto Pizzinis Originalwerk Al Piemonte beschreibt musikalisch das Aufkommen der Autoindustrie im Piemont. Das vergessene Werk wurde von Gert Buitenhuis wiederentdeckt und neu bearbeitet. Die Märsche Gruß aus den Dolomiten vom Pustertaler Komponisten Josef Hochkofler, der Kaiserjägermarsch Nr. 1 von Franz Lehár und der Regimentsmarsch Nr. 92 von Johann Nowotny veredeln das Konzertprogramm. Sigisbert Mutschlechner 102 Sonntag, 19. Juli, 19.30 Uhr Orchestre d’Harmonie de la Ville de Vichy Musikalische Leitung: Bruno Totaro Organisation: Pierre Corre, Jacky Duc Im Mix aus zehn europäischen Nationen darf auch in diesem Jahr Frankreich nicht fehlen. Der Stadt Vichy eilt dabei durch ihre Geschichte und das schwierige Erbe der Vichy-Regierung ein besonderer, wenn auch problematischer Ruf voraus. In den Hintergrund rückt dabei, dass diese Stadt mit rund 25.000 Einwohnern das bedeutendste Heilbad Frankreichs beherbergt mit etwa 30.000 Besuchern pro Jahr. Ähnlich wie in Tirol ist es dabei die Aufgabe des städtischen Blasorchesters, bei sommerlichen Promenadenkonzerten die Gäste mit den Werken der leichten Muse zu unterhalten. Dass dies gerade in Vichy Tradition hat, ergibt sich aus der Tatsache, dass Louis Ganne, Komponist berühmter Operetten, Walzer und Märsche und häufig als der französische Ziehrer bezeichnet, im Departement Allier, zu dem auch Vichy gehört, geboren wurde. Orchester Das Orchestre d’Harmonie de la Ville de Vichy wurde 1897 gegründet und zählt etwa 65 Musiker. Der Leiter sowie mehrere Solisten lehren an der Nationalen Musikschule Vichy und sorgen für die Ausbildung der jüngeren Mitglieder des Orchesters. Das Ensemble besteht mehrheitlich aus Amateurmusikern und gibt jährlich 103 etwa 25 Konzerte in Vichy, einmal wöchentlich von Anfang Juni bis Anfang September. Außerdem gibt es ein monatliches Konzert in den Monaten Oktober bis Mai, davon findet eines im Opernhaus statt. Das Orchester gastiert in Frankreich und im Ausland mit Solisten wie Michel Becquet, Marie-Stéphane Bernard, Philippe Cuper, Guy Dangain und vielen anderen und mit Chören wie der Kantorei des Sacré-Cœur von Montmartre, dem Gesangsensemble von Roanne oder den Chören der Nationalen Musikschule Vichy. Bei seiner ersten Teilnahme am internationalen Wettbewerb in Le Havre wurde das Sinfonische Blasorchester von Vichy als erstes nominiertes französisches Orchester mit dem 4. Internationalen Preis ausgezeichnet. Mehrere Konzerte und die mit Guy Touvron aufgenommene CD wurden von France Musique gesendet. Das Archiv des Orchesters enthält mehr als 2000 Werke verschiedener Stilrichtungen. Dirigent Nach seinen musikalischen und künstlerischen Studien an der CNR von Dijon und am CNSM von Paris, wo er im Alter von siebzehn Jahren angenommen wurde, erhielt Bruno Totaro mehrere nationale und internationale Preise für seine musikalische Tätigkeit; er verfolgt zahlreiche Konzertaktivitäten mit Solisten, Orchestern, in einem Duo mit Klavier, in verschiedenen orchestralen Formationen und in der Kammermusik. Bruno Totaro ist Professor am Konservatorium von Vichy, regelmäßig nimmt er an internationalen Sommerakademien teil. 104 Neben seinem Engagement als Orchestermitglied und Pädagoge ist er als Dirigent tätig: Einige Jahre leitete er zunächst das Abteilungsharmonieorchester, das Harmonieorchester von Thiers, bis er als musikalischer Direktor des Harmonieorchesters der Stadt von Vichy bestellt wurde. Bruno Totaro ist außerdem Direktor der SaxTopSammlung, die die Entwicklung und Schaffung pädagogischer Werke für Saxofon fördert. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Auguste Bosc Ronde des Petits Pierrots Louis Ganne / Bearb.: Auguste Verbregghe Marche des Amoureux John Philip Sousa Les Cadets, Kadetten-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Louis Ganne / Bearb.: Paul Kelsen La Housarde, Husaren-Walzer Louis Ganne / Bearb.: Henri Fernand Ouvertüre zur Operette Les Saltimbanques Jules Massenet / Bearb.: Verne Reynolds Le Cid: 1. Castillane – 3. Aragonaise – 7. Navarraise James Barnes Fanfares et Alleluias John Williams / Bearb.: John Higgins; Paul Lavender The Symphonic Marches Jacques Offenbach / Bearb.: Christian Guillonneau La Vie Parisienne, Quadrille 105 Louis Ganne / Bearb. Alex Fouquet Éternelle Ivresse, Walzer Paul Jeanjean / Bearb.: Claude Fournier Le Carnaval de Venise (Joël Jorda, Klarinette) Charles Gounod / Bearb.: Louis Mayeur Faust: Mouvements A – C – D – G Pedro Iturralde Pequeña Czárda (Bruno Totaro, Saxofon) Louis Ganne Marche Lorraine Zum Programm Das Harmonieorchester der Stadt von Vichy bietet an diesem Abend vor allem symphonische Werke, die für Harmonieorchester transkribiert wurden. Im Mittelpunkt steht dabei Louis Ganne, der aus derselben Region wie das Orchester stammt. Sein Werk ist durch die Offenheit des Repertoires ein Spiegel der glorreichen Periode der musikalischen Beziehungen zwischen den beiden Hauptstädten Paris und Wien. Auch Ballettmusik von Jules Massenet, der aus einer benachbarten Region von Vichy stammt, wird an diesem Abend gespielt werden. Zwei Solisten des Orchesters, Joël Jorda und Bruno Totaro, bringen uns Virtuosenstücke zu Gehör. Die musikalische Fülle wird von der Musik amerikanischer Komponisten vervollständigt, namentlich von James Barnes und John Williams. Bruno Totaro 106 Montag, 20. Juli, 19.30 Uhr The Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland Musikalische Leitung: Stanisław Strączek Organisation: Lezsek Mieckowski Die Innsbrucker Promenadenkonzerte verdanken sich dem Interesse, die Schätze der altösterreichischen Blasund Bläsermusik nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die weltbekannte Musik der K.u.k.-Zeit war es, die einen vom Auseinanderbrechen ständig bedrohten Vielvölkerstaat emotional und kulturell zusammenhielt. Zu diesem Vielvölkerstaat gehörten über Jahrzehnte auch Teile Polens, dessen König Wien bei der Türkenbelagerung beisprang. Zum Dank erstand Polen als eigener Staat und wurde schließlich so mächtig, dass es immer wieder von Neuem unter seinen Nachbarn aufgeteilt wurde. Dass dieses Polen, auf dessen Boden im Ersten Weltkrieg auch Tausende junger Tiroler einen fragwürdigen Heldentod starben, schon lange auf der Gästeliste der Promenadenkonzerte steht, versteht sich von selbst – mit „The Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland“ nimmt nun zum ersten Mal eine polnische Kapelle die Einladung an, und besonderen Anlass zur Freude gibt dabei die Tatsache, dass es sich bei diesem Ensemble nicht um irgendein Orchester handelt, sondern um „die“ polnische Gardemusik mit hochprofessionellen Musikerinnen und Musikern. 107 Orchester Die Geschichte der „Representative Band of the Polish Border Guard“ geht zurück auf das Jahr 1956 und ist eng verwoben mit der der „Carpathian Brigade of the Border Guard“. Diese Band hat seit 1973 das polnische Militär musikalisch repräsentiert. Das gegenwärtige Repertoire der „Representative Band of the Border Guard“ umfasst einen weiten Bogen von musikalischen Stilen und Genres. Das Blasorchester kann erfolgreiche Auftritte bei zahlreichen internationalen Festivals und Konzerten vorweisen, etwa in Deutschland, Italien, Belgien, Dänemark, Tschechien, Ungarn, Russland, Litauen, in den USA und vielen anderen Ländern. Mit über 5000 Konzerten hat sie weltweit bereits ein Millionenpublikum begeistern können. Sie ist die einzige Militärband, die traditionelle Instrumente für Volksmusik benutzt, etwa die „trombity beskidzkie“, die dem Alphorn ähneln, oder die „dudy podhalańskie“, die dem Dudelsack verwandt sind. Seit ihrer Gründung sind zahlreiche Aufnahmen eingespielt worden, sowohl im Bereich der Klassik, als auch im Bereich der regionalen und populären Musik. Dirigent Stanisław Strączek schloss 1985 die „Frédéric Chopin Music Academy“ in Warschau ab. 1994 wurde er zweiter Dirigent der „Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland“. Als ihr Dirigent hat er zahlreiche gefeierte Auftritte in Polen und im Ausland absolviert, zeichnet für viele Instrumentierungen, Arrangements und Transkriptionen verantwortlich, 108 etwa für Vokal-Gruppen, instrumentale Ensembles und natürlich für Blasorchester. Im Jahr 2002 schloss er sein Doktorat an der Abteilung für Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der „Frédéric Chopin Music Academy“ ab, schon im Jahr zuvor wurde er zum Ersten Dirigenten der „Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland“ befördert. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Edward Czerny Od Bacha od Czajkowskiego (Bach und Tschaikowski) Frédéric Chopin Polonaise As-Dur Franz Lehár Meine Lippen, die küssen so heiß Josef Strauß Ohne Sorgen, Polka schnell Johann Strauß Éljen a Magyar, Polka schnell Gioachino Rossini Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell, Auszug Nico Dostal La Spagnola Frederick Loewe I could have danced all night aus dem Musical My fair Lady Johann Strauß Banditen-Galopp Stanislaw Moniuszko Mazurka aus der Oper Das Gespensterschloss 109 Antonín Dvořák Slawischer Tanz Nr. 8 Richard Strauss Licht, du ewiglich Eines Alexander Borodin Polowetzer Tänze Dmitri Schostakowitsch Galopp Jacques Offenbach Cancan Paul Abraham Mausi, süß warst du heute Nacht aus der Operette Viktoria und ihr Husar John Kander New York, New York Andrew Lloyd Webber I Don’t Know How to Love him Leonard Bernstein Suite aus West Side Story Stanislaw Strączek Benny Hill Theme Hans-Joachim Rhinow Ein Strauß von Strauß Zum Programm Hinter der Programmgestaltung steht die Intention, dem Publikum eine möglichst große Bandbreite musikalischer Möglichkeiten aufzuzeigen, die von polnischer Musik über Musik aus der Herkunftsregion im weiteren Sinne bis hin zur klassischen Musik reicht. Gespielt werden dabei sowohl Polkas als auch Ouvertüren und 110 einige spektakuläre und zum Teil sehr bekannte Stücke. Die Band hat sich außerdem auf polnische HighlandMusik spezialisiert: Sie verfügt über zwei HighlandTänzer und originale Instrumente aus der Region. Man darf sich also auf einen außergewöhnlichen Abend freuen. Leszek Mieczkowski Musik wie ein Zauber über der Hofburg Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass der Juli nicht ziemlich anstrengend ist. Als langjähriger gastronomischer Partner der Innsbrucker Promenadenkonzerte gilt es nicht nur, hunderte hungriger Musiker zu versorgen, sondern auch das Publikum im Innenhof der kaiserlichen Hofburg zufriedenzustellen. Aber all diese Mühe wird zuletzt doch belohnt von großartiger Musik, die wie ein Zauber über der Hofburg liegt und den Sommer erst richtig zum Sommer macht. Ich muss gestehen, dass ich mich aus diesem Grund immer schon auf das nächste Jahr freue, wenn ich den letzten Abend der laufenden Innsbrucker Promenadenkonzerte erschöpft beschließe. Norbert Pedevilla Restaurant Fischerhäusl 111 Die Tiroler Jugend musiziert! An den Tiroler Musikschulen werden über 25.000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Die Vermittlung und Pflege unserer Musikkultur, aber auch musikalische Neugierde und Offenheit sind unabdingbare Werte des Lehrens und Lernens an den Musikschulen. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte zeigen seit über 20 Jahren, dass konsequente programmatische Ausrichtung, verbunden mit hohem musikalischem Qualitätsanspruch, die Grundlagen für den international viel beachteten Erfolg dieser Konzertreihe sind. Wir freuen uns sehr, dass nun am Vorabend der Innsbrucker Promenadenkonzerte die Musikschulen auf dieser Bühne Platz nehmen dürfen und somit Gelegenheit bekommen, die Mannigfaltigkeit der musikalischen Ausbildung in diesem Land zu präsentieren. Die musizierende Jugend braucht kulturelle Werte und musikalische Vorbilder und die Innsbrucker Promenadenkonzerte repräsentieren beides in überzeugender Art und Weise. Herzliche Gratulation dem künstlerischen Leiter Alois Schöpf mit seinem Team zum hervorragenden Programm 2015 – wir freuen uns auf tolle Orchester und wunderbare Musik in der Innsbrucker Hofburg! Helmut Schmid Tiroler Musikschulwerk und Bundesjugendreferent der österreichischen Blasmusikjugend 112 Dienstag, 21. Juli, 19.30 Uhr Musikkapelle Villnöß Musikalische Leitung: Hans Pircher Organisation: Christoph Petriffer Die Musikkapelle Villnöß war schon unter ihrem früheren Kapellmeister Toni Profanter ein gern gesehener und gehörter Gast bei den Promenadenkonzerten. Wunderbar auch, wenn die Musikkapelle mit ihren gepflegten Trachten und ihrem feinen Spiel durch die Innenstadt bis vor das Goldene Dachl marschiert. Nun hat das Orchester mit Hans Pircher einen neuen Dirigenten und würdigen Nachfolger. In der heimischen Blasmusikszene ist er kein Unbekannter: Der Osttiroler leitet neben den Villnössern auch die Bürgerkapelle Brixen, mit der er letztes Jahr beim Österreichischen Blasorchesterwettbewerb in Feldkirchen den ersten Preis erspielte. Mit seinen Villnössern hat er nicht nur ein hochinteressantes und innovatives, sondern auch ein technisch äußerst anspruchsvolles Programm einstudiert. Orchester Die Musikkapelle Villnöß ist eine freiwillige und demokratisch aufgebaute Vereinigung mit eigener Verwaltung, unabhängig von politischen und kirchlichen Organisationen und sonstigen Vereinen und Verbänden. Sie musiziert ohne Gewinnabsichten. 113 Ziel und Aufgabe sind es, die Pflege der Musik – im Besonderen der Blasmusik – zu fördern und den Bürgerinnen und Bürgern von Villnöß eine lebendige, volkstümliche und zeitgemäße Musik zu bieten. Des Weiteren gilt die Musikkapelle Villnöß als traditionsreicher Eckpfeiler des kulturellen Dorfgeschehens und trägt zur ästhetischen Gestaltung von kirchlichen Feiern und Ortsfesten bei. Dirigent Hans Pircher ist Direktor der Landesmusikschule Lienzer Talboden. Nach Studien an den Konservatorien Bozen und Innsbruck in den Fächern Horn, Kirchenmusik, Oboe und Blasorchesterleitung, vertiefte er seine Kenntnisse im Dirigieren etwa bei Edgar Seipenbusch am Tiroler Landeskonservatorium, bei Jan Cober am Istituto Superiore Europeo Bandistico in Trient und an der Musikhochschule Maastricht/Tilburg. 1997 und 2001 nahm er erfolgreich am Internationalen Dirigentenwettbewerb WMC in Kerkrade teil. Mit verschiedensten Jugendorchestern und Amateurvereinen hat er zahlreiche Blasmusikpreise gewonnen, so den Österreichischen Blasmusikpreis 2014 mit der Bürgerkapelle Brixen. Pircher leitete das Städtische Symphonieorchester Lienz und andere semiprofessionelle Orchester (z. B. auch die Brassband Kärnten), mit denen er zahlreiche symphonische Werke erarbeiten konnte. Kammermusikkompositionen für Violine, Fagott und Klavier und Arrangements für Bläsermusik runden das vielseitige Schaffen des ehemaligen Streich- und Saiteninstrumentenbauers ab. 114 Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Jaroslav Labský Mutig voran, Marsch Václav Vačkář Gruß an Böhmen, Marsch Rudolf Achleitner Tiroler Adler, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Thomas Doss Montana Fanfare Franz von Suppè / Bearb.: Albert Schwarzmann Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien Nino Rota/ Bearb.: Marco Somadossi Concerto per Trombone e Orchestra: Allegro giusto – Lento, ben ritmato – Allegro moderato (Hansjörg Profanter, Posaune) Josef Ullrich Astronautenmarsch Johann Strauß / Bearb.: Albert Schwarzmann Kaiserwalzer John Philip Sousa Hands Across the Sea, Marsch Joseph Willcox Jenkins American Overture Paul Hart Cartoon Louis De Meester Gitanerias Robert Stolz/ Bearb.: Hans Eibl Gruß aus Wien, Marsch 115 Zum Programm Montana Fanfare, eine Eröffnung, die zu Innsbruck und Tirol passt: Thomas Doss wurde bei einer Bergwanderung vom Ausblick in ein tief gelegenes Tal im Salzkammergut zu dieser Komposition inspiriert. Die kraftvolle Fanfare lässt Enthusiasmus und Triumph erkennen. Grenzenlose Freiheit und erhebende Gefühle vermittelt es, von oben in die Tiefe zu blicken und die gesamte Landschaft überschauen zu können. Franz von Suppé hat sich allein mit seinen zahlreichen Ouvertüren einen Namen gemacht; viele von ihnen haben nichts an Beliebtheit verloren, während das dazugehörende Bühnenwerk heute so gut wie vergessen ist. Dazu gehört auch das zweiaktige Lustspiel Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien aus dem Jahre 1844. Die Ouvertüre ist voller Leidenschaft und hingebungsvolllebendiger Melodien, die typisch sind für den Beginn der goldenen Operetten-Ära. Nino Rota (1911–1979) war ein italienischer Komponist. Große Bekanntheit erreichte er mit der Filmmusik zu The Godfather (Der Pate) von Francis Ford Coppola. Was für Sergio Leone der Komponist Ennio Morricone war, das war Nino Rota für Federico Fellini. Unverständlich, dass sein Name, im Gegensatz zu jenem Morricones, noch immer wenig bekannt ist. Der Solo-Posaunist des Bayrischen Rundfunkorchesters Hansjörg Profanter beauftragte keinen Geringeren als Marco Somadossi, das Konzert für die Musikkapelle Villnöß zu arrangieren. Der Kaiserwalzer aus dem Jahr 1889 trug zunächst den Titel Hand in Hand und spielte auf das enge Bündnis 116 zwischen Donaumonarchie und Deutschem Kaiserreich an, bei seiner Uraufführung in Berlin unter der Leitung von Johann Strauß trug er jedoch bereits seinen endgültigen Titel. Offen bleibt, auf welchen der beiden Kaiser sich der Titel nun bezieht. Der Erfolg des Walzers war jedenfalls beispiellos und nur mit dem des Donauwalzers zu vergleichen. Der amerikanische Komponist John Philip Sousa hat sich mit seinem unverwechselbaren Marschmusikstil einen besonderen Platz in der Musikwelt gesichert: Hands Across the Sea ist ein schwungvoller Marsch, mit dem wir musikalisch ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten wechseln. American Overture war Joseph Willcox Jenkins erstes Werk für Blasorchester; er komponierte es 1953 im Alter von 25 Jahren für die US-Army-Field-Band. Einen besonderen Part übernimmt das virtuose Hornregister, das mit einem überaus gefürchteten Anfangsmotiv die Ouvertüre einleitet; der Rest des Stücks ist energiegeladen und sprüht vor bejahender Lebensfreude. Was wäre Amerika ohne die aus aller Herren Länder eingewanderten Komponisten von Filmmusik? Mit Cartoon (1991) schuf der Engländer Paul Hart eine ungewöhnliche Originalkomposition für Blasorchester. Alle musikalischen Zutaten eines klassischen Zeichentrickfilms sind in diesem frischen und originellen Werk vorhanden: eine große Eröffnung, ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel, eine gefühlvolle Romanze und schließlich das Finale. Der Belgier Louis De Meester, geboren 1904, war Autodidakt und als Unterhaltungsmusiker tätig, ab 1933 117 wirkte er am Konservatorium in Meknès (Marokko), nach 1945 war er Tonmeister beim belgischen Rundfunk sowie künstlerischer Leiter des Instituts für Psychoakustik und Elektronische Musik an der Universität Gent. Neben zwei Opern schrieb er elektronische Musik, Film-, Bühnen-, Rundfunk- und Fernsehmusik. Gitanerias, instrumentiert für Blasorchester, spiegelt De Meesters Erinnerungen an seine Mittelmeer-Reisen wider. Hans Pircher Klassische Musik ohne finanzielle Schwelle Man glaubt es kaum, aber es gibt in Innsbruck und Tirol viele, deren Pension so knapp bemessen ist, dass sie sich unsere Symphoniekonzerte nicht leisten können. Ich weiß das aus persönlicher Erfahrung. Und da für mich die klassische Musik etwas ist, auf das ich in meinem Leben nicht verzichten möchte, unterstütze ich die Innsbrucker Promenadenkonzerte als eine Veranstaltungsreihe, die es allen ermöglicht, wertvolle und substanzvolle Musik anzuhören. Ich finde es wunderbar, dass das mitten in einer Stadt wie Innsbruck möglich ist! Margarethe Madersbacher-Seelos Hausratstudio an der Triumphpforte 118 Mittwoch, 22. Juli, 19.30 Uhr Hommage an Robert Stolz Militärmusik Kärnten Musikalische Leitung: Sigismund Seidl Moderation: Hans Stolz Die Militärmusik Kärnten unter der Leitung von Sigismund Seidl auch in diesem Jahr begrüßen zu können, ist aus mehreren Gründen ein Grund zur Freude: Zum einen weiß man nicht, wie lange es überhaupt noch möglich sein wird, eine korrekt besetzte österreichische Militärmusikkapelle hören zu können, wurde doch die zukünftige Stärke der Militärkapellen von der Politik auf geradezu dilettantische Weise einfach halbiert; zum zweiten ging das Konzert der Militärmusik Kärnten im letzten Jahr buchstäblich im Regen unter, was einen neuerlichen Versuch vollkommen gerechtfertigt erscheinen lässt; und zum dritten kommt Sigismund Seidl mit seinem Orchester dem Wunsch der Veranstalter nach und wird den Großen Österreichischen Zapfenstreich aufführen, das beim Publikum überaus beliebte patriotische Tongemälde. Orchester Die Militärmusik Kärnten entstand 1956 aus der Gendarmerieschule Kärnten II in Spittal an der Drau und wurde sodann in das Feldjägerbataillon 25 eingegliedert. Ein Jahr darauf wurde die 58 Mann starke Kapelle umbenannt in „Musikkapelle der 7. Jägerbrigade“ und nach Klagenfurt verlegt. In der Folge hieß sie „Musik 119 des Militärkommandos Kärnten“, schließlich nur noch „Militärmusik Kärnten“. 1969 erfolgte eine Personalreduzierung auf 38 Musiker, erst in den 1980ern und 1990ern wurde mit etwa sechzig Musikern wieder internationaler Orchesterstandard erreicht. Die geplante Reform der österreichischen Militärmusikkapellen bedeutet massive Einschnitte im Bereich der sinfonischen Blasorchesterliteratur. Gerade im Hinblick auf ein solches Orchester, das von sich behaupten kann, alle exemplarischen Meisterwerke der sinfonischen Weltliteratur gespielt zu haben und jährlich über 200 konzertante Werke zur Aufführung bringt, ist dies eine schwer nachvollziehbare politische Entscheidung. Dirigent Sigismund Seidl, Jahrgang 1950, machte seine ersten musikalischen Erfahrungen als Flötist in der von seinem Vater geleiteten Musikkapelle St. Marein bei Neumarkt. 1967 rückte er zum Jäger-Bataillon 18 in Zeltweg ein und wurde dann zur Militärmusik Steiermark überstellt, wo er jahrelang Flöte und Klarinette spielte. Zeitgleich studierte Seidl an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz Flöte und Orchesterleitung. 1977 erhielt Sigismund Seidl in Wien sein Diplom als Militärkapellmeister. 1978 bis 1980 übernahm er die Militärmusik des Militärkommandos Niederösterreich, anschließend wurde er Leiter der Militärmusik Kärnten. Seidl ist auch als Juror bei Wettbewerben tätig, beispielsweise beim World Music Contest in Kerkrade; er ist Vorstandsmitglied der World Association for Symphony Bands und Ensembles (WASBE) und Leiter der 120 Kurse für Blasorchester am Landeskonservatorium in Klagenfurt. Von 1980 bis 1992 war er Landeskapellmeister in Kärnten und von 2001 bis 2004 Bundeskapellmeister des Österreichischen Blasmusikverbands. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Rudolf Kattnigg Hurra die Gams, Kärntner Gebirgsjäger-Marsch Karl Safaric Neuer Kärntner Lieder-Marsch Karl Safaric Marsch der 7. Jägerbrigade Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Robert Stolz / Bearb.: Hans Eibl Gruß aus Wien, Marsch Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Ouvertüre zur Operette Frühjahrsparade Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Blumenlieder: Rittersporn, Orakelblume, Blumen schenken (Margot Loibnegger, Sopran) Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Im Prater blüh’n wieder die Rosen (Margot Loibnegger, Sopran; Gabriel Lipuš, Tenor) Karl Komzák / Bearb.: Eduard Scherzer An der schönen grünen Narenta, Walzer Robert Stolz / Bearb.: Hans Eibl Tiroler Hochzeit, Charakterstück Robert Stolz / Bearb.: Rudolf Bodingbauer UNO-Marsch Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Du bist meine Greta Garbo (Gabriel Lipuš, Tenor) 121 Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Du sollst der Kaiser meiner Seele sein (Margot Loibnegger, Sopran) Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Die Götter rufen Robert Stolz / Bearb.: Norbert Studnitzky Jung sama, fesch sama (Gabriel Lipuš, Tenor) Robert Stolz / Bearb.: Karl Safaric Zwei Herzen im Dreivierteltakt (Margot Loibnegger, Sopran; Gabriel Lipuš, Tenor) Robert Stolz / Bearb.: Jonny Hartl Salome Kurzer Umbau Siegfried Somma Großer Österreichischer Zapfenstreich Zum Programm Mit einer Hommage an Robert Stolz und dem anschließenden Österreichischen Zapfenstreich geht das jahrzehntelang erfolgreiche konzertante und sinfonische Wirken der Militärmusik Kärnten zu Ende. Die vom Ministerrat der Österreichischen Bundesregierung beschlossene Reduktion der Musiker lässt ein sinnvolles musikalisches Wirken in Zukunft nicht mehr zu. Aus diesem Grund nimmt dieses Konzert in der österreichischen Militärmusikgeschichte eine bedenkliche Sonderstellung ein. Vielleicht wäre es besser gewesen, statt der schwungvollen Märsche und Operettenmelodien von Robert Stolz, die mit Sopran und Tenor auch noch um das vokale Element erweitert sind, ein Requiem oder Trau- 122 ermärsche zu spielen, die schon zu K.u.k.-Zeiten so eindrucksvoll Hinterbliebene getröstet haben. Dass mit Hans Stolz ein Großenkel von Robert Stolz die Moderation übernimmt, verleiht dem Konzert zusätzlichen Glanz. Bekannte und selten gehörte Transkriptionen – wie Du bist meine Greta Garbo, Die Götter rufen oder Blumenlieder – machen das Konzert auch in Bezug auf das Programm einzigartig. Mit dem Großen Österreichischen Zapfenstreich, der nur bei großen zeremoniellen Veranstaltungen der Republik zur Aufführung kommt, diesmal konzertant und ohne Ehrenformation – und für uns selbst gespielt –, geht eine glanzvolle Ära zu Ende. Oberst Sigismund Seidl, der längstgediente österreichische Militärkapellmeister „aller Zeiten“, verabschiedet sich hiermit vom Innsbrucker und Tiroler Publikum. Sigismund Seidl Zillertal Bier steht für Kultur Auch wir wollen uns an dieser wichtigen Tiroler Konzertreihe beteiligen und damit zeigen, wie gut Kultur in Form von faszinierender Blasmusik mit Tiroler Bierkultur harmoniert. Wir wünschen den Innsbrucker Promenadenkonzerten viel Erfolg und einen guten Verlauf! Martin Lechner Vorstandsvorsitzender Zillertal Bier 123 Mitreißende Momente in der Kaiserlichen Hofburg Es gibt wohl kaum eine Konzertreihe in der Blasmusikszene, die das Publikum so zu begeistern weiß wie die Innsbrucker Promenadenkonzerte. Seit Jahren bilden sie einen Höhepunkt im kulturellen Sommerangebot in Innsbruck. Intendant Alois Schöpf gelingt es immer wieder, hervorragende Bläsermusik nach Innsbruck zu bringen. Die Konzerte auf höchstem Niveau finden weit über Tirols Grenzen hinaus riesigen Anklang und zahlreiche Anhänger. Alois Schöpf wird es wieder gelingen, bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten 2015 altösterreichische Bläsermusik in zeitgemäßer Form zu vermitteln und den Horizont in Richtung klassische Moderne in einem abwechslungsreichen Programm zu erweitern. Auch diese Promenadenkonzerte versprechen großartige Blasmusik. Ich wünsche Alois Schöpf und seinem Mitarbeiterteam sowie den Musikerinnen und Musikern viel Erfolg und den Zuhörern schöne und aufregend mitreißende Momente beim Genießen der Konzerte. Ich jedenfalls freue mich schon sehr auf die Sommerkonzerte in der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck. Siegfried Knapp Vize-Präsident des österreichischen Blasmusikverbandes Landesobmann des Blasmusikverbandes Tirol 124 Donnerstag, 23. Juli, 19.30 Uhr Royal Symphonic Wind Orchestra Vooruit Harelbeke, Belgien Musikalische Leitung: Geert Verschaeve Organisation: Philippe De Coene, Wim Godderis Von Belgien sind die Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte spätestens seit letztem Sommer verwöhnt, bewies doch das Königliche Harmonieorchester absolute Hochform und Professionalität. Auch in diesem Jahr wird von Belgien musikalisch wieder Außergewöhnliches im Innenhof der Hofburg erklingen, denn mit dem Royal Symphonic Wind Orchestra Vooruit Harelbeke kommt eines der besten zivilen Orchester des Landes zum ersten Mal nach Innsbruck. Neben einigen Werken aus Altösterreich, die als Verbeugung vor dem heimischen Publikum zu verstehen sind, haben die Belgier internationale Literatur mitgebracht, die zeigen wird, wo der heutige Stand moderner Blasorchester zu verorten ist: Was heute Amateure wie selbstverständlich spielen, hätten vor einigen Jahrzehnten nicht einmal Profis geschafft. Orchester Die „Royal Symphonic Band Vooruit“ wurde 1923 gegründet, in den frühen 60ern übernahm Gustaaf Devolder die Leitung des Orchesters, seit 1985 hat Geert Verschaeve diese Funktion inne. Unter seiner Leitung hat das Orchester an zahlreichen Wettbewerben teilgenommen und 125 Konzerte in den Niederlanden, in Frankreich, Spanien, England, Österreich, Irland, Südkorea und vielen anderen Ländern gegeben. Das Orchester hat zahlreiche CDs und LPs aufgenommen. Das absolute Highlight in der Geschichte des Orchesters war bisher der Sieg bei der WMC Kerkrade 2005 in der höchsten Kategorie. Dirigent Geert Verschaeve (geb. 1957) ist ein belgischer Posaunist und Dirigent. Er studierte am Royal Conservatory in Gent, wo er einen ersten Preis für Posaune und Kammermusik erhielt. Er wurde Solo-Posaunist an der flämischen Oper, beschloss aber bald darauf, Lehrer zu werden. Seither lehrt er Blasmusik und Jazz an der Academy for Music, Word And Dance (SAMWD) in Harelbeke, Belgien, und an der MUDA in Gent. Außerdem ist er Posaunist in verschiedenen belgischen Orchestern. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Aaron Copland / Bearb.: Roland Coryn Fanfare for the Common Man Michael Praetorius / Bearb.: Mark Keegan Dances from Terpsichore Johann Sebastian Bach / Bearb.: Douglas McLain Passacaglia und Fuge in c-Moll Johann Strauß / Bearb.: Willy Hautvast Annen-Polka Emil Nikolaus von Reznicek / Bearb.: Walter Kiesow Ouvertüre zur Oper Donna Diana 126 Josef Strauß / Bearb.: Terry Kenny Feuerfest, Polka française Silvestre Revueltas / Bearb.: Frank Bencriscutto Sensemayá Leonard Bernstein / Bearb.: Paul Lavender Mambo aus West Side Story Eric Whitacre Ghost Train Triptych Arturo Márquez / Bearb.: Frank De Vuyst Danzón Nr. 2 Zum Programm Das Orchester lädt zu einer Reise über den Atlantischen Ozean ein. Das Programm umfasst Musik aus Europa und Amerika. Die westliche musikalische Tradition hat wahrscheinlich keinen großartigeren Vertreter als Johann Sebastian Bach. Sein Werk Passacaglia und Fuge in c-Moll ist nicht nur für Orgel geeignet – es hat auch viele verschiedene Komponisten zu Transkriptionen und Paraphrasen inspiriert. Darunter ist etwa auch ein Werk von Ottorino Respighi, das Arturo Toscanini in Auftrag gab. Aber auch Douglas McLains hat eine meisterhafte Transkription für Blasorchester geschaffen. Emil Nikolaus von Reznicek schrieb die Oper Donna Diana 1894, und obwohl darauf noch neun Opern und fünf Symphonien folgten, konnte nichts an diesen ersten Erfolg anschließen. Die Oper selbst wird nur noch selten gespielt, die Ouvertüre hingegen wird immer noch in vielen Konzertsälen zu Gehör gebracht und oft auf Tonträger aufgenommen. 127 Der amerikanische Teil des Programms hat seinen Höhepunkt mit Ghost Train Triptych von Eric Whitacre, einem sehr populären Komponisten. Die drei Teile beschreiben einen geheimnisvollen Geisterzug, der durch den Westen der Vereinigten Staaten rollt. Im vorliegenden Programm treffen auch zwei Freunde wieder aufeinander: Aaron Copland und Leonard Bernstein haben beide – als Komponisten, Dirigenten, Lehrer und Autoren – einen bedeutenden, bleibenden Beitrag zur klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts geleistet. Coplands Fanfare for the Common Man wurde 1942 für das Cincinnati Symphony Orchester unter Eugen Goosens komponiert. Es versteht sich als Antwort darauf, dass die USA in den Zweiten Weltkrieg eintraten, und wurde von einer Rede des damaligen Vizepräsidenten inspiriert, in der dieser das „Zeitalter des Normalbürgers“ ausrief. Bernsteins musikalischer Stil, obwohl sehr persönlich und eigenwillig, war stark von Coplands rhythmischer Frische beeinflusst und unverkennbar amerikanisch. Der berühmte Mambo aus West Side Story ist dafür ein typisches Beispiel. Wir beschließen unsere Reise in Mexiko, mit Sensemayá von Silvestre Revueltas und dem Danzón Nr. 2 von Arturo Márquez. In Sensemayá wird die rituelle Tötung einer Schlange beschrieben. Die Stimmen böser Vorahnungen erklingen in Form unbarmherziger Rhythmen, unheilverkündender Motive und von Wiederholungen bedrohlicher musikalischer Phrasen. Am Ende, wenn alle Themen gleichzeitig vom gesamten Orchester gespielt werden, erreicht das Stück den Höhepunkt, der 128 den tödlichen Schnitt des Messers musikalisch umschreibt. Danzón wiederum ist ein Tanzstil, der seinen Ursprung in Kuba hat. Große Bedeutung besitzt er allerdings auch in der mexikanischen Folklore, wie sie Márquez in einem Ballsaal in Veracruz begegnete und ihn zu seiner packenden Komposition inspirierte. Wim Godderis Kulturgenuss in historischem Gemäuer Seit über zwanzig Jahren sind die Promenadenkonzerte Fixpunkt im Innsbrucker Kulturkalender und sorgen in Sommernächten für musikalischen Genuss auf hohem Niveau. Nationale sowie internationale Blasmusikgrößen aus ganz Europa bringen die imperialen Mauern der Kaiserlichen Hofburg zum Klingen. Als langjähriger Partner der Promenadenkonzerte ist es uns ein Anliegen, diese auch 2015 zu unterstützen und somit einen Beitrag zur Förderung der kulturellen Vielfalt in Tirol zu leisten. Stefan Isser Geschäftsführer Swarovski Kristallwelten 129 Liebe Musikbegeisterte in der Hofburg Innsbruck, Innsbruck und Musik – das ist eine untrennbare Seelenverwandtschaft. Und dies seit Jahrhunderten. Vor 250 Jahren wurde in der Innsbrucker Hofburg Hochzeit gefeiert. Der Sohn Maria Theresias vermählte sich in Tirol. Nach 14 Tagen der Feierlichkeiten verstarb völlig unerwartet der Gemahl der Kaiserin, Franz Stephan von Lothringen. Heuer im Sommer sind es genau 250 Jahre seit dem ereignisreichen Sommer. Deshalb gedenkt man in der Hofburg auch der vielen Ereignisse in einer besonderen Schau. Ich heiße Sie ganz herzlich bei den Promenadenkonzerten willkommen und freue mich, wenn Sie viel Zeit bei uns verbringen. Zeit, in der Sie lauschen und interessante Begegnungen erleben. Zeit aber auch, in der Sie die Hofburg als Tirols größte Ausstellungsfläche kennenlernen können … Waltraud Schreilechner, Leiterin Abteilung 202 – Hofburg Innsbruck 130 Freitag, 24. Juli, 19.30 Uhr Orchestra di Fiati Val Isonzo Musikalische Leitung und Organisation: Fulvio Dose Eine Methode, auf neue und außergewöhnliche Orchester aufmerksam zu werden, ist das Studium internationaler Wettbewerbslisten. Mit Hilfe der italienischen Musikbotschafterin der Innsbrucker Promenadenkonzerte Silvia Banchetti ist es nach einigen vergeblichen Versuchen nun doch gelungen, den Kontakt zu einem Orchester herzustellen, das beim Wettbewerb Flicorno d’Oro in Riva am Gardasee immer wieder durch unglaublich gute Benotungen auffiel. Wie sehr das Orchestra di Fiati Val Isonzo mit der Geschichte Altösterreichs verbunden ist, geht schon aus seinem Namen hervor, waren doch die Schlachten am Isonzo im Ersten Weltkrieg besonders verlustreich und tragisch. Das Orchester ist aber nicht so sehr aufgrund seiner Herkunft interessant, sondern vor allem auch wegen seines musikalischen Leiters Fulvio Dose, eines in der Region sehr bekannten und geschätzten Dirigenten. Orchester Das seit 2011 bestehende Orchester wurde von verschiedenen Instrumentalisten, Studenten und ehemaligen Studenten aus Gorizia und Udine gegründet, um die musikalische und instrumentale Kultur zu verbreiten und zu fördern. Es besteht aus über fünfzig Musi- 131 kern und verfügt über ein zeitgenössisches Repertoire für Bläserensembles. Trotz seines erst kurzen Bestehens hat das Orchester schon viele Konzerte gegeben, etwa anlässlich des 150. Jahrestags der Einheit Italiens oder des 120. Jahrestags der Filarmonica Colloredo di Prato. Vor Kurzem wurde ein Zyklus von Konzerten den Gefallenen des Ersten Weltkrieges gewidmet, die in Villach, Nova Gorica, Udine und Gorizia stattfanden. Das Orchestra di Fiati Val Isonzo spielte zu diesem Anlass eine Missa Solemnis. Das Bläserensemble hat viele Erfolge bei renommierten Musikwettbewerben vorzuweisen, zum Beispiel den ersten Platz in der ersten Kategorie beim Internationalen Wettbewerb in Bertiolo 2012. Beim Flicorno d’Oro hat das Orchester mit höchstmöglicher Punktzahl gewonnen. Dirigent Fulvio Dose, geboren in Gorizia, studierte Klarinette am staatlichen Musikkonservatorium G. Tartini in Triest bei Davide Teodoro. Er war Mitglied in verschiedenen Ensembles und Orchestern, zum Beispiel im FVG Kammerorchester, im Alpe Adria Consort und im Serenade-Ensemble. Mit Letzterem hat er eine Platte mit Musik des zwanzigsten Jahrhunderts aufgenommen. Des Weiteren studierte er Harmonielehre und Orchestrierung bei Pino Vatta und vertiefte seine Kenntnisse mit Hilfe der Musikdirektoren Daniele Carnevali und Douglas Bostock. Er leitete das Filarmonica Colloredo di Prato und das Civica Orchestra di Fiati Giuseppe Verdi (Triest); von 132 1997 bis 2006 arbeitete er als Musikdirektor für das Internationale Festival der Operette. 2011 gründete er das Orchester Val Isonzo, das er als Dirigent und künstlerischer Leiter führt. Seit 2012 dirigiert er außerdem das Corpo Bandistico Comunale G. Rossini aus Castions di Strada. Er hat als Leiter verschiedener Ensembles bei zahlreichen Musikwettbewerben gewonnen. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Nicola Piovani / Bearb.: Lorenzo Pusceddu La vita è bella Jaroslav Ježek / Bearb.: Karel Bělohoubek Bugatti Step Gioachino Rossini / Bearb.: Robert Allmend La Danza (Tarantella napoletana) traditionell / Bearb.: Alfred Hofbauer Zottel-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Gioachino Rossini Fanfara per la Corona d’Italia Luigi Boccherini, Luciano Berio / Bearb.: C. Mandonico Quattro versioni originali della Ritirata notturna da Madrid sovrapposte e trascritte per orchestra Johann Sebastian Bach / Bearb.: Yoshihiro Kimura Fuge in g-Moll Georg Friedrich Händel / Bearb.: Jacob de Haan Lascia ch’io pianga aus Rinaldo (Giulia Della Peruta, Sopran) Giuseppe Verdi / Bearb.: Paolo Frizzarin La Vergine degli Angeli aus La Forza del Destino 133 Gioachino Rossini / Bearb.: Otto Zurmühle Ouvertüre zur Oper La Gazza Ladra Amilcare Ponchielli / Bearb.: Franco Cesarini Sinfonia per Banda traditionell / Bearb.: Marco Somadossi Ai preàt la biele stele (Giulia Della Peruta, Sopran) traditionell / Bearb.: Giovanni Battista Marzuttini Ce Biele Lune (Giulia Della Peruta, Sopran) Siegfried Naumann / Bearb.: Paolo Frizzarin Marcia a Montecelio Tomohiro Tatebe Suite on Celtic Folk Songs Peter Graham Cats Tales: Catalonia – Catwalk – Scat! Louis Prima / Bearb.: Naohiro Iwai Sing, Sing, Sing (With a Swing) Zum Programm Luigi Boccherini (1743–1805) vertonte mehrere Variationen über das Thema aus dem Schlusssatz der Rückkehr der Wache von Madrid (Ritirata notturna di Madrid), dessen Grundlage ein damals sehr beliebtes Lied war. Die gespielten Variationen in vier unterschiedlichen instrumentalen Kombinationen wurden für Orchester bearbeitet. Die Fuge in g-Moll schrieb Johann Sebastian Bach während seiner Tätigkeit als Organist in Arnstadt zwischen 1703 und 1707, sie ist heute eine seiner berühmtesten Fugen für Orgel. Bach nannte das Stück auch Kleine Fuge, um eine Verwechslung mit der später entstandenen Große Fantasie und Fuge in g-Moll zu vermeiden. 134 Die Sopranistin Giulia Della Peruta interpretiert die berühmte Arie Lascia ch’io pianga (Lass mich weinen) aus Georg Friedrich Händels Oper Rinaldo. Es ist die Arie von Almirena, die in Armidas verzaubertem Palast ihre Gefangenschaft beklagt. La Vergine degli Angeli (Die Jungfrau von den Engeln) ist eine religiöse Hymne aus dem Finale zum zweiten Akt der Oper La Forza del Destino (Die Macht des Schicksals) von Giuseppe Verdi. Die unglückliche Leonora will als einsame Einsiedlerin ihre vermeintliche Schuld büßen. Die Oper La Gazza Ladra (Die diebische Elster) von Gioachino Rossini, damals sehr beliebt, wird heutzutage nur selten zur Gänze aufgeführt; bekannter ist ihre eingängige und spritzige Ouvertüre. Ai preàt la biele stele, ein Antikriegslied, und das Liebeslied Ce Biele Lune sind Volkslieder aus dem traditionellen Repertoire friaulischer Tanzlieder, den sogenannten Villotten. Mit dem Stück Cats Tales von Peter Graham (1958) entführen wir unsere Zuhörerschaft in die Welt des Jazz, und zwar direkt nach New York City. Der erste Satz Catalogna ist eine Hommage an den Filmmusikkomponisten Elmer Bernstein, ausgestattet mit akzentuiertem Marschtempo, das an West Side Story von Leonard Bernstein erinnert; im zweiten Satz lässt sich der Komponist vom berühmten Thema des Pink Panther von Henry Mancini inspirieren; der dritte Satz ist eine Hommage an den Jazzmusiker Sonny Rollins und dessen Hit Airegin. 135 Mit dem bekannten Stück Sing, Sing, Sing (With a Swing) aus dem Repertoire des Swing-Musikers Louis Prima (1910–1978) stellen sich schließlich unsere Solisten vor. Fulvio Dose Bläsermusik mit geballter Macht Nirgendwo in Österreich kann man an einem Ort und im Rahmen einer Veranstaltungsreihe in so geballter Form mitanhören, was Bläsermusik nicht nur technisch leisten kann, sondern über welch vielfältige Ausdruckformen sie verfügt. Durch diese Vielfalt wird nicht nur die Geschichte der Bläsermusik von der Klassik bis herauf zum sinfonischen Blasorchester beispielhaft wiedergegeben, auch verschiedene Länder, wie etwa England mit seiner großartigen Brassband-Tradition, können die Klänge ihrer Orchesterformen als typischen Ausdruck ihrer Mentalitäten dem Publikum näherbringen. Wirklich ein spannendes und avanciertes Unternehmen, das ich als Bundeskapellmeister des österreichischen Blasmusikverbandes mit Überzeugung unterstütze. Walter Rescheneder Bundeskapellmeister Österreich 136 Samstag, 25. Juli, 19.30 Uhr Leyland Band, England Musikalische Leitung: Thomas Wyss Organisation: Ben Thomas, John Doyle, Iain McKnight Den Kumpels in den englischen Bergbaugebieten sollte das Spielen in Brassbands nicht nur das harte Leben verschönern, sondern es diente auch der Reinigung der Lunge und einer Verbesserung ihrer Funktion. Zuletzt war die betriebseigene Brassband aber auch, wie der Film Brassed off eindrücklich zeigt, der ganze Stolz, sozusagen der klingende Kristallisations-und Identifikationspunkt des Reviers. Die Brassband-Bewegung, die ursprünglich aus England stammt, hat inzwischen auch auf dem Kontinent eine breite Anhängerschaft gefunden, wobei die ganz Großen der Szene immer noch aus dem Mutterland der Brassbands kommen: Eine dieser Formationen ist die Leyland Band, die seit Jahrzehnten zu den Weltbesten gehört und nun zum ersten Mal bei den Promenadenkonzerten englische Brass-Kultur auf höchstem Niveau präsentieren wird. Orchester Die Leyland Band ist eine der bekanntesten und berühmtesten Brassbands der Welt. Sie wurde im Jahre 1946 im Herzen von Lancashire in England gegründet. Die Band steht für qualitativ hochwertige Aufführungen und ein innovatives und unterhaltsames Repertoire. Die Leyland Band hat seit den Achtzigerjahren viele 137 Wettbewerbe gewonnen, darunter die Titel „British Open Champions“, „National Champions of Great Britain“, „Brass in Concert Champions“ (fünfmal) und „All England Masters Champions“. Zudem hat die Band England seit dem Jahrtausendwechsel zweimal beim europäischen Brassband-Wettbewerb vertreten. Als eines der gefragtesten Brass-Ensembles spielt die Band regelmäßig sowohl in ganz Großbritannien als auch im Ausland, von Amerika und Japan über Südkorea und Europa. Vom Publikum der Royal Albert Hall in London bis zum Publikum der Waterfront Hall in Belfast schwärmen viele vom warmen Ton der Band. Das Programm ist dabei immer innovativ und auf das jeweilige Publikum abgestimmt. Die Band ist stolz auf ihre Jugendförderung und darauf, jungen Komponisten eine Plattform zu bieten. Die Band hat regelmäßig Auftritte im Fernsehen, wird im Radio gespielt und es wurden zahlreiche Aufnahmen eingespielt. Dirigent Thomas Wyss wurde im Berner Oberland (CH) geboren und studierte Musik an den Konservatorien Bern und Fribourg. Sechs Mal wurde Wyss Schweizermeister auf der Tuba, während er zugleich Mitglied der Brassband Berneroberland und der Nationalen Jugend Brassband der Schweiz war. Ab 1986 studierte er an der Universität Huddersfield in England, anschließend studierte er bei Howard Snell vier Jahre lang Dirigieren, Komponieren und Arrangieren. 138 Thomas Wyss war acht Jahre lang Mitglied der Fodens Band, nachdem er zuvor in der Grimethorpe Colliery und in der Sellers Engineering Band gespielt hatte. Er ist Gründungsmitglied des Howard Snell Brass Ensembles und Tuba-Solist im bekannten Quintessence Brass Quintet. Thomas Wyss war Dirigent der Williams Fairey Band, Chefdirigent der Tredegar Band, Musikdirektor der Fodens Band und Direktor der Northop Band, bis er vor nicht allzu langer Zeit musikalischer Leiter der Leyland Band wurde. Wyss ist auch als Juror sehr gefragt, in Großbritannien und ganz Europa, etwa bei Musikwettbewerben und -festivals in Norwegen, Holland, Belgien und der Schweiz. Zurzeit ist er Head of Brass an der King’s Schule in Chester und unterrichtet außerdem an der Lymm-Hochschule. Thomas Wyss arrangiert und komponiert erfolgreich Musik für viele verschiedene Brass-Formationen, Bands und Ensembles. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Claudio Monteverdi L’Orfeo Toccata J. M. Bisud Norfolk March Andrew Lloyd Webber Jesus Christ Superstar, Medley Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Richard Strauss / Bearb.: Eric Banks Festmusik für die Stadt Wien 139 Harold Moss Royal Tiger Franz von Suppé Ouvertüre zur Operette Leichte Kavallerie Roland Davis Jenny Wren (Peter Shaw, Kornett) Fred J. Allen / Bearb.: Iain McKnight When the Stars Began to Fall Jock McKenzie The Lark Neal Hefti Cute mehrere Komponisten / Bearb.: Goff Richards James Bond Collection Eduard Strauß Bahn frei, Polka schnell Andrew Stephenson Metropolis (James McLeod, Euphonium) John Lennon, Paul McCartney Ticket to Ride Ernesto Lecuona Malagueña Alexandre Luigini Ballet Égyptien Kander & Ebb Chicago Takagi Tohko / Bearb.: John Doyle Blue Sky, Marsch Dave Brubeck Blue Rondo à la Turk 140 George Gershwin Rhapsody in Blue traditionell / Bearb.: Gary Williams Nearer, My God, to Thee Antonín Dvořák Finale aus Symphonie Nr. 9 (Aus der Neuen Welt) Zum Programm Das Konzert beginnt mit dem Marsch Royal Tiger, den Harold Moss eigens für die Leyland Band komponiert hat. Die nächsten Stücke geben der Band Gelegenheit, ein traditionelleres Repertoire zu zeigen: So folgt auf die überaus bekannte Ouvertüre zur Operette Leichte Kavallerie von Franz von Suppé ein Solo des Kornettisten Peter Shaw mit dem Thema und Variationen aus Jenny Wren. Mit dem geistlichen Lied When the Stars Began to Fall ändert sich die musikalische Stimmung, man wird überrascht sein, wie gut sich Brassbands für das Spielen dieser Art von Choral eignen. Am Ende dieses Programmblocks steht die populäre Auswahl von sehr bekannten Melodien aus James Bond-Filmen, ausgezeichnet arrangiert von Goff Richards. Es folgt ein Programmteil, der von den Reisen beziehungsweise Auftritten der Leyland Band auf internationalem Boden beeinflusst ist: Los geht es mit der klassischen Strauß-Polka Bahn frei; mit Metropolis und James McLeod am Euphonium finden wir uns in der Großstadt wieder; hier handelt es sich um ein eher zeitgenössisches Stück nach der bis dahin recht traditionellen Musik. Die Reise geht weiter mit dem klug arrangierten Popsong Ticket to Ride von Lennon und McCartney – 141 hören Sie dabei auf die Dampflok, die zunehmend an Tempo gewinnt! Mit Malagueña machen wir Halt in Mexiko, mit dem Ballet Égyptien besuchen wir das Land der Pharaonen im Spiegel des 19. Jahrhunderts. Wir beenden diesen Teil mit Chicago von Kander & Ebb in einer weiteren Metropole, in einer Stadt, in der die Band im Jahr 1994 tatsächlich zu Gast war. Der letzte Teil gibt einen Einblick in das Programm blue, das die Leyland Band 2014 mit großem Erfolg entwickelt hat: Blue Sky ist ein schneller Marsch aus Japan. Diesem folgt das ikonische Blue Rondo à la Turk von Dave Brubeck, das uns in die Welt des Salon-Jazz entführt. Das dritte „blaue“ Stück ist die sehr bekannte Rhapsody in Blue von George Gershwin. Bevor wir zum Finale kommen, machen wir das, was Brassbands angeblich am besten können: Wir spielen eine klassische Hymne mit dem Titel Nearer, My God, to Thee. Als letztes Stück des Konzerts haben wir das mitreißende Finale aus der Symphonie aus der Neuen Welt von Antonín Dvořák ausgewählt. Thomas Wyss 142 Sonntag, 26. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Drittes K.u.k.-Festkonzert Musikverein Liezen, Steiermark Musikalische Leitung: David Luidold Organisation: Michael Fröhlich Die Kunst, ein Amateurblasorchester erfolgreich zu leiten, besteht unter anderem darin, von den Musikern und Musikerinnen gerade so viel zu verlangen, wie sie zu leisten vermögen, aber nicht mehr als das, um ihnen nicht die Freude am Spiel und die Liebe zur Musik, das eigentliche Kapital des Amateurs – wie schon der buchstäbliche Sinn des Wortes sagt –, zu nehmen. David Luidold ist Dirigent und außerdem Posaunist an der Oper Graz. Die Tatsache, dass er eines der besten steirischen Blasmusikorchester leitet, das bei Wertungsspielen immer mit höchsten Punktebewertungen glänzt, scheint zu beweisen, dass ihm der Spagat zwischen Anspruch und Vergnügen beim gemeinsamen Musizieren in überzeugender Weise gelingt. Orchester Die Stadtmusikkapelle der obersteirischen Bezirkshauptstadt Liezen feierte 2013 ihr 140-jähriges Jubiläum mit einem Blasmusikfestival und der Präsentation einer CD mit dem Titel Junge Triebe. Im Jahr 1871 wurde die Musikkapelle, damals noch institutionell der Feuerwehr zugehörig, gegründet, bis sie zwei Jahre später als Musikverein Liezen selbststän- 143 dig wurde. In den 1920er-Jahren gab es schließlich ein Streichorchester und ein Jugendblasorchester. Großen Aufschwung erlebte der Musikverein mit der Gründung der städtischen Musikschule 1954 und dem Beginn der Amtszeit von Kapellmeister Alois Grünwald im Jahr 1956: Zahlreiche hohe Auszeichnungen bei Konzertwertungsspielen und Auslandsauftritte prägten diese bis ins Jahr 1989 andauernde Ära. 2004 übernahm David Luidold schließlich die Funktion des Kapellmeisters und entwickelte die Stadtmusikkapelle Schritt für Schritt zu einem sehr erfolgreichen und beliebten Klangkörper. Neben den beiden jährlichen Heimkonzerten geht die Stadtkapelle gerne auf Konzertreise, wie zuletzt im Jahr 2013 als Vertreter des steirischen Blasmusikverbandes zur Mid Europe nach Schladming oder 2014 zur Blasmusikgala in Graz. Dirigent David Luidold, 1984 in Rottenmann geboren, studierte Posaune, erst an der Kunstuniversität Graz, dann in Wien bei Dietmar Küblböck und Hans Ströcker. Er studierte ebenfalls bei Stefan Schulz in Berlin und absolvierte Privatstudien und Meisterkurse in New York und Chicago bei Joseph Alessi und Charles Vernon. Erste Orchestererfahrungen sammelte er im European Union Youth Orchestra, im Pacific Music Festival Orchestra in Sapporo/Japan und im Gustav Mahler Jugendorchester. Seit 2009 ist Luidold als Tenorbassposaunist im Grazer Philharmonischen Orchester engagiert. Er ist Mitglied im Grazer Posaunenquartett, Gastprofessor für Posaune an der Kunstuniversität 144 Graz und leitet eine Ausbildungsklasse für Posaune an der Musikschule Liezen. Beim Goldenen Dachl, 10.00 Uhr Rudolf Bodingbauer Pfenninger Marsch Franz Blümel 27er Regimentsmarsch Rudolf Kummerer 9er Alpenjäger-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Franco Cesarini Alpina Fanfare Giovanni Gabrieli / Bearb.: Eric Crees Canzon in Echo Duodecimi Toni à 10 aus Sacrae Symphoniae Franz Lehár / Bearb.: Siegfried Rundel Jetzt geht’s los, Marsch Julius Fučík / Bearb.: Bruno Hartmann Marinarella, Ouvertüre Felix Mendelssohn Bartholdy / Bearb.: Franz Cibulka Konzertstück Nr. 2: Allegro grazioso (Felix Mitteregger, Markus Steinhöfler – Klarinette) Johann Strauß / Bearb.: Gerhard Baumann Éljen a Magyar, Polka schnell Franz Lehár / Bearb.: Jos Dobbelstein Gern hab’ ich die Frau’n geküßt aus der Operette Paganini (Ivan Oreščanin, Tenor) Franz Lehár / Bearb.: Roger Niese Dein ist mein ganzes Herz aus der Operette Das Land des Lächelns (Ivan Oreščanin, Tenor) 145 Johann Strauß / Bearb.: Hans Kliment Frühlingsstimmen, Walzer Johann Strauß / Bearb.: Peer Henrik Volta Spanischer Marsch Agustín Lara / Bearb.: Roger Niese Granada (Fantasia Española) (Ivan Oreščanin, Tenor) traditionell / Bearb.: Peter Kostner Klingende Steiermark Johann Strauß / Bearb.: Gerhard Baumann Furioso-Polka (quasi Galopp) Wassili Agapkin / Bearb.: Gerhard Baumann Abschied der Slawin, Marsch Zum Programm Vom 17. bis zum 21. Jahrhundert reicht der musikalische Spannungsbogen, quer durch unterschiedlichste Stile, quer durch die Länder der Donaumonarchie und über ihre historischen und geografischen Grenzen hinaus. Die Alpina Fanfare des Schweizer Komponisten Franco Cesarini wird der Auftakt zum Promenadenkonzert im Hof der Kaiserlichen Hofburg. Venedig gehörte bekanntlich erst nach dem Wiener Kongress zur Donaumonarchie, dennoch haben wir mit Giovanni Gabrielis Canzon in Echo Duodecimi Toni à 10 ein Beispiel venezianischer Mehrchörigkeit ausgewählt. Der mexikanische Komponist Agustín Lara huldigt eindrucksvoll Granada, Wassili Agapkins Marsch Abschied der Slawin ist ein eindrucksvolles Beispiel russischer Konzertliteratur. Wie verwandt Musik und Kulinarik einander sein können, dafür ist Felix Mendelssohn Bartholdys Konzert- 146 stück Nr. 2 für zwei Klarinetten ein Beleg, denn die beiden Brüder Heinrich Joseph und Carl Baermann sollten für Mendelssohn Bartholdy Dampfnudeln und Rahmstrudel zubereiten, woraufhin sich der Komponist mit diesem Konzertstück für Klarinette, Bassetthorn und Orchester revanchierte. Ureigenste Musik aus den ehemaligen Kronländern stammt von Franz Lehár, dessen Karriere als österreichisch-ungarischer Militärkapellmeister begann und dessen Marsch Jetzt geht’s los die zwölfjährige Tochter von Lehárs bevorzugtem Librettisten Victor León schlichtweg entzückte: „Ich sag dir, Papa, der Marsch, also der ist einfach gottvoll, himmlisch, todschick!“ Weltberühmt wurde Lehár als Operettenkomponist, und so sind mit Gern hab’ ich die Frau’n geküßt aus Paganini und Dein ist mein ganzes Herz aus Das Land des Lächelns zwei seiner bekanntesten Gesangsnummern zu erleben. Es singt Ivan Oreščanin, der als Solist der Grazer Oper in Oper und Operette ebenso erfolgreich ist wie als Musical-Darsteller. In allen Gebieten der Donaumonarchie hörbar zu Hause ist Johann Strauß, der mit Éljen a Magyar (Es lebe der Ungar!) Ungarn musikalisch hochleben lässt und in der Coda des 1869 in Pest uraufgeführten Werks die inoffizielle Hymne Ungarns, den Rákóczi-Marsch, zitiert. Geradezu koboldhaft-schadenfroh gibt sich die FuriosoPolka, die Strauß 1861 während seiner Reise durch Russland geschrieben hat. Der Konzertwalzer Frühlingsstimmen entstand 1883 und huldigt in frischer Fröhlichkeit der Titel gebenden Jahreszeit. David Luidold 147 Wertvolle Initiative für den europäischen Kulturaustausch Auch in diesem Sommer werden über dreißig Orchester, Ensembles und Chöre bei der nunmehr 21. Auflage der Innsbrucker Promenadenkonzerte dabei sein und für musikalischen Hochgenuss sorgen. Musikalische Vielfalt, hohe Qualität und regionale Einzigartigkeit – das sind die herausstechenden Merkmale dieses grenzüberschreitenden Bläsermusik-Festivals, das an die Kunstmusik in der Tradition der altösterreichischen Freiluftkonzerte anknüpft. In diesem Jahr ist es wiederum international hervorragend besetzt – und nicht zuletzt gerade deshalb eine sehr wertvolle Initiative für den europäischen Kulturaustausch. Ich wünsche dem Publikum einen bleibenden Musikgenuss bei den Klängen der künstlerischen Bläsermusik. Dem gesamten Organisationsteam und dem künstlerischen Leiter Alois Schöpf darf ich für die Initiative und das Engagement herzlich danken und einem guten Gelingen entgegenblicken. Philipp Achammer Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur und für Integration, Bozen 148 Sonntag, 26. Juli, 19.30 Uhr Sächsische Bläserphilharmonie Musikalische Leitung: Stefan Diederich Organisation: Heiko Schulze Unglaublich, aber wahr: Die Sächsische Bläserphilharmonie kommt direkt nach ihrer zweiwöchigen Australien-Tournee noch vor dem Sommerurlaub zu den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Glücklicherweise, denn ohne die Sachsen ist die Konzertserie inzwischen kaum noch denkbar. Denn das Orchester bietet auch 2015 ein exquisites Programm und gibt in diesem Fall ein Promenadenkonzert im klassischen altösterreichischen Sinn. Es wird spannend sein zuzuhören, wie die „Deitschen“ – wie der Tiroler mit seinem herben Charme seine nördlichen Nachbarn ab Rosenheim bezeichnet – in Innsbruck die Wiener interpretieren. Orchester Die Sächsische Bläserphilharmonie ist das bis heute einzige deutsche Kulturorchester in ausschließlicher Bläserbesetzung. 1950 wurde es unter dem Namen „Rundfunk Blasorchester Leipzig“ gegründet und war 41 Jahre für den Rundfunk Leipzig tätig. In diesem Jahr wird der 65. Geburtstag des Orchesters gefeiert. Unzählige Rundfunk- und Fernsehsendungen machten das Orchester mit dem unverwechselbaren Klang über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt. In all den Jahren hat die Philharmonie mit vielen namhaften In- 149 strumentalisten, Sängern, Dirigenten aus aller Welt zusammengearbeitet. Die Sächsische Bläserphilharmonie zeichnet sich durch ein facettenreiches Klangspektrum aus, das durch die speziellen Arrangements für Bläserensemble ermöglicht wird. Dabei werden sowohl zeitgenössische Originalkompositionen als auch Transkriptionen aus der Musikgeschichte werkgerecht interpretiert. Neben Konzertreihen in der Region um Leipzig ist die Sächsische Bläserphilharmonie in ganz Deutschland und im Ausland als gefragtes Gastspielorchester präsent. Die Musiker sind neben der Arbeit im Orchester auch in der musikpädagogischen Institution, der Deutschen Bläserakademie, als Dozenten tätig. Hier wird sowohl Laien- als auch Berufsmusikern ein breites Angebot an Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten geboten. Für Dirigentenwerkstätten ist die Sächsische Bläserphilharmonie oft Lehrgangsorchester. Dirigent Stefan Diederich wurde in Schwerin geboren. 1994–99 studierte er Orchesterdirigieren und Klavier an der Hochschule für Musik in Dresden. Er war Gastdirigent bei der Elblandphilharmonie Riesa, dem Sinfonieorchester Pirna und der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz und Assistent bei Jörg Peter Weigle, Siegfried Kurz und Christian Kluttig. Seit 2002 ist er ständiger Gastdirigent an der Staatsoper Lodz (Polen). Von 2003 bis 2004 war Diederich Chefdirigent des Neuen Sinfonieorchesters Berlin und gab Konzerte im Konzerthaus und in der Philharmonie. Regelmäßige Gastdirigate 150 führten ihn zu den Nürnberger Symphonikern, dem Filmorchester Babelsberg und der Sächsischen Bläserphilharmonie. Seit 2004/05 ist er Kapellmeister der Musikalischen Komödie Leipzig u. a. mit der Uraufführung des Musicals Heidi, mit Hochzeitsnacht im Paradies, Hair, Dancing Movies, Kiss me, Kate sowie der BroadwayRevue Show Biz. Seit der Spielzeit 2007/08 ist er dort auch Chefdirigent und Musikalischer Oberleiter. Solistin Die Sopranistin Paola Kling aus Tübingen begann im Alter von sechs Jahren Cello zu spielen und sammelte früh Konzerterfahrung in Orchestern und Chören. Ihre Konzerttätigkeit führte sie ins europäische Ausland sowie nach Uruguay, China und Israel. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie bei Herrad Wehrung-Hornung, 2008 begann sie ein Gesangstudium bei Christiane Hampe an der Musikhochschule Lübeck. Seit 2010 führt Paola Kling ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig fort. Zurzeit studiert sie im Master Operngesang bei Carola Guber. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Siegfried Bethmann Samt und Seide, Walzer Franz von Suppé / Bearb.: Siegfried Bethmann Glückliche Fahrt 151 Franz von Suppé / Bearb.: Werner Schirmer Ouvertüre zur Operette Pique Dame Franz Lehár / Bearb.: Siegfried Bethmann Gold und Silber, Walzer Carl Zeller / Bearb.: Otto Wagner Ich bin die Christel von der Post aus der Operette Der Vogelhändler Carl Millöcker / Bearb.: Siegfried Bethmann Rasch wie der Blitz, Galopp Emil Waldteufel / Bearb.: Siegfried Bethmann Mon Rêve (Mein Traum), Walzer Eduard Künneke / Bearb.: Hannes Lippmann Strahlender Mond aus der Operette Der Vetter aus Dingsda Johann Strauß / Bearb.: Gerd Schlotter Im Krapfenwaldl, Polka Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Dietmar Heberle Großstädtischer Galopp Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Siegfried Bethmann Weaner Madl’n, Walzer Robert Stolz / Bearb.: Stefan Walther Männer, Männer aus Trauminsel Johann Strauß / Bearb.: Siegfried Bethmann Tritsch-Tratsch-Polka Johann Strauß / Bearb.: Sepp Neumayr Banditen-Galopp Paul Abraham / Bearb.: Stefan Walther Mausi, süß warst du heute Nacht Franz Lehár / Bearb.: Siegfried Bethmann Ich bin verliebt aus der Operette Schön ist die Welt Josef Strauß / Bearb.: Siegfried Bethmann Die Libelle, Polka Mazurka 152 Hans Christian Lumbye / Bearb.: Werner Schirmer Champagner-Galopp Zum Programm Um es gleich vorwegzunehmen: Alle Jahre wieder bedeutet es für die Sächsische Bläserphilharmonie eine große Freude, die nunmehr langjährige und bewährte Konzerttradition mit den Innsbrucker Promenadenkonzerten zu pflegen und mit immer wieder neuen Konzertprogrammen nach Tirol zu reisen. Die Frage nach der Programmgestaltung ist und bleibt für die Sächsische Bläserphilharmonie Herausforderung und Anspruch zugleich. So waren es in den vergangenen Jahren die unterschiedlichsten thematisch ausgerichteten Angebote, von der italienischen Opernnacht bis zur Leipziger Völkerschlacht, die der sächsische Klangkörper präsentierte. 2015 werden es nunmehr meisterhafte Instrumentierungen für Bläser von vitaler unterhaltender Leichtigkeit sein. Die Sächsische Bläserphilharmonie wird dabei ihren eigenen, ganz speziellen und unverkennbaren Orchesterklang aufzeigen, den der Komponist Siegfried Bethmann (1915–1993) als einstiger Haus- und Hofarrangeur mit unzähligen Transkriptionen und Bearbeitungen entscheidend prägte. Und so möchte dieses Konzert mit Werken von österreichischen Komponisten wie Johann Strauß, Franz Lehár, Franz von Suppé oder Emil Waldteufel an den Arrangeur und Bearbeiter Siegfried Bethmann erinnern und seine ganz spezielle Kunst würdigen. Stefan Diederich 153 Gäste trotzen schlechtem Wetter Seit mehr als zwanzig Jahren sind die Innsbrucker Promenadenkonzerte ein Fixpunkt im Tiroler Kultursommer. Wie schon die Jahre zuvor freuen wir uns auch heuer wieder auf ein abwechslungsreiches Programm, viele musikalische Abende und auf zahlreiche Gäste, die trotz teils sehr widriger Witterungsverhältnisse tagein, tagaus den großen Burghof füllen. Nur die professionelle Organisation und der ständige Lernprozess haben die Konzerte zu dem gemacht, was sie jetzt sind. Wie wünschen dem gesamten Team viel Erfolg und Durchhaltevermögen auf dem weiteren Weg und freuen uns auf viele kommende Jahre guter Zusammenarbeit! Alexander Klapps Geschäftsführer Café Sacher Innsbruck 154 Montag, 27. Juli, 19.30 Uhr Triest Wind Band Project Musikalische Leitung und Organisation: Simon Perčič Dirigent und Musikmanager Simon Perčič ist in Slowenien eine Schlüsselfigur in der Bläser- und Orchesterszene. Er organisiert Orchestercamps und Festivals und hat sich nun nach Triest verlegt, wo er mit dem Wind Band Project ein neues Blasorchester gründete. Es wird die Musik einer Landschaft präsentieren, die nicht nur – wie Tirol – einmal zu den Kernlanden des Habsburgerreiches gehörte, sondern nach dem Ersten Weltkrieg von den politischen Entwicklungen und der Neuordnung Europas besonders stark betroffen war. Orchester Das Triest Wind Band Project ist ein junges Orchesterprojekt des Triester Konservatoriums, das in enger Zusammenarbeit mit Studierenden und Professoren des Konservatoriums und promovierten Musikern aus Italien und Slowenien entstanden ist. Das neue Orchester möchte ein buntes, breites Programm, Musikprojekte, interessante und originelle Kammerorchester und natürlich nicht zuletzt ein großes Blasorchester bieten. Die internationale musikalische Besetzung mit Studierenden und professionellen Musikern regt pädagogische Aspekte und Konzepte an und bietet eine Plattform für künftige professionelle Musiker. Originelle Kompositionen und innovative Programmausrichtungen garantie- 155 ren Fortschritt und Weiterentwicklung; musikalischer Orchesterleiter ist Simon Perčič. Dirigent Simon Perčič absolvierte sein Posaunen-Studium an der Musikakademie in Ljubljana. Nach seinem Abschluss setzte er seine Studien fort, arbeitete mit dem Slovenian Philharmonic Orchestra und dem Symphonic Orchestra RTV Slovewnia. Perčič studierte Dirigieren bei Jan Cober und war in George Pehlivanians Meisterklasse. Er studierte bei Jorma Panula in Florenz, wo er sich auf das Dirigieren von Symphonie-Orchestern spezialisierte. Mit seinen Orchestern erhielt er zahlreiche Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Er ist der künstlerische Leiter bei den „UPOL projects“ und musikalischer Leiter des internationalen Jugendorchesters NOVA philharmonic und des Triest Wind Band Project. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Johann Sebastian Bach / Bearb.: Gustav Holst Fugue à la Gigue Julius Fučík Miramare, Ouvertüre Alfredo Casella / Bearb.: Forcellati Dante Italia Fabián Pérez Tedesco Emilija (Karina Oganjan, Sopran) Arvo Pärt / Bearb.: Aljoša Tavčar Cantus in Memoriam Benjamin Britten Rogier van Otterloo / Bearb.: Koos Mark Soldaat van Oranje 156 James Barnes Third Symphony, The Tragic: For Natalie Charles Ives / Bearb.: Jonathan Elkus The Circus Band (Karina Oganjan, Sopran) František Zita Die Neue Bora, Marsch Zum Programm Liebe für den Frieden Rückblickend wird die erste Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts oft als Ruhe vor bzw. nach dem Sturm dargestellt. Vor dem Hintergrund politischer Stagnation erlebte Europa bis 1918 einen Umbruch, in dem das Leben auf allen Gebieten einen letzten großen Schritt in Richtung Moderne machte: Sigmund Freud erforschte das Unbewusste, Frauen begannen sich zu emanzipieren, die Musik verließ die Fundamente der Harmonie. Ähnlich wie die Komponisten an der Sprache der Musik zweifelten, begannen Literaten zu zweifeln, ob man durch Sprache überhaupt etwas ausdrücken könne. Die Werke Musils, Schnitzlers, von Hofmannsthals und Bertha von Suttners waren Spiegel dieser Zeit und des geistigen Umbruchs. Kein Wunder, dass Rainer Maria Rilke in einem Brief zum Jahreswechsel seine „Wünsche für 1914, 1915, 1916, 1917 usf.“ auf ein einziges Wort reduzieren konnte: „Ruhe.“ Dachte man vor hundert Jahren noch, dass ein Krieg Probleme lösen könne, weiß man heute, dass dies keine Option darstellt. Mit der europäischen Integration konnte ein dauerhaftes Friedensmodell und eine einzigartige Form der Zusammenarbeit europäischer Staaten 157 geschaffen werden. In Bezug auf diese unsichere, angespannte Zeit der beiden Weltkriege und im Hinblick auf die derzeitige Situation, wo alles schon wieder wie Ruhe vor dem Sturm erscheint, möchte das Triest Wind Band Project das Programm auch als Manifest für Frieden, für Liebe, für die Liebe zum Frieden interpretieren. Liebe für den Frieden ist der programmatische Titel unseres Konzertes. Es werden Geschichten unserer Vorgänger erzählt, die unsere Kultur beeinflussten. Wir erinnern an das Hundertjahr-Jubiläum des Ersten Weltkriegs und an die Westfront, mit der unsere Vorgänger und auch die Komponisten direkt oder indirekt zu tun hatten. Die Auswahl unserer Stücke ist auch eine Hommage an den Künstler, der durch die Musik der Welt seine Liebe und seinen Traum vom Frieden zeigen möchte. Am Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigten sich viele Komponisten direkt oder indirekt mit den damals sehr populären Militärorchestern. Alle heutigen Stücke erinnern an leidenschaftliche und zuletzt erschütternde Geschichten und Ereignisse der Vor- und Nachkriegszeit. Gute Geschichten sind zeitlos, die Vergangenheit spiegelt sich darin und richtet uns auf die Zukunft aus. Ich finde es wichtig, solche Geschichten dem Publikum mit auf den Weg zu geben und sie in zeitloser musikalischer Sprache zu kommunizieren. In unserem heutigen Programm wird auch der in Triest lebende Komponist Fabián Pérez Tedesco vertreten sein: Er hat sich vom Roman Die wahre Liebe Napoleons zu seinem Stück Emilija inspirieren lassen und es eigens für dieses Konzert geschrieben. Simon Perčič 158 Dienstag, 28. Juli, 19.30 Uhr Gustav Mahler und seine Zeit Polizeiorchester Bayern Musikalische Leitung: Johann Mösenbichler Organisation: Josef Gsödl Johann Mösenbichler ist eine jener Schlüsselfiguren, ohne die die süddeutsche und österreichische Blasmusikszene nicht das wäre, was sie heute ist. Er ist nicht nur künstlerischer Leiter des internationalen Bläserund Blasmusiktreffs „Mid Europe“, das alljährlich in Schladming stattfindet, er lehrt auch an den Musikhochschulen in Linz und Stuttgart. Das Polizeiorchester Bayern, dem er vorsteht, besteht aus professionellen Musikern und erweist sich als sehr wandelbar. Dies wird auch durch das diesjährige Programm bewiesen, das Gustav Mahler ins Zentrum stellt und all jene Einflüsse, die den letzten großen österreichischen Symphoniker beeinflusst haben, zum Erklingen bringen wird. Unterstützt werden Dirigent und Orchester dabei von der ausgezeichneten österreichischen Sängerin Kerstin Eder – ein Abend des gehobenen Weltösterreichertums also! Orchester Das Polizeiorchester Bayern mit Sitz in München ist ein professionelles Blasorchester der Bayerischen Polizei und das einzige des Freistaates Bayern. Es wurde 1951 in Rebdorf bei Eichstätt gegründet und kann auf sech- 159 zigjähriges Bestehen und auf eine bewegte Entwicklung zurückblicken. Aus ursprünglich dreißig Polizisten entwickelte sich ein konzertantes Blasorchester aus 46 studierten Berufsmusikerinnen und -musikern auf höchstem Niveau. Seit 2006 steht das Polizeiorchester Bayern unter der Leitung von Professor Johann Mösenbichler. Das Polizeiorchester Bayern versteht sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern. Es stellt sich in den Dienst der guten Sache, indem es in Kooperation mit Veranstaltern aus ganz Bayern und darüber hinaus jährlich bis zu sechzig Benefizkonzerte für soziale, karitative und kulturelle Zwecke spielt. Das Polizeiorchester Bayern ist also einerseits für die Öffentlichkeitsarbeit der Bayerischen Polizei zuständig, darüber hinaus wird es durch die Bayerische Staatsregierung und das Bayerische Staatsministerium des Innern zu repräsentativen Anlässen eingesetzt. Das Repertoire des Polizeiorchesters Bayern ist dementsprechend umfangreich und schließt originale Kompositionen der symphonischen Blasmusik sowie Bearbeitungen von klassischen Ouvertüren, Operetten, Filmmusiken, Musicals, Konzertmärschen und Opernauszügen mit ein. Die instrumentale Vielseitigkeit der Musikerinnen und Musiker ermöglicht neben dem großen Blasorchester verschiedene Kleinbesetzungen. Dirigent Johann Mösenbichler, Jahrgang 1959, ist Professor am Bruckner-Konservatorium in Linz. Er hat seinen Arbeitsschwerpunkt im Bereich der konzertanten Bläser- 160 musik. Bis 2006 war Mösenbichler Lehrbeauftragter an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und ist seither Chefdirigent des Polizeiorchesters Bayern. Konzertauftritte, die Arbeit als Gastdirigent sowie umfassende Vortrags-, Lehr- und Jurorentätigkeiten bei verschiedensten Seminaren, Workshops und Wettbewerben führten ihn unter anderem nach Frankreich, Großbritannien, Tschechien, Ungarn, Japan und Taiwan. Mit der Bestellung zum Generalverantwortlichen des International Youth Wind Orchestras der WASBE im Jahre 1996 wurde ihm eine besondere Ehre zuteil. Seit 1997 ist er Direktoriumsmitglied der Mid Europe, 2000 wurde Mösenbichler zum künstlerisch-wissenschaftlichen Leiter bestellt. Als Gastdirigent arbeitet er mit der Sinfonietta Da Camera in Salzburg, dem Grazer Symphonischen Orchester, der Südböhmischen Kammerphilharmonie in Budweis und mit der Oberstorfer Sommerakademie. 2013 debütierte Mösenbichler an der Staatsoper in München und 2014 in Bayreuth. Solistin Kerstin Eder wurde in Haag am Hausruck (Oberösterreich) geboren, wo sie ihre erste musikalische Ausbildung in Gesang, Klavier und Querflöte am Landesmusikschulwerk, an der Musikhauptschule sowie an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz erhielt. Es folgten Studien in Salzburg: Englisch an der Paris Lodron Universität; parallel dazu Studien an der Universität Mozarteum Salzburg in den Fächern Musik- und Gesangspädagogik, Sologesang und Lied und Oratorium, 161 die sie mit Auszeichnung abschließen konnte. Kerstin Eder ist Preisträgerin und Stipendiatin der Internationalen Sommerakademie Mozarteum 2013. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Blechbläserensemble des Polizeiorchesters Bayern (Ltg. Wolfgang Koch) Georg Friedrich Händel / Bearb.: Jeffrey Stone Oh, had I Jubal’s Lyre aus Joshua traditionell / Bearb.: Jean-François Michel Oh Happy Day traditionell / Bearb.: Paul Nagel Royal Garden Blues Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Franz Schubert / Bearb.: Gerhard Baumann Militärmarsch Nr. 1 Gustav Mahler / Bearb.: Henk Mertens Symphonisches Präludium Johann Strauß / Bearb.: Franz Kühnel Ouvertüre zur Operette Cagliostro in Wien Gustav Mahler / Bearb.: Jos van de Braak Wo die schönen Trompeten blasen aus Des Knaben Wunderhorn (Kerstin Eder, Mezzosopran) Anton Bruckner / Bearb.: William Schaefer Jagd-Scherzo aus Symphonie Nr. 4 Gustav Mahler / Bearb.: Roel Verheggen Urlicht aus Des Knaben Wunderhorn (Kerstin Eder, Mezzosopran) Arnold Schönberg Thema und Variationen 162 Johann Strauß / Bearb.: Peter Schweiger Accelerationen, Walzer Gustav Mahler / Bearb.: Joseph Kanz Adagietto aus Symphonie Nr. 5 Zum Programm Seit wir uns kennen, hatte ich mit dem künstlerischen Leiter der Promenadenkonzerte, Alois Schöpf, anregende Diskussionen über inhaltsreiche Programmgestaltung und über Themenkonzerte. Gustav Mahler und sein Einfluss auf die gesamte Musikwelt war immer wieder ein Thema. Mahler war nicht nur einer der bedeutendsten Komponisten der Spätromantik, sondern auch einer der berühmtesten Dirigenten seiner Zeit. Selbst als Operndirektor war er ein bedeutender Reformer des Musiktheaters und damit immer ein Wegbereiter, der seiner Zeit weit vorauseilte. Der musikalische Einfluss auf Mahlers direkte Welt, aber vor allem auf die folgenden musikalischen Entwicklungen war enorm. Sein Stellenwert an der Schwelle zur Neuen Musik ist und bleibt von sehr großer Bedeutung. Die Einfachheit und die klare Struktur seiner musikalischen Themen sowie die kunstvolle Verarbeitung und harmonische Einbettung beeindrucken genauso wie die Magie seiner langsamen Sätze. Die Verbindung von Literatur und Musik war ihm sehr wichtig. Es war daher eine sehr große Herausforderung für mich, den Idealen Gustav Mahlers sowie seinem gesamten musikalischen Wirken in einem Blasorchesterkonzert näher zu kommen. Daher stammt die Idee der Einbindung der fan- 163 tastischen und mit sehr flexiblem Timbre singenden Mezzosopranistin Kerstin Eder. Ein qualitativ avanciertes Programm mit künstlerischem Anspruch zu erstellen, das „publikumstauglich“ ist und im Innenhof der Hofburg auf die Menschen wirkt, war die Herausforderung. Dabei gab es durchaus kontrovers diskutierte Ansichten. Letztendlich haben Alois Schöpf und ich uns auf ein Programm verständigt, bei dem wir beide von der inhaltlichen Struktur, von der musikalischen Qualität und von der Wirkung auf das Publikum überzeugt sind. Diese Wirkung wird durch Werke von Franz Schubert, Anton Bruckner, Johann Strauß und Arnold Schönberg erreicht. Mit der fantastischen und ausdrucksstarken Musik von Gustav Mahler und mit allen Komponisten, die im Sog seines Wirkens standen, wünsche ich allen Besucherinnen und Besuchern ein unvergessliches Konzerterlebnis mit dem Polizeiorchester Bayern. Johann Mösenbichler 164 Mittwoch, 29. Juli, 19.30 Uhr The 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Musikalische Leitung: Stefan Höfel Organisation: Thomas Büchel Diese Jazz-Musiker lieben das Publikum – und das Publikum liebt sie. Entwickelt hat sich The 1st Lake Of Constance Navy Jazz Orchestra aus der Militärmusik Vorarlberg, die unter der Leitung des viel zu früh verstorbenen Kapellmeisters Karl Gamper schon mehrfach in Innsbruck konzertierte. Einige Musiker des Orchesters taten sich zusammen, um den Bigband-Sound zu pflegen, darunter auch Stefan Höfel, der heute diskret vom Keyboard aus die künstlerische Leitung des Orchesters innehat und für fulminante Arrangements sorgt. Unter den zahlreichen professionellen Musikern ist besonders Phillip Lingg hervorzuheben, der mit Vo Mello bis ge Schoppornou einen Hit der vorarlbergischen Popmusik schuf, diesen Erfolg jedoch mit einer vorläufigen Auszeit von allen Konzertverpflichtungen bezahlen musste. Er wird für das Konzert in Innsbruck vom nicht minder begabten und hochironischen Josef Schwendinger vertreten. Zu erwähnen ist auch Viola Pfefferkorn, die als Sängerin über beeindruckende Bühnenpräsenz verfügt. Definitiv ein hörenswerter Abend, der für das bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten noch junge Genre des Bigband-Sounds überzeugend Werbung machen wird. 165 Orchester Dass die imaginären Seestreitkräfte unserer Heimat seit Langem eine eigene Bigband benötigen, ist so klar wie guter Gebirgsenzianschnaps. Eine Gemeinschaft hochbegabter Musiker aus dem ganzen Land hat sich dieser Notwendigkeit angenommen und das erste BodenseeNavy Jazz Orchestra ins Leben gerufen, das im März 2010 seine Premiere feierte – vorerst als einmaliges Projekt geplant, aufgrund des enormen Erfolges beim Premierenkonzert in Feldkirch wusste jedoch jeder: Es wird weitergehen! Die Navy Big Band besteht aus neunzehn Profimusikern, die sich aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland rekrutieren. Die Musiker haben ihr Handwerk an Konservatorien und Musikhochschulen erlernt, die musikalischen Metropolen Wien, Linz, Salzburg, Zürich, Innsbruck und St. Gallen sind ihre Wirkungsstätten, ihre Wurzeln haben aber alle am Bodensee. Das Repertoire der Band reicht von Standards à la Count Basie oder Frank Sinatra bis zu aktuellen Popsongs, die der in Wien tätige Pianist und Arrangeur Stefan Höfel im geschmackvollen Bigband-Sound präsentiert. Das 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Project garantiert eine Show mit anspruchsvoller Bigbandmusik, geschmackvollen Arrangements, großartigen Solisten und bezaubernden Sängern. Besetzung Vocal: Viola Pfefferkorn, Josef Schwendinger Sax: Stefan Hörtnagl, Andreas Broger, Hannes Tipelius, Cenk Dogan, Isabella Lingg 166 Trumpet: Bartholomäus Natter, Jodok Lingg, Alexander Kranabetter, Manfred Nenning Trombone: Christoph Gell, Stefan Mathis, Marc Meusburger, Manuel Haitzmann Guitar: Michel Andriessen Piano: Stefan Höfel Bass: Johannes Fend Drums: Thomas Büchel Technik: Martin Bröll Musikalische Leitung und Arrangements Stefan Höfel (* 1983) – Pianist, Arrangeur Stefan Höfel hat in Wien Musikwissenschaft und Tontechnik studiert und arbeitet als Arrangeur und Pianist für diverse Big Bands, Bands und Ensembles. Der in Wien lebende Vorarlberger zeichnet seit 2010 für das Management der erfolgreichen Band „holstuonarmusigbigbandclub“ verantwortlich. Zudem ist er als Musikaufnahmeleiter und Redakteur für den ORF Vorarlberg und für Ö1 tätig. Seit der Gründung des 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Project hat Stefan Höfel den Sound des Orchesters durch seine Arrangements mitgeformt und mitentwickelt. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Eine kleine Formation der Big Band wird mit New Orleans und 2nd Line Grooves im Stil der amerikanischen Streetbands auf das Konzert einstimmen. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Richard Rodgers; Lorenz Hart Have You Met Miss Jones 167 Jimmy Van Heusen; Sammy Cahn Come Dance with Me Nathaniel Irvin III; Charles Joseph II; Antwan Patton; Janelle Monáe Robinson Tightrope Kurt Weill; Bertolt Brecht Mack the Knife Sam H. Stept; Lew Brown; Charles Tobias Comes Love Roy Hargrove Strasbourg – St. Denis Hank Williams Cold, Cold Heart George Gershwin; Ira Gershwin Slap That Bass Murray Stein; Clyde Otis You’ve Got What It Takes Hoagy Carmichael; Stuart Gorrell Georgia on My Mind Josef Myrow; Mack Gordon You Make Me Feel So Young Jimmy McHugh; Dorothy Fields On the Sunny Side of the Street Michel Camilo One More Once Brian Setzer This Cat’s On A Hot Tin Roof Kevin Kadish; Meghan Trainor All About That Bass Mick Jagger; Keith Richards Jumpin’ Jack Flash 168 Gregory Porter Liquid Spirit Brian Holland; Lamont Dozier; Eddie Holland How Sweet It Is (To Be Loved by You) Zum Programm Wie es sich für Seemänner (und -frauen) gehört, reist die Navy Big Band auch musikalisch quer durch die ganze Welt: vom Mississippi bei New Orleans über den Savannah River Georgias bis hin zum Rio Yaque del Norte in der Dominikanischen Republik und zur Seine nach Paris. Have You Met Miss Jones, Mack the Knife und You Make Me Feel So Young – gleich drei Titel, die in der Interpretation Frank Sinatras berühmt geworden sind, beinhaltet das diesjährige Konzertprogramm. „Ol’ Blue Eyes“ – wie der Entertainer genannt wurde – hätte dieses Jahr seinen hundertsten Geburtstag gefeiert. Mit Come Dance with Me entführt Sängerin Viola Pfefferkorn das Publikum nach Lateinamerika, um anschließend bei Tightrope den Funk auf die Bühne zu bringen. Schon aus dem Jahr 1938 stammt der Jazz-Standard Comes Love, den die Navy Big Band in ein modernes Gewand verpackt. Strasbourg – St. Denis heißt eine UBahn-Station in Paris. Die gleichnamige Komposition des amerikanischen Trompeters Roy Hargrove interpretiert Solist Alexander Kranabetter. Auch ein Country-Klassiker darf im Programm nicht fehlen: Cold, Cold Heart von Hank Williams. Einer ganz Großen des Jazzgesangs huldigt die Navy Big Band mit Slap That Bass: Ella Fitzgerald hat den Titel 1959 berühmt 169 gemacht und die Spieltechnik des Basses in einem Song präsentiert. Mit dem Duett You’ve Got What It Takes haben die Sänger der Big Band Josef Schwendinger und Viola Pfefferkorn einen Soulklassiker der 1960er wiederentdeckt. Bei Georgia on My Mind wird Solist Stefan Hörtnagl am Altsaxofon seine Interpretation der weltberühmten Ode an den US-Bundesstaat präsentieren. On the Sunny Side of the Street flanieren die Matrosen auf Landgang, bevor sie in die Dominikanische Republik übersetzen und den Latin One More Once interpretieren. This Cat’s On A Hot Tin Roof – Rock’n’Roll und Hillbilly vermischen sich bei dieser Nummer zum Rockabilly und lassen „die Katze auf dem heißen Blechdach tanzen“. Meghan Trainor gelang 2014 mit All About That Bass ihr internationaler Durchbruch – mit einem Song, der eine Verbindung zwischen den wohlproportionierten Rundungen des Kontrabass und der Damenwelt aufzeigt. Die Rolling Stones mit einer Big Band? Das gibt’s nur bei der Navy Big Band – Jumpin’ Jack Flash! Der ehemalige Footballspieler Gregory Porter veröffentlichte 2013 sein Album Liquid Spirit. Im gleichnamigen Song vermischt Porter seine musikalischen Einflüsse von Jazz, Gospel und Soul. Mit dem Motown-Hit How Sweet It Is (To Be Loved by You) schippern die Matrosen der Navy Big Band wieder aufs offene Meer … Stefan Höfel 170 Donnerstag, 30. Juli, 19.30 Uhr Bürgerkapelle Gries bei Bozen Musikalische Leitung: Georg Thaler Organisation: Franz Targa Gries bei Bozen verfügt seit Jahrzehnten über eine der leistungsstärksten Musikkapellen Südtirols. Das Orchester war bereits Gast bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten und kommt in diesem Jahr mit der renommierten Sopranistin Sabina Willeit. Mit wunderbaren Trachten, dem seit Jahren erfolgreichen Dirigenten Georg Thaler und einem fast klassischen altösterreichischen Programm soll der Abend die Zuhörer nicht nur wieder ins klassische Repertoire zurückführen, sondern auch das letzte Wochenende hochkarätiger Konzerte der Innsbrucker Promenadenkonzerte einleiten. Orchester Die Bürgerkapelle Gries wurde im Jahr 1821 als „Grieser Musikgesellschaft“ gegründet und zählt damit zu den ältesten Musikkapellen des Landes. Ursprünglich spielte die Kapelle für die durchfahrenden kaiserlichen und königlichen Hoheiten und bei Kurkonzerten. 1901 erfolgte die Umbenennung in „Bürgerkapelle Gries“. Allmählich entwickelte sich die Kapelle zu einem beachtlichen Klangkörper, der bis heute im kulturellen Leben von Gries von enormer Bedeutung ist. 1968 wurde das erste Neujahrskonzert im Kulturhaus „Wal- 171 ter von der Vogelweide“ in Bozen gespielt – seither ist es ein alljährlicher Höhepunkt im Vereinsgeschehen. Zwei Männer aus der jüngeren Geschichte der Bürgerkapelle haben die Kapelle entscheidend geprägt: Josef Silbernagel war 35 Jahre lang Kapellmeister, Gottfried Furgler 21 Jahre lang Obmann. Seit nunmehr neunzehn Jahren steht die Kapelle unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Georg Thaler und der organisatorischen Leitung von Obmann Franz Targa. Neben der erfolgreichen Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben (u. a. erster Preis beim internationalen Blasmusikwettbewerb „Flicorno d’Oro“ in Riva, Italien), wurden in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit Kabarettisten, Kirchenchören, Künstlern und Artisten sowie einer Rockband verschiedene Projekte durchgeführt. 2010 erhielt die Bürgerkapelle Gries den „WürthFörderpreis für besonders herausragende Projekte“, 2011 den Südtiroler Blasmusikpreis für ihre innovativen Ideen und den zeitgemäßen Gestaltungswillen. Dirigent Georg Thaler (geb. 1968) absolvierte das Studium am Tiroler Landeskonservatorium im Konzertfach Klarinette. Im Herbst 1996 übernahm er die Leitung der Bürgerkapelle Gries und besuchte fortan diverse Dirigentenseminare. 2006 schloss er das fünfjährige Dirigierstudium bei Jan Cober am „Europäischen Institut für Blasorchesterleitung“ (ISEB) in Trient ab. Er unterrichtet Klarinette, Saxofon und Dirigieren an der Musikschule Bozen und Dirigieren bei Seminaren der Musikschulen Südtirols. 172 Solistin Sabina Willeit wurde in Bozen geboren, studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt und besuchte verschiedene Akademien, darunter die „Accademia Rossiniana“ in Pesaro. Ihr Operndebüt gab die Mezzosopranistin als Marguerite in Faust am Teatro Lirico di Cagliari. 2001 gewann Willeit den Mailänder Wettbewerb As.li.co und sang anschließend den Sesto in La Clemenza di Tito. Erste Auslandsgastspiele brachten Sabina Willeit 2005 nach Frankreich. Im Konzertbereich ist Sabina Willeit ebenfalls sehr aktiv, ihre Auftritte wurden öfter vom öffentlichen Rundfunk und Fernsehen Rai übertragen. Von 2008 bis 2011 war Sabina Willeit Mitglied im Ensemble des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Viktor Max Kostelecký Unsere Mannschaft, Marsch Jaroslav Labský Mutig voran, Marsch Sepp Thaler Mein Heimatland, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Claudio Monteverdi / Bearb.: Kenneth J. Singleton Intrada aus Marienvesper Giuseppe Verdi / Bearb.: Franco Cesarini Ouvertüre zur Oper I Vespri Siciliani Alfredo Catalani / Bearb.: Jos van de Braak Ebben? … Ne andrò lontana aus La Wally (Sabina Willeit, Mezzosopran) 173 Johan de Meij Via Claudia, Imaginäre Reise über die Alpen Richard Strauss Im Abendrot aus Vier letzte Lieder (Sabina Willeit, Mezzosopran) Franz Lehár Ballsirenen, Walzer Carl Zeller / Bearb.: Jos Dobbelstein Als geblüht der Kirschenbaum aus Der Vogelhändler (Sabina Willeit, Mezzosopran) Franz Lehár / Bearb.: Georg Thaler Liebe, du Himmel auf Erden aus Paganini (Sabina Willeit, Mezzosopran) Josef Hellmesberger jun. / Bearb.: Tohru Takahashi Danse Diabolique George Gershwin / Bearb.: Stefan Schwalgin Highlights aus der Oper Porgy and Bess (Sabina Willeit, Mezzosopran) Zum Programm Die Bürgerkapelle Gries hat für das Konzert bei den heurigen Promenadenkonzerten Musik aus drei verschiedenen Sprachräumen ausgewählt. Dabei wird der Gesang eine besondere Rolle spielen. Feierlich eröffnen wir den italienischen Teil des Konzerts mit der Intrada aus der Marienvesper von Claudio Monteverdi. Anschließend erklingt die dramatische Ouvertüre zu I Vespri Siciliani des italienischen Großmeisters Giuseppe Verdi. Mit der Arie Ebben? … Ne andrò lontana aus La Wally, gesungen von Sabina Willeit, verlegen wir die Handlung ins Ötztal des neunzehnten 174 Jahrhunderts. Zusammen mit dem darauffolgenden Via Claudia wird die musikalische Brücke zwischen der Musik aus dem europäischen Süden und dem deutschen Sprachraum geschlagen. Via Claudia des niederländischen Komponisten Johan de Meij beschreibt eine imaginäre Reise über die Alpen bis nach Augsburg auf der von den Römern erbauten Via Claudia Augusta. Wohl einen der schönsten musikalischen Beiträge zum Thema Tod hat Richard Strauss mit Im Abendrot aus seinen Vier letzten Liedern geschaffen. In Vorahnung seines eigenen Endes und rückblickend auf ein erfülltes Leben schrieb er ein Werk melancholischer, aber von tiefem Frieden geprägter Stimmung. Es folgt Unterhaltungsmusik aus dem Österreich des späten neunzehnten bzw. frühen zwanzigsten Jahrhundert, zunächst der Ballsirenen-Walzer aus Die lustige Witwe, der ohne Zweifel erfolgreichsten und bekanntesten Operette des österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Lehár. Mit den Liedern Als geblüht der Kirschenbaum aus Der Vogelhändler von Carl Zeller und Ich kann es nicht fassen – Liebe, du Himmel auf Erden aus Paganini, wiederum von Lehár, huldigen wir einmal mehr der Operette. Bevor wir den englischen Sprachraum betreten, spielen wir Danse Diabolique von Josef Hellmesberger jun. Summertime und einige andere Lieder aus Porgy and Bess des amerikanischen Komponisten George Gershwin bilden den Abschluss unseres Konzertabends. Georg Thaler 175 Kultur ermöglichen Die Firma Fröschl unterstützt seit Jahren die Brassband Fröschl Hall. Die Möglichkeit, dass das Orchester auch bei den renommierten Innsbrucker Promenadenkonzerten auftreten kann, ist nicht nur ein Beweis dafür, dass das Niveau anhaltend sehr hoch und international ist. Es bietet sich dadurch auch die Möglichkeit, ein breiteres Publikum für Brassband-Musik zu begeistern. Wir wünschen der Brassband Fröschl Hall, die heuer zum ersten Mal nach dem legendären Hannes Buchegger unter einer neuen künstlerischen Leitung im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg antreten wird, aber auch dem Team der Innsbrucker Promenadenkonzerte alles Gute, vor allem gutes Wetter! Bruni, Eduard und Franz Fröschl Café Central Innsbruck 176 Freitag, 31. Juli, 19.30 Uhr Tiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Stefan Köhle Organisation: Wolfram Rosenberger Stefan Köhle ist neben seiner Tätigkeit als Leiter einer Musikschule auch ein engagierter Dirigent, der in der Blasmusikszene etwas weiterbringen möchte. Als Schüler unter anderem von Jan Cober kann er dabei auf beste Referenzen verweisen. Es ist für die Veranstalter zudem eine große Freude, ein Landesjugendblasorchester sowohl aus Südtirol als auch aus Nordtirol zu begrüßen. Damit sollen nicht nur neue, jüngere Publikumsschichten angesprochen, sondern zugleich den jungen Musikern vermittelt werden, dass, gutes Wetter natürlich vorausgesetzt, mit hochwertigen Musikwerken ein großes Publikum angesprochen und begeistert werden kann. Bleibt nur noch die Frage: Wer spielt jetzt besser? Die unsrigen oder die Damen und Herren südlich des Brenners? Für Diskussionen wird gesorgt sein. Orchester Das Tiroler Landesjugendblasorchester ist ein Auswahlorchester des Tiroler Blasmusikverbandes. 2004 trat das Orchester zum ersten Mal unter der Leitung der drei Dirigenten Helmut Schmid, Johannes Puchleitner und Wolfram Rosenberger, die auch die Gründer des Orchesters sind, erfolgreich auf. Gleich im ersten Jahr standen Kompositionen wie Clarinova des ös- 177 terreichischen Komponisten Franz Cibulka auf dem Programm. In den folgenden Jahren fanden immer wieder Projekte statt, die das Orchester zu Höchstleistungen anspornten, wie bei der Konzertserie Feuer in der Stadt 2009 oder beim Projekt Film Music Live, bei dem Stefan Köhle und Wolfram Rosenberger gemeinsam dirigierten. Dirigent Stefan Köhle, wohnhaft in Fendels, bekam mit neun Jahren seinen ersten Klarinettenunterricht. Seit 1994 ist er Musikpädagoge an der LMS Landeck, an der er neben Klarinette und Musikkunde auch eine Dirigierklasse unterrichtet. 2001 schloss er sein Studium auf der Klarinette und im Fach Blasorchesterleitung am Konservatorium in Innsbruck ab. Seine weiteren Studien führten ihn nach Trient und nach Maastricht, wo er seine universitäre Ausbildung mit dem „Postgraduate Diplom“ (Masters) abschloss. Verschiedene Meisterkurse führten ihn nach Spanien, Deutschland und Slowenien zu Jan Cober und Douglas Bostock. Köhle ist Kapellmeister der MK-Oberhofen, Dirigent des BJBO Landeck La Sinfonica, des Bezirksjugendblasorchesters Telfs und gefragter Gastdirigent und Juror bei verschieden Workshops und Wettbewerben in Österreich, der Schweiz, Deutschland und Italien. Mit „Landeck Wind“, dem Jugendblasorchester der Landesmusikschule Landeck, wurde er 2007, 2009 und 2011 Bundessieger beim österreichischen Jugendblasorchesterwettbewerb. 178 Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Edmund Patzke Salut à Luxembourg, Marsch Franz von Suppé O du mein Österreich, Marsch Rudolf Nováček Castaldo-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Edward Gregson Festivo Henry Purcell / Bearb.: Peter Gartner The Fairy Queen Symphony Daniel-François-Esprit Auber / Bearb.: Stefan Köhle Fra Diavolo Charles Gounod / Bearb.: Stefan Köhle Faites-lui mes aveux aus Faust (Eva Schöler, Mezzosopran) Charles Gounod / Bearb.: Ernst Schmidt-Köthen Faust-Walzer Alexander Borodin / Bearb.: José Schyns Polowetzer Tänze Percy Aldridge Grainger Lincolnshire Posy Johann Strauß / Bearb.: Albert Schwarzmann G’schichten aus dem Wienerwald, Walzer Zum Programm Das Tiroler Landesjugendblasorchester eröffnet das Konzert mit Festivo. Edward Gregson ist vor allem in der Brassband-Szene sehr bekannt, mit Werken wie seinem Tuba Concerto, The Sword and the Crown oder Festi- 179 vo machte er sich auch als Komponist für Blasorchesterwerke einen hervorragenden Namen. Sozusagen eine Hommage an den Innenhof der Kaiserlichen Hofburg soll The Fairy Queen Symphony von Henry Purcell darstellen. Fra Diavolo oder Das Gasthaus zu Tarracina ist eine komische Oper aus dem neunzehnten Jahrhundert. Nicht nur Rossini ist für seine dramatischen und höchst virtuosen Ouvertüren bekannt, sondern auch DanielFrançois-Esprit Auber. Die Oper als solche spielt nicht nur in Italien, sondern ist auch in kompositorischer Hinsicht italienisch „angehaucht“. Wir bleiben im Frankreich des neunzehnten Jahrhunderts. Die Oper Faust ist wohl eines der bekanntesten Werke von Charles Gounod; die Mezzosopranistin Eva Schöler wird uns ein Intermezzo und Lied aus dem dritten Akt – Faites-lui mes aveux (Blümlein traut, sprecht für mich) – zum Besten geben. Mit dem Faust-Walzer beenden wir unser Gastspiel in Frankreich. Die Polowetzer Tänze sind Tänze aus der Oper Fürst Igor von Alexander Borodin. In der Oper selbst werden sie mit Chören ausgeführt. Die Musik ist durch Orientalismen geprägt – die Polowetzer sind das Turkvolk der Kiptschaken. Zur Entstehung: Gegen Ende des ersten Jahrzehnts im 20. Jahrhundert erhielt Sergei Pawlowitsch Djagilew die Einladung, mit dem von ihm gegründeten „Ballets Russes“ ein Gastspiel in Paris zu geben. Im Reisegepäck der Truppe befand sich auch eine Art „russische Visitenkarte“, das von Michel Fokine choreografierte Ballett Polowetzer Tänze. 180 Zahlreiche Kompositionen des gebürtigen Australiers Percy Grainger basieren auf angelsächsischen Volksliedern, so auch das 1937 entstandene Lincolnshire Posy. Das Werk entstand im Auftrag der American Bandmasters’ Association und besteht aus sechs voneinander unabhängigen Volksliedern aus der Region Lincolnshire. (Lisbon, Horkstow Grange, Rufford Park Poachers, The Brisk Young Sailor, Lord Melbourne und The Lost Lady Found). Mit dem Tanzwalzer G’schichten aus dem Wienerwald widmen wir uns dem Lieblingsgenre der Innsbrucker Promenadenkonzerte. Das Stück ist eine Folge von fünf Walzern mit der Zither als hervorgehobenem SoloInstrument. Stefan Köhle 181 Jung und alt, Profis und Amateure Das Besondere an den Innsbrucker Promenadenkonzerte ist nicht nur die Tatsache, dass sich auf der Bühne unter den Musikern Jung und Alt, Profis und Amateure, schwierige und leicht zugängliche Stücke mischen. Auch im Publikum findet man vom Universitätsprofessor bis zum einfachen Arbeiter alle Bevölkerungsgruppen in ihrer Liebe zur Musik vereint. Das ist großartig und in dieser Art einmalig! Das wollen wir durch unsere Unterstützung honorieren. Denn auch das Angebot unseres Unternehmens richtet sich nicht an einige Wenige, sondern an alle! Ewald Augsten Tyczka Neue Gastechnik 182 Samstag, 1. August, 19.30 Uhr Filarmonica Mousiké Musikalische Leitung: Savino Acquaviva Organisation: Mauro Cade / Silvia Banchetti Die Filarmonica Mousiké ist zweifelsfrei eines der besten Blasorchester Italiens. Das erwies sich im vergangenen Jahr, als gemeinsam mit dem italienischen Saxofonisten, Klarinettisten und Jazzer Gianluigi Trovesi über die schönsten Melodien aus dem Bereich der italienischen Opern meditiert wurde und dabei ein Abend von unglaublicher Dichte entstand. Es war der Wunsch des Publikums, im folgenden Jahr diesen Melodienschatz aus verschiedenen berühmten Opernwerken im Rahmen klassischer Transkriptionen genießen zu können. Das Orchester unter der Leitung von Savino Acquaviva ist auf den Wunsch des Publikums gern eingegangen, zumal es sich als jährlich wiederkehrender Gast in Innsbruck besonders gut aufgenommen fühlt. Orchester Das Blasorchester Orchestra Fiati Filarmonica Mousiké wurde 1991 mit Unterstützung der Stadtmusikkapelle Gazzaniga und der Musikschule Mousiké gegründet, um die Musikkultur der Region zu pflegen und weiterzuentwickeln. Im Laufe der Zeit hat das Orchester sein Repertoire stetig erweitert und in fast allen Regionen Italiens, aber auch in Frankreich, der Schweiz, Österreich, Deutschland und den Niederlanden konzertiert. 183 Zahlreiche Erfolge wurden bei nationalen und internationalen Wettbewerben errungen, jüngere Erfolge sind je ein zweiter Rang in der Höchststufe beim nationalen Wettbewerb „La Bacchetta d’Oro“ 2007 in Fiuggi und in der Exzellenzstufe beim Dritten Internationalen Orchesterwettbewerb „Vallée d’Aoste“ im Jahr 2008. Das Orchester besteht aus sechzig Musikern, überwiegend Absolventen des Konservatoriums sowie Mitglieder von Orchestern aus der Region Bergamo/Seriana-Tal. Dirigent Savino Acquaviva studierte Klarinette bei Maestro Tassis. Er nahm an internationalen Studiengängen und Fortbildungsveranstaltungen u. a. in Lanciano und Siena teil. Er arbeitet mit verschiedenen Orchestern und Kammermusik-Ensembles – auch als Solist – intensiv zusammen. Zudem ist er Dirigent verschiedener Orchester und Ensembles. Im Jahr 1981 gewann er den internationalen Wettbewerb von Stresa mit der Holzbläsergruppe Open music. Häufig wirkt Acquaviva als Gastdirigent u. a. in Triest, Mailand, in Umbrien, der italienischen Schweiz sowie als Jury-Mitglied bei Wettbewerben. Er leitet mehrere Kammer- und Blasorchester, darunter das Como Lake Wind Orchestra seit der Gründung 2008. Spezialisiert auf Blasorchesterleitung, lenkte Savino Acquaviva in den letzten Jahren seine Aufmerksamkeit verstärkt auf die Welt der Symphonieorchester und insbesondere das Opernrepertoire. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters 184 Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Franz von Suppé / Bearb.: Tohru Takahashi Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien Pietro Mascagni / Bearb.: Yoshihiro Kimura L’amico Fritz, Intermezzo Gioachino Rossini / Bearb.: Jos Hanniken Semiramide, Sinfonie Giuseppe Verdi / Bearb.: Giovanni Dall’Ara L’Inverno aus I Vespri Siciliani Gaetano Donizetti / Bearb.: Heribert Raich La Figlia del Reggimento, Fantasia Giacomo Puccini / Bearb.: Savino Acquaviva Intermezzo aus Suor Angelica Vincenzo Bellini / Bearb.: Franco Cesarini Norma, Ouvertüre zur Oper Giuseppe Verdi / Bearb.: Franco Cesarini Gran Finale – Atto 2 aus Aida Zum Programm Die italienische Oper dominierte im neunzehnten Jahrhundert die Opernhäuser der Welt. Sie wurde in St. Petersburg ebenso gespielt und begeistert aufgenommen wie im Regenwald des Amazonas, wo in Manaus mitten im Urwald ein Opernhaus entstand, ein Unternehmen, über das Werner Herzog seinen berühmten Film Fitzcarraldo drehte. Aber auch diejenigen, für die ein Theater nicht fern war, weil sie in ihrer eigenen Stadt eines besaßen, traten eine Reise an, und zwar mit Hilfe der Fantasie, die sie in andere Welten und Zeitalter entführte. Dies war oft nötig, da die Zensur es nicht anders zuließ und Stoffe, die als Kritik verstanden wer- 185 den konnten, in exotische Kulturen verbannte, wo sie keinen Schaden anrichten konnten. Ebenso wurde die Geschichte oftmals zurechtgedichtet: So gab es niemals einen Herzog von Mantua, wie er in Rigoletto erscheint, und niemals ein Attentat auf einen König in Boston, wie die päpstliche Zensur es für Ein Maskenball von Giuseppe Verdi verlangte. Groß ist daher auch die fantastische Reise, zu der das Konzert von Filarmonica Mousiké heuer in Innsbruck entführt. Zuerst geht es in den Nahen Ostens, wo die Handlungen der Opern Semiramide und Aida angesiedelt sind, dann nach Gallien, wo Norma zur Zeit des Julius Caesar spielt. Wir besuchen Italien, genauer: das Palermo des Jahres 1282, und die Sizilianische Vesper, wie wir auch Suor Angelica in ihrem Kloster aufsuchen. Mit L’Amico Fritz brechen wir auf eine Sightseeing-Tour durch das Elsass auf. In der französischen Version von La Fille du Régiment kommen wir nach Tirol, das bekanntlich Napoleon einige Jahre lang Widerstand leistete; in der italienischen Fassung spielt die Geschichte in der Schweiz, da der Begriffe „Regiment“ in Verbindung mit „Tirol“ im Zeitalter der italienischen Nationalbewegung nicht sonderlich geschätzt wurde. Als Verbeugung vor dem Innsbrucker Publikum gedenken wir auch der Wiener Operette, deren Begründer Franz von Suppé ist, ein idealer Vertreter des internationalen Habsburgerreiches, wurde er doch in Split geboren, studierte in Mailand und feierte seine großen Erfolge in Wien. Antonio Cattaneo 186 Sonntag, 2. August, 10.30 Uhr – Matinee Viertes K.u.k.-Festkonzert Kärntner Gebirgsschützenkapelle Kärntner Viergesang Musikalische Leitung, Organisation: Christoph Vierbauch Bei nicht wenigen Zuhörerinnen und Zuhörern quollen letztes Jahr die Tränen der Rührung, als zur wunderbaren Musikalität der Kärntner Gebirgsschützenkapelle auch noch der Gesang des Männerchors Kaning kam. Auf eine solche Bereicherung wollten die Veranstalter auch dieses Jahr nicht verzichten. Zum klassischen Programm eines K.u.k.-Festkonzerts mit Ouvertüre, Walzer, Märschen und Operngesang kommen daher ausgesuchte Liebeslieder, vorgetragen vom berühmten Kärntner Viergesang. Schöner können Melancholie und Weltschmerz nicht mehr klingen. Landeskapellmeister Christoph Vierbauch und seine Gebirgsschützenkapelle haben sich längst in die Herzen des Innsbrucker Publikums gespielt. Orchester Die in enger Verbindung mit dem Jägerbataillon 26 und der Garnison Spittal stehende Kärntner Gebirgsschützenkapelle wurde 1994 gegründet. Neben den musikalischen Zielen wird auch die Förderung der militärischen Landesverteidigung verfolgt. Als Auswahlorchester besteht die Kapelle aus etwa sechzig bis siebzig Musikern aus Oberkärnten. Großer Wert wird darauf gelegt, 187 dass nicht ausschließlich studierte Instrumentalisten, sondern auch Amateurmusiker mit besonderem Ehrgeiz und Können in die Kapelle aufgenommen werden. Die Uniformierung des Orchesters erfolgte nach dem Muster der Offiziersuniform des k.u.k. Landwehrinfanterieregiments 4, Klagenfurt. Fixer Bestandteil des Jahresprogramms sind die traditionellen Neujahrskonzerte. Dirigent Christoph Vierbauch – geboren 1950 – ist beruflich als Musikschulleiter der fünf Musikschulen und als Musiklehrer im Mölltal tätig. Im Jahre 1972 übernahm er die musikalische Leitung der Trachtenkapelle in seiner Wohngemeinde Flattach und baute diese in seiner dreißigjährigen Kapellmeistertätigkeit zu einem Höchststufenorchester aus. Bei der World Music Competition in Kerkrade/Holland erreichte er mit der TK Flattach sehr gute Wertungen. Als langjähriger Bezirkskapellmeister des Musikbezirks Spittal/Drau, Landeskapellmeisterstellvertreter und amtierender Landeskapellmeister des Kärntner Blasmusikverbandes prägte er die musikalische Entwicklung in Kärnten maßgeblich mit. Christoph Vierbauch war vor 21 Jahren Mitbegründer der Kärntner Gebirgsschützenkapelle und leitet den Klangkörper seitdem. Der Kärntner Viergesang Anlässlich eines Adventkonzertes 2000, welches die vier Sänger gemeinsam gestalteten, beschlossen sie, als Quartett unter dem Namen „Kärntner Viergesang“ weiterzumachen. Der Name der Gruppe resultiert aus 188 den verschiedenen Kärntner Tälern, in denen die SängerInnen leben: Gurktal, Görtschitztal und Gegendtal. Gesungen wird, was Spaß macht – vom Kärntnerlied über geistliche Musik aus verschiedenen Epochen bis hin zu Pop- und Jazz-Arrangements. Diese Bandbreite bietet der Kärntner Viergesang zu verschiedensten Anlässen und in allen österreichischen Bundesländern, in Deutschland und in der Schweiz. Der Kärntner Viergesang belegte 2004 den ersten Platz in der Kategorie Volkslied beim Internationalen Chorwettbewerb in Bad Ischl, 2009 erreichte das Quartett ebenfalls den ersten Platz und ging als Gesamtsieger aus dem internationalen Chorwettbewerb in Bad Ischl hervor. Kärntner Viergesang Alexandra Grönig, Sopran Burgi Leeb, Alt Norbert Löcker, Tenor Peter Grönig, Bass Beim Goldenen Dachl, 10.00 Uhr Wilhelm August Jurek Deutschmeister-Regimentsmarsch Franz Lehár 25er Pokorny-Marsch Franz von Suppé / Bearb.: Ferdinand Preis O du mein Österreich, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Robert Janschitz / Bearb.: Josef Abwerzger Kärntner Gebirgsschützenmarsch 189 Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Siegfried Somma Der Vater des Regiments, Marsch Ambroise Thomas / Bearb.: Teruaki Matsushiro Ouvertüre zur Oper Raymond Josef Hellmesberger jun. / Bearb.: Thorsten Reinau Vielliebchen, Polka française Johann Strauß / Bearb.: Anton O. Sollfelner An der schönen blauen Donau, Walzer Josef Strauß Im Fluge, Polka schnell Lieder des Kärntner Viergesangs József Pécsi-Prichystal / Bearb.: Johann Kliment Ohne Sorgen jeder Morgen, Ouvertüre Richard Wagner / Bearb.: Anton Mauerhofer Elsas Brautzug aus Lohengrin Josef Abwerzger Kärntner Lieb’ Liederfolge für Blasorchester und Gemischtes Quartett Dmitri Schostakowitsch / Bearb.: Johan de Meij Folk Festival aus Suite für Jazzorchester Nr. 2 Zum Programm Die Kärntner Gebirgsschützenkapelle wurde 1994 als Traditionskapelle des damaligen Kärntner Gebirgsschützenregiments Nr. 4 gegründet. Mit dem Auftrag, die musikalische Tradition des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts zu bewahren und in Erinnerung zu rufen, werden die Programme aus Werken vieler großer Musiker und Komponisten, die in der und rund um die Monarchie gelebt haben, zusammengestellt und 190 bei den Neujahrskonzerten der Gebirgsschützenkapelle zu Gehör gebracht. Das verhältnismäßig kleine Österreich hat aus der K.u.k.-Monarchie eine große Musiktradition zu präsentieren, welche auch durch die Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker in die ganze Welt getragen wird. Als Dirigent und Kapellmeister der Kärntner Gebirgsschützenkapelle bin ich bestrebt, diese ursprünglich für Streichorchester geschriebenen Stücke mit ihren wienerisch-musikantischen Eigenheiten auch mit einem Blasorchester bestmöglich wiederzugeben und dabei auch der Klangqualität eines Streichorchesters nahezukommen. Mit einem vielseitigen Programm aus Ouvertüren, Wiener Walzern, Polkas, Tänzen, Traditionsmärschen, aber auch Gesangsstücken aus Opern und Operetten möchte ich mit meinen Musikerinnen und Musikern zur Erhaltung dieser altösterreichischen Blasmusiktradition beitragen und mit zeitgemäßer Besetzung ein kurzweiliges, aber interessantes Konzert bieten. Da die Musikerinnen und Musiker der Kärntner Gebirgsschützenkapelle auch sehr mit dem Kärntner Gesang verbunden sind, haben wir heuer den über die Grenzen bekannten Kärntner Viergesang in das Konzertprogramm integriert. Christoph Vierbauch 191 Tagsüber Natur, abends Kultur! In kaum einer anderen Stadt treffen Kultur und Natur so direkt aufeinander wie in Innsbruck. Jeder, der schon einmal auf das Hafelekar gefahren ist, kann diese Erfahrung bestätigen. So wie jeder, der vielleicht am Abend desselben Tages die Innsbrucker Promenadenkonzerte besucht, von der Magie des kulturellen Angebots bezaubert sein wird. Als Geschäftsführer der Nordkettenbahn bin ich nicht nur daran interessiert, möglichst vielen Menschen die Faszination der Bergwelt zu vermitteln, sondern auch die Faszination unseres gleichsam partnerschaftlichen Gegensatzes, der Kultur. Aus diesem Grund fördern wir die Innsbrucker Promenadenkonzerte aus Überzeugung und wünschen dem Publikum im Innenhof der kaiserlichen Hofburg so ein gutes Wetter wie uns selbst. Thomas Schroll Innsbrucker Nordkettenbahnen Betriebs GmbH 192 Sonntag, 2. August, 19.30 Uhr Musikkorps der Bundeswehr – Deutschland Musikalische Leitung: Christoph Scheibling Organisation: Gerd Außem Im Gegensatz zu Österreich, das seine Militärkapellen föderalistisch zu Tode spart und damit für Konzertauftritte untauglich macht, reduzierte Deutschland schon vor Jahren zwar die Zahl seiner Bundeswehr-Orchester, ermöglichte den verbliebenen jedoch eine Entwicklung in Richtung höchster Professionalität. So erwartet den Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte zum Abschluss der Konzertreihe ein musikalischer Hochgenuss, wenn Deutschlands höchstrangiges Militärblasorchester, das weltbekannte Musikkorps der Bundeswehr, unter der Leitung von Oberstleutnant Christoph Scheibling aufspielt. Oberstleutnant Scheibling, den das Innsbrucker Publikum bereits als Dirigent des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen kennenlernen durfte, weiß, dass im Innenhof der Innsbrucker Hofburg hochklassige Musik erwünscht ist. Entsprechend reicht sein erlesenes Programm von großen symphonischen Werken über Werke der Oper und klassische Deutsche Armeemärsche bis hin zur gehobenen modernen Unterhaltungsmusik. Ein würdiger Abschluss, verbunden mit der Dankbarkeit, dass Deutschland alle Jahre wieder eines seiner großartigen Militärorchester zu den Innsbrucker Promenadenkonzerten entsendet. 193 Orchester 1957 wurde das Musikkorps der Bundeswehr unter der Bezeichnung „Lehrmusikkorps“ gemeinsam mit dem Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung aufgestellt. Von Anfang an als Repräsentationsmusikkorps der Bundeswehr konzipiert, war die ansehnliche Personalstärke von 82 Offizieren und Soldaten aller Dienstgrade vorgesehen. Am 1. Juni 1959 wurde das sogenannte „Lehrmusikkorps“ in „Stabsmusikkorps der Bundeswehr“ umbenannt. In diesem Jahr fand auch das erste Konzert in der neu erbauten Bonner Beethovenhalle statt. Es bildete den Auftakt der inzwischen traditionellen Konzerte des Stabsmusikkorps in Bonn. Seit dem 1. Juli 2000 heißt das Bonner Stabsmusikkorps „Musikkorps der Bundeswehr“. Diese besondere Bezeichnung unterstreicht die Bedeutung des traditionsreichen Klangkörpers: Als repräsentatives Konzertorchester vertritt es die Streitkräfte im In- und Ausland. Ebenso ist das Musikkorps im protokollarischen Ehrendienst für die Bundesrepublik Deutschland mit Schwerpunkt in Bonn und im westdeutschen Raum an herausgehobener Stelle tätig. Dirigent Oberstleutnant Christoph Scheibling (* 1969) begann seine musikalische Ausbildung auf den Instrumenten Klavier und Posaune. 1989 trat er in den Militärmusikdienst der Bundeswehr ein und studierte an der RobertSchumann-Hochschule in Düsseldorf Dirigieren. Nach Verwendungen als 2. Musikoffizier beim Luftwaffenmusikkorps 2 und beim Stabsmusikkorps der Bundes- 194 wehr war er Chef des Gebirgsmusikkorps GarmischPartenkirchen und des Luftwaffenmusikkorps 2 Karlsruhe. 2009 und 2010 leitete er Mentoring-Teams zum Aufbau der afghanischen Militärmusik in Kabul. 2010 wurde er stellvertretender Leiter des Militärmusikdienstes der Bundeswehr, seit 2012 ist er Chef des Musikkorps der Bundeswehr in Siegburg. Solisten Die Sopranistin Agnes Lipka nahm zunächst ein Jurastudium an der Universität in Bonn auf, bevor sie sich 2005 für ein Operngesangsstudium an der RobertSchumann-Hochschule Düsseldorf entschied, welches sie 2012 erfolgreich mit dem Konzertexamen abschloss. Noch während ihres Studiums gab Agnes Lipka 2011 ihr Operndebüt in der Titelrolle der kleinen Seejungfrau Rusalka am Theater Krefeld/Mönchengladbach. Neben dem Operngesang widmet sich Agnes Lipka auch dem Liedrepertoire, so gestaltete sie 2010 Liederabende im Rahmen des Beethovenfestes Bonn. Sie besuchte Meisterkurse unter anderem bei Agnes Giebel, Marga Schiml, Inge Borkh und Prof. Thomas Heyer und ist Preisträgerin des Schmolz + Bickenbach Wettbewerbs und Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands und des DAAD. Der in Santiago de Chile geborene Tenor Carlos Moreno Pelizari studierte an der Pontificia Universidad Católica de Chile und der Folkwang Universität der Künste. Als Solist trat er mit vielen Oratorien und Opern in den bedeutendsten Theatern und Konzertsälen seiner Heimat auf, u. a. in der Großen Messe in c-Moll 195 von Wolfgang Amadeus Mozart oder dem Stabat Mater von Gioachino Rossini. Zuletzt spielte er an der Komödie Düsseldorf die Rolle des Tony in Meisterklasse und sang die Partie des Ferrando in Così fan tutte in Münster. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Carl Teike Graf Zeppelin, Marsch traditionell Marche des soldats de Robert Bruce Georg Meissner Zum Städtel hinaus, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Richard Strauss / Bearb.: Max Högg; Guido Rennert Hymne zur Eröffnung der Münchner Kunstausstellung 1897 Johann Strauß / Bearb.: Guido Rennert Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus Alfred Helbig / Bearb.: Hans Ahrens Schützenmarsch Franz Liszt / Bearb.: Guido Rennert Les Préludes Symphonische Dichtung Nr. 3 für großes Orchester Theodor Rupprecht Aus eigener Kraft, Marsch Giuseppe Verdi; Giacomo Puccini / Bearb.: J. Murschinski Una Notte all’Opera (Agnes Lipka, Sopran; Carlos Moreno Pelizari, Tenor) Stephen Melillo I Shall Hear In Heaven aus Once More Unto the Breach! 196 mehrere Komponisten / Bearb.: Jörg Murschinski A Rat Pack Tribute Johannes Brahms / Bearb.: Guido Rennert Guten Abend, gut’ Nacht Zum Programm Mit dem vorliegenden Programm folgen wir, das Musikkorps der Bundeswehr, unseren Idealen einer musikalisch-professionellen und gleichermaßen publikumsnahen wie sympathischen Präsentation. Dabei haben wir für den Abschluss der diesjährigen Innsbrucker Promenadenkonzerte Werke ausgewählt, die den besonderen Konzertvorgaben der renommierten Veranstaltung und dem hohen Eigenanspruch unseres Orchesters gerecht werden. Spezialarrangements aus eigener Hand (Guido Rennert) sowie dem Musikkorps der Bundeswehr nahestehender Künstler (Jörg Murschinski) prägen seit Jahren die Konzertliteratur dieses Eliteorchesters. Ihrer beider Tonkunst vereint die deutsche Bläsertradition mit der heutigen symphonischen Blasorchesterbesetzung auf unverwechselbare und idealtypische Weise. Die Strauss’sche Hymne zur Eröffnung der Münchner Kunstausstellung entstand aus einem überlieferten Manuskript des damaligen Militärkapellmeisters Max Högg, der die ursprüngliche Partitur von Richard Strauss für zwei Militärorchester unterschiedlicher Größe einrichtete. Hieraus schuf Stabsfeldwebel Guido Rennert die vorliegende Fassung für das Musikkorps der Bundeswehr, die mit freundlicher Genehmigung der Familie Strauss aus Garmisch-Partenkirchen nun- 197 mehr zu besonderen Anlässen aufgeführt werden darf. Stabsfeldwebel Rennert zeichnet auch verantwortlich für die herausgehobenen Arrangements der symphonischen Dichtung Nr. 3 Les Préludes von Franz Liszt und der Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus von Johann Strauß. Jährlich legt das Musikkorps der Bundeswehr mehrere CD-Produktionen vor, aus denen im Innsbrucker Abschlusskonzert gleich mehrere Kostproben erklingen sollen. Mit dem Schützenmarsch von Alfred Helbig wurde ein nahezu vergessener deutscher Marsch unter Mitarbeit der Deutschen Gesellschaft für Militärmusik nach einer Schellackplatte rekonstruiert und somit nicht nur Marschliebhabern für immer erhalten. Auch der Marsch Aus eigener Kraft von Theodor Rupprecht ist ein beeindruckendes Zeugnis brillanter deutscher Marschliteratur, die mit weiteren Deutschen Märschen auf der CD Durchs Brandenburger Tor eine einzigartige Sammlung bildet. Mit dem Arrangement Guten Abend, gut’ Nacht erklingt ein Auszug aus der CD Kein schöner Land, die dem besonderen Kulturgut des deutschen Volksliedes gewidmet wurde und dem weltberühmten Lied von Johannes Brahms im Arrangement von Stabsfeldwebel Rennert hörenswerte Möglichkeiten in nunmehr zeitgemäßer Klangentfaltung bietet. Als Militärorchester nahe der Beethovenstadt Bonn fühlen wir uns auch diesem Komponisten in besonderer Art und Weise verpflichtet und haben daher das Werk Stephen Melillos I Shall Hear In Heaven in unser Programm aufgenommen. Im Bewusstsein seiner fortgeschrittenen Taubheit nimmt Beethovens Traum, im 198 Himmel wieder hören zu können, in diesem Werk eine klangfaszinierende Gestalt an und entführt ihn und den Hörer in die fiktive Welt eines sehnsuchtsvollen Wunsches, der klangschön wächst, bis zu einem greifbaren, fast religiösen Höhepunkt ansteigt, bevor er an der Wand der Realität plötzlich, dann ersterbend zerschellt. Stilvielfalt und besonders wirkungsvoll dargebotene, gehobene Unterhaltungsmusik kennzeichnen die Programme des Musikkorps der Bundeswehr seit seiner Gründung. Eines der jüngsten Projekte ist eine raffinierte und kreative Auseinandersetzung des süddeutschen Arrangeurs Jörg Murschinski mit der Musik des Rat Pack. Die unvergessenen Hits von Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis jun. erfahren im Gewand des Musikkorps der Bundeswehr eine würdige und begeisternde Renaissance. Der gleiche Arrangeur verwandelte zum Jubiläumsjahr Giuseppe Verdis im Jahr 2013 den Auftrag unseres Orchesters zur Würdigung des großen Opernschöpfers in eine gefühlvolle und originalgetreue italienische Opernnacht Una Notte all’Opera, die dem besonderen Ambiente der heutigen Aufführung in der Kaiserlichen Hofburg gerecht werden soll. Das Musikkorps der Bundeswehr und sein Dirigent Christoph Scheibling wünschen Ihnen unvergesslichen Musikgenuss. Gleichzeitig bedanken wir uns bei Alois Schöpf und seinem Team für die herzliche Aufnahme und Betreuung während des diesjährigen Konzertes. Christoph Scheibling 199 Wir danken für Unterstützung, Kooperation und Mitarbeit: Unseren Geldgebern und Hauptsponsoren TVB Innsbruck und seine Feriendörfer Stadt Innsbruck Land Tirol – Kulturabteilung Tiroler Wasserkraft Hypo Tirol Bank Unseren Sponsoren und Kooperationspartnern Tiroler Tageszeitung Tiroler Musikschulwerk Innsbruck Marketing Zillertal Bier Restaurant Fischerhäusl Tirol Werbung Land Südtirol, Amt für Deutsche Kultur Blasmusikverband Tirol Swarovski Kristallwelten Nordkettenbahnen Betriebsgesellschaft Österreichischer Blasmusikverband Burghauptmannschaft Innsbruck Fantasy Veranstaltungstechnik Athesia Druck AKM Innsbruck/Wien Café Sacher Innsbruck DB Schenker Tomaselli Gelateria Tyczka Gas Hausratstudio bei der Triumphpforte Café Central Innsbruck Reifen Huber Wörgl Hotel Charlotte Hotel Kapeller
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Chantun Friburg Jump to navigation Jump to search |Friburg| Vopna dal Friburg Il chantun en la charta da la Svizra |Chapitala||Friburg| |Surfatscha||1'671 km²| |Populaziun||284'668 (2011)| |Entrada en la Confederaziun||1481| |Abreviaziun||FR| |Linguatgs||franzos, tudestg| Charta dal Friburg Geografia[modifitgar | modifitgar il code] Districts[modifitgar | modifitgar il code] Il chantun Friburg vegn partì en set (7) districts: - Broye, franzos - Glâne, franzos - Gruyère, franzos, vischnanca da Jaun: tudestg - Sarina, franzos e tudestg - See/Lac, franzos e tudestg - Sense, tudestg - Veveyse, franzos Vischnancas[modifitgar | modifitgar il code] Dapi il prims da schaner 2013 ha il Friburg 164 vischnancas. Colliaziuns[modifitgar | modifitgar il code]
Gasthaus Bären De Bär got go reise…. D`reis vom Bär isch no lang ned fertig. Er reist jetzt witer und gaht go parlez français. Mer freue üs uf d`kantone Fribourg & Neuchâtel Warme Vorspeisen Neuenburger Weissweinsuppe 8.50 mit Chäs-Chümmi Gebäck Freiburger Bergrahmsuppe met Härdöpfle, Brennesle, Teigware und vell Greyerzer Chäs 8.50 Hauptgänge Jacquerie Neuchâteloise 29.50 Poschierti Pouletbrust mit Chrüterrahmsosee uf Suurchrut met Härdöpfle Freiburger Lammvoressen an kräftiger Rotweinsauce met Chnobli und Wiibeeri, serviert met überbachenem Härdöpfelstock 32.50 Desserts Kabinettspudding 8.50 met Kokosmaggrone und Maraschino Meringues mit Doppelrahm Meringues met vell Rahm 11.50 Gasthaus Bären Wussten Sie…….? Freiburg (französisch Fribourg, italienisch Friburgo, rätoromanisch Friburg), amtlich Staat Freiburg und État de Fribourg, ist ein französisch- und deutschsprachiger Kanton im Westen der Schweiz. Der Hauptort ist Freiburg. Der Kanton Freiburg befindet sich in der französischen Schweiz (Romandie) und ist mit 1671 Quadratkilometern der acht grösste Kanton der Schweiz. Topografisch lässt sich Freiburg in zwei grössere Bereiche unterteilen: Der nördliche und westliche Teil gehört zum Schweizer Mittelland, der Süden zu den Schweizer Voralpen. Siehe dazu den Hauptartikel Freiburger Voralpen. Die höchste Erhebung bildet der Vanil Noir mit 2389 Metern. Er befindet sich im Süden des Kantons im Greyerzbezirk, an der Grenze zum Kanton Waadt. Der tiefste Punkt liegt auf 430 Metern, am Neuenburgersee (Lac de Neuchâtel). Der Kanton Freiburg ist ein offiziell zweisprachiger Kanton, Amtssprachen sind Französisch und Deutsch. Die Mehrheit der Bevölkerung ist französischsprachig, deutsch wird vor allem im Norden und Nordosten des Kantons gesprochen. In diesen deutschsprachigen Gebieten, es sind dies vor allem der Sense- und der Seebezirk, ist die Umgangssprache das Senslerdeutsch, im Seebezirk – entsprechend der Geschichte des Murtenbiets als Gemeine Herrschaft von Bern und Freiburg – das Berndeutsch. Neuenburg (französisch, italienisch und rätoromanisch Neuchâtel amtlich Republik und Kanton Neuenburg, ist ein französischsprachiger Kanton im Westen der Schweiz. Der Hauptort ist Neuenburg. Der Kanton liegt in der geographischen Region des Schweizer Juras in der französischsprachigen Westschweiz und kann in vier Grossregionen unterteilt werden. Entlang des Neuenburgersees zieht sich ein flacher Uferstreifen, le Littoral genannt. Die gleichnamige Hauptstadt Neuenburg liegt am Seeufer. Nördlich davon, begrenzt durch den Chaumont, liegt das Val de Ruz. Westlich von Neuenburg, noch in der Seeuferebene, befindet sich der Schwemmlandkegel an der Mündung der Areuse. Das Tal verengt sich weiter westlich zu einer schmalen Schlucht und öffnet sich dann zum Hochtal Val de Travers. Zwischen dem Val de Travers und dem Neuenburgersee befindet sich die Kette des Chasseron, die aber zum grössten Teil auf dem Gebiet des Kantons Waadt liegt. Der markante Felskessel des Creux du Van bildet das östliche Ende dieser Bergkette. Nördlich des Val de Travers und des Val de Ruz zieht sich über die gesamte Länge des Kantons eine Bergkette, die ganz im Osten mit dem Chasseral ihren höchsten Punkt erreicht. Der wichtigste Passübergang ist die Vue des Alpes. Dahinter befinden sich das Vallée des Ponts und das Hochtal von La Chaux-de-Fonds. Die Schlucht des Doubs mit dem Lac des Brenets bildet einen Teil der Grenze zu Frankreich.
https://rm.wikipedia.org/wiki/Chantun_Friburg
https://studylibde.com/doc/1495671/gasthaus-b%C3%A4ren-k%C3%B6lliken
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Sport Artitgel actual cuntegn Naziunal/Internaziunal - La Russia è stada memia ferma per la Svizra La squadra dal trenader Patrick Fischer perda la sonda saira cunter ils Russ cun 3:4. En la tabella è la Svizra sin plazza quatter, anc in punct avant la Slovachia. Autur: SDA / Alexi Baselgia Parter sin Facebook (link extern, popup) Parter sin Twitter (link extern, popup) Parter cun Whatsapp Legenda: Ils cotschens èn questa giada ils Russ, ed els han pudì sa legrar da lur victoria. Keystone Auter ch'èn ils quatter emprims gieus, lura avevan ils Svizzers mintgamai dà gas da la bell'entschatta, hai gì num star defensiv cumpact. Quai è gartegià, la finala a la Svizra dentant fatg memia blers sbagls per pudair tegnair pitg. Mezdi: Hockey – Reacziuns sin il gieu Svizra cunter Russia Legenda: Tadlar il audio Mezdi: Hockey – Reacziuns sin il gieu Svizra cunter Russia. Durada 02:47 minutas. 02:47 min, Sportissimo dals 13.05.2018. Gia dumengia saira spetga la proxima sfida sin la naziunala da hockey, lura vai cunter il defensur dal titel la Svezia.RR novitads 06:00 Dapli dal tema Avis sin in sumegliant artitgel: Naziunal/Internaziunal L'emprima terrada als campiunadis mundials Avis sin in sumegliant artitgel: Naziunal/Internaziunal La Svizra batta la Slovachia al campiunadi mundial da hockey Avis sin in sumegliant artitgel: Naziunal/Internaziunal Svizra gudogna ses emprim gieu dal campiunadi mundial da hockey Sport Artitgel actual
Matchinterview mit Tim Braillard und Pius Caluori Regiosport Bundesrat beschliesst Wenige Zuschauer erlaubt 100 Zuschauer draussen, 50 Zuschauer drinnen bei Sportanlässen. Dies ist ab Montag möglich. Der Bundesrat beschliesst leichte Lockerungen. Eishockey Ein Duo schwingt oben aus Die Stürmer Andres Ambühl und Enzo Corvi als Klassenbeste, ein Torhüter und ein Ausländer als grosse Enttäuschung – so haben sich die Spieler des HC Davos in dieser Saison geschlagen. Volleyball Neuer Trainer für Volley Näfels Mit Jan Vaclavik steht bei Volley Näfels in der kommenden Saison ein neuer Trainer an der Seitenlinie. Der bisherige Übungsleiter Oskar Kaczmarczyk wollte nicht länger bei den Näfelsern bleiben. Grossanlass in Graubünden St. Moritz neu Austragungsort an Winteruniversiade Neben der Biathlonarena Lenzerheide für die Wettkämpfe im Biathlon und im Ski-OL werden die Studentinnen und Studenten neu auf der Piste in Salastrains in St. Moritz die Skirennen absolvieren. Eishockey Nino Niederreiter trifft Nino Niederreiter schiesst bei der 1:3-Niederlage von Carolina gegen die Detroit Red Wings das einzige Tor für die Hurricanes. Auch Philipp Kuraschew trifft. Warten auf grünes Licht aus Bern Die Corona-Pandemie legt den Amateurfussball still. Es herrscht das kollektive Warten auf positive Signale aus Bern. Bei den Bündner 3.-Liga-Vereinen wird die Lage von Landquart über Trun bis ins Puschlav unterschiedlich bewertet. Rappis Gegner unter der Lupe Lugano lechzt nach Titel Nummer 8 Die SCRJ Lakers bekommen es in den Viertelfinals mit einem der ganz Grossen im Schweizer Eishockey zu tun. Schon lange versucht der HC Lugano, an seine goldenen Zeiten anzuknüpfen. Alligator Malans vs. Floorball Köniz Alligatoren mit dem Rücken zur Wand Das vierte Halbfinalspiel am Sonntagnachmittag hat Alligator Malans in Köniz mit 5:6 nach Verlängerung verloren. Trotz Kontrolle des Spiels und einer niedrigen Fehlerquote geht der Lohn an den Gegner. Unihockey Noch nicht ganz auf dem Gipfel Jonas Wittwer nimmt für seine grösste Leidenschaft viel auf sich. Beispielsweise mehrmals wöchentlich die Fahrt aus dem Aargau nach Maienfeld. Der Torhüter von Alligator Malans weiss weshalb. Volleyball Jona löst Näfels im Volleyball als Nummer eins der Region ab Volley Näfels unterliegt auch in der zweiten Play-off-Partie auswärts beim TSV Jona mit 1:3 und klassiert sich damit im 6. Schlussrang. Superfinal ohne Piranha Chur Jets werden ihrer Favoritenrolle gerecht Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte stand Emmental Zollbrück im Superfinal. Und so auch Doris Berger, die Neuverpflichtung von Piranha Chur. Auch sie konnte den 4:2-Sieg von Kloten-Dietlikon nicht verhindern. HCD ausgeschieden Davos scheitert in den Pre-Play-offs an Bern Der HC Davos verliert das entscheidende Spiel in der Serie gegen Bern zu Hause mit 0:3. Die Saison ist für ihn damit zu Ende. Alligator Malans vs Floorball Köniz Wegen acht Gegentoren im Schlussdrittel gibt Malans den Sieg aus der Hand Lange ist die Reaktion von Alligator Malans auf das vergangene Spiel eindrücklich. Mit 5:1 führen sie gegen Köniz, dann folgt der kollektive Einbruch, mit dem die Alligatoren den Sieg verschenken. Die Wand: Sandro Aeschlimann im Matchinterview Er hat grossen Anteil am Sieg des HC Davos gegen den SC Bern am Freitagabend. Goalie Sandro Aeschlimann liess die Berner verzweifeln. Audio 01:38 Beitrag vom 09.04.2021 Bob Bob-Olympiasieger Ekkehard Fasser gestorben Die Schweiz verliert einen ihrer grössten Bobpiloten. Der gebürtige Glarner Ekkehard Fasser stirbt 68-jährig. Unter anderem gewann er Gold an den Olympischen Spielen in Calgary. Unihockey-Play-offs mit Alligator Malans Der Aggressivleader mit Skorerqualitäten Alligator-Stürmer Simon Nett lebt seine Emotionen. Ein Check da, eine verbale Provokation dort und mittendrin ganz viele Tore und Assists. Eine reife Leistung, die nicht zum Sieg reicht Im Matchinterview analysiert HCD-Verteidiger Sven Jung die bitter Niederlage gegen den SCB. 3:4 verlieren die Davoser nach Verlängerung, totz mehr Spielanteilen. Audio 02:28 Beitrag vom 07.04.2021 Eishockey Martin Hänggi wird Trainer des EHC Lenzerheide-Valbella Der EHC Lenzerheide-Valbella hat mit Martin Hänggi einen Ausbildungsexperten als Trainer verpflichtet. Der Davoser will vermehrt Junioren in die erste Mannschaft holen. Klassierungen im Schweizer Tennis Die Bündner Fraktion verbessert sich Zweimal im Jahr erscheint das nationale Ranking, welches für die offiziellen Turniere sowie die Interclub-Meisterschaften Gültigkeit hat. Es gibt bei den Frauen und bei den Männern Wechsel. Analyse zum Pre-Playoff-Start HCD gegen SCB: Wer hat die besseren Karten? Am Mittwochabend beginnt die Pre-Playoff-Serie zwischen dem HC Davos und dem SC Bern. Wir prüfen, wer die besseren Karten hat und fragen Trainer Christian Wohlwend, wie er die Berner schlagen will. Unihockey Gut gestartet, dann stark nachgelassen Nach zwei Spielen steht die Halbfinalserie zwischen Alligator Malans und Floorball Köniz 1:1. Während Malans am Samstag vorlegen konnte, revanchierte sich Köniz gestern Montag. Mit der Leistung ab dem Mitteldrittel bis zum Schluss können die Alligatoren nicht zufrieden sein. Davos trifft auf den SC Bern Die Angst vor dem Supergau Ein striktes Schutzkonzept soll Coronafälle in den Play-offs verhindern. Die Spieler müssen einige Einschränkungen hinnehmen. Die Frage bleibt: Kommt das gut? Und das Virus ist nicht die einzige Herausforderung. Unihockey Alligator Malans verliert nach 2:0-Führung Hat Malans die erste Partie des Playoff-Halbfinlas gegen Köniz in den Schlussminuten noch drehen können, so verlieren die Bündner am Montagnachmittag das zweite Match im Schlussdrittel mit 2:6. 100. Geburtstag Der HCD feiert sich selbst Beim Jubiläumsspiel gegen die ZSC Lions steht beim HC Davos für einmal nicht das Resultat im Vordergrund. Unihockey Alligator Malans setzt sich gegen Köniz durch Im ersten Spiel des Playoff-Halbfinals hat Alligator Malans gegen Floorball Köniz gewonnen. Die Entscheidung brachte das letzte Drittel. Eishockey «Mit den Jungen bleibt man jung» Andres Ambühl Ist einer der Grossen unserer Hockey-Geschichte. Ein Gespräch nicht nur über eine aussergewöhnliche Karriere. Jubiläumsspiel HCD vs. ZSC Kein Geburtstagsgeschenk für den HCD Der HC Davos liegt beim Jubiläumsspiel gegen die ZSC Lions zwei Mal in Front – und verliert am Ende dennoch mit 2:3. Podcast «Heimspiel» Episode 10: Mit Elisa Gasparin Manchmal würde Elisa Gasparin gerne das Gewehr und die Langlaufskier gegen einen Beachvolleyball und Bikini tauschen. Das Reisen wäre so um ein Vielfaches einfacher, scherzt sie. WM-Qualifikation «E nus na mancain betg?», Fussballverband vergisst Rätoromanen Beim Qualifaktionsspiel zwischen der Schweiz und Litauen am Sonntag ist weniger der Sport, als viel mehr ein Sprach-Debakel im Fokus gestanden. Bei einer Fan-Aktion ging das Romanisch vergessen. Regio-Fussball Nur noch «Rückrunde light» möglich Nach den letzten Entscheiden des Bundesrates ist klar, dass eine komplette Rückrunde im Regionalfussball bei den Aktiven nicht mehr möglich ist. Besser sieht es aktuell dafür beim Nachwuchs aus.
https://www.rtr.ch/sport/naziunal-internaziunal/la-russia-e-stada-memia-ferma-per-la-svizra
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0.60524
La cumissiun administrativa è l’executiva da la Baselgia catolica dal Grischun. Ella represchenta la populaziun catolica visavi las autoritads ecclesiasticas e burgaisas e sa cumpona da tschintg commembers. Il president e trais commembers vegnan elegids dal Corpus catholicum mintgamai per ina durada d’uffizi da quatter onns. L’ulteriur commember tscherna l’Ordinariat episcopal. La cumissiun administrativa è responsabla per l’execuziun da las leschas da la Baselgia catolica, sco era da las ordinaziuns e decisiuns dal Corpus catholicum. Ella prepara las fatschentas dal Corpus catholicum, administrescha las finanzas da la Baselgia catolica dal Grischun e surveglia ils cumins-baselgia. Il secretariat e l’administraziun da finanzas mainan las fatschentas da la cumissiun administrativa. Tuts dus organs vegnan elegids da la cumissiun administrativa. Thomas M. Bergamin president Nüniwandstrasse 5 7205 Zizers t 058 357 06 01 (f) T 081 322 17 70 (p) thomas.bergamin@allianz-suisse.ch Silvia Casutt-Derungs vicepresidenta e scheffa dal departament da finanzas Via Manduns 7 7153 Falera t 081 921 44 88 silvia.casutt@bluewin.ch Generalvikar Andreas M. Fuchs delegà episcopal Hof 19 7000 Chur t 081 258 60 00 f 081 258 60 01 fuchs@bistum-chur.ch Filip Dosch schef dal departament dals secturs spezials Stradung 5 7452 Cunter t 081 637.12 58 (p) t 081 254 56 35 (f) filip.dosch@bluewin.ch Rodolfo Fasani schef dal departament da giustia Via Leso 230 6563 Mesocco 091 831 13 05 rodolfo.fasani@gmail.com
10.11.2017 Aus der Sitzung vom 26. Oktober 2017 Reformiert. Der Kirchenrat wählt Pfrn. Constanze Broelemann als Redaktionsleiterin von reformiert.Bündner Kirchenbote. Broelemann wird Nachfolgerin von Pfr. Reinhard Kramm, welcher die Redaktionsleitung per Ende Februar abgibt. Sie tritt ihre Stelle am 1. März 2017 an. Personelles. Der Kirchenrat genehmigt die Wahl von Pfr. Daniel Hanselmann durch die Kirchgemeinde Sagogn/Laax/Falera. Verwaltung: Der Kirchenrat wählt Claudia Lippuner als Sachbearbeiterin Verwaltung. Sie tritt ihre Stelle am 1. Januar 2018 an. Lippuner verlagert damit ihre Tätigkeit in der Verwaltung und wird Nachfolgerin von Margreth Wyss, welche die Landeskirche per Ende Jahr verlässt. Neue Sekretärin Verwaltung wird Barbara Bertini, welche ihre Stelle am 1. Dezember 2017 antritt. Finanzverwaltung. Der Kirchenrat wählt Regula Frei als neue Sachbearbeiterin Finanzverwaltung. Frei wird Nachfolgerin von Elsbeth Hardegger, die die Landeskirche auf Ende Jahr verlässt. Frei tritt ihre Stelle am 1. November 2017 an. GemeindeBilden. Der Kirchenrat unterstützt das Projekt „Sing along“ der Kirchgemeinde Davos Platz mit insgesamt 3‘000 Franken. Schmitten. Für die Betreuung der evangelischen Einwohnerinnen und Einwohner der politischen Gemeinde Schmitten ist neu die Kirchgemeinde Filisur/Albula/Alvra zuständig. Bis anhin war es die Kirchgemeinde Davos Altein. Südtäler. Der Kirchenrat erhöht die Pfarrstellenprozente in den Kirchgemeinden Bregaglia, Brusio und Poschiavo um je 10 Prozent. Er will damit Vertretungen in italienischer Sprache sicherstellen. Bregaglia. Der Kirchenrat ermöglicht zusätzliche seelsorgerische Betreuung durch eine befristete Beauftragung. Diese wird durch Spendengelder finanziert und durch einen Vertrag geregelt. Zudem bewilligt der Kirchenrat 25‘000 Franken für die Kirchgemeinde Bregaglia aus dem Fonds Unwetter. Soforthilfe. Der Kirchenrat bewilligt 2‘500 Franken als Soforthilfe für die notleidenen Rohingya in Bangladesh. Stefan Hügli Kommunikation Bild: Die Aufräumarbeiten in Bondo stellen vor grosse Herausforderungen. Die Seelsorge auch. Foto: Bernhard Bislin
http://www.gr.kath.ch/rm/tgi-che-nus-essan/la-cumissiun-administrativa/
https://gr-ref.ch/?aktuelles=kirchenratstelegramm-2017-10
0.660735
0.661764
Contribuziuns dals 27.03.2018 - Mardi, 27.3.2018, 6:06 Termins da l'emissiun - Emprima emissiun: - Mardi, 27.3.2018, 6:06, RTR - Repetiziun: - Mardi, 27.3.2018, 7:06, RTR - Mardi, 27.3.2018, 8:06, RTR - Mardi, 27.3.2018, 11:03, RTR - Mardi, 27.3.2018, 12:06, RTR - Mardi, 27.3.2018, 17:06, RTR Contribuziuns - Bunura: BarattaChor – Jürg Wasescha tar chor maschadà Sagogn - Bunura: BarattaChor – Ils chantadurs e las chantaduras da Sagogn - Bunura: Scandal da diesel: TCS e VCS vs. AMAG - Bunura: Sanaziun stadion Tavau: influenza sin manaschi da sport - Mezdi: Scandal da diesel: Admoniziun dal chantun - Mezdi: Scandal da diesel: Autos alternativs anc rars en Grischun - Mezdi: Nov center per seniors a Vaz - Mezdi: La FINMA e las ristgas da cyber - Saira: Scandal da Diesel: Influenza sin exposiziuns e venditas... - Saira: Christian Rathgeb (PLD) ha lantschà cumbat electoral - Saira: Helvetia Nostra fa recurs cunter project Acla da Fontauna - Saira: Ballape – Panama è in adversari grev da schezegiar en p...
Regierungmitteilung Unglück bei Maladers Sieg nach Penaltyschiessen Gänsehaut pur Selbstanzeige Belasteter Standort in Chur Abstimmungskampf Bei der Trumpf Kollision bei Hinterrhein Rekordjahr bei SAC-Hütten Romanische Medien HCD setzt auf bekannte Gesichter Was kann man tun? Unfall bei Tamins Premiere Militärjustiz Thusis ermittelt Comedy-Autor tickt aus Wahlen St. Moritz Expo Valposchiavo Mountainbike Schlimmer als im Schweizer Schnitt Heimatschutz Bussen nach eignen Feststellungen Katastrophenhelfer aus Graubünden Anstieg an Touristen fordert Infrastruktur Reorganisation beim HCD Eine Filiale weniger Serie reisst nicht ab Anhaltende Trockenheit Gute Arbeit Kuhreiten Immobilienreport Gemeindevorstand St. Moritz Eishockey «Medias Rumantschas 2019» Flugzeugabsturz am Piz Segnas HCD-Torhüter ist zurück Swiss Gastro Award Bessere Bewachung 100 Prozent Bio Stand der Dinge Neuer Anlauf für Sandro Viletta Nachwuchs Offizielle Berufsbezeichnung Gründe für das Verschwinden Neues Mediengesetz Nicht mehr nur Umsteigeort Nachwuchs Blühendes Kleinunternehmen Bundesgericht hat entschieden American Football Bester Skorer Wahlmarathon in St. Moritz Eishockey Unihockey Kein Feuerwerksverbot für Davos Reiten Gemeindevorstand St. Moritz Grossprojekt auf Investorensuche Geschmacksfeuerwerk Pferderennen Maienfeld Schafschur Nach Sieg folgt Niederlage Gemeindevorstandswahlen Susch Gemeindeversammlung Temperaturrekord Wichtiger Sieg im Abstiegskampf Zmorga mit... «Sagra della Castagna» So habt Ihr diese Woche abgestimmt Augenzeugen und Involvierte kommen zu Wort «König der Bernina»
https://www.rtr.ch/emissiuns/actualitad/contribuziuns-dals-27-03-2018
http://dossiers.suedostschweiz.ch/regional/graubunden
0.639193
0.639847
La nova presidenta da Glion è Carmelia Maissen(40), ella è vegnida elegida cun 898 vuschs quai tar in absolut pli da 489 vuschs. Carmelia Maissen n'è betg nunenconuschenta en la politica da la Surselva. Ella è stada en il parlament da la regiun Surselva, ed ha presidià il parlament da la vischnanca da Glion. Sco nova presidenta da la vischnanca da Glion ha ella per l’emprima gida in uffizi politic en l'executiva. Carmelia Maissen ha detg ad RTR che sias stentas vegnian ad esser, dad etablir tut quai ch’è vegnì introducì ils davos quatter onns en la nova vischnanca. Plinavant mettia ella gronda paisa sin il fatg che la vischnanca da Glion resti in bun patrun, per ses emploiads. Sco pli gronda sfida ha ella taxà la situaziun finanziala da la vischnanca fusiunada. Elecziuns communalas Glion |Presidi communal| |Carmelia Maissen||898 vuschs - elegida| |Suprastanza communala| |Damain Cadalbert (en uffizi)||771 vuschs - elegì| |Roman Cantieni (en uffizi)||621 vuschs - elegì| |Caroline Gasser (nov)||604 vuschs - elegida| |Hanspeter Bundi (nov)||584 vuschs - elegì| |Lucas Valaulta||449 vuschs - na elegì| |Parlament communal| |Ursula Brändli (en uffizi)||591 vuschs| |Lorenz Alig (en uffizi)||560 vuschs| |Tarcisi Cavigelli (en uffizi)||555 vuschs| |Valentin Schmid (en uffizi)||547 vuschs| |Anita Caduff (en uffizi)||542 vuschs| |Armin Candrian (en uffizi)||526 vuschs| |Bruno Caderas (en uffizi)||517 vuschs| |Gion Mathias Cadruvi (en uffizi)||509 vuschs| |Remo Bearth (en uffizi)||499 vuschs| |Thomas Zinsli (en uffizi)||485 vuschs| |Gierina Gabriel (nov)||484 vuschs| |Gieri Darms (en uffizi)||477 vuschs| |Kurt Vieli (en uffici)||466 vuschs| |Jeannette Dalbert-Caviezel (en uffizi)||453 vuschs| |Marcus Camenisch (en uffizi)||447 vuschs| |Martin Capeder (nov)||420 vuschs| |Claudio Quinter (nov)||418 vuschs| |Sarah von Bergen-Darms (en uffizi)||408 vuschs| |Remo Camenisch (nov)||400 vuschs| |Mirco Duff (en uffizi)||399 vuschs| |Julian Bertogg (nov)||375 vuschs| |Mathilda Derungs (nov)||372 vuschs| |Michal Karin Hohl (nov)||351 vuschs| |Ursin Cajochen (nov)||349 vuschs| |Ulteriuras vuschs han obtegnì:| |Meinrad Cadruvi||303 vuschs| |Lucas Valaulta||20 vuschs| |Flurin Valaulta||5 vuschs| |Peter Janka||4 vuschs| |Alban Tschuor||4 vuschs| RR novitads 14:00
Delegiertenversammlung Die Delegiertenversammlung ist das oberste Organ der SRG. Sie besteht aus 41 Mitgliedern und setzt sich wie folgt zusammen: |SRG.D ||18 | |RTSR ||9 | |Corsi ||6 | |SRG.R ||3 | |Total Delegierte (inklusive der vier Regionalpräsidenten, die von Amtes wegen Delegierte und Mitglieder des Verwaltungsrats sind) ||36 | |Von der Delegiertenversammlung gewählte Verwaltungsräte ||3 | |Vom Bundesrat bestimmte Verwaltungsräte ||2 | |Total ||5 | |Gesamttotal ||41 | Die Delegierten können sich von anderen Personen, die von der Regionalgesellschaft bevollmächtigt sein müssen, vertreten lassen. Die Amtsdauer beträgt vier Jahre. Die gegenwärtige Amtsperiode dauert bis Ende 2011. Zu den Sitzungen eingeladen sind zusätzlich der Präsident des Personalverbands, der den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) abschliesst, und ein Vertreter des Kaders. Die Kompetenzen der Delegiertenversammlung sind in den Statuten festgehalten. Zusätzlich zu den statutarischen Geschäften, die einer Generalversammlung gemäss Aktienrecht zustehen, genehmigt die Delegiertenversammlung auf Antrag des Verwaltungsrats die Wahl des Generaldirektors, die Anträge des Verwaltungsrats zur medienpolitisch relevanten Änderung der Konzession sowie den jährlichen Bericht zur Qualität und zum Service public der SRG. Die Delegiertenversammlung erlässt das Vergütungsreglement für sich und für den Verwaltungsrat, und sie kann über Anträge an den Bundesrat zur Höhe der Empfangsgebühr beschliessen. Sie bestimmt die jährliche Mittelzuweisung an die Regionalgesellschaften; dies hat sie erstmals am 30. November 2010 gemacht. Sie kann Prüfungsaufträge zum Service public und zur Qualität an den Verwaltungsrat überweisen; dieser hat die Aufträge innerhalb von sechs Monaten zu beantworten. Zudem nimmt die Delegiertenversammlung Kenntnis vom Organisationsreglement und von Berichten zur Strategie und zur Strategieumsetzung. Die Delegiertenversammlung tagt mindestens zweimal jährlich. |SRG.D – von der Regionalgesellschaft gewählte Delegierte ||Weitere Funktionen ||Amtsantritt im Jahr | |Baumeler Viktor, Meggen (Präsident SRG.D) ||Verwaltungsrat ||2007 | |Cuttat Marcel, Bern || ||2012 | |Flury Peter, Laufen || ||2007 | |Frey Gerhard, Niederteufen || ||2007 | |Gamma Robert, Küssnacht SZ || ||2007 | |Hasler Susanne, Villnachern || ||2007 | |Hatz Christine, Basel || ||2007 | |Jaggi Léander, Naters || ||2007 | |Kaufmann Dorette, Gränichen || ||2012 | |Marti Werner, Herrliberg || ||2012 | |Meili Barbara, Zürich || ||2012 | |Melchior Andreas, Berikon || ||2009 | |Moor-Trevisan Peter, Olten || ||2012 | |Niederer Erich, Grub AR || ||2011 | |Oehler Arthur, Heiden || ||2007 | |Schefer Andreas, Bern || ||2009 | |Ullrich Niklaus, Arlesheim (Vizepräsident SRG.D) || ||2001 | |Zeier Niklaus, Luzern || ||2008 | |RTSR – von der Regionalgesellschaft gewählte Delegierte ||Weitere Funktionen ||Amtsantritt im Jahr | |Béguin Thierry, Saint-Blaise || ||2008 | |Benjamin Eric, Genf || ||2007 | |Berger-Loutan Nicole, Cousset || ||2009 | |Brunner Wicht Isabelle, Villars-sur-Glâne || ||2012 | |Busset Jean-Bernard, Meyrin || ||2012 | |Cleusix Jean-Marie, Leytron || ||2008 | |Flühmann Martine, Epalinges || ||2007 | |Langel Marc-Alain, Bevaix || ||2012 | |Roth Jean-François, Courtételle (Präsident RTSR) ||Verwaltungsrat ||2007 | |Corsi – von der Regionalgesellschaft gewählte Delegierte ||Weitere Funktionen ||Amtsantritt im Jahr | |Gendotti Gabriele, Faido || ||2012 | |Keller Fabrizio, Grono || ||2005 | |Michael Maurizio, Castasegna || ||2008 | |Pedrazzini Luigi, Locarno (Präsident Corsi) ||Verwaltungsrat ||2012 | |Perucchi Borsa Simonetta, Lugano || ||2008 | |Soldini Renato, Davesco-Soragno || ||2008 | |SRG.R – von der Regionalgesellschaft gewählte Delegierte ||Weitere Funktionen ||Amtsantritt im Jahr | |Baselgia Beatrice, Domat/Ems || ||2009 | |Blumenthal Duri, Degen (Vizepräsident SRG.R) || ||2007 | |Knapp Oscar, Scuol (Präsident SRG.R) ||Verwaltungsrat ||2013 | |Von der Delegiertenversammlung gewählte Verwaltungsräte ||Weitere Funktionen ||Amtsantritt im Jahr | |Fecker Regula, Zürich ||Verwaltungsrätin ||2012 | |Küng Lucy, Küsnacht ZH ||Verwaltungsrätin ||2008 | |Loretan Raymond, Genf (Präsident) ||Verwaltungsrat ||2012 | |Vom Bundesrat bestimmte Verwaltungsräte ||Weitere Funktionen ||Amtsantritt im Jahr | |Gygi Ulrich, Bern ||Verwaltungsrat ||2008 | |Lauri Hans, Münsingen ||Verwaltungsrat ||2008 | |Teilnehmende mit beratender Stimme ||Weitere Funktionen ||Amtsantritt im Jahr | |Büttner Barbara, Bern ||Vertreterin SSM ||2000 | |de Weck Roger, Bern und Zürich ||Generaldirektor ||2011 | |Schäffler Jürg, Bern ||Vertreter Kadervereinigung VDK ||2001 |
https://m.rtr.ch/novitads/grischun/surselva/carmelia-maissen-nova-presidenta-da-la-vischnanca-da-glion
http://www.srgssr.ch/de/srg/organe/delegiertenversammlung/?type=sell
0.645328
0.647804
La muntogna Per pudair tscherner il dretg concept da perfuraziun per la construcziun da tunnels èsi impurtant d'enconuscher las cundiziuns geologicas localas. Il profil geologic dal tunnel da l'Alvra sa distingua tras sia cumposiziun da pliras stresas. Per definir exactamain la successiun da las stresas dals differents tips da crap han ins consultà documents istorics da la construcziun da l'emprim tunnel da l'Alvra e fatg examinaziuns preliminaras detagliadas. Per il project da construcziun èsi impurtant d'enconuscher uschè bain sco pussaivel las cundiziuns geologicas ed idrogeologicas. Grazia a las examinaziuns geologic-geotecnicas ed idrogeologicas pon ins definir ils differents tips da crap e la quantitad d'aua en la muntogna ed uschia elavurar ils concepts da perfuraziun adattads. Questas examinaziuns èn fitg impurtantas. Cun ils resultats pon ins minimar surpraisas privlusas sco per exempel irrupziuns d'aua nunspetgadas durant la perfuraziun. Ins ha fatg tranter auter las suandantas examinaziuns: - sondagis orizontals da 30 m en la corniola da Raibl dal tunnel existent; tranter auter per eruir la pressiun da l'aua e las relaziuns dal current da l'aua. - 23 sondagis curts en il tunnel existent (provas per las analisas da labor). - scans optics da las paraids cun foras da sondagis per eruir l'orientaziun da las stresas e sfessas. - analisas da labor per eruir la caracteristica geotecnica da las provas dal crap. - provas d'aua per eruir la caracteristica idrochemica e l'eventuala agressivitad cunter il betun, sco per exempel la valur pH e la concentraziun da sulfat. - mesiraziuns seismicas per eruir la posiziun da las ruttadiras inversas. - sclerì las pussaivladads d'utilisaziun dal material exchavà. - 7 sondagis en la surfatscha per eruir las zonas da crappa lucca. - endrizzà als dus portals dal tunnel ed en il tunnel posts per mesirar la quantitad d'aua persa en il tunnel. - provas da coluraziun cumplexas per eruir la via da l'aua. - endrizzà posts per mesirar la deflussiun ed il livel d'auas a la surfatscha e d'auas sutterranas per examinar e survegliar las cundiziun idrogeologicas. - exchavà ina caverna sin l'axa dal tunnel planisada e davent da là fatg sondagis d'exploraziun per lung da l'axa dal tunnel planisada per eruir las relaziuns exactas en la corniola da Raibl. - provas d'injectar cement per planisar las lavurs da tunnel spezialas en la «corniola flottanta». Ins ha evaluà ils resultats da las novas examinaziuns ed ils documents istorics. Uschia han ins survegnì novas enconuschientschas davart la furmaziun da la muntogna. Grazia als rapports istorics ed a las novas examinaziuns èn las ristgas bain visiblas ed ins ha pudì tscherner metodas da construcziun adattadas per las tschintg differentas sorts da crap che ston vegnir perfuradas per construir il tunnel. Grazia a las enconuschientschas ch'ins ha fatg cun las examinaziuns èn la Viafier retica e l'interpresa da construcziun executiva preparadas a moda optimala per la construcziun nova dal tunnel da l'Alvra. Ils singuls pass da lavur èn vegnids planisads gia avant che las lavurs dal tunnel da l'Alvra han cumenzà. Per controllar il progress da construcziun èsi spezialmain impurtant da parter las incumbensas en singulas fasas da construcziun: Ins ha evaluà ils resultats da las novas examinaziuns ed ils documents istorics. Uschia han ins survegnì novas enconuschientschas davart la furmaziun da la muntogna. Grazia als rapports istorics ed a las novas examinaziuns èn las ristgas bain visiblas ed ins ha pudì tscherner metodas da construcziun adattadas per las tschintg differentas sorts da crap che ston vegnir perfuradas per construir il tunnel. Grazia a las enconuschientschas ch'ins ha fatg cun las examinaziuns èn la Viafier retica e l'interpresa da construcziun executiva preparadas a moda optimala per la construcziun nova dal tunnel da l'Alvra. Ils singuls pass da lavur èn vegnids planisads gia avant che las lavurs dal tunnel da l'Alvra han cumenzà. Per controllar il progress da construcziun èsi spezialmain impurtant da parter las incumbensas en singulas fasas da construcziun: Lavurs preparatoricas - Furnir current, metter a disposiziun conducts d'aua e d'aua persa. - Installar las staziuns da construcziun Preda e Spinas, construir ina via d'access ed in sutpassadi provisoric, sviar l'aual a Preda. - Far lavurs da mantegniment da la tecnica da segirtad en il tunnel existent. - Exchavar ils emprims tschintg meters da las colliaziuns traversalas dal tunnel existent. - Semtgar indrizs per elavurar il material e deponias. Construcziun criva dal tunnel - Protegids d'in arvieut da bischens vegnan chavads ora ils tschancuns cun crappa lucca a Preda e Spinas. - Per construir il nov tunnel vegn siglientà il medem mument da la vart da Preda e da Spinas. - Suenter l'avanzament principal en il tunnel vegnan exchavadas las colliaziuns traversalas dal nov tunnel. Construcziuns interiuras - La sola dal tunnel ed il revestgiment dal tunnel vegnan installads davent dal portal a Preda en direcziun da Spinas. Tecnica viafierila - La tecnica viafierila, p.ex. vials e lingias da contact, vegn installada davent da Preda. Renovaziuns da staziuns - Ensemen cun las construcziuns interiuras vegnan renovads ils binaris ed ils perruns da tuttas duas staziuns. Las renovaziuns cumpiglian tranter auter il sutpassadi per persunas a Preda e la punt da Beverin a Spinas. Preparaziuns per l'avertura - Avant ch'il nov tunnel vegnia avert per il traffic, vegnan ils areals d'installaziun ed ils indrizs per il material demontads e las surfatschas utilisadas vegnan recultivadas e renatiralisadas. A medem temp vegnan renatiralisadas las auas currentas. Il tunnel da l'Alvra vegl daventa in tunnel da segirezza: - Suenter ch'il nov tunnel da l'Alvra è vegnì surdà al manaschi da viafier, vegn il tunnel existent midà en in tunnel da segirezza. Tranter auter vegnan installadas las sclusas e la ventilaziun da surpressiun.
18.01.2018 Ersatz der Beverinbrücke in Spinas Die Beverinbrücke in Spinas wurde durch eine neue, 18 Meter lange Stahl-Beton-Verbundbrücke ersetzt. Wir haben für Sie die Bauarbeiten in einem Video festgehalten. 18.01.2018 Die Beverinbrücke in Spinas wurde durch eine neue, 18 Meter lange Stahl-Beton-Verbundbrücke ersetzt. Wir haben für Sie die Bauarbeiten in einem Video festgehalten. 20.12.2017 Die Vortriebsarbeiten im neuen Albulatunnel ruhen bis Anfang März 2018. Während der Winterpause wird im Inneren des Tunnels nicht gearbeitet. Auf den Bauplätzen in Preda und Spinas werden hingegen Unterhalts- und Wartungsarbeiten ausgeführt. 30.10.2017 Am 17. Oktober 2017 wurde am Albulatunnel II mit dem sicheren Durchstich des Tunnelvortriebs Preda in die Kaverne bei Tunnelmeter 1'300 ein Meilenstein erreicht. Damit sind heute gut 50% der Tunnelstrecke ausgebrochen. 17.10.2017 Beim Neubau Albulatunnel der Rhätischen Bahn (RhB) wurde mit dem Durchstich in die Kaverne ein weiterer Meilenstein erreicht. Am Dienstag, 17. Oktober 2017, durchschlugen die Mineure vom Vortrieb Preda die letzten Felsstücke, die sie von der Kaverne trennten. Damit ist die heikelste Zone des Bergmassivs überwunden. Seit Beginn des Vortriebs Ende August 2015 wurden von der insgesamt 5 860 Meter langen Tunnelstrecke gut 50 Prozent ausgebrochen. Der Hauptdurchstich des Albulatunnels wird voraussichtlich im Spätherbst 2018 erfolgen. 04.09.2017 Die Ausbrucharbeiten für den Neubau des 5 860 Meter langen Albulatunnels kommen sicher voran. Bereits sind über 2 600 Tunnelmeter durchbrochen. 14.08.2017 Gilbert Zimmermann, Oberbauleiter Albulatunnel der Rhätischen Bahn, erklärt im Film, wie die rund 60 Meter lange Störzone erfolgreich mittels Vereisung überwunden werden konnte. 10.07.2017 Die Vortriebsarbeiten in Preda und Spinas werden stetig fortgeführt. Im Fokus der aktuellen Bauphase steht nun der Anschluss des Vortriebs Preda an die Kaverne. Vor dem Portal in Spinas wird die ausgediente Beverinbrücke ersetzt. 07.06.2017 Ab sofort steht eine aktualisierte Version des rund 12-minütigen Films zum Neubau des Albulatunnels zur Verfügung. 23.05.2017 Die Kaverne hat ihren Zweck erfüllt. Der Tunnelabschnitt durch die Störzone ist herausgebrochen und gesichert. Der Rückbau der Gefriereinrichtung und der technischen Installationen ist abgeschlossen. Auf der Nord- und Südseite des neuen Tunnels gehen die Vortriebsarbeiten gewohnt weiter. 01.03.2017 Das «schwimmende Gebirge» ist überwunden: Ende Januar 2017 erfolgte der Durchbruch durch die Störzone «Raibler Rauwacke». Die aus Wasser und Schlamm bestehende Gesteinsschicht wird nun abgedichtet und mit einem 60 Zentimeter dicken Betonring gesichert. Auf den Baustellen in Preda und Spinas erfolgt am 1. März 2017 die Wiederaufnahme des Sprengvortriebs.
http://albulatunnel.rhb.ch/rm/ausgabe/Tunnel_digl_Albula/superar-la-muntogna.html
https://www.rhb.ch/de/unternehmen/projekte-dossiers/neubau-albulatunnel/aktuelles?chash=b7f803cb5a468d8bc38f89ff0a51fd20&tx_news_pi1%5B%40widget_0%5D%5BcurrentPage%5D=3&cHash=0c10f68b6a86a3d7a0e37b84c60260fe
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Passaport e carta d'identitad La Svizra ha duas sorts da documents d'identitad per ses burgais: il passaport svizzer e la carta d'identitad. Quels servan a cumprovar la naziunalitad svizra e l'identitad. La Svizra ha duas sorts da documents d'identitad per ses burgais: il passaport svizzer e la carta d'identitad. Quels servan a cumprovar la naziunalitad svizra e l'identitad. Las permissiuns B, C, G etc. – Survista davart las differentas permissiuns per burgais da l’UE/AECL e per burgais da stadis senza accords spezials e co ch’els pon prolungar la permissiun. Certificat d'emprender d'ir cun auto, permiss da manischar sin emprova, permiss internaziunal dad ir cun auto, num d categoria, custs.... Duvrais Vus in extract AVS? Empustai el tar la cassa da cumpensaziun che paja vossa renta actuala. Nua che Vus stuais empustar ils documents da stadi civil: Attest d'origin, certificat da famiglia, attest da lètg, attest da naschientscha, attest da mort, attest da renconuschientscha. Tge è in attest d'ierta, cura vegn el duvrà, quant custa? Tgi po dumandar in attest d'ierta? Per tge che Vus duvrais in extract dal register penal e co che quel po vegnir empustà. L'extract dal register da scussiun mussa, sche Vus avais pajà Voss quints entaifer ils termins ubain sche Vus essas vegnì stumà Empustar in extract dal register funsil.
Einwohnerkontrolle ANMELDUNG Bitte melden Sie Ihren Wohnungswechsel persönlich innert 14 Tagen nach dem Umzug. Benötigte Dokumente für Schweizer: - Heimatschein - ev. Familienbüchlein - Kopie Krankenkassenkarte - AHV-Ausweis - Für Wochenaufenthalt ist der Heimatausweis ausreichend - Anmeldegebühren CHF 15.– pro Person/Familie Wochenaufenthalter in Silvaplana - Was ist ein Wochenaufenthalt? - Was sind die Voraussetzungen für einen Wochenaufenthalt? - WochenaufenthalterInnen haben ihren Wohnsitz grundsätzlich ausserhalb von Silvaplana. Aufgrund ihrer Arbeitssituation oder infolge einer Ausbildung wählen sie einen zweiten Aufenthaltsort. WochenaufenthalterInnen wohnen nur an ihren Arbeits- respektive Ausbildungstagen in Silvaplana. An arbeitsfreien Tagen müssen Sie an Ihren bisherigen Wohnsitz zurückkehren. In Silvaplana ist der Wochenaufenthalt saisonal befristet, d.h. jeweils per 30. April und 30. September muss der Aufenthalt erneuert werden und kostet jeweils CHF 15.– Wochenaufenthalte sind grundsätzlich nur vorübergehende Lösungen. Benötigte Dokumente für ausländische Staatsangehörige: - Gültiger Reisepass (bei EU/EFTA Staatsangehörigen genügt auch die Identitätskarte) - Ausländerausweis (sofern vorhanden), ansonsten 1 Passfoto - Antrag der Aufenthaltsbewilligung (sofern vorhanden) vom Arbeitgeber ausgefüllt - Formular A1 bei EU/EFTA Staatsangehörigen - AHV-Ausweis (sofern vorhanden) - Nachweis Krankenkasse (Hinweis: Bundesamt für Gesundheit - Adresse im Ausland Hier finden Sie die benötigten Formulare für eine Anmeldung auf der Gemeinde Silvaplana. Umzug / Adressänderung eUmzugCH dient der Erfüllung der persönlichen Meldepflicht bei Umzug von Privatpersonen innerhalb der Schweiz. Gemäss Gesetz beträgt die Meldepflicht 14 Tage ab Datum der Adressänderung. Die Benutzung von eUmzugCH ist freiwillig und führt zu keinen Mehrkosten im Vergleich zum Schaltergang. Formulare Fremdenpolizei A1 Gesuchsformular DE A2 Gesuchsformular DE B1 Gesuchsformular DE B2 Gesuchsformular DE Abmelde-Erklärung / Definitiver Wegzug ins Ausland Domanda di permesso per stranieri UE/AELS (A1) Ricongiungimento familiare UE/AELS (A2) Domanda di permesso per stranieri (B1) Ricongiungimento familiare (B2) Notificazione di partenza/Trasferimento definitivo all’estero ABMELDUNG Die Meldung des Wegzugs hat innerhalb von 14 Tagen persönlich zu erfolgen. Benötigte Dokumente für Schweizer: - Schriften Empfangsschein Benötigte Dokumente für ausländische Staatsangehörige: - Ausländerausweis - Weitere Informationen: Amt für Migration und Zivilrecht
https://www.ch.ch/rm/ausweise-scheine-und-registerauszuge/
https://gemeinde.silvaplana.ch/verwaltung/dienststellen/information/einwohnerkontrolle
0.607103
0.608727
Administraziun communala Pumpiers Vossas persunas da contact 24 uras a di, 7 dis ad jamna e 365 dis ad onn ein nos pumpiers locals semtgai d’intervegnir cun rodund 70 umens e dunnas. Naven dils deposits dils pumpiers en tuttas quater vischnauncas (Laax, Falera, Sagogn, Schluein) essan nus per regla cun nies element d’emprema intervenziun enteifer 10 minutas el liug. Per cumbatter incendis, dumignar eveniments elementars, cumbat encunter ieli, salvament da persunas ed animals sco era per porscher agid da different gener essan nus Vies partenaris da contact. Alarmar nus el cass d’urgenza adina sur la centrala d’intervenziun nr. 118. L’obligaziun da far pumpiers entscheiva igl onn ch’ins cumplenescha il 21avel onn da naschientscha e finescha igl onn ch’ins ha cumpleniu il 42avel onn da naschientscha. L’obligaziun vegn ademplida cul survetsch activ da pumpier ni cun pagar la taxa da cumpensaziun. Formulars & leschas - annunzia pil survetsch da far pumpiers - absenza dils exercezis - Statuts dils pumpiers Laax Falera - Reglament da menaschi dils pumpiers - Regulativ da salarisaziun e da castitgs pumpiers - Lescha da pumpiers Laax - Disposiziuns executivas tier la lescha dils pumpiers Programs d’exercezi e gliesta da pichet - exercezis cader - exercezis schurmetg da flad - exercezis TLF - exercezis schurmetg d‘ieli - gliesta da pichet Links - tier pumpiers Laax Falera pagina web - ils pumpiers Laax Falera sin Facebook - ils pumpiers Laax Falera silla pagina web vischnaunca Falera
Pumpiers Sursassiala Suchen Primäres Menü Zum Inhalt springen Home Einsatzgebiet Unser Auftrag in einem vielfältigen Gebiet Mannschaft Kommando Zug 1 Zug 2 Neueingeteilte ABC und Strasse Ersteinsatz GBT und MGB ADL Kleinaufgebot und 144 Samariter Unterstützung Medel Ausbildung Übungen Übungsplanung Kurse Veranstaltungen Ausrüstung Löschfahrzeuge Spezialfahrzeuge AS-Fahrzeuge Mannschaft-Transp Trasnportfahrzeuge Motorspritzen Weitere Geräte Gebäude Einsätze Einsatzstatistik 2002-2021 Einsatzberichte Historische Berichte Informationen Wetter Disentis Arbeitgeber Prävention Links Deutsch Romontsch Suche nach: Videos Nicht zugewiesen Einsatzgebiet Video 3. November 2020 Gion Dieses Video auf YouTube ansehen … Notruf Kontakt und Impressum
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0.619934
0.623098
Il Club da hockey da Tavau ha pers l'emprim gieu da la nova stagiun cunter Lugano, quai cun 1:3. Ils emprims dus gols ha Lugano sajettà (J. Lajunen 13'/Walker 28'). Grazia a Pestoni ha Tavau lura pudì scursanir en la 36avla minuta. Il terz gol ha Lugano sajettà en l'ultima minuta. Ils ulteriurs resultats - Ambri-Piotta – Zug 1:2 - Bienna – Genevra-Servette 3:0 - Friburg – Losanna 1:5 - SCL Tigers – SCRJ Lakers 5:2 - ZSC Lions – Berna 1:2 (suenter prolungaziun) Tabella Liga naziunala |Gieus||Gols||Puncts| |1.||Berna||50||143:99||101| |2.||Zug||50||159:115||97| |3.||Losanna||50||141:126||82| |4.||Bienna||50||149:138||79| |5.||Ambri-Piotta ||50||138:140||79| |6.||SCL Tigers||50||132:126||78| |7.||Lugano ||50||160:141||78| |8.||Genevra||50||137:150||75| |9.||ZSC Lions||50||129:132||74| |10.||Friburg||50||125:125||74| |11.||Tavau||50||121:167||51| |12.||Lakers||50||92:167||32| RR novitads 22:00
Zehn-Tore-Spektakel: Davos verliert Schützenfest in Lugano Der HC Davos unterliegt nach der Nati-Pause dem HC Lugano in einem Zehn-Tore-Spektakel mit 4:6. Die Partie hier im Liveticker zum Nachlesen. Der HC Davos unterliegt nach der Nati-Pause dem HC Lugano in einem Zehn-Tore-Spektakel mit 4:6. Die Partie hier im Liveticker zum Nachlesen. HC Lugano HC Davos Sportticker Davos verliert das Zehn-Tore-Spektakel in Lugano mit 4:6 - Der Sieg für die Tessiner geht in Ordnung, sie hatten mehr vom Spiel und die besseren Chancen - Mehr als die Hälfte der Gegentore waren sehr unnötig für die Davoser - Der HCD wirkte oft unsortiert und gab vermehrt die Scheibe zu leichtfertig her - Davos fällt auf Rang 10, könnte aber durch einen Sieg morgen gegen die Lions bis auf Platz 7 springen Herzlichen Dank fürs Mitlesen, einen schönen Abend noch und bis morgen, wenn es heisst: HC Davos vs. ZSC Lions Viertes Tor für Davos - eine Minute vor Schluss. Näkyvä macht das 4:6 - geht hier doch noch was? Schlegel lässt einen Schuss nach vorne abprallen und Michael Fora ist zur Stelle - er trifft bei seinem Comeback. 3:6 aus Davoser Sicht. Dieses Mal verliert Michael Fora den Puck an Luca Fazzini, der zieht alleine auf Senn los - und schiebt zum 6:2 ein. Das dürfte es gewesen sein für die Davoser. Und da ist das 5:2. Egli bleibt an Morini hängen, der prescht vor das Davoser Tor - legt nach rechts rüber zu Mark Arcobello - und die Scheibe ist im Tor; Senn erneut geschlagen. Die Torschuss-Statistik: 35 zu 20 für Lugano. Die Führung geht mittlerweile auch absolut in Ordnung, Davos macht schlicht zu wenig fürs Spiel. Das grosse Davoser Aufbäumen bleibt noch aus - es ist wieder Lugano, welches das Spieldiktat übernimmt. Ein weiteres Tor für die Tessiner dürfte hier die Entscheidung sein. Zwei Bündner Teams standen heute auch in der MyHockey League im Einsatz: EHC Thun - EHC Arosa 5:2 HC Düdingen Bulls - EHC Chur 1:4 Sowie in der 1. Liga: EC Wil - HC Prättigau-Herrschaft 1:3 Update aus den anderen Stadien: HC Ajoie - HC Ambri-Piotta 1:3 EHC Biel - Genf-Servette 1:3 SCL Tigers - EHC Kloten 4:1 Lausanne HC - EV Zug 1:1 Davos kommt unbeschadet aus dem Boxplay - beginnt jetzt die Aufholjagd des Rekordmeisters?
https://www.rtr.ch/sport/naziunal-internaziunal/hcd-emprim-gieu-emprima-terrada
https://www.suedostschweiz.ch/sport/eishockey/liveticker-zum-nachlesen-zehn-tore-spektakel-davos-verliert-schuetzenfest-in-lugano
0.684068
0.687656
Quai scriva l’institut da perscrutaziun Mediapulse en ses rapport per l’emprima mesadad dal 2016. Anc adina èn ils emetturs da l’SRG/SSR ils pli populars. En la Svizra tudestga munta la quota da participaziun al martgà a passa 65%. RR novitads 16:00 Quai scriva l’institut da perscrutaziun Mediapulse en ses rapport per l’emprima mesadad dal 2016. Anc adina èn ils emetturs da l’SRG/SSR ils pli populars. En la Svizra tudestga munta la quota da participaziun al martgà a passa 65%. RR novitads 16:00
Am Puls des nationalen politischen Geschehens realisieren wir im Studio Bundeshaus audiovisuelle Beiträge in allen Landessprachen. SWI swissinfo.ch offers balanced, multimedia coverage of both background and the latest stories, in ten languages... SWI swissinfo.ch berichtet ausgewogen, multimedial, hintergründig und zehnsprachig und aktuell aus der Schweiz über die Schweiz. Die Abteilung Programme plant, steuert und koordiniert das Gesamtangebot von SRF in den Bereichen TV, Radio und Online und schliesst ... Die Abteilung Programme plant, steuert und koordiniert das Gesamtangebot von SRF in den Bereichen TV, Radio und Online und schliesst ... Der Direktionsbereich Programmstrategie klärt Fragen der Programmnutzung, -positionierung und -gestaltung sowie der Performance einzelner Vektoren ... Die Abteilung Chefredaktion TV bietet zahlreiche Informationssendungen für das Medium Fernsehen an. Mit tagesaktuellen und wöchentlichen ... Die Abteilung Kultur bietet ein umfassendes Kulturangebot und gliedert sich in die sechs Bereiche Kultur Online, Radios und Musik, Wissen und ... Die Abteilung Programme plant, steuert und koordiniert das Gesamtangebot von SRF in den Bereichen TV, Radio und Online und schliesst ... RTR è la chasa da medias per la Svizra rumantscha che producescha di per di infurmaziuns actualas, novitads regiunalas, sport e divertiment. SRF News informiert online über nationale und internationale Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Anspruch besteht auf einer ... SRF News informiert online über nationale und internationale Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Anspruch besteht auf einer ... SWI swissinfo.ch couvre l'actualité en multimédia, de manière équilibrée, approfondie et en dix langues - depuis la Suisse et sur la Suisse. SWI swissinfo.ch berichtet ausgewogen, multimedial, hintergründig und zehnsprachig und aktuell aus der Schweiz über die Schweiz. Die Abteilung Finanzen / HR / Services verantwortet alle finanziellen, administrativen, organisatorischen und baulichen Fragen und gliedert sich ... Die Abteilung Finanzen / HR / Services verantwortet alle finanziellen, administrativen, organisatorischen und baulichen Fragen und gliedert sich ... Le centre de compétence national RH SSR gère les affaires du personnel au niveau stratégique et coordonne les services RH des différentes unités... Das nationale Kompetenzzentrum HR SRG steuert die strategischen Personalgeschäfte der SRG und koordiniert die HR-Abteilungen der Unternehmenseinheiten Das Studio Bundeshaus entwickelt und verbreitet tagesaktuell hochwertigen Journalismus zur Bundespolitik für die gesamte SRG. Als Tochtergesellschaft der SRG SSR verantworten wir das Kompetenzzentrum für IT-Infrastruktur und IT-Services, Digitalproduktion und Distribution. SWISS TXT ist das Multimedia-Kompetenzzentrum der SRG SSR und erbringt qualitativ hochstehende Marketing- und Engineering-Dienstleistungen. SWISS TXT ist das Multimedia-Kompetenzzentrum der SRG SSR und erbringt qualitativ hochstehende Marketing- und Engineering-Dienstleistungen. Als Tochtergesellschaft der SRG SSR verantworten wir das Kompetenzzentrum für IT-Infrastruktur und IT-Services Als Tochtergesellschaft der SRG SSR verantworten wir das Kompetenzzentrum für IT-Infrastruktur Als Tochtergesellschaft der SRG SSR verantworten wir das Kompetenzzentrum für IT-Infrastruktur und IT-Services, Der Bereich Service Operation bei SWISSTXT betreibt die gesamte zentrale IT-Infrastruktur sowie nationale IT-Services der SRG. RTR è la chasa da medias per la Svizra Rumantscha e l'adressa per infurmaziuns actualas, novitads regiunalas, sport e divertiment. RTR è la chasa da medias per la Svizra Rumantscha e l'adressa per infurmaziuns actualas, novitads regiunalas, sport e divertiment. RTR è la chasa da medias per la Svizra Rumantscha e l'adressa per infurmaziuns actualas, novitads regiunalas, sport e divertiment. Leider passt keine offene Stelle zu Ihren Suchkriterien. Abonnieren Sie ein Job-Abo um keine neue Stelle zu verpassen. Datenjournalist/in mit Expertise in 70-100% in Zürich interaktivem Storytelling SRF News informiert online über nationale und internationale Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Anspruch besteht auf einer ... Responsable de l'offre et du développement (F/H), membre de la Rédaction en chef80-100% in Berne SWI swissinfo.ch couvre l'actualité en multimédia, de manière équilibrée, approfondie et en dix langues - depuis la Suisse et sur la Suisse. Leiter*in Angebot und Entwicklung, Mitglied der Chefredaktion80-100% in Bern SWI swissinfo.ch berichtet ausgewogen, multimedial, hintergründig und zehnsprachig und aktuell aus der Schweiz über die Schweiz. Leider passt keine offene Stelle zu Ihren Suchkriterien. Abonnieren Sie ein Job-Abo um keine neue Stelle zu verpassen. Keine neuen Stellen verpassen! Mit dem JobAbo erhalten Sie neue Stellen per E-Mail direkt in Ihr Postfach.Suche abonnieren
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adressas utilas www.swissfestivals.org – La survista da festivals culturals en Svizra da tut gener Rumantsch www.rumantsch.ch www.liarumantscha.ch www.chasaeditura.ch www.rtr.ch www.battaporta.ch www.giuru.ch www.laquotidiana.ch www.punts.ch www.drg.ch www.udg.ch www.pledarigrond.ch www.pledari.ch www.rm.wikipedia.org www.peiderlansel.ch www.ilchardun.ch – la revista satirica ed independenta Paginas dad auturs rumantschs www.imbodenspescha.ch – la pagina da Hedy Imboden – Spescha www.hendrispescha.ch – la pagina sur da la persuna e l’ovra da Hendri Spescha www.arnocamenisch.ch – la pagina dad Arno Camenisch www.romanaganzoni.ch – la pagina da Romana Ganzoni Manca Vossa pagina d’internet? Scrivai in e-mail a info@litteraturarumantscha.ch. Litteratura en Svizra www.a-d-s.ch – lexicon da las auturas ed ils auturs svizzers www.bibliomedia.ch – la biblioteca da las bibliotecas. Cun ina survista, incl. bio- e bibliografia dad auturas ed auturs svizzers. www.literaturschweiz.ch – il portal da litteratura svizra cun tips per leger. www.literatur.ch – la sentupada litterara a Soloturn www.schillerstiftung.ch – il premi schiller www.schreibszene.ch – per tuts che scrivan: tips e tricks e cuors www.swissbooks.ch www.literaturfestival.ch – ils dis da litteratura a Leukerbad
Der Bestand umfasst mehr als 20'000 Medien für Erwachsene und Kinder in deutscher, rätoromanischer, italienischer, französischer, englischer und portugiesischer Sprache. Am 9. November fand bei uns die Schweizer Erzählnacht 2018 statt. Ein Bericht und Fotos in unserer Galerie. Wir haben fast immer offen... Wer ausserhalb unserer Öffnungszeiten dringend Lesestoff braucht, findet in der alten Telefonkabine beim Gemeindehaus eine kleine Auswahl. Viel Spass beim Büchertausch! Stremblidas e s-chima Gedichte auf Puter, Deutsch und Französisch Donnerstag, 4. Juli 2019 20.00 Uhr Eintritt frei Jessica Zuan stellt ihren neuen Gedichtband vor. Gespräch mit Rico Valär Musik: Andri Steiner Die Veranstaltung findet in rätoromanischer Sprache statt. Die Bibliothek schliesst bereits um 19.00 Uhr. Die Bibliothek wird von der Stiftung «Biblioteca Engiadinaisa» getragen.
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Tadlar las contribuziuns: - Gievgia, 15.11.2018, 6:06 Termins da l'emissiun - Emprima emissiun: - Gievgia, 15.11.2018, 6:06, RTR - Repetiziun: - Gievgia, 15.11.2018, 7:06, RTR - Gievgia, 15.11.2018, 8:06, RTR - Gievgia, 15.11.2018, 11:03, RTR - Gievgia, 15.11.2018, 12:06, RTR - Gievgia, 15.11.2018, 17:06, RTR Contribuziuns - Bunura: Far naiv tar temperaturas miaivlas - Bunura: Hansmartin Schmid davart 150 onns PLD en GR - Bunura: Votaziuns 25-11 – discurs cun il medi Martin Tomaschett - Bunura: Survegliar assicurads socials – situaziun en Grischun - Mezdi: HelveCHia – Nova vita per Campione d'Italia - Mezdi: 100 onns chauma generala - Mezdi: Schanzas per vitgs muntagnards - Saira: Swissgrid ed ils arbers sin l’Alvra - Saira: Sviament sutteran per La Punt Chamues-ch
Regierungmitteilung Unglück bei Maladers Sieg nach Penaltyschiessen Gänsehaut pur Selbstanzeige Belasteter Standort in Chur Abstimmungskampf Bei der Trumpf Kollision bei Hinterrhein Rekordjahr bei SAC-Hütten Romanische Medien HCD setzt auf bekannte Gesichter Was kann man tun? Unfall bei Tamins Premiere Militärjustiz Thusis ermittelt Comedy-Autor tickt aus Wahlen St. Moritz Expo Valposchiavo Mountainbike Schlimmer als im Schweizer Schnitt Heimatschutz Bussen nach eignen Feststellungen Katastrophenhelfer aus Graubünden Anstieg an Touristen fordert Infrastruktur Reorganisation beim HCD Eine Filiale weniger Serie reisst nicht ab Anhaltende Trockenheit Gute Arbeit Kuhreiten Immobilienreport Gemeindevorstand St. Moritz Eishockey «Medias Rumantschas 2019» Flugzeugabsturz am Piz Segnas HCD-Torhüter ist zurück Swiss Gastro Award Bessere Bewachung 100 Prozent Bio Stand der Dinge Neuer Anlauf für Sandro Viletta Nachwuchs Offizielle Berufsbezeichnung Gründe für das Verschwinden Neues Mediengesetz Nicht mehr nur Umsteigeort Nachwuchs Blühendes Kleinunternehmen Bundesgericht hat entschieden American Football Bester Skorer Wahlmarathon in St. Moritz Eishockey Unihockey Kein Feuerwerksverbot für Davos Reiten Gemeindevorstand St. Moritz Grossprojekt auf Investorensuche Geschmacksfeuerwerk Pferderennen Maienfeld Schafschur Nach Sieg folgt Niederlage Gemeindevorstandswahlen Susch Gemeindeversammlung Temperaturrekord Wichtiger Sieg im Abstiegskampf Zmorga mit... «Sagra della Castagna» So habt Ihr diese Woche abgestimmt Augenzeugen und Involvierte kommen zu Wort «König der Bernina»
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Hilfe Kategorie:Romanische Sprache aus Wikisource, der freien Quellensammlung Zur Navigation springen Zur Suche springen Unterkategorien Diese Kategorie enthält die folgenden 6 Unterkategorien (6 insgesamt): F Französisch (0 K., 410 S.) I Italienisch (0 K., 109 S.) P Portugiesisch (0 K., 8 S.) R Rätoromanisch (0 K., 1 S.) Rumänisch (0 K., 2 S.) S Spanisch (0 K., 40 S.) Von „ https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Kategorie:Romanische_Sprache&oldid=179209 “ Kategorie : Indogermanische Sprache Navigationsmenü Persönliche Werkzeuge Nicht angemeldet Diskussionsseite Beiträge Benutzerkonto erstellen Anmelden Namensräume Kategorie Diskussion Varianten ausgeklappt eingeklappt Ansichten Lesen Bearbeiten Versionsgeschichte Weitere ausgeklappt eingeklappt Suche Navigation Hauptseite Systematischer Einstieg Themenübersicht Autorenindex Zufällige Seite Mitmachen Letzte Änderungen Neuer Artikel Korrekturen des Monats Gemeinschaftsportal Skriptorium Auskunft Hilfe Spenden Werkzeuge Links auf diese Seite Änderungen an verlinkten Seiten Datei hochladen Spezialseiten dauerhafter Link Seiteninformationen Wikidata-Datenobjekt Drucken/exportieren Buch erstellen Als PDF herunterladen Druckversion In anderen Projekten Wikimedia Commons Wikipedia In anderen Sprachen Esperanto Македонски Links bearbeiten
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Collavuratura dals 26-07 Prisca Bigliel (tutora) K'naan - Wavin'flag Collavuratur dals 25-07 Flavio Huonder (documentalist e redactur radio) - Mustér - 50 onns - en il temp liber in «rocker» passiunà Udo Lindenberg - Sonderzug nach Pankow Collavuratur dals 24-07 Tobia Valär (moderatur) - Zuoz - 37 onns Lucio Dalla e Francesco de Gregori – Banana Republic Collavuratur dals 23-07 Gion Gieri Flepp (redactur, stagiaire) - Mustér - 25 onns - ha mintgatant in chau sc'in chaz furà Shakira – Waka Waka Collavuratur dals 22-07 Reto Mayer (correspundent Engiadina) - Scuol - 63 onns - fa musica instrumentala sco musicist (saxophon e tuba) ed è er dirigent. Queen – Bohemian Rhapsody Collavuratura dals 21-07 Alice Bertogg (moderatura) - Sevgein - 2 giadas 20 - na va betg usche bain cun auto, dat dentant adina gas. Tacabro – Tacatà Collavuratur dals 20-07 Mirco Manetsch (producent Minisguard e Battaporta) Red Hot Chilli Peppers – Californication Collavuratur dals 19-07 Daniel Berther (realisatur da camera e tagl) Sergio Mendes & Brasil '66 – For what it's worth Collavuratur dals 18-07 Orlando Cadonau (emprendist mercantil) - Vuorz - tschertga en ses temp liber talpas. C2C – Happy Collavuratur dals 17-07 Patrick Capaul (redactur Telesguard) Fun lovin' Criminals – Big night out Collavuratur dals 16-07 Gian Carlo Candinas (reporter) - Surrein - 23 onns - ha pliras persunalitads (ha il dun da far parodias) Sportfreunde Stiller – 54, 74, 90, 2006 Collavuratur dals 15-07 Andreas Wieland (redactur sport) - Cuira - sa senza problems seser 10 uras sin il velo! Henry Valentino & Uschi – Im Wagen vor mir Collavuratura dals 14-07 Angela Hendry (reportra) - Panaduz - auda co ils pileschs tussan, dapi ch’ella è mamma. Uncle Cracker – Follow me Collavuratur dals 13-07 Urban Coray (realisatur da tun) - Landquart - 35 onns - rimna figuras da Lego. Bad Religion – Punk Rock Song Collavuratura dals 12-07 Ladina Schena-Zanetti (moderatura) - legia cudeschs da 500 paginas e dapi - ed è er buna da far quai (sch'il tema fascinescha) en dus dis Bruce Springsteen - Girls in their summer clothes Collavuratur dals 11-07 Reto Derungs (tecnicist) - Dardin - 47 onns - ha benzin el sang Gotthard – Let it rain Collavuratur dals 10-07 Michel Decurtins (producent newsdesk e multimedia) - Musica da crap, maschinas e saitas. Tut bun, sch'i va en chomba, chau e cor. Metallica - The unforgiven I Collavuratur dals 09-07 David Spinnler (producent Engiadina) - En mes temp liber sun jau collavuratur en la scola d’ir a chaval da mia dunna («staller») Pearl Jam – Last kiss Collavuratur dals 08-07 Sergio Guetg (Producent moderaziun radio) - Savognin - 37 onns - fan da l'Engalterra, punk en cuschina e sia pli bella victoria è in 3:0 - ina dunna e duas figlias 883 – Sei un mito Collavuratura dals 07-07 Silvana Degonda (Reportra radio) - Trun - stat a Turitg - 26 onns - ina maschaida tranter sanestrera e dretgera Dabu Fantastic – Vo vorn Collavuratur dals 06-07 Jachen Prevost (Redactur musica) - Ramosch - 55 onns - dapi 33 onns tar RTR Madness - One step beyond Collavuratur dals 05-07 René Spescha (Producent interregiunal) - Mustér - 56 onns - anteriur commember da la societad da musica da Mustér, da Hades, da Rock’o’Congo, Magaari, Mazzacker ed uss commember dal Chor dils Larischs. Middle of the road- Chirpy Chirpy cheep cheep Collavuratura dals 04-07 Oceana Galmarini (redactura Battaporta e Minisguard) - Cuira - 23 onns - sa ir cun velo d'ina roda. Placebo - English summer rain Collavuratura dals 03-07 Gaby Degonda (Moderatura) - Trun - la spagnola sursilvana - charezza la vita, ils capuns e la «paella» La oreja de Van Gogh - Cuidate Collavuratura dals 02-07 Marionna Lombriser (Moderatura) - 58 onns - pren patgific cun in bun crimi sin la smarschanera sut il mailer. Mungo Jerry - In the Summertime Collavuratur dals 01-07 Dominik Hardegger (redactur Minisguard e Battaporta) - Cuira - 23 onns - Amant da musica – ha dentant tuttina nagin’idea. MGMT - Time to pretend Collavuraturs dals 30-06 Valentin Schmed & Petra Rothmund (Manader actualitad e redactura Cuntrasts) - Surrein & Campliun - 38 onns & 38 onns - Petra è tut narra da rumir chasas veglias - Valentin: passatemp: la famiglia, il curtin, il culm. Bennato e Nannini – Un’estate italiana Collavuratura dals 29-06 Paula Nay (producenta Telesguard) - Zignau - 30 onns - è pilota d’aviun senza motor Bon Jovi – It’s my life Collavuratur dals 28-06 Livio Chistell (Redactur battaporta e parada da hits) - Cuira - 22 onns Noah and the whale – L.I.F.E.G.O.E.S.O.N Collavuratura dals 27-06 Anna Helena Cavelti (recepziunista e telefonista) - Sagogn - Recepziunista / Telefonista - Fa viadis, caltschiel e cuschinadas Rudi Carell - Wann wird's mal wieder richtig Sommer
START 03 02 01 00 23 22 21 20 19 18 17 16 15 18 05 20 30 22 20 00 30 F R WALDBÜHNE Maurice & die Familie Summen Fil Bo Riva Roosevelt Ty Segall & The Freedom Band I 21 25 19 45 Die Nerven Drangsal Mourn E 23 25 Spex Magazin & What Difference Does It Make ZELTBÜHNE 02 00 T A G BIRKENHAIN Anja Rützel 18 55 17 05 Bayonne Lambert 11 Freunde Lesung & WM-Gespräch Ilgen-Nur 02 00 Kero Kero Bonito 15 25 16 15 03 30 2 Festival ist Gemeinschaftssport 3 Herzlichen Glückwunsch AL SO AUF DIE PL ÄTZ E , F E R TIG – SPIE L , SATZ , L IE D . Euer Majore, im Namen des immergutrocken e.V. Vorwort Ihr habt die mehrmonatige Aufwärmphase überstanden und auch der Anfahrtsmarathon liegt hinter Euch. Damit beginnt nun der spannende Teil des Wettbewerbs. Ein Wochenende geprägt von Hochleistungsmusik, Teamgeist und Ausdauertanz im schönsten Freiluftstadion seit dem Immergut des vergangenen Jahres. Wir haben alles vorbereitet. Der Rasen ist gewässert, Sandwege wurden durch Rattanbahnen ersetzt. Ihr dürft die Zelte direkt auf dem Spielfeld aufschlagen. Tobt Euch aus, werft alles in die Waagschale bis zum Faserriss im Mittelfinger. Nur wer schwitzt, hat den Festivalsport gelebt. Nur wem bei der Heimfahrt die Stimme versagt, hat die Fangesänge mitgemacht. Regeneration ist natürlich ebenso wichtig. In einer der über 500 natürlichen (chlorfreien!) Frischwasserbecken der Region könnt ihr gemütlich Eure Bahnen ziehen. Erholsamen Schatten findet Ihr unter dem üppigen Blätterdach unseres Olympiadorfes. Auch Radsport bietet sich an. Wusstet Ihr übrigens, dass Bier isotonisch ist? Gilt zwar nur für alkoholfreies, aber wir nehmen das nicht so genau. Überhaupt entsteht der schlimmste Kater weder im Kopf noch in den Beinen, sondern im Herzen, wenn Ihr am Sonntag nach Hause fahrt. Aber so weit ist es ja zum Glück noch nicht. Das hier ist erst der Startschuss. VÖ: 27.04.2018 25.05. München, StroM 29.05. WieSbaden, KeSSelhauS 30.05. KÖln, Gebäude 9 5 Festival ist mit klassischen Disziplinen wie Bierkastenweittragen und Bis-in-den-Sonnenaufgang tanzen Gemeinschaftssport. Doch in diesem Jahr geht es auf dem Zeltplatz und Festivalgelände besonders sportlich zu. Deswegen ziert Euer Handgelenk nicht nur ein einfaches, Bräunungsabdruck hinterlassendes Bändchen, sondern auch ein Titel. Der SG Faserriss fordert den SV Meniskus heraus. TSV Tennisarm hat da aber auch noch ein Wörtchen mitzureden und am Ende entscheiden die Punkte. Bei einer Vielzahl von Spielen könnt Ihr gemeinsam mit Eurer Immergut Equipe antreten und Euch beweisen. Wer hat damals das Glücksrad verinnerlicht? Wer kennt die goldenen Siegesregeln für Schere-Stein-Papier? Und wessen Stimmbänder sind am trainiertesten? Bei drei großen Begegnungen könnt Ihr für Euer Team 3, 2 oder 1 Punkte holen. Regeln und Spielpläne findet Ihr auf den Seiten 18, 56 und 106. Doch auch Kleinvieh macht Mist. Sollte Euch unsere mobile Spiel–Satz–Lied–Einsatztruppe über den Weg laufen - ergreift die Chance! Für jeden kleinen Sieg gibt es 1 Punkt. Am Ende wird abgerechnet, dem siegreichen Team winkt ein Platz in der immerguten Ruhmeshalle. Rottet Euch zusammen, findet Eure Teammitglieder und seid dabei, wenn es heißt: Spiel, Satz, Lied! von Tilara Punktewettkampf Immergute Olympiade Mit Konzerten in der Elbphilharmonie von: Ibeyi, David August, Her, Lewis Capaldi. 19.-22. Sept. 2018 600 Konzerte · Bear‘s Den · WhoMadeWho · Heisskalt · David August · Darwin Deez · Lewis Capaldi · KID SIMIUS · Pom Poko · Das Paradies · Her · Ibeyi · Alexis Taylor · Brett · Anna Burch · Neufundland · Baby Galaxy · Black Foxxes · Theo Lawrence & The Hearts · Rikas · SIND · Stereo Honey · S. Carey · Gewalt · Liniker e os Caramelows · Chris Garneau · JAGUWAR · Jamie Lenman · Karies · DeWolff · Der Täubling · Kunst · Film · Lesungen · Education · Konferenz Tickets inkl. Konzert in der Elbphilharmonie ab 45,00 € inkl. Gebühren (solange der Vorrat reicht). reeperbahnfestival.com Organiser: Reeperbahn Festival GbR & Inferno Events GmbH & Co. KG 7 Inhaltsverzeichnis Was? 3 Vorwort 5 Immergute Olympiade 7 Inhalt 8 Lageplan 11 Pendelzug 13 Theaterabend 14 Torpus & The Art Directors 15 Sue The Night 16 Tim Neuhaus 18 Spiel 22 Anja Rützel 26 Ilgen-Nur 28 11 Freunde Lesung 30 Maurice & Die Familie Summen 32 Lambert 34 Mourn 38 Fil Bo Riva 42 Drangsal 44 Roosevelt 46 Die Nerven 48 Ty Segall & The Freedom Band 50 Bayonne 52 Kero Kero Bonito 56 Satz 60 Badeseen 62 Zocken 66 Labelzelt 69 Kunz S Was? 72 74 76 Christiane Rösinger Das Paradies Andreas Dorau & Gereon Klug Sam Vance Law Suff Daddy & The Lunch Birds Granada Kat Frankie Pom Poko Olli Schulz Gurr Kettcar Makeness Ada Sampler Disko Lied Müllpfand Hausordnung Impressum Danke Urkunde 78 80 82 86 88 90 92 96 98 100 104 105 106 109 111 113 114 115 Inhalt S Lagep lan WB waldb端hne kiosk supermarkt ZB zeltb端hne zeltplatz immergutzocken BH birkenhain info toiletten duschen i P parkplatz B barrierefreie toilette carl-meier-strasse wilhelm-stolte-strasse b端rgerseeweg P4 P3 gr端ner baum alttrelitz am bahndamm P2 9 W WB S ZB N BH O rudow zierke schloss park kompost toilette KOF KINO tannen hof zierker strasse strelitzer chaussee kiefern heide kĂźhlhaus berg kirschenallee i bĂźrgerseeweg immergutzocken kuschel berg erdbeer acker lessingstrasse B marktplatz P1 dr.-schwentner-strasse schlossstrasse am kamp kalk horst bahnhofsplatz 17 . -- 19 . A UG US T ST OR KO W (M AR K) E SL O WD I V BATHS A VES ADAN O L W O K A R K NOGA EREZ KU F IL GEN-N M A M M AL HA NDS TAPES JA N RO TH A TNA BLO NDE RED HEA D UR U. V. M. H E L E N FR Y WWW. ALINA EL UMR.D E 09 15 E VOM BAHNHOF ZUM FESTIVAL Freitag 10:05 11:05 12:05 13:05 14:05 (14:30) 15:05 (15:30) 16:05 (16:30) 17:05 18:05 19:05 20:05 Samstag E L 08:15 09:15 10:38 11:02 11:26 11:48 12:38 13:26 13:48 14:38 15:02 15:26 15:48 16:45 (19:48) (xx:xx) = Bedarfshalt N VOM FESTIVAL ZUM BAHNHOF D Freitag 10:45 11:51 12:45 13:51 (14:18) 14:45 (15:18) 15:51 (16:18) 16:45 17:51 18:17 19:51 20:15 Samstag 08:30 11:14 13:58 15:58 09:58 10:26 11:58 12:26 14:26 14:50 16:26 17:58 19:28 (19:58) 10:50 13:14 15:14 18:18 Pendelzug P 11 Sonntag SAZUMNETTO-MARKT NETTO-MARKT HIN ZURÜCK 07:40 10:15 12:17 08:30 10:40 12:40 09:20 11:20 13:20 09:50 11:50 14:40 09:35 11:35 13:35 10:02 12:02 14:02 15:35 16:55* 16:02 17:20* *nur bis/ab Schlossgarten, 5 Minuten Gehweg bis/vom Netto-Markt Z U G BADESEE SA ZUM NETTO-MARKT HIN ZURÜCK 09:58 11:58 13:58 15:58 17:58 18:18 11:26 13:26 15:26 18:15 19:00 19:26 Ein F re u n d s ch a f t s s p iel m it Grand Hotel Van Cleef DA S P R OGR AM M Friedrich-Ludwig-Jahn-StraĂ&#x;e 14, 17235 Neustrelitz 13 Torpus & The Art Directors 14 Moin! Mein lieber Scholli, wer hätte das nur gedacht? Als ich in meiner Schulzeit in Nordfriesland eine Ehrenrunde drehen durfte, warf man mich in den Jahrgang, in dem auch Teile dieser famosen Kapelle präsent waren. Damals hingen wir noch zusammen im eigens gebauten Proberaum – dem legendären PogoPuff – ab und trällerten uns die Seele aus dem Leib. Viele Jahre später folgt meine persönliche Krönung der Geschichte: Sie stehen auf dem Immergut-Programm. Meinem Lieblingsfestival. Dem Festival, dem ich elf wundervolle Wochenenden mit unzähligen Erinnerungen samt Heiratsantrag eines Freundes auf dem Zeltplatz zu verdanken habe. Entsprechend euphorisch könnt ihr euch meine Reaktion darauf vorstellen, dass Torpus & The Art Directors die Gelegenheit haben werden, beim Immergut im Großen Haus zu spielen. Dir, liebe*r Leser*in, verspreche ich einen Auftritt mit rattenscharfen Songs, warm-kratzigen Sound und himmlisch-mehrstimmigem Gesang, der dich bezirzt und mit einem Grinsen im Gesicht in die Nacht hinaus kutschieren wird. Um hier aber nicht in Musikjournalismus-Plattitüden zu verfallen, möchte ich nur sagen: Leude, ich freue mich tierisch für euch. Lasst es krachen! In Liebe, euer Bücki DONNERSTAG 20:00 - 20:45 Theaterbühne von Marc 15 Augen zu, Ohren auf und schon spielt sich beim Klang von Sue The Nights Musik der Trailer eines Coming-OffAge-Films vor meinem inneren Auge ab. Die Filmqualität ist ein bisschen körnig, darum aber nur umso authentischer. Die Handlung sieht in etwa so aus: Es stolpern jugendliche Protagonist*innen durch das Leben und begegnen großen Fragen nach dem Selbst, nach Freundschaft und der eigenen Zugehörigkeit. Es wird mit der von den Eltern geborgten Familienkutsche gen Sonnenuntergang gefahren, die Haare wehen im Wind und tatsächlich zählt in diesem Augenblick nur das Jetzt. An die Zukunft können später Gedanken verschwendet werden. Angekommen an einem See inmitten des Nirgendwo wird im Dunkeln getanzt, vor Freude schreiend ins Wasser gesprungen und... Moment. Sieht das nicht nach Neustrelitz aus? Kann das denn sein? Scheinbar verschwimmen hier Erinnerung und Fantasie. Ein bisschen Dawsons Creek trifft auf eigene Jugend in den späten 2000ern und Sue The Night bietet den perfekten Soundtrack dazu. Beim Augenaufschlag finde ich mich bei Immergut im Großen Haus wieder. In den samtenen Sesseln neben mir sitzen Menschen mit ebenso zufriedenen Gesichtern wie meinem. Ich frage mich, ob sie wohl an das Gleiche denken mussten? von Klara Immergut im Grossen Haus Sue The Night DONNERSTAG 21:15 - 22:00 Theaterbühne 16 Tim Neuhaus Ein bisschen Moneybrother, ein bisschen William Fitzsimmons, immer ehrlich, intim, irgendwie auch immer optimistisch. Tim Neuhaus macht seine Sache so gut, dass er eigentlich kaum dazu kommen dürfte, seine eigenen Alben einzuspielen. So gefragt ist der Schlagzeuger, der in den vergangenen Jahren unter anderem mit Nils Frahm, Glen Hansard, Udo Lindenberg und Joan Baez kollaboriert hat. Alle drei bis vier Jahre gelingt es ihm allerdings, sich zurückzuziehen und das Schlagzeug gegen die Gitarre zu tauschen, zuletzt spielte er sein Album „Pose I +II“ auf dem Tapedeck ein. Es geht um die Leidenschaft für die Musik und darum, sie für immer zu bewahren. Kaum ein deutscher Indie Musiker strahlt das so aus wie Tim Neuhaus, der sich seine eigene kleine Insel geschaffen hat und dessen Publikum langsam, aber stetig in kleinen, selbstgebauten Booten zu ihm stößt. Danke Tim, für all die Unaufgeregtheit, die Geduld und all die Musik, für die du eine nie versiegende Quelle zu sein scheinst. DONNERSTAG 22:30 - 23:30 Theaterbühne von Alex (Frère) Foto: stockbyte NDR – Kulturförderung in Mecklenburg-Vorpommern Als Partner der Kultur unterstützt der NDR jedes Jahr zahlreiche Kulturprojekte in ganz Mecklenburg- Vorpommern über die NDR Kulturförderung. Wir berichten über Kultur täglich im NDR 1 Radio MV Kulturjournal um 19.00 Uhr, im NDR Fernsehen in „Nordmagazin Land und Leute“ um 18.00 Uhr und im „Nordmagazin“ von 19.30 – 20.00 Uhr. Alle Infos auch unter 0800/5959100 oder auf der kostenlosen NDR MV App 18 S PI E L Am Samstag von 14 bis 15 Uhr… …heißt es Festivalbändchen richten, Handgelenk lockern und dann volle Konzentration. Auf der Wiese vor dem Kunz-Wagen kommt es zum Spiel bzw. zum Äußersten, unzählige Fäuste fliegen durch die Luft, aber blaue Augen gibt es keine. Nennt es, wie ihr wollt: Schnick-Schnack-Schnuck, Schere-Stein-Papier oder Sching-Schang-Schong. Was zählt, sind drei Teams, drei Spieler*innen, drei Möglichkeiten, aber nur eine Faust, die am Ende in Richtung Himmel gereckt wird. Ein Teamname, den alle anderen gegen die Sonne blinzelnd an diesem Handgelenk lesen können. Was euch auf dem Weg dahin hilft? Gespür, Instinkt und Bauchgefühl. Grundlegendes Wissen in Psychologie und Spieltheorie bringen euch dem Sieg näher. Strategien zur nachhaltigen Verunsicherung des Gegenübers schaden im Zweifel auch nicht. Es geht hier ja schließlich um den Gesamtsieg! Ein paar geheime Tipps zur Vorbereitung: Spiel L 19 1 Laut Statistik hat der Eröffnungszug „Schere“ die größten Gewinnchancen. 2 Verlierer*innen wechseln beim zweiten Versuch, Gewinner*innen bleiben der Geste treu. von Tanja Drangsal vs. Pansy, fotografi ert von Stephanie Pfaender STURM UND DRAG Jetzt in der neuen SPEX mit Drangsal vs. Pansy und Kylie Minogue, DJ Koze, Janelle Monáe, Die Nerven, Terre Thaemlitz, Electric Indigo, Jon Hopkins, Chris & Cosey, Klaus Theweleit u.v. a. Überall im Handel und versandkostenfrei unter shop.pmedia.de DIE BESTEN 25 RADIOSENDER IN EINER APP. T DIE HOLT EUCH JETZM XF ! . APP VON FLDRUOID UND iOS KOSTENLOS FÜR AN WW W.FLUX MUSIC.DE 22 Anja Rützel B I R KE NH AIN 23 Anja Rützel ist eine schlaue Beobachterin von Kleinig- und Großartigkeiten, die von manch anderen übersehen oder als vermeintlich trashig abgestempelt werden. Sie widmet sich dem Drama der menschlichen Existenz in einschlägigen TV Formaten, reist herum, belegt Kurse im Umgang mit nörgelnden Alpakas und Jodler*innen und nimmt uns einfach mit, sei es mit ihren Reportagen oder ihren Büchern. Das hat uns beim immergutrocken e.V. neugierig gemacht, sodass wir vorab ein paar Fragen an sie loswerden mussten. Du versorgst uns regelmäßig mit pointierten Zusammenfassungen vom „Bachelor“ und Co, in denen Du die Absurditäten dieser Trash-TV Formate vor allem humoristisch beleuchtest. Ist beim Schauen Fremdscham ein Thema für Dich? Anja Rützel: Ich gehe an das Trash-Material eher ran wie ein Müllmann – der darf sich ja auch nicht vor dem Müll fürchten. Das hat ein Kulturwissenschaftsprofessor von mir mal gesagt, als er uns ermunterte, keine Scheu vor vermeintlich niederer Kultur zu haben. Das hat mir gut gefallen und das habe ich mir gemerkt (sonst natürlich alles aus dem Studium vergessen). Allerdings schreibe ich nicht mehr über Formate, die für mich offen menschenverachtend sind, weil die Protagonisten offenbar nicht absehen können, was hier mit ihnen geschieht, zum Beispiel „Schwiegertochter gesucht“. Mir ist eher ein genau gegenteiliger Moment im Kopf geblieben: Ein überraschender Moment, in dem ein Trash-TV-Charakter so viel Würde zeigte, dass mir selbst ganz erhaben zumute wurde. Sarah „Dingens“ Knappik hatten 2017 ihren Mitkandidaten bei „Promi Big Brother“ übel mitgespielt, ganz schäbiges Mobbing lief da ab. In der Finalsendung, als sich alle wiedersahen, fielen sich alle scheinheilig in die Arme, obwohl hintenrum natürlich jeder über jeden hergezogen hatte – nur Knappik, ganz in weiß gekleidet wie die verfolgte Unschuld, die sie war, blieb kerzengerade auf dem Sofa sitzen, mit einem unfassbar würdevollen Gesichtsausdruck. Wie eine griechische Rachegöttin, die sich denkt: „Ach, diese Würmer – es lohnt sich nicht“. Anja Rützel Gab es einen besonderen Fremdschäm-Moment, an den Du Dich erinnerst? 24 Du beschreibst Dich selbst als eher menschenscheu. Bestätigen die einschlägigen Formate Dich eher in Deiner Abscheu? Einerseits ja – es ist für mich als einsamkeitsliebender Mensch natürlich die schlimmstmögliche Horrorvorstellung, mit einer Gruppe zweifelhafter Figuren eine bestimmte Zeit irgendwo weggeschlossen zu werden, sei es Dschungelcamp oder Bachelorvilla. Es sind in diesen Formaten ja sehr selten Menschen dabei, die man gerne mal kennenlernen würde – von Ausnahmen wie Larissa Marolt oder Wolfgang Joop in seiner Rolle als GNTM-Jurymitglied einmal abgesehen. Andererseits taugen manche Trashfiguren auch ganz gut zum sozialen Ersatzmaterial: Ich muss ja gar nicht rausgehen, das Fernsehen liefert mir das Drama der menschlichen Existenz ja direkt ins Wohnzimmer. Die Themen, die Du in Deinen Büchern bearbeitest, scheinen auf den ersten Blick weit gestreut zu sein. Vom Trash-TV über Tiere bis hin zum Phänomen der Einsamkeit. Gibt es hier Gemeinsamkeiten? Wie im Weltengefüge hängt auch bei meinen Interessen alles mit allem zusammen: Von den Trashsendungen erhole ich mich bei den Tieren und das am liebsten allein. Hat Dich bei Deinen vielseitigen Recherchen über Fauchschaben, Turnierkaninchen und Co etwas überrascht? Alpakas hassen Menschen! Diese Erkenntnis hat mich schwer geschockt, weil sie ja so superflauschig aussehen und einen damit ja fast schon auffordern, sie anzugrabbeln. Bei einem Kurs, in dem man lernte, wie man Alpakas und Lamas möglichst gewaltfrei und respektvoll einfängt, habe ich aber tatsächlich gelernt, dass sie lieber wirklich in Ruhe gelassen werden wollen. Wenn sie von menschlichen Kontaktversuchen genervt sind, machen sie ein ganz bestimmtes Geräusch, das ist ein ganz langgezogenes, nörgeliges Summen. 25 Deine Reportagen sind gespickt mit intertextuellen Verweisen, so z.B. auf Tocotronic Songtexte. Es kann Dir also eine gewisse Textsicherheit in puncto Indie-Musik unterstellt werden. Können wir Dich beim diesjährigen Immergut Festival bei der einen oder anderen Band beim Mitsingen erwischen? Höchstens in meinem Kopf – ich singe wirklich sehr schlecht. Ich habe neulich einen Jodelkurs gemacht, das war ein Fiasko. Ganz sportlich haben wir unserem Festival dieses Jahr das Motto „Spiel, Satz, Lied“ verliehen. Diese drei Kategorien beschreiben auch das Programm des Immergut Festivals ganz gut. Wofür stehen Spiel, Satz, Lied in Deinem Leben? Mein Lieblings-Handyspiel ist Smashy City trotz wahnsinnig schrottiger Grafik. Aber man spielt dabei einen Riesenshrimp, der auf Rampage geht und Gebäude demoliert, das heitert mich bei Wutanfällen immer auf. Beim liebsten Satz bleibe ich bei Tocotronic: „Alles gehört dir, eine Welt aus Papier“ – damit tröste ich mich, wenn ich mit dem Schreiben hadere. Mein Lieblingslied ist aktuell „Papa was a rodeo“ von den Magnetic Fields – das habe ich gerade bei einer langen Autofahrt bestimmt zehn Mal gesungen, um wach zu bleiben. Ich liebe Bayern München seit meiner Kindheit, weil mein Lieblingsonkel riesiger Fan war. Als er gestorben ist, bin ich zu seinen Ehren in den Verein eingetreten. Wenn die Bayern gegen Hertha spielen, versuche ich immer, mir das im Stadion anzuschauen. von Klara FREITAG 15:25 - 16:05 BIRKENHAIN Anja Rützel Du hast in einem vergangenen Interview erwähnt, dass eine Deiner Fauchschaben Schabi Alonso heißt und Du im Herzen für den FC Bayern fieberst. Wie weit reicht deine FußballLiebe? Bist Du auch ab und an im Stadion anzutreffen? 26 Ilgen-Nur B I R KE NH AIN 27 Coolcoolcool, das könnten wir jetzt einfach ganz oft aneinanderreihen und der Text würde Ilgen-Nur mehr als gerecht werden. Aber der Sportsgeist ist wach und so graben wir ein wenig im Booking-Logbuch. Die Formation um die junge Musikerin schreibt sich selbst in die Biografie „sad songs about growing up“ – da mag man als Kurz-vor-der-30-Festivalgast müde schmunzeln, aber hier lernt man noch dazu. Vor allem die anfangs erwähnte Coolness. Woher die kommt? Die Besetzung ist ein Garant fürs Immergut. Zum Beispiel Paul von Trümmer, der kennt ja den Weg zu uns hoch nach Neustrelitz. Produziert wurde das Debütalbum von Max Rieger, den wir später bei Die Nerven erleben werden. Eine fröhliche Immergut-Familie auf den Bühnen, wenn man so will. Da wären wir ja auch wieder beim Erwachsenwerden, auch wenn hier definitiv niemand ausbrechen will. Und wonach klingt’s? Scheuen wir die Vergleiche und beschreiben es stattdessen mit einem Gefühl. Ilgen-Nur klingt wie heimliche Menthol-Zigaretten auf dem Feld hinter der Schule. Mit Walkman und ersten ahnenden Verheißungen der Zukunft. Cool. von Steffi FREITAG 16:15 - 16:55 BIRKENHAIN Ilgen-Nur CO OL C OOL C O OL 28 11 Freunde Lesung B I R KE NH AIN 29 Man könnte denken, es ist unsinnig, dass die folgenden Zeilen von einer verfasst werden, der Fußball eigentlich völlig egal ist. Und doch kommt man um das Runde, das ins Eckige muss, nicht herum. Präsent in Kunst und Kultur an jeder Ecke: Fußball, seien wir ehrlich, ich komm‘ nicht an dir vorbei. Und das ist auch gut so! Denn ohne Gegner*innen kein Spiel und das gilt gleichermaßen für glühende (Nicht)Fußballfans. Denn „Fussi ist ein schöner Sport, man spielt den Ball per Fuß“, sangen Wigald Boning und Olli Dittrich schon in den Neunzigerjahren. Und nicht nur die beiden finden schöne Worte für die Fußballwelt, das tun seit vielen Jahren nun auch schon 11 Freunde. Stimmt euch mit ihnen auf die WM ein und lasst euch in die erheiternde Welt des Sportjournalismus mitnehmen. Hörenswert auch für Fußballhasser*innen, denn das treffsichere und unterhaltende Wort, das gewinnt am Ende doch jedes Herz, auch wenn man uns den Zauber erst erklären muss, oder? von Johanna Weidauer FREITAG 17:05 - 18:05 BIRKENHAIN 11 Freunde Bundesliga, WM, gelbe Karte – es langweilt mich. Fußballliebe im ganzen Land zur WM lässt mein Herz kalt. Thomas Müller wirbt doch hauptberuflich für Nudeln, oder? 30 Maurice & Die Familie Summen WAL DB ĂœH NE 31 LOL Maurice & Die Familie Summen nennen ihr Album Bmerica und lachen jetzt bestimmt, oder? War doch witzig, nicht? Wer A sagt, muss auch B sagen. Maurice macht das mit betonter Funkyness und Familie. Das sind Kollegen von Kante, Bonaparte, Seeed und Frittenbude. Eine Supergroup quasi. Maurice als wohl cleverster Texter unserer Zeit reizt den Witz bis zum Ende aus, selten sieht man so eine durchdachte kreative Arbeit. Der Staatsakt-Labelchef setzt Zeichen des Widerstands und setzt die Unerreichbarkeit auf die Agenda. Der Tausendsassa spielt so schon mal Tanzflächen leer oder lässt verwirrte Gesichter zurück, aber wir nehmen es sportlich: Tanzbar ist es allemal. Also kalauert euch zurecht, das Grinsen kommt auf jeden Fall. von Steffi Maurice & die Familie Summen Es war einmal eine Runde von verzweifelten Digital Natives. Alle Produkte, die vor ihnen ausgebreitet waren, harmonierten nicht miteinander und keiner fand den passenden Adapter. Eine Tastatur funktionierte nicht, dafür klebte sie, weil einmal Honig reingelaufen war, klar. Nun wurde noch eine verstaubte Tastatur im Nebenraum gefunden, die man ja anschließen könnte, doch diese hatte keinen USB-Stecker, sondern... ja, was eigentlich? Was war denn vor USB? USA! Lol. FREITAG 18:05 - 18:55 WALDBÜHNE 32 Lambert B I R KE NH AIN Die Songs von Lambert sind ja meine ganz persönliche Höre-ich-zum-Lesen-weil-gesungener-Text-mich-verwirrt-Musik. Jedes Mal also, wenn ich ein Buch in der Hand habe und meine Imagination das Schriftliche in Bewegtbild verwandelt, liefert der Pianist mit der Maske den entsprechenden Soundtrack. Und dieser Soundtrack passt einfach immer. Langweilige Einleitung ohne viel Handlung, aber die Finger scheinen immer schneller über die Klaviertasten zu fliegen? Spannungsaufbau. Aufregendes Kapitel, aber das Tempo ist eher so adagio? Kontrapunktierung. Kein Wunder also, dass ich, wenn ich den Stücken von Lambert mal einfach so lausche, ähnlich wie bei einer Synästhesie ständig zusammenhangslose Bildsequenzen vor meinem inneren Auge sehe. Nun sehe ich mich schon durch die Klänge des Flügels gedankenverloren vorm Birkenhain im Gras liegen, Blick abwechselnd zur Bühne und in den Himmel, aber eigentlich ins Leere. Den Leuten links und rechts von mir geht es ähnlich. Alle da, aber irgendwie nicht anwesend, weil jeder Ton stimmt, jede Melodie passt. Könnte es auch nur irgendeine erdenklich bessere musikalische Untermalung für diesen Moment geben? Ich hoffe nicht. von Tina FREITAG 18:55 - 19:45 BIRKENHAIN Lambert 33 34 Mourn ZE LTB ÜH NE Bum-Tschak-Klesch! Na, bist du… Da geht‘s gleich ordentlich zur Sache. Ich muss gestehen, ich hatte Mourn bis dato nicht auf dem Schirm. Weder davon gelesen, noch davon gehört. Also mal Google-Nachhilfe: Aha! Band aus Katalonien. Barcelona. 3 Mädels, ein Bub. Auf Play und schon höre ich sie zum ersten Mal. Hui! – Freude. Ob da wohl nicht „erfahren“ das bessere Wort für „hören“ wäre, denn es ist schon ein bisschen ein Erlebnis. Da wird nicht lange herumgetan, die Musik kommt elegant brachial daher und gleich alles wunderbar auf den Punkt. Permissiv, manchmal lethargisch. Bisschen Punk-Gaze, bisschen Friedhofstanz. Immer ein wenig daneben, aber im Grunde eh richtig. Dass die Geister von PJ Harvey, Patti Smith und Sonic Youth in den Songs wandeln, ist nicht zu überhören. Stört aber nicht, hat eher was Erfrischendes. Unverblümte junge Wilde mit Energie zum High-School niederbrennen. Ob‘s für das System reicht, ist schwer zu sagen. Is‘ mir in diesem Fall aber egal, denn ich bin seit dem Hören Fan und war das von der Schule ohnehin nie. von Thomas Petritsch (Granada) FREITAG 19:45 - 20:25 ZELTBÜHNE Mourn B U M TSCHAK KLESCH! 35 Our 35 th Edition 9 . – 11 . A u g u st 2 018 Re e s - Ha ld e r n Adam French (GB) Alabaster dePlume (GB) Aquilo (GB) Ariel Pink (US) Astronautalis (US) Big Thief (US) Broen (NOR) Bruno Major (GB) Cantus Domus (DE) Chad Lawson (US) Curtis Harding (US) Das Paradies (DE) Deerhoof (US) Dirty Projectors (US) Fabrizio Cammarata (IT) Fink (GB) Gisbert zu Knyphausen (DE) Hannah Williams & The Affirmations (GB) Hatis Noit ( JP) Hope (DE) Housewives (GB) Infidelix (US) Jade Bird (GB) Jake Bugg acoustic (GB) Jenny Lewis (US) John Maus (US) Jordan Mackkampa (GB) Julian Sartorius (CH) Kettcar (DE) Kevin Morby (US) a m Nie d e r rhein G e r ma ny King Gizzard & The Lizard Wizard (AUS) Lewsberg (NL) Lisa Hannigan (IRL) & stargaze (DE) Love A (DE) Mario Batkovic and friends (CH) Marius Bear (CH) Marlon Williams (NZ) Money for Rope (AUS) Nilüfer Yanya (GB) Nils Frahm (DE) Philipp Poisel (DE) Phoebe Bridgers (US) Protomartyr (US) Public Service Broadcasting (GB) Reverend Beat-Man and the New Wave (CH) Rolling Blackouts C. F. (AUS) Sampa the Great (AUS) Schnellertollermeier (CH) Seamus Fogarty (IRL) Seun Kuti & Egypt 80 (NG) Sleaford Mods (GB) The Barr Brothers s p e c i a l a p p e a r a n c e (CAN) The Inspector Cluzo (FR) The Lemon Twigs (US) Tristan Brusch (DE) Villagers (IRL) W hite Wine (DE/US) MEHRSAM #hpf18 W W W . H A L D E R N P O P. C O M kalde grafik: martina liebig ein phantastisches D Man glaubt an die K und die Vielfalt der Ku und Natu Aus den grünen W goldenen Gi zwei Orte der Z AMKEIT ldern. ches Dorf in Europa. n die Kraft der Musik der Kunst von Mensch nd Natur. ünen Weiten zu den nen Gipfeln, e der Zuversicht. 25. – 27. Oktober 2018 Kaltern am See in Südtirol La Brass Banda (DE) All The Luck In The World / Heisskalt (IRL) (SE) / Kat Frankie (AUS) Alabaster DePlume (GB) / Charles Watson (GB) Lisa Morgenstern (DE) / And The Golden Choir (DE) Marius Bear (CH) / The Lytics (CAN) Me + Marie (IT/CH) / Ferbeg y? (IT) Nele Needs A Holiday (BE) / Postcards (LBN) stargaze (EU) / Cantus Domus DJ St. Paul (NL) and some more ... w w w.k a lternpop.com (DE) 38 Fil Bo Riva WAL DB ÜH NE 39 Mit Fil Bo Riva haben wir uns gleichzeitig Rom, Dublin, Berlin und anscheinend auch Tom Waits auf die immergute Bühne geholt. Trotz stressigem Tourleben hat sich Fil die Zeit genommen, uns kurz und knackig ein paar Fragen zu beantworten über das vermeintliche „Reingeguckt“-Artwork des „If you‘re right, it‘s alright“-Covers, die begrenzten sportlichen Alternativen auf Tour sowie seine Motivation, ein Mönchskloster zu besuchen. Und vielleicht, ja ganz vielleicht, hat er nach unserem Gespräch ja eine Idee für seinen nächsten Albumtitel gefunden. Aber lest selbst: Kennst Du das Immergut Festival schon? Falls ja: Worauf freust Du Dich besonders? Fil Bo Riva besteht ja in dieser Konstellation noch nicht allzu lange und dennoch wirkt Ihr wie ein sehr eingespieltes Team. Was schätzt Ihr am jeweils anderen besonders und inwiefern beeinflusst Ihr euch? Wir sind alle sehr gute Freunde und dennoch lassen wir uns die Möglichkeit offen, mit anderen Musikern zu spielen. Ich glaube, diese halb-erste Herangehensweise macht es alles sehr entspannt. Die meisten von uns haben parallel andere Projekte am Laufen, ob Musik oder anderes, das beeinflusst uns schon automatisch. Fil Bo Riva Fil Bo Riva: Ja, kennen wir natürlich. Eigentlich ganz einfach auf unser Konzert und auf die vielen Menschen! 40 Wir haben uns ja dieses Jahr ein sportliches Motto ausgesucht. Treibt ihr denn regelmäßig Sport und lässt sich das mit dem Tourleben vereinbaren? Leider nicht wirklich. Wir sind sehr geübt im Gitarrensaiten aufziehen und unseren Tour Bus ausladen, ansonsten sind wir eher unsportlich. In einem anderen Interview hast du erwähnt, dass du unbedingt in das Mönchskloster in Dublin wolltest. Wie kam das? Ich wollte hauptsächlich in irgendein Internat. Wie und wo war mir nicht sehr wichtig. Ich wollte einfach nur gut Englisch lernen und ich dachte, das wäre eine gute Möglichkeit. Findest Du es schade, häufig mit AnnenMayKantereit verglichen zu werden bzw. hast Du manchmal das Gefühl, an ihnen gemessen zu werden? Nein, das kommt auch nur wegen meiner Stimme. Hätten wir ein Jahr vor AMK angefangen, Musik zu machen und früher Erfolg gehabt, dann wäre es vielleicht andersherum, oder? In Italien fragen sie mich z.B. immer, woher die Ähnlichkeit mit Tom Waits käme… Menschen versuchen immer Sachen zu vergleichen, das gehört zum Leben dazu, so sind wir halt. Wo wir gerade beim Vergleichen sind: Du bist ja derzeit Wahlberliner. Was fehlt dir am meisten vom Dolce Vita in Rom? Alles. Wenn ich zurückfahre, bin ich immer wieder verblüfft, wie schön es dort ist. Es gibt keine andere Stadt wie Rom. 41 Das Cover von „If you’re right it’s alright“ ziert ein Artwork, das zum einen aussieht, wie das gestische Pendant zu „alright“, zum anderen aber wie das „Reingeguckt“-Spiel. War letzteres gewollt? Das Artwork habe ich parallel zu den EP Songs kreiert. Es war eigentlich nur ein Zeichen, was ich in der Vergangenheit schon ein paar Mal bei Fotoshootings benutzt hatte, da steckte nicht wirklich viel dahinter. Ich habe dann den EP Titel eher an das Logo angepasst und irgendwie machte es auf einmal Sinn und die Bedeutungen können viele sein. Die Platte ist ja ganz gezielt an eine Person gerichtet, oder? Du hast sogar schon die Wunschvorstellung geäußert, dass diese Person den Titel liest und an dich denkt. Gab es hierzu eine Reaktion? Ja, ist es. Die Songs habe ich über eine Person geschrieben, aber an sich gab es keine wirkliche Vorstellung, was passieren sollte… Eher, dass diese Person irgendwann sieht, welch schöne Sachen ich dennoch aus dieser Erfahrung gezogen habe. Könnte für mich ein Album Titel einer Deutschen Indie Pop Band sein. Vielleicht ja nicht nur irgendeiner Band, wer weiß. von Tina Fil Bo Riva Eine letzte Frage zum Schluss: Was fällt Dir als erstes zu „Spiel, Satz, Lied“ ein? FREITAG 20:30 - 21:20 WALDBÜHNE 42 Drangsal ZE LTB ĂœH NE 43 „Ist es eine Schilddrüsenüberfunktion oder woher stammt die Energie, die dieser junge Herxheim-Spross per Stimme von der Bühne in die Menge schießt?“, fragte ich mich und nippte vom Bier. Ich stand an der Bühnenseite. Drangsals Auftritt auf dem Immergut vor zwei Jahren lief gerade. Es roch nach Lederjacken und 80er Jahre, vorne ging der Mosh-Pit und Sänger Max sah aus, als würde er in den Hinterhöfen von Kiew Autotüren aufbrechen. Das war roh und gewaltig geil. Aber weil die Welt sich weiter dreht, die 80er lange verflogen sind und auch die Erinnerungen an die schöne Zeit mit der Drangsal langsam verblassen, kommt Max dieses Jahr mit der neuen Platte „Zores“ zu uns in die Zeltbühne und jetzt festhalten: Drangsal hat zur deutschen Sprache gefunden und das steht ihm ausgezeichnet, wie ihr schon an der ersten Single „Turmbau zu Babel“ in unserer Spotify-Playlist hören konntet. Und wie heißt es da: „Auf heißer Glut werde ich unvorsichtig mit Zucker jonglieren, bis ich und alles um mich explodiert“. Ja, Energie verdammt! Explodieren soll es! Überzieh die Zeltbühne mit Zuckerguss! Und dieses Jahr stehe ich nicht am Bühnenrand. Dieses Mal geht’s mitten rein. von Majore FREITAG 21:25 - 22:15 ZELTBÜHNE Drangsal Zuckerguss in der Zeltbühne 44 Roosevelt WAL DB ÜH NE Der als Marius Lauber geborene Roosevelt – von der Rheinischen Post auch liebevoll „rheinischer Roosevelt“ genannt – kommt aus einem netten kleinen Örtchen namens Viersen. Bei Wikipedia steht zur Erläuterung „nahe Köln“, denn Viersen gehört zu den Orten, die niemand kennt. Außerdem gehört Viersen für mich persönlich seit einer kurzen Episode in Düsseldorf in die Kategorie „Nordrhein-Westfälische Städtenamen, von denen ich einen wahnsinnig nervigen Wort-Ohrwurm bekomme“. Ähnlich wie bei Wanne-Eickel oder Castrop-Rauxel. Zum Glück gibt es da aber noch die weitaus angenehmeren Ohrwürmer, von denen Roosevelt so einige zu bieten hat. Dank meines unsagbar schlechten Orientierungssinns, der dazu führte, dass ich bei einem Festival mit viel zu vielen Locations in der falschen landete, fand ich mich in Unkenntnis über den Künstler auf der Bühne in der zweiten Reihe wild tanzend wieder, denn die Synthie-Pop Songs von Roosevelt lassen kein Bein ohne Zucken, keine Hüfte ohne Schwung, kein Gesicht ohne Lächeln. Manchmal sind Irrungen also doch zu was gut – zum Beispiel dafür, dem schrecklichen Viersen-Wort-Ohrwurm eine gänzlich wunderbare Konnotation zu verpassen. von Tina Roosevelt 45 FREITAG 22:20 - 23:20 WALDBÜHNE 46 Die Nerven ZE LTB ĂœH NE Die Jagd ist besser als der Fang Es ist schön, wichtig zu sein Wenn der Dunst die Blicke anders lenkt Aber es ist wichtiger, freundlich zu sein Respekt für den Mann im Eiswagen Das Spiel ist aus, doch die Automaten surren weiter ihre seltsame Skibadee Skibadanger I am the Rearranger 47 Komm in meine Umlaufbahn! Ich bring’ Skandinavisches Design und Depressionen bis vor dein Haus Du bist das Ding für mich und die Chöre singen für dich Wir Genießen den Kontakt! Bring mich aus dem Takt! Musik, Mode, Meinung für Millionen Und Style wurde mir auf Amazon empfohlen Zwischen den Extremen schwingt ein Puls der Nacht Doch mein Atem möcht’ dich finden Egal wie man es dreht, wie man es wendet Der Tag ist längst nicht aufgewacht Nicht das En-, nicht das Ende von Mathias Die Nerven Ich roll’ den roten Teppich aus Und ich komm’ zurück in einer anderen Stimmung Während die Keks alle stottern Hebe jetzt ab - Helikopter Und ich komm’ zurück in einer anderen Stimmung Vielleicht verrückt Ich trink’ lieber Gin, keinen Vodka Im falschen Leben erfüllt Kein Ende, kein Anfang Gestern nur Geld für ein’n Whopper Heute bestell’ ich mir Lobster * FREITAG 23:25 - 0:25 ZELTBÜHNE * Dieser Text wurde teilweise ermöglicht durch deutsche Charts und Schere. Hören Sie das neue Nerven-Album. 48 Ty Segall & the Freedom Band WAL DB ĂœH NE 49 Vermutlich bin ich damit nicht allein auf der Welt und gebe freimütig zu, gar nicht mehr so richtig mitzukommen in Sachen Ty und dem ganzen Output, den der Mann so produziert. Das macht aber in diesem Fall fast gar nichts aus, auch mit einem defizitären Nerdtum fühlt man sich schnell wohl und eingebunden als Teil der Happenings, zu welchen Ty Segalls Konzerte bisweilen mutieren. Diese permanent changierende Ambivalenz zwischen Rotzigkeit und Präzision, punkiger Kürze und Jamsession, scheinbarer Zufälligkeit und absoluter Virtuosität am Instrument katapultiert einen so vollkommen und unnachgiebig ins Jetzt, dass es am Ende wirklich völlig egal ist, ob man die Soli der letzten VÖ nun auf der Tischkante mitklopfen kann oder nicht. Hauptsache hören, Hauptsache sehen und Hauptsache fühlen, wie dieser unübersichtliche und hibbelige Haufen Musiker*innen um und mit Ty Segall trotz aller Experimentierfreude auf der Bühne so dermaßen eng beieinander ist und spielt. von Tanja Ty Segall & The Freedom Band So viele Namen. So viele Bands. So viele Platten. So viele Kollaborationen. FREITAG 0:30 - 2:00 WALDBÜHNE 50 Bayonne B I R KE NH AIN 51 Tanzbare Was für ein schnurrbärtiger Tausendsassa, dieser Roger Sellers! Man muss ihn nur einmal, umringt von seinem Equipment an allen Gerätschaften gleichzeitig herumfuhrwerkend, gesehen haben und weiß: Dieser Mann ist nicht nur seiner kindlichen Phil Collins-Obsession entwachsen, sondern auch auf der Bühne sich selbst völlig genug. Bayonne-Performances sind eine schweißtreibende One-Man-Show, die Live-Looping aussehen lassen wie Ausdauersport. Diese Fitnessstudio ersetzende Multitaskingfähigkeit ließe eher auf hektische Beats als entspannende Klangkonstrukte schließen. Genau solche aber wabern uns entgegen, lullen wohlig warm ein und lassen uns über dem Festivalstaub schweben, ohne uns die Lust aufs Zappeln zu nehmen. Wenn Loop auf Loop und Drum auf texanische Engelsstimme trifft, baut sich ein perfektes Ganzes, ein Wimmelbild des Wohlklangs auf, befriedigender noch als Malen nach Zahlen. von Yana FREITAG 2:00 - 3:30 BIRKENHAIN Bayonne Hypnose 52 Kero Kero Bonito B I R KE NH AIN 53 What does the Frosch say? Dass Quero Quero auf Portugiesisch auch noch ein Vogel ist bzw. ich will, ich will bedeutet und es eine japanische Fischart mit dem Namen Bonito gibt, was im Spanischen für schön steht, lässt uns komplett verwirrt zurück, wenn wir uns fragen, wie Bands auf ihre Namen kommen. In diesem Fall aber 132% passend, denn Sängerin Sarah wuchs zwischen England und Japan auf und wechselt die Sprache innerhalb der Songs so selbstverständlich wie der Frosch die Zunge nach Insekten auswirft. Die Londoner*innen um KKB stehen zudem für einen so glücklich machenden, bunten K-Pop + irgendwas Genre-Mix, dass niemand, der je ein KKB Konzert besucht hat, auch nur kurz daran dachte, den Blick von der Bühne abzuwenden. Definitiv das bunteste Unkenkonzert im Neustrelitzer Froschteich. von Majore FREITAG 3:30 - 5:00 BIRKENHAIN Kero Kero Bonito Der Hund macht wau, die Katze miau und der Frosch macht quack. Das haben wir schon als lütte Hosenscheißer*innen gelernt. Oder macht Letzterer vielleicht doch cra cra (italienisch)? Oder ribbit (englisch)? Oder brekeke (ungarisch)? In Japan macht der Frosch jedenfalls kero kero und daher haben sich Kero Kero Bonito auch ihren Namen stibitzt. FLUG KF18 Stausee Rabenstein, Chemnitz #KOSMONAUT18 www.kosmonaut-festival.de #KOSMONAUT18 LANDSTREICHER BOOKIN G & SPLASH! ENTERTAINMENT PRÄSENTIEREN 29.— 30.06. 2018 TICKETS www.krasserstoff.com & an allen VVK-Stellen Geheimer Headliner Kraftklub Geheime Headl Feine Sahne Fischfilet Milky Chance•RAF Camora•Olli Schulz•Ufo361•Faber•Yung Hurn TRETTMANN•SOFI TUKKER•Käptn Peng & die Tentakel von Delphi•Meute Her•Milliarden • IDLES • Drangsal • Noga Erez • Goldroger • Yungblud Mavi Phoenix • Juse Ju •Juicy Gay•Decibelles•Rikas•Sam Vance-Law BLVTH•Yukno•Ilgen-Nur•SIND•JACE. DJs Tereza•Meggy•Salwa Benz•WOS•hoe_mies … und viele mehr. S T Z A 56 57 Nun soll es also um die Sprache gehen – schön und gut, ohne geht nicht. Ob wir lauschen und verstehen, unterhalten oder festhalten, es geht nicht ohne Sprache. Flott ein Spielchen draus gemacht, blieb uns gar keine andere Wahl, als zum SATZ(Glücks-)RAD aufzurufen. Der beliebte Klassiker unserer Neunziger Jahre Eckcouchstunden wird im Retrogewand Prime-Time-Stimmung zum Immergut bringen. Am Freitag gegen 5 vor 12 (11:55 Uhr) Teams, kommt zusammen und schickt eure Besten ans Rad. Seid dabei, wenn es heißt: “Ich möchte lösen …” Knifflige Worträtsel erknobeln wir nämlich lieber, bevor das Festival wirklich startet. Ans Rad lassen wir euch auch lieber bei Tageslicht und ERNSTL wird ausgeladen. Inklusive Glücksfee, Jingles und Aussicht auf den Gesamtsieg. KO NSO NANTE N AH OI! von Steffi Satz versammeln wir uns auf dem Areal vor dem Übergang zum Festivalgelände und spielen eine Runde. Und von Runden werdet ihr hier nicht genug bekommen, alles dreht sich in Turbo, Tempo und Bonus, wenn es die immerguten Sätze zu erraten gilt. B ERUFSB EGLEITENDER WEITERBIL DU NGSMASTER Digital Media Law and Management LL.M. | MBA Jetz bewe t rben ! Creati ve - Legal - Business Hohe P raxisrelevanz Exzellente akademische Lehre Networking epi.media/master Neuwagen agen • Gebrauchtw g • Vermietun • Utpott Autohaus GmbH & Co.KG Service mit Persönlichkeit www.utpott.de Am Bahndamm 25 D - 17235 Neustrelitz Telefon: 03981 / 28 63 -0 60 Badeseen Glambecker See Von allen ganz gepflegt auch „Glammi“ genannt, befindet sich der See mitten im Herzen von Neustrelitz. Von Challenge zu Challenge fragt man sich hier doch nun wirklich, wer den schönsten Sprung vom Brett in 3 Metern Höhe wagt. Falls es doch zum gefährlichen Bauchklatscher wird, steht ein Team von Bademeister*innen mit Pille zur Stelle. Route Richtung Stadtmitte Große Lanz Da wir nun keine pubertierenden 18-jährigen mehr sind, können wir uns tatsächlich auch ohne Scham an die kleinen FKK Strände der Lanz wagen. Weniger eine Mutprobe, mehr ein Abenteuer in wäldlicher Umgebung. Route Richtung Fürstensee, 500m nach Ortsausgang Neustrelitz links in den Wald abbiegen Langer See Sport ist eben manchmal doch Mord. Warum dann nicht einmal einen Gang zurückschalten und träumen? Träumen von weiten Wiesen, breitem Strand und der Sehnsucht nach dem Sprung ins Unbekannte. Route Richtung Neubrandenburg, kurz hinter Ortsausgang Neustrelitz rechts rein, parken und den kurzen Fußweg nehmen. von Amelie Großer Fürstenseer See 61 Hier findet man die pure Vielfalt der Mecklenburgischen Seenplatte. An der ersten Badestelle kann man mit der Dorfjugend chillen und wetteifern. Am hinteren Ende des Sees können, nach Erlebnisparcour durch den Wald, entspannt die Sonne, das klare Wasser und der Duft des nahenden Sommers genossen werden. Route Nach Fürstensee per Rad oder Auto, 1. Badestelle mit Steg am Dorfende, 2. Badestelle mit Strand 1,5 km hinter dem Ortsausgang, links auf den Parkplatz und Fußmarsch durch den Wald Großer Prälanksee Ein kleiner Abstecher vom Rad-Wanderweg führt euch zu diesem schlichten Gewässer. In mitten seiner verborgenen Schönheit findet man hier seine Ruhe. Perfekt für ein Päuschen nach dem Radeln oder vom Festivalieren. Manchmal ist weniger doch mehr. Route Richtung Userin auf halbem Weg. Weißer See Route am Samstag in den Pendelzug steigen oder mit dem Auto B198 nach Wesenberg, hinter Wesenberg rechts abbiegen Zierker See Kinder auf dem Spielplatz parken, mit dem Team ein Eis essen gehen oder Kaffee trinken im Kornspeicher. Was für ein Leben! Jedoch bietet der See noch einen angenehmen Rad-Wanderweg, der sich in kurzer Zeit bestreiten lässt. Getreu dem Motto: Wer bremst, verliert. Route 20 Minuten zu Fuß vom Festival Richtung Stadt. Badeseen Noch so ein Hotspot für die jungen Erwachsenen und alle diejenigen, die es im Herzen noch sind. Hier könnt ihr bei einer Runde Fußi oder Volleyball euch messen und euer Talent unter Beweis stellen. Zur Abkühlung einen beeindruckenden Köpper von der Brücke. Die zuschauende Menge tobt vor Begeisterung. Und was wäre ein gelungener Badeausflug ohne ein paar Fritten am Kiosk? 62 Zocken Einmal pro Jahr lernen wir im Dschungel die wahre Seele eines*er Fußballers*in kennen. Ist doch immer mindestens eine*r dabei, der*die vor 20-30 Jahren mal bestimmt in der zweiten Liga war. Wir lernen: Hier zählt das Wort. Wir sagen: Alles auf den Platz. Noch nie hat das Festivalmotto besser gepasst, denn auch in diesem Jahr soll wieder immergut gezockt werden. Hä, wie, was? Echt jetzt? Liebe Leute, nu aber zack die Socken hochgezogen und ab aufs Grün. Am Festivalsamstag geht‘s ums lederne Rund, wenn es Anpfiff heißt gegen den immergutrocken e.V., Medienpartner*innen und Bands der Stunde. Zugucken verbrennt Pfeffi-Kalorien und Mitmachen sowieso die Zweifel an der eigenen Fitness im Nu. 63 Fak t en Bolzplatz Samstag, 26. Mai Rudolf-Harbig-Stadion, Pappelallee 17, eine kurze Aufw채rmrunde entfernt Spielbeginn 11 Uhr Spielende 16 Uhr Spielregeln Qualifikation Keine Nickligkeiten Wer mit Zielsicherheit gl채nzt, qualifiziert sich am Festivalfreitag gegen 15:30 Uhr an der Torwand auf dem Festivalgel채nde f체r die beiden Fangruppen. Wer mit dabei ist, erfahrt ihr um ca. 18 Uhr. von Steffi Zocken Spieltag Sam Vance-Law aLbin Lee meLdau OUT NOW CD / LP / DigitaL 01.06.18 CD / LP / DigitaL dRanGSaL Get weLL Soon OUT NOW CD / LP / DigitaL / LDt. SPeCiaL eDition LP 08.06.18 CD / LP / DigitaL / LP DeLuxe Box » Homotopia « » ZoRES « » about You « » tHE HoRRoR « 66 Labelzelt Joggen gehen, einem Fußball hinterherrennen, Yoga im Park, mit dem Fahrrad durch die Stadt, schwitzen in der Muckibude oder Formationstanz. Pah! Bewegung ist, wenn sich der Plattenteller dreht und nichts anderes. Da sich das, zugegeben, auf dem Festivalgelände schwer durchziehen lässt, empfiehlt sich das Labelzelt als temporärer Rückzugsort für alle Freund*innen der physischen Bewegungslosigkeit und der heißen Scheiben. Nach unfreiwillig zurückgelegten Kilometern auf der Suche nach dem eigenen Zelt, dem Gehüpfe und Getanze vor der Bühne, dem Bierkästen aus dem Supermarkt schleppen und den vielleicht ersten in natürlicher Umgebung ausgeführten Schwimmzügen der Saison hat man sich nach dem ganzen Auf und Ab redlich eine Pause verdient. Was bietet sich da besser an als ein lauschiges Zelt, in dem vor lauter schönen Dingen nicht mal genug Platz für ausladende Schritte ist? Also nichts wie hinein, natürlich ganz langsam und dann bei Ruhepuls in wenigen, klitzekleinen Schritten von Auslage zu Auslage schlendern. Stehen, schauen, befühlen, fachsimpeln mit den Händler*innen. Hier will man schwarzes Gold statt Medaillenspiegel. Man wählt Plattensammeln als Lieblingssport! von Tanja Tapete Records zählt zu den größten Indie-Labels Deutschlands. Die Hamburger Plattenfirma wurde 2002 gegründet und veröffentlicht seither „quality pop“ aus Deutschland, den USA, Großbritannien, Skandinavien und vielen weiteren Ländern. Sowohl nationale und internationale Newcomer*innen als auch etablierte Acts veröffentlichen hier oft und gerne: Zu den bekanntesten Künstler*innen des Rosters gehören u.a. Die Höchste Eisenbahn, Robert Forster, Lloyd Cole, Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen, Fehlfarben, Desiree Klaeukens, Tele und Schrottgrenze. Sätze über uns haben wir nicht so wirklich, wir reden nicht so gerne über uns selbst - lieber über unsere Künstler*innen Never compromise. Not even in the face of Armageddon. That‘s always been the difference between us ... (Rorschach) Vielleicht ist genau das, was Rorschach gegenüber Daniel äußert das, was viele ältere Independentlabels umtreibt. Aus diesem Gedanken wurde 1998 Sounds of Subterrania gegründet und aus diesem Gedanken wurde vor 7 Jahren Sounds of Subterrania um einen kleinen Vertrieb erweitert. Anderen Labels helfen ihre Platten unter die Leute zu bringen, Netzwerke schaffen, sich gegenseitig unterstützen ist der Antrieb. Infos über das Label könnt ihr googlen, aber lieber wäre es uns, wenn ihr zum Stand kommt und wir dort Eure Fragen beantworten können. 67 Labelzet Neben dem Neustrelitzer Kunsthaus, schönen Textilien von Tante Eden & unseren Sportsfreund*innen vom Bergfunk Festival findet ihr auch diese tollen Labels im Zelt, die wir euch wärmstens ans Herz legen wollen: Stylish in die Kiste Eine Flut von Möglichkeiten: Live-Musik, Bouldern, Pub-Quiz, Strand & Meer ab 19 € p.P. Zum Zollamt 4 · 18119 Warnemünde bei Ros tock · 0381 670 700 · w w w.dock-inn.de KUNZ kann auch Sport. Wetten? 69 Das Körperfunkkollektiv aus Berlin wählt euch alle ins Team, da bleibt niemand alleine auf der Bank sitzen. Versprochen! Für eine Runde körperlicher Betätigung müsst ihr 20-30 Minuten eurer Zeit mitbringen. Ok, ok. Hat vielleicht auf den ersten Anblick nix mit dem Motto zu tun, aber wir haben da einfach große Lust drauf. Sabine Alex wird sehr gute Fotos von euch machen in ihrer mobilen Dunkelkammer. Mit einer analogen 4x5-Inch-Großformat-Kamera porträtiert sie Menschen auf Festivals und entwickelt die Fotos mit euch gleich danach im Bus. Sozusagen wie eine Art Foto-Automat, nur, dass man den Duka-Prozess selbst miterleben kann. Stillsitzen ist ja auch schwierig beziehungsweise wird bestimmt bald olympische Disziplin. Motto wieder mit eingebunden, check! von Tim KUNZ Aber nun Butter bei die Fische: Es handelt sich dabei um eine performative Intervention, die das Kollektiv festivaltauglich macht. Bei dem „Radioballett“ könnt ihr für eine kurze Zeit in eine andere Welt eintauchen und über euren eigenen Schatten springen. Ohne zu viel verraten zu wollen, es wird eine Performance entstehen, die für euch unerwartet, einbindend, neu, herausfordernd und intim sein kann. Wann und wo erfahrt ihr auf der Festivalfläche. ni 3. Ju hrt fa Stern 10% Rabatt fĂźr taz-Abo nnentInnen und Genoss Innen* *Bei online-Bestellung und bei unseren Exklusivhändlern. Mehr Informationen unter www.taz.de/rad taz Verlags- und Vertriebs GmbH, Rudi Dutschke Str. 23, 10969 Berlin die taz in Kooperation mit: Leidenschaft. Radio. Online. Download gratis unter: 72 Christiane Rรถsinger B I R KE NH AIN Immer wenn ich an sie denke, kommt mir ein „sie kann einfach alles“ in den Sinn. Denn vermutlich gibt es nichts, was sie nicht kann, die Christiane Rösinger. Sie war Gründerin und Sängerin der phantastischen Bands Lassie Singers und Britta, ist Autorin, Journalistin und Veranstalterin der Reihe Flittchenbar in Berlin. Aber das wisst ihr sicher alle. Und natürlich wisst ihr auch, dass sie nicht nur alles kann, sondern dass sie auch alles weiß. Sie beobachtet genau und beschreibt mit so klugen Worten all die Widrigkeiten und Schönheiten der Gesellschaft, des Lebens, eben überhaupt alles. Was anderen das Klagen ist, ist ihr das Aussprechen, das Dagegen sein, das Festhalten, das in treffsichere und pointierte Zeilen gießen, das Spiel mit den Worten. Das Zuhören lohnt sich, denn wir alle können von ihr lernen. Über Feminismus, Liebe, Flüchtende, Wohnungen, über den formvollendeten und amüsierenden Umgang mit Worten, um all dies zu beschreiben, eben einfach alles. von Johanna Weidauer SAMSTAG 15:25 - 16:05 BIRKENHAIN Christiane Rösinger 73 74 Das Paradies B I R KE NH AIN 75 Auf einer Autofahrt von Berlin nach Hamburg zückt der Fahrer plötzlich auf Höhe der Ausfahrt Herzsprung einen USB-Stick und steckt ihn in eine dafür vorgesehene Öffnung der Karre. Eine neue deutsche Stimme ertönt. Das ist ja Flo. Keine Akustikgitarre? Cool. Geht ja tatsächlich auch gut ohne. Warum ist das so lässig? Ich nicke und höre weiter zu. Giraffe? Ich raffe gar nix. Das mag ich. Aus den Boxen tönt: „Mir ist schwindelig, ich mag es“. Alles klar. Trifft mich. Aus dem Boden gestampft und auf einmal da. Das El Dorado aus Leipzig/Berlin. Ein blühender Apfelbaum im Garten des Indiepop mit Früchten für jeden Adam, jede Eva, für jeden Jens und jede Karin. Für dich, die anderen und mich. Entspannte Synthiewellen von Simon Frontzek mit abgehangenem Schlagzeug von Rudi Maier und eine warme Sommerwind- E-Gitarre von Sänger und Songschreiber Florian Sievers wehen und rieseln da von der Bühne runter, laden mich zum Wohlfühlen ein - sssupergut fürs Immergut! Diesi, schüchtern lachst du im Gegenlicht und siehst eine goldene Zukunft. Das glaub ich dir allzu gern! von Ove (Torpus & the Art Directors) SAMSTAG 16:15 - 16:55 BIRKENHAIN Das Paradies Bing! Das Paradies. 76 Andreas Dorau & Gereon Klug B I R KE NH AIN 77 Nun aber die Charts. Keine Ahnung? Wir auch nicht. Bei Entstehung dieses Textes sind Marshmello & Anne-Marie mit „Friends“ auf Platz 1 der deutschen Charts, gefolgt von Olexesh feat. Edin mit „Magisch“, auf Platz 3 irgendwas von Macklemore – den kennt man. Immerhin. Ob uns nun zwei alte Männer mehr dazu erzählen können? Sicher ist: Sie werden mit Schmackes und beneidenswerter Wortgewandtheit den*die Germanistik-Studierende*n in uns wachrütteln und sagen: So geht das! Die scharfsinnigen Zeitgeist-Beobachter, deren oben in den Ring geworfene Spitznamen nach 80er Jahre Panini-Sticker mit Dauerwelle klingen, schließen mit ihrem Plädoyer für die Musik die Reihe der Lesungen des diesjährigen Festivals. Also, letzte Chance fürs Reden über den Mainstream. von Steffi SAMSTAG 17:05 - 18:05 BIRKENHAIN Andreas Dorau & Gereon Klug über die Charts ‘Ne sichere Bank haben wir uns da eingeladen. Nicht nur sind Andi & Gerry vertraut mit dem Birkenhain, sondern auch in kumpeliger Zweisamkeit ein Traum. Und so will ich mir auch vorstellen, dass sie gegenseitig einen Emoji zum Namen im Telefonbuch des Handys ergänzt haben. Ein Herz wäre zu simpel, eher die Aubergine oder den Zombie. Und wenn Dorau Gereons Handy klingeln lässt, dann erklingt unter Garantie „Fred vom Jupiter“. Aber in polyphon! 78 Sam Vance-Law WAL DB ÜH NE 79 Wenn etwas im Jahre 2018 immer noch nicht easy peasy ist, dann ist es, sich zu outen. Der in Kanada geborene und in England aufgewachsene Sam Vance-Law ist eigentlich in der Klassik zu Hause. Er hat für „Homotopia“ nicht nur das Genre gewechselt, sondern auch alle Texte geschrieben und die Arrangements seiner Songs in Eigenregie konzipiert. Ist ja eher unüblich für Pop-Musik. „Homotopia“ ist das Werk eines kompromisslosen Musikers, der zu Recht von allen Seiten gefeiert wird. Machen wir alle mit. Wir teilen uns die erste Reihe und klatschen länger als im Theater. von Tim & Wiebke Sam Vance-Law Sam Vance-Law beschreibt Erfahrungen und Geschichten eines jungen schwulen Mannes vom ersten Tanz bis zur blutenden Nase in seinem Debut Album „Homotopia“. All dies beschreibt sich natürlich auch sehr gut mit Humor, dieser bleibt schließlich weiterhin die stärkste Waffe gegen all die homophoben, kaputten Leute da draußen. SAMSTAG 18:05 - 18:55 WALDBÜHNE 80 Suff Daddy & The Lunch Birds B I R KE NH AIN Nein, nicht Puff Daddy. SUFF! Bei Albumtiteln wie The Gin Diaries und Suff Sells ist das kein Tippfehler, sondern ein Bekenntnis zum Schnaps. Der Name entstand aus einer Bierlaune heraus und ist mittlerweile aus der deutschen Hip-Hop Szene nicht mehr wegzudenken. Hier ordnet sich der Wahlberliner auch selbst ein, wird aber von den Profis auch gerne mal in Schubladen von Neo Soul und Lounge gesteckt. Suff Daddy entführt uns in ein ausgetüfteltes Klanguniversum. Er kombiniert clevere Samples, verwendet ein Knistern hier und da, bastelt Glocken, fernöstliche Klänge und Synthies zwischen die Beats und lässt daraus einen unaufgeregten, aber keineswegs langweiligen 90er Jahre Old School Sound auf hohem Niveau entstehen. Häufig verzichtet er bei diesem durchdachten Mix auf Lyrics. Der gebürtige Düsseldorfer ist Teil der Betty Ford Boys und bewegt sich unter anderem in einem Dunstkreis um Morlokk Dilemma, Dexter, Audio 88 und Yassin. Eingefleischte Hip-Hop Fans wissen, dass er zu den Großen gehört, trotzdem soll ihn vor jedem Auftritt noch die Nervosität packen. Sympathisch! Suff Daddy macht Spaß, man hört entspannten Hedonismus. Ich denke an warme, durchtanzte, lange Sommernächte. Prost! von Nina SAMSTAG 18:55-19:45 BIRKENHAIN Suff Daddy & The Lunch Birds 81 82 Granada ZE LTB ÜH NE 83 Natürlich wäre es höchst kreativ und witzig, wenn man diesen kleinen Text hier in einem hübschen und adretten Grazer Dialekt verfassen würde. Den ersten Kontakt mit deren Austropop-Songs hatte ich beim Frühstück mit einem Freund. „Sagst heiratst einen Hawaiianer mit einem Hemd und gutem Karma“. Sofort hatte ich Lust auf einen Pina Colada und viel mehr noch darauf, zu erfahren, wie die Band heißt. Seitdem lausche ich den fröhlichen Akkordeon Klängen beim Kochen, beim Spülen oder beim Träumen vom nächsten Urlaub – kurzum: Wem es bei der Musik der Grazer nicht in den Sinn kommt, den nächsten Flug gen Südsee zu buchen oder aber wenigstens auf dem Immergut Dancefloor wild dazu zu tanzen, hat für mich „ka Feia“. Jetzt hab ich’s doch kurz gemacht… von Mareike SAMSTAG 19:45 - 20:25 ZELTBÜHNE Granada Aber die fünfköpfige Band nur auf ihre österreichische Herkunft zu reduzieren, wird ihnen so einfach dann auch nicht gerecht. Selective Artists präsentiert: 17.08.18 Leipzig Parkbühne GeyserHaus Einlass: 18.30 Uhr · Beginn: 20.00 Uhr firstaidkitband.com ticketmaster.de @firstaidkitband 86 Kat Frankie WAL DB ÜH NE 87 Als ich 2004 nach Berlin zog, hörte ich zum ersten Mal ihren Song „The Tops” auf MySpace und war schwer beeindruckt. Jahrelang war sie ein musikalischer Geheimtipp, immer wieder fiel ihr Name in der Stadt. Egal, ob man stundenlang in einem Pullover ein Musikvideo dreht, in eine Ausstellung im Gropius Bau geht, ein Eis isst oder im Studio Zeit mit ihr verbringt... Es sind die aufrichtigsten Stunden und Gespräche, die man haben kann. Ihre Gedanken zielen wie Scharfschütz*innen, genau wie ihre Musik. Bitte zieh nicht weg. Dein Tim von Tim Neuhaus Kat Frankie Von ihren Konzerten hörte ich allerdings immer nur, wenn sie vorbei waren. Es war schwer, sie zu finden. Dann aber spielten wir auf demselben Festival – sie spielte allein und performte, wie mein Lieblingsmaler zeichnet, der eine Bleistift-Skizze macht, fein und abstrakt, und im perfekten Moment aufhört, sodass das Werk sich selbst in dir beenden kann – und nichts fehlt. SAMSTAG 20:30 - 21:20 WALDBÜHNE 88 Pom Poko ZE LTB ÜH NE 89 „Don‘t return my calls. It‘s never interesting what I have to say. Please ignore me if you ever see me“. Quasi richtig Glück gehabt, dass Pom Poko auf unsere Anrufe, WhatsApp Nachrichten und Tinder Matches reagiert haben. Weil ist halt mega interessant, was Pom Poko uns mitzuteilen haben (live), können wir halt nicht ignorieren. Großes kudos an euch! Also geht mal in die Zeltbühne und lasst die Band auf euch wirken, Nachbesprechung dann nach dem Konzert. Ok? Vielleicht könnt ihr die Band mit euren pseudointellektuellen Beschreibungen ihrer Musik auch ein bisschen zum Lachen bringen. von Tim & Wiebke SAMSTAG 21:25 - 22:15 ZELTBÜHNE Pom Poko Pom Poko sind noch ziemlich neu (2016) und auch noch ziemlich jung (twenty-something). Das Quartett aus Oslo und Trondheim ist die nächste vielversprechende Gruppierung von talentierten Menschen, daher wollen wir sie in keine schwer aufgehende Genre-Schublade stecken. Dafür ist das alles viel zu komplex (für uns), um euch das jetzt richtig zu beschreiben. Im Gegensatz zu Pom Poko haben wir keine Jazzausbildung. Sie würden uns für den Versuch einer Einordnung höchstwahrscheinlich auslachen. Sich selbst als „groove core“ zu beschreiben finden sie witzig, würden sich da jetzt aber auch nicht festlegen. 90 Olli Schulz WAL DB ÜH NE 91 Wir waren Indie und wussten, lange würden wir die Chucks und alten Trainingsjacken nicht mehr tragen. Ich erinnere mich an die Riesenkrake, die durch das Publikum hüpfte und die Gitarre, die du so lässig um deinen Körper geworfen hast. Ich weiß noch, wie mich „Brichst du mir das Herz, dann brech‘ ich dir die Beine“ begleitete. Man las noch Print, CDs waren geiler Scheiß und wenn ich ins Internet wollte, dann war das Telefon besetzt. Im Deutschkurs machte ich aus „Dann schlägt dein Herz“ einen Aufsatz und klaute deine Worte. Merkte ja niemand, gegoogelt wurde noch nicht viel und dass ein*e Lehrer*in dich kannte, war ausgeschlossen. Auf Pro7 liefen doch nur die Simpsons. Viel Zeit ist ins Land gezogen, du hast dich neu gefunden. Erzählt hast du, dass du noch immer einen halben 5 Euro-Schein in deinem Portmonee trägst, den du damals mit einem Mädchen beim Immergut geteilt hast. Unsere Herzen schlugen hoch. Nun ist viel passiert und du bist uns als Ass aus dem Ärmel gerutscht, aber gut. Die Sahne-MuhMuhs liegen bereit, mach dein Ding und am Ende, wenn’s richtig gut ist, dann würde ich sogar ‘nen 10 Euro-Schein mit dir teilen. von Steffi Olli Schulz Vor 9 Jahren warst du das letzte Mal bei uns. Deine Hose ist gerissen. SAMSTAG 22:20 - 23:20 WALDBÜHNE 92 Gurr ZE LTB ÜH NE Neulich bei Facebook 93 Preller Ich erinnere mich, ich habe euch das erste Mal 2014 im Black Label in Leipzig gesehen. In welcher Bandphase wart ihr damals? Andreya A In der „Potato“-Phase. Clearly. Laura L A Das war wahrscheinlich die „furry dream“-Phase. Die EP mit der wir (gefühlt) 3 Jahre getourt sind, um endlich unser Album zu finanzieren. Da haben wir auch die Konzerte noch alle selber gebucht. Und alle Promoter Deutschlands genervt (sorry!). Wir haben uns damals auf jeden Fall noch ausprobiert und ich weiß noch, ich hatte zwei Mikros. Eins für Delay-Sound und ein normales. Und ich hatte ein Distortion-Pedal, was für mich ganz groß war. Und Laura am Schlagzeug!!! L Coachella Headline Spot. Haben vorgestern die Queen B Performance gesehen. Seitdem sind wir schon am brainstormen. L Ne, aber das war schon cool, auf so riesen Bühnen zu spielen bei Wanda und Kraftklub. Aber musikalisch fühlen wir uns auch auf dieser Shame-Tour super wohl. A Die Kraftclub Tour war saugeil, weil die Crew und die Leute und Fans richtig nett waren. Ich fand unsere Deutschlandtour im Dezember ziemlich cool, weil die Clubs so die Clubs meiner Jugend waren. L Da gibt’s dafür halt aber auch nur grüne Bananen im Backstage. Gurr Jetzt hat sich das ja schon gewandelt und ihr seid so bisschen in beiden Welten zuhause. Einerseits still DIY mit auch richtig schön dreckigen Undergroundgigs, andererseits große Hallen, mit Wanda und Kraftklub. Wie fühlt sich das für euch an, ist das etwas, womit ihr euch wohl fühlt? A Also so die Clubs, wo man normalerweise Bands sieht, die man mag. Also ja, eigentlich wenn unsere Fans so cool bleiben, wie sie jetzt sind, macht es keinen Unterschied wo. Ich kann mir halt vorstellen, dass sich jetzt so ein Druck aufbaut, irgendwelche Erwartungen (z.B. vom Feuilleton) zu erfüllen. Wie einfach mehr Leute zuhören/zusehen. Was mich zum Thema zweites Album führt. L Der Feuilleton ignoriert uns doch total. Haha A LOL Der deutsche Feuilleton ist, glaub‘ ich, sowieso nicht beeindruckt. Vielleicht macht es das uns auch ein bisschen einfacher, weil wir keine Jungs sind, die wütende Musik machen. L Und nicht so viel auf Deutsch singen. A Sondern einfach kewl. Also No-Pressure beim zweiten Album? A L Wir finden die Platte richtig cool und können es kaum erwarten, die Songs live zu spielen und rauszubringen. Jetzt ist es eh zu spät – haben ja schon alles eingespielt und sitzen gerade an den finalen Mixen. Auch schon auf dem Immergut neue Songs? L Klar. Immer. Album soll wann kommen. L Ende des Jahres. A Dieses Jahr!!!! OMG Wir droppen auch vor dem Immergut noch ‘nen Sommersong. Stay tuned Juhu. Noch zwei kurze Fragen. Ostberlin oder Westküste? A Ups, da muss ich sagen Westküste. L Westküste!!! Sorry Berlin. A 95 Aber Berlin ist auch zu Hause, manchmal unterschätze ich das haha.. Immer so „wünschte ich würde in LA wohnen!“ aber wenn wir dann nach Berlin zurückkommen, immer ein bisschen Pipi in den Augen. Ihr seid außerdem – zumindest war das mein Eindruck immer gewesen – gut mit Berlin verwurzelt/vernetzt, siehe 8MM Bar. Habt da auch dicke eigene Headlineshows gespielt. L Jaaa, Berlin ist echt gut zu uns! Deshalb gehen wir da auch so schnell nicht weg, denke ich… A Ja, schon. Hahaha Wir sind keine Happy-Pizza-People. A Es geht viel um die Arbeitskultur, in der wir MILENNIALS leben. Kennt man ja in Berlin, start up hub. L Wir haben ja zwischen Studium und Band auch ein paar weirde Jobs gemacht in Berlin, die erstmal verarbeitet werden mussten. Haha A Und mit „Kunst“ versuchen zu überleben, ist auch manchmal ein Mindfuck. L Aber ja, ich glaube auf Konzerten wollen wir so ‘ne Energie rüberbringen... und auf Platte ist es dann etwas „tiefer“. Hoffentlich. A Ich hab jetzt mega Bock das Album JETZT zu veröffentlichen. Eure Konzerte sind auf jeden Fall immer happy-hardcore. Von daher freuen wir uns auf das Immergut A Ist 1 meiner Highlights dieses Jahr. von Christoph Schirmer (Preller) SAMSTAG 23:25 - 0:25 ZELTBÜHNE Gurr In einem Interview habt ihr auch gesagt, dass das neue Album noch düsterer wird inhaltlich… 96 Kettcar WAL DB ÜH NE 97 2018: Die AfD ist mit 92 Sitzen drittstärkste Fraktion im Bundestag, im Mittelmeer ertrinken Flüchtende, die Schere zwischen arm und reich wird weltweit immer größer und viele sind auf diesen Ohren schon taub. Für Kettcar gute Gründe, sich nach fünf Jahren Bandpause, Soloprojekten, Musikunterricht und der Leitung einer Fischräucherei endlich mit neuem Album zurückzumelden. Titel: Ich vs. Wir. Was nach einem unfairen Spiel klingt, noch nicht für einen ganzen Satz reicht und auch kein Lied ist, bildet die Klammer um elf Songs. Hits wie Sommer 89, Wagenburg oder Ankunftshalle sind politischer, deutlicher als je zuvor. Warum? Weil es Zeit war, weil Kettcar es können. Marcus Wiebusch und seine Bandkollegen erzählen Geschichten voller Leben, beschreiben genau, machen betroffen und geben Mut. Alles gipfelt im finalen Track: „An die ganzen guten Geister/Die Romantiker der Welt/An die mitfühlenden Seelen/Und was uns noch zusammenhält“. Ich vs. Wir, ein ergreifender Appell an die Menschlichkeit und ein sehr schöner Grund, Kettcar nach neun Jahren Abstinenz beim Immergut Arm in Arm und Hand in Hand wieder willkommen zu heißen. Denn: „What‘s so funny about love, peace and understanding“? Tja nichts, ne. In diesem Sinne. von Anne Breitsprecher Kettcar Love, peace & understanding SAMSTAG 0:30 - 2:00 WALDBÜHNE 98 Makeness B I R KE NH AIN 99 Kyle Molleson ist erst seit einem Jahr auf unserem Radar. Ganz egal eigentlich. Und schön. Da möchte sich jemand nicht entscheiden und lässt alle daran teilhaben. Schön, sich einmal nicht festlegen zu müssen, das Dazwischen zu feiern, die Diversität, das Loslassen. Dieses Hochgefühl vermittelt auch das Video zu „Stepping Out Of Sync“: Eine pflichtentsättigte Nacht, ein Tanz vorm Schnellimbiss. Das Halal-Schild blinkt, die Sicht verschwimmt. Alle, die nicht mehr aufs neue Caribou Album warten wollen, sollten genauso mit uns vorm Birkenhain durch die Nacht tanzen. von Asa SAMSTAG 2:00 - 3:00 BIRKENHAIN Makeness Seine Produktionen wie „Carved“ oder „Micro Boss“ stachen heraus durch ihre Entrücktheit, ihre avantgardistische Verspieltheit. Doch Kyle bewies bald, dass er noch mehr kann: Noch mehr zwischen den Schubladen. Man denkt bei „Day Old Death“: Ist das Dan Snaith, der da singt? Man hört „Who Am I to Follow Love“ und denkt: Ist das Maribou State? Andere Titel erinnern an Roosevelt. „Carved“ hingegen könnte auch von Roman Flügel stammen. „14 Drops“ klingt fast wie eine Kollaboration von Mr. Oizo und Jai Paul. Kann das überhaupt ein und derselbe Künstler sein, der da als Makeness veröffentlicht? Woher kommt diese Grenzüberschreitung? 100 Ada B I R KE NH AIN 101 Kennt ihr das elektrisierende Gefühl, wenn man spürt, dass irgendetwas gleich passieren wird? Die Haare an den Armen stellen sich auf, es kribbelt im Nacken und den Rücken hinunter. Die Muskeln spannen sich an, bereit zum Sprung. Irgendwie wirkt alles durcheinander und gleichzeitig doch so stimmig. Die DJane vom Label Pampa Records rund um DJ Koze verflechtet Samples, schraubt sie zu neuen, ungeahnten Höhen und Tiefen und treibt einen immer weiter, bis die Füße von ganz alleine zu tanzen beginnen und der Rest des Körpers willig folgt. Mit Adas zarten Pfoten an den Reglern entsteht eben nicht nur einfach Musik, sondern vielmehr dieses elektrisierende Gefühl von vorfreudiger Nervosität. von Tilara SAMSTAG 3:10 - 5:00 BIRKENHAIN Ada Ganz genauso ist es, wenn man Ada lauscht. Sie fängt dieses Gefühl musikalisch ein und wirft es uns um die Ohren. Ganz liebevoll und einfühlsam natürlich ziehen ihre Melodien uns in den Bann und ganz unumgänglich breiten sich ein dickes Lächeln im Gesicht und ein wohlig warmes Gefühl in der Magengegend aus. Und dann, ganz unverhofft, passiert es. Das, was sich von Beginn an ankündigte und dann doch ganz unerwartet kam. Die Ohren verwirrt, die Stirn am Runzeln. 104 S am p l e r Ihr kennt das: Die sportlichen Neujahrsvorsätze werden schon nicht mehr ganz so konsequent umgesetzt. (Aber hey – einmal in drei Wochen zählt auch, oder?) Und wenn man sich dann mal aufgerappelt hat, findet man einfach nicht die passende musikalische Untermalung. Die eigenen Playlists hat man sich bei den – zugegebenermaßen überschaubaren – bisherigen Sport-Sessions bereits überhört und alles, was man online findet, gefällt nicht. Sind ja auch ganz falsche Songs drin, klar. Ab sofort soll Euch das nicht mehr passieren! Für Euer Spiel und Satz haben wir das passende Lied. Zum heftigen Fußwippen, bis die Sehne schmerzt. Zum ausufernden Hüftschwung, bis Shakira an die Tür klopft und ihre Moves zurückwill. Für rhythmisch zuckende Muskeln und in Schwingungen gebrachte Stimmbänder. Wir haben den passenden Soundtrack für Euch. Das schwarze Runde im immerguten Eckigen. Bereit, um Euch ins Schwitzen zu bringen. von Tina 105 Di sk o von Mareike Sampler Spiel, Satz und Lied. Wer jetzt denkt, dass es am immerguten Wochenende rund um die Uhr nur um Sport geht, liegt da gar nicht so daneben. Denn auch, wenn die letzte Band auf der Zeltbühne langsam verstummt, heißt dies nicht, dass wir schon verstummen müssen. Das diesjährige Immergut-Motto regt zum Hüpfen & Tanzen an. Zum Tanzsport nach den grandiosen Konzerten am Freitag und Samstag wird aufgerufen und dieser sollte am besten zur feinsten Indie-Musik und während des Gegröles der schönsten Evergreens praktiziert werden. Also wringt noch einmal eure Schweißbänder aus und tanzt, bis die Turnschuhe von ganz alleine von den Füßen fallen – und ihr danach müde in den Schlafsack. P.S.: Alle Tanz-Betätigungen sollen übrigens am effektivsten sein, wenn man sie die ganze Nacht ausübt. Disko Wir eröffnen die diesjährige DISKO mit einem Sport – FREI! 106 L IE Wer kennt es nicht: D am Immergut Samstag aufwachen und feststellen, dass der vorherige Abend seine Spuren auf den Stimmbändern hinterlassen hat. Leise, krächzende Laute hört man da auf dem Zeltplatz bis das erste morgendliche Pfefferminzgetränk den Austausch über die Geschehnisse der Nacht ermöglicht. Doch dieses Jahr solltet ihre eure zarten Stimmorgane schonen, wenn nicht sogar pflegen, ölen und kräftig einsingen, denn ihr wollt doch euer Team beim großen, beim finalen, beim letzten offiziellen Immergut Wettbewerb nicht enttäuschen! Samstag, 4 Uhr in der Zeltbühne Welches Team singt am lautesten? Artikulation, Textsicherheit, Intonation - auf all das kommt es nicht (!) an. Das Stichwort lautet bei diesem Wettbewerb: FORTE FORTISSIMO! Singt so laut, als wäret ihr der*die Capo im Stadion! Wer bringt die Zeltbühne zum Einsturz? Jedes Team bekommt 30 Sekunden. Der Punkt geht an das Team, welches die höchste Zahl auf dem Schallpegelmesser erzielt. Also Reisegruppe SG Faserriss, SV Meniskus und TSV Tennisarm, der Zeitplan für Samstag steht: 03:30 Uhr Schnapsölung der Stimmbänder 03:45 Uhr Kollektives Einsingen 04:00 Uhr Spiel, Satz, Sieg äh LIED! von Rikete Lied D 107 Strelitzer Chaussee 286 | Tel. 03981 4553-0 | www.neuwo.de M üllp f and 109 Kurz vor Ende des Begleitheftes geht es auch um das Ende des Immergut Festivals 2018. Also, fast geschafft: Auf, auf zur letzten sportlichen Disziplin der diesjährigen Immergut Bundesjugendspiele. Nach den zahlreichen Runden, die ihr im See gedreht habt, den vier oder fünf Sprints vom Zelt zur Bühne, weil die Lieblingsband doch schon spielt, der überstandenen Flunkyball-Weltmeisterschaft geht euch hoffentlich jetzt nicht die Puste aus. So anstrengend das Aufsammeln eurer Festivalüberreste unterm Pavillon jetzt auch wirken mag, am Ende wartet eine Medaille in Form eines 5-Euro-Scheins oder einer neuen Sporttasche auf euch. Im Tausch gegen eure Pfandmarke und eine mindestens zu 2/3 gefüllte Mülltüte könnt ihr am Samstag von 11:00 bis 15:00 Uhr und am Sonntag von 09:00 bis 15:00 Uhr zur Sieger*innen-Ehrung vorbeikommen. Die Müllpfandstationen findet ihr an den Auffahrten zu Zelten I (Sa + So) und Zelten II (So) und an der Schleuse zur Festivalfläche (So). Am Ende habt ihr dann nicht nur was für eure Gesundheit getan, sondern auch noch für die Umwelt. Also ein großes CHAPEAU damit an euch! von Tim 110 H auso r d nung 1. Das Nutzen des Zelt- und Parkplatzes ist ab Freitag, den 25. Mai 2018, 8 Uhr erlaubt. Das Betreten der Zelt-, Park- und Festivalfläche vor diesem Zeitpunkt geschieht auf eigene Gefahr. Eure Sicherheit können wir vor dem genannten Termin, vor allem aus finanziellen Gründen, nicht gewährleisten. 2. Mit der Eintrittskarte für das Festival erhaltet Ihr nicht nur den Zugang zur Festivalfläche, sie ermöglicht Euch auch die kostenfreie Nutzung der Zelt- und Parkmöglichkeiten des Immergut Festivals, sowie des Pendelzugs. Nur für die Bulli-/Caravan-Fläche muss eine gesonderte Karte erworben werden. Als kleines Extra begrüßt Euch zudem freundliches Sicherheitspersonal mit feinem sächsischen Einschlag. 3. Das Sicherheitspersonal tut alles in seiner Macht Stehende, um die Veranstaltung ordnungsgemäß über die Bühne zu bringen. Für einen schnellen und reibungslosen Ablauf leistet bitte den Anweisungen der Sicherheitsfrauen und -männer Folge. 4. Damit der immergute Festivalbesuch ein schönes Erlebnis mit tollen Erinnerung wird, bitten wir alle Festivalbesucher*innen um Toleranz, Rücksichtnahme, Zivilcourage und Hilfe in Notfällen. Daher wird bei uns rassistisches, menschenverachtendes, sexistisches und homophobes Verhalten nicht toleriert, zur Anzeige gebracht und führt zum sofortigen Aufdiestraßesetzen. 5. Die Mitnahme von Glasflaschen, Kanistern und Dosen auf das Festivalgelände ist nicht gestattet. Nicht-alkoholische Getränke in Plastikflaschen oder TetraPaks können bis zu einem Liter pro Person mitgenommen werden. Bei unseren Duschen, aber auch an anderen Orten auf dem Gelände, stehen Euch die Möglichkeit zur Verfügung Trinkwasser kostenfrei und grenzenlos zu bekommen. 6. Schuss-, Hieb- oder Stichwaffen sowie Glasgegenstände sind auf dem Festivalgelände verboten. 7. Bitte beachtet die Nähe unseres Veranstaltungsgeländes zu Gleisanlagen, die von Zügen befahren werden. Bahnanlagen dürfen nicht betreten oder durch am Gleis parkende Fahrzeuge blockiert werden. Achtet auf Eure eigene Sicherheit und die Eurer Festival-Mitbesucher*innen. Besondere Vorsicht ist auch beim Ein- und Ausstieg aus dem Zug am Bahnsteig des Festivalgeländes geboten. Bewegt Euch bitte innerhalb der Absperrungen und gekennzeichneten Wege und achtet auf das Signal des Zuges, um Unfälle zu vermeiden. 8. Die Wälder und Seen unserer Heimat sind unser großer Stolz und Kapital. Schon nach mehreren Tagen Trockenheit besteht höchste Waldbrandgefahr. Um Brände zu vermeiden, ist Feuer deshalb auf dem Festivalgelände strengstens verboten. 9. Achtet zu Eurer und unserer Sicherheit bitte darauf, dass Ihr Eure Glimmstengel nicht in brennbare Behältnisse werft und vor allem nicht in den Wald. Ein gern zitierter Slogan an dieser Stelle: „Kippen sind Brandsätze!“ 10. Der Umwelt zuliebe entsorgt Euren Müll bitte in den Müllcontainern und –tüten. Großes Dankeschön! Mülltüten erhaltet Ihr von den freundlichen Helfer*innen am Einlass. 11. Der Sicherheit und Platzökonomie wegen parkt Eure Autos bitte auf den dafür vorgesehenen Parkplätzen und nicht irgendwo am Wegesrand. Zelten ist nur auf den gekennzeichneten Zeltflächen erlaubt. Campieren mit Bulli, Anhänger oder Caravan ist nur auf unserem Bulli-/Caravan-Platz möglich, wofür eine gesonderte Karte erworben werden muss. Außerdem seid Ihr nur dort vor Wildschweinen und der Treffsicherheit der lokalen Förster*innen geschützt. 12. Tiere sind für die Sicherheit der Festivalbesucher*innen und zum Schutz ihrer selbst auf dem Festivalgelände nicht erlaubt. Quält also bitte weder Eure Haustiere noch unser Sicherheitspersonal. 111 13. Mit der Teilnahme am Immergut Festival erklärt Ihr Euch einverstanden, dass Fotos und Videoclips von Euch im Rahmen des Festivals aufgenommen und vom Veranstalter und der Presse im Zusammenhang mit der Berichterstattung über das Immergut Festival genutzt werden dürfen. 14. Musikanlagen und laute Stromgeneratoren auf Park- oder Zeltplätzen verletzen das Ruhebedürfnis anderer und werden von der Veranstaltungsfläche entfernt. Insbesondere in der Zeit von Samstag 2 bis 8 Uhr und Sonntag 2 bis 8 Uhr bitten wir Euch um Rücksicht auf die Schlafenden neben Euch. 19. Beim Baden in den Seen achtet bittet auf Euch, denn das Baden geschieht auf eigene Gefahr. Ebenso bitten wir Euch das Waschen mit Seife dort zu unter- und die Badestrände sauber zu hinterlassen. Aber das macht Ihr ja sowieso, weil Ihr ganz aufmerksam Punkt 8 hier gelesen habt. 15. Werbebanner unserer Kooperationspartner*innen und Sponsoren*innen sowie Instrumente der Bands sind keine Souvenirs. Jeder Diebstahl wird von uns zur Anzeige gebracht. Wenn Ihr ein Erinnerungsstück vom Festival mitnehmen wollt, empfehlen wir als äußerst legale Souvenirs an dieser Stelle gern unsere Festivalnickis und Tonträger. 20. Wir übernehmen keine Haftung für auf dem Festival- und Zeltgelände verlorengegangene, beschädigte oder gestohlene Gegenstände. Bitte achtet auf Eure Sachen und lasst Wertgegenstände nicht im Zelt liegen. Sollte doch mal etwas abhandenkommen, könnt ihr entweder vor Ort am Kiosk oder im Nachhinein per E-Mail nachfragen, ob etwas gefunden und abgegeben wurde. 16. Wir sind gehalten, darauf hinzuweisen, dass Minderjährige ohne Erziehungsberechtigte*n das Gelände vor 24 Uhr verlassen müssen. 17. Kinder im Alter von 0 bis 11 Jahre erhalten freien Eintritt zum Festivalgelände. Ab einem Alter von 12 Jahren benötigt man eine normale Immergut Festival Karte. Wichtig: Wir sind ein kinderfreundliches Festival. Beachtet jedoch, dass ein Festival kein geeigneter Platz für (Klein-)Kinder ist. Auch müssen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren entweder von einer*m Erziehungsberechtigten begleitet werden oder sich von einer*m Erziehungsberechtigten eine Teilnahmeerlaubnis bestätigen lassen und immer mit sich führen. 18. Fotografieren ist zum privaten Gebrauch bei uns natürlich gerne gesehen und gestattet. Alles, was aber nach „professionellem Equipment“ aussieht, muss leider draußen bleiben. 21. Bei den Punkten 1 bis 20 handelt es sich nicht um Kann- sondern um Mussbestimmungen. Als Veranstalter haben wir für die Sicherheit auf dem Festivalgelände zu sorgen und alle Auflagen der zuständigen Behörden zu erfüllen. Damit das Festival auch in Zukunft stattfinden kann, stehen wir in der Pflicht, die obige Hausordnung durchzusetzen. Wer nach Aufforderung den Weisungen des Sicherheitspersonals nicht Folge leistet, sich der Hausordnung widersetzt bzw. sich, andere oder das Festival gefährdet, wird der Veranstaltungsfläche verwiesen. Wir hoffen, dass dies so selten wie in der Vergangenheit nötig sein wird. Danke für Euer Verständnis und Eure Mitarbeit für die Sicherheit des Festivals! Euer immergutrocken e.V. 113 I mpr e ssum Herausgeber: immergutrocken e.V. Warschauer Straße 59a 10243 Berlin Redaktion: Tina Huynh-Le Marco Lehmbeck Klara Moschütz Gestaltung: Christoph Triepke www.skruvv.com Martin Dziallas www.ghostwork.de Druck: www.drucksatz.com Auflage: 7.500 Autor*innen: Asa, Alex (Frère), Amelie, Marc Bendixen, Anne Breitsprecher, Yana Duckwitz, Tina Huynh-Le, Tanja Linke, Marco ‚Majore‘ Lehmbeck, Mareike, Klara Moschütz, Tim Neuhaus, Ove (Torpus & The Art Directors), Thomas Petritsch (Granada), Stefanie Rogoll, Wiebke Ruess, Nina Sartorius, Christoph ‚Preller‘ Schirmer, Rike Tesch, Johanna Weidauer, Mathias Wolff, Tim Wulff Fotorechte: Ada - Katja Ruge, Andreas Dorau & Gereon Klug - Andreas Dorau & Gereon Klug, Anja Rützel - Anja Rützel, Bayonne – Dustin Cohen, Christiane Rösinger – Dorothea Tuch, Das Paradies – Markus S. Fiedler, Die Nerven – Christian Bendel, Drangsal – Thomas Hauser, Fil Bo Riva – Juliane Spaete, Granada – Katharina Jessner, Gurr – Marco Leitermann, Ilgen Nur – Veronica Besitic, Kat Frankie – Sabrina Theissen, Kero Kero Bonito – Kero Kero Bonito, Kettcar – Andreas Hornoff, Lambert – Andreas Hornoff, Makeness – Dexter Lander, Maurice & Die Familie Summen – dq agency, Mourn – Noemi Elias, Olli Schulz – Jenna Dallwitz, Pom Poko – Kristin Slotterøy, Roosevelt – Roosevelt, Sam Vance Law – Konrad Schmidt, Sue The Night – Sue The Night, Suff Daddy & The Lunch Birds – Robert Winter, Tim Neuhaus – Christoph Koestlin, Torpus & The Art Directors – Jörn Weinbrandt 114 Danke Am Ende sitzt niemand auf der Bank. Rechts außen brauchen wir den Verstand, im Sturm den Mut, links flitzt die Neugier und verteidigt wird mit Schweiß und Herz. Geschrieben unter kläglichem Sportler*innenwissen ist doch eins gewiss: Ohne Team geht nix. So ist das auch beim Immergut. Eine Hymne für den Takt, ein Tanz mit Ausfallschritt und B-Note und die optimalen Emotionskurven, um den Bob der Euphorie durch die Bande zu lenken. Manchmal wackelt da schon das Kinn und kräuselt sich zu Rührung zusammen, dieser eine kleine Ton, der manchmal für so vieles steht. Ganz ehrlich? Da stehen wir (dr)auf und fassen uns ein Herz. Immergut, du Sprinter*in und Arschbombe-vom-Zehner-Ding, du. Mailand oder Madrid, Hauptsache Neustrelitz. Nichts ohne dein Team. Ohne 5.000 kein Spiel, ohne e.V., Familie und Freund*innen kein Satz und ohne die Spitzen-LineUp-Aufstellung kein Lied. Danke an Euch! Affilitix AudioEquipment North GmbH Herr Grund, Bürgermeister von Neustrelitz Baustoffwerke Topp GmbH & Co. KG Herr Kärger, Landrat Mecklenburgische Seenplatte Deutsche Post AG Herr Töllner und K&P Getränke GmbH Herr Wolff High Gain Industriebedarf Beilke Landestheater Neustrelitz Löwe Transport GmbH Kreisstraßenmeisterei DRK Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte e.V. Eventnet UG Frau Drobek Frau Zahn Freiwillige Feuerwehr Neustrelitz Fürstenhof Neustrelitz Gymnasium Carolinum Hafenbahn Neustrelitz e.V. Handelshaus Groß Trebbow Gmbh Hanseatische Eisenbahn GmbH Herr Chudy & Herr Rautmann, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte von Steffi Neustrelitzer Wohnungsgesellschaft mbH Opel Autohaus Utpott GmbH & Co. KG. PopKW - LV für populäre Musik & Kreativwirtschaft M-V e.V. REMONDIS Seenplatte Logistik GmbH Stadt Neustrelitz Stadtwerke Neustrelitz Transportdienst Bernhard Rahn 115 Teilnahmeurkunde Für die beschwipste Teilnahme an den Immergut Fest(ival)spielen 2018 in den Bereichen Spiel – Satz – Lied verleihen wir in hochehrwürdigster Anerkennung diese Urkunde. Dein immergutrocken e.V. Die Veranstalter‘innen immergutrocken e.V. Warschauer Straße 59a 10243 Berlin www.immergutrocken.de START 15 16 17 18 19 20 21 22 23 00 01 02 03 0 18 05 20 30 22 20 00 30 S A WALDBÜHNE Sam Vance-Law Kat Frankie Olli Schulz Kettcar S 21 25 19 45 Gurr Pom Poko Granada M 23 25 Karrera Klub & King Kong Kicks ZELTBÜHNE 02 00 T A G BIRKENHAIN Christiane Rösinger 18 55 17 05 Makeness Suff Daddy & The Lunch Birds Andreas Dorau & Gereon Klug Das Paradies 02 00 Ada 15 25 16 15 03 30 Das Begleitheft zum 19. Immergut Festival am 24., 25. & 26. Mai 2018 in Neustrelitz. Mit dabei: → 11 FREUNDE Lesung & WM-Vorschau → Ada → An... Published on May 7, 2018 Das Begleitheft zum 19. Immergut Festival am 24., 25. & 26. Mai 2018 in Neustrelitz. Mit dabei: → 11 FREUNDE Lesung & WM-Vorschau → Ada → An...
https://m.rtr.ch/cultura/chant-e-musica/serias/mia-chanzun-da-stad-preferida-part-1
https://issuu.com/immergutrocken/docs/ig_programheft_2018_web
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http://www.myswitzerland.com/de/video/index.cfm?tags=10&start=701
0.61076
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L'emprim n'han ils aspectaturs a Tavau betg vis ina bella partida. Ils giasts da Genevra èn sa spruvads da stenscher il gieu dal HCD. Ed als da Tavau han mancà las ideas creativas. Pir en la 30avla minuta hai dà l'emprim gol, e quai per Genevra. Silsuenter han ils Grischuns mussà ina reacziun. Dentant il goli da Genevra Robert Mayer, la pitga e la latta han impedì ch'il puck è arrivà en il gol da Genevra. En la 44avla minuta ha Genevra lura marcà il segund gol, cura che gist dus giugaders dal HCD eran sin il baun da chastis. Hockey: 50. runda liga naziunala A |Partida||Resultat| |Ambri - Losanna||3:2| |Tavau - SCL Tigers||6:2| |Friburg - Berna||4:7| |Genevra - Kloten||2:4| |Lugano - ZSC Lions||3:2 suenter prolungaziun| |Zug - Bienna||4:3| Hockey: Classament liga naziunala A (05-03-2018) |Team||Gieus||Relaziun da gols||Puncts| |1.||Berna||50||167:112||102| |2.||Zug||50||153:122||91| |3.||Bienna||50||150:124||89| |4.||Lugano||50||159:130||86| |5.||Friburg||50||133:139||77| |6.||Tavau||50||134:156||75| |7.||ZSC Lions ||50||144:133||75| |8.||Genevra Servette||50||132:153||71| |9.||SCL Tigers||50||120:134||67| |10.||Losanna||50||149:169||63| |11.||Ambri-Piotta||50||136:168||57| |12.||Kloten||50||120:157||47| RR novitads 23:00
Zehn-Tore-Spektakel: Davos verliert Schützenfest in Lugano Der HC Davos unterliegt nach der Nati-Pause dem HC Lugano in einem Zehn-Tore-Spektakel mit 4:6. Die Partie hier im Liveticker zum Nachlesen. Der HC Davos unterliegt nach der Nati-Pause dem HC Lugano in einem Zehn-Tore-Spektakel mit 4:6. Die Partie hier im Liveticker zum Nachlesen. HC Lugano HC Davos Sportticker Davos verliert das Zehn-Tore-Spektakel in Lugano mit 4:6 - Der Sieg für die Tessiner geht in Ordnung, sie hatten mehr vom Spiel und die besseren Chancen - Mehr als die Hälfte der Gegentore waren sehr unnötig für die Davoser - Der HCD wirkte oft unsortiert und gab vermehrt die Scheibe zu leichtfertig her - Davos fällt auf Rang 10, könnte aber durch einen Sieg morgen gegen die Lions bis auf Platz 7 springen Herzlichen Dank fürs Mitlesen, einen schönen Abend noch und bis morgen, wenn es heisst: HC Davos vs. ZSC Lions Viertes Tor für Davos - eine Minute vor Schluss. Näkyvä macht das 4:6 - geht hier doch noch was? Schlegel lässt einen Schuss nach vorne abprallen und Michael Fora ist zur Stelle - er trifft bei seinem Comeback. 3:6 aus Davoser Sicht. Dieses Mal verliert Michael Fora den Puck an Luca Fazzini, der zieht alleine auf Senn los - und schiebt zum 6:2 ein. Das dürfte es gewesen sein für die Davoser. Und da ist das 5:2. Egli bleibt an Morini hängen, der prescht vor das Davoser Tor - legt nach rechts rüber zu Mark Arcobello - und die Scheibe ist im Tor; Senn erneut geschlagen. Die Torschuss-Statistik: 35 zu 20 für Lugano. Die Führung geht mittlerweile auch absolut in Ordnung, Davos macht schlicht zu wenig fürs Spiel. Das grosse Davoser Aufbäumen bleibt noch aus - es ist wieder Lugano, welches das Spieldiktat übernimmt. Ein weiteres Tor für die Tessiner dürfte hier die Entscheidung sein. Zwei Bündner Teams standen heute auch in der MyHockey League im Einsatz: EHC Thun - EHC Arosa 5:2 HC Düdingen Bulls - EHC Chur 1:4 Sowie in der 1. Liga: EC Wil - HC Prättigau-Herrschaft 1:3 Update aus den anderen Stadien: HC Ajoie - HC Ambri-Piotta 1:3 EHC Biel - Genf-Servette 1:3 SCL Tigers - EHC Kloten 4:1 Lausanne HC - EV Zug 1:1 Davos kommt unbeschadet aus dem Boxplay - beginnt jetzt die Aufholjagd des Rekordmeisters?
https://m.rtr.ch/sport/naziunal-internaziunal/la-seria-da-victorias-dal-hcd-e-a-fin
https://www.suedostschweiz.ch/sport/eishockey/liveticker-zum-nachlesen-zehn-tore-spektakel-davos-verliert-schuetzenfest-in-lugano
0.698655
0.701584
Contribuziuns dals 09.10.2018 - Mardi, 9.10.2018, 6:06 Termins da l'emissiun - Emprima emissiun: - Mardi, 9.10.2018, 6:06, RTR - Repetiziun: - Mardi, 9.10.2018, 7:06, RTR - Mardi, 9.10.2018, 8:06, RTR - Mardi, 9.10.2018, 11:03, RTR - Mardi, 9.10.2018, 12:06, RTR - Mardi, 9.10.2018, 17:06, RTR Contribuziuns - Bunura: Il squitsch sin ils atlets da sport d'elita - Bunura: Sport d'elita – la segunda vart da la medaglia - Bunura: Rumantsch, what else? – Program da mardi - Bunura: Emprimas reacziuns sin il hashtag rumantsch a Lucerna - Mezdi: Ils turists a Lucerna han gust dals Rumantschs - Mezdi: Detectivs socials – posiziun dad Alain Berset - Saira: Rumantsch, what else? emprova ses cletg tar turists a L... - Saira: Bus retic enstagl da Viafier retica – hai num bainbaud...
Podcasts Hier finden Sie alle aktuellen Podcasts der SRG Deutschschweiz. Die archivierten Podcasts finden Sie hier . «Radio Retro»: Allegra, Rumantsch! Ein ganzes Ohr voll Rätoromanisch gibt es in dieser dreiteiligen Podcast-Reihe von «Radio Retro» zu hören. Sie legt den Fokus auf die vierte Sprache der Schweiz. Episode 1 – Rettet das Rätoromanisch! Die erste Episode springt zurück ins Jahr 1947. Damals warnte der damalige Sekretär der «Lia Rumantscha» vor dem «schweizerdeutschen Virus, das das Romanische bedroht». Danach geht die Zeitreise durch die Viamala-Schlucht nach Zillis im Schams. 1966 haben sich dort Auslandschweizer-Kinder in ihrer Ferienwoche über das Romanische unterhalten. Episode 2 – Rumantsch für Anfänger «Tgi che sa rumantsch, sa dapli»: Wer Romanisch kann, weiss mehr. In Episode 2 gibt es einen Romanischkurs für einen Restaurantbesuch zu hören. «Rumantsch per principiants»: Romanisch für Anfänger. Ausserdem erzählt Anna Derungs 1979 von ihrem Leben im Lugnez: «Die Schafe, sie sind mein Hobby. Da redet mir der Bruder nicht rein.» Man hört es: Deutsch ist eine Fremdsprache für sie. Wie viele Romanischsprechende in dieser Zeit redet sie nur Hochdeutsch. Episode 3 – Experiment Rumantsch Grischun «Chars salids. Liebe Grüsse.» So geht Postkarten schreiben auf Rätoromanisch. Episode 3 erzählt von einem Sprachkurs von 2004, in dem es um das Rumantsch Grischun ging, die offizielle Schriftsprache. Viele Bündnerinnen und Bündner sind dieser Kunstsprache sehr unfreundlich begegnet. Zu Wort kommt auch Professor Heinrich Schmid von der Universität Zürich, der im Auftrag der «Lia Rumantscha» 1982 die neue Schriftsprache erfunden hatte. Der Widerstand gegen das Rumantsch Grischun ist mit der Zeit nicht kleiner geworden. 1989 hat der Autor Theo Candinas mit dem Atomreaktor Tschernobyl und mit Afghanistan dagegen argumentiert. Die Episode endet mit einer versöhnlichen Version der Postkarte. Hier finden Sie die weiteren Staffeln von «Radio Retro».
https://www.rtr.ch/emissiuns/actualitad/contribuziuns-dals-09-10-2018
https://www.srgd.ch/de/uber-uns/unsere-kanale/podcasts/
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Resultats per Ambient La viafier è in med da transport relativamain ecologic. Ma en las Alps cumbatta ella cunter las forzas da la natira.Guardar l'eveniment L'electrificaziun da la lingia dal Gottard è vegnida terminada l'onn 1924. Ussa producescha la Svizra l'energia per sias viafiers cun atgna forza idraulica, empè da cun charvun da la Prussia.Guardar l'eveniment Durant ils onns 1970 vegn la populaziun sensibilisada ecologicamain: Muria dal guaud e protecziun da las Alps èn las devisas. La NVTA profita da quai.Guardar l'eveniment Tgi che discurra da la NVTA, na dastga betg emblidar la Viafier 2000. Ella ha accelerà la concentraziun da la rait da viafier e la renovaziun da l’infrastructura.Guardar l'eveniment Cur ch'il parlament s'exprima a favur da la construcziun da la NVTA, preschenta el arguments da la politica regiunala, ecologica ed europeica.Guardar l'eveniment La NVTA è architectura. Ses edifizis han furmas minimalisticas, er ils tunnels ch'èn strusch vesaivels.Guardar l'eveniment La «ovra da construcziun tschientenara» vegn discutada en moda cuntraversa: La politica, l'administraziun e las organisaziuns da l'ambient tschertgan soluziuns cuminaivlas.Guardar l'eveniment Vias da traffic transfurman la cuntrada. Perquai occupa il trassé da la NVTA la planisaziun dal territori.Guardar l'eveniment Il gea surprendent da las votantas e dals votants svizzers a l'Iniziativa da las Alps accelerescha il svilup da la NVTA.Guardar l'eveniment La renovaziun da la lingia da martganzia Rotterdam–Genua avanza mo plaunsieu. Cun la colliaziun als ports da mar è l’Italia en retard.Guardar l'eveniment Il chantun Uri è spezialmain pertutgà da la construcziun da l'axa dal Gottard. El vul spustar il traject d'access al tunnel da viafier en il munt. I resultan tractativas plain conflicts cun la Confederaziun.Guardar l'eveniment Tras l'engrondiment da la NVTA vegn il traffic da rauba tras las Alps spustà cuntinuadamain da la via sin la viafier, dentant pli plaun che planisà.Guardar l'eveniment
Resultate zu Strassenverkehr Auto vs. Bahn Lange hat die Bahn die Nase vorn, doch mit der Eröffnung des Gotthard-Strassentunnels 1980 konkurriert der alpenquerende Strassenverkehr die Schiene.Ereignis ansehen Kombinierter Güterverkehr Die Hupac ist die grösste Anbieterin im kombinierten Güterverkehr durch die Alpen. Sie setzt sich gegen den Widerstand von Bahn und Lastwagengewerbe durch.Ereignis ansehen Umweltpolitische Wende In den 1970er Jahren wird die Bevölkerung ökologisch sensibilisiert: Waldsterben und Alpenschutz lauten die Schlagworte. Die Neat profitiert davon.Ereignis ansehen Abkommen mit Europa Bevor die Neat vom Volk beschlossen ist, bringt die Politik das Projekt in die Verhandlungen mit Europa ein.Ereignis ansehen Die grosse Verlagerung Mit dem Ausbau der Neat wird der Güterverkehr durch die Alpen kontinuierlich von der Strasse auf die Schiene verlagert, allerdings langsamer als geplant.Ereignis ansehen Das Ende der 28-Tonnen-Limite Neu dürfen vierzig Tonnen schwere Lastwagen die Schweiz durchfahren. Dafür akzeptiert die EU die Schwerverkehrsabgabe.Ereignis ansehen Feuer mit Folgen Der Brand im Gotthard-Strassentunnel ist ein Schock. In der Folge werden die Sicherheitsvorkehrungen auch in Eisenbahntunnels verschärft. Der Brand ebnet der zweiten Strassenröhre den Weg.Ereignis ansehen
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Dintaunt ch' eu deir' üna juvna flur 6. (Romanische Studien I, Flugi, p. 312/3.) „Dintaunt ch' eu deir' üna juvna flur Vivaiva in allegria, Ed uossa chi' m eis gnieu la crusch Nu poass sentir la gia.“ — 5 „O schi tascha, mieu cour cher, E allura t' indaletta; Dis cert varost tü da pisser, E dis eir dad algrezchia.“ — „Grand' algrezchia am po bain gnir 10 Ed eir grand' allegria, Ma scha m' impais ma giuventün, Nu poass am smancher via.“ — „Scha Dieu ans do bgers bels iffaunts E da temma da Dia, 15 Vulains pigler pazchaintamaing E ster in allegria.“ — „Ta raschum nun am vo per senn, Ün' otra vess eu bain gugent; Vess eu pür elas d' ün utsche, 20 Vuless svuler davent. Schi eu vuless svuler davent Ed ir vi fin sur mer.“ — „Ed eu vuless bain bod ir zieva Ed ir vi at claper.“ 25 „Mo schi inua vulessast ir, Vulessest tü trer via? A chesa stuessast tü turner Sainza ta cumpagnia.“ — „Ta raschum nun am vo par cour, 30 Ed eu nu pilg fadia; Daivast tü fer sainz 'am pigler, Schi füss in chesa mia.“ — „Ma tü lo füssast suspirand Ed eir bod alla fossa, 35 Ed eu am vess da' m arüvler, Da' t vair do la resposta.“
Das Volk, wie es denkt und spricht Denkart. Schule. Schulhäuser. Lesestoff. Wissbegierde. Sparsamkeit. Unterhaltung ( Gotwärgi, Botzen, Gratzug, Hexen und Schwarzkünstler ). Kartenspiel. Sang und Klang. Schützenzunft. Hergottstag. Freudenfeuer. Sprache. Lokalausdrücke. Redensarten. Sprichwörter. Volkspoesie. Der Oberwalliser Bergbewohner gleicht in mehrfacher Hinsicht, physisch und intellektuell, dem Bewohner des Berner Oberlandes und der Urkantone. Seine Denkart ist aber infolge der Abgeschiedenheit noch einfacher und noch ursprünglicher als bei diesen. Der Gesprächsstoff dreht sich im Volke hauptsächlich um den Viehstand, seinem fast ausschliesslichen Erwerb, mit dem er von Jugend auf verwachsen ist. Schon in den ersten Lebensjahren sind die Haustiere dem Kinde das einzige Spielzeug. Der erste Zehenknochen des Rindes stellt das « Schwintji » ( Schweinchen ) dar, das zweite Glied ist das « Stierli », das dritte das « Chueli » und das entsprechende von einem Maultier ist die « Ringkuh ». Aus Holz wird ein Ross gemacht, und die dürren, aufgegangenen Rottannenzapfen stellen die Schäfchen x ) dar. Sobald das Kind dem Vieh nachgehen kann, erstreckt sich diese Liebe auf die lebenden Tiere. x ) Die Tannzapfen werden deshalb « Bäje » genannt, was soviel als Schäfchen ( « Bäh » ) bedeutet, herrührend von dem Geplär ( « Bäh, Bäh » ) der Schafe. Die Vispertaler Sonnenberge. So wird dem Kinde gleichsam mit der Muttermilch die Liebe zum Vieh eingeimpft. Zum Schütze werden den Kindern, sobald sie gehen können, Fallkappen ( Fig. 103 ) aufgesetzt. In den Bergdörfern.des Wallis dauert die Schule nur sechs Wintermonate, vom 1. November bis 1. Mai. Die Sommermonate bringt die Jugend ohne Schule in der freien Natur zu. Schon gegen Schluss des Schuljahres, wenn die Vegetation zu erwachen beginnt, sind die Gedanken des Kindes mehr auf Wiese und Feld, im Wald und auf der Weide als in der Schule. Im April lernt es auf der Schulbank wenig mehr, wenn der Lehrer nicht ganz energisch dahinter ist. Ist die Schule im Frühjahr zu Ende, so wird über den ganzen Sommer kein Schulbuch mehr zur Hand genommen, und ein grosser Teil des im Winter Erlernten wird verschwitzt. Wenn dann im Winter die Schule wieder beginnt, so hat der Lehrer bis zu Neujahr mit der Répétition des im vorhergehenden Winter Erlernten zu tun. So bleiben nur noch drei Monate für die Behandlung neuer Aufgaben. Wenn der Schüler von der Volksschule ganz entlassen ist, so werden beim gewöhnlichen Volk Bücher, Feder und Tinte auf Jahr und Tag beiseite gelegt, und alles in der Schule Gelernte wird vergessen, bis die Jünglinge durch den Militärdienst wieder aus ihrem Schlendrian aufgerüttelt werden. Kein Wunder, wenn man besonders ältere Leute findet, die kaum lesen und schreiben können, trotzdem sie intelligent sind. In allen drei beschriebenen Bergdörfern befinden sich neue, zweckmässig eingerichtete Schulhäuser ( Fig 104 ). Trotz der beschränkten Schulzeit gibt es unter den Bergbewohnern wirkliche Naturgenies. Die Literatur der Bauernstube besteht meist aus einigen Gebetbüchern, dem Katalog des Warenhauses Jelmoli in Zürich. Von Kalendern ist der Zuger beliebt. Die verbreitetste Zeitung ist der Walliserbote; ich sah aber auch die Schweizer Wochenzeitung, die Emmenthaler Nachrichten, die Zürcher Nachrichten, den Briger Anzeiger und den Walliser Volksfreund. Das Volk ist wissbegierig, oft naiv neugierig und kann es nicht verstehen, wenn ein Fremder unter der Woche auf den Berg kommt. Ein Törbler fragte mich neugierig: « Was schaffet err? Wo schlaffet err? » Die Leute sind meist sparsam; diese lobenswerte Tugend grenzt sogar öfters an Geiz, worüber manches Musterehen erzählt wird. Eine alte Frau erhielt Besuch von einem Verwandten und holte demselben ein kleines Krüglein ( einen Halbschoppen ) Wein mit der Ermahnung: « Jetz trink Gotte gnuag, i git der 's vo Harze gäre! » S' Erbji Petschi, ein alter Bauer, hing einen Riemen Speck über dem Esstisch auf, so dass er ihn mit der Nase riechen konnte. Aus Geiz ass er aber nicht davon, sondern sagte zu sich selbst: « Schmecke muesch es, aber han nit! » F. G. Stebler. Der gesellschaftliche Verkehr beschränkt sich gewöhnlich auf den Kirchenbesuch und auf die Zusammenkünfte im Gemeindehaus oder auf dem öffentlichen Platz nach dem Gottesdienst. Im Winter, wenn die Abende länger sind — von St. Moritz ( 22. September ) bis St. Joseph ( 19. Märzgehen die Nachbarn oft zusammen « z'Abesitz » und zum « Hengerten » und erzählen wohl auch Geschichten von den Gotwärgeni, den Botzen, den Hexen und Strideln und andere Schauer-mären, wovon wir bereits eine Anzahl kennengelernt haben. Die Gotwärgeni waren ein kleines, energisches Volk ( « chlini, aber raschi Lit » ), das in alter Zeit in den Felsenklüften wohnte. In Törbel hausten sie in den Felshöhlen « auf dem Schopf », oberhalb der Alp Bifigen und waren in « drei Sprüngen » im Dorf, wo sie den Bewohnern allerlei Gutes erwiesen. Im 16. Jahrhundert, so erzählte mir der Alphirt von Bifigen, seien sie vertrieben worden. Aber noch heute sei in der Höhle ein goldenes « Wagji » ( eine goldene Wiege ) verborgen. Es ist aber bisher noch niemandem gelungen, das Kleinod zu finden, denn in der Höhle ist es « fister » ( finster ). Gerade das Gegenteil von dem der Gotwärgi war das Verhalten der Botzen. Der Botz ist der böse Geist, der die Menschen belästigt oder ihnen Schaden zufügt. Ein solcher Botz haust beispielsweise in der untern Stube der alten Hütte in der Rindermatten ( Fig. 105 ) in Törbel. Wenn jemand sich daselbst hinter den Ofen legt, um auszuruhen, so wird er vom Botzen heraus«geschmeizt ». In dem Stall « auf der Schratt » quälte der Botz über Nacht das Vieh. Oft waren am Morgen zwei Kühe an einer Kette. Alles Beten half nichts, deshalb wurde der Stall abgebrochen und an einer andern Stelle wieder aufgebaut. Seither hat das Vieh Ruhe. Wie im ganzen Oberwallis, hat man auch hier den Gratzug gesehen — die Wanderung der Verstorbenen über Berg und Tal. Wer einem solchen « Volch » in den Weg kommt, wird von einer gefährlichen Krankheit befallen. Mein Gewährsmann begegnete einmal auf der Voralp ini « Bifig » einem solchen « Tote-volch ». Auf einmal spürte er einen Druck am Fuss, als ob er einen Stein im Schuh hätte. Er zog Schuhe und Strümpfe aus, fand aber nichts. Zu Hause angekommen, konnte er nicht mehr gehen, bekam eine Wunde am Fuss und musste zwei Monate das Bett hüten. Ein « Volchweg » ( Weg des Gratzuges ) geht von Hofstetten über die Bine, das Schallenbord, Zen Springen, über den alten Weg nach dem Eischbühl, über Niwen, nach der Schwendi ( hier zwischen Hütte und Stall durch ), Eschistafel, Bifigen, Rotfluhwald und weiter nach Emd. Ein Mann, der beim Vorbeigehen des Zuges in der Bine am Wege gesessen hatte, wurde lahm. Im nächsten Jahre Die Vispertaler Sonnenberge. war derselbe zu gleicher Zeit an der gleichen Stelle, als ein Fremder auf einem Pferde vorbeiritt. Der Fremde erzählte, er hätte vor einem Jahre hier einem Mann eine Nadel ins Knie gestossen und müsse sie nun wieder herausnehmen. Von diesem Tage an war der Lahme wieder gesund. Im Liechtbiel auf dem Gebiet vo'n Stalden, gerade gegenüber Törbel, wohnte eine Hexe. Während sie die Butter über dem Feuer hatte, um Suppe zu kochen, ging sie geschwind nach Mailand, Zwiebeln zu holen. Sie wurde der Hexerei angeklagt. Als man sie zum Verhör holte, war sie im Gebet hinter dem Ofen mit einem « Bätti » ( Rosenkranz ) aus « Geissgagle » ( Zie-genbohnen ) in den Händen. Sie erklärte: « Jetzt treffet er mi am e guete Werch !» Die Hexe wurde verbrannt. Ein Schwarzkünstler ( « Chîstler » ), deren es früher viele gab, kam eines Tages mit einem Saum Wein die Talstrasse von Stalden nach « Kalfatra » ( Kalpetran ) herauf. Auf der andern Talseite, jenseits der Vispach am Liechtbiel, mähte ein Bauer. Diesem nahm der « Chîstler » die « Wetzi » ( Schärfe ) von der Sense, so dass der Mann nicht mehr mähen konnte. Der Bauer war aber auch ein « Chîstler » und stellte dem Säumer das Pferd, so dass dieser nicht mehr vorwärts konnte. Er musste mit dem Saum umkehren, über die Chinbrücke bei Stalden auf die andere Seite des Flusses, bis hinauf zum Mähder, um diesen mit einem Trunk Wein zu versöhnen; erst dann konnte er wieder vorwärts, nachdem er einen Umweg von mehr als einer Stunde gemacht hatte. Nicht selten frönt man an den « Abesitzen » dem Kartenspiel. Beliebt ist dabei das « Zwicken », im Kanton Bern « Bethlen » genannt. Die Zenegger, besonders die Familien der Kenzelmannen und -weiber, sind ein sangeslustiges Volk und an Sonntagen, wenn sie von der Hellelen heimkehren, hört man oft herrliche W¾isen, die von Berg zu Berg erschallen. Zwar ist der Gesang nicht jedem gegeben. Der alte Moritz im Blatt « tuet nit singe und tuet nit grine, er tuet so en Bitz was Gott will! » Wenn er Verdruss hat, so tut er « pfiffen » ( pfeifen ). In Zeneggen besteht auch eine Schützenzunft, ähnlich wie die in Visper-terminen1 ), nur ist sie weniger zahlreich, und die Schützenbrüder schliessen sich mehr ab. Sie hat einen eigenen Weinberg. Die Zunft zählt nur 14 « Brüder ». DieVgl. Ob den Heidenreben, 1901, S. 98. Jahrbuch des Schweizer Alpenclub. 56. Jahrg. F. G. Siebter. Mitgliedschaft geht unentgeltlich vom Vater auf den Sohn über. Wenn keine männlichen Nachkommen vorhanden sind, so verfällt der Anteil der Kirche; der Pfarrer liest dafür einige Seelenmessen. Die Mitgliedschaft kann auch erworben werden durch Einkauf; die Einkauf summe beträgt 2-300 Franken, je nach der Beliebtheit des Kandidaten. Die Schützenzunft versammelt sich jeweilen im Sommer am Sonntagnachmittag nach der Vesper, etwa sechs- bis siebenmal, auf der Schützenloibe, einem kleinen Hause in der Schalbmatte, das zu ebener Erde den Keller und im ersten Stock das Zunftlokal mit dem Schützen-stand enthält ( Fig. 106 ). Jeder Schützenbruder bekommt bei diesem Anlass etwa 10 Becher Wein, ein Pfund Brot und ein halbes Pfund Käse. Die Volksfeste sind mehr kirchlicher Art. Das grösste kirchliche Fest findet am Hergottstag ( Fronleichnam ) statt. Es ist ein kirchliches Frühlingsfest mit starkem, weltlichem Ein- schlag. An verschiedenen Stellen der Gemeinde werden prächtig geschmückte Altäre errichtet, zu welchen vor dem Gottesdienst eine Prozession der ganzen Gemeinde stattfindet. Voraus im Zuge schreiten Trommler und Pfeifer, begleitet von Militär und Tromm-lern; dann folgt das Volk mit Kreuz und Fahne, dem Baldachin und den Heiligtümern und Kleinodien der Kirche. Die Frauen setzen den Walliserhut auf, mit den schönsten gestickten, seidenen Bändern, die Mädchen werden in Weiss gekleidet und mit einem Kränzchen im Haar geschmückt ( Fig. 107 ). So zieht die fromme Schar mit Gebet von Altar zu Altar, wo der Geistliche den Segen spendet. Daneben ertönen fast ununterbrochen Böllerschüsse mit dutzendfachem Echo. In gleicher Weise tönt es von den gegenüberliegenden Bergen, von Visperterminen, von Grächen, Staldenried und vom Tale herauf. Nach dem Umzug zieht das Militär unter militärischem Befehl mit Trommelschlag und Musik in die Kirche ein, dass die Wände erzittern und der andächtige Gläubige aus seinen frommen Gefühlen förmlich aufgeschreckt wird. An den Vorabenden vom St. Johannistag ( 24. Juni ) und St. Peter ( 29. Juni ) und am schweizerischen Bundesfest ( 1. August ) werden auf den Höhen grosse Freudenfeuer angezündet. Die Sprache des Volkes ist ein schwerverständliches Walliserdeutsch. Der Dialekt wechselt fast von Dorf zu Dorf. Noch verschiedenartiger ist er in den verschiedenen Talschaften und Bezirken. Die « innersten Matter » ( Zermatter ) und die obersten « Gommer » haben früher einander nicht verstanden, wenn sie in ihrem Dialekt redeten, so verschieden war die Sprache. Auch heute noch kann ein Ausserschweizer dem Gespräch nicht folgen, wenn sich zwei Einheimische in Die Vispertaler Sonnenberge. ihrem Dialekt unterhalten. Die besser geschulten, jungem Leute und diejenigen, die auswärts waren, haben eine allgemeiner verständliche Sprache und versuchen es sogar, mit dem Fremden hochdeutsch zu reden. Hie und da spricht einer sogar französisch, auf den Bergen droben seltener als in den grössern Ortschaften im Tale. Im Rhonetal unten hat die französische Sprache so rasche Fortschritte gemacht, dass z.B. Siders, Leuk, Visp und Brig nach und nach ganz verwelscht werden. Einige Bergbewohner, die längere Zeit in « Makana » ( Macugnaga ) waren, sprechen italienisch. Allgemeiner ist die Kenntnis des Italienischen aber im Saas, da die Bewohner, früher mehr als heute, über den Monte Moro mit Makana in ständigem Verkehr waren und viele in Italien Sommerstellen annahmen. Viele Saaser haben sich in Makana niedergelassen und haben sogar ihre Namen italienisiert ( z.B. Zurbriggen = Delponte ). Wenn auch die grossen Ortschaften im Rhonetal nach und nach ein welsches Gepräge annehmen, so wird dasWalliserdeutsch in den Bergdörfern stets sein altes, alemannisches Heimatsrecht behaupten. Die Sprache des Volkes an den Vispertaler Sonnenbergen ist weich. Das Ch z.B. in Chuchi hört sich fast wie seh an. Charakteristisch sind die Endungen u, a, ot statt e, en und et, Wischu und Wäschu, Gigu, Gigu nit vergebu, Chäs und Brot derrnäbu; i has latsch verstannuich habe es falsch verstandengrächotgerichtet, bereitgemacht ); statt is hat man die Endung üs ( ChabusChabis ); statt au spricht man oi ( Loib = Laub, Boim = Baum, Hoit = Haupt, choifen = kaufen ); statt m setzt man b ( bit = mit, i chume bit, Terbinen = Terminen ), statt d = b ( Riebfluh = Riedfluh ), statt ü = i, ie ( mied = müde ), statt ö = e, statt s = seh ( schi = sie, Lisch = Lüs, Läuse, beesch = böse, er isch en Beesche, Eschelboden = Eselboden, insche Franz = unser Franz ). Das r wird doppelt ausgesprochen und zur Verstärkung oft noch ein e eingeschoben ( Terrog = Trog, Terropf = Tropf, was saget err? Sit der ammum zarruggseid ihr wieder zurück ?). Für kleinere Gegenstände und solche in der Mehrzahl wendet man die Endung i oder ji, ti, schi an ( es Hundschi = ein Hündchen, es Munzi = ein Kuss, Bantli = ein halb gewachsener Bub, es Wibji = ein Weiblein, es Mannji = ein Männlein, Wägelti = Fusspfad, es Bubji = ein Büblein, es Meitji = ein Mädchen, Biezeni = Bremsen, Bladeni = Raupen, Härderni, Chärderni, Chirderni = Regenwürmer, Chräjeni = Krähen, Rabbeni = Raben, Rähgeni = Häher, Guetteni = Süssigkeiten ). Zahlreich sind die Lokalausdrücke, z.B.: fläth = sauber, berahmt = berusst, beschissen = beschmutzt ( gat uf d'Site susch werdet er beschisse !), galt = brach, malm = mild, notweders = keines von beiden, schäps = schief, verscheissti = wählerisch ( er ist nit verscheissti ), zudien = langsam machen, antere = nachahmen, chorren = versuchen, fuchte = schimpfen ( d'Gotta fuchtet ), hasensinnig = kurzes Gedächtnis, en Chlupf-hans = ein Hasenfuss, cheiste = keimen, trifere = jäten, es Ghusi = eine alleinstehende, selbst haushaltende Person, rellen = schwatzen, tischen = wechseln ( er hat sich getîschet = er hat die Kleider gewechselt ), Schwieher = Schwiegermutter, Schwäher = Schwiegervater, Gschwia = Schwägerin, Schnurre = Schwiegertochter, Baschi und Vetter = Geschwisterkinder, Muhme = Tante, Ettere = Oheim. Die Eltern heissen Vater und Mutter ( Papa und Mama gibt es am ganzen Berg nur zwei ), Schgätterata = Gewitter ( s'Wätter isch no nit ratsch, es tuet a so umhä näblutschu [nebeln] und firschi git-s-no am Abig am-mum [wiederum] è Schgatteratâ ), Chleuwa = Grannen beim Getreide, Trätscha = Flechte, es Grigel = ein Skelett, es Pläger = ein fauler, böser Mensch, dummi Pläger = dumme Gänse, Gläff = Maul ( die Chueh hat es grosses Gläff ), Zänne = Mund ( er hat mit der Zänne s'Glas verbissu ), Erdbidem = Erdbeben, Spilteni = Spass, Grittelä = zweigipfeliger Baum, Tampa = eine dumme Weibsperson, Nohl = Idiot ( du bisch a Nohl ), Brunz = Kochtopf aus Erz, Chalbertruch = kuhwarme Milch, Bretschele — Tragriemen, Tschiffere = Rückenkorb, Bäje = Tannenzapfen, en Bätsch = ein Haufen, Ouwand = Weide, es Lusi = ein altes Talglicht, Lusentotz = Fuss vom Lusi. Die Wochentage heissen: Sunntag, Mentag, Zistag, Mitwuch, Frontag, Fritag, Samstag. Redensarten: Er isch en schlimme Tifel = er ist ein gescheiter Mensch; wir gehn an Törbel = wir gehen nach Törbel; i ha gedäicht = ich habe gedacht; welles Giriwelcher Geier! Er het lutter bari Stumppe = er hat lauter kurze Bleistifte; er het gueti Gegewart = er ist schwindelfrei; en spitze Weg = ein schwindliger Weg; i ga go seijo = ich gehe zum Säen; dir sit en Tratzgeist = Sie sind ein Neckgeist; er isch en fine Heer = er ist ein netter Herr; es gebringt sich nit = es lohnt sich nicht; der Franz isch en gradite, tolle, flotte, grade Ma; es siedet wie Chuchi; er hat gletscherchalte Hand; vielets dichist es dir zu viel? es vielet mir = es ist mir zu viel; er tricht wie-n-es Biezi = er trinkt wie ein Kesselflicker ( Biezi ); rühmet der Goich, so schaffet er oich; mi muess s'Färli bschaue, nit der Terrog, sagt man von einer dicken Frau, die klagt; er tuet s'Mannji mache = er hat Grössenwahn. Sprichwörter. Sparen oder nit ha.«Der macht no 's Chritz dur d'Welt! » Da, wo es alts Wib der Chopf setzt, ( Er macht zweimal kreuzweise die Reise Denemagesen Stier nimme umdreihe! um die Welt> sat man von einem. t- i i. j,iTa /v™+ider sehr viel schafft. ) Schi het d Vesper vor dem Amtder Unterrock ist länger als der obere).Wi ( Wein ) redt, Wenn ma will i d'Berge ga,Chäsmilch redt nit! Muess me scheeni Stäcka ha.«Der Gwinner ( im Prozess ) verliert der Durch Erbe rieh cho cha-n-en Narr bit Rock, der Verlierer noch das Hemd sibe Chröpfe.drzue. » Wenn me will go Vogle fan,Wenn niht me im Channel ist, so hört Muess me nit z'erscht in d'Stude schlan. es uf! ( d.h. wenn man zu alt ist, so Nessle müessent jung brennu,kann man nicht mehr arbeiten. ) Alt brennuntsch nit meh! Die Visperlaler Sonnenberge. Volkspoesie. Bubji trink nit so viel Wi, S'Geld muess verdienet si. Hina nit, aber more z'Nacht Chunt isch de Giger, Tanzet nit die Meitleni, So tanzet di alte Wiber. Wi tanzet denn die Meitleni? Wi di Gige Seitleni. Wi tanzet denn die alte Wiber? Wi en alte Chue di biset. Wi tanzet denn die junge Bueba? Wi di Hobschla i der Grueba. Wi tanzet denn die alte Manne? Wi en alte zerrissene Pfanne. Der, wo Geld hett, Cha i s'Wirtshus ga, Der, wo keis hett, Der cha vorne stah. Ledige Lüt, lustige Lüt, Gseht me schi nit, So ghört me schi witt. E luschtige Bub, brucht bald es Paar Schue, E trurige Narr, hett lang a-n-em Paar. Der, wo Geld hett, Cha-n-es Meitji küsse, Der, wo keis hett, Cha die Schnurre wische. Der, wo Geld hett, Chauft en neue Hut, Der, wo keis hett, Dem isch der alte guet. Kinderreim. En Geiss und en Gitz,Die Predigt ist halb. Die Predigt ist afan Bitz.En Chatz und a Mus, Ae Chua un es Chalb,Die Predigt ist us. F. G. Siebler.
https://it.wikisource.org/wiki/Dintaunt_ch%27_eu_deir%27_%C3%BCna_juvna_flur
https://www.sac-cas.ch/de/die-alpen/das-volk-wie-es-denkt-und-spricht-9627/
0.637644
0.642292
Folgende Gesetze und Reglemente der Gemeinde Val Müstair sind verbindlich. Reglamaint per la gestiun dal rument Reglamaint da las per la gestiun dal rument, stadi 2018 taxas Reglamaint da taxas da fabrica Reglamaint per l’ütilisaziun dals locals da las immobiglias cumünalas Reglamaint da sauaziun Reglamaint fondo „Pader Theodos Florentini“ Formular per dumonda da sustegn our dal fondo „Pader Theodos Florentini“ Ledscha pel Center da sandà Val Müstair Uorden da scoula e scoulina Ledscha da pumpiers Reglamaint da pumpiers Reglamaint da gestiun dal Cumün da Val Müstair Reglamaint da salarisaziun e dad expensas Ledscha da gastronomia Ledscha d’impostas cumünalas e ledscha d‘impostas da baselgia Ledscha d‘impostas Reglamaint pel mantegnimaint da las vias champestras e da god e per las ouvras da la corporaziun da meglioraziun Uorden da god Reglamaint da sunteri e da sepultüra Reglamaint da taxas per il sunteri e sepultüra Reglamaint pell’organisaziun in cas da catastrofa Constituziun cumünala Reglamaint d’elecziuns e votaziuns Ledscha da polizia Reglamaint per l‘adöver da las vias cun veiculs a motor dadour cumün Statüt PEM Statüts Parc da natüra regiunal Biosfera Val Müstair Ledscha davart las taxas d'albergiader e davart las taxas per la promoziun dal turissem dal cumün da Val Müstair Reglamaint da chanalisaziun Taxas da consüm e d’attach d‘aua e d‘auas persas Reglamaint dal provedimaint d’aua Reglement für die Abfallbewirtschaftung Gebührenreglement für die Abfallbewirtschaftung Stand 2018 Baugebührenreglement Reglement zur Nutzung der Räume in den Gemeindeliegenschaften Bewässerungsreglement Reglement Fondo Pader Theodos Florentini Formular für Unterstützungsgesuch aus dem Fond „Pader Theodos Florentini“ Gesetz für das Gesundheitszentrum Val Müstair Schul- und Kindergartenverordnung Feuerwehrgesetz Feuerwehrreglement Betriebsreglement der Gemeinde Val Müstair Besoldungs- und Spesenreglement Gastwirtschaftsgesetz Gemeinde- und Kirchensteuergesetz Steuergesetz Reglement für den Unterhalt der Feld- und Waldwege und für die Werke der Meliorationsgenossenschaft Waldordnung Friedhof- und Bestattungsreglement Gebührenreglement für den Friedhof und das Bestattungswesen Reglement zur Organisation im Katastrophenfall Gemeindeverfassung Wahl- und Abstimmungsreglement Polizeigesetz Reglement für die Benützung der Wege mit Motorfahrzeugen ausserorts Statut PEM (EW) Statuten Regionaler Naturpark Biosfera Val Müstair Gesetz über die Erhebung der Kurtaxen und Tourismusförderungsabgabe Ausführungsbestimmungen zum Gesetz über die Erhebung der Kurtaxen und der Tourismusförderungsabgabe Kanalisationsreglement Verbrauchs- und Anschlussgebühren Wasser und Abwasser Wasserversorgungsreglement
Bericht der Gemeindevorstandssitzung vom 25. April 2023 Immobilienstrategie Gemeinde Pontresina Nachdem die Gemeindeversammlung am 3. April 2023 der Gründung der Stiftung «Fundaziun da Puntraschigna» klar zugestimmt hat, hat sich der Gemeindevorstand mit der künftigen Immobilienstrategie der Gemeinde Pontresina beschäftigt. Der Gemeindevorstand ist sich einig darüber, dass allfällige Projekte mit Potential für den Erhalt oder die Schaffung von Wohnraum für Einheimische im Hinblick auf die künftige Tätigkeit der Fundaziun da Puntraschigna einer genaueren Prüfung unterzogen werden sollen. Verabschiedung Jahresrechnung / Abschluss 2022 z.H. der Gemeindeversammlung Pontresina blickt auf ein sehr gutes Finanzjahr 2022 zurück: Die Rechnung 2022 schliesst anstelle eines geplanten Defizits von CHF 0,23 Mio. mit einem Gewinn von CHF 4,4 Mio. ab. Im Abschluss 2022 ist eine Einlage von CHF 1 Mio. in eine Vorfinanzierung für die Gesamterneuerung der Sesselbahn Alp Languard AG, sowie eine Vorfinanzierung von CHF 2 Mio. für die Gesamterneuerung des Schulhauses Puntraschins suot enthalten, allerdings sind diese von der Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2023 noch explizit zu genehmigen. Mit CHF 6,927 Mio., bei Gesamterträgen von CHF 32,0 Mio., fiel das operative Ergebnis 1. Stufe im 2022 um CHF 7,4 Mio. besser als budgetiert und CHF 2,8 Mio. besser als im Vorjahr aus. Im Wesentlichen ist das viel bessere Ergebnis gegenüber dem Budget auf einen um CHF 2.6 Mio. tieferen Betriebsaufwand und vor allem auf CHF 5,2 Mio. höhere Fiskaleinnahmen, auch in Zusammenhang mit einer regen Tätigkeit im Immobilienbereich zurückzuführen. Von den geplanten Brutto-Investitionen von CHF 12,3 Mio. wurden CHF 7,9 Mio. bzw. 64% realisiert. Dies widerspiegelt auch die gute Konjunktur in der Gemeinde, da deren Aufgabe unter anderem ist, in schlechten Zeiten öffentliche Investitionen vorzunehmen und in guten Zeiten, wie eben im 2022, eher die Privatwirtschaft investieren zu lassen. Die vorgenommenen Bruttoinvestitionen sind aber trotzdem um 24% höher als im Durchschnitt der letzten 10 Jahre (CHF 6,3 Mio.). Kutschen-Bewilligungen B für die Sommersaison 2023 Wie in den Vorsommern erteilt der Gemeindevorstand für die am 1. Juni 2023 beginnende Sommersaison an 5 Fuhrhaltereien insgesamt 16 Bewilligungen für kommerzielle Kutschenfahrten in die Val Roseg. Es gelten die offiziellen Kutschentarife vom 1. Juni 2022 der Gemeinde Pontresina. Erlebniswelt Flaniermeile/Dorf - Begegnungsfläche Plazza Bellavita Der Gemeindevorstand bewilligt das Pop-Up Projekt von Pontresina Tourismus «Begegnungs- und Verweilfläche» auf der Plazza Bellavita. Mit dem Pop-up Projekt soll eine temporäre öffentliche Sommer-Verweilfläche ohne Konsumationszwang geschaffen werden. Die Pop-Up Lösung soll modular erstellt sein und jeweils im Sommer von Juli bis Oktober als Begegnungs- und Verweilfläche dienen. Temporäre Stellplätze für Wohnmobile und Wohnwagen bei der Diavolezza-Talstation Wie bereits in den Vorjahren schafft die Diavolezza Lagalb AG und die Camping Morteratsch GmbH rund 60 temporäre Stellplätze für Camper auf dem Parkplatz bei der Diavolezza Talstation. Je nach Bedarf soll die maximal 3 Nächte nutzbare Ausweichmöglichkeit von Mitte Mai bis Ende September 2023 in Betrieb sein. Geöffnet werden die Stellplätze bei Vollbelegung des Campings Morteratsch. Ziel des Angebots ist es, einerseits dem anhaltenden Camper-Boom Rechnung zu tragen und anderseits das wilde Campieren bestmöglich zu verhindern. In seiner dreijährigen Bewilligung mit Widerrufsmöglichkeit weist der Gemeindevorstand darauf hin, dass der Stellplatz nur als Auffang-Angebot bei einer kompletten Belegung des Campings Morteratsch dienen darf. Die Schaffung eines zusätzlichen Camping-Angebots ist ausdrücklich nicht die Absicht des Gemeindevorstands. Auftragsvergaben Der Gemeindevorstand hat im freihändigen Verfahren die nachfolgenden Aufträge vergeben: - Belagsarbeiten zur Sanierung der Werkleitungen Via Muragls Sur, 2. und 3. Bauetappe an die Schlub AG Südbünden zum Preis von CHF 168’729.25 inkl. MWSt.; - Belagsarbeiten, Ersatz Wasserleitung Via Maistra, Rominger bis Kreuzung Via Giarsun und hinauf bis Einfahrt Via Cluset an die Walo Bertschinger AG zum Preis von CHF 145'000.00 inkl. MWSt. Baugesuche Auf Antrag der Bauverwaltung bzw. der Baukommission bewilligte der Gemeindevorstand folgende Baugesuche: - Parz. 1973, Chesa da la Bun'Orma, Via da Surovas 3, Neuerstellung Dachlukarne und Dachflächenfenster; - Parz. 1725, Überbauung Ers, Via dals Ers 40, 42, 48 & 52, Wärmepumpanlagen mit Erdsondenbohrungen; - Parz. 1791, Las Tuors, Via Cruscheda 9.1 & 11, PV-Anlage auf Dach; - Parz. 2282, Chesa sur Baselgia, Via dals Ers 38, Abänderungsgesuch; - Parz. 1931, Hotel Garni Chesa Mulin, Via da Mulin 15, Vorplatzgestaltung; - Parz. 2136, Chalet Sonnevank, Via Chinun 7, Abbruch und Wiederaufbau; - Parz. 1766, il Purtretin, Via Maistra 139, Reklametafeln. Julia Büttner (jb), Stv. Gemeindeschreiberin
https://www.cdvm.ch/de/online-schalter/gesetzessammlung/
https://www.engadinerpost.ch/dorfplatz/detail/amtliche/3494
0.632378
0.634864
Entschatta dal navigatur Chastognas e maruns en la Svizra taliana En la Svizra taliana èn ils guaudets da chastagners in patrimoni cultural da gronda valur ecologica ed estetica. Ils ultims 20 onns èn perquai vegnids iniziads numerus projects per recuperar ils guaudets da chastagners. En ina gronda part da la Svizra taliana ha la chastogna cultivada giugà durant tschientaners ina rolla essenziala per l'alimentaziun. Ina impurtanza speziala ha gì la conservaziun da quests fritgs: els vegnivan conservads en pitschens edifizis concepids aposta persuenter. Oz vegnan las metodas tradiziunalas da setgentar las chastognas puspè stimadas pli fitg, per il solit per intents didactics e per regurdar la cultura e l'istorgia. L'atun han mintgamai lieu differentas occurrenzas, nua che chastognas e products da chastognas vegnan vendids e mangiads en differentas furmas, tranter auter er las chastognas brassadas, ils maruns. Sin las plazzas da bleras citads sco er a fieras, festas e martgads inscuntran ins savens ils vendamaruns. Ils emprims brassamaruns, dals quals ins sa ch'els vendevan lur chastognas sin plazzas en Svizra ed en auters pajais europeics, derivavan cunzunt da la Val dal Blegn e da la Val Leventina. Intgins dad els dattan vinavant anc oz lur professiun a lur descendents, entant ch‘auters surlaschan lur utensils er a persunas che n'appartegnan betg al circul da lur parents u enconuschents. Le Mille e una Castagna © Alessandra Bobbià - Publicaziuns Natalia Ferroni: Profüm da castegn da la grà. A Moghegno rivive un’antica tradizione. In: Agricoltore ticinese 44. Lugano,1995 Interviste (a cura di Alessandra Bobbià): Gianpiero Invernizzi (09.11.2010, 09.02.2011), Giuliano Strazzini (09.02.2011), Marzio Strazzini (28.03.2011), Giovanni Scozzari (29.03.2011). Centro di dialettologia e di etnografia. Bellinzona Hans Käser: Die Kastanienkultur und ihre Terminologie in Oberitalien und in der Südschweiz. Aarau, 1932 Remo Maurizio: Aufbewahrungsmethode der Kastanienfrüchte im Bergell. In: Jahresbericht der Naturforschenden Gesellschaft Graubündens 100. 1983, p. 167-170 Laura Sofia: Castagna. Estratto dal Vocabolario dei dialetti della Svizzera italiana (Le voci 5). Bellinzona, 2001 Mengia Spreiter-Gallin: Castasegna. Località di confine. / Castasegna: Ein Grenzdorf. St. Moritz, 2006 Mario Vicari: Documenti orali della Svizzera italiana. Valle di Blenio. Seconda parte. Ed. Ufficio cantonale dei musei - Vocabolario dei dialetti della Svizzera italiana. Bellinzona, 1995 Mario Vicari: Documenti orali della Svizzera italiana. Valle Leventina. Prima parte. Ed. Centro di dialettologia e di etnografia. Bellinzona, 2005 - Dossier - Castanicoltura, castagne e marronai descrizione dettagliata Ultima modificaziun: 04.06.2018 Dimensiun: 235 kb Tip: PDF - Castanicoltura, castagne e marronai
Snack und Soulfood für kalte Tage Vor rund 1000 Jahren wurde sie in der Südschweiz auf den mageren Seitenhängen der südlichen Alpen angebaut, wo Getreide nur spärlich gedeihen konnte: Ungefähr 1000 Sorten Edelkastanien gibt es. 1600: Die Kastanienkultur verbreitet sich mit der Ausdehnung des Römischen Reichs. Auch nördlich der Alpen schlugen die mächtigen Kastanienbäume Wurzeln. Um 1600 hat sich der deutsche Begriff «Marone» eingebürgert, aus dem französischen «marron» und dem italienischen «marrone».
http://lebendige-traditionen.ch/traditionen/00096/index.html?lang=rm
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-09-22/snack-und-soulfood-fuer-kalte-tage
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StandortVersiun da stampa Entschatta dal navigatur Index Index da chavazzins - Dissegnar e picturar - - Design grafic e tipografia - Nadal en l'Appenzell Dadens - Art d'entagl da la vita da signuns - Cultura da cudeschs a Son Gagl - Entagls en lain da Brienz - Illustraziuns, comics e placats genevrins - Almanach romand «Mess zoppegiant» - Pictura purila en la regiun dal Säntis - Cheramica rurala bernaisa - Poyas – la chargia d'alp
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Entschatta dal navigatur Patrimoni cultural gidieu en il chantun Argovia L'istorgia dals Gidieus en Svizra ha ina colliaziun particulara cun il chantun Argovia. Durant passa duatschient onns èn las vischnancas dad Endingen e da Lengnau en il Surbtal stadas il center da la vita gidieua. Famiglias gidieuas eran vegnidas en il Surbtal, suenter ch'ellas eran vegnidas stgatschadas or da las citads e suenter ch'ellas han pudì sa chasar il cumenzament dal 17avel tschientaner durablamain en Svizra mo pli ad Endingen ed a Lengnau. En quest dus lieus, che vegnivan er numnads ils «vitgs dals Gidieus», era temporarmain ina gronda part dals abitants gidieua. Oz è la regurdanza a questa istorgia ina part dal patrimoni cultural immaterial dal chantun Argovia, e questa regurdanza vegn vivida en differentas modas e manieras. Sin la «Via culturala gidieua Endingen-Lengnau» vegn raquintada dapi l'onn 2009 l'istorgia dals Gidieus en il Surbtal. Purschidas turisticas pussibiliteschan a persunas interessadas da visitar las sinagogas ed auters edifizis. Il roman «Melnitz» da Charles Lewinsky maina ils lecturs en ils lieus principals da l'istorgia gidieua locala. Dapi intgins onns ha lieu il settember – principalmain a Baden – la «Emna culturala gidieua». Las cuminanzas religiusas gidieuas dad Endingen e da Baden èn activas. Tant en questas cuminanzas sco er en il circul privat vivan ils Gidieus – sco tut las religiuns – tenor tradiziuns multifaras da la cretta individuala. - Publicaziuns Luisa Bertolaccini, Barbara Welter: Jüdisches Leben in und um Baden. Führer zur Sonderausstellung im Historischen Museum Baden. Baden, 2003 Werner Frenkel: Baden, eine jüdische Kleingemeinde. Fragmente aus der Geschichte 1859-1947. Baden, 2002 Käthi und Werner Frenkel: Jüdisches Leben heute. In: Zurzibiet. Der Mensch im Mittelpunkt. Ed. Kurt Schmid, Leo Erne. Döttingen, 2008, p. 162-163 Claude Kupfer, Ralph Weingarten: Zwischen Ausgrenzung und Integration. Geschichte und Gegenwart der Jüdinnen und Juden in der Schweiz. Zürich, 1999 Jacques Picard: Judentum in der Schweiz. Zwischen religiöser, kultureller und politischer Identität. In: Eine Schweiz – viele Religionen. Risiken und Chancen des Zusammenlebens. Ed. Martin Baumann, Jörg Stolz. Bielefeld, 2007, p. 177-192 Anna Rapp Buri: Jüdisches Kulturgut in und aus Endingen und Lengnau. Ed. Verein für die Erhaltung der Synagogen und des Friedhofes Endingen-Lengnau. Heidelberg, 2008 Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund: Geschichte der jüdischen Gemeinden: Baden (SIG Factsheet). Zürich, 23. November 2009 Peter Stein: Lebendiges und untergegangenes jüdisches Brauchtum. Brauch gestern, heute, Brauch hier und dort, mit besonderer Berücksichtigung der schweizerischen Judendörfer Endingen und Lengnau. Ed. Verein für die Erhaltung der Synagogen und des Friedhofes Endingen-Lengnau. Heidelberg, 2008 - Dossier - Jüdisches Kulturerbe im Aargau Ausführliche Beschreibung Ultima modificaziun: 04.06.2018 Dimensiun: 432 kb Tip: PDF - Jüdisches Kulturerbe im Aargau
Jüdische Museen und Gedenkstätten in Baden und Württemberg. Siehe auch: 1 Seiten 8 Gedenkstätte Synagoge Baisingen Dauerausstellung zur Geschichte der Juden in Rottenburg-Baisingen. Jüdisches Museum Buttenhausen Informationen über ständige Ausstellung, Ortsrundgang, Veranstaltungen und Projekte. Jüdisches Museum Creglingen Dauerausstellung zur Geschichte der Juden in Creglingen ab November 2004. Kurzvorstellung mit Gremien und Adresse. Jüdisches Museum Emmendingen Kleines Museum zum jüdischen Kultus- und Alltagsleben in einem Fachwerkhaus. U.a. Flyer mit Lehrhausprogramm. Jüdisches Museum Göppingen Ausführliche Site mit Informationen zur jüdischen Geschichte des Ortes und zu aktuellen Veranstaltungen auf der Seite der Stadt Göppingen. Museum Schloss Großlaupheim Öffnungszeiten, Gebäude, Veranstaltungen und Ausstellungen zum Zusammenleben von Juden und Christen der ehemals größten jüdischen Gemeinde Württembergs von 1731 bis zur Zerstörung im Dritten Reich. Museum zur Geschichte der Juden im Ostalbkreis Gedenk- und Begegnungsstätte zur Erinnerung an die einst größte jüdische Gemeinde in Ostwürttemberg. Pädagogisch-Kulturelles Centrum Ehemalige Synagoge Freudental e.V. Dauerausstellung "Genisa" auf der ehemaligen Frauenempore zum verborgenen Erbe der Jüdischen Gemeinde Freudentals. Letzte Änderung:11. Februar 2014 um 16:46:08 UTC Gesellschaft Sport Alle Sprachen Kultur Wirtschaft Computer Spiele Gesundheit Zuhause Medien Freizeit Wissen Regional Wissenschaft Online-Shops
http://www.lebendigetraditionen.ch/traditionen/00116/index.html?lang=rm
http://dmoztools.net/World/Deutsch/Gesellschaft/Religion_und_Spiritualit%C3%A4t/Judentum/Museen/Baden-W%C3%BCrttemberg/
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StandortVersiun da stampa Entschatta dal navigatur Index Index da chavazzins - Economia d'alp e chaschar - - Corporaziuns en il Vallais - Parter e reparter en las corporaziuns d’alp - Raclette sco pratica sociala - Fieras d'alp (Älplerchilbi e Sennenchilbi) - Fondue - Pictura purila en la regiun dal Säntis - Stagiun dad alp - Las chargiadas d'alp da l'Appenzell e dal Toggenburg - Far fain selvadi en la Svizra centrala - Trair la sort per las alps - Martgà da taurs ed exposiziuns da muvel en la Svizra centrala - Clom d’Avemaria en Svizra centrala - Allevament da muvel e cumbats da vatgas - «Ranz des vaches» – il clom da la pastriglia - Il clom d'uraziun sin las alps da la regiun da Sargans - Poyas – la chargia d'alp
Alpkäserei Le Vuipay Am Fusse des Teysachaux lässt die Alpkäserei Vulpay den Besucher die althergebrachte Produktion von Käse, Vacherin und Quark entdecken.mehr Kulinarik Trails - Wandern von Gang... Die Kulinarik-Trails von Flims Laax Falera sind die vollkommene Verbindung von Aktivität und kulinarischen Köstlichkeiten.mehr Brauchtum total -... Appenzeller lieben spontane Menschen - Singen, wenn man Lust hat, einen...mehr Bénichon Bénichon, so lautet der Name dieses Festes, an welchem die Rückkehr der...mehr
http://www.lebendigetraditionen.ch/index/index.html?action=id&id=46&lang=rm
http://www.myswitzerland.com/de/magazine/magazine_composed.cfm?LIMIT=129&lc=de&model=page&template=3&cc=&offset=83&ancestor_node_ids=25249,25251,25248,25254,25506,25500,25108,34976,25501,25502,25504,25508,25505,25081,25082,25083,25084,25085,25086,25087,25088,25090,25091,25092,25093
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Utilisader:Michael Barera Ord Wikipedia Jump to navigation Jump to search Quai sun jau: rm -0 Quest utilisader na sa betg rumantsch (u chapescha be cun grondas difficultads). en This user is a native speaker of English . es -2 Este usuario puede contribuir con un nivel intermedio de español . eo -1 Ĉi tiu uzanto povas kontribui en baza nivelo de Esperanto . Search user languages Vichipedia (Englais) Commons Da " https://rm.wikipedia.org/w/index.php?title=Utilisader:Michael_Barera&oldid=143661 " Categorias : Utilisaders rm-0 Utilisaders en Utilisaders es Utilisaders es-2 Utilisaders eo Menu da navigaziun Utensils persunals Betg s'annunzià Pagina da discussiun da questa IP Contribuziuns Crear in conto d'utilisader T'annunziar Tip da pagina Pagina da l'utilisader Discussiun Variantas Questa pagina Leger Modifitgar Modifitgar il code Cronologia dapli Tschertgar Navigaziun Pagina principala Discutar en la pinta Artitgel casual Sa participar Agid Discutar en la pinta Prims pass Ultimas midadas Utensils Colliaziuns sin questa pagina Modificaziuns sin paginas colliadas Contribuziuns da l'utilisader Protocols View user groups Paginas spezialas Colliaziun permanenta Infurmaziuns da la pagina En autras linguas Stampar/exportar Crear in cudesch Telechargiar sco PDF Versiun per stampar Questa pagina è vegnida modifitgada l'ultima giada ils 22 avust 2014 a las 09:04. Statistica d'access per questa pagina Text is available under the Creative Commons Attribution/Share-Alike License ; additional terms may apply. See Terms of use for details. Protecziun da datas Davart Wikipedia Impressum Sviluppaders Cookie statement Versiun mobila
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Monte San Giorgio Jump to navigation Jump to search Il Monte San Giorgio è ina muntogna da 1096 m sin il Lai da Lugano en il chantun Tessin. Dapi l'onn 2003 è il Monte San Giorgio vegnì declerà sco ierta mundiala natirala da la carstgaunadad da l'UNESCO. |Monte San Giorgio| |Autezza||1'096 m.s.m. m| |Posiziun||Svizra| |Chadaina||Alps| Il Monte San Giorgio è ina muntogna da 1096 m sin il Lai da Lugano en il chantun Tessin. Dapi l'onn 2003 è il Monte San Giorgio vegnì declerà sco ierta mundiala natirala da la carstgaunadad da l'UNESCO.
Obwohl der Monte San Giorgio 2003 zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt wurde, hat sich um und am Berg selber nichts geändert. Bis zu 240 Millionen Jahre alte Fossilien - oft in bestem Zustand - sind in diesem Berg verborgen. Bedeutende Funde können im Fossilien-Museum in Meride bestaunt werden. Der hügelige Landstrich der Capriasca erstreckt sich nördlich von Lugano bis hin zu den Ausläufern des Ceneri. Birken-, Buchen- und Kastanienwälder bedecken die bis zu 700 m hohen Erhebungen. Vorbei an zahlreichen Kirchen führt der Wanderweg von Tesserete zum Lago d'Origlio und weiter nach Lugano. Einfach nur gemütlich dahin wandern und die grandiose Aussicht auf den Lago Maggiore und das Maggiadelta geniessen. Dabei die duftenden und blühenden Gärten der vielen Villen bestaunen. Unterwegs in einem gemütlichen Ristorante ein Glas Merlot kredenzen. Das ist Tessin pur. Die Kurzwanderung von San Nazzaro nach Vira ist Genuss pur und zeigt das Tessin von seinen schönsten Seiten.
https://rm.wikipedia.org/wiki/Monte_San_Giorgio
http://www.myswitzerland.com/de/magazine/magazine_composed.cfm?template=1&LIMIT=127&model=page&offset=120&ancestor_node_ids=36414,25094,25097,25095,25471,29874,25542
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Regiun Surselva Jump to navigation Jump to search |Regiun Surselva| |La Surselva inferiura u Foppa| cun Glion en il center e Castrisch a sanestra Vopna |Administraziun| |Stadi||Svizra| |Chantun||Grischun| |Chapitala||Glion| |Territori| |Surfatscha||1373,54 km²| |Populaziun||21'325 abitants| (31 da december 2017) |Spessezza||15,5 ab./km²| |Vischnancas||17| |Autras infurmaziuns| |Numer UST||1841| |Lingua tradiziunala||romontsch| |Internet| |Pagina-web uffiziala| La regiun Surselva è in'unitad d'administraziun dal chantun Grischun ch'è entrada en vigur il 1. da schaner 2016. Vischnancas[modifitgar | modifitgar il code] |Vopna||Num da la vischnanca||Populaziun | (31 da december 2017) |Surfatscha| (in km²) |Andiast||211||13,63| |Breil||1784||50,64| |Falera||623||22,36| |Glion||4704||133,48| |Laax||1755||31,71| |Lumnezia||2047||159,81| |Medel/Lucmagn||384||136,22| |Mustér||2092||90,98| |Sagogn||686||6,92| |Schluein||623||4,79| |Sumvitg||1179||101,88| |Sursaissa||1160||70,36| |Trun||1172||51,90| |Tujetsch||1256||133,91| |Val||1050||175,56| |Val Stussavgia||905||151,43| |Vuorz||325||32,31|
Die Surselva, rätoromanisch für ob dem Wald Die Surselva ist die romanische Bezeichnung für das Gebiet des Vorderrheintals. Eine andere Bezeichnung ist „Bündner Oberland“. Der Name „Surselva“bedeutet „oberhalb des Waldes“. Gemeint ist damit, dass die Surselva oberhalb des Waldes bei Flims beginnt. Die Grenze der Surselva verläuft längs der Kantonsgrenze zu Glarus und Uri im Norden. Der westlichste Punkt stellt der Oberalppass dar. Die Südgrenze der Surselva verläuft zuerst längs der Grenze zum Tessin, weiter südöstlich auf der Kammlinie zum Hinterrheintal. Die Surselva umfasst ein Gebiet von rund 1470 Km2 und wäre mit dieser Fläche der zehntgrösste Kanton der Schweiz. Das Gebiet der Surselva umfasst das Tujetsch im Westen, die Cadi, die Foppa (Gebiet um Ilanz) und erstreckt sich bis zum Bergsturzgebiet von Flims. Dazu gehören die Seitentäler des Val Medel, des Val Sumvitg, des Val Lumnezia sowie das Valser- und das Safiental. Die grössten Gemeinden der Surselva sind Flims mit 2568 Einwohnern, Ilanz mit 2399 Einwohnern, Disentis/Mustér mit 2166 Einwohnern und das Tujetsch mit 1811 Einwohnern. In der Surselva ist das Rätoromanisch mehrheitlich die Amtssprache und sie gilt als kompaktester romanischer Sprachenblock in Graubünden. Das romanische Idiom Sursilvan ist in der Bevölkerung die erste Hauptsprache. Heute wachsen die Rätoromanen aber je länger je mehr zweisprachig auf. Deutschsprachig sind das Safiental und die Gemeinden Versam, Vals und Obersaxen. Ilanz und Flims haben deutlich mehr Einwohner deutscher Muttersprache als die übrigen Gemeinden der Surselva. Die Surselva ist mehrheitlich katholisch. Die Bevölkerung hat nebst religiösen Traditionen und Bräuche auch viele ländliche Traditionen bewahren können. Der Tourismus, das lokale Kleingewerbe und die Landwirtschaft sind die wichtigsten Wirtschaftszweige. Arbeit finden die ansässige Bevölkerung zudem in der Energiewirtschaft (Stromproduktion) und im Transportwesen (RhB). Landschaftlich bietet die Surselva viel Reizvolles. Auf relativ kleinem Raum bietet die Surselva ein ausgesprochen vielseitiges Wanderrevier an. Man findet wunderschöne Höhenwege vor, man kann bei Canyoning-Trips mitmachen, zu entdecken ist auch die Greina-Hochebene und die Ruinaulta (Rheinschlucht). Man findet viele wunderschöne Skigebiete vor und etliche Golfplätze laden zum Spielen ein.
https://rm.wikipedia.org/wiki/Regiun_Surselva
http://romontsch.ch/Region_Surselva_Surselva.html
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0.656543
|Questa pagina è ancora da trascrivere o è incompleta.| Ina comedia cuorta 475 … — a honselis — da maniera chel fuva stimaus — bein vegnius — ed aul tenius da tut siu pievel. els faitgs da giusteia — haveva el in mistral a dertgyra. a per regula ils faitgs d oconomeia — lavurs — menadyras … e traffichs haveva el in fogt che regulava la servitit glieut da lavur sco schafner — e per las menadyras lavurs cuminas in burgermeister aschi 5 a pressa pauc sco ei fuva burgemeisters ils ons vergai da Truppas (pauch legra memoria) la malgargieivladat sa mintgin ei laster dils ply hessigiai. quels dus peia fogt a burgermeister tschochentaj dad jnteress torpigius — han denter els semess si e faitg il desperau complot de metter od peis il barun lur patrun cul mava a trer en seias renditas sin speronza da survegny 10 in braf lagiung danès — a chels pudessen fa quei senza lur rysch ne chei resti sigir zupau — han ei sevestgi da giudius a sebagordau en alla megliera chei han saviu. il chulp fuss è gartigiaus bucca mal, schin viandont jester passond per la medema strada fuss buca vegnius en agit a fugientau ils morders: il Barun carteva fermamein chei fuss stau giudius effectivs ferton 15 chei fuva giudius battegiai grad sco dad in tems denter nus culs Zegrenders vegneven, deva ei, denter ils Zegrenders jasters nèrs, enqual dumiesti alf, zegrender da mestreng. tras il viandont aber cun quei chil Barun ha envydau … el da vegny en siu chysty, eis ei pleun a pleun vegniu el clar la schchrochereia da quels dus giudius falsaris fingy — a veng era alla glysch 20 che quel che ha liberau il Barun dils mascharai giudius — fuva giudiu veritabel aber bein patertgions a generus. quei ei en substanza la materia dilg Interludy. (f. 1b) scena 1ma. Wogeri Paff — Willibald tschaff 25 Willibald tschaff ti pauper telpi! Wogèri Paff. Wogeri Paff balbegiond aaa ti e e e bu — bu — buca meins — pau — pau — pauper te — te telpli! Wi — Wi — Willibald — bald — tscha — 30 tschaff. Willibald tschaff. Nus lejn tut alla cuorta confessa tut alla grada — senza se trer si ply denter nus — Nus essen stai tuts dus ortgs telpis — grons schnups — ed anzi tups ton in sco lauter. tgiei vess ei muntau da ply tondenavon 35 … per in — sche nus vessen sturniu quel da ply? Wogèri Paff. co — co — co auter — ve — vessen nus sa sa saviu pre — pren — prender cu — cu — cun ply — bia — bialla ma ma maniera aaa ma meuns que — quei fa fa faitg? fuven nu nus — bu — bucca sesese 40 -482-
Avis des internautes - Rédiger un commentaire Aucun commentaire n'a été trouvé aux emplacements habituels. Autres éditions - Tout afficher Proben eines Wörterbuches der österreichischen Volkssprache mit ... Hugo Mareta Affichage du livre entier - 1861 Proben eines Wörterbuches der österreichischen Volkssprache mit ... Hugo Mareta Aucun aperçu disponible - 1861 Proben eines Wörterbuches der österreichischen Volkssprache Hugo Mareta Aucun aperçu disponible - 1865 Abele Abraham Albert alli alte an'n Archiv auff ausser Bände Bedeutung Belege besonders Bucher Cast chen Chmel Clara Daher dås dös ein'n einmal erst fast Fleisch Frau Füss Gall ganze geben gehen geht Geld gern gibt glei gleich grosse guten hab'n habn håd hån Hand håt häufig Haus herausgegeben Herr Herrn Hopp in's Jahr Jahrh jetzt junger kain Kalt Kaltenb Kind klein kommen Kopf lassen Laub lauter Leut lich lieber Linderm machen macht Mann Maul Mensch mit'n München muss nehmen nöt österreichischen Pant Post Rasch recht reden reichen resch sagt schen Scher Schlag schlecken Schm Schr Seidl soll Stelzh Stuck Theat tragen Unordn unsern Vetter viel voll Wagn Wånn wås Wasser Weib Wein Weis wenig wider wieder Wien Wirth wollen Wort zwei Page iii - ... des Gymnasiums zu den Schotten in Wien. 1865. 8. 72 S. Der erste Versuch dieses Idioticons erschien 1861. Dieser zweite ist seiner Anlage nach von jenem sehr verschieden. Während jener nur die lebende Volkssprache berücksichtigte, so hat jetzt der Verfasser seinen Plan bedeutend ausgedehnt und will die ganze Entwicklung der österreichischen Sprache, vom 13. Jahrhundert bis auf die Gegenwart, nach den vorhandenen Quellen nachweisen. Daher hat er angefangen, die ganze österreichische Literatur... Page iii - ... 16., 17. Jhd., auszuziehen," wobei ihn Schüler unterstützten, so daß er bereits eine Sammlung von 100.000 Zetteln angelegt hat. — In Bezug auf vorliegende Veröffentlichung sagt der Verf.: „ es handelte sich zunächst darum, die Berechtigung meiner Arbeit neben dem großartigen Werke Schmellers nachzuweisen. Deshalb wählte ich für diese Proben die Buchstaben R und S, weil diese von Schmeller am ausführlichsten behandelt sind, und bearbeitete hauptsächlich solche Artikel, die bei Schmeller... Page 39 - Schleckabartl ,Ruf, wenn man Jemand wegen einer Unannehmlichkeit, die ihn getroffen hat, auslacht und dabei den Zeigefinger der einen Hand mit dem der ändern streicht. Page x - Naturbilder aus dem Leben der Gebirgsbewohner in den Grenzalpen zwischen Steyermark und dem Traunkreise. Page 19 - ... Petrus. Du hast den namen mit der that. Symon. Wolan, es ist nit grosser schadt. Was hulffs, ob ich gleich Ironimus wer. Preütigam. Do setz dich zu den weibern her, Du fügst dich nur gar wol zu jn Ir weiber nemb den Symon hin Und wart jm nur gar vleissig auß, So lest er euch sein herr im hauß. Anna. Do setzt euch her zu mir heran Ich hab euch lieber dan Colman. Thobias. Page 55 - Schwerack (~-), m., bezeichnet jetzt hauptsächlich einen körperlich kräftigen, geistig aufgeweckten Menschen , wird auch gern von Kindern gebraucht, Schelm, Schalk. Page 19 - Da thu ich nil, herr Preütigam! Preütigam. So sitzt doch, wie ichs habn wil, Die weiber haben prengs gar vil! Ich such noch ein, der geth mir ab, Glaub das ich Symon verloren hab, Wie khumbts, das er sich nit herschickt? Thobias. Mit weiber gschefft ist er verstrickt! Es wol mich dan mein syn betriegn, MUSS er dohaim vors kindlein wiegn. Preütigam. Schweigt stil, er kumbt gleich jetz doher. Symon. Möcht leicht, das ich der letzte wer. Preütigam. Es felt nit vil, wo seit jr plibn. Page 4 - Ihm der Zechentner verfallen Zug und wagen, und soll den Zechentner mit ainer Raichgapl durch das güpl ausswerfien (1579X Kaltenb. Fant. 1, 511. Noch jetzt Raachgab'l f. Ab raichen (a'raacha'), vrb., einem etwas, ihn um Geld bringen. Er raacht eam 's ganze Geld a'. Page 72 - Bei dem sieht man doch ganz g'wiss, Was der für ein Geisteskind is — Ein Strizi, ein Strizi — is der doch ganz g'wiss.
https://it.wikisource.org/wiki/Pagina:Decurtins_-_R%C3%A4toromanische_chrestomathie,_IV.djvu/483
https://books.google.com/books/about/Proben_eines_W%C3%B6rterbuches_der_%C3%B6sterrei.html?hl=fr&id=faUFAAAAQAAJ
0.645989
0.647342
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Contribuziuns dals 08.12.2018 - Sonda, 8.12.2018, 17:06 Termins da l'emissiun - Emprima emissiun: - Sonda, 8.12.2018, 17:06, RTR Contribuziuns - Lara Gut-Behrami segunda al super-G da San Murezzan - Super-G San Murezzan – be 36avel plaz per Jasmine Flury - Marcel Hirscher dominescha er quest onn las cursas dals umens
Lara Gut-Behrami wird Dritte, Weltmeisterin Flury fährt in den 14. Rang Lara Gut-Behrami sichert sich beim Weltcup-Final in Soldeu in Andorra den Dritten Platz, die Bündner Weltmeisterin Jasmin Flury wird 14. Lara Gut-Behrami sichert sich beim Weltcup-Final in Soldeu in Andorra den Dritten Platz, die Bündner Weltmeisterin Jasmin Flury wird 14. Lara Gut-Behrami sichert sich bei letzter Gelegenheit in diesem Winter einen Abfahrts-Podestplatz. Die Tessinerin wird beim Weltcup-Final in Soldeu in Andorra Dritte. Ilka Stuhec siegt überlegen. Gut-Behrami war es in dieser Saison in der Abfahrt zuvor nicht nach Wunsch gelaufen. Bisheriges Bestresultat war Platz 4 im Januar im zweiten Rennen in Cortina d'Ampezzo. Ihr letzter Podestplatz in der schnellsten Disziplin lag mehr als ein Jahr zurück. Im Januar vergangenen Jahres war es in Zauchensee im Salzburgerland auch der letzte ihrer bisher zwölf Abfahrtssiege im Weltcup. Grosser Abstand zu Gut-Behrami Die weiteren Schweizerinnen verpassten eine Klassierung in den ersten zehn. Nächstbeste Fahrerinnen von Swiss-Ski waren Joana Hählen im 12. Rang, Corinne Suter im 13. Rang und die Bündner Weltmeisterin Jasmine Flury im 14. Rang. Michelle Gisin und Priska folgten auf den Plätzen 16 und 17 und verpassten damit die Weltcup-Punkte-Ränge knapp. Siebte Schweizer Teilnehmerin war Stefanie Grob. Die Appenzellerin, die als Junioren-Weltmeisterin startberechtigt war, belegte Platz 22. Stuhec nicht zu schlagen Ilka Stuhec war beim Saisonabschluss eine Klasse für sich. Die Slowenin siegte mit einer halben Sekunde Vorsprung vor der Italienerin Sofia Goggia, die sich ihren vierten Sieg in der Disziplinen-Wertung schon zuvor gesichert hatte. Lara Gut-Behrami büsste 81 Hundertstel auf die Weltmeisterin von 2017 und 2019 ein. Stuhec, nach beiden Weltmeister-Titeln durch Kreuzbandrisse zurückgeworfen, errang ihren elften Sieg im Weltcup, den zweiten in dieser Saison nach jenem in der zweiten Abfahrt in Cortina d'Ampezzo.
https://www.rtr.ch/emissiuns/sportissimo/contribuziuns-dals-08-12-2018
https://www.suedostschweiz.ch/sport/ski-alpin/ski-alpin-lara-gut-behrami-wird-dritte-weltmeisterin-flury-faehrt-in-den-14-rang
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|Questa pagina è ancora da trascrivere o è incompleta.| ad el buch in quatrin: el ha tut il gatti da vegni in christgieun lieder, a ton pli chel vess, ton pli vegness el a schfa. tgiei restass allura per meia feglia? jeu sto sin tuts graus se tene encunter, miu viadi va lunsch ed ei periculus, tgi sa, sche jeu tuornel pli. da quei … danè blut peia dei meia feglia per dotta survegni in ton en spezie, schei schebigias per 5 ella ferton, ina buna chyschun da maryda: gl auter dei il felg survegni, aber buca pli baul, che cura chin sa prezisamein, che jeu seigi morts. tochen allura rogel jeu tei tutillo, cun larmas rogel jeu tei miu char amitg lai nueta penetra il pipin da quei. seigies era cuscheivels encunter auters, sinaquei chel possi buca endriescher entras il tierz meun. jeu vai quei tut 10 … enpermess by schuber … a miu amitg, a faitg seramen vi tier: — ussa digien a mi signiur guido, cura che jeu vai udiu chil pipin quella casa, grad quella casa, ella quala ei seterau quei dane blut, a dispet la harta leva vender, mi digien enpau, tgiei duevel jeu fa? guido. 15 tgiei audel jeu? en fei a vardat! quei handel surveng tut in auter aspect. quei myda spezia da hazer. tutillo. Il pipin veva faitg prezia la casa dellas uras, che jeu fuvel absens ed jus naven per in ping tems da casa. 20 guido. o la bestia. il luf sencorscheva, chils tgieuns fuven buca tier la montenera. tutillo. els pon simagina, sche jeu vai buca pigliau chezera tema, cura che jeu sundel arrivaus a casa. aber — ei fuva faitg! vess jeu ussa duiu trady 25 miu amitg a schuierer il schkazzi a quei schlemer pipin — ne duevel jeu schar yra en meuns jasters la casa, dils quals il pellegrin vess mai pudiu survegni enavos ella pli: a mai turna a survegni siu schkazzi: quei fuss stau zun tutaveia malpatertgiau. — cun in plaid, jeu vai enflau ni auter cusselg, ni remiedi, che da cumpra mez la casa, per salva, è, in e 30 l' auter. il pellegrin po vegni oz, ne dumeun, jeu sai metter a meuns ad el domadus faitgs rechtiamein. — els vesen gie bein, che jeu gneanch drovel la casa cumprada: jeu vai schau myda casa il felg e la feglia, a quella serrau si dil tut. nagin dei turna en quella, che siu giest patrun. jeu schminavel schon oravon che la glieut vegness a blischma mei: jeu vi 35 aber pli tost per in cuort tems pare meins rechlis, che esser el faitg sez malrechlis. — sundel jeu eun, en lur elgs in enganader? in tschetscha seun? he — neschena? … (f. 5b) guido. Els en in giest galant um! — a jeu sundel in gron Narrun. — che quella glieut, che vulten savè mintgia percumiau, a van semnon da tutas 40 -446-
Das Volk, wie es denkt und spricht Denkart. Schule. Schulhäuser. Lesestoff. Wissbegierde. Sparsamkeit. Unterhaltung ( Gotwärgi, Botzen, Gratzug, Hexen und Schwarzkünstler ). Kartenspiel. Sang und Klang. Schützenzunft. Hergottstag. Freudenfeuer. Sprache. Lokalausdrücke. Redensarten. Sprichwörter. Volkspoesie. Der Oberwalliser Bergbewohner gleicht in mehrfacher Hinsicht, physisch und intellektuell, dem Bewohner des Berner Oberlandes und der Urkantone. Seine Denkart ist aber infolge der Abgeschiedenheit noch einfacher und noch ursprünglicher als bei diesen. Der Gesprächsstoff dreht sich im Volke hauptsächlich um den Viehstand, seinem fast ausschliesslichen Erwerb, mit dem er von Jugend auf verwachsen ist. Schon in den ersten Lebensjahren sind die Haustiere dem Kinde das einzige Spielzeug. Der erste Zehenknochen des Rindes stellt das « Schwintji » ( Schweinchen ) dar, das zweite Glied ist das « Stierli », das dritte das « Chueli » und das entsprechende von einem Maultier ist die « Ringkuh ». Aus Holz wird ein Ross gemacht, und die dürren, aufgegangenen Rottannenzapfen stellen die Schäfchen x ) dar. Sobald das Kind dem Vieh nachgehen kann, erstreckt sich diese Liebe auf die lebenden Tiere. x ) Die Tannzapfen werden deshalb « Bäje » genannt, was soviel als Schäfchen ( « Bäh » ) bedeutet, herrührend von dem Geplär ( « Bäh, Bäh » ) der Schafe. Die Vispertaler Sonnenberge. So wird dem Kinde gleichsam mit der Muttermilch die Liebe zum Vieh eingeimpft. Zum Schütze werden den Kindern, sobald sie gehen können, Fallkappen ( Fig. 103 ) aufgesetzt. In den Bergdörfern.des Wallis dauert die Schule nur sechs Wintermonate, vom 1. November bis 1. Mai. Die Sommermonate bringt die Jugend ohne Schule in der freien Natur zu. Schon gegen Schluss des Schuljahres, wenn die Vegetation zu erwachen beginnt, sind die Gedanken des Kindes mehr auf Wiese und Feld, im Wald und auf der Weide als in der Schule. Im April lernt es auf der Schulbank wenig mehr, wenn der Lehrer nicht ganz energisch dahinter ist. Ist die Schule im Frühjahr zu Ende, so wird über den ganzen Sommer kein Schulbuch mehr zur Hand genommen, und ein grosser Teil des im Winter Erlernten wird verschwitzt. Wenn dann im Winter die Schule wieder beginnt, so hat der Lehrer bis zu Neujahr mit der Répétition des im vorhergehenden Winter Erlernten zu tun. So bleiben nur noch drei Monate für die Behandlung neuer Aufgaben. Wenn der Schüler von der Volksschule ganz entlassen ist, so werden beim gewöhnlichen Volk Bücher, Feder und Tinte auf Jahr und Tag beiseite gelegt, und alles in der Schule Gelernte wird vergessen, bis die Jünglinge durch den Militärdienst wieder aus ihrem Schlendrian aufgerüttelt werden. Kein Wunder, wenn man besonders ältere Leute findet, die kaum lesen und schreiben können, trotzdem sie intelligent sind. In allen drei beschriebenen Bergdörfern befinden sich neue, zweckmässig eingerichtete Schulhäuser ( Fig 104 ). Trotz der beschränkten Schulzeit gibt es unter den Bergbewohnern wirkliche Naturgenies. Die Literatur der Bauernstube besteht meist aus einigen Gebetbüchern, dem Katalog des Warenhauses Jelmoli in Zürich. Von Kalendern ist der Zuger beliebt. Die verbreitetste Zeitung ist der Walliserbote; ich sah aber auch die Schweizer Wochenzeitung, die Emmenthaler Nachrichten, die Zürcher Nachrichten, den Briger Anzeiger und den Walliser Volksfreund. Das Volk ist wissbegierig, oft naiv neugierig und kann es nicht verstehen, wenn ein Fremder unter der Woche auf den Berg kommt. Ein Törbler fragte mich neugierig: « Was schaffet err? Wo schlaffet err? » Die Leute sind meist sparsam; diese lobenswerte Tugend grenzt sogar öfters an Geiz, worüber manches Musterehen erzählt wird. Eine alte Frau erhielt Besuch von einem Verwandten und holte demselben ein kleines Krüglein ( einen Halbschoppen ) Wein mit der Ermahnung: « Jetz trink Gotte gnuag, i git der 's vo Harze gäre! » S' Erbji Petschi, ein alter Bauer, hing einen Riemen Speck über dem Esstisch auf, so dass er ihn mit der Nase riechen konnte. Aus Geiz ass er aber nicht davon, sondern sagte zu sich selbst: « Schmecke muesch es, aber han nit! » F. G. Stebler. Der gesellschaftliche Verkehr beschränkt sich gewöhnlich auf den Kirchenbesuch und auf die Zusammenkünfte im Gemeindehaus oder auf dem öffentlichen Platz nach dem Gottesdienst. Im Winter, wenn die Abende länger sind — von St. Moritz ( 22. September ) bis St. Joseph ( 19. Märzgehen die Nachbarn oft zusammen « z'Abesitz » und zum « Hengerten » und erzählen wohl auch Geschichten von den Gotwärgeni, den Botzen, den Hexen und Strideln und andere Schauer-mären, wovon wir bereits eine Anzahl kennengelernt haben. Die Gotwärgeni waren ein kleines, energisches Volk ( « chlini, aber raschi Lit » ), das in alter Zeit in den Felsenklüften wohnte. In Törbel hausten sie in den Felshöhlen « auf dem Schopf », oberhalb der Alp Bifigen und waren in « drei Sprüngen » im Dorf, wo sie den Bewohnern allerlei Gutes erwiesen. Im 16. Jahrhundert, so erzählte mir der Alphirt von Bifigen, seien sie vertrieben worden. Aber noch heute sei in der Höhle ein goldenes « Wagji » ( eine goldene Wiege ) verborgen. Es ist aber bisher noch niemandem gelungen, das Kleinod zu finden, denn in der Höhle ist es « fister » ( finster ). Gerade das Gegenteil von dem der Gotwärgi war das Verhalten der Botzen. Der Botz ist der böse Geist, der die Menschen belästigt oder ihnen Schaden zufügt. Ein solcher Botz haust beispielsweise in der untern Stube der alten Hütte in der Rindermatten ( Fig. 105 ) in Törbel. Wenn jemand sich daselbst hinter den Ofen legt, um auszuruhen, so wird er vom Botzen heraus«geschmeizt ». In dem Stall « auf der Schratt » quälte der Botz über Nacht das Vieh. Oft waren am Morgen zwei Kühe an einer Kette. Alles Beten half nichts, deshalb wurde der Stall abgebrochen und an einer andern Stelle wieder aufgebaut. Seither hat das Vieh Ruhe. Wie im ganzen Oberwallis, hat man auch hier den Gratzug gesehen — die Wanderung der Verstorbenen über Berg und Tal. Wer einem solchen « Volch » in den Weg kommt, wird von einer gefährlichen Krankheit befallen. Mein Gewährsmann begegnete einmal auf der Voralp ini « Bifig » einem solchen « Tote-volch ». Auf einmal spürte er einen Druck am Fuss, als ob er einen Stein im Schuh hätte. Er zog Schuhe und Strümpfe aus, fand aber nichts. Zu Hause angekommen, konnte er nicht mehr gehen, bekam eine Wunde am Fuss und musste zwei Monate das Bett hüten. Ein « Volchweg » ( Weg des Gratzuges ) geht von Hofstetten über die Bine, das Schallenbord, Zen Springen, über den alten Weg nach dem Eischbühl, über Niwen, nach der Schwendi ( hier zwischen Hütte und Stall durch ), Eschistafel, Bifigen, Rotfluhwald und weiter nach Emd. Ein Mann, der beim Vorbeigehen des Zuges in der Bine am Wege gesessen hatte, wurde lahm. Im nächsten Jahre Die Vispertaler Sonnenberge. war derselbe zu gleicher Zeit an der gleichen Stelle, als ein Fremder auf einem Pferde vorbeiritt. Der Fremde erzählte, er hätte vor einem Jahre hier einem Mann eine Nadel ins Knie gestossen und müsse sie nun wieder herausnehmen. Von diesem Tage an war der Lahme wieder gesund. Im Liechtbiel auf dem Gebiet vo'n Stalden, gerade gegenüber Törbel, wohnte eine Hexe. Während sie die Butter über dem Feuer hatte, um Suppe zu kochen, ging sie geschwind nach Mailand, Zwiebeln zu holen. Sie wurde der Hexerei angeklagt. Als man sie zum Verhör holte, war sie im Gebet hinter dem Ofen mit einem « Bätti » ( Rosenkranz ) aus « Geissgagle » ( Zie-genbohnen ) in den Händen. Sie erklärte: « Jetzt treffet er mi am e guete Werch !» Die Hexe wurde verbrannt. Ein Schwarzkünstler ( « Chîstler » ), deren es früher viele gab, kam eines Tages mit einem Saum Wein die Talstrasse von Stalden nach « Kalfatra » ( Kalpetran ) herauf. Auf der andern Talseite, jenseits der Vispach am Liechtbiel, mähte ein Bauer. Diesem nahm der « Chîstler » die « Wetzi » ( Schärfe ) von der Sense, so dass der Mann nicht mehr mähen konnte. Der Bauer war aber auch ein « Chîstler » und stellte dem Säumer das Pferd, so dass dieser nicht mehr vorwärts konnte. Er musste mit dem Saum umkehren, über die Chinbrücke bei Stalden auf die andere Seite des Flusses, bis hinauf zum Mähder, um diesen mit einem Trunk Wein zu versöhnen; erst dann konnte er wieder vorwärts, nachdem er einen Umweg von mehr als einer Stunde gemacht hatte. Nicht selten frönt man an den « Abesitzen » dem Kartenspiel. Beliebt ist dabei das « Zwicken », im Kanton Bern « Bethlen » genannt. Die Zenegger, besonders die Familien der Kenzelmannen und -weiber, sind ein sangeslustiges Volk und an Sonntagen, wenn sie von der Hellelen heimkehren, hört man oft herrliche W¾isen, die von Berg zu Berg erschallen. Zwar ist der Gesang nicht jedem gegeben. Der alte Moritz im Blatt « tuet nit singe und tuet nit grine, er tuet so en Bitz was Gott will! » Wenn er Verdruss hat, so tut er « pfiffen » ( pfeifen ). In Zeneggen besteht auch eine Schützenzunft, ähnlich wie die in Visper-terminen1 ), nur ist sie weniger zahlreich, und die Schützenbrüder schliessen sich mehr ab. Sie hat einen eigenen Weinberg. Die Zunft zählt nur 14 « Brüder ». DieVgl. Ob den Heidenreben, 1901, S. 98. Jahrbuch des Schweizer Alpenclub. 56. Jahrg. F. G. Siebter. Mitgliedschaft geht unentgeltlich vom Vater auf den Sohn über. Wenn keine männlichen Nachkommen vorhanden sind, so verfällt der Anteil der Kirche; der Pfarrer liest dafür einige Seelenmessen. Die Mitgliedschaft kann auch erworben werden durch Einkauf; die Einkauf summe beträgt 2-300 Franken, je nach der Beliebtheit des Kandidaten. Die Schützenzunft versammelt sich jeweilen im Sommer am Sonntagnachmittag nach der Vesper, etwa sechs- bis siebenmal, auf der Schützenloibe, einem kleinen Hause in der Schalbmatte, das zu ebener Erde den Keller und im ersten Stock das Zunftlokal mit dem Schützen-stand enthält ( Fig. 106 ). Jeder Schützenbruder bekommt bei diesem Anlass etwa 10 Becher Wein, ein Pfund Brot und ein halbes Pfund Käse. Die Volksfeste sind mehr kirchlicher Art. Das grösste kirchliche Fest findet am Hergottstag ( Fronleichnam ) statt. Es ist ein kirchliches Frühlingsfest mit starkem, weltlichem Ein- schlag. An verschiedenen Stellen der Gemeinde werden prächtig geschmückte Altäre errichtet, zu welchen vor dem Gottesdienst eine Prozession der ganzen Gemeinde stattfindet. Voraus im Zuge schreiten Trommler und Pfeifer, begleitet von Militär und Tromm-lern; dann folgt das Volk mit Kreuz und Fahne, dem Baldachin und den Heiligtümern und Kleinodien der Kirche. Die Frauen setzen den Walliserhut auf, mit den schönsten gestickten, seidenen Bändern, die Mädchen werden in Weiss gekleidet und mit einem Kränzchen im Haar geschmückt ( Fig. 107 ). So zieht die fromme Schar mit Gebet von Altar zu Altar, wo der Geistliche den Segen spendet. Daneben ertönen fast ununterbrochen Böllerschüsse mit dutzendfachem Echo. In gleicher Weise tönt es von den gegenüberliegenden Bergen, von Visperterminen, von Grächen, Staldenried und vom Tale herauf. Nach dem Umzug zieht das Militär unter militärischem Befehl mit Trommelschlag und Musik in die Kirche ein, dass die Wände erzittern und der andächtige Gläubige aus seinen frommen Gefühlen förmlich aufgeschreckt wird. An den Vorabenden vom St. Johannistag ( 24. Juni ) und St. Peter ( 29. Juni ) und am schweizerischen Bundesfest ( 1. August ) werden auf den Höhen grosse Freudenfeuer angezündet. Die Sprache des Volkes ist ein schwerverständliches Walliserdeutsch. Der Dialekt wechselt fast von Dorf zu Dorf. Noch verschiedenartiger ist er in den verschiedenen Talschaften und Bezirken. Die « innersten Matter » ( Zermatter ) und die obersten « Gommer » haben früher einander nicht verstanden, wenn sie in ihrem Dialekt redeten, so verschieden war die Sprache. Auch heute noch kann ein Ausserschweizer dem Gespräch nicht folgen, wenn sich zwei Einheimische in Die Vispertaler Sonnenberge. ihrem Dialekt unterhalten. Die besser geschulten, jungem Leute und diejenigen, die auswärts waren, haben eine allgemeiner verständliche Sprache und versuchen es sogar, mit dem Fremden hochdeutsch zu reden. Hie und da spricht einer sogar französisch, auf den Bergen droben seltener als in den grössern Ortschaften im Tale. Im Rhonetal unten hat die französische Sprache so rasche Fortschritte gemacht, dass z.B. Siders, Leuk, Visp und Brig nach und nach ganz verwelscht werden. Einige Bergbewohner, die längere Zeit in « Makana » ( Macugnaga ) waren, sprechen italienisch. Allgemeiner ist die Kenntnis des Italienischen aber im Saas, da die Bewohner, früher mehr als heute, über den Monte Moro mit Makana in ständigem Verkehr waren und viele in Italien Sommerstellen annahmen. Viele Saaser haben sich in Makana niedergelassen und haben sogar ihre Namen italienisiert ( z.B. Zurbriggen = Delponte ). Wenn auch die grossen Ortschaften im Rhonetal nach und nach ein welsches Gepräge annehmen, so wird dasWalliserdeutsch in den Bergdörfern stets sein altes, alemannisches Heimatsrecht behaupten. Die Sprache des Volkes an den Vispertaler Sonnenbergen ist weich. Das Ch z.B. in Chuchi hört sich fast wie seh an. Charakteristisch sind die Endungen u, a, ot statt e, en und et, Wischu und Wäschu, Gigu, Gigu nit vergebu, Chäs und Brot derrnäbu; i has latsch verstannuich habe es falsch verstandengrächotgerichtet, bereitgemacht ); statt is hat man die Endung üs ( ChabusChabis ); statt au spricht man oi ( Loib = Laub, Boim = Baum, Hoit = Haupt, choifen = kaufen ); statt m setzt man b ( bit = mit, i chume bit, Terbinen = Terminen ), statt d = b ( Riebfluh = Riedfluh ), statt ü = i, ie ( mied = müde ), statt ö = e, statt s = seh ( schi = sie, Lisch = Lüs, Läuse, beesch = böse, er isch en Beesche, Eschelboden = Eselboden, insche Franz = unser Franz ). Das r wird doppelt ausgesprochen und zur Verstärkung oft noch ein e eingeschoben ( Terrog = Trog, Terropf = Tropf, was saget err? Sit der ammum zarruggseid ihr wieder zurück ?). Für kleinere Gegenstände und solche in der Mehrzahl wendet man die Endung i oder ji, ti, schi an ( es Hundschi = ein Hündchen, es Munzi = ein Kuss, Bantli = ein halb gewachsener Bub, es Wibji = ein Weiblein, es Mannji = ein Männlein, Wägelti = Fusspfad, es Bubji = ein Büblein, es Meitji = ein Mädchen, Biezeni = Bremsen, Bladeni = Raupen, Härderni, Chärderni, Chirderni = Regenwürmer, Chräjeni = Krähen, Rabbeni = Raben, Rähgeni = Häher, Guetteni = Süssigkeiten ). Zahlreich sind die Lokalausdrücke, z.B.: fläth = sauber, berahmt = berusst, beschissen = beschmutzt ( gat uf d'Site susch werdet er beschisse !), galt = brach, malm = mild, notweders = keines von beiden, schäps = schief, verscheissti = wählerisch ( er ist nit verscheissti ), zudien = langsam machen, antere = nachahmen, chorren = versuchen, fuchte = schimpfen ( d'Gotta fuchtet ), hasensinnig = kurzes Gedächtnis, en Chlupf-hans = ein Hasenfuss, cheiste = keimen, trifere = jäten, es Ghusi = eine alleinstehende, selbst haushaltende Person, rellen = schwatzen, tischen = wechseln ( er hat sich getîschet = er hat die Kleider gewechselt ), Schwieher = Schwiegermutter, Schwäher = Schwiegervater, Gschwia = Schwägerin, Schnurre = Schwiegertochter, Baschi und Vetter = Geschwisterkinder, Muhme = Tante, Ettere = Oheim. Die Eltern heissen Vater und Mutter ( Papa und Mama gibt es am ganzen Berg nur zwei ), Schgätterata = Gewitter ( s'Wätter isch no nit ratsch, es tuet a so umhä näblutschu [nebeln] und firschi git-s-no am Abig am-mum [wiederum] è Schgatteratâ ), Chleuwa = Grannen beim Getreide, Trätscha = Flechte, es Grigel = ein Skelett, es Pläger = ein fauler, böser Mensch, dummi Pläger = dumme Gänse, Gläff = Maul ( die Chueh hat es grosses Gläff ), Zänne = Mund ( er hat mit der Zänne s'Glas verbissu ), Erdbidem = Erdbeben, Spilteni = Spass, Grittelä = zweigipfeliger Baum, Tampa = eine dumme Weibsperson, Nohl = Idiot ( du bisch a Nohl ), Brunz = Kochtopf aus Erz, Chalbertruch = kuhwarme Milch, Bretschele — Tragriemen, Tschiffere = Rückenkorb, Bäje = Tannenzapfen, en Bätsch = ein Haufen, Ouwand = Weide, es Lusi = ein altes Talglicht, Lusentotz = Fuss vom Lusi. Die Wochentage heissen: Sunntag, Mentag, Zistag, Mitwuch, Frontag, Fritag, Samstag. Redensarten: Er isch en schlimme Tifel = er ist ein gescheiter Mensch; wir gehn an Törbel = wir gehen nach Törbel; i ha gedäicht = ich habe gedacht; welles Giriwelcher Geier! Er het lutter bari Stumppe = er hat lauter kurze Bleistifte; er het gueti Gegewart = er ist schwindelfrei; en spitze Weg = ein schwindliger Weg; i ga go seijo = ich gehe zum Säen; dir sit en Tratzgeist = Sie sind ein Neckgeist; er isch en fine Heer = er ist ein netter Herr; es gebringt sich nit = es lohnt sich nicht; der Franz isch en gradite, tolle, flotte, grade Ma; es siedet wie Chuchi; er hat gletscherchalte Hand; vielets dichist es dir zu viel? es vielet mir = es ist mir zu viel; er tricht wie-n-es Biezi = er trinkt wie ein Kesselflicker ( Biezi ); rühmet der Goich, so schaffet er oich; mi muess s'Färli bschaue, nit der Terrog, sagt man von einer dicken Frau, die klagt; er tuet s'Mannji mache = er hat Grössenwahn. Sprichwörter. Sparen oder nit ha.«Der macht no 's Chritz dur d'Welt! » Da, wo es alts Wib der Chopf setzt, ( Er macht zweimal kreuzweise die Reise Denemagesen Stier nimme umdreihe! um die Welt> sat man von einem. t- i i. j,iTa /v™+ider sehr viel schafft. ) Schi het d Vesper vor dem Amtder Unterrock ist länger als der obere).Wi ( Wein ) redt, Wenn ma will i d'Berge ga,Chäsmilch redt nit! Muess me scheeni Stäcka ha.«Der Gwinner ( im Prozess ) verliert der Durch Erbe rieh cho cha-n-en Narr bit Rock, der Verlierer noch das Hemd sibe Chröpfe.drzue. » Wenn me will go Vogle fan,Wenn niht me im Channel ist, so hört Muess me nit z'erscht in d'Stude schlan. es uf! ( d.h. wenn man zu alt ist, so Nessle müessent jung brennu,kann man nicht mehr arbeiten. ) Alt brennuntsch nit meh! Die Visperlaler Sonnenberge. Volkspoesie. Bubji trink nit so viel Wi, S'Geld muess verdienet si. Hina nit, aber more z'Nacht Chunt isch de Giger, Tanzet nit die Meitleni, So tanzet di alte Wiber. Wi tanzet denn die Meitleni? Wi di Gige Seitleni. Wi tanzet denn die alte Wiber? Wi en alte Chue di biset. Wi tanzet denn die junge Bueba? Wi di Hobschla i der Grueba. Wi tanzet denn die alte Manne? Wi en alte zerrissene Pfanne. Der, wo Geld hett, Cha i s'Wirtshus ga, Der, wo keis hett, Der cha vorne stah. Ledige Lüt, lustige Lüt, Gseht me schi nit, So ghört me schi witt. E luschtige Bub, brucht bald es Paar Schue, E trurige Narr, hett lang a-n-em Paar. Der, wo Geld hett, Cha-n-es Meitji küsse, Der, wo keis hett, Cha die Schnurre wische. Der, wo Geld hett, Chauft en neue Hut, Der, wo keis hett, Dem isch der alte guet. Kinderreim. En Geiss und en Gitz,Die Predigt ist halb. Die Predigt ist afan Bitz.En Chatz und a Mus, Ae Chua un es Chalb,Die Predigt ist us. F. G. Siebler.
https://it.wikisource.org/wiki/Pagina:Decurtins_-_R%C3%A4toromanische_chrestomathie,_IV.djvu/447
https://www.sac-cas.ch/de/die-alpen/das-volk-wie-es-denkt-und-spricht-9627/
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Liebe Eishockey-Community. Ihr seid bei Eiskalt auf den Punkt – Eiskalt auf den Punkt ist der DEL-Podcast, powered by SPORT1. Hier sprechen wir jede Woche mit interessanten Gästen aus der PENNY DEL sowie dem deutschen Eishockey. In Eiskalt auf den Punkt wird jeder PENNY DEL-Club seine Aufmerksamkeit bekommen, die er verdient. Hier im DEL-Podcast werden wir mit der nötigen Zeit und Ruhe die Themen besprechen, die im Eishockey-Alltag auch gerne mal untergehen. Eiskalt auf den Punkt ist auf all ... Die kleinen und großen Dinge über die Eisbären Berlin Alles zum deutschen Eishockey im DEL-Podcast von Telekom Sport: Gäste aus der gesamten Liga, Analysen und beste Hockey-Unterhaltung mit Christoph Fetzer (Kommentator, Telekom Sport) und Patrick Ehelechner (Telekom Sport, jüngster Starting Goalie der DEL, 276 DEL-Spiele, u.a. für Mannheim, Augsburg, Nürnberg). 3on3 Overtime - Der Eishockeypodcast Thematischer Schwerpunkt Grizzlys WOB und DEL, aber auch mal abseits des Mainstreams #3on3Fragen #BleibtStabil Break-Away.de - der Eishockey-Podcast seit 2006. Hier gibt es das Wichtigste vom schnellsten Mannschaftsport der Welt für Eure Ohren. Die Eishockey Show – präsentiert von Magenta Sport – ist der Podcast für alle Eishockeyfans und die, die es werden wollen. Immer informativ, immer humorvoll, immer Donnerstags. Und immer mit Rick Goldmann, Basti Schwele und Sascha Bandermann. Egal ob DEL, Nationalmannschaft oder die weite Welt des Eishockeys - mit der Eishockey Show seid ihr immer up to date. Was kommt heraus, wenn man eine Gruppe Eishockey-begeisterte und redefreudige Münchner zusammenwürfelt? Richtig, ein Stammtisch voller Leidenschaft und Diskussionen um die Eishackler des EHC Red Bull München. Wir wollen hier über den EHC und das deutsche Eishockey berichten, sprechen, diskutieren, analysieren, hinterfragen, informieren und vor allem unterhalten. Der Podcast mit allen Infos rund um die Kölner Haie. Wir bringen wir euch den KEC noch näher: neben Vor- und Nachberichten zu den Spielen der Haie, den gewohnten Berichten und auch Diskussionen lassen wir regelmäßig interessante Gäste zu Wort kommen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Nachwuchsbereich des KEC "Die Haie" e.V. Und natürlich blicken wir auch über den Tellerrand und beleuchten interessante Enwicklungen in der DEL und großen Welt des Pucksports In unserem Podcast wird das sportliche Geschehen (DEL, CHL, Transfers, usw.) der letzten Wochen und Monate diskutiert. Außerdem erhalten Fans Einblicke hinter die Kulissen der Adler und lernen den jeweiligen Gast besser kennen. Der Podcast soll informativ, unterhaltsam und witzig sein. FÜNF FROHE FREMDSPRACHIGE FREUNDE IN FENA Wir sind: Feofana aus Russland,Federica und Fiammetta aus Italien,Françoise aus Frankreich undFrancisco aus Portugal. Sharkbite ist der wöchentliche Podcast von haimspiel.de mit allen Infos rund um die Kölner Haie. Mit Sharkbite bringen wir euch den KEC noch näher: neben Vor- und Nachberichten zu den Spielen der Haie, den gewohnten Berichten und auch Diskussionen lassen wir regelmäßig interessante Gäste zu Wort kommen. Ein weiterer Schwerpunkt von Sharkbite ist der Nachwuchsbereich des KEC "Die Haie" e.V., den wir als offizieller Medienpartner durch die Saison begleiten. Und natürlich blicken wir in unregel ... Der Eishockey-Podcast Eishockey aus verschiedenen Blickwinkeln aus den Ligen DEL und NHL sowohl im Amateur-, als auch im Profibereich Eishockey News Aktuell - DEL, DEL2, NHL Podcast für akustische Gitarre BRF - Podcast Se recogen en este canal las obras de Anton Bruckner con preferencia por la versión accesible del Maestro Sergiu Celibidache. "Wenn sich Lieb' und Kraft vermählen, lohnt den Menschen Göttergunst". ¿Estás harto de ir a clase y no aprender nada? Hast du die Nase voll von Spanischkurse die nichts bringen? Willst du mehr wie ein Spanier sprechen? Prueba con los podcasts INTERACTIVOS y transcripciones de Español para Erasmus. Tipps und Konversationen um dein Spanisch-Niveau in täglichen Situationen (und nicht nur für die Prüfungen) zu erhöhen, um dich selbstbewusster zu fühlen. No solo dirigido a estudiantes Erasmus, sino a todos los que quieran mejorar su español de intermedio a avanzado. ... Magazin für Filme, Serien und Games Podcast über Brettspiele Eine Stunde vor Mitternacht der Rückblick auf das Tagesgeschehen. Unsere Korrespondenten im In- und Ausland berichten über die prägenden Ereignisse und Vorgänge des Tages. Im Interview vertiefen wir das wichtigste Thema kontrovers und informativ. Akuttsykepleie. Behandling av akutte diagnoser/hendelser. Hver episode tar for seg én diagnose/hendelse. Musikk av: www.kiwisounddesign.no/ https://www.facebook.com/kiwisounddesign/ RDL Podcast Dein Podcast über Mountainbike, Rennrad, Gravel und Ultracycling Der Eishockey-Podcast Vorträge der Vorlesungen "Literatur und Wissenschaft I" im Wintersemester 2007/08 am Romanischen Seminar der Universität Freiburg: "Occupation des oisifs." Gustave Flaubert, s. v. „Littérature“, in: Dictionnaire des idées reçues Der allgemeinen Auffassung zufolge ist Literatur subjektiv, fiktional und unseriös (s. Motto), Wissenschaft dagegen objektiv, wahr und seriös. Infolgedessen scheint es unzulässig, die beiden Bereiche miteinander zu vermengen. Betrachtet man indes die Literaturgeschic ... Ein Podcast von einem Franken, einem Rheinländer und einem der irgendwas dazwischen ist. Von kulturellen Unterschieden, über aktuellen Klatsch bis hin zu sinnlosen Tratsch, werden alle Themen behandelt die zum Lachen und nachdenken anregen. Ein Spaß für die ganze Familie und allen anderen die zu viel Zeit haben. Der monatliche Podcast über alle Nerd-Themen Utiliza nuestra oferta de audio para tus clases o para estudiar mientras viajas. ¡Suscríbete aquí a los lecciones del audio-trainer! Infomix und Talk auf Spanisch mit Minisprachkurs Alexandra Centeno viene desde Venezuela y trae en su programa „Entre Panas – Unter Freunden“ una llamativa combinación de temas en Español: Noticias, Tecnología, Cultura Latinoamericana, comedia,… y por supuesto Música. Al inicio del programa, hay un pequeño „curso de idiomas“ con frases y palabras sobre el tema. A Alexandra le gusta hablar con los invitados del estudio y espera sus comentarios en Facebook o por correo electrónico. Puedes regi ... Hello early birds: hier ist wach & wichtig, der radioeins Morgenpodcast. Kein briefing, nicht bloß hard facts, sondern unterhaltsam und informiert! Morgens um 7 schon wissen, wie der Tag wird. Ob wichtig, aufregend oder schlicht crazy, wir bringen es in 15 Minuten knackig auf den Punkt. Ein Abo kostet nix und hält up to date. Brought to you by radioeins – Deutschlands einzigem Sender nur für Erwachsene (Augenzwinkern inklusive). Der Mare-Podcast taucht ab, schippert an Küsten entlang und macht fest an Land, um Geschichten vom Meer zu erzählen. Ob einsame Inseln, Hafenmetropolen oder Unterwasserwelten: In jeder Folge lernen wir einen Ort in der Welt kennen, für den das Meer eine entscheidende Rolle spielt. Podcast-Host Zozan Mönch lädt Autoren, Wissenschaftlerinnen und Reisende ein, die von ihren Abenteuern und Reisen erzählen. Sie verraten uns, was unbedingt auf die Packliste muss, was man unbedingt gekostet haben u ... Peru ist eines der Vielfältigsten Länder dieser Erde, reich an Traditionen, Kultur und vielversprechenden Lebensräumen. Egal ob ihr eine Reise nach Peru plant oder schon immer mal wissen wolltet welche Produkte eigentlich aus Peru zu uns nach Deutschland finden, hier werdet ihr Antworten auf Eure Fragen bekommen, denn die Vielfalt des Landes wird sich auch in diesem Podcast widerspiegeln. Wir sind der deutschsprachige Podcast von der Auslandsvertretung der peruanischen Kommission für Export- ... Praxisorientierte Informationen für ein umfassendes Leadership im richtigen Leben von echten Personen. Mit Interviews wie auch mit Vertiefungsblöcken werden die Bereiche Unternehmens-, Mitarbeiter, Kunden- wie auch Selbst-Führung behandelt und mit wertvollen Umsetzungshilfen ausgestattet." Das italienische Magazin Radio Colonia sendet jeden Abend von Montag bis Freitag für Italienerinnen und Italiener in Deutschland und für Italienfans. Die Sendung für alle, die sich für Italien, Deutschland und Europa interessieren. Als Livestream von 18 bis 18.30, im Radio um 21 Uhr. Harte Fälle erzählt von Tanja oder Matthias. Vielen Dank fürs Hören & Folgen! Fragen, Anregungen und Kritik gern an: email@example.com RDL Podcast "NorthToSouth: Ein chaotischer Eishockey Podcast", ist ein Podcast, in dem 3 chaotische Jugendliche über Eishockey diskutieren, quatschen und streiten. Der Podcast erscheint Wöchentlich auf fast allen bekannten Podcast Plattformen. Der Tamedia-Podcast zur zweiten Welle in der Schweiz: Ein Wochenrückblick mit Hintergründen zum Alltag in der Krise. Der wöchentliche Podcast über Eishockey in Deutschland und in der Welt. Jeden Montagabend gegen 23 Uhr online. Mit gelegentlichen Spezialsendungen über die NHL wie dem Eishockey jenseits der ersten Ligen. Option bedeutet eine Wahlmöglichkeit zu haben. Optionen im Leben zu haben wird meist positiv aufgefasst. Für Südtirol hingegen ist die Option eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte. Die Bevölkerung stand vor einer fast unmöglichen Entscheidung: „Dableiben“ und sich damit für Wohnort und Heimat zu entscheiden – jedoch mit der Aussicht, die deutschsprachige Identität aufzugeben oder „Optieren“ für das Deutsche Reich, um Muttersprache und Traditionen zu wahren, dabei aber Südtirol als H ... Lernen Sie Italienisch - mit Rezepten, Geschichten und einer unnachahmlichen Lehrerin: Luisa. Die Podcast-Folgen sind für verschiedene Stufen von Vorkenntnissen - neben Podcasts für Fortgeschrittene gibt es Anfänger und Einsteigerpodcasts. In den Show-Notes finden Sie die Einstufung. Probieren Sie ruhig einmal einen schwierigeren Podcast, sie werden staunen, wie schnell Sie den Löwenanteil verstehen können. Enjoy 2LIP - Luisa's Learn Italian Podcast Um einen Cafè zu spendieren: https://ko-fi ... Du hast große Ziele, Träume und Visionen in Deinem Leben? Und vor allem hast Du keine Lust mehr, dass Du Dich selbst, durch Deine eigenen inneren Ängste, Deine Skepsis, Dein mangelndes Selbstvertrauen, Dein negatives Umfeld oder Deine Rückschläge in Deinem Leben zurückhalten lässt? Du willst etwas wirklich cooles und großartiges aus Deinem Leben machen? Du suchst Motivation und Inspiration, die Dir hilft Deine Ziele zu erreichen, damit Du Dein Leben zu einem wahren Meisterwerk machen kannst? ... Forecheck - Der Sport-Podcast. Haut gerne dazwischen, tritt nie nach. In regelmäßigen Abständen gibt es hier Informationen und Meinungen zu den Geschehnissen in der Sportwelt. Radio ColoniaVon Marzano/D'Achille Autor: Brand, Katrin Sendung: Das war der Tag Hören bis: 19.01.2038 04:14Von Brand, Katrin Das Spiel Ingolstadt gegen Straubing wird so langsam zum neuen "Hass-Duell" der DEL. Nach den Vorkommnissen der vergangenen Spielzeit legt David Elsner nach seinem Wechsel von Ingolstadt nach Straubing nach, und schon wird die Partie wieder hitzig. Doch in welcher Tradition stünde die ganze Veranstaltung: Bernd Schwickerath und Christoph Ullrich sc… Der Beitrag 15in15 #2 – DEL-Saison 21/22 erschien zuerst auf .Von Christoph Fetzer Der Beitrag 15in15 #2 – DEL-Saison 21/22 erschien zuerst auf .Von Christoph Fetzer Aktuell: "La Forza Del Destino" in der Lütticher Oper - Patrick Lemmens #13 Cafés Del Perú und wie Kaffee aus Peru nach Deutschland findet! Willkommen zur dreizehnten Podcast-Folge von Entdecke Peru! Dies ist der offizielle Podcast von PromPerú in Deutschland. Als Auslandsvertretung der peruanischen Kommission für Export- und Tourismusförderung (PROMPERU), leisten wir Beitrag zur Positionierung Perus auf dem deutschen … Autor: Passenheim, Antje Sendung: Das war der Tag Hören bis: 19.01.2038 04:14Von Passenheim, Antje Analyse Das sechste Rennwochenende der DTM in Assen setzte ein klares Zeichen beim Thema Meisterschaftskampf. Liam Lawson, Marco Wittmann, Kelvin van der Linde und Maximilian Götz sind die vier Piloten die um den Titel der Saison 2021 kämpfen. Einstecken musste an diesem Wochenende Kelvin van der Linde. Der Audi Werksfahrer verlor in Assen viel Bod… Nachrichten: Nachrichten von 19:00 Uhr Aktuell: 50 Millionen Euro für Modernisierung von Worriken - Simonne Doepgen © WDR 2021Von Marzano/Chiumento © WDR 2021Von Domenico Sambuco Aktuell: Nachruf auf Aloys Jousten - Stephan Pesch Aktuell: Am Donnerstag startet die Europäische Woche des Sports - Christoph Heeren Aktuell: BRF Aktuell von Dienstag, dem 21. September 2021 Was ist denn hier los? Wir schreiben den vierten Spieltag und haben mit Napoli wieder einen neuen Tabellenführer in Italien, nachdem die Roma sich bei Hellas Verona geschlagen geben musste. Auch bei Juventus läuft es, trotz Leistungssteigerung gegen Milan, immer noch nicht rund und liegt auf einem Abstiegsplatz! Bei wem es hingegen mehr als läuft i… Nachrichten: Nachrichten von 18:00 Uhr Regionalnachrichten: Regionalnachrichten von 17:30 Uhr Aktuell: Corona-Krise hat weiter Konsequenzen für Bausektor - Boris Schmidt Nachrichten: Nachrichten von 17:00 Uhr Auch der zweite Spieltag in der NFL hat für viel Furore gesorgt. So haben Patrick Rebien (@PatrickRebien) und Sebastian Mühlenhof (@Seppmaster56) viel zu besprechen, denn schließlich gab es mal wieder einige Überraschungen. Mit einer der größten war die Niederlage der Seattle Seahawks, die sich im heimischen Stadion schon auf der Siegesstraße wähnt… Regionalnachrichten: Regionalnachrichten von 16:30 Uhr Bleu, Blanc, Rugby ist zurück nach einer einwöchigen Unterbrechung! Das Thema, welches sich ein wenig durch die Ligen zieht, sind die blamablen Leistungen letztjähriger Top-Teams: Vannes, Stade Français, Perpignan und, bis zu einem gewissen Grad, Agen, die zwar kein Top-Team waren oder sind, aber von denen man trotzdem weit mehr erwartet hat. Ich b… Nachrichten: Nachrichten von 16:00 Uhr Aktuell: PDG: Sitzungsauftakt unter dem Motto Helfen und verändern - Stephan Pesch bei Michaela Brück Aktuell: Cap48: Comeback für Menschen mit Beeinträchtigung - Chantal Scheuren Nachrichten: Nachrichten von 15:00 Uhr Nachrichten: Nachrichten von 14:00 Uhr Regionalnachrichten: Regionalnachrichten von 13:30 Uhr Nachrichten: Nachrichten von 13:00 Uhr Regionalnachrichten: Regionalnachrichten von 12:30 Uhr Nachrichten: Nachrichten von 12:00 Uhr Brasserie: Föderaler Justizminister stellt Reformprojekt für Sexualstrafrecht vor - Boris Schmidt Ein Turniersieg und ein weiteres Finale auf der ATP Challenger Tour. Das ist das Zeugnis der letzten zwei Wochen für Mats Moraing. Der Mülheimer hat in diesem Jahr wieder die Form erlangt, die er auch vor seiner langwierigen Verletzung hatte. In der neuen Ausgabe der Challenger Corner stand er Andreas Thies (Chip & Charge) und Florian Heer (tennis-… Nachrichten: Nachrichten von 11:00 Uhr Brasserie: Schlaganfallrisiko minimieren: Patienten Rat und Treff informiert - Lena Orban Nachrichten: Nachrichten von 10:00 Uhr Regionalnachrichten: Regionalnachrichten von 9:30 Uhr Nachrichten: Nachrichten von 9:00 Uhr
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|Questa pagina è ancora da trascrivere o è incompleta.| Ina comedia cuorta 505 viandont. sa tgei dei quei munta? Willibald Tschaff. dad in meun. mo tgiei giavel, vai manegiau che jeu hagi mess dad in meun schon daditg quella miarda. 5 (f. 13b) viandont. quest ei ina bialla! — glei propri ina barba faitgia a posta, enprova vid il batytschun pauch fa sche sumigliass jeu grad in giudiu. Willibald Tschaff mieivel. ei ei dettien neu — dettien neu. sappi il nausch, tgiei els tratgien 10 puspei. jeu vai quei per tementa miu matatsch — per quei vai jeu ella. viandont. buca veis stenta per quei — bassai vus vignys bein ad esser aschi buns da schar a mi ella — jeu vi è tementa cun quella. Willibald Tschaff. 15 callien uss — da chugliena si cun quei mei. dettien — dettien neu. vul schdrappa od meun. viandont. grad uss stei o da mei — a mei per vies faitg — ne che uss veng ei autras uras. Willibald Tschaff. 20 quei ei in schmaladiu spell dilg unfiern. uss metei schon che jeu possi lagigia nua ils zimermans han schau la rusna. encunter il viandont aber giavel en a giavel o jeu sundel galant um. quel vy jeu è varda en fatscha — che astgia da en citgiei schliet da mei. teny endamen quei. vegny nua chei vul, sche sai jeu fa in seramen gron a laad liun a gries, che jeu 25 vai nueta duvrau quella barba per schliats motifs. va murmignion. scena 5ta viandont. quei christgieun tut da sesez rebetscha mei tier in suspett — chei ad el nuscheivels buca pauch. savess quel buc esser staus in da quellas 30 bagordas da morders jer? aber mo pleun — cun tut adaitg vi jeu yra enavon en meia suposiziun. scena 6ta il Barun al viandont. viandont. Els pon bunamein crer che jeu seigi vegnius alla baruffa jer cun 35 quels giudius. da morders — che jeu ad in vai schdrappau ora la barba entyra. muessa la barba. Barun. a lu — tgiei manegien ei cun quei? aber — apropo pertgiei nus han ei banduna aschi hurtiamein el jert? 40 ---512---
Das Volk, wie es denkt und spricht Denkart. Schule. Schulhäuser. Lesestoff. Wissbegierde. Sparsamkeit. Unterhaltung ( Gotwärgi, Botzen, Gratzug, Hexen und Schwarzkünstler ). Kartenspiel. Sang und Klang. Schützenzunft. Hergottstag. Freudenfeuer. Sprache. Lokalausdrücke. Redensarten. Sprichwörter. Volkspoesie. Der Oberwalliser Bergbewohner gleicht in mehrfacher Hinsicht, physisch und intellektuell, dem Bewohner des Berner Oberlandes und der Urkantone. Seine Denkart ist aber infolge der Abgeschiedenheit noch einfacher und noch ursprünglicher als bei diesen. Der Gesprächsstoff dreht sich im Volke hauptsächlich um den Viehstand, seinem fast ausschliesslichen Erwerb, mit dem er von Jugend auf verwachsen ist. Schon in den ersten Lebensjahren sind die Haustiere dem Kinde das einzige Spielzeug. Der erste Zehenknochen des Rindes stellt das « Schwintji » ( Schweinchen ) dar, das zweite Glied ist das « Stierli », das dritte das « Chueli » und das entsprechende von einem Maultier ist die « Ringkuh ». Aus Holz wird ein Ross gemacht, und die dürren, aufgegangenen Rottannenzapfen stellen die Schäfchen x ) dar. Sobald das Kind dem Vieh nachgehen kann, erstreckt sich diese Liebe auf die lebenden Tiere. x ) Die Tannzapfen werden deshalb « Bäje » genannt, was soviel als Schäfchen ( « Bäh » ) bedeutet, herrührend von dem Geplär ( « Bäh, Bäh » ) der Schafe. Die Vispertaler Sonnenberge. So wird dem Kinde gleichsam mit der Muttermilch die Liebe zum Vieh eingeimpft. Zum Schütze werden den Kindern, sobald sie gehen können, Fallkappen ( Fig. 103 ) aufgesetzt. In den Bergdörfern.des Wallis dauert die Schule nur sechs Wintermonate, vom 1. November bis 1. Mai. Die Sommermonate bringt die Jugend ohne Schule in der freien Natur zu. Schon gegen Schluss des Schuljahres, wenn die Vegetation zu erwachen beginnt, sind die Gedanken des Kindes mehr auf Wiese und Feld, im Wald und auf der Weide als in der Schule. Im April lernt es auf der Schulbank wenig mehr, wenn der Lehrer nicht ganz energisch dahinter ist. Ist die Schule im Frühjahr zu Ende, so wird über den ganzen Sommer kein Schulbuch mehr zur Hand genommen, und ein grosser Teil des im Winter Erlernten wird verschwitzt. Wenn dann im Winter die Schule wieder beginnt, so hat der Lehrer bis zu Neujahr mit der Répétition des im vorhergehenden Winter Erlernten zu tun. So bleiben nur noch drei Monate für die Behandlung neuer Aufgaben. Wenn der Schüler von der Volksschule ganz entlassen ist, so werden beim gewöhnlichen Volk Bücher, Feder und Tinte auf Jahr und Tag beiseite gelegt, und alles in der Schule Gelernte wird vergessen, bis die Jünglinge durch den Militärdienst wieder aus ihrem Schlendrian aufgerüttelt werden. Kein Wunder, wenn man besonders ältere Leute findet, die kaum lesen und schreiben können, trotzdem sie intelligent sind. In allen drei beschriebenen Bergdörfern befinden sich neue, zweckmässig eingerichtete Schulhäuser ( Fig 104 ). Trotz der beschränkten Schulzeit gibt es unter den Bergbewohnern wirkliche Naturgenies. Die Literatur der Bauernstube besteht meist aus einigen Gebetbüchern, dem Katalog des Warenhauses Jelmoli in Zürich. Von Kalendern ist der Zuger beliebt. Die verbreitetste Zeitung ist der Walliserbote; ich sah aber auch die Schweizer Wochenzeitung, die Emmenthaler Nachrichten, die Zürcher Nachrichten, den Briger Anzeiger und den Walliser Volksfreund. Das Volk ist wissbegierig, oft naiv neugierig und kann es nicht verstehen, wenn ein Fremder unter der Woche auf den Berg kommt. Ein Törbler fragte mich neugierig: « Was schaffet err? Wo schlaffet err? » Die Leute sind meist sparsam; diese lobenswerte Tugend grenzt sogar öfters an Geiz, worüber manches Musterehen erzählt wird. Eine alte Frau erhielt Besuch von einem Verwandten und holte demselben ein kleines Krüglein ( einen Halbschoppen ) Wein mit der Ermahnung: « Jetz trink Gotte gnuag, i git der 's vo Harze gäre! » S' Erbji Petschi, ein alter Bauer, hing einen Riemen Speck über dem Esstisch auf, so dass er ihn mit der Nase riechen konnte. Aus Geiz ass er aber nicht davon, sondern sagte zu sich selbst: « Schmecke muesch es, aber han nit! » F. G. Stebler. Der gesellschaftliche Verkehr beschränkt sich gewöhnlich auf den Kirchenbesuch und auf die Zusammenkünfte im Gemeindehaus oder auf dem öffentlichen Platz nach dem Gottesdienst. Im Winter, wenn die Abende länger sind — von St. Moritz ( 22. September ) bis St. Joseph ( 19. Märzgehen die Nachbarn oft zusammen « z'Abesitz » und zum « Hengerten » und erzählen wohl auch Geschichten von den Gotwärgeni, den Botzen, den Hexen und Strideln und andere Schauer-mären, wovon wir bereits eine Anzahl kennengelernt haben. Die Gotwärgeni waren ein kleines, energisches Volk ( « chlini, aber raschi Lit » ), das in alter Zeit in den Felsenklüften wohnte. In Törbel hausten sie in den Felshöhlen « auf dem Schopf », oberhalb der Alp Bifigen und waren in « drei Sprüngen » im Dorf, wo sie den Bewohnern allerlei Gutes erwiesen. Im 16. Jahrhundert, so erzählte mir der Alphirt von Bifigen, seien sie vertrieben worden. Aber noch heute sei in der Höhle ein goldenes « Wagji » ( eine goldene Wiege ) verborgen. Es ist aber bisher noch niemandem gelungen, das Kleinod zu finden, denn in der Höhle ist es « fister » ( finster ). Gerade das Gegenteil von dem der Gotwärgi war das Verhalten der Botzen. Der Botz ist der böse Geist, der die Menschen belästigt oder ihnen Schaden zufügt. Ein solcher Botz haust beispielsweise in der untern Stube der alten Hütte in der Rindermatten ( Fig. 105 ) in Törbel. Wenn jemand sich daselbst hinter den Ofen legt, um auszuruhen, so wird er vom Botzen heraus«geschmeizt ». In dem Stall « auf der Schratt » quälte der Botz über Nacht das Vieh. Oft waren am Morgen zwei Kühe an einer Kette. Alles Beten half nichts, deshalb wurde der Stall abgebrochen und an einer andern Stelle wieder aufgebaut. Seither hat das Vieh Ruhe. Wie im ganzen Oberwallis, hat man auch hier den Gratzug gesehen — die Wanderung der Verstorbenen über Berg und Tal. Wer einem solchen « Volch » in den Weg kommt, wird von einer gefährlichen Krankheit befallen. Mein Gewährsmann begegnete einmal auf der Voralp ini « Bifig » einem solchen « Tote-volch ». Auf einmal spürte er einen Druck am Fuss, als ob er einen Stein im Schuh hätte. Er zog Schuhe und Strümpfe aus, fand aber nichts. Zu Hause angekommen, konnte er nicht mehr gehen, bekam eine Wunde am Fuss und musste zwei Monate das Bett hüten. Ein « Volchweg » ( Weg des Gratzuges ) geht von Hofstetten über die Bine, das Schallenbord, Zen Springen, über den alten Weg nach dem Eischbühl, über Niwen, nach der Schwendi ( hier zwischen Hütte und Stall durch ), Eschistafel, Bifigen, Rotfluhwald und weiter nach Emd. Ein Mann, der beim Vorbeigehen des Zuges in der Bine am Wege gesessen hatte, wurde lahm. Im nächsten Jahre Die Vispertaler Sonnenberge. war derselbe zu gleicher Zeit an der gleichen Stelle, als ein Fremder auf einem Pferde vorbeiritt. Der Fremde erzählte, er hätte vor einem Jahre hier einem Mann eine Nadel ins Knie gestossen und müsse sie nun wieder herausnehmen. Von diesem Tage an war der Lahme wieder gesund. Im Liechtbiel auf dem Gebiet vo'n Stalden, gerade gegenüber Törbel, wohnte eine Hexe. Während sie die Butter über dem Feuer hatte, um Suppe zu kochen, ging sie geschwind nach Mailand, Zwiebeln zu holen. Sie wurde der Hexerei angeklagt. Als man sie zum Verhör holte, war sie im Gebet hinter dem Ofen mit einem « Bätti » ( Rosenkranz ) aus « Geissgagle » ( Zie-genbohnen ) in den Händen. Sie erklärte: « Jetzt treffet er mi am e guete Werch !» Die Hexe wurde verbrannt. Ein Schwarzkünstler ( « Chîstler » ), deren es früher viele gab, kam eines Tages mit einem Saum Wein die Talstrasse von Stalden nach « Kalfatra » ( Kalpetran ) herauf. Auf der andern Talseite, jenseits der Vispach am Liechtbiel, mähte ein Bauer. Diesem nahm der « Chîstler » die « Wetzi » ( Schärfe ) von der Sense, so dass der Mann nicht mehr mähen konnte. Der Bauer war aber auch ein « Chîstler » und stellte dem Säumer das Pferd, so dass dieser nicht mehr vorwärts konnte. Er musste mit dem Saum umkehren, über die Chinbrücke bei Stalden auf die andere Seite des Flusses, bis hinauf zum Mähder, um diesen mit einem Trunk Wein zu versöhnen; erst dann konnte er wieder vorwärts, nachdem er einen Umweg von mehr als einer Stunde gemacht hatte. Nicht selten frönt man an den « Abesitzen » dem Kartenspiel. Beliebt ist dabei das « Zwicken », im Kanton Bern « Bethlen » genannt. Die Zenegger, besonders die Familien der Kenzelmannen und -weiber, sind ein sangeslustiges Volk und an Sonntagen, wenn sie von der Hellelen heimkehren, hört man oft herrliche W¾isen, die von Berg zu Berg erschallen. Zwar ist der Gesang nicht jedem gegeben. Der alte Moritz im Blatt « tuet nit singe und tuet nit grine, er tuet so en Bitz was Gott will! » Wenn er Verdruss hat, so tut er « pfiffen » ( pfeifen ). In Zeneggen besteht auch eine Schützenzunft, ähnlich wie die in Visper-terminen1 ), nur ist sie weniger zahlreich, und die Schützenbrüder schliessen sich mehr ab. Sie hat einen eigenen Weinberg. Die Zunft zählt nur 14 « Brüder ». DieVgl. Ob den Heidenreben, 1901, S. 98. Jahrbuch des Schweizer Alpenclub. 56. Jahrg. F. G. Siebter. Mitgliedschaft geht unentgeltlich vom Vater auf den Sohn über. Wenn keine männlichen Nachkommen vorhanden sind, so verfällt der Anteil der Kirche; der Pfarrer liest dafür einige Seelenmessen. Die Mitgliedschaft kann auch erworben werden durch Einkauf; die Einkauf summe beträgt 2-300 Franken, je nach der Beliebtheit des Kandidaten. Die Schützenzunft versammelt sich jeweilen im Sommer am Sonntagnachmittag nach der Vesper, etwa sechs- bis siebenmal, auf der Schützenloibe, einem kleinen Hause in der Schalbmatte, das zu ebener Erde den Keller und im ersten Stock das Zunftlokal mit dem Schützen-stand enthält ( Fig. 106 ). Jeder Schützenbruder bekommt bei diesem Anlass etwa 10 Becher Wein, ein Pfund Brot und ein halbes Pfund Käse. Die Volksfeste sind mehr kirchlicher Art. Das grösste kirchliche Fest findet am Hergottstag ( Fronleichnam ) statt. Es ist ein kirchliches Frühlingsfest mit starkem, weltlichem Ein- schlag. An verschiedenen Stellen der Gemeinde werden prächtig geschmückte Altäre errichtet, zu welchen vor dem Gottesdienst eine Prozession der ganzen Gemeinde stattfindet. Voraus im Zuge schreiten Trommler und Pfeifer, begleitet von Militär und Tromm-lern; dann folgt das Volk mit Kreuz und Fahne, dem Baldachin und den Heiligtümern und Kleinodien der Kirche. Die Frauen setzen den Walliserhut auf, mit den schönsten gestickten, seidenen Bändern, die Mädchen werden in Weiss gekleidet und mit einem Kränzchen im Haar geschmückt ( Fig. 107 ). So zieht die fromme Schar mit Gebet von Altar zu Altar, wo der Geistliche den Segen spendet. Daneben ertönen fast ununterbrochen Böllerschüsse mit dutzendfachem Echo. In gleicher Weise tönt es von den gegenüberliegenden Bergen, von Visperterminen, von Grächen, Staldenried und vom Tale herauf. Nach dem Umzug zieht das Militär unter militärischem Befehl mit Trommelschlag und Musik in die Kirche ein, dass die Wände erzittern und der andächtige Gläubige aus seinen frommen Gefühlen förmlich aufgeschreckt wird. An den Vorabenden vom St. Johannistag ( 24. Juni ) und St. Peter ( 29. Juni ) und am schweizerischen Bundesfest ( 1. August ) werden auf den Höhen grosse Freudenfeuer angezündet. Die Sprache des Volkes ist ein schwerverständliches Walliserdeutsch. Der Dialekt wechselt fast von Dorf zu Dorf. Noch verschiedenartiger ist er in den verschiedenen Talschaften und Bezirken. Die « innersten Matter » ( Zermatter ) und die obersten « Gommer » haben früher einander nicht verstanden, wenn sie in ihrem Dialekt redeten, so verschieden war die Sprache. Auch heute noch kann ein Ausserschweizer dem Gespräch nicht folgen, wenn sich zwei Einheimische in Die Vispertaler Sonnenberge. ihrem Dialekt unterhalten. Die besser geschulten, jungem Leute und diejenigen, die auswärts waren, haben eine allgemeiner verständliche Sprache und versuchen es sogar, mit dem Fremden hochdeutsch zu reden. Hie und da spricht einer sogar französisch, auf den Bergen droben seltener als in den grössern Ortschaften im Tale. Im Rhonetal unten hat die französische Sprache so rasche Fortschritte gemacht, dass z.B. Siders, Leuk, Visp und Brig nach und nach ganz verwelscht werden. Einige Bergbewohner, die längere Zeit in « Makana » ( Macugnaga ) waren, sprechen italienisch. Allgemeiner ist die Kenntnis des Italienischen aber im Saas, da die Bewohner, früher mehr als heute, über den Monte Moro mit Makana in ständigem Verkehr waren und viele in Italien Sommerstellen annahmen. Viele Saaser haben sich in Makana niedergelassen und haben sogar ihre Namen italienisiert ( z.B. Zurbriggen = Delponte ). Wenn auch die grossen Ortschaften im Rhonetal nach und nach ein welsches Gepräge annehmen, so wird dasWalliserdeutsch in den Bergdörfern stets sein altes, alemannisches Heimatsrecht behaupten. Die Sprache des Volkes an den Vispertaler Sonnenbergen ist weich. Das Ch z.B. in Chuchi hört sich fast wie seh an. Charakteristisch sind die Endungen u, a, ot statt e, en und et, Wischu und Wäschu, Gigu, Gigu nit vergebu, Chäs und Brot derrnäbu; i has latsch verstannuich habe es falsch verstandengrächotgerichtet, bereitgemacht ); statt is hat man die Endung üs ( ChabusChabis ); statt au spricht man oi ( Loib = Laub, Boim = Baum, Hoit = Haupt, choifen = kaufen ); statt m setzt man b ( bit = mit, i chume bit, Terbinen = Terminen ), statt d = b ( Riebfluh = Riedfluh ), statt ü = i, ie ( mied = müde ), statt ö = e, statt s = seh ( schi = sie, Lisch = Lüs, Läuse, beesch = böse, er isch en Beesche, Eschelboden = Eselboden, insche Franz = unser Franz ). Das r wird doppelt ausgesprochen und zur Verstärkung oft noch ein e eingeschoben ( Terrog = Trog, Terropf = Tropf, was saget err? Sit der ammum zarruggseid ihr wieder zurück ?). Für kleinere Gegenstände und solche in der Mehrzahl wendet man die Endung i oder ji, ti, schi an ( es Hundschi = ein Hündchen, es Munzi = ein Kuss, Bantli = ein halb gewachsener Bub, es Wibji = ein Weiblein, es Mannji = ein Männlein, Wägelti = Fusspfad, es Bubji = ein Büblein, es Meitji = ein Mädchen, Biezeni = Bremsen, Bladeni = Raupen, Härderni, Chärderni, Chirderni = Regenwürmer, Chräjeni = Krähen, Rabbeni = Raben, Rähgeni = Häher, Guetteni = Süssigkeiten ). Zahlreich sind die Lokalausdrücke, z.B.: fläth = sauber, berahmt = berusst, beschissen = beschmutzt ( gat uf d'Site susch werdet er beschisse !), galt = brach, malm = mild, notweders = keines von beiden, schäps = schief, verscheissti = wählerisch ( er ist nit verscheissti ), zudien = langsam machen, antere = nachahmen, chorren = versuchen, fuchte = schimpfen ( d'Gotta fuchtet ), hasensinnig = kurzes Gedächtnis, en Chlupf-hans = ein Hasenfuss, cheiste = keimen, trifere = jäten, es Ghusi = eine alleinstehende, selbst haushaltende Person, rellen = schwatzen, tischen = wechseln ( er hat sich getîschet = er hat die Kleider gewechselt ), Schwieher = Schwiegermutter, Schwäher = Schwiegervater, Gschwia = Schwägerin, Schnurre = Schwiegertochter, Baschi und Vetter = Geschwisterkinder, Muhme = Tante, Ettere = Oheim. Die Eltern heissen Vater und Mutter ( Papa und Mama gibt es am ganzen Berg nur zwei ), Schgätterata = Gewitter ( s'Wätter isch no nit ratsch, es tuet a so umhä näblutschu [nebeln] und firschi git-s-no am Abig am-mum [wiederum] è Schgatteratâ ), Chleuwa = Grannen beim Getreide, Trätscha = Flechte, es Grigel = ein Skelett, es Pläger = ein fauler, böser Mensch, dummi Pläger = dumme Gänse, Gläff = Maul ( die Chueh hat es grosses Gläff ), Zänne = Mund ( er hat mit der Zänne s'Glas verbissu ), Erdbidem = Erdbeben, Spilteni = Spass, Grittelä = zweigipfeliger Baum, Tampa = eine dumme Weibsperson, Nohl = Idiot ( du bisch a Nohl ), Brunz = Kochtopf aus Erz, Chalbertruch = kuhwarme Milch, Bretschele — Tragriemen, Tschiffere = Rückenkorb, Bäje = Tannenzapfen, en Bätsch = ein Haufen, Ouwand = Weide, es Lusi = ein altes Talglicht, Lusentotz = Fuss vom Lusi. Die Wochentage heissen: Sunntag, Mentag, Zistag, Mitwuch, Frontag, Fritag, Samstag. Redensarten: Er isch en schlimme Tifel = er ist ein gescheiter Mensch; wir gehn an Törbel = wir gehen nach Törbel; i ha gedäicht = ich habe gedacht; welles Giriwelcher Geier! Er het lutter bari Stumppe = er hat lauter kurze Bleistifte; er het gueti Gegewart = er ist schwindelfrei; en spitze Weg = ein schwindliger Weg; i ga go seijo = ich gehe zum Säen; dir sit en Tratzgeist = Sie sind ein Neckgeist; er isch en fine Heer = er ist ein netter Herr; es gebringt sich nit = es lohnt sich nicht; der Franz isch en gradite, tolle, flotte, grade Ma; es siedet wie Chuchi; er hat gletscherchalte Hand; vielets dichist es dir zu viel? es vielet mir = es ist mir zu viel; er tricht wie-n-es Biezi = er trinkt wie ein Kesselflicker ( Biezi ); rühmet der Goich, so schaffet er oich; mi muess s'Färli bschaue, nit der Terrog, sagt man von einer dicken Frau, die klagt; er tuet s'Mannji mache = er hat Grössenwahn. Sprichwörter. Sparen oder nit ha.«Der macht no 's Chritz dur d'Welt! » Da, wo es alts Wib der Chopf setzt, ( Er macht zweimal kreuzweise die Reise Denemagesen Stier nimme umdreihe! um die Welt> sat man von einem. t- i i. j,iTa /v™+ider sehr viel schafft. ) Schi het d Vesper vor dem Amtder Unterrock ist länger als der obere).Wi ( Wein ) redt, Wenn ma will i d'Berge ga,Chäsmilch redt nit! Muess me scheeni Stäcka ha.«Der Gwinner ( im Prozess ) verliert der Durch Erbe rieh cho cha-n-en Narr bit Rock, der Verlierer noch das Hemd sibe Chröpfe.drzue. » Wenn me will go Vogle fan,Wenn niht me im Channel ist, so hört Muess me nit z'erscht in d'Stude schlan. es uf! ( d.h. wenn man zu alt ist, so Nessle müessent jung brennu,kann man nicht mehr arbeiten. ) Alt brennuntsch nit meh! Die Visperlaler Sonnenberge. Volkspoesie. Bubji trink nit so viel Wi, S'Geld muess verdienet si. Hina nit, aber more z'Nacht Chunt isch de Giger, Tanzet nit die Meitleni, So tanzet di alte Wiber. Wi tanzet denn die Meitleni? Wi di Gige Seitleni. Wi tanzet denn die alte Wiber? Wi en alte Chue di biset. Wi tanzet denn die junge Bueba? Wi di Hobschla i der Grueba. Wi tanzet denn die alte Manne? Wi en alte zerrissene Pfanne. Der, wo Geld hett, Cha i s'Wirtshus ga, Der, wo keis hett, Der cha vorne stah. Ledige Lüt, lustige Lüt, Gseht me schi nit, So ghört me schi witt. E luschtige Bub, brucht bald es Paar Schue, E trurige Narr, hett lang a-n-em Paar. Der, wo Geld hett, Cha-n-es Meitji küsse, Der, wo keis hett, Cha die Schnurre wische. Der, wo Geld hett, Chauft en neue Hut, Der, wo keis hett, Dem isch der alte guet. Kinderreim. En Geiss und en Gitz,Die Predigt ist halb. Die Predigt ist afan Bitz.En Chatz und a Mus, Ae Chua un es Chalb,Die Predigt ist us. F. G. Siebler.
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Tut en tut èn vegnids inoltrads 20 projects. Sin proposta da la cumissiun da concurrenza e da l’uffizi da cultura ha il departament d'educaziun e cultura decis da surdà contribuziuns a 6 ovras. Las suandantas 6 artistas ed artists survegnan ina contribuziun da mintgamai 10’000 francs: Las ovras ed ils artists che survegnan mintgamai 10'000 francs |artist/a||sparta||project| |Bahur Ghazi||musica||«Palmyra»| |Luca Maurizio||teater||«Crescete e moltiplicatevi»| |Bianca Mayer||litteratura||«Bibi Vaplan e las culurs dals pleds»| |Christian Ruch||istorgia e memoria||«Samnaun zwischen 1938 und 1945»| |Georg Scharegg||teater||«La müdada – Die Wende»| |Bettina Wachter||art figurativ||«Grosse fette Beute»| RR novitads 11:00
Service und Navigation Verwaltung und Regierung Servicebereich Sie sind hier: Kultur Unterstützung für Kulturschaffende Zehn Künstlerinnen und Künstler werden mit einem Werkbeitrag von je 20'000 Franken für die Umsetzung ihrer Projekte vom Kanton gefördert. Zudem können vier Kulturschaffende je drei Monate in der Atelierwohnung in Rom an Vorhaben arbeiten. Dies sind die Ergebnisse zweistufiger Auswahlverfahren, die Fachjurys und das kantonale...> mehrzum Newsartikel: Unterstützung für Kulturschaffende
https://m.rtr.ch/novitads/grischun/chantun/chantun-sustegna-6-ovras-d-artists-grischuns
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0.610683
Entschatta dal navigatur Naturopatia en l'Appenzell Dadora L'Appenzell ha la reputaziun d'esser ina cuntrada medicinala tut speziala. Dapi passa 200 onns visitan pazients da tut la Svizra e dals pajais vischins chasas da cura en tschertga da naturopats approvads dal chantun e da curaturs spezials. Legendaras èn las curas da purment ed ils bogns da cura dal 19avel tschientaner sco er ils medicaments dals piuniers d'ervinas Johannes Künzle (1857-1945) ed Alfred Vogel (1902-1996). Ma er curaturas indigenas sco Babette Oertle-Alder (1884-1975) ad Urnäsch e Karolina Schefer-Sigrist (1891-1976) a Teufen avevan ina reputaziun excellenta. Il motiv principal pertge ch’i dat tants naturopats en il chantun era ed è la legislaziun liberala. La pratica legala che vala enfin oz attira curaturs e terapeuts dals auters chantuns e da l’exteriur vischin che lavuran sin agen quint e che caracteriseschan la cuntrada curativa e la medischina integrativa en il chantun. Filtrada vegn questa affluenza ozendi d'in examen d'admissiun modern e pretensius respectivamain da l’oblig da dumandar in permiss. La fin dal 2016 èn stads registrads en l'Appenzell Dadora 251 practicists curativs. Quels dastgan consegnar enfin oz medicaments ed uschenumnadas spezialitads da chasa ch'èn registradas mo en il chantun. Actualmain èn quai circa 700 preparats e 623 spezialitads da chasa che vegnan producids – cun permissiuns spezialas – en apotecas, en drogarias ed en praticas curativas e che dastgan vegnir consegnads mo en l'atgna pratica. - Publicaziuns Michael Lambek: The Cares of Alice Alder. Recuperating Kinship and History in Switzerland. In: Ghosts of Memory. Essays on Remembrance and Relatedness. Ed. Janet Carsten. Malden/ Massachusetts, 2007, p. 218-240 Obacht Kultur. Das Kulturblatt für Appenzell Ausserrhoden no. 9. Ed. Amt für Kultur, Appenzell Ausserrhoden. Herisau, 2011 Peter Witschi: Appenzell Ausserrhoden. Entwicklung und Strukturen einer Heillandschaft. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 89. Basel, 1993, p. 3-22 Peter Witschi: Geschichte einer Heillandschaft. In: Kräuter und Kräfte. Heilen im Appenzellerland. Herisau, 1995, p. 13-46 Peter Witschi: Frauen im Gesundheitswesen von Appenzell Ausserrhoden. In: FrauenLeben Appenzell. Ed. Renate Bräuniger. Herisau, 1999, p. 544-556 - Dossier - Naturheilkunde in Appenzell Ausserrhoden Ausführliche Beschreibung Ultima modificaziun: 04.06.2018 Dimensiun: 194 kb Tip: PDF - Naturheilkunde in Appenzell Ausserrhoden
| | 7 jobs 777 ms | | Innerhalb eines Radius von km von Nach Datum filtern ▼ Letzte 24 Stunden Letzte 3 Tage Letzte 7 Tage Letzte 30 Tage Nach der Quelle filtern ▼ Firmen Jobbörsen Personalvermittlungen | | Gesundheitswesen jobs in Appenzell Ausserrhoden addexpert GmbH | (Unbestimmte Stadt), Appenzell Ausserrhoden - vor 8 Std. E health applikation. Unser Kunde ist ein kleines, schlagkräftiges und nachhaltig operierendes Schweizer Beratungshaus im Bereich Health Care und Banking. Im Gesundheitswesen bietet für... Careanesth | (Unbestimmte Stadt), Appenzell Ausserrhoden - vor 4 Tg. Anforderungen. Suchen Sie eine neue Herausforderung als Führungsperson oder möchten Sie die ersten Schritte in der Führung machen. Aufgabenbereich. Erfolgreiches Führen im Gesundheitswesen... Careanesth | (Unbestimmte Stadt), Appenzell Ausserrhoden - vor 2 Tg. Anforderungen. Sind Sie eine Pflegefachperson (FAGE HF FH), mit oder ohne NDS und spielen Sie mit dem Gedanken, sich beruflich zu verändern. Wissen Sie noch nicht genau, wie Ihre ... Careanesth | (Unbestimmte Stadt), Appenzell Ausserrhoden - vor 2 Tg. Anforderungen. Sie verfügen über eine fundierte anästhesiologische Ausbildung und berufliche Vorerfahrung im Schweizerischen Gesundheitswesen. Sie sind offen, kommunikativ, methodensicher... Careanesth | (Unbestimmte Stadt), Appenzell Ausserrhoden - vor 19 Tg. Anforderungen. Sie verfügen über 2 Jahre Berufserfahrung und kennen das Schweizer Gesundheitswesen.Sind Sie bereit in verschiedenen Spitälern und Kliniken der deutschsprachigen Schweiz zu... PharmaSelect AG | (Unbestimmte Stadt), Appenzell Ausserrhoden - vor 5 Tg. Sind Sie interessiert Ihr breites Fachwissen aus dem Schweizer Gesundheitswesen. Pflege. Betriebswirtschaft in einer kleineren Unternehmung tagtäglich einzusetzen und massgeblich zum weiteren... Careanesth | (Unbestimmte Stadt), Appenzell Ausserrhoden - vor 2 Tg. Anforderungen. Sie verfügen über 2 Jahre Berufserfahrung und kennen das Schweizer Gesundheitswesen.Sind Sie bereit in verschiedenen Spitälern und Kliniken der deutschsprachigen Schweiz zu... addexpert GmbH | (Unbestimmte Stadt), Appenzell Ausserrhoden - vor 8 Std. E health applikation. Unser Kunde ist ein kleines, schlagkräftiges und nachhaltig operierendes Schweizer Beratungshaus im Bereich Health Care und Banking. Im Gesundheitswesen bietet für... | |
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0.646373
0.646882
A Silvaplauna èn stadas las elecziuns communalas per la perioda d'uffizi dals 2017 fin il 2019. Tut ils sis commembers da la suprastanza èn stads a disposiziun per ina ulteriura perioda d’uffizi. Els èn tuts vegnids reelegids. Vitiers èn vegnids elegids ils commembers da la cumissiun da revisiun, quatter commembers per il cussegl da scola, sco er ils commembers da la cumissiun da construcziun e da la cumissiun da turissem. Ils resultats en detagl La suprastanza: - Toni Giovanoli, (fin qua) 64 vuschs - Christian Kast, (fin qua) 62 vuschs - Marco Kleger, (fin qua) 60 vuschs - Hanueli Winkler, (fin qua) 60 vuschs - Sergio Marchesi, (fin qua) 59 vuschs - Fabrizio Visinoni, (fin qua) 56 vuschs La cumissiun da revisiun: - Hans Peter Gröbler, (fin qua) 62 vuschs - Michael Tanno, (fin qua) 56 vuschs - Alexander Kefalas, (nov) 56 vuschs Betg elegì : - Hans Peter Kläui, (nov) 25 vuschs Cumissiun da turissem: - Markus Moser, (fin qua) 68 vuschs - Clarita Wyss, (fin qua) 64 vuschs - Luzi Heimgartner, (fin qua) 56 vuschs - Gaudenz Ambühl, (nov) 54 vuschs - Gregor Reich, (fin qua) 43 vuschs Betg elegì: - Gerold Schoch, (nov) 13vuschs Las cumissiuns da scola e da construcziun èn vegnidas elegidas cun il plimaun. Cumissiun da scola: - Carmen Milicevic-Bass, (fin qua) - Patrik Wiederkehr, (fin qua) - Olivia Willy-Morell, (fin qua) - Susanne Wöcke-Geyer, (fin qua) Cumissiun da construcziun : - Alessandro Forcella, (fin qua) - Beat Gruber, (fin qua) - Stefan Meier, (fin qua) RR novitads 06:00
Sie haben Tradition, die vielen Baustellen nach der Schneeschmelze. Die guten Strassen im Engadin haben auch ihre Kehrseite: Sie müssen unterhalten werden. Die unzähligen Baustellen bekommen vor allem Verkehrsteilnehmer zu spüren. Sandro Viletta (La Punt) gehört nächste Saison dem A-Kader von Swiss Ski und nicht mehr der Nationalmannschaft an. Marc Berthod, Thomas Tumler, Célina Hangl und Mirena Küng sind im B-Kader, Larissa Jenal und Sandro Jenal im C-Kader. Soziale Medien sind im Trend. Ob Facebook, Twitter oder Youtube: soziale Plattformen, wo sich jeder präsentieren und austauschen kann, boomen. Die EP/PL lanciert zu diesem Thema einen Schreibwettbewerb für einheimische Schülerinnen und Schüler. Jakob Stieger ist mit einem Glanzresultat für eine 6. Amtsperiode als Gemeindepräsident von La Punt Chamues-ch wieder gewählt worden. Im weiteren bestimmten die Stimmberechtigten den vierköpfigen Gemeindevorstand und weitere Behördenmitglieder. An der DV des Abwasserverbands Oberengadin wurden Sandro Ferretti und Rolf Som als Präsident bzw. Vize bestätigt. Neu in den Vorstand gewählt wurde Maurizio Pirola. Informiert wurde über die Planung der neuen ARA, z.B. sind deren Dimensionen unklar. <p>Fin da l’on 2016 düran las la?vuors per realisar il sviamaint da Silvaplauna. Ils cumüns da La Punt-Chamues-ch, Bivio, Susch e Sta. Maria spettan sco prossems. Ün büro d’indschegners eruischa che proget chi dess gnir priorisà.</p>
https://m.rtr.ch/novitads/grischun/engiadina/elecziuns-a-silvaplauna
http://www.engadinerpost.ch/chamues-ch/index.html
0.626366
0.627347
Reservaziun da selas Via il secretariat da l'administraziun cumünela as po piglier a fit las seguaintas localiteds: Sela cumünela In prüma lingia sto la sela cumünela a dispusiziun a la vschinauncha politica per occurrenzas publicas. Impü sto ella a dispusiziun ad organisaziuns commercielas e d'ütil public per occurrenzas culturelas scu concerts, teaters, exposiziuns etc. La sela cumünela es per regla munida cun baunchs (max. 206 plazzas). Predschs: fit per la sela e taxas pel servezzan tecnic.. Sela Puoz In prüma lingia sto la sela Puoz a dispusiziun a la vschinauncha politica per occurrenzas publicas. A's po piglier a fit l'intera sela u be la mited. Tuot tenor l'arrandschamaint dals s-chabels haun lö 50-60 persunas in mincha mited. Culs s-chabels arrandschos per concerts haun lö 180 persunas in tuot la sela, scha'l palc vain druvo, ca. 150 persunas. Impü sto la sela Puoz a dispusiziun per l'adöver in connex cul implaunt suotterraun. Festiviteds privatas sun exclusas. Formuler da reservaziun Chesa Planta localiteds: traunter oter ün local per referats per ca. 30 persunas, üert adressa: Mulins 2, 7503 Samedan telefon: 081 852 12 72 Chesa Planta Arena PROMULINS Mneder da gestiun: Oliver Wertmann adressa: Promulins 12, 7503 Samedan e-mail: promulins-arena@samedan.gr.ch telefon: 081 851 07 47 Ulteriuras infurmaziuns: www.promulins-arena.ch Schule Secretariat: Sonja Stuppan adressa: Scoula cumünela da Samedan, Puoz 2, 7503 Samedan telefon: 081 851 10 10 fax: 081 851 10 11 Ulteriuras infurmaziuns: Muntarütsch, chamanna da tir President: Otto Morell adressa: Crappun 3, 7503 Samedan telefon: 081 850 03 91 fax: 081 850 03 92
Restaurant Sper l’En mit neuem Pächter Der aktuelle Pächter des Restaurants Sper l’En hat den Vertrag infolge Pensionierung auf Ende September 2021 aufgelöst. Die Liegenschaft Sper l’En liegt an strategisch relevanter Lage und ist als Visitenkarte am Ortseingang bedeutsam. Die Liegenschaft soll sich entsprechend präsentieren, mittels einer sinnvollen Nutzung aktiv bewirtschaftet werden und zu einer Belebung des Areals beitragen. Der Gemeindevorstand ist äusserst erfreut, mit Steven Missiaen, Inhaber der Pappalou GmbH, einen ausgewiesenen Gastronomen als künftigen Betreiber des Restaurants gefunden zu haben. Missiaen führt bereits erfolgreich Gastrobetriebe in Celerina und Silvaplana sowie den Dorfladen in Champfèr. Gestützt auf sein Betriebskonzept werden die Räumlichkeiten im Herbst angepasst und erneuert. Die Eröffnung ist Anfang Dezember 2021 vorgesehen. Startschuss für Teilprojekt der «Engadin Arena» Die aktuelle Streckenführung für den Langsamverkehr im Bereich der Unterführung Shell-Strasse und der RhB-Brücke in Punt Muragl überzeugt nicht. Der Durchgang ist eng, die Ab- bzw. Aufgänge sind unübersichtlich und gefährlich. Im Sommer dringt oft Wasser durch die Ufermauer und lagert Sedimente ab, welche jedes Jahr mit erheblichem Aufwand entfernt werden müssen. Auch die Trasse für die Loipe ist nicht optimal. Mit einer Verbreiterung der Unterführung, einer Anpassung des Niveaus sowie einer besseren Entwässerung wird nun der Durchgang für Radfahrer, Wanderer und Langläufer bedürfnisgerecht gestaltet. Parallel dazu realisiert die Gemeinde Celerina in Zusammenarbeit mit der RhB die Verbreiterung der Loipenunterführung Plattignas. Damit sind die Voraussetzungen für eine komplette Verlegung der Loipe einschliesslich der Marathonstrecke auf die orografisch linke Talseite gegeben. Die Anpassung der Unterführung Shell-Strasse ist ein Teilprojekt der «Engadin Arena» und wird von der Region und vom kantonalen Amt für Wirtschaft und Tourismus als systemrelevante Infrastruktur eingestuft. Entsprechend wird das Vorhaben durch den Kanton Graubünden mit einem à fonds perdu-Beitrag von 11% der anrechenbaren Investitionskosten gefördert. Die Stimmberechtigen haben anlässlich der Urnenabstimmung vom 20. Dezember 2020 einen Kredit von CHF 620'000 für das Projekt gesprochen. Die Bauarbeiten werden im Herbst 2021 ausgeführt und rechtzeitig auf die Wintersaison 2021/2022 fertiggestellt. Die Baumeisterarbeiten wurden der Firma O. Christoffel AG für CHF 391'000 vergeben. Infostelle Samedan – Vertragsverlängerung mit der ESTM AG Die Führung der Gästeinformationsstelle war bis 2017 Teil des Grundauftrages der ESTM AG. Danach wurde die Leistung in einen Zusatzauftrag ausserhalb des Grundauftrages umgewandelt. Auf der Basis einer Leistungsvereinbarung hat die Gemeinde Samedan in der Folge die ESTM AG mit dem Betrieb der Infostelle beauftragt. Der entsprechende Vertrag läuft Ende 2021 aus. Im Hinblick auf die Ausgestaltung der künftigen Gästebetreuung wurde die Arbeitsgruppe «Touristische Leistungsträger» konsultiert. Diese erachtet eine persönlich bediente Infostelle als weiterhin notwendig und befürwortet deren Führung durch die ESTM AG. Aufgrund der Frequenzen können aber die Öffnungszeiten reduziert werden. Auf Empfehlung der Arbeitsgruppe sowie der Event- und Tourismuskommission hat der Gemeindevorstand beschlossen, die Leistungsvereinbarung mit der ESTM AG betreffend die Führung der Infostelle für das Jahr 2022 zu erneuern. Die Entschädigung dafür beträgt CHF 226'000. Das Informationsangebot für Gäste wird durch einen «Tweebie-Screen» im Aussenbereich des Bahnhofs Samedan ergänzt. Kehrichthaus Piz Ot muss zurückgebaut werden Das Kehrichthaus hinter dem Polizeiposten befindet sich auf einem Grundstück der Wohnbaugenossenschaft Piz Ot. Diese hat kürzlich den entsprechenden Mietvertrag infolge Eigenbedarf auf Ende 2023 gekündigt. Die Gemeinde ist demnach verpflichtet, das bestehende Kehrichthaus fristgerecht zurückzubauen. Im Rahmen des Konzeptes für die Neuordnung der Abfallbewirtschaftung wird eine zweckmässige Ersatzlösung angestrebt. Baubewilligungen Folgende Baubewilligungen wurden erteilt: Emre Dogan, Installation eines Imbisscontainers, Parzelle Nr. 1687 in Cho d’Punt; Yvonne Ruck, interner Umbau und Zusammenlegung von zwei Wohneinheiten, Parzelle Nr. 1955 an der Via Nouva; Turnqey Capital AG, Umnutzung Hotel Quadratscha zu Erstwohnungen; GL Immobilien AG, Neubau Unterstand, Parzelle Nr. 1641 in Quadrellas; Cave Waldhaus AG, interner Wohnungsumbau, Parzelle Nr. 1955 an der Via Nouva. Einem Gesuch um Befreiung einer Wohneinheit von der kommunalen Hauptwohnungsverpflichtung durch Bezahlung einer Ersatzabgabe wurde entsprochen. Die Ersatzabgabe beträgt 20% des Neuwertes gemäss amtlicher Schätzung. 01. September 2021/Pre
https://www.samedan.ch/samedan-beinvegni/vschinauncha-samedan-beinvegni/servezzans/reservaziun-da-selas.html/244/l/rm
https://info.engadin.online/samedan/2021-09-01-gemeindebericht-1954
0.616387
0.619376
|Questa pagina è ancora da trascrivere o è incompleta.| Inscripziuns in Engiadina 119 L' Engiadinais comunichesch' usche que cha quaist amih l' ho comunicho. — Vi d' üna chesa sto scrit: Pensa anima fidelis, Quid respondere velis Christo venturo de coelis. 5 In romauntsch: Pensa orma del fidel Che tü voust responder, Cur Cristo vain da tschel. In ün oter lö: 10 Esto memor mortis, Dum es in corpore fortis! Nam mors stat ante fores; … Tibi dico: corrige mores. In romauntsch circa: 15 Hegiast a memoria la mort, Fratando cha nel corp est fort! La mort at po piglier dals prüms; Eau' t di: corrigia tieus costüms. Vi ad ün' otra chesa: 20 Hic varias sedes, hic lubrica tecta paramus In coela sedes fixa perennis erit. Las chesas ch' nus qui fabrichain, Düran cuort temp, vegnan … almain, Quella cha Deis ans ha pinà 25 In tschel que düra saimper ma. 1705. In üna chesa, chi ais steda pü bod usteria, sto scrit: Tü nöbel giast sajast bain vgni, La pasch con tai gnand aint a qui, 30 La pasch con tai eir ne 'l tornar, Avant co ir am dest pajar. 1696. Ed in ün oter lö della medema chesa as legia: Dal meglder vin vögl dar a tai 35 Scha tü daners voust dar a mai -128-
Altfranzösische Lieder: berichtigt und erläutert mit Bezugnahme auf die provenzalische, altitalienische und mittelhochdeutsche Liederdichtung : nebst einem altfranzösischen Glossar F. Dümmler, 1853 - 384 من الصفحات طبعات أخرى - عرض جميع المقتطفات الصفحة 117 - E per ingegno lo fa star dolente, E per orgoglio mena grande oltraggio. Cui ello prende , grave pena sente ; Ben è conquiso chi ha suo siguoraggio . i Assomiglio Salr. الصفحة 5 - Sprachformen entweder eine vollkommene Identität zeigen oder zur Darstellung derselben sich verwandter Mittel bedienen, ist andererseits das unablässige Streben des Verfassers darauf gerichtet, der Entstehung und Bedeutung dieser Sprachformen auf die Spur zu kommen und so den Organismus des Sprachkörpers zu erkennen. Dient die erstere dieser... الصفحة 14 - Conjugation am treuesten bewahrt hat. Der Verfasser, welcher sich eine möglichst erschöpfende Behandlung jener Conjugation zur Aufgabe gestellt hat, betrachtet zunächst die Personalendungen, denen mit Hülfe des Sanskrit sowohl ihre ältere Form, als (und hierbei namentlich bietet sich eine Reihe scharfsinniger Beobachtungen dar) ihre Bedeutung nachgewiesen wird. Der zweite Theil des Buches behandelt sodann die Bildung der einzelnen Zeiten mit durchgängiger Hervorhebung der dieselben unterscheidenden... الصفحة 15 - ... und zugleich mit der Sprache selbst so gebildet habe, wie wir es vorfinden. Hierdurch wird sein Ursprung in die Anfänge der Geschichte, und jedenfalls vor die Trennung des semitischen, ägyptischen und indoeuropäischen Stammes gesetzt. Dies führt auf eine Vergleichung des semitischen Alphabets mit dem indischen und den Hieroglyphen, und wird der gemeinschaftliche Ursprung dieser drei erhärtet. الصفحة 11 - Entwickelungsganges (§. 7). Er zeichnet die Richtung vor, welche die Sprachforschung zu nehmen hat, um ihren Gegenstand in dieser Weise zu beurtheilen (§.8) und wird dadurch zu einer tieferen Darlegung des Wesens der Sprache geführt (§.9 — 12). الصفحة 18 - Methode, welcher überhaupt die neueste Sprachwissenschaft ihren Aufschwung verdankt, und welche hier vom Verfasser mit Scharfsinn und Umsicht angewandt ist. Es ist hier zum ersten Male eine wissenschaftliche Lautlehre der koptischen Sprache gegeben, welche die sichere Basis für die Formenlehre bildet. Höchst schätzenswerthe Notizen über die Syntax sind aus den Papieren des Verfassers vom Herausgeber angehängt. الصفحة 19 - Abhandlung zerfallt in einen allgemeinen und einen besondern Theil. Im erstem wird der Begriff der Schrift erörtert, wobei der Verf. in seiner bekannten "Weise an W. v. Humboldt anknüpft, ihn kritisirend, begründend und weiterführend. Sein Gesichtspunkt ist der psychologische, von welchem aus im ändern Theile der Abhandlung die verschiedenen Schriftarten als die Entwicklungsstufen des Begriffes der Schrift... الصفحة 117 - Lo gens temps de pascor, Ab la fresca verdor, Nos adui fuelh e flor De diversa color: Per • que tug amador Son guay e cantador Mas ieu, que plang e plor, Cui jois non a sabor. A vos mi clam, senhor, De mi dons e d... الصفحة 91 - Et s'eles font, par mal conseil, folage, A lasches gens et mauvais le feront, Car tuit li bon iront en cest voiage. Diex tant avons été preus par huiseuse, Or verra- on qui à certes iert preus, 35. الصفحة 132 - Min herze und min lip diu wellent scheiden, diu mit ein ander varnt nu mange zit. der lip wil gerne vehten an die heiden: so hat iedoch daz herze erweit ein. wip vor al der werlt. daz müet mich iemer sit, daz si ein ander niene volgent beide, mir habent diu ougen vil getan ze leide, got eine müeze scheiden noch den strit.
https://it.wikisource.org/wiki/Pagina:Decurtins_-_R%C3%A4toromanische_chrestomathie,_VIII.djvu/129
https://books.google.com.eg/books?id=5r4FAAAAQAAJ&dq=editions:HARVARD32044017153495&hl=ar&output=html_text
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|Questa pagina è ancora da trascrivere o è incompleta.| 194 Il Cudisch da Priedis 2. Par l' autra? Malas, ca daventen ancunter Deus, ancunter ses commondaments, … senza cardienscha cun dann da nies sallit, cun dann da nies parmer carstiaun. Quellas savandan suenter bunnas à malas, à chüsen ner defendan. Sco dilg temps dilg sündfluss mavan cun Noe enten l' arca, bucca mai 5 ilg prus Sem, mò er ilg gottlos Kam, bucca mai las tubas, mò er ils corfs, bucca mai ilgs lgimaris schubers, mò er ils malschubers. Aschia enten la mortt, van suenter bucca mai las bunnas, mò er las malas ovras. A questa nossa sora dunna Gilgia, en er idas suenter sias ovras, sia cunaschienscha da Deus ad autras bunnas ovras, sia cardienscha, sia charezia, bassezia, temma da Deus ad 10 autras beallas qualitats. Ô bead ella! Las bunas ovras claman par grazia, las malas claman par vandetta, las bunas ovras stizan ora ilg fieug da la gritta da Deus, las malas anvidan ilg fieug da la (f. 71a) gritta da Deus, à las bunas ovras datt Deus ünna marvilgiusa pagailgia. A las malas ovras datt Deus ünna schgrischeivla 15 pagailgia, peinas perpetnas. Mò co pia? gudaingian las bunas ovras la vitta perpetna. Ra. Aschia mussan à crein bears, mò ei van anner. Nossas ovras essan nus collpants à Deus. Ell nus ha scaffieu, ell nus ha consellvau, à consalva sin quest hura, duvessà nus buc esser racunaschents à far bunnas ovras. Nossas ovras plain a Deus, parchei ch' ellas vengian nau dad ell, 20 ilg qual lavura … enten nus, tras vartid da sieu soing spirt ilg voller ad ilg far suenter sieu bien plascher. Sco ün reg surdatt ilg reginavel, à metta si sia crunna à sieu filg, ilg qual ell ha gennerau, à traig si, scha gie quell ha aung nagutta merrittau vi dad ell. Aschia curunna Deus ses uffants cun la curunna da la gliergia, tras grazia bucca paramur da las ovras, mo suenter 25 las ovras, parchei ca quellas en pardichias da nossa cardienscha, ca nus seigian stai à veian vivieu sco uffants da Deus cuntutt gi Paulus, vus essas vangi salfs tras grazia, tras la (f. 71b) cardienscha, à quei ven bucca da vus ez, mo lgei ün dunn da Deus, bucca tras las ovras, par ca nagin sa laudig. Ils velgs han gig Deus datt la vitta perpettna tras grazia, Christus 30 ha merritau, ilg soing spirtt ha scuviert, ilg plaid amparmetta, ils sacraments conferman, la bucca confessa, la cardienscha trai à sasez, las ovras daten pardichia. Cuntutt gi ilg aungel, las ovras van suenter, ell gi buc las ovras van avant, mò ellas savandan suenter sco pardichias. Ò carstiaun fai chei ca ti voll, bien ner mal, scha ven quei ad ir suenter a chi en la 35 mortt, silg gi adessa à ta ven ner chüsar ner defender. Fugi ò mes chars tuttas malas ovras da la scüradengia, à figei bunnas ovras, amparnei d' ancanuscher … ilg perpetten Deus, à viess spindrader Jesum Christum, mattei tutta vossa spranza sin ell, a cartei verameng enten Jesum Christum, udit ilg plaid da Deus, abadit à quell, milgureit vossas vittas, vus parrieit da 40 morir, vivit en temma da Deus, steit giu da voss puccaus, figeit autras PPN345572629_0030-0201.xml
Zum Artikel: Vom bösen guten Willen – Zur Frage der Denunziation oder Information Oberer gegen Andersdenkender im Allgemeinen und User um Speziellen. Der „katholischen“ Bruderkampf u. a. Mittels Meldungen missliebiger Geschwister im Herrn an Obere hat eine lange ungebrochende Tradition. Diese negative Tradition ist natürlich nicht durch das II. Vatikanum gebrochen worden. Deren Anhänger und Anhängerinnen führen sie weiter bis in GTV. - Der Inquisition, wenn sie auch eine positive Intention hatte, sind Katholiken und Katholikinnen aufgrund von Meldungen anderer Katholiken zugegangen und damit auch den Folterungen, die in den Verhören angewandt wurden. - Der hl. Johannes vom Kreuz wurde „unter erbärmlichen, menschenunwürdigen Bedingungen gefangen gehalten“. Gott hat dieses Leiden zwar verwandelt und doch, waren es Brüder, die es ihm zufügten. Lesen wir weiter: „Als Johannes vom Kreuz, ein Geschenk Gottes an Kirche und Menschheit, im Kerker war, misshandelt, erniedrigt, ohne frische Wäsche, die meiste Zeit in einem Mauerloch eingesperrt, wo er, der infolge der Armenkrankheit Rachitis bloss 148 Zentimeter gross war, kaum aufrecht stehen konnte, an den Fasttagen (Montag, Mittwoch und Freitag!) vor der versammelten Klostergemeinschaft auf dem Boden kniend sein karges Brot fristend, während jeder Ordensbruder ihm einen Geiselhieb auf dem Rücken verpasste, wovon er sein ganzes Leben lang schmerzende, schlecht verheilte Narben tragen wird.“ Quelle: kath.net/news/10587 - Hier auch ein Beispiel für den Kampf von Katholiken gegen Katholiken: Predigtverbot für Hochwürden Kaplan Paul Spätling www.jochen-roemer.de/…/Schreiben%20von… -Und hier hw. Williamson: www.verlag-anton-schmid.de/index.php= aus anderer Sicht. Ich vermag es nicht zu prüfen. Doch ich vermag auch nicht zu erkennen, wer Recht hat. Doch man sollte beide Seiten kennen. - Liebes @DasWeib ! Sie haben ein Bild der hl. Teresia Benedicta a Cruce (Edith Stein) als icon, deshalb sei noch Folgendes erwähnt: Vermutlich ist auch die heilige Theresia Benedikta vom Kreuz Opfer von einer Katholikin, sogar Priorin, im Glauben, die sie zur Flucht zwang. Motiv: Politik. „Der Leidensweg der Edith Stein begann am 10. April 1938, als im Reich die Wahl und Volksabstimmung über den Anschluß Österreichs stattfand. An diesem Tag kamen drei Männer der Kölner Wahlleitung mit einer Urne in den Karmel. In alphabetischer Reihenfolge mußten die Nonnen ihre Stimmen abgeben. Zum Schluß stellte der Schriftführer nach einem Blick in die Liste fest, "Dr. Edith Stein" habe "nicht gewählt". Was sich dann zutrug, hat die Karmel-Schwester Renata in einer Stein-Biographie beschrieben. Die Oberin, laut Renata: "Die ist nicht wahlberechtigt." Der Wahlleiter: "Selbstverständlich, 91 geboren! Also auch wahlberechtigt." Die Oberin, "mit eiserner Ruhe" (Renata): "Sie ist nichtarisch." Die Priorin hätte, so die Alternativ-Biographin Inge Moossen, sehr wohl eine Krankheit ihrer Mitschwester vorschieben können. Statt dessen aber habe sie Edith Stein an die Nazis "verraten", um eine Wahlbeteiligung und damit eine sichere Neinstimme zu verhindern. Denn am Abend zuvor hatte Edith Stein "mit großem Eifer" (Renata) gegen Hitler gewettert. Ein einziges Nein aber, glaubt Inge Moossen, "hätte die Aufhebung des Hauses bewirken können". Auch diese Geschehnisse erwähnt der Kölner Erzbischof Höffner in seinem Hirtenbrief nicht. Sein Prälat Jakob Schlafke hält die Wahl im Kloster nicht für eine "Schlüsselszene" – Zitat Ende. Auch, wenn die Quelle www.spiegel.de/spiegel/print/d-13523465.html ist, so ist es denkbar. Leider habe ich nicht die Kapazität, die in dem obigen Satz „Was sich dann zu trug, hat die Karmel-Schwester Renata in einer Stein-Biographie beschrieben“ angegebene Quelle zu untersuchen. Hier die vollständige Quelle: www.zvab.com/…/renata Zumindestens ist wie @DasWeib im Grunde andeutete, diese Art von Kampf keine Lösung von Problemen und schon gar nicht ein Hervorbringen bzw. Erhalten von Wahrheit. Opfer von „Meldungen“ können linke, rechte, Tradis schlicht jede und jeder werden. Dieses Instrument in Frage zu stellen, ist wahrlich ein gutes Ansinnen von @DasWeib Ist nicht unser Heiland ebenso von Glaubensbrüdern verraten worden? Eine traurige Tradition und eine die Spiritualität des katholischen Glaubensweg verstellende, ja Jesus verstellende Tradition. Clicks382 - Report Social networks @KurtSchmidt Verharmlosen will ich gar nichts. Sondern ich will ausdrücken, dass durch die Erbsünde immer die Sünde vorkommt und viel Böses in der Welt anrichtet. Gott aber nutzt dies bei Heiligen und macht daraus Sühne, Läuterung, Martyrium und Segen. Dazu nahm ich das Beispiel des Heiligen Johannes vom Kreuz. Das heisst aber doch nicht, dass man das Böse und die Sünde nicht bekämpfen muss …More @KurtSchmidt Verharmlosen will ich gar nichts. Sondern ich will ausdrücken, dass durch die Erbsünde immer die Sünde vorkommt und viel Böses in der Welt anrichtet. Gott aber nutzt dies bei Heiligen und macht daraus Sühne, Läuterung, Martyrium und Segen. Dazu nahm ich das Beispiel des Heiligen Johannes vom Kreuz. Das heisst aber doch nicht, dass man das Böse und die Sünde nicht bekämpfen muss bei sich selbst und überall - soweit möglich. KurtSchmidt likes this. Gott die Verantwortung zuzuschieben wollen Sie @Eugenia-Sarto bestimmt nicht. Ich sehe es so: Gott kann aus allem etwas Gutes machen TROTZ der Menschen. Andere in Leib und Leben zu schaden als "menscheln" zu bezeichnen, scheint mir eine Verharmlosung von solchen schrecklichen Dingen zu sein. WIr, besonders ich natürlich, müssen wirklich im Innern wachsen. Denn unser "Menscheln" ist ein Einfal…More Andere in Leib und Leben zu schaden als "menscheln" zu bezeichnen, scheint mir eine Verharmlosung von solchen schrecklichen Dingen zu sein. WIr, besonders ich natürlich, müssen wirklich im Innern wachsen. Denn unser "Menscheln" ist ein Einfal…More Gott die Verantwortung zuzuschieben wollen Sie @Eugenia-Sarto bestimmt nicht. Ich sehe es so: Gott kann aus allem etwas Gutes machen TROTZ der Menschen. Andere in Leib und Leben zu schaden als "menscheln" zu bezeichnen, scheint mir eine Verharmlosung von solchen schrecklichen Dingen zu sein. WIr, besonders ich natürlich, müssen wirklich im Innern wachsen. Denn unser "Menscheln" ist ein Einfallstor Satans - AUCH dann, wenn wenn Gott es zum Guten nutzen kann, da ER allmächtig und Liebe ist. Verzeihen Sie, wenn ich mich da vielleicht nicht richtig ausdrücke, also es als Widerspruch erscheint. Ich weiß es nicht anders zu formulieren. Gott segne Sie, @Eugenia-Sarto Sarto und auch mich. Andere in Leib und Leben zu schaden als "menscheln" zu bezeichnen, scheint mir eine Verharmlosung von solchen schrecklichen Dingen zu sein. WIr, besonders ich natürlich, müssen wirklich im Innern wachsen. Denn unser "Menscheln" ist ein Einfallstor Satans - AUCH dann, wenn wenn Gott es zum Guten nutzen kann, da ER allmächtig und Liebe ist. Verzeihen Sie, wenn ich mich da vielleicht nicht richtig ausdrücke, also es als Widerspruch erscheint. Ich weiß es nicht anders zu formulieren. Gott segne Sie, @Eugenia-Sarto Sarto und auch mich. Gestas likes this. Vered Lavan likes this. Ja es menschelt überall. Das ist auch das Schicksal des Gläubigen. Um das Ganze etwas zu entschärfen, greife ich das Schicksal des heiligen Johannes vom Kreuz auf. Gott liess diese Kerkerhaft und Misshandlung zu. Während der Zeit dieser grausamen Tortouren hat der Heilige in seiner Zelle das Werk "Die dunkle Nacht der Seele" verfasst. Ein grosses Werk für alle Innerlichen Seelen. Zum Schluss der …More Ja es menschelt überall. Das ist auch das Schicksal des Gläubigen. Um das Ganze etwas zu entschärfen, greife ich das Schicksal des heiligen Johannes vom Kreuz auf. Gott liess diese Kerkerhaft und Misshandlung zu. Während der Zeit dieser grausamen Tortouren hat der Heilige in seiner Zelle das Werk "Die dunkle Nacht der Seele" verfasst. Ein grosses Werk für alle Innerlichen Seelen. Zum Schluss der Haft wurde er von der Muttergottes in der Nacht befreit. So werden alle, die um ihres Glaubens Willen leiden, von Gott getröstet werden und ihren Lohn empfangen.
https://it.wikisource.org/wiki/Pagina:Decurtins_-_R%C3%A4toromanische_chrestomathie,_IV.djvu/202
https://gloria.tv/post/RRWdWCpdMsns3xJF8dDxDTXhE
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Aktuelles 19.09.2019 Sonda, ils 21 da settember ha il final da Top junior musique lieu a Crans-MontanaSurselva: Brassorama: 0901 54 43 01 / Ensemble Picant: 0901 54 43 04 Votar per telefon; sonda, ils 21-09-2019 mo tranter las 15.00 e las 16.30 19.09.2019 Las vaccas da Russein ein turnadasAlp Russein 13.09.2019 Muntognas magicas – barlots, baubuzis e bagiaunas striunadasIl cudesch 13.09.2019 Project Center da sport e cultura en etappasRealisaziun en pliras etappas 11.09.2019 «Ils pli buns plaids», poesia d’Augustin Manetsch (1939–2006)Cuorta meditaziun en regurdientscha da siu otgontavel anniversari buca cumplenius Anlässe |Datum||Anlass||Ort| 24.09.2019, 13:30 Uhr Disentis/Mustér 04.10.2019, 08:00 Uhr Disentis/Mustér 11.10.2019, 20:00 Uhr Center da sport e cultura 20.10.2019, - Uhr Disentis/Mustér 26.10.2019, 20:00 Uhr Halla Cons
Hi, ich bin Toni! Chatte mit mir, ich helfe Dir beim Erkunden von Pontresina Events in Pontresina Events Wiederkehrende Events 18 Jul Viva la via - Pontresina spielt Do, 18.07.2019 | 17:00 Uhr Via Maistra Erleben Sie mit Viva la Via ein buntes Strassenfest entlang der Via Maistra. Alternierend zum Laret Markt ist Viva la Via fester Sommer-Programmpunkt. Besucher dürfen sich abwechslungsreiche Überraschungen entlang der Dorfpromenade freuen. 19 Jul Vernissage: Kunst-Handwerk-Pontresina Fr, 19.07.2019 | 18:00 Uhr Gemeinde- und Kongresszentrum Rondo Begegnung mit einheimischen Kunstschaffenden und ihren Werken. 20 Jul Vernissage mit Virginia Fleming Sa, 20.07.2019 | 18:00 Uhr plattner & plattner Art Gallery VIRGINIA FLEMING «Die Geschichtenerzählerin» Eine fantasievolle innere Welt findet ihre Darstellung in mixed media Arbeiten von Wäldern, Bergen, Flüssen, Pflanzen, Tieren und Insekten sowie Geschichten von Hotels und Menschen. 21 Jul Familienwanderung mit Coop So, 21.07.2019 | 09:00 Uhr Umgebung Pontresina Erinnern Sie sich noch an die Geschichten, die Ihre Eltern Ihnen beim Zubettgehen erzählt haben? Und dass Sie sich manchmal gewünscht hätten, Sie wären mittendrin? Bei uns werden Kinderträume wahr. 23 Jul Säumerwanderung Via Valtellina Di, 23.07.2019 | 16:30 Uhr Kongresszentrum Rondo und Hotel Morteratsch Ein ganz besonderes Erlebnis ist die geführte Säumerwanderung von Klosters bis Tirano. Auf den Spuren der Säumer erleben Sie abwechslungsreiche Berg- und Kulturlandschaften, einzigartige Natur und vielfältige kulturelle und kulinarische Höhepunkte. 25 Jul - 31 Jul Klapperlapapp - Das Märchenfestival zu Gast im Saratz Do, 25.07.2019 | 09:30 Uhr - 12:30 Uhr Fr, 26.07.2019 | 09:30 Uhr - 12:30 Uhr Sa, 27.07.2019 | 09:30 Uhr - 12:30 Uhr Di, 30.07.2019 | 10:00 Uhr - 12:30 Uhr Mi, 31.07.2019 | 10:00 Uhr - 12:30 Uhr Hotel Saratz Während zwei Wochen ist Klapperlapapp zu Gast im Hotel Saratz in Pontresina. Mit Caroline Capiaghi, Andreas Sommer und Roman Pünchera verführen drei Stars des Klapperlapapp-Ensembles die Gäste in die Welt der Sagen und Märchen des Engadins. 25 Jul Origen Commedia: Cucagna Do, 25.07.2019 | 19:30 Uhr Hotel Walther Drei Schauspieler in einer Vielzahl von Bühnenrollen begeistern Zuschauer im Alter von 5 bis 100 Jahren mit grandiosem Schauspiel, anspruchsvoller Akrobatik und wunderbarer Musik. Humorvoll, vielsprachig, geistreich. Ein Vergnügen für Gross und Klein. 26 Jul Konzert: Engadiner Kantorei Fr, 26.07.2019 | 17:30 Uhr Kirche San Niculò Lebendige Chormusik - Eine Konzertreihe unter der Leitung von Stefan Albrecht und Katharina Jud 30 Jul Festival da Jazz. Känzig & Känzig Di, 30.07.2019 | 17:00 Uhr Hotel Walther Einmal mehr freuen wir uns auf eine äusserst erfreuliche Festival-Premiere: Die Verleihung eines Preises. Den «Franco Ambrosetti Jazz Award» grosszügigerweise von Trompeter Franco Ambrosetti gesponsert. 30 Jul Festival da Jazz: Gilberto Gil - go go go Di, 30.07.2019 | 21:00 Uhr Gemeinde- und Kongresszentrum Rondo Für Gilberto Gil ist klar: «Musik ist Teil unseres Universums, Teil unserer kollektiven Identität. Musik kann die Welt verändern und verändert sich mit der Welt.» 01 Aug Kulinarische Reise durch die Schweiz Do, 01.08.2019 | 09:00 Uhr - 20:45 Uhr Alp Languard Sonnenuntergangsapero Apero auf Alp Languard 01 Aug Viva la via - Pontresina feiert Do, 01.08.2019 | 17:30 Uhr Via Maistra Erleben Sie mit Viva la Via ein buntes Strassenfest entlang der Via Maistra. Alternierend zum Laret Markt ist Viva la Via fester Sommer-Programmpunkt. Besucher dürfen sich abwechslungsreiche Überraschungen entlang der Dorfpromenade freuen. 01 Aug Bundesfeier / Festa Naziunela Do, 01.08.2019 | 08:00 Uhr Gemeinde- und Kongresszentrum Rondo Feiern Sie mit Pontresina den Nationalfeiertag mit Apéro, Festansprache, Kinderprogramm, Festbetrieb und einer einzigartigen Lasershow. 01 Aug Knallfreier 1. August Do, 01.08.2019 | 17:00 Uhr - 23:30 Uhr Berghaus Diavolezza Feiere den Schweizer Nationalfeiertag mit deinem Hund in der fabelhaften Bergwelt. Dein Hund fährt kostenlos und für genügend Platz ist gesorgt. Auf der Diavolezza kann man übernachten, auch mit Hund (in DZ). Auf Wunsch wird gerne Hundefutter organisiert. 06 Aug 79. Engadin Festival - Ein Abend mit Johannes Brahms Di, 06.08.2019 | 20:30 Uhr Kirche San Niculò Johannes Brahms (1833-1897): Lieder und Duette -Die beiden Schweizer Sängerinnen Rachel Harnisch und Marina Viotti verwandeln gemeinsam mit Jan Schultsz die Kirche Pontresina in die kleinste Opernbühne der Welt. 11 Aug Live Musik auf der Alp So, 11.08.2019 | 13:00 Uhr - 15:00 Uhr Alp Languard Kraftvolle, urchige Schweizermusik mit der Chapella Ova da Fex 15 Aug Viva la via - Pontresina bewegt Do, 15.08.2019 | 17:00 Uhr Via Maistra Erleben Sie mit Viva la Via ein buntes Strassenfest entlang der Via Maistra. Alternierend zum Laret Markt ist Viva la Via fester Sommer-Programmpunkt. Besucher dürfen sich abwechslungsreiche Überraschungen entlang der Dorfpromenade freuen. 16 Aug Künstlergespräch mit Virginia Fleming Fr, 16.08.2019 | 18:00 Uhr plattner & plattner Art Gallery VIRGINIA FLEMING «Die Geschichtenerzählerin» Eine fantasievolle innere Welt findet ihre Darstellung in mixed media Arbeiten von Wäldern, Bergen, Flüssen, Pflanzen, Tieren und Insekten sowie Geschichten von Hotels und Menschen. Eine fantasievolle innere Welt findet ihre Darstellung in mixed media Arbeiten von Wäldern, Bergen, Flüssen, Pflanzen, Tieren und Insekten sowie Geschichten von Hotels und Menschen. 16 Aug Clà Ferrovia - Reise mit der alten Berninabahn Fr, 16.08.2019 | 09:00 Uhr Bahnhof Clà Ferrovia besucht seinen Freund Grummo im Gletscherland. Grummo ist ein Riese. Er ist über 10 000 Jahre alt und wohnt auf dem Piz Palü.Begleite Clà Ferrovia, den Kinder-Kondukteur auf seinem Abenteuer. 24 Aug Tanzauftritt: Bernina-Boys - Das Revival Sa, 24.08.2019 | 20:30 Uhr Gemeinde- und Kongresszentrum Rondo Das einheimische Tanzmusik-Ensemble gibt nach 20 Jahren wieder einen exklusiven Auftritt. Mit ihrem Sound zwischen Hitparade und Oberkrainer lassen die Bernina-Boys die legendäre Zeit der Waldfeste und Tanzabende wieder aufleben. 29 Aug Viva la via - Pontresina präsentiert Do, 29.08.2019 | 17:00 Uhr Via Maistra 27 Sep Marronischmaus Fr, 27.09.2019 | 17:00 Uhr Alpschaukäserei Morteratsch Die Castagnata findet traditionsgemäss bei der Alp Nouva Morteratsch statt. Gemütliches Zusammensein mit Musik, Gesang, Speis und Trank.Marroni à discrétionSpezialitätenBasteln für Kinder 05 Okt - 06 Okt Klapperlapapp - Märchen- und Geschichtenfestival Sa, 05.10.2019 | 10:00 Uhr - 16:00 Uhr So, 06.10.2019 | 10:00 Uhr - 16:00 Uhr Taiswald Märchen-und Geschichtenfestival im Taiswald. Eintauchen in fremde Welten, und allerlei Abenteuer und Heldentaten. Die besten Erzähler der Schweiz auf vier verwunschenen Bühnen. 06 Okt Live Musik auf der Alp So, 06.10.2019 | 13:00 Uhr - 15:00 Uhr Alp Languard Musik von Gianni & Band 09 Okt Geissentrekking mit Buess, Zottel & co. Mi, 09.10.2019 | 08:30 Uhr Alp Languard Geissentrekking zur Alp Languard 01 Nov Vortrag: Die fantastische Welt der Schmetterlinge im Engadin Fr, 01.11.2019 | 20:30 Uhr Sela culturela Der Schmetterlingsforscher Jürg Schmid kennt die versteckten Juwelen unseres einzigartigen Habitats. Sein Vortrag führt sie mit Bild und Wort in die geheimnisvolle Welt dieser Tiere ein. 30 Nov Adventskonzert des Cor Proget 19 Sa, 30.11.2019 | 17:00 Uhr - 18:15 Uhr Kirche San Niculò Der gemischte Chor singt Werke von Buxtehude, Mozart und Hammerschmidt wie auch einheimische Adventsmelodien. Il cor masdo chaunta ouvras da Buxtehude, Mozart e Hammerschmidt ma eir melodias d´Advent indigenas. Il cor masdo chaunta ouvras da Buxtehude, Mozart e Hammerschmidt ma eir melodias d´Advent indigenas. 30 Dez Kindermusical: Pippi in Taka-Tuka-Land Mo, 30.12.2019 | 17:00 Uhr Gemeinde- und Kongresszentrum Rondo Packende Musik, ein aufregendes Abenteuer und unendlich viel Spass! Das stärkste Mädchen der Welt tourt mit einem temporeichen Bühnenspektakel von kindermusicals.ch durch die ganze Deutschschweiz und spielt am 30. Dezember 2019 in Pontresina. 01 Okt - 30 Dez Hatha-Yoga im Studio Palü Mo, 01.10.2018 - Mo, 30.12.2019 Sela Nicolo bei der reformierten Kirche Durch regelmässiges Yoga können Körper und Geist positiv verändert werden. Dies macht viel Freude. Jede Yogastunde ist ein Ausstieg aus unserem gewohnten Denk-, Bewegungs- und Atemmuster. Diese Erfahrung kann in den Alltag mitgenommen werden 17 Dez - 16 Dez Aerobic Base Fitness - Latin & Cuban Dance Mo, 17.12.2018 - Mo, 16.12.2019 Aula im alten Schulhaus Sensationell für Ihren Körper, Geist und physische Aktivität. Professionelle Fitness mit Yamila. 26 Mär - 17 Dez Hatha-Yoga im Studio Palü Di, 26.03.2019 - Di, 17.12.2019 Sela Nicolo bei der reformierten Kirche Durch regelmässiges Yoga können Körper und Geist positiv verändert werden. Dies macht viel Freude. Jede Yogastunde ist ein Ausstieg aus unserem gewohnten Denk-, Bewegungs- und Atemmuster. Diese Erfahrung kann in den Alltag mitgenommen werden 02 Mai - 29 Sep Erlebniswelt Bernina Glaciers: Führung Gletschergarten Cavaglia Do, 02.05.2019 - So, 29.09.2019 Bahnhof Cavaglia bei Poschiavo Zeitreise zu den Töpfen der Riesen: Erleben Sie den Gletschergarten mit seinen gigantischen Gletschermühlen auf einer spannenden Führung. Treffpunkt: 14.00 Uhr beim Bahnhof Cavaglia. Für Individualgäste ist keine Anmeldung erforderlich. 15 Mai - 25 Sep Pontresina Familien: Kindernachmittag mit Hüpfsonne im Hallenbad Mi, 15.05.2019 - Mi, 25.09.2019 Bellavita Erlebnisbad und Spa Spielnachmittag mit grosser Hüpfsonne im Bellavita Erlebnisbad für alle Kinder. 01 Jun - 30 Okt Geführte Gletscherwanderung mit dipl. Bergführer Sa, 01.06.2019 - Mi, 30.10.2019 Diavolezza - Persgletscher - Morteratsch Panoramareiche, spannende Führung mit dipl. Bergführer über Pers- und Morteratschgletscher. Trittsicherheit, Kondition und Kraft für 1100 HM Abstieg. 01 Jun - 30 Okt Geführtes Gletschertrekking mit dipl. Bergführer Sa, 01.06.2019 - Mi, 30.10.2019 Diavolezza - Persgletscher - Crap Pers Imposantes Gletschertrekking Richtung Piz Palü über den Persgletscher und die Cambrena Brüche. Auf dem Crap Pers geniesst man eine gigantische Aussicht 01 Jun - 29 Okt Eisausbildung: Grundwissen im Eis erlernen Sa, 01.06.2019 - Di, 29.10.2019 Morteratschgletscher Kursinhalt: Gehen mit Steigeisen, Handhabung des Eispickels, Verwendung von Seil, Rettung aus Gletscherspalten Morteratschgletscher. Morteratschgletscher. 02 Jun - 31 Okt Klettersteig La Resgia: mittelschweres Klettervergnügen mit dipl. Bergführer So, 02.06.2019 - Do, 31.10.2019 Klettersteig La Resgia Klettervergnügen (K3 - 4) für sportliche Einsteiger in Dorfnähe. Seit den Via Ferratas kommen auch Einsteiger, dank den fest installierten Drahtseilen und künstlichen Haltepunkten in den Genuss von leichter Kletterei am Fels. Kinder ab 12 Jahren Kinder ab 12 Jahren 08 Jun - 20 Okt Frühstück auf der Alp Sa, 08.06.2019 - So, 20.10.2019 Alp Languard Frühstück auf der Alp Languard 08 Jun - 05 Okt E-Mountainbike Kurse Sa, 08.06.2019 - Sa, 05.10.2019 Schweizer Langlauf- und Bikezentrum Pontresina Immer am Samstag können in unterschiedlichen Regionen in Graubünden diese Trainings kostenlos besucht werden. Unsere Bündner Swiss Cycling Guides zeigen Dir individuell das Wichtigste in Sachen Handling, Fahrtechnik und modernes E-Mountainbiken. 12 Jun - 09 Okt Dorfführung durch die historischen Dorfteile bis zur Kirche Sta. Maria Mi, 12.06.2019 - Mi, 09.10.2019 Rondo - San Spiert - Carlihof/Giarsun Pontresina wurde bereits im 12. Jh. urkundlich erwähnt. Wissenswertes und Interessantes über die Engadinerhäuser mit Sgrafitti, Kultur, Sprache. 12 Jun - 19 Okt Creative Box: Basteln für Gross und Klein Mi, 12.06.2019 - Sa, 19.10.2019 Via dals Ers 4 Die Creative Box Pontresina ist ein freies Atelier. Ein heller und sonniger Ort für Kunst, Kultur, Freizeit, Zusammensein und für freie Gedanken. Öffentlich zugänglich und gut ausgestattet mit Farben, Werkzeug, mit allen erdenklichen Materialien. 12 Jun - 09 Okt Führung Kirche Sta. Maria mit Erklärung der Fresken aus dem 13. + 15. Jh. Mi, 12.06.2019 - Mi, 09.10.2019 Via Giarsun 58 (Carlihof) Die Kirche Sta. Maria mit byzantinisch romanischen Fresken aus dem 13. + 15. Jh. zählt zu den kostbarsten sakralen Kirchen in Graubünden. Interessante Erläuterungen auf Deutsch über die Fresken. Eintritt frei. Ausserordentliche Führungen auf Anfrage. 14 Jun - 11 Okt Wilderlebnis Murmeltier- und Steinwildexkursion Fr, 14.06.2019 - Fr, 11.10.2019 Alp Languard - Val Languard Erleben Sie die geführte Tagestour ins Val Languard, zur grössten Steinbockkolonie der Schweiz mit aufschlussreichen Erklärungen über das interessante Leben unserer einheimischen Fauna. 16 Jun - 22 Sep Morgenkonzerte mit abwechslungsreicher Salonmusik der Camerata Pontresina So, 16.06.2019 - So, 22.09.2019 Taiswald, Rondo o. Kirche San Niculò Die 100 Morgenkonzerte der Camerata Pontresina werden bei schönem Wetter im Taiswald gespielt. Während des ganzen Sommers klingt täglich beschwingte Musik durch den Wald und verzaubert die Zuhörer in einem einmaligen Ambiente in freier Natur. 21 Jun - 04 Okt Konzert: Live Friday @ SportBar Fr, 21.06.2019 - Fr, 04.10.2019 Sporthotel Eintritt frei! 25 Jun - 08 Okt Musik und Tanz: Mino Gallo - Alleinunterhalter am Flügel Di, 25.06.2019 - Di, 08.10.2019 Hotel Engadinerhof Mino Gallo, Alleinunterhalter am Flügel spielt in der Hotelhalle von 18.00 - 19.00 Uhr zum Aperitif und von 20.00 - 23.00 Uhr zum Geniessen und Tanzen. 27 Jun - 22 Aug Laret Markt - der Sommer-Treffpunkt für Gäste und Einheimische Do, 27.06.2019 - Do, 22.08.2019 Hotel Müller bis Schlosshotel Bunte Marktstimmung mit Live-Musik, Essen und Trinken unter freiem Himmel! Vom Hotel Müller, hinunter durch den Dorfteil Laret bis zum Schlosshotel, säumen Stände mit Kleidern, handgefertigten Produkten und einheimischen Spezialitäten die Strassen. 01 Jul - 07 Okt Hotelführung mit Blick hinter die Kulissen Mo, 01.07.2019 - Mo, 07.10.2019 Hotel Engadinerhof Tauchen Sie ein in die spannende Hotelwelt bei einer Hotelführung durch Küche, Keller und Wäscherei. Treffpunkt in der Hotelhalle. 02 Jul - 27 Aug Meditation auf der Alp - ein Naturerlebnis der besonderen Art Di, 02.07.2019 - Di, 27.08.2019 Bergrestaurant Alp Languard Extra frühe Bergfahrt um 07.55 Uhr und auf der Alp eine Stunde Entspannungs- und Meditationsübungen mit Barbara Tuena. 03 Jul - 28 Aug Kletterkurs Basic für Klettermaxe Mi, 03.07.2019 - Mi, 28.08.2019 Kletterfelsen im Oberengadin Schnupperkurs für Anfänger mit dem Hauptaugenmark auf die Knoten sowie das Sichern und Abseilen. 04 Jul - 17 Okt Konzert: Live @ Pitschna Scena Do, 04.07.2019 - Do, 17.10.2019 Hotel Saratz Konzerte mit Blues, Rock, Pop, Funk oder Jazz jeweils donnerstags sorgen für Stimmung und sind weit über das Tal hinaus bekannt. 05 Jul - 30 Aug Alphorn-Konzert Fr, 05.07.2019 - Fr, 30.08.2019 Gondolezza, Hotel Steinbock Geniessen Sie Typically Swiss Töne auf der GONDOLEZZA-Sonnenterrasse mit Blick in den blühenden Gartenpark. 05 Jul - 30 Aug Führung Kirche Sta. Maria mit Erklärung der Fresken aus dem 13. + 15. Jh. Fr, 05.07.2019 - Fr, 30.08.2019 Via Giarsun 58 (Carlihof) Die Kirche Sta. Maria mit byzantinisch romanischen Fresken aus dem 13. + 15. Jh. zählt zu den kostbarsten sakralen Kirchen in Graubünden. Interessante Erläuterungen auf Deutsch über die Fresken. Eintritt frei. Ausserordentliche Führungen auf Anfrage. 12 Jul - 20 Sep Führung Museum Alpin Fr, 12.07.2019 - Fr, 20.09.2019 Museum Alpin Öffentliche Führung im Museum Alpin 12 Jul - 16 Aug Pontresina Familien: Entdeckungstour durch die Alpenwelt Fr, 12.07.2019 - Fr, 16.08.2019 Museum Alpin Spannende Geschichten, glitzernde Kristalle, historische Bergsteigerausrüstungen und vielfältige Tierarten - es steckt weit mehr hinter den Museumsmauern als man von aussen erahnt. 16 Jul - 13 Aug Vesperkonzerte - Salonmusik mit der Camerata Pontresina Di, 16.07.2019 - Di, 13.08.2019 Kirche Sta. Maria Einmalige und unvergessliche Konzerterlebnisse mit der Camerata Pontresina in der Kirche Sta. Maria. Beschwingte Salonmusik klingt durch die Kirche mit kostbaren Fresken und verzaubert die Zuhörer in einem einmaligen Ambiente. Eintritt frei, Kollekte Eintritt frei, Kollekte 19 Jul - 04 Aug Ausstellung: Kunst-Handwerk-Pontresina Fr, 19.07.2019 - So, 04.08.2019 Gemeinde- und Kongresszentrum Rondo Begegnung mit einheimischen Kunstschaffenden und ihren Werken. 24 Jul - 07 Aug Geissentrekking mit Buess, Zottel & co. Mi, 24.07.2019 - Mi, 07.08.2019 Alp Languard Geissentrekking zur Alp Languard 28 Jul - 08 Sep Live Musik auf der Alp So, 28.07.2019 - So, 08.09.2019 Alp Languard Stimmungsvolle Musik mit dem Duo Pflümli aus Zuoz. 11 Sep - 25 Sep Brunftzeit der Hirsche - Auf der Pirsch mit Wildbeobachtung im Val Roseg Mi, 11.09.2019 - Mi, 25.09.2019 Val Roseg Das Val Roseg, das kleine Juwel im Oberengadin mit seinen Nadelwäldern, seinen rauschenden Bächen und seiner reichen Fauna. September ist Jagd- und Brunftzeit. Beobachten Sie am frühen Morgen das Wild und erfahren Sie mehr über sein Verhalten.
http://www.disentis.ch/de/home
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Ils marschs a la festa da musica chantunala - Mesemna, 19.6.2019, 19:00 - Emprima emissiun: - Mesemna, 19.6.2019, 19:00, RTR Musica, enavant, marsch – uschia tuna quai la proxima fin d'emna ad Arosa cura che las musicas sa mettan en concurrenza da marschar. En L'instrumentala dad oz faschain nus gust sin la festa da musica chantunala ad Arosa. Nus tadlain ina selecziun da marschs che las musicas participantas vegnan a sunar a la concurrenza da marschar. D'udir èn enconuschents marschs sco «Schwyzer Soldaten» u il «Bundesrat Gnägi-Marsch». Sper blers marschs da cumponists svizzers vegn era sunà in u l'auter da cumponists internaziunals sco William Rimmer u era Kenneth J. Alford. Redacziun: Christa Soliva Ils titels en l'emissiun |TITEL||INTERPRET||CUMPONIST| |Schwyzer Soldaten||Militär Spiel Heer Nord||Lüthold, Ernst| |St. Triphon||Rekrutenspiel der Schweizer Militärmusik 16-3/2015||Ney, Arthur| |Bundesrat Gnägi-Marsch||Rekrutenspiel Aarau 16-1/2017||Benz, Albert| |Montana. Marsch||Societed da musica da S-chanf||Tschuor, Oscar| |Sound of Emmental. Marsch||Brass Band Berner Oberland||Rickli, Fritz| |Saluto Lugano (Marsch)||Spiel Geb Inf Rgt 36||Rundel, Siegfried| |Zur Feier des Tages||Musikverein Harmonie Adliswil||Leemann, Max| |Slaidburn||Foden's Band||Rimmer, William| |Albula. Marsch||Jugendmusik Chur||Tschuor, Oscar| |Marsch der Grenadiere||Societad da musica da Sedrun||Honegger, Hans J.| |Viva Arogno. Marcia||Unione Filarmoniche Asconesi||Joseph, Walter| |Triumph||Black Dyke Band||Heusser, Hans / Woodfield, Ray| |Arnhem. March||Stadtmusik Chur||Kelly, Albert Edward| |Menzberg||Rekrutenspiel Aarau 16-2/2017||Bürki, Mario| |The Middy, Marsch||Societad da musica da Mustér||Alford, Kenned Joseph| |Freude zur Musik, marsch||Musica da giuventüna Engiadina Bassa||Weissmann, Hubert / Safaric, Karl| |The Red And Blue Shield, March||Brighouse & Rastrick Band||Honegger, Hans J. / Woodfield, Ray| |Feurig Blut||Rekrutenspiel der Schweizer Militärmusik 16-1/2012||Heusser, Hans| |Gruss aus Herisau||Musikverein Herisau||Müller, Willi| |Crans Montana||Musikgesellschaft Werthenstein||Rundel, Siegfried|
21. Innsbrucker Promenadenkonzerte 2015 im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg Allabendlich um 19.30 Uhr von Dienstag, 7. Juli, bis Sonntag, 2. August, Matineen sonntags jeweils um 10.30 Uhr Die Konzerte finden bei jedem Wetter statt. Freiwillige Spenden erbeten! 21. Innsbrucker Promenadenkonzerte 2015 im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg Programmbuch Redaktion: Markus Stegmayr Limbus Verlag Verlegerische Abwicklung und grafische Gestaltung: Limbus Verlag Bernd Schuchter, Merle Rüdisser, Elisabeth Mayr Umschlagfoto: Scheibenschießen in einem Bergdorf © Kaiserliche Hofburg Innsbruck Weitere Informationen finden Sie unter: www.promenadenkonzerte.at Für den Inhalt verantwortlich: Verein Innsbrucker Promenadenkonzerte ZVR 026911077 Druck- und Satzfehler sowie Programmänderungen vorbehalten Von der Harmoniemusik des Adels bis zur Böhmischen der dörflichen Jungbauernschaft Bereits zur Zeit der Wiener Klassik war es üblich, bei abendlichen Serenaden die Werke der Kunstmusik in Bläsertranskriptionen aufzuführen. So hat Mozart, als es noch kein Urheberrecht gab, höchstpersönlich eine Fassung für Harmoniemusik mit den Highlights aus seiner Oper Die Entführung aus dem Serail eingerichtet, um eventuellen Konkurrenten zuvorzukommen. Die Tradition, Musik durch Bläsertranskriptionen in einer Zeit zu popularisieren, die über keine Tonträger verfügte, wurde von den Militärmusikkapellen des Habsburgerreiches fortgesetzt, wobei die führenden Militärmusikkapellen der damaligen Zeit sowohl als Streich- als auch als Blasorchester auftreten konnten. Die Programme dieser Garnisonskapellen, die für die Grundversorgung der Bevölkerung mit Musik zuständig waren, enthielten Ouvertüren von berühmten Opern und Operetten und Potpourris der beliebtesten Melodien daraus – neben diesen Werken der Kunstmusik aber auch die neueste Produktion aus dem Hause Strauß und all jener, die in Form von Polka und Walzer die hedonistische Selbstfindung des Bürgertums im Zeitalter der industriellen Revolution musikalisch ausformulierten. Die Musiker der Garnisonskapellen wiederum nutzten die Zeit beim Militär und verfertigten Abschriften der Arrangements jener Werke, die ihnen für ihre heimische Dorfkapelle tauglich erschienen. So kehrten sie mit einem Koffer voll Noten in ihre Heimat zurück 5 und übernahmen dort die dörfliche Musikkapelle, für die nun eigene Transkriptionen klassischer Werke eingerichtet wurden. Es versteht sich, dass die musikalischsten unter all diesen Kapellmeistern den Ehrgeiz hatten, dem Repertoire der großen Meister, das sie in ihrer Militärdienstzeit handschriftlich und zugleich lernend kopiert hatten, eigene Werke hinzuzufügen, die in Gestalt von Ouvertüre, Marsch, Polka und Walzer formal an den großen Vorbildern ausgerichtet waren und daher aufgrund solcher Rahmenbedingungen niemals ein gewisses Niveau unterschreiten konnten, ja im Falle eines überdurchschnittlichen bis genialen melodischen Einfallsreichtums, wie wir ihn etwa bei einem Julius Fučík (1872–1917) vorfinden, die Musikliteratur mit neuen und oft weltbekannten Melodien bereicherten. Es sei nur an den Marsch Einzug der Gladiatoren oder den Florentinermarsch erinnert. Die Gegensätze, die zur Französischen Revolution führten, bezogen sich keineswegs nur auf das Unrecht, das dadurch entstand, dass der Adel sich qua Geburt als höhere Menschengattung definierte. Ein Streitpunkt war auch die Frage, wem eigentlich die Musik als Ausdruck der menschlichen Seele und der menschlichen Sehnsüchte gehört. Und so rabiat man den durch feudale Privilegierung höher Gestellten die Köpfe abschlug, um sie damit auf ein durchschnittlich bürgerliches Maß zu reduzieren, so verächtlich blickte man auf das süßliche Gefiedel eines Lully und Rameau. Durch die Gründung des Conservatoire de Paris bereits 1795 schlug die Geburtsstunde der Blasmusik, die – in Ergänzung zur Volksarmee – als neue Musik für alle, als 6 neue Volksmusik installiert wurde und zu der die namhaftesten Komponisten der damaligen Zeit wie Cherubini, Gossec oder Méhul eigene Originalwerke beisteuerten. Die Enteignung der Höfe in Sachen Musik blieb denn auch nach dem Wiener Kongress und dem Wiedererstarken der reaktionären Kräfte in Europa eine Errungenschaft, die sich die siegreichen Regimes in Österreich und Preußen in dem Ausmaß nicht entgehen ließen, als durch die Förderung der bläserischen Popularmusik das Zurückdrehen aller anderen Stellschrauben der gesellschaftlichen Entwicklung besser unter schönen Klängen verborgen bleiben konnte. Die Erfindung des Nationalen, das sich nun vor allem im Musikalischen – vom Volkslied bis zum Marsch – verdichtete, verdrängte die Ideen der Französischen Revolution, die durch ihren Terror ganz Europa in Angst und Schrecken versetzt und dadurch über Jahrzehnte ihren wahren Beitrag zum Fortschritt der Menschheit dem gesellschaftlichen Diskurs entzogen hatte. Gerade die Habsburgermonarchie (ganz im Gegensatz zu Preußen) verfügte als multikultureller, mehrsprachiger Vielvölkerstaat nicht über die Möglichkeit, sich in nationaler Selbstberauschung zu verklären. Vielmehr musste sie mit ansehen, wie der nationale Selbsterhöhungsprozess unter ihren wichtigsten Völkern wie den Ungarn und Tschechen den Staat zu sprengen drohte. Gerade dieses vorweggenommene Europa im Kleinen war also auf die Musik als verbindendes emotionales Element angewiesen, zumal hier auch Möglichkeiten für viele Künstler bestanden, über die Enge ihrer Regi- 7 on und über ihre Sprache hinaus als Komponisten oder Kapellmeister Karriere zu machen und den je eigenen nationalen Dialekt in eine allgemeine Musikkultur einzufügen, wie es die berühmten tschechischen Nationalkomponisten von Smetana über Dvořák bis Janáček vorbildlich leisteten. Und wie es ihnen die sogenannten Kleinmeister der leichten Muse, Karl Komzák oder der bereits erwähnte Julius Fučík und viele andere, nachmachten. Ein Geheimnis der weltweit bekannten altösterreichischen Unterhaltungs- und Militärmusik besteht darin, dass sie nie ihre Anbindung an die Kunstmusik verlor, dass das Ernste und das Leichte, das heute durch Gräben des Kommerzes und des Distinktionsgewinns getrennt ist, noch eine Einheit bildeten, und dass zwischen Amateuren und professionellen Musikern die Übergänge fließend waren. So konnte eine Ouvertüre von Carl Maria von Weber, die in der Hofoper zum ersten Mal erklang, schon wenige Jahre später als Transkription an einem Feiertag im Garten eines Tiroler Gasthauses aufgeführt werden. Frage nicht, wie und in welcher Qualität! Da die Menschen kaum Gelegenheit hatten, Vergleiche zu ziehen, wie es heute jedermann möglich ist, verhinderte kein zu großes Qualitätsbewusstsein den Kunstgenuss. Bleibt nur noch zu erwähnen, dass der Erste Weltkrieg wohl auch deswegen flagrant vom Zaun gebrochen werden konnte und zuletzt zum Zusammenbruch der Donaumonarchie führte, weil eine wunderbare und elegante Militärmusik den Blick auf einen Krieg verstellte, der sich vor dem Hintergrund zauberhafter Monturen zur ersten großen 8 industriellen Menschenvernichtungsmaschine entwickelte. Mit dem Dritten Reich waren auch in österreichischen Landen endlich jene eindeutigen nationalistischen Grundlagen geschaffen, die mit einem Volk, einem Führer und mit Rassenreinheit die Militär- und Blasmusik in den durch keinerlei Ironie getrübten Missbrauch führten. Eine katastrophale Entwicklung, von der sich die deutsche Militärmusik bis heute noch nicht erholt hat, im Gegensatz zu Österreich, das sich schlawinerhaft mit einem gewissen Recht, aber auch mit viel Unrecht nach 1945 als Hitlers erstes Opfer definierte und durch den aufkommenden Massentourismus die Blasmusik wiederum zum Einsatz brachte, diesmal zur touristisch-musikalischen Grundversorgung am Lande, wo die vorgeblich edlen Wilden aus den Bergen die vom Krieg erschöpften Gäste vor allem aus Deutschland umsorgten. So begannen die Dorfmusikkapellen nach dem Kriege von Neuem dort, wo die altösterreichische Musik mit Ouvertüre, Walzer, Polka, Marsch aufgehört hatte, wobei nunmehr, nach Abschluss des blutigsten Teils des „Zeitalters der Extreme“ ein Phänomen ganz entscheidend mit ins Spiel kam: Die klassische Kunstmusik hatte sich, symbolisiert durch Schönbergs Watschenkonzert bei der Aufführung seiner Kammersinfonie im Jahre 1913, vom breiten Publikum verabschiedet und bot trotz Paul Hindemiths Bemühungen in Donaueschingen, für Bläser wertvolle und spielbare zeitgenössische Literatur ins Leben zu rufen, kaum noch Werke, die dem ursprünglichen Ziel der Bläser- 9 musik, die Kunstmusik zu popularisieren, entsprechen hätte können. An die Stelle der Komponisten, die entweder von den Nazis vertrieben worden waren oder sich nun häuslich in einer staatlich geförderten, vom Publikum hingegen ignorierten Avantgarde niedergelassen hatten, traten Spezialisten für den Amateurblasorchesterbereich. Diese konnten nicht selten, wie in hiesigen Landen ein Sepp Tanzer oder Josef Eduard Ploner, ihre durch das Ende des Dritten Reiches unterbrochene Karrieren als Komponisten, Dirigenten, Rundfunkmitarbeiter und mächtige Funktionäre fortsetzen und ihre meist epigonalen, nationalromantischen Stücke den Vereinen über Wertungsspiele aufs Auge drücken. Neben dem Repertoire einer wiederbelebten Habsburgermonarchie und solch neuen, sogenannten Originalkompositionen gewann die Massen- und Popkultur der Nachkriegszeit zunehmend Einfluss auf die Musikvereine, die aufgrund freiwilliger Mitgliedschaft darauf angewiesen sind, den Musikgeschmack ihrer Musikerinnen und Musiker auch im Repertoire widerzuspiegeln. So kann man bei der Lektüre so manchen Programms heimischer Musikvereine den Eindruck gewinnen, es handele sich hier nicht um eine Trachtenkapelle mit entsprechend christlich-konservativ-patriarchalem Kulturhintergrund als vielmehr um eine amerikanische Community Band. Dabei wurde neben der Befriedigung touristischer Nachfrage nach einem nostalgischen Österreich, der Befriedigung der Funktionäre der Dachverbände, die mit pädagogisch-eigennützigem Engagement durch Originalkompositionen ihre Schutzbefohlenen zur Kultur hinzuführen versuchten, aber 10 auch neben dem krachenden Versuch, die zeitgenössische Pop- und Trivialmusik in die Blasmusik einzugemeinden, schlicht und einfach auf jene entscheidende Leistung vergessen, der die dörflichen Blasmusikkapellen seit über hundert Jahren ihr meist erfolgreiches Fortbestehen verdankten: eine aus dem Deutschen in andere Sprache kaum übersetzbare Gemütlichkeit zu stiften, die bei reichlich Alkohol Eheanbahnungen beflügelt, hitzige Debatten begleitet und insgesamt das Leben im Sinne eines universellen Münchener Oktoberfestes lebenswert macht. Dass diese Festkultur durch ein Überangebot an anderen Möglichkeiten, befördert auch durch einen Wettbewerb der Radio- und TV-Stationen nach unten, niveaumäßig immer weiter absackte, ändert nichts an der Tatsache, dass sie, mit dem legendären Ernst Mosch an der Spitze, eine Art von Musik kreierte, die mit ihren weit mensurierten Instrumenten dem ländlichen Hedonismus ideal Ausdruck verlieh und sich unter dem Titel „Böhmische“, „Viller Spatzen“, „Oberkrainer“, oder „Alpenoberkrainer“ niveaumäßig merklich von den Niederungen der volkstümlichen Musik abhob und immer noch abhebt. Denn hier, in der Gattung der „Böhmischen“, haben Dilettanten als Musiker wenig verloren. Hier pflegen sich Profis, die sonst in Orchestern durch schwierigste Partituren gequält werden, dem reinen und simplen Wohlklang zu ergeben und ein Genre, das durch Melodik und einfachste Harmonien gekennzeichnet ist, technisch in die Nähe olympischer Disziplinen zu rücken. 11 Bleibt nur noch nachzutragen, dass sich auch in der Blas- und Bläsermusik wie in allen anderen Kunstgattungen das Angebot diversifiziert hat und für jedes noch so kleine Publikum inzwischen die jeweils eigene Musik zur Verfügung steht: Das reicht von der klassischen Harmoniemusik über Blechbläserensembles, Brassbands, Big Bands, Volksmusik, kritische Volksmusik und Biermusik bis hin zur Bläsersinfonik und zum großen Blasorchester. Wobei trotz aller Spezialisierung gerade in jüngster Zeit durch interessante und publikumswirksame zeitgenössische Kompositionen gerade im Bläserbereich, aber auch durch eine unglaubliche Niveausteigerung im Können von Amateurmusikern der ursprüngliche Traum der altösterreichischen Musik noch nicht ausgeträumt zu sein scheint: Konzerte veranstalten zu können, deren Aufgabe es ist, die Kunstmusik alter oder neuer Provenienz in Transkriptionen oder in gültigen, weil nicht mehr epigonalen zeitgenössischen Werken einem aufgeschlossenen, breiten Publikum näher zu bringen und durch die musikalische Formulierung des einen Lebens und nicht nur segmentierter Spezialwelten zu begeistern. Es ist also die Hoffnung, dass es wieder eine Zeit gibt, in der sich der Unterschied zwischen E und U schließt, ebenso der Übergang vom Amateur zum Profi fließend wird und die Komponisten endlich wieder Mut fassen, ihren Elfenbeinturm in Richtung Publikum zu verlassen. Dieser Hoffnung sind die Innsbrucker Promenadenkonzerte gewidmet. Alois Schöpf, künstlerischer Leiter 12 Vom Anspruch und der leichten Muse Wie geht man am besten mit einem Publikum um, das zu Recht an lauen Sommerabenden auch die Unterhaltung und Zerstreuung sucht? Wie lässt sich das alles mit dem musikalischen Anspruch in Einklang bringen, der von den Innsbrucker Promenadenkonzerten propagiert wird? Ich denke, es ist zuerst einmal vor allem Konsens, dass die Unterscheidung zwischen E- und UMusik weitestgehend hinfällig ist. Was zählt, ist die musikalische Qualität und selbstverständlich auch die Funktion, der die Musik zu dienen hat. Es würde wenig Sinn ergeben, dem Publikum einen schönen Abend mit sperriger Musik zu verderben. Bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten geht es – im Gegensatz zu manch anderer Konzertreihe – nicht um Irritation und Provokation, sondern um die Heranführung an Werke und um ein logisches In-Bezug-Setzen dieser Werke zueinander. Dem Publikum soll nach einem herausfordernden Stück auch Raum und Zeit zum Verschnaufen gegeben werden. Entscheidend sind dabei die Balance und die Ausgewogenheit in der jeweiligen Programmgestaltung. Die musikalischen Qualitätskriterien bei den eingeladenen Orchestern lassen sich aber nicht nur daran ablesen, dass sich sämtliche Orchester um eine solche Balance bemühen, sondern auch daran, dass das sogenannte Leichte mit ebensolcher Begeisterung und mit ebensolchem Nachdruck gespielt wird wie Stücke, denen oftmals das Etikett „schwer“ umgehängt wird. Bei der richtigen Chronologie und zum richtigen Zeitpunkt 13 platziert, erscheinen schwere Stücke dennoch logisch und zwingend. Vor allem aber ist es die Aufgabe und die besondere Qualität eines guten Orchesters, das Schwierige leicht erscheinen zu lassen. In den Händen eines professionellen und musikalisch auf hohem Niveau agierenden Orchesters öffnen sich die Stücke, die ansonsten einem breiten Publikum verschlossen und unzugänglich bleiben würden. Zugleich gilt es, die leichten Stücke ebenso ernst zu nehmen wie die komplexeren. Ein gutes Orchester durchdringt eine Komposition und macht diese dem Publikum in jeder Hinsicht zugänglich und nachvollziehbar. Sie wird ihrem Wesen nach hörbar, greifbar und damit verständlich. Die Komplexität und die Schwierigkeiten eines sperrigen Stücks dürfen dabei für das Publikum nicht hörbar werden. Es ist die Aufgabe eines auf hohem Niveau agierenden Orchesters, diese Schwierigkeiten und Herausforderungen dort zu lassen, wo sie hingehören: in den Proben. Dem Publikum muss hingegen eine schlüssige, überzeugende und mit Nachdruck vorgetragene Leseweise angeboten werden. Dem Publikum muss der rote Faden zugänglich gemacht werden, der Verlauf des Stückes muss ihm als zwingend und notwendigerweise genau so erscheinen. Das Schwierige muss leicht wirken und das Leichte muss mit der notwendigen Ernsthaftigkeit vorgetragen werden, damit es nicht zur beliebigen und reinen Unterhaltung wird. Der Zuspruch des Publikums und das internationale Renommee der Innsbrucker Promenadenkonzerte beweisen, dass, auch dank der strikten Einforderung die- 14 ser Kriterien, der Spagat zwischen leichter und schwerer Musik Jahr für Jahr aufs Neue gelingt. Mehr noch als in den vorangegangenen Jahren steht in diesem Jahr einiges an vermeintlich schwieriger zeitgenössischer Musik auf dem Spielplan. Damit wird die hier beschriebene Balance besonders herausgefordert und das künstlerische und musikalische Geschick der jeweiligen Orchester ist mehr denn je gefragt. Das Vertrauen in die eingeladenen Orchester legt nahe, dass die Rechnung auch in diesem Jahr aufgehen sollte. Und das Vertrauen in ein neugieriges und lernbereites Publikum. Markus Stegmayr, Redakteur 15 Die Orchester und Ensembles der 21. Innsbrucker Promenadenkonzerte 2015 Dienstag 7. Juli, 19.30 Uhr – Vorabend Die Finalisten des Tiroler Musikschulwerks Blas-, Streich-, Fanfarenorchester, Brassband Kurzkonzerte von jeweils 30 Minuten Seite 23 Mittwoch 8. Juli, 19.30 Uhr Festliche Eröffnung Stadtmusikkapelle Landeck Musikalische Leitung: Helmut Schmid Seite 25 Donnerstag 9. Juli, 19.30 Uhr Liebe, Love, Amour European Brass Ensemble Musikalische Leitung: Thomas Clamor Seite 31 Freitag 10. Juli, 19.30 Uhr Unter neuer Leitung Brassband Fröschl Hall Musikalische Leitung: Joe Laube Seite 37 Samstag 11. Juli, 19.30 Uhr Führend in den Niederlanden Fanfareorkest DSS Musikalische Leitung: Danny Oosterman Seite 43 Sonntag 12. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Erstes K.u.k.-Festkonzert Musik Muri, Schweiz Musikalische Leitung: Karl Herzog Seite 51 Sonntag 12. Juli, 19.30 Uhr Virtuose amerikanische Blasorchestermusik Orchestra di Fiati della Svizzera Italiana Musikalische Leitung: Angelo Bolciaghi Seite 57 16 Montag 13. Juli, 19.30 Uhr Bläserkunst der Klassik Holzbläser des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck Seite 63 Dienstag 14. Juli, 19.30 Uhr Slowenien zum ersten Mal in Innsbruck Staatliches slowenisches Militärorchester Musikalische Leitung: Andreja Solar Seite 67 Mittwoch 15. Juli, 19.30 Uhr Die musikalischen Hausherren Stadtmusikkapelle Wilten Musikalische Leitung: Peter Kostner Seite 73 Donnerstag 16. Juli, 19.30 Uhr Das Konzert anlässlich der Festspieleröffnung Salzburger Landesblasorchester Musikalische Leitung: Alexander Schillings Seite 79 Freitag 17. Juli, 19.30 Uhr Wassermusik Orchestra di Fiati della Valtellina Musikalische Leitung: Lorenzo Della Fonte Seite 85 Samstag 18. Juli, 19.30 Uhr Die Besten von Südtirols musizierender Jugend Südtiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Josef Feichter Seite 93 Sonntag 19. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Zweites K.u.k.-Festkonzert Musikkapelle Toblach Musikalische Leitung: Sigisbert Mutschlechner Seite 99 17 Sonntag 19. Juli, 19.30 Uhr Die Gäste aus Frankreich Orchestre d’Harmonie de la Ville de Vichy Musikalische Leitung: Bruno Totaro Seite 103 Montag 20. Juli, 19.30 Uhr Polen zum ersten Mal in Innsbruck The Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland Musikalische Leitung: St. Strączek, L. Mieczkowski Seite 107 Dienstag 21. Juli, 19.30 Uhr Führend in Südtirol Musikkapelle Villnöß Musikalische Leitung: Hans Pircher Seite 113 Mittwoch 22. Juli, 19.30 Uhr Und zum Abschied ein Zapfenstreich Militärmusik Kärnten Musikalische Leitung: Sigismund Seidl Seite 119 Donnerstag 23. Juli, 19.30 Uhr Führend in Belgien Royal Symphonic Wind Orchestra Vooruit Harelbeke Musikalische Leitung: Geert Verschaeve Seite 125 Freitag 24. Juli, 19.30 Uhr Der Geheimtipp aus Italien Orchestra di Fiati Val Isonzo Musikalische Leitung: Fulvio Dose Seite 131 Samstag 25. Juli, 19.30 Uhr Eine Brassband der Weltklasse Leyland Band, England Musikalische Leitung: Thomas Wyss Seite 137 18 Sonntag 26. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Drittes K.u.k.-Festkonzert Musikverein Liezen, Steiermark Musikalische Leitung: David Luidold Sonntag 26. Juli, 19.30 Uhr Neujahrskonzert im Sommer Sächsische Bläserphilharmonie Musikalische Leitung: Stefan Diederich Montag 27. Juli, 19.30 Uhr Europaregion der Musik Triest Wind Band Project Musikalische Leitung: Simon Perčič Dienstag 28. Juli, 19.30 Uhr Gustav Mahler und seine Zeit Polizeiorchester Bayern Musikalische Leitung: Johann Mösenbichler Seite 143 Seite 149 Seite 155 Seite 159 Mittwoch 29. Juli, 19.30 Uhr Bigband-Jazz auf höchstem Niveau The 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Musikalische Leitung / Arrangements: Stefan Höfel Seite 165 Donnerstag 30. Juli, 19.30 Uhr Führend in Südtirol Bürgerkapelle Gries bei Bozen Musikalische Leitung: Georg Thaler Seite 171 19 Freitag 31. Juli, 19.30 Uhr Die Besten von Tirols musizierender Jugend Tiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Stefan Köhle Samstag 1. August, 19.30 Uhr Das italienische Spitzenorchester Filarmonica Mousiké Musikalische Leitung: Savino Acquaviva Seite 177 Seite 183 Sonntag 2. August, 10.30 Uhr – Matinee Viertes K.u.k.-Festkonzert Kärntner Gebirgsschützenkapelle Kärntner Viergesang Musikalische Leitung: Christoph Vierbauch Seite 187 Sonntag 2. August, 19.30 Uhr Die deutsche „Gardemusik“ Musikkorps der Bundeswehr – Deutschland Musikalische Leitung: Christoph Scheibling 20 Seite 193 21 Bewegendes Musikerlebnis Musikgenuss auf höchstem Niveau versprechen auch die heurigen Promenadenkonzerte in der Innsbrucker Altstadt. Insgesamt 34 Orchester und Ensembles aus zehn europäischen Nationen bringen den Innenhof der Kaiserlichen Hofburg zum Klingen. Als Landeshauptmann von Tirol begrüße ich Veranstaltungen wie die Promenadenkonzerte sehr, da sie nicht nur heimische Kulturfreunde, sondern auch Touristen aus aller Welt in ihren Bann ziehen und einmal mehr den Ruf Tirols als Destination für Kulturinteressierte in die Welt hinaustragen. Seit mehr als zwei Jahrzehnten erfreuen die Innsbrucker Promenadenkonzerte Jung und Alt, Einheimische und Gäste gleichermaßen. Und genau dies ist die Intention hinter diesen hochkarätigen Konzerten: Das breite Publikum am bewegenden Musikerlebnis teilhaben zu lassen. Ich wünsche Ihnen in diesem Sinne genussvolle Stunden mit musikalischen Gustostücken an gemütlichen, lauen Sommerabenden! Günther Platter Landeshauptmann von Tirol Präsident des Tiroler Blasmusikverbandes 22 Dienstag, 7. Juli, 19.30 Uhr – Vorabend Die Finalisten des Tiroler Musikschulwerks Organisation: Helmut Schmid Ohne die professionelle Ausbildung der Jugend gibt es keine lebendige Musikszene. Und ohne ein junges Publikum, das die Innsbrucker Promenadenkonzerte besucht und als Maßstab für die eigenen Bemühungen nimmt, verfehlt die Veranstaltung ihr Ziel. Daher lag es nahe, eine Kooperation mit dem Tiroler Musikschulwerk einzugehen, um den besten Ensembles aus Tirols Musikschulen die Gelegenheit zu geben, am Vorabend der Innsbrucker Promenadenkonzerte die wunderbare Lokation, die Bühne und das einmalige Ambiente des Innenhofs der Hofburg zu nützen und vor großem Publikum ihr Können unter Beweis zu stellen. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg Kurzkonzerte von jeweils dreißig Minuten Blasorchester Cello-Orchester Fanfare-Orchester Brassband Zum Programm „Finale 2015“ des Tiroler Musikschulwerks Mit der Bezeichnung „Finale“ wird in der Kunst üblicherweise der Schlusssatz einer Sinfonie, der letzte Akt 23 eines Theaterstückes oder der ultimative Showdown einer Oper versehen. Wenn nun das Tiroler Musikschulwerk zu Schulschluss eine Veranstaltung unter diesem Titel ankündigt, dann kann man eine geballte Ladung jugendlicher Musizierfreude, verpackt in verschiedenen Besetzungen erwarten. Im Zentrum stehen große Orchesterformen, erstmals wird das große CelloOrchester des TMSW zu hören sein, welches sich im Rahmen eines Workshops formiert hat und mit etwa vierzig Mitgliedern eine absolute Rarität darstellt. Die in Tirol wohl häufigste Orchesterform ist das Blasorchester und diese wird durch jenes Musikschulblasorchester, welches beim Tiroler Jugendblasorchesterwettbewerb im April 2015 die höchste Punkteanzahl erreicht hat, vertreten. Fast gänzlich unbekannt in unseren Reihen ist das sogenannte „Fanfare-Orchester“ eine Besetzung aus Blechblasinstrumenten, Saxofonen und Schlagwerk. Das Fanfare-Orchester der Landesmusikschulen Imst, Pitztal und Landeck hat sich seit einigen Jahren dieser Musizierform verschrieben und vereint junge Musikerinnen aus dem Einzugsbereich dieser Musikschulen. Eigens für das große „Finale 2015“ des Tiroler Musikschulwerks wurde eine Landes-Jugendbrassband ins Leben gerufen, die dem Brassband-Trend in Tirol Rechnung trägt und es sich zum Ziel gesetzt hat, jungen talentierten BlechbläserInnen und SchlagwerkerInnen aus allen Landesteilen eine gemeinsame, musikalische Plattform zu geben. Helmut Schmid 24 Mittwoch, 8. Juli, 19.30 Uhr Festliche Eröffnung Stadtmusikkapelle Landeck Musikalische Leitung: Helmut Schmid Organisation: Peter Vöhl Die Stadtmusikkapelle Landeck war eine der Überraschungen im vergangenen Jahr. Denn wenn ein erfahrener Musikpädagoge und Dirigent wie Helmut Schmid die musikalische Leitung innehat, sind Qualität und hohes spielerisches Niveau nicht fern. Schließlich ist der langjährige Dirigent der Stadtmusikkapelle Landeck Landesschulinspektor des Tiroler Musikschulwerks und somit einer der obersten Musiklehrer des Landes. Helmut Schmid ist zum Glück aber nicht jemand, dem es nur um Konzepte und Theorien geht, sondern vor allem um die Umsetzung seiner pädagogischen und künstlerischen Absichten. Das Konzert 2014 war leider stark verregnet, weshalb zu wenige Besucher in den Genuss des tollen Programms kamen. Ein guter Grund für das Orchester, es 2015 unter hoffentlich besseren klimatischen Bedingungen noch einmal zu versuchen. Orchester Die Stadtmusikkapelle Landeck beruft sich aufgrund der bereits im siebzehnten Jahrhundert dokumentierten Mitwirkung von Schweglern und Trommlern an den örtlichen Prozessionen auf eine 378-jährige Geschichte. Eine Musikkapelle nach heutigem Verständnis ist für 25 das Jahr 1824 nachweisbar, im Zentrum standen in den folgenden Jahrzehnten die Umrahmung kirchlicher und weltlicher Feste in der Gemeinde. Nach der Stadterhebungsfeier im Jahre 1923 wurde der Verein in „Stadtmusikkapelle Landeck“ umbenannt. In jener Zeit unternahm die Musikkapelle die ersten großen Auslandsfahrten und Konzertreisen, etwa nach Breslau, Nürnberg, Baden in der Schweiz oder zum Katholikentag nach Wien. Nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Wiederaufbau des Vereins erfolgte die erste Teilnahme an einem Wertungsspiel, die auch gleich mit einem ersten Rang gekrönt wurde. In der jüngeren Geschichte der Stadtmusikkapelle Landeck konnte sowohl im musikalischen als auch im organisatorischen Bereich ein steter Aufwärtstrend fortgesetzt werden. Unter Ehrenobmann Werner Sprenger, dem jetzigen Obmann Peter Vöhl und Kapellmeister Helmut Schmid erarbeitete sich die Stadtmusikkapelle Landeck über die Jahre hinweg einen Ruf als renommiertes sinfonisches Blasorchester, das weit über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung genießt. Niveauvolle Konzerte, die regelmäßige Teilnahme an Musikwettbewerben wie dem Certamen de Bandas de Musica in Valencia (ES) und WMC in Kerkrade (NL), intensive Jugendarbeit und ein modernes Erscheinungsbild haben zentralen Stellenwert in der Arbeit der Stadtmusikkapelle Landeck. Gleichzeitig wird größter Wert auf die Erhaltung musikalischer und örtlicher Traditionen gelegt. 26 Dirigent Helmut Schmid, Jahrgang 1970, studierte am Tiroler Landeskonservatorium im Hauptfach Klarinette. Er wirkte von 1992 bis 2000 als Kapellmeister bzw. Kapellmeisterstellvertreter der Musikkapelle Wenns und ist seit dem Jahr 2000 als musikalischer Leiter der Stadtmusikkapelle Landeck tätig. Von 1995 bis 2000 leitete Helmut Schmid die Landesmusikschule Pitztal. Seit dem Jahr 2000 ist er als Landesmusikschulinspektor und Referatsleiter für das Tiroler Musikschulwesen im Amt der Tiroler Landesregierung (Abteilung Bildung) zuständig. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Claudio Monteverdi / Bearb.: Helmut Schmid L’Orfeo Toccata Klaus Strobl Meine zweite Heimat, Marsch Josef Franz Wagner Unter dem Doppeladler, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Tilman Susato / Bearb.: Patrick Dunnigan The Danserye – Fünf Tänze: La Morisque, Bergerette, Den Hoboecken Dans, Basse Danse Mon Desir, Pavane La Battaille Richard Strauss Königsmarsch Franz von Suppé / Bearb.: Wil van der Beek Ouvertüre zur Operette Leichte Kavallerie Johann Strauß / Bearb.: Hans Hartwig Kaiserwalzer 27 Johann Strauß Kaiser Franz Joseph I. Rettungs Jubel Marsch Camille Saint-Saëns / Bearb.: José Schyns Danse Bacchanale Edward Gregson Henry V. aus The Sword and the Crown Stephen Sondheim / Bearb.: Helmut Schmid Send in the Clowns (Norbert Sailer, Flügelhorn; Franz Huber, Horn) Claude-Michel Schönberg / Bearb.: Johan de Meij Aus dem Musical Miss Saigon: Ouvertüre, The Movie in my Mind, I still believe, Please Zum Programm Über Jahrhunderte hinweg haben Komponisten ihre Werke entweder für höfische Anlässe und Feierlichkeiten komponiert oder den Monarchen selbst gewidmet. Der Innenhof der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck bietet somit den perfekten Rahmen für ein Konzert unter dem Motto Musik für Kaiser und Könige. Für ein großes Konzert in Berlin hat Richard Strauss im Jahr 1907 zu Ehren Wilhelms II. seinen Königsmarsch komponiert. Für diesen ursprünglich für großes Militärorchester eingerichteten Festmarsch erhielt Strauss später eine hohe Auszeichnung des Königs. Die Legende, dass eine Operette, die das österreichische Militär parodiere, nach dem verlorenen Krieg gegen Preußen 1867 verboten wurde, ist genauso falsch wie die gegenteilige Behauptung, diese Operette könne nicht mehr gespielt werden, weil sie das Militär zu sehr verherrliche. Das Husarenleben wird in der Leichten 28 Kavallerie von Franz von Suppé zwar romantisierend dargestellt, nicht aber verherrlicht. Leichte Kavallerie ist die erste Wiener Operette, die lange vor dem Zigeunerbaron das ungarische Element in die Wiener Musik einbringt. Die Operette selbst ist zwar in Vergessenheit geraten, die Ouvertüre daraus ist aber nach wie vor in den Konzertprogrammen zu finden. Der Kaiserwalzer von Johann Strauß wurde ursprünglich für die Eröffnung des Berliner Konzertsaals Königsbau am 19. Oktober 1888 als Hand in Hand komponiert. Der ursprüngliche Titel sollte die politische Verbundenheit des deutschen und österreichischen Herrscherhauses zum Ausdruck bringen. Vermutlich auf Betreiben seines Berliner Verlegers Fritz Simrock wurde später jedoch die Umbenennung in Kaiserwalzer vorgenommen. Das missglückte Attentat auf Kaiser Franz Joseph I. vom 18. Februar 1853 ist einer der berühmtesten vereitelten Mordversuche in der Geschichte Österreichs. Das Attentat auf den jungen Kaiser wurde von einem ungarischen Schneidergesellen ausgeführt. Der ehemalige Husar versuchte, Franz Joseph I. mit einem Dolchstich zu ermorden. Johann Strauß komponierte nach dem missglückten Attentat den Kaiser Franz Joseph I. Rettungs Jubel Marsch, in dessen Trio die österreichische Kaiserhymne eingearbeitet wurde. Mit The Sword and the Crown von Edward Gregson steht ein beeindruckendes Originalwerk für sinfonisches Blasorchester auf dem Programm. The Sword and the Crown (Das Schwert und die Krone) bündelt die Geschichten der englischen Könige (Henry IV, V, VI), in denen 29 die von Gott geerbte Macht (die Krone) durch die Kraft (das Schwert) erlangt und erhalten wird. In den Programmen der Stadtmusikkapelle Landeck finden sich immer wieder Melodien aus Film und Musical. Deshalb werden am Ende des Konzerts im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg mit Send in the Clowns und Miss Saigon zwei Meisterwerke dieses Genres dargeboten. Helmut Schmid 30 Donnerstag, 9. Juli, 19.30 Uhr Liebe, Love, Amour European Brass Ensemble Musikalische Leitung: Thomas Clamor Management: Michael Parzer, Christian Amstätter In diesem Jahr tritt der musikalische Leiter Thomas Clamor den Beweis an, dass Liebe zwar eine universelle Sprache sein mag, es aber in den verschiedenen Kulturen verschiedene Zugänge zu diesem zentralen Phänomen des menschlichen Lebens gibt. Dabei werden nicht nur Melodien aus West Side Story erklingen, die auf Shakespeares Romeo und Julia basiert; auch der schönste Liebestod der Musikliteratur aus Tristan und Isolde wird die Zuhörer verzaubern. Die Liebe ist schließlich vielseitig, und die musikalischen Umsetzungen spiegeln ebenso diese Vielseitigkeit als auch die niemals versiegende Faszination und Irritation wider, wie sie beispielhaft in Bizets Carmen zur Sprache kommen. Die Qualität des European Brass Ensemble ist über jeden Zweifel erhaben: Es handelt sich um ein europäisches Projekt, das bereits über Jahre auf überzeugende Weise umgesetzt wird. Die Klanggewalt von fünfzig Blechbläsern auf allerhöchstem musikalischen Niveau verfehlt seine Wirkung auch dieses Jahr bestimmt nicht. Orchester Das European Brass Ensemble ist einerseits der Name, andererseits das Motto des von Karl Schagerl und 31 Thomas Clamor im Sommer 2010 erstmals initiierten Projekts. Im Zentrum dieser Initiative steht einerseits die Freude am gemeinsamen Musizieren, andererseits der Austausch der verschiedenen Kulturen. Darüber hinaus ist die gegenseitige Vermittlung von Wissen über die Blechbläserkammermusik ein zentrales Anliegen. Zur Erarbeitung ihrer Programme treffen sich die jungen MusikerInnen projektweise im Stift Melk. Neben dem Musikhaus Schagerl, das sich schon viele Jahre für die Förderung des musikalischen Nachwuchses einsetzt, konnte Stift Melk als Kooperationspartner gewonnen werden. Das European Brass Ensemble setzt sich aus rund 45 BlechbläserInnen und SchlagwerkerInnen zusammen, die für die Sommerarbeitsphase 2015 aus insgesamt dreizehn Ländern kommen. Durch diese besondere Besetzung ergeben sich vom imposanten Blechbläserchor bis hin zum filigranen Kammermusikensemble vielseitige klangliche wie auch musikalische Möglichkeiten, durch die das Publikum und die MusikerInnen den dargebrachten Werken auf eine ganz neue Art und Weise begegnen können. Bisherige Höhepunkte waren Konzerte beim Schagerl Brassfestival 2011 und 2014, beim internationalen Brass Festival in Meran sowie die Zusammenarbeit mit James Morrison und Hans Gansch. Dirigent Prof. Thomas Clamor studierte an der Musikhochschule Detmold Trompete und Schlagwerk. 1986 wurde er als damals jüngstes Mitglied bei den Berliner Philhar- 32 monikern aufgenommen. Als Solist und Kammermusiker wirkte er in vielen namhaften Ensembles mit. Diese über zwanzigjährige Schaffenszeit wird durch viele Fernseh- und Rundfunkproduktionen sowie CD-Aufnahmen bei führenden Labels dokumentiert. Seit 1987 widmet sich Clamor vermehrt pädagogischer Arbeit, er nimmt Lehraufträge an den Musikhochschulen in Detmold und Weimar an und ist seit 2001 Gastprofessor an der Berliner Musikhochschule Hanns Eisler sowie Professor h. c. an der Musikhochschule Shanghai. Einen Höhepunkt seiner Arbeit stellt das inzwischen legendäre „El Sistema“ in Venezuela dar. Hier entsteht unter seiner Mitwirkung die erste lateinamerikanische Brass-Akademie, an deren Spitze das Venezuelan BrassEnsemble steht. Mit ihm findet er bei Publikum und Presse auf der ganzen Welt begeisterte Resonanz. Thomas Clamor war bei den bekanntesten Festspielen Europas zu Gast und dirigierte u. a. in New York, Buenos Aires, Peking und Tokio. Er ist künstlerischer Leiter der deutschen Bläserakademie und Chefdirigent der Sächsischen Bläserphilharmonie. Seit 2010 ist Prof. Clamor künstlerischer Leiter des „European Brass Ensemble“. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Blechbläserquintett des European Brass Ensemble Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Carl Lenthe Ouvertüre zum Ballett Der Nussknacker The Beatles / Bearb.: Ingo Luis Hey Jude 33 Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Georges Bizet Suite aus der Oper Carmen Sergei Prokofjew Romeo und Julia, Suite Richard Wagner Liebestod aus Tristan und Isolde Leonard Bernstein Suite aus West Side Story Zum Programm Das Thema Liebe bildet den musikalischen Rahmen für den Konzertabend des European Brass Ensemble im eindrucksvollen Ambiente der Kaiserlichen Hofburg. Keine andere Thematik inspirierte Schaffende der Kunst und der Musik häufiger als das stärkste Gefühl menschlicher Zuneigung und Wertschätzung – die Liebe. Daher schöpfte Thomas Clamor für die Programmgestaltung des Jahres 2015 aus diesem reichen Fundus und entschied sich für vier große Werke des späten neunzehnten bzw. des zwanzigsten Jahrhunderts, allesamt mit tragischer Note. Keine dieser vier Liebesgeschichten nimmt ein allzu glückliches Ende, der Tod reißt die Liebenden auseinander, um sie anderswo wieder zu vereinen. Doch bis zu diesen tragischen Höhe- und Schlusspunkten bieten die Geschichten – und gleichsam ihre Musik – alles, was das Herz begehrt: Kämpfe, Verfolgungsjagden, Verwechslungen, Tanz und die innige Zweisamkeit der Protagonisten. Gespielt wird Musik, die aus tiefstem Empfinden und Herzen des Komponisten stammt, 34 große, romantische wie auch beschwingte Opernmelodien – anfangs mit spanischem Flair von Georges Bizet, worauf die tragische Geschichte von Romeo und Julia folgt, der Inbegriff russischer Ballettmusik von Sergei Prokofjew. Dann ertönt der berühmte und tragische Schluss aus Richard Wagners Musikdrama, als Isolde über Tristans Leichnam zusammenbricht und stirbt. Und schließlich vollendet Leonard Bernsteins berühmte Fassung von Shakespeares Stoff, die West Side Story, angesiedelt im New York der 1950er, den Abend. Die reiche klangliche Bandbreite des European Brass Ensembles kommt hier besonders zur Geltung, gilt es doch, in orchestrale Klänge einzutauchen und mit Blechblasinstrumenten Streicher und Holzbläser zu imitieren. Mit diesem eindrucksvollen und mit Sicherheit sehr abwechslungsreichen Programm bestreitet das Ensemble nicht nur seine Sommertournee, die traditioneller Weise zu den Promenadenkonzerten nach Innsbruck führt, sondern folgt im Oktober auch einer Einladung zum Sauerland Brass Herbst nach Bad Fredeburg, wo es seine erste CD produzieren wird. Christian Amstätter 35 Blasmusikkonzerte auf höchstem Niveau Der Sommer in Innsbruck steht schon seit rund zwei Jahrzehnten im Zeichen der Kultur – die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind einer der Eckpfeiler in diesem Programm. Der Publikumshit ist bei Gästen wie Einheimischen gleichermaßen bekannt und beliebt. In der Regel sind die Konzerte bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Flair der Innsbrucker Promenadenkonzerte liegt in der musikalischen Zeitreise zurück in die K.u.k.-Zeit. Gekoppelt mit dem Ambiente des Innenhofes der Hofburg ist hier von Initiator Alois Schöpf etwas Einzigartiges geschaffen worden. Geboten werden hochkarätige Stücke und an klassischer Musik orientierte Programme. Beliebtes hat genauso seinen Platz wie Neues – damit findet sich für jeden Geschmack das Richtige. Die Veranstaltung ist weit mehr als ein herkömmliches Platzkonzert: Nur die „Crème de la Crème“ der Szene wird eingeladen. Als Ressortzuständige für Kultur bin ich stolz darauf, dass es gelungen ist, diese Art der Musik vielen Menschen all die Jahre mit Hilfe von Sponsoren bei freiem Eintritt zugänglich zu machen. Den BesucherInnen wünsche ich gute Unterhaltung und schöne, laue Sommerabende bei gepflegter Musik im historischen Zentrum von Innsbruck. Mag.a Christine Oppitz-Plörer Bürgermeisterin der Landeshauptstadt Innsbruck 36 Freitag, 10. Juli, 19.30 Uhr Brassband Fröschl Hall Musikalische Leitung: Joe Laube Management: Raimund Walder Wenn eine so dominierende Persönlichkeit wie Hannes Buchegger, der die Brassband-Szene in Österreich mehr oder weniger im Alleingang aufgebaut hat, seinen Dirigentenstab einem Nachfolger übergibt, darf man sich wohl fragen, welchen musikalischen Weg ein Ensemble ab diesem Zeitpunkt einschlägt. Noch dazu, wenn es sich um die Brassband Fröschl Hall handelt, die allen Brassband-Fans des Landes zu Recht ein Begriff ist und auch schon bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten unvergessliche Konzerte abgeliefert hat. Jeder Übergang ist immer auch musikalisch spannend. Joe Laube, der die musikalische Leitung nunmehr innehat, soll daher eine große Bühne geboten werden. Er wird die Brassband Fröschl Hall zweifellos in eine neue und faszinierende Richtung weiterführen, denn sein Programm ist mehr als exquisit. Orchester Der Grundstein der seit 2014 von Joe Laube geleiteten Brassband Fröschl Hall wurde bereits vor über 25 Jahren gelegt, als Hannes Buchegger auch in Österreich eine Brassband nach englischem Vorbild gründete. Von Hall in Tirol ausgehend wurde der typische BrassbandSound überregional populär, was vor allem der innova- 37 tiven Besetzung aus exzellenten Blechbläsern und Schlagzeugern, dem hohen Anspruch an musikalische Perfektion und der engagierten Leitung ihrer Dirigenten geschuldet ist. Spätestens seit den Siegen bei den European Championships in Montreux, London, Kerkrade und München ist die Brassband Fröschl Hall auch in der europäischen Szene ein Begriff. Durch die dreimalige Mitwirkung der Band an der CD-Reihe Highlights of the European Championships ist die internationale Anerkennung bestens dokumentiert. Insgesamt neunzehn eigene CD-Produktionen, darunter der aktuelle Tonträger crystal brass, zeugen vom Engagement der Haller Formation. Neben den Innsbrucker Promenadenkonzerten sind der österreichische Brassband-Wettbewerb in Eferding und die traditionelle Neujahrskonzertreihe mit dem krönenden Abschluss im Congress Innsbruck am 3. Jänner weitere Highlights der Saison 2015/16. Dirigent Josef „Joe“ Laube wurde in Innsbruck geboren, erhielt schon früh Akkordeonunterricht und trat als Waldhornist mit vierzehn Jahren in die Stadtmusikkapelle Innsbruck-Pradl ein. Dort bekleidete er achtundzwanzig Jahre lang das Kapellmeisteramt. Er ist Absolvent der HTL für Elektrotechnik und war Mitglied der Militärmusik Tirol unter Oberst Prof. Hans Eibl. Hornunterricht und Studium erfolgten bei Prof. Hansjörg Angerer. Das Schul- und Instrumentalmusikpädagogikstudium schloss er am Mozarteum Salzburg (Abt. Innsbruck) ab. 38 Noch zu Studienzeiten gründete er 1992 das mobile tonstudio sillton, das inzwischen auf zahlreiche Produktionen in verschiedenen Musiksparten verweisen kann. Joe Laube war langjähriger Solohornist der Brassband Fröschl Hall, seine Tätigkeit als Arrangeur nimmt er nach wie vor wahr. Zudem arbeitet er als Musikschullehrer in Hall und Wattens für Horn, Klavier und Musikkunde. Seit Jänner 2014 ist er Kapellmeister der Stadtmusikkapelle Innsbruck-Arzl. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Marc-Antoine Charpentier / Bearb.: Johan v. Slageren Prélude aus Te Deum Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube March aus An Occasional Oratorio Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Joe Laube Marsch aus der Oper La clemenza di Tito Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Joe Laube Festmarsch zur Krönung von Zar Alexander III. Daniel-François-Esprit Auber / Bearb.: H. Lorriman Ouvertüre zur Oper Le Domino noir Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube Ouvertüre zur Oper Ariodante Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube Lascia ch’io pianga aus Rinaldo (Maria Erlacher, Sopran) Georg Friedrich Händel / Bearb.: Joe Laube Let the bright Seraphim aus Samson (Maria Erlacher, Sopran; Florian Klingler, Piccolotrompete) Hector Berlioz / Bearb.: Joe Laube Marche Hongroise aus La damnation de Faust 39 Pablo de Sarasate / Bearb.: Thomas Rüedi Zigeunerweisen (Christian Waldner, Euphonium) Giacomo Puccini / Bearb.: Ian Lowes O mio babbino caro aus Gianni Schicchi (Maria Erlacher, Sopran) Igor Strawinski / Bearb.: Ray Farr Excerpts from The Firebird Suite Percy Fletcher / Bearb.: R. Smith Labour and Love Kenneth Downie Concertino for Band, zweiter Satz Edward Gregson Of Distant Memories Zum Programm Das wunderbare Ambiente der Innsbrucker Hofburg führt uns zurück zur österreichisch-ungarischen Monarchie. Als diese endete, hatten sich in einer anderen Monarchie – in Großbritannien – in ca. neun Jahrzehnten tausende von Brassbands formiert. Doch welche Literatur stand ihnen zur Verfügung? Die Brassband Fröschl Hall möchte bei ihrem Konzert ein Programm präsentieren, wie es vor hundert Jahren, 1915 also, in London hätte erklingen können – mit kaleidoskopartigen Ausblicken in die Zukunft bzw. Gegenwart. Mit dem Festmarsch zur Krönung von Zar Alexander III. schuf Pjotr I. Tschaikowski 1883 ein prächtiges, majestätisches Konzertstück, das die ganze Macht des russischen Zarenreichs demonstrieren sollte. Opernauszüge, Potpourris und Ouvertüren im italienischen Stil in Bearbeitungen durften in keinem Brass- 40 bandprogramm fehlen. Wenngleich Franzose, so könnte es Daniel Auber mit der raffinierten und anspruchsvollen Ouvertüre zu Le Domino noir (1837) auf den Programmzettel geschafft haben. Einer der größten Meister der Musikgeschichte hat weder damals noch heute um seinen Platz in der vorderster Reihe bangen müssen: Georg Friedrich Händel. In seinem unerschöpflichen Werk spielen Bläser eine große Rolle, seine Opern und Oratorien verlangen darüber hinaus schöne, wendige Stimmen. Nach der Ouvertüre zur Oper Ariodante freut sich die Brassband Fröschl Hall, die Arie Lascia ch’io pianga aus der Oper Rinaldo gemeinsam mit der wunderbaren Sopranistin Maria Erlacher zu Gehör bringen zu können. In Let the bright Seraphim aus dem Oratorium Samson treten Maria Erlacher und Florian Klingler (Piccolotrompete) in einen akrobatisch-musikalischen Dialog. Vorurteile sind dazu da, widerlegt oder bestätigt zu werden: Der Marche Hongroise von Hector Berlioz und die Zigeunerweisen des spanischen Geigenvirtuosen Pablo de Sarasate beweisen, dass Ungarisches und Spanisches für Feuer in der Musik bürgen. Das richtige Temperament für die Zigeunerweisen bringt unser Solist Christian Waldner am Euphonium mit. Schönheit und Leidenschaft der Arie O mio babbino caro aus Gianni Schicchi von Giacomo Puccini lassen den kleinen historischen Fehler – die Oper wurde 1918 uraufgeführt, hätte also auf einem Programm von 1915 noch nicht stehen können – vergessen. Dafür sorgt noch einmal Maria Erlacher. Excerpts from The Firebird Suite bilden die Brücke zu den darauffolgenden Originalwerken für Brassband. Ob- 41 wohl Der Feuervogel von Igor Strawinski bereits über hundert Jahre alt ist, strahlt er mit rhythmischer Finesse, Präzision, Kraft und klanglicher Brillanz – allesamt Tugenden einer guten Brassband – zeitlose Modernität aus. Die englische Brassbandszene geriet bald nach ihrer Entstehung in ein regelrechtes Wettbewerbsfieber. Percy Fletchers Labour and Love war die erste Originalkomposition für Brassband, die 1913 bei den National Brass Band Championships im Crystal Palace, London, von den teilnehmenden Bands als Teststück gespielt und bewertet wurde. Das Concertino for Band, zweiter Satz, vom britischen Brassband-Komponisten Kenneth Downie, der tief in der Salvation Army verwurzelt ist, schlägt noch einmal ruhigere Töne an, bevor Of Distant Memories von Edward Gregson den Zauber und die Intensität des BrassSounds erlebbar macht. Dieses Werk, das hundert Jahre nach Percy Fletchers Labour and Love als Teststück der National Brass Band Championship von Großbritannien in der Royal Albert Hall in London von den Bands gespielt wurde, stellt einerseits eine Hommage an die Komponisten der frühen Wettbewerbsstücke dar, andererseits soll es das Können jedes einzelnen Musikers zeigen. Ich hoffe, dass Sie mit der Brassband Fröschl Hall einen virtuosen, mitreißenden Abend erleben werden! Joe Laube 42 Samstag, 11. Juli, 19.30 Uhr Fanfareorkest DSS, Niederlande Musikalische Leitung: Danny Oosterman Organisation: Hans Slof (Vorsitzender), Kitty Bouwmeester Die gesellschaftspolitische und geschichtliche Entwicklung eines Landes spiegelt sich auch im Instrumentenbau wider. In Frankreich gab es zum Beispiel schon früh das Saxofon, das durch den Jazz das Selbstverwirklichungsinstrument schlechthin geworden ist. In Österreich, Preußen und Russland hingegen wurden die Familien des weit mensurierten Flügelhorns entwickelt, das eher lyrisch klingt, also ein getreuer Ausdruck der habsburgischen, nach innen gewendeten biedermeierlichen Gegenreformation ist. Besonders interessant wird es, wenn sich, wie in Belgien oder den Niederlanden, habsburgische mit französischen, also gegenreformatorische mit revolutionären Einflüssen vermischen, wie es bei den hierzulande kaum bekannten Fanfare-Orchestern der Fall ist. Zu welchen Leistungen ein solches Orchester in der Lage ist, wird DSS (Abkürzung des Wahlspruchs „Durch Zusammenarbeit stark“) aus den Niederlanden eindrücklich unter Beweis stellen. Orchester Die Musikvereinigung Door Samenwerking Sterk (DSS) wurde 1927 gegründet und besteht aus einem Ausbil- 43 dungsorchester, einer Marsch- und Showband und dem Fanfare-Orchester. 1988 wurde das Fanfare-Orchester von DSS Landesmeister und hat es seither geschafft, dieses Niveau zu halten. Höhepunkte für das Orchester waren zweifellos die beiden Teilnahmen am World Music Contest Kerkrade 2001 und 2005. DSS überraschte das Publikum und die Jury mit originellen Kompositionen und erzielte damit beide Male den dritten Platz sowie das Prädikat „Sehr gut“. 2011 beim VNM in Zaandam erhielt DSS den „Goldenen Wimpel“ und den Titel „Niederländischer Meister“ in der Konzertabteilung – worauf das Orchester stolz ist. Unter der engagierten und inspirierenden Leitung von Danny Oosterman zieht DSS inzwischen junge und ältere Talente aus einem großen Umkreis an. So kommen wöchentlich Musiker aus Amsterdam, Den Haag, Hilversum, Heerhugowaard, Gouda, Langeraar, Nieuwkoop und Alphen aan den Rijn nach Aarlanderveen zu den Proben. DSS strebt nach Musik auf höchstem Niveau und nach einer Erneuerung des Repertoires von Fanfare-Orchestern. Zu diesem Zweck arbeitet DSS regelmäßig mit zeitgenössischen Komponisten wie Merlijn Twaalfhoven und Rob Goorhuis zusammen. Zu den Solisten, die DSS begleiten durfte, zählen Steven Mead, Hubert Claessens, Arno Bornkamp, Pierre Volders, Fenna Ograjensek und Jurgen van Rijen. DSS sorgt außerdem für die musikalische Ausbildung des Nachwuchses. Ziel des Ausbildungsorchesters ist, junge Talente auf allen Gebieten des Orchesters auszubilden. Die jüngsten Musikanten unseres dreißig Mit- 44 glieder umfassenden Ausbildungsorchesters sind neun Jahre alt. Viele dieser jungen Musiker spielen inzwischen auch im Fanfare-Orchester. Eines der Ziele unserer Teilnahme an den Innsbrucker Promenadenkonzerten ist es, insbesondere diesen jungen Menschen ein unvergessliches Erlebnis zu ermöglichen, das sie inspiriert und motiviert, sich weiterhin musikalisch zu entwickeln. Dirigent 1980 wurde ein junger, ehrgeiziger Dirigent aus eigenen Reihen eingestellt: Danny Oosterman. Er wurde schon als Achtjähriger Mitglied des Musikvereins DSS. Nach seinem Schulabschluss studierte er Trompete am Konservatorium Utrecht. Anschließend absolvierte er eine Ausbildung zum Dirigenten mit den Nebenfächern Klarinette und Klavier, die er 1984 abschloss. Seit 1975 leitet er verschiedene Orchester, wobei es ihm immer wieder gelingt, diese zu musikalischen Höhepunkten zu führen. Seit 1992 ist Oosterman als Dozent an den Konservatorien in Amsterdam und Utrecht tätig. Danny Oosterman ist der Blasmusik sehr verbunden. Viele Bearbeitungen aus dem symphonischen und leichten Repertoire stammen von ihm. Unter seiner Leitung hat sich DSS weiter verbessert und ist zu einem tonangebenden Fanfare-Orchester gewachsen. Oosterman ist als Jury-Mitglied und Gastdirigent überaus gefragt. 2006 erhielt er den Piebe-Bakker-Award und 2014 den nationalen BUMA Brass Award. Zurzeit leitet er außerdem auch das Niederländische Jugend FanfareOrchesters und den „Andels Fanfare Corps“. 45 Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Brass-Ensemble Samuel Scheidt Battle Suite Edvard Grieg Suite für Brass-Quintett Franz Lehár Medley aus Die lustige Witwe Johann Strauß Champagner-Polka Saxofon-Ensemble Johann Strauß / Bearb.: Bruce Evans Perpetuum mobile, Schnellpolka Ferenc Farkas Alte ungarische Tänze Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Bruce Evans Ouvertüre zur Oper Die Zauberflöte Léo Delibes / Bearb.: Kenichi Koda Blumenduett aus der Oper Lakmé Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr William Byrd The Earl of Oxford March John Bull Pavane John Bull Gaillard John Bull The King’s Hunting Jig Jacques Offenbach Ouvertüre zur Oper La Belle Hélène 46 Richard Wagner Einleitung zum dritten Akt von Lohengrin Bert Appermont Rubicon (Martha Bosch, Sopran) Louis Andriessen Monuments of the Netherlands Peter Graham Brillante, Fantasy on Rule, Britannia! (Rodin Rosendahl, Euphonium) Johann Strauß Ägyptischer Marsch Johann Strauß Mein Herr Marquis aus der Operette Die Fledermaus (Martha Bosch, Sopran) Johann Strauß Auf der Jagd, Polka schnell Charles Gounod Je veux vivre, Arietta-Valse aus der Oper Roméo et Juliette (Martha Bosch, Sopran) Gert Buitenhuis Kroningsmars Koning Willem Alexander: Wilt heden nu treden Johan Wichers Mars der Medici Zum Programm Music from the Elizabethan Court Das Fanfare-Orchester – auch Fanfare genannt – ist eine Form des Orchesters, die zurückgeht auf Adolphe Sax, den Erfinder des Saxofons und des Saxhorns. Demzufolge nehmen diese zwei Instrumentengruppen auch eine prominente Rolle in der Besetzung der Fan- 47 fare ein. Ein Fanfare-Orchester besteht aus Blechbläsern, Holzbläsern und Schlagwerk, was dem Orchester einzigartige Klangmöglichkeiten gibt, und ist vor allem in den Niederlanden und in Belgien sehr verbreitet. Das Programm von DSS bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten ist sehr vielfältig und reicht von der Renaissance bis ins Heute. DSS eröffnet sein Programm mit wunderbarer Renaissance-Musik mit britischem Flair von William Byrd und John Bull, Komponisten aus der Tudor-Zeit. Darauf folgt die Ouvertüre zu La Belle Hélène von Jacques Offenbach, einer französischen Opéra-bouffe, die in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts sehr beliebt war. Nach der berühmten Einführung zum dritten Akt von Lohengrin von Richard Wagner geht es weiter mit Rubicon, einem sehr originellen Werk für Fanfare des belgischen Komponisten Bert Appermont. Thema dieses Werks ist der Kampf Cäsars gegen Pompeius. Es beschreibt, wie es Cäsar gelingt, auf schlaue Weise mit seiner relativ kleinen Armee gegen einen weitaus stärkeren Gegner siegreich zu sein. Das Werk besteht aus drei Teilen: Meditation, The Battle of Pharsallus und Dance. Eine tragende Rolle in diesem Werk hat Martha Bosch, unsere Sopranistin. Monuments of the Netherlands ist ein Werk von Louis Andriessen, einem der bekanntesten zeitgenössischen Komponisten der Niederlande. Das Stück trägt auch deutlich seine Handschrift und paraphrasiert Nederland, let op Uw Schoonheyt, ein Lied aus dem historischen Zyklus Valerius Gedenkklanken. 48 Im folgenden Stück, Brillante von Peter Graham, tritt der virtuose Euphoniumsolist Rodin Rosenthal ins Rampenlicht. Anschließend bringt DSS eine Reihe von Werken aus der Unterhaltungsmusik des neunzehnten Jahrhunderts zu Gehör: einen Marsch, eine Polka und eine Arie von Johann Strauß, wobei die Arie Mein Herr Marquis aus Die Fledermaus sowie Je veux vivre von Charles Gounod von Martha Bosch vorgetragen werden. Weiter geht es mit dem Kroningsmars Koning Willem Alexander von Gert Buitenhuis, einem Stück, das anlässlich der Krönung von Willem Alexander und Königin Máxima komponiert wurde. DSS beendet sein Programm mit Mars der Medici, einem Werk des niederländischen Komponisten Johan Wichers. DSS nimmt Sie mit diesem Programm auf eine spannende musikalische Zeitreise durch Europa mit und hofft, Sie damit für die Orchesterform Fanfare begeistern zu können. Danny Oosterman 49 Hochkarätige Konzerte für Einheimische und Touristen Der Städtetourismus erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. Gerade deshalb kommt es darauf an, dem Gast nicht nur Denkmäler, sondern besondere Angebote, die er sonst nirgends findet, anzubieten. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind sicherlich ein solches Angebot: In welcher mitteleuropäischen Stadt können Einheimische und Touristen gemeinsam solch hochkarätige Konzerte besuchen, bei freiem Eintritt, als Ort der Begegnung der Musikfreunde, bei einem guten Glas Wein? Das ist eine Bereicherung, die uns sehr am Herzen liegt, zumal ein guter Teil des Budgets, das wir zur Verfügung stellen, ohnehin wieder über Reisespesen in die heimischen Betriebe zurückfließt. Dr. Karl Gostner Obmann Innsbruck Tourismus 50 Sonntag, 12. Juli, 10.30 Uhr – Matinee 1. K.u.k.-Festkonzert Musik Muri, Schweiz Musikalische Leitung: Karl Herzog Präsident: Markus Strebel Es ist schon bemerkenswert, dass die erste altösterreichische K.u.k.-Matinee ausgerechnet von einem Orchester aus der Schweiz bestritten wird. Der Ort Muri, aus dem die „Musik Muri“ stammt, hatte jedoch immer schon eine starke Beziehung zu Österreich. Musik Muri wird aufgrund solch zarter traditioneller Bezüge ein besonders schönes und anspruchsvolles Programm präsentieren, das nicht nur für Freunde und Freundinnen speziell der altösterreichischen Militärmusik konzipiert ist, sondern auch alle Klassikbegeisterten, die sich die nächsten Wochen mit geschlossenen Konzertsälen und Musiktheatern abfinden müssen, entzücken wird. Muri ist ein Ort mit gut 7000 Einwohnern im Freiamt im Kanton Aargau in der Schweiz, einer ebenso schönen wie geschichtsträchtigen Landschaft, die sich zwischen dem Fluss Reuss und der Albiskette erstreckt. Muris vielfältiges kulturelles Leben spielt sich auch in Bezug auf das ehemalige Benediktinerkloster Muri aus dem elften Jahrhundert ab, das Blickfang des Ortes und Kulturgut von nationaler Bedeutung ist. In der Loretokapelle des Kreuzgangs befindet sich die jüngste Grablege des Hauses Habsburg, die die Herzen des letzten österreichischen Kaiserpaars Karl I. und Zita 51 sowie die sterblichen Überreste einiger ihrer Nachfahren enthält. Die Mai-Konzerte von Musik Muri finden jeweils im prächtigen Festsaal des Klosters statt. Das Orchester hat im Kloster auch sein Probelokal. Orchester Der Verein Musik Muri mit seinem gleichnamigen Orchester existiert seit 1860. Um die fünfzig Mitglieder jeden Alters spielen heute auf hohem Niveau sinfonische Blasmusik und Transkriptionen klassischer Werke. Für das traditionelle Winterkonzert im November wird jeweils eine Solistin, ein Solist eingeladen; im Frühjahr erarbeitet das Orchester ein Programm zu einem ausgewählten Thema. Auf viel Beachtung und Anerkennung stieß die Uraufführung Mater Aeterna von Bert Appermont im Jahr 2008. Nachhaltig beeindruckt zeigten sich bereits fünf Jahre zuvor über 2000 Konzertbesucher und -besucherinnen von Carl Orffs Carmina Burana. Beim Eidgenössischen Musikfest in St. Gallen 2011 erreichte Musik Muri den zweiten Platz in der Oberstufe. Wettbewerbe sind dennoch nicht der Schwerpunkt des Vereins; es geht vielmehr darum, an interessanten Projekten zu arbeiten und sich dabei gemeinsam musikalisch weiterzuentwickeln. Somit lautet das Motto von Musik Muri eher: Der Weg ist das Ziel. Dirigent Karl Herzog leitet das Orchester seit 2002 mit ebenso kompetenter wie geduldiger Hand; seine Leidenschaft für die Musik und sein Streben nach dem Schönen reißen die Orchestermitglieder unweigerlich mit. Sein mu- 52 sikalisches Fachwissen und sein Herzblut für die sinfonische Blasmusik leitete eine musikkulturelle Entwicklung bei Musik Muri ein. So entstand ein sinfonisches Blasorchester mit überregionaler Ausstrahlung und Zusammensetzung, welches durch Karl Herzogs zielgerichtete Leitung die gewünschten Erfolge feiern kann. Als Musiklehrer führt Karl Herzog junge Menschen in die vielschichtige Welt der Musik ein. Solistin Geboren und aufgewachsen in Basel (CH), studierte Maria Gessler bei Verena Schweizer an der Musikakademie Basel. Sie erhielt Unterricht in barocker Aufführungspraxis bei René Jacobs an der Schola Cantorum Basiliensis und schloss das Studium mit dem Operndiplom ab. Sie war über Jahre an deutschen Bühnen engagiert und verkörperte eine Vielzahl von Partien vom lyrischen bis ins jugendlich-dramatische Fach. Weitere Rollen führten sie nach Polen, zu den Tiroler Festspielen Erl und sogar nach Singapur. Neben Oratorien widmet sich die Sopranistin auch gerne dem Lied. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Emil Nikolaus von Reznicek / Bearb.: Jos van de Braak Ouvertüre zur Oper Donna Diana Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Marco Tamanini Walzer aus dem Ballett Dornröschen Giuseppe Verdi / Bearb.: Douglas McLain Morrò, ma prima in grazia aus der Oper Un ballo in maschera (Maria Gessler, Sopran) Gioachino Rossini / Bearb.: Christiaan Janssen Ouvertüre zur Oper Il barbiere di Siviglia 53 Pietro Mascagni / Bearb.: Anton Haeck Voi lo sapete, o mamma aus der Oper Cavalleria rusticana (Maria Gessler, Sopran) Johann Strauß / Bearb.: Roger Niese Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus Émile Waldteufel / Bearb.: Jos Dobbelstein Estudiantina aus Waltzes after Paul Lacôme Emmerich Kálmán / Bearb.: Jos Dobbelstein Heia, in den Bergen aus der Operette Die Csárdásfürstin (Maria Gessler, Sopran) Gioachino Rossini / Bearb.: Michele Netti Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell Zum Programm Opernzauber Das Programm aus der Opern- und Operettenwelt hat als gemeinsamen Nenner den deutschsprachigen Alpenraum mit entsprechenden Komponisten und Themen, weist aber darüber hinaus nach ganz Europa. Den Auftakt macht die Ouvertüre zur komischen Oper Donna Diana des österreichischen Komponisten Emil Nikolaus von Reznicek (1860–1945), die trotz des spanischen Ursprungs der Geschichte viel Wiener Charme versprüht und weithin bekannt und beliebt ist. Musik Muri spielt das Werk in einer Bearbeitung von Jos van de Braak, der in Innsbruck bereits Konzerte dirigierte. Ein Walzer aus dem Ballett Dornröschen des russischen Komponisten Pjotr I. Tschaikowski (1840–1893) führt uns in die Märchenwelt des französischen Schriftstellers Charles Perrault (1628–1703), dessen Aufzeichnung des 54 Märchens La Belle au bois dormant von 1697 die Grundlage für Tschaikowskis Ballett bildet. Weiter nördlich spielt sich das nächste Drama ab: Un ballo in maschera des italienischen Komponisten Giuseppe Verdi (1813–1901) hat das tödliche Attentat des schwedischen Königs Gustav III. auf einem Maskenball in der Stockholmer Oper zum Thema. Aus politischen Gründen mussten die Handlung nach Boston verlegt und einige Figuren umbenannt werden, bevor die Oper 1859 in Rom schließlich doch uraufgeführt werden konnte. Musik Muri präsentiert daraus mit Maria Gessler die Arie Morrò, ma prima in grazia. Die Ouvertüre zu Gioachino Rossinis (1792–1868) komischer Oper Il barbiere di Siviglia wurde nach dem katastrophalen Misserfolg der Uraufführung von 1816 in Rom durch eine komplett neue ersetzt, von der heute mehrere, sehr unterschiedliche Versionen vorliegen. Im klassischen italienischen Stil komponiert, folgt einer langsamen Einleitung ein brillantes Allegro. Die aufgeführte Bearbeitung für Blasorchester stammt von Christiaan Janssen. Vom italienischen Komponisten Pietro Mascagni (1863– 1945) stammt die Oper Cavalleria rusticana, 1890 in Rom uraufgeführt, die stilistisch dem Verismo zugehört. Die Geschichte erzählt von einem Duell zwischen einem gehörnten Ehemann und dem Liebhaber seiner Frau, Turiddu, in einem sizilianischen Dorf. Maria Gessler singt daraus die Arie Voi lo sapete, o mamma. Zurück nach Österreich kommen wir mit der Operette Die Fledermaus von Johann Strauß (1825–1899), die als Höhepunkt der Goldenen Operettenära der Wiener 55 Operette gilt. Johann Strauß hat sich damit zum führenden Geist der gesamten europäischen Unterhaltungsmusikszene des neunzehnten Jahrhunderts gemausert. Musik Muri spielt die Ouvertüre in der Bearbeitung von Roger Niese. Der französische Komponist Émile Waldteufel (1837– 1915) wurde für seine Walzer im Stile Strauß’ berühmt. Seine Werke sind sehr humorvoll, wie auch der Beitrag Estudiantina aus Waltzes after Paul Lacôme zeigt, bevor wir uns mit Heia, in den Bergen aus Emmerich Kálmáns (1882–1953) Operette Die Csárdásfürstin der ebenfalls heiteren Seite der Bergwelt zuwenden. Beide Werke wurden von Jos Dobbelstein arrangiert. Im Opernprogramm eines Schweizer Gastorchesters ist die Ouvertüre zu Wilhelm Tell natürlich Pflicht. Die Alpenwelt in all ihrer Schönheit und Süße, aber auch ihrer Bedrohlichkeit in Sturm und Gewitter wird in Rossinis Werk zur Schweizer Legende schlechthin in höchster Dramatik musikalisch umgesetzt. Brigitte Santmann Rubin 56 Sonntag, 12. Juli, 19.30 Uhr Virtuose amerikanische Orchestermusik Orchestra di Fiati della Svizzera Italiana Musikalische Leitung: Angelo Bolciaghi Management: Patrick Berger Der erste Sonntag der Innsbrucker Promenadenkonzerte wird mit einem zweiten Orchester aus der Schweiz zu einer Art Schweizer-Tag. Im Gegensatz zum Programm von Musik Muri steht allerdings am Abend ein Programm auf dem Spielplan, das in dieser Form sicherlich nur selten gespielt wird, da es nur von ganz wenigen Orchestern aufgeführt werden kann. Das „Orchestra di Fiati della Svizzera Italiana“, das schon einmal durch seine herausragende Leistung in Innsbruck das Publikum überzeugte, hat sich auf ein technisch äußerst anspruchsvolles Programm festgelegt, das zeigt, welch faszinierende Klänge Blasorchester hervorbringen können. Dabei ist jede Angst vor der Moderne und vor zeitgenössischen Komponisten unbegründet, denn dieses Orchester spielt so beseelt und mit so viel Engagement, dass selbst schwierige Stücke wie selbstverständlich federleicht klingen und ein aufnahmebereites Publikum überzeugen. Orchester Seit 1991 fördert und verbreitet das OFSI anspruchsvolle Musik für Blasorchester. Es ist das erste und einzige Orchester dieser Art im Tessin. Nach Auftritten in 57 den angesehensten Schweizer Konzertsälen gilt es national als feste Größe. Das OFSI ist auch im Ausland bekannt, es gab schon Konzerte in Italien, Holland, Österreich und Frankreich. Das Repertoire umfasst über 140 Stücke, darunter verschiedene Werke von zeitgenössischen Schweizer Komponisten und rund zehn weltweite Erstaufführungen. In seinem über zwanzigjährigen Wirken wurden vier CDs und verschiedene Radioaufnahmen veröffentlicht. Der Gründer und erste Leiter des Orchesters war Carlo Balmelli, derzeitiger fester Direktor ist Franco Cesarini. Die Formation hat an internationalen Veranstaltungen teilgenommen, darunter die Festivals in Schladming (Mid Europe Schladming, A), Interlaken (Jungfrau Music Festival, CH), Saas-Fee (Alpine Music Festival Saas Fee, CH), Piuro (Stagione musicale Val Chiavenna, I) und Innsbruck (Innsbrucker Promenadenkonzerte, A). 2003 begleitete sie die offiziellen Feierlichkeiten zum zwanzigjährigen Bestehen der Republik und des Kantons Tessin in Bellinzona. 2014 spielte sie am Mailänder Auditorium unter der Patenschaft des Schweizerischen Generalkonsulats. Die Musiker stammen überwiegend aus der italienischen Schweiz. Es sind Berufsmusiker, Studenten am Konservatorium und hervorragende Laien, die ehrenamtlich auftreten. Dirigent Geboren in Mailand studierte Angelo Bolciaghi in Italien, Holland und mit Stipendien drei Jahre lang in den USA, wo er das Repertoire für Blasorchester vertiefte. 58 Von entscheidender Bedeutung für seine Schulung war die Begegnung mit Maestro Thomas Briccetti und mit Claudio Mandonico. Er dirigierte in Italien, Europa, in den USA und bei der American Bandmaster Association Erstaufführungen. Mit dem Orchestra di Fiati Accademia gewann er den ersten Preis in der höchsten Kategorie beim Internationalen Wettbewerb von Kerkrade. Bolciaghi nimmt Einladungen für Seminare, Jurys, Festivals und Wettbewerbe in Italien wahr. Seit 2002 leitet er das Orchestra Fiati – Ensemble Strumentale Fermano. 2011 wurde er zum festen Leiter des SaxEnsemble am Konservatorium in Foggia. Er war Orchestrator für Blechblasinstrumente an der Scala und für Bruno Casoni, den Leiter des Theaterchors, seine Werke stehen auf dem Spielplan der Scala (2009, 2011, 2012, 2013) und der Pomeriggi Musicali (Musikalische Nachmittage, 2013). Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Johann Sebastian Bach / Bearb.: Gustav Holst Fugue à la Gigue Michael Gandolfi Flourishes and Meditations on a Renaissance Theme Michael Daugherty On the Air John Mackey Concerto for Soprano Saxophone & Wind Ensemble, I – II – V (Daniele Berdini, Saxofon) Charles Ives Country Band March 59 Leonard Bernstein Ouvertüre zur Operette Candide James Barnes Fantasy Variations on a Theme by Niccolò Paganini Frank Ticheli Blue Shades Zum Programm Das Barockstück zur Konzerteröffnung ist die Fuge à la Gigue. Sie wurde von Bach für die Orgel geschrieben, eine virtuose Darbietung des vierstimmigen Stücks mit komplizierten Pedaleinsätzen erarbeitete Holst 1928. Flourishes and Meditations on a Renaissance Theme von Michael Gandolfi, geschrieben für das amerikanische Präsidentenorchester, besteht aus sieben Variationen zu dem einfachen Renaissance-Thema Spagnoletta, das sowohl von Joaquín Rodrigo als auch von Ottorino Respighi aufgegriffen wird. Die Art jeder Variation ergibt sich aus dem Wortlaut der Partitur: I: Kubistisches Kaleidoskop, II: Cantus augmentato, III: Carnival, IV: Thema in rondò, V: Spike, VI: rewind / fast forward, VII: Echo, eine surrealistische Wiederaufnahme. On the Air, eine Komposition aus dem Jahre 2012, geschrieben zu Ehren von Arturo Toscanini, möchte das stürmische Temperament des großen Dirigenten erfassen, die musikalische Intensität und die erfrischenden Tempi seiner legendären Auftritte. Das Concerto per Soprano Saxophone & Wind Ensemble von John Mackey ist ein ehrgeiziges Werk. Das Konzert spiegelt die verschiedenen Aspekte des Saxofons und 60 dessen Beziehungen zu den anderen Instrumenten des Orchesters wider. Es erfordert eine hohe Virtuosität des Solisten und des gesamten Ensembles. Das erste Tempo, Prelude, ist eine äußerst energiegeladene Einführung in das Hauptthema; der Name des zweiten Tempos, Felt, bezieht sich auf das klangliche Material, das für ein Saxofon möglich ist, und erforscht dessen Virtuosität auch dank der Slap-Tongue-Technik; das fünfte Tempo, Finale, ist eine Hommage voller Adrenalin an John Corigliano, Mackeys Lehrmeister am Julliard Konservatorium, von dem das Klarinettenkonzert zitiert wird. Die Experimente mit den Musikkapellen des Vaters beeinflussten die Musik von Charles Ives, die er hauptsächlich für sich selbst schrieb. Country Band March stellt auf sympathische Weise Laienmusiker dar, die versuchen, so gut wie möglich zu spielen: Musiker, die nicht geübt haben und die daher etwas anderes spielen, schräg, ohne exakten Rhythmus. Ein Höllenlärm, eine Kakophonie der Töne. Brillant orchestriert hat sie eine Vitalität, die man nicht so schnell vergisst: die Ouverture de Candide von Leonard Bernstein. Nach dem aufregenden Start folgt ein gefühlvollerer, sanfterer Teil, im Finale wird das Tempo wieder erhöht. Bernstein sagte zu Candide: „In diesem Stück steckt viel mehr von mir als in anderen, die ich geschrieben habe.“ James Barnes ehrt das berühmte Capriccio Nr. 24 in aMoll von Niccolò Paganini mit einer Fantasia di Variazioni, insgesamt zwanzig, die von der United States Air Force Band in Auftrag gegeben wurden; ein virtuoses 61 Stück, das die Lyrik und Technik jedes Bereichs des Ensembles zeigt. Wie der Titel schon andeutet, ist Blue Shades eine Anspielung auf den Blues. Das Jazz-Feeling dominiert, doch es ist kein Bluesstück, auch wenn die typischen Bluesnoten verwendet und viele „Facetten von Blau“ beschrieben werden: von brillant bis dunkel, von dirty bis hot. Ein augenzwinkernder Tribut an die Ära der Big Bands, an den heißen Stil von Benny Goodman, an Akkorde von Blechblasinstrumenten, die an den allgemein in dieser Zeit gebrauchten Effekt des pfeifenden Zugs erinnern. Angelo Bolciaghi 62 Montag, 13. Juli, 19.30 Uhr Die Holzbläser des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck Organisation: Peter Rabl Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck TSOI ist vor allem in den letzten Jahren zu einem Garant für hohe Qualität und musikalischen Anspruch geworden, somit passen die Holzbläser dieses Orchesters perfekt in den Rahmen der Innsbrucker Promenadenkonzerte, was aufgrund von Sommerpause und Urlaubsplanung lange nicht verwirklicht werden konnte. Dieses Jahr ist es nun so weit: Die Holzbläser des TSOI beehren die Promenadenkonzerte. Und als wäre das noch nicht Grund genug zur Freude, spielen sie auch noch das zentrale Bläserwerk der Klassik: die Gran Partita. Der Abend soll deutlich machen, dass verstärkte Zusammenarbeit unter Tirols Kulturschaffenden bei oft gleich bleibenden oder gar schrumpfenden Budgets durch Synergieeffekte großartige und gleichsam unbezahlbare künstlerische Ergebnisse hervorbringen kann. Orchester Das Innsbrucker Serenadenensemble wurde vor etwa vierzig Jahren vom Klarinettisten Prof. Walter Kefer und Mitgliedern des damaligen Innsbrucker Symphonieorchesters gegründet. Aus Anlass des Konzertes bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten 2015 haben sich dreizehn Musikerinnen und Musiker des TSOI und 63 Freunde zusammengefunden, um das Innsbrucker Serenadenensemble nach längerer künstlerischer Schaffenspause wieder ins Musikleben Tirols zurückzuholen. Konrad Zeller, Oboe: geboren in Stuttgart, Studium in Hannover und Paris, seit 1993 Solooboist des TSOI, Lehrer am Mozarteum Innsbruck und am Tiroler Landeskonservatorium. Ning-Ching Zeller-Chen, Oboe: geboren in Taiwan, Studium in Hannover und Paris, seit 1993 Oboistin im Tiroler Symphonieorchester Innsbruck und Lehrerin am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck. Gabriele Mayr, Klarinette: geboren in München, Studium in Innsbruck und Wien, seit 2011 Soloklarinettistin des TSOI. Lehrtätigkeit für Klarinette und Harfe am Tiroler Musikschulwerk. Maximilian Bauer, Klarinette: geboren in Gröbming/Steiermark, Studium in Graz und Innsbruck, langjähriges Mitglied des TSOI, seit 2008 Lehrer am Mozarteum Innsbruck und am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck. Werner Hangl, Bassetthorn: geboren in Zams, Studium in Innsbruck und Salzburg, seit 1998 Mitglied des TSOI. Lehrer an der Musikschule Wattens. Peter Rabl, Bassetthorn: geboren in Itter/Tirol, Studium in Innsbruck, seit 1982 Mitglied des TSOI, bis 2008 als Soloklarinettist und seit 1980 Lehrer an der Musikschule der Stadt Innsbruck. Carla Blackwood, Horn: geboren in Bathurst/Australien, Studium in Sydney, Graz, Basel, Freiburg und Zürich, seit 2012 Solohornistin des TSOI, Lehrerin am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck. 64 Tanja Schwarz-Heinrich, Horn: geboren in Augsburg, Studium in Karlsruhe, Weimar und Nürnberg, seit 2010 Hornistin im TSOI. Genevieve Clifford, Horn: geboren in Melbourne, Studien in Saarbrücken und Berlin. Seit 2011 Hornistin in Essen. Viktor Praxmarer, Horn: geboren in Umhausen, Studium in Salzburg und München. Stellvertretender Solohornist der Augsburger Philharmoniker. Kerstin Siepmann, Fagott: geboren in Essen, Studium in Detmold und Weimar, seit 1997 Solofagottistin des TSOI, unterrichtet am Mozarteum Innsbruck. Magdalena Pramhaas, Fagott: geboren in Oberndorf/Salzburg, studiert in Wien und spielt seit 2014 im TSOI. Wolfgang Schneider, Kontrabass: geboren in Köln, Studium in Hannover und Frankfurt, seit 1998 Mitglied des TSOI. Lehrer an der Landesmusikschule Kramsach. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Wolfgang Amadeus Mozart Harmoniemusik zu Le Nozze di Figaro Gordon Jacob Divertimento in Es für Bläseroktett: Alla marcia viva – Adagio – Rondo: Allegro molto Wolfgang Amadeus Mozart Serenade Nr. 10, Gran Partita: Largo – Allegro molto; Menuetto: Trio I, Trio II; Adagio; Menuetto: Trio I, Trio II; Romanze: Adagio; Thema mit Variationen; Finale: Molto allegro 65 Zum Programm Wenn man eingeladen wird, als Kammermusikformation ein Konzert im Innenhof der Hofburg zu Innsbruck zu gestalten, denkt man zuallererst, dieser „Raum“ sei zu groß für ein Bläseroktett. Aber wenn man dann etwas nachdenkt, kommt man unweigerlich auf eines der größten Werke der Bläserkammermusik, nämlich auf Mozarts Gran Partita. Dies ist nicht nur Serenadenmusik im besten Sinne des Wortes, das heißt, man kann dieses Werk mit gutem Gewissen im Freien spielen, am Abend und man kann sich sicher sein, dass, nicht zuletzt wegen der Größe der Besetzung, der Raum der Hofburg gut mit Klang gefüllt werden kann. Außerdem hat die Gran Partita eine so großzügige Dimension in Besetzung und Dauer, dass auch diese Seiten perfekt zum Aufführungsort passen. Obwohl die große Serenade fast eine Stunde dauert, braucht man natürlich noch weitere Stücke, um ein ganzes Programm auf die Beine zu stellen. Und da gibt es Gott sei Dank eine Bearbeitung der Oper Le Nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart, die die gleiche Besetzung verlangt wie die Gran Partita. Dieser glückliche Umstand war ein wichtiger Grund, um genau diese Bearbeitung ins Programm zu nehmen. Ergänzt wird die herrliche Musik Mozarts mit einer Originalkomposition des 20. Jahrhunderts von Gordon Jacob. Wir spielen dessen witziges und abwechslungsreiches Oktett für Bläser. Peter Rabl 66 Dienstag, 14. Juli, 19.30 Uhr Staatliches Slowenisches Militärorchester Musikalische Leitung: Andreja Solar Slowenien war bisher ein weißer Fleck auf der musikalischen Landkarte der Innsbrucker Promenadenkonzerte, obgleich das Land lange Zeit zur Habsburgermonarchie gehörte und durch die Geschichte nach dem Ersten Weltkrieg, vom Kärntner Abwehrkampf über das Dritte Reich und die Tito-Diktatur bis hin zum nie enden wollenden Ortstafelkonflikt viel inniger mit der Geschichte der Republik Österreich verbunden ist, als dies offiziell wahrgenommen wird. Wer daran zweifelt, sei auf den Roman Engel des Vergessens von Maja Haderlap verwiesen. Musikalisch ist es für die Veranstalter eine große Freude, nun auch Vertreter dieses Nachbarlandes in Innsbruck begrüßen zu dürfen, zumal die Militärmusik Slowenien von einer sehr profilierten und engagierten Dirigentin geleitet wird: Andreja Solar, die als Schülerin von Jan Cober auch dafür zu sorgen hat, dass ihr Land den Anschluss an die internationale Entwicklung auf dem Gebiet der Bläsermusik findet. Dass dabei nicht auf die unverwechselbare Note, die Slowenien im Bereich der Popularmusik zu bieten hat, vergessen wird, versteht sich von selbst: So werden denn auch Werke jenes Slavko Avsenik erklingen, der sich mit seiner Oberkrainerbesetzung auch in Österreich seit Jahrzehnten großer Beliebtheit erfreut. 67 Orchester Das Staatliche Slowenische Militärorchester wurde 1996 gegründet und steht unter dem Kommando der „SAF Protocol“ Einheit. Die Tradition von militärischen Orchestern in Slowenien geht zurück bis 1770, als das erste dauerhafte militärische Orchester nach Ljubljana kam, im Anschluss an die Errichtung von Streitkräften während der Regierung von Maria Theresia. Seither haben Musiker aus dem Umfeld der Militärmusik einen überaus wichtigen Teil zum Musikleben in Slowenien beigetragen. Das Staatliche Slowenische Militärorchester folgt dieser Tradition mit großem Stolz. Die Musiker sind Profis, die meisten von ihnen sind Absolventen der Musik-Akademie in Ljubljana. Das Orchester spielt slowenische und internationale militärische, klassische und zeitgenössische Kompositionen. Es ist verantwortlich für die musikalische Umrahmung von Zeremonien und Feiern. Außerdem kann das Orchester häufig bei öffentlichen Konzerten unter der Leitung von slowenischen oder ausländischen militärischen oder „zivilen“ Dirigenten gehört werden. Darüber hinaus hat es an internationalen Musikfesten unter anderem in Österreich, Italien, Kroatien, Ungarn, Deutschland, Dänemark, Belgien, Tschechien, Russland und den USA teilgenommen. Dirigentin Andreja Solar wurde in Slowenien geboren, wo sie lebt und arbeitet. 2006 schloss sie Symphonisches Dirigieren an der „Academy of Music“ in Ljubljana ab, wo sie bei Maestro Marko Letonja studierte. Während sie ihr 68 Musikpädagogik-Studium in Ljubljana verfolgte, studierte sie bei Jan Cober am Brabants Konservatorium in Tilburg in den Niederlanden. 2002 beendete sie erfolgreich ihre Masterstudien und dirigierte erstmals die Slovenian Armed Forces Band. 2008 hat sie einen „Senior-Musician-Course“ in der Naval School of Musik in Norfolk, Virginia abgeschlossen. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Georg Friedrich Händel Alla Hornpipe Bart Howard Fly me To The Moon Vilko und Slavko Avsenik Na Golici Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Vilko und Slavko Avsenik / Bearb.: Bojan Adamič, Vladimir Mustajbašić Spomin (Erinnerung) Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Piet Stalmeier Capriccio Italien Dmitri Schostakowitsch / Bearb.: Jan Cober Moskau Tscherjomuschki: Eine Tour durch Moskau – Polka – Mascha und Bubenstow – Lydotschka und Boris Gioachino Rossini / Bearb.: Armin Suppan Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell George Gershwin / Bearb.: Mari van Gils Ein Amerikaner in Paris Bojan Adamič / Bearb.: Boštjan Dimnik Serenade (Aleš Ogrin, Klavier; Janez Benko, Klarinette; Matic Nejc Kreča, Klarinette) 69 Eric Whitacre Godzilla Eats Las Vegas! Bojan Adamič Gas do daske Johann Strauß / Bearb.: Roger Niese Unter Donner und Blitz, Polka Bojan Adamič TRA–TA–TA Zum Programm Musikalische Erinnerungen von Reisenden Das Konzertprogramm thematisiert musikalische Erinnerungen von Reisenden. Das gesamte Programm zeichnet Bilder von Landschaften der verschiedensten Länder und fängt deren Atmosphäre ein. Der russische Komponist Tschaikowski fand seine Inspiration für das Capriccio Italien und dessen Motive auf italienischen Straßen. Die berühmteste Ouvertüre von Rossini nimmt uns mit ins dreizehnte Jahrhundert an den See von Luzern in der Schweiz und greift die Legende von Wilhelm Tell auf. Die Premiere dieses Stücks fand in Paris statt. Damit ist es kein Zufall, dass sich unser Programm genau dorthin bewegt. Ein Amerikaner in Paris, stark vom Jazz beeinflusst, hat Gershwin selbst als Impressionen eines amerikanischen Gastes beschrieben, der nach Paris kommt. Er nimmt die Straßengeräusche wahr und taucht in die Atmosphäre der Stadt ein. Serenade des slowenischen Komponisten Bojan Adamič bereitet uns auf das dramatische, farbenprächtige Stück des amerikanischen Komponisten Eric Whitacre vor, dessen Stück Godzilla Eats Las Vegas! 70 heißt. Diese Komposition ist tatsächlich etwas anders und verlangt von den Zuhörern Fantasie und musikalische Vorstellungskraft. Am Ende des Konzerts stoppen wir auf slowenischem Territorium – mit einer einfachen Polka des slowenischen Komponisten Bojan Adamič, der hauptsächlich als Filmkomponist bekannt ist, weil er mehr als 200 Kompositionen für slowenische und ausländische Filme geschrieben hat. In seine Werke integriert er häufig slowenische Volksmusik, die man auch in Gas do daske hören kann. Wir schließen mit der Polka Unter Donner und Blitz, die vom österreichischen Komponisten Johann Strauß verfasst wurde. Andreja Solar Musik belebt die Innsbrucker Altstadt Jedes Jahr zur selben Zeit beleben die Promenadenkonzerte die Innsbrucker Altstadt in einmaliger Weise. Nicht durch kommerziellen Lärm, sondern durch großartige Musik … Da ich auch von den Promenadenkonzerten als Unternehmer in der Altstadt profitiere, unterstütze ich diese Veranstaltung schon von Anfang an . Ich bin überzeugt, dass dies eine hochwertige Veranstaltung sowohl für Einheimische als auch für Gäste ist, und wünsche gutes Gelingen für 2015. Thomas Weber Gelateria Tomaselli 71 Kulturgenuss vom Feinsten Die Promenadenkonzerte bereichern den Innsbrucker Kultursommer und sorgen vom 7. Juli bis zum 2. August 2015 für ein abwechslungsreiches Konzertprogramm. Im stimmungsvollen Ambiente des Innenhofs der Kaiserlichen Hofburg sind 34 Orchester und Ensembles aus zehn europäischen Ländern zu Gast und werden das Publikum von nah und fern begeistern. Dabei werden neben traditioneller Blasmusik auch interessante zeitgenössische Kompositionen sowie Werke für Big Band, Brassband und Holzbläserensembles erklingen. Die Promenadenkonzerte bieten somit Vielfalt auf hohem musikalischen Niveau und Kulturgenuss vom Feinsten. Ich lade alle Interessierten herzlich zu den Promenadenkonzerten 2015 ein und wünsche den Veranstaltern Wetterglück und erfolgreiche Konzerte! Dr. Beate Palfrader Landesrätin für Bildung, Familie und Kultur 72 Mittwoch, 15. Juli, 19.30 Uhr Stadtmusikkapelle Wilten Musikalische Leitung: Peter Kostner Organisation: Claudius Schlenck Fast ist die Feststellung schon langweilig, dass die Stadtmusikkapelle Wilten auch letztes Jahr wieder, vor allem durch die wunderbar beseelte Aufführung einer Rossini-Ouvertüre, bewiesen hat, dass sie in Tirol zur obersten Liga gehört, und das schon seit Jahrzehnten. Eine beeindruckende Leistung! Hinzu kommt, dass der Orchesterklang der Wiltener immer österreichisch geblieben ist. Flügelhörner und Tenöre, die sich bei entsprechend unsensiblem Spiel oftmals geradezu als Fluch erweisen, passen sich bei den Wiltenern homogen in den ansonsten an internationalen Besetzungsnormen ausgerichteten Gesamtklang ein. Das ist vor allem Peter Kostner zu verdanken, der das Orchester auf diesem künstlerischen Niveau hält und dem es durch seinen Führungsstil gelingt, die gerade im städtischen Bereich übliche Fluktuation unter den Musikerinnen und Musikern in Grenzen zu halten. Dies ist eine Grundvoraussetzung für nachhaltigen Erfolg! Orchester In alten Urkunden des Stifts Wilten ist das Entstehungsjahr der Musikkapelle mit 1650 verbrieft – damals noch als eine der zu dieser Zeit gebildeten Pfarrmusiken. Zu einer regulären „Musikbande“ formierte sich 73 die Wiltener Musik erst 1814 nach der Rückkehr Tirols zu Österreich. Seit dieser Zeit sind die Wiltener ununterbrochen urkundlich bei feierlichen Anlässen in Tirol genannt. Waren es anlässlich der Beisetzung von Andreas Hofer 1823 lediglich dreizehn Musikanten, umfasst der Klangkörper heute siebzig Musiker, die aus allen Berufsgruppen und Gesellschaftsschichten kommen. Auf dem Programmzettel der Wiltener ist von klassischen Ouvertüren bis zu symphonischen Blasmusikwerken, vom Wiener Walzer bis zur böhmischen Polka oder vom Operettenpotpourri bis zum Musical alles vertreten und wird auch auf höchstem Niveau dargeboten. Dirigent Peter Kostner (Jahrgang 1963) stammt aus Hatting im Oberinntal, wo er auch heute noch mit seiner Familie lebt. Seit 1983 ist Kostner Mitarbeiter des ORF-Landesstudio Tirol, seit 1995 auch Bereichsleiter für Volksund Blasmusik. Seine musikalische Tätigkeit begann er als Flügelhornist und Tenorist bei der Musikkapelle Hatting, die er fünf Jahre leitete. Eine enge Verbindung zur alpenländischen Volksmusik hat Kostner durch seine Tätigkeit als aktiver Musikant, der mehrere Instrumente beherrscht und Mitglied in mehreren Ensembles ist, wobei der Harfe seine besondere Vorliebe gilt. Die Stadtmusikkapelle Wilten leitet Peter Kostner seit 1995. In seine Ära fallen viele bedeutende Festund Galakonzerte im In- und Ausland und vorbildliche CD-Einspielungen mit konzertanter Blasmusik im traditionellen, aber auch im zeitgenössisch-sinfonischen 74 Bereich. Peter Kostner ist Vorstandsmitglied im Tiroler Volksmusikverein, Musikbeirat im Landesverband der Tiroler Blasmusikkapellen und gefragter Juror sowie Referent bei Workshops und Fortbildungsveranstaltungen im musikpädagogischen Bereich. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Julius Fučík Furchtlos und Treu, Marsch Edmund Patzke Salut à Luxembourg, Marsch Sepp Tanzer Mein Tirolerland, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Jeremiah Clarke / Bearb.: Rob Wiffin The Royal Duke Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Florian Pedarnig Ouvertüre zur Oper Die Zauberflöte Wolfgang Amadeus Mozart / Bearb.: Siem Noom Konzert für Fagott und Orchester (Agnes Juen, Fagott; Marcel Ritter, Fagott) Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Yoshihiro Kimura Ouverture solennelle 1812 Philip Sparke Symphonic Metamorphosis zu Themen aus Camille SaintSaëns’ Orgelsymphonie Andreas Waldner Trumpetism, Solo für Trompeten Hermann Pallhuber König Laurins Rosengarten 75 Sepp Tanzer Klingendes Land, Ouvertüre Florian Pedarnig Die Rotjacken, Konzertmarsch Peter Kostner So klingt’s bei uns dahoam, Volksmusik-Potpourri Hannes Apfolterer Marsch der Tiroler Polizei Zum Programm Als ständiger Gast bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten freut sich die Stadtmusikkapelle Wilten einmal mehr, ein Programm in diesem Rahmen zu präsentieren, das den klaren Vorgaben und Wünschen des Veranstalters, aber auch den vereinsinternen Intentionen entspricht. So versuchen wir einerseits musikalisch die große heimische und internationale Tradition zu pflegen und andererseits zeitgemäße Impulse nach innen und außen zu geben bzw. solche aufzunehmen. Der erste Programmteil ist symphonischer Musik (was immer man darunter auch genau zu verstehen hat) aus Barock, Klassik, Romantik und Gegenwart gewidmet. Mit Mozarts Ouvertüre zum Singspiel Die Zauberflöte und der Ouverture solennelle 1812 von Tschaikowski kommen dabei zwei sehr bekannte Werke zur Aufführung. Mozarts Konzert für Fagott und Orchester hört man eher selten in Blasorchesterfassung. Mit seinem phänomenalen Können, für Bläser zu komponieren und zu arrangieren, ist es Philip Sparke gelungen, mit seiner Symphonic Metamorphosis über Themen aus der dritten Sinfonie von Camille Saint-Saëns (der sog. Orgelsympho- 76 nie) ein großartiges Werk zu schaffen, das alle Register mit ihren Möglichkeiten auslotet. Unser zweiter Teil trägt das Motto Klingendes Land (Tirol) und beinhaltet einige Werke, die in direktem Zusammenhang mit unserem eigenen Klangkörper stehen. So schuf Sepp Tanzer – unser langjähriger Kapellmeister – die gleichnamige leichte, aber immer noch spielens- und hörenswerte Ouvertüre. Andreas Waldner, einer unser Trompeter, schuf ein neues Solowerk für das gesamte Trompetenregister – Trumpetism wurde beim Frühjahrskonzert 2015 uraufgeführt. Schon vor fünfzehn Jahren komponierte der ehemalige Landeskapellmeister Florian Pedarnig zum 350-jährigen Bestandsjubiläum der Wiltener den wuchtigen Konzertmarsch Die Rotjacken. Einer seiner Nachfolger, der amtierende Landeskapellmeister Hermann Pallhuber, drang mit einem Frühwerk in die Sagenwelt Südtirols vor: Wir begeben uns musikalisch ins Reich von König Laurins Rosengarten. Einfache, aber zu Herzen gehende Melodien aus der heimischen Volksmusik – vorwiegend aus Tirol – sind im Potpourri So klingt’s bei uns dahoam vereint, der schwungvolle Marsch der Tiroler Polizei von Militärkapellmeister Hannes Apfolterer beschließt unser Programm. Mit diesem zweiten Teil will die Stadtmusikkapelle Wilten bewusst auf die heimische Musikkultur setzen und festhalten, dass zwar sehr viel Großartiges an Literatur aus dem Ausland kommt, aber auch die Musiklandschaft in Tirol wunderbare Musik zu bieten hat. Peter Kostner 77 Ein Höhepunkt im Kulturkalender! Seit nunmehr 21 Jahren sind die Innsbrucker Promenadenkonzerte fixer Bestandteil der heimischen Kulturszene. Der Innenhof der Kaiserlichen Hofburg dient auch heuer wieder als imperiale Kulisse für zahlreiche Orchester, Ensembles und Chöre aus insgesamt zehn europäischen Staaten. Eine grandiose Inszenierung, die auch außerhalb Tirols große Beachtung findet! Die Partnerschaft zwischen den Innsbrucker Promenadenkonzerten und der TIWAG besteht nun schon seit über vierzehn Jahren. Es freut uns sehr, dass wir fester Bestandteil dieses Kulturevents sind. Berühmte Werke unseres musikalischen Erbes versprechen dem Publikum auch in diesem Jahr besonderen Genuss. Ich wünsche allen Besuchern viel Vergnügen und gute Unterhaltung! Dr. Bruno Wallnöfer TIWAG-Vorstandsvorsitzender 78 Donnerstag, 16. Juli, 19.30 Uhr Salzburger Landesblasorchester Musikalische Leitung: Alexander Schillings Organisation: Matthäus Rieger / Christian Hörbiger Die Eröffnung der Salzburger Festspiele ist nicht irgendein Ereignis, sondern der Startschuss zum größten sommerlichen Hochkulturevent Österreichs. Anlässlich der Eröffnung findet auf den Plätzen Salzburgs ein großes Fest statt, zu dem das Salzburger Landesblasorchester alljährlich von den Festspielen eingeladen wird. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte nutzen gern die Synergie und übernehmen das Konzertprogramm, das von Alex Schillings einstudiert wurde, einem jener Dirigenten, die durch ihre internationale Lehrtätigkeit für die kundige Ausbildung einer ganzen Generation junger Blasorchesterdirigenten verantwortlich zeichnen. Entsprechend hochkarätig ist das Programm der Salzburger – bei gleichzeitigem Bemühen, dem Geschmack eines großen Publikums entgegenzukommen. Orchester Das Landesblasorchester Salzburg will junge Talente durch gemeinsames, beispielhaftes Musizieren mit hochqualifizierten Musikern aus dem Musikum Salzburg, dem Mozarteum-Orchester und den Blasmusikkapellen fördern. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei zeitgenössischer Blasorchesterliteratur gewidmet. Der 79 Klangkörper will Blasmusik auf höchstem Niveau und in all ihren vielfältigen Formen präsentieren. Das Orchester ist in den Salzburger Blasmusikverband integriert. Als künstlerischer Leiter fungiert jeweils der Landeskapellmeister bzw. einer seiner Stellvertreter. Das LBO Salzburg ist eine Kooperation zwischen Salzburger Blasmusikverband, Mozarteum Orchester Salzburg, Militärmusik Salzburg und dem Musikum Salzburg. Das Orchester gibt jährlich zwei bis vier Konzerte im Bundesland Salzburg bzw. in anderen Bundesländern oder im Ausland. Die Konzerttätigkeiten werden durch die Produktion von CDs sowie DVDs dokumentiert und festgehalten. Dirigent Alexander Schillings, Jahrgang 1957, war bereits als Achtjähriger Orchestertrompeter. Er besuchte zunächst die Musikschule, später das Konservatorium in Maastricht. Im Jahr 1983 erhielt er das Diplom für Blasorchesterleitung, anschließend studierte Schillings Orchesterleitung bei Lucas Vis und Anton Kersjesprijs. In der zweiten Hälfte der achtziger Jahre war Alexander Schillings Direktor des Sinfonieorchesters Kerkrade. Er leitete zudem fünf Jahre das Kammermusikensemble Musica Mosa. Von 1989 bis 1995 wirkte Schillings als Dirigent der Königlichen Harmonie „Sainte Cécile“ zu Eijsden als Dirigent und von 1995 bis 2001 als Chefdirigent der Johan-Willem-Friso-Militärkapelle. Von 2001 bis 2002 leitete er die Königliche Militärkapelle in Den Haag. Er fungiert seit 1988 als musikalischer Leiter des Nationalen Jugendblasorchesters der Niederlande. An 80 der ARTEZ-Hochschule in Zwolle und an der Königlichen Hochschule in Den Haag unterrichtet er Blasorchesterleitung. Gastprofessuren führten ihn nach Spanien an die Universitäten Tarragona und Alicante sowie an das Konservatorium Murcia. Ferner ist er Organisator von Dirigentenworkshops. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Bläserkammermusik eines Ensembles des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Pjotr I. Tschaikowski / Bearb.: Leontij Dunaev Krönungsmarsch Hector Berlioz / Bearb.: Tohru Takahashi Le carnaval romain, Ouvertüre Launy Grøndahl / Bearb.: Poul Ivan Møller Posaunenkonzert (Christian Winter, Posaune) Ferrer Ferran Jungla Thomas Doss Spotlights (Anja Kronreif, Luise Stöckl, Johannes Hogger, Klaus Hasholzner – alle Saxofon) Igor Strawinski / Bearb.: Randy Earles; Fred Fennell Suite aus dem Ballett Der Feuervogel Zum Programm Zum Auftakt gedenken wir des 175. Geburtstags von Pjotr I. Tschaikowski. 1883 wurde Alexander III. zum Zaren von Russland gekrönt. Aus diesem Anlass komponierte Tschaikowski den Krönungsmarsch, der ähnlich wie die kurz davor entstandene Ouverture solennelle 1812 81 starken patriotischen Charakter aufweist. Mit seiner sorgfältigen Instrumentierung und dem Melodienreichtum gelang Tschaikowski ein imposantes Werk. Dem aufmerksamen Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte wird nicht entgangen sein, dass in den letzten beiden Jahren mit den großen Werken Pini di Roma und Feste Romane ein ausgeprägter Bezug zu der grandiosen Stadt Rom hergestellt wurde. Fortsetzen möchte das LBO Salzburg diesen Weg mit der Ouvertüre Le carnaval romain von Hector Berlioz. Das LBO Salzburg ist immer bestrebt, dem geschätzten Publikum besondere Solisten zu präsentieren. Heuer ist dies Christian Winter, der Soloposaunist des Mozarteum-Orchesters Salzburg. Das selten gehörte Posaunenkonzert von Launy Grøndahl findet in ihm einen kongenialen Interpreten. Mit dem musikalischen Poem Jungla nimmt das LBO einen Schwerpunkt seiner Aufgaben wahr – die Interpretation zeitgenössischer Blasmusik. Diese sehr intensive Musik wurde 2006 für den 28. Certamen Internacional de Bandas de Musica de Valencia komponiert. Als druckfrische Erstaufführung (Erscheinungstermin: Mai 2015) und als Präsent für das kundige Publikum wird heuer das virtuose Saxofonsolo Spotlights von Thomas Doss mit einem fulminanten Solistenquartett (Anja Kronreif, Luise Stöckl, Johannes Hogger, Klaus Hasholzner) dargeboten. Die Musik zum hauptsächlich 1910 komponierten Ballett Der Feuervogel von Igor Strawinski gilt als richtungsweisendes Werk am Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Komponist fertigte später mehrfach (1911, 1919 und 82 1945) Fassungen für konzertante Aufführungen an und öffnete somit dieser Musik die Konzertsäle. Das eindrucksvolle Ambiente der Kaiserlichen Hofburg passt wunderbar zu dieser gewichtigen, schillernden Musik. Christian Hörbiger Fixpunkt für alle Blasmusikbegeisterten Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind und bleiben ein kultureller Fixpunkt für jeden Blasmusikbegeisterten und werden hoffentlich noch lange fortbestehen! Die behutsame Öffnung vom Schwerpunkt der K.u.k.-Musik in Richtung zeitgenössischer Musikliteratur und die Mitwirkung von immer mehr Orchestern und Kapellen aus der österreichischen Nachbarschaft sind sehr zu begrüßen. Nicht auszudenken, wie es in Österreich mit dem Nachwuchs an engagierten Musikern und Kapellmeistern, von denen sehr viele ihren Dienst bei der Militärmusik leisteten, weitergehen wird, wenn die Bundesregierung ihre unsinnigen und kurzsichtigen Sparmaßnahmen tatsächlich umsetzt und die Militärmusikkapellen auf sechs Monate dienende Zwanzig-Mann-Minikapellen schrumpft! Johannes Erhard Geschäftsleitung Athesia Druck Innsbruck 83 Konzertabende in fantastischer Kulisse Als Bank des Landes Tirol ist es uns besonders wichtig, unser Engagement für die Menschen in Tirol nicht auf Finanzdienstleistungen zu begrenzen. Kultur und Tradition sind zwei wesentliche Werte, die unser Land ausmachen. Daher engagiert sich die Hypo Tirol Bank mit großer Freude in diesen Bereichen und unterstützt vielseitige Kulturhighlights im ganzen Land. Speziell die Blasmusik ist eng mit der Tiroler Tradition verbunden und als regionales Kulturgut anerkannt. Diese alte Volkskultur zu bewahren sehen wir als einen wichtigen Auftrag. Es freut uns daher besonders, auch die Innsbrucker Promenadenkonzerte zu unseren geschätzten Partnern zählen zu dürfen. Denn diese hochkarätige Konzertreihe besticht durch perfektionierten Musikgenuss und ist sowohl beim heimischen Publikum als auch bei den Gästen etabliert und angesehen. In diesem Sinne wünsche ich den Musikern, Organisatoren und vor allem dem geschätzten Publikum genussvolle Konzertabende in der fantastischen Kulisse der Innsbrucker Hofburg. Hans-Peter Hörtnagl Vorstand der Hypo Tirol Bank 84 Freitag, 17. Juli, 19.30 Uhr Wassermusik Orchestra di Fiati della Valtellina Musikalische Leitung und Organisation: Lorenzo Della Fonte Die italienische Blasorchester-Szene ist nicht so gut in Dachverbänden organisiert und von Fachzeitschriften begleitet wie in Österreich und Deutschland. Umso mehr ist man als Veranstalter auf persönliche Empfehlungen von Fachleuten angewiesen, wenn man sich einen Überblick verschaffen möchte. Dass dabei immer wieder Juwelen gefunden werden können, beweisen Lorenzo Della Fonte und sein Orchestra di Fiati della Valtellina, das in der Bläserszene Italiens einen herausragenden Rang einnimmt. Orchester und Dirigent haben bereits mehrere hochinteressante CD-Produktionen veröffentlicht – von der erstmaligen Einspielung zeitgenössischer Werke über Transkriptionen berühmter italienischer Opernmelodien bis hin zur Zusammenarbeit mit Jazzmusikern. Das Programm bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten thematisiert „Wasser und Wassermusik“ und umfasst die Zeitspanne von Händels Wassermusik bis zur Gegenwart. Orchester Das Orchestra di Fiati della Valtellina wurde 1991 gegründet, um in der Provinz Sondrio ein Qualitätsensemble für Bläser im höchsten Niveausegment anbieten 85 zu können. Bereits nach wenigen Jahren war es in der Lage, sich auf internationaler Ebene zu bewähren, gab aber auch zahlreiche Konzerte in der Provinz Sondrio selbst, wo es zum ersten Mal möglich war, mit Bläsern Konzerte zu bestreiten, die bisher der klassischen Musik und dem Jazz vorbehalten waren. Das Orchester gewann zudem wichtige Preise bei internationalen Wettbewerben wie in Straßburg 1992, in Kerkrade 1993, in Valencia 1994 und in Riva del Garda 1995. Das OFV hat ein großes Repertoire anzubieten: von Transkriptionen von Opern und klassischen Stücken bis zu Kompositionen für Blasinstrumente. Auf diesem Gebiet darf das Orchester als führend in Italien bezeichnet werden. Das OFV kann auf zahlreiche italienische Erstaufführungen von wichtigen Kompoistionen verweisen, darunter Coriglianos Bläser-Symphonie Circus Maximus im Jahre 2011. Konzerte mit drei verschiedenen Ensemblegrößen sind möglich: Als kammermusikalisches Ensemble mit fünfzehn, als mittelgroßes Ensemble mit fünfunddreißig oder als Symphonie-Orchester mit fünfzig Musikern. Derzeit fungiert Grazia Bertini als Präsidentin. Dirigent Della Fonte wurde 1960 in Sondrio in Italien geboren. Er hat Abschlüsse im Bereich Klarinette, Komposition und Jazz vorzuweisen und studierte Dirigieren in den Niederlanden, in der Schweiz und in Italien. Della Fonte hat mehr als 600 Konzerte mit Blasorchestern etwa in Italien, den Niederlanden, der Schweiz, in 86 Deutschland, Spanien, Lettland, den USA, Japan, Argentinien und Taiwan dirigiert. Von 1994 bis 1997 war er Leiter des Blasorchesters der Stadt Milano. Er leitet das Orchestra di Fiati della Valtellina und das Orchestra di Fiati del Conservatorio de Messina (Sizilien), das Ripatransone Young Wind Orchestra (Marche) und die Blaskapelle des Turiner Konservatoriums. Della Fonte ist Gewinner des ersten Preises beim internationalen Dirigier-Wettbewerb „Prix Credit Suisse“ bei der „Internationalen Musikwoche Grenchen“ im Jahre 2000 in der Schweiz. Er hat Arrangements und Originalmusik komponiert, die bei internationalen Wettbewerben ausgezeichnet wurden und zum Teil Wettbewerbs-Pflichtstücke sind. Er unterrichtet Dirigieren, Orchesterbearbeitung und Komposition am Konservatorium Turin. Er ist Autor des Buches La Banda. Orchestra del nuevo millennio, hat sich mit der Geschichte der Blasmusikliteratur beschäftigt und den Roman L’infinita musica del vento verfasst, der von Franis Scala handelt, einem Dirigenten der US-Marine-Band. Von seinen 14 CD-Aufnahmen wurden einige in den wichtigsten Magazinen hervorragend besprochen. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Wassermusik Lorenzo Della Fonte Re Water Power Georg Friedrich Händel / Bearb.: Frank William Erickson Wassermusik: Allegro – Aria – Gigue – Air – Hornpipe – Coro 87 Friedrich Smetana / Bearb.: J. Cacavas; M. Rogers Die Moldau Ottorino Respighi / Bearb.: Yoshihiru Kimura Fontane di Roma: La fontana di Valle Giulia all'alba – La fontana del Tritone al mattino – La fontana di Trevi al meriggio – La fontana di Villa Medici al tramonto Percy Aldridge Grainger / Bearb.: Robert Sheldon Spoon River Michael Daugherty Niagara Falls Johann Strauß / Bearb.: Arie den Arend An der schönen blauen Donau, Walzer Zum Programm Das Orchester wurde 1991 in der Bergregion im nördlichen Italien an der Grenze zur Schweiz gegründet. Gerade dort sind solche Orchester wichtig für die musikalische Bildung und Ausbildung von jungen Menschen. In den beinahe 25 Jahren seines Bestehens gab es viele Uraufführungen von Stücken für Blasorchester. Das Programm, das anlässlich der Innsbrucker Promenadenkonzerte gespielt wird, hat ein Thema, das direkt mit der Region zu tun hat, der das Orchester entstammt, mit dem schönen Alpental, in dem Wasser in all seinen Varianten eine zentrale Rolle spielt: Bäche, Flüsse, Seen, Wasserfälle, Brunnen, Regen, Schnee. Das Programm umfasst daher einige der schönsten Musikstücke, die im Zusammenhang mit dem Thema Wasser jemals komponiert wurden; etwa die Wassermusik von Händel, Die Moldau von Smetana oder An der schönen blauen Donau von Strauß. Aber auch Klassiker 88 des zwanzigsten Jahrhunderts werden gespielt, zum Beispiel Spoon River von Percy Aldridge Grainger oder das elektrisierende Niagara Falls von Michael Daugherty. Georg Friedrich Händel (1685–1959) komponierte seine Water Music Suite im Auftrag von König Georg I., sie wurde tatsächlich auf der Themse uraufgeführt. Friedrich Smetanas (1824–1884) Die Moldau ist ein symphonisches Gedicht, welches das Fließen der Moldau darstellen soll. Die Moldau bewegt sich von ihrem Ursprung in den Bergen über den Böhmerwald bis in die Stadt Prag. Es handelt sich dabei um eine patriotische Komposition, am Bild des Flusses entzündet sich Smetanas Liebe zum Heimatland. Die Komposition wurde 1874 vollendet und im Folgejahr zum ersten Mal aufgeführt. Der Walzer An der schönen blauen Donau von Johann Strauß stammt aus dem Jahr 1866 und ist eines der beliebtesten Stücke des gesamten klassischen Repertoires. Bei seiner Erstaufführung war ihm aber nur wenig Erfolg beschieden, das änderte sich jedoch mit der rein orchestralen Version des Walzers, die Strauß für die Weltausstellung in Paris im selben Jahr schrieb. Ottorino Respighis (1879–1936) Fontane di Roma ist ein symphonisches Gedicht mit vier Abschnitten und der erste Teil des Orchesterwerks Roman Trilogy neben den beiden anderen Teilen Pines Of Rome und Roman Festivals. Jeder einzelne Abschnitt beschreibt einen von Roms Brunnen zu je unterschiedlichen Tageszeiten. Der erste Brunnen, La fontana di Valle Giulia all’Alba, wird in der Morgendämmerung gezeigt, vor dem Hin- 89 tergrund einer Schäferlandschaft. La fontana del Tritone al mattino, der zweite Brunnen, schildert, wie die Naiaden und Triton im Morgenlicht tanzen. Der dritte Teil, La fontana di Trevi al meriggio, beschreibt den Trevi-Brunnen zur Mittagszeit. Es dominiert die Darstellung vom Triumph des Gottes Neptun. Der letzte Brunnen, La fontana di Villa Medici al tramonto, ist in eine melancholische Atmosphäre getaucht, da mit dem Untergang der Sonne das Licht schwindet. Über Spoon River schrieb Percy Grainger selbst: „Dieses Stück ist dem Charakter nach sehr archaisch und typisch amerikanisch, erinnert aber auch an gewisse schottische und englische Tanzstücke. Meine Komposition zielt darauf ab, die Mischung aus einsamer Wehmut und Beharrlichkeit zu erhalten.“ Lorenzo Della Fonte komponierte Re Water Power im Jahr 2004 anlässlich der Hundertjahrfeier von „Rätia Energie“. Das Stück wurde damals von einem BläserQuartett vorgetragen, für die Innsbrucker Promenadenkonzerte wurde es zu einer Orchesterversion ausgebaut. Das Hauptthema stammt aus Händels Wassermusik. Michael Daughertys (geboren 1954) Komposition Niagara Falls war ein Auftragswerk und ist H. Robert Reynolds gewidmet. Der Komponist schreibt: „Die Niagara-Fälle, ein Übergang zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten, sind ein Mekka für Hochzeitsreisende und Touristen, die kommen, um einen der landschaftlich schönsten Wasserfälle zu besichtigen. Der NiagaraFluss erzeugt aber auch Elektrizität für Städte an beiden Seiten der Grenze, wo Besucher in Spukhäuser, Motels, 90 Wachsmuseen, Süßwarengeschäfte, Touristenfallen gelockt werden, in denen Postkarten von den NiagaraFällen, T-Shirts und Andenken verkauft werden. Diese Komposition ist ein weiteres Souvenir. Es ist eine zehnminütige musikalische Reise zum Niagara-Fluss mit Stopps beim verwunschenen Haus oder beim Wachsmuseum. Das Hauptmotiv ist eine chromatische Phrase von vier Tönen, die mit den Silben der NiagaraFälle korrespondieren. Ein pulsierender Rhythmus der Pauke und der tieferen Bläser kreiert eine unterschwellige Energie. Die Saxofone und Klarinetten heben dann alles auf ein anderes Level des Kontrapunktes, ein bluesiges Riff mit Film-Noir-Einschlag folgt. Meine Komposition ist eine Meditation über das erhaben Amerikanische.“ Lorenzo Della Fonte 91 Kulturgenuss in Innsbruck Kultur, Brauchtum und Musik sind seit jeher in Tirol eng miteinander verknüpft. Die Identität der Tirolerinnen und Tiroler wird geprägt von der Begeisterung für die Musik. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte sind ein besonders schönes Beispiel, wie viel Freude die Musik den Menschen bringt. Die Veranstaltung ist jetzt bereits im einundzwanzigsten Jahr und der Zuspruch ist ungebrochen. Die Tiroler Tageszeitung freut sich, diese Veranstaltung unterstützen und präsentieren zu können, und wünscht allen Besuchern wunderschöne Konzertabende mit den besten Bläserensembles Tirols, Österreichs und seiner Nachbarländer. Mag. (FH) Norbert Adlassnigg Marketingleiter Tiroler Tageszeitung 92 Samstag, 18. Juli, 19.30 Uhr Südtiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Josef Feichter Organisation: Verband Südtiroler Musikkapellen, Meinhard Windisch Es ist eine Erfahrung, die weitgehend und fast immer zutrifft: Amateure sind, wie im Sport, auch in der Musik technisch dann am besten, wenn sie jung sind. Später kommen ihnen, wenn sie nicht gerade Musiker werden, der Beruf und die Niederungen des familiären Alltags dazwischen. Damit aber sind höchste Erwartungen an die Leistungen des Südtiroler Jugendblasorchesters, das mit jugendlicher Abenteuerlust und technischer Virtuosität glänzen kann, durchaus berechtigt. Mit der Reise des Orchesters nach Innsbruck sind die Veranstalter aber auch noch eine weitere Sorge los, dass nämlich Josef Feichter, eine der wichtigsten Dirigentenpersönlichkeiten unserer südlichen Nachbarn, durch seinen Abschied bei den Pfeffersbergern der Szene verloren gehen könnte. Die Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte können sich auf ein gewichtiges und spannendes Konzert freuen, zumal die jungen Leute aus Südtirol es sich nicht nehmen lassen, in ihren prächtigen heimatlichen Trachten aufzutreten. Orchester Das Südtiroler Jugendblasorchester, das Auswahlorchester jugendlicher Musikerinnen und Musiker aus 93 Südtirol, ist die Chance für Musikbegabte zwischen sechzehn und dreißig Jahren: 2005 rief der Verband Südtiroler Musikkapellen (VSM) auf Initiative seines damaligen Verbandsjugendleiters Pepi Fauster das Südtiroler Jugendblasorchester ins Leben. „Ziel war und ist es, gut ausgebildeten, talentierten und musizierfreudigen jungen Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit zu geben, unter der Leitung eines renommierten Dirigenten und hoch qualifizierter Lehrkräfte interessante sinfonische Blasorchesterliteratur einzustudieren und aufzuführen“, erklärt Meinhard Windisch, der 2013 zum neuen Verbandsjugendleiter gewählt wurde. Seit 2014 steht das SJBO unter der musikalischen Leitung von Josef Feichter. Bereits zweimal war das Orchester zu Gast beim jährlichen Blasmusikfestival „Mid Europe“ in Schladming, es gastierte auch im Wiener Konzerthaus. Die Uraufführung der Sinfonie der Lieder (Symphonie Nr. 4) von Johan de Meij bei den Gustav-MahlerMusikwochen 2013 war einer der besonderen Höhepunkte in der zehnjährigen Geschichte des SJBO. Dirigent Die Musikstudien in den Fächern Flöte, Violine und Orchesterleitung führten Josef Feichter über Innsbruck, München und Wien nach Boston. Über viele Jahre spielte er als Flötist in verschiedenen Orchestern und Kammermusikformationen in Deutschland, Österreich und Italien und leitet Kammer- und Blasorchester in Südtirol und Österreich (u. a. war er Kapellmeister der Musikapelle Peter Mayr Pfeffersberg). Seit 1995 leitet Josef Feichter die Musikschule in Bruneck (Südti- 94 rol) und tritt als Referent bei verschiedenen instrumentalpädagogischen Veranstaltungen und als Juror bei Wettbewerben und Wertungsspielen auf. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensembles des Südtiroler Jugendblasorchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Hans Christian Lumbye / Bearb.: Leontij Dunae Mon Salut à St. Petersbourg Michail Glinka / Bearb.: Leontij Dunae Ouvertüre zur Oper Ruslan und Ljudmila Carl Maria von Weber / Bearb.: Willy Hautvast Aufforderung zum Tanz, Walzer Gaetano Fabiani / Bearb.: Siegfried Rundel Venezia-Marsch Gioachino Rossini / Bearb.: Carlo Balmelli Ouvertüre zur Oper La Cenerentola Pablo de Sarasate / Bearb.: Thomas Rüedi Zigeunerweisen (Tobias Reifer, Euphonium) Johan de Meij Extreme Make-Over (Metamorphosen über ein Thema von P. I. Tschaikowski) John Williams / Bearb.: Paul Lavender Hymn to the Fallen Jaime Teixidor / Bearb.: Aubrey Winter Amparito Roca Zum Programm Die überschäumende Energie und Spielfreude eines mit lauter jungen Menschen bestückten Blasorchesters kann mitunter gute Laune machen, zumal wenn die Protago- 95 nisten/innen von südlich des Brenners kommen. Die Einstudierung der Konzertprogramme erfolgt im Südtiroler Jugendblasorchester traditionell im Rahmen einer Orchesterwoche. In kürzester Zeit wird da um handwerkliche Fertigkeiten, klangliche Möglichkeiten und stilgerechte Interpretationen gerungen, die nicht selten vom Rahmen- und Nachtprogramm der MusikerInnen mitbeeinflusst und befeuert werden. Der Programmidee der Innsbrucker Promenadenkonzerte folgend, bringen wir musikalische Geistesblitze mit erzählerischem Tiefgang der letzten drei Jahrhunderte in die Hofburg. Der feinsinnige Marsch Mon Salut à St. Petersbourg leitet zu einer Auswahl zweier Ouvertüren, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: die selten zu hörende Eingangsmusik zu La Cenerentola und die überaus bekannte Ouvertüre zu Ruslan und Ljudmila. Da trifft Rossinis Geniestreich – mit seinem melodischen Einfallsreichtum und jenem typischen vorwärtstreibenden Rhythmus, mit dem er sein Publikum noch zur Raserei bringen sollte – auf die formvollendete musikalische Darstellung vom Streben nach Liebe und Versöhnung aus der Feder Michail Glinkas. Es gehört inzwischen zur guten Tradition des SJBO, dass hervorragende Solisten ihre musikalischen Fertigkeiten einem fachkundigen, interessierten Publikum zeigen. So haben Pablo de Sarasates Zigeunerweisen – mit Tobias Reifer als jungem Solisten – in diesem Konzertprogramm einen guten Platz gefunden. Platzgreifender Höhepunkt in unserem Programm ist Johan de Meijs Extreme Make-Over, das aus einer Reihe von Metamorphosen eines Themas aus Tschaikowskis 96 bekanntem Andante cantabile besteht (dem zweiten Satz aus dem Streichquartett Nr. 1, geschrieben 1871). „Nie im Leben habe ich mich so geehrt gefühlt, nie war ich so stolz auf meine kreativen Fähigkeiten, wie, als Leo Tolstoi auf dem Stuhl neben mir saß und, meinem Andante lauschend, ihm Tränen über die Wangen kullerten“, schrieb Tschaikowski im Winter 1876 anlässlich eines speziell für Tolstoi organisierten Konzerts im Konservatorium Moskau. 1888 bearbeitete er diesen Satz für Cello und Orchester. Das Hauptthema des Andante cantabile basiert auf einem russischen Volkslied. In Extreme Make-Over wird dieses Thema in seiner Originalform von einem Saxofonquartett präsentiert. Bei der Reprise des Themas gesellen sich Oboen und Fagotte zum Quartett und zwischen den Solisten schleichen sich fast lautlos Klarinetten und Vibraphon ein und verlängern jede Note der Melodie. Die erste Metamorphose geht von einem einzigen Ton aus, zu welchem sich die beiden folgenden Töne des Themas in glockenähnlichen Akkorden hinzugesellen. Die Ergänzung der tieferen Sekunde führt in eine völlig neue Klangwelt und beschließt die erste Metamorphose. Das kanonische Thema des Finales vorwegnehmend, bildet ein Paukensolo den Übergang zum alla marcia. Dieser Satz ist in einem robusten neoklassizistischen Stil komponiert, gewürzt mit Zitaten. Der folgende Satz stellt eine eher unkonventionelle Instrumentengruppe vor: zehn gestimmte Flaschen, die von ebenso vielen Holzbläsern gespielt werden. Diese Gruppe bildet dann die Begleitung zu einem ausgedehnten Marimbaphon-Solo, wodurch allmählich eine Art Gamelan-Effekt entsteht. 97 Das Finale – eine kanonische Behandlung des Themas – saust durch alle Instrumentengruppen und führt sie zu einem festlichen Schluss. Die Dramaturgie des Abends soll das breite Repertoire des Südtiroler Jugendblasorchesters abbilden und die Vielfalt der Genres, Stile, Tempi und Klangfarben mit gewinnender Qualität in der Interpretation verbinden. Josef Feichter Tirol und Innsbruck als internationale Gastgeber Die heimische Blasmusik zählt zu den wesentlichen kulturellen Schätzen unseres Landes, die einen wichtigen Bestandteil der guten Reputation unseres Landes bilden. Schließlich gibt es bei uns mehr Kapellen als Gemeinden. Das ist ein starkes Signal dieser Form der Volkskultur, die mit den Innsbrucker Promenadenkonzerten alljährlich eine der wahrscheinlich hochwertigsten Plattformen im Alpenraum erhält. Besonders freut mich an dieser Veranstaltungsreihe, dass sich Tirol und Innsbruck damit regelmäßig als internationale Gastgeber präsentieren: So musizieren heuer mehr als dreißig Orchester und Ensembles aus zehn verschiedenen Ländern Europas für die Besucher im Innenhof der Hofburg, welche wir alle sehr herzlich begrüßen. Josef Margreiter Geschäftsführer Tirol Werbung 98 Sonntag, 19. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Zweites K.u.k.-Festkonzert Musikkapelle Toblach Musikalische Leitung: Sigisbert Mutschlechner Organisation: Stefan Taschler Die Autorität eines Landeskapellmeisters entwickelt sich im Lauf der Jahre weniger über seine Funktion als vielmehr über seine Leistung als Dirigent. Sigisbert Mutschlechner weiß dies ganz genau und hat daher keine Mühen gescheut, selbst noch als hoher Funktionär alle nur möglichen Ausbildungswege zu beschreiten. Dass er darüber nicht nur zum umsichtigen Landeskapellmeister mit Handschlagqualität wurde, sondern auch zu einem ausgezeichneten Blasorchesterdirigenten, wird er mit seinen Toblachern beim zweiten K.u.k.-Festkonzert dieses Sommers beweisen. Bereits das Programm ist eine ideale Mischung aus hohem künstlerischen Anspruch und aus Werken, die an einem Sonntagvormittag ein Matinee-Publikum begeistern können. Orchester Die Musikkapelle Toblach wurde 1821 von Sebastian Baur gegründet und zählt zu den traditionsreichsten und ältesten Kapellen des Landes Südtirol. Die Kapelle steht seit 2011 unter der musikalischen Leitung von Sigisbert Mutschlechner; Stefan Taschler steht dem Verein als Obmann vor. Derzeit zählt die Kapelle 67 99 aktive Musikantinnen und Musikanten, sechs Marketenderinnen, drei Fähnriche und zwölf Ehrenmitglieder. Das Durchschnittsalter der Musikanten beträgt knapp 27 Jahre. Zum musikalischen Repertoire der Musikkapelle zählt sowohl moderne als auch traditionelle Blasmusik auf Ober- bzw. Kunststufen-Niveau. Das jährliche Festkonzert findet im weitum bekannten Gustav-Mahler-Saal des Grand Hotels Toblach statt. Neben diesem musikalischen Höhepunkt gibt die Musikkapelle rund fünfzehn weitere Konzerte und spielt zu geistlichen und weltlichen Anlässen im eigenen Dorf. Aus den Reihen der Musikkapelle bildeten sich im Laufe der Zeit zahlreiche Formationen wie die Toblinga Böhmische, TOWAU Brass, die Junge Tanzlmusig und die Toblacher Fanfarenbläser. Dirigent Sigisbert Mutschlechner, Jahrgang 1977, lebt in Olang und unterrichtet an der Musikschule in Bruneck Schlagzeug und Kapellmeisterausbildung. Er studierte am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck Schlagzeug, Orgel und Blasorchesterleitung. Er absolvierte ein Bachelorstudium im Fach Blasorchesterleitung und Instrumentation für Blasorchester am Konservatorium „Claudio Monteverdi“ in Bozen und verschiedene Meisterkurse, war Organist in der Pfarre Olang, Kapellmeister der Pfarrmusik Olang und der Bürgerkapelle Brixen, seit 2012 ist er Kapellmeister der Musikkapelle Toblach. Seit 2007 ist Mutschlechner Landeskapellmeister von Südtirol. Er betreut die Kapellmeisterausbildung und die Kapellmeisterwerkstatt im VSM und 100 leitete verschiedene Projekte im Blasorchesterbereich (u. a. Jugendblasorchester, Seniorenkapelle, Projekte anlässlich der Gustav-Mahler-Musikwochen). Weiters hat er einige Auftragskompositionen verfasst. Beim Goldenen Dachl, 10.00 Uhr Matthias Kiniger Toblacher Musikantenmarsch Richard Strauss Festmusik für die Stadt Wien Carl Michael Ziehrer Zauber der Montur Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Joseph Messner / Bearb.: Siegfried Somma Prinz-Eugen-Kampfruf Josef Hochkofler Gruß aus den Dolomiten Vincenzo Bellini / Bearb.: Franco Cesarini Norma – Sinfonia dell’ Opera Nicolai Rimski-Korsakow Konzert für Posaune und Blasorchester Carlo Alberto Pizzini / Bearb.: Gert Buitenhuis Al Piemonte Karl Mühlberger Kaiserjägermarsch Nr. 1 Franz Lehár / Bearb.: unbekannt Gold und Silber, Walzer Johann Strauß / Bearb.: Herbert Malzer Auf der Jagd, Polka schnell Johann Nowotny / Bearb.: Sepp Tanzer Regimentsmarsch Nr. 92 101 Zum Programm Die Musikkapelle Toblach erinnert 2015 an 100 Jahre Dolomitenfront. Mit einem Konzert, das im Herbst in der neu renovierten Festung auf der Plätzwiese stattfinden wird, soll der Zeit der Stellungskriege, die Mensch, Tier und Material an die Grenzen des Möglichen und Ertragbaren brachten, gedacht werden. Einen Ausschnitt aus dem geplanten Programm präsentiert Kapellmeister Sigisbert Mutschlechner in Innsbruck. Österreichische und italienische Komponisten, die zwischen 1800 und 1900 geboren wurden, stehen auf dem Programm. Die Musikkapelle Toblach legt ihr Hauptaugenmerkt nicht auf „Kriegsliteratur“, sondern zeichnet das musikalische Bild zweier unterschiedlicher Jahrhunderte. Vincenzo Bellinis Norma-Ouvertüre ist ein Beispiel für die Größe der italienischen Oper um 1850, Johann Strauß für die „Goldene Ära der Wiener Operette“. Rund 100 Jahre später wurde in Italien ganz anders komponiert. Carlo Alberto Pizzinis Originalwerk Al Piemonte beschreibt musikalisch das Aufkommen der Autoindustrie im Piemont. Das vergessene Werk wurde von Gert Buitenhuis wiederentdeckt und neu bearbeitet. Die Märsche Gruß aus den Dolomiten vom Pustertaler Komponisten Josef Hochkofler, der Kaiserjägermarsch Nr. 1 von Franz Lehár und der Regimentsmarsch Nr. 92 von Johann Nowotny veredeln das Konzertprogramm. Sigisbert Mutschlechner 102 Sonntag, 19. Juli, 19.30 Uhr Orchestre d’Harmonie de la Ville de Vichy Musikalische Leitung: Bruno Totaro Organisation: Pierre Corre, Jacky Duc Im Mix aus zehn europäischen Nationen darf auch in diesem Jahr Frankreich nicht fehlen. Der Stadt Vichy eilt dabei durch ihre Geschichte und das schwierige Erbe der Vichy-Regierung ein besonderer, wenn auch problematischer Ruf voraus. In den Hintergrund rückt dabei, dass diese Stadt mit rund 25.000 Einwohnern das bedeutendste Heilbad Frankreichs beherbergt mit etwa 30.000 Besuchern pro Jahr. Ähnlich wie in Tirol ist es dabei die Aufgabe des städtischen Blasorchesters, bei sommerlichen Promenadenkonzerten die Gäste mit den Werken der leichten Muse zu unterhalten. Dass dies gerade in Vichy Tradition hat, ergibt sich aus der Tatsache, dass Louis Ganne, Komponist berühmter Operetten, Walzer und Märsche und häufig als der französische Ziehrer bezeichnet, im Departement Allier, zu dem auch Vichy gehört, geboren wurde. Orchester Das Orchestre d’Harmonie de la Ville de Vichy wurde 1897 gegründet und zählt etwa 65 Musiker. Der Leiter sowie mehrere Solisten lehren an der Nationalen Musikschule Vichy und sorgen für die Ausbildung der jüngeren Mitglieder des Orchesters. Das Ensemble besteht mehrheitlich aus Amateurmusikern und gibt jährlich 103 etwa 25 Konzerte in Vichy, einmal wöchentlich von Anfang Juni bis Anfang September. Außerdem gibt es ein monatliches Konzert in den Monaten Oktober bis Mai, davon findet eines im Opernhaus statt. Das Orchester gastiert in Frankreich und im Ausland mit Solisten wie Michel Becquet, Marie-Stéphane Bernard, Philippe Cuper, Guy Dangain und vielen anderen und mit Chören wie der Kantorei des Sacré-Cœur von Montmartre, dem Gesangsensemble von Roanne oder den Chören der Nationalen Musikschule Vichy. Bei seiner ersten Teilnahme am internationalen Wettbewerb in Le Havre wurde das Sinfonische Blasorchester von Vichy als erstes nominiertes französisches Orchester mit dem 4. Internationalen Preis ausgezeichnet. Mehrere Konzerte und die mit Guy Touvron aufgenommene CD wurden von France Musique gesendet. Das Archiv des Orchesters enthält mehr als 2000 Werke verschiedener Stilrichtungen. Dirigent Nach seinen musikalischen und künstlerischen Studien an der CNR von Dijon und am CNSM von Paris, wo er im Alter von siebzehn Jahren angenommen wurde, erhielt Bruno Totaro mehrere nationale und internationale Preise für seine musikalische Tätigkeit; er verfolgt zahlreiche Konzertaktivitäten mit Solisten, Orchestern, in einem Duo mit Klavier, in verschiedenen orchestralen Formationen und in der Kammermusik. Bruno Totaro ist Professor am Konservatorium von Vichy, regelmäßig nimmt er an internationalen Sommerakademien teil. 104 Neben seinem Engagement als Orchestermitglied und Pädagoge ist er als Dirigent tätig: Einige Jahre leitete er zunächst das Abteilungsharmonieorchester, das Harmonieorchester von Thiers, bis er als musikalischer Direktor des Harmonieorchesters der Stadt von Vichy bestellt wurde. Bruno Totaro ist außerdem Direktor der SaxTopSammlung, die die Entwicklung und Schaffung pädagogischer Werke für Saxofon fördert. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Auguste Bosc Ronde des Petits Pierrots Louis Ganne / Bearb.: Auguste Verbregghe Marche des Amoureux John Philip Sousa Les Cadets, Kadetten-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Louis Ganne / Bearb.: Paul Kelsen La Housarde, Husaren-Walzer Louis Ganne / Bearb.: Henri Fernand Ouvertüre zur Operette Les Saltimbanques Jules Massenet / Bearb.: Verne Reynolds Le Cid: 1. Castillane – 3. Aragonaise – 7. Navarraise James Barnes Fanfares et Alleluias John Williams / Bearb.: John Higgins; Paul Lavender The Symphonic Marches Jacques Offenbach / Bearb.: Christian Guillonneau La Vie Parisienne, Quadrille 105 Louis Ganne / Bearb. Alex Fouquet Éternelle Ivresse, Walzer Paul Jeanjean / Bearb.: Claude Fournier Le Carnaval de Venise (Joël Jorda, Klarinette) Charles Gounod / Bearb.: Louis Mayeur Faust: Mouvements A – C – D – G Pedro Iturralde Pequeña Czárda (Bruno Totaro, Saxofon) Louis Ganne Marche Lorraine Zum Programm Das Harmonieorchester der Stadt von Vichy bietet an diesem Abend vor allem symphonische Werke, die für Harmonieorchester transkribiert wurden. Im Mittelpunkt steht dabei Louis Ganne, der aus derselben Region wie das Orchester stammt. Sein Werk ist durch die Offenheit des Repertoires ein Spiegel der glorreichen Periode der musikalischen Beziehungen zwischen den beiden Hauptstädten Paris und Wien. Auch Ballettmusik von Jules Massenet, der aus einer benachbarten Region von Vichy stammt, wird an diesem Abend gespielt werden. Zwei Solisten des Orchesters, Joël Jorda und Bruno Totaro, bringen uns Virtuosenstücke zu Gehör. Die musikalische Fülle wird von der Musik amerikanischer Komponisten vervollständigt, namentlich von James Barnes und John Williams. Bruno Totaro 106 Montag, 20. Juli, 19.30 Uhr The Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland Musikalische Leitung: Stanisław Strączek Organisation: Lezsek Mieckowski Die Innsbrucker Promenadenkonzerte verdanken sich dem Interesse, die Schätze der altösterreichischen Blasund Bläsermusik nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Die weltbekannte Musik der K.u.k.-Zeit war es, die einen vom Auseinanderbrechen ständig bedrohten Vielvölkerstaat emotional und kulturell zusammenhielt. Zu diesem Vielvölkerstaat gehörten über Jahrzehnte auch Teile Polens, dessen König Wien bei der Türkenbelagerung beisprang. Zum Dank erstand Polen als eigener Staat und wurde schließlich so mächtig, dass es immer wieder von Neuem unter seinen Nachbarn aufgeteilt wurde. Dass dieses Polen, auf dessen Boden im Ersten Weltkrieg auch Tausende junger Tiroler einen fragwürdigen Heldentod starben, schon lange auf der Gästeliste der Promenadenkonzerte steht, versteht sich von selbst – mit „The Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland“ nimmt nun zum ersten Mal eine polnische Kapelle die Einladung an, und besonderen Anlass zur Freude gibt dabei die Tatsache, dass es sich bei diesem Ensemble nicht um irgendein Orchester handelt, sondern um „die“ polnische Gardemusik mit hochprofessionellen Musikerinnen und Musikern. 107 Orchester Die Geschichte der „Representative Band of the Polish Border Guard“ geht zurück auf das Jahr 1956 und ist eng verwoben mit der der „Carpathian Brigade of the Border Guard“. Diese Band hat seit 1973 das polnische Militär musikalisch repräsentiert. Das gegenwärtige Repertoire der „Representative Band of the Border Guard“ umfasst einen weiten Bogen von musikalischen Stilen und Genres. Das Blasorchester kann erfolgreiche Auftritte bei zahlreichen internationalen Festivals und Konzerten vorweisen, etwa in Deutschland, Italien, Belgien, Dänemark, Tschechien, Ungarn, Russland, Litauen, in den USA und vielen anderen Ländern. Mit über 5000 Konzerten hat sie weltweit bereits ein Millionenpublikum begeistern können. Sie ist die einzige Militärband, die traditionelle Instrumente für Volksmusik benutzt, etwa die „trombity beskidzkie“, die dem Alphorn ähneln, oder die „dudy podhalańskie“, die dem Dudelsack verwandt sind. Seit ihrer Gründung sind zahlreiche Aufnahmen eingespielt worden, sowohl im Bereich der Klassik, als auch im Bereich der regionalen und populären Musik. Dirigent Stanisław Strączek schloss 1985 die „Frédéric Chopin Music Academy“ in Warschau ab. 1994 wurde er zweiter Dirigent der „Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland“. Als ihr Dirigent hat er zahlreiche gefeierte Auftritte in Polen und im Ausland absolviert, zeichnet für viele Instrumentierungen, Arrangements und Transkriptionen verantwortlich, 108 etwa für Vokal-Gruppen, instrumentale Ensembles und natürlich für Blasorchester. Im Jahr 2002 schloss er sein Doktorat an der Abteilung für Komposition, Dirigieren und Musiktheorie an der „Frédéric Chopin Music Academy“ ab, schon im Jahr zuvor wurde er zum Ersten Dirigenten der „Representative Band of the Border Guard of the Republic of Poland“ befördert. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Edward Czerny Od Bacha od Czajkowskiego (Bach und Tschaikowski) Frédéric Chopin Polonaise As-Dur Franz Lehár Meine Lippen, die küssen so heiß Josef Strauß Ohne Sorgen, Polka schnell Johann Strauß Éljen a Magyar, Polka schnell Gioachino Rossini Ouvertüre zur Oper Wilhelm Tell, Auszug Nico Dostal La Spagnola Frederick Loewe I could have danced all night aus dem Musical My fair Lady Johann Strauß Banditen-Galopp Stanislaw Moniuszko Mazurka aus der Oper Das Gespensterschloss 109 Antonín Dvořák Slawischer Tanz Nr. 8 Richard Strauss Licht, du ewiglich Eines Alexander Borodin Polowetzer Tänze Dmitri Schostakowitsch Galopp Jacques Offenbach Cancan Paul Abraham Mausi, süß warst du heute Nacht aus der Operette Viktoria und ihr Husar John Kander New York, New York Andrew Lloyd Webber I Don’t Know How to Love him Leonard Bernstein Suite aus West Side Story Stanislaw Strączek Benny Hill Theme Hans-Joachim Rhinow Ein Strauß von Strauß Zum Programm Hinter der Programmgestaltung steht die Intention, dem Publikum eine möglichst große Bandbreite musikalischer Möglichkeiten aufzuzeigen, die von polnischer Musik über Musik aus der Herkunftsregion im weiteren Sinne bis hin zur klassischen Musik reicht. Gespielt werden dabei sowohl Polkas als auch Ouvertüren und 110 einige spektakuläre und zum Teil sehr bekannte Stücke. Die Band hat sich außerdem auf polnische HighlandMusik spezialisiert: Sie verfügt über zwei HighlandTänzer und originale Instrumente aus der Region. Man darf sich also auf einen außergewöhnlichen Abend freuen. Leszek Mieczkowski Musik wie ein Zauber über der Hofburg Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass der Juli nicht ziemlich anstrengend ist. Als langjähriger gastronomischer Partner der Innsbrucker Promenadenkonzerte gilt es nicht nur, hunderte hungriger Musiker zu versorgen, sondern auch das Publikum im Innenhof der kaiserlichen Hofburg zufriedenzustellen. Aber all diese Mühe wird zuletzt doch belohnt von großartiger Musik, die wie ein Zauber über der Hofburg liegt und den Sommer erst richtig zum Sommer macht. Ich muss gestehen, dass ich mich aus diesem Grund immer schon auf das nächste Jahr freue, wenn ich den letzten Abend der laufenden Innsbrucker Promenadenkonzerte erschöpft beschließe. Norbert Pedevilla Restaurant Fischerhäusl 111 Die Tiroler Jugend musiziert! An den Tiroler Musikschulen werden über 25.000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Die Vermittlung und Pflege unserer Musikkultur, aber auch musikalische Neugierde und Offenheit sind unabdingbare Werte des Lehrens und Lernens an den Musikschulen. Die Innsbrucker Promenadenkonzerte zeigen seit über 20 Jahren, dass konsequente programmatische Ausrichtung, verbunden mit hohem musikalischem Qualitätsanspruch, die Grundlagen für den international viel beachteten Erfolg dieser Konzertreihe sind. Wir freuen uns sehr, dass nun am Vorabend der Innsbrucker Promenadenkonzerte die Musikschulen auf dieser Bühne Platz nehmen dürfen und somit Gelegenheit bekommen, die Mannigfaltigkeit der musikalischen Ausbildung in diesem Land zu präsentieren. Die musizierende Jugend braucht kulturelle Werte und musikalische Vorbilder und die Innsbrucker Promenadenkonzerte repräsentieren beides in überzeugender Art und Weise. Herzliche Gratulation dem künstlerischen Leiter Alois Schöpf mit seinem Team zum hervorragenden Programm 2015 – wir freuen uns auf tolle Orchester und wunderbare Musik in der Innsbrucker Hofburg! Helmut Schmid Tiroler Musikschulwerk und Bundesjugendreferent der österreichischen Blasmusikjugend 112 Dienstag, 21. Juli, 19.30 Uhr Musikkapelle Villnöß Musikalische Leitung: Hans Pircher Organisation: Christoph Petriffer Die Musikkapelle Villnöß war schon unter ihrem früheren Kapellmeister Toni Profanter ein gern gesehener und gehörter Gast bei den Promenadenkonzerten. Wunderbar auch, wenn die Musikkapelle mit ihren gepflegten Trachten und ihrem feinen Spiel durch die Innenstadt bis vor das Goldene Dachl marschiert. Nun hat das Orchester mit Hans Pircher einen neuen Dirigenten und würdigen Nachfolger. In der heimischen Blasmusikszene ist er kein Unbekannter: Der Osttiroler leitet neben den Villnössern auch die Bürgerkapelle Brixen, mit der er letztes Jahr beim Österreichischen Blasorchesterwettbewerb in Feldkirchen den ersten Preis erspielte. Mit seinen Villnössern hat er nicht nur ein hochinteressantes und innovatives, sondern auch ein technisch äußerst anspruchsvolles Programm einstudiert. Orchester Die Musikkapelle Villnöß ist eine freiwillige und demokratisch aufgebaute Vereinigung mit eigener Verwaltung, unabhängig von politischen und kirchlichen Organisationen und sonstigen Vereinen und Verbänden. Sie musiziert ohne Gewinnabsichten. 113 Ziel und Aufgabe sind es, die Pflege der Musik – im Besonderen der Blasmusik – zu fördern und den Bürgerinnen und Bürgern von Villnöß eine lebendige, volkstümliche und zeitgemäße Musik zu bieten. Des Weiteren gilt die Musikkapelle Villnöß als traditionsreicher Eckpfeiler des kulturellen Dorfgeschehens und trägt zur ästhetischen Gestaltung von kirchlichen Feiern und Ortsfesten bei. Dirigent Hans Pircher ist Direktor der Landesmusikschule Lienzer Talboden. Nach Studien an den Konservatorien Bozen und Innsbruck in den Fächern Horn, Kirchenmusik, Oboe und Blasorchesterleitung, vertiefte er seine Kenntnisse im Dirigieren etwa bei Edgar Seipenbusch am Tiroler Landeskonservatorium, bei Jan Cober am Istituto Superiore Europeo Bandistico in Trient und an der Musikhochschule Maastricht/Tilburg. 1997 und 2001 nahm er erfolgreich am Internationalen Dirigentenwettbewerb WMC in Kerkrade teil. Mit verschiedensten Jugendorchestern und Amateurvereinen hat er zahlreiche Blasmusikpreise gewonnen, so den Österreichischen Blasmusikpreis 2014 mit der Bürgerkapelle Brixen. Pircher leitete das Städtische Symphonieorchester Lienz und andere semiprofessionelle Orchester (z. B. auch die Brassband Kärnten), mit denen er zahlreiche symphonische Werke erarbeiten konnte. Kammermusikkompositionen für Violine, Fagott und Klavier und Arrangements für Bläsermusik runden das vielseitige Schaffen des ehemaligen Streich- und Saiteninstrumentenbauers ab. 114 Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Jaroslav Labský Mutig voran, Marsch Václav Vačkář Gruß an Böhmen, Marsch Rudolf Achleitner Tiroler Adler, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Thomas Doss Montana Fanfare Franz von Suppè / Bearb.: Albert Schwarzmann Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien Nino Rota/ Bearb.: Marco Somadossi Concerto per Trombone e Orchestra: Allegro giusto – Lento, ben ritmato – Allegro moderato (Hansjörg Profanter, Posaune) Josef Ullrich Astronautenmarsch Johann Strauß / Bearb.: Albert Schwarzmann Kaiserwalzer John Philip Sousa Hands Across the Sea, Marsch Joseph Willcox Jenkins American Overture Paul Hart Cartoon Louis De Meester Gitanerias Robert Stolz/ Bearb.: Hans Eibl Gruß aus Wien, Marsch 115 Zum Programm Montana Fanfare, eine Eröffnung, die zu Innsbruck und Tirol passt: Thomas Doss wurde bei einer Bergwanderung vom Ausblick in ein tief gelegenes Tal im Salzkammergut zu dieser Komposition inspiriert. Die kraftvolle Fanfare lässt Enthusiasmus und Triumph erkennen. Grenzenlose Freiheit und erhebende Gefühle vermittelt es, von oben in die Tiefe zu blicken und die gesamte Landschaft überschauen zu können. Franz von Suppé hat sich allein mit seinen zahlreichen Ouvertüren einen Namen gemacht; viele von ihnen haben nichts an Beliebtheit verloren, während das dazugehörende Bühnenwerk heute so gut wie vergessen ist. Dazu gehört auch das zweiaktige Lustspiel Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien aus dem Jahre 1844. Die Ouvertüre ist voller Leidenschaft und hingebungsvolllebendiger Melodien, die typisch sind für den Beginn der goldenen Operetten-Ära. Nino Rota (1911–1979) war ein italienischer Komponist. Große Bekanntheit erreichte er mit der Filmmusik zu The Godfather (Der Pate) von Francis Ford Coppola. Was für Sergio Leone der Komponist Ennio Morricone war, das war Nino Rota für Federico Fellini. Unverständlich, dass sein Name, im Gegensatz zu jenem Morricones, noch immer wenig bekannt ist. Der Solo-Posaunist des Bayrischen Rundfunkorchesters Hansjörg Profanter beauftragte keinen Geringeren als Marco Somadossi, das Konzert für die Musikkapelle Villnöß zu arrangieren. Der Kaiserwalzer aus dem Jahr 1889 trug zunächst den Titel Hand in Hand und spielte auf das enge Bündnis 116 zwischen Donaumonarchie und Deutschem Kaiserreich an, bei seiner Uraufführung in Berlin unter der Leitung von Johann Strauß trug er jedoch bereits seinen endgültigen Titel. Offen bleibt, auf welchen der beiden Kaiser sich der Titel nun bezieht. Der Erfolg des Walzers war jedenfalls beispiellos und nur mit dem des Donauwalzers zu vergleichen. Der amerikanische Komponist John Philip Sousa hat sich mit seinem unverwechselbaren Marschmusikstil einen besonderen Platz in der Musikwelt gesichert: Hands Across the Sea ist ein schwungvoller Marsch, mit dem wir musikalisch ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten wechseln. American Overture war Joseph Willcox Jenkins erstes Werk für Blasorchester; er komponierte es 1953 im Alter von 25 Jahren für die US-Army-Field-Band. Einen besonderen Part übernimmt das virtuose Hornregister, das mit einem überaus gefürchteten Anfangsmotiv die Ouvertüre einleitet; der Rest des Stücks ist energiegeladen und sprüht vor bejahender Lebensfreude. Was wäre Amerika ohne die aus aller Herren Länder eingewanderten Komponisten von Filmmusik? Mit Cartoon (1991) schuf der Engländer Paul Hart eine ungewöhnliche Originalkomposition für Blasorchester. Alle musikalischen Zutaten eines klassischen Zeichentrickfilms sind in diesem frischen und originellen Werk vorhanden: eine große Eröffnung, ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel, eine gefühlvolle Romanze und schließlich das Finale. Der Belgier Louis De Meester, geboren 1904, war Autodidakt und als Unterhaltungsmusiker tätig, ab 1933 117 wirkte er am Konservatorium in Meknès (Marokko), nach 1945 war er Tonmeister beim belgischen Rundfunk sowie künstlerischer Leiter des Instituts für Psychoakustik und Elektronische Musik an der Universität Gent. Neben zwei Opern schrieb er elektronische Musik, Film-, Bühnen-, Rundfunk- und Fernsehmusik. Gitanerias, instrumentiert für Blasorchester, spiegelt De Meesters Erinnerungen an seine Mittelmeer-Reisen wider. Hans Pircher Klassische Musik ohne finanzielle Schwelle Man glaubt es kaum, aber es gibt in Innsbruck und Tirol viele, deren Pension so knapp bemessen ist, dass sie sich unsere Symphoniekonzerte nicht leisten können. Ich weiß das aus persönlicher Erfahrung. Und da für mich die klassische Musik etwas ist, auf das ich in meinem Leben nicht verzichten möchte, unterstütze ich die Innsbrucker Promenadenkonzerte als eine Veranstaltungsreihe, die es allen ermöglicht, wertvolle und substanzvolle Musik anzuhören. Ich finde es wunderbar, dass das mitten in einer Stadt wie Innsbruck möglich ist! Margarethe Madersbacher-Seelos Hausratstudio an der Triumphpforte 118 Mittwoch, 22. Juli, 19.30 Uhr Hommage an Robert Stolz Militärmusik Kärnten Musikalische Leitung: Sigismund Seidl Moderation: Hans Stolz Die Militärmusik Kärnten unter der Leitung von Sigismund Seidl auch in diesem Jahr begrüßen zu können, ist aus mehreren Gründen ein Grund zur Freude: Zum einen weiß man nicht, wie lange es überhaupt noch möglich sein wird, eine korrekt besetzte österreichische Militärmusikkapelle hören zu können, wurde doch die zukünftige Stärke der Militärkapellen von der Politik auf geradezu dilettantische Weise einfach halbiert; zum zweiten ging das Konzert der Militärmusik Kärnten im letzten Jahr buchstäblich im Regen unter, was einen neuerlichen Versuch vollkommen gerechtfertigt erscheinen lässt; und zum dritten kommt Sigismund Seidl mit seinem Orchester dem Wunsch der Veranstalter nach und wird den Großen Österreichischen Zapfenstreich aufführen, das beim Publikum überaus beliebte patriotische Tongemälde. Orchester Die Militärmusik Kärnten entstand 1956 aus der Gendarmerieschule Kärnten II in Spittal an der Drau und wurde sodann in das Feldjägerbataillon 25 eingegliedert. Ein Jahr darauf wurde die 58 Mann starke Kapelle umbenannt in „Musikkapelle der 7. Jägerbrigade“ und nach Klagenfurt verlegt. In der Folge hieß sie „Musik 119 des Militärkommandos Kärnten“, schließlich nur noch „Militärmusik Kärnten“. 1969 erfolgte eine Personalreduzierung auf 38 Musiker, erst in den 1980ern und 1990ern wurde mit etwa sechzig Musikern wieder internationaler Orchesterstandard erreicht. Die geplante Reform der österreichischen Militärmusikkapellen bedeutet massive Einschnitte im Bereich der sinfonischen Blasorchesterliteratur. Gerade im Hinblick auf ein solches Orchester, das von sich behaupten kann, alle exemplarischen Meisterwerke der sinfonischen Weltliteratur gespielt zu haben und jährlich über 200 konzertante Werke zur Aufführung bringt, ist dies eine schwer nachvollziehbare politische Entscheidung. Dirigent Sigismund Seidl, Jahrgang 1950, machte seine ersten musikalischen Erfahrungen als Flötist in der von seinem Vater geleiteten Musikkapelle St. Marein bei Neumarkt. 1967 rückte er zum Jäger-Bataillon 18 in Zeltweg ein und wurde dann zur Militärmusik Steiermark überstellt, wo er jahrelang Flöte und Klarinette spielte. Zeitgleich studierte Seidl an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz Flöte und Orchesterleitung. 1977 erhielt Sigismund Seidl in Wien sein Diplom als Militärkapellmeister. 1978 bis 1980 übernahm er die Militärmusik des Militärkommandos Niederösterreich, anschließend wurde er Leiter der Militärmusik Kärnten. Seidl ist auch als Juror bei Wettbewerben tätig, beispielsweise beim World Music Contest in Kerkrade; er ist Vorstandsmitglied der World Association for Symphony Bands und Ensembles (WASBE) und Leiter der 120 Kurse für Blasorchester am Landeskonservatorium in Klagenfurt. Von 1980 bis 1992 war er Landeskapellmeister in Kärnten und von 2001 bis 2004 Bundeskapellmeister des Österreichischen Blasmusikverbands. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Rudolf Kattnigg Hurra die Gams, Kärntner Gebirgsjäger-Marsch Karl Safaric Neuer Kärntner Lieder-Marsch Karl Safaric Marsch der 7. Jägerbrigade Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Robert Stolz / Bearb.: Hans Eibl Gruß aus Wien, Marsch Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Ouvertüre zur Operette Frühjahrsparade Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Blumenlieder: Rittersporn, Orakelblume, Blumen schenken (Margot Loibnegger, Sopran) Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Im Prater blüh’n wieder die Rosen (Margot Loibnegger, Sopran; Gabriel Lipuš, Tenor) Karl Komzák / Bearb.: Eduard Scherzer An der schönen grünen Narenta, Walzer Robert Stolz / Bearb.: Hans Eibl Tiroler Hochzeit, Charakterstück Robert Stolz / Bearb.: Rudolf Bodingbauer UNO-Marsch Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Du bist meine Greta Garbo (Gabriel Lipuš, Tenor) 121 Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Du sollst der Kaiser meiner Seele sein (Margot Loibnegger, Sopran) Robert Stolz / Bearb.: Siegmund Andraschek Die Götter rufen Robert Stolz / Bearb.: Norbert Studnitzky Jung sama, fesch sama (Gabriel Lipuš, Tenor) Robert Stolz / Bearb.: Karl Safaric Zwei Herzen im Dreivierteltakt (Margot Loibnegger, Sopran; Gabriel Lipuš, Tenor) Robert Stolz / Bearb.: Jonny Hartl Salome Kurzer Umbau Siegfried Somma Großer Österreichischer Zapfenstreich Zum Programm Mit einer Hommage an Robert Stolz und dem anschließenden Österreichischen Zapfenstreich geht das jahrzehntelang erfolgreiche konzertante und sinfonische Wirken der Militärmusik Kärnten zu Ende. Die vom Ministerrat der Österreichischen Bundesregierung beschlossene Reduktion der Musiker lässt ein sinnvolles musikalisches Wirken in Zukunft nicht mehr zu. Aus diesem Grund nimmt dieses Konzert in der österreichischen Militärmusikgeschichte eine bedenkliche Sonderstellung ein. Vielleicht wäre es besser gewesen, statt der schwungvollen Märsche und Operettenmelodien von Robert Stolz, die mit Sopran und Tenor auch noch um das vokale Element erweitert sind, ein Requiem oder Trau- 122 ermärsche zu spielen, die schon zu K.u.k.-Zeiten so eindrucksvoll Hinterbliebene getröstet haben. Dass mit Hans Stolz ein Großenkel von Robert Stolz die Moderation übernimmt, verleiht dem Konzert zusätzlichen Glanz. Bekannte und selten gehörte Transkriptionen – wie Du bist meine Greta Garbo, Die Götter rufen oder Blumenlieder – machen das Konzert auch in Bezug auf das Programm einzigartig. Mit dem Großen Österreichischen Zapfenstreich, der nur bei großen zeremoniellen Veranstaltungen der Republik zur Aufführung kommt, diesmal konzertant und ohne Ehrenformation – und für uns selbst gespielt –, geht eine glanzvolle Ära zu Ende. Oberst Sigismund Seidl, der längstgediente österreichische Militärkapellmeister „aller Zeiten“, verabschiedet sich hiermit vom Innsbrucker und Tiroler Publikum. Sigismund Seidl Zillertal Bier steht für Kultur Auch wir wollen uns an dieser wichtigen Tiroler Konzertreihe beteiligen und damit zeigen, wie gut Kultur in Form von faszinierender Blasmusik mit Tiroler Bierkultur harmoniert. Wir wünschen den Innsbrucker Promenadenkonzerten viel Erfolg und einen guten Verlauf! Martin Lechner Vorstandsvorsitzender Zillertal Bier 123 Mitreißende Momente in der Kaiserlichen Hofburg Es gibt wohl kaum eine Konzertreihe in der Blasmusikszene, die das Publikum so zu begeistern weiß wie die Innsbrucker Promenadenkonzerte. Seit Jahren bilden sie einen Höhepunkt im kulturellen Sommerangebot in Innsbruck. Intendant Alois Schöpf gelingt es immer wieder, hervorragende Bläsermusik nach Innsbruck zu bringen. Die Konzerte auf höchstem Niveau finden weit über Tirols Grenzen hinaus riesigen Anklang und zahlreiche Anhänger. Alois Schöpf wird es wieder gelingen, bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten 2015 altösterreichische Bläsermusik in zeitgemäßer Form zu vermitteln und den Horizont in Richtung klassische Moderne in einem abwechslungsreichen Programm zu erweitern. Auch diese Promenadenkonzerte versprechen großartige Blasmusik. Ich wünsche Alois Schöpf und seinem Mitarbeiterteam sowie den Musikerinnen und Musikern viel Erfolg und den Zuhörern schöne und aufregend mitreißende Momente beim Genießen der Konzerte. Ich jedenfalls freue mich schon sehr auf die Sommerkonzerte in der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck. Siegfried Knapp Vize-Präsident des österreichischen Blasmusikverbandes Landesobmann des Blasmusikverbandes Tirol 124 Donnerstag, 23. Juli, 19.30 Uhr Royal Symphonic Wind Orchestra Vooruit Harelbeke, Belgien Musikalische Leitung: Geert Verschaeve Organisation: Philippe De Coene, Wim Godderis Von Belgien sind die Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte spätestens seit letztem Sommer verwöhnt, bewies doch das Königliche Harmonieorchester absolute Hochform und Professionalität. Auch in diesem Jahr wird von Belgien musikalisch wieder Außergewöhnliches im Innenhof der Hofburg erklingen, denn mit dem Royal Symphonic Wind Orchestra Vooruit Harelbeke kommt eines der besten zivilen Orchester des Landes zum ersten Mal nach Innsbruck. Neben einigen Werken aus Altösterreich, die als Verbeugung vor dem heimischen Publikum zu verstehen sind, haben die Belgier internationale Literatur mitgebracht, die zeigen wird, wo der heutige Stand moderner Blasorchester zu verorten ist: Was heute Amateure wie selbstverständlich spielen, hätten vor einigen Jahrzehnten nicht einmal Profis geschafft. Orchester Die „Royal Symphonic Band Vooruit“ wurde 1923 gegründet, in den frühen 60ern übernahm Gustaaf Devolder die Leitung des Orchesters, seit 1985 hat Geert Verschaeve diese Funktion inne. Unter seiner Leitung hat das Orchester an zahlreichen Wettbewerben teilgenommen und 125 Konzerte in den Niederlanden, in Frankreich, Spanien, England, Österreich, Irland, Südkorea und vielen anderen Ländern gegeben. Das Orchester hat zahlreiche CDs und LPs aufgenommen. Das absolute Highlight in der Geschichte des Orchesters war bisher der Sieg bei der WMC Kerkrade 2005 in der höchsten Kategorie. Dirigent Geert Verschaeve (geb. 1957) ist ein belgischer Posaunist und Dirigent. Er studierte am Royal Conservatory in Gent, wo er einen ersten Preis für Posaune und Kammermusik erhielt. Er wurde Solo-Posaunist an der flämischen Oper, beschloss aber bald darauf, Lehrer zu werden. Seither lehrt er Blasmusik und Jazz an der Academy for Music, Word And Dance (SAMWD) in Harelbeke, Belgien, und an der MUDA in Gent. Außerdem ist er Posaunist in verschiedenen belgischen Orchestern. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Aaron Copland / Bearb.: Roland Coryn Fanfare for the Common Man Michael Praetorius / Bearb.: Mark Keegan Dances from Terpsichore Johann Sebastian Bach / Bearb.: Douglas McLain Passacaglia und Fuge in c-Moll Johann Strauß / Bearb.: Willy Hautvast Annen-Polka Emil Nikolaus von Reznicek / Bearb.: Walter Kiesow Ouvertüre zur Oper Donna Diana 126 Josef Strauß / Bearb.: Terry Kenny Feuerfest, Polka française Silvestre Revueltas / Bearb.: Frank Bencriscutto Sensemayá Leonard Bernstein / Bearb.: Paul Lavender Mambo aus West Side Story Eric Whitacre Ghost Train Triptych Arturo Márquez / Bearb.: Frank De Vuyst Danzón Nr. 2 Zum Programm Das Orchester lädt zu einer Reise über den Atlantischen Ozean ein. Das Programm umfasst Musik aus Europa und Amerika. Die westliche musikalische Tradition hat wahrscheinlich keinen großartigeren Vertreter als Johann Sebastian Bach. Sein Werk Passacaglia und Fuge in c-Moll ist nicht nur für Orgel geeignet – es hat auch viele verschiedene Komponisten zu Transkriptionen und Paraphrasen inspiriert. Darunter ist etwa auch ein Werk von Ottorino Respighi, das Arturo Toscanini in Auftrag gab. Aber auch Douglas McLains hat eine meisterhafte Transkription für Blasorchester geschaffen. Emil Nikolaus von Reznicek schrieb die Oper Donna Diana 1894, und obwohl darauf noch neun Opern und fünf Symphonien folgten, konnte nichts an diesen ersten Erfolg anschließen. Die Oper selbst wird nur noch selten gespielt, die Ouvertüre hingegen wird immer noch in vielen Konzertsälen zu Gehör gebracht und oft auf Tonträger aufgenommen. 127 Der amerikanische Teil des Programms hat seinen Höhepunkt mit Ghost Train Triptych von Eric Whitacre, einem sehr populären Komponisten. Die drei Teile beschreiben einen geheimnisvollen Geisterzug, der durch den Westen der Vereinigten Staaten rollt. Im vorliegenden Programm treffen auch zwei Freunde wieder aufeinander: Aaron Copland und Leonard Bernstein haben beide – als Komponisten, Dirigenten, Lehrer und Autoren – einen bedeutenden, bleibenden Beitrag zur klassischen Moderne des 20. Jahrhunderts geleistet. Coplands Fanfare for the Common Man wurde 1942 für das Cincinnati Symphony Orchester unter Eugen Goosens komponiert. Es versteht sich als Antwort darauf, dass die USA in den Zweiten Weltkrieg eintraten, und wurde von einer Rede des damaligen Vizepräsidenten inspiriert, in der dieser das „Zeitalter des Normalbürgers“ ausrief. Bernsteins musikalischer Stil, obwohl sehr persönlich und eigenwillig, war stark von Coplands rhythmischer Frische beeinflusst und unverkennbar amerikanisch. Der berühmte Mambo aus West Side Story ist dafür ein typisches Beispiel. Wir beschließen unsere Reise in Mexiko, mit Sensemayá von Silvestre Revueltas und dem Danzón Nr. 2 von Arturo Márquez. In Sensemayá wird die rituelle Tötung einer Schlange beschrieben. Die Stimmen böser Vorahnungen erklingen in Form unbarmherziger Rhythmen, unheilverkündender Motive und von Wiederholungen bedrohlicher musikalischer Phrasen. Am Ende, wenn alle Themen gleichzeitig vom gesamten Orchester gespielt werden, erreicht das Stück den Höhepunkt, der 128 den tödlichen Schnitt des Messers musikalisch umschreibt. Danzón wiederum ist ein Tanzstil, der seinen Ursprung in Kuba hat. Große Bedeutung besitzt er allerdings auch in der mexikanischen Folklore, wie sie Márquez in einem Ballsaal in Veracruz begegnete und ihn zu seiner packenden Komposition inspirierte. Wim Godderis Kulturgenuss in historischem Gemäuer Seit über zwanzig Jahren sind die Promenadenkonzerte Fixpunkt im Innsbrucker Kulturkalender und sorgen in Sommernächten für musikalischen Genuss auf hohem Niveau. Nationale sowie internationale Blasmusikgrößen aus ganz Europa bringen die imperialen Mauern der Kaiserlichen Hofburg zum Klingen. Als langjähriger Partner der Promenadenkonzerte ist es uns ein Anliegen, diese auch 2015 zu unterstützen und somit einen Beitrag zur Förderung der kulturellen Vielfalt in Tirol zu leisten. Stefan Isser Geschäftsführer Swarovski Kristallwelten 129 Liebe Musikbegeisterte in der Hofburg Innsbruck, Innsbruck und Musik – das ist eine untrennbare Seelenverwandtschaft. Und dies seit Jahrhunderten. Vor 250 Jahren wurde in der Innsbrucker Hofburg Hochzeit gefeiert. Der Sohn Maria Theresias vermählte sich in Tirol. Nach 14 Tagen der Feierlichkeiten verstarb völlig unerwartet der Gemahl der Kaiserin, Franz Stephan von Lothringen. Heuer im Sommer sind es genau 250 Jahre seit dem ereignisreichen Sommer. Deshalb gedenkt man in der Hofburg auch der vielen Ereignisse in einer besonderen Schau. Ich heiße Sie ganz herzlich bei den Promenadenkonzerten willkommen und freue mich, wenn Sie viel Zeit bei uns verbringen. Zeit, in der Sie lauschen und interessante Begegnungen erleben. Zeit aber auch, in der Sie die Hofburg als Tirols größte Ausstellungsfläche kennenlernen können … Waltraud Schreilechner, Leiterin Abteilung 202 – Hofburg Innsbruck 130 Freitag, 24. Juli, 19.30 Uhr Orchestra di Fiati Val Isonzo Musikalische Leitung und Organisation: Fulvio Dose Eine Methode, auf neue und außergewöhnliche Orchester aufmerksam zu werden, ist das Studium internationaler Wettbewerbslisten. Mit Hilfe der italienischen Musikbotschafterin der Innsbrucker Promenadenkonzerte Silvia Banchetti ist es nach einigen vergeblichen Versuchen nun doch gelungen, den Kontakt zu einem Orchester herzustellen, das beim Wettbewerb Flicorno d’Oro in Riva am Gardasee immer wieder durch unglaublich gute Benotungen auffiel. Wie sehr das Orchestra di Fiati Val Isonzo mit der Geschichte Altösterreichs verbunden ist, geht schon aus seinem Namen hervor, waren doch die Schlachten am Isonzo im Ersten Weltkrieg besonders verlustreich und tragisch. Das Orchester ist aber nicht so sehr aufgrund seiner Herkunft interessant, sondern vor allem auch wegen seines musikalischen Leiters Fulvio Dose, eines in der Region sehr bekannten und geschätzten Dirigenten. Orchester Das seit 2011 bestehende Orchester wurde von verschiedenen Instrumentalisten, Studenten und ehemaligen Studenten aus Gorizia und Udine gegründet, um die musikalische und instrumentale Kultur zu verbreiten und zu fördern. Es besteht aus über fünfzig Musi- 131 kern und verfügt über ein zeitgenössisches Repertoire für Bläserensembles. Trotz seines erst kurzen Bestehens hat das Orchester schon viele Konzerte gegeben, etwa anlässlich des 150. Jahrestags der Einheit Italiens oder des 120. Jahrestags der Filarmonica Colloredo di Prato. Vor Kurzem wurde ein Zyklus von Konzerten den Gefallenen des Ersten Weltkrieges gewidmet, die in Villach, Nova Gorica, Udine und Gorizia stattfanden. Das Orchestra di Fiati Val Isonzo spielte zu diesem Anlass eine Missa Solemnis. Das Bläserensemble hat viele Erfolge bei renommierten Musikwettbewerben vorzuweisen, zum Beispiel den ersten Platz in der ersten Kategorie beim Internationalen Wettbewerb in Bertiolo 2012. Beim Flicorno d’Oro hat das Orchester mit höchstmöglicher Punktzahl gewonnen. Dirigent Fulvio Dose, geboren in Gorizia, studierte Klarinette am staatlichen Musikkonservatorium G. Tartini in Triest bei Davide Teodoro. Er war Mitglied in verschiedenen Ensembles und Orchestern, zum Beispiel im FVG Kammerorchester, im Alpe Adria Consort und im Serenade-Ensemble. Mit Letzterem hat er eine Platte mit Musik des zwanzigsten Jahrhunderts aufgenommen. Des Weiteren studierte er Harmonielehre und Orchestrierung bei Pino Vatta und vertiefte seine Kenntnisse mit Hilfe der Musikdirektoren Daniele Carnevali und Douglas Bostock. Er leitete das Filarmonica Colloredo di Prato und das Civica Orchestra di Fiati Giuseppe Verdi (Triest); von 132 1997 bis 2006 arbeitete er als Musikdirektor für das Internationale Festival der Operette. 2011 gründete er das Orchester Val Isonzo, das er als Dirigent und künstlerischer Leiter führt. Seit 2012 dirigiert er außerdem das Corpo Bandistico Comunale G. Rossini aus Castions di Strada. Er hat als Leiter verschiedener Ensembles bei zahlreichen Musikwettbewerben gewonnen. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Nicola Piovani / Bearb.: Lorenzo Pusceddu La vita è bella Jaroslav Ježek / Bearb.: Karel Bělohoubek Bugatti Step Gioachino Rossini / Bearb.: Robert Allmend La Danza (Tarantella napoletana) traditionell / Bearb.: Alfred Hofbauer Zottel-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Gioachino Rossini Fanfara per la Corona d’Italia Luigi Boccherini, Luciano Berio / Bearb.: C. Mandonico Quattro versioni originali della Ritirata notturna da Madrid sovrapposte e trascritte per orchestra Johann Sebastian Bach / Bearb.: Yoshihiro Kimura Fuge in g-Moll Georg Friedrich Händel / Bearb.: Jacob de Haan Lascia ch’io pianga aus Rinaldo (Giulia Della Peruta, Sopran) Giuseppe Verdi / Bearb.: Paolo Frizzarin La Vergine degli Angeli aus La Forza del Destino 133 Gioachino Rossini / Bearb.: Otto Zurmühle Ouvertüre zur Oper La Gazza Ladra Amilcare Ponchielli / Bearb.: Franco Cesarini Sinfonia per Banda traditionell / Bearb.: Marco Somadossi Ai preàt la biele stele (Giulia Della Peruta, Sopran) traditionell / Bearb.: Giovanni Battista Marzuttini Ce Biele Lune (Giulia Della Peruta, Sopran) Siegfried Naumann / Bearb.: Paolo Frizzarin Marcia a Montecelio Tomohiro Tatebe Suite on Celtic Folk Songs Peter Graham Cats Tales: Catalonia – Catwalk – Scat! Louis Prima / Bearb.: Naohiro Iwai Sing, Sing, Sing (With a Swing) Zum Programm Luigi Boccherini (1743–1805) vertonte mehrere Variationen über das Thema aus dem Schlusssatz der Rückkehr der Wache von Madrid (Ritirata notturna di Madrid), dessen Grundlage ein damals sehr beliebtes Lied war. Die gespielten Variationen in vier unterschiedlichen instrumentalen Kombinationen wurden für Orchester bearbeitet. Die Fuge in g-Moll schrieb Johann Sebastian Bach während seiner Tätigkeit als Organist in Arnstadt zwischen 1703 und 1707, sie ist heute eine seiner berühmtesten Fugen für Orgel. Bach nannte das Stück auch Kleine Fuge, um eine Verwechslung mit der später entstandenen Große Fantasie und Fuge in g-Moll zu vermeiden. 134 Die Sopranistin Giulia Della Peruta interpretiert die berühmte Arie Lascia ch’io pianga (Lass mich weinen) aus Georg Friedrich Händels Oper Rinaldo. Es ist die Arie von Almirena, die in Armidas verzaubertem Palast ihre Gefangenschaft beklagt. La Vergine degli Angeli (Die Jungfrau von den Engeln) ist eine religiöse Hymne aus dem Finale zum zweiten Akt der Oper La Forza del Destino (Die Macht des Schicksals) von Giuseppe Verdi. Die unglückliche Leonora will als einsame Einsiedlerin ihre vermeintliche Schuld büßen. Die Oper La Gazza Ladra (Die diebische Elster) von Gioachino Rossini, damals sehr beliebt, wird heutzutage nur selten zur Gänze aufgeführt; bekannter ist ihre eingängige und spritzige Ouvertüre. Ai preàt la biele stele, ein Antikriegslied, und das Liebeslied Ce Biele Lune sind Volkslieder aus dem traditionellen Repertoire friaulischer Tanzlieder, den sogenannten Villotten. Mit dem Stück Cats Tales von Peter Graham (1958) entführen wir unsere Zuhörerschaft in die Welt des Jazz, und zwar direkt nach New York City. Der erste Satz Catalogna ist eine Hommage an den Filmmusikkomponisten Elmer Bernstein, ausgestattet mit akzentuiertem Marschtempo, das an West Side Story von Leonard Bernstein erinnert; im zweiten Satz lässt sich der Komponist vom berühmten Thema des Pink Panther von Henry Mancini inspirieren; der dritte Satz ist eine Hommage an den Jazzmusiker Sonny Rollins und dessen Hit Airegin. 135 Mit dem bekannten Stück Sing, Sing, Sing (With a Swing) aus dem Repertoire des Swing-Musikers Louis Prima (1910–1978) stellen sich schließlich unsere Solisten vor. Fulvio Dose Bläsermusik mit geballter Macht Nirgendwo in Österreich kann man an einem Ort und im Rahmen einer Veranstaltungsreihe in so geballter Form mitanhören, was Bläsermusik nicht nur technisch leisten kann, sondern über welch vielfältige Ausdruckformen sie verfügt. Durch diese Vielfalt wird nicht nur die Geschichte der Bläsermusik von der Klassik bis herauf zum sinfonischen Blasorchester beispielhaft wiedergegeben, auch verschiedene Länder, wie etwa England mit seiner großartigen Brassband-Tradition, können die Klänge ihrer Orchesterformen als typischen Ausdruck ihrer Mentalitäten dem Publikum näherbringen. Wirklich ein spannendes und avanciertes Unternehmen, das ich als Bundeskapellmeister des österreichischen Blasmusikverbandes mit Überzeugung unterstütze. Walter Rescheneder Bundeskapellmeister Österreich 136 Samstag, 25. Juli, 19.30 Uhr Leyland Band, England Musikalische Leitung: Thomas Wyss Organisation: Ben Thomas, John Doyle, Iain McKnight Den Kumpels in den englischen Bergbaugebieten sollte das Spielen in Brassbands nicht nur das harte Leben verschönern, sondern es diente auch der Reinigung der Lunge und einer Verbesserung ihrer Funktion. Zuletzt war die betriebseigene Brassband aber auch, wie der Film Brassed off eindrücklich zeigt, der ganze Stolz, sozusagen der klingende Kristallisations-und Identifikationspunkt des Reviers. Die Brassband-Bewegung, die ursprünglich aus England stammt, hat inzwischen auch auf dem Kontinent eine breite Anhängerschaft gefunden, wobei die ganz Großen der Szene immer noch aus dem Mutterland der Brassbands kommen: Eine dieser Formationen ist die Leyland Band, die seit Jahrzehnten zu den Weltbesten gehört und nun zum ersten Mal bei den Promenadenkonzerten englische Brass-Kultur auf höchstem Niveau präsentieren wird. Orchester Die Leyland Band ist eine der bekanntesten und berühmtesten Brassbands der Welt. Sie wurde im Jahre 1946 im Herzen von Lancashire in England gegründet. Die Band steht für qualitativ hochwertige Aufführungen und ein innovatives und unterhaltsames Repertoire. Die Leyland Band hat seit den Achtzigerjahren viele 137 Wettbewerbe gewonnen, darunter die Titel „British Open Champions“, „National Champions of Great Britain“, „Brass in Concert Champions“ (fünfmal) und „All England Masters Champions“. Zudem hat die Band England seit dem Jahrtausendwechsel zweimal beim europäischen Brassband-Wettbewerb vertreten. Als eines der gefragtesten Brass-Ensembles spielt die Band regelmäßig sowohl in ganz Großbritannien als auch im Ausland, von Amerika und Japan über Südkorea und Europa. Vom Publikum der Royal Albert Hall in London bis zum Publikum der Waterfront Hall in Belfast schwärmen viele vom warmen Ton der Band. Das Programm ist dabei immer innovativ und auf das jeweilige Publikum abgestimmt. Die Band ist stolz auf ihre Jugendförderung und darauf, jungen Komponisten eine Plattform zu bieten. Die Band hat regelmäßig Auftritte im Fernsehen, wird im Radio gespielt und es wurden zahlreiche Aufnahmen eingespielt. Dirigent Thomas Wyss wurde im Berner Oberland (CH) geboren und studierte Musik an den Konservatorien Bern und Fribourg. Sechs Mal wurde Wyss Schweizermeister auf der Tuba, während er zugleich Mitglied der Brassband Berneroberland und der Nationalen Jugend Brassband der Schweiz war. Ab 1986 studierte er an der Universität Huddersfield in England, anschließend studierte er bei Howard Snell vier Jahre lang Dirigieren, Komponieren und Arrangieren. 138 Thomas Wyss war acht Jahre lang Mitglied der Fodens Band, nachdem er zuvor in der Grimethorpe Colliery und in der Sellers Engineering Band gespielt hatte. Er ist Gründungsmitglied des Howard Snell Brass Ensembles und Tuba-Solist im bekannten Quintessence Brass Quintet. Thomas Wyss war Dirigent der Williams Fairey Band, Chefdirigent der Tredegar Band, Musikdirektor der Fodens Band und Direktor der Northop Band, bis er vor nicht allzu langer Zeit musikalischer Leiter der Leyland Band wurde. Wyss ist auch als Juror sehr gefragt, in Großbritannien und ganz Europa, etwa bei Musikwettbewerben und -festivals in Norwegen, Holland, Belgien und der Schweiz. Zurzeit ist er Head of Brass an der King’s Schule in Chester und unterrichtet außerdem an der Lymm-Hochschule. Thomas Wyss arrangiert und komponiert erfolgreich Musik für viele verschiedene Brass-Formationen, Bands und Ensembles. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Claudio Monteverdi L’Orfeo Toccata J. M. Bisud Norfolk March Andrew Lloyd Webber Jesus Christ Superstar, Medley Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Richard Strauss / Bearb.: Eric Banks Festmusik für die Stadt Wien 139 Harold Moss Royal Tiger Franz von Suppé Ouvertüre zur Operette Leichte Kavallerie Roland Davis Jenny Wren (Peter Shaw, Kornett) Fred J. Allen / Bearb.: Iain McKnight When the Stars Began to Fall Jock McKenzie The Lark Neal Hefti Cute mehrere Komponisten / Bearb.: Goff Richards James Bond Collection Eduard Strauß Bahn frei, Polka schnell Andrew Stephenson Metropolis (James McLeod, Euphonium) John Lennon, Paul McCartney Ticket to Ride Ernesto Lecuona Malagueña Alexandre Luigini Ballet Égyptien Kander & Ebb Chicago Takagi Tohko / Bearb.: John Doyle Blue Sky, Marsch Dave Brubeck Blue Rondo à la Turk 140 George Gershwin Rhapsody in Blue traditionell / Bearb.: Gary Williams Nearer, My God, to Thee Antonín Dvořák Finale aus Symphonie Nr. 9 (Aus der Neuen Welt) Zum Programm Das Konzert beginnt mit dem Marsch Royal Tiger, den Harold Moss eigens für die Leyland Band komponiert hat. Die nächsten Stücke geben der Band Gelegenheit, ein traditionelleres Repertoire zu zeigen: So folgt auf die überaus bekannte Ouvertüre zur Operette Leichte Kavallerie von Franz von Suppé ein Solo des Kornettisten Peter Shaw mit dem Thema und Variationen aus Jenny Wren. Mit dem geistlichen Lied When the Stars Began to Fall ändert sich die musikalische Stimmung, man wird überrascht sein, wie gut sich Brassbands für das Spielen dieser Art von Choral eignen. Am Ende dieses Programmblocks steht die populäre Auswahl von sehr bekannten Melodien aus James Bond-Filmen, ausgezeichnet arrangiert von Goff Richards. Es folgt ein Programmteil, der von den Reisen beziehungsweise Auftritten der Leyland Band auf internationalem Boden beeinflusst ist: Los geht es mit der klassischen Strauß-Polka Bahn frei; mit Metropolis und James McLeod am Euphonium finden wir uns in der Großstadt wieder; hier handelt es sich um ein eher zeitgenössisches Stück nach der bis dahin recht traditionellen Musik. Die Reise geht weiter mit dem klug arrangierten Popsong Ticket to Ride von Lennon und McCartney – 141 hören Sie dabei auf die Dampflok, die zunehmend an Tempo gewinnt! Mit Malagueña machen wir Halt in Mexiko, mit dem Ballet Égyptien besuchen wir das Land der Pharaonen im Spiegel des 19. Jahrhunderts. Wir beenden diesen Teil mit Chicago von Kander & Ebb in einer weiteren Metropole, in einer Stadt, in der die Band im Jahr 1994 tatsächlich zu Gast war. Der letzte Teil gibt einen Einblick in das Programm blue, das die Leyland Band 2014 mit großem Erfolg entwickelt hat: Blue Sky ist ein schneller Marsch aus Japan. Diesem folgt das ikonische Blue Rondo à la Turk von Dave Brubeck, das uns in die Welt des Salon-Jazz entführt. Das dritte „blaue“ Stück ist die sehr bekannte Rhapsody in Blue von George Gershwin. Bevor wir zum Finale kommen, machen wir das, was Brassbands angeblich am besten können: Wir spielen eine klassische Hymne mit dem Titel Nearer, My God, to Thee. Als letztes Stück des Konzerts haben wir das mitreißende Finale aus der Symphonie aus der Neuen Welt von Antonín Dvořák ausgewählt. Thomas Wyss 142 Sonntag, 26. Juli, 10.30 Uhr – Matinee Drittes K.u.k.-Festkonzert Musikverein Liezen, Steiermark Musikalische Leitung: David Luidold Organisation: Michael Fröhlich Die Kunst, ein Amateurblasorchester erfolgreich zu leiten, besteht unter anderem darin, von den Musikern und Musikerinnen gerade so viel zu verlangen, wie sie zu leisten vermögen, aber nicht mehr als das, um ihnen nicht die Freude am Spiel und die Liebe zur Musik, das eigentliche Kapital des Amateurs – wie schon der buchstäbliche Sinn des Wortes sagt –, zu nehmen. David Luidold ist Dirigent und außerdem Posaunist an der Oper Graz. Die Tatsache, dass er eines der besten steirischen Blasmusikorchester leitet, das bei Wertungsspielen immer mit höchsten Punktebewertungen glänzt, scheint zu beweisen, dass ihm der Spagat zwischen Anspruch und Vergnügen beim gemeinsamen Musizieren in überzeugender Weise gelingt. Orchester Die Stadtmusikkapelle der obersteirischen Bezirkshauptstadt Liezen feierte 2013 ihr 140-jähriges Jubiläum mit einem Blasmusikfestival und der Präsentation einer CD mit dem Titel Junge Triebe. Im Jahr 1871 wurde die Musikkapelle, damals noch institutionell der Feuerwehr zugehörig, gegründet, bis sie zwei Jahre später als Musikverein Liezen selbststän- 143 dig wurde. In den 1920er-Jahren gab es schließlich ein Streichorchester und ein Jugendblasorchester. Großen Aufschwung erlebte der Musikverein mit der Gründung der städtischen Musikschule 1954 und dem Beginn der Amtszeit von Kapellmeister Alois Grünwald im Jahr 1956: Zahlreiche hohe Auszeichnungen bei Konzertwertungsspielen und Auslandsauftritte prägten diese bis ins Jahr 1989 andauernde Ära. 2004 übernahm David Luidold schließlich die Funktion des Kapellmeisters und entwickelte die Stadtmusikkapelle Schritt für Schritt zu einem sehr erfolgreichen und beliebten Klangkörper. Neben den beiden jährlichen Heimkonzerten geht die Stadtkapelle gerne auf Konzertreise, wie zuletzt im Jahr 2013 als Vertreter des steirischen Blasmusikverbandes zur Mid Europe nach Schladming oder 2014 zur Blasmusikgala in Graz. Dirigent David Luidold, 1984 in Rottenmann geboren, studierte Posaune, erst an der Kunstuniversität Graz, dann in Wien bei Dietmar Küblböck und Hans Ströcker. Er studierte ebenfalls bei Stefan Schulz in Berlin und absolvierte Privatstudien und Meisterkurse in New York und Chicago bei Joseph Alessi und Charles Vernon. Erste Orchestererfahrungen sammelte er im European Union Youth Orchestra, im Pacific Music Festival Orchestra in Sapporo/Japan und im Gustav Mahler Jugendorchester. Seit 2009 ist Luidold als Tenorbassposaunist im Grazer Philharmonischen Orchester engagiert. Er ist Mitglied im Grazer Posaunenquartett, Gastprofessor für Posaune an der Kunstuniversität 144 Graz und leitet eine Ausbildungsklasse für Posaune an der Musikschule Liezen. Beim Goldenen Dachl, 10.00 Uhr Rudolf Bodingbauer Pfenninger Marsch Franz Blümel 27er Regimentsmarsch Rudolf Kummerer 9er Alpenjäger-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Franco Cesarini Alpina Fanfare Giovanni Gabrieli / Bearb.: Eric Crees Canzon in Echo Duodecimi Toni à 10 aus Sacrae Symphoniae Franz Lehár / Bearb.: Siegfried Rundel Jetzt geht’s los, Marsch Julius Fučík / Bearb.: Bruno Hartmann Marinarella, Ouvertüre Felix Mendelssohn Bartholdy / Bearb.: Franz Cibulka Konzertstück Nr. 2: Allegro grazioso (Felix Mitteregger, Markus Steinhöfler – Klarinette) Johann Strauß / Bearb.: Gerhard Baumann Éljen a Magyar, Polka schnell Franz Lehár / Bearb.: Jos Dobbelstein Gern hab’ ich die Frau’n geküßt aus der Operette Paganini (Ivan Oreščanin, Tenor) Franz Lehár / Bearb.: Roger Niese Dein ist mein ganzes Herz aus der Operette Das Land des Lächelns (Ivan Oreščanin, Tenor) 145 Johann Strauß / Bearb.: Hans Kliment Frühlingsstimmen, Walzer Johann Strauß / Bearb.: Peer Henrik Volta Spanischer Marsch Agustín Lara / Bearb.: Roger Niese Granada (Fantasia Española) (Ivan Oreščanin, Tenor) traditionell / Bearb.: Peter Kostner Klingende Steiermark Johann Strauß / Bearb.: Gerhard Baumann Furioso-Polka (quasi Galopp) Wassili Agapkin / Bearb.: Gerhard Baumann Abschied der Slawin, Marsch Zum Programm Vom 17. bis zum 21. Jahrhundert reicht der musikalische Spannungsbogen, quer durch unterschiedlichste Stile, quer durch die Länder der Donaumonarchie und über ihre historischen und geografischen Grenzen hinaus. Die Alpina Fanfare des Schweizer Komponisten Franco Cesarini wird der Auftakt zum Promenadenkonzert im Hof der Kaiserlichen Hofburg. Venedig gehörte bekanntlich erst nach dem Wiener Kongress zur Donaumonarchie, dennoch haben wir mit Giovanni Gabrielis Canzon in Echo Duodecimi Toni à 10 ein Beispiel venezianischer Mehrchörigkeit ausgewählt. Der mexikanische Komponist Agustín Lara huldigt eindrucksvoll Granada, Wassili Agapkins Marsch Abschied der Slawin ist ein eindrucksvolles Beispiel russischer Konzertliteratur. Wie verwandt Musik und Kulinarik einander sein können, dafür ist Felix Mendelssohn Bartholdys Konzert- 146 stück Nr. 2 für zwei Klarinetten ein Beleg, denn die beiden Brüder Heinrich Joseph und Carl Baermann sollten für Mendelssohn Bartholdy Dampfnudeln und Rahmstrudel zubereiten, woraufhin sich der Komponist mit diesem Konzertstück für Klarinette, Bassetthorn und Orchester revanchierte. Ureigenste Musik aus den ehemaligen Kronländern stammt von Franz Lehár, dessen Karriere als österreichisch-ungarischer Militärkapellmeister begann und dessen Marsch Jetzt geht’s los die zwölfjährige Tochter von Lehárs bevorzugtem Librettisten Victor León schlichtweg entzückte: „Ich sag dir, Papa, der Marsch, also der ist einfach gottvoll, himmlisch, todschick!“ Weltberühmt wurde Lehár als Operettenkomponist, und so sind mit Gern hab’ ich die Frau’n geküßt aus Paganini und Dein ist mein ganzes Herz aus Das Land des Lächelns zwei seiner bekanntesten Gesangsnummern zu erleben. Es singt Ivan Oreščanin, der als Solist der Grazer Oper in Oper und Operette ebenso erfolgreich ist wie als Musical-Darsteller. In allen Gebieten der Donaumonarchie hörbar zu Hause ist Johann Strauß, der mit Éljen a Magyar (Es lebe der Ungar!) Ungarn musikalisch hochleben lässt und in der Coda des 1869 in Pest uraufgeführten Werks die inoffizielle Hymne Ungarns, den Rákóczi-Marsch, zitiert. Geradezu koboldhaft-schadenfroh gibt sich die FuriosoPolka, die Strauß 1861 während seiner Reise durch Russland geschrieben hat. Der Konzertwalzer Frühlingsstimmen entstand 1883 und huldigt in frischer Fröhlichkeit der Titel gebenden Jahreszeit. David Luidold 147 Wertvolle Initiative für den europäischen Kulturaustausch Auch in diesem Sommer werden über dreißig Orchester, Ensembles und Chöre bei der nunmehr 21. Auflage der Innsbrucker Promenadenkonzerte dabei sein und für musikalischen Hochgenuss sorgen. Musikalische Vielfalt, hohe Qualität und regionale Einzigartigkeit – das sind die herausstechenden Merkmale dieses grenzüberschreitenden Bläsermusik-Festivals, das an die Kunstmusik in der Tradition der altösterreichischen Freiluftkonzerte anknüpft. In diesem Jahr ist es wiederum international hervorragend besetzt – und nicht zuletzt gerade deshalb eine sehr wertvolle Initiative für den europäischen Kulturaustausch. Ich wünsche dem Publikum einen bleibenden Musikgenuss bei den Klängen der künstlerischen Bläsermusik. Dem gesamten Organisationsteam und dem künstlerischen Leiter Alois Schöpf darf ich für die Initiative und das Engagement herzlich danken und einem guten Gelingen entgegenblicken. Philipp Achammer Landesrat für Deutsche Bildung und Kultur und für Integration, Bozen 148 Sonntag, 26. Juli, 19.30 Uhr Sächsische Bläserphilharmonie Musikalische Leitung: Stefan Diederich Organisation: Heiko Schulze Unglaublich, aber wahr: Die Sächsische Bläserphilharmonie kommt direkt nach ihrer zweiwöchigen Australien-Tournee noch vor dem Sommerurlaub zu den Innsbrucker Promenadenkonzerten. Glücklicherweise, denn ohne die Sachsen ist die Konzertserie inzwischen kaum noch denkbar. Denn das Orchester bietet auch 2015 ein exquisites Programm und gibt in diesem Fall ein Promenadenkonzert im klassischen altösterreichischen Sinn. Es wird spannend sein zuzuhören, wie die „Deitschen“ – wie der Tiroler mit seinem herben Charme seine nördlichen Nachbarn ab Rosenheim bezeichnet – in Innsbruck die Wiener interpretieren. Orchester Die Sächsische Bläserphilharmonie ist das bis heute einzige deutsche Kulturorchester in ausschließlicher Bläserbesetzung. 1950 wurde es unter dem Namen „Rundfunk Blasorchester Leipzig“ gegründet und war 41 Jahre für den Rundfunk Leipzig tätig. In diesem Jahr wird der 65. Geburtstag des Orchesters gefeiert. Unzählige Rundfunk- und Fernsehsendungen machten das Orchester mit dem unverwechselbaren Klang über die Landesgrenzen hinaus bekannt und beliebt. In all den Jahren hat die Philharmonie mit vielen namhaften In- 149 strumentalisten, Sängern, Dirigenten aus aller Welt zusammengearbeitet. Die Sächsische Bläserphilharmonie zeichnet sich durch ein facettenreiches Klangspektrum aus, das durch die speziellen Arrangements für Bläserensemble ermöglicht wird. Dabei werden sowohl zeitgenössische Originalkompositionen als auch Transkriptionen aus der Musikgeschichte werkgerecht interpretiert. Neben Konzertreihen in der Region um Leipzig ist die Sächsische Bläserphilharmonie in ganz Deutschland und im Ausland als gefragtes Gastspielorchester präsent. Die Musiker sind neben der Arbeit im Orchester auch in der musikpädagogischen Institution, der Deutschen Bläserakademie, als Dozenten tätig. Hier wird sowohl Laien- als auch Berufsmusikern ein breites Angebot an Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten geboten. Für Dirigentenwerkstätten ist die Sächsische Bläserphilharmonie oft Lehrgangsorchester. Dirigent Stefan Diederich wurde in Schwerin geboren. 1994–99 studierte er Orchesterdirigieren und Klavier an der Hochschule für Musik in Dresden. Er war Gastdirigent bei der Elblandphilharmonie Riesa, dem Sinfonieorchester Pirna und der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz und Assistent bei Jörg Peter Weigle, Siegfried Kurz und Christian Kluttig. Seit 2002 ist er ständiger Gastdirigent an der Staatsoper Lodz (Polen). Von 2003 bis 2004 war Diederich Chefdirigent des Neuen Sinfonieorchesters Berlin und gab Konzerte im Konzerthaus und in der Philharmonie. Regelmäßige Gastdirigate 150 führten ihn zu den Nürnberger Symphonikern, dem Filmorchester Babelsberg und der Sächsischen Bläserphilharmonie. Seit 2004/05 ist er Kapellmeister der Musikalischen Komödie Leipzig u. a. mit der Uraufführung des Musicals Heidi, mit Hochzeitsnacht im Paradies, Hair, Dancing Movies, Kiss me, Kate sowie der BroadwayRevue Show Biz. Seit der Spielzeit 2007/08 ist er dort auch Chefdirigent und Musikalischer Oberleiter. Solistin Die Sopranistin Paola Kling aus Tübingen begann im Alter von sechs Jahren Cello zu spielen und sammelte früh Konzerterfahrung in Orchestern und Chören. Ihre Konzerttätigkeit führte sie ins europäische Ausland sowie nach Uruguay, China und Israel. Ihren ersten Gesangsunterricht erhielt sie bei Herrad Wehrung-Hornung, 2008 begann sie ein Gesangstudium bei Christiane Hampe an der Musikhochschule Lübeck. Seit 2010 führt Paola Kling ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig fort. Zurzeit studiert sie im Master Operngesang bei Carola Guber. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Siegfried Bethmann Samt und Seide, Walzer Franz von Suppé / Bearb.: Siegfried Bethmann Glückliche Fahrt 151 Franz von Suppé / Bearb.: Werner Schirmer Ouvertüre zur Operette Pique Dame Franz Lehár / Bearb.: Siegfried Bethmann Gold und Silber, Walzer Carl Zeller / Bearb.: Otto Wagner Ich bin die Christel von der Post aus der Operette Der Vogelhändler Carl Millöcker / Bearb.: Siegfried Bethmann Rasch wie der Blitz, Galopp Emil Waldteufel / Bearb.: Siegfried Bethmann Mon Rêve (Mein Traum), Walzer Eduard Künneke / Bearb.: Hannes Lippmann Strahlender Mond aus der Operette Der Vetter aus Dingsda Johann Strauß / Bearb.: Gerd Schlotter Im Krapfenwaldl, Polka Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Dietmar Heberle Großstädtischer Galopp Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Siegfried Bethmann Weaner Madl’n, Walzer Robert Stolz / Bearb.: Stefan Walther Männer, Männer aus Trauminsel Johann Strauß / Bearb.: Siegfried Bethmann Tritsch-Tratsch-Polka Johann Strauß / Bearb.: Sepp Neumayr Banditen-Galopp Paul Abraham / Bearb.: Stefan Walther Mausi, süß warst du heute Nacht Franz Lehár / Bearb.: Siegfried Bethmann Ich bin verliebt aus der Operette Schön ist die Welt Josef Strauß / Bearb.: Siegfried Bethmann Die Libelle, Polka Mazurka 152 Hans Christian Lumbye / Bearb.: Werner Schirmer Champagner-Galopp Zum Programm Um es gleich vorwegzunehmen: Alle Jahre wieder bedeutet es für die Sächsische Bläserphilharmonie eine große Freude, die nunmehr langjährige und bewährte Konzerttradition mit den Innsbrucker Promenadenkonzerten zu pflegen und mit immer wieder neuen Konzertprogrammen nach Tirol zu reisen. Die Frage nach der Programmgestaltung ist und bleibt für die Sächsische Bläserphilharmonie Herausforderung und Anspruch zugleich. So waren es in den vergangenen Jahren die unterschiedlichsten thematisch ausgerichteten Angebote, von der italienischen Opernnacht bis zur Leipziger Völkerschlacht, die der sächsische Klangkörper präsentierte. 2015 werden es nunmehr meisterhafte Instrumentierungen für Bläser von vitaler unterhaltender Leichtigkeit sein. Die Sächsische Bläserphilharmonie wird dabei ihren eigenen, ganz speziellen und unverkennbaren Orchesterklang aufzeigen, den der Komponist Siegfried Bethmann (1915–1993) als einstiger Haus- und Hofarrangeur mit unzähligen Transkriptionen und Bearbeitungen entscheidend prägte. Und so möchte dieses Konzert mit Werken von österreichischen Komponisten wie Johann Strauß, Franz Lehár, Franz von Suppé oder Emil Waldteufel an den Arrangeur und Bearbeiter Siegfried Bethmann erinnern und seine ganz spezielle Kunst würdigen. Stefan Diederich 153 Gäste trotzen schlechtem Wetter Seit mehr als zwanzig Jahren sind die Innsbrucker Promenadenkonzerte ein Fixpunkt im Tiroler Kultursommer. Wie schon die Jahre zuvor freuen wir uns auch heuer wieder auf ein abwechslungsreiches Programm, viele musikalische Abende und auf zahlreiche Gäste, die trotz teils sehr widriger Witterungsverhältnisse tagein, tagaus den großen Burghof füllen. Nur die professionelle Organisation und der ständige Lernprozess haben die Konzerte zu dem gemacht, was sie jetzt sind. Wie wünschen dem gesamten Team viel Erfolg und Durchhaltevermögen auf dem weiteren Weg und freuen uns auf viele kommende Jahre guter Zusammenarbeit! Alexander Klapps Geschäftsführer Café Sacher Innsbruck 154 Montag, 27. Juli, 19.30 Uhr Triest Wind Band Project Musikalische Leitung und Organisation: Simon Perčič Dirigent und Musikmanager Simon Perčič ist in Slowenien eine Schlüsselfigur in der Bläser- und Orchesterszene. Er organisiert Orchestercamps und Festivals und hat sich nun nach Triest verlegt, wo er mit dem Wind Band Project ein neues Blasorchester gründete. Es wird die Musik einer Landschaft präsentieren, die nicht nur – wie Tirol – einmal zu den Kernlanden des Habsburgerreiches gehörte, sondern nach dem Ersten Weltkrieg von den politischen Entwicklungen und der Neuordnung Europas besonders stark betroffen war. Orchester Das Triest Wind Band Project ist ein junges Orchesterprojekt des Triester Konservatoriums, das in enger Zusammenarbeit mit Studierenden und Professoren des Konservatoriums und promovierten Musikern aus Italien und Slowenien entstanden ist. Das neue Orchester möchte ein buntes, breites Programm, Musikprojekte, interessante und originelle Kammerorchester und natürlich nicht zuletzt ein großes Blasorchester bieten. Die internationale musikalische Besetzung mit Studierenden und professionellen Musikern regt pädagogische Aspekte und Konzepte an und bietet eine Plattform für künftige professionelle Musiker. Originelle Kompositionen und innovative Programmausrichtungen garantie- 155 ren Fortschritt und Weiterentwicklung; musikalischer Orchesterleiter ist Simon Perčič. Dirigent Simon Perčič absolvierte sein Posaunen-Studium an der Musikakademie in Ljubljana. Nach seinem Abschluss setzte er seine Studien fort, arbeitete mit dem Slovenian Philharmonic Orchestra und dem Symphonic Orchestra RTV Slovewnia. Perčič studierte Dirigieren bei Jan Cober und war in George Pehlivanians Meisterklasse. Er studierte bei Jorma Panula in Florenz, wo er sich auf das Dirigieren von Symphonie-Orchestern spezialisierte. Mit seinen Orchestern erhielt er zahlreiche Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Er ist der künstlerische Leiter bei den „UPOL projects“ und musikalischer Leiter des internationalen Jugendorchesters NOVA philharmonic und des Triest Wind Band Project. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Johann Sebastian Bach / Bearb.: Gustav Holst Fugue à la Gigue Julius Fučík Miramare, Ouvertüre Alfredo Casella / Bearb.: Forcellati Dante Italia Fabián Pérez Tedesco Emilija (Karina Oganjan, Sopran) Arvo Pärt / Bearb.: Aljoša Tavčar Cantus in Memoriam Benjamin Britten Rogier van Otterloo / Bearb.: Koos Mark Soldaat van Oranje 156 James Barnes Third Symphony, The Tragic: For Natalie Charles Ives / Bearb.: Jonathan Elkus The Circus Band (Karina Oganjan, Sopran) František Zita Die Neue Bora, Marsch Zum Programm Liebe für den Frieden Rückblickend wird die erste Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts oft als Ruhe vor bzw. nach dem Sturm dargestellt. Vor dem Hintergrund politischer Stagnation erlebte Europa bis 1918 einen Umbruch, in dem das Leben auf allen Gebieten einen letzten großen Schritt in Richtung Moderne machte: Sigmund Freud erforschte das Unbewusste, Frauen begannen sich zu emanzipieren, die Musik verließ die Fundamente der Harmonie. Ähnlich wie die Komponisten an der Sprache der Musik zweifelten, begannen Literaten zu zweifeln, ob man durch Sprache überhaupt etwas ausdrücken könne. Die Werke Musils, Schnitzlers, von Hofmannsthals und Bertha von Suttners waren Spiegel dieser Zeit und des geistigen Umbruchs. Kein Wunder, dass Rainer Maria Rilke in einem Brief zum Jahreswechsel seine „Wünsche für 1914, 1915, 1916, 1917 usf.“ auf ein einziges Wort reduzieren konnte: „Ruhe.“ Dachte man vor hundert Jahren noch, dass ein Krieg Probleme lösen könne, weiß man heute, dass dies keine Option darstellt. Mit der europäischen Integration konnte ein dauerhaftes Friedensmodell und eine einzigartige Form der Zusammenarbeit europäischer Staaten 157 geschaffen werden. In Bezug auf diese unsichere, angespannte Zeit der beiden Weltkriege und im Hinblick auf die derzeitige Situation, wo alles schon wieder wie Ruhe vor dem Sturm erscheint, möchte das Triest Wind Band Project das Programm auch als Manifest für Frieden, für Liebe, für die Liebe zum Frieden interpretieren. Liebe für den Frieden ist der programmatische Titel unseres Konzertes. Es werden Geschichten unserer Vorgänger erzählt, die unsere Kultur beeinflussten. Wir erinnern an das Hundertjahr-Jubiläum des Ersten Weltkriegs und an die Westfront, mit der unsere Vorgänger und auch die Komponisten direkt oder indirekt zu tun hatten. Die Auswahl unserer Stücke ist auch eine Hommage an den Künstler, der durch die Musik der Welt seine Liebe und seinen Traum vom Frieden zeigen möchte. Am Anfang des 20. Jahrhunderts beschäftigten sich viele Komponisten direkt oder indirekt mit den damals sehr populären Militärorchestern. Alle heutigen Stücke erinnern an leidenschaftliche und zuletzt erschütternde Geschichten und Ereignisse der Vor- und Nachkriegszeit. Gute Geschichten sind zeitlos, die Vergangenheit spiegelt sich darin und richtet uns auf die Zukunft aus. Ich finde es wichtig, solche Geschichten dem Publikum mit auf den Weg zu geben und sie in zeitloser musikalischer Sprache zu kommunizieren. In unserem heutigen Programm wird auch der in Triest lebende Komponist Fabián Pérez Tedesco vertreten sein: Er hat sich vom Roman Die wahre Liebe Napoleons zu seinem Stück Emilija inspirieren lassen und es eigens für dieses Konzert geschrieben. Simon Perčič 158 Dienstag, 28. Juli, 19.30 Uhr Gustav Mahler und seine Zeit Polizeiorchester Bayern Musikalische Leitung: Johann Mösenbichler Organisation: Josef Gsödl Johann Mösenbichler ist eine jener Schlüsselfiguren, ohne die die süddeutsche und österreichische Blasmusikszene nicht das wäre, was sie heute ist. Er ist nicht nur künstlerischer Leiter des internationalen Bläserund Blasmusiktreffs „Mid Europe“, das alljährlich in Schladming stattfindet, er lehrt auch an den Musikhochschulen in Linz und Stuttgart. Das Polizeiorchester Bayern, dem er vorsteht, besteht aus professionellen Musikern und erweist sich als sehr wandelbar. Dies wird auch durch das diesjährige Programm bewiesen, das Gustav Mahler ins Zentrum stellt und all jene Einflüsse, die den letzten großen österreichischen Symphoniker beeinflusst haben, zum Erklingen bringen wird. Unterstützt werden Dirigent und Orchester dabei von der ausgezeichneten österreichischen Sängerin Kerstin Eder – ein Abend des gehobenen Weltösterreichertums also! Orchester Das Polizeiorchester Bayern mit Sitz in München ist ein professionelles Blasorchester der Bayerischen Polizei und das einzige des Freistaates Bayern. Es wurde 1951 in Rebdorf bei Eichstätt gegründet und kann auf sech- 159 zigjähriges Bestehen und auf eine bewegte Entwicklung zurückblicken. Aus ursprünglich dreißig Polizisten entwickelte sich ein konzertantes Blasorchester aus 46 studierten Berufsmusikerinnen und -musikern auf höchstem Niveau. Seit 2006 steht das Polizeiorchester Bayern unter der Leitung von Professor Johann Mösenbichler. Das Polizeiorchester Bayern versteht sich als Bindeglied zwischen Polizei und Bürgern. Es stellt sich in den Dienst der guten Sache, indem es in Kooperation mit Veranstaltern aus ganz Bayern und darüber hinaus jährlich bis zu sechzig Benefizkonzerte für soziale, karitative und kulturelle Zwecke spielt. Das Polizeiorchester Bayern ist also einerseits für die Öffentlichkeitsarbeit der Bayerischen Polizei zuständig, darüber hinaus wird es durch die Bayerische Staatsregierung und das Bayerische Staatsministerium des Innern zu repräsentativen Anlässen eingesetzt. Das Repertoire des Polizeiorchesters Bayern ist dementsprechend umfangreich und schließt originale Kompositionen der symphonischen Blasmusik sowie Bearbeitungen von klassischen Ouvertüren, Operetten, Filmmusiken, Musicals, Konzertmärschen und Opernauszügen mit ein. Die instrumentale Vielseitigkeit der Musikerinnen und Musiker ermöglicht neben dem großen Blasorchester verschiedene Kleinbesetzungen. Dirigent Johann Mösenbichler, Jahrgang 1959, ist Professor am Bruckner-Konservatorium in Linz. Er hat seinen Arbeitsschwerpunkt im Bereich der konzertanten Bläser- 160 musik. Bis 2006 war Mösenbichler Lehrbeauftragter an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und ist seither Chefdirigent des Polizeiorchesters Bayern. Konzertauftritte, die Arbeit als Gastdirigent sowie umfassende Vortrags-, Lehr- und Jurorentätigkeiten bei verschiedensten Seminaren, Workshops und Wettbewerben führten ihn unter anderem nach Frankreich, Großbritannien, Tschechien, Ungarn, Japan und Taiwan. Mit der Bestellung zum Generalverantwortlichen des International Youth Wind Orchestras der WASBE im Jahre 1996 wurde ihm eine besondere Ehre zuteil. Seit 1997 ist er Direktoriumsmitglied der Mid Europe, 2000 wurde Mösenbichler zum künstlerisch-wissenschaftlichen Leiter bestellt. Als Gastdirigent arbeitet er mit der Sinfonietta Da Camera in Salzburg, dem Grazer Symphonischen Orchester, der Südböhmischen Kammerphilharmonie in Budweis und mit der Oberstorfer Sommerakademie. 2013 debütierte Mösenbichler an der Staatsoper in München und 2014 in Bayreuth. Solistin Kerstin Eder wurde in Haag am Hausruck (Oberösterreich) geboren, wo sie ihre erste musikalische Ausbildung in Gesang, Klavier und Querflöte am Landesmusikschulwerk, an der Musikhauptschule sowie an der Anton-Bruckner-Privatuniversität Linz erhielt. Es folgten Studien in Salzburg: Englisch an der Paris Lodron Universität; parallel dazu Studien an der Universität Mozarteum Salzburg in den Fächern Musik- und Gesangspädagogik, Sologesang und Lied und Oratorium, 161 die sie mit Auszeichnung abschließen konnte. Kerstin Eder ist Preisträgerin und Stipendiatin der Internationalen Sommerakademie Mozarteum 2013. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Blechbläserensemble des Polizeiorchesters Bayern (Ltg. Wolfgang Koch) Georg Friedrich Händel / Bearb.: Jeffrey Stone Oh, had I Jubal’s Lyre aus Joshua traditionell / Bearb.: Jean-François Michel Oh Happy Day traditionell / Bearb.: Paul Nagel Royal Garden Blues Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Franz Schubert / Bearb.: Gerhard Baumann Militärmarsch Nr. 1 Gustav Mahler / Bearb.: Henk Mertens Symphonisches Präludium Johann Strauß / Bearb.: Franz Kühnel Ouvertüre zur Operette Cagliostro in Wien Gustav Mahler / Bearb.: Jos van de Braak Wo die schönen Trompeten blasen aus Des Knaben Wunderhorn (Kerstin Eder, Mezzosopran) Anton Bruckner / Bearb.: William Schaefer Jagd-Scherzo aus Symphonie Nr. 4 Gustav Mahler / Bearb.: Roel Verheggen Urlicht aus Des Knaben Wunderhorn (Kerstin Eder, Mezzosopran) Arnold Schönberg Thema und Variationen 162 Johann Strauß / Bearb.: Peter Schweiger Accelerationen, Walzer Gustav Mahler / Bearb.: Joseph Kanz Adagietto aus Symphonie Nr. 5 Zum Programm Seit wir uns kennen, hatte ich mit dem künstlerischen Leiter der Promenadenkonzerte, Alois Schöpf, anregende Diskussionen über inhaltsreiche Programmgestaltung und über Themenkonzerte. Gustav Mahler und sein Einfluss auf die gesamte Musikwelt war immer wieder ein Thema. Mahler war nicht nur einer der bedeutendsten Komponisten der Spätromantik, sondern auch einer der berühmtesten Dirigenten seiner Zeit. Selbst als Operndirektor war er ein bedeutender Reformer des Musiktheaters und damit immer ein Wegbereiter, der seiner Zeit weit vorauseilte. Der musikalische Einfluss auf Mahlers direkte Welt, aber vor allem auf die folgenden musikalischen Entwicklungen war enorm. Sein Stellenwert an der Schwelle zur Neuen Musik ist und bleibt von sehr großer Bedeutung. Die Einfachheit und die klare Struktur seiner musikalischen Themen sowie die kunstvolle Verarbeitung und harmonische Einbettung beeindrucken genauso wie die Magie seiner langsamen Sätze. Die Verbindung von Literatur und Musik war ihm sehr wichtig. Es war daher eine sehr große Herausforderung für mich, den Idealen Gustav Mahlers sowie seinem gesamten musikalischen Wirken in einem Blasorchesterkonzert näher zu kommen. Daher stammt die Idee der Einbindung der fan- 163 tastischen und mit sehr flexiblem Timbre singenden Mezzosopranistin Kerstin Eder. Ein qualitativ avanciertes Programm mit künstlerischem Anspruch zu erstellen, das „publikumstauglich“ ist und im Innenhof der Hofburg auf die Menschen wirkt, war die Herausforderung. Dabei gab es durchaus kontrovers diskutierte Ansichten. Letztendlich haben Alois Schöpf und ich uns auf ein Programm verständigt, bei dem wir beide von der inhaltlichen Struktur, von der musikalischen Qualität und von der Wirkung auf das Publikum überzeugt sind. Diese Wirkung wird durch Werke von Franz Schubert, Anton Bruckner, Johann Strauß und Arnold Schönberg erreicht. Mit der fantastischen und ausdrucksstarken Musik von Gustav Mahler und mit allen Komponisten, die im Sog seines Wirkens standen, wünsche ich allen Besucherinnen und Besuchern ein unvergessliches Konzerterlebnis mit dem Polizeiorchester Bayern. Johann Mösenbichler 164 Mittwoch, 29. Juli, 19.30 Uhr The 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Musikalische Leitung: Stefan Höfel Organisation: Thomas Büchel Diese Jazz-Musiker lieben das Publikum – und das Publikum liebt sie. Entwickelt hat sich The 1st Lake Of Constance Navy Jazz Orchestra aus der Militärmusik Vorarlberg, die unter der Leitung des viel zu früh verstorbenen Kapellmeisters Karl Gamper schon mehrfach in Innsbruck konzertierte. Einige Musiker des Orchesters taten sich zusammen, um den Bigband-Sound zu pflegen, darunter auch Stefan Höfel, der heute diskret vom Keyboard aus die künstlerische Leitung des Orchesters innehat und für fulminante Arrangements sorgt. Unter den zahlreichen professionellen Musikern ist besonders Phillip Lingg hervorzuheben, der mit Vo Mello bis ge Schoppornou einen Hit der vorarlbergischen Popmusik schuf, diesen Erfolg jedoch mit einer vorläufigen Auszeit von allen Konzertverpflichtungen bezahlen musste. Er wird für das Konzert in Innsbruck vom nicht minder begabten und hochironischen Josef Schwendinger vertreten. Zu erwähnen ist auch Viola Pfefferkorn, die als Sängerin über beeindruckende Bühnenpräsenz verfügt. Definitiv ein hörenswerter Abend, der für das bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten noch junge Genre des Bigband-Sounds überzeugend Werbung machen wird. 165 Orchester Dass die imaginären Seestreitkräfte unserer Heimat seit Langem eine eigene Bigband benötigen, ist so klar wie guter Gebirgsenzianschnaps. Eine Gemeinschaft hochbegabter Musiker aus dem ganzen Land hat sich dieser Notwendigkeit angenommen und das erste BodenseeNavy Jazz Orchestra ins Leben gerufen, das im März 2010 seine Premiere feierte – vorerst als einmaliges Projekt geplant, aufgrund des enormen Erfolges beim Premierenkonzert in Feldkirch wusste jedoch jeder: Es wird weitergehen! Die Navy Big Band besteht aus neunzehn Profimusikern, die sich aus dem gesamten Bundesgebiet und dem angrenzenden Ausland rekrutieren. Die Musiker haben ihr Handwerk an Konservatorien und Musikhochschulen erlernt, die musikalischen Metropolen Wien, Linz, Salzburg, Zürich, Innsbruck und St. Gallen sind ihre Wirkungsstätten, ihre Wurzeln haben aber alle am Bodensee. Das Repertoire der Band reicht von Standards à la Count Basie oder Frank Sinatra bis zu aktuellen Popsongs, die der in Wien tätige Pianist und Arrangeur Stefan Höfel im geschmackvollen Bigband-Sound präsentiert. Das 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Project garantiert eine Show mit anspruchsvoller Bigbandmusik, geschmackvollen Arrangements, großartigen Solisten und bezaubernden Sängern. Besetzung Vocal: Viola Pfefferkorn, Josef Schwendinger Sax: Stefan Hörtnagl, Andreas Broger, Hannes Tipelius, Cenk Dogan, Isabella Lingg 166 Trumpet: Bartholomäus Natter, Jodok Lingg, Alexander Kranabetter, Manfred Nenning Trombone: Christoph Gell, Stefan Mathis, Marc Meusburger, Manuel Haitzmann Guitar: Michel Andriessen Piano: Stefan Höfel Bass: Johannes Fend Drums: Thomas Büchel Technik: Martin Bröll Musikalische Leitung und Arrangements Stefan Höfel (* 1983) – Pianist, Arrangeur Stefan Höfel hat in Wien Musikwissenschaft und Tontechnik studiert und arbeitet als Arrangeur und Pianist für diverse Big Bands, Bands und Ensembles. Der in Wien lebende Vorarlberger zeichnet seit 2010 für das Management der erfolgreichen Band „holstuonarmusigbigbandclub“ verantwortlich. Zudem ist er als Musikaufnahmeleiter und Redakteur für den ORF Vorarlberg und für Ö1 tätig. Seit der Gründung des 1st Lake of Constance Navy Jazz Orchestra Project hat Stefan Höfel den Sound des Orchesters durch seine Arrangements mitgeformt und mitentwickelt. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Eine kleine Formation der Big Band wird mit New Orleans und 2nd Line Grooves im Stil der amerikanischen Streetbands auf das Konzert einstimmen. Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Richard Rodgers; Lorenz Hart Have You Met Miss Jones 167 Jimmy Van Heusen; Sammy Cahn Come Dance with Me Nathaniel Irvin III; Charles Joseph II; Antwan Patton; Janelle Monáe Robinson Tightrope Kurt Weill; Bertolt Brecht Mack the Knife Sam H. Stept; Lew Brown; Charles Tobias Comes Love Roy Hargrove Strasbourg – St. Denis Hank Williams Cold, Cold Heart George Gershwin; Ira Gershwin Slap That Bass Murray Stein; Clyde Otis You’ve Got What It Takes Hoagy Carmichael; Stuart Gorrell Georgia on My Mind Josef Myrow; Mack Gordon You Make Me Feel So Young Jimmy McHugh; Dorothy Fields On the Sunny Side of the Street Michel Camilo One More Once Brian Setzer This Cat’s On A Hot Tin Roof Kevin Kadish; Meghan Trainor All About That Bass Mick Jagger; Keith Richards Jumpin’ Jack Flash 168 Gregory Porter Liquid Spirit Brian Holland; Lamont Dozier; Eddie Holland How Sweet It Is (To Be Loved by You) Zum Programm Wie es sich für Seemänner (und -frauen) gehört, reist die Navy Big Band auch musikalisch quer durch die ganze Welt: vom Mississippi bei New Orleans über den Savannah River Georgias bis hin zum Rio Yaque del Norte in der Dominikanischen Republik und zur Seine nach Paris. Have You Met Miss Jones, Mack the Knife und You Make Me Feel So Young – gleich drei Titel, die in der Interpretation Frank Sinatras berühmt geworden sind, beinhaltet das diesjährige Konzertprogramm. „Ol’ Blue Eyes“ – wie der Entertainer genannt wurde – hätte dieses Jahr seinen hundertsten Geburtstag gefeiert. Mit Come Dance with Me entführt Sängerin Viola Pfefferkorn das Publikum nach Lateinamerika, um anschließend bei Tightrope den Funk auf die Bühne zu bringen. Schon aus dem Jahr 1938 stammt der Jazz-Standard Comes Love, den die Navy Big Band in ein modernes Gewand verpackt. Strasbourg – St. Denis heißt eine UBahn-Station in Paris. Die gleichnamige Komposition des amerikanischen Trompeters Roy Hargrove interpretiert Solist Alexander Kranabetter. Auch ein Country-Klassiker darf im Programm nicht fehlen: Cold, Cold Heart von Hank Williams. Einer ganz Großen des Jazzgesangs huldigt die Navy Big Band mit Slap That Bass: Ella Fitzgerald hat den Titel 1959 berühmt 169 gemacht und die Spieltechnik des Basses in einem Song präsentiert. Mit dem Duett You’ve Got What It Takes haben die Sänger der Big Band Josef Schwendinger und Viola Pfefferkorn einen Soulklassiker der 1960er wiederentdeckt. Bei Georgia on My Mind wird Solist Stefan Hörtnagl am Altsaxofon seine Interpretation der weltberühmten Ode an den US-Bundesstaat präsentieren. On the Sunny Side of the Street flanieren die Matrosen auf Landgang, bevor sie in die Dominikanische Republik übersetzen und den Latin One More Once interpretieren. This Cat’s On A Hot Tin Roof – Rock’n’Roll und Hillbilly vermischen sich bei dieser Nummer zum Rockabilly und lassen „die Katze auf dem heißen Blechdach tanzen“. Meghan Trainor gelang 2014 mit All About That Bass ihr internationaler Durchbruch – mit einem Song, der eine Verbindung zwischen den wohlproportionierten Rundungen des Kontrabass und der Damenwelt aufzeigt. Die Rolling Stones mit einer Big Band? Das gibt’s nur bei der Navy Big Band – Jumpin’ Jack Flash! Der ehemalige Footballspieler Gregory Porter veröffentlichte 2013 sein Album Liquid Spirit. Im gleichnamigen Song vermischt Porter seine musikalischen Einflüsse von Jazz, Gospel und Soul. Mit dem Motown-Hit How Sweet It Is (To Be Loved by You) schippern die Matrosen der Navy Big Band wieder aufs offene Meer … Stefan Höfel 170 Donnerstag, 30. Juli, 19.30 Uhr Bürgerkapelle Gries bei Bozen Musikalische Leitung: Georg Thaler Organisation: Franz Targa Gries bei Bozen verfügt seit Jahrzehnten über eine der leistungsstärksten Musikkapellen Südtirols. Das Orchester war bereits Gast bei den Innsbrucker Promenadenkonzerten und kommt in diesem Jahr mit der renommierten Sopranistin Sabina Willeit. Mit wunderbaren Trachten, dem seit Jahren erfolgreichen Dirigenten Georg Thaler und einem fast klassischen altösterreichischen Programm soll der Abend die Zuhörer nicht nur wieder ins klassische Repertoire zurückführen, sondern auch das letzte Wochenende hochkarätiger Konzerte der Innsbrucker Promenadenkonzerte einleiten. Orchester Die Bürgerkapelle Gries wurde im Jahr 1821 als „Grieser Musikgesellschaft“ gegründet und zählt damit zu den ältesten Musikkapellen des Landes. Ursprünglich spielte die Kapelle für die durchfahrenden kaiserlichen und königlichen Hoheiten und bei Kurkonzerten. 1901 erfolgte die Umbenennung in „Bürgerkapelle Gries“. Allmählich entwickelte sich die Kapelle zu einem beachtlichen Klangkörper, der bis heute im kulturellen Leben von Gries von enormer Bedeutung ist. 1968 wurde das erste Neujahrskonzert im Kulturhaus „Wal- 171 ter von der Vogelweide“ in Bozen gespielt – seither ist es ein alljährlicher Höhepunkt im Vereinsgeschehen. Zwei Männer aus der jüngeren Geschichte der Bürgerkapelle haben die Kapelle entscheidend geprägt: Josef Silbernagel war 35 Jahre lang Kapellmeister, Gottfried Furgler 21 Jahre lang Obmann. Seit nunmehr neunzehn Jahren steht die Kapelle unter der musikalischen Leitung von Kapellmeister Georg Thaler und der organisatorischen Leitung von Obmann Franz Targa. Neben der erfolgreichen Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben (u. a. erster Preis beim internationalen Blasmusikwettbewerb „Flicorno d’Oro“ in Riva, Italien), wurden in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit Kabarettisten, Kirchenchören, Künstlern und Artisten sowie einer Rockband verschiedene Projekte durchgeführt. 2010 erhielt die Bürgerkapelle Gries den „WürthFörderpreis für besonders herausragende Projekte“, 2011 den Südtiroler Blasmusikpreis für ihre innovativen Ideen und den zeitgemäßen Gestaltungswillen. Dirigent Georg Thaler (geb. 1968) absolvierte das Studium am Tiroler Landeskonservatorium im Konzertfach Klarinette. Im Herbst 1996 übernahm er die Leitung der Bürgerkapelle Gries und besuchte fortan diverse Dirigentenseminare. 2006 schloss er das fünfjährige Dirigierstudium bei Jan Cober am „Europäischen Institut für Blasorchesterleitung“ (ISEB) in Trient ab. Er unterrichtet Klarinette, Saxofon und Dirigieren an der Musikschule Bozen und Dirigieren bei Seminaren der Musikschulen Südtirols. 172 Solistin Sabina Willeit wurde in Bozen geboren, studierte am Konservatorium ihrer Heimatstadt und besuchte verschiedene Akademien, darunter die „Accademia Rossiniana“ in Pesaro. Ihr Operndebüt gab die Mezzosopranistin als Marguerite in Faust am Teatro Lirico di Cagliari. 2001 gewann Willeit den Mailänder Wettbewerb As.li.co und sang anschließend den Sesto in La Clemenza di Tito. Erste Auslandsgastspiele brachten Sabina Willeit 2005 nach Frankreich. Im Konzertbereich ist Sabina Willeit ebenfalls sehr aktiv, ihre Auftritte wurden öfter vom öffentlichen Rundfunk und Fernsehen Rai übertragen. Von 2008 bis 2011 war Sabina Willeit Mitglied im Ensemble des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Viktor Max Kostelecký Unsere Mannschaft, Marsch Jaroslav Labský Mutig voran, Marsch Sepp Thaler Mein Heimatland, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Claudio Monteverdi / Bearb.: Kenneth J. Singleton Intrada aus Marienvesper Giuseppe Verdi / Bearb.: Franco Cesarini Ouvertüre zur Oper I Vespri Siciliani Alfredo Catalani / Bearb.: Jos van de Braak Ebben? … Ne andrò lontana aus La Wally (Sabina Willeit, Mezzosopran) 173 Johan de Meij Via Claudia, Imaginäre Reise über die Alpen Richard Strauss Im Abendrot aus Vier letzte Lieder (Sabina Willeit, Mezzosopran) Franz Lehár Ballsirenen, Walzer Carl Zeller / Bearb.: Jos Dobbelstein Als geblüht der Kirschenbaum aus Der Vogelhändler (Sabina Willeit, Mezzosopran) Franz Lehár / Bearb.: Georg Thaler Liebe, du Himmel auf Erden aus Paganini (Sabina Willeit, Mezzosopran) Josef Hellmesberger jun. / Bearb.: Tohru Takahashi Danse Diabolique George Gershwin / Bearb.: Stefan Schwalgin Highlights aus der Oper Porgy and Bess (Sabina Willeit, Mezzosopran) Zum Programm Die Bürgerkapelle Gries hat für das Konzert bei den heurigen Promenadenkonzerten Musik aus drei verschiedenen Sprachräumen ausgewählt. Dabei wird der Gesang eine besondere Rolle spielen. Feierlich eröffnen wir den italienischen Teil des Konzerts mit der Intrada aus der Marienvesper von Claudio Monteverdi. Anschließend erklingt die dramatische Ouvertüre zu I Vespri Siciliani des italienischen Großmeisters Giuseppe Verdi. Mit der Arie Ebben? … Ne andrò lontana aus La Wally, gesungen von Sabina Willeit, verlegen wir die Handlung ins Ötztal des neunzehnten 174 Jahrhunderts. Zusammen mit dem darauffolgenden Via Claudia wird die musikalische Brücke zwischen der Musik aus dem europäischen Süden und dem deutschen Sprachraum geschlagen. Via Claudia des niederländischen Komponisten Johan de Meij beschreibt eine imaginäre Reise über die Alpen bis nach Augsburg auf der von den Römern erbauten Via Claudia Augusta. Wohl einen der schönsten musikalischen Beiträge zum Thema Tod hat Richard Strauss mit Im Abendrot aus seinen Vier letzten Liedern geschaffen. In Vorahnung seines eigenen Endes und rückblickend auf ein erfülltes Leben schrieb er ein Werk melancholischer, aber von tiefem Frieden geprägter Stimmung. Es folgt Unterhaltungsmusik aus dem Österreich des späten neunzehnten bzw. frühen zwanzigsten Jahrhundert, zunächst der Ballsirenen-Walzer aus Die lustige Witwe, der ohne Zweifel erfolgreichsten und bekanntesten Operette des österreichisch-ungarischen Komponisten Franz Lehár. Mit den Liedern Als geblüht der Kirschenbaum aus Der Vogelhändler von Carl Zeller und Ich kann es nicht fassen – Liebe, du Himmel auf Erden aus Paganini, wiederum von Lehár, huldigen wir einmal mehr der Operette. Bevor wir den englischen Sprachraum betreten, spielen wir Danse Diabolique von Josef Hellmesberger jun. Summertime und einige andere Lieder aus Porgy and Bess des amerikanischen Komponisten George Gershwin bilden den Abschluss unseres Konzertabends. Georg Thaler 175 Kultur ermöglichen Die Firma Fröschl unterstützt seit Jahren die Brassband Fröschl Hall. Die Möglichkeit, dass das Orchester auch bei den renommierten Innsbrucker Promenadenkonzerten auftreten kann, ist nicht nur ein Beweis dafür, dass das Niveau anhaltend sehr hoch und international ist. Es bietet sich dadurch auch die Möglichkeit, ein breiteres Publikum für Brassband-Musik zu begeistern. Wir wünschen der Brassband Fröschl Hall, die heuer zum ersten Mal nach dem legendären Hannes Buchegger unter einer neuen künstlerischen Leitung im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg antreten wird, aber auch dem Team der Innsbrucker Promenadenkonzerte alles Gute, vor allem gutes Wetter! Bruni, Eduard und Franz Fröschl Café Central Innsbruck 176 Freitag, 31. Juli, 19.30 Uhr Tiroler Jugendblasorchester Musikalische Leitung: Stefan Köhle Organisation: Wolfram Rosenberger Stefan Köhle ist neben seiner Tätigkeit als Leiter einer Musikschule auch ein engagierter Dirigent, der in der Blasmusikszene etwas weiterbringen möchte. Als Schüler unter anderem von Jan Cober kann er dabei auf beste Referenzen verweisen. Es ist für die Veranstalter zudem eine große Freude, ein Landesjugendblasorchester sowohl aus Südtirol als auch aus Nordtirol zu begrüßen. Damit sollen nicht nur neue, jüngere Publikumsschichten angesprochen, sondern zugleich den jungen Musikern vermittelt werden, dass, gutes Wetter natürlich vorausgesetzt, mit hochwertigen Musikwerken ein großes Publikum angesprochen und begeistert werden kann. Bleibt nur noch die Frage: Wer spielt jetzt besser? Die unsrigen oder die Damen und Herren südlich des Brenners? Für Diskussionen wird gesorgt sein. Orchester Das Tiroler Landesjugendblasorchester ist ein Auswahlorchester des Tiroler Blasmusikverbandes. 2004 trat das Orchester zum ersten Mal unter der Leitung der drei Dirigenten Helmut Schmid, Johannes Puchleitner und Wolfram Rosenberger, die auch die Gründer des Orchesters sind, erfolgreich auf. Gleich im ersten Jahr standen Kompositionen wie Clarinova des ös- 177 terreichischen Komponisten Franz Cibulka auf dem Programm. In den folgenden Jahren fanden immer wieder Projekte statt, die das Orchester zu Höchstleistungen anspornten, wie bei der Konzertserie Feuer in der Stadt 2009 oder beim Projekt Film Music Live, bei dem Stefan Köhle und Wolfram Rosenberger gemeinsam dirigierten. Dirigent Stefan Köhle, wohnhaft in Fendels, bekam mit neun Jahren seinen ersten Klarinettenunterricht. Seit 1994 ist er Musikpädagoge an der LMS Landeck, an der er neben Klarinette und Musikkunde auch eine Dirigierklasse unterrichtet. 2001 schloss er sein Studium auf der Klarinette und im Fach Blasorchesterleitung am Konservatorium in Innsbruck ab. Seine weiteren Studien führten ihn nach Trient und nach Maastricht, wo er seine universitäre Ausbildung mit dem „Postgraduate Diplom“ (Masters) abschloss. Verschiedene Meisterkurse führten ihn nach Spanien, Deutschland und Slowenien zu Jan Cober und Douglas Bostock. Köhle ist Kapellmeister der MK-Oberhofen, Dirigent des BJBO Landeck La Sinfonica, des Bezirksjugendblasorchesters Telfs und gefragter Gastdirigent und Juror bei verschieden Workshops und Wettbewerben in Österreich, der Schweiz, Deutschland und Italien. Mit „Landeck Wind“, dem Jugendblasorchester der Landesmusikschule Landeck, wurde er 2007, 2009 und 2011 Bundessieger beim österreichischen Jugendblasorchesterwettbewerb. 178 Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Edmund Patzke Salut à Luxembourg, Marsch Franz von Suppé O du mein Österreich, Marsch Rudolf Nováček Castaldo-Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Edward Gregson Festivo Henry Purcell / Bearb.: Peter Gartner The Fairy Queen Symphony Daniel-François-Esprit Auber / Bearb.: Stefan Köhle Fra Diavolo Charles Gounod / Bearb.: Stefan Köhle Faites-lui mes aveux aus Faust (Eva Schöler, Mezzosopran) Charles Gounod / Bearb.: Ernst Schmidt-Köthen Faust-Walzer Alexander Borodin / Bearb.: José Schyns Polowetzer Tänze Percy Aldridge Grainger Lincolnshire Posy Johann Strauß / Bearb.: Albert Schwarzmann G’schichten aus dem Wienerwald, Walzer Zum Programm Das Tiroler Landesjugendblasorchester eröffnet das Konzert mit Festivo. Edward Gregson ist vor allem in der Brassband-Szene sehr bekannt, mit Werken wie seinem Tuba Concerto, The Sword and the Crown oder Festi- 179 vo machte er sich auch als Komponist für Blasorchesterwerke einen hervorragenden Namen. Sozusagen eine Hommage an den Innenhof der Kaiserlichen Hofburg soll The Fairy Queen Symphony von Henry Purcell darstellen. Fra Diavolo oder Das Gasthaus zu Tarracina ist eine komische Oper aus dem neunzehnten Jahrhundert. Nicht nur Rossini ist für seine dramatischen und höchst virtuosen Ouvertüren bekannt, sondern auch DanielFrançois-Esprit Auber. Die Oper als solche spielt nicht nur in Italien, sondern ist auch in kompositorischer Hinsicht italienisch „angehaucht“. Wir bleiben im Frankreich des neunzehnten Jahrhunderts. Die Oper Faust ist wohl eines der bekanntesten Werke von Charles Gounod; die Mezzosopranistin Eva Schöler wird uns ein Intermezzo und Lied aus dem dritten Akt – Faites-lui mes aveux (Blümlein traut, sprecht für mich) – zum Besten geben. Mit dem Faust-Walzer beenden wir unser Gastspiel in Frankreich. Die Polowetzer Tänze sind Tänze aus der Oper Fürst Igor von Alexander Borodin. In der Oper selbst werden sie mit Chören ausgeführt. Die Musik ist durch Orientalismen geprägt – die Polowetzer sind das Turkvolk der Kiptschaken. Zur Entstehung: Gegen Ende des ersten Jahrzehnts im 20. Jahrhundert erhielt Sergei Pawlowitsch Djagilew die Einladung, mit dem von ihm gegründeten „Ballets Russes“ ein Gastspiel in Paris zu geben. Im Reisegepäck der Truppe befand sich auch eine Art „russische Visitenkarte“, das von Michel Fokine choreografierte Ballett Polowetzer Tänze. 180 Zahlreiche Kompositionen des gebürtigen Australiers Percy Grainger basieren auf angelsächsischen Volksliedern, so auch das 1937 entstandene Lincolnshire Posy. Das Werk entstand im Auftrag der American Bandmasters’ Association und besteht aus sechs voneinander unabhängigen Volksliedern aus der Region Lincolnshire. (Lisbon, Horkstow Grange, Rufford Park Poachers, The Brisk Young Sailor, Lord Melbourne und The Lost Lady Found). Mit dem Tanzwalzer G’schichten aus dem Wienerwald widmen wir uns dem Lieblingsgenre der Innsbrucker Promenadenkonzerte. Das Stück ist eine Folge von fünf Walzern mit der Zither als hervorgehobenem SoloInstrument. Stefan Köhle 181 Jung und alt, Profis und Amateure Das Besondere an den Innsbrucker Promenadenkonzerte ist nicht nur die Tatsache, dass sich auf der Bühne unter den Musikern Jung und Alt, Profis und Amateure, schwierige und leicht zugängliche Stücke mischen. Auch im Publikum findet man vom Universitätsprofessor bis zum einfachen Arbeiter alle Bevölkerungsgruppen in ihrer Liebe zur Musik vereint. Das ist großartig und in dieser Art einmalig! Das wollen wir durch unsere Unterstützung honorieren. Denn auch das Angebot unseres Unternehmens richtet sich nicht an einige Wenige, sondern an alle! Ewald Augsten Tyczka Neue Gastechnik 182 Samstag, 1. August, 19.30 Uhr Filarmonica Mousiké Musikalische Leitung: Savino Acquaviva Organisation: Mauro Cade / Silvia Banchetti Die Filarmonica Mousiké ist zweifelsfrei eines der besten Blasorchester Italiens. Das erwies sich im vergangenen Jahr, als gemeinsam mit dem italienischen Saxofonisten, Klarinettisten und Jazzer Gianluigi Trovesi über die schönsten Melodien aus dem Bereich der italienischen Opern meditiert wurde und dabei ein Abend von unglaublicher Dichte entstand. Es war der Wunsch des Publikums, im folgenden Jahr diesen Melodienschatz aus verschiedenen berühmten Opernwerken im Rahmen klassischer Transkriptionen genießen zu können. Das Orchester unter der Leitung von Savino Acquaviva ist auf den Wunsch des Publikums gern eingegangen, zumal es sich als jährlich wiederkehrender Gast in Innsbruck besonders gut aufgenommen fühlt. Orchester Das Blasorchester Orchestra Fiati Filarmonica Mousiké wurde 1991 mit Unterstützung der Stadtmusikkapelle Gazzaniga und der Musikschule Mousiké gegründet, um die Musikkultur der Region zu pflegen und weiterzuentwickeln. Im Laufe der Zeit hat das Orchester sein Repertoire stetig erweitert und in fast allen Regionen Italiens, aber auch in Frankreich, der Schweiz, Österreich, Deutschland und den Niederlanden konzertiert. 183 Zahlreiche Erfolge wurden bei nationalen und internationalen Wettbewerben errungen, jüngere Erfolge sind je ein zweiter Rang in der Höchststufe beim nationalen Wettbewerb „La Bacchetta d’Oro“ 2007 in Fiuggi und in der Exzellenzstufe beim Dritten Internationalen Orchesterwettbewerb „Vallée d’Aoste“ im Jahr 2008. Das Orchester besteht aus sechzig Musikern, überwiegend Absolventen des Konservatoriums sowie Mitglieder von Orchestern aus der Region Bergamo/Seriana-Tal. Dirigent Savino Acquaviva studierte Klarinette bei Maestro Tassis. Er nahm an internationalen Studiengängen und Fortbildungsveranstaltungen u. a. in Lanciano und Siena teil. Er arbeitet mit verschiedenen Orchestern und Kammermusik-Ensembles – auch als Solist – intensiv zusammen. Zudem ist er Dirigent verschiedener Orchester und Ensembles. Im Jahr 1981 gewann er den internationalen Wettbewerb von Stresa mit der Holzbläsergruppe Open music. Häufig wirkt Acquaviva als Gastdirigent u. a. in Triest, Mailand, in Umbrien, der italienischen Schweiz sowie als Jury-Mitglied bei Wettbewerben. Er leitet mehrere Kammer- und Blasorchester, darunter das Como Lake Wind Orchestra seit der Gründung 2008. Spezialisiert auf Blasorchesterleitung, lenkte Savino Acquaviva in den letzten Jahren seine Aufmerksamkeit verstärkt auf die Welt der Symphonieorchester und insbesondere das Opernrepertoire. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Ensemble des Orchesters 184 Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Franz von Suppé / Bearb.: Tohru Takahashi Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien Pietro Mascagni / Bearb.: Yoshihiro Kimura L’amico Fritz, Intermezzo Gioachino Rossini / Bearb.: Jos Hanniken Semiramide, Sinfonie Giuseppe Verdi / Bearb.: Giovanni Dall’Ara L’Inverno aus I Vespri Siciliani Gaetano Donizetti / Bearb.: Heribert Raich La Figlia del Reggimento, Fantasia Giacomo Puccini / Bearb.: Savino Acquaviva Intermezzo aus Suor Angelica Vincenzo Bellini / Bearb.: Franco Cesarini Norma, Ouvertüre zur Oper Giuseppe Verdi / Bearb.: Franco Cesarini Gran Finale – Atto 2 aus Aida Zum Programm Die italienische Oper dominierte im neunzehnten Jahrhundert die Opernhäuser der Welt. Sie wurde in St. Petersburg ebenso gespielt und begeistert aufgenommen wie im Regenwald des Amazonas, wo in Manaus mitten im Urwald ein Opernhaus entstand, ein Unternehmen, über das Werner Herzog seinen berühmten Film Fitzcarraldo drehte. Aber auch diejenigen, für die ein Theater nicht fern war, weil sie in ihrer eigenen Stadt eines besaßen, traten eine Reise an, und zwar mit Hilfe der Fantasie, die sie in andere Welten und Zeitalter entführte. Dies war oft nötig, da die Zensur es nicht anders zuließ und Stoffe, die als Kritik verstanden wer- 185 den konnten, in exotische Kulturen verbannte, wo sie keinen Schaden anrichten konnten. Ebenso wurde die Geschichte oftmals zurechtgedichtet: So gab es niemals einen Herzog von Mantua, wie er in Rigoletto erscheint, und niemals ein Attentat auf einen König in Boston, wie die päpstliche Zensur es für Ein Maskenball von Giuseppe Verdi verlangte. Groß ist daher auch die fantastische Reise, zu der das Konzert von Filarmonica Mousiké heuer in Innsbruck entführt. Zuerst geht es in den Nahen Ostens, wo die Handlungen der Opern Semiramide und Aida angesiedelt sind, dann nach Gallien, wo Norma zur Zeit des Julius Caesar spielt. Wir besuchen Italien, genauer: das Palermo des Jahres 1282, und die Sizilianische Vesper, wie wir auch Suor Angelica in ihrem Kloster aufsuchen. Mit L’Amico Fritz brechen wir auf eine Sightseeing-Tour durch das Elsass auf. In der französischen Version von La Fille du Régiment kommen wir nach Tirol, das bekanntlich Napoleon einige Jahre lang Widerstand leistete; in der italienischen Fassung spielt die Geschichte in der Schweiz, da der Begriffe „Regiment“ in Verbindung mit „Tirol“ im Zeitalter der italienischen Nationalbewegung nicht sonderlich geschätzt wurde. Als Verbeugung vor dem Innsbrucker Publikum gedenken wir auch der Wiener Operette, deren Begründer Franz von Suppé ist, ein idealer Vertreter des internationalen Habsburgerreiches, wurde er doch in Split geboren, studierte in Mailand und feierte seine großen Erfolge in Wien. Antonio Cattaneo 186 Sonntag, 2. August, 10.30 Uhr – Matinee Viertes K.u.k.-Festkonzert Kärntner Gebirgsschützenkapelle Kärntner Viergesang Musikalische Leitung, Organisation: Christoph Vierbauch Bei nicht wenigen Zuhörerinnen und Zuhörern quollen letztes Jahr die Tränen der Rührung, als zur wunderbaren Musikalität der Kärntner Gebirgsschützenkapelle auch noch der Gesang des Männerchors Kaning kam. Auf eine solche Bereicherung wollten die Veranstalter auch dieses Jahr nicht verzichten. Zum klassischen Programm eines K.u.k.-Festkonzerts mit Ouvertüre, Walzer, Märschen und Operngesang kommen daher ausgesuchte Liebeslieder, vorgetragen vom berühmten Kärntner Viergesang. Schöner können Melancholie und Weltschmerz nicht mehr klingen. Landeskapellmeister Christoph Vierbauch und seine Gebirgsschützenkapelle haben sich längst in die Herzen des Innsbrucker Publikums gespielt. Orchester Die in enger Verbindung mit dem Jägerbataillon 26 und der Garnison Spittal stehende Kärntner Gebirgsschützenkapelle wurde 1994 gegründet. Neben den musikalischen Zielen wird auch die Förderung der militärischen Landesverteidigung verfolgt. Als Auswahlorchester besteht die Kapelle aus etwa sechzig bis siebzig Musikern aus Oberkärnten. Großer Wert wird darauf gelegt, 187 dass nicht ausschließlich studierte Instrumentalisten, sondern auch Amateurmusiker mit besonderem Ehrgeiz und Können in die Kapelle aufgenommen werden. Die Uniformierung des Orchesters erfolgte nach dem Muster der Offiziersuniform des k.u.k. Landwehrinfanterieregiments 4, Klagenfurt. Fixer Bestandteil des Jahresprogramms sind die traditionellen Neujahrskonzerte. Dirigent Christoph Vierbauch – geboren 1950 – ist beruflich als Musikschulleiter der fünf Musikschulen und als Musiklehrer im Mölltal tätig. Im Jahre 1972 übernahm er die musikalische Leitung der Trachtenkapelle in seiner Wohngemeinde Flattach und baute diese in seiner dreißigjährigen Kapellmeistertätigkeit zu einem Höchststufenorchester aus. Bei der World Music Competition in Kerkrade/Holland erreichte er mit der TK Flattach sehr gute Wertungen. Als langjähriger Bezirkskapellmeister des Musikbezirks Spittal/Drau, Landeskapellmeisterstellvertreter und amtierender Landeskapellmeister des Kärntner Blasmusikverbandes prägte er die musikalische Entwicklung in Kärnten maßgeblich mit. Christoph Vierbauch war vor 21 Jahren Mitbegründer der Kärntner Gebirgsschützenkapelle und leitet den Klangkörper seitdem. Der Kärntner Viergesang Anlässlich eines Adventkonzertes 2000, welches die vier Sänger gemeinsam gestalteten, beschlossen sie, als Quartett unter dem Namen „Kärntner Viergesang“ weiterzumachen. Der Name der Gruppe resultiert aus 188 den verschiedenen Kärntner Tälern, in denen die SängerInnen leben: Gurktal, Görtschitztal und Gegendtal. Gesungen wird, was Spaß macht – vom Kärntnerlied über geistliche Musik aus verschiedenen Epochen bis hin zu Pop- und Jazz-Arrangements. Diese Bandbreite bietet der Kärntner Viergesang zu verschiedensten Anlässen und in allen österreichischen Bundesländern, in Deutschland und in der Schweiz. Der Kärntner Viergesang belegte 2004 den ersten Platz in der Kategorie Volkslied beim Internationalen Chorwettbewerb in Bad Ischl, 2009 erreichte das Quartett ebenfalls den ersten Platz und ging als Gesamtsieger aus dem internationalen Chorwettbewerb in Bad Ischl hervor. Kärntner Viergesang Alexandra Grönig, Sopran Burgi Leeb, Alt Norbert Löcker, Tenor Peter Grönig, Bass Beim Goldenen Dachl, 10.00 Uhr Wilhelm August Jurek Deutschmeister-Regimentsmarsch Franz Lehár 25er Pokorny-Marsch Franz von Suppé / Bearb.: Ferdinand Preis O du mein Österreich, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 10.30 Uhr Robert Janschitz / Bearb.: Josef Abwerzger Kärntner Gebirgsschützenmarsch 189 Carl Michael Ziehrer / Bearb.: Siegfried Somma Der Vater des Regiments, Marsch Ambroise Thomas / Bearb.: Teruaki Matsushiro Ouvertüre zur Oper Raymond Josef Hellmesberger jun. / Bearb.: Thorsten Reinau Vielliebchen, Polka française Johann Strauß / Bearb.: Anton O. Sollfelner An der schönen blauen Donau, Walzer Josef Strauß Im Fluge, Polka schnell Lieder des Kärntner Viergesangs József Pécsi-Prichystal / Bearb.: Johann Kliment Ohne Sorgen jeder Morgen, Ouvertüre Richard Wagner / Bearb.: Anton Mauerhofer Elsas Brautzug aus Lohengrin Josef Abwerzger Kärntner Lieb’ Liederfolge für Blasorchester und Gemischtes Quartett Dmitri Schostakowitsch / Bearb.: Johan de Meij Folk Festival aus Suite für Jazzorchester Nr. 2 Zum Programm Die Kärntner Gebirgsschützenkapelle wurde 1994 als Traditionskapelle des damaligen Kärntner Gebirgsschützenregiments Nr. 4 gegründet. Mit dem Auftrag, die musikalische Tradition des neunzehnten und zwanzigsten Jahrhunderts zu bewahren und in Erinnerung zu rufen, werden die Programme aus Werken vieler großer Musiker und Komponisten, die in der und rund um die Monarchie gelebt haben, zusammengestellt und 190 bei den Neujahrskonzerten der Gebirgsschützenkapelle zu Gehör gebracht. Das verhältnismäßig kleine Österreich hat aus der K.u.k.-Monarchie eine große Musiktradition zu präsentieren, welche auch durch die Neujahrskonzerte der Wiener Philharmoniker in die ganze Welt getragen wird. Als Dirigent und Kapellmeister der Kärntner Gebirgsschützenkapelle bin ich bestrebt, diese ursprünglich für Streichorchester geschriebenen Stücke mit ihren wienerisch-musikantischen Eigenheiten auch mit einem Blasorchester bestmöglich wiederzugeben und dabei auch der Klangqualität eines Streichorchesters nahezukommen. Mit einem vielseitigen Programm aus Ouvertüren, Wiener Walzern, Polkas, Tänzen, Traditionsmärschen, aber auch Gesangsstücken aus Opern und Operetten möchte ich mit meinen Musikerinnen und Musikern zur Erhaltung dieser altösterreichischen Blasmusiktradition beitragen und mit zeitgemäßer Besetzung ein kurzweiliges, aber interessantes Konzert bieten. Da die Musikerinnen und Musiker der Kärntner Gebirgsschützenkapelle auch sehr mit dem Kärntner Gesang verbunden sind, haben wir heuer den über die Grenzen bekannten Kärntner Viergesang in das Konzertprogramm integriert. Christoph Vierbauch 191 Tagsüber Natur, abends Kultur! In kaum einer anderen Stadt treffen Kultur und Natur so direkt aufeinander wie in Innsbruck. Jeder, der schon einmal auf das Hafelekar gefahren ist, kann diese Erfahrung bestätigen. So wie jeder, der vielleicht am Abend desselben Tages die Innsbrucker Promenadenkonzerte besucht, von der Magie des kulturellen Angebots bezaubert sein wird. Als Geschäftsführer der Nordkettenbahn bin ich nicht nur daran interessiert, möglichst vielen Menschen die Faszination der Bergwelt zu vermitteln, sondern auch die Faszination unseres gleichsam partnerschaftlichen Gegensatzes, der Kultur. Aus diesem Grund fördern wir die Innsbrucker Promenadenkonzerte aus Überzeugung und wünschen dem Publikum im Innenhof der kaiserlichen Hofburg so ein gutes Wetter wie uns selbst. Thomas Schroll Innsbrucker Nordkettenbahnen Betriebs GmbH 192 Sonntag, 2. August, 19.30 Uhr Musikkorps der Bundeswehr – Deutschland Musikalische Leitung: Christoph Scheibling Organisation: Gerd Außem Im Gegensatz zu Österreich, das seine Militärkapellen föderalistisch zu Tode spart und damit für Konzertauftritte untauglich macht, reduzierte Deutschland schon vor Jahren zwar die Zahl seiner Bundeswehr-Orchester, ermöglichte den verbliebenen jedoch eine Entwicklung in Richtung höchster Professionalität. So erwartet den Besucher der Innsbrucker Promenadenkonzerte zum Abschluss der Konzertreihe ein musikalischer Hochgenuss, wenn Deutschlands höchstrangiges Militärblasorchester, das weltbekannte Musikkorps der Bundeswehr, unter der Leitung von Oberstleutnant Christoph Scheibling aufspielt. Oberstleutnant Scheibling, den das Innsbrucker Publikum bereits als Dirigent des Gebirgsmusikkorps Garmisch-Partenkirchen kennenlernen durfte, weiß, dass im Innenhof der Innsbrucker Hofburg hochklassige Musik erwünscht ist. Entsprechend reicht sein erlesenes Programm von großen symphonischen Werken über Werke der Oper und klassische Deutsche Armeemärsche bis hin zur gehobenen modernen Unterhaltungsmusik. Ein würdiger Abschluss, verbunden mit der Dankbarkeit, dass Deutschland alle Jahre wieder eines seiner großartigen Militärorchester zu den Innsbrucker Promenadenkonzerten entsendet. 193 Orchester 1957 wurde das Musikkorps der Bundeswehr unter der Bezeichnung „Lehrmusikkorps“ gemeinsam mit dem Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung aufgestellt. Von Anfang an als Repräsentationsmusikkorps der Bundeswehr konzipiert, war die ansehnliche Personalstärke von 82 Offizieren und Soldaten aller Dienstgrade vorgesehen. Am 1. Juni 1959 wurde das sogenannte „Lehrmusikkorps“ in „Stabsmusikkorps der Bundeswehr“ umbenannt. In diesem Jahr fand auch das erste Konzert in der neu erbauten Bonner Beethovenhalle statt. Es bildete den Auftakt der inzwischen traditionellen Konzerte des Stabsmusikkorps in Bonn. Seit dem 1. Juli 2000 heißt das Bonner Stabsmusikkorps „Musikkorps der Bundeswehr“. Diese besondere Bezeichnung unterstreicht die Bedeutung des traditionsreichen Klangkörpers: Als repräsentatives Konzertorchester vertritt es die Streitkräfte im In- und Ausland. Ebenso ist das Musikkorps im protokollarischen Ehrendienst für die Bundesrepublik Deutschland mit Schwerpunkt in Bonn und im westdeutschen Raum an herausgehobener Stelle tätig. Dirigent Oberstleutnant Christoph Scheibling (* 1969) begann seine musikalische Ausbildung auf den Instrumenten Klavier und Posaune. 1989 trat er in den Militärmusikdienst der Bundeswehr ein und studierte an der RobertSchumann-Hochschule in Düsseldorf Dirigieren. Nach Verwendungen als 2. Musikoffizier beim Luftwaffenmusikkorps 2 und beim Stabsmusikkorps der Bundes- 194 wehr war er Chef des Gebirgsmusikkorps GarmischPartenkirchen und des Luftwaffenmusikkorps 2 Karlsruhe. 2009 und 2010 leitete er Mentoring-Teams zum Aufbau der afghanischen Militärmusik in Kabul. 2010 wurde er stellvertretender Leiter des Militärmusikdienstes der Bundeswehr, seit 2012 ist er Chef des Musikkorps der Bundeswehr in Siegburg. Solisten Die Sopranistin Agnes Lipka nahm zunächst ein Jurastudium an der Universität in Bonn auf, bevor sie sich 2005 für ein Operngesangsstudium an der RobertSchumann-Hochschule Düsseldorf entschied, welches sie 2012 erfolgreich mit dem Konzertexamen abschloss. Noch während ihres Studiums gab Agnes Lipka 2011 ihr Operndebüt in der Titelrolle der kleinen Seejungfrau Rusalka am Theater Krefeld/Mönchengladbach. Neben dem Operngesang widmet sich Agnes Lipka auch dem Liedrepertoire, so gestaltete sie 2010 Liederabende im Rahmen des Beethovenfestes Bonn. Sie besuchte Meisterkurse unter anderem bei Agnes Giebel, Marga Schiml, Inge Borkh und Prof. Thomas Heyer und ist Preisträgerin des Schmolz + Bickenbach Wettbewerbs und Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands und des DAAD. Der in Santiago de Chile geborene Tenor Carlos Moreno Pelizari studierte an der Pontificia Universidad Católica de Chile und der Folkwang Universität der Künste. Als Solist trat er mit vielen Oratorien und Opern in den bedeutendsten Theatern und Konzertsälen seiner Heimat auf, u. a. in der Großen Messe in c-Moll 195 von Wolfgang Amadeus Mozart oder dem Stabat Mater von Gioachino Rossini. Zuletzt spielte er an der Komödie Düsseldorf die Rolle des Tony in Meisterklasse und sang die Partie des Ferrando in Così fan tutte in Münster. Beim Goldenen Dachl, 19.00 Uhr Carl Teike Graf Zeppelin, Marsch traditionell Marche des soldats de Robert Bruce Georg Meissner Zum Städtel hinaus, Marsch Im Innenhof der Kaiserlichen Hofburg, 19.30 Uhr Richard Strauss / Bearb.: Max Högg; Guido Rennert Hymne zur Eröffnung der Münchner Kunstausstellung 1897 Johann Strauß / Bearb.: Guido Rennert Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus Alfred Helbig / Bearb.: Hans Ahrens Schützenmarsch Franz Liszt / Bearb.: Guido Rennert Les Préludes Symphonische Dichtung Nr. 3 für großes Orchester Theodor Rupprecht Aus eigener Kraft, Marsch Giuseppe Verdi; Giacomo Puccini / Bearb.: J. Murschinski Una Notte all’Opera (Agnes Lipka, Sopran; Carlos Moreno Pelizari, Tenor) Stephen Melillo I Shall Hear In Heaven aus Once More Unto the Breach! 196 mehrere Komponisten / Bearb.: Jörg Murschinski A Rat Pack Tribute Johannes Brahms / Bearb.: Guido Rennert Guten Abend, gut’ Nacht Zum Programm Mit dem vorliegenden Programm folgen wir, das Musikkorps der Bundeswehr, unseren Idealen einer musikalisch-professionellen und gleichermaßen publikumsnahen wie sympathischen Präsentation. Dabei haben wir für den Abschluss der diesjährigen Innsbrucker Promenadenkonzerte Werke ausgewählt, die den besonderen Konzertvorgaben der renommierten Veranstaltung und dem hohen Eigenanspruch unseres Orchesters gerecht werden. Spezialarrangements aus eigener Hand (Guido Rennert) sowie dem Musikkorps der Bundeswehr nahestehender Künstler (Jörg Murschinski) prägen seit Jahren die Konzertliteratur dieses Eliteorchesters. Ihrer beider Tonkunst vereint die deutsche Bläsertradition mit der heutigen symphonischen Blasorchesterbesetzung auf unverwechselbare und idealtypische Weise. Die Strauss’sche Hymne zur Eröffnung der Münchner Kunstausstellung entstand aus einem überlieferten Manuskript des damaligen Militärkapellmeisters Max Högg, der die ursprüngliche Partitur von Richard Strauss für zwei Militärorchester unterschiedlicher Größe einrichtete. Hieraus schuf Stabsfeldwebel Guido Rennert die vorliegende Fassung für das Musikkorps der Bundeswehr, die mit freundlicher Genehmigung der Familie Strauss aus Garmisch-Partenkirchen nun- 197 mehr zu besonderen Anlässen aufgeführt werden darf. Stabsfeldwebel Rennert zeichnet auch verantwortlich für die herausgehobenen Arrangements der symphonischen Dichtung Nr. 3 Les Préludes von Franz Liszt und der Ouvertüre zur Operette Die Fledermaus von Johann Strauß. Jährlich legt das Musikkorps der Bundeswehr mehrere CD-Produktionen vor, aus denen im Innsbrucker Abschlusskonzert gleich mehrere Kostproben erklingen sollen. Mit dem Schützenmarsch von Alfred Helbig wurde ein nahezu vergessener deutscher Marsch unter Mitarbeit der Deutschen Gesellschaft für Militärmusik nach einer Schellackplatte rekonstruiert und somit nicht nur Marschliebhabern für immer erhalten. Auch der Marsch Aus eigener Kraft von Theodor Rupprecht ist ein beeindruckendes Zeugnis brillanter deutscher Marschliteratur, die mit weiteren Deutschen Märschen auf der CD Durchs Brandenburger Tor eine einzigartige Sammlung bildet. Mit dem Arrangement Guten Abend, gut’ Nacht erklingt ein Auszug aus der CD Kein schöner Land, die dem besonderen Kulturgut des deutschen Volksliedes gewidmet wurde und dem weltberühmten Lied von Johannes Brahms im Arrangement von Stabsfeldwebel Rennert hörenswerte Möglichkeiten in nunmehr zeitgemäßer Klangentfaltung bietet. Als Militärorchester nahe der Beethovenstadt Bonn fühlen wir uns auch diesem Komponisten in besonderer Art und Weise verpflichtet und haben daher das Werk Stephen Melillos I Shall Hear In Heaven in unser Programm aufgenommen. Im Bewusstsein seiner fortgeschrittenen Taubheit nimmt Beethovens Traum, im 198 Himmel wieder hören zu können, in diesem Werk eine klangfaszinierende Gestalt an und entführt ihn und den Hörer in die fiktive Welt eines sehnsuchtsvollen Wunsches, der klangschön wächst, bis zu einem greifbaren, fast religiösen Höhepunkt ansteigt, bevor er an der Wand der Realität plötzlich, dann ersterbend zerschellt. Stilvielfalt und besonders wirkungsvoll dargebotene, gehobene Unterhaltungsmusik kennzeichnen die Programme des Musikkorps der Bundeswehr seit seiner Gründung. Eines der jüngsten Projekte ist eine raffinierte und kreative Auseinandersetzung des süddeutschen Arrangeurs Jörg Murschinski mit der Musik des Rat Pack. Die unvergessenen Hits von Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis jun. erfahren im Gewand des Musikkorps der Bundeswehr eine würdige und begeisternde Renaissance. Der gleiche Arrangeur verwandelte zum Jubiläumsjahr Giuseppe Verdis im Jahr 2013 den Auftrag unseres Orchesters zur Würdigung des großen Opernschöpfers in eine gefühlvolle und originalgetreue italienische Opernnacht Una Notte all’Opera, die dem besonderen Ambiente der heutigen Aufführung in der Kaiserlichen Hofburg gerecht werden soll. Das Musikkorps der Bundeswehr und sein Dirigent Christoph Scheibling wünschen Ihnen unvergesslichen Musikgenuss. Gleichzeitig bedanken wir uns bei Alois Schöpf und seinem Team für die herzliche Aufnahme und Betreuung während des diesjährigen Konzertes. Christoph Scheibling 199 Wir danken für Unterstützung, Kooperation und Mitarbeit: Unseren Geldgebern und Hauptsponsoren TVB Innsbruck und seine Feriendörfer Stadt Innsbruck Land Tirol – Kulturabteilung Tiroler Wasserkraft Hypo Tirol Bank Unseren Sponsoren und Kooperationspartnern Tiroler Tageszeitung Tiroler Musikschulwerk Innsbruck Marketing Zillertal Bier Restaurant Fischerhäusl Tirol Werbung Land Südtirol, Amt für Deutsche Kultur Blasmusikverband Tirol Swarovski Kristallwelten Nordkettenbahnen Betriebsgesellschaft Österreichischer Blasmusikverband Burghauptmannschaft Innsbruck Fantasy Veranstaltungstechnik Athesia Druck AKM Innsbruck/Wien Café Sacher Innsbruck DB Schenker Tomaselli Gelateria Tyczka Gas Hausratstudio bei der Triumphpforte Café Central Innsbruck Reifen Huber Wörgl Hotel Charlotte Hotel Kapeller
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http://lebendige-traditionen.ch/index/index.html?action=id&id=52&lang=rm
http://www.myswitzerland.com/de/seminare/info-ueber-die-schweiz/aktivitaeten-mice/winter/schlitteln/.html
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|Questa pagina è ancora da trascrivere o è incompleta.| 546 Theodor de Castelberg pudiu adempli l' obligaziun. jeu vesel peia nigin motif suffizient dad inculpa mei da munconza da meia obligaziun. che els a mi schmanatschen da struffia — a che jeu deigi tume Els croda peia da sesez. sche els sin in autra maniera san mytscha della schlavitit — sche veng ei a mi fa legermen. 5 augureschel ad els buna pazienzia, a da viver bein. hartman presentamein signiur regent de wall de rosas. schcarpa la bref en tochs a betta giun pleun. felg senza charezia, wipera malengerzieivla. bonifazi. mo con lunsch se perdeis po mai miu bien um! cun tgiei dretg 10 astgieis vus? signiur segliend el plaid. signiur hofmeister! han els buch il dretg de schcarpa ina bref che ven scretta ad els? martin. 15 ussa bein — schblaza culs meuns. ussa rump ei ò il chuet. il pluschein se fa od il chries. bonifazi. quei dretg sco els an detg enson sentali che jeu vai è. (f. 12b) … signiur. 20 eh bein — sche il medem dretg ha il signiur wall de rosas è. — tgiei staten ei aschy stuy? neu miu char benjamin — tscheu ei tiu bab. benjamin. fridolin — eis ei el? fridolin. 25 gie gie miu fraet glei propi el il bien bab. martin. a jeu? jeu sundel il velg martin. signiur strenschend en bratsch ses dus felgs. O mès affons. vus stueis a mi entras vossa schi gronda carezia — a 30 galanta demanonza fa megliera si la profunda plaga che vies malgartigiau a crudeivel fra a mi ha aviert. a vus bien hofmeister veis dau ina a mi schi enperneivla educaziun, che jeu sai buch esser engarzieivels avunda. bonifazi. ei ston a mi perduna! signiur wall de rosas. jeu sundel ton devon 35 surprius — che sai bucca tgiei dy ne tergia. benjamin. a jeu è sumigliontamein sundel tut od memez — aber tgiei sterschliu vestgiu han ei a dies? pertgiei han ei a mi leu ora silla ryva e nuet schau cuntonscher — che els seigien miu char bab. ina consolaziun pli gronda ---557---
Altfranzösische Lieder: berichtigt und erläutert mit Bezugnahme auf die provenzalische, altitalienische und mittelhochdeutsche Liederdichtung : nebst einem altfranzösischen Glossar F. Dümmler, 1853 - 384 من الصفحات طبعات أخرى - عرض جميع المقتطفات الصفحة 117 - E per ingegno lo fa star dolente, E per orgoglio mena grande oltraggio. Cui ello prende , grave pena sente ; Ben è conquiso chi ha suo siguoraggio . i Assomiglio Salr. الصفحة 5 - Sprachformen entweder eine vollkommene Identität zeigen oder zur Darstellung derselben sich verwandter Mittel bedienen, ist andererseits das unablässige Streben des Verfassers darauf gerichtet, der Entstehung und Bedeutung dieser Sprachformen auf die Spur zu kommen und so den Organismus des Sprachkörpers zu erkennen. Dient die erstere dieser... الصفحة 14 - Conjugation am treuesten bewahrt hat. Der Verfasser, welcher sich eine möglichst erschöpfende Behandlung jener Conjugation zur Aufgabe gestellt hat, betrachtet zunächst die Personalendungen, denen mit Hülfe des Sanskrit sowohl ihre ältere Form, als (und hierbei namentlich bietet sich eine Reihe scharfsinniger Beobachtungen dar) ihre Bedeutung nachgewiesen wird. Der zweite Theil des Buches behandelt sodann die Bildung der einzelnen Zeiten mit durchgängiger Hervorhebung der dieselben unterscheidenden... الصفحة 15 - ... und zugleich mit der Sprache selbst so gebildet habe, wie wir es vorfinden. Hierdurch wird sein Ursprung in die Anfänge der Geschichte, und jedenfalls vor die Trennung des semitischen, ägyptischen und indoeuropäischen Stammes gesetzt. Dies führt auf eine Vergleichung des semitischen Alphabets mit dem indischen und den Hieroglyphen, und wird der gemeinschaftliche Ursprung dieser drei erhärtet. الصفحة 11 - Entwickelungsganges (§. 7). Er zeichnet die Richtung vor, welche die Sprachforschung zu nehmen hat, um ihren Gegenstand in dieser Weise zu beurtheilen (§.8) und wird dadurch zu einer tieferen Darlegung des Wesens der Sprache geführt (§.9 — 12). الصفحة 18 - Methode, welcher überhaupt die neueste Sprachwissenschaft ihren Aufschwung verdankt, und welche hier vom Verfasser mit Scharfsinn und Umsicht angewandt ist. Es ist hier zum ersten Male eine wissenschaftliche Lautlehre der koptischen Sprache gegeben, welche die sichere Basis für die Formenlehre bildet. Höchst schätzenswerthe Notizen über die Syntax sind aus den Papieren des Verfassers vom Herausgeber angehängt. الصفحة 19 - Abhandlung zerfallt in einen allgemeinen und einen besondern Theil. Im erstem wird der Begriff der Schrift erörtert, wobei der Verf. in seiner bekannten "Weise an W. v. Humboldt anknüpft, ihn kritisirend, begründend und weiterführend. Sein Gesichtspunkt ist der psychologische, von welchem aus im ändern Theile der Abhandlung die verschiedenen Schriftarten als die Entwicklungsstufen des Begriffes der Schrift... الصفحة 117 - Lo gens temps de pascor, Ab la fresca verdor, Nos adui fuelh e flor De diversa color: Per • que tug amador Son guay e cantador Mas ieu, que plang e plor, Cui jois non a sabor. A vos mi clam, senhor, De mi dons e d... الصفحة 91 - Et s'eles font, par mal conseil, folage, A lasches gens et mauvais le feront, Car tuit li bon iront en cest voiage. Diex tant avons été preus par huiseuse, Or verra- on qui à certes iert preus, 35. الصفحة 132 - Min herze und min lip diu wellent scheiden, diu mit ein ander varnt nu mange zit. der lip wil gerne vehten an die heiden: so hat iedoch daz herze erweit ein. wip vor al der werlt. daz müet mich iemer sit, daz si ein ander niene volgent beide, mir habent diu ougen vil getan ze leide, got eine müeze scheiden noch den strit.
https://it.wikisource.org/wiki/Pagina:Decurtins_-_R%C3%A4toromanische_chrestomathie,_IV.djvu/554
https://books.google.com.eg/books?id=5r4FAAAAQAAJ&dq=editions:HARVARD32044017153495&hl=ar&output=html_text
0.60206
0.603887
Ils ZSC Lions han gudagnà ordaifer cunter ils SCL Tigers cun 3:1. Entant ch’ils Turitgais sa chattan davanttiers, è quai stada la 7avla terrada en la 7avla partida per ils Tigers. Um dal gieu è stà Fabrice Herzog, l’attatgader da 21 onns ha fatg marcà ses emprim gol da la stagiun suenter 23 minutas, e pauc pli tard anc il 2:0. Era gia tar la 6avla victoria vegn Losanna cunter il campiun da Berna, dentant pir en la prolungaziun cun 3:2. Bain manava Losanna suenter 25 minutas, avant la segunda pausa han ils Bernais dentant pudì egualisar. Il gol decisiv per Losanna è lura crudà en la quarta minuta da la prolungaziun. Hockey: 47. runda liga naziunala A |Partida||Resultat| |Berna - Kloten ||3:2| |Bienna - Genevra ||6:3| |Friburg - Ambri ||7:0 | |Losanna - Zug ||3:0 | |Lugano - Tavau ||3:1 | Hockey: Classament liga naziunala A (05-03-2018) |Team||Gieus||Relaziun da gols||Puncts| |1.||Berna||50||167:112||102| |2.||Zug||50||153:122||91| |3.||Bienna||50||150:124||89| |4.||Lugano||50||159:130||86| |5.||Friburg||50||133:139||77| |6.||Tavau||50||134:156||75| |7.||ZSC Lions ||50||144:133||75| |8.||Genevra Servette||50||132:153||71| |9.||SCL Tigers||50||120:134||67| |10.||Losanna||50||149:169||63| |11.||Ambri-Piotta||50||136:168||57| |12.||Kloten||50||120:157||47| RR novitads 23:00
Zehn-Tore-Spektakel: Davos verliert Schützenfest in Lugano Der HC Davos unterliegt nach der Nati-Pause dem HC Lugano in einem Zehn-Tore-Spektakel mit 4:6. Die Partie hier im Liveticker zum Nachlesen. Der HC Davos unterliegt nach der Nati-Pause dem HC Lugano in einem Zehn-Tore-Spektakel mit 4:6. Die Partie hier im Liveticker zum Nachlesen. HC Lugano HC Davos Sportticker Davos verliert das Zehn-Tore-Spektakel in Lugano mit 4:6 - Der Sieg für die Tessiner geht in Ordnung, sie hatten mehr vom Spiel und die besseren Chancen - Mehr als die Hälfte der Gegentore waren sehr unnötig für die Davoser - Der HCD wirkte oft unsortiert und gab vermehrt die Scheibe zu leichtfertig her - Davos fällt auf Rang 10, könnte aber durch einen Sieg morgen gegen die Lions bis auf Platz 7 springen Herzlichen Dank fürs Mitlesen, einen schönen Abend noch und bis morgen, wenn es heisst: HC Davos vs. ZSC Lions Viertes Tor für Davos - eine Minute vor Schluss. Näkyvä macht das 4:6 - geht hier doch noch was? Schlegel lässt einen Schuss nach vorne abprallen und Michael Fora ist zur Stelle - er trifft bei seinem Comeback. 3:6 aus Davoser Sicht. Dieses Mal verliert Michael Fora den Puck an Luca Fazzini, der zieht alleine auf Senn los - und schiebt zum 6:2 ein. Das dürfte es gewesen sein für die Davoser. Und da ist das 5:2. Egli bleibt an Morini hängen, der prescht vor das Davoser Tor - legt nach rechts rüber zu Mark Arcobello - und die Scheibe ist im Tor; Senn erneut geschlagen. Die Torschuss-Statistik: 35 zu 20 für Lugano. Die Führung geht mittlerweile auch absolut in Ordnung, Davos macht schlicht zu wenig fürs Spiel. Das grosse Davoser Aufbäumen bleibt noch aus - es ist wieder Lugano, welches das Spieldiktat übernimmt. Ein weiteres Tor für die Tessiner dürfte hier die Entscheidung sein. Zwei Bündner Teams standen heute auch in der MyHockey League im Einsatz: EHC Thun - EHC Arosa 5:2 HC Düdingen Bulls - EHC Chur 1:4 Sowie in der 1. Liga: EC Wil - HC Prättigau-Herrschaft 1:3 Update aus den anderen Stadien: HC Ajoie - HC Ambri-Piotta 1:3 EHC Biel - Genf-Servette 1:3 SCL Tigers - EHC Kloten 4:1 Lausanne HC - EV Zug 1:1 Davos kommt unbeschadet aus dem Boxplay - beginnt jetzt die Aufholjagd des Rekordmeisters?
https://m.rtr.ch/sport/naziunal-internaziunal/ils-zsc-lions-en-il-nov-leader
https://www.suedostschweiz.ch/sport/eishockey/liveticker-zum-nachlesen-zehn-tore-spektakel-davos-verliert-schuetzenfest-in-lugano
0.719829
0.722587
|Questa pagina è ancora da trascrivere o è incompleta.| Pleids 631 Ün auter. Ault respetada nova leg hanurau sr spus a Jf. spusa. Enten tutas ovras ad ordinatiuns d' ilg aultischem monarch d' ilg tschiel a da la terra veza scadina vera carezia da bab enten la quala el mussa sia aflectiun vi d' ilg cartschauns. Tal caracter da carezia sa declera 5 er cur ch' ilg Senger gi: Ilg ei bucca bien ch' ilg cartschaun seigig parsuls, jou lgi vi far üña gidonta. — Quei nus mussa co ch' ilg scaffider ha sin tuts graus, gurdau co ch' el possig metter ilgs cartschiauns enten wantira. — La bibla ad historgias metten avont a nus, ca quoutras carezia, [f. 16b] d' ilg Deus da la carezia seigig rasad' ora sin terra; tras questa divina 10 ordinatiun; tras la quala cartschauns s' uneschen … cun cartschauns par flanziar nossa schlatta a luvurar la wantira da quella nu aflün pli sincera carezia, pli amicitia cordiala, pli flis da sa plascher l' ün l' auter pli aplicatiun da promover cuntantienscha tenter per, pli patientia sut la crusch da questa witta, pli statteivladad ad enten sa suttameter er a las pli grevas lavurs, 15 pli forza da schnagar sasez, a beras gadas ils ses ils pli dulsch griaments ca gual enten quest s. stand da leg, ca Deus ha tschantau ent, cun gir: Ilg ei bucca bien ch' ilg cartschaun seigig parsuls. — Nua ven er ilg cor pli comuvantau? Nua sa muss' en quell pli ansenas d' ilg divin vangir nou d' ilg cartschaun? … Ca gual cur ün vez a üña muma cun sieu car uffont 20 sin la bratscha p' ilg cuschantar [f. 17a] a spisigiar vi da sieu cor, ca pleina da quitau gugend rumpa giu a sieu sien a sieu agien ruvaus mai ch' ella possig ver cuntents a leds ilg frig ca Deus l' ha dada enten sieu stand rasolut tutas sias forzas gi a noig dad ünfrer si, par muntaner mum ad uffonts cun latezia. Ni cust ni fadigia, ni lavur ni strapatsch lgi po 25 starmantar, mai ch' el possig ver sia familgia enten wantira. — A chei carezia ven qoutras flanziada er tenter familias a schlatas la quala ün veza zund buc sch' ella vess bucca sieu vangir nou da geniturs ca flanzegian quella enten lur cars uffonts. — Bucca bien fuss ei stau parsuls, pli ch' ün sa patrachia suenter a pli ca la declaronza d' ilg Senger met a turp ilgs 30 malscuntents a lgis quals el sa mei buc far dreg. Bien eisei damei p' ilg cartschaun ch' ilg Senger lgi ha dau üña cumpangia, cun la quala el possig parchir bien a mal, vantira schvantira, latezia tristezia, ruvaus a malruvaus; üna cumpangia da la quala el [f. 17b] sa possig fidar, ad enten tutta stenta sa confortar! — Üna tala cumpangia lein nus ver spronza ch' ilg aultischem 35 regenter hagig er dau a lgi noss hunarau sr spus vi da la virtusa, christianeivla a casta Jfa spusa, ch' ün possig gir: Ilg ei bien ca vus seigias bucca parsuls; bien ha faig la providentia da dar a vus tala gidonta, ca seigig d' anturn vus, — la quala tras sias lagreivlas vartids confortig viess cor a seigig surlefgiament enten tutas vossas lavurs. — Jou giavisch ch' ilg Senger 40 -642-
Editionsrichtlinien Die Editionsrichtlinien beruhen auf Wikisource:Editionsrichtlinien. - Zusätzliche Absätze können der besseren Lesbarkeit willen eingefügt werden - überschriebenes e über den Vokalen a, o und u, werden als moderne Umlaute transkribiert - das Wort un mit überstrichenem n ist die Abkürzung für und und wird dementsprechend transkribiert - Überstrichene Vokale am Wortende werden durch Anhängen eines n oder m (was, das muß sich grammatikalisch ergeben) transkribiert Alle redaktionellen Texte dieses Projektes stehen unter der Lizenz CC-BY-SA 2.0 deutsch Der Einblattdruck ist im VD17 unter der Nummer 12:666426W erfasst. Überschrift Epitaphium oder deß guten Geldes Grabschrifft. O du Geitzteuffel auff der Baan / Was hebstu alls mit dem Geld an / Ist es noch nicht genug der zeit / Unfrid und Widerwertigkeit. Text Wo seynd doch Leut also verflucht / So arg verschlagen und durchsucht / Als die Gottlose Juden sein / In den Müntzhandel gesetzt ein / Sein die ärgsten Feind in der Welt / Die zu grund richtn das gut Geld: Hie kompt ein Christ / Der ärger ist. Merck Jud / seh gut Geld bring ich dir / Was gibstu auff den Wechsel mir? Auff den Gulden Häller zu lohn / Jud: Da hastu dreissig Kreutzer schon Christ: Was auff den fl.[1] Pfenning im brauch? Jud: Hier hastu 30. Kreutzer auch. Christ: Was auff den Gulden Kreutzer her? Jud: Zehen Patzen[2] gib ich nicht mehr. Christ: Was auff den Gulden halbe Patzn? Jud: Hie hast 12. Patzn in dein Tatzn. Christ: Was gibstu auff ein Gulden Groschn? Jud: Ein fl. hast nicht hart drumb droschn Christ: Auff ein Guldn 6. Kreutzer was gibst dar? Jud: Da hastu einen Gulden bar. Christ: Auff ein Gulden Drey Patzner wol / Jud: Ein Gulden 5. Plappart[3] fürwol. Christ: Auff 2. Gulden Sechs Pätzner was / Jud: Vier Gulden dreyssig Kreutzer fürbaß. Christ: Was gibst auff ein 12. Pätzner gut / Jud: Dreissig Kreutzer ist mir zu muht. Christ: Auff ein Reichsthaler was gibst ein? Jud: 5. Gulden dreyssig Kreutzer fein. Christ: Was gibst auff ein Goldgulden mir? Jud: Fünff Gulden 30 Kreutzer dafür / Christ: Endlich was gibst auff ein Ducaten du / Jud: Acht Gulden 30. Kreutzer darzu. Je besser Geld / je mehr gib ich / Darauff darnach so richte dich / Komm bald zu mir wider in samm / Ich zahl dirs wol bey meiner Scham. Diß Epitaphium O Christ / Deß guten Gelds Begräbnuß ist. Schaw an der Gottloß Christ vorab / Trägt selbst das gut Geldt zu dem Grab. Das ist der Juden Tiegl / Zu lohn solt seyn ein starcker Prügl / Auff ihren Rucken für ein pahr / Sag O Leser ist es nicht wahr? Der Geitz Teuffel ist der rechte Thäter / Der Wucherer deß Gelds Verräthr / Die bringens den Juden geflissen / Wo köndten sie das Geld sonst wissn / Die werffens in den Tiegel / ihr Gott werff sie in die Höll dafür / Ist ob Gott wil nicht lang dahin / Wird die Höll ihr aller Gewinn / Wiewol sie dessen nicht besorgn / Der Umbhang helt ihr Sach verborgn. Discordia[4] uns sein andeut / Diser Welt widerwertigkeit / In hohem und Niederm Stand / Unter deß das gut Geld zuhand / Schreyt umb Hülff / daß es muß von Den Juden schändlich zu grund gahn / Ja es schreyt uber die danebn / So ihnen den Gwalt haben gebn. Unter dem obgmeltem Fürhang / Hat die Gerechtigkeit kein Gang / Dann ihr Klarheit will nicht hinnein / Hie bey den Teuffels Juden sein / Dieweil sie als der Edel Schatz / In der schnöden Welt hat kein platz: Weil die Welt im Unfrieden steht / Die zeit der Juden Geldt fortgeht / Schickt aber Gott guts Regiment / Der Juden Teuffels Geld sich endt. Ihr Widerchristische Boßheit / Mit all ihr Ungerechtigkeit / Ihr ungerechtes Geld zumal / Gemacht von allerley Metall / Wers jetzt nach ihnen schmeltzen thut / Bringt darvon kaum 2. Pfenning gut. Solt das nicht zubeklagen seyn / Gegen dem guten Geld gemein. Hie spürt man ihren Neyd und Haß / Gegen der Christenheit ohn maß / Vorzeiten hat man sie erkennt / Mit ihrem falschen Geldt verbrendt / Man sicht in aller Welt umbher / Daß kein Gerechtigkeit ist mehr / Warumb sie hat keinen Fortgang / Das macht der Welt Teuffels umbhang / Der in allem nicht schafft das gut / Biß Gott den Fürhang hinwegthut. Secht der wigt das Geldt mit Untrew / Ey daß es sein letzts wegen sey. Hinder ihm schlegt der drauff das Präg / Ach daß sein Seel auch darob leg / Sampt seiner Müntz tieff in der Erdn / Daß der Wundsch an ihm war soll werdn / Daß der Träger / Gräber / Todtengräber / Komm in Höllischen Finstern Nebel / Was wündsch ich / sie haben mehr Plag / Weder man ihnen wündschen mag. Es ist umb den Armen zuthun / Dem thut es ubel darob gahn / Weil die gut Müntz starck geht zu grund / O Christ bitt Gott hertzlich jetzund / Daß er uns laß nach disem Zorn / Die Himmlisch Müntze widerfahrn / Dardurch uns Christus mit Wohlthat / Erkauffet und erlöset hat / Von der Müntz deß Teuffels die zeit / Als der verfluchten unwarheit / Deß wegen last uns bitten gleich / Dem lieben Gott im Himmelreich / Daß er abwend diß ungemach / Das wird gedruckt zu Denck ihm nach. Zu Augspurg / bey Martin Wörle Brieffmaler im Stern- gäßlein. Sacherläuterungen - ↑ fl. – Abkürzung für Gulden (von lat. florin). - ↑ Patzen – Batzen, eine ab dem 15. Jahrhundert in Bern geprägte Münze. - ↑ Plappart – schweizerische und süddeutsche Groschenmünze aus dem 15. Jh. - ↑ Discordia – (lat.) Streit, Zwietracht.
https://it.wikisource.org/wiki/Pagina:Decurtins_-_R%C3%A4toromanische_chrestomathie,_IV.djvu/639
http://de.wikisource.org/wiki/De%C3%9F_guten_Geldes_Grabschrifft
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Contribuziuns dals 01.06.2017 - Gievgia, 1.6.2017, 6:06 Termins da l'emissiun - Emprima emissiun: - Gievgia, 1.6.2017, 6:06, RTR - Repetiziun: - Gievgia, 1.6.2017, 7:06, RTR - Gievgia, 1.6.2017, 8:06, RTR - Gievgia, 1.6.2017, 11:03, RTR - Gievgia, 1.6.2017, 12:06, RTR - Gievgia, 1.6.2017, 17:06, RTR Contribuziuns - Bunura: Ballape regiunal - US Schluein Glion relegà en 3. liga - Bunura: Ballape regiunal - president Simon Lutz suenter la rel... - Bunura: Val Müstair e la visiun suenter l'analisa - Bunura: Val Müstair va d'accord cun las visiuns da la suprastanza - Mezdi: Ballape: Naziunala svizra cun nov bus d'equipa - Mezdi: HelveCHia - Chors rumantschs: Problematica da chattar c... - Mezdi: HelveCHia - Chors rumantschs da la bassa cun nov concept - Mezdi: Dad USR III datti il project da taglia 17 - Saira: Hans Danuser ed il fotografar
Regierungmitteilung Unglück bei Maladers Sieg nach Penaltyschiessen Gänsehaut pur Selbstanzeige Belasteter Standort in Chur Abstimmungskampf Bei der Trumpf Kollision bei Hinterrhein Rekordjahr bei SAC-Hütten Romanische Medien HCD setzt auf bekannte Gesichter Was kann man tun? Unfall bei Tamins Premiere Militärjustiz Thusis ermittelt Comedy-Autor tickt aus Wahlen St. Moritz Expo Valposchiavo Mountainbike Schlimmer als im Schweizer Schnitt Heimatschutz Bussen nach eignen Feststellungen Katastrophenhelfer aus Graubünden Anstieg an Touristen fordert Infrastruktur Reorganisation beim HCD Eine Filiale weniger Serie reisst nicht ab Anhaltende Trockenheit Gute Arbeit Kuhreiten Immobilienreport Gemeindevorstand St. Moritz Eishockey «Medias Rumantschas 2019» Flugzeugabsturz am Piz Segnas HCD-Torhüter ist zurück Swiss Gastro Award Bessere Bewachung 100 Prozent Bio Stand der Dinge Neuer Anlauf für Sandro Viletta Nachwuchs Offizielle Berufsbezeichnung Gründe für das Verschwinden Neues Mediengesetz Nicht mehr nur Umsteigeort Nachwuchs Blühendes Kleinunternehmen Bundesgericht hat entschieden American Football Bester Skorer Wahlmarathon in St. Moritz Eishockey Unihockey Kein Feuerwerksverbot für Davos Reiten Gemeindevorstand St. Moritz Grossprojekt auf Investorensuche Geschmacksfeuerwerk Pferderennen Maienfeld Schafschur Nach Sieg folgt Niederlage Gemeindevorstandswahlen Susch Gemeindeversammlung Temperaturrekord Wichtiger Sieg im Abstiegskampf Zmorga mit... «Sagra della Castagna» So habt Ihr diese Woche abgestimmt Augenzeugen und Involvierte kommen zu Wort «König der Bernina»
https://m.rtr.ch/emissiuns/actualitad/contribuziuns-dals-01-06-2017
http://dossiers.suedostschweiz.ch/regional/graubunden
0.625515
0.626876
Protestas encunter damondas da baghegiar Concernent il dretg public enteifer 20 dis dapi il datum da publicaziun en scret alla: Suprastonza communala Lumnezia Palius 32D Caum postal 54 7144 Vella La damonda da baghegiar cun ils plans ei deponida en canzlia communala Lumnezia a Vella. Interessents san prender envesta da quella duront il temps da spurtegl. Ordeifer las uras da spurtegl tenor cunvegnientscha cun igl uffeci da baghegiar. L’envesta publica cuoza 20 dis dapi il datum da publicaziun. Lubientschas da baghegiar concedidas Onn 2019 - Lubientschas da baghegiar settember 2019 - Lubientschas da baghegiar uost 2019 - Lubientschas da baghegiar fenadur 2019 - Lubientschas da baghegiar zercladur 2019 - Lubientschas da baghegiar matg 2019 - Lubientschas da baghegiar avrel 2019 - Lubientschas da baghegiar mars 2019 - Lubientschas da baghegiar fevrer 2019 - Lubientschas da baghegiar schaner 2019 Onn 2018 - Lubientschas da baghegiar december 2018 - Lubientschas da baghegiar november 2018 - Lubientschas da baghegiar october 2018 - Lubientschas da baghegiar settember 2018 - Lubientschas da baghegiar uost 2018 - Lubientschas da baghegiar fenadur 2018 - Lubientschas da baghegiar zercladur 2018 - Lubientschas da baghegiar matg 2018 - Lubientschas da baghegiar avrel 2018 - Lubientschas da baghegiar mars 2018 - Lubientschas da baghegiar fevrer 2018 - Lubientschas da baghegiar schaner 2018 Onn 2017 - Lubientschas da baghegiar december 2017 - Lubientschas da baghegiar november 2017 - Lubientschas da baghegiar october 2017 - Lubientschas da baghegiar settember 2017 - Lubientschas da baghegiar uost 2017 - Lubientschas da baghegiar fenadur 2017 - Lubientschas da baghegiar zercladur 2017 - Lubientschas da baghegiar matg 2017 - Lubientschas da baghegiar avrel 2017 - Lubientschas da baghegiar mars 2017 - Lubientschas da baghegiar fevrer 2017 - Lubientschas da baghegiar schaner 2017 Onn 2016 - Lubientschas da baghegiar december 2016 - Lubientschas da baghegiar november 2016 - Lubientschas da baghegiar october 2016 - Lubientschas da baghegiar settember 2016 - Lubientschas da baghegiar uost 2016 - Lubientschas da baghegiar fenadur 2016 - Lubientschas da baghegiar zercladur 2016 - Lubientschas da baghegiar matg 2016 - Lubientschas da baghegiar avrel 2016 - Lubientschas da baghegiar mars 2016 - Lubientschas da baghegiar fevrer 2016 - Lubientschas da baghegiar schaner 2016 Onn 2015 - Lubientschas da baghegiar december 2015 - Lubientschas da baghegiar november 2015 - Lubientschas da baghegiar october 2015 - Lubientschas da baghegiar settember 2015 - Lubientschas da baghegiar uost 2015 - Lubientschas da baghegiar fenadur 2015 - Lubientschas da baghegiar zercladur 2015 - Lubientschas da baghegiar matg 2015 - Lubientschas da baghegiar avrel 2015 - Lubientschas da baghegiar mars 2015 - Lubientschas da baghegiar fevrer 2015 Administraziun Uffeci communal Lumnezia Palius 32D Caum postal 54 7144 Vella +41 (0)81 920 60 00 infolumneziach Uffeci da taglia Uffeci da taglia Lumnezia Palius 32D Caum postal 54 7144 Vella +41 (0)81 920 60 08 steueramtlumneziach Uras da spurtegl gliendisdis - venderdis 09.30 - 11.30 uras 13.30 - 16.30 uras ni tenor cunvegnientscha
Infolge des Feiertages Mariä Himmelfahrt bleibt die Gemeindeverwaltung am Mittwoch, den 15. August 2018 geschlossen. Besten Dank für die Kenntnisnahme. Über Toni Bearth Dieser Autor hat noch keine Biografie hinzugefügt.Der Autor Toni Bearth hat 69 Einträge verfasst. Einträge von Toni Bearth 3. Januar 2019 la fermata Link Wir machen Sie auf die Publikation am Anfang des Amtsblattes aufmerksam. Die Urne ist bei der Gemeindekanzlei wie folgt aufgestellt: Donnerstag, den 7. Juni 2018 15.00-17.00 Uhr Freitag, den 8. Juni 2018 […] 24. Februar 2019 la fermata Link 16. Februar 2019 la fermata Link 9. Februar 2019 la fermata Link 10. Februar 2019 la fermata Link 15. Dezember 2018 la fermata Link 29. Dezember 2018 la fermata Link 1. Dezember 2018 la fermata Link 27. Dezember 2018 la fermata Link Die Gemeinde Falera bietet Brennholz wie folgt an: Ort (Holzlagerplatz): Curtgani oder vor dem Haus Preis: Fichte, ab Holzlagerplatz, Fr. 54.–/m3 Fichte, vor dem Haus, Fr. 69.–/m3 (Zufahrt mit LKW muss möglich sein) Hartholz, ab Holzlagerplatz, Fr. 92.–/m3 Hartholz, vor dem Haus, Fr. 107.–/m3 (Zufahrt mit LKW muss möglich sein) Die Abgabe erfolgt in […] Wir machen Sie auf die Publikation am Anfang des Amtsblattes aufmerksam. Die Urne ist bei der Gemeindekanzlei wie folgt aufgestellt: Donnerstag, den 1. März 2018 15.00-17.00 Uhr Freitag, den 2. März 2018 […] Die bestellten Bäume können am Donnerstag, 21. Dezember 2017 von 12.30 – 13.30 Uhr auf dem Parkplatz Fandrels in Falera abgeholt werden. Die bestellten Bäume müssen im Voraus bei der Gemeindekanzlei bezahlt werden. Geschäfte, Restaurants und Privatpersonen, die für die Adventszeit Bäume oder Tannenreisig beziehen möchten, können die Bestellung bis spätestens Freitag, 3. November 2017 bei der Gemeindekanzlei aufgeben (081 921 35 15). Am Samstag, 4. November 2017 von 8.00-11.00 Uhr findet eine Sperrgutsammlung statt. Die Abfuhrcontainer werden auf dem Parkplatz Fandrels (am Dorfeingang) aufgestellt. Die Gratisentsorgung von Grobsperrgut bezieht sich auf Hauskehricht, das wegen seiner Abmessungen oder seines Gewichtes nicht dem regulären Sammeldienst übergeben werden kann. Auf keinen Fall dürfen im Rahmen von Sperrgutsammlungen folgende Kehrichtarten entsorgt […] Gemäss den geltenden Bestimmungen sind Personen, die in der Gemeinde Wohnsitz nehmen, verpflichtet ihren Zuzug innerhalb von 14 Tagen der Gemeindekanzlei zu melden und folgende Unterlagen zu deponieren: Festanmeldung Schweizer Staatsangehörige • Heimatschein • Familienausweis • Dienst- / Zivilschutzbüchlein • Versicherungsbestätigung der Krankenkasse Wochenaufenthalt Schweizer Staatsangehörige • Wohnsitzausweis der Wohnsitzgemeinde Ausländische Staatsangehörige • Reisepass oder […] Wir machen Sie auf die Publikation am Anfang des Amtsblattes aufmerksam. Die Urne ist bei der Gemeindekanzlei wie folgt aufgestellt: Donnerstag, den 21. September 2017 15.00-17.00 Uhr Freitag, den 22. September 2017 15.00-17.00 Uhr Sonntag, den […] Infolge Bauarbeiten der Gesamtmelioration Laax ist der Durchgang vom Höhenweg Falera-Larnags/Laax ab der Gemeindegrenze Falera/Laax vom 1. September 2017 bis Ende Oktober 2017 erschwert. Umleitungen sind signalisiert. Wir bitten Sie um Verständnis. Bauamt Laax Karte Ausgangslage Gemäss den Energievorschriften des Kantons Graubünden ist der Betrieb mobiler Heizungen im Freien für gewerbliche Zwecke nur zulässig, wenn der verursachte CO2-Ausstoss kompensiert wird. Unter mobile Heizungen im Freien fallen insbesondere Heizpilze, Heizungsanlagen für Zelte (z.B. Ausstellungen, Events etc.) sowie Wärme- und Infrarotstrahler. Um die Zulässigkeit des Betriebs zu bescheinigen, müssen mobile Heizungen im […] Wir machen Sie auf die Publikation am Anfang des Amtsblattes aufmerksam. Die Urne ist bei der Gemeindekanzlei wie folgt aufgestellt: Donnerstag, den 18. Mai 2017 15.00-17.00 Uhr Freitag, den 19. Mai 2017 15.00-17.00 Uhr Sonntag, den […] Die Motorfahrrad Vignette 2017 kann bei der Gemeindekanzlei gegen Vorweisung des Fahrzeugausweises bezogen werden. In der Gebühr von Fr. 43.— ist die Haftpflichtversicherung eingeschlossen. Die Motorfahrrad Vignette 2016 ist noch bis zum 31. Mai 2017 gültig. 22. Februar 2019 la fermata Link Die Urne ist bei der Gemeindekanzlei wie folgt aufgestellt: Donnerstag, den 9. Februar 2017 15.00-17.00 Uhr Freitag, den 10. Februar 2017 15.00-17.00 Uhr Sonntag, den 12. Februar 2017 09.45-10.15 Uhr Der Stimmrechtsausweis ist an der Urne abzugeben. Stimmbürgerinnen und –bürger, die das Stimmmaterial nicht erhalten […] Die Hundemarken für das Jahr 2017 sind ab sofort bis spätestens 28. Februar 2017 bei der Gemeindekanzlei zu beziehen. Die Gebühr für den ersten Hund beträgt Fr. 40.—. Für jeden weiteren Hund im gleichen Haushalt beträgt die Gebühr Fr. 110.—. Die bestellten Bäume können am Donnerstag, 22. Dezember 2016 von 12.30 – 13.30 Uhr auf dem Parkplatz Fandrels in Falera abgeholt werden. Die bestellten Bäume müssen im Voraus bei der Gemeindekanzlei bezahlt werden. Es können folgende Sorten und Grössen bestellt werden: Nordmannstannen 80-100 cm 125-150 cm 175-200 cm 225-250 cm 300-350 cm Rotfichten 80-100 cm 100-150 cm 150-200 cm 200-300 cm Die Bestellungen können bei der Gemeindekanzlei (Tel. 081 921 35 15 oder E-Mail: info@falera.net) bis spätestens Freitag, 2. Dezember 2016 eingereicht werden. Bestellungen, die nach diesem Termin […] Nr. 2016/57 Datum der Publikation 18. November 2016 Gesuchsteller Pelican Lilian e Marco Via Nova 30 7031 Laax Architekt/Vertreter Achitekturbüro Curtins Alberto Via La Lutta 13 7130 Glion Bauvorhaben Neubau Wohnhaus (Erstwohnungsbau) Zusatzbewilligungen – Parzelle / Zone 1450 / WE Quartier/Strasse Er Liung Auflagefrist 18.11.2016 – 8.12.2016 Einsprachen Oeffentlich-rechtliche Einsprachen schriftlich während der Auflagefrist zuhanden […] Geschäfte, Restaurants und Privatpersonen, die für die Adventszeit Bäume oder Tannenreisig beziehen möchten, können die Bestellung bis spätestens Freitag, 4. November 2015 bei der Gemeindekanzlei aufgeben (081 921 35 15). Am Samstag, 5. November 2016 von 8.00-11.00 Uhr findet eine Sperrgutsammlung statt. ACHTUNG! Die Abfuhrcontainer werden auf dem Parkplatz Fandrels (am Dorfeingang) aufgestellt. Die Gratisentsorgung von Grobsperrgut bezieht sich auf Hauskehricht, das wegen seiner Abmessungen oder seines Gewichtes nicht dem regulären Sammeldienst übergeben werden kann. Auf keinen Fall dürfen im Rahmen von Sperrgutsammlungen folgende Kehrichtarten […] Gemäss den geltenden Bestimmungen sind Personen, die in der Gemeinde Wohnsitz nehmen, verpflichtet ihren Zuzug innerhalb von 14 Tagen der Gemeindekanzlei zu melden und folgende Unterlagen zu deponieren: Festanmeldung Schweizer Staatsangehörige • Heimatschein • Familienausweis • Dienst- / Zivilschutzbüchlein • Versicherungsbestätigung der Krankenkasse Wochenaufenthalt Schweizer Staatsangehörige • Wohnsitzausweis der Wohnsitzgemeinde Ausländische Staatsangehörige • Reisepass oder […] Wir sammeln Altpapier und Karton wie folgt: Dienstag, 25. Oktober 2016 Papier oder Karton muss jeweils getrennt voneinander zusammengebunden und gut sichtbar am Strassenrand deponiert werden. Für die Sammlung gelten folgende Uhrzeiten: Karton, 7.00 Uhr durch die Gemeindearbeiter Papier, 8.15 Uhr durch die Schule. Sammelgut, welches nicht getrennt voneinander und jeweils zusammengebunden ist, wird nicht […] Ausgangslage Gemäss den Energievorschriften des Kantons Graubünden ist der Betrieb mobiler Heizungen im Freien für gewerbliche Zwecke nur zulässig, wenn der verursachte CO2-Ausstoss kompensiert wird. Unter mobile Heizungen im Freien fallen insbesondere Heizpilze, Heizungsanlagen für Zelte (z.B. Ausstellungen, Events etc.) sowie Wärme- und Infrarotstrahler. Um die Zulässigkeit des Betriebs zu bescheinigen, müssen mobile Heizungen im […] Gemäss den geltenden Bestimmungen sind Personen, die in der Gemeinde Wohnsitz nehmen, verpflichtet ihren Zuzug innerhalb von 14 Tagen der Gemeindekanzlei zu melden und folgende Unterlagen zu deponieren: Festanmeldung Schweizer Staatsangehörige • Heimatschein • Familienausweis • Dienst- / Zivilschutzbüchlein • Versicherungsbestätigung der Krankenkasse Wochenaufenhalt Schweizer Staatsangehörige • Wohnsitzausweis der Wohnsitzgemeinde Ausländische Staatsangehörige • Reisepass oder […] Ab sofort befindet sich NEU in Prau da Cuort (Kehrichtsammelstelle) in Falera ein TEXAID-Altkleidercontainer. Mit diesem Angebot wollen wir es Ihnen so leicht wie möglich machen, Ihre Altkleider nachhaltig zu entsorgen. Legen Sie die aussortierten Kleidungsstücke, Schuhe und Haushaltstextilien in einen reisfesten Plastiksack und schnüren Sie diesen fest zu. TEXAID sammelt: • saubere Damen-, Herren- […] Adresse Gemeindeverwaltung Falera Via Principala 45c 7153 Falera/GR Tel. +41 81 921 35 15 Fax +41 81 921 41 31 E-Mail info@falera.net Postkonto Konto Nummer: 70-9604-7 IBAN: CH08 0900 0000 7000 9604 7 BIC: POFICHBEXXX Schalterstunden Gemeindeverwaltung Montag - Freitag vormittags von 09.00 - 11.00 Uhr nachmittags von 15.00 - 17.00 Uhr
http://www.lumnezia.ch/publicaziuns/fatgs-da-baghegiar.html
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|Questa pagina è ancora da trascrivere o è incompleta.| Trin 49 suenter ilg velg tschentament ∆ 40. ouncalura par cunaschienscha dilg oberkeit 11. Davart il far dabat en casa da darchira Er ha ün sabi oberkeit avont peda gieu cattau par bien, ca damai c' ei vangiva saventz faig grond strapaz en la casa da la darchira, sin ils 5 gis da dreigs, da metter si, ca chi ca antschavess dabat en la stiva da la darchira, deig esser curdau fallonza ∆ 3. A quel c' antschavess dabat oreifer la stiva, en la casa da la darchira, dei esser curdau ∆ 2. — senza grazia. 12. Davart ilg vangir pichiaus, co mussar si. 10 Milsanavont ei ilg tschentament, ca scha gie ün vangiss catschau maun vi da sieu chierp, ner pischiaus, scha deig quella parsunna, a la quala ei ven catschau maun, bucca ver pussontza da dar pardichia en quei faig; resalvond sch' ella savess mussar nodas ner pichiras sufficientas; ouncalura … suenter cunaschienscha d' ilg oberkeit, mo cur ei ven mussau si, scha 15 dei ei esser strof. 13. Davart ilg dar frid en dabats. Sch' ei vangiss ün dabat, ner daventass ünna dispitta a scandel, ad ei fuss lgiout lou d' anturn, … scha dei ei vangir clummau frid antroqua la terza gada, a sch' ei vangiss buc ubadieu, scha possig adeig tal dar frid 20 suenter cuncienzia a par cunaschienscha dilg oberkeit; a quella parsunna ca dess bucca frid dei esser curdada fallonza ∆ 3. — A quel ca less buc ubadir, a la laschar sparchir cun dar frid, dei vangir castigiaus par cunaschienscha … dilg oberkeit. 14. Ilg rumper or fanestras a rumper ent jschs. 25 Milsanavont eis ei a° 1759 prieu si par tschentament, ca scha l' un ner l' auter fuss tont malvantireivel, c' el par hass ner da bugiend rumpess [f. 4a] or las fanestras da sieu parmer carstioun, scha seig el curdau fallonza ∆ 4. Er sch' ün rumpess ent ils jschs, ner sin tala … guisa figiess doñ ∆ 2. 30 15. Davart il giugar a saltar. Milsanavont eis ei er scumondau da giugar a saltar, a quel ca surpassa … dei esser curdau fallonza f 2. — minchia gada. 16. Davart ilg laschar giugar a saltar. Item chi ca lasschass giugar a saltar en casa sia saviontameng, dei 35 esser curdau fallonza minchia gada f 2. — NB. A° 1764 ei in specie d' ilg cumin vangieu scumondau da dar Romanische Forschungen XXX. 4
Altfranzösische Lieder: berichtigt und erläutert mit Bezugnahme auf die provenzalische, altitalienische und mittelhochdeutsche Liederdichtung : nebst einem altfranzösischen Glossar F. Dümmler, 1853 - 384 من الصفحات طبعات أخرى - عرض جميع المقتطفات الصفحة 117 - E per ingegno lo fa star dolente, E per orgoglio mena grande oltraggio. Cui ello prende , grave pena sente ; Ben è conquiso chi ha suo siguoraggio . i Assomiglio Salr. الصفحة 5 - Sprachformen entweder eine vollkommene Identität zeigen oder zur Darstellung derselben sich verwandter Mittel bedienen, ist andererseits das unablässige Streben des Verfassers darauf gerichtet, der Entstehung und Bedeutung dieser Sprachformen auf die Spur zu kommen und so den Organismus des Sprachkörpers zu erkennen. Dient die erstere dieser... الصفحة 14 - Conjugation am treuesten bewahrt hat. Der Verfasser, welcher sich eine möglichst erschöpfende Behandlung jener Conjugation zur Aufgabe gestellt hat, betrachtet zunächst die Personalendungen, denen mit Hülfe des Sanskrit sowohl ihre ältere Form, als (und hierbei namentlich bietet sich eine Reihe scharfsinniger Beobachtungen dar) ihre Bedeutung nachgewiesen wird. Der zweite Theil des Buches behandelt sodann die Bildung der einzelnen Zeiten mit durchgängiger Hervorhebung der dieselben unterscheidenden... الصفحة 15 - ... und zugleich mit der Sprache selbst so gebildet habe, wie wir es vorfinden. Hierdurch wird sein Ursprung in die Anfänge der Geschichte, und jedenfalls vor die Trennung des semitischen, ägyptischen und indoeuropäischen Stammes gesetzt. Dies führt auf eine Vergleichung des semitischen Alphabets mit dem indischen und den Hieroglyphen, und wird der gemeinschaftliche Ursprung dieser drei erhärtet. الصفحة 11 - Entwickelungsganges (§. 7). Er zeichnet die Richtung vor, welche die Sprachforschung zu nehmen hat, um ihren Gegenstand in dieser Weise zu beurtheilen (§.8) und wird dadurch zu einer tieferen Darlegung des Wesens der Sprache geführt (§.9 — 12). الصفحة 18 - Methode, welcher überhaupt die neueste Sprachwissenschaft ihren Aufschwung verdankt, und welche hier vom Verfasser mit Scharfsinn und Umsicht angewandt ist. Es ist hier zum ersten Male eine wissenschaftliche Lautlehre der koptischen Sprache gegeben, welche die sichere Basis für die Formenlehre bildet. Höchst schätzenswerthe Notizen über die Syntax sind aus den Papieren des Verfassers vom Herausgeber angehängt. الصفحة 19 - Abhandlung zerfallt in einen allgemeinen und einen besondern Theil. Im erstem wird der Begriff der Schrift erörtert, wobei der Verf. in seiner bekannten "Weise an W. v. Humboldt anknüpft, ihn kritisirend, begründend und weiterführend. Sein Gesichtspunkt ist der psychologische, von welchem aus im ändern Theile der Abhandlung die verschiedenen Schriftarten als die Entwicklungsstufen des Begriffes der Schrift... الصفحة 117 - Lo gens temps de pascor, Ab la fresca verdor, Nos adui fuelh e flor De diversa color: Per • que tug amador Son guay e cantador Mas ieu, que plang e plor, Cui jois non a sabor. A vos mi clam, senhor, De mi dons e d... الصفحة 91 - Et s'eles font, par mal conseil, folage, A lasches gens et mauvais le feront, Car tuit li bon iront en cest voiage. Diex tant avons été preus par huiseuse, Or verra- on qui à certes iert preus, 35. الصفحة 132 - Min herze und min lip diu wellent scheiden, diu mit ein ander varnt nu mange zit. der lip wil gerne vehten an die heiden: so hat iedoch daz herze erweit ein. wip vor al der werlt. daz müet mich iemer sit, daz si ein ander niene volgent beide, mir habent diu ougen vil getan ze leide, got eine müeze scheiden noch den strit.
https://it.wikisource.org/wiki/Pagina:Decurtins_-_R%C3%A4toromanische_chrestomathie,_IV.djvu/57
https://books.google.com.eg/books?id=5r4FAAAAQAAJ&dq=editions:HARVARD32044017153495&hl=ar&output=html_text
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Atun - Mardi, 24.9.2019, 19:00 - Emprima emissiun: - Mardi, 24.9.2019, 19:00, RTR Il temp da racolta, il temp da la feglia da tuttas colurs ed in temp che ha inspirà poets e cumponists tar diversas poesias e melodias. «Il Badugn», «Aton sot la plievgia» u «Scuder scudagn nous» èn be paucs exempels d'ina retscha vasta da chanzuns deditgadas a l'atun. Insaquantas da quellas dechantan «Noss Chors» en quest'emissiun. Redacziun: Dominic Pohle Ils titels en l'emissiun |Notg d'atun||Chor mischedau da Schlans||Scherrer, Carli / Deplazes, Gion| |Il badugn||Chor viril Lumnezia||Huonder, Giusep / Durschei, Victor| |Las ronslas partan||I cantarelli||Dolf, Tumasch / Uffer, Giatgen| |Maletgs dalla pizza||Chor viril Surses||Simeon, Gion Duno / Camen, Albert| |Utuon||Cantus firmus Surselva||Derungs, Gion Antoni / Murk, T.| |Taimp da raccolta||Chor viril da Lantsch||Meister, Casimir / Oser, Ernst / Spinas, Otto (text rom.)| |Aton||Las vouschs dalla Gelgia||Dolf, Benedetg / Uffer, Giatgen| |Monas en iral||Chor da giuvenils Grischun||Scherrer, Carli / Vinzens, Alfons| |Raccolta||Chor viril Rumantsch Berna||Muoth, Alvin / Bertogg, Rigiet| |Allas hirundellas||Chor mischedau da Sumvitg-Cumpadials||Scherrer, Carli / Fry, Carli| |Ers madirs||Chor mischedau (umens) Suraua||Dolf, Benedetg / Fontana, Gian| |Herbst||Vokalensemble inCantanti||Dolf, Benedetg / Huggenberger, Alfred| |Aton sot la plievgia||Chor Davos Fallung||Muoth, Alvin / Cadotsch, Peder| |Atun||kontra.cant||Bundi, Flavio / Spescha, Arnold| |Aura d'atun||Chor mischedau Cumbel||Muoth, Alvin / Arpagaus, Aluis| |Scuder scudagn nous||Chor viril da Salouf||Aeschbacher, Walter / Nay, Sep Mudest| |La feglia croda||Chor mischedau da Pitasch||Bertogg, Conrad / Luzzi, Jachen / Darms, Flurin| |Poesia d'atun||Chor viril da Surses||Steier, Gion Giatgen / Cadotsch, Peder| |Stret utuon||Chor da dunnas da Savognin||Vonmoos, Nuot / Unbekannt| |Atun||Chor viril da Breil||Scherrer, Carli / Cadieli, Gion| |Colurs, colurs||Chor d'affons da Sumvitg||Bond, Andrew / Walder-Hublard, Flavia| |Bunt sind schon die Wälder||Rundfunk-Jugendchor Wernigerode||Reichardt, Johann Friedrich / Salis-Seewis, Johann Gaudenz von / Lukowsky, Rolf| |Fahr wohl, o Vöglein...||Rundfunkchor Leipzig||Brahms, Johannes / Rückert, Friedrich|
12 Zillche-Ballett probt Höppe bis die Fööss jöcke Vor den Erfolg haben die Bühnen-Götter den Schweiß gesetzt: Um für den Auftritt im Theater-Himmel gewappnet zu sein, traf sich das Ballett der Cäcilia Wolkenburg zum Trainingswochenende im stillen Kreuzberg a. d. Ahr. Bereits zum dritten Mal in Folge erarbeitete dort Zillche-Choreografin Michaela Niederhagen mit ihren 13 Mannen die Tänze für das aktuelle Divertissementchen »Janz schön jeheim«. Die Aufgabenstellung ist in diesem Jahr gewaltig: Die Session ist extrem kurz – bereits am 10. Januar 2016 wird das neue Stück Premiere feiern. Für die Bühnenproben ab 3. Januar muss alles sitzen. Der Probenbeginn hingegen verzögerte sich für das Ballett bis Mitte Oktober, da der Interims-Probenort während der Schulferien nicht genutzt werden kann. Hinzu kommen die Unabsehbarkeiten, die das neuerliche Zelt-Interim für die gesamte Bühnenspielgemeinschaft bedeuten: Wie groß wird die Bühne sein? Wie viele Gassen stehen für Auftritte zur Verfügung? Wie viel Platz bleibt vor dem Zwischenvorhang zum Tanzen übrig? Um diesen Rückstand aufzuholen, schlug das Zillche-Ballett sein Trainingslager vom 13. bis 15. November erneut im familiären Landgasthof Weihs an der Ahr auf, um sich ganz den schwierigen Schrittkombinationen der temporeichen Tänze zu widmen. Fernab von Job und Alltag in Köln fanden die tanzenden Cäcilianer dort ideale Trainingsbedingungen, um konzentriert zu üben: Zwölf Stunden reine Trainingszeit verbucht das Ballett nun zusätzlich zu den regelmäßigen Proben in der Woche auf der Haben- Seite. In bis zu fünf Einheiten pro Tag wurde in einer Intensität trainiert, die »unter der Woche« nicht realisierbar wäre – schließlich stehen die Tänzer jenseits der Bühne voll im Berufsleben. Musik fordert Tänzer heraus Für die kurze Zeit an der Ahr hatte die Choreographin einen vollgepackten Stundenplan vorbereitet: Ein szenisches Ballett während der Ouvertüre verlangt den Tänzern auch viel schauspielerisches Talent ab, das sogenannte »Coca-Cola-Ballett« besteht insgesamt aus drei Teilen, deren Notenund Schritt-Material kaum vielfältiger sein könnte. »Das ist eine sehr anspruchsvolle Nummer«, weiß Michaela Niederhagen: »Ich bin stolz auf meine Männer, dass sie sich das so schnell draufgeschafft haben – jetzt können wir die Ballette putzen«. Zillche-Ballett probt 13 Beim Tanzen (wie im Haushalt) bedeutet »putzen« vor allem Arbeit, Fleiß, Gründlichkeit und Detailgenauigkeit: Nun wird das Erlernte gefestigt, rhythmisch akzentuiert. Nach den Beinen lernen jetzt auch die Arme, »wohin sie gehören«. Manchmal ist es nur eine synkopierte Kopfdrehung, die aus einer schlaffen Bewegung spannungsgeladenen Tanz macht. An diesen Feinheiten wird das Ballett noch bis zum Jahresende arbeiten, um seine Zuschauer auch im »weißen Zelt« am Barmer Platz zu begeistern. Eine ausgelassene Samba-Nummer, das rasante BND-Ballett inklusive Verfolgungsjagd oder der mysteriöse Teppich-Tanz werden gewiss für Stadtgespräch sorgen! 1 März 2015 Der Burgbote Mitteilun Schon unzählige Auftritte und trot »Jedes Jahr das 6 Das jährliche D 8 Applaus ist Teil des Lohns Währe Gut. Sicherheit Vertrauen Nähe Kre Die Mitspieler der »Cäcilia Wolke lichtet wurden. Die Fotos und Artik 18 Dankeschönabend Cäcilianer fei THOMAS GUTHOFF: Von der Blockflöte Wieso dieser abrupte Wechsel? Es wa 24 funktioniert nur bei Profis. Uns Ja, ja, nur einmal im Jahr ist Karn 8. März 2015 Tag der offenen Wolke Haben wir jetzt einen »Master of K Das Studium der Kirchenmusik ist ei Sind denn die hohen Zahlen der gewo prüfung - kaum erwarten, dass sie Das ist schon ein guter Wert - läs zu bilden, deren Stimmen auch in de 27.06.1935 80 Jahre Josef Schumache Neue Leitung in der Gruppe 66 Nix b in ihrer Zusammensetzung besondere oder »Rheinisches Leben - rheinisc der vor ihm Rennenden. Im Unterschi O-Töne Steiner So fest kann man d SCHWIEREN O P T I K P R Ä S E 2 Juli 2015 Der Burgbote Mitteilung Erfolgreiche Nachwuchsarbeit: 69 ne Mitgliederentwicklung und Probenbet Räume durch Kammerchor und Chorsch Formalia & Nachwahlen Seinen ausfü 90 Jahre jung und seit 72 Jahren im schon beim Beethovenfest in Bonn 20 Vorstellabend Beginn der Proben Wä Nein, Volkslieder sind keine abgedr Vom Aspiranten zum Sänger in Rekor KÖLNER MÄNNER-GESANG-VEREIN Ein K Karte bitte hier abtrennen und fran Carl-Loewe-Musiktage mit Kammerchor Kammerchor in Unkel 29 Jakob wurde im Oktober 1948 im Seve »Mein Mann war eine hübsche Frau England« stand er zum ersten Mal a 17.09.1960 55 Jahre Andreas Gwosdz Neue Sänger Rudolf Brägelmann 2. Ein Hoch auf die bessere Hälfte - Ebenfalls im März 1940, und zwar v O-Töne Steiner Beim Anstimmen ein SCHWIEREN O P T I K P R Ä S E 3 Oktober 2015 Der Burgbote Mitteil neue Anzeige »My Lady Greensleeves« von Dante 8 Am »Abendlied« (nach dem Gedich
https://www.rtr.ch/emissiuns/noss-chors/atun
https://www.yumpu.com/de/document/view/59876060/der-burgbote-2015-jahrgang-95/165
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|24.06.2019 Concert annual 2020 cun CONSONUS VOKALENSEMBLE Igl Chor viril Surses s’allegra da pudeir concertar igl 2020 ansemen cun CONSONUS VOKALENSEMBLEsot la direcziun musicala da Mauro Ursprung. Igl concert ò li la sonda, igls 28 da mars an sala Grava a Savognin.... Read More 24 Zarcladour 2019
Der Chor viril Surses freut sich, im 2020 gemeinsam mit dem CONSONUS VOKALENSEMBLE unter der musikalischen Leitung von Mauro Ursprung konzertieren zu dürfen. Das Konzert findet am Samstag, 28. März 2020 in... Read More SRF-Musikwelle strahlt sechsmal die Woche die Sendung „Wünsch dir was“ aus. RTR Radio Rumantsch sendet sonntags das Wunschkonzert „Concert sin giavisch“ aus. Auf beiden Sendern können Grüsse... Read More
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La Pagina da Surmeir |La Pagina da Surmeir| |Pajais||Svizra| |Lingua(s)||rumantsch (surmiran)| |Cumpara||mintg'emna| |Gener||general| |Ediziun||1'700+ ex. (2000)| |Data da fundaziun||1946| |Emprim'ediziun||6 da zercladur 1946| |Lieu d'ediziun||Savognin| |Editur||Uniun rumantscha da Surmeir| |Chauredactur||Peder Antona Baltermia| |ISSN||-| |Website| La Pagina da Surmeir è ina gasetta emnila rumantscha en il Surmeir. Siond l'emprim numer vegnì publitgà ils 6 da zercladur 1946, cumpara ella en la 63avla annada. La gasetta dumbra radund 1'700 abunents, da quels vivan circa 60 pertschient en il Surmeir ed il rest en l'intschess dal Grischun, en la Bassa ma er a l'exteriur. Ella rapporta per gronda part ord il Grischun central. Cuntegn Istorgia[modifitgar | modifitgar il code] Supplement da la Gasetta Romontscha[modifitgar | modifitgar il code] Il 1921 è sa furmada l'Uniun rumantscha da Surmeir (URS) ch'aveva tranter ses postulats ils pli impurtants la fundaziun d'ina gasetta regiunala per il Surmeir. Il ha dentant cuzzà 25 onns per realisar ina tala. Ils meds finanzials han impedì che La Pagina da Surmeir cumparess sco gasetta independenta ed uschia è ella cumparida l'emprima giada ils 6 da zercladur 1946 sco part integrala da la Gasetta Romontscha. A l'entschatta è ella cumparida ina giada il mais cun ina pagina, quai che declera il num. Per abunents da la Gasetta Romontscha era la Pagina includida en il pretsch d'abunament. Igl era però pussaivel da retschaiver il supplement separà che custava 2 francs l'onn.[1] La Pagina da Surmeir era drizzada encunter Igl Grischun Central da Leza Uffer ch'è cumparì tranter l'october 1946 e l'avrigl 1948. L'URS ha crititgà quel per sia ortografia inconsequenta e la mancanza d'engaschament politic e social.[2] Gasetta mensila independenta[modifitgar | modifitgar il code] Damai che la situaziun cun la Gasetta Romontscha n'era cuntentaivel né per l'URS né per ils lecturs, ha l'URS decidì il november 1949 da laschar cumparair la Pagina sco gasetta independenta. Ils meds finanzials n'ha dentant betg lubì d'augmentar la purschida ed ella è cumparida vinavant sco gasetta mensila. Fin lura ha la Pagina tractà temas sco educaziun, lingua, chant e musica, folclora, religiun e surtut politica. Cun la separaziun vegnivan vitiers successivamain «tematicas cun aspect propi dalla regiun».[1] La lavur da redacziun è vegnida prestada da collavuraturs da l'URS en lur temp liber, er quels che n'ha anc mai gì insatge da far cun il schurnalissem. Uschia è la gasetta cumparida durant bunamain trais decennis ina giada il mais.[1] Tar la gasetta emnila[modifitgar | modifitgar il code] . Redacturs[modifitgar | modifitgar il code] . Litteratura[modifitgar | modifitgar il code] - Gion Deplazes: La Pagina da Surmeir en il Lexicon istoric retic - 60 onns gasetta per igls Surmirans. En: La Pagina da Surmeir. 12.01.2006 (online) - Anna Maria Cantieni: Geschichte der rätoromanischen Presse in Graubünden. 1984 (o.t. p. 36–37) - Deplazas, Funtaunas, Istorgia da la litteratura rumantscha per scola e pievel, tom 3, p. 34–35, Lia rumantscha, Cuira, 1993 - 75 onns Uniun Rumantscha da Surmeir 1921–1996, p. 77–80 Colliaziuns[modifitgar | modifitgar il code] Notas[modifitgar | modifitgar il code] - La Pagina da Surmeir, 12.01.2006 (v. Litteratura) - Lexicon istoric retic (v. Litteratura)
Warenkorb-Inhalte laden... GREINA Spazio / Raum /Spazi Roberto Buzzini GREINA Spazio / Raum /Spazi Sursilvan, Deutsch, Italiano |Autor|| | Roberto Buzzini CHF 65.00 Nicht vorrätig Beschreibung Roberto Buzzini GREINA Spazio / Raum /Spazi Sursilvan, Deutsch, Italiano Desertina Verlag, Chur, 2008, Bestellnummer 978-3-85637-353-5 Greina … Die weitläufige Alpen-Hochebene bildet die Grenze zwischen den beiden Kantonen Tessin und Graubünden und gehört zu den einzigartigsten und faszinierendsten «Landschaften» des gesamten Alpenraums. Bildband, 220 Seiten, Softcover, Deutsch/Italienisch. Format: 32 x 23 cm Ähnliche Beiträge Zusätzliche Informationen |Autor|| | Roberto Buzzini |SKU|| | 978-3-85637-353-5 Ähnliche Produkte - Nicht vorrätig - En lingia directa 1 – principal Sursilvan, Deutsch Autor Corrado ConfortiCHF 22.00 - An lingia directa 1 – principal + exercizis (sutsilvan) Sutsilvan, Deutsch Autor Corrado ConfortiCHF 38.50 - Nicht vorrätig - Romontsch Sursilvan - Aktuelles - Lehrmittel - Wörterbücher - Schulbücher - Kinderbücher - Bücher - Sachbücher - Lernsoftware - Spiele - Tonträger - Rumantsch Putér - Aktuelles - Lehrmittel - Wörterbücher - Schulbücher - Kinderbücher - Bücher - Sachbücher - Lernsoftware - Spiele - Tonträger - Rumantsch Vallader - Aktuelles - Lehrmittel - Wörterbücher - Schulbücher - Kinderbücher - Bücher - Sachbücher - Lernsoftware - Spiele - Tonträger - Romontsch Surmiran - Aktuelles - Lehrmittel - Wörterbücher - Schulbücher - Kinderbücher - Bücher - Sachbücher - Lernsoftware - Tonträger - Romontsch Sutsilvan - Aktuelles - Lehrmittel - Wörterbücher - Schulbücher - Kinderbücher - Bücher - Sachbücher - Lernsoftware - Tonträger - Rumantsch Grischun - Aktuelles - Lehrmittel - Wörterbücher - Schulbücher - Kinderbücher - Bücher - Sachbücher - Lernsoftware - Spiele - Tonträger - Deutsch - Aktuelles - Wörterbücher - Schulbücher - Kinderbücher - Bücher - Sachbücher - Tonträger - Französisch - Italienisch - Englisch - Weitere Sprachen - Setangebote - Fanartikel Grisun Schlagwörter 1. - 3. Klasse 1. Klasse Primar 1. Klasse Sek I 2. Klasse Primar 2. Klasse Sek I 3. Klasse Primar 3. Klasse Sek I 4. - 6. Klasse 4. Klasse Primar 5. Klasse Primar 6. Klasse Primar Architektur Berufsschule Bilderbücher CDs mit Liedern CDs mit Musik CDs mit Märchen DVDs Erzählungen Gedichte Kindergarten Kleinkinder Kultur Kunst Lehrmittel Lehrwerke Leselehrgänge Lieder Literaturgeschichte Mittelschule Monografien Musik Oberstufe Religion Romane Sachbücher Sekundarstufe 1 Sekundarstufe 2 SJW-Hefte Sprache Sursilvan als Fremdsprache Unterstufe Volksliteratur Weihnachtszeit Wörterbücher Bewertungen Es gibt noch keine Bewertungen.
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