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www.virtual-reality.schule Problem-Analyse während des Hackathons Das löst die virtual-reality.schule Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Wir haben zunächst durch mehrere Video-Calls mit Lehrern, Schülern, Medienpädagogen, Eltern sowie Experten aus dem Bildungssektor sowie Tech-Experten den aktuell dringendsten Bedarf nach der Corona Krise ermittelt und Problemstellungen für das kommende Schuljahr analysiert. Die Ideen und Zusammenarbeit haben während des Hackathons an Dynamik gewonnen, sodass aus unserer ersten Idee des Virtual Reality Klassenzimmers final dann die Virtual-Reality.Schule Plattform wurde. Die dringlichsten Problemstellungen aus unserer Videobefragung teilen sich wie folgt auf: Das wünschen sich Lehrer für das neue Schuljahr ab September 2020: Vom Schulträger/Ministerium freigegebene zu verwendende digitale und virtuelle Tools, damit Unsicherheit zu Nutzungserlaubnis beseitigt werden und Lehrer genau informiert sind, mit welchen digitalen und virtuellen Werkzeugen sie ergänzenden Unterricht ermöglichen können; Eine Plattform, auf der sie zusätzliche ergänzende Lerninhalte empfehlen können, die Schülern fürs von zuhause Lernen Spaß machen und mit denen sie versäumte Lerninhalte durch den fehlenden Präsenzunterricht der Lockdown-Phase auch schnell wieder aufholen können; Die virtuelle Lernplattform muss DSGVO-konform sein und die Daten in Deutschland gehostet werden; Die Lerninhalte in Virtual Reality müssen auf den Lehrplan abgestimmt sein Das wünschen sich Eltern: Mehr digitale Interaktion mit Lehrern und anderen Schülern, damit ihre Kinder wissen an wen sie sich wenden können bei Fragen - selbst in Lockdownphasen oder Phasen von eingeschränktem Präsenzunterricht; Virtuelle Elternabende auch wenn kein oder eingeschränkter Präsenzunterricht stattfinden kann oder auch im Normalbetrieb, da sich Eltern in virtuelle Elternabende auch von unterwegs/zuhause dazuschalten können, wenn sie z.B. auf Dienstreisen sind o.ä. Abwesenheiten/Zeitengpässen zu Terminen; Eine digitale Plattform zum Austausch mit Lehrern, um Lernbedarfe der Kinder anzeigen zu können (Wissenslücken rechtzeitig vorbeugen durch ergänzende Lernmaterialien in Virtual Reality oder durch Unterricht in Virtual Reality); Die Lerninhalte sollen nicht nur auf Gamification aufgebaut sein, sondern auch pädagogisch wertvoll für Schüler vermittelt werden; Kinder können schon während der Schulzeit für Zukunftskompetenzen fit gemacht werden; Kinder können ihren Kenntnissen entsprechend ihre eigene Bildung mitgestalten; Es können Orte bzw. Länder virtuell besucht werden, die fächerübergreifend behandelt werden, aber in der der Realität eher selten besucht werden z.B. Rom (Latein, Italienisch, Geschichte); Virtuelle Elterngespräche mit Lehrer und Kind könnten virtuell durchgeführt werden Das wünschen sich Schüler: Mehr digitalen interaktiven Austausch mit den Lehrern; Treffen mit anderen Schülern in Virtual Reality Schülertreffs; Lerninhalte und Verstandenes selbst gestalten und für andere erklären zu dürfen; Selbst in die Lerninhalt-Entwicklung integriert zu werden und auch in Zukunftskompetenzen wie VR und AR fit zu werden Das wünschen sich Medienpädagoginnen und Medienpädagogen: Erschaffung von neuen, digitalen und experimentellen VR-Räumen; Immersive Bildungserfahrungen für Schüler*innen und Lehrer*innen; Erweiterung der Medienkompetenz bei Schüler*innen und Lehrer*innen; Integration der Medienbildung in die virtuellen Lerninhalte; VR/AR sind Zukunftskompetenzen und es bedarf entsprechender Aufklärung über Chancen und Risiken, dies kann auch über VR-Räume vermittelt werden Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Die dringendsten Probleme sind die Genehmigungsprozesse durch Schulträger und Ministerien für Hardware und Software, die DSGVO-konform sein muss und auch für Homeschooling-Zwecke für jedermann und jederzeit von zuhause zugänglich ist. Zudem muss die Virtual Reality Schule in Deutschland gehostet werden. Dafür haben wir aber schon eine Lösung. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Eltern, Lehrer und Schüler Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Die Virtual-Reality.Schule ist eine gemeinsame Lehr- und Lernplattform für Schüler, Lehrer und Eltern. In Deutschland über Bechtle und eigene interne Server zusätzlich gesichert und gehostet, DSGVO-konform organisiert und von Lehrern und Schülern gestaltet. Virtuelle Lernräume können damit pro Unterrichtsfach individuell gestaltet werden, Lerninhalte basierend auf dem Lehrplan in VR erstellt sowie Nachhilfe-Bedarf z.B. auch von Schülern produziert und online in Virtual Reality zur Verfügung gestellt werden. Zudem werden die Lerninhalte, die von Schülern produziert werden vor Veröffentlichung von Medienpädagogen geprüft. Wir bieten eine WebVR Variante, die ohne VR-Brille zugänglich ist, eine App-Version fürs Smartphone, damit auch günstige VR-Brillen in Kombination mit dem Smartphone verwendet werden können als auch eine Version für Oculus und HTC Vive VR-Headsets. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Einer grundsätzlichen Aufgeschlossenheit gegenüber Zukunftskompetenzen ist von Schulträger-, Lehrer- und Elternseite eine wichtige Voraussetzung. Schüler sind am ehesten aufgeschlossen, diese neuen Technologien wie Virtual Reality, Augmented Reality und Mixed Reality zu erkunden und auch Eltern sind offen dafür, dass ihre Kinder schon früh zu diesen Zukunftskompetenzen Zugang erhalten. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Von unserer Lösung profitiert der Bildungsstandort Deutschland, da er damit durch Zukunftskompetenz glänzen kann und durch die Pandemie entstandene Versäumnisse kurzfristig aufholen kann. Eltern, Lehrer und Schüler profitieren gleichermaßen von unserer Lösung der virtual-reality.schule . Homeschooling und Eigeninitiative der Schüler werden so interaktiv gefördert. Eltern können sich beim virtuellen Elternabend mit Lehrern von zuhause aus besprechen. Schüler können eigene Inhalte in VR/AR zur Erklärung an die Klassenkameraden zur Verfügung stellen. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Aktuell ist das dringendste Problem der Lehrer und Schüler sowie Eltern, dass die Schüler versäumte Lerninhalte aus der Corona-Lockdown-Phase im neuen Schuljahr ab September 2020 nachholen müssen. Der Lerndruck steigt und die Zeit läuft Schülern und Lehrern davon. Es muss eine schnelle und langfristige Lösung her, die diese aktuell vorhandenen Wissenslücken füllt und die Lerninhalte schnell und mit einem hohen Lernerfolg vermitteln kann. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Die virtual-reality.schule ist eine virtuelle und digitale Plattform, die den Unterricht dauerhaft ergänzen kann, Schüler langfristig in neuesten Technologien fit macht und auch in Krisenzeiten adhoc zur Verfügung stehen kann, um Homeschooling zu unterstützen oder versäumte Lerninhalte nachzuholen. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Wir haben das Team und die Möglichkeiten die vorgeschlagene Lösung bis September zu realisieren und benötigen die Bereitschaft auf Bundesebene dazu, damit wir diese Anwendung so skalieren können, damit sie ab September bundesweit einsatzbereit sein kann. Parallel dazu stehen wir mit unserem Team zur Verfügung, die Lehrer und Eltern auf Virtual Reality Lernräume und virtuelle Elternabende zu schulen. Unser Team ist deutschlandweit positioniert. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Die Lösung ist gemeinsam im Rahmen des Hackathons durch Ideen und Feedback von Lehrern, Eltern, Schülern, Medienpädagogen, Entwicklern, VR/AR Experten entstanden. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Das Feedback der Eltern, Lehrer, Schüler und Wissenschaftlern, Pädagogen sowie Technologie-Experten in Bezug auf eine zeitnahe Umsetzbarkeit für das neue Schuljahr ab September 2020. Wir haben konkrete Probleme der jeweiligen Zielgruppe abgefragt, strukturiert und gemeinsam Lösungen im Team dafür erarbeitet. Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Es gibt bestehende technische Infrastrukturen für virtuelle Lernräume verschiedenster internationaler Anbieter, auf die aufgebaut werden kann. Das Grundproblem der zugänglichen VR-Software lag zu Beginn des Hackathons darin, dass keiner dieser Anbieter DSGVO-Konformität sowie ein Hosting in Deutschland anbieten kann, da es meist internationale Anbieter mit Sitz in den USA sind, die bisher ähnliche Module im Markt anbieten. Christoph, in unserem Team für die virtuellen Lernräume zuständig, hatte dafür sofort eine Lösung parat und auch die Bereitschaft zur Umsetzung um mit dem beim Hackathon entstandenen Team weiterzuarbeiten. Die Anforderungen der Lehrer und Schulen hinsichtlich DSGVO-Konformität und Hosting in Deutschland, konnten wir somit noch während des Hackathons abklären und lösen. Zudem kamen durch das Feedback der Lehrer, Schüler und Medienpädagogen noch neue Wünsche an eine virtual-reality.schule ins Spiel, die wir mit der Entwicklung neuer Features für eine virtuelle Lehr- und Lernplattform bedienen können. Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? https://spark.adobe.com/page/ZPQQtFL0c9fl9/ Wir haben eine erste Landingpage erstellt, die die Struktur erklärt. Der Prototyp ist derzeit in Virtual Reality zugänglich, aber wir können diesen hier nicht über devpost zugänglich machen. Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? Der Code ist aufgrund des Innovationscharakters unserer Lösung streng vertraulich und wir arbeiten ja noch am Feintuning der Gesamtlösung wie AR/VR Creator und dem Virtuellen Lernraum-Creator für Lehrer, um diesen möglichst nutzerfreundlich für Lehrer zu entwickeln. Daher bitten wir um Verständnis, dass wir den Code nicht veröffentlichen können. Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Wir haben eine Web-VR Version, die sich interessierte Nutzer ohne VR-Brille direkt vom Desktop oder Smartphone anschauen können. Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Durch direkte Zielgruppenbefragungen in Videocalls und Tests in virtuellen Lernräumen über WebVR/Browserversion, Mobile-VR/Smartphone-Version sowie direkt mit dem Oculus VR Headset oder HTC Vive Headset. Für die Realisierungsphase nach dem Hackathon planen wir direkte Nutzerstudien an Schulen noch in den Sommerferien. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Eine aktive Testphase für Lehrer und Schüler für den Prototypen in den Sommerferien für alle Versionen der virtual-reality.schule sowie weiteres Feintuning und Ausarbeitung der Anwendung und Features für Lehrer, Schüler und Eltern. Darüber hinaus möchten wir Einsteiger-Webinare und Virtual Reality Workshops für diese 3 Zielgruppen anbieten. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Die Manpower und das Know-How disziplinenübergreifender Experten haben wir während des Hackathons auf die Beine gestellt. Für die anschließende Realisierungsphase entstehen jedoch konkret folgende Kosten: Entwicklerkosten, Lizenzen-,Hostingkosten, Pädagogische Beratung, Content Kreation, Kosten für PR- und Marketing sowie CI müssen abgedeckt werden. Ganz wichtig für uns: Das “Go” von Schulträgerseite und eine flächendeckende Freigabe zur Realisierung bundesweit. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ja, auf jeden Fall. Das Team zur Umsetzung setzt sich wie folgt zusammen: Realisierung Technologie/Plattform/Hosting/Entwickler-Team: Christoph Gawel, XR Solution Entwickler, Entwickler interaktiver Lernräume: VR-Workspace CyberCinity mit virtuellen Räumen für kollaborative Zusammenarbeit mit VR-Brillen oder über Browser Interaktive VR-Lernplattform mit didaktisch aufbereiteten Lernmodulen (CyberClassroom) für Browser, als Smartphone-App für Cardboard (mobileVR), Dev-Tool zur Erstellung neuer VR-Lernmodule (evtl. Einbindung der MixedReality Lernplattform CyberLearnIT_school) Mufti - Entwickler und im Team zuständig für X3D, Web VR, Entwickler von White-Dune https://wdune.ourproject.org/ , zuständig für Kreationstool für Schüler für VR/AR Realisierung Kevin Fuchs zuständig für VR Content und 360° Visualisierungen Lerninhalte / Content Team: Janet Torres Lupp, Medienpädagogin, zuständig für die Medienpädagogische Prüfung von Lerninhalten und Lernräumen Christian Helfricht aus München, Gymnasiallehrer und Filmlehrer / Schule und Film, zuständig für Bewegtbild / Visualisierung, Virtual Reality Netzwerk Kati Upmann aus München- Feedback aus Elternsicht Maya, Luisa, Lena / FHG Schülerteams mit Lehrerin Nina : Feedback zum Prototypen aus Schüler- und Lehrersicht Netzwerker: Sebastian Wehner, Akademischer Mitarbeiter an einer Hochschule in Baden-Württemberg zuständig für “Menschen connecten* sowie Netzwerk zu Hochschulen, Lehrerbildung und Lehrergewerkschaften und kümmert sich um eine gute Vernetzung der Lehrer auch bundeslandübergreifend. Olaf Sacher, zuständig für VR-Einsatz an Schulen und Unternehmen Domain und Logo/CI: Patrick Upmann, Digitalberater und Paul Feher, zuständig für Corporate Design und unsere Domain: virtual-reality.schule Team Captain: Christiane Lesch, Virtual Reality und Digital Marketing Trainerin aus Bayern und dem Saarland -> Team Captain sowie Marketing und PR/Public Affairs, XR-Education-Netzwerk Wir möchten das Projekt virtual-reality.schule bis September 2020 umsetzen. Vielen Dank an das Lehrer- und Schülerteam, des Franz-Haniel-Gymnasiums in Duisburg und des Humboldt-Gymnasium in Vaterstetten, die aktiv an unserer Ausarbeitung mitgewirkt haben! Built With bechtle insimity oculus unity vrworkspace webvr white-dune Try it out spark.adobe.com
Virtual-Reality.Schule / Virtuelles Klassenzimmer
Die Virtual-Reality.Schule ist eine Web- und App-based Plattform für Lehrer und Lernende, die virtuelle Lerninhalte und virtuelle Lernräume direkt in Virtual Reality zur Verfügung stellt.
['Kati Upmann', 'Maya Upmann', 'Patrick Upmann', 'Christiane Lesch', 'Sebastian Wehner']
[]
['bechtle', 'insimity', 'oculus', 'unity', 'vrworkspace', 'webvr', 'white-dune']
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https://devpost.com/software/expertenplattform-lebenskompetenzen
Logo mit Slogan MockUp Landing-Page Schema des Konzepts Suchmaske Suchmaske anhand eines Beispiels Suchergebnis Suchergebnis im Detail Expertenprofil Management Summary Erinnern Sie sich an den Tweet der Schülerin Naina? „Ich bin fast 18 Jahre und hab keine Ahnung von Steuern, Miete und Versicherungen. Aber ich kann ´ne Gedichtsanalyse schreiben. In 4 Sprachen.“ Dieser Tweet ist über fünf Jahre alt, aber noch immer aktuell. So wünschen sich z.B. 84% der 14- bis 24-jährigen mehr Wirtschafts- und Finanzthemen in der Schule. Mit ExPatch wollen wir erreichen, dass mehr Lebenskompetenz in der Schule vermittelt wird. ExPatch ist eine Plattform für Lehrer, auf der sie Experten für eine praxisnahe und fächerübergreifende Unterrichtsgestaltung entlang des Lehrplans finden. Mit ihrer Authentizität sorgen Experten für nachhaltige Lernerlebnisse bei Schülern. ExPatch ist wie der Apple Store. Für eine hohe Qualität wird jeder Experte vorab geprüft und laufend durch die Nutzer bewertet. ExPatch denkt nutzerzentriert von der Lehrkraft aus und bündelt die Vielzahl der vorhandenen Angebote des Marktes. Die konkreten Lehrplanthemen werden beginnend vom Bundesland über Schulform und Klassenstufe hin zum Fach extrahiert und den Lebenskompetenzen zugeordnet. Alle Experten werden mit den erarbeiteten Ansatzpunkten der Lehrpläne sowie den Lebenskompetenzen verknüpft. Mithilfe der einfachen Suche finden Lehrer schnell ihren Experten. Durch die klaren Fachbezüge sehen sie zudem die Potenziale für fächerübergreifende Zusammenarbeit. ExPatch verbindet damit zwei Herausforderungen des Hackathons: Zukunftskompetenzen und fächerübergreifendes Lernen. Motivation: Zu Beginn des Hackathons haben wir mit einer gemeinsamen Fragestellung als Team zusammengefunden: Wie können Schüler*innen alltagsrelevante Kompetenzen im Unterricht vermittelt werden? Wir haben selbst als (ehemalige) Schüler*innen, Eltern, Lehrer*innen und Schulpsychologen die Erfahrung gemacht, dass viele Themen in den Schulen aktuell häufig ohne Alltagsbezug vermittelt werden. Außerdem werden wichtige Lebenskompetenzen, wie beispielsweise häufig finanzielle Bildung, Selbstmanagement, Berufsorientierung und Stressprävention nur unzureichend vermittelt. Durch einen Bezug des Unterrichtsinhaltes auf Situationen des alltäglichen Lebens könnte sich die Motivation der Schüler*innen in Bezug auf die klassischen Unterrichtsfächer erhöhen. Problemstellung: Allerdings sind Lehrer*innen meist nicht auf jedem Gebiet Experten und können daher einen Bezug zwischen Unterrichtsfach und Lebenskompetenz nicht ohne Weiteres herstellen. Externe Experten, die dieses Wissen authentisch vermitteln können, werden meist nur von besonders motivierten Lehrer*innen in den Unterricht eingebunden. Grund hierfür scheint die unübersichtliche Vielfalt des Angebots und die Herausforderung bei der Einbindung in den Lehrplan zu sein. Bereits bestehende Plattformen scheinen aus der Perspektive eines Experten aufgezogen zu sein und nicht die Bedürfnisse der Lehrer*innen - mit geringem Aufwand und vor allem lehrplankonforme - Unterrichtsergänzung zu finden. Lösungsansatz: Deshalb wurde während des Hackathons ein Konzept für die Plattform “ExPatch - Lebenskompetenz macht Schule” entwickelt, das den Lehrer*innen ermöglicht, mit möglichst geringem Aufwand Experten im Bereich der Lebenskompetenzen passend zu ihrem Lehrplanthema. Kernstück der Plattform ist die Suchfunktion: Der Lehrer wählt zunächst sein Bundesland. Im nächsten Schritt erscheinen nur die in diesem Bundesland vorhandenen Schulformen, von denen er seine auswählt. Ebenso verfährt er mit der Klassenstufe und dem Schulfach, die jeweils nur entsprechend der vorhergehenden Auswahl erscheinen. Darauf aufbauend ist nun eine optionale (Mehrfach-)Auswahl der Lehrplanthemen möglich sowie ebenfalls optional eine (Mehrfach-)Auswahl der Lebenskompetenzen, die integriert werden sollen. Zusätzlich können Filter zur Art des Vortrags/Workshops (Webinar, Video, Präsenz, Exkursion) sowie zu den Kosten eingestellt werden. Die beschriebene Funktionalität erfordert ein einmaliges Einpflegen der Lehrpläne aller Bundesländer. Die spezifische Suchmöglichkeit wird durch Tags (Bundesland, Schulart, Klassenstufe, Fach, Lehrplanthema, Lebenskompetenz) auf den Expertenprofilen ermöglicht. Zur Sicherung der Qualität werden die Expertenprofile nur nach Überprüfung durch einen Moderator freigeschaltet. Im Rahmen des Hackathons wurde das Konzept und Grobstruktur für die Webseite sowie MockUps dazu erstellt. Die technische Umsetzung sowie die Einbindung der Lehrpläne wäre der nächste Schritt. Nächste Schritte: Neben der technischen Realisierung des Projektes bestehen die nächsten Schritte in einer Klärung der Trägerschaft und Finanzierung des Projektes. Des Weiteren müssen Experten akquiriert werden sowie die getroffenen Annahmen und die Akzeptanz durch Lehrer zunächst in kleinem Rahmen validiert werden. Nach Fertigstellung eines Prototypen könnte ein erster Testlauf stattfinden. Challenges und Lernerfolge: Nachdem sich das Team gefunden hatte wurden zunächst viele Ideen gesammelt, die anschließend in eine konkrete Projektidee überführt wurden. Hier hat sich die hohe Motivation aller Team-Mitglieder gezeigt, während gleichzeitig alle Interessen berücksichtigt werden mussten. Das Team ist crossfunktional aufgestellt mit einer Schülerin, 2 Lehrerinnen, zwei Expertinnen aus dem Bereich Bildung, einem projekterfahrenen BWLer, einer Grafikdesignerin sowie zwei fachfremden, bildungsinteressierten Mitgliedern. Da der Großteil des Teams berufstätig ist oder Kinder hat, war die Zeiteinteilung eine der größeren Herausforderungen während des Hackathons. Eine schwierige, aber wichtige Challenge war für uns die Abgrenzung von bestehenden Plattformen sowie anderen Projekten den Hackathons. Wir sind sehr stolz darauf, daß wir in einem Team mit vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten in sehr kurzer Zeit und nur über Online-Kanäle ein tolles Konzept auf die Beine stellen konnten. Wir hoffen, unser Video und unser Konzeptpapier können sowohl von unserer Motivation als auch vom Konzept selbst überzeugen. Unsere Motivation treibt uns an das Projekt weiter zu begleiten. Wir würden uns sehr freuen, wenn unser Konzept in die Realität umgesetzt wird und möchten gerne weiterhin Teil dieses Prozesses sein. Je nach beruflicher Einbindung variiert der mögliche Zeiteinsatz, die Rolle ist aber für uns alle sehr ähnlich: Wir würden gerne beim Aufbau der Plattform als Berater und Inputgeber fungieren.
ExPatch - Lebenskomptenz macht Schule
ExPatch ist eine Plattform für Lehrkräfte, auf der sie Experten zur authentischen Vermittlung von Lebenskompetenzen mit direktem Lehrplanbezug und Verweis auf fächerübergreifende Lehre finden.
['Fabiola Panitz']
[]
[]
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https://devpost.com/software/sfifle-system-fur-individuenfokussiertes-lernen-entwickeln
SfifLE Mindmap 1/4 SfifLE Mindmap 3/4 SfifLE Mindmap 4/4 SfifLE Mindmap 2/4 Inspiration Eingereicht durch Alexander Schwedt: System für Individuen fokussiertes Lernen und Entwickeln (SfIfLE)- Schaffung eines System of Systems, das ein komplett individuelles Lernen und Entwickeln ermöglicht. Dies bedeutet, dass mit Hilfe dieses SfifLE jeder Schüler seinem eigenen Curriculum folgen kann, Empfehlungen für folgende Lernfelder aus den bisher bewältigten Lernfeldern, der aktuellen Interessenlage, den eigenen Motiven, den anvisierten Herausforderungen, dem angestrebten nächsten Bildungsgang, der aktuellen gesellschaftlichen Situation u.ä. generiert werden. Das SfifLE wird genauso die Funktion beinhalten, individuelle Lernerfolge/Kompetenzstufenerreichungen lernortunabhängig zu dokumentieren und für Dritte zu zertifizieren. Das schafft die Voraussetzung dafür, dass wir unser (Schul-)Bildungssystem umstellen können von schuljahresbezogenem, fächerbasiertem, kohortenorientiertem/homogenem Lernen mit interindividueller Beurteilung hin zu zeit- und institutionsunabhängigem, individuellem, themenkomplex- und projektbasiertem, heterogenem Lernen und Entwickeln mit intraindividueller Berurteilung. Der Anteil der Vermittlungsdidaktik wird geringer werden können und der der Ermöglichungsdidaktik wird zunehmen können,, weg von Fächern, hin zu Themenkomplexen, Wissens-, Erforschungs-, Erfahrens-, ...-projekten. Als eine weitere Resultierende wird die inklusive Bildung dadurch weiter befördert werden. Dieses System soll auch ermöglichen, dass die Bindung an formelle Lernorte entfallen kann. Wissens- und Kompetenzerwerb ist damit nicht nur in Opas Werkstatt, bei der Radtour u.a. möglich sondern kann mit SfifLE dann auch "nachgewiesen" werden. 1. Problembeschreibung: 1.1 Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Unser derzeitiges Bildungssystem ist zu Folgendem konzeptionell nicht in der Lage: Jeder Mensch absolviert derzeit einen oder mehrere, auf das Leben und den Beruf vorbereitende Bildungsgänge. Einige davon sind verpflichtend (allg. Schulpflicht + Berufsschulpflicht), andere sind dagegen freiwillig (Kita, Sekundarstufe II, Studium). In diesen Bildungseinrichtungen erbrachte Leistungen werden von Lehrenden bewertet, Die Inhalte der zu bewertenden Leistungen sind insbesondere schuljahrgangs- und fächerspezifisch. Aber alles Wissen, alle Kompetenzen, und jede persönliche Entwicklung darüber hinaus, kann nicht abgebildet werden. Weil wir wissen, dass es so nicht weitergehen kann. Nicht für Lernende, nicht für Lehrende, für niemanden. Es kann nicht sein, dass Deutschland ein Flickenteppich fehlender oder halbherziger Lösungsansätze und Bildungskonzepte ist. Dass Individuum gepredigt aber Autorität gepflegt wird. Und diejenigen Förderer, Begleiter, Mitdenker und Visionäre, die das System wirklich verändern wollen, die aufrichtig für Lernende die individuellen Entfaltungsmöglichkeiten mitgestalten wollen, scheitern am Ende an zu vergebenden Noten und Abschlüssen, die nur einen Bruchteil abbilden, was den Menschen ausmacht. Wir (in Deutschland und weltweit) haben schon so viele gute Apps, Lösungen, Ansätze. Vorrangiges Ziel sollte es daher sein, diese auszubauen und zu vernetzen - statt weitere (Teil-)Lösungen zu erstellen. Was es bereits gibt ist gut. die Ansätze sind konkret da. Sie müssen nur verbunden um Datensilos mit Ablaufdatum vorwegzugreifen. Wie wäre also ein ganzheitliches System, dass all' die bekannten Ansätze, Inhalte, Konzepte zwar vereint, aber die Bewertung abschafft? Das stattdessen die Kompetenzen , Stärken und Fähigkeiten eine jeden Individuums betrachtet? 1.2 Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Alle Protagonisten aus Politik, Wirtschaft und Bildung an einen Tisch zu bekommen. Und auf allen Seiten den Mut und die Energie für einen intensiven Austausch über die Dinge anzuschieben. Es wird nicht einfach. Es wird viel Kraft kosten. Wir werden Fehler machen müssen - und zwar schnell. Und zwar, damit wir sie früh machen, lernen die Dinge besser zu machen. Wir brauchen ein Vertrauen, dass uns das gelingen kann, auch wenn es für viele weit ausserhalb der Komfortzone liegt. Wir brauchen eine authentische, reale Haltung zu den Dingen. Denn wir haben einiges aufzuholen wenn wir beispielsweise auf die Entwicklungen nach Fernost schauen Zunächst wird die erste Hürde sein: an richtiger Stelle das Gehör zu finden. 1.3 Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Jeder Mensch von klein bis Groß. Ein Leben lang. 2. Lösungsbeschreibung: 2.1 Was ist Euer Lösungsansatz? Ein lebenslanger Lernpfad. Stell Dir vor, es gibt ein System das wächst mit allen inneren und äußeren Einflüssen mit und verbindet Bestehendes mit Neuem. Es nährt sich von den vielen großartigen bestehenden Inhalten und vielerorts angestoßenen (digitalen) Projekten. Mittels Künstlicher Intelligenz und Machine Learning, wird es in wenigen Jahren in der Lage sein, nicht nur Lern- & Entwicklungseinheiten passgenau zu kreieren, sondern auch die Unterstützung zu den wirklich am Individuum ausgerichteten Betätigungsformen zu geben. Es sorgt per Blockchain für eindeutige Zuordnung, persönliche Datenhoheit, Fälschungssicherheit und vor allem volle Kontrolle darüber, was Du mit deinem "Wissensprofil" machst. Schon heute werden in Kita's ePortfolios angelegt - manchmal sogar an Schulen übergeben. Aber ein Lebenspfad umspannt mehr als die Kindheit, mehr als Ausbildungsstätten, mehr als das, was versucht wird, im derzeitigen Raster abzubilden. Wie wäre es also, wenn Deine informell (bei Freizeitaktivitäten, innerhalb der Familie, bei freiwilligen Engagements, ....) erworbenen Kompetenzen plötzlich auch ein Gewicht hätten? Wenn Du durch deinen bislang nicht messbaren Erfahrungsschatz nun doch geeigneter bist, als es eine Note je ausdrücken könnte? Das wäre richtig, richtig gut. Dein Leben wäre dann viel mehr Du. 2.2. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Menschen lernen immer und überall - ihr ganzes Leben. Aber bis heute zählen (gerade im Schulübergang) nur die formellen Leistungen. Und genau da, bei Noten und Abschlüssen, beginnt Ungerechtigkeit und Rasterung. Um aufrichtig Individualität zu fördern, müssen die vielen kleinen Projekte (genau jene wie sie hier bei #wirfürschule so beispiellos und mit viel Hingabe entstehen) gebündelt werden und etwas Größerem zugeführt werden. Einer übergeordneten Strategie folgen. Dann erreichen wir: ausgewogenen Umgang mit den Stärken und Schwächen Fairness & Gleichberechtigung Senkung der Frustration näherrücken an die (jetzigen) Visionen hervorkitzeln der intrinischen Motivation Weg von Autorität und Subjektivismus Schonung von Zeit- & Personalressourcen Unterstützung durch modulare Lernpfade Zeit für das Wesentlich schenken für mehr Offenheit und Kreativität höhere Passung hervorbringen allgemeine Zufriedenheit forcieren wirkliches weiterkommen mit dem Wandel auf Augenhöhe aufrichtige Inklusion leben Selbstbestimmung fördern Freiheit über Dein Leben Weg von Silos, hin zu Ökosystemen Selbstwirksamkeit beim Lernen und Entwickeln wird erlebbar Multikulturell - Sprachangepasst - Inklusiv Skalierbarkeit durch intelligentes mitwachsen des Systems 2.3 Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Im Laufe des Lebens jeder Mensch. Es lassen sich wohl aber einige größere Gruppierungen definieren: Lernende Lehrende Berufstätige Wirtschaft/Unternehmen Politik 2.4 Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Gerade in Zeiten von Corona stößt das Bildungssystem mit seinen verpflichtenden und formellen Bewertungskriterien an seine Grenzen, wenn es um die Einordnung von Kompetenz und Entwicklung geht. Gemachte Erfahrungen und erworbene Kompetenzen der Kinder außerhalb des schulischen Systems können nicht erfasst werden oder positiv einfließen. SfifLE würde hier keine “Lücke” verzeichnen, sondern einfach den neuen Kompetenzzuwachs miterfassen. Wenn bei dieser Frage mit “aktuelle Situation” Deutschland im 21. Jahrhundert ohne den Zusammenhang “Corona” gemeint ist, befindet sich Antwort unter 1.1. 2.5 Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Jeder hat sein eigenes “Portfolio” welches seine Kompetenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten in den verschiedenen Bereichen des Lebens und Lernens abbildet. Eine persönliche und aufeinanderfolgende Aufzeichnung, Speicherung und Verwaltung von Entwicklungsschritten des Individuums. Der Wert besteht darin, dass das Individuum selbst entscheiden kann, welche Daten für andere wie.z.B. Arbeitgeber, Institutionen etc. freigeben möchte. 2.6 Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Das Umsetzen unserer Challenge ist eine wirkliche Herausforderung, aber wir werden sie meistern! Die “analogue twins” unserer Systemlösung existieren bereits: Schulen wie die ESBZ und das Netzwerk “Schulen der Zukunft”, Förderansätze wie ABA und PLA als Systemlösung. Unser System wird alles unter einem Dach zusammenführen und die wirklichen Synergien aus vielen Bereichen den Menschen und unserer Gesellschaft zu Gute kommen lassen. Unsere Lösung ist ressourcenintensiv und natürlich mit entsprechender Technologieunterstützung skalierbar. 3. Vorgehen und Fortschritt: 3.1 Wie ist der Lösungsansatz entstanden? (von Alexander Schwedt) Bei unserer Tätigkeit (AS+DK) in der intensiven Frühförderung autistischer Kinder und Jugendlicher (frühkindlicher Autismus) haben wir nach verhaltensmodifizierenden Ansätzen (ABA - Applied Behaviour Analysis) aus der Psychologie gearbeitet. Grundlage der Förderung von war das Ermitteln und Dokumentieren der vorhandenen (abrufbaren) Kompetenzausprägungen in verschiedensten funktionalen Bereichen bei den von uns betreuten Kindern. Grundlage dafür war eine vordefinierte Kompetenzenmatrix mit verschiedenen funktionalen Kategorien (Säulen) und den möglichen Leveln wie z.B. Kategorie An- und Auskleiden, Subkategorie Schuhe, einfache, nach hinten offene Hausschuhe, alleine Ausziehen. Durch Beobachten (persönlich, per Video, fremd) und Analysieren nach vorgegebenen Instruktionen konnte der jeweilige Ausprägungsgrad beim Clienten festgestellt werden. Mit dem Wissen, was das darauf aufbauende Kompetenzlevel ist, konnten wir die nachfolgende Lerneinheit vorbereiten, die den nächsten Entwicklungsschritt beim Clienten einleiteten. Zum methodischen Setting gehört auch, dass man dem Clienten nur positive Rückmeldungen gibt und negatives Verhalten von ihm weitestgehend ignoriert. So war es uns z.B. möglich, den Eltern konkret aufzeigen zu können, was ihr Kind bereits an Fähigkeiten besitzt, auch wenn diese nicht altersgerecht waren. Wir erlebten, wie diese Eltern nach langer Zeit, in der sie nur noch die Unzulänglichkeiten ihres Kindes im Vergleich mit Gleichaltrigen wahrgenommen hatten, endlich die Möglichkeit erhielten, ihr Kind (und sich) wieder zu lieben. Diese Erkundung und Dokumentation, welchen Ausprägungsgrad ihr Kind in spezifischen Bereichen hatte, gab ihnen die Möglichkeit zu sehen, das auch ihr Kind gegenüber einer Ausprägung von “0” bereits eine Menge Entwicklungsfortschritte erreicht hatte. Die Bewusstheit über die intraindividuellen Vergleichsmöglichkeiten (Erfassung der Entwicklungsfortschritte ihres eigenen Kindes ggb. einem früheren Zeitpunkt) gab ihnen ab diesem Moment die Gelassenheit,sich über jeden noch so kleinen Fortschritt freuen zu können. Diese Erfahrungen und die Expertise aus der Arbeit mit “normalen” Kindern ließ uns bereits damals darüber Nachdenken und Visionieren, dass und wie diese Art von Rückmeldung (inTRAindividuell, Entwicklungsfortschritte nur ggb. dem eigenen Leben) im Gegensatz zu Benotungen, Beurteilungen, Einstufungen… (inTERindividuell, jahrgangsbezogen, nach vorgegebenen Curricula) grundsätzlich eine ganz andere Qualität von Lebenszufriedenheit (innerfamiliär und auch für die eigene Person), Fairness, Akzeptanz u.ä. erzeugen würde. Überzeugt von diesem humanistischen, positiven Ansatz haben wir damals (2007/8) begonnen, Gleichgesinnte zu finden, die sich vorstellen konnten, diese Ansätze mit uns in die gesamte Gesellschaft zu bringen. Ein nächster, größere Meilenstein war unsere Teilnahme am VISION SUMMIT 2013 ”EduAction - Lernkultur Potenzialentfaltung”, bei dem wir zum ersten Mal in Kontakt mit Gerald Hüther, R.D. Precht und Margret Rasfeld kamen. Meine Idee eines Lernbegleiters für SuS, unabhängig von einem Förderstatus, der als neutrale Bezugsperson genau die Funktion übernehmen könnte, den SuS nicht bewertende Rückmeldungen zu geben, die nur fokussiert auf die individuelle Ausprägung von Kompetenzen und nur im Vergleich mit den Entwicklungsfortschritten dieser jeweiligen SuS gestellt würden, bekam von Prof. Gerald Hüther sehr positive Rückmeldungen. Ich habe dann längere Zeit als Schulhelfer (Schulbegleiter, Integrationsassistent) in Schulen gearbeitet und dies immer wieder punktuell “gelebt”. Durch meinen früheren beruflichen Hintergrund (ICT Inhouse Consultant bei Siemens) und kontinuierliche Beschäftigung mit der Entwicklung der Educational Technology und angrenzenden Gebieten bin ich mir gleichzeitig des assistiven Potenzials von digitalisierten Prozessen und digitalen Endgeräten in diesem Zusammenhang immer mehr bewusst geworden. Erweitert mit den theoretischen Kenntnissen aus meinem Grundstudium der Psychologie und den Fachgebieten Arbeits- und Organisationspsychologie sowie Testtheorie und Diagnostik habe ich in den letzten Jahren meine Berufung gefunden, mich für eine umfassende Modernisierung unseres Bildungssystems zu engagieren. Ich habe den Überblick über das Verbesserungspotential verschiedener Fachrichtungen (Psychologie, Technologie, Soziologie u.a.). Mein ehrenamtliches Engagement für Inklusion (Vereinsgründung Elternzentrum Berlin e.V.) und meine Mitgliedschaft und aktive Mitarbeit in schulischen Gremien bis zur Bundesebene haben es mir ermöglicht, auch die strukturellen und historischen Zusammenhänge in unserem Bildungssystem zu erfassen. All dies hat mich dazu gebracht, endlich eine ganzheitliche Lösung für die vielen Unzulänglichkeiten unseres Bildungssystems anzustoßen, dass, was andere Protagonisten an spezifischen Orten, unter spezifischen Bedingungen bereits etablieren konnten, dass, was kommunikative Menschen schon lange Zeit über verschiedenste Medien propagieren, endlich in die Fläche zu bringen, es allen Beteiligten an Schule zu ermöglichen, mit viel weniger Frustration, mit viel mehr Lust und Spaß und Zufriedenheit die Schule, das Lernen und letzten Endes Ihr Leben zu verbringen. Ich bin überzeugt, dass es möglich ist, unser Bildungssystem auf eine stabile Basis zu stellen, wenn wir den Beteiligten an Schule, die besonders Verlässlichkeit, Sicherheit und Kontrolle über ihre Umgebung benötigen, genau dort abholen können, wo sie es brauchen. Die Gruppe dieser Menschen ist nicht klein, ihre Bedenken an unserem Lösungsansatz sind berechtigt, wir werden sie aufnehmen und gemeinsam und konstruktiv mit ihnen einen Weg in eine neue Zukunft der Bildung gehen. 3.2 Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Mo-Di: Teamfindung - Wellenbewegung (anfangs kleine Gruppe, dann Aufnahme des Großteils eines Teams aus einer anderen Challenge, dann wieder Verlassen dieser Gruppe) - gemeinsames Verständnis für Projekt entwickeln, sich als Team finden. Mi-Do: Visualisieren des gemeinsamen Verständnisses in einer Mindmap, Strukturieren der Arbeitsschritte, Marktrecherche, Austausch mit anderen Teams Fr: Umsetzung an Video und Dokumentation 3.3 Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Ist nicht gegeben Prototyp: 4.1 Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Bisher nur theoretisches Modell 4.2 Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? Bisher nur theoretisches Modell 4.3 Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Übertragen und Zusammenführen der verschiedensten bestehenden analogen und digitalen Projekte, Konzepte, Didaktik und Inhalte ins SfifLE. Die Inhalte werden den einhergehenden Kompetenzen (inkl. Subkompetenzen) zugeordnet. Diese Kompetenzen sind dann einrichtungsunabhängig für den Nutzer in einer Art “Lerntasche” für immer verfügbar. Er kann sie teilen, oder bei persönlicher Weiterentwicklung neue Kompetenzen hinzufügen. Zunächst wird es noch keine KI (künstliche Intelligenz) gestützte Variante sein. Zudem werden in der ersten Version auch noch keine informellen und/oder abstrakten Kompetenzen abgebildet werden. Beispiele eines bestehenden und in SfifLE zu überführenden Projektes: Cornelsen Lernstandserhebung erfasst mittels Algorithmus die Kompetenz des Schülers und generiert darauf basierend ein individuelles Lernkonzept. Im Personalmanagement die Kompetenz-Tests innerhalb eines Assessment Centers Nächste Schritte: 5.1 Wie testet ihr Eure Annahmen? Qualitative Interviews mit Protagonisten und Involvierten aus allen Kernbereichen Lernende Lehrende Berufstätige Wirtschaft/Unternehmen Politik Ethik Datenschutz Technologie Sowie Recherche innerhalb bestehender Projekte und Ansätze. 5.2 Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Der nächste Schritte in Richtung Umsetzung wird die Etablierung des Teams, die Vernetzung mit den bereits existierenden Lösungsansätzen und das Kommunizieren der Vision in Politik, Forschung, Verwaltung, Wirtschaft, in die gesamte Gesellschaft sein . Zudem betriebswirtschaftliche Aspekte wie Erstellung eines Businessplans, Zusammenarbeit und Räumlichkeiten, rechtliche Aspekte wie Rechtsform, Datenschutz und Informationssicherheit für die eigene Institution und ethische-moralische, soziale und kulturelle Aspekte wie konstruktives Eingehen auf Bedenkenträger. Darauf folgt die Durchführung eineR Machbarkeitssudie. 5.3 Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Ressourcen & Know-How: Zugang zu Wissens- & Entscheidungsträgern in Politik und Bildung - sonst ist die Wirtschaft wieder schneller, weil sie “einfach macht”. Die Bildung hätte dann - wie das Kaninchen vor der Schlange - das nachsehen. Noch schlimmer: Silicon Valley stülpt uns sein Konzept über. Personalressourcen: noch nicht überschaubar Budget: ebenfalls nicht überschaubar Für die Machbarkeitsstudie notwendige Ressourcen (personell, finanziell, konzeptionell...) 5.4 Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ja, wir sind als Projektteam sehr an der Umsetzung unserer Challenge SfIfLE interessiert. Unsere Rollen verteilen sich derzeit wie folgt: Alexander Schwedt Macher, Koordinator, Perfektionist Expertise: Psychologie, Betriebswirtschaft, Netzwerk Birte Rommeswinkel Macherin, Wegbereiterin Expertise: Digitales Marketing, Digitale Lösungen, IoT, Softwareentwicklung, New Work, Mindset & Führung Carsten Pitz Spezialist, Perfektionist, Cyber Security Expertise: Projektmanagement, Systemarchitektur Diana König Macherin, Spezialistin, Beobachterin Expertise: Pädagogik, Psychologie, Kita, Schule, Hochschule, Forschung, Frühförderung Franziska Köpnick Spezialistin, Erfinderin, Beobachterin Expertise: Pädagogik Sirkka Freigang Spezialistin, Wegbereiterin, Forschung, Erfinderin Expertise: Smart Learning, Pädagogik, IoT Built With sfifle
SfifLE - System f. Individuen fokussiertes Lernen+Entwickeln
Tschüss Noten! Endlich Lernen und Entwickeln kompetenzbasiert und individuell - und vor allem: ein Leben lang!
['Diana König', 'Alexander Schwedt', 'Birte Rommeswinkel', 'Franziska Köpnick']
[]
['sfifle']
50
10,212
https://devpost.com/software/g-suite-in-schulen-nutzen
Die Startseite von Classroom. Hier findet man als Lehrkraft die Kurse, die man unterrichtet. Einschätzung des Datenschutzbeauftragten Rheinland-Pflanz Schulen im DACH Raum, die bereits G Suite for Education nutzen. https://www.google.com/maps/d/viewer?mid=1kO63K8Y8-iFilr2USi9U5cDxKR1gUChZ& Wie die Nutzungsvereinbarung für eine Datenschutzkonforme Lösung aussehen könnte. (© Phoenix Gymnasium Dortmund) So sieht die Oberfläche zum korrigieren von Aufgaben in Classroom aus Problembeschreibung Das SV-Team, mit dem wir diesen Hackathon bestreiten, hat sich in den letzten Wochen und Monaten diverse Gedanken dazu gemacht, wie man den digitalen Unterricht besser gestalten kann, denn er läuft an unsere Schule zwar, aber sehr, sehr holprig. Das SV Team sind wir, Lennart Stahl (18), Alissa Pöschko (14), Ayseah Luis (18) und Janne Kotzam (19) Ich würde das einfach ganz gerne Skizzieren, damit Sie einen Eindruck unserer Situation haben und eventuell unseren Wunsch nachvollziehen können. Aufgaben werden teilweise auf einen internen Bereich unserer Webseite hochgeladen, einige Lehrer*innen schicken die uns aber selbst per Mail. Das funktioniert so, aber ist super unübersichtlich für uns Schüler*innen. Kaum einer von uns hat eine Übersicht darüber, welche Aufgaben zu wann abgegeben werden sollen. Dazu kommen Dateien in verschiedenen Formaten, die ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. PDFs können auf den meisten Geräten geöffnet werden, aber für manche Aufgaben ist es besser in den Dateien schreiben zu können. Das sind dann meistens Word Dateien. Nicht alle Schüler*innen haben aber Word, da es ja Geld kostet, und sowas in OpenOffice und Co. zu öffnen, zerschießt nun mal doch häufig die Formatierung. Dazu haben viele Schüler*innen keinen Laptop und helfen sich mit Handys oder Tablets aus, auf denen viele Office Programme nicht gut laufen. Dazu kommt seit neustem vermehrt der Versuch, Unterricht über Videokonferenzen stattfinden zu lassen. Das hat paradoxerweise am Anfang, als es noch nicht geregelt war super toll geklappt. Da konnten wir einfach Zoom, Skype und Google Meet benutzen und alles hat bestens funktioniert. Mittlerweile ist alles verboten und wir müssen Services aus Deutschland nutzen. Die kosten zum einen Geld und sind zum anderen leider oft wirklich sehr schlecht. Ich komme gerade aus einer Cisco Webex Konferenz, die wir nach 5 Minuten abbrechen mussten, weil der Ton so grottig war. Obwohl niemand wirklich gut mit Webex arbeiten kann, rollt das unsere Schule gerade nach und nach für Lehrer*innen aus und verbietet die Nutzung anderer Dienste. Für die Arbeitsmotivation zu Hause ist es super, wenn die Lehrer*innen Aufgaben einsammeln und korrigieren. Das machen momentan auch einige Lehrer*innen über E-Mails. Ich denke Sie können sich ausmalen was für eine – verzeihen Sie mir die Ausdrucksweise – scheiß Situation für die Lehrer*innen ist. Pro Woche 100 E-Mails von verschiedenen Jahrgängen und Klassen zu bekommen mit Dateien in verschiedenen Formaten im Anhang und dazu noch irgendwie Feedback zu geben. Wie soll man da den Überblick behalten? Wir haben mit Lehrer*innen gesprochen und können mit Sicherheit sagen, dass diese hinter unserem Vorschlag stehen. Betroffen wären also Lehrer*innen und Schüler*innen. Auch Eltern, die ihre Kinder betreuen, können davon profitieren. Lösungsbeschreibung Wir als Schüler*innen arbeiten sowieso schon viel mit G Suite, also Google Docs, Slides und Tables, wenn wir Aufgaben für die Schule machen. Das sind großartige Programme, die kostenlos sind, super einfach zu verstehen sind, auf jedem Gerät laufen und super für Zusammenarbeit geeignet sind. Das hat sich einfach aufgrund seiner vielen Vorteile gegen Microsoft oder Open Office durchgesetzt. Privat nutzen wir die Programme also ohnehin schon. Nun kennen wir auch die G Suite for education mit Google Classroom, welches das Ideale Tool wäre, um uns und unseren Lehrern den Alltag zu erleichtern. Das Tool wird in vielen andern Ländern schon weitreichend benutzt und sowohl Schüler*innen, als auch Lehrer*innen, die schonmal in den Genuss dessen gekommen sind, sind wirklich überzeugt davon. Die besten Funktionen wären mit Classroom Aufgaben zentral, im gleichen Format und übersichtlich austeilen und einsammeln zu können. Das zweite Top-Feature wäre, dass man diese Aufgaben dann mit Docs sofort Korrigieren und Kommentieren kann. Das würde es uns Schüler*innen leichter und übersichtlicher machen aber vor allem den Lehrer*innen viel Arbeit und Aufwand ersparen. Außerdem läuft die G Suite auf allem mit einem Internetbrowser. Während man sich von den 150 €, die der Bund armen Kindern zur Verfügung stellen möchte kaum ein Microsoft Office Abo kaufen kann, gibt es Sogenannte Chromebooks auf Ebay für unter 150 €. Damit kann man problemlos in der G Suite arbeiten. Hier eine Übersicht der Funktionen und integrierten Programme: - Classroom ist das Herzstück für die Schule. Hier können Lehrer*innen Aufgaben stellen, sehen, wer diese schon abgegeben hat und mit den Schüler*innen kommunizieren. Die Schüler*innen können sehen, was bis wann zu tun ist, sehen, wann die nächste Videokonferenz ist, Fragen stellen und ihre gemachten Aufgaben einreichen. - Docs, Sheets und Slides ist Googles Alternative zu Word, Excel und PowerPoint. Die Vorzüge dieser Alternative sind, dass sie im Internetbrowser laufen, ohne das man ein Programm herunterladen muss. Viren per Word Datei im E-Mail Anhang sind also ein Ding der Vergangenheit und auch sehr leistungsschwache Endgeräte können genutzt werden. Auch Kompatibilitätsprobleme zwischen Office 2007, Office 356 und Open Office sind aus dem Weg geräumt. Zudem sind die Programme deutlich simpler aufgebaut, als die Konkurrenz von Microsoft und deshalb einfacher verständlich. Das Top-Feature von Docs ist aber die Möglichkeit zusammen an Dokumenten zu arbeiten. Das ist zum einen bei Gruppenarbeiten und vor allem zum Kontrollieren der Aufgaben ein super Werkzeug. Wir garantieren, dass es für Lehrer*innen keine bessere Möglichkeit zum Korrigieren von Aufgaben gibt, als Classroom und Docs. - Calendar und GMail sind in einer Version, die nur für die Schule gedacht sind integriert. Damit wird die Planung von Terminen und Mails zu versenden einfacher und übersichtlicher. - Drive ist die Cloud, um Dateien zu verwalten, damit nie wieder Unterrichtsmaterialien verloren gehen und damit man diese einfach und schnell mit Kolleg*innen teilen kann. Für Schüler*innen ist das natürlich auch hilfreich. - Meet ist wahrscheinlich der einfachste und beste Weg für Unterricht über Videochat. Ein Meeting zu starten ist denkbar einfach, außerdem läuft auch dieses Programm auf jedem Gerät mit Internet Browser. Aus unserer Erfahrung können wir sagen, dass wir damit noch nie Probleme hatten. Großartig ist zudem, dass es eine sehr gute Geräuschunterdrückung gibt, sodass es nicht ständig zu nervigen Hintergrundgeräuschen oder einem konstanten Rauschen kommt. Auch alle anderen Produkte von Google sind im Ökosystem integriert und Lehrer*innen können sie nutzen, wenn sie möchten. Wer zum Beispiel gerne Lernvideos macht, kann diese ungelistet auf YouTube hochladen oder mit dem Umfragetool Aufgaben erstellen, wenn er/sie möchte. Wir möchten nochmal hervorheben, dass das alles in jedem Browser und auf allen Betriebssystemen läuft. Man muss sich keine Programme herunterladen, es handelt sich vorrangig um progressive Web-Apps. Langfristig könnte man die G Suite auch weiter benutzen, um auch nach Corona Hausaufgaben zu verteilen und einzusammeln oder sogar in der Schule mit Laptops zu arbeiten. Die Idee ist denkbar einfach umsetzbar und Skalierbarkeit ist gar keine Frage - man könnte G Suite theoretisch schon morgen an allen Schulen Deutschlands ausrollen und müsste dabei keine Angst vor Systemüberlastung oder ähnlichem haben. Es ist klar – das Angebot kommt von Google und da ist der erste Gedanke der Datenschutz. Das ist das einzige Problem, dass es bei der Einführung gibt und im Endeffekt das Problem, welches uns während des Hackathons hauptsächlich beschäftigt hat. Es ist vollkommen verständlich und nachvollziehbar, dass einem der Gedanke Google in unsere Klassenzimmer zu lassen im ersten Moment Bauchschmerzen bereitet. Wenn man sich genauer damit auseinandersetzt, verschwinden diese aber schnell. Der Datenschutzbeauftragte von Rheinland-Pfalz hält G Suite für unbedenklich, solange folgende Kriterien erfüllt sind: • “Für die Nutzung sind anonyme/pseudonyme Google-Accounts zu verwenden, die durch die jeweilige Bildungseinrichtung erstellt/verwaltet und an die Teilnehmer vergeben werden. • Private und schulische Nutzung sind voneinander zu trennen. • Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen in einem obligatorischen Modul Nutzungshinweise erhalten, die die Gefährdungen der Privatsphäre im Rahmen einer Nutzung von Google-Diensten thematisieren und über die Google-seitig vorhandenen Möglichkeiten, diese zumindest abzuschwächen, informiert werden. “ Diese Einschätzung teilt der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein nicht. Um das hier klar zu formulieren: der Datenschutzbeauftragte für Schulen in SH hat dazu keine eigene Einschätzung vorgenommen, antwortet aber auf unsere Mail: “Zunächst ist zu sagen, dass die Corona-Pandemie keine Situation darstellen darf und kann, den Datenschutz außer Kraft zu setzen. In meiner Funktion als Datenschutzbeauftragter der öffentlichen Schulen bin ich gehalten, meine Einschätzungen an den geltenden Rechtsgrundlagen wie der Datenschutz-Grundverordnung, des Schulgesetzes und der Schuldatenschutzverordnung auszurichten. Daher halte ich den Einsatz von Google G-Suite im Schulbereich, mindestens schon aus den von Ihnen genannten Risiken/Problemen, für unzulässig, zumal auf der von Ihnen angesprochenen Informationsseite des IQSH (medienberatung.iqsh.de) Alternativangebote genannt sind. Ich verstehe Ihre Position, dass ein so umfassendes Angebot, die vielen Nutzenden vertraute Handhabung und das Arbeiten auf mehreren Geräten aus Ihrer Sicht unschlagbar und praktikabel erscheint – eine Aufweichung des Datenschutzes wird dadurch jedoch nicht gerechtfertigt. Insofern wird es von mir und wahrscheinlich auch von unserer Aufsichtsbehörde (ULD), die Sie ja ebenfalls bereits kontaktiert haben, keine datenschutzrechtliche Freigabe für die Nutzung im Schulbereich geben” Wir würden dazu gerne vier Punkte anführen: Das wichtigste zum Anfang: Die G Suite ist DSGVO konform , Google hat den EU-US Privacy Shield unterschrieben und verfügt über verschiedene ISO-Zertifizierungen . Zusätzlich ist die G Suite durch eine Reihe amerikanischer Regelungen zum Schutz der Privatsphäre von Schüler*innen geschützt (US-Gesetz zur Weitergabe von Schülerdaten - Family Educational Rights and Privacy Act, FERPA, Software and Information Industry Association, Das Student Privacy Pledge des Future of Privacy Forum - FPF, US-Gesetz zum Schutz der Privatsphäre von Kindern im Internet - Children's Online Privacy Protection Act, COPPA) Rein Rechtlich steht der Nutzung somit überhaupt nichts im Weg. Es gibt zudem eine kostenlose, Datenschutzrechtlich auch vollkommen unbedenkliche Version, der G Suite for education. Wenn das aber noch nicht genug ist, dann gibt es auch die bezahlte G Suite for education enterprise. Diese ist auch DSGVO konform und unbedenklich - zusätzlich wird auch noch zugesichert, dass die Daten auf Servern innerhalb der EU bleiben. Das IQSH hat eine Liste mit Programmen , die sie Empfehlen herausgegeben, mit der wir uns als SV auseinandergesetzt haben. Unserer Einschätzung nach kommen nur Cryptpad und die beiden Nextcloud Hoster, die in dieser Liste angeführt werden, ansatzweise an den Funktionsumfang von G Suite heran. Die Nextcloud bietet, soweit wir das einschätzen können zwar ein online Office und Cloud Speicher und Videotelefonie, aber auch kein zentrales System, um Aufgaben zu vergeben und einzusammeln. Vor allem kostet die Nextcloud aber Geld und wir wüssten nicht, woher das Geld kommen soll. CryptPad sieht nach einem ganz netten Online Office aus, aber bietet noch weniger Möglichkeiten die Dateien in der Cloud so zu organisieren, sodass das für Schüler*innen und Lehrer*innen einfach ist. Außerdem müssten alle einen eigenen Account erstellen (da es keine Admin Konsole gibt) oder ihre Cookies niemals löschen, damit das funktioniert. Auch das wäre ja ein Sammeln Personenbezogener Daten. Wir haben auch mit anderen Schulen in der Umgebung Kontakt, die bereits Schulcommsy und IServ nutzen und sagen, dass diese Programme, abgesehen von einem viel kleinerem Funktionsumfang, schlicht und ergreifend schlecht sind. Unübersichtlich, kleiner Funktionsumfang und unmodern sind Atribute, die uns in Verbindung damit entgegengebracht wurden. Bei Schulen, die vorher keine E-Mail-Adressen eingesammelt haben, sind wohl stellenweise total aufgeschmissen und erreichen ihre Schüler*innen überhaupt nicht. Und damit kommen wir schon zum zweiten Punkt. Es wäre ja ganz nett das alles auf super sicheren Servern in Deutschland mit open source Programmen zu realisieren, aber in dem Ausmaß, das wir jetzt brauchen, gibt es das alles leider momentan nicht. Es muss doch jetzt möglichst schnell ein funktionierendes und gutes Ökosystem stehen, mit dem Schülerschaft und die Lehrer*innen gut klarkommen. Corona wird uns noch eine ganze Weile beschäftigen und es sieht momentan nicht danach aus, dass irgendein Anbieter in den nächsten Wochen oder Monaten mit einem guten Programm für Schulen um die Ecke kommt. Für uns ist es super frustrierend zu wissen, dass es mit G Suite for education ein gutes, kostenloses und funktionierendes Ökosystem gibt, aber welches wir das nicht nutzen dürfen. Auch im Datenschutz geht es ja um eine Abwägung und Verhältnismäßigkeit. Was ist der Nutzen und wo liegen die Risiken? Lohnt es sich die Risiken einzugehen, wenn der Nutzen größer ist? Ich wäre mal so frei hier unsere Einschätzung abzugeben: Mögliche Risiken/Probleme: Man führt die Schüler an ein Google Produkt ran und ist somit als Schule für eine Bindung zu der Marke verantwortlich. Es werden Daten von Google zu Werbezwecken analysiert (Das ist aber laut AGB nicht der Fall .) Die Schule verhilft Google ggf. zu einer Monopolstellung Schon an dieser Stelle, frage ich mich, ob es überhaupt problematisch wäre, wenn mein Lesetagebuch oder meine Ausführungen zum Bürgerkrieg in Amerika in Googles Hände geraten. Was soll der Konzern denn damit problematisches anstellen? Zumal viele sowieso schon Google Docs benutzen. Firmen benutzen G Suite auch und damit gab es noch nie Probleme oder einen großen Skandal, dass Google sich an die Daten ran gewagt hätte. Außerdem ist die G Suite eben auch ein in sehr vielen Unternehmen genutztes Programm. Schüler*innen damit vertraut zu machen kann auch als Vorteil und Heranführung an die Arbeitswelt gesehen werden. Zum Thema Monopolbildung: das ist nicht unsere Verantwortung. Wenn die Regierung Google tatsächlich in einer Monopolstellung sieht, dann muss sie sich darum kümmern, indem sie Google z.B. in kleinere Unternehmen spaltet, wie die USA das bspw. mit Standard Oil gemacht hat oder den Wettbewerb in diesem Bereich ankurbelt. Da sie das aktuell nicht macht, ist es die Natur des Kapitalismus, dass wir das beste und günstigste Angebot nehmen, denn es gibt ja keine ähnlich gute alternative. Wir sehen das Problem - aber wenn es aktuell keine bessere alternative gibt, dann müssen wir nun mal leider die beste Möglichkeit nehmen und nicht die zweitbeste Wahl, die nur 50 % der Möglichkeiten bietet. Wir sind nicht hier, um die Probleme des Kapitalismus zu lösen, sondern um die Schule möglichst schnell wieder zum Laufen zu bringen. Vorteile: Es gibt ein komplettes Ökosystem aus allem, was Lehrer*innen und Schüler*innen brauchen. Unterricht Planen, Office Programme, Video Meetings, Kalender für die ganze Klasse, Kommunikation in Klassen und zwischen Lehrer*innen und vieles mehr. Die Programme Laufen auf quasi allen Endgeräten und Plattformen. Ein Chromebook kann man sich sogar von den 150 €, die der Bund armen Kindern zur Verfügung stellt kaufen. Keine Kompatibilitäts-Probleme. Die Daten sind vielleicht nicht vor Google, aber vor allen anderen sicher. Google arbeitet hart daran, dass ihre Systeme vor Hackern und co. geschützt sind und ein Datenleck oder so gab es noch nie. Keine Ausfälle. Während viele kleinere Services momentan überlastet sind, hat Google die Kapazitäten ihre Services ohne Probleme zugänglich zu machen. Das Angebot ist kostenlos. Google bietet während der Corona Zeit sogar eigentlich kostenpflichtige Teile des G Suite Systems kostenfrei zur Verfügung. Die Systemadministration ist denkbar einfach und gut dokumentiert. Niemand muss einen eigenen Server aufsetzen oder sonstiges Hexenwerk vollbringen. Es gibt ein super gut funktionierendes Videokonferenz Tool, das dringend gebraucht wird Die Daten sind in der bezahlten G Suite besser geschützt, als in dem kostenlosen Office-Programm von Google, das viele Schüler*innen ohnehin schon benutzen. Durch die, vom Datenschutzbeauftragten Rheinland-Pfalz empfohlene, Pseudonymisierung, würden keine Personen bezogenen Daten in der G Suite landen. Für uns überwiegen hier die Vorteile ganz klar die Datenschutzrechtlichen Bedenken, auch wenn man diese natürlich ernst nehmen muss. Und damit zum dritten Punkt: Der Datenschutzbeauftragte in Rheinland-Pfalz hält sie für unbedenklich und sogar ganze Länder, wie die Schweiz, Dänemark, Finnland, Kanada, Schweden oder Norwegen nutzen G Suite. Warum dürfen wir das nicht? Wo ist der große Unterschied zwischen Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein? Warum geht das in anderen EU Ländern, aber nicht in Deutschland? Uns ist bewusst, dass wir uns vielleicht anhören, also hätte Google uns bezahlt oder so, aber wir sind wirklich nur aufrichtig interessiert daran, dass der Unterricht an der Schule gut funktioniert und denken, dass die G Suite dafür die richtige Lösung für ist. Vorgehen und Fortschritt: Wir kennen die Office-Suite von Google schon aus privater Nutzung. Dass es auch die Version für Schulen gibt wissen wir, weil diese schon von einem Teammitglied in den USA verwendet wurde. Deshalb kamen wir nur ein Paar tage, nachdem unsere Schule geschlossen wurde auf die Idee, einfach G Suite zu nutzen. Der Wille danach verstärkte sich natürlich mit der Zeit durch nicht funktionierenden online Unterricht. Während der Hackathon Woche haben wir nochmal mit Datenschutzbeauftragten, Landtagsabgeordneten und Schulen, die bereits G Suite benutzen Kontakt aufgenommen und Informationen ausgetauscht. Vor allem im Landtag scheinen wir einen Fußabdruck hinterlassen zu haben. Außerdem haben wir eine Liste mit Vor- und Nachteilen angefertigt, ein Datenschutz "risk assessment" gemacht wirklich alle Funktionen nochmal ausgearbeitet und ein kleines Tutorial für Lehrer*innen erstellt. Vor allem mit dem Datenschutz haben wir uns nochmal genauer auseinandergesetzt und uns die Datenschutzerklärung nochmal genau vorgenommen. Auch ein ziemlich aufwändiges Video für den Hackathon ist in der Woche entstanden. Am Anfang der Woche hatten wir nur die Absage des Datenschutzbeauftragten SH. Wir sind ganz ehrlich - viel technischen Fortschritt können wir natürlich nicht machen, weil wir auf eine bestehende Lösung setzen. Wir leisten vorrangig Informations- und Kampagnenarbeit. Damit sind wir diese Woche unserer Auffassung nach gut weitergekommen. Prototyp: Die einzelnen Programme kann man selbst mit seinem privaten Google Account ausprobieren. Docs, Slides, Sheets und Umfragen: https://www.google.de/intl/de/docs/about/ Meet: https://meet.google.com/ Classroom: https://classroom.google.com/u/0/h Der Funktionsumfang von Classroom ist einer der wichtigsten Gründe für Classroom. Um diesen vollumfänglich greifen zu können, ist dieses kurze Video sehr hilfreich: https://www.youtube.com/watch?v=UEFgW--0094 Auch interessant ist die Einschätzung des Datenschutzbeauftragten Rheinland-Pfalz: https://www.datenschutz.rlp.de/fileadmin/lfdi/Dokumente/Orientierungshilfen/anforderungen-google-classroom.pdf und auch eine Nutzungsvereinbarung, die das Phoenix Gymnasium in Dortmund an seine Schüler*innen herausgebt ist interessant zu lesen: https://www.phoenix-gymnasium-hoerde.de/schulleben/phoenix-digital/ Wichtigstes Element ist der Datenschutz, deshalb hier die wichtigsten Auszüge: https://edu.google.com/intl/de_de/why-google/privacy-security/?modal_active=none und hier die gesamte Datenschutzerklärung: https://gsuite.google.com/intl/en/terms/education_terms.html Nächste Schritte Am Anfang sind wir mit unserem Vorstoß immer wieder gegen verschlossene Türen gelaufen. Mittlerweile sehen wir aber “das Licht am Horizont”. Wir hatten erste Treffen mit Landtagsabgeordneten, die, nachdem wir ihnen unsere Situation erläutert hatten, unsere Idee gut fanden und schauen wollen, was sie für uns tun können. Leider wird uns immer wieder gesagt, dass die Politik ein bisschen langsam sei - langsam sein ist aber aktuell keine Option. Deshalb nehmen wir auch an diesem Hackathon teil, vielleicht können wir den Prozess ja beschleunigen. Wir werden weiter mit Landtagsabgeordneten sprechen und versuchen sie zu überzeugen. Wenn wir hier etwas Aufmerksamkeit bekommen wäre es natürlich super, wenn wir Verbündete finden, die uns in SH unterstützen und vielleicht finden sich ja auch in anderen Bundesländern Menschen, die unsere Gedanken gut finden und in ihrem Bundesland versuchen G Suite zu “legalisieren”. Nicht “nur” mit Landtagsabgeordneten zu reden, sondern auch an die Bildungsminister*innen zu kommen wäre natürlich auch großartig. Optimalfall wäre es natürlich, wenn wir in ganz Deutschland eine Erlaubnis bekommen würden. Vor allem brauchen wir Aufmerksamkeit und Unterstützung. Wenn du unsere Idee gut findest, schreibe doch mal eine Mail an das Bildungsministerium oder an einen entsprechenden Politiker. Sobald wir die Erlaubnis haben, werden wir anfangen unseren Lehrer*innen bei der Nutzung zu helfen und dann auch an andere Schulen in SH herantreten. Die Koordination dabei wird Lennart übernehmen, der das Projekt schon seit Entstehen der Idee immer weiter befeuert und das SV Team bei diesem Projekt anleitet. Built With android chrome deutsch englisch firefox franzosisch google ios latein miui progressive-web-app pwa spanisch windows-10 Try it out teachfromhome.google
G Suite for education in Schulen nutzen (Text: CC BY-NC-ND)
G Suite ist eine Reihe von Programmen, die die Organisation von Lernen erleichtert. Leider ist dieses Tool momentan (zumindest in SH) verboten. Wir möchten, dass es deutschlandweit erlaubt wird.
['Lennart Stahl', 'Ayseah Noe 967', 'Alissa Poeschko', 'Dario Brickart']
[]
['android', 'chrome', 'deutsch', 'englisch', 'firefox', 'franzosisch', 'google', 'ios', 'latein', 'miui', 'progressive-web-app', 'pwa', 'spanisch', 'windows-10']
51
10,212
https://devpost.com/software/das-neue-schul-denken-act-like-a-startup
Logo Die Schule als StartUp Was wir bewirken Worum es geht Die Schule als StartUp Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Wir wollen die alte Welt der Schule mit der neuen Welt des Lebens und des Arbeitens verbinden, indem wir von StartUps lernen. Digitalisierung trifft persönliches Miteinander. Denn die Probleme sind: Schüler*innen sind mit zu engen Fächern gelangweilt und demotiviert Die neue Herausforderung im Arbeitsleben heißt „miteinander“ statt „gegeneinander“ Junge Menschen fragen heute nach dem „Warum“ - warum stellt die Schule nicht dieselben Fragen Starre Unterrichtsformen mit Frontalunterricht vermittelt Wissen nicht effizient, sondern dogmatisch Die Schüler*innen von heute werden ein verteiltes und fragmentiertes Arbeiten in der Zukunft erleben – anytime & anywhere Schule muss digital und analog auf die neuen Herausforderungen der Gesellschaft und Arbeitswelt reagieren – sie vielmehr prägen Lehrer müssen Schüler dabei unterstützen, selbständig und problemlösungsorientiert zu arbeiten Schüler*innen müssen von der Rolle des abgestumpften Konsumenten in die Rolle des kreativen Produzenten wechseln Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Die Welt von morgen erwartet Schüler*innen, die Probleme lösen – gemeinsam, ganzheitlich und motiviert. Wenn sie das nicht rechtzeitig lernen, sind sie nicht ausreichend auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet. Und den Lehrer*innen fehlen Methodik, Mittel und der schulische Rahmen, die Schüler*innen dort hinzuführen. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Schüler*innen, Lehrer*innen und die Schule als solche. Denn ohne die Rahmenbedingungen der Schule, das Commitment der Lehrer und die Motivation der Schüler ist diese neue Art der schulischen Ergänzung nicht zu schaffen. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Die Schule als StartUp Denken wie ein StartUp. Handeln wie ein StartUp. Schüler*innen bekommen einmal in der Woche am “Freiday” 4 Stunden, um die Schule zum StartUp zu machen. Sie bestimmen die Themen, die google-like umgesetzt werden können. Die Schüler sind im Lead und für die Ergebnisse verantwortlich. Lehrer*innen und die Schule stellen die Rahmenbedingungen und unterstützen. Doch was an Know-how, Gründergeist, Werkzeugen und Umgebung brauchen sie - und wie gehen sie damit um? Die Schule als StartUp gibt der Schule, den Lehrer*innen und Schüler*innen den Rahmen, das Know-how und die Werkzeuge, eine neue Form des Lehrens und Lernens sukzessive zu etablieren - für mehr Motivation, Freude und Eigenverantwortung. Gemeinsames Lernen- auch jahrgangsübergreifend - statt Auswendiglernen. Interdisziplinäre und fachübergreifende Problemlösung werden gesucht und gemeinsame Lösungen umgesetzt. Nicht nur fach- sondern auch schulübergreifend partizipieren die Schüler*innen, Lehrer*innen und Schulen von dem neuen Wissen. Es entsteht sukzessive eine Art Wissens-Sharedconomy in der Schule. Externe Coaches unterstützen, um das Modell zu etablieren. Leitfäden und Tools schaffen den Rahmen, um eigenverantwortlich und mit Freude als Schüler*innen neue Lösungen zu entwickeln. Wichtig bei unserem Konzept: Einfach anfangen. Machen. Lernen. Getreu den agilen Prinzipien eines Startups: Planen, Entwickeln, Testen und Lernen. Stetige Verbesserung. Retrospektiven helfen die Abläufe zwischen den Schüler*innen und Product Reviews, die Ergebnisse der Projekte zu verbessern. Ein wesentliches Element spielt die App "Act like a StartUp", die die Schüler*innen in die Lage versetzt, den gesamten Prozess, den ein StartUp durchläuft, digital zu begleiten. In Form eines MVP wird die App sukzessive wachsen und an Funktionen weiter gewinnen. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Die wichtigste Annahme ist die Grundmotivation der Schüler*innen, die nur entfesselt werden muss. Räume für Erfolge und gemeinsames Arbeiten sind vorhanden und müssen zwischen der Schule, den Schüler*innen und Lehrer*innen geschaffen werden. Wir gehen von einer bestehenden Motivation aus. Die Rahmenbedingungen aus den Curricula liegen bereits vor. Die gilt es zu nutzen: Lehrer*innen wissen oft nicht, was Kolleg*innen in anderen Fächern wann unterrichten. Oft ergeben sich Überschneidungspunkte, von denen keiner etwas weiß bzw. die teilweise, in anderen Halbjahren liegen, was kontraproduktiv ist. Es muss mehr Transparenz/Kollaboration/Austausch zwischen den Lehrer*innen herrschen Durch den Freiday können wir auch bei bestehenden Lehrplänen unser Konzept sukzessive einsetzen, bis es Teil des Lehrplans wird. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Die Schule : Sie wird zu einem Ort des Miteinanders und der Zukunft, statt zu einem teilweise ungeliebten Ort des Büffelns. Die Lehrer*innen : auch wenn sie sich den neuen Herausforderungen dieses Lehrens stellen müssen, sind die Effekte großartig. Schüler, die gerne zur Schule kommen. Eigene Kreativität kann die Schüler*innen unterstützen, sie erfolgreich machen. Die Motivation, die Schüler*innen wirklich fit für die Zukunft zu machen, sollte ausreichend Antrieb sein. Außerdem sollten regelmäßige Schulungen für die neue Art des Unterrichts und dem Umgang mit den entsprechenden Hilfsmitteln und Medien für Lehrer Pflicht werden. Die Schüler*innen : Endlich ein Lernen, das mehr Spaß macht. Erfolge, die wert- und nachhaltig sein können. Jeder kann seine Stärken einbringen, ganz nach Talent. Spaß und Motivation sind wichtige Treiber. Die Schüler*innen werden fit für die Zukunft und die neue Art des Arbeitens von morgen gemacht. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Die Schule als StartUp verbessert die Lage aller Beteiligten signifikant. Sofort. Die bestehenden Infrastrukturen, Lehrpläne und Prozesse werden nicht von 0 auf 100 disruptiv ersetzt, sondern sukzessive durch fach- und themenübergreifende StartUp-Themen sinnvoll. In der Taskforce arbeiten Schulleitung, Kollegium, Lehrer*innen und Schüler*innen gemeinsam am Modell für ihre Schule. Immer transparent. Jeder in der Schule ist informiert und kann sich einbringen. Das reduziert Aversionen und das Gefühl der "nicht-Beteiligung" So entsteht der neue Lehrplan der Zukunft. Die Schule als StartUp ist die Chance für den Lehrplan 4.0 von morgen. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? langfristige Etablierung von Problemlösungskompetenzen bei den Schüler*innen, den Lehrer*innen und der gesamten Schullandschaft. Partizipation und mehr Verantwortung Motivation und Spaß bei allen Beteiligten Wettbewerbsfähigkeit der Schüler auf dem internationalen Arbeitsmarkt von morgen Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Das Modell ist sofort umsetzbar. Beliebig multiplizierbar, skalierbar und erweiterbar Die zusätzliche App kann auch mit wenigen Funktionen bereits als MVP eingesetzt werden und schafft einen entsprechenden Mehrwert Wie ein StartUp und ein agiles Unternehmen werden Pilotschulen definiert, die gegenseitig voneinander lernen. Und dann ran! Machen. Nicht 120% denken und umsetzen, sondern besser werden, lernen - eben "Die Schule als StartUp" Vorgehen und Fortschritt: Pilotschulen in möglichst allen Bundesländern definieren Interdisziplinäre Teams aufsetzen, die die Methoden, Tools, das Know-how und den Spirit erstellen bzw transportieren können. Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Wir haben viele StartUpper im Team. Sogar eine Schülerin mit StartUp-Erfahrung. Dazu Lehrer, weitere Pädagogen und Eltern. Die Basis-Idee wurde vom Team-Captain geboren und dann im Team ausgerichtet, konkretisiert und perfekt umgesetzt, die KPI und der Aufbau besprochen. Es folgte die Ausarbeitung der Themen in kleinen Gruppen, die kollaborativ zusammengeführt wurden Als das Konzept stand, haben wir einen Pre-Test durchgeführt - einmal mit Schüler*innen, dann mit Lehrer*innen und Schulleiter*innen die nicht a Konzept beteiligt waren. So haben wir schon in einer frühen Phase Feedback eingeholt. die Themen wurden weiter ausgearbeitet und anhand des Feedbacks angepasst Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Gemeinsames Verständnis der Idee und des Ziels an Tag zwei Start der Detail-Arbeit an Tag 2 Test Schulleitung, Lehrerschaft und SuS an Tag 3 Einarbeitung Feedback und weitere Vertiefung Konzept sowie Ergänzung der App, Design und Logo an Tag 4 Konzeptfinalisierung, Film Finalisierung, Check am Tag 5 Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Wir schauen, was ein gutes StartUp ausmacht und versuchen daraus zu lernen Gestartet sind wir bei null Eine Idee, die dann - genau wie es ein StartUp machen würde, ausgearbeitet, getestet und umgesetzt wird Woran haben wir uns orientiert: Was macht ein gutes StartUp aus: Unbedingtes Vertrauen im Gründerteam und Selbstvertrauen Perfekt Pitchen (Vorstellen und Verkaufen der Idee) Mit felsenfester Flexibilität die richtigen Entscheidungen treffen Gemeinsam agieren Flexibel bleiben und sich weiter entwickeln Ein Ziel vor Augen haben Regeln der Zusammenarbeit Prototyp: No Prototype but a Concept - siehe PDF Link: http://dotkomm-files.s3-eu-west-1.amazonaws.com/Ingo/Die-Schule-als-StartUp_App-Konzept_Factsheet.pdf Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Übergreifendes Konzept zu "Die Schule als StartUp": http://dotkomm-files.s3-eu-west-1.amazonaws.com/Ingo/Die-Schule-als-StartUp_Final.pdf Factsheet der App http://dotkomm-files.s3-eu-west-1.amazonaws.com/Ingo/Die-Schule-als-StartUp_App-Konzept_Factsheet.pdf Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Wir haben bereits ein umfangreichs Konzept erarbeitet, um das Thema extrem schnell marktfähig zu machen. es ist die Basis für die Weiterentwicklung und Verprobung an einer Live-Schule Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Pilotieren. Feedbacken. Lernen. Verbessern - alles in allem: ein agiler Kreislauf. Test mit Lehrer*innen in offener Diskussion Test mit Schulleiter*innen und offener Diskussion Konkrete Fragestellung an Lehrer*innen Digi-lab mit Schüler*innen: Fragestellungen, Brainstorming und Bewertung Konkrete Einbeziehung weiterer Teilnehmer des Hackathons für Feedback Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Konzept erweitern - aber klar halten Ergebnistypen produzieren, wie die Methoden, Guidelines und Checklisten Externe Coaches finden Pilotschulen finden und an den Start bringen! Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Know-how StartUps Know-how pädagogische Einführung der Schule und der Lehrer*innen Know-how Lehrerbildung und Findung der passenden Kandidaten Offene Schulen - damit meinen wir nicht die Öffnungszeiten Budget Konzept: 100.000 EUR für alle Konzepte und Medien Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ja, definitiv. Ingo: Basis-Idee, Team Captain, Creative Director, Product Owner Jolina: Schülerin: Testimonial und Konzept aus Schüler*innenSicht Franziska, Gesa, Julia, Steffen: Blickwinkel Lehrer*innen Ines, Felicia : Rahmenbedingungen für die Schulen Kevin: Tools Yvonne: Orga/Zeitmanagement Hannah: Logo Design plus viele helfende Hände und Köpfe: http://dotkomm-files.s3-eu-west-1.amazonaws.com/Ingo/Die-Schule-als-StartUp_Final.pdf Try it out dotkomm-files.s3-eu-west-1.amazonaws.com dotkomm-files.s3-eu-west-1.amazonaws.com
Die Schule als StartUp
Wenn StartUps neue Ideen und erfolgreiche Modelle entwickeln - wieso sollter das nicht auch in der Schule funktionieren? Zielorientiert. Interdisziplinär. Lösungsorientiert. Miteinander. Modern. Agil.
['Ines Rülander', 'Ingo Gregus', 'Jolina Hukemann', 'Julia Ries', 'Vanessa Keskin', 'Felicia Würtenberger', 'Hannah Rauß', 'Franziska Langer', 'Ivonne Arnhold', 'Steffen Fleig', 'Isabel Mehlmann', 'Gesa Asmus']
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https://devpost.com/software/lcloud
Kursstruktur Inspiration Kopiergeld ist an unserer Schule sehr teuer. Außerdem ist Papierkrieg etwas, was nicht sein muss. Man könnte über eigene Clouds Kurs-, User-, oder Gruppenbezogene Files sharen. What it does Filesharing und DMS How I built it Aktuell ist keine eigene Version online. Dies ist ein WIP Project. Challenges I ran into -> Planungen What's next for LCloud Overlay und Serverstruktur Built With javascript mysql php7 vue
LCloud
Filesharing made smart
['Jannik', 'Desdeney Etnst']
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['javascript', 'mysql', 'php7', 'vue']
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https://devpost.com/software/selbstreflexion-und-motivation
Klassen 7-9 Klassen 10-13 Tages-Tracker Klassen 3-4 Klassen 5-6 Themenfeld 2 Feedback und Lernerfolg Challenge: a - Motivation und Kompetenzen für eigenständiges Lernen tf02-hf-a-selbstreflexion 1. Inspiration Wie viele andere Lehrkräfte haben wir erkannt, dass die Motivation im online-basierten Unterricht im Laufe der Zeit deutlich nachgelassen hat und die Rückmeldung von SuS stetig kleiner wurde. Wir sind davon überzeugt, dass eine Möglichkeit diesem Problem zu begegnen, eine höhere Fähigkeit den Lernprozess selbst zu reflektieren , ist. Gerade das positive Feedback im Unterricht fehlt vielen SuS. 2. Problembeschreibung Beobachtungen einiger Mitglieder unseres Teams haben gezeigt, dass die Motivation der SuS im Fernunterricht nach einiger Zeit enorm nachgelassen hat. Die Vermutung war, dass viele SuS sich allein und überfordert gefühlt haben, da man wenig individuelle Hilfe leisten konnte. Betroffene waren hierbei natürlich in erster Linie die Schülerinnen und Schüler, aber damit auch Eltern und Lehrer. 3. Lösungsbeschreibung: Schnell entstand ein Konsens darüber, dass man die Motivation eher aufrechterhalten kann, wenn die Ziele, die (eigenständig) gesetzt werden auch realistisch sind. Dazu müsste aber die Selbstreflexion, insbesondere das Formulieren und Setzen von Zielen sowie die regelmäßige Reflexion der Ziele besser implementiert werden. „Selbstreflexion sollte wie Methodentraining im Alltag der SuS gelernt werden“ (Caro K.) Hierzu haben wir verschiedene Reflexionsbögen und einen Habbittracker entwickelt. Diese sollten dann regelmäßig im Unterricht angewendet und angeleitet werden. Damit wären dann Schüler und Lehrer im Austausch über Ziele und Fortschritte. Kurzfristig könnten so Stärken aber auch Probleme aufgezeigt werden. Langfristig entwickelt sich hoffentlich eine grundsätzlich reflexive Haltung. Zusätzlich wird durch die individuelle Auseinandersetzung auch die Beziehung zwischen Lehrerin und Schülerin intensiver. Die Umsetzung der Reflexionen ist sehr simpel. man muss sich „nur“ regelmäßig Zeit einräumen. 4. Vorgehen und Fortschritt: Ein Artikel über verschiedene Methoden zur Selbstreflexion regte uns dazu an, eine konkrete Methode ( Reflexionsspirale ) so zu konkretisieren, dass man ein Dokument direkt im Unterricht verwenden kann. Wir haben uns die Jahrgänge aufgeteilt und schnell ein Beispiel erarbeitet. Die anderen Jahrgänge sind daran angelehnt. Hieran anknüpfend kam noch die Idee auf, nach jedem Tag oder jeder Woche einmal kurz inne zu halten und zurückzuschauen. Wir haben verschiedene Items für einen Habbittracker diskutiert und dann auch hierzu eine Übersicht erstellt. Dazu haben wir „klassische“ Habbittracker abgewandelt. Durch die Zusammenarbeit und Hinweise aus dem Team wurden immer wieder Kleinigkeiten verändert, 5. Prototyp(en): Die verschiedenen Prototypen haben wir in unserem Thread und auf einem padlet gepostet. Sie können hier heruntergeladen werden: Material 6. Nächste Schritte Die Umsetzung erfolgt im Unterricht, ggf. ist eine Absprache mit Kollegen notwendig. Es könnte z.B. einmal im Monat eine Stunde geben, die sich mit den (individuellen) Zielen der SuS befasst. Eine Überprüfung könnte nach einiger Zeit z.B. durch eine Umfrage unter den SuS oder auch den Eltern erfolgen. Hier braucht man auch „nur“ Zeit. Ebenso werden sich unsere Beobachtungen einfügen lassen. Durch unser bunt gemischtes Team können wir die Reflexionsbögen und den Habbittracker in vielen verschiedenen Altersstufen testen und unsere Erfahrungen und Ergebnisse austauschen. Try it out 1drv.ms
Selbstreflexion und Motivation
Wie gelingt es im Unterricht, dass SuS ihren eigenen Lernerfolg reflektieren und durch individuelle Ziele motiviert bleiben?
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https://devpost.com/software/in-5-jahren-unabhangig-von-fachern
Konzept Seite 1 Konzept Seite 2 Konzept Seite 3 Konzept Seite 4 Konzept Seite 5 Konzept Seite 6 Konzept Seite 7 Konzept Seite 8 __ Hinweis: Durch's rauskopieren aus der PDF sind hier und da Formatierungsfehler bei Umlauten zu finden. Für ein optimales Leseerlebnis empfehlen wir die PDF. __ In 5 Jahren unabhängig von Fächern - Ganzheitliches, bedürfnisorientieres und intrinsisch motiviertes Lernen In diesem Konzept, welches wah rend des Hackathons #wirfurschule geschaffen wurde, geht es um die Frage, wie wir ein Lernsystem schaffen konnen, das die naturliche Neugier und Begeisterung von Kindern erhalt. * Bestandsaufnahme und Konzeptentwicklung * Die schulische Realitat vieler Kinder sieht derzeit so aus, dass Schule eher zu Lernfrust als zu Lernlust fuhrt1. Die naturliche Neugier der Kinder wird blockiert und Motivation und Lernfortschritt werden ausgebremst. Viele Kinder, Eltern und auch Lehrkrafte empfinden das facherbasierte System als sehr frustrierend. Sowohl aus padagogischer als auch aus entwicklungspsychologischer Sicht ergibt eine Gliederung in Facher keinen Sinn2• In anderen Landern wird erfolgreich ohne die strenge Gliederung nach Fachern ganzheitlich gelernt. "Warum machen wir das eigentlich nicht auch so?" Aus unserer Sicht besteht das groRte Problem im vorherrschenden Lernsystem darin, dass es den komplexen Problemen der Wirklichkeit nicht gerecht wird. Stattdessen betreiben wir "eine eher wissenslastige Gestaltung des Unterrichts, die nicht mehr in die digitalisierte Welt des 21. Jahrhunderts passt, in der Wissen Ieicht verfugbar ist und es eher darum gehen muss, Strukturen und Method en zu vermitteln". Die relativ starke Konzentration auf Wissensvermittlung verhindert Personlichkeitsentwicklung und erlaubt dem Kind nicht, seine Potentiale frei zu entfalten, urn als starkes und kompetentes Mitglied diese Gesellschaft innovativ mitzugestalten. Die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Lernens bleibt im aktuellen System fur aile Beteiligten letztlich haufig unbeantwortet. Betroffen von diesem Problem sind demnach nicht nur die Schlilerinnen und SchUler, deren Eltern und Lehrkrafte, sondern auch die Gesellschaft und die Wirtschaft. lm Rahmen des Hackathons #wirfurschule haben wir uns aufgemacht, urn einen Losungsansatz fur dieses Problem zu finden. In einem ersten Schritt haben wir uns durch bereits bestehende Schulmodelle und Lernansatze anderer Lander inspirieren lassen (z.B. das Phenomenon based learning in Finnland, den storyline -Ansatz in Skandinavien, fachubergreifendes Lernen in Australien, den Ansatz der kosmischen Erzahlungen in der Montessori-Padagogik). Beschreibung des Losungsansatzes und seiner Umsetzbarkeit Bestarkt durch die Tatsache, dass es auch in Deutschland schon Modellschulen gibt, welche zeigen, dass Lernen anders funktionieren kann (vgl. hierzu genannte ,Prototypen" weiter unten im Text), haben wir dann unsere eigenen ldeen und Visionen entwickelt. Wieder Weg hin zu einem von Fachern losgelosten Problem basierten Lernen aussehen und wie dieser Systemwandel zeitlich vollzogen werden kann, wird im Folgenden dargestellt. __ 1. Phase: Vom lst-Zustand zur Zwischenlosung __ Es gibt einige Schritte, die sich im Grunde gleich morgen umsetzen lassen. Das bestehende Fachersystem bietet bereits Moglichkeiten, urn Lernen fachubergreifend und vernetzend zu gestalten. Diese Moglichkeiten sollten ab sofort effektiv genutzt und Lernraume größtmöglich geöffnet werden. __ 2. Phase: Von der Zwischenlosung zum Endmodell __ Ausgehend von dieser Zwischenlosung entwickelt sich dann ein Lernsystem, welches ohne Facher auskommt und ein problembasiertes Lernen ermoglicht. Der Ansatz des Problem-based learning (PBL) bietet ideale Voraussetzungen, urn die Schulerlnnen auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorzubereiten. Sowohl die als zentral fur die kommenden Jahrzehnte ausgemachten Kernkompetenzen, im 4K-Modell von der Initiative Partnership for 21st Century Skills (P21) zusammengefasst, als auch gegenwarts-und zukunftsrelevante Problemstellungen werden durch das PBL thematisiert und von den Schulerlnnen bearbeitet. ,Charakteristisch fur bestimmte Grundeinstellung zum Lernen. Lernende und Lernbegleiter (Lehrer) begegnen sich als PBL ist eine ganz gleichwertige Personen mit Wissen, Verstiindnis, Gefuhlen und lnteressen in einem gemeinsamen padagogischen Prozess, wobei die Ermutigung zum offenen, reflektierten, kritischen und aktiven Lernen ihrem Selbstverstandnis entspricht" Schülerlnnen lernen nach eigenen Bediirfnissen und im individuellen Lerntempo. Hierbei wird die urspriingliche Motivation fiir ein Thema genutzt, urn neue Wissens-und lnteressensgebiete zu erschlieBen sowie genannte Kompetenzen zu erwerben. Lehrerlnnen dienen dabei als pädagogisch geschulte LernbegleiterInnen und fachlich Expertlnnen. Ziel des Ansatzes ist es nicht, umfangliche Lösungen fUr eine Problemstellung zu erarbeiten, sondern exemplarisch die Komplexitat der Lebenswelt des 21. Jahrhunderts erfahrbar zu machen und LOsungswege fOr deren Bewlltlgung aufzuzelgen. Die lm hler vorgestellten Lernansatz erworbenen Kompetenzen, losgelöst von Fächergränzen bieten den SchülerInnen hervorragende Voraussetzungen fiir eln gellngendes, erfOIItes (Erwachsenen-) Leben und schaffen eine nachhaltig positive Einstellung zum lebenslangen Lernen. Dass ein Lernen unabhangig von Fachern umsetzbar ist, zeigt sich daran, dass es schon einige Schulen gibt, welche facherubergreifend lernen und daran, dass es Lander gibt, in welchen solche Lernsysteme flachendeckend eingefuhrt wurden. Eingie Prototypen: 1 2 3 4 5 Wir gehen davon aus, dass sich durch die Reflektion der eigenen Haltung und die Reflektion der eigenen Rolle hera us ein neues Selbstverstandnis der Lehrkratte hin zum Lernbegleiter entwickelt. Zudem werden Schlilerlnnen durch die Veranderung des Lernsystems zu aktiven Gestalterlnnen des eigenen Lernprozesses. Es entsteht letztlich eine Lernkultur, die von Verantwortung und Vertrauen auf allen Seiten gepragt ist. Von der Etablierung dieses veranderten Lernsystems profitieren sowohl die Lernenden als auch die Lehrenden, denn die Sinnhaftigkeit des Tuns fuhrt zu mehr Motivation, welche eine Grund-voraussetzung fUr das Lernen ist. Auf lange Sicht gesehen fuhrt ganzheitliches, bedurfnisorientiertes und intrinsisch motiviertes Lernen dann dazu, dass die Kinder optimal auf die komplexe Lebenswirklichkeit vorbereitet werden. Dadurch hat ein verandertes Lernsystem auch einen gesamtgesellschaftlichen Nutzen: Selbstwirksame, verantwortungsvoll und motiviert agierende junge Menschen fungieren als Motor fur gesellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung. ** Umsetzbarkeit des Lernsystems im hybriden Unterricht ** Wir sehen in dem facherubergreifenden, problembasiertes Lernen ein groBes Potential fur das kommende hybride Schuljahr 2020/21. Die Vernetzung von Fachern und das Arbeiten an Projektthemen erleichtert es sowohl Lernenden und ihren Eltern als auch Lehrenden effektiv und konstruktiv zu arbeiten. Prasenzzeiten konnen fur den Austausch, die Beratung, fur die Bundelung von ldeen und das Strukturieren weiterer Vorgehensweisen genutzt werden. Zeiten des Fernunterrichts konnen fur die individuelle Auseinandersetzung mit der Fragestellung genutzt werden. Unter Einbezug digitaler Medien kann die Ausarbeitung naturlich auch im Team mit anderen Schlilerlnnen erfolgen und auch die Lehrperson steht uber die digitalen Wege jederzeit als Lernbegleiterln zur Verfugung. ** Die nachsten Schritte ** Wir konnen den Weg hin zu einem ganzheitlichen, bedurfnisorientierten und intrinsisch motivierten Lernen einleiten, indem wir die hier beschriebenen ldeen und Vorgehensweisen schon jetzt an die unterschiedlichen Schulen weitertragen. Lehrpersonen informieren und inspirieren ihre Kolleglnnen und starten in kleinen Schritten mit der Vernetzung. Schulleitungen unterstutzen die Lehrpersonen bei der Gestaltung von fachubergreifenden Projekten und fordern damit die Motivation des gesamten Teams. Lernende und ihre Eltern gehen mit ihren Wunschen und ldeen offen auf Lehrende zu und bieten ihre Unterstutzung an. Zudem sollte es interessierten Lehrerinnen und Lehrern ermoglicht werden, an Schulen zu hospitieren, welche schon in facherubergreifend arbeiten. Denn es gibt zwar zahlreiche theoretische Ansatze und Ratgeber uber projektorientiertes Arbeiten, doch was Lehrpersonen wirklich brauchen, ist der Austausch und das Erleben in rea len Lernumgebungen. Die Planung, die Umsetzung, die Durchfiihrung, die Begleitung sowie die (Selbst-)Evaluation/Reflexion kann man am besten nachvollziehen, wenn man live laufende Projekte beobachtet und begleitet. Darum halten wir es fur unverzichtbar, dass Lehrkrafte in ihrem eigenen Lernprozess in anderen Schulen hospitieren und andere Arbeitsweisen kennenlernen. Urn in einen kontinuierlichen Austausch mit anderen Lehrenden treten zu konnen, ist es wichtig, dass sich ein Pool von motivierten Lehrkraften und Experten bildet. Es bedarf einer virtu ellen Plattform, auf welcher dieser Austausch erleichtert wird. Ein gutes Beispiel fiir solch eine Plattform ist das Bildungsprojekt "Schulen im Aufbruch". Dieses Projekt bietet Inspiration, Ermutigung und Vernetzung. Urn die Fortbildung der Lehrkrafte zu ermoglichen ist, finanzielle Unterstutzung notwendig. Manchmal ist es notwendig auch weitere Wege auf sich zu nehmen, urn good practice Beispiel vor in Augenschein zu nehmen. AuBerdem brauchen Lehrerlnnen zeitliche Freiraume, urn sich untereinander uber die Umsetzungsmoglichkeiten an ihrer Schule zu verstandigen. Gut fortgebildeten Multiplikatoren muss die Zeit und der Raum gegeben werden, auch skeptische oder unsichere Kolleglnnen von der Sinnhaftigkeit und den Chancen eines facherubergreifenden Arbeitens zu uberzeugen und sie so mit an Bord zu holen. Parallel zu den oben genannten Fortbildungen ware es wichtig, dass die Schulen die Moglichkeit bekommen Coaches und Experten von auBen einzuladen, welche Prozesse beobachten, beraten und unterstutzen. Auch hierfur sind finanzielle Mittel notig. Aile Teilnehmerlnnen des Hackathon Teams haben groBes Interesse daran, das Projekt umzusetzen und sie sich auf dem Weg machen, eine Schule zu genieBen, in der die fachliche Fokussierung Stuck fur Stuck uberwunden wird. Unser Team, bestehend Eltern und Lehrern, sieht eine enorme Dringlichkeit, dieses Kernproblem des deutschen Schulsystems anzugehen und sieht in der Umsetzung der hier erlauterten ldeen eine realistische Chance fur zufriedenstellenderes Lernen und Lehren. Daruber hinaus besteht nicht nur ein groBes Interesse, sondern auch einen groBen Bedarf eine ubersichtliche Plattform zu kreieren, urn einen bereichernden Austausch zwischen und Experten zu schaffen. Wunschenswert ware ein Verzeichnis mit Coaches, die man einladen kann, Kontaktadressen, urn Hospitationen zu ermoglichen, Kollaborationen in "utopischen" Projekten, die irgendwann mal Realitat unserer zukunftigen Schulen werden konnten. ** Man muss dazu eine Plattform schaffen, die: ** übersichtlich ist. sowohl kostenlose Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Akteuren anbietet als auch professionelle Leistungen angeboten werden konnen. Moglichkeit an Kollaborationen Forum u.v.m. --> Ideensammlung und Konzeptentwicklung zusätzlich abrufbar über: https://miro.com/app/board/o9J_krRHL9w=/ --> Schritliche Darlegung der Konzeptidee: siehe PDF und JPGs
In 5 Jahren unabhängig von Fächern
Ganzheitliches, bedürfnisorientieres und intrinsisch motiviertes Lernen, welches fach- und altersübergreifend die natürliche Neugier und Begeisterung von Kindern erhält
['Hanna Marie Walther', 'Christoph Dollase', 'Maria Luisa Salvador Roca', 'Anne Hähnel', 'julianebrachvogel', 'Hermann Dzingel']
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https://devpost.com/software/selbstwirksamkeit-und-zukunftsgestaltung
Our Vision-Board Inspiration We don't know what the world needs, but it's changing rapidly. Transformative education, motivation and a sense of confidence are only half of the story. We must learn to deal with fears, uncertainties and pains suffered in the past. Society's expectations of education are growing, therefore new methods, mindsets and approaches are absolutely necessary. What it does Our Visions Workshops bring people together, helps them to build trust and create a common vision for a common future. How We built it We were the guinea pigs. We got to know each other by sharing information about the tools and knowledge we were bringing to the party. We build trust by taking the time to share and listen. We used our own knowledge, experience and tools to create our common vision. We documented every step, every thought, every feeling every action. Challenges we ran into The experience itself is our goal. Creating a tangible product out of intangible personal development is difficult, to say the least. Accomplishments that We're proud of Creating something tangible out of the intangible. What we learned That we are still learning and have a lot yet to learn. What's next for Selbstwirksamkeit und Zukunftsgestaltung According to the Dragon Dreaming Theory describing a project cycle you should start by dreaming, then comes planning and thirdly carrying out the project. But then comes the party! And after that...we're going make the world a better place, one little step at a time! Built With love trust zuversicht
Selbstwirksamkeit und Zukunftsgestaltung
Bildung muss zukünftig neue Ansätze und Methoden aneignen: z.B. Systemisches Denken, Systemgesetze, Theory U, Three-Sync von Körper-Gefühl-Denken, sogenannte negative Gefühle als Chance wahrnehmen.
['Sven Prevrhal', 'Nicolai Krichevsky']
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['love', 'trust', 'zuversicht']
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https://devpost.com/software/eltern-als-akteure-der-berufsbildung
Eltern als Akteure der Berufsbildung Unsere Idee: Eltern und ihr Fachwissen auf Augenhöhe in die Berufsorientierung an Schulen einzubinden Problembeschreibung Eltern werden in Schulen bislang mehr als Unterstützung wie Begleitpersonen bei Exkursionen oder Support bei Veranstaltungen in das Schulleben integriert. Zwischen Schulen und Eltern scheint es eine Distanz zu geben. Elternarbeit ist meist ein Pflichtveranstaltung und eine zusätzliche Belastung. Darüber hinaus wird der Bereich „Elternarbeit“ im Studium nur am Rande behandelt. Lösungsbeschreibung Wir sehen aber eine mögliche Entlastung für die Lehrer*innen, wenn man das Potenzial der Eltern mit in die Waagschale der Schulen wirft. Durch gezielte Maßnahmen der Elternarbeit wollen wir den Einflussbereich der Eltern und die vorhandenen Kompetenzen mit den Schulen vernetzen. Wir wollen Eltern motivieren, sich aktiv in die Berufsorientierung ihrer Kinder einzubringen. Und das mit einfachen Maßnahmen. Aktuell ist das Thema Praktikum schwer umsetzbar, das könnte sich auch noch im kommenden Schuljahr negativ auswirken. Wenn wir es schaffen, schnell ein Netzwerk, auch schulübergreifend, auszubauen, kann diese Maßnahme Teile der Praktikumbestandteile mit abdecken und Fragen beantworten. Die Idee ist ausbaufähig und könnte auch Bereiche von Firmen, Vereinen, Behörden und Institutionen integrieren. Diese Bereiche könnten partnerschaftlich organisiert sein als „School-Family-Community-Partnership“, wie es dem international verbreiteten Verständnis von „Elternarbeit“ entspricht (Sacher, W. S. 20). Je vernetzter unser System ist und mehr Ansprechpartner anbietet, umso effektiver ist die Maßnahme. Durch ein kontinuierliches Angebot, SuS zum Thema BO eine Hilfestellung zu geben, erhoffen wir uns langfristig, die hohe Abbrecherquote in Ausbildung und Studium senken zu können. Lt. eines SZ-Artikels vom 10.11.2017 lagen die Quoten hier bei 25 % der Ausbildungen und 32 % der Studenten. Das kostet Zeit und den Staat auch viel Geld. Die Umsetzbarkeit unserer Lösung halten wir für hoch, da es bei der Elternarbeit im Bereich der Berufsorientierung mit fachlicher Expertise Bedarfe gibt, die es auszuloten gilt. Mit der gleichzeitigen Beteiligung von Schüler*innen, Lehrkräften und Eltern entsteht eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, die Erfolg verspricht. Diese Struktur bietet daneben mit dem Elternberufecafé und der Berufe-Datenbank Tools, welche auf mehreren Ebenen informieren und vertiefen. Vorgehen und Fortschritt Aus den Perspektiven Eltern und Lehrkräfte reifte die Erkenntnis über dieses fehlende Angebot und die Frage, warum die berufliche Expertise an Schulen wenig Beachtung findet. Die Teamfindung war ein spannender Prozess, ebenso die Online-Zusammenarbeit, die rasch sichtbare Fortschritte schuf und einen regen und kommunikativen Austausch hervorbrachte. Unsere Idee entstand vollständig während des Hackathons. Es gab keine vorherigen Pläne. Prototyp Unsere kleinste Umsetzung wäre das Dreieck Schüler-AG – Elternberufecafé – Datenbank. Nächste Schritte In den nächsten Schritten erfolgen Gespräche mit Akteuren an der Projektschule, die für die Umsetzung wichtig sind und deren Unterstützung nötig ist. Hierbei müssen der Elternbeirat, die Schulleitung, Lehrkräfte aus dem Bereich Berufsorientierung und die Sozialpädagog*innen ins Boot geholt werden. Daran anknüpfend muss zuerst die Schüler-AG als Angebot für das kommende Halbjahr in den Stundenplan integriert und beworben werden. Gelingt dies zusammen mit der Aktivierung von Lehrkräften, die bereit sind das Angebot zu betreuen, können die teilnehmenden Schüler*innen ihre Eltern zwecks eines ersten Termins im Elterncafé um einen Austausch über ihren Beruf bitten und die anderen Schüler*innen über das Schulportal einladen. Das Dreieck Schüler-AG – Elternberufecafé – Datenbank Inhalt Eltern erhalten die Chance, ihre Berufe/Unternehmen vorzustellen neue Berufsbilder erschließen und regionale Kontakte knüpfen Eltern weiterführend als Fachleute bei Expertengesprächen im Unterricht Fragen zu Aspekten wie Schichtarbeit, Arbeitsverträge etc., könnten ebenfalls noch einmal vertiefend aufgegriffen und aufbereitet werden Umsetzung als Rahmen soll eine Art "Elternberufecafè" an der Schule fungieren, welches von einer Schüler-AG betreut wird dieses sollte 1x monatlich regelmäßig stattfinden die AG und das Elternberufecafè sollten immer von einem festen Schüler*Innen-Team pro Halbjahr betreut werden + eine*n Ansprechpartner*in aus dem schulischen BO-Bereich der Schule haben (oder jdm. der aus Interesse gerne mit betreut) Merkmalskatalog und Elternsteckbriefe (was sollen die Eltern wie über ihren Beruf vorstellen; Vergleichbarkeit) wird kreiert Beim Elternberufecafé finden Vorträge/Gespräche zwischen Eltern und Schüler*innen statt, bzw. Videos werden gezeigt (Vorstellung von Berufen der Eltern) diese Videos werden temporär (Datenschutz: ggf. Löschung nach 4 Wochen oder Aktualisierung) in einer Datenbank an den schulinternen Netzwerken hochgeladen, wo auch die Berufe und ihre Vertreter*innen, die Eltern, mit ihrer Mailadresse nach und nach eingepflegt sind, sodass die Datenbank wächst Ziel Wachsende Anzahl der Berufsbilder und Kontakte (Vorteil: keine wiederholte Generierung für eine BO-Veranstaltung nötig) sowie Kommunikation mit Eltern als fachliche Ressource auf Augenhöhe in langfristiger und nachhaltiger Zusammenarbeit. Legitimierung Für eine regionale Vernetzung auf Schulebene wäre so eine Datenbank bereits gewinnbringend und wir erhoffen uns, vielfältige, authentische Einblicke in Berufe und einen regen Austausch mit allen Eltern auf Augenhöhe anbieten zu können. Diese wären intrinsisch motiviert und es wäre ein Zugang für Schüler*innen ohne Firmenwerbung etc. gewährleistet. Dennoch könnten langfristig mit den teilnehmenden Unternehmen, in welchen die Eltern tätig sind oder Firmen, welche sie führen, neue Orte für Praktika erschlossen werden. In der derzeitigen Situation sind eben jene Praktika für die erste Berufsorientierung auf der Kippe und schwierig umsetzbar. Dem würde unser Projekt entgegen wirken und Schüler*innen im Rahmen der Schule die Möglichkeit bieten, sich trotzdem über Berufe zu informieren und Fachleuten gezielte Fragen zu stellen. Auf diese Weise wären mittels Expertengespräche und der Datenbank erste Überlegungen in Richtung Berufsfindung möglich. Zudem lässt sich die wachsende Datenbank in einem nächsten Schritt mit anderen Schulen vernetzen und schafft so eine weitere fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen, wovon beide Seiten profitieren. Hat sich das Projekt etabliert, ist auch eine bundesweite Umsetzung denkbar, um die Fachkräfte von morgen erfolgreich zu rekrutieren.
Eltern als Akteure der Berufsbildung
Wir werfen das Potenzial der Eltern mit in die Waagschale der Schulen!
['Kathy Barsuhn', 'Franziska Reiners', 'Valentin Peter', 'Annette Menninger', 'Eske Seifert']
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https://devpost.com/software/bildungsnetz-zusammen-mehr-schule-schaffen
Logo BildungsNetz Lehrkräfte als die ewigen Einzelkämpfer - warum eigentlich? Wie kann es sein, dass es durch Social Media so viel Austausch gibt wie nie, aber jede Lehrerin und jeder Lehrer, aber auch jede Schule vor ähnlichen Herausforderungen stehen und diese alleine bewältigen? Wir beginnen alle an der Startlinie und jeder muss jeden Schritt alleine gehen, aber warum gibt es auf dem Weg keinen Austausch von Konzepten, keine Kooperation zwischen Fachschaften und Fachlehrern? Das BildungsNetz verbindet - Schulen und alle Bildungsgestalter an den Schulen. Die digitale Plattform soll mit thematisch und regional getrennten Unterforen Schulen und Lehrkräfte verbinden. Auch eine Suche soll ermöglicht werden, um passgenaue Verknüpfungen und damit Kooperationen herstellen zu können. Jetzt schon nutzen viele Lehrerinnen und Lehrer das "Instalehrerzimmer" und Lehrermarktplatz für den Austausch von Material, aber auch Erfahrungen. Um das einer größeren Zielgruppe zu ermöglichen und noch mehr davon zu profitieren, soll das BildungsNetz geschaffen werden. Die vielen Lehrkräfte und Bildungsgestalter, die sich jetzt schon über die genannten Plattformen, aber auch beim Hackathon austauschen und engagieren, können die Idee der Kooperation in die Lehrerzimmer bringen und als Multiplikatoren dienen. Je mehr sich für einen Austausch öffnen, umso stärker können unsere Schülerinnen und Schüler davon profitieren. Die Möglichkeiten sind unendlich: Schulen können Konzepte wie ein Rassismuspräventionsprogramm oder Arbeitsgemeinschaften präsentieren, während andere Schulen darauf ein Feedback geben und sich selber etwas abschauen können. Erfahrungen in der Arbeit mit digitalen Medien oder Apps können weitergegeben werden, wodurch andere Schulen nicht die gleichen Fehler machen wie Schulen, die ihre Erfahrungen teilen. Auch für einzelne Fachlehrer bietet sich der Austausch an. Sprachlehrer können Tandemklassen finden, Kontakte für Schüleraustausche oder kooperative Arbeitsgemeinschaften können geknüpft werden. Da sich die Idee zu einer fach- und länderübergreifenden Plattform erst im Laufe des Hackathons entwickelt hat, konnte noch kein Prototyp der Internetseite entwickelt werden. Als nächstes muss also die digitale Plattform mithilfe von Experten erstellt werden und bei den Teilnehmern des Hackathons beworben werden. Auch andere soziale Netzwerke können für die Bekanntmachung genutzt werden. Im Idealfall verbreitet sich dadurch die Idee und die Begeisterung der vielen engagierten Lehrkräfte steckt immer mehr Bildungsgestalter an. Try it out videos.mysimpleshow.com
BildungsNetz - Zusammen mehr Schule schaffen
Eine Plattform für mehr Kooperation unter Schulen und Bildungsgestaltern für mehr Wachstum und Innovation im Schulsystem.
['Alexandra Moll']
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https://devpost.com/software/meine-hybride-grundschule-20-21
Herausforderung Mit Abflauen der Krise und Übergang in den Normalbetrieb, lässt der Druck nach die Digitalisierung weiter voran zu treiben. Engagierte Lehrer treiben weniger an als üblich, da die letzten Monate Kraft gekostet haben. Die Gefahr: Die Chance wird vielerorts wieder verschlafen. Lösung Wir wollen die hohe Flexibilität und den Mehrwert der hybriden Schule hervorheben und Lust machen diesen Weg weiterzugehen. Dazu rücken wir die Bedürfnisse der Schüler*innen in den Mittelpunkt und zeigen, wie Schule Spaß macht! Wir ermutigen auf Vorhandenes aufzusetzen und die zentralen Bereiche digital und analog weiter miteinander zu verknüpfen. Wie das gelingen kann, stellen wir anhand von „Max perfekter Schulwoche“ vor. So macht Schule Spaß!  Prototyp Die kleinste nutzbare Version unserer Lösung wird in Form von Max Wochenplan und der Einbindung konkreter digitaler Lernmedien mitgeliefert. Dieses kann gerne in Schulen zur Verfügung gestellt werden oder darf sich auf Lernplattformen wiederfinden. Anhand von Max Wochenplan veranschaulichen wir, wie sich digitale und analoge Inhalte so ergänzen, dass Max die Möglichkeit hat sein Wissen lebensnah anzuwenden und eigene Ideen zu entwickeln. Das Arbeiten im Team sowie zeitnahes und respektvolles Feedback motivieren Max und runden den hybriden Aufbau des Lernweges ab. Der Prototyp "Mathematik" lässt sich beliebig auf andere Fächer übertragen. Ebenso ist eine fachübergreifende Lernkonzeption denkbar und einfach umsetzbar. Nächste Schritte Evaluierung vorhandener Lernplattformen und Apps, Definition/Entwicklung Komplett-Paket Umsetzung
Hybride Schule ab 20/21 bundesweit!
Wir zeigen, wie sich die hybride Schule zeitnah umsetzen lässt: Digital/Präsenzunter. als Mehrwert, motiviertes/nachhaltiges Lernen, Stärkung Lernbeziehung Schüler/Lehrer
['Beate Bennemann', 'Daniela Wild', 'Nadja Hansen', 'Elisabeth Kassens', 'Joe Lueder', 'Michael Salbeck', 'Inga Sineux', 'Astrid Bachmann (Hessen)']
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https://devpost.com/software/platzhalter-r41mxq
Inspiration Mit Hilfe einer Leitfadenerstellung werden Schulleiter*innen und Lehrer*innen Hilfestellungen an die Hand gegeben, um den Präsenz- und Fernunterricht besser zu verzahnen und gleichzeitig damit asynchrones Lernen zu fördern What it does Unsere Leitfaden soll vor allem in dieser Zeit, in der es möglicherweise zu erneuten Schulschließungen kommen kann, helfen den Präsenz- und Fernunterricht besser miteinander zu verzahnen. Doch dieser Leitfaden hilft nicht nur jetzt, sondern wann immer sich Schule auf den Weg machen will, asynchrones Lernen in den Fokus ihres Leitmotivs zu stellen. Somit ist dieser Leitfaden langfristig einsetz- und umsetzbar. How I built it Wir - ein Team aus Lehrer*innen, Schüler*innen, Eltern und IT-Experten - kommen aus den verschiedensten Teilen Deutschlands und haben uns im Rahmen des #wirfürschule Hackathons als buntes Team zusammengefunden. Alles begann am 8.Juni 2020 mit einer Videokonferenz: Wir haben uns vorgestellt, erzählt wie wir gerade lernen bzw. arbeiten, was gut bzw. schlecht läuft und uns dann gefragt, was in Schule verbessert werden sollte. Nach einem ersten Austausch war schnell klar: es gibt viele Dinge, die Schule verbessern muss, aber Schulen brauchen oft auch erstmal einen Anfang - eine Art Anleitung, wie sie ortsgebundenes Lernen auflösen und damit asynchrones Lernen fördern können. Und so entstand die Idee, einen Leitfaden zu schreiben. Zahlreiche Online- Meetings halfen dabei sich abzusprechen und eine gemeinsame Vision zu formulieren. Challenges I ran into Unsere Visionen ähnelten sich zwar, unterschieden sich aber oft auf Grund unterschiedlicher Sichtweisen (Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern). Daraus eine konkrete Vision zu entwickeln war eine Herausforderung. Accomplishments that I'm proud of Wir haben bereits begonnen den Leitfaden zu schreiben und sind stolz auf unser bisheriges Ergebnis. What I learned Wir haben gelernt, dass es wichtig ist, sich bundesweit zu vernetzen und dabei keine Perspektive außer acht zu lassen. What's next for Leitfaden Wir als Team möchten unseren Leitfaden gerne vor den Sommerferien fertig stellen, damit er bereits im neuen Schuljahr eingesetzt werden kann. Mehr zu lesen gibt es in unseren Google Docs Dokumenten: Dokument: Leitfaden Prototyp Dokument: Detaillierte Projektbeschreibung Built With google-docs Try it out docs.google.com docs.google.com
Leitfaden für Lehrerinnen und Lehrer
Dies ist ein Leitfaden für Lehrer*innen die ortsungebundenes und asynchrones Lernen fördern wollen.
['Anouk Massur', 'Selma Möbius', 'Mia K.', 'Daniel .', 'Sarah Hartmann', 'Franziska Werr', 'Michaela Hetman', 'Steffen Siegert', 'Lisa Riedel', 'Dörte Brandes']
[]
['google-docs']
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https://devpost.com/software/dikse-xl7z1e
DiKse - Die digitale Schnitzeljagd Wir sind sind vier Referendarinnen und bilden das Team DiKse (Digitale Kompetenzen spielerisch entwickeln). Unsere Idee ist die Entwicklung einer digitalen Schnitzeljagd für die Klassenstufen fünf bis sieben. Ziel der Schnitzeljagd ist es, den Lernenden einen spielerischen Zugang zu verschiedenen digitalen Tools und Plattformen zu ermöglichen. Hierbei fokussieren wir uns auf den Bereich Problemlösen und Handeln in der digitalen Welt und somit auf das Ziel der KMK, eine Vielzahl von digitalen Werkzeugen zu kennen und kreativ anzuwenden. Das Projekt ist mit einem kurzzeitiger Mehraufwand für die Lehrkraft verbunden, der jedoch die Eltern langfristig entlastet und den Fernunterricht für alle Beteiligten erleichtert. Die digitale Schnitzeljagd ist ein Baukastensystem und kann aufgrund dessen von jeder Lehrkraft individuell an die Bedürfnisse ihrer Lerngruppe angepasst werden. Zu durchlaufende Stationen können die Erstellung einer eigenen E-Mail-Adresse oder das Nutzen von Lernplattformen, Lernwebsites, Kommunikations-Apps und vielen anderen Tools sein. Jede Station hält neben der Entdeckung neuer digitaler Medien spielerische Aufgaben wie Quizze und Rätsel bereit, durch deren Lösung die Lernenden wichtige Hinweise für die nächste Station. Am Ende sollte stets eine zuvor angekündigte, schöne Überraschung auf die Teilnehmenden warten. Wenn wir dein Interesse geweckt haben, lass uns gemeinsam jagen und mit DiKse ins neue Schuljahr starten! Try it out docs.google.com
DiKSE
Digitale Schnitzeljagd
['MiriamLiegner .', 'svenjablank', 'gestreiftes']
[]
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https://devpost.com/software/datensichere-schul-cloud-fur-projektbasiertes-lernen
UCS@school Integration HPI Schul-Cloud Projektbasiertes Lernen OpenProject Agile Boards OpenProject Problembeschreibung Die Schule der Zukunft entsteht in gemeinsamen Projekten. Auch werden wir unsere großen gesellschaftlichen Herausforderungen nur gemeinsam lösen können. Wir möchten unsere Schüler bestmöglich darauf vorbereiten. Das projektbasierte Lernen an unseren Schulen kann hier einen entscheidenden Beitrag leisten. Projekte werden zunehmend teamübergreifend an verteilten Standorten stattfinden. Das wird auch an Schulen so sein. Hierzu fehlen an Schulen derzeit leider noch die richtigen Werkzeuge und Technologien. Lösungsbeschreibung Auf Basis bestehender Open Source Software entsteht eine gemeinsame Kollaborationsplattform für Schulen. Diese Plattform unterstützt Schüler und Lehrer(innen) bei ihrer Projektarbeit. Im Rahmen des Hackathons lag der Fokus auf die Integration folgender Kernanwendungen: HPI Schul-Cloud UCS@School OpenProject Vorgehen und Fortschritt Zunächst haben wir im Rechenzentrum der HPI Schul-Cloud OpenProject installiert. Hier haben wir die Nutzeroberfläche an die HPI Schul-Cloud angepasst. Zusätzlich haben wir einen Single-Sign-On gegenüber dem Univention Schul-Portal als Identitätsprovider geschaffen. Im zweiten Schritt haben wir innerhalb von OpenProject Projekt-Templates erstellt. Ein Lehrer(in) kann somit auf bestehende Inhalte zurückgreifen und muss bei der Konzeption einer Projektarbeit auf bestehende Strukturen zurückgreifen. Die HPI Schul-Cloud wurde damit um folgende Funktionen erweitert: Zeitplanung Agile Boards Meilensteine Wiki Single-Sign-On und zentrale Nutzerverwaltung (nicht separate Nutzer und Passwörter für jede Anwendung) zwischen der HPI Schul-Cloud, OpenProject und dem Univention Corporate Server Nächste Schritte (1) Stärkere Integration der Anwendungen untereinander und in die Nutzer-Oberfläche der HPI Schul-Cloud (2) Erstellung einer Nutzer-Dokumentation mit FAQs und Hilfe-Videos (3) Betriebskonzept, Performance- und Sicherheitstests, Datenschutzkonzept Built With hpischulcloud openproject univention Try it out schul-cloud.openproject.com
Projektbasiertes Lernen für die Schule der Zukunft
Entwicklung einer Kollaborationsplattform für das projektbasierte Lernen auf Basis freier Open Source Software
['Niels Lindenthal', 'Michel Smidt', 'Florian Sittig', 'Birthe Lindenthal']
[]
['hpischulcloud', 'openproject', 'univention']
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https://devpost.com/software/ente-digitales-entschuldigungsverfahren-fur-schulen
EntE läuft auf allen Plattformen. EntE - Digitales Entschuldigungsverfahren für Schulen EntE - Digitales Entschuldigungsverfahren für Schulen Detaillierte Auswertungsfunktionen Disclaimer: EntE begann schon vor #wirfuerschule, als schulische Facharbeit am EMA Bonn. Inspiration Das Entschuldigungsverfahren betrifft alle Beteiligten: Schüler*innen, Elternschaft, Lehrkräfte, Verwaltung. Und für alle Beteiligten ist der Papier-basierte Prozess, der an den allermeisten Schulen eingesetzt wird, aufwändig, fehleranfällig und einfach überholt. Leider gibt es noch keine Lösung, mit dem man diesen Prozess einfach digitalisieren kann! Bestehende Lösungen wie WebUntis sind unhandlich, komplex und teilweise auch noch unsicher . EntE soll diese Lücke schließen: ein einfaches, digitales Tool für die Digitalisierung des Entschuldigungsverfahrens. Weil EntE "nur" das Entschuldigungsverfahren und nicht direkt die gesamte Verwaltung abbildet, soll es schlank, einfach zu verwenden und ohne viel Aufwand in der Schule zu implementieren sein. Was ist dabei herausgekommen? Wie bereits erwähnt: EntE wird seit fast drei Jahren entwickelt und entstand aus einer Facharbeit heraus. Seit über 1,5 Jahren ist es im Produktiveinsatz am Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bonn, dort wird es von über 300 Nutzern verwendet. EntE ist eine einfache Web-Anwendung, läuft also auf allen Geräten. Eine gute Einführung in den Entschuldigungsprozess mit EntE gibt das obige Video. Die wichtigsten Punkt hier als Text: EntE ist einfach, intuitiv und löst ein Problem, das jede Schule hat: Zu viel Zeit geht in der Verwaltung verloren, die man lieber unterrichten würde. Was macht die Software? digitalisiert Entschuldigungsverfahren für alle Beteiligten einfach integrierbar in bestehende Abläufe und Verwaltungssoftware ermöglicht papierlosen Entschuldigungsprozess Mehrwert für Schulen: Arbeitserleichterung für Verwaltung, Lehrkräfte, Schüler- und Elternschaft Papierloser Prozess Auswertungs-Funktion, um auffällige Fehlzeiten schnell zu erkennen Datenschutz-Konform (im Gegensatz zum Papierverfahren) Mehrwert für Schüler- & Elternschaft: weniger Ärger mit vergessenen Entschuldigungseinträgen weniger Arbeit: Vorzeigen des Zettels bei allen Lehrkräften entfällt schafft Überblick über Fehlzeiten Was macht EntE anders? EntE versucht nicht, die eierlegende Wollmilchsau zu sein. Frei nach Ken Thompson: "Do one thing, but do it well." - EntE kümmert sich "nur" um das Entschuldigungsverfahren und nicht direkt um die ganze Schulverwaltung. Das bringt einige Vorteile: EntE ist einfach zu bedienen, die Einführung ist mit sehr geringem Aufwand verbunden und trotzdem wird einer der prominentesten Prozesse einer Schule modernisiert. Das User-Interface ist mit viel Liebe zum Detail gebaut, es bedient sich schnell und intuitiv. EntE wird nicht "von oben herab" entwickelt, sondern im ständigen Austausch mit den Nutzer*innen. Daraus sind viele kleine nützliche kleine Funktionen entstanden, z.B. eine Inbox-Ansicht für einfaches Abarbeiten neuer Fehlzeiten, vorgefertigte Statistik-Ansichten oder eine Zwei-Faktor-Authentifizierung. Es gibt eine Import-Funktion für SchiLD, ähnliches Funktionen sind für viele andere Schulsoftwares denkbar. Was heißt "Einführung ist mit sehr geringem Aufwand verbunden"? Der EntE-Server lässt sich in wenigen Handgriffen aufsetzen, die Nutzer kann man mit der mitgelieferten Export-Vorlage innerhalb weniger Minuten aus SchiLD (falls es eingesetzt wird) übertragen. Die Schulung der Lehrer, Eltern und Schüler wird durch das Online-Handbuch inklusive Erklär-Videos vereinfacht. Das wars! :) Und falls es in der Lehrerschaft "Digitalisierungsskeptiker" gibt: Kein Problem, wer EntE nicht öffnen will bekommt einmal in der Woche eine Zusammenfassung per E-Mail geschickt. Technischer Hintergrund Entwicklung in enger Zusammenarbeit mit Pilotpartner stetige Iteration bestehender & neuer Features Tech-Stack: React, TypeScript, MySQL, Docker Accomplishments that I'm proud of Über 300 Nutzer an Pilotschule durchgängig gutes Feedback 1. Platz des Dr. Hans-Riegel-Fachpreises Fortschritt im Hackathon Während des Hackathons konnte ich: den SchiLD-Import verbessern Nutzertests durchführen kleinere Bugs fixen Connection zu anderen Projekten aufbauen What I learned Alles mögliche: Software-Entwicklung, DevOps, Open-Source-Arbeit, Basics der Unternehmensgründung, nutzerzentrierte Entwicklung, ... What's next for EntE Weitere Partnerschulen für Erprobungseinsatz finden Schulen helfen, ihre Verwaltung zu digitalisieren :) Built With docker mysql nextjs node.js react typescript Try it out ente.app
EntE
Digitales Entschuldigungsverfahren für Schulen
['Simon Knott']
[]
['docker', 'mysql', 'nextjs', 'node.js', 'react', 'typescript']
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https://devpost.com/software/test-1-3uh7py
Interfacedesign auf einem Monitor Illustration in einer Skizze Problembeschreibung Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Die Corona - Krise zeigt in aller Deutlichkeit, dass Schüler*innen andere Lernformate brauchen, als die der üblichen schulischen Praxis. Frustrierte Kinder und Eltern beklagen Unmengen an Arbeitsblättern, die abgearbeitet werden müssen, deren Sinn und Zweck den Schüler*innen schwer zu vermitteln ist. Dabei kann es anders gehen. Wir beschäftigen uns schon länger mit sogenannten individualisierte Lernformaten. Diese ermöglichen Schüler*innen selbstverantwortliches Lernen in ihrem individuellen Tempo und mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung. Immer mehr Schulen entscheiden sich dafür, da Lernen im Gleichschritt nicht mehr funktioniert und sie mit einer zunehmend heterogenen Schülerschaft konfrontiert sind. Schüler*innen, die auf diese Schulen gehen, haben keine Probleme mit Distanzlernen. Diese Erfahrung wollen wir nutzen um alle Schulen, die individualisierte Lernformate (Selbstlernformate) umsetzen wollen, hierbei zu unterstützen. Der Digitalisierungsschub, der momentan durch viele dieser Schulen geht, eröffnet vielfältige Möglichkeiten diese Lernformate sinnvoll und breitenwirksam umzusetzen. In einem hybriden Schuljahr bieten Selbstlernmaterialien, die zuhause wie auch in der Schule eingesetzt werden können, einen großen Vorteil, dass alle Schüler*innen mitgenommen werden und in ihrem eigenen Tempo lernen können. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Damit Schüler*innen selbstverantwortlich lernen können bedarf es innovativer Lernformate, wie z.B. Lernbüros oder Lernwerkstätten. Die Umsetzung stellt für Schulen eine große Herausforderung dar. Damit diese realisiert werden können, muss z.B. die Kultur des lehrzentrierten Frontalunterrichts verlassen und eine Lernkultur entwickelt werden in der die Schüler*innen im Zentrum stehen und die bestmögliche Unterstützung finden, ihre Fähigkeiten zu entfalten. Neben der Schaffung der strukturellen Voraussetzung bedeutet dies für Lehrkräfte, dass sie Materialien erstellen müssen, die selbsterklärend aufbereitet sind, sogenannte Lernbausteine. Dies erfordert sehr viel Zeit und Ressourcen. Zudem erfordert die Erstellung einiges an Expertise z.B. in Materialentwicklung oder Knowhow bzgl. unterstützender digitaler Tools. Über diese verfügen Lehrkräfte nur bedingt. Um starten zu können, benötigen sie überzeugende Materialien sowie Inspiration, wie digitale Lernumgebungen für Selbstlernformate aussehen können. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Lehrkräfte, die vor der Herausforderung stehen individualisierte Lernarrangements umzusetzen und dafür passende selbsterklärende Materialien benötigen, speziell auch im Rahmen der hybriden Schule. Schüler*innen, die intrinsisch & selbstorganisiert lernen möchten und Unterstützung hierbei suchen. Eltern, die für ihre Kinder attraktive Materialien fürs Homeschooling suchen. Lösungsbeschreibung Was ist Euer Lösungsansatz? Wir entwickeln gemeinsam mit Lehrkräften digitale Lernbausteine für Selbstlernformate, wie bspw. Lernbüros oder Lernwerkstätten. Die digitalen Lernbausteine übersetzen Inhalte aus den Rahmenlehrplänen in ästhetisch ansprechende Lernreisen. Hierfür nutzen wir ein didaktisches Framework aus dem dialogischen und forschenden Lernen. Methoden des Storytellings werden genutzt, um ein Thema zu veranschaulichen und einen Anwendungsbezug herzustellen. Zudem soll die Vielfalt an digitalen Wissensquellen genutzt werden, wie Videos, TedTalks & Podacast, Bilder, weiterführende Information und Apps zur Erstellung von Lernprodukten. Wahlmöglichkeiten innerhalb der Lernreise und offene Aufträge bieten verschiedene Wege der Interaktion mit einer Fragestellung. Ziel ist es, den Schüler*innen eine aktive Auseinandersetzung mit einem Thema sowie Spaß am Explorieren zu ermöglichen und somit die Bildung von Wissensnetzen zu befördern. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Wir beobachten in unserem Netzwerk, dass viele Schulen die Möglichkeiten der Digitalisierung gerade entdecken. Besonders die Schulen, die bereits über selbstorganisierte Lernformate nachdenken bedeutet dies einen enormen Schub. Hier öffnet sich gerade ein Window of Opportunity für die große Transformation - Digitalisierung als Ermöglicher einer neuen Lernkultur, in der das Empowerment der Lernende im Zentrum steht. Viele Schulen suchen jetzt nach Selbstlernmaterialien für ihre Schüler*innen, wie auch Max von Lehrermarktplatz bei Kick-off bestätigt hat. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Schüler*innen, die in der Schule und Zuhause auf die digitalen Lernbausteine zugreifen können und mit diesen in ihrem Tempo und mit individuellen Schwerpunkten spannenden Lernreisen durch ein Themenfeld antreten können. Eltern, die entlastet werden. Lehrkräfte/Schulen, die Selbstlernformate umsetzen wollen und hierfür Unterstützung & Materialien suchen. Die Schüler*innen haben zudem die Chance digitale Tools als Gestaltungswerkzeuge anwenden zu lernen. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Wie gesagt, sind wir überzeugt davon, dass Schulen jetzt die Chance haben den Weg ins 21. Jahrhundert anzutreten. Die digitalen Lernbausteine unterstützen Schüler*innen selbstbestimmt und forschend zu lernen. Lerninhalte können in Form der digitalen Lernbausteine die Umsetzung der hybriden Schule befördern, da die Schüler*innen problemlos mit den Materialien überall lernen können. Digitale Tools können über die Arbeit an den digitalen Lernbausteinen im Sinne eines transformativen Ansatzes integriert werden. Somit können Schüler*innen Wissen erwerben und gleichzeitig digitale Gestaltungskompetenzen entwickeln. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Schulen werden dabei unterstützt, sich zu Orten entwickeln, an denen Schüler*innen selbstbestimmt und forschend lernen können. Lehrkräfte finden über unsere Plattform Inspiration und Unterstützung bei der Umsetzung von Selbstlernformaten. Wir planen zusätzlich Online-Fortbildungen zur Erstellung von Materialien anzubieten. Denn unsere Vision ein Netzwerk von Lehrkräften aufzubauen, dass gemeinsam mit uns digitale Lernbausteine erstellt und diese teilt. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Wir bauen gerade den ersten digitalen Lernbaustein während des Hackathons. Wir können dafür auf bereits bestehenden Content aufbauen und diesen nutzen, da wir bereits einige analoge Lernbausteine entwickelt haben. Dieser Content ermöglicht es uns sehr schnell erste Produkte zu launchen und zu testen. Wir verfügen über ein breites Netzwerk an Schulen die bereits analoge Selbstlernmaterialien nutzen. Diese Schulen haben bereits digitale Lernbausteinen nachgefragt. Durch die Corona-Krise ist die Nachfrage gestiegen. Zudem möchten wir passende Plattformpartner*innen für den digitalen Vertrieb suchen. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Wir haben bereits mit Lehrkräften analoge Lernbausteine erstellt. Mit diesen arbeiten bereits einige Schulen im deutschsprachigen Raum. Einige haben angesichts der Corona Krise begonnen, die analogen Lernbausteine einzuscannen. Wir sehen in der digitalen Variante den Vorteil, dass neben der ortsunabhängigen Nutzung, vielfältige Quellen aus dem Netz (Videos, Bilder, Links zu weiterführenden Informationen, Apps) integriert werden können und somit der Ansatz der Lernbausteine erweitert werden kann. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Wir haben den Hackathon genutzt, um konzentriert an unserem Lösungsansatz zu arbeiten. Hierbei ist ein Prototyp entstanden, der beispielhaft einen unserer analogen Lernbausteine in eine Lernreise übersetzt, die digital aufbereitet werden soll. Parallel haben wir mit einem Lehrerteam daran gearbeitet, wie entsprechende Materialien aufgebaut sein könnten. Hierbei haben wir Einblicke in die Herausforderungen der Lehrkräfte gewonnen. Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Am Anfang stand die Idee unser Konzept der analogen Lernbausteine in eine digitale Variante umzusetzen. Wir haben den Hackathon genutzt, um dies einmal exemplarisch durchzuspielen. Der hierbei entstandene Prototyp ist niedrigschwellig angelegt und soll jetzt getestet werden. Wir haben entschieden erstmal eine einfache Website aufzusetzen, die es Schüler*innen ermöglicht auf den digitalen Lernbaustein zuzugreifen und direkt damit zu arbeiten. Wir möchten den digitalen Lernbaustein online für alle Schulen zur Verfügung stellen und gezielt mit ausgewählten Schulen testen. Prototyp Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? https://drive.google.com/file/d/1AtjJ-_6eWstl2iFe5aJ3K6f9-CDkOj_p/view Nächste Schritte Wie testet ihr Eure Annahmen? Wir stellen unser MVP allen Schulen online zur Verfügung und verbreiten ihn in unsere Schul-Netzwerke und möchten das Material gezielt auf "Corona Bildungsseiten" verlinken. Durch eine eingebettet Analyse Software werden wir das Nutzerverhalten tracken und auswerten. Ein integrierter Feedbackbogen ermöglicht uns eine qualitative Rückmeldung der Nutzer*innen. Die Ergebnisse werden wir entsprechend auswerten und in die weitere Entwicklung einfließen lassen. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Der digitale Lernbaustein (MVP) wird zunächst als statische Website umgesetzt. Der digitale Lernbaustein soll bereits in den nächsten 2 Wochen online gehen und spätestens zum neuen Schuljahr zum Einsatz kommen. Wir verbreiten den digitalen Lernbaustein über unsere Netzwerke & Partnernetzwerke. Gleichzeitig sind wir auf der Suche nach neuen Plattform-Partner*innen für die Verbreitung. 3 . Wir werten die gesammelten Tracking-Daten aus, führen qualitative Interviews und überprüfen unsere Annahmen. Anhand der festgelegten Erfolgskriterien wollen wir entscheiden, ob wir weitere Produkte entwickeln und unser Produkt erfolgreich ist. Erweist sich der Lernbaustein als erfolgreich, kann das CMS später angebunden und um neue Funktionen erweitert werden. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Finanzielle Ressourcen um weiter an dem Projekt professionell arbeiten zu können. Technisches Know-How. Vertriebspartner*innen & Netzwerke. Lehrkräfte, die unseren digitalen Lernbaustein einsetzen. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Wir setzen das Projekt im Rahmen des Education Innovation Lab um. Unsere Team besteht aus folgenden Personen: Susanne: Didaktisches Framework, Contententwicklung Nushin: Interaktion-Design, UX Design, Konzeption José: Visual Design, Storytelling, Video Rufus: Visual Design Sarah: Konzept, Contententwicklung Manu: Produktmanagment & Konzept Micha (Freelancer): Learningexperience Design Daniel (Freelancer): Entwickler
Digitale Lernbausteine
Digitale Lernbausteine ermöglichen Schüler:innen die selbstständige Erarbeitung von Inhalten in ihrer eigenen Geschwindigkeit von Zuhause.
['Sarah Fasbender', 'Nushin Yazdani', 'Rufus Blauert', 'Manuela Mohr', 'José Rojas', 'Susanne Stövhase']
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https://devpost.com/software/vom-unterricht-der-zukunft-zur-vision-einer-lehrerbildung
Hilfe für alle bei Tools & Buddies Der Buddy und ich Orientierung im Mediendschungel Tools für digitale Bildung Ausgangspunkt Schülerkompetenzen Welche Tools gibt es? Was brauche ich? Welche Fächer? Was ist mit Didaktik und Methodik? Auf zur Onlinesprechstunde! Dabei soll der Coach mir helfen! Die Idee Wir suchen den Unterricht der Zukunft - welche Hilfestellungen brauchen die Lehrer/innen dazu? Das Konzept Nahezu jede Lehrkraft in Deutschland, die sich stärker im Bereich digitaler Bildung engagieren möchte, fühlt sich als Einzelkämpfer , wenn sie digitale Elemente oder Sequenzen in ihren Unterricht integrieren möchte. Nicht nur die Einarbeitung in neue Programme wird zur Herausforderung und zum Zeitfresser, auch bei der sinnvollen methodischen und didaktischen Umsetzung digitaler Lösungen steht man vielfach alleine da. Dies ist neben der erforderlichen technischen Ausstattung die größte Hemmschwelle auf dem Weg in die Digitalisierung von Schule und Unterricht. Die Idee der Projektgruppe ist es, das Konzept für eine digitale Plattform zu entwickeln, auf der sich Lehrer/innen in der Nutzung digitaler Tools aus-, fort- und weiterbilden können. Dazu soll es Tutorials und Videos geben, die den Lehrkräfte orts- und zeitunabhängig sowie kostenfrei zur Verfügung stehen. Ergänzt werden soll dieses Angebot durch ein freiwilliges Angebot von Lehrer/innen, die den Kollegen/innen in regelmäßigen Abständen im Rahmen von offenen Sprechstunden oder Workshops mit Rat und Tat zur Seite stehen. Eine solche mediale und pädagogische Begleitung auf dem Weg zum digitalen Unterricht wäre für Tausende von Lehrkräften in Deutschland eine außerordentlich wichtige und zugleich wirksame Hilfestellung . Das Angebot Die Plattform bietet eine Vielzahl von Hilfestellungen : Selbstverortung im Mediendschungel Tools für digitalen Unterricht Anregungen, Tipps und Tricks zum Unterrichtseinsatz – Webinare und Workshops von Kolleg/innen für Kolleg/innen Anregungen und Materialien für digitale Gruppenarbeit und Ergebnissicherung, -speicherung und -veröffentlichung Hilfestellungen für didaktische und methodische Konzeption von Lernszenarien auf Lernplattformen und Unterrichtsrealisierung Begleitung bei der experimentellen Erprobung von Tools in der Unterrichtsvorbereitung Förderung von und Begleitung bei Open Source-Lösungen Unterstützung einer Vernetzung in Lern-, Arbeits- und Projektgruppen Der Gedanke der Plattform ist, Lehrer/innen einen digitalen Ort zur Verfügung zu stellen, wo sie ihre methodischen und didaktischen Online-Kompetenzen praxisnah ausbauen und erweitern können. Die Umsetzung Angestrebt wird eine bundesweite Online-Plattform für Lehrer/innen mit: Infos (z.B. PDFs, Video Tutorials etc. ) zu digitalen Tools für die Anwendung in verschiedenen Fächern Buddy System , bei dem sich Lehrer/innen bereit erklären, Kollegen/innen im Rahmen offener Sprechstunden Best Practice-Tipps und Failure- Beispiele für den Schulalltag zu geben Eine geeignete und noch erwerbbare URL der Plattform wäre "toolsundbuddieslehrer*innen.de" . Technisch wäre die Umsetzung der Idee kein Problem. Auch der Finanzbedarf dürfte in Relation zur Problemlösung eher gering sein. Erforderlich für die Umsetzung des Konzeptes ist daher alleine der politische Wille hierzu. Nach unserem Verständnis müsste die Bundesministerin für Bildung und Forschung in Kooperation mit der Digitalisierungsstaatsministerin eine diesbezügliche Vereinbarung mit den Schulministerien der Bundesländer treffen, die dann das Fortbildungskonzept in ihren Bundesländern implementieren müssten. Die von uns skizzierte Internetplattform wäre eine wirksame Hilfe für alle Kolleg/innen vor Ort und damit eine wesentliche Unterstützung für die Aus- und Fortbildung aller Lehrkräfte aller Schularten . Selbst die entsprechenden Studiengänge an den Hochschulen könnten davon profitieren. "Tools & Buddies" könnte ohne große finanzielle und organisatorische Anstrengungen zum integralen Bestandteil aller Aus- und Fortbildungsgänge im deutschen Schulwesen werden. Um einen Austausch von Erfahrung zu fördern und zu garantieren empfehlen wir eine Art "Belohnungssystem" anhand von Creditpoints. Wer Material oder Sprechstunden bereit stellt, der kann diese eintauschen, um sich Material downzuloaden. Projektablauf Alle Teilnehmer/innen unserer Hackathon-Projektgruppe sind seit Jahren in ihren jeweiligen Arbeitsbereich bemüht, die digitale Bildung in Deutschland voranzubringen. Dieses Grundverständnis und diese einheitliche Zielsetzung führte nach einem ersten Brainstorming relativ schnell zu einem klar strukturierten Vorgehen , wollte man doch aus der Ideal-Vorstellung eines weitgehend digitalisierten Unterrichts und den von der Kultusministerkonferenz gewünschten Kompetenzdimensionen die für Lehrkräfte erforderlichen oder hilfreichen Medienkompetenzen und didaktisch-methodischen Fähigkeiten folgern, um daraus dann ein Fortbildungskonzept abzuleiten. Äußerst hilfreich für den raschen Fortschritt der Arbeiten war, dass sich die Gruppe im Anlaufchaos des Hackathon sehr schnell gefunden hat. Trotz eines "Hängers" nach zwei Tagen, als sich der Development-Prozess zu verfransen schien, waren es doch immer wieder die kreativen Anstöße und Inputs von einzelnen Teilnehmer/innen , die den gordischen Knoten bei Fortschrittsblockaden lösen konnten. Dabei kristallisierte sich ein Kernteam von fünf Personen heraus, die den kreativen Prozess mit ihren unterschiedlichen Stärken und Kompetenzen vorantrieben und letztlich finalisierten. Alle Teilnehmer/innen ergänzten sich hervorragend im Team. Während einer Onlinekonferenzen organisierte, erstellte ein anderer Padlets, formulierte Texte, fertige Zeichnungen an, programmierte in Html oder produzierte Videos. Unser Konzept ist unzweifelhaft eine Gemeinschaftsleistung , in die sich alle Beteiligten gleichberechtigt und gleichmäßig eingebracht haben. Fünf Leute, die sich vorher nicht kannten, haben binnen vier Tagen aus einer bloßen Vision ein praktikables und direkt umsetzbares Aus- und Fortbildungskonzept entwickelt. Diesen konsequenten und zielstrebigen Entwicklungsprozess konnten dann auch die vielen nachträglichen nominellen Gruppenbeitritte nicht stören, die sich mit einer Ausnahme aber auch überhaupt nicht am Entwicklungsprozess beteiligt haben. Ausblick Wir wollen unser Konzept bereits am 20.06.2020 auf dem Online-Barcamp #Schuleneudenken (#Digitalitaet20) einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen, um unsere konkrete und praxisgerechte Idee in die bildungspolitische Diskussion hineinzutragen. Wir erhoffen uns dabei insbesondere Unterstützung von Dorothee Bär , der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, die auch während des Hackathon wiederholt zu schnellen und kreativen Lösungen aufgerufen hat, um die Digitale Bildung in Deutschland voranzubringen. Mit ihrer Unterstützung könnte es gelingen, die Kultusministerien der Länder zu einer deutschlandweiten Implementierung unserer Internetplattform als Hilfe und Begleitung für die vielen Lehrkräfte vor Ort zu gewinnen. Zusätzlich könnte das Barcamp ein Format sein, um die Idee auch in Gewerkschaften, Arbeitsgeberverbänden, Elternverbänden und letztlich einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Auf den Punkt gebracht Die Corona-Krise stellt unsere gesamte Gesellschaft vor ungeahnte Herausforderungen und zwingt zu sofortigen Lösungen. Wir fordern daher die Einrichtung, Implementierung und deutschlandweite Umsetzung unserer Internetplattform durch das Ministerium für Digitalisierung möglichst noch in den Sommerferien , spätestens aber bis Weihnachten. Man kann Deutschlands Lehrer/innen nicht mit der medialen und pädagogischen Bewältigung der neuen digitalen Herausforderungen alleine lassen. Built With autodesk eraser html imo irfanview kubiss.de padlet pixab powerpoint sketchb Try it out www.kubiss.de
Tools & Buddies
Weiterbildung für Lehrer/innen
['Peter Kührt', 'Theresa Klug', 'Hannah Weyhe', 'Stephanie Poggemoeller', 'Frau Erklärfix']
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['autodesk', 'eraser', 'html', 'imo', 'irfanview', 'kubiss.de', 'padlet', 'pixab', 'powerpoint', 'sketchb']
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https://devpost.com/software/ist-es-noch-ein-spiel-oder-es-ist-schon-lernen
Die IDEE Aufbau Inspiration Ich sehe zu, wie Kinder aufblühen, wenn eine Aufgabe nicht "schultypisch" präsentiert wird und zur Lösung keinen vorgetrampelten Weg führt. Ich schaue, wie sie sich auf Themen stürzen, auch wenn die für ihre Alte zu komplex sind, weil die Tools so spannend sind. Ich merke, dass erworbene Kompetenzen in dem "normalen" Schulalltag ihnen zum Gunsten kommen. Aber meine Projekte sind außerschulisch angesiedelt. Wie könnte die Ausnahme zum Alltag werden? Ich habe bemerkt, ich möchte nicht das Schulsystem reformieren. Nein, ich will es neu erfinden! What it does Die Idee verändert das Sicht auf Bildung und Lernen. How I built it Die Idee entstand auf Papier. Zur Entwicklung fehlte leider einige Experten. Challenges I ran into Ich habe leider kein Team gefunden, so musste ich ohne Austausch zurechtkommen. Accomplishments that I'm proud of Ich habe nicht aufgegeben und etwas doch einreichen konnte :-) What I learned Ohne Austausch ist es weiterhin schwierig eine Idee zum Projekt umwandeln. What's next for Ist es noch ein Spiel oder es ist schon Lernen? Neue Mitdenkerinen, Interessierten zu finden, die Lust haben einen neuen Weg einzuschlagen.
Ist es noch ein Spiel oder schon Lernen?
Ein Haus des Wissens statt eine "Schule" in herkömmlichen Sinn
['Erika Polgar']
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https://devpost.com/software/leicht-zugangliche-ruckmeldung-zum-online-unterricht
Ergebnis Wie sind wir auf die Idee gekommen? Wir haben uns überlegt, was zum Thema Feedback & Lernerfolg beim bisherigen Unterricht in der Schule, aber vor allem auch Online, fehlt. Und das ist ein Feedbacksystem, was für Lehrer*innen und Schüler*innen leicht zugänglich und einfach zu bedienen ist und unmittelbar im Anschluss an den Unterricht gestartet werden kann. Wie funktioniert unser Hack? Wir haben beispielhaft unsere verwendete Webinar-Software BigBlueButton (kurz: BBB, open source, selbst bzw. vom Land gehostet) untersucht und eine Stelle gefunden, diese Software zu konfigurieren. Dafür muss man die API von BBB ansprechen, was bei uns vom Frontend Greenlight übernommen wird. Greenlight sieht das aber nicht vor, weswegen wir hier eine programmatische Lösung gesucht haben. Was wir geschafft haben Am Ende einer Online-Sitzung in BigBlueButton wird man beim Ausloggen automatisch zu einer Umfrage in unserem Werkzeug LimeSurvey weitergeleitet. Die Umfrage ist anonym gestaltet, dass Schüler keine weiteren Hürden haben, es kann aber auch ein Name eingegeben werden oder Umfrage hinterlegt werden, die erst nach Anmeldung funktionieren. Steine im Weg Finden der Stelle in Greenlight an der die logoutURL an BigBlueButton (BBB) übergeben wird um sie zu überschreiben. Ruby als Programmiersprache war neu für uns. Wir haben uns bei den Coaches Hilfe geholt, sind aber nicht über einen Hack hinausgekommen. Aus zeitlichen und personellen Gründen haben wir die Deadline für unser Video knapp verpasst. Darauf können wir stolz sein Wir haben mit begrenzten Ressourcen einen funktionierenden Proof-of-Concept geschafft. Was wir gelernt haben andere Programmiersprachen kennengelernt wie man docker bedient wie man sich über verschiedene Werkzeuge (CodiMD, slack, Matrix, BBB) kollaborativ verständigt wie man in einer übergroßen Gemeinschaft (#wirfuerschule) sich Informationen und Hilfe besorgt. Aufbau und Übergabe von Parametern in einer Integration (z.B. von Greenlight o. Moodle zu BBB) Wie sollte es weiter gehen? Der Hack in Greenlight ist bisher hardgecoded. Das muss über einen konfigurierbaren Parameter implementiert werden, der auch im Web-Frontend gesetzt werden muss. Hier muss der entsprechende Code von den Greenlight-Entwicklern in github akzeptiert werden. Die Verwaltung von BBB wird meist von anderen Lern-Managementsystemen übernommen (siehe BBB Integrationen ), das Bekannteste ist wohl Moodle. Wir haben auch den Source-Code der Moodle-Integration von BigBlueButton untersucht und auch dort lässt sich die API anpassen. Diese sollte als PullRequest in den Code upstream einfließen. BBB ist nur eines von vielen Werkzeugen oder Diensten, in deren Anschluss ein Feedback gestartet werden sollte. Die proprietären Systeme wurden von uns nicht untersucht. Als Umfragetool ist LimeSurvey nur eine von vielen Möglichkeiten. Hier muss noch die Schwelle der Benutzbarkeit für Lehrer niedriger gemacht werden. Zusätzlich zur technischen Bedienbarkeit müssen noch (auch vernetzt aus anderen Bereichen) sinnvolle Vorlagen für kurze aber vielsagende Rückmeldungen erstellt werden. Built With bigbluebutton docker github greenlight moodle ruby
Leicht zugängliche Rückmeldung zum Online-Unterricht
Wie wollen ein Feedbacksystem, was für Lehrer*innen und Schüler*innen leicht zugänglich und einfach zu bedienen ist.
['T. Küchel']
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['bigbluebutton', 'docker', 'github', 'greenlight', 'moodle', 'ruby']
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https://devpost.com/software/bundesweite-plattform-innovativer-ausserschulischer-lernorte
Logo WOndertag Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Außerschulische Lernorte (ASL) werden schon seit dem 19. Jahrhundert in der Reformpädagogik in die schulischen Bildungsprozesse miteinbezogen. In der heutigen Zeit verbringen die Schüler*innen mit bis zu 16 verschiedenen Unterrichtsfächern den Großteil ihres Tages an der Schule. Schüler*innen und Lehrer*innen lernen und lehren auf Basis von Lehrplänen, die voller sind als jemals zuvor. ASL sind heute mehr denn je bedeutsam, um das träge Wissen der Schüler*innen durch aktives Handeln und Einblicke in reale Lebenswelten lebendig zu machen. Sie helfen dabei, im Austausch mit Expert*innen Theorie und Praxis - also abstraktes Denken und konkretes Problemlösen - zu vernetzen. Dies ist unserer Meinung nach besonders wichtig ist, um den Schüler*innen mit Primärerfahrungen gefestigtes Wissen und vor allem nachhaltige Gestaltungskompetenzen zu vermitteln. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Die schon existierenden digitalen, analogen oder vermischten hybriden Angebote müssen von interessierten Lehrer*innen, Schüler*innen oder Eltern mühsam aus unterschiedlichen Websites zusammengesucht werden und sind nicht einheitlich, bundesweit und systematisch gesammelt. Das stellt eine Hürde dar für Schulen und ihre Lehrkräfte, Angebote von ASL schnell nach Bedarf und Qualität zu beurteilen und stärker in ihren Unterricht einzubauen. Bereits vorhandene Websites haben verschiedene Schwächen aus Sicht der Nachfragenden und/oder Anbieter von ASL. Hinzu kommt, dass Institutionen oder Expert*innen mit bundesweiten oder digitalen Angeboten häufig keinen Platz auf den Portalen auf Regional- oder Landesebene finden. Es fehlt eine Plattform, die beide Gruppen - also auf der einen Seite die Lehrkräfte, Schulen, Eltern und Schüler*innen und auf der anderen Seite die analogen, digitalen oder hybriden ASL - als klare Zielgruppe definiert und für beide Zielgruppen interaktiven Mehrwert schafft. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Schulen und ihre Lehrkräfte Schüler*innen und Eltern, die außerschulische Aktivitäten initiieren möchten Institutionen mit pädagogischen Angeboten (digital, analog und hybrid) bundesweit ggf. freie Experten ohne festen ASL, die an Schulen kommen können ggf. auch KiTas, Kindergärten und Erzieher*innen Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Wir erstellen eine überregionale, interaktive Plattform, die bundesweite Angebote von ASL zusammenfasst. Neben einem intuitiven, übersichtlichen und anschaulichen Design gelangen suchende Lehrkräfte, Schüler*innen und Eltern(-vertreter*innen) über interaktive Dialoge und Filtermechanismen einfach und schnell zu einem für sie passenden Ergebnis. Intuitive Abfragedialoge führen die Suchenden durch den Suchprozess. Währenddessen und in der Ergebnisliste können verschiedene Ebenen gefiltert werden bzgl. Angebotsart, Schulfach, Schulform, Klassenstufe etc. Die Angebote dieser Plattform sind nach Möglichkeit geprüft und reich an Inhalt. So zeigt deren Profil neben Bildern und ggf. Videos, einer aussagekräftigen Beschreibung ihres Angebots und Informationen zu Zeiten und ggf. Preisen auch Erfahrungsberichte anderer Nutzer. Eine direkte Kommunikation und Buchung zwischen Suchenden und Anbietern ist möglich und vereinfacht individuelle Absprachen. Für die ASL ist es eine optimale Plattform, um ihr Profil als hochwertigen ASL zu stärken und vielfältige Parameter darzustellen. Auch ASL im Aufbau oder freie Expert*innen ohne eigene Internetpräsenz können die Plattform nutzen. Neben der optimalen Vermarktung und Darstellung fungiert die Plattform für Anbieter aber auch als wegweisender Accelerator. Durch Coaching-Angebote lernen ASL ihre analogen Angebote digital zu erweitern oder ihre digitalen Angebote zu einem hybriden Angebot zu entwickeln. Dabei sollen die anbietenden Institutionen Hilfestellungen und vor allem Kooperationspartner auf der Plattform finden. Weitere mögliche features und damit Mehrwert für beide Zielgruppen: What’s missing? Schulen, Lehrkräfte und Schüler*innen können in der Wunschliste Wünsche nach fehlenden ASL äußern. Who’s paying? Verschiedene Möglichkeiten werden aufgezeigt: z.B. Cross-Finanzierung durch Accelerator-Coaching; Suchende können z.B. in Form einer Wunschliste nach neuen Angeboten und nach Förderung für die Nutzung von Angeboten suchen; Interessierte können über ein Spendentool Klassen mit Bedarf finanzieren. Who’s participating? Schulen und Lehrkräfte können direkte Buchungsvorgänge vornehmen - spart Zeit für beide Seiten. How good is this? Für die ASL gibt es Checklisten, Coachings und mehr zur Gestaltung attraktiver außerschulischer Lernorte; für die Schüler*innen und Lehrkräfte ein Reviewsystem und Erfahrungsberichte. Digital - yes please, but how? Analoge ASL erhalten erste Anleitungen und Bausteine, wie sie den Wandel zu einem hybriden oder digitalen ASL bewältigen können; angereichert durch Best-Practice-Beispiele und eine Kontaktdatenbank zu Freelancern etc. Die Plattform kann um weitere Teilaspekte erweitert werden, die im Zusammenhang mit der Planung und Durchführung von Workshops im Zusammenhang stehen, z.B. Raumvermietung für freie Expert*innen. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Annahme 1: Modernes schulisches Lernen bezieht außerschulische Lernorte ein, um den Schüler*innen verknüpftes Lernen zu ermöglichen. Annahme 2: Das Angebot von ASL ist für Interessent*innen unübersichtlich, und es gibt Bedarf für eine gut strukturierte, einfach zu navigierende bundesweite Vermittlungsplattform mit breitem Themenspektrum (Fächer) für diverse Altersgruppen (Schulklassen) von qualitativ hochwertigen (Erfahrungsberichte) digitalen, analogen und hybriden ASL. Annahme 3: ASL stehen vor der schwierigen Herausforderung, ihre Angebote gezielt an Schulen und Lehrkräfte zu kommunizieren. Annahme 4: Viele ASL mit analogen “live” Angeboten möchten ihr Angebot gerne um digitale (live) Elemente erweitern und benötigen dafür Tipps, Coaching und Unterstützung. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? 1) Schulen und ihre Lehrkräfte, weil es viel schneller und einfacher geht, passende ASL zu finden und zu buchen. 2) Schüler*innen, weil sie durch die Lösung selbst einfacher Vorschläge machen können, welche ASL sie gerne mit der Klasse besuchen möchten, und insgesamt häufiger in den Genuss des Lernen an ASL kommen. 3) Institutionen mit pädagogischen Angeboten, weil sie besser auffindbar sind für potenzielle Kunden aus dem ganzen Bundesgebiet, weil sie auf der Plattform gezielt(er) werben können, und weil sie auf der Plattform Coaching und Unterstützung für relevante, digitale Erweiterungen ihres Angebotportfolios bekommen können. 4) Alle angesprochenen Zielgruppen, weil durch die ASL-Wunschliste gezielt Bedarfe von Schulen und Möglichkeiten von außerschulischen Anbietern gematcht werden. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? In der aktuellen Situation mit den Besonderheiten im Schulbetrieb durch die Corona-Pandemie besteht für viele Eltern die Herausforderung in den sog. Home-Schooling-Phasen ihrer Kinder. Durch “Ausflüge” zu relevanten (vorwiegend digitalen, aber auch mehr und mehr analogen/hybriden) ASL können die behandelten Schulthemen kreativ und motivierend vermittelt werden. Auch für Lehrkräfte ist es in der aktuellen Situation hilfreich, wenn sie durch unsere Plattform den Schüler*innen und Eltern entsprechende ASL und Angebote für die Phasen zu Hause empfehlen können. Auf der Seite der ASL hat die Corona-Krise einen Digitalisierungsschub ausgelöst, so dass viele ASL bereits jetzt hybride Angebote machen, und diese auch durch bereitgestellte Materialien und das Coaching-Angebot unserer Plattform weiter professionell und hochwertig ausbauen können. Mittel bis langfristig bleibt die Hoffnung, dass auch analoge ASL wieder besucht werden dürfen und durch die lange Abstinenz der Menschen von echten Museums-, Konzert-, Bibliotheks-, Sportanlagen-, Coder Dojo-, Maker Lab-Besuchen, etc. auch große Attraktivität genießen werden. Die Realisierung unserer Plattform ist aus unserer Sicht aktuell und perspektivisch auf jeden Fall ein Gewinn für alle Teilnehmer*innen in der Bildungslandschaft. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Lehrkräfte können einfacher und zielgerichteter ASL suchen. ASL können ihre Strahlkraft und Relevanz erweitern und bekommen Hilfestellung bei der Erstellung digitaler Angebote. Ähnlich, wie die Entwicklung von MOOCs vielen Studierenden die (virtuelle) Teilnahme an den Top-Universitäten der Welt ermöglicht, ermöglicht unsere Lösung die Teilnahme an den Top-Lernerlebnissen in Deutschland, unabhängig von Ort und Zeit. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Die Umsetzbarkeit der digitalen Plattform und die Skalierbarkeit der angedachten Lösung bewerten wir als sehr gut, da wir stark an den Mehrwert glauben, den eine leicht zu navigierende, professionelle Plattform mit ausreichend großem, qualitativ hochwertigem, bundesweitem Angebots-Datensatz von ASL, sowohl für Schulen & Lehrkräfte als auch für Schüler*innen & Eltern als auch für die Anbieter von ASL haben wird. Eine große Herausforderung wird ein anfänglich hoher Aufwand sein für Marketing und zum Eintragen der verschiedensten bundesweiten ASL. Hierbei werden auch automatische Vorgehensweisen eine Rolle spielen müssen. Die Lösung ist in unterschiedlichen Dimensionen skalierbar, was die Nutzergruppen angeht: Onboarding der Bildungsträger und ASL regional, auf Länderebene, bundesweit, pan-europäisch, weltweit – mit digitalen und/oder analogen Angeboten. Zudem ist der Coaching-Bereich skalierbar durch ein digitales Weiterbildungsangebot, damit analoge ASL ebenfalls schnell digitale Angebote entwickeln können. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Durch Input von Coaches und Expert*innen im Slack Kanal wurden Erfahrungen von Teilnehmer*innen zu außerschulischen Lernorten ausgetauscht. Dabei wurde sowohl die Perspektive der Lernorte mit den aktuellen Herausforderungen der Digitalisierung, als auch der Wunsch der Lehrkräfte zum Einbezug der außerschulischen Lernorte deutlich. Die Herausforderung war, diese Parteien miteinander zu verknüpfen. Vielen Nutzern fällt es schwer, sich in der Menge von Angeboten einer klassischen Suchmaschine zurechtzufinden. Um den Lösungsansatz zu entwickeln, wurde eine Zielgruppenbefragung durchgeführt, Kriterien und Features für die Plattform definiert und ein Clickdummy erstellt. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? 1) Die Zusammenkunft aus drei Perspektiven – Lehrer*innen, ASL-Anbieter und digital experts – war für alle Beteiligten seit der Gruppenfindung am ersten Vormittag motivierend, inspirierend, erkenntnisreich und symbiotisch. 2) Mit airbnb fanden wir einen beispielhaften Community-Marktplatz mit zahlreichen Kooperationen, der unsere Perspektiven erweiterte und die Möglichkeiten zu Verzahnung und zielgruppengerechten Bedarfen aufzeigte. 3) Die zielgerichteten Fragen von Danny Tittel – Experte für nutzerzentriertes Design – zum inhaltlichen Diskussionsstand und zur Entwicklung brachte entscheidende Breakthroughs und konkrete Gestaltungsideen. 4) Ausgiebige Diskussionen über die Schwerpunktsetzung - digitale oder analoge ASL - führten dazu, dass alle Modelle von ASL inkl. hybrider Formate ihre besondere Bedeutung haben und daher ihren Platz finden müssen. Doch die Nöte von analogen Lernorten seit Beginn der Corona-Pandemie im Zusammenhang mit digitaler Erweiterung - wie wird unser Lernort (mindestens) hybrid? - wurden deutlich und die Idee und Notwendigkeit einer Accelerator-Funktion war geboren. Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Es gibt sehr viele Plattformen, die einen Überblick über vorhandene regionale ASL oder ASL zu spezifischen Themenbereichen in Listen- oder Kartenform geben. Die Suche und der Vergleich mit bereits vorhandenen ASL-Vermittlungs-Services stand am Anfang unserer Diskussion und dauerte die gesamte Woche. Dies führte zu einer Gestaltung mit breiter definierter Zielgruppe und erweiterten Funktionen. Insbesondere sehen wir die Notwendigkeit einer integrierten Berater-Funktion für außerschulische Lernorte, um bisher rein analoge Angebote in eines für Schulklassen adäquates, digitales Format umzuwandeln. Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Clickdummy Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Wir führen Umfragen und Nutzertests in allen Zielgruppen durch und binden Lehrkräfte, Digitalexpert*innen, analoge und digitale ASL gleichermaßen in die Diskussion ein. Außerdem spielen Recherchen und Gespräche mit bestehenden Plattform-Anbietern eine wichtige Rolle. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Im ersten Schritt muss sich ein motiviertes und längerfristig engagiertes Projektteam finden (s.u.). Um die Bekanntheit der Plattform aus dem Hackathon nutzen zu können, empfiehlt sich wahrscheinlich eine schnelle Umsetzung eines funktionsfähigen Prototypen. Dabei kann zu Beginn mit gängigen Content-Management-Systemen viel Zeit gespart werden. Aus Gründen der besseren Skalierbarkeit und Performanceaspekten muss jedoch auf lange Sicht ein leistungsfähiges Backendsystem aufgesetzt werden. Eine zielgerichtete Analyse aller i.R.d. Hackathons entstandenen Konzepte und Projekte und anderer bereits vorhandener Verzeichnisse und Plattformen, die auf die Vermittlung und Vernetzung von ASL mit Schulen, Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern zielen kann für die Verfeinerung des Projektkonzeptes hilfreich sein. Anschließend müssen technische Lösungen entwickelt werden, um eine möglichst viele ASL und Initiativen umfassende Plattform mit vielfältigen Inhalten zu entwickeln. Das Projektteam braucht eine Rechtsform oder einen Träger (z.B. Stiftung, NGO o.ä.) und Partner, die finanzielle Starthilfe für die Entwicklung der Plattform und erste Marketing-Maßnahmen geben (Sponsoren, Stiftungen, Spender o.Ä.). Dann kann es eigentlich schon losgehen… YEAH! Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? 1) TEAM UND KOMPETENZEN: Gründungscoach oder Mentor*in erfahrene Software-Entwickler und/oder Software-Architekt, mittelfristig bedarf es einem Team aus mindestens 3-5 Software-Entwicklern, Projektmanager*in/Product Owner/Scrum Master UX Designer*in und Videographen (v.a. zu Beginn auch als externe Auftragsleistung möglich) ggf. mittelfristig bundesweites Akquise-Team für ASL: Volunteers aus der #wirfürschule-Community? Marketing-Expertise (online und offline) in Richtung Schulen, ASL und breite Nutzerschaft Coach für die Entwicklung digitaler Bildungsformate Technischer Support für Nutzer*innen kann zu Beginn voraussichtlich durch das Kernteam erfolgen. Spezialist*in für Qualitätsmanagement bei pädagogischen außerschulischen Bildungsangeboten ggf. mind. 1 Volunteer pro Bundesland für den Abgleich von Lehrplänen (welche Themen haben Relevanz pro Klassenstufe) 2) COMMUNITY SUPPORT: #wirfürschule-Community für dauerhaftes Testing, Feedback und Multiplikatoren-Ressource 3) BUDGET: Die Kostenschätzung für derart groß konzipierte Plattformen ist sehr schwierig. Als erste Schätzung für den Start kann eine Summe von 25.000€ aufwärts erforderlich sein. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Alle Mitglieder des Projektteam sind an der Umsetzung interessiert und stehen weiterhin mit ihrer Expertise unterstützend zur Seite, jedoch verfügen nicht alle über die zeitlichen Kapazitäten für eine feste Rolle. Die genaue Aufwandsplanung für u.a. eine Lehrerin, eine Software-Entwicklerin, Vertreter*innen von ASL und einen UX-Designer könnte im Anschluss an den Hackathon weiterbesprochen werden. Zudem sind im Rahmen des #wirfürschule Hackathons einige Projektideen mit ähnlicher Zielrichtung entstanden, auf die wir hier auch nochmal aufmerksam machen möchten, um zu zeigen, dass beim Thema Vernetzung von Schulen und Lehrkräften mit außerschulischen Lernorten und Ressourcen ein hohes Verbesserungs- und Umsetzungspotenzial identifiziert wurde. Siehe z.B. folgende Projekte, die ebenfalls in diesem Hackathon entstanden sind: ExPatch Zukunftskompetenz Schulmobil Medienkompetenz-Portal Das fliegende Klassenzimmer 2.0 Try it out projects.invisionapp.com
WOndertag
Wir weisen dir den Weg zu deinem perfekten Lernort. Wir helfen außerschulischen Anbietern bei der digitalen Transformation. Gemeinsam schaffen wir innovative Lernerlebnisse.
['Kristina Raab', 'Danny Tittel', 'Natalia Prost', 'Evi Reich', 'Lesley Olson', 'Sebastian Friedrich', 'Kathrin Wening', 'Nina Peters', 'Anna- Victoria Jung', 'Gabriele Patzschke']
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https://devpost.com/software/digital-sparks
Digital Sparks: neue Lernformate für Zukunftsgestalter*innen Fächerverbindene Online-Kurse, die Schüler*innen befähigen, kollaborativ an gesellschaftsrelevanten Themen zu arbeiten, Zukunftskompetenzen aufzubauen und in den Austausch mit Expert*innen zu kommen. Problembeschreibung Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Draußen brennt die Welt und drinnen werden Arbeitsblätter abgearbeitet - wozu? Es gibt so viele wichtige Themen, die für Schüler*innen relevant sind, die uns alle betreffen und durch die man das gleiche Wissen erwerben könnte, wie von den Curricula gefordert - nur eben anwendungsbezogen und mit Sinn! Wir finden die Corona-Krise bietet die einmalige Chance, kritisch zu reflektieren, was Schüler*innen lernen sollten. Die Krise bietet auch die Chance, jetzt zeitgemäße Bildungsformate und Inhalte für digitale und analoge Lernsituationen sowie eine sinnvolle, zukunftsfähige Verbindung von beidem zu entwickeln. Wie können wir mit neuen Lernformaten alte Muster brechen und Beispiele setzen für ein Lernen mit Zukunft? Wie können wir Schüler*innen Zukunftskompetenzen an die Hand geben, damit sie die Welt kreativ und mutig zum Positiven verändern können, global und lokal? Wie können wir mit Schüler*innen gemeinsam an relevanten Themen und Herausforderungen für morgen arbeiten? Die Notwendigkeit, dass unsere Schüler*innen sich mit komplexen Themen beschäftigen, bleibt unabhängig von Corona-Krisenzeiten bestehen. Denn die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts wie globale Ungleichheit, Rassismus, Terror, Flucht, Klimakrise und abnehmende Biodiversität bleiben die Herausforderungen der jungen Generation. Wir müssen ihnen die Chance geben, sich darauf vorzubereiten und aktiv mit diesen Themen in den Dialog zu treten. Und das mittels der Technologien, die heute unsere digitale Welt ausmachen. Wir wollen ihnen Selbstwirksamkeitserfahrungen bieten, damit sie Gestaltungskompetenz und Vertrauen in die eigene Handlungsfähigkeit entwickeln können. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Das Verhaften der schulischen Praxis im Fächerdenken! Es kann nicht mehr darum gehen, Curricula abzuarbeiten. Wir haben die Verantwortung, Schüler*innen auf die Gestaltung des 21. Jahrhunderts vorzubereiten. Gleichzeitig werden Schulen gelähmt durch Strukturen eines längst obsoleten Systems. Es ist an der Zeit, Curricula in fachübergreifende Lernarrangments zu übersetzen und die Möglichkeiten digitaler Werkzeuge in die schulische Praxis zu integrieren. Hierfür braucht es Inspiration und Beispiele. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Schüler*innen, denen Lerninhalte eine Art und Weise vermittelt werden, die nicht an ihre Erfahrungswelt andocken. Arbeitsblätter abzuarbeiten bedeutet für viele Lähmung und Frustration. Ihnen wird die Erfahrung des Entdeckens, Explorierens und selbsttätigen Verknüpfens von Themen und Technologien vorenthalten. Es ist als ob gegessen wird, um den Umgang mit Besteck zu lernen und nicht umgekehrt. Lösungsbeschreibung Was ist Euer Lösungsansatz? Die "Digital Sparks". Hierbei handelt es sich um einwöchige Online-Workshops zu unterschiedlichen Themen. Diese sind fachübergreifend und in Form eines didaktischen Frameworks aufbereitet, das sich am herausforderungsbasierten Lernen orientiert und Methoden aus der Zukunftsforschung und dem spekulativen Design integriert. Das didaktische Framework der Digital Sparks zielt darauf, dass Schüler*innen Systemdynamiken und komplexe Zusammenhänge verstehen, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen, mögliche Zukünfte erkunden und eigene Lösungsansätze entwickeln. Die Schüler*innen können selbst auswählen, welches Thema sie behandeln möchten. Die Inhalte werden mit Unterstützung von Expert*innen aufbereitet und online zur Verfügung gestellt (z.B.: Künstler*innen, Programmierer*innen, Musiker*innen, Autor*innen oder Wissenschaftler*innen). Hierbei handelt es sich um verschiedene Phasen, in denen sich eigenständiges und kollaboratives Lernen abwechseln. In den kollaborativen Phasen arbeiten die Schüler*innen idealerweise im Team. Unser Ziel ist es mit den Digitalen Sparks Online-Kurse zu entwickeln, die trotz räumlicher Entfernung echtes kollaboratives Arbeiten ermöglichen. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Komplexe Themen können durch Vielfalt an Perspektiven (Expert*innen, Schüler*innen, Lehrkräfte) realitätsnah und gesellschaftsrelevant erarbeitet werden. Den Kern der Digital Sparks bilden Themen und nicht Fächer. Die Fächer werden sich vielmehr um die Themen vernetzen. Wir gehen davon aus, dass die freie Wahl der Themen die Schüler*innen motiviert und ihnen die Möglichkeit bietet, sich tiefer mit gesellschaftsrelevanten Fragestellungen auseinanderzusetzen. Zudem entscheiden die Schüler*innen, welche Themen zu einem Digital Spark umgesetzt werden. Eine wichtige Annahme ist, dass wir Schulen kennen, die bereit sind, sich auf dieses einwöchige Experiment einzulassen. Zudem haben wir bereits mit einigen Schulen im FREIDay Netzwerk gesprochen, die sich vorstellen können, dass ihre Schüler*innen bei den Digital Sparks teilnehmen. Wir gehen von der Annahme aus, dass die Gruppenzusammensetzung anhand der Themen und nicht anhand der Klasse eine neue Lernerfahrung bei den Schüler*innen ermöglichen kann. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Unser Anliegen ist es, Schüler*innen differenzierte Lernerfahrungen mit den Herausforderungen unserer Zeit zu ermöglichen. Außerdem wollen wir Lehrkräfte dabei zu unterstützen, projektbezogene Lernarrangements zu gestalten, die in einer hybriden Schule umsetzbar sind. Und wir möchten die vielfältige Expertise unterschiedlichster Menschen in die Lernwelt der Schüler*innen einbeziehen. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Schüler*innen können an aktuellen Themen arbeiten - online und kollaborativ. Mit Hilfe der Digital Sparks lassen sich Themen in den Unterricht integrieren, die für die Schüler*innen Relevanz haben. Zudem können diese in den Online Workshops den Umgang mit digitalen Tools praktizieren und so ganz selbstverständlich Gestaltungskompetenzen im Umgang mit neuen Technologien erwerben. Interessierte Lehrpersonen bekommen Unterstützung bei der Umsetzung neuer Ansätze des projektbasierten und forschenden Lernens. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Mit der Digital Sparks-Plattform gibt es eine zentrale Anlaufstelle für projektorientiertes Lernen zu gesellschaftsrelevanten Themen, auf die Schüler*innen und Lehrpersonen deutschlandweit zugreifen können. Schüler*innen können die Kompetenzen erwerben, die sie heute brauchen. Sie setzten sich mit Themen auseinander, die für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung sind. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Wir möchten zum Beginn des nächsten Schuljahres mit dem Prototypen starten. Dieser muss noch keine eigene Plattform sein und kann mit bestehenden Tools & Anwendungen durchgeführt werden. Wir können den Prototypen auf diese Weise schnell iterieren und mit den Schüler*innen und Expert*innen gemeinsam lernen. Haben wir einen Digital Spark erfolgreich abgeschlossen und iteriert, können wir auf dieser technologischen und methodischen Basis sehr schnell eine Vielzahl von weiteren Sparks entwickeln. Unsere Vorstellung ist, dass wir ein Sparks-Framework entwickeln und anschließend Expert*innen dabei unterstützen, eigene Sparks zu kreieren. Vorgehen und Fortschritt Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Frustriert von der jetzigen Lernsituation unserer Kinder & Schüler*innen zuhause und der absurden Situation, dass die Fachinhalte stupide abgearbeitet werden müssen, haben wir uns von Projektideen aus Neuseeland und Dänemark, neuen Lernformaten an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum und eingereichten Themen der Schüler*innen inspirieren lassen. Was waren die wichtigsten Meilensteine während des Hackathon Woche? Eine Umfrage mit Schüler*innen, mit welchen Themen Sie sich gerne in der Schule auseinandersetzen möchten. Umfrage: https://www.notion.so/educationinnovationlab/1cce6931ddee49acbc98f9584a65085f?v=b52d88178ffe45ffa47022d1e97b724a Außerdem: die Erkenntnis, dass wir sehr schnell mit bestehenden Tools (inspiriert von unserem Hackathon) einen ersten Prototypen umsetzten können und die ersten Illustrationen für das Video, da hierdurch unsere Idee so richtig Gestalt angenommen hat. Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Wir haben die Idee der "Sparks" bereits vor 2 Monaten im Kopf gehabt. Diese Idee haben wir damals in einem ersten Konzeptpapier schriftlich zusammengefasst (und damit als eines von 12 Teams bei digital.engagiert gewonnen). Aber wir hatten bisher nicht die Zeit und die Möglichkeit unsere Idee zu konkretisieren, eine gemeinsame Produktvision zu entwickeln und diese weiter auszuarbeiten. Dafür haben wir den Hackathon genutzt. Prototyp Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? https://www.notion.so/educationinnovationlab/Digital-Sparks-e52a8496029346d280bdceb992aa7a0a Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Wir entwickeln die Sparks gemeinsam mit Schüler*innen und Expert*innen. Wir holen uns bereits jetzt Feedback von Lehrer*innen und Schüler*innen. Wir entwicklen einen ersten Prototypen und führen diesen mit einer überschaubaren Anzahl an Teilnehmer*innen durch* . * Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Einen Digital Spark inhaltlich entwickeln. Gemeinsam mit Expert*innen, Schüler*innen, Lehrer*innen und anderen spannenden Menschen. Feste Zusagen von Schulen, dass ihre Schüler*innen an dem Digital Spark während der Schulzeit teilnehmen können. Durchführung des Protoypen. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Finanzielle Ressourcen um ein tragfähiges inhaltliches Konzept mit Expert*innen (Inhalt, Didaktik, Technologie) zu entwickeln. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ja wir sind daran interessiert, das Projekt umzusetzen. Nushin: Interaktion-Design, UX Design, Konzeption; José: Visual Design, Storytelling, Video; Rufus: Visual Design; Susanne: Didaktisches Framework, 21 century Learning; Manu: Produktmanagment & Konzept; Hannah (Schüler*in): Feedback & Testing, Content, Sarah: Digitales Lernen, E-Learning, Design Thinking Try it out www.notion.so
Digital Sparks
Sparks sind digitale Formate für Online-Lerngruppen, in denen man an selbstgewählten gesellschaftsrelevanten Themen arbeitet. Gemeinsam mit Expert:innen werden die Formate entwickelt und durchgeführt.
['Sarah Fasbender', 'Rufus Blauert', 'Manuela Mohr', 'José Rojas', 'Susanne Stövhase', 'Nushin Yazdani']
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https://devpost.com/software/asynchrones-lernen
Logo New Work meets New School Räume für Neugier - New Work meets New School Ein Konzept für Schulen, welches Raum- und Zeit-unabhängiges Lernen durch das Zusammenführen der drei Bereiche SCHUL-COACHING, INNOVATION TIME und KREATIVRAUM „Study Hall" im Sinne eines "Werkzeugkoffers" ermöglicht. Für die .pdf Version, hier klicken Problembeschreibung: Der normale Alltag im Schulbetrieb ist so konzipiert, dass alle Schüler*innen vor Ort anwesend sind, einem vorgegebenen Stundenplan folgen sollen und das komplette Schulleben in der Regel auf dem Schulgelände stattfindet. Die Schule in der “neuen Realität”, nach und während der Corona-Krise, stellt die aktuelle Form, wie in der Schule unterrichtet wird, auf den Kopf. Was bisher zur Normalität gehörte, wird neu hinterfragt. „Wie kann die derzeitige Auflösung von orts- und schulgebundenem Lernen auch zukünftig sinnvoll implementiert werden, so dass asynchrones Lernen möglich wird?“ Neben sehr anfassbaren Problemen, wie der technischen Ausstattung, kommen durch die neue Form des asynchronen Lernens eher weichere “Mindset”-Probleme hinzu, wie z.B. Ängste vor Kontroll- oder Gesichtsverlust durch mangelnde Erfahrungen. Aspekte, die hauptsächlich Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern betreffen. Es fehlt an persönlicher Begleitung, um neue Methoden der Zusammenarbeit in der Schule durch moderne Ansätze einzuführen. Das führt dazu, dass asynchrones Lernen entweder erst gar nicht angewendet wird oder sich das Potenzial dieser Lernform nicht entfalten kann. Lösungsbeschreibung: Unser Ziel ist, alle Akteure in der Schule zum innovativen, kreativen und asynchronen Lernen zu befähigen. Mit unserem Konzept für Schulen, wird das Lernen Raum- und Zeit-unabhängig durch das Zusammenführen der drei Bereiche Schul-Coaching Innovation Time und Kreativraum „Study Hall" im Sinne eines "Werkzeugkoffers" . Das Konzept ist allgemein und modular gehalten, so dass sich jede Schule die für sie zutreffenden Aspekte auswählen kann, um asynchrones Lernen, individuell angepasst, sofort zu implementieren. Die Nutzung ist für alle Schularten mit ihren Akteuren gedacht: Schüler*innen, Lehrer*innen, Schulleiter*innen und Eltern. Da bereits in allen drei Bereichen sehr attraktive Ideen, Konzepte und Projekte existieren, sehen wir unser Alleinstellungsmerkmal in der Zusammenführung der drei Bereiche , um auf diese Weise für das asynchrone Lernen ein Gerüst für die sofortige Umsetzung zu schaffen . Wir sehen unseren Beitrag als ein „Puzzleteil“ für weitere Kooperationen mit ähnlichen Projekten. SCHUL-COACHES: Schul-Coaches (intern) können die einzelnen Lehrer in einer Schule sein, die mit dem notwendigen modernen Mindset bereits aus sich heraus oder/und durch Weiterbildung ausgestattet sind. Sie können sich untereinander mit ihren Best Practices gegenseitig unterstützen, ermutigen und helfen. Schul-Coaches (extern) können professionelle oder ehrenamtliche Coaches aus den Bereichen Kommunikation, agiles Arbeiten etc. sein, die als Sparringspartner für Lehrer*innen agieren können, um ihnen bei diesem neuen Schritt zur Seite zu stehen. Auch die ganzheitliche Beratung zur Einführung von asynchronem Lernen kann als Projekt angegangen werden. INNOVATION TIME: Aus gegebenem Anlass - Corona-Pandemie – lernen viele Schüler*innen teilweise von zu Hause in nicht-vorgegebenen Stunden-Rhythmen. Allerdings sind die Aufgaben meist so angelegt, dass die Schüler*innen an bestimmten Themen zu bestimmten Zeiten arbeiten sollen – was nicht unserem Verständnis von asynchronem Lernen entspricht. Innovation Time ist notwendig, um die Stärken und Chancen des asynchronen Lernens, wie intrinsische Motivation durch Neugier, individuelle Interessen und Lerntempo etc. tatsächlich umsetzen zu können. Dafür sollen mit der Innovation Time für Schüler*innen regelmäßige Zeit-”Frei”-Räume geschaffen werden, in dem sie asynchron lernen können oder auch allein oder gemeinsam Projekte bearbeiten können. Dies kann jede Schule entsprechend ihrer Bedürfnisse umsetzen. Wir empfehlen mindestens zwei Schulstunden pro Woche, sowie “Vertretungsstunden” etc., am besten jedoch einen Tag pro Woche, um die Selbstständigkeit der Kinder und Jugendlichen zu fördern und auch das Schul-Zeitmanagement zu entzerren. KREATIVRAUM „STUDY HALL“: Neben den klassischen Klassenzimmern kann ein Kreativraum im Schulgebäude das asynchrone Lernen vor Ort, jedoch unabhängig vom Klassenverband oder Stundenplan, ermöglichen. Auch bieten diese Räume einen inspirierenden Lernraum für Freistunden oder unsere “Innovation Time”. Somit könnte auch die Aufsichtspflicht weiterhin in der Schulzeit erfüllt werden. In unserer Umfrage (Juni 2020) mit mehr als 40 Schülern wurden folgende Wünsche für eine Study Hall geäußert: Umfeld: Ruhe , keine Ablenkung, weniger Personen (> 75%) eigener Platz, kein Gedränge, Raum für Bewegung (ca. 25%) nette Aufsichts-/Unterstützungsperson, ausgebildeter Vertrauenslehrer (ähnlich wie Coach), Ansprechpartner (ca. 12%) Raum zum Lernen, alleine oder in Gruppen & konstante Zugänglichkeit für Schüler*innen weniger Leistungs- und Notendruck Ausstattung: gemütliche Atmosphäre , Dekoration und Einrichtung (>40%) WLAN (> 35%) Computer, Drucker, andere "technische Geräte" (ca. 25%) nützliche Programme für den Unterricht an jedem PC und andere Hilfsmittel gemütliche Möbel, große Tische Bücher, Pflanzen, Wasserspender Für diese Räume gibt es bereits wertvolle Konzepte aus dem New-Work Bereich für moderne Co-Working-Konzepte mit Ruhebereichen, Touchdown-Arbeitsplätzen etc., die als Vorbild dienen können. Oder man nutzt die Gelegenheit, den Schüler*innen die Umsetzung anzuvertrauen. Vorgehen und Fortschritt: Der Lösungsansatz ist durch integrativen und partizipativen Ansatz entstanden, gestärkt durch Feedback-Schleifen innerhalb und außerhalb des Teams. Das Team beinhaltet sowohl Lehrkräfte, Schüler*innen, schulnahe Personen und Eltern mit Kindern. Wochenplan #wirfürschule Hackathon Vor der Lösungsfindung haben wir daran gearbeitet, ein gemeinsames Verständnis für das Thema “asynchrones Lernen” zu finden. Außerdem haben wir uns intensiv mit der Problemanalyse beschäftigt und dann auf Basis unserer Erfahrungen und Umfragen mit Stakeholdern die Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren herausgearbeitet. Darauf basierend haben wir Lösungsansätze entwickelt, die Stärken und Chancen von asynchronem Lernen nutzen und Schwächen und Gefahren abbauen können. Unsere Top 6 Lösungsansätze, haben wir per Entscheidungsmatrix und Diskussion auf die drei wesentlichen Aspekten heruntergebrochen und die Toolbox-Lösung entwickelt. Die finale Idee wurde durch Umfragen bei Schüler*innen und Coaches, sowie direkte Feedbackgespräche validiert und geschärft. Am letzten Tag wurde in intensiver asynchroner und synchroner Team-Arbeit das Video, die Website und die Projektdokumentation finalisiert. Unsere Haupt-Kommunikation fand via Slack, per Video-Chat, in täglichen Check-Ins und Check-Outs sowie durch die kontinuierliche asynchrone Arbeit in einem sich ständig weiter entwickelnden Miro-Board statt. Der Fortschritt ist im Anhang dokumentiert. Prototyp: Es gibt eine Website und ein Logo, um die Wiedererkennung zu gewährleisten. www.newworkmeetsnewschool.de Das Konzept und die weiteren Details zu den drei Grundelementen von “New Work meets New School” wird dort in Kürze zur Verfügung stehen und kontinuierlich auf Basis der Best Practices weiter ausgebaut. Nächste Schritte: Die kleinste nutzbare Version (MVP) unserer Lösung ist ein frei verfügbares Konzept (open-source) innerhalb einer Webplattform, die für alle verfügbar ist. Für unsere drei Hauptbausteine möchten wir zunächst bestehende Best-Practices via Umfragen mit Schulen zusammentragen und auf unserer Plattform strukturiert darstellen. Anschließend würden wir mit Hilfe von Checklisten auf wenige konkrete Schulen zugehen und in einem partizipativen Ansatz besprechen, welche Bedingungen schon positiv erfüllt werden und wo noch Bedarfe existieren, um das asynchrone Lernen erfolgreich zu implementieren. Idealerweise sind es Pilotschulen, die bereits mit ähnlichen Themen erste Erfahrungen gesammelt haben. Das kann dazu führen, dass schon in der hybriden Schulzeit 2020/2021 durch kontinuierliche Feedback-Schleifen, asynchrones Lernen mit allen Vorteilen etabliert werden kann und somit eine erste Blaupause existiert. Erkenntnisse aus den Pilotschulen fließen direkt in die Best Practices der Plattform ein. Neben der Verbreitung des Konzeptes möchten wir auch ein Netzwerk von Coaches initiieren, um die Schüler*innen, Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern bestmöglich zu begleiten. Hier bietet der #wirfürschule Hackathon eine ideale Möglichkeit Coaches zu finden. Als Gewinner-Idee vom #wirfürschule Hackathon benötigen wir Folgendes für unsere nächsten Schritte: Ein bis drei namhafte Sponsoren aus dem Bereich der Bildungspolitik Expertise oder Finanzierung für die Medien-Präsenz/ Betreuung Finanzierung/ Sponsoring für Pilotprojekte (Coaches, Raumausstatter, Designbüros, etc.) Spirit & Freiraum “einfach machen” wie während des Hackathons Ansprechpartner in den Pilotschulen Der Großteil des Projektteams möchte auch nach dem Hackathon am Konzept und der Umsetzung weiterarbeiten. Anhang Alle Screenshots können hier gesehen werden Stakeholder Analyse SWOT Analyse Entscheidungsprozess Schülerumfrage Schülerumfrage Try it out newworkmeetsnewschool.de newworkmeetsnewschool.de newworkmeetsnewschool.de
New Work meets New School
Konzept für Schulen, welches Raum- und Zeit-unabhängiges Lernen durch das Zusammenführen 3 Bereiche: SCHULCOACHING, INNOVATIONTIME & KREATIVRAUM „Study Hall" im Sinne eines Werkzeugkoffers ermöglicht
['Ine Bösche', 'Lili Dieckhoff', 'Rafael Sanchez-Moreno', 'Susann Lenk', 'Thomas Kiefer']
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https://devpost.com/software/losungen-fur-die-hybride-schule-zwiph5
Home Menü Chat Kalender Webkonferenz Idee einer hybriden Schule aus Sicht einer Schülerin (9 Jahre) Problembeschreibung Bedingt durch COVID-19 und der darauffolgenden Schließung aller Schulen sind große Probleme beim (Online - ) Schulunterricht sichtbar geworden. Die Defizite bestanden bereits vor der Covid-19 Krise. Grundlegende Lösungen und Problembeseitigungen sind zum größten Teil bis zum heutigen Tag nicht erfolgt. Die derzeitigen und geplanten Maßnahmen einiger Bundesländer, sofort bzw. nach den Sommerferien zum normalen Regelunterricht in den Schulen vor Ort nach alter Lernweise zurückzukehren, ist aus unserer Sicht nicht zukunftsorientiert. Nicht nur im Hinblick einer eventuellen zweiten COVID-19 Welle und einem neuen Corona-Lockdown, denn die Probleme eines überholten Schulkonzeptes bestehen weiterhin. Wir sehen die gemeinsame Verantwortung, diese große Chance in Deutschland jetzt zu nutzen, die sich aus der Krise ergibt, eine neuen Lösungsansatz für eine zukunftsfähige Schule zu entwickeln und einzuführen. Aus unserer Sicht fehlt eine einfache umsetzbare Lösung für eine hybride Schule, welche bundesweit sofort (spätestens nach den Sommerferien) in jeder Schule Schritt für Schritt eingesetzt werden kann. Dieses Problem betrifft alle Beteiligten d.h. Schulen, Lehrer, Schüler, Eltern und die deutsche Wirtschaft, der bereits jetzt gut ausgebildete Fachkräfte mit Zukunftskompetenzen fehlen. Lösungsbeschreibung der hybriden Schule in Deutschland mit Start 2020 Wir möchten dem Bundesministerium für Bildung einen Vorschlag für einen sinnvollen ersten Start für eine zukünftige hybride Schule übermitteln. Wir gehen davon aus, dass das Bundesministerium für Bildung einen bundesweiten Einsatz unserer Lösung unterstützt und die benötigten finanziellen Mittel zur Verfügung stellt. Mit dieser Lösung ist man nicht nur auf einen zweiten Corona-Lockdown besser vorbereitet. Sie wäre der Einstieg zu einem bundesweiten neuen hybriden Schulunterricht, der allen Schülern unabhänig von COVID-19 zu Gute kommt, z. B. wenn Schüler wegen Krankheit (saisonaler Grippe, Verletzungen) oder wegen einer Risikoperson in der Familie zu Hause bleiben müssen. Mit einer hybriden Schulform können wir in Deutschland wieder den Anschluss an das Bildungsniveau anderer Länder wie z.B. Finnland oder Canada erreichen. Deutschland wird im Bildungsbereich dann international wieder wettbewerbsfähig. Vorhandene und bewährte Lösungskomponenten (Webex und SchulCommSy sind 10.000-fach im Einsatz) skaliert heute schon für mehr als 9 Mio. Nutzer. Die Alemannenschule in Wutöschingen zeigt mit ihrem Beispiel der DiLer Lernplattform, dass eine hybride Schule auch an öffentlichen Schulen machbar ist. Sie gewinnt Synergieeffekte durch die Kooperation mit anderen Schulen in Form einer Genossenschaft für die Entwicklung von Lernmaterial für den online und offline Unterricht. Vorgehen und Fortschritt: Durch Austausch in der kleinen Gruppe zwischen Eltern und ihren Kindern, die an Schulen hier in Deutschland sind. Das Zusammentragen der ersten Ideen und Ausarbeiten einer gemeinsamen Präsentation mit diesen Ideen. Aufnehmen von Impulsen durch unseren Themenpaten Valentin Helling. Wir haben uns über verschiedene Lösungen ausgetauscht und uns Gedanken gemacht, wie man diese und unsere neuen Ideen hier integrieren kann. Dadurch entstand ein erster Prototyp Video + Prototyp: Schaut auf unsere YouTube Playlist und schaut Euch unseren Prototypen an Nächste Schritte: Wir testen unsere Annahmen direkt in Austausch mit unseren Kindern. Das Pitch-Video haben wir direkt ganz einfach mit Webex erstellt. SchulCommSy ist ja schon im Einsatz und müsste an den Schulen nur besser strukturiert werden. Erweiterungen sind über Programmierung dieser neuen Plattform für Schulen möglich. Wichtig ist die Verfügbarkeit von e-Books und digitalen Lernmaterialien. Wr benötigen Programmierer und natürlich Budget für die Entwicklung dieser Plattform und Ausstattung der Schulen, damit sie online und offline genutzt werden kann. Vor allen Dingen braucht es Mut von der Politik jetzt weniger zu diskutieren und einfach zu machen. Die Zuständigen der verschiedenen Bundesländer sollten gemeinsam mutig sein und sich gegenseitig unterstützen durch Austausch der Lehrer, Schulen und länderübergreifenden Einsatz der Lernplattformen. Gerne würden wir (Meryem Tas, Steffi Gau, Johanna Wolf) das Projekt weiter verfolgen, haben aber keine Erfahrung in Programmierung von solchen Plattformen. Wir könnten uns jedoch eine Mitwirkung bei der Konzeption des Layouts und der Bedienbarkeit sowie beim Testen von Prototypen vorstellen. Ergänzende Projekte Folgende Projekte passen gut zu unserer Idee. Schaut dort auch mal vorbei. Das Team Erschwingliche Hardware für Schulen und Schüler/-innen hat an einem Laptop für nur 150€ gearbeitet. Auf diesem Laptop läuft Linux und das Team Fachübergreifende Zusammenarbeit mit Open Source-Projekten hat eine Liste toller Open Source Programme für die Ausbildung unserer Kinder zusammengestellt. Hybride Schule und Digitalisierung geht nicht ohne IT Infrastruktur. Darum hat sich das Team Basis einer Infrastruktur gekümmert. Built With draw.io gimp libreoffice webex Try it out drive.google.com
Lösungsansatz für die hybride Schule 2020
Eine Schulplattform, die beides vereinen kann Online und Präsenz und ganz einfach direkt jetzt starten kann.
['Steffi Gau', 'Meryem Tas', 'Johanna Wolf']
[]
['draw.io', 'gimp', 'libreoffice', 'webex']
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https://devpost.com/software/key2be-me-zv08gf
https://key2be.me Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Wir sind ein diverses Team mit verschiedenen Sichtweisen auf die Schnittstelle zwischen Schule/Ausbildung/Studium und dem darauf folgenden Berufsweg. Allen ist gemeinsam, dass sie die Schwierigkeiten sehen und lösen möchten, sowie Kompetenzen und ein Netzwerk mitbringen hier eine Änderung zu bewirken. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Jungen Menschen fehlt oft ein unterstützendes Netzwerk an Menschen für die Berufsorientierung, die authentische Erfahrungen weitergeben und die ihnen ihre individuellen Fragen beantworten. Häufig fehlen Rollenvorbilder und es bestehen große Unterschiede in den Bildungsmöglichkeiten je nach Verfügbarkeit eines unterstützenden Netzwerks. Häufig fehlt der Überblick über passende Möglichkeiten sowie Informationen aus der Praxis, was zu Fehlentscheidungen führen kann. Dadurch gehen Potentiale verloren, Berufswege werden abgebrochen, junge Menschen landen in Übergangs- oder sozialen Auffangsystemen, Menschen sind als Mitarbeiter später unzufrieden, haben Stress und Unternehmen haben höchstwahrscheinlich weniger motivierte Mitarbeiter am passenden Platz. Gleichzeitig gibt es viele tolle bestehende private und öffentliche Angebote zur Berufsorientierung, die allerdings nicht von allen jungen Menschen zur rechten Zeit gefunden und genutzt werden. Darüber hinaus gibt es viele Menschen, die gern für Fragen zur Verfügung stehen würden, aber nicht mit den Menschen zusammen finden, für die sie hilreiche Infos geben können. Derzeit ist die Situation in der Berufsorientierung besonders erschwert, da aus heutiger Sicht bis zu 65.000 Ausbildungsplätze in 2020 nicht vergeben werden, viele Unternehmen Einstellungs-Stopps haben und sich die Bedingungen für Bildungswege an Schulen und Unis ständig ändern. Gleichzeitig sind Messen und Berufsberatungseinrichtungen sehr eingeschränkt erreichbar und Schulen haben wenig Kapazität für das Thema. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Junge Menschen zwischen ~17-25 Jahren am Ende ihrer Schul-, Ausbildungs- und Studienzeit am Übergang zum nächsten Schritt auf dem Berufsweg. Alleine in 2020 machen über 1.1 Millionen junge Menschen ihren Abschluss und brauchen einen Anschluss. Unsere Vision Eine Welt voller Menschen, die lieben was sie tun und sich gegenseitig unterstützen ihr ganzes Potenzial zu nutzen. Lösungsbeschreibung: Wir bringen Menschen im Netzwerk zusammen: das Programm startet mit einem BarCamp mit anschließendem Bootcamp (in der Pilotphase 4 Wochen lang), in dem junge Menschen interessenspezifisch zusammenarbeiten, über Webinare inspiriert werden und über die App in der Community netzwerken. Das Gefühl: "Ich bin nicht alleine. Wenn ich von anderen etwas höre und meine Erfahrungen teile, kann ich meine Entscheidung besser treffen." Jede Woche fokussiert ein neues Thema mit entsprechenden Impulsen. Die App enthält 60 Sekunden Videos von Menschen, die ihren Job lieben, eine Möglichkeit Fragen zu stellen an Menschen und Organisationen wie Unternehmen, IHK, Jugendberufsagentur, Unis oder Beratungseinrichtungen sowie Mentoren, die sie längerfristig begleiten. In der App sind die verschiedenen Meilensteine in der Berufsorientierung abgebildet und je Meilenstein werden passend zur individuellen Situation die bestehenden privaten und öffentlichen Unterstützungsangebote dargestellt (embedded oder verknüpft). Die Nutzer der App werden unterstützt, bis sie den nächsten Schritt nach ihrem bisherigen Bildungsweg fixiert haben (z.B. Ausbildungsvertrag unterzeichnet, Uni Anmeldung getätigt, Jobeinstieg..). Messbare Ziele Messung der Zufriedenheit von jungen Menschen mit dem umgesetzten nächsten Schritt nach Abschluss des Programms Senkung der Abbrecherquote Senkung der Anzahl von jungen Menschen in Übergangssystemen Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Menschen sind bereit ihre Erfahrungen weiter zu geben Organisationen möchten digital ihre Zielgruppe unterstützen junge Menschen möchten eine App/ein digitales und frisches Angebot zur Berufsorientierung nutzen junge Menschen haben Fragen und trauen sich diese an fremde Menschen zu stellen Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Junge Menschen für ihre individuelle Orientierung Mentoren erhalten Einblick in die Sichtweisen und Bedürfnisse der jungen Menschen Unternehmen und Unis können ihre Zielgruppe am Point of Interest mit relevanten Infos erreichen Organisationen erreichen genau ihre Zielgruppe exakt zu der Zeit, in der ihre Leistungen und Informationen benötigt werden die Gesellschaft bekommt mehr umfassend informierte junge Menschen, die ihren Weg bewust gehen und später erfolgreicher und lieber ihrer Tätigkeit nachgehen die Community des Programms von dem Spirit: gemeinsam können wir viel erreichen Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Sie nimmt die aktuell erhöhten Bedarfe der Orientierung in der unklaren Zeit auf und antwortet mit einer Lösung, die die Verantwortung und die Kompetenz in die Community/Gesellschaft gibt. Denn dort ist die Erfahrung und Menschen lernen von Menschen. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Berufsorientierung ist ein dauerhaftes Thema. Eine immer größer werdende Community zu schaffen und alle Angebote zu sammeln und sie passgenau mit den Bedarfen zusammen zu bringen, ist auch langfristig hilfreich für die Zielgruppe. Durch die Nutzung des Programms erlernen die Teilnehmenden wichtige Zukunftskompetenzen: Lernen im Netzwerk, Verbindungen knüpfen im Netzwerk, digitale Kollaboration. Dies sind Kompetenzen, die auch über das Programm hinaus für das Leben gebraucht werden. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Es ist ein großes und langfristig angelegtes Projekt, das skalieren kann sowohl deutschlandweit als auch international. Um den größtmöglichen Nutzen zu kreieren sind viele Beteiligte nötig. Die Qualität und Geschwindigkeit in der Umsetzung hängt von den Partnern ab, die sich inhaltlich und finanziell beteiligen. Vorgehen und Fortschritt: Wir haben auf dem bestehenden Konzept der App aufgebaut und in diesem Hackathon das Programm mit Barcamp und Bootcamp geplant. Dabei haben wir viele tolle Ansprechpartner von Organisationen und Erkenntnisse aus den verschiedenen Sichtweisen (u.a. von Lehrenden, Schulsozialarbeitende, Bildungsinitiativen) gewonnen. Wir haben das Material erstellt, das für diese Aktivitäten benötigt wird. Eine Umfrage hat den Hackathon begleitet um Prioritäten und Bedarfe festzustellen. https://www.q-set.de/q-set.php?sCode=BAVJQQMKNWNB Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Wir wissen seit der Durchführung eines Offline Barcamps mit 187 SchülerInnen, dass junge Menschen gemeinsam voneinander lernen können und wollen. In diesem haben wir sie mit Alumnis ihrer Schule und Studierenden zusammengebracht. Bei einer Umfrage auf einer Berufsmesse vor unserem BarCamp haben wir junge Menschen gefragt, was sie sich wünschen: Häufig wurde gewünscht Menschen sprechen zu können, die schon einige Schritte weiter auf ihrem Berufsweg sind. Gleichzeitig wurde auch zurückgemeldet, dass authentische Informationen aus dem realen Leben fehlen und Videos eine präferierte Option zur Berufsorientierung darstellen. Die Unmenge an Angeboten und Informationen bei gleichzeitiger Orientierungslosigkeit wird als Problem angesehen. Deshalb haben wir das Programm in dieser Form aufgebaut. Im eigenen Umfeld Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Ein tolles, engagiertes und offenes Team gefunden zu haben Das Konzept für das online Barcamp und online Bootcamp zu definieren Durch Austausch in Gruppen- und persönlichen Gesprächen Einblick in verschiedene Blickwinkel zu erhalten. Prototyp: https://www.notion.so/KEY2BE-ME-Programm-zur-Berufsorientierung-a2823f68cdbf49a78e56a250a1347d13 Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Wir führen eine 4 wöchige Pilotphase durch mit Nutzung des Prototypen der App. Im Anschluss evaluieren wir das Programm und verbessern den Prototypen durch Wirkuns- , Prozess- und Kosteneffektivitätsevaluation. Weiterhin schärfen wir durch unsere Umfrage unser Programm. Wir haben erste Interviews mit SchülerInnen geführt, die genau jetzt die Schule verlassen. Dies werden wir fortführen. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Umsetzung der Pilotphase Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Erweiterung unseres Netzwerks Bildung von Partnerschaften Finanzielle Unterstützung Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Ja, wir machen weiter. Mit Leidenschaft. Projektname, Ideen, Texte: CC BY-NC-ND Urheber- und Nutzungsrechte: Der Projektname, alle Texte & Ideen in diesem Beitrag stehen unter einer CC BY-NC-ND-Lizenz. Die Rechte liegen beim Urheber. Das dahinterstehende Konzept der App (CC BY-NC-ND) bestand bereits und ist nicht Teil des Hackathons. Built With react Try it out www.notion.so
KEY2BE.ME - Berufsorientierung im Netzwerk, CC BY-NC-ND
Berufsorientierung im Netzwerk mit Barcamp, Bootcamp und App: Passion-Videos, Kontaktmöglichkeit, Mentoren, Webinaren und individueller Empfehlung von bestehenden privaten und öffentlichen Angeboten
['Sabrina Schork', 'Luisa Kopp-Schweinsberg', 'Alexander Kiesel', 'Yvonne Schneider', 'Lotta Holsten', 'Franziska Raabe', 'Luisa Bergholz', 'Stephanie Faisal', 'Mona Hussein']
[]
['react']
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https://devpost.com/software/tf01-hf-d-hybridunterricht
Entwurf Blogbeitrag Unterrichtsentwürfe Startseite Blog Gemeinsam Hybrider Unterricht ohne Ausreden Sketchnote Verzahnung Fernunterricht und Präsenzunterricht Hybridunterricht ohne Ausreden Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Viele Schulen sind aufgrund der aktuellen Situation überfordert. Es fehlt an einem Schulkonzept, das den aktuellen Herausforderungen gerecht wird. Viele Lehrkräfte, Schüler*innen und Eltern leiden unter der aktuellen Situation. Ohne ein gut durchdachtes Konzept kann der Hybridunterricht den reinen Präsenzunterricht (vor Corona) nicht qualitativ ersetzen. Es gibt nicht nur keine einheitliche Herangehensweise in Bund, Ländern und Kreisen sondern oftmals nicht mal innerhalb einer Schule. Es herrscht ein großes Kommunikationsproblem auf allen Ebenen: Eltern - Schüler - Lehrer - Schulleitungen - Schulträger - Bezirksregierung - Politik. Jeder redet darüber, aber oft alle aneinander vorbei. Mangelnde Ausstattung und Infrastruktur in den Schulen und Elternhäusern verstärken (vermeintlich) das Problem. Die Unüberschaubarkeit an Tools und die Unsicherheit bezüglich des Datenschutzes verzögern die Umsetzung. Oft verhindert der Datenschutz innovative Lernansätze umsetzungswilliger und experimentierfreudiger Lehrer. Schulen brauchen mehr externe Unterstützung in Form eines Leitfadens zur schrittweisen Transformation. Die zögerliche Haltung vieler Schulen macht es Eltern schwer, eine Tagesstruktur für die Kinder aufzubauen. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Kommunikationsprobleme zwischen allen Beteiligten führen zu Intransparenz. Es fehlen klare, einheitliche rechtliche Vorgaben zur Nutzung der verschiedenen zum Teil vorhandenen digitalen Möglichkeiten und ein verständliches Basiskonzept zur erfolgreichen Umsetzung des Hybridunterrichts an allen Schulen, unabhängig von bestimmten Tools. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Betroffen sind vor allem Lehrkräfte und Schüler*innen sowie Eltern. Viele Eltern leiden aktuell unter der Doppelbelastung, da sie zusätzlich zum Job ihre Kinder betreuen und unterstützen. 30% der Schüler*innen werden seit der Schulschließung gar nicht erreicht und erhalten somit nicht den Zugang zur Bildung, der ihnen zusteht. Lehrkräfte sind durch zusätzlichen, administrativen Aufwand stark belastet oder können durch rechtliche Vorgaben ihrem Lehrauftrag nur eingeschränkt nachkommen. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Ein Basiskonzept für Schulen mit Minimalanforderungen, das zum stufenweisen Ausbau bis zu einer Zukunftsvision anleitet. Es zeigt Rahmenbedingungen auf und lässt eine individuelle Ausgestaltung zu. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Aufgrund der Heterogenität der Voraussetzungen in Bundesländern, Schulen und Haushalten bedarf es eines Basiskonzepts, welches flexibel ist und auf die Gegebenheiten an den Schulen reagieren kann. Bestehende, bereits erprobte didaktische Konzepte zum Hybridunterricht, wie z.B. Blended Learning oder Flipped Classroom werden leicht verständlich vorgestellt. Diverse technische Tools, müssen hinsichtlich der Datenschutzvorgaben in den Bundesländern, Kreisen und Kommunen gefiltert werden, sodass ein Handlungsfeld für Schulen entsteht. Um die Autonomie der Schulen zu gewährleisten und der Heterogenität der individuellen Voraussetzungen Rechnung zu tragen, bietet das Stufenmodell Offenheit zur individuellen Ausgestaltung. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Von unserer Lösung profitieren alle Schulen, da sie flexibel auf die Ausgangssituation der Schulen reagieren kann. Lehrkräfte und Schulleitungen erhalten Expertenmeinungen in Form eines Leitfadens mit Handlungsempfehlungen. Schüler*innen können individuell lernen und erhalten Dank einer verbesserten Kommunikation mit den Lernbegleitern die notwendige Unterstützung. Eltern werden informiert und einbezogen, jedoch als Lernbegleiter entlastet. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Schulen erhalten Unterstützung bei der Transformation zu einem Schulkonzept, welches hybrid anwendbar ist und flexibel auf die aktuellen Anforderungen reagieren kann. Die Schulen werden dort abgeholt, wo sie gerade in ihrer digitalen Entwicklung sind und haben so die Möglichkeit hybriden Unterricht ohne Ausreden innerhalb kürzester Zeit einzusetzen. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Unser Basiskonzept zum Hybridunterricht reagiert schnell auf die aktuellen Anforderungen und öffnet das Schulkonzept zur schrittweisen Entwicklung. So kann die Vision der “Schule der Zukunft” langfristig umgesetzt werden. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Unsere Lösung ist ein Basiskonzept und folgt dem Motto “Hybridunterricht ohne Ausreden”. Es ist ein für alle Schulen umsetzbares Konzept, welches stets weiterentwickelt werden kann, um das Schulsystem langfristig zu optimieren. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Nachdem wir in unserer Gruppe bereits einige Herausforderungen und Positivbeispiele geteilt hatten, waren wir uns schnell einig, dass der Hybridunterricht einige Vorteile hat und unter bestimmten Voraussetzungen an allen Schulen umsetzbar sein sollte. Viele Schulen sind mit der Unüberschaubarkeit an Ansatzpunkten überfordert und oftmals mangelt es an einer Kommunikationsbasis der Beteiligten (Eltern- Schüler*innen-Schule). Anhand mehrerer Positivbeispiele lässt sich ein Basiskonzept erarbeiten, welches Minimalanforderungen stellt und somit für alle Schulen umsetzbar und je nach Bedarf erweitert werden kann. Dieses Basiskonzept sollte einen Leitfaden für Schulen enthalten, an dem diese sich orientieren können und der allen möglichst unbürokratisch zur Verfügung gestellt werden kann (z.B. über ein Blog). Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Tag 1: Gruppenfindung abgeschlossen Tag 2: Praxisbericht der Alemannenschule Wutöschingen als Inspiration, anschließend Ideensammlung Tag 3: Erstes Zoom-Meeting zur Besprechung der nächsten Schritte. Von der Vision “Schule der Zukunft” zurück zum Basiskonzept “Hybridunterricht ohne Ausreden”. Wir möchten etwas entwickeln, das jeder umsetzen kann. Tag 4: Entwicklung des Videoformats und Festlegung der Arbeitsteilung Tag 5: Fertigstellung des Videos und Einreichung des Videos Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Wir bauen nicht auf einer bestehenden Lösung auf, sondern sammeln bereits erprobte Konzepte und Möglichkeiten für die Schlüsselfaktoren eines erfolgreichen Konzeptes, arbeiten diese aus und ergänzen diese bei Bedarf durch neue Ideen. Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Blog: Verweis siehe angehängte Bilddateien Brainstorming der technischen Voraussetzungen/Möglichkeiten: https://padlet.com/slevin_calabra/zrhydg2zogmvd61w Brainstorming des didaktischen Konzepts: https://padlet.com/slevin_calabra/p3209c5swxio4ce4 Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? - Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Ein Blog, welcher sowohl die Didaktik als auch die technischen Voraussetzungen der Schulen für einen erfolgreiche Hybridunterricht stufenweise beschreibt und mit konkreten Positivbeispielen belegt. Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Prototyp des Blogs fertigstellen und stichprobenartig mit Schulen, Eltern- / Schülergruppen evaluieren. Ggf. ergänzen und erneut evaluieren. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Die Entwicklung eines Grundgerüsts für das Basiskonzept und die anschließende Ausarbeitung der Einzelaspekte zur Einbindung in das Blog. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Zur Umsetzung eines Prototyps benötigen wir vor allem zeitliche Ressourcen des Projektteams und Know-How von Experten (z.B. von Schulen mit innovativem Schulkonzept, Datenschutzexperten aus dem Bildungsbereich, IT-lern aus dem Bildungsbereich) und als Grundvoraussetzung eine Vorgabe für die Tools, die aus datenschutzrechtlicher Sicht an den Schulen und von den Schülern und Lehrern eingesetzt werden können. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ja, wir würden unsere Idee gerne gemeinsam umsetzen. Die vier Lehrerinnen werden sich hierzu verstärkt mit dem Pädagogischen Konzept beschäftigen während der Rest der Gruppe (Projektmanagerin, Dozentin Erwachsenenbildung und Unternehmerin eines Online Unternehmens sowie Mütter) vorrangig die technischen Voraussetzungen für das Basiskonzept erarbeiten. Bei Bedarf werden wir bei der Entwicklung zusätzlich Expertenmeinungen einholen.
Hybridunterricht ohne Ausreden
Ein Basiskonzept für Schulen mit Minimalanforderungen, das zum stufenweisen Ausbau bis zu einer Zukunftsvision anleitet. Es zeigt Rahmenbedingungen auf und lässt eine individuelle Ausgestaltung zu.
['Christiane Klausing', 'kirstenjennings', 'Nele Hilfert', 'Antje Tomfohrde', 'Sandra Markert', 'Anja Arndt', 'Diana Vogt', 'Victoria Sell', 'christina wortmann']
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https://devpost.com/software/medicom-vom-ich-zum-du-zum-wir
MEdiCOM MEdieKOMpetenz vom ICH zum Du zum WIR in der Berufsvorbereitung Die ganze Story erleben wir Tag täglich und gerade besonders. Digitale Möglichkeiten zwischen Padlet, Moodle und Videokonferenz gemeinsam entdecken, voneinander lernen und dabei an unsere Grenzen zu stoßen... bei Schüler*innen bei Lehrkräften bei technischen Voraussetzungen bei strukturellen Voraussetzungen im Zeitmanagement bei den Folgen von Covid19 auch in der Gesundheit von allen Beteiligten... Alles weitere im Video der PowerPoint-Präsentation. Mit Hand und Herz Chirine Gramke Viyan Ismat Abulazeed Astrid Schulz Anna Wagner Sabine Petersen Svenja Cramer
MEdiCOM
MEdienKOMpetenz vom ICH zum DU zum WIR.
['Chirine Gramke']
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https://devpost.com/software/matchmaking-creativity-kreatinder-fur-schulen
wirfürschule #tf03-c Matchmaking creativity - kreatinder für Schulen Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Ein interdisziplinäres Curriculum für fächerübergreifenden Unterricht ist die Grundlage für die Förderung der Kreativität von SuS. Kreativität ist weder Talent noch Fertigkeit, sondern eine Geisteshaltung und führt zu Ideen, Lösungen und kritischem Denken - Kreativität gehört zu den wichtigsten Fähigkeiten der Zukunft. Schule soll die SuS auf das Leben vorbereiten - so steht es in den Grundsätzen aller Rahmenpläne. Wir möchten Lehrkräften einen Baukasten für kreativen, fächerübergreifenden Projektunterricht zur Verfügung stellen. Wir gehen in unserer Idee darauf ein, aus derzeitigen Rahmenplänen im pdf-Format eine digitale Plattform zu erstellen, damit Lehrkräfte (und später SuS) zielgerichtet sehen, bei welchen Themen man mit anderen Fächern kooperieren und gemeinsame Projekte formen kann, die unproblematisch in den Regelbetrieb integriert werden können. Unser Ziel ist eine Verankerung ganzheitlicher Unterrichtseinheiten im Lehrplan und die Förderung von kreativem Denken in der Schule. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Lehrkräfte stehen vor der großen Herausforderung, SuS neben Wissen und Fertigkeiten auch Zukunftskompetenzen zu vermitteln und den SuS Werkzeuge für ein lebenslanges Lernen an die Hand zu geben. Der technische Fortschritt verändert Wirtschaft und Gesellschaft. Schule soll zukünftige Erwachsene auf die bestehende und kommende Arbeits- und Lebenswelt vorbereiten. Die Bedeutung der Skills Adaptationsfähigkeit, Kooperation, Kreativität und Durchhaltevermögen nimmt zu. Wer diese Kompetenzen mitbringt, sich Problemen stellt, die Welt analysiert und Lösungen sucht, wird sich in neuen Situationen zurechtfinden. Dadurch werden an Lehrkräfte und ihren Unterricht immer höhere Anforderungen gestellt. Doch den Lehrkräften fehlen innovative Tools, um diesen Anforderungen effizient gerecht zu werden. Zu oft fehlt die Zeit für solch ganzheitliche Projekte. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Betroffen sind nicht nur die Lehrkräfte als Umsetzende der Rahmenlehrpläne. Eine fehlende Übersicht und Darstellung der Unterrichtsinhalte von Kolleg*innen, erschwert fächerübergreifende Lehr- und Lernkonzepte, in denen sich auch SuS aktiv mit Ideen und Engagement einbringen können. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Die Lehrpläne haben Lernziele, Inhalte und zu erreichende Kompetenzen formuliert. Überschneidungen in verschiedenen Fächern sind vorhanden. Wenn man diese miteinander verbindet und als Kooperation im Unterricht durchführt, können SuS Inhalte fächerübergreifend in ihren Zusammenhängen erfahren. Lehrkräfte erhalten mit unserem Tool einen schnellen Einblick in die zu vermittelnden Kompetenzen und Inhalte anderer Lehrkräfte. Konkret bedeutet es für unsere Lösung: Nutzer*innen der Plattform geben über wenige Masken Parameter ihres Unterrichts ein. Die Plattform zeigt auf, welche Fächer Gemeinsamkeiten zum Unterricht haben und sich für ein gemeinsames Projekt eignen. Es erleichtert die Suche nach Parallelen in den verschiedenen Unterrichtsfächern – es entsteht ein kreativer “Match”. Bereits durchgeführte Projekte können geteilt und deren Umsetzbarkeit bewertet werden. Es entsteht eine leicht zugängliche Datenbank, die im Idealfall bundesweit genutzt werden und länderübergreifend inspirieren kann. Projektthemen sind zum Beispiel in der Kombination Kunst-Mathematik das Thema „Perspektive / Schrägbild / Goldener Schnitt“ oder in Physik-Kunst-Deutsch das Thema „Farben und Licht“. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Schnelle und unkomplizierte Matches - oder wie wir sagen würden: ein “KATCH” (kreatives Match / Kompetenz-Match) - helfen Lehrkräften bei der effektiven Planung von fächerübergreifendem Unterricht. Die Handhabung soll einfach und benutzer*innenorientiert gestaltet sein. Der Grundgedanke ist das Teilen von Ideen, deshalb sollte es ein offenes System sein. Es kann sich an die sich ständig wandelnde Arbeitswelt anpassen und trotzdem wirtschaftlich unabhängig sein. Eine Grundvoraussetzung ist die Bereitschaft aller zur Kooperation, Motivation und Initiative. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Von dieser Lösung profitieren alle: In erster Linie profitieren die Lehrkräfte, weil sie Anreize und Ideen für einen kreativen und fächerübergreifenden Unterricht erhalten. Dadurch profitieren wiederum auch die SuS, weil die Wissensaufnahme durch vernetzte Inhalte effektiver wird. Des Weiteren wird die Lernmotivation gefördert. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Viele Lehrkräfte haben schon kreative Ideen oder suchen nach neuen Anregungen. Diese Ideen sind leider nicht immer offen zugänglich oder nur schwer im Netz zu finden. Unsere Anwendung soll helfen diese Ideen allen Lehrkräften strukturiert zur Verfügung zu stellen und zu ermutigen diese zu veröffentlichen. diese können einem breiten Publikum zugänglich gemacht und stetig verbessert werden, um qualitativ hochwertigen und kreativen Content für den Unterricht zu haben. Viele Lehrkräfte haben schon kreative Lerneinheiten erstellt, leider sind diese nicht immer offen zugänglich oder nur schwer im Netz zu finden. Unsere Anwendung soll helfen diese genialen Ideen allen Lehrkräften strukturiert zur Verfügung zu stellen. Und mehrere dazu ermutigen diese zu veröffentlichen, da eine Anpassung oder Ergänzung wertvolle Zeit in der Unterrichtsplanung gegenüber dem neu entwickeln spart. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Langfristig gesehen soll unser Ansatz zur Vernetzung von Schulen bundesweit beitragen, so dass alle gemeinsam an Lösungen arbeiten und diese nicht immer wieder vereinzelt neu entwickelt werden müssen. So kann ein gemeinsamer Fortschritt erreicht werden. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Bei unserer Lösung wollten wir die Nutzung und Umsetzbarkeit so einfach wie möglich halten. Daher bauen wir auf den vertrauten Strukturen der Lehrpläne auf und vernetzen diese über kreative Projekte auf einer digitalen Ebene, welche unkompliziert aktualisiert werden kann. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Es begann damit, dass alle im Team mehr Kreativität in den Unterrichtsalltag bringen wollten. Doch aus der Sicht der Lehrenden war klar, das hier auch ein Zeitproblem besteht. So ergab sich eine grobe Ausrichtung, die in mehreren Konferenzen telefonisch spezifiziert wurde. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? -Thema konkretisieren Gemeinsamkeiten in Lehrplänen heraussuchen -Kreativität spezifizieren Die UNESCO hat es in einem Bericht (Learning - the treasure within) in vier Säulen gut zusammengefasst. In jedem Menschen schlummert ein „Schatz“ an Talenten, der gehoben werden muss. Diese vier Säulen sind: 1. Lernen, Wissen zu erwerben 2. Lernen zu handeln 3. Lernen zu sein 4. Lernen, zusammenzuleben. Wir waren uns schnell einig, dass das alle Rahmenpläne vereint und unser Leitgedanke wird. Die Bedeutung von Kreativität als eine der Zukunftsfähigkeiten haben wir ins Zentrum unserer Überlegungen gestellt. Die allgemeinen Begrifflichkeiten und die Definition von Kreativität der OECD haben wir als Basis für den länderübergreifenden Wortschatz der Rahmenpläne bestimmt. -Beispielprojekte für fächerübergreifenden Unterricht gematcht -Unsere Idee im Video grafisch veranschaulicht und präsentiert Prototyp: Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Die kleinste Lösung wäre eine Website für die Kombination von unterschiedlichen Fächern zu Projektideen. Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Lehrkräfte können die Anwendung mit einigen Beispielprojekten testen und anschließend den Nutzen evaluieren. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? -Anreichern der Datenbank mit Kompetenzen von Unterrichtsfächern und daraus folgenden, fächerübergreifenden Projektideen (Herstellung von “Katches”) -Entwicklung einer benutzer*innenfreundlichen Applikation -Anregung zum Teilen schaffen Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Kreative und interessierte Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnen und Schüler aus allen Bundesländern. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ja. Alle: Mitarbeit an der Plattformentwicklung Diese Idee stammt von: Kerstin Binner, Silvana Krause, Tristan Lippold, Robin Lutz, Ulrike Orton, Frank Richter, Ben Rickers
Matchmaking creativity - kreatinder für Schulen
It's a KATCH einfach Fächer Matchen
['Robin Lutz', 'Kerstin Binner', 'Frank Richter', 'Silvana Krause', 'Ulrike Orton', 'Ben Rickers', 'Tristan Lippold']
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https://devpost.com/software/frei-day-connecting-ideas-bhfjue
Logo der Community Inspiration Mit unserer Plattform „Frei-Day: Connecting Ideas“ möchten wir Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geben, auch über Schulgrenzen hinweg ein Netzwerk in geschütztem Rahmen aufzubauen, in dem sie ihre eigenen Projektideen präsentieren, Projektideen von anderen Schülerinnen und Schülern sehen, und Kooperationspartner für die konkrete Umsetzung finden können. What it does Die Basis von „Frei-Day: Connecting Ideas” ist eine Plattform, auf der sich Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und Experten aus verschiedenen Bereichen registrieren und mit ihren Ideen, Kenntnissen und Fähigkeiten vorstellen können. So können Schülerinnen und Schüler ihre Projektideen, die sie haben auf der Plattform einstellen, Gleichgesinnte finden und sich mit diesen über die Ideen austauschen sowie diskutieren. Die eingebauten Tools ermöglichen das Schreiben von privaten Nachrichten, das Chatten in Gruppen und Videokonferenzen in den Projektgruppen. Hierfür müssen keine persönlichen Daten wie Telefonnummern oder E-Mail-Adressen angegeben werden. Für die Arbeit an den Projekten können sich auch Coaches und Experten anmelden, diese können von den Gruppen angefragt werden. Diese Coaches und Experten unterstützen die Gruppen bei ihrer Arbeit. Sollte sich im Verlauf der Planung herausstellen, dass die Gruppen spezielle Expertise benötigen, falls also z.B. etwas programmiert werden muss, falls Metall bearbeitet werden muss etc., können auch hier zertifizierte Kooperationspartner wie Firmen an den Projekten mitwirken und die entsprechenden Räumlichkeiten gebucht werden. So bleibt es am Ende nicht bei der Idee, sondern die Projekte können an vielen Stellen auch ganz real umgesetzt werden. Die teilnehmenden Personen können durch Lehrkräfte der jeweiligen Schule "validiert" werden, damit die Teilnehmenden der Plattform eine Sicherheit bekommen, dass sie auch mit real existierenden Personen kommunizieren. How I built it Wir haben die Plattform komplet mit OpenSource Software aufgebaut. Als Basis dient Wordpress mit dem Community Plugin BuddyPress. Als Videokonferenz ist Jitsi Meet eingebunden. Challenges I ran into Die Bewätigung der Aufgabe komplett in der Freizeit war nicht ohne. Auch wenn wir in der Covid Zeit das Arbeiten mittels Videokonferenz gelernt haben, ist es dennoch eine Herausforderung alles nur Remote zu erledigen. Ein morgendliches und abendliche "Daily" hat uns aber immer wieder alle auf eine Spur gebracht. Das hat uns aber um so mehr motiviert, um diese Plattform ins Leben zu rufen. Accomplishments that I'm proud of Wir sind stolz auf unser Ergebnis: In nur einer Woche vom Konzept zum fast fertigen Produkt. What I learned Es gibt nicht zu viel Kaffee ;-) Die interdisziplinäre Teamarbeit hat uns sehr befruchtet. Nur durch die Kombination von Schüler, Lehrer und ITler konnte dieses Ergebnis in kurzer Zeit erreicht werden. What's next for Frei-Day: Connecting Ideas Wir wollen noch die für uns fehlenden Funktionen in die Plattform einbinden: Whiteboard Dateiablage in einer private Nextcloud gemeinsames Arbeiten an Dokumenten ermöglichen (ggf. auch durch die Einbindung von Nextcloud) Professionalisierung des Buchungssystems. Hier könnte ggf. WooCommerce genutzt werden oder ein andere Plugin Außerdem muss noch an einem Konzept gearbeitet werden, wie wir diese Plattform betreiben können Wer ist Betreiber der Plattform? Wer zahlt die Kosten? Wer macht den Support? Wer macht das Onboarding für neue Projektmitglieder? Wie kann ein System zur Verifizierung der Teilnehmer etabliert werden? Built With jitsi nextcloud wordpress Try it out www.frei-day.net
Frei-Day: Connecting Ideas
Thinking a collaborative suite for Frei-Days
['Jonas Kögel', 'Sascha Tönnies', 'Jonas Wagner', 'Pit Tönnies', 'Björn Filus', 'Maike Bode', 'Jens Kögel']
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['jitsi', 'nextcloud', 'wordpress']
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https://devpost.com/software/whitpaper-hybrider-fernunterricht
Inspiration In den meisten Bundesländern haben wir derzeit (Anfang Juni 2020) die Situation, dass aufgrund der Abstände, welche die SuS in den Klassenzimmern zueinander einhalten müssen, nur 15 SuS gleichzeitig im Präsenzunterricht teilnehmen können. An vielen Schulen wurde der Präsenzunterricht dann zeitlich entkoppelt mit jeweils der halben Klasse im Raum durchgeführt. Für die Hälfte der Klasse, die nicht an der Schule war, gab es je nach Vorgabe oder Motivation/Kapazität der Lehrkraft entweder einen begleitenden Online-Unterricht (Doppelbelastung für die Lehrkraft!), Vertiefungsaufgaben (die kontrolliert wurden oder nicht), Vorarbeitsaufträge oder ansonsten in vielen Fällen aufgrund der eigentlichen Vollauslastung der Lehrkraft: Kein echtes Konzept. Die Folge ist die Wahl zwischen „Pest“ (Doppelbelastung für Lehrkräfte) oder „Cholera“ (50% Reduktion des Unterrichtsangebots für SuS). Ob eine vergleichbare Situation auch noch im beginnenden Schuljahr 2020/21 vorherrschend sein wird, ist derzeit noch nicht absehbar, aber wir alle, die wir „Schule“ sind, machen uns Gedanken darüber, wie dieses Dilemma zu lösen ist. Was wollen wir erreichen? Ein Handbuch dafür erstellen, das SchulleiterInnen und Lehrkräften Mittel und Wege an die Hand gibt, wie man die Verknüpfung von Präsenz- und Fernunterricht mit technischen und didaktischen Mitteln erreichen kann. Dabei stellen wir das Gemeinschaftsgefühl in den Mittelpunkt der Betrachtung. Herausforderungen Alle Aspekte des Themas, insbesondere im interpersonellen und didaktischen Feld, zu erkennen und ausreichend gut zu beleuchten. Den technischen Aspekt so zu gestalten, dass er für technisch weniger Versierte Leser verständlich ist, den Fachleuten gleichzeitig eine Anleitung dafür liefert, was benötigt ist. Wir sind stolz auf die Einsatzbereitschaft und die Vielzahl der Ideen, die im Team zusammen kamen. Was kommt jetzt? Das prototypische Handbuch, das noch ein MVP darstellt in den nächsten Wochen weiter ausarbeiten und fortlaufend verbessern. Built With debates experience miro Try it out drive.google.com
Die hybride Klassengemeinschaft
Mit Abstand gemeinsam lernen. Die Hybridisierung von Präsenz- und Onlineunterricht, durch die eine Klasse auch in der aktuellen Zeit ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln kann
['Dirk Wagener', 'Daniela Heinrich-Stiller', 'Julia Haug', 'Antonio Jorba', 'Tim Doliesen', 'Anika Vooes', 'Verena Nabrotzky', 'Leonard Bielesch']
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['debates', 'experience', 'miro']
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https://devpost.com/software/neugierigbleiben
DigiBil - Dashboard pupils DigiBil - Maths projects DigiBil - Dashboard teacher Inspiration Wir erleben, wie schnell und nachhaltig unsere Kinder ihre Neugier / Begeisterung für die Schule oder auch fürs Lernen verlieren im Laufe ihrer Schulzeit - manche früher manche später. What it does Es erhält unseren Kindern die Neugier / Begeisterung zu lernen/entdecken/forschen How we built it Best practise und Ideensammlung und Kreativität entfesselnder - Austausch mit anderen - Lehrern, Eltern, Schülern, Interessierten. Challenges we ran into Wie überwinden wir den Struktur- bzw. pädagogischen Wechsel vom freien und individuellen alles Lernen"dürfen" in der KiTa hin zur Schule mit festen Lernzeiten für fest abgegrenzte Fächer. So sind Mathematikthemen nur im Fach Mathematik Thema und Physik gibt es nur Donnerstag im Physikunterricht. Es wird anhand des vorgesetzten Stundenplans unabhängig von den Bedürfnissen der Kinder und ohne jegliche Selbstbestimmung der Kinder ab der 1. Klasse gelehrt. Accomplishments that we are proud of: Uns als Team gefunden zu haben, eine Fokussierung geschafft zu haben in einem Umfeld, das voller Komplexität und Herausforderungen steckt. What we learned: Die Kinder sind im Mittelpunkt - sie sind die Adressaten der Bildung in der Schule. Es geht nur gemeinsam von den Kindern aus. Wir sind Begleiter und Coaches auf dem Weg der Kinder zu Erwachsenen - Der wachsende Baum als Sinnbild für Freiraum und optimale Wachstumsbedingungen. What's next for "Phänomenschule": Mutig ausprobieren, kopieren, adaptieren und Erfahrungen teilen. Try it out xd.adobe.com
Phänomenschule
Wir wollen die Neugier und Begeisterung unserer Kinder erhalten und unterstützen, damit sie sinnstiftend und selbstbestimmt in einer Kultur des Fragens losgelöst von Druck lernen.
['Robert Ringel', 'Frank Alpen', 'playlearntrust', 'Celine Appenrodt', 'Sven Feilner', 'Marzella Möbius', 'Anne Oldengarm', 'André Kovac', 'Diana Lang']
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https://devpost.com/software/schule-als-ort-des-inklusiven-miteinanders
-Problembeschreibung Eine zeitgemäße Schule ist ein Ort der gelebten Vielfalt, wo Toleranz, Akzeptanz und gegenseitige Achtsamkeit gelernt und verstärkt werden. Doch obwohl Vielfalt und Inklusion seit vielen Jahren immer mehr Raum in Lehrplänen einnehmen, sind die gesellschaftlichen Entwicklungen bezogen auf Rassismus, Sexismus, Ableismus, und Antisemitismus alarmierend. Für Lehrende, die sich diesen Themenfeldern annehmen, ist die Suche entsprechend aufgearbeiteter Themenfelder und didaktisch aufbereiteter und hochwertiger Unterrichtsmittel im digitalen Netz bis dato mühselig und zeitaufwendig. -Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Mit #wirfürvielfalt.de möchten wir dazu beitragen, dass gesellschaftsrelevante Themen, angelehnt an das allgemeine Gleichstellungsgesetz, wie Herkunft und Migration, Rassismus, Interkultureller Dialog, Religionsvielfalt, Gender und Sexualität, Inklusion und Altersdiskriminierung anschaulich, lebensbezogen und nachhaltig in Schulen stattfinden. Schule ist ein Ort der Begegnung. Es braucht aber gezielte und strukturierte Maßnahmen der Vernetzung zwischen Schule und Orten der Vielfalt. Es braucht das Schaffen von Synergien, lebendigem Dialog und ein Miteinander über alle Themen rund um Vielfalt hinweg, an denen junge Menschen aktiv und selbstwirksam im Kontext der Schule mitgestalten. Unser Lösungsansatz unterstützt das Lernen zusammenzuleben und das Lernen zu sein. Neben Wissensvermittlung sind das in der heutigen Zeit die Säulen der Bildung (4 Pillars of Education der Unesco für das Lernen im 21. Jahrhundert). Gelebte Vielfalt in Schulgemeinschaften legen einen Grundstock für eine offene inklusive Gesellschaft. Auch die Sustainable Development Goals definieren Ziele für nachhaltige Bildung im Sinne der “Quality Education” und “Reduce Inequalities”. Jedoch fehlt es noch an ganzheitlichen über die Schule hinaus vernetzten Lösungen für Schulgemeinschaften. -Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Lehrkräfte sind vielseitig gefordert. Sie wünschen sich mehr Vernetzung zwischen Schule und Orten der Vielfalt und einen leichten und vor allem schnellen Zugang zu Angeboten. Sie brauchen zeitgemäßes, didaktisch hochwertiges, sowie multimedial aufbereitetes Material, Umsetzungsideen, Einsatz und Unterstützung von externen Expert*innen zur kreativen Planung von Unterrichtseinheiten, Projekttagen, fachübergreifenden Formaten. Und das alles in hybrider Form, sowohl online wie auch face-to-face, gezielt entwickelt rund um das Thema Vielfalt und Toleranz. Es gibt keine such-optimierte Plattform, die den Anforderungen des modernen Gesellschaftswissenschaftlichen Unterrichts gerecht wird. -Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? In der modernen Schule tragen zur Gestaltung des Lernens und des schulischen Lebens multidisziplinäre Teams bei, die im Rahmen der Lehrpläne und darüber hinaus Diversity Themen behandeln. Schulen sind diverse Orte, in denen junge Menschen vielschichtige Lebensentwürfe und Hintergründe mitbringen. Oft gibt es eine Diskrepanz zwischen der hohen Heterogenität der Schüler*innen gegenüber der Lehrkräfte. Die vielfältigen Potenziale der Lernenden zu entdecken, sie zu fördern, braucht einen Rahmen, der die Schule mit Orten der Vielfalt vernetzt. (Deutschlandweit rund 770.000 Lehrkräfte) -Lösungsbeschreibung www.wirfürvielfalt.de ist eine Match and Swipe - Onlineplattform, die Bildungsakteur*innen von Diversity Projekten deutschland- und europaweit zusammenbringt und kollaborativ vernetzt|. Die Plattform www.wirfürschule.de bringt vielfältige Aktuer*innen zusammen und schafft so ein multimediales Baukastensystem. Die Nutzer*innen gewinnen durch die Suchoptimierung und Bedarfsanalysen ein effizientes und benutzerfreundliches Interface, das stetig agil weiterentwickelt wird. DSGVO Konformität und höchste Cybersicherheit bei der Anwendung werden gewährleistet! Suchen. Finden. Machen. -Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Es gibt sie schon: Viele, ganz hervorragende Initiativen, Institutionen und Projekte von Menschen, die zu gesellschaftsrelevanten Themen, wie Herkunft und Migration, Interreligiosität, Rassismus, Inklusion, Gender und Sexualität etwas an junge Menschen weitergeben können. Häufig sogar mit sehr gut didaktisch aufbereitetem Begleitmaterial, sodass Schulen in ganz Deutschland damit arbeiten könnten. Was fehlt? Eine Plattform, auf der sie gebündelt auftreten. Mit der Plattform bieten wir Lehrer*innen einen unkomplizierten Einstieg um neue Wege in Form von Unterrichtseinheiten oder große Wege in Form von Projekten (klassen-, stufen oder sogar schulübergreifend) zu gehen. Erster Baustein- Content Entwicklung der Plattform MYS-Toolbox Unser Team hat die webbasierte Lösung zur Stärkung der Vielfalt rund um die MYS-Toolbox entwickelt. Sie ist eine EU-geförderte länderübergreifend konzipierte Sammlung an Sensibilisierungsübungen für Diversity auf der Basis von Universal Design for Learning, Menschenrechtsbildung und kritischem Denken. Entdecken eigener Geschichten sollte immer im Bezug zu Mitmenschen geschehen. Empathie, Respekt für das Anderssein und für andere Lebenskonzepte entstehen durch persönlichen Bezug. Das MYS Multimedia Kit ist eine Sammlung Tools von kreativen Formaten, wie zum Beispiel Kurzfilme, Fotostories, eBooks, Comics, Stop Motion Animationen, mit denen man in der Gemeinschaft persönliche Geschichten einfangen kann. Die MYS Toolbox vernetzt überregionale Schulprojekte und Partnerschaften in fünf EU-Ländern und steht zu Erweiterungsmöglichkeiten im Bildungssektor zunächst in den Sprachen Englisch, Deutsch, Rumänisch und Slowakisch zur Verfügung. Weitere Bausteine Ein solches webbasiertes Angebot braucht eine Verortung und Vernetzung mit weiteren bereits etablierten Akteuren. Im Rahmen der Entwicklung der Plattform-Idee wirfürvielfalt.de wurden bereits 12 außerschulische Institutionen mit konkreten schulischen Angeboten gewonnen. Sie sind bereits auf dem Prototypen der Plattform platziert. -Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Durch einen Anstieg an qualitativen und quantitativen Projekten in den gesellschaftsrelevanten Themen nehmen viele Kinder wertvolle Erfahrungen für ihr Leben mit. Nur wenn junge Menschen für diese wichtigen Themen sensibilisiert werden, können sie die Zukunft solidarisch, friedvoll und tolerant mitgestalten. Genutzt wird die Plattform sowohl von Lehrer*innen, die nach Unterstützungsangeboten suchen, als auch von Initiativen, Verbänden und Stiftungen, die viel Energie aufwenden, um ihre Materialien, Programme, Toolboxen und Webinare zu ihren Themen zu entwickeln und den Schüler*innen zugänglich zu machen. Schulübergreifende Projekte können über die Plattform Teilnehmer*innen, Sponsoren, Promotoren*innen und Partner*innen akquirieren. Stiftungen können Innovations-Wettbewerbe ausschreiben oder bereits geförderte Projekte vorstellen. (Corporate Social Responsibility Marketing) Bewertungen, Erfahrungsberichte, Testimonials und eine Redaktion oder Jury, die kuratiert, dienen der Qualitätssicherung der Angebote. -Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Aktuell steht nicht fest, in welcher Form die Schulen nach den Sommerferien wieder öffnen. Viele Schulen arbeiten an hybriden Konzepten. Unsere Onlineplattform filtert die Angebote nach analogen und digitalen Möglichkeiten, sodass die Lehrenden im Vorfeld alles passgenau auswählen können und die Durchführung auch bei wechselnden Szenarien gewährleistet ist. -Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Vielfalt und Inklusion wird nicht mehr nur mitgedacht sondern endlich mitgemacht. Kinder, die vertiefende Berührung und Begegnungen mit den Themenfeldern haben, werden sich gesehen und verstanden fühlen, sie werden Toleranz und Verständnis entwickeln und alle werden ihren Platz in der Welt finden, ganz gleich, wie ihre Voraussetzungen sind oder waren. Unbezahlbar! Die sozial und non-profit orientierte Idee der Plattform wirfürvielfalt.de soll sich zukünftig im Sinne der Meilensteinplanung in den nächsten Schritten durch Crowdfunding, Kooperationen mit staatlichen Bildungsträgern & kommunalen Institutionen, Public Private Partnership & Partnerschaften mit Unternehmen sowie Stiftungen als Social Impact Start-up finanziert werden. -Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Unsere Annahme ist, dass der Bedarf an Unterstützung ebenso vielfältig ist wie das Angebot. Von dem Match-Making profitieren könnten sowohl erfahrene Lehrer*innen in diesem Bereich, als auch solche, die sich noch kaum mit der Thematik auseinandergesetzt haben. Wir haben bereits namhafte Partner*innen an Bord, die Programmierung der Website ist keine Rocket Science und der Beitrag der Lehrenden und Lernenden im Hackathon ist signifikant. Wir starten bundesweit (plus Österreich und Schweiz) mit deutsch- und englischsprachigen Angeboten, weitere Sprachen sollen folgen. Vorgehen und Fortschritt: -Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Angefangen hat alles mit der @Me_and_Your_Stories Toolbox, einer frisch entwickelten Sammlung von multimedialen Materialien zur Stärkung des Miteinanders in Schulen, die unser Kapitän Stana mitgebracht hatte. Unser Team fing an zu überlegen, wie wir dieses durchdachte Projekt in die Schulen bringen können. Nach einem Design Thinking Brainstorming am Tag 2 war es klar - MYS braucht Freunde. Nur gemeinsam mit anderen tollen Ideen, Angeboten und Initiativen kann es laut genug um Vielfalt werden, denn es gibt bereits viele tolle Ideen, Projekte und Institutionen - aber für Lehrer*innen ist es viel zu zeitaufwändig, sich im Internet alles zusammenzusuchen. Die Idee für eine Onlineplattform, die kuratierte Angebote bündelt, war geboren. Hey Schulen, hier kommt Vielfalt! -Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? · Teamfindung (Tag 1) - Wer ist dabei? “MYS” hat eingeladen · Design Thinking (Tag 2) - Wie verorten wir die MYS-Toolbox und wie schaffen wir dass außerschulische Akteure Schule erreichen? · Ansprache und Gewinnung von Partner*innen und Unterstützer*innen(ab Tag 3) Projekte und Initiativen, die wir im Rahmen der Hackathon-Woche #wirfürschule gewinnen konnten: Equallity Stiftung Bildung Meet a Jew Meet2Respect Pfeffersport SCL Sportclub Lebenshilfe Lesben- und Schwulenverband Deutschland Menschen stärken Menschen Zentrum für Bewegende Kunst Inclution Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Berlin Brandenburg Behinderten- und Rehabilitations Sportverband Hackathon Produkte · Roadmap (ab Tag 2) · Name und Logo (Tag 4) · Prototyp der Website (ab Tag 3) · Videoerstellung (Tag 4) · Abschlusspräsentation (Tag 5) . Social Media Reporting Tag (2-5) -Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Wir starten mit einem Minimum Viable Product – 25 Projektangebote auf der Plattform, 50 Test-User*innen werden um Feedback gebeten. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Prototypen umsetzen und testen lassen. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? App Programmierer*in Webdesigner*in Texter*in Kurator*in Social Media Experten*in (“growth hacking”) Key-account Manager*in, um Angebote auf die Plattform zu holen (“Vertrieb”) Agiles Leadership, Vernetzung mit Stakeholdern Budget für den Prototypen Wir nehmen, was wir kriegen können :-) Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Na klar! Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Stana Schenck (Impulsgeberin, agiles Leadership, Vernetzung mit relevanten Initiativen und Stakeholdern) Bettina Wolfenheim-Koschorek (Theologin, M.A. Diversity Management, Gymnasiallehrerin, Public Relations/Social Media, weitere Entwicklungen, Netzwerkerin) Jessica Holloway (Pädagogische Betreuung, Public Relations, Logo Programmierung) Hannah Koch (Webdesign, Redaktion) Tugba Türk (Pädagogische Betreuung, Videoediting und -Vertonung, Logoideen) Paula Nowak (Expertin, Beratung in der Anschlussfähigkeit an Schule, Einblicke Lehrer*innen- Professionalisierung, interreligiöse und interkulturelle Lernszenarien, Text) Melanie Söllner (strategische PR- und Social Media Kommunikation, Online-Marketing, Networking, Coaching) Nina Steffens (Text, Konzeption) Micael Dsubin (Konzeption, Recherche) Thomas Walbert (Start-up Gründer; Finanzierung - Akquise von Fördermittel und Sponsor*innen) Mirko (Erstellung der Website) Built With web Try it out www.wirfuervielfalt.de
#wirfürvielfalt
Aufbau einer online Diversity-Plattform für Projete, Initiativen, Materialien und Tools für Begegnung, Austausch, Information und Inspiration für ein inklusives Miteinander in Schulgemeinschaften!
['Stana Schenck', 'bettina koschorek-v.wolfenheim', 'Hannah Koch', 'Melanie Söllner', 'Thomas Walbert', 'Micael Dsubin', 'Mir Ko', 'Nina Steffens', 'Melanie Söllner', 'Tugba Türk', 'Jessica Holloway']
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['web']
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https://devpost.com/software/personlichkeitsentwicklung-in-die-schulen
Problem: Durch die Corona-Krise ist auch der Öffentlichkeit bewusst geworden, was in Fachkreisen schon lange bekannt war: Es gibt im deutschen Schulsystem noch einige Bereiche, in denen es Optimierungsbedarf besteht, damit wirklich Chancengleichheit für alle Schüler*innen ermöglicht wird. Im Rahmen des Hackathons werden zahlreiche tolle Angebote entwickelt, um die Schüler*innen mit verschiedensten Kompetenzen auszustatten. Wir setzen einen Schritt vor den meisten anderen Schritten an: Wir stärken die Kinder und Jugendlichen soweit, dass sie überhaupt in der Lage sind, sich auf diese neuen Angebote einzulassen und sie optimal nutzen zu können. Nur wenn der Kopf frei ist und genug Selbstwert vorhanden ist, dass man der Ansicht ist, selber auch etwas bewirken zu können, werden die Schüler*innen von den entwickelten Innovationen vollumfänglich und nachhaltig profitieren. Lösung: Hierzu muss an allen Schulen in Deutschland eine Kultur der Stärkung von Selbstwirksamkeit und Resilienz und der wertschätzenden Persönlichkeitsentwicklung eingeführt werden. Dies kann in unseren Augen übergangsweise über Gütesiegel (ähnlich der Auszeichnung „MINT-freundliche Schule“) geschehen; langfristig sollte es eine Verpflichtung durch die entsprechenden Kultusministerien sein, um Bildungsgerechtigkeit tatsächlich in Deutschland Realität werden zu lassen. Langfristiger Impact, den das Projektteam bewirken möchte: • Einführung von Selbstwirksamkeit, Resilienz und Persönlichkeitsentwicklung als Standardkanon an Grund- und weiterführenden Schulen • Sicherstellung einer entsprechenden Finanzierung durch den Bund • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Bedeutung einer gefestigten Persönlichkeit Dabei profitieren hiervon (als unsere Zielgruppen): • Schüler*innen • Lehrkräfte • Schulleitungen • die Wirtschaft (durch motiviertere Auszubildende und langfristig durch gefestigtere Mitarbeiter*innen) Prototyp: Das Projektteam nutzt die im Team vorhandenen Kompetenzen und Expertise, um verschiedene Herangehensweisen und deren Akzeptanz durch Schüler*innen, Lehrkräfte und Schulleitungen zu testen und zu evaluieren. Diese Ergebnisse werden dann genutzt, um ein Gesamtkonzept zu entwickeln, mit dem man an die verantwortlichen Stellen in den Ministerien herantreten kann. Nächste Schritte: Um unsere Ziele zu verwirklichen, haben wir uns für einen 3-phasigen Ansatz entschieden: Phase 1 (ab Ende der Challenge bis Ende 1 Halbjahr 20/21): Ausarbeitung eines Strategiekonzepts zur Positionierung unserer Forderungen und eines Grobkonzepts zur inhaltlichen Umsetzung der Thematik an Schulen Phase 2 (2. Halbjahr 20/21) Durchführung von Pilotprojekten an verschiedenen Schulen und Evaluierung der Ergebnisse Phase 3 (ab Sommer 21) Überarbeitung des Grobkonzepts unter Einbeziehung der Ergebnisse der Pilotprojekte; Herantreten an die verantwortlichen Stellen zur Umsetzung unserer Forderungen Team: Das Team wird im Großen und Ganzen über den Hackathon hinaus weiter zusammenbleiben. Die Verantwortlichkeiten werden entsprechend der im Team vorhandenen Expertise, Netzwerke und Interessen verteilt. Inhaltlich bieten wir folgende Expertisen (alphabetisch): Bianca Daum: Coach für die Projektgruppe, Konfliktlösungsstrategien, Vertrieb, Kommunikationstraining, CSR Andrea Frankenbach: Train-the-Trainer, Schulungen, Projektorganisation, Konzepterstellung, Projektumsetzung im NPO-Bereich, Erfahrung im Bereich CSR-Strategie, Berufscoach Melanie Jeng: Strukturgeber, Neue Märkte erschließen, Lobbyarbeit, Marketing Kittie Meier: psychologische Beratung; Kontakt zu Universitäten/Hochschulen, Barrierefreiheit, Kinder mit verschiedenen Bedürfnissen Lara Merz: Networking, Umsetzung, Fortbildungen, Vorträge, Teamentwicklung, kurative Steuerungsgruppe, Lobbyarbeit, Council-Facilitator, Konzeptentwicklung, Systemische Prozessbegleitung Nicole Schmitt: Projektleitung, Social Media Marketing, Vorträge, Train the Trainer, Umsetzung, Supervision von Trainern, Motivationstraining, ganzheitlich Kreativ im Dialog Bruno Röder: Visual Artist, Identity Marketing Produkt-Marketing Christian Stähler: Umsetzung, Networking, Erfahrung im Pitching von Konzepten, Kuratierung der Anbieter, Betzavta-Trainer, VR/Experiences, digitales Lernen, angstfreies Lernen (Kommunikation) Anja Varrelmann: Kommunikationskonzeptionierung, Umsetzung, Prozesstechnik, Lobbyarbeit An der Umsetzung und in der kurativen Steuerungsgruppe für die Anbieter („Gütesiegel“) arbeiten alle Mitwirkenden weiter.
Persönlichkeitsentwicklung durch BNE in die Schulen
Wir wollen jetzt für alle Lernenden garantierte, finanzielle, außerschulische Programme für die Stärkung ihrer emotionalen, sozialen Kompetenzen – um nachhaltig von Bildungsangeboten zu profitieren
['Andrea Frankenbach', 'Kittie M', 'Nicole Schmitt', 'Josephin Kraatz', 'Lara Merz', 'Anja Varrelmann', 'Christian Stähler', 'Bianca Daum']
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https://devpost.com/software/qlma
Login News Messaging Calender Polls Profile Inspiration As you probably know the Finnish education system is scored high on European standards. We think there is much to improve. Now after living in Germany and having seen also the German education system we believe there are some common problems that can be solved with better communication. Therefore our team started developing an idea of an Open Source communication platform for schools & parents. Open Source because it allows for a community to decide and develop the platform further. This also prevents vendor locking as no single revenue driven company can decide everything. The solution is also low cost as there is no commercial license required. Finland has had such a platform in use in public schools for about 20 years but it has a multitude of issues and the usability is very poor. For example it is not usable on mobile devices. Basically everyone using it, dislikes it. Some parents even refuse to use it despite having no alternatives. We can do better! We want to bring the communication between school and home to modern world standards by creating a platform to serve parents, teachers, school administration, parents council and the students in the best possible ways. What it does Features: News - School can make announcements that are visible to all users in the news page Messages - Users can easily find recipients and message each other Calendar - School can import their event calendar for everyone to view. Also parents council can import their events in iCalendar format. Teachers and administrators can manage calendar events. Polls - Parents council can create polls to collect votes on freely formed questions. Timetable - Students and parents can view weekly schedule of the students cources. User profile - Users can identify other users and easily contact them when needed. How we built it The application is built on open source technologies. Postgres - Worlds most advanced Open Source database Django framework - For professional developers with deadlines Docker containers - Development environment replication Challenges Usage Teachers want to be able to easily forward messages from parents to more suitable recipients like the school administrators. Ability to understand connections of a particular user is important (To know who are who´s parents and teachers) Currently teachers are having difficulties to map out the people and relations which makes it difficult to communicate via messaging. Security Approval process is needed for new users. Teachers and administrators should be able to confirm who joins their groups and gains access to targeted material. Teachers want to be able to control user access due to legal regulations in cases where child custody changes. Technical: One question regarding the solution is whether the application should be provided in form of Platform as Service (multitenant - all schools in the same database) or Platform for self hosting (single installation per school) Mobile version should be able to use the notification system. Notifications should be possible to mute. Accomplishments that we are proud of Some main features like login, registration, profile and news section are now complete. Messaging works but the group aspect must be added. Calendar data can be imported from an iCal file. An automated development environment was implemented so that other developers can easily join the fun. http://www.qlma.f website got translated to English and German Test data got translated to English What we learned We learned how to implement translations for the http://www.qlma.f website. The solution is javascript based and I added translations in English and German. A lot of ideas for new features came up during the Hackathon event. Especially from teacher perspective. The solution would benefit from a technical implementation for mobile that allows notifications. Many new user requirements What's next for Qlma Rebooting the development community. Implementing groups management feature and user connections graph. Make the solution generally available. Piching the solution to educational organizations Built With bootstrap django postgresql python Try it out github.com www.qlma.fi www.qlma.fi www.slideshare.net
Qlma
Open Source communication platform for schools and parents
['Jouni Leino']
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['bootstrap', 'django', 'postgresql', 'python']
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https://devpost.com/software/entlastungskonzept-fur-eltern-in-zeiten-der-hybriden-schule
Elternentlastung im hybriden System Problembeschreibung: • Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? In der Corona-Krise gab es eine besondere Last und Verantwortung für die Eltern von Schulkindern. Sie waren plötzlich gezwungen ganze Unterrichtstage federführend zu leiten, Lernstoff zu vermitteln und Wissen abzufragen. Und das, obwohl es digitale Möglichkeiten gibt, um den Kontakt zwischen Schulen und Kindern aufrecht zu erhalten und den Unterricht aus der Ferne ohne die Eltern zu bestreiten. Viele medienaffinen Lehrkräfte und Schulleitungen probieren und diskutieren seit vielen Jahren neue Lehr- und Lernwege. Es finden sich mehr und mehr Pilotprojekte an Schulen und die Bundesregierung unterstützt seit 2019 im Rahmen des DigitalPakts Schule mit einem Finanzvolumen von fünf Milliarden Euro. All dies erhielt durch den Ausbruch der Corona-Krise eine Dringlichkeit, die sich noch Anfang 2020 niemand hatte vorstellen können. Mittlerweile ist der Begriff „hybrider Unterricht“ in aller Munde. In diesem Leitfaden ist damit ein Unterricht gemeint, der aus einer Kombination von Präsenz- und Fernunterricht besteht. Dieser stellt sich je nach Bundesland oder Krisensituation der einzelnen Schule unterschiedlich dar. Unserer Meinung nach bleibt uns der hybride Unterricht aus 2 Gründen permanent erhalten: Corona-Krise: es ist davon auszugehen, dass es weitere virusbedingte Ausnahmesituationen geben wird, auf die eine Schule reagieren muss Zukunftsorientierte Schule – ein viel wichtigerer Grund: die Wochen des virusbedingten Fernunterrichts haben gezeigt, dass diese Art des Unterrichts auch viele positive Effekte für den Lernerfolg hat – diese gilt es jetzt strukturiert und gewinnbringend zu verstärken Eine Fülle von Angeboten digitaler Möglichkeiten für den Lehrbetrieb für Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnen und Schüler flutet das Netz und leert so manchen Geldbeutel – nur nicht den des DigitalPakts. • Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Viele Ideen, viele Möglichkeiten, viele Abhängigkeiten – Lehrpläne basierend auf Präsenzunterricht, digitale Kompetenz konzentriert auf Wenige, Respekt und Angst vor Datenschutzthemen, Grundausstattung unterm Minimum, keine vereinbarten Standards. Es fehlt an strukturierten Maßnahmen, konkret den Zugang zu digitaler Kompetenz für alle Lehrkräfte schaffen - auch die, die gerade am Beginn ihrer Unterrichtserfahrung mit den digitalen Werkzeugen stehen? Denn auch die weniger digital agierenden Pädagogen sind im aktuellen Umfeld gezwungen, ihren Unterricht zu überdenken. Viele fühlen sich nicht wohl bei dem Gedanken, vorgefertigte Inhalte online zu vermitteln, ohne auf die besonderen Bedürfnisse ihrer Schülerinnen und Schüler eingehen zu können. Sie wollen zurecht sicherzustellen, dass ihre authentischen Unterrichtsstile intakt bleiben. • Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler (SuS) und Eltern sind davon betroffen. Lehrkräfte haben Schwierigkeiten mit ihren Schülern in Kontakt zu stehen und einen zielführenden Unterricht abzuhalten SuS fehlt Struktur im Schulalltag Eltern sind die Notlösung Lösungsbeschreibung: • Was ist Euer Lösungsansatz Ein Leitfaden soll Unterrichtspraktiken, die bekannt sind und sich für hybriden Unterricht eignen, in einem Wochenplan darlegen und einer Lehrkraft Orientierung verschaffen. Ziel ist es, niederschwellige und Endgerät-unabhängige Methoden, Tools und Wege vorzustellen und wie man diese zum Einsatz bringen kann. Grundsätzlich sollen dabei vor allem die digitalen Tools leicht zugängliche, lizenz-freie Lösungen sein, die auch von Kultusministerien genehmigt sind, damit einzelne Lehrkräfte sie eigenständig einsetzen können. Für den fortschreitenden Entwicklungsprozess der digitalen Kompetenz und auch die Ausweitung der digitalen Gegebenheiten an Schulen bauen wir in den Leitfaden aber auch weiterführende digitale Lösungen ein, die im Zusammenhang mit Lizenzverträgen und Plattformangeboten nutzbar sind. • Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Bereitschaft auf Seiten der Lehrkräfte, Schulen und Eltern. Handreichungen der Kultusministerien an die Schulen mit der Liste der genehmigten digitalen Tools • Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler (SuS) und Eltern erweitern dadurch ihre digitale Kompetenz – im speziellen profitieren sie: Lehrkräfte: strukturierte Abarbeitung des Lehrplans im Schuljahr 2020/21 trotz möglicher Schulschließungen/Fernunterrichtsphasen SuS: Struktur im Schulalltag, effektives Lernumfeld, selbständiges Arbeiten Eltern: Wegfall der doppelten Belastung durch Homeschooling und Arbeit Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Der Leitfaden gibt Orientierung für Lehrkräfte für die Gestaltung des Unterrichts – damit erhöht er auf Seiten der SuS das Unsicherheitsgefühl. All das verringert die Belastung der Eltern in der aktuellen Situation. • Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Langfristiger Aufbau der digitalen Kompetenz im Schulalltag auf Basis der aktuell verfügbaren Gegebenheiten und mit der Option, diese in Zukunft weiter auszubauen. • Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Grundsatz unseres Lösungsvorschlags ist der niedrigschwellige Zugang zu digitalen Möglichkeiten unabhängig von der Art der eingebundenen Endgeräte. Dadurch werden keine Abhängigkeiten kreiert, die den Erfolg der Umsetzung negativ beeinflussen können. Außerdem ist dieser Leitfaden so konzipiert, dass er in jedem Bundesland umsetzbar ist. Vorgehen und Fortschritt: • Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Das Team hatte sich zur Frage zusammengefunden, wie man Eltern in der aktuellen Situation zum Thema Schule entlasten kann. Diese Frage haben 4 Lehrkräfte der Geschwister-Scholl-Schule Grund- und Realschule plus Wallhausen/Waldböckelheim mit in den Hackathon gebracht. Es haben sich 2 Eltern dazu gefunden, die jeweils 3 Kinder haben die an insgesamt 6 unterschiedlichen Schulen sind – jede mit einem anderen, teilweise Lehrkraft-abhängigen Konzept zur Bewältigung der Krise. Es waren also viele Blickwinkel und Erfahrungswerte am virtuellen Tisch, nach einer geeigneten Lösung zu suchen. Der Ansatz ist entstanden, weil allen bewusst war, dass es nicht nur in jedem Bundesland sondern auch in jeder Schule und oft auch bei jeder Lehrkraft ein eigenes Lehrsystem gibt – mal mehr mal weniger digital. Ein Lösungsansatz musste also gefunden werden, der dies berücksichtigt und trotzdem breit einsetzbar ist. • Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Hackathon-Plattform und Tools verstehen Teamfindung Definition des Fokusthemas Konzeptionierung des Leitfadens Konzeptionierung des Videos • Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Es gab am Anfang nur den Wunsch nach Entlastung für die Eltern. Daraus ist alles weitere entstanden. • Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Das Minimum der Umsetzung ist der Leitfaden, den wir zur Verfügung stellen. Dieser kann Schulen dient als Handreichung und kann an Schulen direkt umgesetzt werden. Prototyp: • Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen? Dokument (Leitfaden - Elternentlastung im hybriden System) als Anhang beigefügt Nächste Schritte: • Wie testet ihr Eure Annahmen? Ein Teil unseres Konzepts ist schon in der Erprobung und wird von einigen Lehrkräften der Geschwister-Scholl-Schule Grund- und Realschule plus Wallhausen/Waldböckelheim getestet und umgesetzt. • Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Der Leitfaden wird allen Kultusministerien zur Verfügung gestellt und dient als Grundlage für standardisierte Schritte. Er wird weiter ausgearbeitet, sobald sich die digitalen Agenden der Kultusministerien und Schulen erweitern. Zum Beispiel: Lehrkräfte erhalten eine einheitliche Plattform mit einer Auswahl von Lernvideos. Zudem soll ein Kontakt zu den Eltern- und Schülergremien aufgebaut werden, um das Konzept in die Breite zu streuen. • Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Der Leitfaden muss inhaltlich noch weiter ausgearbeitet werden. Unter anderem denken wir an eine Verknüpfung von Ergebnissen aus anderen Projekten des Hackathons. Sobald dieser inhaltlich für eine Publikation bereit ist, sollte er marketingtechnisch aufbereitet werden (Budget). Ein Mikrolearning auf Basis des Leitfadens rundet das Angebot ab (Budget). Danach ist eine Übergabe des Leitfadens an die Digitalbeauftragen der Kultusministerien denkbar, damit er in enger Zusammenarbeit mit Vertretern der Schulen und Elternvertretern auf Standards festgelegt wird, die den Gegebenheiten des Bundeslandes entsprechen (Kontakt zur KMK). Eine kurzfristige Vorgehensweise ist die Verteilung des Leitfadens an die Landeselternbeiräte und Hauptpersonalräte der Lehrkräfte zur Weiterverteilung an den Schulen direkt. • Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Wir glauben, dass eine Vernetzung der Ergebnisse aus den anderen Projektteams möglich ist, um weitere Umsetzungsschritte zu planen. Eine Alleinige Umsetzung durch unser Team ist nicht möglich. Aber wir würden weiterhin in der Planung aktiv sein. Beispielsweise können wir uns vorstellen, als Projektschule unser Konzept zu testen. Die Eltern in unserem Team können uns ein direktes Feedback gewährleisten. Zudem können wir in der Umsetzung der Technik auf ein weiteres Teammitglied zurückgreifen. Die Eltern können ein Netzwerk aufbauen, um das Konzept an weiteren Schulen anzusiedeln.
Entlastungskonzept für Eltern in Zeiten der hybriden Schule
Wir entwickeln ein Konzept, wie wir Eltern zur Zeit der hybriden Schule entlasten können.
['Katharina Paust-Bokrezion', 'Benny Knoth', 'Jochen .', 'Anna Meyer', 'Johannes Wahl', 'Ayman Chaaban']
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https://devpost.com/software/aktivierende-lernangebote-fur-prasenz-und-fernunterricht
Inspiration Aktuelle Notsituation, die daraus resultierende Fernlernzeit, die nun durch Präsenzzeiten ergänzt wird und die daraus resultierende Unzufriedenheit von Eltern, Schüler*innen und Lehrer*innen What it does Aufzeigen des Status Quo und Problemfelder sowie mögliche daraus zu ziehende Konsequenzen für eine nachhaltige Veränderung der Fernlern- und Präsenzzeit How I built it Umfrageerstellung mit Hilfe von survivo, Aufbau auf einer bereits vorhandenen Umfrage Challenges I ran into Struktur als Team finden, neue Tools kennen lernen/ ausprobieren, Filtern von Informationen und Möglichkeiten Accomplishments that I'm proud of Mit wenig Zeit und zu unterschiedlichen Zeiten im zusammengewürfelten Team ein Ergebnis erreicht zu haben What I learned Der Gebrauch unterschiedlichster Software; mit wenig Anleitung zusammen mit wildfremden Menschen ein Ziel zu erreichen; verschiedenste Arbeitsergebnisse zusammenzufassen What's next for Bestandsaufnahme für Präsenz- und Fernunterricht Die Umfrage schulnah/ in verschiedenen Bundesländern durchführen; Fördervereine finden für das Sponsoring; Auswertung und Finanzierung dazu klären; Funktionierende Elemente aus der Bestandsaufnahme filtern; Argumentationsgrundlage für die Digitalisierung der Schulen Wichtig wäre, dass die Ergebnisse anderer Teams zum gleichen Thema zusammengeführt werden, um die Ressourcen optimal nutzen zu können. Built With deutsch mp4 ppt survivo Try it out www.survio.com
Bestandsaufnahme für Präsenz- und Fernunterricht
Umfrage zur Vernetzung von Präsenz- und Fernunterricht
['Carina Heckt', 'rabea Löbel', 'Thomas Schneider', 'Nora Meyer']
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['deutsch', 'mp4', 'ppt', 'survivo']
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https://devpost.com/software/schulstart-fur-schulanfanger-grundschule
Hier ein Screenshot des Trello-Boards Wir stehen vor der großen Herausforderung unter den derzeit geltenden Bedingungen Schulanfängern einen Übergang von der Kita in die Schule zu ermöglichen, bei dem sie und die Eltern mit Hilfe analoger und digitaler Tools und Möglichkeiten so begleitet werden, dass es ein erfolgreicher Schulstart wird. Schulleiterinnen, Lehrerinnen und Eltern waren eingeladen in unserem Team gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Schnell war klar, dass es nicht DIE Lösung gibt, da die Bedingungen, Voraussetzungen der einzelnen Schulen zu unterschiedlich sind. So haben wir im Laufe der Woche unsere Fragen, Ideen, Hinweise etc. auf einem Trello-Board gesammelt und in Videokonferenzen diskutiert und erweitert. Viele Fragen sind noch offen, unsere Seite ist aber der Start für eine Art "Erste Hilfe"-Werkzeugkasten für angehende ErstklasslehrerInnen, Erstklasseltern und andere Beteiligte. Zu vielen Bereichen findet man jetzt schon tolle Ideen, weitere können ergänzt werden. Es war eine spannende, bereichernde Zusammenarbeit in einem tollen Team mit tollen, kompetenten Expertinnen, die viele Unsicherheiten genommen und viele Wege aufgezeigt hat. Try it out trello.com
#schulstart 4.0
Wie kann ein Schulstart unter den Bedingungen eines Wechsels vom Präsenz- und Distanzlernen mit Hilfe von digitalen Tools gestaltet werden?
['Tomke Bo', 'Christine Lutz', 'Monika Gierenstein', 'Anna Fröhlich', 'Kathi Schmaltz', 'Jeannette Spiekermann', 'katrin-drasch', 'Janina Würtele', 'Maria Kruse', 'silke-weigelt', 'Frau Amm']
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https://devpost.com/software/flipped-classroom-ein-leitfaden-fur-corona-und-danach
1. Problembeschreibung Infolge der durch die Corona-Pandemie in Deutschland verursachten Schulschließungen ab Mitte März 2020 wurden Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen plötzlich vor die Herausforderung gestellt, ein Lernen auf Distanz zu ermöglichen. Massive Unterschiede in der schulischen sowie häuslichen technischen Ausstattung, den digitalen Kompetenzen und der Erfahrung mit weitgehend selbstständigem Lernen führten dazu, dass der Fernunterricht in vielen Fällen nicht erfolgreich durchgeführt werden konnte. Und selbst bei einer ausreichenden technischen Ausstattung führte das Festhalten an traditionellen Unterrichtsstrukturen zu weitreichenden Problemen. Viele Schüler*innen wurden von einer Flut von Aufgaben und Übungen überrollt, die sie nun alleine zu Hause erledigen sollten. Eltern sahen sich plötzlich in die Rolle der Lehrkraft gedrängt, obwohl sie zeitlich und auch inhaltlich verständlicherweise nicht immer bei den Aufgaben helfen konnten. Und Lehrer*innen kamen mit der Korrektur der Aufgaben und dem Feedback für die Lernenden nicht mehr hinterher. Schnell machte sich Frust bei allen Beteiligten breit, da sich viele Schüler*innen, Eltern und auch Lehrer*innen überfordert und allein gelassen fühlten. Ähnliche Probleme dürfen sich im kommenden Schuljahr 2020/2021 nicht wiederholen. Stattdessen muss eine erfolgreiche Verzahnung von Distanzlernen und Präsenzunterricht stattfinden, um alle Beteiligten zu entlasten, den Schüler*innen trotz allem ein erfolgreiches Lernen zu ermöglichen und am Ende sogar langfristig von den Änderungen zu profitieren. 2. Lösungsbeschreibung Aus diesen Gründen entwickeln wir einen dynamischen Leitfaden rund um das bereits bekannte Modell des „Flipped Classroom“. Der Leitfaden für Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen soll dabei helfen, die Unterrichtsform des „Flipped Classroom“ möglichst flächendeckend einzuführen und damit einen Unterricht zu gestalten, der zum einen pandemie-resilient ist und zum anderen Schüler*innen motiviert und ihnen ein selbstständiges und selbstbestimmtes Lernen ermöglicht. Das Modell des „Flipped Classroom“ kehrt traditionelle Unterrichtsstrukturen um und verlagert die Einführung in neue Lerninhalte in eine außerunterrichtliche Phase, etwa in die Hausaufgaben oder aktuell in das Distanzlernen zu Hause. Dadurch können sich die Schüler*innen den neuen Stoff, z.B. eine grammatische Struktur in der Fremdsprache, in Ruhe mit Hilfe von Erklärvideos, Übersichten und Beispielen erschließen. Das individuelle Lerntempo sowie die persönlichen Voraussetzungen der Schüler*innen werden hierbei berücksichtigt: Die Erklärvideos können beliebig oft angeschaut und zusätzliche Informationen herausgesucht werden. In der darauffolgenden Phase des Präsenzunterrichts kann der neue Lerninhalt dann aufgegriffen werden. Nachdem Fragen geklärt wurden, steht im Unterricht viel Zeit zum Üben, Anwenden und Vertiefen zur Verfügung – etwas, was im traditionellen Unterricht oft zu kurz kommt oder in die Hausaufgaben verlegt wird. Im Präsenzunterricht bietet sich jedoch der Vorteil, dass die Schüler*innen Unterstützung und direktes Feedback erhalten können. Von diesem Unterrichtsmodell profitieren auch die Eltern: während sie aktuell oft bei Aufgaben und Übungen helfen mussten, bei denen sie selbst überfragt waren, übernimmt diese Aufgabe im Modell des „Flipped Classroom“ die Lehrkraft im Präsenzunterricht. Gleichzeitig werden die Lehrer*innen entlastet, da sie den Schüler*innen im Präsenzunterricht direktes Feedback geben können, statt, wie bisher, unzählige schriftlich eingereichte Übungen aus dem Distanzlernen korrigieren und neue Aufgaben vorbereiten zu müssen. Die aktuellen Unterrichtsumstände mit Präsenz- und Distanzlernphasen bieten sich für das Modell des „Flipped Classroom“ geradezu an: Eine Umsetzung des Modells wäre bei entsprechender Anleitung der Beteiligten und der technischen Grundausstattung problemlos durchführbar. Und auch bei einer Rückkehr zum regulären Schulunterricht nach der Corona-Pandemie wäre das Konzept gut umsetzbar und würde viele Vorteile mit sich bringen. An Ganztagsschulen könnte man verstärkt Selbstlernphasen etablieren, in denen Schüler*innen sich eigenverantwortlich und ihrem Lerntempo entsprechend Inhalte erschließen, bevor diese in Phasen des gemeinsamen Unterrichts geübt, angewandt und vertieft werden können. Alternativ könnte diese Selbstlernphase in die Hausaufgaben verlagert werden. Unser Leitfaden soll Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen dabei unterstützen, diese neue Strukturierung von Unterricht gewinnbringend umzusetzen. Er soll allen Beteiligten die Angst vor einer Veränderung des Lernens nehmen und stattdessen die weitreichenden Vorteile des „Flipped Classroom“-Modells aufzeigen: Neben der Förderung von Eigenverantwortung und Medienkompetenz wird ein moderner, motivierender und schülerzentrierter Unterricht möglich, der Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen entlastet und Lernen bestmöglich individualisiert. 3. Vorgehen und Fortschritt Unsere Arbeit am dynamischen Leitfaden zum „Flipped Classroom“ basiert vor allem auf den persönlichen Erfahrungen der Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen im Team mit dem Distanzlernen der letzten Wochen und orientiert sich an Wünschen und Vorstellungen für das kommende Schuljahr. Nach einem gemeinsamen Brainstorming und der Organisation der diversen Ideen entstand nach und nach eine konkretere Vorstellung vom Leitfaden für Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen. So soll dieser den Beteiligten als konkrete Übersicht und Planungshilfe zur Umsetzung des „Flipped Classroom“ dienen und vor allem praktische Tipps und Tricks sowie Beispiele beinhalten, etwa zur Erstellung von Erklärvideos oder zur Strukturierung des Unterrichts in Selbstlern- und Unterrichtsphasen. Schüler*innen und Eltern sollen hier Informationen darüber finden, was die Phasen des „Flipped Classroom“ voraussetzen und wie sie am besten genutzt werden können. In täglichen Team-Videokonferenzen tauschten wir uns über die nächsten Schritte aus. Insgesamt lernten alle Teammitglieder viel voneinander dazu und empfanden die Zusammenarbeit als sehr bereichernd. 4. Prototyp Momentan existiert lediglich das Grundgerüst des Leitfadens. Die gesammelten Ideen wurden zwar bereits teilweise verschriftlicht und veranschaulicht, jedoch ist das Dokument insgesamt noch unvollständig. 5. Nächste Schritte In einem nächsten Schritt muss der Leitfaden um die entsprechenden Inhalte erweitert und vervollständigt werden. Dies gilt für Texte genauso wie für weitere Elemente wie QR-Codes zu Videos, weiterführende Links und Grafiken. Ein kurzes Erklärvideo zum Konzept des „Flipped Classroom“ steht als Beispiel für mehrere denkbare Video-Inhalte zum Leitfaden. So wurde bereits von Schüler*innen das Skript zum Erklärvideo ins Türkische übersetzt, um türkischsprachigen Eltern ein besseres Verständnis zu ermöglichen. Zudem ist eine einheitliche und übersichtliche Gestaltung vorzunehmen. Der Leitfaden soll in Form einer PDF so strukturiert werden, dass Schulen am Ende die Möglichkeit haben, einzelne Elemente beziehungsweise Seiten auszuwählen, die sie für relevant halten. Informationen und Beispiele zu digitalen Tools, die an einzelnen Schulen beispielsweise nicht eingesetzt werden sollen oder dürfen, können so aus dem Leitfaden herausgenommen werden. Somit kann der Leitfaden von jeder Schule auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Auch Schablonen zum Ergänzen des Leitfadens sind denkbar. Für diese Schritte wäre das Know-How von Experten zum Modell des „Flipped Classroom“ sowie zur digitalen Produktentwicklung wünschenswert. Einige Mitglieder unseres aktuellen Teams wären zudem daran interessiert, am Leitfaden weiterzuarbeiten, darunter Lehrer*innen mit Erfahrung im „Flipped Classroom“, interessierte Eltern sowie eine Verlagskauffrau.
Flipped Classroom - ein Leitfaden für alle Beteiligten
Mit unserem Leitfaden für Schüler*innen, Eltern und Lehrer wollen wir dazu beitragen, dass das Unterrichtsmodell "Flipped Classrom" sowohl während als auch nach Corona den Schulunterricht verbessert.
['Christina Heinze']
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https://devpost.com/software/feedbackkultur
Feed B - Mit gutem Feedback Stärken stärken! Problembeschreibung: Wir sind ein kleines, aber feines interdisziplinäres Team aus sechs Frauen (Coach, Designerin, Eltern, Lehrerinnen aus unterschiedlichen Schulformen), denen eine gelebte Feedbackkultur an der Schule am Herzen liegt: Während der Schulschließung wurde deutlich, dass alle an der Schulgemeinschaft Beteiligten vor neuen Herausforderungen standen: Lehrer*innen, Schüler*innen, Schulleiter*innen und Eltern mussten improvisieren – was mehr schlecht als recht gelang. Schnell kam es zu gegenseitigen Schuldzuweisungen - anstatt konstruktives Feedback zu üben und dieses als Chance für persönliche und institutionelle Weiterentwicklung zu nutzen! Uns war es wichtig, für dieses Problem eine tragfähige Lösung zu finden, die vorrangig für Schüler-Lehrer-Feedback konzipiert ist, aber potentiell alle Beteiligten der Schulgemeinschaft einschließt. Denn Feedback braucht jeder, um sich weiterentwickeln zu können: Schüler*innen brauchen differenziertes Feedback, das die Ziffernnoten ergänzt und ihnen konkrete Handlungsoptionen aufzeigt. Lehrer*innen brauchen Feedback, um ihren Unterricht zu verbessern und den Bedürfnissen der Schüler*innen gerecht zu werden. Leitungsteams brauchen Rückmeldung von der Schulgemeinschaft, um der Schulentwicklung Richtung und Motor zu geben. In Beratungsgesprächen befinden sich Lehrer*innen und Eltern ebenfalls in einer Feedbacksituation. Die aktuelle Situation hat drei Dinge deutlich gezeigt: Der Feedbackprozess muss digital unterstützt sein, damit er auch auf Distanz funktioniert und den Erhebungsaufwand (auch im Präsenzunterricht) vereinfacht. Einmaliges Feedback „zwischen Tür und Angel“ hat keinen positiven Effekt. Feedback muss regelmäßig gegeben/eingefordert werden und klare Handlungsmöglichkeiten aufzeigen, um aus einem Feedback ein Feedforward zu machen. Gutes Feedback zu geben und konstruktiv mit Kritik umzugehen, ist keine Selbstverständlichkeit! Nicht nur Kindern und Jugendlichen fällt dies schwer – auch Erwachsene tun sich damit nicht leicht. Das heißt: Gutes Feedback zu geben, muss gelernt und regelmäßig geübt werden! Lösungsbeschreibung: Die Idee ist Feed B (Arbeitstitel), eine Online-Plattform mit App, die es Lehrerinnen und Lehrern ermöglicht, sich mit ihren Klassen in geschützten "Räumen" zu verbinden, um einander sowohl persönlich und individuell als auch in Gruppen oder anonym Feedback zu geben. Nutzer können sich mit ihrem persönlichen Account einloggen, erhaltenes Feedback bündeln, Ziele daraus entwickeln und selbstverständlich Feedback geben. Folgende Funktionen halten wir für zentral: Feedback lernen: Was ist Feedback, wie funktioniert es und warum brauche ich es? In diesem Bereich der App wird alles Wissenswerte in kleinen Videos anschaulich erklärt. Feedback trainieren: Feedback geben wird spielerisch in kleinen Trainingssequenzen geübt. Dazu betreten Nutzer ein virtuelles Trainingsgelände. Dort werden ihnen dann im Multiple-Choice- Verfahren Situationen gezeigt und sie müssen entscheiden, welche Feedbackaussage die Beste ist. Der Nutzer bekommt nach seiner Antwortauswahl sofort Bescheid, ob eine richtige Antwort gewählt wurde. Methoden für Feedback: Die App bietet einen Methodenkatalog, der verschiedene Methoden des Feedbacks vorstellt und erklärt. Die Methoden im Methodenkatalog verfügen über unterschiedlichen Aufwand und unterschiedliche Differenziertheit des Feedbacks in der Umsetzung. So wird garantiert jeder fündig, der Feedback haben möchte. Bei der Erklärung der Methoden wurde darauf geachtet, dass sie möglichst für jeden Nutzer, vor allem für Schülerinnen und Schüler verständlich erklärt und illustriert sind. Persönlicher Bereich: In diesem Bereich kann der Nutzer sein Profil verwalten. Es lassen sich private Feedbacksituationen schaffen, in denen ein Lehrer einem Schüler ganz individuell Feedback geben kann. Zudem kann der Nutzer erhaltenes Feedback speichern, es mit Notizen versehen und eine Liste mit Zielen anlegen, die nach Erreichung abgehakt werden können. Weiterhin lassen sich in diesem Bereich Feedbackmaterialien wie beispielsweise Fragebögen, Daumenillustrationen und Zielscheiben anfertigen, die für Gruppen freigeschaltet werden können. Gruppenbereich: Der Gruppenbereich funktioniert ähnlich wie ein Chat. Es können Gruppen gegründet werden, in denen z.B. eine gesamte Klasse Feedback zu einem Referat oder einer Unterrichtsmethode geben kann. Der Feedbacknehmer kann im Bereich des Gruppenfeedbacks immer entscheiden, ob dieses anonym sein soll oder nicht. Von der Lösung profitieren v.a. Schüler*innen und Lehrer*innen aller Schulformen im täglichen Schulgeschehen, aber Elternfeedback kann einfach eingeholt werden. Lehrer*innen können das Tool nutzen, um mit ihren Schüler*innen Feedback zu trainieren, Unterrichtsfeedback bei Schüler*innen einzuholen und Feedback für Schülerleistungen zu geben. Auch für Peer-Feedback soll die Plattform geeignet sein. Als Plattform kann Feed B nicht nur im Distanzunterricht, sondern als langfristig im Präsenzunterricht verwendet werden. Teile der Lösung lassen sich auch sofort anwenden (z.B. die Erklärvideos und interaktive Übungseinheiten). Vorgehen und Fortschritt: Einig war sich das Team recht schnell, dass Feedback zentral für die Kommunikationskultur einer Schule ist, die alle Beteiligten miteinbezieht. Nach einem Brainstorming wurde klar, dass sich Feedback am besten über eine Onlineplattform einholen lässt, dass aber bestehende kommerzielle Anbieter unzureichende Lösungen bieten (Fehlen von persönlichen Accounts, interaktiven Übungen, Erklärvideos, Interaktionsmöglichkeiten). Ein wichtiger Meilenstein für die Gruppe war die Erkenntnis, dass Feedback eine Kompetenz ist, die zunächst einmal gelernt und auch trainiert werden muss. Aus diesem Grund entschlossen wir uns – auch aufgrund der geringen Zeit- den Fokus auf diese Bereiche zu legen. Wir haben zudem einen ersten Entwurf für eine optische Gestaltung entworfen, die v.a. jugendliche Nutzer ansprechen soll. Prototyp: Aufgrund der geringen Zeit und fehlender Kenntnisse im Bereich des Programmierens konnten wir keinen Prototypen erstellen, aber unser Video und das PDF zeigen unsere ersten visuellen Entwürfe für die App-Gestaltung und erläutern unsere inhaltlichen Vorstellungen mit Beispielen. Präsentation https://www.dropbox.com/sh/igeri92lgp8fhg2/AAA2vu3Rb8WZA1l4JrHssGEAa?dl=0 Nächste Schritte: Wir haben uns als Team dazu entschieden, die Umsetzung von Feed B weiterzuverfolgen. Als Nächstes müssen wir Unterstützer finden, die über das technische Knowhow verfügen und mit uns gemeinsam unsere Idee in Form einer App umsetzen. Evtl. ist auch eine Kollaboration mit einem bestehenden Anbieter möglich. Zudem möchten wir Experten aus dem Bereich Feedback und Gewaltfreie Kommunikation hinzuziehen. Inhaltlich sollen weitere Lernvideos, Trainingseinheiten und Methoden aus unserer Erfahrung als Lehrerinnen erarbeitet werden. Analoges Begleit-/Unterstützungsmaterial wäre ebenfalls ein nächster Schritt, damit Feed B dann zunächst in einen Testlauf starten kann. Einzelne Teile (erste Fassung der interaktiven Übungen, Lernvideo) können die Lehrerinnen unseres Teams im kommenden Schuljahr mit ihren Klassen testen. Mit einer Designerin haben wir auch Gestaltungskompetenz an Bord, um die App für jugendliche Nutzer ansprechend zu gestalten. Wir gehen derzeit von einer Budget-Planung von ca. 50.000 Euro aus für Programmierung, Design, Erstellung von Inhalten und analogem Begleitmaterial.
#feedbackkultur
Wir bieten eine Lösung für den Aufbau einer appbasierten Feedbackkultur im Fern- und Präsenzunterricht.
['Claudia Weiss', 'Anika Wies', 'Melinda Grote', 'Tabea Tüshaus', 'Miriam Kabaum', 'Caroline Chollet']
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https://devpost.com/software/theobs
Anhang 1 (Übersicht Pädagogisches Konzept) Anhang 2 (Übersicht THEO Themenfelder) Anhang 3 (Bsp. Aufgabe THEO) Beispiel Padlet Beispiel Padlet Beispiel Padlet Problembeschreibung Warum haben wir uns für diese Herausforderung entschieden? Die Herausforderungen des Hackathon passten alle genau auf die Fragen, die wir uns im gesamten Kollegium der Oberschule Berenbostel bereits seit einiger Zeit stellen. Deshalb haben wir uns als Kollegium bereits vor einiger Zeit auf den Weg gemacht, Lösungsansätze zu entwickeln. Im ersten Schritt konkret für unsere Schule, aber langfristig auch mit dem Ziel im Netzwerk Schule im Aufbruch die gesamte Schullandschaft nachhaltig zu verändern. Die Entscheidung für Herausforderung 3: „Fächerübergreifende Projektideen für die hybride Schule“ fiel, da wir hier einen wichtigen Teilbereich unseres gesamten Konzepts sehen, bereits viel Arbeit investiert haben und die Chance nutzen wollen unsere Ideen mit anderen zu teilen und Feedback zu bekommen. Was ist das größte Problem, dass es zu lösen gibt? Das Leben ist prozessual. Nicht nur biologische sondern vor allem auch gesellschaftliche Prozesse unterliegen einem stetigen Wandel. Die Geschwindigkeit der Änderungen nimmt dabei gerade im Zuge der Digitalität weiter zu. Wenn die Gesellschaft im Wandel ist, kann Schule als Teilbereich da keine Ausnahme bilden. Zwar zeigen sich immer wieder Anpassungsprozesse im „System“ Schule (z. B. Digitalpakt), diese sind aber vornehmlich reaktiv und hinken dementsprechend massiv hinterher. Abstrakte Wissensanhäufung ist nicht zeitgemäß. Wissen muss sinnzusammenhängend sein und in Handlung sowie Haltung münden. Dementsprechend gibt es bereits eine Vielzahl an Transformationen im Bildungswesen, die durch die enorme Vielfalt aber nicht monokausal beantwortet werden können. Das eine „Super-Konzept“ für Bildungseinrichtungen gibt es dabei nicht, da schon die Voraussetzungen zu divergent sind. Schulen, Behörden und Kommunen müssen dabei jeweils die eigenen Bedingungen im Blick halten, können dabei aber gleichzeitig nicht auf eine Vernetzung verzichten. Der Lösungsansatz muss daher möglichst individuell gestaltet sein, unter der Beibehaltung gewisser Standards sowie Abläufe. Dabei sind Lern-Management-Systeme (LMS) nicht ausgenommen. Der aktuelle Stand zeigt jedoch, dass diese für die breite Masse der Schulen konzipiert sind. Dementsprechend ergeben sich aber durch die hohe Individualität der Schulen und deren Lösungsansätze Probleme und beschränken jene in der Ausführung. LMS müssten daher wie eine Art Baukasten sein, mit dem sich jede Schule ganz gezielt ihr LMS konzipiert. Gleichermaßen müssen sie kompatibel sein und sich untereinander vernetzen. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Wie oben bereits beschrieben, gehört die Problemstellung für uns zu einem gesamtgesellschaftlichen Problem, welches langfristig und großflächig zu bearbeiten ist. Die Veränderung des klassischen Unterrichts, mit stark gesteuerter mit Wissensvermittlung hin zu Projektorientierten Lernen ist für uns ein erster Schritt um diesem Problem in unserer Schule entgegenzutreten. Die im Folgenden beschriebenen Lösungsansätze sind für unsere Schule gedacht und gemeinsam mit dem Kollegium, den Schüler*innen und auch den Eltern entwickelt. Lösungsbeschreibung Was ist unser Lösungsansatz? Unser Lösungsansatz für „Fächerübergreifende Projektideen für die hybride Schule“ ist Teil eines pädagogischen Konzepts. Wir wollen Unterricht neu denken, weg von den klassischen Fächern, hin zu Themenorientierten Unterricht (THEO). Der THEO bildet einen Kern des Konzepts. Der gesamte Unterricht wird auf einem Kernthema mit klar definierter Kernaufgabe aufgebaut. Die einzelnen Fächer ordnen sich dem jeweiligen Kernthema unter und bieten das Material (größtenteils auf einer digitalen Lernplattform) in verschiedenen Schwierigkeitsstufen an. Die Schüler*innen erfüllen Pflicht- und Wahlaufgaben und haben am Ende ein konkretes Ergebnis in der Hand. Unseren Lösungsansatz nennen wir „THEO“ eine Abkürzung für Themenorientierten Unterricht. THEO ist anders als der herkömmliche Fachunterricht durchgängig als Projektunterricht und im weitesten Sinne auch problemlöseorientierten Projektunterricht zu verstehen. Unterrichtet wird in Doppeljahrgängen (5/6 und 7/8). Das Schuljahr unterteilt sich in vier Perspektiven (siehe Anhang 2): (1) Mensch und Gesellschaft (2) Zeit und Geschichte (3) Technik und Zukunft (4) Natur und Raum Jeder Perspektive werden jeweils zwei Themenfelder zugeordnet. Diese Perspektiven werden als rotierendes System durchlaufen. So dass pro Schuljahr ein Themenfeld pro Perspektive gemacht wird und im darauffolgenden Schuljahr dann das andere Themenfeld in der jeweiligen Perspektive bearbeitet wird. Für jedes Themenfeld wird eine konkrete Kernaufgabe formuliert (Bsp.: Plane einen Ausflug in den Wald.), welcher sich die einzelnen Fächer zuordnen (Bsp.: Deutsch/Erdkunde-Wegbeschreibung, Biologie-Wald, Werken-Holzbearbeitung, Englisch-wild animals) (Übersicht, siehe Anhang 3). Am Ende des Bearbeitungszeitraums haben die Schüler*innen ein konkretes Ergebnis. Die Themenbereiche wurden so gewählt, dass die geforderten basalen Kompetenzen des Kerncurriculums für Niedersachsen erfüllt werden können. Während des gesamten Lernprozesses werden die Schüler*innen bedarfsgerecht von den für sie zuständigen Lehrer*innen betreut. Um die höchstmögliche Individualisierung zu erreichen, werden alle Aufgaben von den jeweiligen Fächer über digitale Lernplattformen abgebildet. Über diese Plattformen (Iserv und Padlet (Schullizenz)) können die Schüler*innen ihre Aufgaben bearbeiten. Die Bearbeitung soll weitestgehend selbstständig erfolgen. Weiterhin wird es natürlich auch Input von Lehrer*innen geben, dieser findet aber nicht mehr in klassischen Unterrichtsstunden statt, sondern in Form von Barcamps, zu denen sich die Schüler*innen dann anmelden können. Diese Barcamps sollen aber nicht nur von Lehrer*innen angeboten werden, sondern bieten durch die zeitliche Flexibilität auch die Möglichkeit, dass Expert*innen von außen oder auch Schüler*innen diese anbieten, so dass alle voneinander lernen können und man in den Austausch geht. So wollen wir Schule öffnen. All dies erfordert natürlich auch eine weitere Öffnung von Schule im herkömmlichen Sinne. Wir wollen die klassische Stundentafel aufgeben und ebenso den klassischen Stundenplan. Die Schüler*innen werden keine Unterrichtsfächer auf ihren Plänen sehen, sondern Zeiträume, in denen sie an ihren Aufgaben arbeiten können, Zeiträume, in denen sie ihren Lernentwicklungs-Austausch haben, Zeiträume für Barcamps und natürlich Pausenzeiten. Von welchen Annahmen gehen wir aus? Die Gesellschaft ist einen stetigen Wandel unterworfen, Schule nicht. Schule heute ähnelt weiterhin sehr stark der Schule vor 50 Jahren. Wir möchten mit unserem pädagogischen Konzept die Schüler*innen auf ihrem Weg begleiten und sie mit einem Bildungsangebot motivieren, welches ihnen Raum zur Selbstgestaltung ihres Lernwegs gibt. Dieses Ziel können wir nicht allein durch eine Umstellung des Unterrichts erreichen. Wir glauben, dass Schule sich grundlegend verändern sollte, sich den Bedürfnissen ihres Klientel anpassen muss und nicht erwarten darf, dass sich die Kinder und Jugendlichen sich in ein altes starres Korsett pressen lassen. Bei all diesen Annahmen sollten vor allem die Menschen im Vordergrund stehen, die Schüler*innen, die Lehrerinnen, die Eltern und Erziehungsberechtigten und alle weiteren pädagogischen und nichtpädagogischen Mitarbeiter*innen. Schule soll zu einem Ort werden, an dem gelebt wird, ein Raum des miteinander Lebens und miteinander Lernens. Für uns ist wichtig Unterricht nicht isoliert zu betrachten, sondern als ein Teilaspekt im großen Mikrokosmos Schule. Hier findet sich das Pädagogische Konzept der Oberschule Berenbostel (Überblick siehe Anhang) wieder. Wichtig ist für uns, dass wir den THEO nicht isoliert planen möchten. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist für uns der Lern-Entwicklungs-Austausch (LEA). Die Schüler*innen führen regelmäßig Lern-Entwicklungsgespräche mit Lehrer*innen, die in einem analogen Logbuch protokolliert werden und die sicherstellen, dass ein regelmäßiger Rückbezug zum Lernen auf einer Meta-Ebene stattfindet. THEO bildet hier gemeinsam mit den LEAs (Lern-Entwicklungs-Austausch) und dem FreiDay den Kern. Von hier aus gibt es einen ständigen Rückbezug zu zum Kerncurriculum. Ein weiterer wichtiger Teil unseres pädagogischen Konzepts ist die Berufsorientierung. Diese beginnt bereits ab Klasse 5 und ist stark mit sozialem Lernen verknüpft. Hier spielen Exkursionen eine große Rolle. Berufsorientierung steht grundsätzlich über allem, da unser vorrangiges Ziel ist, die Schüler*innen zu mündigen Bürger*innen zu machen, die sich in der Gesellschaft behaupten können und so ein selbstbestimmtes Leben führen. Die enge Verzahnung mit der Berufsorientierung verteilt die Verantwortung für dieses Ziel auf viele Schultern. Wer profitiert von dieser Lösung? Die beschriebenen Strukturen fordern von allen Teilnehmern sehr viel. Die Schüler*innen sind plötzlich angehalten ihr Lernen selbst zu organisieren und auch die Lehrer*innen müssen sich auf eine neue Lehrerrolle einstellen. Die damit einhergehende Wandlung von Schule ist für uns der größte Gewinn, von dem alle profitieren. In erster Linie die Schüler*innen, die so lernen selbst Verantwortung für ihren Lernfortschritt und die Schwerpunktsetzung innerhalb der Themen tragen und somit mehr Möglichkeiten haben ihren eigenen Interessen und Leidenschaften zu folgen (Herausforderung A: Wie können wir die natürliche Neugier und Begeisterung von Kindern beim Lernen bewahren und entfalten). Auch der Wandel der Lehrerrolle hin zum Lernbegleiter ist eine Herausforderung für die Lehrer*innen, sie geben ein Stück ihrer pädagogischen Freiheit auf, da die Umstellung zu einem offenem Themenorientierten Unterricht nur mit einem konsequenten parallelen Arbeiten funktioniert. Die Vorteile überwiegen für uns aber, da durch die Öffnung des Unterrichts auch die kollegiale Zusammenarbeit gefördert wird und jeder sich noch mehr mit seinen Stärken einbringen kann. Der ständige Rückbezug zum Kerncurriculum (siehe Beispiel für Deutsch im Anhang) für die einzelnen Themen im THEO ist aufwändig, gibt dem Kollegium aber die Chance den Wandel selbstbewusst voranzutreiben und dabei den Bildungsauftrag (hier konkret in den jeweiligen Kerncurricula aufgelistet) nicht aus den Augen zu verlieren (Herausforderung C: Wie können wir ganzheitliche Lernfelder im Lehrplan verankern?) Die Öffnung des Unterrichts erlaubt uns eine bessere Verzahnung mit externen Experten. Die Jahresplanung wird sehr transparent für jeden zugänglich sein, so dass Eltern sich jederzeit einbringen können, indem sie beispielsweise ein Barcamp anbieten (Herausforderung D: Wie können Eltern mit ihren Fähigkeiten und ihrem Fachwissen aktiv in die Schule eingebunden werden?) Durch die Entzerrung des Schuleigenen Lehrplans mit dem Projektunterricht wird es möglich sein mehr Exkursionen zu machen. Hier ist eine enge Verknüpfung mit der Berufsorientierung der Schule geplant. Die Exkursionen können über die Kartenfunktion von Padlet von den Schüler*innen hochgeladen werden, so dass im Laufe der Zeit eine große digitale Landkarte mit Beschreibungen, Bewertungen und Erfahrungen entsteht, auf die alle Mitglieder der Schulgemeinschaft zugreifen können (Herausforderung B: Wie können wir Exkursionen digital abbilden?). Welchen Einfluss hat eure Lösung auf die aktuelle Situation? Der vorgestellte Lösungsansatz ist konkret auf die Oberschule Berenbostel und das dazugehörige Personal und natürlich die Schüler*innen zugeschnitten. Wir gehen davon aus, dass mit der Umstellung ein Wandel stattfindet (Schule im Wandel). Der Unterricht wandelt sich mit der Themenorientierung und dem Projektlernen. Es soll mehr Individualisierung stattfinden und mit der weiteren Implementierung des FreiDays auch in den „Regel“-Unterricht soll das vernetzte Lernen weiter gefördert werden. Neben dem Unterricht wird sich auch die Lehrer*innenrolle verändern: Die Lehrer*innen agieren als Lernbegleiter, geben Feedback und arbeiten mit den Schüler*innen in Teams. Des Weiteren erhoffen wir uns eine breite Vernetzung mit anderen Schulen, um gemeinsam daran zu arbeiten, Schule mehr in der aktuellen Lebenswirklichkeit zu implementieren. Was ist der langfristige Wert unserer Lösung? Der langfristige Wert ergibt sich durch die bereits beschriebenen Transformationsprozesse. Die Entwicklung der klassischen Lehrerolle, hin zur Lernbegleitung, Arbeit in multiprofessionellen Teams und die Veränderung des Fokus, weg von der täglichen Unterrichtsplanung und hin zu einzelnen Schüler*innen, wird für ein entspannteres Miteinander sorgen, welches das Lernen begünstigt. Schule wird Lebensraum. Der Vorteil unserer THEOs ergibt sich aus der Vernetzung mit anderen Schulen. Die oben beschrieben Haltungsfrage und die Schülerklientel machen diese Lösung perfekt für die Oberschule Berenbostel. Nichtsdestotrotz gibt es Aspekte, die für andere Schulen auch funktionieren und genauso ist unser Konzept nicht abgeschlossen sondern muss stetig weiterentwickelt werden Umsetzbarkeit/Skalierbarkeit Die Einführung des oben beschriebenen Konzepts für das Schuljahr 2020/2021 angedacht. Ein Knackpunkt wird die Einführung der digitalen Lernplattform und des individuellen Lernens sein. Hier muss die Verzahnung mit den LEAs (Lern-EntwicklungsAustausch) und die Begleitung durch die Lehrer*innen eng laufen. Die Zusammenarbeit des gesamten Kollegiums bei der Materialerstellung ist ebenso wichtig, wie auch die Anpassung des Materials an die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Schüler*innen (Regel-, Förderschüler*innen). Wenn all diese Punkte berücksichtigt werden, steht einer Umsetzung nichts im Wege. Wichtig ist aber diese immer als Prozess zu verstehen und dabei immer wieder die Bedürfnisse der Lernenden in den Vordergrund zu stellen. Vorgehen/Fortschritt Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Wie in der Problembeschreibung bereits dargestellt, ist der Lösungsansatz zum THEmenOrientierten Unterricht schrittweise und kontinuierlich in einen fortschreitenden Prozess entstanden. Schule in Fächern zu denken widerspricht allen kognitiven, emotionalen und lernpsychologischen aber vor allem lebenspraktischen Aspekten - einfach gesagt: es widerspricht dem MenschSein. So wenig, wie der Mensch eine Insel ist (und das merken wir gerade jetzt in der Coronazeit), so wenig sollte Lernen in Schubladen (genannt: Fächer) stattfinden. Nur deshalb ist Schule zu einer Welt in der Welt degeneriert. Um Schule wieder in die real existierende Welt zurückzuholen (oder erstmals hineinzuholen) bedarf es des oben genannten Transformationsprozesses. Nur dann wird ein problemorientiertes, individuelles, kooperatives und authentisches Lernen in selbstgesteuerten Settings möglich. Mit kleinen Schritten, manchmal zu schnell, mit Umwegen und natürlich auch Sackgassen hat sich die Oberschule Berenbostel auf den Weg gemacht. Transformationen, besonders von stark tradierten Systemen wie dem der Schule, können nicht über Nacht und auch nicht als fertiges Paket entstehen und ausgeliefert werden. Es bedarf vor allem einer grundlegenden Haltungsänderung bei allen am System Schule Beteiligten. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackerthonwoche? Vor dem Hackathon „wirfürschule“ ist (vor allem in der Coronazeit) das Kernstück des Transformationsprozesses entstanden: der THEO (THEMenOrientierter Unterricht) mit den implementierten LEAs (LernEntwicklungsAustausch). An diese angedockt sind verschiedene interne, aber auch externe, in die Schule hineinreichende Elemente (s. Schaubild). Einzelne dieser Elemente wurden während der Hackathonwoche weiterentwickelt bzw. konkretisiert: z.B. der Wunsch und die erste Planung eines BerufsOrientierungstrakts - „Go to BO!“ oder Exkursionen auf einer interaktiven Landkarte durch hinterlegte Texte und/oder Podcasts für alle sichtbar und somit nutzbar zu machen. Für all die Elemente einer „Schule im Aufbruch“ bedarf es einer geeigneten Lernplattform (wie bspw. die peerleader.org), die alle Elemente übersichtlich, interaktiv, miteinander vernetzt und dennoch verständlich darstellen kann. Im nächsten Schuljahr entsteht diese Lernplattform zunächst mit IServ und padlet. Mit der Zeit wird im THEO und allen angedockten Elementen deutlich werden, welche Lernplattform für die Oberschule Berenbostel geeignet ist, um ein selbstbestimmtes, individuelles, kooperatives und problemlösendes Lernen zu ermöglichen. Um eine solche Lernplattform dann immer schneller und möglichst individuell an die systemische Struktur und die örtlichen Gegebenheiten anpassen zu können, haben wir während des Hackathons die Idee einer Lernplattform als „Baukastensystem“ entwickelt. Hierzu gab es während dieser Woche einen konstruktiven Austausch mit Expert*Innen des Hackathons, sodass zugleich neue Netzwerke entstanden sind. Die angedachte Lernplattform soll ermöglichen, dass sowohl die eigene Schule die eigenen Bedarfe schnell anpassen kann, aber auch, im Sinne einer weltweiten Vernetzung, dass andere Schulen auf diese Baukastenlernplattform (learnconstructionkit) zurückzugreifen und an eigene Strukturen anpassen können. Nächste Schritte Wie testen wir unsere Annahmen? Im nächsten Schuljahr starten für die Jahrgänge 5-8 die THEOs mit den LEAs und allen anderen verknüpften Bereichen und wir bereiten zeitgleich neue THEOs vor, sodass eine erste, zunächst nicht wissenschaftlich begleitete, Evaluation auf der Basis von „funktioniert gut/funktioniert (noch) nicht“ während der Startphase stattfinden wird. Da mit dem Start der THEOs ein gesamter Strukturwandel einhergeht, wird es auch hier, wie schon im Entstehungsprozess Umwege und Sackgassen geben. Was ist aus eurer Sicht der nächste Schritt (Ressourchen, Know-How, Budget) Die Annahme aller, die am Transformationsprozess der Oberschule Berenbostel beteiligt sind, dass ein Strukturwandel und Aufbruch der Schulen notwendig ist, damit die Schüler*Innen sich zu (selbst-)reflektierenden, und -organisierten, mündigen, hinterfragenden und sozial denkenden und fühlenden Menschen entwickeln können, benötigt vielfältige unterstützende Konzepte und Expert*innen an der OBS Berenbostel. Was benötigt ihr für den nächsten Schritt in Richtung Umsetzung? Das „Herzstück“ der Oberschule Berenbostel, die THEOs mit den LEAs, sind auf einer Lernplattform und in einem analogen Logbuch implementiert. Für die Bearbeitung der THEOs durch die Schüler*Innen wird zunächst einmal mit IServ und padlet gearbeitet. Langfristig soll eine eigene Lernplattform der Oberschule Berenbostel im Baukastenformat (learnconstructionkit) entstehen. Hierzu benötigen wir die Expertise von Fachleuten, aber auch zeitliche Ressourcen, sowie die finanziellen Mittel. Dies ist für uns der nächste Schritt, der nach dem Start der THEOs gegangen werden sollte: Die Entwicklung sowie ständige Weiterentwicklung der schuleigenen Lernplattform als Baukastensystem. Dies ermöglicht aber nicht nur unserer Schule schnelle Anpassungen der Lernplattform an individuelle Strukturen im System, sondern kann/darf/soll auch von anderen Schulen an eigene strukturelle Bedarfe angepasst werden können. Keine von uns recherchierte Lernplattform könnte den von der Oberschule Berenbostel geplanten Transformationsprozess so angepasst begleiten, wie ein „learningconstructionkit“ und gleichzeitig einen Beitrag zu einem internationalen Netzwerk beitragen, indem sich andere Schulen die skills aus dem Baukasten entnehmen, die für ihre Schule geeignet erscheinen. Abschließend lässt sich sagen, dass wir die vorläufig gewählten Lernplattformen Iserv und Padlet (Schullizenz) für die ersten Erprobungsversuche sowohl finanziell als auch vom Aufwand (Schulung der Kolleg*innen, Umgang/Gewöhnung der Schüler*innen mit dem Medium) für sehr geeignet halten, gerade auch im Hinblick auf den nächsten Schritt, der Entwicklung der Lernplattform, der in unserer Planung immer weiter mitläuft. Nichtsdestotrotz liegt unser Fokus zum jetzigen Zeitpunkt auf der Implementierung der THEOs und des Lern-Entwicklungsaustausches. Die praktische Umsetzung dieser Punkte wird uns deutlich machen, welche konkreten Ansprüche wir hier haben. Als langfristiges Ziel möchten wir diese aber nicht aus den Augen verlieren. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir noch keine weiteren genauen Angaben machen, da unser Fokus auf den Schüler*innen liegt und wir zunächst gucken müssen, was wir benötigen. Aber wir verstehen das Konzept als Prozess und freuen uns auf die Umsetzung und Weiterentwicklung.
THEO an der Oberschule
Wir entwickeln ein Konzept, welches als systemisch gedachtes Ganze, Fächer zugusten von konkreten Problemlösungen auflöst und den herkömmlichen Fachunterricht den Kernaufgaben unterordnet.
['Doerte Lienhop', 'Meike Neubacher', 'Ina Frattacci', 'Li Ge']
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https://devpost.com/software/entwicklung-eines-fortbildungskonzepts
Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Wir möchten die Beauftragten für Digitalisierung der Schulen bei ihrer Arbeit unterstützen weil wir denken, dass diese oftmals alleine vor allzu großen Aufgaben stehen. Sie sind aber in der Regel DIE Multiplikatoren, um das Kollegium an ihren Schulen digital fit zu machen und daher sollen sie bereits vorhandenen Ideen, Tipps und Umsetzungshilfen erhalten. Insgesamt hilft dies dann nicht nur den Beauftragten für Digitalisierung, sondern der ganzen Schule auf ihrem Weg in die Digitalisierung. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Wir möchten eine Plattform anbieten, die einerseits Hilfen anbietet und andererseits aber auch als sich ständig entwickelnder Erfahrungspool dient. Dies sollte für alle Schulen und deren Beauftragten für die Digitalisierung und letztlich für die Schulleitungen von großem Nutzen sein. Es könnte Wege beschleunigen, da nicht jede Schule „das Rad neu erfinden muss“ und auch Hemmschwellen lösen („ich bin nicht alleine mit den Problemen“). Langfristig sollen hier Erfahrungen und BestPractice ausgetauscht werden, um ständig aktuell zu sein und immer wieder Neues einbauen sowie ergänzen zu können. Wir halten eine Umsetzung in Form einer Webseite (Plattform) für absolut realisierbar und letztendlich auch für eine sehr geeignete Form, um möglichst viele Lehrkräfte möglichst einfach zu erreichen. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Unser erstes Entwicklungsziel war eine Art „Leitfaden für die Beauftragten für Digitalisierung“ und die Form dafür noch nicht klar. Es entstand die Idee für eine Webseite aus der Überlegung heraus, die Beauftragten für die Digitalisierung zunächst über eine Abfrage dort abzuholen, wo sie und ihr Kollegium in der Schule gerade stehen. Die Entscheidung für eine Plattform im Netz war sicherlich der wichtigste Meilenstein während der Hackathon Woche. Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Um unsere Annahmen zu testen,werden wir eine Umfrage an möglichst vielen Schulen durchführen, um den Bedarf vor Ort für eine solche Plattform zu ermitteln. Es muss gleichzeitig geklärt werden, wie die Plattform als Webseite konkret gestaltet wird. Dazu ist sicherlich eine Unterstützung im Design, bei der Vermarktung, als auch bei Rechtsfragen notwendig. Da dies durchaus mit Kosten verbunden ist, ist eine finanzielle Unterstützung notwendig. Als nächster Schritt müsste die Webseite aufgesetzt und mit Inhalt gefüllt werden. Unserem Projektteam ist die Umsetzung sehr wichtig und wir würden uns gerne ehrenamtlich dort weiter einbringen. Unser Team besteht aus Lehrkräften, Fortbildnern und MedienpädagogInnen aus fünf Bundesländern. Wie verfügen über eine große Bandbreite an Kenntnissen und Erfahrungen über das Lehren und Lernen in der digitalen Welt. Eine konkrete Rollenverteilung werden wir im weiteren Prozess durchdenken und umsetzen.
Digifit4teachers
Digifit4teachers - Die Plattform für Multiplikatoren, die ihr Kollegium digital fit machen wollen!
['Lars Janning', 'Sylke M', 'Viktoria Magnucki', 'Inken Hallberg', 'Juliana Zeidler']
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https://devpost.com/software/tf01-hf-d-der-hybride-klassenraum
Padlet "Der Hybride Klassenraum": https://padlet.com/lammatini/gc3ujogb7i6uopp0 Elemente des Hybriden Klassenraums (Emaze) Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? In der Zeit der durch das Coronavirus bedingten Schulschließung hat sich der Unterricht bzw. das Lernen verändert. Da aufgrund von Hygiene- und Abstandsregeln künftig vielfach immer nur Teile von Klassen im Wechsel am Präsenzunterricht teilnehmen können, ergibt sich für die Klassen eine hybride Lernsituation zwischen Präsenzunterricht und Online-Lernen. Diese Bedingungen werden höchstwahrscheinlich auch das Lernen im kommenden Schuljahr bestimmen und könnten auch auf längere Sicht zu ohnehin notwendigen zeitgemäßen Veränderungen für das schulische Lernen führen, auf die man sich vorbereiten muss. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Probleme sind einerseits technische Aspekte (Geräteausstattung in der Schule sowie beim individuellen Lernenden, WLAN, Datenschutz, etc.) als auch didaktische, methodische und soziale Herausforderungen hinsichtlich der sinnvollen Verzahnung der beiden Teilgruppen. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Prinzipiell sind alle Schulen, d.h. alle Lehrkräfte, alle Lernenden und deren Eltern, von der Situation betroffen, es sei denn, es gibt vor Ort andere räumliche Voraussetzungen, die die Klassen als ganze Lerngruppe die Teilnahme am Präsenzunterricht ermöglichen. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Wir haben ein Konzeptpadlet für den sofortigen Einsatz im Unterricht erstellt: https://padlet.com/lammatini/gc3ujogb7i6uopp0 Der oben beschriebenen Situation soll ein gezielt geplanter und gestalteter 'Hybrider Klassenraum' gerecht werden, welcher die beiden Teilgruppen ('Präsenzgruppe' und der 'Online-Gruppe') verbindet bzw. vereint, beide Lernsituationen/-räume verzahnt und prinzipiell flexibel gestaltbar ist. Dieser 'Hybride Klassenraum' hat keine trennenden Wände, sondern ermöglicht und fördert kollaboratives Arbeiten, nicht zuletzt zwischen der 'Präsenzgruppe' und der 'Online-Gruppe'. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Eine Grundannahme ist, dass die Gestaltung eines 'Hybriden Klassenraums' in erster Linie das Lernen für die Lernenden erleichtern und strukturieren kann und zudem durch die gezielte und sinnvolle Verzahnung von 'Präsenzgruppe' und 'Online-Gruppe' die Klassengemeinschaft aufrechterhält. Weitere Annahmen sind, dass im 'hybriden Klassenraum' die konkrete Ausgestaltung des Präsenzunterrichts einerseits und des Online-Lernens andererseits unterschiedliche Methoden, unterschiedliche Aufgabenformate, unterschiedliche Formen des Feedbacks sowie anderen Formen der Leistungsmessung erfordert bzw. ermöglicht. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Profiteure sind vor allem die Schülerinnen und Schüler, besonders diejenigen, die (noch) Schwierigkeiten mit dem individuellen Lernen haben. Zudem sollen alle Schülerinnen und Schüler profitieren, weil die Klassengemeinschaft leichter aufrechterhalten werden kann und auch inhaltlich durch die Verzahnung der beiden Gruppen neue Impulse entstehen sowie neue Aufgaben und Lösungsansätze entstehen. Im Krankheitsfall können Schüler(innen) leichter Anschluss halten. Auch die Lehrkraft kann nach einer zu Beginn sicherlich intensiven Planung und Vorbereitung für zwei parallel i.d.R. an unterschiedlichen Aufgaben arbeitende Lerngruppen zunehmend in die Rolle des Lernbegleiters wachsen. Einzelne Schüler(innen) könnten zudem zeitweise eine Rolle als Moderator(in) einnehmen, wodurch neue Kompetenzen gefördert werden und außerdem eine Entlastung der Lehrkraft stattfindet. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Der 'Hybride Klassenraum', der je nach Schule, Lernplattform, Lerngruppe, etc. auch kurzfristig bereits eingerichtet werden kann, könnte noch im Schuljahr 2019/2020 getestet werden, um für das neue Schuljahr 2020/2021 Erfahrungen zu machen und das Konzept anzupassen. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Neben dem Coronavirus-bedingt notwendigen Weiterarbeiten im 'Hybriden Klassenraum' im kommenden Schuljahr kann die Idee dieser Verzahnung von Präsenzunterricht und Online-Lernen auch langfristig das Lernen verändern, sofern die Bereitschaft bei allen Beteiligten besteht. Auch wenn irgendwann wieder alle Schüler(innen) einer Klasse am Präsenzunterricht teilnehmen können (und wegen Schulpflicht ja auch müssen), könnte und sollte das Online-Lernen doch auch in der Schule fortgeführt werden kann. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Der Grad bzw. die Qualität der Umsetzbarkeit hängt sicher von den technischen Voraussetzungen wie Endgeräten, WLAN, einer bestehenden Lernplattform, etc. ab. Die Idee des Hybriden Klassenraums ist prinzipiell in jeder Schulart, jeder Schulstufe und jedem Fach umsetzbar und hängt vor allem von der Kreativität und den zeitlichen Ressourcen der Lehrkraft, der Kollaboration zwischen Lehrkräften und Fachbereichen sowie der Verfügbarkeit erprobter Materialien ab. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Der Lösungsansatz entstand bereits in der Formulierung der Fragestellung. Durch die gemeinsame Arbeit in einem Padlet wurden viele mit der Idee des 'Hybriden Klassenraums' zusammenhängende Fragen und Problem angesprochen und diskutiert. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Erster Meilenstein war zunächst die Zusammenführung der Gedanken und Ideen in einem Padlet. Diese wurden von weiteren Gruppenmitgliedern kommentiert. Durch eine Bewertung der einzelnen Aspekte mit Herzen/Likes wurde schließlich eine Fokussierung auf die besonders wichtigen Fragen erzielt. Die Ausarbeitung des Projekttextes sowie die Videogestaltung waren der letzte Schritt, um das Projekt zu skizzieren. Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? https://padlet.com/lammatini/gc3ujogb7i6uopp0 Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? siehe Padlet Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Die Annahmen sollen in den Schulen der am Projektteam beteiligten Lehrkräfte in deren Klassen/Fächern getestet werden, soweit die technischen Möglichkeiten vor Ort dies zulassen. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Der nächste Schritt ist die individuelle Adaptierung der Projektidee auf die eigenen Lerngruppen, die eigenen Unterrichtsfächer, das jeweilige Unterrichtsthema, die zu vermittelnden Kompetenzen die technischen Voraussetzungen, ggf. die eingeführte Lernplattform. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Ggf. könnte Expertise aus Wissenschaft, Wirtschaft, etc. eingeholt werden, um das Konzept weiterzuentwickeln. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? – Als Lehrerinnen und Lehrer selbstverständlich. Built With emaze padlet Try it out padlet.com
Der Hybride Klassenraum
Entwicklung & Ausgestaltung des 'Hybriden Klassenraums' zeigt Möglichkeiten hinsichtlich Didaktik, Methodik, Technik, Rollenwechsel sowie Verzahnung, Erhaltung & Neugestaltung der Lerngemeinschaft auf
['Corinna Lammert', 'Michael Mohr', 'Katharina Wulf', 'Thomas Mittring', 'Hanna Jar', 'Joe_Heinen', 'Michael Fernandez']
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['emaze', 'padlet']
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https://devpost.com/software/wir-empowern-unsere-schuler
Inspiration Schüler*innen können mehr und wollen mehr, als der Rahmen Schule Ihnen aktuell bietet. Nicht zuletzt die Corona Krise führt uns vor Augen: Die digitale und didaktische Öffnung ist längst überfällig und eine Plattform zur Vernetzung der Visionen der Zukunftsgestalter*innen im Rahmen des "FREI DAY" der richtige Schritt zur richtigen Zeit. What it does Die Einzelakteure Schüler*innen mit anderen Schüler*innen der Pilotschulen des FREIday miteinander zu vernetzen, um Ihre Visionen miteinander zu vernetzten. Wir denken noch weiter und möchten ferner Stiftungen und Unternehmen und weitere Akteure in die Plattform einbinden. How I built it mit Miro haben wir unsere Ideen geclustert Doodle nutzen wir für unser Zeitmanagement in google doc. haben wir kollaborativ an unserem Konzept gearbeitet, unsere to- dos aufgelistet und unser Konzept verschriftlicht mit Marvel haben wir einen ersten Entwurf für die Benutzeroberfläche der Haupt-Landingpage erstellt die Umsetzung des Prototyps erstellten wir mit proto.io für das Video nutzten wir Adobe Spark unseren Pitch erstellten wir mit google slides trello nutzten wir für die Koordination des Weiteren nutzten wir codepen.io, ckeditor 5 und den editor Challenges I ran into Fehlender IT- Background zur technischen Umsetzung der Online-Plattform und die damit einhergehenden Probleme Datenschutz/fehlende Ausstattung der Schulen Die zeitliche Vereinbarkeit unserer Berufe (Student*innen, Lehrer*innen, und Community Managerin) mit einem anspruchsvollen Projekt wie dem Hackmarathon. Accomplishments that we are proud of Wir sind stolz darauf... in nur fünf Tagen mit einem sechs-köpfigen Team ein Konzept für eine Online-Plattform zu entwerfen, die Rahmenbedingungen mitzudenken und alle Ideen zu verschriftlichen. in wenig Zeit viel erreicht zu haben. What we learned Wir haben gelernt... ein Team miteinander zu vernetzen und produktiv neben dem Beruf zu arbeiten. mit verschiedenen neuen Medien, Plattformen zu arbeiten. What's next for FreiRaum Als nächstes folgt die technische Umsetzung unserer Seite und der anschließende Launch an den Projektschulen des FREI DAY. Wir wollen unser Projekt weiter publik machen und weiterführend als Team begleiten. Built With drive google marvel miro Try it out pr.to docs.google.com
DeinFreiRaum
Im Rahmen des Projekts "FREI DAY" entwickeln wir eine Online-Plattform, um Schüler*innen mit Ihren Visionen und Projekten untereinander zu vernetzen.
['Sarah Schmidt', 'Angelina Becks', 'Daniela Torka']
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['drive', 'google', 'marvel', 'miro']
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https://devpost.com/software/lern-und-motivationsprofil
Problembeschreibung: Anm.: Wegen der besseren Lesbarkei schließt im Folgenden die männliche Form alle Geschlechter ein. Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Schüler, Eltern und Lehrer sind durch die Corona-Zeit in einem Motivationstief. Doch gerade in der Grundschule werden die Grundsteine für erfolgreiches und freudvolles Lernen und eine aussichtsreiche Bildungskarriere gelegt. Wir sind Eltern, Lehrer und Experten - und wir wollen für das kommende Schuljahr einen Unterschied machen! Wir wollen Motivation und Freude am Lernen fördern und stärken, Eltern und Lehrer befähigen und die Schule von morgen verändern. Welche zentralen Herausforderungen sehen wir konkret: 1. Motivation und Lernen sind komplex und individuell: Verschiedene Arten der extrinsischen und intrinsischen Motivation Unterschiedliche Lerntypen mit Einfluss auf Lernstrategien und Motivation Vielfältige prägende Erfahrungen in Familie, Kita und Schule Besondere Begabungen und Voraussetzungen: Hochbegabung, Autismus, ADHS… 2. Verständnis über individuelle Motivation noch nicht vorhanden und nicht einfach zu erlangen: Derzeit nicht Teil von Bewertungssystemen Analyse nicht einfach, gerade bei jungen Kindern Profile sind dynamisch und verändern sich im Lauf der Zeit 3. Viele unterschiedliche Menschen wirken auf die individuelle Motivation: Verschiedene Lehrer und Erzieher, sowie die Eltern mit unterschiedlichen Perspektiven und Wissen über das Thema Lernen und Motivation die Kinder selbst Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Motivation ist ein wichtiger Schlüssel für erfolgreiches und freudvolles Lernen und das Entwickeln von Lernkompetenz. In der Corona- und Home Schooling-Zeit war (und ist) die Motivation der Schüler für viele Eltern und Kinder ein Problem und für Lehrer eine große Herausforderung. Das größte Problem ist, das individuelle Motivationsprofil sichtbar zu machen, um darüberhinaus Hilfestellungen und Anregungen für alle Nutzergruppen ableiten zu können. Beides vereint unsere App Raketti. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? 1) Eltern von Grundschulkindern, die den Lernerfolg ihrer Kinder aktiv und effektiver unterstützen und begleiten wollen 2) Lehrer*innen (und deren Schulen), die ihre Methoden noch individueller anpassen möchten, und die Kinder effektiver motivieren möchten. 3) Kinder, die ihre Stärken und Potenziale herausfinden und nutzen können. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Unsere App Raketti befähigt Schüler, Eltern und Lehrer dazu, den Lernalltag gemeinsam erfolgreicher und freudvoller zu gestalten, indem sie alle Informationen zu einem individuellen, sich kontinuierlich anpassenden Lern- und Motivationsprofil verdichtet und auf dieser Basis spezifische Anregungen und Hilfestellungen anbietet. Im Home Schooling, Hybridunterricht, aber auch grundsätzlich! Raketti analysiert den Lern- und Motivationstyp, bietet spezifische Motivationshilfen und ermöglicht Austausch und Feedback. Dies erfolgt in einem kontinuierlichen Kreislauf: Analyse - Motivationshilfen - Austausch/Feedback Konkret bedeutet das in den einzelnen Phasen, die stets ineinander greifen: 1) Analyse: regelmäßige, einfache und kurze Befragungen für Eltern, Lehrer und Kinder regelmäßige, kurze Beobachtungen Lernspiele, Lerntagebuch, Lernplattform 2) Motivationshilfen: Motivationsideen für Schüler Motivationsideen für Eltern Motivationsideen für Lehrer 3) Austausch und Feedback Austauschplattform Daumen hoch: Feedback der Eltern an Kinder, Kinder an Kinder Feedbackfunktionen: Lehrer an Kinder, Kinder an Lehrer Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Schüler haben viele verschiedene Potenziale fehlende Schülermotivation und fehlendes Feedback für Lehrer in Zeiten von Corona fehlendes Feedback und Kommunikation mit Schule für Eltern Motivationsknick bei allen Beteiligten durch die ungewohnte Beschulung in der Corona-Zeit Eltern wollen eine schnelle, zeitnahe Unterstützung hinsichtlich der Motivation der Schüler Lehrer und Eltern sind motiviert dem Kind zu helfen → Tool wird benötigt Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Die Personas, mit denen wir gearbeitet haben: 1) Schüler: “Hey, ich heiße Tom. Ich bin 10 Jahre alt. Und ich kann immer noch nicht jeden Tag in die Schule gehen und meine Freunde sehen und dabei sind es meine letzten Wochen in der 4. Klasse bevor ich ins Gymnasium komme. Homeschooling nervt voll – und vor allem diese blöden Deutschhausaufgaben! Heute ist schon Donnerstag und ich habe es immer noch nicht geschafft, diesen Text für Frau Müller zu schreiben, der auf unserem Wochenplan steht. Und meine Mama kommt auch alle paar Minuten rein und fragt mich, wie weit ich bin. Vielleicht kann Raketti mir helfen? 2) Eltern: “Hallo, ich heiße Julia. Ich bin Mutter von zwei Schulkindern und im täglichen Spagat zwischen Job, Schule, Kinder und Haushalt. Mein Großer macht das schon super mit den Schulaufgaben, ist echt sehr selbstständig. Aber mein Kleiner, der jetzt in der 2. Klasse ist, tut sich so schwer! Ständig muss ich ihn ermahnen, dass er sich an seine Aufgaben setzt und sich konzentriert. Ich habe das Gefühl ich komme aus der Dauermeckerschleife nicht mehr raus. Das kann es doch nicht sein, irgendwie muss ich doch mein Kind besser motiviert bekommen. Letztes hatte mir doch meine Freundin Katrin von dieser App Raketti erzählt. Das schau ich mir jetzt mal an – vielleicht gibt es da ja ganz gute Ideen für meinen Kleinen?” 3) Lehrer: “Guten Morgen, ich heiße Anna. Ich bin 31 Jahre alt und Lehrerin einer 1. Klasse. Heute war irgendwie der Wurm drin, kein Schüler hatte so richtig Lust. Alle haben immerzu gefragt, wann endlich Pause ist. Ich bin ziemlich gefrustet! Hatte mir so eine gute Methode überlegt, wie wir heute an dieses Deutschthema rangehen. Aber ich glaube, da ist nicht viel hängengeblieben, alle wollten nur schnell, schnell fertig werden und waren sehr unruhig und unkonzentriert. Für morgen muss ich mir echt was überlegen, um meine Schüler wieder zu motivieren und das Thema irgendwie interessanter zu gestalten, sonst entsteht da nur Frust. Ich schau mal in die Raketti App. Da muss es doch eine bessere Methode geben?” Raketti hilft allen drei Gruppen. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? 1) Situation zu Hause das Motivationsprofil nutzt den Eltern und den Schülern um geeignete Methoden und Übungsvariationen zu finden, die zum eigenen Profil passen Schüler reflektieren über sich selbst und erkennen ihre Stärken und Potenziale durch Feedback an die Lehrkraft kann diese den Schülern passgenaue Aufgaben in den Home-School-Plänen bzw. Hausaufgaben anbieten 2) Präsenzunterricht: durch die Schülerübersichten sowie auch die Klassenübersichten kann die Lehrkraft auf einen Blick erfassen, welche Angebote die Kinder derzeit motivieren Lehrkraft bekommt Feedback zu ihren Methoden und Übungsformen 3) Digitalisierung: Raketti trägt zur digitalen Bildung bei, indem Prozesse der Selbst- und Fremdreflexion digitalisiert werden Beitrag zur Medienkompetenz 4) Kooperation zwischen Eltern, Lehrer und Schülern: bei Raketti fokussieren sich Lehrer und Eltern auf das Kind und können dadurch den Lernprozesse gewinnbringend begleiten eine Feedback-Funktion ermöglicht eine schnelle, zielgruppenorientierte Kommunikation Rahmen für eine kollaborative Zusammenarbeit aller Beteiligten schafft Voraussetzung für die Entwicklung von emotionaler Intelligenz Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Gesellschaftlicher Wert: Die App fördert Selbstmotivation und positive Bildungserfahrungen in der Grundschule, was wiederum wichtig für eine aussichtsreiche Bildungskarriere, das spätere Arbeitsleben und private Projekte ist. Durch die App erhalten Schülerinnen und Schüler schon früh Medienkompetenz und lernen über eine leicht verständliche, intuitive und zugängliche App, die digitalen Medien zur Problemlösung und für sich selbst zu nutzen. Die App fördert soziale Gerechtigkeit, ist für jedes Kind in jedem Bundesland und in jeder Schulform relevant und nutzbar. Die App ist inklusiv und kann gerade für Kinder mit besonderen Herausforderungen wie unter anderem ADHS, Autismus, Hochbegabung, Kinder mit schulischen Problemen oder mit Migrationshintergrund eine hilfreiche Förderung darstellen. Individueller Wert: Durch die App wachsen Schüler durch stetige Selbstbeobachtung auf und erreichen ein großes Wissen zu ihrer Selbstmotivation. Durch die App wird der Grundstein für die Persönlichkeitsentwicklung und freudvolles und eigenständiges Lernen gelegt. Die App bildet den Grundstein für individuenfokussiertes Lehren, Lernen und Entwickeln. Aus diesen Gründen ist die App überall und für jeden einsetzbar. Durch die ständige Erweiterung und individuelle Anpassung des Motivationsprofils wächst die App sozusagen mit dem Kind mit und zeigt immer den aktuellen Stand an - und kann somit jederzeit zu Hause bei den Hausaufgaben, bei der Unterrichtsvorbereitung und bei der Reflexion von eigenen Lernprozessen helfen. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Technisch können wir eine erste Version der App innerhalb kurzer Zeit entwickeln. Grundlage sind die schon erstellten Projektskizzen, Prototypen und Vorlagen. Die App wollen wir anfänglich auf ein tragbares und robustes Backend bauen für eine der Zielgruppen, so dass spätere Erweiterungen gewährleistet werden können. Die App könnte dann sofort mit Hilfe von kleinen Gruppen getestet werden, um dann im nächsten Schritt Pilotprojekte an einzelnen Grundschulen durchzuführen. Die Ergebnisse der Pilotprojekte können direkt in die weitere Entwicklung der App inhaltlich wie funktionell einfließen. Wichtig ist auch, von Anfang der DSGVO sowie die spezifischen Datenschutzverordnungen der Kultusministerien bei der Umsetzung berücksichtigt werden. Dabei spielt sowohl die Verschlüsselung von persönlichen Daten, als auch die Benutzung von Pseudonymen eine wichtige Rolle. Die App ist bundeslandübergreifend einsetzbar und an keinen konkreten Lehrplan gebunden. Das Konzept lässt sich von der Grundschule leicht auf weiterführende Schulen übertragen, wenn gewisse Anpassungen vorgenommen werden. Das der App zugrunde liegende Konzept ist also hochskalierbar. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Im Rahmen des Hackathon von #wirfürschule haben sich Lehrer, Eltern und Experten zu einem Team zusammengefunden, denen das Thema Motivation von Grundschülern auf dem Herzen liegt und dort Handlungsbedarf sehen. Ausgehend von der Problemfrage “Was motiviert Kinder?” haben wir als Team schnell festgestellt, dass alle Schüler unterschiedliche Motivationen haben. Außerdem ist Motivation von sehr vielen Variablen abhängig. Daraus entstand die Idee ein individuelles Lern- und Motivationsprofil der Schüler zu erstellen. Über eine Ideensammlung bezüglich der Ziele, Features und des Outputs dieses Profils, kamen wir zum Ergebnis, dass die Umsetzung am einfachsten und sinnvollsten über eine App funktioniert. Mit Zugang zu Expertenwissen konnten wir so schnell eine Lösung finden. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Teamfindung am Montag über Slack: heterogene Gruppe mit einer Vision durch das gemeinsam Interesse am Thema Grundschule, ohne konkrete Projektidee vorab Google Sprint Prozess: 1) Understand: Eingrenzung der Problemfrage, Expertenbefragung, Erstellung der Personas 2) Sketch: Ideenfindung und Ausarbeitung der Idee 3) Decide: Entscheidung für einen konkreten Lösungsweg 3) Prototype: Erstellung von Klick-Dummies 4) Validate: Befragung 23 Experten und Eltern mit Hilfe einer Online-Umfrage auf Basis des Prototypen 5) Iteration: Weiterentwickeln des Prototypen auf Basis des Feedbacks 6) Branding und Storytelling: Entwicklung eines Namings und Brand Assets, Entwicklung eines Films und des Pitch Decks Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Wir haben auf keiner bestehenden Lösung aufgebaut. Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Wir haben einige Teilaspekte in Form von vier verschiedenen Prototypen erstellt: 1) Prototyp Analyse: Ablauf einer individuellen Profilerstellung https://drive.google.com/file/d/1MpX2TE861OStdDJbSPVK8QlTyfpH-J2h/view?usp=sharing 2) Prototyp Eltern: Ansicht für Elternnutzung https://drive.google.com/file/d/1noq-gzmlweGu9o07Bhx4wfCbJZxnCCDP/view?usp=sharing 3) Prototyp Schüler: Ansicht für Schülernutzung https://drive.google.com/file/d/1mbO3jY7dJ4_rqixoNDT5NdutE1IOwFkP/view?usp=sharing 4) Prototyp Lehrer: Ansicht für Lehrernutzung https://drive.google.com/file/d/1vBTwS2Jd2dQfYX7lmIGkPVctDjz7cQ4J/view?usp=sharing Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Umfrage im Rahmen vom Hackathon #wirfürschule - bereits durchgeführt mit positiver Resonanz Pilotprojekt starten an einzelnen Schulen in verschiedenen Bundesländern ausgehend von Umfragen bezüglich der Motivation von Kindern Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Unsere nächsten Schritte wären: Im Rahmen von Hackathon #wirfürschule streben wir die Förderung der Umsetzung unseres Projektes und die Vernetzung von relevanten Partnern an, um im kommenden Schuljahr zu starten. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Formelle Projektstrukturen etablieren Finanzierung sichern Unterstützung vom Bildungsministerium für Bildung und Forschung, Bundesministerium für Digitalisierung, Unterstützung der Kultusministerkonferenz Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Katharina Zeitler, Iris Schmid → Lehrer im Grundschulbereich www.linkedin.com/in/katharina-zeitler https://www.linkedin.com/in/iris-schmid-3185091b0/ Sandra Langsdorf, Louisa Stolberg→ Mutter, Design & Marketing, Kommunikation www.linkedin.com/in/louisa-stolberg https://www.linkedin.com/in/sandra-langsdorf-1355121b0/ Nina Reicke → Mutter, Strategie und Business Development, www.linkedin.com/in/ninareicke Nina Bauer → Mutter, Projektmanagerin, Kommunikationstrainerin und Business Coach Natasha Tetruyeva - Mutter von 3 Kindern, EdTech, Produktentwicklung (powered by eKidz.eu) https://www.linkedin.com/in/natasha-tetruyeva-2024a84/ Tanja Hoffmann, Paul Feher→ UI/UX, Visualisierung https://www.linkedin.com/in/tanja-hoffmann/ https://www.linkedin.com/in/paul-feher-79146812/ Vielen Dank für alle, die uns in unserem Channel #tf02-hfa_motivation_grundschule unterstützt haben oder uns in unserer Umfrage Feedback gegeben haben. Außerdem ein herzliches Dankeschön an alle Experten (Sophia Katharina Meier, Rosa Bumm, Kati Ahl, Daniel Terner, Dominique Leikauf), die uns unterstützt haben. Try it out xd.adobe.com xd.adobe.com
Raketti - finde deine Motivation
Die App Raketti befähigt Schüler, Eltern und Lehrer dazu, den Lernalltag gemeinsam erfolgreicher und freudvoller zu gestalten, indem sie ein individuelles Lern- und Motivationsprofil erstellt.
['Sandra Langsdorf', 'Natasha Tetruyeva', 'Louisa Stolberg', 'Nina Reicke', 'Tanja Hoffmann', 'Paul Feher', 'Katharina Zeitler']
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https://devpost.com/software/pwc-3-digitales-radar-fur-schulen
Bisher standen bei der Digitalisierung von Schule vor allem technische und finanzielle Fragen sowie Fragen des Datenschutzes und der Datensicherheit im Vordergrund. So unverzichtbar der professionelle Umgang mit diesen Fragen auch ist, bestand bisher das Risiko, sich in Details und isolierten Problemstellungen bei der Digitalisierung von Schule zu versenken und dabei den Menschen als eigentlichen Träger und als eigentliches Ziel von Digitalisierung „aus den Augen“ zu verlieren. Aus diesem Grund ist es einerseits wichtig, den menschlichen Faktor als Orientierungsgröße in den Digitalisierungsprozess systematisch einzubeziehen. Andererseits muss sichergestellt werden, dass die auf operativer Ebene getroffenen, zahlreichen Einzelmaßnahmen nicht isoliert nebeneinander her umgesetzt werden, sondern in einem übergeordneten Handlungs- und Entscheidungsrahmen eingebunden sind. Dies erfordert einen Kriterienkatalog der es Schulen ermöglicht über rechtliche und technische Fragen hinaus, ihre Digitalisierungsvorhaben holistisch und an ihren Stakeholdern orientiert zu planen und umzusetzen.
PwC #2 - Ethische Digitalisierung für Schulen
Reifegradmessung des digitalen Transformationsprozesses in Schulen für Kommunen, Länder & Bund inkl. Offering zum Thema Datenschutz & -sicherheit
['Roksana-Jessica Siewiorek (DE)', 'Dr. Natalie Parvis-Trevisany', 'Michaela Grübel', 'Jan Schmidt']
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https://devpost.com/software/new-school-ze0gdk
Team „NEW SCHOOL“ Monika -Reinhild - Hans - Andrea - Annette Inspiration -Zukunft der Schule What it does - Das Analysetool unterstützt den Schulleiter bei der Reflexion der eigenen Rolle, um Gestaltungsspielräume zu erkennen. How I built it - frei zugängliche Open Source Lösung Challenges I ran into - Am Anfang Chaos bis sich das Team gefunden hat Accomplishments that I'm proud of - wir sind ein tolles diverses Team What I learned - alles ist möglich What's next for NEW SCHOOL - weitere Ausarbeitung des MVP Analysetool 1.0 und dann testen bei Schulleitung Built With diagramms.net Try it out bit.ly
NEW SCHOOL
Unterstützung für den Schulleiter bei der Reflexion der eigenen Rolle um Gestaltungsspielräume zu erkennen. Analysetool zur Selbstreflexion für Handlungsspielräume & Zuständigkeiten
['Andrea Holz', 'Hans P.', 'Monika Rührup', 'Dr. Reinhild Hugenroth', 'Annette v. Ekesparre']
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['diagramms.net']
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https://devpost.com/software/pwc-2-digital-lab-fur-alle-schuler-innen
Durch die COVID-19 Pandemie wächst der Druck zu einer stärker digitalisierten Schullandschaft und Distance Learning rückt immer mehr in der Vordergrund. Während Schüler und Lehrer nach einer ganzheitlichen Lösung suchen um auf bestem Wege virtuell miteinander zu agieren, fühlen sich Eltern in die digitale Lernumgebung zu wenig eingebunden. Demgegenüber steht die Bildungseinrichtung als wirtschaftliche Organisation mit administrativen Prozessen wie Klasseneinteilung, Stundenplanerstellung, Raumaufteilung etc., und die School Community (Elternbeirat, Förderverein, Schulsprecher) welche einem notwendigen Informationsfluss an Schüler*innen, Lehrkräfte, Eltern und Schulleitung unterliegt. Der Digital School Master (DSM) berücksichtigt alle an der Lernumgebung beteiligten Stakeholder und verbindet eine Plattform für virtuelles Lernen mit einem School-Management Tool. Durch die Verbindung von virtueller Lernumgebung und der Verwaltung von Bildungseinrichtungen kann die Digitalisierung auf verschiedenen Prozessebenen nachhaltig gefördert werden und Prozesse effektiver ausgestaltet werden.
PwC #1 - Digital School Master
Aufbau einer interaktiven Lernplattform für virtuellen & interaktiven Unterricht sowie digitales School-Management unter Einbindung aller beteiligten Stakeholder
['Roksana-Jessica Siewiorek (DE)', 'Dr. Natalie Parvis-Trevisany', 'Michaela Grübel', 'Nurettin Yigit (DE)', 'Jan Schmidt']
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https://devpost.com/software/klasse-starken-durch-experten-3vtn7j
Unsere Gedanken zum Hackathon Funktionen der App Bonus Funktion der App Hackathon: Themenfeld 1c) Wie kann auch im Homeschooling ein Gemeinschaftsgefühl und Teamarbeit entstehen? Unsere Projektidee: Klasse_stärken_durch_Experten → Entwicklung einer APP für den Klassenverband/ eine gemeinsame Lerngruppe Diese App soll nach dem Prinzip "Schüler helfen Schülern" Schülerinnen und Schüler zu Expertinnen und Experten werden lassen - und das nicht nur im Bereich Schule. Wenn drei Sterne durch den Expertenstatus, also das Erklären von Unterrichtsthemen oder Hilfestellungen in anderen Lifestyle-Themen, erreicht wurden, können Team-Challenges gemeinsam gemeistert werden. Durch das gemeinsame Schaffen einer Team-Challenge erhält jede/r Teilnehmer/in einen Stern. Werden von einer Klasse beispielsweise 100 Sterne erreicht, verdient die Klasse sich eine klassengebundene Gemeinschaftsaktion. Inspiriert für diese Challenge wurden wir von unseren Schülerinnen und Schülern, die uns während den Homeschooling-Phasen immer wieder vor neue Herausforderungen stellten. Für uns war klar, dass wir unbedingt am Hackathon teilnehmen wollen. Den zwei Schülerinnen, die sich bereit erklärten, mit uns ein Team zu bilden, haben wir freie Wahl bei der Auswahl der Challenge gelassen. Den Schülerinnen ist sofort Themenfeld 1 ins Auge gesprungen, da für sie die Verzahnung von Homeschooling und Präsenzunterricht ein wichtiges Thema darstellt. Insbesondere das Gemeinschaftsgefühl und die Teamarbeit lag den Schülerinnen am Herzen. Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Da in der momentanen Situation keine Wandertage, Klassentage oder Klassenfahrten stattfinden können, fehlen Anlässe, in denen eine Klasse Gemeinschaftsgefühl entwickeln kann und Aufgaben als Team gemeinsam meistert. Dies sind unserer Ansicht nach die grundlegenden Erfahrungen für eine heterogene Gruppe, die gemeinsam lernt. Deswegen fehlt den Schülerinnen und Schülern (im Folgenden SuS) während des Homeschoolings oft das Gemeinschaftsgefühl und sie fühlen sich allein gelassen. Fragen können nicht unmittelbar beantwortet werden, die Unterstützung des eigenen Elternhauses hängt dabei von unterschiedlichsten Voraussetzungen ab. Der sozialen Ungleichheit soll hierdurch entgegen gearbeitet werden. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Das größte Problem besteht darin, dass ein Gemeinschaftsgefühl ohne eine gemeinsame reale Begegnung schwierig, aber nicht unmöglich ist. Bei individuellen Problemen oder Fragen muss es gar nicht zwingend um Schulaufgaben gehen, auch lebensweltliche Themen und Schwierigkeiten werden bei den SuS häufig zum Problem. Kleinere Hürden, die allein nicht bewältigt werden können, verhindern häufig das wirkliche Lernen und die Aufgaben des Unterrichts. Jemanden direkt anzuschreiben ist dabei eine große Hürde. Selbst nach Themenbereichen zu recherchieren und darin bestätigt zu werden, dass andere die gleichen Probleme haben, kann Hürden überwinden und den Weg zum individuellen Lernprozess erleichtern. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? SuS sind von dieser Problemstellung betroffen. Mögliche Überforderung oder das Gefühl der Einsamkeit ist psychisch belastend und hat viele negative Auswirkungen zur Folge, die gerade für die Phase der Adoleszenz bedenklich sind. Diese Problematik stellt auch Lehrkräfte vor die Herausforderung, die Klassengemeinschaft auch im Homeschooling aufrecht zu erhalten. Dies kann unserer Meinung nach durch den unten aufgeführten Lösungsansatz passieren. Eltern sind mit den Aufgaben des Homeschoolings häufig überfordert oder stoßen an ihre Grenzen. Langeweile und/ oder Stress sind häufige Begleiterscheinungen innerhalb der Familien. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Gemeinschaftsgefühl entsteht einerseits durch Zusammenarbeit und das gemeinsame Lösen von Problemen, andererseits aber resultieren gegenseitiges Vertrauen, Akzeptanz und Respekt auch aus durch ein positives Abhängigkeitsgefühl von Brauchen und Gebraucht werden. In einer Klassengemeinschaft kann jeder seinen Teil dazu beitragen. Während die Hürde des Einbringens und Einmischens im physischen Unterricht sehr gering ist, ist diese im Homeschooling ungleich größer, diese gilt es zu überwinden. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Jeder hat Stärken! SuS haben fachliche und überfachliche Kompetenzen, mit denen sie die Klassengemeinschaft unterstützen können. SuS lernen selbstständig und selbstgesteuert. Lernen durch Lehren als Prinzip, welches die Kooperation fördert und den inklusiven Gedanken unterstützt. Eine positive Lernatmosphäre ist die Voraussetzung für gutes Lernen. SuS haben Fragen und Probleme im homeschooling, mit denen sie sich nicht an Lehrkräfte, pädagogisches Personal und/ oder Eltern wenden wollen oder können. SuS nutzen APPs intuitiv, tun sich aber schwer mit umfangreichen Formulierungen und Anhängen per E-Mail. Alle SuS nutzen ihre Handys, nicht alle nutzen einen Computer. Eine Verbindung von spielerischen Elementen und einem fachlich-inhaltlichen Bereich des Austauschen soll die Attraktivität steigern und motivieren. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Die Klassengemeinschaft kann durch unsere Idee von dem Gemeinschaftsgefühl profitieren. Auch in Zeiten außerhalb des Homeschoolings kann weiterhin “damit” gearbeitet werden. Damit ein positives Ergebnis erreicht werden kann, ist der Großteil der SuS einer Klasse wünschenswert, aber nicht zwingend. Es gibt keine schlechten Beurteilungen oder Noten, ausschließlich das positive Resultat wird berücksichtigt und gewertet. JEDER Beitrag ist somit eine Unterstützung der Klassengemeinschaft und stärkt diese. Auch jeder einzelne SoS profitiert von dieser Lösung. Entweder dadurch, dass er selbst bei einem Problem eine Unterstützung erhält oder dadurch, dass er sich positiv für die Klassengemeinschaft einsetzt. Niemand soll sich zuhause allein fühlen oder überfordert sein. Die Lehrkraft kann davon profitieren, indem sie eine Rückmeldung zum Arbeits- und Sozialverhalten der SuS erhält, wenn dieser ein Feedback durch eine/n Mitschüler/in erfährt. Auch Eltern sollen von dieser Ideen profitieren können, dass sich SuS gegenseitig besser und problemorientiert vernetzen. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Unsere Idee hätte Einfluss auf das selbstgesteuerte Lernen zuhause und würde SuS bei individuellen Problemen helfen können. Dies ist sowohl bei absoluter Isolation (z.B. in einer Quarantäne) hilfreich, aber auch als Begleitung bei alltäglichen Lernen oder den Hausaufgaben. Besonders wirksam wird unsere Idee jedoch, durch die Verzahnung von Homeschooling und dem Präsenzunterricht. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Die App könnte von allen SuS in unterschiedlichen Altersgruppen und Schulformen genutzt werden. Denkbar ist auch eine Erweiterung auf Jahrgangs- oder Schulebene. Die App kann SuS fortlaufend als Hilfe und Motivation für weitere Aufgaben dienen und das Vertrauen in ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten stärken. Sie ist damit einerseits Instrument zur Unterstützung beim Lernprozess schulischer Inhalte, dient aber auch zur Erweiterung der individuellen und persönlichen Kompetenzen. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Wir denken, dass die App umsetzbar und wertvoll ist. Dazu müssten wir jemanden finden, der uns eine App in unserem Sinne programmieren würde und unser Konzept durch sein technisches Verständnis ergänzen würde. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Gemeinsam haben wir überlegt, welche Situationen in der Klasse oder auch generell dazu führen, dass ein Gemeinschaftsgefühl entsteht. Wir waren uns einig, dass es immer dann entsteht, wenn man das Gefühl hat nicht allein zu sein und Hilfe von anderen bekommt. Gemeinschaftsgefühl entsteht einerseits dadurch, dass man als Gruppe gemeinsam Dinge erlebt oder schafft. Dies geschieht beispielsweise an Wandertagen, Klassenfahrten oder bei Gruppenwettkämpfen. Andererseits wird dies auch in offenen oder geleiteten Gruppenaufgaben im Unterricht ermöglicht, welche jedoch durch das homeschooling häufig entfallen oder durch fehlende oder komplizierte Vernetzung sowie die Berücksichtigung des Datenschutzes schwierig sind. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Der erste und schwerste Meilenstein für uns war es überhaupt eine Idee zu entwickeln, wie Schülerinnen und Schüler das Gefühl haben können während des Homeschoolings in einer Gemeinschaft und nicht auf sich allein gestellt zu sein. Der nächste Meilenstein, war es, die Idee auszuarbeiten, weiter Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen zu unserer Thematik zu befragen. Danach haben haben wir verschiedene Experten kontaktiert, um unsere Idee auf ihre Umsetzbarkeit zu prüfen und ein Feedback von Außenstehenden zu bekommen, die Ahnung vom Programmieren von Apps haben. Schließlich war der nächste und letzte Meilenstein unsere Idee zu verbalisieren und eine Video dazu zu erstellen. Somit gelang es uns auch unsere Fähigkeiten im Bereich des Videodrehs auszubauen. Auch das Hochladen und Strukturieren der Ergebnisse war für uns ein großer Meilenstein unserer gemeinsamen Arbeitswoche. Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Einen Prototypen konnten wir durch die Kürze der Arbeitszeit bisher noch nicht erstellen. Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Die App könnte auch nur die Matching-Funktion haben und der Chat könnte über einen anderen Messenger (z.B. whatsapp) stattfinden. SuS sollten die Möglichkeit haben, zu einem vorhanden Problem schnellstmöglich eine/n Mitschüler/in finden zu können. Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Umfragen innerhalb der Jahrgangsstufe, Schule Interviews mit Schülerinnen und Schülern Kriterienorientierte Evaluation Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Diskurs mit SchülerInnen zu Themenbereichen und Kategorien Sammeln von Challenges und Projektideen Prototyp der APP für die bekanntesten Betriebssystemen (Android/iOS) bzw. im Browser lauffähig Kombinationsmöglichkeiten mit bestehenden APPs ausloten (z.B. Messenger Dienste) Probephase mit einer Beta-Version. Erste Versuche in Gruppenchats Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Erfahrene APP-Programmierer Struktur und Unterstützung des Arbeitsprozesses Unterstützung bei deim Datenschutz Hinweise und Umsetzung Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Gerne möchten wir selber an der Umsetzung teilhaben und ausprobieren. SuS der Klasse testen die Anwendung und beurteilen die Funktionalität und Wirkung. Klassen- und FachlehrerInnen begleiten, unterstützen. LuL und SuS evaluieren und werten gemeinsam aus. Built With app
App Entwicklung: Klasse stärken durch Experten
Gemeinschaftsgefühl stärken durch das Prinzip Schüler helfen Schülern
['Gesina Hägermann']
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WiFo-Lab – unser virtueller Lern- und Veranstaltungsraum Lehrkräfte Präsenzveranstaltung Schulworkshop Economic Youth Summit Das Programm „Wirtschafts.Forscher!“ begleitet Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte ein Schuljahr lang und greift wirtschaftsrelevante Themen aus dem Alltag auf. Die Jugendlichen lernen nicht nur fachlich, sondern auch persönlich dazu: Dem Prinzip des „Forschenden Lernens“ folgend und mit Hilfe der Medien- und Themenvielfalt des Wi.Fo!-Labs generieren die Schülerinnen und Schüler selbständig neues Wissen. Bei der eigenständigen Entwicklung von Forschungsprojekten zu wirtschaftsrelevanten Fragestellungen lernen die Jugendlichen zu forschen, zu hinterfragen und werteökonomisch zu handeln. Die praktische Umsetzung ihrer Ideen zu Wirtschaft – Ethik – Digitalisierung fördert die Selbständigkeit und Selbstwirksamkeit der Schülerinnen und Schüler. Unsere Fortbildungen, die „Lehrkräfte-Präsenzveranstaltungen“, geben Pädagoginnen und Pädagogen hilfreiche Tipps, wie Sie diese Methode in den Unterricht integrieren können. Built With bigbluebutton eigene-entwicklung Try it out www.wirtschafts-forscher.de www.wifolab.de
PwC Stiftung - Wirtschafts.Forscher!
Werteorientierte Wirtschaftsbildung mit der größten Datenbank Deutschlands mit dem Wi.Fo!-Lab (digitale Lernplattform)
['Dr. Natalie Parvis-Trevisany', 'Michaela Grübel', 'Nurettin Yigit (DE)', 'Roksana-Jessica Siewiorek (DE)', 'Jan Schmidt']
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Workflow Lehrende 1 Workflow Lehrende 2 Workflow Medien-Paten 1 Workflow Medien-Paten 2 1. Problembeschreibung „Wie können wir Unterricht gestalten, der Kreativität, Kollaboration und Kommunikation ins Zentrum des Lernens stellt?“ Dies war eine der Herausforderungen, der wir uns entgegenstellen wollten. Nach ersten Brainstormings, Recherchen und Ideenentwicklungen, war uns irgendwann klar, dass ein Ansatz darin besteht, die Lehrer*innen im digitalen Bereich zu unterstützen und fort- bzw. weiterzubilden. Lehrkräfte spielen in der Unterrichtsgestaltung selbstverständlich eine entscheidende Rolle, jedoch fehlt es im Umgang mit digitalen Medien an Übung und Hintergrundwissen. In einer Sonderstudie „Schule Digital – Lehrwelt, Lernwelt, Lebenswelt: Digitale Bildung im Dreieck SchülerInnen-Eltern-Lehrkräfte“ (BMWI 2016) haben 64 Prozent der Lehrer*innen angegeben, dass vor allem Rechtsfragen im Bereich des Datenschutzes eine Hürde für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht darstellen. Fast genau so viele Lehrkräfte (62 Prozent) klagten über mangelnde IT-/Digital-Kenntnisse, unteranderem durch fehlende Weiterbildungen. Diese Zahlen bestätigen sich auch durch den „Monitor Digitale Bildung“ der Bertelsmann Stiftung (2017): 58 Prozent der Lehrkräfte beklagen fehlenden IT-Support und 65 Prozent mangelnde Weiterbildungen. Dass Weiterbildungen im Bereich „Digitale Medien“ Mangelware zu sein scheinen, schlägt sich auch in den Formen der angebotenen Weiterbildungen nieder. Nur 30 Prozent wurden überhaupt seitens der Schule oder des Trägers organisiert. 11 Prozent mussten privat initiiert werden. Ganze 21 Prozent privat initiierter Weiterbildungen wurden dabei nicht vom Schulträger finanziert (BMWI 2016). Erschreckend ist auch, dass fast die Hälfte der befragten Lehrkräfte in den letzten 12 Monaten keine Weiterbildung zum Thema „Einsatz und Thematisierung von digitalen Medien und Geräten im Unterricht“ wahrgenommen hat (ebd.). Wir haben uns gefragt: Wie kann das sein? Liegt es am qualitativ mangelhaften Angebot seitens der verantwortlichen Ministerien? Brauchen wir ein breiter gefächertes, zeitlich flexibleres und ansprechenderes Angebot an Fort- und Weiterbildungen für die Lehrkräfte? Wir beantworten diese Frage mit einem ganz klaren: Ja! Denn mangelnde Kenntnisse der Lehrkräfte in der Digitalisierung wirken sich negativ auf die Lernerfolge der Schüler*innen aus (vgl. Hillmayr et al. 2017). „Lehrerinnen und Lehrer werden im Unterricht mit digitalen Medien nicht überflüssig – im Gegenteil: Es kommt gerade auf sie an“ (McElvany et al. 2017). Der Einsatz digitaler Medien muss sorgfältig vorbereitet, begleitet und ausgewertet werden, damit sich fachliche und medienbezogene Lernvorteile einstellen (vgl. ebd.). Lehrkräfte müssen also Fort- und Weiterbildungen im digitalen Bereich erfahren, damit langfristig auch Schüler*innen davon profitieren und zu digital mündigen Menschen heranwachsen können. 2. Lösungsbeschreibung: Wir wollen das ermöglichen, indem wir lernwillige Lehrkräfte an die Hand nehmen und mit Digitalpaten matchen. Ziel soll es dabei sein, Lehrer*innen individuell zu betreuen, ihre digitalen Kompetenzen auszubilden und zu fördern. Dadurch erhalten sie die Basiskompetenzen, die sie brauchen, um ihren Unterricht digitaler zu gestalten und dienen als Multiplikator für die Förderung von Medienkompetenzen für die Schülerinnen und Schüler. Wir orientieren uns bei unserem Konzept ein Stück weit an der Corona School e.V., passen aber unsere Idee dergestalt an, dass wir unsere Matchingpartner an den Interessen der Lehrkraft und den Fähigkeiten des Patens orientieren. Wie sieht das aus? Lehrkräfte registrieren sich und werden nach ihren Vorkenntnissen gefragt. Nach einem Punktesystem/Ranking teilt unser System die Lehrkraft in drei Level ein (Neuling, Erfahren, Profi). Diese Einteilung wird der Lehrkraft präsentiert und er/sie darf bestätigen oder Widerspruch einlegen. So bekommen wir gleich ein Feedback über unser Einteilungssystem und können den Algorithmus anpassen. Alternativ ließe sich auch der „Europäische Rahmen für die digitale Kompetenz Lehrender“ (DigCompEdu) nutzen, um eine Vorabfrage der Fertigkeiten zu gewährleisten. Im Anschluss gibt die Lehrkraft an, wofür sie gerne einen Paten hätte. Möchte man lernen, wie man eine besonders schöne PowerPoint für den Unterricht erstellt? Die Schulhomepage ist jetzt in Ihre Hände gefallen und soll aufgebessert werden? Oder möchte man vielleicht doch lieber, lernen wie man den Roboterarm so programmiert, dass er mir das Glas Wasser reicht, wenn ich im nächsten Technik- oder Physikunterricht Durst bekomme? Alles soll möglich sein. Über einen Meilenstein-Plan sollen die Lehrkräfte zum fortlaufenden Lernen ermutigt werden. Hat man mindestens fünf Fortbildungen besucht, wird dies im Profil festgehalten und kann als Zertifikat ausgegeben werden. Für die Bestätigungen der besuchten Fortbildungen sind die zugewiesenen Paten zuständig. Interessierte Paten (Youtuber*innen, Influencer*innen, Studierende uvm.) registrieren sich ebenfalls bei uns und geben ihre Stärken an. Sind sie besonders gut in Office-Anwendungen, studieren sie Webdesign oder programmieren nebenbei Spiele? Dies sind nur einige Beispiele über das Know-How, welches am Ende an die Lehrkräfte weitergegeben werden soll. Weiterhin soll der Pate oder die Patin angeben, wie viele Lehrkräfte er oder sie gleichzeitig betreuen kann. Ein Screening der interessierten, ehrenamtlichen Helfer*innen soll ein möglichst reibungsloses Lernen miteinander gewährleisten. Unser System sichert die Daten und gleicht diese mit den ambitionierten Lehrerinnen und Lehrern ab. Sobald es funkt, bekommt jeder eine Nachricht. Das soziale Engagement seitens der Paten soll über ein Zertifikat belohnt werden. Das Kennenlernen kann digital oder analog stattfinden, je nach Situation und Bedarf. Die Weiterbildungsstunden werden dann individuell geplant und gehalten. Jeder bekommt nach wenigen Tagen/Wochen eine E-Mail, in der er seinem gegenüber ein kurzes Feedback dalassen kann. Wir gehen davon aus, dass sich, aufgrund der 1:1 Betreuung, ein schnelles, ungezwungenes Vertrauensverhältnis aufbauen kann, sodass interessierte Lehrer*innen Berührungsängste verlieren und sich trauen, jede Kleinigkeit nachzufragen, welche vielleicht in einer größeren Fortbildung untergegangen wäre. Langfristig sollen hier Impulse für die digitale Ausbreitung und Strukturierung der Schulen gesetzt werden. Nur wer sich digital sicher fühlt, wird die Digitalisierung der Schulen vorantreiben wollen. Insgesamt verbessern sich dadurch nicht nur die digitalen Kompetenzen der Lehrkräfte, sondern auch die der Lernenden. Da durch das Matchingsystem gezielt Bereiche ausgesucht und angesprochen werden, können wir hier von einer simplen, aber effizienten Lösung der Weiterbildungslücke sprechen, die dauerhaft geschlossen werden soll. Stellen sich Erfolge auf beiden Seiten ein, gehen wir von einer eigenen, fortlaufenden Dynamik des Angebots aus. D.h. innerhalb des Lehrerkollegiums wird dies schnell weitergegeben und damit untereinander Werbung gemacht. Lernpaten werden gezielt über Social Media angesprochen und angeworben und an den Universitäten soll Werbung für das Projekt veröffentlicht werden. 3. Vorgehen und Fortschritt: Unser Lösungsansatz ergab sich aus einer Reihe langwieriger Brainstormings via Padlet sowie intensiver Video-Calls aller beteiligten Personen. Langfristig ist unser Wunsch, ein eigenes Fach namens „Medienkunde“ einzuführen, da wir uns der stetig wachsenden Bedeutung der Medien im digitalen und analogen Bereich bewusst sind. Die Beschlüsse der Kulturministerkonferenz, digitale Inhalte nur in die jeweiligen Unterrichtsfächer zu integrieren, gehen uns dabei nicht weit genug. Bevor dies jedoch in der Praxis umgesetzt werden kann und mit Blick auf die Studienlage, haben wir uns entschieden, dem erfolgreichen Projekt „Corona School e.V.“ nachzueifern und konnten uns bereits am Dienstag im Konsens auf unser Vorhaben einigen. 4. Prototyp: Das Angebot soll zunächst über eine Website dargeboten und verwaltet werden. Später kann dies auch in Form einer App weitergeführt werden. Unser erster Entwurf sieht wie folgt aus: https://derdadesign.de/2fordigital/ 5. Nächste Schritte: Erste Versuche müsste man spätestens in den anstehenden Sommerferien ansetzen, damit sich die Lehrer*innen bereits im Vorfeld auf das kommende Schuljahr digital vorbereiten können. Zunächst sollten hierbei einige Schulen angeschrieben und als Testpersonen akquiriert werden. Auf der anderen Seite sollte man über die Universitäten, Studierendenräte, aber auch über die verschiedenen Social Media-Angebote Paten anwerben. Darüber hinaus ist eine Kooperation mit bereits bestehenden Stiftungen, Vereinen, Initiativen oder anderen Experten im Bereich der digitalen Medien anzustreben, wie z.B. „HABA Digitalwerkstatt“ oder „Klicksafe“. Weiterführend bräuchte man ein System zur Kompetenzabfrage der Lehrkräfte, damit sich die Paten entsprechend auf ihre Lernpartner vorbereiten und einlassen können. Des Weiteren ist ein Algorithmus notwendig, der dafür sorgt, dass das Matching-System reibungslos funktioniert. Hier könnte man von den Erfahrungen der „Corona School e.V.“ profitieren und ihr Expertenwissen einholen. Finanziert werden soll das Projekt mithilfe von interessierten Partnern und durch Förderung seitens des Bundes und der Länder, da unser Angebot für die Weiterbildung der Lehrkräfte gedacht und letztlich unsere zukünftigen Generationen davon profitieren sollen. Unser gesamtes Team würde sich freuen, die Idee gemeinsam weiterzuentwickeln und voranzutreiben. Wer steckt hinter der Idee? Gesa, M.A. Interfacedesignerin. "Ich habe gelernt, die Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine nutzerfreundlich zu gestalten. Medienkompetenz ist mein Fachbereich un dich unterrichte Grundschüler in einem Computer-Kurs. Ich bin gerade frisch dabei. Wenn ihr also Hilfe braucht, bin ich gerne da!" Kevin (29), Lehrer seit fast zwei Jahren für Fächer Biologie und Sozialkunde an Sekundarschulen in Sachsen-Anhalt. "Durch Corona habe ich halt sehr gut mitbekommen, wie mangelhaft die Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern, aber auch Lehrerinnen und Lehrern ist. Gerade wir als Lehrkräfte sind hier in der Verpflichtung, die digitale Bildung voranzutreiben. Deswegen habe ich mich entschlossen, meine Ideen und Energie diesem Hackathon zu widmen und die Zukunft mitzugestalten." Patricia (30), Wirtschaftsingeneurin und angehende Gründerin aus Berlin. "Corona hat gezeigt: JETZT ist die letzte Chance die Digitalisierung in deutsche Schulen zu bringen, damit wir nicht völlig den Anschluss verlieren. Dabei nimmt für mich die Medienkompetenz einen hohen Stellenwert ein." John (25) aus Braunschweig und studiert Luft- und Raumfahrttechnik. "Grade die Corona-Situation hat gezeigt, wie wichtig Medienkompetenz und der richtig Umgang mit dem Internet ist. Lasst uns diese wesentlichen Themen in die Schule bringen." Jan, Ausbildung zum Fachinformatiker mit dem technischen Know-How. "Ich mache hier mit, weil ich meine damalige Schule und das System veraltet finde und dazu beitragen möchte, dass die Kinder der Zukunft besser vorbereitet werden." Martina, ist seit vielen Jahren in Unternehmen verantwortlich für die Themen Lernende Organisation, Personalentwicklung, Change und (digitale) Transformation. Schule und Ausbildung bereiten auf das Berufsleben vor, deshalb ist es ihr ein Anliegen ihre betrieblichen Erfahrungen im schulischen Umfeld zu teilen, aber auch zu lernen, was Lehrer und Schüler benötigen, um dann erfolgreich im späteren Berufsleben Fuß zu fassen. Celina (15) und Sven (46), Schülerin und Büroangestellter. "Als Vater-Tochter Gespann haben wir über die sozialen Medien vom #wirfürschule-Hackathon erfahren, und fanden die Idee super über diese Initiative die Möglichkeit zu haben an der Gestaltung der Schule von Morgen teilzuhaben." Try it out derdadesign.de
2forDigital
Medienkompetenz ma(t)cht Schule - Wir bringen interessierte und wissensdurstige Lehrkräfte mit Experten der digitalen Welt zusammen! Für eine nachhaltige, digitale Bildung!
['Kevin R.']
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https://devpost.com/software/selbsttest-bis-produktberatung
Problembeschreibung: Warum habt ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Schulen wissen häufig nicht, wo Sie eigentlich stehen und wie sie den Ansprüchen von Politik und Eltern und denen des digitalen Lernens gerecht werden sollen. Darum wollen wir einen einfachen Weg für Schulen bieten, um sich selbst einzuordnen und weiteres Vorgehen zielgerichtet und sinnvoll zu gestalten. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Der mangelnde Überblick über die vorhandenen Mittel, die benötigten Ressourcen und das technische know-how in Bezug auf die IT-Infrastruktur und die Möglichkeiten von Lernplattformen. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Vor allem Schulen, dabei vor allem die Schulleitung. Aber auch das komplette Kollegium, damit verbunden die Schülerschaft und die Eltern von jüngeren Jahrgängen, die inhaltlich und technisch begleiten müssen. Lösungsbeschreibung Was ist Eurer Lösungsansatz? Mit Hilfe eines digitalen Fragebogens werden Schulen in Zukunft eine auf sie angepasste Übersicht über den Ist-und Soll Zustand erhalten. Darüber hinaus können dann Beratung und Unterstützung in den weiteren Handlungsschritten erfolgen. Daher nennt sich das Projekt auch “fragebogenbisberatung”. Von welchen Annahmen geht ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Wir gehen davon aus, dass Schulen regelmäßig auf sich selbst gestellt sind in Bezug auf die Digitalisierung, es zwar länderspezifisch verschiedenen Portale für die Schulen über die Ministerien gibt, aber meistens keine Fachkräfte (IT-ler) vorhanden sind, um sich dieser Thematik anzunehmen. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Alle! Die Checkliste bzw. der Test soll den Beteiligten in den Schulen vor Ort eine Hilfestellung bei den ersten Schritten, aber auch Perspektive geben. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Gerade in der aktuellen Situation wird deutlich, wie wichtig eine solide Grundausstattung an Schulen ist. Viele Lehrkräfte sind nach wie vor überfordert und können den Anforderungen von SuS nicht gerecht werden. Unsere Lösung kann schnell und unkompliziert helfen, die notwendigen Ressourcen sinnvoll zu nutzen, um zu erkennen, welche Herausforderungen wie angegangen werden müssen. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Schulen werden langfristig zu einer standardisierten, aber dennoch individuell angepassten Ausstattung herangeführt. Sie bekommen darüber hinaus Unterstützung bei der Implementierung, Einrichtung und Anwendung bzw. Nutzung verschiedener Medien. Diese erleichtern die Zusammenarbeit mit Schülern und Eltern und ermöglichen hybriden Unterricht. Wie bewertet ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Für Schulen ist die Bearbeitung des Fragebogens eine zu bewältigende Aufgabe mit relativ wenig Aufwand. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Im Austausch mit Schüler, Lehrer und Eltern wurden wichtige Themen und Fragen gebündelt. Anschließend wurden sie mit Hilfe unseres Coaches in ein Gerüst und eine anschauliches Produkt entstanden. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Team - Findung, Coach Unterstützung, Zoom Calls, Docs-Dokumente. Nächste Schritte Wie testet ihr Eure Annahmen? Ganz praktisch, indem wir versuchen, diese Ansätze in unsere Schulen zu tragen. Einzelne Schulleitungen haben bereits großes Interesse bekundet. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Fertigstellung, Erprobung, Vertrieb an Schulen Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Ja sehr. Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ulrike: Bekanntmachen unter Lehrkräften Christina: Bekanntmachen an der Schule über Schulleitung, AG bzw. SEB Maximilian: Beratung aus Schülersichtweise, Bekanntmachung durch Kontakte zu weiteren Lehrkräften Walter: Coach und Experte für die Bereiche Technik-Prozesse-Mensch
Fragebogen bis Produktberatung - Der automatisierte MEP
Mit einem Fragebogen können Schulen ihren Standort auf dem Weg zur hybriden Lernwelt bestimmen und erhalten Herausforderungen, an denen sie aktiv und konkret arbeiten können.
['Maximilian Wachenfeld']
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Our vision What are the problems of schools today? Not limited to Germany! Storyboard of a day at school in 2020 How will education look like in the future? Competences of the future Personal attributes of the future "users" of "schools" Innovative concepts of developing human capabilities Intrinsic Motivation Systemic attributes of the future "schools" CourSelf Using CourSelf Describing CourSelf Who inspired us? Interesting books and sources! see attached document (in the image gallery) for the whole story Built With lateral-thinking lifeblood love reflecting vision
CourSelf: Courage for Self-Reliance
To develop the capabilities of the children and to learn how to succeed in life, we designed the education platform CourSelf that represents the ecosystem of the educational sector.
['Christian Moewes', 'Ecuador Indio', 'Madeleine Ullrich', 'Martina Sauer', 'Madeleine Recknagel', 'Katrin Feuer', 'janinagregor', 'Patricia O.', 'Amélie Dupuy-Cailloux', 'Jasper Precht', 'Olivia Beryt', 'Susanne Hugo', 'Katharina Pilaski', 'Céline Rohlfsen', 'K Knoche']
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Liebe Jury, liebes Wir für Schule-Team! Unser Projekt ist es, bis zum Anfang des neuen Schuljahrs eine neue und einzigartige Online-Plattform mit dem Namen Wirk:Bar erstellt zu haben, die zunächst bei allen (zukünftigen und bereits arbeitenden) Lehrer*innen und später übergreifend bei allen pädagogischen Fachkräften den Spaß am Beruf fördert, die Leichtigkeit im (Arbeits-)Alltag aufrechterhält oder zurückgibt und alltägliche Stressfaktoren oder Stresserkrankungen (u.a. Burnout) verhindert, indem sie Persönlichkeitsentwicklung und Beziehungslernen jederzeit, unkompliziert und fundiert möglich macht und die innere Haltung zu Schüler*innen nachweislich positiv shiftet. Unsere Vision: Im Zeitalter der Digitalisierung hat unsere Gesellschaft die außergewöhnliche Chance, sich zum Positiven verändern. Dies gelingt dann, wenn Menschen und ihre individuellen Bedürfnissen im Mittelpunkt stehen. Maßgeblich für eine positive Veränderung ist, dass sich Schule nicht nur digital zeigt, sondern auch an den Bedürfnissen von Lehrer*innen und Schüler*innen orientiert – und diese ernst nimmt und auf sie achtsam eingeht. Unsere Vision ist eine Schule, in der Beziehungslernen fest etabliert ist. Lehrer*innen erkennen und reflektieren ihre eigenen Stärken und Schwächen und wachsen immer mehr in eine Coach-Rolle hinein. Sie verstehen sich als Lern- und Lebensbegleiter gegenüber Schüler*innen und Eltern. Ein soziales, freundschaftliches und sich gegenseitig würdigendes Miteinander ist die Schule der Zukunft. Wir sind Gleichgesinnte für eine moderne Gesellschaft Unser Team hat sich schnell gefunden und sofort wurde unsere gemeinsame Intention und Denkrichtung klar: Lehrer*innen sitzen zwischen allen Stühlen. In den letzten, turbulenten Wochen der Corona-Krise ist deutlich wie noch nie geworden, in wie vielen verschiedenen Situationen pädagogische Fachkräfte performen müssen. Lehrer*innen stehen extrem unter Druck: Sie müssen Schülern, Eltern, Kollegen und dem System gerecht werden – und das unter komplett neuen Rahmenbedingungen. Die Folge: ein enormer Stress, Zeit- und Leistungsdruck. Lehrkräfte sind Experten für die Steuerung von Lernprozessen und damit eine der wichtigsten Säulen unseres Bildungssystems. Wie kann eine Neugestaltung gelingen, ohne dass unsere pädagogischen Fachkräfte auf lange Sicht – durch Überlastung, aufgrund fehlender Wertschätzung und damit verbundener gesundheitlicher und psychischer Folgeerkrankungen – weg brechen? Das Problem: Die fehlende Komponente der jetzigen Digitalisierung Eine gute Qualität setzt gute Rahmenbedingungen voraus. Qualität wird nicht von Programmen oder Siegeln gemacht, sondern von guter Leitung und Teamgefühl. Lehrer*innen sind für hierfür der entscheidende Faktor, denn: für starke Kinder braucht es starke Lehrer*innen. Pädagog*innen der Zukunft wissen, dass Lernen am besten in Beziehung gelingt. Beziehungslernen, Coaching-Kompetenzen und Persönlichkeitsentwicklung setzen genau an diesem Punkt an. Lehrer*innen, ebenso wie alle anderen pädagogischen Fachkräften eine positive Perspektive zu vermitteln, indem Strategien, Wertschätzung und Austausch geboten werden, ist existenziell. Von entscheidender Bedeutung ist hierbei auch das Begreifen der eigenen inneren Haltung, um den Spaß am Beruf und am Miteinander von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen zu erhalten oder wiedererlangen zu können. Dies muss zukünftig schon im Prozess der Ausbildung in einem pädagogischen Berufsfeld beginnen. Die Folgen waren schon vor Corona sichtbar: ● Laut DAK Studie 2019 leidet jede*r 4te Schüler*in an psychischen Störungen. Wir gehen von einer drastischen Erhöhung durch die Auswirkungen der Pandemie aus. ● Laut DAK Studie 2020 wird die Arbeitsbelastung von Lehrer*innen immer größer (schon vor Corona). ● Die Studie der Bertelsmannstiftung zeigte schon 2019 einen größeren Lehrkräftemangel als erwartet. Unsere wichtigste Frage in diesen Tagen: Wie können wir Fachkräfte in Aus-, Weiter- und Fortbildung erreichen, um in besonderem Maße auf die Gesunderhaltung, Zufriedenheit, Arbeitskraft und Wertschätzung einwirken zu können – so dass Schüler*innen, Eltern und Fachkräfte davon profitieren? Wie kann Beziehungslernen etabliert werden, wenn Lehrer*innen dafür maßgeblich verantwortlich sind? Unser Herz schlägt für Resilienz Mit großer Sorge nehmen wir vor allem in Zeiten der Pandemie die wachsende Überforderung bei unseren pädagogischen Kolleg*innen wahr. Was ist, wenn die vielen engagierten Lehrer langfristig ausfallen, da die eigene Psychohygiene viel zu kurz gekommen ist? In der bisherigen Aus- und Fortbildung wird darauf so gut wie gar kein Wert gelegt. Die Schwierigkeit der Relevanz Das größte Problem jedoch, welches es zu lösen gilt, ist: Dem Großteil der Pädagog*innen ist die Notwendigkeit von Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen ihres Lehrer*innendaseins nicht bewusst – obwohl jede*r davon betroffen ist. Die Betroffenheit zeigt sich in Überforderung, akutem Stress, oftmals auch in Hilflosigkeit im Umgang mit “schwierigen” Kindern. Die Lehrer*innen überschreiten ihre eigenen Belastungsgrenzen, leiden unter einem Anerkennungs- und Wertschätzungsdefizit. Die Folge: hohe Personalfluktuation und Lehrkräftemangel. Obwohl jeder betroffen ist! Die Anforderungen an Lehrer werden immer komplexer. Im Rahmen der Corona-Maßnahmen standen vor allem Lehrer*innen zwischen allen Stühlen, mussten das Unmögliche kurzfristig möglich machen, sind weit über ihre Grenzen gegangen – und haben dafür bisher keinerlei Wertschätzung oder Anerkennung bekommen. Weder von der Öffentlichkeit, in den meisten Fällen nicht mal privat. Als ersten Step benötigen alle Fachkräfte an Schulen daher Rückendeckung und Tools für die eigene Psychohygiene. Damit die Arbeit auch in Zukunft mit Leichtigkeit und Freude (erneut) gelingt. 7 Trends, die die Schule revolutionieren! Steve Jobs, Visionär und Vordenker des anbrechenden digitalen Zeitalters, äußerte kurz vor seinem Tod: “The next big thing is education.” Für Experten und Erziehungswissenschaftler wie z.B. Olaf-Axel Burow, ergeben sich daraus folgende Trends, die die Schule revolutionieren können: Digitalisierung Personalisierung und neue Lehrer*innenrolle Vernetzung Veränderung des Lehr- und Lernraums Gesundheitsorientierung Demokratisierung Glücksorientierung Die entscheidenden Fragen für den Fortschritt: ● Wie können wir die anderen wichtigen Punkte neben Digitalisierung und Veränderung des Lernraums vorantreiben? ● Wie finden Pädagog*innen in eine neue Rolle? ● Wie kann Schule persönlicher werden? ● Was macht Lehrer*innen, Schulbegleiter*innen, Referendar*innen, Sozialpädagog*innen, Integrationshelfer*innen, Schulleiter*innen und Schüler*innen glücklich(er) und hält sie gesund? ● Wo braucht es Vernetzung? ● Wie lässt sich all dies demokratisch etablieren? Eine Lösung für alle! Jede*r, der im schulischen Kontext arbeitet oder sich in der Ausbildung hierfür befindet, sollte Nutznießer der Lösung sein. Nur so kann Schule sich langfristig transformieren. Unsere innovative und einzigartige Lösung: Ein Online-Angebot, welches von höchster inhaltlicher Qualität und maximalem Mehrwert für jede*n User*in ist. Ein Ort zum Wachsen, Lernen, aber auch zum Austausch und Vernetzen! Wir präsentieren stolz und voller Freude und Begeisterung: Wirk:Bar (Arbeitstitel) Zielorientiert finden, was du brauchst, um in deiner pädagogischen Persönlichkeit zu wachsen Wirk:Bar ist eine Online-Plattform, die passgenaue Lösungen für die persönlichen Herausforderungen von Lehrer*innen während und nach der Zeit von Covid-19 und für die Zukunft anbietet. Wirk:Bar ist eine Online-Plattform von Experten - qualitätsgesichert und ressourcengebündelt - für alle pädagogischen Fachkräfte, zunächst mit Fokus auf Lehrer*innen. Wirk:Bar bietet kompetenzorientierte Aus- und Weiterbildung mit einer Fokussierung auf die eigene, professionelle Haltung, auf Selbstreflexion, Eigenverantwortlichkeit und Beziehungslernen. Wirk:Bar bietet zusätzlich ein Forum und eine Open-Minded- Community, in der sich alle pädagogischen Fachkräfte untereinander vernetzen und austauschen können. Wir gehen von folgenden Grundannahmen aus: Der einzelne Mensch steht im Mittelpunkt. Menschen sind entwicklungsfähig und lernen ihr Leben lang. Weiterentwicklung für Lehrer*innen und alle pädagogischen Fachkräfte hat eine hohe gesellschaftliche Relevanz. Digitale Bildung braucht den Fokus auf der Beziehung, um den Menschen mit seinen Bedürfnissen nicht aus dem Blick zu verlieren. Die Mehrzahl der Lehrer*innen arbeitet in diesem Beruf, weil sie die Persönlichkeiten der jungen Generation umfassend bilden und stark machen will, insbesondere für die anstehenden nationalen und globalen ' Herausforderungen. Die Features der Online-Plattform Wirk:Bar im Detail: ● monatliches Abo mit Zugang zu allen Inhalten ● Downloadbereich für Videos, Audios und PDFs ● monatliches Experten-Interview ● niedrigschwellige Aufklärung zu aktuellen, gesellschaftspolitischen Themen (z.B. “Wer ist Rezo?” / “Warum lieben alle TikTok?”) ● monatliche Fachartikel ● modulare Ausbildungsinhalte im Bereich Persönlichkeitsentwicklung, Psychohygiene, Beziehungslernen, Stressreduktion + weitere relevante Tools ● Online-Gruppen-Supervision ● eigenes Forum und geschützte Community zum Vernetzen und Austauschen ● integrierte Plattform für Materialsammlungen und Angebote ● Keine langweiligen Frontbeschallungs-Webinare! Alle Inhalte online erlebbar gemacht in snackable Videos und Audios ● zusätzlich niedrigschwellige Mini-Übungen für Einsteiger Warum eine Online-Plattform? Ein Offline-Angebot wird dem digitalen Zeitalter nicht gerecht. Eine Etablierung von neuen Lerninhalten in allen Ausbildungskontexten im Rahmen von Schule würde viel zu lange dauern und die Weiterbildung der bestehenden Lehrkräfte bliebe zudem davon unberücksichtigt. Nicht nur für Lehrer*innen Durch den modularen Aufbau ist es möglich, ein Angebot für alle Fachkräfte zu schaffen, die an und mit Schulen arbeiten! Jede*r bekommt bei Wirk:Bar die Möglichkeit, sich einfach und unkompliziert die nötigen Tools, Hacks und auch Kompetenzen anzueignen, die seinem Bedürfnis entsprechen und sich zudem über diese auch in einem wertschätzenden Umfeld auszutauschen. Die Zukunft sagt DANKE! Wir profitieren alle! Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrer*innen und alle, die im Bildungswesen arbeiten. Auf lange Sicht sorgt unsere Plattform Wirk:Bar dafür, dass Menschen, die mit der jungen Generation arbeiten und leben, dies gesund und mit viel Freude und Leichtigkeit tun können. Ganzheitlich ausgebildete Lehrkräfte sorgen für bessere Beziehungen zwischen Lehrer*innen und Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern, und sogar Eltern und Schüler*innen. Von unserer Plattform Wirk:Bar profitieren die Schulen, die Familien, die Institutionen und langfristig die gesamte Gesellschaft. Veränderung: jetzt, jederzeit & von jedem Ort! Unsere Lösung ist dabei zeit- und ortsunabhängig, sowie jederzeit verfügbar über unsere Online-Plattform. Sie ist für jede pädagogische Fachkraft zugänglich, die sich intensiv mit ihrem persönlichen Wachstum, ihren Werten, ihrem Handeln, sowie ihrer inneren Haltung auseinandersetzen und die sich persönlich weiterentwickeln möchte. Unsere Lösung basiert auf qualitativ hochwertigen, durch zertifizierte Experten ausgearbeiteten Kursen und Inhalten, die Lehrer*innen befähigen, eigenständig, gesund und gestärkt mit der weiterhin bestehenden, mehrfachen Arbeitsbelastung und Stress umzugehen. Nachhaltig? Und wie! Den langfristigen Wert unserer Lösung sehen wir besonders darin, das Lehrpersonal zu stärken, um den Herausforderungen des kommenden Schuljahr mit Leichtigkeit, Freude und Gelassenheit zu begegnen und diese Haltung auch an ihre Schüler*innen weitergeben zu können. Ebenso bietet unsere Lösung die einzigartige Möglichkeit, sich mit anderen Lehrerinnen und Lehrern zu vernetzen, sich kollegial zu beraten und gegenseitig zu unterstützen. Wir stärken durch – den Blickwinkel auf die Lehrperson als Mensch mit Bedürfnissen – die nächste Generation und unsere ganze Gesellschaft. Umsetzung: gerne sofort! Wir sehen eine schnelle und weitreichende Umsetzbarkeit auch innerhalb kürzester Zeit (siehe Umsetzungsplan). Skalierbar ist unser Vorhaben zum einen aufgrund von quantitativen Daten zu Anmeldungen und Besuchern unserer Plattform, sowie einer qualitativen Online-Befragung der Teilnehmenden. Diese Daten lassen sich unter Umständen in weitere Zusammenhänge bringen mit Auswertungen zu Krankmeldungen, Zufriedenheitsanalysen. Das Angebot der Plattform soll kontinuierlich aktualisiert und ausgeweitet werden. Together we rise! In unserem interdisziplinären und diversen Team wurde bei allen Unterschiedlichkeiten deutlich, dass wir gemeinsam in eine ähnliche zukunftsorientierte, zwischenmenschliche Richtung denken und dabei unbedingt zusammenarbeiten wollen. Diese Gedankenströme und ersten Ideen haben wir gezielt gebündelt und in unserer Vision von Wirk:Bar zusammengetragen. Dabei mussten wir uns laufend der Frage nach Zielgruppe, Nachfrage und aktueller sowie langfristiger Wirksamkeit stellen. Durch konstruktive, hochmotivierte, ressourcenorientierte und partnerschaftliche Zusammenarbeit wurde unser Ziel immer klarer und mündet heute in diesem Projektvorschlag. Hilfreich war, dass das einzige Teammitglied schon vor dem Hackathon von der Wichtigkeit und Notwendigkeit einer solchen Plattform überzeugt waren und hierzu bereits eigenständige, konzeptionelle Ideen hatten. Herausragend wurde unser Ergebnis, weil wir alle unsere Gedanken und Vorüberlegungen zusammengeführt, ergänzt, erweitert und gemeinsam GROSS gemacht haben. Wirk:Bar ist die Summe aus vielen besonderen Einzelteilen. Der eine Zweifel, die immer wieder hartnäckig auftauchte... Und was ist mit den Veränderungsmuffeln? Wie gelingt es, Kolleg*innen zu motivieren, die wenig Veränderungsbereitschaft zeigen und gerne alles beim Alten belassen würden? Unsere smarte Lösungsstrategie: Der 3-Stufen-Plan. Stufe I Der “Mini-Kurs” (5-7 Tage): LehrerLeicht - Wohlfühlmomente für dich ● vom Bund bezahlt, für alle Lehrer*innen in Deutschland im Rahmen der Gesundheitsfürsorge ● als Wertschätzung und Anerkennung für die enorm anstrengenden letzten Monate! ● Raus aus der Opferrolle, rein in die Kraft! ● Glücksorientierung und Stressreduktion ● Positiver Ausgleich für die ständige negative Bewertung und Abwertung und aktuell vorherrschende Lehrerkritik ● kurz, knackig, snackable, max. 20 Minuten pro Tag (z.B. Video-Input, kleines Workbook, Smartphone-Wallpaper als Motivation und persönlicher Feelgood-Schub per App) ● genutzt werden die Erfahrungen aller Beteiligten im Team Wir gehen davon aus, dass diese Form der Wertschätzung “von oben” einen hohen Einfluss auf die Akzeptanz der Maßnahme hat und somit eine hohe Begeisterung und Bindung erzeugt. Beides ist entscheidend, um bei der Zielgruppe den Wunsch nach “mehr davon” auszulösen! Der Mini-Kurs lässt sich von unserer Seite innerhalb von 4 Wochen realisieren und stünde damit jeder Lehrkraft in Deutschland noch innerhalb der Sommer-Schulferien zur Verfügung! Ein kleines Invest mit unschätzbar großem Mehrwert für die Motivation, Wertschätzung, Leistungsanerkennung und seelische Gesundheit aller Lehrer*innen der Bundesrepublik. Stufe II Der Grundlagenkurs (3 Wochen) Power für Pädagog*innen (Arbeitstitel) ● Ressourcenaktivierung ● Stress verstehen ● Kommunikation verstehen und verbessern ● die eigene Person im Spiegel der Anforderungen ● Tools für den Arbeitsalltag ● kurz, knackig, snackable, max. 20 Minuten pro Tag (z.B. Video-Input, kleines Workbook, Smartphone-Wallpaper als Motivation und persönlichen Feelgood-Schub, App) ● Finanzierung muss noch geklärt werden, vorstellbar wäre eine hälftige Subventionierung Stufe III Launch der Online-Plattform Wirk:Bar nach Evaluierung von Phase I und Phase II. Proof of Concept: Warum es funktioniert! Wirk:Bar kann kurzfristig an den Start gehen, da ein bereits vorhandener Webauftritt als Grundlage genommen werden kann. Die Website zu Beginn des neuen Schuljahres bereitgestellt werden. Parallel ist eine App als Kraftquelle und Impulsgeber geplant, die Lehrer*innen in regelmäßigen Intervallen zum achtsamen Umgang mit sich selbst aufruft und bereits in den Sommerferien neue Energie und Motivation für das kommende Schuljahr tanken lässt. Das Ziel: mehr Sinn in der Schule Wer profitiert? Die ersten, die davon profitieren, sind die Lehrkräfte. Resiliente, starke, glückliche Lehrkräfte wiederum wirken positiv im gesamten schulischen Kontext und stabilisieren ein Bildungssystem im Prozess der Veränderung. Lehrer*innen, die sich in ihrer Selbstwirksamkeit erfahren, bleiben in der aktuellen Zeit mit den vielseitigen Herausforderungen handlungsfähig. Sie wachsen zu reifen Persönlichkeiten und selbstreflektierten Menschen mit starker innerer Haltung, die beweisen, dass es gerade in schwierigen Zeiten (wie z.B. von Covid-19) möglich ist, zu agieren. Lehrkräfte sind dadurch Vorbilder für die heranwachsende Generation, die dieses Wissen benötigt, um künftige globale Krisen bewältigen zu können. Lehrer*innen werden zu Sinnstifter*innen und Zukunftsbefähiger*innen. SOS-Hilfe Unser Mini-Kurs “LehrerLeicht” greift unmittelbar die zurückliegende und andauernde Mehrfachbelastung der Lehrer*innen auf, gibt Gelegenheit zur Reflexion und setzt positive und wertschätzende Impulse für die unmittelbare Stärkung der eigenen Person. Von unserer Seite kann er sofort umgesetzt werden. Das benötigte Knowhow für den Minikurs deckt unser Team komplett ab. Und: Wir sind motiviert bis unter die Haarspitzen! Die Mehrheit unseres interdisziplinären Teams wünscht sich eine längerfristige Zusammenarbeit. Evaluation Wir sehen in unserem Prototypen eine schnelle und weitreichende Umsetzbarkeit. Wir skalieren den Prototyp unserer Online-Plattform Wirk:Bar inklusive des Mini-Kurses LehrerLeicht anhand eines Online-Evaluationsbogens, der zum einen quantitative Daten abbildet (TN-Anzahl etc.). Zum anderen können Teilnehmende ihre subjektive Einschätzung und ihr Feedback zurückmelden, um für die weiteren Schritte konkrete Wünsche, Bedürfnisse und Anforderungen an unsere Online-Plattform zu erheben und unsere Angebote entsprechend der Kundenbedürfnisse weiter zu entwickeln. Skalierbar wird das Angebot vor allem durch die Ausweitung auf das gesamte an Schulen tätige pädagogische Personal, wie Sozialpädagog*innen, Schulbegleiter*innen und Sozialarbeiter*innen. Weiter lassen sich auch Erzieher*innen, Heilerziehungspfleger*innen und Kinderpfleger*innen mit Verankerung in anderen Bereichen des Bildungswesens für ihren Einsatz mit Kindern und Jugendlichen über das Portal schulen. Next Steps: Schritt für Schritt ans Ziel Das benötigte Fachwissen und die Expertise für Stufe I und Stufe II ist in unserem Team in Bezug auf die Inhalte und die notwendigen Umsetzungsschritte vorhanden. Einige Dienstleistungen, wie Grafikdesign und Webspace, müssten eingekauft werden. Benötigte Ressourcen, Budget und Kompetenzen: Stufe I Die inhaltliche Konzeptionierung sowie Erstellung des Kurses LehrerLeicht kann unser Team innerhalb von maximal 4 Wochen umsetzen. Voraussetzung hierfür sind die Schaffung von finanziellen Ressourcen. Anfallende Kosten entstehen durch den zeitlichen Einsatz der Teammitglieder und das Delegieren von Arbeiten, die nicht in unserem Kompetenzen liegen. Hierzu zählen Grafiken erstellen, die Webseite bereitstellen. Ein bereits vorhandener Webauftritt eines Teammitglieds kann samt Kunden-Login , Memberbereich und Online-Kursen entweder genutzt oder dupliziert und angepasst werden. Geplante Kosten: ca. 100.000 € Stufe II Da für Stufe I der Webauftritt und Grafiken schon fertig gestellt wurden, belaufen sich die Kosten hier lediglich auf die Konzeption und Produktion des Kurses. Geschätzte Kosten: ca. 50.000 € Stufe III Die entsprechende Online Plattform muss programmiert werden, die vielfältigen Inhalte erstellt werden. Geplant ist eine Plattform, die mit den Bedürfnissen der User*innen mitwächst. Für dieses Vorhaben müsste ein finanzstarker Investor gefunden werden. Langfristig kann sich die Plattform alternativ durch eine monatliche Gebühr tragen. Geschätzte Kosten: ca. 3.000.000 € Werbekosten Kosten für Marketing wurden nicht berücksichtigt. Wir gehen durch die stufenweise Einführung und den geplanten First Step als finanziert vom Bund von einer hohen Akzeptanz und Reichweite der Plattform aus. Eine Etablierung der Plattform als eine Pflichtmodul im Ausbildungskontext müsste überdacht werden. Unser Team: Beck-Zangenberg, Christel / Biber, Regina / Drewitz, Ulla / Frey, Gunda / Gräf, Andrea / Hümmer, Julia / Leier, Lena / Nordmann, Nadine / Schneider, Charlotte / Skala, Annika / Reimers, Kathrin / Wallmeier, Eva Rollen im Team: Nadine Nordmann: Coach und Teamcaptain Ulla Drewitz: Coach und stellvertretender Teamcaptain Gunda Frey: Expertin Try it out go.freymut-academy.com
Wirk:Bar
Zielorientiert finden, was du brauchst, um in deiner Persönlichkeit zu wachsen! Die Online-Plattform für alle Lehrer*innen und pädagogischen Fachkräfte
['Andrea Gräf', 'Gunda Frey', 'Annika S', 'Nadine Nordmann']
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10,212
https://devpost.com/software/projektprojekt
Inspiration Aufgrund des vorhersehbaren Wegfallens zahlreicher routinebasierter Berufstätigkeiten in der Folge von Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung müssen sich Menschen beruflich auf Kompetenzen orientieren, die sie von Maschinen unterscheiden. Diese sind authentische Kreativität im Sinne der Fähigkeit zur Lösung neuer und damit divergenter Probleme, die nicht algorithmisch modellierbar sondern nur heuristisch zu explorieren sind, auf Empathie und interkulturellem Verständnis beruhende Kommunikation, flexibler Kollaboration und der ausgeprägten Fähigkeit zu kritischem Denken. Insbesondere Kreativität ist jedoch nicht taktbar, zumal in 45‘-Rhythmus, und lässt sich nicht in ein strenges Zeitplankorsett zwängen. Auf organisatorischer Ebene musss es daher an Schulen in der Tat disruptive Momente geben und müssen Elemente und Methoden agiler Organisation und Arbeitsformen einbezogen werden. Abgesehen von diesem Rahmen benötigt kreativitätsförderliches Lernen weitere Freiheiten. So vermögen Klausurformate sowie punktuelle, auf individuelle Reproduktion angelegte mündliche Prüfungsformate keine validen und daher nurmehr lebensweltlich irrelevante Indikatoren für Lebens-/Berufserfolg. Es bedarf hier (radikaler) Neudefinition von relevanten Leistungsnachweisen als valide und reliable Belege der vertieften Allgemeinbildung und Studierfähigkeit. What it does Die hier entwickelte Neugestaltung der gymnasialen Oberstufe soll v.a. Kreativität, aber auch Kollaboration und Kommunikation als Schlüsselqualifikationen des 21.Jahrhunderts fördern. Dabei werden neben fachlichen besonders überfachliche Kompetenzen und soft skills gefördert und das Lernen und Arbeiten in hybriden Umgebungen und Settings. Wesentlich für erfolgreiche, tiefgreifende (akkomodierende) und nachhaltige Lernprozesse ist zudem intrinsische Motivation, also die Erfahrung der Sinnhaftigkeit und daraus resultierende Identifikation mit dem eigenen Tun und Lernhandeln. All dies führt zur Erfahrung der Selbstwirksamkeit, welche als wesentliche Grundlage für lebenslanges Lernen gesehen werden muss. Der vorgelegte Ansatz definiert schulische Bildung als dezidiert ressourcenorientiert und auf Potenzialsteigerung angelegt, damit junge Menschen befähigt (enable, empower) werden, die komplexen und vielfältigen Herausforderungen des Lebens in der VUCA-Welt zu meistern. Das Konzept besteht aus zwei großen, sich ergänzenden und aufeinander bezogenen Komplexen. Zum einen sollen Schüler_innen längerfristige selbstgewählte Projekte bearbeiten. Diese sollen explizit lebensweltlich relevant und authentisch handelnd sein und daher auch an nichtschulischen Orten realisiert werden können. Zudem können Projekte sowohl individuell wie kollektiv-kollaborativ gestaltet werden. Bezogen auf Schule als zentralen Lernort handelt es sich hier also um die Verschränkung von präsenziellem und nichtpräsenziellem Lernen. Neben der Tätigkeit an sich mit den vielfältigen fachlichen und überfachlichen Aspekten spielt dabei die Prozesshaftigkeit eine entscheidende Rolle. Das gesamte Lernprojekt wird von den Schüler_innen nach vereinbarten Kriterien in einem Projektportfolio dokumentiert und begleitend wie abschließend reflektiert. Zugleich erhalten sie formatives Feedback und können mit Kommilitonen Arbeitsstände und -probleme in Kolloquien besprechen. All diese Elemente sowie eine finale (öffentliche) Präsentation oder Verteidigung und/oder Publikation des Projekt sind Gegenstand der summativen Bewertung, die jedoch kriteriengeleitet als Matrix und als Worturteil erfolgt, nicht als Zahlenwert in Notenform. Damit ist eine umfangreiche, valide, reliable und objektive Abbildung der erworbenen Kompetenzen sowie der fachlichen und persönlichen Qualitäten der Schüler_innen möglich. Daneben garantiert der vorliegende Ansatz eine hinreichend breite Allgemeinbildung mit einem soliden Fundament aus essenziellem deklarativen Fachwissen in verschiedenen akademischen Bereichen und Disziplinen, die auch in ihrer jeweiligen Fachlichkeit abgebildet werden, denn begleitet, flankiert und ergänzt wird der explorative Anteil der Oberstufenbildung durch obligatorisch zu belegende aber variabel sequenzierbare Module in den unterschiedlichen Fachbereichen. Die Variabiltät soll ermöglichen, dass diese Module auch als Scaffolding-Angebot im Bezug auf die Lernprojekte der Schüler_innen genutzt werden können. So können z.B. Module zu Stochastik und Statistik belegt werden, wenn diese Kenntnisse und Kompetenzen durch das eigene Projekt gefordert sind. Um diese Variabilität zu ermögilchen, müssen derartige Module ebenfalls als hybride Angebote im Flipped-Classroom Design erbracht werden, wobei hier auch ein präsenzielles Angebot i.S. eines Tutoriums/Repetitoriums mit Bedarfscharakter vorstellbar ist. Zur Absicherung der Qualität und des Lernerfolgs werden diese Module mit einem Prüfungsformat bewährt, bei dem ausschließlich das Bestehen ohne weitere Abstufung erforderlich ist. Zudem sollten diese Prüfungen wiederholbar sein, denn um Selbstwirksamkeit zu erfahren und kreativ sein zu können, müssen Lernende vom Druck permanenter kleinteiliger Leistungsnachweise mit dem Potenzial, die Bildungskarriere negativ zu beeinflussen, befreit werden. Dieser Ansatz würde die 4K mehrfach implementieren, sowohl in den einzelnen Projekten als auch auf der Ebene des Prozesses, sodass Schüler_innen intensivst diese Fähigkeiten verinnerlichen könnten und nach Bewältigen dieser Entwicklungsaufgabe vorhersagbar gut auf die Anforderungen des Lebens vorbereitet wären. Für Schülen würde diese Form der Organisation eine regelrechte Disruption tradierter Arbeitweisen bedeuten. Insbesondere würde sich die Rolle der Lehrer_innen wandeln hin zu Koordinator, Methoden-Coach, Potenzialberater, Kurator (von Inhalten, Medien, Support & Scaffolding), und Vermittler/Netzwerker, was eine massive Professionalisierung des Berufes bedeutete. Schulen (vorerst zumindest im Sekundarbereich II) würden zu Lernorganisations- und -strukturierungshubs. Räume würden als hybride Lern- und Arbeitsräume für flexible Nutzungen verwendet, das Zeitregime würde flexibler (aber auch komplexer), und Schulen bedürften einer soliden technologisch-infrastrukturellen Ausstattung sowie eines soliden Lizenzmanagements für eine Vielzahl von digitalen Anwendungen aller Art. How we built it Ausgangspunkt war eine kurze informelle Befragung von Schüler_innen unseres Gymnasiums durch die beteiligten Schüler. Die dabei geäußerten Forderungen für authentisch kreative Lernprozesse entsprachen wesentlich Annahmen reformpädagogischer Ansätze und Entwicklungen, wie sie derzeit bundesweit zu beobachten sind, z.B. an der mit dem Deutschen Schulpreis 2019 geehrten Alemannenschule in Wutösching. Ebenso spiegelten sich hier die Erkenntnisse zu Lernwirksamkeitsfaktoren aus der Metastudie von Hattie, sodass die Relevanz und Brisanz dieser Schülerintuition zwingend erschien, den Projektkern zu bilden. Darüber hinaus gibt es in Sachsen seit längerem Elemente autonomen Lernens, wie die komplexen Lernleistungen in Klassenstufe 10 bzw. 11, welche zu einer prüfungswerten „Besonderen Lernleistung“ ausgebaut werden können. Darüber hinaus wird seit diesem Schuljahr 2019/2020 aufgrund des akuten Personalmangels in den 9. Und 10.Klassen jeweils eine bzw. zwei Stunden „Selbstorganisiertes Lernen“ ausgewiesen, das nicht näher pädagogisch definiert und untersetzt ist. Schließlich gibt es ab Klassenstufe 8 den Profilunterricht mit fächerübergreifenden Konzeptionen, welche die Schulen – aus dem nämlichen administrativen Grund – seit dem laufenden Schuljahr auch sehr frei und selbstbestimmt gestalten dürfen. Es lag für uns also nahe, dass latent eine Bereitschaft gegeben sein könnte, derartige offene Formen zu wagen. Da alle Beteiligten während der ganzen Woche im Präsenzunterricht tätig waren, die beiden Lehrer_innen zudem noch parallele Distanzlernangebote betreuen mussten, waren die Teammitglieder zeitlich wenig flexibel, sodass wir uns entschieden, ohne Coach und Experten zu arbeiten, da sich für uns der Aufwand der Sichtung und der Terminorganisation als unverhältnismäßig darstellte. In kurzen täglichen Treffen von ca. 1h Dauer sowie kurzen Kommunikationen via Slack, Messenger, und Schul-E-Mail, entwickelten wir aus unterschiedlichen bereits bestehenden Ansätzen ein Rohkonzept, das dann sukzessive ausgebaut wurde. Dabei flossen die Impulse, Erkenntnisse und Erfahrungen zahlreicher Autoren, Studien, Veranstaltungen, sowie verschiedentlich publizistisch tätiger Lehrer_innen ein. Das Projekt erhebt daher in keiner Weise den Anspruch eines originären Produktes, sondern stellt sich vielmehr als logische und notwendige, kohärente Zusammenführung verschiedener Elemente dar. Er vermag nach Überzeugung der Teammitglieder den Nachweis zu erbringen, dass sich Schule als Bildungsinstitution keineswegs in einem „palliativen“ Endstadium befindet. Challenges we ran into Die Zeitknappheit hat sich als das wesentliche Problem bei der Bewältigung der gestellten Aufgabe erwiesen. Darüber hinaus war das Angebot aus möglichen Themen aber v.a. an Coaches, Experten und Paten für uns unübersichtlich. Wir haben letztlich den Eindruck, dass sich der Hackathon weniger an Personen aus dem Bildungsbereich richtete als an Firmen und Anbieter von technologischen Lösungen oder (Beratungs- und Trainings-)Dienstleistungen, die die Woche als Investition in ihr Geschäft komplett nutzen konnten. Auch die technologischen Hürden waren aufgrund der Vielzahl von Anwendungen recht hoch. Accomplishments that we're proud of Wir haben es trotz der Umstände geschafft, ein Konzept zu erarbeiten und zu präsentieren, das wir selber für erstrebenswert halten, wobei sich Schüler und Lehrer_in einig sind. What's next for Projektprojekt Die Umsetzung hängt wesentlich von einem politischen Willen ab. Pilotprojekte könnten hier jedoch sicher schon recht zeitnah erste Ansätze erproben. Wir hoffen, dass wir künftig an unserer Schule die Freiheiten im Lehrplan in dieser Richtung nutzen können.
Agile Oberstufe am Gymnasium
Eine gymnasiale Oberstufe für das 21.Jahrhundert, kreativ, kollaborativ, kritisch und kompetenzfördernd. Gemeinsam entwickelt von Schülern und Lehrern
['Ingo Klähnhammer']
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101
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https://devpost.com/software/neuland-fur-die-schule-it-als-hauptfach
Problembeschreibung: (Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden?) Kinder und Jugendliche lernen in der Schule nur selten echte Digitalkompetenzen. Dabei ist diese Fähigkeit entscheidend nicht nur für die Arbeitswelt von morgen, sondern für die Zukunft unserer Gesellschaft. Die Digitalisierung in Deutschland kann nur gelingen, wenn junge Menschen wissen, wie man Computer und andere digitale Medien „beherrscht“. Das betrifft nicht nur „Nerds“, sondern jeden einzelnen Menschen. Mündige Bürger können im 21. Jahrhundert nur digital mündige Menschen sein. Deshalb muss die Ausbildung von IT-Kompetenzen – die digitale Grundbildung – bereits in der Schule stattfinden. Am besten schon ab der ersten Klasse! Unser Ansatz geht dabei weit über die teilweise schon vermittelte fächerübergreifende Medienkompetenz hinaus. Unser Projektteam wurde von zwei Geschwistern ins Leben gerufen, die kürzlich auf die weiterführende Schule gewechselt sind. Was sie dort vermissen, ist Informatikunterricht. Ihrer Ansicht nach sollte IT ein Hauptfach werden – gleichberechtigt neben Mathematik, Deutsch und Englisch . (Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt?) Das größte Problem in Deutschland: eine Bildungslandschaft, die aussieht wie ein Flickenteppich, und eine Kultusministerkonferenz, in der sich 16 Bundesländer einigen müssen, um Standards für alle deutschen Schulen zu setzen. (Wer ist von dieser Problemstellung betroffen?) Die Verantwortlichen in den Bildungs- und Kultusministerien sollten die digitale Bildung in den Schulen ganz oben auf ihre Agenda setzen und für die Idee „IT als Hauptfach“ kreative Wege beschreiten. Bundesweit sind für die Umsetzung tausende Schulen und zigtausende Lehrpersonen gefragt. Lösungsbeschreibung: (Was ist Euer Lösungsansatz?) Unser Team hat einen Lehrplan für das neue Hauptfach Informatik skizziert . Eine Kernkompetenz darin: das Programmieren. Der von uns entwickelte Lehrplan geht weit darüber hinaus, was heutzutage an vielen Schulen als Medienkompetenz vermittelt wird und oft nicht über die Kenntnis von Microsoft-Produkten hinausgeht. Das WAS – Kernelemente des Lehrplans für IT an Schulen: Grundlagen (Hardware/Software) Unterschied Open-Source-Software versus proprietäre Produkte von Großkonzernen (Open Source ist durch eigenes Coding veränderbar!) "Welche Open-Source-Alternativen gibt es zu den großen Konzernen und Produkten Zoom (Alternative: Jitsi), WhatsApp (Alternative: Matrix mit Riot), usw.?" unterschiedliche Betriebssysteme, vor allem auch Linux unterschiedliche Software, beispielsweise auch Open-Source-Software wie LibreOffice Unterschied Cloud und lokale Datenspeicherung "Wie funktioniert das Internet?", "Wie funktioniert E-Mail?" Datensicherheit (Sicherheitslücken ...) Datenschutz, Identität, Persönlichkeitsrechte: Erziehung zur „Datensparsamkeit“ Soziale Medien (Für die Schulen verpflichtend anzubietende) Arbeitsgemeinschaft (AG), um alte Rechner mit Linux wieder "fit" zu machen und zu schrauben Das WIE – Informatikunterricht ohne Informatiklehrkräfte? Da Lehrkräfte für Informatik fehlen, müssen externe IT-Fachkräfte wie Software-Entwickler an die Schulen geholt werden, um den umfassenden IT-Hauptfachunterricht stemmen zu können. Hier müssen die Bildungsträger zumindest für einen Zeitraum von zehn Jahren neue Wege beschreiten und innovative Kooperationskonzepte mutig angehen. Den kritischen Punkt beim Einsatz von Externen sollte der Lehrplan von vorneherein ausschalten: Der drohende Einfluss von Firmen durch Großkonzerne wie Apple, Google oder Microsoft muss im Keim erstickt werden, indem der Schwerpunkt auf Open-Source-Software gelegt wird und ein Werbungsverbot (auch durch Gratis-Angebote) ausgesprochen wird. (Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus?) Bei unserem bewusst groß gedachten Lösungsansatz gehen wir davon aus, dass alle Bildungsverantwortlichen bundesweit reif und bereit sind für eine grundlegende Reformation unseres Bildungssystems . Eine moderne Bildungspolitik sollte Digitalkompetenzen in den Mittelpunkt ihrer Zielsetzung rücken. (Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung?) Wenn Informatik ein Hauptfach wird und Digitalkompetenzen systematisch schon von der ersten Klasse an gelehrt werden, profitieren davon alle jungen Menschen , die schon heute in einer digitalisierten Welt leben und sie aber auch umfassend verstehen und gestalten müssen. Davon profitiert letztlich die ganze Gesellschaft: Die Privatwirtschaft findet so die dringend benötigten IT-Fachkräfte, die Schulen erhalten mittelfristig Informatiklehrer und der Anschluss Deutschlands an die „digitale Weltspitze“ kann gelingen. (Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation?) Alle müssen radikal umdenken : die Verantwortlichen für Bildungspolitik und die Schulen samt Lehrpersonal. (Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung?) Langfristig können mit einem Hauptfach Informatik die für die Zukunft notwendigen Digitalkompetenzen tief in der Gesellschaft verankert werden. (Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung?) Das Konzept ist nur umsetzbar, wenn die Schulen, Lehrkräfte und Kids mit neuer Technik ausgestattet sind. Durch den verabschiedeten "Digitalpakt" der Bundesregierung sollte das möglich sein. Außerdem braucht es einen umfassenden IT-Support , am besten durch eine Firma, die mehrere Schulen betreut. Die Umsetzung erfordert weiterhin Druck seitens einer breiten Öffentlichkeit , getragen von Eltern, Kindern und Jugendlichen, Lehrkräften und der Privatwirtschaft. Motto: IT for Future . Da das deutsche Bildungssystem ein Tanker ist, der sich nur langsam bewegt, braucht es einen „Aufschrei der Gesellschaft“ . Skalierbar, also anwendbar für alle Schulen, ist unsere Lösung „Informatik als Hauptfach“ nur, wenn die Reform von oben , also den Bildungs- und Kultusministerien, kommt. Sonst wird es weiterhin nur Insellösungen geben: Vereinzelte Schulen, die echte IT-Bildung verfolgen, sind einsame Leuchttürme und die meisten Kinder und Jugendlichen bleiben digital auf der Strecke. Vorgehen und Fortschritt: (Wie ist der Lösungsansatz entstanden?) Zwei Geschwister aus NRW , die kürzlich auf die weiterführende Schule gewechselt sind, hatten die Idee „IT als Hauptfach“ gemeinsam mit ihrem Vater (IT-Experte) bei diesem Hackathon einzureichen. Ihrem Team angeschlossen haben sich eine Oberstufenschülerin und eine Lehrerin aus Baden-Württemberg, ein Professor für IT-Sicherheit, ein IT-Experte aus der freien Wirtschaft und eine freie Texterin. (Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche) Dank der konkreten Idee des Geschwisterpaares konnten die anderen schnell andocken und ihre Kompetenzen einbringen . Das Ziel für die Hackathon-Woche definierten wir am Montagabend: einen überzeugenden Lehrplan zu skizzieren. Ein weiterer Meilenstein war die sehr schnelle und effiziente Team-Bildung durch zwei Jitsi-Videokonferenzen. Ein sogenanntes Pad, ebenfalls ein Open-Source Produkt , ermöglichte uns das gleichzeitige Editieren unserer Projektdokumentation sowie des Lehrplans im modernen Markdown Format . Dank unserem vielseitigen Team konnten wir alle Aufgaben kompetent erledigen. Das für diesen Hackathon geforderte Video, wurde von unseren drei Schülern in Eigenregie erstellt, vertont und geschnitten. Prototyp: (Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)?) https://www.gilgenast.de/neuland-fuer-die-schule/Lehrplan.pdf Unser Prototyp ist die Skizze eines Lehrplans für „Informatik als Hauptfach“ , der von der Kultusministerkonferenz rasch bis ins Detail ausgearbeitet werden sollte. Viele Bundesländer haben bereits erste gute Ansätze für eine solche digitale Grundbildung. Wenn alle Ideen in diesen Topf geworfen werden und alle politisch Verantwortlichen an einem Strang ziehen, kann die Umsetzung an den Schulen auch gelingen. Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Wenn wir die Privatwirtschaft mit ins Boot holen – und die meisten Firmen suchen ja händeringend IT-Nachwuchs – könnten wir bundesweite Projektwochen an den Schulen organisieren. Durch Coaches aus dem IT-Bereich könnten Kinder und Jugendlichen „digitale Luft“ schnuppern; für die Lehrkräfte wäre das eine Inspiration, die Lust auf Zukunft macht. Nächste Schritte: (Wie testet ihr Eure Annahmen?) Unsere Annahme – alle Bildungsverantwortlichen bundesweit sind reif, um Informatik als Hauptfach für eine digitale Grundbildung zu etablieren – könnten wir testen, indem unser Team die Kultusministerkonferenz besucht , um mit den Ministerinnen und Ministern zu diskutieren. (Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung?) Eine breit angelegte Kampagne mit Petitionen an die Parlamente aller 16 Bundesländer , darüber abzustimmen, IT als Hauptfach an Schulen zu etablieren. (Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-how, Budget)?) Wir brauchen weitere Mitstreiter , um unsere Informations- und Werbekampagne umzusetzen: Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Kommunikationsexperten, IT-Experten. Alle zusammen bringen das nötige Know-how mit, um die Projektidee weiter auszufeilen. Aus dem benötigten Budget von 5.000 Euro, das wir beim Hackathon hoffentlich gewinnen , finanzieren wir den für die Kampagne nötigen Aufbau einer Website und die Bespielung der Social-Media-Kanäle . (Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team?) Unser Projektteam bräuchte noch viele andere Mitstreiter aus anderen „Disziplinen“, um der Kampagne „IT als Hauptfach“ das nötige Gehör zu verschaffen. Kinder und Jugendliche – beispielsweise unser initiierendes Geschwisterpaar – könnten als Botschafterinnen und Botschafter fungieren. Built With codimd markdown Try it out www.gilgenast.de
Neuland für die Schule - IT als Hauptfach
IT verpflichtend als Hauptfach in allen Schulen Deutschlands
['B. A.', 'Guido Gilgenast', 'Julia Reiff', 'Marie Postic']
[]
['codimd', 'markdown']
102
10,212
https://devpost.com/software/die-ideale-erste-schulwoche-weiterfuhrende-schule
Problembeschreibung: • Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Bald beginnt ein neues Schuljahr und damit kommen deutschlandweit neue Schüler*innen an die weiterführenden Schulen, werden Lehrer*innen zu neuen Klassenlehrer*innen und auch für die Eltern und Erziehungsberechtigten beginnt eine neue spannende Übergangszeit. Diese Übergangszeit steht in diesem Jahr unter dem Einfluss des Coronavirus‘ und den damit verbundenen Einschränkungen in Schulen. Kennenlern-Nachmittage, Einschulungsfeiern und andere Veranstaltungen rund um den Schulübertritt können nicht stattfinden und auch die ersten Wochen an der neuen Schule können unter Umständen nicht wie üblich und bewährt durchgeführt werden. Schüler*innen, Klassenlehrer*innen und Eltern haben den Wunsch, sich gegenseitig kennenzulernen, wichtige Informationen zur Organisation und Orientierung auszutauschen und wünschen sich eine Atmosphäre, in der die Kinder gut an der neuen Schule ankommen und sich alle wohlfühlen können. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Situation fortwährend ändert bzw. ändern kann, so dass die Lehrer*innen keinerlei Planungssicherheit haben und alle Beteiligten stark verunsichert sind: Wie muss die erste Zeit an einer weiterführenden Schule gestaltet sein, damit alle Beteiligten gut ankommen und sich kennenlernen können? Wie kann sichergestellt werden, dass zum Zeitpunkt des Schulstarts alle wichtigen Informationen transportiert werden können, unabhängig von den dann aktuell geltenden “Corona-Bestimmungen”? Wir haben uns für diese Herausforderung entschieden, weil die Corona-Krise zeigt, dass durch die Digitalisierung eine neue Normalität an Schulen gestaltet werden kann und muss. Wir glauben, dass diese Verbesserungen auch über die aktuelle Krise hinaus relevant sein und den Kindern einen gelungenen Start an der neuen Schule ermöglichen werden. • Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Die größten Probleme, die wir in diesem Zusammenhang sehen, sind das fehlende soziale Kennenlernen, die Schwierigkeit des Schaffens einer Wohlfühlatmosphäre und die teils fehlende Orientierung. Zudem könnten Abstandsbeschränkungen und eventuell geteilte Klassen das Zusammenwachsen als Klassengemeinschaft erschweren (Stichwort: Identifikation mit der gesamten Klasse). Vor allem die Kinder, die im nächsten Schuljahr auf eine neue, weiterführende Schule wechseln, sind von dieser Situation betroffen: Nicht nur die fehlende Verabschiedung von der Grundschule und ihrem gewohnten Umfeld, sondern auch die Unsicherheit bezüglich der neuen Schulregeln, der unbekannten Abläufe und neuen Klassenkameraden stellen eine potentielle Herausforderung dar. Die Kinder haben es verdient, in dieser ungewissen Zeit Vertrauen zu erfahren und einen guten Schulstart ermöglicht zu bekommen. Auf der anderen Seite sehen wir hier besonderes Potential: Die Schüler*innen haben in den vergangenen vier Jahren bereits Lese- und Medienkompetenz erworben. So kann eine Verzahnung von Präsenz- und digitalem Unterricht hier besonders förderlich sein. • Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Laut Statista werden ca. 700.000 Schüler*innen im Spätsommer bzw. Herbst dieses Jahres von der Grundschule auf eine weiterführende Schule wechseln. Diese sind von der neuen Herausforderung betroffen, ebenso wie ihre Eltern und die rund 25.000 Klassenlehrer*innen der neuen fünften Klassen. Für diese Betroffenen wollen wir mit “Kommt gut an!” einen Fahrplan entwickeln, wie das “Ankommen” in der fünften Klasse so umgesetzt werden kann, dass sich Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern dabei wohlfühlen und alle Wünsche bzgl. Informationsaustausch und sozialem Kennenlernen erfüllt werden. Gleichzeitig wollen wir auch die Krise nutzen, um auf den Chancen der Digitalisierung aufzubauen und bspw. das Kennenlernen intensiver und Eltern-Lehrer*innen-Interaktionen effizienter zu gestalten. Lösungsbeschreibung: • Was ist Euer Lösungsansatz? Unser Lösungsansatz ist ein Fahrplan für die Gestaltung des „Onboardings“ der neuen Schüler*innen mit einem flexiblen – digitalen und örtlichen – Klassenraum, in dem Schüler*innen, Klassenlehrer*innen und Eltern zusammenkommen können. Studien im Kontext von Organisationen (z.B. mittelständischen Firmen, sh. Soluk, Kammerlander & Zöller, 2019) zeigen, dass eine der größten Digitalisierungshürden die oft fehlende Strategie ist. In anderen Worten werden digitale Tools häufig singulär eingesetzt, ohne die Gesamtstrategie im Blick zu haben – und verpuffen dann in ihrer Wirkung. In der Annahme, dass diese Ergebnisse sich zumindest teilweise auf die Organisation „Schule“ übertragen lassen, wollen wir einen möglichst konkreten Fahrplan in unserer Lösung offerieren, wie Lehrer*innen den Ablauf vor und während des Schulbeginns gestalten können, so dass digitale Werkzeuge sinnstiftend und nachhaltig zum Einsatz kommen. In unserer Lösung entsteht ein sicherer und datenschutzkonformer Raum (oder ggf. auch mehrere Räume, falls technisch besser umsetzbar) für eine Klasse, in dem • sich Schüler*innen und Klassenlehrer*innen gegenseitig vorstellen können (mit Foto, Steckbrief, wenn gewünscht auch per Videobeitrag), • die Schüler*innen und Klassenlehrer*innen miteinander chatten können, • Fachlehrer*innen sich und ihr Fach durch ein Video vorstellen und Neugier wecken können, • der Stundenplan (inkl. Digital- vs. Präsenzunterricht) und ein Kalender eingesehen werden können, • bei Krankheit Hausaufgaben erfragt werden können, • eine digitale Elternsprechstunde und/oder Elternabende stattfinden, • sich Schüler*innen gegenseitig helfen können, • auch ältere Schüler*innen als Paten Mitglied sein können, • FAQs von Klassenlehrer*innen bereitgestellt werden können, • Videos vom Weg zum und Lageplan des Klassenraums hochgeladen werden können, • Information zum Umgang mit selbständigem, digitalen Lernen im Homeschooling verfügbar ist, • schulübergreifende Tipps zum Start für die Präsenzphase geteilt werden können: o Abstandsregel-kompatible Kennenlernspiele o digitale Begrüßungsgeschenke (z.B. kostenfreie Podcasts / Hörbücher zum Download) o wie bei Klassenteilung die Klassengemeinschaft gefördert werden kann o ansprechende, strukturierte Gestaltung des Klassenraums o die erste Kontaktaufnahme (Brief, Info zum digitalen Klassenraum…). Auch in der Zeit nach den Einschränkungen durch die Pandemie kann das digitale Klassenzimmer verwendet werden, damit sich die Schüler*innen, Klassenlehrer*innen und Eltern besser kennenlernen und Informationen ausgetauscht werden können. Best Practice Ideen zum Schulstart können auch über die Pandemie-Zeit hinaus miteinander geteilt werden: Strukturhilfen für Lehrkräfte betreffend Lernen lernen, Identifikation mit der Gemeinschaft und ein offenes, lebendiges Unterstützungsnetzwerk. • Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Unsere Grundannahme ist, dass Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern sowie Erziehungsberechtigte bestimmte Bedürfnisse haben, was den Schulbeginn an der weiterführenden Schule anbetrifft. Diese Bedürfnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen: a) Bedürfnis nach sozialem Kennenlernen (Kinder-Kinder, Kinder-Lehrer*innen, Eltern-Lehrer*innen, Eltern-Eltern), b) Bedürfnis nach Orientierung und c) Bedürfnis nach Wohlfühlatmosphäre. Diese Bedürfnisse ergaben sich aus einer qualitativen Befragung von über 100 Betroffenen im Rahmen dieses Hackathons. Eine weitere Annahme besteht darin, dass auf Grund der aktuellen Covid19-Situation auch zu Schuljahresbeginn noch gewisse Einschränkungen zum Schulbetrieb (bspw. Abstandsregeln, geteilte Klassen z.B. auf Grund zweiter Welle) existieren. Diese Annahme ist jedoch nicht zwingend; die vorgestellte Lösung bietet auch dann den Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern einen Mehrwert, sollte man zum Normalbetrieb zurückgekehrt sein. Auch in diesem Fall würde unsere vorgestellte Lösung die obig genannten Bedürfnisse effektiver und effizienter erfüllen als die derzeit häufig gelebten Lösungen. Eine dritte Annahme besteht darin, dass die Lehrer*innen bereit sind und Kapazitäten frei haben, sich den neuen Schüler*innen in einem besonderen Ausmaß anzunehmen. Auch wird hierbei vorausgesetzt, dass die Schüler*innen grundsätzliche technische Voraussetzungen zur Partizipation (internetfähiges Device, Drucker, etc.) erfüllen. Der Grad der Erfüllung dieser Voraussetzung ist sicherlich von Schule zu Schule (bspw. Schulart, Stadtteil, etc.) unterschiedlich. Unsere Empfehlung an die Lehrer*innen ist daher, die existierenden technischen Voraussetzungen (Internetzugang, Computer/Laptop/Tablet/…, Drucker) im Elternhaus frühzeitig, d.h. am besten schon vor Schulbeginn, in Erfahrung zu bringen. • Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Von unserer Lösung würden, wenn flächendeckend umgesetzt, pro Schuljahr bis zu 700.000 Schüler*innen, ihre Eltern sowie Lehrer*innen profitieren. • Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Unsere Lösung ist auf die aktuelle Situation zugeschnitten. Sie erlaubt es den Schüler*innen trotz möglicher Klassenteilungen und Abstandsregelungen möglichst viel Normalität zu erleben und gut in der neuen Klassengemeinschaft anzukommen. Dennoch bietet die Lösung auch über die aktuelle Situation hinaus einen Wert, da die vorgeschlagenen Strategien und Maßnahmen auch in einer „Nach-Corona“-Zeit erlauben werden, dass Schüler*innen sich schnell in ihrer Klasse zurechtfinden, wohlfühlen und besser mit digitalen Tools umgehen können. • Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Langfristig gesehen kann der Ansatz die Klassengemeinschaft stärken und Schüler*innen in ihrer Selbstständigkeit fördern, da sie gesehen und ihre Bedürfnisse wahrgenommen werden. Das digital-analog verzahnte “Onboarding”, wie in unserer Lösung vorgeschlagen, wird zudem die digitalen Kompetenzen der Fünftklässler*innen von Beginn ihrer weiterführenden Schulzeit an fördern. Es wird sie motivieren, sich auch im Schulkontext verstärkt mit digitalen Technologien auseinanderzusetzen – worauf langfristig weitere digitale Initiativen aufbauen können. • Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Aus der Befragung von Lehrer*innen ergab sich die Notwendigkeit zur “niederschwelligen Umsetzbarkeit”. Die aktuelle Covid19-Krise erfordert schnelle Anpassungen bei gleichzeitig hoher VUKA und Ressourcenknappheit. Unsere Lösung eines Fahrplans ist daher so modular aufgebaut, dass die Lehrer*innen sich auch Teilen der Lösung bedienen und diese auf ihre aktuelle Situation anwenden können. Damit kann auf die individuellen Bedürfnisse der Schule eingegangen werden. Die vorgeschlagenen Elemente beruhen auf keiner proprietären Plattform; im Gegenteil, Schulen können auf bestehende Digitallösungen (bspw. Padlet oder Netzklasse für Klassenraum, Zoom/Jitsi/GoTo/WebEx/Teams für Elternabende und Sdui für Klassenchats) zurückgreifen. So ist - zumindest im ersten Schritt - keine risikobehaftete und kostenintensive Neuentwicklung notwendig. Im Sinne eines schnellen Prototypings können die Klassen das Konzept bereits im kommenden Schuljahr 2020/2021 anwenden. Langfristig gesehen empfiehlt sich für die Skalierung natürlich die Integration der einzelnen Bauteile des Kommt-gut-an! Konzepts in eine einzige Plattform oder App. In Summe ist die Skalierbarkeit der Lösung jedoch sehr hoch, da die Schulen bestehende digitale Tools in den Onboarding-Fahrplan integrieren können (statt Lizenzen weiterer Tools zu erwerben). Vorgehen und Fortschritt: • Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Die Team-Mitglieder dieses Projekts kannten sich vor dem Hackathon nicht. Was uns jedoch alle eint, ist die Perspektive, dass für die “neuen Fünftklässler*innen” etwas getan werden muss. Diese Notwendigkeit sehen wir aus unterschiedlichen Perspektiven: Knapp die Hälfte der Projektteilnehmer*innen sind Lehrkräfte (die teils nach den Ferien eine fünfte Klasse übernehmen werden), die andere Hälfte betroffene Eltern, sowie ein betroffener Schüler (aktuell 4. Klasse). Ausgehend von dieser Problemdefinition stand am Anfang des Hackathons die Ambition, allen Beteiligten unter den Bedingungen von COVID19 ein gutes Ankommen zu ermöglichen. • Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Am Montag erfolgte die Team-Findung und die Einigung auf ein prinzipielles Vorgehen. Im Rahmen eines Design Thinking Prozesses haben wir die notwendigen Schritte geplant. Als erstes haben wir uns auf eine gemeinsame, initiale Fragestellung geeinigt: “Wie muss die erste Zeit an einer neuen Schule unter Corona-Bedingungen gestaltet sein, damit alle Beteiligten gut ankommen können?”. Im nächsten Schritt haben wir am Dienstag unsere Zielgruppen (Schüler*innen, Eltern, Lehrer*innen) definiert und Hypothesen zu den Bedürfnissen dieser gesammelt. Um diese zu überprüfen und um die Bedürfnisse unserer Zielgruppen besser kennenzulernen, haben wir dann am Dienstag und Mittwoch in Summe mehr als 100 Schüler*innen, Klassenlehrer*innen und Eltern in persönlichen Gesprächen sowie mit einem Fragebogen interviewt und offen gefragt, was für sie am ersten Schultag das Wichtigste sei, um gut in der neuen Schule bzw, der neuen Klasse anzukommen. Im Nachgang haben wir die Ergebnisse der Interviews ausgewertet: Die am häufigsten genannten Bedürfnisse waren das nach gegenseitigem Kennenlernen, aber auch nach einer Wohlfühlatmosphäre und nach Informationen zur Organisation und Orientierung. Schließlich folgte am Donnerstag eine Phase der Ideenfindung, in der wir überlegten, wie wir auf diese drei häufigsten Bedürfnisse aller Beteiligten mit Hilfe einer sinnvollen Verzahnung von digitalen Angeboten und Präsenzphasen in der Schule eingehen können. In einem nächsten Schritt wurden die Vorschläge diskutiert und anhand einer 2x2 Matrix (Aufwand vs. Originalität) kategorisiert. Aufbauend auf den verbleibenden Ideen wurde am Freitag das Video, dieses Dokument sowie ein Prototyp (Fahrplan für das Ankommen in der neuen Schule sowie Checkliste) erstellt. • Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Es gab keine bestehende Lösung, auf der aufgebaut wurde. Prototyp: • Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? • Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? • Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Unter https://xn--neueklassenanweiterfhrendenschulen-utd.de/ findet sich eine Visualisierung des Prototyps. Dazu gehört a) Mögliche Oberfläche des digitalen Klassenraums (wie bspw. in Padlet umsetzbar) b) „Checkliste“ für Lehrer*innen zur Umsetzung des Onboardings Nächste Schritte: • Wie testet ihr Eure Annahmen? Unsere Annahmen bzgl. der Bedürfnisse der drei adressierten Nutzergruppen (Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern) wurden während des Hackathons durch eine Reihe qualitativer Interviews (mit ca. 100 Betroffenen) bestätigt. Aufgrund der beschränkten Zeit fanden diese Interviews jedoch lediglich im persönlichen Umfeld der Team-Mitglieder statt und sind somit nicht repräsentativ. Daher ist als nächster Schritt eine Befragung einer dreistelligen, besser vierstellige Zahl von Schüler*innen, Eltern und Lehrer*innen notwendig. Wichtig ist hierbei auf Repräsentativität bezüglich Schultyp und “Lage” (Brennpunkt vs. Nicht-Brennpunkt; städtisch vs. ländlich etc.) zu achten. In dieser Befragung sollte abgefragt werden: a. ob sich der Fokus auf die durch uns ermittelten Bedürfnisse während der Onboarding-Phase (soziales Kennenlernen, unterstützende, sichere und motivierende Wohlfühl- und Lernatmosphäre, sowie Information und Orientierung) auch in einer großen, repräsentativen Stichprobe bestätigt, b. ob die vorgeschlagenen Features des Onboarding-Prozesses diese Bedürfnisse in den verschiedenen Nutzergruppen angemessen bedienen, c. ob es sich um eine attraktive Balance aus digitalen Inhalten und Präsenzangeboten handelt, die darüber hinaus gut miteinander verzahnt sind, d. ob der Umsetzungsaufwand von den Lehrkräften als adäquat eingeschätzt wird und e. ob der technische Zugang zum digitalen Klassenzimmer innerhalb der Nutzergruppen aktuell gewährleistet ist. Auf Basis dieser Erhebung wird der Prototyp verfeinert und anschließend Schüler*innen, Klassenlehrer*innen und Eltern zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt. Durch iterative Anpassungen an die Bedürfnisse der Nutzer soll so eine Lösung entstehen, die den Onboarding-Prozess in die neue Schule für alle Beteiligten optimal unterstützt. Anschließend sollte eine Pilotierung in einigen Schulen vorgenommen werden, um die “Feldtauglichkeit” zu überprüfen. • Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Da es sich im ersten Schritt um eine pragmatische Lösung ohne eigene IT-Plattform handelt (das kann sich wie obig beschrieben für das Schuljahr 2021/2022 ändern), sind zunächst nur begrenzte finanzielle Ressourcen nötig. Zur weiteren Validierung und Umsetzung des Projekts benötigen wir zunächst vor allem Expertise. Folgende Punkte sind zu klären: a. Welche bereits vorhandenen IT-Systeme und Plattformen können unter Berücksichtigung der Nutzerfreundlichkeit für die verschiedenen Funktionalitäten (digitaler Klassenraum, Chatfunktion, digitale Unterrichtsstunden oder Elternabende etc.) empfohlen werden? b. Was ist dabei Datenschutzrechtlich zu beachten? c. Welches Budget erfordert deren Nutzung an den Schulen? d. Wie aufwändig ist die Systemadministration, die in den Schulen geleistet werden muss? e. Wie können (im ersten Schritt) alle zukünftigen Klassenlehrer*innen möglichst schnell in die Lage versetzt werden, erste digitale “Produkte” für ihr digitales Klassenzimmer zu erstellen? • Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Je nach Antwort auf Frage b) ergibt sich die Notwendigkeit zur Eigenentwicklung von IT-Lösungen bzw. der Weiterentwicklung bestehender Technik - ein Schritt, für den dann entsprechende finanzielle Ressourcen benötigt werden. Ein weiterer, aufwendigerer Schritt zur Einführung der Lösung ist die Bekanntmachung von #Kommtgutan!. Hier ist zunächst eine Ansprache der Schulen und Lehrer*innen zukünftiger 5. Klassen notwendig. Weil nicht davon ausgegangen werden kann, dass alle Lehrer*innen auf Social Media aktiv sind, ist eine Ansprache (postalisch bzw. via E-Mail) über die Schulleitungen nötig. Hierfür fällt ein noch abzuschätzendes Marketing-Budget an. • Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ja, das Projektteam ist sehr (!) an der Umsetzung interessiert. Für die Umsetzung des Projekts werden folgende Rollen benötigt, die teilweise von bestehenden Team-Mitgliedern übernommen werden können: a) Projektleitung und Gesamtkoordination, b) Technisch Verantwortliche*r (Aufgaben u.a. Evaluierung von bestehenden Plattformen); c) Koordinator*in Schulen (Aufgaben: Kommunikation Lehrer*innen); d) Beauftragte*r Datenschutz; e) Verantwortliche*r Budget Die Zuteilung der genauen Rollen muss nach Abschluss des Hackathons erfolgen. Dazu ist eine Evaluierung der benötigten Kompetenzen sowie des benötigten Zeiteinsatzes erforderlich. Try it out xn--neueklassenanweiterfhrendenschulen-utd.de
#NEUEKLASSEN AN WEITERFÜHRENDEN SCHULEN
Covid19 und die Abstandsregeln erschweren den Start an der weiterführenden Schule. Wir zeigen eine Lösung, wie verzahnter Digital- und Präsenzunterricht zu einem gelungenen Onboarding führen können.
['Prof. Dr. Nadine Kammerlander', 'Anna Lena Diehl']
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https://devpost.com/software/tf07-schulentwicklungsprozesse-weiterfuhren-ein-leitfaden
A Move - A Change Gelähmte Schulen – Wir bringen sie in Bewegung! Problembeschreibung: Corona hat gezeigt, dass die Schulen vor gewaltigen Veränderungsbedarfen stehen. Dabei gibt es viele Veränderungswillige, die aber nicht wissen, wie sie den Wandel in Gang bringen können und dadurch gelähmt sind. Und gegen Veränderungen gibt es auch oft Widerstände – aus welchen Gründen auch immer. Die Herausforderung ist: Wie kommen Schulen also in Bewegung? Wie schaffen wir es, die (Weiter-) Entwicklung von Schulen zu resilienter Handlungsfähigkeit und zeitgemäßen Konzepten zu unterstützen und voranzubringen unter Nutzung dessen, was wir unter Corona gelernt haben? Lösungsbeschreibung: Um gelähmte Schulen (wieder) in Bewegung zu bringen, gilt es vor allem, die Kommunikation zwischen den Beteiligten (wieder) in Gang zu bringen und sie durch Online-Methoden zu erweitern. Dazu zeigen wir unterschiedlichste Hilfen auf, um möglichst viele Stakeholder und (Lern-) Kanäle anzusprechen. Die aktuelle Situation hat Veränderungswillen freigesetzt, erfordert aber auch besondere Maßnahmen, um Kommunikation und Austausch zu initiieren, zu fördern und auf zukunftsweisende Füße zu stellen. Wir gehen also davon aus, dass es an Schulen Veränderungswillige gibt, denen aber geeignete Strategien und Tools fehlen, um gerade in den besonderen Rahmenbedingungen in Bewegung zu kommen. Auf unserem kollaborativen Whiteboard finden Veränderungswillige Hilfen, die einen raschen Zugang zum Thema Veränderung bieten, Handlungsalternativen und den Weg zu agilen Veränderungsprozessen aufzeigen. Gleichzeitig bewegt (moved) der Anwender sich selbständig durch das Board und lernt so bereits beispielhaft ein mögliches Tool kennen, so dass er selbst in Bewegung kommt und mit der Bewegung in Kommunikation gebracht werden kann. Vorgehen und Fortschritt: Unser Team besteht aus Menschen mit verschiedenen Hintergründen (Change Management, Schule, Weiterbildung, Eltern). Wir haben festgestellt, dass die Probleme an Schulen zwar individuell unterschiedlich sind, aber dass gemeinsamer “Knackpunkt” die Kommunikations- und Zusammenarbeitskultur ist. Anhand dieses gemeinsamen Problems haben wir eine Allianz gebildet und in kollaborativem Dialog und unter Nutzung passender virtueller Medien (Miroboard) einen Lösungsvorschlag erarbeitet. Am Beginn stand die Idee, einen Leitfaden zu schreibe; entstanden ist ein Online-Board mit Handlungsideen ohne Anspruch auf Vollständigkeit, sondern als Anregung zur Weiterarbeit – zur Bewegung. Dieses Vorgehen ist exemplarisch dafür, wie auch Veränderung in Schulen eingeleitet werden kann und zugleich digitaler Wandel und der Aufbau digitaler Kompetenzen gelingt. Prototyp: Unser kollaboratives Whiteboard kann Vorbild oder auch ausbaufähige Grundlage dafür sein, eine Plattform zu schaffen für Veränderungswillige an Schulen, ... … in der man Anleitungen, Tools, Informationen findet, “wie Veränderung geht”; … in der man sich mit anderen Veränderungswilligen vernetzen kann; … die ausbau- und ergänzungsfähig ist um Konkretisierungen, Ergänzungen etc. und die damit “von der Stange” nutzbare Tools bietet; … die an sich eine Blaupause sein kann, wie an Schulen Veränderungswillige virtuell zusammenarbeiten können. Nächste Schritte: Suche eines Partners, der die weitere (Produkt-) Entwicklung, Implementierung und Verbreitung übernimmt, und Übergabe - z.B. EduSense Kontaktaufnahme zu Schulen, die erfolgreich Wandel vollzogen haben, und Bitte um weiteren Input, was benötigt wurde am Anfang Zielgruppen-Befragung "Was würde Euch helfen, um den Wandel an Eurer Schule anzustoßen?" bzw. Befragung, ob der Prototyp bereits als hilfreich empfunden wird und ggf. welche Verbesserungsvorschläge es gibt Als Projektteam können wir selber keine Umsetzung anbieten, stehen aber als Kontaktpersonen zur Verfügung. CC-BY Try it out miro.com
A Move - A Change
Wie schaffen wir es, die (Weiter-)Entwicklung von Schulen zu Handlungsfähigkeit und zeitgerechten Konzepten zu unterstützen und voranzubringen unter Nutzung dessen, was wir unter Corona gelernt haben?
['Claudia Schleicher', 'Helena Dreznjak', 'johann bach']
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https://devpost.com/software/badges-portfolio
Prototyp: https://mybadges.org Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Viele Lernleistungen der Schüler:innen werden im aktuellen Schulsystem nicht erfasst. Dadurch werden insbesondere Schüler:innen benachteiligt, welche Schwierigkeiten bei den gängigen Arten der Notenerfassung haben: Textverständnis, Präsentation, Formulierung, Lese- und Rechtschreibung. Diese beeinflussen in jedem Unterrichtsfach die Notengebung und wirken für Kinder, die hier Schwächen haben, stark demotivierend, was dazu führen kann, dass sie abgehängt werden. Fähigkeiten, wie z.B. handwerkliches Geschick, technisches Verständnis aber auch Teamfähigkeit werden nicht widergespiegelt. Vor allem wichtige Schlüsselkompetenzen des 21.Jh. wie z.B. Kollaboration, lösungsorientiertes Handeln und Kompetenzen im Feld von Digital Literacy können nur begrenzt durch das Notensystem erfasst werden. Auch außerschulische Lernleistungen, die z.B. an dritten Lernorten erbracht werden, können aktuell nicht sichtbar gemacht werden. Gerade diese Kompetenzen sind für die spätere Berufswahl und somit auch für potenzielle Arbeitgeber eine wichtige Orientierung, die aktuell nicht gegeben ist - wodurch Chancen auf eine mögliche Berufswahl minimiert werden. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Noten stellen immer nur einen kurzen Ausschnitt dar und reflektieren nicht die vielfältigen Fähigkeiten und Metakompetenzen der Schüler:innen. Lehrer:innen haben aktuell wenig Möglichkeit diese Kompetenzen für Schüler:innen sichtbar zu machen. Damit fehlt den Schüler:innen eine realistische Selbsteinschätzung über ihren Lernfortschritt. Gleichzeitig wirken Noten oft demotivierend und fördern nicht die Lernfreude. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Neben Lehrer:innen und Schüler:innen sind weitere Akteure aus dem gesamten Bildungsbereich davon betroffen. Seien es Pädagog:innen, Bibliotheksbeschäftigte oder Personen in Sportvereinen und Freizeiteinrichtungen: Überall da, wo Lernen stattfindet und der Lernprozess sichtbar gemacht werden soll. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Mit mybadges.org haben wir eine offene Plattform geschaffen, auf der Badges erstellt, vergeben und gesammelt werden können. Um eine gerechte Verteilung, hohe Qualität und Transparenz zu erreichen wurde ein Rollenmodell entwickelt: Moderator:innen (z.B. Lehrer:innen, ehrenamtliche Betreuer:innen, Organisationen, sonstige Interessierte etc.) können Badges erstellen und an ihre Lernenden vergeben. Sie sind die Urheber:innen der Badges. Moderator:innen können Mentor:innen ernennen, denen sie die Rechte einräumen, ebenfalls den Badge zu vergeben (z.B. Kolleg:innen). Die Mentor:innen haben auch ihrerseits wieder das Recht, weitere Personen zu Mentor:innen zu ernennen. Mentor:innen können natürliche Personen, Organisation oder auch eine automatisierte Software-Lösung sein. Die Lernenden sammeln dadurch im Laufe der Zeit Badges, welche die Fähigkeiten und Kompetenzen spezifischer und breiter darstellen als die klassische Notenvergabe. Die Plattform wird komplett offen gestaltet (Open Source) und auch die Verwaltung der Badges folgt einem offenen Ansatz und Selbstverwaltung durch die Community wie es z.B. auch bei Wikipedia erfolgreich verwendet wird. Der offene Ansatz und die Community-getriebene Qualitätskontrolle und Weiterentwicklung sorgt langfristig für eine nutzerorientierte Gestaltung der Plattform und repräsentiert dadurch die inhaltlichen Werte der Nutzer, nicht der Plattformbetreiber. Die Nutzer:innen der Plattform entscheiden selbst darüber, wer die gesammelten Badges sehen kann. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Das Konzept, sowie das entwickelte System, basiert auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu positivem Feedback und zur Anwendung von Spielelementen in diversen Lernsituationen (Gamification). Desweiteren wurden die Ansätze von “open Badges” der Mozilla Foundation mit berücksichtigt. Bei der Konzeptentwicklung wurden insbesondere folgende Annahmen und Forschungsergebnisse berücksichtigt: Badges sind eine typische Möglichkeit um individuellen Lernfortschritt zu repräsentieren und zu verfolgen. Dabei steht die Präsentation von Stärken im Vordergrund. Wichtig ist Wettbewerb zwischen Lernenden zu vermeiden um das Sammeln nicht zum Selbstzweck werden zu lassen. (Farber, Matthew (2015): Gamify your classroom - a field guide to game-based learning. New York: Peter Lang.) Selbstbestimmungstheorie: Positives Feedback ist wichtig für Kompetenzerleben und fördert dadurch (intrinsische) Motivation. Ryan, R. M. & Deci, E. L. (2000). Intrinsic and Extrinsic Motivations. Classic Definitions and New Directions. Contemporary Educational Psychology, 25(1), 54–67. https://doi.org/10.1006/ceps.1999.1020 Badges können Teil von Lernpfaden oder Skill Trees sein. All diese Games-Aspekte können auch in der Lehre positiv genutzt werden. (McGonigal, J. (2012). Reality Is Broken: Why Games Make Us Better and How They Can Change the World (Reprint). New York: Penguin Books.) Auch weitere Autoren sprechen sich generell für die Einbindung von “Spielelementen” und Prinzipien aus Spielen in Lernsituationen aus: Gee, J. P. (2007). What Video Games Have to Teach aus About Learning and Literacy (2nd Edition), New York u.a.: Palgrave Macmillan. Werbach, K & Hunter, D. (2012). For the Win. Philadelphia: Wharton Digital Press. Für die Umsetzung des Konzepts wurden desweiteren die Erkenntnissen der Mozilla Foundation mit dem Arbeitstitel “Open Badges for Lifelong Learning” hinzugezogen. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Von dieser Lösung profitieren Schüler:innen, Lehrer:innen, Pädagog:innen und weitere Bildungsakteure. Im Sinne des LifeLong Learnings besitzt die Plattform das Potenzial, eine Verbindung zwischen den formalen schulischen Lernaktivitäten und den außerschulischen und informellen Aktivitäten herzustellen und somit für alle Lernenden und Lehrende zur Verfügung stehen. Für Lernende bietet die Plattform die Möglichkeit, den eigenen Lernfortschritt nachzuvollziehen und die persönlichen Fähigkeiten, Leistungen und Meta-Skills zu präsentieren. Die breite Vielfalt und Transparenz des eigenen Lernfortschritts wirkt motivierend und steigert das Selbstbewusstsein. Für Lehrende bietet die Plattform die Möglichkeit, Fähigkeiten der eigenen Lernenden (also z.b. der Schüler:innen) zu wertschätzen, die im aktuellen Notensystem nicht berücksichtigt werden. Für außerschulische Bildungsstandorte wie Bibliotheken und außerschulische Lernzentren bietet sich die Möglichkeit, die Plattform zu nutzen um Teilnehmenden ein einfaches Zertifikat auszustellen, welche leicht teilbar ist und eventuell auch in einem anderen Umfeld (wie der Schule) Anerkennung findet. Für Organisationen und Formate, wie z.B. der Initiative CodeWeek oder dem WirFürSchule-Hackathon, bietet sich die Möglichkeit, einheitliche Badges zu erstellen, welche zentral verwaltet werden und von einzelnen lokale Mentor:innen vergeben werden können. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Mit MyBadges erhalten Lernende einen transparenten Überblick über ihren persönlichen Lernprozess. Sie werden befähigt, sich eigenständig Ziele zu setzen und ihren Lernfortschritt zu verfolgen. Damit wirkt sich MyBadges motivierend auf ihr Lernverhalten aus und fördert die Lernfreude Lehrende erhalten mit MyBadges die Möglichkeit auch Fähigkeiten und Kompetenzen (Metakompetenzen des 21.Jh) zu dokumentieren, die so bisher noch keine Berücksichtigung im aktuellen Bewertungssystem finden. Zudem schafft Mybadges Orientierung über den Lernfortschritt der Lernenden - egal ob digital oder im Klassenraum. So haben Lehrende die Möglichkeit, die Leistungen differenzierter einschätzen und auszeichnen zu können. Außerdem eignet sich MyBadges als diagnostisches Instrument: es gibt der Lehrperson eine differenzierte Rückmeldung über den Leistungsstand der einzelnen Lernenden sowie der gesamten Gruppe und bildet damit eine wichtige Grundlage für die weitere didaktisch-pädagogische Planung des Lernprozesses. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Bei einer langfristigen Durchdringung hat MyBadges das Potenzial, Hürden in den Übergängen zwischen Schulsystemen (Grundschule, weiterführende Schule, Berufsschule, Hochschule, etc.) abzubauen. Im Sinne eines lebenslangen und vernetzten Lernens, zahlt es auch auf das Konzept ein, dass Lernen immer und überall stattfindet - und auch entsprechend wertgeschätzt werden kann. Damit ermöglicht es die Verbesserung von beruflichen Chancen der Einzelnen, da auch Qualifikationen außerhalb des formalen Schulkontexts Berücksichtigung finden. Gleichzeitig schafft es Entlastungen bei den Schulen, da die Zusammenarbeit mit außerschulischen Institutionen nicht immer nur als “Ergänzung” gesehen werden muss, sondern fester Bestandteil des formalen Bildungssystems werden kann, da hier der Kompetenzerwerb gefördert und dokumentiert werden kann. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Die Chancen für eine erfolgreiche Umsetzung bewerten wir sehr hoch, da sich im Rahmen des Hackathons ein professionelles Team zusammengefunden hat, das divers aufgestellt ist, die Bedarfe aus eigener Erfahrung kennt und die Kompetenzen für die Umsetzung besitzt. Darüber hinaus besitzt das Team bereits ein gutes Netzwerk und erhofft sich über die Strahlkraft des Hackathons und darüber hinaus Unterstützung in der Wahrnehmung und Verbreitung des Ansatzes, um die Sichtbarkeit zu erhöhen und damit die Skalierbarkeit zu fördern. Der veröffentlichte Prototyp ist als MVP zu verstehen und stellt die technische Machbarkeit unter Beweis: er besitzt bereits einige Funktionalitäten, um eine öffentliche Nutzung zu ermöglichen. So können Nutzeraccounts und Projekte angelegt werden sowie Badges erstellt und vergeben werden. Das Backend ist vorbereitet, um sowohl weitere externe Quellen einzubinden, als auch die Badges für andere Systeme (z.B. externe Portfolios) zu exportieren. Eine technische Weiterentwicklung und das Umsetzen weiterer Funktionalitäten, welche im Konzept dargestellt sind, ist möglich. Die technische Umsetzung der Plattform wird mit Open Source Technologien durchgeführt, sodass Transparenz für Politik, Bildungseinrichtungen und Gesellschaft gewährleistet werden kann. Es wird ausgeschlossen, dass die Betreiber der Plattform, oder Dritte Zugriff auf Nutzerinformationen erhalten, um ethische Bedenken auszuschließen. Das Teilen der Badges auf anderen Plattformen oder auf mybadges.org soll möglich sein, wird aber immer den Lernenden überlassen und erfolgt freiwillig. Bei der Konzeption wurde großer Wert auf die Dezentralität und die Zusammenarbeit mit der Community gelegt. Verwaltungsaufgaben, wie z.B. die Qualitätsbewertung von Badges erfolgen möglichst aus der Community, was eine Skalierbarkeit ohne zusätzliche administrative Tätigkeiten zulässt. Durch die Offenheit und Erweiterbarkeit von Nutzern kann die Plattform für alle Organisationen im Bereich Lehren und Lernen genutzt werden. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Erste konzeptionelle Gedanken zu einem Badge-System, das im schulischen wie außerschulischen Kontext Einsatz finden kann, gab es bereits im Vorfeld des Hackathons. Auch eine erste technische Machbarkeitsstudie für eine “Open Badges-Plattform” war am Institut für Geoinformatik der Uni Münster vorhanden. Nach dem Teamfindungsprozess am Montag wurden die existierenden Projektideen im Rahmen eines Kick-Offs vorgestellt und es fanden sich mit Hilfe der Moderation eines Coaches die Teilnehmenden mit ihrer jeweiligen Expertise in verschiedenen Arbeitsgruppen zusammen, um an einzelnen Aspekten der Lösung zu arbeiten: das Team didaktische Systematik entwickelte Ideen für die Definition und Klassifizierung der einzelnen Kompetenzen und Badges das Team Plattformkonzeption bildete die Schnittstelle zwischen den didaktischen Ideen und der technischen Umsetzung und formulierte die Regeln des Systems das Team Software-Prototyp: arbeitete an der Weiterentwicklung eines ersten Prototypen und bereitete den Launch auf der Website vor das Team Visualisierung & Gestaltung entwickelte ein erstes Basis-CI sowie das Storytelling und die Visualisierungen Die Ergebnis-Zwischenstände wurden mit Hilfe von kollaborativen Online-Werkzeugen (u.a. Slack, GoogleDocs, Mural, Asana, GitHub) in Kollaboration bearbeitet und täglich in VC-Meetings diskutiert und abgestimmt. Dadurch konnte asynchron gearbeitet werden (da es unterschiedliche zeitliche Verfügbarkeiten gab) und der Arbeitsstand war für alle stets transparent und nachvollziehbar. So konnte der Arbeitsstand trotz Remote-Arbeit erreicht werden. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Der Montag und der Dienstag standen unter dem Zeichen der Teamzusammensetzung, Rollenfindung und der Definition der Herausforderung, die wir im Rahmen des Hackathons bearbeiten wollten. Sechs Personen aus dem Team hatten sich bereits gemeinsam angemeldet - aber es war klar, dass noch weitere Expertise benötigt wurde. Dafür haben wir uns mit Hilfe von Slack in unserem Themenfeld 2 zusammengefunden und uns mit anderen Interessierten ausgetauscht und vernetzt. Über das Posten von Anfragen in Slack und dem Notion-Board nach Expertise im schulischen Umfeld und mit Erfahrung im gamebased learning hatten wir unser Team bald komplettiert. Coach Helena half uns in den ersten Tagen in der Strukturierung unseres Prozesses und unterstützte bei der Entwicklung einer Aufgabenteilung und der Verständigung über ein gemeinsames Vorgehen. Am Dienstag und Mittwoch haben wir intensiv an der Challenge in unseren einzelnen Arbeitsgruppen gearbeitet. Im Team didaktische Systematik entstanden auf Basis von etablierten Kompetenzmodellen und persönlicher Expertise Systematiken und Definitionen für die Badges. Im Team Plattformkonzeption wurden Regeln, Abhängigkeiten und Logiken entwickelt Das Team Software-Prototyp programmierte eine native Webapp mit React und erstellte ein Backend, welches sich um das User-Management und Verwaltung der Daten kümmert. Die verschiedenen Funktionen der API sind unter https://mybadges.org/docs/ dokumentiert. Die Software ist unter MIT Lizenz veröffentlicht und der Entwicklungsprozess wurde transparent über Github organisiert. Durch eine Containerisierung ist ein einfaches Deployen der Software auf verschiedensten Cloud-Infrastrukturen bereits möglich. Das Team Visualisierung und Gestaltung entwickelte einen grafischen Stil, legte eine Farbbibliothek an und gestaltete die ersten Icons und Grafiken. Am Donnerstag wurden die Teilergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen miteinander vernetzt und sich untereinander zugearbeitet sowie die Ideen für die Story entwickelt. Der Freitag war von der Abgabe in DevPos geprägt. Wir haben unsere Story finalisiert, die letzten Visuals erstellt und das Video zusammengestellt. Die letzten Änderungen auf dem Website-Prototypen wurden eingearbeitet und die Texte für DevPos erstellt. Zum Abschied gab’s noch ein gemeinsames Gruppenbild und einen Gruß auf Twitter! Wir würden uns super freuen, wenn diese wunderbare gemeinsame Reise weitergehen kann! Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Zu Beginn des Hackathon gab einen ersten technischen Prototypen, der am Institut für Geoinformatik der Uni Münster im Rahmen eines Studienprojektes entwickelt wurde. Der Prototyp bestand aus einer einfachen Webapplikation und einem entsprechenden Backend zum Verwalten der Daten. Die konkrete Struktur der Rollen, der Badges und vor allem das Konzept, die didaktische Systematik und die Visualisierungen waren bisher nicht ausgearbeitet. Einige Mitglieder des Hackathon-Teams waren auch an der Erstellung des ersten Prototypen beteiligt. Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Ein erster Prototyp ist unter mybadges.org zu finden. Dieser besteht aus einer eigens entwickelten React App mit einem Backend zum Speichern und Verwalten der Daten. Für die Erstellung des Prototypen wurden ausschließlich openSource Technologien verwendet und auch der Code ist unter MIT Lizenz veröffentlicht worden. Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? https://github.com/sensebox/Backend-OpenBadges https://github.com/sensebox/Frontend-OpenBadges Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Gerne würden wir die Annahmen (Akzeptanz bei den Lehrkräften, höhere Lernmotivation bei den Schüler:innen) anhand des Prototypen testen, sofern wir eine Anschlussförderung für das Projektvorhaben erhalten. Hierfür wollen wir zum einen auf das Netzwerk zurückgreifen, was im Rahmen des WirFürSchule-Hackathons entstanden ist. Zum anderen wollen wir prüfen, inwieweit es im universitären Rahmen anhand einer wissenschaftlichen Arbeit überprüft werden kann. Hierzu können Interviews mit Expert:innen durchgeführt werden. Zudem können ab Herbst Pilotstudien an Schulen eingeführt und getestet werden. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Für die konkrete Umsetzung ergeben sich folgende Arbeitspakete: Technisch: Überarbeitung des Prototypen und Implementierung aller Funktionen zum Verwalten der Badges Ausarbeitung einer sicheren (Cloud-) Infrastruktur Deployment auf einem Testing- und Produktionssystem Automatische und regelmäßige Backups der Daten Data-Security UI und UX Verbesserungen, insb. responsive Design ggf. skalierbare Infrastruktur Manuelles Testing und automatische Softwaretests Inhaltlich-Didaktisch / Plattform-Konzeption: Anlegen und Definieren von Badges für verschiedene Fächer und Aktivitäten aus dem Regelunterricht Vorbereiten von kurzen Erklärvideos zum Nutzen der Plattform Tests im Regelunterricht und in weiteren Umfeldern Entwickeln von Kriterien für die einheitliche Gestaltung von Badges Entwicklung von Support-Mechanismen (anfangs über das Team; später über die Community) Netzwerk/ Strategie / Finanzierung: Onboarding von verschiedenen schulischen und außerschulischen Partnern und Multiplikatoren Aufbauen einer Community zur ERstellung von Projekten und Badges Kommunikation und Verbreitung des Ansatzes Identifikation einer Anschlussfinanzierung zur weiteren Ausarbeitung des Projektes Entwicklung eines nachhaltigen Geschäftskonzepts (ggf. eine Finanzierung durch Mitgliedsbeiträge für Organisationen wäre langfristig denkbar.) Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Es wird erwartet, dass die oben genannten Arbeitspakete innerhalb von 4 Monaten umgesetzt werden können, um eine erste stabile Version der Plattform zu gewährleisten. Dafür werden folgende Ressourcen gebraucht: Team mit folgenden Kompetenzen: Konzeptentwicklung Software-Entwicklung Design / UX / UI Data Security Usertesting Feedback-Schleifen Netzwerkaufbau & Kooperationspartner Außenkommunikation & Aufbau der Nutzer-Community Projektmanagement Hierfür sehen wir ein Budgetumfang von ca. € 200.000,00, um eine funktionsfähige und datenschutzkonforme Version umzusetzen. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Die Teilnehmer würden die Umsetzung selbst vornehmen und würden das in folgenden Rollen übernehmen: Wissenschaftliche Begleitung, Studiendesign und Didaktik: Mario Pesch hat Chemie und Geographie für das Lehramt an Gymnasien studiert und arbeitet aktuell als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geoinformatik. Dort promoviert er im Bereich Learning Analytics und Physical Computing. Dr. Thomas Bartoschek ist neben seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geoinformatik der WWU Münster in der Geschäftsführung des Start-Ups Reedu tätig. Er studierte Geoinformatik und promovierte im gleichen Fach zum Thema „Räumliches Lernen mit (Geo)technologien“ Inge Hartmer ist Lehrerin in Essen an der b. Sekundarschule Am Stoppenberg und Lerncoach! Sie coacht alle Menschentypen: Vom Grundschulkind bis zum Erwachsenen, die ihr Lernen optimieren wollen. An ihrer Schule ist sie für die Ausarbeitung des Konzeptes, sowie die Weitergabe und die Implementierung zuständig. Daniel Behnke konzipiert und gestaltet Lernangebote und -materialien für Schulen & Hochschulen mit den Schwerpunkten Game-Based Learning, Gamification und Educational Game Design. Als Lehrer für Englisch und Geschichte hat er langjährige praktische Erfahrung in diesen Themengebieten und bloggt dazu unter digital-spielend-lernen.de Projektentwicklung, Projektmanagement und Roll-out: Dr. Julia Kleeberger ist Geschäftsführerin der Junge Tüftler gGmbH mit der Online-Lernplattform TüftelAkademie. Als Doppelspitze führt sie mit ihrer Geschäftspartnerin ein Team von über 20 Personen und koordiniert die Zusammenarbeit mit einem ausdifferenzierten Partnernetzwerk. David Fehrenbach ist kaufmännischer Geschäftsführer der Reedu GmbH & Co. KG und spezialisiert auf Marketing, Vertrieb und Controlling. Er hat Marketing und Information Systems an der Universität Münster studiert. Visual CI Layout und Storytelling: Carlotta Lein ist freie Illustratorin und studierte Kommunikationswissenschaftlerin. Sie verantwortet die Kommunikation bei Junge Tüftler gGmbH. Technische Softwareentwicklung: Felix Erdmann ist Softwareentwickler bei Reedu GmbH & Co. KG und spezialisiert auf Webanwendungen, Hybride Apps und Geoinformationssysteme. Er hat Geoinformatics an der Universität Münster studiert. Luc Niski ist Bachelor Student am Institut für Geoinformatik und studentischer Mitarbeiter im Projekt der senseBox Built With caddyserver docker jwt mongodb node.js react Try it out mybadges.org
My Badges
Ein lernerzentrierter Ansatz zur Dokumentation & Feedback des Lernprozesses
['Julia Kleeberger', 'David Fehrenbach', 'Thomas Bartoschek', 'Luc Niski', 'Inge Hartmer', 'Carlotta Lein', 'Mario Pesch', 'Daniel Behnke']
[]
['caddyserver', 'docker', 'jwt', 'mongodb', 'node.js', 'react']
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https://devpost.com/software/real-world-projects-for-schools
Problembeschreibung: Aufgaben in der Schule sind zu theoretisch, dadurch unmotivierend. Das führt zu demotivierten Schüler*innen, was es für Lehrer*innen und Eltern schwer macht, die Kinder beim Lernen zu unterstützen. Lösungsbeschreibung: Die Idee ist es, Schüler*innen in Projektteams reale, praktische Probleme lösen zu lassen, die dann auch Anwendung finden. Diese Probleme werden von Auftraggebern benannt, die derzeit keine Ressourcen dafür verfügbar haben, oder aber ganz neue Impulse zu einem Thema erhalten wollen. Dabei erwerben die Kinder unterschiedlichste Kompetenzen, von Fachwissen, über Teamfähigkeit hin zu verschiedensten Tools und Methoden. Darüber Hinaus erleben sie in der Zusammenarbeit in Teams Diversität in Form unterschiedlicher Erfahrungen, Perspektiven, und Interessen als Gewinn. Auftraggeber können Organisationen jeglicher Art sein, beispielsweise Firmen, soziale Einrichtungen, oder Vereine. Diese profitieren davon, dass sie ohne große Investitionen Lösungen und neue Impulse bekommen, und gleichzeitig einer gesellschaftlichen Verantwortung nachkommen. Ein solches Format ermöglicht es auch Eltern und anderen Freiwilligen flexibel, ohne sich für feste Zeiten oder lange Dauern zu verpflichten, Gruppen von Kindern zu unterstützen. Dies wirkt sozialer Ungleichheit entgegen. Beispiele für solche Probleme sind organisatorische Probleme wie Planung und Transparenz von Homeoffice, künstlerisch-kreative Aufgaben wie zum Beispiel Gestaltung öffentlicher Räume, Organisation von Wohltätigkeits- oder Sportveranstaltungen, Gesellschaftliche und soziale Themen, wie zum Beispiel ein Konzept für ein Helfernetzwerk für eine soziale Einrichtung. Ebenso ist es vorstellbar insbesondere auch älteren Schülern Aufgaben zu übergeben, die sonst von Fachkräften gemacht werden würden, wie zum Beispiel kleine Programmieraufgaben, Entwürfe für neue Produkte, Vorbereiten von Ausstellungen oder Ähnliches. Was ist Euer Lösungsansatz? Der Lösungsansatz ist es mittels eines Internetportals praktische Probleme, die irgendwo gelöst werden sollen, an Projektteams aus Schüler*innen zu vermitteln. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Lösungen zu entwickeln, die dann auch Anwendung finden ist motivierend, viele kleine Probleme bleiben in Organisationen liegen, und viele Menschen wollen helfen Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Die ganze Gesellschaft kann hier profitieren, da sich jede*r einbringen kann, und an verschiedenen Stellen kleine Mehrwerte geschaffen werden. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Homeschooling kann mit spannenderen Inhalten gefüllt werden, soziale Ungleichheit wird ausgeglichen, da die Kinder in Teams sind, und als Team sich gegenseitig unterstützen, und Unterstützung von außen bekommen. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Kinder bekommen eine praxisnähere Ausbildung, und erweben Kompetenzen, die im Alltag hilfreich sind. Bildung wird zur gemeinsamen Aufgabe der Gesellschaft Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Die Erprobung kann sehr einfach starten, der kritische Punkt wird sein, ob / wann man sich auf das Konzept so verlassen kann, dass es ein fester Teil des Bildunssystems ist Vorgehen und Fortschritt: Wir haben erst in Conceptboard Ideen entwickelt und diskutiert, und schließlich diese in ein Konzeptpapier zusammengeschrieben. Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Aus der unglaublich positiven Erfahrung einer Projektarbeit in den ersten beiden Lockdown Wochen heraus, in denen die Kinder ein Hörspiel machen sollten, und dabei weitgehend selbständig gelernt haben, verschiedene Kollaborationstools und Methoden zu nutzen. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Gespräche mit Lehrerinnen und möglichen Auftraggebern Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Eine Projektwoche, in der aktuelle Probleme von Organisationen gelöst werden (Beispiele: Wie kann ein Handarbeitsverein seine Erzeugnisse verkaufen ohne sich mit Internetportalen auskennen zu müsssen? Entwicklung eines online Tools, mit dem eine Abteilung organisieren kann, wer wann im Büro vs. im Home Office ist; Entwicklung eines Tools zur Organisation von Nachbarschaftshilfen, oder Wie kann verhindert werden, dass in Firmenkühlschränken immer Lebensmittel verderben?) Nächste Schritte: Wir führen Gespräche mit der Schule, ob die Erprobung möglich ist. Wie testet ihr Eure Annahmen? Wir wollen es ausprobieren, und hoffen eine*n Studierenden zu finden, der das Projekt wissenschaftlich begleitet. Alle anderen benötigten Helfer haben wir, wir werden dann sehen, ob die Schüler*innen so begeistert sind wie wir denken. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Erprobung in kleinem Rahmen Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Für den ersten Schritt eigentlich nur die Bereitschaft der Schule, und vielleicht eine*n Studierende*n. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Wir würden als Auftraggeber und / oder Expertin sowie Schüler*innen teilnehmen. Built With conceptboard google-docs Try it out docs.google.com
Von der Schülerin zur Problemöserin
Schüler*innen lösen Probleme von Organisationen als Projektarbeit. Dabei erwerben Kinder neue Kompetenzen, und Probleme die heute zu unwichtig scheinen um sich darum zu kümmern, werden gelöst
['Maral Haar']
[]
['conceptboard', 'google-docs']
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https://devpost.com/software/house-of-resources
Was ist aus unserer Sicht das größte Problem/die größte Herausforderung, das es hier zu lösen gibt? Im Moment fängt jede Schule, jede Steuerungsgruppe neu an zu denken, und findet – wenn sie etwas findet – nur Standards, die nicht für sie umsetzbar sind. Das hemmt das Starten von Veränderung, wenn die nächsten Schritte nicht gangbar scheinen.Wie kann man also Schulen und den Verantwortlichen etwas an die Hand geben, womit sie ihre Schulentwicklung dort ansetzen können, wo sie gerade stehen, und sich auf das fokussieren können, was sie möchten und brauchen? Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Alle Gruppen, die an der Schulentwicklung partizipieren (SL, Lehrer, Eltern, Schüler), und gleichzeitig insbesondere die, die eine Schulentwicklung aufsetzen (Schulleitung, Steuerungsgruppe, Basisinitiativen, Hochschulen, Wissenschaft). Was ist unser Lösungsansatz? Wir bauen eine Blaupause als Vorlage für Transformation und Entwicklung. Individuell nutz- und anpassbar. Dazu bedienen wir uns dem Bild des Hauses, in dem Schule gemeinsam stattfindet, mit verschiedenen Räumen, mit unterschiedlichen Funktionen, mit seiner Umgebung, dem Standort außenherum. Diese Räume können einzeln betreten werden, ich kann eine Tür nach der anderen öffnen und mich dem jeweiligen Zweck des Raumes widmen. Das Schulhaus bekommt seine innere Landkarte, damit Zugang zu seinen Ressourcen. Wir zeichnen ein virtuelles Haus, in dem die einzelnen Zimmer für Themenbereiche stehen, in denen sich die Schule entwickeln möchte – von Vision über Struktur bis Weiterbildung. Die Nutzer können die “Tür” zu den Zimmern öffnen, die sie gerade interessieren (die sie also renovieren wollen) und bekommen dort eine Antwort auf Fragen wie: Was sind die Herausforderungen? Was sind mögliche Ziele? Wie könnte man vorgehen? Wer und was ist dafür hilfreich oder notwendig? Wo finde ich weitere Ressourcen und Hilfen? Es wird einen Steckbrief zu jedem Raum geben, der darüber hinaus zu anderen Projekten oder Netzwerken verlinkt oder in Zusammenarbeit mit einer Organisation zur Verfügung gestellt wird (wird noch ausgearbeitet). Dieser “Guide-to-Resources” ist ein prototypischer Leitfaden, der in seinen Handlungsschritten Elemente des Barcamp enthält. Die Lösungswege sollten erprobte Elemente für Changemanagement und Organisationsentwicklung enthalten. Der Guide fügt sich in den Alltag von Schule ein – nicht als einmaliges Projekt –, er wird zum Prototyp für prozessuales Vorgehen, welches kontinuierliche und anpassbare Anwendung ermöglicht. Weitere Punkte zur Lösung Unsere Lösung ist erst einmal unabhängig von der momentanen Situation sowie von dem Thema Digitalisierung. Sie gibt Perspektiven, ermöglicht gezieltes ausprobieren, vermeidet hoffentlich Fehler, beschleunigt. Dabei haben wir noch nicht geklärt in wie weit wir diese Lösung skalieren wollen. Wir können uns aber gut vorstellen, wenn wir uns an eine Organisation andocken, daß daraus ein “lebendes Haus” wird, daß immer weiter gefüllt und ergänzt wird. Dafür ist aber wichtig, daß dauerhaft jemand den Inhalt strukturiert und “überwacht” damit es noch leicht zugänglich bleibt. Vorgehen und Fortschritt/ Wie sind wir vorgegangen? Wir haben uns gefragt: Wo gibt es Defizite? Wo besteht Nachholbedarf? Wie kann man angepaßt auf die spezifische Situation helfen? Ein allgemeines Brainstorming und eine Clusterung der Ideen ergab 8 Bereiche, die aus unserer Sicht eine bedeutende Rolle spielen auf dem Weg zur Schule von morgen. Dabei haben wir uns an den Bereichen von Edusense orientiert und diese etwas angepasst: Visionen entwickeln, Netzwerke bilden, Lernen neu denken, Weiterbildung verankern, Strukturen bilden, Strategien entwerfen/Kultur verändern, Unterrichtsorganisation optimieren, Finanzierung sicherstellen. (Diese Bereiche können sich aber noch verändern). Dann haben wir angefangen uns für die einzelnen Bereiche die Leitfragen zu stellen (Wo stehen die Schulen/ Herausforderungen, wo wollen Schulen hin/ mögliche Ziele,...) Hier stehen wir erst am Anfang, da das Thema sehr weit ist. Prototyp Wir haben nur allererste Skizzen, die wir als Dokument sharen können Nächste Schritte Für uns als Gruppe ist der Hackathon nur ein Auftakt gewesen. Wir möchten in den Wochen danach noch unsere Lösung ausarbeiten und bleiben als Team bestehen. Wir suchen zum einen, wo es schon Informationen und Ansätze gibt, die wir bei uns einbinden können, um keine Doppelarbeit zu machen oder um unsere eigenen Inhalte zu ergänzen und zu vertiefen. Zum anderen suchen wir eine Organisation, mit der wir unseren Entwurf aufbereiten und breiter zur Verfügung stellen können. Zum dritten suchen wir Gesprächspartnerinnen aus verschiedenen Schulen, die sich gerade mit Schulentwicklung beschäftigen, mit denen wir unsere Lösung im Gespräch reflektieren können - finden sie das, was sie suchen? Wir als Gruppe haben noch nicht geklärt, wer in welchem Umfang längerfristig das Thema begleiten möchte.
House of resources
Eine Blaupause als Vorlage zur Transformation und Entwicklung von Schulen - Ein "Haus" voller Ressourcen passend zu dem was die Schule will und wo sie steht
['Christoph Holle']
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https://devpost.com/software/zukunftscoach-zukunftsthemen-agil-in-schulen-bringen
Basierende Werte SCHOOL4FUTURE: Säulen Projektrealisierung Portal: Startseite Portal: Themen-Workshops buchen Portal: Landing Page Zukunftscoaches und Lehrer Portal: Workshop-Thema auswählen Portal: Landingpage für Schüler Portal: Workshop anlegen durch Experten SCHOOL4FUTURE: Plattform und Bündnis für die eine zukunftsweisende Schule In a nutshell : SCHOOL4FUTURE bringt als Plattform und Bündnis aus Externen Themenexperten, fest angestellten Zukunftsscouts und Lehrer-Kollegen/innen zusammen. Gemeinsam verankern sie Kompetenzen, Mindset, Innovation und Methoden in die Schule der Zukunft – unsere SCHOOL4FUTURE PROLOG Unser Team aus 8 Personen ist ein Querschnitt aus IT, Wirtschaft, Wissenschaft und Schule, Mamas, Papas und Kinderlosen. Jeder von uns wusste, dass sich etwas ändern muss am Schulsystem und dass wir nicht nur meckern dürfen. So sitzen wir nun, frisch am Montag kennengelernt, gemeinsam an einem Projekt. "Von Null auf hundert" könnte man sagen, denn gestartet wurde mit unseren Erfahrungen, die jeder mit Schule gemacht hat. Entstanden sind Neben einer großen Sammlung von Problemen das Verständnis für die Lage und Rolle der Lehrer. Schnell hat sich die Idee von Experten entwickelt, die Schulen von außen mit Wissen versorgen machen. Genauso klar war, dass wir es nur dann schaffen, nachhaltige Änderungen zu erzielen, wenn man den Wandel systematisch und mit Gefühl angeht. So entstand die Idee für den Zukunftsscout, der elementarer Bestandteil der Lösung ist. Er soll die Lehrer mitreißen und das neue Mindset als Katalysator an sie weitergeben. Die Plattform war bereits ein erster Baustein, nachdem sich die Notwendigkeit der Buchung von Experten-Workshops herauskristallisiert hat und ist bis zu einem Klickdummy gereift ( https://xd.adobe.com/view/15e0511b-e771-4f94-52ad-a6fd4ce37bef-63d1/ ). Auf lange Frist sehen wir die Plattform als Buchungstool, Austausch- und Wissensdatenbank um die Themen der SCHOOL4FUTURE. Auch die Konsolidierung anderer Lernplattform über Links und Einbettungen sind hier vorgesehen sowie ein sicherer Chatraum für Schüler mit der Chance, in Videokonfernzen Wissen auszutauschen. Wir hoffen, Ihr seht den Wert unseres umfassenden Konzepts und freuen uns auf Euer Feedback. Carmen, Christian, Helen, Jaqueline, Jule, Steffi, Tina und Tobi SCHULE 2020 - STATUS QUO "Mama, warum musste ich heute jedes Teil einer Feuerwehr lernen?" "Papa, warum muss ich so viele Bücher und Hefte mitschleppen, wenn Du alles auf Deinem Tablet hast?" Obwohl Bildungspläne heutzutage kompetenzorientiert aufgebaut sind, wird im Unterrichtsalltag häufig abfragbares Wissen gepaukt, mit der Gefahr, dass das Wissen schnell veraltet und teilweise wenig auf eine immer komplexere Lebens- und Berufswelt vorbereitet. Statt bloßen Inhalten sollte doch eigentlich das Erlernen von selbstbestimmten Denken und Handeln im Vordergrund stehen, damit Deutschland international, wirtschaftlich und gesellschaftlich, den Anschluss behält. Es gibt zwar Modellschulen und einige Best Practices, die aber nur an relativ wenigen Schulen tatsächlich umgesetzt werden können. Über Allgemeinbildung hinaus, brauchen SchülerInnen auch Kompetenzen, Themen und Methoden für das lebenslange Lernen und für die Arbeit und das Leben in der Zukunft. Daher müssen sich Schulen (wie Universitäten) enger an Forschung und Erkenntnissen aus Unternehmen orientieren. Zusätzlich müssen wir erkennen, dass wir zwar in der digitalen Transformation bereits angelangt sind, diese aber erst jetzt aufgrund ihrer exponentiellen Entwicklung rasant an Fahrt zunehmen wird. Damit einher gehen extreme Veränderungen in Arbeitstätigkeiten, -zeiten und notwendigen Fähigkeiten sowie Chancen und Risiken. Doch sein wir ehrlich: LehrerInnen müssen schon heute sehr viele Rollen einnehmen, daher ist es schwer umsetzbar, dass sie auch noch die unterschiedlichen Zukunftsthemen, selbstständig und alleine, in den Schulalltag integrieren. Das notwendige Know-how dazu müsste wesentlich stärker in die Lehrkräfteausbildung einfließen. Flächendeckende und grundlegende Veränderungen im Bildungssystem sind langwierig und werden durch schwerfällige Entscheidungswege in die Länge gezogen. Für die Einrichtung von digitaler und moderner Infrastruktur steht den Schulen oftmals zu wenig Geld zur Verfügung. MOTIVATION UNSERES TEAMS Die Zukunft der Bildung geht uns alle an, weil es unser aller Zukunft ist! Deswegen haben wir eine Lösung erarbeitet, die die genannten Herausforderungen meistert und die Schulen darin unterstützt, die SchülerInnen auf diese Zukunft vorzubereiten. Wir träumen von einer Schule, in der SchülerInnen sich mit aktuellen und zukunftsorientierten Fragestellungen auseinandersetzen, wie: Was sind Fakenews und wie kann ich sie entlarven? Was passiert mit meinem Joghurtbecher wenn er leer ist und welche Alternativen gibt es Wie funktioniert ein Computer, welche Chancen und Risiken hat das Internet Nur so sind unsere Kinder für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet und REALTITÄT Lehrer und Schulen können diese Herausforderungen nicht alleine Bewältigen! Wir benötigen externes Wissen und das passende Konzept zur Verzahnung, um dieses Wissen dauerhaft und so flexibel wie die Realität an allen Schulen zu holen. Denn nur so können wir junge Menschen dazu befähigen, ein Bewusstsein für die großen Themen des 21. Jahrhunderts zu entwickeln und sie zur interaktiven Gestaltung zu inspirieren! WAS VERMITTELN? Feuerwehrautos sind sicherlich interessant, aber die Chance, dass unsere Kinder Feuerwehrmann/-frau werden, sind begrenzt, warum also nicht die Themen lehren, die später und immer benötigt werden? Vermittelt müssen vielmehr Wissen um die Themen der Zukunft wie Technologien, Innovation, Demographische Entwicklung, Klimawandel, Ressourcenknappheit, Globalisierung, Wissensgesellschaft, Wertewandel/-pluralismus und über neue Arbeitsformen Digitale Zukunftskompetenzen: Technologien, Agiles Lernen, Innovationen, Kollaboration, Chancen und Risiken der Digitalisierung sowie agiles Lernen Nicht-digitale Kompetenzen und Softskills: Emotionale Intelligenz, Adaptionsfähigkeit, Empathie, Lebenslanges Lernen mit Freue daran, Unternehmerisches Denken, Kreativität UND WIE? UNSERE LÖSUNG: SCHOOL4FUTURE Wenn es also nicht möglich ist, all das Wissen und die Methoden innerhalb einer Schule zu suchen, was liegt da näher, als Experten mit Schulen in Verbindung zu bringen, ihnen einen Vermittler und eine passende technische Begegnungsplattform zu bieten? Klingt nicht nur logisch und ist unser Ansatz: SCHOOL4FUTURE ist sowohl eine Bündnis als auch eine Plattform zur Vermittlung der der Zukunftskompetenzen in der Schule. Basis unseres Konzepts sind 4 Säulen, drei davon in Form von beteiligten Rollen (Personas siehe Details-PDF): 1. Themenexperten: **Die Themenexperten sind - wie ihr Name schon verrät - Experten für ein bestimmtes Themengebiet z.B. Automatisierung oder Globalisierung oder Ernährung. Ihr tiefes Wissen bringen sie in Form von Workshops oder kleinen Projekten an die Schulen. Auf diese Weise erreichen wir auf der einen Seite eine hohe Themendichte und das von Experten, die immer auf dem Laufenden sind in ihrer "Themennische" **2. Zukunftsscouts: **In der Schule gibt es eine neue Position - den Zukunftsscout. Diese Position stammt nicht aus den Rängen der Lehrer, sondern kommt ganz bewusst von außen, um den "Blick über den Tellerrand" zu wahren. Denn ihre Aufgabe vor allem die Vermittlung der zeitgemäßen Arbeitsmethoden, die vielen aus Unternehmen oder Wissenschaft bereits ein Name sind, z. B. die Vorteile agiler Methoden und technischer Tools. Als Vermittler, Coach und Moderator hat der Zukunftsscout eine Schlüsselrolle und wird das neue Mindest in den Schule etablieren. Außerdem ist der Zukunftscoach zuständig für die Buchung der Experten-Workshop und Umsetzung des neuen Curriculums auf die Projekte und Workshops. Der Zukunftsscout arbeitet im Tandem mit dem Lehrerkollegium. **3. Das Lehrerkollegium: Lehrer/innen und Zukunftsscout arbeiten eng zusammen. Über den Scott erlernen die Lehrer die neuen Methoden vom Scott und können auf moderne Art und Weise ihr können im pädagogischen Umfeld umsetzen. Zugleich bleiben sie die Ansprechperson für die Schüler, eine Vertrauensperson, die ihr Fachwissen an die Schüler weitergeben. 4. SCHOOL4FUTURE-Plattform (Siehe Klickdummy unter link : Die Rollen sind festgelegt, fehlt nur die Technologie. Die Future4School Plattform ist die digitale Klammer für Schülerschaft, Lehrerkollegium, FutureScouts und Experten. (Klick) FutureScouts und Ihre Tandem-Lehrer finden Übersicht Informationen zur „modernen Schule, Best Practis und – am wichtigsten für unser Vorhaben: Die Buchung der Expertenworkshops. Experten erhalten ebenfalls eine auf sie ausgerichtete Sicht des Buchungsbereichs im Portal, indem Sie sich entweder als Experte für ein bereits bestehenden Kurs registrieren oder aber einen komplett neuen Kurs anlegen können. Zu guter letzt finden auch Schüler ihren eigenen Bereich für den digitalen Austausch, Lernmaterial und Empfehlungen für z.B. Organisation und Refereate. ERGEBNIS: Über SCHOOL4FUTURE erreichen wir eine dauerhafte (!) Durchdringung von Schulen mit den Themen und Technologien, die wirklich benötigt werden. den Blick über den Tellerrand und das Verhindern von Betriebsblindheit ein Etablieren von Methoden, die bereits Weltweit in Startups, Unternehmen und Wissenschaft bewährt sind = Die Vermittlung von Zukunftskompetenzen. KURZFRISTIGE UMSETZUNG: Eine detaillierte Umsetzungsplanung sehen wir in einer nächsten Runde. Wir haben an dieser Stelle Handlungskonzepte sowie Einschätzungen für Zeit und Budget abgegeben, mit der wir SCHOOL4FUTURE kurzfristig umsetzbar erachten. Nach diesem MVP folgt eine sukzessive Ausweitung zum Idealzustand. Budget für Themenexperten wird mit 4 Mio. € veranschlagt. Die School4Future Plattform bündelt zunächst alle Experten und Initiativen aus dem #wirfürschule Hackathon. Diese ist als digitale Plattform für Schulen nach den Sommerferien 2020 einsatzbereit. Zukunftsscouts kommunizieren über digitale Kommunikationskanäle mit den Schulen und unterstützen zu allen digitalen und Zukunftsthemen. Gerade auch zu den Herausforderungen in der aktuellen Situation. Zukunftsscouts werden zum Einen aus dem Hackathon rekrutiert, zum Anderen werden Freiberufler / Selbstständige angesprochen, für die derzeit Jobs in der Wirtschaft wegfallen. Zukunftsscouts holen ggfs. professionelle Unterstützung aus der School4Future Plattform hinzu. Die KMK initiiert eine Kampagne, um die Schulen auf das Angebot aufmerksam zu machen. Das Angebot gilt für ausgewählte Schultypen, wie Gesamt-, Haupt-, Realschulen und Gymnasien sowie Schularten mit mehreren Bildungsgängen (ca. 38% aller Schulen). Vorteile dieser kurzfristigen Umsetzung: Bündelung und Nutzung der bundesweiten Initiativen / Expertisen im Rahmen des Hackathons Professionelle und schnelle Unterstützung der Schulen zu allen digitalen und Zukunftsthemen, gerade auch in der aktuellen Situation. Erfahrungen aus Pilotphase dienen als Grundlage für flächendeckenden Ausbau der nachhaltigen Lösung. Wunsch der Schulen und der Gesellschaft nach Neuerungen im Schulsystem -> Durch digitale Scouts schnell umsetzbar Fachkräfte/Freiberufler/Coaches haben aktuell mehr Kapazitäten Bundesweites Netzwerk, das durch den wirfuerschule-Hackathon entstanden ist, kann genutzt werden Erfahrungen aus Pilotphase (10 %) dienen als Grundlage für flächendeckenden Ausbau Anschließend kann schrittweise aufgestockt werden Zugrunde gelegte Prämissen: Alle deutschen Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen und Schulen mit mehreren Bildungsgängen - insgesamt 11.088 Schulen - werden über die Kampagne angeschrieben, was ca. 38% aller Schulen in Deutschland entspricht 10% der angeschriebenen Schulen beteiligen sich bei „School4Future“ 1 Zukunftsscout betreut durchschnittlich 5 Schulen an 12 Tagen pro Monat Bedarf: 222 Zukunftsscouts regional verteilt Tagespauschale pro Zukunftsscout liegt bei 600 €; pro Monat belaufen sich die Kosten auf rund 1,6 Mio. € Budget für Themenexperten wird mit 4 Mio. € veranschlagt. Für die konzeptionelle Weiterentwicklung und Umsetzung werden 0,4 Mio. € für ein Projektteam in den ersten 3 Monaten veranschlagt. Ab September wird die Umsetzung von einer Person weiter begleitet. School4Future startet nach den Sommerferien 2020. Sprich 65% der Schulen starten im Laufe des Monates August, die restlichen 35% dann im Monat September Kosten: Entwicklung der Plattform: 25.000 € Unterhalt der Plattform: 5.000 @ Projektteam Konzeption & Umsetzung: 300.000€ Zukunftsscout: 16 Mio. € Themenexperten; 4 Mio. € Nächste Schritte Juni 2020: Entwicklung Plattform *Detailplanung: An wen berichten die Zukunftsscouts?, Prozesse, Qualitätssicherung, Kosten-detaillierung, Monitoringkonzept etc. Abstimmung mit Schulentwicklungs-stellen der Bundesländer und mit Ministerien: U.a. zur Kampagne für Schulen Trainings- und Handbuchentwicklung (digital) für Zukunftsscouts Juli 2020: *Entwicklung Plattform *Rekrutierung und Training der Zukunftsscouts Ausrollen der Kampagne seitens der Ministerien August 2020: Roll-out mit 30% der Schulen bis Mitte August, mit 65% bis Ende August Monitoring Ggfs. Anpassungen September 2020: Restliche 35% der Schulen bis Mitte September Monitoring Ggfs. Anpassungen Austausch zwischen Zukunftsscouts UMSETZUNG IM ÜBERBLICK Wir rechnen mit der Umsetzung mit folgenden Parametern: Kurfristig: 222 Zukunftsscouts deutschlandweit, Experten-Buchungsplattform, Budget von 20,3 Mio. Euro, Fokus: Unterstützung zu digitalen Themen z.B. Homeschooling, umsetzbar nach den Sommerferien 2020 Mittelfristig: 1 Zukunftsscout pro Stadt / Kommune, Plattform für Experten, Zukunftsscouts, Budget hierfür noch zu diskutieren, Fokus: Leuchtturmschulen zu Zukunftsthemen, Start ab Schuljahr 2021 Langfristig: 1 Zukunftsscout pro Schule (analog Sozialarbeiter), Plattform für Experten, Zukunftsscouts und Schüler, Budget hierfür noch zu diskutieren, Fokus: Nachhaltige Integration von Zukunftskompetenzen, schiffbar ab Schuljahr 2025 Built With adobe-xd Try it out xd.adobe.com
SCHOOL4FUTURE: Experten, Scouts & ein Portal für die Zukunft
3 Rollen + 1 Plattform = SCHOOL4FUTURE vereint Technologie, Themenexperten, angestellte Zukunftsscouts & Lehrerschaft, um Zukunftskompetenzen, Mindset & Methoden nachhaltig in Schulen zu verankern
['Carmen Seeger', 'Tina Marie Monelyon', 'Jule Rauh', 'Stephanie Koch', 'tobias-mache', 'Helen Orgis', 'Jaqueline Rode', 'Christian Zender']
[]
['adobe-xd']
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https://devpost.com/software/zukunftskompetenzen
Team Foto Umfrage zu Zukunftskompetenzen Miro Board: Brainstorming Day 2 & 3 Miro Board: Brainstorming Personas Tag 3 & 4 Business Model Canvas Die Challenge Aktuelle Lehrpläne decken heute unzureichend ab, was Heranwachsende an Wissen und Skills brauchen, um ihre und die Zukunft unseres Landes in Arbeit und Gesellschaft erfolgreich gestalten zu können. Hier fehlt es vor allem an digitalem Know How und persönlichen Skills. In den Schulen lernen unsere Kinder dies heute noch nicht. Das Problem Wissen vervielfacht sich durch die Digitalisierung rasend schnell, Lehrpläne veralten schon beim Erstellen. Für Lehrerfortbildungen gilt dasselbe. Wir brauchen zusätzliche Quellen für die Wissensvermittlung, unabhängig von Bundeslandsgrenzen. Das enge Zusammenspiel von Schule/Wirtschaft/Gesellschaft fehlt. Das Umdenken, das sich schnelle Anpassen, wie es am Markt tätige Unternehmen tun müssen, geht in Schulministerien viel zu langsam. In Schulen ebenfalls. Unsere Lösung: die Plattform SKILLS • Ganzheitliches Wissen für SchülerInnen bereitstellen: an allen weiterführenden Schulen, inklusiv, bundesweit, sicher, 24/7 und immer up to date • Wir verbinden das Know How aus Wirtschaft und Gesellschaft auf den relevanten Feldern: Zukunfts-Inhalte wie Coding, Soziale Medien, Nachhaltigkeit, LGBTQ/ Diversity etc. und die Weiterentwicklung persönlicher Skills. • SKILLS will nicht Rahmenlehrpläne ersetzen, sondern sinnvoll ergänzen. Denn wann wird SKILLS genutzt? Wenn Unterricht ausfällt, in Freistunden und in der Freizeit. Damit lösen „Digitaler Stundenplan“ und „digitale/r LehrerIn“ ein erhebliches Problem der deutschen Schulen. • Unsere Plattform SKILLS spricht die Sprache der SchülerInnen, ist aber auch für ExpertInnen und LehrerInnen attraktiv. Fazit: SKILLS behebt die Defizite bei Unterrichtsversorgung, Lehrversorgung, Vermittlung von Zukunftskompetenzen und persönlicher Soft Skills, bei ungerechten Bildungschancen, praxisnahem Lernen, Verzahnung von Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft. Von welchen Annahmen gehen wir aus? SchulabsolventInnen können nicht das, was AusbilderInnen, ArbeitgeberInnen oder ProfessorInnen von ihnen erwarten. Eltern sind mit dem Problem überfordert und suchen Unterstützung. SchülerInnen finden ihre Lebenswelt nicht in der Schule gespiegelt. Sie können so nicht zur positiven Veränderung der Welt aktiv beitragen. Lehrermangel und Unterrichtsausfall intensivieren dies. Bildungsföderalismus verstärkt die Probleme. Die Corona-Maßnahmen wirken wie ein Brennglas auf die Probleme. Die Bereitschaft zur Veränderung müsste jetzt besonders hoch sein. Wer profitiert von SKILLS? Alle SchülerInnen und LehrerInnen in Deutschland, Eltern und Unternehmen. SchülerInnen werden die wichtigen/richtigen Inhalte vermittelt Lehrer/Innen wird ermöglicht, sich zeitgemäß fortzubilden, parallel werden sie entlastet Die Wirtschaft bekommt den qualifizierten Nachwuchs, den sie braucht Eltern erhalten Planungssicherheit Welchen Einfluss hat SKILLS auf die aktuelle Situation? Auf dem heutigen Bildungssystem lastet enorm hoher Druck, die Komplexität durch die Digitalisierung kann dort nicht abgebildet werden. Eltern, SchülerInnen, LehrerInnen sind maximal frustriert. SKILLS bringt Entlastung. Der langfristige Wert von SKILLS Wir verändern das Mindset bei SchülerInnen und LehrerInnen und stärken sie, damit schaffen wird Bildungsgerechtigkeit und holen endlich auch im Bildungssektor international auf. Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit von SKILLS Spätestens Corona macht deutlich, dass sich etwas tun muss. Insofern müsste der Bedarf auch bei den Entscheidern endlich angekommen sein. Zumal die Politik Deutschland zu DEM Innovator machen möchte: Künstliche Intelligenz & Quantentechnologie, Bioökonomie Wasserstoffstrategie und alternative erneuerbaren Energien sowie neue Mobilitätskonzepte, gleichzeitig Wirtschaft nachhaltig, ressourcensparend und sozial denken. Dazu braucht es befähigte junge Menschen mit dem passenden Mind- und Skillset. Wir können unsere Idee mit unserem engagierten Netzwerk schnell umsetzen, der Mehrwert ist sofort erkennbar, die Investition im Vergleich zum Nutzen gering. Das Konzept soll nach einem regionalen Pilot bundesweit greifen. Wir setzen auf Professionals, die als ExpertInnen ihr Wissen beisteuern, schließen aber auch ehrenamtliches Engagement nicht aus. Das Grundkonzept des „digitalen Stundenplans“ mit all seinen Features kann auch auf die berufliche Bildung transferiert werden wie beispielsweise – „SKILLS Upgrade – Dein Ausbildungsplan für Leben und Beruf“. Auch hier gibt es unglaublichen Nachholbedarf, da Rahmenlehrpläne an Berufsschulen, aber auch Curricula an Universitäten und Hochschulen nicht immer passgenau sind. Wir brauchen ein Empowerment über alle Bildungsstufen und Wirtschaftsbranchen, denn das bringt uns als Gesellschaft und Wirtschaft voran. Weiterführende Gedanken finden sich im Dokument „Answers_Judging_Criteria“ . Entstehung: Als Team sind wir divers aufgestellt, haben unterschiedliche Backgrounds in der Teamzusammensetzung (Job, Alter, Herkunft, Bildungsgrad, familiäre Konstellationen, unterschiedliche persönliche Erfahrungen mit Bildungs- und Digitalisierungsthemen). Wir alle finden, dass wir das kreative Potenzial unserer Kinder, das Know-How von LehrerInnen, ExpertInnen und Eltern nur sehr unzureichend nutzen. Das wollen wir ändern. Meilensteine: Interviews Brainstormings Identifikation, wer kann was am besten und wer hat wann Zeit Aufgabenverteilung Festlegung der Tools Diskussionen Agreements Ausarbeitung Da es keine (uns bekannte) bestehende Lösung in dem Umfang gibt, nutzen wir unseren Prototypen und gehen damit in die Research-Phase. Wir befragen SchülerInnen, LehrerInnen, ExpertInnen und Eltern. Die nächsten Steps: 1) Lobbying für SKILLS von unten = Schulen, ExpertInnen aus Wirtschaft und Co., SchülerInnen & Eltern von oben = BMBF, BMWi, KMK, Verbände (Lehrer, Eltern, Schüler, Wirtschaft). Wichtig ist das Committment von BMWi, BMBF und KMK Vernetzung mit den Maßnahmen und Budgets im DigitalPakt Schule 2) Budgetkalkulation und Klärung der Projektfinanzierung 3) Teambuilding, Projektplanung, Programmierung, Business Development, Inhalte erstellen 4) Erstes Roll out in Pilotregion 5) Lessons Learned und Überarbeitung 6) Roll out Deutschland Projektteam: • Anja Kirchner | Mecklenburg-Vorpommern | Projektreferentin digitale Bildung Unternehmerverband für KMUs | weitere Konzeptentwicklung, Umsetzung Testpilot MV Kontakt zu Netzwerkpartnern aus der Region (Wirtschaft und Bildung) • Anja Meister | Bayern | Pressesprecherin Universität in Oberfranken | ehemalige Journalistin • Baris Can Efe | Berlin | Student | Beratung und Innovation • Christian Schüssler | Hessen | Manager in einem globalen Konzern | Botschafter und Berater • Kelly Neubert | Sachsen | Lehramtsstudentin für berufsbildende Schulen (Sozialpädagogik und Deutsch) • Hans Gert Stiegelmeier | Baden-Württemberg | Agile Coach, Scrum Master und Coach | Digital & Innovation, Scrum, Agile, New Work • Helen Orgis | Bayern | Head of Digital Growth | Botschafterin, Marketing, Go-to-Market • Patrick Perret | Schleswig-Holstein | Freiraum für neue Narrative | Coach und Berater Marketing, Vertrieb und New Business • Petra Ehrhard | Nordrhein-Westfalen | Freelance Senior Marketing Executive | Digital & Human, Marketing 4.0, UX, New Work • Sandra Simon | Thüringen | Personalmanagerin in einem internationalen Industrieunternehmen | Sicht aus Unternehmer/Personalersicht und Eltern | Botschafter für das Projekt Wir sind motiviert gemeinsam mit dem #wirfuerschule Netzwerk und zuständigen Behörden das Projekt im kommenden Schuljahr zu realisieren und auch künftig weiterzuentwickeln. Built With devpost google-drive miro powtoon slack wix Try it out miro.com 1drv.ms tinyurl.com
SKILLS - Dein digitaler Stundenplan für Leben und Schule
Die Plattform SKILLS liefert einen digitalen Stundenplan für Leben und Schule und ermöglicht eine enge Vernetzung von Schule und Wirtschaft, um die erforderlichen Zukunftskompetenzen zu vermitteln.
['Helen Orgis', 'Sandra Simon', 'Kelly Neubert', 'Patrick Perret', 'Baris Can Efe', 'anja meister', 'Anja Kirchner', 'Petra Ehrhard', 'Christian Schüssler', 'Hans Gert Stiegelmeier']
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['devpost', 'google-drive', 'miro', 'powtoon', 'slack', 'wix']
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https://devpost.com/software/wir-machen-schule-kreativ-tools-techniken-und-coachings
Konzeption Design mögliche Inhalte Umsetzung Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Schöpferische Kreativität fördert vernetztes Denken, kann Menschen in ihrer Persönlichkeitsfindung unterstützen, fördert kritisches Denken, stellt Fragen, gibt keine Antworten, führt zu Offenheit, fördert eine Fehlerkultur, legt den Schwerpunkt auf Prozesse ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren, lernt die Bedeutung von Pausen. Unsere Kreativität wird uns immer von Maschinen/Robotern unterscheiden. Wie können wir also die Kreativität in die Schule bringen? Dies war zu Beginn die Frage, die wir uns gestellt haben und unser Leitmotiv. Es gibt bereits in der Praxis viele gute Ideen und Projekte, allerdings fehlt die Bündelung und die Übersicht. Im Alltag bleibt wenig Zeit dafür, ständig neue kreative Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Es bedarf also einer Plattform, die kreative Techniken, Tools und Projekte bündelt, so dass sie für Lehrer*innen, Kreative, Schüler*innen und Eltern jederzeit abrufbar werden. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Finanzierung (Entwicklung, Wartung und Redaktion) einer App/Plattform Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Da die App/Plattform schulübergreifend angelegt ist, muss auch die Finanzierung unabhängig von Schule angelegt werden. Möglich wäre es Stiftungen und/oder Bund und/oder Länder anzusprechen. Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Wir entwickeln eine App und eine Plattform über die Künstler*innen, Kreative und Coaches on- und offline gebucht werden können. Die App beinhaltet einen Ideen-Pool mit diversen Materialien, die in Projekten entstanden sind. Dieser soll insbesondere auch von Schülern "gefüttert" werden. Gleichzeitig liefert die App/Plattform Hinweise zu den Lehrplänen und wie kreative Projekte mit dem Lehrplan verknüpft werden können, in dem sie Anknüpfungspunkte für verschiedene Unterrichtsfächer, aber auch eine Verknüpfung mit den erforderlichen Kompetenzen, die während einer Schullaufbahn erworben werden sollen. Ein Avatar bietet kreative Lösungen bei Schulalltags-Problemen (Finde keine Freunde, keine Lust zu lernen, komme morgens nicht aus'm Bett) Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Es gibt bereits viele gute Ansätze im Bereich der kulturellen Bildung, allerdings gibt es keine Plattform, die alle Akteure und kulturellen Bildungsbereiche miteinander verknüpft. Wenn ein Lehrer*innen(-Team) ein fächerübergreifendes Projekt durchführen möchte, fehlt vielen Lehrer*innen die künstlerische Expertise, müssen umständlich aus den verschiedenen Bereichen Beispiele gesucht werden oder es fehlt eine Verknüpfung mit den aktuellen Lernplänen, die auch bei kreativen Projekten als Grundlage dienen. Die App/Plattform versucht Informationen gebündelt darzustellen, verlinkt zu verschiedenen Anbietern der kulturellen Bildung, bietet Hintergrundwissen für Lehrer*innen, aber auch Künstler*innen und bietet die Möglichkeit, direkt über die Plattform Künster*innen, Kreative und Coaches für Projekte/Workshops/Coachings zu buchen Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Die App unterstützt Lehrer*innen und Künstler*innen und Kreative zusammenzufinden. Gleichzeitig bietet sie Eltern ein Ideenpool für kreative Projekte während der Zeit des Distanzlernens. Aber auch Schüler*innen soll die App als Anregung für kreative Beschäftigung im Alltag und als Präsentationsmöglichkeit im Rahmen von Projekten dienen. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Künstler*innen sind mit Beginn der Corona-Beschränkungen sämtliche schulischen Projekte der kulturellen Bildung weggebrochen. Kreatives Arbeiten findet in vielen Schulen nur sehr eingeschränkt oder gar nicht statt, von fachübergreifendem Lernen gar nicht zu sprechen. Eltern sind händeringend auf der Suche nach kreativen Lösungen und Ideen für die Alltagsbeschäftigung ihrer Kinder. Eine große Mehrheit an Schüler*innen haben keinen Zugang zur kulturellen Angeboten. Die App/Plattform soll Anregungen für fachübergreifendes Arbeiten bieten, welches momentan kaum stattfindet. Sie bietet Möglichkeiten der kreatives Beschäftigung von Schüler*innen und bietet Künstler*innen die Möglichkeit, digitale Medien für kreative Projekte zu nutzen und auch zu präsentieren. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Langfristig kann eine solche Plattform Künstler*innen und Lehrer*innen zusammenbringen, neue Impulse für kreatives, fachübergreifendes Lernen und Projekte bieten. Durch die Verknüpfung der Projekte mit den Lehrplänen wird es auch für Lehrer*innen und Schulleitungen einfacher, kreative Projekte durchzuführen, da die Inhalte der Projekte immer auch im Lehrplan abgebildet werden. Kreative Projekte können, wenn sie langfristig an Schulen implementiert werden und qualitativ durchgeführt werden, den Geist des Lernens und der Schule verändern. Weg von der eindimensionalen Wissensvermittlung hin zum kreativen, verknüpfenden Lernen. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Die App selber zu erstellen erfordert wenig Aufwand. Gleichzeitig sollte die Einführung der App aber von einer Imagekampagne Kreativiert euch! begleitet werden. Insbesondere zu Beginn ist es erforderlich praktische Impulse in Schulen, bei denen auf die App zurückgegriffen wird, aber auch weiterer nutzbarer Inhalt entsteht, durchzuführen. Dies ist wiederum abhängig von der Finanzierung. Zeitlicher Rahmen: innerhalb von 3-6 Monaten: Entwicklung und Einführung der App 3-12 Monate: Durchführung eines Projekts an einer Modellschule, Entwicklung von weiteren Materialien, Suche von Projektpartnern 3 Monate bis 2 Jahre: Aufbau einer Datenbank, Entwicklung von Inhalten für die Plattform Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Sehr schnell war klar, dass allen Teammitgliedern ein kreativer Geist in der Schule von heute fehlt. Alle sprühten zu Beginn vor Ideen, was es an kreativen Projekten in der Schule geben sollte und welchen Benefit solche Projekte für alle Beteiligte hat. Nun galt es die Ideen zu bündeln. Zu Beginn fiel es uns zunächst schwer, das genaue Problem zu benennen. Woran scheitert es, dass so wenig kreative Projekte in Schulen stattfinden oder warum sind gute kreative Initiativen nicht sichtbar? Leitfragen waren somit: wie können wir die guten vorhandenen Ansätze sichtbar machen? Welche Tools brauchen Lehrer*innen und Schulleitungen um im Rahmen der Lehrpläne kreative Projekt umzusetzen? Wie kann die Hemmschwelle für Schüler*innen möglichst niedrig gestaltet werden, damit sie Lust und Freude haben sich mit kulturellen und kreativen Fragestellungen auseinanderzusetzen? Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Dies waren zweifelsohne die Zusammenkunft verschiedenster Professionen und Personen. Auch die Inputs von den Coaches waren während des Prozesses sehr hilfreich und unterstützend. Ebenso wäre ohne den Druck, am Ende der Woche etwas halbwegs brauchbares vorweisen zu müssen, der Prozess bei der Ideenfindung und der Diskussion über Theorien stehen geblieben. Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? In einem ersten Schritt könnte man eine App programmieren, in einem zweiten und dritten Schritt sollte dann die Plattform inklusive Datenbank sowie die Kooperationen mit Kultureinrichtungen aufgebaut werden. Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Es sollte eine Testschule ausgewählt werden, die mit Elementen der App/Plattform arbeitet. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Budgetierung des Projekts Klärung der Finanzierung Projektpartner suchen, die langfristig ein solches Projekt unterstützen Team für Aufbau sowie Wartung und Pflege zusammenstellen Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Zeit :-) Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team?
Unsere App: Creative Tools For Creative Schools
vermittelt Kreativ-Coaches on-/offline, Schüler-Ideen-Pool mit Best Practice Beispielen, kreativen Input für jeden Tag/jeden Lehrplan, hilft Frames und Perspektiven zu wechseln
['sebmg', 'Baerbel Jakob', 'Claudia Eckes-Kohlrautz', 'panja-pries', 'Thi Binh Minh Nguyen']
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https://devpost.com/software/expert-lehrer-mentor-matching
mentome - OnePager Problembeschreibung Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Die Schulen in Deutschland müssen neue Wege bzgl. des Lehrens und Lernens in Form einer Lernbegleitung gehen, um die SchülerInnen zu befähigen, sich in der jetzigen digitalisierten Lebenswirklichkeit in Form eines lebenslangen Lernens zurecht zu finden. Dafür wollen die LehrerInnen sich neu definieren und als Vorbilder und Wegweiser die SchülerInnen unterstützen. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Die Notwendigkeit, sich in einer sehr kurzen Zeit auf ein komplett neues Szenario (siehe Corona-Krise) umstellen zu müssen, ohne dass dafür ein eingeübtes Prozedere vorhanden war, empfinden viele Lehrer als Überforderung. Vielen LehrerInnen fehlt das technische, methodische und rechtliche Know-how, das dieses sich oft in kurzer Zeit neben dem eigentlichen zeitlich umfangreichen Kerngeschäft aneignen müssen. Sie sehen die Erweiterung der digitalen Kompetenz in guten technischen Rahmenbedingungen sehr positiv, zeigen Interesse und wollen, ohne dafür jedoch eine Idee oder Vorlage zu haben, sich dieser Herausforderung stellen. Innerhalb dieses Spannungsfelds benötigen die LehrerInnen benutzerfreundliche Tools, deren Handhabung intuitiv und spontan angelegt sein sollte. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? In diesem Spannungsfeld befinden sich sämtliche Unterrichtende, unabhängig von Ausbildungsphase (Lehramtstudierende, Referendare, LehrerInnen) , Lehramtsbefähigung (GrundschullehrerInnen, Haupt- und RealschullehrerInnen, GymasiallehrerInnen und Heil- und SonderschullehrerInnen, …) oder Rolle (LehrerIn, Fachleiterin, Schulleitung, AusbilderIn, HochschullehrerInnen, … ) . Lösungsbeschreibung Was ist Euer Lösungsansatz? Das hier angedachte “Lehrer-Mentor-Buddy-Programm” mento.me soll die LehrerInnen in ihrem Transformationsprozess niederschwellig und fachlich fundiert unterstützen. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Vielen LehrerInnen fehlt das technische, methodische und rechtliche Know-how, dass dieses sich oft in kurzer Zeit neben dem eigentlichen Kerngeschäft aneignen müssen. Technische Voraussetzung sollten so gering wie möglich angesetzt werden, um möglichst viele LehrerInnen zu erreichen. Ein Tutoring nur über YouTube-Channels ist nicht ausreichend, da die Fragestellungen der LehrerInnen vielschichtig sind und oft zeitlich unter Druck gelöst werden müssen. Die Lehrerschaft als Personenkreis ist (laut den Umfragen der Gewerkschaften und auch der Erfahrungen der am Projekt beteiligten LehrerInnen) an einer Neuausrichtung interessiert, weiß jedoch oft nicht, welche technische und methodische Möglichkeiten sie hat. Ein Generationenkonflikt kann es teilweise geben. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Zunächst werden die Fragesteller – die LehrerInnen – profitieren, da diese einen Ansprechpartner für ihre Bedürfnisse in dem Transformationsprozess erhalten. Durch die Rolle sind diese Multiplikatoren für die SchülerInnen, da sie durch dieses Programm eine Lehrkraft vor sich haben, die digitale Medien beherrscht und somit Vorbild sein kann. Die Gesellschaft profitiert allgemein. Unsere Kinder erhalten moderne Bildungsmöglichkeiten. Sie sind international auf gleicher Höhe. Unsere Schulbildung ist nicht mehr veraltet, sondern modern und somit konkurrenzfähig. Eine Annäherung von Schule und Wirtschaft gibt für die Ausrichtung der Bildungsgesellschaft neue Impulse. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Da der Lösungsansatz niederschwellig und trotzdem fachlich fundiert gestaltet ist, sollten die LehrerInnen eine Unterstützung in ihrem Alltagsgeschäft erfahren können. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Die LehrerInnen werden in kleinen Schritten zu einer fachlichen Kompetenz herangeführt, die diese befähigt, Ihren Bedarf aus ihrer Sicht konkreter zu artikulieren. Somit kann eine klare Konzeption einer modernen Bildungsgesellschaft erfolgen, die konkurrenzfähig in der Welt bleibt. Der mit dem Digitalpakt geforderte Medienentwicklungsplan wird durch die Akteure mitgestaltet und somit auf ein tragfähiges und nachhaltiges Fundament gesetzt. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Die Umsetzbarkeit erscheint aus heutiger Sicht machbar, da sich eine ähnliche Lösung mit einem Unterstützungsprogramm ( www.gdexa.com ) von Wirtschaft und Studenten bereits bewährt hat. Masterstudenten, die diese Leistung als Leistung in ihrem Studium anrechnen lassen können und darüber eine Facharbeit schreiben und somit in dem Transformationsprozess direkt eingebunden werden. Die private Wirtschaft, die dadurch die Schulen unterstützen kann und sich diese als gemeinnützig anrechnen lassen und profitiert von zeitgemäß ausgebildeten Auszubildenden und Studenten. Die Skalierbarkeit liegt in dem Aufbau einer Datenbank im Backbone auf einem geeignet großen Webserver. Ob nun einzelne LehrerInnen bzw. Mentoren oder (wie erhofft) eine Größenordnung von tausenden dieser Angehörigen, sich in einer solchen Umgebung einfinden, ist unerheblich. Die Grundidee einer App mit spontaner Reaktionszeit kann weiter ausgebaut werden, indem verschiedene andere Hilfsangebote mit der dazugehörigen inhaltlichen Ausprägung dazu kommen können: Webinare im Stundenumfang Präsensfortbildungen im Tagesumfang Community-Treffen im mehrtägigen Umfang Vorgehen und Fortschritt Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Durch Kommunikation und Erfahrungsaustausch der jeweiligen Teammitglieder, die sich aus den Bereichen Schule und Wirtschaft/Coaching mischen, konnten die verschiedenen Sichtweisen erörtert und voneinander profitiert werden. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Folgende Schritte wurden innerhalb des Hackathons durchgeführt: Kennenlernen, Gruppenfindung, Rollenverteilung -> Experte für Themenbereiche Grobe IST- und SOLL-Analyse mit Beschreibung einer ersten Zielsetzung Erarbeitung von Inputs auf Grundlage der Fragestellungen aus dem DevPost-Bereich in kleineren Gruppen Regelmäßiger Austausch über den Projektfortschritt in Form von Video-Konferenzen Suche nach Unterstützern für außerhalb der eigenen Kompetenz liegenden Tätigkeiten, sehr rasche Gewinnung von verschiedensten Persönlichkeiten, Kreative und reflektive Ansätze und Inhalte Überdenken und konkretisieren der bisherigen Inhalte (z.B. User-Storys) Erstellung von einem Klick-Dummy, Namensfindung, Logo-Erstellung, textlicher Konzepte und Präsentationen, … Ideenfindung, Konzeption und Erstellung eines Präsentationsvideos Reviews, Anpassung und Abgabe der Projektkonzeption im Final Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. In der Gruppenfindungsphase trafen das erste Mal Persönlichkeiten aus „zwei Welten“ – Wirtschaft und Bildung – mit konkreten Hintergründen und Anliegen zusammen. Durch den regen Austausch am ersten Tag des Hackathons haben alle Beteiligten die Relevanz der Grundidee als sehr sinnvolles und im Rahmen des Hackathons als leistbares Kick-Off-Projekt anerkannt. Die Umsetzbarkeit erscheint aus heutiger Sicht machbar, da sich eine ähnliche Lösung mit einem Unterstützungsprogramm ( www.gdexa.com ) von Wirtschaft und Studenten bereits bewährt hat. Außerdem gibt es eine Nachhilfe-App - “GoStudent”, die ein ähnliches Profil aufweist, jedoch in der Interaktion SchülerIn und Nachhilfe-Coach steht. Prototyp Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Das Projektteam hat ein Klick-Dummy für eine App erstellt, der mit in der Projekteinreichung enthalten ist. Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? Eine Codierung ist in diesem Rahmen noch nicht geleistet worden. Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Als „Minimallösung“ kann eine Website mit dem Hintergrund einer schon klar programmierten Datenbankstruktur sein, die durch Links wie eine App wirken kann. Die Datenbank ist jedoch als Backbone unerlässlich und sollte als Initial auf die zukünftigen Rahmenbedingungen skalierbar sein. Nächste Schritte Wie testet ihr Eure Annahmen? Interviews und Bedarfsanalyse mit Lehrkräften Ähnliche Plattformen wie www.gdexa.com , oder GoStudent.org Testlauf an ausgewählten Schulen Testlauf mit einem ausgewählten Unternehmen, (Idee wäre Das Unternehmen testet die Plattform in Kooperation mit ihrer externen EDV Support. Die Mitarbeiter stellen die Fragen und die externe Firma antwortet. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass viele externe EDV Firmen, dass gar nicht ablehnen würden, da oft auch nur Kleinigkeiten angefragt werden, die viel Zeit kosten und die Firmen sind alle überrannt. Anfragen könnte man mal Testlauf an einer Uni (im Moment ein gutes Beispiel, da viele Vorlesung online stattfinden und es auch einige Professoren und Studenten gibt, die Fragebedarf haben) Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Erstellung eines Prototyps (Programmierung Oberfläche und Datenbank) Analyse der konkreten Fragestellungen von Unterrichtende Gewinnung von Mentoren aus verschiedensten Bereichen zur Abdeckung der gefundenen Fragebereiche Testlauf an einer Schule Analyse des Testlaufs Wurde die Zielgruppe erreicht? Wenn es Hürden gab, welche waren diese? Sind diese Hürden auf das gesamte Vorhaben und den konkreten Bereich „Schule“ übertragbar? Wenn ja, wie könnte eine Verbesserung erzielt werden? Agile Weiterentwicklung der Idee Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-how, Budget)? Das Team hat in seiner kurzen Kick-Off-Projekt-Phase gemerkt, dass insbesondere in der technischen Umsetzung erfahrene Unterstützung benötig wird. Das hier eingebrachte ehrenamtliche Engagement unterliegt der zeitlichen und finanziellen Beschränkung. Viele Leistungen, die ab jetzt für die Umsetzung erbracht werden müssten, werden auf dieser Basis nicht umsetzbar sein. To-Dos Entscheidung über den Testlauf (wo? und wann?) App-Entwicklung Klärung Finanzierung (Crowd-Funding, Fördergelder etc.) Spätere To-Dos: Klärung mit einer Universität bzw. Verwaltung, wie man den Support einem Masterstudenten (wahrscheinlich eher naturwissenschaftliche Studiengänge) im Rahmen des Schreibens einer Facharbeit anrechnen lassen kann. Ressourcen Kooperationen mit bekannten digitalen Firmen (Dropbox, google, Microsoft, Apple etc.); eventuell unterstützen diese Firmen, die Entwicklung der App mit personellen Ressourcen etc. Kosten (in EUR) Konzeption & Entwicklung - 25.000 Betrieb & Instandhaltung - 12.000/jährlich Vertrieb & Marketing - 20.000/jährlich Personalkosten - 120.000/jährlich Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? (E) Experte, (L) Lehrkraft, (S) Schüler Alle Beteiligten wollen selber auch an der Umsetzung beteiligt bleiben. Rollen: Ekrem Namazci (E) Katharina Vennewald (E) Sabrina Walter (E) Britta Fritze-Jung (L) Constanze Zinkler (L) Claudia Hauschild (L) Bernd Seibold (E) Nils Reichardt (S) Shéra Preuss (E) Jutta Korth (E) Stefanie Marek (E) Built With webdevelopment Try it out www.figma.com
mento.me - Expert-Lehrer-Mentor-Matching Plattform
Lehrer sind die Treiber der digitalen Transformation in Schulen. Ihr Wissen über die Technologie ist entscheidend für die Zukunft der Digital Consumer. Wir bieten Ihnen ein persönliches Mentoring
['Britta Fritze-Jung', 'Katharina Vennewald', 'sheherazade preuss', 'Ekrem Namazci', 'Constanze Zinkler', 'Sabrina Walter']
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https://devpost.com/software/draft-mylearningsource
Problembeschreibung Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? ** Wer ist von dieser Problemstellung betroffen?** Unserem Projektteam setzte sich aus eine diversen Mischung verschiedener Stakeholder mit ganz unterschiedlichen Perspektiven und doch gleichen Pain Points zusammen: Eltern, die frustriert sind, dass ihre Kinder intrinsisch motiviert und voller Elan in die Schule gestartet waren, aber nach kurzer Zeit fast alle Begeisterung für Schule verloren haben. Eltern, deren Kinder auf der Suche nach praktischen Anwendungen des Lernstoffs an die Grenzen des traditionellen Schulbetriebs gestoßen waren und keine gleichgesinnten Schüler*innen für ihre Interessen haben. Lehrer*innen, die gerne projektbasiert und mit Bezug zur Lebensrealität der Schüler*innen unterrichten würden, aber oft durch starre Lehrpläne, hohe Arbeitsbelastung und fehlende fächerübergreifende Kooperation mit Kolleg*innen an Grenzen stoßen. Schüler*innen, die genug haben vom hundertsten Arbeitsblatt und sturem Auswendiglernen. Schüler*innen, die endlich selbst tätig werden, für sie relevante Themen bearbeiten und gemeinsam die Welt verändern wollen. Die später in der Arbeitswelt gut Fuß fassen und die dafür benötigten Kompetenzen sammeln wollen. Außerdem haben viele Schüler*innen den Überblick an digitalen Lernangeboten verloren und sind überhäuft mit verschiedenen Plattformen, die meist nach Fächern segmentiert sind (z.B. Anton, Mathletics, Mathepirat, Scratch, Sofatutor, Learnattack, iServ, Teams). Unternehmensvertreter, die Mitarbeitende suchen, die selbstorganisiert arbeiten können und wichtige Zukunftskompetenzen besitzen. Die aber festgestellt haben, dass die Schule von heute genau diese Kompetenzen nicht vermittelt. Übereinstimmend haben wir festgestellt, dass die Schule von heute wichtige Zukunftskompetenzen, die zumeist in den 4Cs (Communication, Critical Thinking, Creativity und Collaboration) zusammengefasst werden, nicht vermittelt. Alle Projektmitglieder einte der Wunsch danach, die natürliche Neugierde und Begeisterung der Schüler*innen durch projektbasiertes Lernen zu fördern. Wir wollten Schüler*innen und Lehrenden die Basis und den benötigten Freiraum für gemeinsame Ideen und individuelle Projekte geben. Erklärtes Ziel war, dass Schüler*innen fächerübergreifend eigene, zu ihren Neigungen und Interessen passende Projekte als festen Bestandteil von Schule bearbeiten können und dabei neben dem Kerncurriculum dringend benötigte Zukunftskompetenzen erwerben. es Lehrer*innen so einfach wie möglich zu machen, dies zu unterstützen. Es gibt bereits viele Inhalte, aber die IT- und Angebotslandschaft ist sehr unübersichtlich. Zudem überfordert und frustriert die Suche nach passenden Inhalten schnell. Wir wollen Licht ins Dunkel bringen und sowohl Schüler*innen als auch Lehrer*innen eine qualitativ hochwertige, übersichtliche und einfach zu handhabende Basis für fächerübergreifende Projektarbeit bereitstellen. Die Idee einer selbstlernenden und Projekt- & Matching-Lernplattform war geboren: Latch – myLearning Source. Lösungsbeschreibung Was ist Euer Lösungsansatz? Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Durch die KI-basierte intuitiv bedienbare Lernplattform LATCH (Learning by Matching) weicht Lernfrust der Lernbegeisterung, da Schülern und Lehrer in kürzester Zeit maßgeschneiderte Lerninhalte sowie fächerübergreifende Projekte aus dem stetig wachsenden Lernangeboten im Internet via Machine-Learning herausgefiltert werden. Nach einmaliger Erstellung eines Persönlichkeits- und Interessenprofils werden diese Angaben sowie weitere Suchkriterien auf Basis eines Empfehlungsalgorithmus mit relevanten, auf der Plattform verfügbaren Lerninhalten und Projekten, “gematched” und dem User angeboten. Zur Gewährleistung der Integration von LATCH in den Schulunterricht können Lehrer*innen idealerweise jedem Lernpfad eines Schülers fächer- und kompetenzspezifische Punkte zuweisen, die das Kerncurriculum abdecken. Auf Basis dieser Vorgaben wählen die Schüler*innen selbst die für sie durch Latch gefilterten Lerninhalte aus und können damit ihren persönlichen Lernpfad mitgestalten. Idealerweise wird die Plattform das Zukunftstool für den Frei-Day, Projektwochen oder auch längerfristige Projektarbeit sein. Nach abgeschlossenen Projekten erhalten die Schüler*innen ein ausführliches Zertifikat mit all den erworbenen Kompetenzen. Die Schüler*innen erlernen so nicht nur die Themen des Kerncurriculums, sondern eignen sich über interdisziplinäre und klassen-, schul- oder sogar länderübergreifende Projekte zusätzlich wichtige Zukunftskompetenzen an. Durch Auseinandersetzung mit realitätsnahen und interessensgeleiteten Fragestellungen sowie integrierten Gamification-Elementen lernen die Schüler*innen intrinsisch motiviert und selbstorganisiert - ein Win-Win für alle o.g. Stakeholder. PLATTFORMINHALTE Den unterschiedlichsten Stakeholdern soll es ermöglicht werden, Inhalte auf die Plattform zu laden. Zunächst wird es eine automatisierte White List geben, die alle relevanten Inhalte, Lernplattformen und Projekte umfasst, die es bereits im Internet gibt und bei denen eine Qualitätssicherung gewährleistet ist. Ebenso wird es Schüler*innen und Lehrer*innen möglich sein, ihre Projekte und Lerninhalte auf der Plattform zu teilen. Darüber hinaus können Unternehmen, NGOs, Vereine etc. interessante Projekte ausschreiben. Voraussetzung wird auch hier eine klar definierte Qualitätssicherung in Hinblick auf Inhalt und Datenschutz sein. Um Schüler*innen zu motivieren, werden Gamification-Elemente eingeführt. Icons begleiten die Nutzer in ihrer Lernreise. Nach jedem bearbeiteten Projekt wird ein Zertifikat erstellt. Wer mehrere Projekte erfolgreich absolviert, durchläuft mehrere Levels bis zum Expert*in, der/die andere Nutzer*innen coachen darf. 1.Level Anfänger 2.Level Projektziel erreicht 3.Level Fortgeschrittener 4.Level Experte Die Persönlichkeitsanalyse, die KI-basiert mit Nutzung der App aktualisiert wird, verteilt die Nutzer in verschiedene Typen, so z.B. in Krea-Kolibri und Tech-Shark. Dabei werden bei jedem Typus die herausragendsten Kompetenzen und Neigungen berücksichtigt. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Latch macht Schüler*innen zu Gestaltern und Lehrer*innen zu Coaches: Latch begeistert und vernetzt Schüler*innen und macht es Lehrer*innen leichter auf den Zug der Digitalisierung aufzuspringen und die Kinder zu fördern. Lehrer*innen können ohne großen Arbeitsaufwand spannende und hochwertige Projekte in den Unterricht integrieren. Mit kreativen Arbeitsergebnissen und einer neuen Art des Arbeitens wird die intrinsische Motivation der Schüler*innen neu entfacht. Basierend auf den individuellen Fähigkeiten der Nutzer*innen können - passend zum Kerncurriculum - Stärken gefördert und Schwächen abgebaut werden. Wichtig ist hierbei als zusätzlicher Anreiz, dass die Schüler*innen „Punkte“ für klassische Fächer sammeln können. Die Plattform bietet Schüler*innen die Möglichkeit sich an praxisrelevanten Projekten anzuschließen oder selbst aktiv zu werden und eigene Projekte ins Leben zu rufen. Schüler*innen sind durch den Bezug zu ihrer Lebensrealität maximal motiviert. Sie bauen sich wichtige Zukunftskompetenzen auf, spielerisch und ohne die übliche „Paukerei“. Und für Unternehmen bietet sich die Chance, spannende Challenges auszuschreiben und so innovative Lösungen für Herausforderungen und neue Blickwinkel zu erhalten. Als Anreiz können beispielsweise Schulfeste sowie Laptops als Gewinn gesponsert werden. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Latch versteht sich als Bindeglied zwischen Schüler*innen, Eltern, Lehrer*innen, Unternehmen und Organisationen. Latch vereint Menschen sowie Informationen von bereits bestehenden Plattformen. Somit erhalten die Nutzer eine bessere Übersicht im Dschungel der Plattformangebote nach dem Vorbild von homeschooling-corona.com von Verena Pausder. Darüber hinaus werden speziell für Latch kuratierte Projekte für die Schulen angeboten. Da die Plattform auch auf bereits bestehende Angebote zurückgreift, ist sie schnell realisierbar und kann zeitnah eingesetzt werden. Somit trägt Latch dazu bei, die aktuelle Situation und die Herausforderung der Verzahnung von Homeschooling und Präsenzunterricht direkt anzugehen. Gerade beim Homeschooling ist es für Lehrer*innen schwierig, die Schüler*innen bei der Stange zu halten. Hier können spannende gemeinsame Projekte zu einer schnellen Verbesserung der Lernmotivation und -bereitschaft bringen. Wenn Schüler*innen alleine zu Hause lernen, fehlt ihnen oft ein geeigneter Ansprechpartner für Fragen - gerade wenn Eltern stark im Homeoffice eingebunden sind oder aus anderen Gründen nicht helfen können. Auch entsteht schnell das Gefühl von Einsamkeit, wenn kein/e Freund*in da ist, um Ideen zu diskutieren und gemeinsam kreativ zu werden. Hier schafft Latch Abhilfe. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Langfristig kann Latch dazu beitragen, dass in Schulen flächendeckend auch projektbasiert gearbeitet wird, da die Plattform dafür eine einfache und bequeme Lösung bietet. Schüler*innen finden aufgrund der KI-basierten Algorithmen Themen und Projektpartner, die wirklich zu ihren Neigungen und Fähigkeiten passen. Durch diese Art des gemeinsamen Lernens werden neben herkömmlichen kognitiven Fähigkeiten auch wichtige Zukunftskompetenzen wie kritisches Denken, kreative Problemlösungskompetenz, Selbstorganisation und Zeitmanagement gefördert. “Wir sagen immer unsere Kinder sind digital Natives. Unsere Kinder sind digital consumer. Aber wir bringen ihnen nicht bei, wie sie die Zukunft gestalten" (*Verena Pausder) Die Generation digital consumer lernt Dank Latch nachhaltiges Lernen - durch eine inspirierende und motivierende Lernumgebung sowie durch Interessens- und Kompetenz-Matching. Mit Latch machen wir unsere Kinder fit für die digitale Zukunft! Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Entscheidende Vorteile von Latch: Latch greift auch auf bestehende hochwertige Internetangebote zurück, so dass schnell eine große Basis an Inhalten verfügbar sein wird. Aufgrund eigener Erfahrungen und Befragungen wissen wir, dass eine Vielzahl an fertigen Projekt-Konzepten bei Lehrer*innen und Referendar*innen in der Schublade liegen und diese eine gute Basis für latch-eigene Projekte bilden können. Die meisten Lehrer*innen wollen ihr Wissen teilen. #SharingIsCaring Wichtige Kriterien für Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit sind daher Die Plattform muss so leicht handhabbar sein, dass auch Lehrer*innen ohne digitale Affinität damit arbeiten können und wollen. Der Nutzen für die Lehrer*innen und Schüler*innen muss klar ersichtlich sein. Latch-eigene Projekte sollten auch an Inhalten des Kerncurriculum orientiert sein, damit sie zu einem festen Bestandteil im Unterricht werden können. Sicherheit, Datenschutz und Qualitätssicherung sind wichtige Aspekte, um auch Landesschulbehörden und Schulleitungen ins Boot zu holen. Die notwendige hohe Qualität kann beispielsweise über Whitelists sowie ein Peer Review System oder Latch-eigene Mitarbeitende sichergestellt werden. Wenn diese Kriterien ausreichend berücksichtigt und erfolgreich implementiert werden, sind wir überzeugt davon, dass die Plattform sehr schnell umgesetzt und für die Nutzung durch alle Schulen Deutschlands skaliert werden kann. Vorgehen und Fortschritt Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Nachdem sich das Team via Zoom-Calls und Kommunikation im eigenen Slack-Channel auf die Grundidee der Lernplattform verständigt hatte, fand eine erste Ideensammlung in einem Miro-Board statt. Im ersten Schritt wurden unstrukturierte Ideen und Fragen auf einem digitalen Pinnwand-Zettelboard gesammelt und im zweiten Schritt in einer Mindmap strukturiert. Die Mindmap wuchs in kürzester Zeit an, mit jeweils zahlreichen Unterpunkten und Detailvorschlägen zu den Kernpunkten “Problem”, “Fragen” und “Ideen”. Aus den Ideen heraus entstand die erste konkrete Idee der Lernplattform, welche wir in Teilteams mit Inhalt füllten. Zudem wurde im Team über den Namen der Plattform abgestimmt; der Vorschlag “Latch - my Learning Source wurde schnell zum Favoriten. Die Teilteams, welche sich nach eigenen Interessen und Kompetenzen zu sortierten, arbeiteten konkret an den folgenden Punkten: Personas und Customer Journey Welches Problem lösen wir wie für wen anhand von konkreten Beispielen? Anhang 1: Storyline Anhang 2: Personas Ausgestaltung der Matching-Funktion Wie können die Profile von Schüler*innen KI-basiert mit den Lerninhalten abgeglichen und ein individueller Lernpfad vorgeschlagen werden? Welche Mittel können hierfür herangezogen werden? (einfacher Fragebogen, Assessment, Lernstandsprüfung, etc.) Anhang 3: Eingangstür zur Plattform Anhang 4: Matching/Fragebogen Inhalte der Lernplattform Welche externe Lerninhalte können verlinkt werden, neue Inhalte von Lehrern, Hackathons, Lerngruppen, etc.? Wie kann die Zusammenarbeit im Unternehmen aussehen? Wie können auch außerschulische Interessen berücksichtigt werden? Anhang 5: Inhalt/Content Einbindung in Schule und Nutzen Wie kann Latch in den Schulalltag integriert werden? Wie stellen wir den Kompetenzaufbau sicher? Wie werden die Schüler*innen motiviert? (Gamification-Elemente, reale Lernerlebnis, Selbstständigkeit, etc.) Anhang 6: Entwurf Projektauswahl für Lehrer*innen Anhang 7: Beispielprojekt: Kategorie Schulprojekt, 3. Klasse Grundschule Anhang 8: Erster Entwurf für Zertifikat bei Abschluss eines Projekts durch Schüler*in Anhang 9: Stakeholder Übersicht, Anhang 10 Gamification Selbstorganisiert und hoch engagiert hat sich dann ein Core-Team gefunden, welches sich gekümmert hat um: die Erstellung der finalen Storyline Beschreibung und Redaktion des kompletten Konzepts Erstellung des Videos sowie die Dokumentation der Prototypen-Anhänge Besonders stolz ist das Team auf die extrem kurze Findungsphase und die enorme Begeisterungsfähigkeit aller für die Kernidee. Die lösungsorientierte Herangehensweise und der vertrauensvolle Umgang aller Teilnehmer*innen machte aus dem Hackathon #wirfürschule für uns alle ein aktives Lernprojekt mit großem Erfolg. Prototyp Wie sieht Euer Prototyp aus? Es gibt Entwürfe für die Startseite, für die Filterfunktionen sowie für ein Projektbeispiel; zu denen wir uns Feedback von Schüler*innen und Lehrer*innen eingeholt haben. Die Entwürfe finden sich allesamt im Anhang und in der Powerpoint-Datei. Der nächste Schritt in Zusammenarbeit mit einem UX-Designer wird ein Mockup für weitere Tests und Feedback ein. Nächste Schritte Wie testet ihr Eure Annahmen? Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Konzeption Erstellung einer detaillierten Konzeption der LATCH-Plattform. Prototypen + Einbindung von Stakeholdern Erstellung eines echten Prototypen in Anlehnung an unseren skizzierten Prototypen; Programmierung und nutzerfreundliche Gestaltung mit UX-Designern. Sobald ein Minimum Viable Product als Prototyp fertiggestellt ist, soll dieser von ausgewählten Pilotschulen, Schüler*innen und Lehrer*innen auf Usability und Akzeptanz getestet werden. Interessierte werden hierfür über soziale Medien wie Facebook, Instagram und Twitter sowie über persönliche Kontakte gewonnen. Weitere Gespräche mit Stakeholdern (Landesschulbehörden und Bezirksregierungen, Hochschulen/Universitäten, Unternehmen, NGOs) für die Suche von Projektpartnern; weitere Marktrecherche und Einbindung bestehender Internet-Angebote als Partner. Prozessdefinition Qualitätssicherung, Datenschutz, Urheberrecht Definition klarer Prozesse im Hinblick auf Qualitätssicherung der Lerninhalte, Datenschutzverordnung und Urheberrechts; Um eine schnelles Wachstum der Lerninhalte der Plattform sicherzustellen, werden vereinfachte Standardprozesse für Lehrer*innen definiert, mittels derer die Einstellung von Lerninhalten und Projekten erfolgt. Qualitätssicherung von Inhalten sowie Definition von Prozessen zur Erstellung von Latch-eigenen Inhalten. Hier ist geplant mit Whitelists für qualitätsgesicherte Anbieter zu arbeiten. Latch eigene Inhalte können beispielsweise von Referendar*innen, Wissenschaftlichen Mitarbeitenden an Hochschulen sowie Lehrenden an Schulen erstellt werden. Die notwendige hohe Qualität würde über ein Peer Review System oder Latch eigene Mitarbeitende sichergestellt. KI/Machine Learning Sukzessiver Aufbau des KI-Algorithmus nach Einführung an weiteren Schulen. Dafür werden u.a. Trainingsdaten benötigt, um den Algorithmus anzulernen. Diese können entweder aus den ersten Nutzungsdaten der Plattform gewonnen werden oder durch eine crowd-source Initiative von Lehrern, Eltern und Schülern erstellt werden. Technische Evaluation, Kostenschätzung und Finanzierung technische Evaluation über benötigte Ressourcen sowie eine detaillierte Kostenschätzung;. In Abhängigkeit vom Kostenaufwand Suche nach Sponsoren, Förderprogrammen und strategischen Partner aus der Wirtschaft Formulierung von Anreizen für Unternehmen, NGOs, etc., warum sie Projekte auf Plattform stellen sollten Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-how, Budget)? Wir benötigen folgende Ressourcen zusätzlich zum bestehenden Projektteam: App Developer UX-Designer KI/Machine Learning Spezialisten Datenbank/Backend Engineer Im Projektteam bereits vorhanden sind: Projektmanager Business Development/Marketing/Partner Management Fachberater*innen für Kerncurriculum und Qualitätssicherung (Lehrer*innen/Schüler*innen) Das notwendige Budget für die Konzeption und technischen Aufbau sind: 25.000 - 40.000€ Das Budget für den Betrieb ist abhängig von Scope/Skalierung: Materialkosten sowie Kosten für Server 12 t€/Jahr Personalkosten für 1x Frontend- & Backend Engineering/Entwicklung, 1-2x Pädagogisch/Community Management/Qualitätssicherung, 1x Sales/Marketing sowie Business Development Geschätzte Kosten/Jahr: ca. 200.000-300.000€ Seid Ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Ja, das Team ist mit Feuer und Flamme dabei. Allerdings werden wir weitere Teammitglieder als Unterstützung benötigen. Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Zukünftige Teammitglieder in alphabetischer Reihenfolge: Amélie Dupuy-Cailloux (UX Design) Adrienne Hurtienne (UX Design) Barbara Fach (Qualitätssicherung) Christiane Herbst (Marketing) Nina Kaienburg (Business Development) Laura Kulmann (Fachberatung - Pädagogik) Ekrem Namazci (Business Development) Mio Neidhart (Fachberatung - Schüler*innen und Testmanagement) Juliane Schröder (Projektmanagement und Kommunikation) Viktoria Sheyko (Fachberatung - Unternehmen, NGOs) Marina Sverdel (Fachberatung - Unternehmen) Wolfgang Wittmann (Fachberatung - Unternehmen) Lukas Hörter (Fachberatung - Schüler*innen und Testmanagement) Built With webdevelopment
LATCH - Learning by Matching - Die Lernplattform der Zukunft
Durch die KI-basierte Plattform LATCH können SuS und LuL in kürzester Zeit maßgeschneiderte Lerninhalte sowie fächerübergreifende Projekte aus dem wachsenden Lernangeboten im Web herausfiltern
['Viktoria Sheyko', 'www.hausbeschulung.de', 'Amélie Dupuy-Cailloux', 'Wo Wittmann', 'Nina Kaienburg', 'Laura Kulmann', 'Lukas Hörter', 'sheherazade preuss', 'Juliane Schröder', 'Barbara Fach', 'Mio Neidhart', 'Ekrem Namazci', 'Marina Sverdel', 'Christiane Herbst']
[]
['webdevelopment']
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https://devpost.com/software/das-medienkompetenz-zertifikat
Das Problem Digitale Medien sind in unserer Umwelt allgegenwärtig. Kaum jemand verlässt das Haus ohne sein Smartphone, E-Mails werden praktisch sekündlich gecheckt und auch in der Schule haben interaktive Whiteboards, Laptops und Tablets Einzug gefunden. Doch die nun verfügbare Technik erfordert auch ganz neue Kompetenzen von uns allen. Dennoch werden diese Kompetenzen in bspw. schulischen und universitären/hochschulischen Kontexten nicht verpflichtend gelehrt und gelernt; sie scheinen eher als ein positives Nebenprodukt betrachtet zu werden. Dabei bedeutet Medienkompetenz Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Insbesondere im schulischen Kontext stellen die digitale Wissensvermittlung bzw. das digitale Lernen sowie das kritische Reflektieren über derartige Prozesse ein großes Potential zur Entwicklung und zum Einsatz neuer, aktivierender Lehr- und Lernmethoden dar. Der Einsatz digitaler Medien ermöglicht Lehrer*innen, neue Wege und Formen der Veranschaulichung und Auseinandersetzung mit Unterrichtsinhalten zu ermöglichen. Hierfür sind der eigene kompetente und reflektierte Umgang mit digitalen Medien sowie ein Bewusstsein für die Unterrichtsgestaltung mit Hilfe digitaler Lernszenarien für einen gelungenen digital unterstützten Unterricht unerlässlich. Zu diesem Zweck müssen Lehrer*innen schon früh in ihrer Ausbildung im Umgang mit digitalen Medien geschult werden. Aktuell bieten nicht viele Universitäten Lehramtsstudierenden die Möglichkeit, die notwendigen technischen und digitalen Kompetenzen zu erlangen. Diese Lücke muss im universitären Lehrplan geschlossen werden, um Lehramtsstudierende angemessen auf den Unterricht von morgen vorzubereiten. Hierfür sind vor allem Erstellungen und Verankerungen von Modulen für Medienkompetenz erforderlich. Die Corona-Krise und die damit verbundenen Schulschließungen haben gezeigt, dass viele Lehrer*innen mit den digitalen Lehr- und Lernmethoden überfordert sind und sich damit schwer tun, einen ansprechenden, aktivierenden digitalen Unterricht, aber auch Online-Unterricht, zu gestalten. Daher müssen jetzt Aus-, Weiter- und Fortbildung für Lehrer*innen geschaffen und Medienkompetenz in allen relevanten Bereichen festgesetzt werden. Unsere Lösung Medien und digitale Technologien sind Teil unserer Lebenswelten sowie von Lern- und Bildungsprozessen. Gesellschaftliche Teilhabe ist zunehmend an die Nutzung digitaler Medien gebunden. Einen wichtigen Beitrag zur Ermöglichung dieser Teilhabe liefern Pädagog*innen der verschiedenen Bildungseinrichtungen - darunter insbesondere Schulen und Universitäten/Hochschulen; denn ihr Bildungsauftrag ist u. a., bei Lernenden einen selbstbestimmten und sozial verantwortungsvollen Umgang mit Medien, samt ihrer Techniken und Kommunikationsformen zu fördern. Im Rahmen des Hackathons haben wir ein Konzept entwickelt, von welchem Lehramtsstudierende, Lehrer*innen und Schüler*innen profitieren können; wir haben ein Seminar/Modul für Medienkompetenz entwickelt, welches pädagogische, didaktische und technische Kompetenzen fördert. Dabei besteht das Seminar aus einzelnen Lektionen, mit denen Studierende vor allem allgemein- und medienpädagogische, medientechnische und medienästhetische Fachqualifikationen für die professionelle Tätigkeit in ihrem lehrenden und begleitenden Handlungsfeld erwerben sollen. Durch die Inkorporation einer Praxisphase an Schulen bietet das Projekt zusätzlich einen Mehrwert für Lehrer*innen und Schüler*innen sowie für die Forschung des digitalen Lehren und Lernens. Modularer Aufbau des Seminars In Anbetracht dessen, dass die Ausbildungen an Hochschulen am Anfang meist stark theoriebasiert und erst später zunehmend mehr praxisorientiert verlaufen, haben wir den Seminar der Medienpädagogik an diese Strukturierung angelehnt: Das Seminar soll mit einer reinen Theoriephase beginnen, die in einer theorieunterstützten Praxisphase mündet, sodass im Seminar nicht nur das Medienwissen erweitert wird, sondern auch erste eigene Erfahrungen im Umgang mit digitalen Tools gesammelt werden können. Der Umfang und die Gestaltung der Praxisphasen differieren zwischen den verschiedenen Lehramtsstudiengängen sowie zwischen Bundesländern und Universitäten. Damit dient das Seminar insbesondere als theoretische Grundlage für die Praxisphase. Das Seminar richtet sich sowohl an Studierende im Bachelor- als auch im Masterstudium und setzt daher wenig Vorwissen voraus; ein Einstieg ist also in jeder Phase des Lehramtsstudiums möglich. Zudem stehen die im nächsten Abschnitt erwähnten Inhalte des Seminars allen Lehrkräften in Deutschland online und offen zur Verfügung. Die Inhalte des Seminars stammen aus diversen Themengebieten der Lehrer*innenbildung, wie Schulrecht, pädagogischer Diagnostik, Lerntheorien, Medienpädagogik und den Fachdidaktiken, wobei die Inhalte nicht den Anspruch haben, vollständig zu sein. Ziel ist es vielmehr, Studierende auf einen ersten Unterricht mit digitalen Medien vorzubereiten. Dafür wurden zehn aufeinander aufbauende Lektion konzipiert, welche im Folgenden beschrieben werden: Lektion 1: Als Basis für die kommenden Lektionen und für ein allgemeines Grundverständnis, wird der Medienbegriff definiert und im Kontext der Digitalität reflektiert. Auch wird auf die Medienkompetenzen der KMK eingegangen, welche im Unterricht ausgebaut werden sollten. Teil der ersten Lektion ist zudem eine Selbstreflexion der eigenen Kompetenzen. Diese wird am Ende des Seminars erneut aufgegriffen. Lektion 2: Als weitere wichtige Grundlage werden die rechtlichen Aspekte des digitalen Unterrichts thematisiert. Dies betrifft Datenschutzaspekte, genau so wie das Nutzen lizenzierter Materialien. In diesem Zusammenhang werden auch offene Lizenzen der OER-Ressourcen vorgestellt und auf Möglichkeiten zur Beschaffung dieses Materials verwiesen. Als praktische Aufgabe wird Zoom in Hinblick auf den Datenschutz untersucht. Lektion 3: In Lektion 3 wird an Zoom angeknüpft und auf wichtige Aspekte von Web-Konferenz-Tools, wie Datenschutz, Einsatzmöglichkeiten, Limitierungen, und häufige Probleme in der Praxis eingegangen. Auch werden weitere Tools wie Jit.si oder Big Blue Button vorgestellt und miteinander verglichen. Im Rahmen des Seminars wird zudem eine Online-Meeting-Knigge entwickelt, welche den Einsatz von Video-Konferenzen für alle erleichtern soll. Lektion 4: Diese Lektion widmet sich Methoden und Tools, welche in der Einzelarbeit eingesetzt werden können. Zunächst wird diese als eine von vielen möglichen Sozialformen auf Vor- und Nachteile, lerntheoretisch gestützt, untersucht. Im Anschluss werden drei Tools vorgestellt, welche mit bestimmten Methoden für eine gelungene Einzelarbeit eingesetzt werden können und eine Datenbank mit weiteren Methoden und Tools zur Verfügung gestellt. Lektion 5: Hier wird wie in Lektion 4 verfahren, wobei nun anstelle der Einzelarbeit die Partner- und Gruppenarbeiten als Sozialformen thematisiert werden. Auch hier wird eine Datenbank zur Verfügung gestellt. Lektion 6: Für den Unterricht sind außerdem Aspekte der pädagogischen Diagnostik relevant. Die Analyse von Stärken und Schwächen der Lernenden, sowie die Planung und Verbesserung von Unterricht müssen digital umgesetzt werden und auch Feedback (summativ und formativ) spielt gerade im Unterricht auf Distanz eine wichtige Rolle. In dieser Lektion werden theoretische Grundlagen dieser Thematiken dargelegt und praktikable Vorgehensweisen im digitalen Unterricht vorgestellt. Lektion 7 und 8: Je nach Studiengang der Lehramtsstudierenden, werden hier die Schwerpunkte der jeweiligen Fachdidaktiken thematisiert. Dies umfasst Methoden, Tools und didaktische Aspekte, welche nur für spezielle Fachbereiche relevant sind. Auf Grundlage des bisher erlangten Wissens kann nun ein digitaler Unterricht geplant und in der Praxis erprobt werden. Lektion 9: In vielen Schulen existieren bereits Lernmanagementsysteme. Diese Lektion befasst sich mit einigen Bespielen, und geht auf mögliche Szenarien der Nutzung und Einbindung externer Inhalte ein. Lektion 10: Abschließend wird der eigene Lernfortschritt reflektiert (auch in Bezug auf die Selbsteinschätzung der ersten Lektion) und das Seminar evaluiert, um eine stetige Verbesserung zu gewährleisten. Im Rahmen der Praxisphase des Seminars haben die Studierenden die Möglichkeit, unterschiedliche Unterrichtsmethoden auszuprobieren und zu evaluieren. Um den Umgang mit digitalen Tools nachhaltig zu lernen, ist die Anwendung der theoretischen Inhalte von großer Bedeutung, weshalb es in unserer Seminarkonzeption eine so zentrale Rolle spielt. Damit Studierende - wichtiges - Feedback erhalten, nimmt an den Gruppenlehrveranstaltungen je ein*e Lehrer*in und/oder ein*e Mentor*in (Hochschuldozent*in und/oder anderweitige*r Experte*in für die vorgestellten Tools und Lerninhalte) teil. Durch persönliches Feedback können Fremdwahrnehmung und Selbstwahrnehmung verglichen, positive Verhaltensweisen gefördert und Verbesserungen des eigenen Denkens und Handelns erfolgen. Darüber hinaus wird die Fähigkeit erlangt, moderne E-Learning Tools einzusetzen, um u. a. den Lernerfolg von Schüler*innen bzw. die Qualität des Unterrichts messbar zu machen. An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass wir im Zuge des Hackathons für die beiden Seminarphasen - Theoriephase und Praxisphase - jeweils sowohl ein Online-Szenario als auch ein Präsenz-Szenario entwickelt wurden. Im Folgenden werden diese beiden Szenarien kurz vorgestellt. Dabei erfolgen die Beschreibungen für beide Seminarphasen einzeln, auch wenn die Phasen während des Seminars durchaus parallel verlaufen können. Vorab sei bereits angemerkt, dass das jeweils erste Szenario auf einem rein digitalen Ansatz basiert, während im jeweils zweiten Szenario Theorie und Praxis in Präsenzform erfolgen. Durch den digitalen Ansatz ist auch eine Umsetzung der Lösung während der Corona-Krise möglich. Nach der Corona-Krise muss jedoch nicht strikt zwischen Präsenz- und Online-Gestaltung entschieden werden; es sind auch Kombinationen aus den verschiedenen Szenarien denkbar, wie bspw. die Kombination aus einer Online-Theoriephase und einer Präsenz-Praxisphase. Theorie-Phase Szenario 1: Online-Seminar Im Zuge der Corona-Krise finden in vielen Universitäten und Hochschulen keine Präsenzveranstaltungen statt. Daher ist es unabdingbar, dass es ein zentrales Online-Seminar zur Medienkompetenz gibt, welchem die Studierenden ortsunabhängig beitreten können. Dabei bietet ein regelmäßiges Online-Seminar Universitäten - auch nach der Corona-Krise - die Möglichkeit, Ausbildungsmaßnahmen zur Medienkompetenz in ihre eigene Lehre zu integrieren, die aktuell kein Medienkompetenz-Seminar verfügen oder auch auf Modulebene keine passenden Strukturen besitzen. Der Grund ist, dass - anders als sonst üblich - ein*e Dozent*in nicht an einem kompletten Seminar gebunden ist, da einzelne Lektionen von unterschiedlichen Expert*innen (Hochschuldozent*innen, Lehrer*innen und Anderen) erklärt werden. Szenario 2: Seminar an der Universität/Hochschule in Präsenzform Liegen an einer Universität geeignete Strukturen für ein Medienkompetenz-Seminar vor, können Dozierende das Seminar auch in einer Präsenzform anbieten, indem sie sich an den o. a. Inhalten der einzelnen Lektionen orientieren. Dabei ist es durchaus möglich, dass Dozierende den obigen Seminarplan um eigene Inhalte ergänzen, um so den Vorgaben von Modulkatalogen etc. der eigenen Universität/Hochschule gerecht werden zu können. Eine Stärke des Präsenzseminars ist, dass Studierende jederzeit Fragen stellen können; auch ein spontaner Austausch von Ideen ist möglich - insbesondere zwischen Studierenden. Praxis-Phase Szenario 1: Umsetzung in der Corona School Lehramtsstudierende sollen Medienkompetenz mit Hilfe unserer entwickelten Lösung auch während der Corona-Krise erlangen können. Das Vorhaben baut dabei auf die bereits bestehende Infrastruktur des Corona School e.V. und eine Nutzerbasis von über 20.000 Teilnehmer*innen auf, weshalb der Ansatz zeitnah umgesetzt und etabliert werden kann. Durch eine Kombination von digitalen, offenen Klassenzimmern, in welchen Studierende eine oder mehrere Unterrichtsstunden planen, entwickeln und durchführen sowie einer digitalen 1-zu-1-Lernbetreuung, können alle Bestandteile von üblichen Lehrveranstaltungen alltagsgetreu abgebildet werden. Gruppenlehrveranstaltungen sollten sich thematisch vor allem mit der allgemeinen Lernorganisation der Schüler*innen in Zeiten von COVID-19 beschäftigen, während die 1-zu-1-Betreuung individuelle, fachliche Lernunterstützung ermöglicht. Durch die Einbindung eines Tandem-Systems können Lehramtsstudierende während des gesamten Praktikums von Mentor*innen betreut werden und wertvolles Feedback zur Unterrichtsgestaltung erhalten. Szenario 2: Umsetzung in Kooperation mit lokalen Schulen Durch die bereits bestehenden Strukturen für die Orientierungs- und Berufspraktika besteht der Kontakt zwischen Universitäten und lokalen Schulen. In diesen können Lehramtsstudierende eine oder mehrere Unterrichtsstunden konzipieren, durchführen und evaluieren und die bereits erlangte Medienkompetenz zur Anwendung bringen. Die Betreuung der Studierenden kann wie üblich durch eine*n Lehrer*in erfolgen, um geeignetes Feedback zu erhalten und die Stunden angemessen nachzubereiten. Bereitstellung von E-Learning Tools durch StudyCore In allen Praxis-Phasen können E-Learning Tools des EdTech StartUps StudyCore genutzt werden. StudyCore ist eine mobile Quiz-App mit Gamification-Elementen, in welcher die Schüler*innen Fragen zu den unterschiedlichen Unterrichtseinheiten beantworten und somit ihr Wissen zum Lehrstoff in Echtzeit überprüfen können. Die App verfügt außerdem über ein Teacher Dashboard, über welches der Lernstand der Schüler*innen, nach ihrer Einwilligung, anonymisiert messbar gemacht werden kann. Dies ermöglicht eine digitale Binnendifferenzierung. Dadurch können die Lehramtsstudierenden wertvolles Feedback über Ihre Unterrichtsgestaltung bekommen und individueller auf die Schwächen und Stärken ihrer Schüler*innen eingehen. Das Erstellen der Quiz-Fragen kann hier mit dem Vorbereiten von Hausaufgaben verglichen werden. Die Lehramtsstudierenden können über einen Zugang zu StudyCore in einer Fragen-Eingabemaske Quiz-Items erstellen. Vorteile für die verschiedenen Institutionen des Bildungssystems Durch die Einbindung einer Praxisphase können nicht nur Lehramtsstudierende profitieren, sondern auch die Lehrer*innen und Schüler*innen einer Schule: Vorteile für Schüler*innen Durch die Praxisphase des Seminars erhalten Schüler*innen Unterrichtsstunden von geschulten, qualifizierten Lehramtsstudierenden. Die Einbindung von modernen E-Learning-Tools ermöglicht zeitgemäße und interessante Gestaltung von Gruppenlehrveranstaltungen. Die digitale 1-zu-1-Betreuung ermöglicht eine individuelle Förderung von Schüler*innen aller Leistungsniveaus und Altersklassen. Dadurch können Studierende konkret auf spezifische Probleme eingehen und Schüler*innen in einem Ausmaß unterstützen, in welchem sie im herkömmlichen Klassenunterricht nicht gefördert werden können. Eine derartige Unterstützung ist meistens nur durch individuelle, kommerzielle Nachhilfe möglich. Mit unserem Projekt können wir diese Lernunterstützung kostenfrei anbieten und durch die Unabhängigkeit vom finanziellen, familiären Hintergrund für mehr Chancengleichheit im Bildungssystem sorgen. Vorteile für Lehrer*innen Mithilfe des Tandem-Systems können Lehramtsstudierende nicht nur Feedback von erfahrenen Lehrer*innen erhalten. Durch die Betreuung und Supervision der Studierenden kommen die Lehrer*innen ebenfalls in Kontakt mit verschiedenen digitalen Medien und lernen daher neue Wege kennen, Unterricht zu gestalten. Durch die direkte Konfrontation sinkt zudem die Hemmschwelle bei Lehrer*innen sich mit digitalen Lehr- und Lernmethoden auseinanderzusetzen und auch für den eigenen Unterricht unter Umständen einzusetzen. Vorteile für Lehramtsstudierende Studierende erhalten bereits zu Beginn ihrer Ausbildung einen Einblick in die aktuelle Forschung und in mögliche Anwendungen verschiedener Medienprodukte. Zudem setzen sich die Studierenden nicht nur mit methodisch-didaktischen Grundlagen auseinander, sondern lernen über Fragen des Datenschutzes, der Auseinandersetzung mit relevanten Inhalten und verschiedener Soft- und Hardware, eine kritisch reflektierende Haltung zu entwickeln. Da Medien ein weites Spektrum umfassen, ist es umso bedeutsamer, die medienpädagogischen Aspekte in das Studium der Erziehungs- und Bildungswissenschaften zu implementieren sowie in die einzelnen Schwerpunktfächer (Deutsch, Mathematik…). Somit ist das Modul/Seminar für die Studierenden zum einen als wissenschaftliche, fachliche Grundlage in der Ausbildung verankert und zum anderen steht die Nutzung der Medien in den einzelnen Schwerpunktfächern als eine direkte Anwendung in Didaktik und Methodik zur Verfügung. Unser Vorgehen Unser Team besteht aus vielen Lehramtsstudierenden, welchen ein angeleiteter Erwerb von digitalen Kompetenzen und deren praktische Umsetzung im Studium fehlt. Durch die zunehmende Digitalisierung an Schulen fühlen sich viele Lehramtsstudierende unvorbereitet und haben nicht die Möglichkeit Module zur Medienkompetenz zu belegen bzw. werden nicht dazu verpflichtet. Nach ausgiebiger Recherche und Austausch mit Expert*innen in diesem Bereich haben wir die aktuelle Situation an den Universitäten genauer erfasst. Darüber hinaus haben wir uns mit bereits bestehenden Ansätzen und Online-Lösungen auseinandergesetzt, um eine mögliche Lösung zu konzipieren. Mitte der Woche haben wir dann ein Konzept konkretisiert, welches in verschiedenen Unter-Teams weiter ausgearbeitet wurde. Zum Ende der Woche haben wir die Verzahnung zwischen Theorie und Praxis des Moduls genauer ausgearbeitet, um eine durchdachte und einfach umzusetzende Lösung zu garantieren. Um eine Umsetzung unserer Idee auch während der Corona-Krise zu ermöglichen haben wir auf bestehende Strukturen der Corona School aufgebaut. Die Corona School vernetzt seit dem Beginn der deutschlandweiten Schulschließungen Schüler*innen und Studierende, um kostenfreie, digitale Lernunterstützung zu ermöglichen. Die Lernunterstützung findet in Form einer virtuellen 1-zu-1-Betreuung statt. Im Rahmen des #SemesterHack des Hochschulforums Digitalisierung wurde eine kompensatorische Alternative für Pflichtpraktika im Lehramtsstudium entworfen, die sowohl inhaltliche als auch pädagogische, didaktische und technische Kompetenzen fördert. Erste Universitäten (Uni Bonn, Uni Frankfurt) haben der Anrechnung bereits zugestimmt und führen dieses Praktikum mit der Corona School gemeinsam durch. Im #WirFürSchule Hackathon wurde das Konzept nun um das fehlende Puzzle-Teil erweitert. Durch ein Begleitseminar und die Einbindung von Mentor*innen im Tandem-System können Studierende auf den digitalen Unterricht vorbereitet werden und wichtiges Feedback erhalten. Wie bereits beschrieben ist die Schulung von Lehramtsstudierenden ein essentieller Faktor und sollte für qualifizierten, digitalen Unterricht mit eingebunden werden. Unsere nächsten Schritte Nach dem #WirFürSchule Hackathon widmen wir uns der technischen Umsetzung, der Ausarbeitung und Gestaltung der Seminarinhalte sowie der Kontaktaufnahme zu verschiedenen Institutionen des Bildungssystems. Durch die bereits bestehenden Strukturen wollen wir als Projektteam nächste Schritte direkt ergreifen und in die Tat umsetzen. Um eine Anrechnung und eine Verankerung eines Moduls zur Medienkompetenz zu erreichen, ist die Kontaktaufnahme und Rücksprache mit den einzelnen Universitäten unerlässlich. Eine zentrale Organisation würde die Kommunikation vereinfachen und könnte die Qualität der Seminarinhalte steigern. Hierzu sollen weitere Expert*innen und Dozierende gewonnen werden, welche einzelne Lektionen übernehmen und die Studierenden auf ihrem individuellen Lernweg begleiten können. Um die Seminarinhalte weiter auszuarbeiten ist weitere Recherche und Austausch mit Expert*innen notwendig. Hier kann auf bereits bestehende Kompetenzmodelle einzelner Universitäten zurückgegriffen werden. Für die Anerkennung des Moduls kann auf das bereits bestehende Netzwerk des HFD Cert zurückgegriffen werden. Bereits einige Universitäten haben als Partner zugesagt und können die Anrechnung erheblich erleichtern. An der technischen Umsetzung sitzen bereits einige Programmierer der Corona School, welche Erstellung, An- und Abmeldung von Gruppenkursen ermöglichen. Seminarinhalte und Termine sollen über einen User-Bereich kommuniziert und verbreitet werden. Erste Ergebnisse können dem GitHub Projekt entnommen werden. Derartige Aufgaben können innerhalb weniger Wochen umgesetzt und daher eine Startzeitpunkt in naher Zukunft ermöglicht werden. Finanzielle Unterstützung kann vor allem für die Bereitstellung von Dozierenden und Expert*innen hilfreich sein, welche für genaue Inhalte und die Ausarbeitung der Stunden verantwortlich sind. Links https://semesterhack.incom.org/project/228 https://www.corona-school.de/ https://studycore.de/ https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/campus/semesterhack-digitales-sommersemester-gewinner-global-game-100.html Built With github javascript node.js react typescript Try it out github.com
Das Medienkompetenz-Praktikum
Wir ermächtigen (angehende) Lehrkräfte dazu, Mediendidaktik zu lernen und anzuwenden.
['Vanessa Preuß', 'Leon Fuchs', 'Kerstin Reese', 'Onur Karademir', 'Diana König', 'Tobias Bork', 'rosa-kreider', 'Julian Tamcke', 'Melanie Monke']
[]
['github', 'javascript', 'node.js', 'react', 'typescript']
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https://devpost.com/software/lernen-lernen
Selbstorganisiert lernen Inspiration Im Präsenzunterricht leitet eine Lehrkraft die Schüler/innen an und kann bei Schwierigkeiten unterstützen bzw. differenziertes Material bereit halten. Wenn es keinen Präsenzunterricht gibt wie zu Beginn der Schluschließung, müssen die Lernenden und ihre Eltern alleine mit den Aufgaben zurecht kommen. Wer das nicht gelernt hat, wird zurückgelassen. Nutzen Unsere Sammlung stellt kostenlose Angebote aus dem Netz zusammen, die uns für die Zielgruppe nützlich erscheinen. Diese sind in Abschnitte gegliedert und werden kurz eingeleitet, um eine Orientierung zu geben. Es wurde darauf geachtet, Formate auszuwählen, die schülernah sind (z.B. Videos, kurze, prägnante Texte, ansprechende Präsentationsform). Für Erziehungsberechtigte und Lehrkräfte sind diese Ressourcen relevant, um ihre Kinder bzw. Schüler/innen auf dem Weg zum selbstorganisierten Lernen begleiten zu können. Zur besseren Verzahnung von Präsenz- und Distanzunterricht wäre zu Beginn des neuen Schuljahres denkbar, eine Unterrichtsreihe mit den Materialien zu gestalten. Aufbau Wir haben uns für das einfache, EU-datenschutzkonforme Tool wakelet entschieden, weil es ein übersichtliches Ergebnis bietet und leicht zu bedienen ist. In der Einleitung werden die Facetten des Themas dargestellt. Am Ende gibt es das Angebot einen Kommentar zu hinterlassen. Herausforderung Die größte Herausforderung war, ein komplexes Thema zu reduzieren und sich auf wenige Aspekte zu konzentrieren. Dazu kommt der Zeitfaktor - 3 Tage sind ein enges Zeitfenster. Weiterhin galt es die verlinkten Ressourcen alle zu sichten, um sicher zu sein, dass sie auch für jüngere Schüler/innen geeignet sind, denn in einigen unserer Themenbereiche gibt es Lockangebote zu Coachings. Erreichtes, auf das wir stolz sind Wir haben uns innerhalb kürzester Zeit als Team zusammengefunden, ohne uns vorher zu kennen. Wir konnten kurzfristig eine Videokonferenz durchführen, in der wir uns problemlos auf die Hauptthemen geeinigt haben. Die konkrete Arbeit haben wir asychron um unsere sonstigen Aufgaben herum geleistet. Dabei haben wir uns sehr gut ergänzt und über die Plattform zielgerichtet und wertschätzend kommuniziert. Was wir gelernt haben Es war eine gute Entscheidung, das Thema auf einen überschaubaren Ausschnitt zu reduzieren. Die Videokonferenz war das beste Tool, um effektiv die Inhalte festzulegen. Der Austausch über die Plattform und die kurzen "Lebenszeichen" haben uns bei der asynchronen Arbeit geholfen. Weitere Planung Da wir unterschiedliche Altersgruppen unterrichten, werden wir uns damit auseinandersetzen, wie man die Materialien für die Lerngruppen am besten zugänglich macht. Außerdem ist eine Einbeziehung des Kollegiums notwendig, um eine Implementierung an der Schule im nächsten Schuljahr sicherzustellen. Dazu sollen Teams gebildet werden, die ein Konzept für jede Schule erarbeiten. Die Schulleitung und zuständige Bereichs-/Abteilungs- und Jahrgangsstufenleitungen werden einbezogen. Built With wakelet Try it out wakelet.com
Lernen lernen
Sammlung von online Ressourcen zum Themenbereich selbstorganisiertes Lernen
['Sandra Hansen', 'Anja Schepers', 'Susanne Posselt', 'Kerstin Butenhoff']
[]
['wakelet']
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https://devpost.com/software/personlichkeitsentwicklung-und-resilienzsstarkung-fur-kinder
Starres Denken versus Wachstumsdenken Erklärung Beispiel 1 Beispiel 2 Beispiel 3 Heldenposter Ecke Problembeschreibung: Eine der wohl größten Herausforderungen der Schule heute ist es, neben der Förderung von Fachwissen auch das Stärken der Persönlichkeitskompetenzen, wie Selbst- und sozial-emotionalen Kompetenzen bei Kindern . Also wie sie sich selbst wahrnehmen und sie mit Herausforderungen oder Fehlern umgehen und mit anderen interagieren. Erschreckenderweise glauben 40-60% (Lit. 1) der 8-jährigen nicht mehr, dass sie sich signifikant weiterentwickeln können und gehen Herausforderungen häufig aus dem Weg. Knapp 2,4 Millionen Familien in Deutschland haben Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten (Lit. 2), Tendenz steigend. Studien zeigen, dass Kinder mit präventiver Förderung weniger Verhaltensauffälligkeiten zeigen (Lit. 3). Rund 20% aller Schüler bekommen Nachhilfe, hiervon nahezu 90% für Mathematik (Lit. 4). Dabei ist nachgewiesen, dass die Schulung der persönlichen Einstellung zum Lernen ähnliche Ergebnisse liefert wie die Förderung von fachspezifischen Inhalten, nur ist die persönliche Einstellung übertragbar auf das ganze Leben (Lit. 5)! Eine kürzlich publizierte Studie im renommierten Fachjournal NATURE konnte zeigen, dass mit kurzen Einheiten zum Thema Wachstumsdenken (engl. „Growth mindset“ – also die persönliche Einstellung, dass man sich immer weiter entwickeln kann) - ein wichtiger Teil der sozial-emotionalen Kompetenzen – Kinder und Jugendliche präventiv gut in ihrer persönlichen Entwicklung gefördert werden können (Lit. 6)! Wachstumsdenken steht auch im Zusammenhang mit weniger Schulabbrüchen, stärkerer Involviertheit von SchülerInnen in MINT Fächern und besserer psychischer Gesundheit (Lit. 7)! Aus diesen und vielen weiteren Statistiken ist herauszulesen, dass ein Großteil unserer Kinder, vom sozial-emotionalen Training signifikant profitieren könnte und sowohl als Kind als auch als Erwachsene im späteren Berufsleben. Denn im Berufsleben sind diese Fähigkeiten für 90% des Erfolges (Lit. 8) verantwortlich. Programmieren, Recht oder Finanzwesen kann relativ schnell erlernt werden. Was aber, wenn man seine Denkweise ändern möchte, die man 20-30 Jahre lang angewendet hat? Dies ist schwierig! Und deshalb finden wir es so wichtig, genau damit schon im Kindesalter anzufangen. Denn es stärkt für das ganze Leben! Wir haben uns für diese Herausforderung entschieden, da unsere Team Mitglieder in den letzten 20 Jahren viele Familien betreut haben, wo eine präventive Stärkung viele Problemen möglicherweise vorgebeugt hätte, weil die Verhaltensauffälligkeiten und psychische Belastung von Kindern und Erwachsenen in letzten Jahren zunimmt und wir mit unserem Wissen präventiv etwas dagegen machen können! Es ist einfacher und effizienter vorzubeugen als im Nachhinein Probleme zu lösen und genau da möchten wir ansetzten. Lösungsbeschreibung: Unsere Lösung liegt im präventiven Stärken von sozial-emotionalen Kompetenzen von Kindern zwischen 6 und 12 Jahren, und hier insbesondere dem Aus- und Aufbau einer wachstumsorientierten Denk- und Arbeitsweise. Wir kennen im deutschsprachigen Raum noch kein Produkt, das dies in Schulen anbietet. Wir glauben, dass nicht ein weiteres komplexes neues Programm oder Unterrichtsfach dafür notwendig ist. Vielmehr denken wir, dass eine Reihe von alltagserprobten, kurzen Lern-Inhalten, die einfach und effektiv in den Unterricht integriert werden die Lösung bringen kann. Wir schlagen kurze Infos in Text und als Video- Form und Handbücher für Lehrkräfte vor. Für Kinder gibt es kurze Impulsvideos (ca. 5 Minuten) zur Einführung in die Themen. Dazu gibt es jeweils Diskussionsfragen für Klassen sowie Arbeitsblätter in einem Heft. Pro Thema wird ein Klassenposter gestaltet um das Wissen zu vertiefen und täglich an das Erlernte zu erinnern. Die Inhalte sind in Monats-Module aufgeteilt, die sich zeitlich flexibel in den Unterricht einsetzen lassen. Wir stellen uns 6 Module vor: 1) Warum ich alles lernen kann – Einführung in das Gehirn und Neuroplastizität 2) Einführung in das Wachstumsdenken – Wie ich meine Gedanken ins Gute wandeln kann 3) Die Kunst mit Gefühlen umzugehen 4) Die Kunst sich erreichbare Ziele zu setzen 5) Warum Fehler wichtig sind 6) Wieso Optimismus, Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft stark machen Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler, mit Kompetenzen auszustatten, die fächerübergreifend und ein Leben lang nützlich sind! Unser Lösungsansatz geht davon aus, dass Lehrer im Klassenzimmer Zutritt zum Internet und zumindest eine Laptop haben, um im minimalsten Fall den Kindern die Videos in Kleingruppen zeigen zu können. Sind nicht einmal diese Voraussetzungen gegeben, könnte man mit einer externen Firma ein Tablet/Laptop Leasingprogramm ausarbeiten. Eine Offlineversion des Kurses wäre dann auch vorstellbar, sollte jedoch bei dem heutigen technologischen Stand, nicht das Ziel sein. Von unserem Lösungsansatz profitieren Kinder ihr Leben lang : Sind Kinder selbstbewusst, besitzen Lernfreude, sozial-emotionale Kompetenzen und Denken mit einer wachstumsorientierten Einstellung, sind sie psychisch gesünder und im Leben erfolgreicher! Und dass es ihnen gut geht, sollte unser aller Priorität sein! Das tolle ist aber, dass mit der Denkweise auch andere Bereiche signifikant mitprofitieren! Schulen : Da Kinder in einer Wachstumsdenker- und fehlerfreundlichen Umgebung besser lernen und mehr Selbstwert haben, sowie der Klassenzusammenhalt besser ist (Lit. 9). Der Staat im Bereich Wirtschaft und Gesundheit: Denn eine fehlerfreundliche Einstellung ist Voraussetzung für eine Umgebung wo neue, innovative Start-ups entstehen und Unternehmen gedeihen (Microsoft CEO Satya Nadella führt seinen Erfolg in 2015 die Firma wirtschaftlich wieder erfolgreich zu machen auf die Einführung von Wachstumsdenken zurück (Lit. 10)). Und gleichzeitig hilft eine starke Resilienz, um psychisch gesund zu bleiben, somit die Staatsausgaben zu reduzieren (2018 wurden €8,6 Mrd. in Sozialausgaben (Lit. 11) für Einzel- und Gruppen -Jugendhilfe zur Erziehung - für Leistungen an Minderjährige – geleistet und in 2015 betrugen die Gesundheitsausgaben für Kinder unter 15 Jahren mit psychischen und Verhaltensstörungen €3,2 Mrd. (Lit. 12)). Firmen : Denn Teamfähigkeit und gleichzeitig selbstständiges Arbeiten ist unabdingbar. Bessere Resillienz, also das psychische umgehen mit Herausforderungen kann zusätzlich die psychisch bedingten Krankheitsausfälle reduzieren helfen. Da die Lösung als online Format unterstützend durch ausgelieferte Hefte vorgesehen ist, ist es relativ einfach zu skalieren. Und da wir schon erste positive Rückmeldungen mit einem eigenen, ähnlichen online Kurs für Familien machen durften, wissen wir, dass wir auch die Schulversion erfolgreich implementieren können. Sich zu trauen und neue Dinge auszuprobieren, potential der Gefahr laufen, dass man dabei Fehler macht, diese Einstellung hätte unserer Gesellschaft sicherlich auch geholfen, schneller Unterrichtslösungen in der Corona Krise zu finden. Vorgehen und Fortschritt: Wir bieten über Superheldenkids ( www.superheldenkids.de ) bereits erfolgreich den Eltern-Kinder Kurs „Gedanken Helden“ an. Hieraus ist die Lösung entstanden, nachdem wir mit Eltern und Lehrkräften gesprochen haben und diese sich dafür ausgeprochen haben, dass dies so wichtig ist, dass es direkt in den Schulunterricht integriert werden sollte. Vor der Hackathon Woche hatten wir eine wage Idee. Dank des Hackathons hat sich die Idee deutlich konkretisieren können. Die wichtigsten Meilensteine und Erkenntnisse während der Hackathon-Woche war der Austausch mit Lehrkräften und Eltern. Dadurch wurden wir bestätigt, dass eine Lösung nur auf der Elternseite zu wenige Familien erreichen wird, deren Kinder die Förderung am nötigsten hätten. Denn unser aktueller Kurs steht und fällt mit der Eigeninitiative und Bereitschaft der Eltern Zeit aufzubringen um ihre Kinder selbst in den zu erlernenden Bereichen zu begleiten. Wir konnten in dieser Woche einen Plan für den Schul-Kurs entwickeln, der nun umgesetzt werden kann. Prototyp: Wir haben bereits ein Produkt in diesem Bereich für Familien, den „Gedanken Helden“ Kurs, entwickelt. Dieser befindet sich auf https://www.superheldenkids.de/kurs-gedanken-helden .Wir finden es aber wichtig, dass nicht nur einzelne Familien mit motivierten Eltern geschult werden, die für die Bildung der Kinder auch noch bereit sind zusätzlich Geld auszugeben. Sondern wir möchten erreichen, dass alle Kinder die Chance bekommen eine alle Lebensbereiche übergreifende Einstellung schon in der Kindheit kennen zu lernen, die ihnen ein erfolgreiches und glückliches Leben ermöglicht. Deshalb glauben wir, dass Persönlichkeitsbildung Teil der Schulbildung sein sollte und eine Schulversion des entsprechenden Kurses entwickelt werden sollte. Die einfachste Lösung für Schulen würde sich an den Videos des Eltern-Kind-Kurses anlehnen. Die Arbeitsblätter müssen jedoch überarbeitet werden, so dass sie im Klassenverband eigenständig gelöst werden können. Auch würden wir Lehrpersonal mit einem Handbuch mit weiteren praktischen Team-Übungen für die Klasse unterstützen. Dieses muss erst erarbeitet werden. Nächste Schritte: Wir haben bereits Eltern-Kind Kurse verkauft und dafür ein umwerfendes Feedback erhalten. Den Kindern (zwischen 6 und 11 Jahren) macht der Kurs Spaß, sie freuen sich auf die Einheiten. Kinder, die früher Schwierigkeiten mit ihrem Verhalten hatten, gehen offener mit Herausforderungen um und auch die Eltern berichten, dass sie sich aufgrund unseres Materials persönlich weiterentwickeln konnten. Auch haben wir mehreren Lehrern den Eltern-Kurs zur Verfügung gestellt und auch hier ist das Feedback hervorragend, mit der Einschränkung, dass es für Schulen adaptiert werden müsste. Der nächste Schritt für die Umsetzung ist es, die Texte und Videos, sowie die Arbeitsblätter für den Schulkurs zu erstellen. Weiter müssen Schulen, Verbände und Ministerien kontaktiert werden, um ihnen die Lösung vorzustellen. Unser Traum für die Zukunft ist es, zusätzlich zu dem Kurs in weiterer Folge eine App zu entwickeln, die ein „Digitales Dorf“ schafft und die Eltern, Schule und Kinder an einem Ort zusammenarbeiten lässt, so dass alle an einem Strang in dieselbe Richtung ziehen, das Kind in den Bereichen unterstützen können, wo es es am meisten braucht. Unser Team nimmt sich der Herausforderung den Kurs zu erstellen gerne an und wir haben sowohl die psychologischen, pädagogischen als auch wirtschaftliche und technische Rollen besetzt. Zur Entwicklung der Lehrerversion benötigen wir hauptsächlich Zeit und Personal-Ressourcen und Kontakte, um unser Produkt an die Schulen zu bringen. Für die Zukunftsvision der App fehlt derzeit noch das Budget sowie Teammitglieder mit App-Programmier-Erfahrung. Team: Dr. Kathrin Mikan - Co-Gründerin - Kathrin hat langjährige Erfahrung als Kinder- und Neuropsychologin, unter anderem als leitende Psychologin einer Station in einer Eltern-Kind-Klinik, Psychologin in einer interdisziplinären Frühförderstelle und selbstständige Therapeutin. Sie war mehrere Jahre als Forscherin an verschiedenen internationalen Universitäten im Bereich Gehirnforschung tätig. Kathrin ist selbst Mama von 2 kleinen Helden in Ausbildung. Kathrin entwickelt Kurse, Workshops und Vorträge für Superheldenkids und führt Beratungen durch. Gemeinsam mit Karel teilt sie sich die Geschäftsleitung Daniela Schwabe - Pädagogische Fachkraft - Als Kursleiterin von Baby-Massage, medizinische Fachangestellte und Praxisberaterin für Schwangerschaft & Stillzeit, sowie Gesundheitsberaterin für Kinder und Jugendliche hat Dani schon viele Familien durch Höhen und Tiefen begleitet. Aktuell studiert sie mit Leidenschaft Erziehungswissenschaften. Auch sie ist Mama von 2 kleinen Helden in Ausbildung. Bei Superheldenkids hilft sie bei der Entwicklung der Kurse, und hat ein Auge drauf, dass es auch aus pädagogischer Sicht tolle Produkte werden. DI (FH) Karel Mikan, MBA - Co-Gründer - Karel bringt Vertriebs-, Technische-, Wirtschafts-, Finanz- und Strategische-Erfahrung aus internationalem Bereich, wie auch aus seinem früheren Startup mit ein. Karel ist Papa von 2 kleinen Helden in Ausbildung. Er kümmert sich bei Superheldenkids um die entsprechenden Bereiche und trägt als Geschäftsleitung wesentlich dazu bei, dass Superheldenkids rund läuft. "Lilly", 8 Jahre, 3. Klasse & "Billy", 6 Jahre, 1. Klasse - Film-Hauptdarsteller der Kurzfilme für Kinder und erste Tester der Unterrichtseinheiten und Module. Literatur: 1) Boaler, J. (2013, March). Ability and mathematics: The mindset revolution that is reshaping education. In Forum (Vol. 55, No. 1, pp. 143-152). 2) https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/101355/Bei-immer-mehr-Kindern-und-Jugendlichen-werden-ambulant-psychische-Stoerungen-diagnostiziert 3) Kemple, K. M., Lee, I., & Ellis, S. M. (2019). The Impact of a Primary Prevention Program on Preschool Children’s Social–Emotional Competence. Early Childhood Education Journal, 47(6), 641-652. 4) https://www.mittelbayerische.de/wirtschaft-nachrichten/der-milliardenmarkt-nachhilfe-21840-art1697344.html 5) Boaler, J. (2013, March). Ability and mathematics: The mindset revolution that is reshaping education. In Forum (Vol. 55, No. 1, pp. 143-152). 6) eager, D. S., Hanselman, P., Walton, G. M., Murray, J. S., Crosnoe, R., Muller, C., ... & Paunesku, D. (2019). A national experiment reveals where a growth mindset improves achievement. Nature, 573(7774), 364-369. 7) KyoungHwang, Y., & Lee, C. S. (2018). Relationship between Stress and Happiness in Middle School Students: Dual Mediation Effect of Growth Mindset and Self-Esteem. Medico-Legal Update, 18(1). 8) https://virtualspeech.com/blog/soft-skills-list 9) Yeager, D. S., Hanselman, P., Walton, G. M., Murray, J. S., Crosnoe, R., Muller, C., ... & Paunesku, D. (2019). A national experiment reveals where a growth mindset improves achievement. Nature, 573(7774), 364-369. 10) London Business School Review, Vol 29 Issue 3 2018, “Microsoft: instilling a growth mindest” von Anna Johnston, Seite 50 -53 11) https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Soziales/Kinderhilfe-Jugendhilfe/Publikationen/Downloads-Kinder-und-Jugendhilfe/ausgaben-einnahmen-jugendhilfe-5225501187004.pdf?__blob=publicationFile 12) https://www.destatis.de/DE/Themen/Querschnitt/Jahrbuch/jb-gesundheit.pdf?__blob=publicationFile Built With elopage Try it out www.superheldenkids.de
Persönlichkeitsentwicklung fördern - Mindset stärken!
Sozial-emotionale Kompetenzen sind ausschlaggebend für Erfolg und Glück im Leben! Besonders Wachstumsdenken beeinflusst positive Lebenseinstellung maßgeblich! Dies sollte mehr Platz in Schulen finden.
['Kathrin Mikan', 'Karel Mikan', 'Daniela Schwabe']
[]
['elopage']
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https://devpost.com/software/facherubergreifende-projekte-im-lehrplan-verankern
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INAKTIV - Projekt mit anderem Kombiniert
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['Tristan Lippold']
[]
[]
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https://devpost.com/software/0
Problem Beschreibung Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Wir sehen, dass Gelder des Digital Paktes seit dem Mai 2019 nicht abgerufen werden, obwohl diese rein theoretisch zu Beantragung zur Verfügung stehen. Aus unserer Sicht hat das maßgeblich drei Gründe: Die Schule weiß nicht, wo sie anfangen soll, weil das Angebot und die Auswahl der unterschiedlichen technologischen Möglichkeiten zu groß ist. Die Technologie ist "Mittel zum Zweck" und bietet "nur" die Basis der darauf aufsetzenden pädagogischen Prozesse und Möglichkeiten. Der IT-Fachhandel, der mit Fachwissen unterstützen könnte, tut das nicht, weil die Projekte zu klein, zu komplex, zu langwierig sind Der Schulträger hat nur an nachgeordnetes Interesse an diesen Projekten, weil er ausschließlich beschafft, aber von der reinen Nutzung auf Grund der föderalen Bildungsstruktur keinen Vorteil sieht Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Darstellung eines strukturierten Fahrplanes mit Unterfütterung der entsprechenden Umsetzungskompetenz, sodass die einzelnen Bausteine auch qualitativ und quantitativ umgesetzt werden können. Übersetzung der technologischen Themen in der Zusammenarbeit mit Bildungsträgern und Lehrkräften > Dem Lehrer ist es technologisch (berechtigt) egal, warum das Internet nicht funktioniert. Hier gibt es aus unserer Sicht massiven Nachholbedarf, weshalb wir das unten näher beschrieben Lotsen Modell forcieren. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Die Entitäten in der Umsetzungsverantwortung (Schulträger und Schulen). Lösungsbeschreibung Was ist Euer Lösungsansatz? Die Lösung ist ein klar strukturierter Fahrplan und Ansprache Punkt für die Schulen, der sich losgelöst von der pädagogischen Nutzung hochgradig standardisiert, um das Schaffen einer Absprungbasis für die Ausstattung mit IT kümmert. Damit werden wir gleichzeitig auch dem Anspruch gerecht, dass der Digital Pakt ein Infrastrukturförderprogramm ist. Hierzu nutzen wir den Deutschen IT-Fachhandel als Lotsen, der in Fragen der Beschaffung, technischen Einrichtung und Projektsteuerung auf Schulträgerebene hilft. Um diese Lotsenfunktion zu übernehmen, werden 150 Fachhändler deutschlandweit ausgebildet (ca. 20 Schulträger/Fachhändler), um dann standardisiert die Schaffung der Infrastruktur zu bewältigen. Damit soll maßgeblich technologische & prozessuale Stabilität und folglich eine fokussierte Wissensvermittlung gewährleistet werden. Ziel der Lösung ist eine Umsetzungsempfehlung, welche in der Fokussierung ganzheitlich betrachtet und nicht auf die Endgeräte begrenzt ist und somit die Grundlage für die darauf aufsetzenden pädagogischen Prozesse und Konzepte schafft. Diese Eckpunkte setzen sich maßgeblich aus 5 Punkten zusammen: Durchgängiger Zugang zum Internet und physische Gebäudeausstattung Physische Gebäudeausstattung Im Rahmen einer technischen Bestandsaufnahme, prüfen wir die Gegebenheiten vor Ort auf folgende Eckpunkte: Flächendeckendes WLAN im gesamten Gebäude und den Außenanlagen (Schulhof, Sporthalle, Speisesaal etc.) Steckdosen / ELT in jedem Klassenraum und den Allgemeinräumen (Speisesaal, Sporthalle etc) Netzwerkdosen im Gebäude für späteren Anschluss von zB Beamern, digitalen Whiteboard, Access Points…) Netzwerkschränke und Etagenverteiler Hausanschluss ELT & Daten und Unterverteilungsleitungen im Gebäude Dokumentation der erhobenen IST Zustände inkl. Materialaufwänden für die Ausschreibung der Ertüchtigung/Umsetzung Optional/auf Wunsch kann ebenfalls das Zutrittssystem entsprechend bewertet und modernisiert (nur elektronisch) werden Durchgängiges Internet Auf Basis einer technischen Bestandsaufnahme, können die folgenden Grundlagen für einen sicheren und korrekt dimensionierten Internetzugang bereitgestellt werden. Die Bausteine können hierbei individuell/bedarfsorientiert auch einzeln verfügbar sein, entfalten jedoch aus unserer Sicht erst in Summe die vollständigen Synergieeffekte wie beispielsweise das Zusammenspiel von Firewall und eingesetzter Netzwerktechnologie/Hersteller. Vollständige strukturierte Verkabelung im Bereich Stromversorgung/ELT und Daten/LAN&WLAN mit Übernahme ab Hausanschluss / dem erstem Punkt im Gebäude und inklusive aller notwendigen Anschlüsse, Etagenverteiler und Absicherungen Bereitstellung der Internetanbindung in Zusammenarbeit mit marktführenden Netzbetreibern WLAN Verfügbarkeit in allen Bereichen des Schulcampus mit stabiler Signalstärke (Schulhof, Turnhalle, Speisesaal, Klassenzimmer, Lehrerzimmer etc…) WLAN Management zur sicheren Nutzung durch die Schüler, Lehrer und die Verwaltung Getrennte virtuelle Netze für Schüler, Lehrer und Verwaltung Passwort & Benutzer Management Zugriffssteuerung und Überwachung Filter des abgerufenen Internet-Contents (zB jugendgefährdende Websites) Aussteuerung von Regeln granular bis auf Klassen oder Benutzerebene (zB kein Internetzugang am Tag x zwischen 10 und 11 Uhr da Klassenarbeit Absicherung des zentralen Internet Breakouts durch physische Security Komponenten (zB Firewall) Fallback Szenario für Schulbetriebskritische Geräte im Falle eines Leitungsausfalls (Carrier Offline, 4G) Überwachung der Einhaltung von Datenschutz & DSGVO Konformität (anonymisierte Benutzerverwaltung) Betreuung/Support der IT-Ausstattung durch einen einheitlichen Ansprechpartner (Konflikt zu Kultusministerkonferenz!) Mit der Bereitstellung von EINER zentralen IT Support Anlaufstelle weichen wir von der Empfehlung der Kultusministerkonferenz bewusst ab, da wir aus unserer operativen Erfahrung aus 30-Jahren IT Support, eine Verteilung zwischen 1st und 2nd Level zwischen dem Bildungsträger/Kunden und Dienstleister/Vertragspartner für nicht zielführend halten. Vielmehr ist eine durchgängige Bearbeitung/Lösung der Problemstellung aus einem Team heraus nach unserer Überzeugung zielführend. Erreichbarkeit Zielgruppenorientiert: Telefon/Hotline, E-Mail, Chat, Messenger Abdeckung der folgenden beiden Teilbereiche im Rahmen des standardisierten Vorgehens Support bei technischen Störungen IT Arbeitsplatz - zB Monitor schwarz IT Netzwerk - zB kein Zugriff auf Internet IT Infrastruktur - zB kein WLAN verfügbar auf dem Schulhof IT Administration - zB kein Zugriff auf bestimmte zentrale Ressourcen/Sharepoint IT Security - zB gefilterte Website, welche manuell zugelassen werden soll Support bei nicht-technischen Problemen (User Handling Support) Kernapplikation - zB Wo kann bei Outlook die Abwesenheitsnotiz eingestellt werden WLAN/Internet - zB WLAN Voucher/Zugriffscode funktioniert nicht Bereitstellung von Kernapplikationen für den Schulbetrieb Schaffung einer standardisierten und etablierten Grundstruktur durch die Bereitstellung von Lizenzen für Endbenutzer und Geräte Office 365 als Basis für Kollaboration, Dokumentenaustausch, Teamarbeit, Bereitstellung Kernapplikationen und Präsenz und Fernunterricht (hybrid) Microsoft Office als der "Quasi-Standard" im späteren Berufsleben außerhalb der Schule Microsoft als Anbieter, der weitestgehend Datenschutzbedenken auf öffentlicher Seite zerstreuen konnte Kommerziell attraktive Angebote für die Lizenz Ausstattung von Schüler*innen (quasi 0€-Kosten) Zentrale Bereitstellung der Kernapplikationen über den enthaltenen Cloud Speicher, sodass diese direkt in einem Schritt ebenfalls bereitgestellt werden können (Beispiel "Digitale Schultasche" in Hessen). Windows 10 Betriebssystem Lizenzierung für Windows-fähige Bestands und Neugeräte (Win10 = nicht für Apple und Google Chromebook) Verwaltungstools (zB Microsoft Intune & AutoPilot, Solarwinds) Abbilden eines virtuellen Active Directories zur Benutzerverwaltung inklusive Überführung der bisherigen Altstruktur/lokalem AD und/oder die Anbindung an Bildungsdatenbanken wie "LUSD" zur Synchronisation der Strukturen mit Microsoft SDS (School Data Sync) Adobe Produkte, wie zB der PDF Reader (kostenfrei) oder Reader&Writer (DC - kostenpflichtig) Vcl Player (kostenfrei) oder vergleichbares Tool Endgerätebereitstellung seitens Schulträger oder Elternfinanziert inklusive dem Management Bereitstellung der Endgeräte durch den Schulträger Beschaffung der Endgeräte zentral durch den Bildungsträger (Vorteil im Beschaffungspreis und der zentralen Konfiguration & dem späteren Betrieb)Vorkonfiguration und Einbindung in das Betriebsmodell des Bildungsträgers, sodass voll funktionsfähige/einsatzbereite Geräte ausgeliefert werden Die Ausbringung der Geräte erfolgt zentral an die Schüler durch den Bildungsträger selbst oder uns. Die Finanzierung der Hardware und aller Vorkosten/Dienstleistungen, welche zur Inbetriebnahme notwendig sind, erfolgt zu 100% durch den Bildungsträger Bereitstellung durch die Eltern (Elternfinanzierung) Beschaffung der Endgeräte zentral durch Vermittlung des Bildungsträgers (Vorteil im Beschaffungspreis und der zentralen initialen Konfiguration) Auswahl eines dedizierten Portfolios von Geräten und Zubehör, die speziell auf den Education Bereich ausgelegt sind. Die Vorkonfiguration/Initialleistungen sollten folgende Möglichkeiten bieten: EINRICHTUNG TECHNISCH - VARIANTE 1 Der IT Fachhändler oder der Bildungsträger stellt Ihnen ein Gerät zur Verfügung Installation durch den IT Fachhandel oder den Bildungsträger auf dem bereitgestellten Gerät und nehmen die initiale Konfiguration für die Eltern/Schüler Im Anschluss wird das Gerät an die private Adresse der Eltern/Schüler versendet Das Gerät ist einsatzfertig und bereits mit der entsprechenden Software vorinstalliert und konfiguriert EINRICHTUNG TECHNISCH - VARIANTE 2 Verwendung des privaten Endgerätes der Schüler (ausschließlich Notebooks und stationäre PCs mit Windows 10) Es wird telefonisch oder per E.Mail eine Termin vereinbart mit den Eltern/Schüler und die notwendigen vorbereitenden Maßnahmen werden zur Verfügung gestellt (Installation einer Software für die Ermöglichung des Fernzugriffes durch ALSO temporär) Zum vereinbarten Termin werden die Geräte mittels Fernwartung und im Rahmen von ca. 60 Minuten entsprechend konfiguriert und die notwendige Software installiert und eingerichtet. Abschließend erfolgt ein gemeinsamer Funktionstest mit den Eltern/Schülern BEFÄHIGUNGSPAKET Nach Abschluss der Leistungen aus dem „Initial Paket", wird eine entsprechende User Einweisung/Schulung für die Eltern, Schüler und das Lehrpersonal als auch ggf. Administratoren der Bildungsträger angeboten. Der Inhalt der Schulungen richtet sich an die entsprechende Zielgruppe mit dem folgenden Themenfokus: Schüler/Eltern: Umgang mit dem Gerät, der bereitgestellten Software und dem Zugriff auf die Ressourcen des jeweiligen Bildungsträgers Lehrpersonal: wie Schüler/Lehrer und zusätzlich Einweisung in den Umgang mit Freigaben von Dokumenten/Lerninhalten und Übersicht über bspw. Teilnehmer in Teams Klassenräumen (Anwesenheitskontrollen etc.). Administratoren: wie Schüler/Lehrer und Lehrpersonal und zusätzlich Einführung die die Administration der Lösung BETRIEBSPAKET IT Fachhandel stellt im Rahmen der Betriebsphase folgende Leistungen zur Verfügung Lizenzmanagement: IT Fachhändler verwaltet die Lizenzen für primär Bildungsträger und/oder Schulen Patch & Releasemanagement: IT Fachhändler kümmert sich darum, das die bereitgestellte Software stets auf dem aktuellen Stand ist und alle relevanten Updates remote eingespielt werden. Endpoint Security: Auf Wunsch, stellt und verwaltet der Fachhändler eine Sicherheitslösung für das entsprechende Gerät (Antivirus, Web Protection, Firewall, Phishing Schutz etc.) IT Servicehotline: IT Fachhandel stellt optional Montags bis Freitags von 08-18:00 Uhr eine zentrale IT Hotline bereit, an welche sich die User bei Fehlern/Störungen der Hard und Software wenden können, als auch zu Fragen zum Umgang mit der bereitgestellten Hard-/&Software. Die Finanzierung der Hardware und aller Vorkosten/Dienstleistungen, welche zur Inbetriebnahme notwendig sind, erfolgt zu 100% durch die Eltern und wird auf einer monatlichen Verrechnungsbasis dargestellt über eine Laufzeit von 12 Monaten Die Elternfinanzierung enthält immer einen, auf die Bedürfnisse von Schüler ausgelegten, Versicherungsschutz für Endgeräte (zB Diebstahl, Totalschaden, Verlust/"liegen lassen"). Management der Endgeräte Betreuung der verwalteten Endgeräte des Bildungsträgers Vollständiges Gerätemanagement Update Management - stetige Aktualität der Kernapplikationen und des Betriebssystems, inklusive den essentiellen Sicherheitsupdates Security Management - lokale Absicherung der Geräte softwaregestützt (ggf. zusätzlich zur o.g. physischen zentralen Absicherung) Remote Monitoring - Überwachung von möglichen Störquellen/Fehlerursachen und proaktives Eingreifen (zB Überhitzung oder volle Festplatten) SSO / Credentials - Realisierung einer Single Sign On Architektur, sodass jeder Schüler nur über einen zentralen Login verfügt (Benutzername & Passwort) Backup Management - Je nach Datensicherungskonzept der Bildungseinrichtung ist ggf. eine Sicherung von lokalen Daten notwendig Bereitstellung Hotline wie unter Pkt. 2 beschrieben Betreuung der Endgeräte bei Elternfinanzierung Kein Gerätemanagement Hotline Support nur, sofern der Bildungsträger dies ausdrücklich wünscht und bereitstellt/bucht Bereitstellung des Zugriffs auf folgende Ressourcen des Bildungsträgers Lizenzen - Bereitstellung der zentral bereitgestellten Kernapplikationen des Schulträgers (zB Office365) Ressourcen - Zugriff auf zentrale Ressourcen/Datenspeicher etc. des Bildungsträgers WLAN/Internet - Zugriff auf lokal bereitgestellte Struktur des Bildungsträgers Ausbildung der Lehrkräfte und Verwaltung im Umgang mit der Technologie Um die Befähigung der Lehrkräfte und der Verwaltung sicherzustellen, werden nachfolgende Ausbildungsbereiche benötigt. Diese sind notwendig, um die technische Verwendung sicherzustellen, damit auf Basis dieser Schulungen die Lehre entwickelt wird. Alle Themen sollten, auch hier, modular in der Durchführung als Präsenzschulung oder Webinar möglich sein: Was ist ein Cloud Ecosystem & wie ist dieses zu verwalten Wie organisiere ich Stundenpläne zentral und verteile diese in Sekunden Wie organisiere ich technisch eine virtuelle Schulstunde Wie tausche ich Lernaufgaben mit meinen Schülern Wie kommuniziere ich im Klassenverbund Wie dokumentiere ich Unterricht (zB Whiteboard archivieren, geteiltes Notizbuch..) Welche Möglichkeiten bietet mir die Technologie zur Gestaltung hybriden Unterrichts (Präsenz & virtuell) Wie integriere ich die bestehenden Kernapplikationen miteinander (zB Lernplattformen und Basisdienste) Ziel der Ausbildungsmaßnahmen ist, dass die Lehrkräfte nach den entsprechenden Schulungen in der Lage sind, folgendes abzubilden: Kommunikation mit den Schülern Virtuelle Schulstunden Hausaufgaben verteilen, einsammeln und bewerten Geräteübergreifender Austausch von Dateien Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Die infrastrukturellen Voraussetzungen an den Bildungseinrichtungen sind unzureichend vorhanden Die Verantwortlichen im Bildungssektor haben vermehrt unzureichendes IT / Infrastrukturverständnis Nicht alle Nutzer der technologischen Möglichkeiten sind ausreichend hinsichtlich des Umgangs/dem Nutzen geschult Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Die Schüler durch Bereitstellung digitaler/fortschrittlicher Bildungsangebote/Nutzung Lehrern wird eine digitale Infrastruktur für die Abbildung ihres individuellen Unterrichts bereit gestellt Der Schulträger durch die Unterstützung bei der Wahrnehmung seiner Verpflichtung zur Bereitstellung dieser Infrastruktur und deren Betreuung Die Eltern durch die Bereitstellung von Geräten für den hybriden Unterricht bzw. einen zentralisierten Beschaffungsprozess für diese Geräte Alle Beteiligten durch eine solide und vor allem sichere Lernumgebung unter Einhaltung der datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Unterstützung in der Sortierung/Schaffung von Transparenz zu den vielfältigen Möglichkeiten in der Ausgestaltung der digitalen Bildung Angebot an die betroffenen Stellen zur Unterstützung in der Analyse und Umsetzung der Maßnahmen, sowie die Ergänzung der aktuell zur Verfügung stehenden und pädagogisch-fokussierten Stellen (bspw. Landesmedienanstalten) Mit der vorgestellten Lösung bieten wir die Möglichkeit dezentral eine einheitliche Basis zur Abbildung von hybriden Unterrichtsformen zu schaffen Die staatlich bereitgestellten finanziellen Mittel werden durch das Konzept nachhaltig, zielorientiert und konzentriert in vollem Umfang an den Stellen eingesetzt, für welche sie bestimmt sind Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Nachhaltige Sicherstellung durch konzeptionelle Lösung, anstelle einer temporären Überbrückungslösung ohne ganzheitliche Betrachtung (zB Bereitstellung von Lizenzen ohne Berücksichtigung des geplanten Einsatzumfangs und der technologischen Gegebenheiten) Die Lösung basiert maßgeblich auf einer dauerhaften Betreuung der Bildungseinrichtungen und Benutzer durch beispielsweise telefonischen Support, als auch den Betrieb von beispielsweise WLAN (as a Service) und/oder der Absicherung von Internetzugängen (physisch durch Firewall und Software gestützt durch Endpoint Security) Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Umsetzbarkeit der konzeptionellen Lösung ist mit eindeutig definierten Rahmenbedingungen und Anforderungen möglich - flächendeckenden durch den IT Fachhandel mit ca. 25.000 Unternehmen (regional oder überregional) Die Bestandteile der Lösung sind jahrelang in der Praxis erprobt und technologisch solide Die Skalierbarkeit wird durch folgende zwei Parameter sichergestellt: Sicherstellung der deutschlandweiten Umsetzungsfähigkeit durch die regionalen oder überregionalen Vertragspartner Zentrale Unterstützung zur lokalen Umsetzung der standardisierten Vorgehensweise Vorgehen und Fortschritt Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Im Rahmen von vielen Gesprächen der Teilnehmer mit Vertretern aus dem Bildungssystem und der Wirtschaft, sowie den beruflich bekannten Möglichkeiten des eigenen Unternehmens und der angeschlossenen Kunden/Fachhandelspartner, hat sich das Problem und die abgeleitete Lösung (aus Sicht des Teams) immer weiter geformt und wurde konkretisiert. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Zurechtfinden in den bereitgestellten Tools und Foren, sowie dem Leitfaden (was ist wann zu tun, um ein Team zu gründen, Mitglieder hinzuzufügen und abzugeben) Verständnis für die unterschiedlichen Rollen und Rollenbilder im Rahmen der Digitalsierung von Schule abseits der eigenen Perspektive Sortierung des Teams in verteilten Mehrstündigen Terminen täglich Schrittweise Konkretisierung und Niederschrift der Lösung Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Durch den Hackathon waren wir überhaupt erst in der Lage, das Thema abseits des Tagesgeschäftes einmal konzentriert in den verschiedenen Rollen der Team Mitglieder, zu bearbeiten. Auch wenn sich die Projektteilnehmer kannten und auch bereits Berührungspunkte im Thema "Digitalisierung von Schule" vorhanden waren, war es erst dieser Hackathon, der uns den konzentrierten Fokus und ein nachhaltiges Rollenverständnis ermöglicht hat. Insofern haben wir im Rahmen des Hackathons die verschiedenen Rollen gezielt zur Weiterentwicklung und Konkretisierung der Lösung nutzen können (Politische/Steuerungsperspektive, Vertrieb/Sicht der Reseller, Prozessgestaltung und Besonderheiten, Technologie). Insofern hatten wir zu Beginn des Hackathons bereits ein Basismodell, welches wir entsprechend während des Hackathons weiterentwickelt und konkretisieren konnten. Prototyp Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Der Prototyp setzt sich aus der "Konvertierung" von Standard-IT Komponenten aus dem B2B-Betrieb zusammen, die heute tausendfach im täglichen Arbeiten zum Einsatz kommen. Durch das Runterbrechen auf die einfachen Basis-Komponenten stellen wir diese auch der Schule der Zukunft zur Verfügung. Der Prototyp kann dabei die Erfahrung der einzelnen Gruppenmitglieder aus Service-Perspektive, Prozessablauf, Verständnis der kommunalen und föderalen Landschaft, sowie des IT-Fachhandels in Deutschland sein. Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Alle dargestellten Bausteine sind bereits heute nutzbar. Auch die Orientierung an dem bereitgestellten Leitfaden/den Bausteinen zur schnellen Schaffung von Transparenz ist bereits heute möglich. Nächste Schritte Wie testet ihr Eure Annahmen? Die oben dargestellten Annahmen spiegeln die tatsächliche Erfahrung der Teilnehmer aus bisher abseits der Schule umgesetzten Projekte wieder. Diese wurden im Rahmen von #wirfuerschule auf die Schule adaptiert. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? In der nächsten Umsetzungsstufe sollte die Ausbildung des/der erste/n Lotsen erfolgen, damit dieses Wissen multipliziert werden kann und somit bei den Bildungseinrichtungen landet. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Dedizierte Ressourcen für die Befähigung/Ausbildung von unserer Seite und interessierte Fachhandelspartner für die Lotsenfunktion, welche sorgfältig ausgewählt werden müssen. Hierbei sollte neben der technologischen Komponente/Erfahrung insbesondere die Erfahrung und Vernetzung im Bildungssektor eine Rolle spielen. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ja, wir sind an der Umsetzung interessiert. Das Rollenverständnis der Teilnehmer ist hierbei wie folgt: Hans Christian Asemissen: Steuerung/Lead und politische Komponenten durch starke Vernetzung und Erfahrung in diesem Bereich Nicole Hüwel: Prozess Design, Implementierung und Umsetzung durch langjährige Prozesserfahrung in der Praxis Alexander Bruchhage Vertrieb: Betreuung durch langjährige und umfangreiche Erfahrung mit den Fachhandelspartnern Falk Schwarzenberg: IT Service durch langjährige Erfahrung in der entsprechend-zugrunde liegenden Technologie, deren Implementierung und Betrieb
INFRA-LOTSEN
Wir bauen mit Hilfe des Deutschen IT-Fachhandels eine produktunabhängige und stabile IT-Infrastrukturbasis, auf digitaler und hybrider Unterricht aufgebaut und skaliert werden kann.
['Nicole Hüwel', 'Hans Christian Asemissen', 'Alexander Bruchhage']
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https://devpost.com/software/kinder-mit-technologie-begeistern-tf03-a
Logo von der Projekten Chatverlauf Schulplaner Videoanruf Stundenplan Inspiration Aussage von unseren Schulleiter "Kinder brauchen Kinder". What it does Ein Online-Forum, indem Schüler wie auf einer Schulhof kommunizieren können. Durch aktive Kommunikation wird die Motivation zum Lernen steigen, da Kinder Kinder brauchen. How we built it Da wir keine Erfahrung mit dem Programmieren haben, haben wir entschlossen, den Konzept Visual zu erstellen. Dazu haben wir Adobe Indesign verwendet. Das Video wurde in Adobe Premiere Pro erstellt. Challenges we ran into Das ist unserer erster Hackathon und wird waren mit der Format nicht sehr bekannt. Trotzdem haben wir einen enormen Spaß an der Teilnahme gehabt. Accomplishments that we're proud of Erstellen einer visuellen Softwarekonzepts. What we learned Wichtigkeit der Plannung bei Projektarbeit. What's next for Kinder mit Technologie begeistern (tf03-a) Programmieren lernen und verwirklichen. An unsere alma mater , die Deutsche Schule Kiew anbieten. Es gab vor kurzem eine Umfrage an unserer Schule. Die Hauptfrage war: Sind die Schüler mit E-Learning zufrieden? Die Antwort war überwiegend "Nein" und der Mangel an Kommunikation zwischen Schüler war daran Schuld. Kein Wunder - Software die viele Schulen verwenden ist für Unternehmen gedacht. Eine Schule braucht etwas besonderes. Deshalb fehlte den Schülern die Begeisterung und Neugier. Jetzt stellen wir uns die Frage, wie man diese wiedererweckt. Unsere Antwort ist der "Digitale Pausenhof". "Der digitale Pausenhof" ist eine Software, die das Lernen erleichtert und den Lernprozess leichter organisieren lässt. Es ist eine einzigartige Software, die für Schülerinnen, Schüler und ihre Lehrer speziell konzipiert ist. Um die App zu verwenden, braucht man keine große MNT-Kompetenzen. In Classenchannels besprechen die Schüler den Unterrichtsstoff mit Lehrer und miteinander. Der Pausenhof ist ein digitales Ort, wo man mit Freunden erholen kann. Es gibt außerdem einen Stundenplan mit allen wichtigen Themata und Termine. In den Schulplaner werden die Hausaufgaben automatisch hinzugefügt und es wird auch die Abgabezeit angezeigt. Eine gute Learning App ist der Schlüssel zur guten Arbeit. Der Schüler muss nicht gleichzeitig viel Apps benutzen, was sehr stressig sein kann, da alles kompakt zusammengepackt ist. Dabei wird der Stress bei dem Lehrer und Schüler beim E-Learning reduziert. Dadurch verliert der Schüler nicht die Begeisterung und Neugier an Lernen, sondern wird gerne lernen, da seine Kommuunikationsapp benutzerfreundlich ist und Spaß macht.
Digitaler Schulhof (tf03-a)
Konferenzsoftware, die Kinder mit Technologie begeistert.
['Dmitri Kunchenko', 'Anastasia Makarova']
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https://devpost.com/software/systemsprenger
Sprengen ist nicht die beste Lösung, aber wo sind die Risse und dünnsten Bretter im System? Sprechen ist ein Anfang Problembeschreibung Kinder und Jugendliche, die nicht in unser Schulsystem passen, werden gerne als “Systemsprenger” bezeichnet. Häufig bewegen sie sich zwischen verschiedenen Projekten hin und her und beenden ihre Schulpflicht, ohne einen Schulabschluss erreicht zu haben. Deshalb nennt unser wissenschaftlicher Experte Robert sie Early School Leaver. Zwar gibt es einzelne Ansätze, diese jungen Menschen zu begleiten und aufzufangen, aber keine bundesweiten Standards, kaum übergreifende Projekte und häufig Auseinandersetzungen zwischen Projekten und Schule, die dazu führen, dass schon Erreichtes wieder verloren geht. Warum haben wir uns für diese Herausforderung entschieden? Wir wollen Fehler im System aufdecken und dazu beitragen, dass sie behoben werden. Wir wollen mehr Chancengleichheit und eine bessere Umsetzung des Rechtes auf Bildung für alle. Unsere Zielgruppe hat keine Lobby, man ist froh, wenn sie weg sind; wenn sie nicht mehr stören. Wir haben ein Herz für Benachteiligte und wollen ihnen eine Stimme geben. Was ist aus unserer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Die fehlende Zusammenarbeit aller Beteiligten (Schule, Therapie, Eltern, SuS, Sozialarbeit, Jugendhilfe, etc. ). Keine Lobby für Systemsprenger, keine Ursachenbekämpfung. nicht vorhandene Bereitschaft zu schulübergreifenden und/oder digitalen Lösungen. Das selektive Schulwesen fördert die soziale Ungleichheit. Der ungünstige Zusammenhang zwischen sozialem Hintergrund und Schulerfolg bzw. Schulwahl. Die Erfüllung der Schulpflicht statt das Erlangen einer Grundbildung treiben langsame, traumatisierte oder sonst nicht konforme in die Sonderschulen oder ganz aus der Schule. Kinder dem System anpassen zu wollen, statt das System den Kindern. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Kinder mit Migartionshintergrund Langfristig erkrankte Kinder Kinder aus bildungsfernen Haushalten Kinder mit emotionalen/sozialen Störungen Kinder, die sich nicht an das System anpassen lassen Lehrer_innen und andere Betroffene, die das System ändern wollen, aber nicht können Lösungsbeschreibung: Um Kindern und Jugendlichen systematisch zu helfen und dabei das System zu verändern, sind folgende Aspekte wichtig: Betroffenen systematisch und in einem geschützten Rahmen eine Stimme geben, so dass IHRE Anliegen und IHRE Wahrnehmung der Situation gehört wird und mit in das weitere Vorgehen einfließt Kinder und Jugendliche, die schlechte Schulerfahrungen haben, systematisch von anderen Kindern und Jugendlichen mit ähnlichen Erfahrungen begleiten zu lassen, um aufzuzeigen, welche Lösungsmöglichkeiten und Perspektiven es gibt. “Du bist nicht allein” Schule und alle mit dem Kind befassten systematisch mit einzubeziehen, mit dem Kerngedanken des “Halten-Wollens” und der Vernetzung Was ist Euer Lösungsansatz? Junge Menschen, von denen jeder froh ist, wenn sie weg sind wollen wir eine Stimme geben Schriftsprache ist ein häufig ein Problem, deshalb Sprachnachrichten als Kommunikationsmittel Systemsprenger können anonym ihre Stimme auf einer Webseite für 2 Minuten veröffentlichen lassen Ein Podcast greift Themen rund um System und Systemsprenger auf Ein geschlossener Chat bietet einen Austausch und die Möglichkeit zur Vernetzung Ein Mentorenprogramm kann sich aus den Interessenten entwickeln: Betroffene helfen Betroffenen Auf sozialen Medien wird die Webseite vernetzt und bekannt gemacht (Tiktok, Insta, Twitter) Zur Verfügung stellen einer Handreichung für regelmäßige digitale jour fix mit dem Kind UND aller, die mit dem Kind arbeiten, z.B. Familie, Schule, Integrationkraft, Therapeuten, Jugendamt. Dafür werden Umgangsregeln & Abläufe erarbeitet, die eine wertschätzende Kommunikation auf Augenhöhe ermöglichen. Wir wünschen uns die Ausstattung bedürftiger Schüler mit Hardware, vergleichbar mit Instrumenten bei Jeki digitaler Sprachkurs bei Migranten, erst Sprache, dann Schule und digitale Lernförderung Von welchen Annahmen gehen wir bei Eurem Lösungsansatz aus? Es gibt keine zentrale Stelle/Resource, die sich beständig mit dem Problem auseinandersetzt, wie man verhindern kann, dass sich Systemsprenger entwickeln, was verändert werden muss, was sie brauchen, auf wen sie hören, wie sie in Schule integriert werden können trotz tiefgreifender Bildungslücken Systemsprenger explodieren, andere implodieren und sind nicht so sichtbar, kämpfen aber genauso nur anders, eine Kommunikationsplattform gibt allen gleichermaßen die Chance sich zu äußern und zu vernetzen, um gemeinsam stark zu sein tatsächlich etwas zu verändern Potentiale werden verschwendet. Unsere Gesellschaft leistet sich eine ganze Personengruppe aufzugeben und ins Abseits zu schicken, statt ihre Ressourcen angemessen zu fördern und in gesellschaftlich-demokratische Rahmen zu bringen Digitale Lernförderung muss eine gleichberechtigte förderfähige Leistung werden Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Jedes Kind Schüler und Schülerinnen Schulsystem Lehrer_innen Familie Gesellschaft Wirtschaft Welchen Einfluss hat unsere Lösung auf die aktuelle Situation? Systemsprenger hätten eine Chance auf ein besseres Lebensgefühl Bildung Schulabschluss Zukunftsperspektive Wirtschaftlich unabhängiges, selbstbestimmtes Leben durch wirtschaftlich ergiebiges Arbeiten Was ist der langfristige Wert unserer Lösung? Die Teilhabe von Systemsprenger an der Gesellschaft anstatt in sozialer Isolation oder in Kriminalität zu enden Inklusion: Systeme und Systemsprenger begegnen sich und lernen von einander Systeme verändern sich, vielleicht sogar ohne Sprengung Wie bewerten wir selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit unserer Lösung? Einfache, schnelle und kostengünstige Umsetzung ist sofort möglich Nachhaltiges Angebot hoher Nutzen für Systeme, aber auch für die, die sich als Systemsprenger verstehen Es steht und fällt mit dem anfänglichen ehrenamtlichen Einsatz eines Teams, welches langfristig durch Betroffene ersetzt werden könnte, sofern sie nicht schon jetzt dabei sind Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Impuls aus der Wissenschaft (Robert): "SuS die man als Systemsprenger definiert nennen wir in der Forschung auch Early School Leavers, da sie häufig die Schule ohne Abschlüsse verlassen und da gibt es den Handlungshebel der Schulsozialarbeit. Diese Kids brauche Beziehungen Zu Vertrauenspersonen und zu Vorbildern (Stichwort soziale Paten)" "Die Schulen benötigen für das Problem des Schulversagens oder Schulabstinenz (meistens die Vorstufe vor dem Austreten) unbedingt wie in anderen skandinavischen Systemen, multiprofessionelle Teams die ganz selbstverständlich zum Schullalltag gehören (Logopäd*innen, Ergotherapeut*innen, Sozialarbeiter*innen, Psycholog*innen etc.)" Unsere Zielgruppe ist meist nicht in der Lage die Stimme zu erheben, um konstruktiv etwas zu bewirken. Unsere Kommunikationsplattform soll ihnen helfen dies zu üben und zu nutzen. Sie sind für uns Experten für die Probleme von innen und von außen. Wir fragten uns, wer ihnen zuhört und auf wen sie hören würden. Wir denken deshalb an ein an die Idee von AA angelehntes anonymes “Betroffene unterstützen Betroffene”-Informations- und Mentorenangebot Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Meist 3 Team-Calls am Tag Expertengespräche Die Entscheidung für ein konkretes Projekt Beschreibung des Status´ am Anfang des Hackathons und der Fortschritt während der Woche Als Masterstudierende bearbeite ich das Projekt “Brückenklasse” für Systemsprenger und hatte den Wunsch mit einem Team die Zielgruppe mit Blick auf Schule zu thematisieren. Auch in der Hoffnung konkrete Schritte für mein Projekt zu bekommen, welches vor allem Coroana-bedingt in der Entwicklung zur Realisierung feststeckt. Die erste Zusammensetzung im Team war perfekt vielschichtig: Experten aus Wissenschaft, Inklusion, Technik, Schule, Coaching, Sozialarbeit fanden sich zum ersten Austausch über die Zielgruppe und die Fehler im System. In der zweiten Teamphase kristallisierte sich ein Kernteam heraus aus Lehrer-, Schülerschaft Integrationshilfe, Sozialarbeit, Inklusion und Coach. Die anfänglichen Experten flankierten die Entwicklung zu einem konkreten Projekt In der dritten Teamphase dampfte das Team alle Gedanken und Ideen in das Kommunikationsmittel-Trichter-Konzept: Auf sozialen Medien wird auf die Kommunikationsplattform eingeladen. Auf der Plattform finden sich anonyme Geschichten in Form von Sprachnachrichten und einem Podcast. In einem geschlossenen Betroffenen-Chat kann man sich kennenlernen, vernetzen und unterstützen. Optional kann sich ein weiterer Schritt entwickeln: feste Sprechstunden von ehemals Betroffenen für Betroffene und ein Mentoringprogramm. Ein jour fix von Betroffenen und den Systemen wird als Ideallösung empfohlen und gefördert. Die letzte Teamphase ist die Erstellung des Videos mit Aufgabenverteilung und die Entwicklung einer “was ist danach”-Perspektive. Austausch von Email-Adressen. Nächste Schritte: Wie testet wir unsere Annahmen? Im Team sind Praktiker im Problemfeld, unser Erfahrungswissen ist in die Projektentwicklung eingeflossen. Die Befragung von Betroffenen im direkten Umfeld ergab schon jetzt, dass eine große Begeisterung vorliegt und die Bereitschaft sich einzubringen vorhanden ist. Was ist aus unserer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Sichern einer Webseite, sobald der Name feststeht. Diese kann recht schnell und einfach eingerichtet werden. Ein Redaktionsteam verpflichtet sich für ein Jahr zur ehrenamtlichen Weiterentwicklung des Projektes. Was benötigen wir für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Rechtsberatung, technische Entwicklungsunterstützung, personelle und finanzielle Ressourcen werden benötigt, um bei Bedarf Experten und Fachpersonal einsetzen (Technik, Realisierung, Journalismus). Ideal wäre natürlich eine Personalstelle (Teilzeit, Halbtags oder voll) einrichten zu können. Je mehr Zeit dafür ist, desto mehr kann man das Projekt ausbauen. Eine Anbindung an die Wissenschaft wäre auch interessant. Sind wir als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle im Team? Wir sind motiviert und können uns vorstellen, dass ein Teil unseres Teams die Umsetzung vornimmt. Wenn die Plattformen eingerichtet sind, würde jeder in der Rolle als Redaktionsmitglied ehrenamtlich eine Woche Dienst machen, um das Konzept am Laufen zu halten. Wir würden uns im Quartal online treffen, um die Weiterentwicklung und anstehende Entscheidungen zu besprechen. Meine Rolle als Steuerungskapitän könnte für das erste Jahr erstmal bleiben, es ist aber auch gut denkbar, dass ein anderes Teammitglied diese Aufgabe übernehmen will. Es braucht halt eine Person, die alles zusammenbringt und zusammenhält, Meetings einberuft und den Prozess steuert. Alle gemeinsam sind gleichwertige Redaktionsmitglieder. Try it out prezi.com www.dropbox.com
Systemsprenger
Das System und nicht die Systemsprenger sind das Problem. Wir suchen die Risse und das dünnste Brett zum Bohren.
['Kerstin Rüter', 'Gaby Lobit', 'Carsten Pitz', 'Robert Pham', 'Martha Friedrich', 'clfunk', 'Heike Fuchs']
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https://devpost.com/software/digitalhappen-kontinuierliche-minifortbildung
digitalhappen Die Herausforderung Der Kenntnisstand der Lehrerinnen und Lehrer, was digitales Knowhow betrifft, ist sehr unterschiedlich und der Bedarf an Fort- bzw. Weiterbildungen sehr groß. Bestenfalls sollten sie kontinuierlich die Möglichkeit haben, sich auf den aktuellen Stand der Technik sowie Methoden zu bringen. Aufgrund der aktuellen Krise ist die Bereitschaft der Lehrerinnen und Lehrer gestiegen, sich mit digitalen Medien und Tools auseinanderzusetzen. Diese Chance sollte genutzt werden. Die Frage, mit der wir uns daher auseinandergesetzt haben ist - Wie kann man die Lehrerinnen und Lehrer mit möglichst vertretbarem Aufwand auf einen annähernd gleichen Kenntnisstand zu bringen? Lösungsansatz Unser Lösungsansatz für diese Herausforderung besteht in der Einführung von Digitalhappen. Digitalhappen sind kleine Lerneinheiten oder Impulse, die von einem Teilgeber aufbereitet und den Lehrerinnen und Lehrern vorgestellt werden. Teilgeber können an dieser Stelle Kolleginnen und Kollegen, aber Schülerinnen und Schüler sein. Dass jeder Teilgeber sein kann, ist oft auch ein Anreiz, selbst etwas beizutragen und erhöht die Motivation zur Teilnahme ebenso, wie die Kürze der Veranstaltungen. Wie aber bindet man diese #digitalhappen sinnvoll und stetig in den Schulalltag ein? Aus unserer Sicht sollte die #digitalhappen nicht nur ein einzelnes wiederkehrendes Angebot sein, sondern an verschiedenen Stellen in die strukturellen Abläufe integriert werden. Neben dem spontanen und flexiblen Angebot in Freistunden oder der unterrichtsfreien Zeit kommen sollten… die Einbindung der Schüler*innen z.B. in Form von AG`s, Projektwochen oder als Digitalpaten die Einbindung in Gesamtkonferenzen/Fachkonferenzen (z.B. 10 Minuten am Anfang) die Schaffung von Online-Angeboten Erstellung von Tutorials/Erklärvideos (z.B. im Fachunterricht oder Projektarbeit erstellt) Videokonferenz/Webinar als Alternative zu den Meetings Integration in eine Lernplattform …zum Gesamtkonzept gehören. Durch die verschiedenen Angebote und die Einbindung in strukturelle Abläufe sowie die Einbindung aller Schulangehörigen, wird so auch ein Kulturwandel, weg von der Unsicherheit aufgrund von Digitalisierung hin zu einem offenen und selbstverständlichen Umgang damit und dem lebenslangen Lernen befördert. Digitalhappen Die Themen der #digitalhappen können vielfältig sein und von den Teilgebern selbst gewählt werden. Es kann dabei um Technik (Hardware) gehen, um Tools (Software, Apps) oder auch um Methodik, also Ideen und Konzepte zur Anwendung im Unterricht. Nach einer Bedarfsermittlung an der jeweiligen Schule sollten die freigewählten Themen durch externe Angebote ergänzt werden. Hierfür kann mit anderen Schulen oder Hochschulen kooperiert werden, externe Experten eingeladen werden oder man stellt auf der Lernplattform freizugängliche Lerninhalte (OER) zur Verfügung.
Digitalhappen - kontinuierliche Minifortbildung
Erarbeitung eines Konzeptes und einer Struktur zur Umsetzung von digitalen Minifortbildungen als kontinuierliche schulinterne Lehrerfortbildung.
['Torsten Enders', 'Susann Schulz', 'Tine Richter']
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https://devpost.com/software/teachingoutloud-bmtxi3
Logo Screenshot Brainstorming1 Mind-map1 Storyboard video Zur eingereichten Projektbeschreibung (Stand 15. Juni 2020) TeachOutLOUD Für mehr WIR in der Lehrer:innenausbildung TeachOutLOUD ist ein überregionales Peer-to-Peer-Netzwerk zur Potenzialentfaltung von und für Referndar:innen. Gegenseitge Inspiration und Empowerment beflügelt den Kulturwandel. Eine zukunftsfähige Gesellschaft braucht Menschen, die mit Unsicherheiten umgehen, kritische Fragen stellen und kreative Lösungen finden können. Wir müssen kooperativ und selbst-sicher mit anderen kommunizieren können, um den kommenden Herausforderungen gerecht zu werden. Die Schule als Keimzelle der Gesellschaft braucht Lehrkräfte, die diese Kompetenzen vorleben, um unsere Kinder nachhaltig auf ihre Zukunft vorzubereiten. Die Community soll Zusammenarbeit und Kommunikation in der Lehrer:innenausbildung etablieren und langfristig zu einem Paradigmenwechsel an den Schule führen: Von Einzelkampf zu Kollaboration Von Bewertung zu Wertschätzung Von Lehre zur Erfahrung Von Standards zum Potenzial Von Hierarchie zu Teamspirit In TeachOutLOUD erleben die angehenden Lehrkräften innovative, digitale Lehr- und Lernumgebungen und Peer-to-peer Arbeit an gemeinsamen Projekten. Stärkenorientierte Formate wie GeniusHour, BarCamps oder Working Out Loud sollen Begegnung auf Augenhöhe evozieren und die Magie des Teamspirits als Rückenwind für den eigenen Lernweg erfahrbar machen. Im Gegensatz zu bestehenden Plattformen für Referendar:innen (z.B. www.referendar.de ), die sich auf Materialaustausch und offene Austauschforen beschränken) bietet TeachOutLOUD auch geschützte Räume der Kommunikation, in dem sich alle Beteiligten (Referendar:innen, aber auch Lehrkräfte, Ausbildende und Coaches) auf Augenhöhe begegnen und gemeinsam Lösungen für Persönlichkeitsentwicklung und Professionalisierungen in den Blick nehmen. In Anlehnung an das Konzept Working Out Loud setzen wir mit unserer Projektidee TeachOutLOUD auf die zukünftigen Lehrer:innen: Die Referendar:innen. Wir sind fest davon überzeugt, dass in dieser Phase Erfahrungen gemacht werden, die die Haltung und Interaktionen der zukünftigen Lehrer:innen ein Berufsleben lang prägen und nachhaltig ins System weitergegeben werden. DIE HERAUSFORDERUNG Unsere Überzeugung ist, dass ein Kulturwandel nicht durch Handlungskonzepte entsteht, sondern durch das ERLEBEN einer neuen Kultur. Dazu gehören für uns: kreatives Gestalten achtsames Erleben gemeinsames Erproben forschendes Entwickeln Perspektivwechsel und Selbstreflexion. Die Plattform TeachOutLOUD kann unmittelbar als Angebot in die Ausbildung eingebunden werden. Sie stellt Angebote für persönliche Professionalisierung und erfahrungsbasiertes Lernen bereit, um den Referendar:innen wertschätzende Entwicklungs- und Zusammenarbeit zu ermöglichen. Die neue Kultur ermächtigt die Referendar:innen, ihre Erfahrungen als Multiplikator:innen direkt an ihre Schüler:innen und in die Kollegien weiterzugeben. Die erlebte Selbstwirksamkeit führt zu mehr Zufriedenheit und mehr Selbstvertrauen. Beide ermöglichen eine neue Kreativität zur Lösung vieler aktueller Probleme und erhöhen die Bereitschaft zu lebenslangem Lernen. DER PARADIGMENWECHSEL Das Anliegen von TeachOutLOUD ist ein Paradigmenwechsel in unserer Haltung, der Zusammenarbeit, unserer Kommunikation. Folgende Bereiche sollen mit der Plattform TeachOutLOUD erlebbar werden: 1. Kollaboration. Die Community-Plattform ermöglicht einen niederschwelligen Austausch auf Augenhöhe und überregionale Vernetzung mit anderen Community-Teilnehmer:innen zum Zweck der eigenen Professionalisierung. 2. Wertschätzung. Die Community-Plattform ermöglicht, im Sinne der Stärkenorientierung besondere Fähigkeiten und Talente der anderen zu sehen und Gruppen gezielt danach auszuwählen. Lernen durch Lehren, Genius Hour 3. Teamspirit. Die Community-Plattform bietet einen Raum für Projektgruppen und ermöglicht die Planung und Koordinierung von gemeinsamen Projekten. Diese können als good practice für andere Verfügbar gemacht werden. 4. Digitale Kompetenzen. Die Community-Plattform ermöglicht die Erstellung eigener Kurs- und Fortbildungsangebote wie BarCamps oder Working Out Loud 5. Beratung / Coaching-Angebote. Die Community-Plattform ermöglicht (in einem übergeordneten Bereich) die Suche nach Beratungsangeboten durch Mentoren, Lehrkräfte, Ausbilder, Coaches, MPTs UMSETZUNG PROTOTYP Für einen ersten Eindruck einer lebendigen Community dieser Art, haben wir eine erste Version erstellt unter: https://www.yammer.com/teachoutloud Nutzername: Lisa.Refera@gmail.com Passwort: teachoutloud20 SKALIERBARKEIT Die Lösung ist technisch leicht umsetzbar und über Ländergrenzen hinweg anpassbar. Stichprobenumfragen an verschiedenen Seminarstandorten (Aachen, Köln, Essen, Gelsenkirchen, Münster, Paderborn) haben ergeben, dass der Aufbau persönlicher Beziehungsebenen als gewinnbringend für die eigene Ausbildung angesehen wird, sofern die Kommunikation auf Augenhöhe und ohne Angst vor Bewertung sowie negativem Feedback erfolgt. Ob und wie die Plattform vor diesem Hintergrund in vorhandene Ausbildungsstrukturen implementiert werden kann, ist noch zu evaluieren. Kleinste Nutzerlösung Beginn im Rahmen einer oder weniger Referendarsgruppen Kommunikation: Zielgruppe ca. 50 Referendar:innen in einer ersten Pilotgruppe (Kontakte zu Seminaren in Berlin / Gelsenkirchen vorhanden), Einbindung von Seminarleitung und Schulleitung am Seminarstandort Community: 1 Community Manager, 2 Moderator:innen Coaching: Angebote im Zeitmanagement/Achtsamkeit/Resilienzaspekte/Kommunikationstraining ca. einmal pro Semester Invest pro Semester: ca. 15 TEuro Erweiterter Ansatz: Kommunikation: Zielgruppe ca. 500 Referendar:innen auf bundesweiter (zumindest auf Länderebene) Umsetzung auf verschiedenen Plattformen ( www.referendar.de , Twitterlehrerzimmer,…) Community: 3 Community Manager, 3 Moderator:innen Coaches für: Zeitmanagement/Achtsamkeitsangebote/Resilienzaspekte/Kommunikationstraining/Digitale Lehre/weitere Themen - mit einem „laufenden“ Interagieren pro Semester und mehrfacher Gruppenarbeit Invest pro Semester: ca. 50 TEuro Ausbaupotential Förderung durch BMBF, Digitalpakt Schule, Lehrerausbildung auf Länderebene Bereitstellung von Software und Schulung im Umgang (kostenfreie Nutzung von Office365, Lehranwendungen wie Mentimeter, Miro, Mural, Camtasia…) Bereitstellung von lehrunterstützender Hardware, wie Surface, Ipad, Webcam, Mikrofon Built With emotion fun motivation Try it out www.yammer.com
TeachOutLOUD
TeachOutLOUD ist ein überregionales Peer-to-Peer-Netzwerk zur Potenzialentfaltung von und für Referendar:innen. Gegenseitige Inspiration und Empowerment beflügeln den Kulturwandel.
['Gernot Kühn', 'Katharina Skala', 'Michael Rogge', 'Alicja Gulcz', 'Dario Brickart']
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['emotion', 'fun', 'motivation']
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https://devpost.com/software/reflektierte-praktiker-bamigv
reflektiertepraktiker Gedanken zum Reflexionsdefizit bei der Digitalisierung unserer Bildungslandschaft und Vorschläge zur Behebung aus Anlass des hackathon #wirfürschule (08.-12.06.2020) von Michael Storch, Ina Samel, Kai-Thorsten Buchele und Eva Lettermann Bedenken first - Digitalisierung second Kennen Sie 8kun, die Plattform, auf der sich die Attentäter von Christchurch und Halle mutmaßlich radikalisierten? Ihre Schüler*innen vielleicht schon, weil sie ‚im Internet leben‘. Im besten Fall haben Ihre Schüler*innen von derartigen Seiten gehört, bevor ein/e peer die Rolle als gatekeeper in den dunklen (und hellen) Ecken des Internets übernimmt. Es ist nur ein Beispiel von vielen, das ein mangelndes Problembewusstsein für die sozial-kulturellen Folgen der digitalen Disruption und der daraus entstandenen ‘Internet-Kultur’ anzeigen soll. Die KMK veröffentlichte 2016 einen ganzen Katalog von Kompetenzen, die LuL beherrschen sollen. Dazu zählten die Verfasser*innen auch die Fähigkeit “die Bedeutung von Medien und Digitalisierung in der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler zu erkennen, um darauf aufbauend medienerzieherisch wirksame Konzepte zu entwickeln und den Erwerb von Kompetenzen für den Umgang mit digitalen Medien didaktisch reflektiert und aufbereitet zu unterstützen.” Wir sehen hier - sowohl (bilundungs-)politisch als auch pädagogisch - einen immensen Handlungsbedarf, der sich auf folgende Forderung zuspitzen lässt: Wir brauchen einen gehaltvollen, normativen, vielleicht gar überprüfbaren Konsens über ‘Medienreflexionskompetenz’ bei SuS und LuL, der auf allen Ebenen des Bildungssystem institutionalisiert werden sollte. Ob als eigenes Fach oder als Modul in Schule und Universität ist dabei sekundär. Realisierbar sind niedrigschwellige Mikrofortbildungen, Barcamps und schulinterne Lehrerfortbildungen mit klarem Praxisbezug. Wichtig erscheint uns, dass die allgegenwärtige Kompetenzforderung - als Ineinander von Wissen, Können, Können und Bewerten - auf die Kultur der Digitalität ausgeweitet wird. Dazu leisten wir einen Beitrag. Es kann nicht mehr allein darum gehen, wie in Schule und Lehrer*innenausbildung einzelne tools oder infrastrukturell-technische settings implementiert werden können, sondern auch darum, wie Lernen künftig unter den Bedingungen der digitalen Transformation wirksam gestaltet werden kann. Wir Lehrer*innen und Ausbilder*innen müssen die Kontrolle behalten und die Frage nach der Technik und der Sinnhaftigkeit ihres Einsatzes im Unterricht immer wieder stellen. Die Diskussion über Bildung und Digitalität ist also prinzipieller zu führen, als es bisher geschieht, und dabei darf nicht die technisch-anwendungsorientierte Perspektive allein maßgebend sein. Schlechter Unterricht wird durch die Nutzung digitaler Medien nicht gut. Guter Unterricht kann durch die reflektierte Nutzung digitaler Medien noch besser werden. Auf dem Weg zu einer Definition von Medienreflexionskompetenz Wir leisten uns schulische Programme zur Suchtprävention bei Jugendlichen, genießen aber selbst gerne ein Glas Wein, wissend um die Suchtpotentiale wie um die erheiternde und stressabbauende Wirkung des Alkohols - warum reformulieren wir dieses verantwortungsbewusste Balancement nicht auch als Bildungsziel in Sachen Digitalität? Unter ‘Medienreflexionskompetenz’ wird annäherungsweise ein problembewusstes, mündiges, distanziertes und verantwortungsvolles Verhältnis zu allen kursierenden soziokulturellen Praktiken des Mediengebrauchs sowie zu ihren gesellschaftlichen und psychologischen Konsequenzen verstanden. MRK gibt Orientierung innerhalb der Kulturen des Digitalen und bildet die Grundlage für ein selbstbestimmtes, sozial verantwortliches Handeln in der Einen Welt. (Informations-)technisches Verständnis ist für MRK hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich, denn es geht um die Bewertung der digitalen Disruption in der Sphäre des Analogen und Zwischenmenschlichen. Was ein Algorithmus mit dem Menschen macht, kann ohne Quelltext und Kenntnis einer Programmiersprache erfahren, diskutiert und reflektiert werden. MRK meint also nicht eine adäquate, zielführende Nutzung von Medien (‘wie kann ich Photoshop nutzen, um ein Bild nach meinen ästhetischen Vorstellungen zu verbessern?’), vielmehr geht es um Rückkopplungseffekte in Sachen Enkulturation, Sozialisierung und Subjektivierung, mit der gerade Jugendliche zur Zeit alleine gelassen werden (‘wenn alle meine Freunde Photoshop nutzen, um ihre Bilder zu verschönern, muss ich das auch machen und welche Folgen kann dies langfristig haben?’). Wir gehen bei der Konturierung von MRK erstens davon aus, dass digitale Medien niemals eine neutrale Weise des Umgangs mit Welt, Daten und Subjekten sein können, sondern dass sie Nutzer*innen ihre Eigenlogik ‘aufdrücken’. Medien sind also immer - mit McLuhans Topos der Medientheorie - selbst die Botschaft. Daher “[ist] die soziokulturelle Seite, die sich im Netz und seinen Nutzerinnen manifestiert, immer präsent, ob man sie wahrnimmt oder nicht” (Martin Lindner) - auch sie muss also durch Bildungsprozesse eingeholt werden. Außerdem gehen wir zweitens davon aus, dass technisch-medialer Fortschritt moralisch ambivalent - und insofern nur mit Vorsicht zu genießen - ist: Eine Kommunikationsplattform wie Facebook etwa kann sowohl zur Koordination von basisdemokratisch-freiheitlichen Protestformen als auch zum doxing und cybermobbing benutzt werden. Über beides müssen LuL mit SuS reden (können). Wir gehen drittens davon aus, dass Digitalität unvorhergesehene und problematische Konsequenzen im Bereich des sozialen Miteinanders zur Folge hat, ohne in einen nostalgischen Pessimismus zu verfallen. Wieso kommt es zu Effekten sozialer Tribalisierung und zu hatespeech, wenn potentiell alle mit allen auf einer Plattform wie Twitter gleichberechtigt kommunizieren können? Viertens perspektivieren wir die Sphäre des Digitalen nicht als Objekt, dem wir uns in freier Entscheidung zu- und abwenden können, sondern - versuchsweise - auch als Subjekt, das permanent Handlungsappelle an seine user formuliert. Unser Verhältnis zur Sphäre des Digitalen ist eben gerade keine neutrale Wechselwirkung. Die Eingabe personenbezogener Daten, das Bestätigen von ABGs, das öffentliche Kuratieren von Momentaufnahmen der eigenen Biographie, die neoliberale Marktförmigkeit digitaler Liebe (Eva Illouz) - bei all diesen Aspekten und weiteren drängt sich die Frage nach dem freien Willen des digitalen Subjekts mit Vehemenz auf. Lehrer*innen als gatekeeper des Digitalen Das digitale Zeitalter hat die analogen gatekeeper regelrecht weggefegt. Besonders dramatisch betrifft dies die printförmigen Qualitätsmedien. Sie werden heute in Kreisen, die für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung leicht zur Gefahr werden können, gerne als “Lügenpresse” diffamiert. Grotesk-brutale Figuren wie Anders Breivik haben sich nachweislich im Internet radikalisiert, und zwar nicht durch ‘Ballerspiele’, sondern durch die tiefgreifenden Effekte auf menschliche Subjektivität, die ein ungebremstes Wabern durch die selbstgewählte, von ‘Störungen’ rein gehaltene ‘Filterblase’ zur Folge hat. ‘Filterblasen’ müssen durch LuL konsequent angestochen werden. Dies geschieht z.B. durch die gemeinsame Reflexion mit SuS, warum die ‘Filterblase’ zur Generalmetapher für die digitalen Kommunikationsbedingungen unserer Zeit werden konnte und was damit überhaupt gemeint ist. Weitere Begriffe sowie ikonographische Figuren und Symbole digitaler (Sub-)Kultur sind in diesem Zuge didaktisch zu reflektieren und (sowohl für die Schule als auch für die Lehrer*innen-Ausbildung) aufzubereiten: ‘alternative Fakten’, ‘postfaktisches Zeitalter’, ‘Disruption’, ‘(digitaler) Populismus’, ‘fake news’, ‘Troll’, ‘whistleblower’, ‘Meme(-ification)’, ‘shitstorm’ etc. Hier müssen LuL aktiv werden (können) und ihre Verantwortung als gatekeeper digitaler Kulturen und Multplikator*innen mit Vorbildcharakter bewusst annehmen. LuL stehen nicht ‘begleitend’ am Rand des Geschehens und überlassen der (Digital-)Industrie das Feld der Bildung, sondern agieren als digitalkompetente Autorität auf der Höhe der Zeit. Sie müssen einordnen, vernetzen, formatieren, kontextualisieren, historisieren, theoretisieren, provozieren und zum Nachdenken über Kulturen des Digitalen anregen (können). Sie müssen - mit anderen Worten - die Ordnung des digitalen Diskurses kennen und beherrschen. Dabei sollten sie den Verlangsamungs- und Schonraum Schule effektiv und kontrolliert nutzen, um - diese abgenutzte Rhetorik sei hier einmalig gestattet - ‘Schüler fit für das 21. Jahrhundert zu machen’. Wer selbst regelmäßig Sport treibt, der weiß aber, dass körperliche Fitness nur das Resultat von Anstrengung und wiederholter Übung sein kann. Dies ist nicht zuletzt eine Frage von (Bildungs-)Gerechtigkeit: Man darf soziale Unterschiede nicht noch verstärken, indem man SuS aus den sog. bildungsfernen Schichten einfach den digitalen Medien und den hinter ihnen stehenden profitorientierten Konzernen überlässt. Wir befürchten: Der flipped classroom konterkariert die Chancen für sozialen Aufstieg. Weder verstehen sich Selbstmanagement und Konzentrationsfähigkeit von selbst, noch können diese Fähigkeiten von Algorithmen gelehrt werden. Das Wissen von Lehrer*innen und von Politiker*innen in Bezug auf digitale Medien ist häufig imitativ und geradezu naiv. Sie nutzen eine App/Plattform oder setzen sie ein, weil es andere eben auch so machen und weil man ja ‘mit der Zeit gehen muss’ etc. Über derartige - soziologisch-anthropologisch höchst aufschlussreichen - Effekte und Begleiterscheinungen der Mediennutzung (z.B. Imitationsverhalten, fear of missing out) und ihre Auswirkungen auf die Sphäre des Analogen muss intensiv nachgedacht werden. Warum nicht mit der Frage nach der Selbstinszenierung unserer Politiker*innen auf Instagram sowie ihren Folgewirkungen für politische Kommunikation und Inhalte anfangen? SuS haben dazu definitiv eine Meinung, ja, sie müssen für derartige Reflexionsprozesse nicht einmal umständlich motiviert werden. Corona hat digitale Medien aus der Nische geholt und sie einem Praxistest unterzogen, der für die - zumeist ungeordnete - Flut an Apps, Programmen und Plattformen nicht immer positiv ausgegangen ist. Wir alle haben derartige “Tool-Olympiaden” (Ina Samel) mutmaßlich hinter uns oder sie selbst gar initiiert. Wer hier aufmerksam war trotz der Flut an Spielereien und Kindereien, die ohne schlechtes Gewissen aussortiert werden können, der vermutet nicht ohne Grund: schulische Mediennutzung scheint die Entlastungsneigungen auf der Seite der LuL zu verstärken, ganz nach dem Motto: Ich mache ein Erklärvideo und schon wissen meine SuS um die Bedeutung von, sagen wir, Goethes Lyrik. Außerdem steht zu befürchten, dass die unreflektierte gamification des Unterrichts einen Rückfall in die Methoden des klassischen Konditionierens bedeutet. Außerdem beobachten wir, dass sich einige LuL komplett abschotten und die reflektierte Auseinandersetzung mit digitalen Medien programmatisch verweigern. Hier müssen niedrigschwellige Angebote ansetzen. Kein*e Lehrer*in muss beispielsweise bei Instagram angemeldet sein, aber jede*r Lehrer*in sollte im Bild über die Kommunikationsdynamik und über das Geschäftsmodell derartiger Plattformen sein. Es gibt ein kompetenzgestütztes Hierarchiegefälle zwischen den älteren digital immigrants (Simanowski) und den jüngeren digital natives, die vermeintlich sowieso schon alles können. Immerhin hat die ältere Generation der digital immigrants den Vorteil, dass sie schon mediale Revolutionen vor der digitalen miterlebt, vielleicht gar reflektiert hat. Unter dieser Perspektive ist die Expertise von älteren LuL und ihren Erfahrungen mit Mediennutzung ausdrücklich gefragt. Wer als Lehrer*in Angst entwickeln sollte, durch einen Algorithmus oder durch eine KI ersetzt zu werden, der sollte diese Frage mit SuS diskutieren - um sich durch diesen Impuls und seine Moderierung gerade nicht ersetzbar zu machen. Selbstverständlich gibt es bereits best practice-Beispiele, in denen LuL bereits motivierende und digitale Lernumgebungen zielführend einsetzen. Wie aber das Optimum zwischen den Alternativen einer Technikfetischisierung einerseits und einem konservativem Pathos der Distanz andererseits innerhalb des rasanten digitalen Transformationsprozesses zu erreichen ist, erscheint uns als bislang ungelöste Frage. Sie muss einerseits prinzipiell und normativ formuliert werden, andererseits muss sie praxisnahe Anhaltspunkte und Hilfestellungen für gelingenden Distanzunterricht vermitteln. Die Bedienung der zahlreichen Apps ist für Lernende und Lehrende eine Herausforderung. Für eine Verknüpfung von analog und digital Ein Weg, um zwischen dystopischer Vermiesung und naivem Enthusiasmus in Sachen Digitalität zu vermitteln, bietet die historische Betrachtungsweise von Medien. Buchdruck, Radio, Fernsehen – alle ‘neuen’ Medien haben zur Zeit ihrer Einführung und Durchsetzung nachhaltige, gut dokumentierte Effekte ausgelöst. Armin Nassehi konnte in seinem Buch Muster zeigen, dass moderne Gesellschaft und Digitalität letztlich synonym sind: Die Komplexität der modernen Gesellschaft bedarf der regelgeleiteten Entbergung ihrer funktionalen Mechanismen und latenten Regelmäßigkeiten zum Zweck bewusster Gestaltung. Wenn aber Digitalität nichts vollkommen Neues ist und jeder schon immer mit Medien zu tun hatte, dann kann man vielleicht an den ‘alten’ Medien ermessen, erfahrbar machen oder zumindest erahnen, was Digitalisierung bedeuten könnte - in sozialer, politischer, ästhetischer, psychologischer und kommunikativer Hinsicht. Ein Beispiel: Wie sollen SuS digitale Nachrichtenkompetenz ausbilden und fake news erkennen? Sollen hier extra ausgebildete Medienpädagog*innen einbestellt werden? Wer bringt SuS auf welche Weise das immer wieder eingeforderte ‘kritische Denken’ bei? Der Geschichtsunterricht kennt und vermittelt Quellenkritik bereits anhand analoger Medien. ‘Perspektivgebundenheit’ kann letztlich an jedem beliebigen ästhetischen Artefakt und an beliebigen historischen Kontexten erarbeitet und erkannt werden. Fertigkeiten in Sachen Analyse und Interpretation literarischer Texte sind transmedial einsetzbar. Warum nicht auf digitale Medien ausweiten, was schon ausreichend an analogen Medien didaktisch reflektiert und praktisch erprobt ist? Wer aus der Schule den Begriff der Propaganda kennt, der wird - so unsere pädagogische Intuition - zumindest ein wenig Skepsis gegenüber der Aktivität populistischer Politiker in den sozialen Netzwerken aufbringen können. Der Begriff der Propaganda kann zum Beispiel anhand von Zuckerbergs Manifest 'Building Global Community' (2017) exemplarisch besprochen werden. Digitalität und Medien müssen nicht nur als Mittel, sondern auch als Gegenstand Eingang in die Lehrpläne finden. Dies kann auch konventionell und textförmig geschehen. Lernziele für Schüler*innen und Lehrer*innen Man muss also nicht alle Lehrpläne neu gestalten, sondern nur Updates an bestimmten Stellen überlegt implementieren. Ein Subjekt mit Medienreflexionskompetenz ... erkennt die Werthaftigkeit des Datenschutzes und der Schutzbedürftigkeit des Privaten; erkennt Abhängigkeits- und Suchteffekte von Computerspielen und sozialen Medien; Beherrscht adäquate Fertigkeiten der Textproduktion und -rezeption in der Sphäre des Digitalen und des Analogen, - sodass von ‘langsam’ auf ‘schnell’ bewusst umgeschalten werden kann (auch hinsichtlich der Aufmerksamkeitsökonomie); kennt und hinterfragt Techniken der Vermessung und Datafizierung des Subjekts; weiß, dass das Internet ‘nie vergisst’; hat redaktionelle Kompetenzen erworben, um potentiell manipulative Meldungen im Internet adäquat verarbeiten und einordnen zu können; weiß um den Konstruktionscharakter des Medialen; usw. Weiterlesen Da die von uns aufgeworfenen Fragen und Denkanstöße nur in soziologisch-philosophischer Distanzhaltung, d.h. jenseits des Digitalen, erfasst und reflektiert werden können, sollen hier noch einige einschlägige Titel zum Thema Bildung und Digitalität genannt werden. Allert, Heidrun / Asmussen, Michael / Richter, Christoph: Digitalität und Selbst. Interdisziplinäre Perspektiven auf Subjektivierungs- und Bildungsprozesse. Bielefeld / Transcript 2017. Baacke, Dieter: Medienpädagogik. Berlin, New York / De Gruyter 2007. Becker, Konrad / Stalder, Felix (Hg.): Deep Search. Politik des Suchens jenseits von Google. Innsbruck / Studien-Verlag 2009. Betancourt, Michael: Kritik des digitalen Kapitalismus. Darmstadt / WBG 2018. Carr, Nicholas G.: Wer bin ich, wenn ich online bin … und was macht mein Gehirn solange? Wie das Internet unser Denken verändert. München / Blessing [3]2010. Christians, Heiko: Wilhelm Meisters Erbe. Deutsche Bildungsidee und globale Digitalisierung. Eine Inventur. Köln u.a. / Böhlau 2020. Christians, Heiko / Bickenbach, Matthias / Wegmann, Nikolaus (Hg.): Historisches Wörterbuch des Mediengebrauchs. Köln u.a. / Böhlau 2015. Dräger, Jörg / Müller-Eiselt, Ralph: Die digitale Bildungsrevolution. Der radikale Wandel des Lernens und wie wir ihn gestalten können. München / Deutsche Verlags-Anstalt [3]2017. Fröhlich, Gerrit (Hg.): Medienbasierte Selbsttechnologien 1800, 1900, 2000. Vom narrativen Tagebuch zur digitalen Selbstvermessung. Bielefeld / Transcript 2018. Grimm, Petra / Keber, Tobias O. / Zöllner, Oliver: Digitale Ethik. Leben in vernetzten Welten. Stuttgart / Reclam 2019. Hartmann, Werner / Hundertpfund, Alois: Digitale Kompetenz. Was die Schule dazu beitragen kann. Bern / hep 2015. Helmes, Günter / Köster, Werner (Hg.): Texte zur Medientheorie. Stuttgart / Reclam 2002. Hischer, Horst: Mathematik – Medien – Bildung. Medialitätsbewusstsein als Bildungsziel: Theorie und Beispiele. Wiesbaden / Springer 2016. Jörissen, Benjamin / Marotzki, Winfried: Medienbildung – eine Einführung. Theorie – Methoden – Analysen. Bad Heilbrunn / Klinkhardt 2009. Lankau, Ralf: Kein Mensch lernt digital. Über den sinnvollen Einsatz neuer Medien im Unterricht. Weinheim, Basel / Beltz 2017. Mau, Steffen: Das metrische Wir. Über die Quantifizierung des Sozialen. Berlin / Suhrkamp 2017. Moser, Heinz: Einführung in die Medienpädagogik. Aufwachsen im digitalen Zeitalter. Wiesbaden / Springer [6]2019. Nassehi, Armin: Muster. Theorie der digitalen Gesellschaft. München / C.H. Beck 2019. Niehaus, Michael: Was ist ein Format? Hannover / Wehrhahn 2018. Nussbaum, Martha Craven: Nicht für den Profit. Warum Demokratie Bildung braucht. Mühlheim a.d. Ruhr / Tibia [2]2016. Reckwitz, Andreas: Die Gesellschaft der Singularitäten. Zum Strukturwandel der Moderne. Berlin / Suhrkamp [2]2019. Rössler, Beate: Der Wert des Privaten. Frankfurt am Main / Suhrkamp 2001. Schirrmacher, Frank (Hg.): Technologischer Totalitarismus. Eine Debatte. Berlin / Suhrkamp 2015. Simanowski, Roberto: Stumme Medien. Vom Verschwinden der Computer in Bildung und Gesellschaft. Berlin / Matthes & Seitz 2018. Wolf, Maryanne: Schnelles Lesen, langsames Lesen. Warum wir das Bücherlesen nicht verlernen dürfen. München / Penguin 2019. Try it out padlet.com
Reflektierte Praktiker
Lernende und Lehrende müssen befähigt werden, ihren Umgang mit digitalen Medien zu reflektieren und den Transformationsprozess mit seinen gesellschaftlichen Folgen kritisch zu betrachten.
['Eva Lettermann', 'Ina Samel', 'Kai-Thorsten Buchele', 'Michael Storch', 'Theresa Bender']
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Arbeitsphase 1 (Di-Mi) Arbeitsphase 2 (Mi) Arbeitsphase 3 (Mi-Do) happyschool - spürbar wertvoll Unsere Vision Resilienz, Selbstwirksamkeit und eine aktiv-konstruktive Haltung sind die großen Themen unserer Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts. Nur so können wir in dieser pluralistischen, sich ständig wandelnden und digitalen Welt gute Entscheidungen treffen und selbst happy sein. In unserer Schulen wollen wir diese Zukunftskompetenzen in den Schüler*innen, ihren Eltern, den Lehrer*innen und Schulleitungen wachkitzeln. Denn nur, wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir gemeinsam die Schule von morgen verändern - nachhaltig und happy! happyschool bietet eine Plattform, die die geballte Kraft aus wissenschaftlich fundierten Studien, Erfahrungsberichten aus der Praxis und Expert*innenwissen vereint und so alle Akteur*innen in Austausch treten lässt. Steig mit ein, lass dich inspirieren, entdecke neue Modelle aus interdisziplinären Bereichen und gestalte so eine Schule von morgen, bei der alle happy sind. Denn nur wer happy ist, kann erfolgreich werden! Problembeschreibung Warum haben wir uns für diese Herausforderung entschieden? Obwohl unser Team aus den unterschiedlichsten Bereichen kommt (Unternehmensberatung, Coaches, Trainer*innen, Lehrkräfte,...) begegnet uns die Themen Selbstwirksamkeit und Resilienz sowohl in unserem beruflichen als auch privaten Alltag ständig. Wir haben erkannt, dass eine positive Grundhaltung und psychische Widerstandskraft die Basis für nahezu alle Bereiche des Lebens ist. Wir möchten diese Zukunftskompetenz bei allen(!) Akteur*innen des schulischen Umfelds wachkitzeln, fördern und erkennen lassen, damit unsere Schül*innen die besten Grundvoraussetzungen bekommen, die sie benötigen. Was ist aus unserer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gilt? In Deutschland wird bei 62 % der Lehrkräfte ein Risiko für Burnout festgestellt (vgl. statista 2018), Themen, wie Resilienzförderung werden immer noch zu wenig in den Blick genommen; bspw. die mangelhafte Finanzierung des Ausbaus von Schulsozialarbeit bekräftigt dies (vgl. Baier/Heeg 2011), die Kooperation der Akteur*innen an den Schulen ist ausbaufähig: in der Sozialforschung wird immer noch das Leben “in unterschiedlichen Bedeutungswelten” angeprangert (vgl. Meyer/Schmidt 2000). Wer überlastet ist kann keine Kompetenzen (4Ks) ausbauen, Selbstwirksamkeit geht verloren und eine aktiv-kontruktive Haltung ist im Schullalltag kaum noch aufzubringen, geschweige denn zu vermitteln. Die Belastung von Kinder nimmt zu, 50% sind erschöpft und müde (DAK-Präventionsradar), 40% fühlen sich oft oder sehr oft gestresst, Tendenz steigend. Der Fokus in der Bildungsforschung wird zu stark auf Input-Output-Leistungen (vermittelnde Rolle und lernende Rolle) gesetzt und dabei oft vergessen, dass nur ein gemeinsames Lernen und Resilienz sowie eine positive Beziehung bei allen! Beteiligten zu Lernerfolg führt. Wer ist von der Problemstellung betroffen? Lernerfolg von Schüler*innen hängt immer unmittelbar mit deren Lehrkräften, den Eltern, dem sozialen Umfeld und den Schulleitungen zusammen. Wenn dieser Lernerfolg erzielt werden soll, müssen alle diese Akteur*innen an sich arbeiten, denn ein lebenslanger Lernprozess ist nur dann erfolgreich, wenn Begeisterung, Motivation und die Bereitschaft an sich zu arbeiten gegeben ist. Lehrkräfte die an ihrer Belastungsgrenze arbeiten, können nicht kreativ und situativ flexibel unterrichten und eine Beziehung zu ihren Schüler*innen halten (vgl. Hattie). Kinder, die sich in der Schule nicht wohlfühlen, können ihr Gehirn nicht optimal aktivieren und ihre Potentiale nutzen. Gleiches gilt für Mitarbeitende der Schulen wie auch Eltern. Unternehmen und Hochschulen beklagen zunehmende Unselbständigkeit, mangelnde Begeisterungsfähigkeit und Interesse ihrer Bewerber*innen. Der Wohlfühlfaktor und die aktive Gestaltung von positiven Lernsituationen an Schule bestimmt die Zukunft von sehr vielen Menschen in der Gesellschaft. Ein Leben lang. Lösungsbeschreibung Was ist unser Lösungsansatz? Wir laden Schulen ein, die happyschool an ihrer Schule umzusetzen: für das Wohlbefinden aller Menschen der Schulgemeinde, für mehr Resilienz, Selbstwirksamkeit und aktiv-konstruktiver Haltung - und letztlich mehr Lernerfolg! Denn nur wer sich wohlfühlt, arbeitet und lernt gehirnfreundlich, nur wer lachen kann, aktiviert sein volles Potential. So stärken wir alle Mitarbeitenden in Schulen, damit sie Kinder stark machen. Für eine starke Zukunft! Dafür bieten wir an: • Hintergrundwissen zu Methoden, Studien und Anwendung im Schulalltag, • Möglichkeit sich mit eigenen Projekten zu einer HAPPY SCHOOL zu entwickeln UND damit Module, die Schüler*innen stärken, Lehrkräfte und Eltern wirksam werden lässt UND ein Zertifikat, dass ein Aushängeschild für die Bemühungen um Wohlbefinden und Resilienz, Selbstwirksamkeit und aktiv-konstruktive Haltung aller! • Beginnend bei kleinen Veränderungen, die mit wenig Aufwand direkt umgesetzt werden können bis hin zum umfassenden Konzept einer neuen Schulkultur. • eine Austausch- und Vernetzungsmöglichkeit für Schulen, Berater*innen und Organisationen, die alle gemeinsam Großartiges freisetzen möchten! Von welchen Annahmen gehen wir aus? Die Gelingensbedingungen für eine happyschool in den Fokus zu nehmen, bewirkt eine Lösungsfokussierung, eine Konzentration auf Bedingungen für das eigene Wohlbefinden und das der Schüler*innen. Dieser Fokus wirkt reflexiv, empowert und hilft bei der Erfahrung von Selbstwirksamkeit, Impulskontrolle, Motivation und eröffnet damit den Raum für eine aktiv-kontruktive Haltung im Unterricht, in der Schulentwicklung, IM LEBEN. Wer profitiert von der Lösung? Wer nutzt die Lösung? Von der happschool profitieren zunächst Lehrkräfte, weil der Arbeitsalltag so viel leichter wird, Offenheit und die Zufriedenheit steigt und damit auch die Möglichkeit den Schüler*innen zuzuhören. Das spüren als Erstes die Lernenden, die in entspannter Atmosphäre lernen können, Vertrauen in die Lehrpersonen aufbauen können und durch Partizipation ihren eigenen Lernprozess gestalten lernen, sich aktiv und konstruktiv einbringen können. Für Eltern wird die Begleitung ihrer Kinder durch mehr Begeisterung und Wohlbefinden leichter. Die Arbeit aller der Schulgemeinde an den Themen der Resilienz, Selbstwirksamkeit und einer aktiv-konstruktiven Haltung prägt nachhaltig den Lebensweg der Kinder und Jugendlichen. Die Schulgemeinde wird sich wahrnehmbar positiv verändern - und das ist spürbar, sobald man das Schulgebäude oder den digitalen Klassenraum betritt! Damit sind happyschools der neue Lieblingsort. Welchen Einfluss hat die Lösung auf die aktuelle Situation? Mehr “happiness” für Ihre Schule bedeutet • weniger Schulabbrecher und mehr Erfolg beim Lernen, • bessere Ergebnisse, bessere Chancen in der Heterogenität, • Entlastung für überlastete Lehrkräfte und geringerer Krankenstand, • höhere Arbeitszufriedenheit und weniger Unterrichtsausfall • weniger psychische Erkrankungen und Burnout bei Lehrkräften und Kindern happyschool wirkt damit dem Lehrkräftemangel entgegen, verringert Unterrichtsausfall und beugt Überforderungssituationen vor. happyschool lässt Lehrkräfte zu Vertrauenspersonen werden und stärkt die Schüler*innen, sich selbst mehr zuzutrauen. Was ist der Wert der langfristigen Lösung? Es entstehen starke Schulen - durch starke Lehrer*innen - für starke Schüler*innen - mit starken Eltern Schule wird wieder, was sie eigentlich sein kann und soll: • ein Ort, zu dem Schüler*innen und Lehrkräfte gerne gehen; • ein Ort, an dem Lehrkräfte, die sich ihren Beruf mal als Berufung ausgesucht hatten, den Funken neu entzünden und wieder voller Begeisterung wirken • ein Ort, der letztlich junge Menschen für die Zukunft positiv prägt Das ist Teil eines neuen Lehr-Lernverständnisses und Teil der Bewegung für die Schule der Zukunft. Damit individuelle Potentiale entdeckt und gefördert werden und junge Menschen ihre Begeisterungsfähigkeit in die großen zukünftigen Herausforderungen und die neue Arbeitswelt einbringen. Wie bewerten wir die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit der Lösung? Durch die hohe Flexibilität des Ansatzes der happyschool kann jede Schule ihr Zertifikat auf eigene Weise erlangen und eigene Schwerpunkte setzen, egal ob Elite- oder Brennpunktschule. Damit wird einer hohen Divergenz in der Bildungslandschaft Rechnung getragen. Die Belohnung liegt in der Anstrengung selbst: Wer happyschool wird, sorgt implizit für mehr Zufriedenheit und ein persönliches “sich wohl befinden” in der Schule. Und das ist so viel mehr, als sich wohlzufühlen! Durch die kriterien- und itemgestütze Checklisten sind Schulen in ihrem Fortschritt zur happyschool transparent skalierbar. Dieser wird in Umfragen in der Schulgemeinde auf breiter Basis evident ermittelt und holt Schulen dort ab, wo sie gerade stehen. Vernetzung mit anderen Schulen, konkrete Umsetzungsbeispiele und professionelle Begleitung helfen Schulen in selbstbestimmter Schrittgröße auf dem Weg zu mehr Resilienz, Selbstwirksamkeit und einer aktiv-konstruktiven Haltung. Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Beginnend nach einer Kurzvorstellung einer Teilnehmenden entstand rasch die Bildung einer sehr bunten Gruppe. Aus einem wilden kreativen Chaos, mit zahlreichen Inputs, Ideen, Diskussionen und Zoom-Calls von Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen (Unternehmensberatung, Coaches, Lehrkräfte, Studierende, Trainer, Expertinnen) haben wir es in nur 5 Tagen geschafft diese großartige Idee zu schöpfen. Wir haben zunächst Probleme diskutiert und nach und nach Modelle aus den verschiedensten Bereichen, in denen wir arbeiten, herangezogen, um unsere Idee zu konkretisieren. Dabei gab es kein vorgefertigtes Konzept - dafür eine Fülle von motivierter Personen, die mit Herzblut die Schule von morgen verändern wollen und ihren Beitrag leisten. Vorgehen und Fortschritt Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Startschuss am Montagfrüh begann für alle die Suche nach einem Team. Auf die Vorstellung einer Teilnehmenden entspann sich aus mehreren Menschen ein Chat, der mit der Frage endete, ein Team zu gründen. Wir trafen uns via Zoom und begannen eine Fragestellung herauszuarbeiten. Mithilfe eines Conceptboards sammelten wir Gedanken, clusterten und überlegten einen Fokus (vgl. Arbeitsphase1.jpg). Am Dienstag übertrugen wir das Brainstorming auf ein neues Board, holten Expert*innen und Coaches hinzu, um das Board zu erweitern. Der Channel wuchs auf 33 Mitglieder an und das Conceptboard musst auf die Pro-Version gezogen werden, damit alle Einträge Platz haben. Am Dienstagabend waren drei Cluster entstanden und die Überlegung, ob man drei Untergruppen bilden sollte, wurde auf den Mittwochmorgen vertag (siehe Arbeitsphase2.jpg). Dann morgens die Entscheidung: wir arbeiten alle an einer Idee und Umsetzung an der Zertifizierung der HappySchool/Resiliente Schule. Die Sammlung am Donnerstagmorgen auf dem dritten Board lief etwas schleppend an und so langsam schwand die Zeit. Wir waren 8 aktive in dem großen Channel. Am Montagmorgen stand ein Call mit einer Expertin zum Thema Schulpreis/Zertifikate an. Sehr inspirierend und wir wussten, dass wir auf einem guten Weg sind. Dann war die Entscheidung schnell gefallen. Es wird eine umfassende Plattform zum Thema Resilienz und Selbstwirksamkeit an Schule geben und die Möglichkeit sich zertifizieren zu lassen. Organsiert über Slack und koordiniert von unserer Teamkapitänin nahm sich jede einfach die Themen raus, die sie gut bearbeiten konnte. So wurde plötzlich an einem Dokument zur Beantwortung der Fragen kollaborativ gearbeitet, gleichzeitig gab es nächtliche Impulse zur Aufgleisung des Videos, dass dann am Freitag nach einem längeren Zoomcall umgesetzt wurde. Die restliche Kommunikation lief über Slack und google-Dokumente, so dass alle immer zu der Zeit arbeiten konnten, die passend neben Job, Schule, Kindern war. Ein Dokument sammelte Content für den Prototypen, von dem wir am Donnerstag noch gar nicht wussten, ob wir noch dazukommen. Auch hier ergab sich ein kollaboratives Schwarmarbeiten 😊 und schwupp stand am Freitag auch noch ein Logo und ein Klick-Dummie als Prototyp. Nur ein Video-Problem tauchte um 17.30 Uhr auf und die Teamkapitänin fuchste sich mal eben schnell in movavi ein, damit das letzte der Videosequenzen noch eingebaut werden konnte, wenn auch nicht ganz aufgehübscht, aber unsere Lehrerin war nun auch zu sehen. Es waren großartige Schritte in dieser Woche, in der alle Teilnehmenden über sich hinausgewachsen sind. Prototyp Wenn vorhanden: wo finden wir den ersten Prototypen (Link)? link Wie könnte die kleinste nutzbare Version der Lösung aussehen? • Interviews/Podcasts mit Schulen, die in Bereichen schon aktiv sind und ihre Erfahrungen sammeln und eine Podcastreihe zu HappySchools machen • Plattform mit Wissensdatenbank • Siegelvergabe Nächste Schritte Wie testen wir unsere Annahmen? • Messung der Zufriedenheit und Umsetzung in unterschiedlichen Abständen hier wird die gesamte Schulgemeinschaft zur aktuellen Zufriedenheit befragt mit dem Fokus auf Fortschritt und Weiterentwicklung • Veränderungsprozesse nehmen zu • Schulentwicklungsprojekte (partizipative) werden von verschiedenen Seiten angestoßen, der Blick auf die Möglichkeiten gestaltend tätig zu werden nimmt zu • Positive Wahrnehmung der Eltern (Eltern nehmen Lehrkräfte als kompetent und aktiv-gestaltend wahr, fühlen sich als aktiver Teil der Schulgemeinschaft) • Aufbau eines Netzwerkes, um Synergieeffekte und gegenseitige Motivation zu schaffen Was benötigen wir für den nächsten Schritt (Ressourcen, KnowHow, Budget)? • Erstellung und Gestaltung der Inhalte o Zertifikatsdurchgang planen und sichtbar machen o Programme, Institutionen, Organisationen, Beratungen identifizieren, die auf der Plattform gelistet werden o Tools und Methoden so aufbereiten, dass sie für Schulen passend, nachvollziehbar und anwendbar sind • Plattformaufbau, Businessplanerstellung • Arbeitsform und -fluss des Projektteams • Checklisten Was sind die nächsten Schritte zur Umsetzung? • Businessplan erstellen • Plattform ausbauen • Schulen gewinnen • mit Schulen gemeinsam den ersten Zertifikatsdurchgang planen und durchführen • Unterstützungsnetzwerk aufbauen, auch in der technischen Umsetzung • für die Pilotphase Fördergelder einwerben und starke Partner finden • mediale Aufmerksamkeit Sind wir als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, welche Rollen hat wer im Team? • Tina Simon (Netzwerk-Expertin und Organisations-Expertin) • Juliane Hiller (Lehrerin, Schul-Expertin) • Andrea Sahler (Glücks-Expertin) • Lena Baumgarten (Kids-Expertin) • Kati Ahl (Mutmacherin und Stärkenfinderin) • Anja Lücke (Resilienz-Expertin) Try it out marvelapp.com
happyschool - spürbar wertvoll
Wir möchten Schulen leuchten sehen! Mit unserer Plattform und dem Siegel happyschool setzen wir einen positiven und wunderbaren WIRus frei, für einen spürbar wertvolleren Umgang aller und miteinander!
['Nadine Hoßbach', 'Tina Simon', 'Sanaz von Elsner', 'Kati Ahl', 'Anja Lücke']
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Inspiration Alle Teammitglieder - Schüler*in und Lehrerinnen - sind von den Anforderungen des Fern- und Präsenzunterrichts direkt betroffen. Für uns war klar, dass wir ein Konzept brauchen, sodass sowohl für Schüler*innen als auch für Lehrer*innen klar erkennbar ist, wie wir die Vorteile des Präsenzunterrichts auch Zuhause nutzen können und gleichzeitig die Schwächen beider Varianten in Stärken umwandeln können. Zentrale Punkte waren hierbei die Förderung der Selbständigkeit der Schüler*innen und eine gute Vernetzung der beiden Unterrichtsformen. Inhalt und Nutzen des Konzepts Unser Konzept ist auf einer Website visualisiert worden. Diese gliedert sich in fünf große Themenbereiche, die Schüler*innen konkrete Hilfestellungen zum selbständigen und eigenverantwortlichen Lernen geben und enthält gleichzeitig Umsetzungsmöglichkeiten für Lehrer*innen, sodass sie die Selbständigkeit der Lerngruppe fördern können. Dazu können sich die Besucher*innen über grundlegende Informationen zu den Themenbereichen informieren und Beispiele sowie Vorlagen herunterladen, sodass diese direkt genutzt werden können. Mit der Erstellung des Konzepts wird eine übersichtliche und einfache Struktur angeboten, die für die gesamte Schulfamilie von praktischem Nutzen ist - ob für Schüler*innen, Lehrer*innen, Betreuer*innen oder für die Schulleitung. Entwicklung des Konzepts Zunächst haben wir Erfahrungsberichte zum Präsenz- und Fernunterricht gesammelt. Dadurch kristallisierten sich die Vor- und Nachteile beider Unterrichtsformen heraus, sodass die Idee entstand, die Vorteile beider "Welten" zu vereinen, um das bestmögliche Ergebnis für alle Beteiligten zu erhalten. Dafür haben wir die Perspektiven der zwei Schüler*innen in unserem Team analysiert und Lösungen für die Probleme gesucht. Hauptaugenmerk waren dabei die Förderung der Selbständigkeit und die Lösungsansätze für erfolgreiches Lernen. Dadurch entstanden die folgenden fünf Themenbereiche: Struktur und Orientierungsrahmen Methoden- und Medienkompetenz Erreichbarkeit von Expert*innen Kollaboration und Kooperation Feedback(kultur) Die wichtigsten Inhalte der jeweiligen Themen sammelten wir durch das Auswerten der eigenen Erfahrungen und ergänzten sie durch Internetrecherche. Diese Informationen wurden im Anschluss in das Grundgerüst einer Homepage eingefügt, sodass dort eine vollständige Übersicht entstand, in der auch Verlinkungen und Beispiele ergänzt werden können. Die Homepage entstand mit dem Content Management System "WordPress". Herausforderungen im Entstehungsprozess Die erste Challenge, mit der wir umgehen mussten, war das Finden einer Struktur und das Entscheiden für einen konkreten Fokus, an dem wir arbeiten wollten. Da es so viele Bausteine des selbständigen Lernens gibt, mussten wir uns auf wenige Teilbereiche einschränken, sodass wir im Rahmen einer Woche zu Ergebnissen kommen konnten. Dann kam die Frage auf, in welcher Form diese Informationen übersichtlich und strukturiert an die Nutzer gelangen. Die Lösung war zunächst ein Konzeptpapier (in Word oder Pdf), welches wir dann recht schnell digitalisiert haben wollten, sodass die Idee der Homepage entstand. Eine weitere große Herausforderung ist und bleibt die leichte Umsetzbarkeit, weil dies der wichtigste Faktor für das Gelingen einer Methode/ einer Unterrichtsidee/ eines Lernplans etc. ist. Daher liegt uns am Herzen, dass wir konkrete Beispiele und Vorlagen zur Verfügung stellen, die stetig erweitert werden können und müssen. Accomplishments Wir sind sehr stolz auf die entstandene Homepage, wobei die Gestaltung, die intuitive Bedienung und die Struktur der Inhalte besonders hervorzuheben sind. Wir sind begeistert, dass wir innerhalb einer Woche ein solches Ergebnis gemeinsam erarbeitet haben, auch wenn die Erstellung der Homepage nur in der Hand unseres Teammitglieds Jan lag. Persönlicher Zugewinn Fünf Personen, eine Woche, ein Ergebnis. Während dieser einen Woche haben wir uns zunächst kennen gelernt und dazu das Kommunizieren und Diskutieren in dieser Konstellation gefördert. Alle Mitglieder haben an Erfahrung dazugewonnen und vor allem davon profitiert, verschiedene Blickrichtungen zu betrachten. Das Eintauchen in die Perspektiven eines Schülers bzw. einer Schülerin war ebenso gewinnbringend wie das Kennenlernen der Standpunkte der drei Lehrer*innen im Team. Wie geht es weiter mit "The Best of Both Worlds"? Zunächst sollen alle Bausteine unsere Homepage mit Inhalten gefüllt werden. Dabei wollen wir die Ergebnisse des Hackathons bündeln und integrieren. Für die Weiterentwicklung des Konzepts und der Homepage ist es notwendig, dass verschiedene Nutzer diese Seite testen und ein Feedback abgeben, sodass an Problemen und Fragen gearbeitet werden kann. Das große Ziel ist die Fort- und Weiterbildung von Lehrer*innen und Schüler*innen in Fragen des selbständigen Lernens. Dazu stellen wir uns vor, dass Multiplikator*innen eingesetzt werden, damit alle Nutzer bei der Umsetzung des Konzepts unterstützt werden. Denkbar wäre ebenfalls eine Implementierung des Konzepts in der Schulleitungsebene, sodass die Schulen ihre Schulprogramme durch unsere Bausteine erweitern können. Der Vorteil der Homepage ist, dass sie sehr schnell und kostengünstig skalierbar ist und nicht auf unsere Themenbereiche beschränkt ist. Langfristig könnten weitere Konzepte des Hybridunterrichts sowie Ergebnisse aus dem Hackathon integriert werden, sodass EASI eine leicht zugängliche und kostenfreie Plattform für Schulleitungen, Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen mit hilfreichen Tipps und konkreten Handlungsideen werden kann. Dazu brauchen wir die Unterstützung von Bildungsforscher*innen, Web-Designer*innen und konkrete Bedarfe von Lehrkräften und Schüler*innen. Built With content management system wordpress Try it out wirfuerschule.hosting134529.a2e37.netcup.net
The Best of Both Worlds
EASI: Einfach, anwendbar, selbstgesteuert, intuitiv
['Jan Linden', 'Annika Nehm', 'Julia Sabine Penn', 'Lisa Meyer']
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['content', 'management', 'system', 'wordpress']
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Problembeschreibung Wir haben mit Lehrer*innen und Schüler*innen gesprochen. Unter Kindern und Jugendlichen gibt es ein starkes Interesse an Politik und Gesellschaft, speziell zu aktuellen Themen wie zum Beispiel zu #blacklivesmatter. Sie möchten sich einbringen, dürfen aber erst ab 18 Jahren wählen und die Organisation über Jugendparlamente und Jugendorganisationen der Parteien ist mehr Parteipolitik als Selbstwirksamkeit und Veränderungspotenzial. Lehrer*innen spüren, dass die Kinder und Jugendlichen diese Themen emotional berühren, haben aber keinen zeitlichen und inhaltlichen Raum, um diese Dinge zu thematisieren. So schreibt z.B. ein Lehrer im #twitterlehrerzimmer: "In diesen Tagen nutze ich meine verbleibenden Englischunterrichtsstunden, um #blacklivesmatter zu thematisieren." (Quelle: twitter, Nutzer @mister_fritsch, 12.06.2020) Lösungsbeschreibung Mit #myvoice lösen wir dieses Problem im Rahmen des FREI DAY. Wir bieten den Teilnehmer*innen Freiräume, Vernetzung mit Experten und Organisationen sowie zielgruppengerechte Tools, um sich außerhalb von Parteipolitik zu engagieren und Fragestellungen konkret anzugehen und Ideen und Lösungen zu entwickeln. #myvoice setzt dabei v.a. auf Storytelling und einen maximalen kreativen Freiraum zur Teilhabe an der Gesellschaft. Folgende drei Säulen bringt #myvoice mit: 1. Eine digitale Plattform Die #myvoice Website unter www.zeigedeinestimme.de ist die zentrale Anlaufstelle. Die Seite ist dabei Organisations-Plattform und Tool-Baukasten in einem. Über die zur Verfügung gestellten Tools (z.B. Anleitungen zum Video drehen, Bildbearbeitung-Tools, Blog-Vorlagen usw.) können die Teilnehmer*innen sich kreativ ausleben, sich mit externen Partnern vernetzen und letztendlich ihr Projekte auch zeitgemäß präsentieren. 2. Ein Vernetzungskonzept mit fachlichen Experten Bei der Bearbeitung des Themas benötigen die Teams ggf. Unterstützung von fachlichen Experten, beispielsweise Forscher*innen, Politiker*innen, Künstler*innen oder anderen Teams. Über #myvoice werden die passenden Partner schnell gefunden, da wir überregional und regional recherchieren und Partner ins Boot holen. 3. Ein Vernetzungskonzept mit Umsetzungspartnern In einem weiteren Schritt benötigen die Teilnehmer*innen auch Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer Idee. Vielleicht soll ein Kunstwerk auf dem Marktplatz errichtet werden, eine Umfrage in der Fußgängerzone durchgeführt werden oder ein Podcast aufgezeichnet und publiziert werden. #myvoice bietet hier ein Netzwerk aus regionalen Partner an, das den Teams zur Seite steht. Das kann der lokale Künstlerverein sein, der Klimabeauftrage der Stadt oder der Radiomoderator des ansässigen Hochschulfunks. Wir sehen darin einen hohen und sehr langfristigen Nutzen, weil wir zum einen in der Schule mehr Raum schaffen für tagesaktuelle, politische Themen und zum anderen den Schüler*innen einen kreativen Kanal zur Verfügung stellen, um sich politisch zu engagieren und zu erfahren, dass man Probleme angehen kann. Zielgruppe Lehrer*innen und Schulen Alle Schulen und Lehrer*innen, die sich am FREI DAY beteiligen, können #myvoice als Baukasten nutzen. Schulform und Fächer sind dabei für uns nicht wichtig, da wir alters- und fächerübergreifend arbeiten wollen. Schüler*innen Innerhalb des FREI DAY ist #myvoice ein Zusatzangebot und ist somit allen teilnehmenden Schüler*innen. Dabei fokussiert sich #myvoice speziell auf gesellschaftspolitische Themen. Externe Organisationen und Partner Abhängig von den Fragen oder Themen, die sich die Schüler*innen selbst gewählt haben, können sich grundsätzlich alle Organisationen ohne kommerzielles Interesse beteiligen. Das kann vom Stadtparlament über Kunstvereine, NGOs bis hin zu lokalen Initiativen alles sein. Es muss thematisch passen und den Schüler*innen einen Mehrwert bieten. #myvoice übernimmt hierbei das Matching, um eine hohe Qualität zu erreichen. Vorgehen und Fortschritt Wir haben uns im Team zunächst mit der Frage beschäftigt, was genau unter einem "Vernetzungskonzept" zu verstehen ist, welches ja Teil unserer Challenge ist. Uns war hier wichtig, ergebnisoffen und nutzerorientiert in die Ideenfindung zu gehen und dabei die analoge und digitale Welt zu verbinden. Nach der Teamfindung sind wir sehr schnell zur Idee #myvoice gelangt. Dabei wurde auch klar, dass es "die" Vernetzungsstrategie nicht gibt, sondern dass dabei überregionale und lokale Besonderheiten zu beachten sind. Prototyp Um ein erstes Testing in einer begrenzten Anzahl von Schulen zu machen, müssten folgende Schritte noch erfolgen: Umsetzung der Website mit den Basisfunktionen (v.a. Registrierung, Projektpräsentierung, Vernetzung) Auswahl überregionaler und regionaler Vernetzungspartner im Umfeld der Test-Schulen Klärung der Finanzierung Umsetzbarkeit & Skalierbarkeit Der Baustein #myvoice lässt sich nahtlos in den FREI DAY integrieren und kann sehr gut umgesetzt werden, da keine neue Infrastruktur aufgebaut werden muss. Die größte Herausforderung ist die Einbindung von externen Organisationen, die sowohl überregional als auch regional sein können und auf die Themen zugeschnitten sein müssen. Insofern ist auch die Skalierbarkeit hoch, da die Abwicklung über eine digitale Plattform läuft und den lokal stattfindenden FREI DAY mitnutzt. Nächste Schritte Testing Wir würden als Team #myvoice gerne an 3-4 Schulen aus unserem persönlichen Umfeld testen und Nutzerfeedback einholen. Dieser Test wäre unser MVP und erst danach würden wir die konzeptionellen, gestalterischen und technischen Dinge weiter ausbauen und optimieren. Umsetzung MVP & Budget Für die Umsetzung der Website werden Designer und Entwickler benötigt, hier bestehen viele Kontakte. Aus unserer Sicht fallen hier externe Kosten in Höhe von ca. 80.000 Euro an. Über die Website entsteht dann in einem Schritt auch das Corporate Design für #myvoice, was sich später ggf. auf weiteren Kommunikationsmaßnahmen findet (z.B. Flyer für Schule o.ä.) Der Testlauf an 3-4 Schulen kann im Rahmen des FREI DAY und bei bestehender Website durch unser Team und Experten aus dem FREI DAY-Team durchgeführt werden, ohne dass externe Kosten anfallen. Hier muss es einen Abgleich mit dem Geschäftsmodell des FREI DAY geben. Team Im Rahmen des Hackathons haben wir uns als Team neu gefunden und könnten uns unterschiedlich stark in das Projekt einbringen: Teammitglied Kompetenz Ressourcen Sascha Bildung, Digitalisierung, Research, Produktentwicklung, Innovation Kann mich im Prototypen voll einbringen, danach ehrenamtlich für 4h/Monat Monica Bildung, Redaktion, PR, User Experience Kommunikatorin zur technischen Umsetzung (bspl. in einer IT-Agentur), Mitbegleitung bei der Gestaltung einer Leitidee Nadine Bildung, Forschendes Lernen, Gestaltung Mitbegleitung bei der Umsetzung des Projektes, Werbung an und Vernetzung mit Schulen und Lehrkräften auf Landesebene (Niedersachsen) Dorothee Bildung, Research, Projektkoordination/-leitung Begleitung bei der Umsetzung, Research von lokalen Akteuren, Werbung an lokalen Schulen, Projektplanung in Rücksprache mit dem Team vom FREI DAY Try it out www.zeigedeinestimme.de
#myvoice
#myvoice gibt Kindern und Jugendlichen über unsere Storytelling-Plattform eine Stimme, um Politik und Gesellschaft kreativ, nachhaltig und selbstwirksam mitzugestalten.
['Monica Dick', 'Nadine Khoury', 'Sascha Eschmann', 'Dorothee Andrew']
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Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Weil es nach wie vor in der schulischen Realität an Transparenz hinsichtlich Notenentscheidungen fehlt > es fehlen klare Bewertungskriterien und individueller Lernfortschritt kommt zu kurz. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Das größte Problem ist die Entwicklung einer alltagstauglichen Messinstrument - Vorlage (Stichwort Nachhaltigkeit/ Zeitersparnis), die die wichtigsten Aspekte vereint, ohne zu verallgemeinernd zu sein Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? in der Konsequenz vor allem SuS, aber selbstverständlich auch KuK Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Entwicklung eines Feedbackinstruments zur Dokumentation des eigenen Lernprozesses hinsichtlich fachlicher Kompetenzen unter aktiver Berücksichtigung eigener Interessen und Stärken, das gleichzeitig Motivationsstrategien erfasst und damit die Persönlichkeitsentwicklung reflektiert. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? In erster Linie SuS in zweiter Linie KuK > höhere Motivation, größerer Ertrag bei SuS führt zu gesteigertem Lernerfolg, mehr Zufriedenheit und Transparenz Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? In erster Linie SuS in zweiter Linie KuK > höhere Motivation, größerer Ertrag bei SuS führt zu gesteigertem Lernerfolg, mehr Zufriedenheit und Transparenz Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Das "Warum mache ich das" steht bei SuS im Vordergrund. Corona hat gezeigt, wie stark die einzelne Lernmotivation von Noten der LP abhängt > ohne "Druck" weniger Motivation sind sich SuS ihrer Stärken und Interessen bewusst und sehen einen Fortschritt in der Entwicklung ihrer eigenen Persönlichkeit durch die Auseinandersetzung mit Lerngegenständen, eine Würdigung ihrer Individualität, steigt der Ertrag für sie, damit die Motivation und Zufriedenheit und der nachhaltige Lerneffekt von Schule Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Neben Zufriedenheit (Stichwort: psychische Gesundheit) steht im Fokus die Bewusstmachung der eigenen Stärken und damit die Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen, die genau(er) wissen, was sie möchten, wozu sie in der Lage sind, mündiger mit den eigenen Ressourcen umgehen und damit wichtige Eigenschaften der AN von morgen verinnerlichen, was sich positiv auf die Wirkung von Schule auswirkt Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Uns ist bewusst, dass beides in einer sehr starken Abhängigkeit dazu steht, in welchem Umfang dieses Tool genutzt wird. Heißt, die beiden Aspekte sind in einem großen Maß von der Bereitschaft von KuK abhängig, neue Wege zu gehen. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Der Lösungsansatz entstand aus der Reflexion über die zu wenig vorhandene Transparenz bei der Notengebung (Stichwort: Bewertungskriterien) und damit einhergehend fehlender Blick auf den individuellen Lernfortschritt der SuS (Wo starte ich mit welchem Interesse und inwieweit habe ich mich weiterentwickelt?) Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Der wichtigste Fortschritt war die Videokonferenz Dienstagabend > aus dem gesammelten Erfahrungen und der persönlichen Motivation eines jeden Teammitglieds entwickelte sich daraufhin mittwochs die konkrete Idee, die alle zentralen Aspekte unser aller Erfahrungen und Visionen vereint Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Prototyp: Umsetzung: Manuelles Einfügen des Feedbackinstruments in bestehende Software Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? S. Datei Kompetenzraster_Hackathon Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Die kleinste Lösung wäre eine in Schulclouds, Server usw. integrierbare Sammlung von Feedbackbögen oder Rastern zur individuellen Erstellung eines Feedbackbogens. Nächste Schritte Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Einbettung des Feedbackinstruments in bestehende Sofwareprogramme/LMS (wie. bpsw. MS OneNote, moodle o.ä.) Verbreitung des Feedbackinstruments via Social Media, Schulverteiler etc. Entwicklung einer eigenständigen App zur Realisierung unserer Idee eines unabhängigen Feedbackinstruments zur Dokumentation des eigenen Lernprozesses und fachlicher Kompetenzen unter Berücksichtigung eigener Interessen und Stärken sowie zur Erfassung von Motivationsstrategien und Persönlichkeitsentwicklung Wie testet ihr Eure Annahmen? Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Know-How: App-Entwicklung Budget: Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Natürlich sind wir an der Umsetzung interessiert. Antonia: Teamchefin, lieferte die Idee zur möglichen App Yvonne: Einbringen von mehr als 10jähriger Berufserfahrung als Lehrerin einer Gemeinschaftsschule, Erfahrung im Umgang mit digitalen Medien im Unterricht, Erstellung des Präsentationsvideos Simone: 16jährige Erfahrung als Grundschullehrerin, Umgang mit Medien, Zusammentragen in Devpost, Beispiel Kompentenzraster Try it out www.dropbox.com
Feedback
Entwickeln einer App, die LehrerInnen und SchülerInnen beim Feedback geben unterstützt und gegenseitig Schwächen und Stärken aufzeigt
['anni', 'Melanie Schweizer', 'Antonia Gertz', 'Simone Viehfeger', 'Ricarda Köckler', 'Yvonne Wegmann']
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https://devpost.com/software/gesundes-fruhstuck-fur-alle
Warum habt ihr euch für diese Herausforderung entschieden? Die harten Fakten in Zahlen: in Deutschland lebten bereits vor der Krise 2,7 Millionen Kinder in Armut oder sozial gefährdeten Verhältnissen. ein Tagessatz in Hartz-4-Haushalten reicht nicht für eine gesunde Ernährung aus laut Experten werden für drei Mahlzeiten + Snack mind. sechs Euro am Tag benötigt. der Hartz-4-Regelsatz für die Ernährung von Kindern sieht durchschnittlich aber nur 3,49 Euro vor. etwa 500.000 Kinder leiden regelmäßig an nicht gestilltem Hunger. der Eiweißmangel führt zur Unterentwicklung des Gehirns, die Langzeitfolgen sind nicht mehr zu beheben. Uns war bewusst, das manche Kinder morgens hungrig im Unterricht sitzen müssen und sich auf diesen nicht voll konzentrieren können. Dagegen kämpfen Stiftungen, Organisationen, Projekte, wie zum Beispiel "brotzeit". Das ist eine Projekt, das von Uschi Glas initiiert wurde und in Grundschulen stattfindet. Lieferanten spenden Lebensmittel, Senioren:innen bereiten diese früh morgens zu einem Frühstücksbuffet. Die Kinder kommen, müssen sich keine Sorgen um ihr Frühstück machen und mit den Senioren:innen plaudern. Solche Projekte liegen wegen der aktuellen Situation auf Eis. Das möchten wir ändern. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Die größte Herausforderung ist wohl, das Projekt flächendeckend zu gestalten. Dafür muss unser Projekt und damit die Website (siehe unten) bekannt werden. Lieferanten müssen sich dafür interessieren, Schulen müssen einen gewissen Umfang an Aufwand investieren wollen und können. Wer ist genau von der Problemstellung betroffen? Ganz klar: Die Kinder. Sie leiden unter dieser besonderen Situation momentan. Vor allem die Kinder aus "sozial schwachen" Familien trifft es leider gerade sehr. Lösungsbeschreibung und Lösungsansatz: Wir möchten eine Plattform, in Form einer Website, schaffen, auf der sich 1. Lebensmittellieferanten und 2. Schulen registrieren, zusammenfinden und bestenfalls kooperieren können. Dafür füllen beide Seiten einen Fragenkatalog aus (z.B. "Welche Lebensmittel kann mein Unternehmen liefern?"/ "Wie viele bedürftige Kinder gibt es in meiner Schule?"). Wenn eine Schule und ein Lieferant zusammenpassen, gibt es sozusagen ein "Matching". Danach kann die konkrete Umsetzung der Lieferung geplant werden und auch, wie die Schule ihr Projekt in den Schulalltag integriert. Für eine kurzfristige Hilfe während der Corona-Krise: Wir wollen auf der Website die bereits bestehenden Angebote bündeln und sichtbar machen. Eltern und Kinder können dort mit Eingabe ihrer Postleitzahl die unterschiedlichen Angebote in ihrer Umgebung finden. (Bspw. lokale Bauern, FoodSharing,..) Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Durch die bestehenden Hilfsangebote, wie z.B die "Brotzeit", wissen wir, dass eine grundsätzliche Hilfsbereitschaft von Lebensmittelkonzernen oder kleineren Bauern vorhanden ist. Wir gehen außerdem davon aus, dass auch die Schulen ein Interesse daran haben, dass ihre Schülerinnen und Schüler gut und gerne lernen. Dies bildet das Fundament unseres Projekts, auf dem wir mit unserem Angebot aufbauen und anknüpfen wollen. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt sie? Wenn diese Kooperationen zustande kommen, ist das eine "Win-Win-Win"-Situation, bei der alle Beteiligten profitieren. die Kinder. Der Fokus von "Food for the Kids" liegt auf ihnen. Sie bekommen eine gesunde Mahlzeit am Tag, die es ihnen ermöglicht, zumindest ein wenig sorgenfreier in den (Schul-)Tag zu starten. die Schule. Ihre Schüler gehen zufrieden und satt in den Unterricht. die Lieferanten/Bauern. Sie müssen ihre übrigen Produkte, die sie nicht verkaufen können, nicht wegwerfen. Außerdem möchten wir den Bauern/Lieferanten ein Stück ihres Engagements zurückgeben, indem sie ein Zertifikat erhalten à la "Wir beliefern Schulen" und somit für zum einen für das Projekt, zum anderen für sich selbst werben können. Wie haben wir die Idee entwickelt? Das Ziel war es, möglichst flächendeckend agieren zu können. Dazu erschien es uns nützlich, eine Plattform zu schaffen, auf der wir die Hilfsbereiten und die Hilfsbedürftigen zusammenbringen können. Es ist so möglich, dass jede Schule/ jede Familie einen Anbieter oder Lieferanten in ihrer Region findet. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Hier wird vor allem die kurzfristige Lösungsstrategie von "Food for the Kids" Anklang finden, da die Eltern ohne großen Aufwand regionale Bauern usw. finden können. Wenn Unternehmen dennoch, trotz der aktuellen Situation, eine Partnerschaft eingehen möchten, ist dies selbstverständlich möglich. Dazu ist jedoch eine exakte und detaillierte Planung nötig, damit weder Kinder, noch Mitarbeiter der Schulen oder Firmen gefährdet werden. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Die Kooperationen zwischen Lieferant und Schule betreffen dann vermutlich eher die Zeit nach der Pandemie, unter anderem aufgrund der Hygienemaßnahmen. Sie sind daher langfristig angelegt. Darüber hinaus ist das, auf den Familieneinkauf zugeschnittene, Programm weiterhin auch nach Corona nutzbar. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Da die Website flächendeckend für ganz Deutschland umsetzbar ist, bewerten wir auch die Skalierbarkeit hoch. Wir gehen davon aus, dass die Nutzer und Profitierenden dieser Website das gleiche Ziel haben: der Unterernährung von Kindern entgegenzuwirken. Daher sollte die Umsetzung der Kooperation um ein Vielfaches einfacher werden. Außerdem bestehen schon einige Programme in dem Stil, wie wir ihn uns vorstellen. Weil wir hier beispielhaft meist von "Gemüsebauern" sprechen: Es gibt diese Frühstücksprogramme in unterschiedlichster Ausführung, mit verschiedenen Produkten. Zum Beispiel: EU-Schulprogramm in Baden-Württemberg oder die deutschlandweit angelegte Organisation "Children for a better world". Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Uns war schnell klar: Wir brauchen eine Plattform, auf der wir alle Beteiligten zusammenbringen können. So kam auch die Idee für eine Website. Mit dem Wachsen des Teams und dem (ziemlich schnellen) Voranschreiten der Woche wurden unsere Vorstellungen nach und nach konkretisiert. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Da am Montag bei uns allen (aus technischen Gründen) noch nichts zustande kam, arbeiteten wir in der verbleibenden Woche sehr intensiv. Dienstagmorgen waren wir zu zweit und tauschten unsere Ideen aus. Erst am Mittwochmorgen war unser Team vollständig, erst ab diesem Zeitpunkt ging es darum: Was können wir konkret umsetzen? Wie gestalten wir die Website? usw. Für mich persönlich (Hanna) war die Woche ein Auf und Ab. Ich schwebte dauernd zwischen "Das Projekt ist toll. Ich bin froh, dass ich so engagierte Teammitglieder habe" und "Die Woche ist viel zu kurz. Wir müssten eigentlich noch so viel schaffen." Status am Anfang des Hackathons: Zugegeben: Die Idee, eine gesunde Mahlzeit für jedes Kind zu gewährleisten ist nicht neu. Wie gesagt, gibt es schon bestehende Projekte. Das sehen wir aber als einen Vorteil. Zukünftige Kooperationen können darauf aufbauen, Gutes beibehalten und aus möglichen Fehlern lernen. Was bisher fehlte, ist eine Lösung, die für alle Kinder da ist, die nicht nur punktuell wirkt. Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Wir wünschen uns eine möglichst weitreichende Nutzung unserer Website, die dann zu Kooperationen führt. Letztendlich ist aber jedes einzelne Kind, das nicht hungrig im Unterricht sitzt, ein Gewinn. Jede Familie, die einen günstigen Lieferanten findet; jede Schule, die sich trotz Corona wieder von dem lokalen Bauern beliefern lässt, ist für uns ein Gewinn. Dafür braucht es nicht einmal unbedingt die Website. "Food for the Kids" wäre auch im kleinen Stil umsetzbar, durch Nennung der teilnehmenden Unternehmen in einem lokalen Printmedium oder auf Social Media. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? die Homepage erstellen das Projekt bekannt machen (u.a. mit bestehenden Erfolgsbeispielen) Was wir gelernt haben: Dass Zusammenarbeit und Arbeitsteilung das wichtigste ist. Sowie, dass es Coaches und Experten braucht, die den fachlichen Hintergrund haben, um uns zu helfen. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Wir benötigen eine:n Webdesigner:in, der/die uns bei dem Schaffen einer Homepage und dem Design rum um "Food for the Kids" unterstützt. Wir brauchen Unterstützung bei der Werbung und Bekanntmachung von "Food for Kids" durch lokale und überregionale Medien. Außerdem ein gewisses Budget, um die Website zu "pflegen" und Instand zu halten. Letztlich benötigen wir auch Beratung durch das Ministerium für Landwirtschaft, durch das Bildungs- & Kultusministerium und durch Projektleiter:innen, die genaue Hürden bei der Umsetzung kennen. Des Weiteren ist eine Beratung und Hilfe zur Umsetzung des oben beschriebenen Zertifikats unerlässlich. Schön wäre es auch, wenn wir auf möglichst vielen Medienkanälen auf das Projekt aufmerksam machen könnten. Geeignete "Kandidaten" wären hierbei solche, die Eltern, Lehrer:innen oder Mitarbeiter aus dem Ernährungssektor als Zielgruppe haben, bspw. www.eltern.de , Bildungsmagazine, …. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Das Thema liegt uns allen sehr am Herzen, aus unterschiedlichen Gründen. Ronja ist Journalistin und kennt sich mit unter anderem mit Social Media aus, was der Werbung dienen kann. Sebastian ist Lehrer und arbeitet seit mehreren Jahren mit Institutionen aus dem Bildungssektor zusammen, was uns für die Umsetzung an den Schulen helfen kann. Andrea ist selbst Mutter von einer Tochter, die schonmal an einem solchen Projekt beteiligt war und lieferte uns daher schon während dieser Gruppenphase wertvolle Erfahrungswerte. (Dies ist ein Auszug aus den Kompetenzen, die einige Gruppenmitglieder mitbringen.) Try it out docs.google.com
Food for the Kids
Unser Ziel ist es, dass Kinder morgens nicht hungrig in den Unterricht müssen. Dafür möchten wir Schulen mit Lebensmittellieferanten vernetzen.
['Hanna .', 'Ronja Ebeling', 'Sebastian Wehner']
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https://devpost.com/software/mindset-und-personlichkeitsentwicklung-in-der-schule
Warum Deutschland braucht Mindset-gestärkte Bürger, um weiterhin auf Augenhöhe auf der globalen Ebene wirksam handeln zu können. Wir wollen Schule als Mindset-Entwickler! Von der Grundschule an. Dieses positive Mindset, d.h. die innere Haltung, dass jeder zu jedem Zeitpunkt des Lebens: die Welt verändern kann seiner eigenen Stimme Gehör verleihen kann seine Leidenschaften und Potentiale findet muss in der Schule frühzeitig und kollaborativ trainiert werden. So können die jungen Menschen aktiv die allgegenwärtige Transformation mitgestalten und sind dazu befähigt, aus eigenem Antrieb und lebenslang Neues zu lernen und sich selbst entfalten zu können. Vision Mindset- und Persönlichkeitsarbeit muss von der ersten Klasse an flächendeckend integraler Bestandteil an allen Schulformen sein! Zielgruppe Schüler, Eltern, Schule, Politik, Wirtschaft! Problem Dynamische Mindset- und Persönlichkeitsarbeit ist im Lehrplan nicht explizit vorgesehen und es fehlt an Konzepten. Lösung Ein Mindsetmethoden - Baukasten Nutzbar: a) bereits ab dem Schuljahr 2020/21 b) von der Grundschule - über alle Schulformen hinweg - bis zum Abschluss Das Baukastensystem besteht aus: a) handfesten, konkreten Modulen für die schnelle und praktikable Umsetzung im Unterricht b) direkte, unkomplizierte Anwendbarkeit für Lehrer- und Schülerschaft c) flexibel und andockbar an alle bereits bestehenden Konzepte Und das Beste: er ist schnell & kostengünstig skalierbar! Die Lösung bietet sowohl einen kurzfristigen, während der Pandemie stabilisierenden, als auch einen langfristigen und gesellschaftlichen Ansatz. (Gesamtkonzept / Baukasten: link ) Effekt Kurzfristig: Aus der aktuell teilweise zu beobachtenden Selbstüberlassung wird durch Anwendung des Mindsetmethoden-Baukastensystems Selbstverantwortung. Ein Mindset, welches resilient und im Kern geschützt ist, schafft die Basis für ein selbstorganisiertes Lernen und einen souveräneren Umgang mit eigenen Emotionen. Langfristig: Durch den Einsatz des modularen Mindsetmethoden-Baukastens erreichen wir einen nachhaltigen Wandel in der Persönlichkeitsentwicklung unserer Kinder und Jugendlichen mit positiver Auswirkung auf alle Stakeholder (Schüler, Eltern, Schule, Politik, Wirtschaft). Schule wird zur lernenden Organisation. Impact Die Mindsetarbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung Deutschlands. Junge Menschen entwickeln sich zu mündigen, aktiven und verantwortungsbewussten Menschen. Sie gestalten die sich exponentiell verändernde Gesellschaft und Umwelt aktiv mit. Alle Stakeholder (Schüler, Eltern, Schule, Politik, Wirtschaft) profitieren und haben einen konkreten Nutzen. Vorgehen & Fortschritt Die Lösung entstand unter Anwendung agiler Arbeitsmethoden. Das interdisziplinäre Projektteam besteht aus Lehrer*innen für die verschiedenen Schultypen sowie Externen mit Expertise aus Wirtschaft, Coaching und der Lehre. Regelmäßige Supervision sowie die Aufteilung in kleinere Arbeitsgruppen hat zum Gelingen des Projektes beigetragen. Als Grundlage nutzten wir ein von der Lehrerin Christina Petsch bereits an ihrer Schule integriertes 3-Säulen-Konzept zur Mindsetarbeit und entwickelten es zu einem modularen Baukastensystem über alle Schulformen und Altersgruppen hinweg weiter. Prototyp Als Prototyp haben wir exemplarische das Modul "Mach Dein Ding AG" für die Mittelstufe entwickelt, das auf alle Schulformen und Jahrgangsstufen skalierbar ist. Inbegriffen ist die kleinste nutzbare Lösung und beinhaltet die Anwendung der Mindsetskills im Unterricht. Die Preziosen mit dem Prototypen findet ihr hier: link Nächste Schritte Testphase des Mindset-Baukastensystems am Gymnasium Reutershagen Rostock (Ansprechpartnerin: Christina Petsch) kann sofort starten. Erweiterte Testphase an anderen Schulen bundesweit. Werbe- und Infomaterial für Schulveranstaltungen und Elternbiefe etc. ausarbeiten Angebot des Konzepts / Baukastens auf Bildungsservern und Lehrerportalen der Länder Austausch mit dem Bildungsministerium / der Kultusministerkonferenz Website erstellen und Community aufbauen Bedarf Kontakt zu Verantwortlichen der Bildungsserver, Lehrerportale, Ministerien Klärung von Ressourcen Klärung Budget Team Wir sind sehr daran interessiert, unser Konzept fortzuführen, bei der Implementierung an Schulen zu unterstützen und die Weiterentwicklung voranzutreiben. Try it out prezi.com
Mach dein Ding! Skills for Life im Klassenzimmer
Kinder und Jugendliche zu starken Persönlichkeiten machen und mit dem mentalen Rüstzeug für ein erfolgreiches, selbstbestimmtes Leben ausstatten. Ganz einfach - mit dem Mindsetmethoden-Baukasten!
['Christina Petsch']
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https://devpost.com/software/leitfaden-fur-die-digitale-ausbildung-von-lehrenden
Video (da der Link im passenden Feld nicht einfügbar ist): https://videos.mysimpleshow.com/I8TNlm8DNL Problemstellung Wir, das sind Mylene Pfeiler, Annika Raasch, Anne Trapp, Daniel Riede und Tilman Oertel, haben uns im Rahmen des Themenfeldes 9 “Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrer*innen” mit einer Unterstützung von Lehrenden in allen Bereichen der LehrerInnenbildung beschäftigt. In den letzten Wochen der digitalen Bildung mussten Lehrende und Lernende mit einer plötzlichen und tiefgreifenden Veränderung zurecht kommen. Inhalte mussten über digitalen Weg vermittelt und bearbeitet werden. Dieser Umstand führte zu einer digitalen Einbahnstraße: Die Lehrenden versuchten ihre Inhalte auf neuen Wegen zur Verfügung zu stellen und setzen dies nach ihren Vorstellungen um. Zeitlicher Druck, Unwissenheit und fehlende unterstützende Tools sorgten dabei für Frust und Desinteresse auf der Adressatenseite. Unser Projekt Hier wollen wir mit unserem Projekt ansetzen. Wir wollen Lehrenden an Universitäten, Lehrerseminaren und Schulen eine Checkliste an die Hand geben, die mit Inhalten gefüllt ist, direkt aus der Wunschkiste der Lernenden. Dies soll keine inhaltliche Beschneidung, besserwisserische Bevormundung oder Einflussnahme sein. Die Checkliste beinhaltet Punkte und Wünsche, die den Lernenden besonders am Herzen liegen, ihre digitalen Lernfortschritte verbessern können und die Einbindung der Onlinelehre in den Alltag erleichtern. Die Lehrenden können die Liste nutzen um ihre Inhalte zu planen, bereits geplantes zu evaluieren oder um sich Impulse für kommende Planungen einzuholen. Die Grundlage stellt eine Umfrage dar, die in gleichem Maße von SchülerInnen und StudentInnen beantwortet werden soll und von dem Projektteam unter Berücksichtigung von Praxistauglichkeit und Häufigkeit von Nennungen ausgewertet wird und in die Checkliste einfließen. Diese Datengrundlage soll fortlaufend aktualisiert werden und damit den Trend und die Entwicklung der digitalen Bildung abbilden. Damit wird ein Tool geschaffen, was die Einbahnstraße der digitalen Lehre aufbricht ohne in die Freiheit der Lehre oder in feststehende Lehrpläne einzugreifen. Ergänzend werden Vorschläge zu alternativen Prüfungsleistungen und geeigneten Plattformen für Tools zur digitalen Lehre bereitgestellt. Mit wenigen finanziellen Mitteln kann so eine breite Masse an Lehrenden und Lernenden unterstützt und gehört werden. Der Ursprung unserer Idee entsponn sich an dem Wunsch, digitale Lerntools und -angebote zu bündeln und für LehrerInnen möglichst einfach zugänglich zu machen. Während unserer Recherche haben wir feststellen können, dass diese Plattformen bereits zu größerer Zahl bestehen. Im Gespräch mit unseren TeamteilnehmerInnen wurde jedoch deutlich, dass die Lebenswirklichkeit der schnellen Umsetzbarkeit und der Einbindung von bereits bestehenden Strukturen reichlich kurz gekommen bis nicht vorhanden waren. Gleichzeitig standen wir noch unter dem Einfluss von gerade kurzfristig aus dem Boden gestampften Distanzunterrichtsmaßnahmen, welche wie oben genannte Gefühle in uns ausgelöst hatten. In unserer Arbeit war das Umschwenken auf die Checkliste ein bedeutender Meilenstein, da wir so eine schier unlösbare und teilweise bereits bewältigte Aufgabe (Bewertung und Einordnung der vorhandenen Tools) umschifften und klaren Blick auf unser Ziel gewannen. Wie geht es weiter? Eine erste Umfrage existiert bereits und wurde an SchülerInnen und StudentInnen durchgeführt. Anhand der Ergebnisse haben wir unsere erste rudimentäre Checkliste erstellt, welche jetzt immer weiter verfeinert und erweitert werden kann. Selbes gilt für den Fragebogen, die Prüfungsleistungen und die ergänzenden Vermerke. Mit dem Preisgeld könnte man die Auswertung und die Betreuung über einen gewissen Zeitraum sicherstellen und mit den Anwendern in Kontakt treten. Wichtig sind dabei Umfragetools bestenfalls ohne TeilnehmerInnenbegrenzung, Expertise in der Auswertung und Vertiefung der Checkliste und bei einer Umsetzung als App entsprechende technische Unterstützung. Wir würden uns freuen dieses Projekt wachsen zu sehen und sehen darin eine zukunftstaugliche und unterstützenswerte konkrete Maßnahme zur Unterstützung der Lehrenden und Lernenden. Info Wir haben unter "upload a file" ein pdf Dokument mit einem Prototypen der Checkliste hochgeladen. Da man das vielleicht nicht öffnen kann, hier link zum alternativen google docs: https://docs.google.com/document/d/1iLykkDqa5tJm-ryCzjNYGw5mBK1GcdW029fk33oUam0/edit?usp=sharing zur Umfrage https://bildungdigital2020.typeform.com/to/yTLPQlTN
Checkliste für Lehrende zur Umsetzung digitalen Unterrichts
Eine Checkliste für Lehrende an Universitäten, Schulen und im Seminar, um die Planung von digitalem Unterricht zu unterstützen.
['Mylene Pfeiler']
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https://devpost.com/software/project-elj97ucmpo43
In unserem Projekt "Modernisierung der Schulen - Die Schule von morgen" setzen wir uns mit der Schulentwicklung und dem Schulmanagement der Zukunft auseinander. Gerade die Modernisierung der Schulen hat uns sehr interessiert, sodass wir uns hauptsächlich mit dem auftretenden Problem der Digitalisierung in den Schulen beschäftigt haben. Wir als Schülerinnen haben dabei einen der besten Einblicke, um die Entwicklungsprobleme in der Schule zu erfassen. Allerdings haben wir nicht nur unsere eigenen Wünsche und Anregungen in das Projekt mit einfließen lassen. Wir haben zudem noch Klassenkameraden, Freunde und unsere Familien gefragt, was sie sich für die Zukunft für die Schule wünschen. Dabei haben wir deutlich festgestellt, dass sie am aktuellen Schulsystem festhalten wollen, es nur generalüberholt werden muss. Es wird lediglich eine Modernisierung gebraucht. Im Laufe unseres Projektes sind wir auf die Herausforderung der realistischen Umsetzung unserer Ideen gestoßen und wie sie am besten funktionieren würden. Schnell haben wir jedoch erkannt, dass es schon größere Ansätze in Richtung der Modernisierung der Schulen gibt und konnten uns schließlich an diesen orientieren und mit unseren eigenen Maßnahmen erweitern und ergänzen. Da wir als Gruppe für eine Digitalisierung an Schulen stehen, haben uns die verschiedenen Plattformen (Slack, DevPost) gut gefallen. Diese Plattformen kannten wir noch nicht, haben mit denen noch nie gearbeitet und haben dementsprechend den Umgang mit neuen Online-Plattformen kennengelernt, die durchaus auch in der Schule zur Kommunikation genutzt werden könnten. Auch durch die Absprechen über das Internet und die Herausforderung, wie wir gemeinsam unser Projekt auf die Beine stellen, haben wir gelernt, mit verschiedenen Medien (z.B. Googel Docs, YouTube) zu arbeiten und uns abzusprechen. Wir haben als Team sehr gut zusammengearbeitet, sind schnell auf einen "Nenner" gekommen und haben die Aufgaben gut aufgeteilt. Wir konnten stets auf die Unterstützung der Teammitglieder zählen und der Austausch funktionierte einwandfrei. Wir hoffen, unser Projekt nun in die Realität umsetzen zu können. Ein selbständigeres Arbeiten der Schüler*innen und eine Optimierung des allgemeinen deutschen Unterrichts kann zu einer effektiveren Lernentwicklung der Schüler*innen führen und sie optimaler auf eine Ausbildung bzw. Universität vorbereiten. Unsere Projektdokumentation: https://docs.google.com/document/d/113JqUeWXCUqEGx1tmiWpf8ephPW71_4q1VgSQu82V5A/edit?usp=sharing
Modernisierung der Schule - Die Schule von morgen
Eine digitalisierte Schule, die durch effektive Unterrichtsmethoden perfekt auf Studium und Ausbildung vorbereitet.
['Lea Warnholtz', 'Nicole Wadephul-Emden', 'Blanca Willers']
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https://devpost.com/software/neues-schulsystem
Wir wollten aber dabei von null anfangen und ein neues Schulsystem aufbauen man kann aber auch alle Ideen in das jetzige Schulsystem einbauen. Built With german laptop pc
Neues Schulsystem
wir wollen ein Schulsystem neu aufbauen mit dem Schwerpunkt auf zukunftskompetenzen
['Looping Luis', 'Gods lover']
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['german', 'laptop', 'pc']
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https://devpost.com/software/mein-tag-fur-die-zukunft
Umfrage - Teil 1 Umfrage - Teil 2 Umfrage - Teil 3 Umfrage - Teil 4 Umfrage - Teil 5 Umfrage - Teil 6 Der Grundstein – FREI DAY Ausgangspunkt unserer Plattform ist das Projekt “FREI DAY”. Dieser ermöglicht Schüler*innen für 4 Stunden in der Woche ihren eigenen Interessen und Ideen nachzugehen. Dabei stehen besonders zukunftsrelevante Themen im Fokus. Bisher sind 12 Projektschulen daran beteiligt. Durch das Projekt sollen Schüler*innen dazu befähigt werden, ihren eigenen Ideen und Interessen nachzugehen. Selbstwirksamkeit nimmt dabei einen großen Stellenwert ein. Die Schüler*innen erfahren durch die Verwirklichung eigener Ideen, dass sie einen wertvollen Beitrag zur Gestaltung ihrer Zukunft und der Gemeinschaft leisten. Am FREI DAY haben die Kinder und Jugendliche die Chance ihren Klassenverband zu verlassen und in einer neuen Gruppe ggf. eine andere Rolle einzunehmen. Kinder bekommen die Chance alte Rollenmuster (ich bin der/die Versager*in, Streber*in, Chaot*in, usw. der Klasse) hinter sich zu lassen und neue anzunehmen (ich werde Forscher*in, Gärtner*in, IT Spezialist*in, usw.) Wir unterstützen den FREI DAY zu 100% und gestalten eine begleitende digitale Lösung, um dessen Ziele noch effektiver zu erreichen. Das Problem Unsere Ausgangsfragen Wie kann der Frei-Day methodisch und technologisch begleitet werden, damit er die Kreativität und Selbstwirksamkeit von Schülern nachhaltig fördert? Wie bringen wir die Schülerinnen und Schüler mit ihren individuellen Ideen und Interessen zusammen? Wie ermöglichen wir es, dass Jede und Jeder gehört wird? Dass Jede und Jeder die Möglichkeit bekommt auch außerhalb der Norm seine oder ihre Interessen in reale Projekte zu vertiefen? Wie können wir es schaffen, diesen Schülern eine Plattform außerhalb Facebook, Instagram und Snapchat zu bieten? Wie können wir eine Plattform gestalten, die nicht durch Werbung oder einen sich weiter ausprägenden Konsum beeinflussen lässt, sondern durch zukunftsrelevante Inhalte vorangetrieben wird? Wie können wir es schaffen, dass die Ziele einer Nachhaltigen Entwicklung (SDGs) im Bereich Schule realisiert werden? Projektwochen und AG’s zu zukunftsrelevanten Themen gibt es bereits genügend, doch leider werden die Themen anschließend einfach nicht weiter behandelt. Denn um Motivation langfristig aufrecht zu erhalten, wird ein Thema an Schulen oft nicht oder nicht ausreichend bedacht: Autorenschaft der Schüler, und das Vertrauen in sie, eigenständig Projektziele zu definieren. Wir möchten eine Plattform bieten, die Projektarbeit an Zukunftsthemen in die Hände von Schüler*innen gibt, damit sie mehr Leidenschaft bei deren Umsetzung entwickeln können. Daran anschließend - so zeigen auch Studien (u.a Banduara, 1997) - wirkt sich eine verstärkte und diverse Wertschätzung positiv auf Selbstwirksamkeit aus. Das wird beim Frei-Day berücksichtigt werden müssen - digitale Plattformen bieten eine Möglichkeit, Schülerprojekte transparent zu machen. Ein weiteres Problem, das sowohl Selbstwirksamkeit und Kreativität hemmt, sind gefestigte soziale Rollen im Klassenverband. Wer sich in der normalen Klasse nicht entfalten kann, braucht neue Gruppen, Themen, Orte, Organisationen, um eine weitere Perspektive auf das Selbst und auf die Welt zu gewinnen. Nicht für alle Schüler bietet die Klasse einen psychologischen Sicherheitsraum - gerade der wird aber zur Entfaltung von Kreativität und Persönlichkeit benötigt (vgl. Google`s Aristoteles-Studie). Allzu oft hört die Schule dort auf, wo die Welt beginnt. Wir wollen dazu beitragen, diese Grenzen aufzulösen. Unsere Kernannahme Das Wohlbefinden der Schüler*innen für eigenständige und kreative Arbeit muss an oberster Stelle stehen, und das schaffen Schulen durch ein angenehmes Umfeld und gut durchdachte Gruppenbildung. Diese These haben wir in einer Umfrage mit mehr als 70 Schülern bestätigt gefunden: Für fast 50% ist ein “tolles Team” das Wichtigste, um eigene Ideen umzusetzen. Bei Zusammenarbeit mit ”fremden Schülern” gaben 60% an, dass “ein gutes Gruppengefühl” ihnen das Wichtigste sei. (Umfrageergebnisse im Anhang). Zielgruppe Die Plattform “Mein Tag für die Zukunft” stellt vor allem die Schüler*innen in den Mittelpunkt. Angefangen von der 1.Klasse bis zum Schulabschluss kann sich dabei Jede und Jeder einbringen. Nur mit den Ideen und Projekten der Schüler*innen lebt der FREI DAY. Durch Lehrkräfte und externe Ansprechpartner*innen sollen diese Projekte unterstützt und umgesetzt werden. Unsere Lösung Vorschau Website: https://www.figma.com/proto/zvuI1bVTxd7ZfzVuCbhcba/für-die-Zukunft?node-id=11%3A228&viewport=-124%2C-84%2C0.3318321406841278&scaling=min-zoom Vorschau Intranet: https://www.notion.so/Mein-Tag-der-Zukunft-Galerie-29267d243c354d3e97aa64b637a7702b Die Plattform “Mein Tag für die Zukunft” Wir entwickeln eine einfach bedienbare und sichere Software as a Service (SaaS), welche Schulen in der Form eines Intranets für die Begleitung von Frei-Day-Projektarbeit anwenden können. Die Plattform dient als Anker und “Single Point of Truth” für den Frei-Day. Die SaaS funktioniert lokal und sicher an den Schulen, kann aber an andere Schulen angeknüpft werden. Verbindung der Schüler*innen zu Teams Schüler*innen und Lehrer*innen melden sich dort an und kommunizieren über ihr Profil ihre Interessen und Stärken, die sie in Projektarbeit einbringen möchten. Das Profil wird über gamifizierte und selbstreflektive Fragen und Spiele online erstellt. Basierend auf den Profilen können hier Teams für den Anfang einer Projektphase gegründet werden. Für die Teamerstellung kann unsere auf maschinellem Lernen basierende Matchinglogik, die die individuelle Motivation von Schüler*innen in den Vordergrund stellt und Diversität fördert, genutzt werden. Das kann je nach Bedarf innerhalb oder außerhalb des Klassenverbands stattfinden (lokal), und sogar über Schulen hinweg (regional/ national). Die Software könnte sowohl Schüler*innen als auch deren Lehrkräfte von der Machbarkeit und Sinnhaftigkeit des FREI DAY überzeugen und ihnen Arbeitsaufwand erheblich ersparen. Dokumentation der FREI DAY-Projekte Schüler*innen legen dann auf der Plattform ihr Projekt an. Mittels einer kurzen Beschreibung ihres Projekts und der anschließenden und fortlaufenden Dokumentation, werden andere Schüler*innen inspiriert und können konstruktives Feedback geben. Somit profitieren alle von den Erfahrungen und den Hinweisen Anderer. Auf lange Sicht entsteht so von den Schüler*innen selbst generiertes Wissen. FREI DAY-Projekt in der Galerie Eine (freiwillige) Kommunikation der Projekte (gebündelt auf unserer Homepage etwa) dient dann allen Schüler*innen in Deutschland (Schuljahr 19/20: 10,91 Millionen) als Inspiration, sich für einen zukunftsweisenden, gesellschaftlichen Wandel einzusetzen. Vernetzung mit externen Partner*innen Teams finden über die Plattform auch eine Übersicht externer Organisationen, Lernangebote und Ansprechpartner*innen, die sie für ihre Projekte bei Bedarf kontaktieren können. (Möglicherweise durch eine Einbindung von www.atlas.schule ) Engagierte Externe können Unterstützung in Form von Ressourcen (Räume, Material, Ansprechpartner*innen) bieten oder Projektideen begleiten. Und die Lehrkräfte? Im besten Fall machen sie gar nichts. Lehrkräfte können noch gezielter während des FREI DAY helfen und ihren Schüler*innen als Coach, Moderator*in zur Seite stehen, oder Hilfestellung bei der Dokumentation der Ergebnisse liefern. Auch können sie unsere Plattform nutzen um andere Lehrkräfte mit ähnlichen Interessen oder Projekten zu finden - so entstehen neue Kooperationen in Form von Partnerklasse- und Schulen. Selbstwirksamkeit wächst heran, wie ein Samen, der Fürsorge und Nährstoffe braucht. In diesem Prozess besteht die Aufgabe der Erwachsenen daher nicht darin vorgefertigtes Wissen anzubieten, Fragen und Probleme schnell und einfach zu lösen, sondern Kinder und Jugendlichen bei der Findung der Lösung zu begleiten, falls sie unsere Hilfe brauchen. Ein Fall aus der Praxis Eine Klasse hat sich für das Thema “gesundes Frühstück” entschieden. Sich beschäftigen sich dementsprechend mit allen Themen die ein gesundes Frühstück tangiert, wie zum Beispiel Nachhaltigkeit, Müll, Veganismus, Regionalität o.ä. Sie dokumentieren ihre Einsichten, Probleme und Erfolge über die Plattform und tauschen sich mit anderen Schüler*innen über ihre Fragestellungen aus. So können sich andere Klassen inspirieren lassen, oder Hilfestellungen zur Lösung individueller Fragen liefern. Zusammenfassung Während der Fokus darauf liegt, die Autorenschaft der Schüler*innen-Teams bei der Projektkreation in den Mittelpunkt zu rücken, wird es auch die Möglichkeit geben, Projektideen/ Projektvorschläge einzureichen, um darüber einen Austausch zu generieren und Initiativen zu starten. Die Plattform ermöglicht eine Vernetzung von Schüler*innen, Lehrkräften und Externen zu für alle Seiten gewinnbringenden Projekten und Ideen die unser aller Zukunft bereichern und die Schule ein weiteres Stück in Richtung 21.Jahrhundert bewegen. Key Features der Plattform Community-Features Intranet, in dem geschützte Kommunikation stattfinden kann (Schülerprofile sind nicht öffentlich sichtbar (nur in Projektgruppen), um kommunikativem Missbrauch vorzubeugen) Galerie: Übersicht der laufenden und bereits entstandenen Projekte (“Bibliothek der Zukunft”) Übersicht externer Partner (evtl. über Integration von www.atlas.schule ) Erstellung von Profilen (Schüle*innen und Lehrkräfte) Spielerische Erstellung des eigenen Profils: Interessen, Wünsche, Lieblingsfächer Matching von Projektteams lokale und/oder regionale Gruppenbildung möglich ein gemeinsames Interesse verbindet und fördert die intrinsische Motivation - basiert auf maschinellem Lernen, Details im Anhang Schüler*innen identifizieren selbstständig (bei Bedarf angeleitet) Projektziele im Rahmen ihrer Team-Interessen Background zu den Profilelementen, die die Grundlage für das Matching bilden, im Anhang Vernetzung mit externen Partner*innen Teams können aktiv in der Datenbank externe Partner*innen anschreiben externe Partner*innen können Projektvorschläge und Inspiration in die Community geben Projektdokumentation Dashboard-Funktionen zum dokumentieren von: Zielen, Tagebucheinträgen, Problemen, Kontakten andere können diese kommentieren/ Feedback geben/ Inspirationen für eigene Projekte sammeln gemeinsames Arbeiten über Schul- und Ländergrenzen hinweg wird ermöglicht Take Home Messages sollen dargestellt werden Weiterführende Zielsetzung, die von anderen weitergeführt werden kann Kreativtoolbox Methodenbaukasten, der bei Bedarf im Projekt angewandt werden kann (offline & digital) Der aktuelle Stand Umfrageergebnisse von mehr als 70 interessierten Schüler*innen Website kurz vor Live Prototyp veranschaulicht in Notion: https://www.notion.so/Mein-Tag-der-Zukunft-Galerie-29267d243c354d3e97aa64b637a7702b Interessierte Expert*innen, die sowohl Ressourcen als auch Engagement in Form von Ansprechpartner*innen bekundet haben Möglichkeit der Einbindung/Zusammenarbeit mit atlas.schule Kooperation mit dem Startup “Playground”, das Insights zu Teamerstellung und Teamarbeit liefert Nächste Schritte Erstellung eines Minimum Viable Products mit Partnerschulen, auf Basis von bestehenden Community-Tools (z.B. getopensocial, mighty networks) Validierung von Annahmen Verfeinerungen des Konzept/ des Wertversprechens, basierend auf den ersten Ergebnissen Festigung und Erweiterung des Kernteams Und in Zukunft? mehr Schulen beteiligen sich am Projekt FreiDay gewinnbringende und verbesserte Auflistung von bereits bestehenden Projekten im BNE Bereich Eigene Programmierung des Intranets und des Matching-Algorithmus Interessierte Externe melden sich auf der Plattform an und stellen ihre Projekte vor, auf welche sich die -Schüler*innen bewerben/anmelden können Ein “Mein Tag für die Zukunft” Wettbewerb, um die Ideen und Projekte der Schüler*innen einer größeren Öffentlichkeit vorzustellen Weit gedacht: eine von der Plattform unabhängige, sichere Messenger- App für Schulen Ressourcen, Know-How, Budget? Partner: 2-3 Testschule, idealerweise Frei Day-Schulen Budget: Plattformgebühren, Designer, Data Science, Facilitation - €25.000 Kernteam Charlotte Reimann: Sicht der Externen (Organisationen organisieren…) Christopher Reiners: Technik, Plattform Entwicklung (Gründer: www.corona-school.de ) Sebastian Gluschak: Produktentwicklung, Business Development Alexandra Petukhova: Erfahrung im E-Learning Bereich Rebecca Hummel: Lehrer*innen Vertretung (Projekt FREI DAY lokal verbreiten und Orga unterstützen) Koray Karabiyik: Umsetzbarkeit (was brauchen SuS/Lehrkräfte) Innovationsgrad Wir bieten mit unserer Lösung und dem Fokus auf die Persönlichkeit der Schüler*innen einen ganz neuen Ansatz, selbstwirksames Lernen zu ermöglichen. Aus technischer Sicht bringen wir neueste Grundlagen aus Psychologie und Soziologie in unseren Matching-Algorithmus ein, der über maschinelles Lernen das Wohlbefinden der Schüler in den Gruppen und die Kreativität fördert. Somit leisten wir einen wichtigen Schritt für die Schule des 21. Jahrhunderts, in dem Lehrer eher Coaches als Wissensvermittler sind. ANHANG Matching der Schüler zu Projektteams (Abfragen sind je nach Altersgruppe unterschiedlich zu formulieren). Profilelemente als Grundlage für proaktives und algorithmisiertes Matching: Alter Schulklasse Passion: Was bereitet dir am meisten Spaß? Dropdown unterschiedlicher Situationen: Mannschaftsport, Zeit in der Natur, Kunst (Malen, Schreiben, Theater, etc), Schwierige Aufgaben lösen, Gaming, Reisen, tbd (10-12 Optionen) o Perspektivisch: Reflektive, semantische Erforschung der eigenen Passion anhand gamifizierter Fragebögen Gesellschaft: Was würdest du dir für deine Stadt am meisten wünschen? o Dropdown unterschiedlicher Themenfelder: Mehr Grünflächen, Mehr politische Partizipation, Mehr Freizeitangebote, Weniger Autoverkehr, Mehr Begegnungsstätten, Schönere Innenstadt, tbd (10 – 12 Optionen) o Perspektivisch: Reflektive, semantische Erforschung der eigenen Gesellschaftsperspektive anhand gamifizierter Fragebögen Stärken: Was beschreibt dich am ehesten? o Dropdown unterschiedlicher Persönlichkeitsbilder (DISG-Typologie): Ich bin direkt und möchte gerne Ergebnisse erzielen (D), Ich habe viele Ideen und rede gerne mit Menschen (I), Ich bin harmonisch und habe Geduld (S), Ich bin gewissenhaft und kann gut analysieren (G) § Kann mit schon bestehenden Online-Tests ermittelt werden o Perspektivisch tiefergehende Persönlichkeitsbilder (z.B. EDG-Typologie: Ich bin Perfektionist*in, Ich helfe gerne, Ich erreiche meine Ziele, Ich habe meine eigene Meinung, Ich recherchiere gerne, Ich zweifle gerne an, Ich bin glücklich, Ich bin stark, Ich bin zufrieden) § Kann mit schon bestehenden Online-Tests ermittelt werden Lieblingsfach o Dropdown der Fächer Das Matching hat die in der Teamarbeit geläufige Eingangshypothese, dass Teams zum einen Leidenschaften, Werte, Anliegen teilen, zum anderen aber komplementäre und diverse Persönlichkeiten vereinen sollten. Perspektivisch entwickeln wir einen selbstlernenden Algorithmus (maschinelles Lernen), der basierend auf Team-Feedback das Matching dahingehend verbessert, dass Schüler sowohl mit Spaß bei der Sache sind und dabei auch kreative Lösungen entwickeln (das sollte mit den FreiDay Zielen noch angeglichen werden). Built With node.js react typescript Try it out bit.ly
Mein Tag für die Zukunft
FREI DAY? Mach was draus!
['Dario Brickart', 'sebmg', 'Christopher Reiners', 'Gisèle Legionnet-Klees', 'Alexandra Petukhova', 'rebecca-hummel', 'Charlotte Reimann', 'koray_karabiyik']
[]
['node.js', 'react', 'typescript']
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https://devpost.com/software/pippilangstrumpf
wirfürschule Aktion hat uns inspiriert und mehr denn je benötigen wir Möglichkeiten, die Kinder mehr mit sich selbst und ihrer Welt verbinden. Eben so wie es Pippi Langstrumpf macht. Eine Schulkultur in der es möglich ist, man selbst zu sein und in andere Rollen zu schlüpfen. In der jeder seine Kompetenzen entdeckt. Die Möglichkeit hat alles zu erforschen, zu entdecken und langfristig zu speichern. Neben Motivation, Gemeinschaftsgefühl und Zusammenhalt, soziale Kompetenzen wollen wir SuS, sowie Pädagogen und Pädagoginnen fordern und fördern neue Wege zu denken, auszuprobieren und langfristig zu gehen. What's next for PippiLangstrumpf Aufbau einer Plattform zu Vernetzung von Kooperationspartnern Erstellung von Themen, Methodikkoffern und Themenboxen Built With german
PippiLangstrumpf
Projekte an die Schule, zur langfristigen Implementierungim Schulsystem, holen. Die Welt in die Schule holen.
['Röchert Maren', 'Sarah von Chamier', 'Bea Bö', 'Eva Szendeleit']
[]
['german']
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https://devpost.com/software/lebenskompass
Lebenskompass Projekttitel: Lebenskompass - ein modulares Konzept zur Förderung von Zukunftskompetenzen Projektteam: LBKfürSchule Projektteilnehmer*innen: Laura Finzel (Schülerin), Linda Freier (Lehrerin), Jessica Jansson (Lehrerin), Andrea Krollmann (Lehrerin) PROBLEMBESCHREIBUNG „Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar!“ Diese Vorstellung, dass junge Menschen frech, wild und wunderbar sind, sind Kompetenzen, die wir im Schulalltag nicht immer zulassen, der Blick der Lehrenden ist häufig auf Vorschriften im Allgemeinen und auf das Defizit im Besonderen gerichtet. Der Fokus liegt meist weder auf der Kreativität noch auf (gewaltfreier) Kommunikation, Kollaboration oder Spontaneität. Erwartet wird hingegen die Anpassung an den Lehrplan, das Unterrichten nach Standards, das Auswendiglernen trägen Wissens. Im Rahmen der Digitalisierung geraten aber andere Zukunftskompetenzen in den Blickpunkt. In einer Welt, in der Wissen ständig verfügbar ist, scheint pure Wissensvermittlung nicht mehr zeitgemäß zu sein. Viel wichtiger erscheint es uns hier, Schüler*innen den Umgang mit und das Miteinander in einer digitalisierten Welt näher zu bringen. Kritisches Hinterfragen ist in Zeiten ständigen Wandels und der Fake News wohl ebenso wichtig wie Entspannung und Entwicklung einer Work-Life-Balance aufgrund von ständiger Reizüberflutung und Erreichbarkeit. Ebenso braucht auch die Vorbereitung auf die Arbeitswelt der Schüler*innen eine Generalüberholung. Viele altgediente, klassische Ausbildungsberufe fallen in den nächsten Jahren weg, neue Berufsbilder entstehen - gerade im Bereich der Digitalisierung. Auf die gilt es unsere Schüler*innen vorzubereiten. In unserer Vorstellung sehen wir eine Schule der Zukunft, die wieder die Schüler*innen als Menschen in den Mittelpunkt stellen und nicht Standards und klassische Leistungsüberprüfung. Unsere leitende Fragestellung lautete also: Wie können wir zeitnah diese „Zukunftskompetenzen“ schon an unsere Schüler*innen weitergeben, ohne dass eine Revolution des Schulsystems vonnöten ist? LÖSUNGSBESCHREIBUNG Leitendes Zitat während des Hackathons war ein Zitat von Aristoteles: „Von Natur aus strebt jedes Wesen nach einem ihm eigentümlichen Gut, indem es seine Vollendung findet.“ Mit dieser Aussage stellt er das Sein des Menschen in den Mittelpunkt und ermutigt uns zur Selbstfindung und zur Selbstentwicklung. Eine Schule der Zukunft soll eben genau dies tun; Den jungen Lernenden genügend Raum geben, ihnen bei ihrer Selbstfindung und Selbstentwicklung zu helfen und sie somit auf die unterschiedlichen Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten. Die Entscheidung fiel deshalb auch auf ein modulares Konzept, welches unterschiedliche Zukunftskompetenzen der Schüler*innen fördert, weil uns das Fächer- und Stundenprinzip zunächst nicht auflösbar erscheint. Die 12 Module (die ggf. auch erweitert werden können) bauen nicht aufeinander auf, sondern können – je nach Bedürfnis und Interessenlage teilweise oder vollständig und in beliebiger Reihenfolge von den Schüler*innen durchlaufen werden. Die Belegung der Module ist über den gesamten Zeitraum des Schulbesuchs (am Berufskolleg ca. 1-3 Jahre, je nach Bildungsgang) möglich. Im Fokus des Konzepts steht Persönlichkeitsentwicklung und das Erlernen von Lebensstrategien als wichtiges Element der schulischen Laufbahn. Ziel ist es, jungen Menschen Fähigkeiten und Fertigkeiten, Instrumente, Methoden und Techniken - auch die der Reflexion - erfahrbar zu machen, mit denen sie Unterstützungen für ihren persönlichen und beruflichen Werdegang erhalten. Dabei steht nicht das Aufzeigen scheinbar „richtiger“ Wege steht im Vordergrund, sondern es sollen vielmehr Strategien aufgezeigt werden, wie sie ihre selbst definierten Ziele eigenständig erreichen, wie sie ihre Persönlichkeit erkennen, ihre Stärken identifizieren und weiterentwickeln können. Der Erfolg des Konzeptes liegt im „Bedienen“ des Lebenskompasses: Er ist dann ersichtlich, wenn die Schülerinnen und Schüler in der Lage sind, ihren persönlichen und beruflichen Werdegang selbstständig, nachhaltig und reflektiert zu bestimmen – und jederzeit bei Bedarf neu auszurichten. Der Lebenskompass ist durch seinen modularisierten Aufbau und Flexibilität unkompliziert und unabhängig von bestehenden Stundenplänen und Bildungsgängen im System Schule umsetzbar. So besteht z.B. die Möglichkeit der Implementierung der Module in den Differenzierungsbereich oder im Rahmen von Projektwochen. Da wir an einer berufsbildenden Schule tätig sind, bietet es sich an, Synergieeffekte zu nutzen und statt externer Kooperationspartner Auszubildende aus verschiedenen Abteilungen als Experten heranzuziehen. Kollaboration, Kommunikation und Kreativität sind also auch dabei wichtige Pfeiler des Konzepts. Am Ende wird den Lernenden ein Zertifikat über die Module ausgestellt. Die Zukunftskompetenzen, die durch den Lebenskompass vermittelt werden, haben einen langfristigen Wert, weil sie nicht nur die Schüler*innen zu starken Persönlichkeiten werden lassen, sondern auch dem Arbeitsmarkt selbstbewusste, kreative und kommunikative Arbeitnehmer*innen liefern. Der Lebenskompass und seine Module können ebenfalls immer wieder den modernen Herausforderungen der Arbeits- und Berufswelt angepasst werden. Wir sehen deshalb einen nachhaltigen Wert in unserem Konzept des Lebenskompass. VORGEHEN UND FORTSCHRITT Die Grundidee des Lebenskompass entwickelte unser Teammitglied Andrea Krollmann schon vor längerer Zeit. Allerdings blieb es auch zunächst bei einer Idee für eventuelle Module. Durch die Teilnahme am Hackathon ergab sich dann für uns die Möglichkeit, aus der Idee ein Konzept (Meilenstein) werden zu lassen. Die schon existieren Ideen für Module (im Konzept blau) wurden durch zentrale Ziele und die Einbindung von Experten ergänzt, zudem wurden die Module für die Zukunftskompetenzen (im Konzept grün) Kollaboration, Kommunikation und Kreativität ergänzt. Durch die Teilnahme der Schülersprecherin unserer Schule konnten wir zudem den Lebenskompass auch aus Schülerperspektive optimieren. Im Rahmen des Hackathons entstand zudem das Logo des Lebenskompass sowie das zweiminütige Video, welches wir weiterhin als Grundlage für einen Imagefilm nutzen werden. PROTOTYP Ein vorläufiges Konzept zum Lebenskompass ist unter dem folgenden Link zu finden: https://wke.lt/w/s/9_ugC6 Nächste Schritte Die nächsten Schritte bei der Umsetzung sind zum einen die genaue Ausgestaltung der Module, sodass sie flexibel umsetzbar sind (Materialien, Räumlichkeiten, Methoden…). Zum anderen müssen die dazu benötigten Experten und Kooperationspartner akquiriert und ein Budgetrahmen zur Finanzierung festgelegt werden. Dazu wird in nächster Zukunft eine Broschüre erstellt, um den Lebenskompass auch einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Ein erster Testdurchlauf mit ausgewählten Modulen soll bereits im Schuljahr 2020/2021 an unserer Schule durchgeführt werden. Aus der Evaluation dieses Durchgangs werden wir das Konzept weiter optimieren. Built With animater Try it out wke.lt
Lebenskompass - ein modulares Förderkonzept
Lebenskompass, der mithilfe von 12 Modulen unterschiedliche Zukunftskompetenzen fördert.
['Laura Finzel', 'linda-freier', 'Jessica Jansson']
[]
['animater']
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https://devpost.com/software/buddy-bot-3rbnq9
Hinweis: Die Projektbeschreibung hier spiegelt den Stand am Ende des Hackathons wieder. Aktuelle Informationen finden sie hier: https://platform.projecttogether.org/initiative/T8w5QhsEnNWGvgJq4WFN9MR4hMJ2 Problembeschreibung Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Genauso wie Corona der Grundstein dieses Hackathon war, hat die Pandemie allen Projektbeteiligten die Mängel, insbesondere im sozialen Miteinander, unseres Bildungssystems nochmals verdeutlicht. Für Kinder und Jugendliche, die Hilfe in einer Krise oder bei Misshandlung benötigen, hat die Pandemie-Situation den Weg zu Lotsen und persönlichen Ansprechpartnern in Kinder-, Jugend- und Bildungseinrichtungen um ein Vielfaches erschwert. Gegen diese Ungerechtigkeit wollen wir ein Tool entwickeln, um schnelle Hilfestellung zu ermöglichen, daher verorten wir unser Projekt im Themengebiet 6: soziale Gerechtigkeit. Aus dieser Motivation heraus war klar, dass wir denjenigen eine Hilfestellung bieten möchten, die aktuell weder von Lehrern noch von Jugendämtern erreicht werden, aber akut gefährdet sind. Aber wie können wir helfen, dass Kinder in Not und ohne Aufklärung über Hilfsmöglichkeiten schnell an Kontaktdaten kommt? Ohne den persönlichen Kontakt ist der Fürsorgepflicht gegenüber den Schülerinnen nicht nachzukommen, was auch für das Lehrpersonal eine erhebliche Belastung darstellt. Kann die Schule in „normalen Zeiten” durch das pädagogische Personal helfen und sogar einen Schutzraum darstellen, fällt dieser aktuell weg. Mit unserem Chatbot wollten wir nicht nur in Zeiten von Corona eine kinderfreundliche Informationsquelle bieten, sondern auch darüber hinaus. Denn ein Chatbot bietet auch die Möglichkeit, Kinder und Jugendliche zu erreichen, die sich vielleicht nicht trauen einem Erwachsenen von Angesicht zu Angesicht ihre Probleme zu erzählen , insbesondere weil sie sich unsicher sein können, ob ihr Problem die entsprechende Relevanz hat. Dabei gilt die Anahme, dass die Vorstellung unseres Angebots (Chatbot) durch die Lehrerin im Unterricht Kinder darin bestärkt, sich ggf. Hilfe zu suchen oder die Hürde für die Kontaktaufnahme senkt. Nach unserer pädagogischen Erfahrung ist ein wichtiger Aspekt von schulischem Misserfolg bei Kindern ihren schwierigen Lebensbedingungen zuhause zuzuschreiben - diese können im Lehreralltag auch unentdeckt bleiben. In den letzten Jahren sind immer wieder Fälle von schwerem Kindesmissbrauch, Vernachlässigungen, Mobbing usw. bekannt geworden, die es Kindern erschweren, ihre Chancen zu ergreifen und ihre Potentiale zu entfalten (Destatis, 2019). Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? In Zeiten von Corona ist das größte Problem sicherlich die Erreichbarkeit der Kinder in Not. Die mit der Quarantäne einhergehende Abschottung bietet keine Alltagssituation und Struktur, in denen außerhalb des Haushalts nach Hilfe gefragt werden kann oder dem Kind von einem Außenstehenden Hilfe angeboten werden kann. Ohnehin schwierige Situationen verschärfen sich, ohne dass es ein Erwachsener wahrnimmt. Abschottung spielt aber auch ohne Corona eine erhebliche Rolle. Viele Kinder schaffen es, nach außen den Schein zu wahren, obwohl sie innerlich leiden. Wie kann man also Kindern helfen, die nicht nach Hilfe fragen? Wie kann die Schule Kinder in Not darin bestärken sich Hilfe zu holen und ihnen zeigen, wie sie an Hilfe kommen? Eigentlich kann dies nur gelingen, wenn der Chatbot der breiten Masse bekannt ist und somit auch Betroffene erreicht. Zum einen sehen wir ein zu lösendes Problem in der Zusammenführung von Angebot und Nachfrage. Obwohl es auch viele Institutionen gibt, die sich um das Kindeswohl kümmern, mag es für das Kind schwer erscheinen, eine passende Institution zu finden. Die meisten Opfer sind zwischen 6 und 13 Jahre alt (Polizeiliche Kriminaldirektion, 2020). Dabei ist davon auszugehen, dass es Kinder in diesem Alter schwer fällt, entsprechende Institutionen selbstständig im Internet zu finden und auch die Kompetenz und den Mut haben, diese eigenständig zu kontaktieren.. Eine zweites Problem, was besonders bei sexuellem Missbrauch forciert wird, ist, dass sich Kinder oft nicht trauen, eine Hilfsperson zu kontaktieren. Grund dafür ist, dass Kinder sich schämen und ihnen eingeredet wird, selbst Schuld an dem Missbrauch zu sein. Außerdem haben Betroffene in der Regel Angst, Schuld daran zu sein, wenn sich die Eltern trennen. Ein weiterer Grund ist, dass Kindern eingeredet wird, dass das Verhalten des sexuellen Missbrauchs normal ist, obwohl Kinder selbst spüren, dass sie diese Handlungen nicht wollen und etwas nicht stimmt. (Polizeiliche Kriminaldirektion, 2020). Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Zunächst einmal Kinder, die akut Hilfe brauchen, aber nicht wissen woher sie diese bekommen sollen oder sich nicht trauen, eine Person zu kontaktieren. Im Jahre 2019 wurden 4.055 Misshandlungen und 15.936 Fälle an sexueller Gewalt gemeldet, wobei davon auszugehen ist, dass die Dunkelziffer noch um ein Vielfaches höher ist (Bundeskriminalamt, 2020). Dabei spielt die Art des Problems weniger eine Rolle als die Dringlichkeit der Lösung. Es können Kinder sein, die häusliche oder sexuelle Gewalt oder starke Vernachlässigung erfahren, sich in Trauerphasen befinden oder andere Probleme haben, die sich psychisch verorten lassen. Lösungsbeschreibung Was ist Euer Lösungsansatz? Wir möchten einen Chatbot entwickeln, der Kinder und Jugendliche dabei unterstützt, sich in Notsituationen professionelle Hilfe zu suchen. Dabei wird mittels aus der Praxis abgeleiteter Fragen eine Konversation simuliert, in der die Situation und die Bedürfnisse der Betroffenen ermittelt werden. Macht der Nutzer Angaben zu seinem Stand-, bzw. Wohnort, so erhält er am Ende eine Liste mit regionalen Kontaktdaten, ansonsten wird er auf überregionale Organisationen und Institutionen verwiesen. Der Vorteil von Chatbot-Lösungen ist, dass sie eine empfundene individuelle Beratung leicht für viele Nutzende verfügbar machen. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit zur menschlichen Interaktion (Chatten) aus der Lebenswelt der Kinder, werden Chatbots als soziale Artefakte zwischen Mensch und Computer gesehen und dies kann besonders in anonymen Kontexten hilfreich sein. So zeigen beispielsweise Studien, dass ein Gespräch mit einem Chatbot die gleichen positiven psychologischen Effekte haben kann, wie ein Gespräch mit einem Menschen (Ho et al., 2018). Für Erwachsene als Nutzergruppe wurde bereits gezeigt, dass Chatbots gerade in Bereichen präferiert werden, in denen die Interaktion mit anderen Menschen unangenehm ist. Hierbei handelt es sich beispielsweise um unangenehme Themen wie Sexualität, Intimkrankheiten, Depressionen oder ungesunde Gewohnheiten. Im Vergleich zur Mensch-Mensch-Interaktion haben Menschen in dem Gespräch mit Chatbots nicht das Gefühl verurteilt zu werden und äußern deshalb auch sozial unerwünschte Themen (Sundar & Li, 2018; Fitzpatrick et al., 2017). Erste Studien mit Kinder und Chatbots zeigen außerdem, dass Kinder die Interaktion mögen, weil Chatbot Informationen nicht weitergeben. So können Kinder dem Chatbot leichter Informationen anvertrauen (Kim et al., 2018). Durch das Versichern von Anonymität kann somit die Hemmschwelle der Informationssuche gesenkt werden, da die Interaktion mit einem Chatbot leichter fällt als mit einem Menschen und zugleich dazu führen kann, dass Kinder schneller Hilfe bekommen. Denn die Zeitspanne zwischen Vorfall und Meldung zu verringern ist ebenfalls eines unserer Ziele. Analog wäre zu testen, ob die gleichen Erkenntnisse auf die Interaktion mit Kindern und Chatbots zu übertragen sind, wobei davon auszugehen ist. Darüber hinaus ist der Gebrauch eines Chatbots für Kinder intuitiv und dieser stets erreichbar - so wie sie es auch von anderen Chats kennen. Die Kommunikationsform ist angelehnt an Whatsapp, was eine vertrauensvolle Atmosphäre schafft. Darüber hinausgehend ist eine weiterer Vorteil von Chatbots, dass sie zeit- und ortsunabhängig genutzt werden können und Kindern somit sofortige Unterstützung durch Handlungstipps oder Verknüpfung mit einer entsprechenden Kontaktstelle erhalten. Bei unserer Anwendung handelt es sich um eine Webapp, die Kinder und Jugendliche von Handys oder auch beispielsweise von Computern in der Schule nutzen können, ohne dass eine bedrohliche Person davon erfährt. So kann die individuelle Beratung und Unterstützung schnell skaliert und für alle Kinder in Deutschland verfügbar gemacht werden. Im Vergleich zu einer eigenständigen Suche kann garantiert werden, dass Kinder auf seriöse Anbieter stoßen sowie die Suchzeit nach einem passenden Anbieter verkürzt wird. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Wir gehen davon aus, dass die Mehrheit aller Kinder ab dem Schulalter in irgendeiner Form Zugang zum Internet haben. Sei es durch in der Familie genutzte Geräte oder ein eigenes Handy. Durch Studien ist belegt, dass jedes zweite Kind (54%) der 6- und 7-Jährigen Zugang zu einem Handy haben. Mit 10 Jahren besitzen bereits 75% ein eigenes Handy (Bitkom, 2019). Weiterhin trauen wir Leseanfängern, lese- und schreibschwachen Schülern, Schülern mit DaZ/DaF oder Schülern mit besonderem oder sonderpädagogischem Förderbedarf eine ausreichende Medienkompetenz zu, den Chatbot zu bedienen. Darüber hinaus nehmen wir an, dass Kinder Vertrauen in einen Chatbot entwickeln und sich deswegen eher trauen sich mit bedrohlichen und unangenehmen Problemen an ihn zu wenden als zu einer fremden Person einer Behörde. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Von der Lösung profitieren sowohl die Nutzenden als auch die Anbieter von Beratungsleistungen. Nutzende werden schneller mit der entsprechenden Beratungsinstitution verbunden, was zu einer Zeit- und Aufwandsersparnis auf genannten Seite führt. Außerdem führt der niedrigschwellige Kommunikationsansatz dazu, dass mehr Betroffene proaktiv & selbstbestimmt Hilfe suchen . Nutzende profitieren insofern von der Lösung, als das sie schneller passende Ansprechpartner finden. Als weiterer Vorteil ist die zeits- und ortsunabhängige Nutzung zu nennen. Durch eine anonyme Interaktion ist die Hemmschwelle geringer und so trauen sich mehr Kinder und Jugendliche selbstständig Informationen zu beschaffen. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Bei anhaltender Isolation wird Betroffenen der Erstkontakt zu Hilfseinrichtungen erleichtert. Kinder und Jugendlichen erhalten somit schneller die richtige Hilfe und trauen sich aufgrund des niedrigschwelligen Angebot eher einen Kontaktversuch zu wagen. So könnten die Anzahlen an Kindeswohlgefährdungen minimiert werden. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Auch nach Corona wird es Kinder und Jugendliche in Not geben, die nicht wissen wo sie sich Hilfe oder einfach nur Informationen über ihren besonderen Umstände holen können. Langfristig sollte ein Ausbau um weitere Module angedacht werden, sodass nicht nur akute Notsituationen behandelt werden, sondern der Bot als allgemeiner Ansprechpartner fungieren kann, wenn Kinder ihre Probleme nicht mit anderen Menschen besprechen wollen. Dabei ist von einem fortwährenden Nutzen auszugehen, da bestimmte Themen stigmatisiert werden und sie aufgrund von Angst nicht mit anderen Angehörigen besprochen werden. Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Die technische Umsetzbarkeit sollte keinerlei Probleme darstellen, ebenso wie die Skalierbarkeit . Aktuell basiert die Konversation auf einer einfachen Entscheidungslogik und passiert regelbasiert. Das Design ist einem bestehen Framework entnommen. Allerdings halten wir gute Kooperationspartner, evtl. die Kultusministerien selbst, Jugendämter, Jugendschutz und in jedem Fall die Schulen, für einen Schlüsselfaktor, auch um das Vertrauen der Nutzenden in das Projekt zu stärken und den Bot populär zu machen. Vorgehen und Fortschritt Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Durch ihre Erfahrungen im Bereich Mensch-Chatbot-Interaktion in universitären Forschungsprojekten im Bereich Chatbot Einsatz im medizinischen Kontext hatten Anne Diedrich und Julia Woronkow bereits Erfahrungen mit Chatbots. Dabei war ihnen aufgefallen, dass sich Chatbots besonders für den Einsatz in sensiblen Bereichen eignen, also dort, wo es Menschen unangenehm ist mit anderen Menschen zu kommunizieren. Zu Beginn des Hackathons kam ihnen die Idee, dass dies auch theoretisch auf Kinder in bedrohlichen Situationen anzuwenden sei. Deswegen haben sie zum Start des Hackathons ihre Idee in der Themengruppe 6 geteilt. Schnell haben sich Personen mit technischem Hintergrund gemeldet: Jasmin Menzel-Schreiber (Computerlinguistin) und Julius (Schüler und Programmierer), später auch André Kovac (Experte: freier Frontend-Programmierer). Außerdem waren auch Personen mit pädagogischem Hintergrund von der Idee begeistert: Jessica Holloway (Referendarin an der Grundschule), Sibylle Hildebrandt (Einzelfallhelferin fürs Jugendamt & Psychologin), Luisa Josa (Lesehelferin), Lara Merz (selbstständige Sozial- und Erlebnispädagogin) und Marian Hoischen (Schüler). Durch Praxiserfahrung mit Kindeswohlgefährdung wie Vernachlässigung oder sexuellem Missbrauch konnte dabei besonders das pädagogische Team die Notwendigkeit und Relevanz eines solchen Angebots erkennen, um Kindern einen digitalen Helfer an die Seite stellen. Des Weiteren konnte durch die Nähe zur Zielgruppe Grundschüler festgestellt werden, wie groß die Technikaffinität von Grundschülerinnen ist und somit eine Nutzung eines Chatbots möglich und mitunter wahrscheinlich ist. Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Themenfindung. Auch wenn “ein Bot, um Kinder an die richtige Adresse zu vermitteln” konkret klingt, gingen die Vorstellungen in verschiedene Richtungen. Ein Bot, der Kindern insbesondere in der Corona-Zeit hilft zu evaluieren, inwiefern die Aufgaben zuhause zufriedenstellend begleitet werden, war ebenso eine Überlegung. Uns auf ein Ziel festzulegen , ging trotzdem überraschend schnell und der konstruktive und achtsame Umgang miteinander hat alle von Anfang an motiviert. Ebenso wie die Bereitschaft von Anne und Julia “ihre” Idee mit uns zu teilen und zuzulassen, dass sie sich in eine andere Richtung entwickelt. Festlegung der Zielgruppe und Eingrenzung des Umfangs. Nachdem klar war, dass wir uns auf Grundschüler konzentrieren wollen, da diese es altersbedingt schwerer haben sich dem häuslichen Umfeld zu entziehen und oft nur den Klassenlehrer als enge außerhäusliche Bezugsperson haben, zeigten sich schnell auch inhaltliche Fortschritte in der Umsetzung. Wir werden einen Prototypen haben! Oder auch: Eigenprogrammierung vs. fertige Lösung. Auch wenn wir stark nach dem Prinzip “keep it simple” gearbeitet haben, wurde schnell klar, dass die Optik gerade für die Ansprache von Kindern sehr wichtig ist und deshalb nicht vernachlässigt werden darf. Durch einen Zufalll hat sich uns am Mittwoch noch André Kovac (Frontend-Entwickler und erfahrener Hackathoner) angeschlossen. Dieser hatte in einem anderen Hackathon ebenfalls an einem Chatbot gearbeitet und uns auf ein gut nutzbares Framework verwiesen. Und mit Julius, der mit vollem Herzblut dabei war und sich schnell einfand, wussten wir mittwochs bereits, dass wir einen Prototypen haben werden :-). Zeitgleich erstellte das Pädogogik-Team eine kindgerechte Kommunikation , die wiederholt mit eigenen Kindern oder Nachbarskindern validiert wurde. Zudem zeichnete die Tochter eines Teammitglieds unser Bild für den Bot. Erste (interne) Präsentation des Prototypen. Die erste greifbare Visualisierung unserer gemeinsamen Idee hat allen Motivation für den Endspurt gemacht. Der Name “Botty” setzte sich im Team unter anderen Namen durch. Es gab erste Instagram Stories mit einem Modelldialogs des Bottys, die von @wirfürschule gerepostet wurden. Fertigstellung der Präsentationsmaterialien. Das Erstellen des Videos, des Berichts und der vielen verschiedenen Kleinigkeiten, die zwischendurch zu erledigen waren, waren teilweise herausfordernd, da die meisten auch Privat- und Arbeitsleben noch unter einen Hut bringen mussten. Zum Ende hin konnten nur noch einige wenige Mitglieder am Arbeitsprozess teilnehmen. Nichtsdestotrotz haben wir es geschafft und sind unheimlich stolz auf unseren “Botty” Prototypen! Prototyp Ursprüngliche Version (ohne Expertenhilfe): https://github.com/AcidBurn429/ChatBot Prototyp (mit Expertenhilfe): https://github.com/AcidBurn429/ChatBot/tree/master/CBot/CBot Code für den Prototyp: https://github.com/AcidBurn429/Botty Nächste Schritte Wie testet ihr Eure Annahmen? Eine unserer Annahmen ist, dass Kinder früher Hilfe suchen, wenn sie von einem anonymen Bot wüssten, den sie selbstständig bedienen können. Zunächst einmal gilt zu evaluieren, ob gefährdete Kinder den Chatbot nutzen würden und ob dies zu einer früheren Wahrnehmung von Hilfeleistungen führt. Hierbei muss auch die Nutzerfreundlichkeit und die kleinschrittige Interaktion beleuchtet werden. Dazu sollte das Projekt mit weiteren, vielfältigen Anlaufstellen für Kindeswohlgefährdungen evaluiert und eventuell überarbeitet werden. Danach sollte in einem Pilotprojekt der Bot durch Lehrpersonal und Programme in mehreren Schulen beworben und danach die Resonanz der Kinder und Jugendlichen analysiert werden. Jeder Kontaktversuch über den Bot ist dabei als positiv zu werten, da er die Zeit bis das Kind Hilfe bekommt, minimieren kann. Außerdem ist zu evaluieren, inwiefern das eigene Handy, Tablet oder alternativ Computer in der Schule als anonyme Kommunikationsmedium fungieren können. Es gilt zu überprüfen, ob Kinder und Jugendliche ihr Handy ohne Aufsicht nutzen können. Wenn möglich sollte in einem persönlichen Gespräch mit Betroffenen herauskristallisiert werden, was dazu geführt hätte, dass sie schneller Hilfe finden und ob eine Nutzung des Bots eine Option ist. Des Weiteren müssen wir prüfen, inwiefern der Bot weiter auf die Zielgruppe zugeschnitten werden kann. Ziel ist es dabei, Vertrauen in den Bot zu erhöhen, so dass sich Kinder bereit sind zu öffnen und Informationen zu teilen, die sie anderen Menschen nicht Preisgeben möchten. Dabei sollte Design und Kommunikation genau auf die Zielgruppe zugeschnitten sein, was durch eine Befragung der Nutzenden ermittelt werden kann. Unterschiedliche, jeweils altersgerechte Versionen des Bots könnten hier entwickelt werden. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Der nächste Schritt wäre die vollständige Programmierung des Bots unter Zuhilfenahme von Fachkräften aus dem pädagogischen, psychologischen und psychotherapeutischen Bereich. Dabei sollte der bestehende Bot um alle Situationen der Kindeswohlgefährdung erweitert werden. Außerdem ist zu überdenken, inwieweit ein Entscheidungsbaum die aktuelle Kommunikation basierend auf Regeln verbessern kann. Darüber hinausgehend sollte der Bot am Ende auf eine Datenbank zugreifen und dem Nutzenden die entsprechende Beratungsstelle noch dezidierter vermitteln. Falls angegeben, sollte diese in der Nähe des angegebenen Ortes sein. Auch Kinder, die nicht gut lesen oder schreiben können, sollten den Bot nutzen können, weshalb auch eine auditive Kommunikation möglich sein sollte. Außerdem ist der Bot um eine Funktion der freien Eingabe zu ergänzen, damit auch Kinder abgefangen werden, die sich in den Problemen nicht wiederfinden. Letztendlich sollte ein NLP-Algorithmus integriert werden. Des Weiteren sollte eine Beta-Testung durch GrundschülerInnen und Lehrkräfte durchgeführt werden, um die Alltagstauglichkeit zu überprüfen und ggf. Änderungen anzupassen. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Ressourcen: Vollzeitstellen für Hauptmitarbeiter zur Weiterentwicklung Know-How: weitere berufserfahrene Backend- und Frontend Entwickler, IT-Spezialisten, KI-Experten, ggf. weitere LehrerInnen & SchulleiterInnen, SchülerInnen und in der Vergangenheit Betroffene als beratende Instanz, Datenschutzexperten, sowie unsere eigenen Kompetenzen Budget: Für Marktforschung & Pilotprojekt (mit SchülerInnen gemeinsam den Bot weiterentwickeln, Studien über Nutzung und Nutzerfreundlichkeit) Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ja, wir sind als Team sehr begeistert von der Idee und sehen eine große gesellschaftliche Relevanz für die Umsetzung, insbesondere für die Kinder, die oft zurück bleiben. Folgende Personen würden gerne mitarbeiten: Jess: Pädagogische Betreuung des Projekts, insbesondere der Interaktion zwischen Bot und Betroffenem, Social Media Julia: Projektmanagement, Marketing, Content-Erstellung, UX-Design, wissenschaftliche Begleitung durch Forschung zu psychologischen Konstrukten & Human-Computer-Interaction, Webdevelopment (Frontend) Anne: UX-Research & Design, Vertrieb & Networking, wissenschaftliche Begleitung durch Forschung zu psychologischen Konstrukten & HCI Lara: Pädagogische Beratung des Teams, Interaktion Betroffene und Bot Sibylle: Psychologische Beratung des Teams, Interaktion Betroffene und Bot Julius: Programmierung des Bots, Back-End Luisa Josa: Interaktion Betroffene und Bot Quellenverzeichnis Bitkom (2019). Mit 10 Jahren haben die meisten Kinder ein eigenes Smartphone, abgerufen unter: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Mit-10-Jahren-haben-die-meisten- Kinder-ein-eigenes-Smartphone#:~:text=Mehr%20als%20jedes%20zweite%20Kind,Alter%20bereits%20ein%20eigenes%20Ger%C3%A4t (Stand: 12.06.2020). Bundeskriminalamt (2020). Statement zur Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2019, abgerufen unter: https://beauftragter-missbrauch.de/presse-service/pressemitteilungen/detail/statement -zur-polizeilichen-kriminalstatistik-pks-2019 (Stand: 12.06.2020). Destatis (2019). Internationaler Tag der Kinderrechte: Fakten zur Situation in Deutschland, abgerufen unter: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/11/PD19_N010_225.html (Stand: 12.06.2020). Fitzpatrick, K. K., Darcy, A., & Vierhile, M. (2017). Delivering cognitive behavior therapy to young adults with symptoms of depression and anxiety using a fully automated conversational agent (Woebot): a randomized controlled trial. JMIR mental health, 4(2), e19. Ho, A., Hancock, J., & Miner, A. S. (2018). Psychological, relational, and emotional effects of self-disclosure after conversations with a chatbot. Journal of Communication, 68(4), 712-733. Kim, J., Kim, Y.,; Kim, B., Yun, S., Kim, M., & Lee, J.S S. (2018). Can a Machine Tend to Teenagers’ Emotional Needs? A Study with Conversational Agents. Extended Abstracts of the 2018 CHI Conference on Human Factors in Computing Systems, LBW018. New York: ACM, 1-6. Liu, B., & Sundar, S. S. (2018). Should machines express sympathy and empathy? Experiments with a health advice chatbot. Cyberpsychology, Behavior, and Social Networking, 21(10), 625-636. Polizeiliche Kriminaldirektion (2020). Sexueller Missbrauch von Kinder, abgerufen unter: https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/sexueller-missbrauch-von-kindern/ (Stand: 12.06.2020) Built With css html typescript Try it out acidburn429.github.io
Botty
Kinder sind in Notsituationen, in denen sie missbraucht werden & sich nicht trauen jemanden anzusprechen, aber sie wollen Hilfe. Dafür gibt es Botty, dem sie anonym & selbstbestimmt schreiben können.
['André Kovac', 'Sibylle Hildebrandt', 'Jasmin Menzel-Schreiber', 'Anne Diedrich', 'Julia Woronkow', 'Till Wienke', 'Luisa Josa', 'Lara Merz', 'Julius Henf', 'Jessica Holloway']
[]
['css', 'html', 'typescript']
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10,212
https://devpost.com/software/videospiele-und-bildung
Logo Ausgangsbildschirm-Frame Aufgabenframe Aufgabenprototypbeispiel Tasche-Frame Einstellungsbeispiele-Frame Aufgaben-Frame Aufgabenhintergrundbeispiel-Frame Das Problem Digitalisierung war das nicht bis vor wenigen Monaten noch ein Fremdwort für viele Schulen? Seit COVID-19 Einschränkungen und Homeschooling besteht heute der Alltag von Millionen von Schülerinnen und Schülern aus Videocalls mit Zoom, Webex & Co – aus Aufgaben und Arbeitsblättern auf Plattformen wie Moodle, aus emails und WhatsApp Gruppen. Aber ist das schon die Digitalisierung, die wir uns alle vorgestellt haben? Wo Lernen kreativer werden würde, individueller und spielerischer? Wohl kaum. Besonders für Kinder im Grundschulalter funktionieren diese Methoden des Distanzlernen selten ohne eine umfassende Unterstützung im Elternhaus. Die aktuell verwendeten Plattformen sind nicht kindgerecht. Dazu kommt der Ort: wer sagt, dass Distanzlernen nur alleine und ohne Bewegung zu Hause funktioniert und nicht in Schülerteams, mobil und auch einmal an ungewöhnlichen Orten? Könnte dieses Lernen auch gleichzeitig inklusiver sein, und für Kinder mit besonderen Anforderungen (z.B. Einschränkungen im Hören & Sehen oder in der Aufmerksamkeit) neue Möglichkeiten bieten? Wir sagen: ja! Gäbe es nicht eine Möglichkeit, eine Lernplattform zu organisieren, die Elemente aus bei Kindern populären Handyspielen wie Pokemon GO aufgreift? Unsere Lösung Unser Lösungsansatz ist eine App-basierte, spielerische Lernplattform speziell für die Grundschule. Sie kann in Ergänzung zu klassischen Tools des Distanzlernens genutzt werden und bietet eine motivierende, spielerische Erweiterung des Lernerlebnis. Lernaufgaben können als Quests gestellt werden - entweder als Einzel- oder Teamaufgabe. Dabei erlaubt die App reale Orte zu verknüpfen (Schulhof, Spielplatz, Park, Bücherei …) und die Bewegung der Kinder mit einzubinden. Lehrkräfte können einfach Quests selber anlegen und verfolgen, welche davon bereits gelöst wurden. Eine Verknüpfung mit typischen Grundschulthemen in den Kernfächern Mathe und Deutsch soll ab Start möglich sein unter Bezug auf die unmittelbare Umgebung der Kinder. Gleichzeitig soll dabei auch die Reichhaltigkeit der Lebensumgebung der Kinder (im städtischen / dörflichen Umfeld der Schule) vermittelt werden wie Kulturen, Bezüge zu anderen Ländern und Natur. Lerninhalte, die Grundschulen typischerweise über Exkursionen oder in kleinen Projekten vermitteln, die aber besonders in einer Distanzlernsituation oft hinter den Kernfächern in den Hintergrund treten. Weitere Ideen hinter unserer App Die App baut auf Augmented-Reality auf, überlagert also die reale Umgebung mit virtuellen Elementen und ist für mobile Endgeräte mit Android und iOS geplant. Kinder können dabei in selbst-gewählte, virtuelle Charaktere schlüpfen, deren Aussehen sie ebenso auswählen können wie nötige Hilfsmittel (Brille, Rollstuhl, Hörgeräte etc.) wählen. Die Spielwelt ist von weiteren virtuellen Figuren bevölkert, die den Lernprozess unterstützen (ähnlich zu den Figuren z.B. Tieren wie sie auch in Schulbüchern für die Grundschule vorkommen). Die Kinder begleitet ein selbst ausgewählter Tierfreund, so fühlen sie sich auch beim alleine spielen nicht einsam. Für gelungene Lösungen gibt es Feedback und videospiel-typische Belohnungsmechanismen. Die Lehrer können direkt mit den Schülern interagieren. Langfristig ist eine barrierefreihe Version mit Gebärdensprachvideos und verschiedener Farbwahl für Sehbehinderte geplant. Wie ist unser Lösungsansatz entstanden? Unser Lösungsansatz kombiniert Elemente aus Augmented Reality Games mit Elementen klassischer Lernplattformen. Und nimmt auch Anleihen bei Geo-basierten Lernspielen wie ActionBound. Das Konzept ist in einem direkten Austausch mit Schülerinnen und weiteren Mitgliedern des Hackathon-Teams (mit Hintergünden u.a. im Game Desing, Psychologie oder pädagogischen Design) entstanden. Grundsätzlich ist der Lösungsansatz technisch gut realisierbar und als offene Plattform (in der die Lehrenden die Lern-Inhalte anlegen) sehr skalierbar. Eine kindgerechte Lernplattform für die Grundschule ist nicht nur in der COVID-19 Situation sondern generell für eine hybride Schule interessant. Unser Prototyp Im Rahmen des Hackathons haben wir einen ersten Prototyp mit Hilfe der Game-Entwicklungsplattform UNITY als proof-of-concept entwickelt. Zusätzlich eine Wireframe Simulation des nötigen Anmeldeprozesses und der Auswahl von Lernaufgaben/Quests. Der Prototyp wurde ebenfalls mit den Schülerinnen bzw. Kindern auch im Grundschulalter getestet. Wo findet man den Prototypen Diese Submission enthält einen Link zum Prototyp und der Prototyp ist ebenfalls im Video zu sehen. Team: Idee: Kittie Umsetzung: Florian und Dominik Dokumentation: Elmar Beratung: Mila (Schülerin), Katharina (Coach), Olaf (Technik) Kurzfassung: Inspiration ADHS-Pflegekind, das durch Corona erstmal nicht zur Schule kann. Kinder, die seit Wochen nur Arbeitsblätter abarbeiten ohne Kooperation oder Spaß und dabei stets auf Unterstützung angewiesen waren. What it does Eine Geschichte erzählen, in der die Grundschüler auch gemeinsam lernen können in der Augmented Reality, sich dbei newegen können und Spaß haben. How I built it Frames, Flussdiagramme, Unity, Teamwork Challenges I ran into Auflösung von Lernorten, möglichst barrierefrei Grundschülern Lernfreude mit Bewegung ohne Hilfe der Erziehungsberechtigten. Kooperation mit anderen. Kultur und Natur vermitteln. Accomplishments that I'm proud of Prototypbeispiele, Mitarbeit von Schülern, Frames, Kreativität fürs Kind What I learned Es gibt einen großen Nachholbedarf an Kreativität beim Lernen. Lernplattformen sind nicht barrierefrei gestaltet und für Grundschüler selten geeignet! What's next for Wild Child Wir brauchen ein Entwicklerteam, das mit Schülern, Lehrern und weiteren Experten die App bis zum Schulstart spielbereit macht! Built With android apple barrierefrei deutsch dgs unity Try it out github.com
Wild Child - In einem Schuljahr um die Welt
Eine inklusive AV-Video-Geschichts-Lernspielapp ab dem Grundschulalter über Mathe, Deutsch, Kultur und Natur mit Bewegung, Spaß und Kooperation statt Wettbewerb!
['Kittie M']
[]
['android', 'apple', 'barrierefrei', 'deutsch', 'dgs', 'unity']
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https://devpost.com/software/plurapolit-schule
Unser MiroBoard hat uns für die Ausarbeitung der Features geholfen :) Daraus haben sich konkrete Aktivitäte & User-Stories ergeben Design 5 Design Vorschläge die während der Woche aufgesetzt wurden 1 Design 3 Design 4 Design 2 Problem Wir haben uns als Team für die Herausforderung entschieden, im schulischen Bereich Zukunftskompetenzen der Jugend aufzubauen. Konkret geht es uns darum, durch die politische Bildung in der Schule mündige und demokratische Bürger zu erziehen und ihnen einen Weg dahin zu ebnen. In Zeiten, in denen populistische Tendenzen nicht nur im Ausland, sondern auch in Deutschland immer mehr Zulauf finden, ist dies einer unserer wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen. Das größte Problem ist dabei aktuell, dass der Politikunterricht noch zu häufig auf klassische Bildungsformate setzt und viele Schüler/-innen somit keine Begeisterung für politische Themen in der Schule aufbringen. Zu häufig wird noch frontal unterrichtet oder die Einbeziehung beläuft sich auf Arbeitsblätter und Diskussionen, an denen nur diejenigen teilnehmen, die ohnehin bereits interessiert und engagiert sind. Diese Problematik liegt aber auch darin, dass wenige innovative Tools für den Politikunterricht existieren. Besonders im digitalen Bereich existiert hier sehr wenig, was die Zeit des „Homeschooling“ bewiesen hat. Daher sind sowohl die Schüler/-innen, die sich nicht ohnehin schon interessieren und engagieren betroffen, da sie nicht abgeholt werden, als auch die Lehrer/-innen, die keine digitalen und innovativen Optionen haben. Lösung Um Schüler/-innen im Politikunterricht zu begeistern und auch den Schritt ins digitale Zeitalter zu wagen, setzen wir an dem bestehenden Format von PluraPolit ( https://plurapolit.de ) an. Hier diskutieren Politiker/-innen und Expert/-innen in kurzen Sprachnotizen. Das Format kommt bei Schüler/-innen sehr gut an und wurde bereits in Pilotprojekten an Hamburger Schulen getestet. Eine umfangreiche didaktische Einbindung wird jedoch bisher dadurch verhindert, dass die Partizipation immer öffentlich stattfindet und so Hemmungen bei den Schüler/-innen existieren, ihre eigene Meinung in die breite Öffentlichkeit zu tragen. Nach gemeinsamer Abstimmung mit Schüler/-innen und Lehrer/-innen ist somit das Konzept von geschlossenen Klassenräumen entstanden, in denen Schüler/-innen sich zu aktuellen politischen Diskussionen auf PluraPolit austauschen können. Hier finden sie einen sicheren Raum um zu diskutieren und ihre eigene Meinung zu formen. Der Lehrer behält somit einen Überblick und gleichzeitig können sich alle beteiligen – asynchrones lernen und diskutieren kann somit gewährleistet werden. Das digitale Angebot von PluraPolit wird besonders wertvoll sein, wenn kein Präsenzunterricht möglich ist. Allerdings ist dies darüber hinaus auch der Fall, da die Plattform bereits im Februar weitreichend in Hamburg eingesetzt wurde und als Anstoß für Diskussionen innerhalb des Präsenzunterrichts fungiert hat. Der langfristige Wert liegt besonders darin, Das Vorhaben ist deshalb sehr gut umsetzbar, da es an eine bestehende Lösung anknüpft und somit ein Team bereits existiert, was auch über den Hackathon hinaus daran arbeiten wird. Der Skalierbarkeit sind aufgrund der dynamischen, technischen Infrastruktur keine Grenzen gesetzt. Vorgehen und Fortschritt Der Lösungsansatz ist daraus entstanden, dass wir innerhalb des Teams die ersten Schritte zur Entwicklung eines MVPs befolgt haben. Zuerst einmal wurde Personas mit aufgestellt. Daraufhin wurden Wünsche & Aktivitäten der entsprechenden Personas aufgestellt. Aus diesen Wünschen und Aktivitäten haben sich wiederum verschiedene User-Stories ergeben, die innerhalb des Teams anhand des größten Mehrwerts für den Unterricht priorisiert wurden. Dieser Prozess hat eine Reihe an Features ergeben, die für den Einsatz im Unterricht einen Mehrwert generieren würden. Als größtmöglicher Mehrwert wurde von Lehrer/-innen und Schüler/-innen dabei die Option angesehen, in geschlossenen Klassenräumen zu diskutieren. Diese Entscheidung war einer der wichtigsten Meilensteine im Prozess. Anschließend wurde ein konzeptioneller Prototyp aufgestellt und ein Design für den geschlossenen Diskursraum entworfen. Da uns wenig Zeit blieb, haben wir allerdings auch direkt mit der Entwicklung losgelegt. Insofern sind aktuell die Rahmenpfeiler des Konzepts umgesetzt und es existiert noch Raum zur Verbesserung bei dem Design. Zu Anfang der Woche existierte lediglich die öffentliche Version von PluraPolit und vorheriges Feedback von Lehrkräften aus den Pilotprojekten in Hamburger Schulen. Prototyp: Der Prototyp kann hier gefunden werden: https://staging.plurapolit.de/ Code-Base des Prototypen: https://github.com/plurapolit Konzeptionelles Klick-PDF & Design des Diskussionsraums sind hier im Profil verlinkt. Nächste Schritte: Diese Woche konnten wir einen umfassenden Prototypen ausarbeiten und die Kernfunktionen des Schulangebots umsetzen. Auf dieses starke Gerüst können wir nun aufbauen. Schritt für Schritt wollen wir alle Features die wir in dem Prototypen festgehalten haben umsetzen. Dies wird in regelmäßigem Austausch mit dem ganzen Team geschehen. So wollen wir mit dem durchgehenden Feedback der Lehrer/-innen und Schüler/-innen die Idee weiter schärfen, um zum neuen Schuljahr ein funktionierendes Angebot anbieten zu können. Hierfür wird das existierende Team von PluraPolit bereitstehen und daran arbeiten zusätzliches Budget für die technische Entwicklung und damit verbundene Personalkosten aufzubringen. Auf inhaltlicher Seite werden zudem die existierenden Kontakte im Hamburger Schulbereich von den Pilotprojekten für Interviews und Feedback - Schleifen sehr wertvoll sein. Built With react ruby ruby-on-rails Try it out staging.plurapolit.de
PluraPolit Schule
Wir möchten den digitalen Politikunterricht weiterdenken. Aufbauend auf den Inhalten der Seite PluraPolit (www.plurapolit.de) entwickeln wir Features, um den Unterricht spannender zu gestalten.
['Eddie', 'Marcel Paprosch', 'Alex Troppmann', 'Caspar Ibel', 'Katrin Retzlaff', 'Juliane B', 'Nura Fasano', 'John Finder', 'Martha Friedrich', 'Lucas Lamby', 'Denitza Fuchs']
[]
['react', 'ruby', 'ruby-on-rails']
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https://devpost.com/software/facherubergreifende-leitlinien
Problemstellung Warum habt ihr euch für diese Herausforderung entschieden? Die sinnvolle Gestaltung der Rahmenbedingungen für Hybridunterricht ist einer der grundlegenden Voraussetzungen dafür, dass er gelingen kann. Diese Herausforderung zu lösen ist drängend, da wir bereits in einer Phase sind, in der diese Form des Unterrichts in weiten Teilen der Bundesrepublik praktiziert wird. Was ist aus eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Eine große Anzahl an Kolleg*innen (v.a. auch digital nicht affine) sollen durch ein niederschwelliges Angebot unmittelbar und mit wenig Aufwand befähigt und motiviert werden, die Rahmenbedingungen von Hybridunterricht so zu gestalten, dass der Hybridunterricht gelingen kann. Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Da es hier um die grundlegende Gestaltung der Rahmenbedingungen von Hybridunterricht geht, sind alle am Schulleben beteiligten Personengruppen (Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern) betroffen. Lösungsansatz How to Hybridunterricht für den Einstieg Was ist unser Lösungsansatz? Leitlinien für die Gestaltung der Rahmenbedingungen für gelingenden Hybridunterricht. Von welchen Annahmen gehen wir bei unserer Lösung aus? Niederschwellige Vorschläge helfen auch digital weniger affinen Kolleg*innen, Hybridunterricht sinn- und wertstiftend zu gestalten. Wer profitiert von dieser Lösung? Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern nutzen und profitieren gleichermaßen von diesen Leitlinien. Welchen Einfluss hat unsere Lösung auf die aktuelle Situation? Problembewusstsein bei Kolleg*innen wird geschärft. Fallstricke, die möglicherweise bei der Gestaltung des Hybridunterrichts auftreten können, werden aufgezeigt und sollen mit Hilfe der Leitlinien vermieden werden. Was ist der langfristige Wert unserer Lösung? Alle Aspekte einer sinnvollen Gestaltung der Rahmenbedingungen des Hybridunterrichts haben große Relevanz für den Präsenzunterrricht zu Post-Corona-Zeiten. Durch die grundsätzliche Beachtung dieser Leitlinien kann es gelingen, eine neue Lernkultur zu etablieren. Wie bewerten wir die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit unserer Lösung? Durch die Niederschwelligkeit des Ansatzes haben die Leitlinien das Potenzial von breiten Teilen der Kollegenschaft berücksichtigt und angewendet zu werden. Zudem haben sie ein hohes Integrationspotenzial in konkretere (v.a. fachdidaktische und/oder pädagogische Konzepte) zur Gestaltung von Hybridunterricht. Unsere übergeordneten Leitlinien bieteten die Möglichkeit andere Informationsquellen, Toolverzeichnisse etc. zu integrieren. Vorgehen und Fortschritt Vorgehen nach der Design Thinking Methode (verstehen, beobachten, Ideen finden, Modelle entwickeln, testen) Tag 1 Verstehen: Problemstellung definiert (später noch überarbeitet/konkretisiert) Erstes Brainstorming im Retrotool.io , Konsolidierung im Cryptpad Tag 2 & 3 Beobachten: NutzerIn festlegen mithilfe von Persona-Ansatz, Sammlung zu 3 verschiedenen Persona, im Retrotool . Festlegung auf eine Persona --> NutzerIn (Kim, 42 Jahre). Wie sieht er/sie sich selbst als Lehrperson, welche Erwartungen hat er/sie hinsichtlich seiner/ihrer SuS, welche Emotionen verbindet er/sie mit dem Thema Digitalisierung, welche Anforderungen stellt er/sie an Materialien und Tools und welchen Herausforderungen steht er/sie gegenüber im Zumpad . Tag 4 Ideen finden: Wie muss unser Produkt aussehen, damit es die Anforderungen, die sich aus unserer Persona ergeben, erfüllt. Im Cryptpad Leitlinien gesammelt und im Padlet(board) Leitlinien konkretisiert. Nach what, why, how differenziert (was sind die Leitlinien, die der festgelegten PersonaIn helfen können, niederschwellig hybriden Unterricht zu ermöglichen, warum ist das wichtig, wie kann das realisiert werden) Modelle entwickeln: Unser Prototyp sind die Leitlinien im Padlet . Parallel erste Meinungen von möglichen NutzerInnen eingeholt. ​​​​​ Prototypen Leitlinien für eine gelingende Verbindung von Präsenz- und Fernunterricht unter Berücksichtigung der Lehrer*innen und Eltern-Sicht.  Klicke hier . Nächste Schritte Wie testen wir unsere Annahmen? Bisher: Weiterleitung unserer Arbeitsergebnisse (Padlet) an potentielle Nutzer*innen zur Durchsicht mit anschließenden Kurzinterviews Perspektivisch: iterative Umfrage (quantitativ und qualitativ) Was ist der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Umfrage, um das Produkt nachzuschärfen Integration des Produkts in eine vorhandene Plattform oder Erstellen einer neuen Plattform Was benötigen wir für den nächsten Schritt? Partner finden: Zur Integration unserer Idee in eine bestehende Plattform Partner finden: Zur Weiterentwicklung konkreter Beispiele zu den Leitlinien oder Integration vorhandener Lösungen (offene Aufgabenstellungen, Feedbackkultur, Methoden, Tooldatenbanken etc.) Zusammenschluss mit anderen Projektteams zur Bündelung mit anderen Produkten des Hackathons ist gewünscht Ressourcen und Budget können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden Know-how: technischer Support (z.B. Website), Evaluationen (z.B. Umfrage) Sind wir als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert und wenn ja, wie? Umsetzung: Teil des Teams möchte aktiv weiterarbeiten, aber Zusammenarbeit mit anderen Teams für Synergieeffekte ist erwünscht Wie: Siehe oben "Was benötigen wir für den nächsten Schritt" '#'selfcareFOREVERyone
#HowToHybridunterricht
Intuitiv nutzbare Leitlinien, um den Einstieg in den hybriden Unterricht zu ermöglichen für #SelfcareForEveryone
['Annabelle Flehmer', 'Tobias Roth']
[]
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https://devpost.com/software/zentrale-schul-app
Link to Video https://videos.mysimpleshow.com/arJaUEpbAZ https://vimeo.com/428538760 im Projekt angehangenes PDF enthält noch Grafiken: ZenSuA Zentrale Schul-App Themenfeld 7: Schulentwicklung & Schulmanagement tf07-hf-b-zentrale_schulapp Problembeschreibung: Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Probleme: Es gibt keinen gemeinsamen digitalen Raum für alle Beteiligten an der Schule Aufwand zu Beginn des Schuljahrs, neue Schüler anlegen, Klassenwechsel, doppelte Datenpflege zu bestehendem Schulverwaltungssystem Bestehende Lösungen sind zu komplex und bieten zu viele Optionen zu Beginn, Erschlagende Anzahl an Optionen Lernapps auszuprobieren ist (zeit-)aufwändig Externe Lernapps müssen händisch verwaltet werden, Datenschutzproblem bei der Nutzung Zu viele Logins für die Nutzung von Digitalen Angeboten an der Schule, Chaos für alle Beteiligten Betroffen sind alle Akteure, die an der Schule beteiligt sind: Schulleiter, Lehrer, Schüler, Eltern Lösungsbeschreibung: Was ist Euer Lösungsansatz? Zielsetzung: Die Einbindung aller an der Schule beteiligten Akteure integrativ, selbsterklärend und aktuell für alle. Zentraler Knotenpunkt zu schaffen von dem aus allen anderen Lösungen integrativ aufgerufen werden. Einheitliche Lösung - zumindest als Mindestanforderung - Multilingual um alle zu erreichen! Durch die Anbindung ans bestehende Schulverwaltungssystem der Schule müssen keine Schüler- und Klassendaten eingegeben werden. Diese können einfach zu Beginn des Schuljahrs per Knopfdruck in ZenSuA importiert werden. Auch Änderungen während des Schuljahres können mit ZenSuA abgeglichen werden. (=> Automatischer Import von Nutzern / Synchronisierung) ZenSuA stellt einen großen Umfang an digitalen Funktionen bereit, die nach und aktiviert werden können. So kann jede Schule für sich entscheiden, wie umfangreich und wie schnell sie Prozesse in der Schule digital unterstützen möchte. (=> Baukasten) ZenSuA bietet die Möglichkeit, schnell und ohne zusätzliches Registrieren Lernapps auszuprobieren. So können sich die Lehrer schnell einen überblick über bestehende Lösungen verschaffen und anschließend diese mit einem Klick für alle Schüler zur Nutzung freigeben. ZenSuA erzeugt auf Knopfdruck für alle Schüler einer Klasse einen Nutzeraccount bei der ausgewählten Lernapp. Dabei werden die Nutzeraccounts anonymisiert, so dass der Anbieter der Lernapp nur die notwendigen Daten erhält und die Schule die Lernapp datenschutzkonform nutzen kann. Dadurch entfällt auch das lästige händische Anlegen und Verwalten von Zugangsdaten. (=> Automatische Erstellung/Synchronisierung von Nutzeraccounts bei Drittanbieterapps) Jeder Schüler und Lehrer erhält Zugriff auf alle aktivierten Lernapps über das universelle ZenSuA Portal. Dazu muss er sich dort nur von einem beliebigen Endgerät aus anmelden und kann anschließend alle Schulapps nutzen, ohne sich erneut mit weiteren Zugangsdaten anmelden zu müssen. (=> Einmal anmelden genügt / Single Sign On) Schnellen Überblick über alle wichtigen Informationen zur Schule an einem Ort, einfache Kommunikationswege zwischen alle Beteiligten, Eltern wissen was die Kinder machen. Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Zentrale Lösung aus Sicht des Schülers, die von der Einschulung bis zum Schulaustritt das Schulleben begleitet aus Sicht der Lehrer, die Unterrichtsgestaltung vereinfacht und verbindet (hybrid - digital und offline) aus Sicht der Eltern, die Belange des Kindes und der Schule in Einklang bringen aus Sicht der Schule, keine Medienbrüche - alles aus einer Hand Annahmen: 1) Jeder aus der Nutzergruppe verfügt über ein Endgerät, mit dem auf die zentrale Schul-App zugegriffen werden kann 2) Jede Schule verfügt über WLAN, damit die Inhalte fürs eventuelle Offlinearbeiten heruntergeladen werden können 3) Die Grundausstattung wird in allen Schulen bundesweit benötigt Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Alle Beteiligten an einer Schule! Und wie? Schule kann weitgehend papierlos werden, alle Anträge, Formulare, Krankmeldungen werden online getätigt. Lehrer können sich schrittweise digitalisieren und am Anfang langsam erste Schritte mit hybriden Unterrichtsinhalten beginnen. Schüler können jederzeit von überall auf die Unterrichtsmaterialien zugreifen und bekommen zeitnah Feedback auf Fragen und Ergebnisse. Eltern sind nah dabei und erfahren nicht erst zum Elternabend das Kind betreffende Informationen. Träger können allgemeine Informationen zu Schulen kompakt und direkt an die Eltern verteilen. Hausmeister haben tagesaktuelle Listen, welche Klassen in welchen Räumen mit wie vielen Schülern, damit lassen sich Reparaturen besser planen und im Falle eines Notfalls die Daten an Feuerwehr etc. weitergeben. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Das Miteinander wird unterstützt. Der Zugang zur Digitalisierung wird vereinfacht. Dadurch können Hemmungen abgebaut werden. Kommunikation wird ermöglicht bzw. vereinfacht. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Bei bundesweiter Umsetzung: ist die Lösung skalierbar auf viele eventuellen Zukünfte wird ein Schulwechsel (Lehrer, Schüler, Schulleiter) durch geringere Einarbeitungszeiten erleichtert Vereinfacht es die Organisation der schulischen Abläufe entlastet Lehrkräfte sowie alle Beteiligten an der Schule Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Die Umsetzbarkeit ist technisch gegeben und die Lösungsansätze sind vorhanden. Mit ZenSuA kann eine integrierte Verbindung zwischen allen Apps geschaffen werden, um die Nutzung digitaler Apps im Schulalltag zu etablieren. Die Entscheider von Bund und Ländern müssen überzeugt werden die Lösung flächendeckend einzusetzen. ZenSuA ist der zentrale Knotenpunkt in die digitale Schule und kann von allen Schulformen genutzt werden. Sonderanforderungen z.B. Inklusion für Sonderpädagogische Formate sind denkbar. Die Apps die über ZenSuA angebunden werden sind ebenfalls skalierbar, da sie beliebig austauschbar sind und erlauben so eine individuelle Gestaltung der Schule. Vorgehen und Fortschritt: Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Austausch im Themenfeld 7 Konsolidierung im Channel zentrale Schul-App Austausch der Teammitglieder Recherchen im Internet Kontakt zu Herstellern Interviews mit Schulleitern, Schülern und Lösungsentwicklern Konzipierung unserer Idee Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? MS1 Thema entscheiden —> Channel gründen MS2 Präsentation Idee/Herausforderung/Lösung MS3 Video erstellen & einreichen MS4 Hackathon abschließen MS5 Erfolgreich umsetzen! Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Nicht relevant! Prototyp: Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? Noch nicht relevant! Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen?  eine erste Version mit den Minimalanforderungen, die jede Schule in die Lage bringt digital zu agieren Minimalanforderungen: • Messenger • Kalender • Fileshare • Verwaltung Nächste Schritte: Wie testet ihr Eure Annahmen? Durchführung einer Marktanalyse und Auswahl der geeigneten Tools für die Minimalversion. Kontakt mit Schulen/Trägern/Bundes- und Landesregierungen/Lösungsentwicklern Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Mindestanforderungen abbilden und marktfähiges Produkt entwickeln. Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Zustimmung, dass es sich lohnt an der Idee weiter zu arbeiten. Partner mit dem das Minimalprodukt realisiert werden kann. Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Ja, wir sind sehr interessiert. Johannes —> beratend Gregor —> technisch und methodisch beratend Patrizia —> beratend, aus Sicht Eltern/Schüler/Lehrer —> nicht technische Part Michaela —> stark interressiert, bereit personellen Einsatz in die Lösung zu stecken Built With requirements
Zentrale Schul-App
Ziel ist es, Anforderungen für eine zentrale Schul-App zur Abdeckung von administrativen, kommunikativen und operativen Schul-, Lehrer-, Schüler- und Elternbelange aufzunehmen.
['Michaela Link', 'Johannes Kinscher', 'Patrizia Stojkovic', 'Dr. Gregor Schlingermann']
[]
['requirements']
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https://devpost.com/software/digital-expert-for-school
Problembeschreibung: Die Coronakrise hat mehr denn je gezeigt, dass die Digitalisierung in vielen Bereichen nachhängt. ​ Die Gesellschaft von morgen liegt in den Händen der Schülerinnen und Schüler von heute.​ Deshalb wollen wir daran mitwirken, ihr Potenzial auch in Krisenzeiten weiter entfalten zu können. Wir sind jedoch der Auffassung, die Gründe für die schleppende Digitalisierung unserer Schulen sind, die hohe Auslastung & das fehlende Expertenwissen beim Lehrpersonal.​ Zudem fehlt in den Schulen eine verantwortliche Rolle zur Vorantreibung dieser Themen.​ Es ist nicht ausreichend, Maßnahmen zentral auszuarbeiten, diese in allen Schulen auszurollen und die Schulen nach der Implementierung alleine zu lassen.​ ​ Lösungsbeschreibung: Die Schulen brauchen Begleitung, um die dringende Transformation professionell zu durchlaufen. Dazu wollen wir nicht nur einzelne digital Experts, sondern zusätzlich ein Digital-Expertboard etablieren.​ Das Digital-Expertboard bildet eine zentrale Gemeinschaft aus digitalen Experten zur Entscheidungsfindung und Steuerung einer Frameworkerarbeitung. Somit soll ein bundeslandweites Vorgehen etabliert werden. Die digital Experts gehen in die Schulen, sammeln Anforderungen und analysieren die bestehenden Zustände. Diese Erkenntnisse werden in das Framework eingearbeitet und anschließend in einer Auswahl von Pilotschulen vertestet. Regelmäßig finden in den Iterationen der Pilotphase Retrospektiven zum Erfahrungsaustausch zwischen den Experten statt. Anschließend folgt die Einführungsphase.​ Ab einem skalierbaren Reifegrad des Frameworks, wird die Adaption nicht mehr als regelmäßiger Iterationspart durchgeführt, sondern in größeren zeitlichen Abständen nach Bedarf.​ Ab diesem Zeitpunkt beginnt die Einführung der digitalen Milestones in einer immer größer werden Anzahl Schulen.​ Dabei werden durch die digital Experts Key-User in den Schulen ausgebildet. Ziel ist es, den Schulen durch das Framework die Möglichkeit zu bieten, Best-Practices durchzuführen, ohne permanent auf digitale Experten vor Ort angewiesen zu sein.​ Dennoch entstehen keine Flickenteppiche aus individuellen Lösungen und Vorgehen. Sondern ein Werkzeugkasten aus Expertenwissen, der die Schulen immer stärker selbst befähigt, sich zu transformieren. Ein solches Vorgehen hat den Vorteil, dass ein solches Framework stetig an die technischen Entwicklungen angepasst wird und somit zukunftsfähig bleiben kann.​ ​Bestandteile des Frameworks sind: Methoden zu Vorgehen, Zeitplanung, Schulung Kollaborations-Formate und Workshopansätze​ Software-/Hardwarekatalog mit Kombinationsempfehlungen (z.B. je Schulform)​ Best-practices aus dem Expertenboard​ Vorgehen und Fortschritt: Zur Verdeutlichung der ausgearbeiteten Lösungsansätze wurden einzelne Ebenen (strategisch und operativ) als Mindmap dargestellt, um passende Wege zu finden, wie wir den digital Expert in Schulen integrieren möchten – auf Basis der gesammelten Aufgaben des digital experts. Damit diese Rolle eine klare Definition erhält, wurde die Rollenbeschreibung („Persona“) mit weiteren Details angereichert: Statement Gründe für den digital Expert Aufgaben des digital Expert Soft Skills Interessen Fähigkeiten um auf deren Grundlage Lösungen für die Integration des digital Experts in Schulen entwerfen zu können. Anschließend wurde im Team ein Paket von Vorschlägen und Empfehlungen für eine Strategie zur Bewältigung der o. g. Probleme (wie z. B. schleppende Digitalisierung durch hohe Auslastung) geschnürt und auf eine Zeitlinie gelegt. Nächste Schritte: Als nächsten Schritt müsste dem Projekt ein Budget vom Kultusministerium des jeweiligen Bundeslandes für einen Piloten zugewiesen werden. Für ein Pilot-Projekt müssten im Folgenden dann ca. 5 - 10 Schulen pro Schulform zusammen mit den Verantwortlichen ausgewählt werden. In diese Schulen werden dann die entsprechenden digital Experts ausgesandt, um die aktuelle Situation und Bedürfnisse zu analysieren. Danach sollte innerhalb des Digital-Expert-Boards eine Lösung erarbeitet und beschlossen werden. Nach dem Rollout des ersten Piloten und einer kurzen Testphase, sollten in einer Retrospektive die Lessons learned in eine zweite Version des Lösungsframework eingearbeitet werden. Wird der Pilot als erfolgreich angesehen, ist ein stufenweiser Rollout auf andere Schulen inkl. anschließender Retrospektive anzustreben. Ziel sollte die Versorgung aller öffentlichen Schulen mit diesem Framework sein. Wir sind als Team selbst an der Umsetzung interessiert. Die Rollen wären dabei noch zu definieren.
Digitale Experten für das Schule 2.0 Framework
Der Digital Expert übernimmt die Leadership der digitalen Transformation in den Schulen und er erarbeitet mit der Schulgemeinschaft sowie dem Expertenboard iterativ das Schule 2.0 Framework.
['Jasmin Schmank', 'Ananda Jahn', 'Benny', 'kplechinger', 'Thanh-Nhat Vu']
[]
[]
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https://devpost.com/software/schule-der-zukunft-digital-mit-kopf-herz-und-hand
Digital mit Kopf, Herz und Hand - ein digital gestütztes Waldprojekt Projektbeschreibung: https://youtu.be/pN031Z7Svd8 https://padlet.com/diana_hein/and5usecvl6xyjk1 Unser Waldprojekt Unser Arbeitsfeld in der Grundschule und im ZfsL (Studienseminar) Grundschulkinder, die unsere Unterstützung benötigen Innovation und Knowledge - Glück und Achtsamkeit - Wertschätzung und Kommunikation Unterrichten, Erziehen, Beraten, Leisten, Bewerten, Entwickeln - Vielfalt als Herausforderung annehmen Vorbild sein und große Motivation viele unglaubliche Ideen aus der Praxis für die Praxis, wie z.B. der Einsatz von vr Brillen mit der vrbeamer.app What's next for Schule der Zukunft - digital mit Kopf, Herz und Hand : wir versuchen unsere Idee in die Praxis zu bringen Ergebnis: https://www.youtube.com/watch?v=sKGvue1BTck Built With e-twinning http://schulpaed.tripod.com/lernort.pdf http://www.heinrich-pestalozzi.de/ https://blog.medienzentrum-coe.de/samr/ https://integrate2learn.de/2017/10/06/das-mifd-in-der-lehrerausbildung/ https://medienkompetenzrahmen.nrw/ https://www.a1.digital/landing-pages/stunde-der-digitalisierung-2020/digitale-lebenswelt/schoolfox-schule-schon-heute-digital/?gclid=cj0kcqjww-f2brc-arisap3zarhbsp8ccvt3k-yop9go1exm1scasn5r44obvg0-7k84aafwlokj8jsaal0fealw-wcb https://www.dasgehirn.info/aktuell/frage-an-das-gehirn/was-passiert-im-gehirn-wenn-wir-gluecklich-sind https://www.gerald-huether.de/ https://www.project.de/wissen/digitales-lernen/ https://www.qrcode-generator.de/ imovie ios office-365 padlet prezi projektbeschreibung: vrbeamer.app youtube
Schule der Zukunft - digital mit Kopf, Herz und Hand
Wandel der Schule und Zukunft der Kinder oder Wandel der Kinder und Zukunft der Schule? Was braucht ein nicht zu utopisches Konzept, das motiviertes Lernen in einer guten Lernumgebung möglich macht?
['Diana Hein', 'Inga Rochow', 'Daniela Beermann', 'Andrea Lenz']
[]
['e-twinning', 'http://schulpaed.tripod.com/lernort.pdf', 'http://www.heinrich-pestalozzi.de/', 'https://blog.medienzentrum-coe.de/samr/', 'https://integrate2learn.de/2017/10/06/das-mifd-in-der-lehrerausbildung/', 'https://medienkompetenzrahmen.nrw/', 'https://www.a1.digital/landing-pages/stunde-der-digitalisierung-2020/digitale-lebenswelt/schoolfox-schule-schon-heute-digital/?gclid=cj0kcqjww-f2brc-arisap3zarhbsp8ccvt3k-yop9go1exm1scasn5r44obvg0-7k84aafwlokj8jsaal0fealw-wcb', 'https://www.dasgehirn.info/aktuell/frage-an-das-gehirn/was-passiert-im-gehirn-wenn-wir-gluecklich-sind', 'https://www.gerald-huether.de/', 'https://www.project.de/wissen/digitales-lernen/', 'https://www.qrcode-generator.de/', 'imovie', 'ios', 'office-365', 'padlet', 'prezi', 'projektbeschreibung:', 'vrbeamer.app', 'youtube']
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https://devpost.com/software/achtsamkeit-fur-den-schulalltag
Die Glückshelfer App Inspiration Zahlreiche Studien aus Wirtschaft und Wissenschaft zeigen, dass regelmäßige Achtsamkeitspraktiken Stress & Druck reduzieren, Offenheit & Wohlbefinden steigern und Empathie & Resilienz stärken. Wenn diese Praktiken bei Erwachsenen wirken, dann bestimmt auch bei Kindern. Denn auch diese benötigen als zukünftige Arbeitnehmer eben diese Zukunftskompetenzen. Aber wie lassen sich regelmäßige Übungen dauerhaft in den Schulalltag integrieren? What it does Die Glückshelfer-App gibt zunächst Lehrkräften die Möglichkeit Achtsamkeits-Übungen über ein digitales Endgerät aufzurufen und diese mit der Klasse bzw. Gruppen oder Einzelpersonen durchzuführen. Dabei sind die Inhalte nach Klassenstufe, Situation, Intensität und weitere Faktoren filterbar. How I built it Zum aktuellen Zeitpunkt steht das Konzept dazu. Die genaue Ausarbeitung, das Testing und das Gewinnen von Partnerschulen müsste dem folgen. Challenges I ran into Neben alltäglichen Aufgaben war es schwer genügend Zeit aufzubringen, um am Ende ein zufriedenstellendes Ergebnis einzureichen. Zudem war die Koordination aller Mitglieder und die Verteilung von Projekt-Hüten eine besondere Herausforderung. Accomplishments that I'm proud of Das Video wurde vor der Deadline fertiggestellt. What I learned Effizientes Projektmanagement ist ausschlaggebend für den Erfolg eines so diversifizierten Projekts. What's next for Die Glücksbringer-App Entwicklung der App für Lehrer. Ausbau der Anwendung als Plattform für Eltern, Schüler und Lehrer mit möglicher Anknüpfung an bestehende Plattformen bzw. Apps. Integration in den Lehrplan als übergeordnetes Ziel.
Die Glückshelfer-App
Situationsgerechte Achtsamkeitsansätze für die Entwicklung von Zukunftskompetenzen
['Tim Kuntze']
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https://devpost.com/software/schule-in-den-nachrichten
NEWS4SCHOOL Problembeschreibung Warum habt ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Schüler*innen ist die Komplexität von aktuellen Themen nicht bewusst! Sie konsumieren zwar vieles über diverse Social Media-Kanäle, setzen sich dabei aber nicht aktiv mit den Inhalten auseinander. Inhalte werden oftmals einfach nur konsumiert und wieder vergessen. Inhalte werden hingenommen und Meinungen teilweise übernommen, aber nicht hinterfragt. Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es aus Eurer Sicht zu lösen gilt? Weg von der Konsumhaltung, hin zum produktiven Entwickeln! Aktuell herrscht eine stumpfe Konsumhaltung, sowohl inner- als auch außerschulisch! Unterricht zielt immer noch zu sehr auf Wissensvermittlung ab, ohne dabei Zukunftskompetenzen im Blick zu haben. Schüler*innen nutzen digitale Endgeräte 24/7 zu wenig in einen sinnvollen Kontext eingebettet. Linearer Unterricht, der lediglich reine (Fach-)wissenvermittlung im Blick hat, bietet Schüler*innen kaum die Gelegenheit, nach dem “Warum?” zu fragen Die Frage nach dem "Warum?" muss aber stärker in den Fokus rücken. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn Schüler*innen zur Erarbeitung von Lösungsansätzen gesellschaftlicher, lokaler und globaler Probleme motiviert werden können, damit Lern- und Denkprozesse angestoßen werden. Wer ist von diesem Problem betroffen? Lehrer*innen! Lehrer*innen sollten den Ausbruch aus alten Strukturen schaffen, um einen Wandel von Unterricht vorantreiben zu können. Ziel sollte es sein, Schüler*innen ein geeignetes Setting zur Verfügung zu stellen und dabei beratend und coachend bei der Entwicklung und Umsetzung von Projektideen zur Seite zu stehen. Schüler*innen! Schüler*innen brauchen Lehrer*innen als Vorbilder und ggf. einen Impuls, der den Ball ins Rollen bringt, Lösungsansätze aus intrinsischen Motiven heraus zu entwickeln und tagesaktuelle Probleme auch zu erkennen. Eltern! Eltern sehen ihre Kinder in einer globalen vernetzten Welt aufwachsen und können sie aber oftmals nicht geeignet unterstützen bzw. haben zukunftsrelevante Probleme nicht umfassend im Blick. Lösungsbeschreibung Was ist Euer Lösungsansatz? Wir möchten Schule (Lehrer*innen und Schüler*innen) mit unserer App NEWS4SCHOOL eine geeignete Lösung anbieten, um das Konsumverhalten von Schüler*innen langfristig zu ändern, ihre Kreativität zu fördern und ihnen Impulse bieten, die sie zum Nachdenken und Hinterfragen anregen. Jeder kann unsere App NEWS4SCHOOL nutzen. Ziel ist es, den Schüler*innen einen Weg zu eröffnen, der weg vom Konsum - hin zum produktiven Entwickeln, führt. Hierfür sollte kollaboratives und agiles Arbeiten gefördert werden! Von welchen Annahmen geht ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Schüler*innen beschäftigen sich intrinsisch mit Themen/ News , sie wollen die News an sich, aber auch den Kontext verstehen. Schulen wird durch die App NEWS4SCHOOL ein Tool an die Hand gegeben, welches sie direkt einsetzen können. Hieraus kann nach und nach ein individuelles schulinternes Konzept entstehen, bei dem NEWS4SCHOOL in ganz unterschiedlichen Kontexten (Präsenz- und Fernunterricht, AG, Studienzeit/-tage, Projektwoche, etc) eingesetzt werden kann. Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Schüler*innen! Sie werden durch, auf sie zugeschnittenen News , getriggert, sich aktiv mit der Thematik auseinanderzusetzen, gleichzeitig ergeben sich hieraus fächerübergreifende Kontexte und Zusammenhänge. Hierfür bekommen sie passende/interessante News präsentiert und werden durch inhaltliche und methodische Impulse angeleitet sich vom Konsumenten zum Produzenten weiterzuentwickeln. Lehrer*innen! Sie können die News in ihren täglichen Unterricht integrieren, in verschiedenen Fächern nutzen sowie schulinterne Konzepte entwickeln und Projekte ins Leben rufen. Es werden Redeanreize geschaffen. Im Zusammenspiel mit den angebotenen inhaltliche und methodische Impulsen, lässt sich die lineare (Fach-)Wissensvermittlung hin zu kreativeren Ansätzen aufweichen. Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Schüler*innen können selbstorganisiert an Themen arbeiten und daran wachsen → dies muss nicht zwangsläufig im Präsenzunterricht erfolgen, sondern kann genauso gut ein Impuls im Rahmen des Fernunterrichts sein. Die bisher vorhandenen starren zeitlichen und inhaltlichen Strukturen können so nach und nach aufgeweicht werden. Statt "Arbeitsblatt-Flut" per Mail, entwickeln Schüler*innen Ideen für eigene Projekte, reagieren kreativ auf News und eignen sich dabei automatisch auch fachübergreifendes Wissen an. Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Die rege Nutzung von NEWS4SCHOOL wird im fächerübergreifenden Unterricht unterschwellig "salonfähig" gemacht. Das Arbeiten mit NEWS4SCHOOL fördert die Medienkompetenz auf vielfältige Art und Weise, da Schüler*innen als produzierende User der App immer wieder neue methodische Impulse bekommen und ihre Kenntnisse im Umgang mit digitalen Medien erweitern. Durch die Bearbeitung unbekannter Themenkomplexe wird selbstorganisiertes Lernen gefördert und das Selbstbewusstsein der Schüler*innen gestärkt. Die unbekannten Themenkomplexe von NEWS4SCHOOL fördern zudem die Kreativität der Schüler*innen bei der Lösungsdiskussion und gleichzeitig das kollaborative Arbeiten mit Mitschüler*innen, Lehrer*innen und Eltern Wie bewertet ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? leichte Umsetzbarkeit: Prinzipiell ist das Konzept NEWS4SCHOOL direkt einsetzbar und für alle Beteiligten nutzbar. Für eine langfristige, ergebnisorientierte Implementierung in den schulischen Kontext, sind neben Manpower (z.B. Entlastung für verantwortliche Lehrer*innen) auch Freiräume seitens der Schule (z.B. Räume, wie z.B. Kreativwerkstatt, zeitliche Freiräume im Stundenplankonzept) sinnvoll. einfache Skalierbarkeit: Wortwolken bieten inhaltliche Impulse an, die Binnendifferenzierung ermöglichen → Schüler*innen aller Jahrgangsstufen mit Zugang zu einem digitalen Endgerät können partizipieren. Methodische Impulse können Schüler*innen dabei anleiten, sich kreativ mit Themen auseinanderzusetzen. Jeder kann individuell und interessenbasiert entscheiden, ob und wie er das Angebot an inhaltlichen und methodischen Impulsen nutzt. Vorgehensweise und Fortschritt Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Wir haben von null gestartet mit der Vision Schüler*innen eine Art digitalen Reise zu ermöglichen. Basierend auf aktuellen Ereignissen war die Idee, dass sie mithilfe einer App die Orte des Geschehens besuchen und sich direkt dort informieren können. Wir sind jedoch aufgrund unserer Erfahrungen aus der Praxis zu dem Entschluss gekommen, dass das vorherrschende stumpfe Konsumverhalten im Umgang mit digitalen Endgeräten eine Herausforderung darstellt, die wir angehen möchten. Im Gespräch haben wir daher entschieden, den Fokus weniger auf eine News an sich und das Konsumieren dieser zu legen, sondern eher den verantwortungsbewussten Umgang mit Informationen anzuleiten. Was waren die wichtigsten Meilensteine der Hackathon Woche? Entscheidend war der Pivot von der initialen Idee einer digitalen Reise zu einer News-App NEWS4SCHOOL . Getrieben wurde dies von der Erkenntnis, dass man durch diese Richtungsänderung die Komplexität verringern und die Umsetzbarkeit erhöhen kann. Gleichzeitig behält man sich durch die nachrichtliche Ausrichtung die Schnittstelle, mit Neuem/Unbekanntem in Kontakt zu kommen (vergleichbar einer Reise). Zielführend war auch die Konkretisierung des Konzepts bis hin zur Diskussion über das mögliche Layout der App. Die Teamfindungsphase und der visuelle Austausch über Zoom haben den Arbeitsprozess positiv beeinflusst. Prototyp Ein Prototyp wurde während des Hackathons mit dem Tool FIGMA entwickelt. Damit konnten grundlegende Funktionen der App (Navigation/Darstellung von Inhalten) getestet und im Team besprochen werden. Der Clickdummy ist als Link hinterlegt und kann gerne ausprobiert werden. Klickt man oben auf die Push-Nachricht auf dem Display, öffnet sich die App. Aufgrund des Verzichts auf Tracking und auf Funktionen der Personalisierung sollte der öffentliche Teil keinerlei Probleme bei der Fortentwicklung bereiten. Eine Komplexität, wenn überhaupt, ist eher im Backend zu verorten. Nächste Schritte Wie testet ihr Eure Annahmen? App entwickeln und an die Schüler*innen und Lehrer*innen bringen Lehrer*innen unseres Teams können die App NEWS4SCHOOL in ihren Schulen promoten und erproben. Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in der Umsetzung? Der während des Hackathon entstandene Clickdummy muss im Hinblick auf die technischen Erfordernisse von einem App-Entwickler geprüft werden (insbesondere das CMS im Backend). Anschließend würde man das Minimum Viable Product entwickeln und mit diesem dann auf Testnutzer/Pilotschulen zugehen. Gleichzeitig müssen Partner gesucht und gewonnen werden bzw. ein Team zusammengestellt werden, das die inhaltliche Aufbereitung der News übernimmt. Was benötigt ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget) App-Entwickler*in, um aus dem Clickdummy unserer Vision eine funktionierende App zu machen. Zugang zu Institutionen in der Lehre und Wissenschaft, die das Vorhaben mit ihrem Input unterstützen möchten . Manpower (Budget) zur Aufbereitung von News (inhaltlich und methodisch) Initiales Budget für die Bewerbung der App über Social Media-Kanäle (Instagram, Snapchat, Tiktok). Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle im Team? Ja auf jeden Fall!!! Wir haben als Team in der Woche viel geschafft und haben aus einer vagen Idee ein für uns sehr spannendes Konzept gemacht, was es sich lohnt "an den Mann" zu bringen. Franziska: Als Lehrerin kann ich mich in die inhaltliche und methodische Aufbereitung der ausgewählten News einbringen und diese, im Einklang mit den bestehenden Lehrplänen der einzelnen Bundesländer, entsprechend verdichten, mit dem Ziel Unterricht projektorientierter und selbstgesteuerter zu gestalten. Sebastian: Als Medienwirt mit über 12 Jahren Erfahrung im internationalen Content-Geschäft interessiere ich mich sehr für den technologischen Wandel und der damit einhergehenden veränderten Mediennutzung. Ich erachte es als äußerst wichtig, junge Menschen in die Lage zu versetzen, frühzeitig eine Medien- und Problemlösungskompetenz zu entwickeln. Bei NEWS4SCHOOL würde ich mich gerne in der organisatorischen Fortentwicklung des Projekts und beim Aufbau der Partnerschaften einbringen. Stephan: Ich sehe mich als Lehrer in der Rolle des Coaches und kann so mit den Schülern gemeinsam die App nutzen, um ihren Lernprozess zu gestalten. Im Sinne der 4K's kann unsere App NEWS4SCHOOL auch dazu beitragen, Schüler beim Lernen im 21. Jahrhundert zu unterstützen bzw. Anreize zu setzen. Des Weiteren bin ich auch daran interessiert, die von uns angedachte Idee voranzutreiben und mit Expertise zu unterstützen. Jan: In meiner bisherigen Tätigkeit als Lehrer sind mir zu wenige Schüler begegnet die Fragen stellen, die sich bewusst und tiefgründig mit Themen auseinander setzen, sie hinterfragen. Der Grund ist meiner Meinung nach schlichtweg die ihnen fehlende Alltagsrelevanz. Und genau das bietet NEWS4SCHOOL . Alltagsrelevanz durch aktuelle News , dazu Umgang mit digitalen Medien, Projektarbeit und mehr Eigenständigkeit. Ich möchte dabei die Schüler*innen in der Kommunikation, Kollaboration, Kreativität und Kritischem Denken unterstützen und sie fit für das 21. Jahrhundert machen! In unserem Team möchte ich weiterhin die vierte Säule bilden, die Themen und News aufbereiten und weitere Kenntnisse in der Programmierung erlangen. Built With brain figma passion Try it out www.figma.com
NEWS4SCHOOL (früher: Schule in den Nachrichten)
Egal ob Zuhause oder in der Schule. NEWS4SCHOOL gibt Schüler*innen inhaltliche und methodische Impulse zu aktuellen Themen und Ereignissen direkt aufs Handy.
['Sebastian Kath', 'Franziska Langer', 'Stephan Falke', 'Jan Burmester']
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['brain', 'figma', 'passion']
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https://devpost.com/software/schule-neu-denken-schule-menschen-otrafw
1) Warum gehe ich gerne zur Schule? 2) Was lerne ich? 3) Was kann Schule noch? Umfrage: Wie stellst du dir die Schule der Zukunft vor? Umfrage: Die Schule der Zukunft soll ein... Problembeschreibung: • Warum habt Ihr Euch für diese Herausforderung entschieden? Schulen müssen Orte sein, zu denen man gerne geht. Die den Bedürfnissen nach Sicherheit, Zugehörigkeit, Anerkennung und Wertschätzung sowie der Möglichkeit zur Entfaltung der eigenen Persönlichkeit Raum bietet. In ihr werden Zukunftskompetenzen und eigene Stärken gefördert und begleitet. Sie ist zugleich lebendiges Zentrum der kommunalen Gesellschaft. Die Ergebnisse der Mentimeterumfrage zeigen deutlich, welche Werte nicht nur uns wichtig sind. Unserer Ausgangsfrage: Wie schaffen wir es unsere Schulen in Lernorte zu verwandeln, wo Menschen mit Spaß lernen, lehren, sich wohlfühlen und wo Kinder auf das Leben vorbereitet werden und gestärkt für die Zukunft herausgehen? • Was ist aus Eurer Sicht das größte Problem, das es hier zu lösen gibt? Das größte Problem ist, dass die Entscheidungsträger, die letztendlich das Geld für den Ausbau und die Weiterentwicklung der Schulen bereitstellen, nicht kindgerecht agieren. Echte Chancengleichheit entsteht nur, wenn die Entwicklung und Ausstattung von Schulen nicht nur von den kommunalen oder privaten Finanzen (der Kinder / Eltern) abhängt. Die Schule öffnet sich zur Gemeinschaft – die Gemeinschaft öffnet sich zur Schule. In allen Köpfen muss die Bereitschaft zu einer Änderung unseres Schulsystems ankommen. • Wer ist von dieser Problemstellung betroffen? Genaugenommen ist die gesamte Gesellschaft betroffen. Konkreter sind es die Schüler*innen, die Lehrer*innen und schulischen Partner*innen, Eltern sowie die Entscheider*innen in der Kommunalpolitik und den Bildungsministerien auf Landes- und Bundesebene. Aber auch externe Partner*innen sowie die Ausbildungs- und Studienstätten können hier positiv wirken und schlussendlich von der Veränderung profitieren. Lösungsbeschreibung: • Was ist Euer Lösungsansatz? Unserer Idealvorstellung nach ist Schule kein leerer Raum und bietet auch über den Unterricht hinaus eine Örtlichkeit für alle Menschen. Sie wird sozusagen als „Dorfplatz“ gesehen. Ein Ort der Begegnung für Jung und Alt, der auch nachmittags und am Wochenende ein gerne besuchter Platz ist. Der entstandenen Checkliste gingen folgende Fragestellungen voraus: „Warum gehe ich gerne in die Schule?“ „Was lerne ich?“ (Zukunftsperspektiven) „Was kann Schule noch?“ Unsere Antworten sind in Form eines Mindmaps gehalten und ergänzen die Checkliste. Die Idee, Schule neu zu denken und aus ihrem alten Raster zu holen, ist nicht neu. Die wichtigsten Beispiele, die uns in unserer Vision inspiriert und bestärkt haben, sind in der Präsentation aufgeführt. Sie dienen motivierten Menschen als Einstieg in das Thema und können wichtige Impulse für den Veränderungsprozess geben. • Von welchen Annahmen geht Ihr bei Eurem Lösungsansatz aus? Dass der Wille zur Veränderung vorhanden ist und auch kleine Schritte hin zur Vision finanzierbar sind. Dass unsere Vision der neuen Schule durch die Entwicklung und Förderung der Kompetenzen auf das weitere Leben vorbereitet. • Wer profitiert von dieser Lösung? Wer nutzt diese Lösung? Die gesamte Gesellschaft profitiert. In erster Linie aber die Kinder und Erwachsenen in der Schule. Die Checkliste soll von allen genutzt werden. In der Schule können Kinder, Eltern, Lernbegleiter*innen und Schulleiter*innen den aktuellen Stand in einer Schule mit Hilfe der Checkliste prüfen und dabei nächste Schritte eruieren. Die Checkliste ist ein Arbeitspapier auf dessen Basis Schule auch in den Schulverwaltungsämtern gedacht wird und bei Entscheidungen genutzt wird. Da die Liste analog (im Lernplaner) und auch digital verfügbar ist, können Eltern gemeinsam mit ihren Kindern vor der Schulanmeldung die Schulen prüfen. Als aktive Partner*innen können sie sich an der Schulentwicklung beteiligen. • Welchen Einfluss hat Eure Lösung auf die aktuelle Situation? Für die aktuelle Situation (Pandemie) hat es keinen Einfluss. Es bietet aber eine Chance für Veränderungsprozesse. • Was ist der langfristige Wert Eurer Lösung? Anhand der Checkliste kann man wichtige Punkte prüfen und daraus erste Schritte für einen Veränderungsprozess ableiten. Sie bietet eine (erste) Diskussionsgrundlage. Als Arbeitspapier ist sie der Leitfaden von ästhetischer, an der Pädagogik orientierter „Bildungsarchitektur", über Digitalisierung bis zu Themen sozialer Gerechtigkeit und Chancengleichheit. • Wie bewertet Ihr selbst die Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Eurer Lösung? Die Umsetzbarkeit ist sofort gegeben. Die Checkliste ist ein Arbeitspapier auf dessen Basis individuelle Lösungen entstehen können. Vorgehen und Fortschritt: • Wie ist der Lösungsansatz entstanden? Ausgehend von einem gemeinsamen Kickoff in der Gruppe „Schule (radikal) neu denken“ haben sich 3 Gruppen (Schule & Menschen, Vernetzung, Widerstände) herausgebildet. Die ersten Diskussionspunkte sind dann mit Hilfe unserer Teamfrage gebündelt und verfeinert wurden. Das Mindmap ist in erster Linie unserer Arbeitsgrundlage, dient aber auch als „Wissensspeicher“ und Ergänzung der Checkliste. • Was waren die wichtigsten Meilensteine während der Hackathon Woche? Unser Team hatte bei der Zusammenfindung einige Hürden zu überwinden, Zeitmangel (Unterrichtsverpflichtung und Kinderbetreuung), technische Voraussetzungen, Frustration durch teilweise nicht auf den ersten Blick klar ersichtliche Anforderungen und dadurch leichte Überforderung. Die Motivation war jedoch stärker und so trafen wir uns, teilweise mehrfach täglich in mehreren Videokonferenzen und Telefonaten um unseren Ansatz zu verfolgen. Es wurden auch Umfragen über Mentimeter gestartet. • Wenn Ihr auf einer bestehenden Lösung aufgebaut habt: bitte beschreibt den Status am Anfang des Hackathons, so dass wir den Fortschritt während der Woche angemessen beurteilen können. Zu Beginn gab es keine bestehende Lösung. Die funktionierenden Praxisbeispiele für innovative Schulkonzepte sind aber in unsere Überlegungen eingeflossen. Prototyp: • Wenn vorhanden: Wo finden wir Euren ersten Prototypen (Link)? Kein Prototyp von uns, aber eine Vorzeigeschule: https://www.youtube.com/channel/UC6XHmRtl06jcC9vZb0SfO5Q • Wenn vorhanden: Wo finden wir den Code zu Eurer ersten Lösung (Link)? • Alternativ: Wie könnte die kleinste nutzbare Version Eurer Lösung aussehen? Die kleinste nutzbare Lösung ist die (erweiterte) Checkliste für eine neue Schule. Nächste Schritte: • Wie testet ihr Eure Annahmen? Unsere Vision der neuen Schule haben wir im ersten Schritt bereits im Rahmen des Hackathon mit Abfragen getestet. Im nächsten Schritt muss die verbesserte Checkliste sich im Praxiseinsatz bewähren und dann angepasst und weiterentwickelt werden. • Was ist aus Eurer Sicht der nächste Schritt in Richtung Umsetzung? Der nächste Schritt ist die Weiterentwicklung der Checkliste (Granularität). Außerdem muss eine Vernetzung mit weiteren Akteur*innen und der Abgleich mit den anderen Projekten des #wirfürSchule-Hackathons erfolgen. • Was benötigt Ihr für den nächsten Schritt (Ressourcen, Know-How, Budget)? Neben der Vernetzung und dem damit einhergehenden KnowHow-Zugewinn werden Ressourcen und Budget erst in der konkreten Umsetzung der Veränderung benötigt. Grundsätzlich wird die Mitarbeit und Zusammenarbeit von Bund und Land erhofft. Budget, geeignete Räumlichkeiten, Motivation von allen Beteiligten sind dabei wünschenswert. • Seid ihr als Projektteam selbst an der Umsetzung interessiert? Wenn ja, wer hat welche Rolle in Eurem Team? Natürlich sind wir an einer Weiterentwicklung und Umsetzung interessiert. Wir bringen Motivation und Engagement mit. Da wir als gleichberechtigtes Team agiert haben, gab es nur Mitstreiter*innen.
Schule neu denken - Schule & Menschen
Schule neu denken mit Fokus Schule & Menschen - Checkliste als Impulsgeber
['Marea Roßbach', 'Mandy Menschner', 'Katharina Kouniou', 'Ruth Grief', 'Michael Schwirn']
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https://devpost.com/software/quested-school-5jmif3
QuestEd School Logo QuestEd School Team Logo Inspiration LehrerInnen können manchmal nicht schnell genug Lerndefizite in Klassen erkennen, was für größere Lücken zwischen den Kindern sorgt. Wir möchten den Kindern nicht nur Spaß in den Schulen durch die Lernspiele bieten, sondern auch die Lehrenden dabei unterstützen den Kindern faires Feedback aufgrund der gesammelten Leistungsdaten geben zu können. Der Austausch zwischen Lehrende und Eltern wird ebenfalls durch eine digitale Lernreporterstellung für die Kinder in Zeiten der Digitalisierung erleichtert. In Schulen sollen in der Post Corona Phase mit Sicherheitsabstand miteinander spielen können. What it does Unser Produkt ist eine Kombination aus Hard- und Software. Wir haben einen Ball aus Schaumstoff entwickelt, welcher mit einem NFC Leser und Bluetooth verbaut ist. Dieser wird mit unseren Quiz Spielen verwendet. Die Antworten und Zeiten der Kinder werden beim Spielen durch die Interaktion mit ihren NFC Armbändern gemessen und automatisch in unsere Software auf dem lokalen Computer der Lehrenden eingetragen. Dort werden die Daten übersichtlich in einem Dashboard dargestellt und die LehrerInnen können im Anschluss die Leistung der Kinder analysieren und etwaige Defizite erkennen. Die Daten können sie außerdem bequem als Report exportieren und bei Elternsprechtagen verwenden. Selbstverständlich setzen wir hierbei auf Datenschutz und bieten unser Produkt ohne Internetzugang an. Sämtliche Daten können nur von den LehrerInnen eingesehen werden. Der Ball eignet sich ebenfalls in der aktuellen Zeit und lässt sich leicht reinigen und desinfizieren. How I built it Wir verwenden C# und Unity Game Development Engine für unsere Spiele. Außerdem nutzen wir Arduino als Programmiersprache und Hardware. Für die Database App verwenden wir C# und MySQL. Challenges I ran into Teilweise stößt man noch auf Widerstand bei Vorschlägen zur Digitalisierung in Schulen. Unser Ball muss groß genug sein, damit Kinder diesen auch fangen können um Frust beim Spielen zu vermeiden. Besonders die Unterstützung der Eltern ist wichtig, daher haben ist es sehr wichtig den von uns gewährleisteten Datenschutz zu kommunizieren und auch die Eltern einzubinden. Accomplishments that I'm proud of Während des Hackathons haben wir unsere Idee und Prototypen Schulen vorgestellt, welche bereits einer Nutzung als Pilotschule ab Herbst 2020 zugestimmt haben. Aufbauend auf dem Feedback, können wir schließlich ein ausgereiftes Endprodukt anbieten. What I learned Schulen sind zurzeit insgesamt sehr offen für digitale Tools in Schulen. Außerdem findet man sehr viele Anlaufstationen, wenn es um die Verbreitung der Idee geht. What's next for QuestEd School Im nächsten Schritt planen wir noch mehr Pilotschulen zu überzeugen, um diese dann ab Herbst mit unserem Produkt auszustatten. Nach der Pilot Phase werden wir Optimierungen durchführen und spätestens im Schuljahr 2021/22 unser Roll-Out starten. Wir wollen außerdem ein Baukastensystem entwickeln, wo die LehrerInnen dann selbst spielend leicht eigene Spiele entwickeln können. Für die Produktion benötigen wir Budget, welches wir uns im Zuge des Hackathons erhoffen. Built With arudino c# mysql unity-game-development-engine Try it out questedschool.com
QuestEd School
Wir entwickeln einen NFC Ball, welcher mit unseren Spielen verwendet wird. Die Antworten und Zeiten der Kinder werden beim Spielen gemessen und in unsere Software auf dem lokalen Computer eingetragen.
['Adin Muharemagic']
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['arudino', 'c#', 'mysql', 'unity-game-development-engine']
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https://devpost.com/software/mary-learn-something-interesting
Inspiration Learning should be about following our interests for the sake of learning. We should not learn for good grades. What it does Mary, our software, is a smart online editor that helps you to become an expert in anything you like. You start writing about any topic. Mary then sees how well you understand that topic. She will then give you feedback and guide you step by step to improve your skills. It also has a multi-user function: teachers use it to add projects for their students. The students pick up the tasks, Mary helps the students to learn a specific topic and gives feedback to the teacher and students how to improve individually. How I built it Key stack: Python, React Challenges I ran into We had trouble communicating what we do. Our software is not a data collection editor. Mary is an active agent that gives you feedback based on what you know. She helps you to step by step to learn something you are truly interested in. Accomplishments that I'm proud of It works :) What I learned User feedback is key. We try to keep our software as close as possible to what teachers and students want. What's next for Mary - Learn Something Interesting We hope that users enjoy using the software as much as we do. Built With python react Try it out mary.tensorparc.com
Mary - Learn Something Interesting
Mary is an online editor that checks how well you understand a topic and guides to build a project in order to gain mastery in that topic.
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['python', 'react']
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https://devpost.com/software/storytelling-lernen-von-youtubern-co
Storytelling lernen von und mit Content-Creatorn - #digitalSchoolStory https://digitalschoolstory.de Exposition (Problembeschreibung) Zukunftskompetenzen - Kreativität, Kollaboration und Kommunikation im Zentrum des Lernens Unsere Projektgruppe arbeitet in kreativen Berufen und in der Schule (als Lehrerin und Schüler*innen), und wir alle lieben das Geschichtenerzählen. Denn Geschichten eröffnen uns neue Welten. Sie fördern die Fantasie, zeigen neue Wege auf und regen dazu an, seine eigene Geschichte zu erzählen. Während Geschichten in der Schule zuweilen nur eine Nebenrolle spielen, stehen sie in der Freizeit von Kindern und Jugendlichen meist im Mittelpunkt. Werden sie dort auch wahrgenommen und der Schatz, den sie mit sich bringen ausgeschöpft? Ein zukunftsorientierter Unterricht muss es sich also zur Aufgabe machen, die Schüler*innen dazu zu befähigen, Geschichten zu erkennen, sie zu entschlüsseln und zu verarbeiten. Mit der Methode des Digital-Storytellings werden alte (Schul-)Geschichten abgestaubt und ins Rampenlicht gerückt. Spielerisch greifen Schüler*innen dabei auf ihre Grundkenntnisse in Kollaboration und Kommunikation zurück, entwickeln sie weiter und bilden darüber hinaus Zukunftskompetenzen im Bereich digitaler Medien und lösungsorientiertem Denken aus. Sie bilden Kernkompetenzen aus, die von besonderer Bedeutung für Unternehmen sind, um als erfolgreicher Player am Markt agieren zu können. Sie sind die Geschichtenerzähler von morgen und tragen mit ihrer Kreativität und Kommunikationsfähigkeit die Veränderungen in die Welt. Sie finden das Happy End zu den Geschichten unserer Zeit. So wird der Unterricht zur Schlüsselszene im Storyboard ihres Lebens. Problem In herkömmlichen Unterrichtssituationen lassen sich diese Kompetenzen, die in einer Welt der fortschreitenden Digitalisierung des Lebens- und Arbeitsalltags dringend benötigt werden, schwer vermitteln. Alltägliche Szenarien aus den Leben der SuS (“Konsum” von Videos, Videospiele, Erstellen von TikTok-Videos) spielen im Unterricht eher keine oder nur eine untergeordnete Rolle, werden oftmals auch kritisch hinterfragt und vielfach von Lehrer*innen “verurteilt”. Unser Ziel ist, Lehrer*innen zu motivieren, sich mit Social Media und der Lebensrealität ihrer Schüler*innen konstruktiv auseinanderzusetzen. Sie brauchen Anreize und Impulse, um aus den eingefahrenen Strukturen auszubrechen. Sie benötigen Unterstützung bei der technischen Umsetzung von Projekten und profitieren von Ansprechpartner*innen, die sie dort abholen, wo sie selbst in Sachen Digitalisierung stehen. Denn nur eine offene und gut informierte Lehrkraft kann Medienkompetenzen vermitteln und den Schüler*innen auf ihrem Weg zur Problemlösung beratend zur Seite stehen. Gerade Schüler*innen und Lehrer*innen von weiterführenden Schulen sind davon betroffen, dass in Lehrerkollegien oft die Ressourcen fehlen, neue Lernmethoden durch lange Fortbildungen vorzubereiten, Projekte zu etablieren und somit die Vermittlung essentieller Kompetenzen nicht zeitgemäß stattfinden kann. Der Wendepunkt der Geschichte (Lösungsansatz) Eine schnelle und unkomplizierte Lösung bietet unsere Website als Anlaufstelle und Guide für Lehrer*innen, die Wert auf eine zeitgemäße Kompetenzvermittlung legen. Abgerundet wird der Internetauftritt durch die Kooperation mit Content-Creatorn, die als Vorbilder und Experten agieren. Die Website ist die Basis. Sie bündelt unsere Präsenz auf verschiedenen Kanälen und macht die Projektergebnisse sichtbar. Wir stellen nicht nur das nötige Handwerkszeug zur Verfügung, sondern setzen und vermitteln zielgerichtete Impulse. Zusätzliche Bausteine, wie die Zusammenarbeit mit Content-Creatorn und regelmäßige Wettbewerbe motivieren und helfen, die Methode des Digital Storytellings bekannter zu machen und zu lernen. Wir werden auf den verschiedenen Kanälen wie YouTube, TikTok und Instagram vertreten sein. Trends sind schnelllebig, doch eine Webseite bleibt eine beständige Basis. Der gesamte Internetauftritt von #digitalSchoolStory beinhaltet die folgenden Bausteine: Website als zentrale Anlaufstelle Lehrerbereich “Handbuch” für Methodik, d. h. Linksammlung, Literaturhinweise, Beispielprodukte und Anleitungen (u.a. in Form von Storytelling - durch uns erstellt) [Zielgruppe Lehrer*innen] Raum für Webinare/ Fortbildungsangebote für Lehrer*innen Downloadbereich (z. B. Vorlagen zur Gestaltung von Storyboards, Musteranschreiben an Eltern/ Schulleitung u. v. m.) Hilfebereich technische Tricks und Kniffe (Filter o.ä. für Videos) / “How to …” - Videos für Lehrer*innen und SuS zum Thema “Videoproduktion” Bereich für Best Practice Beispiele Kanal für einen jährlichen Wettbewerb in Form einer digital Challenge #digitalSchoolStory (Zielfächergruppen wechseln z. B. 1. Jahr NW, 2. J.: GL - verschiedene Lehrer*innen werden so aufmerksam) Blog (Sammlung mit Erfahrungsberichten) Plattform für Schüler*innen-Produkte Kooperationsbereich Content-Creator unterstützen als aktive Paten Schüler*innen mit regelmäßigen monatlichen kreativen Livecalls Multimedial (Zielgruppe LuL und SuS): YouTube, Tiktok, Instagram u. v. m. - #digitalSchoolStory Annahmen Schüler*innen sind täglich auf Social Media aktiv, konsumieren die Geschichten ihrer Stars und träumen von der großen Online-Karriere. Lehrer*innen fehlt jedoch häufig die Kompetenz an diesen Erfahrungen im Unterricht anzuknüpfen, da sie sich selbst meist nicht auf diesen Plattformen bewegen. Lehrer*innen brauchen daher Anreize, sich mit den Geschichten, die Kinder und Jugendliche ansprechen, auseinanderzusetzen und daraufhin konstruktiv mit den Schüler*innen zu diskutieren. Schulen, Lehrkräfte und Pädagogen finden allerdings bisher keine zentrale Anlaufstelle, die zeigt, wie das Konzept digital Storytelling im Unterricht eingebunden und umgesetzt werden kann. Dabei ist Digital Storytelling und die Nutzung von Social Media längst auch in beruflichen Kontexten angekommen und gerade im Marketingbereich in aller Munde. Schüler*innen benötigen daher dringend eine intensive Auseinandersetzung mit den Formen des Storytellings, um auf die Arbeitswelt vorbereitet zu sein und als mündige Bürger und aufgeklärte Konsumenten am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Durch die Analyse von Storytelling-Techniken werden sie zudem befähigt, Manipulationsmechanismen bei Fake News, Werbung und Co. zu entlarven. Den vielfältigen Anforderungen auf dem Gebiet der Medienkompetenz kann nur durch Vorbilder, wie sie die Content-Creator darstellen, und technisches Know-How, dass die Schüler*innen bei der Produktion eigener Videos erlernen, Rechnung getragen werden. Mit Hilfe der Informationen und Materialien, die Lehrer*innen über unseren Internetauftritt nutzen können, entstehen im Unterricht durch Diskussion und Analyse beliebter Videos von YouTube und TikTok Unterrichtsthema, das die Schüler*innen bearbeiten wollen/sollen Erstellung eines Storyboards Produktion eines eigenen Videos Präsentation und Reflexion im Klassenverband und über #digitalSchoolStory vielfältige Kommunikationssituationen und freier Raum für Kreativität und Kollaboration. Von diesen Übungen des lösungsorientierten Denkens profitieren schlussendlich nicht nur Schüler*innen und Lehrer*innen, sondern auch Unternehmen als zukünftige Arbeitgeber. Aktueller Einfluss Unsere Plattform als Anlaufstelle ermöglicht den sofortigen Einsatz der Methode, die sich sowohl für den Präsenzunterricht als auch für das Lernen auf Distanz eignet. Auch beim Lernen auf Distanz schafft es Digital Storytelling Kommunikation und Kollaboration zu fördern. Durch den Zugang zu gezielten Informationen, die bei der Erstellung eigener Videos helfen, verbessert sich die Qualität von Lernvideos im schulischen Kontext. Engagement und Motivation zur Selbsttätigkeit der Schüler*innen wird angeregt. Langfristiger und nachhaltiger Wert DigitalSchoolStory ermöglicht den Aufbau einer multichannel Community, in der Schüler*innen, Lehrer*innen und Content-Creator auf Augenhöhe miteinander kommunizieren und voneinander lernen können. Erzählstile können sich durch die Zusammenarbeit weiterentwickeln und lang bewährte Kompetenzen werden in Verzahnung mit unerlässlichen Medienkompetenzen im Unterricht zeitgemäß vermittelt. Dadurch, dass die Lehrer*innen den Fundus von #digitalSchoolStory im Rücken haben, bleibt ihnen mehr Zeit und Muße, Schüler*innen im kreative Arbeiten, lösungsorientierten, multidimensionalen Denken und Innovationsgeist zu unterstützen und zu fördern. Darüber hinaus lernen Schüler*innen das Agieren, Reagieren und sich Austauschen in digitalen Netzwerken, werden sensibilisiert für den persönlichen Umgang. Umsetzbarkeit und Skalierbarkeit Unser Multichannel-Ansatz, mit unserer Website als Herzstück, ist eine maßgeschneiderte Lösung zur Erreichung unseres Ziels, die Methode des Digital Storytellings frühzeitig allen zugänglich zu machen. Durch die Kooperation mit Content-Creatorn, die #digitalSchoolStory über ihre Communities pushen und die Inhalte, die durch die Schüler*innen aus den Schulen entstehen, wächst das Interesse exponentiell und #digitalSchoolStory wird schnell an Sichtbarkeit bundesweit gewinnen. Schüler*innen bekommen über die Social Media-Kanäle mit, wie sich ihre Idole für ihren Schulalltag interessieren und Schülerprodukte wertschätzen, so dass sie ebenfalls an Wettbewerben teilnehmen wollen. Durch den Peer-to-Peer Ansatz und die jugendgerechte Sprache fühlen sich Schüler*innen genauso angesprochen wie Lehrer*innen. Unser Basiskonzept bleibt dabei immer gleich, die Reichweite steigt mit dem Wachsen der Community. Das Angebot steigt durch den Ansatz des multidimensionalen Lernens, mit zunehmenden Lerneinheiten und dem Content der Creator. Das Onboarding der Content-Creator ist simpel. Prequel (Vorgehen und Fortschritt) Schule kann sooo langweilig sein, lieblose Arbeitsblätter und langatmige Lehrervorträge. Und warum hören die Schüler*innen den Youtuber*innen und TikToker*innen eigentlich lieber zu? Erzählen die spannendere Geschichten? Können wir Erwachsenen davon nicht lernen? Aus einem kleinen Funken in der Slack Geschichte wurde im Laufe der Woche ein loderndes Feuer der Begeisterung. Gestartet mit der Frage unserer leidenschaftlichen Expertin für Storytelling, was Schule von YouTube und TikTok lernen kann, lernten wir erst einmal viel voneinander und das, obwohl wir uns zum Großteil erst durch die Zusammenarbeit kennengelernt haben. Unser*e Musterschüler*in übernahm die Organisation und richtete uns zunächst ein Conceptboard ein, wenig später wuchsen wir zu einer Audio-Konferenzgemeinschaft zusammen, die stets konzentriert gemeinsam an ihren Dokumenten tüftelt. Unser kreatives Brainstorming entwickelte sich schnell zu einem riesigen Ideenpool, alles war erlaubt und wurde gemeinsam durchdacht. Das kreative Chaos nahm seinen Lauf. Die perfekte Mischung aus den unterschiedlichsten Expertisen und die Formulierung gemeinsamer Tagesziele führte uns aber schnell zum Durchbruch: Mittwoch - Der Moment, an dem die Idee sich konkretisierte. Das war für uns alle ein bereichernder Moment. Unbewusst befolgten wir die goldene Regel des Design Thinkings und dampften Hand in Hand die Ideen auf das Wesentliche ein - unser Produkt: Eine Plattform als Anlaufstelle um die relevante Methode des Storytellings zu lernen. In offenen Audio-Meetings arbeitete jede/r an seinen Aufgaben und unterstützte, wo er/sie konnte, die anderen bei dem, was diese gerade bearbeiteten. Das i -Tüpfelchen auf unsere Begeisterung setzte die Idee Content-Creator und eine Sketchnotes-Zeichnerin mit ins Boot zu holen, die sich schneller als erträumt, umsetzen ließ. Geschichten wollen erzählt werden (Prototyp und nächste Schritte) Die Website existiert noch nicht, doch unser Vorstellungsvideo gibt einen ersten Einblick in die Methode des Storytellings und zeigt, wie die Produkte, die durch die Impulse unserer Website entstehen sollen, aussehen könnten. Uns ist besonders wichtig, Lehrer*innen zu motivieren und zu unterstützen. Dazu muss das Wissen zu ‘Storytelling in der Schule’ gebündelt werden. Das ist in jedem Fall über eine Landingpage/ Onepager für die Basics und Hinweise auf die Kanäle der Content-Creator, die uns unterstützen, realisierbar. Als nächstes werden wir die Methode innerhalb unseres Netzwerks bekannter machen und austesten, um daraus Rückschlüsse auf die Bedürfnisse der Lehrer*innen zu ziehen. Testklassen können Videos produzieren und offene Schüler*innenfragen gesammelt werden. Interviews und Consumer Clinics werden durchgeführt, um weitere Lehrer*innen einzuladen, die Methode kennenzulernen und auszuprobieren. Daraus ergibt sich, welche Inhalte wir als erstes auf unserer Plattform veröffentlichen werden. Erklärungen und Linksammlungen werden den Anfang machen. Wir wünschen uns, dass wir baldmöglichst mit den Creatorn, die uns in ihrer aktiven Rolle als Paten zur Seite stehen, Content produzieren können. Wir wollen den Wettbewerb umsetzen und eine Kampagne planen, um Schüler*innen und Lehrer*innen zu erreichen (z. B. über Twitter-Lehrerzimmer und mit Hilfe der Paten). Wichtig ist uns außerdem, dass wir Leitlinien zum Umgang mit Kommentaren, die zu den Videos der Schüler*innen geschrieben werden, entwickeln und Unterstützungsangebote zusammentragen. Wir sind digitalSchoolStory Rollen: Stephanie Referentin for Storytelling, Bloggerin, Word Press, Social Media-Arbeit Malte Organisation, Schnittstelle Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern im Bundesland Hessen Pia Projektleiterin Umsetzung für Lehrkräfte, Specialist for Bildungssystem Lea Öffentlichkeitsarbeit Social Media (Face), Schülerin Nina Gründerin, Unternehmens- und PR-Netzwerk, Sparringspartner, Pressesprecherin, Kommunikationsexpertin, Koordinatorin Creator-Netzwerk Siggi Experte Elternperspektive, Design, UX Frank Konzeptmanager für den Wettbewerb, Praxisnahe Umsetzung des Projekts Wiebke Motivation Manager, Schülerin Creator als aktive Paten zum Start Younes Zarou https://vm.tiktok.com/o71dTK/ Onkel Banjou https://vm.tiktok.com/oWVY5T/ Monumental mo https://vm.tiktok.com/ovHvYB/ Für die nächsten Schritte benötigen wir Know-how und Fördermittel Datenschutz und Urheberrechte sind wichtige Themen, die auch unsere Inhalte betreffen. Damit sich Eltern, Lehrer*innen und Schüler*innen bei uns in einem sicheren Umfeld bewegen, sind wir auf der Suche nach einem Rechtsexperten. Da sich Jugendliche im Netz auch Hate Speech ausgesetzt sehen könnten, ist es wichtig über unsere Creator Aufklärungsarbeit zu leisten und Schüler*innen sowie Lehrer*innen für dieses Thema zu sensibilisieren. Auch Kooperationen mit anderen Projektpartnern zu diesem Thema könnten interessant sein, wie z. B. Digitale Helden oder Medienscouts. Um jedoch im Fall der Fälle schnell und richtig zu handeln, wird noch die Expertise eines Rechtsanwalts aus dem Netzwerk heraus mit den Schwerpunkten IT und Medienrecht gesucht. Wir sind auch auf der Suche Förderer für dieses Projekt zu gewinnen, die uns einerseits mit fachlicher Expertise oder auch finanziell das Projekt unterstützen wollen.
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Was kann Schule von Youtube, TikTok & Co. lernen? Schüler*innen erstellen zusammen mit Top Content Creatorn Lernvideos und trainieren ihre 21st Century skills.
['Nina I. Mülhens', 'Frank Richter', 'Siegfried Baldauf', 'Stephanie Braun']
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