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(3) Ersatzansprüche des Unternehmers gegen den Verbraucher wegen einer durch die Ausübung von |
Datenschutzrechten oder die Abgabe datenschutzrechtlicher Erklärungen bewirkten Einschränkung der zulässigen |
Datenverarbeitung sind ausgeschlossen. |
§ |
327r Änderungen an digitalen Produkten |
(1) Bei einer dauerhaften Bereitstellung darf der Unternehmer Änderungen des digitalen Produkts, die über |
das zur Aufrechterhaltung der Vertragsmäßigkeit nach § 327e Absatz 2 und 3 und § 327f erforderliche Maß |
hinausgehen, nur vornehmen, wenn |
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Ein Service des Bundesministeriums der Justiz sowie des Bundesamts für |
Justiz ‒ www.gesetze-im-internet.de |
1. |
2. |
3. |
der Vertrag diese Möglichkeit vorsieht und einen triftigen Grund dafür enthält, |
dem Verbraucher durch die Änderung keine zusätzlichen Kosten entstehen und |
der Verbraucher klar und verständlich über die Änderung informiert wird. |
(2) Eine Änderung des digitalen Produkts, welche die Zugriffsmöglichkeit des Verbrauchers auf das digitale |
Produkt oder welche die Nutzbarkeit des digitalen Produkts für den Verbraucher beeinträchtigt, darf der |
Unternehmer nur vornehmen, wenn er den Verbraucher darüber hinaus innerhalb einer angemessenen Frist vor |
dem Zeitpunkt der Änderung mittels eines dauerhaften Datenträgers informiert. Die Information muss Angaben |
enthalten über: |
1 |
. |
. |
Merkmale und Zeitpunkt der Änderung sowie |
2 |
die Rechte des Verbrauchers nach den Absätzen 3 und 4. |
Satz 1 gilt nicht, wenn die Beeinträchtigung der Zugriffsmöglichkeit oder der Nutzbarkeit nur unerheblich ist. |
(3) Beeinträchtigt eine Änderung des digitalen Produkts die Zugriffsmöglichkeit oder die Nutzbarkeit im Sinne des |
Absatzes 2 Satz 1, so kann der Verbraucher den Vertrag innerhalb von 30 Tagen unentgeltlich beenden. Die Frist |
beginnt mit dem Zugang der Information nach Absatz 2 zu laufen. Erfolgt die Änderung nach dem Zugang der |
Information, so tritt an die Stelle des Zeitpunkts des Zugangs der Information der Zeitpunkt der Änderung. |
(4) Die Beendigung des Vertrags nach Absatz 3 Satz 1 ist ausgeschlossen, wenn |
1 |
. |
. |
die Beeinträchtigung der Zugriffsmöglichkeit oder der Nutzbarkeit nur unerheblich ist oder |
2 |
dem Verbraucher die Zugriffsmöglichkeit auf das unveränderte digitale Produkt und die Nutzbarkeit des |
unveränderten digitalen Produkts ohne zusätzliche Kosten erhalten bleiben. |
(5) Für die Beendigung des Vertrags nach Absatz 3 Satz 1 und deren Rechtsfolgen sind die §§ 327o und 327p |
entsprechend anzuwenden. |
(6) Die Absätze 1 bis 5 sind auf Paketverträge, bei denen der andere Bestandteil des Paketvertrags die |
Bereitstellung eines Internetzugangsdienstes oder eines öffentlich zugänglichen nummerngebundenen |
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