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interpersonellen Telekommunikationsdienstes im Rahmen eines Paketvertrags im Sinne des § 66 Absatz 1 des |
Telekommunikationsgesetzes zum Gegenstand hat, nicht anzuwenden. |
§ |
327s Abweichende Vereinbarungen |
(1) Auf eine Vereinbarung mit dem Verbraucher, die zum Nachteil des Verbrauchers von den Vorschriften dieses |
Untertitels abweicht, kann der Unternehmer sich nicht berufen, es sei denn, die Vereinbarung wurde erst nach der |
Mitteilung des Verbrauchers gegenüber dem Unternehmer über die unterbliebene Bereitstellung oder über den |
Mangel des digitalen Produkts getroffen. |
§ |
327s Abweichende Vereinbarungen |
(1) Auf eine Vereinbarung mit dem Verbraucher, die zum Nachteil des Verbrauchers von den Vorschriften dieses |
Untertitels abweicht, kann der Unternehmer sich nicht berufen, es sei denn, die Vereinbarung wurde erst nach der |
Mitteilung des Verbrauchers gegenüber dem Unternehmer über die unterbliebene Bereitstellung oder über den |
Mangel des digitalen Produkts getroffen. |
(2) Auf eine Vereinbarung mit dem Verbraucher über eine Änderung des digitalen Produkts, die zum Nachteil des |
Verbrauchers von den Vorschriften dieses Untertitels abweicht, kann der Unternehmer sich nicht berufen, es sei |
denn, sie wurde nach der Information des Verbrauchers über die Änderung des digitalen Produkts gemäß § 327r |
getroffen. |
(3) Die Vorschriften dieses Untertitels sind auch anzuwenden, wenn sie durch anderweitige Gestaltungen |
umgangen werden. |
(4) Die Absätze 1 und 2 gelten nicht für den Ausschluss oder die Beschränkung des Anspruchs auf |
Schadensersatz. |
(5) § 327h bleibt unberührt. |
Untertitel 2 |
Besondere Bestimmungen für Verträge über digitale Produkte zwischen |
Unternehmern |
§ |
327t Anwendungsbereich |
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Ein Service des Bundesministeriums der Justiz sowie des Bundesamts für |
Justiz ‒ www.gesetze-im-internet.de |
Auf Verträge zwischen Unternehmern, die der Bereitstellung digitaler Produkte gemäß der nach den §§ 327 und |
327a vom Anwendungsbereich des Untertitels 1 erfassten Verbraucherverträge dienen, sind ergänzend die |
Vorschriften dieses Untertitels anzuwenden. |
§ |
327u Rückgriff des Unternehmers |
(1) Der Unternehmer kann von dem Unternehmer, der sich ihm gegenüber zur Bereitstellung eines digitalen |
Produkts verpflichtet hat (Vertriebspartner), Ersatz der Aufwendungen verlangen, die ihm im Verhältnis zu einem |
Verbraucher wegen einer durch den Vertriebspartner verursachten unterbliebenen Bereitstellung des vom |
Vertriebspartner bereitzustellenden digitalen Produkts aufgrund der Ausübung des Rechts des Verbrauchers |
nach § 327c Absatz 1 Satz 1 entstanden sind. Das Gleiche gilt für die nach § 327l Absatz 1 vom Unternehmer zu |
tragenden Aufwendungen, wenn der vom Verbraucher gegenüber dem Unternehmer geltend gemachte Mangel |
bereits bei der Bereitstellung durch den Vertriebspartner vorhanden war oder in einer durch den Vertriebspartner |
verursachten Verletzung der Aktualisierungspflicht des Unternehmers nach § 327f Absatz 1 besteht. |
(2) Die Aufwendungsersatzansprüche nach Absatz 1 verjähren in sechs Monaten. Die Verjährung beginnt |
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