id
stringlengths
9
12
text
stringlengths
456
2.45k
title
stringlengths
3
2.39k
doc_265_n_2
Bei der freien Energie spielen auch historisch bedeutende Personen wie Nikola Tesla eine passive Rolle. Seine Person und Arbeiten wie der Magnifying transmitter werden im Bereich der Legendenbildung oft als Beispiel für die praktische Anwendung von freier Energie erwähnt, obwohl sich dieser auf Effekte elektromagnetischer Strahlung bezog. Nikola Tesla war eine schillernde Persönlichkeit mit guten Kontakten in die gehobene New Yorker Gesellschaft und zu Geldgebern wie J. P. Morgan. Ab 1890 spekulierte er über Möglichkeiten zur Nutzung der im Weltraum vorhandenen Energie, wobei er betonte, dass nicht die statische, sondern nur die kinetische Energie nutzbar sei. Im März 1901 meldete er sein Patent für einen ''Apparat zum Gebrauch von Strahlungsenergie'' an, der „Raumenergie“ auffangen und in elektrische Energie umwandeln soll. In der eigentlichen Patentschrift findet sich allerdings kein Hinweis auf „freie Energie“ oder „Raumenergie“, sondern vielmehr auf Solarenergie: Durch diese Maschine soll also die elektromagnetische Strahlung der Sonne durch eine Photozelle („Plate P“) in elektrischen Strom umgewandelt und damit ein Kondensator geladen werden.
Freie_Energie__Pseudowissenschaft_
doc_266_n_0
Die folgenden Verbindungen stehen vor allem für die emotionale Komponente der Geruchswahrnehmung: Vom Bulbus olfactorius über die Stria lateralis kommt es zu einer Verbindung mit der Amygdala (Limbisches System), dem lateralen Hypothalamus, anschließend dem basalen Vorderhirn und dem orbitofrontalen Cortex. Ebenso gibt es Projektionen über die Stria medialis zum Tuberculum olfactorium und weiter zum Septum. Dieser Schaltkreis ist vor allem für die Vermittlung des Gefühls zuständig, das wir empfinden, wenn wir einen Duft riechen. Besonders die Amygdala ist an der Vermittlung von Gefühlen beteiligt, das basale Vorderhirn und der orbitofrontale Cortex spielen bei motivationalen Funktionen eine Rolle. Informationen, welche mit Emotionen verknüpft sind, lassen sich besser lernen, da sie nicht nur explizit im semantischen Gedächtnis zu speichern sind, sondern mit dem emotionalen Hintergrund auch implizit über das episodische Gedächtnis abgelegt werden.
Olfaktorische_Wahrnehmung
doc_266_n_1
Hypothalamus Lage des Hypothalamus (3D-Animation) Lage des Hypothalamus, Embryonalstadium im Sagittalschnitt Der Hypothalamus (von altgriechisch ὑπό ''hypo'' „unter“ und θάλαμος ''thálamos'' „Zimmer, Kammer“) ist ein Teil des Gehirns und befindet sich direkt über der Hypophyse. Der Hypothalamus ist ein Abschnitt des Zwischenhirns (''Diencephalon'') im Bereich der Sehnervenkreuzung (''Chiasma opticum''). Medial wird der Hypothalamus vom dritten Ventrikel, kranial vom Thalamus begrenzt. Das Infundibulum, der sogenannte Hypophysenstiel, verbindet den Hypothalamus mit der Hypophyse, deren Hinterlappen noch als Teil des Hypothalamus bezeichnet wird. Der Hypothalamus steuert im Zusammenwirken mit der Hypophyse andere endokrine Drüsen. Er bildet besondere Steuerhormone (Releasing- und Inhibiting-Hormone), verschiedene Neuropeptide sowie Dopamin und regelt hierüber maßgeblich die vegetativen Funktionen des Körpers.
Hypothalamus Lage des Hypothalamus (3D-Animation) Lage des Hypothalamus, Embryonalstadium im Sagittalschnitt Der Hypothalamus (von altgriechisch ὑπό ''hypo'' „unter“ und θάλαμος ''thálamos'' „Zimmer, Kammer“) ist ein Teil des Gehirns und befindet sich direkt über der Hypophyse. Der Hypothalamus ist ein Abschnitt des Zwischenhirns (''Diencephalon'') im Bereich der Sehnervenkreuzung (''Chiasma opticum''). Medial wird der Hypothalamus vom dritten Ventrikel, kranial vom Thalamus begrenzt. Das Infundibulum, der sogenannte Hypophysenstiel, verbindet den Hypothalamus mit der Hypophyse, deren Hinterlappen noch als Teil des Hypothalamus bezeichnet wird. Der Hypothalamus steuert im Zusammenwirken mit der Hypophyse andere endokrine Drüsen. Er bildet besondere Steuerhormone (Releasing- und Inhibiting-Hormone), verschiedene Neuropeptide sowie Dopamin und regelt hierüber maßgeblich die vegetativen Funktionen des Körpers.
doc_266_n_2
Zerebrale Insulinsuppression (engl. ''cerebral insulin supression'', ''CIS'') Der wichtigste Brain-Pull-Mechanismus, mit dem das Gehirn mehr Glukose anfordert, wird als zerebrale Insulinsuppression bezeichnet. Die Glukoseflüsse sind entweder zum Gehirn oder in das Muskel- bzw. Fettgewebe gerichtet (Abbildung „zerebrale Insulinsuppression“). Das Gehirn misst mit Hilfe von Energiesensoren seine Energiekonzentration. Wenn die Konzentration von Energie (ATP) in den Nervenzellen abfällt, werden Nervenzellen in der Amygdala, dem ventromedialen Hypothalamus und dem Nucleus paraventricularis aktiviert, welche ihrerseits das sympathische Nervensystem und das Hypothalamus-Nebennierenrindensystem stimulieren. Beide, das sympathische Nervensystem sowie das Hypothalamus-Nebennierenrindensystem, unterdrücken die Insulinsekretion der β-Zellen in der Bauchspeicheldrüse. Auf diese Weise wird der über den Glukosetransporter-4 (GLUT-4) vermittelte Glukosetransport in das Muskel- und Fettgewebe reduziert. Glukose steht somit der GLUT-1-vermittelten Glukoseaufnahme ins Gehirn zur Verfügung, welche unabhängig von Insulin ist. So begrenzt das Gehirn die Glukoseaufnahme in die peripheren Gewebe und versorgt sich selbst nach Bedarf mit Glukose. Bei jeder Aktivierung des Brain-Pulls wird das Stresshormon Kortisol ins Blut freigesetzt, welches von dort wieder auf den Hypothalamus und die Amygdala zurückwirkt. Hier bewirkt Kortisol kurzfristig, dass der Brain-Pull zurückgefahren wird, und langfristig programmiert Kortisol in den höheren Hirnregionen die Reaktivität des Brain-Pull-Systems. Bei dieser Langzeitprogrammierung spielt das Endocannabinoidsystem eine wesentliche Rolle. Dieses ist in der Lage, bei Dauerstressbelastungen das Stresssystem aus einem hoch-reaktiven Modus in einen nieder-reaktiven Modus zu überführen. Die Abschwächung der Reaktivität des Stresssystems kommt einer Gewöhnung (Habituation) des Gehirns gleich.
Selfish-Brain-Theorie
doc_267_n_0
Förderprogramme_der_EU Der größte Teil des EU-Haushalts fließt in Form von Förderprogrammen in die Gemeinsame Agrarpolitik zur Unterstützung der Landwirtschaft (jährlich etwa 55 Mrd. Euro ≙ 43 % des Haushalts) und in die Kohäsionspolitik zur regionalen Entwicklung in den EU-Mitgliedstaaten sowie die Bereiche Forschung und Innovation (jährlich etwa 60 Mrd. Euro ≙ 45 % des Haushalts). Als Finanzierungsinstrumente stehen für die Agrarförderung der Europäische Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL), der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums sowie der Europäische Meeres- und Fischereifonds zur Verfügung. Die regionale Strukturförderung erfolgt aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Kohäsionsfonds. Typischerweise werden diese Finanzhilfen nicht direkt von der EU-Kommission ausbezahlt, sondern über nationale und regionale Behörden der EU-Mitgliedstaaten. Meist handelt es sich dabei um große Infrastrukturprojekte, bei denen die EU-Mittel mit Bundes-, Landes-, kommunalen und sonstigen öffentlichen Mitteln, ggf. auch privaten Mitteln kofinanziert werden müssen. Direkt zahlt die EU-Kommission Finanzhilfen an staatliche oder private Organisationen und Einrichtungen mit Rechtspersönlichkeit, wie etwa Universitäten, Fachhochschulen, Unternehmen, Interessenverbände und Nichtregierungsorganisationen. Diese Gelder fließen in Projekte aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Bildung, Umweltschutz, Verbraucherschutz, Informationsgesellschaft, Energie und Verkehr sowie in Maßnahmen der EU-Außenhilfe. In Ausnahmefällen werden auch Einzelpersonen unterstützt. Die Vergaberichtlinien, Zahlungsbestimmungen und Verfahren aller EU-Finanzhilfen stehen in der 'Haushaltsordnung' und den dazugehörigen Durchführungsbestimmungen. Die Haushaltsordnung sieht unter anderem vor, dass die EU jährlich einen Bericht über die Förderungen mit allen Namen und Adressen der Begünstigten herausgeben muss.
Förderprogramme_der_EU Der größte Teil des EU-Haushalts fließt in Form von Förderprogrammen in die Gemeinsame Agrarpolitik zur Unterstützung der Landwirtschaft (jährlich etwa 55 Mrd. Euro ≙ 43 % des Haushalts) und in die Kohäsionspolitik zur regionalen Entwicklung in den EU-Mitgliedstaaten sowie die Bereiche Forschung und Innovation (jährlich etwa 60 Mrd. Euro ≙ 45 % des Haushalts). Als Finanzierungsinstrumente stehen für die Agrarförderung der Europäische Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL), der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums sowie der Europäische Meeres- und Fischereifonds zur Verfügung. Die regionale Strukturförderung erfolgt aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Kohäsionsfonds. Typischerweise werden diese Finanzhilfen nicht direkt von der EU-Kommission ausbezahlt, sondern über nationale und regionale Behörden der EU-Mitgliedstaaten. Meist handelt es sich dabei um große Infrastrukturprojekte, bei denen die EU-Mittel mit Bundes-, Landes-, kommunalen und sonstigen öffentlichen Mitteln, ggf. auch privaten Mitteln kofinanziert werden müssen. Direkt zahlt die EU-Kommission Finanzhilfen an staatliche oder private Organisationen und Einrichtungen mit Rechtspersönlichkeit, wie etwa Universitäten, Fachhochschulen, Unternehmen, Interessenverbände und Nichtregierungsorganisationen. Diese Gelder fließen in Projekte aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Bildung, Umweltschutz, Verbraucherschutz, Informationsgesellschaft, Energie und Verkehr sowie in Maßnahmen der EU-Außenhilfe. In Ausnahmefällen werden auch Einzelpersonen unterstützt. Die Vergaberichtlinien, Zahlungsbestimmungen und Verfahren aller EU-Finanzhilfen stehen in der 'Haushaltsordnung' und den dazugehörigen Durchführungsbestimmungen. Die Haushaltsordnung sieht unter anderem vor, dass die EU jährlich einen Bericht über die Förderungen mit allen Namen und Adressen der Begünstigten herausgeben muss.
doc_267_n_1
Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz Durch das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) oder, im Langtitel, ''Gesetz über Finanzhilfen des Bundes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden'' gewährt der Bund den Ländern Finanzhilfen für Investitionen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden ( GVFG). Im Gesetzestext sind verschiedene „förderungsfähige Vorhaben“ ( Abs. 1 GVFG), die „Voraussetzungen der Förderung“ ( GVFG) sowie „Höhe und Umfang der Förderung“ ( GVFG) angegeben. Eine der Voraussetzungen ist, dass die Standardisierte Bewertung für das Vorhaben ein gesamtwirtschaftliches Nutzen-Kosten-Verhältnis größer als 1 errechnet ( Abs. 1 Nr. 2, GVFG). Die Förderung ist nicht für jedes Bundesland gleich, da auch auf die örtlichen Gegebenheiten eingegangen wird. Beispielsweise werden die besonderen Umstände der neuen Bundesländer mitberücksichtigt ( Abs. 3, Abs. 2 Satz 5, Abs. 2 Nr. 2, Abs. 4 GVFG).
Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz Durch das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) oder, im Langtitel, ''Gesetz über Finanzhilfen des Bundes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden'' gewährt der Bund den Ländern Finanzhilfen für Investitionen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden ( GVFG). Im Gesetzestext sind verschiedene „förderungsfähige Vorhaben“ ( Abs. 1 GVFG), die „Voraussetzungen der Förderung“ ( GVFG) sowie „Höhe und Umfang der Förderung“ ( GVFG) angegeben. Eine der Voraussetzungen ist, dass die Standardisierte Bewertung für das Vorhaben ein gesamtwirtschaftliches Nutzen-Kosten-Verhältnis größer als 1 errechnet ( Abs. 1 Nr. 2, GVFG). Die Förderung ist nicht für jedes Bundesland gleich, da auch auf die örtlichen Gegebenheiten eingegangen wird. Beispielsweise werden die besonderen Umstände der neuen Bundesländer mitberücksichtigt ( Abs. 3, Abs. 2 Satz 5, Abs. 2 Nr. 2, Abs. 4 GVFG).
doc_267_n_2
Zimmermanns wissenschaftliche Arbeiten entstammen mehrheitlich den Bereichen Arbeitsökonomie, Bevölkerungsökonomie und Migration. Er kritisierte die Einführung von Mindestlöhnen in der Zeitarbeitsbranche und einen schleppenden Subventionsabbau. 2013 warnte er die Politik vor der Einführung flächendeckender Mindestlöhne. In Kritik geriet Zimmermann durch eine Überarbeitung von DIW-Papieren, die nicht im Einklang mit seiner Position zum Fachkräftemangel standen. Zimmermann vertritt die Ansicht, dass Zuwanderer aus Drittstaaten eine für Europa erforderliche Arbeitsmobilität darstellen. Es komme in der EU zu divergierender Wirtschaftsentwicklung, da seit der Einführung des Euro Unterschiede in der Wirtschaftsentwicklung einzelner EU-Staaten nicht mehr mittels flexibler Wechselkurse abgefedert werden konnten. Die nationalen Regierungen hätten es versäumt, ein effektives System von Finanzhilfen oder ein Transfersystem zugunsten schwacher Mitgliedsländer zu etablieren und die Arbeitsmobilität hinreichend zu fördern. Angesichts eines vergleichsweise starren europäische Arbeitsmarkts sei die zirkuläre Migration eine „Mobilitätsreserve“ für die Zukunft.
Klaus_F._Zimmermann
doc_268_n_0
Schweriner_Grenzvertrag Der Stettiner Zipfel im Norden der Oder-Neiße-Grenze Der Schweriner Grenzvertrag war ein sowjetisch-polnisches Abkommen über die Festlegung der Westgrenze Polens im Abschnitt Swinemünde – Greifenhagen. Das Abkommen wurde am 21. September 1945 in Schwerin unterzeichnet. Dadurch kam es „zu einer räumlichen Präzisierung der Abgrenzung zwischen sowjetischem Besatzungsgebiet einerseits und polnischem Verwaltungsgebiet andererseits, welche die Grenzlinie nunmehr, den gesamten sog. ‚Stettiner Zipfel‘ umfassend, weit nach Westen vorschob“. Durch dieses Vertragswerk wurde der Verlauf des nördlichen Teiles der Oder-Neiße-Grenze festgelegt.
Schweriner_Grenzvertrag Der Stettiner Zipfel im Norden der Oder-Neiße-Grenze Der Schweriner Grenzvertrag war ein sowjetisch-polnisches Abkommen über die Festlegung der Westgrenze Polens im Abschnitt Swinemünde – Greifenhagen. Das Abkommen wurde am 21. September 1945 in Schwerin unterzeichnet. Dadurch kam es „zu einer räumlichen Präzisierung der Abgrenzung zwischen sowjetischem Besatzungsgebiet einerseits und polnischem Verwaltungsgebiet andererseits, welche die Grenzlinie nunmehr, den gesamten sog. ‚Stettiner Zipfel‘ umfassend, weit nach Westen vorschob“. Durch dieses Vertragswerk wurde der Verlauf des nördlichen Teiles der Oder-Neiße-Grenze festgelegt.
doc_268_n_1
Der Name ''Panmunjeom'' soll aus dem Namen eines Dorfes „Neolmun“ stammen, was ein Tor aus Brettern bedeutet. Seit dem 10. Juli 1951 trafen sich dort Delegationen der verfeindeten Parteien, um über eine Beendigung des Krieges zu verhandeln. Nach 765 Konferenzen unterzeichneten China, Nordkorea und die UNO (vertreten durch die USA) schließlich am 27. Juli 1953 das Waffenstillstandsabkommen. Nach den Festlegungen des Abkommens wurden alle Siedlungen innerhalb der entmilitarisierten Zone – also auch der ursprünglich ''Panmunjeom'' genannte Ort – geräumt. Das Hauptquartier der aus Vertretern beider Seiten bestehenden Waffenstillstandskommission MAC wurde auf die neugezogene Grenze zwischen beiden koreanischen Staaten verlegt, behielt aber den Namen ''Panmunjeom'' bei. Auch in den folgenden Jahrzehnten diente Panmunjeom als Ort weiterer Verhandlungen. Am 27. April 2018 überschritt der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un innerhalb der JSA die Grenze zum Süden, um den südkoreanischen Präsidenten Moon Jae-in auf einem Gipfel im ''Peace House'' zu treffen. Bei der Begrüßung trat auch Moon auf Kims Einladung kurzzeitig über die Grenzmarkierung auf nordkoreanisches Territorium über. Im September wurde von beiden Koreas ein Abkommen zum Abbau von militärischen Spannungen geschlossen. Vom 1. bis 19. Oktober wurden nach dem Abkommen Minen in der JSA geräumt und bis 25. fand die Entwaffnung und der Abzug von Wachposten statt. Am 30. Juni 2019 trafen sich Kim Jong-un und US-Präsident Donald Trump zu einem Gespräch in Panmunjeom. Dabei überschritt Trump als erster US-Präsident die Grenze nach Nordkorea, im Anschluss überschritten beide gemeinsam die Grenze zu Südkorea.
Panmunjeom
doc_268_n_2
Massaker_in_Südkorea Eine Reihe von Massakern in Süd- und Nordkorea ereignete sich in den Jahren 1948 bis 1951 vor dem Hintergrund der Teilung Koreas in Nordkorea und Südkorea (1945) und des Koreakrieges (1950–1953). Nachdem der Zweite Weltkrieg 1945 mit der Kapitulation Japans beendet war, zerbrach das japanische Kolonialreich und die koreanische Halbinsel wurde von den Streitkräften der USA und der Sowjetunion besetzt. In der Folge richteten die beiden Mächte Besatzungszonen ein und verwalteten den jeweils von ihren Streitkräften besetzten Teil Koreas durch eine Militärregierung. Aus den am 10. Mai 1948 abgehaltenen Parlamentswahlen in Südkorea ging eine militant antikommunistische Regierung hervor.
Massaker_in_Südkorea Eine Reihe von Massakern in Süd- und Nordkorea ereignete sich in den Jahren 1948 bis 1951 vor dem Hintergrund der Teilung Koreas in Nordkorea und Südkorea (1945) und des Koreakrieges (1950–1953). Nachdem der Zweite Weltkrieg 1945 mit der Kapitulation Japans beendet war, zerbrach das japanische Kolonialreich und die koreanische Halbinsel wurde von den Streitkräften der USA und der Sowjetunion besetzt. In der Folge richteten die beiden Mächte Besatzungszonen ein und verwalteten den jeweils von ihren Streitkräften besetzten Teil Koreas durch eine Militärregierung. Aus den am 10. Mai 1948 abgehaltenen Parlamentswahlen in Südkorea ging eine militant antikommunistische Regierung hervor.
doc_269_n_2
N64-Controller mit eingestecktem Rumble Pak Das Rumble Pak wurde 1997 zusammen mit dem Spiel ''Lylat Wars'' in einem Bundle und später auch einzeln verkauft. Dieses Feature wurde von anderen Herstellern kopiert und ist heute in jedem Konsolen-Controller Standard (abgesehen von der fehlenden Rumble-Funktion des PS3-Controllers „Sixaxis“ und des Wavebird-Controller für den Nintendo GameCube). Nintendo bot nie ein Pak an, das die Funktionen von Rumble und Controller Pak vereinte, so dass der Spieler sich bisweilen gezwungen sah, zwischen Rumble-Effekt und Speichermöglichkeit – wenn ein Spiel kein Speichern auf dem Modul unterstützte – zu wählen. Um dieses Problem zu umgehen, wurde in späteren Spielen die Möglichkeit gegeben, die Paks für einen Moment auszutauschen. Andere Hersteller boten Module an, die zwischen Speichern und Vibration umgeschaltet werden konnten, was allerdings keine optimale Lösung darstellte, da diese Module mit einigen Spielen nicht korrekt arbeiteten.
Nintendo_64
doc_270_n_0
Die Wildtyp-Allele der Onkogene werden in der Zellbiologie üblicherweise als ''Protoonkogene'' bezeichnet. Durch eine konstitutiv aktivierende ''gain-of-function''-Mutation der genomischen DNA entsteht aus dem Wildtyp-Allel eines Onkogens ein konstitutiv aktiviertes Allel, das eigentliche ''Onkogen'' im zellbiologisch-funktionellen Sinn. Diese Mutationen können durch schädliche physikalische Einflüsse (UV-Strahlung, ionisierende Strahlung), chemische Substanzen (Karzinogene, Mutagene), durch biologische Agenzien (zum Beispiel Viren) hervorgerufen werden aber auch zufällig (das heißt stochastisch) auftreten.
Onkogen
doc_270_n_1
Als Evolutionsfaktoren bezeichnet man in der Biologie Prozesse, durch die der Genpool (die Gesamtheit aller Genvariationen in einer Population) verändert wird. Dies erfolgt überwiegend durch Veränderungen der Allelfrequenzen im Genpool der Population. Diese Prozesse sind die zentrale Ursache für evolutionäre Veränderungen. Die wesentlichen Evolutionsfaktoren, die den Genpool (Gesamtheit aller Genvarianten in einer Population) verändern, sind Mutation, Rekombination, Selektion und Gendrift.
Evolution
doc_270_n_2
Gendrift bzw. Genshift und natürliche Selektion sind Evolutionsfaktoren und wirken gleichzeitig. Durch sie ändert sich die Zusammensetzung des Genpools. Die Häufigkeit von Allelen (Genvariationen) und damit die vorherrschenden phänotypischen Merkmale in einer Population werden über die Zeit geändert. Bei Gendrift und Genshift ist die Veränderung in der Häufigkeit der Allele unabhängig davon, ob sie vorteilhaft oder nachteilig auf den Phänotyp sind. Gendrift ist zufallsbedingt und unabhängig von der genetischen Fitness zu betrachten. Im Gegensatz dazu werden bei der natürlichen Selektion diejenigen phänotypischen Merkmale und damit diejenigen Allele bevorzugt, welche die genetische Fitness erhöhen. In großen Populationen, in denen die Gendrift klein ist, wird die natürliche Selektion selbst bei niedrigem Selektionsdruck den größeren Betrag zur Veränderung der Genfrequenzen haben. In kleinen Populationen dagegen werden die größeren statistischen Schwankungen durch die Gendrift die Änderungen durch die Selektion überlagern.
Gendrift
doc_271_n_0
Naturschutzgebiet_Winkhauser_Tal Lage auf der Stadtgrenze Essen/Mülheim Das Naturschutzgebiet Winkhauser Tal (dies ist die Bezeichnung in Essen, in Mülheim an der Ruhr heißt es „Naturschutzgebiet Winkhauser Bachtal“) ist ein Naturschutzgebiet auf der Grenze zwischen Essen und Mülheim an der Ruhr, in den benachbarten Stadtteilen Schönebeck (Essen) und Winkhausen (Mülheim) gelegen. Verwaltungstechnisch ist das ökologisch zusammenhängende Gebiet in zwei Teilflächen gegliedert – eine auf Essener Seite (Kennung ''E-007'') und eine in Mülheim (''MH-006'').
Naturschutzgebiet_Winkhauser_Tal Lage auf der Stadtgrenze Essen/Mülheim Das Naturschutzgebiet Winkhauser Tal (dies ist die Bezeichnung in Essen, in Mülheim an der Ruhr heißt es „Naturschutzgebiet Winkhauser Bachtal“) ist ein Naturschutzgebiet auf der Grenze zwischen Essen und Mülheim an der Ruhr, in den benachbarten Stadtteilen Schönebeck (Essen) und Winkhausen (Mülheim) gelegen. Verwaltungstechnisch ist das ökologisch zusammenhängende Gebiet in zwei Teilflächen gegliedert – eine auf Essener Seite (Kennung ''E-007'') und eine in Mülheim (''MH-006'').
doc_271_n_1
Die Gemeinde befindet sich im Gebirge Veporské vrchy, einem Teil des Slowakischen Erzgebirges. Die Höhe im 45,7 km² großen Gemeindegebiet variiert von bis (höchster Berg Bykovo mit ). Bedingt durch die Lage entstehen in der Gemeinde mehrere Bäche, die in die Flüsse Ipeľ und Slatina fließen. Das Ortszentrum liegt auf einer Höhe von und ist neun Kilometer von Hriňová sowie 22 Kilometer von Detva entfernt. Verwaltungstechnisch ist die Gemeinde offiziell in sechs Gemeindeteile gegliedert: Čechánky, Látky, Mláky, Nový Svet, Paseky und Polianky.
Látky
doc_271_n_2
In der Kaiserzeit war die Luisenstadt verwaltungstechnisch in die zwei amtlichen Stadtteile ''Luisenstadt diesseits des Kanals'' und ''Luisenstadt jenseits des Kanals'' gegliedert, bezogen auf den Luisenstädtischen Kanal. Bei der Bildung von Groß-Berlin im Jahr 1920 fiel die gesamte Luisenstadt jenseits des Kanals sowie der südliche Teil der Luisenstadt diesseits des Kanals an den Bezirk Kreuzberg und der nördliche Teil der Luisenstadt diesseits des Kanals an den Bezirk Mitte. Damit verschwand der Name Luisenstadt aus den offiziellen Karten.
Luisenstadt
doc_272_n_0
Als Quereinsteiger gelten Menschen, die auf einem hohen Niveau in die Politik wechseln – und vorher eine Karriere in einem politikfernen Beruf gemacht haben. Ausschlusskriterien sind dabei eine sogenannte Ochsentour in einer Partei sowie Erfahrungen in politischen Funktionen. Insgesamt wurden in Deutschland von 1949 bis 2009 auf Bundesebene nur 250 der insgesamt 4088 zu vergebenden Positionen mit Seiteneinsteigern besetzt, eine Quote von sechs Prozent. Zum Beispiel handelt es sich um Hochschulprofessoren oder Künstler, die von der jeweiligen Partei entweder wegen ihrer Sachkunde oder wegen ihrer imagefördernden Prominenz nominiert oder in ein exponiertes Amt gewählt werden, ohne die klassische Parteikarriere absolviert zu haben. Beispiele in den USA sind die Wahl des Hollywood-Schauspielers Clint Eastwood 1986 zum Bürgermeister von Carmel, von Arnold Schwarzenegger 2003 zum Gouverneur von Kalifornien oder von Donald Trump 2016 zum Präsidenten.
Quereinsteiger
doc_272_n_1
Der Gouverneur wird alle vier Jahre am ersten Dienstag nach dem ersten Montag im November gewählt. Der Termin für den Urnengang fällt also immer auf ein Datum zwischen dem 2. und 8. November. Die Wahl erfolgt unmittelbar durch das Volk, man spricht also von einer Direktwahl. Parallel finden Wahlen zu anderen exekutiven Regierungsämtern in Kalifornien, zur State Legislature und zum Kongress statt. Da es sich beim Kongress um Halbzeitwahlen handelt, werden keine Präsidentschaftswahlen abgehalten. Diese finden daher immer in der Mitte der Amtszeit des kalifornischen Gouverneurs statt, der wiederum in der Mitte einer präsidialen Amtszeit gewählt wird. Wahljahre sind also beispielsweise 2010, 2014 und 2018. Als Gewinner der Wahl geht automatisch der Kandidat mit den meisten Stimmen hervor. Eine absolute Mehrheit der Stimmen ist für die Wahl zum Gouverneur, wie in fast allen anderen Bundesstaaten auch, nicht vorgesehen. In der Geschichte kam es daher mehrfach vor, dass Gouverneure mit weniger als 50 Prozent der Stimmen gewählt wurden. Dies war stets dann der Fall, wenn Kandidaten kleinerer Parteien oder unabhängige Bewerber größere Stimmenanteile erzielt haben und die Wahl zwischen den Kandidaten der beiden großen Parteien knapp ausfiel. Durch das 2012 eingeführte Vorwahlsystem, bei dem nur die beiden Bewerber mit den meisten Stimmen zur Hauptwahl antreten können, ergibt sich jedoch für den Gewinner automatisch eine absolute Mehrheit der Stimmen. Wahlberechtigt sind alle Bürger des Staates Kalifornien, die das achtzehnte Lebensjahr vollendet haben. Das passive Wahlrecht, also das Recht, zum Gouverneur gewählt zu werden, hat jede volljährige Person mit der amerikanischen Staatsbürgerschaft, die seit mindestens fünf Jahren in Kalifornien lebt. Die amerikanische Staatsbürgerschaft ist allerdings nicht von Geburt an notwendig. Damit kann auch ein Einwanderer, die einen substanziellen Anteil der kalifornischen Bevölkerung bilden, dieses Amt übernehmen. Von 2003 bis 2011 amtierte so beispielsweise der gebürtige Österreicher Arnold Schwarzenegger als Gouverneur. Anders als in vielen US-Bundesstaaten sieht das kalifornische Wahlrecht außer der Volljährigkeit kein Mindestalter (bspw. 25, 30 oder 35 Jahre) vor, um wählbar zu sein. Tatsächlich war jedoch bisher kein Gouverneur jünger als 30 Jahre.
Gouverneur_von_Kalifornien
doc_272_n_2
Scott ist Mitglied der Republikanischen Partei. Für die Gouverneurswahlen in Florida nominierten ihn seine Partei zum Kandidaten, nachdem Amtsinhaber Charlie Crist aus der Partei ausgetreten war und anstelle einer zweiten Amtszeit eine Wahl zum US-Senator anstrebte. Am 2. November 2010 gewann Scott die Wahl zum Gouverneur gegen die Demokratin Alex Sink mit einem knappen Vorsprung von rund einem Prozent. Er konnte 48,8 Prozent der Stimmen auf sich vereinen, während seine Herausforderin 47,8 Prozent der Stimmen erhielt.
Rick_Scott
doc_273_p_0
Die Quelle des Reichtums stellen die Ölvorkommen Alaskas dar, die rund 85 Prozent der staatlichen Einnahmen ausmachen. Einmalig in den USA ist dabei der Alaska Permanent Fund, der die Einnahmen des Ölgeschäfts verwaltet und den jährlichen Gewinn zu gleich großen Teilen unter die Bewohner Alaskas verteilt. So erhielt jeder Bewohner Alaskas 2011 zusätzliche Einkünfte aus dem Fonds in Höhe von rund 1170 USD. Wegen der großen Waldgebiete ist die Holz- und Papierindustrie eine wichtige Einnahmequelle. In den Bergen werden Gold, Kupfer, Silber, Blei, Zinn und Eisen abgebaut. In der Fischerei werden überwiegend Lachs und Kabeljau exportiert. In Alaska gibt es Kohlevorkommen und eine 1968 entdeckte Erdöllinie. Dies verschafft Alaska und der Trans-Alaska-Pipeline eine wichtige Rolle auf dem Welt-Rohölmarkt. Nur in den Flusstälern (beispielsweise am Yukon) kann Landwirtschaft betrieben werden. Angebaut werden Getreide, Gemüse und Futterpflanzen, wobei es nur sehr wenige Anbauflächen gibt. Gezüchtet werden vorwiegend Pelztiere.
Alaska
doc_273_n_0
Cordova__Alaska_ Cordova ist eine Kleinstadt in Alaska an der Mündung des Flusses Copper River in den Golf von Alaska nahe dem Orca Inlet östlich der Bucht Prince William Sound. Der Name ist abgeleitet von dem spanischen Admiral Luis de Córdova. Der Ort wurde 1790 durch Salvador Fidalgo so benannt. Er war der Hauptort der Eyak, deren Sprache zuletzt nur noch von Marie Smith Jones gesprochen wurde. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind die Ölförderung, der Fischfang und der Tourismus. Cordova ist mit Luft- oder Wasserfahrzeugen erreichbar.
Cordova__Alaska_ Cordova ist eine Kleinstadt in Alaska an der Mündung des Flusses Copper River in den Golf von Alaska nahe dem Orca Inlet östlich der Bucht Prince William Sound. Der Name ist abgeleitet von dem spanischen Admiral Luis de Córdova. Der Ort wurde 1790 durch Salvador Fidalgo so benannt. Er war der Hauptort der Eyak, deren Sprache zuletzt nur noch von Marie Smith Jones gesprochen wurde. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind die Ölförderung, der Fischfang und der Tourismus. Cordova ist mit Luft- oder Wasserfahrzeugen erreichbar.
doc_273_n_1
Der Staatshaushalt umfasste 2009 Ausgaben von umgerechnet 652,9 Mio. US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 690,6 Mio. US-Dollar gegenüber. Daraus ergibt sich ein Haushaltsüberschuss in Höhe von 3,6 % des BIP. San Marino hat keine Staatsverschuldung. Im Jahr 2011 wurde (bedingt durch die Finanzkrise und die Halbierung der Einlagen san-marinesischer Banken) ein Rekorddefizit von 20 Millionen Euro erwirtschaftet. Im Jahr 2006 betrug der Anteil des Gesundheitssystems an den Staatsausgaben 7,2 % des BIP.
San_Marino
doc_273_n_2
Verkehrsreichste nationale Strecken nach Flughäfen ab San Francisco (2018) Alaska, American, Delta, Southwest, United Alaska, American, Frontier, United Alaska, American, Delta, JetBlue Alaska, Frontier, Southwest, United Alaska, Delta, JetBlue, United Alaska, Southwest, Sun Country, United Wichtigste nationale Strecken nach Metropolregionen (2018) Anteil an gesamternationaler Sitzplatzkapazität Wichtigste internationale Strecken nach Ländern (2018) Anteil an gesamterinternationaler Sitzplatzkapazität
San_Francisco_International_Airport
doc_274_p_0
Mit Büchern wie ''The Encyclopedia of Modern Bodybuilding'', ''Arnold: The Education of a Bodybuilder'' und ''Arnold’s Bodybuilding for Men'' wurde er zum Bestsellerautor. Bereits Ende der 1960er Jahre verdiente er seine erste Million mit Fitnessartikeln und -nahrung. Schwarzenegger gestand in Interviews den Konsum von anabolen Steroiden zu seiner Zeit als aktiver Bodybuilder. Schwarzeneggers Körpermaße waren, wie bei jedem Bodybuilder, je nach Alter und Trainingszustand unterschiedlich. In den 1970er Jahren wurden bei ihm während der Wettkampfphase folgende Werte gemessen: Seit 1. März 2013 ist Schwarzenegger ''Group Executive Editor'' (Chefredakteur) beim Verlagsunternehmen American Media seines frühen Förderers Joe Weider, in dem viele Bodybuilding-, Sport- und Fitness-Zeitschriften erscheinen. Er bekam in den USA auch die Bezeichnung „The Austrian Oak“ („Die österreichische Eiche“).
Arnold_Schwarzenegger
doc_274_n_0
Ein Buch wird zu einem Bestseller, indem es überdurchschnittlich oft verkauft wird. Dabei ist nicht immer die literarische Qualität eines Buches ausschlaggebend. Ein Buch kann durch eine von Verlag und Literaturvertretung in vielen Einzelheiten geplante Herstellung zum Bestseller gemacht werden. Wichtig für den Erfolg eines Buches sind das richtige Thema zur richtigen Zeit, ein gutes Marketing mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, sowohl vom Verlag als auch im Bucheinzelhandel. Doch eine Bestsellerkampagne ist längst nicht die Garantie für den Verkaufserfolg. Laut einer empirischen Analyse der Verkaufszahlen von 1,206 Büchern (603 Titel jeweils erschienen als Hardcover und Paperback) haben die verschiedenen Beteiligten und Faktoren unterschiedliche Effekte. So haben beispielsweise bisher an den Autor verliehene literarische Preise einen positiven Effekt für den Hardcover-Verkauf, aber keinen nachweisbaren Effekt für Paperbacks. Für den Faktor der Mundpropaganda verhält es sich jeweils genau umgekehrt. Dass ein Bestseller-Erfolg nicht leicht zu erringen ist, ergibt sich schon daraus, dass in den USA jährlich schätzungsweise 200.000 Bücher auf den Markt kamen, von denen gerade einmal 1 % Bestsellerstatus erreichen können. Auf dem Weg zum Bestseller begegnet ein Buch unterschiedlichen Personen und Institutionen, die über seine Zukunft entscheiden. Zu ihnen gehören Buchhändler, Verlagshäuser, Redakteure, Literaturagenten und die Medien. Die bedeutendsten Verlagshäuser in Deutschland wie unter anderem Bertelsmann, Suhrkamp oder auch der Fischer-Verlag konnten bislang einen Großteil der in Deutschland publizierten Bestseller auf sich vereinigen. Die Auflagenerfassung ist oftmals unterschiedlich, woraus sich z. B. bei Büchern ergibt, dass die gängigen Bestsellerlisten nicht synchron sind. Nicht nur das Buch selbst ist ein Gegenstand von Vermarktungsstrategien, sondern auch der Autor. Insbesondere wenn er bereits einen Bestseller hatte, kann seine Person benutzt werden, um ein neues Werk zu vermarkten. Häufigere Auftritte eines Autors in der Öffentlichkeit und auf verschiedenen Medienplattformen (TV, Internet) können den Verkauf seiner Bücher ebenfalls fördern.
Bestseller
doc_274_n_1
Bei der rezeptionsorientierten Perspektive stellt sich die Frage nach den Erwartungen der Konsumenten von Bestsellern an das Produkt. Untersuchungen in diese Richtung existieren in Deutschland bereits seit den 1930er Jahren, so zum Beispiel durch Robert Neumann. Als Resultat dieser Forschungen kann festgehalten werden, dass sich ein Buch in seinem Thema, der Handlungsstruktur, der Darstellung seiner Protagonisten, seiner Sprache und Ideologie unbedingt nach den Erwartungen der Konsumenten richten und diese in positivem Sinne erfüllen sollte. Allerdings können die Bedürfnisse der Konsumenten nicht an individuellen Fällen festgemacht werden. Vielmehr muss ein Bestseller die Wünsche und Träume einer ganzen Gesellschaftsschicht ansprechen. Auch sollte er einen aktuellen Zeitbezug haben, da die Leser von Bestsellern, die zumeist der Mittelschicht angehören, neugewonnenes Wissen aus Büchern als Prestige ansehen. Der Bestseller dient als eine Art Traumfabrik für seine Konsumenten, welche ihnen für eine kurze Weile Erholung vom Alltag, und somit auch Erfüllung, verspricht.
Bestsellerforschung
doc_274_n_2
Die Trilogie spielt im England des 19. Jahrhunderts. Die Hauptperson ist Gemma Doyle, welche ihre Mutter durch Suizid verliert. Deswegen wird sie nach London an die „Spence“-Akademie für Mädchen geschickt, in der sie zu einer heiratsfähigen Frau und auch zu einer guten Mutter erzogen werden soll. Das Motto der Schule ist „Grazie, Charme und Schönheit“. Dort an der Schule lernt Gemma die mutige Felicity, die schüchterne Ann und die schöne Pippa kennen. Die Reihe besteht aus den Büchern: „Gemmas Visionen“, „Circes Rückkehr“ und „Kartiks Schicksal“. Der erste Band wurde zum Bestseller der New York Times.
Libba_Bray
doc_275_n_0
Zinkgruppe In der 12. Gruppe des Periodensystems sind die Elemente Zink, Cadmium und Quecksilber und das erstmals 1996 hergestellte Element 112 Copernicium enthalten. Zink kommt mit einer relativen Häufigkeit von 7 × 10−3 % in der Erdkruste vor, Cadmium mit 2 × 10−5 %. Die Gruppe wird oft auch als Zinkgruppe oder als 2. Nebengruppe (nach CAS als IIB) bezeichnet. Häufig kommen die Elemente der Zinkgruppe als Sulfide vor. Man spricht dann auch von Zinkblenden. Um die Elemente zu gewinnen, werden die Sulfide zunächst geröstet, anschließend mit Kohlenstoff reduziert und schließlich destilliert. Zinc_fragment_sublimed_and_1cm3_cube.jpg|Zink Cadmium-crystal_bar.jpg|Cadmium Pouring_liquid_mercury_bionerd.jpg|Quecksilber Kategorie:Gruppe des Periodensy
Zinkgruppe In der 12. Gruppe des Periodensystems sind die Elemente Zink, Cadmium und Quecksilber und das erstmals 1996 hergestellte Element 112 Copernicium enthalten. Zink kommt mit einer relativen Häufigkeit von 7 × 10−3 % in der Erdkruste vor, Cadmium mit 2 × 10−5 %. Die Gruppe wird oft auch als Zinkgruppe oder als 2. Nebengruppe (nach CAS als IIB) bezeichnet. Häufig kommen die Elemente der Zinkgruppe als Sulfide vor. Man spricht dann auch von Zinkblenden. Um die Elemente zu gewinnen, werden die Sulfide zunächst geröstet, anschließend mit Kohlenstoff reduziert und schließlich destilliert. Zinc_fragment_sublimed_and_1cm3_cube.jpg|Zink Cadmium-crystal_bar.jpg|Cadmium Pouring_liquid_mercury_bionerd.jpg|Quecksilber Kategorie:Gruppe des Periodensy
doc_275_n_1
Quecksilber ist bei Raumtemperatur flüssig. Ursache dafür sind die Eigenschaften der Bindungen zwischen den Quecksilberatomen. Zunächst hat Quecksilber eine sehr spezielle Elektronenkonfiguration. Als Element der 12. Gruppe des Periodensystems besitzen Quecksilberatome komplett gefüllte s- und d-Atomorbitale, was eine sehr stabile und energetisch günstige Konstellation bedeutet. Das Leitungsband ist dadurch leer. Bei den leichteren Homologen Zink und Cadmium, die in derselben Gruppe des PSE wie Quecksilber stehen, jedoch bei Raumtemperatur fest sind, ist der energetische Unterschied zwischen dem Valenzband zum Leitungsband so gering, dass Elektronen problemlos vom Valenz- ins Leitungsband springen können, wodurch eine Metallbindung zustande kommt. Die Besonderheit bei Quecksilber liegt in dem mit 14 Elektronen vollständig gefüllten 4f-Orbital. Aufgrund der Lanthanoidenkontraktion und des relativistischen Effekts kommt es zu einem Massezuwachs und einer weniger effizienten Abschirmung der Kernladung. Erst kürzlich konnte mittels Monte-Carlo-Simulation nachgewiesen werden, dass die Schmelzpunktanomalie des Quecksilbers tatsächlich relativistischen Effekten geschuldet ist. Ohne relativistische Effekte wäre ein Schmelzpunkt zu erwarten, der um 105 K höher liegen würde als der experimentell beobachtete. Besetzte Orbitale werden dadurch näher an den Kern herangezogen, ebenso das Valenzband des Quecksilbers. Unbesetzte Orbitale wie das Leitungsband werden jedoch nicht Richtung Kern verlagert, was zu einer besonders großen Energiedifferenz zwischen Valenz- und Leitungsband führt, die bei Zink und Cadmium deutlich geringer ist. So können kaum Elektronen das Valenzband verlassen und das Leitungsband erreichen, wodurch die Metallbindung außergewöhnlich schwach ausfällt. Dies erklärt zugleich auch die Flüchtigkeit und die für Metalle untypisch schlechte Leitfähigkeit des Quecksilbers. Der Schmelzpunkt von Quecksilber liegt bei −38,83 °C. Bei steigendem Druck tritt eine Schmelzpunkterhöhung auf. Weitere wichtige Größen beim Übergang zwischen den Aggregatzuständen sind die Siedetemperatur unter Normbedingung von 357 °C, der Tripelpunkt bei −38,8 °C und 0,000 165 Pa, sowie der kritische Punkt bei 1476,9 °C und 174.000.000 Pa.
Quecksilber
doc_275_n_2
Quecksilberoxid-Zink-Batterie Quecksilberoxid-Zink-Knopfzelle sowjetischer Bauart (1989) mit 0,32 Ah Die Quecksilberoxid-Zink-Batterie hat eine Anode aus Zinkpulver und eine Kathode aus Quecksilberoxid. Die Elektrolyten bilden eine geleeartige Masse aus Zinkhydroxid. Eine Quecksilberoxid-Zink-Batterie liefert eine äußerst konstante Spannung von 1,35 Volt. Gegen Ende des Lebenszyklusses der Batterie bricht die Spannung sehr rapide ein. Aus diesem Grund wurde dieser Zellentyp gerne von der Fotoindustrie für den Betrieb von Belichtungsmessern verwendet, da hierfür eine möglichst gleichbleibende Referenzspannung notwendig ist. Verwendet wurde hierfür bevorzugt der Knopfzellen-Typ mit der Bezeichnung PX625. Beim Betrieb der Batterie laufen vereinfacht folgende Reaktionen ab: Die Redoxreaktion kann verkürzt wie folgt beschrieben werden: Die Gesamtreaktion sieht wie folgt aus: Quecksilberoxid-Zink-Batterien in Knopfzellenform wurden früher viel in kleinen Geräten mit geringem Strombedarf (z. B. Armbanduhren) oder als Hörgerätebatterie eingesetzt. Diese Knopfzellen stellen aber bei nicht fachgerechter Entsorgung ein großes Problem für die Umwelt dar. Sie enthalten, wenn sie verbraucht sind, Quecksilber. Bei Beschädigung der Zelle tritt das Quecksilber aus und verseucht die Umwelt. In Uhren wurden sie durch Silberoxid-Zink-Batterien ersetzt. In Hörgeräten dagegen durch Zink-Luft-Batterien, die eine höhere Energiedichte, aber auch eine höhere Selbstentladung haben. Durch die EU-Richtlinie 91/157/EEC wurden in der EU ab 1992 Batterien verboten, die mehr als 25 mg Quecksilber enthielten sowie Alkali-Mangan-Batterien, bei denen mehr als 0,025 % der Füllung aus Quecksilber bestand. Im Jahr 1999 wurde das Verbot in der Art ausgeweitet, dass sämtliche Batterien maximal 0,0005 % ihres Füllgewichts an Quecksilber enthalten dürfen. In Deutschland regelt dies die Batterieverordnung. Ein vergleichbares Verbot wurde 1996 in den USA beschlossen mit dem ''Mercury-Containing and Rechargeable Battery Management Act''. Mittlerweile sind die Herstellung sowie der Handel von und mit Quecksilberoxid-Zink-Batterien weltweit eingestellt.
Quecksilberoxid-Zink-Batterie Quecksilberoxid-Zink-Knopfzelle sowjetischer Bauart (1989) mit 0,32 Ah Die Quecksilberoxid-Zink-Batterie hat eine Anode aus Zinkpulver und eine Kathode aus Quecksilberoxid. Die Elektrolyten bilden eine geleeartige Masse aus Zinkhydroxid. Eine Quecksilberoxid-Zink-Batterie liefert eine äußerst konstante Spannung von 1,35 Volt. Gegen Ende des Lebenszyklusses der Batterie bricht die Spannung sehr rapide ein. Aus diesem Grund wurde dieser Zellentyp gerne von der Fotoindustrie für den Betrieb von Belichtungsmessern verwendet, da hierfür eine möglichst gleichbleibende Referenzspannung notwendig ist. Verwendet wurde hierfür bevorzugt der Knopfzellen-Typ mit der Bezeichnung PX625. Beim Betrieb der Batterie laufen vereinfacht folgende Reaktionen ab: Die Redoxreaktion kann verkürzt wie folgt beschrieben werden: Die Gesamtreaktion sieht wie folgt aus: Quecksilberoxid-Zink-Batterien in Knopfzellenform wurden früher viel in kleinen Geräten mit geringem Strombedarf (z. B. Armbanduhren) oder als Hörgerätebatterie eingesetzt. Diese Knopfzellen stellen aber bei nicht fachgerechter Entsorgung ein großes Problem für die Umwelt dar. Sie enthalten, wenn sie verbraucht sind, Quecksilber. Bei Beschädigung der Zelle tritt das Quecksilber aus und verseucht die Umwelt. In Uhren wurden sie durch Silberoxid-Zink-Batterien ersetzt. In Hörgeräten dagegen durch Zink-Luft-Batterien, die eine höhere Energiedichte, aber auch eine höhere Selbstentladung haben. Durch die EU-Richtlinie 91/157/EEC wurden in der EU ab 1992 Batterien verboten, die mehr als 25 mg Quecksilber enthielten sowie Alkali-Mangan-Batterien, bei denen mehr als 0,025 % der Füllung aus Quecksilber bestand. Im Jahr 1999 wurde das Verbot in der Art ausgeweitet, dass sämtliche Batterien maximal 0,0005 % ihres Füllgewichts an Quecksilber enthalten dürfen. In Deutschland regelt dies die Batterieverordnung. Ein vergleichbares Verbot wurde 1996 in den USA beschlossen mit dem ''Mercury-Containing and Rechargeable Battery Management Act''. Mittlerweile sind die Herstellung sowie der Handel von und mit Quecksilberoxid-Zink-Batterien weltweit eingestellt.
doc_276_n_0
Klagenfurter_Becken Das Klagenfurter Becken (slowenisch: Celovška kotlina; selten: Kärntner Becken) ist ein geologisches Becken mit einer Fläche von 1.750 km², das den Großteil Unterkärntens einnimmt, was etwa einem Fünftel der Landesfläche Kärntens entspricht. Es ist die größte Beckenlandschaft innerhalb der Alpen und ist gesäumt von Karawanken und Steiner Alpen im Süden, Lavanttaler Alpen im Nordosten, Gurktaler Alpen im Norden und Gailtaler Alpen im Westen. Hauptfluss ist die Drau, größte Stadt ist Klagenfurt. Die topografischen und klimatischen Gegebenheiten (Becken- und gute Verkehrslage, schiffbare Drau, mildes Klima) begünstigte eine frühe Besiedlung. Hier liegen auch viele der Kärntner Seen, unter anderem der Wörthersee und der Ossiacher See, sowie der Bevölkerungsschwerpunkt des Landes. Das Klagenfurter Becken ist sehr häufig von Inversionswetterlagen betroffen, die im Herbst tagelangen Hochnebel bedeuten können.
Klagenfurter_Becken Das Klagenfurter Becken (slowenisch: Celovška kotlina; selten: Kärntner Becken) ist ein geologisches Becken mit einer Fläche von 1.750 km², das den Großteil Unterkärntens einnimmt, was etwa einem Fünftel der Landesfläche Kärntens entspricht. Es ist die größte Beckenlandschaft innerhalb der Alpen und ist gesäumt von Karawanken und Steiner Alpen im Süden, Lavanttaler Alpen im Nordosten, Gurktaler Alpen im Norden und Gailtaler Alpen im Westen. Hauptfluss ist die Drau, größte Stadt ist Klagenfurt. Die topografischen und klimatischen Gegebenheiten (Becken- und gute Verkehrslage, schiffbare Drau, mildes Klima) begünstigte eine frühe Besiedlung. Hier liegen auch viele der Kärntner Seen, unter anderem der Wörthersee und der Ossiacher See, sowie der Bevölkerungsschwerpunkt des Landes. Das Klagenfurter Becken ist sehr häufig von Inversionswetterlagen betroffen, die im Herbst tagelangen Hochnebel bedeuten können.
doc_276_n_1
Die Stadt liegt im Nordosten Italiens am Rande der oberitalienischen Tiefebene, am Fuße der südlichen Alpen auf dem Schotter der Endmoräne eines eiszeitlichen Gletschers, was unter anderem auch an den zahlreichen Dolinen in der Umgebung zu erkennen ist. Die Stadt liegt am Fluss Meschio, einem Zufluss der Livenza. An der Stadt vorbei führt die Autobahn A27 Venedig – Ponte nelle Alpi ''(Alemagna)''. Die Nachbargemeinden sind Belluno (BL), Cappella Maggiore, Colle Umberto, Conegliano, Farra d’Alpago (BL), Fregona, Limana (BL), Revine Lago, San Pietro di Feletto und Tarzo.
Vittorio_Veneto
doc_276_n_2
Ötztaler_Alpen Die Ötztaler Alpen (italienisch ''Alpi Venoste'') sind Teil der zentralen Ostalpen und eine der größten Gebirgsgruppen der gesamten Ostalpen. Anteile haben Österreich mit dem Bundesland Tirol und Italien mit der Provinz Südtirol. Der höchste Gipfel der Ötztaler Alpen ist die Wildspitze (). Der Alpenhauptkamm durchzieht die Gruppe jedoch weiter südlich über den Schnalskamm, dessen Hauptgipfel die mit nur wenig niedrigere Weißkugel an der Grenze zwischen Nord- und Südtirol ist. Die Ötztaler Alpen stellen die größte ''Massenerhebung'' der Ostalpen dar, ihre Vergletscherung ist beträchtlich. Zwar gibt es in der Berninagruppe, den Ortler-Alpen und in der Glocknergruppe noch etwas höhere Berge, doch weist keine dieser Gruppen eine so große Fläche in Höhenlagen über 3000 Meter auf wie die Ötztaler Alpen. Sie umfassen verschiedene Klimabereiche und eine vielfältige Topographie. Voll für den Tourismus erschlossenen Regionen, wie in der Umgebung von Sölden oder Meran im Burggrafenamt, stehen andere Gebiete, z. B. in den nördlichen Seitenkämmen oder im Südwestteil, gegenüber, die in einer ausgeprägten Abgeschiedenheit liegen.
Ötztaler_Alpen Die Ötztaler Alpen (italienisch ''Alpi Venoste'') sind Teil der zentralen Ostalpen und eine der größten Gebirgsgruppen der gesamten Ostalpen. Anteile haben Österreich mit dem Bundesland Tirol und Italien mit der Provinz Südtirol. Der höchste Gipfel der Ötztaler Alpen ist die Wildspitze (). Der Alpenhauptkamm durchzieht die Gruppe jedoch weiter südlich über den Schnalskamm, dessen Hauptgipfel die mit nur wenig niedrigere Weißkugel an der Grenze zwischen Nord- und Südtirol ist. Die Ötztaler Alpen stellen die größte ''Massenerhebung'' der Ostalpen dar, ihre Vergletscherung ist beträchtlich. Zwar gibt es in der Berninagruppe, den Ortler-Alpen und in der Glocknergruppe noch etwas höhere Berge, doch weist keine dieser Gruppen eine so große Fläche in Höhenlagen über 3000 Meter auf wie die Ötztaler Alpen. Sie umfassen verschiedene Klimabereiche und eine vielfältige Topographie. Voll für den Tourismus erschlossenen Regionen, wie in der Umgebung von Sölden oder Meran im Burggrafenamt, stehen andere Gebiete, z. B. in den nördlichen Seitenkämmen oder im Südwestteil, gegenüber, die in einer ausgeprägten Abgeschiedenheit liegen.
doc_277_n_0
Während der Qin-Dynastie des ersten Kaisers Qin Shihuangdi wurde vieles vereinheitlicht und so die Grundlagen einer gemeinsamen kulturellen Identität geschaffen, auch die aus tausenden chinesischer Schriftzeichen bestehende chinesische Schrift, die als das älteste noch gebräuchliche Schriftsystem der Welt gilt. Die Geschichte Chinas umfasst dem Mythos nach bereits 5000 Jahre, in denen sich die chinesische Kultur und Wissenschaft, vor allem die chinesischen Sprachen, die chinesischen Namen, die chinesische Philosophie, die chinesische Küche, der Chinesische Volksglaube und die traditionelle chinesische Medizin entwickelt haben. Zur stiltypischen chinesischen Kunst gehören vor allem die chinesische Musik, die chinesische Literatur, die chinesische Malerei, die chinesische Architektur, chinesische Gartenkunst und die chinesische Kampfkunst. Als wissenschaftliche Disziplin beschäftigt sich die Sinologie (auch: Chinawissenschaften) mit China.
China
doc_277_n_1
CJK CJK (Abkürzung für die chinesische, japanische und koreanische Schrift; ) ist ein Begriff, der vor allem in der elektronischen Datenverarbeitung in Bezug auf die Schriften verwendet wird, die die chinesischen Schriftzeichen () verwenden oder verwendet haben, in Japan Kanji und in Nord- und Südkorea Hanja. Ebenfalls zu finden ist die Form CJKV, die neben den drei Schriften für CJK auch Vietnamesisch miteinbezieht und der Tatsache Rechnung trägt, dass auch dort chinesische Schriftzeichen (Hán tự) bzw. ein davon abgeleitetes Schriftsystem namens Chữ nôm verwendet wurde. CJK wird oft im Zusammenhang mit der Lokalisierung bzw. Internationalisierung gebraucht, u. a. im Standard Unicode (Unicodeblock Vereinheitlichte CJK-Ideogramme), der die CJK-Schriftzeichen vereinheitlicht abbildet ''(siehe Han-Vereinheitlichung)''.
CJK CJK (Abkürzung für die chinesische, japanische und koreanische Schrift; ) ist ein Begriff, der vor allem in der elektronischen Datenverarbeitung in Bezug auf die Schriften verwendet wird, die die chinesischen Schriftzeichen () verwenden oder verwendet haben, in Japan Kanji und in Nord- und Südkorea Hanja. Ebenfalls zu finden ist die Form CJKV, die neben den drei Schriften für CJK auch Vietnamesisch miteinbezieht und der Tatsache Rechnung trägt, dass auch dort chinesische Schriftzeichen (Hán tự) bzw. ein davon abgeleitetes Schriftsystem namens Chữ nôm verwendet wurde. CJK wird oft im Zusammenhang mit der Lokalisierung bzw. Internationalisierung gebraucht, u. a. im Standard Unicode (Unicodeblock Vereinheitlichte CJK-Ideogramme), der die CJK-Schriftzeichen vereinheitlicht abbildet ''(siehe Han-Vereinheitlichung)''.
doc_277_n_2
Das moderne dunganische Alphabet, mit IPA und lateinischer Transkription Die Buchstaben О, Ъ und Ь werden nur in russischen Lehnwörtern verwendet. Dunganisch ist die einzige Varietät der chinesischen Sprachen, die normalerweise nicht mit chinesischen Schriftzeichen geschrieben wird. Ursprünglich schrieben die Dunganen, die muslimische Nachfahren der Hui sind, ihre Sprache in einem auf dem arabischen Alphabet basierenden System, das unter dem Namen Xiao’erjing bekannt ist. Die Sowjetunion verbot alle arabischen Schriften in den späten 1920er Jahren, was zu einer lateinischen Orthographie führte. Die lateinische Orthographie bestand bis 1940, als die sowjetische Regierung das jetzige auf dem kyrillischen Alphabet basierende System verbreitete. Das ''Xiao'erjing'' ist heute bei den Dunganen praktisch ausgestorben, ist aber in einigen Hui-Gemeinschaften in China in begrenztem Gebrauch geblieben. Das Schriftsystem basiert auf dem Standard-Dialekt mit drei Tönen. Tonzeichen oder Tonnummerierungen kommen in zu gewöhnlichen Zwecken dienender Schrift nicht vor, werden aber in Wörterbüchern spezifiziert, sogar für Lehnwörter.
Dunganische_Sprache
doc_278_n_0
Der Name der Stadt wird auf Eburos, einen Anführer des gallischen Stammes der ''Eburiacos'' zurückgeführt. Nach der römischen Eroberung hieß der Ort zunächst ''Aperacum'', ehe sich der Ortsname um 50 v. Chr. zu ''Apriacum'' und danach zu ''Avriacum'' veränderte. Um 1196 hieß das heutige Évry ''Aivriacum''. Im Jahr 1326 findet sich in den Urkunden die Namensform ''Aisvry,'' später hieß der Ort wiederum ''Esvry''. Im Jahr 1376 wurde der Ort zur Unterscheidung von anderen Orten gleichen Namens ''Évry-sur-Seine'' genannt. Unter dem Einfluss von Paul Decauville, einem Großgrundbesitzer in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, wurde der Ort im Jahr 1881 in ''Évry-Petit Bourg'' umbenannt.
Évry
doc_278_n_1
In vorrömischer Zeit hieß Néris-les-Bains ''Neriomagus'', nach der römischen Eroberung vor 2000 Jahren ''Aquae Nerii''. Die Namensbezeichnungen haben ihren Ursprung im gallischen Lokalgott Nerius und dem keltischen Wort ''magos = ‚Feld‘ oder ‚Ebene‘''. Die Römer fassten hier die Quellen, bauten Thermen, Aquädukte, ein Amphitheater, Tempel und Villen. Damals nahm die Stadt eine 200 Hektar große Fläche ein und war von überregionaler Bedeutung. Der heilige Patroclus bekehrte die Region im 6. Jahrhundert zum Christentum. Weil Néris-les-Bains 1940 nicht von Deutschen besetzt wurde, wurde es zum Zufluchtsort vieler Flüchtlinge, hauptsächlich Juden, beispielsweise der Familie von Saul Friedländer. In Néris-les-Bains besuchte Saul Friedländer zwei Jahre lang die ''École communale''.
Néris-les-Bains
doc_278_n_2
Ursprünglich hieß die Stadt Pharnakes, nach der Eroberung durch Alexander den Großen kurzzeitig Pella. Neugegründet wurde die Stadt vom ersten Seleukidenkönig Seleukos I. Nikator (312–281 v. Chr.) und nach seiner Frau Apame, einer Tochter des Spitamenes, benannt. Hier befand sich eine Münzstätte der Seleukiden. Kurz vor der Mitte des 1. Jahrhunderts v. Chr. zerstörte Pompeius die Festung, und Apameia wurde 63. v. Chr. Teil der neuen römischen Provinz ''Syria''. Im 1. Jahrhundert n. Chr. wurde die Stadt unter dem Namen ''Colonia Claudia Apamea'' zur römischen Bürgerkolonie erhoben. Laut der Volkszählung des syrischen Statthalters Publius Sulpicius Quirinius im Jahre 6/7 n. Chr. lebten in Apameia 117.000 freie Männer, das heißt, die Stadt hatte (nebst ihrem großen Umland) insgesamt wohl etwa eine halbe Million Einwohner und war eine der größten Städte des Orients (die Berechnung ist allerdings umstritten). In der Spätantike war sie Sitz einer berühmten Philosophenschule und verfügte über ein großes Hippodrom. Unter Kaiser Justinian wurde sie neu befestigt, nachdem sie sich 540 kampflos den Persern unter Chosrau I. ergeben hatte, der im Circus Wagenrennen abhalten ließ. 613 fiel die Stadt für mehrere Jahre an die Perser. Schließlich wurde sie während der muslimischen Eroberung Syriens im 7. Jahrhundert (636–638) geplündert und zerstört. Lediglich die Festung blieb fortan besiedelt.
Apameia_am_Orontes
doc_279_p_0
Grundsätzlich wird der Erkrankungsverlauf bei der Tuberkulose in verschiedene Stadien eingeteilt. Krankheitszeichen, die sich direkt nach der Infektion manifestieren, werden als ''Primärtuberkulose'' bezeichnet. Da die Bakterien aber auch bei intakter Immunabwehr ohne Krankheitszeichen oder nach durchgemachter Primärtuberkulose lebenslang im Körper schlummern und jederzeit wieder reaktiviert werden können, spricht man bei einer nicht zur Erkrankung führenden Erstinfektion von einer latenten Tuberkuloseinfektion (LTBI) bzw. nach einer Ersterkrankung von einer ''postprimären Tuberkulose'' oder auch ''Sekundärtuberkulose''. Da sich die Infektion zwar zumeist an der Lunge, aber eben prinzipiell auch an jedem anderen Organ abspielen kann, wird außerdem die ''Lungentuberkulose'' von der ''Organtuberkulose'' unterschieden.
Tuberkulose
doc_279_n_1
Beim Menschen ist sehr häufig die Schleimhaut des Atemtrakts und des Verdauungstrakts betroffen. Das Organ mit der höchsten Inzidenz bakterieller Infektionen ist aufgrund ihrer Eigenschaft als Grenzorgan die Haut selbst. Viele bakterielle Infekte sind harmlos, können je nach Keim, Ort des Auftretens und Abwehrlage des Wirts aber auch zum Tode führen. So sind Tuberkulose und bakterielle Durchfallerkrankungen noch immer in der jährlich von der WHO veröffentlichten Sterbestatistik weit vorne zu finden. Aufgrund der zu erwartenden starken Zunahme der COPD stellt diese mit ihren zwei bis drei akuten Exazerbationen pro Jahr ein zunehmendes Problem dar, auch wenn nur ein Teil der Exazerbationen bakteriell bedingt ist. Die häufigsten bakteriellen Erreger sind hier ''Haemophilus influenzae'', ''Streptococcus pneumoniae'', ''Moraxella catarrhalis'', Enterobacteriaceae und ''Pseudomonas aeruginosa''.
Bakterieller_Infekt
doc_279_n_2
Um einen potentiellen Wirt erkennen zu können, verfügt der Gemeine Holzbock über ein Organ im untersten Segment des vordersten Beinpaars, welches ihm als Chemorezeptor, auch als Haller-Organ bekannt, zur Messung hinterlassener Spuren eines möglichen Wirts dient. Jeder Wirt stößt bei der Atmung Kohlendioxid und andere Stoffe aus, die von Zecken wahrgenommen werden können, wodurch sie erkennen, dass ein Wirt in der Nähe sein muss. Eine weitere Spur ist Ammoniak, welches im Urin vorkommt. Auch dieser Stoff kann vom Hallerschen Organ erkannt werden. Weitere chemische Reize sind Butter- und Milchsäure, die beim Schwitzen des Wirts freigesetzt werden. Das Hallersche Organ ist außerdem imstande, thermische und physikalische Reize festzustellen. Wenn sich ein Wirt dem lauernden Holzbock nähert, kann er diesen durch die Erhöhung der Umgebungstemperatur erkennen. Das Hallersche Organ kann feinste Vibrationen wahrnehmen. Diese Vibrationen werden von jedem Wirt ausgelöst, der sich bewegt. Es wird außerdem vermutet, dass es auch Lichtverhältnisse wahrnehmen kann; diese These steht allerdings noch in Kontroverse. Falls dies jedoch zutreffen sollte, könnte die Zecke so den Schatten eines Wirts wahrnehmen. Das Problem wäre jedoch, dass ausschließlich größere Tiere einen Schatten werfen, der so groß wäre, dass der Holzbock ihn in seiner Lauerstellung, die meist höher gelegen ist, wahrnehmen könnte. Das Haller-Organ ist an beiden Vorderbeinen angebracht, wodurch eine Stereoortung möglich ist. In Lauerstellung spreizt der Gemeine Holzbock seine beiden Vorderbeine in Längsrichtung vom Körper ab, um so eine möglichst effiziente Wahrnehmung zu gewährleisten. Anhand dieser höchst wirkungsvollen Messmethode kann der Holzbock genau kalkulieren, wo sich sein Opfer befindet, um sich bei Möglichkeit sicher an dieses heften zu können. Der Gemeine Holzbock hat keine Augen.
Gemeiner_Holzbock
doc_280_p_0
So unterschiedlich die Gestalt und Lebensweise der Säugetiere ist, so unterschiedlich ist auch ihre Lebenserwartung. Generell leben kleinere Arten weniger lang als größere Arten, die Fledertiere bilden jedoch eine Ausnahme von diesem Muster. Während männliche Breitfuß-Beutelmäuse durchweg im Alter von rund elf Monaten sterben, nachdem sie sich das erste Mal fortgepflanzt haben, können größere Säugerarten mehrere Jahrzehnte alt werden. Von den an Land lebenden Arten kommt keine an das Alter des Menschen heran, bei dem durch die Verbesserung der Medizin mittlerweile ein Höchstalter von 122 Jahren (Jeanne Calment) belegt ist. Neben dem Menschen dürften die Elefanten mit bis zu 80 Jahren die Landsäugetiere mit der höchsten Lebenserwartung sein. Allerdings werden manche Walarten deutlich älter, das bisher älteste bekannte Säugetier war ein Grönlandwal mit 211 Jahren.
Säugetiere
doc_280_n_0
Seit dem Tod von Hino Yukie am 13. Januar 2017 gehörte Robucci zur Gruppe der zehn ältesten lebenden Menschen. Seit dem Tod Ana Vela Rubios am 15. Dezember 2017 gehörte sie zu den fünf ältesten lebenden Personen; gleichzeitig wurde sie die zweitälteste lebende Europäerin. Der Tod ihrer Landsfrau Giuseppina Projetto am 6. Juli 2018 machte sie zur ältesten lebenden Italienerin und Europäerin sowie zum drittältesten lebenden Menschen; seit dem Tode Miyako Chiyos am 22. Juli 2018 war sie die zweitälteste lebende Person weltweit. Robucci stieg am 13. Juni 2017 in die Liste der 100 ältesten Menschen ein. Am 21. Dezember 2017 wurde sie Mitglied der Top 50, ab dem 23. August 2018 gehörte sie zu den 30 ältesten Menschen aller Zeiten. Am 2. Dezember 2018 übertraf sie das Alter der Italoamerikanerin Dina Manfredini und wurde so zur drittältesten Italienerin und zur fünftältesten Europäerin überhaupt. Am 2. Februar 2019 wurde sie älter als Maggie Barnes und war seitdem eine der zwanzig ältesten Personen; seit Mai 2019 belegte sie Platz 16. Sie war die zwanzigste Person, die nachweislich ihren 116. Geburtstag erlebte. Am 27. April 2019 übertraf ihr Alter dasjenige von Giuseppina Projetto, wodurch Robucci seitdem die zweitälteste Italienerin war. Ab dem 7. Mai 2019 war sie älter als Ana Vela Rubio und damit die drittälteste Europäerin.
Maria_Giuseppa_Robucci
doc_280_n_1
Miyako lebte im Ku Nishi-ku der japanischen Stadt Yokohama. In einem Interview, das sie im Oktober 2015 mit 114 Jahren einem japanischen Anti-Aging-Magazin gab, sagte sie, ihr Geheimnis für Langlebigkeit sei es, Aal zu essen, Wein zu trinken und nie zu rauchen. Und es sei ihr Hobby gewesen, mit ihrem Ehemann ins Ausland zu reisen.アンチ・エイジング医学 アグレッシブに加齢に対抗する新たな予防医学. In: 日本抗加齢医学会雑誌, ISBN 978-4-7792-1588-9, S. 644–647 (japanisch). Miyakos Geburtsdatum wurde am 6. August 2015 von der Gerontology Research Group bestätigt. Sie stieg direkt auf Platz 83 der Liste der ältesten Menschen und auf Platz acht der Liste der ältesten lebenden Personen ein. Mit dem Tod von Kiyoko Ishiguro am 5. Dezember 2015 wurde sie zur ältesten lebenden Person der Präfektur Kanagawa und gleichzeitig zum ältesten lebenden Menschen, der im 20. Jahrhundert geboren worden war. Zu den zwanzig ältesten Personen gehörte sie ab dem 8. Dezember 2016, nach dem Tod von Emma Morano am 15. April 2017 war sie unter den drei ältesten lebenden Menschen. Ab Violet Browns Tod am 15. September 2017 war sie hinter Tajima Nabi die zweitälteste lebende Person. Ab dem 15. Dezember 2017, dem Sterbedatum Ana Vela Rubios, war sie die letzte lebende Person mit dem Geburtsjahr 1901. Als sie am 2. Februar 2018 das Alter von Gertrude Weaver überschritt, stieg sie in die Top 10 der ältesten Menschen ein. Ab Mai 2018 belegte sie Platz 7. Außerdem war sie hinter Tajima die zweitälteste Japanerin und Asiatin aller Zeiten. Miyako war nach Tajimas Tod am 21. April 2018 der älteste lebende Mensch der Welt.
Miyako_Chiyo
doc_280_n_2
Seit dem 21. März 2013 wurde Jeralean Talley für die älteste lebende Amerikanerin gehalten, bis Gertrude Weaver im Juli 2014 beweisen konnte, dass sie älter war. Seit dem 12. Juni 2013 gehörte sie zu den drei ältesten lebenden Menschen, ab dem 1. April 2015 war sie der zweitälteste. Nach dem Tod von Weaver am 6. April 2015 wurde Talley die älteste lebende Person sowohl der USA als auch der Welt. Bei ihrem Tod lag sie auf Platz 5 der ältesten US-Amerikaner und auf Platz 11 der ältesten Menschen aller Zeiten. Seit Februar 2021 belegt sie Platz 23. Mit Susannah Mushatt Jones und Emma Morano gehörte Talley zu den drei letzten lebenden Personen, die vor 1900 geboren worden waren. Nach ihrem Tod wurde ihre Landsfrau gleicher Ethnie Mushatt Jones die älteste lebende Person der Welt.
Jeralean_Talley
doc_281_n_0
Telefonvertrag Ein Telefonvertrag ist in der Regel eine Kombination von verschiedenen Vertragstypen des Zivilrechts. Je nach vereinbarten Leistungen von Telefonanbieter und Kunde entstehen verschiedene Vertragstypen und verschiedene Leistungspflichten. Telefonverträge werden in den Industrienationen zum Massengeschäft gezählt. Für das Jahr 2006 wurde die Zahl der Telefon- und Mobilfunkanschlüsse, und damit der Telefonverträge, auf weltweit ca. 4 Milliarden geschätzt, wobei von einem starken Wachstum in China auszugehen ist. Allein in Deutschland wurden im Jahr 2007 ca. 45 Millionen Festnetzanschlüsse durch die deutschen Telekommunikationsunternehmen bereitgestellt. Aus rechtlicher Sicht ist nach überwiegender Rechtsmeinung ein Telefonvertrag eine komplexe Kombination von Miete und Werkvertrag. Soweit der Telefonanbieter dem Kunden auch ein Gerät zur Verfügung stellt, liegt zudem ein Kaufvertrag vor. Soweit der Telefonanbieter auch Telefongebühren für andere Telefonanbieter abrechnet wie etwa beim Call-by-Call-Verfahren, wird zudem mit dem Kunden ein Dienstvertrag geschlossen. In der Regel sind bei Gesamtbetrachtung bei der Leistungserbringung verschiedene Personen beteiligt. Zum einen bestehen Rechtsverhältnisse zwischen dem Kunden und dem Telefonanbieter, zum anderen muss der Telefonanbieter sich gegenüber einem anderen Netzbetreiber und/oder Telefonanbieter mit Leistungen eindecken. Aus Verbrauchersicht ist lediglich das Vertragsverhältnis Kunde-Telefonanbieter von Bedeutung, da der Kunde gegenüber seinem Telefonanbieter einen Anspruch auf Erfüllung des Telefonvertrages hat. Die Regelungen über den Telefonvertrag sind auf jede technische Realisierung anwendbar. Demnach gelten nachfolgende Ausführungen für Festnetzanschlüsse, Handyverträge, DSL-Internetanschlüsse und Voice over IP-Anschlüsse.
Telefonvertrag Ein Telefonvertrag ist in der Regel eine Kombination von verschiedenen Vertragstypen des Zivilrechts. Je nach vereinbarten Leistungen von Telefonanbieter und Kunde entstehen verschiedene Vertragstypen und verschiedene Leistungspflichten. Telefonverträge werden in den Industrienationen zum Massengeschäft gezählt. Für das Jahr 2006 wurde die Zahl der Telefon- und Mobilfunkanschlüsse, und damit der Telefonverträge, auf weltweit ca. 4 Milliarden geschätzt, wobei von einem starken Wachstum in China auszugehen ist. Allein in Deutschland wurden im Jahr 2007 ca. 45 Millionen Festnetzanschlüsse durch die deutschen Telekommunikationsunternehmen bereitgestellt. Aus rechtlicher Sicht ist nach überwiegender Rechtsmeinung ein Telefonvertrag eine komplexe Kombination von Miete und Werkvertrag. Soweit der Telefonanbieter dem Kunden auch ein Gerät zur Verfügung stellt, liegt zudem ein Kaufvertrag vor. Soweit der Telefonanbieter auch Telefongebühren für andere Telefonanbieter abrechnet wie etwa beim Call-by-Call-Verfahren, wird zudem mit dem Kunden ein Dienstvertrag geschlossen. In der Regel sind bei Gesamtbetrachtung bei der Leistungserbringung verschiedene Personen beteiligt. Zum einen bestehen Rechtsverhältnisse zwischen dem Kunden und dem Telefonanbieter, zum anderen muss der Telefonanbieter sich gegenüber einem anderen Netzbetreiber und/oder Telefonanbieter mit Leistungen eindecken. Aus Verbrauchersicht ist lediglich das Vertragsverhältnis Kunde-Telefonanbieter von Bedeutung, da der Kunde gegenüber seinem Telefonanbieter einen Anspruch auf Erfüllung des Telefonvertrages hat. Die Regelungen über den Telefonvertrag sind auf jede technische Realisierung anwendbar. Demnach gelten nachfolgende Ausführungen für Festnetzanschlüsse, Handyverträge, DSL-Internetanschlüsse und Voice over IP-Anschlüsse.
doc_281_n_1
Zeitweise war die Least Cost Router-Funktionalität bei Bastlern beliebt, die rudimentär in Fritz!OS eingebaut ist. Mit einer Drittanbietersoftware (Telefonsparbuch) war es zudem möglich den ''Least Cost Router'' mit automatischem Datenupdate zu erweitern. Es wurde dann bei jedem Telefongespräch automatisch der günstigste Telefonanbieter gesucht, was vor allem bei Auslandstelefonaten und zu Mobiltelefonen zu Ersparnissen führte. Bei aktuellen Firmwareversionen sind Firmwareerweiterungen nicht mehr möglich.
Fritz_Box
doc_281_n_2
ist der größte Fernseh-Kabelnetzbetreiber in Kanada mit annähernd 2,3 Millionen Abonnenten im südlichen Ontario, New Brunswick, Newfoundland und Labrador an. Das Unternehmen modernisiert seine Netze und bietet HD-TV-Sender, Video on Demand services und Internetzugang übers TV Kabelnetz an. ist einer der größeren Telefonanbieter auf dem kanadischen Markt. Festnetzanschlüsse und VoIP Dienstleistungen. Ist der größte Mobilfunkanbieter in Kanada mit rund 7,1 Millionen Kunden. Rogers Media / Publishing / Broadcasting Rogers Media ist Kanadas größtes Medien- und Verlagsunternehmen. Es veröffentlicht 70 Verbraucher- und Wirtschaftszeitschriften (in Englisch und Französisch) und unterhält 51 Radiostationen und TV-Sender wie zum Beispiel: OMNI, Citytv, Sportsnet, OLN, G4Tech, The Shopping Channel und lokale Sender als Rogers TV.
Rogers_Communications
doc_282_n_0
Die Südstaaten waren 1948 bereits seit Jahrzehnten eine Hochburg der Demokratischen Partei (''Solid South''), da die Republikaner dort vielen Weißen aufgrund der Erfahrung des Sezessionskriegs als unwählbar galten. Im Jahr 1948 beschloss der demokratische Präsident Harry S. Truman umfangreiche Maßnahmen gegen die Rassentrennung und wurde dabei von vielen liberalen Demokraten aus dem Norden unterstützt. Dies werteten viele Weiße in den Südstaaten als Tabubruch. Die dortigen Demokraten spalteten sich ab und formten die ''States’ Rights Democratic Party''. In ihrem Neun-Punkte-Parteiprogramm traten sie für maximale Selbstregierung der Bürger und strikte Rassentrennung „zum Wohle der Südstaaten“ ein. Die Demokratische und die Republikanische Partei wurden explizit als „totalitäre, bürokratische Polizeistaatler“ beschimpft. Für ihre Mitglieder bürgerte sich rasch der Name ''Dixiecrat'' ein, ein Portemanteau der Worte ''Dixie'' für einen US-amerikanischen Südstaatler und ''Democrats'', einen Anhänger der Demokratischen Partei.
Dixiecrat
doc_282_n_1
In den Südstaaten, wo die Diskriminierung schwarzer Bürger noch mehr als in anderen Landesteilen vorherrschte, stieß der Präsident mit seiner Initiative auf Ablehnung. Insbesondere die dortige weiße Bevölkerung lehnte Gleichberechtigung für Afroamerikaner überwiegend ab. Bei der Präsidentschaftswahl 1948, die am 2. November und damit nur wenige Monate nach Trumans Erlass stattfand, stimmten viele Südstaaten mehrheitlich nicht mehr für den Demokraten Truman, sondern mit Strom Thurmond für den Kandidaten einer Splittergruppe ''(Dixiecrats).'' Da Truman jedoch in anderen Teilen der USA erfolgreich war, konnte er die Wahl dennoch gewinnen. Doch zeigte sich als unmittelbare Folge von Trumans Rassenpolitik eine zunehmende Abkehr der Südstaaten von den Demokraten hin zu den Republikanern (siehe Solid South).
Executive_Order_9981
doc_282_n_2
April 1865. Nach dem Mord an Lincoln wird Johnson Präsident der USA. Doch bald zweifelt er an seiner Eignung für dieses Amt. Eliza überzeugt ihn aber mit dem Hinweis, dass er am Beginn seiner Amtszeit als Sheriff ebenso an sich gezweifelt habe und doch gut in dem Amt war. Ja, es sei schwer auf Lincoln zu folgen, aber er sei schließlich derjenige, den Lincoln dazu ausgewählt habe. Kurz danach hat er eine Unterredung mit Stevens, Waters und Hargrave, bei der Stevens den Vorschlag macht, die Südstaaten wie besiegte Feinde zu behandeln. Er hat vor, Land zu konfiszieren, jedem männlichen und erwachsenen Freigelassenen etwas Land zu überlassen und den Rest zur Deckung der Kriegskosten zu verkaufen. Es wird außerdem darauf hingewiesen, dass die Radikalen Republikaner in der Lage seien, ihn und seine Vetos zu überstimmen. Johnson lehnt den Vorschlag ab mit dem Hinweis, dass die Südstaaten gemäß Lincolns Auffassungen die USA nicht verlassen konnten und es damit auch nicht getan hätten. Daher müssten sie nun wie jeder andere Bürger auch behandelt werden. Kurz darauf findet Johnson heraus, dass einer seiner Minister, der noch von Lincoln eingesetzt worden war, für Stevens und seine Anhänger spioniert. Daraufhin entlässt er ihn. Dies ist ihm aber ohne die Zustimmung des Senats wegen des Tenure of Office Acts nicht erlaubt. Es wird mehrfach darauf hingewiesen, dass dieses Gesetz gegen sein Veto vom Senat durchgesetzt worden war. Daraufhin startet Stevens ein Amtsenthebungsverfahren gegen Johnson. Kurz danach unterzeichnet Johnson in Anwesenheit Stevens einen Gnadenerlass für all jene, die im Bürgerkrieg für die ''Lost Cause'' gekämpft haben, einschließlich Davis und Lee. Stevens ist daraufhin geschockt und fürchtet einen weiteren Bürgerkrieg. Da der Senat diese Begnadigungen nicht angreifen kann, bietet Stevens Johnson die Beendigung des Amtsenthebungsverfahrens an, wenn er diese Begnadigung zurücknehme. Johnson lehnt dies ab, erkennt aber nun, dass Stevens aus ehrlicher Überzeugung handelt. Er sagt Stevens aber auch, dass er ein Fanatiker und gerade deswegen so gefährlich sei.
Tennessee_Johnson
doc_283_n_0
Neue_Eritrea-Partei Die Neue Eritrea-Partei (auf Tigrinya: ''Mahber Hadas Ertra'') war eine politische Partei in Eritrea. Sie wurde als die Neue Eritrea-Pro-Italien-Partei am 29. September 1947 von Mitgliedern der ''Eritrea-Kriegsveteranen-Assoziation'' und der ''Italo-Eritreischen Assoziation'' gegründet. Die Partei befürwortete die italienische Treuhandschaft über Eritrea als Vorbereitung für die volle nationale Unabhängigkeit Eritreas. Omar Mohammed Baduri war der Parteipräsident, Blatta Mohamed Abdella Ali der Vizepräsident der Partei.
Neue_Eritrea-Partei Die Neue Eritrea-Partei (auf Tigrinya: ''Mahber Hadas Ertra'') war eine politische Partei in Eritrea. Sie wurde als die Neue Eritrea-Pro-Italien-Partei am 29. September 1947 von Mitgliedern der ''Eritrea-Kriegsveteranen-Assoziation'' und der ''Italo-Eritreischen Assoziation'' gegründet. Die Partei befürwortete die italienische Treuhandschaft über Eritrea als Vorbereitung für die volle nationale Unabhängigkeit Eritreas. Omar Mohammed Baduri war der Parteipräsident, Blatta Mohamed Abdella Ali der Vizepräsident der Partei.
doc_283_n_1
Die Partei war eine der vier eritreischen politischen Parteien, welche zur Abhaltung der Sitzung über die ''Eritreische Frage'' in der Generalversammlung der Vereinten Nationen von April bis Mai 1949 eingeladen waren. Zwei Vertreter der Partei reisten nach New York City – Mohammed Abdulla und Mohammed Tatok. Bei den Vereinten Nationen übernahm Mohammed Abdulla die Position der Partei als Unterstützer der italienischen Treuhandschaft in Vorbereitung zur Unabhängigkeit. Nach alledem bildeten die verschiedenen pro-Unabhängigkeits-Parteien ein enges Bündnis und begannen, ähnliche Positionen in Anbetracht des Unabhängigkeitswillens zu formulieren. Im Mai 1949 änderte die Partei ihren Namen zur ''Neuen Eritrea-Partei''. Zur gleichen Zeit reformulierte sie ihre politische Agenda und unterstützte die sofortige Unabhängigkeit. Die Partei trat für die Bildung einer Allianz mit der Unabhängigen Moslemliga ein. Im Juni 1949 wurde die Partei Mitgliedspartei des Blocco Indipendenza (). Der Unabhängigkeitsblock rief zur vollen Unabhängigkeit Eritreas in den Grenzen von 1936 auf. Die Partei schaffte es nicht, in den Wahlen zur regionalen Nationalversammlung der nun äthiopischen Provinz Eritrea von 1952 irgendwelche Sitze zu erringen.
Neue_Eritrea-Partei
doc_283_n_2
In Eritrea herrscht seit 1994 die Volksfront für Demokratie und Gerechtigkeit (PDFJ). Sie ist die einzig zugelassene politische Organisation in Eritrea und ging aus der Eritreische Volksbefreiungsfront hervor. Nach eigener Verlautbarung ist sie marxistisch ausgerichtet, entspricht nach europäischen Vorstellungen eher afrikanischem Sozialismus und betrachtet sich selbst gar als offen für alle nationalistischen Eritreer unabhängig von Klassenzugehörigkeit und sonstiger politischer Überzeugung. Vorsitzender ist Staatspräsident Isaias Afewerki. Die Partei selbst betrachtet sich als breite politische Bewegung, die alle von ihr geduldeten politischen Strömungen innerhalb Eritreas umfassen soll. Somit hat sie den Charakter einer Einheitspartei, und Eritrea wird entsprechend als Staat mit Einparteiensystem betrachtet.
Kommunistische_Partei
doc_284_n_1
Geschmackssinneszellen (10–50 pro Geschmacksknospe) haben eine mittlere Lebensdauer von 10 Tagen und werden aus Basalzellen der Geschmacksknospe regeneriert. Die geschätzte Zahl der Geschmacksknospen nimmt mit dem Alter ab. Bei der Geburt existieren etwa 10.000 Geschmacksknospen, beim Erwachsenen nimmt die Zahl kontinuierlich auf 5.000 bis 3.000 Geschmacksknospen ab. Im hohen Alter reduziert sich die Zahl auf unter 2.000. Somit reduziert sich das Geschmacksempfinden mit zunehmendem Alter. Die Strahlentherapie von Kopf und Hals in der Krebstherapie führt neben den Auswirkungen einer veränderten Speichelproduktion auch zu einer direkten Zerstörung der Geschmacksknospen. Es kommt zu einem Verlust von Mikrovilli und der Reduktion von intrazellulären Vesikeln des Typs III. Als weitere mögliche Ursache für die Dysgeusie wird ein Zinkmangel diskutiert. Während die genaue Rolle von Zink bei Dysgeusie nicht bekannt ist, ist Zink teilweise für die Reparatur und Produktion von Geschmacksknospen verantwortlich. Xerostomie (Mundtrockenheitssyndrom) kann zu Dysgeusie führen, da ein normaler Speichelfluss und eine normale Konzentration für den Geschmack erforderlich sind. Zu einer Geschmacksstörung können auch Faktoren wie Gastroösophagealer Reflux, Bleivergiftung und Diabetes mellitus beitragen. Bestimmte Pestizide können die Geschmacksknospen und Nerven im Mund schädigen. Patienten, die an dem Burning-Mouth-Syndrom leiden, beklagen häufig auch eine Dysgeusie. Bei häufiger Reizung kommt es zu einer Sensibilitätsabnahme (Pfeffer, scharfe Gewürze). Lern- und Konditionierprozesse sind vermutlich verantwortlich für die Präferenz von scharfen Gewürzen (Endorphinproduktion, Speichelproduktion).
Geschmacksstörung
doc_285_n_0
Futterneid Futterneidischer Gänsegeier im Vogelpark Walsrode Futterneid ist eine vermenschlichende, also nichtwissenschaftliche Bezeichnung für ein Verhaltensmuster von Tieren während der Nahrungsaufnahme, die fälschlich in Analogie zur Emotion ''Neid'' des Menschen interpretiert wird. Hierbei handelt es sich um ein Konkurrenzverhalten, das bei vielen in Gruppen lebenden Wirbeltieren zu beobachten ist, wenn sie Nahrung gegen Konkurrenten ihrer Art verteidigen oder beim Fressen Nahrungskonkurrenten auf Abstand halten. Aus Sicht der Verhaltensbiologie werden solche Verhaltensweisen beispielsweise bei Hunden als Ausdruck einer vorhandenen Rangordnung zwischen den Tieren gedeutet. Bei Hunden, die schlecht sozialisiert sind, weil sie zum Beispiel zu früh von der Mutter getrennt wurden, kann sich dieses Konkurrenzverhalten auch gegen den Halter richten, der dann nicht in der Nähe des gefüllten Futternapfes geduldet wird. Als ''Futterneid'' wird gelegentlich auch das Konkurrenzverhalten von Menschen (zumeist von Kindern) bezeichnet, die beim gemeinsamen Essen sich wechselseitig die besten Stücke streitig machen und gemeinsam gelegentlich mehr verzehren, als sie es bei getrennter Nahrungsaufnahme täten. Vereinzelt wird die Bezeichnung ''Futterneid'' im nicht-wissenschaftlichen Sprachgebrauch auch auf die zwischenartliche Konkurrenz um Nahrung angewandt.
Futterneid Futterneidischer Gänsegeier im Vogelpark Walsrode Futterneid ist eine vermenschlichende, also nichtwissenschaftliche Bezeichnung für ein Verhaltensmuster von Tieren während der Nahrungsaufnahme, die fälschlich in Analogie zur Emotion ''Neid'' des Menschen interpretiert wird. Hierbei handelt es sich um ein Konkurrenzverhalten, das bei vielen in Gruppen lebenden Wirbeltieren zu beobachten ist, wenn sie Nahrung gegen Konkurrenten ihrer Art verteidigen oder beim Fressen Nahrungskonkurrenten auf Abstand halten. Aus Sicht der Verhaltensbiologie werden solche Verhaltensweisen beispielsweise bei Hunden als Ausdruck einer vorhandenen Rangordnung zwischen den Tieren gedeutet. Bei Hunden, die schlecht sozialisiert sind, weil sie zum Beispiel zu früh von der Mutter getrennt wurden, kann sich dieses Konkurrenzverhalten auch gegen den Halter richten, der dann nicht in der Nähe des gefüllten Futternapfes geduldet wird. Als ''Futterneid'' wird gelegentlich auch das Konkurrenzverhalten von Menschen (zumeist von Kindern) bezeichnet, die beim gemeinsamen Essen sich wechselseitig die besten Stücke streitig machen und gemeinsam gelegentlich mehr verzehren, als sie es bei getrennter Nahrungsaufnahme täten. Vereinzelt wird die Bezeichnung ''Futterneid'' im nicht-wissenschaftlichen Sprachgebrauch auch auf die zwischenartliche Konkurrenz um Nahrung angewandt.
doc_285_n_1
Aufgrund einer Schluckstörung kann es zu Aspiration von Material (Speichel, Flüssigkeit, Nahrung, Refluat, Kontrastmittel) kommen. Liegt neben der Aspiration von Nahrung und Flüssigkeiten eine relevante Aspiration von Speichel vor, muss eine Tracheotomie mit Einsetzen einer geblockten Trachealkanüle erwogen werden. Generell ist das Risiko für eine Aspiration erhöht, wenn das Bewusstsein gestört ist, z. B. bei Rauschzuständen durch Alkohol, Drogen oder Medikamente, bei Bewusstseinsstörungen durch z. B. diabetisches Koma, Synkope etwa bei Herzrhythmusstörungen, Krampfanfall, Schädel-Hirn-Trauma etc. Ursachen für Aspirationen beim Neugeborenen können eine Tracheo-ösophageale Fistel, ein unvollständiger Schluss des Kehldeckels oder ein Larynxspalt () sein. Auch beim Erbrechen in Rücken- oder ungünstiger Seitenlage oder unter unzureichenden Schutzreflexen (Schlucken, Husten) besteht Aspirationsgefahr, insbesondere die Gefahr der Aspiration von saurem Mageninhalt. Aufmerksam sollten Anwesende werden, wenn es bei einer Person zu einer plötzlichen Hustenattacke kommt, die mit Atemnot einhergehen kann, aber nicht muss. Eine radiologische Untersuchung mittels Röntgen-Thoraxübersichtsaufnahme, Röntgen-Thoraxaufnahme in Exspiration oder einer Durchleuchtung sind erste diagnostische Maßnahmen. Eine Szintigraphie ist eine weitere Möglichkeit. Die Krypton-81-m-Ventilationsszintigraphie hat eine besonders hohe Detektionsrate. Schließlich sollte eine Bronchoskopie neben der diagnostischen Klärung auch den therapeutischen Erfolg bringen.
Aspiration__Medizin_
doc_285_n_2
In einigen Ländern, besonders den USA, ist die Zucht von Hybridhunden stark vertreten. Bedingt durch die Wünsche der Kunden gibt es sehr viele Hundehybride mit ausgefallenen Namen; einige Beispiele für Hybride, mit dem Pudel als ein Elterntier: ''Labradoodle'' aus Labrador Retriever und Pudel; ''Schnoodle'' aus Schnauzer und Pudel; ''Goldendoodle'' aus Golden Retriever und Pudel; ''Pekeapoo'' aus Pekingese und Pudel; ''Cockapoo'' aus American Cocker Spaniel und Pudel. Goldendoodle, Labradoodle und Cockapoo finden sich als Stichworte im ''Oxford English Dictionary''. Hybridhunde werden von ihren Züchtern oft als „hypoallergen“ (wenig Allergene produzierend) und „für Allergiker geeignet“ beschrieben, da sie wenig bis gar nicht haaren. Nach neueren Erkenntnissen kann allerdings nicht generell von ''hypoallergenen Hunden'' gesprochen werden, weil auch andere Substanzen des Hundes wie Speichel allergen sein können und einzelne Allergiker unterschiedlich auf verschiedene Rassen reagieren. Bei Kindern wurde ein niedrigeres Asthmarisiko gefunden, wenn sie mit Hunden aufwachsen. Auch hier fand sich jedoch kein Zusammenhang mit sogenannten ''hypoallergenen Hunden''.
Hybridhund
doc_286_n_1
Im Präsidentschaftswahlkampf 2008 unterstützte Schwarzenegger den Republikaner John McCain. Zusammen mit McCain trat er wenige Tage vor der Wahl bei einer Veranstaltung in Columbus, Ohio, auf. Als Schwarzenegger im Herbst 2010 vom Spiegel auf die Wahl im Jahr 2012 angesprochen wurde, war er davon überzeugt, dass der Demokrat Barack Obama, der Gewinner von 2008, wiedergewählt werden würde. Er bezweifelte, dass die Republikaner einen chancenreichen Gegenkandidaten finden würden. Zu deren wichtigstem Wahlkampfanliegen, dem Rückbau von Obamas Gesundheitsreform, deutete er an, dass die Partei die vielen Jahre nicht genutzt hätte, die sie in Washington an der Macht gewesen war. Am 19. Oktober 2013 berichtete die New York Post, dass Schwarzenegger auf einem Promo-Termin für seinen Film ''Escape Plan'' erzählte, dass er Lobby-Arbeit betreiben würde, um bei den Präsidentschaftswahlen 2016 kandidieren zu können. Als Einwanderer erfüllte er jedoch nicht die nötigen Voraussetzungen, um US-Präsident werden zu können. Die entsprechenden Bemühungen waren nicht von Erfolg gekrönt. Stattdessen schrieb Schwarzenegger auf Instagram nach Veröffentlichung der Aufnahmen mit sexistischen Äußerungen des republikanischen Kandidaten Donald Trump, dass er zum ersten Mal seit seiner Einbürgerung im Jahr 1983 nicht für die Republikaner stimmen würde. Schwarzenegger bekräftigte zudem, dass er kandidiert hätte, wäre er in den USA geboren worden. Nachdem der Vertrag über die Moderation der Reality-Game-Show ''The Apprentice'' zwischen dem Fernsehsender NBC und Donald Trump aufgelöst wurde, übernahm Schwarzenegger diese Rolle in der ab 2. Januar 2017 ausgestrahlten achten Staffel The New Celebrity Apprentice, stieg danach aber aus. In einer Stellungnahme zum Sturm auf das Kapitol in Washington im Januar 2021 ging Schwarzenegger mit einer Rede, in der er Parallelen zur Reichskristallnacht zog, eigene Erinnerungen als Kind eines Veteranen des Zweiten Weltkriegs erwähnte und anschließend ein Loblied auf die Demokratie hielt, an die Öffentlichkeit. Schwarzenegger forderte Öffentlichkeit und Politiker dazu auf, sich für die Wahrheit und die amerikanischen Werte einzusetzen.
Arnold_Schwarzenegger
doc_287_p_0
Viele Schifffahrtsgesellschaften fahren unter liberianischer Flagge, was vor allem an den niedrigen Kosten (keine Steuern über die Gebühren für die Registrierung hinaus) und der Verschwiegenheit der Behörden liegt. Dadurch hat Liberia, an Bruttoregistertonnen gemessen, die zweitgrößte Flotte der Welt. Die liberianische Flotte ist inzwischen zudem eine der sichersten; in den maßgeblichen Ranglisten der Hafenstaatenkontrollen (U.S. Coast Guard, Paris MOU, Tokyo MOU) nimmt die Flotte Liberias seit längerem einen Spitzenplatz ein. Der Sitz des Registers ist New York. Liberia verfügt über fünf Häfen; der Freeport Monrovia ist der größte Handelshafen des Landes und wurde im Zweiten Weltkrieg mit amerikanischer Unterstützung errichtet.
Liberia
doc_287_n_0
Die meisten Krane sind Turmdrehkranzkrane. Sie bestehen aus dem Fundament, das den Drehkranz mit dem daraufgesetzten Turm trägt. Bei dieser Bauweise sind alle Maschinen, Winden etc. oberhalb des Drehkranzes im Turm eingebaut, so dass der Kran 360° ohne Begrenzung drehen kann. Es hat allerdings auch zur Folge, dass der Schwerpunkt dieser Krane recht hoch liegt. Dieses hat wiederum negative Auswirkungen auf die Stabilität des Schiffes. Eine andere Bauweise, die aber nur bei Schwergutkranen angewandt wird, wird von dem niederländischen Unternehmen Huisman-Itrec praktiziert. Diese sogenannten Mastkrane bestehen aus einem feststehenden, massiven Mast, an dessen unterem Drittel ein Drehkranz außen um den Mast verläuft, woran der Ausleger befestigt ist. Die Maschinen und Winden sind unter dem Mast nahe der Wasserlinie eingebaut. Dieses hält den Schwerpunkt des Kranes niedrig. Es hat allerdings den Nachteil, dass durch die Seilführung an der Mastspitze diese Krane sich nicht unbegrenzt drehen können. Die Schiffe mit Mastkranen können problemlos mit aufgetoppten Auslegern fahren, dieses ist bei Turmdrehkranzkranen nur eingeschränkt möglich.
Schiffskran
doc_287_n_1
Zu Beginn der Saison 2007/08 gliederte der öffentliche Verein AD Municipal Liberia die Profimannschaft unter dem Modell einer Aktiengesellschaft aus, an welcher der Verein 10 % der Anteile behielt und die restlichen 90 % an den Geschäftsmann Mario Sotela verkaufte, der die Mannschaft in Liberia Mía CF umbenannte. Liberia Mía ist eine Anspielung auf Africa Mía, einem Zoo im Besitz von Sotela, welcher sich außerhalb von Liberia befindet und in welchem ausschließlich afrikanische Tiere ausgestellt sind. Unter Sotela ging es sportlich Stück für Stück bergauf. Zur Saison 2008/2009 hin kaufte Sotela viele teure Spieler aus anderen Klubs und erreichte damit den Meisterschaftsgewinn im Mai 2009.
AD_Municipal_Liberia
doc_287_n_2
Die Gesamtheit der Handelsmarine (''Welthandelsflotte'') umfasste 1999 eine Bruttoraumzahl (BRZ) von 543,6 Mio. Auf Deutschland entfielen davon 6,5 Mio. BRZ (mit einem Durchschnittsalter von drei Jahren). Die weltweit größten Handelsflotten (Stand 2019) haben aufgrund von ausgeflaggten Schiffen Panama (215,9 Mio. BRZ) und Liberia (124,1 Mio. BRZ). Während der Weltwirtschaftskrise 2009/10 waren viele Handelsschiffe aufgelegt oder fuhren nur mit deutlich reduzierter Geschwindigkeit, um Kraftstoff zu sparen ("slow steaming"). Eine Schifffahrtskrise durch ein Überangebot an Laderaum begann. Zu viele Schiffe waren bestellt bzw. gebaut worden und kamen nach Fertigstellung an den Markt, während gleichzeitig das Ladungsaufkommen zurückging (siehe auch Schweinezyklus). Bis heute (Mitte 2013) hat es sich nicht nachhaltig erholt. Frachtraten (= Transportpreis) und Charterraten (Mietpreis für ein Schiff) brachen ein. Besonders betroffen sind die in Deutschland stark verbreiteten Charterreedereien
Handelsmarine
doc_288_p_0
Seit der Menschwerdung hat der ''Homo sapiens'' auch die Vögel aufmerksam beobachtet, um sich von ihnen orientieren oder warnen zu lassen, sie zu jagen oder einzufangen. Der afrikanische Honiganzeiger beispielsweise führt Menschen zu den Nestern von Wildbienen, um die Larven zu fressen, während der Mensch vom Honig profitiert. In vielen Kulturkreisen spielen Vogelarten daher in der Mythologie eine Rolle, vom Adler bis zum Sperling. Zu den mythischen Vögeln zählen etwa Phönix, Greif, Ziz (Jüdisch), Roch (Arabisch), Feng (Chinesisch) oder Garuda (Indonesisch). Daneben seien die Harpyien der griechischen Sagenwelt genannt sowie Wotans Begleiter, die Raben Hugin und Munin. Die Heraldik ist reich an stilisierten mythischen Vögeln. Hier tritt insbesondere der Adler in Erscheinung, der das Wappentier vieler Staaten ist (Deutschland, Österreich, Polen, USA u. a.). In der christlichen Ikonographie spielt der Pelikan eine wichtige Rolle. Vögel erscheinen in vielen Redensarten: Jemand „stinkt wie ein Wiedehopf“ oder ist „zänkisch wie eine Meise“ oder „ist einfach ein Gimpel“, wenn er „jedem auf den Leim geht“ (gemeint hier der Vogelleim). Gestisch kann man ihm „einen Vogel zeigen“. Auch in den Künsten tauchen zahlreiche Vogelarten auf. Ein Beispiel ist Selma Lagerlöfs Roman ''Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen''.
Vögel
doc_288_n_0
In Richard Wagners ''Der Ring des Nibelungen'' (Uraufführung des gesamten Zyklus: Bayreuth 1876) wird das Geschlecht vom germanischen Gott Wotan unter dem Namen ''Wälse'' gezeugt. Weitere bedeutende künstlerische Rezeptionen sind die Erzählung ''Wälsungenblut'' von Thomas Mann (zurückgezogene Erstausgabe: 1906) sowie der historische Fantasyroman ''Rheingold'' (1992) von Stephan Grundy, der neben der Siegfried-Sage auch sehr ausführlich die „Vorgeschichte“, also die Geschichte der Wälsungen, schildert
Wälsungen
doc_288_n_1
Das Runenkästchen von Auzon (Franks Casket, 7. Jahrhundert) stellt mit seiner Bilderfolge das Auftreten der Fylgja oder Walküre anschaulich dar: Auf dem Magierbild (Geburt) tritt sie als Wasservogel (Schwan?) an die Stelle des Engels. Im Wielandbild daneben erscheint sie – hier das Schwanenmädchen als Gefährtin und Helferin – verborgen zwischen zwei floralen Symbolen (Runen), welche die Walküre kennzeichnen. Dass dieses Zeichen dem Abdruck eines Vogelfußes gleicht, wird kaum ein Zufall sein. Auf dem Bild von Romulus und Remus scheinen mit den ''zwei'' Wölfen deren Fylgien dargestellt zu sein. Auf der Rückseite, dem Titusbild, finden sich unter einer Arkade drei Tierpaare (vermutlich Pferd, Wolf und Rabe), während das Kennzeichen der Walküre über dem Bogen der Arkade angebracht ist. Diese Tiere stehen in Verbindung mit Wotan/Odin und der Walstatt. Die Darstellung auf der rechten Seite zeigt einen Krieger, der seiner Walküre begegnet und dann im Grab von ihr aufgesucht wird. Wie bei entsprechenden Darstellungen auf gotländischen Bildsteinen kennzeichnen zwei ''Valknutr'' oder Odinsknoten das Pferd am Grab, vermutlich Wotan/Odins Sleipnir. Das Deckelbild schließlich zeigt einen Bogenschützen Ægil (vielleicht der Wielanbruder und ebenfalls mit einem Schwanenmädchen liiert), hinter ihm, unter einem Bogen, eine Kampfhelferin, die ihm Pfeile zureicht. Hierbei wird es sich um die Verteidigung Walhalls (was auch hier die ''valknutr'' nahelegen) gegen die Reifriesen handeln – das Bildprogramm versucht nach dieser Deutung über die Fylgien bzw. Walküren den Lebenslauf eines hochgestellten Menschen von seiner Geburt bis hin zum Leben in Wotan/Odins Halle zu lenken.
Walküre
doc_288_n_2
Wotan weckt die Erdgöttin Erda, Mutter der gemeinsamen Tochter Brünnhilde. Von ihr erhofft er sich Rat, „wie zu hemmen ein rollendes Rad“. Er weiß nicht mehr, wie es weitergehen soll. Auch Erda kann ihm nichts raten. Der Untergang, die Götterdämmerung, scheint unausweichlich. Wotan trifft vor dem Brünnhildenfelsen auf Siegfried, seinen Enkel. Siegfried erweist sich als furcht- und respektlos und zerschlägt Wotans Speer. Resigniert zieht sich der Gott nach Walhall zurück. Siegfried durchschreitet den Feuerring um den Felsen, entdeckt die schlafende Brünnhilde und weckt sie mit einem Kuss. Diese begrüßt feierlich den Tag. Nach anfänglichem Zurückschrecken vor Siegfrieds Liebesglut und Klage über die Schmach, dass sie nun keine Walküre mehr ist, bekennt sie ihre Liebe zu Siegfried. Er, der ausgezogen war, das Fürchten zu lernen, hat nun vor der Größe dieser Liebe Angst. Doch beide überwinden ihre Furcht. Jubelnd feiern sie ihre Liebe, mögen dabei Götter und Welt und auch sie selbst zugrunde gehen.
Siegfried__Oper_
doc_289_n_2
Alle verfügbaren Spiele unterstützen lediglich die Verwendung eines Gamepads, es war jedoch geplant, dass eventuell zukünftige Spiele auch zwei Gamepads zugleich verwenden können. Da Nintendo allerdings im Januar 2017 angekündigt hatte, das keine weiteren Wii U Spiele mehr von seitens Nintendo erscheinen werden, hat sich dies erübrigt. Insgesamt können neben dem GamePad vier weitere Controller gleichzeitig auf der Konsole angemeldet sein. Zu diesen Controllern zählen die Wii-Fernbedienungen und der Wii U Pro Controller. Einige Spiele wie beispielsweise Super Smash Bros. for Wii U unterstützen jedoch auch den Nintendo-GameCube-Controller (per Adapter) und die gleichzeitige Anmeldung von bis zu acht Controllern. Wii-Fernbedienungen und Wii U Pro Controller werden auch in Mehrspieler-Partien verwendet, da nur ein Gamepad unterstützt wird.
Wii_U
doc_290_p_0
Eigenwert bedeutet, dass die Biodiversität wegen des ihr von Menschen beigemessenen Wertes an sich geschätzt wird. Diese Wertschätzung betrifft z. B. ihre Existenz an sich, ihre persönliche und kulturelle Bedeutung für den Einzelnen im Sinne von Erinnerungswert und Heimat, ihre besondere Eigenart oder auch die Möglichkeit, dem Individuum spezielle Erfahrungen, wie z. B. die der Wildnis, zu vermitteln. Aus Sicht des Ökosystem-Dienstleistungsansatzes werden die Elemente, Strukturen, Zustände und Prozesse ökologischer Systeme, denen Eigenwerte zugeschrieben werden, meist als kulturelle Ökosystem-Dienstleistungen gefasst. Vom Eigenwert abzugrenzen ist der Selbstwert der Biodiversität. Objekte mit Selbstwert besitzen einen Zweck an sich und für sich, sind nicht zu ersetzen, unterliegen generell keiner Abwägung und sind nicht monetarisierbar. Unter dem Aspekt des Selbstwertes von Biodiversität sind Konzepte zu bevorzugen, die die Erhaltung der Biodiversität an sich ins Auge fassen, den Maßstab also nicht allein bei der Erhaltung ihrer Funktionen ansetzen. Ob man Biodiversität bzw. den Lebewesen, die sie ausmachen, Selbstwerte zuschreiben kann, ist umstritten.
Biodiversität
doc_290_n_0
Selbstwert Unter Selbstwert (auch: Selbstwertgefühl, Selbstwertschätzung, Selbstachtung) versteht die Psychologie die Bewertung, die man an sich selbst vorgenommen hat. Die Begriffe werden wenig trennscharf verwendet, wobei Selbstvertrauen (Selbstsicherheit) sich auf die Kompetenzüberzeugungen (Fähigkeiten des Individuums) bezieht und als Teilkomponente des Selbstwertes verstanden werden kann, der sich darüber hinaus auch auf Eigenschaften beziehen kann, die nichts mit Kompetenzen zu tun haben. Der Selbstwert könnte sich beispielsweise auf Persönlichkeit und die Erinnerungen an die Vergangenheit und das Ich-Empfinden oder auf das Selbstempfinden beziehen. Auf das Selbstvertrauen wird in der Verhaltenstherapie vor allem unter dem Begriff Selbstwirksamkeitserwartung Bezug genommen. Sowohl ein gesteigertes als auch ein geringes Selbstwertgefühl (Insuffizienzgefühl) kann ein Symptom einer psychischen Störung sein. Unterschieden wird nicht nur, ob der Selbstwert einer Person hoch oder niedrig ist, sondern auch ob er stabil oder instabil, kontingent oder nicht-kontingent, explizit (bewusst kognitiv) oder implizit (unbewusst affektiv erfahrungsbedingt), sicher oder fragil ist. Laut Leary und Mitarbeitern dient der Selbstwert als ein Indikator für die soziale Integration eines Menschen (Soziometer-Theorie). Nach dem kognitiven Modell von Aaron T. Beck wird der Selbstwert auch stark von Denkprozessen (Grundannahmen, automatische Gedanken, verzerrte Informationsverarbeitung) beeinflusst. Äußere Faktoren können das Selbstvertrauen prägen, wenn bei bestimmten Anforderungen hinreichend objektive Gründe gegeben sind, wie zum Beispiel Methodenkompetenz, ausreichende Kenntnisse oder Erfahrungen, wiederholte Tätigkeiten in ähnlichen Situationen oder Ähnliches. Selbstwert ist darüber hinaus auch eine politisch-moralische Kategorie, die beispielsweise die Gewissheit begründet, in einer bestimmten Situation „im Recht“ zu sein, bzw. ein zustehendes Recht wahrzunehmen, einzufordern oder zu erstreiten. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird ''Selbstwert'' auch unpräziser Weise mit Selbstbewusstsein gleichgesetzt. Seltener wird der Begriff Eigenwert benutzt, der heute eine Eigenschaft linearer Abbildungen in der linearen Algebra beschreibt. Der Selbstwert steht in Beziehung zum ''Ego'' (in der Psychologie als Selbst, wissenschaftlich als Ich bezeichnet).
Selbstwert Unter Selbstwert (auch: Selbstwertgefühl, Selbstwertschätzung, Selbstachtung) versteht die Psychologie die Bewertung, die man an sich selbst vorgenommen hat. Die Begriffe werden wenig trennscharf verwendet, wobei Selbstvertrauen (Selbstsicherheit) sich auf die Kompetenzüberzeugungen (Fähigkeiten des Individuums) bezieht und als Teilkomponente des Selbstwertes verstanden werden kann, der sich darüber hinaus auch auf Eigenschaften beziehen kann, die nichts mit Kompetenzen zu tun haben. Der Selbstwert könnte sich beispielsweise auf Persönlichkeit und die Erinnerungen an die Vergangenheit und das Ich-Empfinden oder auf das Selbstempfinden beziehen. Auf das Selbstvertrauen wird in der Verhaltenstherapie vor allem unter dem Begriff Selbstwirksamkeitserwartung Bezug genommen. Sowohl ein gesteigertes als auch ein geringes Selbstwertgefühl (Insuffizienzgefühl) kann ein Symptom einer psychischen Störung sein. Unterschieden wird nicht nur, ob der Selbstwert einer Person hoch oder niedrig ist, sondern auch ob er stabil oder instabil, kontingent oder nicht-kontingent, explizit (bewusst kognitiv) oder implizit (unbewusst affektiv erfahrungsbedingt), sicher oder fragil ist. Laut Leary und Mitarbeitern dient der Selbstwert als ein Indikator für die soziale Integration eines Menschen (Soziometer-Theorie). Nach dem kognitiven Modell von Aaron T. Beck wird der Selbstwert auch stark von Denkprozessen (Grundannahmen, automatische Gedanken, verzerrte Informationsverarbeitung) beeinflusst. Äußere Faktoren können das Selbstvertrauen prägen, wenn bei bestimmten Anforderungen hinreichend objektive Gründe gegeben sind, wie zum Beispiel Methodenkompetenz, ausreichende Kenntnisse oder Erfahrungen, wiederholte Tätigkeiten in ähnlichen Situationen oder Ähnliches. Selbstwert ist darüber hinaus auch eine politisch-moralische Kategorie, die beispielsweise die Gewissheit begründet, in einer bestimmten Situation „im Recht“ zu sein, bzw. ein zustehendes Recht wahrzunehmen, einzufordern oder zu erstreiten. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird ''Selbstwert'' auch unpräziser Weise mit Selbstbewusstsein gleichgesetzt. Seltener wird der Begriff Eigenwert benutzt, der heute eine Eigenschaft linearer Abbildungen in der linearen Algebra beschreibt. Der Selbstwert steht in Beziehung zum ''Ego'' (in der Psychologie als Selbst, wissenschaftlich als Ich bezeichnet).
doc_290_n_1
Tajfel unterscheidet zwischen der personalen Identität (Eigenschaften, die der Abgrenzung von anderen Personen dienen) und der sozialen Identität (Eigenschaften, die sich aus einer Gruppenzugehörigkeit ergeben und die einen von anderen Gruppen abgrenzen). Aus der Notwendigkeit, sich in der Welt zu orientieren, entstehe das Bedürfnis zu kategorisieren, wodurch sich die soziale Identität ergebe. Sich zu einer Gruppe zugehörig zu fühlen, die man positiv bewertet, steigere den Selbstwert.
Selbstwert
doc_290_n_2
In der psychologischen Forschung beschreibt der Selbstwert eine der drei Komponenten des Selbst. Selbstwert oder synonym die Selbstwertschätzung entspricht der affektiven Komponente. Hierbei handelt es sich um die Bewertung des Bildes von der eigenen Person. Die kognitive Komponente ist das Selbstkonzept, also das Bild, das Personen von sich selbst haben. Unter der konativen oder handlungsbezogenen Komponente können Begriffe wie Selbstwirksamkeits­erwartung oder Selbstdarstellung subsumiert werden. Der Begriff Selbstwertschätzung entspricht am ehesten dem englischen Begriff „self-esteem“ und umfasst positive wie auch negative Bewertungen der eigenen Person. Der Begriff Selbstwertgefühl hingegen ist weniger angemessen, weil es sich dabei nicht um ein Gefühl oder eine Emotion im engeren Sinne handelt.
Selbstwert
doc_291_p_0
John Kerry kam 1943 als Sohn des US-Diplomaten Richard J. Kerry (1915–2000) und dessen Frau Rosemary Isabel Forbes (1913–2002) zur Welt. Seine Mutter entstammt dem sogenannten „Ostküsten-Adel“ der Stadt Boston; die Familie seines Vaters stammt aus Bennisch im damaligen Österreichisch-Schlesien. Sein Großvater Fritz Kohn (1873–1921) konvertierte 1901 vom Judentum zum Katholizismus, änderte den Nachnamen von „Kohn“ in „Kerry“ und wanderte mit seiner Familie 1904 in die USA ein. John Kerry hat zwei Schwestern, Margery (* 1941) und Diana (* 1947), sowie einen Bruder, Cameron Forbes Kerry (* 1950). Sein Vater Richard Kerry veröffentlichte 1990 das Buch ''Star Spangled Mirror'', das sich kritisch mit der US-Außenpolitik im 20. Jahrhundert auseinandersetzt. Aufgrund des Berufes seines Vaters verbrachte John Kerry einen Großteil seiner Jugend in Europa. Unter anderem lebte er zwischen 1954 und 1956 abwechselnd in Berlin und in dem Internat Institut Montana auf dem Zugerberg in der Schweiz. In dieser Zeit hat er Deutsch gelernt; ein wenig beherrscht er die Sprache immer noch. Außerdem spricht er fließend Französisch und durch einen Aufenthalt seines Vaters in Norwegen auch Norwegisch; zudem kann er etwas Italienisch.
John_Kerry
doc_291_n_0
Julia Stiles wurde als das älteste von drei Kindern von John O’Hara, einem Lehrer und Geschäftsmann, und Judith Stiles, einer Töpferin, geboren. Ihre Familie ist irisch-englisch-italienischer Abstammung. Sie besuchte eine Quäkerschule in Manhattan und studierte Englisch an der Columbia University in New York. Im Mai 2005 schloss sie nach fünf Jahren ihr Studium ab, das sie mehrfach wegen verschiedener Filmprojekte unterbrochen hatte. Stiles unterstützte als Demokratin John Kerrys Kandidatur zum Präsidenten der USA im Jahr 2004. Außerdem engagierte sie sich für eine Organisation, die Häuser in Costa Rica baut, und für Amnesty International, um auf die harten Bestrafungen von jugendlichen Immigranten aufmerksam zu machen. Stiles ist seit September 2017 mit Preston Cook verheiratet. Im Oktober 2017 kam ihr gemeinsamer Sohn zur Welt.
Julia_Stiles
doc_291_n_1
Der Film beschreibt die Entwicklung John Kerry von seiner Jugend an, über seine Ausbildung, seine freiwillige Meldung zum Dienst in Vietnam, seinen Aufenthalt in Vietnam, seine Rückkehr und seine aktive Führungsrolle im Protest von Vietnamveteranen gegen die Fortführung des Krieges. Der Fokus der Dokumentation liegt auf den Erfahrungen Kerrys in Vietnam und seiner Rolle im Protest. Seine darauffolgende politische Karriere bis hin zur Präsidentschaftskandidatur werden nicht beleuchtet. Der Film dokumentiert deutlich Kerrys Dienst auf den sog. Swift-Boats (Patrouillenbooten), u. a. auch die im Jahre 2004 in Frage gestellten Ereignisse rund um Kerrys Medaillen. Der Film beleuchtet auch die frühe Konfrontation Kerrys mit John P. O’Neill, einem der Gründer der Gruppe ''Swiftboat Veterans for Truth''.
Going_Upriver
doc_291_n_2
Teresa_Heinz Teresa F. Heinz (* 5. Oktober 1938 in Lourenço Marques (heute Maputo), Mosambik, als ''Maria Teresa Thierstein Simões-Ferreira'') ist eine US-amerikanische Philanthropin und Mitglied der Amerikanischen Akademie der Künste und Wissenschaften. Sie ist Teilerbin des Heinz-Ketchup-Imperiums und Vorsitzende der aus dem Imperium hervorgegangenen Stiftungen ''Heinz Family Philanthropies'' und ''The Heinz Endowments''. Im Gedenken an ihren verstorbenen Ehemann Henry John Heinz III (1938–1991) rief sie die ''Heinz Awards'' ins Leben. In zweiter Ehe ist Teresa Heinz seit 1995 verheiratet mit dem fünf Jahre jüngeren John Kerry, dem ehemaligen Senator von Massachusetts, Präsidentschaftskandidaten 2004 und ehemaligen Außenminister der Vereinigten Staaten. Für John Kerrys politische Veranstaltungen lässt sie sich auch ''Teresa Heinz Kerry'' nennen.
Teresa_Heinz Teresa F. Heinz (* 5. Oktober 1938 in Lourenço Marques (heute Maputo), Mosambik, als ''Maria Teresa Thierstein Simões-Ferreira'') ist eine US-amerikanische Philanthropin und Mitglied der Amerikanischen Akademie der Künste und Wissenschaften. Sie ist Teilerbin des Heinz-Ketchup-Imperiums und Vorsitzende der aus dem Imperium hervorgegangenen Stiftungen ''Heinz Family Philanthropies'' und ''The Heinz Endowments''. Im Gedenken an ihren verstorbenen Ehemann Henry John Heinz III (1938–1991) rief sie die ''Heinz Awards'' ins Leben. In zweiter Ehe ist Teresa Heinz seit 1995 verheiratet mit dem fünf Jahre jüngeren John Kerry, dem ehemaligen Senator von Massachusetts, Präsidentschaftskandidaten 2004 und ehemaligen Außenminister der Vereinigten Staaten. Für John Kerrys politische Veranstaltungen lässt sie sich auch ''Teresa Heinz Kerry'' nennen.
doc_292_n_0
Eine gleichgerichtete Wechselspannung bewirkt Lade- und Entladevorgänge im nachgeschalteten Glättungskondensator, die als „Rippelstrom“ über eine Erwärmung des Kondensators verursachen. Eine der Gleichspannung überlagerte Wechselspannung, die an einem Kondensator liegt, bewirkt in ihm Lade- und Entladevorgänge. Daraus resultiert ein Wechselstrom, der Rippelstrom (') genannt wird. Er fließt als Effektivwert über den ESR des Kondensators und hat frequenzabhängige elektrische Verluste zur Folge die ihn von innen heraus erwärmen und zu einer Temperaturerhöhung führen. Diese intern erzeugte Temperatur addiert sich mit eventuellen anderen Wärmequellen zur Betriebstemperatur des Kondensators, die sich dann um den Wert von der Umgebungstemperatur unterscheidet. Diese Temperaturdifferenz wird als thermische Verlustleistung durch Wärmeleitung, -strahlung und -konvektion über die Oberfläche und dem Wärme-Übergangswiderstand des Kondensators an die Umgebung abgeführt. Sind die elektrischen Verluste und die thermische Verlustleistung im Wärme-Gleichgewicht, dann errechnet sich die Temperaturdifferenz des Kondensators zur Umgebung aus: Der Rippelstrom für Polymer-Elektrolytkondensatoren wird als 100-kHz-Effektivwert meist für eine Temperaturerhöhung des Kondensators von 2 bis 6 °C gegenüber der Umgebung bei der oberen Nenntemperatur angegeben. Für den Betrieb von Polymer-Elektrolytkondensatoren bei tieferen Temperaturen wird häufig ein höherer Effektivwert spezifiziert, bei Anwendungen im erweiterten Bereich der Kategorietemperatur reduziert sich der spezifizierte Rippelstrom. Da der ESR von Polymerkondensatoren frequenzabhängig ist und bei kleineren Frequenzen ansteigt, verringert sich der zulässige 100-kHz-Rippelstrom bei kleineren Frequenzen. Da ein über den Kondensator fließender Rippelstrom zur Erwärmung des Bauelementes führt und die Temperatur des Kondensators die Ausfallrate beeinflusst, hat der Rippelstrom Einfluss auf die Zuverlässigkeit der Kondensatoren. Für Hybrid-Polymer-Elektrolytkondensatoren beeinflusst der Rippelstrom außerdem die zu erwartende Lebensdauer der Kondensatoren.
Polymer-Elektrolytkondensator
doc_292_n_1
Eine gleichgerichtete Wechselspannung bewirkt Lade- und Entladevorgänge im nachgeschalteten Glättungskondensator, die als „Rippelstrom“ über I2·ESR eine Erwärmung des Kondensators verursachen. Eine der Gleichspannung überlagerte Wechselspannung, die an einem Kondensator liegt, bewirkt in ihm Lade- und Entladevorgänge. Daraus resultiert ein Wechselstrom, der Rippelstrom ''IR'' () genannt wird. Er fließt als Effektivwert über den ESR des Kondensators und hat frequenzabhängige elektrische Verluste ''PV el'' zur Folge die ihn von innen heraus erwärmen und zu einer Temperaturerhöhung führen. Diese intern erzeugte Temperatur addiert sich mit eventuellen anderen Wärmequellen zur Betriebstemperatur des Kondensators, die sich dann um den Wert ''ΔT'' von der Umgebungstemperatur unterscheidet. Diese Temperaturdifferenz ''ΔT'' wird als thermische Verlustleistung ''PV th'' durch Wärmeleitung, -strahlung und -konvektion über die Oberfläche ''A'' und dem Wärme-Übergangswiderstand ''β'' des Kondensators an die Umgebung abgeführt. Sind die elektrischen Verluste ''PV el'' und die thermische Verlustleistung ''PV th'' im Wärme-Gleichgewicht, dann errechnet sich die Temperaturdifferenz des Kondensators zur Umgebung aus: Der Datenblattwert des Rippelstroms für Elektrolytkondensatoren wird als sinusförmiger Effektivwert bei 100/120 Hz oder 100 kHz für eine Bauart-abhängige Temperaturerhöhung ''ΔT'' des Kondensators gegenüber der Umgebung bei der oberen Nenntemperatur angegeben. Nicht-sinusförmigen Betriebsströme mit anderen Frequenzen müssen deshalb als Effektivwert gemessen oder berechnet werden. Baureihen-spezifische Umrechnungstabellen werden von vielen Herstellern zur Verfügung gestellt. Bei Al-Elektrolytkondensatoren mit flüssigem Elektrolyten forciert die durch den Rippelstrom erzeugte Wärme das Austrocknen der Kondensatoren und beeinflusst somit die Lebensdauer der Kondensatoren. Die Erwärmung, die der Rippelstrom verursacht, beeinflusst über die Degeneration des Polymers auch die Lebensdauer von Polymer-Elektrolytkondensatoren. Bei Tantal- und Niob-Elektrolytkondensatoren mit MnO2-Elektrolyten beeinflusst die Erwärmung durch den Rippelstrom die Zuverlässigkeit der Kondensatoren. Eine Überschreitung des spezifizierten Rippelstromes kann zur Zerstörung (Explosion, Brand) des Kondensators führen.
Elektrolytkondensator
doc_292_n_2
Typische Impedanzkurven von X7R und NP0-MLCC-Chipkondensatoren mit unterschiedlicher Kapazität Der Scheinwiderstand eines Keramikkondensators ist ein Maß für seine Fähigkeit, Wechselströme weiterleiten oder ableiten zu können. Je kleiner der Scheinwiderstand ist, desto besser werden Wechselströme geleitet. Im Sonderfall der Resonanz, bei dem der kapazitive und der induktive Blindwiderstand gleich groß sind, erreicht der Scheinwiderstand seinen kleinsten Wert. Er entspricht dann dem ESR des Kondensators. Die Resonanzfrequenz eines Kondensators wird von seinem Kapazitätswert und seiner Serieninduktivität bestimmt. Je kleiner der Kapazitätswert, desto höher ist die Resonanzfrequenz. Bei gleicher Kapazität verschiedener Kondensatoren wird der ESR durch den Aufbau des Kondensators beeinflusst. Je mehr Schichten beispielsweise ein MLCC-Chipkondensator zum Erreichen eines Kapazitätswertes benötigt, desto kleiner ist sein ESR. Klasse-1-NP0-MLCC-Chips haben deshalb kleinere ESR-Werte als Klasse-2-X7R-Chips, weil ihr Dielektrikum kleinere Dielektrizitätszahlen hat und somit mehr Schichten benötigt werden, um denselben Kapazitätswert zu erreichen. Der konstruktive Aufbau eines Kondensators verschiebt seinen Resonanzbereich hin zu höheren Frequenzen, wenn durch den Aufbau seine induktiven Anteile (ESL) verringert werden.
Keramikkondensator
doc_293_n_0
Eine verhältnismäßig kleine aufstrebende Gemeinde hat sich in Laikipia, Kenia gegründet und ihren christlichen Glauben gegen das „reine Judentum“ verlassen. Es gibt gegenwärtig schätzungsweise 5000 Mitglieder. Diese Gruppe unterhält Beziehungen zur Bewegung der „Schwarzen Hebräer“. Ihre anfangs christlich-messianische Haltung sahen sie später als inkompatibel mit dem Judentum an und warten jetzt darauf, im reinen Judentum unterwiesen zu werden. Einige jüngere Kinder dieser Gemeinde sind in die Abayudaya-Schulen in Uganda geschickt worden, um im Judentum und anderen Themen unterwiesen zu werden.
Judentum_in_Afrika
doc_293_n_1
Die Anusim haben einen speziellen Platz in der rabbinischen Literatur. Da die Absage an das Judentum gegen den Willen des Betroffenen erfolgt war, gelten Anusim in jeglicher Hinsicht weiterhin als jüdisch. Das heißt, dass trotz der Zwangsbekehrung von Anusim geschlachtetes Fleisch, von Anusim bereiteter Wein, von Anusim geschlossene Ehen etc. halachisch anerkannt werden. Alle Nachkommen von Anusim über die mütterliche Linie sind ausdrücklich Juden, weil nach jüdischem Gesetz das Kind einer israelitischen Frau ein Israelit ist, egal in welchem Glauben das Kind heranwächst. Kategorie:Jüdische Geschichte (Mittelalter) Kategorie:Sephardisches Judentum Kategorie:Personenbezeichnung (Konver
Anusim
doc_293_n_2
Empfängnisverhütung ist im Judentum grundsätzlich erlaubt. Das Paar soll es dennoch anstreben, das Gebot „Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde“ (Gen ) durch mindestens zwei Kinder (beide Geschlechter), zu erfüllen. Empfängnisverhütung ist erlaubt in Fällen, wenn eine Schwangerschaft ein Risiko für die Mutter oder für die Geburt weiterer Kinder darstellen könnte, zum Beispiel bei gesundheitlicher oder finanzieller Belastung, bei sehr jungen Frauen, in der Stillzeit. Verhütungsmethoden mit spermizider Wirkung oder mechanischer Barriereverhütung sind nicht erlaubt. Hormonelle Mittel sind jedoch ein anerkanntes und erlaubtes Mittel zur Empfängnisverhütung nach jüdischem Recht (Halacha).
Empfängnisverhütung
doc_294_n_0
Ciamak_Moresadegh Ciamak Moresadegh (), auch ''Ciamak Morsadegh'' oder ''Siamak Moreh Sedgh'' geschrieben (* 1925 in Schiras), ist ein Vertreter der jüdischen Minorität im iranischen Parlament. Moresadegh ist Allgemeinchirurg, Universitätsprofessor, Direktor des jüdischen Dr.-Sapir-Krankenhauses und Wohlfahrtszentrums und Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Teheran. Bei den Parlamentswahlen 2008 löste er Maurice Motamed ab und war zunächst wie dieser der einzige Vertreter der Juden im Parlament. Seit der Parlamentswahl im Iran 2012 hat die religiöse Minderheit der Juden drei Abgeordnete. Der Parlamentarier Moresadegh war einer der Begleiter des neuen iranischen Präsidenten, Hassan Rohani, bei dessen erstem Auftritt vor der UN-Vollversammlung am 25. September 2013 in New York.
Ciamak_Moresadegh Ciamak Moresadegh (), auch ''Ciamak Morsadegh'' oder ''Siamak Moreh Sedgh'' geschrieben (* 1925 in Schiras), ist ein Vertreter der jüdischen Minorität im iranischen Parlament. Moresadegh ist Allgemeinchirurg, Universitätsprofessor, Direktor des jüdischen Dr.-Sapir-Krankenhauses und Wohlfahrtszentrums und Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Teheran. Bei den Parlamentswahlen 2008 löste er Maurice Motamed ab und war zunächst wie dieser der einzige Vertreter der Juden im Parlament. Seit der Parlamentswahl im Iran 2012 hat die religiöse Minderheit der Juden drei Abgeordnete. Der Parlamentarier Moresadegh war einer der Begleiter des neuen iranischen Präsidenten, Hassan Rohani, bei dessen erstem Auftritt vor der UN-Vollversammlung am 25. September 2013 in New York.
doc_294_n_1
Am 7. August 1979, dem letzten Freitag des islamischen Fastenmonats Ramadan, proklamierte Chomeini den internationalen al-Quds-Tag – al-Quds ist die koranische Umschreibung für Jerusalem –, um die Solidarität aller Muslime mit den palästinensischen Volk zu bekunden und ''die Befreiung der Muslime unter dem zionistischen Regime anzumahnen''. Der al-Quds-Tag, mittlerweile ein Selbstläufer, der jedes Jahr zu Demonstrationen führt, sollte an den durch den Koran implizierten Anspruch auf Jerusalem, die drittheiligste Stadt der Muslime neben Mekka und Medina, erinnern. Auf der anderen Seite bestätigte Chomeini den Status der jüdischen Religion, so wie der Koran vorsieht, als Schutzbefohlene. Artikel 13 der Verfassung der islamischen Republik Iran nahm diesen Grundsatz explizit auf, ebenso ist nach Artikel 64 zumindest ein Abgeordneter jüdischen Glaubens, momentan Ciamak Moresadegh, im iranischen Parlament vorgesehen. Diese Ambivalenz drückt sich auch im privaten Sektor aus. So berichtete am 27. Februar 1985 die israelische Zeitschrift Maariw, dass eine enge Verwandte Chomeinis unter strenger Geheimhaltung in einem Jerusalemer Krankenhaus behandelt werde. Zuvor sollen schon weitere Verwandte Chomeinis in Israel behandelt worden sein. Nach den Waffenlieferungen Israels an den Iran, während des ersten Golfkrieges, mäßigte Chomeini seine Worte. Im Zeitraum zwischen 1948 und 1966 waren ca. 45.000 Juden aus dem Iran nach Israel emigriert. Beim Zensus 1966 wurden noch 60.683 Juden im Iran gezählt. Nach einer Phase der Stabilisierung ging die Zahl der Juden im Iran seit der Islamischen Revolution stark zurück: von etwa 80.000 unmittelbar vor der Revolution bis auf weniger als 10.000 laut Zensus im Jahr 2012.
Ruhollah_Chomeini
doc_294_n_2
Die Parteien im iranischen Parlament werden in Fraktionsgemeinschaften der ''Prinzipientreuen'', der ''kritischen Konservativen'' und der ''Reformer'' unterteilt. Daneben sind unabhängige, Vertreter der armenischen Minderheit sowie Vertreter religiöser Gruppierungen (chaldäische und assyrische Christen, Juden und Zoroastrier) Mitglied des iranischen Parlaments seit der Konstitutionellen Revolution 1905. Folgende Liste beinhaltet aktuell vertretene Parteien, deren Parteivorsitzende, Gründungsjahr und deren politische Ausrichtung.
Liste_der_politischen_Parteien_im_Iran
doc_295_n_0
Mit der Übernahme des US-Präsidialamtes durch Jimmy Carter im Januar 1977 und dessen politischer Schwerpunktsetzung im Bereich Menschenrechte änderte sich auch das politische Reformprogramm Mohammad Reza Schahs. Die gesellschaftlichen Reformen, die zu Beginn der Weißen Revolution noch Teil des Reformprogramms waren, waren im Vergleich zu den wirtschaftlichen Reformen vernachlässigt worden. Dies sollte sich nun grundlegend ändern. Spätestens mit dem Amtsantritt Dschamschid Amusegars als Premierminister war der ''„Offene Politische Raum“'' erklärte Politik. Bereits im Mai und Juni 1977 hatte die Regierung das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) eingeladen, die iranischen Gefängnisse zu begutachten. Mit den leitenden Vertretern von Amnesty International und der Internationalen Juristenkommission fanden Gespräche über die Abschaffung der Folter und Verbesserungen in den Gefängnissen sowie über die Stärkung der rechtlichen Position von Verhafteten statt. Darius Homayun, der Informationsminister Amzuegars, erklärte: Demokratisierung war die allgemeine politische Zielsetzung. Allerdings war Mohammad Reza Schah davon überzeugt, dass Demokratie im Iran nicht einfach aus dem Ausland übernommen werden konnte, sondern sich auf der Grundlage der iranischen Besonderheiten entwickeln müsse. Seine Vorstellungen von dem zukünftigen iranischen demokratischen Staat veröffentlichte er 1978 in dem Buch „Auf dem Weg zur Großen Zivilisation“.
Weiße_Revolution
doc_295_n_1
Die Jahre 1919 bis 1921 sollten zur großen Bewährungsprobe des iranischen Parlaments werden. Die Abgeordneten widersetzten sich dem massiven britischen Druck und weigerten sich trotz der Zahlung erheblicher Bestechungssummen standhaft, den von der Regierung unterzeichneten Anglo-iranischen Vertrag von 1919 in Kraft setzen zu lassen. Die Briten scheiterten am iranischen Parlament. Auch wenn die Zeit von 1911 bis zum Putsch vom 21. Februar 1921 von Tabatabai und Reza Khan, dem späteren Reza Schah Pahlavi, von einigen Historikern als nur wenig fruchtbar angesehen wird, ist der Erfolg der Konstitutionellen Revolution nicht hoch genug einzuschätzen. Die von der konstitutionellen Bewegung erkämpfte Verfassung sollte mit nur wenigen Änderungen bis 1979 Bestand haben. 1925 wurden die die Katscharen-Monarchie betreffenden Artikel zu Gunsten der neuen Dynastie der Pahlavis modifiziert. Spätere Reformen im Rahmen der Weißen Revolution von Mohammad Reza Schah betrafen die Einführung des Frauenwahlrechts und die Abschaffung des Feudalsystems, womit die Aufhebung der Leibeigenschaft und die Landreform, in deren Verlauf Ackerland an die nun freien Bauern verteilt wurde, verbunden war. Die Attentate islamistischer Bewegungen auf Mohammad Reza Schah und die Ermordung mehrerer Premierminister der Nachkriegszeit zeigen, dass der Grundkonflikt zwischen den beiden staatsrechtlichen Auffassungen der ''maschruteh'' mit einem bürgerlichen Staat westlicher Prägung und der ''maschrueh'' mit einem von Geistlichen geleiteten Staat islamischer Prägung bis heute nicht gelöst werden konnte. Mit der islamischen Revolution von 1979 wurde die durch die konstitutionelle Revolution geschaffene und von 1907 bis 1979 bestehende konstitutionelle Monarchie durch eine islamische Republik abgelöst. Revolutionsführer Chomeini bezeichnete in seinen Schriften den 1909 von den Konstitutionalisten erhängten Scheich Fazlollah Nuri als Vorbild, der für die Vorherrschaft der Religion im politischen System des Iran gekämpft habe. Die vor allem von den im Ausland lebenden Iraner vorgetragenen Forderungen nach einem säkularen Staat spiegelt letztlich nur die Diskussion wider, die bereits zwischen 1906 und 1911 im Rahmen der konstitutionellen Revolution geführt worden war.
Konstitutionelle_Revolution
doc_295_n_2
Nach der Loslösung vom Vereinigten Königreich der Niederlande im Rahmen der Belgischen Revolution von 1830 gab sich der neue belgische Staat 1831 eine Verfassung. Die Verfassung Belgiens war an die niederländische Verfassung von 1814 angelehnt und sieht wie diese eine parlamentarische Monarchie vor. Seit ihrer Schaffung hat sie mehrere teils grundlegende Änderungen erfahren; die letzte Verfassungsänderung ist die von 1994, durch die der belgische Einheitsstaat in einen Bundesstaat (nach anderer Meinung: in einen dezentralen Einheitsstaat) umgewandelt wurde. Die belgische Verfassung war ihrerseits Vorlage für viele europäische Verfassungen des 19. und 20. Jahrhunderts. Auch der iranischen Verfassung von 1906, die mit einigen Änderungen seit der Konstitutionellen Revolution bis zur Islamischen Revolution im Jahr 1979 Gültigkeit hatte, diente die belgische Verfassung als Vorlage. Die deutsche Praxis, den Staatshaushalt in Form eines Gesetzes (Haushaltsgesetz) zu verabschieden, anstatt ihn durch schlichten Parlamentsbeschluss zu beschließen, kann über die preußische Verfassung bis auf die belgische Verfassung von 1831 zurückverfolgt werden.
Verfassung_des_Königreichs_Belgien
doc_296_p_0
Die Vielfalt der gedanklichen Konzepte, Deutungen und gesellschaftspolitischen Verwendungen, die mit ''Humanismus'' in der jüngeren Vergangenheit verbunden wurden, unterstreicht einerseits eine überzeitliche Aura und Attraktivität dieses Begriffs, lässt ihn andererseits aber auch schillernd bis zur Beliebigkeit erscheinen. Daran wurde mitunter harsche Kritik geübt, so zum Beispiel durch den Romanisten Ernst Robert Curtius 1960: Die Ansicht, dass nur ein auf die Ausgangskonstellation zielender Humanismus den Begriff richtig erfasse, ist zuletzt von Volker Reinhardt wieder betont worden. Als Erscheinung der europäischen Kulturgeschichte sei Humanismus auf die Zeit zwischen 1350 und 1550 beschränkt und danach untergegangen. Anderweitige Verwendungen, die in der Gleichsetzung von Humanismus mit ''humanitär'' gründeten, seien unhistorisch und sinnentstellend. Bei den „echten“ Humanisten habe es sich um „begnadete Polemiker, Selbstprofilierer, Ab- und Ausgrenzer in jeder Hinsicht“ gehandelt. Für sie sei der Perfektionsgrad des jeweiligen Lateins der Maßstab sittlicher Vervollkommnung gewesen. „Von dieser Sprachverherrlichung und diesem Sprachkult aber sind die Geistesbewegungen, die sich als neo-humanistisch verstehen oder als „modern-humanistisch“ angesprochen werden, denkbar weit entfernt.“
Humanismus
doc_296_n_0
Im 20. und 21. Jahrhundert ist das klassische humanistische Bildungsideal oft als unzeitgemäß und wirklichkeitsfremd kritisiert worden. Selbst unter Altphilologen wurde und wird seine Realisierbarkeit teils skeptisch beurteilt. So befand Uvo Hölscher, angesichts eines „kränkelnden Humanismus“ sei der Anspruch, durch altsprachlichen Unterricht humanistische Bildung zu erwerben, eine „Donquichotterie“. Volker Reinhardt meint, der Renaissance-Humanismus sei untergegangen, da er die historische Entwicklung nicht mehr habe erklären und die Probleme der Zeit nicht mehr habe lösen können. Daher sei es „anachronistisch und aussichtslos, solche qua Untauglichkeit untergegangenen Wertekanones und Vorstellungswelten in späteren, ihnen völlig fremden Epochen wieder beleben zu wollen.“
Humanismus
doc_296_n_1
Sturtevants Gesamtwerk lässt sich in zwei Schaffensphasen einteilen, ohne dass sich jedoch die Künstlerintention änderte. Allein die Rezeption von Sturtevants Werk fällt in den zwei Schaffensabschnitten unterschiedlich aus. Die erste Phase bildete die Zeitspanne von 1964 bis 1974. Nach ihrer letzten Ausstellung in der Onnasch Galerie in New York fasste Sturtevant den Entschluss ihre Arbeit vorerst niederzulegen. Nach zwölf Jahren Schaffenspause stellte die Künstlerin 1986 ihre Arbeiten erstmals wieder aus, wodurch ihre zweite Schaffensphase, welche den Zeitraum von 1986 bis zum Ende der 90er Jahre umfasst, eingeleitet wurde.
Elaine_Sturtevant
doc_296_n_2
Nach dem Abitur 1979 absolvierte Halsch zunächst eine kaufmännische Ausbildung. Sie war von 1995 bis 2001 Landesgeschäftsführerin der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik und ist Mitarbeiterin des August-Bebel-Instituts. Halsch war von Oktober 2000 bis Juni 2001 Präsidentin des BFC Dynamo. Sie trat zurück, weil das Präsidium ihr die Einsicht in sämtliche Verträge vorenthielt. Neben dem BFC ist sie auch Mitglied bei Hertha BSC und der Deutschen Olympischen Gesellschaft. Halsch ist Mitglied im Stiftungsrat der Humanismus Stiftung Berlin, einer Stiftung des Humanistischen Verbands Deutschlands. Halsch ist verheiratet mit dem IBM-Manager Volker Halsch.
Karin_Halsch
doc_297_n_0
Webster wurde 1952 in Roanoke, Virginia, als Sohn von Edna Urquhart Webster und Clarence H. Webster geboren. Er besuchte die Crystal Spring Elementary, die Woodrow Wilson Junior High School und die Patrick Henry High School. 1970 absolvierte er die Hermitage High School in Richmond (Virginia). Er studierte Musik an der Virginia Commonwealth University mit Schwerpunkt Komposition. Er war in den 1970er und 1980er Jahren in der Musikszene von Richmond aktiv und trat in verschiedenen Bands auf, schrieb Musikkritiken für verschiedene kostenlose Zeitungen, arbeitete als Discjockey im lokalen Radio und leitete einen Gebraucht-Plattenladen. Im Jahr 2000 produzierte er auch die CD ''Not Necessually Serious'' mit ursprünglicher Folk-Rock-Musik des Richmond-Musikers und Songwriters Christie Oglesby. Er wurde Baptist und entwickelte sich anschließend zu einem Antagonisten. Zum Zeitpunkt seines Todes lebte er mit seiner langjährigen Partnerin Mary Horton, die er am 26. Mai 2013 geheiratet hatte, in Richmond, Virginia.
Bud_Webster
doc_297_n_1
Chickahominy__Volk_ Die Chickahominy (sprich tschicke-) sind ein Volk der Virginia-Algonkin, die in der Umgebung von Richmond, Virginia leben, insbesondere in den Countys New Kent und Charles City. Während der Ankunft der englischen Kolonisten 1607 waren die Chickahominy Alliierte des Häuptlings Powhatan. Heute besteht das Volk aus etwa 750 Menschen, die innerhalb eines Radius von etwa acht Kilometern um das Zentrum im Charles City County leben, sowie mehreren Hundert, die sich in anderen Regionen der USA aufhalten. Das Volk wurde 1983 vom Bundesstaat Virginia anerkannt
Chickahominy__Volk_ Die Chickahominy (sprich tschicke-) sind ein Volk der Virginia-Algonkin, die in der Umgebung von Richmond, Virginia leben, insbesondere in den Countys New Kent und Charles City. Während der Ankunft der englischen Kolonisten 1607 waren die Chickahominy Alliierte des Häuptlings Powhatan. Heute besteht das Volk aus etwa 750 Menschen, die innerhalb eines Radius von etwa acht Kilometern um das Zentrum im Charles City County leben, sowie mehreren Hundert, die sich in anderen Regionen der USA aufhalten. Das Volk wurde 1983 vom Bundesstaat Virginia anerkannt
doc_297_n_2
Edgar_Allan_Poe_Museum Das Edgar Allan Poe Museum in Richmond, Dezember 2009 Das Edgar Allan Poe Museum in Richmond, Virginia ist ein Literaturmuseum für den US-amerikanischen Schriftsteller Edgar Allan Poe. Es erinnert an die vielen Jahre, die Poe in Richmond lebte, pflegt sein Andenken und widmet sich der Rezeption und Erforschung seines Lebens und Werks. Das Museum besitzt eine der umfangreichsten Sammlungen von Manuskripten und Briefen Poes, zahlreiche Erstausgaben seiner Werke, Bilder, Fotos, Illustrationen sowie Erinnerungsstücke aus dem persönlichen Nachlass des Autors und seiner Familie. Darüber hinaus dokumentiert das Museum Alltagsleben und Geschichte Richmonds in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Edgar_Allan_Poe_Museum Das Edgar Allan Poe Museum in Richmond, Dezember 2009 Das Edgar Allan Poe Museum in Richmond, Virginia ist ein Literaturmuseum für den US-amerikanischen Schriftsteller Edgar Allan Poe. Es erinnert an die vielen Jahre, die Poe in Richmond lebte, pflegt sein Andenken und widmet sich der Rezeption und Erforschung seines Lebens und Werks. Das Museum besitzt eine der umfangreichsten Sammlungen von Manuskripten und Briefen Poes, zahlreiche Erstausgaben seiner Werke, Bilder, Fotos, Illustrationen sowie Erinnerungsstücke aus dem persönlichen Nachlass des Autors und seiner Familie. Darüber hinaus dokumentiert das Museum Alltagsleben und Geschichte Richmonds in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
doc_298_n_0
Chuck_Sample Charles E. Sample (* 5. Januar 1920 in Green Bay, Wisconsin; † 15. Mai 2001 in Appleton, Wisconsin) war ein US-amerikanischer American-Football-Spieler. Er spielte College Football an der University of Toledo und 1942 und 1945 als Fullback für die Green Bay Packers in der National Football League (NFL). Er erzielte als erster Spieler in den ersten fünf Spielen seiner NFL-Karriere mindestens einen Touchdown pro Spiel. Bevor er in der NFL spielte, verbrachte er die Saison 1941 beim Minor-League-Team Long Island Indians.
Chuck_Sample Charles E. Sample (* 5. Januar 1920 in Green Bay, Wisconsin; † 15. Mai 2001 in Appleton, Wisconsin) war ein US-amerikanischer American-Football-Spieler. Er spielte College Football an der University of Toledo und 1942 und 1945 als Fullback für die Green Bay Packers in der National Football League (NFL). Er erzielte als erster Spieler in den ersten fünf Spielen seiner NFL-Karriere mindestens einen Touchdown pro Spiel. Bevor er in der NFL spielte, verbrachte er die Saison 1941 beim Minor-League-Team Long Island Indians.
doc_298_n_1
Kendall_Fuller Kendall Fuller (geboren am 13. Februar 1995 in Baltimore, Maryland) ist ein US-amerikanischer American-Football-Spieler auf der Position des Cornerbacks. Er spielte College Football für Virginia Tech und steht seit 2020 beim Washington Football Team in der National Football League (NFL) unter Vertrag, für das er bereits von 2016 bis 2017 spielte, als das Franchise noch ''Washington Redskins'' hieß. Zwischenzeitlich spielte Fuller für die Kansas City Chiefs, mit denen er den Super Bowl LIV gewann.
Kendall_Fuller Kendall Fuller (geboren am 13. Februar 1995 in Baltimore, Maryland) ist ein US-amerikanischer American-Football-Spieler auf der Position des Cornerbacks. Er spielte College Football für Virginia Tech und steht seit 2020 beim Washington Football Team in der National Football League (NFL) unter Vertrag, für das er bereits von 2016 bis 2017 spielte, als das Franchise noch ''Washington Redskins'' hieß. Zwischenzeitlich spielte Fuller für die Kansas City Chiefs, mit denen er den Super Bowl LIV gewann.
doc_298_n_2
Im Canadian Football gibt es die Möglichkeit, dass das puntende Team den Ball auch ohne Muff erobert. Dafür muss der erobernde Spieler jedoch zum Zeitpunkt des Punts hinter dem Punter gestanden haben, also ''Onside'' gewesen sein. Dies wird als Onside Punt bezeichnet, analog zum Onside Kick. Nach einer Eroberung eines Onside Punts darf der Ball auch weiter gespielt werden, ein Unterschied zum Onside Kick. Auch im American Football gibt es den Onside Punt; dabei handelt es sich um den Free Kick nach einem Safety, der gemäß Regelbuch auch als Punt erfolgen kann. Der Ball wird hier möglichst hoch und kurz gepuntet um möglichst viele Spieler unter den Ball zu bekommen. Im übrigen gelten die gleichen Regeln wie für den Onside Kick.
Punt__American_Football_