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Die Quantisierung der Schwingungsenergie war für Albert Einstein 1907 auch der Schlüssel zur Erklärung eines weiteren unverstandenen Phänomens, der Abnahme der spezifischen Wärme fester Körper zu niedrigen Temperaturen hin. Bei höheren Temperaturen hingegen stimmten die Messwerte meist gut mit dem von Dulong-Petit nach der klassischen Physik vorhergesagten Wert überein. Einstein nahm an, dass die Wärmeenergie im festen Körper in Form von Schwingungen der Atome um ihre Ruhelage vorliegt, und dass auch diese rein mechanische Art von Schwingungen nur in Energiestufen angeregt werden kann. Da die im thermischen Gleichgewicht zwischen den einzelnen Atomen fluktuierenden Energiemengen von der Größenordnung sind, ergab sich die Möglichkeit, zwischen „hohen“ Temperaturen () und „tiefen“ Temperaturen () zu unterscheiden. Dann hat die Quantelung bei hohen Temperaturen keine sichtbaren Auswirkungen, während sie bei tiefen Temperaturen die Aufnahme von Wärmeenergie behindert. Die Formel, die Einstein aus dieser Vorstellung heraus ableiten konnte, passte (nach geeigneter Festlegung von für jeden Festkörper) ausgezeichnet zu den damaligen gemessenen Daten. Trotzdem wurde lange weiter bezweifelt, dass die Plancksche Konstante nicht nur für elektromagnetische Wellen, sondern auch im Bereich der Mechanik wichtig sein könnte.
Plancksches_Wirkungsquantum
doc_198_n_0
Nötig für eine Bindung von 2 Atomen (bzw. 2 Körpern allgemein) in einem festen Abstand ist das Gleichgewicht zwischen einer anziehenden und einer abstoßenden Kraft. Betrachtet man den einfachen Fall des Wasserstoff-Moleküls ergibt sich folgendes: Die abstoßende Kraft ist die elektromagnetische Kraft zwischen den positiven Kernen, die immer stärker wird je näher die Kerne zusammenrücken. Die anziehende Kraft wird durch die Austauschwechselwirkung der 2 Elektronen bewirkt: die Wellenfunktion der 2 Elektronen ergibt im symmetrischen Fall eine Aufenthaltswahrscheinlichkeit der Elektronen zwischen den Kernen. Die Elektronen schirmen also die Kernladungen voneinander ab und sind selbst größtenteils zwischen den Kernen eingeschlossen. Es entsteht ein bindendes Elektronenpaar. Eine ausführliche Beschreibung befindet sich im Artikel Molekülorbitaltheorie, Abschnitt Wasserstoff.
Kovalente_Bindung
doc_198_n_1
Stimmen die Wörter in den Grundbuchstaben überein, werden als Nächstes die Akzente verglichen. In fast allen Sprachen wird dabei von links nach rechts nach dem ersten Unterschied gesucht, und dann nach einer festen Reihenfolge sortiert: Buchstaben ohne Akzent zuerst, die anderen Akzente in einer festen Reihenfolge. So ergibt sich etwa die Reihenfolge cote – coté – côte – côté. Eine Ausnahme bildet das kanadische Französisch: Hier wird traditionell nach dem letzten Unterschied sortiert: cote – côte – coté – côté.
Unicode_Collation_Algorithm
doc_198_n_2
Die Dichte von Wasser nimmt oberhalb von 4 °C mit der Temperatur ab. Das heißt, Wasser ist umso leichter, je wärmer es ist. Durch den statischen Auftrieb steigt daher erwärmtes Wasser zur Oberfläche auf. An der Oberfläche gibt das Wasser durch Verdunstung Wärmeenergie an die Luft ab. Das Wasser an der Oberfläche kühlt ab. Durch die verminderte Temperatur hat das abgekühlte Wasser eine höhere Dichte und sinkt wieder nach unten. Im Gegenzug strömt von unten warmes Wasser nach. Es entsteht eine konvektive Zirkulationsströmung die das Gewässer schnell abkühlt. Die Dichte von Wasser nimmt mit dem Salzgehalt zu. Daher sinkt Wasser mit hohem Salzgehalt. Es bildet sich eine Schichtung, bei der der Salzgehalt von oben nach unten zunimmt (Halokline). Schon bei mäßigem Unterschied zwischen dem Salzgehalt an der Oberfläche und dem am Boden, ist der Unterschied in der Dichte des Wassers größer als er durch unterschiedliche Temperatur sein kann. Eine Erwärmung des Wassers am Boden des Teichs führt daher nicht zu einer Zirkulationsströmung. Eine heiße Wasserschicht am Boden des Teichs kann Wärmeenergie nur durch Wärmeleitung an das weiter oben liegende Wasser abgeben. Die Wärmeleitung von Wasser ist vergleichsweise gering. Die oberen Schichten wirken damit als Wärmedämmung. Da der Teich trotz der reduzierten Verluste langsam Wärmeenergie verliert, kann die Temperaturschichtung im Teich auf Dauer nur erhalten bleiben, wenn der Sole Wärmeenergie zugeführt wird. Diese Wärmezufuhr muss direkt in den unteren Schichten des Teichs erfolgen. Dies wird dadurch erreicht, dass ein Teil der natürlich einfallenden Sonnenstrahlung die oberen Wasserschichten durchdringt und dann von den unteren Schichten oder dem dunklen Grund des Teichs absorbiert wird.
Solar_Pond
doc_199_n_0
Nach einem Bericht der BBC hat die britische Regierung dem Einsatz von Apache-Kampfhubschraubern in Libyen „im Prinzip“ zugestimmt. Über den tatsächlichen Einsatz müssten nun die militärischen Kommandeure vor Ort entscheiden. Auf dem zweitägigen G8-Gipfel in Deauville 2011, der am 27. Mai endete, bekräftigten die Regierungschefs der teilnehmenden NATO-Länder ihre Entschlossenheit, den militärischen Druck auf Gaddafi aufrechtzuerhalten. In dem gemeinsamen Abschlusscommuniqué schloss sich erstmals auch Russland der Forderung nach dem Rücktritt Gaddafis an.
Chronik_des_Bürgerkriegs_in_Libyen__2011_
doc_199_n_1
Im Wahlkampf um die US-Präsidentschaft 2004 zwischen George W. Bush und John Kerry stellte sich der demokratische Kandidat Kerry selbst als in militärischen Fragen erfahren und als Veteran des Vietnamkriegs dar, da er ein Swift Boat (Patrouillenboot) kommandiert hatte. Zentraler Punkt seines Wahlkampfes war das Versprechen der Lösung der durch die Besetzung des Iraks entstandenen Probleme, wobei er seine durch drei „Purple Hearts“ (Verwundetenabzeichen) bewiesene Tapferkeit vor dem Feind besonders betonte. Kurz darauf tauchte die Gruppe angeblicher ehemaliger Kriegskameraden auf, die ''Swift Boat Veterans For Truth'', die Kerry als Feigling, militärisch unfähig etc. darstellte, was zu einem massiven Popularitätsverlust in der amerikanischen Öffentlichkeit führte. Es gibt zahlreiche Indizien, dass die Gründung und Finanzierung der Gruppe auf eine Initiative des Wahlkampfstabs von George Bush zurückging und dass sie ausschließlich zu dem Zweck gegründet wurde, Kerrys Chancen auf diese Weise zu schmälern.
Swiftboating
doc_199_n_2
Die wenigen Angaben zu Crassus’ Karriere nach seiner Abberufung aus Bruttium stehen meist in Zusammenhang mit seinem Auftreten als Pontifex Maximus. So wird er in dieser Funktion u. a. erwähnt anlässlich der Gelübde, die 200 v. Chr. für einen Sieg der Römer in ihrem bevorstehenden zweiten Krieg gegen den makedonischen König Philipp V. gemacht wurden, sowie anlässlich jenes Schwurs, der 191 v. Chr. für einen römischen Erfolg gegen die Ätoler und Antiochos III. ausgesprochen wurde. Als der das Amt eines Flamen Quirinalis bekleidende Quintus Fabius Pictor 189 v. Chr. Prätor wurde, geriet er mit Crassus in Streit, da dieser verhindern wollte, dass Pictor trotz seines religiösen Amtes Rom verließ und zu einem militärischen Einsatz in die ihm zugewiesene Provinz Sardinien aufbrach. Nach heftigen Debatten im Senat musste Pictor der Forderung des Pontifex Maximus Folge leisten. Der Tod ereilte Crassus Anfang 183 v. Chr. Er wurde in einer glanzvollen Begräbnisfeier beigesetzt.
Publius_Licinius_Crassus_Dives
doc_200_n_0
Die angrenzenden Stadtteile sind: Agronomía, Chacarita, Villa Crespo, Villa General Mitre, Villa Santa Rita und Caballito. Am besten erreichbar ist La Paternal durch die U-Bahn-Linie B – entweder bis zur Haltestelle 'Federico Lacroze' oder bis 'Tronador'. La Paternal liegt – vom Zentrum aus betrachtet – hinter dem Friedhof Chacarita (Ausstieg: U-Bahn-Haltestelle 'Federico Lacroze'). Der Stadtteil ist geographisch durch eine Zugstrecke unterteilt; sie nennt sich 'Metropolitano' – ehemals 'San Martín'. Der größere und bekanntere Teil des Barrios La Paternal liegt zwischen dieser Zuglinie und der 'Avenida San Martín'.
La_Paternal
doc_200_n_1
Oscarverleihung_1967 Die Oscarverleihung 1967 fand am 10. April 1967 im Santa Monica Civic Auditorium in Santa Monica statt. Es waren die 39th Annual Academy Awards. Im Jahr der Auszeichnung werden immer Filme des vergangenen Jahres ausgezeichnet, in diesem Fall also die Filme des Jahres 1966. Statistik(aufgeführt werden Filme mit mehr als einer Nominierung)N=Nominierung; S=Sieg Wer hat Angst vor Virginia Woolf? Der Verführer läßt schön grüßen Die Russen kommen! Die Russen kommen! Das Mädchen aus der Cherry-Bar ... denn keiner ist ohne Schuld Frei geboren – Königin der Wildnis
Oscarverleihung_1967 Die Oscarverleihung 1967 fand am 10. April 1967 im Santa Monica Civic Auditorium in Santa Monica statt. Es waren die 39th Annual Academy Awards. Im Jahr der Auszeichnung werden immer Filme des vergangenen Jahres ausgezeichnet, in diesem Fall also die Filme des Jahres 1966. Statistik(aufgeführt werden Filme mit mehr als einer Nominierung)N=Nominierung; S=Sieg Wer hat Angst vor Virginia Woolf? Der Verführer läßt schön grüßen Die Russen kommen! Die Russen kommen! Das Mädchen aus der Cherry-Bar ... denn keiner ist ohne Schuld Frei geboren – Königin der Wildnis
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Santa Monica ist eine von Los Angeles unabhängige Stadt und hat deshalb eine eigene Verwaltung und Polizei. In Santa Monica gibt es deshalb zahlreiche – im Gegensatz zu Los Angeles – unterschiedliche Regelungen. So ist Fußgängern unter Strafe untersagt, die Straßen abseits von Fußgängerüberwegen oder Ampeln zu überqueren. Aufgrund der Nähe zur Filmindustrie werden des Öfteren Örtlichkeiten von Santa Monica in verschiedensten Filmen gezeigt. Der Eingang zum Santa Monica Pier war ein Wendepunkt von ''Forrest Gump'' bei seinem Lauf quer durch die Vereinigten Staaten. Auf dem Pier befindet sich ein Restaurant der Bubba Gump Shrimp Company, die durch den Film inspiriert wurde. Das Pferdekarussell auf dem Pier war Handlungsplatz einer Verfolgung und einer Schießerei im Film ''Das Netz''. Ein BigBlueBus der Verkehrsbetriebe war Handlungsplatz von ''Speed''. Eine Szene in ''Terminator 2'' spielte im Einkaufszentrum Santa Monica Place. Die Fernsehserie ''Baywatch'' spielte teilweise am Strand und am Pier von Santa Monica. Im Wii-U-Spiel Lego City Undercover gibt es eine Anspielung vom Santa Monica Pier im Bezirk Paradise Sands. Die britische Band The Sweet veröffentlichte 1971 das Lied ''Santa Monica Sunshine'' auf ihrem ersten Album ''Funny How Sweet Co-Co Can Be''.
Santa_Monica
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Die Fußballnationalmannschaft von São Tomé und Príncipe nimmt seit 1994 an Turnieren der FIFA teil. Bisher konnte sie sich weder für eine Weltmeisterschaft noch für eine Afrikameisterschaft noch für die Afrikanischen Nationenmeisterschaften qualifizieren. Zwischen 2003 und 2011 war sie weitgehend inaktiv. Im Dezember 2014 belegte São Tomé und Príncipe den 170. Platz in der FIFA-Weltrangliste. Seine höchste FIFA-Platzierung erreichte die Auswahl im März 2012 mit dem 115. Platz, die schlechteste im September 2007 mit dem 200. Platz.
Fußball_in_São_Tomé_und_Príncipe
doc_201_n_1
Ruandische_Basketballnationalmannschaft Die ruandische Basketballnationalmannschaft der Herren vertritt Ruanda bei Basketball-Länderspielen. Nachdem der ruandische Verband dem Weltverband FIBA erst 1977 beigetreten war, konnte sich die Auswahl der Herren 30 Jahre später 2007 erstmals für eine kontinentale Endrunde der Afrikameisterschaft qualifizieren. Seitdem ist sie regelmäßiger Teilnehmer an den kontinentalen Titelkämpfen und erreichte 2009 mit dem neunten Platz ihre bislang beste Platzierung, was jedoch nicht für eine Qualifikation für eine globale Endrunde reichte.
Ruandische_Basketballnationalmannschaft Die ruandische Basketballnationalmannschaft der Herren vertritt Ruanda bei Basketball-Länderspielen. Nachdem der ruandische Verband dem Weltverband FIBA erst 1977 beigetreten war, konnte sich die Auswahl der Herren 30 Jahre später 2007 erstmals für eine kontinentale Endrunde der Afrikameisterschaft qualifizieren. Seitdem ist sie regelmäßiger Teilnehmer an den kontinentalen Titelkämpfen und erreichte 2009 mit dem neunten Platz ihre bislang beste Platzierung, was jedoch nicht für eine Qualifikation für eine globale Endrunde reichte.
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Bemerkungen und Besonderheiten In der Qualifikation zur Afrikameisterschaft 2002 aufgrund der Auswärtstorregel an Mali gescheitert, das bei der Meisterschaft scheiterte. In der Qualifikation zur Afrikameisterschaft 2006 an Benin im Elfmeterschießen gescheitert, das in der 2. Runde scheiterte. In der 1. Qualifikationsrunde zur Afrikameisterschaft 2010 an Nigeria gescheitert. Deutschland, Thailand, Norwegen Die Elfenbeinküste schied durch drei Niederlagen aus. In der 2. Qualifikationsrunde zur Afrikameisterschaft 2018 an Mali gescheitert.
Ivorische_Fußballnationalmannschaft_der_Frauen_Weltmeisterschaften
doc_202_n_0
UTC_12 UTC−12 ist eine Zonenzeit, welche den 180. Längengrad als Bezugsmeridian hat. Auf Uhren mit dieser Zonenzeit ist es zwölf Stunden früher als die koordinierte Weltzeit und dreizehn Stunden früher als die MEZ. Die einzigen Zeitzonen mit dieser Zonenzeit sind International Date Line West (IDLW) direkt an der Datumsgrenze und Baker Island Time (BIT). Das Gebiet ist der Ort der Erde, wo als letztes ein bestimmtes Datum endet und ein neues beginnt – nämlich 26 Stunden nach UTC+14 in Ost-Kiribati und (in der Südsommerzeit) Samoa. Deadlines ohne Angabe eines Ortes laufen somit hier als letztes ab, was dem Gebiet dieser Zeitzone die Bezeichnung Anywhere on Earth (AOE, ''irgendwo auf der Erde'') einbrachte. In IDLW liegen nur zwei – unbewohnte – Inseln, die Bakerinsel und die Howlandinsel. Die direkt westlich angrenzende Zonenzeit mit UTC+12 verwendet denselben Bezugsmeridian auf der anderen Seite der Datumsgrenze. Die beiden Zonenzeiten weisen einen Zeitunterschied von 24 Stunden auf. Deshalb gilt die gleiche Uhrzeit, aber ein um einen Tag unterschiedliches Datum. Es ist auf dortigen Uhren daher elf Stunden ''später'' als die MEZ. Es gibt zwar bewohnte Inseln, die westlich der beiden o. g. Inseln liegen und eine Zeitzone östlich der Datumsgrenze haben, auf ihnen gilt jedoch eine Zeitzone mit geringerer Abweichung zur UTC: Auf den etwas westlich dieser beiden Inseln liegenden Midwayinseln, auf denen nur wissenschaftliches Personal lebt, gilt die Zeitzone UTC−11. Teils erheblich weiter westlich liegen die Aleuten, die die einzige Ausbeulung der Datumsgrenze nach Westen verursachen. Deren westlichste bewohnte Insel ist Shemya, aber auch Adak und Atka sind bewohnt und liegen westlich der Howland- und Bakerinseln. Sie haben die Zeitzone UTC−10 und zudem Sommerzeit (UTC−9).
UTC_12 UTC−12 ist eine Zonenzeit, welche den 180. Längengrad als Bezugsmeridian hat. Auf Uhren mit dieser Zonenzeit ist es zwölf Stunden früher als die koordinierte Weltzeit und dreizehn Stunden früher als die MEZ. Die einzigen Zeitzonen mit dieser Zonenzeit sind International Date Line West (IDLW) direkt an der Datumsgrenze und Baker Island Time (BIT). Das Gebiet ist der Ort der Erde, wo als letztes ein bestimmtes Datum endet und ein neues beginnt – nämlich 26 Stunden nach UTC+14 in Ost-Kiribati und (in der Südsommerzeit) Samoa. Deadlines ohne Angabe eines Ortes laufen somit hier als letztes ab, was dem Gebiet dieser Zeitzone die Bezeichnung Anywhere on Earth (AOE, ''irgendwo auf der Erde'') einbrachte. In IDLW liegen nur zwei – unbewohnte – Inseln, die Bakerinsel und die Howlandinsel. Die direkt westlich angrenzende Zonenzeit mit UTC+12 verwendet denselben Bezugsmeridian auf der anderen Seite der Datumsgrenze. Die beiden Zonenzeiten weisen einen Zeitunterschied von 24 Stunden auf. Deshalb gilt die gleiche Uhrzeit, aber ein um einen Tag unterschiedliches Datum. Es ist auf dortigen Uhren daher elf Stunden ''später'' als die MEZ. Es gibt zwar bewohnte Inseln, die westlich der beiden o. g. Inseln liegen und eine Zeitzone östlich der Datumsgrenze haben, auf ihnen gilt jedoch eine Zeitzone mit geringerer Abweichung zur UTC: Auf den etwas westlich dieser beiden Inseln liegenden Midwayinseln, auf denen nur wissenschaftliches Personal lebt, gilt die Zeitzone UTC−11. Teils erheblich weiter westlich liegen die Aleuten, die die einzige Ausbeulung der Datumsgrenze nach Westen verursachen. Deren westlichste bewohnte Insel ist Shemya, aber auch Adak und Atka sind bewohnt und liegen westlich der Howland- und Bakerinseln. Sie haben die Zeitzone UTC−10 und zudem Sommerzeit (UTC−9).
doc_202_n_1
inoffizielle englische Form:„Universal Time Coordinated“ Vor Normierung der Abkürzung ergab sich aus der in der englischen Sprache genutzten Bezeichnung ''Coordinated Universal Time'' die Abkürzung CUT, aus der französischen Variante ''Temps Universel Coordonné'' hingegen TUC. Die Internationale Fernmeldeunion sowie die Internationale Astronomische Union hatten jedoch das Bestreben, eine gemeinsame Abkürzung für alle Sprachen zu etablieren. Um keine der beiden Sprachen zu bevorzugen, wurde daher als international einheitliche Abkürzung der Kompromiss UTC gewählt, der sich auch alphabetisch in die anderen Ableitungen der Universal Time (wie UT1, UT2) einordnet. Das ''C'' steht aufgrund dieser Festlegung für die ''koordinierten'' Schaltsekunden (engl. ''coordinated,'' franz. ''coordonné'').
Koordinierte_Weltzeit
doc_202_n_2
Das Kaiserreich Korea führte im Jahre 1908 eine Korea-Standardzeit ''UTC+8:30'' ein. Sie wurde 1912 von der Okkupationsmacht Japan abgeschafft und die Japan-Standardzeit UTC+9 in Korea eingeführt. Nach dem Koreakrieg führte Südkorea 1954 ''UTC+8:30'' ein, schaffte diese Zeit aber 1961 wieder ab. Anlässlich des 70. Jahrestages des Endes der japanischen Kolonialherrschaft in Nordkorea, die von 1910 bis 1945 dauerte, entschloss sich Nordkoreas Oberster Führer Kim Jong-un, die von den Japanern eingeführte Zeitzone UTC+9 abzuschaffen und zum 15. August 2015 die Pjöngjang-Zeit ''UTC+8:30'' (= Korea-Standardzeit) einzuführen. Südkorea verblieb in der bisherigen Zeitzone. Zum 5. Mai 2018 wechselte Nordkorea zurück zur Zeitzone UTC+9, was als Zeichen der Annäherung an Südkorea verstanden wurde.
UTC_8_30
doc_203_n_0
In absoluten Zahlen waren der Zweite Weltkrieg, der Sezessionskrieg, der Erste Weltkrieg, und der Vietnamkrieg die verlustreichsten Kriege der Vereinigten Staaten. In diesen Kriegen fielen durch direkte Feindeinwirkung 292.131, 184.594 (beide Bürgerkriegsparteien zusammengenommen), 53.513 respektive 47.369 amerikanische Soldaten. Gefallene US-Soldaten nach Geschlecht, Alter und Herkunft Wenn andere Todesursachen wie Seuchen, Verwundungen mit Todesfolge, Erfrierungen oder ''friendly fire'' hinzugerechnet werden, war die größte Todesrate im Sezessionskrieg zu verzeichnen, in dem mit 600.000 insgesamt mehr amerikanische Soldaten ums Leben kamen als in allen anderen Kriegen der USA zusammengenommen. Etwa 4,8 % der insgesamt eingesetzten Soldaten überlebten den Krieg nicht. Von ähnlicher Härte geprägt, gemessen an der Gefallenenquote, waren der Unabhängigkeitskrieg und der Krieg gegen Mexiko, bei denen mit 4435 respektive 1733 Soldaten jeweils 2,2 % der Truppe im Gefecht getötet wurden. Anteilig war dies zwar mehr als die 1,8 % der Truppe, die im Zweiten Weltkrieg fielen, aber die absoluten Zahlen waren mit durchschnittlich 6700 Mann pro Monat dort erheblich höher.
Streitkräfte_der_Vereinigten_Staaten
doc_203_n_1
Im Juli 2011 kamen bei politischen Zusammenstößen mehr als 300 Menschen ums Leben, davon 44 in den letzten drei Tagen des Monats. Es wurden Handgranaten und Raketenwerfer eingesetzt. Der genaue Grund der Auseinandersetzungen ist nicht restlos geklärt, es werden aber ethnische Gründe und die Feindschaft zwischen der Muttahida-Qaumi-Bewegung (MQM) und der Awami-Nationalpartei (ANP) als treibende Kräfte vermutet. Vom 30. Juli bis zum 2. August starben bei den Unruhen trotz massivem Einsatz der Sicherheitskräfte 30 Menschen. Außerdem wurden mindestens zwei Busse und ein Straßenrestaurant angezündet. Nach dem Mord an Ahmed Karimdad, einem früheren Abgeordneten der PPP, am 17. August eskalierte die Gewalt erneut. Innerhalb von 24 Stunden kamen bei Kämpfen, bei denen auch Handgranaten und Panzerfäuste eingesetzt wurden, mindestens 42 Menschen ums Leben. Am 19. September fand ein Selbstmordanschlag auf den leiteten Kriminalbeamten von Karatschi, Chaudhry Aslam, statt. Dabei starben acht Menschen. Aslam blieb unverletzt. Die Tehrik-i-Taliban Pakistan bekannte sich zu dem Anschlag. Am 10. Januar 2014 fiel Aslam einem Anschlag mit einer Autobombe zum Opfer.
Karatschi
doc_203_n_2
Ebal__antiker_Staat_ Ebal war ein altorientalischer Stadtstaat im 3. Jahrtausend v. Chr. Der Ort ist vor allem aus Keilschrifttexten aus Ebla bekannt, wo sich ein Archiv mit etwa 20 000 Texten fand. Die Stadt Ebal lag wahrscheinlich nahe bei Nablus, im heutigen Israel. Wegen der ähnlichen Namen scheinen schon antike Schreiber Ebla und Ebal verwechselt zu haben. Die Informationen zu dem Stadtstaat sind nur sehr bruchstückhaft, so dass es nicht möglich ist, sich auch nur ein annäherendes Bild von der Stadt zu machen. In einem undatierten Text ist der Name des Königs Atian überliefert. Es ist jedoch auch ein Statthalter von Ebla bekannt, was wiederum andeutet, dass Ebal zumindest zeitweise ein Vasall von Ebla war. Andere Texte aus Ebla berichten von diversen Kriegen. Demnach starben 3200 Menschen aus Badanu und Masanu, die für Ebal gekämpft hatten. Weitere Texte deuten an, dass Ebal zusammen mit Ebla, Gakam und Manuwat eine Koalition gegen Mari formte.
Ebal__antiker_Staat_ Ebal war ein altorientalischer Stadtstaat im 3. Jahrtausend v. Chr. Der Ort ist vor allem aus Keilschrifttexten aus Ebla bekannt, wo sich ein Archiv mit etwa 20 000 Texten fand. Die Stadt Ebal lag wahrscheinlich nahe bei Nablus, im heutigen Israel. Wegen der ähnlichen Namen scheinen schon antike Schreiber Ebla und Ebal verwechselt zu haben. Die Informationen zu dem Stadtstaat sind nur sehr bruchstückhaft, so dass es nicht möglich ist, sich auch nur ein annäherendes Bild von der Stadt zu machen. In einem undatierten Text ist der Name des Königs Atian überliefert. Es ist jedoch auch ein Statthalter von Ebla bekannt, was wiederum andeutet, dass Ebal zumindest zeitweise ein Vasall von Ebla war. Andere Texte aus Ebla berichten von diversen Kriegen. Demnach starben 3200 Menschen aus Badanu und Masanu, die für Ebal gekämpft hatten. Weitere Texte deuten an, dass Ebal zusammen mit Ebla, Gakam und Manuwat eine Koalition gegen Mari formte.
doc_204_n_0
Des Weiteren gibt es eine weitere Art von Izakaya-ähnlichen Establishments, ''Sunakku'' (, von engl. ''snack'') genannt, die auch heute fast ausschließlich von weiblichen Angestellten betrieben werden und einer Chefin, die von den Gästen „Mama“ genannt wird. Fast immer finden sich hier auch Karaoke-Anlagen, mit denen ältere und/oder wohlhabende Japaner Karaoke singen, seien es japanische Schlager (auch Enka genannt) oder ältere und moderne Popmusik. Der Sunakku ist das Bindeglied zwischen dem in Deutschland üblichen Gastronomiebetrieb und dem japanischen ''Mizu Shōbai'' (, dt. „Wasserhandel“), der alles von Hostess-Bars bis hin zur Prostitution erfasst.
Izakaya
doc_204_n_1
Grip__Filmberuf_ Grip ist die Bezeichnung eines filmtechnischen Berufs. Der Grip arbeitet als Teil des Filmstabs beim Kameradepartment, oder, wie es umgangssprachlich heißt, ''beim Bild.'' Der ''Key Grip'' ist der Chef der Gripcrew; der Bediener des Kamerawagens wird ''Dolly Grip'' genannt; beiden untersteht der ''Grip-Assistent.'' In Deutschland und Österreich lautet die Berufsbezeichnung ''Kamerabühne,'' manchmal auch ''Drehbühne'' oder einfach ''Bühne''. Der Chef der Kamerabühnencrew wird ''Erste Kamerabühne'' genannt''.'' In der deutschsprachigen Schweiz bezeichnet man den Grip als ''Maschinist,'' bzw. in leitender Position als ''Chefmaschinist''. Der Begriff wurde aus der französischsprachigen Schweiz bzw. Frankreich übernommen, wo die Funktion ''machiniste'' oder ''chef machiniste'' heißt.
Grip__Filmberuf_ Grip ist die Bezeichnung eines filmtechnischen Berufs. Der Grip arbeitet als Teil des Filmstabs beim Kameradepartment, oder, wie es umgangssprachlich heißt, ''beim Bild.'' Der ''Key Grip'' ist der Chef der Gripcrew; der Bediener des Kamerawagens wird ''Dolly Grip'' genannt; beiden untersteht der ''Grip-Assistent.'' In Deutschland und Österreich lautet die Berufsbezeichnung ''Kamerabühne,'' manchmal auch ''Drehbühne'' oder einfach ''Bühne''. Der Chef der Kamerabühnencrew wird ''Erste Kamerabühne'' genannt''.'' In der deutschsprachigen Schweiz bezeichnet man den Grip als ''Maschinist,'' bzw. in leitender Position als ''Chefmaschinist''. Der Begriff wurde aus der französischsprachigen Schweiz bzw. Frankreich übernommen, wo die Funktion ''machiniste'' oder ''chef machiniste'' heißt.
doc_204_n_2
Chefs von Staats- oder Senatskanzleien können unterschiedliche Ränge bekleiden. Sie sind entweder beamtete Staatssekretäre bzw. Staatsräte oder Landesminister (Minister, Staatsminister, Senatoren). +Amtierende Chefs der Staatskanzleien bzw. Senatskanzleien (Stand: 4. März 2020) Amtliche Bezeichnung der Regierungszentrale Amts- und Funktionsbezeichnung des CdS Staatsministerium Baden-Württemberg Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei Leiter der Staatskanzlei und Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medien Staatsrätin, Amtschefin der Staatskanzlei und Bevollmächtigte des Freistaates Bayern beim Bund Der Regierende Bürgermeister – Senatskanzlei Staatssekretär und Chef der Senatskanzlei Staatskanzlei des Landes Brandenburg Ministerin und Chefin der Staatskanzlei Staatsrat und Chef der Senatskanzlei Freie und Hansestadt Hamburg – Senatskanzlei Staatsrat und Chef der Senatskanzlei und des Personalamtes Staatsminister im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten und Chef der Staatskanzlei Die Ministerpräsidentin des Landes Mecklenburg-Vorpommern – Staatskanzlei Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei Staatssekretär, Chef der Staatskanzlei und Bevollmächtigter des Saarlandes beim Bund Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien und Chef der Staatskanzlei Staatskanzlei und Ministerium für Kultur Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur Der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein – Staatskanzlei Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei
Chef_der_Staatskanzlei
doc_205_p_0
Der Iran hat heute eine Einwohnerzahl, die etwa jener Deutschlands entspricht, die sich jedoch auf ein viereinhalb mal so großes Territorium verteilt. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte beträgt somit 46 Einwohner/km². Die Verteilung der Einwohner ist jedoch sehr ungleichmäßig. Die Gebiete, die hinsichtlich ihrer Umweltbedingungen bevorzugt sind, weisen eine sehr hohe Bevölkerungsdichte auf, etwa die Provinzen am Kaspischen Meer (Provinzen Gilan und Mazandaran mit 177 bzw. 129 Einwohner/km²) oder entlang des Alborz (Provinzen Teheran und Alborz mit 890 bzw. 471 Einwohner/km²). Demgegenüber sind die von Wüsten dominierten Landstriche äußerst dünn oder gar nicht besiedelt: in Semnan, Süd-Chorasan und Yazd leben nur 6, 7 bzw. 8 Menschen auf einem Quadratkilometer.
Iran
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Am 10. April 2019 berichtet die Süddeutsche Zeitung, dass Standard Chartered einer Zahlung von insgesamt rund 1,1 Milliarden Dollar zugestimmt hat, um Ermittlungen wegen angeblicher Verstöße gegen Sanktionsrecht beizulegen. Einen entsprechenden Vergleich mit Behörden in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien gab das US-Finanzministerium bekannt. Das Geldhaus wurde beschuldigt, von Juni 2009 bis Mai 2014 zahlreiche Transaktionen für Personen in Ländern wie Burma, Kuba, Iran, Sudan und Syrien abgewickelt und damit US-Sanktionen verletzt zu haben. Der Großteil betrifft laut Ministerium verbotene Iran-Geschäfte. Die Bank hatte 2012 einen Hunderte Millionen Dollar teuren Vergleich mit US-Aufsehern wegen verletzter Iran-Sanktionen zwischen 2001 und 2007 geschlossen
Standard_Chartered_Bank
doc_205_n_1
mit Siegenüber Gordon Bertie, Kanada u. Baek Seung-hyun, Südkorea u. Niederlagen gegen Gheorghe Berceanu, Rumänien u. Wladislaw Kustow, UdSSR nach Niederlagen gegen Minami Haraya, Japan und Rolf Lacour, BRD vor Tschawka, UdSSR u. Gheorghe Berceanu mit Siegen über Günther Maas, BRD u. Hizir Sari, Türkei, einem Unentschieden gegen Ferenc Seres, Ungarn u. Siegen über Jaroszek, Polen u. Bernd Drechsel, DDR hinter Gheorghe Berceanu, Günther Maas u. Bernd Drechsel Vorolympisches Turnier in München hinter Fritz Huber (Ringer), BRD u. vor Paul Schneider, BRD mit Siegen über Raimo Hirvonen, Finnland, Juan Luis Costales, Spanien, Lennart Svensson, Schweden, Ferenc Seres und Wladimir Subkow, UdSSR und einer Niederlage gegen Gheorghe Berceanu mit Siegen über Wladimir Subkow, Ferenc Seres, Lennart Svensson, Lorenzo Calafiore, Italien und Kazuhara Ishida, Japan und Niederlagen gegen Gheorghe Berceanu und Rahim Aliabadi, Iran mit Siegen über Moradali Shirani, Iran, Salih Bora, Türkei u. Ferenc Seres und einem Unentschieden gegen Constantin Alexandru, Rumänien, im Kampf gegen Wladimir Subkow wurden beide Ringer wegen Passivität disqualifiziert mit Siegen über Ferenc Seres, Heinz Schmieden, BRD und Dietmar Hinz, DDR und Niederlagen gegen Constantin Alexandru und Alexei Schumakow, UdSSR vor Benni Ljungbeck und Naavala, bde. Schweden "Werner-Seelenbinder"-Turnier in Leipzig hinter Constantin Alexandru, vor Dietmar Hinz mit Siegen über Kazuharu Ishida, Khalil Rashid-Mohammadzadeh, Iran und Otto Köb, Österreich, einer Niederlage gegen Gheorghe Berceanu, einem Sieg über Salih Bora und einer Niederlage gegen Wladimir Subkow nach einem Sieg über Salih Bora und Niederlagen gegen Ferenc Seres und Alexei Schumakow mit Siegen über Lee In-chang, Südkorea, Antonio Quistelli, Italien, Khalil Rashid-Mohammadzadeh und Salih Bora und Niederlagen gegen Gheorghe Berceanu und Alexei Schumakow Anm.: alle Wettkämpfe im griechisch-römischen Stil, OS = Olympische Spiele, WM = Weltmeisterschaft, EM = Europameisterschaft, Papiergewicht, damals bis 48 kg, Fliegengewicht, damals bis 52 kg Körpergewicht
Stefan_Angelow
doc_205_n_2
Die Araber des Iran leben im Südwesten an der Grenze zum Irak; sie machen etwa 2 bis 3 % der Gesamtbevölkerung aus. Im Iran lebt außerdem eine große Zahl sehr kleiner Ethnien, die teils schon vor der Ankunft der Perser im Iran siedelten (wie die Assyrer) oder in mehreren Wellen, teilweise vor Jahrhunderten, ins Land kamen (wie die Armenier oder Georgier). Nach Informationen des Jüdischen Weltkongresses leben im Iran im Jahr 2020 bis zu 20.000 Juden, nach Zählung anderer Stellen sind es nur 9.000. Vor der Islamischen Revolution 1979 waren es noch bis zu 100.000. Viele flohen wegen der antisemitischen Politik des Regimes. Auch die Zahl anderer religiöser Minderheiten (z. B. Christen, Bahai, Jesiden) hat deswegen abgenommen. Daneben leben etwa 820.000 Roma im Iran, über denen es keine genaue Zahlen gibt. Nach der Türkei, Indien und Rumänien hat der Iran die meisten Roma. Neben Roma gibt es fast 150.000 andere Menschen, die eine indoarische Sprache sprechen (z. B. Urdu, Gujarati).
Ethnien_im_Iran
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DualShock DualShock (Eigenschreibweise: DUALSHOCK oder DUAL SHOCK) ist der Name der sich im Lieferumfang befindlichen Gamepads der PlayStation und die Vorbezeichnung der sich im Lieferumfang befindlichen Gamepads der PlayStation 2, nach Einstellung der Produktion des SIXAXIS-Controller auch der der PlayStation 3 und PlayStation 4. Die DualShock-Controller sind Produkte der PlayStation-Marke, werden von Sony Interactive Entertainment vertrieben und verfügen über zwei Vibrationsmotoren, welche die visuellen Eindrücke beim Spielen von Videospielen ergänzen sollen. Dieses Feature wurde von einigen Spielern zunächst skeptisch aufgenommen, überzeugte die Mehrheit aber letztlich durch das neuartige Spielgefühl.
DualShock DualShock (Eigenschreibweise: DUALSHOCK oder DUAL SHOCK) ist der Name der sich im Lieferumfang befindlichen Gamepads der PlayStation und die Vorbezeichnung der sich im Lieferumfang befindlichen Gamepads der PlayStation 2, nach Einstellung der Produktion des SIXAXIS-Controller auch der der PlayStation 3 und PlayStation 4. Die DualShock-Controller sind Produkte der PlayStation-Marke, werden von Sony Interactive Entertainment vertrieben und verfügen über zwei Vibrationsmotoren, welche die visuellen Eindrücke beim Spielen von Videospielen ergänzen sollen. Dieses Feature wurde von einigen Spielern zunächst skeptisch aufgenommen, überzeugte die Mehrheit aber letztlich durch das neuartige Spielgefühl.
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Trotz dieser Erfolge versagte das Dulong-Petit-Gesetz insbesondere bei der spezifischen Wärmekapazität von Diamanten. Weitere Untersuchungen von Heinrich Friedrich Weber über die Wärmekapazität von Kohlenstoff, Bor und Silizium ergaben, dass das Dulong-Petit-Gesetz und somit auch der Gleichverteilungssatz nur für genügend hohe Temperaturen gültig sind. Diese Abweichungen vom Dulong-Petit-Gesetz konnten erstmals durch das von Albert Einstein aufgestellte Einstein-Modell, das die Quantenmechanik berücksichtigt, erklärt werden. Darüber hinaus fand Arnold Eucken durch Messungen an Wasserstoffgas heraus, dass dessen Wärmekapazität bei Abkühlung von ungefähr 5 cal/(mol K) bei Raumtemperatur auf 3,3 cal/(mol K) bei 60 K fällt, um daraufhin ungefähr konstant zu bleiben. Dies ist der Wert, der vom Gleichverteilungssatz für einatomige Gase vorhergesagt wird; für zweiatomige indes sagt er eine Wärmekapazität von 7 cal/(mol K) vorher. Eucken stellte fest, dass seine Messungen an Wasserstoff mit den Vorhersagen des Einstein-Modells nicht in Einklang zu bringen waren. Erst weitere Erkenntnisse der Quantenmechanik konnten erklären, dass bei tiefen Temperaturen manche Freiheitsgrade in mehratomigen Gasen nicht angeregt werden. Die berühmteste fehlerhafte Vorhersage des Gleichverteilungssatzes wird als Ultraviolettkatastrophe bezeichnet. Sie folgt zwingend aus der Annahme der universellen Gültigkeit des Rayleigh-Jeans-Gesetzes für die Energiedichte der Strahlung eines Schwarzen Strahlers: Nach dem Gleichverteilungssatz müsste jede Schwingungsmode dieselbe Energie besitzen; dies führt dazu, dass die spektrale Energiedichte durch den Beitrag der kleinen Wellenlängen beliebig groß wird. Auch dieses Problem kann durch die Einbeziehung der Quantenmechanik gelöst werden, wie Max Planck 1900 mit seinem Strahlungsgesetz gezeigt hatte. Abschließend zum Verhältnis zwischen der Quantenmechanik und dem Gleichverteilungssatz konnte Einstein 1924 bei der Untersuchung von Bosegasen zeigen, dass der Gleichverteilungssatz gültig ist, wenn die Teilchendichte genügend klein und die Temperaturen genügend hoch sind, also genau dann, wenn der klassische Limes gebildet werden kann.
Gleichverteilungssatz
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Lazarus-Effekt__Physik_ Der Lazarus-Effekt (Lazarus-Phänomen) ist die Reanimation („Wiederbelebung“) von Silizium-Detektoren bei tiefen Temperaturen. 1997 entdeckten Vittorio Palmieri, Kurt Borer, Stefan Janos, Cincia Da Viá und Luca Casagrande von der Universität Bern, dass eine Abkühlung von nicht mehr funktionsfähigen Teilchendetektoren aus Silizium auf Temperaturen unter 130 K diese wieder in einen funktionsfähigen Zustand bringen kann. Anders gesagt, die „toten“ Detektoren kann man durch ein solches Verfahren „reanimieren“. In Analogie zu der biblischen Geschichte wurde dieses Phänomen „Lazarus-Effekt“ (Wiederbelebung) genannt.
Lazarus-Effekt__Physik_ Der Lazarus-Effekt (Lazarus-Phänomen) ist die Reanimation („Wiederbelebung“) von Silizium-Detektoren bei tiefen Temperaturen. 1997 entdeckten Vittorio Palmieri, Kurt Borer, Stefan Janos, Cincia Da Viá und Luca Casagrande von der Universität Bern, dass eine Abkühlung von nicht mehr funktionsfähigen Teilchendetektoren aus Silizium auf Temperaturen unter 130 K diese wieder in einen funktionsfähigen Zustand bringen kann. Anders gesagt, die „toten“ Detektoren kann man durch ein solches Verfahren „reanimieren“. In Analogie zu der biblischen Geschichte wurde dieses Phänomen „Lazarus-Effekt“ (Wiederbelebung) genannt.
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Kristallfehler (Stufenversetzung) Als eine mögliche Ursache für Suprasolidität in Helium werden Leerstellen in 4He-Kristallen angesehen. Es wird diskutiert, ob diese Kristallfehler essenziell auch am absoluten Nullpunkt existieren oder ob sie auf experimentell verwendeten imperfekten Kristallen beruhen. Bei ausreichend niedrigen Temperaturen sind in suprasoliden Körpern wie im Bose-Einstein-Kondensat die Atome durch Überlagerung ihrer Wellenfunktionen und somit auch die Leerstellen im Kristall delokalisiert (Quantenkristall), was zum charakteristischen reibungslosen Fluss führen könnte. Die Suprasolidität repräsentiert damit analog zum Bose-Gas und zur Suprafluidität eine Form des Bose-Einstein-Kondensats. Eine Analogie zur Supersolidität in magnetischen Phasendiagrammen von anisotropen Antiferromagneten im Feld wurde 1956 von Takeo Matsubara und H. Matsuda aufgezeigt. In Experimenten mit ultrakalten Atomen kamen ebenfalls Bose-Einstein Kondensate zum Einsatz. In diesen wurden, entweder durch Spin-Bahn Kopplung, Lichtfelder in optischen Resonatoren oder magnetische Dipol-Dipol Wechselwirkung rotonische Anregungsspektren erzeugt. Dadurch kann das Bose-Einstein Kondensat eine periodische Dichtemodulation entwickeln, die einer Gitterstruktur gleichkommt.
Suprasolidität
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Abdomen__Gliederfüßer_ Schematische Darstellung einer Tsetsefliege, farblich hervorgehoben sind Kopf (lila), Thorax (blau) und Abdomen (grün) In der Entomologie wird als Abdomen der Hinterleib eines Gliederfüßers bezeichnet. Das Abdomen schließt sich an den Thorax an. Es enthält die Exkretions-, Geschlechts- und einen Teil der Verdauungsorgane samt After. Das Abdomen besteht aus mehreren Segmenten, bei Insekten beispielsweise aus 6 (bei den Springschwänzen) bis 11 (bei Beintastlern und vielen Fluginsekten, besonders bei deren Larven), sowie einem Aftersegment (Telson), welches nicht als vollwertiges Segment betrachtet wird. Meist findet man die maximale Zahl der (11+1) Segmente bei Insekten im Embryonalstadium. Erst danach wird entsprechend reduziert. Bei den Beintastlern bildet sich die „volle“ Segmentzahl allerdings erst während der Larvenstadien aus. Bei den Springschwänzen wird sie nie erreicht. Ein besondere Ausprägung eines Segments des Abdomens ist das Petiolus („Stielchenglied“, „Stielchen“ oder „Hinterleibsstiel“). Bild:General malacostracan de.svg|thumb|400px|left|Einteilung eines Höheren Krebses (Malacostraca) in Pleon (nicht gleichzusetzen mit Abdomen), Thorax (Brust) und Cephalon (Kopf). Die Anzahl der Segmente pro Körperabschnitt kann variieren.
Abdomen__Gliederfüßer_ Schematische Darstellung einer Tsetsefliege, farblich hervorgehoben sind Kopf (lila), Thorax (blau) und Abdomen (grün) In der Entomologie wird als Abdomen der Hinterleib eines Gliederfüßers bezeichnet. Das Abdomen schließt sich an den Thorax an. Es enthält die Exkretions-, Geschlechts- und einen Teil der Verdauungsorgane samt After. Das Abdomen besteht aus mehreren Segmenten, bei Insekten beispielsweise aus 6 (bei den Springschwänzen) bis 11 (bei Beintastlern und vielen Fluginsekten, besonders bei deren Larven), sowie einem Aftersegment (Telson), welches nicht als vollwertiges Segment betrachtet wird. Meist findet man die maximale Zahl der (11+1) Segmente bei Insekten im Embryonalstadium. Erst danach wird entsprechend reduziert. Bei den Beintastlern bildet sich die „volle“ Segmentzahl allerdings erst während der Larvenstadien aus. Bei den Springschwänzen wird sie nie erreicht. Ein besondere Ausprägung eines Segments des Abdomens ist das Petiolus („Stielchenglied“, „Stielchen“ oder „Hinterleibsstiel“). Bild:General malacostracan de.svg|thumb|400px|left|Einteilung eines Höheren Krebses (Malacostraca) in Pleon (nicht gleichzusetzen mit Abdomen), Thorax (Brust) und Cephalon (Kopf). Die Anzahl der Segmente pro Körperabschnitt kann variieren.
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Staatsgründer Atatürk machte den Laizismus zu einer der sechs Säulen der modernen Türkei. Dieses Prinzip schreibt eine strenge Trennung von Religion und Staat vor. Artikel 24 der Verfassung von 1982 beschränkt die Glaubensfreiheit auf das Individuum. Religionsgemeinschaften können aus diesem Abschnitt der Verfassung keine Rechte geltend machen. Einen starken Rückhalt hatte der Laizismus traditionsgemäß beim türkischen Militär. Im politischen Gefüge der Türkei ist seit den 1980er Jahren ein Machtverlust der laizistischen Kräfte zugunsten islamistisch und nationalistisch orientierter Parteien zu verzeichnen. Mit der Zurückdrängung des Militärs erfolgte ein Wiederaufleben des Religiösen in der Öffentlichkeit und eine Re-Islamisierung. Konsequente Vertreter des Laizismus werfen ihren Gegnern diesbezüglich ''İrtica'' vor. Insbesondere wird der Bewegung um Fethullah Gülen eine Unterminierung des Laizismus angelastet. Die unter Erdogan beschlossene Aufhebung des Kopftuchverbots an türkischen Hochschulen wurde durch das Verfassungsgericht mit Verweis auf den Laizismus gekippt.
Religionen_in_der_Türkei
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Laizismus Laizismus, auch Laizität, (von , im Gegensatz zum Priester) ist ein religionsverfassungsrechtliches Modell, dem das Prinzip strenger Trennung zwischen Religion und Staat zugrunde liegt. Der Begriff ''laïcité'' wurde 1871 vom französischen Pädagogen und späteren Friedensnobelpreisträger Ferdinand Buisson geprägt, der sich für einen religionsfreien Schulunterricht einsetzte. In einigen Staaten ist der Laizismus in der Verfassung verankert. Etliche weitere, meist westliche Staaten sind laut ihrer Verfassung zwar nicht explizit laizistisch, sie praktizieren die Trennung von Staat und Religion(en) jedoch in unterschiedlichem Umfang.
Laizismus Laizismus, auch Laizität, (von , im Gegensatz zum Priester) ist ein religionsverfassungsrechtliches Modell, dem das Prinzip strenger Trennung zwischen Religion und Staat zugrunde liegt. Der Begriff ''laïcité'' wurde 1871 vom französischen Pädagogen und späteren Friedensnobelpreisträger Ferdinand Buisson geprägt, der sich für einen religionsfreien Schulunterricht einsetzte. In einigen Staaten ist der Laizismus in der Verfassung verankert. Etliche weitere, meist westliche Staaten sind laut ihrer Verfassung zwar nicht explizit laizistisch, sie praktizieren die Trennung von Staat und Religion(en) jedoch in unterschiedlichem Umfang.
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Nach Ausbruch der Französischen Revolution 1789 musste Nuntius Antonio Dugnani zwei Jahre später Frankreich verlassen. Während der Revolution und der Herrschaft Napoleon Bonapartes hatte der Heilige Stuhl keinen Botschafter in Frankreich, die Nuntiatur wurde erst 1819 nach Verhandlungen zwischen Papst Pius VII. und König Ludwig XVIII. wiedererrichtet. Das frühe 20. Jahrhundert war durch starke Spannungen zwischen dem Französischen Staat und der Kirche gekennzeichnet. Die scharfe Verurteilung des Laizismus durch Papst Pius X. führte zum Einfrieren der Beziehungen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden die Beziehungen wieder aufgenommen und verbesserten sich insbesondere während der Präsidentschaft von Charles de Gaulle.
Apostolischer_Nuntius_in_Frankreich
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Die Rückkehr zur aristotelischen Poetik blieb ein Desiderat der „Gottschedianer“. Mit dem bürgerlichen Trauerspiel gewann Mitte des 18. Jahrhunderts ein ganz anderes Drama – eines in Prosa, das bürgerliche Helden tragödienfähig machte – die Aufmerksamkeit der Literaturkritik. Der Roman, der mit Samuel Richardsons ''Pamela, or Virtue Rewarded'' (1740) dem neuen Drama die wichtigsten Vorgaben gemacht hatte, fand im selben Moment das Interesse der Literaturrezension. War der Roman bis dahin eher Teil der dubiosen Historien als Poesie, so wurde nun die Poesiedefinition für den Roman geöffnet, so wie sie gegenüber der Oper, dem Ballett, der Kantate und dem Oratorium verschlossen wurde. Der neue Poesiebegriff gab dem Fiktionalen und seiner diskutierbaren Bedeutung größeren Raum als Regeln und Konventionen. Die Diskutierbarkeit von Poesie nahm damit zu. Sie steigerte sich weiter damit, dass das Besprechungswesen zum nationalen Wettstreit der Dichter aufrief.
Literatur
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Dass Literatur sich im gegenwärtigen Begriff durch Fiktionalität und tiefere Bedeutung, eine Relevanz für die Gesellschaft, auszeichnet, ist im Wesentlichen Erbe der Romandiskussion, die Mitte des 18. Jahrhunderts von der Literaturbesprechung aufgenommen wurde. Weder die Aristotelische Poetik noch die Nachfolgepoetiken der frühen Moderne hatten Poesie über Fiktionalität erklärt. Romane hatten sie samt und sonders nicht als Poesie anerkannt. Der Vorschlag, Romane und womöglich Poesie generell über Fiktionalität zu definieren, findet sich erstmals klarer mit Pierre Daniel Huets Traktat über den Ursprung der Romane (1670) gemacht – als Möglichkeit, den theologischen Umgang mit Gleichnissen auf eine neue Lektüre von Romanen zu übertragen, bei dem es darum gehen soll, zu ermessen, welche kulturelle Bedeutung ein jeweiliger Titel hat. Beim Aufbau des modernen Besprechungsgegenstands Literatur war die Frage nach tieferer Bedeutung Anfang des 19. Jahrhunderts praktisch, da sie dem Literaturwissenschaftler neue Tätigkeiten abverlangt, vor allem die der Interpretation. Daneben schuf sie neue Möglichkeiten, Texte zu bewerten und sich speziell diskutierbar rätselhaften, fremdartigen Titeln zuzuwenden und über sie die eigene Nation und Geschichte neu zu erklären. Im 19. und 20. Jahrhundert entfaltete die Frage nach der Bedeutung des Textes in der Kultur zudem politische Dynamik, da sich an sie Forderungen nach aktivem Engagement anschließen ließen.
Literatur
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Kritik zog die galante Poesie zum einen in ihrer Fixierung auf Liebe als Thema auf sich, zum anderen im Plädoyer für formale Freiheiten – hier stand ab den 1730ern die Oper unter Beschuss. Kritiker wie Johann Christoph Gottsched forderten in den 1730ern die Rückkehr zur aristotelischen Poetik und die Aufwertung antiker Formen der Tragödie und des Epos. Die Vertreter reformierter Dramen des mittleren 18. Jahrhunderts kehrten nicht wieder zur galanten Poesie zurück. Sie widmeten sich der Befreiung von den Fesseln, die Gottsched der Dichtung mit der Verpflichtung auf Aristoteles auferlegte, und drangen auf neue Stoffe, neue Moral, neue Rationalität und neue Natürlichkeit. Die galante Posie wurde zum Inbegriff einer dekadenten Kultur, die insbesondere im Adel noch fortdauerte, so die bürgerliche Kritik. Eine Fokussierung auf erotische Freizügigkeit fand im Rahmen dieser Kritik statt, sie schuf das klarere Feindbild, das im Lauf des 19. Jahrhunderts unter Künstlern des Ästhetizismus, des Jugendstils und des Naturalismus dann wieder aufgewertet wurde.
Galante_Poesie
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Zudem bezieht sich nun in der Liebe nicht mehr ein (liebendes) Subjekt auf das (geliebte) andere, sondern man liebt jetzt – gemäß dem romantischen Universalitätsprinzip – die gesamte Welt ''durch'' den anderen.''Alles, was wir sonst liebten, lieben wir nun noch wärmer. Der Sinn für die Welt ist uns erst recht aufgegangen.'' (Lucinde, S. 89.) In Schlegels philosophischem System, mit dem er Ende des 18. Jahrhunderts versuchte, die unermessliche Welt der Poesie zu ergründen, hat die Liebe einen besonderen Stellenwert: Sie galt ihm als der erste Schritt zu deren Verständnis. Denn sie ist unmittelbar zu empfinden und führt dennoch zu dem Wunsch zur Reflexion darüber, so dass in ihr zwei sich gemeinhin konträr gegenüber stehende Prinzipien – Unmittelbarkeit und Reflexion, Unbewusstheit und höchstes Bewusstsein – gleichzeitig umgesetzt werden. Zudem ist die romantische Liebe unendlich wie die Poesie.
Lucinde
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Etwa ein Drittel der Weltbevölkerung ist mit Tuberkuloseerregern infiziert. Nur ein geringer Teil der Infektionen führt jedoch zu einer Erkrankung. Nach dem Tuberkulosebericht der WHO ''(Global tuberculosis report 2016)'' gab es im Jahr 2015 weltweit 10,4 Millionen Neuinfektionen und 1,8 Millionen Todesfälle. Beide Zahlen sanken seit 1990 stetig. Die Möglichkeiten zur Behandlung sind oft unzureichend, da sie teure Antibiotika erfordert, lang dauert und angesichts der sozialen Lebensumstände der Betroffenen oft undurchführbar ist. Auch fehlen in betroffenen Regionen oft Laboratorien zur Diagnose und Behandlung. Besonders in Osteuropa ist durch Armut und Mängel im Gesundheitswesen eine besorgniserregende Zunahme der Tuberkulose zu verzeichnen, vor allem auch mit multiresistenten Erregerstämmen. Auch weltweit wird die Krankheit immer häufiger durch solche medikamentenresistenten Tuberkulosestämme verursacht. Besonders problematisch ist eine Tuberkuloseinfektion bei HIV-Infizierten mit manifestem AIDS. Durch die Immunschwäche erhöht HIV die Wahrscheinlichkeit des Ausbruchs einer Tuberkuloseerkrankung um ein Vielfaches. Tuberkulose ist in Afrika neben AIDS die häufigste Todesursache, und beide Krankheiten treten besonders bei Bewohnern von Metropolenslums in enger Wechselbeziehung zueinander auf. Dabei führt die Immunschwäche durch HIV oft zu negativen Ergebnissen bei Tuberkulose-Routineuntersuchungen, obwohl die Krankheit vorliegt (siehe auch Fehler 1. und 2. Art). Das liegt daran, dass die Hauttests (Tuberkulin-Test, Tine-Test) die immunologische Reaktion auf Erregerbestandteile prüfen, die aber durch AIDS gehemmt ist. Der Verlauf der Tuberkulose ist dann erheblich beschleunigt. In armen Ländern gilt TBC als Zeichen des Ausbruchs von AIDS und führt bei der Mehrheit aller HIV-Erkrankten zum Tod. Die WHO fordert und fördert daher eine weltweite Koordination der Tuberkulose- und AIDS-Forschung. Überraschend fand eine italienische Studie eine Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) latenter Tuberkuloseinfektionen von neun Prozent unter gesunden Angestellten im Gesundheitsbereich und von 18 Prozent unter gut 400 an Psoriasis Erkrankten. Auch 30 Prozent der Kranken mit Lungenentzündung und Lungenkrebs waren latent infiziert.
Tuberkulose
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Tiere infizieren sich stets durch an offener Tuberkulose erkrankte Menschen. Rinder sind dadurch nicht nur von der Variante ''M. bovis'' betroffen; in Äthiopien beispielsweise wurde bei bis zu einem Viertel der freilaufenden Tiere ''M. tuberculosis'' gefunden, während eingezäunte Tiere teilweise mit ''M. bovis'' infiziert waren. Ursache ist wahrscheinlich die Angewohnheit der dortigen Hirten, Rindern gekauten Tabak zur Parasitenbekämpfung ins Maul zu spucken. Beobachtet wurde eine Erkrankung weiters bei Schweinen, Pferden, Schafen und Ziegen. Hühner sind weitgehend resistent gegen ''M. tuberculosis''. Bei erkrankten Tieren entwickelt sich meist nur ein schnell abheilender örtlicher Prozess. In solchen Fällen ist es angeraten, die betreuenden Menschen auf Tuberkulose zu untersuchen. Wesentlich ernster ist die Infektion von Haustieren, die mit dem Menschen in enger häuslicher Gemeinschaft leben. Hunde, Katzen und möglicherweise Papageien werden zuerst von offen tuberkulösen Menschen angesteckt, entwickeln selbst eine meist offene Tuberkulose und bilden dadurch eine gefährliche Ansteckungsquelle für Menschen, die mit ihnen in Kontakt kommen.
Mycobacterium_tuberculosis
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Bei mindestens zehn Prozent der Menschen, die sich mit Tuberkulose angesteckt haben, bricht die Krankheit zu einem späteren Zeitpunkt als sekundäre Tuberkulose aus. Die Patienten klagen dann oft über verschiedene Symptome: über Wochen anhaltender Husten mit Abhusten von gelblich-grünem Schleim, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, subfebrile Temperaturen zum Abend hin und Nachtschweiß. Beim Husten können Schmerzen in der Brust auftreten und es kann zu Atemnot kommen. Blutiger Auswurf kann Ausdruck einer Arrosion der Bronchien oder der Luftröhrenschleimhaut sein (Bronchialtuberkulose, Trachealschleimhauttuberkulose), oft liegt dann bereits eine offene ansteckungsfähige Erkrankung vor. Blutiger Auswurf sollte daher umgehend ärztlich abgeklärt werden. Die Tuberkulose-Bakterien vermehren sich in der Lunge und zerstören das Gewebe. Das zerstörte Gewebe bekommt bei Arrosion kleinerer oder mittlerer Äste des Bronchialbaumes Anschluss an die Atemwege und wird dann ausgehustet. Der Auswurf enthält jetzt Bakterien – der Patient leidet an ''offener Tuberkulose''. Im fortgeschrittenen Stadium können durch Aussaat der Bakterien über die Blutbahn ''(hämatogene Streuung)'' weitere Organe befallen werden. Dann treten beispielsweise schmerzhafte Schwellungen an Knie- und anderen Gelenken (''Poncet-Krankheit'' oder Morbus Poncet, benannt nach dem Chirurgen Antonin Poncet, der das ''tuberkulöse Rheumatoid'' bzw. den ''Rheumatismus tuberculosus'' 1897 beschrieben hatte) oder der Wirbelsäule auf (''Gelenktuberkulose'', ''Knochentuberkulose''). Eine Sonderform der Tuberkulose ist die in Mitteleuropa früher unter anderem als durch Trinken von roher Milch und der damit verbundenen Infektion mit ''Mycobacterium bovis'' angesehene, inzwischen sehr selten gewordene Hauttuberkulose (Lupus vulgaris). Nicht abheilende kleine Wunden, Risse, warzenartige Eiterherde und umschriebene Geschwüre sind u. a. typische Symptome der Hauttuberkulose.
Tuberkulose
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Die Staatsanwaltschaft Innsbruck hat Ermittlungen aufgenommen, um zu klären, ob ein Gastronomiebetrieb den Behörden die meldepflichtige Erkrankung bewusst verheimlicht hat. Außerdem steht der Vorwurf im Raum, ein Arzt habe falsche Atteste ausgestellt; die Ärztekammer leitete im April ein Verfahren ein, um das zu prüfen. Im Rahmen eines seit Ende März laufenden Ermittlungsverfahrens zu den Ereignissen in Ischgl, die in Zusammenhang mit der europaweiten Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 stehen, legte die Polizei der Innsbrucker Staatsanwaltschaft am 5. Mai 2020 einen detaillierten, etwa eintausendseitigen Zwischenbericht vor. Nach Durchsicht der Akten werde entschieden, ob ein begründeter Verdacht der „Gefährdung durch ansteckende Krankheiten“ vorliegt. Bisher (Stand 5. Mai 2020) starben 25 Menschen, die sich mit dem Coronavirus in Ischgl angesteckt hatten, an den Folgen der Infektion. 321 Personen, die sich in anderen Tiroler Skiorten mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt hatten, schlossen sich dem Verfahren an. Im September 2020 brachte der von Peter Kolba ins Leben gerufene ''Verbraucherschutzverein'' im Namen betroffener Ischgl-Touristen vier Amtshaftungsklagen gegen die Republik Österreich und das Land Tirol eingereicht, die Musterurteile im Hinblick auf Sammelklagen liefern sollen.
COVID-19-Pandemie_in_Ischgl
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M79__Granatwerfer_ Der M79 Granatwerfer, der umgangssprachlich auch ''Thumper'', ''Thump-Gun'', ''Bloop Tube'' oder ''Blooper'' aufgrund seines speziellen Mündungsgeräuschs genannt wird, wurde 1961 bei der US Army eingeführt. Er ist ein schultergestütztes System zum Abfeuern von 40-mm-Granaten und sollte die Lücke zwischen 50 m (der maximalen Wurfreichweite von Handgranaten) und 300 m (der minimalen Distanz von Mörserfeuer) abdecken. Der M79 verfügt über einen gezogenen Lauf, welcher die Granaten beim Abfeuern in eine Eigendrehung versetzt und so deren Flugbahn stabilisiert. Der Kolben hat ein Gummipolster zum Dämpfen des Rückstoßes.
M79__Granatwerfer_ Der M79 Granatwerfer, der umgangssprachlich auch ''Thumper'', ''Thump-Gun'', ''Bloop Tube'' oder ''Blooper'' aufgrund seines speziellen Mündungsgeräuschs genannt wird, wurde 1961 bei der US Army eingeführt. Er ist ein schultergestütztes System zum Abfeuern von 40-mm-Granaten und sollte die Lücke zwischen 50 m (der maximalen Wurfreichweite von Handgranaten) und 300 m (der minimalen Distanz von Mörserfeuer) abdecken. Der M79 verfügt über einen gezogenen Lauf, welcher die Granaten beim Abfeuern in eine Eigendrehung versetzt und so deren Flugbahn stabilisiert. Der Kolben hat ein Gummipolster zum Dämpfen des Rückstoßes.
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Der ''US Army Warrant Officer'' (''AWO'') ist ein hochspezialisierter Experte und Ausbilder, der in seinem Aufgabenbereich und in der militärischen Führung ständig weitergebildet wird. Er führt, verwaltet und setzt Ausrüstung in Stand. Der ''AWO'' führt seinen Aufgabenbereich oder seine technische Ausrüstung (beispielsweise einen Hubschrauber) für seine gesamte Dienstzeit. Angesprochen wird der ''CWO'' in der US Army von seinen Untergebenen meist mit ''Chief''. Die ''AWO''-Laufbahn begann 1896 mit einem Büroangestellten im Hauptquartier. In der Army, wie im USMC, ist es möglich aus der Laufbahn der niederen Unteroffizierränge in die der ''AWO'' aufzusteigen.
Warrant_Officer
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Bootcamp__Strafvollzug_ Als Bootcamp werden umgangssprachlich bestimmte Einrichtungen zum Strafvollzug und zur Um-Erziehung von jugendlichen Straftätern genannt. Der Name wurde von der umgangssprachlichen Bezeichnung für die militärische Grundausbildung in den Vereinigten Staaten übernommen (Navy, Army und Marines) bzw. vom Ort, wo diese stattfindet. Boot Camps werden nach den disziplinarischen Grundregeln von US-Militäreinheiten geleitet. Die Philosophie dieser Camps ähnelt der der Marines: ''Willen brechen, um ihn später wieder aufzubauen''.
Bootcamp__Strafvollzug_ Als Bootcamp werden umgangssprachlich bestimmte Einrichtungen zum Strafvollzug und zur Um-Erziehung von jugendlichen Straftätern genannt. Der Name wurde von der umgangssprachlichen Bezeichnung für die militärische Grundausbildung in den Vereinigten Staaten übernommen (Navy, Army und Marines) bzw. vom Ort, wo diese stattfindet. Boot Camps werden nach den disziplinarischen Grundregeln von US-Militäreinheiten geleitet. Die Philosophie dieser Camps ähnelt der der Marines: ''Willen brechen, um ihn später wieder aufzubauen''.
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Australian_and_New_Zealand_Army_Corps Das Australian and New Zealand Army Corps (ANZAC) war ein Armeekorps der Streitkräfte des Britischen Empire im Ersten Weltkrieg. Es wurde aus Australiern und Neuseeländern gebildet. Das ANZAC kämpfte bei der Schlacht von Gallipoli, im Nahen Osten sowie in Frankreich und Belgien. In Australien, Neuseeland und Tonga feiert man den ANZAC-Tag zum Gedenken an die Gefallenen des Korps. Diesen Feiertag begeht man jedes Jahr am 25. April, dem Tag, als das ANZAC im Jahr 1915 auf der Halbinsel Gallipoli während der alliierten Dardanellenoperation landete.
Australian_and_New_Zealand_Army_Corps Das Australian and New Zealand Army Corps (ANZAC) war ein Armeekorps der Streitkräfte des Britischen Empire im Ersten Weltkrieg. Es wurde aus Australiern und Neuseeländern gebildet. Das ANZAC kämpfte bei der Schlacht von Gallipoli, im Nahen Osten sowie in Frankreich und Belgien. In Australien, Neuseeland und Tonga feiert man den ANZAC-Tag zum Gedenken an die Gefallenen des Korps. Diesen Feiertag begeht man jedes Jahr am 25. April, dem Tag, als das ANZAC im Jahr 1915 auf der Halbinsel Gallipoli während der alliierten Dardanellenoperation landete.
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Balfour-Bericht Der Balfour-Bericht ist eine Erklärung, die 1926 von einem Ausschuss zur Neubestimmung der Beziehungen innerhalb des Britischen Empires erarbeitet und im Oktober/November des Jahres auf der Londoner Konferenz (1926) als Dokument abschließend erörtert und dann verabschiedet wurde. Konferenzteilnehmer waren der Premierminister des britischen "Mutterlands" und dessen Kollegen aus den sich selbst verwaltenden Dominions Kanada, Neufundland, dem Irischen Freistaat, der Südafrikanischen Union, Australien und Neuseeland. Den Vorsitz hatte der ehemalige britische Premierminister und Außenminister Lord Balfour. Von ihm stammt die berühmt gewordene Definition über die Beziehungen zwischen den Dominions und Großbritannien, welche die Erkenntnisse des Berichtes zusammenfasste: Diese Formulierung war gleichbedeutend mit der Souveränität der Dominions von Großbritannien, welche formell 1931 im Statut von Westminster durch das britische Parlament endgültig bestätigt wurde. Der Balfour-Bericht bildete die endgültige Abkehr vom Föderations-Gedanken, welcher Anfang der 1920er Jahre als mögliche Staatsstruktur für das britische Weltreich diskutiert worden war. Damit steht der Bericht exemplarisch für das Streben der Dominions nach vollständiger Souveränität von Großbritannien und bildet den Anfang der langsamen Auflösung des britischen Empires, dessen Nachfolger, der Commonwealth of Nations, heute eine lose Organisation von vollständig unabhängigen Staaten ist.
Balfour-Bericht Der Balfour-Bericht ist eine Erklärung, die 1926 von einem Ausschuss zur Neubestimmung der Beziehungen innerhalb des Britischen Empires erarbeitet und im Oktober/November des Jahres auf der Londoner Konferenz (1926) als Dokument abschließend erörtert und dann verabschiedet wurde. Konferenzteilnehmer waren der Premierminister des britischen "Mutterlands" und dessen Kollegen aus den sich selbst verwaltenden Dominions Kanada, Neufundland, dem Irischen Freistaat, der Südafrikanischen Union, Australien und Neuseeland. Den Vorsitz hatte der ehemalige britische Premierminister und Außenminister Lord Balfour. Von ihm stammt die berühmt gewordene Definition über die Beziehungen zwischen den Dominions und Großbritannien, welche die Erkenntnisse des Berichtes zusammenfasste: Diese Formulierung war gleichbedeutend mit der Souveränität der Dominions von Großbritannien, welche formell 1931 im Statut von Westminster durch das britische Parlament endgültig bestätigt wurde. Der Balfour-Bericht bildete die endgültige Abkehr vom Föderations-Gedanken, welcher Anfang der 1920er Jahre als mögliche Staatsstruktur für das britische Weltreich diskutiert worden war. Damit steht der Bericht exemplarisch für das Streben der Dominions nach vollständiger Souveränität von Großbritannien und bildet den Anfang der langsamen Auflösung des britischen Empires, dessen Nachfolger, der Commonwealth of Nations, heute eine lose Organisation von vollständig unabhängigen Staaten ist.
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Die britischen Dominions Australien und Neuseeland hatten dem Deutschen Kaiserreich 1914 den Krieg erklärt. Da die neuseeländischen Truppen zum damaligen Zeitpunkt noch keine eigenen größeren Verbände in Europa aufstellen konnten, wurde ab Dezember 1914 ein gemeinsamer Verband mit den Australiern in Ägypten aufgestellt. Die neugegründete Einheit gehörte zum ANZAC, ihr Kommandeur war General Alexander Godley. Dabei bestand die Division überwiegend aus Infanterie und Kavallerie. Diese waren jedoch für Einsätze in Küstenregionen oder in hügeligem Gebiet nicht ausgebildet. Im April 1915 nahm die Division an der Schlacht von Gallipoli teil. Nach einer amphibischen Landung kam es zu heftigen Kämpfen mit den türkischen Verteidigern. Bei den verlustreichen Kämpfen in den folgenden Monaten konnte sich insbesondere die ''New Zealand Infantry Brigade'' bei der Zweiten Schlacht von Krithia und bei den Kämpfen um Chunuk Bair behaupten. Dem neuseeländischen Korporal Cyril Bassett wurde dabei später das Victoria Cross verliehen, da er während der Kämpfe die Telefonverbindung der Einheiten gehalten hatte. Ebenso kämpfte die Division bei der Schlacht von Sarı Baır und um Chunuk Bair (6. bis 19. August 1915). Die Neuseeländer konnten zwar die dortige Höhe 971 besetzen, wurden jedoch wenig später von den Türken wieder vertrieben. Eine besondere Rolle spielte die Division bei den Kämpfen um Höhe 60, die Australier und Neuseeländer bildeten hierbei die Angriffsspitze. Sie konnten sich zwar an der Höhe festklammern, sie aber nicht erobern. Infolge des Beschusses, zahlreicher Fälle von Dysenterie und nur mangelnder Verstärkung verlor die Division, samt ihren Verbündeten, 2500 Mann. Die Operation wurde schließlich am 29. August 1915 abgebrochen und die Überlebenden von der Halbinsel Gallipoli evakuiert. Nach der erfolglosen Schlacht wurde die Division, deren Untereinheiten starke Verluste hatten hinnehmen müssen, schließlich im Dezember 1915 aufgelöst. Die Brigaden wurden aufgefrischt und dann zu weiteren Einsätzen verbracht.
New_Zealand_and_Australian_Division
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Armenisches_Reformpaket Der Reformplan für Türkisch-Armenien 1914 Das Armenische Reformpaket war ein Reformplan, das 1912 bis 1914 von den europäischen Mächten vorgeschlagen wurde, um der „hoffnungslosen Situation“ der „geschundenen Armenier“ im Osmanischen Reich ein Ende zu setzen. Dieser Reformplan sah die Gründung von zwei Provinzen in Türkisch-Armenien (Westarmenien) unter Beaufsichtigung von zwei europäischen Generalinspektoren, die zur Beobachtung von armenischen Angelegenheiten ernannt wurden, vor. Die Generalinspektoren würden die höchste Position in den ''sechs östlichen Vilâyets'' (Provinzen), wo der Großteil der armenischen Bevölkerung lebte, innehaben. Sie würden jeweils in Erzurum (Karin) und Van residieren. Das Reformpaket wurde vom Osmanischen Reich am 8. Februar 1914 per Gesetz umgesetzt, allerdings bereits am 16. Dezember 1914, kurz nach dem Eintritt der Türkei in den Ersten Weltkrieg, abgeschafft.
Armenisches_Reformpaket Der Reformplan für Türkisch-Armenien 1914 Das Armenische Reformpaket war ein Reformplan, das 1912 bis 1914 von den europäischen Mächten vorgeschlagen wurde, um der „hoffnungslosen Situation“ der „geschundenen Armenier“ im Osmanischen Reich ein Ende zu setzen. Dieser Reformplan sah die Gründung von zwei Provinzen in Türkisch-Armenien (Westarmenien) unter Beaufsichtigung von zwei europäischen Generalinspektoren, die zur Beobachtung von armenischen Angelegenheiten ernannt wurden, vor. Die Generalinspektoren würden die höchste Position in den ''sechs östlichen Vilâyets'' (Provinzen), wo der Großteil der armenischen Bevölkerung lebte, innehaben. Sie würden jeweils in Erzurum (Karin) und Van residieren. Das Reformpaket wurde vom Osmanischen Reich am 8. Februar 1914 per Gesetz umgesetzt, allerdings bereits am 16. Dezember 1914, kurz nach dem Eintritt der Türkei in den Ersten Weltkrieg, abgeschafft.
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Das Armenische Reformpaket wurde am 8. Februar 1914 vom Osmanischen Reich – vertreten vom Großwesir Said Halim Pascha – und Russland unterzeichnet. Durch dieses Reformpaket sollte die Armenierfrage gelöst werden. Louis C. Westenenk, ein Verwaltungsbeamter für Niederländisch-Indien und Major Hoff, ein Major in der Norwegischen Armee, wurden zu den ersten beiden Generalinspektoren gewählt. Hoff war in Van, als der Krieg ausbrach, während Westenenk sich für die Abreise zu seinem Posten in Erzurum vorbereitete. Beim ''Kongress von Erzurum'' wurde den Armeniern von der Osmanischen Regierung noch weiter reichende Autonomie versprochen. Nach der Abschaffung des Reformpakets am 16. Dezember 1914 allerdings kam es im nächsten Jahr zum Völkermord an den Armeniern.
Armenisches_Reformpaket
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Franko Clivios Vater wanderte als Arbeiter 1951 aus Mailand in die Schweiz nach Bern ein. Zeichnerisch begabt, wurde Clivio nach der Schule Hochbauzeichner und studierte ab 1963 bis 1968 an der HfG Ulm. Hier stand er Hans Gugelot nahe und freundete sich mit Tomás Maldonado, Gui Bonsiepe und Walter Zeischegg an. Mit Dieter Raffler entwickelte Clivio noch während des Studiums das preisgekrönte ''Original Gardena System'' für Gartengeräte, bei welchem Funktionsprinzipien von Druckluftkupplungen in Kunststoff umgesetzt wurden. Nach diversen Lehraufträgen in Deutschland, den USA, Finnland und Italien lehrte er von 1980 bis 2002 als Dozent an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich und seit 2003 an der Università IUAV di Venezia. Franko Clivio ist verheiratet und lebt und arbeitet im zürcherischen Erlenbach.
Franco_Clivio
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Die sprachlich nahe verwandten Saho und Afar dürften gemeinsame Ursprünge haben. Womöglich waren ihre Vorläufer die erste tieflandostkuschitische Gruppe (vor den Somali und Oromo), die sich von den übrigen ostkuschitischsprachigen Gruppen im südlichen äthiopischen Hochland trennte und in die Tiefebenen zog. Wann diese Wanderung und die Auseinanderentwicklung von Afar und Saho stattfand, bleibt allerdings ungeklärt. Italienische und britische Quellen aus der Kolonialzeit beschreiben die Saho vorwiegend aus der Sicht der Tigrinya, da Europäer am ehesten Tigrinya, selten jedoch die Saho-Sprache beherrschten. Während der Regierungszeit Haile Selassies nahmen die Landkonflikte im Hochland zwischen Saho und Tigrinya vor allem ab Ende der 1950er und Anfang der 1960er Jahre deutlich zu. Die äthiopische Regierung unterstützte dabei die Tigrinya, denn diese galten damals – als äthiopisch-orthodoxes Habesha-Volk – als loyal zu Äthiopien, während muslimische Volksgruppen wie die Saho eher die Unabhängigkeit Eritreas von Äthiopien befürworteten. Als Agropastoralisten waren die Saho allgemein gegenüber sesshaft-bäuerlichen Gruppen benachteiligt. Sie unterstützten daher die Eritreische Befreiungsfront (ELF), die in den 1960er Jahren den bewaffneten Kampf für die Unabhängigkeit Eritreas begann. Nach der Unabhängigkeit Eritreas konnten Saho-Flüchtlinge, die wegen der Konflikte mit den Tigrinya und wegen des Unabhängigkeitskrieges in Lagern im Sudan gelebt hatten, ab 1995 auf eritreisches Gebiet zurückkehren. Ein Großteil dieser Rückkehrer musste sich außerhalb ihres angestammten Gebietes, im westlichen Tiefland in der Region Gash-Barka niederlassen, denn die eritreische Regierung bevorzugte ihre Ansiedlung in diesem Gebiet, das relativ viel Land und Wasser aufweist. Sie befürchtete auch den erneuten Ausbruch von Konflikten, falls die Saho in die zwischen Saho und Tigrinya umstrittenen Gebiete zurückgekehrt wären. 1998–2000 waren die Saho vom Eritrea-Äthiopien-Krieg betroffen
Saho__Volk_
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Die Streitkräfte Eritreas sind aus der Eritreischen Volksbefreiungsfront (EPLF) hervorgegangen, die für die Unabhängigkeit Eritreas von Äthiopien kämpfte. Die Beziehungen Eritreas zum Ausland sind gespannt. Unter anderem bedingt durch den dreißigjährigen Unabhängigkeitskrieg gegen Äthiopien wird die Eigenständigkeit Eritreas stark betont, was zum Teil als Isolationismus bezeichnet wird. Es kam in der jungen Geschichte des Landes zu mehreren Grenzkonflikten, insbesondere zum erneuten Krieg gegen Äthiopien 1998–2000. Das Militär in Eritrea nimmt eine große Rolle ein: sowohl Männer als auch Frauen müssen in Eritrea einen unbefristeten Wehrdienst leisten, der laut Amnesty International einer Zwangsarbeit gleichkommt. Wehrdienstverweigerer werden strafrechtlich verfolgt und als Deserteure gebrandmarkt. In Friedenszeiten droht ihnen eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren - in Kriegszeiten kann die Haftstrafe zwischen fünf Jahren bis lebenslänglich betragen und in schweren Fällen droht gar die Todesstrafe.
Eritrea
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Das umstrittene Gebiet umfasst eine Erhebung (Hügel) mit Namen Gabla oder Ras Doumeira und die vorgelagerte kleine Insel Doumeira. Bis auf die kleine, strategisch unbedeutende Ansiedlung Rahayta (Raheita) von ethnischen Afar ist das Gebiet unbewohnt. Fischer befahren gelegentlich die Gewässer. Der Grenzverlauf wurde Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts zwischen der damaligen italienischen Kolonialmacht Eritreas und den französischen Kolonialherren Dschibutis festgelegt, dies jedoch nach Ansicht mancher Experten nur vage. So vereinbarten Italien und Frankreich 1901, dass kein Drittstaat Ras Doumeira kontrollieren solle und Grenzfragen später genauer geregelt werden sollten. Dschibuti ist jedoch der Ansicht, ein Vertrag von 1897 teile Ras Doumeira eindeutig Frankreich und damit dem heutigen Dschibuti zu. Eritrea hingegen berief sich auf ein nie ratifiziertes Französisch-Italienisches Abkommen von 1935. Während Dschibuti bis zu seiner Unabhängigkeit 1977 französisch blieb, wurde Eritrea an das benachbarte Äthiopien angegliedert. Eritreische Rebellen kämpften seit den 1960er Jahren für die Unabhängigkeit von Äthiopien, die 1993 schließlich erreicht wurde. Die Beziehungen Eritreas zu seinen Nachbarstaaten und besonders zu Äthiopien blieben seither gespannt. So kam es 1995 zu Auseinandersetzungen mit Jemen um die Hanisch-Inseln. 1996 wäre es beinahe zum Krieg mit Dschibuti gekommen, nachdem letzteres Eritrea beschuldigt hatte, Ras Doumeira bombardiert zu haben. Als es 1998–2000 zum offenen Grenzkrieg zwischen Äthiopien und Eritrea kam, brach Eritrea zwischenzeitlich die Beziehungen zu Dschibuti wegen dessen wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu Äthiopien ab. Dschibuti warf Eritrea vor, Rebellen in seinem Gebiet zu unterstützen (vgl. Dschibutischer Bürgerkrieg). Für das jüngste Vorgehen Eritreas in dem Grenzkonflikt werden unterschiedliche Gründe genannt. Manche eritreische Oppositionelle sind der Meinung, die von Kritikern als diktatorisch bezeichnete Regierung Eritreas wolle damit von inneren Problemen ablenken. Ausländische Beobachter verweisen des Weiteren auf die jüngere Geschichte Eritreas mit dem jahrzehntelangen Unabhängigkeitskampf und auf den bis heute ungelösten Grenzstreit mit Äthiopien, in dem die USA gegenwärtig Druck auf Eritrea ausüben. Die USA sowie Frankreich sind in Dschibuti militärisch präsent.
Eritreisch-dschibutischer_Grenzkonflikt
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Die Entführung des Parteivorsitzenden der italienischen christdemokratischen Partei Aldo Moro durch Mitglieder der Terroristenorganisation Rote Brigaden am 16. März 1978 stürzt die Regierung in lähmende Handlungsunfähigkeit. Während sich Moro vor einem sogenannten Volksgericht der Entführer verantworten muss, zerrinnen die Hoffnungen der Familie Moro, die Regierung könne die Freilassung erwirken. Alle Versuche scheitern in einer verfahrenen Verhandlungssituation; Moro wird ermordet.
Die_Affäre_Aldo_Moro
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Aldo Moro in Gefangenschaft der ''Brigate Rosse'' Aldo Moro wurde am Donnerstag, den 16. März 1978 von den ''Brigate Rosse'' entführt, als er sich auf dem Weg ins Parlament befand. Bei dem Überfall wurden seine fünf Leibwächter ermordet. Die ''Brigate Rosse'' wollten den „historischen Kompromiss“ zwischen DC und PCI, an dem Moro nach den Parlamentswahlen in Italien 1976 arbeitete, verhindern, weil sie in ihm eine Bedrohung der von ihnen erhofften Revolution sahen. Die Entführer verlangten die Freilassung inhaftierter Gesinnungsgenossen, doch noch am Tag der Entführung weigerte sich der Ministerrat unter Andreotti, mit ihnen zu verhandeln („linea della fermezza“). Die beiden großen Parteien DC und PCI hielten gemeinsam an dieser Linie fest, während linksradikale Gruppen und nach einigem Zögern auch die Sozialisten des PSI für Gespräche eintraten. Bei Demonstrationen in Mailand traten 40.000 Menschen für die ''fermezza'' und 10.000 für Verhandlungen ein. Unter sich verschärfenden Anklagen gegen die politische Elite schrieb Moro in Geiselhaft über 80 Briefe an Parteifreunde, seine Familie und Papst Paul VI., der sich vergeblich als Geisel im Austausch für seinen Freund anbot. Einige Briefe, Antworten darauf und Texte der Entführer wurden auszugsweise im ''Corriere della Sera'' abgedruckt und sorgten für eine hitzige öffentliche Debatte. Für das italienische Fernsehen begann eine neue Ära, da es erstmals rund um die Uhr live berichtete. Die Öffentlichkeit war daher mit verschiedensten Berichten teils großer emotionaler Intensität konfrontiert, was für eine „Vermischung von Fakten, Spekulationen und Emotionen“ sorgte und eine „extreme Fiktionalisierung“ des Geschehens förderte. Am 9. Mai 1978 wurde Moro nach 55-tägiger Geiselhaft tot im Kofferraum eines roten Renault 4 aufgefunden, der in der Via Michelangelo Caetani stand – genau zwischen dem Eingang des Centro Studi Americani und der Chiesa di Santa Caterina dei Funari, in der Innenstadt Roms, unweit der Sitze von PCI und DC. Er war mit acht Schüssen ermordet worden. Lange Zeit galt Prospero Gallinari als sein Mörder, doch stellte sich später heraus, dass Mario Moretti der Täter war.
Aldo_Moro
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Der 1986 entstandene Spielfilm ''Die Affäre Aldo Moro'' von Regisseur Giuseppe Ferrara liefert, unter Einbeziehung von Originalfilmmaterial, eine Rekonstruktion der Ereignisse von der Entführung bis zum Mord, die auch ein kritisches Licht auf die damalige politische Klasse Italiens wirft. Der Film spekuliert über ein Komplott zwischen den Terroristen der Roten Brigaden und diversen reaktionären Kräften, denen der Christdemokrat Moro, bereit zum historischen Kompromiss mit den Kommunisten, ein Dorn im Auge war. Die Uraufführung erlebte der Film am 2. März 1987 im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele Berlin; der Kinostart war am 16. Juni 1988.
Die_Affäre_Aldo_Moro
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Time-Van_Hemert Time-Van Hemert ist ein niederländisches Radsportteam. Die Mannschaft wurde 2002 unter dem Namen ''Van Hemert Groep'' gegründet. 2004 kam dann der Co-Sponsor ''Eurogifts'' dazu, unter dessen Namen die Mannschaft im Jahr 2005 alleine lief. 2006 fuhren sie unter dem Namen ''ProComm-Van Hemert'' und seit 2007 als ''Time-Van Hemert''. Das Team besaß von 2005 bis 2007 eine UCI-Lizenz als Continental Team und nahm hauptsächlich an Rennen der UCI Europe Tour teil. Der Sponsor Van Hemert ist ein niederländisches Bauunternehmen. Sportliche Leiter waren Arthur van Dongen, Wim Schüller, Jeroen Blijlevens und Martin Siemerink. Das Team wurde mit Fahrrädern der Marke Van Tuyl ausgestattet.
Time-Van_Hemert Time-Van Hemert ist ein niederländisches Radsportteam. Die Mannschaft wurde 2002 unter dem Namen ''Van Hemert Groep'' gegründet. 2004 kam dann der Co-Sponsor ''Eurogifts'' dazu, unter dessen Namen die Mannschaft im Jahr 2005 alleine lief. 2006 fuhren sie unter dem Namen ''ProComm-Van Hemert'' und seit 2007 als ''Time-Van Hemert''. Das Team besaß von 2005 bis 2007 eine UCI-Lizenz als Continental Team und nahm hauptsächlich an Rennen der UCI Europe Tour teil. Der Sponsor Van Hemert ist ein niederländisches Bauunternehmen. Sportliche Leiter waren Arthur van Dongen, Wim Schüller, Jeroen Blijlevens und Martin Siemerink. Das Team wurde mit Fahrrädern der Marke Van Tuyl ausgestattet.
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Veszprém_FC Der Veszprémi FC (VFC) ist ein ungarischer Fußballverein aus der Stadt Veszprém, der am 7. Januar 1912 unter dem Namen Vegyész FC gegründet wurde. In den Jahren 1988 bis 1993 spielte der Club in der ersten Fußball-Liga Ungarns (NB I.), mittlerweile ist er in die NB II abgestiegen, wo er auch heute noch spielt. 2005 war der Verein insolvent, man hat ihn aber komplett erneuert. In Veszprém besitzt der VFC das Egyetemi Stadion (15.000 Plätze), in welchem das Fußball-Team auch seine Heimspiele austrägt.
Veszprém_FC Der Veszprémi FC (VFC) ist ein ungarischer Fußballverein aus der Stadt Veszprém, der am 7. Januar 1912 unter dem Namen Vegyész FC gegründet wurde. In den Jahren 1988 bis 1993 spielte der Club in der ersten Fußball-Liga Ungarns (NB I.), mittlerweile ist er in die NB II abgestiegen, wo er auch heute noch spielt. 2005 war der Verein insolvent, man hat ihn aber komplett erneuert. In Veszprém besitzt der VFC das Egyetemi Stadion (15.000 Plätze), in welchem das Fußball-Team auch seine Heimspiele austrägt.
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Die Region war Bestandteil des umfangreichen Landkaufs von Alexander Macomb, einem während des Amerikanischen Unabhängigkeitskrieges reich gewordenem Kaufmann, den dieser 1791 vom amerikanischen Staat erwarb. Dieser Landkauf ist unter der Bezeichnung Macomb’s Purchase in die Geschichte eingegangen. David Clarkson und Garret van Horn investierten früh in die Stadt, deren Besiedlung durch weiße Siedler um 1803 begann. Die Pioniere trafen zu der Zeit noch auf dort lebende und mit Fellen handelnde Indianer. Die Stadt Potsdam wurde 1806 aus dem südlichen Teil der Stadt Madrid herausgelöst. Potsdam gehört zu den zehn ursprünglichen Städtegründungen des St. Lawrence County. Als Dorfsiedlung (Villages) gründete sich 1831 die Ortschaften Potsdam und 1871 Raquetteville (unter dem Namen Potsdam Junction). Letzteres hat heute den Namen Norwood und liegt in Teilen in den Einzugsgebieten der Städte Potsdam und Norfolk. Die St. Lawrence Academy, Vorgängerin der State University of New York at Potsdam, wurde 1816 gegründet. 1896 wurde dann die Clarkson University gegründet. Die Region um Potsdam ist bekannt für ihren rötlich-orangen Potsdam-Sandstein. Eine große Tafel davon befindet sich im Smithsonian Institution in Washington, D.C.
Potsdam__New_York_
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Blick vom Tauentzienplatz, 1938 Das Kaufhaus errichtete der Wertheim-Konzern von 1928 bis 1930 nach Plänen des Architekten Hermann Dernburg an der ''Schweidnitzer Straße'' und am ''Tauentzienplatz''. Es besaß die ersten Rolltreppen in Schlesien und galt als größtes Warenhaus der Stadt. Im Zuge der deutschlandweiten Arisierung zerschlugen die Nationalsozialisten 1937 den Konzern. Das Warenhaus ging in die Hände der ''Allgemeinen Warenhaus Gesellschaft'' (AWG) über. In der Schlacht um Breslau brannte 1945 das Innere des Hauses aus, wobei Fassade und Stahlkonstruktion erhalten blieben. Das Warenhaus ist 1948 zur „Ausstellung der Wiedergewonnenen Gebiete“ als „Allgemeines Kaufhaus“ (poln. ''Powszechny Dom Towarow'', kurz ''PeDeT'') wiedereröffnet worden. Im Erdgeschoss war ein Lebensmittelladen untergebracht. Später führte die polnische Zeitung ''Słowo polskie'' ein Wettbewerb zur Umbenennung des Kaufhauses durch. Das Kaufhaus erhielt daraufhin seinen heutigen Namen ''Renoma''. Das 1977 unter Denkmalschutz gestellte Kaufhaus wurde Ende der 1990er Jahre privatisiert und zwischen 1998 und 1999 modernisiert und umgebaut. Eine erneute Renovierung zwischen 2005 und 2009 war mit einer modernen Erweiterung in östlicher Richtung verbunden. Am 25. April 2009 konnte das neue Warenhaus wieder eröffnen.
Warenhaus_Wertheim__Breslau_
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Görlitzer_Warenhaus Das Warenhaus Görlitz nahe der Frauenkirche in Görlitz ist eines der besterhaltenen Warenhäuser aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Es ist im Jugendstil erbaut und wurde bis zum 15. August 2009 als Warenhaus betrieben. Die Stadt und eine Bürgerinitiative bemühten sich um eine Wiederbelebung des Kaufhauses, in dem 2012 nur eine Parfümerie untergebracht war. 2013 erwarb der Unternehmer Winfried Stöcker das Gebäude, der darin ein Kaufhaus mit Vollsortiment eröffnen möchte. Der geplante Name Kaufhaus der Oberlausitz (KaDeO) spielt an auf das Berliner ''Kaufhaus des Westens'' (KaDeWe).
Görlitzer_Warenhaus Das Warenhaus Görlitz nahe der Frauenkirche in Görlitz ist eines der besterhaltenen Warenhäuser aus dem Beginn des 20. Jahrhunderts. Es ist im Jugendstil erbaut und wurde bis zum 15. August 2009 als Warenhaus betrieben. Die Stadt und eine Bürgerinitiative bemühten sich um eine Wiederbelebung des Kaufhauses, in dem 2012 nur eine Parfümerie untergebracht war. 2013 erwarb der Unternehmer Winfried Stöcker das Gebäude, der darin ein Kaufhaus mit Vollsortiment eröffnen möchte. Der geplante Name Kaufhaus der Oberlausitz (KaDeO) spielt an auf das Berliner ''Kaufhaus des Westens'' (KaDeWe).
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Divatcsarnok Divatcsarnok (''Modehalle'') ist ein Warenhaus im VI. Bezirk in Budapest. Es befindet sich auf dem Boulevard Andrássy út 39 zwischen Staatsoper und Oktogon. Das ursprüngliche Kaufhaus mit dem Namen ''Párizsi Nagy Áruház'' (''Großes Pariser Warenhaus'') wurde 1882 nach Plänen des Architekten Gusztáv Petschacher erbaut, brannte aber 1903 völlig aus. Das 1911 wiedereröffnete Kaufhaus im zeitgenössischen Stil vom Architekten Zsigmond Sziklai hat nun einen glasüberdachten Innenhof und verspiegelte Aufzüge. Ehemals als reines Modehaus genutzt, werden heute Bücher, Antiquitäten und Kunstwaren angeboten. Im hinteren Teil des Gebäudes ist ein Ballsaal mit Fresken des Malers Károly Lotz erhalten geblieben, der heute als Café genutzt wird.
Divatcsarnok Divatcsarnok (''Modehalle'') ist ein Warenhaus im VI. Bezirk in Budapest. Es befindet sich auf dem Boulevard Andrássy út 39 zwischen Staatsoper und Oktogon. Das ursprüngliche Kaufhaus mit dem Namen ''Párizsi Nagy Áruház'' (''Großes Pariser Warenhaus'') wurde 1882 nach Plänen des Architekten Gusztáv Petschacher erbaut, brannte aber 1903 völlig aus. Das 1911 wiedereröffnete Kaufhaus im zeitgenössischen Stil vom Architekten Zsigmond Sziklai hat nun einen glasüberdachten Innenhof und verspiegelte Aufzüge. Ehemals als reines Modehaus genutzt, werden heute Bücher, Antiquitäten und Kunstwaren angeboten. Im hinteren Teil des Gebäudes ist ein Ballsaal mit Fresken des Malers Károly Lotz erhalten geblieben, der heute als Café genutzt wird.
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Juden_in_Mittel-_und_Osteuropa Ethnische Karte des Russischen Reichs (1875) Die Juden in Mittel- und Osteuropa waren bis zum Holocaust die weltweit zahlenmäßig größte Bevölkerungsgruppe von Juden. Sie entwickelten eine eigene jüdische Gelehrsamkeit und besondere Formen der religiösen Praxis. Die ersten Juden siedelten sich im Königreich Polen und dem Großfürstentum Litauen vermutlich im 12. Jahrhundert an. Im frühen 16. Jahrhundert lebten in Osteuropa etwa 50.000 Juden, vor allem in Polen, Litauen, in der Moldau und der Bukowina. Die alten Gemeinden waren im Mittelalter oft parallel und in Konkurrenz zu christlichen Siedlungen im Osten entstanden. In Posen, Krakau, Lublin, Lemberg, Wilna besaßen die Juden Privilegien für eine weitreichende autonome Gemeindeverwaltung, und so waren diese Städte zu Ballungszentren der jüdischen Bevölkerung geworden. Ende des 18. Jahrhunderts lebten bereits etwa 1,5 Millionen Juden in Osteuropa. Dieser Zuwachs war sowohl der Einwanderung aus dem Westen wie auch den relativ günstigen Lebensbedingungen zu verdanken. Die Rechtssicherheit der Juden war im Osten Europas größer als im Westen, doch blieb die überwiegende Mehrheit der osteuropäischen Juden sehr arm. Vor dem Überfall auf Polen 1939 lebten über 3,4 Millionen Juden in Polen, weitere 4 Millionen lebten im europäischen Gebiet der Sowjetunion. Besonders der Westen der heutigen Ukraine war jüdisch geprägt. In vielen Städten machten Juden bis zu 30 Prozent der Bevölkerung aus, in Minsk beispielsweise waren es 1897 sogar 52 Prozent der Stadtbevölkerung. Während des Holocaust wurde die überwiegende Mehrheit der Juden Osteuropas umgebracht.
Juden_in_Mittel-_und_Osteuropa Ethnische Karte des Russischen Reichs (1875) Die Juden in Mittel- und Osteuropa waren bis zum Holocaust die weltweit zahlenmäßig größte Bevölkerungsgruppe von Juden. Sie entwickelten eine eigene jüdische Gelehrsamkeit und besondere Formen der religiösen Praxis. Die ersten Juden siedelten sich im Königreich Polen und dem Großfürstentum Litauen vermutlich im 12. Jahrhundert an. Im frühen 16. Jahrhundert lebten in Osteuropa etwa 50.000 Juden, vor allem in Polen, Litauen, in der Moldau und der Bukowina. Die alten Gemeinden waren im Mittelalter oft parallel und in Konkurrenz zu christlichen Siedlungen im Osten entstanden. In Posen, Krakau, Lublin, Lemberg, Wilna besaßen die Juden Privilegien für eine weitreichende autonome Gemeindeverwaltung, und so waren diese Städte zu Ballungszentren der jüdischen Bevölkerung geworden. Ende des 18. Jahrhunderts lebten bereits etwa 1,5 Millionen Juden in Osteuropa. Dieser Zuwachs war sowohl der Einwanderung aus dem Westen wie auch den relativ günstigen Lebensbedingungen zu verdanken. Die Rechtssicherheit der Juden war im Osten Europas größer als im Westen, doch blieb die überwiegende Mehrheit der osteuropäischen Juden sehr arm. Vor dem Überfall auf Polen 1939 lebten über 3,4 Millionen Juden in Polen, weitere 4 Millionen lebten im europäischen Gebiet der Sowjetunion. Besonders der Westen der heutigen Ukraine war jüdisch geprägt. In vielen Städten machten Juden bis zu 30 Prozent der Bevölkerung aus, in Minsk beispielsweise waren es 1897 sogar 52 Prozent der Stadtbevölkerung. Während des Holocaust wurde die überwiegende Mehrheit der Juden Osteuropas umgebracht.
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Schwarzenten besiedeln Afrika südlich der Sahara. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Äthiopien im Osten des afrikanischen Kontinents bis an die Südspitze des afrikanischen Kontinents. In Gabun und in Kamerun gibt es isolierte Populationen. In Angola und Namibia sowie im Westen Äquatorialafrikas ist die Art selten. Die Südafrikanische Schwarzente hat ihr nördlichstes Verbreitungsgebiet im Süden Simbabwes. Die Abessinische Schwarzente ist in Gabun, Kamerun, Angola, der Demokratischen Republik Kongo, Ostafrika, Sudan und Äthiopien verbreitet. Ihre Habitatansprüche und die Inbesitznahme großer Reviere durch einzelne Paare begrenzen die Populationsstärke. Die Bestandszahlen werden auf 1.000 bis 5.000 Individuen für Gabun, 100 für das Hochland von Conakry und 1.000 bis 5.000 für das Hochland von Kamerun geschätzt. Im Hochland Äthiopiens leben etwa 2.000 bis 10.000 Schwarzenten. In Ostafrika beträgt die Populationszahl zwischen 10.000 und 25.000 Schwarzenten und der Bestand an Südafrikanischen Schwarzenten im Süden Afrikas beträgt zwischen 20.000 und 50.000 Enten.
Schwarzente
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Mandara-Gebirge Das Mandara-Gebirge ist ein vulkanischer Gebirgszug im Hochland von Adamaua, entlang des nördlichen Teils der kamerunisch-nigerianischen Grenze. Es erstreckt sich über 200 km, vom Fluss Benue im Süden bis zu einem Punkt nordwestlich der kamerunischen Stadt Maroua im Norden und fällt dann in die Ebenen des Tschadbeckens ab. Dem Mandara-Gebirge entspringen die Flüsse El Beid, Ngadda und Yedseram, die dem Tschadsee entgegenstreben, und die nördlichen Zuflüsse des Mayo Kébbi, einem Nebenfluss des Benue. Der höchste Gipfel ist der Oupay mit , weitere Berge sind der Ramada () und der Chidlél (). Die Durchschnittshöhe beträgt 800–900 m. Die Region ist dicht bevölkert, vor allem von Sprechern der Tschadsprachen oder von den Kirdi. Rhumsiki Peak.jpg|Kapsiki Peak bei Rhumsiki
Mandara-Gebirge Das Mandara-Gebirge ist ein vulkanischer Gebirgszug im Hochland von Adamaua, entlang des nördlichen Teils der kamerunisch-nigerianischen Grenze. Es erstreckt sich über 200 km, vom Fluss Benue im Süden bis zu einem Punkt nordwestlich der kamerunischen Stadt Maroua im Norden und fällt dann in die Ebenen des Tschadbeckens ab. Dem Mandara-Gebirge entspringen die Flüsse El Beid, Ngadda und Yedseram, die dem Tschadsee entgegenstreben, und die nördlichen Zuflüsse des Mayo Kébbi, einem Nebenfluss des Benue. Der höchste Gipfel ist der Oupay mit , weitere Berge sind der Ramada () und der Chidlél (). Die Durchschnittshöhe beträgt 800–900 m. Die Region ist dicht bevölkert, vor allem von Sprechern der Tschadsprachen oder von den Kirdi. Rhumsiki Peak.jpg|Kapsiki Peak bei Rhumsiki
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Autobahn_A1__Namibia_ Die A1 ist eine 53 Kilometer lange Autobahn () in Namibia. Sie verläuft in Nord-Süd-Richtung, beginnend mit dem Übergang aus der Nationalstraße B1 südlich von Osona bei Okahandja, und endet mit dem Übergang in die westliche Umgehungsstraße (englisch ''Western Bypass''; B1) im Nordwesten der Hauptstadt Windhoek im Stadtteil Hochland Park. Die Autobahn 1 ist ein Teilstück des Trans-African Highway Nr. 3, der von Tripolis über Windhoek nach Kapstadt führt, sowie ein Teilstück der Trans-Kalahari-Fernstraße. Bei der A1 handelt sich um die erste Straße in Namibia, die nach dem SADC-Freeway-Standard ausgebaut wurde.
Autobahn_A1__Namibia_ Die A1 ist eine 53 Kilometer lange Autobahn () in Namibia. Sie verläuft in Nord-Süd-Richtung, beginnend mit dem Übergang aus der Nationalstraße B1 südlich von Osona bei Okahandja, und endet mit dem Übergang in die westliche Umgehungsstraße (englisch ''Western Bypass''; B1) im Nordwesten der Hauptstadt Windhoek im Stadtteil Hochland Park. Die Autobahn 1 ist ein Teilstück des Trans-African Highway Nr. 3, der von Tripolis über Windhoek nach Kapstadt führt, sowie ein Teilstück der Trans-Kalahari-Fernstraße. Bei der A1 handelt sich um die erste Straße in Namibia, die nach dem SADC-Freeway-Standard ausgebaut wurde.
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DualShock-4-Controller, der mit dem Ur-Modell der PS4 mitgeliefert wurde. Mit der PS4 Slim und PS4 Pro wird ein überarbeiteter Controller geliefert. Die Konsole wird mit dem DualShock-4-Controller, der weitgehend dem Vorgänger, dem DualShock-3-Controller der PlayStation 3, gleicht, geliefert. Trotz identischer Datenübertragungstechnik vom Controller zur Konsole (Bluetooth und USB-Kabel) ist der DualShock-3-Controller nicht mit der PlayStation 4 kompatibel. Seit einem Update der PS3 ist dies nun jedoch möglich. Die Latenz wurde dem vorherigen DualShock 3 gegenüber reduziert und die Rumble-Funktion verstärkt. Zusätzlich verfügt der neue Controller über ein Touchpad sowie wie einen Audioausgang für Kopfhörer und einen Mono-Lautsprecher für Musik und Geräusche. Daneben sind der Select- und Start-Knopf zugunsten einer Optionstaste entfernt worden. Außerdem wurden die beiden Analogsticks für eine bessere Griffigkeit nach innen gewölbt. Auch die Schultertasten sind nun nach innen gekrümmt. Eine Leuchtfläche, die sogenannte ''Light Bar'', dient mithilfe der PlayStation-Kamera zur genauen Bestimmung des Controllers im Raum, ähnlich dem Konzept der PlayStation Move. Durch verschiedene Farben können dabei mehrere Controller voneinander unterschieden werden. Zur Bewegungserkennung wurde das ''Sixaxis'' ''Motion-Sensing-System'', bestehend aus einem 3-Achsen-Gyroskop und -Beschleunigungssensor, vom DualShock 3 übernommen. Die sogenannte ''Share''-Taste erlaubt online die Veröffentlichung von aufgezeichnetem Gameplay. Für die Videoaufzeichnung und -bereitstellung verfügt die Konsole über einen zusätzlichen Computerchip. Neben dem DualShock 4 als Standardcontroller lassen sich auch PlayStation Move oder die PlayStation Vita, Sonys aktuelle Mobilkonsole, als Steuerungsgeräte verwenden. Die Move-Controller der PlayStation 3 werden weiterhin unterstützt. Mit der Veröffentlichung der PlayStation 4 Slim im Herbst 2016 erschien eine überarbeitete Version des DualShock-4-Controllers. Neben einer geringfügig veränderten Farbgebung und Materialoberfläche ist bei der neuen Version die ''Light Bar'' zusätzlich am oberen Rand des Touchpads sichtbar. Ebenso kann der neue Controller die Eingabesignale nun auch direkt über das USB-Kabel an die Konsole übertragen, wodurch sich die Latenzzeit gegenüber der kabellosen Bluetooth-Verbindung reduziert. Dieser überarbeitete Controller ist im Lieferumfang der PS4 Slim und PS4 Pro enthalten.
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Kwajalein_Missile_Range Anlagen der Ronald Reagan Ballistic Missile Defense Test Site auf Kwajalein Die Ronald Reagan Ballistic Missile Defense Test Site, besser bekannt als Kwajalein Missile Range oder Reagan Test Site, ist eine Raketen-Teststation im Pazifik. Sie beläuft sich auf etwa 750.000 Quadratmeilen und beherbergt Raketenabschussanlagen auf dem Kwajalein-Atoll (auf mehrere Inseln verteilt), dem Wake-Atoll und dem Aur-Atoll. Ihre Hauptaufgabe ist die Durchführung von Raketentests für die US-amerikanische Raketenabwehr und des Raumfahrt-Forschungsprogramms. Das Kontrollzentrum ist ebenso wie die meisten Personal- und Infrastruktureinrichtungen auf dem Kwajalein-Atoll auf den Marshallinseln lokalisiert. Elf Inseln des Atolls werden auf Basis eines Langzeitvertrages mit der Regierung der Marshallinseln vom US-Militär genutzt. Das auf der Anlage installierte Material umfasst diverse Radaranlagen, stationäre und mobile Telemetrie-Auswertungsgeräte, optische Aufnahmegeräte und ein Netz aus unter Wasser verlegten Glasfaserkabeln zum Datentransfer. Die Station dient auch als Bodenstation für den bemannten Raumflug und Forschungsprojekte der NASA. Die Aktivitäten auf der Anlage beinhalten Tests ballistischer Raketen, ABM-Versuche, meteorologische Versuchsreihen und den Betrieb des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX (Space Exploration Technologies Corporation) auf Omelek Island.
Kwajalein_Missile_Range Anlagen der Ronald Reagan Ballistic Missile Defense Test Site auf Kwajalein Die Ronald Reagan Ballistic Missile Defense Test Site, besser bekannt als Kwajalein Missile Range oder Reagan Test Site, ist eine Raketen-Teststation im Pazifik. Sie beläuft sich auf etwa 750.000 Quadratmeilen und beherbergt Raketenabschussanlagen auf dem Kwajalein-Atoll (auf mehrere Inseln verteilt), dem Wake-Atoll und dem Aur-Atoll. Ihre Hauptaufgabe ist die Durchführung von Raketentests für die US-amerikanische Raketenabwehr und des Raumfahrt-Forschungsprogramms. Das Kontrollzentrum ist ebenso wie die meisten Personal- und Infrastruktureinrichtungen auf dem Kwajalein-Atoll auf den Marshallinseln lokalisiert. Elf Inseln des Atolls werden auf Basis eines Langzeitvertrages mit der Regierung der Marshallinseln vom US-Militär genutzt. Das auf der Anlage installierte Material umfasst diverse Radaranlagen, stationäre und mobile Telemetrie-Auswertungsgeräte, optische Aufnahmegeräte und ein Netz aus unter Wasser verlegten Glasfaserkabeln zum Datentransfer. Die Station dient auch als Bodenstation für den bemannten Raumflug und Forschungsprojekte der NASA. Die Aktivitäten auf der Anlage beinhalten Tests ballistischer Raketen, ABM-Versuche, meteorologische Versuchsreihen und den Betrieb des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX (Space Exploration Technologies Corporation) auf Omelek Island.
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Marshall_Islands_War_Memorial_Park Der Marshall Islands War Memorial Park ist ein Park am Strand von Delap im Majuro-Atoll der Marshallinseln. Ursprünglich gehörte das Gelände zum ''U.S. Headquarters Command Center for the Marshall Islands'', von wo aus die Marshallinseln nach dem Zweiten Weltkrieg verwaltet wurden. Nebenan befand sich das Haupt-Flugfeld der Amerikaner bis 1971. Nach der Eröffnung eines neuen Flugfeldes entstand dort eine Sammelstelle für Artefakte des Zweiten Weltkrieges. Im Park werden heute Waffen und Fahrzeuge ausgestellt, wie Trägerjagdflugzeuge vom Ty Mitsubishi A6M (Zero) und große Munition, die auf den Inseln zum Einsatz kam. Der Park wurde 1976 in das National Register of Historic Places aufgenommen, als die Marshallinseln zum Treuhandgebiet Pazifische Inseln gehörten.
Marshall_Islands_War_Memorial_Park Der Marshall Islands War Memorial Park ist ein Park am Strand von Delap im Majuro-Atoll der Marshallinseln. Ursprünglich gehörte das Gelände zum ''U.S. Headquarters Command Center for the Marshall Islands'', von wo aus die Marshallinseln nach dem Zweiten Weltkrieg verwaltet wurden. Nebenan befand sich das Haupt-Flugfeld der Amerikaner bis 1971. Nach der Eröffnung eines neuen Flugfeldes entstand dort eine Sammelstelle für Artefakte des Zweiten Weltkrieges. Im Park werden heute Waffen und Fahrzeuge ausgestellt, wie Trägerjagdflugzeuge vom Ty Mitsubishi A6M (Zero) und große Munition, die auf den Inseln zum Einsatz kam. Der Park wurde 1976 in das National Register of Historic Places aufgenommen, als die Marshallinseln zum Treuhandgebiet Pazifische Inseln gehörten.
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Eniwetok Eniwetok ist ein Atoll im Pazifischen Ozean, das zu den Marshallinseln gehört. Es besteht aus mehr als 40 kleinen Inseln und liegt rund 525 km nordwestlich von Kwajalein, rund 1020 km südwestlich von Wake und rund 4400 km südwestlich von Honolulu. Eniwetok war nach Ende des Zweiten Weltkrieges Ort zahlreicher Atombombentests durch die Vereinigten Staaten. In den Jahren 1977 bis 1980 wurde auf der Insel Runit ein Atommüll-Lager errichtet. Auf Kwajalein und auf Eniwetok waren LORAN-Funkfeuer installiert. Die Landmasse aller zugehörigen Inseln umfasst 5,85 km². Die umschlossene Lagune ist 1004,89 km² groß und hat einen Durchmesser von etwa 37 km. Früher lebten ca. 1000 Bewohner auf den Inseln. Die größten Inseln sind Eniwetok (), Engebi (auch Arthur genannt, ), Parry (), Muty () und Igurin ().
Eniwetok Eniwetok ist ein Atoll im Pazifischen Ozean, das zu den Marshallinseln gehört. Es besteht aus mehr als 40 kleinen Inseln und liegt rund 525 km nordwestlich von Kwajalein, rund 1020 km südwestlich von Wake und rund 4400 km südwestlich von Honolulu. Eniwetok war nach Ende des Zweiten Weltkrieges Ort zahlreicher Atombombentests durch die Vereinigten Staaten. In den Jahren 1977 bis 1980 wurde auf der Insel Runit ein Atommüll-Lager errichtet. Auf Kwajalein und auf Eniwetok waren LORAN-Funkfeuer installiert. Die Landmasse aller zugehörigen Inseln umfasst 5,85 km². Die umschlossene Lagune ist 1004,89 km² groß und hat einen Durchmesser von etwa 37 km. Früher lebten ca. 1000 Bewohner auf den Inseln. Die größten Inseln sind Eniwetok (), Engebi (auch Arthur genannt, ), Parry (), Muty () und Igurin ().
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Schweiz: Constant Fornerod wird Bundespräsident. ''Blockade von Rio de Janeiro'' Die Schlacht am Stones River im Sezessionskrieg endet. ''Mud March'' im Sezessionskrieg In Polen beginnt der Januaraufstand. Gefecht am Bear River als Teil der Indianerkriege Russland und Preußen schließen die ''Alvenslebensche Konvention'' gegen den ''Januaraufstand''. Das Arizona-Territorium wird geschaffen. Das Idaho-Territorium wird geschaffen. Georg I. wird König von Griechenland. Konföderation: ''Bread Riots'' in der Hauptstadt Richmond. Französische Intervention in Mexiko: Gefecht von Camerone Schlacht bei Chancellorsville im Sezessionskrieg Rasoherina wird Königin von Madagaskar. Schlacht am Champion Hill im Sezessionskrieg Französische Truppen erobern Mexiko-Stadt. Schlacht bei Brandy Station im Sezessionskrieg West Virginia wird 35. Bundesstaat der Vereinigten Staaten. Schlacht von Gettysburg im Sezessionskrieg Schlacht um Vicksburg im Sezessionskrieg Massaker von Lawrence im Sezessionskrieg Schlacht am Whitestone Hill als Teil der Indianerkriege Zweites Gefecht am Sabine Pass im Sezessionskrieg Schlacht am Chickamauga im Sezessionskrieg Rumänien: Mihail Kogălniceanu wird Ministerpräsident. Wahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus Christian IX. wird König von Dänemark. Die dänische ''Novemberverfassung'' wird erlassen. Abraham Lincoln hält die ''Gettysburg Address''. Schlacht von Chattanooga im Sezessionskrieg ''Säkularisation'' der Klöster in Rumänien. Französische Intervention in Mexiko (seit 1861) Sezessionskrieg in Nordamerika (seit 1861) Preußischer Verfassungskonflikt (seit 1860) ''Rotativismo'' in Portugal (seit 1856) Nian-Aufstand (seit 1853) und Taiping-Aufstand (seit 1850) gegen die Qing-Dynastie in China (seit 1644) Bakumatsu (seit 1853) der Edo-Zeit in Japan (seit 1603) Zweites Kaiserreich in Frankreich (seit 1852) Gründerzeit in Deutschland und Österreich (seit etwa 1840) Tanzimat-Reformen im Osmanischen Reich (seit 1839) Viktorianisches Zeitalter in Großbritannien (seit 1837)
1863
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Sezessionskrieg Der Bürgerkrieg war der erste Krieg, in dem die Eisenbahn eine entscheidende Rolle spielte Der Sezessionskrieg oder Amerikanische Bürgerkrieg war der von 1861 bis 1865 währende militärische Konflikt zwischen den aus den Vereinigten Staaten ausgetretenen, in der Konföderation vereinigten Südstaaten und den in der Union verbliebenen Nordstaaten (Unionsstaaten). Ursache war eine tiefe wirtschaftliche, soziale und politische Spaltung zwischen Nord- und Südstaaten, die vor allem in der Sklavereifrage zu Tage trat und sich seit etwa 1830 immer weiter vertieft hatte. Als Reaktion auf die Wahl des gemäßigten Sklavereigegners Abraham Lincoln zum US-Präsidenten traten im Winter 1860/61 die meisten Südstaaten aus der Union aus. Der Krieg begann am 12. April 1861 mit der Beschießung Fort Sumters durch die Konföderierten. Er endete im Wesentlichen mit der Kapitulation der konföderierten Nord-Virginia-Armee in Appomattox Court House am 9. April 1865. Die letzten Truppen der Konföderierten kapitulierten am 23. Juni 1865 im Indianerterritorium. Nach dem Sieg des Nordens wurden die Südstaaten im Rahmen der Reconstruction wieder in die Union aufgenommen. Die wichtigsten Folgen des Krieges waren die Stärkung der Zentralmacht und die endgültige Abschaffung der Sklaverei in den USA sowie die verstärkte Ausrichtung des Landes als Industriestaat.
Sezessionskrieg Der Bürgerkrieg war der erste Krieg, in dem die Eisenbahn eine entscheidende Rolle spielte Der Sezessionskrieg oder Amerikanische Bürgerkrieg war der von 1861 bis 1865 währende militärische Konflikt zwischen den aus den Vereinigten Staaten ausgetretenen, in der Konföderation vereinigten Südstaaten und den in der Union verbliebenen Nordstaaten (Unionsstaaten). Ursache war eine tiefe wirtschaftliche, soziale und politische Spaltung zwischen Nord- und Südstaaten, die vor allem in der Sklavereifrage zu Tage trat und sich seit etwa 1830 immer weiter vertieft hatte. Als Reaktion auf die Wahl des gemäßigten Sklavereigegners Abraham Lincoln zum US-Präsidenten traten im Winter 1860/61 die meisten Südstaaten aus der Union aus. Der Krieg begann am 12. April 1861 mit der Beschießung Fort Sumters durch die Konföderierten. Er endete im Wesentlichen mit der Kapitulation der konföderierten Nord-Virginia-Armee in Appomattox Court House am 9. April 1865. Die letzten Truppen der Konföderierten kapitulierten am 23. Juni 1865 im Indianerterritorium. Nach dem Sieg des Nordens wurden die Südstaaten im Rahmen der Reconstruction wieder in die Union aufgenommen. Die wichtigsten Folgen des Krieges waren die Stärkung der Zentralmacht und die endgültige Abschaffung der Sklaverei in den USA sowie die verstärkte Ausrichtung des Landes als Industriestaat.
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Der Sezessions-Wolf bekniet Rotkäppchen um Kentucky In Kentucky war Sklaverei erlaubt. Sie hatte aber nicht die gleiche wirtschaftliche Bedeutung wie in anderen Süd-Staaten. Im Vorfeld des Bürgerkrieges hatte Kentucky aufgrund seiner offenen Grenze über 1126 km zum Süden hin eine bedeutende Rolle bei den Fluchthelferaktionen für schwarzafrikanische Sklaven der Anrainerstaaten. Zahlreiche unterirdische Verstecke der „Underground Railroad“, die nach Kanada führte, sind bis heute erhalten. Am 20. Mai 1861 versuchte Kentucky durch eine Proklamation seine Neutralität im Sezessionskrieg zu wahren (siehe Neutralitätserklärung von Kentucky). Als jedoch am 3. September 1861 konföderierte Truppen eindrangen und zahlreiche Städte brandschatzten, ergriff man Partei für die Union. Zur allgemeinen Propaganda gehörte das Bedrucken von Visitenkarten und der Post mit politischen Parolen. In einer auf einem Briefumschlag damals von Illinois aus verbreiteten Karikatur kniet der befrackte Wolf der Sezession vor Rotkäppchen, das ein Banner der Union schultert. Er bietet ihr an, Kentucky aus der Union herauszuführen – oder jeden anderen Staat, dies wäre die entscheidende Frage. ''(„The Secession Wolf“ offering to lead Kentucky, „Or any other State,“ out of the Union. „That’s what’s the matter.“)'' Trotz des Versuchs, die Neutralität zu wahren, kämpften häufig Verwandte auf beiden Seiten. So standen ca. 100.000 Kentuckier auf der Seite der Union, rund 40.000 Mann verfochten die Sache der Konföderation. Das strategische Potenzial des Staates hatten beide Armeen erkannt, sodass verschiedene Scharmützel und zahlreiche Guerilla-Raids auf dem Staatsgebiet stattfanden. Die Schlacht bei Perryville gilt als die heftigste Konfrontation, bei der letztlich 7.600 Soldaten starben und 5.400 verwundet wurden, als es dem Nordstaaten-General Don Carlos Buell aufgrund eines akustischen Schattens entging, die zahlenmäßig unterlegenen Truppen Braxton Braggs zu stellen. Die Zivilbevölkerung hatte bis Ende des Krieges unter den Überfällen der Bushwhackers-Banden aus dem Süden zu leiden. Dennoch stellte man sich später, während der ''Rekonstruktionsphase'' (1865–1877), demonstrativ auf die Seite des Südens. Insbesondere seit den 1880er-Jahren betrieb der Ku-Klux-Klan eine Einschüchterungspolitik gegenüber der farbigen und liberalen Bevölkerung.
Kentucky
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Im Jahre 218 v. Chr. wurden die Carpetani während des Zweiten Punischen Krieges an den Ufern des Flusses Tagus von Hannibal in Kämpfe verwickelt und geschlagen. Der römische Feldherr M. Fulvius Nobilior unterwarf im Jahre 192 v. Chr. den Stamm und gründete an der Stelle des gebrandschatzten Hauptortes die Siedlung ''Toletum'' (heute Toledo). Nach dem Untergang des Römischen Reiches wurden sie im 5. Jahrhundert von den Westgoten unterworfen. Toledo wurde zeitweise (507 bis zur islamischen Invasion 711) zur Hauptstadt des Westgotenreichs. Gregor von Tours berichtet, dass das Gebiet der Carpetani um 579 bis 584 von einer Heuschreckenplage heimgesucht wurde.
Carpetani
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Gnaeus_Mallius_Maximus Gnaeus Mallius Maximus war ein Politiker der späten römischen Republik. Er war Konsul im Jahre 105 v. Chr. Im selben Jahr fand die Schlacht von Arausio gegen die Kimbern und Teutonen statt, eine der schwersten Niederlagen in der Geschichte des römischen Reiches. Der Grund hierfür lag teilweise darin, dass der Feldherr Quintus Servilius Caepio, dem das Gros an Legionen unterstellt war, wegen der Geringschätzung für den ''homo novus'' die Zusammenarbeit verweigerte. Gnaeus Mallius Maximus, der seine beiden Söhne während der Schlacht verloren hatte, musste später (103 v. Chr.) vor Gericht zur Schlacht aussagen. Kategorie:Konsul (Römische Republik) Kategorie:Person in den Kimbernkriegen Kategorie:Geboren im 2. Jahrhundert v. Chr. Kategorie:Gestorben im 2. oder 1. Jahrhundert v.
Gnaeus_Mallius_Maximus Gnaeus Mallius Maximus war ein Politiker der späten römischen Republik. Er war Konsul im Jahre 105 v. Chr. Im selben Jahr fand die Schlacht von Arausio gegen die Kimbern und Teutonen statt, eine der schwersten Niederlagen in der Geschichte des römischen Reiches. Der Grund hierfür lag teilweise darin, dass der Feldherr Quintus Servilius Caepio, dem das Gros an Legionen unterstellt war, wegen der Geringschätzung für den ''homo novus'' die Zusammenarbeit verweigerte. Gnaeus Mallius Maximus, der seine beiden Söhne während der Schlacht verloren hatte, musste später (103 v. Chr.) vor Gericht zur Schlacht aussagen. Kategorie:Konsul (Römische Republik) Kategorie:Person in den Kimbernkriegen Kategorie:Geboren im 2. Jahrhundert v. Chr. Kategorie:Gestorben im 2. oder 1. Jahrhundert v.
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Gaius_Iulius_Caesar Gaius Iulius Caesar (deutsch: Gaius Julius Cäsar; * 13. Juli 100 v. Chr. in Rom; † 15. März 44 v. Chr. ebenda) war ein römischer Staatsmann, Feldherr und Autor, der maßgeblich zum Ende der Römischen Republik und zu ihrer späteren Umwandlung in eine faktische Monokratie beitrug. Der patrizischen Familie der Julier entstammend, absolvierte er die Ämterlaufbahn und gelangte durch ein Bündnis mit dem reichen Marcus Licinius Crassus und dem erfolgreichen Militär Gnaeus Pompeius Magnus im Jahr 59 v. Chr. zum Konsulat. In den folgenden Jahren ging Caesar als Prokonsul in die nördlichen Provinzen Illyrien und Gallia Cis- und Transalpina, von wo aus er in den Jahren 58 bis 51 v. Chr. ganz Gallien bis zum Rhein eroberte. Im anschließenden Römischen Bürgerkrieg von 49 bis 45 v. Chr. setzte er sich gegen seinen ehemaligen Verbündeten Pompeius und dessen Anhänger durch und errang die Alleinherrschaft. Nach seiner Ernennung zum Diktator auf Lebenszeit fiel er einem Attentat zum Opfer. Sein Großneffe und Haupterbe Gaius Octavius (später Kaiser Augustus) setzte das Prinzipat als neue Staatsform des Römischen Reiches durch. Der Name Caesars wurde zum Bestandteil des Titels aller nachfolgenden Herrscher des römischen Kaiserreichs. In der römischen Spätantike und im Byzantinischen Reich bezeichnete der Titel „Caesar“ einen Mitherrscher oder Thronfolger. In den entlehnten Formen Kaiser und Zar wurde der Name später auch zum Titel der Herrscher des Heiligen Römischen, des Österreichischen, des Deutschen, des Bulgarischen, des Serbischen und des Russischen Reiches.
Gaius_Iulius_Caesar Gaius Iulius Caesar (deutsch: Gaius Julius Cäsar; * 13. Juli 100 v. Chr. in Rom; † 15. März 44 v. Chr. ebenda) war ein römischer Staatsmann, Feldherr und Autor, der maßgeblich zum Ende der Römischen Republik und zu ihrer späteren Umwandlung in eine faktische Monokratie beitrug. Der patrizischen Familie der Julier entstammend, absolvierte er die Ämterlaufbahn und gelangte durch ein Bündnis mit dem reichen Marcus Licinius Crassus und dem erfolgreichen Militär Gnaeus Pompeius Magnus im Jahr 59 v. Chr. zum Konsulat. In den folgenden Jahren ging Caesar als Prokonsul in die nördlichen Provinzen Illyrien und Gallia Cis- und Transalpina, von wo aus er in den Jahren 58 bis 51 v. Chr. ganz Gallien bis zum Rhein eroberte. Im anschließenden Römischen Bürgerkrieg von 49 bis 45 v. Chr. setzte er sich gegen seinen ehemaligen Verbündeten Pompeius und dessen Anhänger durch und errang die Alleinherrschaft. Nach seiner Ernennung zum Diktator auf Lebenszeit fiel er einem Attentat zum Opfer. Sein Großneffe und Haupterbe Gaius Octavius (später Kaiser Augustus) setzte das Prinzipat als neue Staatsform des Römischen Reiches durch. Der Name Caesars wurde zum Bestandteil des Titels aller nachfolgenden Herrscher des römischen Kaiserreichs. In der römischen Spätantike und im Byzantinischen Reich bezeichnete der Titel „Caesar“ einen Mitherrscher oder Thronfolger. In den entlehnten Formen Kaiser und Zar wurde der Name später auch zum Titel der Herrscher des Heiligen Römischen, des Österreichischen, des Deutschen, des Bulgarischen, des Serbischen und des Russischen Reiches.
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Kolmannskuppe Luftbildaufnahme der Geisterstadt Ortsschild ''Kolmannskuppe'' an ehemaliger Bahnstation Kolmannskuppe oder ''Kolmanskuppe'', seltener afrikaans auch ''Kolmanskop'', ist eine aufgegebene Siedlung (Geisterstadt) im heutigen Namibia. Der Ort liegt ungefähr zehn Kilometer östlich der Hafenstadt Lüderitz im Tsau-ǁKhaeb-(Sperrgebiet)-Nationalpark und ist benannt nach dem Nama ''Johnny Coleman'', der dort 1905 mit seinem Ochsenkarren in einer Düne steckenblieb. Er wurde gerettet, musste jedoch seinen Ochsenkarren zurücklassen.
Kolmannskuppe Luftbildaufnahme der Geisterstadt Ortsschild ''Kolmannskuppe'' an ehemaliger Bahnstation Kolmannskuppe oder ''Kolmanskuppe'', seltener afrikaans auch ''Kolmanskop'', ist eine aufgegebene Siedlung (Geisterstadt) im heutigen Namibia. Der Ort liegt ungefähr zehn Kilometer östlich der Hafenstadt Lüderitz im Tsau-ǁKhaeb-(Sperrgebiet)-Nationalpark und ist benannt nach dem Nama ''Johnny Coleman'', der dort 1905 mit seinem Ochsenkarren in einer Düne steckenblieb. Er wurde gerettet, musste jedoch seinen Ochsenkarren zurücklassen.
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Kolmannskuppe galt damals als die reichste Stadt Afrikas, was angesichts der geringen Einwohnerzahl wohl auch stimmen mag. Dennoch war Kolmannskuppe nur ein Paradies auf Zeit. Die naheliegenden Diamantenfelder waren bald abgebaut und so verlagerte sich die Diamantenförderung immer weiter nach Süden in Richtung Elisabethbucht, Pomona, Charlottenthal und dem Bogenfelsen. 1930 wurde der Diamantenabbau bei Kolmannskuppe ganz eingestellt, die Bewohner verließen nach und nach den Ort und überließen ihn der Wüste. Die letzte Person lebte hier bis in die 1960er Jahre. Viele Wohnungseinrichtungen, Sportgeräte in Schulen u. ä. wurden erst gar nicht mitgenommen.
Kolmannskuppe
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Bekannt ist das Phänomen sogenannter „Geisterstädte“, die oft nach kurzen Blütezeiten (Gold, Edelsteine etc.) wieder verödeten (wie Kolmannskuppe in Namibia, früher Deutsch-Südwestafrika). Relativ selten anzutreffen sind moderne Wüstungen als Folge von technischen Katastrophen wie etwa der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl, wo das radioaktiv kontaminierte Gebiet evakuiert werden musste und daher nicht nur die bekannte Geisterstadt Prypjat entstand, sondern auch mehrere Dörfer und die dazugehörigen landwirtschaftlichen Flächen aufgegeben wurden. Einige dieser Dörfer wurden abgerissen, um die Rückkehr der Bewohner zu verhindern, und können daher (anders als etwa Prypjat) als Wüstungen im engeren Sinne gelten.
Wüstung
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Gridiron_Football American Football-Spielfeld 1910 damals noch ohne Endzonen Ein American-Football-Spielfeld mit der typischen Gittereinteilung Das etwas größere Canadian-Football-Spielfeld Gridiron Football (, englisch für „Gitterrost-Fußball“) ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von Ballsportarten, die insbesondere in Nordamerika populär sind. Dabei ist das „Gridiron“ die gängige Bezeichnung für das Spielfeld, das durch die Markierung mit Querlinien alle fünf bis zehn Yards einem Bratrost ähnelt. Das bekannteste unter diesen Spielen ist das vor allem in den USA dominierende American Football. Von diesem existieren darüber hinaus Versionen mit kleineren Spielfeldern und weniger Spielern sowie mit Arena Football auch eine Hallenform und weniger körperbetonte Varianten wie beispielsweise Flag Football. In Kanada ist Canadian Football verbreitet. Außer dem Spielfeld haben die so bezeichneten Football-Sportarten weitere Gemeinsamkeiten. Dazu gehören der Spielablauf (Unterteilung in Downs, Ballbesitzwechsel …) oder der Balltransport (insbes. das Passspiel).
Gridiron_Football American Football-Spielfeld 1910 damals noch ohne Endzonen Ein American-Football-Spielfeld mit der typischen Gittereinteilung Das etwas größere Canadian-Football-Spielfeld Gridiron Football (, englisch für „Gitterrost-Fußball“) ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von Ballsportarten, die insbesondere in Nordamerika populär sind. Dabei ist das „Gridiron“ die gängige Bezeichnung für das Spielfeld, das durch die Markierung mit Querlinien alle fünf bis zehn Yards einem Bratrost ähnelt. Das bekannteste unter diesen Spielen ist das vor allem in den USA dominierende American Football. Von diesem existieren darüber hinaus Versionen mit kleineren Spielfeldern und weniger Spielern sowie mit Arena Football auch eine Hallenform und weniger körperbetonte Varianten wie beispielsweise Flag Football. In Kanada ist Canadian Football verbreitet. Außer dem Spielfeld haben die so bezeichneten Football-Sportarten weitere Gemeinsamkeiten. Dazu gehören der Spielablauf (Unterteilung in Downs, Ballbesitzwechsel …) oder der Balltransport (insbes. das Passspiel).
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Zu Varianten des American Football gehören Canadian Football und Arena Football, auch wenn diese sich in manchen Regeln deutlich unterscheiden. Das Spielprinzip, die Grundlagen, das Spielgerät, die Aufteilung des Feldes und viele andere Komponenten sind jedoch weitgehend identisch. Auf den ersten Blick erkennbar sind die abweichenden Spielfeldgrößen sowie die Mannschaftsstärken. Der Australian Football gehört nicht zu dieser Gruppe, sondern ähnelt stark dem Rugby. Im Freizeitsport wird Flag Football in kleinen Teams ohne jegliche Schutzausrüstung gespielt, wobei ein Tackle durch Wegnehmen einer am Gürtel befestigten „Flagge“ simuliert wird. Für körperlich Behinderte wurde die Variante des Rollstuhlfootballs entwickelt.
American_Football
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Football__Sportart_ Football ist der Oberbegriff für verschiedene Sportarten (englisch: ''codes of football''), die sich aus den Frühformen des Fußballs und des Rugbys entwickelt haben. Im angelsächsischen Sprachraum steht das Wort in der Regel für eine bestimmte Sportart, meistens die lokale Variante. Im britischen Englisch wird unter „football“ Fußball verstanden. Demgegenüber steht dort Rugby mit dem getragenen ovalen Ball, welches gelegentlich unter dem Begriff ''rugby football'' beim Begriff ''football'' mit einbezogen wird. Die international unmissverständliche Bezeichnung ist ''association football''. Davon abgeleitet ist ''soccer football'' oder kurz ''soccer'', unter dem der Sport vor allem in Nordamerika, aber auch in einigen anderen Ländern bekannt ist. So steht der Begriff ''football'' traditionell für American Football bzw. Canadian Football in den USA und Kanada, für Rugby Union in Neuseeland, und für Rugby League bzw. Australian Football in Australien. International besteht jedoch die Tendenz, dass in der Alltagssprache ''soccer'' immer weiter durch ''football'' verdrängt wird. 2005 änderte beispielsweise der australische Verband seinen Namen von ''Soccer Association'' in ''Football Association'', 2006 folgte der neuseeländische Verband. Das Treten des Balles mit dem Fuß ist nicht in allen Football-Sportarten die vorherrschende Aktion. Eine Hypothese über die Etymologie des Wortes ist, dass „foot ball“ allgemein „zu Fuß gespielte Ballsportarten“ bedeutete, in Abgrenzung zu Sportarten, die zu Pferde ausgeführt wurden. Eine andere Hypothese besagt, dass sich ''football'' auf die Länge eines ovalen Spielballs (ein Fuß; englisch ''foot'') bezieht.
Football__Sportart_ Football ist der Oberbegriff für verschiedene Sportarten (englisch: ''codes of football''), die sich aus den Frühformen des Fußballs und des Rugbys entwickelt haben. Im angelsächsischen Sprachraum steht das Wort in der Regel für eine bestimmte Sportart, meistens die lokale Variante. Im britischen Englisch wird unter „football“ Fußball verstanden. Demgegenüber steht dort Rugby mit dem getragenen ovalen Ball, welches gelegentlich unter dem Begriff ''rugby football'' beim Begriff ''football'' mit einbezogen wird. Die international unmissverständliche Bezeichnung ist ''association football''. Davon abgeleitet ist ''soccer football'' oder kurz ''soccer'', unter dem der Sport vor allem in Nordamerika, aber auch in einigen anderen Ländern bekannt ist. So steht der Begriff ''football'' traditionell für American Football bzw. Canadian Football in den USA und Kanada, für Rugby Union in Neuseeland, und für Rugby League bzw. Australian Football in Australien. International besteht jedoch die Tendenz, dass in der Alltagssprache ''soccer'' immer weiter durch ''football'' verdrängt wird. 2005 änderte beispielsweise der australische Verband seinen Namen von ''Soccer Association'' in ''Football Association'', 2006 folgte der neuseeländische Verband. Das Treten des Balles mit dem Fuß ist nicht in allen Football-Sportarten die vorherrschende Aktion. Eine Hypothese über die Etymologie des Wortes ist, dass „foot ball“ allgemein „zu Fuß gespielte Ballsportarten“ bedeutete, in Abgrenzung zu Sportarten, die zu Pferde ausgeführt wurden. Eine andere Hypothese besagt, dass sich ''football'' auf die Länge eines ovalen Spielballs (ein Fuß; englisch ''foot'') bezieht.
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Staats-_und_Regierungschef Als Staats- und Regierungschef wird die Position bezeichnet, die die Funktion des Staatsoberhaupts und des Regierungschefs vereint. Typisch ist dies für das Präsidialsystem wie in den USA oder in Mexiko. So sind etwa der Präsident der Vereinigten Staaten, aber auch viele lateinamerikanische Präsidenten zugleich Staats- und Regierungschef. In Europa sind die beiden Funktionen dagegen meist getrennt. Eine Ausnahme bildet die Republik Zypern, deren Präsident ebenfalls sowohl Staats- als auch Regierungschef ist. Jenseits der Präsidialsysteme tritt die Vereinigung der Ämter des Staats- und Regierungschefs auch beim System der parlamentsgebundenen Exekutivgewalt (z. B. Südafrika) auf. Als Staats- und Regierungschefs (im Plural) werden in EU-Vertrag die Mitglieder des Europäischen Rates bezeichnet. Pro Mitgliedstaat nimmt entweder der jeweilige Staatschef oder der Regierungschef teil, je nachdem, wer die weitreichenderen europapolitischen Zuständigkeiten besitzt. Wer das letztendlich konkret ist, richtet sich nach dem politischen System des Mitgliedstaats (siehe aktuelle Zusammensetz
Staats-_und_Regierungschef Als Staats- und Regierungschef wird die Position bezeichnet, die die Funktion des Staatsoberhaupts und des Regierungschefs vereint. Typisch ist dies für das Präsidialsystem wie in den USA oder in Mexiko. So sind etwa der Präsident der Vereinigten Staaten, aber auch viele lateinamerikanische Präsidenten zugleich Staats- und Regierungschef. In Europa sind die beiden Funktionen dagegen meist getrennt. Eine Ausnahme bildet die Republik Zypern, deren Präsident ebenfalls sowohl Staats- als auch Regierungschef ist. Jenseits der Präsidialsysteme tritt die Vereinigung der Ämter des Staats- und Regierungschefs auch beim System der parlamentsgebundenen Exekutivgewalt (z. B. Südafrika) auf. Als Staats- und Regierungschefs (im Plural) werden in EU-Vertrag die Mitglieder des Europäischen Rates bezeichnet. Pro Mitgliedstaat nimmt entweder der jeweilige Staatschef oder der Regierungschef teil, je nachdem, wer die weitreichenderen europapolitischen Zuständigkeiten besitzt. Wer das letztendlich konkret ist, richtet sich nach dem politischen System des Mitgliedstaats (siehe aktuelle Zusammensetz
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Als Sohn eines Magistratsbeamten geboren, studierte Eminger nach dem Besuch eines Wiener Gymnasiums Rechtswissenschaften in Wien, wo er 1819 dem ''Burschenschaftlichen Kreis'' angehörte. 1825 wurde er zum Dr. iur. promoviert. Er ging in den Staatsdienst und wurde 1830 Fiskaladjunkt, 1833 galizischer Gubernial- und Präsidialsekretär, 1837 galizischer Gubernialrat und 1847 Hofrat. 1848 wurde er Leiter des Mährisch-Schlesischen Guberniums und 1849 Statthalter des Erzherzogtums Österreich unter der Enns. 1854 wurde er Geheimer Rat und 1856 Freiherr.
Joseph_Wilhelm_von_Eminger
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Otmar Hasler hat an der Universität Freiburg (Schweiz) studiert und mit dem Sekundarlehrerdiplom abgeschlossen. Von 1979 bis 2001 war er als Lehrer an der Sekundarschule Eschen (Liechtenstein) tätig. Otmar Hasler ist mit Traudi Hasler (geb. Hilti) verheiratet und Vater von vier Kindern. Vor seiner Wahl zum Regierungschef des Fürstentums Liechtenstein hatte Otmar Hasler verschiedene politische Ämter inne und war unter anderem von 1989 bis 2001 Abgeordneter im liechtensteinischen Parlament, dem Landtag. Zudem war er Landtagsvizepräsident (1994, 1996 bis 2001) und Landtagspräsident (1995). Zwischen 1993 und 1995 wirkte er darüber hinaus als Präsident der Fortschrittlichen Bürgerpartei in Liechtenstein sowie seit 1993 als Mitglied des Präsidiums. Am 5. April 2001 übernahm Otmar Hasler die Regierungsgeschäfte von Amtsvorgänger Mario Frick (Vaterländische Union, VU), nachdem die Fortschrittliche Bürgerpartei bei den liechtensteinischen Parlamentswahlen im Februar 2001 mit einem Stimmenanteil von 49,9 Prozent 13 von 25 Parlamentssitzen erlangen konnte. Bei den Parlamentswahlen vom 11./13. März 2005 konnte die Fortschrittliche Bürgerpartei mit Regierungschef Otmar Hasler trotz Stimmenverlusten den höchsten Stimmenanteil der Parteien erzielen, verlor aber die absolute Mehrheit im Parlament. In seiner Amtszeit von 2001 bis 2005 hatte Otmar Hasler die Regierungsressorts (vergleichbar mit Ministerien) Präsidium, Finanzen, Bauwesen sowie Familie und Gleichstellung inne. In seiner zweiten Amtszeit hatte Regierungschef Otmar Hasler die Ressorts Präsidium, Finanzen und Bauwesen inne. Er führte als Regierungschef die im April 2005 eingesetzte Koalitionsregierung von FBP und VU. Nachdem bei der Landtagswahl am 8. Februar 2009 die VU zur stärksten Partei wurde, erklärte Otmar Hasler seinen Rücktritt als Regierungschef. Neuer Regierungschef wurde am 25. März sein bisheriger Stellvertreter Klaus Tschütscher. Otmar Hasler hat die politische Landschaft im Fürstentum Liechtenstein mit seiner Persönlichkeit nachhaltig geprägt. Am 24. März 2009 verlieh ihm S.D. Fürst Hans Adam II. von und zu Liechtenstein für seine Verdienste um das Land Liechtenstein den Titel „Fürstlicher Rat“.
Otmar_Hasler
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Pheromone werden unbewusst wahrgenommen. Sie können fortpflanzungsbezogene physiologische Vorgänge oder entsprechendes Verhalten beeinflussen. Im Unterschied zur Aufnahme von Reizen über das Geruchsorgan am Nasenhöhlendach, deren Verarbeitung durch den Bulbus olfactorius und das primäre olfaktorische System die Voraussetzung für bewusste Geruchswahrnehmungen ist, werden die Effekte von Pheromonen bei Wirbeltieren größtenteils über ein zusätzliches (akzessorisches) System vermittelt und gehen zumeist, doch nicht immer vom vomeronasalen Organ aus. Dieses besteht in einer besonderen Gruppierung sensorischer Rezeptoren, angeordnet um eine knorpelig gestützte tiefe Schleimhauttasche, die durch einen feinen Gang mit Mund- oder Nasenhöhle verbunden ist. Pheromone haben Einfluss auf Sexualverhalten, Sympathie und Antipathie und soziale Kontakte. Das Vomeronasalorgan findet sich nur bei einem Teil erwachsener Menschen – als unvollkommen ausgebildetes Organ, das so wohl nicht mehr funktionstüchtig ist. Es wird in der Embryonalperiode bei allen Menschen angelegt, doch später wieder zurückgebildet.
Pheromon
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Moderne Studien, die blind gegen ein Placebo mit großen Kontrollgruppen durchgeführt wurden, beschreiben Schwierigkeiten, die oben beschriebenen Effekte der Kopuline auf Männer zu reproduzieren, und bereits frühe Studien an Rhesusaffen wurden wissenschaftlich kritisiert. Die Originalstudien könnten unter mangelnder kritischer Diskussion, schwacher Statistik und der selektiven Publikation positiver Ergebnisse, einem sog. Bestätigungsfehler, gelitten haben. Die Beweislage für Kopuline als Pheromone der Primaten ist bedeutsam dünner als für klassische Pheromone wie Bombykol des Seidenspinners, Tiglinaldehyd in Kaninchen und 4-Ethyloctanal in Ziegen. Wissenschaftler wie Tristram D. Wyatt aus Oxford schreiben, dass es nach wie vor keine robusten Hinweise für die Wirkung menschlicher Pheromone und Kopuline gibt. Frühere Studien seien kritisch zu sehen und würde man ernsthaft nach menschlichen Pheromonen suchen, müssten Menschen wie ein neu entdecktes Säugetier untersucht und Molekülkandidaten konstruktiv identifiziert werden.
Kopuline
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Die Miktion kommt bei allen Säugetieren vor und erfüllt primär denselben Zweck wie beim Menschen; die Exkretion von harnpflichtigen Stoffwechselprodukten. Über die Funktion der Ausscheidung hinaus erfüllt der Urin, genauer bestimmte darin enthaltene Substanzen, die Pheromone, bei zahlreichen territorial lebenden Tieren jedoch auch den Zweck der Reviermarkierung. Bei kleinen Nagetieren kann der Urin bzw. Pheromone auch als Wegmarkierung verwendet werden. Bei Tieren, die ihren Urin zu Markierungszwecken nutzen, weist dieser oftmals einen intensiven, strengen Geruch (siehe auch Jacobson-Organ) auf. Die Menge des ausgeschiedenen Urins ist abhängig von der Körpergröße, ausgewachsene Elefanten können ca. 30 Liter Urin auf einmal ablassen. Die Miktionsdauer hingegen ist bei allen größeren Säugetieren (ab ca. 3 kg) ähnlich und beträgt im Mittel ca. 21 Sekunden. Während des Winterschlafs (ca. vier Monate) lassen Eisbären gar keinen Harn ab. Bos taurus taurus peeing.jpg|Weibliches Hausrind (''Bos taurus taurus'') beim Exkretionsvorgang Elephant Leak.jpg|Elefant beim Urinieren Busch Gardens 2009 (76).jpg|Zebra (''Equus zebra'') Urinating horse male.jpg|Männliches Pferd Lobo Guará urinating on tree.jpg|Mähnenwolf (''Chrysocyon brachyurus'') Lobo marcando su territorio-2.jpg|Wolf (''Canis lupus''). Das Absetzen des Urins dient auch zur territorialen Markierung (Pheromone).
Miktion
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Cobb-Wert Der Cobb-Wert gibt Auskunft über das Wasseraufnahmevermögen von Papier und Voll-Pappe oder Wellpappe. Dieser Wert ist bei (Well)pappe wichtig für die Berechnung der zu erwartenden Stabilität eines Kartons oder Faltschachtel. Bei Papier ist die Beschreib- und Bedruckbarkeit mit Tinte (Tintenstrahldrucker) nur bei Papieren möglich, die bestimmte Wasseraufnahmewerte haben. Auch für andere Druckverfahren müssen bestimmte Cobb-Werte gegeben sein. Im internationalen Warenumschlag, speziell in tropischen Ländern, dürfen Verpackungen aus Karton, Voll- und Wellpappe nur eine geringe Feuchteaufnahme besitzen, da mit steigender Wasseraufnahmefähigkeit die Stabilität der Verpackung sinkt. Je geringer der Cobb-Wert, desto stabiler bleibt die Verpackung auch bei hoher Luftfeuchtigkeit. Typische Angaben eines GC1-Kartons: Wasseraufnahme nach DIN EN 20535 bzw. ISO 535 (Cobb 60s): Vorderseite Kategorie:Messgröße (Verpackungsw
Cobb-Wert Der Cobb-Wert gibt Auskunft über das Wasseraufnahmevermögen von Papier und Voll-Pappe oder Wellpappe. Dieser Wert ist bei (Well)pappe wichtig für die Berechnung der zu erwartenden Stabilität eines Kartons oder Faltschachtel. Bei Papier ist die Beschreib- und Bedruckbarkeit mit Tinte (Tintenstrahldrucker) nur bei Papieren möglich, die bestimmte Wasseraufnahmewerte haben. Auch für andere Druckverfahren müssen bestimmte Cobb-Werte gegeben sein. Im internationalen Warenumschlag, speziell in tropischen Ländern, dürfen Verpackungen aus Karton, Voll- und Wellpappe nur eine geringe Feuchteaufnahme besitzen, da mit steigender Wasseraufnahmefähigkeit die Stabilität der Verpackung sinkt. Je geringer der Cobb-Wert, desto stabiler bleibt die Verpackung auch bei hoher Luftfeuchtigkeit. Typische Angaben eines GC1-Kartons: Wasseraufnahme nach DIN EN 20535 bzw. ISO 535 (Cobb 60s): Vorderseite Kategorie:Messgröße (Verpackungsw
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Wodonga_City Wodonga City ist ein lokales Verwaltungsgebiet (LGA) im australischen Bundesstaat Victoria. Das Gebiet ist 432,7 km² groß und hat etwa 39.400 Einwohner. Wodonga liegt an der Nordgrenze Victorias am Murray River etwa 300 km nordöstlich der Hauptstadt Melbourne am Hume Highway zwischen Melbourne und Sydney und schließt sieben Gemeinden ein: Baranwartha North, Wodonga, Leneva, Bandiana, Baranduda, Bonegilla und Ebden. Der Sitz des City Councils befindet sich in der Stadt Wodonga im Norden der LGA an der Grenze zu New South Wales. Zusammen mit dem nördlich des Murray River in New South Wales gelegenen Albury bildet die Stadt einen Großraum mit 90.000 Einwohnern, im erweiterten Einzugsgebiet mit 100 km Radius leben sogar über 175.000 Personen. 1851 wurden die beiden Siedlungen durch die Grenzziehung des Staates Victoria getrennt. 1860 wurde die erste Brücke über den Murray gebaut. Da sie auf einer günstigen Direktverbindung von Sydney nach Melbourne lag, wurde bis 1873 die Eisenbahn von Südwesten, bis 1881 von Nordosten herangebaut. Bis 1962 gab es in beiden Staaten noch unterschiedliche Spurweiten, so dass die beiden Städte zu einer wichtigen Umladestation für den Güter- und Personenverkehr wurden. Auch heute profitiert die Region noch von ihrer Lage im Korridor Sydney - Canberra - Melbourne. In Wodonga gibt es größere Industrieansiedlung, so gibt es einen großen Tiernahrungshersteller und holzverarbeitende Industrie (Papier, Pappe) in der Stadt, die auf die ausgedehnte Land- und Forstwirtschaft in der Umgebung zurückgreifen. Des Weiteren verfügt Wodonga über fünf Krankenhäuser und ist Universitäts- und Militärstandort.
Wodonga_City Wodonga City ist ein lokales Verwaltungsgebiet (LGA) im australischen Bundesstaat Victoria. Das Gebiet ist 432,7 km² groß und hat etwa 39.400 Einwohner. Wodonga liegt an der Nordgrenze Victorias am Murray River etwa 300 km nordöstlich der Hauptstadt Melbourne am Hume Highway zwischen Melbourne und Sydney und schließt sieben Gemeinden ein: Baranwartha North, Wodonga, Leneva, Bandiana, Baranduda, Bonegilla und Ebden. Der Sitz des City Councils befindet sich in der Stadt Wodonga im Norden der LGA an der Grenze zu New South Wales. Zusammen mit dem nördlich des Murray River in New South Wales gelegenen Albury bildet die Stadt einen Großraum mit 90.000 Einwohnern, im erweiterten Einzugsgebiet mit 100 km Radius leben sogar über 175.000 Personen. 1851 wurden die beiden Siedlungen durch die Grenzziehung des Staates Victoria getrennt. 1860 wurde die erste Brücke über den Murray gebaut. Da sie auf einer günstigen Direktverbindung von Sydney nach Melbourne lag, wurde bis 1873 die Eisenbahn von Südwesten, bis 1881 von Nordosten herangebaut. Bis 1962 gab es in beiden Staaten noch unterschiedliche Spurweiten, so dass die beiden Städte zu einer wichtigen Umladestation für den Güter- und Personenverkehr wurden. Auch heute profitiert die Region noch von ihrer Lage im Korridor Sydney - Canberra - Melbourne. In Wodonga gibt es größere Industrieansiedlung, so gibt es einen großen Tiernahrungshersteller und holzverarbeitende Industrie (Papier, Pappe) in der Stadt, die auf die ausgedehnte Land- und Forstwirtschaft in der Umgebung zurückgreifen. Des Weiteren verfügt Wodonga über fünf Krankenhäuser und ist Universitäts- und Militärstandort.
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Blotter__LSD_ Mit Blotter (engl. ''Löschpapier'') bezeichnet man die meist aus dickerem saugfähigen Papier oder dünner saugfähiger Pappe hergestellten Träger der Droge LSD. Die gelöste Droge wird auf die häufig bunt bedruckten Blotter aufgeträufelt. In dieser leichter zu handhabenden Form bringen Drogendealer die Substanz in Umlauf. Häufig verwendete Begriffe für die einzelnen, quadratischen Konsumeinheiten eines großen Blotter-Bogens sind Ticket, Pappe oder Trip. Neben Tickets gibt es LSD auch in flüssiger Form, sogenanntem ''Liquid'', sowie in Form von Pillen (sogenannte ''Mikros''), Tabletten oder auf Zuckerwürfel oder Vergleichbares geträufelt.
Blotter__LSD_ Mit Blotter (engl. ''Löschpapier'') bezeichnet man die meist aus dickerem saugfähigen Papier oder dünner saugfähiger Pappe hergestellten Träger der Droge LSD. Die gelöste Droge wird auf die häufig bunt bedruckten Blotter aufgeträufelt. In dieser leichter zu handhabenden Form bringen Drogendealer die Substanz in Umlauf. Häufig verwendete Begriffe für die einzelnen, quadratischen Konsumeinheiten eines großen Blotter-Bogens sind Ticket, Pappe oder Trip. Neben Tickets gibt es LSD auch in flüssiger Form, sogenanntem ''Liquid'', sowie in Form von Pillen (sogenannte ''Mikros''), Tabletten oder auf Zuckerwürfel oder Vergleichbares geträufelt.
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Der Grand Cherokee wurde eigentlich aus dem kleineren Jeep Cherokee entwickelt. Seine Ursprünge gehen auf das Jahr 1983 zurück, als die Ingenieure von AMC einen Nachfolger für den Cherokee konstruierten. Der Prototyp „Jeep Concept 1“ von 1989 nahm die grundsätzliche Konstruktion bereits vorweg. Der Grand Cherokee war der erste Jeep mit Chrysler-Emblem, da das Konzept ja von AMC stammte; die AMC-Ingenieure, die an diesem Projekt beteiligt waren – später Chrysler-Angestellte (nach dem Kauf von AMC durch Chrysler 1987) – wollten den Wagen in den späten 1980er-Jahren präsentieren, aber der damalige Konzernchef Lee Iacocca räumte überarbeiteten Chrysler-Minivans Priorität ein; dadurch verzögerte sich die Vorstellung des Grand Cherokee bis 1992. Chrysler setzte den Grand Cherokee gegen den Ford Explorer. Der Grand Cherokee wurde 1992 in großem Stil auf der ''North American International Autoshow'' in Detroit vorgestellt. Der damalige Chrysler-Präsident Robert A. Lutz fuhr den Bürgermeister von Detroit, Coleman Young, die Stufen der Cobo Hall hinauf und durch ein Glasfenster, um das neue Produkt entsprechend zu präsentieren. Die Produktion des Grand Cherokee begann wenig später in dem eigens dafür gebauten „Jefferson North Assembly“-Werk in Detroit und blieb auch dort.
Jeep_Grand_Cherokee
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Kurz vor Ende der Saison 1973/74 hatten die aus Detroit stammenden Charles Nolton und John Shagena die sportlich ins Straucheln gekommenen Los Angeles Sharks gekauft. Das Team wurde nach Detroit umgesiedelt und spielte dort als Michigan Stags. Als Stadion diente die Cobo Arena, mit einer Kapazität von 10.200 Plätzen. Dem Team fehlte es an Potential und als man früh in der Saison den Star, Marc Tardif, an die Quebec Nordiques abgegeben hatte, war die sportliche Lage noch schlechter als zuvor. Aus Los Angeles hatte man eine Vielzahl von unter Vertrag stehenden Spielern mitgebracht, die so für eine angespannte finanzielle Lage sorgten. Mit den knappen Mitteln gelang es den Besitzern nicht das Team in Detroit entsprechend zu vermarkten und so häuften sich Rechnungen, die ungezahlt blieben. Am 18. Januar wurden die Stags, die auch wegen schwacher sportlicher Leistungen kaum mehr als 2.000 Zuschauer für ihre Heimspiele gewinnen konnten, aufgelöst. Wenige Tage später hätten die Houston Aeros in Detroit gastiert und der ehemalige Superstar der Detroit Red Wings, Gordie Howe, wäre wieder in sein alte Heimat gekommen. Nach einer Woche der Ungewissheit entschied die WHA mit den Baltimore Blades ein neues Team in der Liga zu installieren, das für die Stags die Saison zu Ende spielen sollte.
Michigan_Stags
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Vor der Eröffnung des Palace hatten die Pistons keine angemessene Spielstätte. Von 1957 bis 1978 trug die Mannschaft ihre Spiele im Detroit's Olympia Stadium und in der Cobo Arena aus. Beide Hallen galten als zu klein für die NBA. 1978 entschied der Besitzer der Pistons, Bill Davidson, die neugebaute Joe Louis Arena nicht mit den Detroit Red Wings zu teilen, sondern zog in den Pontiac Silverdome um. Obwohl der Silverdome große Besuchermassen empfangen konnte, bot er nur suboptimale Sichtverhältnisse für Basketballspiele. Eine Investorengruppe um Davidson kaufte daraufhin Land in Auburn Hills und baute den Palace of Auburn Hills für relativ günstige 70 Mio. Dollar, ohne öffentliche Zuschüsse. Die Arena wurde rechtzeitig für die erste NBA-Saison der Pistons eröffnet (NBA 1988/89). Seither wird, wenn eine der zwei Basketballmannschaften einen Titel gewonnen hat, die Adresse des Stadions geändert. Die aktuelle Adresse lautet 6 Championship Drive, in Anlehnung an die drei NBA-Titel der Detroit Pistons und der drei WNBA-Titel der Detroit Shock. Die ursprüngliche Anschrift lautete 3777 Lapeer Road. Der erste musikalische Auftritt war der von Sting, am 13. August 1988. Es folgten Auftritte von David Lee Roth, Eric Clapton, Pink Floyd oder Crosby, Stills and Nash. Auch Pop-Star Britney Spears hatte schon mehrere Auftritte in der Arena. Am 19. November 2004 war der Palace der Schauplatz einer der berühmtesten Schlägereien im amerikanischen Profi-Sport, in der Spieler und Fans der Detroit Pistons und der Indiana Pacers verwickelt waren. 2017 haben die Detroit Pistons den Palace of Auburn Hills verlassen. Seit der Saison 2017/18 spielt das Basketball-Team in der neuen Little Caesars Arena in Detroit. Am 23. September 2017 fand mit dem Auftritt von Bob Seger & the Silver Bullet Band vor 17.000 Besuchern das letzte Konzert im ''Palace'' statt. Am 12. Oktober 2017 wurde der Palace of Auburn Hills geschlossen. Der Palace of Auburn Hills wurde geschlossen und verkauft. Im Frühjahr 2020 begannen am Palace of Auburn Hills die Abrissarbeiten. Am 11. Juli des Jahres wurde das entkernte Gebäude mit einer gezielten Sprengung zum Einsturz gebracht.
Palace_of_Auburn_Hills
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In der Physik ist Zeit (Formelzeichen: ''t'' oder τ, von lat. ''tempus'' (Zeit)) die fundamentale Größe, über die sich zusammen mit dem Raum die Dauer von Vorgängen und die Reihenfolge von Ereignissen bestimmen lassen. Da sie sich bisher nicht auf grundlegendere Phänomene zurückführen lässt, wird sie über Verfahren zu ihrer Messung definiert, wie es auch bei Raum und Masse der Fall ist. Im SI-Einheitensystem wird Zeit in Sekunden (Einheitenzeichen s) gemessen. Daraus leiten sich unmittelbar die Einheiten Minute und Stunde ab, mittelbar (über die Erdbewegung und gesetzlich festgelegte Schaltsekunden) auch Tag und Woche, dazu (abhängig vom Kalender) Monat, Jahr, Jahrzehnt, Jahrhundert und Jahrtausend.
Zeit
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Die Einheit Oersted besitzt keine Entsprechung im SI-Einheitensystem, denn die magnetische Feldstärke im zugehörigen Internationalen Größensystem hat eine andere Dimension. Eine Feldstärke in Oersted entspricht einer Feldstärke in Ampere pro Meter von: Durch Multiplikation mit der magnetischen Feldkonstante erhält man im Vakuum eine magnetische Flussdichte von 1 Gs im Gaußschen CGS-Einheitensystem bzw. von 100 µT im SI-Einheitensystem (wobei seit der Neudefinition der SI-Einheiten 2019 die Beziehung μ0 = 4π·10−7 Vs/Am nur noch näherungsweise gilt): Das Energieprodukt von Dauermagneten wird oft noch in MG·Oe angegeben.
Oersted__Einheit_
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Metrisches_Einheitensystem Länder nach aktuellem Status der Einführung des metrischen Systems: Ein metrisches Einheitensystem, kurz metrisches System, ist ein Einheitensystem mit dem Meter als Basiseinheit für die Länge einer Strecke. Anders als bei vielen anderen Einheitensystemen mit unhandlich großen oder kleinen Angaben werden im metrischen Einheitensystem alle Werte strikt als dezimale Vielfache oder dezimale Bruchteile angegeben. Dazu dient ein System von Vorsätzen für Maßeinheiten. Wichtige Beispiele für metrische Einheitensysteme sind das Internationale Einheitensystem (SI), das CGS- und das MKS-System. Das erste metrische Einheitensystem wurde 1793 in Frankreich im Zuge der französischen Revolution eingeführt und wird heute in allen Ländern verwendet. Nur die USA sowie Myanmar und Liberia haben es noch nicht ''verbindlich'' eingeführt; in weiteren Ländern wie dem Vereinigten Königreich, Kanada oder den Philippinen steht es nach wie vor in Konkurrenz zu älteren Maßsystemen. Somit basiert das zurzeit wichtigste und auch fast weltweit gültige Internationale Einheitensystem auf dem MKSA-System, welches eine Erweiterung des MKS-Systems um das Ampere ist.
Metrisches_Einheitensystem Länder nach aktuellem Status der Einführung des metrischen Systems: Ein metrisches Einheitensystem, kurz metrisches System, ist ein Einheitensystem mit dem Meter als Basiseinheit für die Länge einer Strecke. Anders als bei vielen anderen Einheitensystemen mit unhandlich großen oder kleinen Angaben werden im metrischen Einheitensystem alle Werte strikt als dezimale Vielfache oder dezimale Bruchteile angegeben. Dazu dient ein System von Vorsätzen für Maßeinheiten. Wichtige Beispiele für metrische Einheitensysteme sind das Internationale Einheitensystem (SI), das CGS- und das MKS-System. Das erste metrische Einheitensystem wurde 1793 in Frankreich im Zuge der französischen Revolution eingeführt und wird heute in allen Ländern verwendet. Nur die USA sowie Myanmar und Liberia haben es noch nicht ''verbindlich'' eingeführt; in weiteren Ländern wie dem Vereinigten Königreich, Kanada oder den Philippinen steht es nach wie vor in Konkurrenz zu älteren Maßsystemen. Somit basiert das zurzeit wichtigste und auch fast weltweit gültige Internationale Einheitensystem auf dem MKSA-System, welches eine Erweiterung des MKS-Systems um das Ampere ist.
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Nach internationalen Standards (Internationale Einheitensystem (SI), das der Generalkonferenz für Maß und Gewicht folgt; ISO 80000-1 der Internationalen Organisation für Normung (ISO), das ebenfalls der Generalkonferenz für Maß und Gewicht folgt) ist das Dezimaltrennzeichen entweder das Komma oder der Punkt, – wobei diese Aussage in EN ISO 80000-1 mit der Anmerkung versehen ist: „In Übereinstimmung mit den ISO/IEC-Direktiven … ist das Dezimalzeichen in internationalen Normen ein Komma auf der Zeile“. Zudem sollen nach EN ISO 80000-1 der Punkt als Malzeichen und der Dezimalpunkt nicht zusammen verwendet werden. In der Internationalen Buchstabiertafel wird der Dezimaltrenner grundsätzlich mit dem Schlüsselwort ''decimal'' angegeben.
Dezimaltrennzeichen
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Mit einem Bruttoinlandsprodukt von 1269 Euro (2016) pro Einwohner gehört Myanmar zu den ärmeren Ländern der Welt, wächst allerdings seit der wirtschaftlichen Öffnung des Landes schnell. 70 % der Beschäftigten arbeiten in der Landwirtschaft; in ihr werden 43 % des BIP erzeugt, während die Industrie 20 % und der Dienstleistungssektor 37 % beitragen. Vor der Diktatur stand das Land wirtschaftlich sehr gut da und wurde auch „Kornkammer Südostasiens“ genannt, bekannt auch als Kupfer- und Edelsteinlieferant. Durch die politische Öffnung Myanmars werden ausländische Firmen wie Nissan oder Coca-Cola angezogen. Zuvor war Myanmar stark isoliert. Im Index für wirtschaftliche Freiheit belegte Myanmar 2017 Platz 146 von 180 Ländern.
Myanmar