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doc_232_n_2 | Vergleich des Pro-Kopf-BIP in der EU nach Ländern. (1) Diese Statistik ist jedoch wie die meisten Statistiken bezüglich Luxemburg um den Faktor 2 respektive ½ verfälscht. In Luxemburg sind etwa die Hälfte aller Beschäftigten Grenzgänger, also Nicht-Einwohner. Das BIP von Luxemburg wird jedoch nur durch die Zahl der Einwohner geteilt. Regionen mit dem höchsten Pro-Kopf-BIP in der EU-25 Regionen mit dem niedrigsten Pro-Kopf-BIP in der EU-25 Das BIP gibt Aufschluss über die Entwicklung der Produktion. Wichtig ist außerdem die Frage nach den Konsummöglichkeiten einer Volkswirtschaft. Dazu sind Informationen über das verfügbare Einkommen erforderlich. Das Problem eines geeigneten Maßes für den Lebensstandard löst das Nettonationaleinkommen am treffendsten. | Bruttoinlandsprodukt |
doc_233_n_0 | Die Rhetorik der arabischen Führer war im Vorfeld des Krieges von anti-israelischer Aggressivität geprägt. So erklärte zum Beispiel Syriens Präsident Nureddin al-Atassi am 22. Mai 1966: Am 20. Mai 1967 soll Hafiz al-Assad, damals syrischer Verteidigungsminister und späterer Staatschef, verkündet haben: Am 27. Mai 1967, kurz vor Kriegsausbruch verkündete Gamal Abdel Nasser, der Präsident Ägyptens: Die arabische Propaganda verfehlte ihre Wirkung auf die arabische – und israelische – Bevölkerung nicht. Da von ersterer der größte Teil weder lesen noch schreiben konnte, baute Nasser mit Hilfe seines Radiosenders „Saut al-Arab“ (Stimme der Araber) seinen Einfluss weiter aus. Die von Saut al-Arab propagierte Überlegenheit der arabischen Armeen über Israel wurde von manchen Offizieren für Wirklichkeit gehalten. Die Niederlagen von 1948/49 und 1956 wurden allgemein verdrängt. | Sechstagekrieg |
doc_233_n_1 | Am 16. August 2010 sollte das Finale des Taekwondo bis 48 Kilogramm ausgetragen werden, für das sich ein israelischer und ein iranischer Teilnehmer qualifiziert hatten. Vor dem Finale teilte jedoch das iranische Betreuerteam mit, dass sich Mohammad Soleimani so schwer am Bein verletzt habe, dass für ihn eine Finalteilnahme unmöglich sei. Beobachter gingen davon aus, dass die iranische Mannschaft ihren Athleten nicht gegen einen Israeli haben kämpfen lassen, da der Iran Israel nicht als souveränen Staat ansieht und es eine Schande für den Iraner gewesen wäre, bei der Preisverleihung unter einer israelischen Flagge stehen zu müssen. Der israelische Athlet gewann das Finale daraufhin kampflos. Am nächsten Tag äußerte sich das IOC dazu: „Nach jetzigem Kenntnisstand gehen wir davon aus, dass er verletzt war.“ (IOC-Vizepräsident Thomas Bach), „Soleimani ist geröntgt worden und hat eine Knöchelverletzung. Das Bein ist nicht gebrochen“ (IOC-Sprecher Mark Adams). Damit wäre es kein Eklat, von dem viele Nachrichtenagenturen und Medien vorschnell sprachen. Allerdings wäre es auch nicht der erste Fall gewesen, dass Sportler aus dem Iran nicht gegen israelische Sportler antreten. | Olympische_Jugend-Sommerspiele_2010 |
doc_233_n_2 | Im Artikel ''Iran und der schwarze und rote Kolonialismus'' heißt es, es habe Versuche gegeben, die Weiße Revolution des Schahs zu verhindern. Man habe auch die Geistlichkeit für die konterrevolutionären Aktivitäten gewinnen wollen, sei aber auf Ablehnung gestoßen. Dennoch sei es wichtig gewesen, einen Geistlichen als Aushängeschild zu benutzen: Schwarzer Freitag (8. September 1978), Teheran Anti-Schah-Demonstration 1978, Teheran Schwarzer Freitag (8. September 1978), Teheran | Iran_und_der_schwarze_und_rote_Kolonialismus |
doc_234_n_0 | Als Naturfasern sind Jutefasern vollständig biologisch abbaubar. Die Jutefaser besitzt einen goldenen und seidigen Glanz, daher wird sie auch „die goldene Faser“ genannt. Sie ist durch ein hohes Wasseraufnahmevermögen, eine geringe Reißfestigkeit (20–25 Rkm) und eine gute Verrottbarkeit gekennzeichnet. Jutefasern haben eine hohe Dehnfestigkeit bei niedriger Dehnbarkeit, was die Qualität als industrielles Garn und Gewebe bedingt. Sie lassen sich gut färben, sind jedoch sehr fäulnisanfällig und riechen streng. | Jute |
doc_234_n_1 | Die jüngere Vergangenheit ist erneut von einem gravierenden Wechsel im Verständnis dessen, was Wahn sei gekennzeichnet. Während in Frankreich und in den USA die psychiatrische Krankheitslehre in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts durch die Arbeiten von Melanie Klein und Jacques Lacan sehr stark von der Psychoanalyse geprägt waren, dominierte in den deutschsprachigen Ländern die psychopathologische Forschung in der Folge von Karl Jaspers. Mit der Einführung wirksamer Behandlungsverfahren durch Neuroleptika und der zunehmenden Verbreitung empirisch orientierter Diagnosemanuale werden theoriegeleitete Wahnlehren zunehmend zu einem Randphänomen in der Psychiatrie. Biologisch orientierte Psychiater betrachten heute bisweilen die Psychopathologie als überflüssig und elaborierte Wahntheorien als Ergebnis von Wunschdenken, bei dem neugierige Ärzte auf gelangweilte Patienten hereinfallen. | Wahn |
doc_234_n_2 | Es setzt sich aus diversen Vogelsaaten zusammen, die durch einen salzlosen Kochvorgang eine weiche Konsistenz annehmen, wodurch es für Vögel mit Kropf- und Magen-Darmerkrankungen leichter verdaulich wird. Je nach Vogelart werden kleinere oder größere Saaten, sowie andere Zutaten, eingesetzt. Das Kochfutter ist sehr energie- und eiweißreich, allerdings gehen durch den Kochvorgang diverse Vitamine verloren, die nachträglich mit entsprechenden Vitaminstoffpräparaten wieder zugeführt werden. Es ist wie Quell- oder Keimfutter biologisch aktiv und verdirbt nach einigen Stunden. | Kochfutter |
doc_235_p_0 | Seitens der Justiz sind folgende Behörden für die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung verantwortlich: Das Philadelphia Police Department, der Court of Common Pleas sowie die Staatsanwaltschaft Philadelphias. Die hohe Verbrechens- und Mordrate und einige überregional Aufsehen erregende Mordfälle und Auseinandersetzungen führten zu öffentlichen Debatten. Es ging dabei um die Einäugigkeit der Polizeikräfte gegenüber Afroamerikanern wie auch Klagen über die mangelnde Bereitschaft der schwarzen Gemeinde, insbesondere der Männer, sich an der öffentlichen Sicherheit zu beteiligen. Am 12. September 2007 rief Polizeichef Sylvester Johnson 10.000 Afroamerikaner Philadelphias auf, entlang der Straßen der Stadt zu patrouillieren, um Verbrechen zu verhindern. Johnson unternahm diese Aktion namens „Call to Action: 10,000 Men, It’s a New Day“, um den unproportional hohen Anteil schwarzer Mordopfer zu verringern. Dennis Muhammad als lokaler Vertreter der Nation of Islam und Philadelphias Bürgermeister John F. Street unterstützten das Projekt. | Philadelphia |
doc_235_n_0 | Call_to_Action Call to Action (CTA) ist eine Organisation, die innerhalb der römisch-katholischen Kirche bestimmte innerkirchliche Streitthemen aufgreift und bestimmte Positionen innerkirchlich diskutiert und verbreitet. Zu den Zielen der 1978 gegründeten Organisation gehören die Einführung der Frauenordination, ein Ende des Zölibats im Klerus, ein Wandel bei bestimmten Themen der Sexualethik sowie ein Ausbau der innerkirchlichen Demokratie auf Kosten der hierarchischen Entscheidungsstruktur des Status quo. ''Call to Action'' wurde für seine innerkirchlichen Ansichten vom Vatikan kritisiert, da die Leitung in Rom diese Ansichten für nicht vereinbar mit dem katholischen Glauben ansieht. | Call_to_Action
Call to Action (CTA) ist eine Organisation, die innerhalb der römisch-katholischen Kirche bestimmte innerkirchliche Streitthemen aufgreift und bestimmte Positionen innerkirchlich diskutiert und verbreitet. Zu den Zielen der 1978 gegründeten Organisation gehören die Einführung der Frauenordination, ein Ende des Zölibats im Klerus, ein Wandel bei bestimmten Themen der Sexualethik sowie ein Ausbau der innerkirchlichen Demokratie auf Kosten der hierarchischen Entscheidungsstruktur des Status quo.
''Call to Action'' wurde für seine innerkirchlichen Ansichten vom Vatikan kritisiert, da die Leitung in Rom diese Ansichten für nicht vereinbar mit dem katholischen Glauben ansieht. |
doc_235_n_1 | Im Marketing ist ein ''Call-to-Action'' (CTA) eine Anweisung an das Publikum, die eine sofortige Reaktion hervorrufen soll, in der Regel mit einem Imperativ wie "''jetzt anrufen''", "''mehr erfahren''" oder "''besuchen Sie heute noch eine unserer Filialen''". Andere Arten von Call-to-Action können den Verbrauchern triftige Gründe liefern, bspw. ein Angebot, das nur für eine begrenzte Zeit verfügbar ist (z. B. "''Angebot wird bald ablaufen''"; "''Solange der Vorrat reicht''") oder ein Sonderangebot, das normalerweise von einer zeitlichen Begrenzung begleitet wird (z. B. "''Bestellung vor Mitternacht, um ein kostenloses Geschenk zu erhalten''"; "''Zwei zum Preis von einem. Nur für die ersten 50 Anrufer''!"). Der Schlüssel zu einem wirkungsvollen Call-to-Action besteht darin, den Verbrauchern überzeugende Gründe für einen schnellen Kauf zu liefern, anstatt die Kaufentscheidung hinauszuzögern. Ein CTA kann eine einfache, nicht anspruchsvolle Anfrage wie "''Wählen Sie eine Farbe''" oder "''Sehen Sie sich dieses Video an''" oder auch komplexer formuliert sein. Ein offensichtlicher CTA wäre eine Aufforderung an den Verbraucher, ein Produkt zu kaufen oder persönliche Daten und Kontaktinformationen anzugeben. | Call_to_Action__Marketing_ |
doc_235_n_2 | Deine_Stimme_gegen_Armut Deine Stimme gegen Armut war eine gemeinsame Kampagne von VENRO als Dachverband entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen, dem Künstler Herbert Grönemeyer sowie befreundeten Fachleuten aus der PR- und Medienbranche in Deutschland. Ziel der Aktion und ihrer Unterstützer war die fristgerechte Umsetzung der Millenniumsziele. Mit Hilfe von Konzerten, öffentlichkeitswirksamen Aktionen, Protesten und Unterschriftensammlungen wurden die Regierungen der Welt an die Millenniumserklärung der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2000 erinnert, laut der bis zum Jahr 2015 Armut und Hunger auf der Welt um die Hälfte verringert oder sogar ganz beseitigt werden sollten. Mit Ablauf der Frist und der Verabschiedung neuer Ziele nachhaltiger Entwicklung wurde die Kampagne Ende 2015 nach zehn Jahren eingestellt. ''Deine Stimme gegen Armut'' war der deutsche Beitrag zum globalen Kampagnennetzwerk ''Global Call to Action Against Poverty (GCAP)''. In zahlreichen englischsprachigen Ländern waren die jeweiligen Kampagnen als ''Make Poverty History'' bekannt. | Deine_Stimme_gegen_Armut
Deine Stimme gegen Armut war eine gemeinsame Kampagne von VENRO als Dachverband entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen, dem Künstler Herbert Grönemeyer sowie befreundeten Fachleuten aus der PR- und Medienbranche in Deutschland. Ziel der Aktion und ihrer Unterstützer war die fristgerechte Umsetzung der Millenniumsziele. Mit Hilfe von Konzerten, öffentlichkeitswirksamen Aktionen, Protesten und Unterschriftensammlungen wurden die Regierungen der Welt an die Millenniumserklärung der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2000 erinnert, laut der bis zum Jahr 2015 Armut und Hunger auf der Welt um die Hälfte verringert oder sogar ganz beseitigt werden sollten. Mit Ablauf der Frist und der Verabschiedung neuer Ziele nachhaltiger Entwicklung wurde die Kampagne Ende 2015 nach zehn Jahren eingestellt.
''Deine Stimme gegen Armut'' war der deutsche Beitrag zum globalen Kampagnennetzwerk ''Global Call to Action Against Poverty (GCAP)''. In zahlreichen englischsprachigen Ländern waren die jeweiligen Kampagnen als ''Make Poverty History'' bekannt. |
doc_236_n_0 | Kinderarbeit hat schwerwiegende Auswirkungen auf die physische und emotionale Entwicklung von Kindern: Physische Konsequenzen: arbeitende Kinder können Krankheiten des Skeletts entwickeln, chronische Krankheiten, Unterernährung, Schnitte und Verbrennungen durch die Arbeit an Maschinen und Werkzeugen die für ihr Alter nicht geeignet sind erleiden oder sie leiden durch Missbrauch von Erwachsenen. Psychische Konsequenzen: Die Kinder sind lange Zeit in einem feindlichen und gewalttätigen Umgebung, weit weg vom Schutz durch ihre Familie. Wegen der langen Stunden, die sie gezwungen werden zu arbeiten haben sie keine Zeit für die Schule oder andere Aktivitäten. Dadurch werden psychische Probleme verursacht, u. a. geringes Selbstwertgefühl und fehlende Zukunftswünsche. | Kinderarbeit |
doc_236_n_1 | Health_Impact_Assessment Für den englischen Begriff Health Impact Assessment (HIA) gibt es im Deutschen unterschiedliche Übersetzungen, darunter: ‚gesundheitliche Folgenabschätzung‘, ‚gesundheitliche Wirkungsbilanz‘ oder ‚gesundheitliche Verträglichkeitsprüfung‘ (GVP). Bisher hat sich keiner dieser Begriffe allgemein durchgesetzt. HIA ist eine Kombination aus Verfahren, Methoden und Werkzeugen zur Vorhersage und Einschätzung von positiven und negativen gesundheitlichen Folgen auf betroffene Bevölkerungsgruppen, die durch Vorhaben unterschiedlichster Art entstehen können. Das Ziel von HIA ist es, Entscheidungsprozesse so zu beeinflussen, dass die Gesundheit der Bevölkerung gefördert und Erkrankungsrisiken gemindert werden. Da sich einige der international gebräuchlichen Begriffe für HIA nur schwer übersetzen lassen, werden bei HIA vorwiegend englische Begriffe verwendet. | Health_Impact_Assessment
Für den englischen Begriff Health Impact Assessment (HIA) gibt es im Deutschen unterschiedliche Übersetzungen, darunter: ‚gesundheitliche Folgenabschätzung‘, ‚gesundheitliche Wirkungsbilanz‘ oder ‚gesundheitliche Verträglichkeitsprüfung‘ (GVP). Bisher hat sich keiner dieser Begriffe allgemein durchgesetzt. HIA ist eine Kombination aus Verfahren, Methoden und Werkzeugen zur Vorhersage und Einschätzung von positiven und negativen gesundheitlichen Folgen auf betroffene Bevölkerungsgruppen, die durch Vorhaben unterschiedlichster Art entstehen können.
Das Ziel von HIA ist es, Entscheidungsprozesse so zu beeinflussen, dass die Gesundheit der Bevölkerung gefördert und Erkrankungsrisiken gemindert werden.
Da sich einige der international gebräuchlichen Begriffe für HIA nur schwer übersetzen lassen, werden bei HIA vorwiegend englische Begriffe verwendet. |
doc_236_n_2 | IMPATT-Dioden entstehen durch den Einsatz von Stoßionisations- und Transitzeiteigenschaften der Elektronen in Halbleiterstrukturen zur Herstellung eines dynamischen, effektiven negativen differentiellen Widerstandes bei Mikrowellenfrequenzen. Oft wird dieser Widerstand auch mit dem englischsprachigen Begriff oder der entsprechenden Abkürzung NDR bezeichnet. Ein negativer Widerstand bedeutet im Allgemeinen eine Energiequelle in Form einer Strom- beziehungsweise Spannungsquelle. Der negative Widerstand kommt durch zwei Verzögerungszeiten zustande, welche wiederum eine zeitliche Verzögerung des Hochfrequenz-Stromes gegenüber der Hochfrequenz-Spannung verursachen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer negativen Phasenverschiebung zwischen dem Hochfrequenz-Strom und der Hochfrequenz-Spannung. Die eine Verzögerungszeit entsteht durch die vom Lawinen-Durchbruch verursachte „Lawinendurchbruch-Zeit“, die zweite Verschiebung kommt durch Laufzeitverzögerungen durch die Diode in der n+pip+-Struktur beziehungsweise p+nin+-Struktur in der Drift-Region zustande. Wenn die beiden Verzögerungszeiten zusammen eine halbe Periode ergeben, entsteht ein negativer elektrischer Widerstand bei der entsprechenden Frequenz. | IMPATT-Diode |
doc_237_n_0 | Das Shuowen Jiezi verzeichnet und erläutert in 15 Kapiteln 9.353 Schriftzeichen, welche nach Radikalen geordnet sind. Dieses System findet im Prinzip bis heute Verwendung. Das Shuowen Jiezi kennt 540 Radikale, deren Anordnung von philosophischen Überlegungen beeinflusst wurde. Diese Anzahl von 540 Radikalen wurde erst im Jahr 1716, während der Qing-Dynastie, im Kangxi-Wörterbuch auf 214 Radikale reduziert. Bild:The 540 Shuowen Seal Radicals - numbered.svg|mini|Die 540 Radikale in der im Shuowen benutzten Siegelschrift Inhaltsverzeichnis des Shuowen Jiezi: | Shuowen_Jiezi |
doc_237_n_1 | Das älteste chinesische Lexikon für chinesische Schriftzeichen ist das Shuowen Jiezi aus dem Jahr 121 n. Chr. Die Schriftzeichen sind dort nach einem System von Elementarzeichen, den sog. Radikalen, eingeteilt. Das Shuowen Jiezi kannte 512 Radikale, diese Zahl wurde jedoch immer weiter reduziert, sodass die heute am weitesten verbreitete Liste traditioneller Radikale 214 Klassenzeichen verwendet. Diese Einteilung wurde vor allem durch das Kangxi Zidian aus dem Jahre 1716 unterstützt, das bereits ca. 49.000 Schriftzeichen enthält. Wörterbücher für vereinfachte Schriftzeichen verwenden eine andere Anzahl an Radikalen, oftmals sind es 227 Radikale. Auch japanische Wörterbücher verwenden unterschiedliche Radikalanzahlen, die meisten Werke richten sich nach den 214 traditionellen. Wird ein Schriftzeichen als Radikal eingesetzt, verändert es oft seine Form. Das Schriftzeichen – „Feuer“ – beispielsweise ist, wenn es wie in – „gebacken“ – links steht, ohne weiteres erkennbar, wenn es die untere Hälfte wie in –„Katastrophe“ – belegt ebenfalls, in vielen Zeichen sind jedoch nur noch vier Striche () davon übrig wie in – „natürlich“. In vielen Zeichen ist das Radikal mit dem Signifikum (siehe unter Phonogramme) identisch, sodass zwischen beiden Begriffen oft kein Unterschied gemacht wird. Das führt aber zu Verwirrung, da nicht jedes Signifikum auch ein Radikal ist und daher einige Zeichen unter einem anderen Radikal als dem Signifikum einsortiert werden. | Kanji |
doc_237_n_2 | Radikal_37 Radikal 37 mit der Bedeutung „groß“ ist eines von 31 der 214 traditionellen Radikale der chinesischen Schrift, die aus drei Strichen bestehen. Eine sehr selten vorkommende Schreibvariante ist 夨. Das Siegelschrift-Zeichen zeigt einen aufrecht stehenden Menschen. Xu Shen, der Erfinder des Radikal-Systems, erläuterte 大 in seinem Werk Shuowen jiezi so: Wenn 大 in zusammengesetzten Zeichen als Sinnträger fungiert, stellt es häufig einen Zusammenhang mit Mensch oder mit Größe her. So wird der Himmel 天 mit einem Strich über dem Menschen 大 dargest | Radikal_37
Radikal 37 mit der Bedeutung „groß“ ist eines von 31 der 214 traditionellen Radikale der chinesischen Schrift, die aus drei Strichen bestehen.
Eine sehr selten vorkommende Schreibvariante ist 夨.
Das Siegelschrift-Zeichen zeigt einen aufrecht stehenden Menschen. Xu Shen, der Erfinder des Radikal-Systems, erläuterte 大 in seinem Werk Shuowen jiezi so:
Wenn 大 in zusammengesetzten Zeichen als Sinnträger fungiert, stellt es häufig einen Zusammenhang mit Mensch oder mit Größe her.
So wird der Himmel 天 mit einem Strich über dem Menschen 大 dargest |
doc_238_n_0 | Die genetische Variabilität oder Variation resultiert aus Mutationen der DNA, der Wanderung von Individuen zwischen Populationen (dem Genfluss), und der Durchmischung von Genen bei der sexuellen Fortpflanzung (Rekombination). Bei einigen Lebensformen, wie Bakterien und Pflanzen, wird Variabilität auch durch die Mischung des genetischen Materials zwischen Arten durch horizontalen Genfluss und Hybridisierung erzeugt. Trotz all dieser Variabilität verursachenden Prozesse sind die meisten Bereiche der DNA einer Art (das Genom) bei allen Individuen einer Art identisch. Vergleichsweise kleine Änderungen des Genotyps (des Merkmale codierenden Teiles des Genoms), können jedoch erhebliche Auswirkungen auf den Phänotyp (die Gesamtheit der genetisch bedingten Merkmale eines Individuums; vereinfacht ausgedrückt, auf das genetisch bedingte äußere Erscheinungsbild) haben. Zum Beispiel beträgt der Unterschied der DNA-Sequenzen von Schimpanse und Mensch nur fünf Prozent. Der Phänotyp resultiert aus der Interaktion seiner individuellen genetischen Ausstattung, seines Genotyps, mit der Umwelt. Die Variabilität der vererbbaren Merkmale innerhalb einer Population reflektiert also die Variabilität des Genoms innerhalb dieser Population. Die Frequenz einzelner Merkmalsvarianten kann in einer Population schwanken und in Relation zu anderen Allelen des Gens größer oder kleiner werden. Alle evolutionär wirksamen Kräfte agieren, indem sie diese Änderungen der Allelfrequenzen in die eine oder andere Richtung fördern. Die Variabilität eines Merkmals verschwindet, wenn ein Allel eine feste Frequenz erreicht, wenn es also entweder aus der Population verschwindet oder wenn es alle anderen, früher vorhandenen Allele ersetzt hat. | Evolution |
doc_238_n_1 | Der Nördliche See-Elefant besitzt einen Karyotyp aus 34 Chromosomen. Die genetische Variabilität innerhalb der Art ist sehr gering und bei Untersuchungen verschiedener Blutproteine konnte kein Polymorphismus festgestellt werden. Zurückgeführt wird diese geringe Variabilität auf die Effekte der Beinahe-Ausrottung der Tiere und der Neuetablierung aus einer vergleichsweise kleinen Gründerpopulation mit einem entsprechenden genetischen Drift. Durch die Untersuchung von Mikrosatelliten, kurzen nichtcodierende Abschnitten der DNA, konnte die geringe Variabilität erneut gezeigt werden, zugleich wurde diskutiert, dass es durch die Aufteilung der Population auf die verschiedenen Paarungsstrände und vor allem die Ortstreue der Tiere zu ihren Heimatstränden wieder zu einer höheren genetischen Diversität zwischen den Tieren der nördlichen Strände und denen der südlicheren kommen kann. | Nördlicher_See-Elefant |
doc_239_n_1 | Nachdem am 24. Januar alle 5000 Marines auf Amerikanisch-Samoa abgesetzt worden waren, stachen die beiden Einsatzgruppen am Folgetag in Richtung der Marshallinseln, die etwa 5000 km entfernt liegen, in See. An Bord der ''USS Enterprise'' wurden unterdessen die detaillierten Angriffspläne für die einzelnen Inseln ausgearbeitet und auf die beiden Einsatzgruppen verteilt. Die Task Force HOW erhielt die Ziele Wotje und Taroa im Maloelap-Atoll, die Task Force FOX Makin in den Gilbertinseln sowie Jaluit und Mili in den südlichen Marshallinseln. Nach neuerlichen Meldungen des U-Boots ''USS Dolphin'', bei denen vorherige Vermutungen über starke Küstenverteidigungen der Marshallinseln widerlegt werden konnten, wurde Kwajalein noch der Task Force HOW zugeordnet. Das Risiko dabei bestand darin, dass die ''USS Enterprise'' nun sehr nah an den feindlichen Basen auf Wotje und Taroa operieren musste. Am 31. Januar (bei der Überquerung der Datumsgrenze von der westlichen zur östlichen Hemisphäre wurde ein ganzer Tag übersprungen) gegen 3:00 Uhr begannen auf den Schiffen die Vorbereitungen für die ersten, simultan auszuführenden Luftangriffe. | Angriff_auf_die_Marshall-_und_Gilbertinseln |
doc_239_n_2 | Vorläufer der heutigen Apostolischen Präfektur Marshallinseln ist die 1905 durch Papst Pius X. aus dem Apostolischen Vikariat Neupommern heraus gegründete Mission sui juris Marshallinseln. Doch schon am 4. Mai 1923 wurde die Mission aufgelöst und dem Apostolischen Vikariat Marianen und Karolinen angegliedert. Von 1905 bis 1915 war Bruno Schinxe MSC Superior. Die Apostolische Präfektur Marshallinseln wurde am 23. April 1993 durch Papst Johannes Paul II. mit der Apostolischen Konstitution ''Quo expeditius'' durch die Teilung des Bistums Karolinen-Marshallinseln in das Bistum Karolinen und die Apostolische Präfektur Marshallinseln erneut errichtet. | Apostolische_Präfektur_Marshallinseln |
doc_240_p_0 | Ursprünglich war jede Behörde und jedes Ministerium der Bundesregierung selbst für das Aufbewahren und den Erhalt der eigenen Dokumente verantwortlich. Oft war die Folge, dass Aufzeichnungen verloren gingen oder zerstört wurden. Der Kongress errichtete deshalb im Jahr 1934 das Nationalarchiv, um die Dokumente zentral aufzubewahren. Das Archiv wurde 1949 in die General Services Administration eingegliedert und 1985 als eigene unabhängige Behörde geschaffen. Die meisten Dokumente unter dem Schutz des Nationalarchivs sind Werke der Bundesregierung und damit vom Urheberrecht befreit. Jedoch sind einige Dokumente, die ihm von anderen Quellen übergeben wurden, weiter urheberrechtlich geschützt. | National_Archives_and_Records_Administration |
doc_240_n_0 | Karlsruhe war, vor allem seit Gründung der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe 1854 durch Großherzog Friedrich I., zu einem Anziehungspunkt für Künstler geworden und entwickelte sich zu einer aufstrebenden Kunststadt. Der Berichterstattung der regionalen Zeitungen nach zu urteilen, konnten sich kunstinteressierte Frauen in privaten Malschulen unterrichten lassen, was zahlreiche Frauen veranlasste, der Kunst wegen nach Karlsruhe zu kommen. Die Nachfrage an professioneller Ausbildung war enorm und Lehrer der Akademie nahmen keine Privatschülerinnen mehr an, sodass 1885 durch die Vereinigung aus privaten Damenklassen eigens für Frauen eine eingerichtete Private Kunstschule, die „Großherzoglichen Malerinnenschule Karlsruhe“ gegründet wurde, welche als private Institution geführt, die sowohl von der Stadt als auch vom Staat bezuschusst, wurde. Am 1. Oktober 1885 wurde die Malerinnenschule unter der Schirmherrschaft von Luise von Preußen eröffnet. Die Schule bestand bis 1923. | Damenakademien_München_und_Berlin_und_Malerinnenschule_Karlsruhe |
doc_240_n_1 | Die SADCC wurde 1980 von den Staaten Angola, Botswana, Lesotho, Malawi, Mosambik, Sambia, Simbabwe, Swasiland und Tansania gegründet, den sogenannten „Frontlinienstaaten“ gegenüber Apartheid-Südafrika. Sie kann als Reaktion auf die vom südafrikanischen Premierminister Botha im Rahmen der totalen nationalen Strategie betriebene Gründung der ''Constellation of Southern African States'' (CONSAS) verstanden werden. Diese war als Institution der wirtschaftlichen Integration und regionalen Sicherheitsgemeinschaft gedacht, welche auf der Vormachtstellung Südafrikas aufbaute. Die Gründung der SADCC verdeutlichte jedoch, dass kein Staat des südlichen Afrikas bereit war, sich mit dem Apartheidregime auf politischer Ebene einzulassen. | Südafrikanische_Entwicklungskonferenz |
doc_240_n_2 | Die drei ersten Tagebücher und mehrere Einzeldokumente werden im Nationalarchiv von Namibia in Windhoek aufbewahrt. In dessen Neuerwerbungsliste (accession list) sind sie unter den Zugangsnummern A2 und A650 registriert. Dabei umfasst A2 das seit 1948 im Besitz des Nationalarchivs befindliche Tagebuch 1, A650 die Tagebücher 2 und 3 sowie mehrere Einzelstücke, darunter Briefe, Fotografien und Postkarten. Weitere Schriften Witboois sind über mehrere Zugangsnummern des Nationalarchivs verstreut oder befinden sich in Akten deutscher Behörden. Die Originale von A2 und A650 werden im Safe aufbewahrt, die über weitere Zugangsnummern des Nationalarchivs verstreuten Schriften sollen aufgespürt und in den Safe verbracht werden. Benutzern des Archivs steht A2 in Form von Fotokopien zur Verfügung, A650 als Mikrofilm. Digitalisate der Tagebücher und Briefe stehen auf der Website des Digital Namibian Archive zur Verfügung, einer Kooperation zwischen der Namibia University of Science and Technology, der Utah Valley University und dem Nationalarchiv von Namibia. Die bislang bekannt gewordenen Teile des Tagebuchs 4 befinden sich in Privatbesitz, das Nationalarchiv von Namibia ist lediglich im Besitz von Kopien. Ob darüber hinaus weitere Teile des Tagebuchs 4 erhalten sind und wo sie verblieben sind, ist unbekannt. | Tagebücher_des_Hendrik_Witbooi |
doc_241_n_0 | Das Unternehmen bietet Produkte für Netzwerke und digitale Heimnetzwerke. Lantiq hat – einschließlich seiner Vorgänger – mehr als zwanzig Jahre Industrieerfahrung. Das Unternehmen lieferte 2009 mehr als 200 Millionen digitale und Mixed-Signal-ICs aus. Die System-on-a-Chip (SoC)-Lösungen von Lantiq beinhalten xDSL-Varianten, VoIP, WLAN, Gigabit-Ethernet oder GPON. U. a. sind SoC-Lösungen von Lantiq in verschiedenen Fritz!Box-Modellen des Herstellers AVM verbaut. Lantiq ist laut den Marktforschungsunternehmen iSuppli und Linley Group weltweit führend bei ICs im Bereich Netzwerk-Access. | Lantiq |
doc_241_n_1 | Die ''Elektronische Personenwaage'' ist eine Federwaage mit einer sehr steifen Feder. Die Auslenkung wird mit einem Dehnungsmessstreifen elektrisch gemessen, von einem Mikrochip elektronisch weiterverarbeitet und als digitale Ziffernanzeige in einem LC-Display oder LED-Display lesbar gemacht. Falls unter einer getönten Glasplatte verbaut, ist das Anzeigenfeld im ausgeschalteten Zustand nicht sichtbar. Das Einschalten erfolgt über einen Fußsensor, das Ausschalten automatisch. Bei Modellen ''mit WLAN- oder Bluetooth-Synchronisierung'' werden die Messdaten automatisch in eine App eingespeist. Durch ihre feinere Skalierung (bis auf 50 g reduziert) geben elektronische Personenwaagen vor, genauer zu messen als mechanische. Tests haben jedoch ergeben, dass nur geeichte Waagen diesem Anspruch genügen. | Personenwaage |
doc_241_n_2 | Der integrierte GPS-Empfänger liefert Standortinformationen für Fotos und kann darüber hinaus als GPS-Tracker verwendet werden, da er auch bei ausgeschalteter Kamera aktiv ist. Über die WLAN-Funktion kann eine Kommunikation mit einem PC, Mac, Smartphone, Tablet oder Drucker erfolgen. Dadurch wird das Betrachten, direktes Speichern, Versenden und Ausdrucken aufgenommener Fotos möglich. Mit der Smartphone-App „EOS Remote“ kann die Kamera ferngesteuert werden: Das Smartphone wird zum Kontroll- und Steuerbildschirm oder zum Fernauslöser; Fotos im Speicher der Kamera können ohne händischen Zugriff auf die Kamera mit der App gesichtet und verwaltet werden. | Canon_EOS_6D |
doc_242_p_0 | Der Robotic Operation Buddy, kurz R.O.B., der ursprünglich OTTO heißen sollte, gehörte in den USA beim ''Deluxe Set'' zur Grundausstattung. Für den Betrieb werden vier AA-Batterien sowie eine D-Batterie für den Gyro-Motor benötigt. Mittels Sensoren in den Augen kann der kleine Roboter Informationen und Befehle vom TV-Bildschirm empfangen, welche via Tastendruck ausgelöst werden. So hebt R.O.B. beispielsweise Klötzchen hoch und öffnet damit im Spiel gleichzeitig eine versperrte Tür. Er wurde auf der Summer Consumer Electronics Show 1985 in Chicago vorgestellt und ließ die Verkaufszahlen des NES in den USA in die Höhe steigen. Insgesamt machten lediglich zwei Spiele von dem skurrilen Zubehör Gebrauch: Gyromite (im Lieferumfang des Deluxe Set enthalten) und Stack Up. Obwohl R.O.B. nur sehr langsam arbeitete und vergleichsweise klobig zu bedienen war, gilt er unter Retro-Spielern heute als ein seltenes Sammlerstück und hat einen gewissen Kultstatus erlangt. Er ist in Mario Kart DS, Super Smash Bros. Brawl, Super Smash Bros. for Nintendo 3DS / for Wii U und Super Smash Bros. Ultimate als Figur spielbar. | Nintendo_Entertainment_System |
doc_242_n_0 | König Buu Huu (Luigi's Mansion) Bei den Fahrern Blinky, Ms. Pac-Man und Pac-Man handelt es sich nicht um Wesen aus dem „Mario-Universum“, ebenso wenig beim eigentlichen Tamagotchi Mametchi und Don-chan/Erdbeer Don-chan. Diese sechs Figuren nehmen allerdings nur an den Spielhallen-Varianten der ''Mario-Kart''-Spiele teil. Bei R.O.B. handelt es sich um einen Roboter, der zum Zubehör des Nintendo Entertainment System zählt. Link, sowie Melinda und der/die Bewohner/in gehören ebenfalls nicht zu dem „Mario-Universum“; Link kommt aus The Legend of Zelda und die anderen zwei kommen aus Animal Crossing. Die Miis sind in einigen Spielen der Nintendo Wii die handelnden Spielpersonen. Bei dem Rest der Figuren handelt es sich um Lebewesen aus dem Mario-Universum. | Mario_Kart |
doc_242_n_1 | Der Professor bewegt sich mithilfe des ersten Controllers, während die roten und blauen Säulen, die über das Spielfeld verteilt sind, über den zweiten Controller nach oben und unten gesteuert werden können. Den zweiten Controller kann dabei R.O.B. übernehmen. Um den Nintendo-Spieleroboter zu steuern, drückt der Spieler auf dem ersten Controller die Start-Taste, woraufhin sich der Bildschirm blau verfärbt und R.O.B. mittels optischem Sensor auf einen Befehl wartet. Ein Druck auf den A- bzw. B-Knopf veranlasst den Roboter dazu, einen an der Seite befestigten Kreisel aufzunehmen und mit dessen Hilfe über eine Apparatur den entsprechenden Knopf auf dem zweiten Controller zu drücken. Dieser bewegt dann die blauen, bzw. roten Säulen im Spiel und eröffnet dem Professor somit neue Wege. | Gyromite |
doc_242_n_2 | Das Spiel entstand auf die Idee des Creative Directors, Davide Soliani. Dieser war schon seit seiner Kindheit großer Fan von Nintendo, weswegen er bereits mehrfach versucht hatte, eine Zusammenarbeit zwischen Nintendo und Ubisoft zu erwirken. Als er die Aufgabe bekam, ein Spiel zu entwickeln, welches die Rabbids-Serie wiederbeleben sollte, versprach man ihm, mit Nintendo zu kooperieren, falls die Idee gut genug sein sollte. Nachdem er die Idee gepickt hatte, gab das Management von Ubisoft der Kooperation mit Nintendo statt. Daraufhin kreierten sie einen Prototyp, welchen Soliani bei Nintendo vorstellte. Die Idee fand Anklang, selbst bei dem Schöpfer von Mario, Shigeru Miyamoto. Daraufhin begann die Entwicklung. Das Spiel wurde auf der E3 2017 angekündigt und am 29. August 2017 veröffentlicht. Für die Musik heuerte man den Komponisten Grant Kirkhope an, welcher zuvor bekannt wurde mit Spielen wie Banjo-Kazooie und Donkey Kong 64. | Mario___Rabbids__Kingdom_Battle |
doc_243_p_0 | Am 7. August 2003 gab Schwarzenegger öffentlich seine Kandidatur für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien bekannt. Zuvor hatte eine Petition für einen Recall (Abwahlverfahren) gegen den demokratischen Amtsinhaber Gray Davis ausreichend Stimmen erhalten. Er kündigte an, jeden Dollar, den Davis zur Verhinderung seiner Abwahl ausgebe, mit einem eigenen Dollar zu kontern. In sein Team holte er dazu den ehemaligen US-Außenminister George P. Shultz sowie den Milliardär Warren Buffett. Während seines Wahlkampfes wurde Schwarzenegger von einigen seiner republikanischen Parteifreunde heftig als „Mogelkandidat“ angegriffen, da er ihrer Meinung nach kein allzu scharfes Profil als Republikaner zeigte. Andere wie der frühere Bürgermeister von Los Angeles Richard Riordan, der zugunsten Schwarzeneggers auf eine eigene Bewerbung verzichtet hatte, unterstützten den politischen Quereinsteiger hingegen. Allgemein trat die Person Schwarzenegger (bzw. seine Schauspielerkarriere) statt der geplanten Politik in den Vordergrund der Berichterstattung, und Schwarzenegger nahm im Wahlkampf nur an einer Debatte teil. Bei der Wahl am 7. Oktober 2003 votierten 55 % der kalifornischen Wähler für eine Absetzung von Gouverneur Davis; der damit erst der zweite vorzeitig abgewählte Gouverneur der US-Geschichte wurde. Bei der Abstimmung über einen Nachfolger gewann Schwarzenegger die Gouverneurswahl mit über 48 % der abgegebenen Stimmen. Sein nächster Konkurrent, Vizegouverneur Cruz Bustamante, erhielt 31 %. Insgesamt waren über 100 Kandidaten angetreten, wovon die meisten jedoch weniger als ein Prozent der Stimmen erhielten. Schwarzenegger wurde am 17. November 2003 als 38. Gouverneur des Bundesstaates Kalifornien vereidigt. Schwarzenegger verstand sich darauf, auch politische Gegner zur Unterstützung zu gewinnen, was angesichts der demokratischen Mehrheit im kalifornischen Parlament auch von vornherein erforderlich war. So ernannte er beispielsweise die Demokratin Susan Kennedy 2005 als seine neue Stabschefin. Als ehemaliger Schauspieler wusste er sich geschickt in der Öffentlichkeit zu präsentieren; Humor und Familiensinn zeichneten von ihm in den Medien ein volksnahes, sympathisches Bild. Dazu trug auch seine Ankündigung bei, auf sein Gehalt als Gouverneur verzichten zu wollen. | Arnold_Schwarzenegger |
doc_243_n_0 | Prady besuchte die ''Cranbrook Kingswood School'' in Bloomfield Hills. Er begann 1982 im Alter von 22 Jahren für Jim Hensons Muppets zu schreiben und etablierte sich so rasch als Autor von Filmkomödien und Sitcoms. Im August 2003 gab Prady zudem sein Interesse an der Kandidatur der Demokraten für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien bekannt, konnte jedoch wegen mangelnder Stimmen (474 Stimmen) nicht zur Wahl antreten, die letztendlich zwischen Arnold Schwarzenegger und Gray Davis bestritten wurde. | Bill_Prady |
doc_243_n_1 | Schwarzenegger gehört der Republikanischen Partei an. Er ist auch Mitglied der Republican Main Street Partnership, einem Zusammenschluss gemäßigter Republikaner, die weniger konservativ als die übrigen Strömungen der Partei sind. Bis zu seiner Kandidatur als Gouverneur von Kalifornien trat er politisch nur gelegentlich in Erscheinung. 1990 wurde er vom damaligen US-Präsidenten George Bush zum Vorsitzenden des nationalen Rates für Fitness und Sport ernannt. | Arnold_Schwarzenegger |
doc_243_n_2 | Gemeinsam mit Arnold Schwarzenegger drehte Thorsen bis 2006 15 Filme. Insgesamt war er seit 1977 in mehr als 70 Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Er hat einen schwarzen Gürtel im Shōtōkan-Karate und gründete im Jahr 1979 die dänische Bodybuildingvereinigung sowie zusammen mit Arnold Schwarzenegger auch die Bodybuildingvereinigung in Santa Monica, Kalifornien. 1985 zog er von Dänemark in die USA. Aus erster Ehe hat er zwei Söhne Michael und Martin. In zweiter Ehe ist er mit Birgitta Sunding verheiratet. | Sven-Ole_Thorsen |
doc_244_p_0 | Die Sternwarte Jantar Mantar ist zwischen dem Connaught Place und dem „Rashtrapati Bhavan“ zu finden. Das Freiluft-Observatorium ist das erste von fünf, das der Herrscher von Jaipur, Jai Singh II. (1686–1743) errichten ließ. Die Sternwarte wurde seit ihrer Errichtung 1725 fast nicht verändert. Schräg zwischen Palmen und gepflegten Blumenbeeten stehen riesige, tiefrote und weiße Steingebilde. Die Menschen bestimmten früher anhand des Schattenwurfs dieser gigantischen Sonnenuhren mit bewundernswerter Genauigkeit die Zeit, Sonnen- und Mondkalender sowie astrologische Bewegungen. | Neu-Delhi |
doc_244_n_0 | In der Mitte der Stadt verläuft die königliche Promenade ''Rajpath'' vom palastartigen ''Rashtrapati Bhavan'' im Westen bis zum Kriegsdenkmal ''India Gate'' im Osten. Im Norden von Neu-Delhi liegt das belebte Geschäftszentrum ''Connaught Place'', wo Neonwerbung für ''American Express'', ''Wimpy'', Fluggesellschaften und Hotels die Flachdächer zieren und dessen hohe weiße Gebäude mit ihren von Säulen gestützten Veranden einen fast perfekten Kreis um den Platz im Zentrum der Stadt bilden. Neu-Delhi besitzt auch Hotel- und Bürotürme jüngeren Datums, die in der Nähe von Bauwerken aus der britischen Kolonialzeit stehen, darunter das Open-Air-Observatorium „Jantar Mantar“. | Neu-Delhi |
doc_244_n_1 | Jantar_Mantar__Delhi_ Darstellung des Jantar Mantar, 1840 Das Jantar Mantar von Neu-Delhi 1858, nach der Beschädigung durch die indische Rebellion von 1857 Das Jantar Mantar (Hindi: जंतर मंतर) ist ein historisches Bauwerk in Delhis Stadtteil Neu-Delhi, an der Parliament Street gelegen, das aus mehreren Strukturen besteht, die zu astronomischen Zwecken benutzt wurden. Es war das erste von fünf Jantar Mantars, die der Maharaja Jai Singh II. von Jaipur ab 1723 errichten ließ. Früher wurde 1710 fälschlicherweise als Jahr der Fertigstellung des Jantar Mantars von Delhi angenommen; heute gilt allgemein 1724 als Jahr der Einweihung. Zweck der Strukturen war es, astronomische Tabellen zusammenzustellen, um die Bewegungen und die Erscheinungszeiten von Sonne, Mond und Planeten vorhersagen und so verlässliche Kalender anlegen zu können. | Jantar_Mantar__Delhi_
Darstellung des Jantar Mantar, 1840
Das Jantar Mantar von Neu-Delhi 1858, nach der Beschädigung durch die indische Rebellion von 1857
Das Jantar Mantar (Hindi: जंतर मंतर) ist ein historisches Bauwerk in Delhis Stadtteil Neu-Delhi, an der Parliament Street gelegen, das aus mehreren Strukturen besteht, die zu astronomischen Zwecken benutzt wurden. Es war das erste von fünf Jantar Mantars, die der Maharaja Jai Singh II. von Jaipur ab 1723 errichten ließ. Früher wurde 1710 fälschlicherweise als Jahr der Fertigstellung des Jantar Mantars von Delhi angenommen; heute gilt allgemein 1724 als Jahr der Einweihung.
Zweck der Strukturen war es, astronomische Tabellen zusammenzustellen, um die Bewegungen und die Erscheinungszeiten von Sonne, Mond und Planeten vorhersagen und so verlässliche Kalender anlegen zu können. |
doc_244_n_2 | Touristen am Jantar Mantar in Jaipur Die mit gelblichem Gips überzogenen Dreiecke, Kreise und Säulen aus Ziegelstein, die das Observatorium („Jantar Mantar“) des Stadtgründers und Hobbyastronomen Jai Singh II. bilden, stehen im südlichen Hof des Palastkomplexes. Zwischen 1728 und 1734 wurden insgesamt 18 Instrumente errichtet, darunter die 27 Meter hohe Sonnenuhr. Obwohl der Herrscher durch Forschungsarbeiten ausländischer Astronomen und den Rat seiner Lehrer, darunter auch seine Mutter, beeinflusst wurde, hat er etliche dieser Messinstrumente selbst entworfen. Mit ihnen lassen sich die Position und Bewegung von Sternen und Planeten bestimmen, die Zeit ablesen und sogar Voraussagen über die Intensität des Monsuns treffen. Diese Anlage ist ein beliebter Ausflugsort und seit 2010 UNESCO-Weltkulturerbe. Vor allem Kinder und Jugendliche werden hier durch ihre Lehrer und angestellte Führer in die angewandte Astronomie eingeführt. Das Jantar Mantar in Jaipur ist die größte und besterhaltene der fünf von Jai Singh II. erbauten derartigen Anlagen. Die anderen befinden sich in Delhi, Varanasi und Ujjain; die fünfte in Mathura existiert heute nicht mehr. | Jaipur |
doc_245_n_0 | Bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts wurde der Hügel mit ''Novoveský vrch'' (''Neudorfer Berg'') bezeichnet. Im Siebenjährigen Krieg hatte das k.k. Heer unter Leopold Joseph Graf Daun während der preußischen Belagerung von Kolín am Abend des 17. Juni 1757 die Höhen um den Křečhoř und Mukařov besetzt und bereitete sich auf einen preußischen Angriff des von Prag vorrückenden preußischen Hauptheeres unter dem Befehl König Friedrichs II. vor. Am 18. Juni 1757 trafen an den Höhen bei Křečhoř die preußischen und österreichischen Truppen in der Schlacht bei Kolin aufeinander. An dem etwas außerhalb des Schlachtfeldes gelegenen Novoveský vrch wurden preußische Artilleriebatterien stationiert. In der Endphase der Schlacht kommandierte Friedrich II. die preußische Armee vom Novoveský vrch aus und ordnete von dort auch den Rückzug an. Nach der Schlacht erhielt der Hügel den Namen Bedřichov (''König-Friedrichs-Berg''). Im Jahre 1840 ließ der Besitzer der Grundherrschaft Kolín, Wenzel Veith, auf dem damals noch kahlen Friedrichsberg ein Denkmal für die Schlacht bei Kolín errichten. Die feierliche Einweihung war im Rahmen des vom 22.–28. August 1841 bei Kolín und Kuttenberg durchgeführten gemeinsamen österreichisch-preußischen Manövers vorgesehen. Aus diplomatischer Rücksicht auf die preußische Seite trug der Hofkriegsrat Bedenken, eine Feier zur Erinnerung an die preußische Niederlage in das offizielle Manöverprogramm aufzunehmen und empfahl der Administration der Grundherrschaft, an dem bereits fertiggestellten Obelisken keine Erinnerungen an die Schlacht anzubringen. Durch seine herausragende Lage war der Obelisk weithin sichtbar. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde in mehreren Steinbrüchen Hornblende abgebaut. Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist der Gipfel des Bedřichov bewaldet. Der Wuchs der Bäume hat inzwischen auch den Obelisken verborgen. Im Jahre 2018 entstand am östlichen Waldrand des Gipfels ein Aussichtsturm. | Bedřichov__Berg_ |
doc_245_n_1 | Der Verlauf des Österreichischen Erbfolgekrieges hatte deutlich gemacht, dass die Armee reformbedürftig war. Maria Theresia verdoppelte die Stärke ihrer Armee und es wurde eine Heeresreform betrieben. Die Reform wurde vor allem von Leopold Joseph von Daun, Karl Alexander von Lothringen und Joseph Wenzel von Liechtenstein geplant. Dabei wurde aus der bislang kaiserlichen Armee ein österreichisches Heer. Die preußische Armee, im Österreichischen Erbfolgekrieg Gegner, wurde zum wichtigen Vorbild. 1751 ließ Maria Theresia in Wiener Neustadt die Theresianische Militärakademie errichten. Die reguläre Armee hatte eine Sollstärke von 108.000 Mann. Darin eingerechnet waren noch nicht die Grenzsoldaten an der Militärgrenze in Südosteuropa mit zirka 40.000 Mann. Im Siebenjährigen Krieg zeigte sich, dass die Qualität der Armee deutlich besser geworden war. Aus Anlass der siegreichen Schlacht bei Kolin im Jahr 1758 stiftete die Herrscherin den Maria-Theresia-Orden. Als ziviles Gegenstück galt ab 1764 der Sankt-Stephan-Orden. | Maria_Theresia |
doc_245_n_2 | Das Hellwigdenkmal bei Eichrodt Nachdem Hellwig eigentlich schon für die Erstürmung des Schlosses Münchweiler bei Trier mit abgesessenen Husaren, den Orden Pour le Mérite hätte erhalten sollen, wurde er nach der Schlacht von Jena und Auerstedt bekannt, als er am 17. Oktober 1806 als Leutnant mit 25 Husaren bei Eichrodt 4000 Preußen, die Besatzung der Festung Erfurt, aus napoleonischer Gefangenschaft befreite. Dieser ''Husarenstreich'' hatte zwar nur eine geringe militärische, jedoch eine umso größere psychologische Bedeutung für das geschlagene preußische Heer. Für diese Tat erhielt er aus den Händen der preußischen Königin Luise den Orden und wurde zum Eskadronschef befördert. Nach der Niederlage Preußens floh Hellwig nach Schlesien und schied durch eine bei Glatz erhaltene Verwundung zunächst aus dem Kriegsdienst aus. | Friedrich_von_Hellwig |
doc_246_p_0 | Zu den Kerndisziplinen der Madrasa gehören Fiqh-, Usūl al-fiqh- und Hadithwissenschaft, arabische Sprachlehre (Klassisches Arabisch) und Koranwissenschaften. Darüber hinaus wurden – insbesondere in den frühen und einflussreichen, Nizāmīya genannten Madāris (oder Medresen) in Bagdad, Nischapur, Isfahan und Basra – auch Naturwissenschaften sowie Logik und Mathematik unterrichtet: Die berühmten Universalgelehrten Omar Chayyām, Ibn al-Haytham und Ibn Sīnā entstammen diesen einflussreichen seldschukischen Medresen. Die Madrasa wird üblicherweise durch eine fromme Stiftung finanziert. Dem Stifter steht es dabei zu, das Lehrprogramm sowie die Anzahl der Studenten, Lehrer und anderen Bediensteten festzulegen. Die Größe derartiger Madrasas variiert erheblich: Während einige nur aus einem einzigen Unterrichtsraum bestehen, umfassen andere einen ganzen Komplex von Gebäuden mit speziellen Räumlichkeiten für die Lehre, die Bibliothek, die Unterbringung von Schülern und Lehrer sowie für den Gottesdienst. Personen, die eine Madrasa-Ausbildung durchlaufen haben, erhalten häufig bestimmte Ehrentitel wie Mullah (im Iran) oder Mawlawī (in Südasien). Absolventen einer schiitischen Madrasa werden als Huddschat al-Islām tituliert. Neben der spezifisch-terminologischen Bedeutung wird die Bezeichnung Madrasa im heutigen Arabisch auch allgemeinsprachlich als Bezeichnung für jede Art von Schule verwendet. | Madrasa |
doc_246_n_0 | Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 übte die US-Regierung Druck auf den früheren pakistanischen Präsidenten Pervez Musharraf aus, das Problem der Madrasas zu lösen. Musharraf versuchte, wenigstens in Ansätzen eine gesetzliche Kontrolle einzuführen. Ein Gesetz von 2001 sah die Gründung staatlich kontrollierter Madrasas (''Dini Madaris'') vor. Ein weiteres von 2002 regelte ihre Zulassung und Kontrolle durch das ''Pakistan Madrasah Education Board''. Einzelne religiöse Einrichtungen beantragten daraufhin tatsächlich eine Zulassung bei dieser Behörde. Die zweite gesetzliche Maßnahme konnte bei den Madrasas nicht durchgesetzt werden. Immerhin gelang es der Regierung, den Zugang ausländischer Studenten zum System der Madrasas zu beschränken. Die ''Ittehad Tanzimat Madaris-e-Deeniya'', ein Zusammenschluss von religiösen Organisationen in Pakistan, vertritt unter anderem die Dar ul-Ulum Deoband, die Barelwī-Bewegung, Ahl-i Hadīth, schiitische Organisationen sowie die Jamaat-e-Islami Pakistan. Im Juli 2016 berichtete die pakistanische Zeitung Daily Times, dass der pakistanische Bildungsminister Bligh ur-Rahman sich mit Repräsentanten dieser Institution getroffen habe, um die Durchsetzung eines einheitlichen landesweiten Lehrplans für die Madrasas zu diskutieren. Bei diesen Gesprächen habe die Ittehad Tanzimat zugestimmt, kollektiv den Lehrplan des Federal Board of Intermediate and Secondary Education (FBISE) für Elementar- und Mittelschulen einzuführen. Sie wolle jedoch ein eigenes Aufsichtsgremium nach staatlichem Vorbild einrichten, und ermutige die Provinzregierungen, nach dem Vorbild der zentralen Behörde den Koranunterricht allgemein verpflichtend zu machen. | Madrasas_in_Pakistan |
doc_246_n_1 | Die grundlegende Struktur der Ausbildung der Prinzen, der jungen Adligen sowie die der „freien Bürger“, wurde durch Ayutthaya vom Königreich Sukhothai übernommen und bis ins 19. Jahrhundert hinein beibehalten. Es gab zwei Arten von Schulen: eine königliche Schule ( – ''Racha-ban-dit'') für die Söhne der königlichen Familie sowie die buddhistischen Klöster ''(Wat)'', in denen Mönche Unterricht in grundlegenden Fächern gaben. In den Klosterschulen wurden die Jungen des Dorfes zunächst hauptsächlich in religiösen Themen wie buddhistischer Moral und Werten unterrichtet. Später kamen vielleicht als Fremdsprachen Pali und Sanskrit hinzu. Nur wenige Klöster lehrten auch Kunst, Naturwissenschaften, (Kräuter-)Medizin und Astrologie. Schulbesuch war keine Pflicht, Schüler kamen zum Unterricht, solange es die freie Zeit neben der Feldarbeit gestattete. Da Analphabetismus sehr weit verbreitet war, wurden die Wandmalereien in den Tempelgebäuden zum Unterricht benutzt. Das erste thailändische Schulbuch, das „Chindamani“ (), wurde in der Regierungszeit von König Narai (1656–1688) vom Mönch Horathibodi () verfasst, es war noch in der Regierungszeit von König Chulalongkorn (1868–1910) in Gebrauch. Die Berufsausbildung wurde nicht in Schulen vermittelt, sondern mündlich weitergegeben. | Königreich_Ayutthaya |
doc_246_n_2 | Das Konzept der Schule ist in drei Aufgabenfelder gegliedert: Sprachen, Gesellschaftswissenschaften und Naturwissenschaften. Neben Deutsch werden als Fremdsprachen Englisch, Französisch, Latein, Russisch und Spanisch unterrichtet. Dazu können Sprachzertifikate in Englisch (Cambridge Certificate) und Französisch (DELF-DALF-Programm) erworben werden. Als gesellschaftswissenschaftliche Fächer werden Erdkunde, Geschichte, Politik - ab der Oberstufe Sozialwissenschaften - und Erziehungswissenschaft gelehrt. Zudem wird ein fächerübergreifender Kurs in Kooperation mit der Partnerschule Malibwi Secondary School im ostafrikanischen Tansania angeboten. Als anerkannte ''MINT-freundliche Schule'' werden die naturwissenschaftlichen Fächer Mathematik, Physik, Biologie, Chemie und Informatik unterrichtet. Neben den Fächern, die einem Aufgabenbereich zugeordnet sind, werden am Herder-Gymnasium noch die Fächer Philosophie, Praktische Philosophie, Sport, Katholische Religionslehre und Evangelische Religionslehre unterrichtet. | Herder-Gymnasium_Minden |
doc_247_p_0 | Unterstützung für John F. Kerry, 2004 in Arizona Bei den Vorwahlen zu den US-Präsidentschaftswahlen 2004 galt Kerry im Gegensatz zu Howard Dean, der am 18. Februar 2004 seine Kandidatur auf Grund mangelnder Zustimmung in den ersten Vorwahlen wieder zurückzog, als gemäßigter Kandidat. Für ihn sprachen sowohl seine internationale Erfahrung als auch seine persönliche Reputation als aktiver Kriegsteilnehmer. Seine Gegner im Vorwahlkampf warfen ihm vor, umfangreiche Spenden von Großunternehmen kassiert zu haben. Nach Kerrys Erfolg bei den Vorwahlen des so genannten ''Super Tuesday'' am 2. März 2004 galt seine Präsidentschaftskandidatur als sicher. Offiziell nominiert wurde der demokratische Kandidat auf einem nationalen Parteitag in Boston Ende Juli 2004. Am 6. Juli 2004 präsentierte John Kerry in Pittsburgh auf einer Wahlkampfveranstaltung John Edwards, damaliger US-Senator für North Carolina, als seinen Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten. Edwards war zuvor in der innerparteilichen Kandidatenkür sein schärfster Rivale gewesen. Eine Umfrage zur Präsidentschaftswahl vom 7. März 2004 in Florida sah Kerry mit 49 % deutlich vor Bush, der lediglich 43 % Zustimmung erhielt. Am 27. März 2004 wurde bekannt, dass bei einem Historiker Überwachungsprotokolle der US-Bundespolizei FBI über Aktivitäten Kerrys aus den 1970er Jahren gestohlen worden waren. Das FBI hatte den ehemaligen hoch dekorierten Vietnamkämpfer wegen seines späteren Engagements gegen den Krieg in Südostasien intensiv überwacht. Kerry selbst hatte zwar seine FBI-Akte bereits vor Jahren erhalten, doch die von dem Historiker in einem langwierigen Verfahren erstrittenen Dokumente waren mit etwa 20.000 Seiten weit umfangreicher als die Kerry bekannten. Seinen Vorsprung gegenüber Bush konnte er bis zum Parteitag der Republikaner halten, geriet danach aber in Rückstand. Nach seinem ersten Fernsehduell mit Präsident Bush am 30. September 2004 sahen sämtliche Meinungsforschungsinstitute Kerry jedoch wieder deutlich im Aufwind. Auch in den beiden weiteren Rededuellen am 8. Oktober und am 13. Oktober 2004 konnte er jeweils überzeugen und Meinungsforscher sahen Kerry zwei weitere Male als Sieger. | John_Kerry |
doc_247_n_0 | Am 22. Februar 2004 meldete Nader erneut seine Präsidentschaftskandidatur an. Am 21. Juni 2004 benannte er den prominenten Grünenpolitiker Peter Camejo als seinen Vize-Präsidentschaftskandidaten. Die amerikanischen Grünen entschieden sich jedoch am 26. Juni 2004 wegen des knappen Wahlausgangs 2000 dagegen, erneut Nader und seinen Vize-Kandidaten als unabhängiges Kandidatenteam zu unterstützen, und beschlossen stattdessen, David Cobb als Präsidentschaftskandidaten zu nominieren. Die Demokratische Partei hatte befürchtet, dass Nader erneut ihren eigenen Kandidaten schwächen könnte – diesmal John Kerry. Wahlentscheidend wurde Naders Kandidatur diesmal allerdings nicht, da er lediglich 0,4 % aller Stimmen erhielt und es 2004 keinen Staat gab, in dem er die Demokraten um den Sieg bringen konnte. Hauptgrund für seinen dramatischen Stimmenrückgang war die sog. „Anything-but-Bush“-Haltung (Alles-bloß-nicht-Bush) vieler Nader-Wähler von 2000, die 2004 aus diesem Grund für Kerry stimmten. Nader sorgte im Wahlkampf unter anderem mit Aussagen für Wirbel, in denen er US-Präsident Bush und die Abgeordneten des Kongresses als „Marionetten Israels“ bezeichnete. Einige Anhänger der Republikanischen Partei unterstützten Naders Kandidatur, indem sie sich auf seinen Unterstützerlisten eintrugen, die für das Antreten in den einzelnen Bundesstaaten notwendig sind. Sie erhofften sich dadurch, den Herausforderer der Demokraten Kerry zu schwächen. | Ralph_Nader |
doc_247_n_1 | Von Beginn des Wahlkampfes an galt der ehemalige Vorsitzende der ukrainischen Nationalbank und ehemalige Ministerpräsident der Ukraine Wiktor Juschtschenko als einziger aussichtsreicher Gegenkandidat zu Wiktor Janukowytsch. Der als westlich orientiert geltende, mit einer Amerikanerin ukrainischer Abstammung verheiratete Politiker fand vor allem im Westen des Landes Wählerunterstützung. Juschtschenko wurde im Wahlkampf finanziell von der Soros-Stiftung unterstützt, die im US-amerikanischen Wahlkampf auch an den demokratischen Präsidentschaftskandidaten John Kerry Geld spendete. Im September 2004 erlitt Wiktor Juschtschenko eine Dioxinvergiftung. Es gibt bis heute keine gesicherten Erkenntnisse darüber, wer Juschtschenko vergiftet hat. Nach dem ersten Wahlgang sprachen einige seiner Gegenkandidaten Wahlempfehlungen für Juschtschenko aus, darunter die Sozialistische Partei der Ukraine mit deren Kandidat Oleksandr Moros, sowie der Kandidat Anatolij Kinach. Zur Wahl Juschtschenkos riefen auch die Klitschko-Brüder Witali und Wladimir auf. Auch die Sängerin Ruslana Lyschytschko, Gewinnerin des Eurovision Song Contest 2004, setzte sich für ihn ein. | Präsidentschaftswahl_in_der_Ukraine_2004 |
doc_247_n_2 | Im Jahr 1982 verzichtete Milliken auf eine erneute Kandidatur. Stattdessen wurde er später Mitglied des Vorstands von Chrysler. Außerdem war er Mitglied einer privaten Organisation zum Schutz der großen Seen (''Center for the Great Lakes''). Während der Präsidentschaftswahlen des Jahres 2004 verließ Milliken vorübergehend die Parteilinie und unterstützte den Demokraten John Kerry in dessen Wahlkampf gegen den republikanischen Präsidenten George W. Bush. Im Jahr 2008 war er wieder auf die Parteilinie eingeschwenkt und unterstützte den Wahlkampf von John McCain. Zusammen mit seiner Frau Helen Milliken hatte der frühere Gouverneur zwei Kinder; Sohn William und Tochter Elaine, die im Jahr 1993, im Alter von 45 Jahren, an Krebs gestorben ist. | William_Milliken |
doc_248_p_0 | Bevölkerungsdichte Israels 2008 Israel weist eine Bevölkerungsdichte von etwa 381 Einwohnern pro Quadratkilometer auf. Die Bevölkerungsdichte ist jedoch ungleich verteilt. Lebensfeindliche Gebiete wie die Negev-Wüste haben eine geringe Bevölkerungsdichte; die Golanhöhen sind ebenfalls eher schwach besiedelt. In Arava, dem am dünnsten besiedelten Teil des Landes, leben auf einem Quadratkilometer durchschnittlich nur 20 bis 30 Menschen. Der bei weitem größte Teil der Bevölkerung lebt in den Großstädten wie Tel Aviv-Jaffa, Rischon LeZion und Haifa an den Küstenregionen im Westen des Landes. Mit über 3000 Menschen pro Quadratkilometer sind dies die am dichtesten besiedelten Orte. Weitere dicht besiedelte Orte sind Jerusalem und das Umland der Stadt. Israel ist das am 33. dichtesten besiedelte Land der Erde und der am dichtesten besiedelte Staat des Nahen Ostens. Bei der Gründung des Staates im Jahre 1948 lebten etwa nur 30 Prozent der Einwohner in Städten, wobei der Unterschied zwischen Arabern und Juden groß war; etwa 75 Prozent der israelischen Juden lebten damals in Städten. Im Jahr 2013 hat der Urbanisierungsgrad nach Angaben der israelischen Regierung über 78 Prozent erreicht. Damit ist der Urbanisierungsgrad weitaus höher im Vergleich zu anderen Industriestaaten. Dies hat seine Ursache vor allem darin, dass die Städte bis in die 1960er Jahre der fast einzige besiedelbare Wohnraum in Israel waren. Zudem gab es bis zum Sechstagekrieg von 1967 immer wieder arabische Terroranschläge auf jüdische Siedlungen im Grenzland, bei denen zahlreiche Menschen starben und viele Familien flüchteten. Ermöglicht durch das Besiedeln lebensfeindlicher Zonen des Staatsgebiets sinkt seit Mitte der 1980er Jahre der Urbanisierungsgrad Israels wieder. | Israel |
doc_248_n_0 | North Carolina ist seit 1911 in 100 Countys untergliedert. Im Schnitt sind die Countys 1393,91 Quadratkilometer groß, der kleinste der Countys ist mit etwa 350 Quadratkilometern Clay County, der größte ist Dare County mit rund 2500 Quadratkilometern. Im bevölkerungsärmsten Verwaltungsbezirk, Tyrrell County, leben 4149 Menschen, im bevölkerungsreichsten County Mecklenburg leben 695.454 Menschen. Mecklenburg County verfügt zugleich auch mit 510,22 Einwohnern pro Quadratkilometer über die höchste Bevölkerungsdichte des Staates, am wenigsten besiedelt ist Hyde County mit 3,67 Einwohnern pro Quadratkilometer. Alle Countys des Bundesstaates werden in der Liste der Countys in North Carolina aufgeführt. | North_Carolina |
doc_248_n_1 | Kerman__Provinz_ Kerman () ist eine der 31 Provinzen (''Ostan'') des Iran, gelegen im Südosten des Landes. In der Provinz leben 3.164.718 Menschen (Volkszählung 2016). Die Fläche der Provinz erstreckt sich auf 180.836 Quadratkilometer. Die Bevölkerungsdichte beträgt 18 Einwohner pro Quadratkilometer. Durch Kerman führt die alte Straße von Teheran nach Pakistan und Afghanistan. Der in der Region zum Teil noch verbreitete Kerman-Dialekt der persischen Sprache ist für Iraner aus Teheran nur schwer verständlich. Die Kermanis sprechen einen uralten Dialekt (genauso die Menschen aus Yazd, Chorasan, Sistan und Balutschestan oder Fars, da hier die Ethnie der Perser im Iran zahlreich vertreten ist), der noch viele echte persische Begriffe beinhaltet. | Kerman__Provinz_
Kerman () ist eine der 31 Provinzen (''Ostan'') des Iran, gelegen im Südosten des Landes.
In der Provinz leben 3.164.718 Menschen (Volkszählung 2016). Die Fläche der Provinz erstreckt sich auf 180.836 Quadratkilometer. Die Bevölkerungsdichte beträgt 18 Einwohner pro Quadratkilometer.
Durch Kerman führt die alte Straße von Teheran nach Pakistan und Afghanistan. Der in der Region zum Teil noch verbreitete Kerman-Dialekt der persischen Sprache ist für Iraner aus Teheran nur schwer verständlich. Die Kermanis sprechen einen uralten Dialekt (genauso die Menschen aus Yazd, Chorasan, Sistan und Balutschestan oder Fars, da hier die Ethnie der Perser im Iran zahlreich vertreten ist), der noch viele echte persische Begriffe beinhaltet. |
doc_248_n_2 | Skyline von der Sydney Harbour Bridge aus gesehen Die Stadt erlebte im 19. und 20. Jahrhundert ein rasantes Bevölkerungswachstum. Lebten im Jahr 1800 erst 2.540 Menschen in Sydney, so waren es 1871 schon 135.000. Bis 1933 stieg die Bevölkerung der Stadt auf 1,2 Millionen. Im Jahr 1954 hatte Sydney 1,86 Millionen Einwohner. Bis 2006 verdoppelte sich diese Zahl auf 3,64 Millionen. Die Bevölkerungsdichte im Stadtgebiet (Urban Centre) liegt damit bei 2.188 Einwohnern pro Quadratkilometer. In der gesamten Metropolregion ''(Sydney Statistical Division)'' leben rund 4,92 Millionen Menschen (Stand 2015). Das sind etwa zwei Drittel der Bevölkerung von New South Wales. Die Bevölkerungsdichte der Region beträgt 339 Einwohner pro Quadratkilometer. In den ländlichen Regionen der Metropolregion leben etwa 480.000 Menschen. Dort liegt die Bevölkerungsdichte bei lediglich 46 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen der eigentlichen Stadt ohne Vorortgürtel ''(Urbanized Area)''. Bis 1871 handelt es sich um Schätzungen, von 1881 bis 2011 um Volkszählungsergebnisse. | Sydney |
doc_249_n_0 | Isham war zunächst Elektronik-Ingenieur, studierte dann aber theoretische Physik am Imperial College, wo er bei Paul Taunton Matthews 1969 promoviert wurde. Als Post-Doktorand war er ein Jahr bei Abdus Salam am ICTP in Triest. 1970 wurde er Lecturer am Imperial College und 1973 Reader in Angewandter Mathematik am King’s College London. 1976 war er wieder am Imperial College als Reader und 1982 als Professor für Theoretische Physik. Heute ist er dort Professor Emeritus. Er gilt schon seit mehreren Jahrzehnten als einer der führenden Wissenschaftler in der Quantengravitation, in die er neue mathematische Konzepte einführte, wie einen gruppentheoretischen Zugang zur Quantisierung. Seine Methoden fanden später in der Entwicklung der Schleifenquantengravitation durch Abhay Vasant Ashtekar und andere Verwendung. Er behandelte auch das Problem der Zeit in der Quantengravitation. Er schrieb frühe Arbeiten über Quantenfeldtheorie in gekrümmten Raumzeiten (wo er das Konzept der ''twisted quantum fields'' einführte) wie dem Anti-de-Sitter-Raum und konforme Anomalien. In den Grundlagen der Quantenmechanik lieferte er Beiträge zum ''Decoherent Histories'' Zugang (von Murray Gell-Mann, James Hartle, Robert Griffiths, Roland Omnès und anderen) mit einer von ihm entwickelten temporalen Quanten-Logik (HPO Formalismus, History Projection Operator). Er ist überzeugter Christ und befasst sich mit dem Verhältnis von Naturwissenschaft und Religion sowie mit Philosophie, wo er von C. G. Jung beeinflusst ist. In den 2000er Jahren verwendet er auch kategorientheoretische Konzepte (Topos Theorie) in der Formulierung fundamentaler physikalischer Theorien und der Quantengravitation. 2011 erhielt er die Dirac-Medaille des Institute of Physics. | Christopher_Isham |
doc_249_n_1 | Die Forschungsschwerpunkte von Kummer waren Hochenergiephysik, Quantenfeldtheorie, Mathematische Physik und Quantengravitation sowie der Theorie schwarzer Löcher. Er hat mehr als 170 Publikationen veröffentlicht. Seine bekannteste Arbeit aus der Quantenfeldtheorie, „Ghost Free Nonabelian Gauge Theory“, erschien 1975 in den Acta Physica Austriaca. In ihr wird die axiale Eichung untersucht, die frei von den sonst in Eichfeldtheorien auftretenden unphysikalischen Geist-Freiheitsgraden ist. Seine bekannteste Arbeit aus der Quantengravitation, „Dilaton gravity in two-dimensions“, erschien 2002 in Physics Reports. Die von ihm in diesen (und anderen) Arbeiten entwickelten Methoden werden auch heute noch von vielen Forschern im Bereich theoretische Physik verwendet. Es promovierten bei ihm u. a. Manfred Schweda, Anton Rebhan, Maximilian Kreuzer und Daniel Grumiller. Wolfgang Kummer baute an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften die Abteilung Elementarteilchenphysik auf. Von 1979 bis 1991 war er Leiter des interuniversitären Computerzentrums der TU, von 1981 bis 1987 war er Fachgruppenvorsitzenden der Physik. Zudem engagierte er sich in zahlreichen nationalen und internationalen Institutionen. Kummer war österreichischer Vertreter beim CERN Council, dessen Vizepräsident (1980–83) und dessen Präsident (1985–87). Zudem war er Mitglied im FWF-Kuratorium und der ESA. Er hatte Gastprofessuren an der University of Pennsylvania, CERN, Princeton University, Brookhaven National Laboratory BNL und der Universität Cambridge. | Wolfgang_Kummer__Physiker_ |
doc_249_n_2 | Ein Schwerpunkt ihrer Forschung sind Fragen in den Bereichen Quantengravitation und Grundlegung der Quantenmechanik. Dowker fokussiert sich hierbei auf den Kausalmengen-Ansatz zur Formulierung einer Theorie der Quantengravitation. Sie hat auch über verschiedene angrenzende Themen publiziert, wie z. B. Quanteninformationstheorie. Einiger ihrer Publikationen fallen in den Bereich mathematische Physik. Hier verbindet sie Physik mit Themen aus der Mathematik, welche sonst eher wenig Beachtung in den Naturwissenschaften finden, wie der mathematischen Logik und der Axiomatisierung sowie Grundlegung physikalischer Theorien. In diesem Zusammenhang gab sie auch einen Vortrag zum Thema ''QUANTUM + logic'' am Institute for Quantum Computing der University of Waterloo, sowie eine Vorlesung ''Dynamical logic'' auf der Konferenz ''Categories, Logic and Foundations of Physics II'' an der University of Oxford. Sie vertritt die Auffassung, dass ihr Ansatz eine Viele-Welten-Interpretation der Quantenmechanik ausschließt. | Fay_Dowker |
doc_250_p_0 | Von ihrem Hauptquartier in der Leadenhall Street in London organisierte sie die Gründung der britischen Kolonie Indien. Im Jahr 1718 erhielt die Gesellschaft ein kaiserliches Dekret vom Mogulkaiser in Indien, der sie von der Zahlung von Zöllen in Bengalen befreite. Dadurch erhielt sie einen bedeutenden Vorteil gegenüber ihren Konkurrenten. Ein entscheidender Sieg durch Sir Robert Clive, 1. Baron Clive in der Schlacht bei Plassey 1757 ließ die Britische Ostindien-Kompanie auch zu einem militärischen Machtfaktor werden. Bis zum Jahr 1760 konnten die Franzosen weitgehend aus Indien vertrieben werden. Nur an der Küste verblieben einige französische Handelsniederlassungen, so auch Pondicherry. Die Kompanie hatte auch Interessen entlang der Routen von Großbritannien nach Indien. Schon 1620 versuchte die Kompanie, die Gegend um den Tafelberg im heutigen Südafrika zu beanspruchen. Später besetzte und beherrschte sie St. Helena. Ebenso wurden Niederlassungen in Hongkong und Singapur etabliert. Die Kompanie engagierte William Kidd, um gegen die Piraterie vorzugehen. Ebenfalls erweiterte sie die Teeproduktion in Indien. Ein anderes denkwürdiges Ereignis in der Kompaniegeschichte war die Bewachung des Gefangenen Napoleon Bonaparte auf St. Helena. Auch bildeten ihre Waren den Gegenstand der Boston Tea Party in der Kolonie Amerika. Die Flagge der Britischen Ostindien-Kompanie soll als Vorlage für die US-Flagge ''Stars and Stripes'' gedient haben. Die britische Flagge stammt aus den Gründungsjahren im 17. Jahrhundert, ''Stars and Stripes'' wurde 1777 geschaffen. Die Werften der Ostindien-Kompanie dienten als Vorbild für diejenigen in Sankt Petersburg, Teile ihrer Verwaltung sind in der indischen Bürokratie erhalten geblieben und ihre Gesellschaftsstruktur war das erfolgreichste Modell einer Aktiengesellschaft. Die Tributforderungen von Managern der Kompanie an das Schatzamt in Bengalen trugen zur großen Hungersnot 1770 bis 1773 bei, die Millionen von Menschenleben forderte. | Britische_Ostindien-Kompanie |
doc_250_n_0 | Mir_Jafar Mir Jafar Ali Khan Bahadur (* 1691; † 5. Februar 1765) war der erste Nawab von Bengalen, der unter dem Einfluss der britischen Ostindien-Kompanie stand. Er regierte von 1757 bis 1760 sowie von 1763 bis 1765. In der Schlacht bei Plassey unterstützte er die britischen Truppen unter der Führung von Robert Clive, indem er einen Pakt mit ihnen schloss und sich mit seinen Soldaten gegen die Truppen des Nawab von Bengal Siraj-ud-Daula stellte. Als Belohnung wurde er nach der Schlacht von Plassey von den Briten als Nawab eingesetzt. Schon bald wehrte sich Mir Jafar gegen die harten wirtschaftlichen Auflagen der britischen Ostindien-Kompanie und schmiedete mit den Holländern einen Pakt gegen die Briten. Nach der Schlacht bei Chinsurah wurde er abgesetzt. Im Jahr 1763 konnte er das Vertrauen wiedergewinnen und war bis zu seinem Tod 1765 Nawab. Das Wort ''mirjafar'' wurde in Indien als Synonym für „Verräter“ verwendet. In dem Film ''Kampf um Indien'' aus dem Jahr 1935 wird Jafar von Cesar Romero dargestellt. | Mir_Jafar
Mir Jafar Ali Khan Bahadur (* 1691; † 5. Februar 1765) war der erste Nawab von Bengalen, der unter dem Einfluss der britischen Ostindien-Kompanie stand. Er regierte von 1757 bis 1760 sowie von 1763 bis 1765.
In der Schlacht bei Plassey unterstützte er die britischen Truppen unter der Führung von Robert Clive, indem er einen Pakt mit ihnen schloss und sich mit seinen Soldaten gegen die Truppen des Nawab von Bengal Siraj-ud-Daula stellte. Als Belohnung wurde er nach der Schlacht von Plassey von den Briten als Nawab eingesetzt.
Schon bald wehrte sich Mir Jafar gegen die harten wirtschaftlichen Auflagen der britischen Ostindien-Kompanie und schmiedete mit den Holländern einen Pakt gegen die Briten. Nach der Schlacht bei Chinsurah wurde er abgesetzt. Im Jahr 1763 konnte er das Vertrauen wiedergewinnen und war bis zu seinem Tod 1765 Nawab. Das Wort ''mirjafar'' wurde in Indien als Synonym für „Verräter“ verwendet.
In dem Film ''Kampf um Indien'' aus dem Jahr 1935 wird Jafar von Cesar Romero dargestellt. |
doc_250_n_1 | Die Ostindien-Kompanie erfuhr jedoch weiterhin Widerstand von einheimischen Herrschern. Robert Clive, 1. Baron Clive führte die Streitkräfte der Kompanie gegen Siraj-ud-Daula, der über französische Unterstützung verfügte, in der Schlacht bei Plassey 1757 zum Sieg. Hierdurch beseitigte er den letzten nennenswerten Widerstand in Bengalen. Dieser Sieg entfremdete die Briten und die Mogulkaiser, denen Siraj als autonomer Herrscher gedient hatte. Aber das Mogulkaiserreich befand sich nach dem Tod von Aurangzeb bereits im Niedergang und zerbrach in der Folge in Stücke und Enklaven. Nach der Schlacht von Baksar übergab der nur noch formal herrschende Kaiser, Shah Alam, die Verwaltungsrechte über Bengalen, Bihar und Orissa. So wurde Clive zum ersten britischen Gouverneur von Bengalen. Haidar Ali und Tipu Sultan, die legendären Herrscher von Mysore, machten den Briten das Leben schwer. Sie hatten sich mit den Franzosen verbündet und setzten ihren Kampf gegen die Kompanie mit den vier Kriegen von Mysore fort. Mysore wurde schließlich 1799 von den Briten eingenommen. Dabei wurde Tipu erschlagen. Mit dem allmählichen Machtverlust des Marathenreichs in der Folge des Krieges mit den Briten sicherten sich diese Bombay und dessen Umgebung. Bei diesen Feldzügen bewies Arthur Wellesley, der spätere Herzog von Wellington, das erste Mal seine Fähigkeiten, die schließlich zu seinem Sieg in Spanien und in der Schlacht bei Waterloo führten. Ein besonders bemerkenswertes Zusammentreffen von Streitkräften unter seinem Kommando war die Schlacht von Assaye. Damit sicherten sich die Briten das gesamte südliche Indien (mit Ausnahme der französischen Enklaven und einiger einheimischer Herrscher), Westindien sowie Ostindien. Die letzten Überreste der lokalen Verwaltung waren auf die nördlichen Regionen um Delhi, Avadh, Rajputana und Punjab begrenzt, wo sich die Präsenz der Kompanie inmitten der lokalen Auseinandersetzungen und zweifelhaften Schutzangeboten seitens der Kompanie immer weiter ausdehnte. 1848, nach dem Ersten und Zweiten Sikh-Krieg wurde auch der Punjab dem Gebiet der Kompanie angegliedert. Drohungen und Diplomatie verhinderten, dass die einheimischen Herrscher sich gegen die Kompanie verbünden konnten. In den hundert Jahren zwischen dem Sieg in der Schlacht von Plassey bis zum großen indischen Aufstand von 1857 entwickelte die Kompanie sich immer mehr von einer Handelsgesellschaft in einen Staat. | Britische_Ostindien-Kompanie |
doc_250_n_2 | Seit dem 10. Jahrhundert drang der Islam allmählich in Indien ein. Nach und nach gerieten zunächst der Punjab und später Kaschmir unter islamische Herrschaft und ein wesentlicher Teil der Bevölkerung nahm die islamische Religion an. Nach der Schlacht bei Panipat 1526 wurde das Mogulreich von islamischen Eroberern in Nordindien begründet, das zum Zeitpunkt seiner größten Ausdehnung um 1700 herum große Teile des indischen Subkontinents umfasste. Auch Kaschmir gehörte zum Mogulreich. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurde das Mogulreich zunehmend geschwächt, was Invasionen von außerhalb ermöglichte. Um die Mitte des 18. Jahrhunderts etablierte sich im Osten des Iran, in Afghanistan und Pakistan das Durrani-Reich, das auch die Kontrolle über Kaschmir gewann. Von Bengalen aus drang die Britische Ostindien-Kompanie vor. In der Schlacht bei Plassey 1757 besiegte ein britisches Kontingent unter Robert Clive eine weit größere Armee des Mogulherrschers, der anschließend ganz Bengalen an die Britische Ostindien-Kompanie abtreten musste. Das Mogulreich verfiel in den folgenden Jahrzehnten weiter und wurde nach dem Indischen Aufstand von 1857 ganz von den Briten annektiert. Auch das Durrani-Reich erwies sich als nicht sehr langlebig. 1819 wurde Kaschmir durch das Sikh-Reich im benachbarten Punjab erobert. Das Sikh-Reich geriet jedoch auch mit der Britischen Ostindien-Kompanie in Konflikt und wurde von dieser im Ersten Sikh-Krieg militärisch besiegt. Der Sieg der Briten wurde wesentlich durch den Verrat einzelner Heerführer in der Sikh-Armee begünstigt. Gewissermaßen als Belohnung für seinen Verrat erhielt der Heerführer Gulab Singh 1846 den Titel eines Maharadschas und das Herrschaftsgebiet über Jammu und Kashmir. Kurz danach brach ein Aufstand im Punjab aus, der dazu führte, dass der gesamte ehemalige Sikh-Staat nach dem Zweiten Sikh-Krieg von der Britischen Ostindien-Kompanie annektiert wurde. Jammu und Kashmir wurde ein Fürstenstaat innerhalb Britisch-Indiens unter der durch Gulab Singh begründeten hinduistischen Dynastie. | Kaschmir-Konflikt |
doc_251_p_0 | Zink Zink ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Zn und der Ordnungszahl 30. Zink wird zu den Übergangsmetallen gezählt, nimmt aber darin eine Sonderstellung ein, da es wegen der abgeschlossenen d-Schale in seinen Eigenschaften eher den Erdalkalimetallen ähnelt. Nach der veralteten Zählung wird die Zinkgruppe als 2. Nebengruppe bezeichnet (analog zu den Erdalkalimetallen als 2. Hauptgruppe), nach der aktuellen IUPAC-Nomenklatur bildet Zink mit Cadmium, Quecksilber und dem ausschließlich in der Forschung relevanten Copernicium die Gruppe 12. Es ist ein bläulich-weißes sprödes Metall und wird unter anderem zum Verzinken von Eisen und Stahlteilen sowie für Regenrinnen verwendet. Zink ist für alle Lebewesen essentiell und ist Bestandteil wichtiger Enzyme. Der Name Zink kommt von ''Zinke, Zind'' („Zahn, Zacke“), da Zink zackenförmig erstarrt. | Zink
Zink ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Zn und der Ordnungszahl 30. Zink wird zu den Übergangsmetallen gezählt, nimmt aber darin eine Sonderstellung ein, da es wegen der abgeschlossenen d-Schale in seinen Eigenschaften eher den Erdalkalimetallen ähnelt. Nach der veralteten Zählung wird die Zinkgruppe als 2. Nebengruppe bezeichnet (analog zu den Erdalkalimetallen als 2. Hauptgruppe), nach der aktuellen IUPAC-Nomenklatur bildet Zink mit Cadmium, Quecksilber und dem ausschließlich in der Forschung relevanten Copernicium die Gruppe 12. Es ist ein bläulich-weißes sprödes Metall und wird unter anderem zum Verzinken von Eisen und Stahlteilen sowie für Regenrinnen verwendet. Zink ist für alle Lebewesen essentiell und ist Bestandteil wichtiger Enzyme. Der Name Zink kommt von ''Zinke, Zind'' („Zahn, Zacke“), da Zink zackenförmig erstarrt. |
doc_251_n_0 | Diese heißen ''pekuliären Sterne'' wurden basierend auf ihren Spektren in 4 Hauptklassen unterteilt, obwohl manchmal auch nur 2 Klassifizierungssysteme benutzt werden: häufig starke und manchmal variable Absorptionsspektren von Zink, Strontium, Zirconium, Barium. Mangel an anderen Metallen wie z. B. Calcium und Scandium Ap- und Bp-Sterne zeigen Häufigkeiten an Metallen wie Strontium, Chrom und Europium auf; zusätzlich auch an Praseodym und Neodym Quecksilber-Mangan-Sterne mit auffallenden Spektrallinien durch ionisiertes Quecksilber. Überschuss an chemischen Elementen wie Phosphor, Mangan, Gallium, Strontium, Yttrium, Zirkonium, Platin und Quecksilber in der Sternatmosphäre Der Klassenname ergibt sich aus den Besonderheiten der jeweiligen Klasse im Vergleich zu den Hauptreihen-Sternen. | Pekuliärer_Stern |
doc_251_n_1 | Da Hexamolybdän erst 2007 entdeckt und als eigenständiges Mineral anerkannt wurde, ist er in der seit 2001 veralteten Systematik der Minerale nach Strunz (8. Auflage) nicht aufgeführt. Die seit 2001 gültige und von der International Mineralogical Association (IMA) verwendete 9. Auflage der Strunz’schen Mineralsystematik ordnet den Hexamolybdän ebenfalls in die Abteilung der „Metalle und intermetallische Verbindungen“ ein. Diese ist allerdings weiter unterteilt nach den in der Verbindung vorherrschenden Metallen, die entsprechend ihrer verwandten Eigenschaften in Metallfamilien eingeteilt wurden. Hexamolybdän ist hier entsprechend seiner Zusammensetzung in der Unterabteilung „Zink-Messing-Familie“ zu finden ist, wo er zusammen mit Cadmium, Titan und Zink die „Zink-Gruppe“ mit der System-Nr. ''1.AB.05'' bildet. Auch die vorwiegend im englischen Sprachraum gebräuchliche Systematik der Minerale nach Dana ordnet den Hexamolybdän in die Klasse und dort in die gleichnamige Abteilung der „Elemente“ ein. Hier ist er zusammen mit Osmium, Ruthenium, Rutheniridosmin, Hexaferrum und Garutiit in der „Osmiumgruppe (Raumgruppe P63/mmc)“ mit der System-Nr. ''01.02.02'' innerhalb der Unterabteilung „Elemente: Platingruppenmetalle und -legierungen“ zu finden. | Hexamolybdän |
doc_251_n_2 | Zinklegierung Als Zinklegierung bezeichnet man eine Verbindung oder Mischung des Zinks mit anderen Metallen. Die wichtigsten Zinklegierungen sind die mit Kupfer (Messing, Tombak), zu denen oft noch Zinn (Bronze usw.) hinzugefügt werden, auch Kupfer und Nickel (Neusilber). Außerdem ist Zink Bestandteil zahlreicher anderer Legierungen. So dient eine Legierung aus Aluminium, Kupfer und Zink zum Löten des Aluminiums, eine Legierung aus Antimon, Kupfer, Zink als Antifriktionsmetall, Legierungen aus Zink, Blei, Kupfer, Antimon zu Kattundruckwalzen und Zinkantimonlegierung zu Kartätschkugeln und Treibscheiben. Die Zinklegierung mit bis zu 15 % Aluminium, 1 % Kupfer und Magnesium bildet das Zinc Extrusion Product. Als Baumaterial findet Titanzink Verwendung, eine Legierung mit Kupfer, zu dem Zink eigentlich unverträglich ist. Der Einbau von Kupfer und Zink als Bauteil direkt nebeneinander führt zur Zerstörung des Zinks. Gleiches gilt, wenn Kupfer oberhalb von Zink angeordnet ist, und Niederschlagswasser vom Kupfer zum Zink hin fließt. Ursache dafür ist Bimetallkorrosion. Dem Britanniametall ähnlich, aber hochwertiger als dieses, sind Legierungen aus Zinn, Zink und Blei. Geschmolzenes Zink löst Eisen, und beim Verzinken des Eisens entsteht eine schwer schmelzbare Verbindung (Hartzink). | Zinklegierung
Als Zinklegierung bezeichnet man eine Verbindung oder Mischung des Zinks mit anderen Metallen.
Die wichtigsten Zinklegierungen sind die mit Kupfer (Messing, Tombak), zu denen oft noch Zinn (Bronze usw.) hinzugefügt werden, auch Kupfer und Nickel (Neusilber).
Außerdem ist Zink Bestandteil zahlreicher anderer Legierungen. So dient eine Legierung aus Aluminium, Kupfer und Zink zum Löten des Aluminiums, eine Legierung aus Antimon, Kupfer, Zink als Antifriktionsmetall, Legierungen aus Zink, Blei, Kupfer, Antimon zu Kattundruckwalzen und Zinkantimonlegierung zu Kartätschkugeln und Treibscheiben. Die Zinklegierung mit bis zu 15 % Aluminium, 1 % Kupfer und Magnesium bildet das Zinc Extrusion Product.
Als Baumaterial findet Titanzink Verwendung, eine Legierung mit Kupfer, zu dem Zink eigentlich unverträglich ist. Der Einbau von Kupfer und Zink als Bauteil direkt nebeneinander führt zur Zerstörung des Zinks. Gleiches gilt, wenn Kupfer oberhalb von Zink angeordnet ist, und Niederschlagswasser vom Kupfer zum Zink hin fließt. Ursache dafür ist Bimetallkorrosion.
Dem Britanniametall ähnlich, aber hochwertiger als dieses, sind Legierungen aus Zinn, Zink und Blei. Geschmolzenes Zink löst Eisen, und beim Verzinken des Eisens entsteht eine schwer schmelzbare Verbindung (Hartzink). |
doc_252_n_0 | Dieser Friedhof wurde auf dem Gelände des „Kanburi Basis Camp“ errichtet („Kanburi“ nannten die Kriegsgefangenen die Stadt Kanchanaburi). Es ist der größte Kriegsfriedhof der Alliierten. Hier sind 6991 alliierte Kriegsgefangene begraben (oder es wird ihrer gedacht), von denen bisher 4946 identifiziert sind: 3577 Briten, 1362 Australier, 1896 Niederländer, 104 Malayen, zwei Neuseeländer, ein Kanadier und ein Burmese sowie 35 unbekannter Herkunft. Gedacht wird auch 11 Soldaten der indischen Armee. Colin St Clair Oakes gestaltete den Friedhof. Am ANZAC Day (25. April) jedes Jahres findet hier die zentrale Gedenkveranstaltung statt. | Thailand-Burma-Eisenbahn |
doc_252_n_1 | Der australische Wirtschaftsminister Steven Ciobo besuchte vom 28. bis zum 29. April 2016 Brüssel, um Kontakte mit belgischen Geschäftsleuten zu knüpfen. Finanzminister Mathias Cormann, gebürtiger Belgier, leitete am ANZAC Day 2015 (25. April), die australische Delegation bei einer Gedenkfeier in Flandern. Der ANZAC Day ist der jährlich stattfindende, nationale Gedenktag Australiens, bei dem an die australischen, neuseeländischen und tongaischen Soldaten erinnert wird, die in einer verbündeten Streitmacht im Ersten Weltkrieg gefallen sind. Der Verteidigungsminister Kevin Andrews besuchte Belgien am ANZAC Day 2015. Der damalige Kronprinz und heutige König Philippe besuchte Australien im November 2012. | Australisch-belgische_Beziehungen |
doc_252_n_2 | Im britischen Empire wurde nach dem Ersten Weltkrieg ein nationaler Gedenktag, der 11. November, eingeführt, der von den meisten Commonwealth-Staaten beibehalten wird. Er wird ''Remembrance Day'' oder auch ''Armistice Day'' (deutsch: Waffenstillstandstag) genannt, weil am Ende des Ersten Weltkrieges der Waffenstillstand von Compiègne besagte, dass die Kriegshandlungen am „elften Tag des elften Monats um elf Uhr“ enden sollten. In Großbritannien wird das ''Remembrance Day Weekend'' begangen. Am 11. November werden zwei Schweigeminuten gehalten. Am nächstgelegenen Sonntag legt das Staatsoberhaupt in Gegenwart des Premierministers sowie von Veteranen am ''Kenotaph'' einen Strauß mit Mohnblumen nieder. Künstliche Mohnblumen zum Anstecken, sogenannte ''Remembrance Poppies'' („Erinnerungs-Mohnblumen“), werden durch Helfer des Veteranenverbandes der Royal British Legion verkauft und getragen. Die Mohnblume () soll – in Anlehnung an das Gedicht ''In Flanders Fields'' des Kanadiers John McCrae – an die vom Blut der Soldaten des Ersten Weltkrieges geröteten Felder Flanderns erinnern, weshalb der Gedenktag auch ''Poppy Day'' genannt wird. In London werden in der Nacht zu diesem Sonntag öffentliche Gebäude rot angestrahlt. In Kanada wird der Toten am Nationalen Kriegsdenkmal (''National War memorial'') auf dem Confederation Square in Ottawa gedacht. In den Wochen vor dem Remembrance Day verteilen Helfer und Mitglieder des Veteranenverbandes der Royal Canadian Legion gegen eine Spende künstliche Mohnblumen zum Anstecken, die von sehr vielen Kanadiern getragen werden. Die Schlacht bei Arras während des Ersten Weltkriegs gilt als inoffizielle Geburtsstunde Kanadas. In vielen Provinzen ist der 11. November ein Feiertag. In Südafrika wird der Toten am Sonntag nach dem 11. November am ''Kenotaph'' in Johannesburg und in der Hauptstadt Pretoria gedacht. In Australien und Neuseeland wird ebenfalls am 11. November der Toten gedacht. Außerdem wird am 25. April, dem Jahrestag der Landung auf der türkischen Halbinsel Gallipoli im Jahr 1915, der ''ANZAC Day'' begangen. | Volkstrauertag |
doc_253_n_0 | Schlacht_bei_Roche-aux-Moines Die Schlacht bei La Roche-aux-Moines war ein militärischer Zusammenstoß im mittelalterlichen Frankreich am 2. Juli 1214 zwischen dem französischen Kronprinzen Ludwig VIII. und dem englischen König Johann Ohneland vor den Mauern der Burg von La Roche-aux-Moines („Fels der Mönche“). Das Schlachtfeld, das heute den Namen Savennières trägt, lag unweit von Angers, in der historischen Provinz Anjou (Département Maine-et-Loire). Das besondere Merkmal dieser Schlacht war das Ausbleiben eines direkten Kampfes zwischen beiden Konfliktparteien. Sie wurde durch die vorzeitige Flucht Johann Ohnelands zugunsten des Prinzen von Frankreich entschieden. | Schlacht_bei_Roche-aux-Moines
Die Schlacht bei La Roche-aux-Moines war ein militärischer Zusammenstoß im mittelalterlichen Frankreich am 2. Juli 1214 zwischen dem französischen Kronprinzen Ludwig VIII. und dem englischen König Johann Ohneland vor den Mauern der Burg von La Roche-aux-Moines („Fels der Mönche“). Das Schlachtfeld, das heute den Namen Savennières trägt, lag unweit von Angers, in der historischen Provinz Anjou (Département Maine-et-Loire).
Das besondere Merkmal dieser Schlacht war das Ausbleiben eines direkten Kampfes zwischen beiden Konfliktparteien. Sie wurde durch die vorzeitige Flucht Johann Ohnelands zugunsten des Prinzen von Frankreich entschieden. |
doc_253_n_2 | Während die meisten Bischöfe nach Frankreich flüchteten, ging Poor zusammen mit Gilbert de Glanville, Bischof von Rochester nach Schottland. In den letzten Monaten hatte Poor mehrfach Kontakt zu Glanville gehabt. Beide Bischöfe waren im Januar 1209 vom Papst beauftragt worden, die Übergabe des Wittums an Berengaria von Navarra, der Witwe von König Richard, durch Johann Ohneland zu überwachen. Im Juli 1209 hatten sie vermutlich Johann Ohneland bei dessen erfolgreichen Feldzug gegen König Wilhelm I. von Schottland begleitet. Anscheinend waren sie danach in Nordengland geblieben, ehe sie im November 1209 mit Duldung des englischen Königs nach Schottland gingen. In der Folge lebte Poor im schottischen Kelso. Als Johann Ohneland die Rückgabe der Ländereien an seine Schwägerin Berengaria weiter hinauszögerte, verhängten Poor und Bischof Gilbert im Mai 1210 auf Anordnung des Papstes das Interdikt über die Besitzungen. 1212 beauftragte der päpstliche Legat Pandulf die beiden Bischöfe, die Schotten von ihrem Treueschwur gegenüber Johann Ohneland zu entbinden. Ob Poor dieser Aufforderung nachkam und sich aktiv an den Kirchensanktionen gegen Johann Ohneland beteiligte, ist nicht nachgewiesen. Bereits mehrere Monate vor der Unterwerfung Johann Ohnelands vor dem päpstlichen Legaten ließ der König am 13. Dezember 1212 Poors beschlagnahmte Temporalien seinem Verwalter übergeben. Nach der Unterwerfung des Königs am 15. Mai erhielt Poor die Güter am 18. Juli 1213 auch offiziell zurück, woraufhin Poor nach England zurückkehrte. In der folgenden Auseinandersetzung des Königs mit der Adelsopposition, bei der Anerkennung der Magna Carta und dem Ersten Krieg der Barone spielte Poor anscheinend keine Rolle mehr. Er starb Anfang Januar 1217 und wurde in Wilton beigesetzt. | Herbert_Poor |
doc_254_n_0 | Brian_Tracy Brian Tracy (* 27. November 1944 in Kanada) ist ein US-amerikanischer Sachbuch-Autor. Brian Tracy schrieb mehrere Bücher über Erfolg in der Wirtschaft, im Verkauf und in persönlicher Entwicklung. Er hält weltweit Vorträge, Seminare und ist Berater für Selbstentwicklung. Tracy lebt mit seiner Frau und vier Kindern im kalifornischen San Diego. Im Gouverneurswahlkampf seines Heimatstaates kandidierte Tracy im Jahre 2003 als unabhängiger Kandidat und selbstfinanziert für ein politisches Amt. Kurz vor Wahlkampfende stoppte er seine eigene Kampagne und empfahl die Wahl von Arnold Schwarzenegger zum Gouverneur. Er beherrscht diverse Sprachen fließend, darunter auch Deutsch, Spanisch und Französisch. Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt in den USA und dort in der Vermarktung von Büchern, Seminaren, Audiobüchern und Lernsystemen. Diverse Titel sind auch in deutscher Sprache erhältlich. | Brian_Tracy
Brian Tracy (* 27. November 1944 in Kanada) ist ein US-amerikanischer Sachbuch-Autor.
Brian Tracy schrieb mehrere Bücher über Erfolg in der Wirtschaft, im Verkauf und in persönlicher Entwicklung. Er hält weltweit Vorträge, Seminare und ist Berater für Selbstentwicklung. Tracy lebt mit seiner Frau und vier Kindern im kalifornischen San Diego. Im Gouverneurswahlkampf seines Heimatstaates kandidierte Tracy im Jahre 2003 als unabhängiger Kandidat und selbstfinanziert für ein politisches Amt. Kurz vor Wahlkampfende stoppte er seine eigene Kampagne und empfahl die Wahl von Arnold Schwarzenegger zum Gouverneur. Er beherrscht diverse Sprachen fließend, darunter auch Deutsch, Spanisch und Französisch. Sein Tätigkeitsschwerpunkt liegt in den USA und dort in der Vermarktung von Büchern, Seminaren, Audiobüchern und Lernsystemen. Diverse Titel sind auch in deutscher Sprache erhältlich. |
doc_254_n_1 | Der Kult um Schwarzenegger ebbte mit seinem verstärkten politischen Engagement etwas ab. Jedoch wird seiner Person nach wie vor Bedeutung und Interesse beigemessen, wie zahllose Parodien zeigen. Die Figur des vornehmlich in Actionfilmen auftretenden ''Rainier Wolfcastle'' in der amerikanischen Serie ''Die Simpsons'' basiert auf Schwarzenegger, in ''Die Simpsons – Der Film'' war Schwarzenegger selbst Präsident der USA. Selbiges wird auch in Demolition Man behauptet, in dem Sylvester Stallone als Hauptdarsteller zu sehen ist. Die steirischen ''Stoakogler'' bedachten ihn 1992 in ihrem Hit ''Steirermen san very good'' im Refrain. Anlässlich seines 60. Geburtstages im Juli 2007 veröffentlichte der österreichische Karikaturist Manfred Deix die satirische Bilderbuch-Biografie ''Arnold Schwarzenegger. Die nackte Wahrheit'' über sein Leben als „Bodybuilder, Mister Universum, Womanizer, Muttersohn, Barbar, Behindertenfreund und Gouverneur“, so Deix im Vorwort. Am 6. April 2013 trat Schwarzenegger für World Wrestling Entertainment bei deren Ruhmeshallenzeremonie auf und hielt die Laudatio für seinen langjährigen Freund Bruno Sammartino. Nur zwei Jahre später wurde er selbst als Ehrenmitglied in die Ruhmeshalle aufgenommen, die Laudatio hielt der mehrfache WWE Champion Triple H. Als Terminator (T-800) ist Arnold Schwarzenegger Teil des Computerspiels WWE 2K16 von World Wrestling Entertainment. Außerdem ist er beispielsweise in Terminator-Manier im Trailer zum Spiel zu sehen. Am 24. Mai 2019 veröffentlichte Arnold Schwarzenegger gemeinsam mit dem österreichischem Schlagerstar Andreas Gabalier einen Song mit dem Titel "Pump it Up". | Arnold_Schwarzenegger |
doc_254_n_2 | Austrian_World_Summit Monika Langthaler und Arnold Schwarzenegger bei der Klimakonferenz ''Austrian World Summit'' (2019) Der Austrian World Summit ist eine internationale Klimaschutzkonferenz, die seit 2017 jährlich in Wien stattfindet. Ziel ist es, Vertreter aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zusammenzubringen, um eine breite Allianz für den Klimaschutz zu schaffen sowie konkrete Lösungen für die Klimakrise aufzuzeigen. Organisiert wird die Klimakonferenz von der ''SCHWARZENEGGER CLIMATE INITIATIVE''. Die ersten drei Male wurde die Konferenz in der Wiener Hofburg abgehalten, bevor sie 2020 erstmals in der Spanischen Hofreitschule stattgefunden hat. Arnold Schwarzenegger war der Initiator der Konferenz und er organisiert sie gemeinsam mit Monika Langthaler, unter der Schirmherrschaft des österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen. | Austrian_World_Summit
Monika Langthaler und Arnold Schwarzenegger bei der Klimakonferenz ''Austrian World Summit'' (2019)
Der Austrian World Summit ist eine internationale Klimaschutzkonferenz, die seit 2017 jährlich in Wien stattfindet. Ziel ist es, Vertreter aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft zusammenzubringen, um eine breite Allianz für den Klimaschutz zu schaffen sowie konkrete Lösungen für die Klimakrise aufzuzeigen.
Organisiert wird die Klimakonferenz von der ''SCHWARZENEGGER CLIMATE INITIATIVE''. Die ersten drei Male wurde die Konferenz in der Wiener Hofburg abgehalten, bevor sie 2020 erstmals in der Spanischen Hofreitschule stattgefunden hat. Arnold Schwarzenegger war der Initiator der Konferenz und er organisiert sie gemeinsam mit Monika Langthaler, unter der Schirmherrschaft des österreichischen Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen. |
doc_255_n_0 | Die GP2X hat einen EXT-Erweiterungsanschluss auf der Unterseite des Geräts, in den man eine Reihe von verschiedener Anschlussmöglichkeiten findet (z. B. für USB-Host oder TV-Output). Auch der Anschluss einer Breakoutbox ist möglich, so dass vier USB-Geräte angeschlossen werden und direkt mit der GP2X kommunizieren können. Die einzige Einschränkung, die durch diese Schnittstelle entsteht, ist die Verfügbarkeit von Treibern. Der Anschluss ist nicht firmeneigen; die Spezifikationen diese Anschlusses sind völlig offen. | GP2X |
doc_255_n_1 | Der Begriff Auslagerungsdatei ist hauptsächlich durch das Betriebssystem Windows geprägt. Dieses verwaltet die Auslagerungsdatei selbstständig und passt sie dynamisch den Anforderungen an. Wird für die Ausführung eines Prozesses mehr Speicherplatz benötigt, wird die Auslagerungsdatei größer; wird später wieder weniger Speicherplatz gebraucht, wird sie verkleinert. Auch ist es möglich, die Auslagerungsdatei auf eine beliebige fixe Größe (ab 2 MB) einzustellen, was unter Umständen zu einem Leistungsgewinn führen kann. Eine Unterscheidung zwischen dem physischen Arbeitsspeicher und der Auslagerungsdatei findet aus Sicht der Anwendungen nicht statt. Die Anwendungen verwenden den virtuellen Speicher vollkommen transparent. Unter Windows 2000, XP, Vista, 7 und 8 heißt die Auslagerungsdatei ''pagefile.sys''. Dieser Name kann jedoch in der Registrierungsdatenbank geändert werden. Es ist auch möglich, die Auslagerungsdatei zu deaktivieren, was jedoch nur sinnvoll ist, wenn der physische Speicher nie vollständig aufgebraucht wird. ReadyBoost ist eine von Microsoft unter Windows Vista eingeführte Technologie, die es erlaubt, auf einem schnellen Flash-Speicher (z. B. einem USB-Stick) Dateien (damit unter anderem die Auslagerungsdatei) zu cachen und dadurch den Zugriff zu beschleunigen. | Auslagerungsdatei |
doc_255_n_2 | Die Programmierung des BBC micro:bit erfolgt über verschiedene Entwicklungsumgebungen, die unter anderem JavaScript und MicroPython unterstützen und teilweise eine blockbasierte visuelle Softwareentwicklung ermöglichen, zum Beispiel Open Roberta vom Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme. Die Entwicklungsumgebungen laufen als Webanwendungen in einem Webbrowser. Nach dem Anschluss an einen PC über die USB-Schnittstelle wird der BBC micro:bit als USB-Datenträger verwaltet, auf welchen die Programme übertragen werden. Diese starten unmittelbar nach dem Einschalten beziehungsweise Neustart des Systems. | BBC_micro_bit |
doc_256_n_0 | Eine hohe Verbrechens- und Mordrate, insbesondere unter Schwarzen, die gewalttätigen Auseinandersetzungen um MOVE, das langjährige Verfahren um Abu-Jamal und ein aufsehenerregender Brutalitäts- und Korruptionsskandal innerhalb der Polizei aus dem Jahr 1990 führten zu öffentlichen Debatten in Philadelphia. Es ging dabei um eine einseitige Sichtweise der Polizeikräfte gegenüber Afroamerikanern wie auch Klagen über die mangelnde Bereitschaft der schwarzen Gemeinde, insbesondere der Männer, sich an der öffentlichen Sicherheit zu beteiligen. Am 12. September 2007 rief Polizeichef Sylvester Johnson 10.000 Afroamerikaner Philadelphias auf, demonstrativ entlang der Straßen der Stadt zu patrouillieren, um Verbrechen zu verhindern. Johnson unternahm diese Aktion namens „Call to Action: 10,000 Men, It's a New Day“, um den überproportional hohen Anteil schwarzer Mordopfer zu verringern. Dennis Muhammad als lokaler Vertreter der Nation of Islam und Philadelphias Bürgermeister John F. Street unterstützten das Projekt. Der Aufruf stand auch in Zusammenhang mit der unter anderem beim Fall Abu-Jamal konstatierten Weigerung der schwarzen Gemeinde, mit den Sicherheitsbehörden in Philadelphia zu kooperieren oder dort mitzuarbeiten. | Mumia_Abu-Jamal |
doc_257_n_1 | Als Magnat mit Besitzungen in England und in Schottland sowie als Verwandter des englischen Königs Johann Ohneland war Alan ein einflussreicher Adliger. Er war zwar gegenüber dem schottischen König, seinem Oberherrn, loyal, verfolgte aber auch eigene Ziele. Als Lord of Galloway hatte er beträchtliche militärische Mittel zur Verfügung. König Johann versuchte 1210 erfolglos, von Alan die Unterstützung seiner Flotte für seinen Feldzug gegen die Familie ''Lacy'' in Ulster zu bekommen. Den Feldzug des Königs nach Wales 1211 wollte Alan dagegen mit 1000 Soldaten unterstützen, doch der Feldzug wurde schließlich abgesagt. König Johann belohnte ihn 1212 mit der Belehnung der irischen Herrschaft Antrim. Der König wollte damit auch Alans Unterstützung im Kampf gegen die einheimischen irischen Häuptlinge zu gewinnen. Gegenüber den schottischen Königen war Alan nur zur losen Anerkennung von deren Oberherrschaft und nicht als feudaler Vasall verpflichtet. Damit konnte er eine unabhängige Politik betreiben, solange er nicht gegen die Interessen der schottischen Könige verstieß. Als Johann Ohneland im Juni 1215 in Runnymede von einer englischen Adelsopposition zur Akzeptanz der Magna Carta gezwungen wurde, gehörte Alan zu seinem Gefolge. Als aber der schottische König Alexander II. die englische Adelsopposition im Krieg der Barone gegen Johann Ohneland unterstützte, stellte sich auch Alan auf die Seite der Rebellen. Unter seiner Führung besetzten die Schotten 1215 Cumberland und Westmorland, ehe die Gebiete nach dem 1217 geschlossenen Frieden wieder an England fielen. | Alan__Lord_of_Galloway |
doc_257_n_2 | William Brewer war der zweite Sohn des königlichen Beamten William Brewer und von dessen Frau Beatrice de Valle. Sein Vater gehörte zu den wichtigsten und mächtigsten Beamten während der Herrschaft von König Johann Ohneland und während der Minderjährigkeit von Heinrich III. Ihm war es gelungen, aus dem Ritterstand zum reichen Baron aufzusteigen und einen beträchtlichen Grundbesitz vor allem in Südwestengland aufzubauen. Als jüngerer Sohn diente William zunächst als Militär. 1197 gehörte er zum Heer von König Richard I. in Frankreich. Während des Kriegs von König Johann Ohneland gegen den französischen König Philipp II. geriet William in der Normandie in Gefangenschaft. Um das Lösegeld für seine Freilassung aufzubringen, lieh der englische König seinem Vater im Juni 1204 1000 Mark. Im Gegenzug sollte William jedes Jahr zwei Wochen lang im Schatzamt arbeiten. 1205 erhielt sein Vater vom König noch weitere 700 Mark für das Lösegeld. | William_Brewer__Adliger____1232_ |
doc_258_n_0 | Baden Baden-Powell diente von 1882 bis 1902 in der British Army und stieg bis in den Rang eines Major auf. Er nahm am Zweiten Burenkrieg teil und war einer der ersten, der die Bedeutung von Stacheldraht in militärischen Konflikten erkannte. Stacheldrahtverhaue waren im Verlauf dieses Konflikts von Briten eingesetzt worden, um die Bewegungsfreiheit der Buren einzuschränken. Im Verlauf des Krieges waren nicht weniger als 3700 Meilen von den Briten errichtet worden. Die Kosten für dieses System, mit denen die Briten schließlich das Veld unter ihre Kontrolle brachten, betrugen 300.000 Pfund, nur ein Bruchteil der britischen Kriegskosten von mehr als 200 Millionen Pfund. Weitsichtig hielt Baden-Powell bereits 1903, kurz nach Ende des Konflikts fest: Nach dem Ende seiner aktiven militärischen Karriere war Baden-Powell zunächst Vorsitzender und dann später District Commissioner eines Londoner Stadtteils, zwischen 1918 und 1935 dann District Commissioner des Sevenoaks Districts Cent sowie von 1923 bis zu seinem Tode Beauftragter für Luftfahrt (Headquarters Commissioner for Aviation). | Baden_Baden-Powell |
doc_258_n_1 | Diese Rede wurde im Westen erst rezipiert, nachdem unabhängige Fachleute und NATO-Auswerter deutlich machten, dass Russland den Krieg in der Ukraine gemäß dieser Maßnahmen und Taktiken führt. Die dargelegte Sichtweise wird als „Gerassimow-Doktrin“ (engl.: ''Gerasimov doctrine'') bezeichnet. Der Schöpfer des Begriffs, der Historiker und Politikwissenschaftler Mark Galeotti relativierte den Begriff später und merkte an, dass eine „Gerassimow-Doktrin“ nicht existiere. Gerassimow selbst beschreibe in seiner Rede vielmehr die westliche Handlungsweise in der Ukraine und Syrien aus russischer Sicht. Ebenso sei Gerassimow kein Militärtheoretiker und der Begriff stelle die tatsächlichen Entscheidungsprozesse der militärischen und politischen Elite Russlands falsch dar. Dazu stellt die ''Zeitschrift für Innere Führung'' fest: | Waleri_Wassiljewitsch_Gerassimow |
doc_258_n_2 | In seinem Werk ''"Neuordnung der Weltpolitik"'' (C.H. Beck, Februar 2001) setzt sich Werner Link mit den Grundproblemen globaler Politik Ende des 20./Anfang des 21. Jahrhunderts auseinander. Dabei stellt er die Diskrepanzen zwischen Globalisierung und Regionalisierung, Vereinheitlichung und Differenzierung sowie Hegemonie und Gleichgewicht der kompetitiven Kooperation zwischen großen Mächten und Regimen gegenüber. Zentrale Fragestellung hierbei ist, inwiefern sich die politische Landschaft internationaler Beziehungen nach dem Ende des Ost-West-Konflikts, d. h. Ende der bipolaren Weltpolitik, verändert hat. Des Weiteren fragt sich Link mit Blick auf die Zukunft, welche Auswirkungen das Ende des „Gleichgewichts des Schreckens“ auf die Menschenrechte, die Weltzivilisation, den Kulturenkampf, der Bedrohung transnationaler Wirtschaftsunternehmen hat und stellt Überlegungen an, welche Rolle der Territorialstaat zukünftig dabei einnehmen wird. | Werner_Link |
doc_259_n_1 | Maiga studierte an der Universität Paris-Süd. Vom 5. April 2011 bis 21. März 2012 war Maiga Außenminister von Mali. Während des Putsch in Mali 2012 begann er einen Hungerstreik mit verschiedenen anderen vorherigen Ministern in Mali. Als Nachfolger von Abdoulaye Idrissa Maïga war er ab Dezember 2017 Premierminister von Mali. Am 18. April 2019 trat er zusammen mit seinem Kabinett zurück. Zuvor hatte es nach einem am 23. März 2019 in der Region Mopti durch Milizionäre verübten Massaker an rund 160 Hirten der Fulani Demonstrationen gegen die Regierung gegeben. Zu seinem Nachfolger wurde am 22. April 2019 Boubou Cissé ernannt. | Soumeylou_Boubèye_Maïga |
doc_260_n_0 | Cereatae Cereatae war in der Antike ein Dorf ca. 100 km östlich von Rom im Gebiet von Arpinum, das der Ceres geweiht war. Es lag im heutigen Gemeindegebiet von Veroli. 156 v. Chr. wurde hier der Feldherr Gaius Marius geboren, dem zu Ehren es den Zusatz ''Cereatae Marianae'' bekam. Mit diesem Namen erlangte es das Stadtrecht. Vermutlich wurde die Stadt in der Völkerwanderungszeit aufgegeben. Erst um 1035 wurde in den Ruinen das Kloster Casamari gegründet, dessen Name auf Gaius Marius (Casa Mari = Haus des Marius) zurückgeht. In einem Museum im Kloster werden Funde aus Cereatae gezeigt. | Cereatae
Cereatae war in der Antike ein Dorf ca. 100 km östlich von Rom im Gebiet von Arpinum, das der Ceres geweiht war. Es lag im heutigen Gemeindegebiet von Veroli.
156 v. Chr. wurde hier der Feldherr Gaius Marius geboren, dem zu Ehren es den Zusatz ''Cereatae Marianae'' bekam. Mit diesem Namen erlangte es das Stadtrecht.
Vermutlich wurde die Stadt in der Völkerwanderungszeit aufgegeben. Erst um 1035 wurde in den Ruinen das Kloster Casamari gegründet, dessen Name auf Gaius Marius (Casa Mari = Haus des Marius) zurückgeht. In einem Museum im Kloster werden Funde aus Cereatae gezeigt. |
doc_260_n_1 | Er war 89 oder 88 v. Chr. Prätor und in den folgenden Jahren Promagistrat mit militärischem Kommando. Im Jahr 88 v. Chr. kämpfte er im Bundesgenossenkrieg in Apulien und nahm Venusia ein. In einer Schlacht besiegte er den Feldherrn der Marser, Quintus Poppaedius Silo, der dabei umkam. Nachdem Sulla in den Osten gegen Mithridates abgezogen war, bedrohten die Popularen unter der Führung Cinnas und Marius' Rom. Metellus Pius führte damals gerade Krieg gegen die Samniten und wurde vom Senat angewiesen, mit dem Stamm Frieden zu schließen, um dann die Hauptstadt gegen die Popularen schützen zu können. Jedoch schienen ihm die Friedensbedingungen unannehmbar, weshalb sich die Samniten kurz darauf mit den Popularen einigten. Zurück in Rom gehörte er zu jener Senatsgesandtschaft, die erfolglos mit Cinna verhandelte. Nach der Einnahme Roms durch diesen zog er sich nach Nordafrika zurück, wo seine Familie durch zahlreiche Klienten unterstützt wurde. Er versuchte dort eine Armee auszurüsten, bis er von dem cinnanischen Feldherrn Gaius Fabius Hadrianus vertrieben wurde und wahrscheinlich nach Ligurien floh. | Quintus_Caecilius_Metellus_Pius |
doc_260_n_2 | Belger Belger oder Belgen (lateinisch ''Belgae'') ist die Bezeichnung, die der römische Feldherr und Autor Gaius Iulius Caesar den gallischen Stämmen nördlich der Flüsse Sequana (Seine) und Matrona (Marne) gab. Ihr Siedlungsgebiet lag ursprünglich zwischen Seine und Rhein. Caesar unterschied die ''Belger'' von den Galliern und Aquitaniern, den anderen Stammesgruppen in dem von Rom als Gallien bezeichneten Gebiet, welches das heutige Frankreich samt einiger angrenzender Gebiete umfasste. Der heutige Staat Belgien, der so erst seit 1830 existiert, wurde historisierend nach den teilweise im heutigen Gebiet ansässigen Belgern benannt; eine durchgehende historische Verbindung von den ''Belgern'' zu den heutigen Belgiern existiert nicht. | Belger
Belger oder Belgen (lateinisch ''Belgae'') ist die Bezeichnung, die der römische Feldherr und Autor Gaius Iulius Caesar den gallischen Stämmen nördlich der Flüsse Sequana (Seine) und Matrona (Marne) gab. Ihr Siedlungsgebiet lag ursprünglich zwischen Seine und Rhein. Caesar unterschied die ''Belger'' von den Galliern und Aquitaniern, den anderen Stammesgruppen in dem von Rom als Gallien bezeichneten Gebiet, welches das heutige Frankreich samt einiger angrenzender Gebiete umfasste.
Der heutige Staat Belgien, der so erst seit 1830 existiert, wurde historisierend nach den teilweise im heutigen Gebiet ansässigen Belgern benannt; eine durchgehende historische Verbindung von den ''Belgern'' zu den heutigen Belgiern existiert nicht. |
doc_261_n_0 | Im Jahre 1974 wurde Haile Selassie vom ''Derg'', einer von Mengistu Haile Mariam angeführten pro-sowjetischen marxistisch-leninistischen Militärjunta, abgesetzt. Die Monarchie wurde abgeschafft und ein realsozialistisches Einparteiensystem etabliert. Haile Selassie wurde inhaftiert und starb unter ungeklärten Umständen. Eritrea blieb auch nach dem Ende des Kaiserreiches Teil Äthiopiens. Es erhielt seine Unabhängigkeit 1993, zwei Jahre nach dem Ende des Eritreischen Unabhängigkeitskrieges | Kaiserreich_Abessinien |
doc_261_n_2 | Die Streitkräfte des Kaiserreichs Abessiniens hatten eine lange Geschichte. Abessinien wurde der Legende nach um 980 vor Christus gegründet und bestand bis zum Jahr 1974. Den Truppen des Kaiserreichs gelang es bis zur Britischen Äthiopienexpedition von 1868, ihr Territorium stets erfolgreich zu verteidigen. Der Selbstmord Tewodros II. nach der Niederlage 1868 führte vorerst zu inneren Machtkämpfen. Aber bereits unter der Herrschaft des Kaisers Menelik II. eroberte das kaiserliche Heer das vierfache des ursprünglichen Territoriums. Während des Italienisch-Äthiopischen Krieges 1895/96 eroberte es mehrere kleinere Gebiete auf dem Gebiet der heutigen Staaten Eritrea, Sudan und Somalia und schlug mit einer Mannstärke von rund 100.000 die Streitkräfte des Königreich Italiens vernichtend. Während der Modernisierungen unter Haile Selassie wurde die Armee seit 1917 (Bildung der Gardeeinheit ''Kebur Zabagna'') umfassend neu aufgestellt, wurde aber während des Abessinienkriegs 1935/36 von den Streitkräften des faschistischen Italien (u. a. durch Giftgas-Einsatz) besiegt. Äthiopien wurde kurzzeitig Teil Italienisch-Ostafrikas. Von 1940 bis 1941 befreiten geflüchtete Einheiten Haile Selassies zusammen mit Truppen des Britischen Empire Abessinien. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1952 die ehemalige italienische Kolonie Eritrea Teil des Staatsgebiets und von der Armee besetzt. Sie richtete sich dort mehrere Militärstützpunkte ein; die erste Marine Afrikas wurde gegründet. In den 1960er Jahren wurden die Streitkräfte mit israelischer Hilfe erneut modernisiert. Nach dem Sechstagekrieg 1967 wurden auf einigen Inseln der Provinz Eritrea Militärstützpunkte für die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte eingerichtet, was vor allem von der arabischen Seite kritisiert wurde. Nach Spannungen mit Kaiser Haile Selassie beteiligten sich Teile der Armee am Sturz der Monarchie. Das neue kommunistische Regime (Derg) beseitige die Streitkräfte und gründete mit finanzieller und militärischer Hilfe der Sowjetunion eine komplett neue Armee, die ''Streitkräfte der Demokratischen Volksrepublik Äthiopien''. Diese wurden nach dem Sieg der Revolutionären Demokratischen Front der Äthiopischen Völker 1991 von den ''Ethiopian National Defense Forces'' abgelöst. | Kaiserliche_Armee_Abessiniens |
doc_262_n_0 | Dave_Coverly Dave Coverly (* 1964) ist ein US-amerikanischer Cartoonist. Coverly, der in Michigan aufwuchs, absolvierte ein Philosophie-Studium an der Eastern Michigan University in Ypsilanti. Er studierte danach Englisch an der Indiana University. Er nahm Ein Jahr Auszeit und betätigte sich als Art-Director und Karikaturist. Um 1990 kam er wieder nach Indiana und wurde Karikaturist bei ''The Herald-Times'' in Bloomington. Seit 1994 zeichnet er für ''Creators Syndicate'' die Cartoon-Serie ''Speed Bump'', welche mittlerweile in 400 Tageszeitungen publiziert wird. Über ''Speed Bump'' sagte Coverly: "Wäre das Leben ein Film, dies wären die Outtakes. | Dave_Coverly
Dave Coverly (* 1964) ist ein US-amerikanischer Cartoonist.
Coverly, der in Michigan aufwuchs, absolvierte ein Philosophie-Studium an der Eastern Michigan University in Ypsilanti. Er studierte danach Englisch an der Indiana University. Er nahm Ein Jahr Auszeit und betätigte sich als Art-Director und Karikaturist. Um 1990 kam er wieder nach Indiana und wurde Karikaturist bei ''The Herald-Times'' in Bloomington. Seit 1994 zeichnet er für ''Creators Syndicate'' die Cartoon-Serie ''Speed Bump'', welche mittlerweile in 400 Tageszeitungen publiziert wird. Über ''Speed Bump'' sagte Coverly: "Wäre das Leben ein Film, dies wären die Outtakes. |
doc_262_n_1 | Sandy studierte visuelle Kommunikation an der Bezalel Academy of Arts and Design in Jerusalem. Bereits als Student gab er das Comic-Magazin ''Penguins' Perversions'' heraus, von dem 21 Ausgaben erschienen. 2003 gründete er mit vier befreundeten Künstlern die Dimona Comix Group, die in Englisch publiziert, um ein internationales Publikum anzusprechen. Die Comic-Anthologien thematisieren vor allem die Entfremdungen und Ängste junger Israelis im derzeitigen Nahostkonflikt. Neben der Arbeit für Dimona publiziert Sandy auch auf Hebräisch. Gemeinsam mit Uri Ashi gründete er 2004 Ashisandy Studios, die unter anderem illustrierte Neuübersetzungen von klassischen Kinderbüchern herausgeben. Seine Arbeiten erschienen auch in verschiedenen Tageszeitungen in Israel, etwa Jedi’ot Acharonot, Haaretz oder The Marker. Er gilt als Repräsentant des Aktivisten-Flügels der aktuellen israelischen Comic-Szene, mit kompromisslosem schwarzen Humor, der die Entstehung einer Generation von nihilistischen Jugendlichen vorwegnahm und beeinflusste, die die bestehenden Ideale ablehnt. | Amitai_Sandy |
doc_262_n_2 | Tell__Nigeria_ Tell ist ein englischsprachiges, wöchentlich erscheinendes Magazin in Nigeria, das in Ikeja herausgegeben wird. Die erste Ausgabe von Tell erschien am 8. April 1991 beim Verlag ''TELL Communications Ltd'', der auch das ''Broad Street Journal'' publiziert. Die Zeitung nennt sich ''„Nigeria's independent weekly“'' und sieht sich als Sprachrohr des nigerianischen Volkes. Tell erreicht eine ungefähre Auflage von 80.000 Exemplaren, von denen 60.000 in Nigeria verkauft werden. Als regierungskritische Zeitung wurde Tell zur Zeit der Militärdiktatur Sani Abachas vom nigerianischen Inlandsnachrichtendienst State Security Service schikaniert. Im Dezember 1995 wurden Razzien in der Druckerei von Tell durchgeführt, 55.000 Ausgaben beschlagnahmt und mehrere Journalisten verhaftet. Auch der Chefredakteur Nosa Igiebor wurde am 23. Dezember 1995 inhaftiert, am 24. Juni 1996 aber wieder freigelassen. | Tell__Nigeria_
Tell ist ein englischsprachiges, wöchentlich erscheinendes Magazin in Nigeria, das in Ikeja herausgegeben wird.
Die erste Ausgabe von Tell erschien am 8. April 1991 beim Verlag ''TELL Communications Ltd'', der auch das ''Broad Street Journal'' publiziert. Die Zeitung nennt sich ''„Nigeria's independent weekly“'' und sieht sich als Sprachrohr des nigerianischen Volkes. Tell erreicht eine ungefähre Auflage von 80.000 Exemplaren, von denen 60.000 in Nigeria verkauft werden.
Als regierungskritische Zeitung wurde Tell zur Zeit der Militärdiktatur Sani Abachas vom nigerianischen Inlandsnachrichtendienst State Security Service schikaniert. Im Dezember 1995 wurden Razzien in der Druckerei von Tell durchgeführt, 55.000 Ausgaben beschlagnahmt und mehrere Journalisten verhaftet. Auch der Chefredakteur Nosa Igiebor wurde am 23. Dezember 1995 inhaftiert, am 24. Juni 1996 aber wieder freigelassen. |
doc_263_p_0 | Beleuchtung Außenbeleuchtung des Kölner Doms Der Begriff Beleuchtung bezeichnet die Lichterzeugung mithilfe einer künstlichen Lichtquelle ''(Beleuchtungsanlage)'' sowie die folgende Sichtbarmachung von Objekten, die nicht selbst leuchten. Dieses Kunstlicht macht den Menschen unabhängig von natürlichen Lichtquellen (in erster Linie der Sonne) und dient der Verbesserung der Sehleistung (visuelle Wirkung). Sie kann den circadianen Rhythmus beeinflussen (biologische Wirkung) und das Wohlbefinden steigern (emotionale Wirkung). Die frühgeschichtliche Nutzung des offenen Feuers stellt die erste und gleichzeitig einfachste Form der Beleuchtung dar. Im weiteren Verlauf der Menschheitsgeschichte wurden insbesondere ab dem 18. Jahrhundert, verbunden mit der Entwicklung neuer Techniken und Werkstoffe, zusätzliche Möglichkeiten durch elektrische Beleuchtung entwickelt. Es wird angestrebt die Beleuchtung hinsichtlich Energieverbrauch, Wirkungsgrad und Lebensdauer zu optimieren und die Lichtqualität zu verbessern. In der Beleuchtungstechnik wird grundsätzlich zwischen der Innen- und der Außenbeleuchtung unterschieden. Die Innenbeleuchtung umfasst sowohl Wohnräume als auch Arbeitsstätten aller Art sowie öffentliche Räume, wie etwa Restaurants oder Theater. Zur Außenbeleuchtung gehören im Wesentlichen die Straßenbeleuchtung, die Beleuchtung von Bauten (siehe Belichtung (Architektur)) und die von Sportstätten. Verschiedene Normen, die zum größten Teil auf europäischer Ebene harmonisiert sind, regeln die einzelnen Anwendungsgebiete und legen quantitative und qualitative Anforderungen für Beleuchtungsanlagen fest. | Beleuchtung
Außenbeleuchtung des Kölner Doms
Der Begriff Beleuchtung bezeichnet die Lichterzeugung mithilfe einer künstlichen Lichtquelle ''(Beleuchtungsanlage)'' sowie die folgende Sichtbarmachung von Objekten, die nicht selbst leuchten. Dieses Kunstlicht macht den Menschen unabhängig von natürlichen Lichtquellen (in erster Linie der Sonne) und dient der Verbesserung der Sehleistung (visuelle Wirkung). Sie kann den circadianen Rhythmus beeinflussen (biologische Wirkung) und das Wohlbefinden steigern (emotionale Wirkung).
Die frühgeschichtliche Nutzung des offenen Feuers stellt die erste und gleichzeitig einfachste Form der Beleuchtung dar. Im weiteren Verlauf der Menschheitsgeschichte wurden insbesondere ab dem 18. Jahrhundert, verbunden mit der Entwicklung neuer Techniken und Werkstoffe, zusätzliche Möglichkeiten durch elektrische Beleuchtung entwickelt. Es wird angestrebt die Beleuchtung hinsichtlich Energieverbrauch, Wirkungsgrad und Lebensdauer zu optimieren und die Lichtqualität zu verbessern.
In der Beleuchtungstechnik wird grundsätzlich zwischen der Innen- und der Außenbeleuchtung unterschieden. Die Innenbeleuchtung umfasst sowohl Wohnräume als auch Arbeitsstätten aller Art sowie öffentliche Räume, wie etwa Restaurants oder Theater. Zur Außenbeleuchtung gehören im Wesentlichen die Straßenbeleuchtung, die Beleuchtung von Bauten (siehe Belichtung (Architektur)) und die von Sportstätten. Verschiedene Normen, die zum größten Teil auf europäischer Ebene harmonisiert sind, regeln die einzelnen Anwendungsgebiete und legen quantitative und qualitative Anforderungen für Beleuchtungsanlagen fest. |
doc_263_n_0 | Straßenbeleuchtung in der Innenstadt Beleuchtungsanlagen, die unter freiem Himmel oder im Außenbereich betrieben werden, gehören zur Außenbeleuchtung. Gegenüber der Innenbeleuchtung erfordert die Außenbeleuchtung eine höhere Schutzart der Leuchten, da sie besser vor Berührung und Eindringen von Fremdkörpern sowie Feuchtigkeit geschützt werden muss. Zu den Anwendungsbereichen zählen Straßen, Wege und Plätze sowie Parkanlagen und Gärten. Außenbeleuchtung dient außerdem der Beleuchtung von Sportstätten, Tunneln und Unterführungen sowie der Anstrahlung von Fassaden und Objekten im Freien. Ein weiterer wichtiger Bereich sind Arbeitsstätten im Freien, wie beispielsweise Containerbahnhöfe, Hafenanlagen, Baustellen, Chemieanlagen oder Tankstellen. Besonders die Außenbeleuchtung verursacht Lichtverschmutzung. | Beleuchtung |
doc_263_n_1 | Lübeck gehörte zu den ersten Städten in Deutschland, die eine öffentliche Stromversorgung aufbauten. Lübeck war die erste Stadt, die dies in eigener Regie (also durch einen stadteigenen Betrieb) tat. Nachdem 1884 das Gesuch der "Deutschen Edison Gesellschaft für angewandte Elektrizität" auf "Erteilung einer Konzession für elektrische Beleuchtung und Kraftübertragung für die Stadt Lübeck mit der Berechtigung nach Anweisung der zuständigen Behörden die Straßen und Bürgersteige zur unter- und oberirdischen Kabellegung zu benutzen" abgelehnt worden war, weil die Stromversorgung (wie die Gasversorgung) in öffentlicher Kontrolle bleiben sollte und die Entwicklung der Technik noch nicht für hinreichend fortgeschritten gehalten worden war, wurde der Stand der Technik bereits ein Jahr später von der zuständigen Behörde anders beurteilt und die Einrichtung einer "Centralstation für elektrische Beleuchtung" befürwortet. Der Auftrag wurde am 18. Januar 1887 an die Firma Schuckert & Co. in Nürnberg erteilt, die das Elektrizitätswerk zur Inbetriebnahme am 16. November 1887 in der Mengstraße 26 fertigstellte. Versorgungszweck war zunächst nur die Innenbeleuchtung von Wohn- und Geschäftshäusern und die Außenbeleuchtung des Hafens. 1891 kam die Außenbeleuchtung des damaligen Bahnhofs hinzu. Die übrige Straßenbeleuchtung war durch Gaslampen sichergestellt. Die Stromerzeugung erfolgte durch Dampfmaschinen. Der Kamin des Elektrizitätswerkes (1898 in einem ersten Ausbau vergrößert) ist auf Stadtansichten vom Westen vor der Marienkirche gut erkennbar. Erzeugt wurde eine Netzspannung von 110 V Gleichspannung. | Stromversorgung_Lübeck |
doc_263_n_2 | Halogen-Metalldampflampe in Betrieb Die Halogen-Metalldampflampe erreicht gegenüber anderen Hochdruck-Gasentladungslampen einen sehr hohen Farbwiedergabeindex von bis 90 (bei Osram-HMI-Lampen für den Filmbereich bis 96), sehr hohe Lichtausbeuten von bis zu 117 Lumen pro Watt (lm/W) bei guter und bis 110 lm/W bei sehr guter Farbwiedergabe und gehört neben den Natriumdampflampen und den LED-Lampen zu den effizientesten Lampen überhaupt. Sie kann bis zu 38 % ihrer aufgenommenen elektrischen Leistung in sichtbares Licht umsetzen und erreicht an elektronischen Vorschaltgeräten eine Lebensdauer von bis zu 30.000 Stunden. Sie benötigt wie fast alle Hochdrucklampen einige Minuten bis zur vollen Lichtleistung und ist in verschiedenen Farbtemperaturen von 2700 K bis über 20.000 K mit Farbwiedergabeindizes von 60 bis 96 erhältlich. Weiterhin werden farbige Lampen für Effektbeleuchtung hergestellt. Erfunden wurden sie 1964/1965 von Gilber Reiling bei General Electric, die auch 1992 die ersten ''Ceramic Metal Halide Lamps'' (CMH) entwickelten; 1993 folgte Philips mit ihren ''Ceramic Discharge Metal'' (CDM). Bei Osram wird sie HCI genannt und in Berlin-Spandau produziert. Bei Sylvania heißt sie HSI. Hauptsächliche Anwendungsgebiete sind die Beleuchtung von Auslagen, die Beleuchtung bei Filmsets und Fernsehen, Theaterbeleuchtung, die Beleuchtung von Messe-/Lagerhallen, Industriehallen und Stadien, Architektur- und Aquarienbeleuchtung, Verkehrs- und Außenbeleuchtung. Diese Lampenart ersetzt zunehmend Quecksilberhochdrucklampen, denen sie mit weitaus besserer Farbwiedergabe und mehr als doppelter Lichtausbeute überlegen ist. Halogen-Metalldampflampen müssen mit einem Vorschaltgerät betrieben werden. Sie sind mit Leistungen von 20 W bis 24 kW, sowie in unterschiedlichen Bauformen (ein- und zweiseitig gesockelt, verschiedene Sockelgrößen und Farbtemperaturen) erhältlich. Trotz der Namensähnlichkeit unterscheidet sich ihre Lichterzeugung und Aufbau prinzipiell von den Halogen-Glühlampen, mit denen sie manchmal verwechselt werden. | Halogen-Metalldampflampe |
doc_264_n_0 | Goseong__Gangwon_ Der Landkreis Goseong (kor.: , ''Goseong-gun'') befindet sich in der Provinz Gangwon-do in Südkorea. Der Verwaltungssitz befindet sich in der Stadt Goseong-eup. Der Landkreis hat eine Fläche von 660 km² und eine Bevölkerung von 28.392 Einwohnern im Jahr 2019. Vor dem Waffenstillstand von 1953, mit dem der Koreakrieg beendet wurde, war Goseong (nördlich des 38. Breitengrads) ein Teil Nordkoreas. Kaesŏng, das vor 1953 südlich des 38. Breitengrads und Teil Südkoreas lag, wurde nach dem Waffenstillstand Teil des Nordens. | Goseong__Gangwon_
Der Landkreis Goseong (kor.: , ''Goseong-gun'') befindet sich in der Provinz Gangwon-do in Südkorea. Der Verwaltungssitz befindet sich in der Stadt Goseong-eup. Der Landkreis hat eine Fläche von 660 km² und eine Bevölkerung von 28.392 Einwohnern im Jahr 2019.
Vor dem Waffenstillstand von 1953, mit dem der Koreakrieg beendet wurde, war Goseong (nördlich des 38. Breitengrads) ein Teil Nordkoreas. Kaesŏng, das vor 1953 südlich des 38. Breitengrads und Teil Südkoreas lag, wurde nach dem Waffenstillstand Teil des Nordens. |
doc_264_n_1 | Im Koreakrieg wurde abermals ein Massenheer aufgeboten, welches von 1950 bis 1953 in Korea im Rahmen einer militärischen Intervention der UN zugunsten des Südens unter Führung der Vereinigten Staaten zum Einsatz kam. Da die Demobilisierung des Massenheeres nach dem Zweiten Weltkrieg zu diesem Zeitpunkt weit fortgeschritten war, entwickelte sich die UN-Mission unter Führung der US Army für das Heer zunächst ungünstig. Nach anfänglichen Misserfolgen, bei der nur der massive Einsatz der Marines die Einkesselung und Vernichtung großer Army-Kontingente verhinderte, konnte die zuweilen sehr kritische Lage stabilisiert werden und die nordkoreanischen Truppen wurden bis an die chinesische Grenze zurückgedrängt. Diese Umstände kosteten die Army einiges an Reputation in der US-amerikanischen Bevölkerung und verschärften die ohnehin vorhandene Konkurrenzsituation zwischen den beiden Teilstreitkräften weiter. Durch das Eingreifen der Volksrepublik China in den Konflikt erhöhten sich die Verluste beim Heer bis zum Waffenstillstand auf 30.000 Soldaten, davon 27.000 Gefallene. In der Army hatten mehr als zwei Millionen Mann gedient. | United_States_Army |
doc_265_n_0 | Bestrahlung__physikalische_Größe_ Die Bestrahlung oder ''Einstrahlung'' ist eine physikalische Größe, die hauptsächlich in der Radiometrie verwendet wird. Sie ist die zeitlich integrierte Bestrahlungsstärke und gibt die einfallende Strahlungsenergie von elektromagnetischer Strahlung pro Fläche an. Das Formelzeichen der Bestrahlung ist , die SI-Einheit ist Joule pro Quadratmeter (J/m2). Bei akkumulierenden Empfängern (z. B. einer Photoplatte) ist die Bestrahlung also ein Maß für das auf die Fläche bezogene Wirkungspotential der Strahlung. Die Bestrahlung darf nicht mit der ''Fluenz'' verwechselt werden; letztere ist eine teilchenbezogene Größe (Maßeinheit m−2). | Bestrahlung__physikalische_Größe_
Die Bestrahlung oder ''Einstrahlung'' ist eine physikalische Größe, die hauptsächlich in der Radiometrie verwendet wird. Sie ist die zeitlich integrierte Bestrahlungsstärke und gibt die einfallende Strahlungsenergie von elektromagnetischer Strahlung pro Fläche an. Das Formelzeichen der Bestrahlung ist , die SI-Einheit ist Joule pro Quadratmeter (J/m2). Bei akkumulierenden Empfängern (z. B. einer Photoplatte) ist die Bestrahlung also ein Maß für das auf die Fläche bezogene Wirkungspotential der Strahlung.
Die Bestrahlung darf nicht mit der ''Fluenz'' verwechselt werden; letztere ist eine teilchenbezogene Größe (Maßeinheit m−2). |
doc_265_n_1 | Absorptionskoeffizient Der Absorptionskoeffizient, auch Dämpfungskonstante oder linearer Schwächungskoeffizient, ist ein Maß für die Verringerung der Intensität elektromagnetischer Strahlung beim Durchgang durch ein gegebenes Material. Er wird in der Optik und in Bezug auf Röntgenstrahlung und Gammastrahlung verwendet. Sein übliches Formelsymbol ist in der Optik oder , bei Röntgen- und Gammastrahlung . Seine Dimension ist 1/Länge, die übliche Einheit 1/cm. Ein großer Absorptionskoeffizient bedeutet, dass das Material die betrachtete Strahlung relativ stark abschirmt, ein kleiner dagegen, dass es durchlässiger für die Strahlung ist. In der Bezeichnung Absorptionskoeffizient ist der Begriff Absorption ''nicht'' im engeren Sinn der Abgabe von Strahlungsenergie an das Medium zu verstehen. Zur hier gemeinten Intensitätsabnahme (Extinktion) tragen vielmehr auch Streuprozesse bei, die die Strahlung nur aus ihrer Richtung ablenken. | Absorptionskoeffizient
Der Absorptionskoeffizient, auch Dämpfungskonstante oder linearer Schwächungskoeffizient, ist ein Maß für die Verringerung der Intensität elektromagnetischer Strahlung beim Durchgang durch ein gegebenes Material. Er wird in der Optik und in Bezug auf Röntgenstrahlung und Gammastrahlung verwendet. Sein übliches Formelsymbol ist in der Optik oder , bei Röntgen- und Gammastrahlung . Seine Dimension ist 1/Länge, die übliche Einheit 1/cm. Ein großer Absorptionskoeffizient bedeutet, dass das Material die betrachtete Strahlung relativ stark abschirmt, ein kleiner dagegen, dass es durchlässiger für die Strahlung ist.
In der Bezeichnung Absorptionskoeffizient ist der Begriff Absorption ''nicht'' im engeren Sinn der Abgabe von Strahlungsenergie an das Medium zu verstehen. Zur hier gemeinten Intensitätsabnahme (Extinktion) tragen vielmehr auch Streuprozesse bei, die die Strahlung nur aus ihrer Richtung ablenken. |
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