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21.8
abel_leibmedicus_1699
1,003
1,699
Das I. Capitel.
Das I. Kapitel.
de
de
bg-Latn
0.667
5.744
abel_leibmedicus_1699
1,004
1,699
Von der Speiſe.
Von der Speise.
de
de
de
1
6.4003
abel_leibmedicus_1699
1,005
1,699
SPeis und Tranck ſeyn nicht allein aller Kranckheiten ſondern auch der Geſundheit und des Lebens ſelbſtens gemeine Huͤlffs-Mittel; Denn wie die Speiſe/ ſo die Geſundheit/ Zuneigung inclination und das Gedaͤchtnuͤß ſelbſt.
Speis und Trank sein nicht allein aller Krankheiten sondern auch der Gesundheit und des Lebens selbstens gemeine Hilfsmittel; denn wie die Speise / so die Gesundheit / Zuneigung Inklination und das Gedächtnis selbst.
de
de
de
1
5.2324
abel_leibmedicus_1699
1,006
1,699
Nun iſts nicht ohne/ daß die beſten Speiſen bey einen Geſunden ſey Brod und Fleiſch/ auch verdauet ein geſunder ſtarcker Magen weit beſſer grobe und harte Speiſen/ als ſubtile delicateſſen, welches an dem Bauern und 4. ſchroͤdigen Dreſchern zu erſehen/ die groſſe Hitze im Magen und ſtarcke Saͤure haben/ welche weiche u...
Nun ist es nicht ohne / dass die besten Speisen bei einen Gesunden sei Brot und Fleisch / auch verdaut ein gesunder starker Magen weit besser grobe und harte Speisen / als subtile Delikatessen, welches an dem Bauern und 4. schrödigen Dreschern zu ersehen / die große Hitze im Magen und starke Säure haben / welche weiche...
de
de
de
1
5.1161
abel_leibmedicus_1699
1,007
1,699
Dennoch aber haben Studierende nicht eben einen ſolchen freßhafften Magen/ daß ſie alle grobe Speiſe verdauen koͤnnen/ darum werde ich gar recht thun/ wenn ich ihnen erleidliche Regeln in der Speiſe vorſchreibe.
Dennoch aber haben Studierende nicht eben einen solchen Fresshaften Magen / dass sie alle grobe Speise verdauen können / darum werde ich gar recht tun / wenn ich ihnen erleidliche Regeln in der Speise vorschreibe.
de
de
de
1
5.8806
abel_leibmedicus_1699
1,008
1,699
Lauter rare Bißgen meine ich nicht/ daß ſie geſund waͤren/ zumahlen da ſolcher ſo viel giebet/ daß man die beſten noch nicht einmahl weiß zu erwehlen.
Lauter rare Bissen meine ich nicht / dass sie gesund wären / zumal da solcher so viel gibt / dass man die besten noch nicht einmal weiß zu erwählen.
de
de
de
1
5.2251
abel_leibmedicus_1699
1,009
1,699
Es wundert mich nichts mehr/ als daß man heut zu tag auf den Tiſch hauffenerley Schmierereyen/ bald ſuͤſſes bald ſaures auftraͤget und untereinander menget/ welches in dem Leib anders nichts als Ungelegenheit verurſachet/ wie ſolches iedwede bey ſich befindẽ wird/ denn bald machet man den Salat mit Zucker/ bald anders...
Es wundert mich nichts mehr / als dass man heute zu tag auf den Tisch hauffenerley Schmierereien / bald süßes bald saures aufträgt und untereinander menget / welches in dem Leib anders nichts als Ungelegenheit verursachet / wie solches jedwede bei sich befinden wird / denn bald macht man den Salat mit Zucker / bald and...
de
de
de
1
5.3403
abel_leibmedicus_1699
1,010
1,699
Man kan wohl eine Veraͤnderung halten und abwechſeln/ wo man nur nicht ſolche contraria giebet/ die der Natur ſchaͤdlich ſeyn.
Man kann wohl eine Veränderung halten und abwechseln / wo man nur nicht solche contraria gibt / die der Natur schädlich sein.
de
de
de
1
5.5454
abel_leibmedicus_1699
1,011
1,699
Jene Frau ſetzete ihren Tiſch-Gaͤngern bey einer Mahlzeit Hering/ Sauer-Kraut und endlich das Schwartze von Haſen/ ſtarck mit Syrup verſuͤſſet/ auf/ meinende/ ſie haͤtte eine trefliche Klugheit gebraucht/ ehe ſie es erſonnen.
Jene Frau setzte ihren Tisch-Gängern bei einer Mahlzeit Hering / Sauerkraut und endlich das schwarze von Hasen / stark mit Sirup versüßet / auf / meinende / sie hätte eine treffliche Klugheit gebraucht / ehe sie es ersonnen.
de
de
de
1
5.5273
abel_leibmedicus_1699
1,012
1,699
Gemeiniglich giebt die Koͤchin ſuͤſſe Speiſen/ warum aber/ das weiß ich nicht non propter ſed propter.
Gemeiniglich gibt die Köchin süße Speisen / warum aber / das weiß ich nicht non propter sed propter.
de
de
de
1
5.5333
abel_leibmedicus_1699
1,013
1,699
Aber man ſol mercken/ was Horatius davon ſaget
Aber man soll merken / was Horatius davon sagt
en
la
de
0.333
7.0243
abel_leibmedicus_1699
1,014
1,699
Primeroſ. d. V. E. l. 3. c. 28.
Primeros. d. V. E. l. 3. c. 28.
de
zh
sq
0.333
4.0341
abel_leibmedicus_1699
1,015
1,699
L. 2, Serm. Sat. 2.
L. 2, Serm. Sat. 2.
en
en
mt
0
5.0658
abel_leibmedicus_1699
1,016
1,699
Dulciaſe in bilẽ vertẽt ſtomacho tumultũ Lenta feret pituita; vides, ut pallid omnis Cœna deſurgat dubia.
Dulciase in bilen vertent stomacho tumultu Lenta feret pituita; vides, ut pallid omnis Coena desurgat dubia.
la
la
fr
0
6.5647
abel_leibmedicus_1699
1,017
1,699
Das iſt: ſuͤſſe Sachen werden im Leibe zu Galle und Schleim/ welcher den Magen beſchweret.
Das ist: süße Sachen werden im Leibe zu Galle und Schleim / welcher den Magen beschweret.
de
de
de
1
5.3258
abel_leibmedicus_1699
1,018
1,699
Drum ſieheſtu/ wie derjenige ungeſund wird und verblaſſen muß/ der vielerley Speiſen untereinander iſſet.
Darum siehst du / wie derjenige ungesund wird und verblassen muss / der vielerlei Speisen untereinander isst.
de
de
de
1
6.4226
abel_leibmedicus_1699
1,019
1,699
Derowegen ſol die Veraͤnderung fein gleich ſeyn/ (varietas ciborum debet eſſe æqualis, conformis, ſubordinata & non contraria) welches auch Hippocrates erinnert/ deſſen Griechiſche Worte verteutſcht alſo lauten:
Derowegen soll die Veränderung fein gleich sein / (varietas ciborum debet esse aequalis, conformis, subordinata & non contraria) welches auch Hippokrates erinnert / dessen griechische Worte verdeutscht also lauten:
de
de
de
1
6.1149
abel_leibmedicus_1699
1,020
1,699
Derjenige haͤlt eine garſtige Diæt, welcher unterſchiedliche und ungleiche Speiſen iſſet.
Derjenige hält eine garstige Diät, welcher unterschiedliche und ungleiche Speisen isst.
de
de
de
1
5.6111
abel_leibmedicus_1699
1,021
1,699
Denn ungleiche Dinge erwecken in dem Leibe einen Tumult und Auſſtand.
Denn ungleiche Dinge erwecken in dem Leibe einen Tumult und Ausstand.
de
de
de
1
5.7613
abel_leibmedicus_1699
1,022
1,699
Wiltu aber nun wiſſen/ welche Speiſen am geſuͤndeſten/ ſo hoͤre gedachten Groß Vater der Medicorum noch einmahl:
Willst du aber nun wissen / welche Speisen am gesündesten / so höre gedachten Großvater der Medicorum noch einmal:
de
de
de
1
5.7894
abel_leibmedicus_1699
1,023
1,699
Die beſten/ ſpricht er: und zur Geſundheit dienlichſten Speiſen ſind diejenige/ welche in geringer quantitaͤt doch ihre Genuͤge thun/ und den Hunger und Durſt loͤſchen/ die lang in den Leibe bleiben/ und gelind wieder fort gehen.
Die besten / spricht er: und zur Gesundheit dienlichsten Speisen sind diejenige / welche in geringer Quantität doch ihre Genüge tun / und den Hunger und Durst löschen / die lang in den Leibe bleiben / und gelind wieder fort gehen.
de
de
de
1
5.3533
abel_leibmedicus_1699
1,024
1,699
Iſt wohl geredet; denn welche Ungelegenheit machen/ noch Nahrung geben/ als da ſind die rohen Fruͤchte/ Garten- Gewaͤchſe ꝛc. darnach ſol man ſich nicht allzuſehr ſehnen.
Ist wohl geredet; denn welche Ungelegenheit machen / noch Nahrung geben / als da sind die rohen Früchte / Garten-Gewächse etc. danach soll man sich nicht allzu sehr sehnen.
de
de
de
1
5.4192
abel_leibmedicus_1699
1,025
1,699
Noch weniger wurde die betruͤgliche Gold-Speiſe des Pythii Eheweibes/ noch des Heliogabali gemachte und geſchnitzte Gerichte einen hitzigen Magen ſaͤttigen und den Appetit ſtillen/ wo nicht ein gut Stuͤck Fleiſch darbey ſtuͤnde.
Noch weniger wurde die betrügliche Gold-Speise des Pythii Eheweibes / noch des Heliogabali gemachte und geschnitzte Gerichte einen hitzigen Magen sättigen und den Appetit stillen / wo nicht ein gut Stück Fleisch dabei stünde.
de
de
de
1
5.6937
abel_leibmedicus_1699
1,026
1,699
Eraſm. Apoph.
Erasm. Apoph.
en
zh
hu
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abel_leibmedicus_1699
1,027
1,699
8. Plutarch.
8. Plutarch.
en
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abel_leibmedicus_1699
1,028
1,699
de Virt. mulier.
de Virt . mulier.
fr
en
lb
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1,699
Lamprid. in Ant. Heliogab.
Lamprid . in Ant. Heliogabe.
en
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af
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abel_leibmedicus_1699
1,030
1,699
Das II. Capitel.
Das II. Kapitel.
de
de
eu
0.667
5.7194
abel_leibmedicus_1699
1,031
1,699
Wie man ſich vor Tiſch verhalten ſol.
Wie man sich vor Tisch verhalten soll.
de
de
de
1
6.01
abel_leibmedicus_1699
1,032
1,699
NIchts gemeiners iſt unter denen die gelehrt werden wollen/ als daß ſie von Buͤchern zu Tiſch/ von Tiſch wieder zum Buͤchern und endlich ſpaͤt zu Bette gehen/ welches allerdings noͤthig zu erinnern.
Nichts Gemeines ist unter denen die gelehrt werden wollen / als dass sie von Büchern zu Tisch / von Tisch wieder zum Büchern und endlich spät zu Bette gehen / welches allerdings nötig zu erinnern.
de
de
de
1
5.826
abel_leibmedicus_1699
1,033
1,699
Es iſt der Appetit des Menſchens gar ein wunderſam Ding und laͤſt ſich anders nicht/ als mit Arbeit/ Muͤhe und Ordnung gewinnen/ (gaudet excitativo) derowegen wer wil Luſt zum eſſen bekommen/ der thue eine halbe Stund zum hoͤchſten vor Tiſch eine maͤßige Bewegung/ welche die traͤge Waͤrme des Magens vom Sitzen und Stud...
Es ist der Appetit des Menschen gar ein wundersam Ding und lässt sich anders nicht / als mit Arbeit / Mühe und Ordnung gewinnen / (gaudet excitativo) derowegen wer will Lust zum Essen bekommen / der tue eine halbe Stunde zum höchsten vor Tisch eine mäßige Bewegung / welche die träge Wärme des Magens vom Sitzen und Stud...
de
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de
1
5.466
abel_leibmedicus_1699
1,034
1,699
Der Appetit iſt das beſte Gewuͤrtz der Speiſen/ und ohne demſelben iſt der Magen faul und traͤg und verrichtet ſeyn Amt uͤbel/ die Arbeit oder die maͤßigen Bewegungen aber ſchaͤrffen denſelben/ ſo wohl weil ſie die uͤberfluͤßige und rohe Feuchtigkeit in dem Magen verſtaͤuben/ als auch weil ſie wieder erſetzen das verlo...
Der Appetit ist das beste Gewürz der Speisen / und ohne demselben ist der Magen faul und träg und verrichtet sein Amt übel / die Arbeit oder die mäßigen Bewegungen aber schärfen denselben / sowohl weil sie die überflüssige und rohe Feuchtigkeit in dem Magen verstäuben / als auch weil sie wieder ersetzen das verlorene.
de
de
de
1
5.1449
abel_leibmedicus_1699
1,035
1,699
Vor Tiſch iſt keine andere Bewegung zu gelaſſen/ als eine kleine deambulation oder ein Spatzir Gaͤnglein/ deñ auf eine ſtaͤrckere folget eine Muͤdigkeit/ welche den Appetit gantz uͤber den Hauffen wirfft/ wie ſolches die Erfahrung eine iedweden lehret.
Vor Tisch ist keine andere Bewegung zugelassen / als eine kleine deambulation oder ein Spatsir Gänglein / denn auf eine stärkere folget eine Müdigkeit / welche den Appetit ganz über den Haufen wirft / wie solches die Erfahrung eine jedweden lehrt.
de
de
de
1
6.0685
abel_leibmedicus_1699
1,036
1,699
Auch ſol man nicht vor der Mahlzeit trincken/ denn es erkaͤlt den Magen und verderbet deſſen Kochung/ welchem Ubelſtand viel im Gebrauch haben/ aber zu ihrem groſſen Schaden.
Auch soll man nicht vor der Mahlzeit trinken / denn es erkälte den Magen und verderbet dessen Kochung / welchem Übelstand viel im Gebrauch haben / aber zu ihrem großen Schaden.
de
de
de
1
5.3042
abel_leibmedicus_1699
1,037
1,699
Das III. Capitel.
Das III. Kapitel.
de
de
eu
0.667
5.7941
abel_leibmedicus_1699
1,038
1,699
Wie man ſich bey Tiſch verhalten ſol.
Wie man sich bei Tisch verhalten soll.
de
de
de
1
4.0845
abel_leibmedicus_1699
1,039
1,699
BEy der Mahlzeit iſt die beſte Kunſt ſich von der Begierigkeit zu maͤßigen/ wo man nicht groſſes Druͤcken in dem Magen haben wil.
Bei der Mahlzeit ist die beste Kunst sich von der Begierigkeit zu mäßigen / wo man nicht großes Drücken in dem Magen haben will.
de
de
de
1
5.1488
abel_leibmedicus_1699
1,040
1,699
Auch ſol man nicht des Kauens vergeſſen/ welches die erſte Dauung iſt/ deñ der Magen als der Koch iſt eben nicht ſo einfaͤltig/ daß er dem Muͤller der Zungen/ (deſſen Muͤhl-Steine die Zaͤhne ſind) ſolte allemahl nach arbeiten/ er hat fuͤr ſich ſelbſten genung zuthun.
Auch soll man nicht des Kauens vergessen / welches die erste Tauung ist / denn der Magen als der Koch ist eben nicht so einfältig / dass er dem Müller der Zungen / (dessen Mühlsteine die Zähne sind) sollte allemal nach arbeiten / er hat für sich selbst genug zutun.
de
de
de
1
5.1191
abel_leibmedicus_1699
1,041
1,699
Es heiſſet demnach ſehr wohl:
Es heißt demnach sehr wohl:
de
de
es
0.667
5.4679
abel_leibmedicus_1699
1,042
1,699
Vitium coctionis primæ non facilè corrigitur in ſecunda, nec tertia, welches wohl zu mercken/ denn darauß kommen vielerley groſſe und gefaͤhrliche Zufaͤlle oder incommoditaͤten/ die ein iedweder bey ſich wohl abnehmen kan/ giebt auch dem Leibe ſchlechte Nahrung/ ob ſichs gleich manche einbilden.
Vitium coctionis primae non facile corrigitur in secunda, nec tertia, welches wohl zu merken / denn daraus kommen vielerlei große und gefährliche Zufälle oder incommoditäten / die ein jedweder bei sich wohl abnehmen kann / gibt auch dem Leibe schlechte Nahrung / ob sich es gleich manche einbilden.
de
de
de
1
5.9502
abel_leibmedicus_1699
1,043
1,699
Hingegen langſam geſſen und wohl gekaͤuet/ macht einen guten Chylum und nehret den Leib mercklich.
Hingegen langsam gegessen und wohl gekäut / macht einen guten Chylum und nähret den Leib merklich.
de
de
de
1
6.1672
abel_leibmedicus_1699
1,044
1,699
Helmont. pract.
Helmont . prasst.
en
fi
sr
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9.1074
abel_leibmedicus_1699
1,045
1,699
Humor. paſſ. decept.
Humor. pass. decept.
en
la
nl
0
7.3456
abel_leibmedicus_1699
1,046
1,699
Das IV. Capitel.
Das IV. Kapitel.
de
de
la
0.667
6.0794
abel_leibmedicus_1699
1,047
1,699
Von der Wahl der Speiſen.
Von der Wahl der Speisen.
de
de
de
1
5.1026
abel_leibmedicus_1699
1,048
1,699
WAs fuͤr Speiſen ein ſtudioſus eſſen ſoll/ iſt nicht wohl muͤglich zubeſchreiben/ ein geſunder kan eſſen/ was ihm ſchmecket/ wo nur der Appetit nicht auf ſolche gar contraire Dinge faͤllet.
Was für Speisen ein Studiosus essen soll / ist nicht wohl möglich zubeschreiben / ein gesunder kann essen / was ihm schmecket / wo nur der Appetit nicht auf solche gar contraire Dinge fället.
de
de
de
1
5.3664
abel_leibmedicus_1699
1,049
1,699
Es dienen Studenten keine kalte noch feuchte Speiſen/ als welche nichts von Nahrung geben/ ſondern den Magen nur erkaͤlten/ und ſchaͤdliche Gaͤhrungen darin verurſachen.
Es dienen Studenten keine kalte noch feuchte Speisen / als welche nichts von Nahrung geben / sondern den Magen nur erkälten / und schädliche Gehrungen darin verursachen.
de
de
de
1
6.1688
abel_leibmedicus_1699
1,050
1,699
Hingegen nutzen vielmehr die jenige/ welche entweder von der Natur oder durch die Kunſt der Koͤchin mit Huͤlffe der Gewuͤrtze temperiret ſeyn/ damit dero Rohigkeit gebeſſert werde.
Hingegen nutzen vielmehr diejenige / welche entweder von der Natur oder durch die Kunst der Köchin mit Hilfe der Gewürze temperiert sein / damit deren Rohheit gebessert werde.
de
de
de
1
5.0211
abel_leibmedicus_1699
1,051
1,699
Zum Exempel/ Garten-Fruͤchte/ Kraut und Ruͤben/ Gurcken ꝛc:
Zum Exempel / Gartenfrüchte / Kraut und Rüben / Gurken etc:
de
de
de
1
5.1829
abel_leibmedicus_1699
1,052
1,699
Die gemeinſten und auch beſten Speiſen heutiges Tages ſind Brodt und Fleiſch/ als welche den Leib ſubſtantificè ernehren/ zu mahlen das Brod/ welches unſerer Natur und denn Magen wegen der gelinden Saͤure tꝛefflich gemaͤß/ dannenhero der Menſch ſich an allen/ aber nicht leicht an Brod uͤberdruͤßig eſſen kan.
Die gemeinsten und auch besten Speisen heutiges Tages sind Brot und Fleisch / als welche den Leib substantifice ernähren / zu malen das Brot / welches unserer Natur und denn Magen wegen der gelinden Säure trefflich gemäß / dannenher der Mensch sich an allen / aber nicht leicht an Brot überdrüssig essen kann.
de
de
de
1
6.6464
abel_leibmedicus_1699
1,053
1,699
Soll aber das Brod nicht ſchaͤdlich ſeyn/ ſo muß es leicht/ wol ausgebacken/ maͤßig geſaͤuert und nicht zu hart ſeyn/ denn unausgebacken Brod macht viel Ungelegenheit im Leibe.
Soll aber das Brot nicht schädlich sein / so muss es leicht / wohl ausgebacken / mäßig gesäuert und nicht zu hart sein / denn unausgebacken Brot macht viel Ungelegenheit im Leibe.
de
de
de
1
4.5563
abel_leibmedicus_1699
1,054
1,699
Was fuͤr Krafft in den Brod ſtecket/ iſt nicht zu beſchreiben/ und heiſſet es deßwegen Homerus hominum medullam.
Was für Kraft in den Brot stecket / ist nicht zu beschreiben / und heißt es deswegen Homer hominum medullam.
de
de
de
1
5.8363
abel_leibmedicus_1699
1,055
1,699
Die heilige Schrifft ruͤhmet/ daß es des Menſchen Hertz ſtaͤrcke.
Die heilige Schrift rühmet / dass es des Menschen Herz stärke.
de
de
de
1
5.1107
abel_leibmedicus_1699
1,056
1,699
In dem Brod iſt eine rechte magnetiſche Krafft wieder das Gifft/ welches ich obſerviret; denn ſo bald ein Patient offtmahlen ein wenig Brod zu ſich genommen/ hat er angefangen wieder zu Kraͤfften zu kommen.
In dem Brot ist eine rechte magnetische Kraft wieder das Gift / welches ich observieret; denn so bald ein Patient oftmals ein wenig Brot zu sich genommen / hat er angefangen wieder zu Kräften zu kommen.
de
de
de
1
5.2471
abel_leibmedicus_1699
1,057
1,699
Es iſt auch denckwuͤrdig das experiment, da das Brod dem Einhorn nach laͤuffet als einem Magnet/ ohne Zweiffel propter harmoniã effluviorum ſympatheticam, Panis eſt ciborum baſis, ſtomacho gratiſſimus & analepticus oder das Brod iſt das Fundament der Speiſen/ den Magen angenehm und gibt groſſe Krafft.
Es ist auch denkwürdig das Experiment, da das Brot dem Einhorn nach läuft als einem Magnet / ohne Zweifel propter harmonia effluviorum sympatheticam, Panis est ciborum basis, stomacho gratissimus & analepticus oder das Brot ist das Fundament der Speisen / den Magen angenehm und gibt große Kraft.
de
de
de
1
5.4562
abel_leibmedicus_1699
1,058
1,699
Darbey iſt zu mercken/ daß ſchwartzes Brod oder Rocken denen beſſer bekomme/ welche nicht viel Saͤure und doch einen guten Magen haben oder es gewohnet ſeyn/ die aber einen ſchwachen Magen und viel Saͤure haben/ denen rathe ich vielmehr zum weiſen ungeſaͤurten Brod/ weil jenes ſtarcke fermentationes oder Gaͤhrungen in ...
Dabei ist zu merken / dass schwarzes Brot oder Rocken denen besser bekomme / welche nicht viel Säure und doch einen guten Magen haben oder es gewohnt sein / die aber einen schwachen Magen und viel Säure haben / denen rate ich vielmehr zum weisen ungesäuerten Brot / weil jenes starke Fermentation oder Gehrungen in den M...
de
de
de
1
5.2338
abel_leibmedicus_1699
1,059
1,699
Sperling. l. 5. Carpol. L. 4. p. 171. ſq.
Sperling. l. 5. Carpol. L. 4. p. 171. sq.
en
zh
mt
0
4.7116
abel_leibmedicus_1699
1,060
1,699
Baſil. Valent. p. m. 334.
Basil . Valent. p. m. 334.
en
zh
fr
0
7.4745
abel_leibmedicus_1699
1,061
1,699
Das V. Capitel.
Das V. Kapitel.
de
de
bg-Latn
0.667
6.8339
abel_leibmedicus_1699
1,062
1,699
Vom Fleiſch.
Vom Fleisch.
en
zh
pl
0
6.2269
abel_leibmedicus_1699
1,063
1,699
ANlangend das Fleiſch/ ſo iſt das am geſundeſten/ welches kurtz/ weich/ leicht zu verdauen und jung iſt/ dieſes macht einen guten Chylum, wenn es wohl gekocht oder gebraten iſt.
Anlangend das Fleisch / so ist das am gesündesten / welches kurz / weich / leicht zu verdauen und jung ist / dieses macht einen guten Chylum, wenn es wohl gekocht oder gebraten ist.
de
de
de
1
4.4343
abel_leibmedicus_1699
1,064
1,699
Welches Thier duͤnne Milch und Gebluͤt hat/ deſſen Fleiſch iſt am beſten/ als da iſt das Wildpret und gefluͤgelt Vieh/ ſo in ſteter Bewegung iſt/ und deßwegẽ kurtz faͤßlichtes weiches Fleiſch hat.
Welches Tier dünne Milch und Geblüt hat / dessen Fleisch ist am besten / als da ist das Wildbret und geflügelt Vieh / so in steter Bewegung ist / und deswegen kurz faseliges weiches Fleisch hat.
de
de
de
1
4.8169
abel_leibmedicus_1699
1,065
1,699
Fleiſch giebet eine gute Nahrung/ es mag gekocht oder gebraten ſeyn/ wo man nur nicht gar zu tieff drein beiſet/ ſonſten wird es ſeinen Ruhm bald verliren/ denn es ſtecket ein Principium putrefactionis in demſelbẽ/ welches diejenigen/ die den Mund und Zaͤhne nicht rein halten/ da die Fleiſch Zaͤßrigen ſich zwiſchen di...
Fleisch gibt eine gute Nahrung / es mag gekocht oder gebraten sein / wo man nur nicht gar zu tief drein beißet / sonsten wird es seinen Ruhm bald verlieren / denn es stecket ein Prinzip putrefactionis in demselben / welches diejenigen / die den Mund und Zähne nicht rein halten / da die Fleisch Zäßrigen sich zwischen di...
de
de
de
1
5.1713
abel_leibmedicus_1699
1,066
1,699
Das Fleiſch zu viel geſſen/ vermehret die Galle/ nach dem Zeugnuͤß Hippocr. die Cholera oder das Bauch Grimmen kommt her von vielen Fleiſch eſſen.
Das Fleisch zu viel gegessen / vermehret die Galle / nach dem Zeugnis Hippocr. die Cholera oder das Bauch Grimmen kommt her von vielen Fleisch essen.
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5.7715
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Ich halte es fuͤr eine gantz falſche Meinung/ daß Fleiſch in Uberfluß wieder Fleiſch mache/ ſondern es iſt vielmehr Urſache/ daß die heutige Welt vor den Alten ein weit kurtzer Alter erlangen/ weil dieſe ſich mehr mit Kraͤutern/ als Fleiſch ernehret/ wie wohl einige nicht phyſicam, ſondern moralem rationem hier anfuͤhr...
Ich halte es für eine ganz falsche Meinung / dass Fleisch in Überfluss wieder Fleisch mache / sondern es ist vielmehr Ursache / dass die heutige Welt vor den Alten ein weit kurzer Alter erlangen / weil diese sich mehr mit Kräutern / als Fleisch ernähret / wie wohl einige nicht physicam, sondern moralem rationem hier an...
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Daß aber die Menſchen fuͤr der Suͤndfluth kein Fleiſch geſſen/ erhellet klaͤrlich ſo wohl aus der heiligen Schrifft/ als andern glaubwuͤrdigen Scribentẽ.
Dass aber die Menschen für der Sintflut kein Fleisch gegessen / erhellet klärlich so wohl aus der heiligen Schrift / als anderen glaubwürdigen Skribenten.
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Unter den ungeſunden Fleiſch iſt das ſtarck geſaltzene und geraͤuchertes/ hartes altes Kuh/ am allermeiſten aber altes Ochſen-Fleiſch/ als von welchen zur Zeit Tarquinini eine Peſtilentz entſtanden/ auch Schweinen Fleiſch/ wo es nicht mit einem Glaß Wein verbeſſert wird iſt ungeſund Haſen Fleiſch machet keine Melanchol...
Unter den ungesunden Fleisch ist das stark gesalzene und geräuchertes / hartes altes Kuh / am allermeisten aber altes Ochsenfleisch / als von welchen zur Zeit Tarquinini eine Pestilenz entstanden / auch Schweinen Fleisch / wo es nicht mit einem Glas Wein verbessert wird ist ungesund Hasen Fleisch macht keine Melancholi...
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Gen. I. v. 29. II. v. 16. III. v. 2.
Gen. I. v. 29. II. v. 16 III. v. 2.
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IX. v. 3.
IX. v. 3.
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Curcell.
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Lyran.
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Toſtat.
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Brent. Chemn. Selden.
Brent. Chemn. Selden.
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Sebiz.
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Schaller. Montan.
Schaller. Montan.
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Rolfink. d. l. l. 2. S. 3. c. 60. p. 133. ſq.
Rolfink. d. l. l. 2. S. 3. c. 60. p. 133. sq.
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Das VI. Capitel.
Das VI. Kapitel.
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Von Fiſchen.
Von Fischen.
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7.0902
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DIe Fiſche/ welche ein kaltes und feuchtes Fleiſch haben/ ſoll ein Student wohl unterſcheiden/ denn
Die Fische / welche ein kaltes und feuchtes Fleisch haben / soll ein Student wohl unterscheiden / denn
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Poſt tres ſæpe dies piſcis vileſcit & hoſpes.
Post tres saepe dies piscis vilescit & hospes.
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Fiſche/ die in friſchen und lautern Waſſern/ oder unter den Steinen ſich aufhalten/ ſind am geſundeſten/ als Forellen.
Fische / die in frischen und lauteren Wassern / oder unter den Steinen sich aufhalten / sind am gesündesten / als Forellen.
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4.7464
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Der Barb iſt nicht aller dings zum beſten/ weil er viel Galle und conſequenter die choleram oder das Bauch Grimmen verurſachet/ zumahlen deſſen Eyer/ ob gleich ſein Fleiſch noch ſo lieblich ſchmecket.
Der Barb ist nicht aller Dings zum besten / weil er viel Galle und konsequenter die choleram oder das Bauch Grimmen verursachet / zumal dessen Eier / ob gleich sein Fleisch noch so lieblich schmecket.
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5.6707
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1,091
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Neun-Augen machen Schleimigkeit/ wie auch der Aal/ derowegen ſol man nicht viel von dieſen eſſen/ auch ſind ſie beſſer gebraten/ als geſotten.
Neunaugen machen Schleimigkeit / wie auch der Aal / derowegen soll man nicht viel von diesen essen / auch sind sie besser gebraten / als gesotten.
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5.4336
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1,092
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Die Schleye verurſachet die Gelbſucht/ der Karpe in Uberfluß das Zipperlein an Haͤnden/ und auch die Colic/ doch kan ein Stuͤckgen nach Appetit nicht viel ſchaden.
Die Schleie verursachet die Gelbsucht / der Karpe in Überfluss das Zipperlein an Händen / und auch die Kolik / doch kann ein Stücken nach Appetit nicht viel schaden.
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5.5737
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1,093
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Der ungeſaltzene Hecht iſt geſunder/ als der geſaltzene/ welcher nebſt allen andern geſaltzenen Fiſchen zu meiden.
Der ungesalzene Hecht ist gesunder / als der gesalzene / welcher nebst allen anderen gesalzenen Fischen zu meiden.
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4.6059
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Der friſche Lachs iſt eine delicateſſe, ſchadet bey guten Wein nichts/ welches bey allen Fiſchen wohl zu mercken.
Der frische Lachs ist eine Delikatesse, schadet bei guten Wein nichts / welches bei allen Fischen wohl zu merken.
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6.1811
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Meer-Fiſche ſind Studirenden eine Laſt im Magen/ wie auch die im Schlamm ſich aufhalten.
Meerfische sind Studierenden eine Last im Magen / wie auch die im Schlamm sich aufhalten.
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Friſche Schollẽ wohl zugerichtet ſind eine nahrhaffte Speiſe propter γλιχρὸν wegen ſeiner lieblichen Schlackrichkeit/ doch nicht oͤffters zu eſſen.
Frische Schollen wohl zugerichtet sind eine nahrhafte Speise propter γλιχρὸν wegen seiner lieblichen Schlackerigkeit / doch nicht öfters zu essen.
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5.4988
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Stockfiſche ſollen ſie gar nicht eſſen/ es ſey denn der Magen ſehr gut.
Stockfische sollen sie gar nicht essen / es sei denn der Magen sehr gut.
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5.0947
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Die alten Pythagoræi haben die Fiſche verboten/ wir ſolten dero Uberfluß des Scharbocks wegen billich verbieten/ denn poiſons fait poiſſon, piſces faciunt venenum, Fiſche machen einen Gifft/ ſo heiſt das nachdenckliche Sprichwort bey den Frantzoſen.
Die alten Pythagoraei haben die Fische verboten / wir sollten deren Überfluss des Scharbocks wegen billig verbieten / denn poisons fait poisson, pisces faciunt venenum, Fische machen einen Gift / so heißt das nachdenkliche Sprichwort bei den Franzosen.
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5.697
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Hieher gehoͤren Hering und Pricken/ welche friſch als eine variation zum Appetit mit ein wenig Baumoͤhl wohl zu zulaſſen/ nur nicht zu viel.
Hierher gehören Hering und Pricken / welche frisch als eine Variation zum Appetit mit ein wenig Baumöhl wohl zuzulassen / nur nicht zu viel.
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7.0925
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1,699
Krebſe ſind geſund/ aber Auſtern/ Schnecken/ Muſcheln und dergleichen/ machen ein ſchleimichtes faules Gebluͤt/ daher faͤllt mancher in ein gefaͤhrlich langwieriges Fieber/ und ſolchen Lecker Maͤulern geſchicht auch recht.
Krebse sind gesund / aber Austern / Schnecken / Muscheln und dergleichen / machen ein schleimiges faules Geblüt / daher fällt mancher in ein gefährlich langwieriges Fieber / und solchen lecker Mäulern geschieht auch recht.
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5.1488
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Alexandr. l. 15. ſalubr.
Alexandr. l. 15. salubr.
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1,102
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c. 6.
c. 6.
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