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Sperling. Zoolog. l. 5. c. 10. p. 417.
Sperling . Zoolog. l. 5. c. 10. p. 417.
eb
en
ko
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5.0904
abel_leibmedicus_1699
1,104
1,699
V. Athenæus.
V. Athenaeus.
no
da
pt
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5.6359
abel_leibmedicus_1699
1,105
1,699
Das VII. Capitel.
Das VII. Kapitel.
de
de
la
0.667
6.183
abel_leibmedicus_1699
1,106
1,699
Von Eyern.
Von Eiern.
ds
en
de
0.333
7.8835
abel_leibmedicus_1699
1,107
1,699
SO ſind auch eine gute Studenten Speis die weichen Eyer/ welche dem ſchwachen Magen nicht viel zuthun machen und gute Nahrung geben.
So sind auch eine gute Studenten Speis die weichen Eier / welche dem schwachen Magen nicht viel zutun machen und gute Nahrung geben.
de
de
de
1
6.1445
abel_leibmedicus_1699
1,108
1,699
Ein weiches friſches Ey/ macht ſo viel Blut als es waͤget.
Ein weiches frisches Ei / macht so viel Blut als es wäget.
de
de
de
1
6.0752
abel_leibmedicus_1699
1,109
1,699
Uñ: Die Huͤner Eyer haben etwas ſtarckes nahrhafftes und blehendes bey ſich.
Und: Die Hühner Eier haben etwas starkes nahrhaftes und blähendes bei sich.
de
de
de
1
5.5142
abel_leibmedicus_1699
1,110
1,699
Man ſol ſich aber nur des Dotters bedienen.
Man soll sich aber nur des Dotters bedienen.
de
de
de
1
5.8092
abel_leibmedicus_1699
1,111
1,699
Welche mit Grieß und Sand beladen/ denen ſind ſie nicht gar zu geſund/ weil ſie denſelben vermehren/ nach eigener obſervation, und beweiſet es auch Dravviz, zumahlen wo man gleich darauf zu Bette gehet.
Welche mit Grieß und Sand beladen / denen sind sie nicht gar zu gesund / weil sie denselben vermehren / nach eigener Observation, und beweiset es auch Dravviz, zumal wo man gleich darauf zu Bette geht.
de
de
de
1
5.9012
abel_leibmedicus_1699
1,112
1,699
Mehr als 2. oder zum hoͤchſten 3. ſol keiner eſſen/ denn ſie blehen die vaſa ſpermatica auf und verurſachen Ungelegenheit.
Mehr als 2. oder zum höchsten 3. soll keiner essen / denn sie blähen die vasa spermatica auf und verursachen Ungelegenheit.
de
de
de
1
5.6222
abel_leibmedicus_1699
1,113
1,699
Viel weniger ſol ſich einer unterſtehen des erdichteten Vogels Bar Juchne Ey zu eſſen/ das er in fliegen hat fallen laſſen/ und durch ſolchen Fall 300. der hoͤchſten und groͤſten Ceder-Baͤumen zerſchmettert/ und mit ſeinen Dotter und Weiſſen 600. Doͤrffer uͤberſchwemmet.
Viel weniger soll sich einer unterstehen des erdichteten Vogels Bar Juchne Ei zu essen / das er in Fliegen hat fallen lassen / und durch solchen Fall 300. der höchsten und größten Kederbäumen zerschmettert / und mit seinen Dotter und Weißen 600. Dörfer überschwemmet.
de
de
de
1
6.1958
abel_leibmedicus_1699
1,114
1,699
Iſt eine treffliche Juͤden-Luͤge.
Ist eine treffliche Jüden-Lüge.
de
de
de
1
5.9393
abel_leibmedicus_1699
1,115
1,699
Beſſer beſchreibet die Eyer Drexelius, welcher unter andern ſaget: ut nullum habere cibum videtur, qui ovum non habet; ſic omnem habere cenſetur, qui illud habet.
Besser beschreibet die Eier Drexelius, welcher unter anderen sagt: ut nullum habere cibum videtur, qui ovum non habet; sic omnem habere censetur, qui illud habet.
la
la
de
0.333
4.7806
abel_leibmedicus_1699
1,116
1,699
Quid in omni menſa molius, ovo, paratius, jucundius, ſecurius?
Quid in omni mensa molius, ovo, paratius, jucundius, securius?
la
la
la
0
5.1672
abel_leibmedicus_1699
1,117
1,699
Totum in nutrimentum purum, purumque ſanguinem commutatur &c. das iſt:
Totum in nutrimentum purum, purumque sanguinem commutatur & c. das ist:
de
la
la
0.333
5.7259
abel_leibmedicus_1699
1,118
1,699
Gleichwie derjenige keine Speiſe zu haben ſcheinet/ welcher kein Ey hat; alſo hat viel mehr derjenige alle Speiſe beyſammen/ der daſſelbe hat.
Gleichwie derjenige keine Speise zu haben scheinet / welcher kein Ei hat; also hat viel mehr derjenige alle Speise beisammen / der dasselbe hat.
de
de
de
1
5.3711
abel_leibmedicus_1699
1,119
1,699
Was iſt doch bey allen Tiſchen beſſer als das Ey/ was iſt leichter zu bereiten angenehmer und ſicherer?
Was ist doch bei allen Tischen besser als das Ei / was ist leichter zu bereiten angenehmer und sicherer?
de
de
de
1
5.9267
abel_leibmedicus_1699
1,120
1,699
das gantze Ey wird in lauter Nahrung und gutes Gebluͤt verwandelt ꝛc.
das ganze Ei wird in lauter Nahrung und gutes Geblüt verwandelt etc.
de
de
de
1
5.6361
abel_leibmedicus_1699
1,121
1,699
Ein mehrers kan bey dem Autore ſelbſt geleſen werden.
Ein mehreres kann bei dem Autore selbst gelesen werden.
de
de
de
1
6.24
abel_leibmedicus_1699
1,122
1,699
Hippocrat. l. 2. de vict. rat.
Hippocrat. l. 2. de vict. Rat.
la
es
ca
0
5.4771
abel_leibmedicus_1699
1,123
1,699
de Scorb. p. m. 419.
de Scorb. p. m. 419.
pt
da
eo
0
5.6397
abel_leibmedicus_1699
1,124
1,699
Becherus fol. 57. 2. Galkut fol. 201, 1.
Becherus fol. 57. 2. Galkut fol. 201, 1.
en
de
lb
0.333
5.9675
abel_leibmedicus_1699
1,125
1,699
Das VIII. Capitel.
Das VIII. Kapitel.
de
de
la
0.667
6.087
abel_leibmedicus_1699
1,126
1,699
Von andern ungeſunden blehenden Speiſen.
Von anderen ungesunden blähenden Speisen.
de
de
de
1
7.2438
abel_leibmedicus_1699
1,127
1,699
ZWiebel und Knoblauch machen denen Augen und Magen viel zu ſchaffen/ derowegen zu meiden.
Zwiebel und Knoblauch machen denen Augen und Magen viel zu schaffen / derowegen zu meiden.
de
de
de
1
5.6064
abel_leibmedicus_1699
1,128
1,699
Huͤlſen Fruͤchte ſind roh und blehigt/ machen druͤbe Geiſter und bloͤde Sinnen/ uͤbel zu verdauen/ geben ein grobes Gebluͤt/ als da ſind Erbſen/ Linſen/ Bohnen.
Hülsen Früchte sind roh und blehigt / machen trübe Geister und blöde Sinnen / übel zu verdauen / geben ein grobes Geblüt / als da sind Erbsen / Linsen / Bohnen.
de
de
de
1
5.5213
abel_leibmedicus_1699
1,129
1,699
Erbs-Suppe wohl zu gerichtet gehet noch hin/ aber Linſen und Bohnen ſind keine Studenten Speiſe.
Erbs-Suppe wohl zu gerichtet geht noch hin / aber Linsen und Bohnen sind keine Studenten Speise.
de
de
de
1
7.1261
abel_leibmedicus_1699
1,130
1,699
Daß aber blehende Speiſen denen Augen ſchaͤdlich ſeyn/ bekraͤfftiget Hippocrates ſagende: Den Augen ſchaden Linſen/ ſuͤſſe Aepfel und Garten-Gewaͤchſe.
Dass aber blähende Speisen denen Augen schädlich sein / bekräftiget Hippokrates sagende: Den Augen schaden Linsen / süße Äpfel und Gartengewächse.
de
de
de
1
7.0553
abel_leibmedicus_1699
1,131
1,699
Linſen oͤffters geſſen ſchwaͤchet das Geſicht/ werden ſchwerlich verdauet/ verderbet den Magen und blehet ihn und die Gedaͤrme auf/ erwecket ſchwere Traͤume und bekoͤmmt dem Haupt/ Nerven und der Lunge uͤbel.
Linsen öfters gegessen schwächet das Gesicht / werden schwerlich verdaut / verderbet den Magen und blähet ihn und die Gedärme auf / erwecket schwere Träume und bekommt dem Haupt / Nerven und der Lunge übel.
de
de
de
1
5.2614
abel_leibmedicus_1699
1,132
1,699
Das IX. Capitel.
Das IX. Kapitel.
de
de
eu
0.667
6.1172
abel_leibmedicus_1699
1,133
1,699
Von gewuͤrtzten Speiſen.
Von gewürzten Speisen.
de
de
de
1
5.5843
abel_leibmedicus_1699
1,134
1,699
STarck gewuͤrtzte Sachen ſind nicht allen dienlich.
stark gewürzte Sachen sind nicht allen dienlich.
de
de
de
1
5.5555
abel_leibmedicus_1699
1,135
1,699
Welche demnach an der Schwindſucht laboriren, oder Gallichter complexion ſeyn/ moͤgen alle gepfefferte/ mit Ingwer/ Nelcken und Zimmet ſtarck beſtreuete Sachen meiden/ dann ſie ſchaͤrffen das Gebluͤt und Gall.
Welche demnach an der Schwindsucht laborieren, oder Galliger Komplexion sein / mögen alle gepfefferte / mit Ingwer / Nelken und Zimt stark bestreute Sachen meiden / dann sie schärfen das Geblüt und Gall.
de
de
de
1
5.4704
abel_leibmedicus_1699
1,136
1,699
Hingegen die einen kalten Magen haben und uͤbel verdauen/ moͤgen ſolche maͤßig genieſſen.
Hingegen die einen kalten Magen haben und übel verdauen / mögen solche mäßig genießen.
de
de
de
1
6.459
abel_leibmedicus_1699
1,137
1,699
Muſcat-Blumen und Safran ſind geſund/ denn ſie balſamiren das Gebluͤt verwahren fuͤr der Faulung und machen geſunde Feuchtigkeit.
Muskatblumen und Safran sind gesund / denn sie balsamieren das Geblüt verwahren für der Faulung und machen gesunde Feuchtigkeit.
de
de
de
1
5.4695
abel_leibmedicus_1699
1,138
1,699
Das X. Capitel.
Das X. Kapitel.
de
de
pl
0.667
6.5669
abel_leibmedicus_1699
1,139
1,699
Von ſauren Sachen.
Von sauren Sachen.
de
de
de
1
5.8959
abel_leibmedicus_1699
1,140
1,699
JEdweder Menſch wil gern was ſaures eſſen/ weil es dem Maul ſchmecket und dem Magen bekoͤmmt; aber nicht alle genieſſen es ohne Schaden.
Jedweder Mensch will gern was Saures essen / weil es dem Maul schmecket und dem Magen bekommt; aber nicht alle genießen es ohne Schaden.
de
de
de
1
5.0426
abel_leibmedicus_1699
1,141
1,699
Derowegen welche hitziger/ fluͤchtiger Natur ſind/ denen ſind ſie maͤßig eben nicht gar ungeſund/ auch habe ich erfahren/ daß in den hitzigen Scharbock ſolche ſaͤurliche Sachen beſſer gethan/ als die ſcharffen hitzigen Dinge wieder denſelbigen/ als Loͤffelkraut/ Brunkreß ꝛc. denen/ die einen ſchwachen Magen haben/ bekommen ſie auch wohl/ denn ſie erwecken einen Appetit/ und meine ich/ wo man alle Wochen einmahl etwas ſaures eſſe/ welches den Magen und das Gebluͤt luſtig mache/ koͤnne eben nicht ſo viel ſchaden/ denn die ſauren Sachen ſind ja eben nicht ſo gar verdaͤchtig/ als man ſie insgemein machet.
Derowegen welche hitziger / flüchtiger Natur sind / denen sind sie mäßig eben nicht gar ungesund / auch habe ich erfahren / dass in den hitzigen Scharbock solche säurliche Sachen besser getan / als die scharfen hitzigen Dinge wieder denselbigen / als Löffelkraut / Brunkreß etc. denen / die einen schwachen Magen haben / bekommen sie auch wohl / denn sie erwecken einen Appetit / und meine ich / wo man alle Wochen einmal etwas Saures esse / welches den Magen und das Geblüt lustig mache / könne eben nicht so viel schaden / denn die sauren Sachen sind ja eben nicht so gar verdächtig / als man sie insgemein macht.
de
de
de
1
4.861
abel_leibmedicus_1699
1,142
1,699
Wo aber ein ſchwindſuͤchtiger wolte ſaure Sachen eſſen/ der thaͤte oͤffentlich wieder ſeine Geſundheit.
Wo aber ein schwindsüchtiger wollte saure Sachen essen / der täte öffentlich wieder seine Gesundheit.
de
de
de
1
6.0577
abel_leibmedicus_1699
1,143
1,699
Auch ſind ſie nicht dienlich denen Melancholiſchen und hypochondriacis, ob ſie es gleich Anfangs nicht empfindẽ/ denen blutreichen hitzigen und Gallichten Perſonen aber deſto geſuͤnder/ welcher Unterſchied wohl zu mercken.
Auch sind sie nicht dienlich denen Melancholischen und Hypochondrieakis, ob sie es gleich Anfangs nicht empfinden / denen blutreichen hitzigen und Galligen Personen aber desto gesünder / welcher Unterschied wohl zu merken.
de
de
de
1
6.3341
abel_leibmedicus_1699
1,144
1,699
Das XI. Capitel.
Das XI. Kapitel.
de
de
eu
0.667
6.1231
abel_leibmedicus_1699
1,145
1,699
Von Milch/ Kaͤß und Butter.
Von Milch / Käse und Butter.
de
de
de
1
5.2807
abel_leibmedicus_1699
1,146
1,699
ICh laſſe die Milch an ihren Ort geſtellet ſeyn/ als welche ſonſt gar geſund; weil aber die meiſten Studenten viel Saͤure im Magen haben/ ſo coaguliret ſie ſich und faͤhret leicht zuſammen/ machet Faulungen und andere groſſe Ungelegenheit.
Ich lasse die Milch an ihren Ort gestellt sein / als welche sonst gar gesund; weil aber die meisten Studenten viel Säure im Magen haben / so koagulieret sie sich und fährt leicht zusammen / macht Faulungen und andere große Ungelegenheit.
de
de
de
1
5.7908
abel_leibmedicus_1699
1,147
1,699
Wo aber der Magen erſt recht gereiniget/ und der Milch kaͤſigte fette Theil zuvor niedergeſchlagen/ und alſo verbeſſert wird/ kan ſie im May nichts ſchaden.
Wo aber der Magen erst recht gereinigt / und der Milch käsige fette Teil zuvor niedergeschlagen / und also verbessert wird / kann sie im Mai nichts schaden.
de
de
de
1
6.154
abel_leibmedicus_1699
1,148
1,699
Muͤſer von Milch und Semmel ſind beſſer als von Mehl/ denn dieſe werden im Leibe zu Klaͤiſter/ jene aber geben einen guten Safft/ derowegen ſind dieſe der Studenten beſte Speiſe/ weil ſie dem Magen und der Natur nicht eben zu viel zuthun machen.
Müsser von Milch und Semmel sind besser als von Mehl / denn diese werden im Leibe zu Kleister / jene aber geben einen guten Saft / derowegen sind diese der Studenten beste Speise / weil sie dem Magen und der Natur nicht eben zu viel zutun machen.
de
de
de
1
5.3441
abel_leibmedicus_1699
1,149
1,699
Auch ſind die Bier-Muͤſer mit Kuͤmmel gemacht gar geſund.
Auch sind die Biermüser mit Kümmel gemacht gar gesund.
de
de
de
1
6.9068
abel_leibmedicus_1699
1,150
1,699
Kaͤß/ ob er gleich noch ſo odieus, kan doch zum Beſchluß der Mahlzeit auf ein weniges zu gelaſſen werden/ zumahlen Schaaf/ Ziegen und andere gelinde Kaͤſe/ der nicht zu ſehr veraltet/ denn dieſer iſt ein Schalck/ wie Lotichius ſaget/ den ſol man zum Fenſter hinaus werffen/ zumahlen wo ihn die alten Weiber erſt beſprenget haben/ daß er faul und ſtinckend werden muß: Sonſten iſt der Kaͤß ein leicht zu bereitetes Gericht/ dem Magen angenehm und gehoͤret mit zur Nahrungs Speiſe/ weil er Nahrung giebt/ welches jener Pfarrherr in Engelland erfahren/ der 152. Jahr alt worden/ und hat nichts geſſen noch getruncken/ als Milch/ Molcken/ Butter/ Kaͤß/ und Bier ohne Hopffen ꝛc. Butter iſt zwar ein balſamiſches Weſen/ aber wegen ſeiner Fettigkeit nicht haͤuffig zu eſſen/ zumahlen wo ſie ſtarck geſaltzen.
Käse / ob er gleich noch so odieus, kann doch zum Beschluss der Mahlzeit auf ein weniges zugelassen werden / zumal Schaf / Ziegen und andere gelinde Käse / der nicht zu sehr veraltet / denn dieser ist ein Schalk / wie Lotichius sagt / den soll man zum Fenster hinauswerfen / zumal wo ihn die alten Weiber erst besprenget haben / dass er faul und stinkend werden muss: Sonsten ist der Käse ein leicht zu bereitetes Gericht / dem Magen angenehm und gehöret mit zur Nahrungs Speise / weil er Nahrung gibt / welches jener Pfarrherr in England erfahren / der 152. Jahr alt worden / und hat nichts gegessen noch getrunken / als Milch / Molken / Butter / Käse / und Bier ohne Hopfen etc. Butter ist zwar ein balsamisches Wesen / aber wegen seiner Fettigkeit nicht häufig zu essen / zumal wo sie stark gesalzen.
de
de
de
1
4.998
abel_leibmedicus_1699
1,151
1,699
Fuͤr ſich verurſachet ſie/ wie alle fette Sachen/ Gall/ deßwegen billich eine Maſſe darinnen zu treffen und nicht zu dick auf zu ſchmieren/ ſonſten wird die Frau des Tiſches 4. Augen machen/ und den andern Tag die Speiſe mit Eßig ziemlich verſaͤuren und zwar aus Zorn/ weil ſie wohl weiß/ daß ſie dadurch wieder nieder geſchlagen wird
Für sich verursachet sie / wie alle fette Sachen / Gall / deswegen billig eine Masse darinnen zu treffen und nicht zu dick auf zu schmieren / sonsten wird die Frau des Tisches 4. Augen machen / und den anderen Tag die Speise mit Essig ziemlich Säuren und zwar aus Zorn / weil sie wohl weiß / dass sie dadurch wieder niedergeschlagen wird
de
de
de
1
5.606
abel_leibmedicus_1699
1,152
1,699
Tom. 3. Thoatr.
Tom. 3. Thoatr.
en
en
hmn
0
6.8546
abel_leibmedicus_1699
1,153
1,699
Europ. f. 316. pr. edit.
Europ. f. 316. pr. edit.
de
en
ru
0.333
5.7082
abel_leibmedicus_1699
1,154
1,699
Barthol. cent. 1. Ep. p. 666.
Barthol. cent. 1. Ep. p. 666.
en
en
zu
0
4.9092
abel_leibmedicus_1699
1,155
1,699
Das XII. Capitel.
Das XII. Kapitel.
de
de
pl
0.667
5.9108
abel_leibmedicus_1699
1,156
1,699
Was fuͤr Suppen zu eſſen.
Was für Suppen zu essen.
de
de
de
1
4.1817
abel_leibmedicus_1699
1,157
1,699
ICh habe nun ſehr viel mahl obſerviret, daß der Menſch nach Wein/ Bier und andern ſtarcken Suppen eine groſſe Saͤure in dem Magen nach denen empfinde/ auch an mir ſelbſten/ derowegen wiederrathe ich ſolche denjenigen/ die Saͤure und Gall im Magen haben oder zum Zorn geneiget ſeyn/ recommendire aber hingegen eine einfaͤltige Suppe (natura enim amat ſimplicitatem) von gelinder Fleiſch- Bruͤh/ Haber-Gritz oder bloſen reinen Waſſer und wohl zu gerichtet/ welche mehr Krafft geben/ als die beſten Wein- Suppen/ denn dieſe vermehret die Saͤure und das unreine Weſen des Magens/ jene aber ſchlagen ſie mit ihrer ſimplici & medica dulcedine darnieder/ lautert die ſalia temperando & reſolvendo.
Ich habe nun sehr viel Mal observieret, dass der Mensch nach Wein / Bier und anderen starken Suppen eine große Säure in dem Magen nach denen empfinde / auch an mir selbst / derowegen wiederrate ich solche denjenigen / die Säure und Gall im Magen haben oder zum Zorn geneigt sein / rekommandiere aber hingegen eine einfältige Suppe (natura enim amat simplicitatem) von gelinder Fleisch-Brühe / Haber-Gritz oder bloßen reinen Wasser und wohl zu gerichtet / welche mehr Kraft geben / als die besten Wein-Suppen / denn diese vermehret die Säure und das unreine Wesen des Magens / jene aber schlagen sie mit ihrer simplici & medica dulcedine danieder / lautet die salia temperando & resolvendo.
de
de
de
1
5.5075
abel_leibmedicus_1699
1,158
1,699
Wer mir wird folgen/ der wird es auch mit mir erfahren mit ſeinen Nutzen.
Wer mir wird folgen / der wird es auch mit mir erfahren mit seinen Nutzen.
de
de
de
1
5.4036
abel_leibmedicus_1699
1,159
1,699
Das XIII. Capitel.
Das XIII. Kapitel.
de
de
pl
0.667
5.6986
abel_leibmedicus_1699
1,160
1,699
Wie viel man bey Tiſch eſſen ſol.
Wie viel man bei Tisch essen soll.
de
nl
cy
0.333
4.3082
abel_leibmedicus_1699
1,161
1,699
OB ich gleich eines jedweden Magen und appetit nicht weiß und alſo ein ieder ſich wohl zubeſcheiden wird wiſſen/ ſo iſt doch die Maaſſe am beſten/ denn
OB ich gleich eines jedweden Magen und appetit nicht weiß und also ein jeder sich wohl zubescheiden wird wissen / so ist doch die Maße am besten / denn
de
de
de
1
6.1574
abel_leibmedicus_1699
1,162
1,699
Modicus cibi Medicus ſibi und: Sumptæ Cibus tanquam lædit medicina ſalutem, At ſumptus prodeſt ut medicinæ cibus,
Modicus cibi Medikus sibi und: Sumptae Cibus tanquam laedit medicina salutem, At sumptus prodest ut medicinae cibus,
la
da
la
0
5.6467
abel_leibmedicus_1699
1,163
1,699
das iſt:
das ist:
de
es
la
0.333
5.4079
abel_leibmedicus_1699
1,164
1,699
Wer die Arzeney braucht wie eine Speiſe/ der ſchadet ſeiner Geſundheit/ die Speiſe aber als eine Arzeney fein maͤßig genoſſen/ iſt geſund.
Wer die Arznei braucht wie eine Speise / der schadet seiner Gesundheit / die Speise aber als eine Arznei fein mäßig genossen / ist gesund.
de
de
de
1
5.8934
abel_leibmedicus_1699
1,165
1,699
Ich ſage nicht/ daß man aufhoͤren ſol/ wenn es am beſten ſchmecket/ ſondern wenn man ſatt/ welches aber nicht zuverſtehen/ ſo viel in den Magen gebet/ denn ſonſten moͤchte mancher gar zu viel eſſen und das Tiſch- Geld drey mahl verzehren/ auch wo er ſich auf ſolche Art an ſeinen Leibe verſuͤndigte/ dem Artzt in die Haͤnde fallen; ſondern wenn man mercket/ die Natur ſey vergnuͤget und der appetit geſtillet/ alsdann ſoll man aufhoͤren.
Ich sage nicht / dass man aufhören soll / wenn es am besten schmecket / sondern wenn man satt / welches aber nicht zu verstehen / so viel in den Magen Gebet / denn sonsten möchte mancher gar zu viel essen und das Tisch-Geld dreimal verzehren / auch wo er sich auf solche Art an seinen Leibe versündigte / dem Arzt in die Hände fallen; sondern wenn man merkt / die Natur sei vergnüget und der appetit gestillt / alsdann soll man aufhören.
de
de
de
1
4.7593
abel_leibmedicus_1699
1,166
1,699
Die aber einen kraͤncklichen gar zu ſtarcken appetit haben/ moͤgen ſich in acht nehmen und etwas abbrechen/ denn ſie ſchaden ſich mehr/ weil die Cruditaͤten dadurch nur vermehret werden.
Die aber einen kränklichen gar zu starken appetit haben / mögen sich in Acht nehmen und etwas abbrechen / denn sie schaden sich mehr / weil die Kruditäten dadurch nur vermehret werden.
de
de
de
1
5.411
abel_leibmedicus_1699
1,167
1,699
Auch wird der nicht fett/ der viel iſſet/ ſondern der gelinde und wenig Speiſen zu ſich nimmet in der Ordnung.
Auch wird der nicht fett / der viel isst / sondern der gelinde und wenig Speisen zu sich nimmt in der Ordnung.
de
de
de
1
5.7786
abel_leibmedicus_1699
1,168
1,699
Die ſich gewehnen ſtarcke Mahlzeiten zu thun/ denen wird der Magen groͤſſer und dehnet ſich weiter aus/ daher kommen denn die Viel-Fraͤſſe/ die nicht/ wie Menſchen/ zuſaͤttigen/ ſondern ſie freſſen ſo viel/ als ſonſten drey oder mehr Perſonen.
Die sich gewehnen starke Mahlzeiten zu tun / denen wird der Magen größer und dehnet sich weiter aus / daher kommen denn die Viel-Fresse / die nicht / wie Menschen / zusättigen / sondern sie fressen so viel / als sonsten drei oder mehr Personen.
de
de
de
1
5.7555
abel_leibmedicus_1699
1,169
1,699
Vielleicht wollen ſie voraus verſuchen/ was Mahomed herlieget/ daß nemlich im Himmel einieder fuͤr 30.
Vielleicht wollen sie voraus versuchen / was Mahomed herlieget / dass nämlich im Himmel einieder für 30.
de
de
de
1
7.0476
abel_leibmedicus_1699
1,170
1,699
Mann eſſen werde.
Mann essen werde.
de
de
de
1
7.0762
abel_leibmedicus_1699
1,171
1,699
Und ob ſolche gleich noch ſo ſtarck freſſen/ ſo bekommen ſie doch wohl die Schwindſucht.
Und ob solche gleich noch so stark fressen / so bekommen sie doch wohl die Schwindsucht.
de
de
de
1
5.4464
abel_leibmedicus_1699
1,172
1,699
Derowegen ne quid nimis, nicht zuviel/ ſonſten wird an ihnen wahr/ was die Alten geſagt:
Derowegen ne quid nimis, nicht zu viel / sonsten wird an ihnen wahr / was die Alten gesagt:
de
de
de
1
6.287
abel_leibmedicus_1699
1,173
1,699
V. Pokokius ad Abulfaraium p. 293.
V. Pokokius ad Abulfaraium p. 293.
en
lt
hi-Latn
0
6.8654
abel_leibmedicus_1699
1,174
1,699
Ex magna cœna ſtomacho fit maxima pœna
Ex magna coena stomacho fit maxima poena
en
vi
lv
0
6.4702
abel_leibmedicus_1699
1,175
1,699
Starcke Mahlzeit beſchwert den Magen.
starke Mahlzeit beschwert den Magen.
de
de
lb
0.667
6.7903
abel_leibmedicus_1699
1,176
1,699
Zufoͤrderſt aber ſollen Gelehrte den Leib nicht biß oben anfuͤllen/ zumahlen des Nachts/ da der volle Leib unruhigen Schlaff machet und die Erſetzung der Kraͤffte hindert/ derowegen
Zuvörderst aber sollen Gelehrte den Leib nicht bis oben anfüllen / zumal des Nachts / da der volle Leib unruhigen Schlaf macht und die Ersetzung der Kräfte hindert / derowegen
de
de
de
1
5.9162
abel_leibmedicus_1699
1,177
1,699
Ut ſis nocte levis Sit tibi cœna brevis
Ut sis nocte levis Sit tibi coena brevis
fr
da
fr
0
8.0921
abel_leibmedicus_1699
1,178
1,699
Wilt du haben eine geruhige Nacht Ein groſſes Nacht-Mahl nicht groß acht.
Willst du haben eine geruhige Nacht ein großes Nachtmahl nicht groß acht.
de
de
de
1
5.6421
abel_leibmedicus_1699
1,179
1,699
Das XIV. Capitel.
Das XIV. Kapitel.
de
de
ht
0.667
5.9668
abel_leibmedicus_1699
1,180
1,699
Wie man ſol fett werden.
Wie man soll fett werden.
de
de
de
1
6.802
abel_leibmedicus_1699
1,181
1,699
WEr nun wil fett und ſtarck werden (ἓυγαρκος, ſucci laudabilis plenus) der halte ſich fein maͤßig in Eſſen und Trincken/ fuͤr allen Dingen aber meide er ernſtlich ſuͤſſe Sachen/ welches billich und noͤthig zu erinnern/ denn dieſe haben eine ſtarcke Saͤure bey ſich/ wie ſolches die experimenta Piſonis aus Honig und Zucker weiſen.
Wer nun will fett und stark werden (ἓυγαρκος, succi laudabilis plenus) der halte sich fein mäßig in Essen und trinken / für allen Dingen aber meide er ernstlich süße Sachen / welches billig und nötig zu erinnern / denn diese haben eine starke Säure bei sich / wie solches die experimenta Pisonis aus Honig und Zucker weisen.
de
de
de
1
5.3954
abel_leibmedicus_1699
1,182
1,699
Solche uͤber-ſuͤſſe Saͤure verzehret alle Fettigkeit/ machet den Leib ſchwindſuͤchtig.
Solche Über-Süsse Säure verzehret alle Fettigkeit / macht den Leib schwindsüchtig.
de
de
de
1
5.8094
abel_leibmedicus_1699
1,183
1,699
Dieſe nun/ ingleichen auch alle ſaltzige/ ſtarcke/ hitzige Sachen ſol man meiden/ ſol anders der Leib zunehmen und Nahrung empfinden.
Diese nun / ingleichen auch alle salzige / starke / hitzige Sachen soll man meiden / soll anders der Leib zunehmen und Nahrung empfinden.
de
de
de
1
6.0052
abel_leibmedicus_1699
1,184
1,699
Hingegen ſol man eſſen alle gelinde einfache Speiſen/ die darneben ein γλιχρὸν oder duͤnn klebrichte Fettigkeit haben/ als die Haber- Gritz-Bruͤh/ welche alle Morgen wie einen Thee getruncken mit ungeſaltzener oder noch beſſer guter Krebß-Butter nicht allein alle Schaͤrffe des Bluts nieder ſchlaͤget und uͤmbſchleimet/ ſondern auch daſſelbe zum Anlegen und Nahrung duͤchtig machet.
Hingegen soll man essen alle gelinde einfache Speisen / die daneben ein γλιχρὸν oder dünn klebrige Fettigkeit haben / als die Haber-Gritz-Brüh / welche alle Morgen wie einen Tee getrunken mit ungesalzener oder noch besser guter Krebß-Butter nicht allein alle Schärfe des Bluts niederschlägt und umschleimet / sondern auch dasselbe zum Anlegen und Nahrung tüchtig macht.
de
de
de
1
5.3575
abel_leibmedicus_1699
1,185
1,699
Item Kalbs- Koͤpffe und junge Kaͤlber-Fuͤſſe wohl zugerichtet geben auch gute Nahrung.
Item Kalbs-Köpfe und junge Kälberfüße wohl zugerichtet geben auch gute Nahrung.
de
de
lb
0.667
6.4707
abel_leibmedicus_1699
1,186
1,699
Mit einem Wort/ alle ſuͤſſe/ nach dem Verſtand der medicorum, als da ſind alle unſchmackhaffte Sachen/ oder dero Geſchmack nicht eminenter die Zunge fuͤhlet/ ſondern die gelind ſeyn. NB.
Mit einem Wort / alle süße / nach dem Verstand der medicorum, als da sind alle unschmackhafte Sachen / oder deren Geschmack nicht eminenter die Zunge fühlet / sondern die gelind sein . NB.
de
de
de
1
5.8493
abel_leibmedicus_1699
1,187
1,699
Ich rede aber anitzo von denen Hagern/ Gallreichen und Scharbockiſchen Leuten/ denen phlegmaticis und kalten Naturen aber ſind hitzige Sachen dienlicher und geſunder.
Ich rede aber anjetzt von denen Hagern / Gallreichen und Scharbockischen Leuten / denen phlegmaticis und kalten Naturen aber sind hitzige Sachen dienlicher und gesunder.
de
de
de
1
6.3536
abel_leibmedicus_1699
1,188
1,699
Endlich ſoll iedweder ſein ſaltziges ſcharbockiſches Gebluͤt verſuͤſſen laſſen und beſſern/ ſonſten wird keine Speiſe gedeyen/ ſo viel man auch iſſet/ wo dieſes geſchehen/ ſo wird alsdenn die Fettigkeit ſich wohl einſtellen/ ehe man ſichs verſiehet/ ſonſten aber iſts unmuͤglich.
Endlich soll jedweder sein salziges scharbockisches Geblüt versüßen lassen und besseren / sonsten wird keine Speise gedeihen / so viel man auch isst / wo dieses geschehen / so wird alsdann die Fettigkeit sich wohl einstellen / ehe man sich es versieht / sonsten aber ist es unmöglich.
de
de
de
1
4.7372
abel_leibmedicus_1699
1,189
1,699
Das XV. Capitel.
Das XV. Kapitel.
de
de
bg-Latn
0.667
5.9399
abel_leibmedicus_1699
1,190
1,699
Wie man ſich nach Tiſch zuverhalten.
Wie man sich nach Tisch zuverhalten.
de
de
de
1
7.3464
abel_leibmedicus_1699
1,191
1,699
ES thun ſich diejenige den groͤſten Schaden/ welche ſich nach Tiſch alſobald zum ſtudiren begeben/ dadurch ſie ihre Seelen-Geiſter/ die zum Werck der Nahrung nothwendig helffen muͤſſen/ zur Unzeit davon abhalten/ und alſo dem Werck- Meiſter etwas anders zu thun machen ohne Nachſinnung vieler andern Ungelegenheiten/ die daher entſpringen koͤnnen; gar wohl ſpricht Barclajus:
Es tun sich diejenige den größten Schaden / welche sich nach Tisch alsobald zum Studieren begeben / dadurch sie ihre Seelengeister / die zum Werk der Nahrung notwendig helfen müssen / zur Unzeit davon abhalten / und also dem Werck-Meister etwas anders zu tun machen ohne Nachsinnung vieler anderen Ungelegenheiten / die daher entspringen können; gar wohl spricht Barclajus:
de
de
de
1
6.3262
abel_leibmedicus_1699
1,192
1,699
non vim ſuam habet ventriculus evocato ad cerebri laborantis ſubſidium igne, der Magen behaͤlt ſeine Krafft nicht/ wo man deſſen Waͤrme und Geiſter zur Kopff-Arbeit anwendet.
non vim suam habet ventriculus evocato ad cerebri laborantis subsidium igne, der Magen behält seine Kraft nicht / wo man dessen Wärme und Geister zur Kopfarbeit anwendet.
de
de
de
1
5.9476
abel_leibmedicus_1699
1,193
1,699
Auch verfuͤhret manchen die ungeſchickte Regel:
Auch verführet manchen die ungeschickte Regel:
de
de
de
1
6.7648
abel_leibmedicus_1699
1,194
1,699
Poſt cœnam ſtabis & paſſus mille meabis zur ſtarcken Bewegung nach Tiſch/ da es doch heiſſen ſolte: poſt cibum conquieſcere, ac neque intendere animum, neque ambulatione, quamvis leni dimovere expedit, nach Tiſch iſt es beſſer ruhen/ als durch ſtudiren oder nachſinnen/ oder mit ſpatzier gehen/ ob es gleich noch ſo gelind geſchicht/ ſich bewegen.
Post coenam stabis & passus mille meabis zur starken Bewegung nach Tisch / da es doch heißen sollte: post cibum conquiescere, ac neque intendere animum, neque ambulatione, quamvis leni dimovere expedit, nach Tisch ist es besser ruhen / als durch Studieren oder nachsinnen / oder mit spazier gehen / ob es gleich noch so gelind geschieht / sich bewegen.
de
de
de
1
6.0155
abel_leibmedicus_1699
1,195
1,699
Deßwegen ſoll auch keiner gleich nach Tiſch/ wie doch viel thun/ auf den Fecht oder Tantz-Boden gehen/ noch andere ſtarcke exercitia vornehmen.
Deswegen soll auch keiner gleich nach Tisch / wie doch viel tun / auf den Fecht oder Tantz-Boden gehen / noch andere starke exercitia vornehmen.
de
de
de
1
5.8928
abel_leibmedicus_1699
1,196
1,699
Welche hitziger oder trockener Natur ſeyn/ koͤnnen wohl eine kleine Mittags-Ruhe gegen 2. oder 3. Uhr/ nicht aber gleich nach eſſen/ anſtellen/ dadurch wird ihrer Hitze geſteuret/ der Truckenheit gewehret/ und die Feuchtigkeit erſetzet/ daß ſich die Natur wieder kan erhohlen.
Welche hitziger oder trockener Natur sein / können wohl eine kleine Mittagsruhe gegen 2. oder 3. Uhr / nicht aber gleich nach essen / anstellen / dadurch wird ihrer Hitze gesteuert / der Trockenheit gewehrt / und die Feuchtigkeit ersetzet / dass sich die Natur wieder kann erholen.
de
de
de
1
5.2331
abel_leibmedicus_1699
1,197
1,699
Dahin zilet auch Hippocrates, wann er ſchreibet: das Wachen nach der Mahlzeit iſt ſchaͤdlich/ weil es die Speiſen nicht laͤſt duͤnne werden.
Dahin zielet auch Hippokrates, wann er schreibet: Das Wachen nach der Mahlzeit ist schädlich / weil es die Speisen nicht lässt dünne werden.
de
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de
1
5.6989
abel_leibmedicus_1699
1,198
1,699
Denn das Wachen verzehret die Feuchtigkeit/ und trucknet den Leib aus.
Denn das Wachen verzehret die Feuchtigkeit / und trocknet den Leib aus.
de
de
de
1
4.7689
abel_leibmedicus_1699
1,199
1,699
Und anders wo: Starckes Wachen erhaͤlt Speiß und Tranck roh und ungekocht.
Und anders wo: starkes Wachen erhält Speise und Trank roh und ungekocht.
de
de
de
1
6.2442
abel_leibmedicus_1699
1,200
1,699
Dieſe Regel iſt hauptſaͤchlich zu mercken von denjenigen/ die gern lucubriren/ die moͤgen ihre Lection daraus lernen und ſich aͤndern.
Diese Regel ist hauptsächlich zu merken von denjenigen / die gern lucubriren / die mögen ihre Lektion daraus lernen und sich ändern.
de
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de
1
5.8211
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1,201
1,699
Das XVI. Capitel.
Das XVI. Kapitel.
de
de
la
0.667
5.7044
abel_leibmedicus_1699
1,202
1,699
Wie viel mahl man des Tags eſſen ſoll.
Wie viel Mal man des Tags essen soll.
de
eo
mt
0.333
6.0423