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|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
abel_leibmedicus_1699 | 1,203 | 1,699 | EIne nothwendige Frage iſt es/ ob man des Abends oder Mittags mehr eſſen ſoll/ oder ob eine Mahlzeit gnug ſey. | Eine notwendige Frage ist es / ob man des Abends oder Mittags mehr essen soll / oder ob eine Mahlzeit genug sei. | de | de | de | 1 | 4.9163 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,204 | 1,699 | Darauff indifferenter zu antworten iſt allerdings nicht rathſam/ differt enim homo ab homine & natura à natura es iſt immer ein Menſch anders geartet/ als der andere. | Darauf indifferenter zu antworten ist allerdings nicht ratsam / differt enim homo ab homine & natura à natura es ist immer ein Mensch anders geartet / als der andere. | de | de | de | 1 | 5.4842 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,205 | 1,699 | So ich aber die Warheit ſagen ſoll/ ſo halte ich dafuͤr/ daß es weit beſſer ſey des Tags 2. mahl und zwar ordentlich zu eſſen/ des Abends etwas weniger als des Mittags; denn des Mittags uͤber wird durch die Arbeit und Bewegung viel diſſipiret/ und verzehret wegen groͤſſerer Waͤrme die theils durch die Bewegung theils durch die euſſerliche Lufft erwecket wird. | So ich aber die Wahrheit sagen soll / so halte ich dafür / dass es weit besser sei des Tags 2. Mal und zwar ordentlich zu essen / des Abends etwas weniger als des Mittags; denn des Mittags über wird durch die Arbeit und Bewegung viel dissipieret / und verzehret wegen größerer Wärme die teils durch die Bewegung teils durch die äußerliche Luft erwecket wird. | de | de | de | 1 | 4.8215 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,206 | 1,699 | Auch ſoll man ſehen was die Gewohnheit/ Natur und appetit leiden wil/ (denn dieſer iſt aller Diæts Regel Tyrann) und duͤrffen ſich alle nach einem Individuo nicht richten. | Auch soll man sehen was die Gewohnheit / Natur und appetit leiden will / (denn dieser ist aller Diät Regel Tyrann) und dürfen sich alle nach einem Individuo nicht richten. | de | de | de | 1 | 6.1107 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,207 | 1,699 | Es moͤgen aber zumahlen Studirende des Abends wenig eſſen/ damit ſie des Morgens deſto munderer und hurtiger ſeyn zum ſtudiren. | Es mögen aber zumal Studierende des Abends wenig essen / damit sie des Morgens desto munterer und hurtiger sein zum Studieren. | de | de | de | 1 | 5.9852 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,208 | 1,699 | Denn ein voller Wanſt iſt unduͤchtig darzu. | Denn ein voller Wanst ist untüchtig dazu. | de | de | az | 0.667 | 5.4604 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,209 | 1,699 | Gefaͤlt mir alſo gar nicht/ daß man Studirenden wil eine ſtarcke Abendmahlzeit recommendiren/ wie ein ſonſt kluger Medicus gethan. | gefällt mir also gar nicht / dass man Studierenden will eine starke Abendmahlzeit rekommendieren / wie ein sonst kluger Medikus getan. | de | de | de | 1 | 6.1518 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,210 | 1,699 | Es geſchicht zwar des Nachts eine weit beſſere Kochung als des Tags/ wo nur der Magen nicht zu voll iſt/ hingegen geſchicht eine geringere diſtribution des chyli wegen der ſchlaffenden Glieder/ welche auch eine maͤßige Bewegung erfordert. | Es geschieht zwar des Nachts eine weit bessere Kochung als des Tags / wo nur der Magen nicht zu voll ist / hingegen geschieht eine geringere Distribution des chyli wegen der schlaffenden Glieder / welche auch eine mäßige Bewegung erfordert. | de | de | de | 1 | 5.6834 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,211 | 1,699 | Die aber das Abend-Eſſen gar einſtelen/ und an deſſen ſtatt mit warmen Thee Waſſer ſich behelffen wollen/ die thun ihnen den groͤſten Schaden/ welches der Leib zu letzt wohl erfahren wird. | Die aber das Abend-Essen gar einstellen / und an dessen statt mit warmen Tee Wasser sich behelfen wollen / die tun ihnen den größten Schaden / welches der Leib zuletzt wohl erfahren wird. | de | de | de | 1 | 6.0545 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,212 | 1,699 | Viel ſuchen mit dieſen prætext und Vorwand eine menage, einige haben es gar nicht/ daß ſie zwey mahl eſſen koͤnnen/ die muͤſſen den Magen mit dem ſchweren oportet fuͤllen. | Viel suchen mit diesen Prätext und Vorwand eine Menage, einige haben es gar nicht / dass sie zweimal essen können / die müssen den Magen mit dem schweren oportet füllen. | de | de | de | 1 | 6.0533 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,213 | 1,699 | Unter deſſen bleibt doch wahr/ quod natura, quæ quidem paucis contenta, requirit tamen ſuum dimenſum, nec velit illo depauperari die Natur nimmt zwar mit wenigen vorlieb/ iedennoch wil ſie ihr richtiges Maas haben/ und laͤſt ſich deſſen nieht berauben. | Unter dessen bleibt doch wahr / quod natura, quae quidem paucis contenta, requirit tamen suum dimensum, nec velit illo depauperari die Natur nimmt zwar mit wenigen vorlieb / dennoch will sie ihr richtiges Maß haben / und lässt sich dessen Niet berauben. | de | de | de | 1 | 5.4662 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,214 | 1,699 | Dritten Buchs 4. Theilung. | Dritten Buchs 4. Teilung. | en | de | lb | 0.333 | 5.7948 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,215 | 1,699 | Von andern Stuͤck der Diæt, nemlich von dem Tranck. | Von anderen Stück der Diät, nämlich von dem Trank. | de | de | de | 1 | 6.1217 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,216 | 1,699 | Das I. Capitel. | Das I. Kapitel. | de | de | bg-Latn | 0.667 | 5.744 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,217 | 1,699 | Von des Trancks Nothwendigkeit und deſſen Arten. | Von des Tranks Notwendigkeit und dessen Arten. | de | de | de | 1 | 6.6281 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,218 | 1,699 | DAs trincken iſt eine ſolche Nothwendigkeit/ daß der Menſch nicht leben kan ohne demſelben: | Das Trinken ist eine solche Notwendigkeit / dass der Mensch nicht leben kann ohne demselben: | de | de | de | 1 | 5.4896 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,219 | 1,699 | Denn theils giebt der Tranck ſelbſt Nahrung/ theils hilfft er auch/ daß die beſten nahrhafften oͤhlichten Theile zur Anwachſung des Fleiſches zugefuͤhret werden/ und deßwegen heiſt er auch ὄχημα τῆς τροϕῆς vehiculum nutrimenti. | Denn teils gibt der Trank selbst Nahrung / teils hilft er auch / dass die besten nahrhaften öligen Teile zur Anwachsung des Fleisches zugeführt werden / und deswegen heißt er auch ὄχημα τῆς τροϕῆς vehiculum nutrimenti. | de | de | de | 1 | 4.1677 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,220 | 1,699 | Wie der Tranck ſo iſt auch die Nahrung und die Geſundheit ſelbſt. | Wie der Trank so ist auch die Nahrung und die Gesundheit selbst. | de | de | de | 1 | 5.0342 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,221 | 1,699 | Iſt alſo ein genugſamer Tranck ein groſſer Theil der Geſundheit/ weil er dem chylo einen genugſamen fluorem und Duͤnne giebet in dem Leib zu fließen/ wie ſolches mechanicè kan demonſtriret werden von einem Topff voll Speiſen in dem Ofen. | Ist also ein genugsamer Trank ein großer Teil der Gesundheit / weil er dem chylo einen genugsamen fluorem und Dünne gibt in dem Leib zu fließen / wie solches mechanice kann demonstrieret werden von einem Topf voll Speisen in dem Ofen. | de | de | de | 1 | 6.0749 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,222 | 1,699 | Ja der Tranck iſt nothwendiger als die Speiſe/ und kan man ehe Hunger als Durſt leiden/ wie diejenige die Quaal des Durſts am beſten zu beſchreiben wiſſen/ die es erfahren oder gar daran geſtorben/ wo ſie nur wieder koͤnten lebendig werden. | Ja der Trank ist notwendiger als die Speise / und kann man ehe Hunger als Durst leiden / wie diejenige die Qual des Dursts am besten zu beschreiben wissen / die es erfahren oder gar daran gestorben / wo sie nur wieder könnten lebendig werden. | de | de | de | 1 | 5.6075 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,223 | 1,699 | Unter denen Getraͤncken aber ſind Wein und Bier die vornehmſten/ darzu noch heutiges Tages koͤmt/ als eine unzeitige Geburt/ der gar zu ſtarcke Gebrauch des frembden Thee, Caffe, Succulate und des Tobacks. | Unter denen Getränken aber sind Wein und Bier die vornehmsten / dazu noch heutiges Tages kommt / als eine unzeitige Geburt / der gar zu starke Gebrauch des fremden Tee, Kaffee, Succulate und des Tobaks. | de | de | de | 1 | 5.6488 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,224 | 1,699 | Aber Waſſer iſt kein Trunck fuͤr Gelehrte und Studenten/ viel weniger zur Geſundheit/ wie etlich unbedacht vorgeben wollen. | Aber Wasser ist kein Trunk für Gelehrte und Studenten / viel weniger zur Gesundheit / wie etlich unbedacht vorgeben wollen. | de | de | de | 1 | 5.5503 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,225 | 1,699 | Athenæus. | Athenaeus. | no | da | ro | 0 | 5.1045 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,226 | 1,699 | V. Albiz. | V. Albiz. | tr | en | ru-Latn | 0 | 7.1606 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,227 | 1,699 | Schikhuſ. | Schikhus. | en | vi | vi | 0 | 7.6963 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,228 | 1,699 | Harsdörfferus &c. | Harsdörfferus etc. | ds | sv | az | 0 | 5.8037 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,229 | 1,699 | Aurelius Imperator, de quo Guevarra horolog. Princip. l. 2. c 29. ſ. 34 4. ſq. Deodat. | Aurelius Imperator, de quo Guevarra horolog . Princip. l. 2. c 29. s. 34 4. sq. Deodat. | en | la | la | 0 | 5.4607 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,230 | 1,699 | Panth. Hygiaſt. l. 2. c. 14. E. Mayn. Waryng. l. de ſanit. vigor. & Longæv. conſerv. ling. Anglic. de quo Act. Erud. Lipſ. Ann. 1683. p. 464. | Panth. Hygiast. l. 2. c. 14. E. Main . Waryng. l. de sanit . vigor. & Longaev . conserv. ling. Anglic . de quo Act. Erud. Lips. Ann. 1683. p. 464. | en | la | vi | 0 | 5.3334 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,231 | 1,699 | Das II. Capitel. | Das II. Kapitel. | de | de | eu | 0.667 | 5.7194 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,232 | 1,699 | Von Bier. | Von Bier. | en | en | de | 0.333 | 8.0358 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,233 | 1,699 | ES iſt das Bier ohne allen Wieder-Spruch der beſte Tranck der Gelehrten/ welches entweder bitter/ ſcharff/ ſuͤß oder mittelmaͤßig ſchmecket. | Es ist das Bier ohne allen Wiederspruch der beste Trank der Gelehrten / welches entweder bitter / scharf / süß oder mittelmäßig schmecket. | de | de | de | 1 | 5.5505 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,234 | 1,699 | Die Bittern ſind dem Magen nicht undienlich/ aber nicht allen angenehm. | Die Bitteren sind dem Magen nicht undienlich / aber nicht allen angenehm. | de | de | de | 1 | 6.4304 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,235 | 1,699 | Die Suͤſſen vermehren die Galle/ und verurſachen Saͤure/ Blehungen und andere Ungelegenheiten mehr. | Die Süßen vermehren die Galle / und verursachen Säure / Blähungen und andere Ungelegenheiten mehr. | de | de | de | 1 | 5.1859 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,236 | 1,699 | Das Hitzige Fette und Starcke macht eine grobe ἀναδυμίασιν oder aufſteigende Duͤnſte/ welches man kan in der Kirchen ſehen/ da die Leute ſitzen und nicken wie die Fleder- Maͤuſſe/ es greifft auch die Spann- Adern an/ und zerbricht den Kopff/ als zum Exempel das Eißlebiſche/ welches man billich den Vernunfft-Brecher nennet/ das Mittelmaͤßige iſt das beſte. | Das hitzige Fette und starke macht eine grobe ἀναδυμίασιν oder aufsteigende Dünste / welches man kann in der Kirchen sehen / da die Leute sitzen und nicken wie die Fleder-Mäuse / es greift auch die Spann-Adern an / und zerbricht den Kopf / als zum Exempel das Eißlebische / welches man billig den Vernunft-Brecher nennt / das Mittelmäßige ist das beste. | de | de | de | 1 | 5.1053 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,237 | 1,699 | Es ſoll nicht ſauer noch truͤb ſeyn/ ſol keine Hefen ſetzen/ vielweniger noch gaͤhren. | Es soll nicht sauer noch trüb sein / soll keine Hefen setzen / viel weniger noch gehren. | de | de | de | 1 | 6.0526 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,238 | 1,699 | An ſich ſind die Bier ſehr unterſchiedlich/ theils pro ingredientium der Dinge/ daraus ſie gebrauet werden/ theils præparationis der Zubereitung/ theils ætatis ratione oder des Alters wegen. | An sich sind die Bier sehr unterschiedlich / teils pro ingredientium der Dinge / daraus sie gebraut werden / teils praeparationis der Zubereitung / teils aetatis ratione oder des Alters wegen. | de | de | de | 1 | 5.6772 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,239 | 1,699 | Von Hopffen werden die Bier bitter und ſchmackhaffter/ auch geſunder; denn er iſt deſſelben Gewuͤrtz. | Von Hopfen werden die Bier bitter und schmackhafter / auch gesunder; denn er ist desselben Gewürz. | de | de | de | 1 | 5.6583 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,240 | 1,699 | Von Gerſten wird es mehr fett und Nahrhaffter/ ſuͤß und ſtaͤrcker. | Von Gersten wird es mehr fett und Nahrhafter / süß und stärker. | de | de | de | 1 | 6.1718 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,241 | 1,699 | Hier mercke/ wie das Waſſer/ ſo iſt auch das Bier/ derowegen bleibet es falſch/ daß durch die Kochung alles Unreine gaͤntzlich abgehen ſol/ welches auch der Vernunfft zuwider. | Hier merke / wie das Wasser / so ist auch das Bier / derowegen bleibt es falsch / dass durch die Kochung alles Unreine gänzlich abgehen soll / welches auch der Vernunft zuwider. | de | de | de | 1 | 5.5098 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,242 | 1,699 | Kurtz/ der Gelehrten Bier ſoll den Durſt loͤſchen/ und zugleich etwas Nahrung geben/ ſol balde durch gehen. | Kurz / der Gelehrten Bier soll den Durst löschen / und zugleich etwas Nahrung geben / soll bald durchgehen. | de | de | de | 1 | 5.948 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,243 | 1,699 | Nun finde ich/ zumahl zu Hall/ als woſelbſt ich dieſes geſchrieben kein beſſer Bier fuͤr Studenten/ als den Loͤbginer/ welcher eine gelinde Urintreibende ſuͤſſe und gemaͤßigte Tugend hat/ und ob es gleich keine uͤberfluͤßige Kopffſteigende Krafft beſitzet/ ſo iſt es doch auch nicht zu kalt/ ſondern nach der Erfahrung/ der geſundeſte Tranck/ laͤſt kein Griß leicht anlegen/ ſondern treibt ihn fort und temperirt die hitzige Gall. | Nun finde ich / zumal zu Hall / als woselbst ich dieses geschrieben kein besser Bier für Studenten / als den Löbginer / welcher eine gelinde Urintreibende süße und gemäßigte Tugend hat / und ob es gleich keine überflüssige Kopfsteigende Kraft besitzet / so ist es doch auch nicht zu kalt / sondern nach der Erfahrung / der gesündeste Trank / lässt kein Grieß leicht anlegen / sondern treibt ihn fort und temperiert die hitzige Gall. | de | de | de | 1 | 5.568 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,244 | 1,699 | Das Gegentheil aber thun alle Haͤlliſche Bier wegen des groben ſtarcken ſaltzigen und tartariſchen Waſſers/ zu mahlen der ſo genante Puff/ welcher zuſehens einen ſtarcken Grieß verurſachet. | Das Gegenteil aber tun alle Hallische Bier wegen des groben starken salzigen und tartarischen Wassers / zu malen der so genannte Puff / welcher zusehends einen starken Grieß verursachet. | de | de | de | 1 | 6.1471 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,245 | 1,699 | Loͤbginer gehet dem Kaͤuterling weit vor/ denn dieſes iſt ein ſehr kalt Bier/ und denen Studenten und Studirenden ſchaͤdlich/ es ſeye denn ein hitziges ſubjectum, dem laſſe ichs maͤßig zu. | Löbginer geht dem Käuterling weit vor / denn dieses ist ein sehr kalt Bier / und denen Studenten und Studierenden schädlich / es sei denn ein hitziges subjectum, dem lasse ich es mäßig zu. | de | de | de | 1 | 6.1692 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,246 | 1,699 | Das Naumburger hat auch eine ſtarcke Harntreibende Krafft/ aber wegen ſeiner Salpetriſchen Eigenſchafft ſehr kalt/ derowegen zum ordentlichen Tranck von allen nicht zuerwehlen/ als nur von denen Choleriſchen/ hypochondriacis und Scharbockiſchen/ denen es wegen ſeines nitreuſiſchen und martialiſchen Saltzes billich zu rathen/ auch in der That viel gutes ihnen erzeigen wird. | Das Naumburger hat auch eine starke harntreibende Kraft / aber wegen seiner Salpetrüschen Eigenschaft sehr kalt / derowegen zum ordentlichen Trank von allen nicht zuerwählen / als nur von denen Cholerischen / Hypochondrieakis und Scharbockischen / denen es wegen seines nitreusischen und martialischen Salzes billig zu raten / auch in der Tat viel Gutes ihnen erzeigen wird. | de | de | de | 1 | 5.7467 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,247 | 1,699 | Wo es aber nach deß Reuſneri falſcher Meinung ſolte Blindheit und der Augen Bloͤdigkeit verurſachen/ waͤre es nicht zu loben. | Wo es aber nach des Reusneri falscher Meinung sollte Blindheit und der Augen Blödigkeit verursachen / wäre es nicht zu loben. | de | de | de | 1 | 6.476 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,248 | 1,699 | Das ſo genante Neuwaͤrcker zu Hall hat vor den Puff den Vorzug/ derowegen/ wo es nur rein und lauter/ nicht zu verwerffen. | Das so genannte Neuwärcker zu Hall hat vor den Puff den Vorzug / derowegen / wo es nur rein und lauter / nicht zu verwerfen. | de | de | de | 1 | 6.554 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,249 | 1,699 | Breyhan giebt zwar Nahrung/ aber wegen des Weitzens/ auch Schleimigkeit/ verurſachet Blehung/ Verſtopffung/ und treibet den Urin nicht ſo fort/ mehret die Galle/ machet Gaͤhrungen/ vermehret den Scharbock und zufoͤrderſt das malum hypochondriacum doch iſt der Hannoveriſche/ Halberſtaͤdiſch und Quedlinburgiſche fuͤr ſich gelaſſen ein guter Trunck denen/ die es gewohnet. | Breyhan gibt zwar Nahrung / aber wegen des Weizens / auch Schleimigkeit / verursachet Blähung / Verstopfung / und treibet den Urin nicht so fort / mehret die Galle / macht Gehrungen / vermehret den Scharbock und zuvörderst das malum hypochondriacum doch ist der Hannoverische / Halberstädisch und Quedlinburgische für sich gelassen ein guter Trunk denen / die es gewohnt. | de | de | de | 1 | 5.2641 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,250 | 1,699 | Leipziger/ Jeniſches und Wittenbergiſch Bier ſind Studenten nicht geſund/ denn ſie verurſachen groſſe Kranckheiten/ als den Stein/ Colic, Strangurie, machen einen unreinen Magen und Gebluͤt. | Leipziger / Jenisches und Wittenbergisch Bier sind Studenten nicht gesund / denn sie verursachen große Krankheiten / als den Stein / Kolik, Strangurie, machen einen unreinen Magen und Geblüt. | de | de | de | 1 | 5.7378 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,251 | 1,699 | Merſeburgiſch/ wo es rein und unverfaͤlſcht/ iſt zwar ein gut Magen Bier/ machet aber reiſſen im Leib und greifft den Kopff zu ſtarck an/ doch maͤßig getruncken ſtaͤrcket es den Magen und giebt Kraͤffte. | Merseburgisch / wo es rein und unverfälscht / ist zwar ein gut Magen Bier / macht aber reißen im Leib und greift den Kopf zu stark an / doch mäßig getrunken stärket es den Magen und gibt Kräfte. | de | de | de | 1 | 5.8368 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,252 | 1,699 | Weit beſſer und herrlicher/ auch geſuͤnder iſt das beruͤhmte/ ſchmackhaffte und an der Farbe angenehme Torgauer Bier/ welches ſeine Goldſarbe ſchmackhaffte/ und geſunde Eigenſchafft hat von den Waſſer/ welches wie ein Cryſtall von den Waͤldern und Bergen entſpringet und der Kraͤuter und andren guten Wurtzeln Tinctur in ſich hat. | Weit besser und herrlicher / auch gesünder ist das berühmte / schmackhafte und an der Farbe angenehme Torgauer Bier / welches seine Goldsarbe schmackhafte / und gesunde Eigenschaft hat von den Wasser / welches wie ein Kristall von den Wäldern und Bergen entspringet und der Kräuter und anderen guten Wurzeln Tinktur in sich hat. | de | de | de | 1 | 5.2363 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,253 | 1,699 | Dieſes iſt ein recht Krafft- Bier/ fuͤr Manns und Weibs-Perſonen/ auch fuͤr Gelehrte und Studenten/ denn es erhaͤlt die Lebens-Geiſter in ihrer Staͤrcke und bringet Nahrung und Krafft dem ſchwachen Leibe/ iſt derowegen wohl werth/ daß es alle und iede zur Geſundheit trincken moͤgen/ doch maͤßig und ohne Rauſch/ ſo wird es beſſere Staͤrckung geben als der verfaͤlſchte Wein ſelbſt. | Dieses ist ein recht Krafft-Bier / für Manns und Weibspersonen / auch für Gelehrte und Studenten / denn es erhält die Lebensgeister in ihrer Stärke und bringt Nahrung und Kraft dem schwachen Leibe / ist derowegen wohl wert / dass es alle und jede zur Gesundheit trinken mögen / doch mäßig und ohne Rausch / so wird es bessere Stärkung geben als der verfälschte Wein selbst. | de | de | de | 1 | 5.1229 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,254 | 1,699 | Davon mit der Zeit ein mehrers. | Davon mit der Zeit ein mehreres. | de | de | de | 1 | 5.4539 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,255 | 1,699 | Wurtzener iſt auch ein geſunder Trunck fuͤr Gelehrte und Studenten/ wie auch das Eulenburger. | Wurtzener ist auch ein gesunder Trunk für Gelehrte und Studenten / wie auch das Eulenburger. | de | de | de | 1 | 5.4226 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,256 | 1,699 | Jens hat eine gelinde laxirende/ dieſes eine faſt gleiche/ doch etwas ſtaͤrckere Eigenſchafft/ doch iſt jenes beſſer/ weil das Eulenburger ſtarcke Blehung machet/ und deßwegen Anlaß zum Toback ſchmauchen giebet. | Jens hat eine gelinde laxierende / dieses eine fast gleiche / doch etwas stärkere Eigenschaft / doch ist jenes besser / weil das Eulenburger starke Blähung macht / und deswegen Anlass zum Tabak schmauchen gibt. | de | de | de | 1 | 5.9706 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,257 | 1,699 | Nichts deſto mehr hat es auch ſein Lob/ weil es nicht ſo leicht in den Kopff ſteiget. | Nichts desto mehr hat es auch sein Lob / weil es nicht so leicht in den Kopf steiget. | de | de | de | 1 | 5.2706 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,258 | 1,699 | Zerbſter Bier fuͤr ſich gelaſſen iſt gut am Geſchmack und andern Tugenden/ wo es nur nicht verfaͤlſchet wuͤrde mit denen ſchmiralien/ ſo waͤre es wuͤrdig auf Univerſitaͤten zu haben und zu trincken. | Zerbster Bier für sich gelassen ist gut am Geschmack und anderen Tugenden / wo es nur nicht verfälschet würde mit denen schmiralien / so wäre es würdig auf Universitäten zu haben und zu trinken. | de | de | de | 1 | 6.262 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,259 | 1,699 | In dieſem allen muß nun ein iedweder auf ſeinen Magen/ Natur und Gewohnheit ſehen/ und pruͤfen/ was ihme am beſten dienet/ auch auf der Univerſitaͤt da er ſich aufhaͤlt/ Nachfrage halten/ was das geſuͤndeſte und ſeiner Natur das beſte ſeyn moͤge; denn hier iſt unmuͤglich alle Bier zu ſpecificiren. | In diesem allen muss nun ein jedweder auf seinen Magen / Natur und Gewohnheit sehen / und prüfen / was ihm am besten dient / auch auf der Universität da er sich aufhält / Nachfrage halten / was das gesündeste und seiner Natur das beste sein möge; denn hier ist unmöglich alle Bier zu spezifizieren. | de | de | de | 1 | 5.1976 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,260 | 1,699 | Die Prob muß iedweder an ſich nehmen. | Die Probe muss jedweder an sich nehmen. | de | de | de | 1 | 6.1811 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,261 | 1,699 | Meibom. | Meibom. | hu | en | fy | 0 | 8.4542 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,262 | 1,699 | Schoock. | Schock. | en | en | nl | 0 | 4.7638 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,263 | 1,699 | Mercurial. | Merkurial. | en | en | id | 0 | 7.0071 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,264 | 1,699 | Sennert. | Sennet. | en | fr | lb | 0 | 5.8046 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,265 | 1,699 | Villanov. | Villanov. | de | tr | sv | 0.333 | 5.2359 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,266 | 1,699 | Niger, Tabernæ Montan. | Niger, Tabernae montan. | id | da | ht | 0 | 6.551 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,267 | 1,699 | Ranz. | Ranz. | eo | en | de | 0.333 | 6.0259 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,268 | 1,699 | Möllenbroc. | Möllenbroc. | en | sv | hu | 0 | 5.9679 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,269 | 1,699 | Mœbius, Sebizius. | Moebius, Sebizius. | en | it | ms | 0 | 6.2731 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,270 | 1,699 | Mœbius. Inſtit. med. p. 251. Waldſchmid. fundam. med. p. 110. Hagecius de Cereviſia c. 12. p. 48. | Moebius. Instit. med. p. 251 Waldschmid . fundam. med. p. 110. Hagecius de Cerevisia c. 12. p. 48. | en | la | la | 0 | 4.8723 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,271 | 1,699 | Meibom. | Meibom. | hu | en | fy | 0 | 8.4542 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,272 | 1,699 | de Cereviſ. c. 27. §. 2. Schoock. l. c. c. 24. p. 242. | de Cerevis. c. 27. §. 2. Schoock. l. c. c. 24. p. 242. | fr | qu | ca | 0 | 4.8483 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,273 | 1,699 | Möllenbroc. | Möllenbroc. | en | sv | hu | 0 | 5.9679 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,274 | 1,699 | de Arthrid. v. ſ. p. 102. §. 49. | de Arthrid. v. s. p. 102. §. 49. | en | qu | ca | 0 | 5.5223 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,275 | 1,699 | Mœb. Inſt. med. p. 520. Waldſchmid. fund, med. p. 110. | Moeb. Inst. med. p. 520. Waldschmied . Fund, med. p. 110. | en | vi | da | 0 | 5.4147 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,276 | 1,699 | Bordinus method. ad Galen. libr. de tuend. ſanit. | Bordinus Methode . ad Galen . Liber . de tuend . sanit. | en | nl | es | 0 | 7.8289 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,277 | 1,699 | c. 9. | c. 9. | en | en | la | 0 | 5.1828 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,278 | 1,699 | Das III. Capitel. | Das III. Kapitel. | de | de | eu | 0.667 | 5.7941 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,279 | 1,699 | Von kalt trincken. | Von kalt trinken. | en | no | de | 0.333 | 7.7788 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,280 | 1,699 | EIn noͤthiges Conſilium iſt es auch/ daß man nicht gar zu kalt trincke/ es mag ſeyn was es wolle/ denn es verurſachet Schwindſucht und Ungeſundheit Engbruͤſtigkeit/ Fieber/ ja gar den Tod. | Ein nötiges Consilium ist es auch / dass man nicht gar zu kalt trinke / es mag sein was es wolle / denn es verursachet Schwindsucht und Ungesundheit Engbrüstigkeit / Fieber / ja gar den Tod. | de | de | de | 1 | 4.834 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,281 | 1,699 | Es ſind zwar einige die das kalte Trincken loben wollẽ u. miſchet Reſtaurantius Hippocratem mit ein/ daß er es auch ſolte gerathen haben/ welches aber noch nicht erwieſen/ ſo ndern wir haben vielmehr das Gegentheil von ihm/ daß ers verboten gehabt. | Es sind zwar einige die das kalte trinken loben wollen u. mischet Restauranthaus Hippocratem mit ein / dass er es auch sollte geraten haben / welches aber noch nicht erwiesen / so ndern wir haben vielmehr das Gegenteil von ihm / dass er es verboten gehabt. | de | de | de | 1 | 5.8501 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,282 | 1,699 | Es erfriſchet das kalte trincken zwar das Hertz/ aber es muß nicht gar zu kalt ſeyn/ denn davon gehet die Rede. | Es erfrischet das kalte trinken zwar das Herz / aber es muss nicht gar zu kalt sein / denn davon geht die Rede. | de | de | de | 1 | 4.9951 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,283 | 1,699 | Bonet. Anat. Pract. f. 411. 413. 896. Grembs. arbor integr. & ruinoſ. homin. l. 2 c. 1. p. 9. n. 38. p. 147. | Bonet. Anat. Pract. f. 411. 413. 896. Grembs . arbor integr. & ruinos . homin. l. 2 c. 1. p. 9. n. 38. p. 147. | en | la | ms | 0 | 4.877 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,284 | 1,699 | Scacchius de pot. ſalubr. | Scacchius de pot. salubr. | fr | ca | es | 0 | 5.8568 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,285 | 1,699 | c. 1. & 7. Schvvalv. | c. 1. & 7. Schvvalv. | en | da | de | 0.333 | 6.7816 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,286 | 1,699 | de querel. ventr. p. 160. Dietrich. | de querel. ventr. p. 160. Dietrich. | fr | fr | fr | 0 | 7.0468 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,287 | 1,699 | Jatr. | Jatr. | fa | en | lv | 0 | 6.7199 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,288 | 1,699 | Hippoer p. 1422. | Hippoer p. 1422. | en | da | zh | 0 | 8.0505 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,289 | 1,699 | Bonet. d. l f. 1429. 1673. | Bonet. d. l f. 1429 . 1673. | lt | en | mt | 0 | 6.0801 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,290 | 1,699 | Sylvat hiſtor. med. 40. f. 179. | Sylvat histor. med. 40. f. 179. | en | vi | sv | 0 | 5.8628 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,291 | 1,699 | Piſo de morb. à colluv. ſetos. oriund. p. m. 195. 223. | Piso de morb. à colluv . setos . oriund. p. m. 195 223. | pt | pt | pt | 0 | 6.9496 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,292 | 1,699 | Dolæus d. l. p. 278. Piſanell. | Dolaeus d. l. p. 278. Pisanell. | ar | da | fr | 0 | 5.8457 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,293 | 1,699 | de eſculent. potul. fac. p. 315. Th. Bartholin. cent. 4. Ep. p. 47. Bonet. d. l. f. 411. 413. | de esculent. potul. fac. p. 315. Th. Bartholin. cent. 4. Ep. p. 47. Bonet. d. l. f. 411. 413. | en | en | ca | 0 | 4.2784 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,294 | 1,699 | Barta de uſufrig glac. & niv. | Barta de usufrig glac. & niv. | en | da | cy | 0 | 7.281 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,295 | 1,699 | Scach. d. l. c. 9. p. 118. Plinius l. 28. c. 4. | Scach. d. l. c. 9. p. 118. Plinius l. 28. c. 4. | eb | lt | la | 0 | 4.0661 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,296 | 1,699 | Das IV. Capitel. | Das IV. Kapitel. | de | de | la | 0.667 | 6.0794 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,297 | 1,699 | Wie viel man trincken ſol. | Wie viel man trinken soll. | de | nl | de | 0.667 | 3.843 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,298 | 1,699 | SOnſten heiſſet es: | Sonsten heißt es: | en | nl | de | 0.333 | 5.1756 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,299 | 1,699 | Genugſam getruncken bey Tiſch hilfft zur Geſundheit/ welches eine warhaffte und richtige Regel iſt/ die keiner ohne Schaden brechen kan/ ſondern in groſſe und gefaͤhrliche Kranckheiten fallen wird. | Genügsam getrunken bei Tisch hilft zur Gesundheit / welches eine wahrhafte und richtige Regel ist / die keiner ohne Schaden brechen kann / sondern in große und gefährliche Krankheiten fallen wird. | de | de | de | 1 | 5.7031 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,300 | 1,699 | Die Urſach/ damit ichs handgreiflich beweiſe iſt dieſe: | Die Ursache / damit ich es handgreiflich beweise ist diese: | de | de | de | 1 | 6.4598 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,301 | 1,699 | Wenn ein Topff mit Speiſe beym Feuer keine genugſame Feuchtigkeit hat/ ſo wird alles zu einem trocknen ſaltzigen Gericht/ ohne Safft und Krafft/ kochet ein/ und iſt dem Koch eine Schande; Ebener maſſen iſt es auch mit unſerer Speiſe im Magen beſchaffen/ welche bey Mangelung des Trancks nicht kan recht geknetet werden. | Wenn ein Topf mit Speise beim Feuer keine genugsame Feuchtigkeit hat / so wird alles zu einem trockenen salzigen Gericht / ohne Saft und Kraft / kochet ein / und ist dem Koch eine Schande; Ebener Maßen ist es auch mit unserer Speise im Magen beschaffen / welche bei Mangelung des Tranks nicht kann recht geknetet werden. | de | de | de | 1 | 5.2241 |
abel_leibmedicus_1699 | 1,302 | 1,699 | Denn nechſt der ſaͤurlichen Feuchtigkeit oder Schleim des Magens iſt auch noͤthig der andere Schluͤſſel (menſtruum) welches die Milch (chylum) machet und verfertiget/ und dieſes iſt die Feuchtigkeit/ die deſſen Krafft und Safft vermittelſt der Waͤrme ausziehen muß/ ſonſten giebet es keinen fluͤßigen chylum oder Milchſafft/ zumahlen bey hitzigen ſubjectis und Naturen/ da er faſt verdorret/ wie ich ſolches vitium und Laſter an vielen obſerviret und auch corrigirt. | Denn nächst der säurlichen Feuchtigkeit oder Schleim des Magens ist auch nötig der andere Schlüssel (menstruum) welches die Milch (chylum) macht und verfertiget / und dieses ist die Feuchtigkeit / die dessen Kraft und Saft vermittels der Wärme ausziehen muss / sonsten gibt es keinen flüssigen chylum oder Milchsaft / zumal bei hitzigen subjectis und Naturen / da er fast verdorrt / wie ich solches vitium und Laster an vielen observieret und auch korrigiert. | de | de | de | 1 | 5.7523 |
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