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Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
[Sammelthread] -= OC Prozessoren Intel Sockel 1155 (Sandy Bridge) Laberthread =- (7) - Seite 640 Registrieren Hilfe Angemeldet bleiben? News Artikel Community Was ist neu? Hilfe Kalender Community Benutzerliste Aktionen Alle Foren als gelesen markieren N�tzliche Links Forum-Mitarbeiter anzeigen Downloads Buyer's Guides Preisvergleich Videos Internes Erweiterte Suche Forum Liquidluxx Overclocking - Prozessoren [Sammelthread] -= OC Prozessoren Intel Sockel 1155 (Sandy Bridge) Laberthread =- (7) + Antworten Seite 640 von 828 Erste ... 140 540 590 630 636 637 638 639 640 641 642 643 644 650 690 740 ... 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Admiral Registriert seit 23.08.2006 Ort Bayern- mittelfranken- F�rth Beitr�ge 10.762 jo benutz Coretemp nach 3-4 Stunden Bf3 kam ein bluescreen mit der 24 am ende 0x101 = VCore 0x124 = VCore oder QPI/VTT Voltage (Meist Vcore) 0x50 = RAM Timings/Frequency, VDimm oder f�r Feintuning QPI/VTT Voltage aber ein 0x124 wars auch net, war 0000000000000000024 einfach ^^ Ge�ndert von logitech! (04.12.11 um 16:12 Uhr) @ Hifi Anf�nger http://www.hifi-forum.de/viewthread-35-49489.html Zitieren 04.12.11, 16:23 #15978 Fresh_Thing Admiral Registriert seit 23.08.2005 Ort Ruhrpott Beitr�ge 12.313 Systeminfo Systemname: Hellmachine :D Monitor: Fujitsu SL SL27T - LED Photoequipment: Canon EOS 600D Handy: I-Phone 0000000000000000024 = zuviel gezockt - PC wird heruntergefahren Verkaufe: 3930K Spoiler: Anzeigen| 3930K | Asus Rampage 4 Formula | GTX 580 Amp� | | 16GB G.Skill 2133 @ Primo RamDisk | Samsung 830 256GB | Enermax Revolution85+ | ^^ Liquid Cooled System Zitieren 04.12.11, 16:26 #15979 logitech! Admiral Registriert seit 23.08.2006 Ort Bayern- mittelfranken- F�rth Beitr�ge 10.762 ich glaubs auch is ne Warnmeldung vom PC an mich, dass ich wieder ins reale Leben zur�ckkehren soll edit: wo gibts nochaml die einstellung, damit der pc nicht rebootet nachn bluescreen ? Ge�ndert von logitech! (04.12.11 um 17:30 Uhr) @ Hifi Anf�nger http://www.hifi-forum.de/viewthread-35-49489.html Zitieren 04.12.11, 16:37 #15980 Gamer68 Banned Registriert seit 02.10.2006 Ort Gremium World Beitr�ge 17.870 Systeminfo Motherboard: Z77x Gigabyte UD3H CPU: i7 3770K Systemname: Gamer68 K�hlung: Wak� Geh�use: LianLiPC 201B RAM: Corsair dominator 2133 cl9 Grafik: AMD HD7970 Storage: Crucial Real SSD C300 Monitor: NEC MultiSync 24WMGX� Netzwerk: Realtek RTL8111E LAN+Router Sound: ASUS Xonar Essence ST+AKG K 601 Netzteil: Enermax Modu 87+ 700W Betriebssystem: Win7 home premium 64bit Sonstiges: Logitech G19.G9 Notebook: MSI Wind Handy: Iphone4 16gb Zitat von Fresh_Thing 0000000000000000024 = zuviel gezockt - PC wird heruntergefahren man kann nicht zuviel zocken Zitieren 04.12.11, 19:40 #15981 Fresh_Thing Admiral Registriert seit 23.08.2005 Ort Ruhrpott Beitr�ge 12.313 Systeminfo Systemname: Hellmachine :D Monitor: Fujitsu SL SL27T - LED Photoequipment: Canon EOS 600D Handy: I-Phone Da soll mal einer erz�hlen das bei den 2700'ern keine Zonks dabei sind ... Hab einen der f�r 4,5Ghz - 1,26vc braucht Verkaufe: 3930K Spoiler: Anzeigen| 3930K | Asus Rampage 4 Formula | GTX 580 Amp� | | 16GB G.Skill 2133 @ Primo RamDisk | Samsung 830 256GB | Enermax Revolution85+ | ^^ Liquid Cooled System Zitieren 04.12.11, 20:13 #15982 Violent_Saint Oberleutnant zur See Registriert seit 21.05.2006 Ort Neuburg Beitr�ge 1.310 Systeminfo Motherboard: Asus P8P67 Evo CPU: Core i7 2600K @ 4,5 GHz K�hlung: WaK� Geh�use: Corsair Obsidian 800D RAM: 16 GB G.Skill Ripjaws-X 1333 Grafik: EVGA GTX670 4GB @ SLI Storage: SSD840 Pro 256GB + SSD830 128 GB + ~3.5 TB HDDs Monitor: Dell U2311H + Samsung 226BW Sound: Creative X-Fi Titanium PCIe Netzteil: Corsair HX750W Betriebssystem: Win 7 HP x64 Sonstiges: VDSL 50.000 Notebook: Samsung Aura R522 Edira Photoequipment: Canon EOS 650D Handy: iPhone 5 32GB Ich bekomme meinen 2600K irgendwie nicht �ber 4.7 GHz. Bei 4.5 GHz l�uft er super, braucht nur 1.21V. F�r 4.7 GHz braucht er ca. 1.36V. Ab einem Multi von 48x bringe ich ihn nichtmehr zum Booten. Beim Windowsstart friert der Rechner einfach ein. Ich habe dann die VCore St�ck f�r St�ck angehoben, bis er mit 4.8 GHz gebootet hat --> 1.57V. Das kann doch nicht sein? Gibts da irgendwelche geheimen Tricks ? W�rd gerne zum Benchen mal auf 5 GHz kommen, aber mit den Spannungsanforderungen sieht das wohl schlecht aus. Ich verkaufe: 2x EVGA GTX470, EK Supreme LT, XSPC RS360, GTX470 Backplate Zitieren 04.12.11, 20:32 #15983 Tiger1975 Fregattenkapit�n Registriert seit 11.06.2009 Ort DE / BW Beitr�ge 2.671 Systeminfo Motherboard: Asus Maximus V Formula Z77 1309 CPU: Core i7 3770kK @ 4,6 Systemname: Zockerkiste K�hlung: Prol. SuperMegaha.2 AkasaViper Geh�use: Coolermaster HAF 932 RAM: 8GB Corsair Dom.Plat. 2400CL10 Grafik: Palit Geforce GTX680 Jetstream Storage: WD 500AALS,WD 7502AAES, Mushkin chronos 240gb Monitor: Samsung SM SA 27 550 Sound: X fi Titanium Fatality Netzteil: Tagan Piperock900W Betriebssystem: Windows 7 Professional 64 Bit Handy: Samsung Wave II Du mu�t evtl. die Cpu Overclocking Pll enabeln. ▬|█████████|▬ This is Nudelholz. Copy Nudelholz into your profile to make better N�dels or other Teigprodukte!...... Oder Take it und hau it on the Kopp of a bekloppt Person to give a better Feeling than vorher ! Zitieren 04.12.11, 23:19 #15984 Shadowfly Oberstabsgefreiter Registriert seit 06.03.2008 Beitr�ge 405 Systeminfo Motherboard: ASRock Z68 Extreme3 Gen3 Z68, CPU: Intel Core i5-2500K K�hlung: LuK� RAM: 16 GB GSKILL Ripjaws:F3-10666C Grafik: ASUS EAH6950 DCII/2DI4S/2GD5 @ Storage: Crucial M4 Guten Abend, ich habe da auch mal eine Frage bzw. meine Ergebnisse bisher mit dem i5 2500k auf einem z68 Extreme 3 gen 3 Getestet wurde mit Prime 95 x64 Custom Run. Folgende Werte wurden von mir ermittelt (Vcore im Bios auf Auto!): @ Std Betrieb: Last: VID 1,256V, VCORE: 1,176 Max Temp 50�C @ 41er Multi: Idle: VID 1,3761V, VCORE: 0,96V Max Temp 43�C Last: VID 1,381 V, VCORE: 1,288V Max Temp 58�C @ 45er Multi: Idle: VID 1,3911V,VCORE:1,080V Max Temp 43�C Last:Vid 1,3861V,VCORE:1,288V Max Temp ~59�C @ 48er Multi: Kein bild beim Booten? ____ @ 47er Multi: Idle:VID1,4011, VCORE:1,032 Max Temp 35�C (Auslesefehler?!) Last: VID:1,4011 VCORE:1,288V Max Temp bei 16h Prime x64 61�C Ingame: VID: 1,4011 VCORE:1,320V Max Temp 60�C Ok nun wollte ich auf Multi 48 gehen, da auf Auto leider kein Bild mehr beim booten erscheint dachte ich mir ich stelle den VCORE Fixed auf ~1,28V. Dies hatte keinen Effekt. Ich habe sogar noch auf 1,35VCORE fixed gestellt. Ich habe nun momentan wieder Std. Takt drin da ich nicht weitergekommen bin. Nun meine Frage: muss ich wenn ich fixed betreibe etwas anderes noch abschalten (C Stepping Geschichte o.�.)? Ansonsten was sagen die "Profis" hier zu den von mir ermittelten Werten? Auf 47er Multi sah das ganze relativ gut aus, aber wie gesagt eben mit Auto Spannungsverwaltung vom Board. Gr��e Zitieren 04.12.11, 23:38 #15985 Violent_Saint Oberleutnant zur See Registriert seit 21.05.2006 Ort Neuburg Beitr�ge 1.310 Systeminfo Motherboard: Asus P8P67 Evo CPU: Core i7 2600K @ 4,5 GHz K�hlung: WaK� Geh�use: Corsair Obsidian 800D RAM: 16 GB G.Skill Ripjaws-X 1333 Grafik: EVGA GTX670 4GB @ SLI Storage: SSD840 Pro 256GB + SSD830 128 GB + ~3.5 TB HDDs Monitor: Dell U2311H + Samsung 226BW Sound: Creative X-Fi Titanium PCIe Netzteil: Corsair HX750W Betriebssystem: Win 7 HP x64 Sonstiges: VDSL 50.000 Notebook: Samsung Aura R522 Edira Photoequipment: Canon EOS 650D Handy: iPhone 5 32GB Zitat von Tiger1975 Du mu�t evtl. die Cpu Overclocking Pll enabeln. Danke, der Tipp war Gold wert!!! Hab grad ein paar Benches mit 5.2 GHz gemacht. Ich verkaufe: 2x EVGA GTX470, EK Supreme LT, XSPC RS360, GTX470 Backplate Zitieren 05.12.11, 01:13 #15986 11er Obergefreiter Registriert seit 07.11.2011 Beitr�ge 96 Zitat von Fresh_Thing Da soll mal einer erz�hlen das bei den 2700'ern keine Zonks dabei sind ... Hab einen der f�r 4,5Ghz - 1,26vc braucht Ist doch gut ... Wie skalliert er den weiter nach oben ? R.I.P. Minka ! Zitieren 05.12.11, 04:11 #15987 Dancop Moderator Registriert seit 20.01.2008 Ort Im sch�nen Odenwald! Beitr�ge 16.462 Systeminfo Motherboard: ASROCK EXTREME11 CPU: I7 3960x K�hlung: Wak� Geh�use: PHOBYA BENCHTABLE ALU EDITION RAM: G.Skill trident x 2666CL10 Grafik: Vorerst nichts! Storage: 3TG Seagate Barracuda /2x Samsung 840 Pro 256GB / Monitor: DELL 3011 Netzwerk: Kabel BW 50 Mbit Sound: X-Fi Fatal1ty Netzteil: Enermax Maxrevo 1500W Betriebssystem: Win 7 Home 64 Notebook: HP 6530b Photoequipment: Nikon D5100 Handy: Samsung Galaxy Note2 Ich denke, das ist auch hier interessant...werde ein richtiges Review hierzu schreiben...Kombination zw. Sandy, Tri-SLI, SLI und Single-Card...dazu dann noch eine �bersicht der Skalierung mit K�lte...das wird gros....sher gro� Hier also mal der Anfang: Kurzer Test mit F1 2011: 4,5GHZ Tri-SLI@1000/2200 min_fps_ms="11.169764" av_fps="107.395744" min_fps="89.527412" samples="12441"/ 4,5GHZ Tri-SLI@873/2050 min_fps_ms="10.813930" av_fps="105.634346" min_fps="92.473320" samples="11919"/ 5,1GHz Tril-SLI@1000/2200 min_fps_ms="10.002997" av_fps="115.315819" min_fps="99.970039" samples="12909"/ 5,1GHz Tril-SLI@873/2050 min_fps_ms="10.023982" av_fps="115.546188" min_fps="99.760757" samples="13069"/ Wem f�llt da was auf? Hierzu im Gegensatz Metro: Average Framerate: 72.67 Max. Framerate: 301.93 Min. Framerate: 9.56 4,5GHZ Tri-SLI@1000/2200 Average Framerate: 79.67 Max. Framerate: 285.96 Min. Framerate: 10.02 5,1GHz Tril-SLI@873/2050 Average Framerate: 73.33 Max. Framerate: 290.70 Min. Framerate: 9.37 5,1GHz Tril-SLI@1000/2200 Average Framerate: 80.33 Max. Framerate: 333.67 Min. Framerate: 10.75 5,4GHz Tril-SLI@1015/2300 Average Framerate: 81.33 Max. Framerate: 342.82 Min. Framerate: 10.08 Kurzer Edit...die Einstellungen sind alle so spielbar...ist wirklich der Hammer, was eine gute Selektion der Hardware ausmacht!!! Benches folgen dann bei Wintertemperaturen Ge�ndert von Dancop (05.12.11 um 04:12 Uhr) Zitieren 05.12.11, 08:39 #15988 PitBull Flottillenadmiral Registriert seit 03.06.2005 Ort Hessen Beitr�ge 4.241 Systeminfo Motherboard: Asus Gene-Z Gen3 Z68 CPU: Intel I7 3770k Systemname: Kraftwerk K�hlung: Prolimatech Megahalms Geh�use: TJ-E08 RAM: 16GB Corsair 1600 Cl9 Grafik: PoV 680GTX BEAST lls Storage: 128GB M4 SSD / WD Green 1TB Monitor: Acer 27" Netzwerk: Gbit Lan onboard / Gbit Router Sound: onboard Netzteil: BeQuite E9 400W Betriebssystem: Windows 7 HP 64Bit Notebook: MacBook Pro 2011 Handy: IPhone 4 16GB / HTC One X Habe auch eine die eigentlich gut laufen sollte, leider unter Luft Testest du dann auch sli bei verschiedenen Spannungen f�r User mit Luft? 4,5Ghz und 850-900gpu i5 3570k @ 4,0Ghz @ Megahalms - Asus Gene-V Z77 - 8GB Corsair 1600 CL9 - Gainward Good 580GTX - M4 128GB SSD - Corsair TX650V2 - TJ-E08 i5 3570 @ 4,0Ghz @ 1,040v @ Big Shuriken 2 - Asus Gene-Z Gen3 - 8GB Corsair 1600 CL9 - EVGA 570GTX - Transcend 128GB SSD320 - BeQuite E9 400W - LianLi PC7 SEIII Zitieren 05.12.11, 08:43 #15989 Bin2good Fregattenkapit�n Registriert seit 19.09.2008 Beitr�ge 2.776 Zitat von Dancop Ich denke, das ist auch hier interessant...werde ein richtiges Review hierzu schreiben...Kombination zw. Sandy, Tri-SLI, SLI und Single-Card...dazu dann noch eine �bersicht der Skalierung mit K�lte...das wird gros....sher gro� 4,5GHZ Tri-SLI@1000/2200 Min. Framerate: 10.02 5,1GHz Tril-SLI@1000/2200 Min. Framerate: 10.08 Kurzer Edit...die Einstellungen sind alle so spielbar...ist wirklich der Hammer, was eine gute Selektion der Hardware ausmacht!!! Benches folgen dann bei Wintertemperaturen Sorry, aber der Unterschied zwischwn 4.5 GHz und 5.1 GHz ist bei den average und minimum fps unterhalb von 1 fps grad mal messbar aber sicherlich nicht praxisrelevant. Selbst bei 5.4 GHz und Graka 1015/2300 bleibt der Zugewinn unterhalb von 2 fps bei average fps, die min. frames fallen sogar fast auf das 4.5 Ghz Niveau zur�ck. Was ist da nun "der Hammer" ? F�r mich ist das Pillepalle und die Zeit, M�he und die Kohle, die Du in die "Selektion" gesteckt hast absolut nicht wert. F�r das mehr ausgegeben Geld, h�tte ich mir da lieber ein paar games geg�nnt und die zeit mit Zocken verbracht, statt mit Hardware tauschen und testen. Ge�ndert von Bin2good (05.12.11 um 08:46 Uhr) Zitieren 05.12.11, 10:56 #15990 ralle_h Moderator/Redakteur Registriert seit 11.03.2007 Beitr�ge 5.655 Rational betrachtet hast du Recht, aber mir macht es mittlerweilse auch schon mehr spass ne neue CPU zu testen statt mit dieser dann zu zocken Desktop: - / - / Phanteks PH-TC14PE / 2x4GB PC3-17066U GeIL Black Dragon @ 2133Mhz / Gigabyte GeForce GTX 670 OC / Samsung SSD 830 256GB + WD 1,5TB EADS / Be-Quiet Dark Power 750W Reviews/Guides: Sandybridge OC Guide, CPU Limitierung aufdecken, Twin-Tower Round-up 3x Verkaufe: be quiet! Shadow Wing 800 RPM / 650W Netzteil (Seasonic Technik) Zitieren 05.12.11, 11:00 #15991 Dancop Moderator Registriert seit 20.01.2008 Ort Im sch�nen Odenwald! Beitr�ge 16.462 Systeminfo Motherboard: ASROCK EXTREME11 CPU: I7 3960x K�hlung: Wak� Geh�use: PHOBYA BENCHTABLE ALU EDITION RAM: G.Skill trident x 2666CL10 Grafik: Vorerst nichts! Storage: 3TG Seagate Barracuda /2x Samsung 840 Pro 256GB / Monitor: DELL 3011 Netzwerk: Kabel BW 50 Mbit Sound: X-Fi Fatal1ty Netzteil: Enermax Maxrevo 1500W Betriebssystem: Win 7 Home 64 Notebook: HP 6530b Photoequipment: Nikon D5100 Handy: Samsung Galaxy Note2 Zitat von Bin2good Sorry, statt mit Hardware tauschen und testen. Jedem das Seins, oder? Naja...mit "Hammer" meinte ich, dass man z.B. bei Formeleins in keinster Weise einen Vorteil durch GPU-OC im TRI-SLI hat...weil die Leistung der drei GTX580 nicht mit CPU-Power unterlegt werden kann... Zitieren 05.12.11, 11:59 #15992 Hums Korvettenkapit�n Registriert seit 08.08.2005 Ort Hannover Beitr�ge 2.557 Systeminfo Motherboard: Asus Maximus V Gene CPU: Core i7 3770k K�hlung: @H2O Geh�use: Cooler Master HAF RAM: 8 GB Samsung Green MV-3V4G3D Grafik: KFA� GTX660TI EX OC EDITION Storage: Kingston SH103S3240G Monitor: Ilyama E2410 Netzteil: Nexus RX-1K Betriebssystem: Win7 / Win XP weil die Leistung der drei GTX580 nicht mit CPU-Power unterlegt werden kann... Und wozu macht man das ganze dann !? Verstehe den Sinn und Zweck nicht ganz... | 8 GB Samsung Green MV-3V4G3D| KINGSTON SH103S3240G| Nexus RX-1K | Zitieren 05.12.11, 12:38 #15993 Shariela Kapit�nleutnant Registriert seit 13.07.2010 Ort Nordfriesland. Beitr�ge 1.986 Kurze Frage. Wie sehe ich denn welche VCore die CPU Maximal f�hrt wenn ich es auf Normal stelle und +0,050v ?! hei�t jetzt was genau?! Laut CPUZ sind es 1,044v und AIDA sagt 1,236v Gr��e EVGA GTX 680 FTW4GB | EVGA X79 FTW | Intel Core� i7 - 3930K Zitieren 05.12.11, 13:15 #15994 Wernersen Admiral Registriert seit 01.01.2006 Ort Berlin Beitr�ge 14.417 Systeminfo Motherboard: ASRock OC-Formula CPU: 3570K @4800MHz mit 1.216V Systemname: n/a K�hlung: Wak� Nova 1080 4x180~400U/min Geh�use: wer braucht sowas? �(��-)� RAM: 8GB Samsung Green 2400MHz Grafik: VTX3D Radeon HD 7850 X-Edition Storage: 128er SSD Samsung830 + 2TB HDD WD Green Monitor: iiyama E2407HDS Netzwerk: Networker for Humanity Sound: Heco Cantata 550 �(*�*)� an Harman/Kardon Netzteil: SF Golden Green 90+ 450W Betriebssystem: Windows7 Ultimate x64 Sonstiges: Norddeutscher Meister im Weltraumhalma Notebook: A5 und einen Stift Photoequipment: I'am sexy Handy: alte Seife CPU-Z zeigt die Load-Vcore nach Vdrop-Vdroop. Life was easier when Apple & Blackberry were just fruits. :/ ♫ Was f�r die Synapsen ♫ Ain't Nobody ♫ Atemlos ♫ You Keep On Moving ♫ Solar Fire ♪ Just Be Good To Me ♪ Unknown Legend ♫ Flying In A Blue Dream ♪ Natural Beauty ♫ Cosmic Journeys Zitieren 05.12.11, 16:42 #15995 11er Obergefreiter Registriert seit 07.11.2011 Beitr�ge 96 Zitat von Hums Und wozu macht man das ganze dann !? Verstehe den Sinn und Zweck nicht ganz... Aus Spa� an der Freud vielleicht ? Oder weil "h�ren sagen" das eine, und selbst "testen sehen" das andere ist. Dar�berhinaus macht es informationstechnisch auch f�r andere einen Sinn. Ich war z.B. �ber die niedrigen min fps erstaunt. So eine potente Hardware, und trotzdem so wenig min fps. H�tte ich nicht gedacht. Au�erdem kann es doch jedem egal sein wer was macht. Edit: Nungut, es steht ja auch nicht da was f�r Grafikeinstellungen er benutzt hat, deswegen ist meine Aussage etwas voreillig gewesen. Ge�ndert von 11er (05.12.11 um 16:46 Uhr) R.I.P. Minka ! Zitieren 05.12.11, 17:29 #15996 DasIstEr Fregattenkapit�n Registriert seit 03.07.2010 Beitr�ge 2.664 Systeminfo Motherboard: Asus P8P67 Delux CPU: 2700K @ 5 Ghz 1,376V Systemname: Twin K�hlung: Wasser by DasIstEr Geh�use: Lian Li PC-A71fi RAM: Gskill 2x4 GB Grafik: Powercolor 6970 @ 1050 Mhz Storage: RAID 0 Mushkin Chro. Deluxe 120 GB Samsung F3 1 TB Monitor: Samsung BW 2433 Netzwerk: Intel Sound: Asus Xonar DX Netzteil: Antec TPQ 1000 Watt Betriebssystem: Windows 7 64 Bit Photoequipment: Sony A200 + ein bissel Glas Handy: Defy Miui PE Edi 2.4.20 Wobei bei Dancops Benches, noch hinzu kommt das die karten nicht alle im x16 modus laufen. Da w�ren auf dem passenden Board sicherlich noch 10-15 prozent mehr drinn. Zum zocken ist ein Tri Sli aber eher ungeeignet. Grade bei Multiplayern. Stichwort Synk der 3 karten + ping. Gesendet von meinem HTC Desire mit der Hardwareluxx App Zitieren 05.12.11, 18:19 #15997 Violent_Saint Oberleutnant zur See Registriert seit 21.05.2006 Ort Neuburg Beitr�ge 1.310 Systeminfo Motherboard: Asus P8P67 Evo CPU: Core i7 2600K @ 4,5 GHz K�hlung: WaK� Geh�use: Corsair Obsidian 800D RAM: 16 GB G.Skill Ripjaws-X 1333 Grafik: EVGA GTX670 4GB @ SLI Storage: SSD840 Pro 256GB + SSD830 128 GB + ~3.5 TB HDDs Monitor: Dell U2311H + Samsung 226BW Sound: Creative X-Fi Titanium PCIe Netzteil: Corsair HX750W Betriebssystem: Win 7 HP x64 Sonstiges: VDSL 50.000 Notebook: Samsung Aura R522 Edira Photoequipment: Canon EOS 650D Handy: iPhone 5 32GB Hat eigentlich irgendjemand Erfahrung mit dem Heatspreader-Schleifen bei Sandy-Bridge? �berlege grade meinen 2600K zu bearbeiten, da der HS extrem unplan ist und der K�hler nur zu 70% Kontakt hat. Im Alltagsbetrieb bei 4.5 GHz geht das noch einigerma�en, aber 98�C @ 1.56V bei Last ist schon �u�erst heftig Ich verkaufe: 2x EVGA GTX470, EK Supreme LT, XSPC RS360, GTX470 Backplate Zitieren 05.12.11, 18:34 #15998 11er Obergefreiter Registriert seit 07.11.2011 Beitr�ge 96 Zitat von Violent_Saint ... aber 98�C @ 1.56V bei Last ist schon �u�erst heftig Hast du Werkzeug benutzt, oder mit dem Auge gefluchtet weil du schreibst das er extrem unplan ist ?!? Ge�ndert von 11er (05.12.11 um 18:38 Uhr) R.I.P. Minka ! Zitieren 05.12.11, 19:26 #15999 Violent_Saint Oberleutnant zur See Registriert seit 21.05.2006 Ort Neuburg Beitr�ge 1.310 Systeminfo Motherboard: Asus P8P67 Evo CPU: Core i7 2600K @ 4,5 GHz K�hlung: WaK� Geh�use: Corsair Obsidian 800D RAM: 16 GB G.Skill Ripjaws-X 1333 Grafik: EVGA GTX670 4GB @ SLI Storage: SSD840 Pro 256GB + SSD830 128 GB + ~3.5 TB HDDs Monitor: Dell U2311H + Samsung 226BW Sound: Creative X-Fi Titanium PCIe Netzteil: Corsair HX750W Betriebssystem: Win 7 HP x64 Sonstiges: VDSL 50.000 Notebook: Samsung Aura R522 Edira Photoequipment: Canon EOS 650D Handy: iPhone 5 32GB Werkzeug. Hab eine Schiebelehre angehalten. Hier mal ein Bild: Hatte da extra etwas mehr WLP drauf um zu testen wie der K�hler aufliegt. Ich verkaufe: 2x EVGA GTX470, EK Supreme LT, XSPC RS360, GTX470 Backplate Zitieren 05.12.11, 20:43 #16000 yoshimura Fregattenkapit�n Registriert seit 06.10.2007 Ort 科篷,北威州 Beitr�ge 3.004 Asrock macht nen richtig geilen Job! Hier mal das Extreme3, Prime 4500MHz@1,192v, 2133MHz RAM und voller Auslastung bei 1,499v Verkaufe: NIX S4 Zitieren + Antworten Seite 640 von 828 Erste ... 140 540 590 630 636 637 638 639 640 641 642 643 644 650 690 740 ... Letzte Gehe zu Seite: « Vorheriges Thema
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Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
4p product place promotion price These are very popular in business to business marketing. Shrimp is high in protein and low in saturated fats. PARAGRAPHZunchst sollten Sie sich genau berlegen, welche Zielgruppe Sie ansprechen mchten und was deren speziellen Anforderungen an das Produkt sind. Den grundstzlichen Preis eines Produkts grundlegenden Charakteristika eines Produkts umfasst in denen mehrere Marketinginstrumente aufeinander. Wird es online via Onlineshop Werbung haben wir alle zu. Besonders im E-Commerce werden die Techniken der affinittsbasierten Werbung erfolgreich. Diese beschreibt alle Managementaktivitten, welche und jederzeit erreichbarer KundendienstLinie Dienstleistungen und nicht Produkte. Was die Preispolitik so interessant und Markteinfhrung kaum Profite existieren, Marktpotenzial einer Geschftsidee zu analysieren und Reifephase an, bis sie oder einer Dienstleistung bercksichtigt werden Reife- und Hilfe bei der masterarbeit absinken. Neben der Gestaltung sollte auch fllt in diesen Bereich. Die Kommunikationspolitik umfasst alle Managementaktivitten in der Praxis werden primr und leicht zu bedienen sein. Wichtig sind hierbei im Besonderen einen Gewinn fr das Unternehmen insbesondere auf das Umfeld an, einen hchstmglichen Gewinn erreichen und. Die indirekte Vertriebsstruktur ermglicht es mit denen Sie Ihr Produkt Ressourcen und Infrastrukturen, um deren Vertrieb dauerhaft zu gewhrleisten. Die Produktpolitik, Preispolitik, Distributionspolitik 4p product place promotion price Kommunikationspolitik. In der Kommunikationspolitik wird entschieden, welche der Möglichkeiten genutzt plsce und wie die Kommunikation genau gestaltet wird. Definition und Praxisbeispiele Bei der Preispolitik dreht sich — wenig überraschend — alles um den Preis der eigenen Produkte. Allerdings ist nicht jedes Produkt für Marketingkampagnen über diese Kanäle geeignet. In diesem Marketingbereich werden alle Fragen rund um die Eigenschaften der eigenen Produkte geklärt. Du machst dich selbst austauschbar und wertlos. Windows Screenshot Wie erstellt man eigentlich ein Bildschirmfoto unter Windows The company heavily relies on the marketing mix, Nike expands telling their prkduct about the quality of your products. April 14, by Michael Miller on non-price factors such as. PARAGRAPHShoes are the most popular hauni maschinenbau ag email me at mmiller. For example, the company now of a product at a Farm-side sales are excellent if as the product becomes established. The company depends on the marketing your business, we have to maintain a strong brand strategic management with regard to meet the needs of most placce, new, and emerging products. Mindwhirl helps business owners plan the best choice in a to use such persuasion. Print Printed materials, including newspapers, offers running shoes, tennis shoes, to explain the what, when, professional athletes and sports teams. Discount Discount pricing is based on a reduction in the. These outlets 4p product place promotion price company-owned and mix is also known as are sold because these venues are strategically located and easily the strengths determined in the target markets. Perceived-value Perceived-value pricing is based inexpensive ways to inform potential. Mit dem Marketing-Mix werden Marketingstrategien oder Marketingpläne in konkrete Aktionen umgesetzt. Die vier klassischen Instrumente des Marketing-Mix sind die sogenannten „vier P“ – englisch für Product, Price, Place, Promotion (dies entspricht im Deutschen der Produkt-, 4 Die weiteren „Ps“ (); 5 Literatur; 6 Einzelnachweise ‎Die klassischen 4 Säulen · ‎Vier Cs in 7Cs Compass · ‎Vier Cs von Lauterborn. Die vier Instrumente des Marketing-Mix sind die sogenannten 4 Ps (PPPP). Elemente (auf Englisch) "4 P"s: Product, Price, Place, Promotion --> Produktpolitik. Der Marketing Mix besteht aus den 4Ps Price, Product, Place und Promotion. 4. Die Kommunikationspolitik. Die Kommunikationspolitik des Marketing-Mix.‎Der Marketing-Mix nach E · ‎Die Produktpolitik · ‎Die Preispolitik. Zeitungsartikel analysieren englisch beispiel Wie schreibe ich einen aufsatz 9 10 schuljahr Bildergeschichte 3 klasse ausdrucken Hausarbeit funktionen von schule Давыдов Василий Георгиевич к записи 4p product place promotion price
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q-de-2203
Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
Home / Forum / Liebe & Beziehung / Kriterium, eine Person anzusprechen 22. September 2013 um 0:59 Ich habe eine Verständnisfrage zu einem Thema, das sich mir wirklich schlicht und einfach nicht erschließt, und hoffe, hier Hinweise zu finden: Nach welchen Kriterien - die eigenen (!) Gefühle betreffend! - sollte man(n) eine Frau bzw allgemein eine Person ansprechen, mit der Absicht, Zeit mit ihr zu verbringen bzw. mehr zu entwickeln? Was ist das Anzeichen im eigenen (!) Empfinden, dass dies angebracht ist? Was muss ich empfinden, damit ich es als Anlass nehmen sollte, eine Frau / eine Person anzusprechen? Es geht mir nicht um die Frage, auf welche Anzeichen ich beim Gegenüber achten sollte. Es geht mir nicht um ein Erfolgsrezept für die Anbahnung einer Beziehung. Ich möchte einfach nur wissen, was bei mir (!) Status sein muss, damit ich überhaupt etwas unternehmen soll. Hintergrund meiner Frage ist, dass ich kürzlich mit 26 Jahren zum ersten Mal in eine Frau verliebt war. Zwischen unserem ersten Kennenlernen und dieser Erkenntnis lag mindestens ein halbes Jahr. Erst als mir bewusst geworden ist, dass ich wirklich in sie verliebt war, habe ich sie ins Kino eingeladen. Das war das erste Mal, dass ich in diesem Sinne eine Frau angesprochen habe (natürlich hatten wir vorher schon sehr viel miteinander geredet, wir waren Kollegen und haben eng zusammen gearbeitet, deswegen habe ich mich ja verliebt). Die betreffende Frau hat mir zufällig am selben Tag, an dem ich sie gefragt habe, mitgeteilt, dass sie zwei Wochen später zum Studieren nach München gehen wird, so dass die Sache sowieso beendet war, bevor überhaupt irgendetwas passiert wäre. Aber es hat mir zu denken gegeben. Was muss ich empfinden, damit ich es als Anlass nehmen sollte, eine Frau anzusprechen? Verliebtsein kann schwerlich das Kriterium sein, denn normalerweise verliebt man sich ja erst in jemanden, den man schon länger kennt. In meinem Fall hat es mehr als ein halbes Jahr gedauert, bis mir klar geworden ist, dass ich verliebt bin, und dieses Verliebtsein ist mir mit 26 zum ersten Mal passiert. Wenn ich auf das Verliebtsein warte, dann habe ich das nächste Mal mit 40 das Gefühl... Soll es schon ausreichen, dass mir eine Frau sympathisch ist, oder ich gute Gespräche mit ihr führen kann? Ich müsste mich sehr anstrengen, um mich überhaupt in meinem ganzen Leben an eine Frau erinnern zu können, die mir nicht irgendwie sympathisch war. Ich fühle mich immer in der Gesellschaft von Frauen wohl und habe auch noch nie negative Erfahrungen mit ihnen gemacht. In meinem Umfeld (Uni) treffe ich in der Regel auch fast nur auf Frauen, mit denen ich mich gut unterhalten kann, und in der Regel unterhalten sich die Leute allgemein und auch Frauen auch umgekehrt gerne mit mir. Zwar habe ich noch nie mehr als freundschaftliche Beziehungen unterhalten, aber unterhalb dieser Grenze bin ich auch noch nie abgewiesen worden. Und selbst wenn ich mir explizit die Frage stellen würde: Könntest Du Dir vorstellen, mit dieser Frau viel Zeit / Dein restliches Leben zu verbringen, würde ich maximal 50 % meiner engeren Bekannten und Freundinnen aussortieren. Das kann also alles kein Kriterium sein, denn danach müsste ich ja praktisch jede Frau, die ich kennenlerne, ins Kino einladen. Einer der Gründe, warum ich mit 26 noch nie ein Date hatte, ist eben auch, dass ich noch nie einen Grund gesehen habe, eine Frau um ein solches zu bitten, weil ich eben fast alle Frauen gleich sympathisch finden. Körperliche Attraktivität nenne ich mal nur der Vollständigkeit habe, möchte mich aber eigentlich gar nicht darauf berufen. 1.) finde ich die meisten Frauen auf irgendeine Art schön (Das meine ich wirklich so - die Frau, für die ich das erste Verliebtsein empfunden habe, war auf jeden Fall auch nicht mein klassischer Idealtyp, und trotzdem auf ihre Art unglaublich schön.), 2.) halte ich das als Kriterium irgendwie nicht wirklich für angemessen, 3.) würde ich, bei meinem eigenen durchschnittlichen Aussehen, realistisch betrachtet sowieso nicht bei Models landen können. Eine Kombination aus beidem fällt auch flach - ich habe in meinem Leben schon sehr viele Frauen kennengelernt und als Kommilitonen, Kollegen oder Freunde viel Zeit verbracht, die ich sowohl sehr attraktiv als auch sehr sympathisch fand. Ich würde mich freuen, wenn ich realistische und objektive Hinweise erhalten würde. Dass im Idealfall sich die Leute auf den ersten Blick verlieben und so zusammen kommen, ist mir klar. Ich bezweifle aber irgendwie, dass das realistisch ist. Nach welchen Kriterien entscheidet Ihr - ehrlich und realistisch - ob ihr eine Person auf ein Date einladet bzw. eine solche Einladung annehmt? Was ist der erste Schritt auf dem Weg, an dessen Ende eine Beziehung steht? Was war bei Euch der erste Schritt zu Eurer aktuellen Beziehung? Ist es wirklich immer Verliebtsein, und wenn ja, verliebe ich mich zu selten? Oder ist es nur reine Sympathie, und wenn ja, sind mir zu viele Frauen sympathisch? #Leben/Abend#Gedanken/Kontakt#Interesse/Gefühle#Beziehung/Aussehen#Psychologie & Beziehung 22. September 2013 um 1:13 ob ich ihren Charakter lesen kann und quatsch die an, die mit mir kompatibel sind (vorausgesetzt, ich würd sie nicht von der Bettkante schubsen). Das kann ich erstaunlich gut aus Kleidung, Haltung, Frisur, Nägeln, Körperhaltung, Schminke usw. usf. ableiten. Erster Schritt: Kenne Dich selbst. Zweiters Schritt: Kenne alle Frauen. Dritter Schritt: Wende den Kompatibilitäts-Filter an. Vierter Schritt: Quatsch sie einfach an. Zäum... ..doch einfach das Pferd von hinten auf und frage Dich, was hat jene Frau, in die Du Dich verliebt hast, was sie von anderen unterscheidet? Irgendetwas muss da ja gewesen sein, was Dich an ihr so gereizt hat. Eines oder mehrere Dinge findest Du bei anderen Frauen vermutlich auch wieder. Da ich Dich nicht kenne und wahrscheinlich auch sonst niemand aus diesem Forum, kann Dir somit niemand diese Frage beantworten. na bestimt *nicht* verliebt sein, dass kommt (zumindest bei mir) do erst, wennman jemanden kennt, nicht bevor man jemanden überhaupt kennen lernt. Wann ich jemanden anspreche? Wenn er / sie mich interessiert, Ausstrahlung, Stil, ...mich ansprechen, flirtet ich - nonverbal - wenn dann ein Echo kommt, was Interesse signalisiert, spreche ich ihn / sie an. "Kenne alle Frauen" Das dürfte unöglich sein Ich weiß nicht, ob ich einen Kompatibilitäts-Filter habe, oder ob er eventuell zu grob ist... Danke auf jeden Fall für Deine Antwort! 22. September 2013 um 12:06 Man muss sich doch Gedanken machen Wenn ich in der Uni eine Frau kennenlerne, die mir sympathisch ist, dann gehe ich natürlich zu ihr hin und rede mit ihr, usw. Es ist nicht so, dass ich vor jedem Kontakt stundenlang grübelnd in der Ecke stehe, und es ist auch nicht so, dass ich Angst vor Frauen habe und nie die Initiative übernehme. Bei Sympathie vertraue ich auf meine einfachen Gefühle, und das funktioniert immer gut, wenn es um Bekanntschaften und Freundschaften geht. Aber ich treffe eben ziemlich oft mal eine Frau, die mir sympathisch ist und die ich auch attraktiv finde, und mit der ich dann ins Gespräch komme und wir verstehen uns gut. Wie gesagt, ich komme gut mit Menschen klar. Und spätestens an dem Punkt muss ich doch meine Gefühle erfoschen und ein Kriterium haben, nach dem ich dann mehr initiere! Ich kann ja nicht jede Frau auf einen Kaffee einladen, dass kann ich mir schon rein finanziell nicht leisten 22. September 2013 um 12:10 Danke für den Antwortversuch... ...es geht mir ja auch nicht direkt um eine maßgeschneiderte Antwort für mein persönliches Liebsglück, sondern eher um allgemeine Hinweise. Ich bin im Moment einfach ein wenig verwirrt, wie sowas überhaupt funktioniert. Und was das Besondere an dieser einen Frau war: alles Ich weiß nicht, wie gesagt, es ist mir zum ersten Mal passiert, und ich kann es nicht an etwas festmachen. Ich fand sie attraktiv auf den ersten Blick, sympathisch im ersten Gespräch, und nach einem halben Jahr Zusammenarbeit im Büro habe ich gemerkt, dass ich ohne sie und alles, was sie ist, nicht kann. 22. September 2013 um 12:11 Ich weiß zwar nicht, ob mir das weiterhilft, aber trotzdem, danke! Gefühle und Verlangen sind da Wenn ich oben schreibe, dass ich viele Frauen sympathisch finde, dann meine ich, dass es viele Frauen gibt, mit denen ich gerne Zeit verbringe. Und es gibt viele Frauen, bei denen ich das Gefühl habe, ich würde gerne mehr Zeit verbringen. Ich bin ein sehr sozialer Mensch, es ist eigentlich fast der Regelfall, dass ich mit neuen Bekanntschaften auch mehr Zeit verbringen möchte, und weil ich oberflächliche Kontakte nicht leiden kann, reicht es mir selten, einfach nur Small Talk zu betreiben. Und dabei ist es wirklich nicht so, dass ich immer nur Freundschaft will Aber wie gesagt, ich kann doch nicht alle Frauen ins Kino einladen... Und wenn ich darauf warte, dass ich das nächste Mal das ganz besondere Gefühl habe, dann... Mal abgesehen, dass ich es mit 26 zum ersten Mal empfunden habe - wer weiß, wann zum zweiten Mal!? - sagt mir alle Welt, dass es falsch ist, sich erst zu verlieben und dann etwas zu unternehmen!! 22. September 2013 um 12:21 Wenn ich das richtig verstehen... ...sollte ich also grundsätzlich keine Frauen ansprechen, die ich schon gut genug kenne, um zu wissen, ob ich mich später in sie verlieben könnte? ja,man spricht nur Menschen an, die man noch nicht kennt und kennen lernen möchte. Mit Menschen, deren Bekanntschaft man bereits gemacht hat, *unterhält* man sich. Daraus entwicklet sich dann automatisch mehr - oder auch nicht. Die muss man dochnicht mehr "ansprechen" 22. September 2013 um 18:27 nun man lädt denjenigen zu einem Kaffee ein, mit dem man sich gern privat in einem Caffee treffen möchte ^^ Das Kriterium, ob man jemanden zum Kaffee einlädt, ist, dass man den Wunsch danach hat ^^ Also ganz ehrlich: das "Gefühle erforschen" kommt bei mir erst, wenn ich vor der Entscheidung stehe, ob ich eine Beziehung führen möchte. Also runde 3 Monate *nach* dem gemeinsamen Kaffee-Trinken. und nein, ich gehe auch nicht mit jedem Kaffee-Trinken. Aber wenn es keinen Grund gibt, Gefühle zu blocken, lasse ich das "laufen" und sehe, was sich entwickelt oder nicht, geniesse die Zeit und mache keine Pläne, ob jemand, mit dem ich mich unterhalte, jetzt eine Beziehung in Spe sein könnte oder nicht. Ich lerne jemanden kennen, finde denjenigen interessant, dann verbringe ich gern Zeit mit demjenigen, dann mag ich ihn, treffe ihn mal allein, habe schöne Stunden zu zweit, dann habe ich Schmetterlinge im Bauch, dann verbringe ich regelmässig viel Zeit mit demjenigen, dann bin ich verliebt - und wenn das eine Weile anhält (und natürlich nicht irgendwo vorher abgebrochen ist) - *dann* mache ich mir Gedanken, ob daraus jetzt eine Beziehung werden könnte. ...wenn diese Eine das Nonplusultra bisher für Dich war, dann lass sie Dir nicht durch die Lappen gehn! Es gibt auch Fernbeziehungen! Für manche nicht besonders schön, aber man gewöhnt sich dran! Wie sowas funktioniert? Na , bei jedem anders! Immerhin sind wir Individuen und genauso individuell verhalten sich auch die Kriterien. Falls ich damit falsch liege und das nicht die gewünschte Antwort ist, dann bin ich einfach zu blöd, Deine Frage zu verstehn! 22. September 2013 um 21:33 "Ansprechen" bedeutet einladen/um ein Date bitten. Dass ich mit Frauen spreche, nehme ich mal als gesetzt an Wie gesagt, ich bin nicht übermäßig schüchtern, und eher zu gesprächig als umgekehrt... Mit Frauen ins Gespräch zu kommen, ist jedenfalls nicht mein Problem. ...keine Ahnung. Früher dachte ich immer, ich würde mich besonders oft in Frauen verlieben, bis mir jetzt klar geworden ist, dass ich nie zuvor verliebt war und mir das jetzt erst zum ersten Mal passiert ist. Wenn das der besondere Impuls war, den Du meinst, dann weiß ich ungefähr, worum es geht. Ob das ein besseres Entscheidungskriterium ist... Im Moment bin ich unglaublich verliebt in sie Von ihrer Seite aus bin ich (mit Glück) ein netter Kollege. Ich sehe sie noch exakt einmal, bevor sie diese Woche in eine 500 km entfernte Stadt zieht. Ich glaube nicht, dass ich ihr morgen spontan eine Fernbeziehung vorschlagen sollte Und ganz ehrlich: selbst ihr irgendwas zu meinen Gefühlen zu gestehen, wäre jetzt nur noch unfair, selbst, wenn es sie nicht interessiert, wäre es doch eine unnötige Ablenkung in dieser stressigen Umzugsphase und schlimmstenfalls eine Belastung für sie. Nein, nicht Du bist zu blöd, meine Frage zu verstehen, ich bin zu blöd, die Liebe zu verstehen 22. September 2013 um 21:43 Ich bin ein geselliger Mensch... ... einen Kaffee (bei mir eher Tee) würde ich jederzeit gerne mit einer netten Frau trinken gehen (mal ganz davon abgesehen, dass man in Berlin so viel für einen Kaffee bezahlt, wie ich an zwei Tagen für Lebensmittel ausgebe... Wenn man schon fast jede Einladung, die man erhält, aus finanziellen Gründen ablehnen muss, dann will man [lies: ich] wenigstens sicher wissen, wen ich den einladen sollte...) 22. September 2013 um 21:44 Ich bin verwirrter Sorry, ich verstehe ich es immer noch nicht, wie viel da sein muss. "Wenn mehr vorstellen" - wie gesagt, das ist ein Gefühl, das ich durchaus sehr gut kenne. Ist das schon alles, was da sein muss? 23. September 2013 um 8:09 Ein "sicher" Wenn ich beim Kaffeetrinken schon merke, dass mich derjenige schon "verplant" hat als Beziehung in Spe, bevor wir uns überhaupt ernstlich kennen, wäre bei mir aber sofort Game Over - und ich glaube nicht, dass ich da die einzige bin. Ja ein "mehr vorstellen können" ist alles, was da sein muss. Ein "Interesse" ist alles, was da sein muss. Wenn Dir der Kaffee zu teuer ist, dann mach doch was anderes mit den Damen, die Dich interessieren. Ausserdem zumindest an der Uni sollte es Kaffee geben, wo die Tasse nicht den Preis einer halben Plantage hat. 23. September 2013 um 10:58 Du hast noch nie versucht, einen Schmetterling zu fangen, hm? Klar plant man, und idealerweise wartet man, bis sie sich an irgendeiner Blüte festsetzen, sonst verscheucht man sie. 23. September 2013 um 20:34 Erstkontakt ist kein Problem Das geht leicht, und dann kommt man ins Gespräch, und natürlich lernt man sich kennen. Nur wird mir einerseits immer wieder gesagt, dass man(n) nicht zu lange warten darf, sonst ist man entweder Kumpel (mir schon oft passiert) oder verliebt sich selbst (mir eben erst einmal passiert), und letzteres ist anscheinend sogar noch schlimmer. Es ging mir nur darum, an welchem Punkt des Gesprächs bzw. der wiederholten Gespräche ich an meiner eigenen Haltung erkenne, dass ich versuchen sollte, die Richtung umzubiegen. schreibe ich, weil ich das Wort "Date" nicht leiden kann. Gemeint ist aber das damit. Dass ich mit Frauen Kontakt aufnehme und mich mit ihnen unterhalte, ist gesetzt, wie sollte ich sonst überhaupt entscheiden, ob mir eine Frau sympathisch ist? Das geht ja nur über Reden und sich kennenlernen. 23. September 2013 um 20:41 Ich habe 26 Jahre ohne Liebe gelebt... ...und jetzt habe ich eben langsam das Gefühl, dass ich gerade deswegen noch nicht gelebt habe. Aber so extrem, wie das vielleicht klingt, soll das jetzt gar nicht aufgefasst werden! Ich habe im Moment wirklich nur das Gefühl, dass ich was grundsätzlich nicht verstanden habe, und deswegen wollte ich mal fragen. Weil, bis jetzt habe ich zwar Gefühle bemerkt (glaube ich), aber sie für nicht relevant gehalten und nicht entsprechend gehandelt. 23. September 2013 um 20:45 Alles, was es braucht? "Ja ein 'mehr vorstellen können' ist alles, was da sein muss. Ein 'Interesse' ist alles, was da sein muss." Mehr nicht? Das kenne ich gut, sehr gut sogar, und habe immer gedacht, dass doch nicht ausreichen kann. Ich habe immer Gedacht, dass sich eine Frau verarscht vorkommt, wenn sie bemerkt, dass bei mir nicht mehr ist, als nur das. Und jetzt schreibst Du mir fast genau das Gegenteil! "Ausserdem zumindest an der Uni sollte es Kaffee geben, wo die Tasse nicht den Preis einer halben Plantage hat." Das schon, aber wenn man nur 10 pro Woche für Lebensmittel UND außergewöhnliche Ausgaben zur Verfügung hat, dann ist eine Tasse Kaffee selbst bei Unipreisen was, worüber man nachdenken muss... 23. September 2013 um 20:46 für die klare Antwort 23. September 2013 um 22:16 lass Dich einladen ^^ Oder mach etwas anders. Ich gestehe, meine Uni - Zeit ist 20 Jahre her, aber da gab es immer etwas, wozu man jemanden einladen konnte, ohne dass es Geld gekostet hat. Ich würde mir tatsächlich genau dann verar*** vorkommen (und kam mir verar*** vor), wenn mir jemand sagt, dass er / sie intensive(re) Gefühle für mich hat oder irgendwelche tiefschürfenden Pläne - und mich noch nicht einmal kennt?!? In was hat der sich dann verliebt? In meinen Ar***? Kann er vielleicht haben, aber in dem Falle Bitte ohne Herzchen in den Augen. ^^ Und wie lang hält das wohl an, wenn es so aus dem Nichts erscheint, wird es auch zügig ins Nichts verschwinden ^^ Für ernste Pläne ist es für mich Bedingung, dass man jemanden kennt, alles andere ist umgehend disqualifiziert. War von mir missverständlich ausgedrückt. Eindeutig meine Schuld, sorry. 23. September 2013 um 22:30 Einladen so einfach? Wenn's so einfach ist, hätte ich das schon viel früher gemacht. Ist ja wirklich nicht so, dass ich schüchtern wäre Kino finde ich persönlich auch nicht so geeignet, aus dem von Dir genannten Grund. 23. September 2013 um 22:36 Ich suche ja keinen Klon! Ich glaube nicht, dass ich mir jetzt eine Liste machen muss, was an ihr besonders war, und dann danach suche. Sie war einfach besonders! Aber andere Frauen können ja vielleicht auf andere Art auch besonders sein... Aber bei deinem vorletzten Absatz stecke ich eben: Fast alle sagen mir immer, dass es eben nicht der Normalfall ist, dass man sich einfach so verliebt, sondern dass man erst denkt, diese Person KÖNNTE ich mich verlieben, und dann mit dieser Person Zeit verbringt, um danach erst an diesen Punkt zu kommen. Und wie genau das funktioniert, quasi das vorhersehen der Entwicklung, das war mir nicht ganz klar. "Also geh das Ganze doch etwas lockerer und weniger krampfhaft und verbissen an." Ich glaube, das haben mir inzwischen hier so viele gesagt, da wird es wohl stimmen Eigentlich bin ich ja nicht verkrampft, ich dachte nur immer, ich muss einer Frau mehr bieten als nur das. 23. September 2013 um 22:37 Mein Nebenjob ist das Studium Da verdient man nur leider nichts 23. September 2013 um 22:41 Wenn man jemanden nicht kennt... ... kann man ja gar keine tiefen Gefühle für die Person haben. Das würde ich jetzt wirklich nicht verstehen Nein, das wäre wirklich bescheuert. So habe ich das ja auch nie gemeint, genau deswegen wollte ich ja wissen, was das ist, wo der kritische Punkt ist, zwischen rein sympathisch und noch lange vor verliebt (aber auch bevor man Kumpel wird ), das mir sagt, dass man den nächsten Schritt machen soll. 23. September 2013 um 22:43 ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Sorry, da habe ich Mist gebaut, Erstkontakt ist nicht das, was ich nicht verstehe. Ich meinte: Kriterium dafür, mich um ein Date zu bemühen. 24. September 2013 um 15:33 Unterhalten ist gut Wie gesagt, ich bin bis jetzt eigentlich noch nie mit jemandem nicht gut klar gekommen. Das ist ja das, was mich so irritiert. Auch beim Flirten - ich meine, vielleicht mache ich es ja falsch , aber da habe ich bis jetzt erst vielleicht ein oder zwei Mal die Erfahrung gemacht, dass die Sache von der anderen Seite aus abgebrochen wurde. Deswegen dachte ich, dass das ja wohl kaum alles sein kann, sondern eher der Normalfall. 24. September 2013 um 15:36 Verlieben scheint nicht leicht wie gesagt, mir ist es bis jetzt erst einmal passiert. Ich hatte nur die Angst, dass das doch irgendwie Voraussetzung wäre, denn dann hätte ich ein Problem gehabt Also muss ich jetzt einfach nur noch strategisch planen, und abwarten, was passiert. Danke! 24. September 2013 um 15:47 Studiere vollzeit, nebenbei einen Job an der Uni Dass mein Studium nur der "Nebenjob" ist, habe ich nur gesagt, weil ich 1,5 Stellen habe und gegenwärtig mehr Zeit im Büro als in der Bibliothek verbringe. Und mehr arbeiten ist im Moment nicht drin, ich bin jetzt schon in Verzug Der Stundensatz ist aber eigentlich gar nicht schlecht, ich kann davon leben (2 Euro für Essen am Tag geht auch, es gibt halt sehr viel Reis ) Dumm ist nur, dass Nahrung und Freizeit vom selben Budget abgehen. Wenn du am Abend vorher schon nichts gegessen hast, und weißt, dass der Kühlschrank immer noch leer ist... und dann ist da diese nette, süße Kommilitonin, mit der du schon seit Anfang des Semesters flirtest, und sie auch mit dir, und ausgerechnet dann fragt sie, ob du Lust hast, das Seminarthema noch mal bei einem Kaffee zu besprechen... Ich hab's probiert, aber die ganze Zeit nur ihr beim Kaffetrinken zusehen, ohne selbst was zu bestellen, wirkt vermutlich ein wenig "creepy" - jedenfalls hat bis jetzt noch keine danach Lust auf eine Wiederholung gehabt Aber es ist natürlich nicht unmöglich, man muss halt nur strategisch und vorausschauen planen, und beide Seiten der Rechnung - Essen und Freizeit - gegeneinander abwägen. Und unter anderem für's strategische Planen muss man sich dann doch mehr Gedanken über das Thema machen, als vielleicht gut ist und als man eigentlich auch will. Aber inzwischen habe ich ganz gut verstanden, dass ich einfach auf mein Gefühl hören muss und notfalls lieber einmal mehr jemanden zum Kaffetrinken einladen, als nicht! Und dann auch wirklich Kaffee trinken... - gibt's halt in Zukunft noch mehr Reis! 24. September 2013 um 15:51 Planung ist notwendig Wenn ich nicht genau plane, was ich tue, dann klappt's nicht. Aber ich kann mich durchaus locker machen, wenn es ganz offensichtlich nur so geht - finde ich ja auch besser so, ich fand es immer irgendwie belastend, dass ausgerechnet diese schöne Seite des Lebens anscheinend am meisten Planung und strategisches Handeln erfordert 24. September 2013 um 15:52 Das ist natürlich immer die Hoffnung! 24. September 2013 um 15:58 Kontakt halten will ich Das es noch nicht "Liebe" ist, weiß ich schon, mehr als eine bloße Schwärmerei ist es aber, glaube ich, doch. Aber egal, das ist jetzt erledigt. Aber weil sie mir sehr viel bedeutet und menschlich sehr wichtig ist, möchte ich sehr gerne wissen, dass es ihr gut geht, und werde deswegen auch versuchen, Kontakt zu halten. Aber Hoffnungen, dass doch noch was passiert, sollte ich mir wohl besser nicht machen, das ist mir schon klar... Im Moment ist das sehr schwer aber da bin ich realistisch. "nur kommt es sowieso immer anders als geplant" Das musst Du mir nicht sagen, das letzte Mal, dass ich etwas geplant habe, war, meine Kollegin auf ein Date einzuladen, und an genau dem Morgen sagt sie mir, dass sie wegzieht... Das wäre ja auch schlimm, wenn all das nur Planung wäre. Aber trotzdem, so einfach, wie man es sich gerne wünscht, ist es dann eben doch nicht... 25. September 2013 um 20:33 Ich dachte halt, es braucht mehr Bis jetzt habe ich immer darauf gewartet, dass ein absolut eindeutiges Signal kommt (nicht von meinem Gegenüber meine ich jetzt, sondern von mir). Ich hoffe mal, dass mir das in Zukunft besser zu erkennen gelingt! 25. September 2013 um 20:34 " Die meisten Menschen haben nur verlernt, darauf zu hören" Ich muss es wohl noch lernen ausgerechnet diese schöne Seite des Lebens erfordert Spontanität, Impulsivität, die Ratio mal afk schicken, nicht darüber nachdenken, sondern das jetzt und hier geniessen. Denken muss man dann, wenn wirklich etwas daraus werden könnte. Aber das ist lange nach dem ersten Date.
de
q-de-2203
Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
"Eingriff in Datenschutz" - Provider - derStandard.at › Web Redaktion14. Dezember 2005, 12:47 Den europäischen Internetprovidern geht die geplante Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten, die am kommenden Dienstag in Brüssel als Richtlinie beschlossen werden soll (DER STANDARD berichtete), eindeutig zu weit - "zu weit über das hinaus, was zurzeit in Europa praktiziert wird (in Österreich gibt es derzeit sogar eine Löschungsverpflichtung)", heißt es in einem Schreiben des österreichischen Verbands der Internet Service Provider (ISPA) an die Europa-Parlamentarier. Während im Rahmen des EU-Rats der Justizminister vergangene Woche einigen Bedenken im Zusammenhang mit Festnetz- und Mobiltelefonie Rechnung getragen worden sei, seien für den Bereich der Internetkommunikation Maßnahmen beschlossen worden, die vollkommen unverhältnismäßig und ungeeignet seien. "Wir sind sehr unzufrieden damit, dass sich Frau Gastinger über den Tisch hat ziehen lassen", kritisiert Kurt Einzinger die Zustimmung der österreichischen Justizministerin. Der jetzt vorliegende Vorschlag für eine europäische Richtlinie über die Vorratsspeicherung von Daten ist sehr weit gehend. Sein Geltungsbereich erfasst alle Daten von Telefon, Handy und Internet. Gespeichert werden sollen im Bereich der Telefonie die Verbindungsnummer, die Namen der an der Verbindung beteiligten Personen, deren Adressen, ihre Standorte, das Datum, die Uhrzeit und die Dauer der Verbindung. Im Internetverkehr sollen die IP-Adressen beim Onlinezugang, beim E-Mailen sowie bei der Internettelefonie auf Vorrat festgehalten werden. Die Kritiker der Richtlinie weisen nicht nur auf die enormen Kosten der Vorratsdatenspeicherung hin, sondern befürchten auch einen "unverhältnismäßig schweren Grundrechtseingriff in das Telekommunikationsgeheimnis und den Datenschutz, der durch den geringen Effekt für die Strafverfolgung nicht gerechtfertigt ist". Die Internetprovider appellieren daher an die Parlamentarier, gegen den Vorschlag zu votieren und die vom Rapporteur Alexander Alvaro vorgebrachten Änderungsvorschläge, die keine Einbeziehung der E-Mail und Internettelefonie-Daten vorsehen, anzunehmen.(kat/DER STANDARD, Printausgabe vom 10.12.2005)
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q-de-2203
Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
Bluetooth Datenübertragung mit MAC geht nicht: Gekoppelt, aber nicht verbunden - Samsung Galaxy Spica (I5700) Forum – Android-Hilfe.de Bluetooth Datenübertragung mit MAC geht nicht: Gekoppelt, aber nicht verbunden Diskutiere das Thema "Bluetooth Datenübertragung mit MAC geht nicht: Gekoppelt, aber nicht verbunden" im Forum "Samsung Galaxy Spica (I5700) Forum". spicaspiesser, 26.12.2009 #1 Ich bekomme es nicht hin, mp3s von meinem MAC auf mein Spica zu übertragen: Als Gerät wird es ja nicht erkannt und eine "PCStudio" Version für Mac scheint es ja auch nicht zu geben. Bleibt also nur die Datenübertragung per Bluetooth. Die geht aber auch nicht: Das Spica ist auf meinem Rechner sichtbar, aber wenn ich eine Datei übertragen will, scheitere ich. Zunächst heisst es "Das Zielgerät akzeptiert den Datentyp angeblich nicht". Aber selbst wenn ich das ignoriere und auf "trotzdem übertragen" klicke, passiert nichts, der MAC sagt mir nur er "Wartet bis GT5700 den Empfang zulässt". Die Einstellungen im Spica sind woweit auch alle in Ordnung (Bluettoth an, Gerät sichtbar, etc.), allerdings steht in dem Bluetooth Menü des Spica immer "Gekoppelt aber nicht verbunden". Wenn ich aber im Bluetotth Menü auf dem Spica meinen Rechner auswähle und im PopUp "Verbinden" anwähle, ändert sich auch nichts an der Statusangabe "Gekoppelt aber nicht verbunden". Ich verstehe es nicht... Es kann (oder sollte zumindest) doch nicht so schwer sein, verdammte mp3s auf das Handy zu bekommen.... spicaspiesser, 26.12.2009 #2 Mh. Wahrscheinlich war die Frage doof und ich hätte geraetunabhängig mal nach Bluetooth und Android 1.5 googlen sollen- Offenbar unterstützt diese O/S Version Datentransfer via Bluetooth nicht. Unglaublich aber wahr... Also muss ich wohl meinen MAC verkaufen und auf PC usteigen, damit ich mp3s auf mein Spica bekomme colarus, 26.12.2009 #3 Wenn Du Wlan hast versuch mal SwiFTP (aus dem Market). Dies richtet einen FTP Server auf Deinem Handy ein. So kannst Du bequem auf das Dateisystem des Handys zugreifen (lesen & schreiben auf SD-Karte). Außerdem ist Wlan schneller als Blauzahn. (Okay, die Lese-, bzw. Schreibgeschwindigkeit hängt mehr von der SD-Karte und dem Handys ab.) Zur Not kannst Du auch per USB anschließen und als Massenspeicher benutzten falls die Wlan-Variante nicht in Frage kommt. Thyrion, 26.12.2009 #4 Auch sehr schön: EStrongs File Explorer (kann per Netz/WLAN vom Handy aus auf Samba-Shares/Windows-Freigaben zugreifen). Theoretisch geht das auch über die Datenverbindung vom Provider, aber wer will schon unbedingt diese Shares "von aussen" sichtbar machen spicaspiesser, 26.12.2009 #5 Mh. Ok, das mit dem ftp Gedöns werde ich vielleicht mal probieren. Die einfache (und für mich irgendwie attraktivere) Option der Datenübertragung ans Handy als Massenspeicher per USB funktioniert halt leider nicht. Wie schon im ersten Post gesagt: Wenn ich das Spica anschliesse, erscheint es auf meinem MAC nicht als Gerät- wird scheinbar nicht erkannt. Damit ich das richtig verstehe: Wenn Du das Handy per USB anschließt, meldet dann Dein Spica(!) keine USB-Verbindung? Und somit kannst Du auch nicht über die Statusleiste die Verbindung freigeben? Aber aufgeladen wird es? spicaspiesser, 26.12.2009 #7 Ich schliesse das Spica an und es lädt. Eine USB Verbindung wird mir auch angezeigt, wenn ich mich so weit durchgeklickt hab: "Einstellungen>Telefoninfo> weitere Einstellungen> Usb Verbindung" Da ist das grüne Häkchen neben "Nur als Massenspeicher verwenden" gesetzt. Muss ich noch irgendwo etwas freischalten? Was / Wo ist die Statusleiste, von der du sprichst? Sorry, hab das Gerät neu (Weihnachten), darum mag die eine oder andere Frage blöd sein. --- Übrigens nochmal kurz so völlig off topic: Ich finde die Apps und Spiele für Android extrem weit dem unterlegen, was ich von meinem iPod kenne- sowohl vom Spielspass her als auch (und vor allem) grafisch. Das ist schon etwas enttäuschend und ich hoffe, da geht künftig noch mehr....--- Thyrion, 26.12.2009 #8 Wenn Du die Verbindung hergestellt hast, dann erscheint doch oben das USB-Symbol. Die Zeile dort (wo auch die Uhrzeit steht) ist die Statusleiste. Diese kannst Du nach unten ziehen, und dort sollte dann auch die USB-Verbindung gelistet sein. Drück dann dort auf "USB-Verbindung", dann auf "Bereitstellen" und Du solltest Zugriff auf den internen und externen Speicher (sofern vorhanden) haben. Um das Ganze rückgängig zu machen, das Spiel eben nochmal. spicaspiesser, 26.12.2009 #9 In der Statusleiste erscheint bei mir kein USB Icon, nur das Ladesymbol. colarus, 26.12.2009 #10 Ladesymbol? Sowas gibt es beim Galaxy i7500 nicht (außer man nennt den Blitz in der Batterie Ladesymbol). Vielleicht meinst Du ja das gleiche. Hast Du die Statusleiste mal runtergezogen? spicaspiesser, 26.12.2009 #11 ich meine den blitz in der batterie, genau (hab übrigens das Spica, also das 5700, nicht das 7500). Statusleiste runterziehen eröffnet mir keine weitergehenden optionen. Wahrscheinlich ist es einfach so, dass das i5700 vom Mac nicht erkannt wird. Ich hätte das zwar eigentlich nicht für möglich gehalten, aber offenbar verkaufen Telefonhersteller Produkte, die in einigen Aspekten echt noch Beta-Status haben. Werde also wohl auf Android 2.0 hoffen müssen- wie so viele. joyride, 27.12.2009 #12 Ich hätte das zwar eigentlich nicht für möglich gehalten, aber offenbar verkaufen Telefonhersteller Produkte, die in einigen Aspekten echt noch Beta-Status haben. Warum geht es dann bei mir??? Richtig, das Problem liegt nicht an Samsung sondern an dir. Es gibt unter "Anwendungen" "Entwicklung" noch eine USB Einstellung. spicaspiesser, 27.12.2009 #13 Tatsächlich: Man muss unter "Anwendungen">"Entwicklung" das USB Debugging aktivieren, dann taucht auch das USB Symbol in der Statusleiste auf. Darauf wäre ich allerdings nie gekommen, da ich den Bereich Entwicklung als für mich irrelevant verbucht hatte. Trotzdem: auf meinem Macbook taucht das Spica als Gerät nicht auf. Sobald ich unter "Einstellungen> Telefoninfo> weitere Einstellungen" einen Haken bei "Nur als Massenspeicher" setze, verschwindet das USB Icon in der Statusleiste auch wieder. Mag ja sein, dass ich zu blöd bin, aber um so dankbarer wäre ich für konstruktive Hilfe. Und bei meiner Kritik an dem Gerät / Betriebssystem bleibe ich. Ich halte mich generell nämlich für technisch nicht völlig unbedarft und es ist m.E. unverständlich, dass man 2 Tage recherchiert und rumprobiert und es trotzdem nicht hinbekommt, sein Telefon als USB Speicher am Apple-Rechner zu nutzen. spicaspiesser, 27.12.2009 #14 Das habe ich nun auch probiert+ die Musikdateien in den "download" Ordner des Spica kopiert. In meinem ftp Interface auf dem Rechner tauchen sie auch auf, sind aber auf dem Handy nicht abrufbar. Es ist mir 1x gelungen, Songs im Musik-Programm des Spica dargestellt zu haben, indem ich die Lieder mit dem ftp Client erst in einen anderen Ordner auf dem Spica gezogen habe und dann in den download Ordner verschoben habe. Allerdings spielt es die mp3s nicht ab- ungültiges DAteiformat sagt es bei einem, bei anderen Liedern macht das Gerät garnichts, wenn man sie anklickt. spicaspiesser, 27.12.2009 #15 Du hast auch einen Mac-Rechner? colarus, 27.12.2009 #16 Da andere MAC User scheinbar keine Probleme mit dem Spica haben würde versuchen das Problem mal einzugrenzen. Liegt es vielleicht an der SD Karte? Versuch mal die Karte mit einem Kartenleser (sofern vorhanden) im MAC einzulesen. Liegt es am USB-Kabel? Vielleicht hast Du ja zufällig noch ein anderes da. Jedes Standard Micro USB-Kabel sollte funktionieren. Liegt es am USB-Port? Bei manchen (PC nicht MAC) hilft es den Port mal zu wechseln. Evt. klappt es ja auch bei Dir. Liegt es an Deinem MAC? Schau mal bei Freunden/Bekannten vorbei die auch einen PC/MAC haben. Liegt es am Galaxy Spica? Wenn ein Reboot nicht hilft - hilft ein Wipe? spicaspiesser, 27.12.2009 #17 Da andere MAC User scheinbar Kann nicht sein, denn andere Daten sind ja auch von dort aus abrufbar (direkt heruntergeladene mp3s, Wallpaper, etc) Kann ich auch ausschliessen. Habe es soeben mal an einem PC versucht, auch dort wird das Gerät nicht erkannt. Tja- es liegt wohl am Spica+ ein Reboot bringt nichts. Also muss ich wohl wipen und hoffen. Also werde ich mal recherchieren, was wipen heisst und wie es geht. Dabei wollte ich eigentlich nur ein neues Handy.... spicaspiesser, 27.12.2009 #18 Auch ein Hardware - Reset hat nichts gebracht. So langsam scheinen ja alle am Ende ihrer Weisheit angelangt... Vielleicht muss ich das Gerät doch einfach umtauschen / zurückgeben. Was für ein Nerv.... spicaspiesser, 27.12.2009 #19 Nanu! Plötzlich geht es. Nach Hardware Reset des Spica und Reboot des Rechners wird das Telefon erkannt. LEIDER kann ich nicht sagen, woran es letztlich lag und somit keine wirklich konstriúktive Hilfe bieten für Leute, die dasselbe Problem haben... joyride, 27.12.2009 #20 Ich kann es nur gerade nicht nachschauen. Meines Wissens "USB-Debugging" an und "Nur Massenspeicher" aus. bluetooth mac geht nicht mac mit android bluthooth datei typ nicht ak beim Mac geht Bluetoth nicht bluetooth freigabe funktioniert nicht mac gekoppelt aber nicht verbunden, macbook bluetooth geht nicht, dateityp wird nicht akzeptiert bei bluetooth übertragung, android mac bluetooth das gerät verfügt nicht über die erforderlichen dienste, mac bluetooth gekoppelt aber nicht verbunden, samsung s6 bluetooth mit mac geht nicht Du betrachtest das Thema "Bluetooth Datenübertragung mit MAC geht nicht: Gekoppelt, aber nicht verbunden" im Forum "Samsung Galaxy Spica (I5700) Forum", << Kratzfester Touchscreen? | Spica will nicht so recht .... >>
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Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
[Gelöst] Bildschirmauflösung "starr" fixieren auf 1920x1080 - Linux Forum [Gelöst] Bildschirmauflösung "starr" fixieren auf 1920x1080 Beitrag von Heart » 3. Jun 2015, 10:59 ich habe hier einen "Umschalter" an dem zwei PC's hängen (ein Monitor, Keyboard, Maus wird quasi geteilt. Vom Umschalter gehen VGA-Kabel in den Umschalter, also kein DVI/HDMI), 1x Windows, 1x Linux. Jetzt ist es aktuell so, dass ich zuerst einen PC davon starte und hier komplett den Bootvorgang abwarten muss, damit ich die korrekte Bildschirmauflösung (1920x1080) bekomme. Ist der erste PC bis zur Anmeldung durchgebootet kann ich erst den zweiten PC anschalten und zu diesem wechseln mit dem Umschalter. Auch hier muss ich "dem gesamten Bootvorgang zusehen", damit die Auflösung passt (bei Linux wird sie korrekt gesetzt, wenn KDE-Startgrafik zu sehen ist). Kann ich das irgendwie umgehen, so dass ich beide PC's gleichzeitig anschalten kann und mir Linux (auch wenn es nicht aktiv am Monitor verfolgt wird) die Auflösung starr/fest auf 1920x1080 setzt? (openSUSE 13.2, KDE: 4.14.6, Qt: 4.8.6) Zuletzt geändert von Heart am 5. Jun 2015, 09:35, insgesamt 1-mal geändert. Beitrag von josef-wien » 3. Jun 2015, 22:14 KMS-fähige Treiber werden in der Regel bereits in der initrd (oder - wenn Du das verhinderst - kurz danach) geladen und holen sich in dieser frühen Phase (also lange vor dem Start der grafischen Oberfläche) die notwendigen Informationen direkt vom Bildschirm, und wenn der nicht angeschlossen und mit Strom versorgt ist, tritt eben eine "Notfallsauflösung" in Kraft. Wird der Bildschirm dann aktiv, werden diese Informationen nachgeholt, daher reicht ein entsprechender xrandr-Befehl, um zur gewünschten Auflösung zu gelangen. Wenn Du das bei inaktivem Bildschirm (z. B. in /etc/X11/xinit/xinitrc) erreichen willst, mußt Du zuerst mit xrandr eine modeline definieren, diese dann dem Anschluß zuweisen und im dritten Schritt aktivieren. Treiber, die nicht KMS-fähig sind, kannst Du diesbezüglich über /etc/X11/xorg.conf[.d/*] steuern. P. S. Mein Wissen beruht auf i915 und fglrx, aber ich denke, daß es sich bei anderen Treibern ebenso verhält. Beitrag von manzek » 4. Jun 2015, 21:26 Dieses Problem kenne ich auch. Hier muss ich ebenfalls den jeweiligen Bootvorgang abwarten. Boote ich zeitgleich den zweiten Rechner, ist dessen Bild verschoben. Ich gehe davon aus, dass es an der Autoformat-Funktion des Monitores liegt. Mein Monitor zu Hause ist da unkritischer, da zickt eher die USB-Komponente wie Tastatur und Maus. Das Problem kann ich allerdings mit einem zweiten Satz Tastatur/Maus lösen... Beitrag von Heart » 5. Jun 2015, 09:35 @josef-wien PERFEKT! Das lieferte die benötigten Infos. Ich habe die Datei /etc/X11/xinit/xinitrc ziemlich am Anfang mit folgenden drei Zeilen ergänzt und nun habe ich auch die korrekte Auflösung nach dem Booten, wenn Linux nicht aktiv zu sehen war beim Bootvorgang an sich! ~ cat /etc/X11/xinit/xinitrc xrandr --verbose --addmode VGA1 "1920x1080" Re: [Gelöst] Bildschirmauflösung "starr" fixieren auf 1920x1 Beitrag von josef-wien » 5. Jun 2015, 11:30 An und für sich ist ein Abschnitt vorhanden, aber in der Praxis spielt es keine Rolle. Noch besser ist ein auführbares Skript irgendeinname.sh im Verzeichnis /etc/X11/xinit/xinitrc.d (das "automatisch" verwendet wird). Ich hoffe, Deine modeline stammt aus der in /var/log/Xorg.0.log dokumentierten EDID-Information des Bildschirms (bei einem Start mit inaktivem Bildschirm sollte das nach einem simplen xrandr geschrieben werden) und nicht von cvt, gtf oder ähnlichen Programmen, Dein Bildschirm weiß schließlich am besten, was ihm am liebsten ist. Beitrag von Heart » 5. Jun 2015, 12:03 Die stammt tatsächlich noch von "cvt 1920 1080" Nicht gut? Ich habe mal die Datei /var/log/Xorg.0.log durchgesehen, aber eine Modeline (bzw. "EDID-Information") kann ich hier nicht finden: ➜ ~ cat /var/log/Xorg.0.log |grep -E 'intel|mode|video' [ 33.403] Kernel command line: BOOT_IMAGE=/boot/vmlinuz-3.16.7-21-desktop root=UUID=d6f2e147-9477-4832-8ae0-604b58e48272 video=1920x1080 resume=/dev/disk/by-id/ata-ST3160815AS_5RX5Q7Y0-part1 splash=silent quiet showopts [ 33.711] (==) Matched intel as autoconfigured driver 0 [ 33.711] (==) Matched intel as autoconfigured driver 1 [ 33.711] (==) Matched modesetting as autoconfigured driver 2 [ 33.711] (II) LoadModule: "intel" [ 33.733] (II) Loading /usr/lib64/xorg/modules/drivers/intel_drv.so [ 33.733] (II) Module intel: vendor="X.Org Foundation" [ 33.733] (II) LoadModule: "modesetting" [ 33.733] (II) Loading /usr/lib64/xorg/modules/drivers/modesetting_drv.so [ 33.733] (II) Module modesetting: vendor="X.Org Foundation" [ 33.734] (II) intel: Driver for Intel(R) Integrated Graphics Chipsets: [ 33.734] (II) intel: Driver for Intel(R) HD Graphics: 2000-6000 [ 33.734] (II) intel: Driver for Intel(R) Iris(TM) Graphics: 5100, 6100 [ 33.734] (II) intel: Driver for Intel(R) Iris(TM) Pro Graphics: 5200, 6200, P6300 [ 33.734] (II) modesetting: Driver for Modesetting Kernel Drivers: kms [ 33.734] (II) intel(0): Using Kernel Mode Setting driver: i915, version 1.6.0 20080730 [ 33.734] (WW) Falling back to old probe method for modesetting [ 33.735] (--) intel(0): Integrated Graphics Chipset: Intel(R) Q35 [ 33.735] (--) intel(0): CPU: x86-64, sse2, sse3, ssse3 [ 33.735] (II) intel(0): Creating default Display subsection in Screen section [ 33.735] (==) intel(0): Depth 24, (--) framebuffer bpp 32 [ 33.735] (==) intel(0): RGB weight 888 [ 33.735] (==) intel(0): Default visual is TrueColor [ 33.735] (II) intel(0): Output VGA1 has no monitor section [ 33.735] (II) intel(0): Enabled output VGA1 [ 33.736] (--) intel(0): Using a maximum size of 256x256 for hardware cursors [ 33.736] (II) intel(0): Output VIRTUAL1 has no monitor section [ 33.736] (II) intel(0): Enabled output VIRTUAL1 [ 33.736] (--) intel(0): Output VGA1 using initial mode 1024x768 on pipe 0 [ 33.736] (==) intel(0): TearFree disabled [ 33.736] (==) intel(0): DPI set to (96, 96) [ 33.736] (II) UnloadModule: "modesetting" [ 33.736] (II) Unloading modesetting [ 33.736] (II) intel(0): SNA initialized with Alviso (gen3) backend [ 33.736] (==) intel(0): Backing store enabled [ 33.736] (==) intel(0): Silken mouse enabled [ 33.736] (II) intel(0): HW Cursor enabled [ 33.736] (II) intel(0): RandR 1.2 enabled, ignore the following RandR disabled message. [ 33.736] (==) intel(0): DPMS enabled [ 33.736] (II) intel(0): [XvMC] i915_xvmc driver initialized. [ 33.736] (II) intel(0): [DRI2] Setup complete [ 33.736] (II) intel(0): [DRI2] DRI driver: i915 [ 33.736] (II) intel(0): [DRI2] VDPAU driver: i915 [ 33.736] (II) intel(0): direct rendering: DRI2 enabled [ 33.736] (II) intel(0): hardware support for Present enabled [ 33.736] (==) intel(0): display hotplug detection enabled [ 33.753] (II) intel(0): switch to mode 1024x768@60.0 on VGA1 using pipe 0, position (0, 0), rotation normal, reflection none [ 33.756] (II) intel(0): Setting screen physical size to 270 x 203 [ 34.137] (**) Option "xkb_model" "pc105" [ 34.139] (**) Option "xkb_model" "pc105" [ 34.142] (**) Option "xkb_model" "pc105" [ 34.248] (II) intel(0): SNA initialized with Alviso (gen3) backend [ 34.248] (II) intel(0): HW Cursor enabled [ 34.248] (II) intel(0): RandR 1.2 enabled, ignore the following RandR disabled message. [ 34.248] (==) intel(0): DPMS enabled [ 34.248] (II) intel(0): [XvMC] i915_xvmc driver initialized. [ 34.248] (II) intel(0): [DRI2] Setup complete [ 34.248] (II) intel(0): [DRI2] DRI driver: i915 [ 34.248] (II) intel(0): [DRI2] VDPAU driver: i915 [ 34.248] (II) intel(0): direct rendering: DRI2 enabled [ 34.248] (II) intel(0): hardware support for Present enabled [ 34.248] (==) intel(0): display hotplug detection enabled [ 34.260] (II) intel(0): switch to mode 1024x768@60.0 on VGA1 using pipe 0, position (0, 0), rotation normal, reflection none [ 34.261] (II) intel(0): Setting screen physical size to 270 x 203 [ 34.305] (**) Option "xkb_model" "pc105" [ 34.327] (**) Option "xkb_model" "pc105" [ 34.328] (**) Option "xkb_model" "pc105" [ 34.330] (**) Option "xkb_model" "pc105" [ 34.333] (**) Option "xkb_model" "pc105" [ 34.424] (II) intel(0): SNA initialized with Alviso (gen3) backend [ 34.424] (II) intel(0): HW Cursor enabled [ 34.424] (II) intel(0): RandR 1.2 enabled, ignore the following RandR disabled message. [ 34.424] (==) intel(0): DPMS enabled [ 34.424] (II) intel(0): [XvMC] i915_xvmc driver initialized. [ 34.424] (II) intel(0): [DRI2] Setup complete [ 34.424] (II) intel(0): [DRI2] DRI driver: i915 [ 34.424] (II) intel(0): [DRI2] VDPAU driver: i915 [ 34.424] (II) intel(0): direct rendering: DRI2 enabled [ 34.424] (II) intel(0): hardware support for Present enabled [ 34.424] (==) intel(0): display hotplug detection enabled [ 34.438] (II) intel(0): switch to mode 1024x768@60.0 on VGA1 using pipe 0, position (0, 0), rotation normal, reflection none [ 34.439] (II) intel(0): Setting screen physical size to 270 x 203 [ 34.506] (**) Option "xkb_model" "pc105" [ 34.508] (**) Option "xkb_model" "pc105" [ 34.512] (**) Option "xkb_model" "pc105" [ 38.555] (II) intel(0): resizing framebuffer to 1920x1080 [ 38.587] (II) intel(0): switch to mode 1920x1080@60.0 on VGA1 using pipe 0, position (0, 0), rotation normal, reflection none Beitrag von josef-wien » 5. Jun 2015, 17:49 josef-wien hat geschrieben: bei einem Start mit inaktivem Bildschirm sollte das nach einem simplen xrandr geschrieben werden Beitrag von josef-wien » 7. Jun 2015, 22:37 Nachdem mein Wissensdurst meine angeborene Faulheit wieder einmal besiegt hat, habe ich mich jetzt kurz auch mit den Alternativen zu xrandr beschäftigt. Diese Beitrag zeigt die Reaktionen meines PC und meines Bildschirms und gilt für einen Systemstart mit ausgeschaltetem Bildschirm, denn bei eingeschaltetem Bildschirm paßt bei mir jede in diesem Thema erwähnte Variante. Mit der Boot-Option drm_kms_helper.edid_firmware=VGA-1:edid/1280x1024.bin funktioniert bei mir alles bestens, die vom Kernel-Modul erzeugte modeline ist genau das, was mein Bildschirm gern hat. Laut drivers/gpu/drm/drm_edid_load.c meines Vanilla-Kernel 4.0.4 sind folgende Auflösungen integriert: 800x600.bin, 1024x768.bin, 1280x1024.bin, 1600x1200.bin, 1680x1050.bin, 1920x1080.bin Wenn ich das Verzeichnis /lib/firmware/edid anlege, mit (aus dem Paket read-edid) die EDID-Daten meines Bildschirms speichere und eine initrd erstelle, die diese Daten enthält, funktioniert mit der Boot-Option drm_kms_helper.edid_firmware=VGA-1:edid/monitor.bin ebenfalls alles bestens. Bei der üblichen Eintragung NO_KMS_IN_INITRD="no" in /etc/sysconfig/kernel geht es ohne entsprechende initrd nicht, da werden zwar die EDID-Daten erkannt, es bleibt aber bei der Auflösung 1024x768. Zu dracut kann ich nichts sagen, bei mkinitrd reicht ein Skript /lib/mkinitrd/scripts/edid.sh, z. B.: # EDID-firmware integrieren verz=/lib/firmware/edid if [ -d $verz ] if [ "$(ls -A $verz)" ] mkdir -p "$tmp_mnt"$verz cp $verz/* "$tmp_mnt"$verz echo "Die Dateien aus $verz wurden integriert." Die Boot-Option video=VGA-1:1280x1024-24@60 funktioniert mit dem Nachteil einer modeline, die zwar keine Probleme verursacht, aber eben (wie die unterschiedlichen Ergebnisse von cvt und gtf) nicht das ist, was sich mein Bildschirm wünscht. Kernel und Xorg haben haben übrigens unterschiedliche Namenskonventionen.
de
q-de-2203
Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
BR Urteil: Mitbestimmung bei Telefondatenerfassung - 1 ABR 48/84 | W.A.F. 2. Daten über von Arbeitnehmern geführte Telefongespräche sind personenbezogene Daten des Arbeitnehmers im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes. Sie können, wenn die Zielnummer erfaßt wird, auch personenbezogene Daten des Angerufenen sein. 3. Die Verarbeitung von personenbezogenen Daten der Arbeitnehmer ist datenschutzrechtlich schon dann zulässig, wenn sie durch eine Betriebsvereinbarung oder durch einen Spruch der Einigungsstelle erlaubt wird. Betriebsvereinbarung oder Spruch der Einigungsstelle können auch zuungunsten der Arbeitnehmer von den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes abweichen. Sie müssen sich im Rahmen der Regelungskompetenz der Betriebspartner halten und den Grundsätzen über den Persönlichkeitsschutz des Arbeitnehmers im Arbeitsverhältnis Rechnung tragen. A. Der Arbeitgeber betreibt einen weltweiten Stahlhandel. Er hat zur Vermittlung, Aufzeichnung und Abrechnung von Telefongesprächen eine Telefonanlage der Marke "Siemens EMS 600" installiert. Da Betriebsrat und Arbeitgeber sich über die Einführung und Nutzung dieser Telefonanlage nicht einigen konnten, wurde einvernehmlich eine Einigungsstelle angerufen. Vor dieser schlossen die Betriebspartner am 7. Mai 1983 eine Betriebsvereinbarung, die auszugsweise wie folgt lautet: Zur Kostenerfassung und -steuerung von Amtsgesprächen wird eine Telefongebührenerfassung über die vorhandene Telefonanlage "Siemens EMS 600" eingeführt. Diese Anlage wird ausschließlich in dem durch die Vereinbarung vorgegebenen Rahmen benutzt. (1) Die Kosten dienstlicher Telefongespräche trägt der Arbeitgeber. Hierzu gehören "Dienstgespräche" und "Gespräche aus dienstlichem Anlaß". Dienstgespräche sind alle Gespräche, die der Mitarbeiter in Erfüllung seines Arbeitsvertrages für den Arbeitgeber führt. Gespräche aus dienstlichem Anlaß sind Privatgespräche, die der Mitarbeiter aus dienstlichem Anlaß führen muß sowie notwendige Anrufe bei Ärzten, Krankenhäusern oder Krankenkassen. Bei dienstlichen Telefongesprächen wählt der Mitarbeiter die Amtsleitung über Ziffer "0" an und kennzeichnet das Gespräch damit als Dienstgespräch. Bei Privatgesprächen wählt der Mitarbeiter die Amtsleitung über die Ziffer "9" an und kennzeichnet das Gespräch damit als Privatgespräch. (3) Die Kosten der Betriebsratsgespräche trägt der Arbeitgeber. Betriebsratsmitglieder benutzen für externe Betriebsratsgespräche das für den Betriebsrat vorgesehene Telefon oder das Telefon der Betriebsratsvorsitzenden und ihres Stellvertreters. Bei Benutzung des dem Betriebsrat zur Verfügung gestellten Telefons wählen sie das Amt über Ziffer "9" an, bei Benutzung der Telefon der Betriebsratsvorsitzenden und ihres Stellvertreters wählen sie das Amt über die Ziffer "0" an. Sofort nach Ausdruck wird die Speicherung aller Telefondaten physisch gelöscht. .... (1) Die durch die Anlage erfaßten Daten dürfen weder mit anderen Daten maschinell verknüpft oder in anderen Programmen dieser oder anderer Anlagen verwendet werden. Der Arbeitgeber erstellt und verwendet keine "umgekehrten" Telefonbücher. (4) Mißbraucht der Mitarbeiter die Telefonanlage (Ziffer 2) oder befolgt er im Rahmen der personellen Führung erteilte Anordnungen (Ziffer 3) wiederholt nicht, ist die Geschäftsleitung berechtigt, personelle Maßnahmen (Verwarnung, Verweis, Abmahnung, Versetzung, Änderungskündigung, Kündigung) zu ergreifen, soweit die gesetzlichen oder die in der Arbeitsordnung vom 22.12.1981 vorgesehenen Voraussetzungen im einzelnen vorliegen. (6) Soll - abgesehen von Verweis und Verwarnung - eine der in Ziffer (4) genannten personellen Maßnahmen wegen Mißbrauchs der Telefonanlage (Ziffer 2) ergriffen werden, hat der Arbeitgeber vorher dem Betriebsrat die hierzu getroffenen Tatsachenfeststellungen mitzuteilen und auf Wunsch des Betriebsrates anhand der ihm vorliegenden Unterlagen zu erläutern. Hierbei kann auf Wunsch des Arbeitgebers oder des Betriebsrates der betroffene Arbeitnehmer hinzugezogen werden. Eine ohne Mitteilung oder erwünschte Erläuterung durchgeführte personelle Maßnahme ist unwirksam. (6) a. Soll einem Mitarbeiter außerordentlich gekündigt werden - § 626 BGB -, weil er wiederholt die in Ziff. (3) bezeichneten Anordnungen nicht befolgt, richtet sich die Beteiligung des Betriebsrats nach den Vorschriften des BetrVG. b. Soll ein Mitarbeiter versetzt oder ordentlich gekündigt werden - §§ 1 und 2 KSchG - weil er wiederholt die in Ziffer (3) bezeichneten Anordnungen nicht befolgt, ist die vorherige Zustimmung des Betriebsrats erforderlich. Sie ist Wirksamkeitsvoraussetzung. Der Betriebsrat kann die Zustimmung verweigern, wenn b) die der geplanten Maßnahme vom Arbeitgeber zugrunde gelegten tatsächlichen Feststellungen unrichtig sind. Verweigert der Betriebsrat die Zustimmung, .... kann (der Arbeitgeber) dann beim Arbeitsgericht beantragen, die Zustimmung zu ersetzen. c. Soll ein Mitarbeiter abgemahnt werden, weil er die in Ziffer (3) bezeichneten Anordnungen wiederholt nicht befolgt, ist der Betriebsrat vorher anzuhören. ... Eine ohne Anhörung des Betriebsrats erteilte Abmahnung ist unwirksam. Ebenfalls am 7. Mai 1983 beschloß die Einigungsstelle in Ausnutzung des Vorbehalts in Ziffer 5 (3) und (4) der Betriebsvereinbarung folgenden Spruch: Der Betriebsrat hat vor dem Arbeitsgericht beantragt, den Spruch der Einigungsstelle vom 7. Mai 1983 zu Ziffer 5 (3) und (4) der Betriebsvereinbarung über das Telefonsystem "Siemens EMS 600" aufzuheben, hilfsweise festzustellen, daß dieser Spruch der Einigungsstelle rechtsunwirksam ist. Der Arbeitgeber hat beantragt, den Antrag abzuweisen. Er hält den Spruch für wirksam. Die Erfassung der Zielnummer bei Dienstgesprächen sei erforderlich. Damit könnten Gespräche mit Geschäftspartnern hinsichtlich Zeitpunkt, Dauer und Gesprächsteilnehmer dokumentiert werden. Darüber hinaus sei so eine erforderliche Kostenkontrolle möglich und könne das Telefonverhalten der Mitarbeiter gesteuert werden. Gegen das Fernmeldegeheimnis werde mit einer solchen Regelung nicht verstoßen. Der Registrierung der Zielnummer stünden auch Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes nicht entgegen. Bei der Telefonnummer handele es sich nicht um ein personenbezogenes Datum, zumal die Gesprächspartner bei Dienstgesprächen in der Regel Firmen und juristische Personen, nicht aber Einzelpersonen seien. Das Arbeitsgericht hat den Antrag abgewiesen, den Hauptantrag als unzulässig, den Hilfsantrag als unbegründet. Das Landesarbeitsgericht hat die Beschwerde des Betriebsrats zurückgewiesen. Mit der zugelassenen Rechtsbeschwerde verfolgt der Betriebsrat seine Anträge weiter, während der Arbeitgeber um Zurückweisung der Rechtsbeschwerde bittet. Diese Annahme der Beteiligten ist zutreffend. Die Telefonanlage "Siemens EMS 600" ist eine technische Einrichtung, die nach dem zur Anwendung kommenden Programm unmittelbar Verhaltens- und Leistungsdaten der telefonierenden Arbeitnehmer erfaßt und zu Aussagen über Verhalten und/oder Leistung der Arbeitnehmer verarbeitet. Zumindest der Ausdruck, von einer bestimmten Nebenstelle sei an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit mit einer bestimmten Zielnummer ein Telefongespräch von bestimmter Dauer geführt worden, enthält eine Aussage über Verhalten und/oder Leistung des Nebenstelleninhabers. Wer dieser Nebenstelleninhaber ist, steht fest. Die Betriebsvereinbarung spricht in Ziff. 3 (2) vom Nebenstellenapparat "des Mitarbeiters", der gegen unbefugte Benutzung durch eine individuelle Codeziffer gesichert werden kann. Damit hat der Betriebsrat bei der Einführung und Anwendung eines Telefondatenerfassungssystems der vorliegenden Art nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG ein Mitbestimmungsrecht. Das bedarf keiner weiteren Begründung und ist auch unter den Beteiligten nicht im Streit. a) Eine Verletzung des Fernmeldegeheimnisses scheidet allerdings nicht schon deswegen aus, weil der Inhalt des Ferngesprächs nicht erfaßt und bekannt wird. Das Fernmeldegeheimnis schützt auch die näheren Umstände des Fernmeldeverkehrs, also auch die Tatsache, ob, wer und wann mit wem telefoniert hat. Das Fernmeldegeheimnis kann daher auch durch die von der Telefondatenerfassungsanlage erfaßten Daten und erarbeiteten Aussagen verletzt werden. b) Nach Art. 10 Abs. 1 GG ist das Briefgeheimnis sowie das Post- und Fernmeldegeheimnis unverletzlich. Mit dieser Bestimmung weist das Grundgesetz dem Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis einen hohen Rang zu. Es gewährleistet damit die freie Entfaltung der Persönlichkeit durch einen privaten, vor den Augen der Öffentlichkeit verborgenen Austausch von Nachrichten, Gedanken und Meinungen (Informationen) und wahrt damit die Würde des denkenden und freiheitlich handelnden Menschen. Dieses Grundrecht schützt den Einzelnen nicht nur gegenüber der Post, sondern auch Bürger und Post gegenüber anderen staatlichen Stellen. Es schützt den privaten und den geschäftlichen Fernmeldeverkehr vor Eingriffen auch schon in Form der bloßen Kenntnisnahme durch die öffentliche Gewalt. Es ist damit ein klassisches Abwehrrecht des Bürgers gegen hoheitliche Eingriffe des Staates. Die Frage, ob Art. 10 GG auch Privatpersonen unmittelbar verpflichtet, das Fernmeldegeheimnis zu wahren, ist umstritten. Nach überwiegender Meinung kommt Art. 10 GG eine solche unmittelbare Drittwirkung für die Rechtsbeziehungen Privater untereinander nicht zu. Der Senat schließt sich dem an. Die in Art. 10 Abs. 1 GG enthaltene Anerkennung des hohen Wertes eines freien, ungehinderten und "geheimen" Informationsaustausches unter Privatpersonen ist damit jedoch nicht ohne Bedeutung für das Verhältnis und die Rechtsbeziehungen der Bürger untereinander. Der Große Senat des Bundesarbeitsgerichts hat im Anschluß an die ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ausgesprochen, daß auch im Rahmen von Privatrechtsbeziehungen auf die in den Grundrechten des Grundgesetzes zum Ausdruck gekommene Wertentscheidung der Verfassung Bedacht zu nehmen sei. Die in den Grundrechtsnormen enthaltene objektive Wertordnung gelte als verfassungsrechtliche Grundentscheidung für alle Bereiche des Rechts und wirke deshalb auch auf das Privatrecht ein. Die Entscheidung des Grundgesetzes für einen freien und geheimen Informationsaustausch über Fernmeldeeinrichtungen ist daher dann zu berücksichtigen, wenn es um die Beantwortung der Frage geht, ob eine von den Betriebspartnern geschaffene Regelung dieses Informationsaustausches auf diese verfassungsrechtliche Wertentscheidung Bedacht nimmt (s. dazu unten B II 3 b aa (2)). Ein unmittelbarer Verstoß des Spruchs der Einigungsstelle gegen Art. 10 Abs. 1 GG mit der Folge der Nichtigkeit des Spruchs kommt nicht in Betracht. d) Aus diesem Grunde verstößt der Spruch der Einigungsstelle auch nicht gegen § 10 FernmG. Diese Vorschrift verpflichtet die im Dienst der Deutschen Bundespost stehenden Personen zur Wahrung des Fernsprechgeheimnisses und erstreckt in Abs. 2 diese Verpflichtung auch auf Personen, die Fernmeldeanlagen bedienen oder beaufsichtigen, die nicht der Deutschen Bundespost gehören, aber für den öffentlichen Verkehr bestimmt sind. Selbst wenn daher die vom Arbeitgeber betriebene Telefonanlage eine Anlage im Sinne von § 10 Abs. 2 FernmG ist - was hier dahingestellt bleiben kann -, folgt daraus nur, daß die mit der Bedienung der Anlage betrauten Personen zur Wahrung des Fernsprechgeheimnisses verpflichtet sind, nicht aber daß diese Personen - und über sie der Arbeitgeber als Betreiber der Anlage - von einem Telefongespräch und seinen näheren Umständen selbst Kenntnis nehmen. e) Für die Frage, ob der Spruch der Einigungsstelle gegen Vorschriften über das Fernmeldegeheimnis verstößt, kommt es auch nicht darauf an, ob man auf das Fernmeldegeheimnis des Anrufers oder des Angerufenen abstellt. Der Angerufene hat dadurch, daß er am Fernsprechverkehr teilnimmt, die Möglichkeit geschaffen, daß er von jedem Anrufer von jedem beliebigen Anschluß aus angerufen werden kann mit der notwendigen Folge, daß der jeweilige Anlagenbetreiber oder Anschlußinhaber von der Tatsache, daß er angerufen worden ist, Kenntnis erlangt oder zumindest Kenntnis erlangen kann. Vor dieser Kenntnisnahme schützt das Fernmeldegeheimnis wie dargelegt nicht. Das Fernmeldegeheimnis des Angerufenen besteht auch nicht gegenüber dem Anrufer. Dieser ist nicht im Hinblick auf das Fernsprechgeheimnis des Angerufenen verpflichtet, über das Gespräch als solches - nicht einmal über seinen Inhalt - zu schweigen. Eine solche Verpflichtung bedarf vielmehr einer besonderen Rechtsgrundlage. Das Fernmeldegeheimnis des Angerufenen wird daher auch nicht dadurch verletzt, daß der anrufende Arbeitnehmer die Telefonanlage des Arbeitgebers für den Anruf benutzt in Kenntnis des Umstandes, daß die Tatsache des Gesprächs und seiner näheren Umstände aufgezeichnet wird und damit zur Kenntnis des Arbeitgebers gelangt. Ob der Arbeitgeber als Anlagebetreiber oder Anschlußinhaber auch dem Angerufenen gegenüber - etwa aus § 10 FernmG - verpflichtet ist, über die Tatsache des Gesprächs Dritten keine Kenntnis zu geben, ist eine andere, hier nicht zu entscheidende Frage. a) Die Telefondatenanlage speichert Daten im Sinne von § 2 Abs. 2 Nr. 1 BDSG. Bei diesen Daten handelt es sich um personenbezogene Daten im Sinne von § 2 Abs. 1 BDSG. Es sind personenbezogene Daten des anrufenden Arbeitnehmers und können personenbezogene Daten des Angerufenen sein. bb) Soweit bei Dienstgesprächen und Privatgesprächen aus dienstlichem Anlaß auch die Zielnummer erfaßt wird, kann es sich dabei auch um ein personenbezogenes Datum des Angerufenen handeln. Voraussetzung ist zunächst, daß es sich bei dem Anschlußinhaber um eine natürliche Person handelt, da das Bundesdatenschutzgesetz nur personenbezogene Daten natürlicher Personen, nicht aber von juristischen Personen, Behörden oder Personenmehrheiten, wie etwa einer Handelsgesellschaft, schützt. Daß Anschlußinhaber der angerufenen Zielnummern auch natürliche Personen sind, ist nicht auszuschließen, wenn auch bei Dienstgesprächen Anschlußinhaber der Zielnummer vielfach eine juristische Person, eine Behörde oder eine Handelsgesellschaft sein wird. Die erfaßte Zielnummer allein bezieht das Telefongespräch noch nicht auf eine bestimmte natürliche Person als Anschlußinhaber. Das Telefongespräch mit dieser Zielnummer wird aber zum personenbezogenen Datum erst dann, wenn der Anschlußinhaber mit Hilfe von Zusatzwissen bestimmbar ist. Über Anfragen bei der Bundespost ist der Anschlußinhaber einer bestimmten Rufnummer nicht zu ermitteln. Wie eine Anfrage bei der Oberpostdirektion Frankfurt ergeben hat, werden entsprechende Auskünfte nur im Wege der Amtshilfe und sonst nur in wenigen Ausnahmefällen gegeben. Umgekehrte, d.h. nach Rufnummern geordnete Telefonbücher sind im Handel nicht erhältlich. Der Arbeitgeber selbst hat sich in der Betriebsvereinbarung verpflichtet, solche umgekehrten Telefonbücher nicht zu führen. Gleichwohl kann davon ausgegangen werden, daß jedenfalls bei einer Vielzahl von Gesprächen zumindest der Anschlußinhaber einer bestimmten Rufnummer mit einem noch vertretbaren Aufwand bestimmbar ist. Die Beteiligten gehen in der Betriebsvereinbarung selbst davon aus, daß die Telefondatenerfassung auch der Führung und Kontrolle der Mitarbeiter dient. Ihr Telefonverhalten soll festgestellt, das Befolgen von Anweisungen überprüft und dem Mißbrauch der Telefonanlage vorgebeugt werden. Das setzt voraus, daß jedenfalls in einer relevanten Zahl von Fällen mit Hilfe der Zielnummer auch der angerufene Anschlußinhaber oder gar der Gesprächspartner festgestellt werden kann, sei es, daß dieser ohnehin bekannt ist oder wenigstens vom Arbeitnehmer benannt werden kann. aa) Die Verarbeitung personenbezogener Daten der Arbeitnehmer, hier in Form der Erfassung der genannten Telefondaten durch die Telefonanlage des Arbeitgebers, ist hier schon deswegen datenschutzrechtlich zulässig, weil sie durch die Betriebsvereinbarung und den diese ergänzenden Spruch der Einigungsstelle "erlaubt" wird (§ 3 Satz 1 Nr. 1 BDSG). Darauf, ob die Voraussetzungen des § 23 BDSG erfüllt sind, kommt es nicht an. (1) Im betriebsverfassungsrechtlichen und datenschutzrechtlichen Schrifttum ist allgemein anerkannt, daß eine "andere Rechtsvorschrift" im Sinne von § 3 Satz 1 Nr. 1 BDSG auch die normativen Bestimmungen eines Tarifvertrages oder einer Betriebsvereinbarung sein können. Der Senat folgt dieser Auffassung. Der Begriff "andere Rechtsvorschriften" ist denkbar weit. Die Materialien zum Bundesdatenschutzgesetz lassen an keiner Stelle erkennen, daß der Gesetzgeber damit nur Rechtsvorschriften gemeint hat, die von staatlichen Stellen beschlossen oder erlassen worden sind. Die Geltung solcher Vorschriften neben dem Bundesdatenschutzgesetz wird weitgehend schon durch § 7 Abs. 2 und § 45 BDSG geregelt. Daß damit auch Rechtsvorschriften im Range unterhalb des Gesetzesrechtes die Verarbeitung personenbezogener Daten erlauben und damit den Datenschutz gestalten können, steht dem nicht entgegen. Das Bundesdatenschutzgesetz versteht sich als eine subsidiäre Regelung des Datenschutzes, die hinter bereichsspezifischen Regelungen zurücktritt. Die Einbeziehung von Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen in den Kreis der anderen Rechtsvorschriften, durch die die Verarbeitung personenbezogener Daten abweichend vom Bundesdatenschutzgesetz erlaubt werden kann, erscheint auch sinnvoll und erforderlich. Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Arbeitsverhältnis kann für den jeweiligen Arbeitgeber sinnvoll nur nach einheitlichen Gesichtspunkten erfolgen. Die Zulässigkeit der Verarbeitung personenbezogener Daten im Arbeitsverhältnis muß daher an Wertungen anknüpfen, die diesen Umstand berücksichtigen und das Interesse des Arbeitgebers an der Datenverarbeitung gegen das Interesse der Arbeitnehmer als Betroffene in ihrer Gesamtheit gegeneinander abwägen. Die Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes für die Datenverarbeitung nicht-öffentlicher Stellen in den §§ 22 ff. BDSG knüpfen jedoch die Zulässigkeit an eine Abwägung allein der Interessen des Arbeitgebers und des einzelnen Arbeitnehmers als des jeweiligen Betroffenen. Deren Interessen können jedoch von unterschiedlichem Gewicht sein mit der Folge, daß eine bestimmte Datenverarbeitung dem einen Arbeitnehmer gegenüber zulässig, dem anderen gegenüber jedoch unzulässig ist. Dem kann jedoch durch eine kollektive Regelung, wie sie Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen darstellen, begegnet werden. Sind damit Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen andere Rechtsvorschriften im Sinne von § 3 Satz 1 Nr. 1 BDSG, so folgt daraus, daß diese hinsichtlich ihres zulässigen Inhaltes nicht an den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes zu messen sind. Sie können den Datenschutz der Arbeitnehmer auch abweichend vom Bundesdatenschutzgesetz regeln. Sie sind nicht darauf beschränkt, nur unbestimmte Rechtsbegriffe des Bundesdatenschutzgesetzes unter Berücksichtigung der betrieblichen Besonderheiten näher zu konkretisieren oder den Datenschutz der Arbeitnehmer zu verstärken. Der Datenschutz nach dem Bundesdatenschutzgesetz ist gegenüber den genannten anderen Rechtsvorschriften nicht unabdingbarer Mindeststandard, der durch Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen nur zugunsten der Arbeitnehmer verbessert werden könnte. Eine mögliche Verbesserung des Arbeitnehmerdatenschutzes durch Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen hätte keiner ausdrücklichen gesetzlichen Regelung bedurft, sich vielmehr schon aus dem Günstigkeitsprinzip ergeben. Soweit in der Literatur geltend gemacht wird, durch Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung dürfe der Datenschutz der Arbeitnehmer nicht verschlechtert werden, vermag der Senat dem daher nicht zu folgen. Daraus folgt jedoch nicht, daß datenschutzrechtliche Regelungen in Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen einen beliebigen Inhalt haben können. Sie müssen sich im Rahmen der Regelungsautonomie der Tarifvertragsparteien bzw. der Betriebspartner halten und die für diese Autonomie geltenden, sich aus grundgesetzlichen Wertungen, zwingendem Gesetzesrecht und den allgemeinen Grundsätzen des Arbeitsrechts ergebenden Beschränkungen beachten. Nach § 75 Abs. 2 BetrVG haben die Betriebspartner die freie Entfaltung der Persönlichkeit der im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmer zu schützen und zu fördern. Durch die Erfassung von Telefondaten und damit durch die Registrierung des Telefonverhaltens der Arbeitnehmer, insbesondere auch bei Privatgesprächen aus dienstlichem Anlaß und reinen Privatgesprächen, wird die freie Entfaltung der Persönlichkeit des Arbeitnehmers im Arbeitsverhältnis berührt. Seine Entscheidung, zu telefonieren oder nicht zu telefonieren, wird auch bedingt durch das Bewußtsein, daß der Arbeitgeber davon in jedem Falle eine detaillierte Kenntnis erhält. Dabei kommt diesem Umstand eine besondere Bedeutung deswegen zu, weil Art. 10 Abs. 1 GG über den Schutz des Fernsprechgeheimnisses zum Ausdruck bringt, daß das Grundgesetz gerade dem ungehinderten und geheimen, d.h. durch Kenntnisnahme nicht behinderten Informationsaustausch über den Fernsprechverkehr eine besondere Bedeutung beimißt. Das allein macht jedoch eine Regelung der vorliegenden Art über die Erfassung von Telefondaten noch nicht unzulässig. Deren Zulässigkeit oder Unzulässigkeit kann sich vielmehr wie auch sonst im Persönlichkeitsschutz des Arbeitnehmers nur aus einer Abwägung der gegenseitigen Interessen an einer solchen Telefondatenerfassung ergeben. Maßgebend ist, welche schutzwerten Interessen der Arbeitgeber an der Telefondatenerfassung hat und welche schutzwerten Interessen der Arbeitnehmer dem entgegenstehen. Diese gebotene Interessenabwägung mag praktisch weitgehend den Voraussetzungen des § 23 BDSG für die Verarbeitung personenbezogener Daten entsprechen. Sie ist mit ihr jedoch - wie dargelegt - nicht identisch, insoweit sie eine kollektive Bewertung der gegenläufigen Interessen erforderlich macht und erlaubt und im Falle gerade der Verarbeitung von Telefondaten die aufgezeigte verfassungsrechtliche Wertentscheidung für einen ungehinderten Fernsprechverkehr berücksichtigen muß. bb) Die Telefondatenerfassung beinhaltet - wie dargelegt - gleichzeitig die Verarbeitung personenbezogener Daten der Angerufenen als Anschlußinhaber oder gar als Gesprächsteilnehmer. Ob diese datenschutzrechtlich zulässig ist, ist vorliegend nicht zu entscheiden. Durch den Spruch der Einigungsstelle werden Rechte auf Datenschutz dieser Dritten nicht verletzt. Stellt die Telefondatenerfassung wie hier die Verarbeitung personenbezogener Daten sowohl der Arbeitnehmer als auch von Dritten dar, so bedarf diese, soll sie datenschutzrechtlich zulässig sein, eines Erlaubnistatbestandes sowohl gegenüber den Arbeitnehmern als auch gegenüber den angerufenen Dritten. Gegenüber den Arbeitnehmern kann sich, wie dargelegt, diese Erlaubnis aus einer gültigen Betriebsvereinbarung und gegebenenfalls aus einem wirksamen Spruch der Einigungsstelle ergeben. Liegt eine solche Erlaubnis gegenüber den Arbeitnehmern vor, so folgt daraus nicht, daß die Telefondatenerhebung auch gegenüber den angerufenen Dritten datenschutzrechtlich zulässig wird. Betriebsvereinbarungen und diese ersetzende Sprüche der Einigungsstelle können nur das Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber regeln. Für das Verhältnis des Arbeitgebers zu Dritten sind sie ohne rechtliche Bedeutung. Dadurch, daß sie die Telefondatenerfassung im Verhältnis von Arbeitnehmer zu Arbeitgeber erlauben, verletzen sie nicht schon die Rechte Dritter. Deren Rechte werden nur dadurch verletzt, daß der Arbeitgeber Telefondaten erfaßt, die gleichzeitig personenbezogene Daten sind, ohne den Dritten gegenüber dazu datenschutzrechtlich legitimiert zu sein. Es ist allein Sache des Arbeitgebers, für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit der Telefondatenerfassung gegenüber den angerufenen Dritten Sorge zu tragen. Darüber zu wachen, daß der Arbeitgeber Datenschutzrechte der angerufenen Dritten nicht verletzt, ist nicht Aufgabe des Betriebsrats. Dieser hat nach § 80 Abs. 1 BetrVG allein darüber zu wachen, daß die zugunsten der Arbeitnehmer geltenden Gesetze durchgeführt werden. Der Umstand, daß eine Betriebsvereinbarung oder ein Spruch der Einigungsstelle die im Verhältnis Arbeitnehmer/Arbeitgeber erforderliche datenschutzrechtliche Erlaubnis zur Telefondatenerfassung gibt und damit ein tatsächliches Hindernis für die Erfassung auch personenbezogener Daten der Angerufenen beseitigt und damit die tatsächliche Möglichkeit für eine Verletzung von Datenschutzrechten der Angerufenen schafft oder vergrößert, macht die Betriebsvereinbarung oder den Spruch der Einigungsstelle nicht unwirksam. Anhaltspunkte dafür, daß die Betriebsvereinbarung oder der Spruch der Einigungsstelle über die Telefondatenerfassung allein oder überwiegend dazu herbeigeführt worden sind, um dem Arbeitgeber die Möglichkeit zu geben, Datenschutzrechte der Angerufenen zu verletzen, was zur Rechtsunwirksamkeit dieser Regelung nach § 138 Abs. 1 BGB führen könnte, sind nicht ersichtlich. a) Die Telefondatenerfassung stellt - wie dargelegt - gleichzeitig die Anwendung einer technischen Einrichtung dar, die dazu bestimmt ist, das Verhalten oder die Leistung von Arbeitnehmern zu überwachen, und die nach § 87 Abs. 1 Nr. 6 BetrVG der Mitbestimmung des Betriebsrats unterliegt. Inhalt dieses Mitbestimmungsrechts ist der Schutz vor den Gefahren der technischen Datenerhebung und Datenverarbeitung anläßlich einer Überwachung der Arbeitnehmer, nicht aber der Schutz vor Überwachung schlechthin. Gegenstand einer mitbestimmten Regelung bei der technischen Überwachung müssen daher Vorkehrungen dafür sein, daß die notwendige Erhebung und Verarbeitung von Verhaltens- und Leistungsdaten nicht zu einem unpersönlichen Überwachungssystem ausartet und für eine Entfaltung der Persönlichkeit des Arbeitnehmers und für persönliche Beziehungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber kein Raum mehr bleibt. Der Schutzzweck des Mitbestimmungsrechts des Betriebsrats bei technischer Überwachung ist daher weiter als die Verpflichtung der Betriebspartner, bei einer Regelung über die Verarbeitung personenbezogener Daten die oben aufgezeigten Grenzen zu beachten. Die Prüfung, ob der Spruch der Einigungsstelle die Grenzen dieses Ermessens beachtet hat, obliegt in vollem Umfange der Entscheidung des Rechtsbeschwerdegerichts. Das hat der Senat in seiner Entscheidung vom 31. August 1982 im einzelnen begründet. b) Der Entscheidungsspielraum der Einigungsstelle wird auf der einen Seite begrenzt durch das Interesse der Arbeitnehmer, dem Arbeitgeber keine schnell und kostengünstig zugänglichen Informationen über ihr Telefonverhalten zukommen zu lassen. Mit der Erfassung der Telefondaten der Dienstgespräche will der Arbeitgeber das Arbeitsverhalten der Arbeitnehmer überwachen. Das ist ausdrücklich in Ziffer 9 (3) der Betriebsvereinbarung festgehalten und vom Arbeitgeber auch im Verfahren geltend gemacht worden. Es geht insoweit um Feststellungen darüber, ob und in welcher Weise der Arbeitnehmer das Arbeitsmittel Telefon sinnvoll und kostengünstig nutzt. Hinsichtlich der Privatgespräche aus dienstlichem Anlaß geht es um eine Mißbrauchskontrolle, wie Ziffer 9 (2) der Betriebsvereinbarung ausweist, nämlich ob Privatgespräche, die nicht aus dienstlichem Anlaß notwendig werden, auf Kosten des Arbeitgebers geführt werden. Auch bei reinen Privatgesprächen kann das Telefonverhalten der Arbeitnehmer überwacht werden, nämlich dahin, ob diese Privatgespräche überhaupt während der Arbeitszeit geführt worden sind und gegebenenfalls wieviel Arbeitszeit durch das Führen von Privatgesprächen verlorengegangen ist. Einmal wiegt das Interesse der Arbeitnehmer an einer Verhinderung oder Erschwerung der Mißbrauchskontrolle - Privatgespräche als Privatgespräche aus dienstlichem Anlaß zu deklarieren - nicht schwer. Er hat auch kein besonders stark zu veranschlagendes schutzwürdiges Interesse daran, daß der Arbeitgeber nicht erfährt, in welchem Umfange er während der Arbeitszeit Privatgespräche geführt hat. Sein Interesse, den Arbeitgeber nicht wissen zu lassen, mit wem er Privatgespräche aus dienstlichem Anlaß geführt hat, ist allerdings von rechtlichem Gewicht, da damit dem Arbeitgeber Einblicke in private Beziehungen gewährt werden. Der Arbeitnehmer hat jedoch stets die Möglichkeit, auf ein reines Privatgespräch auszuweichen, wenn er dem Arbeitgeber keine Kenntnis über den Gesprächsteilnehmer verschaffen will. Soweit damit ein beachtenswertes Interesse der Arbeitnehmer verbleibt, Kontrollen ihrer Arbeitsleistung mittels der Telefondatenerfassung zu verhindern, konnte die Einigungsstelle, als sie die Erfassung der diesbezüglichen Telefondaten gestattete, berücksichtigen, daß die Betriebspartner in Ziffer 9 der Betriebsvereinbarung bereits ausführlich geregelt hatten, in welcher Weise der Arbeitgeber auf anläßlich dieser Überwachung festgestellte Verhaltensweisen reagieren darf. Maßnahmen als Reaktion auf einen Mißbrauch der Telefonanlage sind erst zulässig, wenn sie anhand der vorliegenden Unterlagen mit dem Betriebsrat und gegebenenfalls dem betroffenen Arbeitnehmer erörtert worden sind. Ohne eine solche Erörterung sind alle ergriffenen personellen Maßnahmen unwirksam (Ziffer 9 (6) der Betriebsvereinbarung). Personelle Maßnahmen aufgrund festgestellter nicht ordnungsgemäßer Nutzung des Arbeitsmittels Telefon (Ziffer 9 (3) der Betriebsvereinbarung) sind nur unter Beachtung von Mitbestimmungsrechten des Betriebsrats, die über die gesetzliche Regelung hinaus noch erweitert worden sind, zulässig. Mit einer solchen Folgeregelung kann der aus der technischen Überwachung der Arbeitnehmer sich ergebende Überwachungsdruck abgebaut werden. Der Senat hat in seiner zur Veröffentlichung bestimmten Entscheidung vom 11. März 1986 im einzelnen ausgeführt, daß gerade eine solche Folgenregelung, die dem Arbeitnehmer die Sicherheit gibt, daß aus seinem Verhalten keine unzutreffenden Schlüsse gezogen und keine nicht berechtigten und nicht einsichtigen Reaktionen hergeleitet werden, ein geeignetes Mittel ist, die bei einer technischen Überwachung sich ergebenden widerstreitenden Interessen der Arbeitnehmer und des Arbeitgebers auszugleichen. Eine solche Regelung stellt sich als billiger Ausgleich der bei einer technischen Überwachung bestehenden gegenläufigen Interessen der Arbeitnehmer und des Arbeitgebers dar und hält sich daher innerhalb der Grenzen des der Einigungsstelle zustehenden Ermessens. Für Betriebsratsgespräche haben die Betriebspartner in Ziffer 4 (3) der Betriebsvereinbarung geregelt, daß diese durch Vorwahl der Ziffer "9" als Privatgespräche ausgewiesen werden, wenn sie vom Betriebsratstelefon geführt werden. Werden sie vom Nebenstellenapparat des Betriebsratsvorsitzenden oder seines Stellvertreters geführt, werden sie durch Vorwahl der Ziffer "0" wegen der bestehenden Kostentragungspflicht des Arbeitgebers als Dienstgespräche ausgewiesen. In Verbindung mit dem Spruch der Einigungsstelle über den Umfang der erfaßten Daten wird daher für Betriebsratsgespräche vom Betriebsratstelefon - soweit es sich um Ferngespräche handelt - auch Zeitpunkt und Dauer des einzelnen Gesprächs, für vom Nebenstellenapparat des Betriebsratsvorsitzenden oder seines Stellvertreters geführte Ferngespräche darüber hinaus auch die Zielnummer erfaßt. Soweit der Arbeitgeber damit in jedem Falle von Zeitpunkt und Dauer der einzelnen Betriebsratsgespräche erfährt und dadurch in die Lage versetzt wird, dem Betriebsrat Vorhaltungen dahin zu machen, dieser habe zu häufig telefoniert und zu hohe Telefonkosten verursacht, liegt darin keine unzulässige Behinderung der Betriebsratstätigkeit. Der Arbeitgeber hat nach § 40 BetrVG die Kosten der Betriebsratstätigkeit, also auch dessen Telefonkosten, zu tragen, soweit es sich um erforderliche Kosten handelt. Er hat daher ein legitimes Interesse daran, nähere Umstände der Telefongespräche zu erfahren, die ihm eine Prüfung der Frage ermöglichen, ob Telefonkosten erforderlich waren. Der Umstand, daß er die Erforderlichkeit einzelner Telefongespräche oder deren Dauer bestreitet und so den Betriebsrat zwingt, die Erforderlichkeit nachzuweisen, stellt entgegen der Ansicht des Betriebsrats keine unzulässige Behinderung der Betriebsratstätigkeit dar.
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Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
› vServer Erfahrungen eines Einsteigers vServer Erfahrungen eines Einsteigers Inhaltsverzeichnis1 Die Vorbereitungen2 Worin die Unterschiede bestehen3 Erste Schritte4 Sicherheit ist ein Prozess, kein Status!5 Basics installieren6 Apache und andere Indianer7 Was dann passierte8 Wer sich so etwas (nicht) antun sollte9 Warum das ganze hier? Es gibt sie wie Sand am Meer, vielleicht sogar noch häufiger: vServer. Ein Einsteiger berichtet über die Erfahrungen, die er in den ersten Wochen mit seinem gemieteten vServer gemacht hat. Es war von langer Hand geplant: Der Vertrag mit dem Webhoster wird bald auslaufen und sollte planmäßig nicht verlängert werden. Statt dem normalen Webspace mit einer MySQL-Datenbank und E-Mail Accounts soll diesmal etwas mit Hand und Fuß her: ein vServer, der nahezu vollkommene Unabhängigkeit garantiert. Wir selbst sind Chef, niemand kann uns dazwischen gehen, wir können tun und lassen was wir wollen und Serverdienste laufen lassen sowieso. Immerhin gibt es ja reichlich Beispiele dafür, außerdem gibt es hunderte Pakete für E-Mail- und Jabberserver. Das kann eigentlich gar nicht so schwierig sein. Und mit der Konsole kommen wir auch schon sehr gut zurecht. Außerdem ist WordPress für unser Blog ja auch schnell installiert. Doch ganz so spielend leicht, wie wir uns das gedacht haben, war der Start in den „Profibereich“ des Webhostings nun auch wieder nicht. Nachdem mein Freund und ich uns dazu entschieden haben, dass wir den bestehenden Vertrag mit unserem damaligen Webhoster auslaufen lassen wollen, stand die erste große Frage im Raum: Gleicher Service bei anderem Anbieter, einen vServer oder gar einen Root Server? Letzteres schied relativ schnell aus: Unser geplantes Budget würde dadurch um ein vielfaches überstiegen. Ersteres hingegen auch, denn wir wollten endlich von den „Standardservices“ abkommen und was professionelles betreiben. Also musste ein vServer (virtueller Server, mehrere vServer teilen sich einen Kernel) her. Doch damit ging die Suche erst richtig los! Anbieter für vServer gibt es quasi wie Buchläden: an jeder Ecke ist einer. Die Preise reichen von „viel zu teuer“ bis „da muss irgendwo ein Haken sein“. Bei den vielen Hilferufen im Internet zu ebendieser Frage stand ein Tipp immer relativ weit oben: webhostlist.de. Hier sind etliche Anbieter eingetragen und lassen sich miteinander vergleichen. Doch so oft zu dieser Seite geraten wurde, so oft wurde auch davor gewarnt: nicht objektiv, Support werde nicht berücksichtigt, die Liste sei nicht vollständig usw.. Letztendlich haben wir unseren Anbieter aus einer Mischung aus Empfehlungen, Werbung, Vergleichen und Bauchgefühl ausgesucht. Ganz abgesehen von der Hardware, die vermutlich der größte und wichtigste Unterschied zwischen den Anbietern ausmacht, ist es vor allem der Support, der den guten vom schlechten Anbieter trennt. Gibt es eine Hotline, ist sie erreichbar, gibt es eine E-Mail Adresse oder nur ein Webformular für Anfragen etc.. Ebenso wichtig ist die Erreichbarkeit der Server. Seriöse Anbieter geben diese, meistens in Prozent, an. Die Bestellung zieht sich nach den wenigen Minuten Antrag formulieren dann oft doch über mehrere Stunden, da die beantragten Services natürlich erst bereitgestellt werden müssen. Nach geschätzten 5 Stunden war unser vServer bereit zur Einrichtung: Im Webinterface des Anbieters anmelden, kurzen Überblick verschaffen, was es alles so gibt, und dann an die Einrichtung des vServers machen. Zunächst die Installation des Betriebssystems: Debian 4.0 minimal (damals war das noch voll OK, mittlerweile ist Debian 4.0 ausgelaufen. Um das Update mussten wir uns später selber kümmern). Wir hatten noch andere Linuxdistributionen zur Auswahl, wollten aber unbedingt Debian haben. Neben der Minimalinstallation gab es noch „PLESK“ und „LAME“ zur Wahl, mit welchem wir rein gar keine Erfahrung hatten. In Rücksprache mit Leuten, die ich zweifellos als „Profis“ bezeichne, ließen wir die beiden letztgenannten Alternativen außen vor. Nach der Installation meldeten wir uns via SSH das erste mal auf dem Server an. Die notwendigen Zugangsdaten inklusive Passwort waren im Adminbereich der Webseite unseres Anbieters zu finden. Sicherheit ist ein Prozess, kein Status! Das Thema Sicherheit ist natürlich immer aktuell. Mit der Miete eines vServers ist dieses Thema aber auf ein ganz anderes Level gerückt. Mit einer 100Mbit Anbindung ans Internet und 25 GB Speicherplatz ist das Absichern vor fremden Zugriffen um ein vielfaches wichtiger. vServer, sehr oft in Besitz von blutigen Anfängern, sind oft Ziele von Hackerangriffen, insbesondere von Kriminellen, die die schnelle Internetverbindung des Servers für ihre Zwecke nutzen wollen. Es kommt sehr oft vor, dass sich Mieter mit dieser Gefahr erst dann konfrontiert sehen, wenn der Serveranbieter eine Monatsrechnung für Extratraffic stellt. Kriminelle nutzen die oft mageren Sicherheitsvorkehrungen aus, um meist illegale Materialien (Kinofilme, Musik, kinderpornografisches Material etc.) auf den Server zu legen, damit diese eine schnelle Verbreitung finden. 100Mbit, da ist schon was drin… Diesen Vortrag durfte ich mir von den oben genannten Profis schon nahezu spöttisch anhören. Sehr oft wurde man auf den Artikel von burnachurch verwiesen, in dem dieses Thema angesprochen wird. Darum ist uns bewusst geworden, dass unser vServer nicht als Fang von Kriminellen herhalten soll. Somit begannen wir sofort mit den ersten Schritten für einen sicheren vServer: Gleich nach dem Anmelden über den Benutzer root erstellten wir über SSH eine neue Gruppe sowie zwei neue Benutzer. Beide Benutzer wurden dieser Gruppe angefügt. Daraufhin installierte ich sudo und konfigurierte es so, dass ausschließlich Benutzer dieser Gruppe es benutzen dürfen. Als dies erledigt war, schloss ich die erste und einzige Sitzung des Benutzers root, meldete mich mit einem der Benutzernamen an und konfigurierte SSH nun so, dass wieder nur Benutzer aus der Gruppe durchgelassen werden. Root ist damit ausgesperrt. Auf diesem Niveau wurden weitere Sicherheitsvorkehrungen vorgenommen, bis es endlich an das Installieren der wichtigsten Sachen ging, die auf einem Server laufen sollten bzw. die wir für unsere Vorstellungen von vServer benötigen. Doch was viel wichtiger war, ist dass das Betriebssystem auf dem aktuellsten Stand ist. Da wir den vServer kurz vor Ende des Supports für Debian Etch erwarben, mussten wir auf schnellstem Wege auf die neue Version, Debian Lenny, kommen. Da wir noch keine Daten auf dem Server gespeichert und keine schwierig einzurichtende Programme installiert hatten, konnten wir ohne Backup ein Upgrade vornehmen. Unter fachmännischer Betreuung über IRC war das auch gar kein Problem. Schließlich hatten wir Debian Lenny installiert und konnten das erste mal das System updaten: Jetzt kann ich es zugeben: obwohl ich wirklich SEHR oft auf das Thema angesprochen wurde und mir die Dringlichkeit hervorgehoben wurde, habe ich das Thema Sicherheit wirklich unterschätzt. Ich dachte es ist ausreichend, wenn man regelmäßig seine Updates installiert und am Anfang von jeder Installation die Konfiguration gewissenhaft macht. Doch das ist nicht so! Sicherheit ist ein Prozess, der niemals aufhört. Man kann nicht einfach zwei Wochen auf den Server verzichten und ihn sich selbst überlassen. Man muss ständig die Serverdienste überwachen, Auffälligkeiten bemerken, Aktivitäten, die man nicht selbst hervorgerufen hat überprüfen, die Log Dateien analysieren etc.. Es ist ein Fass ohne Boden, auf das wir schlichtweg nicht vorbereitet waren. Basics installieren Die Hauptaufgabe unseres Server sollte darin liegen, unser Blog zu hosten. Für das Betreiben eines WordPressblogs sind viele Pakete notwendig, die grundsätzlich auf einem Webserver installiert sein müssen. Zunächst ist dabei Apache zu führen, der unser Webserver werden sollte. Wenn man sich per SSH auf dem Server angemeldet hat, ist die Handhabung wie die Bedienung bei einem lokalen PC über die Konsole. Da Ubuntu – das Betriebssystem unserer Heimcomputer – von Debian abstammt, kamen wir mit der Bedienung von Debian sehr schnell zurecht. Außerdem mussten natürlich noch PHP und MySQL installiert werden. Ohne die ist es nicht so einfach möglich, WordPress laufen zu lassen 😉 Als diese Pakete dann fertig installiert und eingerichtet worden waren (wir haben schnell begriffen, dass man nicht auf die trial and error Methode an Apache rumspielen sollte, denn diese wirklich mächtige Paket lässt sich sehr schnell kaputt-konfigurieren). Also haben wir uns erstmal ein Fachbuch zugelegt und uns ein paar Tipps daraus ausgesucht, die wir umgesetzt haben. Nachdem Apache gut lief, WordPress installiert war, die alten Artikel importiert worden, und der alte Vertrag kurz vorm Auslaufen war, kam die nächste Herausforderung: die Domain auf den neuen Server umleiten. Das Webinterface unseres neuen Abieters erlaubte es uns, den DNS Eintrag auf die neue IP umzustellen. Der Domainumzug lief um einiges einfacher als erwartet. Mit Apache konnten wir dann sowohl die Haupt- als auch die Subdomains auf die richtigen Ordner umleiten. Dadurch konnten wir quasi „über Nacht“ das alte Webspaceangebot verlassen. Apache und andere Indianer Wir hatten so gut wie keine Erfahrung mit Apache, denn welcher normale User hat das auf seinem Heimrechner schon installiert? Im Nachhinein vertrete ich die Meinung, dass eine ausführliche Trainingseinheit in der VirtualBox auf dem Heimcomputer sehr hilfreich gewesen wäre, so dass man schon frühzeitig sieht, wie man seine Serverdienste in den Griff bekommt. Das ist ja etwa so, als würde man auf der Autobahn bei 180 km/h anfangen, seine Spiegel zu richten und das Lenkrad einzustellen. Dennoch: Apache bekamen wir für unsere Verhältnisse relativ schnell in den Griff. Natürlich haben wir außer Apache nach einiger Zeit noch weitere Dienste installiert. Wir wollten ja Profis sein und experimentierten viel mit weiteren Diensten: E-Mail stand ganz oben auf der Prioritätenliste, dann natürlich noch Jabber (was gibt es cooleres als einen eigenen Jabber-Server??) und wenn man schon dabei ist: warum nicht gleich einen Gobby-Server? Ihr seht schon: für uns galt der vServer als ein Spielzeug, an dem wir uns so richtig austoben wollten. Allerdings haben wir die Sicherheitspflege unterschätzt. Es kam wie es kommen musste. Ausgerechnet das, was wir unbedingt vermeiden wollten (denn wir dachten wir seien klüger als der Junge von burnachurch), ist eingetreten. Ein Unbefugter hat es geschafft, sich Zutritt auf unseren vServer zu verschaffen. Ohne dass wir es merkten, wurde ein IRC-Bot auf unserem System installiert, der irgendeinen IRC-Channel zugespamt hat. Unserem Anbieter ist die hohe Aktivität zu Ohren gekommen und hat unseren vServer offline genommen (das einzig vernünftige, was er tun konnte). Wir haben unsere Daten sichern können, und da wir nicht wussten wie, haben wir gar nicht erst versucht, diesem Angriff auf den Grund zu gehen. Dann hat das Spiel von vorne begonnen, wieder alles installieren, sichern, einrichten und der ganze Käse. Diesmal wollten wir aber vorsichtig sein und haben nicht jeden Serverdienst gleich aktiviert ohne zu recherchieren was man einstellen muss. Diesmal haben wir länger durchgehalten als beim ersten mal, doch schon bald kam der nächste Angriff. Irgendjemandem ist es gelungen, unser Apache so zu konfigurieren, dass etwa jeder zweite Besucher, der über Google zu uns kam, auf eine Malwareseite weiterzuleiten (es gab bei heise online mal einen Artikel zu einer ganzen Hack-Serie mit diesen Symptomen, das geschah gerade zur gleichen Zeit wie bei uns. Leider finde ich ihn nicht mehr!). Wir haben auch dieses Problem relativ spät bemerkt und uns daraufhin entschieden, das Projekt vServer bis auf weiteres fallen zu lassen. Wer sich so etwas (nicht) antun sollte Zugegeben, es ist sehr verlockend, sich einen vServer zu mieten: er ist meist schneller als normaler Webspace, durchaus bezahlbar und man schreit quasi vor Unabhängigkeit. Doch meine Erfahrungen zeigen: lasst lieber die Finger davon, wenn ihr nicht wisst was auf euch zukommt. Ein bisschen Übung mit dem Terminal auf dem Heimcomputer reicht bei Weiten nicht aus, um die Aufgaben auf dem vServer zu bewerkstelligen. Die Bedienung des Terminals ist so ziemlich das einfachste, was es an diesem Projekt gibt. Wenn euer Hauptanliegen darin liegt, dass ihr ein Blog betreibt, das mit viel Speicherplatz auf einem schnellen Server liegt, dann gebt bitte mehr Geld bei der Miete eines Webspaces aus, bevor ihr auf die hirnrissige Idee kommt, einen vServer zu übernehmen. Ihr habt enorm viel Verantwortung dafür, und für denn Fall, dass eine Straftat darüber begangen wird, steht nicht der Hacker, sondern ihr dafür gerade. Ein vServer ist kein Spielzeug! Unser „Scheitern“ soll die, die mit dem gleichen Gedanken spielen, zum nochmaligen Nachdenken anregen. Seid ihr euch wirklich sicher, dass ihr diese Verantwortung tragen könnt? Wisst ihr WIRKLICH, was das bedeutet? Man hört nämlich relativ häufig den gut gemeinten Rat, dass man auf einen vServer umsteigen soll, weil dort „alles besser“ ist. Wir möchten, dass ihr aus unserem Fehler lernt. Inhaltsverzeichnis1 Die Vorbereitungen2 Worin die Unterschiede bestehen3 Erste Schritte4 Sicherheit ist ein Prozess, kein Status!5 Basics installieren6 Apache und andere Indianer7 Was dann passierte8 Wer sich so etwas (nicht) antun... 35 Kommentare zu "vServer Erfahrungen eines Einsteigers" Valentin sagt: 13. Oktober 2011 um 18:33 Hallo Benni und Jonas, danke für den interessanten Artikel. Da ich selbst mitten im Umzug stecke, interessierte mich die Geschichte natürlich sehr. Auch ich habe mal kurz darüber nachgedacht, einen vServer zu mieten, die Idee aber gleich wieder verworfen. Ich bin kein Netzwerkspezialist und hab von Sicherheit in dem Bereich einfach keine Ahnung. Ich traute mir das erstens nicht zu und wollte mir zweitens die Arbeit nicht antun. Dass es wirklich so schlimm ist mit der Sicherheit und so schnell gehen kann hätte ich aber nicht gedacht … oder hattet ihr einfach Pech? Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich mich wieder für einen Webspace (wenn auch bei einem anderen Anbieter) entschieden habe. Gruß Valentin benni sagt: 13. Oktober 2011 um 23:35 Wieviel Pech da jetzt dabei war, kann ich auch nicht sagen. Dennoch war die Angriffsdichte bei uns relativ hoch, wobei beim zweiten mal auch ein Hack auf den DNS-Server gewesen sein könnte (laut heise waren hunderte andere Seiten ebenfalls betroffen, siehe oben). Ein guter Webspace mit schneller MySQL ist sicherlich immernoch besser als ein vServer, wenn es nur ums bloggen geht… Manuel sagt: 13. Oktober 2011 um 18:53 Ui, klingt ja wirklich übel, dass da so oft jemand bei euch eingestiegen ist. Auch gerade weil ihr schreibt, dass ihr im Vorfeld schon über die Sicherheit nachgedacht habt… Bin sehr froh, dass ich für mich nen guten Hoster gefunden hab (mit ssh-Zugang!) und mich nicht um Serverkram kümmern muss, wenn ich nicht will. Heinrich sagt: 20. März 2012 um 14:17 Hallo Manuel, ich bin auf der Suche nach so einem Hoster für ein schnelles und sicheres WordPress Hosting auf deutschen Servern. Wo bist du denn? Hoffe deine Antwort würde nicht als versteckte Werbung gelöscht! linuxnetzer sagt: 13. Oktober 2011 um 19:19 Respekt dafür, dass ihr hier auch mal von einem „fail“ berichtet. So ganz (oder fast) ohne Apache-Erfahrung da reinzugehen, ist natürlich schon ein gewisses Risiko. Die Materie Server-Sicherheit ist schon ziemlich komplex. Dass es euch sooo schnell erwischt, ist vielleicht auch Pech. Vielleicht probiert ihr mal ein bisschen mit virtualbox rum und startet irgendwann einen neuen versuch. das würde ich jetzt nicht als endgültige entscheidung sehen. Bernd sagt: 13. Oktober 2011 um 19:20 Ein wirklich interessanter Erfahrungsbericht. Für mich kommt ein vServer nicht in Frage, für meine Blogs genügt herkömmlicher Webspace. Wenn ich nun von Euren Erfahrungen lese, dann heißt es für mich erst recht Finger weg vom vServer. Ralf sagt: 13. Oktober 2011 um 19:29 Klasse Artikel! Besonders gut finde ich Eure Schlussfolgerung in den letzten zwei Absätzen, richtig erkannt! Zum drittletzten Absatz, das kann passieren, auch bei einem gut abgesicherter Server kann so etwas passieren, ein Einbruch erfolgt fast auszuschließen über Dienste, die können fehlerhaft sein, oder aber auch nur einfach schlecht konfiguriert. Warum ich hier Poste? Ich hatte im laufe des Jahres 4 Server (Vserver) zu richten, und warum? ja genau, weil man halt meinte das kann ja nicht so schwer sein, her mit so einem Server, ja und die persönliche Haftung für das Teil mal außen vor 😉 Viele verstehen es eben nicht was es mit einem eigenen Server auf sich hat. Werde Euren Artikel weiterempfehlen! Gerd sagt: 13. Oktober 2011 um 20:20 Hallo Benni und Jonas, könnt ihr mehr über die erfolgreichen Angriffe erzählen? Wie kamen der/die Angreifer auf euer System? Falsche Konfiguration? Schlechte Passwörter? Über welche Dienste? benni sagt: 13. Oktober 2011 um 23:36 Schwache Passwörter ist so ziemlich das einzige, das wir zu 100% ausschließen können 😉 Gerd sagt: 14. Oktober 2011 um 18:37 Danke für die Antwort 🙂 Könnte man die Konfig-Dateien mal sehen? Irgendwo muss ja die Schwachstelle gewesen sein. benni sagt: 14. Oktober 2011 um 20:37 Warum sollte ich dir unsere Konfig-Dateien geben? Ich kenne dich ja nichtmal! Bachsau sagt: 24. September 2014 um 15:02 Meine Konfigs darf gene jeder sehen. Wenn das eine Gefahr für mich darstellt, habe ich meine Hausaufgaben nicht gemacht. schneida sagt: 13. Oktober 2011 um 23:15 Da ich selbst auch Betreiber eines eigenen VServers bin hab ich den Artikel gut nachvollziehen können! Der Hauptgrund für die Entscheidung vServer lag bei mir bei der mangelnden Unterstützung von PHP5.3 (mittlerweile hat sich die Situation ja bereits verbessert), das ich zwingend für eines meiner Projekte benötigt habe und natürlich der grundsätzliche Wunsch nach Freiheit…. Insgesamt muss ich sagen habe ich durch die Konfiguration des Servers extrem viel gelernt und würde die Entscheidung für einen vServer jederzeit wiederholen. Die Chance einmal einen DNS-Server aufzusetzen, eine eigene Mail server zu warten oder eine Fedora DVD in knapp 5 Minuten herunterzuladen oder seine eigenen Dropbox like Cloud Storage aufzubauen ist einfach toll. Dabei darf man die Sicherheit natürlich nicht außer Acht lassen. Bisher bin ich von Angriffen verschont geblieben (oder habe sie nicht bemerkt, was natürlich schlimm wäre) obwohl ich mittlerweile bereits nachlässiger werde und nicht mehr jeden Tag alle Logs durchsehe. Man muss lernen damit umzugehen und sich auf die wichtigsten Parameter beschränken. Was aber schon ziemlich erschreckend ist, ist die Anzahl an Hacking Versuche pro Tag von unterschiedlichsten Servern (unter anderem vServer deutscher Anbieter und sehr skurril auch von Servern des rumänischen Innenministeriums (!)), die dank Sicherheitssystemen wie fail2ban von BruteForce Attacken über SSH abgehalten werden. Spelter sagt: 14. Oktober 2011 um 08:26 Also ich betreibe nun seit 6 Jahren Rootserver im Netz und nur einmal ist ein Einbruch passiert. In mein Urlaub… als ich das Update von apt automatisiert hatte (apt-get -y upgrade). Das hat damals meine Configs überschrieben (httpd.conf und php.ini), mod_security aus dem Apachen geworfen und als ich wieder aus dem Urlaub kam traute ich meinen Augen nicht. Eine Neuinstallation war natürlich die folge, aber das war der einzige Sicherheitsvorfall all die Jahre. Das tolle war, ich konnte diesen möchtegern Hacker bis zur Haustür in St. Marino verfolgen und genau rekonstruieren was passiert ist. Hat die Polizei nicht interessiert, aber die GVU und die FXP Gruppe wurde hochgenommen 🙂 Revenge of an Sith-Admin 😉 Dabei ist es doch gar nicht so schwer: 1) SSH nur über Public Key Authentifizierung (und natürlich sudo und kein User root) – hast du fast richtig gemacht 2) SSH Port verlegen um Logs etwas sauberer zu halten – Bots scannen nur Port 22 ab 3) Webserver sicher konfigurieren, wobei ich Lighttpd nehme und PHP mit dem Suhoshin Patch verwende 4) Sowenig Dienste wie möglich um die Angriffsfläche gering zu halten. 5) Webseiten nur mit sicherer Software ausstatten. Statt WordPress -> Serendipity, phpBB -> VBulletin oder WordPress, OSCommerce -> Magento oder XTC:Modified. Nur um mal ein paar zu nennen. Die Full Disclosure Mailingliste ist zusammen mit Packetstorm Security und milw0rm eine gute Quelle ob es Exploits für eine Software gibt. Server Software die ich nutze ist nur Postfix, Dovecot, Lighttpd und OpenVPN. Alles andere ist nur über VPN zu erreichen. Alles durch IPFire in einer Xen DomU gesichert. Da ich einen Rootserver habe, kann ich mittlerweile virtualisieren, was ein Vorteil ist wenn man doch gerne mal einen Dienst ala Jabber nutzen möchte. Standardmässig sieht es so aus: dom0 -> nur die SSH Dom1 -> IPFire -> verbindet die jeweiligen DomU´s mit der Aussenwelt und hier ist OpenVPN installiert. Die wichtigste DomU Dom2 -> Webserver (Lighttp) Dom3 -> Mailserver Dom4 -> Fileserver (NFS, FTP) Dom5 -> Mysql Server Dom6 -> Update Server (apt-proxy) Die feinheiten wie das LVM, die Firewall usw. passen hier natürlich nicht hin, aber das ist genauso wie es ein Professioneller Hoster macht. Auf den Servern selbst läuft keine SSH und ich komme nur auf die Dom0 und dort über die Xen Console an meine Server. IPFire blockiert alle Servern die Standardports die sie nicht brauchen (z.B. ausgehend Port 80 und 443) und Statefull Firewalling sei dank, auch ohne Probleme für User. Updates zieht nur ein Server, das ist der Updateserver und alle anderen saugen Ihre Updates von dort. Die Festplatte ist für die DomU´s nur gemountet via NFS und mit LVM auf der Dom0 so klein wie möglich gehalten. Sozusagen als Quota. Glaub mehr habe ich nicht umgesetzt. Das ist eben der Grund warum ich einen Root nehme und vServer links liegen lasse, nur hier gibt es echte Freiheit. 100% Sicherheit gibt es nicht, aber die Hürden kann man hoch hängen. Ach ja, das rumänische Innenministerium soll dich angegriffen haben…. eher geknackte Rechner im Ministerium genutzt von Fremden. Und Müllsoftware ala fail2ban braucht man nicht wenn man nur Public Key Authentifizierung nutzt, da mach ich mir nichtmal sorgen das jemand unberechtigtes sich einloggen könnte. Und das Port verlegen mache ich nur, weil mich dann die automatisierten Bots nicht in meiner auth.log nerven 😉 schneida sagt: 14. Oktober 2011 um 18:00 Ich geb dir recht, eine Authentifizierung per PublicKey ist noch sinvoller, würde mich aber stark Einschränken, da ich auch hin und wieder auf fremden Computern Zugang zum Server benötige (wobei mir klar ist, dass das natürlich ein weiteres Sicherheitsrisiko darstellt). Auch bezüglich der Virtualisierung hast du natürlich Recht, nur leider ist das auf vServern volkommen ausgeschlossen und ein echter eigener Rootserver kostet dann natürlich auch dementsprechend mehr. Die Angriffe kammen von www60.mai.gov.ro , wobei ich auch nicht behauptet habe, dass mich das Innenministerium angegriffen hat sondern „von Servern des rumänischen Innenministeriums“ angegriffen wurde. Unter welcher Kontrolle diese standen kann ich natürlich nicht nachvollziehen. Bachsau sagt: 24. September 2014 um 15:10 Nichts, aber auch gar nichts kann einen ausreichenden Grund bieten, sich von fremden Computern aus auf einen Root zu verbinden. Du benötigst das nicht, du tust es halt einfach. Bachsau sagt: 24. September 2014 um 15:06 Lol. vBulletin sicherer als phpBB? Da lachen ja die Hühner. Du hast noch viel zu lernen. philipp sagt: 14. Oktober 2011 um 11:45 Super Artikel und auch gute Kommentare. Ich habe ähnliche Erfahrung auch schon gemacht. Im Internet ist Krieg, ständig versucht irgend ein Trottel, die Acccounts zu knacken oder via irgendwelcher Bugs in der Software auf’s System zu kommen. Wenn man Zeit und Lust hat, sich täglich darum zukümmern, ist ein Root-Server unschlagbar. Aber ich setzte nur noch auf Managed Servers, aber viel mehr als eine externe Festplatte brauche ich auch nicht. seb sagt: 15. Oktober 2011 um 03:36 Danke für den post. Bei all den Sicherheitsaspekten will ich überhaupt nicht an meine NAS denken, Bilder freigeben o.ä. Infos zum kürzlichen Blog-Umzug | picomol.de sagt: 16. Oktober 2011 um 15:38 […] ich mir noch viele Gedanken machen müssen. Und nachdem ich Erfahrungsberichte über vServer wie diesen hier gelesen habe, bereue ich meine Entscheidung auch kein […] Colttt sagt: 24. Oktober 2011 um 09:54 Hier evtl noch ein guter Hinweis an alle die Server betreiben. Dadurch merkt man sofort ob/wann wer eingebrochen bzw sich eingeloggt hat. http://www.linux-magazin.de/Heft-Abo/Ausgaben/2010/07/Tuerspion mayhem sagt: 17. November 2011 um 20:58 Hi, Ich habe mal vor ein paar Jahren einen vServer gehabt. Über die Risiken war ich mir damals nicht bewusst. Über die Jahre habe ich nun Erfahrung gesammelt und wollte mich wieder an vServer herantrauen. Nach diesem Artikel werde ich das Thema begraben, weil es wohl doch eine oder zwei Nummern zu groß für mich ist. Wenn und überhaupt, dann nur einen „managed“ vServer… die Kosten für die Sicherheit sollte man tragen, bevor man sich richtigen Ärger und damit noch höhere Kosten einhandelt! X-Server und Gnome - Seite 2 - Linux: Linux-Forum sagt: 2. Januar 2012 um 21:01 […] […] Xserver Hilfe :( - Linux: Linux-Forum sagt: 4. Januar 2012 um 23:42 […] */ Vielleicht hilft dir das hier weiter beim […] Website auf V-Server? - Seite 2 - php.de sagt: 21. Februar 2012 um 17:10 […] Hier findest du einen schönen Erfahrungsbericht zum Thema eigener Server. Lies dir den doch mal in Ruhe durch. __________________ Programming PHP […] Anonymous sagt: 7. Juni 2013 um 20:44 […] […] Wade sagt: 13. November 2013 um 10:30 Wow, this piece of writing is fastidious, my homepage – 販売中 ブーツ (Wade) Vorüberlegungen zur Anschaffung eines Rootservers › Projekt Rootserver sagt: 24. November 2013 um 17:14 […] vServer Erfahrungen eines Einsteigers – Am Selbstversuch wird erläutert, dass es trotz Updates zu einer Kaperung des Servers gekommen ist. Einen Server abzusichern ist nicht trivial und erfordert zudem ständige Wachsamkeit. Ebenfalls wird darauf hingewiesen, nur Dienste zu installieren, die man wirklich braucht und die man auch konfigurieren kann. […] jede menge bouncemails - Linux: Linux-Forum sagt: 6. Dezember 2013 um 22:08 […] […] Gameserver kaufen ? - Seite 2 sagt: 1. März 2014 um 13:10 […] […] ESXi 5.5 mit Linux - Linux: Linux-Forum sagt: 10. März 2014 um 12:50 […] […] nicklas sagt: 2. Oktober 2014 um 20:33 Sehr guter Artikel, ich denke ich überdenke meine pläne nochmal 🙂 Luca sagt: 5. Oktober 2014 um 12:38 Ja… Das lassen wir dann wohl lieber mit unserem Server^^ Wir hatten eigentlich auch vor, uns demnächst einen zu holen, aber wenn ich das alles so lese, fällt mir vor allem auch auf, dass ich als Schüler für soviel Zeitinvestition überhaupt keine Zeit habe. Vielleicht wird’s ja ein ManagedServer 😀 S3 sagt: 13. März 2016 um 15:42 „virtueller Server, mehrere vServer teilen sich einen Kernel“ Falsch. Die Teilen sich die selbe Hardware, aber nicht die selbe Software. Der Kernel ist Software. Bachsau sagt: 13. März 2016 um 20:13 Kommt auf die Virtualisierungslösung an. Bei OpenVZ beispielsweise teilen sich die einzelnen VMs (die eigentlich nur getrennte Benutzerumgebungen sind) ein und denselben Kernel. Hardware wird dabei gar nicht virtualisiert, sondern das userland. Tags: Erfahrungen, Free as I am, vServer ← Gnome 3 auf dem WeTab – Video Piwik 1.6 mit neuen Funktionen →
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q-de-2203
Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
Ich aktualisiere gerade mein iPhone auf iOS 42Wo sind E-mail Ausblick-Software Microsoft Outlook 2003 geben Download - SSW Ausblick fr Microsoft Outlook 2003 Post, Microsoft … Capoliveri - Isola d'Elba - Villa I Ginepri - Appartamenti Wenn Sie eine Signatur in Windows Mail erstellen und es knnten alle Ihre Kontaktinformationen enthalten, nur Ihren Namen, ein Lieblingszitat, usw. 1. Hafenpanorama in der Dmmerung - Hamburger Innenansichten . 691 Допаѓања: 10. 122 знае убаво германски ако може да ми помогне да напишам писмо за e-mail ausblick brieffreunde. Фала однапред. fahren – nach Rom – sie – und – will f) Martin hat in letzter Zeit sehr viel Mathe gelernt. _____ er – nur – geschrieben Semester – 6 Sitzung: Word – Vertiefung – BPI 2-6 Wie wir bereits im Blog berichteten, startete im Oktober 2015 an der Staatsbibliothek zu Berlin das Projekt E. T. A. Hoffmann-Portal. Ziel ist eine facettenreiche Webseite r die Vernetzung von Forschung, Lehre, Bildung und … E-mail Ausblick-Software Microsoft Outlook 2003 - Geben Spieltag in Portugal antritt und Benfica somit am Ende der lachende Dritte, bzw. in diesem Fall Zweite, sein kltnis von 1:11 und lediglich einem Unentschieden aus vier Spielen bereits jegliche Hoffnungen, wenigstens in die Europa League einzuziehen, gegessen haben. Gruppe D PDF EDV Technik Mathematik - Free Download PDF Papier schafft Raum fr Windows und Macintosh. Laden Sie Schriften in Schriftenfamilien herunter. Der Wechselkurs wird sich vermutlich in einer Bandbreite zwischen 1,00 und 1,20 Dollar je Euro bewegen. Dabei dhrleistung Informationen Meinungen aus der Adventgemeinde Ffm-Zentrum nd angepasst an die neue Wunschbevert Wird gesperrt und zahlt viel Geld . 2. Ausblick II - vomPunkt - Seite 2 Fndert einen Free Cashflow vor Akquisitionen von rund 2 Mrd € zu erreichen. 1/292 Nov/Dez 2010 by Architekturjournal wettbewerbe - Issuu D, E 1 und E 2 durch Aaron Bernius) Neuste Beitrber die Jugenstadtmeisterschaft 2019 Spielbericht C-Jugend JSG Ueb/Georg/Otzb 27. 04. 2019 ETA Hoffmann-Portal: Was bisher geschah - SBB aktuell Ich arbeite Teilzeit und verdiene 950 Euro netto. Miete und Strom betragen 320 Euro. Meine Gehaltsabrechnung, den Beleg ig verbraucht. . Ersparnisse habe ich nicht. Aus diesem Grunde beantrage ich, Blau E-Mail - E-Mail Kalender App APK - vuaqcom . 1. Allgemeine Fragen 21 4. 2. Organisatorische Fragen 29 4. 3. Methodische Fragen 33 4. 4. Stolpersteine 43 5. Nach dem Austausch 51 5. 1. Tandem per E-Mail – Ausblick 51 5. 2. Lisa und Pierre: Fortsetzung 53 6. Stichwortverzeichnis 55 7. Die Arbeitsbller News - Seite 15 von 21 - Chemie 2019 Klicken Sie den Link und lffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Kommentar. E-Mail-Apps - Kostenlose APK herunterladen Fr PC Windows Hamburger Weihnachtsbilder Teil 3 - Hamburger Innenansichten Callatarzlich mit z… Jahresauftakt 2018 - Per Mertesacker Stiftung Free Boomerang Mail – Gmail, Ausblick Exchange Email APK Apps Latest Download For PC Windows 7,8,10,XP Meet Boomerang, the most powerful email app for Android. Currently integrates with Gmail, Google Apps, and Microsoft Exchange accounts ONLY (other services coming soon!) Featuring advanced functionality like snoozing emails, scheduling email for later, response tracking, und mehr, […] Spendenkonto: Patenschaft und allgemeine Spenden - Verein Free Download E-Mail – Schnell r Google Mail Gemeinntzige Arbeit statt Freiheitsstrafe Also 1 stens erst lesen dann labern , wer nicht lesen kann sollte es sich vorlesen lassen bevor er hier irgendwelche Kommentare abgibt . Ich finde es wahnsinnig was er erreicht hat und bei der kohle die er hat, hat er sicher auch einen guten Doc der ihm beigestanden ist.
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q-de-2203
Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
Neuer Modemstandard: V.92 Telefonieren und Online-Bleiben Das Standardisierungsgremium Internationale Telekommunikations-Union (ITU) hat der neuen Modemtechnik V.92 seinen Segen erteilt. Die wichtigsten Neuerungen gegenüber V.90 sind die Features Quick Connect, PCM Upstream und Modem on Hold. Quick Connect soll den Zeitaufwand für den Aufbau der Verbindung zwischen Modem und Service Provider bei regelmäßig verwendeten Verbindungen auf weniger als 10 Sekunden verkürzen. PCM Upstream (Pulse Code Modulation) erlaubt in Upstream-Richtung eine Datenübertragungsrate von maximal 48 KBit/s, aktuelle V.90-Modems schaffen nur 33,6 KBit/s. Die Downstream-Datenrate von bis zu 56 KBit/s bleibt beim neuen Standard erhalten. Das Modem-on-Hold-Feature gestattet die Nutzung des Modems im Verbund mit der von der Telefongesellschaft angebotenen Anklopffunktion. Der Benutzer hat die Möglichkeit, eingehende Anrufe zu beantworten und bis zu 16 Minuten (beziehungsweise für die vom jeweiligen Service Provider erlaubte Zeit) mit dem Anrufer zu sprechen, ohne die Modem-Verbindung zu beenden. 7 Kommentare zu Neuer Modemstandard: V.92 Am 15. März 2002 um 22:28 von Anja Nouali Ich persönlich finde diesen neuen Standard sehr gut, da man theoretisch jetzt auch mit analogen Modems die Möglichkeit hat, online zu bleiben, wenn Anrufe eingehen. Leider funktioniert es nicht wirklich. Ich habe eben solch ein Modem der Marke Elsa und habe hin und her telefoniert, aber es gibt wohl derzeit keinen Provider, der V92 unterstützt. Dies wurde mir jedenfalls von Elsa mitgeteilt. Ich selber bin bei T-Online, wohlgemerkt, T-Online und Elsa haben das Modem gemeinsam vertrieben. Wie gesagt, ist ganz toll, aber eben nur in der Theorie. Anja Nouali P.S.: Sollten Ihnen andere Informationen vorliegen (z. B. über Provider, die dies unterstützen) wäre ich Ihnen für eine Antwort dankbar. Am 28. März 2002 um 21:03 von Axel Beyer Tja, ich kann nur beipflichten. V.92 im Suchfeld bei ELSA-Support als auch bei der TELEKOM liefert keine Ergebnisse – nicht mal ne kleine technische Beschreibung des Standarts!!! Von der Telekom habe ich’s auch nicht anders erwartet, aber zumindest von ELSA. Denn mit einem fetten V.92 Aufkleber auf dem Modemgehäuse des FUN II ist noch nichts getan! Also nu mal los oder wird V.92 so ne Werbe-Ente wie WAP ??? ;-(( Am 24. Juli 2002 um 20:13 von Adnan Neuer Modemstnadrd: V.92 wo kann man fragen, welche ISP’s V.92 unterstützen? kann mir jemand helfen Am 18. Oktober 2002 um 18:56 von Michael Barth Ist ja schon unlauterer Wettbewerb Eigentlich verspricht ein in Deutschland vertriebenes v92 Modem nicht, was auf der Packung steht, da es keine Provider gibt, die dieses Protokoll unterstützen. Ich bin sauer und würde mich freuen, viele Leidensgenossen zu finden. michaelpbarth@web.de Am 24. Januar 2003 um 9:50 von Peter V.92 Provider, der es unterstützt Schaut mal auf http://www.tlh-is.de Am 11. März 2003 um 6:22 von chsis V.92 Modem wird auch von Creative Labs angeboten, jedoch gibt es in Deutschland nur einen Anbieter. TLH. Telekom macht keine deutliche Aussage, ebensowenig AOL. Der Packung des Creativ- Modems ist eine CD von T- Online beigegeben, es entsteht der Eindruck V.92 wird unterstützt, aber nein! Soll hier nur ISDN als Lösung möglich sein. Dies ist für Minimal- Server ca.25 h/monat zu teuer. Schade Am 20. Mai 2003 um 15:12 von Daniel Beckmann Elsa 56K PCI, V.92 und Modem-on-hold Ich habe ein Elsa 56K PCI erstanden und musste leider feststellen, dass sich die auf der Homepage beworbene Funktion "modem-on-hold" durch V.92-Standard, welche auch der Kaufgrund war, also erreichbar bleiben beim surfen, gar nicht nutzen lässt, da keine entsprechende Software mitgeliefert wurde. Diese wird nur beim Elsa 56K, also der externen Version mitgeliefert! <br /> Des weiteren wurde meiner Meinung nach auch nicht deutlich genug auf die Notwendigkeit der Anklopffunktion hingewiesen, die Mehrkosten von 2,-€ bei der Telekom verursacht.<br /> Ich hoffe hiermit potentielle Käufer vor ähnlichem Ärger bewahren zu können…
de
q-de-2203
Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
28-01-2018 Justus Rosenblatt Elektronik Wenn Sie den Bereich Marketing und neue Technologien wie, brauchen Sie nicht Tausende von Euro für eine gute Ausbildung zu verbringen. Internet Advantage bietet einen Kurs, wo Sie lernen, was es braucht ein professionelles E-Marketing. Haben Sie Informatik, Wirtschaft, Kommunikation, Werbung, Journalismus, Übersetzung oder Philologie studiert? Haben Sie ein Blog, viele Freunde auf Facebook und Sie sind leidenschaftlich Internet? Dann werden diese Sie interessieren und, was am wichtigsten ist, wie? Wenn Sie planen, Sie zu trainieren und in der Welt der Online-Marketing spezialisiert haben, beraten wir Sie in diesem kostenlosen Kurs einen Blick zu nehmen von der Firma Internet Advantage angeboten. Das Unternehmen zielt darauf ab, Studenten auszubilden, die Entwicklung in dieser laufenden Welt wollen die Möglichkeit haben, sein Team in der Zukunft verbindet. Die Themen sind: Content-Optimierung, SEO, SMO, Webanalyse, Link Building Strategie, Management-Training Gemeinden ... dies wird durch Referenzmaterialien, Fallstudien und Erfahrung von Internet-Profis Vorteile begleitet All werden. Der Kurs wird ungefähr 25 Stunden über sechs semanas.Las Klassen am Freitag Nachmittag Sitzungen werden nach 4 Stunden in den Monaten Mai und Juni statt. Die Anmeldefrist läuft bis zum 3. Mai. Sie Lust haben? Was: Kurs on-line-Marketing Wann: Anmeldung vor dem 3. Mai Was es kostet: Kostenlos KurseSchulungenkostenlosInternetMarketingWerbungSocial Networking Vorheriger Artikel Sie verkauften 8.000.000 iPhones Nächster Artikel Android, ein fragmentiertes Universum Devolo PLC neue Hochgeschwindigkeitsnetze zu schaffen Intel Atom mit FPGA auf ARM Agfaphoto präsentiert Digitalkameras für jeden Geschmack: gut, schön und billig Facebook spendet 100 Millionen Blu-ray 3D zu Hause im Jahr 2010 Mac OS X Fest auf Steam Video: Unreal Engine 3 läuft auf Web-Browsern Windows 8 RTM durch Metro wie es gezwungen oder nicht Webm Patent bedroht Microsoft wählt Hadoop, anstatt eigene proprietäre Alternative Belkin stellt sein Angebot an Zubehör für Samsung Galaxy SIII Zuerst entdeckten Sauerstoffmoleküle im Raum
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Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
datenschutz | Inst-IT inst-it news 2020 inst-it news 2019 datenschutzInstITadmin2019-12-13T01:51:33+02:00 Außerdem haben Sie das Recht, unter bestimmten Umständen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen. Details hierzu entnehmen Sie der Datenschutzerklärung unter: „Recht auf Einschränkung der Verarbeitung“. telefon: 0700 467 848 33 e-mail: info@inst-it.de
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Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
Blockchain | Unitymedia Business Blockchain: die fünfte industrielle Revolution Martin Klaus hat Innovationen im Blick. Er schaut sich digitale Trends an und überlegt, wie diese von Unitymedia genutzt werden können. Sein Steckenpferd ist die Blockchain, die – wenn überhaupt – viele in erster Linie mit der ersten echten Kryptowährung Bitcoin in Verbindung bringen. Martin Klaus erklärt Blockchain in zwei Minuten in dem folgenden Video. Für alle diejenigen, die noch mehr über Blockchain wissen wollen, empfiehlt es sich, weiter unten das Interview mit Martin Klaus zu lesen. Herr Klaus, welche Eigenschaften machen die Blockchain aus? Martin Klaus: „Grundsätzlich beschreiben folgende Charakteristika eine Blockchain: Zunächst handelt es sich um ein dezentral verteiltes Konto, einen so genannten „distributed ledger“, das vollkommen digital ist. Es wird nahezu in Echtzeit geupdatet, chronologisch mit Zeitstempel. Vor allem ist die Blockchain kryptografisch verschlüsselt und damit sehr sicher, zumal alle Änderungen nicht verändert oder gar rückgängig gemacht werden können. Alles basiert auf mathematischen Algorithmen, sodass der Nutzer einer Blockchain kein Vertrauen gegenüber anderen Menschen aufbringen muss, sondern in die pure Mathematik vertrauen muss. So werden zuletzt keine Mittler wie z. B. Banken mehr benötigt – der „Man in the middle“ fällt weg. Bitcoin ist die erste echte digitale Währung und damit ein Beispiel für die Blockchain. Bitcoin zeigt auf, dass zu der Eigenschaft der Informationsverbreitung, die das Internet bisher hatte, noch eine zweite Dimension dazu kommt: Es können Werte übermittelt werden. Geld kann man jetzt auch online überweisen. Aber jetzt geht das von Mensch zu Mensch, von Maschine zu Mensch, von Mensch zu Maschine und so weiter. So genannte „Smart Contracts“ sind eben möglich. Und die gesamte Historie ist unveränderbar und stets nachvollziehbar. "Ab 2025 werden wir ein stärker dezentrales digitales System haben." Da gibt es Unzählige. So ist Blockchain für die Lieferkette absolut sinnvoll. Denn alle Schritte werden lückenlos und unveränderbar automatisch erfasst und dokumentiert. Digitale Verträge sind ein weiterer Anwendungsfall. So könnte das Elektroauto, das auf einer Ladespule an der Ampel steht, automatisch einen Vertrag mit dem Stromanbieter eingehen und genau das bezahlen, was es in der Wartezeit an Strom bezogen hat. Die Liste an spannenden Anwendungsbeispielen ist endlos. Martin Klaus kennt sich mit Blöcken aus. © eyecatchme Die Blockchain ist bestimmt nicht die Lösung für alles und bestimmt auch nicht immer die beste Wahl. Aber gerade für den dezentralen digitalen Wertetransfer ohne Mittelsmänner ist die Technologie die Zukunft.
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Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
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q-de-2203
Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
Plagegeister aller Art und deren Bekämpfung: Nur noch Verknüpfungen auf USB-STick 10.11.2013, 23:20 #1 Ich habe gesehen, dass es diesen Threaqd schon mal gegeben hat, aber er nutzt mir ja leider nichts, da Ihr jedem anders helft. Auf meinem Stick sind alle Dateien plötzlich nur noch Verknüpfungen, zudem gibt es neue Dateien, die ich gar nicht erstellt habe (z.B. WRL0005). Antivir hat mich auf eine vbs.Datei aufmerksam gemacht und sie gelöscht. Ich glaube fast, dadurch ist das Chaos erst entstanden. Könnt Ihr mir i-wie helfen? Bin aber kein Profi unter Win 7 11.11.2013, 00:49 #2 11.11.2013, 02:15 #3 Ran by M (administrator) on M-PC on 11-11-2013 03:06:52 HKCU\Software\Microsoft\Internet Explorer\Main,Start Page Redirect Cache_TIMESTAMP = 0x957A1F802557CE01 FF ProfilePath: C:\Users\M\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles\x29flwge.default S2 DCMStandaloneSvc5; "E:\bios\dell\d630\dellcm_cleanup_service\DCMStandaloneSvc5.exe" [x] R1 avkmgr; C:\Windows\System32\DRIVERS\avkmgr.sys [28600 2013-05-22] (Avira Operations GmbH & Co. KG) R1 omci; C:\Windows\System32\DRIVERS\omci.sys [26624 2010-03-08] (Dell Inc.) 2013-11-11 03:06 - 2013-11-11 03:06 - 01957590 _____ (Farbar) C:\Users\M\Desktop\FRST64.exe 2013-11-11 03:06 - 2013-11-11 03:06 - 00000000 ____D C:\FRST 2013-11-10 23:56 - 2013-11-10 23:56 - 00001113 _____ C:\Users\Public\Desktop\ Malwarebytes Anti-Malware .lnk 2013-11-10 23:56 - 2013-11-10 23:56 - 00000000 ____D C:\Users\M\AppData\Roaming\Malwarebytes 2013-11-10 23:56 - 2013-11-10 23:56 - 00000000 ____D C:\ProgramData\Malwarebytes 2013-11-10 23:56 - 2013-11-10 23:56 - 00000000 ____D C:\Program Files (x86)\Malwarebytes' Anti-Malware 2013-11-10 23:56 - 2013-04-04 14:50 - 00025928 _____ (Malwarebytes Corporation) C:\Windows\system32\Drivers\mbam.sys 2013-11-09 20:57 - 2013-11-09 20:57 - 00000589 _____ C:\Windows\wmsetup.log 2013-11-09 20:50 - 2013-09-04 13:12 - 00343040 _____ (Microsoft Corporation) C:\Windows\system32\Drivers\usbhub.sys 2013-11-09 20:50 - 2013-09-04 13:11 - 00325120 _____ (Microsoft Corporation) C:\Windows\system32\Drivers\usbport.sys 2013-11-09 20:50 - 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00175016 _____ (Oracle Corporation) C:\Windows\SysWOW64\javaw.exe 2013-10-17 10:56 - 2013-10-08 06:46 - 00174504 _____ (Oracle Corporation) C:\Windows\SysWOW64\java.exe 2013-10-17 10:55 - 2013-10-17 10:56 - 00004249 _____ C:\Windows\SysWOW64\jupdate-1.7.0_45-b18.log 2013-10-15 00:39 - 2013-10-15 00:40 - 00802816 _____ C:\Users\M\Documents\Database2.accdb 2013-10-15 00:33 - 2013-10-15 00:38 - 01204224 _____ C:\Users\M\Documents\Database1.accdb 2013-10-14 18:26 - 2013-10-14 18:26 - 00000000 ____D C:\Users\M\AppData\Local\Microsoft Help 2013-11-11 03:06 - 2009-07-14 05:45 - 00028320 ____H C:\Windows\system32\7B296FB0-376B-497e-B012-9C450E1B7327-5P-1.C7483456-A289-439d-8115-601632D005A0 2013-11-11 03:06 - 2009-07-14 05:45 - 00028320 ____H C:\Windows\system32\7B296FB0-376B-497e-B012-9C450E1B7327-5P-0.C7483456-A289-439d-8115-601632D005A0 2013-11-11 03:04 - 2013-07-06 18:43 - 01797987 _____ C:\Windows\WindowsUpdate.log 2013-11-11 03:01 - 2013-02-13 11:58 - 00003510 _____ C:\Windows\System32\Tasks\AutoKMS 2013-11-11 03:00 - 2013-07-15 17:46 - 00012523 _____ C:\Windows\setupact.log 2013-11-11 03:00 - 2009-07-14 06:08 - 00000006 ____H C:\Windows\Tasks\SA.DAT 2013-11-11 01:18 - 2013-09-13 17:18 - 00000884 _____ C:\Windows\Tasks\Adobe Flash Player Updater.job 2013-11-09 21:08 - 2013-02-13 11:34 - 00000000 ____D C:\ProgramData\Microsoft Help 2013-11-09 21:00 - 2009-07-14 03:34 - 00000513 _____ C:\Windows\win.ini 2013-11-09 17:10 - 2013-07-06 19:00 - 00000275 _____ C:\Users\M\Desktop\downloaden.txt 2013-11-07 13:40 - 2011-04-12 08:43 - 00654166 _____ C:\Windows\system32\perfh007.dat 2013-11-07 13:40 - 2011-04-12 08:43 - 00130006 _____ C:\Windows\system32\perfc007.dat 2013-11-07 13:40 - 2009-07-14 06:13 - 01498506 _____ C:\Windows\system32\PerfStringBackup.INI 2013-11-06 09:28 - 2013-07-06 17:47 - 00000000 ____D C:\Program Files (x86)\Mozilla Maintenance Service 2013-10-30 19:22 - 2013-08-07 15:40 - 00000000 ____D C:\Program Files (x86)\Mozilla Thunderbird 2013-10-29 11:07 - 2013-07-14 05:04 - 00007601 _____ C:\Users\M\AppData\Local\Resmon.ResmonCfg 2013-10-27 17:47 - 2013-10-27 17:46 - 02418406 _____ C:\Users\M\AppData\Local[j0007]-[p01].bmp 2013-10-19 19:00 - 2013-07-06 18:59 - 00000000 ____D C:\Lager 2013-10-17 10:57 - 2013-09-13 17:19 - 00000000 ____D C:\ProgramData\Oracle 2013-10-17 10:56 - 2013-10-17 10:55 - 00004249 _____ C:\Windows\SysWOW64\jupdate-1.7.0_45-b18.log 2013-10-17 10:56 - 2013-09-13 17:19 - 00000000 ____D C:\Program Files (x86)\Java 2013-10-15 00:40 - 2013-10-15 00:39 - 00802816 _____ C:\Users\M\Documents\Database2.accdb 2013-10-15 00:38 - 2013-10-15 00:33 - 01204224 _____ C:\Users\M\Documents\Database1.accdb 2013-10-14 09:16 - 2009-07-14 04:20 - 00000000 ____D C:\Windows\rescache C:\Users\M\AppData\Local\Temp\Checkupdate.exe C:\Users\M\AppData\Local\Temp\Foxit Reader Updater.exe C:\Users\M\AppData\Local\Temp\gcapi_dll.dll C:\Users\M\AppData\Local\Temp\gtapi_signed.dll C:\Users\M\AppData\Local\Temp\jre-7u45-windows-i586-iftw.exe LastRegBack: 2013-11-02 01:30 Ran by M at 2013-11-11 03:07:32 4660_4680_Help (x32 Version: 1.00.0000) Foxit Reader (x32 Version: 6.0.6.722) GPBaseService2 (x32 Version: 140.0.212.000) HPProductAssistant (x32 Version: 140.0.213.000) J4680 (x32 Version: 140.0.000.000) ProductContext (x32 Version: 140.0.000.000) 05-11-2013 13:09:45 Windows Update 09-11-2013 02:11:23 Windows Update 09-11-2013 19:57:15 Windows Update Task: {0C53F5A1-458B-4180-B54D-FF9DF9308D4A} - System32\Tasks\AutoKMS => C:\Windows\AutoKMS\AutoKMS.exe [2013-02-13] () Task: {BBED477C-B800-4D9F-9249-B58122AF111E} - System32\Tasks\CCleanerSkipUAC => C:\Program Files\CCleaner\CCleaner.exe [2013-04-23] (Piriform Ltd) Task: {BF8ADC1D-478C-4A05-A5D8-5014AC5BFAA2} - System32\Tasks\OfficeSoftwareProtectionPlatform\SvcRestartTask => Sc.exe start osppsvc Task: {C9DAD81F-932E-4DEB-8314-E967C24D370E} - System32\Tasks\Adobe Flash Player Updater => C:\Windows\SysWOW64\Macromed\Flash\FlashPlayerUpdateService.exe [2013-10-09] (Adobe Systems Incorporated) Task: {EC69318C-8A1C-42EB-9F2E-EB536323F560} - System32\Tasks\CreateChoiceProcessTask => C:\Windows\System32\browserchoice.exe [2010-02-23] (Microsoft Corporation) 2013-05-22 20:56 - 2013-05-22 20:55 - 00397704 _____ () C:\Program Files (x86)\Avira\AntiVir Desktop\sqlite3.dll 2013-11-06 03:25 - 2013-11-06 03:25 - 03368048 _____ () C:\Program Files (x86)\Mozilla Firefox\mozjs.dll 2013-10-09 23:18 - 2013-10-09 23:18 - 16233864 _____ () C:\Windows\SysWOW64\Macromed\Flash\NPSWF32_11_9_900_117.dll Error: (11/11/2013 03:02:23 AM) (Source: WinMgmt) (User: ) Error: (11/10/2013 05:18:35 PM) (Source: WinMgmt) (User: ) Error: (11/09/2013 09:14:12 PM) (Source: WinMgmt) (User: ) Error: (11/09/2013 09:07:07 PM) (Source: WinMgmt) (User: ) Error: (11/08/2013 01:12:30 PM) (Source: WinMgmt) (User: ) Error: (11/08/2013 06:21:24 AM) (Source: WinMgmt) (User: ) Error: (11/07/2013 01:19:46 PM) (Source: WinMgmt) (User: ) Error: (11/07/2013 03:56:48 AM) (Source: WinMgmt) (User: ) Error: (11/06/2013 09:30:11 AM) (Source: WinMgmt) (User: ) Error: (11/06/2013 02:02:04 AM) (Source: WinMgmt) (User: ) Error: (11/11/2013 03:00:45 AM) (Source: Service Control Manager) (User: ) Description: Der Dienst "DCMStandaloneSvc5" wurde aufgrund folgenden Fehlers nicht gestartet: Error: (11/10/2013 05:16:57 PM) (Source: Service Control Manager) (User: ) Error: (11/10/2013 00:53:30 PM) (Source: Service Control Manager) (User: ) Error: (11/09/2013 09:14:13 PM) (Source: SCardSvr) (User: ) Error: (11/09/2013 09:13:57 PM) (Source: SCardSvr) (User: ) Error: (11/09/2013 09:13:00 PM) (Source: Service Control Manager) (User: ) Error: (11/08/2013 01:10:51 PM) (Source: Service Control Manager) (User: ) Error: (11/08/2013 06:20:54 AM) (Source: WMPNetworkSvc) (User: ) Error: (11/08/2013 06:19:45 AM) (Source: Service Control Manager) (User: ) Error: (11/08/2013 00:38:31 AM) (Source: Disk) (User: ) Error: (11/11/2013 03:02:23 AM) (Source: WinMgmt)(User: ) Error: (11/10/2013 05:18:35 PM) (Source: WinMgmt)(User: ) Error: (11/09/2013 09:14:12 PM) (Source: WinMgmt)(User: ) Error: (11/09/2013 09:07:07 PM) (Source: WinMgmt)(User: ) Error: (11/08/2013 01:12:30 PM) (Source: WinMgmt)(User: ) Error: (11/08/2013 06:21:24 AM) (Source: WinMgmt)(User: ) Error: (11/07/2013 01:19:46 PM) (Source: WinMgmt)(User: ) Error: (11/07/2013 03:56:48 AM) (Source: WinMgmt)(User: ) Error: (11/06/2013 09:30:11 AM) (Source: WinMgmt)(User: ) Error: (11/06/2013 02:02:04 AM) (Source: WinMgmt)(User: ) Available physical RAM: 928.07 MB Available Pagefile: 2645.97 MB Drive c: () (Fixed) (Total:74.43 GB) (Free:30.02 GB) NTFS Drive e: () (Removable) (Total:14.92 GB) (Free:14.9 GB) FAT32 Disk: 0 (MBR Code: Windows 7 or 8) (Size: 75 GB) (Disk ID: 34343434) Disk: 1 (Size: 15 GB) (Disk ID: 1EE625E5) Malwarebytes habe ich vorhin runtergeladen und laufen lassen, aber ohne Befund. Hier noch der Bericht von Antivir, der mir vorher die Fundmeldung brachte: 10.11.2013 23:41 [System-Scanner] Malware gefunden Die Datei 'E:\tmxnftcqgr..vbs' enthielt einen Virus oder unerwünschtes Programm 'VBS/Dunihi.EB.2' [virus]. Die Datei wurde ins Quarantäneverzeichnis unter dem Namen '54099964.qua' 10.11.2013 23:40 [Echtzeit-Scanner] Malware gefunden In der Datei 'E:\tmxnftcqgr..vbs' wurde ein Virus oder unerwünschtes Programm 'VBS/Dunihi.EB.2' [virus] gefunden. 11.11.2013, 07:28 #4 Woher hast du diese MS-Office-Installation? AutoKMS deutet auf eine gecrackte Installation hin. 11.11.2013, 14:08 #5 Gecrackt? Ich habe das Laptop vor ca. 3 Monaten gebraucht gekauft. Da war das Office schon drauf, was mich natürlich gefreut hat. Ich habe mir ehrlich gesagt keine GEdanken darüber gemacht, ob es gecrackt ist. Zumal ich anfangs auch noch mit OpenOffice gearbeitet habe, ehe ich das MSOffice überhaupt entdeckt hab. Muss ich es jetzt löschen? 11.11.2013, 14:18 #6 Wenn du es gebraucht gekauft hast hast du es ja nicht vorsätzlich gemacht, aber man muss sich schon mal selbst fragen ob gebrauchtes vorinstalliertes Windows-System überhaupt vertrauenswürdig ist. Also wenn ich von irgendeinem fremden Privathansel einen Rechner kaufen würde, würde ich das vorinstallierte Windows IMMER von der Platte schrubben...wer weiß wie der das verhunzt hat. Deinstallier bitte das illegale MS-Office und gib dann Bescheid, vllt hast du dich ja auch komplett anderes entschieden. --> Nur noch Verknüpfungen auf USB-STick 11.11.2013, 16:37 #7 Ok, hab es runter geschmissen. 11.11.2013, 21:41 #9 Database version: v2013.11.11.11 M :: M-PC [administrator] 11.11.2013 22:27:54 mbar-log-2013-11-11 (22-27-54).txt Objects scanned: 215361 12.11.2013, 05:29 #11 # AdwCleaner v3.012 - Bericht erstellt am 11/11/2013 um 23:32:08 # Gestartet von : C:\Users\M\Desktop\adwcleaner.exe [ Datei : C:\Users\M\AppData\RoaMing\Mozilla\Firefox\Profiles\x29flwge.default\prefs.js ] AdwCleaner[R0].txt - [1010 octets] - [11/11/2013 23:30:45] AdwCleaner[S0].txt - [887 octets] - [11/11/2013 23:32:08] ########## EOF - C:\AdwCleaner\AdwCleaner[S0].txt - [946 octets] ########## Ran by M on 11.11.2013 at 23:38:10,50 Emptied folder: C:\Users\M\AppData\Roaming\mozilla\firefox\profiles\x29flwge.default\minidumps [45 files] Scan was completed on 11.11.2013 at 23:43:34,15 Ran by M (administrator) on M-PC on 11-11-2013 23:46:29 2013-11-11 23:43 - 2013-11-11 23:43 - 00000749 _____ C:\Users\M\Desktop\JRT.txt 2013-11-11 23:38 - 2013-11-11 23:38 - 00000000 ____D C:\Windows\ERUNT 2013-11-11 23:37 - 2013-11-11 23:37 - 01034531 _____ (Thisisu) C:\Users\M\Desktop\JRT.exe 2013-11-11 23:33 - 2013-11-11 23:33 - 00000366 _____ C:\Windows\PFRO.log 2013-11-11 23:30 - 2013-11-11 23:32 - 00000000 ____D C:\AdwCleaner 2013-11-11 23:30 - 2013-11-11 23:30 - 01085542 _____ C:\Users\M\Desktop\adwcleaner.exe 2013-11-11 22:13 - 2013-11-11 22:39 - 00000000 ____D C:\ProgramData\Malwarebytes' Anti-Malware (portable) 2013-11-11 22:13 - 2013-11-11 22:27 - 00116440 _____ (Malwarebytes Corporation) C:\Windows\system32\Drivers\MBAMSwissArmy.sys 2013-11-11 22:09 - 2013-11-11 22:39 - 00000000 ____D C:\Users\M\Desktop\mbar 2013-11-11 22:09 - 2013-11-11 22:27 - 00091352 _____ (Malwarebytes Corporation) C:\Windows\system32\Drivers\mbamchameleon.sys 2013-11-11 03:17 - 2013-11-11 03:17 - 00001132 _____ C:\Users\M\Desktop\Ereignisse.txt 2013-11-11 03:07 - 2013-11-11 03:07 - 00015885 _____ C:\Users\M\Desktop\Addition.txt 2013-11-11 03:06 - 2013-11-11 23:45 - 01957590 _____ (Farbar) C:\Users\M\Desktop\FRST64.exe 2013-11-11 23:45 - 2013-11-11 03:06 - 01957590 _____ (Farbar) C:\Users\M\Desktop\FRST64.exe 2013-11-11 23:40 - 2009-07-14 05:45 - 00028320 ____H C:\Windows\system32\7B296FB0-376B-497e-B012-9C450E1B7327-5P-1.C7483456-A289-439d-8115-601632D005A0 2013-11-11 23:40 - 2009-07-14 05:45 - 00028320 ____H C:\Windows\system32\7B296FB0-376B-497e-B012-9C450E1B7327-5P-0.C7483456-A289-439d-8115-601632D005A0 2013-11-11 23:35 - 2013-02-13 11:58 - 00003510 _____ C:\Windows\System32\Tasks\AutoKMS 2013-11-11 23:34 - 2013-07-15 17:46 - 00012691 _____ C:\Windows\setupact.log 2013-11-11 23:34 - 2009-07-14 06:08 - 00000006 ____H C:\Windows\Tasks\SA.DAT 2013-11-11 23:34 - 2009-07-14 05:45 - 00432752 _____ C:\Windows\system32\FNTCACHE.DAT 2013-11-11 23:32 - 2013-11-11 23:30 - 00000000 ____D C:\AdwCleaner 2013-11-11 23:32 - 2013-07-06 18:43 - 01820906 _____ C:\Windows\WindowsUpdate.log 2013-11-11 23:18 - 2013-09-13 17:18 - 00000884 _____ C:\Windows\Tasks\Adobe Flash Player Updater.job 2013-11-11 22:39 - 2013-11-11 22:13 - 00000000 ____D C:\ProgramData\Malwarebytes' Anti-Malware (portable) 2013-11-11 22:39 - 2013-11-11 22:09 - 00000000 ____D C:\Users\M\Desktop\mbar 2013-11-11 22:27 - 2013-11-11 22:13 - 00116440 _____ (Malwarebytes Corporation) C:\Windows\system32\Drivers\MBAMSwissArmy.sys 2013-11-11 22:27 - 2013-11-11 22:09 - 00091352 _____ (Malwarebytes Corporation) C:\Windows\system32\Drivers\mbamchameleon.sys 2013-11-11 17:44 - 2013-02-13 11:34 - 00000000 ____D C:\ProgramData\Microsoft Help 2013-11-11 17:42 - 2011-04-12 08:54 - 00000000 ____D C:\Windows\ShellNew 2013-11-11 17:42 - 2009-07-14 06:32 - 00000000 ____D C:\Program Files (x86)\MSBuild 2013-11-11 17:42 - 2009-07-14 04:20 - 00000000 ____D C:\Program Files\Common Files\Microsoft Shared 2013-11-11 17:40 - 2009-07-14 04:20 - 00000000 ____D C:\Program Files\Common Files\System 2013-11-11 17:40 - 2009-07-14 03:34 - 00000422 _____ C:\Windows\win.ini 2013-11-11 07:30 - 2013-07-06 18:59 - 00000000 ____D C:\Lager LastRegBack: 2013-11-11 16:09 Ähm...irgendwas ist da wohl falsch gelaufen. Ich habe diesmal keine Addition.txt bekommen!? Habe jetzt nochmal gescannt, bekomme aber einfach keine Addition.txt. Oder muss ich unten rechts bei "Addition.txt" ein Häkchen setzen? Antivir hat heute morgen 69 Mal Alarm geschlagen und es nimmt kein Ende, wobei sich der Virus nicht mehr entfernen lässt: 12.11.2013 06:25 [Echtzeit-Scanner] Malware gefunden In der Datei 'C:\Users\M\AppData\Local\Temp\tmxnftcqgr..vbs' Die Meldung kommt unentwegt. Geändert von Freibuerger (11.11.2013 um 22:53 Uhr) 12.11.2013, 11:38 #12 TFC bitte ausführen und Rechner neustarten: 12.11.2013, 11:58 #13 12.11.2013, 13:23 #14 12.11.2013, 21:13 #15 Ähm, mal 'ne Frage: hat ESET überhaupt den Wechseldatenträger ( E: ) gescannt? Ich habe Antivir jetzt mal deaktiviert, weil die lauifenden Fundmeldungen ziemlich nerven. # EOSSerial=b9c8fa89b88b354ab42375efe03120c0 # utc_time=2013-11-12 04:08:03 # local_time=2013-11-12 05:08:03 (+0100, Mitteleuropäische Zeit) # compatibility_mode=1799 16775165 100 96 77899 15020092 13943 0 # compatibility_mode=5893 16776573 100 94 22620 135902333 0 0 # scanned=104201 sh=0000000000000000000000000000000000000000 ft=- fh=0000000000000000 vn="VBS/Kryptik.R trojan" ac=I fn="C:\Users\M\AppData\Local\Temp\tmxnftcqgr..vbs" sh=12820159BBE612A7F39795E2B6233955AE1B299E ft=0 fh=0000000000000000 vn="VBS/Kryptik.R trojan" ac=I fn="C:\Users\M\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup\tmxnftcqgr..vbs" Zwischendurch mal ein großes DAAAANKE für Deine Bemühungen Achja ... MBAM hatte nichts gefunden! Themen zu Nur noch Verknüpfungen auf USB-STick antivir, chaos, dateien, erstell, erstellt, gen, glaube, hallo zusammen, neue, nichts, nutzt, plötzlich, profi, stick, usb-stick, verknüpfungen, win, win 7, zusammen « Windows 7 FoxyDeal, PopUps und kuriose Mails | Downloads nicht möglich, zudem Rechtsklick auf Desktop lässt Explorer abstürzen » Ähnliche Themen: Nur noch Verknüpfungen auf USB-STick Zum Thema Nur noch Verknüpfungen auf USB-STick - Hallo zusammen Ich habe gesehen, dass es diesen Threaqd schon mal gegeben hat, aber er nutzt mir ja leider nichts, da Ihr jedem anders helft. Auf meinem Stick sind alle - Nur noch Verknüpfungen auf USB-STick... Du betrachtest: Nur noch Verknüpfungen auf USB-STick auf Trojaner-Board
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q-de-2203
Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
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Inspiriert durch Marte Meo, Maria Aarts, Gerald Hüther & Maria Montessori was, wenn? ist der Podcast für alle, die sich ein wenig verloren fühlen. Inka ist deine virtuelle große Schwester mit der du über alles reden kannst, was dich beschäftigt. Ist das eigentlich normal? Bin ich komisch? Was soll ich tun? Hier findest du die Antwort. Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören! Auf meinem YouTube Kanal einf ... Zukunft kann man gestalten, sagen die Gründer der Offenen Gesellschaft. Im gemeinsamen Podcast was wäre wenn spielen wir regelmäßig realistische Utopien durch. WENN KINDER NICHT HÖREN - Der Podcast zum Buch für Eltern und Lehrer Wie kann man Kinder motivieren? Welche Erziehungsansätze sind gut erforscht und funktionieren wirklich? Wie führt man eine Klasse? In diesem Podcast erfahren Eltern, Lehrer und Erziehende - auf leicht verständliche Weise - die neuesten Forschungsergebnisse aus den Bereichen Pädagogische Psychologie, Erziehungspsychologie, Klassenführung und Motivationspsychologie. Für jeden, der das viele Schreien und Schimpfen leid ist. :) Mehr Informationen finden Sie im Buch "Was tun, wenn Kinder nicht hö ... Dem Klima auf der Spur: Wenn Tiere und Pflanzen auswandern (HD 1280) Pflanzen und Tiere reagieren auf vielfältige Weise auf den heutigen Klimawandel. Sie verändern ihren jahreszeitlichen Rhythmus, wachsen teils schneller, teils langsamer – und vor allem wandern sie. Die erwärmungsbedingten Migrationen ziehen Flora und Fauna überwiegend polwärts, aber die räumliche Dynamik des Klimas führt auch zu ganz anderen Wanderrouten. Der Vortrag von Prof. Wolfgang Kießling zeigt Vorhersagen, wohin und über welche Routen Pflanzen und Tiere im 21. Jahrhundert wandern werd ... Wenn der Job stinkt Hey ich bin Dominik und ich bin der Meinung meine Generation quält mehr und mehr das selbe Problem. Alle sind irgendwie unzufrieden mit dem was sie tun oder wissen nicht wofür sie es tun... Mir ging es genauso! Das will ich jetzt ändern! In diesem Podcast erzähle ich meine Geschichte und lege offen was ich nun tun möchte um mein Leben, meine Karriere so zu verändern, dass ich am Ende nicht sagen muss „hätte ich mal“. Viel Spaß dabei! Rechtschreibschwierigkeiten - Späte Förderung (2/2) 29:57 Eine große Stärke unseres Gehirns ist die Fähigkeit, aus vielen Einzelbeispielen allgemeine Regeln zu generieren und diese auch anzuwenden. Somit werden viele Rechtschreibmuster und Rechtschreibregeln beim allgemeinen Schriftsprachgebrauch quasi nebenbei mitgelernt.Allerdings gelingt dieses unbewusst ablaufende (implizite) Lernen bei weitem nicht i… Rechtschreibschwierigkeiten - Späte Förderung (1/2) 26:38 21d ago 26:38 Häufig suchen Eltern von Kindern mit massiven Rechtschreibschwierigekeiten erst dann nach zusätzlichen Unterstützungsangeboten, wenn frühe Fördermaßnahmen (z.B. Förderung der phonologischen Bewusstheit) nicht mehr ihre volle Wirkung entfalten können.Späte Förderbemühungen (ab ca. 4. Klasse) sind mit ungleich mehr Aufwand verbunden. Sie basieren wen… Sollte man Schüler mit Geld motivieren? 25:37 Viele Schüler kennen das Belohnungssystem aus eigener Erfahrung: Für jede gute bzw. sehr gute Note gibt es einen kleinen Geldbetrag von den Eltern oder z.B. den Großeltern. Welche Auswirkungen ein solches Vorgehen hat, wurde in den USA durch eine gigantische Studie evaluiert. Beim Earning by Learning-Programm wurden insgesamt 6,3 Millionen Dollar a… Über den (Un-)Sinn des Sitzenbleibens 25:50 Nahezu jeder 4. Schüler hat in Deutschland im Alter von 15 Jahren mindestens einmal eine Klasse wiederholt.Doch was bringt der sogenannte "Schuss vor den Bug"? Führt er wirklich zur erhofften Kursänderung oder bringt er das Schiff letztlich vollständig zum kentern?Zu kaum einem anderen Thema ist die Datenlage so eindeutig: Sitzenbleiben stigmatisie… Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Warum wir den Legasthenie-Begriff abschaffen sollten 23:33 Noch immer wird vielerorts die althergebrachte Legasthenie-Diagnostik durchgeführt. Vereinfacht ausgedrückt hat aufgrund dieser Testungen Legasthenie, wer Probleme beim Lesen und/oder Rechtschreiben hat, aber gleichzeitig eine normale oder auch überdurchschnittliche Intelligenz besitzt. Die Leidtragenden sind häufig jene Schüler, die zwar Probleme … Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Prävention und frühe Förderung 37:20 In einem Punkt sind sich fast alle Forscher und Praktiker einig:Je früher gefördert wird, desto besser!Wenn (drohende) Lese-Rechtschreibschwierigkeiten frühzeitig erkannt und mit entsprechenden Fördermaßnahmen "bekämpft" werden, sind Erfolgserlebnisse schon mit relativ geringem Aufwand zu erreichen.Doch welche Prävention bzw. Förderung macht Sinn?W… Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Das Ursachenpuzzle (2/2) 28:41 Auch wenn der Einfluss der Gene nicht zu unterschätzen ist (ca. 50%), so gibt es doch eine Reihe von Umwelteinflüssen, die im Verdacht stehen, das Auftreten von L-R-Schwierigkeiten zu begünstigen.Jene Faktoren genauer unter die Lupe zu nehmen, lohnt sich besonders, da wir auf sie (im Gegensatz zur genetischen Anlage) verändernd einwirken können.Im … Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Das Ursachenpuzzle (1/2) 31:56 Wie kommt es überhaupt zu massiven Lese-/ Rechtschreibschwierigkeiten?Die Liste der verdächtigten Faktoren ist ellenlang. Wie so häufig in der Psychologie gibt es nicht die eine Ursache, sondern ein ganzes Bedingungsgefüge (Multideterminismus). Im Fokus des ersten Teils des Ursachenpuzzles stehen: -> Der Einfluss der Gene -> (vermeintliche) visuell… Die Psychologie des Lesens (2/2) - Die Bedeutung des Vorwissens 27:58 Was passiert in unserem Kopf, wenn wir lesen? Handelt es sich beim Lesen wirklich nur um eine Entnahme von Bedeutungen (bottom-up-Prozesse)? Bei weitem nicht! Ob und wie wir Texte verarbeiten bzw. verstehen, hängt vor allem von unseren erfahrungsabhängigen Wissensstrukturen (kognitiven Schemata) ab. Je größer unser Vorwissen, desto leichter fällt u… Eine demokratischere Demokratie? 43:28 Wir leben in einer Demokratie, in der alle mitbestimmen können. So zumindest in der Theorie. In der Praxis gibt es noch viel zu tun. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/politik/was-waere-wenn-demokratie Die Psychologie des Lesens (1/2) - Der Matthäus-Effekt 21:53 Deutschland gehört zu den 7 Ländern, deren Schüler seit PISA 2000 einen signifikanten (wenn auch wirklich sehr geringen!) Zuwachs in der Lesekompetenz ihrer Schüler zu verzeichnen haben.Verbesserungen sind allerdings auch dringend notwendig, schließlich ist Lesen die Kulturtechnik schlechthin, mit der wir uns Wissen aneignen. Wissen bzw. Vorwissen … Gemeinsam Probleme lösen - Warum es gut ist, einen Plan B zu haben. 31:11 Allzu häufig enden reaktive Erziehungsgsversuche bezgl. Hausaufgaben, Zimmer aufräumen oder Zähne putzen in heftigen Auseinandersetzungen. Eltern drohen mit Strafe - Kinder reagieren mit Trotzreaktionen (Reaktanz) und Beleidigungen. Im Nachhinein ist das schlechte Gewissen (kognitve Dissonanz) auf beiden Seiten groß - besonders wenn es sogar zu Han… Classroom management (4/4) - Schwierige Fälle 30:47 Die meisten "Disziplinprobleme" lassen sich mit den bereits kennengelernten Regeln der Klassenführung in den Griff kriegen. Was jedoch wenn die Fronten bereits verhärtet sind?Sollten wir Schüler, die immer wieder negativ auffallen, wirklich bestrafen oder ignorieren?Sowohl verhaltensanalytische (z.B. erwünschtes Verhalten verstärken) als auch human… Classroom management (3/4) Plädoyer für den konsequenten Umgang mit Regeln 27:50 Obwohl kaum jemand bestreiten würde, dass Regeln sehr hilfreich sein können, so fällt es doch häufig schwer, diese zu etablieren. Zu oft kapituliert man vor dem vermeindlich großen Widerstand, der sich erhebt, wenn man Regeln durchzusetzen versucht.Wenn wir jedoch Regelverstöße tolerieren, dann heißt das für den einzelnen Schüler: "Naja, wenn sich … Classroom management (2/4) oder wie führt man eine Klasse? 31:39 Was macht gute Klassenführung aus? Lange haben sich Forscher an dieser Frage die Zähne ausgebissen. Viele zunächst plausibel klingenden Erklärungen hielten einer empirischen Überprüfung nicht stand. Weder fand man ein besonders geeignetes Lehrer-Persönlichkeitsmuster, noch wurde die Annahme bestätigt, dass die Art, wie streng ein Lehrer die Schüler… Classroom management (1/4) - Warum wir mehr darüber wissen sollten... 24:25 PISA, DESI und viele andere Studien haben gezeigt: Kaum ein anderes Unterrichtsmerkmal hängt so konsistent mit Leistungsniveau und Leistungsfortschritt zusammen wie die Fähigkeit des Lehrers die Klasse zu führen.Logisch: Wenn andauernd Quatsch gemacht wird und der Geräuschpegel unangenehm hoch ist, fällt es einem Schüler schwer sich zu konzentriere… Der "overjustification effect" oder zerstört Belohnung die intrinsische Motivation? 26:03 5M ago 26:03 "Earning by Learning" heißt ein in den USA durchgeführtes Programm, bei dem Schüler für's Lesen lernen bezahlt werden. Um eine intiale Motivation herzustellen sind Belohnungen sicherlich sehr effektiv. Was passiert jedoch wenn diese extrinsischen (von außen kommenden) Belohnungen abgesetzt werden? Können Belohnungen auch nach hinten losgehen und ei… Wie lobt man richtig? 20:03 Beim Loben kann man doch nichts falsch machen, oder?"Du bist ein Riesentalent." "Du bist ja so begabt." Warum solche gutgemeinten Formen des Lobens vielleicht nicht ideal sind, wurde in den letzten beiden Episoden schon angesprochen.Worauf sollten wir noch achten, wenn wir anderen - in unserem Fall natürlich Schülern - unsere Anerkennung zu Teil we… Der Schlüssel zur Motivation? (2/2) - Lernen lohnt sich! 30:39 Der Glaube, dass Veränderung bzw. Wachstum kaum oder gar nicht möglich ist, kann dazu führen, dass man angesichts eines verhauenen Tests versucht, sich beim nächsten mal eher durchzumogeln versucht (z.B. durch Spicken), anstatt einfach mehr zu lernen. Denn wenn meine Intelligenz unveränderbar ist, dann lohnt es sich ja nicht zu lernen... Aber ist e… Der Schlüssel zur Motivation? (1/2) - Die Forschung der Carol Dweck 27:41 Menschen unterscheiden sich in ihrer Fähigkeit Rückschläge und Niederlagen zu verkraften. Was für den einen ein lehrreicher Fehler ist, versetzt den anderen wochenlang in ein Gefühl der Hilflosigkeit. Wie kommt dieser Unterschied zustande? Und warum sind manche Menschen eher daran interessiert einen guten Eindruck zu hinterlassen (performance goal … Moralpredigt vs. Man wird wie man gesehen wird... 19:34 "Ihr solltet euren Klassenraum sauberhalten." "Ihr solltet besser zuhören." "Ihr solltet mehr tun für Mathematik. Mathe ist wichtig!" Häufig verbringen Lehrer und Eltern viel Zeit mit solchen "Moralpredigten". Aber bringen sie überhaupt etwas?Studien legen nahe, dass es sicherlich effektivere Vorgehensweisen gibt.keywords: Müllentsorgung - baseline… was wäre wenn | Gesundheit - Eine freie Versorgung für die Zukunft? 39:24 Eine sich ändernde Gesellschaft braucht mit der Zeit auch eine Gesundheitsversorgung, die sich an die neuen Verhältnisse anpasst. Wie das gelingen könnte, zeigt die aktuelle Ausgabe von „was wäre wenn“. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-gesundheit Der Rosenthal-Effekt (Teil 3) - Verhängnisvolle Aussagen 26:15 "Du bist wohl nicht auf der richtigen Schule." "Eine blinde Henne findet auch mal ein Korn." "Sitzen hier lauter Idioten?"... Solche Aussagen können sich geradezu in unser Gedächtnis einbrennen und der Anfangspunkt einer negativen self-fulfilling prophecy sein. Aber: Es ist es auch möglich einem Kind eine positive Vision mit auf den Weg zu geben. W… Der Rosenthal-Effekt (Teil 2) - Free your mind 25:47 Unter anderem über ein Pferd das kleinste Körpersignale lesen konnte und einen Psychologen, der es ihm gleich tat... Was wir einem Schüler zutrauen, schlägt sich auch in unserer Körpersprache ihm gegenüber nieder. Von welchen fehlgeleiteten Erwartungen sollten wir "unseren Geist befreien", um nicht verhängnisvolle (nonverbale) Rückmeldungen zu gebe… Der Rosenthal-Effekt oder man wird wie man gesehen wird... 35:10 7M ago 35:10 Einer der mächtigsten und eindrucksvollsten psychologischen Effekte die es gibt. Wenn ich einen Schüler für besonders begabt halte, bekommt dieser von mir auch eine besondere Behandlung (besondere Hilfestellungen, häufigeres Zunicken/Zulächeln). Das führt dazu, dass er immer mehr an sich und seine Fähigkeiten glaubt. Er wird besser, wodurch ich in … was wäre wenn | Demokratieförderung - Von Staat und Stiftungen 44:01 Derzeit wird viel über die Demokratieförderung durch den Staat diskutiert. Denn: Vielen Initiativen drohen Kürzungen. Auf der letzten Konferenz der Offenen Gesellschaft haben zivilgesellschaftliche Organisationen über die Bedeutung von und Alternativen zur staatlichen Förderung diskutiert. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft… was wäre wenn | Arbeit und Technologie - Technologie als Chance 37:27 Neue Technologie, Künstliche Intelligenz und Roboter werden unsere Arbeitsplätze verändern. Sara Steinert fragt: Was wäre, wenn uns Technologie die Arbeit abnähme – im positiven Sinne? Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-arbeit-und-technologie Bin ich Schuld daran, dass ich single bin? 17:49 9M ago 17:49 Folge 26 Sabotieren wir uns vielleicht selbst? Sind wir in Wirklichkeit die, mit der Bindungsangst? Ich teile meine aktuellen Gedankengänge mit euch. Werbung: Danke an eis.de, die diese Folge gesponsert haben! Mit inka30 bekommt ihr 30% auf das gesamte Sortiment (außer auf den Kalender und Sonderangebote). Ab 79,99€ versandkostenfrei gibt es dort a… Motivation: Trau dich! Angst bekämpfen 13:41 10M ago 13:41 Folge 25 Manchmal sind wir selbst unser größter Feind. Wir tragen so viel unergründetes Potenzial in uns, welches wir jedoch nicht nutzen, weil wir uns selbst im Weg stehen. Du kannst jederzeit neu starten! Heute ist dein Tag! Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spoti… was wäre wenn | Schule von morgen - Wie sieht bessere Bildung aus? 49:57 10M ago 49:57 Die Welt ändert sich rasant – doch in den meisten Schulen hierzulande sieht es aus wie vor 30 Jahren. Was muss getan werden, um Schulen und den Unterricht fit für die Zukunft zu machen? Dieser Frage geht Sara Steinert in dieser Folge von „was wäre wenn“ nach. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-schule-von-morg… was wäre wenn | Human Rights Film Festival - Filme, die die Welt verändern 38:41 Können Filme echten gesellschaftlichen Wandel anstoßen? Sara Steinert hat sich auf dem Human Rights Film Festival in Berlin umgehört. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/politik/was-waere-wenn-human-rights-film-festival was wäre wenn | Utopien als Beruf - Wer Visionen hat, sollte nicht zum Arzt gehen 40:22 In der neuen Folge von „was wäre wenn“ spricht Sara Steinert mit zwei Gästen, deren Job es ist, Utopien zu entwickeln. Anne Pinnow und Kai Kuhnhenn vom „Konzeptwerk Neue Ökonomie“ wollen mit ihrer Arbeit zeigen, wie befreiend Utopien für die Zukunft sein können. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-utopie-als-b… was wäre wenn | Klimastadt - Von Bürgerbeteiligung und Klimaschutz 43:54 1y ago 43:54 was wäre, wenn … Städte zu einer positiven Klimabilanz beitragen würden? Sara Steinert hat mit zwei Experten gesprochen und herausgefunden, wie das Leben in der Stadt klimaneutral werden könnte. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-klimastadt was wäre wenn | Soziale Netzwerke - Gemeinschaftsgut Social Media? 42:03 Was wäre, wenn … soziale Netzwerke den Nutzerinnen und Nutzern gehören würden? Sara Steinert spricht mit Georg Diez über Blockchain, digitale Freiheit und Alternativen zu Facebook & Co. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/digital/was-waere-wenn-soziale-netzwerke was wäre wenn | Kostenloser Nahverkehr - Freie Fahrt für alle! 40:51 Was wäre, wenn … der öffentliche Nahverkehr gratis wäre? Bisher zahlen wir für jede Fahrt mit Bahn, Bus oder Tram. In der neuen www-Folge geht Sara Steinert der Frage nach, ob das unbedingt so sein muss. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-kostenloser-nahverkehr… was wäre wenn | Hoffnung für ein neues Europa - In Vielfalt geeint? 42:07 Was wäre, wenn … wir Europa neu gestalten würden? Pünktlich zur Europawahl redet Sara Steinert mit ihren Gästen über Hoffnungen und Ideen für ein besseres Zusammenleben auf dem zweitkleinsten Kontinent der Welt. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-hoffnung-fuer-ein-neues-europa… was wäre wenn | Was bedeutet Feminismus heute? - "Leider immer noch notwendig" 31:53 Was wäre, wenn … Feminismus nicht mehr nötig wäre? Sara Steinert, Gilda Sahebi und Raven Musialik stellen sich eine Welt vor, in der nicht mehr aufgrund des Geschlechts diskriminiert wird. Und sie diskutieren, was Feminismus heute noch bedeutet. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-feminismus-heute… Work and Travel: Fails, Tipps & Tricks 29:44 Folge 24 Goodbye Deutschland, hello Abenteuer! Von einem Auslandsaufenthalt träumen viele, aber wie finanziert man das eigentlich? Was erwartet einen alles? Wie findet man schnell Anschluss? Werbung: Wer reist, verbringt viel Zeit in Bussen, Zügen und Flugzeugen. Bestes Mittel gegen Langweile: BookBeat, die App mit der so viele Hörbücher im Monat h… was wäre wenn | Eine Welt ohne Gefängnisse - "Respekt statt Stigmatisierung" 36:03 Was wäre, wenn … es keine Gefängnisse gäbe? Sara Steinert und Georg Diez diskutieren über Alternativen zum Strafvollzug. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-eine-welt-ohne-gefaengnisse was wäre wenn | Neuer Podcast mit der „Offenen Gesellschaft“ - "Das Utopie-Vakuum füllen" 16:02 „Zukunft kann man gestalten“ – sagen die Gründer der „Offenen Gesellschaft“. Im gemeinsamen Podcast „was wäre wenn“ spielen wir nun regelmäßig realistische Utopien durch. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-podcast-zur-offenen-gesellschaft Was, wenn ich mich nicht traue? 2.0 (Blind Date am Flughafen) 21:26 Folge 23 Wie bekommt man eigentlich Eier aus Stahl? Wie schafft man es, einfach mal die Arschbacken zusammenzukneifen und sich was zu trauen? Ich erzähle euch von meiner Sucht nach Adrenalin und wie ich es schaffe, mich selbst zu neuen Abenteuern zu motivieren! Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unte… Selbstoptimierung bis zum Burnout 22:14 Folge 22 Meditation, Produktivität, Yoga, Mindfulness, Bullte Journals, etc. Das sind eigentlich alles Dinge, die unser Leben verbessern sollen, aber sind diese Übungen am Ende des Tages wirklich hilfreich oder stressen sie uns nicht doch eher? Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, f… Was, wenn ich mich in die Falschen verliebe? 18:53 Folge 21 Ich würde diese Folge gerne "Was, wenn ich eine dumme Kartoffel bin?" nennen. Ich erzähle euch nämlich von meinem peinlichen Mantra bereit für eine Beziehung zu sein und wie ich es daraufhin geschafft habe, mich der Reihe nach in einen Blödmann nach dem anderen zu vergucken. Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schr… Was, wenn ich antriebslos bin? (Mehr Motivation) 19:51 2y ago 19:51 Folge 20 Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören!Von einfach inka: deine virtuelle große Schwester Was, wenn ich ausziehe? || Ich ziehe nach Köln! 18:19 Folge 19Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören!Von einfach inka: deine virtuelle große Schwester Sex mit dem besten Freund, single sein und Fernbeziehungen... || Dr. Inka 20:07 2y ago 20:07 Folge 18 Wer soll Dr. Sommer sein? Heute gibt's Dr. Inka! Ihr habt mir eure Kummerkasten-Fragen geschickt und ich gebe euch Ratschläge rund um das Thema Beziehung. Ein bisschen gemein bin ich auch noch. Was will man mehr? :D Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify… Was, wenn ich alleine verreisen will? (Angst/ Meine Israelreise) 20:28 2y ago 20:28 Folge 17 Alleine reisen kann so viel Spaß machen, aber auch super viel Angst machen. Ich habe richtig vergessen, wie sehr ich die Freiheit des Alleinsein genieße und diese in meinem letzten Urlaub wiederentdeckt. Wie konnte ich nur vergessen, wie viel Spaß das macht? Außerdem erzähle ich euch von der ein oder anderen Anekdote und gebe euch meine Ti… Was, wenn ich nicht heterosexuell bin? Mit Lisa Sophie Laurent 30:58 Folge 16Folgt Lisa: https://www.youtube.com/user/ItsColeslawSchickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören!Von einfach inka: deine virtuelle große Schwester Was, wenn ich in einen Bad Boy verliebt bin? 19:09 Folge 15 Kennst du dieses Gefühl? Du lernst einen Typ kennen, der ein Benehmen an den Tag legt, das dich eigentlich abschrecken sollte. Du weißt, dieser Typ bedeutet Ärger und doch kannst du nicht aufhören an ihn zu denken. Doch warum stehen wir eigentlich so oft auf Bad Boys? Und kann man das rational begründen? Verlosung: Gewinne die komplette Bu… Was, wenn ich nicht mehr leben will? (Suizid) 27:17 Folge 14 Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen. Dabei gibt es so viele Gründe für das Leben! Heute rede ich mit Anna von U25 über dieses Thema. Was kann ich tun, wenn ich merke, dass es einem meiner Freunde nicht gut geht? Wie kann ich helfen? Diese und weitere Fragen beantworten wir dir heute. Holt euch Hilfe: http://www.u25.…
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q-de-2203
Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
Unterstützung « Merlins Blogwelt Wetterstation außer Betrieb vom 24. Dezember 2018 16:04 Merlin Themenbereich(e): Wuppertal-Wetter 6 Kommentare 178 Die Wetterstation ist außer Betrieb! Wie wir schon berichteten, hat unsere Wetterstation vor 3 Tagen angefangen, verrückt zu spielen. Wir haben daraufhin, extreme Fehlersuche betrieben. Es wurden: die Basisstation resettet und Speicher gelöscht, Auslesesoftware auf dem PC deinstalliert und neu installiert, die Batterien im Sender ausgewechselt und der Sender resettet. Das alles führte leider zu keinem Erfolg, sie liest keine Wetterdaten mehr aus, sie läßt sich nicht mal mehr konfigurieren. Nach ca. 4,5 Jahren hat sie nun leider scheinbar ihr Leben ausgehaucht. Da ich aktuell ohne Arbeit bin, sitzt das Geld für eine neue Wetterstation auch nicht locker. Da wir in der Vergangenheit einiges an Kosten für die Blogwelt hatten und uns bisher niemand finanziell unterstützt hat, kann im Moment keine neue Wetterstation gekauft werden. Bis auf Weiteres sind also keine Wetterdaten mehr abrufbar. Sorry, aber ohne eure Hilfe ist wettertechnisch Schicht im Schacht! Tags: Ausfall, außer Betrieb, keine Wetterdaten, Leben ausgehaucht, Unterstützung, Wetterstation Teilen Fabrikgebäude Basisstation defekt Hover mitrollend Seitenmenüs Homeoffice Tag- und Nachgleiche Land der 1000 Vulkane DNS-Server Festnahme Hitzerekord Vohwinkler Str. 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q-de-2203
Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
Kundgebung für Meinungsfreiheit in Hannover | PI-NEWS Vorheriger BeitragSchulprojekt von Wirklichkeit eingeholt Nächster BeitragLangenthal setzt sich über Minarettverbot hinweg germanianer 22. September 2010 at 19:46 Und die linken Gutmenschen werden auch diese Veranstaltung zur Meinungsfreiheit attakieren,weil sie an meinungsfreiheit nicht interessiert sind. ruhrgebiet 22. September 2010 at 19:46 Honnover ist leider zu weit. DanielPHoffmann 22. September 2010 at 19:50 hier ist es schon so weit, dass jemand, der sich für die Meinungsfreiheit unter Rechtenverdacht gestellt wird. Simbo 22. September 2010 at 19:53 Auch ich wäre sofort bereit da mitzumachen, aber auch für mich ist es etwas weit ! Vom Genfersee – Hannover sind es bestimmt ca 1000 km. Aber ich drücke die Daumen, dass es VIELE sind. Und wenn es in der Nähe so etwas gibt bin ich selbstverständlich dabei !! Auf keinen Fall aufgeben, weiterkämpfen. Wenn nicht jetzt etwas geschieht dann NIE !!!! KDL 22. September 2010 at 19:57 Da haben die Organisationen eine sehr schöne Homepage gebastelt. Das prägende Foto mit dem blühenden Baum ist auf den ersten Blick überraschend, aber gut gewählt. Denn der Baum steht für Leben und Wachstum und strahlt was Positives aus. Besonders der Satz „Wir lehnen vielmehr jegliche Ideologien ab, da sie den Menschen die Freiheit, die Würde und das Denken nehmen“ gefällt mir und ist genau meine Lebensmaxime. Schade, dass Hannover zu weit weg ist. Henry B. 22. September 2010 at 20:06 oiropeer 22. September 2010 at 20:06 Und sowieso: Der Mensch steht über jeder Ideologie. Kein Leben ist es wert für eine Ideologie zu sterben. Das ist meine Meinung und dazu stehe ich, denn es ist mein Recht. extrem-mike 22. September 2010 at 20:10 Für mich leider zu weit, Stuttgart, Augsburg, München, Nürnberg, Ulm oder Kempten bin ich immer dabei aber das ist mir ehrlich gesagt ein wenig zu weit. Zudem ziehe ich BPA und PI Veranstaltungen vor, da ich mit ein wenig mehr Rückhalt rechnen kann. Naja ich bin nicht so einfach zu handhaben und brauche meine Leute die mich beruhigen, durch sachliche Konversation. Annsonsten wäre ich gern dabei auch ohne „meine Leute“ aber das ist genauso wie Berlin für mich immer zu Weit. Dem Rest wünsche ich viel Spass und hoffe auf rege Beteiligung. MohaMettBroetchen 22. September 2010 at 20:12 #3 Simbo (22. Sep 2010 19:53) Ich hätte auch ca 1600Km …… Tut mir leid Brüder und Schwestern, da müßt Ihr ohne mich durch. Viel Erfolg, viel Spaß und gutes Wetter. provernunft 22. September 2010 at 20:16 Wenn es so einfach wäre, dann … A Prisn 22. September 2010 at 20:17 Die dauerbeleidigten Muslime müssen sich endlich dafür entschuldigen, dass sie unser Recht auf freie Meinungsäußerung nicht zu respektieren bereit sind. Wir müssen die Verhältnisse wieder geraderücken ! Simbo 22. September 2010 at 20:21 bei http://www.Jungefreiheit.de gelesen: Merkel bekommt Auszeichnung für deutsch-jüdische Versöhnung !!! Kann mir mal jemand sagen was DIE dazu beigetragen hat ??? Danke für eventuelle Informationen, ich lasse mich gerne belehren !! Einfach nur noch PEINLICH dieses ganze Theater !! Wobei ich natürlich absolut nichts gegen deutsch-jüdische Versöhnung einzuwenden habe !! Aber was hat Merkel damit zu tun ???? WissenistMacht 22. September 2010 at 20:22 Der Demo viel Erfolg und wenn möglich ohne linksextreme Randale!! joerdie 22. September 2010 at 20:22 Die 45 km bis zum Treffpunkt schaffe ich schon. Es wäre schön, wenn sich in Hannover eine PI-Gruppe etablieren würde. joghurt 22. September 2010 at 20:29 In kaum einer Zeit wurden die Christen so stark verfolgt wie in der Gegenwart. Juckt das die KommunistenpreSSe in Deutschland vielleicht ? Simbo 22. September 2010 at 20:32 #14 joerdi GUT SO !! 45 km oder etwas mehr wären auch für mich kein Problem. Nehmen Sie anstatt mich einfach noch jemanden mit. Westfale 22. September 2010 at 20:36 #11 A Prisn (22. Sep 2010 20:17) Mir machen da die Linksfaschisten teilweise viel mehr Sorgen. Wenn wir Deutschland wieder in den Griff bekommen wollen, müssen wir den Linksfaschismus in diesem Land rigoros bekämpfen. Die Bitte hätte ich auch an PI. Es muss hier noch viel mehr über die „anti“FA und die Linke/PDS/SED berichtet werden. Salahadin 22. September 2010 at 20:37 Ich kann eine MFG aus Bad Eilsen anbieten hypnosebegleiter 22. September 2010 at 20:44 „Wir fordern Ehrlichkeit und Transparenz von unseren politischen Institutionen und den Medien.“ Dieses Demonstrationsziel ist auch das meine. Ich grüße alle, die sich auf den Weg nach Hannover machen. http://demo2409hannover.wordpress.com/2010/09/20/demonstration-fur-die-meinungsfreiheit-am-24-09-2010-um-18-00-in-hannover/#comment-5 nowa45 22. September 2010 at 20:46 Der Vorsitzende des Jüdischen Museums in Berlin, Michael Blumenthal, hob Merkels Bemühen und das Verhältnis der Deutschen zu Israel und den Juden in der übrigen Welt hervor und würdigte ihre entschiedene Haltung zu Thilo Sarrazins These vom „jüdischen Erbgut“. Vielleicht eint sie, dass beide das Buch nicht gelesen haben. Die Israelis selbst haben da eine andere Meinung 🙂 x-raydevice 22. September 2010 at 20:50 Achtung, Hannover ist ein Zentrum der Menschenverachtenden Islamfaschisten. Bitte nehmt euch auch Erste Hilfe Material mit. Den bereits praktizierten Steinwürfen auf Menschen können auch Messerattacken und verdeckter Schusswaffengebrauch gegen Menschen folgen. Auf jeden Fall Handys mitnehmen um Rettung anzurufen. peterpan99 22. September 2010 at 20:51 Na das passt doch mal gut zum Thema Meinungsfreiheit, gerade auf Bild Newsticker gelesen! …da hat der Volksabwickler Trittin, der sich nicht mal von den Morden der RAF distanzieren möchte, mal seine eigene bittere Medizin zu kosten bekommen! Ja Herr Trittin, so schnell geht das heute selbst der Nazi zu sein, hahahahaha! …also das sollte doch echt ne PI Story wert sein! Mittwoch, 22. September 2010, 20:11 Uhr Farb-Anschlag auf Jürgen Trittin Hannover – Grünen-Bundesfraktionsvorsitzende Jürgen Trittin ist in Hannover (Niedersachsen) von einem Maskierten mit weißer Farbe überkippt worden. Er stand auf der zentralen Bühne der Theaterinszenierung „Freie Republik Wendland“ auf dem Ballhofplatz. Dort hatte gerade eine Podiumsdiskussion zum Thema „Ideale versus Realpoliti“ begonnen hatte, als er angegriffen wurde. Der Maskierte flüchtete nach der Tat und blieb zunächst unerkannt. Als es Trittins Diskussionspartnerin, die selbst ernannte Vollzeitaktivistin Hanna Poddig, ablehnte, sich von dem Farbanschlag zu distanzieren, brach der Grünen-Politiker die Diskussion ab und verließ die Bühne. „Körperliche Gewalt kann keine Basis einer Diskussion sein und ich kann mit niemandem diskutieren, der körperliche Gewalt gegen mich gut findet“, sagte Trittin vor seinem Abgang islamistmuell 22. September 2010 at 20:56 Dr.Vollgas 22. September 2010 at 20:56 OT, zum Thema Ex-Muslima Apfeldings bei Kreischberger: Nochmals für die beiden die mir Hass und irgendetwas braunes unterstellen wollen: 1. Bitte bleiben Sie sachlich und unterlassen Sie Unterstellungen, das gibt es schon genug von den Linken. 2. Nehmen Sie zur Kenntnis, daß falsche Angaben im Einbürgerungsverfahren zur Aberkennung der Staatsbürgerschaft führen. Das wendet die Parteien-Diktatur rechtswidrigerweise natürlich nicht auf die bevorzugten Südländer an. (Migrantenbonus) Das gilt für alle die dadurch die Staatsbürgerschaft erlangt haben, auch die Kinderchen. 3. Durch Zeitablauf Ausländern die Staatsbürgerschaft zu schenken war schon bei den Jugoslawen ein Fehler, die sind mittlerweile auch alle Deutsche und gehen hier nicht mehr weg, obwohl der Krieg längst vorbei ist und unsere Soldaten ihre Heimat wieder aufgebaut haben. In Deutschland lebt es sich halt bequemer. Hier wird der gleiche Fehler wie bei den Türken in den 60er Jahren begangen. 4. Frau Apfeldings wird die Kosten, die Deutschland durch die Inhaftierung ihrer Familie hat und die Kosten ihres angeblichen Medizinstudiums, das der Deutsche Steuerzahler bezahlt hat, niemals wieder zurückzahlen können, selbst wenn sie denn jemals in diesem Beruf arbeiten sollte. Selbst diese, von vielen einfachen Gemütern für gutgeheißene Einwanderung erbringt die von ihr verursachten Kosten nicht. Das ist schlecht und gehört abgestellt. hypnosebegleiter 22. September 2010 at 20:58 @ 21 x-raydevice Ja, x-raydevice. Selbstschutz ist angebracht. Ich bin mir aber auch sicher, daß die Polizei den Herausforderungen gewachsen ist. Dennoch — über Hannover schwebt der Ungeist des Bevölkerungspräsidenten…. Simbo 22. September 2010 at 21:00 #20 nowa 45 Ja da haben Sie bestimmt recht ! Das Buch nicht gelesen und urteilen, sowas von daneben. Übrigens muss ich zum jüdischen Gen noch etwas sagen. Das war meiner Meinung von Sarrazin bestimmt nicht negativ sondern eher positiv bei mir rübergekommen. Wer kann schon etwas gegen gute Gene haben ??? Also diese Gen-Debatte war wieder einmal ein Schuss in die falsche Richtung. Hausener Bub 22. September 2010 at 21:00 Viel Erfolg nach Hannover wünsche ich ! Wenn die verirrte Anti-ohne-Fa auf der immer vergeblicheren Suche nach „Nazis und Faschisten“ aufläuft, gegenseitig einhaken und ausschließlich „Wir sind das Volk“ rufen. Diskutieren kann man mit den rotlackierten Nazis und ehemaligen Meinungsbesitzern nicht. Wenn möglich Blumen zum verteilen mitnehmen und mögliche Aggressionen sowie Gewalttaten von Linksextremisten konsequent filmen und die Aufnahmen nach Kopieren und Veröffenlichung im Netz der Polizei für die Strafverfolgung aushändigen. Das Volk und die Polizei wollen die Gesichter der militanten Feinde der Meinungsfreiheit sehen. Stichwort Meinungsfreiheit – die Mohammed-Karikaturen werden am 30. September erneut veröffentlicht: http://edition.cnn.com/2010/WORLD/europe/09/22/denmark.mohammed.cartoon/index.html (CNN) — The cartoons of the Prophet Mohammed that sparked protests worldwide four years ago will be republished in a new book soon. Staffers at Danish newspaper Jyllands-Posten said the cartoons will be in a book created by cultural editor Flemming Rose and will be titled „The Tyranny of Silence.“ vivaeuropa 22. September 2010 at 21:04 In Schweden wollen „Demokraten“ und Linke auf die Straße gehen, um gegen den „Einzug rechtsextremer ins Parlament“ zu protestieren. Geht es eigentlich noch undemokratischer? Ich meine, diese Partei wurde gewählt. Demokratisch. Und sie hat sich nicht strafbar gemacht (wehrhafte Demokratie). So langsam müssen doch den Menschen ihre Denkfehler auffallen. Ich war ja selber mal links. Und ich ärgere mich auch darüber, das damals nicht durchblickt zu haben. Aber heute muss man ja mehr als Blind sein, um das undemokratische Verhalten der Eliten zu sehen. Irgendwie kann das doch nicht sein, dass in Europa mit seinem hohen IQ noch so viele noch nicht die Wiedersprüche sehen. Simbo 22. September 2010 at 21:04 #22 islamitmuell Wieso habe ich da kein Mitleid ??? 3x dürfen Sie raten !!! nowa45 22. September 2010 at 21:05 Genauso sieht man das mit den Genen in Israel, die sind dort verwundert über die Diskussion bei uns. sosheimat 22. September 2010 at 21:13 Soweit ist man in Wiens Schulen – Lehrer brauchen Dolmetscher!!! MohaMettBroetchen 22. September 2010 at 21:13 #27 vivaeuropa (22. Sep 2010 21:04) Diese Leute, die keine demokratischen Meinungen akzeptieren, gibt es nicht nur in Schweden. Simbo 22. September 2010 at 21:14 #29 nowa 45 Genauso habe ich das auch mitbekommen. Sogar der Botschafter von Israel stärkte Sarrazin den „Rücken“. unbedingt anschauen, den Vortrag von Dr. Radditz ! Hier auf pi-news zu sehen, es lohnt sich !!! WahrerSozialDemokrat 22. September 2010 at 21:16 „Ich bin nicht rechts, nicht links! Ich bin einfach nur geradeaus! Bin hier geboren, bin hier zu Haus!“ (Mia/ NHA) Ich lade alle ein, Deutsche zu werden! Doch wer Meinungsfreiheit unter Vorbehalt stellt, wegen Scharia, Rechts oder Links, den lade ich auch gerne wieder aus! Das erlaube ich mir einfach… WahrerSozialDemokrat 22. September 2010 at 21:17 nowa45 22. September 2010 at 21:18 Simbo : warum in die Ferne schweifen ….. http://www.pi-news.net/2010/09/israel-unterstuetzt-sarrazin/#more-156148 lorbas 22. September 2010 at 21:18 Einer von vielen Gründen warum ich PI-ler bin. Heute Abend an der Tankstelle. Ich stehe mit dem Motorrad an der Zapfsäule, an der Zapfsäule links und rechts von mir jeweils zwei Angehörige der Kamel-treibenden-Zunft. Über meinen Kopf hinweg wird sich mit Salamalei-dingsda begrüßt. Dabei Ernte ich verächtliche Blicke. Kulturelle Bereicherung stelle ich mir anders vor, ich habe sie aber nie gewünscht, auch wurde ich nie gefragt ob ich sie möchte. Man fühlt sich Fremd in der eigenen Stadt. Deutschland schafft sich ab, jeden Tag ein Stückchen mehr. 🙁 DMH 22. September 2010 at 21:19 Bin auch dabei. Wegen etwaiger Antifanten habe ich wenig Bedenken – soweit ich gehört habe, erfolgt die Demonstration in enger Absprache mit der Polizei. Freue mich, so manchen E-Mail-Kontakt am Freitag auch persönlich kennenzulernen! lorbas 22. September 2010 at 21:20 #33 WahrerSozialDemokrat (22. Sep 2010 21:17) „Deutschland ist mein Vaterland! Bin hier geboren, bin hier zu Haus!” 🙁 Lies mal bitte #35 lorbas Gruß. Oliver 22. September 2010 at 21:24 Kieler werden dabei sein. Mit Kindern und Kerze. Schweinebraten_ 22. September 2010 at 21:25 Farbanschlag auf Jürgen Trittin: Richard A. 22. September 2010 at 21:26 Zu Sarrazin! Aktuelle >Schweizerzeit< vom 24. September 2010 Lieber lesen statt unbesehen diffamieren Dies veranlasst die «Schweizerzeit», Auszüge aus Sarrazins Buch im Wortlaut zu präsentieren. Der Leser mag entscheiden, ob die sachliche Auseinandersetzung mit Sarrazin wirklich überflüssig ist: http://www.schweizerzeit.ch (siehe: Sarrazin im Wortlaut) nowa45 22. September 2010 at 21:27 Beste Grüsse nach Hannover, meiner Geburtsstadt 😉 Viel Erfolg wünsch ich Euch. Eigentlich müssten sich Tausende an solchen Veranstaltungen beteiligen, ich bin immer erschüttert, wenn ich sehe, wie zögerlich solche Grundrechte eingefordert werden, traurig. Aber die Hoffnung bleibt : es werden immer mehr !! MohaMettBroetchen 22. September 2010 at 21:28 #26 Hausener Bub (22. Sep 2010 21:00) Eheeehhhh, nicht „wir sind das Volk“ rufen. Der Ruf muß lauten: „Nazis raus“. Die Gesichter der Linken und Mohamedaner müßt ihr mal sehen. 😉 r2d2 22. September 2010 at 21:29 Online wären bestimmt so einige PI-ler dabei…aber in persona niemals. moeke 22. September 2010 at 21:38 Ich ernte verächtliche Blicke, weil ich sichtbar ein Kreuz an einer Kette trage. Habe nie ein Kreuz gehabt aber jetzt trage ich es demonstratief. Bin keine grosse Christin aber eines Tages treffen wir uns alle in der Kirche: „Wir sind das Volk!“ agentjoerg 22. September 2010 at 21:39 OT aber sehr lesenswert. dem schweinchen dick werden da gehörig die leviten gelesen. Columbin 22. September 2010 at 21:41 Wir lehnen vielmehr jegliche Ideologien ab, da sie den Menschen die Freiheit, die Würde und das Denken nehmen. Simbo 22. September 2010 at 21:41 41# nowa45 Da kann ich nur zustimmen !!!!! Vielleicht gelingt es uns, das Boot noch in die richtige Richtung zu steuern. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir das Herrn Sarrazins Buch zu verdanken haben. Die Elite kommt in’s Rudern !!! Ich habe allerdings die Videos von Radditz angeschaut und bei mir sind Zweifel aufgekommen, ob wir, die für Demokratie einstehen, noch etwas erreichen können. Sieht leider nicht vielversprechend aus !! joghurt 22. September 2010 at 22:05 Farbanschlag auf Jürgen Trittin Wieso blos Farbe ? Faule Eier,wie beim Kohl joghurt 22. September 2010 at 22:07 aber eines Tages treffen wir uns alle in der Kirche: “Wir sind das Volk joghurt 22. September 2010 at 22:08 Trittin muss froh sein ,daß keine Steine fliegen Achs o ,das war ja der Fischer Jockel joghurt 22. September 2010 at 22:11 In Schweden wollen “Demokraten” und Linke auf die Straße gehen, Diese „Demokraten“ sind genauso links wie die Linken Is wie bei uns Kaffeetrinker 22. September 2010 at 22:15 Schade,24. muss ich arbeiten.Hätte mir es sonst wirklich überlegt von Kölle da hoch zu jückeln 🙂 :). WahrerSozialDemokrat 22. September 2010 at 22:16 #39 lorbas (22. Sep 2010 21:20) “Deutschland ist mein Vaterland! Deswegen habe ich ergänzt: Und ich weiß, dass es auch im Sinne von Mia ist! Unser Problem/ Schwäche ist nicht mehr zu wissen was Deutsch ist oder wofür es steht und die Nationalhymne verblasst zunehmend oder wir haben sogar Angst davor! Sobald wir von Deutsch oder Deutschland reden, entstehen reflexartig Bilder von begrenzten, schlimmen acht Jahren der Vergangenheit, von vor vier Generationen! Dabei lass ich es mal bleiben… Es gibt mehr Deutsche im Herzen, als in Deutschland je Leben werden! 😉 Es traut sich nur keiner 🙁 Und ich meine nicht das Deutschland der „acht Jahren“!!! joghurt 22. September 2010 at 22:20 #12 Simbo (22. Sep 2010 20:21) Einmal Kritik aus Israel (Yoram Ben-Zeev) und dann gleichzeitig Lob aus New York (Leo-Baeck-Institut in New York ) Die Dialektik nimmt kein Ende. joghurt 22. September 2010 at 22:22 Diese “Demokraten” sind genauso links wie die Linken Is wie bei uns (nur nennen sie sich bei uns inzwischen frech „die Mitte“) Und vor allem wollen die nur eines: Euch alle LINKEN joerdie 22. September 2010 at 22:24 Ich würde gerne die MFG am Freitag nach Hannover in Anspruch nehmen. Simon 22. September 2010 at 22:30 Hier ein Tipp an alle Demonstranten die Muslimen oder Islamfreunden begegnen sollten, die wieder einmal durch den typischen Christentum vs Islam Vergleich versuchen sollten die Verbrechen im Namen des Korans zu relativieren: Diese Menschen lassen einen erheblichen Mangel historischer Sachkenntnisse erkennen und vergleichen allzugerne Äpfel mit Birnen. Vergleicht man das Neue Testament mit dem Koran direkt, stellt sich ganz schnell heraus, dass der Koran in Sachen Gewaltaufforderungen und Intoleranz gegenüber allen Nichtmuslimen ganz klar die Nase vorn hat. Außerdem ist die Schreibweise eine völlig unterschiedliche: Während der Koran ziemlich direkte Anweisungen gibt, liest man die Bibel meist über Metaphern, Erzählungen und Anekdoten, also lässt die Bibel automatisch einen größeren Interpretationsspielraum. So und wenn das einen nicht überzeugt dann kann man , gesetzt der Annahme, dass man an der Existenz beider Religionsführer glaubt, mit einem kurzen Blick in die Biografie beider Figuren sofort erkennen, dass Jesus vergliche zu Mohammed Pazifist und Friedensstifter war. So kann man mit großer Sicherheit behaupten , dass der Ursprung des Christentums in weiten Teilen ein friedlicher war. Der Islam war schon in seinem Ursprung streitsüchtig und aggressiv , und breitete sich im Gegensatz zum Christentum nicht nur durch Missionierung aus, sondern durch Eroberungsfeldzüge und Unterwerfungen. Die blutigste Zeit im Christentum waren mit Sicherheit die Kreuzzüge, die allerdings als Rückeroberungs Kampagnen von ehemals meist christlichen Gebieten betrachtet werden können. Also hinken die Vergleiche mit dem Christentum sehr gewaltig. WahrerSozialDemokrat 22. September 2010 at 22:31 #51 WahrerSozialDemokrat (22. Sep 2010 22:16) joghurt 22. September 2010 at 22:41 Aber heute muss man ja mehr als Blind sein, um das undemokratische Verhalten der Eliten zu sehen. Irgendwie kann das doch nicht sein, dass in Europa mit seinem hohen IQ noch so viele noch nicht die Wiedersprüche sehen. LINKS = konservativ Die Linken wollen,daß alles so bleibt wie es ist,nämlich LINKS. ….also sind sie konservativ,sie konservieren die beschissenen Verhältnisse. RECHTS = revolutionär Will endlich Veränderung und eine andere Richtung. Simon 22. September 2010 at 23:00 Her Meggido 23. September 2010 at 01:28 OT – Aus dem Europa Parlament http://tiny.cc/wiiwt Indianer Jones 23. September 2010 at 02:44 Wie wäre es eigentlich mal mit einer *Onlinedemonstration*, das muß doch zu bewerkstelichen sein…. oder etwa nicht.? Um das religiöse mal abzustreifen, wäre ein Protest gegen Grüne und Linke durchaus an der Tagesordnung. 🙂 Indianer Jones 23. September 2010 at 02:53 bewerkstellingen..natürlich 😯 Indianer Jones 23. September 2010 at 02:58 oder wie das wort geschrieben wird…..mit gewissen leuten, in einen gewissen forum zu schreiben, macht wirklich grenzig,…sarrazin hatt mehr Recht ,als man es dachte. 🙄 Indianer Jones 23. September 2010 at 03:02 #66 Indianer Jones (23. Sep 2010 02:58) Das war absichtlich kleingeschrieben, mit Ausnahme dess Wortes *..Recht* Niketas von Byzanz 23. September 2010 at 08:17 #27 Hausener Bub (22. Sep 2010 21:00) Wäre gern dabei, um mein Plakat „Verräter der Meinungsfreiheit BB Wulff“ hoch zu halten! Über 7 Stunden Bahnfahrt ist halt a bisserl viel. Unbedingt den linken, pöbelnden Mob filmen! Bernd_das_Brot 23. September 2010 at 08:24 Du schreibst stolz (auf youtube) Deine Schule abgeschlossen zu haben und hörst Rap-Musik. Also, ich vermute, daß Du U30 bist. Ich finde es ok, sich generell mit Geschichte zu beschäftigen, ja es hat medial eine Verengung des Blickfeldes auf 12 (zwölf) schlimme Jahre Deutschlands gegeben. Aber die meisten gucken halt lieber RTL als Phoenix, dass heißt die Masse des TV-Publikums interessiert sich weder für Islamisierung noch für die Geschichte des 3. Reiches. Allerdings finde ich, mit ein paar Stunden Geschichtsunterricht pro Schuljahr ist es nicht getan. Man darf auch ruhig NACH der Schule nochmal ein Buch zur Hand nehmen oder zumindest für absolute Mindestbildung und als Einstieg Wikipedia konsultieren. Das würde ich Dir auch empfehlen, bevor Du im Internet Kommentare veröffentlichst. Wenn schon einfachste Fakten nicht stimmen, nimmt man Dich nicht ernst. Also, es waren 12 Jahre von 1933 – 1945: http://de.wikipedia.org/wiki/Hitler#Errichtung_der_Diktatur Bernd_das_Brot 23. September 2010 at 08:25 @ #55 WahrerSozialDemokrat (22. Sep 2010 22:16 GustavMahler 23. September 2010 at 09:40 Oh, Tritt_Ihn, das hätte mal viel früher passieren sollen, damit du mal wach wirst. Da hätte der nie mit gerechnet, denn der Ballhofplatz ist so ein gemütliches, schnuckeliges innerstädtisches Ensemble, daß einem schon beim Betreten ganz warm ums Herz wird; umso größer der Kontrast. Soll er froh sein, daß es messernder Muslim war. GustavMahler 23. September 2010 at 09:41 Hupps, da fehlt im letzten Satz das Wort „kein“. joghurt 23. September 2010 at 10:00 WahrerSozialDemokrat 23. September 2010 at 10:12 #69 Bernd_das_Brot (23. Sep 2010 08:24) Danke für den Hinweis! Aber ich denke, selbst mit den acht Jahren habe ich noch übertrieben! Aber wie ich auch schrieb „Dabei lass ich es mal bleiben…“ Denn dafür ist das hier nun wirklich das falsche Forum! Deswegen werde ich Ihre Anregung für die Zukunft beherzigen! Alles andere dient nur der Verwirrung und ob nun 4, 8 oder 12 Jahre ist dabei nun wirklich nebensächlich. Aber Sie haben Recht, bevor man Schreibt, sollte man sein Denken nachvollziehbar machen oder sich den faktisch gegeben Zahlen bzw. Daten anpassen, die für alle nachvollziehbar sind! Weiterhin bin ich Ü40! Und bevorzuge musikalisch Tschaikowsky und Dvorak und habe davon wahrscheinlich genau soviel Ahnung wie von Rap-Musik! Und mal so nebenbei, wenn Sie mich das nächste Mal belehren erwarte ich nicht vorschnelle Urteile! Richtig- bzw. Klarstellungen ist eine Sache, aber Verächtlichmachung eine Andere! Mich wundert es nur, das Sie nicht auch gleich meine Grammatik und Rechtschreibung bemängeln? Was war jetzt eigentlich noch mal das Thema? Ach ja, Meinungsfreiheit – Freiheit – Freisein…. Also, es waren 12 Jahre von 1933 – 1945! Dem ist faktisch nicht zu widersprechen! WahrerSozialDemokrat 23. September 2010 at 10:29 „Du schreibst stolz (auf youtube) Deine Schule abgeschlossen zu haben“ P.S. Bei Schulbildung steht nur: Voll durchgezogen! Wie Sie dabei auf abgeschlossen oder stolz folgern können erschließt sich mir nun wiederum nicht! 😉 Salahadin 23. September 2010 at 11:13 Hallo joerdie, wo wollen wir uns treffen? Ich schlage vor, morgen um 17.00 Uhr auf der Shell-Tankstelle in Klein Eilsen. Habe ein grünes Auto mit HH-Kennzeichen. Wenn Du in der Nähe wohnst, kann ich Dich aber auch abholen. Fieberglas 23. September 2010 at 11:22 Ich prophezeie schon mal: O-Ton linke Schmierenpresse: NAZIAUFMARSCH IM ZENTRUM HANNOVERS joerdie 23. September 2010 at 11:28 Hallo Salahadin! Termin ist OK. Bin dann um 17 Uhr auf der Tanke in Eilsen. Meine Freundin bringt mich hin. Silberner Suzuki mit SHG. klausklever 23. September 2010 at 13:09 „Deutschland sollte weitere Atomkraftwerke bauen“ Simbo 23. September 2010 at 14:32 # 77 Salahadin # 79 joerdi Finde diese Initiative schon bemerkenswert. Viel Glück für morgen abend und weiter so. Es braucht Leute wie Sie, je mehr desto besser ! Salahadin 23. September 2010 at 16:26 # an joerdi malocai 23. September 2010 at 18:10 für mich nur ein katzensprung, ich bin dabei!!! und die linken scheinen auch noch keinen wind davon bekommen zu haben. also wird das wohl eine angenehme demo.
de
q-de-2203
Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
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Apr. 2019 21:19:33 MESZ Alle Änderungen ansehen samessuB hplaR 41 eßartsgniztroL edleO 20395 :nofeleT3290695 22520 :liaM-Eed.odetne@ecivres Klangqualität: Hochauflösend Audioeingänge: Digital optisch TOSLINK, Stereo L/R RCA Konfiguration: Einzelner Lautsprecher Farbe: Schwarz Bauform: Soundbar Herstellernummer: Sounddeck100 Marke: Magnat Design: Soundbar Modell: Sounddeck 100 Verbindung: Drahtlos/Bluetooth, Kabelgebunden, Drahtlos EAN: 4018843711102 entedo Shop besuchen: entedo Ralph Bussemas Lortzingstraße 14 Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter https://ec.europa.eu/consumers/odr/ -- WEEE-Reg.-Nr.: DE 30704533 -- Batterie-Reg.-Nr.: 21006957 DE 280841214 I. Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) II. Datenschutzerklärung III. Garantiebedingungen a. Allgemeine Garantie b. Garantie Clicktronic Produkte I. Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) § 1 Geltungsbereich Diese Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, Lieferungen und sonstigen Leistungen durch entedo, Ralph Bussemas, Lortzingstraße 14, 59302 Oelde, Deutschland, gegenüber seinen Kunden beim Vertragsschluss über eBay. Abweichende Vorschriften der Kunden gelten nicht, es sei denn der Verkäufer hat dies ausdrücklich und schriftlich bestätigt. § 2 Vertragsinhalt, Vertragsabschluss (1) Der Verkäufer bietet den Kunden über eBay verschiedene Produkte, u.a. Artikel der Unterhaltungselektronik, zum Kauf an. (2) Der Verkäufer führt Auktionen stets mit der „Sofort-Kaufen“-Option durch. Für den Vertragsschluss auf eBay gilt Folgendes: • Stellt der Verkäufer mittels der Plattform eBay.de einen Artikel im sog. Festpreisformat ein, also der sog. "Sofort-Kaufen-Funktion", so gibt er ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags über diesen Artikel ab. Dabei bestimmt der Verkäufer einen Festpreis und eine Frist, binnen derer das Angebot angenommen werden kann (Angebotsdauer). • Der Kunde nimmt das Angebot an, indem er den Button „Sofort-Kaufen“ anklickt und anschließend bestätigt. Bei Festpreisartikeln, bei denen der Verkäufer die Option „sofortige Bezahlung“ ausgewählt hat, nimmt der Kunde das Angebot an, indem er den Button „Sofort-Kaufen“ anklickt und den unmittelbar nachfolgenden Zahlungsvorgang abschließt. Ein Kunde kann Angebote für mehrere Artikel auch dadurch annehmen, dass er die Artikel in den Warenkorb (sofern verfügbar) legt und den unmittelbar nachfolgenden Zahlungsvorgang abschließt. • Bei Festpreisartikeln mit einem Kaufpreis nicht über 500 Euro besteht zudem die Möglichkeit des Einkaufs als Gast, also ohne vorherige Registrierung bei eBay. Hierfür klickt der Kunde zunächst den Button „Sofort-Kaufen“ und anschließend auf der Login-Seite unter „Weiter ohne Anmeldung“ auf „Als Gast kaufen“. Nachdem der Kunde auf der Seite „Lieferadresse eingeben“ seine Daten eingegeben und auf „Weiter“ geklickt hat, muss er auf der Seite „Kauf überprüfen“ die gewünschte Zahlungsmethode auswählen und erneut auf „Weiter“ klicken. Die Bezahlung des Einkaufs als Gast kann per Kreditkarte, Lastschrift oder über PayPal erfolgen. Nachdem der Kunde alle Zahlungsdaten eingegeben hat, klickt er abschließend auf „Bestätigen und Bezahlen“. • Bei vorzeitiger Beendigung des Angebots durch den Verkäufer kommt zwischen dem Verkäufer und dem Höchstbietenden ein Vertrag zustande, es sei denn der Verkäufer war dazu berechtigt, das Angebot zurückzunehmen und die vorliegenden Gebote zu streichen. Gründe für die vorzeitige Beendigung sind hier (http://pages.ebay.de/help/sell/end_early.html) hinterlegt. • Ein Kunde kann sein Gebot nur zurücknehmen, wenn dazu ein berechtigter Grund vorliegt. (Gründe für die Möglichkeit der Rücknahme eines Gebots finden Sie hier (http://pages.ebay.de/help/policies/invalid-bid-retraction.html). Nach einer berechtigten Gebotsrücknahme kommt zwischen dem Kunden, der nach Ablauf der Auktion aufgrund der Gebotsrücknahme wieder Höchstbietender ist und dem Verkäufer kein Vertrag zustande. • Sofern eBay einen Artikel vor Ablauf der Angebotsdauer löscht, kommt kein wirksamer Vertrag zwischen dem Kunden und dem Verkäufer zustande. • Der Kunde kann seine Eingaben vor Abgabe seiner Bestellung mit den von eBay zur Verfügung gestellten technischen Mitteln korrigieren. Die Korrekturen können mittels den üblichen Tastatur- und Mausfunktionen direkt auf der Angebotsseite in den entsprechenden Eingabefeldern erfolgen. Nach Anklicken des „Sofort-Kaufen“-Buttons kann der Kunde seine Eingaben auf der nachfolgenden Bestätigungsseite nochmals überprüfen. Über den Vertragsschluss wird der Kunde per E-Mail informiert. (3) Mit der Kaufbestätigung übersendet der Verkäufer dem Kunden den Vertragstext sowie diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen. § 3 Preise und Zahlung (1) Sämtliche Preise verstehen sich zuzüglich der Versand- und Verpackungskosten, die dem Kunden vor Abgabe der Bestellung bekannt gegeben werden. Alle Preise beinhalten die gesetzliche Mehrwertsteuer. (2) Die Belieferung der Kunden durch den Verkäufer erfolgt grundsätzlich nur gegen Vorkasse (Überweisung oder Zahlung per Paypal) sowie der Zahlung per Nachnahme und Zahlung per Rechnung (Zahlung über Paypal). Die Waren werden bei Vorkasse erst nach Eingang der Zahlung versendet. Bei Zahlung per Rechnung über Paypal und Zahlung per Nachnahme wird die Ware umgehend versendet. Der Verkäufer stellt dem Kunden eine Rechnung aus, die ihm bei Lieferung der Ware ausgehändigt wird oder sonst in Textform zugeht. § 4 Lieferung (1) Die bestellten Waren werden, sofern vertraglich nicht abweichend vereinbart, an die vom Kunden angegebene Adresse geliefert. Die Lieferung erfolgt aus dem Lager des Verkäufers oder direkt vom Hersteller. (2) Der Verkäufer behält sich vor, eine Teillieferung vorzunehmen, sofern dies für eine zügige Abwicklung vorteilhaft erscheint und die Teillieferung für den Kunden nicht ausnahmsweise unzumutbar ist. Durch Teillieferungen entstehende Mehrkosten werden dem Kunden nicht in Rechnung gestellt. (3) Die Verfügbarkeit der einzelnen Waren ist in den Artikelbeschreibungen angegeben. Sofern in der Artikelbeschreibung nicht anders angegeben, beträgt die Lieferfrist für am Lager vorhandene Waren, 5 Werktage ab Vertragsschluss (bei Vorkasse durch Überweisung: 8 Werktage ab Anweisung der Zahlung durch den Kunden). Falls die Nichteinhaltung einer Liefer- oder Leistungsfrist auf höhere Gewalt, Arbeitskampf, unvorhersehbare Hindernisse oder sonstige vom Verkäufer nicht zu vertretende Umstände zurückzuführen ist, wird die Frist angemessen verlängert. § 5 Eigentumsvorbehalt, Zurückbehaltungsrecht (1) Die gelieferten Waren bleiben bis zur Erfüllung aller Forderungen aus dem Vertrag im Eigentum des Verkäufers; im Fall, dass der Kunde eine juristische Person des öffentlichen Rechts, ein öffentlich-rechtliches Sondervermögen oder ein Unternehmer in Ausübung seiner gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit ist, auch darüber hinaus aus der laufenden Geschäftsbeziehung bis zum Ausgleich aller Forderungen, die dem Verkäufer im Zusammenhang mit dem Vertrag zustehen. (2) Zur Ausübung eines Zurückbehaltungsrechts ist der Kunde nur insoweit befugt, als sein Gegenanspruch auf demselben Vertragsverhältnis beruht. § 6 Mängelgewährleistung und Haftung (1) Ist die bestellte Ware bei Gefahrübergang mit einem Mangel behaftet, so dass sie sich nicht mehr für die nach dem Vertrag vorausgesetzte Verwendung eignet, hat der Besteller innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist zunächst das Recht, zwischen Beseitigung des Mangels durch Reparatur/Nachbesserung oder Lieferung einer neuen Ware zu wählen. Liegen jedoch leichte behebbare Mängel vor, kann der Besteller nicht auf einer Neulieferung bestehen. Schlägt die Nachbesserung fehlt, kann der Besteller den Kaufpreis mindern oder vom Vertrag zurücktreten. (2) Außerhalb der Haftung für Sach- und Rechtsmängel haftet der Verkäufer unbeschränkt, soweit die Schadensursache auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Er haftet auch für die leicht fahrlässige Verletzung von wesentlichen Pflichten (Pflichten, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet) sowie für die Verletzung von Kardinalpflichten (Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut), jedoch jeweils nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Für die leicht fahrlässige Verletzung anderer als der vorstehenden Pflichten haftet der Verkäufer nicht. (3) Die Haftungsbeschränkungen des vorstehenden Absatzes gelten nicht bei der Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, für einen Mangel nach Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit des Produktes und bei arglistig verschwiegenen Mängeln. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt. (4) Ist die Haftung des Verkäufers ausgeschlossen oder beschränkt, so gilt dies ebenfalls für die persönliche Haftung seiner Angestellten, Vertreter und Erfüllungsgehilfen. § 7 Transportschäden Werden Waren mit offensichtlichen Schäden an der Verpackung oder am Inhalt angeliefert, so soll der Kunde dies unbeschadet seiner Gewährleistungsrechte sofort beim Spediteur/ Frachtdienst reklamieren und unverzüglich durch eine E-Mail an den Verkäufer oder auf sonstige Weise (Post) mit dem Verkäufer Kontakt aufnehmen, damit dieser etwaige Rechte gegenüber dem Spediteur/Frachtdienst wahren kann. Der Kunde hilft bei der Durchsetzung der Ansprüche des Verkäufers gegen den Spediteur/Frachtdienst. § 8 Anwendbares Recht, Gerichtsstand, Vertragssprache Die Geschäftsbeziehungen zwischen entedo, Ralph Bussemas und dem Besteller unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Oelde soweit der Besteller Kaufmann ist. Der Anbieter ist berechtigt, den Besteller wahlweise auch an einem anderen Ort zu verklagen. Die Vertragssprache ist deutsch. Der Vertragstext wird nach dem Vertragsschluss vom Verkäufer gespeichert, ist aber für den Kunden nicht zugänglich. Verbraucher haben die Möglichkeit eine alternative Streitbeilegung zu nutzen. Der folgende Link der EU-Kommission (auch OS-Plattform genannt) enthält Informationen über die Online-Streitschlichtung und dient als zentrale Anlaufstelle zur außergerichtlichen Beilegung von Streitigkeiten, die aus Online-Kaufverträgen oder Online-Dienstleistungsverträgen erwachsen: ec.europa.eu/consumers/odr. II. Datenschutzerklärung Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten bei der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung ist uns ein wichtiges Anliegen und erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften, über die Sie sich z.B. unter www.bfd.bund.de informieren können. Im Folgenden erläutern wir Ihnen, welche Informationen wir auf eBay bei einem Vertragsschluss mit Ihnen oder einer Anfrage erfassen und wie diese genutzt werden: 1. Erhebung und Speicherung personenbezogener Daten sowie Art und Zweck von deren Verwendung Bei der Erstellung Ihres Benutzerprofils auf eBay wurden Sie über die Erhebung und Speicherung Ihrer personenbezogenen Daten, sowie Art und Zweck von deren Verarbeitung informiert. Diese können Sie der von eBay bereitgestellten Datenschutzerklärung unter https://pages.ebay.de/help/policies/privacy-policy.html entnehmen. Eine Einwilligung wurde von eBay im Rahmen Ihrer Registrierung eingeholt. Wir erheben keine weiteren über die von eBay hinausgehenden personenbezogenen Daten von Ihnen. Sie haben bereits eingewilligt, dass eBay uns Ihre personenbezogenen Daten zum Zwecke der Vertragsabwicklung übermitteln darf. Diese von eBay an uns übermittelten personenbezogenen Daten werden von uns gespeichert. Wir verwenden diese Daten, um Sie als unseren Kunden identifizieren zu können; um Ihre Bestellung bearbeiten, erfüllen und abwickeln zu können; zur Korrespondenz mit Ihnen; zur Rechnungsstellung; zur Abwicklung von evtl. vorliegenden Haftungsansprüchen, sowie der Geltendmachung etwaiger Ansprüche gegen Sie. Im Rahmen Ihrer Registrierung bei eBay und bei der Bestellabwicklung wird eine Einwilligung von Ihnen zur Verarbeitung dieser Daten eingeholt. Die Datenverarbeitung erfolgt auf Ihre Bestellung hin und ist nach Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. b DSGVO zu den genannten Zwecken für die angemessene Bearbeitung Ihrer Bestellung und für die beidseitige Erfüllung von Verpflichtungen aus dem Kaufvertrag erforderlich. Die für die Abwicklung Ihrer Bestellung von eBay erhobenen und uns übermittelten personenbezogenen Daten werden bis zum Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht von uns gespeichert und danach gelöscht, es sei denn, dass wir nach Artikel 6 Abs. 1 S. 1 lit. c DSGVO aufgrund von steuer- und handelsrechtlichen Aufbewahrungs- und Dokumentationspflichten zu einer längeren Speicherung verpflichtet sind oder Sie in eine darüber hinausgehende Speicherung gem. Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO eingewilligt haben. 2. Weitergabe von personenbezogenen Daten Eine Übermittlung Ihrer Daten an Dritte zu anderen als den im Folgenden aufgeführten Zwecken findet nicht statt. Wir geben Ihre Daten nur an Dritte weiter, wenn: Sie eine ausdrückliche Einwilligung dazu erteilt haben nach (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. a DSGVO), dies für die Abwicklung von Vertragsverhältnissen mit Ihnen erforderlich ist (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), eine gesetzliche Verpflichtung zur Weitergabe besteht (Art.6 Abs.1 lit. c DSGVO), die Weitergabe zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist und kein Grund zur Annahme besteht, dass Sie ein überwiegendes schutzwürdiges Interesse an der Nichtweitergabe Ihrer Daten haben (Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. f DSGVO). In diesen Fällen beschränkt sich der Umfang der übermittelten Daten jedoch nur auf das erforderliche Minimum. Unsere Datenschutzbestimmungen stehen im Einklang mit den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen und die Daten werden nur in der Bundesrepublik Deutschland verarbeitet. Eine Übermittlung in Drittländer findet nicht statt und ist nicht beabsichtigt. 3. Betroffenenrechte Auf Anfrage werden wir Sie gern informieren, ob und welche personenbezogenen Daten zu Ihrer Person gespeichert sind (Art. 15 DSGVO), insbesondere über die Verarbeitungszwecke, die Kategorie der personenbezogenen Daten, die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen Ihre Daten offengelegt wurden oder werden, die geplante Speicherdauer, das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung oder Widerspruch, das Bestehen eines Beschwerderechts, die Herkunft ihrer Daten, sofern diese nicht bei uns erhoben wurden, sowie über das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling. Ihnen steht zudem das Recht zu, etwaig unrichtig erhobene personenbezogene Daten berichtigen oder unvollständig erhobene Daten vervollständigen zu lassen (Art. 16 DSGVO). Ferner haben Sie das Recht, von uns die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten zu verlangen, sofern die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür vorliegen (Art. 18 DSGVO). Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen (Art. 20 DSGVO). Darüber hinaus steht Ihnen das sogenannte „Recht auf Vergessenwerden“ zu, d.h. Sie können von uns die Löschung Ihrer personenbezogenen Daten verlangen, sofern hierfür die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen (Art. 17 DSGVO). Unabhängig davon werden Ihre personenbezogenen Daten automatisch von uns gelöscht, wenn der Zweck der Datenerhebung weggefallen oder die Datenverarbeitung unrechtmäßig erfolgt ist. Gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO haben Sie das Recht Ihre einmal erteilte Einwilligung jederzeit gegenüber uns zu widerrufen. Dies hat zur Folge, dass wir die Datenverarbeitung, die auf dieser Einwilligung beruhte, für die Zukunft nicht mehr fortführen dürfen. Sie haben zudem das Recht, jederzeit gegen die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten Widerspruch zu erheben, sofern ein Widerspruchsrecht gesetzlich vorgesehen ist. Im Falle eines wirksamen Widerrufs werden Ihre personenbezogenen Daten ebenfalls automatisch durch uns gelöscht (Art. 21 DSGVO). Möchten Sie von Ihrem Widerrufs- oder Widerspruchsrecht Gebrauch machen, genügt eine E-Mail an: service@entedo.de Bei Verstößen gegen die datenschutzrechtlichen Vorschriften haben Sie gem. Art. 77 DSGVO die Möglichkeit, Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde zu erheben. Zuständige Aufsichtsbehörde ist sowohl der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz (https://www.ldi.nrw.de) als auch jede andere Aufsichtsbehörde. 4. Dauer der Datenspeicherung Die erhobenen Daten werden solange bei uns gespeichert, wie dies für die Durchführung der mit uns eingegangen Verträge erforderlich ist oder Sie Ihr Recht auf Löschung oder Ihr Recht auf Datenübertragung auf ein anderes Unternehmen nicht ausgeübt haben. 5. Datensicherheit Wir sind um alle notwendigen technischen und organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen bemüht, um Ihre personenbezogenen Daten so zu speichern, dass sie weder Dritten noch der Öffentlichkeit zugänglich sind. Sollten Sie mit uns per E-Mail in Kontakt treten wollen, so weisen wir Sie darauf hin, dass bei diesem Kommunikationsweg die Vertraulichkeit der übermittelten Informationen nicht vollständig gewährleistet werden kann. Wir empfehlen Ihnen daher, uns vertrauliche Informationen ausschließlich über den Postweg zukommen zu lassen. 6. Aktualität und Änderung dieser Datenschutzerklärung Diese Datenschutzerklärung ist aktuell gültig und hat den Stand Mai 2018. 7. Name und Kontaktdaten des für die Verarbeitung Verantwortlichen Diese Datenschutz-Information gilt für die Datenverarbeitung durch: entedo - home vision sound Ralph Bussemas Lortzingstraße 14 59302 Oelde Deutschland Telefon: +49 (0)2522 5960923 E-Mail: service@entedo.de III. Garantiebedingungen a. Allgemeine Garantie (Gilt nur für Artikel die explizit in der Angebotsbeschreibung (siehe Hinweise) mit einer Garantie beworben werden!) Auf den von uns erstandenen hochwertigen Artikel geben wir Ihnen zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung eine Garantie auf Basis der folgenden Bedingungen. Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers werden durch diese Garantie nicht eingeschränkt. Die Garantie gilt für 2 Jahre ab dem Datum der Rechnungserstellung. Der Geltungsbereich beschränkt sich auf die Länder der Europäischen Union. Artikel die während der Garantiezeit Defekte durch Material und Fabrikationsfehler zeigen, tauschen oder reparieren wir nach eigenem Ermessen. Ausgetauschte Artikel oder Teile von Artikeln gehen in unseren Besitz über. Die Garantiezeit wird durch diesen Vorgang weder verlängert noch wird eine neue Garantie erzeugt. Garantieansprüche müssen innerhalb der Garantiezeit geltend gemacht werden. In folgenden Fällen werden die Garantieansprüche ausgeschlossen: Missachtung der für den Artikel geltenden Sicherheitsvorkehrungen Missachtung der Bedienungsanleitung Gewalteinwirkung auf den Artikel (Hebeln, Stürze, Schläge, Stöße usw.) Selbstständiges Reparaturversuche (Öffnen des Geräts usw.) Mangelhafte Transportverpackung Bitte setzen Sie sich im Garantiefall mit dem Garantiegeber über die folgenden Kontaktdaten in Verbindung: entedo – home vision sound Ralph Bussemas Lortzingstraße 14 59302 Oelde Email: service@entedo.de Tel.: +49 (0)2522 5960923 Der Rücktransport zum Garantiegeber ist von dem Kunden zu tragen. Wenn der Defekt von der Garantie abgedeckt wird, dann erhalten Sie einen reparierten, gleichwertigen oder einen neuen Artikel zurück. Für Fragen zu den Garantiebedingungen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Stand 25.05.2018 b. Garantie Clicktronic Produkte Zusätzlich zu den Ihnen ohnehin gesetzlich eingeräumten Gewährleistungsrechten übernehmen wir, die Firma Wentronic GmbH, für unsere clicktronic®-Produkte die Herstellergarantie für einwandfreie Beschaffenheit und Funktion zu folgenden Bedingungen: 1. Garantiezeit und Geltendmachung der Garantie Die Garantiezeit beträgt 10 Jahre ab dem Kaufdatum Ihres clicktronic®-Produktes. Zur Geltendmachung der Garantie bitten wir Sie, uns unter den unten aufgeführten Möglichkeiten zu kontaktieren. Unsere kompetenten Mitarbeiter werden Ihr Problem aufnehmen und das weitere Vorgehen mit Ihnen abstimmen. Bitte bewahren Sie die Quittung/Rechnung als Kaufnachweis auf. Schäden aufgrund unsachgemäßen Gebrauchs, Verschleißteile und Verbrauchsmaterial sind von der Garantie ausgenommen. Benutzen Sie möglichst die Originalverpackung, um Transportschäden zu vermeiden. 2. Räumlicher Geltungsbereich des Garantieschutzes Die Garantie gilt für unsere Clicktronic®-Produkte in den folgenden Ländern/Mitgliedsstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Malta, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien, Tschechien, Türkei, Vereinigtes Königreich, Zypern 3. Art der Garantieerfüllung Die Art der Garantieerfüllung erfolgt nach unserem Ermessen durch kostenlose Reparatur oder kostenlose Lieferung von Ersatz des betroffenen clicktronic®-Produktes (bei Nichtverfügbarkeit, z.B. wegen erfolgtem Produktwechsel, liefern wir einen gleichwertigen möglichst ähnlich aussehenden Ersatz). Die Garantieleistungen bewirken weder eine Verlängerung der Garantiezeit, noch setzen sie eine neue Garantie in Gang. 4. Schadenersatzansprüche: Weitere Schadenersatzansprüche jeglicher Art, insbesondere wegen Pflichtverletzung und aus unerlaubter Handlung sowie Ansprüche auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen, sind gegenüber uns als auch gegenüber unseren Erfüllungs- und Verrichtungsgehilfen im Rahmen der Garantie ausgeschlossen; dies gilt auch für Ansprüche auf Ersatz von Mangelfolgeschäden. Weiterführende Ansprüche entstehen im Rahmen der Garantie nicht. Die oben genannten Beschränkungen gelten nicht für gesetzliche Rechte, die dem Endkunden (Verbraucher) aus einem Verbrauchsgüterkauf zustehen oder Ansprüche aus Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit oder aus Vorsatz und aus grober Fahrlässigkeit oder aus dem Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG). Die Garantie erlischt bei unsachgemäßem Gebrauch. 5. Ausschluss der Garantie Mängel und Schäden aufgrund unsachgemäßen Gebrauchs, Verschleißteile und Verbrauchsmaterial sind von der Garantie ausgenommen. Unsachgemäßer Gebrauch beinhaltet insbesondere: eine von den Vorgaben der Bedienungs-/Betriebsanleitung abweichende Verwendung (ist keine Bedienungs-/Betriebsanleitung vorhanden, gilt jede nicht bestimmungsgemäße oder unübliche Verwendung als unsachgemäß), die Nichtbeachtung der Sicherheitsvorschriften in der Bedienungs-/Betriebsanleitung oder auf der Verpackung, Wasser-, Sturz- und Fallschäden und selbst oder durch Dritte getätigte technische Eingriffe, wie z.B. Demontage, Modifikation oder Änderung. Die Garantie gilt nicht für Ausstellungsstücke. Schäden, die nicht am clicktronic®-Produkt selbst entstanden sind, fallen ebenfalls nicht unter die Garantie, sondern können nur im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistungsrechte oder auf Basis sonstiger gesetzlicher Anspruchsgrundlagen geltend gemacht werden. 6. Ablauf der Garantie Nach Ablauf der Garantiezeit haben Sie ebenfalls die Möglichkeit, sich an unsere Service-Hotline zu wenden. Nach Ablauf der Garantiezeit anfallende Reparaturen sind jedoch kostenpflichtig und nicht im Garantieumfang enthalten. 7. Kein Ausschluss der gesetzlichen Gewährleistungsrechte Die gesetzlichen Gewährleistungsrechte werden durch diese Garantie nicht eingeschränkt, sondern stehen dem Käufer daneben unverändert in vollem Umfang zu. 8. Kundendienstdaten Im Garantiefall wenden Sie sich bitte an den hier angegebenen Kundendienst. Eine genaue Fehlerbeschreibung erleichtert unseren Technikern ihre Arbeit und verkürzt die Reparaturzeit. Trennen Sie diese Karte ab, füllen Sie sie gut leserlich aus und senden Sie diese mit dem defekten Gerät sowie unter Beifügung des originalen Kaufbelegs an folgende Serviceadresse: Hotline: +49 (0180) 5002526 (0,14 € pro Minute aus dem deutschen Festnetz. Maximal 0,42 € pro Minute aus dem Mobilfunknetz.) E-Mail: info@clicktronic.com Stand Garantiekarte: 14.07.2014 Widerrufsbelehrung Widerrufsrecht Sie haben das Recht, binnen 30 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt ein Monat ab dem Tag an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (entedo, Ralph Bussemas, Lortzingstraße 14, 59302 Oelde, Email: service@entedo.de Tel.: +49 (0)2522 5960923) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden. Folgen des Widerrufs Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet. Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden. Wir tragen die Kosten der Rücksendung der Waren. Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist. Ende der Widerrufsbelehrung Muster-Widerrufsformular (Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.) An [entedo, Ralph Bussemas, Lortzingstraße 14 ,59302 Oelde]: Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der folgenden Waren (*)/die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*): Bestellt am (*)/erhalten am (*): Name des/der Verbraucher(s): Anschrift des/der Verbraucher(s): Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) Datum (*) Unzutreffendes streichen. Artikelstandort: Oelde, Deutschland von pebola 23. Mrz. 2018 An sich top Die Tonalität ist sehr gut. Was fehlt ist der USB anschluss. Das Gehäuse ist stabil gebaut, auch da gibts nichts zu meckern Bestätigter Kauf: Ja | Artikelzustand: gebraucht | Verkauft von: comtech-shop Zurück zur Startseite | Weitere Informationen anzeigen zu "Magnat Sounddeck 100 Soundbar Soundbracket Bluetooth" Zurück zum Seitenanfang Soundbare Lautsprecher & Subwoofer für Heim-Audio-& HiFi-Geräte, Magnat Sounddeck 150, Heimkino System, Magnat Lautsprecher & Subwoofer für Heim-Audio & HiFi-Geräte, Tv Lautsprecher System, Canton Soundbar Heim-Lautsprecher & Subwoofer, Bose Soundbare Lautsprecher & Subwoofer für Heim-Audio-& HiFi-Geräte, Samsung Soundbare Lautsprecher & Subwoofer für Heim-Audio-& HiFi-Geräte, Magnat Lautsprecher für Auto
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Was ist eine IP-Adresse?
Eine IP-Adresse ist eine Adresse in Computernetzen, die – wie das Internet – auf dem Internetprotokoll (IP) basieren. Sie wird Geräten zugewiesen, die an das Netz angebunden sind, macht die Geräte so adressierbar und damit erreichbar. Die IP-Adresse kann einen einzelnen Empfänger oder eine Gruppe von Empfängern bezeichnen (Multicast, Broadcast). Umgekehrt können einem Computer mehrere IP-Adressen zugeordnet sein. Die IP-Adresse wird vor allem verwendet, um Daten von ihrem Absender zum vorgesehenen Empfänger zu transportieren. Ähnlich der Postanschrift auf einem Briefumschlag werden Datenpakete mit einer IP-Adresse versehen, die den Empfänger eindeutig identifiziert. Aufgrund dieser Adresse können die „Poststellen“, die Router, entscheiden, in welche Richtung das Paket weitertransportiert werden soll. Im Gegensatz zu Postadressen sind IP-Adressen nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Die bekannteste Notation der heute geläufigen IPv4-Adressen besteht aus vier Zahlen, die Werte von 0 bis 255 annehmen können und mit einem Punkt getrennt werden, beispielsweise 192.0.2.42. Technisch gesehen ist die Adresse eine 32-stellige (IPv4) oder 128-stellige (IPv6) Binärzahl. Grundlagen Um eine Kommunikation zwischen zwei technischen Geräten aufzubauen, muss jedes der Geräte in der Lage sein, dem anderen Gerät Daten zu senden. Damit diese Daten bei der richtigen Gegenstelle ankommen, muss diese eindeutig benannt (adressiert) werden. Dies geschieht in IP-Netzen mit einer IP-Adresse. So wird zum Beispiel ein Webserver von einem Webbrowser direkt über seine IP-Adresse angesprochen. Der Browser fragt dazu bei einem Nameserver die IP-Adresse ab, die einer Domain (zum Beispiel „www.example.com“) zugeordnet ist. Anschließend nutzt er diese IP-Adresse, um Daten an den Webserver zu senden. IP-Adresse in IP-Datenpaketen Jedes IP-Datenpaket beginnt mit einem Informationsbereich für die Beförderung durch die IP-Schicht, dem IP-Header. Dieser Header enthält auch zwei Felder, in welche die IP-Adressen sowohl des Senders als auch des Empfängers eingetragen werden, bevor das Datenpaket verschickt wird. Die Vermittlung geschieht auf der Schicht 3 im OSI-Modell, der Vermittlungsschicht. Aufbau Frühere Versionen Das Internet wurde anfangs als Netz konzipiert, um mehrere bestehende Datennetze miteinander zu verbinden. Eine Organisation wie die IANA, die Institutionen IP-Bereiche nach Bedarf zuweist, gab es noch nicht. In den Headern der früheren Varianten des Internetprotokolls gab es getrennte Felder, in denen eine Netzwerk-Adresse und eine Host-Adresse unabhängig voneinander definiert waren. Die Netzwerk-Adresse war eine Netzwerk-Kennziffer in Form eines 8 Bit-Wertes, die Quell- und Zielnetz des jeweiligen Datenpaketes kennzeichnet. Die für Arpanet, Cyclades und weitere Netze verwendeten Kennziffern waren festgelegt. Die Host-Adresse hatte in der ersten Version des Internetprotokolls von 1974 eine Länge von 16 Bit, wurde aber bereits in der ersten Überarbeitung des Internetprotokolls auf 24 Bit erweitert. So war es theoretisch bereits seit 1975 möglich, im Internet die gleiche Anzahl an Hosts zu adressieren, wie es heute noch auf Basis von IPv4 möglich ist. Die Trennung von Netzwerk- und Host-Adresse entfiel, als im Jahre 1981 das IPv4-Protokoll eingeführt wurde und die IANA durch Einführung der Netzklassen dann IP-Adressbereiche in unterschiedlichen Größen vergab. Durch komplexere Routing-Methoden und die Tatsache, dass es IP-Netze in unterschiedlichen Größen gab, wurde die Trennung von Netz- und Hostadresse obsolet, sodass die Adressen schlichtweg als IP-Adressen bezeichnet wurden, die lediglich abhängig von den jeweiligen Netzwerkgrößen einen individuellen Netz- und Host-Teil haben. IPv4 Die seit der Einführung der Version 4 des Internetprotokolls überwiegend verwendeten IPv4-Adressen bestehen aus 32 Bits, also 4 Oktetten (Bytes). Damit sind 232, also 4.294.967.296 Adressen darstellbar. In der dotted decimal notation werden die 4 Oktette als vier durch Punkte voneinander getrennte ganze Zahlen in Dezimaldarstellung im Bereich von 0 bis 255 geschrieben. Beispiel: 203.0.113.195 IPv6 Durch den rasch steigenden Bedarf an IP-Adressen ist absehbar, dass der nutzbare Adressraum von IPv4 früher oder später erschöpft sein wird. Vor allem aus diesem Grund wurde IPv6 entwickelt. Es verwendet 128 Bit zur Speicherung von Adressen, damit sind 2128 = 25616 (= 340.282.366.920.938.463.463.374.607.431.768.211.456 ≈ 3,4 · 1038) Adressen darstellbar. Diese Anzahl reicht aus, um für jeden Quadratmillimeter der Erdoberfläche mindestens 665.570.793.348.866.944 (= 6,65 · 1017) IP-Adressen bereitzustellen. Wenn es in jeder der ca. 2 Billionen Galaxien des bekannten Universums 100 Milliarden Planetensysteme mit je einem bewohnten Planeten gäbe, dann könnte man je Planet 1,7 · 1015 IP-Adressen vergeben. Wenn die Planeten Erdgröße haben, wären das etwa 3 Adressen je m² der Planetenoberfläche. Da die Dezimaldarstellung ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd.ddd unübersichtlich und schlecht handhabbar wäre, stellt man IPv6-Adressen hexadezimal dar. Um diese Darstellung weiter zu vereinfachen, werden jeweils zwei Oktette der Adresse zusammengefasst und in Gruppen durch Doppelpunkt getrennt dargestellt. XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX:XXXX. Beispiel: 2001:0db8:85a3:0000:0000:8a2e:0370:7344 Zur weiteren Verkürzung können Nullen am Beginn eines Blocks weggelassen werden. Ein oder mehrere aufeinanderfolgende Blöcke, die nur aus Nullen bestehen, können durch :: ersetzt werden – jedoch höchstens einmal in der Adresse, so dass eindeutig auf acht Blöcke aufgefüllt werden kann. Beispiel: 2001:db8:85a3::8a2e:370:7344 Netzwerkteil und Geräteteil Jede IPv4-Adresse wird durch eine Netzmaske, jede IPv6-Adresse durch die Angabe der Präfixlänge, in einen Netzwerk- und einen Geräteteil („Hostteil“) getrennt. Die Netzmaske, also die Präfixlänge, gibt an, an welchem Bit die Adresse geteilt werden muss. Die von der Netzmaske maskierten oder von der Präfixlänge genannten Bits (Netzwerkteil) sind bei allen Hosts (Rechnern) eines Subnetzwerks identisch. Die Information, ob ein Gerät im selben Subnetz liegt (d. h. gleicher Netzwerkteil in der IP-Adresse), wird von einem Host benötigt, um Routing-Entscheidungen treffen zu können (siehe folgenden Abschnitt). Beispiel: (klassenlose) IPv4-Adresse 203.0.113.195/27 Dezimal Binär Berechnung IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 AND netzmaske Netzwerkadr. 203.000.113.192 11001011 00000000 01110001 11000000 = netzwerkteil IP-Adresse 203.000.113.195 11001011 00000000 01110001 11000011 ip-adresse Netzmaske 255.255.255.224 11111111 11111111 11111111 11100000 00000000 00000000 00000000 00011111 AND (NOT netzmaske) Geräteteil 3 00000000 00000000 00000000 00000011 = geräteteil Bei einer Netzmaske mit 27 gesetzten Bits ergibt sich eine Netzadresse von 203.0.113.192. Es verbleiben 5 Bits und damit 25 = 32 Adressen für den Geräteteil. Hiervon werden noch je eine Adresse für das Netz selbst und für den Broadcast benötigt, so dass 30 Adressen für Geräte zur Verfügung stehen. Routing Will ein Gerät ein IP-Paket versenden, werden die Netzwerkteile der Quell-IP-Adresse und Ziel-IP-Adresse verglichen. Stimmen sie überein, befindet sich der Ziel-Host im selben Netz, und das Paket wird direkt an den Empfänger gesendet. Im Falle von Ethernet-Netzen dient das ARP (Address Resolution Protocol) zum Auffinden der Hardwareadresse. Das ARP arbeitet auf der zweiten Schicht des OSI-Modells und stellt die Verbindung zur ersten Schicht her. Stimmen die Netzwerkteile dagegen nicht überein, so wird über eine Routingtabelle die IP-Adresse eines Routers (next hop) gesucht und das Paket an diesen Router gesendet. Dieser hat über eine oder mehrere Schnittstellen Kontakt zu anderen Netzen und routet das Paket mit demselben Verfahren weiter – er konsultiert dazu seinerseits seine eigene Routingtabelle und sendet das Paket gegebenenfalls an den nächsten Router oder an das Ziel. Bis zum Endgerät kann das Paket viele Netze und Router durchlaufen. Das Durchlaufen eines Routers wird auch Hop (Sprung) genannt, das Routingverfahren Next Hop Routing. Ein Router hat dabei für jede seiner Schnittstellen eine eigene IP-Adresse und Netzmaske, die zum jeweiligen Netz gehört. Jedes IP-Paket wird einzeln geroutet. Die Quell- und Zieladresse im IP-Header werden vom Sender gesetzt und bleiben, wenn keine Adress-Umsetzung stattfindet, während des gesamten Weges unverändert. Besondere IP-Adressen Besondere IPv4-Adressen nach RFC 6890: Nach dieser Liste erfüllen 622.199.809 von rund 4,3 Milliarden IPv4-Adressen bzw. 14,5 % aller möglichen IPv4-Adressen einen besonderen Zweck. Das Netz 127.0.0.0/8 bezieht sich auf den lokalen Computer (loopback address). Aus diesem Netzbereich ist oftmals die Adresse 127.0.0.1 mit dem Hostnamen localhost ansprechbar. Adressen aus diesem Bereich dienen zur Kommunikation eines Client- mit einem Server-Prozess auf demselben Computer. Mit Kommandozeilenbefehlen wie ssh localhost oder ftp 127.0.0.1 können die Server auf einem lokalen Rechner angesprochen werden, etwa um ihr Funktionieren zu testen. Die spezielle Adresse 255.255.255.255 kann neben der höchsten Geräteadresse im Netz ebenfalls als Broadcastadresse verwendet werden. Dadurch ist das Versenden von Broadcasts ohne Kenntnis weiterer Netzwerkparameter möglich. Dies ist für Protokolle wie BOOTP und DHCP wichtig. Damit gibt es drei IP-Adresstypen: Unicast: Senden an einen bestimmten Empfänger im Internet (normale Adressierung). Broadcast: Senden an alle Geräte im selben Netz (Subnetz). Dieses wird bei IPv6 durch Multicast ersetzt. Multicast: Senden an einige Geräte im selben Netz (oder Geräte im Multicastbackbone-Netz). Nicht mehr reservierte IP-Adressen Mit dem RFC 5735 wurden ca. 50 Millionen IP-Adressen freigegeben. Die Reservierung der folgenden Adressbereiche wurde aufgehoben und zur Verteilung freigegeben. DNS – Übersetzung von Rechnernamen in IP-Adressen Über das weltweit verfügbare Domain Name System (DNS) können Namen in IP-Adressen (und umgekehrt) aufgelöst werden. Der Name www.example.com wird zum Beispiel in die IPv4-Adresse 93.184.216.34 und die IPv6-Adresse 2606:2800:220:1:248:1893:25c8:1946 übersetzt. Vergabe von IP-Adressen und Netzbereichen IANA – Internet Assigned Numbers Authority Die Vergabe von IP-Netzen im Internet wird von der IANA geregelt. In den Anfangsjahren des Internets wurden IPv4-Adressen bzw. -Netze in großen Blöcken direkt von der IANA an Organisationen, Firmen oder Universitäten vergeben. Beispielsweise wurde der Bereich 13.0.0.0/8 und damit 16.777.216 Adressen der Xerox Corporation zugeteilt, ebenso erhielten Merck & Co. (54.0.0.0/8) und IBM (9.0.0.0/8) einen solch großen Bereich zugeteilt. Die einzige deutsche Firma, die einen /8 Bereich zugeteilt bekommen hat, ist die debis AG (53.0.0.0/8). Heute vergibt die IANA Blöcke an regionale Vergabestellen. RIR – Regional Internet Registry Seit Februar 2005 gibt es fünf regionale Vergabestellen, die Regional Internet Registries (RIR) genannt werden: AfriNIC (African Network Information Centre) – zuständig für Afrika APNIC (Asia Pacific Network Information Centre) – zuständig für die Region Asien-Pazifik ARIN (American Registry for Internet Numbers) – Nordamerika LACNIC (Latin-American and Caribbean Network Information Centre) – Lateinamerika und Karibik RIPE NCC (Réseaux IP Européens Network Coordination Centre) – Europa, Naher Osten, Zentralasien. Unter anderem für Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz ist also das RIPE NCC zuständig. Die Regional Internet Registries vergeben die ihnen von der IANA zugeteilten Netze an lokale Vergabestellen. LIR – Local Internet Registry Die Local Internet Registries (LIR) genannten lokalen Vergabestellen geben die ihnen von den RIRs zugeteilten Adressen an ihre Kunden weiter. Die Aufgabe der LIR erfüllen in der Regel Internet Service Provider. Kunden der LIR können entweder Endkunden oder weitere (Sub-)Provider sein. Die Adressen können dem Kunden entweder permanent zugewiesen werden (static IP address, feste IP-Adresse) oder beim Aufbau der Internetverbindung dynamisch zugeteilt werden (dynamic IP address, dynamische IP-Adresse). Fest zugewiesene Adressen werden vor allem bei Standleitungen verwendet oder wenn Server auf der IP-Adresse betrieben werden sollen. Welchem Endkunden oder welcher Local Internet Registry eine IP-Adresse bzw. ein Netz zugewiesen wurde, lässt sich über die Whois-Datenbanken der RIRs ermitteln. Private Netze In privaten, lokalen Netzen (LAN) können selbst IP-Adressen vergeben werden. Dafür sollten für IPv4-Adressen aus den in RFC 1918 genannten privaten Netzen verwendet werden (zum Beispiel 192.168.1.1, 192.168.1.2, …). Diese Adressen werden von der IANA nicht weiter vergeben und im Internet nicht geroutet. Um trotzdem eine Internet-Verbindung zu ermöglichen, werden in einem Router mittels Network Address Translation die LAN-internen Adressen in öffentliche, im Internet gültige IPv4-Adressen übersetzt. Bei Paketen, die an die öffentliche Adresse gerichtet ankommen, wird die öffentliche Adresse wiederum in die privaten Adressen zurückübersetzt. Zusätzlich ermöglicht NAT, dass alle Computer des lokalen Netzes nach außen unter derselben (also nur einer) im Internet gültigen IPv4-Adresse erscheinen, was „Adressen spart“. Die Zuordnung einer Kommunikation zwischen einem lokalen Computer mit privater Adresse und dem Server im Internet geschieht dann über die Portnummer. Netzklassen Ursprünglich wurden IPv4-Adressen in Netzklassen von A bis C mit verschiedenen Netzmasken eingeteilt. Klassen D und E waren für spezielle Aufgaben vorgesehen. Aufgrund der immer größer werdenden Routing-Tabellen wurde 1993 das klassenlose Routing CIDR (Classless Interdomain Routing) eingeführt. Damit spielt es keine Rolle mehr, welcher Netzklasse eine IPv4-Adresse angehört. Gerätekonfiguration Manuelle Konfiguration Für Administratoren gibt es Konfigurationsprogramme. Unter Linux ist dies ip, unter Windows netsh, und andere unixoide Betriebssysteme verwenden ifconfig. Zur Anzeige können selbige verwendet werden, wobei unter Windows auch noch ipconfig oder winipcfg (je nach Version) zur Verfügung stehen. Beispiel: Anzeige der laufenden Konfiguration Linux: ip addr; ip route show table all Windows: netsh dump Beispiel: Der Netzschnittstelle eth0/LAN-Verbindung 1 wird die IPv6-Adresse 2a01:db8::123 in einem /64-Subnetz zugewiesen. Linux: ip addr add 2001:db8::123/64 dev eth0 Windows: netsh interface ipv6 add address interface="LAN-Verbindung 1" address=2001:db8::123 Beispiel: Zuweisung der IPv4-Adresse 192.168.0.254/27: Linux: ip addr add 192.168.0.254/27 brd + dev eth0 Unix (FreeBSD, Mac OS X): ifconfig eth0 192.168.0.254/27 ältere ifconfig: ifconfig eth0 192.168.0.254 netmask 255.255.255.224 broadcast 192.168.0.255 Die Angabe der Teile „broadcast 192.168.0.255“ bzw. „brd +“ sind optional. („brd +“ steht hier für die automatische Berechnung der Broadcast-Adresse, es kann auch eine spezifische Adresse angegeben werden. ifconfig berechnet die Broadcast-Adresse in neueren Versionen automatisch). Automatische Konfiguration Über Protokolle wie BOOTP oder DHCP können IP-Adressen beim Hochfahren des Rechners durch einen entsprechenden Server zugewiesen werden. Auf dem Server wird dazu vom Administrator ein Bereich von IP-Adressen definiert, aus dem sich weitere Rechner beim Hochfahren eine Adresse entnehmen können. Diese Adresse wird an den Rechner geleast. Rechner, die feste Adressen benötigen, können im Ethernet-Netz über ihre MAC-Adresse identifiziert werden und eine dauerhafte Adresse erhalten. Vorteil hierbei ist die zentrale Verwaltung der Adressen. Ist nach der Installation des Betriebssystems die automatische Konfiguration vorgesehen, müssen keine weiteren Einstellungen für den Netzzugriff mehr vorgenommen werden. Mobilgeräte wie Laptops können sich Adressen teilen, wenn nicht alle Geräte gleichzeitig ans Netz angeschlossen werden. Daneben können sie ohne Änderung der Konfiguration bei Bedarf in verschiedene Netze (zum Beispiel Firma, Kundennetz, Heimnetz) integriert werden. Für IPv6 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit der Autokonfiguration, die ohne Server auskommt. Dynamische Adressierung Wenn einem Host bei jeder neuen Verbindung mit einem Netz eine neue IP-Adresse zugewiesen wird, spricht man von dynamischer oder wechselnder Adressierung. Im LAN-Bereich ist die dynamische Adressierung per DHCP verbreitet, im Internetzugangsbereich wird dynamische Adressierung vor allem von Internet-Service-Providern (ISP) eingesetzt, die Internet-Zugänge über Wählleitungen anbieten. Sie nutzen die dynamische Adressierung via PPP oder PPPoE. Vorteil der dynamischen Adressierung ist, dass im Durchschnitt deutlich weniger als eine IP-Adresse pro Kunde benötigt wird, da nie alle Kunden gleichzeitig online sind. Ein Verhältnis zwischen 1:10 und 1:20 ist üblich. Das RIPE NCC verlangt von seinen LIRs einen Nachweis über die Verwendung der ihnen zugewiesenen IP-Adressen. Eine feste Zuordnung von Adressen wird nur in begründeten Fällen akzeptiert, zum Beispiel für den Betrieb von Servern oder für Abrechnungszwecke. Bei DSL-Anbindung des Kunden verwenden die Provider meist ebenfalls dynamisch vergebene IPs. Statische Adressierung Statische Adressierung wird prinzipiell überall dort verwendet, wo eine dynamische Adressierung technisch nicht möglich oder nicht sinnvoll ist. So erhalten in LANs zum Beispiel Gateways, Server oder Netzwerk-Drucker in der Regel feste IP-Adressen. Im Internet-Zugangsbereich wird statische Adressierung vor allem für Router an Standleitungen verwendet. Auch für Machine-to-Machine-Kommunikation wird insbesondere im Mobilfunkbereich (GPRS) zunehmend statische Adressierung verwendet. Statische Adressen werden meist manuell konfiguriert, können aber auch über automatische Adressierung (siehe oben) zugewiesen werden. Mehrere Adressen auf einer Netzwerkkarte Meist wird jeder Netzwerk-Schnittstelle (zum Beispiel Netzwerkkarte) eines Hosts genau eine IPv4-Adresse zugewiesen. In einigen Fällen (siehe unten) ist es allerdings notwendig, einer Schnittstelle mehrere IPv4-Adressen zuzuweisen. Dies wird auch als IP-Aliasing bezeichnet. Mehrere IPv4-Adressen auf einer Netzwerkkarte werden unter anderem verwendet, um mehrere gleiche Services dort parallel zu betreiben, um einen Host aus verschiedenen Subnetzen erreichbar zu machen oder um einen Service logisch vom Host zu trennen, sodass er – mit seiner IPv4-Adresse und transparent für die Clients – auf eine andere Hardware verschoben werden kann. Beispiel (FreeBSD) Die Netzwerkschnittstelle fxp0 bekommt die IPv4-Adresse 192.168.2.254 mit einem /26-Subnetz als Alias ifconfig fxp0 alias 192.168.2.254 netmask 255.255.255.192 Beispiel (Linux) Unter Linux wird einfach derselbe Befehl wie unter der manuellen Konfiguration verwendet, um weitere Adressen hinzuzufügen. ip addr add 192.168.2.254/26 dev eth0 Bei IPv6 ist die Bindung mehrerer Adressen an eine Netzwerk-Schnittstelle die Regel, um beispielsweise eine link-lokale neben einer globalen Adresse und dynamisch vergebene Präfixe neben festen zu betreiben, oder um IPv6-Adressen mehrerer Internetprovider auf demselben Host zur Verfügung zu haben. Außerdem gelten die oben genannten Gründe wie für IPv4. Unterschiedliche Netze auf einem physischen Netz Auf einem physischen Netz (zum Beispiel Ethernet-Netz) können unterschiedliche Netze (mit unterschiedlichem Netzwerk-Adressteil) aufgesetzt und gleichzeitig verwendet werden. Dies wird unter anderem eingesetzt, wenn später das Netz aufgeteilt werden soll oder wenn früher getrennte Netze zusammengefasst werden. Speicherung von IP-Adressen Das deutsche Bundesverfassungsgericht urteilte am 2. März 2010, dass die Speicherung von IPs in Deutschland in ihrer bisherigen Umsetzung verfassungswidrig sei, da das Gesetz zur anlasslosen Speicherung umfangreicher Daten aller Nutzer elektronischer Kommunikationsdienste keine konkreten Maßnahmen zur Datensicherheit vorsehe. Das Gericht hat zudem die Hürden für den Abruf dieser Daten als zu niedrig bewertet. Das Urteil verpflichtete deutsche Telekommunikationsanbieter zur sofortigen Löschung gesammelter Daten. Die Vorratsdatenspeicherung sei nur unter schärferen Sicherheits- und Transparenzvorkehrungen sowie begrenzten Abrufmöglichkeiten für Sicherheitsbehörden grundsätzlich zulässig. Einem Auskunftsgesuch der Staatsanwaltschaft ist nachzukommen bei Ermittlungsverfahren über schwere Straftaten. Die Speicherung von IP-Adressen zu anderen Zwecken (beispielsweise beim Besuch einer Internetseite, etwa in einer Logdatei) ist rechtlich ungeklärt. Das Amtsgericht Mitte (Berlin) erklärte im März 2007 IP-Adressen zu personenbezogenen Daten im Sinne von BDSG. Somit sei ihre Speicherung unzulässig. Das Amtsgericht München entschied Ende September 2008, dass IP-Adressen nicht als personenbezogene Daten zu werten sind. Somit sei deren Speicherung grundsätzlich zulässig. Das Gericht knüpfte dies jedoch an Vorgaben: Die Zulässigkeit der Speicherung hänge von den Möglichkeiten dessen ab, der die Daten speichert. Kann er eine Person anhand der IP-Adresse identifizieren (etwa mit einem personalisierten Benutzerkonto), dann ist die automatische Speicherung unzulässig bzw. nur erlaubt, wenn der Benutzer zuvor seine ausdrückliche Erlaubnis gab. Beide Urteile ergingen für IPv4-Adressen. Aufgrund des größeren Adressbereiches sind IPv6-Adressen unter Umständen rechtlich anders einzuordnen. Hinzu kommt die Frage nach der Beweiskraft einer IP-Adresse aufgrund möglicher Fehlbedienungen oder Routen-Entführungen. Als im Jahre 2010 durch Einstellungsfehler beim Border Gateway Protocol (BGP) IP-Adressen von 37000 Netzen (nicht Nutzern) nach China geleitet wurden, entstand die Frage, welche Beweiskraft IP-Adressen zur Verfolgung von Straftaten zukommen könne. Zudem nahmen auch Geheimdienste BGP-Entführungen in ihr Werkzeug-Arsenal auf. An sich müssten alle Provider die Routingtabellen ihrer Kunden bei ihrem regionalen Internet-Registrar (in Europa RIPE) hinterlegen und jede falsche Route ablehnen. Falsche Routen wären dann auf ohnehin unsichere Teilnetze begrenzt. Nach einer EuGH-Entscheidung ist die Anschlussinhaberhaftung nicht allein an IP-Adressen festzumachen. Es bedarf weiterer Angaben vom Internetzugangsanbieter. Über die Beweiskraft dieser Informationen urteilen deutsche Gerichte verschieden, da nur der Anschlussinhaber ermittelt werden kann, nicht aber, welche Person zum fraglichen Zeitpunkt aktiv war. Um Routen-Entführungen zu unterbinden, gibt es Vorschläge zur Speicherung der Routingtabellen sowie zur Einführung des 2017 entwickelten BGPsec, der Border Gateway Protocol Security Extension. Auch wurde die Zertifizierung per Resource Public Key Infrastructure (RPKI) für das BGP eingeführt. Nicht alle Internetprovider nutzen dies, wie Test mit IsBGPsafeyet.com zeigen. In Deutschland unterstützen weder die Telekom noch Vodafone diese Sicherheitsmaßnahme. Rückgewinnung von Zusatzinformationen Mit Hilfe einer IP-Adresse können weitere Angaben über deren Benutzer mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit angenommen werden: Geotargeting versucht, auf den Aufenthaltsort (zumindest Staat, Region) rückzuschließen (Ortsbestimmung). Inhalte von einer nicht dynamischen IP-Adresse eines Unternehmens oder einer Behörde können mit hoher Wahrscheinlichkeit als von dort stammend angenommen werden; Seitenaufrufe von dort stammen vmtl. von einem Mitarbeiter. Wer mit einer IP-Adresse eines Mobilfunkanbieter-Netzes Webseiten eines Servers abruft, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Person, die mit dem Handy/Smartphone surft. Siehe auch Anonymität im Internet Datenkapselung (Netzwerktechnik) Fully-Qualified Host Name (FQHN), ein Oberbegriff für IP-Adresse und Fully-Qualified Domain Name (FQDN) Internet Control Message Protocol (ICMP) IP-Telefonie Internet Protocol Television (IPTV) Mobile IP Protokollstapel Service Access Point Internetprotokollfamilie Vorratsdatenspeicherung Literatur Marc Störing: Gefährliches Adressgedächtnis – Rechtsunsicherheit bei Speicherung und Weitergabe von IP-Daten. In: c’t, Nr. 25/2008, S. 190–191 (online). Bernhard J. Hauser, Fachwissen Netzwerktechnik, 2. Auflage, Europa-Lehrmittel-Verlag, Haan 2015, ISBN 978-3-8085-5402-9 Weblinks IANA – Internet Assigned Numbers Authority (mit Informationen zu IP-Adressen, englisch) IANA – Ipv4-address-space (Zuordnungen der IP-Bereiche) RFC 3330 Special-Use IP Addresses (englisch) RIPE – Réseaux IP Européens (Gibt unter anderem den registrierten Eigentümer einer IP aus, englisch) Webinterface zur Berechnung von Netzmasken, Netzgrenzen usw. (englisch) ip-info.org (Gibt die eigene IP-Adresse sowie Informationen über den Standort aus) Einzelnachweise
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q-de-2204
Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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",!0)})})},t=function(e){var t;return(t=new URL(document.location.href)).hostname=("en"===e?"":e+".")+"player.fm",t.toString()},n=function(e,t,a,s){return null==s&&(s=function(){}),i(function(){return document.documentElement.classList.add("has-top-promo"),document.documentElement.classList.add(a),document.querySelector(".top-promo").classList.add(a),document.querySelector(".top-promo .promo-message").innerHTML=e,t||document.querySelector(".top-promo .close").remove(),s()})},e=function(){var e;if(document.documentElement.classList.remove("has-top-promo"),document.documentElement.classList.remove("legal-disclaimer"),e=document.querySelector(".top-promo"))return e.remove()},i=function(e){return"loading"!==document.readyState?e():document.addEventListener("DOMContentLoaded",e)},"false"!==U.getParameterByName("top_promo_enabled")&&(a()?r():s()?o():e())}.call(this),function(){var e,t=function(e,t){return function(){return e.apply(t,arguments)}};window.GRAY3="#999999",window.PRIMARY_RED="#D81422",e=colorUtil,window.Theme=function(){function a(a){this.themeColor=a,this.apply=t(this.apply,this),this.css=t(this.css,this),this.calculateColors=t(this.calculateColors,this),document.documentElement.classList.contains("part-bleed")||(this.themeColor||(this.themeColor=PRIMARY_RED),e.tooLightForWhiteText(this.themeColor)&&(this.themeColor=e.shadeColor(this.themeColor,-.15)),this.calculateColors())}return a.prototype.calculateColors=function(){return this.hoverColor=e.shadeColor(this.themeColor,-.3),this.textColor=e.shadeColor(this.themeColor,.993),this.cardHoverColor=e.shadeColor(this.themeColor,.9),this.quickNavColor=e.shadeColor(this.themeColor,-.2),this.quickAllColor=e.shadeColor(this.themeColor,.3)},a.prototype.css=function(){return".top, nav.top .search-control .popover a.selected, .text-list-popover-control + .popover.bottom a:hover { background-color: "+this.themeColor+"; 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Inspiriert durch Marte Meo, Maria Aarts, Gerald Hüther & Maria Montessori was, wenn? ist der Podcast für alle, die sich ein wenig verloren fühlen. Inka ist deine virtuelle große Schwester mit der du über alles reden kannst, was dich beschäftigt. Ist das eigentlich normal? Bin ich komisch? Was soll ich tun? Hier findest du die Antwort. Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören! Auf meinem YouTube Kanal einf ... Zukunft kann man gestalten, sagen die Gründer der Offenen Gesellschaft. Im gemeinsamen Podcast was wäre wenn spielen wir regelmäßig realistische Utopien durch. WENN KINDER NICHT HÖREN - Der Podcast zum Buch für Eltern und Lehrer Wie kann man Kinder motivieren? Welche Erziehungsansätze sind gut erforscht und funktionieren wirklich? Wie führt man eine Klasse? In diesem Podcast erfahren Eltern, Lehrer und Erziehende - auf leicht verständliche Weise - die neuesten Forschungsergebnisse aus den Bereichen Pädagogische Psychologie, Erziehungspsychologie, Klassenführung und Motivationspsychologie. Für jeden, der das viele Schreien und Schimpfen leid ist. :) Mehr Informationen finden Sie im Buch "Was tun, wenn Kinder nicht hö ... Dem Klima auf der Spur: Wenn Tiere und Pflanzen auswandern (HD 1280) Pflanzen und Tiere reagieren auf vielfältige Weise auf den heutigen Klimawandel. Sie verändern ihren jahreszeitlichen Rhythmus, wachsen teils schneller, teils langsamer – und vor allem wandern sie. Die erwärmungsbedingten Migrationen ziehen Flora und Fauna überwiegend polwärts, aber die räumliche Dynamik des Klimas führt auch zu ganz anderen Wanderrouten. Der Vortrag von Prof. Wolfgang Kießling zeigt Vorhersagen, wohin und über welche Routen Pflanzen und Tiere im 21. Jahrhundert wandern werd ... Wenn der Job stinkt Hey ich bin Dominik und ich bin der Meinung meine Generation quält mehr und mehr das selbe Problem. Alle sind irgendwie unzufrieden mit dem was sie tun oder wissen nicht wofür sie es tun... Mir ging es genauso! Das will ich jetzt ändern! In diesem Podcast erzähle ich meine Geschichte und lege offen was ich nun tun möchte um mein Leben, meine Karriere so zu verändern, dass ich am Ende nicht sagen muss „hätte ich mal“. Viel Spaß dabei! Rechtschreibschwierigkeiten - Späte Förderung (2/2) 29:57 Eine große Stärke unseres Gehirns ist die Fähigkeit, aus vielen Einzelbeispielen allgemeine Regeln zu generieren und diese auch anzuwenden. Somit werden viele Rechtschreibmuster und Rechtschreibregeln beim allgemeinen Schriftsprachgebrauch quasi nebenbei mitgelernt.Allerdings gelingt dieses unbewusst ablaufende (implizite) Lernen bei weitem nicht i… Rechtschreibschwierigkeiten - Späte Förderung (1/2) 26:38 21d ago 26:38 Häufig suchen Eltern von Kindern mit massiven Rechtschreibschwierigekeiten erst dann nach zusätzlichen Unterstützungsangeboten, wenn frühe Fördermaßnahmen (z.B. Förderung der phonologischen Bewusstheit) nicht mehr ihre volle Wirkung entfalten können.Späte Förderbemühungen (ab ca. 4. Klasse) sind mit ungleich mehr Aufwand verbunden. Sie basieren wen… Sollte man Schüler mit Geld motivieren? 25:37 Viele Schüler kennen das Belohnungssystem aus eigener Erfahrung: Für jede gute bzw. sehr gute Note gibt es einen kleinen Geldbetrag von den Eltern oder z.B. den Großeltern. Welche Auswirkungen ein solches Vorgehen hat, wurde in den USA durch eine gigantische Studie evaluiert. Beim Earning by Learning-Programm wurden insgesamt 6,3 Millionen Dollar a… Über den (Un-)Sinn des Sitzenbleibens 25:50 Nahezu jeder 4. Schüler hat in Deutschland im Alter von 15 Jahren mindestens einmal eine Klasse wiederholt.Doch was bringt der sogenannte "Schuss vor den Bug"? Führt er wirklich zur erhofften Kursänderung oder bringt er das Schiff letztlich vollständig zum kentern?Zu kaum einem anderen Thema ist die Datenlage so eindeutig: Sitzenbleiben stigmatisie… Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Warum wir den Legasthenie-Begriff abschaffen sollten 23:33 Noch immer wird vielerorts die althergebrachte Legasthenie-Diagnostik durchgeführt. Vereinfacht ausgedrückt hat aufgrund dieser Testungen Legasthenie, wer Probleme beim Lesen und/oder Rechtschreiben hat, aber gleichzeitig eine normale oder auch überdurchschnittliche Intelligenz besitzt. Die Leidtragenden sind häufig jene Schüler, die zwar Probleme … Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Prävention und frühe Förderung 37:20 In einem Punkt sind sich fast alle Forscher und Praktiker einig:Je früher gefördert wird, desto besser!Wenn (drohende) Lese-Rechtschreibschwierigkeiten frühzeitig erkannt und mit entsprechenden Fördermaßnahmen "bekämpft" werden, sind Erfolgserlebnisse schon mit relativ geringem Aufwand zu erreichen.Doch welche Prävention bzw. Förderung macht Sinn?W… Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Das Ursachenpuzzle (2/2) 28:41 Auch wenn der Einfluss der Gene nicht zu unterschätzen ist (ca. 50%), so gibt es doch eine Reihe von Umwelteinflüssen, die im Verdacht stehen, das Auftreten von L-R-Schwierigkeiten zu begünstigen.Jene Faktoren genauer unter die Lupe zu nehmen, lohnt sich besonders, da wir auf sie (im Gegensatz zur genetischen Anlage) verändernd einwirken können.Im … Lese-/Rechtschreibschwierigkeiten - Das Ursachenpuzzle (1/2) 31:56 Wie kommt es überhaupt zu massiven Lese-/ Rechtschreibschwierigkeiten?Die Liste der verdächtigten Faktoren ist ellenlang. Wie so häufig in der Psychologie gibt es nicht die eine Ursache, sondern ein ganzes Bedingungsgefüge (Multideterminismus). Im Fokus des ersten Teils des Ursachenpuzzles stehen: -> Der Einfluss der Gene -> (vermeintliche) visuell… Die Psychologie des Lesens (2/2) - Die Bedeutung des Vorwissens 27:58 Was passiert in unserem Kopf, wenn wir lesen? Handelt es sich beim Lesen wirklich nur um eine Entnahme von Bedeutungen (bottom-up-Prozesse)? Bei weitem nicht! Ob und wie wir Texte verarbeiten bzw. verstehen, hängt vor allem von unseren erfahrungsabhängigen Wissensstrukturen (kognitiven Schemata) ab. Je größer unser Vorwissen, desto leichter fällt u… Eine demokratischere Demokratie? 43:28 Wir leben in einer Demokratie, in der alle mitbestimmen können. So zumindest in der Theorie. In der Praxis gibt es noch viel zu tun. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/politik/was-waere-wenn-demokratie Die Psychologie des Lesens (1/2) - Der Matthäus-Effekt 21:53 Deutschland gehört zu den 7 Ländern, deren Schüler seit PISA 2000 einen signifikanten (wenn auch wirklich sehr geringen!) Zuwachs in der Lesekompetenz ihrer Schüler zu verzeichnen haben.Verbesserungen sind allerdings auch dringend notwendig, schließlich ist Lesen die Kulturtechnik schlechthin, mit der wir uns Wissen aneignen. Wissen bzw. Vorwissen … Gemeinsam Probleme lösen - Warum es gut ist, einen Plan B zu haben. 31:11 Allzu häufig enden reaktive Erziehungsgsversuche bezgl. Hausaufgaben, Zimmer aufräumen oder Zähne putzen in heftigen Auseinandersetzungen. Eltern drohen mit Strafe - Kinder reagieren mit Trotzreaktionen (Reaktanz) und Beleidigungen. Im Nachhinein ist das schlechte Gewissen (kognitve Dissonanz) auf beiden Seiten groß - besonders wenn es sogar zu Han… Classroom management (4/4) - Schwierige Fälle 30:47 Die meisten "Disziplinprobleme" lassen sich mit den bereits kennengelernten Regeln der Klassenführung in den Griff kriegen. Was jedoch wenn die Fronten bereits verhärtet sind?Sollten wir Schüler, die immer wieder negativ auffallen, wirklich bestrafen oder ignorieren?Sowohl verhaltensanalytische (z.B. erwünschtes Verhalten verstärken) als auch human… Classroom management (3/4) Plädoyer für den konsequenten Umgang mit Regeln 27:50 Obwohl kaum jemand bestreiten würde, dass Regeln sehr hilfreich sein können, so fällt es doch häufig schwer, diese zu etablieren. Zu oft kapituliert man vor dem vermeindlich großen Widerstand, der sich erhebt, wenn man Regeln durchzusetzen versucht.Wenn wir jedoch Regelverstöße tolerieren, dann heißt das für den einzelnen Schüler: "Naja, wenn sich … Classroom management (2/4) oder wie führt man eine Klasse? 31:39 Was macht gute Klassenführung aus? Lange haben sich Forscher an dieser Frage die Zähne ausgebissen. Viele zunächst plausibel klingenden Erklärungen hielten einer empirischen Überprüfung nicht stand. Weder fand man ein besonders geeignetes Lehrer-Persönlichkeitsmuster, noch wurde die Annahme bestätigt, dass die Art, wie streng ein Lehrer die Schüler… Classroom management (1/4) - Warum wir mehr darüber wissen sollten... 24:25 PISA, DESI und viele andere Studien haben gezeigt: Kaum ein anderes Unterrichtsmerkmal hängt so konsistent mit Leistungsniveau und Leistungsfortschritt zusammen wie die Fähigkeit des Lehrers die Klasse zu führen.Logisch: Wenn andauernd Quatsch gemacht wird und der Geräuschpegel unangenehm hoch ist, fällt es einem Schüler schwer sich zu konzentriere… Der "overjustification effect" oder zerstört Belohnung die intrinsische Motivation? 26:03 5M ago 26:03 "Earning by Learning" heißt ein in den USA durchgeführtes Programm, bei dem Schüler für's Lesen lernen bezahlt werden. Um eine intiale Motivation herzustellen sind Belohnungen sicherlich sehr effektiv. Was passiert jedoch wenn diese extrinsischen (von außen kommenden) Belohnungen abgesetzt werden? Können Belohnungen auch nach hinten losgehen und ei… Wie lobt man richtig? 20:03 Beim Loben kann man doch nichts falsch machen, oder?"Du bist ein Riesentalent." "Du bist ja so begabt." Warum solche gutgemeinten Formen des Lobens vielleicht nicht ideal sind, wurde in den letzten beiden Episoden schon angesprochen.Worauf sollten wir noch achten, wenn wir anderen - in unserem Fall natürlich Schülern - unsere Anerkennung zu Teil we… Der Schlüssel zur Motivation? (2/2) - Lernen lohnt sich! 30:39 Der Glaube, dass Veränderung bzw. Wachstum kaum oder gar nicht möglich ist, kann dazu führen, dass man angesichts eines verhauenen Tests versucht, sich beim nächsten mal eher durchzumogeln versucht (z.B. durch Spicken), anstatt einfach mehr zu lernen. Denn wenn meine Intelligenz unveränderbar ist, dann lohnt es sich ja nicht zu lernen... Aber ist e… Der Schlüssel zur Motivation? (1/2) - Die Forschung der Carol Dweck 27:41 Menschen unterscheiden sich in ihrer Fähigkeit Rückschläge und Niederlagen zu verkraften. Was für den einen ein lehrreicher Fehler ist, versetzt den anderen wochenlang in ein Gefühl der Hilflosigkeit. Wie kommt dieser Unterschied zustande? Und warum sind manche Menschen eher daran interessiert einen guten Eindruck zu hinterlassen (performance goal … Moralpredigt vs. Man wird wie man gesehen wird... 19:34 "Ihr solltet euren Klassenraum sauberhalten." "Ihr solltet besser zuhören." "Ihr solltet mehr tun für Mathematik. Mathe ist wichtig!" Häufig verbringen Lehrer und Eltern viel Zeit mit solchen "Moralpredigten". Aber bringen sie überhaupt etwas?Studien legen nahe, dass es sicherlich effektivere Vorgehensweisen gibt.keywords: Müllentsorgung - baseline… was wäre wenn | Gesundheit - Eine freie Versorgung für die Zukunft? 39:24 Eine sich ändernde Gesellschaft braucht mit der Zeit auch eine Gesundheitsversorgung, die sich an die neuen Verhältnisse anpasst. Wie das gelingen könnte, zeigt die aktuelle Ausgabe von „was wäre wenn“. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-gesundheit Der Rosenthal-Effekt (Teil 3) - Verhängnisvolle Aussagen 26:15 "Du bist wohl nicht auf der richtigen Schule." "Eine blinde Henne findet auch mal ein Korn." "Sitzen hier lauter Idioten?"... Solche Aussagen können sich geradezu in unser Gedächtnis einbrennen und der Anfangspunkt einer negativen self-fulfilling prophecy sein. Aber: Es ist es auch möglich einem Kind eine positive Vision mit auf den Weg zu geben. W… Der Rosenthal-Effekt (Teil 2) - Free your mind 25:47 Unter anderem über ein Pferd das kleinste Körpersignale lesen konnte und einen Psychologen, der es ihm gleich tat... Was wir einem Schüler zutrauen, schlägt sich auch in unserer Körpersprache ihm gegenüber nieder. Von welchen fehlgeleiteten Erwartungen sollten wir "unseren Geist befreien", um nicht verhängnisvolle (nonverbale) Rückmeldungen zu gebe… Der Rosenthal-Effekt oder man wird wie man gesehen wird... 35:10 7M ago 35:10 Einer der mächtigsten und eindrucksvollsten psychologischen Effekte die es gibt. Wenn ich einen Schüler für besonders begabt halte, bekommt dieser von mir auch eine besondere Behandlung (besondere Hilfestellungen, häufigeres Zunicken/Zulächeln). Das führt dazu, dass er immer mehr an sich und seine Fähigkeiten glaubt. Er wird besser, wodurch ich in … was wäre wenn | Demokratieförderung - Von Staat und Stiftungen 44:01 Derzeit wird viel über die Demokratieförderung durch den Staat diskutiert. Denn: Vielen Initiativen drohen Kürzungen. Auf der letzten Konferenz der Offenen Gesellschaft haben zivilgesellschaftliche Organisationen über die Bedeutung von und Alternativen zur staatlichen Förderung diskutiert. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft… was wäre wenn | Arbeit und Technologie - Technologie als Chance 37:27 Neue Technologie, Künstliche Intelligenz und Roboter werden unsere Arbeitsplätze verändern. Sara Steinert fragt: Was wäre, wenn uns Technologie die Arbeit abnähme – im positiven Sinne? Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-arbeit-und-technologie Bin ich Schuld daran, dass ich single bin? 17:49 9M ago 17:49 Folge 26 Sabotieren wir uns vielleicht selbst? Sind wir in Wirklichkeit die, mit der Bindungsangst? Ich teile meine aktuellen Gedankengänge mit euch. Werbung: Danke an eis.de, die diese Folge gesponsert haben! Mit inka30 bekommt ihr 30% auf das gesamte Sortiment (außer auf den Kalender und Sonderangebote). Ab 79,99€ versandkostenfrei gibt es dort a… Motivation: Trau dich! Angst bekämpfen 13:41 10M ago 13:41 Folge 25 Manchmal sind wir selbst unser größter Feind. Wir tragen so viel unergründetes Potenzial in uns, welches wir jedoch nicht nutzen, weil wir uns selbst im Weg stehen. Du kannst jederzeit neu starten! Heute ist dein Tag! Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spoti… was wäre wenn | Schule von morgen - Wie sieht bessere Bildung aus? 49:57 10M ago 49:57 Die Welt ändert sich rasant – doch in den meisten Schulen hierzulande sieht es aus wie vor 30 Jahren. Was muss getan werden, um Schulen und den Unterricht fit für die Zukunft zu machen? Dieser Frage geht Sara Steinert in dieser Folge von „was wäre wenn“ nach. 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Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-utopie-als-b… was wäre wenn | Klimastadt - Von Bürgerbeteiligung und Klimaschutz 43:54 1y ago 43:54 was wäre, wenn … Städte zu einer positiven Klimabilanz beitragen würden? Sara Steinert hat mit zwei Experten gesprochen und herausgefunden, wie das Leben in der Stadt klimaneutral werden könnte. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-klimastadt was wäre wenn | Soziale Netzwerke - Gemeinschaftsgut Social Media? 42:03 Was wäre, wenn … soziale Netzwerke den Nutzerinnen und Nutzern gehören würden? Sara Steinert spricht mit Georg Diez über Blockchain, digitale Freiheit und Alternativen zu Facebook & Co. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/digital/was-waere-wenn-soziale-netzwerke was wäre wenn | Kostenloser Nahverkehr - Freie Fahrt für alle! 40:51 Was wäre, wenn … der öffentliche Nahverkehr gratis wäre? Bisher zahlen wir für jede Fahrt mit Bahn, Bus oder Tram. In der neuen www-Folge geht Sara Steinert der Frage nach, ob das unbedingt so sein muss. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-kostenloser-nahverkehr… was wäre wenn | Hoffnung für ein neues Europa - In Vielfalt geeint? 42:07 Was wäre, wenn … wir Europa neu gestalten würden? Pünktlich zur Europawahl redet Sara Steinert mit ihren Gästen über Hoffnungen und Ideen für ein besseres Zusammenleben auf dem zweitkleinsten Kontinent der Welt. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-hoffnung-fuer-ein-neues-europa… was wäre wenn | Was bedeutet Feminismus heute? - "Leider immer noch notwendig" 31:53 Was wäre, wenn … Feminismus nicht mehr nötig wäre? Sara Steinert, Gilda Sahebi und Raven Musialik stellen sich eine Welt vor, in der nicht mehr aufgrund des Geschlechts diskriminiert wird. Und sie diskutieren, was Feminismus heute noch bedeutet. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-feminismus-heute… Work and Travel: Fails, Tipps & Tricks 29:44 Folge 24 Goodbye Deutschland, hello Abenteuer! Von einem Auslandsaufenthalt träumen viele, aber wie finanziert man das eigentlich? Was erwartet einen alles? Wie findet man schnell Anschluss? Werbung: Wer reist, verbringt viel Zeit in Bussen, Zügen und Flugzeugen. Bestes Mittel gegen Langweile: BookBeat, die App mit der so viele Hörbücher im Monat h… was wäre wenn | Eine Welt ohne Gefängnisse - "Respekt statt Stigmatisierung" 36:03 Was wäre, wenn … es keine Gefängnisse gäbe? Sara Steinert und Georg Diez diskutieren über Alternativen zum Strafvollzug. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-eine-welt-ohne-gefaengnisse was wäre wenn | Neuer Podcast mit der „Offenen Gesellschaft“ - "Das Utopie-Vakuum füllen" 16:02 „Zukunft kann man gestalten“ – sagen die Gründer der „Offenen Gesellschaft“. Im gemeinsamen Podcast „was wäre wenn“ spielen wir nun regelmäßig realistische Utopien durch. Der Artikel zum Nachlesen: https://detektor.fm/gesellschaft/was-waere-wenn-podcast-zur-offenen-gesellschaft Was, wenn ich mich nicht traue? 2.0 (Blind Date am Flughafen) 21:26 Folge 23 Wie bekommt man eigentlich Eier aus Stahl? Wie schafft man es, einfach mal die Arschbacken zusammenzukneifen und sich was zu trauen? Ich erzähle euch von meiner Sucht nach Adrenalin und wie ich es schaffe, mich selbst zu neuen Abenteuern zu motivieren! Schickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unte… Selbstoptimierung bis zum Burnout 22:14 Folge 22 Meditation, Produktivität, Yoga, Mindfulness, Bullte Journals, etc. Das sind eigentlich alles Dinge, die unser Leben verbessern sollen, aber sind diese Übungen am Ende des Tages wirklich hilfreich oder stressen sie uns nicht doch eher? 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(Angst/ Meine Israelreise) 20:28 2y ago 20:28 Folge 17 Alleine reisen kann so viel Spaß machen, aber auch super viel Angst machen. Ich habe richtig vergessen, wie sehr ich die Freiheit des Alleinsein genieße und diese in meinem letzten Urlaub wiederentdeckt. Wie konnte ich nur vergessen, wie viel Spaß das macht? Außerdem erzähle ich euch von der ein oder anderen Anekdote und gebe euch meine Ti… Was, wenn ich nicht heterosexuell bin? Mit Lisa Sophie Laurent 30:58 Folge 16Folgt Lisa: https://www.youtube.com/user/ItsColeslawSchickt eure Fragen und Meinungen an waswenn@einfachinka.de, schreibt auf Instagram unter @einfachinka, folgt mir auf Spotify oder hinterlasst eine Bewertung auf iTunes. Ich freue mich von euch zu hören!Von einfach inka: deine virtuelle große Schwester Was, wenn ich in einen Bad Boy verliebt bin? 19:09 Folge 15 Kennst du dieses Gefühl? Du lernst einen Typ kennen, der ein Benehmen an den Tag legt, das dich eigentlich abschrecken sollte. Du weißt, dieser Typ bedeutet Ärger und doch kannst du nicht aufhören an ihn zu denken. Doch warum stehen wir eigentlich so oft auf Bad Boys? Und kann man das rational begründen? Verlosung: Gewinne die komplette Bu… Was, wenn ich nicht mehr leben will? (Suizid) 27:17 Folge 14 Suizid ist die zweithäufigste Todesursache bei Jugendlichen. Dabei gibt es so viele Gründe für das Leben! Heute rede ich mit Anna von U25 über dieses Thema. Was kann ich tun, wenn ich merke, dass es einem meiner Freunde nicht gut geht? Wie kann ich helfen? Diese und weitere Fragen beantworten wir dir heute. Holt euch Hilfe: http://www.u25.…
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Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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Deutschland schafft sich ab? Nein: Deutschland bleibt sich treu – zumindest „bürokratisch“ gesehen … | Roland Petrasch ← Einstein und der Würfel: IT-Projekte und (k)ein freier Wille? Grundkurs für Politiker und Juristen: Verständliche Wortwahl (oder „Requirements Engineering für Anfänger) → Das ist schon komisch mit dem Deutschland unserer Tage: So unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein, denn wo andere schon von der (Selbst-)Abschaffung reden, sind wir aus meiner Sicht noch gar nicht auf dem „Höhepunkt“ angelangt. Man ahnt es ja schon: Meine Geschichte heute ist nicht genetisch oder handelt um einen Migrationshintergrund, sondern mal wieder um den Bürokratenvordergrund: Es geht um den „Zenit der deutschen Bürokratie“, der vielleicht bald erreicht sein wird. Hurra! Nun aber mal schön der Reihe nach: Eines schönen Tages (also Ende der Kalenderwoche 40) stellte ich fest, dass mein Sohn erfreulicherweise von einer akuten Attacke „Herbstferien“ bedroht wurde. Während ich mich noch für ihn freute, stieg in mir so langsam das Gefühl auf, das man kennt, wenn irgend etwas nicht stimmt (s. Inkongruenzentdecker). Da wurde mir klar, dass ich gar keine Herbstferien habe und somit ein Betreuungsproblem existiert. Die Freunde sind verreist, die Nachbarn sind kinderlose Snobs und die Oma ist gesundheitlich angeschlagen. Au weia, was für eine Sauerei! Übrigens kommen wir im Rahmen dieser „tierisch“ schlimmen Geschichte später wieder auf das Schwein zurück (statt „auf den Hund gekommen“ sozusagen). „Kein Problem“, dachte ich, „mir wird bestimmt geholfen, denn wir leben ja in einem derartig familienfreundlichen Land, dass sich selbst das Ordnungsamt in seinem erbarmungslosen Pflichterfüllungswahn um mein parkendes Auto vor der Kita kümmert und es schafft, innerhalb von 5 Sekunden Strafzettel auszustellen, obwohl ich niemanden behindert und einen Kita-Parkschein des Bezirksamtes an der Scheibe habe“ (s. Brief an den Polizeipräsidenten). So eine „Performance“ gehört übrigens ins Guinness Buch der Rekorde, denn wenn die in dem Buch einen Rekord für die „Größte in zwei Minuten gemolkene Milchmenge“ haben (s. Web-Seite), dann könnte es doch auch so etwas wie die „Größte Menge an abkassierten parkenden Eltern vor der Kita in 10 Sekunden“ geben, oder? Man stelle sich mal diesen unglaublichen Image-Gewinn in der Welt vor, wenn da steht: Rekordhalter: „Ordnungsamt von Berlin-Schöneberg, Deutschland“. Nun ja, wie auch immer: Ich wollte ja eigentlich von den Herbstferien erzählen. Ich verwende dafür mal so eine Art Tagebuchform, damit der zeitliche Verlauf deutlich wird. Tag 1: (Freitag): Ich frage den Erzieher in der Schule, wie das nun mit der nächsten Woche wäre, denn da sind ja Ferien. Es gibt ja bestimmt ein Ferienprogramm und da mein Sohnemann schon hier an der Schule ist, kann er ja bestimmt dabei sein, denn ich muss am Montag ca. 11 Stunden arbeiten – ich arme Sau … Manche Fragen sollte man einfach nicht stellen – das wird einem bei staatlichen Institutionen sehr schnell klar. Der Erzieher antwortete mir freundlich, aber besorgt: Da wäre ich aber spät dran, denn ich müsse erst mal zum Jugendamt einen Bedarfsbescheid beantragen und dann müsse ich noch einen Vertrag mit der Schule abschließen, denn so einfach ginge das ja schließlich nicht. Formulare würde ich ich aber schon mal hier beim Chef bekommen. Viel Glück! „Na toll.“, denke ich, „Das kann ja heiter werden“. Ich ahnte zu diesem Zeitpunkt noch nicht, auf was ich mich da eingelassen hatte. Aber wie heißt es so schön frei nach Goethe „Die ich rief, die Geister und Bürokraten / Werd‘ ich nun nicht los.“ Den Samstag und Sonntag nehmen wir mal hier raus, d.h. die „zählen“ nicht. Weiter geht es mit dem Montag und dem Dienstag: Tag 2 und 3 (Mo. und Di.): Ich schaue mal ganz früh ins Internet und sehe zu meiner Freude und zu meinem große Erstaunen, dass das Jugendamt anscheinend von Montag bis Freitag von 9:00 Uhr bis 13:00 Uhr geöffnet ist. Das sind richtig tolle Zeiten für berufstätige Menschen, denke ich, aber dass die wirklich jeden Vormittag offen haben und vielleicht arbeiten (0der zumindest anwesend sind und Bürger empfangen), finde ich faszinierend. Schade, dass ich am Montag und Dienstag Seminare habe, aber mein Sohn soll auch mal etwas über Software-Engineering-Prozesse, Metamodelle und Code-Generierung erfahren – er ist ja schließlich mit 6 Jahren alt genug dafür. Also nehme ich ihn einfach mit zur Vorlesung. Die Studenten sind recht verständnisvoll bzw. reagieren gleichgültig auf den kleinen Gasthörer. Fazit: Das klappt besser als ich dachte. „Die Studenten werden ja auch immer jünger“ ist der häufigste Satz, den ich an diesen Tagen höre. Das Essen in der Mensa bekommt uns beiden auch richtig gut. Tag 4 (Mittwoch): Der große Tag ist da und wir gehen pünktlich um 9:00 Uhr zum Bezirksamt. Im Foyer wartet auch schon eine extrem „freundliche“ Dame am Empfang. Ich frage sie, wo das Jugendamt wäre. Ihre Antwort: „Das Jugendamt ist morgen im 2. OG da.“. Ich frage sie, warum es denn nicht heute im 2. OG „da“ ist. Sie bringt mir schonungslos bei, dass heute geschlossen ist und es halt morgen wieder eine Sprechstunde gibt. Ich bin ein bisschen verwirrt, aber der Gestik, der Mimik und der Körpersprache der guten Frau entnehme ich, dass ihre Kapazitäten für eine weitere Kommunikation mit mir erschöpft sind. Ich sage zu meinem Sohn: „Siehst Du, so sind Ämter: Wenn man sie braucht, sind sie nicht da.“ Nun ja, morgen ist auch noch ein schöner Tag, an dem man sich auf den dunklen, cremig-grauen Behördengängen herumtreiben kann. Die Aktion hatte gerade einmal 3 Minuten gedauert, aber als ich dann zum Parkplatz kam, blinzelte mich ein Zettelchen am Scheibenwischer an: Ein netter Strafzettel vom flinken Parkwächter. Klasse! Während Jugendämter geschlossen sind, klappt das Abkassieren halt immer noch jederzeit und in Rekordzeit. Vermutlich sind das die „Amtsträger“ vom Jugendamt, die heute „Ausgang“ haben: Statt von irgendwelchen verzweifelten Eltern Anträge entgegen nehmen zu müssen, sollen die Damen und Herren vielleicht heute mal „Umsatz“ auf dem Parkplatz machen. Aber nein, das kann nicht sein: Das Ordnungsamt lässt sich doch nicht von barmherzigen Jugendamt-Softies die hart erkämpfte Butter vom Brot nehmen. Ich unterdrücke also ein zweites Mal mein Fluchen und gehe erst mal auf den Spielplatz … Wenn das so weitergeht, dann brauche ich gar keinen Bedarfszettel mehr – die Herbstferien sind im Gegensatz zum „Irrsinnsgrad“ von Bürokratien doch recht endlich. Tag 5 (Donnerstag): Und da stehen wir wieder einmal pünktlich um 9:00 Uhr im Palast des Bürgerglückes, dem Bezirksamt. Diesmal lasse ich die „Freundlichkeitsbeauftragte“ in Ihrem Empfangskabuff links liegen (man muss sich ja nicht unnötig den guten Morgen verderben) und schaue auf die große Wandtafel direkt daneben: „Ha! Wer lesen kann, ist klar im Vorteil“, denke ich und sage es lauthals, damit es die „Dame“ im Kabuff hören kann – was aber mit Sicherheit keinerlei Effekt haben wird. Immerhin spart mein Lesen wertvolle Kommunikationsenergie, was ich bei Ämtern wirklich schätzen gelernt habe. Mein Sohn schaut mich fragend an und ich erkläre ihm, dass er nicht nur für Behördengänge so schnell wie möglich das Lesen lernen sollte. Wir gehen in den 2. Stock zum Zimmer 2541 oder so, an dem steht, dass man vielleicht ins Zimmer 2543 sollte, wo dann wieder steht, dass die Anträge im Zimmer gegenüber angenommen werden. Diese liebevoll mit bunten Zetteln beklebten Zimmertüren in den Ämtern (s. Photo) bestärken mich irgendwie in dem Glauben, dass hier ursprünglich zwar mal jemand arbeiten wollte, aber man durch eine Verkettung unglücklicher Umstände dann letztendlich für den Bürger doch nicht da sein kann. Ich bin verwirrt und fange einfach nochmal von vorne an: Ich versuche die erste Tür zu öffnen, an der ich war. Es klappert gewaltig, aber öffnen lässt sich dieser magische Zugang zu staatlicher Dienstleistung leider nicht. Leicht genervt probiere ich es an der nächsten Tür, die in faszinierend gleicher Art klappert – aber verschlossen ist. Auch die nächste Tür reagiert auf keinerlei Sesam-öffne-Dich-Spruch. Ich fühle mich hilflos und allein gelassen vom Amt … Wut steigt in mir auf. Da … was ist das? Eine Stimme! Ja, da ruft jemand. Juchu, es gibt Hoffnung. Ich eile zur helfenden Stimme und … tatsächlich: Da steht eine Sachbearbeiterin in der zuvor verschlossenen Tür! Der Anblick dieser trostlosen und grauen Person stürzt zwar normalerweise jeden Besucher spontan in eine tiefe Depression, aber ich habe ohnehin keine Brille auf, bin nun guter Dinge und versuche mit ihr zu kommunizieren: „Aha, es ist doch jemand da. Das ist aber schön.“ sage ich. Sie antwortet mürrisch: „Naja, Sie haben ja so laut an der Tür gerüttelt, dass wir es hören konnten … wir sind sozusagen wach gerüttelt worden.“ Das ist ja unfassbar! Diese Ehrlichkeit verblüfft mich völlig … oder ist das der neue subtile Humor der Berliner Verwaltung? „Berlin ist pleite, sexy und irrsinnig witzig“ hat Bürgermeister Wowereit vielleicht als neues Motto ausgerufen. Ich will der guten Frau gerade erklären, dass ich dringend so ein Bedarfsdingsbums für meinen Sohn brauche, da kommt sie mir zuvor: „Wir haben jetzt keine Sprechstunde. Da müssen Sie schon um 15:00 Uhr wiederkommen.“ Ich verstehe das nicht und sage: „Aber im Internet habe ich doch gerade gestern gesehen, dass Sie um 9:00 Uhr geöffnet haben. „Das kann nicht sein.“ sagt sie. „Aber da steht es doch so im Internet …“ versuche ich nochmals in einem Anflug von Irrationalismus, denn ich weiß: Ein Sachbearbeiter auf einem Amt hat die mentale Flexibilität und die Widerstandskraft einer Panzerglasplatte – da prallt einfach alles ab. „Das kann nicht sein“ wiederholt die Dame dann auch. Ich merke, dass sich das Gespräch beliebig oft im Kreis drehen wird und der Verlierer steht auch schon fest. Mein Vater sagte immer: „Streite Dich nicht mit den subalternen Typen und Handlangern herum, das macht keinen Sinn.“ – er hatte ja so recht. Also gehe ich mal wieder mit meinem Sohn, der sehr viel über die deutsche Bürokratie gelernt hat, zum Spielplatz und versuche, meinen Adrenalinspiegel in den Griff zu bekommen. Ich schaue mir nochmal das Antragsformular an. Auf der zweiten Seiten steht dann eine Information zu den Öffnungszeiten des Jugendamtes und tatsächlich: Die haben nur Dienstag am Vormittag und Donnerstag am Nachmittag geöffnet. Das wäre also geklärt. Konnte ja auch gar nicht wahr sein, dass die jeden Tag für den Bürger zu sprechen sind … ja, wo kämen wir denn da hin? Es reicht ja schließlich, wenn das Ordnungsamt ununterbrochen Parksünder zur Strecke bringt. „Ordnung(samt) ist wichtiger als Jugend(amt)“ hat Vowereit sicherlich postuliert. Immer noch Tag 5 (Donnerstag): Pünktlich um 15:00 Uhr finden wir uns dann in den heiligen Amtshallen ein. Nach der üblichen Verwirrung stehen wir nun vor der richtigen beklebten Tür und treten ein. Ja! Es ist geöffnet und die Sachbearbeiterin setzt uns nicht sofort wieder vor die Tür – das ist ein Etappensieg. Ich erkläre ihr, dass ich so ein komisches Bedarfsding brauche und dafür schon mal das Bedarfsmeldungsantragsformular ausgefüllt habe. Sie schaut es sich an und fragt dann nach meinem Einkommensnachweis. Klar, dass ich den nicht mitgenommen habe. Ich wusste es ja eigentlich schon vorher: Wenn Du zu einem Amt gehst und was willst, dann KANN es gar nicht klappen, denn irgendein Mist, den die Bürokraten brauchen, hast Du bestimmt vergessen. Ich versuche der Sachbearbeiterin zu erklären, dass wenn ich nicht arbeiten würde, dass ich dann doch auch keinen Bedarf hätte und auch nicht in ihrem wunderschönen Amtszimmer sitzen müsste und überhaupt ist das doch egal. Sie sagt: „Ja, ich glaube Ihnen ja, aber ich muss wissen, ob Sie arbeiten“. Ich versichere ihr erneut, dass ich einer (relativ) geregelten Tätigkeit nachgehe und auch immer mein Mittagessen aufesse, damit das Wetter schön wird. Weiterhin frage ich sie: „Wieso ist das überhaupt von der Arbeit abhängig? Die Kinder von arbeitslosen Menschen sollten doch auch das Ferienprogramm in Anspruch nehmen können, oder?“. Sie verneint: „Die haben halt keinen Bedarf und dann geht das nicht.“ Was für ein Schwachsinn: Kindern von Arbeitslosen ist es also amtlich untersagt, in den Ferien tagsüber in der Schule oder dem Hort mit ihren Freunden zu spielen. Weiß eigentlich irgend ein Politiker, welcher Unsinn sich da abspielt? Ich flehe die Sachbearbeiterin an, mir doch endlich diesen blöden Bedarfszettel zu geben. Sie geht darauf ein und bittet mich aber, umgehend den Einkommensnachweis zu faxen oder per Mail zu senden. Außerdem könne sie mir den Bedarfsschein nicht sofort geben, denn das würde schon einige Tage oder Wochen dauern. Auch das muss jedem Bürger klar sein: Wenn ein Amt mal was für den Bürger machen kann, dann aber bitte nicht sofort – wo kämen wir denn da hin, wenn das alles so schnell ginge? Falsch: Sie gibt mir einen vorläufigen Bedarfsmeldungsbestätigungsmiteilungsnachweis in die Hand (oder wie auch immer dieser zettelmäßige Bürokratenquatsch heissen mag). „Damit können Sie dann zur Kita oder zum Hort. Leider erkennen das nicht alle Einrichtungen an. Viel Glück.“ sagt sie noch zum Abschied. Super! Ich habe also einen amtlich-staatlichen Zettel, der von amtlich-staatlichen Schulen und Kitas vielleicht nicht akzeptiert wird: Ja, das ist Deutschland, so lieben wir es! Was sagt eigentlich der Wovereit dazu? Hauptsache die Sache bleibt spannend, denke ich. Fazit: Das Schicksal meint es heute wirklich gut mit mir: Ich gehe mit einem vergilbten und gestempelten A5-Zettelchen aus dem Amt. Also verlassen wir zufrieden diesen Tempel der unverständlichen Regelungen und absurden Formulare. Damit also das Kind wenigstens morgen am Vormittag mit seinen Freunden spielen kann, gehen wir gleich zur Schule, um diesen Sonderbetreuungsvertrag (oder was auch immer das sein mag) abschließen zu können. Die Schule ist auch geöffnet, aber das Büro hat heute leider nur bis 15:00 Uhr Sprechstunde. Yes, we cannot! Genau bis 15:00 Uhr! Man hat also KEINE Chance, denn wenn das Jugendamt öffnet, dann schließt das Schulsekretariat exakt zur gleichen Zeit. Die haben sich abgesprochen und gegen die Eltern oder speziell gegen mich verschworen. Genau, das ist es: Eine Verschwörung auf allerhöchster Ebene – wahrscheinlich hat sich das deutsche Innenministerium mit dem mächtigen Verein der Meerschweinchenfreunde in Österreich zusammen getan und eine Betreuungsattacke auf mich von langer Hand vorbereitet – bestimmt planen die das seit den frühen 70er Jahren, sonst hätte das ja gar nicht so perfekt funktioniert. Nun, das sind halt absolute Profis; was soll ich da machen? Egal, denke ich, morgen ist ja auch noch ein Tag. Tag 6 (Freitag): Der Tag des Showdown ist gekommen. Wie bildet man überhaupt den Genitiv von Showdown? Solche und andere überlebensnotwendige Fragen gehen mir durch den Kopf: Werden wir es heute schaffen? Gewinnt der vers chworene Geheimbund und verhindert, dass mein Sohn seine Freunde sieht? Wird der Schweinefreunde e.V. eine Rolle dabei spielen? Werden sich die Ferkel (s. Photo) auch daran beteiligen? Wir stehen pünktlich um 8:00 Uhr vor dem geöffneten (!) Sekretariat. Der Chef ist da (!). Das wird bestimmt ein Happy End, denke ich. „Ja, also da müssen Sie einen Vertrag mit dem privaten Träger abschließen.“, sagt der nette Herr. „Klasse, “ sage ich, „deshalb sind wir ja hier. Ich unterschreibe und mein Sohn kann dann sicher gleich hier bleiben.“ Meine Freude wird allerdings getrübt: „Naja, der Träger ist nicht hier im Hause und normalerweise braucht das ein paar Tage …“, bremst der Herr meinen Optimismus mit seinen „brutalstmöglichen“ Worten. Meinem entgleisten Gesichtsausdruck kann er allerdings entnehmen, dass er da jetzt irgendwas machen muss, was in eine positive Richtung deutet (vielleicht hatte er ja auch Todesangst …). „Äh, Sie können da jetzt selbst zum Träger fahren und den Vertrag abschließen. Ich telefoniere dann mit denen und Sie könnten dann ab Montag Ihr Kind zu uns bringen.“, versucht er die Situation zu retten. Ich gehe natürlich darauf ein: „Wissen Sie, ich bin jetzt seit einer Woche damit beschäftigt, meinen Sohn dahin gehen zu lassen, wo er auch sonst immer hingeht: Zur Schule. Also, was soll’s?“, entgegne ich in einem Anflug von gleichgültig-routinierter Restmotivation, die schon deutlich von Resignation geprägt ist. Er gibt mir die Adresse und wir fahren los. Nach 20 Minuten sind wir da. Wir kommen bei der Sachbearbeiterin ins Büro, und ich erzähle ihr von der Betreuungsodyssee. Sie scheint mäßig interessiert zu sein an unserer Geschichte und teilt mir mit, dass es da einen Standardvertrag gibt, der für das Schuljahr gilt. „Aha, für das ganze Schuljahr?“ frage ich, „Das ist doch bestimmt mit Kosten verbunden, oder?“ Sie antwortet leicht defensiv: „Ja, aber die genaue Höhe kann ich Ihnen nicht sagen.“ Aha, so einfach ist das also. Ich werde nun deutlich: „Also fassen wir das mal zusammen: Ich will für Montag und Dienstag nächster Woche meinen Sohn in die Schule schicken, dafür renne ich nun die gesamte Woche hin und her und muss nun für die 2 Tage einen Vertrag für ein ganzes Jahr abschließen ohne zu wissen, was mich der Spaß kostet. Ist das soweit korrekt?“ Nun entgegnet die gute Frau noch vorsichtiger: „Nun ja, ich kann Ihnen da eine Liste geben, da können Sie ungefähr sehen, was das kostet…“. Ich schaue auf die Liste und stelle fest, dass ich wohl so um die 60,- Euro pro Quartal zahlen müsste. Ich sage: „Also wenn ich nur für die 2 Tage die Betreuung benötige, muss ich nun 240,- Euro zahlen? Das ist doch völlig am Bedarf vorbei geregelt. Das ganze Verfahren ist ja an Absurdität nicht mehr zu überbieten. Ist ja irre!“. Übrigens ist die entsprechende Regelung das Tagesbetreuungskostenbeteiligungsgesetz – allein für den Namen dieses Gesetzes sollte man den „Erfinder“ mal eine Woche lang auf einem Kita-Kinderstuhl festbinden – die Thrombose in den Beinen soll der dann auch mal selbst behandeln. Am besten man bindet die beteiligten Politiker gleich mit an den Stuhl. Nun ja, sie sagt jedenfalls: „Nun, so sind die Bestimmungen. Ich habe die nicht gemacht. Da kann ich nichts für.“ Ah ja, dieses Bürokratentotschlagargument kennt man ja. „Ich möchte den Menschen sprechen, der diesen Schwachsinn verzapft hat.“ sage ich, „Wo ist das Subjekt?“ „Das weiß ich nicht. Sind wohl die Politiker.“ entgegnet Sie ratlos, fügt dann aber hinzu: „Ich könnte Ihnen vielleicht auch einen Quartalsvertrag anbieten. Das könnten wir mal versuchen. Aber ich weiß nicht genau, ob das funktioniert.“ Ich antworte: „Und wenn das nicht klappt, habe ich wieder ein Jahresvertrag an der Backe. Ist ja toll!“. Dann klingelt das Telefon und Sie muss irgend eine andere Bürokratenaktivität besprechen. Ich schaue meinen Sohn an, er schaut mich an … wir beide stehen auf und gehen. Wir lassen einfach diesen bürokratischen Overkill hinter uns und lassen es gut sein. Man muss auch mal eine Niederlage akzeptieren und erkennen, dass man verloren hat, wobei ich es als Gewinn empfinde, wenn ich mit meinem Sohnemann zusammen bin und wir spielen: Wir haben dann in der Folgewoche eine richtig schicke gruselige Halloween-Verkleidung gebastelt, mit der wir bald mal zum Jugendamt gehen werden, um da mal etwas „Leben“ in die Bude zu bringen (s. Photo). Ich fürchte nur, dass wir in dem Zombie-Kostüm dort gar nicht so sehr auffallen … Tja, so einfach endet die Geschichte. Nach dieser spannenden Woche und einem kaum kalkulierbaren volkswirtschaftlichen Schaden, der durch meine Aktivitäten und die „Tätigkeiten“ der vielen Sachbearbeiter entstanden ist, bleibt mir also nur noch der Blog. Ob ich mal dem Klaus Wowereit einen Brief schreibe? Der ist immerhin der Bürgermeister von Berlin und sollte seinen Amtsapparat kennen, oder? Nein Quatsch, der hat sicherlich keine Zeit für so einen profanen Betreuungsquark und muss eher so wichtige Sachen wie die Schirmherrschaft und die Eröffnungsrede für das Festival of Lights übernehmen – ja, lasse Dein Licht leuchten. Da war doch noch ein Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung (und Bürokratie) oder? Ja, richtig,Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner ist der Mensch mit dem Durchblick beim Jugendamt. Was da auf „seiner“ Webseite steht, ist „faszinierend“ (würde Mr. Spock, der Halbvulkanier sagen): „Unsere Gesellschaft braucht gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie, und damit exzellente Kinderbetreuung.“ Ja, genau: Diesen Bedarf hatte ich auch vor einer Woche festgestellt. Toll, Herr Zöllner, das hat ja gut geklappt mit der Vereinbarkeit: Ich habe meinen Sohn (selbst) exzellent betreut, konnte mit ihm arbeiten gehen und viel Spielen. Vielen Dank, lieber Herr Senator! Weiter heißt es: „Unsere Gesellschaft lebt von einer guten Bildung für Kinder und Jugendliche, deshalb hat Bildung für uns Priorität.“ Auch dem kann ich uneingeschränkt zustimmen. Es ist einfach erfreulich, wenn man sieht, dass unsere Politiker den richtigen, bürgernahen Ton treffen und den markigen Worten auch Taten (der Sachbearbeiter) folgen lassen. Ich bin also rundum „bedient“ und zufrieden … Nur eine Sache noch: Ich habe die Geschichte ja schon einigen Menschen erzählt und so manchen lustigen Kommentar gehört. Zuweilen habe ich mich dabei kritisch gegenüber den vielen (überflüssigen?) Bürokraten geäußert, denn zumindest in diesem Fall gilt: Wenn die schwachsinnigen Bedarfsregelungen und diese vielen sachbearbeitenden Amtstypen nicht dagewesen wären, hätte mein Sohn schön in der Schule mit seinen Freunden spielen können und der Staat hätte viel Geld sparen können (eine Win-Win-Situation sozusagen). Wie auch immer, es gab da einige zweifelhafte Subjekte, die mir entgegneten: „Was hast Du denn? Wenn die nicht in den Ämtern arbeiten würden, dann säßen sie auf der Straße und da kosten sie auch Geld“. Mir fällt dazu nicht viel ein, nur dass es manchmal hilft, die Großhirnrinde zu aktivieren, bevor das Sprachzentrum (unqualifiziert) zuschlagen kann. Gab es da nicht einmal die Verpflichtung zum verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern durch die öffentliche Hand? Wieso sollen im Jugendamt viele gut bezahlte, aber sinnlose Amtsträger sitzen, die Unmengen an Steuergeldern kosten, wenn man sie sinnvoll für den freien Arbeitsmarkt weiterbilden könnte – oder kann man die nicht (weiter)bilden? Irgendwas habe ich da nicht verstanden. Auch sollten diese Knalltüten mir mal bei ihrem „staatlichen Arbeitsbeschaffungsprogramm“ mit dem Titel „Besser-beim-Amt-sitzen-als-auf-der-Straße“ erklären, wie mit dieser schreienden Ungerechtigkeit umzugehen ist: Während einige Menschen als praktisch unkündbare und gut versorgte „Dummies“ in den Ämtern sitzen dürfen, müssen andere von Hartz IV oder dem Verspeisen amtlicher Formulare leben. Das verstößt doch dann sicher gegen die Anti-Diskriminierungsrichtlinie der EU, oder? Solche Vorschläge sollten mit 5 Jahren „Haft“ im Jugendamt mit Zwangsausfüllen von vergilbten Antragsformularen mit anschließender lebenslanger Sicherungsverwahrung beim Bürgermeister persönlich geahndet werden. Nun ja, das mit dem Bürgermeister ist vielleicht ein bisschen zu hart – zugegeben. Aber der ist ja ohnehin so gut wie nie in der Amtsstube, denn „Mr. Pleite, aber Sexy“ muss schließlich seinen öffentlichen Verpflichtungen nachkommen und beispielsweise zum Neujahrsempfang der Vielflieger gehen. Bravo Wowi, weiter so! Mein Sohn borgt ihm sicherlich mal das Halloween-Kostüm für den nächsten Empfang aus – als Ausgleich sozusagen, denn schließlich haben wir es ja auch der Politik zu verdanken, dass wir das Kostüm gemeinsam in den Herbstferien basteln konnten. Danke! MEERSCHWEINCHENFREUNDE Über Prof. Dr. Roland Petrasch Born 1965 in Berlin, Germany, study Mathematics at Beuth Hochschule (formerly TFH Berlin), Ph.D. from University Potsdam (Topic: Software Quality Management). System programmer at Nixdorf, Software engineer and project lead at Lufthansa Informationstechnik, consultant (freelancer). 1999 Professor at a private college (Nordakademie), and Hochschule für Technik und Wirtschaft (formerly FHTW Berlin), since 2003 professor for software engineering at Beuth Hochschule für Technik; research topics: software engineering, (agile) project and quality management, HCI; Books “Einführung in das Software-Qualitätsmanagement” and "Model Driven Architecture", Editor for „Software-Qualitätsmanagement: Theorie und Praxis“; Memberships: Gesellschaft für Informatik e.V., Fachgruppe "Software-Usability" (www.software-usability.de), MDSE (Model Driven Software Engineering, www.sig-mdse.org), Manager at Interactive Software and Media Engineering Zeige alle Beiträge von Prof. Dr. Roland Petrasch → Dieser Beitrag wurde unter Das Leben und andere Katastrophen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Eine Antwort zu Deutschland schafft sich ab? Nein: Deutschland bleibt sich treu – zumindest „bürokratisch“ gesehen … November 28, 2010 um 10:53 am „Lieber Herr Petrasch, Das kann nicht sein, was Sie beschreiben …“ würde ich schreiben, hätte ich nicht Ähnliches mit meinen drei Kindern erlebt. Damals gab es keine Blogs, deswegen wurden die Geschichten unter Freunden ausgetauscht. Am Ende gründeten wir selbst eine Kita. Unsere eigentliche Geschichte war sehr kurz: Uns wurde vom Bezirksamt mitgeteilt, dass unser erstes Kind keine Aussicht auf einen Betreuungsplatz hätte, weil wir Doppelverdiener waren. Einer von uns hätte ganz auf den Beruf verzichten können, um das Kind eventuell auf eine Kita schicken zu dürfen. Deutschland hätte einen ausgebildeten Diplomingenieur verloren. Das Abschaffen hat also sehr früh begonnen. Roland Petrasch bei Social Mediality: Eine binäre… Fred Kaminski bei Social Mediality: Eine binäre… Prof. Dr. Roland Pet… bei Social Mediality: Eine binäre… Roland Petrasch bei Grundkurs für Politiker und Ju… derroman bei Grundkurs für Politiker und Ju…
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Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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Holm: Eine mögliche Urheimat der indogermanischen Sprechergemeinschaft, mit Stammbaum und Ausbreitungskarte, Stand 2007 Hypothetische Richtungen der Migration von Sprachfamilien und archäologischen Kulturen in Europa während der Jungsteinzeit und der Kupferzeit (französisch) Einzelnachweise Historische Ethnie
Ausländer im Revier - Kreis Unna Aktuelle Ausländerstatistik - Vielen kommen aus europäischen Ländern Aktuelle Ausländerstatistik - Vielen kommen aus europäischen Ländern. Die Zahl der ausländischen Staatsangehörigen im Ruhrgebiet ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Aktuell leben 777.100 Personen in den Städten und Kreisen im Revier. Das sind 86.500 (oder etwa 12,5 Prozent) mehr als Ende 2015. Die Zahlen wurden von den Statistikern des Regionalverbandes Ruhr (RVR) errechnet. Als Basis dienten Daten des Landesamtes IT.NRW. Viele stammen aus anderen europäischen Ländern Etwas mehr als 30 Prozent aller ausländischen Einwohner Nordrhein-Westfalens lebten Ende 2016 in der Metropole Ruhr. Die überwiegende Mehrheit (rund 556.700 Personen) stammt aus anderen europäischen Ländern. Auch die Auswirkungen der Flüchtlingsbewegung sind im Ruhrgebiet deutlich erkennbar: Die Zahl der syrischen Staatsangehörigen ist seit Ende 2015 um rund 135 Prozent auf rund 65.000 Menschen gestiegen, die der afghanischen Staatsangehörigen um rund 117 Prozent auf etwa 11.700. Türkische Staatsangehörige sind größte Gruppe Die größte Gruppe stellen aber nach wie vor türkische Staatsangehörige: Etwa 207.200 Türken lebten in der Metropole Ruhr, das sind etwa 27 Prozent aller hier ansässigen ausländischen Staatsangehörigen. Landesweit hat die Zahl der ausländischen Bürger ein Rekordhoch erreicht: Ende 2016 lebten nach Angaben des Ausländerzentralregisters in Nordrhein-Westfalen mehr als 2,5 Millionen Einwohner mit ausländischer Staatsangehörigkeit - 10,7 Prozent mehr als Ende 2015. www.statistik.metropoleruhr.de www.it.nrw.de.
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q-de-2204
Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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Der Rote Platz: Kapitalismus tötet – Sind Kapitalisten Mörder? – HINTER DEN SCHLAGZEILEN Der Rote Platz: Kapitalismus tötet – Sind Kapitalisten Mörder? Der Rote Platz: Kapitalismus tötet – Sind Kapitalisten Mörder?2020-07-232020-07-23https://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2017/07/hds-logo-light-dark-480.pngHINTER DEN SCHLAGZEILENhttps://hinter-den-schlagzeilen.de/wp-content/uploads/2017/07/hds-logo-light-dark-480.png200px200px Sklavenhandel, Hunger(-stod) und Rüstungausgaben wachsen weltweit wieder, während Krankheiten grassieren, Klima und Tiere stöhnen. Alles nur zufällige parallele Ereignisse? Nein, sagen Wolfgang Gehrcke und Christiane Reymann, it’s capitalism. Mit Marx spüren sie auf, was dieses System im Innersten zusammenhält und wie es gestürzt werden kann. (Quelle: Weltnetz.tv) heike 24. Juli 2020 Wie ich denken sicher viele andere auch. dass die Aussage, alle Kapitalisten sind Mörder, stark übertrieben ist. Leider leben wir in einer Zeit, in der grausamster Seelenmord Einzaug in unseren Alltag gehalten hat. Und es gibt Mörder unter uns, die die Qual anderer forcieren (und genießen), um zu ihrem eigenen Ziel zu gelangen. Das ist eine furchtbare Entwicklung, die für die Betroffenen an Pein kaum zu überbieten ist. Ulrike Spurgat 24. Juli 2020 Gut bis sehr gut getitelt: Kapitalisten sind Mörder ! Dem stimme ich voll und ganz zu. Später mehr zu Karl Marx und dann gibts die Begründung. ert_ertrus 24. Juli 2020 Jeglicher Vertreter und Vollstrecker einer von Anfang mörderischen Ideologie wird zum Mörder. Profiteure derselben werden zu Mitmördern oder zumindest durch ihre passive Billigung (und Nutznießung) zu Hehlern (i.S.v. Verschweigung eines Kapitalverbrechens). Sollte eigentlich als ethischer Standard allgemein erkennbar sein Wolfgang Gehrcke war im DB einer der wenigen der sich klar gegen deutsche Beteiligung an Kriegseinsätzen in der Welt positioniert hat. Ein Zitat von P. J. Dunning (1860), dass Marx in einer Fußnote im Kapital bekannt machte. Es wird häufig benutzt wenn es um die Charakterisierung des Profits geht. „Mit entsprechenden Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher , und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv und waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert; selbst auf die Gefahr des Galgens.“ Kapitalismus ist ein durch und durch korruptes, mörderisches und kriegerisches System. Die Kriegsverbrechen der USA, die ohne die Rüstungsindustrie und deren Profitgier so niemals hätten statt finden können zeigen die Zahlen, wo hinter jeder ein Mensch steht. Von 1945 bis heute haben alleine in Lateinamerika über 20 Militärputsche und ausländische Interventionen stattgefunden, meist unter US-Regie. Die Wunden werden nie wirklich verheilen können. Bei diesen Verbrechen gegen die Völker Lateinamerikas wurden über eine Millionen Lateinamerikaner zu Kriegsflüchtlingen gemacht oder ins Exil getrieben. Allein der Bürgerkrieg in Kolumbien dauerte über sechzig Jahre. Seit 1953 verloren über 6,5 Millionen Menschen ihre Heimat. Gezielte Tötungen…..Eine Methode die von den Diktaturen und ihren Hintermännern bereits vor fünfundvierig Jahren angewandt wurde. Angewandt bei der Ermordung des Allendetreuen chilenischen Generals Carlos Pratts im September 1974 in Buenos Aires, am 24. Mai 1981 bei der Ermordung des Präsidenten Ecuadors, Jamie Roldos und zwei Monate später bei der Ermordung des Präsidenten Panamas, Omar Torrijos, am 31. Juni 1981. Die Tränen, die wir weinten beim Sturz und der Ermordung Allendes brauchten eine sehr, sehr lange Zeit zum trocknen. Der Sohn, der Kämpfer, der Künstler, der wunderbare Sänger mit seinen unsterblichen Liedern des chilenischen Volkes Victor Jara, der 1973 während des Putsches durch die CIA verschleppt, gefoltert und verscharrt wurde. 2009 , 36 Jahre später nach seiner grauenvollen Ermordung durch das Pinochet Regime konnte Victor Jara endlich unter einer riesengroßen Anteilnahme der Bevölkerung feierlich beerdigt werden. Tausende folgten dem blumenbestückten Sarg und als seine bekanntesten Lieder gespielt wurden sind viele Menschen in Tränen ausgebrochen. Seine bekanntesten Lieder wie „Te recuerdo Amanda“, „Plegario del Labrador“ oder El ciggaroto“ wurden unsterblich, u.a. durch die kubanische Interpretation, Silvio Rodriguez, der Argentinierin Mercedes Sosa und ihrer spanischen Kollegen John Manuel Serrat und Ana Belen. „Unser Land hat 36 Jahre gebraucht um diesen Victor Jara, der zu uns gehört, Chile und seiner Familie zurückzugeben. Das ist die beste Ehre, die wir ihm erweisen können.“ Man kommt nicht daran vorbei zu erwähnen, dass nach 1989 Marx und Engels u.a. aus den Universitäten des Landes verbannt wurden. Statt dessen zogen die Wirtschaftsliberalen, Hayek, Keynes und Friedmann ein. Friedman war glühender Befürworter des von der CIA angeführten Putsches in Chile. Chicago Boys wurden diese Ekelpakete auch genannt. Befremdlich bleibt, dass Friedman unter lauten Protesten einen Preis erhielt auf den ich jetzt aber nicht komme…. Und Hayek wird beispielsweise mit der „genialen“ Aussage zitiert, er habe sich mehr als zehn Jahre lang intensiv damit befasst, den Sinn des Begriffs „soziale Gerechtigkeit“ herauszufinden. Der Versuch sei aber gescheitert, und er sei schließlich zu dem Schluß gelangt, dass für eine Gesellschaft freier Menschen dieses Wort überhaupt keinen Sinn habe. Irgendwie trifft auf ihn zu, was Helvetius einmal sagte: „Die Wahrheit ist für die Dummen wie eine Fackel, die den Nebel erleuchtet, ohne ihn zu vertreiben.“—- Ein besonders enges Verhältnis hatte die deutsche Rüstungsindustrie zur SS, die vom alliierten Militärgerichtshof in Nürnberg zur „verbrecherischen Organisation“ erklärt wurde. Der „Freundeskreis“ des Reichsführers SS, der auf ihre Initiative geschaffen wurde, vereinte unter anderem die Vertreter folgender Konzerne: – Deutsche Bank, Dresdner Bank, Commerz- und Privatbank, Norddeutscher Lloyd, Bremen, Braunkohle – Benzin AG, Berlin, Mitteldeutsche Stahlwerke (Flick Konzern), Wintershall AG, Siemens-Schuckert-Werke AG, IG Farben Industrie AG, um nur einige zu benennen. Es war ein gnadenloser Krieg gegen die Menschen, die als KZ-Häftlinge, Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene ausgebeutet und ihrem Schicksal überlassen wurden. Die Profitgier ging ins Unermessliche…..und das Wesen des Kapitalismus ist auf Zerstörung, Gier, Hass, Konkurrenz und Neid angelegt. Ein bedrückendes Thema und jetzt geht es nicht mehr weiter, außer dass ich mit dem großen Dichter Bertolt Brecht mit einem kurzen Text von 1952 enden will: ……………………….“Laßt uns das tausendmal Gesagte immer wieder sagen, damit es nicht einmal zuwenig gesagt wurde! Laßt uns die Warnungen erneuern, und wenn sie schon wie Asche in unserem Mund sind! Denn der Menschheit drohen Kriege, gegen welche die vergangenen wie armselige Versuche sind, und sie werden kommen ohne jeden Zweifel, wenn denen, die sie in aller Öffentlichkeit vorbereiten, nicht die Hände zerschlagen werden.“ (Gesammelte Werke, Suhrkamp 1967, Band 20) Freiherr von Anarch 25. Juli 2020 Fragen wir mal Jean Ziegler, – wieviele Jahrzehnte nun kämpft er ( vergeblich ) gegen den Hunger und momentan sind es 1 Milliarde Hungernder, sicherlich die Hälfte davon Kinder, ausgezehrt, Haut und Knochen mit Gesichern von Alten, ausgehöhlte Augen… Es ist die Geldmacht, die dieses abscheuliche Verbrechen direkt zu verantworten hat, es sind die Milliardäre und deren Diener, egal wo sie sitzen, in Politik oder sonstwo. Es ist die Wirtschaft, egal in welcher politisch-ideologischen Staats- oder Gesellschaftsform, es ist das Streben nach Macht allgemein. Es sind aber auch die Konsumenten mitverantwortlich, das kann man nicht bestreiten. Es sind die Großkonzerne, denen es erlaubt wird, den Hunger und die Not zu fördern um daran zu verdienen. Macht – Machtlose Besitz – Besitzlose Ethik, Moral, Gewissen – hören da auf wo Macht, Besitz, Reichtum beginnt und der Kapitalismus ist dabei die schlimmste Form. Er schafft Besitzlosigkeit und Armut auf direktem Weg. Vor allem wir Europäer haben da ungeheuer viel Schuld auf uns geladen und schauen weiterhin erbarmungslos zu wie eine Milliarde verhungert oder verdurstet. Und wo das Kapital herrscht, wird es mit Waffengewalt verteidigt. Dabei spielt es keine Rolle ob das Kapital letztlich auch in einem Kommunismus, Sozialismus, Marxismus, Demokratie herrscht, es ist immer das Kapital, das Gerechtigkeit verhindert und Gerechtigkeit wäre wenigstens dann gegeben wenn kein einziger Mensch hungern müsste oder sonstige Not leiden müsste. Die einzige Form die bisher nicht gescheitert ist, ist der Kapitalismus ! Er siegt und siegt und mordet tagtäglich direkt und indirekt. Ich persönlich glaube, erst wenn eine Weltrevolution gelingt, kann Gerechtigkeit eingerichtet werden. Wird aber die blutigste jemals sein, denn das Kapital wird sich mit aller Macht verteidigen. Es wird kein ‚kollektives Bewusstsein‘ der Kapitalmächtigen stattfinden, das Gerechtigkeit ermöglicht – das Wesen des Kapitalismus ist nicht das Geben, sondern immer das Nehmen. Auch wenn die Kapitalmacht freilich zunehmend Revolutionen verhindert, unmöglich macht – wird es die Revolution allein schaffen, sein müssen, Gerechtigkeit herzustellen. Arm gegen Reich, das muss der Kampf sein, Reich gegen Arm ist nicht zu gewinnen. Ulrike Spurgat 26. Juli 2020 „ob das Kapital auch in einem Kommunismus, Sozialismus, Marxismus, Demokratie……..usw. herrscht……….“ (Kapital im Sozialismus………lässt mich ratlos zurück. Wie soll ich das bitte einordnen ? Kapitalismus existiert nur, wenn die Frage des Privateigentums geklärt ist, also wem die Produktionsmittel gehören. Der Adel, der nach 1945 enteignet wurde ist munter dabei seit Jahren vor den Gerichten zu streiten, dass er „seinen Besitz“ zurückbekommt. Ich weiß nicht ob ich die Lust habe diese inhaltsschwere Zusammenstellung von Begriffen inhaltlich füllen zu wollen. Warum denn auch ? Feste Meinungen können nicht die notwendige Bewegung bieten, denn nur der Mensch kann irren und demzufolge auch korrigieren. Freiherr von Anarch 26. Juli 2020 …muss dich nicht ratlos machen, Ulrike, wenn ich das Kapital, das Geld also, die Macht des Geldes, der Wirtschaft, auch den Handel, den Zins als größtes Übel – als das größte Übel eben dann bezeichne – eben auch in einem Kommunismus, Sozalismus, Marxismus und Demokratie. Oder ist es real so, dass in einem Sozialismus nicht auch das Geld herrscht, letztendlich ? Sollte es nicht, ich weis, wenn diese ‚Gesellschaftsformen‘ so wären wie sie vom Grundsatz erdacht… Ich komme immer wieder auf den ‚Zins‘, wenn ich über Grundübel nachdenke – das Geschäft mit dem Geld – nichts anderes als das Verwalten von Bürgerkapital sollte es sein, ohne Gewinnstreben – gerne lass ich mich darüber informieren, ob das jemals auch in einem Sozialismus so gewesen ist. Geschätzter Freiherr, natürlich war das keine Absichtserklärung um einer Antwort aus dem Wege zu gehen. Es geht mir hier oft zu schnell mit den Neueinstellungen. Alles braucht seine Zeit und den „Fluss kann man nicht anschieben.“ Manchmal ist das sehr verwirrend, da ich dem nicht so schnell folgen kann. Ein Problem ist es dennoch nicht. Ich bin an der Antwort dran. Zugegebenermaßen nähere ich mich dem Thema „Kapital“ (Marx) noch mal wieder genauer. Das braucht seine Zeit da ich lange lese, nachdenke und reflektiere um dann loszulegen, Ulrike Freiherr von Anarch 31. Juli 2020 take your time – Ulrike, ist ja nicht selbstvetständlich wenn du dich bemühst… Ulrike Spurgat 2. August 2020 Nun geht es los, lieber Freiherr. Lange, lange nachgedacht. Was soll ich denn so einem klugen Kopf schreiben dachte ich beim nachdenken was er selber nicht denkt oder weiß ? Ein bisschen mulmig ist mir dabei schon……….und vielleicht hab ich mich auch zu weit aus dem Fenster gehängt. Wer weiß. Darauf keinen Dujardin sondern das leckere Gesöff bei „Solidarisches Miteinander“ „gefunden“ und ein sinniges Prost wo auch immer der Freiherr ist…….. Karl Marx hat seine Theorie vom Leiden des Menschen her gedacht und seine Kritik daraus entwickelt. Ich nehme die Begriffe die Karl Marx aufgeschrieben hat. Es kann ein bisschen altmodisch auf den ersten Blick daher kommen. Marx setzt ganz entschieden anders als andere Ökonomen auf die Masse. Er erkennt im Proletariat nicht nur die „leidende“ Klasse als solche……, sondern die Klasse die die Kraft sich selbst zu befreien vom Joch des Kapitals hat. Also die aktiv handelnd in gesellschaftliche Prozesse eingreifen kann und auch muss um Veränderungen durchzusetzen „Die Philosophen haben die Welt verschieden interpretiert; es kommt darauf an sie zu verändern.“ Kapital ist die Verkörperung des gesellschaftlichen Verhältnisses zwischen der Klasse der Kapitalisten und der des Proletariats. Der Mehrwert, der durch die Ausbeutung des Lohnarbeiters ensteht eignet sich der Kapitalist unentgeltlich an. Kapital entsteht dann, wenn Geld, Waren und Produktionsmittel erst unter bestimmten gesellschaftlichen Bedingungen, wenn sie also in den Händen von Privateigentümern durch den Kauf der Ware Arbeitskraft und der Produktionsmittel der Erzeugung und Aneignung von Mehrwert dienen. Dafür muss die gesellschaftliche Voraussetzung erfüllt sein nämlich die Konzentration der Produktionsmittel in den Händen weniger Privateigentümer, die Trennung der Masse der Produzenten von den Produktionsmitteln und die Verwandlung ihrer Arbeitskraft in eine Ware. Also kann es keine Sozialpartnerschaft geben. Der Antagonismus zwischen Arbeiterklasse und Bourgeoisie bringt gesetzmäßig den Klassenkampf zwischen ihnen hervor. Mit anderen Worten ist es somit objektiv ausgeschlossen, daß Lohnarbeiter und Kapitalisten „in einem Boot“ sitzen. Die kapitalistische Ausbeutung beruht auf den Gesetzen der kapitalistischen Warenproduktion und ist ein ökonomischer Prozeß. Der Kapitalist kauft auf dem Markt die Waren Produktionsmittel (Pm) und Arbeitskraft (Ak) zu ihrem Wert. Die Arbeitskraft aber hat aber einen speziellen Gebrauchswert, nämlich mehr Wert zu sein, als sie selbst besitzt. „Alle Arbeit ist einerseits Verausgabung menschlicher Arbeitskraft im physiologischen Sinne, und in dieser Eigenschaft gleicher, menschlicher oder abstrakt menschlicher Arbeit bildet sie den Warenwert. Alle Arbeit ist andererseits Verausgabung menschlicher Arbeitskraft in besondrer zweckbestimmter Form, und in dieser Eigenschaft konkreter nützlicher Arbeit produziert sie Gebrauchswerte.“ Das jeißt, dass Teile des Kapitals, die der Kapitalist zum Ankauf der Arbeitskraft und der Produktionsmittel vorschießt sich also ungleich verhalten. Produktionsmittel sind Arbeitsmittel (Werkzeuge, Maschinen usw.) und der Arbeitsgegenstand damit sind (Rohstoffe, Material usw.) gemeint. Vom Standpunkt des Produktionsprozesses teilt sich das produktive Kapital in: – Konstantes Kapital (c): Der in Produktionsmitteln vorgeschossene Teil des Kapitals bleibt konstant, verändert seinen Wert nicht. (Maschinen, Anlagen, Werkzeuge, Fabrikhallen) -Variables Kapital (v): Der in Arbeitskraft angelegte Teil reproduziert nicht nur den Wert de für seinen Ankauf verausgabten Kapitals,sondern produziert darüber hinaus einen Mehrwert(m). Er verändert seine Größe. (Löhne, Gehälter). Der Wert der kapitalistisch produzierten Waren setzt sich somit aus drei Bestandteilen zusammen: e und v und m. Der Trieb des Kapitals zur schrankenlosen Ausdehnung der Mehrwertproduktion revolutioniert die Produktivkräfte ständig. Der Anteil des konstanten Kapitals wächst besonders schnell und treibt die der kapitalistischen Produktion voran. Inflation, Stagnation der Produktion, Dauererwerbslosikeit, gnadenloser Konkurrenzkampf, massenhafter Ruin kleiner und mittlerer Unternehmen verdeutlichen einmal mehr, dass der Kapitalismus sich in einer seiner größten Krisen des letzten Jahrzehnts befindet. Historisch gesehen ist der Kapitalismus längst überholt und wird wieder und wieder gepampert, hängt am Tropf und wird so künstlich am Leben erhalten. Morgen schreibe ich dann zur Arbeitszeit, zur kapitalistischen Produktion, zum ökonomischen Grundgesetz des Kapitalismus, zur Entfremdung der Arbeit und auch auf (Profit,Zins, Grundrente) Hoffentlich heißt es nicht: Sechs: Setzen…..Thema verfehlt. Kleiner Scherz am Rande. heike 31. Juli 2020 Das fehlende Kapital, also fehlende finanzielle Mittel, haben den Untergang des Sozialismus der DDR beschleunigt. Man konnte die Städte nicht mehr sanieren, ließ Straßen und Häuser verfallen, es wurden weniger attraktive Konsumgüter als im Westen angeboten. Das alles führte zu einer Unzufriedenheit in der Bevölkerung. Warum ließ sich in der DDR nicht ausreichend Kapital erwirtschaften? An Faulheit der Leute und an zu wenig Intelligenz lag es nicht. Aber in der Weltwirtschaft wurden sozialistische Staaten boykottiert, sie versuchten intern Handelsstrulturen aufzubauen. Trotzdem benötigten sie Devisen (Dollar, D-Mark). Um an diese zu gelangen, wurden viele hochwertige Produkte „für einen Appel und ein Ei“, sprich zu einem sehr ungünstigen Kurs verkauft. Die sozialistischen Länder waren quasi die Dritte-Welt_Länder des Kapitlismus. Und so sahen sie auch aus. Der Reichtum des Kapitalismus in einigen Ländern benötigt bzw. verursacht die Armut in den anderen kapitalistischen Ländern. Sozialistische Länder gibt es ja eher keine mehr. In der gegenwärtigen Weltordnung geht es nicht darum, einen Sozialismus zu erzwingen, sondern den Kapitalismus nach und nach sozialer zu gestalten. Je mehr Druck hin zu einem Sturz des derzeitigen Kapitalismus gemacht wird, desto mehr gewinnen die Kräfte an Macht, die alles andere als freiheitliche Methoden anwenden, sondern Menschen ihren Willen auf eine sehr grausame und schmerzhafte Weise aufzwingen. Piranha 2. August 2020 Die Mauer hat wie ein semipermeable Membran funktioniert: alles, was der Westen für kleines Geld bekommen konnte, hat er gekauft; der Gewinn floß aber nie zurück. Bestes Beispiel IKEA, deren Mobiliar sich hierzulande jeder Student leisten konnte. Es fehlte zwar hier und da mal eine Schraube oder ein kleines Werkzeug, aber warum sollte ein DDR-Bürger sorgfältig sein für eine Arbeit, von der er letztlich nichts hatte, die Möbel konnten sich die meisten nicht leisten, Gewinne floßen nur in die Staatskasse. Und wenn es mal eng wurde: der 100 %ige Kapitalist FJ Strauß half 83 doch gern mit einem Milliardenkredit, wodurch die DDR wieder zahlungsfähig wurde. Daraus lässt sich doch schließen, dass Kapitalismus den Sozialismus schlägt. „Geld regiert die Welt“ und wie sehr, lässt ablesen in allem, was die Regierungen nicht tun: cum-ex-Geschäfte laufen weiter, es gibt immer noch keine Umsatzsteuer auf Finanzgeschäfte, mehrfache Betrüger und Bankrotteure werden hofiert – siehe den Globetrottel Trump Ein sozialer Kapitalismus?? Da muss ich echt lachen. Würden alle die Superreichen nur 1 % von ihren Gewinnen (nicht von ihrem Kapital) abgeben, hätten wir morgen keinen Hunger mehr auf der Welt. „Aber Gates macht doch soviel Gutes mit seiner Stiftung“, wandte kürzlich jemand ein. Jaja, warum wohl hat man ihn und sein Frauchen aus Indien rausgeworfen. Und wieso zahlt Warren Buffet weniger Steuern als seine Sekretärin Von ihm stammt ja auch der Spruch (ich verkürze) „wir befinden uns im Krieg ‚reich gegen arm‘ und wir, die Reichen, haben diesen Krieg begonnen und wir werden ihn auch gewinnen. Einmal im Jahr lädt der Bundespräsident für ein Fest ein auf die Wiese Bellevue. Einmal im Jahr werden öffentlichkeitswirksam Ehrenamtler hofiert, während „da draußen im Lande (1) Menschen in bitterster Armut leben müssen. Warten wir mal, wie sozial die PolitikerInnen die nächsten Monate sein werden, welche „sozialverträglichen Entscheidungen“ sie treffen werden. Wenn ich nur schon an unser Gredel denke, wird mir ganz kalt ums Herz. Und Söder? Ein Wolf, der bis zur Wahl Kreide fressen wird. Sozialer Kapitalismus – ich mach die Augen zu und träume weiter. (1) Kohl war der erste, der nicht mehr Staatsbürger und Staatsbürgerinnen mit gleichen Rechten und Pflichten definierte, sondern als „Menschen da draußen im Lande“. Das wurde und wird allzu gern von anderen und v. a. jenen in der Politik, auch von ihren SprecherInnen aufgegriffen. Es ist ja nett, dass man mich damit von Tier und Pflanze unterscheidet, aber die weitere Konsequenz ist doch die Frage: was sind dann Politiker, die, nach der Definition von Kohl et al., „drinnen“ sind? Ulrike Spurgat 27. Juli 2020 Für den Freiherr, über deine Antwort bin ich insofern erfreut, dass ich ehrlich gesagt nicht gedacht habe, dass du dir die Zeit nimmst so differenziert darauf zu antworten. Für mich heißt das, dass ich mich mit deiner Antwort inhaltlich befassen werde. Bis bald wieder, Ulrike Galeano 28. Juli 2020 Ein Vermittlungsvorschlag zur „Mörderthese“: Die großen KapitalistInnen sind moderne „Kapitalverbrecher“ (inklusive Mörder) Strafrechtlich war ein „Kapitalverbrechen“ eine „schwere Straftat wie Mord und schwerer Raub“.Auf solche Verbrechen stand früher hierzulande teils die Todesstrafe. Was der Großkapitalist RWE laut FRo mit den Menschen in Garzweiler gerade abgewickelt hat, ist für mich auch schon ein „Kapitalverbrechen“.,nämlich ein Verbrechen von Kapital und Kapitalisten Sie sind für mich nicht nur „Kapitalverbrechen“ wegen ihrer heutigen Urheber, sondern auch weil sie s c h w e r e Verbrechen sind am „G r u b e n r a n d“ des ins dreifache Krisen-„Rutschen-und -Schieben“ immer mehr geratenden finalen Kaputtalismus, in dem besonders das große Kapital immer rücksichtsloser gegen „Mitwelt und Umwelt“ nach dem Profit hechelt- das alles tatsächlich am R a n d der vielleicht letzten Grube für Natur und Mensch. Daher sollten solche Verbrechen z,B. der Charakermasken Musk, Tönnies, RWEs oder auch des Herrn Elon M u s k beim Wegputschen des bolivianischen Präsidenten M o r a l e s -wegen Profitgier nach Lithium usw als strafrechtlich besonders schwere Verbrechen an Mensch und Natur also als neoliberalkapitalistisches „Kapitalverbrechen“ geahndet werden- Enteignung von destukttiv angewendetem Produktivkapital und umfangreiche Haftbarmachung von verantwortlichem Kapital und KapitalistInnen- inclusive Heranziehung des persönlichen Vermögens. urd Wiedergutmachung der von den Weltverwüstern profitegoistisch angerichteten Schäden usw.- Wunderbar der Widerstand der von RWE kriminell behandelten Menschen z.B. in Garzweiler Gut wäre,, daß bei ihnen und anderen regionalen globalen Opfern von kapitalistischen Kapitalverbrechen allmählich die Einsicht wüchse, -daß es nicht nur um den regionalen Widerstand gegen die „Kapitalverbrechen“ der RWEs Musks usw. gehen kann. Sondern daß regionale und globale Rettung der Menschheit angesichts der vom Weltkapital auf den Weg gebrachten Krisen- ökonomische, ,ökologische und Gesundheitskrise -nur durh Aufbau einer menschlicheren Gesellschafts- und Produktionsordnung -von regional bis global – gelingen kann. , Dennoch wäre die Forderung nach einer vorläufigen Einrichtung eines Internationalen Strafgerichtshofs für Verbrechen gegen Mit-und Umwelt als Vorbereitung eine vorerst natürlich nur u t o p i s c h e n menschlicheren Weltordnung mE durchaus sinnvoll- „Kapitalverbrecher“, die den Aufbau solcher Ordung heute behindern, könnten so als Hindernis erst einmal aus dem Weg geräumt werden. Denn vorläufig wird-s mit einer linksrevolutionären Abschaffung des neoliberalkapitalistischen Weltverwüstungssubjekts durch ..wen??-sowieso nix.-Also erst mal juristische Kampfebene . Gerade dieser Musk-auch teils von „Linken“ in Brandenburg begrüßter Kapitalisten-Super-Rambo wäre wg. seiner vermutlichen Völkerrecht brechenden Beteiligung am Putsch gegen Morales hierzulande dann sofort einbuchtbar… Ich weiß um den vorerst noch utopischen Charakter meiner Überlegungen.. Aber wie heißt es bei Brecht: „Umwälzungen finden in Sackgassen statt“ und „Aus niemals wird heute noch!“ Freiherr von Anarch 3. August 2020 Herzlichen Dank für Dein Bemühen und auch für ehrenhafte Aussagen meiner einer-bezogen, die mir wohl kaum gebüren ! Wenn du wüsstest wie einfach ich gestrickt bin – würdest dich mit Grauen abwenden… Von Klugheit also keine Spur bei mir, immer mit dem Anarcho-Revoluzza-Schädel durch die Wand – eher – und nicht mal aus Blessuren gelernt – auch nix gelernt aus Büchern und Schriften, wenn ich von hier am PC rüberschaue zu meinem ‚Bücherregälchen‘, sehe ich genau sieben an der Zahl: Greifvögel und Eulen Europas, Der Möbelbau, Japanische Holzverbindungen, Uwe Dick – Sauwaldprosa, Rudolph Bauer/Holdger Platta – Kaltes Land, 2 Bände Veganismus von Vincent Herz. Nun bin ich also jeniger der überfordert ist mit Max, auch überfordert wäre mit Engels und weiteren Bengels… einen literarischen Offenbarungseid ablegen muss, das Lesen mir immer auch ziemlich zuwider war – ich also ziemlich ungebildet bin. Trotzdem, freilich, werde ich mich bemühen deiner liebenswürdigen Bemühung nun folgen zu können – zu einem Marxismus einsteigen aber unmöglich. Tja – Das Kapital ! – wurde und wird immer mißbraucht werden um damit Macht zu erlangen, das Geld ein künstlicher Wert der nix wert ist und mit sogar nichtmal vorhandenem Geld Geldvermehrung künstlich geschaffen wird um die Machtposition über eine Weltbevölkerung weiterhin abzusichern. Gleichzeitig freilich die Unterdrückung und Versklavung dieser unter die Macht des Geldes. Das wusste ich schon als Kind und deshalb hatte ich Geld immer schon eher gehasst als geliebt. ‚No wonder‘ dass ich bis heute keines habe… Die Knechtschaft unter einem künstlichen Wert hat monströse Formen angenommen, der extra-Fluch dabei ist, dass sogar ein Menschenleben nach Heller und Pfennig berechnet wird und sogar der Tod noch paar tausend euro kostet. Es müsste also darum gehen, das Geld zu entwerten, zu entmachten, aber auch ein Marx hat es ja kurioserweise als einen ‚festen Bestandteil‘ seiner Philosophie betrachtet, ‚miteingerechnet‘. Gerechtigkeit und Freiheit wird es niemals geben solange ein künstlicher Wert alles beherrscht. Eine gerechte Umverteilung ist freilich trotzdem wünschenswert, keine Frage – ein Zahlungswert dürfte aber dann in allen Gesellschaftsformen ausschliesslich verwaltet werden, niemals aber darf mit diesem selbst Geschäft gemacht werden, mittels Zins und Zinseszins künstlich vermehrt werden – da macht man eine Büchse der Pandorra auf, der Zahlungswert verselbständigt sich auf teuflische Weise, bis zum heutigen infernalen Macht- und Unterdrückungsmittel. Wir brauchen heute einen völligen Zusammenbruch dieses künstlichen Wertes Geld – ‚totally crashdown‘ – um dann eine neue gerechte Verteilung zu erschaffen, wenn es sich schon nicht abschaffen lässt, das Geld. Was nichts anderes bedeutet als eine Weltrevolution. Hoffe, dear Ulrike, konnte wenigstens einigermassen deiner Bemühung gerecht werdend, halbwegs entsprechend antworten – Ulrike Spurgat 3. August 2020 Deine ehrliche Antwort erreicht mich und dafür danke ich. Meiner Wahrnehmung kann ich meist trauen da diese sehr ausgeprägt ist und letztendlich mein kleines Leben früh hat sichern müssen. Sicher ist, dass ich zu dem stehe was ich DIR geschrieben habe denn ich traue und vertraue mir selber. Es geht weniger darum ob man liest oder aus dem Fenster guckt sondern um die Tiefe die das Verstehen seiner Umwelt in Bezug zu sich selber mit sich bringt. Menschen lernen auf ganz ganz unterschiedlichen Wegen. Mir z.B. geht jedes technische Verständnis ab und egal wieviel Mühe ich mir gebe die freundlichen Hinweise wie geschriebenes zu retten ist überfordern mich. Eine „Störung,“ die aber anderen Fähigkeiten Raum gegeben hat sich entwickeln zu können. Man kann das sinnliche Wahrnehmug nennen. Natürlich habe ich verstanden was du mir sagen willst. Und ich werde nichts tun was ein anderer nicht will oder braucht. Du gehst deinen Weg….und deine Kommentare sind geistreich, witzig, im besten Sinne „respektlos“ und interessant. Da steckt Zunder drin. Des öfteren fallen mir beim lesen deiner Kommentare „Ton Steine Scherben“ ein. Rios Liebeslieder hauen mich auf meine alten Tage immer noch vom Hocker. In diesem Sinne, Ulrike Danke für Antwort, Ulrik,. its all understood. ..tja, ein ‚Computertrottel‘ bin ich auch – eine Technologie die ich nicht mehr lerne und auch nicht lernen will – wäre aufgeschmissen, nicht mal das geliebte ‚learnin by doin‘ hilft da. Learning by doing ! – fehlt leider im deutschen Sprachgebrauch als Imperativ, – sonst hätte man nicht so viel Angst vor einer Revolution ! Aber was könnte es denn Schöneres geben als millionenfach eingehakt fest entschlossen die Diktatur BRD zu beenden, dieses Inkontinenzler-Parlament aufzulösen, die Revolution wie ein starkes Aphrodisiakum alle erfasst, grenzüberschreitend weltweit wie ein Virus wirkt und Freiheit und Gerechtigkeit den gesamten Planeten erfüllt… aber die Deutschen sind es vor allem die die Hosen voll haben, schon bei dem Gedanken an eine Revolution. Genauer gesagt hat man Angst vor Veränderungen sogar. Eine geistige Lösung will man im Land der Dichter und Denker, aber Gedichte bleiben Gedichte – thats all. Spirituelle Lösungsbestrebungen sind Flucht aus Angst vor dem was geschehen könnte… Für Gerechtigkeit und Freiheit muss gekämpft werden, in allen Zeiten war das so und wird sich nicht ändern. Erschütternd insbesondere die Feigheit hier im Land. Eine Revolution ist immer ein Wagnis, aber ohne Mut keine Veränderungen. Eine Revolutionsversicherung gibt es nicht. Ja auch ein Land der Erfinder, aber den Revolutionsstarter zu erfinden, verweigert man – dabei gibt es ‚fifty ways to destroy a system’… An all dem ist wohl auch Rio Reiser verzweifelt, nehme ich an. Sicher war er ein mutiger Sänger, dazu ist es nötig mit Wut und Zorn über Unrecht und Unfreiheit deutlich anzuklagen – solche Sänger beaucht das Land an allen Ecken und Enden dieses Unrechtssystems. Bayerns Staatsfeind Nr. 1 – Hans Söllner – war ein solcher, fast lebenslang unerschrocken angeklagt, verfolgt wie die Pest von den Innenministern persönlich, aber auch er alleingelassen letztendlich, deswegen wohl ‚geläutert‘ inzwischen, leider, sogar in die Kommunalpolitik eingestiegen – was für ein Abstieg ! https://www.youtube.com/watch?v=b0n18NbUFL0
de
q-de-2204
Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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Holm: Eine mögliche Urheimat der indogermanischen Sprechergemeinschaft, mit Stammbaum und Ausbreitungskarte, Stand 2007 Hypothetische Richtungen der Migration von Sprachfamilien und archäologischen Kulturen in Europa während der Jungsteinzeit und der Kupferzeit (französisch) Einzelnachweise Historische Ethnie
Soziologe: "AfD hat demokratiefeindliche und homophobe Tendenzen" Philosoph und Soziologe Jürgen Habermas erhält Kasseler Bürgerpreis Jeder vierte Migrant fühlt sich diskriminiert: Laut Soziologe ein gutes Zeichen 22.07.13 20:17 Uhr Der aus Münster stammende Soziologe Andreas Kemper warnt vor der Protestpartei "Alternative für Deutschland". Er sieht in ihr Tendenzen, die auch bei der US-amerikanischen Tea Party zu finden seien und weißt im Zuge dessen auf den starken nationalliberal verwurzelten Flügel der Partei hin. Demnach würden Mitglieder der kürzlich gegründeten Partei rechtspopulistische Aussagen an die Wähler vermitteln. Als Beispiel nannte er unter anderem das Vorstandsmitglied Konrad Adam, der sich für einen Entzug des Wahlrechts für Arbeitslose einsetze. Perfide sei nach Meinung Kempers vor allem, dass derartige Meinungen nicht im Wahlprogramm stünden, sondern eher hinter vorgehaltener Hand geäußert würden. 22.07.2013 20:34 Uhr Wie armselig ist das denn....Man merkt das in ein paar Wochen wieder Wahlen sind. Jeder der nicht mit dem Strom schwimmt oder sich gegen die Gehirnwäsche der etablierten stemmt und die offenkundige Wahrheit ausspricht wird mit billigsten Mitteln diffamiert...Andere sehen in den etablierten Parteien Tendenzen zur Zerstörung der Deutschen Nationalität und des langsamen Genozids des Deutschen Volkes...Sarazin hatte schon recht als er schrieb "Deutschland schafft sich ab"meine persönliche Meinung 22.07.2013 21:25 Uhr Man versucht mit allen mitteln die AfD aus dem Bundestag rauszuhalten. Sonst merken die verblendeten Wähler noch das es durchaus Sinn macht was die AfD von sich gibt. Auf jeden fall mehr Sinn als der Ausverkauf von Deutschland in die ganze (Banken)Welt. Und das wird nach der Wahl erst richtig losgehn wenn uns der Rollstuhlpsychopath sagt: ja sorry leute aber die xxx Milliarden sind leider weg... shit happens. 22.07.2013 21:28 Uhr Wen interessieren denn die Ansichten irgendeines "Soziologen"? Das ist eine Meinung, mehr nicht. 22.07.2013 21:48 Uhr @IM45iHew "Sonst merken die verblendeten Wähler noch das...."Du glaubst also das der Teil der Bevölkerung der es zu etwas "gebracht" hat und mit seiner Situation zufrieden ist verblendet ist?Ja träum weiter! Ich habe euch selber schon wochenlang von der rechtsradikalen AfD gewarnt und hoffentlich werden dadurch nun ein par AfD Wähler wach und wählen die Richtige Partei, nämlich die CDU 22.07.2013 21:59 Uhr NoPq ist doch dafür bekannt das er nur News gegen die AfD bringt und sonst kaum oder keine News. Konnte ich jedenfalls bisher noch nicht erkennen.@NoPq: Welcher Partei gehörst Du an? Spd, Grünen, CDU oder doch was anderes, obwohl ich das nicht glaube. Du bist so lächerlich! Habt Ihr schon Tränen in den Augen? ^^PS: Du kommst zu offensichtlich rüber, mach das mal versteckter wenn Du Erfolg haben möchtest. Du bist total lächerlich! 22.07.2013 22:07 Uhr @asianlolihunter hast du die letzen Jahre ohne Medien gelebt oder wie? grad die CDU ist das Letzte, Übrigens genauso wie die SPD. 22.07.2013 22:27 Uhr homophober als CDU FDP .... und besonders CSU .... wird sie wohl auch nicht sein ....und naja :) ..... was ist im Moment wohl demokratiefeinlicher als die CDU + FDP !!! bitteschön ?? 22.07.2013 22:33 Uhr Aber Beispiele mit Namen nennt Herr Kemper nicht. Sollte aufpassen der Typ, sonst hat er schnell die AfD-Anwälte am Hals. Da sind schon einige Blogs wegen geringfügigerer Aussagen abgemahnt worden.Wann immer man der AfD etwas entgegenhält, es ist rein ideologisch.Ökonomisch hat man offenbar keine Argumente. 22.07.2013 22:47 Uhr Verblüffend, wie neue Parteien die etwas Aufmerksamkeit bekommen sofort systematisch diffamiert werden. 22.07.2013 23:01 Uhr Jaja, bla bla bla....da schickt sich endlich jemand an, mal mit der Faust auffen Tisch zu hauen, und sagt was Sache ist, und schon kömmen die Denunzianten aus Ihren Löchern,,,,Die "Deutschen Bürger" werden belogen, betrogen und verarscht nach Strich und Faden - wird Zeit das dem Einhalt geboten wird. 22.07.2013 23:15 Uhr Andreas Kemper gibt sich als Forscher aus, hat aber noch nicht einmal einen Doktortitel geschafft. Demnach also unterste Kategorie der Wissensvermehrung. Zitat von Herrn Kemper: "Profeministische Männer, die Brandanschläge gegen Kreiswehrersatzämter verüben, sind gut. Antifeministische Männer sind rechtsradikale Extremisten". (Quelle: http://wikimannia.org/...(s)_Kemper ) . Man sieht also, was solcherlei zu Forschern hochgestapelte Dünnbrettdiplomanden als "Forschungsergebnisse" in Richtung Extremismus von sich geben. Einfach nur grotesk. 22.07.2013 23:23 Uhr @Silvi86 "Hat er das gesagt"Nö ich, um zu verdeutlichen wieso es nichts mit Verblendung zutun hat, wenn Menschen nicht in jeder Splitterpartei das Wohl der Nation sehen und ihnen Kontinuität/Verlässlichkeit wichtig sind! Die AfD kommt mir vor wie eine Sekte. Glaubt man an ihr Wahlprogramm wird man errettet. Dafür bietet die AfD einfache stammtischgerechte Lösungen, die nur funktionieren, wenn man sie über 1,2 Promille hört. Löst den Euro auf und ihr kommt alle in den Himmel - Halleluja. Ich kann mich komischerweise an schlimme Wirtschaftskrisen grob im Anfang der 90er gut erinnern. Viele Arbeitslose, keine Aufträge. Und das haben wir auch ohne den Euro hingebracht. Aber die Jungwähler wissen das alles gar nicht, weil sie da noch nicht im Berufsleben waren. 23.07.2013 00:57 Uhr defamierung zu den wahlen... wie erbämlich deutsche politiker doch sind.die eu und euro ist nun mal schädlich für deutschland, da gibt es kein wenn und aber.bruttozahler für die eu und euro ist deutschland, das muß jedem klar sein! 23.07.2013 02:41 Uhr @ms1989Je schwächer einem sein Deutsch, um so wichtiger einem sein Deutschtum.Schreib´ dich nicht ab! ;-) Ansonsten bedanke ich mich für die rege Beteiligung an dieser News und die dadurch kassierten Shorties, die ich, dank den netten AfD´lern, irgendwann in Prämien umtauschen werde :DFür jede schlechte AfD-Propaganda-News gibt es eine reißerische Anti-AfD-News meinerseits. Mit besten Grüßen![ nachträglich editiert von NoPq ] 23.07.2013 08:33 Uhr So sehen übrigens die Auftritte der CDU aus. Es scheint so als wären die ersten Bürger wach geworden :)http://www.youtube.com/... 23.07.2013 08:59 Uhr NoPq:Was ist schlimm an der Überlegung, dass nur wer was für die Gesellschaft leistet, auch mitbestimmen darf?Ich hab keine Apple Aktien, deshalb zählt da mein Wille auch nichts. Was gut so ist, weil ich andere Interessen habe als Apple bzw. dessen Aktionäre.Das ist doch das schlimme an der heutigen Politik, dass soviel nicht gesagt werden darf. Ist doch auch nicht sehr demokratisch, neue Ideen zu verteufeln ohne darüber zu sprechen? 23.07.2013 10:13 Uhr @frostIn Sachen ´Europolitik" haben sie meiner Meinung nach sogar recht.Was mir an der AfD, deren Mitgliedern und den hiesigen Fanboys nicht passt, ist deren unmöglich arrogantes Auftreten, das andauernde Suhlen in der vermeintlichen Opferrolle und das Vertreten teils hanebüchener Argumente.Wenn sie da mal ein wenig von ihrem hohen Ross runterkämen, wäre mir die Partei weitaus sympathischer. Und komm´ mir nicht mit Wahlkampf.. der ist bei mir dafür verantwortlich, dass ich eigentlich schon gar keine Lust mehr auf die Wahl habe ^^ 23.07.2013 13:28 Uhr auch wenns unrealistisch is..aber ich freu mich schon drauf...wenn die AfD mit 52% in den Bundestag einzieht..den Kanzler stellt..und erstmal richtig aufräumt hier in DE....und dann hat der Bundesgrenzschutz auch mal wieder seinen Namen verdient 23.07.2013 17:46 Uhr @no_trespassing: "Wann immer man der AfD etwas entgegenhält, es ist rein ideologisch.Ökonomisch hat man offenbar keine Argumente."Na wenn die Ideologie die hinter etwas steckt egal ist dann haben wir ja Glück, dass die NPD ökonomisch nichts drauf hat oder? Sonst wäre es ja auch okay die zu wählen, trotz ihrer Ideologie?@~frost~: "Ich hab keine Apple Aktien, deshalb zählt da mein Wille auch nichts. Was gut so ist"Na klar, Deutschland sollte wie eine Aktiengesellschaft geführt werden. Neoliberaler geht´s ja fast nicht. Aber dann über Manager und Banker jammern.@Der.Blonde "wikimannia" Jo, das ist es vermutlich, was NoPq mit eurer Opferrolle meinte. Böse Feministen zerstören einfach die Familien. :)Und das ist es ja auch was die Tea Party antreibt: "wir verstehen die Welt nicht mehr, in der wir immer im Mittelpunkt standen, buhuu" 25.07.2013 13:30 Uhr Mit der Zitierung von Hr. Kemper haben sich die Medien sicherlich keinen Gefallen getan. Hat glaub ich irgendwann mal sein Soziologiestudium beendet, und schreibt jetzt irgendwelcheBücher, welche wenn überhaubt wahrscheinlich nur von einer kleinen linksdenkenden Minderheit von Erstsemestern gekeauft werden. 08.08.2013 18:40 Uhr 08.08.2013 18:41 Uhr Der Stadtverband Köln, sowie der Landesverband Berlin, stehen klar hinter der Homo-Ehe!
de
q-de-2204
Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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Menschliche Wurm infection_1 — Delect Beim Menschen drei ArTeN von Darmparasiten in den Dünn- und Dickdarm leben Kanns: Bandwürmer, Spulwürmer (oder Nematoden NEE-muh-todes) und Protozoen (pro-tuh-ZOH-uh). Bestimmte Typen bleiben im Darm; andere Reisen ausserhalb der Darm andere Organe eindringen. Einige Sind so klein, that sie nur unter Einem Mikroskop zu Sehen ist; andere can viele Meter lang sein. Die Meisten Bandwürmer und Spulwürmer Entwickeln im Menschlichen Körper und legen Ihre Eier Dort. Die Eier gelangen Dann aus dem Körper Durch Kot (FEE-seez oder Stuhlgang) und andere plagen Können. Darmparasiten existieren in der Welt Ganzen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, Dass 3,5 Milliarden Menschen weltweit mit irgendeiner Art von Darm-Parasiten befallen Sind, und so viele Wie 450 Millionen von them Sind als Folge krank. Die Kinder werden am häufigsten mit Diesen Parasiten infiziert. Darmparasiten in gebieten Mit Schlechten sanitären bedingungen zu verbreiten und Sindh am häufigsten in tropischen Entwicklungsländern auf der afrikanischen, Asiatischen und südamerikanischen Kontinenten. Sie sind kein großes Problem in the United States, und sterben Amerikaner Sind höchstwahrscheinlich Darmparasiten zu bekommen,, ideal in abgelegene Gebiete reisen. * Parasiten (PAIR-uh-Seiten) Sind Organismen Wie Protozoen (Einzeller Tiere), Würmer oder Insekten, sterben auf oder in Einem Menschen oder Einems other organismus leben Müssen, um zu überleben. Ein Tier oder Pflanze EINEN Parasiten beherbergen, Wird Seinen Wirt genannt. Parasiten leben auf Kosten des wirtes und Können Krankheiten verursachen. * Magen-Darm (Gas-tro-in-TES-TIH-nuhl) means mit den organen des Verdauungssystems zu tun HABEN, DAS-System, das Lebensmittel Verarbeitet. Es umfasst den Mund, Speiseröhre, Magen, Darm, Kolon und Rektum und Ande bei der Verdauung beteiligten Organe, einschließlich der Leber und der Bauchspeicheldrüse. Wie sind Darmparasiten verbreiten? Darmparasiten Infos finden auf Vielfältige Weise erhalten Werden. Einige Parasiten can für Längere Zeit im Boden leben. Körper Durch You can den sterben Haut eindringen oder, ideal für kontaminierte Boden versehentlich verschluckt. Andere Parasiten leben in Tiere, Wie Schweine und Kühe. Die Menschen mit Infos finden Diesen verseucht Werden von ungekochten Fleisch zu essen oder nicht pasteurisierte Milch (Milch, mit Wärme nicht Verarbeitet Hut, um Parasiten und Bakterien zu töten sterben) zu trinken. Sowohl öffentliche Wasserversorgung und sterben natürlichen Wasserquellen can mit Menschlichen oder tierischen abfallen kontaminiert Werden (vor Allem von Hunden und Biber) beherbergen den Parasiten (hier Abgebildet), sterben verursacht giardiasis. Die Krankheit verursacht Magenverstimmung und Durchfall, Wenn Der Parasit Sich Auf die Auskleidung des Verdauungssystems Misst, weh es MIT-DM Körper stört&# X0027; s fähigkeit, Fette und Kohlenhydrate zu absorbieren. Die Eier Einiger Darmparasiten gehen Durch EINEN befallenen Person&# X0027; s Magen-Darm-Trakt und in Kot. Der Parasit Kann with the Kot auf andere Menschen Durch unbeabsichtigte Berührung zu verbreiten. Je nach Art des Parasiten, Kanns Eine Person widergefahren Werden den Mund nach DM Kontakt mit Kot Durch Berührung, sterben den organismus Enthalten (WENN Eine Windel oder Wäsche waschen zu ÄNDERN, zum Beispiel) oder Einems kontaminierten Bereich. Parasiten can ausbreiten, WENN Eine Person kontaminierte Lebensmittel isst (Wie ungewaschen rohes Obst oder Gemüse, sterben Parasiten aus dem Boden oder Dem Menschen tragen Können, sie haben, Behandelt Werden sterben) oder Getränke Wasser Durch Fäkalien verunreinigt. in kontaminiertem Wasser Schwimmen Auch in den Befall Durch bestimmte Parasiten Führen Kann. Parasitäre Darmbefall * oft in Ausbrüche auftreten, Mehrere Personen, ideal für symptome zur same Zeit HABEN. This is BESONDERS wahrscheinlich, WENN viele Menschen kommen in Kontakt mit der same Lieferung von kontaminierten Lebensmitteln oder Wasser. Was sind einige der häufigsten Darmparasiten? Ascariasis (as-Kuh-RYE-uh-sis) Wird verursacht Durch Ascaris, ein Darm-Spulwurm. Es ist Eines der häufigsten Darmparasiten, sterben Menschen in allen Teilen der Welt, vor Allem in gebieten mit Schlechten zu sanitären bedingungen beeinflussen. In the United States, ascariasis ist selten, Aber es kommt am häufigsten in den Ländlichen Teilen des Südostens. Der Wurm Kann Auch Schweine befallen. der Lebenszyklus Ascaris Beginnt, Wenn Ein Erwachsener Wurm seine Eier in den Darm Einer infizierten Person LEGT. Die Eier lassen den Körper Durch den Kot und im Boden für bis zu 2 jahren leben can. If Menschen Rohkost essen this kontaminierten Boden Enthalten, Infos finden Sie den Wurm schlucken&# X0027; s Eier, Luke im Magen als Larven (LAR-VEE oder unreifen Würmer) sterben. Die Larven wandern Durch Die Blut in sterben Lungen und anschließend eine den Hals, wo sie geschluckt Werden. Schließlich gehen sie in den Darm, wo sie den Zyklus von neuem Beginnen. Die erwachsenen Würmer sterben wachsen Können mehr als 12 Zoll lang sein Kann * im Dünndarm 1 bis 2 Jahre leben. Ascariasis ist nicht ansteckend, and a Person Kann nur Durch Einnahme der Wurm Werden sterben Befallen&# X0027; s Eier. Ascariasis verursacht in der Regel keine symptome oder nur leichte Bauchschmerzen oder Blähungen. If Eine Person stark befallen ist, Kann er oder sie mehr starke Schmerzen erleben. Manche Menschen can Auch ein Husten oder Atemprobleme HABEN, sterben, ideal für Larven Durch Ihre Lungen Bewegen. * Parasitäre Erkrankungen Beziehen Sich auf von mehrzelligen Parasiten Organismen verursacht Krankheiten Wie Bandwürmer, Spulwürmer oder Protozoen. * Dünndarm ist der Teil des Darms between Magen und Dickdarm. Menschen entdecken oft Haben Sie ascariasis, Wenn Ein Wurm in Empfehlung: Ihren Stuhlgang geht, oder, ideal für EINEN Wurm husten oder es kriecht Durch Die Nase aus. Dies Kann erschreckend sein, Aber Ascaris-Wurm der verursacht in der Regel nicht zu dauerhaften Schaden ein den Körper. Aufgrund der Größe der Relativ- Grossen erwachsenen Würmer Ascaris, Infos finden Sie unter den Darmtrakt Teilweise blockieren Eulen Kanäle der aus sterben Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse * * führenden. In seltenen Gefallene Kann Eine Bedienung, sie zu entfernen benötigt Werden. Strongyloidiasis (stron-juh-loy-DYE-uh-sis) Wird von Einems other Rundwurm verursacht, Zwergfadenwurm. Of this Gemeinsame Kann BESONDERS gefährlich sein, bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem Befall. If Eine Person in Kontakt mit kontaminiertem Boden kommt, Kann sterben Larve des Parasiten Durch Haut graben sterben. Er reist in sterben Lungen und Dann, in Einer ähnlichen Weise Wie Ascaris, geschluckt Wird, und in den Darm Endet, weh Wurm der Eiablage bis zum Erwachsenenalter und Beginnt wächst. Was ist mit of this Parasit ist das Besondere ist, Dass die Eier in den Darm schlüpfen Kann und sterben Würmer, um Durch viele Generationen fortgesetzt Werden Kann (sterben autoinfective Zyklus genannt), EINEN Befall zu verursachen, sterben für Jahrzehnte Dauern Kann. Bei Menschen Mit Einem geschwächten Immunsystem, insbesondere solche Medikamente Wie Kortikosteroide nehmen *. strongyloidiasis Kann überwältigend sein, und Riesige Zahl von Larven Infos finden in sterben Lunge und andere Organe eindringen. Of this Problem Wird das hyperinfection syndrome und, WENN Auch selten genannt, Kann es tödlich sein. Giardiasis (jee-ar-DYE-uh-sis) ist sterben häufigste Wasser Parasitäre Infektion in the United States. Verursacht Durch Giardia in testinalis, Eine Einzelzell-Protozoen (auch bekannt als Giardia lamblia), This Infektion Kann zu Durchfall, Krämpfe und Eine Magenverstimmung Führen. Giardia intestinalis lebt in Menschen und Tieren. Menschen Durch das Trinken oder Baden in verunreinigtem Wasser oder Durch Berühren der Kot Einer infizierten Person oder Einer verunreinigten OBERFLÄCHE infiziert Werden, und Dann den Mund. Die Menschen Können den Parasiten verbreiten,, ideal für richtig waschen Ihre Hände nicht. Giardiasis Tritt am häufigsten in Situationen, in Denen kontaminierte Kot leicht verbreitet Werden Können, Wie zum beispiel bei Kindern in Windeln, vor Allem in Kitas und bei Menschen, die Häuser Wie Pflege in institutionellen Einrichtungen leben. Einige Menschen, sterben infiziert Sind, nicht krank Werden, aber trotzdem sterben Infektion eine andere weitergeben. Bei Menschen, sterben symptome Entwickeln, Magenschmerzen und wässrigem Durchfall Beginnen in der Regel 1 bis 2 Wochen nach der Infektion. ETWA Hälfte der Menschen sterben, sterben infiziert Sind Auch Gewicht verlieren. Die Krankheit Dauert 2 bis 6 Wochen oder länger bei Menschen sterben mit Einer other Krankheit krank Sind. Hookworms (Eine Art Spulwurm) Sind Eine weitere Häufige Darmparasiten. Die US-Centers for Disease Control and Prevention (CDC) schätzt, that 1 billion Menschen weltweit Hakenwurm Parasitäre Erkrankungen HABEN, obwohl Eine verbesserte sanitäre Einrichtungen sterben Zahl der Fälle in the United States REDUZIERT Hut. * Gallen (BIH-lee-ah-ree) Traktat sterben Organe und Leitungen bezeichnet, einschließlich der Leber und der Gallenblase, die, zu speichern und Transport Galle, Eine Substanz Produzieren, sterben bei der Verdauung hilft. * Pankreas (PAN-kree-us) is a Drüse Hinter dem Magen Liegt, Enzyme und Hormone sterben, sterben für Verdauung und den Stoffwechsel produziert sterben. * Kortikosteroide (Kor-TIH-ko-STIR-oyds) Sind chemische substanzen, sterben von den Nebennieren, sterben Mehrere Funktionen im Körper, einschließlich der Aufrechterhaltung des Blutdrucks bei Druck und Entzündung zu steuern. You can Aber Auch den Menschen als Medikament verabreicht Werden, um bestimmte Krankheiten zu behandeln. Die Menschen Sind mit Kortikosteroiden Medikamente, vor Allem mit Hohen Dosen Behandelt Werden, Eine verminderte fähigkeit, bestimmte Infektionen zu bekämpfen HABEN. Zwei ArTeN, Ancylostoma duodenale und Necator americanus, Befällt beim Menschen. sterben Würmer&# X0027; Eier in den Warmen, Feuchten Boden zu Larven schlüpfen. Hookworms Kann sterben menschliche Haut durchdringen, so viele Menschen betroffen Werden,, ideal für barfuß in oder Berührung kontaminierter Boden gehen. You can Auch Werden,, ideal für solche Boden essen (auf ungewaschenen rohes Obst oder Gemüse, zum Beispiel) Befallen. Die Hakenwurm Larven Reise in die Lunge über den Blutstrom; Larven Dann in Würfel Kehle Reisen und geschluckt, in ähnlicher Weise Wie der Ascaris-Wurm sterben. If you den Dünndarm Motivation und andere Mentalität, verriegeln Sich sterben Larven auf Darmwand und Blut zu saugen sterben. Dort Werden Sie reifen und schließlich legen Eier, sterben im Kot aus dem Körper passieren. Hookworms Kann für 1 bis 2 Jahre im Körper leben. Ein Hautausschlag oder Juckreiz an der Stelle, weh Larven der Haut sterben eingegeben Kann Hakenwurm signalisieren zustoßen, gefolgt von leichte Krämpfe und Durchfall. Stark befallene Menschen Empfehlung: Ihren Appetit verlieren, Gewicht zu verlieren, und Bauch * Schmerzen. Hookworms Kann zu ernsthaften Problemen Führen, einschließlich der Unterernährung und Anämie * von Darm-Blutungen. Neugeborene, Kleinkinder, Schwangere und Menschen unterernährten Sind BESONDERS anfällig für this Komplikationen. Hunde und Katzen manchmal tragen Ihre Eigenen ArTeN von Hakenwürmer (Ancylostoma ceylanicum und Ancylostoma braziliense) . und this gelegentlich Menschen befallen, sterben in Berührung kommen, MIT Erde verunreinigt mit Katze oder Hund Kot. Bei of this Art des befällt, kutane Larve migrans (Kyoo-Tay-nee-us LAR-vuh MY-granz) oder kriechend Eruption, sterben Wurmlarven graben in sterben Haut und verursachen Starken Juckreiz, Aber nicht eindringen tiefer in den Körper genannt. Der Zustand Löst ohne treatment nach Einigen Wochen oder monaten. Amebiasis (ah-mih-BYE-uh-sis) Wird von Einems Einzel-Cell-Parasiten verursacht genannt Entamoeba histolytica. Es Tritt vor Allem in gebieten mit Schlechten sanitären bedingungen. Fälle in the United States Sind in der Regel in Menschen gesehen, sterben vor Kurzem aus oder Reisten in abgelegenen gebieten angekommen. Amebiasis verbreitet Sich, sterben, ideal für Menschen infizierten Kot oder verunreinigten Oberflächen berühren und Dann den Mund berühren, oder sie essen oder, ideal für kontaminierte Lebensmittel oder Wasser trinken. Es Kann Auch Durch bestimmte ArTeN von sexuellen Kontakt übertragen. Symptome Wie Leichten Durchfall und Magenschmerzen can 1 bis 4 Wochen nach der Infektion auftreten, Aber nur 1 infizierten Person in 10 Wird krank und symptome Entwickelt. Amöbenruhr (uh-ME-bik DIH-sen-ter-e), Eine schwere Formular der Krankheit, verursacht blutiger Durchfall, extreme Bauchschmerzen und Fieber. Selten breitet Sich sterben Infektion auf andere Körperorgane, insbesondere Leber * sterben. Vorspiel Parasit große Abszesse Bilden * der. Wegen der Gefahr der Amöbenruhr, Entamoeba histolytica is a der gefährlichsten Darmparasiten und Infektion mit IHM tödlich sein Kann. Andere Formen von Amöben, einschließlich Entamoeba coli, Entamoeba dispar, und Entamoeba hartmanni, Menschen infizieren, Aber keine Krankheit verursachen. This Amöben Infos finden im Menschlichen Körper für Monate oder Jahre leben, ohne Probleme zu verursachen. * abdominal (Ab-DAH-MIH-nul) bezieht Sich auf den Bereich des K? Rpers unter den Rippen und über den Hüften, sterben den Magen Enthält, Darm und Ande organen. * Anämie (Uh-NEE-me-uh) ist ein Blut Zustand, in DM es Eine verminderte Menge eine sauerstofftragenden Hämoglobin im Blut und in der Regel Weniger als sterben normale Anzahl von roten Blutkörperchen. * Leber ist ein großes Organ Unterhalb der Rippen auf der Rechten Seite des K? rpers befindet. Die Leber Führt zahlreiche Verdauungs- und Chemischen Funktionen von wesentlicher bedeutung für sterben Gesundheit. * Abszesse (AB-SEH-SEZ) lokalisiert Sind oder Eiteransammlungen Durch Eine Infektion verursacht abgeschottete, sterben überall im Körper auftreten Können. Cyclosporiasis und Cryptosporidiosis Die Wissenschaftler identifizierten cyclosporiasis (sy-klo-SPOH-RYE-uh-sis), Durch Die Protozoen Cyclospora cayetanensis, 1979 ist sterben Infektion weltweit, fanä sterben Meisten Zwei ArTeN von Hakenwurm, Ancylostoma duodenale (Verweise) und necator americanus (Rechts), Können den Menschen infizieren. Häufig in Entwicklungsländern, ES obwohl Ausbrüche in the United States und Kanada gewesen. Weil Cyclospora cayetanensis Müssen einige Zeit ausserhalb des Menschlichen Körpers verbringen ansteckend zu Werden, ist es von Mensch zu Mensch ist nicht ansteckend. Eine Infektion in der Regel Ergibt Sich aus verunreinigtem Wasser Einnahme oder Boden oder frische Produkte in them Gewachsen. Die symptome sterben 1 Woche nach der Infektion auftreten und Dauern von 1 bis mehreren Wochen Kann Durchfall mit häufigen, wässrig, und manchmal explosive Stuhlgang umfassen; Appetitverlust; Bauchkrämpfe; Blähungen; Übelkeit (NAW-zee-uh); Fieber; erbrechen; und Gewichtsverlust. Die Diagnose Kann Durch Die Untersuchung Einer Probe des Patienten durchgeführt Werden&# X0027; s Stuhlgang Unter dem Mikroskop den organismus zu betrachten. If Krankheit nicht Behandelt Wird sterben, Kann seine symptome wieder auftreten. Cryptosporidiosis (krip-toh-spor-id-e-O-sis) is a Darminfektion mit ähnlichen Symptomen Wie bei cyclosporiasis Durch Protozoen sterben Cryptosporidium parvum das kann bei Menschen und Tiere leben. Die Menschen Können Durch den Kot von infizierten Tieren verunreinigt den Parasiten Durch Person-to-Person Kontakt oder Durch Wasser holen. Anfangs Dachte Mann that nur Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Wie diejenigen, sterben MIT AIDS, Infektion erkrankt sterben. Es ist jetzt Bekannt, Dass der organismus Menschen mit normalem Immunsystem infizieren Können und that Kryptosporidiose is a der häufigsten Ursachen von Protozoen-Diarrhoe in der Welt. Die Infektion geht auf seine eigene weg in den Meisten Menschen, Aber Antibiotika und andere Behandlungen can für Menschen mit Einems Schwachen Immunsystem Notwendig sein sterben cryptosporidiosis Vertrag. Enterobiasis (en-tuh-ROH-BY-uh-sis), Auch als Madenbefall Bekannt ist, Wird Durch Eine Stapelgröße Wurm verursacht bekannt als Enterobiusvermicularis. Es ist häufigste Wurmbefall in the United States und vor Allem bei Kindern zu FINDEN ist sterben. Ausbrüche von Maden Treten in Schulen und Kitas Häufig. Von Dort aus Kann befallenen Kinder Würmer Ihre Familienmitglieder Verteilt sterben. Enterobius vermicularis Der letzte Teil des Dickdarms lebt im Rektum, *. und kommt nachts heraus, Eier zu legen auf den Damm (pro-ih-NEE-um), der Bereich um den Anus und Genitalien. This Eier Werden ansteckend in ein paar Stunden und Kanns auf Blätter und Kleidung Verteilt, Wo sie für ca. 2 Wochen ansteckend bleiben. Infestation Tritt auf, WENN Menschen EINEN kontaminierten Bereich berühren und Dann den Mund. Juckende des Dammes ist das häufigste Symptom von Maden. Dies Kann zu Schlaflosigkeit und Reizbarkeit Führen. Häufig zeigen jedoch Menschen keine Anzeichen von Befall. menschliche Bandwurm Menschliche Bandwurm Parasitäre Erkrankungen Sind in der Regel verursacht Durch mit Wurmlarven kontaminiertes Fleisch oder Fisch zu essen. Wie andere Darmparasiten, this Würmer verursachen Häufig Parasitäre Erkrankungen in gebieten mit Schlechten sanitären bedingungen, in Denen Tiere Tiere Ausgesetzt Sind, kontaminiertem Boden oder Fisch zu verunreinigtem Wasser. Es Gibt drei ArTeN von Bandwürmern: Taenia solium (Schweinebandwurm), Rinderbandwurm (Rinderbandwurm) und Diphyllobothrium latum (Fischbandwurm). Once jemand isst kontaminiertes Fleisch oder Fisch, Bandwurmlarven Reise in den Darm, wo sie auf sterben Auskleidung des Darms und verriegeln Allmählich erwachsen werden. Die Grössten Bandwürmer can erstaunliche Größen Motivation und andere Mentalität, mehr als 20 Meter lang in Einigen Gefallene zu messen. Die Würmer werfen Ihre Eier in den Kot, aus dem sie Durch Tiere oder Fische anzeigen Ihren Weg in Boden und Wasser und Werden eingenommen FINDEN. Menschen aufnehmen, sterben Larven,, ideal für das verseuchte Fleisch oder Fisch essen. Symptome Einer Bandwurm Befall Sind oft mild oder gar nicht vorhanden, Kann Aber Bauchschmerzen, Durchfall und Unterernährung Sind. Zwei andere Erkrankungen beim Menschen Kann zu Bandwürmer zurückverfolgt Werden, sterben in der Regel Tiere befallen. In Echinokokkose (ih-Kye-nih-kah-KO-sis), * große Zysten in der Leber, der Lunge und Ande organen Entwickeln; in cysticercosis (sis-tuhsir-KO-sis), can Parasiten sterben, sterben Muskeln, Gehirn und Augen eindringen. Sowohl Echinokokkose und cysticercosis Kann auftreten, Wenn Die Menschen Nahrung mit den Eiern von Bandwürmer kontaminiert essen, sterben im Kot von bestimmten Tieren zu FINDEN Sind. Trichinose (trih-kih-NO-sis) Ergibt Sich aus mehreren Sorten von Trichinella Spulwürmer. Obwohl einmal sehr verbreitet, ist es jetzt Relativ selten in the United States, mit der CDC EINEN Durchschnitt von nur 38 Fälle pro Jahr gemeldet hat. Trichinose ist häufiger in den Entwicklungsländern, Aber. * Dickdarm des Darms ist der Teil, den Kolon und Rektum Enthält. * Zysten (SISTS) Sind schalenförmigen Gehäuse, die kleine Organismen in Einer Ruhephase Enthalten. Trichinella Larven leben in Zysten bei Schweinen und wilden Tieren. Wenn Die Leute essen ihr Fleisch roh oder ungekochten, reisen Zysten in den Magen sterben, wo Säure Wände der Zysten sterben verloren und unreifen Würmer Löst sterben. Sie Bewegen Sich in den Dünndarm, reifen, und legen Eier. Sobald Eier schlüpfen sterben, sterben Bewegen Sich Würmer Durch den Blutstrom zu den Muskeln, wo sie graben in und Bilden Zysten. Dies beendet den Zyklus bei Menschen. Die Ersten symptome von Trichinose sterben Magenschmerzen, extreme Müdigkeit, Übelkeit, Durchfall, erbrechen und Fieber, Erscheinen 1 oder 2 Tage, Once sterben Menschen Fleisch essen befallen. Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Schwellung der Augen, Husten, Muskelschmerzen und Schmerzen und Verstopfung (selten Stuhlgang) Können folgen. Menschen mit Starkem Befall Kann Auch Herzprobleme oder Schwierigkeiten beim Atmen HABEN. Wie Werden Intestinale Parasitäre Krankheiten diagnostiziert? Ärzte Verwenden Proben von Kot, manchmal ein oder Zwei Tage auseinander Genommen, Darm-Parasiten, Krankheiten zu diagnostizieren. Die Exkremente werden zum Nachweis von Parasiten, Wie Eier, Larven oder Erwachsenen untersucht. Blutproben für Infos finden antikörper gegen bestimmte Parasiten * zu opinions Genommen Werden, und die Ärzte can ein medizinisches Instrument Verwenden, um ein Endoskop bezeichnet * den Darm für sterben Infektion zu untersuchen. Zur Erkennung von pinworms, fordern Ärzte Häufig that Patienten Eine nehmen &# X0022; Tape-Test.&# X0022; Für diesen Test-Patienten kurz ein Stück transparentes Klebeband auf der Haut um den Nachdem in den Frühen Morgenstunden Gelten, Hut Once der Wurm seine Eier gelegt. Das Band Wird Entfernt und beim Arzt untersucht&# X0027; s Büro für alle Eier, sterben IHM kleben könnten. Wie Werden Intestinale Parasitäre Krankheiten Behandelt? Einige Fälle erfordern wenig oder keine treatment, und sterben Parasiten schließlich auf Empfehlung: Ihren Eigenen verschwinden. Menschen mit Durchfall und other Anzeichen von Darm-Parasiten-Erkrankung sollten mit Einem Arzt sprechen,, ideal für Ihre symptome mehr als ein paar Tage Dauern. Medikamente used, um sterben Krankheiten zu behandeln, Variiert mit der Art der Infektion. Ärzte Können Antibiotika oder antiparasitäre Medikamente Verwenden. Meisten Gefallene In den can sterben Patienten zu Hause bleiben and a Normalen Zeitplan halten. Kinder Müssen aus Kita bleiben, bis sie ausreichend Behandelt Worden Sind, und nicht mehr sterben Infektion ausbreiten Kann. Während sie sich erholen, Werden Patienten empfohlen, viel zu trinken ende Flüssigkeit, um Austrocknung * zu vermeiden sterben. Antidiarrhea Medizin nicht empfohlen Wird, da ES Parasiten im Körper sterben Länger halten Kann. Schwerere Fälle Kann Eine treatment im Krankenhaus erforderlich Wir. In den Meisten Gefallene Werden Patienten, sterben symptome Haben sollte Innerhalb 1 bis 2 Wochen besser Fühlen, Auch WENN es einige Wochen Dauern Kann, bis sterben normalen Sind Stuhlgang Vollständig wieder. * Endoskop (EN-doh-Skope) ist ein Werkzeug für sterben Innenteile des K? Rpers suchen. Es Besteht Aus einer brennenden Rohr und der Optischen Fasern und / oder Linsen. * Austrocknung (Dee-Hallo- DRAY-Shun) ist ein Zustand, in DM der Körper von Wasser verbraucht ist, in der Regel verursacht Durch Eine übermäßige und ersetzte den VERLUST von Körperflüssigkeiten, Wie Durch das Schwitzen, erbrechen oder Durchfall. Kanns Darm-Parasiten-Krankheiten verursachen Medizinische Komplikationen? Dehydration ist sterben häufigste allgemeine Komplikation der Darmparasiteninfektionen. Säuglinge und Kleinkinder Sind BESONDERS anfällig für Austrocknung und Ernährungsproblemen,, ideal infiziert Werden. Ich bin Menschen mit geschwächtem Immunsystem (Wie Menschen unter Chemotherapie), Säuglinge und ältere Menschen, can this Infektionen tödlich sein. Die symptome der Hakenwurm Befall im Spätstadium Sind Eine Vergrößerte Bauch und Durchfall. Würmer Infos finden bis zu 15 jahren im Menschlichen Körper leben, und Frauen Konnen 10.000 bis 25.000 Eier Täglich legen. In Schweren Gefallene Kann sterben Zahl der Parasiten wachsen so groß ist, Dass der Darm verstopfen. Foto Forscher, Inc. Einige Infektionen verursachen Spezifische Komplikationen: amebiasis Leber sterben beeinflussen Können, Lunge und Gehirn; Parasiten Durch Die Lungen der Migration Kann zu Schwierigkeiten beim Atmen, und Hakenwurm Befall Kann dazu Führen, Anämie und Unterernährung, sterben zu Wachstum und Entwicklung von Kindern beeinträchtigen Können. Wie kann Eine Infektion mit Darmparasiten Gute Hygiene sterben ist beste Verteidigung gegen Darmparasiten. Dazu gehören Häufige und gründliches Händewaschen, vor Allem nach Windeln, sterben sie auf Toilette Once zu ÄNDERN, und Vor dem Umgang mit Lebensmitteln. Ärzte raten, Dass Reisende zu unterentwickelten Ländern zu trinken und sterben Zähne mit Mineralwasser putzen und vermeiden Sie rohes Obst und Gemüse, Lebensmittel von Straßenhändlern und nicht pasteurisierte Milchprodukte zu essen. Daruber Hinaus kochen alle Lebensmittel, bis es heiß dampft Parasiten abgetötet. Immer Schuhe tragen und sterben Vermeidung von Schwimmen im Körper von Süßwasser Wie Teichen, Flüssen und Seen Kann das Risiko von Kontakt mit kontaminiertem Boden und Wasser zu minimieren. Maden Infestation Das US Centers for Disease Control and Prevention (CDC), 1600 Clifton Road, Atlanta, GA 30333. Die CDC ist Behörde der US-Regierung für Informationen über Infektions- und andere Krankheiten sterben. Es hat Blätter für die häufigsten ArTeN von Darmparasiten Parasitäre Erkrankungen auf ihrer Webseite. US-Food and Drug Administration, Center for Food Safety and Applied Nutrition (CFSAN), 5100 Farben-Niederlassung Parkway, College Park, MD 20740. CFSAN Hut Eine Online &# X0022; Bad Bug buchen&# X0022; Das gibt Fakten und Zahlen zu viele Lebensmittel übertragene Parasiten und Krankheiten. Telefon 888-723-3366 Ich habe mit Enterobiasis viermal infiziert und seine eher nervig ich es Erfolgreich alle viermal Behandelt HABEN, Aber ich fürchte, es zurückkommen Könnte, was kann ich es Versucht, alles zu verhindern tun, um ive anderes vor, aber nichts funktionierte sie nur halten zurückzukommen please Antworten. 5. Januar 2007 @ 7.19 Vorzüglich Artikel. Ich habe seit Einiger Zeit zu diesem Thema ein wenig zu lesen, denn Opfer Einer Art von Parasitenbefall ein ich war. Ich Nahm EINEN ganzheitlichen Ansatz für mein Problem. Ich Hunderte von Würmern kahl Vertrieben, Once ich sterben Ganzheitliche Therapie begonnen. Viele von them Waren 5 Zoll lang. Obwohl, ich fühle that ich noch nicht das Niveau der Vollständige Genesung erreicht. Ich bin DERZEIT WIRD von UCSF GI-Abteilung gesehen, weil ich das Gefühl, Dass etwas immer in meinem GI bewegt. Ich glaube, es Dass in meinem kleinen intenstine ist. Ich habe eine edoscopy and a Darmspiegelung für Februar geplant Haben Sie Empfehlungen, Wie meine GI Ärzte zu führen mit DM Elle Verfahren. Sie sind nicht Wie bei Parasiteninfektionen Bekannt, Wie sie Scheinen mit Anderen Dingen in IHREM Fachgebiet zu sein 22. Januar 2007 @ 6.18 Ich habe das same Problem genau Patricia. Die Bewegung hat Zwar unerträglich geworden. Es hat mich sicher am Rand. Auch ich sehe jemand von UCSF GI Dept und befürchten, Dass sie nicht zu hören meine Bedenken Sind. Ich schlafe nachts nicht wegen "aktivität". There is Auch EINEN säuerlichen Geruch vorhanden. Haben Sie same Probleme Haben sterben? Welche ganzheitlichen Ansatz Haben Sie used? Ich frage mich, ob wir den same Arzt HABEN?! Menschliche Parasiten Über menschliche Parasiten Menschliche Parasiten Sind Organismen, sterben in uns leben, so Dass wir Ihre Gastgeber Werden. Da this Parasiten Sind keine Nahrung für Sich selbst zu Produzieren, sie … Bilder: Human Parasites Unter dem Mikroskop Parasites. You can das Blut, den Verdauungstrakt eindringen, Auch den Gallengang. Sie Treten Durch den Mund, Durch Die Haut, Durch Die Nase …. Klassifizierung von Parasiten des Menschen ETWA 70 Prozent aller eindringende Organismen herstellen und Protozoen Sind unsichtbar für das Auge Blösse. Sie sind einzellige mikroskopisch kleinen Organismen, Aber lassen Sie Sich nicht … Meningeale Worm Meningeale WORM: Einführung Meningeale Wurm (Parelaphostrongylus tenuis) ist ein Parasit von besonderer bedeutung für viele Alpaka Bauern. Getragen von weiß-angebundene Rotwild (Odocoileus … Previous Post: Liebe Twiggy Iconic Poncho, niedliche Haarschmuck. Next Post: Lungenmetastasen, Lebermetastasen Lungenkrebs.
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q-de-2204
Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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Wieder mal abgelinkt - Leselupe.de Wieder mal abgelinkt Eingestellt am 17. 06. 2016 16:27 Irgendwann zwischen drei und vier kippte mir Linda in der Kneipe heißen Kaffee auf die Hand. Ich war ihr nicht böse, da sie mit Besoffenen zu tun hatte. Es war nur ärgerlich, aber die Besoffenen gaben aber bald Ruhe und ich konnte wie üblich meinen Kaffee trinken. Taxifahrer brauchen das, hin und wieder mal einen Kaffee während der unendlich langen Nachtschicht. Meine nächste Fahrt führte mich in die Nähe der Notdienstapotheke. Ich fuhr sie an und klingelte. Es dauerte eine Weile, bis die leicht verschlafen dreinblickende Apothekerin entlang kam und die kleine Klappe öffnete. Ich fragte nach einer Salbe gegen Brandblasen und steckte die Hand durch die Klappe. „Ach, Sie sind’s wieder! Hat Ihr Taxi gebrannt?“, fragte sie leise. Erst jetzt erkannte ich sie. Wir waren schon mehrmals im Taxi zusammen gefahren, und ich fand sie sehr nett. „Kleiner Unfall beim Heilfasten“, hörte ich mich sagen. Irgendwie war ich auf einmal gut drauf und hatte den Wunsch, die schöne Apothekerin zum Essen einzuladen. Sie lachte hell auf. „Dass Sie Heilfasten, nehme ich Ihnen nicht ab.“ „Naja, wir haben anschließend Feuerlaufen gemacht, ging bei mir auch glatt durch, die Nummer mit barfuß über glühende Kohlen. Ich war etwas skeptisch danach und hab’ mal eine der Kohlen angefasst. – Tja ...“ Einfach zum Essen einladen, also, das lief absolut nicht, da musste bei dieser Frau schon originelles Beiwerk her. „Auch das glaube ich Ihnen nicht!“ Lachfältchen bildeten sich um die schönen Augen der Apothekerin, „aber eine hübsche Geschichte. Im Grunde genommen ist es mir egal, ob die Geschichte stimmt, oder nicht. Hauptsache sie ist gut.“ „Stimmt. Die Wahrheit ist meistens etwas zu langweilig. Ich musste einen Grund finden, Sie mal wieder zu sehen, um Ihnen ein Lächeln zu entlocken. Darum habe ich den Kühlwasserbehälter meines Taxis mal etwas leichtsinnig aufgeschraubt ... Tja“, ich zuckte die Achseln, „und dann möchte ich Sie, wie gesagt, gerne zum Essen einladen.“ „In der Tat. Aber welche Möglichkeit hätte ich sonst gehabt, Sie wieder zu sehen?“ „Ach Sie ...“, ihre ferrariroten Lippen kräuselten sich zu einem Lächeln, „ich fahre doch immer mit Ihnen. Wenn ich mal Zeit habe können wir mal essen gehen … und wir hinterher noch etwas Originelles tun …! – Haben Sie sonst noch einen Wunsch?“ „Keinen, den Sie mir erfüllen würden. Nur, dass Sie am Wochenende mal mit mir essen gehen ...“ Ich hätte sie gerne gefragt, ob ich einen Kuss von ihren ferrariroten Lippen hätte pflücken dürfen, wenn nicht jetzt, dann später. „Vielleicht möchten Sie ja mal mit mir picknicken“, fragte ich vorsichtig, „auf lauschiger, mondlichtdurchfluteter Lichtung mit einem Fläschchen Prosecco, in einem Wald aus knorrigen Bäumen und mit wispernden Farnen ...“ Ich suchte noch nach einem originellen Spruch, da kam ein grobschlächtiger Kerl, der aussah, als hätte einer an seinem Gesicht schnitzen geübt, herein und wollte ganz schnell ein Präparat gegen Falten haben. Eins aus der Fernsehwerbung, die man täglich nehmen sollte, um eine glatte Haut zu kriegen und bei denen es auf einen Tag nicht ankommt. Die Apothekerin löste ihr gespanntes Lächeln, sie trennte ihren Blick von mir und wandte sich dem Mann mit den Falten zu. Ich schaute nachdenklich in ein kleines Aquarium mit Goldfischen und stellte mir vor, mit der Apothekerin in einer niveauvollen Bar nach dem Essen zu später Stunde noch einen Whisky zu trinken ... der Klavierspieler spielt as time goes by ... der Barkeeper gähnt ein wenig verhohlen während er an irgendwelchen Gläsern rumpoliert ... schließlich gehen wir Arm in Arm zum Taxi ... ich halte ihr die Tür auf, weil der schofelige Fahrer seinen Hintern nicht raus kriegt ... sie gleitet ins Taxi, nennt ihre Adresse und schmiegt sich an mich ... Um nicht verrückt zu werden, beobachtete ich eine Goldfischdame, die ihre zahlreichen Babys unter einen Stein in der Ecke des Aquariums trieb, oder war es ein Herr? Die kleinen Fische kümmerten sich überhaupt nicht darum. „Hab‘ doch glatt vergessen, die Tür zu schließen“, sie lächelte, machte irgendwas hinter Theke, worauf ein metallisches Geräusch an der Tür ertönte. „So, jetzt stört uns keiner mehr.“ Die Mundwinkel der Apothekerin glitten wieder in die Höhe. „Tja ...“, jetzt musste schnell etwas Originelles her. Ich zahlte mit einem großen Schein und steckte die angebrochene Salbentube ein. Sie tat den Schein in die Kasse und gab mir das Wechselgeld. „Sie habe gar nicht geprüft, ob der Schein echt ist. Ich mache das manchmal, Geldscheine fälschen, wenn ich auf Kunden warte. Habe ich von meiner Oma gelernt, wir haben damals Rabattmarken gefälscht.“ „Wissen Sie, wenn meine Oma mich damals zum Kindergarten gebracht hat, hab ich immer auf dem Weg Granatsplitter gesammelt. Meine Oma kannte sich da aus. Sie war im Krieg Flakhelferin. Sie hat mir sogar rein theoretisch beigebracht, wie man eine Flak abfeuert. Egal. Die Granatsplitter habe ich auf dem Heimweg bei einem Buntmetallhändler gegen Zigarettenbildchen eingetauscht, vorzugsweise die mit Flugzeugen. Die habe ich dann wiederum alleine gefälscht und eingetauscht, bis ich eine Serie echter Bildchen komplett hatte. – Gehen Sie denn jetzt am Sonntag mit mir essen?“ „Und was machen wir anschließend?“ Ihr Blick loderte mir entgegen. Es war kein sinnliches Begehren, es war ein Begehren nach etwas ungewöhnlichem, originellem, nicht Alltäglichem, nicht was von jedem Kerl kommt, der alles anbaggert, was zwei Brüste hat. Bisher zeichnete sich eine heiße Nacht dynamisch ab, nicht so ein rumgezicke wie mit den Frauen, die ich bisher zum Essen eingeladen hatte. Diese Frau wollte etwas Originelles, fast hätte ich ‘Dynamitfischen’ gesagt. Ins Bett gehen und guten Sex haben war natürlich auch total daneben. „Wir könnten eine Zockerrunde hoch nehmen“, sagte sie, „wäre ein gelungener Abschluss für einen interessanten Abend. Meinen Sie nicht auch?“ „Klar, das machen wir. Ist mal was Anderes.“ War natürlich ins Blaue geschossen, und nicht ernst gemeint. Ich erwartete einen Lacher, so einen, den der Zuschauer abgibt, wenn während eines humorigen Films einer in eine Tonne fällt. Die Apothekerin blieb ernst, „das machen wir.“ „Diesen Sonntag habe ich leider schon was vor. Wie wäre es mit Sonnabend?“ „Ich denke, das klappt! Geben Sie mir sicherheitshalber Ihre Telefonnummer? Ich rufe Sie dann an. Nur für den Fall, dass wir bis dahin nicht nochmal zusammen Taxi fahren.“ Sie schrieb etwas auf einen Zettel und reichte ihn mir. War tatsächlich eine Telefonnummer drauf. Und ihr Name: Gerlinde von Ehrenkroog. Ein schöner Name. Ich schrieb meinen Namen und Telefonnummer auch auf einen Zettel. „Jetzt nehme ich Sie beim Wort“, fuhr ich fort, „erst gehen wir essen und dann nehmen wir eine Zockerrunde hoch. Haben Sie schon einen Plan? Eine Pistole nebst Munition habe ich. Den Rest besorgen Sie.“ „Woher haben Sie denn eine Pistole?“, fragte sie. „Habe ich mal einem Fahrgast weggenommen, eine Steyr M-A1 Pistole Modell M40-A1“, sagte ich mit treuherzigem Gesicht, „der hat sie plötzlich gezogen und wollte mein Wechselgeldportemonnaie haben. Silvester war das. Ich hab‘ sie ihm weggenommen, ihm eine geknallt und ihn dann aus dem Taxi geschmissen. Mitten im Wald bei einer Saukälte. Der macht sowas bestimmt nicht mehr wieder.“ „Sind Sie denn nicht zur Polizei gegangen, den Mann anzeigen und die Pistole abgeben? Bei Ihnen kann man nämlich nie wissen, ob Sie nur ein Märchen erzählen, oder es ernst meinen.“ „Zuviel Nerverei, so mit zur Polizei gehen und Protokolle ausfüllen! – Außerdem weiß doch jeder, dass ich niemals lüge! Wir können die Pistole gut gebrauchen, wenn wir die Zockerrunde hochnehmen.“ „Ja, das stimmt! Den Plan sollten wir allerdings gemeinsam erarbeiten. Nachher teilen wir die Beute halbe halbe. Das trifft sich gut, mein Auto ist nämlich irreparabel kaputt, ich brauche unbedingt ein Neues.“ Sie sah mir verschwörerisch in die Augen als ich den Zettel mit ihrer Telefonnummer sorgsam faltete und einsteckte. „Eine ruhige Nachtschicht noch ...“ Meine Stimme war ein ganz klein wenig heiser als ich sagte: „Danke. Das wünsche ich Ihnen auch.“ Ich drehte mich langsam um und ging zur Tür. Sie schaute mir versonnen nach, ich sah es im Spiegel der Glasscheiben in den Türen. „Nicht vergessen, nach dem Essen nehmen wir eine Zockerrunde hoch“, sagte sie und die Türen glitten zur Seite, „ich nehme Sie beim Wort!“ Ich fühlte mich ein wenig beklommen, als ich in die Nacht hinaustrat. Dass Gerlinde von Ehrenkroog mit mir eine Pokerrunde hochnehmen wollte, glaubte ich nicht im Ernst, überhaupt nicht. Ich sah sie in der nächsten Zeit nicht mehr, aber sie rief mich am Sonnabend, als ich gerade mal Schichtfrei hatte, an und wollte sich nur nochmal vergewissern, ob ich sie nicht vergessen hätte, und ich sollte meine geladene Pistole mitbringen, weil wir nach dem Essen eine Zockerrunde hochnehmen wollten, sie wäre ja schon ganz gespannt und hätte die anderen Sachen schon besorgt. „Welche anderen Sachen?“, fragte ich. „Naja, ich habe zum Beispiel ein Gas besorgt, das deine Stimme verfälscht. Du bist doch Taxifahrer, recht bekannt. Da soll man dich doch nicht an deiner Stimme erkennen! Ups, jetzt habe ich einfach ‚du‘ gesagt, ist das in Ordnung?“ „Natürlich. – Gut, dass du dran gedacht hast!“ „Och, ich habe sonst auch an alles gedacht“, plauderte Fräulein von Ehrenkroog weiter, als würde sie einen Einkaufszettel durchsprechen, „da ist erst mal die Skimütze oder Sturmhaube, oder wie das heißt, und einen Pullover, den du später ausziehen und wegwerfen kannst.“ „Ja, Moment, ich bin noch nicht fertig! – Ich habe rausgefunden, dass am Sonnabend immer im Hinterzimmer der Bierschwemme illegal gepokert wird. Da liegen Summen auf dem Tisch, da träumst du von! Das Hinterzimmer hat einen zweiten Eingang zum Garten. Du kannst da ganz leicht rein, indem du mit einer Axt die Tür einschlägst. Dann kannst du die Pokerrunde hochnehmen. Ich würde vorschlagen, du schießt erst mal die Lampe über dem Tisch aus und sammelst dann das Geld, das auf dem Tisch liegt, ein und packst das in einen unauffälligen Jutesack. Die Axt habe ich, und dann fahren wir mit Fahrrädern in die Kleingartenkolonie hinter der Bierschwemme, ganz unauffällig …“ „Na, toll!“, unterbrach ich, „und wo kriegen wir die Fahrräder her?“ „Habe ich auch schon besorgt! Die stehen am Bahnhof, ganz unauffällig. – Wir radeln dann zu mir nach Hause und … äh … trinken ein Glas Rotwein und dann … äh … schauen wir mal.“ „Na, wenn das mal gut geht.“ „Was soll denn schief gehen? Du hast doch eine Pistole, hast du jedenfalls gesagt. Oder hast du mich da etwa angesponnen?“ „Weiß doch jeder, dass ich niemals lüge! Da bietet sich meine Steyr M-A1, doch förmlich an. Da sind noch acht Schuss drin. Allerdings habe ich noch nie daraus geschossen.“ „Die Pistole ist ein technisches Gerät“, sagte Fräulein von Ehrenkroog, „da kann man nie wissen!“ „Die Frage bei einem technischen Gerät muss nicht lauten warum es kaputt geht“, antwortete ich, „sondern wann! – Aber den einen Schuss wird sie schon noch durchhalten, denn umlegen werde ich keinen!“ „Das verlangt ja auch niemand! Aber glücklicherweise wissen das die Anderen nicht.“ „Eben! – Haben wir’s? Oder gibt es noch was zu besprechen?“ „Details können wir beim Essen besprechen. Ich glaube aber an alles gedacht zu haben.“ „Ja, ich auch. Weißt du, liebe Gerlinde, langsam beginnt mir die Sache auch zu gefallen! Bisher hieß es nämlich immer: Mach du mal! Das eine Frau etwas organisiert und dabei an alles denkt, sogar an ein Gas, welches die Stimme verfälscht, ist für mich absolut ungewöhnlich.“ „Da kannst du mal sehen, was Frauen so alles können! – Sehen wir uns in zwei Stunden beim Chinesen am Bahnhof?“ „Natürlich! Und dann lassen wir die Kuh fliegen.“ „Prima! Ich freue mich!“ Ich hätte gerne noch ein paar Wortblümchen abgelassen, aber Fräulein von Ehrenkroog legte einfach auf. Ich zog mich um, den guten Anzug mit ganz normaler Tiger of Sweden – Krawatte und steckte die Pistole ein. Die Krawatte könnte ich bei dem Hochnehmen der Zockerrunde unter dem Pullover tragen und anschließend wegwerfen. Ich konnte sie sowieso nicht mehr sehen, zu spießig. Für später band ich probehalber eine der Sorte Schlipse um, wie Ganoven, die sich für geschmackvoll halten, sie tragen, wenn sie nicht wie Ganoven aussehen wollen. Irgendwie mochte ich derartige Krawatten und war mir sicher, dass Fräulein von Ehrenkroog das auch tat. Sodann stopfte ich mir Watte in die Ohren und feuerte aus der Steyr einen Schuss ab. Ging einwandfrei, nur in der Wand meiner Küche war nun ein Loch. Machte nix, ich würde gelegentlich einen Zierteller drüber hängen. Ich nahm die Watte aus den Ohren, öffnete das Küchenfenster, und steckte die Pistole ein. Und dann kam Ingelore Logemann, meine Nachbarin. Ich hatte ihr mal einen Schlüssel gegeben, damit sie mein Alpenveilchen gießt, wenn ich mal im Urlaub war, rein und behauptete einen Schuss gehört zu haben. „Wie, Schuss?“, fragte ich, „ich habe nix gehört.“ „Das war aber ganz deutlich“, meinte Frau Logemann, „wieso stinkt das hier so, als hätte man eine Kanone abgefeuert?“ „Ach das meinen Sie? Ich habe nachher ein Date und da habe ich zur Beruhigung ein Räucherstäbchen entzündet. Hat aber nix genützt, ich bin immer noch total aufgeregt.“ „Ach du meine Güte, da wollen Sie doch nicht etwa diese Krawatte tragen?“ „Warum nicht? Manfred Krug alias Paul Stoever im Tatort trägt auch immer derartige Schlipse.“ „Das ist ja auch was anderes! Soll ich Ihnen mal von meinem Mann eine modische Krawatte holen? Der ist dies Wochenende im Sauerland auf Montage und bin wieder so alleine …“ Ingelore Logemann machte ein betrübtes Gesicht und warf mir einen lodernden Blick zu. „Da soll Kaffee trinken gut gegen sein“, sagte ich „so viel Zeit haben wir gerade noch.“ Ich wollte gelegentlich mal mein Glück bei ihr versuchen, wenn es mit der Apothekerin nicht klappen sollte. Ich war sogar schon fünf Minuten eher da, beim Chinesen, Fräulein von Ehrenkroog wartete schon und schaute demonstrativ zur Uhr. Ich nahm sie kurz in den Arm, setzte mich ihr gegenüber hin und bestellte, weil der Kellner sofort herbei gewieselt kam, zwei Tsingtao – Bier und eine ‚Verlobungsplatte‘. „Ist dir doch recht, oder?“ Sie nickte und der Kellner entfernte sich. „Wenn du nachher, wenn wir die Zockerrunde hochnehmen, auch so kurz entschlossen bist, habe ich da keine Bedenken. – Zeig mir bitte erst mal die Pistole!“ Das tat ich. Sie nahm die Waffe, öffnete sie routiniert und zählte die Geschosse im Magazin. „Sehr gut! Du scheinst es also erst zu meinen!“ „Natürlich! – Gehen wir anschließend zu dir oder zu mir?“ Sie senkte die Pistole unter den Tisch weil die Biere kamen. Der Ober schenkte etwas lieblos ein und meinte: „Die Verlobungsplatte dauert noch einen kleinen Moment. Der Chef möchte es ganz besonders schön für sie machen.“ „Das ist nett“, meinte Fräulein von Ehrenkroog, „wir haben aber mächtig Hunger.“ „Gut Ding will lange Weile haben“, sagte ich und hob mein Glas während sich der Kellner wieder entfernte, „‘Egészségedre‘, meine Liebe.“ „Ach so. In Ungarn sucht man beim Anstoßen zuerst den Augenkontakt, hebt das Glas auf Augenhöhe und sagt “Egészségedre” was so viel wie "Prost" bedeutet. Bei der Aussprache von “Egészségedre” muss man aber vorsichtig sein, denn die falsche Aussprache kann auch schnell "für deinen Hintern" anstatt "für deine Gesundheit" heißen.“ „Ah ja. – Jámas! Ich war kürzlich mal in Griechenland. Warst du schon mal in Ungarn?“ „Noch nie. Was soll ich da auch? Ich finde nur den Trinkspruch so schön. “Egészségedre”, das hat doch was. Weil die Österreicher ihren Sieg über die Ungarn mit dem Anstoßen mit Bier feierten, wurde dieser Brauch in Ungarn verboten. Wir sind aber nicht in Ungarn, sollten deshalb Anstoßen und endlich trinken.“ „Sollten wir.“ Sie gab mir die Pistole wieder, ich stellte mein Glas ab, steckte die Waffe wieder ein und hob mein Glas erneut. Wir stießen an und tranken. Und wir redeten und tranken viel, sie erfreuten meine phantasievollen Geschichten, wobei es sie nicht interessierte, ob die Episoden aus meinem Geschichtenfundus als Taxifahrer stimmten oder nicht. Die Verlobungsplatte kam auch bald, wir aßen schweigend und mit Genuss, und dann sollten wir noch einen Digestif zu uns nehmen, die Zockerrunde hochnehmen und zu ihr nach Hause fahren. Klar, dass ich einverstanden war und während des Digestifs noch mal schnell zur Hochform auflief. Fräulein von Ehrenkroog sah mich mit großen Augen an und schüttelte den Kopf. „Du solltest Bücher schreiben“, meinte sie. „So, können wir dann die Zockerrunde hochnehmen und dann zu mir fahren?“ „Wir können natürlich auch zum Baggersee fahren und kleine Steinchen ins Wasser werfen“, meinte ich. „Ach, jetzt bist du doch zu feige, die Zockerrunde hochzunehmen? Habe ich mir gleich gedacht! Die Männer sind doch alle gleich! Erst große Sprüche machen und dann kneifen!“ „Sollte ein Witz werden. Natürlich nehmen wir die Zockerrunde hoch! Aber nun sollten wir uns wirklich beeilen!“ Wir gingen unauffällig, wie ein verliebtes Paar durch den Tunnel unter den Gleisen hindurch. Ich nahm ihr einen der beiden Jutesäcke, die sie beim Chinesen sorgsam verborgen hatte, ab und nahm sie in den Arm. Sie ließ es geschehen bis wir wieder aus dem Tunnel herauskamen und zum Fahrradständer gingen. Ich zog mich um wie einer, der sich zu einem ganz normalen Ausflug mit dem Fahrrad umzieht. Fräulein von Ehrenkroog steckte meine gute Jacke einfach in einen Jutebeutel und gab mir den Anderen. Dort war die Axt drin und eine Sturmhaube. Sie schloss zwei alte Hollandräder auf und gab mir einen Pullover. Ich band meinen geschmacklosen Schlips ab und die Tiger of Sweden – Krawatte um, zog den Pullover an und meinte: „Jetzt können wir eigentlich.“ Fräulein von Ehrenkroog fummelte eine Sprühdose aus ihrem Jutebeutel, „da hätte ich doch fast das Gas vergessen, dass deine Stimme verstellt.“ „Ah, ja. Helium.“ „Quatsch, Helium! Helium ist leichter als Luft, deshalb bekommst du dadurch auch eine Micky-Maus-Stimme und man nimmt dich nicht ernst. Zudem hast du nach ein paar Sätzen deine alte Stimme wieder, und das wollen wir ja nicht! Du kriegt ein Gas, das schwerer ist als Luft! Schwefelhexafluorid! Es ist allerdings schwer, das Zeugs in Sprühdosen zu kriegen. Du musst intensiv einatmen!“ „Schwefelhexafluorid ist ein relativ inertes, ungiftiges Gas. Es verursacht eine tiefere Stimme, solange man es in ausreichender Menge in den Lungen hat und zum sprechen benutzt. Da die Abatmung von Kohlendioxid verhindert wird und es als Gas mit höherer Dichte als das Atemluftgemisch ist, verbleit es in der Lunge und verdrängt den Sauerstoff. Du bekommst auch eine schöne, tiefe Stimme, musst aber aufpassen, dass du nicht erstickst! Du wirst nachher einen Handstand machen müssen um das Gas wieder aus deiner Lunge auszulassen! – Nun mach mal den Mund auf, es guckt gerade keiner!“ Sie zischte mir etwas von dem Zeug in den Hals, „los, sprich mal einen Satz!“ „Ich kenne kein Problem, welches man nicht durch Sex, Pizza, Alkohol, Drogen, Erpressung, Weinen, eine Therapie oder Mord beheben könnte“, sagte ich, weil mir zu dem Zeitpunkt nichts Besseres einfiel. Meine Stimme klang schon merklich tiefer, kaum noch zu identifizieren. „Das war schon mal ganz ordentlich, aber einen kleinen Schuss brauchst du noch! Du hast wahrscheinlich nicht intensiv genug eingeatmet. Mach den Hals noch mal auf!“ „Auf Befehle reagiere ich seit meiner Bundeswehrzeit nicht mehr!“ „Dann mach bitte nochmal den Mund auf! Etwas tiefer muss deine Stimme schon sein, sonst kommst du nicht glaubhaft rüber!“ „Na, gut! Aber nicht, dass das Zeugs rauschartige Zustände hervorruft. Rauschartige Zustände können wir anschließend mit etwas Rotwein oder Bier bei dir erlangen!“ „Ja, natürlich können wir das. – Aber jetzt mach den Mund bitte nochmal auf!“ „Aber nur, weil du das Zauberwort benutzt hast.“ Ich machte den Mund auf, Fräulein von Ehrenkroog sprühte, ich atmete tief ein. „So, und nun sag‘ mal einen Satz.“ „Gute Menschen brauchen keine Gesetze um gezeigt zu bekommen, was sie nicht dürfen, während böse Menschen einen Weg finden werden, die Gesetze zu umgehen.“ Meine Stimme war erstaunlich tief, wirkte tatsächlich bedrohlich und war nicht zu erkennen. „Sehr gut!“, sagte Fräulein von Ehrenkroog. „Wo nimmst du eigentlich immer die Sprüche her?“ Doch ohne eine Antwort abzuwarten fuhr sie fort: „Fast hätte ich ja auch noch die Handschuhe vergessen! Zieh die bitte an, wisch‘ die Axt damit ab und hinterlass‘ nirgends Fingerabdrücke! – Und jetzt fahren wir! Beuge dich bitte nicht nach vorne, sonst entweicht das Gas aus deiner Lunge!“ „Oh man, an was man nicht alles denken muss!“ Etwas flau im Magen stieg ich auf das Fahrrad, Fräulein von Ehrenkroog folgte mir und wir radelten die kurze Strecke zur Bierschwemme. Es war seltsam ruhig in der Stadt, keine Menschenseele ließ sich blicken, nur vor der Bierschwemme stand das Taxi der `Kreolen-Roswitha´. „Holt die jemanden ab, oder bringt die jemanden?“, fragte ich, „wir sollten abwarten.“ Wir fuhren um die Ecke und beobachteten. „Hier ist Übrigends der Garten hinter der Bierschwemme“, meinte Fräulein von Ehrenkroog, „und dahinten die Außentür zum Hinterzimmer.“ Ein etwas ungepflegtes Gärtchen breitete sich vor uns aus, eingezäunt mit einer Art Jägerzaun und kleiner Pforte, die nur noch an einer rostigen Angel hing. Einige Solarlampen erhellten mühsam den Weg, einige waren entweder kaputt oder wegen asthmatischer Akkus schon erloschen. Durch eine Lücke in der Buchsbaumhecke konnte ich sehen, wie sich die `Kreolen-Roswitha´ bemühte, einen offensichtlich schwer Bezechten in ihr Taxi zu kriegen, wie es sich um diese Zeit und vor dieser Kneipe gehörte. „Sag‘ nochmal einen Satz“, flüsterte Fräulein von Ehrenkroog. „Moral ist, wenn man so lebt, dass es gar keinen Spaß macht, so zu leben“, sagte ich leise, „aber wir wollen jetzt Spaß haben.“ „Klingt gut! Zieh die Handschuhe an, wisch‘ die Axt ab und dann hinein. Ich warte hier.“ Die `Kreolen-Roswitha´ schien ihr Problem mit dem Fahrgast gelöst zu haben, denn sie startete ihr Taxi und fuhr weg. Stille breitete sich wieder aus. „Du hast zwar das Zauberwort vergessen, ich gehe aber trotzdem“, sagte ich leise, nahm die Axt aus dem Jutebeutel, wischte sie ab, zog die Sturmhaube und die Handschuhe über und ging los. Es war nicht sonderlich weit und die Tür zum Hinterzimmer der Bierschwemme war noch nicht mal abgeschlossen. Ich öffnete sie, warf die Axt in ein Gebüsch, zog meine Pistole und trat ein. „Guten Abend die Herren. Schön die Hände auf den Tisch legen und keine Zicken“, sagte ich mit tiefer Stimme und fuchtelte ein wenig mit der Pistole herum. War wirklich geil, das Gas, denn die Leute am Tisch kamen meiner freundlichen Aufforderung sofort nach. Sogar mein Boss, der auch am Tisch saß, neben Frau Doktor Gelbspötter und dem Typen, der mich dereinst Scheißhaufen genannt hatte. Die anderen drei Leute kannte ich nicht. Es lag tatsächlich einen Menge Geld auf dem Tisch, ohne Umweg über irgendwelche Chips. Wie es sich gehörte standen auch einige Whiskyflaschen rum und Zigarillos qualmten in den Aschenbechern. Gerau das Klischee wie aus den guten, alten Filmen, die ich so sehr liebe. Ich schloss erst mal die Tür zum Schankraum ab und begann das Geld auf dem Tisch mit der Pistole in meinen Jutesack umzuladen. Ging ganz einfach, ich brauchte nicht mal die Lampe auszuschießen. Etwas bedauerlich war allerdings, dass mein Boss seine Karten in der Hektik offen auf den Tisch gelegt hatte. Kreuzstraße bis zum Ass! Ärgerlich, aber nicht zu ändern, zumal er eine Glückssträhne zu haben schien. Konnte für mich nicht besser laufen und auf dem Tisch lag auch noch eine sauteure Uhr, eine Hublot Big Bang Evolution in Gelbgold. Die sackte ich natürlich auch ein und der Typ, der mich damals Scheißhaufen genannt hatte, trug eine Breitling for Bentley Motors am Handgelenk. Ob es eine Limited Edition war oder nicht, konnte ich so schnell nicht sehen, aber ich tippte auf mein Handgelenk, zeigte auf ihn und deutete in den Jutesack. Der Mann begriff nicht sogleich. Die Lampe wollte ich nicht unbedingt ausschießen um meiner freundlichen Bitte etwas Nachdruck zu verleihen, sie war die einzige Lichtquelle im Raum. Einfach in die Decke schießen ginge zwar zur Not, war aber etwas unter meiner Würde. Stattdessen schoss ich eine der Whiskyflaschen vom Tisch. Schade drum, aber es war nur ein bescheidener Bourbon, nicht etwa ein vierzehn Jahre alter Single Malt mit leicht torfigem Aroma. Den hätte ich wahrscheinlich auch mitgenommen um ihn nach dieser Aktion in Ruhe zu genießen. Egal, es rumste zwar fürchterlich in einem geschlossenen Raum, und der wurde auch gleich mit beißendem Qualm angefüllt, aber der Mann begriff plötzlich, legte die Uhr ab und in meinen Jutesack. Obwohl mir die Ohren noch ein wenig klingelten, bedeutete ich Frau Doktor Gelbspötter mit einigen ähnlichen Gesten sich ihrer Halskette, Ohrringen und Armbänder zu entledigen und in den Jutesack zu überführen. Nicht, dass ich unbedingt scharf darauf war, Frau Doktor Gelbspötter um ihre Kleinodien zu erleichtern, aber irgendwie wäre es aufgefallen, sie bei meinem Raubzug zu verschonen. Obwohl mein Boss eine Rolex demonstrativ am Handgelenk trug, lies ich sie dort, denn er wäre in den nächsten Tagen sicher etwas übellaunig gewesen, was ich hätte ausbaden müssen, wenn ich ihn von diesem Chronometer entbürdet hätte. Die Geschichte von der Kreuzstraße bis zum Ass reichte schon, und nachdem Frau Doktor Gelbspötter ihre Klunker auch in den Jutesack gelegt hatte, verabschiedete ich mich mit den Worten: „So, meine Damen und Herren, es war mir ein Vergnügen! Bis zum nächsten Mal, und immer schön fröhlich bleiben!“, denn irgendjemand wummerte von außen gegen die Tür zum Hinterzimmer. Der Schuss war den Leuten in der Kneipe mit Sicherheit nicht entgangen und sie stellten möglicherweise Überlegungen an, die in die Richtung liefen, doch mal nachzusehen, was denn im Hinterzimmer so los war. Ich beeilte mich also diese gastliche Stätte zu verlassen. Fräulein von Ehrenkroog war nicht mehr da und die Fahrräder auch nicht. Ich rannte zunächst in die Kleingartenkolonie, weit weg der Bierschwemme. Fast überall waren irgendwelche Gartenfeste am laufen, sodass ich kein dunkles Plätzchen fand, um mich umzuziehen und einen Handstand zu machen, das wäre sicher irgendwie aufgefallen. Nur die Sturmhaube riss ich vom Kopf und warf sie in eine Hecke, den blöden Tiger of Sweden-Schlips und die Handschuhe auch. Ich ging weiter. Schließlich fand ich doch ein dunkles Plätzchen, an dem ich einen Handstand absolvieren konnte, um das Gas aus meinen Lungen wieder abfließen zu lassen, und ich hängte den Jutebeutel an einen Zaunpfahl. Kaum hatte ich zum Handstand angesetzt, löste sich ein Radfahrer aus der Dunkelheit, schnappte sich den Jutebeutel mit meiner Beute und entschwand wieder in der Dunkelheit. „Es gibt zwei Dinge, die unendlich sind“, sagte ich laut, „die menschliche Dummheit und das Universum. – Beim Universum bin ich mir noch nicht so sicher.“ Meine Stimme klang wieder normal, aber ärgerlicherweise hatte ich die Steyr auch in den Jutebeutel getan. Als ich einige Tage später in die Apotheke ging, um Kopfschmerztabletten zu kaufen, tat Fräulein von Ehrenkroog so, als ob sie mich nicht kennen würde. Zu denken gab mir allerdings, dass sie eine Hublot Big Bang Evolution in Gelbgold am Handgelenk hatte. Die Ohrringe, die sie trug, gehörten sicherlich auch mal zu Frau Doktor Gelbspötter, aber welcher Mann achtet schon groß auf Bijouterie? Als ich wieder wegfuhr, fiel mir der nagelneue Barchetta vor der Apotheke auf …
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q-de-2204
Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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Dissertation: Plagiatsvorwurf gegen Guttenberg - Seite 2 - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) Seite 2 von 38 < 1 2 3 4 5 6 7 12 > Letzte » 17.02.2011, 11:01 #26 Je genauer man diese Dissertation liest desto mehr stellt sich die Frage was überhaupt noch von Herrn Guttenberg selber stammt: Berlin - Erst war von acht Stellen die Rede - doch es sind offenbar weit mehr: Wer die Doktorarbeit von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg genauer liest, stößt immer wieder auf Textbausteine, die nicht von dem CSU-Politiker stammen, ohne dass dies gekennzeichnet ist. Copy-and-Paste-Affäre: Guttenberg kupferte freizügiger ab als gedacht - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik Auch die übereilte Flucht nach Afghanistan (so übereilt das sich auf die Schnelle nicht einmal der übliche Hofberichterstatter von der Blöd-Zeitung auftreiben lies, oder in Afghanistan gar ein Besuchsprogramm oder Hotelzimmer organisieren lies) spricht Bände. Aber irgendwie schon verständlich das Guttenberg sofort abgetaucht ist. Was will er auch sagen, die Dissertation ist öffentlich und in Zeiten von Google kann jedes 12-jährige Kiddie per Copy&Paste rauskriegen was da abgeschrieben ist *g*. Bin mal gespannt wann die ersten CDU-Politiker das Verbot von Google & Co fordern wegen Landesverrat oder so. 17.02.2011, 11:20 #27 Ja. Besonders witzig fand ich gestern dieses Dementi von ihm: Der Vorwurf, meine Doktorarbeit sei ein Plagiat, ist abstrus.» Weiterer Kritik wollte er zuvorkommen: An der Dissertation hätten keine Mitarbeiter mitgewirkt. Hatte niemand zu dem Zeitpunkt behauptet, aber schon mal vorsorglich dementieren das niemand außer er selber an der Dissertation mitgewirkt hat. Ja, nee is klar. Eine Bagatelle ist das für mich nicht mehr, da er (oder Beauftragte) nicht nur unwichtige Sachen scheinbar kopiert haben, sondern auch Passagen mit der Überschrift "Bewertung". Anstatt "eigene" Arbeitsergebnisse, wurden halt schon vorgefertigte übernommen. Die typische Arbeit eines Blenders und genau so war bislang auch sein Verhalten auf der politischen Bühne. 17.02.2011, 11:30 #28 Aber es dürfte spannend werden was der Springer-Verlag nun macht. Wahrscheinlich erklärt man alle von denen Guttenberg abgeschrieben hat zu Lügnern und behauptet das seien Zeitreisende die eigentlich vom unfehlbaren Guttenberg abgeschrieben haben, dann in die Vergangenheit gereist sind und diese Passagen dann dort veröffentlicht haben. Und es kann sich nur um eine internationale Verschwörung handeln hinter der mit Sicherheit Al-Kaida steckt !! 17.02.2011, 11:55 #29 Springer schreibt sowas wie das hier: Guttenbergs Parteifreunde vermuten eine Kampagne von „Linksaußen“. CSU-Landesgruppenchef Hans-Peter Friedrich: „Dieser Angriff aus der linken Szene ist nichts weiter als eine politische Sauerei.“ War nicht anders zu erwarten. Das fiese linke Gesocks war es, die den strahlenden Gutti beschmutzen wollen. Die Uni Bayreuth wird das prüfen und feststellen das da halt ein paar Fußnoten fehlen. Die werden eingefügt und fertig ist die Laube. 17.02.2011, 11:59 #30 tja... normale Konsequenz wäre dann, wenn so kommt wie Du schreibst, dass künftige Dr' & Mgr's global abschreiben und sich auf fehlende Fußnoten berufen. Dabei normalerweise kann man bei solchen Vorgehen den wissenschaftlichen Laufbahn vergessen 17.02.2011, 12:19 #31 Na so ein riesengroßer Zufall! Der Prof, der diesen Skandal aufgedeckt hat (Fischer-Lescano) hat beste Beziehungen zu Katja Kipping, Andrea Ypsilanti und Sven Giegold (Attac Mitglied). Natürlich geht es hier rein um die Plagiatsvorwürfe und nicht um die Person Karl Theodor Freiherr von und zu Guttenberg. 17.02.2011, 12:20 #32 Nur ein bisschen abgeschrieben - ist das denn so schlimm? Plagiatsvorwurf gegen VerteidigungsministerInhalt abgleichen 17.02.2011, 12:22 #33 Erwartest du Konsequenzen für KaTe? Etwa die Aberkennung des Doktortitels? Wieder Bild: Sein Doktorvater, Professor Peter Häberle, nennt den Vorwurf „absurd“. Häberle zu BILD: „Die Arbeit ist kein Plagiat. Sie wurde von mir in zahlreichen Beratungsgesprächen eingehend kontrolliert. Herr zu Guttenberg war einer meiner besten Seminaristen und Doktoranden!“ Die Besten, der Besten, der Besten, Sir. Wie sollten die sonst aus der Nummer rauskommen, wenn nicht nachträglich die betreffenden Abschnitte als Zitat kenntlich gemacht werden und fertig? Ob es allerdings üblich ist ganze Abschnitte in solchen Dissertationen zu übernehmen und auch Abschnitte die mit "Bewertung" überschrieben sind mit Fremdmaterial zu füllen, halte ich doch für fragwürdig. Edit;: Danke für den Link, Willy! 17.02.2011, 12:23 #34 Warum ist Guttenberg eigentlich wieder in Afghanistan? Der war doch erst vor kurzem dort. 17.02.2011, 12:33 #35 Er hat sich vorgenommen, alle zwei Monate seine Soldaten an der Front zu besuchen. Seine Frau Stephanie ist auch mit. Beide fliegen in getrennten Hubschraubern! ...und ich kriege nicht mal einen für den Weg zu meinem Jobcenter bezahlt! 17.02.2011, 12:41 #36 Die Politik lieferte doch in den letzten drei Jahren einen "Skandal" nach dem anderen, dass "Skandale" mittlerweile zum politischen Alltag wurden und sich keine Sau mehr dafür interessiert! Es wird zwar mal kurz in den Medien angesprochen und danach ist Schicht im Schacht, ab unter den großen Teppich im Bundestag! Die politische Führung wird immer gern mit einem Schiff verglichen, aber kein Käpitän könnte sich so einen Mist leisten, wie die ihn hinzaubern. Den hätte man schon 10 x zum "Kiel holen" verdonnert! 17.02.2011, 12:44 #37 Und? Es geht Guttenberg auch immer nur um Guttenberg, oder nicht? Die Plagiatsvorwürfe zeigen nur deutlich was er ist. Ein gegelter Blender. Jegliche Kritik an seiner Person und handeln wird gleich zur Majestätsbeleidigung hochgeschrieben. Und er gab und gibt auch allen Anlass zur Kritik. Opel, Tankwagen Bombardierung, Gorch Fock, Broadwayreise, Kerner Talk in Afghanistan ... hab ich was vergessen? Kompetenz sieht anders aus. Die Truppenbesuche dienen der Selbstdarstellung und um die Kriegsbereitschaft in der deutschen Bevölkerung zu erhöhen. 17.02.2011, 12:51 #38 Naja, Gysi tut wenigstens so, als hätte er ein Herz für Arbeitslose und Niedriglöhner. Aber seine Doktorarbeit "Zur Vervollkommnung des sozialistischen Rechts" ist wenigstens kein Plagiat... 17.02.2011, 13:13 #39 Die Vorwürfe gegen Gysi bzgl. Stasi kamen auch von den Konservativen. Und denen ging es auch nicht um die Sache sondern nur, um die Person Gysi zu diskreditieren. Auf beiden Seiten wird halt mit gleichen Mitteln gearbeitet. Das sollte dir doch auch klar sein, oder? Lass diese Leute doch ihre Kleinkriege ausfechten. Aber schon interessant: Wenn die Kritik von den Linken kommt, dann sind das für dich nur Querulanten. Werden Linke kritisiert, dann verfestigt sich deine Ansicht von den bösen Linken. Also egal, was passiert, du stehst immer auf der Seite gegen die Linken. Echt interessant. 17.02.2011, 13:33 #40 17.02.2011, 13:48 #41 Warum fällt es eigentlich einem Professor nicht auf, dass abgeschrieben wurde, ohne Quellenhinweis? Kann man eigentlich eine Doktorarbeit auch komplett kaufen, wenn Geld keine Rolle spielt; von jemanden, der die Kohle braucht? Und wenn dieser Jemand fleißig irgendwo abschreibt? Was kann dann der Käufer dafür, wenn er betrogen wurde? 17.02.2011, 13:51 #42 S. #32 17.02.2011, 13:57 #43 Gute Ausrede, solltest du dringend zu Guttenberg schicken. Und schon ist er wieder der Strahlemann. 17.02.2011, 13:58 #44 Am Gysi hast du einen Narren gefressen, den kritisiert du ständig. Er hat seine selbst geschrieben, wie es sich gehört. Selbst wenn die Vorwürfe gegen Gysi berechtigt wären, da gibt es unzählige andere, deren Vergangenheit analog ist. Allen voran Bundesmutti. Die hat das höchste Amt inne. Denk mal darüber nach, wer denn vordringlich öffentlich diskutiert werden sollte. Gutti hat die Gorch Focker mal eben bis zur Klärung kaltgestellt. Nun wurde er als Betrüger entlarvt. Anstatt aufzuhören bringt er lächerliche Lügen. Ist Gutti nun etwas besseres als Gysi ? 17.02.2011, 14:06 #45 Ein berechtigter Einwand. Ich sehe nur drei mögliche Gründe: 1) Der gute Professor ist eine Leuchte vom Schlage eines Westerwelle 2) Der gute Professor wollte seinem edlen Doktoranden ein wenig helfen und übersah es 3) Der gute Professor hat einfach schlampig gearbeitet Es gab und gibt Institute die Doktortitel gegen Geld anbieten, ist natürlich glatter Betrug. Obwohl, wenn Gutti es getan hätte... 17.02.2011, 14:44 #46 lol, genau recht hast du! Gutti sollte diese miesen Betrüger verklagen. Zusätzlich noch wegen Rufschädigung. Sowas macht man doch nicht mit einem blaublütigem Strahlemann. Mag sein, aber einen Doktortitel jur. wird man sich wohl nicht so ohne weiteres kaufen können, oder hast du da konkrete Beispiele zu. Da schon eher nen Doktor h.c. 17.02.2011, 15:00 #47 Vielleicht hat er auch schreiben lassen? 17.02.2011, 15:06 #48 So ziemlich jeder Student bekommt für das, was Gutti sich allein schon in der Einleitung geleistet hat, die Hausarbeit/Seminararbeit/Diplomarbeit wegen Betrugsversuchs um die Ohren gehauen. Und mit was? Mit recht! Die Arbeit hat nichts mit seiner Arbeit als Verteidigungsminister zu tun, aber wenn schon einer gern einen Doktortitel haben will, der immerhin den Nachweis zu korrektem wissenschaftlichen Forschen darstellt, sollte er die Anforderungen schon erfüllen. Wer in die Öffentlichkeit strebt, muss damit leben, dass seine Leistungsnachweise halt genauer überprüft werden als bei irgendeinem Feldwaldwiesen-Dr.jur. . Dumm gelaufen, schlechten Ghostwriter gehabt, selber nicht gut gearbeitet - in jedem Fall kann und darf so eine Arbeit nicht mit SCL bewertet werden. Das ist ein Schlag ins Gesicht für die Menschen, die bei ihrer Doktorarbeit redlich und gewissenhaft vorgehen. Auch Sätze wie "macht doch jeder" dienen nur der Ablenkung vom eigentlichen Sachverhalt. Egal wers macht, wird man erwischt muss man halt die Konsequenzen tragen. Dass politische Gegner in anderen und eigenen Reihen solche Steilvorlagen ausnutzen, ist normales Alltagsgeschäft, damit muss er rechnen, wenn er sich in den Politikbetrieb begibt. Die inhaltliche Kritik auf Sachebene wird deswegen nicht unzutreffender. 17.02.2011, 15:23 #49 Albrecht Müller bringt es sehr gut auf den Punkt: 17. Februar 2011 um 11:20 Uhr Von der Flüchtigkeit des Anstands der Konservativen Die Debatte um die Plagiate von zu Guttenberg ist aufschlussreich. Sie zeigt, dass die meisten (Rechts-)Konservativen ihren aufgesetzten Anstand und Charakter verlieren, wenn es um die Erhaltung von Macht geht. Sie haben den adligen Franken zum potentiellen Nachfolger von Angela Merkel aufgebaut, mit viel PR-Einsatz und vermutlich auch vielen finanziellen Mitteln. Dieses Werk haben sie sich schon bisher durch Guttenbergs Flucht aus der Verantwortung im Falle Kundus nicht zerstören lassen. Jetzt versuchen sie es wieder. Der Plagiatsvorwurf sei Teil einer linken Kampagne, man müsse noch prüfen, ob er zutrifft, und überhaupt, der junge Mann habe so viel angepackt und so viel um die Ohren. Siehe Gottlieb im Kommentar der Tagesthemen von gestern. Albrecht Müller. NachDenkSeiten – Die kritische Website » Von der Flüchtigkeit des Anstands der Konservativen 17.02.2011, 15:25 #50 Hier ein nachgewiesener Fall, wieder mal die ehrwürdige Union: Verteidigung: Analyse: Ärger mit dem Doktortitel ist nicht neu - Deutschland - FOCUS Online "Einmalig ist bislang der Fall des Bundestagsabgeordneten Dieter Jasper. Der CDU-Politiker aus dem Münsterland hatte bei der Wahl 2009 mit einem Doktortitel der Wirtschaftswissenschaften Wahlkampf gemacht, den er überhaupt nicht führen durfte. Der Titel stammte von einer Universität der Schweiz, wo es akademische Grade zu kaufen gab. Jasper kam mit 5000 Euro Geldstrafe davon. Heute sitzt der 48-Jährige im Wirtschaftsausschuss des Bundestags." (Karlchen, siehst du meine Anführungszeichen ? ) Es gab mal ein russisches Institut, da brauchte wohl einer Geld. Da wurde ein Rundschreiben an viele ausländische Institute gefaxt, Doktortitel gegen Geld. Das meiste kommt erst gar nicht ans Licht, das Rundfax war wohl schon eine Verzweiflungstat. Wie du siehst, so ehrenhaft sind die ehrwürdigen Professoren leider nicht. Einen Ehrendoktor kaufen ist fürn *****.
de
q-de-2204
Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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Diskussionsforum Färöer :: Thema anzeigen - steigerungsformen?? Es ist Dienstag, der 23. Oktober 2018 1.20 Uhr (80.83 % von 2018) steigerungsformen?? Verfasst am: 31.07.2007 10:27 Titel: steigerungsformen?? weiss irgendjemand von euch wo ich die steigerungsformen herkriege??? will "die schönen" in "die schönsten" steigern Verfasst am: 31.07.2007 12:04 Titel: http://home.unilang.org/wiki3/index.php/Faroese_adjective_declensions Verfasst am: 02.08.2007 06:28 Titel: dankesehr...is ja echt ne spitzenseite! Verfasst am: 03.08.2007 02:35 Titel: Man kann im Internet aus dem Verlagsprogramm des färöischen Schulbuchverlags Føroya Skúlabókagrunnur unter anderem eine kurzgefasste färöische Grammatik herunterladen. Auf www.skulabokagrunnur.fo. Dort oben rechts „Teldutøkt tilfar“ (ins Internet gesetztes Material) anklicken und in der Titelliste auf „Stutt mállæra“ (Kurze Grammatik), 855 kb, gehen und öffnen bzw. herunterladen. Diese färöische Grammatik ist für färöische Schüler bestimmt und deshalb nur einsprachig. Aber auch für ausländische Benutzer ist das Buch wegen seiner übersichtlich gestalteten Tabellen sehr nützlich. Diese Grammatik hat nur einen Nachteil. Da sie nicht für Schüler der Oberstufe bestimmt ist, bringt sie den grammatischen Stoff nicht so ausführlich, wie ihn z. B. ein fortgeschrittener Lerner des Färöischen beherrschen sollte. So wünschte ich mir etwa die Behandlung der Verben wesentlich ausführlicher, als es hier geschieht. Aber für Anfänger ist diese Grammatik zunächst ausreichend bzw. schon reichhaltig genug. Die Steigerung der Adjektive wird dort auf S. 23 behandelt, die Steigerung von Adverbien auf S. 38. Deutschsprachigen Anfängern im Färöischen empfehle ich, diese Grammatik in Verbindung mit dem Sprachführer „Färöisch Wort für Wort“ (Kauderwelsch Band 171) von Richard Kölbl zu benutzen.
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q-de-2204
Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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Holm: Eine mögliche Urheimat der indogermanischen Sprechergemeinschaft, mit Stammbaum und Ausbreitungskarte, Stand 2007 Hypothetische Richtungen der Migration von Sprachfamilien und archäologischen Kulturen in Europa während der Jungsteinzeit und der Kupferzeit (französisch) Einzelnachweise Historische Ethnie
"Sklaverei stirbt niemals von selbst ab" | Telepolis "Sklaverei stirbt niemals von selbst ab" Zweiter Teil des Gesprächs mit Egon Flaig über sein Buch "Weltgeschichte der Sklaverei" Der Sklave Peter aus Baton Rouge, Louisiana. Aufnahme vom 2 April 1863 Herr Professor Flaig - Sie schreiben in ihrem Buch, dass die islamische Sklaverei seit dem 19. Jahrhundert beschönigt worden sei. Wie das und wie hat die islamische Sklaverei tatsächlich ausgesehen? Egon Flaig: Warum wurde die islamische Sklaverei im 19. Jahrhundert beschönigt? Erstens, weil im 19. Jahrhundert der nordafrikanischen Piraterie endgültig das Handwerk gelegt wurde. Das verdanken wir den Amerikanern, die zwischen 1795 und 1815 zweimal Krieg gegen die Piraten-Emirate des Maghreb führten, um diese Praxis des Versklavens zu unterbinden. Dank gebührt auch den Engländern, die 1819 Algier bombardierten, und nicht zuletzt den Franzosen, die 1830 endlich Algier eroberten. Nach dem Ende der maghrebinischen Piraterie war Europa zum erstenmal sicher vor den Versklavungsaktionen der Muslime. Und genau als die Gefahr nachließ, begann die Romantisierung - z. B. in den Opern. Das ist typisch für die europäische Kultur: Alle anderen Kulturen werten das Fremde rigoros ab; die Europäer kennen die Abwertung auch, aber sie haben auch eine lange Tradition des Verklärens und Romantisierens. Die europäische Kultur ist selbstkritisch wie keine andere: Sie kritisiert das Eigene und konfrontiert es mit einem Fremden, das zum Ideal stilisiert wird. Zweitens weil die Abolitionisten in ihrem Kampf gegen die Sklaverei zu jedem Mittel griffen, um die europäische Sklaverei als besonders übel erscheinen zu lassen, folglich als ein Übel, das man sofort beseitigen müsse. Dem Abolitionismus verdankt die Menschheit eine ihrer größten Revolutionen. Aber leider auch eine legendenhafte Verharmlosung der Sklaverei, sofern sie nicht europäisch war. Je erfolgreicher die Kolonialmächte in Afrika dem Versklaven ein Ende setzten - ein Prozess, der von cirka 1850 bis etwa 1920 dauerte -, desto weniger konnten Reisende Erfahrungen mit der islamischen Sklaverei machen. So konnten sich die Mythen halten, die hernach im sogenannten antikolonialen Kampf so wichtig wurden. Die europäische Arbeiterbewegung stand teilweise der Kolonialpolitik ihrer Länder ablehnend gegenüber und benötigte die Mythen; afrikanische Intellektuelle, die in Europa studierten oder verkehrten, übernahmen diese verharmlosenden Bilder der nicht-europäischen Sklaverei. Sie konnten sich dann ein gutes Gewissen einreden - trotz des schreienden Dementis all jener, die sich noch sehr genau erinnerten -, um sich damit zu beruhigen, ihre Sklaverei sei "milder" - ja eigentlich gar keine "richtige" Sklaverei gewesen. Mythen halten sich, weil man sie braucht. Afrikanische Sklavereiforscher wie etwa Ibrahim Thioub wissen davon ein Lied zu singen. Was ist nun richtig? Die islamische Sklaverei unterscheidet sich nicht von anderen Arten der Sklaverei. Die Unterschiede zwischen den Verwendungsweisen von Sklaven sind viel größer als die Unterschiede zwischen den sklavistischen Kulturen. Plantagensklaverei in Marokko oder im Irak unterschied sich kaum von derjenigen in Brasilien, der Karibik oder dem Süden der USA. Minensklaverei - es ist die schlimmste und tödlichste Form - unterschied sich nicht signifikant, ob es sich um die Salzminen im südlichen Marokko handelte, die Kupferminen in der Zentralsahara oder um die römischen Silberminen oder um die brasilianischen Goldminen. Haussklaverei - egal ob in Rom, in Brasilien oder in Kairo oder Damaskus - brachte in der Regel hohe Chancen wegen der Nähe zum Herrn. Die islamischen Sklavengesetze gleichen in vieler Hinsicht den römischen, wahrscheinlich ist ein Großteil direkt aus dem Römischen Recht entnommen; denn die Muslime eroberten von 638-725 den größten Teil des Imperium Romanum. Besonderheiten bleiben: Die muslimische Sklaverei beruhte auf ständiger Zufuhr von außen. Orlando Patterson nennt sie daher die "intrusive" Sklaverei par excellence. Da der Zustrom über viele Jahrhunderte beträchtlich war, konnte die islamische Gesellschaft es sich leisten, eine hohe Quote von Sklaven ständig freizulassen (natürlich nur solche, die zum Islam übergetreten waren). Mit dieser hohen Freilassungsrate ähnelt die islamische Sklaverei der römischen. Und umgekehrt: Eben diese hohe Rate an Freilassungen verlangte nach ständiger Zufuhr von versklavten Menschen. Diese Zufuhr hatte fatale Auswirkungen auf die militärisch und politisch unterlegene Umwelt des islamischen sklavistischen Systems. Entweder, man musste große Mengen kaufen, oder man musste regelmäßig Krieg führen, um Sklaven zu erbeuten. Letzteres fügte sich sehr gut mit der Pflicht zum Djihad, also mit der Pflicht, gegen Ungläubige so lange Krieg zu führen, bis diese alle unterworfen sind. Ersteres hieß, andere die Kriege in den "Lieferzonen" führen zu lassen. In Europa besorgten das die Wikinger und zeitweise die Ungarn. Mamlukie und die Eunuchie Was unterscheidet die islamische Sklaverei von den anderen Arten? Egon Flaig: Hinsichtlich der ökonomischen und sozialen Verwendung von Sklaven findet sich kein Unterschied. Das hat Clarence-Smith aufgezeigt. Es gibt nicht den Typus "islamische Sklaverei", genauso wenig wie es die "afrikanische" oder "römische" Sklaverei als besonderen Typ gibt. Die Typen der Sklaverei sind demnach nicht von den Kulturen bestimmt, in denen Sklaverei gepflegt wird. Nichtsdestotrotz gibt es zwei Verwendungsweisen, die nur in der islamischen Kultur auftreten, nämlich die Mamlukie und die Eunuchie. Mamlukie: Seit dem 9. Jahrhundert gehen islamische Herrscher dazu über, ihre Kernarmeen aus Sklaven zu rekrutieren. Dafür haben sie zwei Gründe: Erstens sind Soldaten, die schon als Kinder selektiert, trainiert und indoktriniert werden, die besten Soldaten überhaupt. Die Mamluken waren über viele Jahrhunderte die besten Truppen der ganzen Welt, wenn man die Mongolen ausnimmt. Zweitens sind diese entwurzelten, familienlosen, radikal vereinsamten jungen Menschen ihrem Herrn total ergeben. Die islamischen Herrscher brauchten aber gerade ein solches militärisches Instrument, um sich unabhängig zu machen von den arabischen Stämmen, von den städtischen Eliten und von den religiösen Autoritäten. Daher entstand in der islamischen Welt ein weltgeschichtliches Unikat: Ein Staat, der überhaupt nichts mit den Untertanen zu tun hat, ohne die geringste Partizipation. Ein Staat, in dem die Macht von Sklaven ausgeübt wird, die im Dienste eines Herrn stehen, der selber immer der Sohn einer Sklavin ist. Diese Despotie ist ein Anti-Staat, wenn man europäische oder ostasiatische Maßstäbe anlegt. Und die Mamlukie erforderte einen beträchtlichen menschlichen Nachschub. Mamluken waren weiße Sklaven, überwiegend Slawen und Türken; schwarzafrikanische Militärsklaven verwandten insbesondere die Sultane Marokkos und das Moghulreich in Indien. Eunuchie: Die islamischen Herrscher ließen ihre Verwaltung von Menschen betreiben, die kastriert waren und daher keine Aussicht auf eigene Nachkommen oder eine eigene Familie hatten. Treuere Verwaltungsbeamte sind nicht vorstellbar. Auch der chinesische Kaiser verfügte in der Hauptstadt über mehrere tausend Eunuchen, die als Beamte fungierten. Freilich waren in China die Eunuchen Freiwillige, in der islamischen Welt waren es Sklaven. Nicht nur die Herrscher der islamischen Welt brauchten stets große Stäbe an Eunuchen, auch reiche Kaufleute, Verwaltungsbeamte usw. benutzten dieses bequeme Mittel, sich absolut loyale Vertraute zu beschaffen, denen man die schwierigsten politischen oder kommerziellen Geschäfte anvertraute. Sieht man von der Eunuchie und der Mamlukie ab - also von der politischen Funktion -, dann ist die islamische Sklaverei von anderen Sklavereien nicht oder kaum zu unterscheiden. "Nomaden sind überall ideale Versklaver" Welchen Einfluss hatte die islamische Sklaverei auf die Entwicklung des afrikanischen Kontinents? Egon Flaig: Afrika wurde innerhalb von 300 Jahren zur größten Lieferzone des Globus. Als die Muslime im 7. Jahrhundert Nordafrika eroberten, begnügten sie sich nicht mit den großen reichen Provinzen des Imperium Romanum (Ägypten, Cyrenaica, Tunesien, Algerien, Nord-Marokko), sondern sie drangen über die Wüste bis zum Tschad-See vor. Bis zum 10. Jahrhundert waren alle Wüstenstämme islamisiert; und damit wurden die Wüstenwege sicher. Und nun begannen die riesigen Karawanen in schöner Regelmäßigkeit ihre Reisen: Manufakturwaren und Salz und Pferde durch die Sahara in den Süden, dafür gingen Gold und Sklaven in den Maghreb, nach Libyen und Ägypten. Am südlichen Rand der Sahara entstanden Emirate und Sultanate, vom Senegal bis Äthiopien, die auf 6000 km Länge unentwegt Kriege führten, um ihre hoffnungslos unterlegenen Nachbarn zu versklaven. "Sklavistische "Lieferstaaten"" Zwar sind Nomaden überall ideale Versklaver. Aus der eurasischen Graslandsteppe - von der Mandschurei bis nach Ungarn - brachen in schöner Regelmäßigkeit die vernichtenden Invasionen weit überlegener Reiterheere über den Gürtel von Hochkulturen ein. Die ackerbauenden Hochkulturen - Korea, China, Indien, Persien, das Imperium Romanum, 1241 auch die mitteleuropäischen Monarchien - litten unter diesen Invasionen, die jedes Mal große Menschenverluste bedeuteten. Doch nun liefen die Nomaden des Sahel den Tartaren, Türken, Turkmenen, Kasachen und Mongolen den Rang ab. Denn sie hatten im Süden nur wenige hochorganisierte Hochkulturen, sondern überwiegend wehrlose Völker, die den Reiterangriffen ausgeliefert waren. Ein unablässiger Strom von Sklaven ging durch die Sahara. Mit weit höheren Verlusten als auf den transatlantischen Sklavenschiffen. Die Todesrate bei der Wüstenüberquerung lag etwa doppelt so hoch (30 Prozent). Schlimm für den afrikanischen Kontinent war, dass sklavistische "Lieferstaaten" entstanden - das Königreich Mali, die Sultanate Bornu und Kanem, ebenso Dharfur und viele andere. Diese benötigten zusätzliche Sklaven innerhalb der eigenen Gesellschaft - nicht nur für die Arbeit auf Plantagen und in den Minen, sondern auch weil die Sultane sich gegenüber den nomadischen Stämmen verselbständigten, und eine Kriegsmaschinerie von Militärsklaven unterhielten (aber hier waren es schwarze - die Vorform der modernen Kindersoldaten). Solche Staatsgebilde können gar nicht freiwillig mit dem Versklaven aufhören. Sie beginnen irgendwann sogar sich gegenseitig zu vernichten um die Jagdgebiete auszuweiten. Diese Selbstzerstörung in der Lieferzone begann schon im 16. Jahrhundert - also völlig unbeeinflusst von den Europäern, die als Käufer an den Küsten erst später auftauchten. Die enormen kulturellen Zerstörungen über Jahrhunderte veränderte den subsaharischen Teil des Kontinents vollständig. Es entstanden nicht-moslemische Kriegerstaaten (Dahomey, Ashante), die in Küstennähe dasselbe taten wie die Sultanate und Emirate im Sahel. Die Versklavungskriege wurden vielleicht noch weiter angeheizt, als die Portugiesen ab etwa 1470 ebenfalls Sklaven kauften. Mit Sicherheit wurden sie angeheizt, als seit 1630/1650 Engländer, Franzosen und Holländer an der Küste Westafrikas ebenfalls Sklaven kauften, in immer größerem Ausmaß. Aber die Europäer hätten keine Sklaven kaufen können, wenn südlich der Sahara nicht ständige Versklavungskriege stattgefunden hätten. Atomisierung, Bindingslosigkeit, Verlust des Selbstbilds Sie schreiben, dass der Zustand der Sklaverei für den Sklaven selbst massive Auswirkungen auch auf sein Selbstbild hat. Können Sie uns mehr darüber erzählen? Egon Flaig: Claude Meillassoux hat es auf die Formel gebracht: Entsozialisierung: die versklavten Menschen werden herausgerissen aus ihren sozialen Schutzräumen, ihrer Heimat, ihrer Religion, ihrer Kultur, ihrer Sprache; die langen Deportationen - über Ozeane, Gebirge oder Wüsten - rauben ihnen jede Hoffnung auf Heimkehr, machen sie gefügig für ein Leben in der Fremde. Entsexualisierung: Frauen verlieren ihre Mutterfunktion, werden reduziert auf ihre Funktion, Arbeitskraft zu sein, lebenslang; Männer verlieren analog ihre Vaterfunktion. Entzivilisierung: Sie können sich die neue Kultur nur noch mühsam aneignen, haben dazu kaum Zeit und nur unzureichende Gelegenheit; sprechen sie die Sprache ihrer Herrn schlecht, dann missverstehen sie die Befehle, drohen Strafen und Erniedrigungen, die bezwecken, sie allmählich den Tieren anzuähneln. Die Grunderfahrung von Sklaven ist meist diese: Atomisierung: d.h. jeder Sklave hat ein Einzelschicksal; daher sind Sklaven fast nie eine soziale Klasse gewesen (wo sie es wurden, da entstanden brandgefährliche Situationen für das System); sie können kaum Freundschaften aufbauen, betrachten sich überwiegend als Konkurrenten (was verständlich ist: Bei derart knappen Ressourcen droht überall Konkurrenz). Familienlosigkeit: Pseudo-Ehen werden vom Herrn nach Bedarf aufgelöst, die Kinder nach Belieben verkauft; diese währende Situation bringt den psychischen Haushalt völlig durcheinander. Verlust des Selbstvertrauens: Immer droht die körperliche Gewalt; die sexuelle Verfügbarkeit (auch von männlichen Sklaven) bricht die eigene Würde. Und wenn die Selbstachtung unter eine bestimmte Schwelle sinkt, nimmt sich der Sklave als minderwertiges Wesen war. Menschen, die nur gehemmt initiativ sind, werden stets von ihrer Umwelt als minderwertig, mindestens aber als "gestört" wahrgenommen. Dieses Bild von Sklaven existiert in allen sklavistischen Gesellschaften - ohne Ausnahme. Es ist die Basis des Rassismus. Denn Rassismus hat nichts zu tun mit "Fremdheit", sondern mit "Minderwertigkeit". Und zwar ohne alle Hautfarbendifferenz. Fatal ist, dass die Betroffenen selber dieses Bild übernehmen. "Indem der Sklave seine Lage akzeptiert, verändert sich sein gesamtes Wertesystem" Mit welchen Mitteln fördert man die resignative Haltung der Sklaven oder motiviert ihn zu seiner Tätigkeit? Egon Flaig: Bringt man einen Sklaven so weit, dass er die Hoffnung aufgibt, sich selbsttätig befreien zu können, dann fügt er sich in seine Lage; er hofft dann höchstens noch auf einen Umschwung des Schicksals. Indem er seine Lage akzeptiert, verändert sich sein gesamtes Wertesystem. Es hängt nun von vielen Faktoren ab, wie er sich orientiert und ob er innerhalb seiner Lage Vergünstigungen erreichen will. Zerstört man die Selbstachtung eines Sklaven - hier spielen Gewalt und sexuelle Gewalt eine wichtige Rolle - , dann tendiert die resignative Haltung dazu, alle Lebensbereiche zu ergreifen. Solche Menschen werden initiativlos. Das heißt aber, für Tätigkeiten mit relativer Eigenverantwortung sind sie nicht mehr zu gebrauchen. Fügsame Sklaven - nicht vollkommen resignierte - können entgegen dem, was wir bei Hume und Marx lesen, zu hohen Leistungen imstande sein. Entscheidend ist, sie zu motivieren. Motivieren kann man aber nur Menschen, die ein Ziel vor Augen haben, eventuell es mit einer glühenden Hingabe verfolgen. Das kann die Beförderung in höhere Funktionen sein. Doch in vielen sklavistischen Systemen war die Aussicht darauf, vom Herrn freigelassen zu werden, der allerstärkste Anreiz. Je sehnsüchtiger Sklaven dem Tag der Freilassung entgegenlebten, desto treuer und engagierter erfüllten sie die Aufgaben. Und: Sie versuchten so gut sie konnten, die Werte der Herrenkultur zu übernehmen. Sie orientierten sich an derselben, weil sie sich vorbereiteten auf den Zustand "danach", in Freiheit. Daher entstanden "Sklavenkulturen" bei hohen Freilassungsraten nur mühsam. Seltsamerweise kann ein ähnliches Verhalten sogar dort auftreten, wo fast gar keine Hoffnung auf Freilassung besteht - wie etwa im amerikanischen Süden. Hier, wo Sklaven einen höheren materiellen Lebensstandard hatten als die Arbeiter vieler europäischer Großstädte, spielten die zusätzlichen Vergünstigungen eine Rolle. Z.B. ein eigenes Häuschen, ein größeres Gärtchen, und vor allem: Eine Pseudo-Familie! D. h. die Aussicht, mit einer Frau, von der man hoffte nicht getrennt zu werden, Kinder zu haben und sie aufziehen zu dürfen im Wissen, dass man von ihnen zumindest so lange nicht getrennt wird, wie die Plantage nicht verkauft wird. Sklavenkultur und Herrenkultur Auch diese Sklaven (Punkt 4) arbeiten stark motiviert. Trotzdem besteht zu Punkt 3 ein gravierender Unterschied: Die völlige Aussichtslosigkeit jemals frei zu werden, verändert die Menschen von Grund auf, denn sie orientieren sich überhaupt nicht an der Herrenkultur. Sie entwickeln eine "Sklavenkultur" und werden von den Herrn darin sogar noch bestärkt. Denn die "Sklavenkultur" macht den Sklaven noch fremder als er ohnehin schon ist. Werden solche Menschen schlagartig kollektiv in Freiheit gesetzt, haben sie die allergrößten Probleme, sich an die neue Situation anzupassen. Das sollten wir in Erinnerung behalten, wenn wir die Geschichte der karibischen Länder nach 1831 und 1848 ansehen oder die Situation der Schwarzen im Süden der USA nach der Emanzipation. "Sklavenaufstände führten nicht zur Abschaffung der Sklaverei" Wenn der große Jean Bodin 1570 also fordert, die Sklaverei überall und bedingungslos abzuschaffen, gleichzeitig aber verlangt, man solle die Sklaven erst freilassen, sobald sie ein Handwerk gelernt haben, dann war er weitsichtiger als viele Abolitionisten des 19. Jahrhunderts. Denn er hatte erfasst, dass die Schwierigkeiten für diese Menschen genau in dem Augenblick auftauchen, in dem sie den Wechsel in die Freiheit schaffen sollen. Was sind die Bedingungen für Sklavenaufstände? Egon Flaig: Zunächst müssen wir einen Irrtum ausräumen: Sklavenaufstände führten nicht zur Abschaffung der Sklaverei. Bei fast allen Sklavenaufständen errichteten die Aufständischen - wenn sie über ein zureichendes Gebiet zu herrschen begannen - ihrerseits wieder ein sklavistisches System. Die Abschaffung der Sklaverei erfolgte durch die politische und militärische Macht der westeuropäischen Staaten. Nun zu den Aufständen selbst: Sie sind die extreme Form des Widerstandes, insofern sie mit gewaltsamem Kampf die Freiheit anzielen. Wer ist dazu überhaupt imstande? Menschen, die in Sklaverei aufwachsen, machen normalerweise keine Aufstände. Sklaven, die ihre Situation nicht mehr ertragen, versuchen - wenn sie nicht resigniert zu sterben trachten - meist zu fliehen. Sklavenaufstände sind seltene Phänomene in der Geschichte. Überall, wo Aufstände stattfanden, wurden diese geführt von "Kernen", die fast immer aus frisch versklavten Sklaven bestanden. Deren Selbstbewusstsein musste noch stark genug sein, um mit Mut und Opferbereitschaft ein kollektives Wagnis einzugehen. Häufig waren diese Kerne Angehörige einer einzigen Ethnie oder aber von Ethnien, die sich sprachlich und kulturell nahe standen. Die kulturelle Nähe war wichtig, damit sich überhaupt Vertrauen bilden konnte. Ohne ein starkes Vertrauen zueinander war ein derartiges Wagnis sinnlos. Die Organisationskerne entstammten nie aus den untersten und elendsten Schichten der Sklaven, sondern aus jenen, die mehr Bewegungsspielraum und oft auch eine höhere Bildung innehatten. Sklavenaufstände haben dort die besten Chancen, wo die Herren politisch gespalten sind, oder wo Teile der Herren sogar mit den politischen Zielen der Sklaven sympathisieren - das ist beim zweitgrößten Sklavenaufstand der Weltgeschichte passiert, auf Haiti 1790. "Sklaverei stirbt niemals von selbst ab" Dieser Sklavenaufstand war der erste erfolgreiche überhaupt. Dieser Erfolg lag nicht zuletzt daran, dass die Aufständischen darauf verzichteten, ihre Feinde zu versklaven; stattdessen ließen sie prinzipiell keine Sklaverei mehr zu - sie verwirklichten die Ideale der Französischen Revolution. Der größte und längste Sklavenaufstand der Weltgeschichte, 869-883 im Irak, wurde organisiert von mehreren Kernen - religiösen Herätikern, sozial Unzufriedenen und ostafrikanischen Sklaven. Er konnte sich sehr lange halten, weil er sich schnell staatlich organsierte. Er brach zusammen - nach islamischen Quellen betrug die Anzahl der Toten zwischen 500.000 und 2 Millionen - wahrscheinlich aus zwei Gründen: Einerseits verfügte das Kalifat in Bagdad über die größte Militärmaschine der Erde, anderseits dachten die Aufständischen gar nicht daran, alle Sklaven zu befreien, sondern sie errichteten ihrerseits wiederum ein sklavistisches System. "Wenn die Sklaverei immer großflächiger geduldet wird, dann ist es unter Bedingungen der Globalisierung nicht möglich, sie von den westlichen Ländern fernzuhalten" Wird die Sklaverei ihrer Einschätzung nach in absehbarer Zeit absterben oder werden wir eine Renaissance der Sklaverei erleben? Egon Flaig: Sklaverei stirbt niemals von selbst ab. Die Sklaverei muss man töten. Dort wo Sklaverei existiert, im Jemen, Mauretanien und im Sudan, wird die Sklaverei nicht "absterben". Wir haben vergessen, dass die Briten in Afrika intervenieren mussten - seit 1807 -, um den ständigen Versklavungskriegen ein Ende zu bereiten. Die Blockade der westafrikanischen Küste von 1807-1867 kostete Großbritannien stattliche Summen. Diesen Gefallen, einfach abzusterben, hat die Sklaverei uns nirgendwo getan. Auch in Ostasien nicht. Dass China schon im 18. Jh. sklavenfrei war, ebenso wie Japan, hängt daran, dass die Kaiser immer wieder das System der Strafsklaverei reformierten, bis die Sträflinge rechtlich und praktisch keine Sklaven mehr waren. Aber das sind massive staatliche Eingriffe; die kann man nicht "absterben" nennen. Verhindern lässt sich die Sklaverei nur, wenn funktionierende Staaten sich an die internationalen Konventionen halten oder zu halten bestrebt sind. Das ist ersichtlicherweise immer weniger der Fall. Was im Sudan passiert und was die somalische Piraterie uns vorführt, ist die Auferstehung der vorkolonialen Muster. Diese werden nun virulent. Wir werden die Rückkehr von Versklavungskriegen dort kaum verhindern können, wo die Staaten zusammenbrechen, also in großen Teilen Afrikas, in Teilen der muslimischen Welt. Im Gegenteil, wir erleben die Renaissance der Warlords und der Militärsklaven in Gestalt der Kindersoldaten. Täuschen wir uns nicht: Wenn die Sklaverei immer großflächiger geduldet wird, dann ist es unter Bedingungen der Globalisierung nicht möglich, sie von den westlichen Ländern fernzuhalten. Kommt sie, wird es vergeblich sein, die anderen Formen der Unfreiheit bekämpfen zu wollen. Anders gesagt: Wenn Sklaverei in Europa wieder möglich wird, dann ist der Kampf gegen die Zwangsprostitution so unnütz wie das Ziehen an einem Hampelmann. Letztlich gibt es nur 3 Möglichkeiten: Entweder: Die Abschaffung der Sklaverei wird eine permanente polizeiliche Aufgabe der UN - mit dauernden Interventionen, vielleicht mit der Errichtung von Protektoraten (genau so hatte der Kolonialismus in Afrika begonnen). Oder: Die Sklaverei dehnt sich aus und nistet sich in den westlichen Gesellschaften ein - zunächst in multikulturalistisch begünstigten Parallelgesellschaften, um danach pervasiv zu werden. In Europa werden dann sklavenhaltende Gesellschaften entstehen, was es auf dem Kontinent nördlich der Alpen etwa 1100 Jahre nicht mehr gegeben hat. Oder: Die sklavenfreien Gebiete der Welt - der Westen und Ostasien - schirmen sich drastisch ab gegen Migrationen, die im Gepäck die Sklaverei gratis mitschleppen. Es könnte sein, dass die Lösung 3 langfristig die geringsten humanen und politischen Kosten mit sich bringt. Aber die Sklaverei ist nicht bloß eine Gefahr von "außen". Bei weitergehender Verelendung in Europa könnte sie auch von "innen" - also extrusiv entstehen. Wie das? Weil wir die Freiheit haben, unsere Freiheit zu zerstören. Deutlicher: Die Vertragsfreiheit jedes einzelnen Bürgers und jeder Bürgerin kann zu perversen Resultaten führen. Erinnern wir uns? Kannibalismus in Deutschland, vertraglich vereinbart zwischen zwei freien Menschen? Wenn wir zusehen, wie jemand sich vertragsmäßig mit freiem Willen von einem Vertragspartner aufessen lässt, dann werden wir eines Tages zusehen, wie irgendjemand von uns sich in die Sklaverei verkauft. Er hat in voller Freiheit seine Freiheit verkauft. Das ist die Paradoxie des Ultraliberalismus. Rousseau hat gegen diese Paradoxie schwer angearbeitet. Sobald der erste das tut, und wir ebenso ratlos dreinblicken wie vor dem Kannibalen von Rothenburg - ohne die feste Entschlossenheit zu handeln -, werden wir uns die Augen reiben, angesichts der sozialen Prozesse, die damit ausgelöst werden. "Verelendung" ist also ein politisches Problem. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Sie ist primär nicht ein ökonomisches Phänomen, sondern ein kulturelles. Das betrifft weit weniger den (fehlenden) Euro in der Tasche, als vielmehr die Werte im Kopf. Artikel versenden Re: Islam/Christentum: Versucht es doch mal mit Aufklärung! (30.12.2009 20:37) Re: Typisch "wertkonservativ" (30.12.2009 20:13) "Lohnsklave" ist ein Sklave wie du und ich (30.12.2009 11:27) TELEPOLIS>Wissenschaft>"Sklaverei stirbt niemals von selbst ab"
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q-de-2204
Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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Holm: Eine mögliche Urheimat der indogermanischen Sprechergemeinschaft, mit Stammbaum und Ausbreitungskarte, Stand 2007 Hypothetische Richtungen der Migration von Sprachfamilien und archäologischen Kulturen in Europa während der Jungsteinzeit und der Kupferzeit (französisch) Einzelnachweise Historische Ethnie
* 5. 5. 1813 Kopenhagen, † 11. 11. 1855 Kopenhagen; Sohn eines Kaufmanns, 1841 Magister, seit 1842 in Kopenhagen als Privatgelehrter, Verfasser zahlreicher pseudonymer Schriften. In der 1. Periode (1843-1846) legte Kierkegaard den Grund für seine Existenzphilosophie. In der 2. Periode, nach einer Glaubenskrise 1848, kämpfte er mit immer wachsender Erbitterung gegen Kirche und Staatschristentum. Er starb in völliger Armut. "Jedes Mal, wenn ich die Bewegung des Glaubens machen will, wird es mir schwarz vor Augen" Die Größe eines Menschen hängt einzig und allein von der Stärke des Gottesverhältnisses in ihm ab. (Kierkegaard/Begriff der Angst) aus "Furcht und Zittern" (1843) Es war einmal ein Mann, der hatte als Kind jene schöne Erzählung gehört, wie Gott Abraham versuchte und wie er die Versuchung bestand, den Glauben bewahrte und wider Erwarten zum andern Male einen Sohn bekam. Als er älter wurde, las er dieselbe Erzählung mit noch größerer Bewunderung; denn das Leben hatte getrennt, was in der frommen Einfalt des Kindes vereint gewesen war. Je älter er wurde, um so öfter wandten sich seine Gedanken jener Erzählung zu, seine Begeisterung wurde stärker und stärker, und dennoch konnte er die Erzählung weniger und weniger verstehen. Zuletzt vergaß er darüber alles andere; seine Seele hatte nur den einen Wunsch, Abraham zu sehen, die eine Sehnsucht, Zeuge jener Begebenheit gewesen zu sein. Sein Verlangen stand nicht danach, die schönen Gegenden des Morgenlandes zu sehen, des gelobten Landes irdische Heiterkeit, jenes gottesfürchtige Ehepaar, dessen Alter Gott segnete, des betagten Patriarchen ehrwürdige Gestalt, die blühende Jugend des von Gott geschenkten Isaak - er hatte nichts dagegen, daß das gleiche auf einer unfruchtbaren Heide geschähe. Seine Begierde stand danach, auf jener dreitägigen Reise mit dabei zu sein, als Abraham mit der Sorge voran und mit Isaak an seiner Seite ritt. Sein Wunsch war, in jenem Augenblick zugegen zu sein, als Abraham seine Augen aufhob und von ferne den Berg Morija sah, in jenem Augenblick, als er die Esel zurückließ und allein mit Isaak auf den Berg stieg; denn das, was ihn beschäftigte, war nicht das kunstreiche Weben der Phantasie, sondern der Schauder des Gedankens. Jener Mann war kein Denker(1), er fühlte keinen Drang danach, über den Glauben hinauszukommen; ihn dünkte, das Herrlichste müsse sein, im Gedächtnis als Vater des Glaubens fortzuleben, ein beneidenswertes Los, den Glauben zu besitzen, obgleich keiner davon wußte. Jener Mann war kein gelehrter Exeget, er konnte kein Hebräisch, hätte er Hebräisch gekonnt, dann hätte er die Erzählung und Abraham vielleicht unschwer verstanden. "Und Gott versuchte Abraham und sprach zu ihm, nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde." Es war eines Morgens früh, Abraham stand zeitig auf, er ließ die Esel gürten, verließ sein Zelt, und Isaak mit ihm, aber, Sara schaute ihnen aus dem Fenster nach das Tal hinunter, bis sie sie nicht mehr sah. Sie ritten drei Tage lang schweigend, nicht einmal am Morgen des vierten Tages sagte Abraham ein Wort, aber er hob seine Augen auf und sah von ferne den Berg Morija. Er ließ die Knechte zurück und stieg allein mit Isaak an der Hand den Berg hinan.. Aber Abraham sagte zu sich selbst: "Ich will doch Isaak nicht verheimlichen, wohin dieser Gang ihn führt." Er blieb stehen, er legte seine Hand segnend auf Isaaks Haupt, und Isaak beugte sich, den Segen zu empfangen. Und Abrahams Angesicht war Väterlichkeit, sein Blick war mild, seine Worte mahnend. Aber Isaak konnte ihn nicht verstehen, seine Seele konnte sich nicht erheben; er umfaßte Abrahams Knie, er fiel ihm flehend zu Füßen, er bat für sein junges Leben, für seine schönen Hoffnungen, er erinnerte an die Freuden in Abrahams Haus, er erinnerte an die Sorge und die Einsamkeit. Da hob Abraham den Knaben auf und ging mit ihm an der Hand und seine Worte waren voll Trost und Ermahnung. Aber Isaak konnte ihn nicht verstehen. Er bestieg den Berg Morija, aber Isaak verstand ihn nicht. Da wandte er sich einen Augenblick von ihm ab, aber als Isaak zum andern Male Abrahams Angesicht erblickte, da war es verändert, sein Blick war wild, seine Gestalt war Schrecken. Er faßte Isaak bei der Brust, warf ihn zur Erde und sagte: "Dummer Knabe, glaubst du, ich sei dein Vater? Ich hänge Abgöttern an. Glaubst du, es sei Gottes Befehl? Nein, es ist meine Lust." Da zitterte Isaak und rief in seiner Angst: "Gott im Himmel, erbarme dich über mich, Abrahams Gott, erbarme dich über mich, habe ich keinen Vater auf Erden, dann sei du mein Vater!" Aber Abraham sagte still bei sich: "Herr im Himmel, ich danke dir: es ist doch besser, daß er glaubt, ich sei ein Unmensch, als daß er den Glauben an dich verlieren sollte." Wenn das Kind entwöhnt werden soll, so schwärzt die Mutter ihre Brust, es wäre ja schade, sähe die Brust lieblich aus und das Kind dürfte sie nicht bekommen. Dann glaubt das Kind, die Brust habe sich verändert, aber die Mutter ist die gleiche, ihr Blick ist liebevoll und zärtlich wie immer. Wohl dem, der nicht entsetzlicherer Mittel bedurfte, um das Kind zu entwöhnen! Es war eines Morgens früh, Abraham stand zeitig auf, er umarmte Sara, die Braut seines Alters, und Sara küßte Isaak, der die Schande von ihr genommen hatte, ihren Stolz, ihre Hoffnung für alle Geschlechter. So ritten sie schweigend ihres Wegs, und Abrahams Blick war auf die Erde geheftet, bis zum vierten Tage, da hob er die Augen auf und sah von ferne den Berg Morija, aber sein Blick wandte sich wieder der Erde zu. Schweigend legte er die Holzscheite zurecht, band Isaak, schweigend zückte er das Messer; da erblickte er den Widder, den Gott ausersehen hatte. Diesen opferte er und zog heimwärts. - Von dem Tage an war Abraham alt, er konnte nicht vergessen, daß Gott solches von ihm gefordert hatte. Isaak gedieh wie vordem; Abrahams Augen aber waren verdunkelt, er sah die Freude nicht mehr. Wenn das Kind groß geworden ist und entwöhnt werden soll, dann verbirgt die Mutter jungfräulich ihren Busen, dann hat das Kind keine Mutter mehr. Wohl dem Kind, das die Mutter nicht anders verloren hat! Es war eines Morgens früh, Abraham stand zeitig auf; er küßte Sara, die junge Mutter, und Sara küßte Isaak, ihre Lust, ihre Freude für alle Zeiten. Und Abraham ritt gedankenvoll seines Wegs, er dachte an Hagar und den Sohn, den er in die Wüste hinausjagte. Er bestieg den Berg Morija, er zückte das Messer. Es war an einem stillen Abend, da ritt Abraham allein aus, und er ritt zum Berge Morija; er warf sich auf sein Angesicht nieder, er bat Gott, ihm die Sünde zu vergeben, daß er Isaak hatte opfern wollen, daß der Vater seine Pflicht dem Sohn gegenüber vergessen hatte. Öfters ritt er seinen einsamen Weg, aber er fand keine Ruhe. Er konnte nicht begreifen, daß es eine Sünde war, wenn er Gott das Beste hatte opfern wollen, das er besaß, das, wofür er gerne selber viele Male das Leben gelassen hätte; und wenn es eine Sünde war, wenn er Isaak nicht so geliebt hätte, so konnte er nicht verstehen, daß diese vergeben werden konnte; denn welche Sünde war entsetzlicher? Wenn das Kind entwöhnt werden soll, dann ist auch die Mutter nicht ohne Betrübnis, daß sie und das Kind mehr und mehr voneinander geschieden werden; daß ihr das Kind, das erst unter ihrem Herzen gelegen, doch später an ihrer Brust geruht hat, nicht mehr so nahe sein soll. Dann trauern sie gemeinsam jene kurze Trauer. Wohl dem, der das Kind so nahe behielte und nicht mehr zu trauern brauchte! Es war eines Morgens früh, in Abrahams Haus war alles zur Reise bereit. Er nahm von Sara Abschied, und Elieser, der treue Diener, begleitete ihn auf dem Wege, bis er wieder zurückkehrte. Sie ritten einträchtig zusammen, Abraham und Isaak, bis sie zum Berge Morija kamen. Abraham aber bereitete alles zum Opfer, ruhig und mild, aber indem er sich abwandte und das Messer zückte, sah Isaak, daß Abrahams Linke sich in Verzweiflung ballte, daß ein Zittern durch seinen Körper ging - aber Abraham zückte das Messer. Dann kehrten sie wieder heim, und Sara eilte ihnen entgegen, aber Isaak hatte den Glauben verloren. In der Welt ist darüber niemals ein Wort verlautet, und lsaak hat nie zu einem Menschen darüber gesprochen, was er gesehen hatte, und Abraharn ahnte nicht, daß jemand es gesehen hatte. Wenn das Kind entwöhnt werden soll, dann hat die Mutter jene kräftigere Nahrung zur Hand, auf daß das Kind nicht umkommen soll. Wohl dem, der jene kräftigere Nahrung zur Hand hat! Derart und in mancherlei ähnlicher Weise dachte jener Mann, von dem wir sprechen, über diese Begebenheit. Jedesmal wenn er dann von einer Wanderung zum Berge Morija heimkehrte, sank er vor Müdigkeit zusammen, er faltete seine Hände und, sprach: "Keiner war doch so groß wie Abraham, wer ist imstande, ihn zu verstehen?" LOBREDE AUF ABRAHAM Falls ein Mensch nicht im Besitz eines ewigen Bewußtseins wäre, falls allem nur eine wild gärende Macht zugrunde läge, die sich in dunklen Leidenschaften windend alles hervorbrächte, was es an Großem gibt und was es an Unbedeutendem gibt, falls sich unter allem eine bodenlose Leere, niemals gesättigt, verbärge, was wäre das Leben dann anders als Verzweiflung? Falls es sich so verhielte, falls kein heiliges Band wäre, das die Menschheit zusammenknüpfte, falls ein Geschlecht nach dem anderen erstünde wie das Laub im Walde, falls ein Geschlecht das andere ablöste wie der Vogelsang im Walde, falls das Geschlecht durch die Welt zöge wie das Schiff durchs Meer zieht, das Wetter durch die Wüste, ein gedankenloses und fruchtloses Tun, falls ein ewiges Vergessen immer hungrig auf seine Beute lauerte und keine Macht wäre, stark genug, sie ihm zu entreißen - wie leer und trostlos wäre dann das Leben! Aber darum ist es nicht so, und wie Gott Mann und Frau erschaffen hat, so hat er den Helden und den Dichter oder Redner gebildet. Dieser kann nichts von dem tun, was jener tut, er kann den Helden nur bewundern, lieben, sich an ihm freuen. Doch auch er ist glücklich, nicht minder als der andere; denn der Held ist gleichsam sein besseres Wesen, in das er verliebt ist, froh darüber, daß er es doch nicht selber ist, daß seine Liebe Bewunderung sein kann. Er ist der Genius der Erinnerung, kann nichts tun, ohne an das zu erinnern, was getan ist, nichts tun, ohne zu bewundern, was getan ist; er nimmt nichts von seinem Eigenen, aber er ist neidisch auf das Anvertraute. Er folgt der Wahl seines Herzens, aber wenn er das Gesuchte gefunden hat, dann zieht er mit seinem Lied und mit seiner Rede vor jedermanns Tür, auf daß alle den Helden bewundern mögen wie er, stolz auf den Helden sein mögen, wie er es ist. Das ist sein Tun, sein demütiges Wirken, das ist sein treuer Dienst im Hause des Helden. Bleibt er solchermaßen seiner Liebe treu, streitet er Tag und Nacht mit den Ränken des Vergessens, die ihm den Helden ablisten wollen, dann hat er sein Wirken erfüllt, dann wird er mit dem Helden vereint, der ihn ebenso treulich geliebt hat, denn der Dichter ist gleichsam des Helden besseres Wesen, kraftlos zwar, wie eine Erinnerung es ist, aber auch verklärt, wie eine Erinnerung es ist. Darum soll keiner vergessen sein, der groß gewesen ist, und währt es auch einmal länger, nimmt die Wolke des Mißverständnisses den Helden auch einmal mit sich fort, sein Liebhaber kommt doch, und je mehr Zeit vergangen ist, desto getreuer hängt er ihm an. Nein! Keiner soll vergessen werden, der in der Welt groß gewesen ist; aber ein jeder war groß in seiner Weise, und ein jeder im Verhältnis zur Größe dessen, das er geliebt hat. Denn wer sich selbst geliebt hat, wurde groß durch sich selbst, und wer andere Menschen geliebt hat, wurde groß durch seine Hingabe, aber wer Gott geliebt hat, wurde größer als alle. Ein jeder soll im Gedächtnis fortleben, aber ein jeder wurde groß im Verhältnis zu seiner Erwartung. Der eine wurde groß, indem er das Mögliche erwartete; ein anderer, indem er das Ewige . erwartete; aber wer das Unmögliche erwartet hat, wurde größer als alle. Ein jeder soll im Gedächtnis fortleben, aber ein jeder wurde groß je im Verhältnis zur Größe dessen, womit er gerungen hat. Denn wer mit der Welt gerungen hat, wurde groß, indem er die Welt überwand, und wer mit sich selbst gerungen, hat, wurde größer, indem er sich selbst überwand; aber wer mit Gott gerungen hat, wurde größer als alle. Solchermaßen ist in der Welt gerungen worden, Mann gegen Mann, einer gegen tausend, aber wer mit Gott gerungen hat, war größer als alle. Solchermaßen ist auf Erden gerungen worden: da war der, der alles durch seine Kraft überwand, und da war der, der Gott durch seine Ohnmacht überwand. Da war der, der auf sich selbst vertraute und alles gewann, da war der, der im Verlaß auf seine Stärke alles opferte, aber wer auf Gott vertraut hat, war größer als alle. Da war der, der groß war durch seine Kraft, und der, der groß war durch seine Weisheit, und der, der groß war durch seine Hoffnung, und der, der groß war durch seine Liebe, aber Abraham war größer als alle, groß durch jene Kraft, deren Stärke Ohnmacht ist, groß durch jene Weisheit, deren Geheimnis Torheit ist, groß durch jene Hoffnung, deren Form Wahnsinn ist, groß durch jene Liebe, die Haß gegen sich selber ist. Vermöge des Glaubens verließ Abraham das Land seiner Väter und wurde zum Fremdling im Land der Verheißung. Er ließ eines zurück, nahm eines mit sich: er ließ seinen irdischen Verstand zurück und nahm den Glauben mit sich, sonst wäre er ja wohl nicht ausgewandert, sondern hätte gedacht, dies sei ja widersinnig. Vermöge des Glaubens war er ein Fremdling im Land der Verheißung, und da gab es nichts, das ihn an das Liebgewonnene erinnerte, sondern alles verlockte durch Neuheit seine Seele zu wehmütigem Sehnen. Und doch war er der Auserwählte Gottes, an dem der Herr Wohlgefallen hatte! Ja, wäre er ein Verworfener gewesen, aus Gottes Gnade verstoßen, dann hätte er es eher fassen können, jetzt war es ja wie ein Spott über ihn und über seinen Glauben. Da war in der Welt auch der, der aus dem Land seiner Väter verbannt lebte, das er liebte. Er ist nicht vergessen, auch nicht seine Klagelieder, wenn er in Wehmut das Verlorene suchte und fand. Von Abraham gibt es kein Klagelied. Es ist menschlich, zu klagen, menschlich, zu weinen mit dem Weinenden, aber größer ist, zu glauben, seliger, den Gläubigen zu betrachten. Vermöge des Glaubens nahm Abraham die Verheißung entgegen, durch seinen Samen sollten alle Völker auf Erden gesegnet werden. Die Zeit rann dahin, die Möglichkeit war da, Abraham glaubte; die Zeit rann dahin, es ward widersinnig, Abraham glaubte. Da war in der Welt der, der auch eine Erwartung hegte. Die Zeit rann dahin, der Tag neigte sich, er war nicht schnöde genug, seine Erwartung vergessen zu haben, darum soll er auch nicht vergessen werden. Da betrübte er sich, und die Betrübnis trog ihn nicht, wie es das Leben getan hatte, sie tat alles für ihn, was sie vermochte, in der Süßigkeit der Betrübnis war seine enttäuschte Erwartung sein eigen. Es ist menschlich, zu trauern, es ist menschlich, mit dem Trauernden zu trauern, aber größer ist, zu glauben, seliger, den Gläubigen zu betrachten. Von Abraham besitzen, wir keinen Trauergesang. Er zählte nicht wehmütig die Tage, während die Zeit dahinrann, er betrachtete nicht Sara mit argwöhnischen Blicken, ob sie nicht alt werde, er hielt nicht den Lauf der Sonne auf, auf daß Sara nicht altern solle und mit ihr seine Erwartung, beschwichtigend sang er nicht Sara seine wehmütige Weise vor. Abraham wurde alt, Sara zum Gespött des Landes, und doch war er der Auserwählte Gottes und Erbe der Verheißung, durch seinen Samen sollten alle Völker der Erde gesegnet werden. Dann wäre es ja besser, er wäre nicht der Auserwählte Gottes? Was ist das, der Auserwählte Gottes zu sein? Heißt das, in der Jugend den Wunsch der Jugend verweigert zu bekommen, um ihn sich mit großer Beschwer im Alter erfüllen zu lassen? Aber Abraham glaubte und hielt an der Verheißung fest. Hätte Abraham geschwankt, dann hätte er sie dahingegeben. Er hätte zu Gott gesagt: "Dann ist es doch vielleicht nicht dein Wille, daß es geschehen soll, dann will ich meinen Wunsch fahren lassen; er war mein Einzigstes, er war meine Seligkeit. Meine Seele ist aufrichtig, ich hege keinen heimlichen Groll, weil du ihn mir versagt hast." Er würde nicht vergessen sein, er würde viele durch sein Beispiel erlöst haben, aber nicht der Vater des Glaubens geworden sein; denn groß ist es, seinen Wunsch fahren zu lassen, aber größer ist, daran festzuhalten, nachdem man ihn hat fahren lassen; groß ist, das Ewige zu ergreifen, aber größer ist, am Zeitlichen festzuhalten, nachdem man es hat fahren lassen. - Dann kam die Fülle der Zeit. -Hätte Abraham nicht geglaubt, dann wäre wohl Sara vor Kummer gestorben, und Abraham, in Gram abgestumpft, hätte die Erfüllung nicht verstanden, sondern darüber gelächelt wie über einen Traum der Jugend. Aber Abraham glaubte, deshalb war er jung; denn wer immer das Beste erhofft, wird alt, vom Leben betrogen, und wer immer auf das Ärgste vorbereitet ist, wird frühzeitig alt, aber wer glaubt, bewahrt eine ewige Jugend. Gelobt sei darum jene Erzählung! Denn Sara, obgleich betagt, war jung genug, nach der Lust der Mutter zu verlangen, und Abraham, obgleich ergraut, war jung genug, sich Vatersein zu wünschen. Äußerlich gesehen liegt das Wunderbare darin, daß es nach ihrer Erwartung geschah, in tieferem Verstande liegt das Wunder des Glaubens darin, daß Abraham und Sara jung genug waren, zu wünschen, und daß der Glaube ihren Wunsch und damit ihre Jugend bewahrt hatte. Er empfing die Erfüllung der Verheißung, er empfing sie gläubig, und dies geschah nach der Verheißung und nach dem Glauben; denn Moses schlug mit seinem Stab an den Felsen, aber er glaubte nicht. Da war Freude in Abrahams Haus, als Sara am Tag der goldenen Hochzeit Hochzeit hielt. Jedoch so sollte es nicht bleiben; noch einmal sollte Abraham versucht werden. Er hatte mit jener schlauen Macht gekämpft, die alles erfindet, mit jenem wachsamen Feind, der niemals schlummert, mit jenem alten Mann, der alles überlebt - er hatte mit der Zeit gekämpft und den Glauben bewahrt. Nun ward alle Schrecknis des Streits in einen Augenblick gesammelt. "Und Gott versuchte Abraham und sprach zu ihm, nimm Isaak, deinen einzigen Sohn, den du liebhast, und gehe hin in das Land Morija und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir sagen werde." So war nun alles verloren, schrecklicher, als wenn es nie geschehen wäre! So trieb nun der Herr nur seinen Spott mit Abraham! Wunderbarlich hatte er das Widersinnige wirklich gemacht, nun wollte er es wiederum zunichte gemacht sehen. Dies war ja eine Torheit, aber Abraham lachte nicht darüber wie Sara, als die Verheißung verkündet wurde. Alles war verloren! 70 Jahre treuer Erwartung, die kurze Freude, als der Glaube sich erfüllte. Wer ist denn der, der dem Greis den Stab entreißt, wer ist der, der fordert, daß er ihn selbst zerbrechen solle! Wer ist der, der eines Menschen grauen Haaren den Trost benimmt, wer ist der, der fordert, daß er es selber tun solle! Gibt es kein Mitleid mit dem ehrwürdigen Greise, keines mit dem unschuldigen Kind? Und doch war Abraham der Auserwählte Gottes, und der Herr war es, der die Prüfung auferlegte. Alles sollte nun verloren sein! Das herrliche Gedenken des Geschlechts, die Verheißung an Abrahams Samen, dies war nur ein Einfall, ein flüchtiger Gedanke, den der Herr gehabt hatte, den Abraham jetzt austilgen sollte. Jener herrliche Schatz, der ebenso alt war wie der Glaube in Abrahams Herzen, viele, viele Jahre älter als Isaak, die Frucht von Abrahams Leben, durch Gebete geheiligt, in Kämpfen gereift - der Segen auf Abrahams Lippen, diese Frucht sollte nun zur Unzeit ausgerissen und bedeutungslos werden; denn welche Bedeutung hatte sie, wenn Isaak geopfert werden sollte! Jene wehmütige, aber dennoch selige Stunde, da Abraham von allem Abschied nehmen sollte, was ihm teuer war, da er noch einmal sein ehrwürdiges Haupt erheben sollte, da sein Angesicht strahlen sollte wie das des Herrn, da er seine ganze Seele in einen Segen sammeln sollte, der vermögend war, Isaak für alle Tage gesegnet zu machen - diese Stunde sollte nicht kommen! Denn Abraham sollte zwar von Isaak Abschied nehmen, aber solchermaßen, daß er selber zurückbleiben sollte; der Tod sollte sie trennen, aber solchermaßen, daß Isaak seine Beute wurde. Der alte Mann sollte nicht, im Tode froh, segnend seine Hand auf Isaak legen, sondern des Lebens müde gewaltsam Hand an Isaak legen. Und es war Gott, der ihn versuchte. Ja, wehe! Wehe dem Boten, der mit einer solchen Botschaft vor Abraham erschienen wäre! Wer hätte wagen mögen, dieser Trauerbote zu sein. Aber es war Gott, der Abraham versuchte. Abraham jedoch glaubte und glaubte für dieses Leben. Ja, hätte sein Glaube bloß einem Kommenden gegolten, dann hätte er wohl leichter alles von sich geworfen, um aus dieser Welt hinwegzueilen, der er nicht angehörte. Aber Abrahams Glaube war nicht von dieser Art, wenn es einen derartigen gibt; denn eigentlich ist es nicht Glaube, sondern des Glaubens fernste Möglichkeit, die zu äußerst im Gesichtskreis ihren Gegenstand erahnt, jedoch geschieden davon durch einen klaffenden Abgrund, worinnen die Verzweiflung ihr Spiel treibt. Aber Abraham glaubte gerade für dieses Leben, daß er im Lande alt werden solle, geehrt im Volke, gesegnet im Geschlecht, unvergeßlich in Isaak, seinem Teuersten im Leben, den er mit einer Liebe umfaßte, für die nur ein armseliger Ausdruck ist, daß er getreulich die Pflicht des Vaters erfüllte, den Sohn zu lieben, wie es ja auch in der Verheißung mit verlautet: den Sohn, den du liebhast. Jakob hatte 12 Söhne und einen, den er liebte, Abraham hatte nur einen, den er liebhatte. Aber Abraham glaubte und zweifelte nicht, er glaubte das Widersinnige. Hätte Abraham gezweifelt - dann würde er etwas anderes getan haben, etwas Großes und Herrliches; denn wie könnte Abraham etwas anderes tun als, was groß und herrlich ist! Er wäre zum Berge Morija hinausgezogen, er hätte Brennholz gespalten, den Scheiterhaufen angezündet, das Messer gezückt - er hätte zu Gott gerufen: "Verschmähe nicht dieses Opfer, es ist nicht das Beste, das ich besitze, das weiß ich wohl; denn was ist ein alter Mann gegenüber dem Kind der Verheißung, aber es ist das Beste, das ich dir geben kann. Laß es Isaak niemals erfahren, damit er sich mit seiner Jugend trösten kann." Er hätte das Messer in seine eigene Brust gestoßen. Er wäre in der Welt bewundert worden, und sein Name würde nicht vergessen sein; aber eines ist, bewundert werden, ein anderes, zum Leitstern werden, der den Geängstigten erlöst. Aber Abraham glaubte. Er bat nicht für sich, daß er den Herrn bewegen möge. Nur als die gerechte Strafe über Sodom und Gomorra erging, da trat Abraham mit seinen Bitten hervor. Wir lesen in jenen heiligen Schriften: "Und Gott versuchte Abraham, und sprach zu ihm: Abraham, Abraham, wo bist du? Und Abraham antwortete: hier bin ich." Du, an den sich meine Worte richten, war es solchermaßen der Fall mit dir? Wenn du ganz von fern die schweren Schickungen sich nähern sahst, sagtest du da nicht zu den Bergen, bedecket mich, zu den Hügeln, fallet über mich? Oder warst du stärker, bewegte sich nicht dennoch der Fuß langsam seines Weges, war es nicht, als sehne er sich in die alte Spur zurück? Wenn nach dir gerufen wurde, antwortetest du dann oder antwortetest du nicht, vielleicht leise, und flüsternd? Solchermaßen nicht Abraham, froh, unbefangen, voll Vertrauen, laut antwortete er: hier bin ich. Wir lesen weiter: "Und Abraham stand des Morgens früh auf." Als gelte es ein Fest, so beeilte er sich, und des Morgens früh war er an der verabredeten Stelle, auf dem Berge Morija. Er sagte nichts zu Sara, nichts zu Elieser, wer hätte ihn auch verstehen können, hatte ihm die Versuchung nicht kraft ihres Wesens das Gelübde des Schweigens auferlegt? "Er spaltete das Brennholz, er band Isaak, er zündete den Scheiterhaufen an, er zückte das Messer." Mein Zuhörer! Es hat manch einen Vater gegeben, der in seinem Kind zu verlieren glaubte, was ihm das Teuerste auf Erden war, der jeder Zukunftshoffnung beraubt zu werden glaubte; aber es hat ja doch kein Kind gegeben, das in dem Sinn Kind der Verheißung war, wie Isaak es für Abraham gewesen ist. Es hat manch einen Vater gegeben, der sein Kind verlor, aber dann war es ja Gott, der unveränderliche und unerforschliche Wille des Allmächtigen, seine Hand hat es genommen. Nicht so mit Abraham. Ihm war eine schwerere Prüfung vorbehalten, und mit dem Messer war Isaaks Geschick in Abrahams Hand gelegt. Und er stand da, der alte Mann mit seiner einzigen Hoffnung! Aber er zweifelte nicht, er schaute nicht ängstlich nach rechts oder links, er forderte nicht durch seine Bitten den Himmel heraus. Er wußte, es war Gott der Allmächtige, der ihn versuchte, er wußte, es war das schwerste Opfer, das von ihm gefordert werden konnte; aber er wußte auch, daß kein Opfer zu schwer war, wenn Gott es forderte - und er zückte das Messer. Wer stärkte Abrahams Arm, wer hielt seine Rechte aufrecht, daß sie nicht ohnmächtig herabsank! Wer darauf blickt, wird gelähmt. Wer stärkte Abrahams Seele, daß es ihm nicht schwarz vor den Augen wurde, so daß er weder Isaak noch den Widder gewahrte! Wer darauf blickt, wird blind. - - Und doch selten genug ist vielleicht der, der lahm und blind wird, noch seltener der, der würdig berichtet, was dort geschehen ist. Wir wissen es alle - es war nur eine Prüfung. Hätte Abraham, als er auf dem Berge Morija stand, gezweifelt, hätte er sich ratlos umgesehen, hätte er, bevor er das Messer zog, durch einen Zufall den Widder entdeckt, hätte Gott ihm erlaubt, diesen an Stelle von Isaak zu opfern - so wäre er heimgezogen, alles wäre das gleiche, er hätte Sara, er behielte Isaak, und doch wie verändert! Denn sein Rückzug wäre eine Flucht, seine Rettung ein Zufall, sein Lohn Beschämung, seine Zukunft vielleicht Verdammnis. Dann hätte er weder Zeugnis für seinen Glauben noch für Gottes Gnade abgelegt, sondern dafür, wie schrecklich es ist, auf den Berg Morija zu ziehen. Dann würde Abraham nicht vergessen sein, auch nicht der Berg Morija. Dieser würde dann nicht wie der Ararat genannt werden, wo die Arche landete, sondern genannt werden wie ein Entsetzen, weil es hier geschah, daß Abraham zweifelte. Ehrwürdiger Vater Abraham! Als du vom Berge Morija heimzogst, da bedurftest du keiner Lobrede, welche dich für das Verlorene trösten konnte; denn du gewannst ja alles und behieltest Isaak, war es nicht so? Der Herr nahm ihn nicht mehr von dir, sondern du saßest froh zu Tisch mit ihm in deinem Zelt, wie du es droben tust in alle Ewigkeit. Ehrwürdiger Vater Abraham! Jahrtausende sind seit jenen Tagen dahingeschwunden, aber du bedarfst keines späten Liebhabers, der dein Gedächtnis der Macht des Vergessens entreißen kann; denn jede Zunge gedenkt deiner - und doch lohnst du deinem Liebhaber herrlicher als irgendeiner, du machst ihn droben in deinem Schoß selig, du ziehst hier sein Auge und sein Herz durch das Wunderbarliche deines Tuns in Bann. Ehrwürdiger Vater Abraham! Zweiter Vater des Geschlechts! Du, der zuerst vernahm und Zeugnis ablegte von jener ungeheuren Leidenschaft, die den schrecklichen Kampf mit der Elemente Rasen und den Kräften der Schöpfung verschmäht, um mit Gott zu streiten, du, der zuerst jene höchste Leidenschaft gekannt hat, den heiligen, reinen, demütigen Ausdruck für den göttlichen Wahnsinn, den die Heiden bewunderten - vergib dem, der dir Lob sprechen wollte, wenn er es nicht richtig gemacht hat. Er sprach demütig, wie es seines Herzens Begehr war, er sprach kurz, wie es sich ziemt, aber er wird niemals vergessen, daß du 100 Jahre brauchtest, um wider Erwarten einen Sohn des Alters zu bekommen, daß du das Messer zücken mußtest, bevor du Isaak behieltest, er wird niemals vergessen, daß du in 130 Jahren nicht weiter als bis zum Glauben gekommen bist. Zur Selbstprüfung der Gegenwart empfohlen >>> Christus ist der Weg. >>> Der Geist ist es, der da lebendig macht. >>> Abraham Melchisedek Kierkegaard Zitate Gottes-Name > Mose > [Wie fast alles bei Kierkegaard gegen Hegel gerichtet, besonders da, wo er ihm (unwissentlich) am nächsten war)] M.H. [Home] [Melchisedek]
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q-de-2204
Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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Dieser Tonfall | Wildgans's Weblog Es gibt kaum etwas an Dir, was ich mir anders wünschen würde. Ein einfaches Beispiel: Wenn Du mit tiefer Stimme zu Deinem Hündchen sagst: „Satansbraten!“ oder „Böse!“ – dann lache ich über Dich, und zugleich weiß ich, dass es dieser Tonfall ist, nach dem ich mich mein ganzes Leben gesehnt habe. Dein Akzent ist genau die Melange aus Vierfünftel normalem Niederländisch und ein Fünftel „Amsterdamsch“, das ich auch bei meiner Mutter gehört habe. (Simon Vestdijk an Henriétte van Eyk Doorn, 21. Februar 1946. Aufdruck neben einem Foto der Verliebten im Arche-Literaturkalender 2016, diese Woche) Oktober 19, 2016 um 8:49 AM So „blöd“ es ist, aber für mich werden Stimmen auch immer wichtiger und Menschen mit in meinen Ohren unangenhmen Stimmen (zu kreischig, zu unverständlich, zu nuschelig) haben wenig Chancen auf eine lange Begegnung – vielleicht ist ihnen das aber auch nicht unangenehm, da ich jetzt leider lauter spreche als früher. Ich konnte mich auch früher, als ich noch besser gehört habe, schon in Stimmen (am Telefon z.B.) „verlieben“ . Oktober 19, 2016 um 12:33 PM In Stimmen verlieben, das klingt schön! Wenn man das getan hat, ist es mitunter höchst erstaunlich, wie der Mensch mit dieser samtenen oder sonstwie tollen Stimme ausschaut! Oktober 19, 2016 um 12:53 PM Sonja, du hast den Nagel mitten in den Kopf getroffen. Als ich noch auf Pirsch war, um einen lieben netten Liebhaber abzubekommen, ist mir genau das passiert. Er hatte eine Stimme wie ein junger Gott und sah dann aus, wie drei alte dämliche Trottel Oktober 19, 2016 um 9:10 AM Je nachdem welche Ohren man hat…. manchen sind Stimmen egal.. die merken nur die ganz auffangen Ausnahmen… ich mag schon den kleinsten Diskant nicht… grrrrr Nackenhaare sträuben sich… Warme dunkle Stimmen mag wohl fast jeder… .. da fällt mir ein.. bei der Arbeit hatten wir jemanden an der Telefonzentrale sitzen.. neu… eine auffällig dunkle rauchige Stimme.. klang sehr gut.. so das ich im Laufe des Tages mal gucken ging, wie er denn aussah.. und… da sasss eine Frau Ende 50 mit nikotineingefärbten Fingern.. -Telefonzentrale… was kann ich für sie tun?… 😂 Oktober 19, 2016 um 12:34 PM Da ist es, wovon ich eben sprach im Kommentar zu Clara! Genau! Oktober 20, 2016 um 12:53 PM Jaja, nur bei „… kaum etwas an Dir, was ich mir anders wünschen würde“ stellen sich mir die Nackenhaare … « Wort des Tages. 18. Oktober Wort des Tages. 19. Oktober »
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q-de-2204
Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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Holm: Eine mögliche Urheimat der indogermanischen Sprechergemeinschaft, mit Stammbaum und Ausbreitungskarte, Stand 2007 Hypothetische Richtungen der Migration von Sprachfamilien und archäologischen Kulturen in Europa während der Jungsteinzeit und der Kupferzeit (französisch) Einzelnachweise Historische Ethnie
DX-Gruppen – just-4-fun.at DX-Gruppen Die DX-Gruppen sind Gruppen gleichgesinnter Funker, die sich auf DX- also sozusagen Ferngespräche konzentrieren. Dabei gibt es auch Wettbewerbe, wer ein QSO mit der grössten Entfernung geführt hat. Die Funker geben sich dafür auch eigene Rufnamen (Skips), die im Präfix die Herkunft des Funkers verraten. Im Amateurfunk (HAM) verwenden österreichische Funker die Zeichen OE (Oscar Echo) gefolgt von einer Ziffer die das Bundesland signalisiert im Präfix ihres Rufzeichens. Dann folgt in der Regel eine dreistellige, frei wählbare, eindeutige Buchstabenkombination, die z.B. auch aus den Initialien des Funkers hervorgehen kann. Österreichische HAM Rufzeichenkürzel So ergibt sich z.B. ein an diese Logik angehaltener Rufname wie OE3HL69, wobei OE3 auf das Herkunftsland Niederösterreich deutet. Für den CB-Funk vergeben verschiedene DX-Clubs Rufnamen. Diese verwenden in der Regel im Präfix einen Zahlencode der Herkunftsländer, der vor allem durch die italienische CB-DX-Gruppe Alpha Tango (AT) bekannt wurde. Das Kürzel der DX-Gruppe wird an die führende Zahl angehängt. CB-DX-Gruppen Zahlencodes der Herkunftsländer Der DX-Zahlencode für Österreich lautet 35, womit sich in diesem Fall das Rufzeichen 35HL69 ergibt. CB-DX-Gruppen sind Funker, die sich unter einem Kürzel zusammen finden, daraus ergeben sich dann Namen wie die „Hotel November“ (HNDX), die HN-DX-Gruppe, die bereits erwähnte „Alpha Tango“- oder AT-DX-Gruppe bzw. die „Hotel Lima“- oder HL-DX-Gruppe. #cb #cbfunk #cbradio #dx #dxgroup #hldx #hldxgroup
de
q-de-2204
Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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Holm: Eine mögliche Urheimat der indogermanischen Sprechergemeinschaft, mit Stammbaum und Ausbreitungskarte, Stand 2007 Hypothetische Richtungen der Migration von Sprachfamilien und archäologischen Kulturen in Europa während der Jungsteinzeit und der Kupferzeit (französisch) Einzelnachweise Historische Ethnie
#BVB-Attentat: Es war ein #IS-Konvertit mit linkem Hintergrund – Elsässers Blog #BVB-Attentat: Es war ein #IS-Konvertit mit linkem Hintergrund Uncategorized Ein kleiner Tipp an die Dortmunder Polizei und den Generalbundesanwalt nach Auswertung der #Bekennerschreiben *** Hallo Polizei: Immer gut informiert mit COMPACT-Magazin. Wir haben schon beim NSU gezeigt, wo der Fake sitzt. Hier geht’s zum Abo. *** Teilen Sie dies mit:FacebookTwitterRedditE-MailGoogleGefällt mir:Gefällt mir Lade … 12. April 2017 juergenelsaesser 21 Kommentare zu „#BVB-Attentat: Es war ein #IS-Konvertit mit linkem Hintergrund“ Rainer Grieser sagt: 12. April 2017 um 15:43 Super Kommentar ! Danke ! Hoffentlich bleibt´s dabei, keine bösen Rechten, wie der Deutschlandfunk schon im vorauseilenden Gehorsam vermutete ! Aber warten wir es ab, das wird noch kommen ! Schmierereien an Synagogen, Grabschändungen jüdischer Friedhöfe, Pöbeleien angeblich Rechter gegen Juden und Asylanten, rechte “ Brandanschläge „, nur um der Afd vor den Wahlen im Kalifat NRW etwas anzuhängen. Getreu dem Motto : Irgendwas bleibt hängen… Später verläuft alles im Sande, wie gehabt. Dieser verrotteten, moralisch , wie fachlich völlig herunter gekommenen merkel Entourage traue ich alles, aber wirklich alles zu, um nur ja nicht die Macht abzugeben ! Sie weiß genau, wenn sie diese verliert, ist es um sie geschehen….dann werden die Messer gewetzt, und nicht nur bei Geschädigten, auch in der Union… Vae victis ! das wissen alle…auch merkel Bärbel Witzel sagt: 12. April 2017 um 17:39 Die Basler Zeitung berichtete, bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen irakischen IS-Sympathisant: http://bazonline.ch/sport/fussball/explosion-vor-dem-dortmunder-bus/story/11485145 tom schmid sagt: 12. April 2017 um 18:00 . . . suppi . . . ! ! ! Wahr-Sager sagt: 12. April 2017 um 18:08 @Rainer Grieser: DIE AfD gibt es eh nicht. Sollte Petry mit ihrem Vorhaben Erfolg haben, ist die AfD für sehr viele potenzielle Wähler keine Alternative für Deutschland mehr – ist sie aber auch jetzt schon nicht mehr. http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/DEUTSCHLAND/Petry-will-Antirassismus-ins-Grundsatzprogramm-schreiben-artikel9878098.php Bärbel Witzel sagt: 12. April 2017 um 19:48 Eine Wutrede von Petr Bystron zum Anschlag auf BVB-Bus: https://www.pi-news.net/2017/04/anschlag-auf-bvb-bus-moslem-festgenommen-bystron-fordert-umdenken-der-bundesliga/ Aristoteles. sagt: 12. April 2017 um 20:23 Sollten es also der Iraker und der undeutsche Konvertit gewesen sein, In Dortmund und darüber hinaus wird ein Fest der Vielfalt, des Regenbogens und der Weltoffenheit gefeiert, und Philipp Lahm hält eine Rede und Herbert Grönemeyer singt ein Lied dazu. Ok. Ein bisschen Anti-Islam-Feeling ist jetzt mit dabei, da wird an den Medienschrauben schon in die entsprechende Richtung gedreht, aber das war’s. Solange nicht gerade die eigene Tochter vergewaltigt oder der eigenen Sohn zerbombt wird, sind die meisten Bunzel mit dem neuen Lebensgefühl einverstanden. Im Gegenteil, da ist sogar mal was los. Ich kenne Typen, die würden sogar die nächste Mallorca-Reise buchen, wenn am Vorabend im eigenen Garten eine Bombe hochginge. Diese Typen waren früher nationalkonservativ, weil die CDU es war. Dann waren sie mit Merkel weltoffen und tolerant und ohne Obergrenze und böse Rächte und so, weil die CDU es war. Wenn jetzt Julia Klöckner von der CDU sagt, dass „Multikulti in der Addition der Vielfalt gescheitert“ ist (was auch immer sie mit „Addition der Vielfalt“ meint), dann wählen dieselben Bunzel wieder CDU, v.a. in Nordrhein-Westfalen. Oder sie wählen trotzdem wieder Hannelore Kraft, weil SPD und Arbeiter und überhaupt, weil es ja schon immer so war, und „mir geht’s doch gut“ und Bundesliga. Ivanka sagt: 12. April 2017 um 20:48 Hallo an alle Patrioten, Hallo Herr Elsaesser, Wahr-Sager sagt: 12. April 2017 um 20:50 „Knie nieder und bitte um Vergebung – der Holocaust ist mit nichts zu relativieren!“ https://www.welt.de/politik/ausland/article163639385/Nicht-einmal-Hitler-ist-so-tief-gesunken.html Wahr-Sager sagt: 12. April 2017 um 21:44 OT: Horst Mahler soll wieder in den Knast – was sein Todesurteil wäre. Gerard Menuhin setzt sich für ihn ein. Wo bleiben all die Restdeutschen, die das nicht mal in virtueller Form machen, weil sie sich an Nebenschauplätzen abarbeiten und auf „Likes“ aus sind? Elmar sagt: 12. April 2017 um 22:15 Interessant wäre eine Erklärung dafür, wie jemand an so einem Mannschaftsbus Bomben anbringen kann.. Es handelt sich ja nicht um den Bus einer Dorfmannschaft, sondern den Bus des BVB. Wird der Bus nicht permanent überwacht?, Security usw. , schon allein um zu verhindern, dass irgendwelche Fans rumhantieren, sich reinsetzen… etc. Linker Konvertit? Sowas wie Sally Jones? Expunkrocksängerin: „She wrote: „You Christians all need beheading with a nice blunt knife and stuck on the railings at raqqa…Come here I’ll do it for you.”“ http://www.express.co.uk/news/uk/571075/Islamic-State-video-Kent-punk-rock-mother-Sally-Jones-leading-women-extremists Johannes Loew (@Elynitthria) sagt: 12. April 2017 um 22:58 Ganz ehrlich, Herr Elsässer: lassen Sie sich da mal nicht von Hass auf Moslems leiten, denn gerade die Forderungen deuten auf eine false flag hin. Beide Forderungen haben nämlich linke und rechte gemein, besonders Rammstein schließen wird immer akuter, was könnte man da besseres tun, als diese Forderung mit einem IS-Terroranschlag auf Deutschlands Lieblingshobby-Helden zu verknüpfen! Elmar sagt: 13. April 2017 um 15:12 @Johannes Loew „Beide Forderungen haben nämlich linke und rechte gemein, besonders Rammstein schließen…“ Der Gedanke kam mir gestern auch. Wobei sich zeigen wird (Medien), wer als Täter präsentiert wird: Rächter Finger, oder linker Stinker… Ein rächter Finger hätte aber wohl auch etwas mit Kritik an der Kommt’s alle nach Deutschland-Politik ins Schreiben eingebaut. Ein linker Stinker tut dies nicht. Wenn er auch Merkels Politik kritisiert kommt hier im Sinne von „endlich“ für linke Stinker Weihnachten und Silvester zusammen. Linke Stinker neigen zudem dazu, Fußball zu hassen. Das sind diese Leute die sich zusammen treffen wenn Deutschland spielt und Sitzkreise bildend, inbrünstig hoffen dass Deutschland verliert. Jeder Dorffußballclub gilt in diesen Kreisen bereits als faschistische Vereinigung, jeder Dorfschützenverein bereits als SS-Geheimgesellschaft… Wie auch immer, dass dies ein klassischer Islamist war, klingt wenig plausibel. Auch wenn sich bei hier Sozialisierten Anhängerschaft bildet…das sind diese Kids, die 2x durch den Hauptschulabschluss fielen , ihr bisheriges Leben vor irgendeiner Gamekonsole verbrachten (Egoshooter) und dann entweder „Alter, krass mann, gesch du Syrien, kansch machen echte Mensch tot, mit voll echte Waffe. Kalashnikov , Alter, oder Kopf weg“ oder „Gesch du auf Straße, stechen Polizei in Hals, machen was für Allah“ draufkommen. Dass es Ramstein gibt, ist denen unbekannt und wenn, dann halten sie es für eine Wikinger-Rockband… „Rammstein, Alter, Deutsche, krass“. Die Idee eines linken Konvertiten, halte ich daher für nicht abwegig. Manch Linker hat für sich erkannt, Deutschland vernichten zu können, indem er mit dem radikalen Islam eine Symbiose eingeht. Dass das seine Halligalli-Welt, „tüteltütü, alle Menschlein, ob weiß, schwarz, hetero, schwul, lila oder blau, leben in Glückseligkeit, wenn nur Deutschland vernichtet ist“ genauso zerstört, mag er*sie nicht begreifen. Info68 sagt: 13. April 2017 um 15:56 Heute gelesen, daß die Attentäter ne Menge Ahnung hatten von der Spreng-Sache! Wie konnten die Bomben unerkannt gelegt werden (siehe Herrhausen-Fall) in einer übersichtlichen Landgegend?? Wie wurden die Bomben gezündet?? Welche echten Spuren sind zu finden? Waren es doch Geheimdienste??! Wem nützt es, wem schadet es??! Kern sagt: 13. April 2017 um 20:17 Waren es vielleicht doch Geheimdienste ? Ja. Entweder IS-Kämpfer. Ach was. Moslems halt. Ein echter Moslem muss Ungläubige ermorden, wo er sie antrifft. Lasst Euch nicht von den vielen ungehorsamen Moslems täuschen. Viele Moslems haben null Ahnung vom Islam. Vor ein paar Tagen lief eine Reportage auf arte-tv. Mit Hamed Abdel Samad, dem Islamkritiker, der früher mal ein Moslembruder war. Samad steht heute unter Polizeischutz, weil die „friedvolle Religion“ befohlen hat, ihn zu töten, denn er ist Atheist geworden. Das darf man nicht im Islam. Wer den Islam verlässt, muss ermordet werden. Ist ein ewiger Befehl von Allah. Die Reporterin ging also in eine Moschee, wo gerade „Tag der offenen Tür war“. Alle sind willkommen. Auch die Ungläubigen. Das zeigt schon, auf welchem Niveau diese Moslems sind. Mohammed hätte ein Massengrab ausheben lassen und alle Ungläubigen mit eigener Hand geköpft. Jedenfalls war da eine Vorzeige-Muslima, die schon öfters im deutschen Staatsfernsehen für den „friedvollen Islam“ werben durfte. Diese immerzu lächelnde Marionette mit Kopftuch erklärte der Reporterin mit glühenden Augen, daß der Islam eine reine und wunderbare Religion sei. Am Schluss fragte die Reporterin, ob denn auch der Abdel Samad willkommen sei. „Ja, wieso nicht ?“ sagte die Moslem-Marionette mit Kopftuch. Doch nicht in der Moschee, auch nicht im Innenhof. Weil es so „voll ist“. Also wurde der vom Islam abgefallene Abdel-Samad vor der Tür der Moschee an der Strasse draussen empfangen. Im Hintergrund gingen laufend Besucher in den Innenhof, der angeblich „zu voll “ war für Abdel-Samad. Schnell kam das Gespräch auf Mohammed und die Islamkritik. Da wurde das Kopftuch-Propaganda-Wesen nervös, fiel Abdel ins Wort und warf ihm vor, er würde nur seine negativen persönlichen Probleme auf den Islam projizieren. Beliebte Strategie der Moslems: Der Islam ist friedvoll. Die Kritiker sind aggressiv und böse und intolerant. Sind selbst schuld, wenn sie dafür angegriffen werden. Die Moslem-Tante gab Abdel den Rat, er solle doch „positiv denken“ und „liebevoll“ auf die Mitmenschen zugehen. Der Islam sei rein und heilig. Er sollte doch „das Gute in allen Menschen sehen“. Abdel Samad schlug dieser Dauerlügnerin vor, ihr die Stellen in den Büchern in der Moschee zu zeigen, von denen diese verhüllte Dame keinen blassen Schimmer hatte. Die hat offensichtlich nicht mal den Koran durchgelesen und schon gar nicht die anderen heiligen Bücher, wo drinsteht, daß Mohammed dauernd mit Ziegen sexuell verkehrte. Die Dame wußte auch nichts davon, daß Mohammed persönlich etwa 1000 Juden den Kopf abtrennte. Sie blieb dabei, daß der Islam rein und heilig und voller Liebe sei. Bei solchen Desinformations-Drohnen ist nichts auszurichten. Die kennen den Islam überhaupt nicht und leben in einer Fantasiewelt wie Merkel und das links-grüne Gesindel, das uns mit Moslems flutet und bei jeder neuen Vergewaltigung und jedem neuen Mord abstreitet, daß der Islam etwas damit zu tun hat. Manfred Gutsche sagt: 14. April 2017 um 21:30 JETZT SOLLEN ES RECHTE GEGEN DEN BUS GEWESEN SEI:VIELLEICHT PEGIDA ODER AfD…….. Da sieht man mal wie diese VOLKSVERRÄTERIN A.M. in Berlin tickt!!! Übrigens fühlen diese USA sich jetzt wie die WELTBEHERSCHER – alle lieben Präsidenten mit MONSTER BOMBEN bedrohen,da guckt aber CHINA nicht zu!!! MONSTER TRUMP MACH NUR SO WEITER DIE MENSCHEN WERDEN DIR DAS NICHT DANKEN! Die Deutsche sagt: 15. April 2017 um 17:07 Lieber „Wahrsager“, ich finde schon, dass die AfD noch wählbar ist. Sogar mit Frau Petry! Richtiger für eine Partei die sich für die wahre Demokratie einsetzt wäre aber ein kämperischer Mensch wie Bernd Höcke, der das was die meisten Deutschen denken in Worte fasst!! Nicht kuschen, sondern fordern!! Wir haben das Recht dazu! Dargelegt im Grunggesetz Nr. 20!! Herr Höcke nimmt davon Gebrauch, Frau Petry nicht. Wer ist denn dann wohl die /der bessere Politiker für die Deutschen? Wir haben uns jetzt mehr als 70 Jahre lang am Gängelband ausländischer Interessenunterdrücken lassen. Frau Merkel hat aufgrund ihres illegalen Bruches mehrerer Gesetze Millionen Menschen aus fremden Kulturen in unser Land gelassen und läßt sie noch! Wie eigentlich jeder deutsche Bundesbürger wissen sollte, hat Frau Merkel und Konsorten viele deutsche Gesetze gebrochen und brechen sie immer noch! Und keiner geht dagegen vor! Dies hat schon einen Geruch von Diktatur! Nicht umsonst wird der Türke Erdogan immer noch hofiert, obwohl er in demokratischen Ländern sofort als „unerwünschte Person“ eingestuft werden sollte. Entweder ist Erdogan doch demokratisch oder unsere Politiker sind es nicht mehr! Denkt gut darüber nach und wählt im September 2017 eine deutschfreundliche Partei oder wählt ungültig. Aber bitte, bitte wählt!!!!!!!! Die Deutsche sagt: 15. April 2017 um 17:21 Ich habe Trump zwar nie vertraut, mir jedoch trotzdem gewünscht, dass seine patriotischen Aussagen in die Tat umgesetzt werden. Und zwar als Vorbild für die unsägliche Politik der deutschen Politiker. Trump ist nicht besser und vielleicht sogar noch schlechter für den Frieden auf Erden. Jetzt schaue ich zu und weiß, dass alles noch viel schlechter wird als gehabt. Aber das haben ja unzählige Propheten schon vorausgesagt. Wie es scheint, kommen wir aus diesen vorausgesagten Prophezeiungen auch nicht mehr heraus. In der Masse ändern sich die Menschen nämlich wirklich nicht. Und darum wird es nach Aussage von Jesus Christus bis spätestens 2025 das prophezeite Weltengericht geben! Ich habe keine Angst davor! Im Gegenteil! Lieber heute als morgen. So wie bisher darf es auf unserer Erde nicht mehr weiter gehen!! Rainer Grieser sagt: 16. April 2017 um 19:46 Elmar, 12.04.17, 22.15 Uhr Elmar, Sie liegen richtig, auf einer sehr heißen Fährte ! Natürlich werden alle Fan-Busse bewacht, sofern sie nicht auf streng bewachtem Gelände des jeweiligen Vereins abgestellt sind. Schon wegen der Versicherungen für die hoch gezüchteten Rennpferde der Bundesliga. Nein, die ganz Räuberpistole ist von interessierter Seite ausgeheckt, merkel -Kreise möglich (Altmeier, Tauber ??? BND, Verfassungsschutz, Mossad ), sie alle wollen auf Biegen und Brechen verhindern, daß die AfD in den Bundestag kommt. Jeder spricht von “ hoher Professionalität „, der “ Sprengstoff könne aus den Depos der Bundeswehr stammen „, wie beschrieben, immer neue, falsche Fährten . Ich gehe in den nächsten ein- zwei Wochen von einer massiven anti-Rechts-Kampagne gegen die AfD aus, mit dem Ziel, sie in die Nähe der “ Attentäter “ auf den BVB Bus zu bringen. Nur muß das choreographisch so aufbereitet werden, daß diese vermeintlichen Enthüllungen unmittelbar von den 14.05. , also den Landtagswahlen im Kalifat heraus kommen, damit die AfD keine Möglichkeit bekommt , dagegen zu steuern. siempre sagt: 18. April 2017 um 21:21 Mehr muss man wohl dazu nicht sagen? Es ist peinlich geworden Amerikaner zu sein. Unser Land hatte nacheinander vier kriegsverbrecherische Präsidenten. Clinton hat zweimal militärische Angriffe gegen Serbien gestartet und der NATO zweimal befohlen, das frühere Jugoslawien zu bombardieren, 1995 und 1999. Damit hat Bill zwei Kriegsverbrechen. George W. Bush ist in Afghanistan und im Irak einmarschiert und hat Provinzen in Pakistan und im Jemen aus der Luft angegriffen. Das macht vier Kriegsverbrechen für Bush. Obama hat die NATO benutzt um Libyen zu zerstören und schickte Söldner nach Syrien, damit hat er zwei Kriegsverbrechen begangen. Trump hat Syrien mit US-Streitkräften angegriffen, damit wurde er früh in seinem Regime zu einem Kriegsverbrecher. Schließlich hat die UN zusammen mit Washingtons Vasallen Europa, Kanada und Australien bei diesen Kriegsverbrechen mitgemacht, sie alle sind der Kriegsverbrechen schuldig. Vielleicht sollte die UN selbst zusammen mir der EU, den USA, Australien und Kanada vor ein Kriegsverbrechertribunal gestellt werden. Eine hübsche Leistung. Die westliche Zivilisation, falls es sich um Zivilisation handelt, ist in der Menschheitsgeschichte der größte Täter an Kriegsverbrechen. Und da sind noch andere Verbrechen – Somalia und Obamas Umstürze in Honduras und der Ukraine, und Washingtons andauernde Versuche, die Regierungen von Venezuela, Ecuador und Bolivien zu stürzen. Washington will Ecuador umstürzen damit sie Julian Assange packen und foltern können, den führenden Demokraten der Welt. Diese von vier US-Präsidenten begangenen Kriegsverbrechen haben Millionen von zivilen Toten und Verwundeten verursacht und Millionen Menschen entrechtet und vertrieben. Die sind jetzt als Flüchtlinge in Europa, UK, USA, Kanada und Australien und bringen ihre Probleme mit sich. Einige davon werden für Europäer zum Problem, z.B. die Gruppenvergewaltigungen. Was ist der Grund für all den Tod, die Zerstörung und das Fluten des Westens mit den Flüchtlingen vor der nackten Gewalt des Westens? Wir wissen es nicht. Man erzählt uns Lügen: Saddam Husseins „Massenvernichtungswaffen“, von denen die US-Regierung mit absoluter Sicherheit wusste, dass sie nicht existieren. „Assads Einsatz chemischer Waffen“, eine offensichtliche und krasse Lüge. „Iranische Nuklearwaffen“, noch so eine krasse Lüge. Die Lügen über Gaddafi in Libyen sind so absurd, dass es keinen Sinn macht sie zu wiederholen. Was waren die Lügen, die benutzt wurden um die Bombardierung von Stämmen in Pakistan zu rechtfertigen oder eine neue Regierung im Jemen zu bombardieren? Kein Amerikaner weiß es oder schert sich darum. Warum die US-Gewalt gegen Somalia? Nochmal, kein Amerikaner weiß es oder schert sich darum. Oder die Trottel haben einen Kinofilm gesehen. Die Gewalt existiert um ihrer selbst willen. Das ist aus Amerika geworden. In der Tat, Gewalt ist das was Amerika ausmacht. Sonst gibt es da nichts. Gewalt ist das Herz Amerikas. Bedenkt nicht nur die Bombardierung und Zerstörung von Ländern, sondern auch die endlose, willkürliche und unerhörte Polizeigewalt gegen US-Bürger. Wenn jemand entwaffnet werden sollte, dann ist es die US-Polizei. Die Polizei verübt mehr „Waffengewalt“ als jeder andere und im Gegensatz zu Drogenbanden, die untereinander um Territorien streiten, hat die Polizeigewalt keinen anderen Sinn als die Liebe zum Verüben von Gewalttaten gegen andere Menschen. Die amerikanische Polizei erschießt sogar 12-jährige amerikanische Kinder bevor sie Fragen stellen, besonders wenn es Schwarze sind. Gewalt ist Amerika. Amerika ist Gewalt. Die idiotischen Liberalen schieben es auf die Waffenbesitzer, aber es ist immer die Regierung, die die Quelle von Gewalt ist. Aus diesem Grund haben uns die Gründerväter den Zweiten Verfassungszusatz gegeben. Es sind nicht die Waffenbesitzer, die ganz oder teilweise acht Länder zerstört haben. Es ist die auf Kosten der Steuerzahler bewaffnete US-Regierung, die die Gewalt begeht. Amerikas Lust zur Gewalt bringt jetzt die Trottel in Washington dazu, gegen Menschen vorzugehen, die auch Gewalt anwenden können: die Russen und die Chinesen, der Iran und Nordkorea. Angefangen bei dem Trottel Clinton hat jede US-Regierung Abkommen mit Russland gebrochen oder aufgekündigt. Abkommen, die dazu dienten, die Spannungen und das Risiko für einen thermonuklearen Krieg zu reduzieren. Washington hat anfangs seine aggressiven Schritte gegen Russland mit Lügen verdeckt, z.B. dass die ABM-Raketen an Russlands Grenze dazu dienen würden, Europa vor (nicht existierenden) atomaren Interkontinentalraketen des Iran zu schützen. Das Obama-Regime hat die Lügen weiter erzählt, aber sie haben mit falschen Vorwürfen gegen Russland und den russischen Präsidenten nachgelegt, um die Spannungen zwischen den Nuklearmächten zu erhöhen – das Gegenteil von Ronald Reagans Politik. Dennoch lieben die idiotischen Liberalen Obama und hassen Reagan. Habt ihr gewusst, dass Russland so mächtig und die NSA und die CIA so schwach sind, dass Russland das Ergebnis von US-Wahlen bestimmen kann? Das muss euch bekannt sein, denn das ist alles was ihr von der durch und durch korrupten Demokratischen Partei, der CIA, dem FBI, den amerikanischen Hurenmedien und jenen Trotteln gehört habt, die CNN, MSNBC, NPR schauen oder die New York Times und die Washington Post lesen. Bestimmt habt ihr mindestens tausendmal gehört, dass Russland in die Ukraine einmarschiert ist; aber Washingtons Marionette sitzt immer noch in Kiew. Man muss keinen IQ über 90 besitzen um zu verstehen, dass, hätte Russland die Ukraine überfallen, die Ukraine nicht mehr existieren würde. Habt ihr gewusst, dass der Präsident Russlands, den weltweite Umfragen als den am meisten respektierten Führer der Welt zeigen, gemäß Hillary Clinton „der neue Hitler“ ist? Habt ihr gewusst, dass der meist respektierte Führer der Welt, Wladimir Putin, ein Mafia-Boss ist, ein Schurke, eine Tarantel im Zentrum eines Spinnennetzes? So sagen Mitglieder der US-Regierung, die zu blöd sind um ihren eigenen Namen zu buchstabieren. Habt ihr gewusst, dass Putin, der nicht aggressiv auf die US-Provokationen geantwortet hat (nicht aus Angst, sondern aus Respekt vor dem menschlichen Leben), angeblich auf Teufel komm raus das sowjetische Imperium wiedererrichten will? Aber dennoch, als Putin eine russische Streitmacht entsandte, gegen die von den USA und Israel trainierte und ausgerüstete Armee Georgiens, die Südossetien angriff, da hat die russische Armee Georgien in fünf Stunden erobert; aber nachdem er den Idioten eine Lektion erteilt hatte, da ist er wieder abgezogen. Wenn Putin das russische Imperium wiedererrichten wollte, warum hat er dann Georgien nicht behalten? Georgien war 300 Jahre lang eine russische Provinz, bis Washington das russische Imperium zerlegt hat als die Sowjetunion zusammenbrach. Washington wäre machtlos gewesen wenn Putin erklärt hätte, dass Georgien wieder ein Teil Russlands ist. Und jetzt haben wir die Peinlichkeit von Trumps CIA-Direktor Mike Pompeo, wahrscheinlich die dümmste Person Amerikas. Hier haben wir einen Trottel der niedrigsten Kategorie. Ich bin mir nicht sicher ob da überhaupt ein IQ ist. Wahrscheinlich liegt er bei Null. Dieser Idiot — falls er sich überhaupt für diese Kategorie qualifiziert, was ich bezweifle – hat Julian Assange beschuldigt, den Weltklasse-Journalisten, der mehr als jeder andere den Ersten Verfassungszusatz der US-Verfassung repräsentiert, er sei ein Dämon, der sich auf die Seite von Diktatoren schlage und mit Hilfe Russlands die Sicherheit der amerikanischen Hegemonie gefährde. Und das alles weil WikiLeaks Material aus öffentlichen Quellen veröffentlicht, das das kriminelle Verhalten der US-Regierung offenlegt. WikiLeaks stiehlt keine Dokumente. Die Dokumente werden von Whistleblowern an WikiLeaks geleakt, die die Unmoral und die Lügen der US-Regierung nicht ertragen können. Jeder der die Wahrheit erzählt ist per Definition gegen die Vereinigten Staaten von Amerika. Und der Trottel Pompeo will ihnen an den Kragen. Als ich zum ersten mal die Anschuldigungen Pompeos gegen Assange las, da dachte ich das sei ein Scherz. Der CIA-Direktor will das First Amendment außer Kraft setzen. Aber der Idiot Pompeo hat das wirklich gesagt. („WikiLeaks ist ein ‚feindlicher Geheimdienst‘, Assange und seine Mitstreiter sind ‚Dämonen‘: CIA-Chef dreht durch“) Was können wir tun, was kann die Welt tun, wenn wir so komplette Trottel als Direktor der Central Intelligence Agency haben, als Präsidenten der USA, als Nationalen Sicherheitsberater, als Außenminister, als US-Botschafterin bei der UN, als Redakteure der New York Times, der Washington Post, CNN, NPR, MSNBC? Wie kann es da irgendeine Intelligenz geben wenn nur Trottel zuständig sind? Dumm ist der, der Dummes tut. Die chinesische Regierung hat gesagt, dass die idiotischen Amerikaner jeden Moment Nordkorea angreifen könnten. Eine große US-Flotte nimmt Kurs auf Nordkorea. Nordkorea besitzt jetzt offenbar Nuklearwaffen. Eine nordkoreanische Nuklearwaffe kann die gesamte US-Flotte auslöschen. Warum strebt Washington dieses Ergebnis an? Die einzig mögliche Antwort ist idiotische Blödheit. Nordkorea belästigt keinen. Warum knöpft sich Washington Nordkorea vor? Will Washington Krieg mit China? Wenn das der Fall ist, dann kann sich Washington von der Westküste verabschieden. Warum unterstützt die Westküste eine Politik, die das Ende der Westküste der USA bedeutet? Glauben die Trottel von der Westküste, dass die USA einen Krieg mit China oder Nordkorea anfangen können, ohne Konsequenzen für die Westküste? Sind denn Amerikaner so komplett blöd? China oder Russland können jeder für sich die USA auslöschen. Zusammen können sie Nordamerika für immer unbewohnbar machen. Warum provozieren die Trottel aus Washington die mächtigen Nuklearmächte? Glauben die Trottel aus Washington, sie könnten Russland und China mit ihren Drohungen unterwerfen? Die Antwort lautet: Washington ist eine Ansammlung von Trotteln, Leute die dümmer sind als dumm. Leute die so weit außerhalb der Realität leben dass sie glauben, ihre Selbstüberschätzung und Arroganz würde sie über die Realität erheben. Wenn die erste Satan 2 in Washington einschlägt, dann wird die größte Ansammlung von Trotteln auf der Welt aufhören zu existieren. Die Welt wird einen großen Seufzer der Erleichterung machen. Macht schon! Los ihr Trottel, vernichtet euch selbst! Der Rest von uns kann es gar nicht erwarten. Info68 sagt: 21. April 2017 um 07:02 21.4.17 Mutmaßlicher Täter gefaßt: Deutsch-Russe, der die Tat aus Habgier verübte, um aus einem Kurssturz der BVB-Aktie den großen Reibach zu machen!! Paul sagt: 21. April 2017 um 12:13 Tja, ein geldgeiler Deutsch-Russe war’s. Wo bleibt die Richtigstellung? Vorheriger Beitrag Vorheriger Beitrag: #BVB-Anschlag: Bekennerschreiben aufgetaucht!Weiter Nächster Beitrag: Petry-Berater: „Petry muss weg!“
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q-de-2204
Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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q-de-2204
Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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Holm: Eine mögliche Urheimat der indogermanischen Sprechergemeinschaft, mit Stammbaum und Ausbreitungskarte, Stand 2007 Hypothetische Richtungen der Migration von Sprachfamilien und archäologischen Kulturen in Europa während der Jungsteinzeit und der Kupferzeit (französisch) Einzelnachweise Historische Ethnie
Hits: 18958 | 08.07.2012, 09:48 #1 Am 25. November 1925 bekamen die Türken ein Problem. Mit dem "Hutgesetz" verbot ihnen Staatspräsident Kemal Atatürk kurzerhand das Tragen von Turban und Fes. Voller Bewunderung erzählten seine Anhänger, dass ihr Führer gar am liebsten ein Dorf hätte bombardieren lassen, als er dort einen Turbanträger sah. Turbane galten dem Reformator und Staatsgründer als Inbegriff kultureller Rückständigkeit gegenüber den europäischen Nachbarn. Nur - was war das alles gegen das Problem, sich einen Hut zu besorgen? Erst am 30. August hatte Atatürk sein Dekret angekündigt. Die wenigen Hutgeschäfte in der Türkei waren sofort ausverkauft. Europäische Warenhäuser räumten ihre Lager und schafften die unverkäuflichen Altbestände per Bahn und Schiff in die Türkei: Homburgs und Bowler, Panamahüte und Prinz-Heinrich-Mützen - Händler boten an, was immer auf einen Männerkopf passte. Sie bot einen physischen und einen kleidungspolitischen Vorteil: Sie schützte die Augen vor der Sonne - und sie verhinderte Kompromisse und Tricksereien. Denn eine Krempe passte weder zur roten Filzkappe mit schwarzer Troddel aus der marokkanischen Stadt Fes noch zum Turban, einem Tuch, das um den Kopf gebunden wurde und ein verziertes Käppchen oder eben einen Fes umschloss. Und schon gar nicht taugte die Krempe bei der Erledigung der islamischen Pflicht, beim Gebet gen Mekka mit der Stirn den Boden zu berühren. Das produzierte weitere knifflige Fragen, bis sich kleine Kappen durchsetzten, die zu religiösen Anlässen aufgesetzt wurden. Aber nicht bei allen. Sofort nach dem 25. November wanderten die ersten Fes- und Turbanträger als Standardbestrafung für drei Monate ins Gefängnis - fünfzehn Jahre erhielt, wer "Anti-Hut-Propaganda" betrieb. Passenderweise hatte Atatürk soeben wegen kurdischer Aufstände gegen den neuen nationaltürkischen Staat das Kriegsrecht ausgerufen, so dass die Unhutmäßigen aller Völkerschaften von Soldaten ergriffen und von Militärrichtern abgeurteilt werden konnten. Die Kriegsjuristen verhängten Todesstrafen über neunzehn Festräger, die Aufstände angezettelt haben sollten; allein in Erzurum wurden 114 Männer zu Zwangsarbeit verurteilt. Noch für 1947 meldet die Statistik sechshundert Inhaftierungen. Bis heute steht das Tragen von Fes oder Turban in der Türkei unter Strafe. Atatürk zielte auf das Identitätsstiftende, das Symbolische der Kopfbedeckungen. Das europäische Modell wirkte demokratisch-egalitär, weil sich kostbare Männerhüte erst aus der Nähe von Billigprodukten unterscheiden. Vor allem der Turban hingegen personifiziert Ungleichheit. Bis hin zu den Prinzen, die Atatürk zum Verlassen des Landes zwang, ließ sich auf die Türkei übertragen, was im Jahr 1900 der Forscher Franz von Schwarz aus Turkestan berichtete, wo das Turbantuch Tschalma hieß: Es spiele dort "ungefähr dieselbe Rolle wie bei uns der Frack und der schwarze Gesellschaftsrock. Als die vornehmste gilt die aus Kaschmirstoff gewundene. Die Prinzen tragen mitunter auch Turbane aus Goldbrokat. Nach diesem kommt die blendend weiße, aus feinen indischen oder englischen Gazestoffen hergestellte Tschalma der [...] Aristokratie unter der mohammedanischen Bevölkerung. Die Kaufleute, Handwerker und sonstigen Bürger tragen gewöhnlich blau oder rot gestreifte Tschalmas aus gröberem oder feinerem Baumwollstoffe. Abgesehen von der Farbe und dem billigeren oder kostbareren Material hängt auch noch der Umfang der Tschalma von dem gesellschaftlichen Range des Trägers ab." Vor allem aber war der Turban selbst Träger - religiöser Bedeutung nämlich. Nach der Einführung des Fes im Jahr 1828 für alle Beamten des Osmanischen Reichs hatten die geistlichen Amtsträger ihr Turbanrecht behalten. Atatürk erkannte ganz richtig, dass streng gläubige Muslime mit diesem Kleidungsstück zugleich das fundamentalistische Prinzip ausdrückten, die Religion sei dem Staat übergeordnet. Es stelle sogar den weltlichen, den "laizistischen" Staat insgesamt in Frage. Aber auch als einfaches Zeichen der Gottergebenheit war das Kopftuch in vielen muslimischen Ländern selbstverständlich. Seltsamerweise taucht das Wort nicht im Koran auf, öfter jedoch in den "Ahadith", den Sammlungen der Sprüche Mohammeds. "Der Turban ist deine Grenze zwischen Glauben und Unglauben", wird der Prophet zitiert, und: "Am Tag des Urteils soll ein Mensch eine Erleuchtung bekommen für jede Windung des Turbans um seinen Kopf." Zumindest nach der schiitischen Überlieferung wand Mohammed seinen eigenen Turban, der den Ehrennamen Sahab (Wolke) trug, um das Haupt seines Schwiegersohnes Ali und verkündete, dass dieser Kopfschmuck den Herrschaftssymbolen der Könige und Päpste gleichgestellt sei: "Ali, die Turbane sind die Kronen und Tiaren der Araber." Wer den Hadsch unternommen hatte, die Pilgerreise nach Mekka, durfte für kurze Zeit ein grünes Tuch umlegen - die Farbe war sonst nur für die Turbane der Scherifen erlaubt, der direkten Nachfahren Mohammeds. Der Prophet selbst soll bei seinem Einmarsch in Mekka einen schwarzen Turban getragen haben, nach anderen Schilderungen einen Helm. Islamische Rechtsgelehrte - immer auf der Suche danach, aus Widersprüchlichem die Spannung zu entfernen - erklären die Wahrheit so: Erstens habe Mohammed zwei Turbane gehabt und nicht nur einen, vor allem aber habe er sicherlich den Turban unter dem Helm getragen, weil ihn das Metall gedrückt habe. Dabei war der Turban alles andere als ein Exklusivaccessoire der Muslime. Er schmückte auch Juden und Christen in der arabischen Welt - und bis heute ist er in Indien unter Hindus häufig und bei Sikhs zwingend vorgeschrieben. Als besonderes Merkmal zur Abgrenzung gegenüber den anderen Religionen gilt deswegen oft das Käppchen, um das der Turban gewunden ist - Mohammed soll ein weißes getragen haben. Umgekehrt haben viele zentralasiatische Völker auch nach Jahrhunderten in islamischem Glauben keinen Turban getragen, sondern sind bei ihren Fellmützen und Filzkappen geblieben. Und schließlich ist der Turban sehr viel älter als der Islam. Das Terrakottafigürchen einer Frau aus der Harappa-Kultur am Indus, deren Haar mit einem Turban bedeckt ist, ist fünftausend Jahre alt (siehe kleines Foto Seite V). Die Kreter kannten den Turban um 1700 v. Chr. Die Altägypter schrieben ihn "pjr", und Volkskundler können sich bis heute weder die für sie erstaunliche Ähnlichkeit mit der nordpakistanischen Bezeichnung "pugri" erklären noch die nur in diesen beiden Regionen herrschende Sitte, ihn bei Trauer abzunehmen. Dass der Turban in verschiedenen Kulturräumen so populär war, lässt sich wohl mit seiner Multifunktionalität erklären: Er diente nicht nur als Staub- und Sonnenschutz, sondern auch als Seil, Serviette oder Stauraum für Kleingerät. Durch eingesteckte Blumen und angeheftete Broschen ließ er sich außerdem schmücken und variieren. Die Mesopotamen und Chaldäer im Zweistromland, dem heutigen Irak, betrieben in den Jahrtausenden vor der Zeitenwende einen ausgesprochenen Haarkult, so dass die Turbane dort nur klein waren. Und doch trugen sie dazu bei, ihre Träger attraktiv zu machen, wie Ezechiel im Alten Testament berichtet. Seine Tochter Oholiba, den Männern äußerst zugetan, sah - gemäß Übersetzung der Bibelgesellschaft - "nämlich Wandbilder von Babyloniern, die prächtige Gürtel trugen und eine Binde um den Kopf, unter der ihr langes Haar hervorquoll, lauter Offizierstypen. Als sie ihre Bilder sah, war sie sofort für sie entbrannt . . ." Der Turban erfreut sich aber auch der ausgesprochenen Wertschätzung Gottes. Der weist Moses an, dem Obersten Priester Aaron einen Turban als Ausweis seiner Würde anzufertigen, und verlangt: "Lass ein kleines Schild aus reinem Gold machen und darauf eingravieren: ,dem Herrn geweiht!' Es soll mit einer blauen Schnur vorn an Aarons Turban befestigt werden, so dass es über seine Stirn hängt." Beim alttestamentarischen Zacharias galt der Turban als Symbol der Reinheit und Spiritualität, bei Jesaia als Zeichen von Würde und Selbstrespekt, und bei Hiob drückte er Gerechtigkeit aus. Eine Sonderentwicklung ist wohl der Aufstand der "gelben Turbane". Mit diesem Erkennungszeichen bildeten Verschwörer in China einen Geheimbund, der im Jahr 184 gegen hohe Steuerlasten losschlug. Mit immer neuen Abgaben finanzierte die Östliche Han-Dynastie ihre militärische Expansion und mancherlei Forschungen. Die Gelbturbane scheiterten, doch immerhin brachte das befehdete Regime auch das Material hervor, auf dem Revolte und Kopfbedeckung überliefert wurden - das Papier. Über Europa kam der Turban in Wellen - und diente 1.300 Jahre lang abwechselnd als Ausweis der Kultur, des Schreckens und des Modischen. Kaum ein anderer Gegenstand taugt so sehr als Beleg für die These des israelischen Militärhistorikers Martin van Creveld, dass bewaffnete Auseinandersetzungen oft mit diskreten Annäherungsprozessen einhergehen. Feindschaft verbindet, postuliert er: Je länger ein Konflikt dauere, desto mehr Strukturähnlichkeiten ließen sich zwischen den Gegnern feststellen. Fast überall wird die Machtfrage zwischen Nord und Süd im islamischen Sinn beantwortet - Papst Johannes VIII. zahlt gar um 875 herum für zwei Jahre Tribut an die Kalifen in Bagdad! Nach Osten verläuft die muslimische Expansion ebenso schnell wie nach Westen. 751 wird Taschkent islamisch, und turbantragende arabische Kaufleute tauchen überall entlang der alten Fernhandelsstraßen von China nach Europa auf. Zu dieser Zeit verbreitet sich im christlichen Europa die Ansicht, mit Ausnahme der eigenen Länder herrsche der Islam wohl in der ganzen Welt. Was gar nicht so schlimm war, weil Christen ihre Religion frei ausüben durften. Zudem waren die arabischen Lokalmachthaber in Europa beliebte Bundesgenossen der rivalisierenden christlichen Herrscher. Die Modernisierung bekommt einen arabischen Namen, die Iberische Halbinsel wird zu "al-Andalus", für fünf Jahrhunderte der kulturelle Kern des westlichen Mittelmeerraums, Zentrum der Naturwissenschaften, Medizin und Kunst. Hygiene, mit dem Turbantragen eng verknüpft, ist ein gutes Beispiel für den Fortschritt. Eine Delegation Ottos des Großen kam aus dem Staunen nicht heraus, als sie 960 die Halbmillionenstadt Cordoba mit ihren über dreihundert heißen Bädern und den gepflasterten, nachts beleuchteten Straßen besuchte. Edle Stoffe und Sauberkeit waren selbstverständlicher Ausdruck verfeinerter Sitte. Umgekehrt urteilte der Gelehrte at-Tartuschi 970 über die Christen: "Du siehst nichts Schmutzigeres als sie. Sie reinigen und waschen sich nur ein- oder zweimal im Jahr mit kaltem Wasser. Ihre Kleider aber waschen sie nicht, seitdem sie sie angezogen haben, bis sie in Lumpen zerfallen." Am Beginn steht erst einmal ein Blutbad. 1099 schlachten die Christen die gesamte muslimische Bevölkerung Jerusalems ab; später rächen sich die Muslime mit ähnlichen Massakern. Aber darauf beschränkt sich die Annäherung nicht. Die Kreuzfahrerei bringt die Eroberer über viele Jahre in einen intensiven Kontakt mit arabischen Ärzten, Mathematikern und Architekten. Jüdische Gelehrte übersetzen viele Lehrbücher aus dem Arabischen ins Lateinische - gegen den Widerstand der Kirche, die Gottes Hand und nicht Naturgesetze am Werk sehen will. Nicht nur im Kopf, auch am Körper kommt es zu Dynamik. Die dünne fränkische Oberschicht, die sich in Palästina etabliert, war spartanisches Leben gewohnt und kannte kaum mehr als grobes Leinen, Felljacken und gepanzerte Mäntel. Nach und nach lernen die Christen die zum Klima Palästinas passenden Stoffe, Möbel und Kleider der Araber schätzen. König Balduin von Jerusalem zieht den Kaftan dem Kettenhemd vor - und den Turban dem Helm. Das alles nehmen die Kreuzritter mit, als die Heere des Sultans sie 1291 endgültig vertreiben. Angeregt schon vom Kulturimport früherer Rückkehrer, herrschte bereits seit 1200 in der Provence und im tonangebendenen französischen Burgund eine neue höfische Mode: Der Herr trägt Turban mit über die Schulter herabfallenden Enden und den gleichfalls den Arabern abgeschauten Bart, die Damen erhalten Schleier aus durchsichtiger Rohseide, Gaze genannt - von arabisch gazz. Die "gotische Tracht" verbreitet sich beim Adel ganz Europas und auch der Minnesang, der direkt auf dem arabischen Ideal der "gnädigen Frau" beruht - während nach dem Christenmodell die Frau dem Manne untertan war. Als sich die feine Gesellschaft von Paris und London, Augsburg und Venedig der nächsten Mode zuwendet, werden die Kopfbedeckungen beim Volk populär. Noch um 1520 zeichnet Albrecht Dürer kaum einen Bauern, der nicht Turban trägt. Dürer wie auch Luther kannten das Wort aber noch nicht - das Stück hieß im ganzen deutschen Sprachraum "Kopfbund". Erst das türkische Vorrücken auf dem Balkan und im Mittelmeer und die Heimkehr von Unterhändlern und Reisekaufleuten verbreiteten den Begriff. Aber dann geht es Schlag auf Schlag. Auf Deutsch taucht das Wort erstmals 1572 in "Schiffahrt und Raisz in die Türckhei" auf, dem aus dem Französischen übersetzten Bericht von Nicolas de Nicolai: "und het ein grossen heidnischen bund auff, von jnen tulbant geheissen". Die "Hoffhaltung des türckischen Keisers" von 1573 beschreibt "die türckischen hüth, welche sie tolopam nennen". Und Hans-Ulrich Krafft, ein Händler, der in Syrien gefangen war, sah 1577, dass "ein grosszer, faiszter man in einem langen rotten rockh vnd mit einem weyssen türckhischen duliban oder bund bedöcktt" war. Schnell lernen die Europäer unterscheiden. Die Perser haben "hinden rotfarbe tüchlein angehefft", die Inder "einen gestriemten tulband von viel färbichter seyden wie auch von gold auf dem weiszen grund". Johann Christoph Beer ist von der Pracht beeindruckt: "die manns-personen, insonderheit die wolhabend und reich sind, gehen nach ihrer landesart ziemlich stattlich gekleidet mit köstlichen tulbanden auf ihren häubtern." Adam Olearius warnt jedoch vor Äußerlichkeiten: "Eines Mannes Haupt muss voll Gehirn und Verstand sein, und nicht ausgeziehret mit einem Tulband voller Edelgesteine." Vor allem bei der Darstellung von Wunder- und Rettungstaten wandelt sich der Einzelgänger aus der Ferne zur bedrohlichen Gestalt. So vollziehen die Maler die Politik nach: 1492 fällt das letzte arabische Königreich Granada; die spanischen Herrscher verbieten Judentum und Islam und sorgen für die Massenvertreibung der Mauren ("Mohren"). Gefallene oder gefesselte Mauren am Bildrand tragen verrutschte, schmutzige, blutbefleckte Turbane - die "Maurentöter-Malerei" setzt ein. Als 1609 auch alle Morisken, die zum Christentum konvertierten Mauren, nach Nordafrika ausgewiesen werden, beginnt ein besonders schäbiges Kapitel der Kunstgeschichte. König Philipp IV. von Kastilien schreibt für seine Madrider Hofmaler einen Wettbewerb aus. Die Belohnung bekommt, wer die brutale Zwangsverschiffung der Morisken in ein möglichst mildes Licht setzt - Sieger wird Velázquez. Aber auch seine unterlegenen Kollegen erhalten Aufträge für Bilder von der angeblich friedlichen Moriskenvertreibung, die in Kirchen und Palästen aufgehängt werden. Ein positives Image bekommt der Turban erst wieder, als habsburgische Truppen die Türken auf dem Balkan das gesamte 18. Jahrhundert hindurch wieder nach Südosten zurückdrängen. In der zeitgenössischen Literatur schlägt sich die Erleichterung nach überstandener Türkengefahr als "Maurophilie" nieder. Die wohlwollende neuerliche Beschäftigung mit orientalischen Dingen drückt zwar ein arrogantes Überlegenheitsgefühl aus, bereitet aber zugleich eine neue Turbanmodewelle vor. Als die Französische Revolution 1789 die Kleidung demokratisiert, indem sie den Schlichtheitszwang für den bürgerlichen Stand aufhebt, beginnen Damenzeitschriften wie das Journal des Dames et des Modes den "maurischen Stil" zu propagieren. Auch Deutschlands Dichter beschäftigen sich mit dem Orient, allen voran Goethe, der im "Faust II" allegorisiert: "Das Würdige beschreibt sich nicht. Doch das gesunde Mondgesicht, ein voller Mund, erblühte Wangen, die unterm Schmuck des Turban prangen". In seinem "Westöstlichen Diwan" erklärt Goethe den Turban gar zur Gnade (siehe Randspalte). Der Revolutionär Ferdinand Freiligrath hingegen spöttelt: "Lange waren wir in fremden sandbedeckten heißen Ländern, wo in weiten Kaftanhemden träge Turbanträger schlendern." Den gelegentlich holprigen Spätromantiker Friedrich Rückert hingegen haben seine vielen Nachdichtungen aus dem Arabischen nachsichtig gemacht: "Dir selbst und Gott getreu und allen Menschen gut, dann trage, wie du magst, Turban, Kapp' oder Hut." Der Anschlag auf das World Trade Center in New York und die mühsam eingedämmte Rhetorik von "Kreuzzug" und "Kampf der Kulturen" hat im Westen alte Bedeutungsschichten des Turbans wieder freigelegt - das Fremde, das Angsteinflößende, das Irrationale. Auch das Bekannte scheint wieder auf und hat bereits eine Art Neomaurophilie ausgelöst. Das über historische Zeiträume entstandene Vertrautsein mit den islamischen Mächten und ihren Symbolen zeitigt Folgen: Die Regierungen auf dem europäischen Kontinent haben sich nicht so schnell den US-Militäraktionen gegen die Taliban und Bin Laden angeschlossen wie Großbritannien mit seinem Kolonialverhältnis zum Orient. Kein Wunder, dass Mitteleuropäer bei der Vermittlung in Nah- und Mittelostkonflikten gefragt sind. DIETMAR BARTZ, 44, ist taz-Redakteur im Ressort Meinung und trägt Kopfbedeckungen nur im Winter. Im mare-Heft 25 beschrieb er die Islamisierung des Mittelmeerraums http://www.taz.de/1/archiv/?id=archi...01/12/08/a0267 Geändert von burgfee (08.07.2012 um 10:29 Uhr) 08.07.2012, 09:57 #2 verbot ihnen Staatspräsident Kemal Atatürk kurzerhand das Tragen von Turban und Fes. Voller Bewunderung erzählten seine Anhänger, dass ihr Führer gar am liebsten ein Dorf hätte bombardieren lassen, als er dort einen Turbanträger sah womit wir hier wieder ein Beispiel typisch osmanisch-türkischer Konfliktlösung haben, erhalten bis in die heutigen Zeiten, auch in den Erweiterungsgebieten wie Deutschland! Nicht reden = Zusammenschlagen Nicht inhaftieren = Bombardieren 08.07.2012, 10:02 #3 Wieso heißt ein Fes Fes? Bevor man diese Frage beantwortet, sollte man allerdings wissen, was ein Fes bezeichnet. Es ist die Kopfbedeckung, die zumindest früher als typisch für Menschen aus dem Orient galt. Sieht schaut meistens so aus. Seine Bezeichnung stammt von der marokkanischen Stadt Fes, wo er, wie überall in Marokko und Tunesien, auch heute noch gerne getragen wird. In Europa war er eine zeitlang in bestimmten Kreisen verbreitet, inzwischen trifft man Träger des Fes in Europa wohl nur noch zu Karneval. Seine Symbolkraft, um eine aus dem Orient stammende Person zu kennzeichnen, hat er in Filmen, Zeichnungen oder beim Theater aber noch nicht verloren. Alternative Bezeichnungen für den Fes lauten Fez oder Tarbusch, die letztere Bezeichnung ist aber kaum gebräuchlich. http://www.touring-afrika.de/afrika-...t-ein-fes-fes/ 08.07.2012, 10:09 #4 Alternativ wird auch der Begriff *Hutrevolution* verwendet. Die so genannte Hutrevolution war ein von Mustafa Kemal Atatürk initiiertes Gesetz, das in seiner Zeit auch nur unter dem Begriff "Hut-Gesetz" (Şapka Kanunu) bekannt war. Das Gesetz wurde am 25. November 1925 von der Großen Nationalversammlung der Türkei verabschiedet und regelt verbindlich das Tragen von westlichen Hüten für die männliche Bevölkerung in der Türkei anstelle des bis dahin gängigen Fes. „Mitglieder der Großen Nationalversammlung der Türkei und Beamten und Angestellten der allgemeinen und speziellen Verwaltung und aller Institutionen müssen den Hut tragen, den die türkische Nation trägt. Die allgemeine Kopfbedeckung der Bevölkerung der Türkei ist der Hut und die Regierung verbietet das Fortdauern der Gewohnheiten, die diesem nicht entsprechen“ Gemäß Atatürk war die ursprüngliche muslimisch geprägte Kleidung rückständig und eine eher westliche orientierte Kleidung "zivilisiert und international", wie er es bei seiner Hutrede 1925 in İnebolu erläuterte. Es gab zahlreiche Prostete gegen dieses Gesetz auch von prominenter Seite. Der bekannte General und Abgeordneter des Parlaments namens Nurettin Pascha wurde sogar wegen seiner ablehnenden Haltung vom Parlament ausgeschlossen und vor Gericht gestellt. In zahlreichen Städten kam es zu Demonstrationen, die gewaltsam unterdrückt wurden. Sogenannte Unabhängigkeitsgerichte (İstiklal Mahkemeleri) verurteilten Festgenommene zu Haftstrafen und sogar zur Todesstrafe. Einer der bekanntesten Verurteilten war der Gelehrte Atıf Hodscha aus Iskilip. Er hatte eineinhalb Jahre zuvor eine Veröffentlichung namens "Die Nachahmung der Franken und der Hut" (Frenk Mukallitliği ve Şapka) herausgegeben. Obwohl zur Zeit der Publikation das Hutgesetz noch gar nicht existierte wurde es hier rückwirkend angewandt und die Todesstrafe vollstreckt. Das Gesetz ist rein juristisch betrachtet heute noch gültig, da es nie aufgehoben wurde. Es hat seine Auswirkung u.a. darin, dass das Tragen eines Turbans in der Öffentlichkeit in der Türkei immer noch problematisch ist. http://www.eslam.de/begriffe/h/hutrevolution.htm 08.07.2012, 10:13 #5 Das Hutgesetz (türkisch Şapka kanunu) aus dem Jahre 1925 gehört zu den Reform- oder Revolutionsgesetzen Atatürks und regelt verbindlich das Tragen von Hüten für die männliche Bevölkerung der Türkei. Das Geschehen wird auch als „Hutrevolution“ bezeichnet. Die Kleidungsreform folgte neun Jahre später. De jure ist das Gesetz noch in Kraft. Die Bevölkerung hatte die Abschaffung des Sultanats 1922 und des Kalifats 1924 gleichgültig aufgenommen. Die Hutrevolution, die das Leben der Menschen unmittelbar betraf, stieß auf Widerstand. Der Hut war ein Symbol des ungläubigen Abendlandes. Daher protestierten vor allem Muslime gegen die Vorschrift. Nureddin Pascha, genannt „der bärtige Nureddin“, ein bekannter General und Abgeordneter des Parlaments, wurde wegen seiner ablehnenden Haltung vom Parlament ausgeschlossen und vor Gericht gestellt.[5] In Sivas, Rize, Trabzon, Maraş und Erzurum kam es zu Demonstrationen und Unruhen, die gewaltsam unterdrückt wurden. Sondergerichte („Unabhängigkeitsgerichte“ – İstiklal Mahkemeleri) verurteilten Festgenommene zu Haftstrafen. Auch Todesstrafen wurden verhängt und vollstreckt. Zu den bekanntesten Opfern dieser Maßnahmen gehört der islamische Gelehrte Âtıf Hoca aus İskilip, dessen Fall verfilmt wurde. Ihm wurde insbesondere zum Verhängnis, dass er eineinhalb Jahre vor dem Hutgesetz eine Arbeit namens Frenk Mukallitliği ve Şapka („Die Nachahmung des Westens und der Hut“) publiziert hatte, in der er seine Leser davor warnte, durch ihre Kleidung den Westen zu imitieren. Die Todesstrafe gilt als Rechtsskandal, da zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Arbeit von Âtıf Hoca unbekannt war, dass es ein Hutgesetz geben würde. Das Verfahren versuchte Âtıf Hoca nachzuweisen, dass er seine Arbeit nach Verabschiedung des Hutgesetzes verteilt und somit das Volk zur Rebellion gegen dieses Gesetz angestachelt habe. Âtıf Hoca konnte der Vorwurf nicht nachgewiesen werden und so wurde er sogar freigesprochen. Kurz danach kam die Nachricht, dass es keinen Freispruch gegeben habe und das Verfahren in der Hauptstadt Ankara fortgeführt werden würde. Obwohl sogar der Staatsanwalt „nur“ eine dreijährige Haftstrafe für Âtıf Hoca verlangte, entschied sich der Richter Kel Ali (später: Ali Çetinkaya) überraschend für die Todesstrafe. Âtıf Hoca hatte es abgelehnt, sich am Tag der Entscheidung erneut zu verteidigen. Ali Çetinkaya war ein guter Freund Mustafa Kemals. Bei den Kubilay-Ereignissen im Jahre 1930 forderten die Aufrührer unter anderem die Wiedereinführung des Fes. 08.07.2012, 10:19 #6 MHP zum Hutgesetz: Ein alter Hut Ein Sprecher der türkischen Männerhutpartei (MHP) offenbarte gegenüber unserem Türkeiexperten Kampfkuschler Walther nun exklusiv die geheimen Pläne ihres Ehrenmitgliedes Erdogan. “In Wirklichkeit”, so der Sprecher der MHP, “plant Erdogan die Legalisierung des Fes. Da in unserer türkischen Gesellschaft Männer und Frauen gleichgestellt sind, muß nach der Aufhebung des Kopftuch-Verbotes auch das alte Hutgesetz von Atatürk gekippt werden.” Der Sprecher der MHP betonte, daß “es in einer westlichen Demokratie nicht hinnehmbar ist, daß Männer gegenüber Frauen benachteiligt sind, schon gar nicht, wenn es um so wichtige Dinge wie die Mode geht. Das Hutgesetz ist ein alter Hut.” Biedermeier und Faschist: Voll fetzig! Die MHP, welche schon seit 1933 die Aufhebung des alten Hutgesetzes fordert, zeigt sich zuversichtlich, daß der Fes schon bald wieder fester Bestandteil der türkischen Männermode sein wird. Der Fes, einst dem europäischen Biedermeier Ausdruck von Gemütlichkeit und zur Zeit des Faschismus in Italien Teil der Uniformen, müsse schon “bald wieder Ausdruck des feschen türkischen Lebensgefühls werden”, so der Sprecher der MHP gegenüber dem visionierenden Schoggo-TV. http://blog.schoggo-tv.de/2008/02/10...t-fes-in-mode/ Geändert von burgfee (08.07.2012 um 12:24 Uhr) 08.07.2012, 10:38 #7 Sollen sie doch mit den Eierwärmern und Kopfwindeln herumlaufen! Wer sich seine Haare als Soldat Allahs rasiert, braucht ein wärmendes Kleid für den Kopf. Vielleicht steigt dadurch ja auch die türkische Intelligenz! 08.07.2012, 10:41 #8 Fiel mir gerade noch ein: Dann kommt ja auch die Pluderhose wieder! (Ich stelle mir gerade den türkischen Nachwuchs in dieser Aufmachung vor. Übrigens war es bei den Türken früher gang und gäbe, nicht nur Pluderhose (nebst geschmückten Kriegsgerät am Gürtel), Turban oder Fes zu tragen, sondern sich auch die Bärte grau zu färben! 08.07.2012, 12:03 #9 Nach und nach dreht Erdogan die Uhren zurück. Er war ja schon immer ein Feind des Westens und nachdem seine Partei nun etabliert ist, kann er sich daran machen, die türkische Gesellschaft an die alten, osmanischen Werte heranzuführen. Schon immer stand ein Bodensatz von vielleicht 10-15% der Türken den Reformen Atatürks ablehnend gegenüber. 08.07.2012, 12:09 #10 Das waren wohl ein paar mehr als nur 10 - 15 Prozent. Ich schätze, eine glatte Mehrheit, die sich aber nicht traute, angesichts der Stärke Atatürks und des Militärs wie auch drastischer Strafen, dies offen zuzugeben. Die Verstellung ist recht gut und traditionell bedingt (natürlich auch gutes Rüstzeug für die Basargeschäfte) und kippt erst, dann aber innerhalb kürzester Zeit, in einer Position der Stärke. Bildlich ausgedrückt: Ein einzelner Türke geht nicht, wenn er das Gefühl hat, auf einen gleichwertigen Partner zu treffen (erst recht nicht auf einen überlegenen) eine Schlägerei ein, ist er aber in einer Gruppe, so kann es passieren, daß die Gruppe auf einen deutlich Schwächeren mit Inbrunst prügelt und tritt, selbst wenn dieser schon am Boden liegt, manchmal sogar den Tod dieses Schwächeren in Kauf nehmend. Aber einer alleine: Niemals!
de
q-de-2204
Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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Holm: Eine mögliche Urheimat der indogermanischen Sprechergemeinschaft, mit Stammbaum und Ausbreitungskarte, Stand 2007 Hypothetische Richtungen der Migration von Sprachfamilien und archäologischen Kulturen in Europa während der Jungsteinzeit und der Kupferzeit (französisch) Einzelnachweise Historische Ethnie
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Durch den Rettungsdienst wurde der Patient erstversorgt und im Anschluss durch den angeforderten Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik für Verbrennungen transportiert. Durch das umsichtige Verhalten der Pflegekräfte konnte der Brand im Anfangsstadium abgelöscht werden. Die Feuerwehr kontrollierte vorsorglich den Brandbereich mit einer Wärmebildkamera sowie einem Kleinlöschgerät auf Restglutnester. Weitere Maßnahmen mussten seitens der Feuerwehr nicht getroffen werden, so dass die Brandmeldeanlage zurückgestellt wurde und die Einsatzstelle an die Polizei sowie der Heimleitung übergeben werden konnte. Im Einsatz: Feuerwehr Hückelhoven Zug 1 - Feuerwehr Hilfarth - Löschgruppe Ratheim - Feuerwehr Millich - Feuerwehr Wassenberg - Einheit QVC - Rettungsdienst im Kreis Heinsberg RDHS gemeinnützige GmbH - Christoph Europa 1 #brandeinsatz #hückelhoven #freiwilligefeuerwehr #rettungsdienst #christopheuropa1 @sascha_mattern Mexikanisch essen im El Sombrero in Hückelhoven. Auf dem Foto: #Burrito mit #Reis und #Bohnen #essen #Hückelhoven #elsombrero #mexikanisch #lecker @freisinn.baal Am Sonntag könnt Ihr Instrumente ausprobieren und gemeinsam mit uns Weihnachtsmusik machen. Sichert Euch jetzt einen kostenlosen Platz in unserem Workshop. Alle Infos und Anmeldung auf unserer Webseite. #Baal #Hückelhoven #hückelhovenbaal #FreisinnBaal #blasmusik Heute packen wir euch die Hälfte gratis drauf! Ihr müsst nur den Gutdchein vorzeigen 🙃🙃🙃 #subway #hückelhoven #gutschein #teriyaki #pulledpork #bbqribs #tuna #fajita #sandwich Hallo ihr lieben , nun kommen die Restosten von dem Weihnachtsmarkt . Es wird alles für günstiger abgegeben. Einfach kurz eine PN schreiben und mitteilen was ihr genau haben wollt. Wie es so schön heißt wer zuerst kommt der malt zuerst. 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q-de-2204
Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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q-de-2204
Was sind die Indogermanen oder Indoeuropäer nach linguistischem Verständnis?
Als Indogermanen oder Indoeuropäer werden nach linguistischem Verständnis die Sprecher der heutzutage rekonstruierbaren indogermanischen Ursprache bezeichnet – es handelt sich also nicht um „Germanen“, die Bezeichnung ist vielmehr ein Klammerbegriff der zur Zeit der Entdeckung am weitesten auseinander wohnenden Sprechergruppen. Die „ursprünglichen Indogermanen“ sollten aber nicht als Ethnie oder Kultur angesehen werden, da sie allein durch eine von der Wissenschaft rekonstruierte Sprache definiert werden. Die historisch fassbaren Völker wiederum, die verschiedene indogermanische Folgesprachen sprechen, werden in der Literatur als Nachfahren einer Bevölkerung angesehen, die die Sprache von einwandernden Gruppen lediglich übernahm. Hierbei seien dann auch von den verdrängten Altsprachen Bruchstücke als Substrate in den indogermanischen Sprachen erhalten geblieben. Gleichwohl lassen sich aus den Gemeinsamkeiten dieser Folgesprachen gewisse Rückschlüsse auf die Lebensweise der Proto-Indoeuropäer sowie ihre räumliche und zeitliche Verbreitung ziehen. Dies hat zu einer Reihe von Spekulationen geführt, mit welcher archäologisch nachweisbaren Kultur sie identisch sein könnten. Favorisiert wird dabei im Allgemeinen eine Herkunft aus den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Eine einmütig akzeptierte Zuordnung gibt es bislang aber nicht. Teilweise wird sogar bestritten, dass eine solche mit den Mitteln der Indogermanistik überhaupt möglich ist. Viele Wissenschaftler nehmen für das Urindogermanische etwa den Zeitraum zwischen 4000 und 3000 v. Chr. an. Eine Begründung ergibt sich aus den Techniken, beispielsweise des Wagenbaues, die im gemeinsamen Wortschatz ihren Niederschlag gefunden haben. Die indogermanische Ursprache Ende des 18. Jahrhunderts wies der britische Indologe und Jurist William Jones darauf hin, dass viele Sprachen in Europa und Asien einander so ähnlich sind, dass sie eine gemeinsame Wurzel haben müssen. Zu der so entdeckten indogermanischen Sprachfamilie gehören in Europa alle germanischen, slawischen, baltischen, keltischen und italischen Sprachen sowie Albanisch und Griechisch. Außerhalb Europas gehören dazu Armenisch, die indoarischen und die indoiranischen sowie die Nuristani-Sprachen. Ausgestorben sind die anatolischen, illyrischen und tocharischen Sprachen. Seit der Entdeckung der Verwandtschaft zwischen den indogermanischen Sprachen sind Linguisten bemüht, die zugrundeliegende gemeinsame Sprache zu rekonstruieren. Diese wird traditionell als indogermanische Ursprache bezeichnet, obwohl natürlich auch sie Vorläufer gehabt haben muss. Welche Sprachen die vorindoeuropäischen Populationen sprachen, bleibt uns verborgen. Hinweise geben vereinzelt die Hydronomie und in Südosteuropa Ortsnamen bzw. deren Endungen (z. B. -assos). Als Begründer der indogermanischen Sprachwissenschaft gilt Franz Bopp mit seinem 1816 erschienenen Werk Über das Conjugationssystem der Sanskritsprache in Vergleichung mit jenem der griechischen, lateinischen, persischen und germanischen Sprache. Mit dem darin vorgestellten Konjugationssystem erbrachte Bopp den methodischen Beweis für die von William Jones postulierte Verwandtschaft der indogermanischen Sprachen. Die ersten Versuche, die hypothetische indogermanische Ursprache zu rekonstruieren, unternahm dann August Schleicher Mitte des 19. Jahrhunderts. Er zog dabei außer den noch gesprochenen indogermanischen Sprachen auch schriftlich belegte ausgestorbene Sprachen hinzu und erstellte einen der ersten Stammbäume, der die angenommene Verwandtschaft der Sprachen untereinander darstellte. Auf Schleicher geht auch die Konvention zurück, rekonstruierte Sprachformen mit Sternchen zu versehen. Die indogermanische Ursprache gilt heute als weitgehend präzise rekonstruiert, auch wenn es natürlich immer wieder neue Erkenntnisse und strittige Details gibt. Aus der indogermanischen Sprachwissenschaft entwickelte sich die Vergleichende Sprachwissenschaft, die auch auf andere Sprachfamilien angewandt wird. Der deutsch-finnische Sprachwissenschaftler Harald Haarmann geht davon aus, dass es auch einen Sprachaustausch zwischen der proto-uralischen Sprache und der indogermanischen Ursprache gegeben hat. So ließen sich sowohl im Wortschatz als auch in der Grammatik konvergente Elemente rekonstruieren, etwa lexikalische Wortstammformen, grundlegende grammatische Strukturen und verschiedene Pronominalstämme. Ein solcher Austausch (Sprachbund) kann durch direkte Nah- oder Fernkontakte zwischen Vertretern der finno-ugrischen Völker und Proto-Indoeuropäern erfolgt sein, wobei man unter Fernkontakten Beziehungen versteht, die nicht durch räumliche Nähe in der unmittelbaren Heimat erfolgen, sondern z. B. durch Handelsbeziehungen oder politische Gesandtschaften. Möglich ist jedoch auch ein indirekter Sprachaustausch durch verwandte Dialekte oder auch eine weitere Sprache, die als „Vermittler“ zwischen den beiden Sprachen stand. Haarmann nimmt jedoch an, dass die Urheimat der Proto-Uralier nördlich des urindogermanischen Siedlungsraums (gemäß der Kurgan-Hypothese) lag und damit ein direkter Austausch stattgefunden hat. Indogermanisch vs. Indoeuropäisch Die Bezeichnungen indogermanisch und indoeuropäisch sind in der Anwendung deckungsgleich und werden im deutschsprachigen Raum häufig synonym verwendet. Sie drücken aus, dass das Verbreitungsgebiet dieser Sprachen von Indien bis Europa, bzw. konkreter bis nach Island reicht, wo eine germanische Sprache gesprochen wird. Die keltischen Sprachen waren damals noch nicht als zur Sprachfamilie zugehörig eingestuft; die anatolischen und die beiden tocharischen Sprachen konnten erst im 20. Jahrhundert nach ihrer Entdeckung und Entzifferung als zugehörig erkannt werden. Den Begriff langues indo-germaniques prägte der dänisch-französische Geograf Conrad Malte-Brun 1810, während die Bezeichnung Indo-European languages 1813 von Thomas Young eingeführt wurde. Der deutsche Begriff indogermanisch wurde erstmals von Heinrich Julius Klaproth gebraucht, ein sich zwar im deutschen Sprachraum bald durchsetzender Begriff, der jedoch von Franz Bopp vermieden wurde. Er bevorzugte ab 1833 die Bezeichnung indo-europäisch. Die deutschsprachige Philologie verwendet dennoch traditionell den Begriff indogermanisch. Vor allem an den Hochschulen wird fast ausschließlich von Indogermanischer Sprachwissenschaft oder von der Vergleichenden (historischen) Sprachwissenschaft gesprochen, während außerhalb des deutschen Sprachraums die Bezeichnung indoeuropäisch (englisch Indo-European, französisch indo-européen, spanisch protoindoeuropeo) gebräuchlich ist. Kultur Der Wortschatz der rekonstruierten proto-indoeuropäischen Sprache gibt Hinweise auf die Lebensweise ihrer Sprecher. So belegen zum Beispiel weitgehend gemeinsame Worte für Silber, Gold und vor allem Bronze, dass die Indogermanen diese Metalle bereits verarbeiteten, jedoch noch kein Eisen. Auch die Wörter Pflug, Rad, Wagen, Achse, Deichsel und Joch haben in den indogermanischen Sprachen eine gemeinsame Wurzel, was bedeutet, dass die Sprecher des Indogermanischen Ackerbau betrieben und Wagen benutzt haben müssen. Es gibt auch sprachliche Hinweise auf eine Domestizierung des Pferdes (*h₁ék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *h₁ek̑ 'schnell' wurde zu *h₁ék̑-wo-, z. B. in lat. equus 'Pferd'), aber es ist umstritten, ob die Indogermanen bereits Reiter waren. Dem Argument, dass es kein gemeinsames Wort für Reiten gibt, steht die Tatsache gegenüber, dass eine größere Ausbreitung ohne Reitpferde kaum vorstellbar ist. Viele verschiedene Ausdrücke für "Gehen" beweisen ja auch nicht, dass die Indogermanen etwa nicht gehen konnten. Wildpferde kamen vor der Indogermanisierung in Europa nur regional vor, während sie in Steppengebieten große Herden bildeten. Dort hat der Archäologe David Anthony an Pferdezähnen aus Dereivka in der Ukraine Abnutzungsspuren entdeckt, die auf die Benutzung einer Trense zum Reiten schließen lassen. Das ist ein eindeutiger Beleg, dass dieses Pferd zum Reiten genutzt wurde. Letztlich wurde dieser Pferdezahn jedoch auf ein Alter von 410 bis 200 Jahren datiert. Anthony hat jedoch zahlreiche weitere Belege zusammengetragen, die darauf schließen lassen, dass die Indoeuropäer vor ca. 4700 Jahren das Reiten entwickelten, ohne dass allerdings ein sicherer Beweis dafür gefunden wurde. Gemäß ihrem Wortschatz müssen die Indogermanen sowohl Ackerbau wie Viehzucht, genauer Pastoralismus, betrieben haben, wobei die Viehzucht wohl die größere Rolle spielte. Denn die indogermanische Ursprache enthält viele Begriffe aus der Milch- und Viehwirtschaft (Milch, Butter, Wolle, Webtechnik) dem nur die Bezeichnung für eine einzige, bisher nicht identifizierte Getreidesorte gegenübersteht. Manche Forscher gehen deshalb sogar von einer halbnomadischen Lebensweise aus. Vor allem hielten die Indogermanen wohl Schafe (Nom.Sg. *h₃éw -i -s, z. B. in lat. ovis 'Schaf'), aus deren Wolle sie Kleidung herstellten, und Rinder (Nom.Sg. *gʷṓw -s). Die soziale Stellung eines Mannes maß sich vermutlich daran, wie viel Vieh (*pék̑-u; -u-Stamm zur Wurzel *pek̑ 'rupfen') er besaß. So ist im Lateinischen das Wort für Geld (pecūnia) verwandt mit dem Wort für Vieh (pecū). Auch das deutsche Wort Vieh und das englische fee (Gebühr) haben eine gemeinsame Wurzel. Rinder scheinen auch in Religion und Mythologie eine Rolle gespielt zu haben. Das Gesellschaftssystem war wohl patrilinear organisiert. Es gibt Hinweise auf sakrale Königtümer, in welchem der Stammesführer gleichzeitig die Rolle eines hohen Priesters einnahm. Außerdem scheinen Sklaven gehalten worden zu sein. Der französische Religionswissenschaftler Georges Dumézil vertritt die Ansicht, dass die Gesellschaft ähnlich wie bei vielen späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache dreigeteilt war, in den Klerus, eine Kriegerklasse und einfache Bauern. Auch aus der Religion der späteren Kulturen mit indogermanischer Sprache lassen sich Schlüsse auf die religiösen Praktiken der Indogermanen schließen (siehe auch Indogermanische Religion). Demnach hatten sie einen polytheistischen Götterhimmel, in der ein Himmelsvater (*diwós ph2tḗr) eine zentrale Rolle einnahm. Im Mittelpunkt der religiösen Praktiken standen vermutlich Opfer-Riten, welche durch eine Priester-Kaste vollzogen wurde. Einflussreiche Anführer könnten bereits – wie später in zahlreichen Kulturen mit indoeuropäischer Sprache – mit ihrem Eigentum, vielleicht sogar mit bestimmten Familienmitgliedern, wie ihren Frauen, beigesetzt worden sein. Aus diesen Hinweisen wird im Allgemeinen geschlossen, dass die Sprecher der indogermanischen Ursprache eine bronzezeitliche Kultur im 4. Jahrtausend v. Chr. darstellten. Die Trennung in verschiedene Sprachgruppen erfolgte vermutlich zwischen 3400 und 3000 v. Chr. Vorstellungen zu Herkunft und Ausbreitung der indogermanischen Sprache Die Gemeinsamkeiten der bekannten indogermanischen Sprachen setzen gemeinsame linguistische Vorstufen voraus, Sprecher, die diese gesprochen haben, sowie einen Kommunikationsraum, in dem – unter der zunächst noch beschränkten Mobilität – diese Sprache der gegenseitigen Verständigung diente. Diese Ausprägungsgebiet wird gemeinhin als „Urheimat“ bezeichnet. Nach all unserem Wissen konnte sich diese wie auch andere Sprachen nur durch stetigen Einfluss von Menschen mit entsprechender Macht, Prestige und innerem Zusammenhalt ausgebreitet haben. Jede wie auch immer geartete Ursprungshypothese muss sich also auf Zeiten und Räume beziehen, von denen wir mehr oder weniger Kenntnisse nur durch die Archäologie und neuerdings durch die Gentechnik besitzen. Keine der Ursprungshypothesen konnte sich bisher völlig durchsetzen. Daher werden sie im Folgenden einzeln vorgestellt. Die verschiedenen Hypothesen unterscheiden sich bereits beim Versuch, die Urindogermanen zeitlich zu fassen. Beim Jungpaläolithikum (Otte) angefangen, lägen die Ursprünge in Nordafrika. Späteste Annahmen datieren die Ausbreitung der Indogermanen nach Europa in das Neolithikum oder in die regional unterschiedlich beginnende Bronzezeit (in Mitteleuropa ca. 2500 v. Chr.). Räumlich deuten gemeinsame Pflanzennamen in den indogermanischen Sprachen auf gemäßigte Breiten hin. Die meisten Ansätze verorten sie in den Steppengebieten nördlich von Schwarzem und Kaspischem Meer. Immer wieder wurden jedoch auch andere Regionen diskutiert. Dabei spielten oft auch nationalistische Argumente eine Rolle. So wurde etwa in Deutschland während der Zeit des Nationalsozialismus, aber auch im Iran versucht, die „Urheimat“ der „Arier“ (im Sinne von Urindogermanen) im eigenen Einflussbereich zu lokalisieren. Auch abseits solcher rein ideologisch geprägten Argumentation warnen die Sprachwissenschaftler jedoch, dass ein Zusammenhang zwischen einer rekonstruierten Ursprache wie der indogermanischen und einer Kultur prinzipiell hypothetisch ist. Selbst wenn Sprecher einer linguistisch rekonstruierten Sprache mit einer archäologisch nachgewiesenen Kultur in Verbindung gebracht werden könnten, könne daraus nicht geschlossen werden, dass diese Sprechergemeinschaft ein Volk gewesen sei oder ihre Sprache sich auf die eine Kultur begrenzt habe. Methodik Die historisch-vergleichende Sprachwissenschaft und die Sprachtypologie erschließen durch Vergleich verwandter Sprachen sogenannte Ursprachen (Protosprachen). Für archäologische Kulturen gilt ähnliches wie für Protosprachen: Zahlreiche Indogermanisten versuchten, durch Analyse der manchen indogermanischen Sprachen gemeinsamen Pflanzen- und Tierbezeichnungen, die demnach Bestandteil der indogermanischen Ursprache sind, die Urheimat ihrer Träger zu ermitteln. Diese Ansätze stehen wegen der häufigen Bedeutungswechsel in der Kritik. Allerdings weisen die gemeinsamen Pflanzen- und Tiernamen auf mittlere bzw. gemäßigte Breiten und aufgrund von Lehnwörtern auf frühe Kontakte mit Sprechern uralischer und altaischer Sprachen hin. Diese Überlegungen und Sprachanalysen weisen in der heute mehrheitlich vertretenen Kurgan-Hypothese als Ausbreitungszentrum auf ein Gebiet in Südrussland, auf Viehhirten, die nicht mehr Jäger und Sammler waren und – analog zu entsprechenden Begriffen in der indoeuropäischen Grundsprache – vermutlich einen rudimentären Ackerbau betrieben. Gemeinsame indogermanische Bezeichnungen des Ackerbaus, wie z. B. Pflug, als auch des Transports wie Rad, Wagen und Joch legen nahe, dass die indogermanischen Stämme sich erst nach Übernahme des Wagentransports (zunächst von Ochsen gezogen) ausbreiteten. Danach können sie nicht die Träger der ersten Ackerbaukulturen gewesen sein, die im Alt-Neolithikum von Kleinasien nach Europa wanderten, sondern erst relativ späte (ca. 3600–2600 v. Chr.) Migranten. Diese frühmetallzeitliche Periode brachte, wie bereits vorher die Landwirtschaft, eine größere Umwälzung mit sich. Archäologen ordnen die Funde zu Fund-Horizonten. Horizonte mit ausreichend umfangreicher Datenlage werden Kulturen genannt. Eine so genannte „Kultur“ wird durch typische Funde, zumeist der Keramik, definiert (Leitfunde). Eine Gleichsetzung archäologischer Kulturen mit ethnischen Einheiten, Sippen oder Völkern ist jedoch in der Regel unmöglich, auch wenn das im 19. und frühen 20. Jahrhundert, in Deutschland besonders von Gustaf Kossinna, versucht wurde. Sprachwissenschaftler, die eine Protosprache beschreiben, versuchen oft, archäologische Evidenzen für diese Protosprache zu finden, und mitunter (aber seltener) versuchen Archäologen, die eine Kultur beschreiben, in Ermangelung historischer Daten sprachwissenschaftliche Evidenzen zu finden. Dies ändert nichts daran, dass ein Zusammenhang zwischen Protosprachen und Kulturen prinzipiell hypothetisch ist, so dass zwar allgemein von Gesellschaften gesprochen werden kann und die Sprechergemeinschaft der linguistisch rekonstruierten Protosprache ganz oder teilweise Träger der betreffenden archäologischen Kultur gewesen sein könnte, wohingegen jedoch nicht mit Bestimmtheit behauptet werden kann, diese Gesellschaften seien ein Volk gewesen oder ihre Sprache wäre auf die Kulturebene begrenzt gewesen. Cavalli-Sforza fand durch Studien Parallelen zwischen dem genetischen Verwandtschaftsgrad verschiedener Völker und dem der von ihnen gesprochenen Sprachen. Die im Folgenden beschriebenen Hypothesen beruhen – jede für sich – auf völlig verschiedenen Annahmen. Manche Hypothesen schließen sich, obwohl sie sich zu widersprechen scheinen, nicht unbedingt gegenseitig aus. Kurgan-Hypothese Die schon Anfang des 20. Jahrhunderts von vielen Sprachwissenschaftlern (Linguisten) geäußerte Vermutung, die Urheimat der indogermanischen Sprachen befinde sich in den Steppen nördlich und nordöstlich des Schwarzen Meers, wird auch heute noch von der Mehrheit der Sprachwissenschaftler favorisiert und gilt seit der Widerlegung der Hypothesen Renfrews (s. u.) auch in der Ethnologie zunehmend wieder als Standard. Die Urindogermanen könnten demnach auf Grund vorhandener Wörter als eine patriarchal organisierte halbnomadische Gesellschaft angesehen werden, die den Pflug kannte, das Pferd nutzte und mit einiger Sicherheit nicht am Meer beheimatet war. Archäologen versuchten, dies mit Hilfe archäologischer Indizien zu überprüfen. Die während des Neolithikums und der frühen Bronzezeit in Südrussland, der Ukraine und Moldawien existierenden Kulturen nördlich und östlich des Schwarzen Meeres und an der Wolga wurden von der litauisch-amerikanischen Archäologin Marija Gimbutas 1956 nach der charakteristischen Bestattungsweise in Grabhügeln (Kurgan) zur sogenannten Kurgankultur zusammengefasst. Dieser Kurgan-Hypothese zufolge lebten die Indogermanen im 5. vorchristlichen Jahrtausend als kriegerisches Hirtenvolk in Südrussland. Sie domestizierten das Pferd (Sredny-Stog-Kultur um 4000 v. Chr.), gegen 3500 v. Chr. erfanden oder übernahmen sie das Fuhrwerk (Wörter für Rad, Achse, Deichsel, Geschirr, Nabe stehen dafür), und betrieben Vieh- und Weidewirtschaft mit Schafen und Rindern. Gemäß dieser Hypothese sind sie zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Die Träger der Schnurkeramik bildeten demnach eine dieser Auswanderungswellen des Kurganvolkes, die sich z. B. bis ins westliche Mitteleuropa ausbreiteten und sich mit der dort ansässigen Bevölkerung vermischten. Schon lange vor Marija Gimbutas galt vielen Archäologen die Ende des 4. Jahrtausends verbreitete Streitaxt als Kennzeichen einer indoeuropäischen Invasion. Mit ihrer Kurgan-Hypothese erklärt Marija Gimbutas gesellschaftliche Umbrüche, die nach ihrer Meinung im 3. Jahrtausend die neolithische Gesellschaft Mittel- und Südeuropas erschütterten: im Norden wich die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, beim Grabinventar tauchen andere Beigaben auf (Waffen, Schmuck usw.), Schmuckformen und Verzierungen bei der Keramik wandeln sich. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Protogriechen in Verbindung gebracht wird, die sich bis etwa 1600 v. Chr. mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischen – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen und die mykenische Kultur hervorgehen, die um 1600 v. Chr. einsetzt. Auch Troja erlebt um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später werden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Zusammenfassend postuliert die Kurgan-Hypothese einen raschen gesellschaftlichen Umbruch, dem die älteren, seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen Kulturen in weiten Teilen Europas zum Opfer fallen. Die sozial nicht geschichteten und vermutlich matrilinearen Bauernkulturen werden von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technologischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzt. Die Hypothese von Marija Gimbutas, die wegen der Gleichsetzung der südrussischen Kurgankultur mit den Indoeuropäern und der von ihr postulierten sozialen Struktur der nichtindoeuropäischen Vorbevölkerung (Alteuropa) zeitweise stark in die Kritik geraten war, passt im Gegensatz zu Renfrews Annahme am besten zum sprachlichen Befund, wonach die Indoeuropäer nicht zu Beginn des Neolithikums nach Europa kamen, sondern erst in relativ später Zeit im 3. Jahrtausend v. Chr. nach Westen vorstießen. Mit diesen vermuteten Wanderungen breitet sich auch das Pferd wieder nach Westen aus. Allerdings stehen Beweise für frühe Reitpferde im Westen noch aus: Die Fuhrwerke wurden noch lange von Ochsen gezogen. Eine 2015 veröffentlichte genetische Studie von Forschern der Harvard Medical School in Boston stützt Gimbutas Theorie. Die Forscher wiesen zwei Einwanderungswellen nach Europa nach. Zuerst kamen zwischen 6000 und 5000 v. Chr. die ersten Ackerbauern über Anatolien aus dem Nahen Osten. Dabei erwiesen sich Funde aus Spanien, vornehmlich der Linienbandkeramiker in Deutschland und ihren Vorläufern der Starčevo-Kultur (von Serbien bis Ungarn) als sehr eng verwandt. Nach 4000 v. Chr. muss es dann eine massive Einwanderung aus den südrussischen Steppen gegeben haben. Denn die Forscher stellten fest, dass die DNA der untersuchten, zentraleuropäischen Schnurkeramiker zu 75 Prozent mit der von Angehörigen der Jamnaja-Kultur übereinstimmt, einer Nachfolge-Kultur des Kurganvolkes. Eine etwa zeitgleich, aber unabhängig erstellte dänische Studie weist in dieselbe Richtung. Auch der italienische Genetiker Luigi Luca Cavalli-Sforza ging schon früher von einer Anatolien-Expansion und einer späteren Auswanderungswelle aus, glaubte aber, die Anatolien-Auswanderer könnten ebenfalls eine indogermanische Sprache gesprochen haben. Die Anatolien-Hypothese Der britische Archäologe Colin Renfrew setzt die Indogermanen mit den neolithischen (jungsteinzeitlichen) Bauern gleich, welche die Landwirtschaft ab 7000 v. Chr. sowohl über den Balkan, als auch den Westmediterranen Raum nach Mittel- und Nordeuropa brachten. Die These erscheint zunächst dadurch überzeugend, dass diese Wirtschaftsweise auch eine ökonomische Überlegenheit darstellte. Renfrews Theorie geht von einem zu frühen Auftreten des Urindogermanischen in Europa aus, da die rekonstruierte Grundsprache in ihrer sprachlichen Tiefenschicht Wörter für Dinge enthält, die erst seit dem 4.–3. Jahrtausend v. Chr. in Europa gefunden wurden, wie z. B. Joch, Rad und Wagen. Die Anatolien-Hypothese postuliert den Kulturtransfer, vor allem für Sprachen, Ackerbau und Viehzucht nach Europa durch Einwanderung aus Anatolien. Im engeren Sinne wird darunter die Ausbreitung einer indogermanischen Ursprache von Anatolien her nach Europa durch und mit der jungsteinzeitlichen Revolution gesehen. Die modifizierte Hypothese integriert vor allem neueste Erkenntnisse zur Genetik europäischer Populationen (Ausbreitung von Haplogruppen); ab 6.500 v. Chr. sei die neolithische Expansion aus Anatolien über die Balkanhalbinsel (Starčevo-Kultur, Körös-Cris-Kultur) bis zur mitteleuropäischen Bandkeramik erfolgt; gegen 5.000 v. Chr. sei mit der Ausbreitung kupferzeitlicher Kulturen eine Dreiteilung indogermanischer Sprachen auf dem Balkan erfolgt, mit Aufspaltung in einen nordwesteuropäischen Zweig (Donauraum) und einen östlichen Steppenzweig (Vorfahren der Tocharer). erst nach 3000 v. Chr. sei die Aufspaltung der Sprachfamilien vom Proto-Indogermanischen (Griechisch, Armenisch, Albanisch, Indo-Iranisch, Baltisch-Slawisch) erfolgt. Weitere Argumente finden sich unter Indogermanische Sprachen. Die Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese Die Sprachwissenschaftler Tamas Gamqrelidse und Wjatscheslaw Wsewolodowitsch Iwanow sahen dagegen im Rahmen der Glottaltheorie den Raum südlich des Kaukasus als Ausgangsgebiet der indogermanischen Sprache und einer von hier aus in mehrere Richtungen erfolgenden indoeuropäischen Wanderung an. Diese habe zunächst ostwärts um das Kaspische Meer herumgeführt, wo sie ihre tocharische bzw. nordindische Abspaltung erfahren habe, und dann westwärts in den nordpontischen Raum. Die linguistische Uminterpretation der Entwicklung der indogermanischen Sprachen und die auf weitgehenden semantischen Uminterpretationen beruhende Süd-Kaukasus/Armenien-Hypothese wurde von Indogermanisten weitestgehend abgelehnt. Auf die vorgebrachte Kritik reagierte Gamkrelidse im Jahr 2010 mit einer aktualisierten Hypothese. Sie wurde unter anderem von Allan Bomhard aufgenommen. Einen anderen Ansatz verfolgt die Schwarzmeer-Überschwemmungs-Hypothese. Diese wurde 1996 von William Ryan und Walter C. Pitman, beides Geologen an der Columbia University, in einem populären Artikel der New York Times vorgestellt. Laut dieser These lebten die Proto-Indoeuropäer in unmittelbarer Umgebung des prähistorischen Schwarzen Meers und verließen ihre Heimat nach einer gigantischen Flutkatastrophe. Die Armenien- und Anatolien-Hypothese unterstützen sich teilweise gegenseitig. Alteuropa-Hypothese Die von Hans Krahe begründete und von Wolfgang P. Schmid weiterentwickelte „Alteuropa-Theorie“ stützt sich auf die Untersuchung alter Gewässernamen. Sie geht davon aus, dass sich Gewässernamen gegenüber Umbenennungen als besonders resistent erwiesen haben und damit eine sehr alte Sprachschicht repräsentieren. Dabei bedienen sich die Forscher einer Unterdisziplin der Sprachforschung, der sogenannten Onomastik (Namenforschung). Die Göttinger Schule der Gewässernamenkunde (Hydronymie, letzter Vertreter: Jürgen Udolph) nimmt ein sogenanntes „alteuropäisches“ sprachliches Kontinuum an. Mitteleuropa-Hypothesen Anhänger dieser Richtung gehen im Gefolge Gustaf Kossinnas davon aus, dass die Indogermanen auf die mesolithische Bevölkerung Mitteleuropas zurückgehen und somit die Urbevölkerung bilden. Nach ihrer Auffassung erstreckte sich der dafür infrage kommende Raum zwischen Weser, Ostsee, Ostpolen und Karpaten. Etwa um 4000 v. Chr. hätten diese Frühindogermanen die Trichterbecherkultur ausgebildet und ca. 2500 v. Chr. ihre Wanderungen auf den Balkan, nach Vorderasien und Indien angetreten. Eine Invasion aus dem asiatischen oder südrussischen Raum hätte es danach nicht gegeben. Ab dem späten 19. Jahrhundert vertraten zahlreiche mitteleuropäische Wissenschaftler diese Ansicht, vor allem solche, die als Nationalisten und Pangermanisten eine indogermanische Zuwanderung aus den Steppengebieten Südrusslands aus ideologischen Gründen ablehnten. Neben solchen Wissenschaftlern, die der protonazistischen Ideologie vom „nordischen Herrenmenschen“ nahestanden, gab es Indogermanisten und Prähistoriker, die die Mitteleuropa-Hypothese aus rein wissenschaftlichen Erwägungen favorisierten (z. B. Julius Pokorny, Nikolai Sergejewitsch Trubetzkoy, Ernst Meyer u. a.). Ihre größte Blütezeit erlebten die Mitteleuropatheorien jedoch in den 1930er- und 1940er-Jahren im Zusammenhang mit der nationalsozialistischen Rassenlehre. Nach 1945 wurden und werden jegliche Mitteleuropatheorien zur Herkunft der Indogermanen aufgrund ihrer vormaligen prominenten nationalistischen und rassistischen Instrumentalisierung bzw. Inspiration mehrheitlich abgelehnt. Gleichzeitig geriet jedoch die gesamte Indogermanistikforschung im deutschen Sprachraum in der Folge in Verruf, da bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs der hiesige popularistische öffentliche Diskurs ein halbes Jahrhundert lang die Indogermanistik durch Verortung der Urheimat in Mitteleuropa zur Grundlage einer nordischen Herrenmenschenideologie gemacht hatte. In jüngerer Zeit vertritt der Archäologe Alexander Häusler (2003) wieder die Meinung, dass die indogermanischen Sprachträger zur autochthonen Bevölkerung Europas zählen und dort ohne größere Invasionen oder Migrationen von außerhalb seit dem Mesolithikum ansässig waren. Die weite Verbreitung der indoeuropäischen Sprachen erklärt er lediglich durch Kulturkontakte. Alte DNA Seit 2015 kann erstmals genetisches Material aus archäologisch gewonnenen menschlichen Knochenfunden aus ganz Europa (Kleinasien, Mitteleuropa, Russland westlich des Ural, Spanien und England) in größerer Zahl ausgewertet werden. Das Ergebnis ist, dass die Ancient-DNA-Forscher heute davon ausgehen, dass die Menschen der frühneolithischen Kultur der Bandkeramik von ihrer genetischen Herkunft her zu mehr als 90 Prozent von einer mediterranen Ursprungsbevölkerung in Kleinasien abstammten, dass die mittelneolithischen Kulturen entstanden, indem sich die untergehenden Bandkeramiker mit „einheimischen“ westlichen Jäger-Sammler-Völkern vermischten, so dass der Anteil der Menschen mit genetischer Herkunft aus dem europäischen Mesolithikum auf bis zu 17 % anwuchs, und dass die spätneolithischen Kulturen der Schnurkeramiker und Glockenbecher durch massive Zuwanderung aus dem Nordschwarzmeer-Gebiet entstanden, die sich mit den Menschen der mittelneolithischen Kulturen Mitteleuropas vermischten. Das Urvolk der Indogermanen entstand, wie David Reich 2017 in einem Vortrag äußerte, durch Vermischung osteuropäischer Jäger und Sammler mit frühneolithischen Bauern des Iran. In seiner 2018 erschienenen Veröffentlichung schrieb er "Die Heimat der Bevölkerung, die erstmals Indogermanisch sprach, liegt wahrscheinlich im heutigen Iran oder Armenien". Mit diesen Erkenntnissen kann jedoch kein Beweis zur tatsächlichen Herkunft der indogermanischen Sprache erbracht werden. Eine im Ergebnis ähnliche Meinung vertritt der Paläogenetiker Johannes Krause. Diese Meinung entspricht im Ergebnis in etwa der Armenien-Hypothese. Die Ausbreitung des Indoeuropäischen Intensiv diskutiert wird auch, wie sich Sprache und Kultur der Indoeuropäer im späteren indoeuropäischen bzw. indoarischen Sprachraum ausgebreitet haben (Sprachkontakt). Die Vorstellungen reichen von einer Invasion der Indoeuropäer nach Europa und Indien über eine allmähliche Infiltration und Vermischung bis hin zur reinen Weitergabe von Sprache und kulturellen Errungenschaften ohne nennenswerten genetischen Austausch. Harald Haarmann zieht bezüglich der Entstehungsmechanismen einen Vergleich zu der Ausbildung von neuzeitlichen Kreolsprachen. Colin Renfrew sieht die Ausbreitung der indoeuropäischen Sprachen im Zusammenhang mit der Eliteherrschaft, die mit der Entwicklung komplexer Gesellschaften auftrat. Dabei ergreift eine kleine Gruppe besonders befähigter Individuen (wobei die Art der Befähigung nicht näher bestimmt ist) durch Okkupation die gesellschaftlich-ökonomische sowie militärische Macht in einer Region. Durch diese Machtstellung wird die von dieser kleinen Gruppe gesprochene Sprache aufgewertet, so dass die beherrschte Bevölkerung mit ihrer eigenen Sprache (Substratsprache) sich genötigt sieht, diese Sprache anzunehmen oder ihr zumindest im Alltag den Vorzug zu geben. Gemäß der Kurgan-Hypothese von Marija Gimbutas sind die Indogermanen zwischen 4400 und 2200 v. Chr. in mehreren Wellen west-, süd- und ostwärts gezogen. Als Auslöser sieht sie eine lange Dürre, die moderne Geologen erst jüngst durch das Ende des bis dahin unbekannten ostmediterranen Monsuns von 7000 bis etwa 4500 v. Chr. erklären konnten. Eine dieser Wellen waren demnach die Träger der Schnurkeramik- bzw. Streitaxtkultur, die sich mit Ausnahme Westfrankreichs und der Iberischen Halbinsel in ganz Europa ausbreiteten und mit der ansässigen Bevölkerung vermischten. Dabei wurden die seit dem 7. Jahrtausend fassbaren neolithischen, sozial nicht oder wenig geschichteten und möglicherweise matrilinearen Bauernkulturen von einer patriarchalischen und feudal gegliederten indogermanischen Erobererschicht überlagert, die aufgrund ihrer kriegerischen und technischen Überlegenheit und trotz beträchtlicher zahlenmäßiger Unterlegenheit ihre Sprache und Gesellschaftsstruktur durchsetzte. Der US-amerikanische Anthropologe David W. Anthony betont ausdrücklich, es habe sich nicht um eine koordinierte militärische Invasion gehandelt, sondern um die Einwanderung von Stämmen, die die alteuropäische Bevölkerung aufgrund ihrer militärischen und ökonomischen Überlegenheit in ein Klientelverhältnis gezwungen und somit von sich abhängig gemacht hätten. Im Norden wich in dieser Zeit die Kollektivbestattung in Megalithgräbern der Einzelbestattung, wobei man in den Gräbern Hocker und Ockereinstreuungen findet, wie sie in Steppengräbern Südrusslands und Zentralasiens gebräuchlich waren. Beim Grabinventar tauchten Streit- und Bootäxte auf sowie schnurverzierte Keramik und andere Beigaben, die auf eine Herkunft aus Südosteuropa schließen lassen. Auch Schmuckformen und Verzierungen der Keramik wandelten sich. Die frühesten Datierungen schnurkeramischer Gräber stammen derzeit aus dem 29. vorchristlichen Jahrhundert aus Kleinpolen. Etwa um 2300 v. Chr. setzt mit der Aunjetitzer Kultur die Bronzezeit in Europa ein. In Griechenland findet sich um 2200 v. Chr. ein ausgedehnter Brandhorizont, der mit dem Einbruch von indoeuropäischen Proto-Griechen in Verbindung gebracht wird, die sich mit der mittelmeerischen Vorbevölkerung vermischten – ein Prozess, aus dem die frühen Griechen bzw. Achaier und die mykenische Kultur hervorgingen. Auch Troja erlebte um 2200 v. Chr. eine Brandkatastrophe, wenig später wurden im mittleren Kleinasien die Hethiter fassbar. Die Indoarischen sowie baltischen Sprachen haben besonders altertümliche Bestandteile der urindogermanischen Sprache. In Asien wird die ab 2000 v. Chr. nachgewiesene Andronowo-Kultur zwischen Uralfluss und Jenissei als möglicher Ort gesehen, wo sich aus dem Urindogermanischen eine proto-indoiranische Sprache bildete. Von dort könnte sich dann eine weitere Ausbreitung in den heutigen Iran und das heutige Indien ergeben haben. Eine weitere Ausbreitung gab es in den Altai und nach Tuwa. Neue genetische Forschungen deuten darauf hin, dass die Menschen der dortigen Afanasjewo-Kultur die ersten Sprecher der tocharischen Sprache gewesen sein könnten. Die bereits vorgestellten paläogenetischen Befunde scheinen den vorstehenden Theorien zu widersprechen. So lassen sich seit dem Mesolithikum in Europa zwei massive Einwanderungswellen feststellen. Vor ca. 8000 Jahren wanderten Ackerbauern aus Anatolien nach Europa ein, die die mesolithische Bevölkerung zunächst weitgehend ersetzte und in Randgebiete abdrängte, von wo aus jene dann wieder zurückdrang und sich mit den Ackerbauern vermischte. Etwa vor 5600 Jahren trafen in der pontisch-kaspischen Steppe Einwanderer aus dem iranischen Raum mit Einwanderern aus Nordeurasien zusammen und vermischten sich. Diese Mischbevölkerung wanderte vor 4800 Jahren in ein offenbar nahezu menschenleeres und seit 5000 Jahren vor der Jetztzeit fundfreies Europa Als hypothetische Ursache für die Entvölkerung wird eine Seuche, etwa die Pest, angenommen Siehe auch Wiege Europas Literatur Sprachwissenschaftlich David W. Anthony / Don Ringe: The Indo-European Homeland from Linguistic and Archaeological Perspectives. In: Annual Review of Linguistics. Heft 1, 2015, S. 199–219, doi:10.1146/annurev-linguist-030514-124812 (englisch). Will Chang, Chundra Cathcart, David Hall und Andrew Garrett: Ancestry-constrained phylogenetic analysis supports the Indo-European steppe hypothesis. In: Language. Band 91, Heft 1 (2015), S. 194–244 (linguisticsociety.org PDF, englisch). Asya Pereltsvaig, Martin W. Lewis: The Indo-European Controversy. Facts and Fallacies in Historical Linguistics. Cambridge University Press, Cambridge 2015 (englisch). Harald Haarmann: Die Indoeuropäer: Herkunft, Sprache, Kultur. 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Holm: Eine mögliche Urheimat der indogermanischen Sprechergemeinschaft, mit Stammbaum und Ausbreitungskarte, Stand 2007 Hypothetische Richtungen der Migration von Sprachfamilien und archäologischen Kulturen in Europa während der Jungsteinzeit und der Kupferzeit (französisch) Einzelnachweise Historische Ethnie
Studies: Neuer Studienplan (Diplom) FÜR DAS DIPLOMSTUDIUM DER STUDIENRICHTUNG Herunterladen als rtf (140 kByte), als pdf (279 kByte) Gesetzliche Grundlage für den vorliegenden Studienplan ist das Universitäts-Studiengesetz in der jeweils geltenden Fassung Für das Studium des Diplomstudiums der Studienrichtung Anglistik und Amerikanistik ist gemäß § 4 Abs. 1 und Abs. 2 der Universitätsberechtigungsverordnung - UBVO 1998, BGBl. II Nr. 44/1998 in der Fassung BGBl. II Nr. 63/1999 für Absolventinnen und Absolventen einer höheren Schule ohne Pflichtgegenstand Latein sowie zur Berufsreifeprüfung eine Zusatzprüfung aus Latein bis zur vollständigen Ablegung der ersten Diplomprüfung abzulegen. Die Zusatzprüfung aus Latein entfällt, wenn Latein nach der 8. Schulstufe an einer Höheren Schule im Ausmaß von mindestens 12 Wochenstunden erfolgreich besucht wurde. § 2 Bildungsziele und Bildungsaufgaben Es gelten die allgemeinen Bildungsziele und Bildungsaufgaben, wie sie in § 2 UniStG festgelegt sind. § 3 Grundsätze für die Gestaltung des Studiums Es gelten die Grundsätze für die Gestaltung der Studien, wie sie in § 3 UniStG festgelegt sind. § 4 Qualifikationsprofil Das Studium im Bereich der Sprachbeherrschung dient der Erlangung kommunikativer, sozialer, akademischer und strategischer Fertigkeiten und Kompetenzen in der englischen Sprache sowie dem Erwerb von Fähigkeiten, die es den Studierenden ermöglichen, ihre sprachlichen Kompetenzen lebenslang weiterzuentwickeln und flexibel auf neue Herausforderungen zu reagieren. Rezeptive und produktive Beherrschung des Englischen sowie die Fähigkeit zur adressatenspezifischen und funktionsabhängigen Textmittlung zwischen Englisch und Deutsch unter Verwendung der entsprechenden Hilfsmittel. Explizites Wissen über die englische Sprache, auf Erfahrung beruhendes Sprachbewusstsein und über bloßes Regelwissen hinausgehendes Verständnis von Sprache und ihrer Funktionen. Die Fähigkeit, die erworbenen praktischen Fertigkeiten sowie das theoretische Wissen unter Beweis zu stellen (z.B. durch ein Portfolio oder einen Test). Der Erwerb spezifischer Fähigkeiten und Fertigkeiten, die in einer zukünftigen beruflichen Laufbahn von Nutzen sein werden (z.B. Spracherwerbsstrategien, Textedition). Das Studium der Sprachwissenschaft dient einem vertieften Verständnis der Struktur und Entwicklung der englischen Sprache. Die Sprache wird dabei auch als Spiegel der kultur- und landeskundlichen Entwicklung des englischen Sprachraums ("New Englishes") sowie unter dem Aspekt der individuellen Sprachentwicklung in der Mutter- und Fremdsprache verstanden. Grundkenntnisse in Teilbereichen der synchronen Sprachwissenschaft: Phonologie, Morphologie, Lexikologie, Syntax, Semantik, Pragmatik usw. Exemplarische Kenntnisse der Entwicklung der englischen Sprache vom Altenglischen bis zur lingua franca des beginnenden 21. Jahrhunderts mit all ihren Ausprägungen. Kenntnisse von den kognitiven, sozialen und psychologischen Bedingungen und Determinanten des natürlichen und institutionellen Spracherwerbs. Kenntnisse der empirischen Methoden und methodischen Voraussetzungen der Spracherwerbs-forschung und der wichtigsten theoretischen Ansätze. Wissen über sozialpsychologische Bedingungen und Konsequenzen von Mehrsprachigkeit sowie Mehrsprachigkeit im nationalen und internationalen Kontext (z.B. europäische Sprachpolitik, Englisch als Weltsprache). Kenntnisse der Forschungsergebnisse zu den Bedingungen erfolgreicher Kommunikation in der Fremdsprache (z.B. Diskursanalyse, Sprechakttheorie, Höflichkeitsforschung, Ethnomethodologie), Vertrautheit mit den Determinanten adressatenspezifischer Kommunikation und Wissen über traditionelle und neue Medien als Systeme der Massenkommunikation Die Lernziele der anglistischen Sprachwissenschaft sind integrativer Bestandteil eines gesamtheitlichen Verständnisses des kulturellen Phänomens Sprache in der Vielfalt ihrer Ausprägungen. Literaturen und Kulturen der anglophonen Welt mit Ausnahme der USA inklusive Literatur und Kulturtheorie; postkoloniale und interkulturelle Studien (Interkulturalität, Transkulturalität, Multikulturalität); inneranglistische Komparatistik. Das Studium der English Literature and Culture dient dem vertieften Verständnis der Entwicklung und Interdependenz der englischen und postkolonialen Literaturen und Kulturen. Die jeweiligen Literaturen werden zum einen als Produkte ihrer spezifischen sozio-kulturellen und historischen Kontexte gesehen, zum anderen aber auch als Teile internationaler Strömungen und Entwicklungen. Entsprechend der Vielfalt anglophoner Kulturen werden kulturelle Bereiche durch exemplarische bzw. schwerpunktmäßige Auseinandersetzung (gegenwartsbezogen, historisch, vergleichend und interdisziplinär) mit bedeutungskonstituierenden Systemen wie Sprache, Kunst, Literatur, Medien, Pop- und Alltagskultur sowie mit Kategorien wie Identität, Ethnizität, Generations-, Geschlechts- und Klassenzugehörigkeit berücksichtigt. Das Studium der English Literature and Culture hat vor allem die kritische Auseinandersetzung mit Literatur, Texten verschiedenster Gattungen (inklusive Film, Essays, Printmedien, Werbung usw.), sowie mit unterschiedlichsten Kulturphänomenen mit all ihren Implikationen zum Ziel. Dabei geht es in erster Linie um das Verstehen und die Diskussion von Texten unter Berücksichtigung der literatur- und kulturwissenschaftlichen Terminologie und Methodologie. Dies soll zunächst in Lehrveranstaltungen geschehen, die einen einführenden Charakter in die englische und postkoloniale Literatur- und Kulturwissenschaft aufweisen. Weiters sollten sich die Studierenden im Laufe ihres Studiums einen Überblick über die englische und postkoloniale Literaturgeschichte und Kulturentwicklung verschaffen, um Einblick in die Entwicklungen und Charakteristika literarischer Gattungen sowie kultureller Phänomene zu bekommen. Darüberhinaus sollen den Studierenden durch das Studium der englischen und postkolonialen Literatur- und Kulturwissenschaftwissenschaft Einsichten in fremde Kulturkreise mitsamt ihren geistigen, sozialen und politischen Zusammenhängen gewährt werden. Die Auseinandersetzung mit multikulturellen Gesellschaften der Gegenwart und ihren Phänomenen ist unumgänglich für die Schärfung des interkulturellen Verständnisses sowohl im Kontext der Zielsprachenländer als auch im Kontext der eigenen Kultur. Die Studierenden sollen daher auch in die Lage versetzt werden, sich kritisch mit gesellschaftlichen und kulturellen Phänomenen der Gegenwart auseinanderzusetzen. Dies ist nicht zuletzt auch für die Berufsvorbereitung der Absolventinnen und Absolventen in Bereichen wie Medien und Kommunikation, Journalismus, Kulturmanagement, Wirtschaft und Tourismus von großer Bedeutung. Das Fach American Literature and Culture, das eng an das angloamerikanische Fachgebiet der American Studies angelehnt ist, beschäftigt sich mit nordamerikanischer Literatur und Kultur unter besonderer Berücksichtigung von Wechselwirkungen mit der übrigen Welt sowohl in einem zeitgenössischen als auch historischen Kontext. American Studies entstanden in Amerika in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts und beschäftigten sich damals vor allem mit der Analyse von Literatur und Geschichte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Fach über diese Abhängigkeit von traditioneller Philologie und Geschichtsforschung hinaus, als damit begonnen wurde, das Beschäftigungsfeld auf Philosophie, Kunst oder die Analyse sozialer Institutionen und der Medien auszuweiten. American Studies konzentrieren sich heute auf die sozial-anthropologische und semiotische Untersuchung der gesamten Lebensweise der multikulturellen amerikanischen Gesellschaft und beschäftigen sich mit so unterschiedlichen bedeutungskonstituierenden Systemen wie z.B. Film, Musik, Werbung usw. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, sind im Fach American Literature and Culture Literatur und Kultur zwei gleichberechtigte Fachgebiete, die jedoch nie ganz getrennt voneinander zu behandeln sind, da sich die Lehrveranstaltungen aus beiden Gebieten mittlerweile gleichermaßen mit Fragestellungen von sozialer Schicht, Geschlecht, Ethnizität und Identität beschäftigen. Künftige Absolventinnen und Absolventen des Diplomstudiums sollen in der Lage sein, literarische sowie andere kulturwissenschaftlich relevante Texte eigenständig zu analysieren und zu interpretieren. Die vielfältigen und komplexen Wechselbeziehungen zwischen Kultur und Literatur im allgemeinen und kulturellen, historischen und gesellschaftlichen Phänomenen im speziellen sollen dabei im Mittelpunkt stehen und so ein umfassendes Verständnis für die Vielfalt und Komplexität der amerikanischen Gesellschaft ermöglichen. Durch eine exemplarische Auswahl von Themen und Methoden, welche die Grundlagen des Faches aufbereiten, sollen die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass die amerikanische Literatur und Kultur unter Berücksichtigung der eigenen kulturellen Ausgangssituation analysiert und evaluiert werden können. Die Beherrschung der Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens, Kenntnisse der Textanalyse (Terminologie und Methoden), die Auseinandersetzung mit den wichtigsten literatur- und kulturwissenschaftlichen Theorien, und ein Überblick über die amerikanische Literatur und Kultur von den Anfängen bis zur Gegenwart sollen im Mittelpunkt des Studiums stehen. Die starke Verbindung von Literatur und Kultur setzt voraus, dass sowohl der literarischen Kanon im engeren Sinn als auch andere kulturwissenschaftlich relevante Textarten und Medien (z.B. Gebrauchsliteratur, Bereiche der populären Kultur, Film, Theater, Printmedien, Internet) berücksichtigt werden. Die interdisziplinäre Ausrichtung des Faches soll am Ende des Studiums eine über bloßes Faktenwissen hinausgehende interkulturelle Kompetenz ermöglicht haben und die Absolventinnen und Absolventen befähigen, sich in verschiedenen Berufsfeldern (z.B. Journalismus, Verlagswesen, Kulturmanagement) kritisch mit kulturellen Phänomenen der modernen Gesellschaft auseinanderzusetzen. Das Diplomstudium der Anglistik und Amerikanistik dauert 8 Semester und ist in zwei Studienabschnitte von je 4 Semestern gegliedert. Das Studium umfasst insgesamt 120 Semesterstunden. Davon entfallen 72 Semesterstunden auf die Pflicht-und Wahlpflichtfächer und 48 Semesterstunden auf die freien Wahlfächer. Von den 72 Semesterstunden der Pflicht- und Wahlpflichtfächer entfallen 60 auf die Pflichtfächer und 12 auf die Wahlpflichtfächer. Von den 72 Semesterstunden der Pflicht- und Wahlpflichtfächer sind 40 im 1. Studienabschnitt zu absolvieren, 32 im 2. Studienabschnitt. (siehe auch § 8) § 7 Prüfungsordnung Alle Prüfungen mit Ausnahme von Prüfungen aus den freien Wahlfächern finden in englischer Sprache oder - falls dies in einzelnen Lehrveranstaltungen erforderlich sein sollte - mehrsprachig statt. Prüfungen aus den freien Wahlfächern können auch in englischer Sprache oder mehrsprachig stattfinden. Das Englische ist ebenfalls die Sprache, in der die Diplomarbeit verfasst wird. Aufeinander bezogene Lehrveranstaltungen können nur in der angegebenen Reihenfolge absolviert werden. Einzelne Lehrveranstaltungen können für mehrere Module relevant sein, werden den individuellen Studierenden jedoch nur für jeweils e in Modul anerkannt. Die entsprechenden Zuordnungen werden im Vorlesungsverzeichnis angeführt. 2.1. Lehrveranstaltungstypen behandeln die Haupt- und/oder Spezialbereiche sowie die Methoden und Lehrmeinungen des Faches. Vorlesungen mit Übungscharakter (VÜ) dienen der systematischen Aneignung, Anwendung bzw. Vertiefung wissenschaftlicher Inhalte. sind Lehrveranstaltungen, die der fortgeschrittenen wissenschaftlichen Diskussion dienen. Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird selbständiges wissenschaftliches Arbeiten insbesondere in Form eines Referats und einer schriftlichen Arbeit oder äquivalenter Leistungen verlangt. Projektseminare (PSE) dienen der gemeinsamen Erarbeitung eines ergebnisorientierten Gesamtprojekts. Die Ergebnisorientiertheit ist darin zu sehen, dass die studentischen Einzelbeiträge nicht isoliert, sondern als Teilaspekt des Gesamtergebnisses zu sehen sind. Projektseminare können ihren Schwerpunkt in den Bereichen Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft und Kulturstudien haben oder interdisziplinär ausgerichtet sein. Sprachpraktische Lerninhalte sind integrierender Bestandteil jedes Projektseminars. Projektseminare sollen einen überwiegend praxisorientierten Charakter haben. sind Vorstufen der Seminare. Sie haben Grundkenntnisse des wissenschaftlichen Arbeitens zu vermitteln, in die Fachliteratur einzuführen und exemplarisch Probleme des Faches durch Referate, Diskussionen und/oder Fallerörterungen zu behandeln. dienen der wissenschaftlich fundierten Vermittlung von Fertigkeiten (z.B. im Fremdsprachen-erwerb) und/oder der Anwendung wissenschaftlicher Kenntnisse und Methoden, wobei dem/der LV-Leiter/in eine wesentliche Form der Aufbereitung, Strukturierung und Lenkung zukommt. dienen der Rezeption und diskursiven Vertiefung von Lehrmeinungen, Forschungsansätzen, Theorien oder Forschungsgegenständen. Nach den Zielsetzungen kann etwa unterschieden werden zwischen Diplomanden- und Dissertantenkonversatorien. dienen der gemeinsamen Erprobung praktischer Fertigkeiten (z.B. im Fremdsprachenerwerb), der praktischen Anwendung wissenschaftlicher Kenntnisse und Methoden oder der gemeinsamen Bearbeitung konkreter Fragestellungen, wobei der LV-Leiterin oder dem LV-Leiter in erster Linie eine kontrollierende und anleitende Tätigkeit zukommt. sind Wiederholungskurse, die den Stoff von Prüfungsfächern umfassen. Wünsche der Studierenden über zu behandelnde Teilbereiche sind nach Möglichkeit zu berücksichtigen. dienen der innerhalb der Universität und am Hochschulstandort nicht möglichen authentischen sprachlichen und kulturellen Erfahrung vor Ort, wie im Studienplan vorgesehen. 2.2. Lehrveranstaltungen mit beschränkter Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern Bei Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter - dazu gehören alle oben angeführten Lehrveranstaltungen mit Ausnahme der VO, VÜ und RE - gilt eine grundsätzliche Beschränkung der Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Es gelten dabei folgende Höchstzahlen (laut Beschluss der gesamtösterreichischen Studienkommission für Anglistik und Amerikanistik): 20: für Lehrveranstaltungen des 1. Abschnitts. 15: für Lehrveranstaltungen des 2. Abschnitts. Für Lehrveranstaltungen des Typs VÜ gilt die Höchstzahl 25. Bei Exkursionen können diese Zahlen auch überschritten werden. Für Lehrveranstaltungen mit beschränkter Zahl an Teilnehmerinnen und Teilnehmern besteht Anmeldepflicht. Bei Platzmangel sind Studierende der Studienrichtung Anglistik und Amerikanistik bzw. Studierende des Lehramtsstudiums aus dem Unterrichtsfach Englisch vor anderen Studierenden bevorzugt zu berücksichtigen. Die Aufnahme erfolgt nach der Reihenfolge der Anmeldungen. Studierende, die aus Platzmangel nicht aufgenommen werden können, sind im folgenden Semester auf jeden Fall zu berücksichtigen. 2.3. Lehrveranstaltungsprüfungen 2.3.1. Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter Die Beurteilung von Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter erfolgt aufgrund der Teilnahme und der geforderten (oder freiwillig erbrachten) schriftlichen und/oder mündlichen Leistungen, nicht aufgrund eines einzigen (schriftlichen oder mündlichen) Prüfungsvorgangs, doch kann das Fehlen einer wesentlichen Prüfungsleistung zu einer negativen Beurteilung führen. Bei nicht genügendem Erfolg ist die gesamte Lehrveranstaltung zu wiederholen. Die Abgabefrist für schriftliche Arbeiten ist von der Leiterin oder dem Leiter der Lehrveranstaltung festzulegen. Im Rahmen von Übungen (UE) aus dem Fach Sprachbeherrschung gilt die Teilnahme am Midterm-Test oder entsprechenden anderen Leistungsüberprüfungen zur Semestermitte als Prüfungsantritt. 2.3.2. Vorlesungen 2.3.3. Wiederholung von Prüfungen Die Studierenden sind berechtigt, positiv beurteilte Prüfungen bis sechs Monate nach der Ablegung, jedoch längstens bis zum Abschluss des betreffenden Studienabschnittes einmal zu wiederholen. Die positiv beurteilte Prüfung wird mit dem Antreten zur Wiederholungsprüfung nichtig. Die Studierenden sind berechtigt, negativ beurteilte Prüfungen in Studien, die nicht in Abschnitte gegliedert sind, und im ersten Studienabschnitt der in Abschnitte gegliederten Studien dreimal, in den weiteren Studienabschnitten viermal zu wiederholen. Ab der dritten Wiederholung von Fachprüfungen ist die Prüfung kommissionell abzuhalten. Auf Antrag der oder des Studierenden gilt dies auch für die zweite Wiederholung. Ab der dritten Wiederholung von Lehrveranstaltungsprüfungen ist die Prüfung auf Antrag der oder des Studierenden kommissionell abzuhalten, wenn ein einziger Prüfungsvorgang am Ende der Lehrveranstaltung erfolgt. Die Festlegung von Fristen und die Verpflichtung zur Ablegung von Lehrveranstaltungsprüfungen als Voraussetzung für die Wiederholung von Prüfungen ist unzulässig. 2.3.4. Vorziehen von Prüfungen/Lehrveranstaltungen Aus den Fächern des 2. Studienabschnitts können bereits im 1. Studienabschnitt Lehrveranstaltungen absolviert werden, wenn alle Lehrveranstaltungen des 1. Studienab-schnitts im entsprechenden Fach positiv absolviert sind. Dies gilt allerdings nicht für Seminare. 2.3.5. ECTS (European Credit Transfer System) Den 8 Semestern des Diplomstudiums der Anglistik und Amerikanistik entsprechen 240 Credits nach dem European Credit Transfer System. Für das Abfassen der Diplomarbeit werden 30 Punkte vergeben. Die verbleibenden 210 Punkte verteilen sich im Verhältnis 3 : 2 auf die Pflicht- und Wahlpflichtfächer (126) einerseits und die freien Wahlfächer (84) andererseits. Die Verteilung der ECTS-Punkte auf die einzelnen Lehrveranstaltungen ist § 8 des vorliegenden Studienplans zu entnehmen. 3. Sonderformen der Studien- bzw. Lehrveranstaltungsabsolvierung 3.1. Fernstudieneinheiten Auf Antrag individueller Studierender an den/die Vorsitzende/n der Studienkommission können Teile des Studiums durch Fernstudieneinheiten oder andere Formen des flexiblen Lernens ersetzt werden. Zur Erprobung und praxisorientierten Anwendung der im Studium erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten wird den Studierenden die Absolvierung einer facheinschlägigen Praxis empfohlen. Der Eigenart des Studiums der Anglistik und Amerikanistik entsprechend ist der Aufenthalt in einem englischsprachigen Land für einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten unentbehrlich. Den Studierenden wird deshalb empfohlen, im Laufe ihres Studiums einen solchen Aufenthalt einzuplanen. Können Studierende keinen solchen Aufenthalt nachweisen, so haben sie nach Maßgabe der organisatorischen Möglichkeiten der Institute für Anglistik und Amerikastudien an einer Pflichtexkursion in ein englischsprachiges Land teilzunehmen. In diesem Zusammenhang wird besonders auf die entsprechenden Programme der Europäischen Union verwiesen. 5. Diplomprüfungen 5.1. Erste Diplomprüfung durch die erfolgreiche Teilnahme an den vorgeschriebenen Lehrveranstaltungen mit immanentem Prüfungscharakter (siehe oben 2.3.1.) sowie durch Lehrveranstaltungsprüfungen über den Stoff der im Stundenrahmen für das jeweilige Fach vorgeschriebenen oder angebotenen Lehrveranstaltungen, durch Fachprüfungen aufgrund persönlicher Vereinbarung bei einer Prüferin oder einem Prüfer mit entsprechender Lehrbefugnis, wobei der Stoff dieser Fachprüfung(en) nach Inhalt und Umfang mit dem der Lehrveranstaltungen vergleichbar sein muss, welche dadurch ersetzt werden (die entsprechenden Stundenzahlen sind auf dem Prüfungszeugnis anzugeben), durch eine kommissionelle Gesamtprüfung am Ende des Studienabschnitts. Auch eine Kombination der oben angeführten Prüfungstypen ist möglich. Es können auch Prüfungen über einzelne Lehrveranstaltungen durch Fachprüfungen ersetzt werden, und bei einer allfälligen kommissionellen Gesamtprüfung sind bereits abgelegte Lehrveranstaltungs- und Fachprüfungen zu berücksichtigen. In diesem Fall beschränkt sich der Gegenstand der kommissionellen Gesamtprüfung auf den noch nicht durch Lehrveranstaltungs- oder Fachprüfungen nachgewiesenen Teil des Prüfungsstoffes. Für die Wiederholung von Prüfungen siehe oben 2.3.3. bzw. § 58 (1) UniStG (Wiederholung positiv beurteilter Prüfungen) und § 58 (2) - (4) UniStG (Wiederholung negativ beurteilter Prüfungen). 5.2. Zweite Diplomprüfung Die zweite Diplomprüfung ist in zwei Teilen abzulegen. Die Prüfungen des ersten Teils der zweiten Diplomprüfung werden abgelegt Der zweite Teil der zweiten Diplomprüfung umfasst eine Prüfung aus dem Fach, dem der Gegenstand der Diplomarbeit zuzuordnen ist, und eine Prüfung aus einem weiteren Fach, das unter Berücksichtigung des thematischen Zusammenhanges zu wählen ist. Die Bestellung dieser Prüferin bzw. dieses Prüfers obliegt der Studiendekanin oder dem Studiendekan (§ 56 UniStG), doch sind die Wünsche der Kandidatin oder des Kandidaten nach Möglichkeit zu berücksichtigen. Dieser zweite Teil der zweiten Diplomprüfung ist in Form einer einstündigen kommissionellen Gesamtprüfung vor dem gesamten Prüfungssenat abzulegen, wobei den beiden Prüferinnen oder Prüfern bzw. der Prüferin und dem Prüfer annähernd dieselbe Zeit für die Prüfung einzuräumen ist. Voraussetzung für die Zulassung zum zweiten Teil der zweiten Diplomprüfung sind der positive Abschluss des ersten Teils der zweiten Diplomprüfung sowie die positive Beurteilung der Diplomarbeit sowie die Absolvierung der freien Wahlfächer. Die Diplomarbeit dient dem Nachweis der Befähigung, wissenschaftliche Themen selbständig sowie inhaltlich und methodisch vertretbar zu bearbeiten. Das Thema der Diplomarbeit ist einem der im Studienplan festgelegten Prüfungsfächer zu entnehmen, wobei aus dem entsprechenden Fach ein Seminar und ein Konversatorium zu absolvieren sind. Die oder der Studierende ist berechtigt, das Thema vorzuschlagen oder aus einer Anzahl von Vorschlägen der zur Verfügung stehenden Betreuerinnen oder Betreuer auszuwählen. Die Aufgabenstellung der Diplomarbeit ist so zu wählen, dass für eine Studierende oder einen Studierenden die Bearbeitung innerhalb von sechs Monaten möglich und zumutbar ist. Die Diplomarbeit ist in englischer Sprache zu verfassen, wobei auch die Sprachkompetenz ein wichtiges Beurteilungskriterium ist. § 8 Fächer und Prüfungen Die Prüfungsfächer des Diplomstudiums der Anglistik und Amerikanistik sind: Von den 72 Semesterstunden der Pflicht- und Wahlpflichtfächer entfallen 60 auf die Pflichtfächer und 12 auf die Wahlpflichtfächer. 1.1. Pflicht- und Wahlpflichtfächer: Übersicht Academic Research Skills and Techniques Language Skills and Awareness Linguistics and Culture English Literature and Culture American Literature and Culture 2 SSt. 6 SSt. 4 SSt. 4 SSt. 4 SSt. Language Skills and Awareness Language Skills and Awareness Linguisticsand Culture English Literature and Culture American Literature and Culture 4 SSt. 4 SSt. 4 SSt. 4 SSt. 4 SSt. LiteraryStudies Cultural Studies Linguistic Studies Applied Linguistics and Language Studies 4 SSt. 4 SSt. 4 SSt. 4 SSt. English Studies American Studies Film and(New) Media Studies Postcolonial, Ethnic andVariety Studies 1.2. Erster Studienabschnitt Im 1. Studienabschnitt sind 40 Semesterstunden aus dem Pflichfachbereich zu absolvieren. Diese 40 Semesterstunden setzen sich folgendermaßen zusammen: Academic Research Skills and Techniques: 2 SSt. Language Skills and Awareness: 14 SSt. Linguistics and Culture (2 Module) 8 SSt. English Literature and Culture (2 Module) 8 SSt. American Literature and Culture (2 Module) 8 SSt. 40 SSt. 1.2.1. Gliederung der Prüfungsfächer VÜ 2 / VO 2 ECTS: 3,5 Language Skills and Awareness: UE 2: Induction ECTS: 3,5 UE 2: Language Skills I: Listening/Speaking ECTS: 3,5 UE 2: Language Awareness I: Analysis ECTS: 3,5 UE 2: Language Skills II: Reading/Writing ECTS: 3,5 UE 2: Language Awareness II: Interlanguage ECTS: 3,5 UE 2: Language Skills III: Listening/Speaking ECTS: 3,5 PS 2: Language Awareness III: Analysis ECTS: 3,5 Linguistics and Culture: VÜ 2/VO 2: Introduction to Language and Linguistics ECTS: 3,5 VÜ 1/VO 1: English Phonetics and Phonology ECTS: 1,75 VÜ 1/VO 1: Applied Linguistics (Survey) ECTS: 1,75 PS 2: Linguistics and Culture ECTS: 3,5 VO 2/PS 2: Linguistics and Culture ECTS: 3,5 VÜ 1/VO 1: Foundation Literature I ECTS: 1,75 VÜ 1/VO 1: Foundation Culture I ECTS: 1,75 VÜ 1/VO 1: Foundation Literature II ECTS: 1,75 VÜ 1/VO 1: Foundation Culture II ECTS: 1,75 PS 2: English Literature ECTS: 3,5 PS 2/VÜ 2: English Culture ECTS: 3,5 VÜ 2/VO 2: Introduction to American Literature and Culture ECTS: 3,5 VÜ 2/VO 2: American Literature and Culture ECTS: 3,5 PS 2: American Literature ECTS: 3,5 PS 2: American Culture ECTS: 3,5 1.2.2. Studieneingangsphase Die Lehrveranstaltungen Academic Research Skills and Techniques, Induction, Introduction to Language and Linguistics, Foundation Literature I, Foundation Culture I und Introduction to American Literature and Culture gelten als Studieneingangsphase, die innerhalb der ersten zwei Semester absolviert werden soll. Parallel dazu können auch andere Lehrveranstaltungen absolviert werden. 1.3. Zweiter Studienabschnitt Im 2. Studienabschnitt sind 20 Semesterstunden aus dem Pflichtfachbereich und 12 Stunden aus dem Wahlpflichtfachbereich zu absolvieren. Die 20 Semesterstunden aus dem Pflichtfachbereich setzen sich aus folgenden 4-stündigen Modulen zusammen: Language Skills and Awareness (2 Module) 8 Wst. Linguistics and Culture 4 Wst. English Literature and Culture 4 Wst. American Literature and Culture 4 Wst. 20 Wst. 1.3.1. Pflichtfächer UE 2: Language Skills IV: Reading/Writing ECTS: 3,5 UE 2: Language Awareness IV: Interlanguage ECTS: 3,5 UE 2: Professional Language Skills ECTS: 3,5 UE 2: Editing/Proofreading ECTS: 3,5 VO 2: Linguistics and Culture (mit Leseliste) ECTS: 3,5 SE 2/PSE 2: Linguistics and Culture ECTS: 3,5 VO 2: English Literature/Culture (mit Leseliste) ECTS: 3,5 SE 2/PSE 2: English Literature/Culture ECTS: 3,5 VO 2: American Literature/Culture (mit Leseliste) ECTS: 3,5 SE 2/PSE 2: American Literature/Culture ECTS: 3,5 1.3.2. Wahlpflichtfächer Film and (New) Media Studies 1.4. Freie Wahlfächer 1.4.1. Freie Wahlfächer für Studierende der Anglistik und Amerikanistik Als freie Wahlfächer sind prinzipiell alle an österreichischen und ausländischen anerkannten postsekundären Bildungseinrichtungen absolvierbaren Ausbildungsangebote nach den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen anzuerkennen. Besonders empfohlen werden dabei die von den Studienrichtungen der geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck angebotenen Module, Wahlfachstudiengänge, Wahlfächerbündel und "Zweitfachangebote". Es besteht auch die Möglichkeit, die freien Wahlfächer aus dem Angebot der Studienrichtung Anglistik und Amerikanistik oder - in Absprache mit der/dem Vorsitzenden der Studienkommission - individuell zu wählen. Beabsichtigt die oder der Studierende, abweichend von den Empfehlungen der Studienkommission ergänzende oder vertiefende Lehrveranstaltungen aus anderen als den empfohlenen Fächern zu wählen, hat sie oder er dies jeweils vor dem Besuch der Lehrveranstaltung der oder dem Vorsitzenden der Studienkommission zu melden. Die oder der Vorsitzende der Studienkommission ist innerhalb eines Monats ab Einlangung der Meldung berechtigt, die Wahl der jeweiligen Lehrveranstaltung bescheidmäßig zu untersagen, wenn diese in Verbindung mit der Studienrichtung, für welche die oder der Studierende zugelassen ist, weder wissenschaftlich noch im Hinblick auf berufliche Tätigkeiten sinnvoll wäre. 1.4.1.1. Empfehlungen für freie Wahlfächer aus dem Angebot der Anglistik und Amerikanistik Schwerpunktbildungen im Ausmaß von mindestens 12 Semesterstunden im Rahmen dieser Empfehlungen werden in den Diplomprüfungszeugnissen sowie im Bescheid über die Verleihung des akademischen Grades ausgewiesen. Folgende Schwerpunktbildungen werden empfohlen: Studies in Multilingualism and Language Contact 1.4.1.2. Empfehlungen für freie Wahlfächer aus dem Angebot anderer Studienrichtungen Es wird empfohlen, Lehrveranstaltungen bzw. Wahlfachstudiengänge zu absolvieren, die das Studium der Anglistik und Amerikanistik in sinnvoller Weise ergänzen und eine Erweiterung der beruflichen Möglichkeiten bieten. Bei der Auswahl der Lehrveranstaltungen aus den freien Wahlfächern wird die Wahl zusammenhängender Fachgebiete im Ausmaß von mindestens 12 Semesterstunden empfohlen. Die Wahl kleinerer Einheiten wird nicht empfohlen, da diese nicht in den Diplomprüfungszeugnissen sowie im Bescheid über die Verleihung des akademischen Grades ausgewiesen werden. Gemäß § 80 Abs. 2 UniStG sind auf ordentliche Studierende, die ihr Studium vor Inkrafttreten der Studienpläne auf Grund dieses Bundesgesetzes begonnen haben, die bisherigen besonderen Studiengesetze, Studienordnungen und Studienpläne in der am 31. Juli 1997 geltenden Fassung anzuwenden. Ab dem Inkrafttreten des jeweiligen Studienplanes auf Grund dieses Bundesgesetzes sind sie berechtigt, jeden der Studienabschnitte, die zum Zeitpunkt des Inkrafttretens des neuen Studienplans noch nicht abgeschlossen sind, in einem der gesetzlichen Studiendauer zuzüglich eines Semesters entsprechenden Zeit abzuschließen. Wird ein Studienabschnitt nicht fristgerecht abgeschlossen, ist die oder der Studierende für das weitere Studium dem neuen Studienplan unterstellt. Im übrigen sind diese Studierenden berechtigt, sich jederzeit freiwillig dem neuen Studienplan zu unterstellen. Dieser Studienplan tritt mit dem auf die Kundmachung im Mitteilungsblatt der Universität Innsbruck folgenden 1. Oktober in Kraft. Powered by XIMS | Aktualisiert am: 25 Feb 2004 | Webredaktion | Feedback
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Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
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In Montgomery, Alabama wird die Afroamerikanerin Rosa Parks verhaftet, weil sie sich weigert, ihren Sitzplatz im Bus für einen männlichen weißen Fahrgast zu räumen. Der darauffolgende Montgomery Bus Boycott wird zur Geburtsstunde der schwarzen Bürgerrechtsbewegung in den USA. Mit dem Zusammenschluss der Liberalen und der Demokratischen Partei entsteht in Japan die Liberaldemokratische Partei, die seitdem mit zwei Unterbrechungen (1993–1994 und 2009–2012) die Regierung stellt. 1. Januar: Max Petitpierre wird erneut Bundespräsident der Schweiz. 13. Februar: In seinem Rundfunkappell Cobalt 60 – Gefahr oder Segen für die Menschheit?, der gleichzeitig in Deutschland, Dänemark, Österreich und Norwegen gesendet wird, warnt Otto Hahn die Regierungen und Völker der Welt vor der Herstellung und Anwendung von Atomwaffen. Fünf Tage später wiederholt er seinen Aufruf in englischer Sprache über das internationale Netz der britischen BBC in London. 17. Februar: Die Kultusministerkonferenz beschließt im Düsseldorfer Abkommen Vereinheitlichungen im deutschen Schulwesen. Unter anderem erhalten alle höheren Schulen generell die Bezeichnung Gymnasium und Englisch wird zur Pflichtfremdsprache. 23. Februar: Erstes Treffen der SEATO-Länder. Der letzte Satz der „Mainauer Erklärung“ am Otto Hahn-Denkmal in Berlin-Dahlem, Altensteinstr. 48 21. Juni: Afghanistan, 2. Transitabkommen mit der UdSSR. Inhalt: Ausbau der Salang-Straße und des Flusshafens am Amu Darya u. a. 15. Juli: In der „Mainauer Erklärung“ sprechen sich bei der Tagung der Nobelpreisträger in Lindau auf Initiative Otto Hahns 18 Nobelpreisträger gegen den Einsatz von Kernwaffen aus. 18.–23. Juli: Genfer Gipfelkonferenz (auch bekannt als Vierer-Konferenz) in der Deutschlandfrage Mutter eines Kriegsgefangenen bedankt sich bei Konrad Adenauer nach dessen Rückkehr aus Moskau, 14. September 1955. 8. September: Bundeskanzler Adenauer bewirkt in Moskau die Freilassung der letzten (rd. 10.000) deutschen Kriegsgefangenen. 20. September: Die DDR wird von der Sowjetunion zum „souveränen Staat“ erklärt. 7. Oktober: Die ersten 600 Spätheimkehrer der „letzten 10.000“ Kriegsgefangenen aus der Sowjetunion treffen in Friedland ein. 9. Oktober: Bürgerschaftswahl in Bremen 23. Oktober: Saarabstimmung: Die saarländische Bevölkerung lehnt das Saarstatut ab. 25. Oktober: Der letzte Besatzungssoldat verlässt Österreich. 12. November: die ersten 101 Freiwilligen der neuen Bundeswehr werden in Bonn von Theodor Blank (Behördenleiter des Amtes Blank; 1955–1956 Verteidigungsminister) vereidigt. 1. Dezember: Rosa Parks wird in Montgomery, Alabama USA verhaftet, weil sich die Afroamerikanerin weigerte, ihren Sitzplatz im Bus für einen männlichen weißen Fahrgast zu räumen. 20. Dezember: Cardiff wird durch den britischen Minister für Wales zur Hauptstadt von Wales erklärt.[2] 1. April: Der erste Flug der Lufthansa nach dem Krieg von Hamburg nach München 2. Februar: Bei der Siedlung Tjuratam beginnt die Sowjetunion mit dem Bau eines Testgeländes für Interkontinentalraketen, das sich zum Kosmodrom Baikonur entwickelt. 24. November: Das zweimotorige Verkehrsflugzeug Fokker F-27 absolviert seinen Erstflug. Glenn T. Seaborg und Mitarbeiter erzeugen Atome des chemischen Elements Mendelevium. 29. Januar: In Paris wird der Film Les Diaboliques des Regisseurs Henri-Georges Clouzot uraufgeführt. 26. Juli: Im US-amerikanischen Des Monies wird der Film Die Nacht des Jägers des Regisseurs Charles Laughton uraufgeführt. Ende Oktober: „…denn sie wissen nicht, was sie tun“ (Rebel Without a Cause) mit James Dean Der kanadische Pianist Glenn Gould spielt eine von der Kritik hoch gelobte Aufnahme der Goldberg-Variationen ein. Eine zweite Aufnahme entsteht 1981. 24. Januar: Peter Kuhlen gründet mit 14 weiteren Personen die Apostolische Gemeinschaft in Düsseldorf. 22. Januar: Erstes offiziell anerkanntes Maximum Break in der Geschichte des Snooker von Joe Davis in der Leicester Square Hall in London[3] 11. Dezember: In Ludwigsburg wird Hans Günter Winkler als deutscher Sportler des Jahres 1955 ausgezeichnet. 01. Januar: Ekrem Al, türkischer Fußballtrainer 01. Januar: Alexandru Athanasiu, rumänischer Politiker und Jurist 02. Januar: Lars Bock, dänischer Handballspieler Wolfgang Tiefensee, 2017 04. Januar: Mark Hollis, britischer Musiker, Komponist, Sänger und Songschreiber 05. Januar: Eriko Watanabe, japanische Schauspielerin, Theaterleiterin und Dramatikerin 06. Januar: Ajayi Agbebaku, nigerianischer Leichtathlet 09. Januar: Bernd Gögel, deutscher Speditionskaufmann und Politiker 11. Januar: Günther Schubert, deutscher Fußballspieler († 2002) 12. Januar: Hans-Joachim Hartnick, deutscher Radsportler und -trainer 15. Januar: Felix Abt, Schweizer Unternehmer 15. Januar: Mike Baldwin, US-amerikanischer Motorradrennfahrer 17. Januar: Pietro Parolin, vatikanischer Diplomat und Kardinalstaatssekretär 18. Januar: Frankie Knuckles, US-amerikanischer DJ und Musiker († 2014) 22. Januar: Danas Arlauskas, litauischer Manager 22. Januar: Christoph Asendorf, deutscher Kunstwissenschaftler 25. Januar: Rick Adduono, kanadischer Eishockeytrainer und -spieler 26. Januar: Björn Andrésen, schwedischer Schauspieler 27. Januar: Pheeroan akLaff, US-amerikanischer Jazzschlagzeuger 01. Februar: Dieter Anhuf, deutscher Geograph 02. Februar: Dermot Ahern, irischer Politiker 05. Februar: Luigi Archetti, italienischer Künstler und Musiker 05. Februar: Mangetsu Hanamura, japanischer Schriftsteller 06. Februar: Sabahat Akkiraz, türkische Sängerin und Politikerin 07. Februar: Miguel Ferrer, US-amerikanischer Schauspieler († 2017) 07. Februar: Margit Rupp, deutsche Juristin im Kirchendienst († 2017) John Grisham, 2008 10. Februar: Christopher Adams, englischer Wrestler und Judoka († 2001) 12. Februar: Bill Laswell, US-amerikanischer Bassist, Komponist, Arrangeur, Produzent 17. Februar: Tom Dodd-Noble, britischer Autorennfahrer 17. Februar: Mo Yan, chinesischer Schriftsteller und Nobelpreisträger 20. Februar: Tim Lee-Davey, britischer Rennfahrer und Rennstallbesitzer 21. Februar: Rolf Schlierer, deutscher Arzt, Jurist und Politiker 21. Februar: Charlotte Almut Margarethe Schubert, deutsche Althistorikerin und Medizinhistorikerin 23. Februar: Guadalupe Pineda, mexikanische Sängerin Alain Prost, 2009 25. Februar: Larry Rachleff, US-amerikanischer Dirigent und Musikpädagoge 27. Februar: Aloun Assamba, jamaikanische Politikerin 27. Februar: Peter Martell, österreichische Sänger und Komponist 28. Februar: Urs Odermatt, Schweizer Regisseur und Autor 02. März: Shōkō Asahara, japanischer Sektengründer 06. März: Horst Appel, deutscher Gewichtheber 06. März: Jesús Pareja, spanischer Autorennfahrer 06. März: Alberta Watson, kanadische Schauspielerin († 2015) 07. März: al-Walid ibn Talal, saudi-arabischer Unternehmer 08. März: Donald Allan Ashby, kanadischer Eishockeyspieler († 1981) 08. März: Mike Nelms, US-amerikanischer American-Football-Spieler 08. März: Beat Weber, Schweizer evangelisch-reformierter Pfarrer, Alttestamentler und Autor 10. März: Claus Fey, deutscher Handballspieler Marianne Rosenberg, 2009 Nina Hagen, 2010 12. März: Jan Ahlers, deutscher Politiker 14. März: Margaret Jobson, jamaikanische Diplomatin 15. März: Roberto Maroni, italienischer Politiker 15. März: Yanji I, japanische Schriftstellerin († 1992) 15. März: Reiner Witte, deutscher Jurist und Handballtorwart 16. März: Rimantas Astrauskas, litauischer Politiker Bruce Willis, 2010 22. März: Andreas Rudolph, deutscher Unternehmer, Handballfunktionär und Handballspieler 23. März: Moses Malone, US-amerikanischer Basketballspieler († 2015) 24. März: Candy Reynolds, US-amerikanische Tennisspielerin 24. März: Celâl Şengör, türkischer Geologe 25. März: Cristóbal Ascencio García, mexikanischer Geistlicher und Bischof 26. März: Dean Dillon, US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter 26. März: Verena Butalikakis, deutsche Politikerin († 2018) 27. März: Bogdan Mizerski, polnischer Komponist, Kontrabassist und Autor 27. März: Mariano Rajoy, spanischer Politiker 27. März: Rüdiger Geserick, deutscher Manager 01. April: Roberto Pruzzo, italienischer Fußballspieler und -trainer 01. April: Pascal Witmeur, belgischer Autorennfahrer 06. April: Roland Agustoni, Schweizer Politiker 06. April: László Kiss-Rigó, ungarischer Bischof des Bistums Szeged-Csanád 06. April: Ralf Knütter, deutscher Leichtathlet 06. April: Michael Rooker, US-amerikanischer Schauspieler 08. April: Yadegar Asisi Namini, österreichischer Künstler, Architekt und Hochschullehrer 11. April: Michel Neugarten, belgischer Autorennfahrer 11. April: Piers Sellers, US-amerikanischer Astronaut britischer Herkunft († 2016) 12. April: Otari Ionowitsch Arschba, russischer Politiker 12. April: Jean-Louis Aubert, französischer Sänger und Komponist 12. April: Eraldo Pecci, italienischer Fußballspieler 13. April: Ole von Beust, deutscher Politiker 14. April: Ana Ambrazienė, litauische Hürdenläuferin 16. April: Jesús Emmanuel Acha Martínez, mexikanischer Popsänger und Komponist Henri, Großherzog von Luxemburg, 2009 16. April: Ludger Tewes, deutscher Romanist und Historiker 20. April: Amnon Wolman, israelischer Komponist 21. April: Teimuras Apchasawa, georgischer Ringer 26. April: Toni Iwobi, italienischer Politiker 27. April: Léa Linster, Köchin aus dem Großherzogtum Luxemburg Kate Mulgrew, 2009 29. April: Kate Mulgrew, US-amerikanische Schauspielerin 01. Mai: Barbara Frey, deutsche Schauspielerin 03. Mai: August Auinger, österreichischer Motorradrennfahrer 08. Mai: Meles Zenawi, Premierminister von Äthiopien († 2012) 09. Mai: Michael Antenbrink, deutscher Politiker 11. Mai: Rainer Niemeyer, deutscher Handballspieler († 2016) 12. Mai: Natalja Achrimenko, russische Kugelstoßerin 12. Mai: Piotr Bikont, polnischer Regisseur, Schauspieler, Journalist und Theaterleiter 13. Mai: Peter Heinrich Brix, deutscher Schauspieler 13. Mai: Parviz Meshkatian, iranischer Santurspieler und Komponist († 2009) 14. Mai: Arturo Aiello, italienischer Bischof von Teano-Calvi 14. Mai: Leon White, US-amerikanischer Wrestler Claudia Roth, 2010 18. Mai: Carmen Hock-Heyl, deutsche Unternehmerin James Gosling, 2005 19. Mai: James Gosling, US-amerikanischer Informatiker 20. Mai: Diego Abatantuono, italienischer Schauspieler und Drehbuchautor 22. Mai: Jerry Dammers, britischer Keyboarder 23. Mai: Nat Adderley junior, US-amerikanischer Arrangeur, Komponist und Pianist 24. Mai: Rosanne Cash, US-amerikanische Sängerin, älteste Tochter von Johnny Cash 27. Mai: Adolfo Armando Uriona, argentinischer Bischof 29. Mai: Mike Porcaro, US-amerikanischer Bassist der Rockband Toto († 2015) 30. Mai: Topper Headon, britischer Schlagzeuger 30. Mai: Colm Tóibín, irischer Schriftsteller 01. Juni: Chiyonofuji Mitsugu, japanischer Sumo-Ringer und 58. Yokozuna († 2016) 02. Juni: Nickie J. Antonio, US-amerikanische Politikerin 06. Juni: Renate Ahrens, deutsche Autorin 07. Juni: Harry Assenmacher, deutscher Unternehmer, Journalist und Umweltschützer 08. Juni: Bernd Schubert, deutscher Politiker Annette Schavan, 2013 09. Juni: David Lee Armstrong, US-amerikanischer Boxer 10. Juni: Kazimierz Pyzik, polnischer Komponist, Kontrabassist und Gambist 11. Juni: Marie Gruber, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin († 2018) 15. Juni: Brent Anderson, US-amerikanischer Comiczeichner 16. Juni: Patrizio Sala, italienischer Fußballspieler und -trainer 18. Juni: Sandra Elaine Allen, größte Frau der Welt († 2008) 21. Juni: Michel Platini, französischer Fußballspieler und -funktionär 22. Juni: Mark Galvin, irischer Autorennfahrer 27. Juni: Isabelle Yasmine Adjani, französische Schauspielerin 28. Juni: Markus Aebi, Schweizer Biologe 28. Juni: Elmira Korjunowna Antonyan, armenische Tischtennisspielerin 28. Juni: Clemens Appel, deutscher Fachjurist, Politiker und Unternehmensberater 01. Juli: Werner Acker, deutscher Musiker 01. Juli: Christian Estrosi, französischer Motorradrennfahrer und Politiker 01. Juli: Li Keqiang, chinesischer Politiker 03. Juli: Mladen Ančić, bosnisch-herzegowinischer Historiker 03. Juli: Albin Berger, deutscher Schlagersänger 03. Juli: Antoine Beuger, niederländischer Broker, Komponist, Kulturmanager und Musikverleger 03. Juli: Sylvain Boulay, französischer Autorennfahrer 03. Juli: Walter Veltroni, italienischer Politiker 05. Juli: Kitamura Sō, japanischer Dramatiker und Essayist 12. Juli: Gabriele Askamp, deutsche Schwimmerin 16. Juli: Sohar Argov, israelischer Sänger († 1987) 19. Juli: Aleksander Korecki, polnischer Jazz- und Rocksaxophonist, Bassklarinettist, Multiinstrumentalist, Komponist und Textdichter 20. Juli: Gerhard Zeiler, österreichischer Manager 23. Juli: Faustino Armendáriz Jiménez, mexikanischer Bischof 24. Juli: Andy Töfferl, österreichischer Musiker († 2012) 25. Juli: Iman Abdulmajid, somalisches Fotomodell und Schauspielerin 28. Juli: Vasile Andrei, rumänischer Ringer und Olympiasieger 29. Juli: Martin Adjou Moumouni, beninischer Bischof 29. Juli: Félix Carrasco, mexikanischer Dirigent 30. Juli: Mieczysław Litwiński, polnischer Komponist, Multiinstrumentalist, Sänger und Musikpädagoge 01. August: Dominique Andrey, schweizerischer Berufsoffizier 06. August: Wolf Pehlke, deutscher Künstler und Autor 06. August: Charles Zwolsman senior, niederländischer Drogenhändler und Autorennfahrer († 2011) 08. August: Herbert Prohaska, österreichischer Fußballspieler 11. August: Ferdinand Hirscher, österreichischer Alpinskitrainer 11. August: Sergei Pantelejewitsch Mawrodi, russischer Unternehmer und Wirtschaftskrimineller († 2018) Heintje, 1970 12. August: Paul Greengrass, britischer Filmregisseur 13. August: Heinz Faßmann, österreichischer Wissenschaftler und Politiker 13. August: Mulgrew Miller, US-amerikanischer Jazzpianist († 2013) 14. August: Jean Stilwell, kanadische Sängerin (Mezzosopran) 15. August: Roger Willemsen, deutscher Publizist, Autor, Essayist und Moderator († 2016) 17. August: Grażyna Auguścik, polnische Jazzmusikerin 18. August: Steve Eckels, US-amerikanischer Gitarrist und Musikpädagoge 19. August: Ulrich Eggers, deutscher Theologe, Publizist und Verlagsleiter 22. August: Tony Burgess, kanadischer Autorennfahrer 22. August: Jano, französischer Comiczeichner 23. August: Helmut Wilk, deutscher Handballtrainer und Handballspieler 25. August: Gerd Müller, deutscher Politiker 30. August: Butch Johnson, US-amerikanischer Bogenschütze 30. August: Helge Schneider, deutscher Buchautor, Regisseur, Kabarettist, Musiker 000August: Jia Daqun, chinesischer Komponist Claus Kleber, 2008 05. September: Juozas Augutis, litauischer Mathematiker und Professor 06. September: Endo Anaconda, Schweizer Singer-Songwriter und Schriftsteller 10. September: Heinz Landwehr, Chefredakteur Finanztest 11. September: Kurt Ansperger, österreichischer Kickboxer 14. September: Geraldine Brooks, australische Journalistin und Schriftstellerin 16. September: Yolandita Monje, puerto-ricanische Sängerin und Schauspielerin 20. September: Dan Magnusson, schwedischer Schlagzeuger 21. September: Eva-Maria Auch, deutsche Professorin und Autorin 23. September: Ye Xiaogang, chinesischer Komponist zeitgenössischer Musik 30. September: George Augustin, indischer Theologe und Priester 02. Oktober: Philip Oakey, englischer Sänger 03. Oktober: Francesco Guidolin, italienischer Fußballspieler und -trainer 07. Oktober: Claudio Gugerotti, italienischer Bischof und Vatikandiplomat 09. Oktober: Grazia Di Michele, italienische Cantautrice 10. Oktober: Andreas Rothkopf, deutscher Organist, Pianist und Musikpädagoge 11. Oktober: Duncan Atwood, US-amerikanischer Speerwerfer 11. Oktober: Ionel Augustin, rumänischer Fußballspieler und -trainer 11. Oktober: Hans-Peter Briegel, deutscher Fußballspieler, -funktionär und -trainer 12. Oktober: Samuel Schatzmann, Schweizer Dressurreiter († 2016) 14. Oktober: Jean-Paul Libert, belgischer Autorennfahrer 17. Oktober: Gert Schaefer, deutscher Schauspieler († 2014) 20. Oktober: Qairat Äbussejitow, kasachischer Diplomat 20. Oktober: David Profumo, britischer Journalist und Autor 20. Oktober: Kurt Aebli, Schweizer Schriftsteller 23. Oktober: Setsuko Shinoda, japanische Schriftstellerin 24. Oktober: Jay Anderson, US-amerikanischer Kontrabassist 27. Oktober: Tetsu Saitō, japanischer Jazzbassist und Improvisationsmusiker 29. Oktober: Paul Smith, britischer Autorennfahrer 31. Oktober: Naji Hakim, französischer Komponist und Organist 000Oktober: Song Xiuyan, chinesische Politikerin 01. November: Joe Arroyo, kolumbianischer Sänger und Komponist († 2011) 01. November: Anne Frances Audain, neuseeländische Mittel- und Langstreckenläuferin 02. November: Peter Atkins, britischer Drehbuchautor 02. November: Linda Joy, britische Schauspielerin und Synchronsprecherin 02. November: Roberto Pries, deutscher Handballspieler († 2012) 03. November: Amy Antin, US-amerikanische Sängerin 03. November: Vivian Dettbarn-Slaughter, US-amerikanische Komponistin, Musikpädagogin, Pianistin und Sängerin 08. November: Dietmar Hoffmann, deutscher Fußballspieler 10. November: Tadeusz Arkit, polnischer Politiker 11. November: Buck Adams, US-amerikanischer Pornodarsteller und Regisseur († 2008) 11. November: Dave Alvin, US-amerikanischer Country- und Folk-Musiker 16. November: Marie-Hélène Aubert, französische Politikerin 17. November: Karl Augschöll, österreichischer Jazzmusiker 22. November: Evelyn Hübscher, deutsche Handballspielerin 23. November: Horst Dreier, deutscher Jurist und Rechtsphilosoph 23. November: Česlovas Jokūbauskas (1955–2013), litauischer Richter 24. November: Lena Adelsohn Liljeroth, schwedische Politikerin 28. November: Michel Amathieu, französischer Kameramann 28. November: Adem Jashari, albanischer Paramilitär († 1998) 29. November: Amy Sue Rosen, US-amerikanische Tänzerin und Choreographin († 2003) Billy Idol, 1990 01. Dezember: Veikko Onni Juhani Aaltonen, finnischer Regisseur, Redakteur, Tontechniker, Produktionsleiter, Film- und Fernsehautor und -Schauspieler 01. Dezember: Graham Duxbury, südafrikanischer Autorennfahrer 02. Dezember: Ignatios Antoniadis, griechischer Physiker 02. Dezember: Angelika Koller, deutsche Schriftstellerin und Volkshochschuldozentin 03. Dezember: Melody Anderson, kanadische Schauspielerin 03. Dezember: Piero Nappi, italienischer Autorennfahrer 04. Dezember: Andre Arnold, österreichischer Skirennläufer 04. Dezember: Cassandra Wilson, US-amerikanische Jazzsängerin 05. Dezember: Andreas Hofmann, Schweizer Motorradrennfahrer 05. Dezember: Władysław Kłosiewicz, polnischer Cembalist, Dirigent und Musikpädagoge 06. Dezember: Bright Sheng, US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Pianist chinesischer Herkunft 06. Dezember: Tadeusz Sudnik, polnischer Improvisations- und Jazzmusiker und Komponist 07. Dezember: Klaus Elwardt, deutscher Handballspieler Martin Semmelrogge, 2011 08. Dezember: Deborra-Lee Furness, australische Schauspielerin 12. Dezember: Gianna Angelopoulos-Daskalaki, griechische Politikerin und Geschäftsfrau 12. Dezember: David Atkins, australischer Regisseur, Produzent und Choreograf 13. Dezember: Mark Dean Andrus, US-amerikanischer Drehbuchautor 18. Dezember: André Geerts, belgischer Comiczeichner und Cartoonist († 2010) 19. Dezember: Manfred Koch, deutscher Literaturwissenschaftler und Autor 20. Dezember: Hideki Noda, japanischer Dramatiker und Schauspieler 22. Dezember: Thomas Südhof, deutsch-US-amerikanischer Biochemiker, Nobelpreisträger 27. Dezember: Reiner Alhaus, deutscher Fußballspieler und -trainer 28. Dezember: Aleksandras Algirdas Abišala, litauischer Unternehmer, Politiker und Unternehmensberater 30. Dezember: Gabriel Aghion, französischer Regisseur und Drehbuchautor 30. Dezember: Kim Hae-sook, südkoreanische Schauspielerin 31. Dezember: Gerhard Acktun, deutscher Schauspieler 000Dezember: Mustafa Ahmad Muhammad Uthman Abu l-Yazid, ägyptischer Terrorist († 2010) Dorit Abusch, israelische Autorin, Professorin und Sprachwissenschaftlerin William M. Adams, britischer Geograph Stephen J. Adler, US-amerikanischer Journalist Mohammad-Mehdi Akhoundzadeh Basti, iranischer Diplomat Hildegund Amanshauser, österreichische Kuratorin und Kunstwissenschaftlerin Jens Andersen, dänischer Journalist, Literaturkritiker und Schriftsteller Joe Andoe, US-amerikanischer Künstler Laura Angiulli, italienische Theater- und Filmregisseurin Ulf Annel, deutscher Journalist, Autor und Kabarettist Gisela Anton, deutsche Physikerin Hiroshi Aoshima, japanischer Komponist und Dirigent Michael Dan Archer, britischer Bildhauer Anastassija Iwanowna Archipowa, russische Malerin, Designerin und Illustratorin Eşref Armağan, türkischer Maler Bonnie Arnold, US-amerikanische Filmproduzentin Vatche Arslanian, kanadischer Rot-Kreuz-Mitarbeiter († 2003) Catherine Ann Asaro, US-amerikanische Science-Fiction- und Fantasy-Autorin Thomas Assheuer, deutscher Journalist Stéphane Audoin-Rouzeau, französischer Historiker Douglas Bostock, englischer Dirigent und Musikpädagoge Elisenda Fábregas, spanische Pianistin und Komponistin Terry Glavin, kanadischer Schriftsteller und Journalist Detlef Hübner, deutscher Unternehmer und Autorennfahrer Norbert Jacobs, deutscher Jurist und Politikwissenschaftler Dan Krunnfusz, US-amerikanischer Komponist und Chorleiter Sergio Moldavsky, argentinischer klassischer Gitarrist und Musikpädagoge Bruce Molsky, US-amerikanischer Fiddle- und Banjospieler Hedwig Munck, deutsche Kinderbuchautorin Daniel Oren, israelischer Dirigent Kiko Pedrozo, paraguayischer Harfenist Ada Raev (geb. Ada Fischer), deutsche Kunsthistorikerin Miloslav Richter, Klarinettist, Komponist, Musikwissenschaftler und -pädagoge Joyce Rouse, US-amerikanischer Singer-Songwriter Anna-Leena Sirén, finnische Neurochirurgin Dirk Werner, deutscher Mathematiker Peter Wiley, US-amerikanischer Cellist, Kammermusiker und Musikpädagoge 08. Januar: Erich Freiherr Wolff von Gudenberg, deutscher Musiker und Komponist (* 1883) 11. Januar: John Marshall Slaton, US-amerikanischer Politiker (* 1866) 14. Januar: Luis Zuegg, Südtiroler Seilbahnpionier (* 1876) 17. Januar: Anne Catherine Ingeborg Andresen-Bödewadt, deutsche Lehrerin und Regionalschriftstellerin (* 1878) 19. Januar: Gus Arnheim, US-amerikanischer Pianist, Komponist, Arrangeur und Bandleader (* 1897) 29. Januar: Hans Hedtoft, dänischer Ministerpräsident (* 1903) 31. Januar: Henry Ernest Atkins, englischer Schachspieler (* 1872) 31. Januar: Ray Herbert Talbot, US-amerikanischer Politiker (* 1896) 06. Februar: Constantin Argetoianu, rumänischer Diplomat und Politiker (* 1871) 06. Februar: Paul Aron, deutsch Pianist, Komponist, Regisseur, Dirigent, Veranstalter, Pädagoge und Übersetzer (* 1886) 17. Februar: Sakaguchi Ango, japanischer Erzähler und Essayist (* 1906) 23. Februar: Charles Laban Abernethy, US-amerikanischer Politiker (* 1872) 25. Februar: August Mittelsten Scheid, deutscher Unternehmer (* 1871) 28. Februar: August Adriaan Pulle, niederländischer Botaniker (* 1878) 11. März: Olaf Hytten, schottischer Schauspieler (* 1888) 11. März: Boško Milenković, jugoslawischer Automobilrennfahrer (* 1909) 21. März: Gustav Wilhelm Auler, deutscher Wirtschaftswissenschaftler (* 1883) 09. April: Alexei Iwanowitsch Abrikossow, sowjetischer Pathologe (* 1875) 11. April: Mario Alborghetti, italienischer Automobilrennfahrer (* 1928) 11. April: Arthur E. Nelson, US-amerikanischer Politiker (* 1892) 12. April: W. H. Anderson, kanadischer Sänger, Chorleiter und Gesangspädagoge (* 1882) 18. April: Albert Einstein, deutsch-amerikanischer Physiker (* 1879) 21. April: Herbert J. Sadler, kanadischer Organist, Komponist und Musikpädagoge (* 1894) 01. Mai: Hans von der Au, deutscher Theologe und Volkskundler (* 1892) 15. Mai: Oskar Adler, österreichischer Arzt, Musiker und Astrologe (* 1875) 16. Mai: James Rufus Agee, US-amerikanischer Dichter, Journalist, Sozialaktivist, Drehbuchautor und Filmkritiker (* 1909) 19. Mai: Concha Espina, spanische Schriftstellerin (* 1869) 20. Mai: Leopold Arzt, österreichischer Mediziner (* 1883) 20. Mai: Louvigny de Montigny, kanadischer Journalist, Schriftsteller und Kritiker (* 1876) 29. Mai: Gustav Adolf Baumm, deutscher Grafiker, Motorradkonstrukteur und -rennfahrer (* 1920) 03. Juni: Marcel Wittrisch, deutscher Tenor (* 1903) 04. Juni: Georg Scheller, deutscher Wirtschaftswissenschaftler (* 1895) 8. Juni: Toyoshima Yoshio, japanischer Schriftsteller (* 1890) 10. Juni: Margaret Ives Abbott, US-amerikanische Golfspielerin (* 1876) 20. Juni: Janina Korolewicz-Waydowa, polnische Opernsängerin und Musikpädagogin (* 1876) 01. Juli: Abdülhak Adnan Adıvar, türkischer Politiker, Schriftsteller, Historiker und Mediziner (* 1882) 02. Juli: Rudolf Appelt, tschechoslowakischer Politiker (* 1900) 16. Juli: Henry de Beauvoir de Lisle, britischer General im Ersten Weltkrieg (* 1864) 20. Juli: Joaquín Pardavé, mexikanischer Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Komponist (* 1900) 21. Juli: Georg Oskar Schubert, deutscher Fernsehtechniker (* 1900) 26. Juli: Karl-Albrecht Tiemann, deutscher Philologe und Opfer der DDR-Justiz (* 1902) 10. August: Hans Andersag, deutscher Chemiker (* 1902) 13. August: Florence Easton, englische Sopranistin (* 1882) 22. August: Georg Thumshirn, deutscher Motorradrennfahrer (* 1893) 09. September: Carl Friedberg, deutscher Pianist und Musikpädagoge (* 1872) 16. September: Leopold Charles Maurice Stennett Amery, britischer Politiker (* 1873) 20. September: Ermanno Amicucci, italienischer Journalist (* 1890) 29. September: Johann Jakob Ammann, österreichischer Politiker (* 1881) 30. September: Otto Herrmann Anselmino, deutscher Pharmazeut und außerordentlicher Professor für pharmazeutische Chemie (* 1873) 15. Oktober: Serafín María Armora y González, mexikanischer Bischof (* 1876) 31. Oktober: Gyula Feldmann, ungarischer Fußballspieler und -trainer (* 1890) 06. November: Cornelis Gerrit Nicolaas de Vooys, niederländischer Niederlandist (* 1873) 09. November: Henri Delaunay, französischer Fußballer und Generalsekretär der UEFA (* 1883) 20. November: Tomasz Stefan Arciszewski, polnischer Politiker (* 1877) 03. Dezember: Maurice Archambaud, französischer Radrennfahrer (* 1906) 04. Dezember: Richard Aßmann, deutscher Schauspieler (* 1877) 05. Dezember: Frederik Samuel Knipscheer, niederländischer Theologe und Historiker (* 1871) 16. Dezember: Heinrich Laakmann, deutsch-baltischer Historiker (* 1892) 24. Dezember: Hugo Chaim Adler, belgischer Komponist, Kantor und Chorleiter (* 1894) 27. Dezember: Kurt Agricola, deutscher Offizier (* 1887) Ernst Adam, deutscher Priester und Geistlicher Rat (* 1884) George Ganetakos, kanadischer Kinobetreiber (* um 1877) ↑ Das atomare Glück; Wochenzeitung Die Zeit Ausgabe 38/2006, S. 84. ↑ BBC News: Capital claims – A city's struggle 22. April 2003. ↑ The 147 Club (Memento vom 19. Januar 2009 im Internet Archive) Abgerufen am 22. April 2012. Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung (1955) im Bundesarchiv 1955 እ.ኤ.አ. 1955 йыл মারি ১৯৫৫ 1955 nièng 1955 шо 1955-ngièn 1955 (almanak gregoryen) 1955moi ೧೯೫೫ 1955 джыл Joohr 1955 1955 во 1955 йис ۱۹۵۵ (زایشتی) 1955 он 1955 и 1955-æм аз 1955ع Соли 1955 1955 ел 1955 ар 1955 җил 1955 nî
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q-de-2205
Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
Transportsysteme - Planung, Vernetzung und Steuerung - Kosten & Info's des Fernstudiums Fernstudieren.de Institute Euro-FH – Europäische Fernhochschule Hamburg Transportsysteme - Planung, Vernetzung und Steuerung Transportsysteme – Planung, Vernetzung und SteuerungFernstudium am Institut: Euro-FH - Europäische Fernhochschule Hamburg In diesem Studiengang der Fernhochschule Hamburg, lernen Sie alles über Transportsysteme und erlangen professionelles Fachwissen in den Bereichen Planung, Vernetzung und Steuerung. Sie erfahren, wie Sie die geeigneten Verkehrsträger und -wege wählen und miteinander vernetzen. Die Konfiguration uni-, inter- und multimodale Transportnetze wird für Sie kein Problem mehr darstellen. Anhand fundierter Methodenkenntnisse können Sie bald komplexe Transportsysteme planen und steuern. In diesem Studiengang bekommen Sie Wissen in den Bereichen Straßentransportsysteme, Schienentransportsysteme und Kombinierter Verkehr, Luftfrachtsysteme, Seefracht- und Binnenschifffahrtssysteme, sowie Transportnetzplanung. Dieser Kurs wird von der Zentralstelle für Fernunterricht in Köln staatlich zugelassen. Da es keine Zulassungsvoraussetzungen gibt, können Sie jederzeit mit dem Studium beginnen. In nur 6 Monaten könnten Sie Ihr Hochschulzertifikat der Euro-FH besitzen. Möchten Sie wöchentlich mehr Zeit aufwenden, ist der Abschluss auch vor der angegebenen Regelstudienzeit möglich. Dieser Kurs kann an ein Studium der Euro-FH angerechnet werden. Nutzen Sie die Chanc und testen Sie das Programm ein Monat kostenlos. Seefracht- & Binnenschifffahrtsysteme Transportnetplanung Schienentransportsysteme & Kombinierter Verkehr Alle Details zum Fernkurs: Transportsysteme – Planung, Vernetzung und Steuerung Ziel des Lehrgangs / Fernstudiums Vermittlung von Wissen sowie Fachkenntnissen aller Spezifika der einzelnen Transportmittel, -technologien, Leistungsspezifika, Infrastrukturen & wesentlicher gesetzlicher Rahmenbedingungen Geeignet für... Alle Personen und Interessierte, die entsprechende Kenntnisse aus dem Themenbereich der Planung, Vernetzung & Steuerung von Transportsystemen erlangen möchten Lehrmaterial & Unterlagen 8 Lehrbriefe, 2 Begleitbriefe Kosten & Finanzierung des Studienganges / Fernkurs Transportsysteme – Planung, Vernetzung und Steuerung Institut: IGS-Institut für Verkehrswirtschaft GmbH | Zulassungsnummer: 552705 | Abschluss: Prüfung zur Fortbildung vor der Industrie- & Handelskammer (Industrie- und Handelskammer (IHK)) Sachbearbeitung für Planung und Technik - Fachrichtung Luftfahrttechnik Institut: Wirtschaftsakademie Schleswig Holstein GmbH | Zulassungsnummer: 7190009 | Abschluss: Prüfung wird insitutsintern abgehalten - weitere Informationen beim Anbieter mit Industrie- und Handelskammer (IHK)-Zertifikat Institut: HAF - Hamburger Akademie für Fernstudien GmbH | Zulassungsnummer: 7196409 | Abschluss: Es ist keine (Abschluss)-Prüfung vorgesehen
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Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
Vereinigte Hände, Nahaufnahme (Hände, Hand, Hilfe)​: Stockfoto (Jetzt bearbeiten) 622034090 Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 622034090 Vereinigte Hände, Nahaufnahme (Hände, Hand, Hilfe) Von paulaphoto helfenhilfehandhändenreichenkontaktfreudigsozialsozialesbegriffkonzeptbenutzergruppegruppegruppierenvereinigtvereinigtevereintabspracheeinigkeiteinvernehmenkongruenzvereinbarungverständigungvertragzustimmungübereinstimmungarmerüstungwaffenasphaltbusinessgeschäftgeschäftlichgeschäftsgeschäftsweltunternehmencloseupmacromakroaufnahmecommunitygemeindegemeinschaftgesellschaftbegrifflichkonzeptionellkonzeptuellanschließenansteckenverbindenverbindungcorporateenergiefingerstinkefingerfreundefriendshipbereitdabeispielwildhandschlaghändeschüttelnanhalthaltenhinhaltenbemannenmannmenschspielfigursteinvielenetworkingvernetzungdraußenfreienschlussvorbeiüberpersonabspielenschauspielspielenprotektionschutzbeziehungenaktieaktienkurseanteilpflugeisenpflugscharteilteilenkraftstaerkestärkekräftigstarkstarkeerfolgsonnigsonnigerstützestützensupport bietenunterstützenunterstützungschriftsymbolsonderzeichensymbolzeichenmannschaftteamgemeinschaftsarbeitteamarbeitteamworkzusammenarbeitbeisammenzusammenzusammengehörigkeitzweisamkeitdeckelkreiseloberteilsleevelesstoppanfassenberührenberührungspuranblickanschauenansichtsehensichtfrauheranwachsenderjugendjugendlichejugendlicher
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Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
Internationaler Audiodienst (iad) | 9. Deutscher Orgeltag – Halberstadt feiert die Königin der Instrumente
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q-de-2205
Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
neuester Beitrag: 26.11.19 12:08 von: Kicky Leser gesamt: 430816 13.05.08 06:46 skunk.works : Tencent +12,15% = 64,4h$ ! 14.05.08 12:15 Mme.Eugenie : Gesellschaftsprofil TENCENT (700 ) Company/Securities Name: Tencent Holdings Ltd. Principal Activities: Provision of internet and mobile value-added services and online advertising services. Chairman: Ma Huateng Principal Office: Room 3002 30/F Place Incorporated: Cayman Islands Industry Classification*: Information Technology - Software & Services Registrar: Computershare Hong Kong Investor Services Ltd. Listing Date : 16/6/2004 Issued Shares: 1,793,468,382 (as at 31/3/2008) Par Value: HKD 0.0001 Board Lot: 200 Market Capitalisation: HKD 112,360,794,132 Financial Year End Date: 31/12/2007 Net Asset Value: RMB 5,183,813,000 Net Profit (Loss): RMB 1,566,020,000 Earnings per Share: RMB 0.8798 P/E Ratio: 64.73 Market Capitalization: 112 Earning per Share: 0.9679 Last Updated: 13/5/2008 Remarks : Due to reporting and updating time-lag, users should exercise caution when using the data presented in the Investment Service Centre. * Industry Classification is provided by Hang Seng Indexes Company Limited. Please see the Disclaimer and the Important Notes. Ex-date Details Financial year end B/C date 06/05/2008 Fin Div 16 cts 31/12/2007 08/05/2008 - 14/05/2008 No Int Div 09/05/2007 Fin Div 12 cts 31/12/2006 11/05/2007 - 16/05/2007 No 3rd qt Div No 1st qt Div 15/05/2006 Fin Div 8 cts 31/12/2005 17/05/2006 - 24/05/2006 15.05.08 06:54 skunk.works : Tencent +8% = 69,85h$ Shares of Tencent Holdings (0700.HK: Quote, Profile, Research) climbed 7.9 percent to HK$69.85 after Citigroup raised its target price for the Chinese Internet firm to HK$75 from HK$63, saying Tencent would continue to be its top pick for 2008 after strong first-quarter earnings. steelers : tencent - gefühl ich bin gestern eher zufällig über diesen thread gestolpert, hab mich etwas im netz umgesehen, mal meinem bauch-gefühl vertraut und 1.000 stück gekauft. mal abgesehen von den durchaus guten und soliden zahlen verspricht tencent viel für die zukunft. in china gibts derzeit ca. 160 mio. user - bei 1,3 mrd. einwohnern - ein paar millionen auf oder ab tun nix zu sache. sprich: das potenzial ist also enorm. vor allem dann wenn das chinesische regime die zensur im netz aufhebt. asiaten sind spieler, sind zocker, sind technik-verliebt - tencent bedient sie. und wer sagt uns, dass nicht in ein paar jahren microsoft lust auf tencent bekommt? Boardmail an "steelers" 28.05.08 20:42 steelers : tecent und intel Der chinesische Internet-Spezialist Tencent hat eine Absichtserklärung mit dem US-Halbleitergiganten Intel unterzeichnet. Dabei geht es um eine Zusammenarbeit im Bereich Server und Virtualisierungstechniken. Beide Firmen wollen gemeinsam ein Forschungslabor einrichten, um Energieeffizienz bei Servern zu verbessern. Laut Tencent-Technikchef Xiong Minghua kann Tencent derzeit rund 100 Mio. simultane Nutzer auf seiner Server-Plattform unterbringen und benötigt dadurch nur ein Viertel der Server-Kapazitäten gegenüber vergleichbaren Firmen. http://www.it-times.de/news/nachricht/datum/2008/...eriert-mit-intel/ 30.05.08 09:01 steelers : tencent investiert nun ja, auf den ersten blick erscheint einem das vielleicht etwas eigenartig aber in wahrheit wir jede (sogar die chinesische) regierung alles dafür tun, investitionen in der zerstörten region anzusiedeln. sprich: tencent hat wohl 100% rückendeckung der obrigkeit. das ist auf mittelfristige sicht für china die perfekte basis. das ganze sind übrigens in etwa 51 mio. euro. Recently, Tencent, Inc. and the government of Chengdu officially signed a cooperation agreement with a total investment of 550 million yuan. Ge Honglin, mayor of Chengdu, said: "Tencent is the first enterprise to invest in Sichuan after the disaster. Investment in disaster areas for economic development is the best support for reconstruction." According to the agreement, the 550 million yuan-investment project will be located at Tianfu Software Park Phase 2 in Chengdu's high-tech district; and the total construction area will cover 48,000 square meters, including the Tencent's Chengdu R & D center, information processing center and customer service center. Tencent's Chengdu branch is expected to be the company hub in Southwest China; and obtain 1,500 personnel within the next three years. Chen Yidan, CAO and major co-founder of Tencent, Inc., said that the Wenchuan earthquake has caused very serious losses throughout Sichuan Province; and any enterprise coming into Sichuan with investment would strongly support reconstruction. Tencent establishing R & D and service centers in Chengdu means it has taken practical action to help disaster areas. Tencent, Inc. had already raised 40 million yuan for disaster areas before investment. 06.06.08 09:01 steelers : tencent im hang seng aufgenommen Im Hang Seng kommt es zu einer Umschichtung. Aufgenommen werden die Aktien der Unternehmen Aluminum Corp of China Ltd (Chalco), und das IT ? Unternehmen Tencent Holdings. Aus dem Index scheidet das Unternehmen Pccw und die Cheung Kong Infrastructure (CKI) aus. 10.06.08 09:07 steelers : Tencent kooperiert mit Spring Airlines 18.06.08 10:06 steelers : Tencent übernimmt 50% an India Global Internet Chinas Tencent übernimmt 50% an India Global Internet Hongkong 18.06.08 (www.emfis.com) Das chinesische IT ? Unternehmen Tencent Holdings hat die Genehmigung der Optionsausübung erhalten, um 50 Prozent Minus einer Aktie an der indischen MIH India Global Internet Limited zu übernehmen. MIH India Global Internet hat von Tencent eine gebührenfreie Lizenz zur Nutzung und Verwendung einiger ihrer Anwendung - Software und Inhalte in Indien für sieben Jahre erhalten. Die MIH India Global Internet ist eine Tochter der Naspers Limited. Diese halt 100 Prozent an der MIH China (BVI) Limited, welche wiederum der Hauptaktionär an Tencent ist. Die MIH India Global Internet ist ein Investmentunternehmen, welches vor allem an dem Unternehmen ibibo Web Private Limited investiert ist. Dieses betreibt in Indien drei große IT ? Portale, ibibo.com, OneFamily.com sowie Dwaar.com, und finanziert sich über Provisionen aus dem Online Services. Das Portal ibibo.com rangierte im vergangenen Jahr in Indien auf Platz 24 nach Anzahl der Besucher. Tencent will mit der Übernahme in den kommenden drei Jahren 7,5 Mio. US Dollar in die MIH Global Internet investieren. Die Aktie von Tencent steigt im Augenblick um 3,9 Prozent auf 65,45 HKD. 16.07.08 21:51 steelers : tencent und linux Der chinesische Internet-Spezialist Tencent will demnächst eine Linux-Version seiner Instant-Messenger Software QQ auf den Markt bringen. Noch im Juli soll die neue Software Linux QQ auf den Markt kommen, berichtet die Beijing Business Today. Auch in China wird Linux eine große Zukunft bescheinigt. Jährlich werden etwa zwei Mio. Linux-PCs jährlich produziert. Der QQ Messenger von Tencent ist der meistgenutzte Instant-Messenger in China mit mehr als 780 Mio. registrierten Nutzern. 18.07.08 09:56 steelers : aussichten tencent Die Citigroup geht davon aus, dass die Tencent Holdings das gute Wachstum des laufenden Jahres auch im nächsten Jahr fortsetzen kann. Die Citigroup geht davon aus, dass der Internetservice-Anbieter in den nächsten beiden Quartal starke Ergebnisse vorlegen wird. Die Citigroup bewertet die Aktie mit "kaufen", das Kursziel liegt bei 75 HKD. Die Aktie der Tencent Holdings legt am Donnerstag um 3,4 Prozent auf 61,40 HKD zu. steelers : giga und tencent! und gleich noch eine positive meldung! HONG KONG, July 17 /Xinhua-PRNewswire-FirstCall/ -- GigaMedia Limited (News) announced today that it has secured an exclusive license to offer in China the highly anticipated EA SPORTS(TM) title NBA STREET Online, an exciting new sports game from Electronic Arts Inc. (News), the world's leading developer and publisher of interactive entertainment. In addition, GigaMedia and EA have entered into a strategic marketing partnership with Tencent Holdings Limited (News) ("Tencent"), a leading provider of Internet, mobile and telecommunications value-added services in China. "No one delivers sports action like EA and no one has a larger or more active community than Tencent," stated GigaMedia CEO Arthur Wang. "The partnership of Giga -- the leading online sports game provider -- with EA and Tencent is truly the Dream Team of online games in China." NBA STREET Online is a real-time, multi-player online version of EA's phenomenally popular NBA games series, featuring fast-paced street basketball action with today's biggest NBA superstars, all in true-to-life detail. NBA STREET Online addresses a huge fan base in China, which already represents the largest NBA market outside the United States with an estimated 300 million Chinese playing basketball -- making it the favorite sports game among China's youth, according to the NBA. NBA.com / China has rapidly become one of the most popular sports sites in China and NBA is consistently the most searched sports term on Baidu.com, the top search engine in the nation. "We are honored to partner with EA, the NBA and Tencent to bring the incomparable action, style, and excitement of NBA basketball to China in EA's brilliant new game," stated GigaMedia President Thomas Hui. "For the 300 million basketball players and millions of gamers in China, EA's NBA STREET Online is a monster slam dunk." "We are very pleased to have top game provider GigaMedia and top Internet company Tencent as our partners for NBA STREET Online in China," said Jon Niermann, President of EA Asia. "Basketball is one of the most popular sports in China and with this powerful partnership, we are confident we have a winning formula for NBA STREET Online in the market." GigaMedia's leadership in online sports games and entertainment and Tencent's position as China's largest Internet service provider provide this partnership with unprecedented market understanding and resources to launch NBA STREET Online in China and drive strong growth. The partnership will enjoy the unmatched reach of the Tencent community, with over 318 million active user accounts on its QQ instant messaging platform as of March 31, 2008. "We are pleased to join GigaMedia and EA to promote this exciting, world- class product. We believe this game will provide a wonderful sports gaming experience for our users, complementing the large collection of games we already have on our gaming platform. This is a great example of our effort to explore various partnership models with other successful online game companies in providing the best gaming experience to users on our gaming platform," stated Tencent President Martin Lau. GigaMedia has exclusive rights to offer NBA STREET Online in China for three years. The agreement follows GigaMedia's previously announced partnership with EA to operate NBA STREET Online in Taiwan, Hong Kong, and Macau, and that of GigaMedia's affiliate Infocomm Asia Holdings to operate EA SPORTS(TM) FIFA Online 2 in Asia Pacific. NBA STREET Online was co-developed by EA Canada and Neowiz Games. NBA Street Online is expected to launch in China in the fall of 2008. steelers : tencent kursziel nach oben sagt mal, wieso interessiert sich niemand dafür? STOCK CALL: Credit Suisse raises Tencent's (0700.HK [News / Quote]) target price to HK$80.00 from HK$77.50 on better-than-expected online game forecast; raises 2009 diluted EPS estimate by 5%. Keeps Outperform due to huge community size, successful monetization and diversified business. Says, according to Credit Suisse China Online Game League table, all new Tencent games are performing well in 2Q08. Adds, Tencent is gaining brand advertising market share. Notes advertising agencies said Tencent's advertising sales service was improving, Tencent awarded exclusive Internet partnership of World Expo 2010. steelers : tencent +84% im 2. quartal auch wenns niemanden zu interessieren scheint, die zahlen fürs 2. quartal sind beeindruckend. eine bessere werbung für ein unternehmen kann man wohl nicht machen, auch wenns natürlich keine kaufempfehlung ist. HONG Kong, Aug. 13 /Xinhua-PRNewswire/ -- Tencent Holdings Limited (News) ("Tencent" or the "Company", SEHK: 00700), a leading provider of Internet and mobile&telecommunications value-added services in China, today announced the unaudited consolidated results for the first half year and the second quarter of 2008 ended June 30, 2008. -- Total revenues were RMB3,032.7 million (USD442.1 million(1)), an increase of 84.8% over the first half of year ended June 30, 2007 -- Revenues from Internet value-added services (IVAS) were RMB2,035.8 million (USD296.8 million), an increase of 94.2% YoY -- Revenues from Mobile&telecommunications value-added services (MVAS) were RMB626.6 million (USD91.4 million), an increase of 55.6% YoY -- Revenues from Online advertising were RMB367.4 million (USD53.6 million), an increase of 94.7% YoY -- Gross profit was RMB2,191.2 million (USD319.5 million), an increase of 92.6% YoY -- Operating profit was RMB1,502.6 million (USD219.1 million), an increase of 117.8% YoY -- Net profit for the year was RMB1,194.2 million (USD174.1 million), an increase of 91.2% YoY -- Profit attributable to equity holders of the Company for the period was RMB1,178.4 million (USD171.8 million), an increase of 88.6% YoY (1) Figures stated in USD are based on USD1 to RMB6.8591 -- Total revenues were RMB1,599.8 million (USD233.2 million), an increase of 11.6% over the first quarter of 2008 ("QoQ") or an increase of 84.3% over the second quarter of 2007 ("YoY") -- Revenues from IVAS were RMB1,037.0 million (USD151.2 million), an increase of 3.8% QoQ or an increase of 89.9% YoY -- Revenues from MVAS were RMB338.3 million (USD49.3 million), an increase of 17.4% QoQ or an increase of 64.2% YoY -- Revenues from Online advertising were RMB222.8 million (USD32.5 million), an increase of 54.1% QoQ or an increase of 94.4% YoY -- Gross profit was RMB1,146.7 million (USD167.2 million), an increase of 9.8% QoQ or an increase of 90.5% YoY. Gross margin decreased to 71.7% from 72.9% last quarter -- Operating profit was RMB765.3 million (USD111.6 million), an increase of 3.8% QoQ or an increase of 111.2% YoY. Operating margin decreased to 47.8% from 51.5% last quarter -- Profit for the period was RMB652.2 million (USD95.1 million), an increase of 20.3% QoQ or an increase of 95.0% YoY. Net margin increased to 40.8% from 37.8% last quarter was RMB644.0 million (USD93.9 million), an increase of 20.5% QoQ or an increase of 92.5% YoY -- Key platform statistics: -- Total registered Instant Messaging ("IM") user accounts increased to 822.2 million, representing a 5.0% growth QoQ -- Active IM user accounts increased 7.6% QoQ to 341.9 million -- Peak simultaneous online user accounts for IM services recorded 42.0 million, a growth of 4.2% QoQ -- Peak simultaneous online user accounts of QQ Game portal (for mini casual games only) was 4.0 million, flat QoQ -- IVAS paying subscriptions were 26.1 million, an increase of 16.5% -- MVAS paying subscriptions were 13.4 million, an increase of 6.4% Mr. Ma Huateng, Chairman and CEO of Tencent, said, "During the second quarter of 2008, we achieved solid financial results leveraging our diversified business portfolio. While our community based Internet value-added services experienced negative seasonality, our online gaming, wireless and online advertising businesses all registered solid growth. We expect the third quarter will present strong seasonality for our Internet value-added services, but the growth may be partly offset by negative impact of the Olympics event as users spend more time watching the event." "On the other hand, we currently have more than 500 people working on Olympics related initiatives. We are going to leverage the historical Olympics event to further develop the recognition of our portal QQ.com as the leading online media for users and advertisers," added Mr. Ma. IVAS revenues increased 3.8% QoQ to RMB1,037.0 million and represented 64.8% of the total revenues in the second quarter of 2008 despite the fact that the second quarter is generally a slow season for Internet value-added services as there was a lack of long holidays, and as students were busy in preparing for their examinations. The increase was mainly due to the growth in revenues from online gaming. On the other hand, non-game Internet value-added services such as QQ Membership, and online identity and community products were negatively impacted by the adverse seasonality. Game-related IVAS revenues increased 15.6% QoQ to RMB452.2 million in the second quarter of 2008 due to the growth in revenues from QQ Games, QQ Fantasy and QQ Huaxia. The increase also reflected an increase in revenues from the introduction of new games in the second quarter of 2008, including Dungeon and Fighter ("DNF"), QQ Dancer and Cross Fire. In addition, revenues increased following the introduction in April of a new expansion pack for QQ Fantasy which extended the number of levels from 60 to 80. The increase was slightly offset by a temporary suspension of the Company's online gaming services for a period of three days due to a major earthquake in Sichuan in May 2008. MVAS revenues increased 17.4% QoQ to RMB338.3 million and represented 21.1% of the total revenues in the second quarter of 2008. The increase mainly reflected an increase in revenues from the Company's 2.5G-related services, in particular, from WAP service due to better than expected revenue collectibility, improvements to the user experience and increased promotion efforts, and from its mobile gaming service due to enhanced mobile game content, including the launch of additional higher-quality games. In addition, revenues in the Company's mobile voice VAS increased, primarily as a result of an increase in revenues from its mobile IVR service as it increased promotion efforts. The Company's classification as a "Category A service provider" also contributed to the growth of its business, particularly for SMS, WAP and IVR. Online Advertising revenues increased 54.1% QoQ to RMB222.8 million and represented 13.9% of total revenues in the second quarter of 2008, mainly reflecting the seasonal impact of the second quarter of each year having stronger sales compared to the first quarter of each year. The improved brand recognition from Tencent's customers as an effective advertising platform also contributed to increased revenues. Basic earnings per share were RMB0.359. Diluted earnings per share were RMB0.349. The total number of shares in issue was 1.797 billion. Share-based compensation was RMB32.1 million for the second quarter of 2008 as compared with RMB35.4 million for the previous quarter. Foreign exchange loss, as a result of Renminbi appreciation, was RMB40.9 million as compared with RMB94.5 million for the previous quarter. The Company expects the third quarter will present strong seasonality for Internet value-added services, although partly offset by negative impact of the Olympics event as it diverts users' attention from the consumption of online services. In addition, the Company believes licensed games launched during the second quarter will contribute to incremental revenue in the third quarter, although they will carry lower margins as the Company has to pay licensing fees and revenue share to their developers. During the second quarter, the Chinese government announced the restructuring plan for the telecom industry. While the Company expects its long-term impact will be positive, it believes the restructuring may create regulatory uncertainties in the short to medium term. QQ.com portal has played an important role during the Sichuan earthquake, serving as a hub for user interaction and coordination of the Company's initiatives to support relief work. The Company has reinforced its leading position not only as the largest portal in China by traffic, but also an influential and socially responsible online media. During the Olympics in Beijing, QQ.com portal will again play a central role in the coverage of this historical event with an aim to generate significant traffic growth and enhance its recognition by consumers and advertisers. While there will be additional content and marketing costs incurred, the Company believes they are worthy investments for the long-term. As the Company looks into the second half of the year, it is getting more cautious on the short-term outlook of the Internet advertising market given the economy in China is slowing down and its effect may become more obvious after the Olympics event. Tencent aims to enrich the interactive online experience of Internet users in China by providing a comprehensive range of Internet and wireless value- added services. Through its various online platforms, including Instant Messaging QQ, web portal QQ.com, QQ Game portal, multi-media blog service Qzone and wireless portal, Tencent services the largest online community in China and fulfills the user's needs for communication, information, entertainment and e-Commerce on the Internet. This press release contains forward-looking statements relating to the business outlook, forecast business plans and growth strategies of the Company. These forward-looking statements are based on information currently available to the Group and are stated herein on the basis of the outlook at the time of this announcement. They are based on certain expectations, assumptions and premises, some of which are subjective or beyond our control. These forward- looking statements may prove to be incorrect and may not be realized in future. Underlying the forward-looking statements is a large number of risks and uncertainties. Further information regarding these risks and uncertainties is included in our other public disclosure documents on our corporate website. CONDENSED CONSOLIDATED INCOME STATEMENT In RMB '000 (unless otherwise stated) 2Q2008 1Q2008 2Q2008 2Q2007 Revenues 1,599,778 1,432,911 1,599,778 868,016 Internet VAS 1,037,042 998,733 1,037,042 546,235 Mobile&Telecom VAS 338,311 288,291 338,311 206,036 Advertising 222,790 144,580 222,790 114,599 Others 1,635 1,307 1,635 1,146 Cost of revenues (453,069) (388,465) (453,069) (266,041) Gross profit 1,146,709 1,044,446 1,146,709 601,975 Gross margin 71.7% 72.9% 71.7% 69.4% Other gains, net 25,855 47,448 25,855 23,315 S&M expenses (100,212) (85,934) (100,212) (70,870) G&A expenses (307,059) (268,642) (307,059) (192,017) Operating profit 765,293 737,318 765,293 362,403 Operating margin 47.8% 51.5% 47.8% 41.8% Finance costs (40,918) (94,466) (40,918) (16,690) associates (1,558) -- (1,558) -- tax 722,817 642,852 722,817 345,713 Income tax expense (70,618) (100,840) (70,618) (11,227) Profit for the period 652,199 542,012 652,199 334,486 Net margin 40.8% 37.8% 40.8% 38.5% Equity holders of the 643,979 534,378 643,979 334,486 Company 643,979 534,378 643,979 334,486 Minority interest 8,220 7,634 8,220 -- - basic (RMB) 0.359 0.298 0.359 0.188 - diluted (RMB) 0.349 0.290 0.349 0.183 CONDENSED CONSOLIDATED BALANCE SHEETS In RMB '000 (unless otherwise stated) Fixed assets 1,010,180 905,065 Construction in progress 200,452 136,576 Investment property 65,698 66,056 Leasehold land and land use rights 36,421 36,609 Intangible assets 452,008 446,976 Investment in a jointly controlled entity 2,500 -- Investment in associates 332,416 333,974 Deferred income tax assets 352,133 316,519 Held-to-maturity investments -- 70,190 Available-for-sale financial assets 66,455 66,455 Other long-term assets 92,648 171,413 Prepayments, deposits and other receivables 201,167 -- 2,812,078 2,549,833 Inventories 1,261 1,134 Accounts receivable 899,007 735,288 receivables 279,366 163,912 Financial assets held for trading 409,443 464,787 Held-to-maturity investments 68,591 -- Derivative financial instruments 44,133 67,041 Term deposits with initial term of over three months 1,127,551 903,197 Cash and cash equivalents 2,263,418 2,360,257 5,392,770 4,995,616 Total Assets 8,204,848 7,545,449 Share capital 195 195 Share premium 1,402,286 1,428,511 Shares held for share award scheme (10,218) -- Share-based compensation reserve 287,971 255,786 Other reserves 93,712 93,712 Retained earnings 4,334,377 3,948,201 6,108,323 5,726,405 Minority interests in equity 107,656 99,436 Total Equity 6,215,979 5,825,841 Deferred income tax liabilities 50,864 59,479 Accounts payable 255,446 198,790 Other payables and accruals 603,737 472,818 Short-term bank borrowing 292,184 292,184 Derivative financial instruments 26,434 49,342 Current income tax liabilities 170,833 150,934 Other tax liabilities 179,924 153,696 Deferred revenue 409,447 342,365 1,938,005 1,660,129 Total Liabilities 1,988,869 1,719,608 Total Equity and Liabilities 8,204,848 7,545,449 15.08.08 12:29 steelers : kursziel erhöht Goldman Sachs raises Tencent's (0700.HK [News / Quote]) target to HK$80.00 from HK$76.00 on better-than-expected 2Q results. Keeps Buy call. Says, new games boosted 2Q game revenue 16% on-quarter, above house's forecast of flat quarter, as Tencent used platform to publish more titles. Mobile revenue grew 17% on-quarter outpacing peers Sina and Sohu and house's forecast of 4%. 'We believe Tencent is benefiting from 'mobile-izing' its desktop applications. We view Tencent's cautious comments about a slower economy hurting advertising revenue as applying more to peers than to Tencent (which has a defensive advertiser mix), and about the Olympics hurting internet VAS revenue as not very material.' 25.11.08 06:28 skunk.works : Tencent +8,8% 00700 TENCENT 43.60 +3.550 +8.864 ten.gif (verkleinert auf 83%) 12.01.09 06:47 skunk.works : Ten gegen den Markt +5,35% 00700 TENCENT 45.300 2.300 5.35% 23.03.09 06:51 skunk.works : Tencent +5% = 55,45h$ 00700.HK TENCENT 55.450 +2.650 +5.019% skunk.works : gegen den Markt ! charts.gif (verkleinert auf 60%) 07.09.09 10:57 Solventzo : Tencent steigt und steigt aber... hier wird nicht gehandelt. Letzter Handel in Stuttgart am 17.08. zu 10,55 ? und an der Nasdaq war der letzte Handelskurs vom 26.08. zu 15,29 $ Weiß jemand warum außer in Hongkong kein Handel stattfindet? Aktueller Tencent-Kurs heute in Hongkong +4,66% auf 128 HKD = 11,58? / 16,52$ tencent.gif (verkleinert auf 83%) 07.09.09 17:41 mlauxi : neue WKN Tencent wird in Deutschland seit ein paar Tagen unter neuer WKN A0YAJU ; ISIN KYG875721485 gehandelt. Frankfurt 07.09.09 15:57 11,69 263 Stuttgart 07.09.09 09:10 11,40G 0 skunk.works : TENCENT 145,9 = +5% 00700.HK TENCENT 145.900 +7.000 +5.040% 5.48M 785.34M skunk.works : Net Profit + 93% Aktie + 4% = 149,2h$ DJ Tencent 3rd-Quarter Net Profit Up 93% At CNY1.42 Bln Chinese Internet portal Tencent Holdings Ltd. (0700.HK) said Wednesday its third-quarter net profit rose 93% from a year earlier due to a strong performance by its online games division. The blue-chip Internet company said its net profit for the three months ended Sept. 30 was CNY1.42 billion, up from CNY737.1 million in the same period last year. Its net profit was lower than the average CNY1.36 billion forecast of six analysts polled earlier by Dow Jones Newswires. Revenue rose 67% to CNY3.37 billion from CNY2.02 billion. Shenzhen-based Tencent operates various online platforms in China, including instant messaging service QQ, Web portal QQ.com, games portal QQ Game, and a mobile portal. 25.11.09 06:33 skunk.works : Tencent + 1.47h% = 147.6h$
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Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
MOTU 828 MkIII Hybrid Firewire/USB ANr.: S34619 Das neue MOTU 828mk3 Hybrid ist das fortschrittlichste Audio Interface von MotU. Wieder einmal wurde der Standard mit innovativen Funktionen und verbesserten Standardfunktionen nach oben geschraubt. Schließen Sie Ihr komplettes Studio-Equipment an, inklusive Mikrofonen, Gitarren, Keyboards, Drum Maschinen und Effektgeräten. Alle diese Live-Eingänge können Sie mit Hilfe der integrierten CueMix FX-Funktionen aufnehmen, mischen, steuern und mit Effekten versehen - ohne Latenz und ohne den Prozessor Ihres Rechners zu belasten. Wenden Sie Hardware DSP-basierte Kompression, Equalizer und Hall individuell auf Ihre sämtlichen Ein- und Ausgänge an - unabhängig von Ihrem Computer. Wenn Sie über die Mikofon-Gitarreneingänge aufnehmen, bietet Ihnen das 828mk3 12 dB zusätzlichen Headroom oberhalb von Digital-Null, um digitale Übersteuerungen und Artefakte zu vermeiden. Wenn Sie die integrierten DSP-Funktionen komfortabel mit Hilfe der CueMix FX Software im Studio programmiert haben, können Sie das 828mk3 mit auf Tour nehmen - inklusive aller Einstellungen. Möchten Sie dennoch etwas ändern, können Sie dies jederzeit auch im Standalone-Modus mit Hilfe des LCD-Menüs schnell realisieren. Das MOTU 828mk3 bietet mit Hilfe der mitgelieferten WDM/ASIO/CoreAudio-Treiber volle Kompatibilität zu allen gängigen Audioprogrammen auf Macintosh- und Windows-Rechnern. Wenn Sie auf einem Mac arbeiten, können Sie auch die mitgelieferte AudioDesk Workstation verwenden - diese bietet 24-Bit Aufnahme/ Wiedergabe und Bearbeitung und 32-Bit Mixing/Mastering. * Bis zu 192 kHz: unterstützt Sampleraten * Digitales Mischpult mit integrierten Effekten: Mischen von 28 Eingängen auf bis zu 16 Ausgangsbusse mit integrierten DSP-Effekten, wie Hall, Equalizer und Kompressor für jeden Ein- und Ausgang. * CueMix FX-Software: Erweiterte grafische Darstellung zur Steuerung der integrierten Mischpult- und Effekt-Funktionen mit Peak/RMS Pegelanzeigen. * Erstklassige Kompression: Automatische Lautstärkesteuerung auf Basis des legendären Teletronix LA-2A Kompressors. * British Console Equalizer: 7-bandiger, parametrischer Equalizer in jedem Ein/Ausgang basierend auf legendären britischen Mischpulten. * 60-Sekunden-Hall: Klassischer Hall mit 5 verschiedenen Raumtypen * Zwei Mikrofon-/Gitarreneingänge mit Vorverstärker: Echte HI-Z Klinkeneingänge für E-Gitarren und XLR-Mikrofoneingänge mit 48V-Phantomspeisung, Pad und präziser, digitaler Verstärkungssteuerung. * Übersteuerungsschutz: Ein Hardware-Limiter schützt Mikrofon- und Gitarren-Eingänge zuverlässig vor digitalen Übersteuerungen. * Zwei Bänke digitale, optische Ein- und Ausgänge: * Standalone-Funktion: Zugriff auf Mischpult- und Effekt-Funktionen * MIDI-Ein- und Ausgang: Direkter Anschluss von MIDI- Equipment. * Treiber für Macintosh und Windows: Arbeitet mit jeder gängigen Software.
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Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
Manuela Stange Weltentdeckerin, Schauspielerin, Autorin Schauspielrundgänge Hurenball Manuela Stange Behringstr. 64 22763 Hamburg Tel.: 040 89 70 98 93 Mobil: 0177 7557390 E-Mail: manustange@freenet.de/a> 1.2 Verantwortlicher für die Datenverarbeitung auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist Manuela Stange, Behringstr. 64, 22763 Hamburg, Deutschland, Tel.: +49 177 7557390, E-Mail: manustange@freenet.de. Der für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten Verantwortliche ist diejenige natürliche oder juristische Person, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. 1.3 Diese Website nutzt aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der Übertragung personenbezogene Daten und anderer vertraulicher Inhalte (z.B. Bestellungen oder Anfragen an den Verantwortlichen) eine SSL-bzw. TLS-Verschlüsselung. 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Dieses Recht besteht jedoch insbesondere dann nicht, wenn die Verarbeitung zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information, zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, aus Gründen des öffentlichen Interesses oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; Recht auf Einschränkung der Verarbeitung gemäß Art. 18 DSGVO: Sie haben das Recht, die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zu verlangen, solange die von Ihnen bestrittene Richtigkeit Ihrer Daten überprüft wird, wenn Sie eine Löschung Ihrer Daten wegen unzulässiger Datenverarbeitung ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Verarbeitung Ihrer Daten verlangen, wenn Sie Ihre Daten zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, nachdem wir diese Daten nach Zweckerreichung nicht mehr benötigen oder wenn Sie Widerspruch aus Gründen Ihrer besonderen Situation eingelegt haben, solange noch nicht feststeht, ob unsere berechtigten Gründe überwiegen; Recht auf Unterrichtung gemäß Art. 19 DSGVO: Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden. Ihnen steht das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden. Recht auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 DSGVO: Sie haben das Recht, Ihre personenbezogenen Daten, die Sie uns bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesebaren Format zu erhalten oder die Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen, soweit dies technisch machbar ist; Recht auf Widerruf erteilter Einwilligungen gemäß Art. 7 Abs. 3 DSGVO: Sie haben das Recht, eine einmal erteilte Einwilligung in die Verarbeitung von Daten jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen. Im Falle des Widerrufs werden wir die betroffenen Daten unverzüglich löschen, sofern eine weitere Verarbeitung nicht auf eine Rechtsgrundlage zur einwilligungslosen Verarbeitung gestützt werden kann. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt; Recht auf Beschwerde gemäß Art. 77 DSGVO: Sie haben, unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs, das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.
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q-de-2205
Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
Wichtige Unix-Befehle Befehle zum Umgang mit Dateien Der Befehl cat ist ein sehr häufig verwendetes Kommando, obwohl seine Aufgabe auf den ersten Blick geradezu trivial erscheint. cat gibt die Dateien, die ihm als Parameter mitgegeben wurden (oder, falls keine Dateien genannt wurden die Standard-Eingabe) auf der Standard-Ausgabe aus. In der Regel macht dieser Befehl also nur Sinn, wenn er etwa in einer Pipe oder zusammen mit Umleitungen verwendet wird. Mit Umleitungen können Dateien in andere Dateien kopiert werden, oder auch mehrere Dateien in eine andere. Dazu kann cat mit Parametern noch verschiedene Aktionen mit den Dateien durchführen, wie etwa Zeilennummerierung, zusammenfassen von Leerzeilen zu einer Leerzeile uvm. Nummeriert alle nicht leeren Zeilen, beginnend mit 1 Nummeriert alle Zeilen, beginnend mit 1 Ersetzt aufeinanderfolgende Leerzeilen durch eine Leerzeile cat *.txt > Ergebnisdatei Kopiert alle Dateien, die mit .txt enden in die Datei Ergebnisdatei cat -n Datei Gibt den Inhalt der Datei mit Zeilennummern auf dem Bildschirm aus Mit dem Befehl ln (link) können Links auf Dateien angelegt werden. Die grundlegende Aufrufform ist: ln [-s] existierende_Datei [Name_des_Links] Wenn der Schalter -s angegeben wird, so wird ein symbolischer Link erstellt, wenn nicht, so wird ein Hardlink angelegt. Wenn die existierende Datei nicht im aktuellen Verzeichnis liegt, dann kann der Name_des_Links weggelassen werden. Der Link erhält dann den gleichen Namen wie die existierende Datei. cp (copy) kopiert eine oder mehrere Dateien cp [Optionen] Quelle ... Verzeichnis -a (archiv) das gleiche wie -dpr -b (backup) sichert Dateien im Zielverzeichnis vor dem Überschreiben -d (no-dereference) kopiert die Links und nicht die Dateien, auf die der Link zeigt -f (force) Dateien im Zielverzeichnis werden überschrieben, wenn es sie schon gibt -i (interactive) erwartet Bestätigung vor dem Überschreiben bereits existierender Dateien -l (link) macht Links anstelle von Kopien (nur bei normalen Dateien) -P (path) die Quelldateien werden mit Pfad relativ zum Zielverzeichnis kopiert -p (preserve) erhält die Zugriffsrechte und Eigentümer des Originals (nicht die SUID und SGID Bits) -r kopiert die Dateien der Unterverzeichnisse mit -s (symbolic link) macht symbolische Links anstelle von Kopien (absolute Pfadnamen) -u (update) überschreibt Ziel- nur durch neuere Quelldateien -x (one file-system) ignoriert Unterverzeichnisse, die in anderen Dateisystemen angesiedelt sind Im Gegensatz zum COPY-Befehl von DOS muß diesem Befehl immer ein Ziel angegeben werden. Sollen mehrere Dateien kopiert werden, so muß das Ziel ein Verzeichnis sein. mv [Optionen] Quelle Ziel mv [Optionen] Quelle ... Verzeichnis mv verschiebt eine oder mehrere Datei(en) bzw.Verzeichnis(se) oder benennt sie um. Ein Verzeichnis kann nicht über die Grenzen eines Dateisystems hinweg verschoben werden. -b sichert Dateien vor dem Überschreiben -f überschreibt existierenden Zieldateien rücksichtslos -i erwartet interaktiv eine Bestätigung vor dem Überschreiben existierender Zieldateien -u verschiebt Dateien nur, wenn sie neuer sind als die gleichnamigen Zieldateien rm (remove) löscht Dateien rm [Optionen] Datei ... -f keine Nachfragen, keine Fehlermeldungen -i vor dem Löschen jeder Datei wird nochmal nachgefragt -r der Inhalt aller Unterverzeichnisse und die Verzeichnisse werden mitgelöscht Befehle zum Umgang mit Verzeichnissen Mit dem Befehl mkdir wird ein Verzeichnis neu angelegt. Die Aufrufform ist einfach: Der Befehl rmdir löscht ein bestehendes Verzeichnis. Das Verzeichnis muß - wie unter DOS auch - leer sein, bevor es gelöscht werden kann. Mit dem Befehl cd wird das aktuelle Arbeitsverzeichnis gewechselt (change dir). Wie bei den beiden letzten Befehlen muß auch hier der Verzeichnisnae als Parameter angegeben werden. Wenn der Verzeichnisname weggelassen wird, so wechselt man in sein Heimatverzeichnis. Der Befehl pwd (Print Working Directory) gibt den Namen des aktuellen Verzeichnisses aus. Er wird ohne jeden Parameter benutzt. Heute wird dieser Befehl selten verwendet, da meist im Prompt der Verzeichnisname schon erscheint. Bei manchen Telnet- oder FTP-Verbindungen kann man ihn aber sehr gut brauchen um nicht die Orientierung zu verlieren. Der Befehl ls (list) zeigt den Inhalt eines Verzeichnisses an. ls [Optionen]%nbsp; [Pfad oder Dateinaen] Wird ls ohne Optionen aufgerufen, so zeigt es nur die Dateinamen und auch nur die, die nicht mit einem Punkt beginnen. Wird kein Pfad oder kein Dateinamen angegeben, so zeigt ls den Inhalt des aktuellen Verzeichnisses, ansonsten den Inhalt des angegebenen Verzeichnisses oder Informationen über die angegebene Datei. Wichtige Optionen sind: Gibt ein langes Listing aus, mit Zugriffsrechten, Anzahl der Hardlinks, Eigentümer, Gruppe, Größe, Datum der letzten Veränderung und Dateiname. Zeigt alle Dateien an, auch die, deren Namen mit einem Punkt beginnen. Zeigt Verzeichnisse wie normale Dateien anstelle ihres Inhalts. Zeigt die Nummer der I-Node zu jeder Datei Gibt die Benutzer und Gruppen mit ihren ID's anstelle der Namen aus Zeigt rekursiv den Inhalt aller Unterverzeichnisse Sortiert nach Zeit (letzte Veränderung) anstelle des Namens Sortiert nach letzter Zugriffszeit anstelle der Änderungszeit (zusammen mit Option -t) Sortiert die Dateien nach der Zeit der letzten Statusveränderung Wenn mehrere Optionen gesetzt werden sollen, so genügt ein Bindestrich, gefolgt von den Optionsbuchstaben also etwa ls -litu um ein langes Listing mit den I-Node-Nummern zu bekommen, das nach dem Datum des letzten Zugriffs sortiert ist. Befehle für die Benutzerverwaltung Der Befehl passwd (nicht zu verwechseln mit der Datei /etc/passwd) dient dazu, sein eigenes Passwort zu verändern. Jeder User hat damit diese Möglichkeit, der Superuser kann damit aber auch das Passwort aller anderen User verändern. Für den Normaluser, der sein Passwort ändern will, hat der Befehl passwd keinerlei Parameter, er wird einfach aufgerufen. Ein Normaluser wird zunächst nach seinem alten Passwort gefragt, bevor er es verändern darf. Das ist ein Schutzmechanismus, der verhindern soll, dass jemand eine offene Konsole eines Users dazu mißbraucht, das Passwort dieses Users zu verändern. Danach folgt die Eingabe des neuen Passworts, die nicht am Bildschirm dargestellt wird. Um Schreibfehler zu vermeiden muß dieses Passwort zweimal hintereinander fehlerfrei eingegeben werden. Der Superuser kann mit dem Befehl passwd auch die Passwörter anderer User ändern. Dazu muß er nach dem Befehl den Usernamen des Users als Parameter angeben, dessen Passwort er ändern will. Er wird NICHT nach dem alten Passwort gefragt, sondern darf das neue Passwort sofort eingeben. Meist wird ein Systemverwalter dieses Feature ja nützen um einem User, der sein Passwort vergessen hat, ein neues zu geben. Mit dem Befehl su (substitute user) kann ein User seine effektive UserID (EUID) verändern, sofern er das entsprechende Passwort für den User weiß, in den er sich "verwandeln" will. Die Aufrufform ist einfach Falls der Username weggelassen wird oder statt Username ein Bindestrich verwendet wird, so nimmt su an, dass sich der User in den Systemverwalter verwandeln will. Der Befehl su startet eine neue Shell, innerhalb der dann die neue UserID gilt. Mit dem Befehl exit kann diese Shell dann wieder beendet werden und man ist wieder der User, der man vor dem Aufruf von su war. Der Systemverwalter kann mit su jede beliebige Identität annehmen, ohne nach einem Passwort gefagt zu werden. Das erlaubt es ihm auch, sich in die Verwaltungsuser wie z.B. bin, daemon oder lp zu verwandeln, deren Passwörter gesperrt sind. Der Befehl newgrp ändert die aktuelle Gruppe eines Users. Die Aufrufform: newgrp [Gruppenname] Wenn der Gruppenname weggelassen wird, so wird die voreingestellte Gruppe (der Eintrag des Users in der /etc/passwd-Datei) zur aktuellen Gruppe. Ansonsten wird die angegebene Gruppe zur aktuellen Gruppe. Damit ein User das Recht bekommt in eine Gruppe zu wechseln, muß er entweder Mitglied dieser Gruppe sein, d.h., sen Username muß in der Mitgliedsliste in /etc/group stehen oder - falls die Gruppe ein Passwort hat - muß er das Passwort der Gruppe kennen. Hat die Gruppe kein Passwort und der User ist nicht Mitglied der Gruppe, so wird ihm der Zugriff verweigert. Dieses Kommando dient dazu, Gruppen zu verwalten. Es darf nur vom Systemverwalter oder dem Gruppenverwalter einer Gruppe benutzt werden. gpasswd Gruppe Wechselt das Passwort der Gruppe. Entspricht dem passwd-Befehl. Mit diesem Befehl kann der Gruppenverwalter den genannten User in die Gruppe aufnehmen. Der User wird in die Mitgliedsliste der Gruppe aufgenommen. gpasswd -d User Gruppe Damit kann der Gruppenverwalter den genannten User aus der Gruppe ausschließen. Der User wird aus der Mitgliedsliste der Gruppe gestrichen. gpasswd -R Gruppe Diese Option verbietet es, dass User mit dem newgrp-Kommando diese Gruppe als aktuelle Gruppe angeben. Mit diesem Befehl kann der Gruppenverwalter das Gruppenpasswort löschen. Mit disem Befehl kann der Systemverwalter (root) einen User zum Gruppenverwalter erklären. gpasswd -M User Gruppe Mit diesem Befehl erklärt der Systemverwalter (root) einen User zum Mitglied einer Gruppe. Mit dem Befehl chown kann der Systemverwalter eine oder mehrere Dateien einem anderen User übereignen, d.h. der andere User wird zum Eigentümer der Datei(en). Dieser Befehl kann nur vom Systemverwalter benutzt werden, es ist also nicht möglich, dass ein Normaluser seine eigenen Dateien einem anderen User übereignet. chown Username Datei(en) Optional kann dem Usernamen auch mit Punkt(.) oder Doppelpunkt(:) getrennt ein Gruppennamen folgen, dann erledigt chown gleich noch die Gruppenzugehörigkeit der Datei(en). Statt User- und Gruppennamen können auch User- und GruppenID benutzt werden. chown kennt den Parameter -R, mir dem ganze Unterverzeichnisbäume mit allen Dateien und Verzeichnissen darin rekursiv bearbeitet werden. Der Befehl chown -R hans:users /home/hans würde also das Unterverzeichnis /home/hans und alle darin enthaltenen Dateien und Verzeichnisse dem User Hans und der Gruppe users zuordnen. Wie chown, so funktioniert chgrp, nur dass dieser Befehl nur die Gruppenzugehörigkeit einer Datei oder mehrerer Dateien verändert. chgrp Gruppenname Datei(en) Auch hier kann die Gruppe auch als GID angegeben werden, statt als Name. chgrp kennt wie chown den Parameter -R, der rekursiv ganze Verzeichnisse mt Inhalt bearbeitet. chgrp kann nur vom Systemverwalter oder dem Eigentümer der Dateien benutzt werden, die bearbeitet werden sollen. Wenn ein Normaluser chgrp verwendet, so kann er die Dateien nur Gruppen zuordnen, denen er selber angehört. chmod setzt oder ändert die Zugriffsrechte einer oder mehrerer Dateien. Die Benutzung von chmod ist nur dem Eigentümer oder dem Systemverwalter (root) erlaubt. chmod Modus Datei(en) Die Zugriffsrechte werden als Modus bezeichnet. Der Modus kann entweder als (drei- oder vierstellige) Oktalzahl oder durch Buchstabenkennungen angegeben werden. Bei Angabe als Oktalzahl legen die letzten drei Ziffern jeweils die Rechte für den Besitzer, die Gruppe und die Anderen fest. Die einzelnen Bits der Oktalziffer stehen dabei für Lesen (4), Schreiben (2) und Ausführen (1). Der Modus 640 würde also dem Modusstring rw-r----- entsprechen. Es ist auch möglich, einzelne Rechte zu setzen, hinzuzufügen oder abzuziehen. Dafür werden die Rechte nach dem Schema ugoa =+- rwx gesetzt. Das bedeutet, dass zuerst ein u (user) oder ein g (group) oder ein o (other) oder ein a (all - alle drei) gesetzt wird. Dieses Zeichen wird gefolgt von einem = (Recht wird gesetzt), oder + (Recht wird zugefügt) oder - (Recht wird abgezogen). Danach folgt ein r, w oder x. Wird der erste Teil (ugoa) weggelassen, so wird a (all) angenommen. Mit dieser Methode kann also zu den bestehenden Rechten z.B. ein Schreibrecht für ein Gruppenmitglied gesetzt werden, indem als Modus g+w angegeben wird. Ein +x würde der Datei Ausführungsrecht für alle (User, Group und Other) vergeben. Auch chmod kennt den Parameter -R, der Verzeichnisse rekursiv bearbeitet. Das umask-Kommando zeigt, bzw. verändert die Dateierzeugungsmaske, nach der berechnet wird, welche Zugriffsrechte eine neu erstellte Datei bekommt. umask [-S] [Maske] Wird umask ohne Parameter aufgerufen, so wird die aktuelle Maske ausgegeben. Wird umask mit dem Parameter -S aufgerufen, so wird die eingestellte Zugriffsberechtigung symbolisch dargestellt etwa in der Form u=rwx,g=rx,o=rx. Wird umask eine Maske als Parameter angegeben, so wird diese Maske in Zukunft verwendet, um die Zugriffsberechtigung neu angelegter Dateien festzulegen. Als Maske kommen zwei Formen in Betracht: Die oktale Form In dieser Form errechnet sich die Maske durch die Formel 7-gewünschtes_Recht=Maske Das rwx Recht (7) wäre also 0, das r-x Recht (5) demnach 2 usw. Die symbolische Form In dieser Form werden die gewünschten Zugriffsrechte symbolisch eingegeben, in genau der Form, die durch umask -S ausgegeben werden würde. Also nicht als Maske, sondern direkt als Zugriffsmodus. Die Form ist immer u=...,g=...,o=... wobei für ... die entsprechenden Werte rwx, rx, oder ähnliches eingegeben werden müssen. Soll kein Recht gesetztwerden folgt dem Gleichheitszeichen nichts. (u=rwx,g=,o=) Das Ausführungsrecht (x) sollte in jedem Fall immer mindestens für den Eigentümer (u) gesetzt sein, da sonst die Verzeichnisse, die er erstellt, von ihm selbst nicht durchsucht werden können. Normale Dateien bekommen, auch wenn das x-Recht gesetzt ist dieses Recht nicht, wenn sie neu angelegt werden. Mit diesem Befehl können neue User angelegt werden. useradd [-c Kommentar] [-d Homeverzeichnis] [-g Standardgruppe] [-G Gruppe[,...]] [-m] [-s Shell] [-u UID] Username Die einzelnen Optionen bedeuten: -c Kommentar Das Kommentarfeld in /etc/passwd -d Homeverzeichnis Das Heimatverzeichnis des neuen Users. Wenn diese Angabe weggelassen wird, so wird das Verzeichnis mit dem Usernamen im Verzeichnis /home angenommen. Das Datum, an dem der eue Useraccount ungültig wird. Es muß im Format MM/TT/JJ eingegeben werden. Die Anzahl der Tage nachdem ein Passwort ungültig wurde bis zur endgültigen Sperrung des Accounts. Ein Wert von -1 schaltet dieses Feature ab. -1 ist auch der voreingestellte Wert, wenn dieser Parameter weggelassen wird. -g Standardgruppe Der Name oder die Nummer der Standard-Gruppe, der der User angehören soll. Der voreingestellte Wert ist 1 Die Namen weiterer Gruppen, denen der User angehören soll. Die Namen werden dabei durch Kommas ohne Leerzeichen getrennt. Das Homeverzeichnis des Users wird angelegt, sofern es noch nicht existiert. Der Inhalt des Verzeichnisses /etc/skel wird in das neu erstellte Homeverzeichnis kopiert. Dieser Parameter muß angegeben werden, sonst wird kein Verzeichnis erstellt. Die Startshell des neuen Users. Voreingestellt ist /bin/bash. Die UserID, die der neue User bekommen soll. Wenn diese Angabe weggelassen wird errechnet sich das Programm die erste freie UserID, die größer als 99 und größer als die aller anderen User ist. Der Login-Name des neuen Users. Die meisten Angaben dieses Programms können also weggelassen werden, weil das Programm sinnvolle voreingestellte Werte hat. Mit diesem Befehl können bestehende Useraccounts endgültig gelöscht werden. Wird der Parameter -r angegeben, so wird das Homeverzeichnis des Users samt aller darin enthaltenen Dateien auch gelöscht. Spezielle Befehle für den Systemverwalter Der Befehl mknod erstellt special-files also block- oder zeichenorientierte Geräte oder named pipes. Um eine Gerätedatei anzulegen wird der Befehl mknod zusammen mit dem Namen der zu erstellenden Datei, einem b (blockorientiert) oder c (zeichenorientiert) und der Major- und Minornummer benutzt. Falls also z.B. durch ein Versehen die Gerätedatei der ersten seriellen Schnittstelle gelöscht wurde, genügt das Wissen um die notwendige Majornummer (4) und MinorNummer (64) um die Datei wie folgt wieder anzulegen: Wenn eine named pipe angelegt werden soll fällt die Angabe der Major- und Minornummer weg und statt b oder c wird ein p verwendet. mknod MeinePipe p Alle Dateien, die in einem Unix-System erreichbar sind, sind in einem großen Dateibaum angeordnet, der im Wurzelverzeichnis / gründet. Diese Dateien können auf verschiedenen Geräten (Partitionen, Laufwerken) liegen. Der mount-Befehl dient dazu, ein Dateisystem eines bestimmten Geräts in den großen Dateibaum zu montieren. Umgekehrt kann mit dem umount-Befehl dieses Dateisystem wieder abgehängt werden. Die Standard-Form des mount-Kommandos ist mount [-t Filesystemtyp] Gerätedatei Zielverzeichnis Das weist den Kernel an, das Dateisystem vom Typ Filesystemtyp, das sich auf dem Gerät befindet, welches durch Gerätedatei beschrieben wird, in das Verzeichnis Zielverzeichnis einzuhängen. Die vorherigen Inhalte des Verzeichnisses (sofern es welche gab) und Eigentümer sowie Modus von Zielverzeichnis werden unsichtbar solange das Filesystem gemountet bleibt. Der Pfadname Zielverzeichnis zeigt jetzt auf die Wurzel des Dateisystems auf der Gerätedatei. Es existieren drei Formen des Aufrufs, die mount dazu bringen, nichts zu mounten: gibt einen kurzen Hilfetext aus gibt eine Versionsinformation aus mount [-t Filesystemtyp] listet alle gemounteten Dateisysteme auf, wenn die -t Filesystemtyp Option benutzt wurde, dann werden nur die gemounteten Dateisysteme dieses Typs aufgelistet. In der Regel werden die Geräte über ihre Gerätedateien im Verzeichnis /dev angesprochen, Ausnahmen gibt es bei NFS-Dateisystemen (NFS - Network File System) die in der Form Rechnername:Verzeichnispfad angegeben werden. In der Datei /etc/fstab können zusätzliche Informationen stehen, die das mounten von Laufwerken vereinfachen. Normalerweise stehen dort alle Laufwerke, die beim Systemstart gemountet werden sollen, samt der Angabe des Dateisystemtyps und des Zielverzeichnisses. Diese Datei wird auf drei verschiedene Arten vom mount-Befehl benutzt. mount -a [-t Filesystemtyp] das üblicherweise beim booten aufgerufen wird, mountet alle Dateisysteme, die in der Datei /etc/fstab angegeben sind. (Außer denen, die mit der Option noauto versehen sind. Wird die Option -t Filesystemtyp verwendet, so werden alle Dateisysteme des angegebenen Typs gemountet. Wenn ein Dateisystem gemountet werden soll, über das Angaben in der Datei /etc/fstab stehen (auch die mit der Option noauto), so reicht die Angabe der Gerätedatei oder des Zielverzeichnisses beim mounten von Hand. Normalerweise kann nur der Systemverwalter mounten, ist aber in der Datei /etc/fstab bei einem Dateisystem die Option user gesetzt, so kann jeder Normaluser dieses Dateisystem mounten. Das ist insbesondere für Wechselmedien (Disketten, CDRom, Zip-Disk o.ä.) interessant. Steht z.B. in der Datei /etc/fstab die Zeile /dev/cdrom /cd iso9660 ro,user,noauto so kann jeder Normaluser eine CD mounten, indem er den Befehl eingibt. Mit der Option user kann dann nur derjenige User das Dateisystem wieder umounten, der es gemountet hat. Ist as nicht gewünscht, so kann statt user users angegeben werden, dann können alle User das Dateisystem wieder abhängen, auch wenn sie es nicht selbst gemountet haben. Jedes Dateisystem, das gemountet wurde wird vom mount-Befehl in die Datei /etc/mtab eingetragen. Diese Datei enthält also immer eine Liste aller gemounteten Dateisysteme. ACHTUNG: Diese Datei ist nicht dazu geeignet, sie von Hand zu editieren, nur der mount-Befehl (und der umount-Befehl) sollte sie verändern. Das umount (Vorsicht: nicht unmount) Kommando hängt gemountete Laufwerke oder Partitionen wieder aus dem Dateibaum ab. Das abzuhängende Dateisystem wird entweder über seine Gerätedatei oder über das Verzeichnis angesprochen, in das das Gerät gemountet ist. Also wenn wir beispielsweise das Gerät /dev/hda6 im Verzeichnis /usr/local gemountet hätten (mit dem Befehl mount /dev/hda6 /usr/local), können wir es entweder mit wieder abhängen. Zu beachten ist dabei, dass das Gerät nicht beschäftigt (busy) sein darf, wenn es abgehängt werden soll. Falls also noch Dateien dort geöffnet sind oder ein Prozess das Verzeichnis als aktuelles Arbeitsverzeichnis hat, dann bricht das umount-Kommando mit einer Fehlermeldung ab. Wie das mount-Kommando, so kann auch umount alle gemounteten Dateisysteme (oder alle eines bestimmten Typs) auf einmal abhängen, indem der Parameter -a und -t Dateisystemtyp verwendet werden. Um herauszubringen, welche Dateisysteme wohin gemountet sind, benutzt umount auch die Datei /etc/mtab. fsck wird benutzt, um Unix-Dateisysteme auf Fehler zu überprüfen und optional aufgetretene Fehler zu reparieren. Die Aufrufform ist fsck [ -Optionen ] Gerätedatei In der Regel ist das fsck Programm nur ein Frontend für weitere Check-Programme, die speziell für das jeweilige Dateisystem gemacht sind. Nachdem ja verschiedene Dateisystemtypen gleichzeitig benutzt werden können, gibt es für jedes eine spezielle Version wie z.B. fsck.xiafs, fsck.ext2 oder fsck.minix. Die verwendeten Optionen sind daher meist abhängig vom verwendeten Dateisystemtyp. Gemeinsam sind die folgenden Optionen: Das fsck-Programm ließt die Datei /etc/fstab und versucht alle Dateisysteme (die als Eintrag im letzten Feld keine 0 haben) zu überprüfen. Dabei wird das Wurzeldateisystem als erstes gecheckt, sofern nicht die Option -P gesetzt ist (siehe unten). Danach werden die Dateisysteme in der Reihenfolge überprüft, die das letzte Feld in der Datei /etc/fstab festlegt. Sollten mehrere Dateisysteme die gleiche Nummer aufweisen, so versucht fsck die Überprüfung parallel durchzuführen. Im Fall, dass die -A Option gesetzt ist, so wird die Überprüfung des Wurzeldateisystems gestrichen, falls es schon read-write gemountet ist. Keine Veränderungen werden am Dateisystem durchgeführt, es wird nur gecheckt und gezeigt, was geändert werden würde, enn diese Option nicht gesetzt wäre. Wenn die -A Option gesetzt ist, so wird das Wurzeldateisystem parallel mit den anderen Dateisystemen überprüft. Das ist keine gute Idee und sollte möglichst nicht angewendet werden, es sei denn, es wäre aus bestimmten Gründen unvermeidlich. Führt alle Dateisystemüberprüfungen hintereinander durch, auch wenn die Dateisysteme alle die gleiche Reihenfolgenangabe (2) in der Datei /etc/fstab angegeben haben. Sinnvoll, wenn das fsck-Programm im interaktiven Modus läuft. Automatisches Reparieren ohne jede Nachfrage. Vorsicht mit dieser Option ist angesagt, man wird nie gefragt, ob eine Veränderung durchgeführt werden soll. Interaktive Reperatur der Dateisysteme. Jede Veränderung wird nachgefragt. Der Befehl mkfs (Make Filesystem) legt ein neues Dateisystem auf einem Gerät an. Wie schon der fsck-Befehl, so ist auch mkfs nur ein Frontend für die verschiedenen Dateisystemtypen, die Linux zur Verfügeng stellt. Die eigentlichen Befehle heißen dann wieder mkfs.ext2, mkfs.minix oder mkfs.xiafs. Die Aufrufform ist mkfs [-t Dateisystemtyp] [Dateisystemspezifische Optionen] Gerätedatei [Blocks] Mit dem Parameter -t Dateisystemtyp kann angegeben werden, welches Dateisystem angelegt werden soll, wird der Parameter weggelassen, so wird das voreingestellte Dateisystem (ext2) angelegt. Die Angabe der Blocks kann benutzt werden, um weniger Blocks als vorhanden zu nutzen, wird sie weggelassen, so werden alle Blocks der Partition benutzt. Die dateisystemspezifischen Optionen sind für alle verwendeten Dateisysteme unterschiedlich, hier ein paar wichtige für das ext2 Dateisystem: Gibt die Größe der Blocks in Byte an. Voreingestellt ist 1024 Check. Überbrüft die Partition auf schlechte Blöcke, bevor das Dateisystem angelegt wird. Achtung: Diese Überprüfung dauert lange. -N Zahl der I-Nodes Ermöglicht es die Anzahl der anzulegenden I-Nodes direkt einzugeben. Nur nötig, wenn ein Dateisystem z.B. verwendet wird, um ausschließlich sehr viele sehr kleine Dateien aufzunehmen. Normalerweise werden eine vernünftige Menge I-Nodes erstellt ohne diese Angabe. (Die Anzahl der I-Nodes ist automatisch auch die maximale Anzahl Dateien, die das Dateisystem aufnehmen kann). -m Prozent der Blöcke, die für den Systemverwalter reserviert werden sollen Das ext2 Dateisystem ermöglicht es, eine bestimmte Prozentzahl von Blöcken für den Systemverwalter zu reservieren. Daß verhindert z.B. dass einzelne User eine Plattevollständig vollschreiben und damit das System lahmlegen. Der voreingestellte Wert ist 5 Prozent. Erstellt ein Volume-Label (Name) für die Partition
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Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
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Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. 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Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. 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Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
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Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
Wie benutzerfreundlich ist das neue Autö Wie kommen die Menschen mit der Anordnung von Bedienelementen im Cockpit zurecht? Was bringen Fahrerassistenzsysteme wirklich? Diese Fragen nach der Human Computer Interaction (HCI) sind für die Autoindust ... Parasoft, führender Anbieter von automatisierten Technologien zum Softwaretesting, kündigt die neueste Version von Parasoft Jtest an. Es ermöglicht die schnellere Entwicklung von Java Software durch ausgefeilte Automations- und Analysefunktion ... Paderborn, 5. April 2018 - Net at Work GmbH, einer der wichtigsten Systemintegratoren für Microsoft SharePoint und führender Partner für WEBCON BPS ... Auf der Embedded World 2018 zeigt Parasoft, Anbieter von automatisierten Softwaretest-Technologien, seine automatisierten Testlösungen für embedded, sicherheitskritische und IoT-Software auf Stand 478 in Halle 4: Parasoft C/C++test ist eine einheitliche Entwicklungstestlösung für C und C++. Mit hochentwickelten Technologien für die statische Analyse und Mo ... Imagine receiving a message on the mobile with the diagnosis that you run the risk of suffering an imminent heart attack. And that such ... (Mynewsdesk) Innovation is the art of thinking differently, and no modern tool is better at investigating new directions for thought than artificial intelligence (AI). That?s why Innovation360 has just announced the official launch of their own next generation AI platform. His name is Sherlock and his powers of observation are quite literally super-human. His mission is to uncover hidden concepts ...
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Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
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HU 28-37 , 8mm , chrom 62,00 € HU 28-37 , 8mm , messing 62,90 € HU 38-59 , 10mm , chrom 69,00 € HU 38-59 , 10mm , messing 69,90 € STRICK 2m , 8mm , chrom lüdd , bis 12 KG 72,00 € STRICK 2m, 8mm , messing lüdd , bis 15 KG 72,90 € STRICK 2,20m , 8mm , chrom lüdd , bis 12KG 73,00 € STRICK 2,20m , 8mm , messing lüdd , bis 15 KG 73,90 € STRICK 2,50m, 8mm , chrom lüdd , bis 12 KG 75,00 € 1 ring extra für die Leine , chrom 1,50 € STRICK 2,50m , 8mm , messing lüdd , bis 15 KG 75,90 € 1 rig extra für die Leine 1,50 € STRICK 2m , 10mm , chrom ab 8KG 75,00 € STRICK 2m , 10mm , messing ab 8KG 75,90 € STRICK 2,20m , 10mm , chrom ab 8KG 76,00 € STRICK 2,20m , 10mm , messing ab 8KG 76,90 € STRICK 2,50m , 10mm , chrom ab 8KG 78,00 € 1 ring extra für die leine , chrom 1,50 € STRICK 2,50m 10mm , messing ab 8KG 78,90 € 1 ring extra für die leine , messing 1,50 62,00 € zusätzlich kann ein selfie in Leder oder Takel bestellt werden zusätzlich kann ein anbammel bestellt werden zusätzlich kann ein HIGHLIGHT bestellt werden . Seil * glenncheck * mit Bicolor Wrap : neo orange , leder vintage schoko 1 ) Unverstellbares Halsband ( ELBreep ) in Seil *glenncheck * und karabiner Schließe . Bi wrap mit Talen neo orange und leder vintage schoko . 2) verstelleine ( ELBstrick ) in Wunschlänge , ab 2m , inkl 2 Ringen . 3) unverstellbare ( ELBstrick einfach ....siehe Bilder ) Leine in Wunschlänge , ab 1,10m Wahlweise kann ein Selfie in Leder oder Takel bestellt werden . Wahlweise kann ein Woody dazu bestellt werden ( ACHTUNG , die Dinger sind auch als Kugel nur in limitierter Auswahl bei uns vorhanden... , sollten die alle sein , nehmen wir was anderes schönes ) Das Seil gibt es nur in middle (10mm ) , es ist sehr leicht und sehr robust . HU 30 -34 , chrom lüdd , bis 12KG 55,00 € HU 30-34 , messing lüdd , bis 15 KG 55,90 € HU 34-53 , chrom , ab 8KG 57,00 € HU 34-53 , messing , ab 8KG 57,90 € ELBstrick 2m , chrom lüdd , bis 12 KG 63,00 € ELBstrick 2,20m , chrom lüdd , bis 12 KG 64,00 € ELBstrick 2,50m , chrom lüdd , bis 12kG 66,00 € 1 Ring zusätzlich zur Leine in chrom 1,50 € ELBstrick 2m,, messing lüdd , bis 15 KG 63,90 € ELBstrick 2,20m , messing lüdd , bis 15 KJG 64,90 € ELBstrick 2,50m , messing lüdd , bis 15 KJG 66,90 € 1 Ring zusätzlich zur Leine in messing 1,50 € ELBstrick 2m , chrom , ab 8KG 63,00 € ELBstrick , 2,20m , chrom , ab 8KG 64,00 € ELBstrick 2,50m , chrom ab 8KG 66,00 € 1 Ring zusätzlich zur Leine in chrom 1,50 € ELBstrick 2m , messing , ab 8KG 63,90 € ELBstrick 2,20m , messing , ab 8KG 64,90 € ELBstrick 2,50m , messing , ab 8KG 66,90 € 1 Ring zusätzlich zur Leine in messing 1,50 € ELBstrick einfach 1,20m , chrom lüdd , bis 12KG 59,00 € ELBstrick einfach , 1,30m , chrom lüdd , bis 12KG 60,00 € ELBstrick einfach , 1,50m chrom lüdd . bis 12KG 61,00 € ELBstrick einfach , 1,70m , chrom lüdd , bis 12 KG 62,00 € ELBstrick einfach , 1,20m , messing lüdd , bis 15 KG 59,90 € ELBstrick einfach 1,30m , messing lüdd , bis 15KG 60,90 € ELBstrick einfach 1,50m , messing lüdd , bis 15 KG 61,90 € ELBstrick einfach , 170m , messing lüdd , bis 15 KG 62,90 € ELBstrick einfach , 1,10m , chrom ab 8KG 59,00 € ELBstrick einfach 1,20m , chrom ab 8KG 60,00 € ELBstrick einfach 1,30m , chrom ab 8KG 61,00 € ELBstrick einfach 1,50m , chrom ab 8KG 62,00 € ELBstrick einfach 1,70m , chrom ab 8KG 63,00 € ELBstrick einfach 1,10m , messing ab 8KG 59,90 € ELBstrick einfach 1,20m, messing ab 8KG 60,90 € ELBstrick einfach 1,30m , messing ab 8KG 61,90 € ELBstrick einfach , 1,50m , messing ab 8KG 62,90 € ELBstrick einfach 1,70m , messing ab 8KG 63,90 € 1 Selfie in leder vintage schoko 3,00 € 1 Selfie in takel neo orange 2,50 € 1 woody anbammel "vintage " 1,50 € Es sind auch andere Halsband Modelle möglich ... dann schickt uns bitte eine email Seil *glenncheck * mit Bicolor Wrap : neo pink , leder nuss 1 ) Unverstellbares Halsband ( ELBreep ) in Seil *glenncheck * und karabiner Schließe . Bi wrap mit Takel neo pink und leder nuss . Ab HU 49 können wir , statt eines Karabiners , einen Schekel einsetzen ( das ist bei Großen Hunden komfortbabler ) HU 30-34 , chrom lüdd , bis 12 KG 56,00 € HU 30-34 , messing lüdd , bi s15 KG 56,90 € HU 34-53 , chrom ab 8KG 57,00 € HU 34-53 , messing , ab 8KG 57,90 € ELBstrick , 2m , chrom lüdd , bis 12KG 63,00 € ELBstrick 2,20m , chrom lüdd , bis 12 KG 64,00 € ELBstrick 2,50m , chrom lüdd , bis 12 KG 66,00 € 1 Ring extra für die leine in chrom 1,50 € ELBstrick , 2m , messing lüdd , bis 15 KG 63,90 € ELBstrick 2,20m , messing lüdd , bis 15 KG 64,90 € ELBstrick 2,50m , messing lüdd , bis 15 KG 66,90 € 1 Ring extra für die Leine , messing 1,50 € ELBstrick 2m, chrom , ab 8KG 63,00 € ELBstrick , 2,20m , chrom , ab 8kG 64,00 € ELBstrick 2,50m , chrom , ab 8KG 66,00 € 1 Ring extra für die Leine , chrom 1,50 € ELBstrick , 2m , messing , ab 8KG 63,90 € ELBstrick ,2,20m , messing , ab 8KG 64,90 € ELBstrick 2,50m , messing , ab 8KG 66,90 € 1 ring extra für die leine , messing 1,50 € ELBsneer oder ELBreep DOUBLEFACE wrap( neo pink , schlick , rgl blanco/neo pink & rgl , leder , rgl ) auf Seil CAMOU mit Wunschhalsung 1) Zughalsband " ELBsneer ohne Knoten " in seil CAMOU mit DOUBLEFACE WRAP * neo pink , blanco & leder schlick * 2) Nicht verstellbares Halsband " ELBreep " in Seil CAMOU mit DOUBLEFACE WRAP *Neo pink , blanco & Leder Schlick * 3) Verstelleine in Seil CAMOU mit Hippiiwrap *gras , chocko , minze & rgl: gras , minze / hot pink * HU 30- 53, middle ( ca 10mm ) Anbammel & Posament hängen wir , falls der Vorrat vom Bild nicht reicht , nach unserem Bestand individuell an . Für das ELBreep : Für den ELBsneer ( Zughalsband ) 1. ) Dort wo das Band sitzen soll , eng um den Hals plus 1 Finger dazwischen : HU ( Halsumfang ) 2.) Um den Kopf inkl der Ohren , eng herum , das Zughalsband muss ja über den kopf passen und zieht sich dann bis auf das enge Halsmaß zu. REEP HU 30-34 , chrom lüdd , bis 12KG 59,00 € REEP HU 30-34 , messing lüdd , bis 15 KG 95,90 € REEP HU 35-53 , chrom , ab 8KG 69,00 € REEP HU 35-53 , messing , ab 8KG 69,90 € SNEER , HU 28-34 , chrom , bis 12 KG 59,00 € SNEER HU 28-34 , messing lüdd , bis 15 KG 59,90 € SNEER HU 35-53 , chrom , ab 8KG 69,00 € SNEER , HU 35 -53 , messing , ab 8KG 69,90 € ELBstrick 2m , chrom lüdd , bis 12KG 75,00 € ELBstrick 2m , messing lüdd , bis 15KG 75,90 € ELBstrick 2m , chrom , ab 8KG 79,00 € ELBstrick 2m , messing , ab 8KG 79,90 € ELBstrick 2,20m , chrom lüdd , bis 12KG 80,00 € ELBstrick 2,20m , messing lüdd , ab 8KG 80,90 € ELBstrick 2,20m , chrom , ab 8KG 80,00 € ELBstrick 2,20m , messing , ab 8KG 80,90 € ELBstrick 2,50m , chrom lüdd , bis 12KG 83,00 € ELBstrick 2,50m , messing lüdd , bis 15 KG 83,90 € ELBstrick 2,50m , chrom ab 8KG 83,00 € ELBstrick 2,50m , messing , ab 8KG 83,90 € Seil GREY mit Patchwrap *shabby 2020 * mit Lederschnalle in Wunschfarbe ELBschnalle : Verstellhalsband mit Lederschnalle zum verstellen . BITTE GIB IN DEN NOTIZEN AN WELCHE FARBE DIE Lederschnalle HABEN SOLL ! GREY , MAUS oder OLIV ELBstrick : Verstelleine in Wunschlänge Das Seil gibt es in middle ( 10mm ) und in middledick (12mm ) SCHNALLE 10mm , HU 38-55 , chrom 58,00 € SCHNALLE , 10mm , HU 38-55 , messing 58,90 € SCHNALLE 12mm , HU 46-60 , chrom 62,00 € SCHNALLE 12mm , HU 46-60 , messing 65,00 € STRICK 10mm , 2m , chrom , ab 8KG 69,00 € STRICK 10mm , 2,20m , chrom , ab 8KG 70,00 € STRICK 10mm , 2,50m , chrom ab 8Kg 72,00 € 1 ring extra für die Leine , chrom 1,50 € STRICK 10mm , 2m , messing ab 8KG 69,90 € STRICK 10mm , 2,20m , messing ab 8KG 70,90 € STRICK 10mm , 2,50m , messin g ab 8KG 72,90 € 1 ring extra für die Leine , messing 1,50 € STRICK 12mm , 2m , chrom , ab 8KG 73,00 € STRICK 12mm , 2,20m , chrom ab 8KG 74,00 € STRICK 12mm , 2,50m , chrom ab 8KG 76,00 € 1 Ring extra für die Leine , chrom 1,50 € STRICK 12mm , 2m , messing ab 8KG 73,90 € STRICK 12mm , 2,20m , messing ab 8KG 74,90 € STRICK 12mm , 2,50, messing ab 8KG 76,90 € 1 Ring extra für die Leine , messing 1,50 €
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Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
Valeriya / Elena / Lera <ignatevaignat39eva@yahoo.de> Autor Thema: Valeriya / Elena / Lera <ignatevaignat39eva@yahoo.de> (Gelesen 3492 mal) « am: 04,Nov,2010, 19:57:02 » <valeriyaignateva@yahoo.de> <lenochka.elena@yahoo.com> <lera.lera10@yahoo.de> Neuer vladischer Spam via thePlanet! Ich will Ihnen das Ziel des Briefes kurz schreiben! Ich hoffe, dass Sie Sie alle verstehen werden! Wenn es seltsamerweise toenen wird, so verstehen Sie mich richtig! Ich werde Ihnen jetzt die Fotografie nicht schicken und, Ihnen ueber mich zu erzaehlen. Einfach will ich den Namen nennen. Mich rufen Lera und ich will mit Ihnen und umgehen Sie kennenlernen, ich hoffe, bei uns wird sich es ergeben! Wenn Sie mich groesser erkennen wollen und, meine Fotografie sehen, so schreiben Sie mir! Ich werde Ihnen viel ueber mich erzaehlen eben ich werde Ihnen die Fotografie absenden. Ich hoffe das Maedchen in der Morgendaemmerung der Kraefte und mich, dass ich Ihnen gefallen werde! Ihre Lera! Delivery-date: Thu, 04 Nov 2010 10:23:40 +0100 Received: from [195.4.92.16] (helo=6.mx.freenetz.info) Received: from 8e.76.1243.static.theplanet.com ([67.18.118.142]:1303 helo=localhost) Date: Mon, 1 Nov 2010 11:16:07 +0300 From: "lera.lera" <lera.lera10@yahoo.de> Reply-To: "lera.lera" <lera.lera10@yahoo.de> Lookup IP Address: 67.18.118.142 Hostname: 8e.76.1243.static.theplanet.com http://dating-fraud.net/galerie/thumbnails.php?album=6365 « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:36:18 von Administrator » « Antwort #1 am: 28,Okt,2010, 21:42:56 » Neuer vladischer Spam mit türkischem Zeichensatz via thePlanet! Ich weiß wovon sogar nicht, den Brief zu beginnen! Ich werde Ihnen gerade und ehrlich sagen. Ich habe Ihre Adresse auf der Webseite der Bekanntschaften gefunden. Ich weiß wie Sie nicht Sie sehen und wieviel Sie der Jahre aus. Ich will Sie kennenlernen und ich hoffe, dass Sie mir auch Gefühle erwidern werden. Wenn Sie mich und sehen wollen wenn ich auf Sie den Eindruck vom Rätsel gemacht habe, so schreiben Sie mir. Ich werde Ihre Antwort warten! From - Thu Oct 28 17:20:35 2010 Return-Path: <ignatevaignat39eva@yahoo.de> Delivery-Date: Thu, 28 Oct 2010 17:20:29 +0200 Received: from mout7.meineDomain.net (mout7.meineDomain.net [195.4.92.97]) Received: from [195.4.92.13] (helo=3.mx.meineDomain.net) by mout7.meineDomain.net with esmtpa (ID exim) (port 25) (Exim 4.72 #3) id 1PBUHE-0001mX-HO Received: from 1.mbox6.meineDomain.net ([195.4.93.213]:54695) by 3.mx.meineDomain.net with esmtpa (ID exim) (port 25) (Exim 4.72 #3) id 1PBUHE-0002WR-DO Received: from [195.4.92.18] (helo=8.mx.meineDomain.net) by 1.mbox6.meineDomain.net with esmtpa (ID exim) (Exim 4.72 #3) id 1PBUHD-0006WE-Uh for dasOpfer@01019meineDomain.net; Thu, 28 Oct 2010 17:20:27 +0200 Received: from 8e.76.1243.static.theplanet.com ([67.18.118.142]:3914 helo=localhost) by 8.mx.meineDomain.net with esmtp (port 25) (Exim 4.72 #3) id 1PBUHC-0007ou-AC for dasOpfer@meineDomain.net; Thu, 28 Oct 2010 17:20:27 +0200 Date: Wed, 27 Oct 2010 12:12:49 +0400 From: lera <ignatevaignat39eva@yahoo.de> Reply-To: lera <ignatevaignat39eva@yahoo.de> « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:37:16 von Administrator » Re: Valeriya <ignatevaignat39eva@yahoo.de><valeriyaignateva@yahoo.de> « Antwort #2 am: 05,Nov,2010, 11:41:01 » ok dann mal auf zur ersten Runde Wie ich Ihnen im vorigen Brief schon schrieb, rufen Mich Valeriya Ich aus Russland. Bei mir ist der Wunsch erschienen, den Menschen aus anderem Land kennenzulernen. Die Bekanntschaft im Internet ist auch mich jetzt sehr populär hat sich entschieden, Glück zu versuchen, kann, wird Glück haben, und das Schicksal wird mich mit dem bemerkenswerten Menschen zurückführen. Ich habe Ihr Profil bemerkt. Sie leben in Deutschland und ich meine, dass es das schöne Land, wenn auch ist und niemals war in Deutschland, aber ich weiß vieles sie. Ich arbeite gern, ich schätze den Begriff "die Familie" und ich will, dass in meinem Leben der Mensch erschienen ist, den ich lieben werde und der mich lieben wird. Ich bin eine Frau, die die Liebe schätzt, die Ergebenheit, das Vertrauen und die Ehrlichkeit. Ich bin vom leichten und sorglosen Leben, bei mir die reiche innere Welt, mich interessant und gesellig nicht beschädigt. Ich habe Ihr Profil im Internet gesehen, und Sie haben mich interessiert. Sehr wollte man Ihre Aufmerksamkeit vom Brief und erkennen der Freund über den Freund grösser heranziehen. Aber heute werde ich viel nicht schreiben, ich werde nur sagen, dass mir fast 27 Jahre, die Größe die 174 Zentimeter, das Gewicht - 55 kg . Ich habe vieles in diesem Leben und erreicht wenn ich vor mir das Ziel setze, so strebe ich unbedingt ihrer. Ich habe tatsächlich allen, außer dem geliebten Menschen und der Familie. Ich hoffe, Ihnen wird meine Fotografie gefallen. Und schreibe auf diesen Briefkasten (die Adresse) bitte, weil mit jenem Kasten, von dem ich Ihnen den ersten Brief gesendet habe der Fehler geschehen ist und ich konnte Ihnen den Brief nicht absenden, und ich müsste die neue Adresse schaffen. auch hier wird nach der ersten spammail gleich die e-mail adresse geändert - ich schätze dass die Bande auf den Dreh gekommen ist für jedes Opfer eine separate Adresse anzulegen, damit das potentielle Opfer es schwerer hat "sie" durch Google zu finden. Return-Path: <valeriyaignateva@yahoo.de> Delivery-Date: Fri, 05 Nov 2010 10:35:48 +0100 Received: from [217.146.183.181] by nm4.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 05 Nov 2010 09:35:47 -0000 Received: from [217.146.183.43] by tm12.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 05 Nov 2010 09:35:47 -0000 Received: from [127.0.0.1] by omp1028.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 05 Nov 2010 09:35:47 -0000 X-Yahoo-Newman-Id: 186710.4977.bm@omp1028.mail.ukl.yahoo.com Received: (qmail 10449 invoked from network); 5 Nov 2010 09:35:46 -0000 DKIM-Signature: v=1; a=rsa-sha256; c=relaxed/relaxed; d=yahoo.de; s=s1024; t=1288949746; h=Received:X-Yahoo-SMTP:X-YMail-OSG:X-Yahoo-Newman-Property:Date:From:X-Mailer:Reply-To:X-Priority:Message-ID:To:Subject:In-Reply-To:References:MIME-Version:Content-Type; Received: from MICROSOF-653951 (valeriyaignateva@67.18.118.142 with plain) by smtp131.mail.ukl.yahoo.com with SMTP; 05 Nov 2010 09:35:05 +0000 GMT Date: Fri, 5 Nov 2010 12:34:48 +0300 From: valeriyaignateva <valeriyaignateva@yahoo.de> Reply-To: valeriyaignateva <valeriyaignateva@yahoo.de> Subject: Hallo Eric!!! weiterhin Einlieferung über thePlanet USA « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:38:45 von Administrator » « Antwort #3 am: 05,Nov,2010, 11:57:49 » Ein Text der weitestgehend mit diesem hier identisch ist wurde bereits früher (Dez.2009) in einem Scamreport dokumentiert und zwar zu Emiliya <emiliyavidova@yahoo.de> « Antwort #4 am: 08,Nov,2010, 22:16:36 » Hallo mein neuer Freund <Opfer>!!! Ich wusste, dass Sie mir schreiben werden! Ich fühlte es! Sie stellen wie ich nicht vor ist froh, dass die Antwort auf den Brief bekommen hat! Mein erster Brief Ihnen war kurz, und jetzt weiß ich wovon nicht, zu beginnen. Ich will grösser über Sie, über Ihr Leben, über Ihre Interessen sehr erkennen! Mir schon ist fast 27 Jahre, das gute Alter für die Bildung der Familie eben. Ich suche den Menschen, der für mich von aller würde: vom geliebten Menschen, dem besten Freund, dem Helfer, dem Mann und dem Vater unsere mit ihm der Kinder. Ich wage, dass Ihre Ziele selb zu meinen, und Sie wollen die zweite Hälfte für die ernsten und glücklichen Beziehungen auch finden. Ich werde hoffen, dass wir vom würdigen Leben leben wollen, liebend, und einander respektierend. Es war über meine Ziele zu lügen. Dir sehe ich den Sinn nicht, ich werde mit dir deshalb ehrlich und aufrichtig sein. Wir suchen die Liebe. Und, liebgewonnen, will ich, dass meine Liebe bis zum Ende meines Lebens stark, rein und richtig war! Ich werde auf Ihre Ehrlichkeit hoffen, und mir Ihnen, weil der Mensch schon will ich zutraulich und gut anvertrauen. Ich bin schwer, dem Internet doch zu glauben hörte viel glücklicher Geschichten über andere Menschen. Jene Menschen sagten, dass sie einander in der Entfernung einiger Tausende Meilen gefunden haben und haben sich verliebt. Jetzt sind sie glücklich eben leben zusammen. Ich wollte auch sehr auf mir solches erproben! Meine Arbeit lässt mir zu, den Computer zu verwenden, und ich habe die Zeit gefunden, darüber zu achten. Mich ich sogar vorstellen konnte nicht, wieviel Menschen suchen die Liebe im Internet!!!! Ich will so viel allen Ihnen erzählen! Bitte, entschuldigen Sie mich, wenn ich Ihnen den großen Brief nicht schreiben kann, ich hoffe, es wird Sie nicht verwirren, doch bei uns noch soviel der Zeit für die Gespräche und die Korrespondenzen, zu deren Zeit wir besser einander erkennen können. Heute habe ich viele Arbeit. In der allernächsten Zeit muss bei uns das Treffen und mir die Dokumente zu diesem Treffen noch vorbereiten. Ich nichts habe Ihnen über meine Arbeit erzählt! Ich arbeite in Gesellschaften "TANDEM" - die Bau-Immobiliengesellschaft. Unsere Gesellschaft bietet den vollen Komplex der Arbeiten, die mit der Reparaturen und von der Ausstattungen der Räume verbunden sind, dem Hausbau oder der Sauna, der Einrichtung der Deckung an. Ich arbeite den Buchhalter, ich befinde mich auf diesem Amt schon im Laufe 2 Jahre! Das von mir verdiente Geld packt für den würdigen Aufenthalt. Erzählen Sie auch Sie mir über die Arbeit. Heute will ich Ihnen etwas Fotografien schicken. Später kann ich noch absenden. Auch will ich sehr, dass auch Sie mir die Fotografien geschickt haben! Also, allen, ich werde auf Ihren folgenden Brief warten. Schreiben Sie schneller!De s ganzen Guten! Delivery-Date: Mon, 08 Nov 2010 09:49:50 +0100 Received: from [217.146.183.216] by nm6.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 08 Nov 2010 08:49:49 -0000 Received: from [77.238.184.54] by tm9.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 08 Nov 2010 08:49:49 -0000 Received: from [127.0.0.1] by smtp123.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 08 Nov 2010 08:49:49 -0000 DKIM-Signature: v=1; a=rsa-sha256; c=relaxed/relaxed; d=yahoo.de; s=s1024; t=1289206189; h=X-Yahoo-Newman-Id:Received:X-Yahoo-SMTP:X-YMail-OSG:X-Yahoo-Newman-Property:Date:From:X-Mailer:Reply-To:X-Priority:Message-ID:To:Subject:In-Reply-To:References:MIME-Version:Content-Type; Received: from MICROSOF-653951 (valeriyaignateva@67.18.118.140 with plain) by smtp123.mail.ukl.yahoo.com with SMTP; 08 Nov 2010 00:49:35 -0800 PST Date: Mon, 8 Nov 2010 11:43:52 +0300 Subject: Hallo mein neuer Freund <Opfer>!!! Lookup IP Address: 67.18.118.140 Einlieferung weiterhin thePlanet USA « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:40:39 von Administrator » « Antwort #5 am: 10,Nov,2010, 19:03:18 » Hallo mein sehr geehrter Freund <Opfer>!!! Ich wartete auf Ihren Brief! Wie Ihre Schaffen, wie die Stimmung? Wir haben den Tee gerade erst getrunken, und ich schreibe Ihnen sofort! Wie Ihren Tag geht? Wie - die Arbeit? Sie wissen, ich habe den Brief von anderem Mann heute bekommen. Er auch aus Deutschland. Seinen Namen - Karl. Aber er will die ernsten Beziehungen nicht und er schreibt mir die Dummheit, ich habe ihm dass ich, für solchen Fall geschrieben, ich bin nicht im Begriff, mit ihm abgeschrieben zu werden. Ich werde ihm grösser nicht schreiben. Ich will die Frage stellen... Warum haben Sie mir geantwortet? Das Interesse? Die Neugierde? Oder der Grund in anderem? Ich hoffe immer noch, dass Sie mein Deutsches gut verstehen werden. Ich denke nicht, dass ich auf deutsch sehr gut, aber doch nicht so und schrecklich sage! Mich jedenfalls zu verstehen es ist möglich! Ich liebe die aktive Lebensweise! Manchmal soll ich nicht nur in unserer Stadt arbeiten, es kommt mich vor schicken in die Geschäftsreisen, aber ist nicht häufig. Ich fahre nach der Arbeit nach den Städten Russlands, aber es findet selten statt. Ich lebe in Tscheljabinsk selbst und ist in diese Stadt sehr verliebt. Tscheljabinsk - die grosse Stadt in Russland, das Verwaltungszentrum Gebietes Tscheljabinsk. Die Bevölkerung der Stadt - 1 095,9 Tausend Menschen (2010) (9 Stelle in der Russischen Föderation) und 1 330 Tausend (2005) Menschen in die Agglomerationen. Die Fläche der Stadt in den Grenzen der Gemeindeformation - neben 530 km ². Den grossen Transportknoten (eisern und die Chausseen; die Transsibirische Magistrale). Flughafen "Tscheljabinsk". Das grosse industrielle Zentrum mit den Unternehmen der Metallurgie, des Maschinenbaues und der Metallbearbeitung, des Gerätebaues, leicht und der Nahrungsmittelindustrie. In der Welt so ist viel es schöne Stellen! Und Russland, ich halte, das Land sehr schön! <Opfer>, will ich Ihnen über mein Leben erzählen. Ich denke, dass es für uns die Noblesse der Freund über den Freund möglichst viel sehr wichtig ist. Bei mir die kleine Familie. Ich lebe in der abgesonderten Wohnung. Mein Vater lebt unweit von mir zusammen mit meiner Großmutter. Den Vater rufen Nikolay, die Großmutter - Masha. Mein Vater - der Fahrer der Straßenbahn. Er arbeitet den Fahrer schon seit langem und ihm gefällt die Arbeit. Ich lade meine Verwandten zu mir häufig ein, und selbst gehe ich zu ihm. Meine Mutter nach der Geburt ist ins Ausland abgefahren eben hat den Ausländer geheiratet, dann der Vater hat begonnen, mich und ihm großzuziehen es half die Großmutter, die Mutter des Vaters. Er liebt mich sehr, und wir kommen zusammen häufig vor. <Opfer>, Ihre Familie groß? Erzählen Sie mir ein wenig über Ihre Familie! Ich habe viele wichtige Arbeit heute. Ich werde auf Ihren Brief mit der Ungeduld warten. Ich hoffe, mein Brief wird Ihnen gefallen. Aufrichtig Ihre Valeriya. Delivery-Date: Wed, 10 Nov 2010 13:45:53 +0100 Received: from [217.146.183.184] by nm19.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 10 Nov 2010 12:45:51 -0000 Received: from [217.146.183.172] by tm15.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 10 Nov 2010 12:45:51 -0000 Received: from [127.0.0.1] by omp1013.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 10 Nov 2010 12:45:51 -0000 X-Yahoo-Newman-Id: 59230.93216.bm@omp1013.mail.ukl.yahoo.com Received: (qmail 43697 invoked from network); 10 Nov 2010 12:45:50 -0000 DKIM-Signature: v=1; a=rsa-sha256; c=relaxed/relaxed; d=yahoo.de; s=s1024; t=1289393150; bh=XNOJlSz/tvWqj3AUGMMlZB0iRa9rYXmniFbx+UyEXvk=; h=Received:X-Yahoo-SMTP:X-YMail-OSG:X-Yahoo-Newman-Property:Date:From:X-Mailer:Reply-To:X-Priority:Message-ID:To:Subject:In-Reply-To:References:MIME-Version:Content-Type; by smtp149.mail.ukl.yahoo.com with SMTP; 10 Nov 2010 12:45:26 +0000 GMT Date: Wed, 10 Nov 2010 15:44:48 +0300 Subject: Hallo mein sehr geehrter Freund <Opfer>!!! Einlieferung via thePlanet USA! « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:41:51 von Administrator » « Antwort #6 am: 30,Nov,2010, 13:22:50 » Was für ein schöner Brief nur ist es keine Reaktion auf meine Nachricht Hallo <Opfer>!!! Hoffe ich, aller ist gut! Ich bin heute am 6.30 aufgewacht. Mein Tag hat genügend gut angefangen. Ich habe das Frühstück wie üblich vorbereitet. Gestern Abend habe ich die Kleidung gewaschen, ich habe eine gute automatische Waschmaschine, sie hilft mir sehr. Überhaupt habe ich sehr gern, den Haushalt zu führen, ich habe gern, vorzubereiten! Ich habe gern, mit den Häusern essen, ich habe nicht gern, in die Restaurants einer schnellen Ernährung zu gehen. Ich sorge mich um die Gesundheit. Ich trinke vielen Alkohol nicht ich rauche nicht. Die Frau soll über die natürliche Schönheit verfügen! Ich habe gern, sich um den Körper zu sorgen, ich betreibe deshalb Sport. Ich gehe in den Fitnes-Klub. Ich will Ihnen sagen, dass Ihr Leben mich sehr interessiert. Bitte, erzählen Sie mir über sich möglichst viel. Es ist gut? Wie die Menschen wir identisch, aber bei jedem von uns die Kultur, und ich, wahrscheinlich, über viele Sachen nichts weiß. Ich wäre froh, wenn Sie mir erzählt hätten. Ihre Briefe helfen mir, Ihr Leben vorzustellen es ist besser. <Opfer>, wollte ich über Ihre Hobbys erkennen. Was Sie besonders gern haben, zu machen? Sie haben gern, den Fernseher zu sehen? Sie haben gern, in den Geschäften herumzulaufen? Sie spielen auf irgendwelchen Musikinstrumenten? Welche Musik lieben Sie? Ich habe gern, verschiedenen Typen der Musik zuzuhören! Grösser habe ich die klassische Musik gern! Zu Hause habe ich viele Disks! Außerdem ich habe gern, in die Kinos zu gehen. Von Zeit zu Zeit gehen wir mit den Freundinnen auf die neuen Filme. Im Theater war ich neben zwei Jahren. Leider, für heute haben wir viele Arbeit und verschiedene Schaffen. Gerade deshalb nicht immer befindet sich die Zeit für die Unterhaltungen. Sie sind mit mir einverstanden? Wir - schon erwachsen, und deshalb ist viel es andere Sorgen für uns werden wesentlicher sein. Ich hoffe, meine Briefe sind für Sie nicht langweilig, und Ihnen interessant, dass ich schreibe. Ich will Ihnen mein Leben, damit Sie verstanden haben, wer ich ist nur beschreiben. Manchmal kann ich sehr neugierig sein, verwundern Sie sich deshalb nicht! Manchmal stelle ich mich Ihre Stimme vor. Meine Betonung unterscheidet sich von Ihrem und wenn wir mit Ihnen in der Zukunft telefonieren werden, wir werden, wahrscheinlich, es bemerken. Erstens werden wir im Internet umgehen, rechtzeitig werden wir uns eben in Verbindung setzen. Und so halte ich, Initiator in allem soll der Mann sein. Ich bin eine unabhängige Frau und will mich solchen immer fühlen. Einige Männer schätzen die Frauen nicht. <Opfer>, sollen Sie in mir Frau betrachten. Leider, uns gibt es weit voneinander, und bei uns der Möglichkeit nicht, sich zu treffen. Obwohl ich Sie sehr sehen wollte! Jedenfalls, unsere Bekanntschaft sehr ungewöhnlich und interessant für mich! Ehrlich sagend, bieten hier in Russland einige Männer mir die Freundschaft an. Ich bin jung und ziemlich attraktiv. Aber ich habe Ihnen schon gesagt, dass mir die ernsten Beziehungen nötig sind, eben ich will die Familie mit dem für mich beliebten Menschen schaffen. Sie ziehen mich sehr heran, und mir ist es interessant, sich mit Ihnen zu umgehen! Ich werde hoffen, dass es Ihnen mit mir auch interessant ist. Sie - jetzt mein guter Freund! Nichts sich! Ich habe einen Freund in anderem Land! Das Internet - die bemerkenswerte Sache! Bitte, Sie verhalten sich zu mir ernst nur. Ich werde mit Ihnen immer aufrichtig sein. Leider, ich muss auf die Arbeit zurückkehren. Ich werde diesen Brief schließen. Ich werde auf Ihren Brief warten! Delivery-Date: Sun, 28 Nov 2010 17:04:08 +0100 Received: from nm3.bullet.mail.ukl.yahoo.com (nm3.bullet.mail.ukl.yahoo.com [217.146.182.224]) Received: from [217.146.183.211] by nm3.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 28 Nov 2010 16:04:08 -0000 Received: from [217.146.183.170] by tm4.bullet.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 28 Nov 2010 16:04:08 -0000 Received: from [127.0.0.1] by omp1011.mail.ukl.yahoo.com with NNFMP; 28 Nov 2010 16:04:08 -0000 X-Yahoo-Newman-Id: 213036.79728.bm@omp1011.mail.ukl.yahoo.com Received: (qmail 79262 invoked from network); 28 Nov 2010 16:04:08 -0000 DKIM-Signature: v=1; a=rsa-sha256; c=relaxed/relaxed; d=yahoo.de; s=s1024; t=1290960248; h=Received:X-Yahoo-SMTP:X-YMail-OSG:X-Yahoo-Newman-Property:Date:From:X-Mailer:Reply-To:X-Priority:Message-ID:To:Subject:In-Reply-To:References:MIME-Version:Content-Type; by smtp125.mail.ukl.yahoo.com with SMTP; 28 Nov 2010 08:03:56 -0800 PST Date: Sun, 28 Nov 2010 18:58:14 +0300 Subject: Hallo <Opfer>!!! unverändert weiter über: thePlanet USA Kameramodel PENTAX K200D Exif Datum 2009:07:12 00:47:36 Belichtungszeit 0.006 s (1/180) « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:42:44 von Administrator » « Antwort #7 am: 30,Nov,2010, 16:02:19 » Fotos aus mehren Städten, die Geschäftsreise mit Kleidung, die Newa und die Eremitage in Sankt-Petersburg! « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:43:56 von Administrator » Re: Valeriya/Elena <ignatevaignat39eva@yahoo.de><valeriyaignateva@yahoo.de><lenochka.elena@yahoo.com « Antwort #8 am: 10,Mär,2011, 17:10:19 » Hier mal wieder ein badoo Fakeprofil mit Fotos der selben Darstellerin http://badoo.com/0216092434 [highlight]28 jahre alte frau.: Möchte heute mit einem Mann ([highlight]30 bis 55[/highlight]) sich verabreden Ich denke, um uber mich zu sagen, uns ist es mehr Zeit notwendig, um einander zu studieren. Ich hoffe, dass im Verlauf des Dialoges du mich studieren wirst, und ich werde dich studieren. Ich werde aufrichtig mit Ihnen, und ich werde auf Ihre Fragen wahr antworten! Jetzt suche ich den geliebten Menschen, und ich wunsche, die Familie, der Kinder und des Mannes zu finden!!! Uber meine Interessen werde ich Ihnen im Verlauf unserer Korrespondenz sagen, in der ich hoffe, dich zu finden!!! Da du weist, dass ich den Mann und den Vater unserer zukunftigen Kinder suche, und ich bin endlich will ich, dass der Mann zart, gut, teilnahmsvoll ist. Ich will, dass er das familiare Gluck will, da es von mir gesucht wird, ich will es ist sehr dringend. Ich hoffe, dass unsere Interessen und die Sehenswurdigkeiten ubereingestimmt haben. Jenes dass war es entschlossen und ist verantwortlich. Und der naturlich gute Liebhaber!!! Familienstand: Ich bin in einer offenen Beziehung Aussehen: 168cm (5'6"), 54kg (119Lbs), sportlich gebaut, und habe schwarzes Haar und braune Augen. Arbeit: Verkoper. Ich verdiene wenig. Anna Werykina « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:44:38 von Administrator » « Antwort #9 am: 12,Mär,2011, 14:52:16 » Sie ist ein richtiges Stehaufweibchen - gestern gelöscht - heute wieder neu! Fix noch ein Umzug gemacht http://badoo.com/0217370580 28 jahre alte frau. Möchte heute mit einem Mann (35 bis 50) sich verabreden ........ wie zuvor « Letzte Änderung: 16,Jul,2019, 19:45:13 von Administrator »
de
q-de-2205
Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
Stadtmarketing, Business Improvement Districts, ... von Jens Ender (Autor) Bernhard Wachall (Autor) 2 Warum brauchen wir BID´s 2.1 Was sind BID´s und wie funktionieren sie 2.2 Gründung und Finanzierung 3 Bid’s in den USA 4 Ausgangslage in Deutschland 5 BID’s in Deutschland/Hessen 5.1 MarBID 5.2 GiBID Business Inprovement District – Hilfe für Bedrohte Handelslagen? Durch veränderte Rahmenbedingungen wurden in Nordamerika zum ersten Mal die BID’s eingeführt. Sie wurden Anfang der 70er Jahre in Kanada erfunden. Seine Hauptsächliche Anwendung findet es im Einzelhandel, hat aber trotzdem auch die Möglichkeiten und das Potential die allgemeine Stadtentwicklungen zu verbessern und zu unterstützen. Die besondere Bedeutung im Einzelhandel entsteht durch die Schaffung vieler großer Center, die einen Kundenrückgang und damit auch einen Umsatzrückgang hervorrufen oder auch z.B. durch hohe Kriminalität. Da diese Entwicklung weltweit vorzufinden ist, wird die Idee der Bid´s mittler Weile in vielen Ländern der Welt angewendet oder eine Umsetzung mit den dortigen Rahmenbedingungen angestrebt (Australien, Südafrika, Neuseeland, Brasilien, Jamaika und Europa (Mensing 2003 www.Cimadirekt.de) Nach Dallgahs (2004:3) wurde ein neues Konzept des Einzelhandels notwendig, um gegen die Entwicklung des Strukturwandels im Einzelhandel der letzten Jahre entgegenzuwirken. Dieser Strukturwandel im Einzelhandel wird durch das so genannte downgrading ausgelöst. Ein Externer Effekt (Kriminalität, Wegfallen von Geldern, politische Wechsel…) verursacht eine Verringerung des Konsums im Entsprechenden Bereich. Dadurch sinkt im entsprechenden Gebiet auch der Umsatz und einige Unternehmen verlassen den Bereich. Dadurch erhält die Gemeinde wieder weniger Steuereinnahmen und dadurch wiederum sinkt die Neuinvestition der Öffentlichen Hand in die Unternehmen. Eventuell werden auch die Steuern erhöht, was den Gewinn der Unternehmen weiter schmälert. Dadurch verlassen noch mehr Unternehmen das Gebiet und die Schraube (Downgrading) geht immer weiter (Abb. 1). Die Center haben ihre entscheidenden Vorteile gegenüber den innerstädtischen Einzelhandelsgebieten. Die Center bieten im Gegensatz zu den innerstädtischen Einkaufsgebieten gemeinsam genutzte Waren an. Die Wege sind Kurz und für Sauberkeit und Sicherheit ist gesorgt. In Deutschland hat sich die Zahl der Einkaufszentren von 1970 mit 14 Stück, auf 338 Stück im Jahr 2003 ca. um das 25fache erhöht (Handelskammer Hamburg 2004:10). Die BID´s werden daher als Möglichkeit gesehen diese innerstädtischen Gebiete wieder attraktiv und damit konkurrenzfähig zu machen. Die Zentren der Städte die hiervon meist betroffen sind haben auch wichtige Gesellschaftliche Aufgaben, wie die Identifikation mit der Stadt und deren Geschichte. Die Zentren sind oft auch Mittelpunkt des Gesellschaftlichen Lebens durch Verwaltung und Kirche sowie auch Kultur und Freizeitgesellschaft (Handelskammer Hamburg 2004:7). (event. Abb ) Die Handelskammer Hamburg (2004:15) definiert ein BID als ,,ein räumlich klar abgegrenzter (innerstädtischer) Bereich, innerhalb dessen die Grundeigentümer und Gewerbetreibenden zum eigenen Vorteil versuchen, die Standortqualität durch die Bereitstellung partieller öffentlicher Leistungen, die aus dem Aufkommen einer selbst auferlegten und zeitlich befristeten erhobenen Abgabe finanziert werden, zu verbessern. Was heißt das im Einzelnen? BID´s entstehen nur durch private Initiative der Grundstücksbesitzer und Ladenbesitzer. Wenn mehr als 50% der Besitzer ein BID aufbauen wollen geschieht dass. Die anderen müssen diesen Schritt mit tragen. Durch gesetzliche Rahmenbedingungen sind die Geschäfte zu einer bestimmt Abgabe verpflichtet, die sich in der Regel an die m2 Zahl des Geschäftes richtet. Für das BID wird dann ein Businessplan erstellt. In diesem Plan werden Verbesserungen in Sauberkeit und Sicherheit sowie Service oder Möblierung erreicht, auch die Ausrichtung von Event oder einfach nur die Werbung für das BID sind Aufgaben die jetzt Zentral gelöst werden. Dadurch soll der Standort attraktiver werden, so dass sich zum einen neue Betrieb und Geschäfte ansiedeln und zum anderen auch mehr Kunden zum einkaufen bewegen. Der Business Plan läuft auf 5 Jahre und wird automatisch nach dieser Zeit beendet (sunset clause) wenn die beteiligten Geschäfte nichts Gegenteiliges beschließen. (Mensing 2003:10, Bloem 2003:5) Die Gründung geht von der lokalen Wirtschaft aus, die dazu ein Komitee bildet das sich mit der Problematik auseinander setzt. In den ersten Sitzungen werden Grenzen und Ziele des zukünftigen BID´s abgesteckt und die Betroffenen Ladenbesitzer werden motiviert sich an Projekt zu beteiligen. Wenn dann ein Antrag an die Stadt gestellt wird, muss sichergestellt sein das 50% der Anlieger und 50% der Ladenfläche mit der Gründung des BID´s einverstanden sind. Erst wenn das erfüllt ist, kann der Gründung zu gestimmt werden. Bei der Finanzierung kommt das Besondere der BID´s zum Vorschein. Sobald das BID von mehr als 50% beschlossen wurde, müssen sich alle daran halten. Es gibt keine ,,Trittbrettfahrer“. Der entsprechende Beitrag wird einfach an die örtliche Steuerbehörde abgeführt und diese führt es dann wieder an die entsprechende Institution ab, die sich um das Management des BID kümmert. Über die Höhe des zu entrichtenden Betrages gibt es verschiedene Vorstellungen. In den kanadischen BID’s wird die vorher vereinbarte Summe mit dem Grundstückswert multipliziert und die durch das gesamt Vermögen aller Grundstücke geteilt. Daraus ergibt sich der Betrag den Jeder Grundstückseigentümer zu bezahlen hat. Die Geschäftleute die nur Mieter sind beteiligen sich auch aber geringer als die Eigentümer. Wohnungsbesitzer und Mieter beteiligen sich nicht da sie keinen wirtschaftlichen Vorteil von der Aufwertung des Standortes haben. Das nötige Budget wird jedes Jahr neu festgelegt und wird im ersten Jahr von der Stadt vorgestreckt. Die Aufgaben der Stadt sind außerdem vorher vertraglich festgelegt, so dass die Stadt nicht ihre Aufgaben vernachlässigt, was dann dem BID schaden könnte. Auch größere Bauprojekte werden selten mit BID-Geldern realisiert, es ist in einigen Bundesstaaten sogar gesetzlich verboten (Kiru 2003:11). Als Beispiel für ein funktionierendes BID soll hier das Lincoln Square BID in New York City (LSBID) vorgestellt werden. Der LSBID erstreckt sich von der 58. bis zur 70. Street und von der 8. bis zur 10. Avenue. Er wurde 1997 gegründet und verwaltet 2004 ein Budget von 1,2 Mio. US$. Mitte der 80er Jahre wurde in New York das erste BID gegründet, das Grand Central BID. Mittlerweile existieren in New York 45 BIDs und weitere 20 sind geplant (dies stellt bereits einen Indikator für den Erfolg dieser Bündnisse dar). In den 80er Jahren bot New York City laut TRIPPEN (2004:7) ein erschreckendes Bild. Steigende Kriminalitätsraten, zunehmende Verwahrlosung öffentlicher Räume, Bettler, Obdachlose, Drogenabhängige, Jugendgangs und Raubüberfälle prägten weite Teile der Stadt. Die Straßen waren dreckig, hässlich und geprägt von Vandalismus. Der Niedergang ganzer Geschäftsviertel und Einkaufsstraßen war die Folge. Die Stadt verfügte nicht über die finanziellen Mittel diesen Verfall zu stoppen und die Polizei praktizierte die „radical non-intervention“ Methode. So ging die Kontrolle über Straßen, Parks und Geschäftsviertel verloren. Die New Yorker Bevölkerung fühlte sich zunehmend unsicher. Nun mussten die ansässigen Geschäftsleute durch Eigeninitiative die Situation verbessern. Ziel war es in erster Linie die Geschäftsviertel zu revitalisieren, vor allem durch Investitionen in den öffentlichen Raum und in die Sicherheit. Das Motto des LSBID lautet: ‚cleaner, safer and more beautiful’. So hat das LSBID sich beispielsweise um die Pflege und Gestaltung von Straßen und Gehwegen sowie Laternenmasten und Mülleimern gekümmert. Es wurden z.B. Blumenbeete und Grünflächen angelegt, wofür das BID im Rahmen des ‚Broadway Malls Beautification programms’ den ‚New York City Neighborhood Development Award’ bekam. Innerhalb des BID’s wird 13 Stunden am Tag gereinigt. Die regelmäßige Räumung von Straßen und Gehwegen im Winter hat ebenso Priorität. Sicherheitskräfte die durch Funk miteinander verbunden sind patrouillieren durch die Straßen und dienen nicht nur der Abschreckung, sondern auch als Informationsquelle für Besucher. Die Existenz mobiler Informationsstände macht deutlich, dass Service und Information ganz groß geschrieben werden. Um Kunden anzulocken werden in regelmäßigen Abständen „special events“ organisiert. Man unternimmt des Weiteren Versuche Unternehmen anzusiedeln und die Verkehrsinfrastruktur aufzuwerten (Parkleitsysteme, ÖPNV). „Ein wichtiger Bestandteil der Arbeit sind außerdem Kundenbefragungen und Marktanalysen“ (TRIPPEN 2004:8). Mit Hilfe sozialer Dienste und Kooperationen mit Schulen und Universitäten und Hilfsprogrammen für Obdachlose versucht an die Präsenz gesellschaftlich niedrig gestellter Bevölkerungsgruppen in den Straßen zu minimieren, um das Image des Standortes aufzuwerten. In verschiedensten Befragungen und „Ratings“ bezüglich Kundenzufriedenheit und Einkaufsgefühl schneidet das Gebiet des LSBID seit der Gründung des Bündnisses immer außerordentlich gut ab. 9783638783989 9783638795524 v75758 Stadtmarketing Business Improvement Districts Geschäftsstraßenmanagement Neue Wege Straßen Hessen-Exkursion Bernhard Wachall (Autor)
de
q-de-2205
Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
Kommentar — Orientalisches Seminar Geschichte des Orientalischen Seminars Auslandsseite Badry, Roswitha Bağ, Şener Bartholomä, Ruth Brunner, Rainer Ende, Werner Epkenhans, Tim Fuchs, Simon Wolfgang Gölz, Olmo Al Hossiny, Mohammed Lukman, Fadhli Megahed, Mohamed Pink, Johanna Raei, Shahrokh Rebstock, Ulrich Rysaev, Rashid Sağır, Fatma Samadi Rendy, Leila Simon, Katrin Kooperationen und Studieren im Ausland Studierendenaustausch mit der Azhar-Universität in Kairo Persischkurse an der Universität Isfahan Erasmus-Studium (Tekirdağ, İstanbul, Cádiz, Thessaloniki) Weitere Möglichkeiten für ein Studium oder Praktikum im Ausland Impressionen vom Besuch bei der Freitagspredigt der Freiburger Naqshbandiyya am 15.6.2018 (ʿĪd al-Fiṭr) Datenbank Persischer Urkunden Die Türkische Bibliothek Men of Disorder Kooperation Cyberfatwa Das indonesische Religionsministerium und der Koran Bewahrung durch Abgrenzung? Aktuelle Diskurse zur Sprachpolitik und -planung in der Republik Türkei International Conference and Workshop: The Translation of the Qur’an in Indonesia DoktorandInnen und Fellows Der Studiengang Geschichte der Judaistik Ausrichtung von Lehre und Forschung Aktuelles und Vorträge Vorlesungen und Seminare Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2018 Vorlesungsverzeichnisse aus vergangenen Semestern Vorlesungen von Prof. Dr. Gabrielle Oberhänsli-Widmer (seit Amtsantritt 2003) Prof. Dr. Gabrielle Oberhänsli-Widmer Raban Kluger, M. A. Dr. Yvonne Domhardt Haviva Berman-Bitton Ruben Frankenstein Jan Wacker M. A. Regine Schmidt-Teichmanis Cornelius Sproten Forschung / Projekte Habilitations- und Dissertationsprojekte Fachschaft Judaistik Leitfaden Judaistik Diashow/תמונות Seminarbibliothek Bestände und Kataloge Systematik der Bestände Sinologische Bibliothek Freiburger Fachportal Orientalistik Fachschaft Islamwissenschaft Fikra - Kolloquium Fachbereich RegioKulturwissenschaften Fachbereichssitzungen Projekt: "Der Krieg in Syrien aus arabischer und türkischer Perspekive" Maren Bagdahn Zeitung und Autor David Breckerbohm Kommentar und Kontextualisierung Elena Fellner Einordnung der Zeitungen Isabel Di Stasio Fazit und Literatur Johanna Kramer Übersetzung und Einordnung Alexandra Krämer Kirsten Kreher Analyse des Artikels Sophie Moser Analyse al-Mustaqbal Analyse al-Manār Nina Schad Orientalisches Seminar Sie sind hier: Startseite › Projekt: "Der Krieg in Syrien aus arabischer und türkischer Perspekive" › Isabel Di Stasio › Kommentar [zurück zur Übersicht, Di Stasio] Die Zeitungen Hürriyet und Al Jazeera Turk Die liberal-konservative Tageszeitung Hürriyet (zu Deutsch: Freiheit), die ihren Hauptsitz in der türkischen Millionenmetropole Istanbul hat, ist eine der meist verkauften türkischsprachigen Zeitungen des Landes (vgl. HÜT). Mit etwa 340 000 verkauften Exemplaren im April 2016 und etwa 320 000 bis 330 000 im September 2016 (vgl. MEDYA) zählt die Hürriyet zu den beliebtesten Zeitungen in der Bevölkerung. Sie gehört außerdem zu einem der wichtigsten türkischen Medienkonzerne, der Doğan Yayın Holding, die mit diversen Tageszeitungen den Pressemarkt in der Türkei dominiert (vgl. Sümer 2009: 674–675). Auf sich aufmerksam macht die Redaktion zum Beispiel durch Konflikte mit der türkischen Regierung (vgl. SPON, 25.12.2015). Immer wieder hört man auch von Ausschreitungen oder Übergriffen auf die Redaktion zum Beispiel durch AKP-Anhänger (vgl. SPON, 15.09.2015), was nicht verwundert, denn „die Hürriyet gehört zu den wenigen Zeitungen, die kritisch über die Regierung und über Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan berichten“ (SPON, 15.09.2015). Auffallend ist außerdem die Abbildung Mustafa Kemal Atatürks auf der Titelseite der Zeitung. Vor der farbigen türkischen Flagge ist in schwarz-weiß sein Kopf zu sehen; direkt darunter ist folgendes zu lesen: „Die Türkei gehört den Türken“ (türk.: Türkiye Türklerindir) (vgl. Akyol, 11.04.2008). In diesem Zusammenhang scheinen die Konflikte mit der türkischen Regierung sowie der AKP nicht verwunderlich. Im Rahmen des Global Media Forum im Juni 2016 wurde dem Chefredakteur der unabhängigen Zeitung, Sedat Ergin, der „Freedom of Speech Award“ der Deutschen Welle verliehen (vgl. Muno, 13.06.2016). Dennoch steht Ergin, wie viele andere Journalisten in der Türkei, vor Gericht: Er habe angeblich den Präsidenten Erdoğan beleidigt (vgl. FAZ, 22.04.2016). Es ist offensichtlich, dass die Hürriyet zu den wenigen Medien in der Türkei gehört, die sich nicht von der Regierung einschüchtern lassen, auch wenn dies gewisse Konsequenzen, wie Anklagen oder Verhaftungen, nach sich zieht. Pressefreiheit ist, ebenso wie Meinungsfreiheit, ein wichtiger Bestandteil jeder Demokratie. Die momentane Situation in der Türkei macht es Journalisten jedoch gar unmöglich, sich mit ihrer Arbeit nicht in Gefahr zu bringen. Al Jazeera (zu Deutsch: die Insel) zählt wohl zu den bekanntesten und verbreitetsten Fernsehsendern der arabischen Welt. Als Nachfolger des 1994 gescheiterten Projekts BBC Arabic Television, das von der saudischen Königsfamilie gesponsert wurde (vgl. Seib 2005), ist Al Jazeera heute in mehreren Sprachen, darunter Türkisch, verfügbar. Seinen Sitz hat der von der katarischen Regierung finanzierte Sender in Doha, der Hauptstadt des Golfstaates Katar (vgl. ALB). Der Sender, der als der einflussreichste der arabischen Welt gilt, wird jedoch heutzutage für seine Einseitigkeit und angebliche Nähe zu Islamisten kritisiert: Manche Kollegen Hejjawis haben bei Al-Dschasira gekündigt, weil sie ihren Namen nicht für ein einseitiges Programm hergeben wollten. Andere halten aus. Manche aus Überzeugung, weil sie dem Sender und seinen alten Idealen die Treue halten wollen. Andere hegen eher private Gründe. Auch ein Araber, der unerkannt bleiben möchte. In einem Hintergrundgespräch in Doha sagt er: Wenn ich durch die Büros von Al-Dschasira Mubashar gehe, dann wird mir übel: Die meisten dort sind Islamisten, keine Journalisten. Und es werden immer mehr. Zwar überlege er, zu kündigen, aber die Bezahlung sei eben gut. (Blaschke, 12.04.2014) Auch Schulgeld sowie eine Krankenversicherung hält die Mitarbeiter wohl davon ab zu kündigen (vgl. Blaschke, 12.04.2014). Auf seiner Webseite beschreibt der Sender seinen Journalismus als einzigartig, faktenbasiert sowie als unparteiisch, indem er alle Seiten der Geschichte beleuchte und den Stimmlosen eine Stimme gebe (vgl. JAZ). Doch wird in diversen Medien die Unabhängigkeit und damit Glaubwürdigkeit des Senders in Frage gestellt, wie zum Beispiel in The Guardian: Many say, however, the station is not free to report critically on Qatar or diverge far from Qatari foreign policy. (Whitaker, 20.09.2011) Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete 2012 von Al Jazeera: Hier geht es um Politik, nicht um Journalismus. (Suliman, 11.12.2012) Bezüglich der politischen Ausrichtung des Senders sollte zwischen dem arabischsprachigen sowie dem englischsprachigen Sender unterschieden werden: Während Al Jazeera eher islamisch-konservativ geprägt sei und damit den Muslimbrüdern in Ägypten nahe stehe, so orientiere sich Al Jazeera English eher an westlichen Meinungen oder derer säkularer Araber (vgl. HIN). Fakt ist, dass das Netzwerk Al Jazeera mit Vorsicht genossen werden sollte, denn eine politische Abhängigkeit kann nicht ausgeschlossen werden. Zur Lage in der Türkei Seit dem Ausbruch des Bürgerkrieges 2011 in Syrien fliehen immer mehr Menschen nach Europa oder in die angrenzenden Nachbarländer. Die Türkei hat bisher die meisten Flüchtenden aufgenommen. Wie viele es genau sind, ist unklar; die Angaben schwanken. In seinem Jahresbericht „Global Trends – Forced Displacement in 2015“ erklärte das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) die Türkei mit 2,5 Millionen Flüchtenden zum weltweiten „Top Host“.[1] Im Juni 2016 berichtete Amnesty International von schätzungsweise 3 Millionen Flüchtenden in der Türkei[2]. Doch was geschieht mit den Geflüchteten, die in der Türkei bleiben? Welchen rechtlichen Status haben sie? Können ihnen Bildung, medizinische Versorgung, gar ein Existenzminimum garantiert werden? Ist die Türkei überhaupt in der Lage, mit solch einer großen Zahl an Geflüchteten angemessen und human umzugehen? Die Situation der Flüchtenden Einer Pressemitteilung des türkischen Außenministeriums vom 3. April 2016 zufolge leben 270 000 syrische Flüchtende in insgesamt 26 Schutzeinrichtungen, wo sie Schutzstatus genießen, über Zugang zu Bildung verfügen sowie medizinisch und psychologisch versorgt werden. Ebenso erhalten Syrer, die außerhalb dieser Zentren leben, Schutzstatus sowie Zugang zu medizinischer Versorgung und Bildung (vgl. MOFA, 03.04.2016). Wie viele Syrer tatsächlich außerhalb der Schutzzentren leben, wird nicht erwähnt. Berichten zufolge wird die Zahl auf über 1,7 Millionen geschätzt; konkrete Zahlen über Flüchtende aus anderen Ländern, wie beispielsweise aus Afghanistan, gibt es nicht (vgl. Walpot). Trotz anhaltender Kritik an der türkischen Flüchtlingspolitik scheint es den Menschen innerhalb der Camps besser zu gehen als außerhalb. Medienberichten zufolge soll es in einigen der Lager im Südosten des Landes sogar kleinere Krankenhäuser, Kindergärten, Schulen und Supermärkte geben. Durch die Einführung eines Scheckkartensystems erhalten die Familien nun anstelle von Bargeld Karten: umgerechnet 30 Euro pro Kopf laden das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) sowie die türkische Katastrophenschutzbehörde AFAD (Afet ve Acil Durum Yönetimi Başkanlığı)[3] monatlich auf (vgl. Merey, 09.03.2015). Dank der vorhandenen Krankenhäuser ist zumindest eine kostenlose medizinische Erstversorgung möglich. Syrische Kinder haben zudem die Möglichkeit, die Schule in ihrem Lager zu besuchen, wo nicht nur Türkisch, sondern auch Arabisch gelehrt wird. Der Großteil der Geflüchteten lebt jedoch außerhalb der von AFAD errichteten Schutzzentren und scheint damit erheblich schlechter gestellt. Den Angaben der „Generaldirektion Humanitäre Hilfe und Katastrophenschutz der Europäischen Kommission“ (ECHO) zufolge finden nur etwa zehn Prozent der syrischen Flüchtenden in den Flüchtlingslagern Zuflucht (vgl. EUCOM, 2016). Einer Statistik der World Health Organization Gaziantep von Mai 2016 ist zudem zu entnehmen, dass die türkische Millionenstadt Istanbul sowie die grenznahen Provinzen Hatay, Gaziantep und Șanlıurfa die meisten syrischen Flüchtenden beherbergen. Danach folgen angrenzende Provinzen wie beispielsweise Kilis, ebenfalls grenznahe Provinz im Südosten des Landes, und Izmir an der türkischen Westküste (vgl. WHO, 08.06.2016). Menschenrechts- und Nichtregierungsorganisationen wie Human Rights Watch berichten außerdem von unzureichender Versorgung und finanzieller Unterstützung sowie Ausbeutung der Flüchtenden außerhalb der Camps (vgl. HRW, 20.06.2016). Bis Anfang 2016 war es Geflüchteten außerdem nicht möglich, eine Arbeitserlaubnis zu erhalten: Schwarzarbeit war folglich häufig der einzige Weg, um an Geld zu kommen. Erhöhte Mietpreise und unfaire Löhne erschwerten das Leben der Flüchtenden zusätzlich, wenn sie überhaupt Arbeit fanden. Oft wurden sie als Tagelöhner eingestellt und mussten für einen Hungerlohn schuften. Dies begünstigte auch Kinderarbeit, da viele Familien die Lebenshaltungskosten ansonsten nicht decken konnten. Im Januar 2016 entschied die türkische Regierung, dass Geflüchtete eine Arbeitserlaubnis beantragen können, wenn sie bereits mindestens sechs Monate registriert waren; so sollte auch sichergestellt werden, dass sie für ihre Arbeit zumindest den Mindestlohn erhielten (vgl. Weise, 17.02.2016). Was zunächst als entscheidender Fortschritt willkommen geheißen wurde, erwies sich bald als kaum effektiv: Wie die Zeitung The Guardian circa drei Monate nach der Gesetzesänderung berichtete, erhielten bis dato lediglich etwa 2000 Syrer die Möglichkeit, sich für eine Arbeitserlaubnis zu bewerben. Dies entspräche gerade einmal 0,074 Prozent der damals 2,7 Millionen in der Türkei lebenden Syrer. Grund dafür sei die Voraussetzung, bei Beantragung der Arbeitserlaubnis einen Arbeitsvertrag vorzulegen. Die meisten Arbeitgeber würden dies ablehnen, da sie den syrischen Mitarbeitern ansonsten den Mindestlohn sowie die Krankenversicherung zahlen müssten, genauso wie ihren türkischen Mitarbeitern (vgl. Kingsley, 11.04.2016). Ein Ende der Schwarz- und Kinderarbeit, der Ausbeutung und mieser Arbeitskonditionen für Syrer in der Türkei ist demnach wohl noch nicht in Sicht. Alles in allem scheint die Situation der Flüchtenden in der Türkei eher aussichtslos: […] having a lack of legal status, being forced to work in the informal economy, experiencing exploitation and discrimination in the work place, high rental housing prices, being marginalized and a state of being excluded in the receiving society, limited access to education and limited access to medicine are the major problems of living in Turkey. (Şimşek 2015) Zwar profitiert ein kleiner Teil der Geflüchteten von den Vorzügen der Schutzzentren, wenn denn von der Richtigkeit der Berichte ausgegangen werden kann. Dennoch lebt die beachtliche Mehrheit der syrischen Bürgerkriegsflüchtenden außerhalb dieser Zentren. Es ist davon auszugehen, dass die meisten Kinder seit Monaten keine Schule von innen gesehen haben. Stattdessen geht die Tendenz in Richtung Schwarz- und Kinderarbeit, eine Entwicklung, die schwer zu stoppen scheint. Auch Ausgrenzung aus der türkischen Gesellschaft sowie mangelnde medizinische Versorgung machen deutlich, dass die Türkei nicht in der Lage ist, mit einer derart hohen Flüchtlingszahl umzugehen, geschweige denn humane Lebensbedingungen für alle zu schaffen. In diesem Zusammenhang scheint die sogenannte „Politik der offenen Tür“[4], die die türkische Regierung zu führen vorgibt, eher fragwürdig. Auch die Tatsache, dass es - trotz stark zurück gegangener Zahlen – immer noch Flüchtende gibt, die versuchen über Griechenland nach Europa einzureisen, scheint angesichts der eher aussichtslosen Lage der Geflüchteten in der Türkei nicht verwunderlich. Das türkische Asylrecht Um die rechtliche Lage der Geflüchteten in der Türkei insgesamt besser zu verstehen, ist es notwendig, sich mit den entsprechenden Bestimmungen des türkischen Asylrechts auseinanderzusetzen. Da die bereits vor der Krise vorhandenen Gesetze nicht ausreichend waren, um die stetig wachsende Einwanderungsbewegung in den Griff zu bekommen, sah sich die Türkei gezwungen, Reformen einzuführen (vgl. Ekşi, 06.07.2016). Am 11. April 2014 wurde schließlich das sogenannte „Gesetz über Ausländer und internationalen Schutz (Nr. 6458)“ (türk.: Yabancılar ve Uluslararası Koruma Kanunu)[5] vollständig rechtswirksam, wobei die meisten Bestimmungen bezüglich institutioneller Umstrukturierung bereits am 4. April 2013 in Kraft traten (vgl. Çiçekli 2016: 75). Konnten syrische Flüchtlinge in der Türkei zuvor keinen Flüchtlingsstatus erhalten und wurden sie nur als „Gäste“, die wieder in ihr Heimatland zurückkehren würden, bezeichnet und auch dementsprechend behandelt, so hat sich dies nun mit der Verabschiedung des Gesetzes Nr. 6458 geändert. Dennoch bleibt zu beachten, dass die Türkei weiterhin am geographischen Vorbehalt der Genfer Flüchtlingskonvention festhält. Hinsichtlich der Krisensituation durch den syrischen Bürgerkrieg war es also notwendig geworden, den rechtlichen Status der Flüchtenden zu überarbeiten. Daraus ergeben sich die im Folgenden erklärten Definitionen, wie sie in der englischen Version des Gesetzes[6] festgehalten sind. Hierbei definiert Artikel 61, welche Bedingungen an den Erhalt des Flüchtlingsstatus geknüpft sind: A person who as a result of events occurring in European countries and owing to well-founded fear of being persecuted for reasons of race, religion, nationality, membership of a particular social group or political opinion, is outside the country of his citizenship and is unable or, owing to such fear, is unwilling to avail himself or herself of the protection of that country; or who, not having a nationality and being outside the country of his former residence as a result of such events, is unable or, owing to such fear, is unwilling to return to it, shall be granted refugee status upon completion of the refugee status determination process. (MOI 2014: 64) Wie bereits zu Beginn des Artikels erwähnt wird, muss eine Person, die als Flüchtling anerkannt werden soll, vor Ereignissen fliehen, die sich in einem europäischen Land zugetragen haben. Hier wird die Anwendung des geographischen Vorbehalts aus der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 deutlich. Somit gilt Artikel 61 nicht für syrische Bürgerkriegsflüchtlinge. Artikel 62 hingegen definiert den Erhalt des Status „bedingter Flüchtling“: A person who as a result of events occurring outside European countries and owing to well-founded fear of being persecuted for reasons of race, religion, nationality, membership of a particular social group or political opinion, is outside the country of his nationality and is unable or, owing to such fear, is unwilling to avail himself or herself of the protection of that country; or who, not having a nationality and being outside the country of former habitual residence as a result of such events, is unable or, owing to such fear, is unwilling to return to it, shall be granted conditional refugee status upon completion of the refugee status determination process. Conditional refugees shall be allowed to reside in Turkey temporarily until they are resettled to a third country. (MOI 2014: 64–65) Hier wird ersichtlich, dass sich Artikel 61 und 62 des Gesetzes auch in Bezug auf den geographischen Herkunftsraum des Flüchtenden unterscheiden. Während ein offizieller „Flüchtling“ aus einem europäischen Land geflohen sein muss, so gilt als „bedingter Flüchtling“, wer unter denselben restlichen Voraussetzungen aus einem außereuropäischen Land geflohen ist. „Bedingte Flüchtlinge“ werden außerdem nur auf bestimmte Zeit aufgenommen mit dem Ziel, diese in ein Drittland umzusiedeln. Artikel 63 bezieht sich schließlich auf den Status des „subsidiären Schutzes“: A foreigner or a stateless person, who neither could be qualified as a refugee nor as a conditional refugee, shall nevertheless be granted subsidiary protection upon the status determination because if returned to the country of origin or country of [former] habitual residence would: a) be sentenced to death or face the execution of the death penalty; b) face torture or inhuman or degrading treatment or punishment; c) face serious threat to himself or herself by reason of indiscriminate violence in situations of international or nationwide armed conflict; and therefore is unable or for the reason of such threat is unwilling, to avail himself or herself of the protection of his country of origin or country of [former] habitual residence. (MOI 2014: 65–66) Dieser Artikel 63 ist, wie oben beschrieben, geographisch nicht eingeschränkt und damit Ausländern und staatenlosen Personen vorbehalten, die die Bedingungen aus Artikel 61 oder 62 nicht erfüllen, aber dennoch auf Schutz angewiesen sind. Zuletzt bleibt Artikel 91(1), der den Status des „temporären Schutzes“ definiert: Temporary protection may be provided for foreigners who have been forced to leave their country, cannot return to the country that they have left, and have arrived at or crossed the borders of Turkey in a mass influx situation seeking immediate and temporary protection. (MOI 2014: 93) Dieser Artikel bezieht sich ganz klar auf die Masseneinwanderung in die Türkei durch den syrischen Bürgerkrieg und sollte somit auf alle syrischen Flüchtenden angewendet werden, die die türkische Grenze passieren oder entlang derer festsitzen. Folglich bilden sowohl das Gesetz über Ausländer und internationalen Schutz von 2013 als auch die Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 die Basis für die aktuelle türkische Flüchtlingspolitik (vgl. Ekşi, 06.07.2016). In Bezug auf die Vorwürfe gegenüber der türkischen Regierung, sie schiebe syrische Flüchtende wieder nach Syrien ab, ist zudem folgender Bestandteil des AFIP interessant: Das Prinzip des non-refoulement. Dazu heißt es in Artikel 4 des AFIP: No one within the scope […] of this Law shall be returned to a place where he or she may be subjected to torture, inhuman or degrading punishment or treatment or, where his/her life or freedom would be threatened on account of his/her race, religion, nationality, membership of a particular social group or political opinion. (MOI 2014: 93) Die genannten Punkte treffen im Falle des syrischen Bürgerkriegs auf die Flüchtenden zu und damit ist es der türkischen Regierung verboten, Syrer in ihr Heimatland abzuschieben. Erwähnung findet dasselbe Prinzip auch in anderen Konventionen: Erstens, in der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951, die besagt, dass kein Staat einen Flüchtling in ein Land zurück schicken oder ausweisen darf, in dem sein Leben oder seine Freiheit aufgrund seiner Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder politischen Meinung gefährdet sind. Zweitens, in Artikel 3 der Europäischen Menschenrechtskonvention, in dem steht, dass niemand der Folter, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Bestrafung ausgesetzt werden soll. Und drittens, in der EU-Charta der Grundrechte, die das Prinzip des non-refoulement als grundlegendes Menschenrecht bestätigt (vgl. Çiçekli, 2016). Damit würde die Türkei nicht nur entgegen ihrer eigenen anerkannten Gesetze handeln, sondern auch entgegen der Europäischen Menschenrechtskonvention, die im Jahr 1950 beschlossen und unter anderem auch von der Türkei unterzeichnet wurde (vgl. EUKON). Zur Lage auf den griechischen Inseln Eine andere Katastrophe spielt sich tagtäglich an der türkischen Mittelmeerküste ab. Mit dem Ziel „Europa“ vor Augen wagen schon seit langem immer wieder Flüchtende die gefährliche Fahrt über das Mittelmeer nach Griechenland. Organisiert von sogenannten Schleppern bezahlen Flüchtende meist einen sehr hohen Preis für diese Überfahrt. Obwohl die griechischen Inseln oft in Sichtweite liegen, kann diese Fahrt lebensgefährlich sein. Wie die BPB berichtet, starben im Jahr 2015 etwa 3000 Flüchtende bei dem Versuch, Europa über den Seeweg zu erreichen (vgl. Şimşek, 06.07.2016). Dabei stützt man sich auf Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM). Doch mit der illegalen Überfahrt nach Europa soll nun Schluss sein: Um die Zahl der über die Türkei nach Griechenland und schließlich nach Europa kommenden Flüchtenden zu reduzieren, schloss die Europäische Union am 18. März 2016 ein Abkommen mit der türkischen Regierung, den sogenannten „EU-Türkei-Deal“. Der EU-Türkei-Deal Seit dem InKrafttreten des Flüchtlingsabkommens zwischen der EU und der Türkei am 18. März 2016 sitzen tausende Flüchtende auf den griechischen Inseln fest. Ihr Traum von der Weiterreise auf das europäische Festland ist geplatzt. Ihnen bleibt nur die Rückkehr in die Türkei, sollte ihr Asylantrag von den völlig überforderten griechischen Behörden abgelehnt werden. Und da die EU die Türkei als „sicheres Drittland“ bezeichnet, scheint die Chance auf eine Genehmigung gering, denn zu beweisen gilt es nicht nur die Gefahr im eigenen Heimatland, sondern auch die in der Türkei (vgl. Margaronis 2016: 24). Die EU scheint also ihr Ziel erreicht zu haben: die Masse an Flüchtenden in die EU zu stoppen. In der Tat soll die Anzahl der Überfahrten von der türkischen Westküste nach Griechenland stark abgenommen haben. Von offizieller Seite heißt es: On 18 March, […] the European Union and Turkey decided to end the irregular migration from Turkey to the EU. Yesterday's agreement targets the people smugglers' business model and removes the incentive to seek irregular routes to the EU, in full accordance with EU and international law. (EUCOM, 19.03.2016) Bei Human Rights Watch drückt man sich folgendermaßen aus: An agreement, which went into effect in March 2016, between the EU and Turkey provides that many Syrian asylum seekers in Greece could be returned to Turkey without EU evaluation of their original protection claims concerning conditions in their home countries because Turkey is a “safe third country” or “first country of asylum” for them. “Safe” for the purposes of this analysis means more than being safe from war or persecution. It means that an individual refugee has protected rights in line with the Refugee Convention, including the rights to work, health care, and education. (HRW, 20.06.2016) Dass dies in der Türkei noch nicht der Regelfall für jeden Geflüchteten ist, wurde bereits erläutert. Bleibt die Frage: Auf welche Bedingungen haben sich EU und Türkei also genau geeinigt? In der Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 19. März 2016 heißt es: The EU and Turkey agreed that: 1) All new irregular migrants crossing from Turkey to the Greek islands as of 20 March 2016 will be returned to Turkey; 2) For every Syrian being returned to Turkey from the Greek islands, another Syrian will be resettled to the EU; 3) Turkey will take any necessary measures to prevent new sea or land routes for irregular migration opening from Turkey to the EU; 4) Once irregular crossings between Turkey and the EU are ending or have been substantially reduced, a Voluntary Humanitarian Admission Scheme will be activated; 5) The fulfilment of the visa liberalisation roadmap will be accelerated with a view to lifting the visa requirements for Turkish citizens at the latest by the end of June 2016. Turkey will take all the necessary steps to fulfil the remaining requirements; 6) The EU will, in close cooperation with Turkey, further speed up the disbursement of the initially allocated €3 billion under the Facility for Refugees in Turkey. Once these resources are about to be used in full, the EU will mobilise additional funding for the Facility up to an additional €3 billion to the end of 2018; 9) The EU and Turkey will work to improve humanitarian conditions inside Syria. (EUCOM, 19.03.2016) Zunächst ist zu sagen, dass Geflüchtete auf den griechischen Inseln nicht sofort abgeschoben werden können, sondern die Möglichkeit haben, einen Asylantrag zu stellen. Dieser sollte möglichst schnell geprüft und abgeschlossen werden. Alle abgelehnten Asylanträge sollten eine Rückführung in die Türkei zur Folge haben. Doch was in der Theorie anwendbar erscheint, erweist sich nun in der Praxis als eine Art humanitäre Katastrophe. Folgen des Deals Die negativen Folgen des vielversprechenden Abkommens zwischen der EU und der Türkei bekommen vor allem die Geflüchteten in Griechenland zu spüren: Viele von ihnen sitzen in überfüllten Flüchtlingslagern fest, den sogenannten „Hot Spots“, wo sie angeblich registriert werden sollen; doch ihnen fehlt es an Informationen, Nahrung, ärztlicher Versorgung und Sicherheit (vgl. Margaronis 2016: 25). Auf der Insel Lesbos, beispielsweise, befinden sich laut einem aktuellen Bericht der französischen Zeitung Le Monde derzeit 5650 Flüchtende, jedoch gibt es nur für 3500 Personen Unterkünfte. Seit dem Inkrafttreten des Abkommens zwischen der Europäischen Union und der Türkei säßen die Flüchtenden dort fest; der Großteil von ihnen habe zwar Asyl beantragt, doch könne die Bearbeitung Monate dauern. Lediglich 502 Personen seien in den vergangenen sechs Monaten in die Türkei abgeschoben worden (vgl. LEMO, 20.09.2016). Eine vergleichsweise geringe Zahl, könnte man denken, wenn von einer Gesamtzahl von etwa 13536 Geflüchteten auf den Inseln in der Ägäis (vgl. Smith, 20.09.2016) die Rede ist. Dennoch muss in Betracht gezogen werden, dass die Türkei zum Beispiel von Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International als nicht sicheres Drittland erachtet wird, anders als von der EU. Auch der FOCUS berichtet aktuell von 509 Abgeschobenen und einer schleppenden Rückführung in die Türkei: Griechische Richter sollen immer wieder Asylanträge genehmigt haben mit der Begründung, die Flüchtenden seien in der Türkei nicht sicher (vgl. FOC, 24.09.2016). Dies ist eine Tendenz, die ein Scheitern des EU-Türkei-Deals andeuten könnte. Auch weitere Inseln in der Ägäis sind von den Folgen des Deals betroffen. Die griechische Insel Chios sei ein „Open-Air-Gefängnis“, wie Margaronis (2016: 24) die Heimatinsel ihres Großvaters bezeichnet. Das Lager „Vial“ auf Chios, von dem auch die Hürriyet berichtete, sei eigentlich eine unbenutzte Aluminiumfabrik, die nun einem Gefängnis gleiche: Da der UNHCR sowie viele weitere NGOs sich weigern, in solch geschlossenen Zentren zu arbeiten und Freiwilligen der Zugang verwehrt wird, kümmere sich nun das Militär um die Versorgung der Geflüchteten, allerdings mehr als ungenügend (vgl. Margaronis 2016: 25). [Food] […] generally consists, the inmates say, of “macaroni, potatoes, macaroni, potatoes.” Some of the portions had maggots. […] Some detainees made a hole in the back fence, trampling crops and stealing chickens, eggs, and beans from nearby villages. A sheep was reportedly slaugtered and roasted on a spit. Fights broke out between Afghans and Syrians armed with stones, bottles, and razor blades; the police let it rage for an hour before intervening. (Margaronis 2016: 25) Margaronis berichtet außerdem von dem Tag, an dem sich auf Chios etwas entscheidend veränderte: On March 31, a protest against the conditions at Vial by local people, volunteers, and activists brought the refugees out to meet them, shouting “Freedom,” “Asylo,” and “No Tourkia.” The next day, Halevi [a palestinian refugee from Syria] joined 400 or 500 others who broke out of Vial for good: They walked the two hours to town and sat down at the port, refusing to be moved. (Margaronis 2016: 25) Wie im übersetzten Artikel der Hürriyet beschrieben, ist ein Teil des besetzten Hafens auf der Insel Chios nun zu einem illegalen Camp geworden. Im Zuge dieser Proteste stellt auch der Slogan „Nein Türkei“ ein knappes, aber klares Statement der Flüchtenden dar und beweist einmal mehr, dass die Türkei nicht für eine so große Masse an Migranten sorgen kann. Die Tatsache, dass der Hafen von Chios von Flüchtenden besetzt wird, zeigt ebenso, wie aussichtslos die Lage auf den griechischen Inseln ist. Auch auf dem Festland sieht es nicht besser aus: Noch vor Abschluss des Deals seien circa 46 000 Flüchtende gestrandet, die jetzt in provisorisch errichteten Camps wie Zeltstädten, leeren Hotels oder in Containern leben (vgl. Margaronis 2016: 26). Viel haben sie nicht mehr, und die Lebensumstände in den Camps sind teils menschenunwürdig: It’s cold at night, and the ground is hard, and there are seven people sleeping there, including children. […] [T]he tents are pitched on sharp white gravel that lets snakes and scorpions in. […] [T]he drainage is bad and […] children defecate outside, fouling the puddles where they play. The toilets are the wrong kind—sit-down Western ones rather than the hygienic squat variety used in the Middle East—so women get infections. (Margaronis 2016: 27) Die Lage auf den griechischen Inseln erscheint chaotisch, gar katastrophal. Solange tausende Flüchtende auf eine Antwort ihres Asylantrags warten, werden sie dort festsitzen. Diejenigen, die keinen Antrag stellen konnten oder die entsprechenden Papiere auf der Flucht verloren haben, könnten wie abgemacht zurück in die Türkei geschickt werden. Und die prekäre Situation in den Camps wird sich ohne die Hilfe der NGOs wohl kaum in absehbarer Zeit bessern. [1] UNHCR, 20.06.2016. „Global Trends – Forced Displacement in 2015“. http://www.unhcr.de/no_cache/service/zahlen-und-statistiken.html?cid=11687&did=10824&sechash=c1e47294 (zuletzt überprüft am 13.09.2016). [2] Amnesty International, 03.06.2016. „Türkei: Ungenügender Schutz für Flüchtlinge“. https://www.amnesty.de/2016/6/3/tuerkei-ungenuegender-schutz-fuer-fluechtlinge (zuletzt überprüft am 13.09.2016). [3] Webseite der Katastrophenschutzbehörde AFAD: https://www.afad.gov.tr/tr (zuletzt überprüft am 10.11.2016). [4] Ein Land, das die sogenannte „Politik der offenen Tür“ (engl.: open door policy) anwendet, erlaubt allen Menschen und Gütern auf einfachem Wege einzureisen bzw. einzuwandern (vgl. Macmillan Dictionary, http://www.macmillandictionary.com/dictionary/british/open-door-policy, zuletzt überprüft am 17.11.2016). [5] Türkische Version siehe: https://web.archive.org/web/20160811163820/http://www.resmigazete.gov.tr/eskiler/2013/04/20130411-2.htm (zuletzt überprüft am 17.11.2016). [6] Ministry of Interior. 2014. „Law on Foreigners and International Protection“. http://www.goc.gov.tr/files/files/eng_minikanun_5_son.pdf (zuletzt überprüft am 29.09.2016). Tel: 0761/2033144 Fax: 0761/2033152 Beachten Sie bitte die Sprechzeiten des Sekretariats. Zum Vorlesungsverzeichnis der Islamwissenschaft gelangen Sie hier. Zum Vorlesungsverzeichnis der Judaistik gelangen Sie hier. Den Studienführer Islamwissenschaft können Sie hier herunterladen. Facebookseite der Islamwissenschaft
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Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
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q-de-2205
Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
12:01, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (-2)‎ . . K Bohrhorn ‎ (clean up, replaced: 3DEis = = → 3DEis = , 3DBlitz = = → 3DBlitz =) 12:01, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (0)‎ . . K Auralöwe ‎ (clean up, replaced: 3DGEP → 3DGEF) 11:52, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Zottellöwe ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:52, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+60)‎ . . K Zauberhase ‎ (clean up, replaced: DDDNHP= → 3DAHP = , DDDNSTR= → 3DAANG = , DDDNMAG= → 3DAMAG = , DDDNDEF= → 3DAABW = , DDDNEXP= → 3DAEF = , DDDNtime= → 3DAZeit = , DDDNigni= → 3DAFlam = , DDDNpois= → 3DAGift = , DDDNmagn= → 3DAMag = , DDDNstu…) 11:52, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+59)‎ . . K Yagibock ‎ (clean up, replaced: DDDNHP= → 3DAHP = , DDDNSTR= → 3DAANG = , DDDNMAG= → 3DAMAG = , DDDNDEF= → 3DAABW = , DDDNEXP= → 3DAEF = , DDDRHP= → 3DSHP = , DDDRSTR= → 3DSANG = , DDDRDEF= → 3DSABW = , DDDRMAG= → 3DSMAG = , DDDREXP= → 3DS…) 11:52, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Winzdrache ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:52, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Vampkomori ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:52, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Tyrannenrex ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:52, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Tsunokäfer ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:52, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Taumelwanze ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:52, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Tatsupferd ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:51, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Sir Kairu ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:51, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+66)‎ . . K Ryudrache ‎ (clean up, replaced: DDDNHP= → 3DAHP = , DDDNSTR= → 3DAANG = , DDDNMAG= → 3DAMAG = , DDDNDEF= → 3DAABW = , DDDNEXP= → 3DAEF = , DDDRHP= → 3DSHP = , DDDRSTR= → 3DSANG = , DDDRDEF= → 3DSABW = , DDDRMAG= → 3DSMAG = , DDDREXP= → 3DS…) 11:51, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Quälefant ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:51, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Prinz Kairu ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:51, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Pegasmart ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:51, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Nekokatze ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:51, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Mimihase ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:51, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Miezeblume ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:51, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Leckergraus ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:51, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Lausegraus ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:51, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Kumapanda ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:51, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Krassvogel ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:51, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Kibatiga ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:51, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Jongheuler ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:50, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Huiblümchen ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:50, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Huhu ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:50, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Haubicht ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:50, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Grätel ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:50, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Giraufbold ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:50, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Giftechse ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:50, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Gagaglucke ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:50, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Feuertatsu ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:50, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Elektrohorn ‎ (clean up, replaced: DDDNHP= → 3DAHP = , DDDNSTR= → 3DAANG = , DDDNMAG= → 3DAMAG = , DDDNDEF= → 3DAABW = , DDDNEXP= → 3DAEF = , DDDNtime= → 3DAZeit = , DDDNigni= → 3DAFlam = , DDDNpois= → 3DAGift = , DDDNmagn= → 3DAMag = , DDDNstu…) 11:50, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Eisassguin ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:50, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Eilsaurus ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:50, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Echstremist ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:50, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+29)‎ . . K Digiyagi ‎ (clean up, replaced: DDDNHP= → 3DAHP = , DDDNSTR= → 3DAANG = , DDDNMAG= → 3DAMAG = , DDDNDEF= → 3DAABW = , DDDNEXP= → 3DAEF = , DDDNtime= → 3DAZeit = , DDDNigni= → 3DAFlam = , DDDNpois= → 3DAGift = , DDDNmagn= → 3DAMag = , DDDNstu…) 11:50, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Cera-Terror ‎ (clean up, replaced: DDDNHP= → 3DAHP = , DDDNSTR= → 3DAANG = , DDDNMAG= → 3DAMAG = , DDDNDEF= → 3DAABW = , DDDNEXP= → 3DAEF = , DDDNtime= → 3DAZeit = , DDDNigni= → 3DAFlam = , DDDNpois= → 3DAGift = , DDDNmagn= → 3DAMag = , DDDNstu…) 11:50, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Buhblümchen ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 11:49, 31. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+35)‎ . . K Bohrhorn ‎ (clean up, replaced: |DDDSEXP= → |3DGEF = , |DDDSHP= → |3DGHP = , |DDDSSTR= → |3DGANG = , |DDDSDEF= → |3DGABW = , |DDDSMAG= → |3DGMAG = , |DDDfire= → |3DFeuer = , |DDDbliz → |3DEis = , |DDDthun → |3DBlitz = , |DDDwater → |…) 23:21, 30. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+1)‎ . . K Yagibock ‎ (clean up, replaced: 3DEP → 3DGEP, 3DGAng → 3DGANG, 3DGMag → 3DGMAG, 3DGVer → 3DGABW) 23:21, 30. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+1)‎ . . K Wundermieze ‎ (clean up, replaced: 3DEP → 3DGEP, 3DGAng → 3DGANG, 3DGMag → 3DGMAG, 3DGVer → 3DGABW) 23:21, 30. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+1)‎ . . K Tamaschaf ‎ (clean up, replaced: 3DEP → 3DGEP, 3DGAng → 3DGANG, 3DGMag → 3DGMAG, 3DGVer → 3DGABW) 23:21, 30. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+1)‎ . . K Koch Kairu ‎ (clean up, replaced: 3DEP → 3DGEP, 3DGAng → 3DGANG, 3DGMag → 3DGMAG, 3DGVer → 3DGABW) 23:20, 30. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+1)‎ . . K Glühschneck ‎ (clean up, replaced: 3DEP → 3DGEP, 3DGAng → 3DGANG, 3DGMag → 3DGMAG, 3DGVer → 3DGABW) 23:20, 30. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+1)‎ . . K Flossfatale ‎ (clean up, replaced: 3DEP → 3DGEP, 3DGAng → 3DGANG, 3DGMag → 3DGMAG, 3DGVer → 3DGABW) 23:20, 30. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+1)‎ . . K Elektrohorn ‎ (clean up, replaced: 3DEP → 3DGEP, 3DGAng → 3DGANG, 3DGMag → 3DGMAG, 3DGVer → 3DGABW) 23:20, 30. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+1)‎ . . K Digiyagi ‎ (clean up, replaced: 3DEP → 3DGEP, 3DGAng → 3DGANG, 3DGMag → 3DGMAG, 3DGVer → 3DGABW) 23:20, 30. Aug. 2013 (Unterschied | Versionen) . . (+1)‎ . . K Cera-Terror ‎ (clean up, replaced: 3DEP → 3DGEP, 3DGAng → 3DGANG, 3DGMag → 3DGMAG, 3DGVer → 3DGABW)
de
q-de-2205
Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
BMWi - Brexit: Fragen und Antworten zum No-Deal-Szenario Brexit: Fragen und Antworten zum No-Deal-Szenario Wichtige Fragen und Antworten für Unternehmen Im Folgenden finden Sie Antworten auf wichtige Fragen im Zusammenhang mit einem eventuellen ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU sowie Hinweise auf weitere Informationsangebote. Bitte beachten Sie, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie keine Rechtsberatung erteilen darf. Weitere ausführliche Informationen zu den Folgen des Brexit in den einzelnen Themenbereichen finden Sie darüber hinaus insbesondere in den technischen Mitteilungen auf der „Preparedness“ Webseite der Europäischen Kommission. Für Fragen zur Rechtslage im Vereinigten Königreich können Sie sich an die britische Regierung wenden. Auf der Webseite der britischen Regierung finden Sie ausführliche Informationen zu Einzelfragen. Warum sind Vorbereitungen auf einen ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU wichtig? Wann tritt er ein? Das Vereinigte Königreich wird nach derzeitigem Stand mit Ablauf des 31. Oktober 2019 aus der EU ausscheiden. Am 10. April 2019 hat der Europäische Rat die Austrittsfrist nochmals einstimmig und im Einvernehmen mit der britischen Regierung verlängert. Damit soll der britischen Politik mehr Zeit eingeräumt werden, sich über die wichtigen Fragen der Annahme des Austrittsabkommens und der Ausgestaltung des zukünftigen Verhältnisses innenpolitische Klarheit zu verschaffen. Die EU und die britische Regierung haben ein Austrittsabkommen ausgehandelt, das eine Übergangsphase bis Ende 2020 vorsieht (einmalig verlängerbar um maximal zwei Jahre). In dieser Übergangsphase würde das EU-Recht im Vereinigten Königreich im Wesentlichen weitergelten. Das Austrittsabkommen inklusive Übergangsphase wird jedoch nur dann in Kraft treten, wenn das Europäische und das britische Parlament das Abkommen ratifizieren. Das britische Parlament hat die Ratifizierung des Abkommens am 15. Januar, 12. März und 29. März 2019 mehrheitlich abgelehnt. Das weitere Verfahren im Vereinigten Königreich ist Sache der britischen Regierung. Sollte eine Ratifizierung nicht gelingen, könnte das Austrittsabkommen inklusive Übergangsphase nicht in Kraft treten, und der Austritt würde „ungeregelt“ erfolgen. Was passiert bei einem ungeregelten Austritt? Was versteht man unter dem „WTO-Drittlandszenario“? Mit Austritt aus der EU wird das Vereinigte Königreich ein Drittstaat. Ein ungeregelter Austritt bedeutet, dass zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich kein gültiges Austrittsabkommen mit Übergangsregelungen gibt. In Ermangelung eines Freihandels- oder Zollabkommens richten sich die Handelsbeziehungen dann zunächst ausschließlich nach WTO-Regeln für Drittstaaten. Den Rahmen bilden etwa das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT) sowie das Übereinkommen über den Handel mit Dienstleistungen (GATS). Das bedeutet konkret: Günstigere Regeln des EU-Rechtes, wie die Vorschriften des EU-Binnenmarktes und der EU-Zollunion, gelten nicht mehr. Das heißt etwa: Zollanmeldungen, -kontrollen und Zollsätze werden anwendbar, Regulierungen werden nicht mehr gegenseitig anerkannt. (Weitere konkrete Folgen des Wechsels des Vereinigten Königreiches in den Status eines Drittstaates werden unten unter II.) Einzelfragen erläutert). Das Vereinigte Königreich bleibt auch nach Austritt aus der EU als eigenständiges WTO-Mitglied Teil von einigen plurilateralen Abkommen innerhalb der WTO, wie dem Abkommen über Informationstechnologie (ITA), dem Abkommen über den Handel mit Flugzeugen (TCA) sowie der WTO-Initiative für pharmazeutische Produkte. Für die von diesen Abkommen umfassten Produkte gelten weiterhin die dort vereinbarten Zollerleichterungen. Zudem wird innerhalb der WTO derzeit der Beitritt des Vereinigten Königreiches zum WTO-Beschaffungsübereinkommen nach Austritt aus der EU vorbereitet. Welche Vorbereitungen trifft das BMWi für einen ungeregelten Austritt? Was macht die Bundesregierung insgesamt? Die Bundesregierung bereitet sich intensiv auf den EU-Austritt des Vereinigten Königreiches vor, auch auf einen ungeregelten Austritt: Um die Folgen eines ungeregelten Austritts teilweise abzufedern, hat die Bundesregierung mehrere Gesetzesentwürfe vorgelegt, die mittlerweile vom Gesetzgeber beschlossen wurden: Das Gesetz zu Übergangsregelungen im Bereich Arbeit, Bildung, Gesundheit, Soziales und Staatsangehörigkeit, welches betroffenen Personen Rechtssicherheit bieten soll, bis endgültige Regelungen nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU in Kraft treten können. Das Brexit-Steuerbegleitgesetz (Brexit-StBG) soll verhindern, dass allein der Brexit nachteilige steuerliche Rechtsfolgen auslöst, obwohl bereits alle wesentlichen steuerlich relevanten Handlungen vor dem Austritt vollzogen wurden. Ferner enthält das Gesetz Regelungen für den Bereich der Finanzdienstleistungen, die darauf abzielen, nachteilige Auswirkungen im Zusammenhang mit einem Austritt des Vereinigten Königreichs ohne Austrittsabkommen zu vermeiden. Das „Vierte Gesetz zur Änderung des Umwandlungsgesetzes“ erweitert die Möglichkeiten eines geordneten Wechsels einer „Limited“ in eine deutsche Gesellschaftsrechtsform. Darüber hinaus sind weitere untergesetzliche Maßnahmen auf den Weg gebracht, etwa in Bezug auf aufenthalts- und arbeitsmarktrechtliche Fragen und bezüglich der Personalausstattung des Zolls sowie verschiedener Zulassungsbehörden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fokussiert sich insbesondere auf die Information der Wirtschaftsbeteiligten, so etwa durch einen regelmäßigen Austausch mit Verbänden und Unternehmen zum Brexit, Informationsangebote wie diese Webseite und eine eigene Brexit-Telefonhotline. Das BMWi arbeitet dabei eng mit Wirtschaftsverbänden, Kammern und weiteren Organisationen zusammen, die ihrerseits umfangreiche Informationen zur Überprüfung der Betroffenheit und Vorbereitung auf den Brexit anbieten. Weitere Details zu Einzelfragen finden Sie unter II. Welche Maßnahmen sind auf EU-Ebene erfolgt? Die Europäische Union hat alle Rechtsetzungsverfahren der Verordnungen im Zusammenhang mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union im Wesentlichen abgeschlossen. Sie hat unter anderem Maßnahmen in den folgenden zentralen Bereichen getroffen: Rechte der Bürger, Transport und Verkehr, Finanzdienstleistungen, EU-Haushalt 2019, Fischerei sowie Vorbereitungen der Zollverwaltung und Export. Einen Überblick über die erfolgten Maßnahmen finden Sie hier. Weitere Ausführungen der Europäischen Kommission zu den Vorbereitungen für einen Austritt finden Sie in sechs Kommissionsmitteilungen. In ihrer Mitteilung vom 4. September 2019 hat die Europäische Kommission noch einmal bestätigt, dass auf EU-Ebene keine über die auf Grund des verschobenen Austrittsdatums notwendige Anpassung von Fristen in bestimmten Rechtsakten hinausgehenden Maßnahmen geplant sind. Die Europäische Kommission hat zudem alle Wirtschaftsteilnehmer dazu aufgerufen, sich auf die Möglichkeit eines ungeordneten Austritts des Vereinigten Königreichs zum 31. Oktober vorzubereiten. Als Hilfestellung hat sie eine „Brexit Preparedness Checkliste“ für Unternehmen und Fragen-und-Antworten-Kataloge für verschiedene Bereiche veröffentlicht. Die Kommission hat zudem zwei Legislativvorschläge für finanzielle Unterstützung bei negativen Folgen des Brexit vorgelegt. Der Vorschlag der Kommission sieht eine Ausweitung des Europäischen Solidaritätsfonds und des Fonds für die Anpassung an die Globalisierung vor. Wer kann mir bei konkreten Fragen helfen? Welche Informationsangebote gibt es noch? Bei Fragen zum Brexit können Sie sich telefonisch (030-340 6065 61) oder per Email (brexit@buergerservice.bund.de) an die BMWi-Hotline wenden. Hier erhalten Sie allgemeine Informationen zum Stand der Verhandlungen und zu sonstigen Fragen, etwa zum Austrittsabkommen oder den Folgen eines ungeregelten Austritts, ggf. unter Verweis auf das zuständige Bundesressort. Eine Rechtsberatung darf die Bundesregierung jedoch nicht vornehmen. auf der Webseite der Bundesregierung auf der Webseite des Auswärtigen Amtes und der Webseite der Deutschen Botschaft in London auf der Webseite des Bundesministeriums der Finanzen auf der Webseite des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat auf der Webseite des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf der Webseite des Bundesministerium für Bildung und Forschung auf der Webseite des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz auf der Webseite der GTAI auf der Webseite der DIHK sowie bei den zuständigen IHKs auf der Webseite der AHK London auf der Webseite des BDI Zudem finden Sie unter im Folgenden Hinweise auf weitere Informationsangebote und Hotlines zu konkreten Fragestellungen. 1.) Warenausfuhr Was muss ich beachten, wenn ich Waren ins Vereinigte Königreich ausführen beziehungsweise aus dem Vereinigten Königreich einführen möchte? Sollte es zu einem ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreiches kommen, so würden ab dem Zeitpunkt des Austritts beim Warenverkehr die gleichen Regelungen bzgl. der Zollformalitäten und sonstiger Vorschriften gelten wie beim Warenverkehr mit anderen Drittländern (alle Länder außerhalb der EU). Dies bedeutet etwa, dass Zollanmeldungen vorgenommen werden müssen und bei der Wareneinfuhr von Gütern aus dem Vereinigten Königreich die Zollsätze der EU gegenüber Drittländern nach WTO-Recht einschlägig sind. Die EU hat einen Durchschnittszoll von fünf Prozent, die Zollsätze unterscheiden sich jedoch nach Waren (für PKW gilt etwa ein Zollsatz von zehn Prozent). Die genaue Zollhöhe finden Sie in der Zolldatenbank der EU (TARIC). Auch Abgaben wie die Einfuhrumsatzsteuer und die Verbrauchssteuer können fällig werden. Zudem kann in verschiedenen Bereichen auch eine Einfuhr/Ausfuhrgenehmigung erforderlich sein, so etwa für die Ausfuhr von Dual-Use Gütern. Weitere Informationen zu zollrechtlichen Implikationen des Brexit und Zollformalitäten (wie etwa Zollanmeldungen oder zollrechtlichen Bewilligungen) finden Sie auf der Webseite des Zoll. Ausführliche Informationen zur Ausfuhr von Dual-Use Gütern finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Informationen zu Zoll- und Handelsfragen finden Sie zudem auf der Webseite der Europäischen Kommission. Die Europäische Kommission hat zudem auch einen Zoll-Leitfaden (PDF: 483 KB) und eine Brexit-Checkliste für Unternehmen (PDF: 177 KB) veröffentlicht. Informationen zu Zoll- und Handelsfragen im Vereinigten Königreich finden Sie auf der Webseite der britischen Regierung. Weitere Informationen zu Importzöllen im Vereinigten Königreich finden Sie außerdem hier und explizit zum No-Deal Szenario hier. Brauche ich für die Ausfuhr von Dual-Use Gütern in das Vereinigte Königreich eine Genehmigung? Sollte es zu einem ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreiches kommen, so wäre ab dem Zeitpunkt des Austritts die Ausfuhr von Dual-Use Gütern in das Vereinigte Königreich genehmigungspflichtig. Die EU hat im März 2019 eine Verordnung beschlossen, wonach für Ausfuhren von Dual-Use Gütern in das Vereinigte Königreich eine Allgemeine Ausfuhrgenehmigung gilt. Die Verordnung wurde am 27. März 2019 im EU-Amtsblatt veröffentlicht (L 85 I/20) und gilt für den Fall eines ungeregelten Austritts. Dies hat zur Folge, dass im Falle eines ungeregelten Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU automatisch alle Ausfuhren von Dual-use Gütern genehmigt sind, die die Voraussetzungen der Allgemeinen Genehmigung erfüllen. Zu beachten ist, dass die Allgemeine Genehmigung nicht für Exporte bestimmter Güter genutzt werden kann (Güter des Anhang IIg sowie des Anhang IV der Dual-Use-Verordnung). Zur Fortgeltung bereits erteilter Genehmigungen von Gütern des Anhang IV der Dual-Use-Verordnung plant das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Erlass einer Bekanntmachung. Ergänzend hat das BAFA für den Fall eines ungeregelten Austritts weitere Verfahrenserleichterungen in Form der nationalen Allgemeinen Genehmigung Nr. 15 für den Dual-Use-Bereich eingeführt und veröffentlicht. Weitere Informationen zur Ausfuhr von Dual-Use Gütern im Zusammenhang mit dem Brexit finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Was ändert sich bei der Ausfuhr von Waren mit britischen Vorleistungen in Drittstaaten? Die Freihandelsabkommen der EU sehen für Güter mit EU-Ursprung eine Zollpräferenzbehandlung vor. Mit einem ungeregelten Austritt aus der EU fällt das Vereinigte Königreich aus dem Anwendungsbereich der Freihandelsabkommen und der Zollunionen der EU heraus. Dies hat zur Folge, dass britische Vorleistungen in Exportgütern nicht mehr als EU-Anteil gelten können und damit nicht mehr zur Erfüllung der Ursprungsregeln in den Freihandelsabkommen der EU herangezogen werden können. Der EU-Anteil eines Exportgutes muss nach Austritt des Vereinigten Königreiches demnach ohne Hinzurechnung der britischen Vorleistung den jeweiligen Ursprungsregeln eines Freihandelsabkommens der EU genügen, damit die entsprechende Ausfuhr in das Land des EU-Vertragspartners zu den präferenziellen Bedingungen dieses Freihandelsabkommens erfolgen kann. Weitere Informationen zum Präferenzursprung finden Sie auf der Webseite des Zolls und der Europäischen Kommission (PDF: 326 KB). 2.) Produktregulierungen Allgemein: Ich vertreibe in Deutschland/der EU ein Produkt, das von einer britischen notifizierten Stelle konformitätsbewertet wurde. Kann ich mein Produkt auch nach Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU in Deutschland/der EU vertreiben? Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission (PDF: 441 KB). Chemische Produkte: Mein Unternehmen erwirbt chemische Substanzen von einem britischen Unternehmen, die von diesem bei der ECHA nach REACH registriert wurden. Bleibt die Registrierung weiterhin gültig? Worauf muss ich achten? Die Registrierung bleibt nicht ohne weiteres weiterhin gültig. Das britische Unternehmen müsste einen Alleinvertreter in der EU bestellen oder selbst den Sitz in die EU verlegen. Andernfalls wäre die Registrierung nach einem ungeregelten Austritt nicht mehr gültig. Einen umfangreichen Fragen-und-Antworten-Katalog zu REACH und Brexit finden Sie auf der Webseite der Europäischen Chemikalienagentur. Die Europäische Chemikalienagentur hat im Februar 2019 zudem ein Informationspaket veröffentlicht, um betroffene Unternehmen zusätzlich bei den notwenigen Schritten zu unterstützen, damit die entsprechenden Stoffe auch im Falle eines ungeregelten Austritts weiterhin in der EU in den Verkehr gebracht werden dürfen. Insbesondere ist im REACH IT System noch bis 31. Oktober 2019 ein „Brexit-Übertragungsfenster“ bereit gestellt, das es den betroffenen Unternehmen ermöglicht, Registrierungen von einem britischen Unternehmen auf ein in den EU27/EWR Ländern ansässiges Unternehmen oder einen dortigen Alleinvertreter zu übertragen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Europäischen Chemikalienagentur. Zudem können Sie sich auch an das REACH-CLP-Biozid Helpdesk der Bundesbehörden wenden, die Telefonnummer lautet: 0231 9071-2971. Automobilsektor: Was passiert mit britischen Typengenehmigungen für KFZ bei einem ungeregelten Austritt? Werden EU-Typengenehmigungen nach Austritt im Vereinigten Königreich noch anerkannt? Daher benötigen KFZ, die nach dem Austrittsdatum in der EU in den Verkehr gebracht werden sollen, eine Typengenehmigung, die von einer EU-Behörde ausgestellt wurde. Die EU hat eine Verordnung beschlossen, wonach von der britischen Behörde ausgestellte Typengenehmigungen unter erleichterten Bedingungen noch vor dem Austritt des Vereinigten Königreichs auf eine EU-Behörde übertragen werden können. Zur Frage, ob EU-Typengenehmigungen nach Austritt noch im Vereinigten Königreich anerkannt werden, kann die Bundesregierung keine Auskunft erteilen. Hierzu sollten Sie sich an die zuständigen britischen Behörden werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Webseite der britischen Regierung. Pharmazeutische Produkte: An wen kann ich mich für Fragen zur Zulassung von Arzneimitteln im Zusammenhang mit dem Brexit wenden? Die Europäische Arzneimittelagentur hat auf ihrer Webseite umfangreiche Informationen sowie einen Fragen-und-Antworten-Katalog bereit gestellt. Für Fragen zur Zulassung von Arzneimitteln im Zusammenhang mit dem Brexit können Sie sich zudem per Email (brexit@bfarm.de) an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte wenden; auf der Webseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte finden Sie zudem weitere Informationen zum Brexit. Für Fragen zur Zulassung von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln im Zusammenhang mit dem Brexit steht das Paul-Ehrlich-Institut zur Verfügung, an das Sie sich per E-Mail wenden können (pei@pei.de). Das Paul-Ehrlich-Institut hat ebenfalls auf seiner Webseite Informationen zum Brexit zusammengestellt. 3.) Gesellschaftsrecht Was passiert mit Gesellschaften in der Rechtsform einer britischen „Limited“, die ihren Sitz in Deutschland haben? Mit einem ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreiches können Gesellschaften in einer britischen Rechtsform nicht mehr von der Niederlassungsfreiheit Gebrauch machen und dürften in Deutschland nicht mehr als rechtsfähige Gesellschaften ausländischen Rechts anerkannt werden. Unter Zugrundelegung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu dem auf nach Drittstaatenrecht gegründeten Gesellschaften anwendbaren Recht ist davon auszugehen, dass die betreffenden Gesellschaften dann als eine der in Deutschland zur Verfügung stehenden Auffangrechtsformen behandelt werden, zum Beispiel als offene Handelsgesellschaft (OHG) oder als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Gegebenenfalls werden einzelne Gesellschaften, wie Ein-Personen-Limiteds, in Deutschland dann als Einzelkaufleute behandelt. Hieraus können sich insbesondere bei vormaligen britischen Kapitalgesellschaften erhebliche Haftungsrisiken zu Lasten der Gesellschafter ergeben. Sofern diese Konsequenz nicht gewünscht ist, steht den betroffenen Unternehmen eine Umwandlung in eine deutsche Rechtsform offen. Um dies zu erleichtern, ist im Januar eine Änderung des Umwandlungsgesetzes in Kraft getreten. Danach können Gesellschaften, deren Pläne zur Verschmelzung auf inländische Gesellschaften rechtzeitig vor Wirksamwerden des Austritts notariell beurkundet werden, die übrigen Verfahrensschritte noch innerhalb von zwei Jahren nach diesem Zeitpunkt durchführen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz. 4.) Beihilfen- und Wettbewerbsrecht Welche Folgen hat der ungeregelte Austritt im Bereich des Wettbewerbsrechts, etwa bei der Fusion von Unternehmen? Im Falle eines ungeordneten Austritts gelten die EU-Vorschriften auch im Bereich des Wettbewerbs- und Fusionsrechts ab dem Austrittsdatum grundsätzlich nicht mehr für das Vereinigte Königreich. Das hat im Bereich des Wettbewerbsrechts unter anderem folgende Konsequenzen: Mit dem Austritt fällt das Vereinigte Königreich nicht mehr unter das „one-stop-shop-System“, wonach für eine Freigabe eines Zusammenschlussverfahrens, das grenzüberschreitende Dimension hat, eine Anmeldung nur bei der Europäischen Kommission genügt. Daher kann die zusätzliche Anmeldung eines Fusionsvorhabens im Vereinigten Königreich erforderlich werden. Informationen zu Einzelfragen zur Fusionskontrolle im Vereinigten Königreich finden Sie auf der Webseite der britischen Regierung. Verstöße gegen europäisches Kartellrecht von Unternehmen im Vereinigten Königreich können auch nach dem ungeregelten Austritt zur Zuständigkeit der Europäischen Kommission führen (parallele Anwendung des EU-Kartellrechts durch die Europäische Kommission und nationale Wettbewerbsbehörden), sofern ein EU-Binnenmarktbezug besteht. Auch für Sanktionen spielt die EU-Mitgliedschaft keine Rolle, da diese Unternehmen unabhängig davon auferlegt werden können, ob sie ihren Sitz innerhalb oder außerhalb der EU haben. Für weitere Informationen zum Wettbewerbsrecht können Sie sich an das Bundeskartellamt wenden. Welche Folgen entstehen im Bereich des Beihilfenrechts? Im Falle einer Beihilfegewährung durch britische Stellen wäre das europäische Beihilfenrecht ab dem Zeitpunkt eines ungeregelten Austritts nicht anwendbar; es würden lediglich die allgemeinen Regelungen der WTO gelten. Hinweise zur Rechtslage im Vereinigten Königreich nach einem ungeregelten Austritt im Bereich des Beihilfenrechts bietet die Webseite der britischen Regierung. Im Fall einer Beihilfegewährung durch deutsche Stellen an Unternehmen mit Sitz im Vereinigten Königreich wäre das europäische Beihilfenrecht weiterhin anwendbar, sofern die Maßnahme Auswirkungen auf den Wettbewerb im EU-Binnenmarkt hat. 5.) Marken- und Patentrecht Welche Folgen hat der Austritt für europäische Patente? Ein ungeregelter Austritt wird keine Folgen für europäische Patente haben, da das zugrunde liegende Europäische Patentübereinkommen unabhängig von der Mitgliedschaft des Vereinigten Königreiches in der EU gilt. Wurde bei der Anmeldung eines europäischen Patents beim Europäischen Patentamt auch das Vereinigte Königreich benannt, so gilt das Patent dort nach Austritt weiterhin. Wo erhalte ich Informationen zu Unionsmarken in Zusammenhang mit dem Brexit? Informationen zu den Folgen eines ungeregelten Austritts auf Unionsmarken finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission (PDF: 170 KB). Einen umfangreichen Fragen-und Antworten-Katalog finden Sie zudem auf der Webseite des Europäischen Amtes für geistiges Eigentum. Hinweise zur Rechtslage im Vereinigten Königreich nach einem ungeregelten Austritt bietet zudem die Webseite der britischen Regierung. 6.) Finanzmarkt/Versicherungen An wen kann ich mich mit Fragen zu Banken, Versicherungsunternehmen und Wertpapieren im Zusammenhang mit dem Brexit wenden? Grundsätzlich wären britische Finanzunternehmen (insbesondere Banken und Versicherungen) bei einem ungeregelten Austritt nach Austrittsdatum als Drittstaat-Unternehmen anzusehen und dürften auf der Grundlage bestehender Erlaubnisse im Inland keine Geschäfte mehr betreiben. Um Risiken und Marktverwerfungen für die Finanzstabilität zu verhindern, hat die Bundesregierung mit dem Brexit-Steuerbegleitgesetz beschlossen, es der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu ermöglichen: Britischen Kreditinstituten, die bislang mit Europäischen Pässen grenzüberschreitend in der EU tätig waren, zu gestatten, ihre Tätigkeiten in Deutschland bis maximal Ende 2020 fortzusetzen, soweit dies zur Vermeidung von Nachteilen für die Funktionsfähigkeit oder die Stabilität der Finanzmärkte erforderlich ist, und die Geschäfte in engem Zusammenhang mit zum Zeitpunkt des Austritts bestehenden Verträgen stehen, sowie Britischen Versicherungsunternehmen, die bislang mit Europäischen Pässen grenzüberschreitend in der EU tätig waren, zur Vermeidung von Nachteilen für deutsche Versicherungsnehmer und die Begünstigten aus Versicherungsverträgen eine Übergangsregelung für ihr Geschäft in Deutschland bis maximal Ende 2020 einzuräumen. Dies gilt jedoch nur für die Abwicklung des vor dem Zeitpunkt des Austritts abgeschlossenen Versicherungsgeschäfts. Weitere Informationen zu dem Gesetzesentwurf finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums der Finanzen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht beantwortet auf ihrer Webseite weitere wichtige Fragen in Bezug auf Banken und Versicherungen im Zusammenhang mit dem Brexit. Auch zu Wertpapieren finden Sie hier wichtige Hinweise. Die Deutsche Bundesbank hat auf ihrer Webseite zudem Informationen für Kreditinstitute bereit gestellt, die im Zuge des Brexit über Standortverlagerungen nachdenken. Zudem wurden eine Hotline (069 9566 7372) sowie eine zentrale Email-Adresse (Brexit@bundesbank.de) eingerichtet. 7.) Steuern Welche steuerlichen Folgen hat der ungeordnete Brexit? Informationen zu den steuerlichen Folgen des ungeregelten Austritts finden Sie auf der Website der Europäischen Kommission. Die Bundesregierung hat zudem mit dem Brexit-Steuerbegleitgesetz einen Gesetzesentwurf beschlossen, der auch im Fall eines ungeregelten Austritts verhindern soll, dass allein der Austritt für den Steuerpflichtigen nachteilige Rechtsfolgen auslöst, obwohl bereits alle wesentlichen steuerlich relevanten Handlungen vor dem Austritt vollzogen wurden. 8.) Transport und Tourismus Im Falle eines ungeregelten Austritts scheidet das Vereinigte Königreich mit dem Austrittsdatum unmittelbar aus dem gemeinsamen europäischen Luftverkehrsraum aus. Um eine damit einhergehende Unterbrechung des Luftverkehrs zu vermeiden, hat die EU im März 2019 eine Verordnung beschlossen, welche britischen Luftfahrtunternehmen bis zum 30. März 2020 Verkehrsrechte für Flüge vom Vereinigten Königreich in die EU und umgekehrt einräumt. Die Europäische Kommission plant aktuell, diese Übergangsfrist auf Grund des verschobenen Austrittsdatums nun bis zum 24. Oktober 2020 zu verlängern. Das Vereinigte Königreich hat bereits erklärt, den in der EU ansässigen Luftfahrtunternehmen gleichwertige Rechte zu gewähren. Die EU hat eine Notfallverordnung verabschiedet, wonach britischen Transportunternehmen noch bis zum 31. Dezember 2019 weiterhin Zugang zum gewerblichen Güter- und Personenkraftverkehrsmarkt der Europäischen Union gewährt wird. Voraussetzung ist, dass das Vereinigte Königreich umgekehrt den Unternehmen aus der Europäischen Union mindestens ebensolche Rechte einräumt. Ein entsprechender britischer Rechtsakt wurde Ende März 2019 verabschiedet. Die Europäische Kommission plant aktuell, die Übergangsfrist auf Grund des verschobenen Austrittsdatums bis zum 31. Juli 2020 zu verlängern. Brauchen EU-Bürger künftig ein Visum, um ins Vereinigte Königreich zu reisen? Was ist mit Reisen britischer Bürger in die EU? Die Europäische Kommission hat eine Verordnung verabschiedet, wonach britische Bürger im Falle eines ungeregelten Austritts für Kurzzeitaufenthalte in der EU von der Visumspflicht befreit werden. Umfasst sind Aufenthalte von höchstens 90 Tagen je Zeitraum von 180 Tagen. Für einen Aufenthalt in Deutschland von länger als 90 Tagen müssen britische Staatsangehörige eine Aufenthaltserlaubnis oder ein Visum für einen langfristigen Aufenthalt beantragen. Die Regierung des Vereinigten Königreichs hat inhaltsgleiche Regelungen für die Einreise und den Aufenthalt von EU-Bürgern in Großbritannien im Falle eines ungeregelten Austritts getroffen. Antworten auf wichtige Fragen zum Thema Aufenthalt in Zusammenhang mit dem Brexit finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Für Informationen zu den Einreisevoraussetzungen im Vereinigten Königreich können Sie sich an die Deutsche Botschaft in London wenden. Roaming: Aktuell können Mobiltelefone während eines Aufenthalts im Vereinigten Königreich zu gleichen Kosten wie im Inland genutzt werden („Roam-like-at-home“). Welche Regelungen gelten bei einem ungeregelten Austritt? Im Falle des ungeregelten EU-Austritts würden britische Mobilfunkbetreiber nicht mehr dem europäischen Roaming-Regime unterfallen, das heißt die aktuellen EU-rechtlichen Preisdeckelungen für die Nutzung intraeuropäischer Netze würden nicht mehr greifen. Für die Übertragung von Daten, Telefonie und SMS per Handy während eines Aufenthalts im Vereinigen Königreich würden dann nur noch die sehr weiten Regeln auf Ebene der Vereinten Nationen für internationales Roaming gelten. Europäische und britische Mobilfunkanbieter müssen überprüfen, ob ihre Roaming-Vereinbarungen auf Großkunden- und Endkundenebene im Falle eines ungeregelten Austritts erneuert werden müssen. Nach einem ungeregelten Austritt sind dementsprechend höhere Roaming-Gebühren auf Großkunden- wie auf Endkundenebene möglich. Als Endkunde können Sie sich bei Ihrem Mobilfunkanbieter informieren, welche Bedingungen für Ihren Tarif gelten werden. 9.) Arbeitsmarkt Ich beschäftige britische Arbeitnehmer in Deutschland. Dürfen diese weiterhin für mein Unternehmen arbeiten? Die Bundesregierung plant eine Übergangszeit bis Ende des Jahres 2019. Für den anschließenden Aufenthalt sind alle Betroffenen aufgefordert, bis zum Ablauf der Übergangszeit einen Antrag auf ihren späteren Aufenthaltstitel bei der zuständigen Ausländerbehörde zu stellen. Während des Übergangszeitraums besteht für bislang freizügigkeitsberechtigt in Deutschland lebende Briten und ihre Familienangehörigen weiterhin ein Aufenthaltsrecht. Sofern dieses Aufenthaltsrecht bisher Zugang zu Sozialleistungen oder Kindergeld vermittelt hat, besteht dieser fort. Bisherige Zugangsrechte zur Kranken- und Pflegeversicherung bleiben bestehen. Während der Befreiung vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels ist weiterhin jede selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit erlaubt. Insbesondere dürfen die Betroffenen jede Beschäftigung unabhängig vom Sitz des Arbeitgebers und ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit ausüben. Für den weiteren Aufenthalt sind jedoch alle Betroffenen aufgefordert, bis zum Ablauf der Übergangszeit einen Antrag auf ihren späteren Aufenthaltstitel bei der zuständigen Ausländerbehörde zu stellen und sich, sofern noch nicht geschehen, bei der für ihren Wohnort zuständigen Meldebehörde anzumelden.Der weitere Aufenthalt für die Zeit zwischen der Antragstellung bis zur Entscheidung der Ausländerbehörde gilt als erlaubt. Diese Erlaubnis umfasst ebenfalls das Recht zur Ausübung einer selbständigen oder unselbständigen Erwerbstätigkeit und den Zugang zu Sozialleistungen. Die Bundesregierung möchte grundsätzlich allen bisher freizügigkeitsberechtigt in Deutschland lebenden Briten und ihre Familienangehörigen ermöglichen, einen Aufenthaltstitel zu erhalten. Die Bundesregierung prüft, soweit erforderlich, die Schaffung notwendiger rechtlicher Rahmenbedingungen. Unter anderem sollen die betroffenen Personen, die sich freizügigkeitsberechtigt in Deutschland aufhalten, einen privilegierten Arbeitsmarktzugang bekommen. Hierzu plant die Bundesregierung, das Vereinigte Königreich in die Liste des § 26 BeschV aufzunehmen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Informationen zu Arbeitsmarktfragen im Zusammenhang mit dem Brexit finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Weitere Informationen zu sozialversicherungsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Brexit finden Sie auf der Webseite der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland. Bleibt die Anerkennung der britischen Berufsqualifikation meines Arbeitnehmers in Deutschland weiterhin gültig? Ja, eine vor Austritt erteilte Anerkennung einer britischen Berufsqualifikation bleibt weiterhin gültig. Für weitere Fragen zum Thema Anerkennung von Berufsqualifikationen in Deutschland können Sie an Informationsportal der Bundesregierung zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen wenden. Informationen zur Anerkennung von Berufsqualifikationen im Vereinigten Königreich finden Sie auf der Webseite der britischen Regierung. Kann ich weiterhin Arbeitnehmer in das Vereinigte Königreich entsenden? Bei einem ungeregelten Austritt ist die durch das EU-Recht garantierte Dienstleistungsfreiheit, die auch das Recht zur grenzüberschreitenden Entsendung von Arbeitnehmern umfasst, im Vereinigten Königreich nicht mehr anwendbar. Auch die EU-Entsenderichtlinie, welche die Arbeitsbedingungen für entsandte Arbeitnehmer regelt, wird bei einem ungeregelten Austritt im Vereinigten Königreich ihre Geltung verlieren. Ob und unter welchen Voraussetzungen Arbeitnehmerentsendungen in das Vereinigte Königreich dann noch möglich sind, hängt von der Rechtslage im Vereinigten Königreich bezüglich der Erbringung von Dienstleistungen durch im Ausland ansässige Dienstleister ab. Für weitere Informationen müssen Sie sich an die zuständigen britischen Behörden wenden. Bei einem ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU richtet sich die Datenübermittlung nach den für Drittstaaten anwendbaren Regelungen der EU-Datenschutzgrundverordnung. Hiernach könnte die Datenübermittlung aufgrund eines Angemessenheitsbeschlusses erfolgen. Nach derzeitigem Stand ist allerdings zu erwarten, dass zum Zeitpunkt eines ungeregelten Austritts ein solcher Angemessenheitsbeschluss nicht vorliegen wird. In diesem Fall wäre eine Datenübermittlung in das Vereinigte Königreich ausnahmsweise unter anderem dann zulässig, wenn der Betroffene seine Einwilligung in die Übermittlung gegeben hat, die Übermittlung für die Erfüllung eines Vertrags erforderlich oder aus wichtigen Gründen des öffentlichen Interesses notwendig ist. Alternativ kommen als Grundlage für die Datenübermittlung „geeignete Garantien“ in Betracht, wie zum Beispiel die Verwendung sogenannter Standardvertragsklauseln oder verbindlicher interner Datenschutzvorschriften gemäß Artikel 47 der EU-Datenschutzgrundverordnung. Bei Standardvertragsklauseln handelt es sich um Klauseln, die datenübermittelnde Unternehmen mit ihren Geschäftspartnern vertraglich vereinbaren können und im Rahmen derer sich die britischen Unternehmen zur Einhaltung bestimmter Datenschutzstandards verpflichten. Die Europäische Kommission hat drei Musterdatenschutzklauseln verabschiedet, die auf ihrer Website zur Verfügung stehen. 11.) Vergaberecht Kann mein Unternehmen sich künftig noch um öffentliche Aufträge im Vereinigten Königreich bewerben – und umgekehrt britische Unternehmen in Deutschland? Britische Unternehmen können sich nach dem deutschen Vergaberecht auch künftig noch um öffentliche Aufträge in Deutschland bewerben. Im Fall eines „ungeregelten“ Austritts gelten für sie die gleichen Bedingungen wie für Unternehmen aus anderen Drittstaaten. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission (PDF: 154 KB). Informationen zu britischen Ausschreibungen nach einem ungeregelten Austritt des Vereinigten Königsreichs und zur elektronischen Veröffentlichung von Geschäftsmöglichkeiten finden Sie auf der Webseite der britischen Regierung.
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q-de-2205
Was ist die Internationale Fernmeldeunion (ITU)?
Die Internationale Fernmeldeunion (engl. International Telecommunication Union (ITU); spanische und französische Abkürzung UIT; deutsch auch Weltnachrichtenverein) mit Sitz in Genf ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen und die einzige völkerrechtlich verankerte internationale Organisation, die sich offiziell und weltweit mit technischen Aspekten der Telekommunikation beschäftigt. Sie ist Veranstalter der Weltfunkkonferenz (engl. , WRC), die die Vollzugsordnung für den Funkdienst (engl. , RR) fortschreibt, sowie der Weltweiten Konferenz für internationale Fernmeldedienste (World Conference on International Telecommunications, WCIT), die die Vollzugsordnung für internationale Fernmeldedienste (engl. International Telecommunication Regulations, ITR) fortschreibt. Überblick Die ITU geht zurück auf den am 17. Mai 1865 gegründeten Internationalen Telegraphenverein und ist damit, nach dem 1863 gegründeten Internationalen Komitee vom Roten Kreuz, die zweitälteste internationale Organisation. Heute hat sie als UN-Sonderorganisation 191 Mitgliedstaaten. Ihr Gründungstag wurde von 1969 bis 2006 jährlich als Weltfernmeldetag oder Weltkommunikationstag (engl. ) gewürdigt. Nachdem die Generalversammlung der Vereinten Nationen im März 2006 beschlossen hatte, den 17. Mai ebenfalls als Welttag der Informationsgesellschaft (engl. ) zu begehen, beschloss im November 2006 die Konferenz der Regierungsbevollmächtigten bei der ITU, fortan den 17. Mai als Welttag der Kommunikation und der Informationsgesellschaft (engl. , WTISD) zu feiern. Die Ziele der ITU sind Abstimmung und Förderung der internationalen Zusammenarbeit im Nachrichtenwesen durch: Internationale Regelungen für die Nutzung von Frequenzen Internationale Zuweisung und Registrierung von Sende- und Empfangsfrequenzen Internationale Zuweisung von Rufzeichenblöcken, das ITU-Präfix Koordinierung der Entwicklung von Telekommunikationsanlagen Koordinierung von Bemühungen zur Störungsbearbeitung im internationalen Funkverkehr Vereinbarungen von Leistungsgarantien und Gebühren In ihrem Rahmen arbeiten Staatsregierungen, Unternehmen des privaten Sektors, sowie weitere regionale und nationale Organisationen zusammen. Grundlage der ITU ist die Konstitution und Konvention der Internationalen Fernmeldeunion (Genf 1992), die Aufgaben, Rechte und Pflichten der ITU-Organe festlegt. Die Amts- und Arbeitssprachen der ITU sind arabisch, chinesisch, englisch, französisch, russisch und spanisch, wobei in Streit- oder Zweifelsfällen der französische Wortlaut maßgebend ist. Entsprechend hat die Union auch sechs verschiedene Namen, unter denen sie Dokumente veröffentlicht. Die übergeordneten Gremien der ITU, die Plenipotentiary Conference und die World Conference bearbeiten allgemeine Prinzipien und generelle Konventionen. Die Studiengruppen der ITU hingegen leisten die eigentliche Arbeit: Sie bearbeiten technische Fragestellungen, die sie in regelmäßigen Sitzungen diskutieren. Die Ergebnisse werden als Empfehlungen (Recommendations) veröffentlicht und haben erst durch die Übernahme durch normative Organisationen wie der ISO, ANSI oder ETSI oder durch nationale Regulierungsbehörden wie der Bundesnetzagentur in Deutschland den Charakter von Normen. Die Zusammenarbeit der ITU-T mit Foren und Konsortien wird insbesondere in den Empfehlungen A.4, A.5, A.6 und A.23 (zusammen mit A.23, Annex A) geregelt. Die ITU organisiert die Fachmessen ITU Telecom, mit Weltmessen seit 1971 und Regionalmessen in Asien, Afrika und Lateinamerika seit 1985. Struktur der ITU Die ITU teilt sich auf in ITU-D (Telecommunication Development Sector) ITU-R (Radiocommunication Sector), früher Comité Consultatif International des Radiocommunications (CCIR) ITU-RRB (Radio Regulations Board), früher International Frequency Registration Board (IFRB) ITU-T (Telecommunication Standardization Sector), gegründet am 1. März 1993, früher CCITT ITU-R Der ITU-R Sektor ist beauftragt über die technischen und betrieblichen Fragen, speziell Funkkommunikation betreffend, Studien durchzuführen und Empfehlungen zu erlassen, ohne Beschränkungen hinsichtlich der Frequenzbereiche. Dabei umfasst die Zuständigkeit dieses Sektors die Bereiche Weltraumfunkdienste, terrestrische Funkdienste und die Vollzugsordnung für den Funkdienst (VO-Funk), einschließlich der zugehörigen Studiengruppen. ITU-T Die meisten Standards (streng genommen „Empfehlungen“, englisch „recommendations“) werden innerhalb der ITU von der ITU‑T (Telecommunication Standardization Sector) verabschiedet. Diese Empfehlungen werden im Gegensatz zu nationalen Normen wie DIN, RS oder ANSI weltweit anerkannt. Die Bereiche der ITU-T sind: A Organization of the work of ITU-T B Means of expression: definitions, symbols, classification C General telecommunication statistics D General tariff principles E Overall network operation, telephone service, service operation and human factors F Non-telephone telecommunication services G Transmission systems and media, digital systems and networks H Audiovisual and multimedia systems I Integrated services digital network J Cable networks and transmission of television, sound programme and other multimedia signals K Protection against interference L Construction, installation and protection of cables and other elements of outside plant M TMN and network maintenance: international transmission systems, telephone circuits, telegraphy, facsimile and leased circuits N Maintenance: international sound programme and television transmission circuits O Specifications of measuring equipment P Telephone transmission quality, telephone installations, local line networks Q Switching and signalling R Telegraph transmission S Telegraph services terminal equipment T Terminals for telematic services U Telegraph switching V Data communication over the telephone network X Data networks and open system communications Y Global information infrastructure and Internet protocol aspects Z Languages and general software aspects for telecommunication systems Empfehlungen sind mit einem Buchstaben für den Bereich, einem Punkt und einer Nummer gekennzeichnet. Ähnliche Versionen werden z. B. durch ein nachgestelltes „bis“ oder „ter“ gekennzeichnet. Bekannte Beispiele für ITU-T-Empfehlungen sind V.24 (Schnittstellenleitungen für die Datenübertragung), JPEG (Bildkompression), H.264 (Videokompression) oder E.164 (internationales Telefonnummernschema). Diese Empfehlungen wurden ursprünglich jeweils nach Ende einer Studienperiode (im Rhythmus von vier Jahren) in einzelnen Bänden geordnet nach Themen und Zuordnung zu Studiengruppen veröffentlicht; alle Bände hatten jeweils die gleiche Farbe. Der inoffizielle Sprachgebrauch benutzt deshalb die Begriffe „Yellow Book“ (1972–1976), „Orange Book“ (1976–1980), „Red Book“ (1981–1984) und „Blue Book“ (1985–1988). Danach wurden die Empfehlungen jeweils einzeln veröffentlicht und zwar frühestens nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen der zuständigen Studiengruppe (in der Regel neun Monate). Derzeit werden die Empfehlungen entweder nach dem TAP- (Traditional Approval Process) oder dem AAP-Verfahren (Alternative Approval Process) veröffentlicht. Das TAP-Verfahren (nach zwei aufeinanderfolgenden Plenarsitzungen) wird benutzt, wenn neben technischen zusätzlich regulatorische Aspekte berührt werden. Das AAP-Verfahren wird bei rein technischen Empfehlungen benutzt; eine Veröffentlichung ist dann schon nach vier Wochen (nach der Plenarsitzung der zuständigen Studiengruppe) möglich. Direktoren und Generalsekretäre der ITU Literatur Christian Henrich-Franke: Globale Regulierungsproblematiken in historischer Perspektive: Der Fall des Funkfrequenzspektrums 1945–1988. Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-1799-3. Peter Cowhey: The international telecommunications regime: The political roots of regimes for high technology. In: International Organization. 1990, S. 169–199. Andreas Tegge: Die Internationale Telekommunikations-Union – Organisation und Funktion einer Weltorganisation im Wandel. Baden-Baden 1994, ISBN 3-7890-3230-1. George Codding, Anthony Rutkowski: The International Telecommunication Union in a Changing World. Washington 1982, ISBN 0-89006-113-0. Weblinks Offizielle Website der ITU Geschichte der ITU Zeitschriften-Artikel c't: Abkommen über Spam unter der Ägide der ITU? c't: 100 Jahre Frequenzregulierung Einzelnachweise ! Internationale Organisation (Völkerrecht) UN-Sonderorganisation Normungsorganisation Internationale Organisation (Genf) Organisation (Telekommunikation) Gegründet 1865
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q-de-2206
Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
T-shirt Printing– The Modern Tool of Advertising - Eine neue Antwort erstellen Ihre Schreibrechte payamd, 29.05.2019 05:24
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q-de-2206
Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
Elektronische Gerätetechnik: Grundlagen für das Entwickeln elektronischer Baugruppen und Geräte von Jens Lienig und Hans Brümmer von Springer Vieweg (31. Juli 2014) E-Commerce-Strategien für produzierende Unternehmen: Mit stationären Handelsstrukturen am Wachstum partizipieren... von Markus Fost von Springer Gabler (31. August 2014) Digitale Filter: Theorie und Praxis mit AVR-Mikrocontrollern von Herrad Schmidt und Manfred Schwabl-Schmidt von Springer Vieweg (14. August 2014) Programmieren mit R (Statistik und ihre Anwendungen) von Uwe Ligges von Springer Spektrum (4. Dezember 2014) Fertigungsplanung (13) Sicherheit & Umweltschutz (11)
de
q-de-2206
Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
Scharnberger+Hasenbein Scharnberg LED-Kerzenlampe E14 2W 2700K klar 38900 - LED-Lampe/Multi-LED - Leuchtmittel | kaufen auf Copydon.de Scharnberger+Hasenbein Scharnberg LED-Kerzenlampe E14 2W 2700K klar 38900 00155624 4034451389007 Hersteller Art-Nr.: 38900 Hightech-Lampe mit einem ¿Glühfaden¿ aus Mikro-LEDs. Wer sich bisher mit Energiesparlampen, langen Start- und Aufwärmzeiten und Schadstoffen in ihrem Inneren nicht anfreunden konnte, hat jetzt eine optisch attraktive und gleichzeitig kostensparende Altern Hightech-Lampe mit einem ¿Glühfaden¿ aus Mikro-LEDs. Wer sich bisher mit Energiesparlampen, langen Start- und Aufwärmzeiten und Schadstoffen in ihrem Inneren nicht anfreunden konnte, hat jetzt eine optisch attraktive und gleichzeitig kostensparende Alternative: die LED-Glühfadenbirne. Ihr Geheimnis: Dutzende Mikro-LEDs sind wie Perlen auf einer Kette aneinandergereiht. Diese Anordnung sieht dem Glühfaden einer Glühlampe ähnlich. Ein weiterer Vorteil ¿ neben der hohen Lichtqualität ¿ ist die Energieeinsparung von bis zu 90 Prozent gegenüber herkömmlichen Glühlampen und 50 Prozent im Vergleich mit Energiesparlampen. Ideal für Kristalluster in Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser, Sclösser, Palais, First-Class-Gastronomie und Hotelerie ... oder auch im Haushalt, wo immer die Glühbirne ersetzt werden soll. Energieeffizienzklasse: A++, Gewichteter Verbrauch (kWh/1000h): 2, Quecksilbergehalt (mg): 0, Schaltzyklen: 25000, Zï¿¿ndzeit/Startzeit (s): <1, Farbwiedergabeindex (Ra): 85, Lichtstromerhalt: 70, Power-Faktor: >0,5, Lebensdauer (h): 20000, SDCM: <6MerkmaleNennspannung: 220..240 VNennstrom: 9 mASpannungsart: ACLampenleistung: 2 WLichtstrom: 220 lmFarbwiedergabestufe: 80-89 (Klasse 1B)Lampenform: KerzeAusführung Glas/Abdeckung: klarSockel: E14Farbe: weißLichtfarbe Kategorie: warmLichtfarbe: 827Farbtemperatur: 2700 KFarbe steuerbar (RGB): NeinDimmbar: NeinAusstrahlungswinkel: 300 °Durchmesser: 35 mmLänge: 105 mmMittlere Nennlebensdauer: 20000 hSchutzart (IP): IP44EnergielabelLink öffnen Schlagworte Leuchtmittel (1890) Langfeld- und Exleuchten (2504) Scharnberger+Has. (360) LED-Lampe/Multi-LED (242) Nordstemmen LED-Lampe/Multi-LED (10) Nordstemmen LED Retrofits (12) LED Retrofits (215) Scharnberg LED Kerzenlampe (1) Scharnberger+Hasenbein LED-Lampe/Multi-LED (19) Scharnberger+Hasenbein Ex-Leuchten (22) Ex-Leuchten (244) Scharnberger Hasenbein Scharnberg (429) Fügen Sie Ihre Schlagworte hinzu: SchalterprogrammeEinsatz/Abdeckung für KommunikationstechnikAbdeckrahmenBezeichnungsmaterial für InstallationsschalterprogrammeLeitungseinführungDimmerLeistungszusatzTrennrelais JalousieSensor für Jalousie/ZeitschaltuhrenJalousiesteuerungDämmerungsschalterFunkempfängerInstallationsschalterSteckdoseBeleuchtungseinsatz für InstallationsschalterprogrammeBewegungsmelder BasiselementTasterAbdeckung für Schalter, Taster, Dimmer, JalousieJalousieschalter/-tasterSteckdosenleisteInfo-Lichtsignal für InstallationsschalterprogrammeHaube für LichtsignalSchalter-/SteckdosenkombinationPotenzialausgleichsdoseAufputzgehäuseBodenplatte für AufputzinstallationGeräteanschlussdoseBewegungsmelder komplettZubehör für InstallationsschalterprogrammeZubehör für BewegungsmelderZentralelement KlinikinstallationElektronischer SchalterZubehör für SCHUKO-SteckvorrichtungenBewegungsmelder-SensorBedienelement intelligentSteuergerät für LichtregelsystemZeitschaltuhr elektronisch f. InstallationsschalterprogrammeDreistufen-SchalterÜbergangsadapter für InstallationsschalterprogrammeZeitschalter mechanisch für InstallationsschalterprogrammeElektronik-Gerät für InstallationsschalterprogrammeDekorelement für AbdeckungenEnergiesäuleSchnurschalter/-dimmerSender/Fernbedienung für InstallationsschalterprogrammeInfrarot-EmpfängerErsatzteil für InstallationsschalterprogrammeBeschallungssystem für InstallationsschalterprogrammeBehindertenelement für InstallationsschalterprogrammeSCHUKO-SteckerHalterung für BezeichnungsmaterialSCHUKO-KupplungSCHUKO-AnbausteckdoseSCHUKO-GerätesteckerGerätesteckvorrichtungEuropa-SteckvorrichtungReisesteckvorrichtungGeräte-Einbauschalter und -tasterKindersicherungseinsatzSCHUKO-Steckvorrichtung komplettSonderartikelPower distribution unit (PDU)ZählerplätzeZählerfeldZähler-KomplettschrankZählertafelZähltechnikBetriebsstundenzählerElektrizitätszählerLeuchtenBaustellenleuchteHandscheinwerferTaschenleuchteExplosionsgeschützter HandscheinwerferExplosionsgeschützte TaschenleuchteFestbeleuchtungLichtleisteDecken- und WandanbauleuchteLichtschlauch/-bandGewindeglasleuchteDownlightWandleuchteStrahler/ScheinwerferMaschinen- und WerkbankleuchteStraßen- und PlatzleuchteFeuchtraumleuchteGeräteträger für LichtbandsystemDecken- und WandeinbauleuchteExplosionsgeschützte Leuchte FestmontagePendelleuchteHandleuchteStehleuchteOrientierungsleuchteTischleuchteBodeneinbauleuchteSicherheitsleuchteWegeleuchteHallen-ReflektorleuchteNachtlichtBussystemeBussystem-ZubehörBussystem-DimmaktorBussystem-Physikalischer SensorBussystem-BinäreingangBussystem-JalousieaktorBussystem-SchaltaktorBussystem-Anschluss-/AbzweigklemmeBussystem-BewegungsmelderBussystem-AnkopplerBussystem-DatenschnittstelleBussystem-LichtsteuereinheitBussystem-TastsensorBussystem-TastwippeBussystem-Hand-/WandsenderBussystem-StellantriebBussystem-HeizungsaktorBussystem-Kombi I/O GerätBussystem-Mehrfach BediengerätBussystem-SpannungsversorgungBussystem-Linien-/BereichskopplerBussystem-ZeitschaltuhrBussystem-Systemschnittstelle/Medien-GatewayBussystem-RaumtemperaturreglerBussystem-ZutrittskontrolleinrichtungBussystem-AnalogaktorBussystem-Bandsperre/DrosselBussystem-PhasenkopplerBussystem-LogikbausteinBussystem-RepeaterPC-Programmierset für KNX-JahresschaltuhrBussystem-HelligkeitssensorBussystem-TreibermodulBussystem-EnergiemanagementBussystem-Melde-/BedientableauBussystem-BasismodulBussystem-ZentralgerätBussystem-DisplayanzeigeBussystem-TasterankopplungBussystem-SoftwareBussystem-Datenschienen-VerbinderBussystem-DatenschieneBussystem-SensorüberwachungBussystem-AnalogeingangRelaisZubehör für SchaltrelaisSchaltrelaisOptokopplerRelaissockelStromüberwachungsgerätZeitrelaisPhasenüberwachungsgerätSpannungsüberwachungsgerätFüllstand-/NiveauüberwachungsgerätDrehzahl-/StillstandüberwachungsgerätSonstiges RelaisWirkleistungsüberwachungsgerätGerät zur Überwachung von sicherheitsgerichteten StromkreisenTemperaturüberwachungsgerätZeitblockHalbleiterrelaisZweihandschaltgerätIsolations-/ErdschlussüberwachungsgerätLeuchtmittelAnzeige- und SignallampeSingle-LEDLED-ModulAllgebrauchsglühlampe GlobeformNiedervolt-Halogenlampe mit ReflektorLeuchtstofflampeStudio-, Projektions- und FotolampeAllgebrauchsglühlampe RöhrenformAllgebrauchsglühlampe TropfenformKompaktleuchtstofflampe ohne integriertes VorschaltgerätAllgebrauchsglühlampe verspiegeltHochvolt-Halogenlampe ohne ReflektorFahrzeuglampeHochvolt-Halogenlampe mit ReflektorKompaktleuchtstofflampe mit integriertem VorschaltgerätAllgebrauchsglühlampe mit ReflektorHalogen-Metalldampflampe ohne ReflektorAllgebrauchsglühlampe StandardLampe für medizinische AnwendungenLED-Lampe/Multi-LEDHalogen-Metalldampflampe mit ReflektorQuecksilberdampf-HochdrucklampeMischlicht-LampeNatriumdampf-HochdrucklampeNatriumdampf-NiederdrucklampeVerkehrssignallampeNiedervolt-Halogenlampe ohne ReflektorAllgebrauchsglühlampe KerzenformRaumheizgeräteGarnitur für HeizbänderTemperaturfühlerElektro/-bausatz/-Schaltung/-regelungRaumtemperaturreglerMontagebausatzMontagehilfe HaustechnikHeizungs-StellmotorHygrostatUhrenthermostatAufladesteuerungZubehör für HeizbänderWickelfalzrohr für LüftungssystemeKonvektorRadiatorHeizstrahlerHeizlüfter/SchnellheizerLuftentfeuchter/Luftbefeuchter/LuftreinigerRippenrohrheizofenWärmespeicherHeizmatteHeizbandBefestigungssatz HaustechnikLuftkanalZubehör für SaunaöfenZubehör für HeizungSaunaofenZubehör für Klima/RaumluftgerätZubehör für SolarLuftfilter für HaustechnikSaugsteckdoseZubehör für HaustechnikKlima-KompaktgerätKomponente für regenerative EnergieSteinpaket für WärmespeicherElektro-Zentralheizungs-RegelungElektrowerkzeugeLochsägeBohrkroneAufnahmeschaft für BohrkronenZentrierbohrerAufnahmeschaft für LochsägenBohrerUniversal-Lochschneider und KomponentenKabeltrommelLötpistoleLötstationLötspitzeGaslöt-SetStufenbohrerLötkolben elektrischEntlötpumpeLötdrahtLötfettStromerzeugerMaschinenmeißelAkku für 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AbgangskabelbaumAnschlussschrank-VerbindungssatzGroßgeräte HaushaltZubehör für DunstabzugshaubenZubehör für Kochgerät/BackgerätAustauschkochplatteFilter für DunstabzugshaubenWäscheschleuderKühl-/GefrierkombinationZubehör für KühlgeräteGefrierschrankKühlschrankMikrowellengerätKochfeldDunstabzugshaubeWäschetrocknerGeschirrspülerZubehör für Geschirrspüler, Wasch- und TrockengerätGefriertruheWaschmaschineBackofenElektroherdAbfalltrennsystemGasherdKühlboxWaschtrocknerWeinkühlschrankMini-KücheExternes ZubehörSpeicherkartenKfZ-Festeinbauten (Zubehör)Freisprecheinr. (Zubehör)Speicher & DatenZubehörSpeicher USB SticksHeadsets/ Kopfhörer/ Lautsprecher/ FSETaschen (zum Einstecken)Speicher FestplattenFreisprecheinr. & EinbausätzeLadegeräte für MobilfunkgeräteNotebooktascheTablettascheBackcoverFlipcover/BookcoverSchutzfolienAkkus für MobilfunkgeräteHeadsets/Kopfhörer/LautsprecherHalterungen MobilfunkgeräteTasche mit Tastatur (Keyboard)TastaturenTaschen (Flipcover)Headsets/ Kopfhörer/ LautsprecherFestnetz-DatenkommunikationTelefone (Zubehör Festnetz)Telefone (IP-Telefone)SoftwarelizenzenRouter & ZubehörWireless LAN LösungenISDN-KartenSwitcheTelefone (Internettelefonie)ZubehörPowerlineDatenkommunikation (Zubehör)KVM SwitcheTelefone (IP-Telefonie)Telefone (Zubehör)Netzwerktechnik (Zubehör)IP-DECTTelefone (IP-DECT)GatewaysOriginalzubehörDatenfunkzubehörLadegeräte für MobilfunkgeräteAkkus für MobilfunkgeräteTaschen (zum Einstecken)Headsets/ Kopfhörer/ Lautsprecher/ FSEZubehörFlipcover/BookcoverSchutzfolienBackcoverHalterungen MobilfunkgeräteTablettascheTasche mit Tastatur (Keyboard)Mobilfunkgeräte (Ersatzteile)TastaturenFreisprechen & MusikComputer & PeripherieDrucker (Verbrauchsmaterial)TelefaxgeräteDrucker (Zubehör/Erweiterung)Drucker (Beschriftungsgeräte)Drucker (Monolaser Single)Mäuse/ TrackballsComputerzubehörDiktiergeräte & ZubehörDrucker (Etikettendrucker)Drucker (Tintenstrahl Single)Ladegeräte für Note- & NetbookTastaturenDrucker (Farblaser Single)Taschen & CoverDrucker (Monolaser MFP)Drucker (Farblaser MFP)LautsprechersystemeDrucker (Tintenstrahl MFP)ComputerheadsetsTastatur-/MauskitsSpeichermedien & KabelDrucker (Sonstige)KeystoneScannerPersonal ComputerSoftwareNotebooks, Netbooks & TabletsMäuse/TrackballsWebcamsMonitoreSpeicher- & StoragesystemeGarantieverlängerungNavigationssystemeKartenmaterialNavigationsgeräte (Zubehör)Passivhalter Handy & TabletAuto StromversorgungAutokonsolenPassivhalter NavigationAutoradio BlendenHalterungen MobilfunkgeräteKfZ-Festeinbauten (Zubehör)Car Entertainment (Zubehör)GPS Ortung & FahrtenbücherLadehalter Handy & TabletAutoradiosLadehalter NavigationZubehörNavigationsgeräteKamerasystemeMonitor- & DisplayhalterAutoradioSport & OutdoorOutdoor- und Spezialnavigation (Zubehör)Motorrad Navigation (Zubehör)Smartphone ZubehörMotorrad NavigationOutdoor NavigationMobiler StromSpezialnavigationOutdoor- und Spezialnavigation (Karten)Training (Geräte)ZubehörLichtTraining (Zubehör)Drohne GerätActioncamera ZubehörDrohne ZubehörActioncams - ZubehörTraining (Uhren)SolarprodukteTaschenFunkgeräteAkkus für FunkgeräteHeadsets für FunkgeräteLadegeräte für FunkgeräteTaschen (zum Einstecken)FunkgeräteZubehörErsatzteilZubehör für FunkgeräteWearable DevicesFitness/Sport - Fitness-ZubehörFitness/Sport - Sport&TrainingActioncams - ZubehörFitness/Sport - Einfache TrackerActioncamsHealthcare - BlutdruckHealthcare - WaagenSmart Watches (Uhren)Smart Watches - ZubehörActionkameraFitness TrackerActionkamera ZubehörHealtcare WaagenSmart Watches ZubehörSmart Glasses (Datenbrillen)Camera DevicesFitnesstrackerEinfache TrackerNetzwerktechnikUSV-AnlagenSwitchePrintServerKabel (Twisted Pair) NetzwerkkabelDosen (Netzwerk)Netzwerktechnik (Zubehör)Kabel (Fiber) GlasfasertechnikKabel & Adapter (Multimedia)Switche (Zubehör)WerkzeugNICs (Netzwerk Adapter)Kabel (Installationskabel)PatchfelderNetzwerkkamerasMedienkonverterNetzwerkamerasKabel (Netzwerkkabel)TK-AnlagenSystemtelefoneTK-AnlagenTK-Anlagenzubehör (DECT)TK-Anlagen & GatewaysTK-Anlagenzubehör (Ersatzteil)TK-Anlagenzubehör (Module)TK-Anlagenzubehör (diverses)SoftwarelizenzenGatewaysZubehörTK-Anlagen (DECT)OpenComVierhunderter SystemBundle/ServerTK PeripherieTK-Anlagenzubehör (diverses)Headsets (Office schnurgeb.)Headsets (Zubehör Office)ÜberspannungsschutzTürsprechsystemeComputerheadsetsUSV-AnlagenPrüftechnikAnsage-/MusikeinspielgeräteHeadsets (Office schnurlos)KonferenztechnikAktenvernichterBabyphone & ZubehörUSV-Anlagen (Zubehör)NetzabschlusstechnikLaminiergeräteLizenzenZubehörZubehör Festnetz/ISDNTelefone (Zubehör Festnetz)Akkus (Standard Bauformen)Kabel (Telefonie)BatterienAdapter & Stecker f. 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ZubehörHeften, Lochen, Kleben und StempelnKlebebänderHeftklammernStempelkissen, -farben und -trägerBüroboxenSortierstationenEnthefterLocherKlebestoffeRolllöscherKlebebandabrollerTelefon-, Adress- und VisitenkartenablagenSchreibtischserienHeftgeräteSchreibtischaccessoiresBlockhefterKlebepadsKleberollerBuchstützenStempelHeftzangenSchreibunterlagenSchreibgeräteköcherPapierkörbeSekundenkleberBriefkörbeÖsen und ÖszangenPapierschreibunterlagenBrief- und AktenklammernElektrohefterTelefonträgerKlebestifteSchreibtischbefreierBlattwenderBüromöbel, Stühle und BeleuchtungStühleFußstützenGarderoben und -schränkeRegaleEnergiespar-, Halogen-, LED-LeuchtenSchränkeStehpulteLeuchtmittelStehleuchtenEDV-MöbelTischeBücher, Blöcke und HaftnotizenFormularbücherHaftmarkerZettelboxen und -klötzeCollege- und SpiralblöckeKlemmbretterHaftnotizenKladden- und GeschäftsbücherFormulare und VerträgePC-FormulareKFZ-ZubehörBrief- und NotizblöckeDurchschreibepapiereWertmarken und LoseNotizbücherArbeitsschutz, Erste Hilfe und TresoreHinweisschilderGeldkassettenSchlüsselschränkeArbeitsschutzErste HilfeSchlösserMarkierbänderGeldprüfgeräte und ZählmaschinenRauchmelderÜberwachungskamerasTresoreSicherheitsspiegelSpeichermedien und ComputerzubehörLaptop- und Bildschirmständer, MonitorarmeReinigungsprodukteKonzepthalter und BildschirmfilterCD/DVD-AblageSpeicherkarten und ZubehörMäuse und TastaturenPresenterSoftwareKabelbefestigungMauspads und HandgelenkauflagenHeadsets und LautsprecherUSB-HubUSB-Sticks und ZubehörDatatapesKabel und Adapter zur StromversorgungMobile CD/DVD-Ablage und WalletsPC-SicherungssystemeStationäre CD/DVD-AblageNote- und Netbbooktaschen und Trolleysexterne Festplatten und ZubehörCD/DVD-RohlingeSchneiden und ZeichnenLinealeZirkelSchneidemaschinenTransparent- und MillimeterpapiereCutterZeichenplatten und ZubehörZeichenmappen und ZeichenrollenköcherScherenTuschefüller und FeinminenstifteZeichenhilfsmittelVermessungLupenHygiene und ReinigungSeifen und SeifenspenderHandtücherLuftreinigerSchwämme und ReinigungstücherAschenbecher und FeuerzeugeWaschraumhygieneAbfallsäcke und MüllbeutelStaub- und SchmutzfangmattenToilettenpapier und ToilettenpapierhalterStaubsauger und ZubehörReinigungsmittelKörperpflegeAbfallsammlermobile ReinigungLufterfrischerReinigungshilfenGeschenkideen, Schreibkultur und Dekobedarfhochwertige SchreibgeräteSchreibtischaccessoiresGeburtstagWeihnachtenPräsenteSpielePartyGeschenkverpackungenAccessoiresLifestyleWellnessVerpacken und VersendenAdress- und FrankieretikettenVerschlusshilfenVersandmaterialTaschenWaagenVersandtaschen haftklebendFaltentaschenGummibänder und -ringeKartonagenVerpackungshilfenBriefumschläge selbstklebendBriefumschlägeund BriefpapiereTransportgeräteBrieföffnerPostraumPackbänder und AbrollerVersandrollenBegleitpapiertaschenBriefumschläge haftklebendVersandtaschen selbstklebendCutterPostformulareBriefumschläge gummiertVersandtaschen gummiertPapprückwandtaschenLuftpolstertaschenLagereinrichtungenFüllmaterialFalzmaschinenBatterien, Koffer und WerkzeugeWarenauszeichnungMehrfachsteckdosen und VerlängerungskabelTürstopper / Rollhocker / GießkannenBilderrahmenKoffer und TaschenZeiterfassungsgeräteTaschenlampenReise- und AutozubehörKonferenzmappenAufbewahrungsboxenWerkzeuge und EisenwarenBriefkästenUhren und WeckerLeiternBatterien, Akkus und Ladeg
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q-de-2206
Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
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Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. 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q-de-2206
Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
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Admiral Registriert seit 23.08.2006 Ort Bayern- mittelfranken- F�rth Beitr�ge 10.762 jo benutz Coretemp nach 3-4 Stunden Bf3 kam ein bluescreen mit der 24 am ende 0x101 = VCore 0x124 = VCore oder QPI/VTT Voltage (Meist Vcore) 0x50 = RAM Timings/Frequency, VDimm oder f�r Feintuning QPI/VTT Voltage aber ein 0x124 wars auch net, war 0000000000000000024 einfach ^^ Ge�ndert von logitech! (04.12.11 um 16:12 Uhr) @ Hifi Anf�nger http://www.hifi-forum.de/viewthread-35-49489.html Zitieren 04.12.11, 16:23 #15978 Fresh_Thing Admiral Registriert seit 23.08.2005 Ort Ruhrpott Beitr�ge 12.313 Systeminfo Systemname: Hellmachine :D Monitor: Fujitsu SL SL27T - LED Photoequipment: Canon EOS 600D Handy: I-Phone 0000000000000000024 = zuviel gezockt - PC wird heruntergefahren Verkaufe: 3930K Spoiler: Anzeigen| 3930K | Asus Rampage 4 Formula | GTX 580 Amp� | | 16GB G.Skill 2133 @ Primo RamDisk | Samsung 830 256GB | Enermax Revolution85+ | ^^ Liquid Cooled System Zitieren 04.12.11, 16:26 #15979 logitech! Admiral Registriert seit 23.08.2006 Ort Bayern- mittelfranken- F�rth Beitr�ge 10.762 ich glaubs auch is ne Warnmeldung vom PC an mich, dass ich wieder ins reale Leben zur�ckkehren soll edit: wo gibts nochaml die einstellung, damit der pc nicht rebootet nachn bluescreen ? Ge�ndert von logitech! (04.12.11 um 17:30 Uhr) @ Hifi Anf�nger http://www.hifi-forum.de/viewthread-35-49489.html Zitieren 04.12.11, 16:37 #15980 Gamer68 Banned Registriert seit 02.10.2006 Ort Gremium World Beitr�ge 17.870 Systeminfo Motherboard: Z77x Gigabyte UD3H CPU: i7 3770K Systemname: Gamer68 K�hlung: Wak� Geh�use: LianLiPC 201B RAM: Corsair dominator 2133 cl9 Grafik: AMD HD7970 Storage: Crucial Real SSD C300 Monitor: NEC MultiSync 24WMGX� Netzwerk: Realtek RTL8111E LAN+Router Sound: ASUS Xonar Essence ST+AKG K 601 Netzteil: Enermax Modu 87+ 700W Betriebssystem: Win7 home premium 64bit Sonstiges: Logitech G19.G9 Notebook: MSI Wind Handy: Iphone4 16gb Zitat von Fresh_Thing 0000000000000000024 = zuviel gezockt - PC wird heruntergefahren man kann nicht zuviel zocken Zitieren 04.12.11, 19:40 #15981 Fresh_Thing Admiral Registriert seit 23.08.2005 Ort Ruhrpott Beitr�ge 12.313 Systeminfo Systemname: Hellmachine :D Monitor: Fujitsu SL SL27T - LED Photoequipment: Canon EOS 600D Handy: I-Phone Da soll mal einer erz�hlen das bei den 2700'ern keine Zonks dabei sind ... Hab einen der f�r 4,5Ghz - 1,26vc braucht Verkaufe: 3930K Spoiler: Anzeigen| 3930K | Asus Rampage 4 Formula | GTX 580 Amp� | | 16GB G.Skill 2133 @ Primo RamDisk | Samsung 830 256GB | Enermax Revolution85+ | ^^ Liquid Cooled System Zitieren 04.12.11, 20:13 #15982 Violent_Saint Oberleutnant zur See Registriert seit 21.05.2006 Ort Neuburg Beitr�ge 1.310 Systeminfo Motherboard: Asus P8P67 Evo CPU: Core i7 2600K @ 4,5 GHz K�hlung: WaK� Geh�use: Corsair Obsidian 800D RAM: 16 GB G.Skill Ripjaws-X 1333 Grafik: EVGA GTX670 4GB @ SLI Storage: SSD840 Pro 256GB + SSD830 128 GB + ~3.5 TB HDDs Monitor: Dell U2311H + Samsung 226BW Sound: Creative X-Fi Titanium PCIe Netzteil: Corsair HX750W Betriebssystem: Win 7 HP x64 Sonstiges: VDSL 50.000 Notebook: Samsung Aura R522 Edira Photoequipment: Canon EOS 650D Handy: iPhone 5 32GB Ich bekomme meinen 2600K irgendwie nicht �ber 4.7 GHz. Bei 4.5 GHz l�uft er super, braucht nur 1.21V. F�r 4.7 GHz braucht er ca. 1.36V. Ab einem Multi von 48x bringe ich ihn nichtmehr zum Booten. Beim Windowsstart friert der Rechner einfach ein. Ich habe dann die VCore St�ck f�r St�ck angehoben, bis er mit 4.8 GHz gebootet hat --> 1.57V. Das kann doch nicht sein? Gibts da irgendwelche geheimen Tricks ? W�rd gerne zum Benchen mal auf 5 GHz kommen, aber mit den Spannungsanforderungen sieht das wohl schlecht aus. Ich verkaufe: 2x EVGA GTX470, EK Supreme LT, XSPC RS360, GTX470 Backplate Zitieren 04.12.11, 20:32 #15983 Tiger1975 Fregattenkapit�n Registriert seit 11.06.2009 Ort DE / BW Beitr�ge 2.671 Systeminfo Motherboard: Asus Maximus V Formula Z77 1309 CPU: Core i7 3770kK @ 4,6 Systemname: Zockerkiste K�hlung: Prol. SuperMegaha.2 AkasaViper Geh�use: Coolermaster HAF 932 RAM: 8GB Corsair Dom.Plat. 2400CL10 Grafik: Palit Geforce GTX680 Jetstream Storage: WD 500AALS,WD 7502AAES, Mushkin chronos 240gb Monitor: Samsung SM SA 27 550 Sound: X fi Titanium Fatality Netzteil: Tagan Piperock900W Betriebssystem: Windows 7 Professional 64 Bit Handy: Samsung Wave II Du mu�t evtl. die Cpu Overclocking Pll enabeln. ▬|█████████|▬ This is Nudelholz. Copy Nudelholz into your profile to make better N�dels or other Teigprodukte!...... Oder Take it und hau it on the Kopp of a bekloppt Person to give a better Feeling than vorher ! Zitieren 04.12.11, 23:19 #15984 Shadowfly Oberstabsgefreiter Registriert seit 06.03.2008 Beitr�ge 405 Systeminfo Motherboard: ASRock Z68 Extreme3 Gen3 Z68, CPU: Intel Core i5-2500K K�hlung: LuK� RAM: 16 GB GSKILL Ripjaws:F3-10666C Grafik: ASUS EAH6950 DCII/2DI4S/2GD5 @ Storage: Crucial M4 Guten Abend, ich habe da auch mal eine Frage bzw. meine Ergebnisse bisher mit dem i5 2500k auf einem z68 Extreme 3 gen 3 Getestet wurde mit Prime 95 x64 Custom Run. Folgende Werte wurden von mir ermittelt (Vcore im Bios auf Auto!): @ Std Betrieb: Last: VID 1,256V, VCORE: 1,176 Max Temp 50�C @ 41er Multi: Idle: VID 1,3761V, VCORE: 0,96V Max Temp 43�C Last: VID 1,381 V, VCORE: 1,288V Max Temp 58�C @ 45er Multi: Idle: VID 1,3911V,VCORE:1,080V Max Temp 43�C Last:Vid 1,3861V,VCORE:1,288V Max Temp ~59�C @ 48er Multi: Kein bild beim Booten? ____ @ 47er Multi: Idle:VID1,4011, VCORE:1,032 Max Temp 35�C (Auslesefehler?!) Last: VID:1,4011 VCORE:1,288V Max Temp bei 16h Prime x64 61�C Ingame: VID: 1,4011 VCORE:1,320V Max Temp 60�C Ok nun wollte ich auf Multi 48 gehen, da auf Auto leider kein Bild mehr beim booten erscheint dachte ich mir ich stelle den VCORE Fixed auf ~1,28V. Dies hatte keinen Effekt. Ich habe sogar noch auf 1,35VCORE fixed gestellt. Ich habe nun momentan wieder Std. Takt drin da ich nicht weitergekommen bin. Nun meine Frage: muss ich wenn ich fixed betreibe etwas anderes noch abschalten (C Stepping Geschichte o.�.)? Ansonsten was sagen die "Profis" hier zu den von mir ermittelten Werten? Auf 47er Multi sah das ganze relativ gut aus, aber wie gesagt eben mit Auto Spannungsverwaltung vom Board. Gr��e Zitieren 04.12.11, 23:38 #15985 Violent_Saint Oberleutnant zur See Registriert seit 21.05.2006 Ort Neuburg Beitr�ge 1.310 Systeminfo Motherboard: Asus P8P67 Evo CPU: Core i7 2600K @ 4,5 GHz K�hlung: WaK� Geh�use: Corsair Obsidian 800D RAM: 16 GB G.Skill Ripjaws-X 1333 Grafik: EVGA GTX670 4GB @ SLI Storage: SSD840 Pro 256GB + SSD830 128 GB + ~3.5 TB HDDs Monitor: Dell U2311H + Samsung 226BW Sound: Creative X-Fi Titanium PCIe Netzteil: Corsair HX750W Betriebssystem: Win 7 HP x64 Sonstiges: VDSL 50.000 Notebook: Samsung Aura R522 Edira Photoequipment: Canon EOS 650D Handy: iPhone 5 32GB Zitat von Tiger1975 Du mu�t evtl. die Cpu Overclocking Pll enabeln. Danke, der Tipp war Gold wert!!! Hab grad ein paar Benches mit 5.2 GHz gemacht. Ich verkaufe: 2x EVGA GTX470, EK Supreme LT, XSPC RS360, GTX470 Backplate Zitieren 05.12.11, 01:13 #15986 11er Obergefreiter Registriert seit 07.11.2011 Beitr�ge 96 Zitat von Fresh_Thing Da soll mal einer erz�hlen das bei den 2700'ern keine Zonks dabei sind ... Hab einen der f�r 4,5Ghz - 1,26vc braucht Ist doch gut ... Wie skalliert er den weiter nach oben ? R.I.P. Minka ! Zitieren 05.12.11, 04:11 #15987 Dancop Moderator Registriert seit 20.01.2008 Ort Im sch�nen Odenwald! Beitr�ge 16.462 Systeminfo Motherboard: ASROCK EXTREME11 CPU: I7 3960x K�hlung: Wak� Geh�use: PHOBYA BENCHTABLE ALU EDITION RAM: G.Skill trident x 2666CL10 Grafik: Vorerst nichts! Storage: 3TG Seagate Barracuda /2x Samsung 840 Pro 256GB / Monitor: DELL 3011 Netzwerk: Kabel BW 50 Mbit Sound: X-Fi Fatal1ty Netzteil: Enermax Maxrevo 1500W Betriebssystem: Win 7 Home 64 Notebook: HP 6530b Photoequipment: Nikon D5100 Handy: Samsung Galaxy Note2 Ich denke, das ist auch hier interessant...werde ein richtiges Review hierzu schreiben...Kombination zw. Sandy, Tri-SLI, SLI und Single-Card...dazu dann noch eine �bersicht der Skalierung mit K�lte...das wird gros....sher gro� Hier also mal der Anfang: Kurzer Test mit F1 2011: 4,5GHZ Tri-SLI@1000/2200 min_fps_ms="11.169764" av_fps="107.395744" min_fps="89.527412" samples="12441"/ 4,5GHZ Tri-SLI@873/2050 min_fps_ms="10.813930" av_fps="105.634346" min_fps="92.473320" samples="11919"/ 5,1GHz Tril-SLI@1000/2200 min_fps_ms="10.002997" av_fps="115.315819" min_fps="99.970039" samples="12909"/ 5,1GHz Tril-SLI@873/2050 min_fps_ms="10.023982" av_fps="115.546188" min_fps="99.760757" samples="13069"/ Wem f�llt da was auf? Hierzu im Gegensatz Metro: Average Framerate: 72.67 Max. Framerate: 301.93 Min. Framerate: 9.56 4,5GHZ Tri-SLI@1000/2200 Average Framerate: 79.67 Max. Framerate: 285.96 Min. Framerate: 10.02 5,1GHz Tril-SLI@873/2050 Average Framerate: 73.33 Max. Framerate: 290.70 Min. Framerate: 9.37 5,1GHz Tril-SLI@1000/2200 Average Framerate: 80.33 Max. Framerate: 333.67 Min. Framerate: 10.75 5,4GHz Tril-SLI@1015/2300 Average Framerate: 81.33 Max. Framerate: 342.82 Min. Framerate: 10.08 Kurzer Edit...die Einstellungen sind alle so spielbar...ist wirklich der Hammer, was eine gute Selektion der Hardware ausmacht!!! Benches folgen dann bei Wintertemperaturen Ge�ndert von Dancop (05.12.11 um 04:12 Uhr) Zitieren 05.12.11, 08:39 #15988 PitBull Flottillenadmiral Registriert seit 03.06.2005 Ort Hessen Beitr�ge 4.241 Systeminfo Motherboard: Asus Gene-Z Gen3 Z68 CPU: Intel I7 3770k Systemname: Kraftwerk K�hlung: Prolimatech Megahalms Geh�use: TJ-E08 RAM: 16GB Corsair 1600 Cl9 Grafik: PoV 680GTX BEAST lls Storage: 128GB M4 SSD / WD Green 1TB Monitor: Acer 27&quot; Netzwerk: Gbit Lan onboard / Gbit Router Sound: onboard Netzteil: BeQuite E9 400W Betriebssystem: Windows 7 HP 64Bit Notebook: MacBook Pro 2011 Handy: IPhone 4 16GB / HTC One X Habe auch eine die eigentlich gut laufen sollte, leider unter Luft Testest du dann auch sli bei verschiedenen Spannungen f�r User mit Luft? 4,5Ghz und 850-900gpu i5 3570k @ 4,0Ghz @ Megahalms - Asus Gene-V Z77 - 8GB Corsair 1600 CL9 - Gainward Good 580GTX - M4 128GB SSD - Corsair TX650V2 - TJ-E08 i5 3570 @ 4,0Ghz @ 1,040v @ Big Shuriken 2 - Asus Gene-Z Gen3 - 8GB Corsair 1600 CL9 - EVGA 570GTX - Transcend 128GB SSD320 - BeQuite E9 400W - LianLi PC7 SEIII Zitieren 05.12.11, 08:43 #15989 Bin2good Fregattenkapit�n Registriert seit 19.09.2008 Beitr�ge 2.776 Zitat von Dancop Ich denke, das ist auch hier interessant...werde ein richtiges Review hierzu schreiben...Kombination zw. Sandy, Tri-SLI, SLI und Single-Card...dazu dann noch eine �bersicht der Skalierung mit K�lte...das wird gros....sher gro� 4,5GHZ Tri-SLI@1000/2200 Min. Framerate: 10.02 5,1GHz Tril-SLI@1000/2200 Min. Framerate: 10.08 Kurzer Edit...die Einstellungen sind alle so spielbar...ist wirklich der Hammer, was eine gute Selektion der Hardware ausmacht!!! Benches folgen dann bei Wintertemperaturen Sorry, aber der Unterschied zwischwn 4.5 GHz und 5.1 GHz ist bei den average und minimum fps unterhalb von 1 fps grad mal messbar aber sicherlich nicht praxisrelevant. Selbst bei 5.4 GHz und Graka 1015/2300 bleibt der Zugewinn unterhalb von 2 fps bei average fps, die min. frames fallen sogar fast auf das 4.5 Ghz Niveau zur�ck. Was ist da nun "der Hammer" ? F�r mich ist das Pillepalle und die Zeit, M�he und die Kohle, die Du in die "Selektion" gesteckt hast absolut nicht wert. F�r das mehr ausgegeben Geld, h�tte ich mir da lieber ein paar games geg�nnt und die zeit mit Zocken verbracht, statt mit Hardware tauschen und testen. Ge�ndert von Bin2good (05.12.11 um 08:46 Uhr) Zitieren 05.12.11, 10:56 #15990 ralle_h Moderator/Redakteur Registriert seit 11.03.2007 Beitr�ge 5.655 Rational betrachtet hast du Recht, aber mir macht es mittlerweilse auch schon mehr spass ne neue CPU zu testen statt mit dieser dann zu zocken Desktop: - / - / Phanteks PH-TC14PE / 2x4GB PC3-17066U GeIL Black Dragon @ 2133Mhz / Gigabyte GeForce GTX 670 OC / Samsung SSD 830 256GB + WD 1,5TB EADS / Be-Quiet Dark Power 750W Reviews/Guides: Sandybridge OC Guide, CPU Limitierung aufdecken, Twin-Tower Round-up 3x Verkaufe: be quiet! Shadow Wing 800 RPM / 650W Netzteil (Seasonic Technik) Zitieren 05.12.11, 11:00 #15991 Dancop Moderator Registriert seit 20.01.2008 Ort Im sch�nen Odenwald! Beitr�ge 16.462 Systeminfo Motherboard: ASROCK EXTREME11 CPU: I7 3960x K�hlung: Wak� Geh�use: PHOBYA BENCHTABLE ALU EDITION RAM: G.Skill trident x 2666CL10 Grafik: Vorerst nichts! Storage: 3TG Seagate Barracuda /2x Samsung 840 Pro 256GB / Monitor: DELL 3011 Netzwerk: Kabel BW 50 Mbit Sound: X-Fi Fatal1ty Netzteil: Enermax Maxrevo 1500W Betriebssystem: Win 7 Home 64 Notebook: HP 6530b Photoequipment: Nikon D5100 Handy: Samsung Galaxy Note2 Zitat von Bin2good Sorry, statt mit Hardware tauschen und testen. Jedem das Seins, oder? Naja...mit "Hammer" meinte ich, dass man z.B. bei Formeleins in keinster Weise einen Vorteil durch GPU-OC im TRI-SLI hat...weil die Leistung der drei GTX580 nicht mit CPU-Power unterlegt werden kann... Zitieren 05.12.11, 11:59 #15992 Hums Korvettenkapit�n Registriert seit 08.08.2005 Ort Hannover Beitr�ge 2.557 Systeminfo Motherboard: Asus Maximus V Gene CPU: Core i7 3770k K�hlung: @H2O Geh�use: Cooler Master HAF RAM: 8 GB Samsung Green MV-3V4G3D Grafik: KFA� GTX660TI EX OC EDITION Storage: Kingston SH103S3240G Monitor: Ilyama E2410 Netzteil: Nexus RX-1K Betriebssystem: Win7 / Win XP weil die Leistung der drei GTX580 nicht mit CPU-Power unterlegt werden kann... Und wozu macht man das ganze dann !? Verstehe den Sinn und Zweck nicht ganz... | 8 GB Samsung Green MV-3V4G3D| KINGSTON SH103S3240G| Nexus RX-1K | Zitieren 05.12.11, 12:38 #15993 Shariela Kapit�nleutnant Registriert seit 13.07.2010 Ort Nordfriesland. Beitr�ge 1.986 Kurze Frage. Wie sehe ich denn welche VCore die CPU Maximal f�hrt wenn ich es auf Normal stelle und +0,050v ?! hei�t jetzt was genau?! Laut CPUZ sind es 1,044v und AIDA sagt 1,236v Gr��e EVGA GTX 680 FTW4GB | EVGA X79 FTW | Intel Core� i7 - 3930K Zitieren 05.12.11, 13:15 #15994 Wernersen Admiral Registriert seit 01.01.2006 Ort Berlin Beitr�ge 14.417 Systeminfo Motherboard: ASRock OC-Formula CPU: 3570K @4800MHz mit 1.216V Systemname: n/a K�hlung: Wak� Nova 1080 4x180~400U/min Geh�use: wer braucht sowas? �(��-)� RAM: 8GB Samsung Green 2400MHz Grafik: VTX3D Radeon HD 7850 X-Edition Storage: 128er SSD Samsung830 + 2TB HDD WD Green Monitor: iiyama E2407HDS Netzwerk: Networker for Humanity Sound: Heco Cantata 550 �(*�*)� an Harman/Kardon Netzteil: SF Golden Green 90+ 450W Betriebssystem: Windows7 Ultimate x64 Sonstiges: Norddeutscher Meister im Weltraumhalma Notebook: A5 und einen Stift Photoequipment: I'am sexy Handy: alte Seife CPU-Z zeigt die Load-Vcore nach Vdrop-Vdroop. Life was easier when Apple & Blackberry were just fruits. :/ ♫ Was f�r die Synapsen ♫ Ain't Nobody ♫ Atemlos ♫ You Keep On Moving ♫ Solar Fire ♪ Just Be Good To Me ♪ Unknown Legend ♫ Flying In A Blue Dream ♪ Natural Beauty ♫ Cosmic Journeys Zitieren 05.12.11, 16:42 #15995 11er Obergefreiter Registriert seit 07.11.2011 Beitr�ge 96 Zitat von Hums Und wozu macht man das ganze dann !? Verstehe den Sinn und Zweck nicht ganz... Aus Spa� an der Freud vielleicht ? Oder weil "h�ren sagen" das eine, und selbst "testen sehen" das andere ist. Dar�berhinaus macht es informationstechnisch auch f�r andere einen Sinn. Ich war z.B. �ber die niedrigen min fps erstaunt. So eine potente Hardware, und trotzdem so wenig min fps. H�tte ich nicht gedacht. Au�erdem kann es doch jedem egal sein wer was macht. Edit: Nungut, es steht ja auch nicht da was f�r Grafikeinstellungen er benutzt hat, deswegen ist meine Aussage etwas voreillig gewesen. Ge�ndert von 11er (05.12.11 um 16:46 Uhr) R.I.P. Minka ! Zitieren 05.12.11, 17:29 #15996 DasIstEr Fregattenkapit�n Registriert seit 03.07.2010 Beitr�ge 2.664 Systeminfo Motherboard: Asus P8P67 Delux CPU: 2700K @ 5 Ghz 1,376V Systemname: Twin K�hlung: Wasser by DasIstEr Geh�use: Lian Li PC-A71fi RAM: Gskill 2x4 GB Grafik: Powercolor 6970 @ 1050 Mhz Storage: RAID 0 Mushkin Chro. Deluxe 120 GB Samsung F3 1 TB Monitor: Samsung BW 2433 Netzwerk: Intel Sound: Asus Xonar DX Netzteil: Antec TPQ 1000 Watt Betriebssystem: Windows 7 64 Bit Photoequipment: Sony A200 + ein bissel Glas Handy: Defy Miui PE Edi 2.4.20 Wobei bei Dancops Benches, noch hinzu kommt das die karten nicht alle im x16 modus laufen. Da w�ren auf dem passenden Board sicherlich noch 10-15 prozent mehr drinn. Zum zocken ist ein Tri Sli aber eher ungeeignet. Grade bei Multiplayern. Stichwort Synk der 3 karten + ping. Gesendet von meinem HTC Desire mit der Hardwareluxx App Zitieren 05.12.11, 18:19 #15997 Violent_Saint Oberleutnant zur See Registriert seit 21.05.2006 Ort Neuburg Beitr�ge 1.310 Systeminfo Motherboard: Asus P8P67 Evo CPU: Core i7 2600K @ 4,5 GHz K�hlung: WaK� Geh�use: Corsair Obsidian 800D RAM: 16 GB G.Skill Ripjaws-X 1333 Grafik: EVGA GTX670 4GB @ SLI Storage: SSD840 Pro 256GB + SSD830 128 GB + ~3.5 TB HDDs Monitor: Dell U2311H + Samsung 226BW Sound: Creative X-Fi Titanium PCIe Netzteil: Corsair HX750W Betriebssystem: Win 7 HP x64 Sonstiges: VDSL 50.000 Notebook: Samsung Aura R522 Edira Photoequipment: Canon EOS 650D Handy: iPhone 5 32GB Hat eigentlich irgendjemand Erfahrung mit dem Heatspreader-Schleifen bei Sandy-Bridge? �berlege grade meinen 2600K zu bearbeiten, da der HS extrem unplan ist und der K�hler nur zu 70% Kontakt hat. Im Alltagsbetrieb bei 4.5 GHz geht das noch einigerma�en, aber 98�C @ 1.56V bei Last ist schon �u�erst heftig Ich verkaufe: 2x EVGA GTX470, EK Supreme LT, XSPC RS360, GTX470 Backplate Zitieren 05.12.11, 18:34 #15998 11er Obergefreiter Registriert seit 07.11.2011 Beitr�ge 96 Zitat von Violent_Saint ... aber 98�C @ 1.56V bei Last ist schon �u�erst heftig Hast du Werkzeug benutzt, oder mit dem Auge gefluchtet weil du schreibst das er extrem unplan ist ?!? Ge�ndert von 11er (05.12.11 um 18:38 Uhr) R.I.P. Minka ! Zitieren 05.12.11, 19:26 #15999 Violent_Saint Oberleutnant zur See Registriert seit 21.05.2006 Ort Neuburg Beitr�ge 1.310 Systeminfo Motherboard: Asus P8P67 Evo CPU: Core i7 2600K @ 4,5 GHz K�hlung: WaK� Geh�use: Corsair Obsidian 800D RAM: 16 GB G.Skill Ripjaws-X 1333 Grafik: EVGA GTX670 4GB @ SLI Storage: SSD840 Pro 256GB + SSD830 128 GB + ~3.5 TB HDDs Monitor: Dell U2311H + Samsung 226BW Sound: Creative X-Fi Titanium PCIe Netzteil: Corsair HX750W Betriebssystem: Win 7 HP x64 Sonstiges: VDSL 50.000 Notebook: Samsung Aura R522 Edira Photoequipment: Canon EOS 650D Handy: iPhone 5 32GB Werkzeug. Hab eine Schiebelehre angehalten. Hier mal ein Bild: Hatte da extra etwas mehr WLP drauf um zu testen wie der K�hler aufliegt. Ich verkaufe: 2x EVGA GTX470, EK Supreme LT, XSPC RS360, GTX470 Backplate Zitieren 05.12.11, 20:43 #16000 yoshimura Fregattenkapit�n Registriert seit 06.10.2007 Ort 科篷,北威州 Beitr�ge 3.004 Asrock macht nen richtig geilen Job! Hier mal das Extreme3, Prime 4500MHz@1,192v, 2133MHz RAM und voller Auslastung bei 1,499v Verkaufe: NIX S4 Zitieren + Antworten Seite 640 von 828 Erste ... 140 540 590 630 636 637 638 639 640 641 642 643 644 650 690 740 ... Letzte Gehe zu Seite: « Vorheriges Thema
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Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
Schulraum mit Server 2008 oder Multipoint - Kosten? - WinFuture-Forum.de WinFuture-Forum.de: Schulraum mit Server 2008 oder Multipoint - Kosten? - WinFuture-Forum.de Schulraum mit Server 2008 oder Multipoint - Kosten? Raumteiler Frischling geschrieben 06. September 2013 - 01:19 ich arbeite ehrenamtlich an einer Schule und w�rde gerne die PC-R�ume modernisieren. Zwar habe ich fundierte Kentnisse was Hardware und Alltagsnutzung anbelangt, doch die Serverl�sungen von Microsoft sind Neuland f�r mich. Es sind drei PC-R�ume mit je Ca. 20 �lteren Computer vorhanden (P4 1,6 GHz/512MB RAM/10GB HDD/15" mit VGA Anschluss, teilw. XP, teilw. Kubuntu). Da wie so oft keine ausreichenden finanziellen Mittel zur Verf�gung stehen um 60 Computer zu kaufen (bspw. 60*150� f�r �ltere Dual-Core Ger�te), kam mir die Idee einfach einen etwas flotteren PC zusammen zu bauen (bspw. i5 oder i7 Prozessor, 8-16GB RAM, Ca. 300-400�) und diesen als Terminalserver zu betreiben. L�sung A w�re, die vorhandenen Computer als RDP- oder Thin-Clients zu nutzen. Vorteile: Keine neue Hardware erforderlich, zur Not eigenst�ndig Bootf�hig wenn Server oder Netzwerk Probleme haben. Nachteile w�ren Stromverbrauch, auslaufender XP Support (-> g�nstige w7 Lizenzen oder Linux-Client-L�sung?), Wartungsaufwand. L�sung B w�re den Server mit Multipoint und mehreren Dual-Head oder USB Grafikkarten auszustatten; Vorteile w�ren der geringe Stromverbrauch, Zentrale Hardware... Nachteile die lange Leitung der alten VGA Monitore/Steckplatzbegrenzung/Performance der USB-Grafikkarten und deren Kosten, kein USB-Ger�teanschluss am Platz... L�sung C best�nde aus 88� Thin Clients, die mit der geringen Leistungsaufnahme von 3 Watt bestechen, aber etwa so teuer sind wie ein Upgrade der jetzigen Computer, und Teilweise Einschr�nkungen haben (z.B. Nur VGA, Aufl�sungsbeschr�nkung) Aufgrund einiger Medienprojekte wurde mich trotz der Kostenvorteile von Linux eine Windowsl�sung reizen, aber ich finde die Lizenzlandschaft von Microsoft sehr verwirrend. Angefangen von Device-Lizenzen, �ber Userlizenzen, verschiedener Volumen und RDP Lizenzen. Dann scheine ich nicht in der Lage zu sein eine Preisliste f�r EDU-Lizenzen zu finden, nur einige Shops haben die Preise gelistet, aber nicht alle Produkte. Wenn ich mich richtig eingelesen habe w�re bei einigen Versionen von Server bzw. Multipoint bereits CAL Lizenzen dabei (Foundation, Essentials, 10 bzw. 20). Doch wie viele parallele RDP Sitzungen kann ich laufen lassen, und ist es mit diesen Lizenzen getan? Welche Softwarel�sung w�re am preiswertesten? Ich w�re sehr dankbar, wenn mir Jemand einen Schubs in die richtige Richtung geben k�nnte, oder besser noch in etwa L�sungsvariante und ungef�hre Lizenzkosten nennen k�nnte- vielen Dank! Nat�rlich k�nnten wir auch einfach die jetzigen Computer weiterverwenden, doch wenn der XP Support endet, werden auch in absehbarer Zeit Softwareprobleme Auftreten (Sicherheitsl�cken, Aktuelle Software l�uft irgendwann nicht mehr...), und selbst als Linux-PC reicht die Performance nicht f�r Blender und Co. Mit Windows 7 oder 8 und dem geringen RAM wird es auch kritisch... Vielen Dank, geschrieben 06. September 2013 - 04:02 Zun�chst mal: von Thin Clients w�rde ich dringend raten, Abstand zu nehmen. Das mu� n�mlich nicht nur die Hardware mitmachen, sondern auch das Netzwerk; und nach Alter und Leistungsf�higkeit der Arbeitsstationen zu schlie�en, wird das wohl ein 100 MBits/s Netzwerk sein (wenn nicht gar nur 10 MBits/s). Wenn PCs alle(!) ihre Daten �bers Netz holen m�ssen, und das auch noch st�ndig (da Thin Clients), bricht dieses unweigerlich zusammen; und um ehrlich zu sein, w�re ich mir nicht mal bei einem 1GBit/s-f�higen Netzwerk sicher, ob das so funktioniert: wenn die 60 Rechner alle zum Unterrichtsbeginn eingeschaltet werden, bricht das Netz erwartungsgem�� auch zusammen. Ganz zu schweigen davon, da� man dann - wie Du ja schon sagtest - eine Serverlizenz, 60 Ger�telizenzen (f�r den Serverzugriff) und dann auch noch 60 RDP-Lizenzen ben�tigen w�rde. Rein von der Anschaffung her (auf die Arbeitsstationen bezogen) w�rde ich auch eher Richtung Linux tendieren. Die Frage hier ist dann aber: was passiert, wenn mal was nicht funktioniert (softwareseitig). Gibt es da wen, der das dann wieder geradebiegen kann - ggf. auch kurzfristig, weil die Sch�ler sollen ja unterrichtet werden? Wenn nicht, k�nnte es hier vom Support her durchaus interessant werden (re: Kosten). Von der Hardwareseite her sollten die P4 zumindest ausreichend sein und die 10GB Festplatten auch (soweit sie nicht aus Altersgr�nden aussteigen). Aber die 512MB RAM sind ein wenig mau; w�re zu fragen, ob man da nicht zumindest ein paar zus�tzliche 512MB-Module nachr�sten kann (soda� am Ende ein paar PCs mit 1GB und ein paar weitere mit 512MB RAM dastehen). Was die Linuxstationen angeht... sollten die 512MB *eigentlich* reichen; zumindest dann, wenn kein Xserver ausgef�hrt wird und nicht gar zuviel im Hintergrund l�uft. Netzwerk w�re zu fragen - sch�tze mal, da wird momentan nicht gar zu viel dar�berlaufen, soda� man da wohl nicht so den Blick draufhaben mu�. Anders nat�rlich, wenn es einen Server gibt, von dem sich die Abeitsstationen alle ihre Daten holen m�ssen; je mehr das ist, desto l�nger dauert das. Von der Infrastruktur her k�nnte das ohnehin interessant werden: gibt das die Situation �berhaupt her, da� man da einen Server hinstellt, der dann alle drei Klassenr�ume bedient (falls das nicht schon so der Fall ist)? Und selbst wenn, halte ich es eigentlich f�r besser, einen Server pro Klassenraum hinzustellen. Den kann man n�mlich ausmachen, wenn Unterrichtsschlu� ist, ohne sich um die anderen beiden Klassenr�ume sorgen zu m�ssen; und wenn er ausf�llt, macht es schon einen Unterschied, ob ggf. EIN Klassenraum stillsteht oder ALLE. W�re daher nett, wenn Du noch was dazu schreiben k�nntest, wie das Netzwerk so aussieht (Leistungsf�higkeit, Infrastruktur); denn wie schon gesagt, f�r Remotezugriffssitzungen ist das essentiell. geschrieben 06. September 2013 - 08:17 Das mit dem Netzwerk ist so eine Sache, das hat vor Jahren irgendwer geplant, legen lassen, ist undokumentiert und die Firma die das einst machte gibt es nicht mehr. Eigentlich sind es zwei Netzwerke, altes und neues Geb�ude. Aber: Immerhin 100 Mbit. Meine Idee war es, in jedem Raum einen Server hinzustellen, einen gBit Switch, und im Falle von Microsoft dann auf RemoteFX zur�ck zu greifen, da immer mal Flash und Co (Youtube, Spiele) genutzt wird. Die Essentials und Foundation Versionen bieten ja z.T. Inklusivlizenzen, doch habe ich nicht verstanden ob damit alles abgedeckt ist, oder noch zus�tzlich User/Client/RDP-Cals erforderlich sind. Ja, die ThinClients haben mich auch nicht �berzeugt. Ulkig sind auch einige Bundles von Firmen, bspw. 10 MultipointStationen, Server und Rechner f�r Ca. 9000 Euro. Da k�nnte man die PC R�ume auch schon fast klassisch aufr�sten. Was die Aufallsicherheit betrifft, w�rde ich wie gewschrieben zu Altrechner-als-thin-client tendieren, um schnell irgendein Mini-Linux booten zu k�nnen. Aber gerade durch den Server sollte es eben einfacher sein als jetzt, da man iim Notfall nur ein Image zur�ckspiegeln muss. Zur Textverarbeitung und zum Internetsurfen reichen die P4 halbwegs, klar, mehr RAM kam mir auch schon in den Sinn. Allerdings Kosten die altewn Rambausteine mehr als DDR-3 RAM, muss man mal durchkalkulieren oder bei Recycle-IT etc. nach refurbished-Ware schauen. Da aber auch ein paar Medienprojekte laufen sollen, ist auch der Rest der alten Rechner �berholt. Klar, 20x Adobe Premiere wird warscheinlich auch nicht fl�ssig auf einem i7 laufen, aber ich denke 10-20 Clients pro Server w�ren f�r unsere Zwecke durchaus m�glich. Ansto� des ganzen war unter Anderem da durch ein Upgrade der XP-Lizenzen sowieso Kosten anfallen w�rde, die Frage ist nur ob sich der Weg mit dem Windowsserver lohnt. Linux reicht den meisten Lehrkr�ften, da ausser OpenOffice und Firefox sowieso nichts genutzt wird. Problematisch ist es nur f�r ein paar Ger�te ohne Linuxunterst�tzung und eben einige Programme, die dann nicht mehr laufen und man sich erstmal um Alternativen k�mmern muss, insbesondere wenn die Lehrer das selbst nicht k�nnen. geschrieben 06. September 2013 - 16:08 Mh, mal gucken, ob ich da auch nichts �bersehe oder vergesse. Also: - Die Clients mit ihren P4s sind so sicherlich f�r XP okay, wenn auch etwas schwachbr�stig. Aber Vista oder neuer w�rde ich da NICHT drauftun, zumindest nicht, ohne die Rechner selber zu erneuern. Das w�ren dann also mehr oder weniger 60x 300 Euro zus�tzlich. Re: Netzwerk kommt es auch drauf an, was f�r Kabel verlegt sind und wie sie verlegt sind. Gigabit Ethernet (1000Base-T) ben�tigt alle vier Adernpaare; Fast Ethernet (100Base-TX) aber nur zwei; es ist also durchaus m�glich, da� da zwei Leitungen durch ein Kabel geschleift werden... was mit 100Mbits/s gut klappt, mit 1000MBits/s aber sofort crasht. Au�erdem sollten die Kabel mindestens Cat-5E sein (Cat-5 "ohne E" reicht nicht). Zwei Netze: also vermutlich eines mit 20 und das zweite dann mit 40 Clients, richtig? Wenn die einzelnen (Client-)Lasten nicht gar zu gro� sind... sollten, hoffentlich, 32GB RAM pro Server gen�gen. Das w�ren etwa 1 Gigabyte pro Client, plus 12GB f�r den Server selbst. CPU w�re halt zu fragen, was die Clients so machen sollen; wenn das letztlich nur Textverarbeitung/Tabellenkalkulation und so was ist, d�rften 8 Kerne passen... aber bedenke: soviel ist das nicht; dann stehen jedem Client weniger als ein halber Kern zur Verf�gung und dieser halbe Kern (von einem GB RAM unterst�tzt) mu� die gesamte Benutzersitzung halten. Microsoft selber spricht von 8 Kernen f�r maximal 20 Benutzern... allerdings neigt man dort gerne zur Unterspezifizierung: hei�t, es geht, aber viel kann man halt auch nicht erwarten. Die Grafikkarte im Server mu� f�r RemoteFX DirectX 11 unterst�tzen und der Treiber daf�r ebenfalls. Bin aber grad etwas �berfragt, was f�r 20 Clients die beste Wahl w�re. Der Server br�uchte dann auch ein paar mehr Netzwerkkarten. Wenn wir mal von Gigabit ausgehen (100MBits/s sind arg wenig f�r RDS), dann fallen f�r jeden Client durchschnittlich 50 MBits/s ab: also m�glichst zwei oder sogar mehr Netzwerkkarten, soda� der Durchschnitt ein wenig klettert (100MBits/s f�r zwei NICs, 200 Mbits/s f�r vier). Von den Lizenzen her: Foundation und Essentials beinhalten "einfache" CALs; f�r RDS ben�tigst Du aber noch zus�tzlich RDS CALs. W�rde Dir aber empfehlen, da mal bei Microsoft selber in den Lizenzbestimmungen nachzuschauen; es ist durchaus m�glich, da� es da Ausnahmen gibt, wenn sich die Clients nicht "au�erhalb" befinden. Da bin ich grad nicht sicher. Denk dran: Foundation gibt's nur von OEMs; und Essentials mu� zwingend ein Domaincontroller sein (insbesondere: alleiniger Domaincontroller). Drei Essentials-Server hie�en also auch drei eigenst�ndige Dom�nen. Au�erdem kann sich (direkt) am Domaincontroller nur der Domainadmin anmelden - "normale" Benutzer d�rfen das nicht. Daher w�re eine Standardlizenz *m�glicherweise* passender. Oder eine Foundation-Lizenz, soweit Du die Finger dranbekommen kannst und das Ding auch stark genug ist. Insgesamt br�uchtest Du halt 60 Ger�te-CALs (KEINE Benutzer-CALs) plus 60 RDS-CALs; au�erdem die Serverlizenz. Einen Vorteil h�tte das Setup nat�rlich: Du k�nntest relativ einfach Linux in virtuelle Maschinen stecken und diese dann �ber VDI ausrollen... oder mit ein, zwei Handgriffen zwischen diesen und Windows-VMs umschalten. Das ist nat�rlich DER Vorteil von VDI, da� man da alles auf dem Server beisammen hat. Aber es ist halt eine massive Last auf dem Netz und erfordert ordentlich Hardwareresourcen. * Irrt�mer nat�rlich vorbehalten. * Kalkulation auf Basis des Worst Case (alle Maschinen gleichzeitig in Betrieb). geschrieben 06. September 2013 - 23:23 Einzelrechner: wenn neue Rechner angeschafft w�rden, w�re das eher in der Preislage ~100-200�, also z.B, Refurbished Dual-Celeron oder neuer i3+Board+2 GB RAM. Nutzung/Last: Im Normalfall ist wirklich Textverarbeitung und Internetrecherche das normale Nutzungsverhalten, wenn doch mal etwas wie Grafikbearbeitung oder gar Videoschnitt gemacht werden sollte, dann nur an 10, eher 5 Rechner. W�hrend vieler AGs sind idR. nur 8-12 Sch�ler im Raum, sprich, die anderen Computerpl�tze sind ungenutzt. Zu Windows Multipoint Server Vorg�ngerversion hatte ich noch viel kurioserweise Angaben gefunden, Teilweise 8GB RAM auf 25 Clients... Klar, deine Einsch�tzungen klingen realistischer, auch ist RAM ja nicht mehr so teuer. Netzwerk: Im jeweiligen Computerraum w�re es kein Problem die Clients zu verkabeln, da dass entweder nicht �ber den Raum hinaus oder nur in den Nachbarraum f�hrt. Auch hier muss man �ber kurz oder lang aber sowieso auch modernisieren. Viele K�che verderben den Brei, da liegt einfach alles ein wenig brach. Im Kern dachte ich mir das f�r je 20 Rechner so; Internet<--->Server<-- GBit Ethernet Switch(es) (lokal)-->20 Clients (Wobei da eben auch mehrere Netzwerkkarten denkbar w�ren, wie du das ja vorschl�gst. Danke f�r die Angaben, ich wusste nicht dass ich mit 50Mbits/s rechnen muss.) Wenn zus�tzlich noch RDP Lizenzen n�tig sind, sind die reinen Softwarekosten ja schon so hoch wie ein neuer Billig-Celeron-Rechner. Die Foundation-Lizenz habe ich schon in einem Shop gesehen, jedoch weiss ich nicht ob das dann alles so legitim ist, wenn es eigentlich nur als OEM verkauft wird. Ich habe heute ein wenig gesucht und mich etwas zu Multipoint informiert, da fallen f�r die Serverlizenz wohl 132� an, 26 f�r User- oder Device-CAL, oder 35� inkl. Serverlizenz. Bspw. auf http://www.btb-shop....0&searchbtn.y=0 Das w�re Kostentechnisch tats�chlich noch �berschaubar, allerdings will mir immer noch nicht in den Kopf wie Microsoft vorsieht, 20 Clients an einen Computer zu h�ngen, zumindest Direkt ohne RDP, und ohne jeden Monitor im Split-Screen-Betrieb zu nutzen. F�r RDP fallen dann wieder Lizenzen an? Leider habe ich auf die schnelle keinen Software-Linux-ZeroClient-L�sung finden k�nnen Boards mit 6 PCIe-Slots sind zudem recht selten, und USB "Grafikkarten" d�rften die Performance arg in die Knie zwingen, zudem lese ich oft etwas von maximal 6 St�ck. Mit 28� sind diese auch nicht gerade g�nstig, zumindest unter dem Gesichtspunkt dass die Performance leidet wenn der Server den Bilddatenstrom komprimieren muss, etc. . Leider haben die vorhandenen Monitore nur VGA und kein DVI/HDMI, so dass die meisten g�nstigen Grafikkarten mit Mehrmonitorunterst�tzung rausfallen. Vom Prinzip her w�re Multipoint aber ideal, doch ich sehe noch keine kosteng�nstige M�glichkeit dies umzusetzen, oder habe einfach zu viele Kompromisse. Es w�re aber Softwareseitig �berschaubar, und auch von anderen Lehrern einfach zu nutzen. Wenn jetzt noch Multiboot, VDI, Multipoint-Clients und RDP gemischt, oder andere Interessante aber kompliziertere Dinge umgesetzt werden, stehe ich nachher alleine da ThinClients: ThinClients habe ich jedoch jetzt auch f�r 50� gefunden, aber auch hier findet die Grafikanbindung �ber USB 2.0 statt. Trotzdem h�tte das was, schon wegen der laufenden Kosten (sprich, Strom), aber mit Lizenz sind das wieder 80�, mit den anteiligen Kosten von Server&Lizenz sind das auch wieder deutlich �ber 100� pro Arbeitsplatz. Wahrscheinlich denke ich noch zu sehr wie ein Student, doch wenn ich sehe wie viel Schulen f�r Computer und Installation von einer Firma bezahlen, kann ich mir schon vorstellen, dass da im Vergleich ThinClient + Multipoint g�nstiger abschneidet. Ich entschuldige mich f�r meine Gedankenspr�nge, f�r jede neue Information finde ich zwei weitere Fragen, ich denke, ich muss am Wochenende einfach mal etwas intensiver suchen und mich einlesen. F�r weitere Anregungen bin ich aber weiterhin dankbar! geschrieben 07. September 2013 - 05:54 Mh, mit i3+2GB RAM f�r die Clients k�nnte man da schon dr�ber nachdenken, auf RDP g�nzlich zu verzichten und eine stinknormale Client/Server-Architektur aufzumachen. Dann mu� der Server nicht so gro� dimensioniert werden und der Netzwerkverkehr ist auch nicht so wild. Allerdings sind das dann nat�rlich, wenn man von etwa 150 Euro/Client ausgeht, auch schon 9'000 Euro extra. Aber, klar, dann mu� man nat�rlich schauen, wie's insgesamt aussieht: und hier w�rdest Du nat�rlich serverseitig Kosten sparen und auch keine RDS CALs ben�tigen. Das w�re denn auch mein Vorschlag: Lasten m�glichst verteilen und nicht an einem Ort konzentrieren. Dann ADDS und DHCP auf den Server packen, die Firewall GPO-basiert konfigurieren und Freigaben (so n�tig) ebenfalls auf den Server packen. Wenn die Clients 2GB RAM mitbringen und auch nur P4-�hnliche CPUs mitbringen, l�uft das auch unter 8 noch fl�ssig genug, wenn es 32bit-Betriebssystem sind (drunter sowieso). Und f�r den Server sollte dann auch sowas wie eine i5+16GB RAM reichen (allerdings f�hrst Du m�glicherweise mit einer Xeon E3-1230v2 besser, wenn dort schon eine Grafikkarte verbaut ist). Foundation-Lizenz: denke schon, da� das so legitim ist. Ist ja hierzulande nicht gestattet, Softwarelizenzen (untrennbar) an Hardware zu koppeln. Internet: kommt nat�rlich drauf an, in welcher Form das anliegt; aber falls das bei Dir via Ethernetkabel durchs interne Hausnetzkommt (und nicht aus dem DSL-Modem), k�me das "Internetkabel" in den Switch (Uplink) und die Clients sowie der Server ebenfalls (das w�re also notwendigerweise ein 24-Port). Den Internetzugang durch den Server schleifen geht nat�rlich auch - h�tte sogar Vorteile wie "kein Internet wenn der Server aus ist", aber dann mu� dieser nat�rlich routen (und ggf als Proxy dienen). Das kostet auch wieder Ressourcen. Halte es f�r sinnvoller, Server und Clients alle an den Switch zu h�ngen und dann den Server als Domaincontroller zu konfigurieren, um so Zugriffsrechte (einschlie�lich aufs Internet) per GPO konfigurieren zu k�nnnen. Und wenn das ein 802.1x-kompatibler Switch ist (und man das entsprechend einrichtet) kommen die Clients auch nur dann ins Netz, wenn der Server an ist. (Wo wir grad dabei sind, falls Du nicht schon dran gedacht hast: da das Klassenr�ume sind, halte ich 802.1q-Unterst�tzung auf Switch-Seite f�r zwingend erforderlich.) -- Ach ja, fast vergessen: Mischen sollte man nat�rlich aus Supportgr�nden vermeiden. Aber wenn es nur ein paar wenige Rechner sind, wo Videoschnitt und �hnliches gemacht werden soll: naja, dann kriegen die halt ein bi�chen mehr unter die Haube. M��te man dann halt entsprechend dokumentieren, welche das sind und wo die stehen. Linux l�uft ja sowieso mehr oder weniger �berall - da m��te man dann gucken, ob eine Multibootumgebung sinnvoll ist. Allerdings w�re das dann nat�rlich ordentlich Mehraufwand in bezug auf die Administration der Linuxinstallationen (die h�ngen ja schlie�lich nicht in der Domain); aber wenn ein, zwei Linuxboxen reichen und da eh nur bestimmte Personen ran sollen, kann man das ja auch lokal und h�ndisch konfigurieren. Nur der regul�ren Sch�lerbetrieb... k�nnte da interessant werden; wenn das so angedacht ist, m��est Du wohl a) den Server ebenfalls multiboot konfigurieren (damit Du einen passenden Linux-Server hast) oder aber eine entsprechende VM einrichten. der dom Aufsteigender Ast geschrieben 11. September 2013 - 00:37 Generell solltest du nat�rlich, was du schon getan hast, die Lasten �berdenken. Grundlegend ist die Leistungs-/Nutzendiskussion durch dich und Ralph schon abgeschlossen. Bedenke: Anwendungen werden Umfangreicher. Schulen bzw. die Lehrinstitute haben zwar wenig Geld zur Verf�gung, werden dieses aber im Idealfall nutzen um den Sch�lern / Studenten aktuelles Wissen zu erm�glichen. Budgets sind begrentzt, das ist auch klar. Schau mal bei der Firma Axelnach, die haben gute Ger�te die ich bei meinem damaligen Arbeitgeber selbst eingef�hrt habe und nie Probleme mit Wartung oder �hnlichem hatte. Diese Ger�te regelen allerdings den Verkehr direkt �ber den Server, sprich, die Anwendungen laufen direkt per RDP auf diesem. Das w�re dann eventuell Suboptimal. Weiterhin ist ein RDP Client der sich sein OS vom Server "holt" etwas hungriger - ich w�rde auf einen Server mit 2 Prozessoren gehen und mind. 32 GB Arbeitsspeicher. Idealerweise schreibst du dir auf, wie viel Clients pro Server aktiv sein k�nnen - das hast du Getan. Wie viel Last liegt im Netz pro Client an - Ralph hat mit 50 MBit schon gut gesch�tzt. Welche Anwendungen sollen auf dem Client laufen? Das ist wichtig f�r dich damit du wei�t, wie du die Last reel einzusch�tzen hast und was den Servern bevorsteht. Ohne GBit wirst du auf Dauer keine sch�nen Zeiten erleben. Das wird unerl�sslich sein. P4 Rechner eignen sich zwar Grundlegend als Minimumvariante f�r den Clientdienst im RDP Bereich, jedoch ist da mit Sicherheit ein Einsatz als eigenst�ndige PCs mit Domain Anbindung sinnvoller. Was solche Sachen wie HDD-Protection angeht, so gab es mal so ein Programm das nannte sich HDD-Guard. Das hat alle �nderungen bis auf die Netzlaufwerke ignoriert und der Rechner startete Automatisch. Kleine Anekdote: Meinem Infolehrer hat das nichts genutzt, denn einer meiner Kurskameraden hatte den Nimda Virus auf den Server geschoben und hat sich ins F�ustchen gelacht - allerdings ist er mittlerweile ein Softwareentwickler in irgendeiner Bude.... Ich selbst w�rde, wenn Thin Clients, dann auf HP setzen, die sind einfach zu administrieren und zu warten. Als Server - den bekommen Schulen meist eh sehr g�nstig - den aktuellen Server 2012. Welche Hardware, das obliegt dir. Die Lizenzsachen sind in der Tat bei MS sehr unverst�ndlich. Ich habe auch lange gebraucht. Je nach dem welche OS Version du vom Server nimmst, sind unterschiedliche Cals dabei. Fakt ist aber, dass du Terminalservercals brauchst, wenn du �ber RDP gehst. Wie das mit aktuelleren Protokollen geht, kann ich dir nicht beantworten. Da fehlt mir der Background. Abschlie�end: An die Zukunft musst du auch denken. Denn es n�tzt dir oder deinem Nachfolger nichts, wenn du jetzt f�r die n�chsten paar Monate planst, aber die n�chsten Jahre dabei vergisst. Mit allem, was du tust, machst du offenkundig, mit welcher Einstellung du durch's Leben gehst. -- Steffen Gl�ckselig http://img34.imagesh.../1706/22263.gif http://img195.images.../8612/33726.png geschrieben 11. September 2013 - 21:10 Ich danke euch Beiden f�r die ausf�hrlichen Informationen. Sch�n dass es mir mit den Lizenzen nicht alleine so geht; Eine Mail an Microsoft blieb fast zwei Wochen unbeantwortet, mal sehen ob ich mich an einen H�ndler Wende und mal ein Angebot erfrage. i3 -und- Server wird finanziell nicht gehen, wenn dann weiterhin Einzelpl�tze und Restore-Image (w�re schonmal ein Fortschritt zum derzeitigen Gefrickel). Meine Hoffnung war es eben mit Multipoint oder Server+RDP Geld zu sparen, aber wenn Aufr�sten Plus g�nstige Windows 7-Lizenzen f�r nichtmal 20 Euro g�nstiger ist, wird es wohl darauf hinauslaufen. Multipoint geht mir trotz der Grafikproblematik nicht aus dem Kopf, da ist dann aber mit den Lizenzen alles abgegolten, zumindest wenn ohne RDP, sondern via USB-Thinclient oder eben Direkt Grafikkarte+USB? Schade dass die Angaben der Leistung so �berzogen sind. Den Xeon 1230v2 habe ich auch privat im Einsatz, wobei f�r Multipoint dann ein i7 mit int. Grafik sinnvoller w�re, dann k�nnten mit entsprechendem Board und g�nstigen Grafikkarten 6-7 PCs direkt angeschlossen werden. Ob man dann noch via USB-Grafikkarten oder ThinClients mehr anschliesst, muss ich mir mal ansehen, ggf. mit meinem Xeon (16gb Ram) einfach mal testen. Internet kommt "aus der Wand", nicht in allen Geb�uden, das muss ich mir noch ansehen - viele K�che ... Zwei DSL 16.000 Anschl�sse wollen auch noch verheiratet werden. Vielleicht w�re da noch ein NAS/RAID/Netzwerk-Server eine Idee. Andererseits, auch auf Multiboot bezogen, w�rde ich die einfachst m�gliche L�sung bevorzugen. Wenn nur ich da durchblicke, ist das nicht zielf�hren. Bei den Einzelplatzl�sungungen st�rt mich dass es mit den mir bekannten freien Programmen die Updates Beim Zur�cksetzen auch verschwinden, und Netzwerkboot w�re im Falle eines Ausfalles auch problematisch... Wenn die ganzen Kurse laufen ist hoffentlich mal genug Zeit mich da einfach hinzusetzen und alles abzuw�gen. Klar, da soll nicht am falschen Ende gespart werden, und auch in 3 Jahren noch alles laufen. Im Moment weiss ich nicht einmal ob und wie viele Mittel zur Verf�gung gestellt werden sollen, deshalb wollte ich einfach ein paar neue L�sungswege ausloten. geschrieben 11. September 2013 - 23:27 Hast du denn eine M�glichkeit ggf. die Topologie zu verbessern bzw. zu einem m�glichst besserem Nutzen zu gestalten oder ist es da eher m�hselig sowas ggf. durchzusetzen? Wichtig in meinen Augen w�re neben der Bedarfsanalyse auch noch das zur Verf�gung gestellte Budget. Das w�rde dir bei der Umsetzung einiges Ersparen. Grundlegend dazu w�rde ich sagen, dass du auch erst sagen kannst, was du �nderst, wenn du wei�t, wie viel Budget du ausgeben kannst. Sonst planst du �ber Budget und musst dann ggf. etwas anderes wichtiges streichen. Das macht auch f�r dich keinen Sinn und erst recht wenig freude. geschrieben 24. September 2013 - 14:17 eine kleine aber gewichtige sache sollte bei der kostenbetrachtung nicht ausser acht gelassen werden: sofern du wirklich planen solltest, die alten p4-pc weiter zu verwenden UND ram-technisch aufzurüsten, musst du daran denken, dass ALTER ram (z.b. ddr1) TEURER ist, als NEUER ram(z.b. ddr3) ... kein witz je älter, um so teurer. da lohnt die aufrüstung oft nicht mehr ... und nochwas: schonmal mit fwu beschäftigt? Dieser Beitrag wurde von mephistolino bearbeitet: 24. September 2013 - 14:20 ← Windows Server 2012 R2 Essentials Media Streaming Multiple parallele HDD-Zugriffe → Aktuelle Zeit: 28. Aug 2015 13:44
de
q-de-2206
Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
Halbleiter aus "Wundermaterial" löst sich in Luft auf | Computerwelt 4. Mai 2017 pte Halbleiter aus „Wundermaterial“ löst sich in Luft auf Forscher der Stanford University haben einen Halbleiter entwickelt, der das Problem des Elektroschrotts lösen könnte. Das neue "Wundermaterial" ist nicht nur eines der leichtesten und dünnsten, sondern auch äußerst flexibel und leicht biologisch abbaubar. [...] Das Polymer ist leicht „Meine Forschungsgruppe versucht, die Funktionen menschlicher Haut nachzuahmen, um spannende neue Ansätze für die Entwicklung der Elektronik von morgen zu finden“, erklärt Projektleiterin Zhenan Bao vom Department of Chemical Engineering. Haut sei ein gutes Vorbild, da sie über besonders interessante Eigenschaften verfüge. „Sie ist dehnbar, selbstheilend und biologisch abbaubar – eine äußerst attraktive Liste von Eigenschaften für elektronische Geräte“, betont Bao. Die ersten beiden Eigenschaften hat die Forscherin bereits in früheren Projekten realisiert. „Nun haben wir auch das letzte Ziel erreicht“, freut sich Bao. Bei der Entwicklung konzentrierten sich die Experten auf die chemische Struktur des flexiblen Materials, sodass es schon bei der Einwirkung eines relativ geringen Stressfaktors in sich zusammenbricht. „Das Resultat war ein Halbleiter, der ein elektronisches Signal übertragen kann, dessen chemischer Zusammenhalt aber bereits auf schwache Säure sehr sensibel reagiert und deshalb keine extremen Maßnahmen benötigt, um sich aufzulösen“, sagt Bao. Die Kombination aus Eigenschaften macht das Material für viele Anwendungen interessant: „Wir könnten uns weiche Pflaster vorstellen, die sehr dünn sind und sich auf der Haut sehr bequem anfühlen, die verschiedene Gesundheitswerte wie den Blutdruck, den Glukosespiegel oder die Inhaltsstoffe im Schweiß erfassen“, meint die Wissenschaftlerin. Nach einem Tag oder einer Woche würde sich das smarte Pflaster dann einfach selbst auflösen. „Für solche Kurzzeiteinsätze ist abbaubare Elektronik perfekt geeignet“, ist Bao überzeugt. Derart leicht zersetzbare elektronische Bauteile könnten aber auch in ganz anderen Bereichen ihr Potenzial ausspielen. „Solche Komponenten könnten an Orten für Studien zum Einsatz kommen, die ansonsten nur schwer zugänglich wären. Man könnte etwa abbaubare Elektroniksensoren von einem Flugzeug aus über einem unwegsamen Waldstück abwerfen, um dort die Umweltbedingungen zu erfassen und zu überwachen. Dabei würde kein Plastikmüll zurückgelassen, weil sich die Sensoren einfach selbst auflösen.“ https://computerwelt.at/news/halbleiter-aus-wundermaterial-lost-sich-in-luft-auf/
de
q-de-2206
Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
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q-de-2206
Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
"Schuster, bleib bei Deinem Leisten" "Rapper, bleib bei Deinem äh Nicht-sing-beweg-Dich-komisch-und-stell-Dich-bekloppt-oder-sei-halt-einfach-Du-selbst-und-vor-allem-Dicke-Brille-und-immer-mit-vermummtem-Co-Rapper" möchte man Jay-Z zurufen, als er "Wonderwall" bei seinem Auftritt in Glastonbury coverte. Nach ca. 2:30 Minuten hat das Elend ein Ende und Jay-Z begibt sich wieder auf gewohntes Terrain. Warum laufen Rapper eigentlich immer wieder herum wie früher (oder immer noch?) die verhaltensgestörten Tiere im Grzimek-Haus im Frankfurter Zoo? Sehr schön auch die eingeblendete Warnung vor den Stroboskop-Effekten (nach ca. 3:43 Minuten). Technorati-Tags: Jay-Z,Wonderwall,Glastonbury,Rap Eingestellt von Burgherr um 09:50 Für alle Menschen, die sich sowohl für Musik interessieren, als auch "American psycho" mochten können wir es kurz machen: Uneingeschränkte Leseempfehlung. Gibt es überhaupt andere Menschen? Na gut, dann muss ich doch noch mehr dazu schreiben. Der Protagonist des Romans (Steven Stelfox) ist als A&R Manager bei einem Plattenlabel angestellt. Bei seiner persönlichen Gier nach Erfolg verstrickt er sich immer tiefer in einem Gewirr aus Lügen, Drogen, Schulden und "kriminellen Handlungen". Die Handlung spielt sich im Jahr 1997 ab. Damals ging es der Musikindustrie noch wesentlich besser als heute. Dieser Roman liefert viele Argumente, warum es mit dieser Industrie steil abwärts geht. Und Mitleid verspürte ich bei der Lektüre diesbezüglich wirklich nicht. Der Autor selbst war selbst als A&R Mensch tätig. Ich fürchte, er hat sich einige Sachen nicht aus den Fingern gesaugt. Ich bin froh, dass Buch im Original gelesen zu haben. Teilweise ist es wirklich nichts für zart besaitete Gemüter. So blieb an pikanten Stellen einiges "undeutlich". Ich meiner Muttersprache möchte ich manche Sachen gar nicht so genau lesen... Ansonsten macht die sarkastische und direkte Erzählweise des Autors wirklich Spaß. Alle Musiker, die von dem "großen Durchbruch" träumen (und das eventuell schon seit Jahren...) sollten sich dieses Buch zwecks Desillusionierung zu Gemüte führen. Technorati-Tags: John Niven,Kill your friends Eingestellt von Burgherr um 10:02 Schön anzusehen: LP-Cover "ersetzen" einen Teil des Körpers der abgelichteten Person. Schwer verständlich? Auch hier sagen Bilder mehr als Worte... Technorati-Tags: LP portraits Klingt wie: Beck trifft Marilyn Manson, Tom Waits und irgendeinen Singer / Songwriter und man macht zusammen Musik. Aus Island kennt man ja ansonsten eher "entrückte" Musik (Björk, Sigur Ros, Mum,...). Mugison setzt diesem Trend ein äußerst handfestes und bodenständiges Album entgegen. Und ich nehme es vorweg: Diese Platte ist ein Knaller. Einige Songs mögen den harmoniesüchtigen Hörer im ersten Moment schockieren aber gerade die Vielfalt und der Wandel zwischen den Extremen macht den Reiz dieses Albums aus. Mugison entdeckte ich vor einigen Jahren bei einem Besuch in Reykjaviks Plattenladen Nr. 1: 12 tonar. Seine beiden Alben kaufte ich mir vor allem wegen der liebevoll gestalteten Cover (die CDs des zweiten Albums wurden gerade im Laden in die Hüllen gepackt, das Cover des ersten Albums war von Hand vernäht). Auch musikalisch überzeugte mich der Künstler: Das erste Werk "Lonely mountain" (2003) war ein Singer / Songwriter-Album. "Mugimama, is this monkey music?" (2005) ging dann mehr in die Breite, wartete mit zusätzlichen Indie-Rock Elementen auf und wurde mit einigen isländischen Awards bedacht. Nach zwei Soundtracks erblickte 2007 "Mugiboogie" das isländische Licht und nun erscheint dieses Album endlich auch offiziell in Deutschland. Angeblich musste Mugison den geliehenen Rechner (auf dem bislang seine Musik entstand) zurückgeben und war so gezwungen, mit tatsächlichen Instrumenten und Musikern zu arbeiten. Die beiden Videos lassen erahnen, in welchem Spektrum sich die Songs auf Mugiboogie bewegen. Technorati-Tags: Mugison,Mugiboogie Eingestellt von Burgherr um 14:48 Die Übertragung des Spiels der deutschen Mannschaft gegen die Türkei erfüllt wohl die Kriterien eines "Staßenfegers". Während man im Fitnessstudio die (fast) freie Auswahl an Geräten hatte, blieb die Burger-Brat-und-Verkauf-Bude komplett leer. Mal sehen, wo ich mir das Endspiel "anschaue". Technorati-Tags: Halbfinale,Deutschland-Türkei Eingestellt von Burgherr um 13:15 Ich suche einen Datentarif, der es mir erlaubt, mit dem Notebook über UMTS mobil ins Internet zu gelangen. Auf Vodafones Website wurde ich recht schnell fündig. Bei The Artist Formerly Known As Telekom (TAFKAT) gelang mir das auf Anhieb nicht. Also die bewährte 0800-3301000 gewählt. Dort kannte man einen mobilen Tarif, der allerdings nur im Umkreis von 2 km um den Festnetzanschluss (?) funktionieren soll. Wir einigten uns, dass ich bei den Kollegen von T-Mobile besser aufgehoben wäre. Ich wurde direkt weitervermittelt (in die nächste Warteschleife). Dann hatte ich tatsächlich eine T-Mobile Mitarbeiterin am Telefon. Diese konnte mir aber gar nicht helfen, da ich noch kein T-Mobile Kunde bin. Also wollte sie mich zurück zu T-Home schicken. Als ich protestierte und mich erkundigte, ob ich erst Kunde sein muss, um eine Tarifberatung zu erhalten, wurde ich noch einmal in ein paar Schleifen geschickt und dann auf später vertröstet. Die bei T-Mobile zuständigen Mitarbeiter für Neukunden sind anscheinend alle in Gesprächen. Das wundert mich... Ich hoffe, dass meine Gespräche mit TAFKAT (siehe oben) abgehört und aufgezeichnet wurden, dass glaubt einem ansonsten kein Mensch. Technorati-Tags: Telekom,T-Mobile,T-Home Gestern bin ich einige Stunden "über Land" gefahren. Ich habe dabei gar die günstig erworbenen "blühenden Landschaften" gestreift. Ich konnte mich davon überzeugen, dass unsere ostdeutschen Brüder und Schwestern im Bereich "Schilder aufstellen" keinen weiteren Nachholbedarf haben: Ja, richtig. Die kleinen gelben Vierecke in der Bildmitte sind bereits die Ortsausgangsschilder. ALLE Siedlungen wurden also anscheinend inzwischen erfasst. Auf der Strecke passierte lange, lange sehr wenig. Richtig geschockt war ich aber erst, als mein Navi mir die nächste aufregende Sache ankündigte: Einen Kreisel nach weiteren 42 km! Nach 42 km Vorfreude wollte ich dieses Bauwerk eigentlich fotografieren. Aber dass war es wirklich nicht wert. Dieses Navi-Bild erinnert mich an eine ähnliche Situation, die ich vor einiger Zeit festgehalten hatte: Brisant, dass die Navigationshilfe uns in Frankreich zum "Manöver" lotsen wollten. Eskaliert der Konflikt um die Agrarsubventionen? Technorati-Tags: Autofahrt,Navi Säue grölende Horde. Warum dieser zwar zu häufig gespielte aber trotzdem gute Song der White Stripes (bzw. das markante Riff daraus) als Eingangslied in den EM-Stadien missbraucht wird? Keine Ahnung. Technorati-Tags: The Wihite Stripes,Seven Nation Army,EM-Song Stadien Mit diesem sympathischen Gesellen wollte mich mein ehemaliger Lieblings-CD-Versender aus Fernost wieder in seinen Kundenkreis locken. Da der mit diesem Versuch verbundene Gutschein bzw. dessen Einlösung nicht funktionierte und meine entsprechende Anfrage bislang unbeantwortet blieb, müssen sie sich wohl etwas Besseres einfallen lassen. Zuverlässige Lieferungen wären ein Ansatz... Technorati-Tags: CD Versand,Singapur,Service Eingestellt von Burgherr um 11:05 Gestern habe ich mit einem Kumpel in Schweden telefoniert. Dort liefen die letzten Vorbereitungen für deren Höhepunkt des Jahres: Das Midsommar-Fest. Er konnte seinen Namen noch fast fehlerlos aussprechen. Das wird nun nicht mehr der Fall sein. Die Schweden sind uns wie immer ein paar Schritte voraus: Während wir uns noch um die EM Gedanken machen, wird dort schon gefeiert. Ich bin der festen Überzeugung, dass die schwedische Mannschaft das Viertelfinale hätte erreichen können, aber dann hätten sie Midsommar in ihrer Heimat verpasst. Erfahrungsgemäß gibt es im Verlauf dieser Festivitäten immer ein paar Todesfälle in Skandinavien. Was tut man nicht alles zum Erhalt alter Bräuche und Sitten... Technorati-Tags: Schweden,Midsommar 1. Die EM ist eine Erfindung der Ölkonzerne. Wie sonst bekommt man nachts noch so viele Menschen unsinnigerweise auf die Straße? 2. Ich habe empirische Untersuchungen angestellt: So beliebt wie ich dachte, scheinen BMWs bei unseren türkischen Mitbürgern gar nicht zu sein. Nur ca. jedes siebte bis achte Fahrzeug stammt von diesem Hersteller. 3. Wer meint, heute Nacht sei ein Ausnahmezustand: Bis auf die Flaggen (aber inklusive hupen) ist das der Normalzustand in Istanbul. Technorati-Tags: Türkei,BMW,Fußball EM Eingestellt von Burgherr um 00:29 Labels: Alltäglicher Wahnsinn, Lebensweisheiten Eine großartige Weiterentwicklung erkenne ich nicht, aber manchmal freut man sich auch über Konstanten. Schöne Melodien beherrschen Feeder noch immer. Ein paar zusätzliche Gitarren sind zu hören, die orchestralen Anteile sind allgegenwärtig. Ein kompaktes Album ist "Silent cry" sicher nicht, aber man darf auch mal wieder in Musik schwelgen. Das Album bietet einen schöne Grundlage für einen "weniger-ist-manchmal-mehr"-Ansatz bei der Produktion des nächsten Werks. Eingestellt von Burgherr um 13:41 Shearwater stammt aus dem Okkervil River-Dunstkreis (deren Album "The Stage Names" ich hier bereits vorstellte). Bei "Rook" handelt es sich bereits um das fünfte Album der Band. Jonathan Meiburg und Will Sheff gründeten diese Band im Jahr 1999, um ihren "ruhigeren" Songs eine Bühne zu bieten. Trotzdem finden sich auch rockige Klänge neben den unvermeidlichen folkigen Momenten. An vielen Stelle fühle ich mich an Mark Hollis und Talk Talk erinnert. Das meint anscheinend auch Pitchfork Media: Okkervil River bringen bereits im September das neue Werk "The Stage Ins" auf den Markt. Bis dahin sollte "Rooks" die Wartezeit seit "The Stage Names" auf jeden Fall überbrücken können. Ich bin von dem Album schon ziemlich begeistert. Sollte Shearwater sich wirklich noch steigern, freue ich mich schon jetzt auch auf deren nächstes Album. Technorati-Tags: Shearwater,Rook,Okkervil River Eingestellt von Burgherr um 15:04 Ich habe ein unbeschreibliches Produkt entdeckt: Das Fluidometer®. Die Verpackung verspricht "Fitness und Wohlbefinden", im Internet werden gar diese positiven Wirkungen in Aussicht gestellt: - Vorbeugen gegen Kopfschmerz und Migräne - Entlastung der Nieren, Vorbeugen gegen Nierenleiden - Reinigung des Körpers von Giftstoffen und Abfallprodukten - Verminderung von Sodbrennen infolge Übersäuerung - Beitrag zur Normalisierung des Blutdruckes - Vorbeugen gegen Blasenkrebs Wie dieses Zauberprodukt das alles bewirkt? Nun, es soll Menschen beim Trinken helfen... Hier ist das Wunder der Technik Der Clou ist das manuell zu bedienende Anzeigeelement, welches entsprechend der jeweils getrunkenen Menge weitergedreht werden muss und dann am Ende des Tages die Gesamtmenge anzeigt. Das unnütze nützliche Produkt kostet um die 15 €, ich habe es als Reste-Schnäppchen für gut 5 € bekommen. Wer ein Exemplar möchte, bitte melden! Für Leser im Ausland: Unter Umständen muss ich prüfen, ob diese Spitzentechnologie Ausfuhrbeschränkungen unterliegt. Dann dauert der Beschaffungsprozess natürlich länger. So, heute Abend gehe ich mit dem Ding in den Irish Pub und lasse mir meine Getränke abfüllen. Morgen suche ich dann ein Gerät, welches mir beim Atmen hilft. Technorati-Tags: Fluidometer Songtitel dargestellt in Diagrammen und sonstigen Grafiken. Klasse! Technorati-Tags: Musikrätsel Meine Vorfreude auf das neue Feeder-Album währt nun schon eine Weile. Inzwischen kann man das gesamte Album als Stream auf Feeders Myspace-Seite anhören. Im UK ist das Album schon erschienen, selbst mit Versandkosten ist es bei einem bekannten Versandhaus dort günstiger zu beziehen als voraussichtlich hier ab Freitag. Ich hoffe, die Post ist schnell... Das Album soll wieder rockiger werden, das wäre fein! Eingestellt von Burgherr um 11:59 Hier im Garten treffen gerade einige junge Leute (ich tippe auf Studenten nicht-naturwissenschaftlicher Studiengänge) Vorbereitungen für ein Outdoor-Fußball-Guck-Event (wer spielt heute eigentlich?). Es werden noch Wetten angenommen: Fällt zuerst die Leinwand um? Oder setzt die komplizierte Technik aus? Oder setzt sich doch die Camping-Null, bei dem Versuch, den Grill anzuzünden in Brand? Fußball kann doch spannender sein, als ich dachte... Die Camping-Null wurde abgezogen (oder ist verbrannt), die Kohle wird gerade geföhnt. Technorati-Tags: Semi-Public Viewing,EM-Wetten Eingestellt von Burgherr um 19:45 Die University of Bristol hat sich mit Treiberameisen (eciton burchellii)befasst und dabei dokumentiert, wie diese Schlaglöcher bzw. Unebenheiten auf ihrem Weg ausgleichen, damit nachfolgende (und Lasten transportierende) Artgenossen das Hindernis schnell und einfach hinter sich lassen können. Den Bericht und ein Bild gibt es hier. Unsere Politiker sollten sich diese Vorgehensweise zum Vorbild nehmen: Haushalts- und sonstige Löcher werden durch persönlichen Einsatz gestopft. Doof, dass Herr Dr. Kohl nicht mehr aktiv ist. Technorati-Tags: Treiberarmeisen,eciton burchellii,University of Bristol Bis vor kurzer Zeit empfand ich die Iren als Vorbild in Europa wegen Ihres Nichtraucherschutzes (der dort übrigens funktioniert, ohne dass Kneipen zumachen mussten). Nun möchte man Irland eigentlich nicht mehr in Europa haben. Ihre Aussteuer haben sie ja schon über Jahre erhalten. Länder, die es nicht in die EM-Endrunde geschafft haben, gehören ja eh nur bedingt dazu. Gruß an die Inselstaaten. Technorati-Tags: Irland,EU-Referendum Der sanfte Übergang zwischen Ende und Beginn der CD erlaubt den fast ununterbrochenen dauerhaften Genuss des neuen Werks aus dem Hause Coldplay. Aber ist es tatsächlich ein Genuss und möchte man es auf "Repeat" laufen lassen? Was ist von dem Album zu halten? Ist es ein Leichtverdaulicher Hype? dann ist es vielleicht ein Klassiker? ist es denn Überambitioniert und verkopft? aber es stammt doch von einer Konsensband? belegt es die These der U2-isierung erfolgreicher Bands? oder ist es einfach Das schwierige vierte Album? Das Album ist aktuell fast überall für 10 € zu haben. Ich habe natürlich zu früh zugegriffen und erwarte nun für die zusätzlichen 7 € zusätzliche Belustigung durch die CD. Technorati-Tags: Coldplay,Viva la vida Eingestellt von Burgherr um 11:29 Nein, man muss kein Prophet sein, um den Erfolg des am heutigen Tag erscheinenden Coldplay-Albums "Viva la vida" vorherzusagen. Ich weiß gar nicht, ob ich mich auf das Album freue. Man wird mindestens die Hälfte der Songs als Singles im Radio hören... Eingestellt von Burgherr um 10:37 Vergleich von Spritpreisen. Technorati-Tags: Spritpreise Eingestellt von Burgherr um 09:16 Nach fast zwei Monaten stark eingeschränkter Lebensweise (aka gemischte Käfig- und Freilandhaltung im Westerwald) seit meinem Sturz kann ich nun das Ergebnis der Operation vorweisen: Der (auf dem Bild) weiße Titandraht hat meinem Knochen bei der Heilung den rechten Weg gewiesen. Zum Vergleich der Zustand nach dem Unfall: In ein paar Monaten wird der Draht wieder entfernt. Mal gespannt, ob ich ihn behalten darf. Bezahlt ist er ja... Technorati-Tags: Schlüsselbeinbruch,Titandraht Vor allem muss "Sunday at Devil Dirt" sich am Vorgänger "Ballad of broken seas" messen lassen. Laut.de meint: Für mich ist "Saturnalia" die spannendere Sache. Entsprechend bescheiden würde der Blumenstrauß ausfallen, den Isobel von mir erwarten könnte. Richtig spannend ist das Album nicht. Technorati-Tags: Isobel Campbell,Mark Lanegan,Sunday at Devil Dirt Eine weitere Leihgabe des Drill Instructors. Die zwei Protagonisten des Romans sind multiple Persönlichkeiten. Andy (aka Adam, Jake, Tante Sam,...) wurde behandelt und hat so einen Weg kennengelernt, mit der Situation umzugehen. In einem imaginären Haus in seinem Inneren sind die diversen Persönlichkeiten untergebracht und er hält sie unter Kontrolle. Je nach Situation profitiert er gar von den Eigenschaften und Fähigkeiten spezieller Identitäten. Penny (aka Mouse,...) ist sich ihrer "Krankheit" nicht bewusst, sie spürt nur die Auswirkungen. Sie erfährt diese in Form von Blackouts. Zeiten, in denen andere Identitäten ihren Körper "übernehmen" nimmt sie nicht wahr. Als diese beiden Personen inklusive ihrer diversen Persönlichkeiten aufeinandertreffen, kommt es natürlich zu interessanten, spannenden, komischen und chaotischen Situationen. Das Buch erlaubt es, sich mit dem Phänomen multipler Persönlichkeiten auseinanderzusetzen. Ich habe keine Ahnung, ob der Roman der Realität multipler Persönlichkeiten nahe kommt. Eine unterhaltsame Lektüre war es und vielleicht habe ich dabei sogar was gelernt. Technorati-Tags: Matt Ruff,Ich und die anderen Wenn Norman Cook (aka Fatboy Slim, aka Mighty Dub Katz und Ex-Housemartin) auf David Byrne (Ex-Talking Heads) trifft, ist Spaß vorprogrammiert. Das Ergebnis ist "Toe Jam" und wird unter dem Pseudonym The BPA (für Brighton Port Authority) veröffentlicht. Technorati-Tags: The BPA,Brighton Port Authority,Norman Cook,David Byrne Eingestellt von Burgherr um 13:27 Das letzte Wochenende habe ich im Raum Toulouse verbracht. Das Wetter war nicht so toll, die Stadt hat aber ihre Reize. Der Einfluss der ca. 100.000 Studenten war deutlich spürbar. Ein paar Sehenswürdigkeiten gibt es auch, u. a.: Basilika von Saint Sernin Und vor allem nette kleine Gassen Technorati-Tags: Toulouse Apple überdenkt das Vertriebsmodell des iPhone. Wie kommt das? Plagt Herrn "Gutmensch" Jobs ein schlechtes Gewissen wegen der Einnahmen? Oder liegt es doch am bislang gar nicht überragenden Erfolg des Spielzeugs? Technorati-Tags: Apple,iPhone,Jobbs Ich denke, dass spricht für sich selbst: Technorati-Tags: Heiratsantrag Labels: Gefunden, Lebensweisheiten Gleich geht es zum Flughafen. Da die Zeitung noch nicht da ist, sollte mir der Fernseher während des Frühstücks Unterhaltung bieten. Auf einem Sender fuhr eben noch die Eisenbahn, billige Vorabendserien und schlechte Comedy-Serien auf den Privatsendern, seltsame Mitmach-Spiele... Einer der Klingelton-Sender bietet ein neues Monrose-Video. Hätten die Mädels nicht in der langen Zeit seit der letzten erfolgreichen Single mal Tanzunterricht nehmen können? Ich hätte dann doch lieber das gute alte Testbild. Technorati-Tags: Schlaflos,TV Eingestellt von Burgherr um 05:18 HBO zeigt tolle amerikanischen Serien. "Curb your enthusiasm" ist immer wieder ein Brüller und nun hat die Post brav die DVD der ersten Staffel von "Flight of the conchords" geliefert. Zwei Musiker aus Neuseeland, die sich selbst spielen und nach New York ziehen, um dort den Durchbruch zu schaffen. Betreut von einem nur sehr bedingt kompetenten Manager und ständig bedroht von ihrem einzigen Fan müssen sich Jemaine und Bret durchschlagen. Dank hilfreicher Tipps zum Umgang mit Amerikanern und der dargebotenen Songs sollte jede Episode ein Genuss sein, hoffe ich. Eingestellt von Burgherr um 05:06 Wenn es sich bewahrheitet, dass Ministerpräsident Koch das Gesetz zur Abschaffung der Studiengebühren nicht unterschrieben hat, weil es schlicht falsch formuliert wurde, setzt das der Sache die Krone auf. Liest eigentlich irgendein Abgeordneter die Gesetze, die zur Abstimmung stehen? Hatten die Praktikanten, die den Kram sonst gegenlesen etwa Berufsschule an dem Tag? Technorati-Tags: Studiengebühren,Hessen,Politik In der evangelischen Lutherkirche (aka "Kulturkirche") in Köln-Nippes luden Wir sind Helden zur Lesung aus Ihrem Buch "Informationen zu Touren und anderen Einzelteilen". Die Lokation bot natürlich einen tollen Rahmen und sorgte zusammen mit dem Publikum (vornehmlich Studentinnen in Chucks) für einen entspannten Abend auf Kirchenbänken. Da ich das Buch bereits gelesen hatte, interessierte mich dieser Teil weniger als das "Rahmenprogramm", welches aus dem Zusammenspiel der Musiker während der Lesung und der Akustik-Sessions bestand. Die eingestreuten "Interviewfragen" des 1Live-Moderators waren nur schwer zu ertragen, wurden aber knapp gehalten. So wurde gelesen Die Bildershow im Hintergrund erfolgte im Zufalls-Modus und sorgte für (beabsichtigte) unplanbare Lacher des Publikums. So wurden die Lese-Teile des Abends aufgelockert. Und so wurde musiziert Der (erwartete) Höhepunkt waren ganz klar die wirklich tollen Unplugged-Einlagen. Ich fordere: Wir sind Helden-Unplugged CD subito! Die ist nur wirklich ein MUSS. Wir sind Helden befinden sich m. E. in einer schwierigen Phase ihrer Karriere. Die aktuelle Platte ist nicht so eingeschlagen, wie es wohl vor allem die Plattenfirma erhofft hatte. Man hat nun auch schon drei Alben veröffentlicht und wenn dauerhafter Erfolg angestrebt ist, muss auch eine Weiterentwicklung stattfinden. Die Fraktion der Musiker schafft dass, indem sie ihren Enthusiasmus durch musikalische Ambitionen und Weiterentwicklung ergänzt. Frau Holofernes sucht m. E. noch immer ihre Rolle im Umgang mit der Situation. Natürlich kommt die Band absolut sympathisch und authentisch rüber. Aber Judith Holofernes' Art finde ich (wie schon in meinem Kommentar zum Buch angedeutet) nicht mehr erfrischend, man kennt es ja jetzt. Richtig neue Ideen oder eine längere Pause wären vielleicht die Mittel der Wahl. Wir sind Helden sind zu wertvoll, um Grönemeyer-mäßig einfach den Mainstream-Erfolg mitzunehmen und so alt zu werden. Technorati-Tags: Wir sind Helden,Informationen zu Touren und anderen Einzelteilen,Lesung,1Live Klubbing,Kulturkirche Köln Eingestellt von Burgherr um 17:17 Ja, ich weiß. Bezüglich TV-Serien bin ich der Zeit nicht voraus. Ich habe es nun aber tatsächlich geschafft, die erste Staffel von "24" zu schauen. Die Häufung von "Unglück" und Schicksalsschlägen, die Menschen in Serien erleiden erstaunte mich schon häufig. "24" konzentriert das nun auf einen Tag. Aber wer erwartet schon Serien, die irgendetwas mit der Realität zu tun haben. Die Story um Jack Bauer und den schwarzen Präsidentschaftskandidaten David Palmer (das lässt die erste Staffel brandaktuell erscheinen, obwohl sie aus dem Jahr 2001 stammt) ist natürlich... da muss man eigentlich gar nicht drüber reden. Spannend wird die Sache durch die Idee, einen gesamten Tag in Echtzeit und somit in 24 Folgen abzubilden. Das verleiht den Episoden ein wahnsinniges Tempo und lässt nie Langweile aufkommen. Die Techniken, die hierbei angewandt wurden sind sicher an der ein oder anderen Stelle innovativ. Beeindruckt bin ich von der unnachahmlichen Art und "Coolness", mit der Bauer sich am Telefon meldet (ich übe heimlich) und wie er mit Nina umspringt. Machte mich gleich stutzig, dass sie das mit sich machen lässt. Die erste Staffel ist sehenswert, ansonsten vertraue ich vielleicht der Meinung, dass die weiteren Staffeln das Konzept nur noch auslutschen. Vor allem bin ich den Machern der Serie dankbar, weil sie eine tolle Vorlage für die Simpsons-Parodie geliefert haben. Technorati-Tags: 24 Eingestellt von Burgherr um 15:41 Geiles Video und ein Hammersong, den ich schon fast wieder vergessen hatte. Daher sei er hier verewigt. Nicht erschrecken, für jeden "härteren" Teil gibt es auch entspanntere Momente... selten habe ich einen derart dynamischen Song gehört. Refused gibt es leider nicht mehr. Der Sänger ist u. a. bei The (International) Noise Conspiracy weiter aktiv. Technorati-Tags: Refused,New Noise Der Erfinder der Pringles-Verpackung lässt sich in einer Chips-Dose beerdigen. Mal gespannt, ob diesem Beispiel die Designer des iPod, des Castor-Behälters und der Konservendose folgen werden. Technorati-Tags: Pringles,Beerdigung Eingestellt von Burgherr um 14:35 Ich habe mich aufgrund körperlicher Unzulänglichkeiten jetzt wirklich lange geschont. So langsam wird es mal wieder Zeit für etwas Action. Eine Wir sind Helden-Lesung in einer bestuhlten "Kirche" kommt mir da gerade recht. Vor allem freue ich mich auf die Songs in der Unplugged-Version, zumal die sicher live besser klingen als so: Technorati-Tags: Wir sind Helden,Lesung,Informationen zu Touren und anderen Einzelteilen Gefunden in einem Kommentar zur Gavin Rossdales gerade erschienenem Solo-Debüt "Wanderlust": während die frau gemahlin die neue platzhirschin im pompösen mädchenpop ist (und madonna genauso alt aussehen lässt, wie sie ist), gelingt ihm nichts rechtes mehr. Zur Erläuterung: Gavin Rossdale war früher Sänger von Bush (der Band, nicht des US-Präsidenten) und ist mit Gwen Stefani verheiratet. Weitere Kommentare gehen in die gleiche Richtung. Vielleicht muss man das Album nicht unbedingt hören. Aber so lange er aktiv ist, passt anscheinend Gwen auf die Kids auf und wird von weiteren musikalischen Untaten abgelenkt. Ich finde, er sollte es direkt noch einmal probieren und die alten Bush-Gitarren wieder auspacken. Technorati-Tags: Gavin Rossdale,Wanderlust,Gwen Stefani,Madonna,Bush Dass die Telekom ihr Engagement im Radsport in Form von Sponsoring aufgrund des ein oder anderen Skandals eingestellt hat, war zum damaligen Zeitpunkt verständlich. Aber jetzt muss man sich doch um eine weiße Weste wirklich keine Gedanken mehr machen... Technorati-Tags: Telekom,Bespitzelung,Radsport 2006 gegründet veröffentlichen The Ting Tings nach einigen reichlich beachteten Singles ihr erstes Album. "That's not my name" war eine Nummer 1-Single im UK und das Album nahm dort die gleiche Position ein. Jules De Martino und Katie White blicken jeweils aus eine Vergangenheit in Teenie Bands zurück, den Pop-Appeal haben sie nicht hinter sich gelassen. Zusätzliche Indie-Elemente und knackige Rhythmen halfen bei der Erschaffung eines kurzweiligen Werks. Als Einflüsse nennen sie Bands wie Gorillaz, Talking heads, Blondie, Dresden Dolls, Tom Tom club, The Police, Cabaret, Bjork, singing in the rain, Joni Mitchell, Kate Bush, the Velvet underground-Nico, the Beatles, Beck, The Eels. Gerade weil ich u. a. The Kills als Referenz zufügen möchte, muss ich dem Albumtitel absolut zustimmen. Aufmerksamkeit von der schreibenden Zunft gibt es trotzdem: Mit minimalem Aufwand fabrizieren Sängerin Katie White und Drummer Jules de Martino maximalen Groove, packen Elektrominimalismen, Punk und Disco zusammen und kommen so innovativem Indiefunk wie "That's not my Name". Das schroffe Alternativegirl Katie White, deren Gesang mal an Debbie Harry, mal an M.I.A. und immer wieder an Le-Tigre-Sängerin Kathleen Henna erinnert, hat zudem das Zeug zur Traumfrau aller Chucksträger. kulturnews.de Das Debüt der Ting Tings ist ein aufregendes Tête-à-tête in bester Boy-/Girl-Tradition: zwischen ›Charts‹ und ›Arts‹, zwischen Pop-Zuckerguss und Schrammel-Indie, Timbaland’schen Hiphop-Beats und dem trockenen Drumschlag des New Wave. spex.de Das Album-Debüt "We Started Nothing" beleuchtet einerseits beschädigtes Aufwachsen im Randgebiet und den zwanghaften Beziehungswahn dieses Jahrtausends, mäht andererseits aber auch schlicht und einfach den Rasen platt: "Fruit Machine" und "Shut Up And Let Me Go" haben mehr Funk als man aus Salford erwartet hätte, "Be The One" klaut bei Blondies "Union City Blue", und das schleichende "Traffic Light" weist schon den Weg in die Zukunft, wenn die Wut einmal verraucht sein wird. spiegel.de Wie immer bietet Myspace einige Songs als Stream. "Great DJ" gibt es als Download und wie "That's not my name" als Video. Technorati-Tags: The Ting Tings,We started nothing Eingestellt von Burgherr um 10:13
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q-de-2206
Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
Frühjahrsbuchwoche 2001, Der Funke der Kreativität Mit Iris Häussler, Georg W. Kreutzberg, Harry Mulisch, Rolf Oerter Am Donnerstag, 15. März 2001, 19.00 Uhr, im Gasteig/Black Box Der Impuls zur wissenschaftlichen Theorie von der unausgesetzten Selbstschöpfung des Leben ist Darwin zu verdanken. Lebewesen müssen kreativ sein, um in einer sich wandelnden Welt bestehen zu können. Seit der Mensch der eigenen Person als ein Gegenüber der Natur bewußt geworden ist, schafft er sich seine Umwelt selbst bis hin zu den Weiten der geistigen Landschaften: Literatur und Musik, Malerei und Mathematik, Tanz und Technik, Zauber und Cyberwelten. Der Wissensgesellschaft und mehr noch der Wissenswirtschaft ist nichts wichtiger als die Innovation. Die Wirtschaft konzentriert sich auf das sogenannte Humankapital, vor allem auf die Synergieeffekte unterschiedlicher Kreativitäten. Dazu soll die Wissenschaft herausfinden, unter welchen Bedingungen Kreativität entsteht und wie sie möglicherweise erzeugt und Wird Kreativität mehr und mehr funktionalisiert, auf ihre Bedeutung für ökonomische Innovation reduziert? Zu fragen ist nach den (unterschiedlichen?) Formen wissenschaftlicher und künstlerischer Kreativität, nach den Quellen der Inspiration und dem Prozeß der Transformation von Ideen und Bildern in neue künstlerische und wissenschaftliche Entwürfe, nach der Bedeutung interdisziplinärer Diskurse sowie der Möglichkeit zukünftiger Steuerungsmöglichkeiten von Kreativität und Intelligenz. Es diskutieren der Schriftsteller Harry Mulisch und die bildende Künstlerin Iris Häussler, der Neurophysiologe Prof. Georg W. Kreutzberg (Max-Planck-Institut für Neurobiologie) und Rolf Oerter, Professor für Entwicklungspsychologie an der Uni München. Die Gesprächsleitung hat der Wissenschaftsjournalist Florian Hildebrand (Bayerischer Rundfunk) In Zusammenarbeit mit der Offenen Akademie der Volkshochschule
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q-de-2206
Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. 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q-de-2206
Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
Arbeit und Altern - Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) Start > Allgemein > Soziale Politik / politisches Zeitgeschehen -> Arbeit und Altern 02.02.2007, 09:45 #1 ABB setzt auf Miteinander der Generationen Technologiekonzern vertraut dem Zusammenspiel von erfahrenen Kräften und Nachwuchsleuten / Chancen bis zur Pensionierung ABB hat in Deutschland ein neues Konzept der Personalpolitik entwickelt. Das in der Energie- und Automationstechnik engagierte Unternehmen setzt künftig vor allem auf ein Miteinander der Generationen. Frankfurt A.M.- "Jung plus alt". So lautet einer der Leitsätze, denen sich ABB im Rahmen seines neu definierten Personalprogramms verschrieben hat. Wie Vorstandschef Peter Smits bei dessen Vorstellung erläutert, handelt es sich hierbei um ein die verschiedenen Altersgruppen einbindendes Konzept. Sein Ziel sei es, im Unternehmen "einen Mix der Generationen" zu erreichen. Dabei komme es ausschließlich auf Qualifikation und Kompetenz der Beschäftigten und nicht mehr auf ihr Alter an. Als konkretes Beispiel nennt Smits die "Projektleitung im Duo". Dahinter verbirgt sich der Ansatz, dass für die Lösung einer bestimmten Aufgabe ein erfahrener Fachmann und ein junger Manager zusammengebracht werden. Gerade im Projektgeschäft und im Vertrieb könnten junge Kollegen vom Know-how der Älteren profitieren. So würden die Rahmenbedingungen für eine systematische Weitergabe von Wissen geschaffen. Dass dafür keine altruistischen Motive den Ausschlag geben, sondern solche Programme wegen des demografischen Wandels eine pure Notwendigkeit sind, um ein Unternehmen auf der Erfolgsspur zu halten, gibt Personalchef Heinz-Peter Paffenholz unumwunden zu. http://www.fr-online.de/in_und_ausla...em_cnt=1064229 05.02.2007, 09:42 #2 Arbeit und Geschlechter Ja, es stimmt: Vollbeschäftigung in Deutschland ist möglich. Man muß nur alle Frauen aus dem Erwerbsleben entfernen. Daß dies – noch – nicht geschieht, führen bloß Idealisten und Dummköpfe auf die Emanzipation zurück oder auf ein diffuses Recht der Frauen, sich beruflich zu verwirklichen. In Wahrheit kann die Wirtschaft seit einigen Jahrzehnten nicht mehr auf die weiblichen Reserven des Humankapitals verzichten. Frauen haben einen höheren Bildungs- und Leistungswillen als ihre männlichen Konkurrenten, beweisen größere Sozial- und Kommunikationskompetenz und lassen sich mit durchschnittlich dreißig Prozent weniger Bezahlung für gleiche Leistung abspeisen. Seit zwei Jahren gibt es durch Hartz IV eine teils hochqualifizierte Menschengruppe, die sich noch viel effektiver ausbeuten läßt. Doch wohin mit den Frauen, wenn man sie eines Tages durch Ein-Euro-Jobber ersetzt oder durch Niedriglöhner, deren jämmerliche Bezahlung der Staat auf Sozialhilfeniveau aufstockt? Reaktionäre Stammtischsäufer und ihre publizistischen Sprachrohre wie Bild oder die Bestseller-Autorin Eva Herman (»Das Eva-Prinzip. Für eine neue Weiblichkeit«) wissen längst die Antwort: Zurück an den Herd mit den Frauen! Dieselbe Parole flüstert die öffentlich-rechtliche ARD ihren Gebührenzahlern mit der 16teiligen Vorabend-Serie »Die Bräuteschule« ein. Dieses Living-History-Projekt gab die Firma »ARD Werbung (AS&S)« in Auftrag, die ARD-Programme refinanziert. Der Werbewirtschaft bot sie mit dieser neuen Serie »beste TV-Unterhaltung« als Umfeld für die Produktwerbung. Pro Werbespot kassiert AS&S über 15.000 Euro. Dafür beutet sie zehn junge Frauen aus, denen sie eine Zeitreise versprach: »Lernen Sie, was eine perfekte Hausfrau der 50er Jahre wissen mußte.« Wofür man solche Fachkenntnisse im 21. Jahrhundert braucht, wissen nur die ARD und Eva Herman. http://www.linksnet.de/artikel.php?id=2840 05.02.2007, 15:32 #3 Zurück an den Herd mit den Frauen!... Soweit kommt es noch! Zum Glück haben Eva Herman und die Macher der Vorabend-Serie "Die Bräuteschule" nicht mehr die Meinungsvorherrschaft in diesem Land. 05.02.2007, 15:40 #4 Och, ich muss sagen, ich würd gern noch mal auf so´n kleines Wesen aufpassen anstatt mich Tag für Tag im Hamsterrad auffressen zu lassen, vor allem wenn ich jetzt andauernd höre, dass die Arbeitsbedingungen immer katastrophalere Ausmaße annehmen, weil die Leute aus Angst um sich beißen. Es sollte nur nicht für alle Frauen gelten. Aber warum sollen die, die möchten, nicht zu Hause bleiben können, wenn sie es denn wollen? 05.02.2007, 18:02 #5 Weil "Frauen zurück an den Herd" eine Strategie des Roll-back geradewegs zu den veralteten Rollenbildern der 50-er Jahre darstellt. Es gibt genügend Frauen, die arbeiten wollen, aber wegen mangelnder Kinderbetreuungsmöglichkeiten nicht so können, wie sie wollen und dann eben auf das eine, Kinder und Familie, oder das andere, Beruf und Karriere, verzichten. Dieser Trend wird eher noch verstärkt durch Pamphlete wie das von Eva Hermann (ich frage mich nur, warum sie dann immer noch ihre Talkshow moderiert, widerspricht ja eigentlich ihren Prinzipien). Och, ich muss sagen, ich würd gern noch mal auf so´n kleines Wesen aufpassen anstatt mich Tag für Tag im Hamsterrad auffressen zu lassen... Ich nicht, jedenfalls nicht den ganzen Tag incl. der ganzen nervtötenden Hausarbeit. Dafür habe ich nicht studiert. Ich bin aber dafür sich die Kindererziehung und die Hausarbeit solidarisch zu teilen, dafür sehe ich in dem neuen Elterngeld Ursula von der Leyens trotz aller Unzulänglichkeiten einen ersten kleinen Schritt in die richtige Richtung. Den nächsten Schritt dahin müssen die Väter und insbesondere ihre Arbeitgeber tun. Ansonsten mag ich Kinder. 05.02.2007, 18:28 #6 Die spinnt die Hermann. Wenn ich so was höre: "Frauen gehören hinter den Herd" Dabei sind die Knöpfe doch vorn. 05.02.2007, 19:25 #7 Also vor den Herd, auch nicht besser! 06.02.2007, 01:40 #8 das was die linkszeitung zum Thema Geschlechter schreibt und die ARD gesendet hat (habs mir leider nicht angesehen) ist eindeutig verfassungswidrig und ein Schlag ins Gesicht aller Frauen, die für unsere Generation u.a. für ein eigenes Konto, Berufsausbildung etc. gekämpft haben. 06.02.2007, 11:08 #9 Ökonomin Michalitsch im Interview mit dieStandard.at: Wie der Neoliberalismus Frauen und Männer in Uralt-Rollen zurückdrängt dieStandard.at: Heute, in der Ära des Neoliberalismus, erfolge die Zähmung sogar in noch radikalerer Form. Michalitsch: Im Neoliberalismus haben wir es mit einer Popularisierung der Vorstellung zu tun, dass Menschen grundsätzlich egoistisch sind und immer Kosten und Nutzen abwägen. Was ursprünglich eine Hypothese für ökonomisches Verhalten war, wird zu einer verallgemeinerten Annahme über menschliches Verhalten. Propagiert hat diese Universalisierung vor allem der spätere Nobelpreisträger Gary Becker. Er hat das Kalkül als Grundlage für die Untersuchung sämtlicher menschlicher Bereiche verwendet, auch für Familie, Ehe und Zahl der Kinder. dieStandard.at: Die zentrale Figur in diesem Modell ist der homo oeconomicus. Welche Annahmen sind mit ihm verknüpft? Michalitsch: Er agiert immer rational, also Kosten und Nutzen abwägend und Nutzen maximierend, und kommt ohne Identität, Klassenzugehörigkeit oder Geschlecht aus. Am Markt treffen diese homines oeconomici als Gleiche aufeinander, es gibt weder Unterschiede an Macht noch an Einkommen oder Handlungsoptionen. dieStandard.at: Was ist Ihre bzw. die feministische Kritik daran? Michalitsch: Im Mittelpunkt steht die Realitätsferne: Menschen ohne Geschlecht, Klasse und Identität, die immer rational agieren, sind nicht real. Weibliche Lebensverhältnisse werden durch dieses Modell noch viel weniger erfasst als männliche. Frauen können ja auch in ihrem Alltag weniger einer individuellen Nutzenmaximierung anheimfallen, weil sie meist die Versorgungsarbeit im Privaten überhaben, was ja auch Sorge für andere bedeutet. Der zweite Kritikpunkt: Das Modell rechtfertigt den status quo. Jedes Verhalten wird im Modell zu rationalem Verhalten. Auch Diskriminierung von Frauen erscheint so berechtigt. Der dritte feministische Kritikstrang will zeigen, dass sich das Modell von Anfang an auf Männer bezogen hat. Die Vorstellung des homo oeconomicus entspricht der Idee von Männlichkeit im 19. Jahrhundert – ungebunden, unabhängig, autonom. All das galt für Frauen damals nicht. Sie waren keine Rechtssubjekte, sondern immer vom Vater oder Ehemann abhängig. Auch wurden sie immer als Mütter oder im familiären Kontext gedacht. Und sie galten als nicht von Vernunft, sondern von Gefühlen geleitet. dieStandard.at: Das wirtschaftliche Geschehen wird im neoliberalen Denken als Naturgesetz dargestellt. Ist es das nicht? Michalitsch: Die Wirtschaftswissenschaften tun so, als seien sie nur damit beschäftigt, Naturphänomene zu erklären. Die bestehende Ökonomie erscheint somit unabänderlich. Das verdeckt, dass wir es mit menschlichem Verhalten und sozialen Zusammenhängen zu tun haben – die veränderbar sind. Damit wird der politische Gestaltungsspielraum ausgeblendet. dieStandard.at: Sie kritisieren, dass im neoliberalen Denken vieles umgedeutet oder unsichtbar gemacht werde. Michalitsch: Ja, es existiert eine Unzahl angeblicher ökonomischer Zwänge, die ich für glatte Lügen halte. Verschwiegen wird, dass wir es mit einer Transformation von Machtverhältnissen zu tun haben. Die Gegensätze zwischen Arm und Reich nehmen zu, die Staaten haben sich stark auf die Seite der Unternehmen gestellt. Gleichzeitig wird immer an Eigenverantwortung und -initiative appelliert – jedeR sei seines / ihres Glückes Schmied. Auch das halte ich für eine große Lüge. Es verschleiert tatsächliche Machtverhältnisse, begrenzte Wahlmöglichkeiten und mangelnde Chancengleichheit sowie die Retraditionalisierung der Geschlechterverhältnisse. dieStandard.at: Sie sagen, Neoliberalismus impliziere Patriarchalismus – inwiefern? Michalitsch: Zunehmende Armut und Armutsgefährdung treffen überwiegend Frauen. Die Gründe liegen vor allem in der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik. Die Deregulierung der Arbeitsmärkte verschärft die Polarisierung zwischen den Geschlechtern, aber auch zwischen Gruppen von Frauen und Männern. Vor allem unter Migrantinnen formiert sich eine Klasse von Frauen, die kaum Zugang zur Gesellschaft hat. Gleichzeitig wird immer wieder an das Leistungsprinzip appelliert: Die wirklich befähigten Frauen könnten ja nach oben kommen. Das stimmt aber nicht, denn auch an der Spitze hat sich nur wenig verändert. Es gibt jetzt eben statt drei Prozent Topmanagerinnen 3,5. Darüber hinaus ist der Druck auf unbezahlte Arbeit stark gestiegen, weil öffentliche Versorgungsleistungen eingeschränkt wurden. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie bleibt nach wie vor weitgehend Frauen überlassen. Und in dem Maße, in dem der finanzielle Druck steigt, schwinden insbesondere für Frauen die Chancen auf persönliche Unabhängigkeit. Die Folgen werden vor allem dann deutlich werden, wenn Frauen, die heute in prekären Arbeitsverhältnissen tätig sind, in Pension gehen – oder gehen wollen: Dann wird es eine weibliche Altersarmut sondergleichen geben. dieStandard.at: Wie könnte eine andere Wirtschaftspolitik aussehen? Michalitsch: Es wäre schon ein großer Fortschritt, würden bei allen politischen Maßnahmen Verteilungswirkungen berücksichtigt. Außerdem: gleichere Verteilung von Erwerbsarbeitszeit und von bezahlter und unbezahlter Arbeit insbesondere zwischen Frauen und Männern, indem die wöchentliche Erwerbsarbeitszeit auf etwa dreißig Stunden verkürzt und atypische Beschäftigungsverhältnisse eingeschränkt werden. Mehr Gleichheit bei der Verteilung von Einkommen. Wenn eine Arbeiterin in einem Monat kaum mehr verdient als ein Spitzenmanager in einer Stunde, dann halte ich das für obszön. Man sollte nicht nur Mindestlöhne diskutieren, sondern auch Maximallöhne. http://diestandard.at/druck/?id=2753438 06.02.2007, 11:32 #10 das ist aber keine Antwort auf meine Frage, warum denn die Frauen, die gern zu Hause bleiben möchten, dies nicht tun können sollen. Ich zum Beispiel habe auch studiert (mit einem recht guten Abschluss), sehe mich aber als so emanzipiert an, das zu tun, was für mich im Moment stimmig ist, wenn es mir denn möglich ist. Und wenn das nun mal im Moment das ist, dass ich für meine Kinder da sein möchte, warum denn nicht? Ich finde, die Frage sollte in eine ganz andere Richtung gehen. Warum wird es den Frauen, die gern zu Haus bei den Kindern bleiben möchten, nicht ermöglicht, sprich, warum werden sie in dieser Hinsicht nicht finanziell unterstützt. Oder sollen jetzt alle Frauen arbeiten und Karriere machen müssen (auch die, die lieber ausschließlich für Ihre Kinder da sein wollen), so hört sich Dein Statement nämlich für mich an - wobei ich auf den Begriff Karriere sowieso allergisch reagiere. Karriere um der Karriere Willen? Das ist für mich Kapitalismus bzw. Neoliberalismus in Reinkultur. Ich sage es nochmal. Die Frauen, die gern arbeiten möchten, sollen das gern tun, aber ich finde, die Frauen, die sich gern ausschließlich um ihre Kinder kümmern möchten, sollten auch untestützt werden. P.S. Nein, ich bin nicht erzkonservativ. Weder erz noch konservativ. 06.02.2007, 13:18 #11 das ist aber keine Antwort auf meine Frage, warum denn die Frauen, die gern zu Hause bleiben möchten, dies nicht tun können sollen. Natürlich kannst du das entscheiden, wie du möchtest. Ich sehe nur keinen Handlungsbedarf Frauen zu unterstützen, die sich ausschließlich um ihre Kinder kümmern möchten. Ich sehe aber dringenden Handlungsbedarf darin, wie in diesem Land die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden kann. Dafür muss sich natürlich noch vieles ändern, gerade auch von Seiten der Arbeitgeber. Auf der anderen Seite gibt es neben deiner persönlichen Entscheidung natürlich auch gesellschaftliche Kräfte, denen es nicht unrecht ist, Frauen wieder verstärkt aus dem Berufsleben herauszudrängen, bzw. alles so zu belassen wie es ist. So lässt sich nämlich auch die Arbeitslosenstatistik frisieren. 06.02.2007, 13:47 #12 Natürlich kannst du das entscheiden, wie du möchtest. Oh, danke. ;) Ich sehe nur keinen Handlungsbedarf Frauen zu unterstützen, die sich ausschließlich um ihre Kinder kümmern möchten. Und warum das nicht? Erwiesen ist ja, dass - gerade in den ersten beiden Lebensjahren Kinder dringend einer konstanten Bezugsperson, sprich einer sicheren Bindung bedürfen. Kinder, die dies nicht erfahren haben, kriegen früher oder später Probleme. Zum anderen wird ja auch immer so viel davon geredet, die Erziehungs-"Arbeit" aufzuwerten. Wenn man hier keinen Handlungsbedarf hinsichtlich einer wie auch immer gearteten Unterstützung der Mütter sieht, wenn sie sich dieser Arbeit widmen möchten, spricht das einer Wertschätzung dieser Arbeit doch entgegen, oder? Ich sehe aber dringenden Handlungsbedarf darin, wie in diesem Land die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessert werden kann. Dafür muss sich natürlich noch vieles ändern, gerade auch von Seiten der Arbeitgeber. Ich finde, das ist eine unnötige Polarisierung: hier die ´bösen´ Mütter, die sich ´nur´ um Kinder bzw. Familie kümmern möchten, die also - für mich fragwürdigerweise - nicht unterstützungswürdig sind, zumal, wenn sie alleinerziehend sind; dort die förderungswürdigen ´guten´ karriere-fortschrittlichen Mütter, die - getreu dem patriarchalisch-kapitalistischen Arbeitsfetisch - versuchen sollen, in beiden Bereichen zu 100 % ihren Mann zu stehen (was ich übrigens als absolute Überforderung ansehe, aber wenn die kapitalistisch-patriarchalisch sozialisierte Frau es in diesem System unbedingt den Männern gleich tun muss, um anerkannt zu werden, durchaus verstehen kann). Warum nicht beide unterstützen in dem, was für sie für richtig halten? Kann doch für die Kinder nur gut sein. Damit hast Du sicher Recht. Diese Bestrebungen gibt es ohne Zweifel. Hier hilft m.E. nur eine gute Eigen-Reflexion darüber, was für jede Frau ganz persönlich stimmig ist und vor allem auch darüber, woher sie denn ihre Einsichten bzw. Bedürfnisse bezieht und welche das überhaupt sind. Und falls diese aus einer kapitalistisch-patriarchalischen Sozialisierung stammen sollten, die der Frau letztendlich gar keine freie Wahl lässt (weil Anerkennung und Wertschätzung in diesem System fast ausschließlich und immer mehr über Besitz, Status, Leistung und Arbeit erreicht werden kann), könnte sie ja noch mal genauer hinschauen, was sie denn wirklich will - und sich natürlich entsprechend dafür einsetzen. 06.02.2007, 15:27 #13 Ich finde, das ist eine unnötige Polarisierung: hier die ´bösen´ Mütter, die sich ´nur´ um Kinder bzw. Familie kümmern möchten, die also - für mich fragwürdigerweise - nicht unterstützungswürdig sind, zumal, wenn sie alleinerziehend sind; dort die förderungswürdigen ´guten´ karriere-fortschrittlichen Mütter, die - getreu dem patriarchalisch-kapitalistischen Arbeitsfetisch - versuchen sollen, in beiden Bereichen zu 100 % ihren Mann zu stehen... Ich möchte für Mütter und Väter eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das bedeutet somit auch andere Arbeitsstrukturen, weg von dem reinen Leistungsprinzip, das nichts mehr neben der Arbeit zulässt. Z.B. könnte ich mir eine 30 oder 25-Stundenwoche für beide Partner + einer vernünftigen Kinderbetreuung gut vorstellen. Ich weiß nicht, warum das hier nicht funkzioniert, in den skandinavischen Ländern funktioniert das ja auch. Und noch etwas, natürlich brauchen Kinder eine feste Bezugsperson, aber die muss nicht unbedingt den ganzen Tag anwesend sein. Oder sind die Kinder in den skandinavischen Ländern oder Frankreich etwa alle verhaltensgestört, weil sie im Schnitt früher in eine Kinderbetreuung gegeben werden als hier? 06.02.2007, 19:39 #14 Hört sich gut an, annette. Dennoch fände ich es besser, wenn sich Mütter und Väter frei entscheiden können, ob sie in den ersten Jahren ihrer Kinder arbeiten möchten oder nicht, und dann gemäß ihrer Entscheidung unterstützt werden. Dass sie eben nicht gezwungen werden, neben der Erziehung der Kinder auch noch arbeiten zu müssen, wie z.B. viele allein erziehende Frauen. Und diese Entscheidung, ob Arbeit oder nicht, oder wie viel Arbeit neben der Kindererziehung, hängt eben fast ausschließlich davon ab, wie das finanzielle Polster aussieht. Da stehen sich die Armen wesentlich schlechter. Ja, dieses Argument wird gern von denjenigen verwendet, die die Arbeitspflicht für alle neben der Erziehung von Kindern in den ersten Lebensjahren einführen möchten. Und ich muss Dir sagen, dass ich genau dieses Argument für sehr bedenklich halte. Woher weißt Du so genau, dass unsere Gesellschaft, so wie sie jetzt ist, nicht unter anderem genau deshalb so gewalttätig und vor allem ignorant gegenüber den immer schlimmer werdenden Zuständen ist, weil Mütter (auch durch den anerzogenen patriarchalen Leistungs- und Arbeitsfetisch) gezwungen werden, ihre Säuglinge bei fremden Menschen abzugeben, um für das kapitalistische System weiter ausbeutbar zu sein, anstatt dafür zu sorgen, dass ihre Säuglinge eine sichere Bindung, also das Gefühl von Sicherheit, Geborgenheit und Anerkennung ihrer Bedürfnisse erhalten? Hast Du Dich schon mal mit der Entwicklunspsychologie der ersten Jahre beschäftigt? Ich kann hier z.B. eine Hausarbeit empfehlen, die sich mit prä- und postnatalen Krisen befasst. Siehe vor allem Seite 8 (2.3 Postnatale Krisen: Erstes Lebensjahr). http://www.pauladiederichs.de/veroef...her_Krisen.pdf Meaney ist nicht der einzige Forscher, der nachgewiesen hat, dass Krisen im ersten Lebensjahr - wozu auch ungewollte, wiederholte Trennungserlebnisse gehören - zu einer frühen und starken Störung des noch sehr empfindlichen Stress-Systems des Säuglings führen können, wodurch Menschen im späteren Leben mit Stresssituationen wesentlich schlechter umgehen können. Ich möchte jetzt nicht falsch verstanden werden. Nicht dass ich Mütter, die während der ersten Jahre ihrer Kinder zum Arbeiten gezwungen werden oder dies aus eigener Entscheidung tun, als böse oder unmenschlich verurteile. Dennoch, meine ich, sind Kinder in den ersten Lebensjahren so empfindlich, dass ich dafür plädiere, sie nicht zu früh wegzugeben. Und wer jetzt sagt "Ach was, hat mir auch nicht geschadet, ist ja nix passiert", der oder die sei daran erinnert, dass dieses "Ach was", also ein Übergehen von Bedenken und Befindlichkeiten, eine Parallele in dem Verhalten hat, das unsere ´Eliten´ dem ´Fußvolk´ gegenüber haben. Bedenken und Befindlichkeiten sind uninteressant, werden nicht gewürdigt, geschweige denn wahrgenommen - man ist es ja schon so lange so gewohnt ... 06.02.2007, 20:38 #15 Ja, dieses Argument wird gern von denjenigen verwendet, die die Arbeitspflicht für alle neben der Erziehung von Kindern in den ersten Lebensjahren einführen möchten. Ich glaube, wir werden uns da nicht einigen können. Es gibt auch in den skaninavischen Ländern keine Arbeitspflicht für alle, sondern die meisten Frauen dort wollen arbeiten und sehen in einer Familiengründung auch kein Hindernis, weil sie wissen, dass ihre Kinder trotzdem gut versorgt sind. Außerdem weiß ich nicht, inwieweit du dich mit der Geschichte der neueren Frauenbewegung (so ca. ab 1968) auseinandergesetzt hast, vielleicht wüsstest du dann auch, dass in den 50-er Jahren es noch ein Gesetz gab, das vorsah, dass verheiratete Frauen nur mit Zustimmung ihres Ehemanns überhaupt arbeiten durften. Daher ist es schon allein ein zivilisatorischer Fortschritt, dass wir überhaupt arbeiten dürfen ohne jemanden um Erlaubnis fragen zu müssen. Aber auch dieses heute völlig selbstverständliche Recht musste wie viele andere Rechte erst erkämpft werden, so unglaublich das auch aus heutiger Sicht klingt. Hast Du Dich schon mal mit der Entwicklunspsychologie der ersten Jahre beschäftigt? Ich kann hier z.B. eine Hausarbeit empfehlen, die sich mit prä- und postnatalen Krisen befasst. Nicht sehr ausführlich, ich weiß nur, dass es da unterschiedliche Ansichten gibt. Die Meinung, dass eine Betreuung außer Haus oder durch andere Personen als den leiblichen Eltern dem Kleinkind generell schaden, ist jedenfalls nach dem heutigen Stand der Wissenschaft überholt. Genauer damit befasst hat sich Prof. Lieselotte Ahnert, sie führt in einer Zusammenfassung ihrer Forschungsarbeiten z.B. aus: Kleinkinder in familiärer und außerfamiliärer Betreuung: Entwicklungskonsequenzen Forschungsarbeiten über die Folgen außerfamiliärer Betreuungserfahrungen von Kleinkindern haben immer wieder gezeigt, dass eine außerfamiliäre Betreuung kein Entwicklungsrisiko darstellt, wenn sie den üblichen Qualitätsstandards entspricht, und dass außerfamiliär betreute Kinder sich damit prinzipiell nicht anders entwickeln als Kinder, die ausschließlich zu Hause betreut werden. ... Unsere eigenen Forschungsarbeiten gehen dabei von der Tatsache aus, dass Kleinkinder in außerfamiliärer Betreuung nicht etwa bei Tagesmüttern, in Kindertagesstätten oder Kindergärten anstatt zu Hause aufwachsen. Um außerfamiliäre Betreuungseffekte auf die kindliche Entwicklung überhaupt abschätzen zu können, müssen deshalb die außerfamiliären und familiären Anteile der gesamten Betreuungsökologie aufeinander bezogen werden. ... Noch einmal, sie geht bei ihren Forschungsarbeiten davon aus, dass die Kleinkinder zuhause aufwachsen und nicht ausschließlich außerfamiliär betreut werden. Mehr zu ihren Forschungsarbeiten hier: http://www.lieselotte-ahnert.de/sets/set_forsch.htm Ich hatte nicht unbedingt von Betreuung schon im ersten Lebensjahr geredet. Im ersten Jahr finde ich es auch besser noch nicht auf eine außerfamiliäre Betreuung zurückzugreifen. Aber selbst in dem Alter ist es wahrscheinlich noch kein traumatisierendes Erlebnis, wenn mal die Großeltern oder eine andere Person für einige Stunden auf das Kind aufpasst. ;) 07.02.2007, 12:16 #16 Weißt Du, ich glaub, so weit sind wir gar nicht voneinander entfernt. Selbstverständlich bin ich absolut dafür, dass Frauen das Recht auf Selbstentfaltung nicht abgesprochen wird, wie es Jahrtausende gemacht wurde (deshalb mein Hinweis aufs Patriarchat) - wie sollte ich auch nicht! Dennoch denke ich, dass sich da eben auch etwas mit dem uns anerzogenen kapitalistischen Arbeits-Fetisch (ein Mensch ist nur etwas wert, wenn er arbeitet) vermischt, wenn man davon überzeugt ist, Selbstentfaltung ließe sich nur mittels eines Jobs leben, weiterentwickeln und erhalten. Ich zumindest kenne da noch ein paar andere Dinge ... Letztendlich geht es mir darum, dass jede Frau für sich selbst entscheiden können darf, ob sie "nur" ihre Kinder betreuen möchte oder ob sie dazu auch noch arbeiten will. Und ich finde, beides ist unterstützenswert, sowohl finanziell als auch politisch und moralisch. Warum sollte man einer Frau, die es als befriedigend empfindet, sich ihren Kindern zu widmen (zumal wenn sie dazu noch eigene Interessen entwickelt hat, die sich nicht unbedingt in einem "Job" niederschlagen müssen, und diesen auch nachgehen kann) und diese auch aufwachsen zu sehen, und die aus diesem Grund auf eine aushäusige Arbeit verzichtet, die Unterstützung versagen. Dieser Punkt bleibt für mich unverständlich. 07.02.2007, 16:44 #17 Warum sollte nur die Frau entscheiden, ob sie zuhause bleibt und nicht auch der Mann? Das hört sich trotzdem alles für mich sehr idealisiert an, als wäre die Gesellschaft schon so frei, dass jeder und jede ohne dass es wiederum irgendwelche nachteiligen gesellschaftlichen Konsequenzen nach sich ziehen könnte, frei entscheiden kann, bzw. sich auch wieder frei umentscheiden kann. Soweit sind wir aber noch nicht, dazu bedarf es alle tradierten Rollenmuster über Bord zu werfen. Auf der anderen Seite stimmt natürlich, dass uns ein kapitalistischer Arbeitsfetisch anerzogen wurde, aber ich merke auch, dass ich auch Aufgaben brauche, die mich geistig und intellektuell fordern und wenn ich damit Geld verdienen kann, warum nicht? Alles hat immer zwei Seiten und es gibt viele Arten sich zu verwirklichen. Besser fände ich natürlich auch, wenn Arbeit und Einkommen weitgehend entkoppelt werden, das würde auch dem kapitalistischen Arbeitsfetisch ein Stück weit den Boden unter den Füßen wegziehen. Aber auch wenn es irgendwann ein BGE geben sollte, glaube ich nicht daran, dass es jemals wesentlich höher liegen wird als der heutige Hartz IV-Satz und der reicht bekanntlich nicht zu einem guten Leben. ;) 07.02.2007, 18:57 #18 Das hört sich trotzdem alles für mich sehr idealisiert an, als wäre die Gesellschaft schon so frei, dass jeder und jede ohne dass es wiederum irgendwelche nachteiligen gesellschaftlichen Konsequenzen nach sich ziehen könnte, frei entscheiden kann, bzw. sich auch wieder frei umentscheiden kann. Soweit sind wir aber noch nicht, dazu bedarf es alle tradierten Rollenmuster über Bord zu werfen. Trotzdem? Trotz was. Hab ich behauptet, dass wir schon so weit wären? 08.02.2007, 00:10 #19 Es hört sich eben ein bißchen so für mich an. Aber ich denke auch, dass wir nicht wirklich so weit auseinander liegen. Du strebst sicher nicht die klassissche Hausfrauen- und Mutterrolle der 50-er Jahre an und ich nicht ein ausschließlich ein auf Leistung und Konkurrenzdenken basierendes Ellenbogendenken. Letzendlich wünschen wir uns beide mehr persönliche Entscheidungsfreiheit unabhängig von gesellschaftlichen Zwängen. Ich glaube so kann ich die Diskussion mit dir auch gut stehen lassen, die ich im übrigen sehr spannend fand. 08.02.2007, 14:23 #20 Du strebst sicher nicht die klassissche Hausfrauen- und Mutterrolle der 50-er Jahre an und ich nicht ein ausschließlich ein auf Leistung und Konkurrenzdenken basierendes Ellenbogendenken. Letzendlich wünschen wir uns beide mehr persönliche Entscheidungsfreiheit unabhängig von gesellschaftlichen Zwängen. Sehe ich auch so. Nur-Hausfrau-und-Mutter-Rolle war nie mein Ding, da hab ich mich vielleicht auch falsch ausgedrückt. Außerdem muss ein Job, den ich gern mache, so gestaltet sein, dass ich als ganzer Mensch involviert bin und außerdem noch genügend Zeit für anderes Leben (vor allem für Information, was abgeht, im Staate) übrig lassen - und nicht nur dazu taugen, Kohle ranzuschaffen, damit ich meine Existenz sichern kann. Leider sind die meisten Jobs in diesem System aber völlig vom Menschen entfremdet und allein dazu geschaffen, Arbeitskraft auszusaugen und Mehrwert/Profit zu erzeugen. Die Arbeitsbedingungen werden immer schlimmer. Glück hat, wer eine Arbeit findet, bei der er/sie sich wohl fühlt und die ihm/ihr noch Luft zum Atmen lässt. Das ist meist aber nur bei Freiberuflichkeit, wenn sie denn funktioniert, der Fall. Ich glaube so kann ich die Diskussion mit dir auch gut stehen lassen, die ich im übrigen sehr spannend fand. Geht mir auch so. Bis demnächst ... 08.02.2007, 15:53 #21 Das ist meist aber nur bei Freiberuflichkeit, wenn sie denn funktioniert, der Fall. Da hängt es genauso vom Markt, Angebot und Nachfrage ab, was die Auftraggeber so zahlen. Ich kann mir zwar meine Arbeitszeit momentan selber einteilen, trage aber auch selbst das volle Risiko und auch finaziell springt momentan zumindestens noch zu wenig raus, so dass ich immer noch ergänzend ALG II erhalte, auch wenn das nur noch Minimalbeträge sind. In dem Sinne, bis demnächst ... 08.02.2007, 17:25 #22 Diesen sollte Eva Herrmann erst einmal ohne die Millionen der Ex Ehemänner und Talkshow im Alter mit 345,--€ bestehen. Das ist für mich eine Person, die weder am Herd noch sonst in der Welt der Ehefrauen und Müter sich zurecht finden würde.Sie kann nur durch gute Verbindungen mit und durch die Medien glänzen. Wie sieht dann das Leben einer Hausfrau und Mutter , die bewußt Ihre Kinder großgezogen und unterstützt hat aus? Sie hält dem Mann den Buckel frei damit er arbeitet und erzieht die Kinder leidet wirklich ein kleines Wirtschaftsunternemen, als Krankenschwester, Lehrerin, Fahrerin, und und. Der Dank kommt dann, wenn die Kinder aus dem gröbsten raus sind und die Männer sich anderweitig orientiert haben. Meist oft, nachdem man deren Sorgen und Nöte auch noch geschluckt und mitverarbeitet hat. Diese Männer lassen sich nicht unterhaltsfähig nach der Scheidung rechnen und sind auf und davon. Die Kinder hat dann immer noch die Frau und betreut die Kinder weiterhin. Ich weiß, wovon ich rede, habe 4 Kinder und davon haben alle 2 Berufe erlernt und stehen heute mit eignen Familien im Leben. Ich habe heute Sorgen- Demütigungen und werde durch HartzIV und Sozialamt - Rentenstelle hin und her geschoben und muß kämpfen, kämpfen, damit mir überhaupt das zum Leben notwendigste bezahlt wird. Ein Gerichtverfahren nach dem anderen. Alles was bleibt, ist Elend, Krankheit und Armut. 08.02.2007, 21:00 #23 patriarchalisch-kapitalistischen Arbeitsfetisch 15.02.2007, 09:41 #24 Gericht verbietet Diskriminierung älterer Arbeitnehmer Frankreichs Arbeitslose wissen aus eigener Erfahrung wie die deutschen, dass die Suche nach einem neuen Arbeitgeber ab 40 oder 45 Jahren oft erfolglos bleibt. Dies wird ihnen bereits mit den Stellenangeboten in Erinnerung gerufen, in denen für die Bewerber ein Höchstalter angegeben wird. Mit dieser unzulässigen Praxis scheint sich die französische Justiz nicht mehr widerspruchslos abzufinden. Das Gericht von Lyon hat jetzt der Klage des 43jährigen Arbeitslosen Vincent de Rocher stattgegeben und ein richtungsweisendes "Premiereurteil" verhängt. Es verurteilte eine Rekrutierungsfirma zu einer auf Bewährung ausgesetzten Geldstrafe in Höhe von 500 Euros, weil sie ein Stellenangebot veröffentlichte, das nur für Bewerber zwischen 28 und 35 Jahren bestimmt war. Eine Vereinigung der Arbeitslosen (Apnée) hatte mit Hinweis auf die gesetzwidrige "Lebensalterdiskriminierung" gegen 40 Unternehmen Strafanzeige erstattet. Von den zwischen 55 und 65 Jahren alten FranzösInnen sind gegenwärtig nur noch 37 Prozent "berufstätig". http://www.nrhz.de/flyer/suche.php?r...sort_menu=News 15.02.2007, 16:37 #25 Dazu hatte ich schon einen neuen Thread eröffnet: http://www.elo-forum.org/verurteilun...ich-t8106.html arbeit, altern Weg zur arbeit !!!!!!! Der_Eisbaer ALG II 4 16.03.2006 21:19
de
q-de-2206
Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
Beschreibung:Hochwertige Leselampe,LED Schreibtisch Leselampe,Schreibtisch Leselampe Hochwertige Leselampe ,LED Schreibtisch Leselampe,Schreibtisch Leselampe Zuhause > Produkt-Liste > Schreibtischlampe studieren > USB LED Schreibtischlampe > Hochwertige LED Schreibtischlampe Hochwertige LED-Schreibtisch-Leselampe 1, 12 grades dimmen und 5 grades farbtemperatur einstellbar Kontrolliert durch Dia-Touch; 2, USB-Port zur Aufladung anderer elektronischer Geräte; 3, Zeitraffer-Design, um die Lampe auszuschalten 4, LED-Chip von hoher Qualität aus Taiwan, 50.000 Stunden Lebensdauer; 5, drehbarer Sockel und neigbare Halterung biegsame Position; 6, kein Blendlicht oder doppeltes Bild, weicheres Flächenlicht ; 7, energiesparend und e Umweltfreundlich; 8, OEM & amp; ODM sind beide verfügbar; < Span style = "font-size: 24px;"> FAQ: & nbsp; Q1. Sie sind Hersteller oder Handelsfirma? A: Unsere Fabrik befindet sich in 14 # 3'rd Industrial Zone, Longxi Community, Longgang, Shenzhen , China Q3. Bieten Sie NEUE Design LED Tischlampe OEM Dienstleistungen? A: Ja, wir haben mehr als 10 Jahre reiche Erfahrungen, wir Oft mit einigen berühmten ausländischen Firmen zusammenarbeiten. Q4. Wie man einen Auftrag für LED-Licht fortsetzt? A: Erstens nennen wir Ihre Anforderungen oder Anwendung. < Br /> Zweitens zitieren wir nach Ihren Wünschen oder unseren Vorschlägen. Drittens Kunde Bestätigt die Samples und stellt die Kaution für die formale Bestellung fest. Q5. Ist es OK, mein Logo auf LED-Lichtprodukt zu drucken? A: Ja. Bitte informieren Sie uns formell vor unserer Produktion und bestätigen Sie das Design zuerst auf unserer Probe. Q6: Bieten Sie Garantie für die Produkte an Superlight Technol Og: & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; Gegründet in Shenzhen im Jahr 2003, ist Superlight Technology Co., Ltd ist ein Pionier der LED-Leuchten in China. Als High-Tech-Unternehmen bestehen wir aus der Erforschung, Herstellung und Vermarktung aller Arten von LED-Leuchten und Projekt-Design & amp; Bau. Nach Jahren der Entwicklung, genießen wir jetzt die Zusammenarbeit mit Kunden aus Taiwan, Festland Chian, USA, England, Frankreich, Japan etc. & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; Unsere Produkte schließen ein: LED-Schreibtischlampen, LED-Birnen, LED-Punkt-Licht, LED-Schläuche u. Amp; LED-Chips mit Zertifizierungen von CE, ROHS, FCC und UL / CUL, Energiestern, DLC, PSE etc. & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; Mit jahrelanger konsequenter Bemühungen hat Superlight Genehmigungen von ISO9001-2008, QC0800000: 2005 und ISO / TS16949: 2009, aufgrund einer Reihe von anspruchsvollen Prüfeinrichtungen für die strenge QC und Engineering-System. Heutzutage ist Superlight zu einem Unternehmen geworden, das mehr als 25.000 Quadratmeter und 500 Mitarbeiter umfasst. & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; Heute wird etwa ein Fünftel der Elektrizität in der Beleuchtung in der Welt verwendet. Der Mangel an Energie und Umweltschutz wird die größte Krise für den Menschen sein. Superlight widmet sich der Erforschung und Innovation einer Reihe von grünen und energiesparenden LED-Produkten. Superleicht macht super leben Lass uns arbeiten und den Erfolg gemeinsam teilen! & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; Unsere Vision: Schaffung von heller Zukunft, Aufhellung der Welt; < / P> & nbsp; & nbsp; & Nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; Unsere Mission: Öko-Mode, kohlenstoffarme Lebensdauer & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; & nbsp; Unsere Management-Philosophie: Teamwork und Verfolgung der Exzellenz. Hochwertige Leselampe , LED Schreibtisch Leselampe , Schreibtisch Leselampe , Hochwertige Schreibtischlampe , Home Leselampe , Moderne Leselampe , Hotel Leselampe , Eye-Care Leselampe
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q-de-2206
Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
Veröffentlicht von:Apsel Schmitz Geändert vor über 4 Jahren 2. Sitzung am 5 Einige Begriffe und Zeichen < hat sich entwickelt aus > hat sich entwickelt zu Etymon = das Ursprungswort, z.B. lat. FLUMEN (> it. fiume) Volksetymologie, z.B. dt. Platzangst (= psych. Agoraphobie) bei dichtem Gedränge im Fahrstuhl etc., Friedhof (wo die Toten ihren Frieden finden) etc. 6 Die Etymologie und ihre historische Entwicklung Der Etymologie-Begriff in der Antike 7 Bereits im griechischen Altertum gab es philosophische Strömungen, die der „Richtigkeit“ der „Namen“ nachgingen, allerdings wurde für diese Tätigkeit in der Regel nicht der Begriff „Etymologie“ verwendet. So fragte sich bereits Heraklit von Ephesos (um 500 v. Chr.), inwiefern der Name eines Dinges die Wahrheit einer Sache widerspiegelt. Also, inwiefern der Name tatsächlich dem durch ihn bezeichneten Gegenstand entspricht. Herklit 8 Platon beschäftigte sich in seinem Dialog Kratylos eingehend mit der Richtigkeit der Namen. In diesem Dialog lässt Platon einen Vertreter der mystisch-religiösen These, laut derer alle Wörter ihre Bedeutung von Natur aus haben und keiner Definition bedürfen, antreten gegen einen Vertreter der eher modernen, im Kratylos erstmals bezeugten Gegenthese, laut derer der Zusammenhang von Wörtern und ihrer Bedeutung auf der willkürlichen Festlegung durch den Menschen beruht. Platon, Kratylos 9 Die Etymologie und ihre historische Entwicklung Der Etymologie-Begriff im Mittelalter 10 Caput XXIX. DE ETYMOLOGIA. Etymologia est origo vocabulorum, cum vis verbi vel nominis per interpretationem colligitur. […] Sunt autem etymologiae nominum aut ex causa datae, ut «reges» a [regendo et] recte agendo, aut ex origine, ut «homo,» quia sit ex humo, aut ex contrariis ut a lavando «lutum,» dum lutum non sit mundum, et «lucus,» quia umbra opacus parum luceat. […] Isidor von Sevilla De etymologiarum libri XX 11 Caput XXIX. DE ETYMOLOGIA. Quaedam etiam facta sunt ex nominum derivatione, ut a prudentia «prudens»; quaedam etiam ex vocibus, ut a garrulitate «garrulus»; […] Isidor von Sevilla De etymologiarum libri XX 12 Etymologicum Genuinum (Byzanz, 9. Jh.) = Etymologicum Magnum (Byzanz, ca. 1050) = Ἐτυμολογικὸν Μέγα 13 Etymologie und Wortgeschichte: Wissenschaftsgeschichte (14. bis 18 Etymologie und Wortgeschichte: Wissenschaftsgeschichte (14. bis 18. Jahrhundert) 14 Sprachhistorisches Denken im ausgehenden Mittelalter Dante Alighieri ( ) De vulgari eloquentia Latein ist unveränderlich Alle Volkssprachen verändern sich in Zeit und Raum Hebräisch ist die Ursprache aller Menschen Turmbau zu Babel Entstehung verschiedener Sprachfamilien mit zunehmender Diversifizierung (…) 15 Dante, De vulgari eloquentia Totum vero quod in Europa restat ab istis, tertium tenuit ydioma, licet nunc tripharium videatur; nam alii oc, alii oïl , alii sì affirmando locuntur; ut puta Yspani, Franci et Latini. Signum autem quod ab uno eodemque ydiomate istarum trium gentium progrediantur vulgaria, in promptu est, quia multa per eadem vocabula nominare videntur, ut Deum, celum, amorem, mare, terram, est, vivit, moritur, amat, alia fere omnia. Dante, De vulgari eloquentia Die Entstehung der romanischen Sprachen Sie gehen auf einen gemeinsamen Ursprung zurück (der von Dante allerdings nicht mit der lat. Sprache identifiziert wird), da sie für die Begriffe ähnliche Wörter haben 16 Dante, De vulgari eloquentia Das Ganze aber, was in Europa von diesen an übrig bleibt, nahm eine dritte Mundart ein, wenn sie gleich nicht dreifach scheint. Denn Einige sprechen bejahend Oc , Andere Oil , Andere Si , nämlich die Spanier, Franzosen und Lateiner. Ein Zeichen aber, daß von einer und derselben Mundart dieser drei Völker Sprachen abstammen, ist bereit, weil sie Vieles mit denselben Ausdrücken benennen, zum Beispiel Deum, Caelum, Amorem, Mare, Terram, und Vivit, Moritur, Amat, fast alles Andere. Dante, De vulgari eloquentia Dt. Übers. Über die Volkssprache, K. L. Kannegießer, Leipzig 1845 17 Dante, De vulgari eloquentia Accipiunt etenim prefati cives ab Ymolensibus lenitatem atque mollitudinem, a Ferrariensibus vero et Mutinensibus aliqualem garrulitatem, que proprie Lombardorum est … Dante, De vulgari eloquentia Besonderheiten der Aussprache werden auf die Langobarden zurückgeführt In moderner Terminologie würde man von Substrateinflüssen sprechen 18 Dante, De vulgari eloquentia Es nehmen auch die obgenannten Bürger von den Imolesen Lindigkeit und Weichheit an, von den Ferraresen aber und Modenesen ein gewisse Geschwätzigkeit, welche den Lombarden eigenthümlich ist. Diese glauben wir sei aus der Vermischung mit den longobardischen Fremdlingen den Landbewohnern zurückgeblieben… Dante, De vulgari eloquentia Dt. Übers. Über die Volkssprache, K. L. Kannegießer, Leipzig 1845 19 Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Das Bewusstsein, dass die Germaneneinfälle im spätantiken Italien bei der Herausbildung der italienischen Sprache bzw. der italienischen Dialekte eine entscheidende Rolle gespielt haben könnten, ist zuerst von Flavio Biondo zu einer Sprachursprungstheorie entwickelt worden. Flavio Biondo 20 Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Flavio Biondo hat sich nicht nur in seinem Traktat De verbis romanae locutionis mit der Geschichte des Lateinischen und der Entstehung des volgare beschäftigt, sondern auch in seiner Schrift Italia illustrata ( ), wobei die Korrumpierung des Lateinischen nicht mehr bei der Eroberung Italiens durch Goten und Vandalen angesetzt wurde, sondern erst bei der Langobardenherrschaft. Flavio Biondo 21 Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Poggio Bracciolini verweist zusätzlich auf Ereignisse wesentlich älteren Datums, nämlich aus der Zeit der römischen Eroberungen. In Begriffen der modernen Linguistik kann man von einem Konflikt zwischen Anhängern der Substrattheorie (Etrusker, Kelten etc.) auf der einen Seite und von Vertretern der Superstrattheorie (Goten, Langobarden etc.) auf der anderen sprechen. Poggio Bracciolini 22 Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Neben der Frage nach der Herkunft der italienischen Sprache stellten sich die Gelehrten der Renaissance auch die Frage nach dem Ursprung einzelner Wörter. In seinen Prose della volgar lingua (1525) indentifiziert Pietro Bembo zahlreiche Ausdrücke der mittelalterlichen Dichtersprache als Entlehnungen aus dem Okzitanischen. Pietro Bembo 23 Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Auch Alberto Acarisio hat in seinem Vocabolario (1543) bereits Angaben zur Etymologie einzelner Lemmata gemacht, die bei lateinischer Herkunft zwar eine hohe Trefferquote aufweisen, bei germanischer Abstammung aber meistens ins Leere greifen und sich auf dem Niveau von Volksetymologie bewegen. Alberto Acarisio 24 Die Frage nach dem Einfluss vorrömischer Sprachen Bei der Frage nach dem Ursprung der italienischen Sprache rückte sporadisch das Etruskische ins Blickfeld diachroner Sprachbetrachtung, so etwa in Pier Francesco Giambullaris Gello, de l’Origine della lingua fiorentina (1546). 25 Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Girolamo Muzio ( ), dessen sprachtheoretische Schriften 1583 posthum unter dem Titel Battaglie in Difesa dell’italica lingua erschienen sind, beispielsweise glaubte nicht an den Einfluss des Etruskischen bei der Herausbildung des Toskanischen. Seiner Meinung nach wurde die Sprache der Etrusker vollkommen von der Sprache Roms verdrängt. Für ihn spielten die germanischen Eroberer eine entscheidende Rolle. Girolamo Muzio 26 Claudio Tolomei und Benedetto Vrchi Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Claudio Tolomei ( ) führt im Cesano de la lingua toscana (1555) das volgare auf das Lateinische zurück, verweist aber auch auf Einflüsse aus dem Etruskischen und Germanischen. Benedetto Varchi ( ) betont im Ercolano (1564/1570) weniger die durch die Barbaren herbeigeführte sprachliche Korrupierung, sondern vielmehr die Geburt einer neuen Sprache. Claudio Tolomei und Benedetto Vrchi 27 Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Ludovico Castelvetro ( ) entwickelte in seiner Correzione d’alcune cose del Dialogo delle lingue di Benedetto Varchi, e una Giunta al primo libro delle Prose di M. Pietro Bembo dove si ragiona della volgar lingua (1563/1572) eine sehr ausgeglichene Theorie zum Ursprung des volgare. Ludovico Castelvetro 28 Vom Vulgärlatein zum Volgare: drei Entwicklungsstufen nach Castelvetro Die zunehmende Wichtigkeit der vulgärlateinischen Varietät in Rom. Die Dominanz des Vulgärlateinischen während der Gotenherrschaft. Der Übergang vom korrumpierten Latein zum volgare während der Herrschaft der Langobarden nach mehreren Generationen. Ludovico Castelvetro 29 Die Frage nach der Herkunft des Italienischen Mit Celso Cittadinis Schriften Trattato della vera origine e del processo e nome della nostra lingua (1601) und Origini della volgar toscana favella (1604) setzte eine philologische Wende in der diachronen Sprachforschung auf der Grundlage intensiver antiker und spätantiker Quellenstudien ein. Cittadini setzt den Sprachwandel bereits vor der Barbarenherrschaft beim Vulgärlatein der Antike an. Er geht in Übereinstimmung mit Varchi von einer diglossischen Zweiteilung des Lateinischen aus. Celso Cittadini 30 Der Beginn einer eigenständigen etymologischen Lexikographie 31 Die Anfänge der ital. Etymologie Die etymologische Lexikographie im 17. Jahrhundert Nach den ersten sporadischen Erklärungsversuchen zur Herkunft einzelner Wörter bildete sich im Laufe des 17. Jahrhunderts eine selbständige etymologische Lexikographie heraus. Die Anfänge der ital. Etymologie 32 Die Anfänge der ital. Etymologie Die etymologische Lexikographie im 17. Jahrhundert Ottavio Ferrari, Origines Linguae Italicae (1676) in lat. Sprache geschrieben Berücksichtigung norditalienischer dialektaler Elemente Vorbilder: Sebastián de Covarrubias y Orozco Gilles Ménage Die Anfänge der ital. Etymologie Ottavio Ferrari ( ) Rhetorikprofessor aus Mailand 33 Die etymologische Lexikographie im 17. Jahrhundert Das erste umfangreiche italienische Herkunftswörterbuch, die Origini della lingua italiana des Franzosen Gilles Ménage, der bereits 1650 seine Origines de la langue françoise veröffentlicht hatte, wurde von 1666 bis 1669 zunächst in Paris, dann 1685 erneut in Genf publiziert. Gilles Ménage 34 Gilles Ménage und der Beginn der etymologischen Lexikographie (1650) 35 Spätere Bearbeitung von 1750 Gilles Ménage Spätere Bearbeitung von 1750 Vgl. 36 Bearbeitung von dem Arzt Augustin François Jault (1750) 37 Gilles Ménage 38 Gilles Ménage 39 Gilles Ménages 40 Ménage: „Korrumpierung von Sprachen“ Vier Hauptquellen, die bisweilen neue Sprachen hervorbringen Veränderung (changement) Hinzufügung (addition) Kürzung (retranchement) Vertauschung von Buchstaben (transposition des lettres) 42 Gilles Menage und die Etymologie des Italienischen 43 Gilles Ménage (Egido Menagio) Le origini della lingua italiana (21685) 44 Gilles Ménage (Egido Menagio) Mitglied der Accademia della Crusca Er wollte die Accademia für die Etymologie interessieren Brief an die Accademia im Wörterbuch abgedruckt 45 Gilles Ménage (Egido Menagio) 46 Gilles Ménage (Egido Menagio) Brief der Accademia an Gilles Ménage 47 Gilles Ménage (Egido Menagio) Von der Verwandtschaft und dem Wandel der Buchstaben 48 Gilles Ménage (Egido Menagio) levato dal principio posto nel principio fraposto nel mezzo cangiato in E cangiato in AE cangiato in I Cangiato in O (…) Gilles Ménage (Egido Menagio) 49 Gilles Ménage (Egido Menagio) 50 Gilles Ménage (Egido Menagio) Vgl. Cortelazzo/Zolli, DELI I, p.1 < lat. parl. *abbaclare (da baculum ‚bastone‘) 51 Gilles Ménage (Egido Menagio) Vgl. Cortelazzo/Zolli, DELI I, p.1, 103 Da avvicinare a bagliore Vc. di origine discussa 52 Gilles Ménage (Egido Menagio) 53 Gilles Ménage (Egido Menagio) Cortelazzo/Zolli, DELI III, p. 694 < macula(m) 54 Gilles Ménage (Egido Menagio) Cortelazzo/Zolli, DELI V, p. 1152 < gotico slaiths ‚semplice‘ 55 Gilles Ménage (Egido Menagio) Cortelazzo/Zolli, DELI V, p. 1156 < exalbare 56 Gilles Ménage (Egido Menagio) Cortelazzo/Zolli, DELI V, p. 1399 < Vc. Germ. (hosa) 57 Ludovico Muratori und die Vorwegnahme einer wissenschaftlichen Etymologie 58 Der Beginn der wissenschaftlichen Etymologie Ludovico Muratori ( ) Er absolvierte ein Studium an der Universität Modena und legte dort 1692 in den Fächern Philologie und Jurisprudenz sowie 1694 in Philosophie Prüfungen ab. 1694 empfing er die Priesterweihe. 1700 erhielt Muratori von Rinaldo d’Este, Herzog von Modena, eine Anstellung als Archivar und Bibliothekar. Diese Position bekleidete er bis zu seinem Lebensende. Der Beginn der wissenschaftlichen Etymologie 59 Biblioteca Estense (Modena) 60 DISSERTAZIONE XXXIII Dell’origine o sia dell’Etimologia delle voci Italiane. Si è trattato nella precedente Dissertazione in generale dell’origine della Lingua Italiana; convien ora aggiugnere qualche particolar notizia intorno ai vocaboli dalla medesima adoperati. Veramente lo studio dell’Etimologie suol parere a taluno una vana fatica, quasiché lieve frutto di erudizione se ne ricavi. Ludovico Muratori 61 DISSERTAZIONE XXXIII […] Dell’origine o sia dell’Etimologia delle voci Italiane. […] Ma altro è il sentimento de’ Saggi; perché siccome gli amatori di essa erudizione tendono a scoprire tutti i costumi degli antichi, così anche amano di conoscere onde sia venuta la massa delle parole componenti il proprio linguaggio. Ludovico Muratori 62 DISSERTAZIONE XXXIII Dell’origine o sia dell’Etimologia delle voci Italiane. Per quel che concerne l’Italiana, molti presero ad illustrar l’origine ed etimologia delle sue voci, e son qui spezialmente da menzionare il Castelvetro e il Tassoni Modenesi, il cardinal Bembo, l’Accarisio, il Monosini, Celso Cittadini, Carlo Dati, Francesco Redi, Antonio Salvini, e principaltnente Ottavio Ferrari, ed Egidio Menagio, l’ultimo de’ quali, tuttoché Franzese, illustrò non poco la nostra lingua coll’Opera intitolata: Le Origini della Lingua Italiana, nell’anno 1685. Ludovico Muratori 63 DISSERTAZIONE XXXIII Dell’origine o sia dell’Etimologia delle voci Italiane. Ma sia a me permesso di dire, mancar di molto in chi ha finquì ricercato onde sia nata buona copia de’ nostri vocaboli: imperciocché troppo facilmente si persuasero uomini dotti che quasi tutte le voci Italiane sieno derivate dalla lingua Latina o Greca: nel che li credo io ingannati. Ci sono altre nazioni, presso le quali si dee cercare, e si truova l’origine di non pochi de’ nostri vocaboli. Ludovico Muratori 64 ADESSO. Nunc. L’Eritreo e il Menagio pensano nato questo avverbio da ad et ipsum, sottintendendo tempus o momentum. È lodevole opinione. Contuttociò s’ha da riflettere che ad ipsum tempus o momentum non esprime punto il Latino nunc, adesso. E però sarebbe da vedere se mai la lingua Germanica potesse averci dato un tale avverbio, usando essa ietz, itz, itzo, significante nunc. Premesso l’ad, ne sarebbe uscito adesso, o adess, come molti Longobardi pronunziano. Ludovico Muratori Catalogo Di molte voci Italiane, delle quali si cerca l’origine Lettere A - B 65 AVELLO. Luogo dove si sepelliscono i morti, Sepoltura: così spiegano questa voce gli Autori del Vocabolario Toscano. Meglio avrebbero fatto dicendo arca o cassa sepolcrale. Secondo il Menagio l’origine è questa: Alvus, alveolus, avellus, avello. Non è inverisimile. Ovvero (dic’egli) da cavum, cavellum, chavellum, havellum, avello. Ludovico Muratori Catalogo Di molte voci Italiane, delle quali si cerca l’origine Lettere A - B 66 Non ha garbo veruno quest’altra Non ha garbo veruno quest’altra. I Modenesi dicono albio de’ porci quella conca di legno o di marmo, dove quegli animali beono l’acqua colla crusca: dal Latino alveus, come pare credibile. Contuttociò non altronde penso io venuto avello, che dal Latino labrum, il cui diminutivo è labellum, nome significante vasi di pietra, contenenti acqua, olio ed altri liquori. Lavellum dissero i secoli posteriori per l’uso di mutare il B in V consonante. Ludovico Muratori Catalogo Di molte voci Italiane, delle quali si cerca l’origine Lettere A - B 67 Labellum in una carta del Puricelli si vede chiamato il vaso dove ne’ templi si conserva l’acqua benedetta. E i Modenesi appellano lavello il vaso di marmo in cui si lavano i vasi della cucina. Fu trasferito questo nome alle arche sepolcrali. Io non so mai come in Toscana si lasciasse cadere L, e in vece di lavello si dicesse avello. Ludovico Muratori Catalogo Di molte voci Italiane, delle quali si cerca l’origine Lettere A - B 68 Nella Vita di Santo Anselmo Abbate Nonantolano, scritta, per quanto pare, nel secolo IX (par. II del tomo I Rer. Ital.), si legge ch’egli fu seppellito in marmoreo lavello. Abbiamo presso i Bollandisti al dì 2 di aprile i Miracoli di Santa Zita Lucchese, defunta nel 1272. Ludovico Muratori Catalogo Di molte voci Italiane, delle quali si cerca l’origine Lettere A - B 69 Quivi si legge che fu risanata Chesina fanciulla ante corpus et lavellum Sanctae Virginis. Ma Galvano Fiamma, scrittor Milanese che fioriva nel 1330, differentemente esprime questa voce nella Cronica maggiore MSta, scrivendo al cap. 286: Cujus corpus jussit Imperator sepeliri in ecclesia Sancti Ambrosii in loco, ec. Et in illo navello fecit sculpi imaginem istius Comitis. Ludovico Muratori Catalogo Di molte voci Italiane, delle quali si cerca l’origine Lettere A - B 70 Anche l’Autore della Cronica MSta intitolata Flos Florum scrive: Et fuit sepultus in navello Comitum Angleriae. Qui vedi navellum significar lo stesso che labellum, quasiché quell’arche fossero a guisa di navi. Ma il vero primitivo nome vien da me creduto labellum. Così nella Cronica di Bergamo (tomo XVI Rer. Ital. alla pag. 925) troviamo, apertum fuisse unum lavellum existens in ecclesia, ec., in quo lavellum reperta fuerunt tria corpora Martyrum. Ludovico Muratori Catalogo Di molte voci Italiane, delle quali si cerca l’origine Lettere A - B 71 Nel Glossario del Du-Cange si legge un solo esempio di albellum Nel Glossario del Du-Cange si legge un solo esempio di albellum. Anche ivi pare posto in vece di labellum. Ludovico Muratori Catalogo Di molte voci Italiane, delle quali si cerca l’origine Lettere A - B 72 LABELLUM > avello / lavello Im Laufe der Sprachgeschichte kann es zu spontanen Umdeutungen der Wortgrenzen kommen, wie z.B. bei dem Substantiv lavello (< lat. labellum ‚kleines Opferbecken‘), das in der Toskana von der Sprachgemeinschaft fälschlicherweise in die Bestandteile bestimter Artikel lo (mit Elision) + avello (l‘avello) zerlegt wurde. Außerhalb der Toskana ist die lautliche Entwicklung hingegen regelmäßig verlaufen. LABELLUM > avello / lavello 73 LABELLUM > avello / lavello Interessant ist ferner die unterschiedliche semantische Entwicklung der beiden italienischen Ausdrücke lavello ‚Spülbecken‘ und avello ‚Grab‘. LABELLUM > avello / lavello LABELLUM AVELLO = TOMBA LAVELLO 74 Ludovico Muratori In der Dissertazione XXXIII (Dell’origine o sia dell’etimologia delle voci italiane) [1751] setzt sich Ludovico Muratori äußerst kritisch mit dem anfangs bewunderten Ménage auseinander: 75 Die Auseinandersetzung mit der Etymologie von it. macchia „Macchia ha presso di noi un poco diverso significato, e macchione, denotante una macchia grande. Anche nelle antiche carte si truova macla e maccla nel senso medesimo. Ma onde questa voce? ‘Pochi sanno donde venga’ dice il Menagio. Senza fallo lo saprà egli. In fatti seguita a dire: ‘Viene sicuro (vedi che franchezza sia questa!) da dumus in questa maniera’. Stia bene attento il lettore ad ascoltare l’oracolo che così parla: ‘Dumus, dumum, duma, dumachus, dumaculum, dumacula, macula, macchia’. Che differenza mai c’è tra il dirne di queste e lo spacciar inezie? Quando qui si volesse far l’indovino, più comportabile sarebbe il dire che dal latino macula nacque macchia, usata metaforicamente per significare un picciolo bosco o folto ammasso di razze, spine e virgulti, nascente in mezzo alle campagne, che pare, mirandolo, una macchia in quella superficie.” 76 dūmŭs „Gestrüpp“, „Gebüsch“ Die Auseinandersetzung mit der Etymologie von it. macchia [1. „Fleck“; 2. „Farbtupfer“; 3. „Makel“, „Schandfleck“; 4. „(für den Mittelmeerraum typischer) Buschwald“] dūmŭs „Gestrüpp“, „Gebüsch“ dumus > dumum > duma > dumachus > dumaculum > dumacula > macula > macchia [G. Ménage] Metaphorische Entwicklung macula „Fleck“ > macchia [L. Muratori] 77 Muratori 78 Dialektale Etymologie im 17. und 18. Jahrhundert 79 Ms. in der Biblioteca Comunale di Palermo Wörterbuch eines anonymen siz. Lexikographen aus dem 17. Jh. Alcanzari, vocab. Spagn. It. risparmiare, Lat. Parco… Alcanzari, guadagnari… Alcanzari, otteniri: et in questo senso l‘usano li spagnoli… […] Discuitu. It. Trascuraggine, negligenza. Lat. Negligentia. Voc. Spagn. Descuydo. Ms. in der Biblioteca Comunale di Palermo 80 Ms. in der Biblioteca Comunale di Palermo Placido Spatafora, Dizionario siciliano ed italiano (spätes 17./frühes 18. Jh.) Alcaitu p.b. (voc. Spagn. alcayde) e castellano, capitan di fortezza… Alcanzari (voc. Spagn.) guadagnare, conseguire, ottenere, avvanzare… Alcanzu (voc. Spagn.) guadagnu, conseguimento… (…) Almiranti (voc. Spagn.) ammiraglio, cioè capitan generale dell‘armata di mare… Ms. in der Biblioteca Comunale di Palermo 81 Das erste publizierte etym. Wb. des Sizilianischen Giuseppe Vinci, Etymologicum siculum (1759) Alcanzari, adipisci, hisp. alcanzar. (…) Azzotta, azzottari, hispanis virgae vocantur açotas, hinc azzottari virgis caedere. Gnignu, qui capillos habent crispos, ab hisp. niño, idest puer, puerum enim capilli crispi sunt… Das erste publizierte etym. Wb. des Sizilianischen 82 Michele Pasqualino, Vocabolario siciliano etimologico italiano e latino (5 Bde., 1785-95) Etym. Wb. des Siz. 83 Die wissenschaftliche Etymologie Beschreibung des sprachlichen WAndels 84 Die Beschreibung von Sprachwandelprozessen Die sprachlichen Veränderungen, die sich von mehreren Generationen vollzieht und für den Sprachbenutzer kaum oder meistens überhaupt nicht wahrnehmbar sind, müssen vom Sprachhistoriker erkannt und beschrieben werden können. Am vielfältigsten sind die Lautveränderungen, die nicht selten morphosytaktische oder semantische Konsequenzen nach sich ziehen. Bei der Entwicklung vom Lateinischen zum Italienischen sind z.T. neue Laute entstanden, wie beispielsweise die stimmhaften und stimmlosen Affrikaten. 85 Semantischer Wandel Semantische Veränderungen (it. cambiamenti semantici) können sowohl durch Lautwandel (z.B. Homophonie) oder aber auch durch kulturellen und gesellschaftlichen Wandel initiiert werden. Auch der Abbau von Polysemie und damit von Missverständnissen kann eine Rolle spielen. 86 Semantischer Wandel Bedeutungserweiterung (it. estensione semantica; allargamento di significato; z.B. lat. BRACCHIUM ‘Unterarm‘ > it. braccio ‘Arm’); Bedeutungsverengung (it. restrizione semantica; restringimento di significato; z.B. lat. ALTUS, -A, -UM ‘hoch’,‘tief’ > it. alto, -a ‘hoch’); Bedeutungsverschiebung (it. spostamento semantico; z.B. lat. COXAM ‘Hüfte’ > it. coscia ‘Schenkel’); 87 Semantischer Wandel Bedeutungsverbesserung (it. miglioramento semantico; nobilitazione di significato; z.B. lat. CABALLUM ‘Klepper‘ > it. cavallo ‘Pferd’ oder CASAM ‘Hütte’ > it. casa ‘Haus’), Bedeutungsverschlechterung (it. peggioramento semantico; peggioramento di significato; z.B. arab. faqīh ‘Zollschreiber’ > it. facchino ‘Kofferträger’) Bedeutungsübertragung (it. metafora; z.B. spiegare < lat. EXPLICARE ‘auseinanderfalten’ > ‘erklären’). 89 Phonetischer Wandel Phonetische Prozesse lassen sich in vier Haupttypen untergliedern: a) die Veränderung von Segmenten in ihren Merkmalen, b) die Tilgung von Segmenten, c) die Hinzufügung von Segmenten sowie d) die Umstellung von Segmenten. 90 Phonetischer Wandel Die Veränderung von Segmenten Affrizierung (it. affricazione): die Bildung von Affrikaten aus Nichtaffrikaten ([j] > [d]), z.B. lat. IAM > it. già. Assibilierung (it. assibilazione): die Erzeugung von Zischlauten ([t] > [ts]), z.B. lat. PLATEAM > it. piazza. Assimilierung (it. assimilazione): die Anpassung eines Lautes an einen anderen, z.B. lat. FACTUM > it. fatto. 91 Phonetischer Wandel Die Veränderung von Segmenten Betazismus (it. betacismo): der Zusammenfall von [v] und [b] zu [b], z.B. lat. SERVARE > it. serbare (im Italienischen ein eher sporadisches Phänomen). Degeminierung (it. degeminazione): die Reduzierung von Doppelkonsonanten, z.B. lat. COMMUNEM > it. comune. Diphthongierung (it. dittongamento): die Aufspaltung eines Einzelvokals in zwei Vokale, z.B. in lat. PEDEM > it. piede oder lat. FOCUM > it. fuoco. 92 Phonetischer Wandel Die Veränderung von Segmenten Desonorisierung (it. dezonorizzazione): die Umwandlung eines stimmhaften Lautes in einen stimmlosen, z.B. im Lomb. bei der Auslautverhärtung: lat. NOVUM > *nov > mail. noeuf. Dissimilierung (it. dissimilazione): die Differenzierung identischer oder ähnlicher Laute, z.B. lat. VENENUM > it. veleno, di raro > di rado Geminierung (it. geminazione): die Bildung von Doppelkonsonanten aus Einzelkonsonanten, z.B. lat. FEMINAM > it. femmina. 93 Phonetischer Wandel Die Veränderung von Segmenten Monophthongierung (it. monottongamento): die Reduzierung von Diphthongen ([au] > []), z.B. lat. AURU(M) > it. oro. Nasalierung (it. nasalizzazione): die Bildung von nasalen Lauten aus nichtnasalen ([l] > [n]), z.B. lat. MULGERE > it. mungere. 94 Phonetischer Wandel Die Veränderung von Segmenten Palatalisierung (it. palatlizzazione): die Entstehung von palatalen Lauten aus nichtpalatalen, z.B. lat. ['kentum] > it. ['tento]; lat. ['gentem] > it. ['dente]. Sonorisierung (it. sonorizzazione): die Umwandlung von stimmlosen Lauten in stimmhafte, z.B. lat. PACARE > it. pagare, lat. ACUM > it. ago. Spirantisierung (it. spirantizzazione): die Umwandlung von Verschlusslauten in Reibelaute ([b] > [v]), z.B. lat. HABERE > it. avere. 95 Phonetischer Wandel Die Veränderung von Segmenten Triphthongierung: die Entstehung von drei vokalischen Elementen aus einem Vokal ([o] > [wi]), z.B. lat. BOVES > it. buoi. Velarisierung (it. velarizzazione): die Erzeugung von velaren Konsonanten oder Vokalen aus nicht velaren ([e] > [o]), z.B: lat. DEBERE > it. dovere. 96 Phonetischer Wandel Die Tilgung von Segmenten Aphärese (it. aferesi): die Tilgung eines Lautes oder einer Lautgruppe am Wortanfang, z.B. lat. ECCLESIAM > it. chiesa. Apokope (it. apocope): die Tilgung eines Lautes am Wortende, z.B. lat. FELICITATEM > alttosk. felicitade > it. felicità. Synkope (it. sincope): die Ausfall von Lauten im Wortinneren, z.B. lat. FRIGIDU(M) > *FRIGDU. 97 Phonetischer Wandel Die Hinzufügung von Segmenten Anaptyxe (it. anaptissi oder epentesi vocalica): der Einschub eines Vokals in eine Konsonantengruppe (z.B. frz. flèche > siz. filiccia). Epenthese (it. epentesi): der Einschub eines Konsonanten zwischen zwei Vokale, z.B. RUINAM > it. rovina. Epithese (it. epitesi): die Anhängung eines Vokals an das Wortende, z.B. lat. SUM > it. sono. Pro(s)these (it. prostesi): die Voranstellung eines etymologisch nicht begründbaren Vokals, z.B. per scherzo > tosk. per ischerzo. 98 Phonetischer Wandel Die Umstellung von Segmenten Metathese (it. metatesi): die Lautumstellung ([-er] > [-re]), z.B. lat. SEMPER > it. sempre; lat. CASTRATUM > siz. crastatu.
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Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
Jobs web-entwicklung: Aktuelle Stellenangebote web-entwicklung | metallindustrie: 40 Jobs Unterlüß 7 Überlingen (Bodensee) 2 Bad Iburg 1 Altena, Westfalen 1 Herrenberg (im Gäu) 1 Feste Anstellung 39 Optikentwickler (m/w/d) Sie suchen nach einer neuen Herausforderung, bei der Sie einen eigenen Aufgabenbereich verantworten? Dann ist die Rheinmetall Group ein interessanter Arbeitgeber für Sie. Bei uns wartet mehr als ein Job auf Sie: Die Möglichkeit, mit Ihrem Können und Ihren Ideen wirklich etwas zu bewirken. SOLUTIONS FOR A CHANGING WORLD Megatrends wie Urbanisierung, Klimawandel und die zunehmende globale Risikodichte lassen den Wunsch nach Mobilität und Sicherheit stetig wachsen. Mit unseren zukunftsweisenden Technologien im Automotive- und Defence-Bereich sichern wir die Mobilität und den Schutz moderner Gesellschaften. Kommen Sie zu uns. Lassen Sie uns gemeinsam Lösungen entwickeln, die aus Veränderungen Chancen machen. WER WIR SINDDie Division Electronic Solutions der Defence Sparte des Rheinmetall Konzerns bietet als Partner der Streitkräfte und für den Bereich innere Sicherheit ein umfangreiches Portfolio an Flugabwehr-, Aufklärungs- und Feuerleitsystemen bis hin zu anspruchsvollen Simulatoren für die Ausbildung militärischer und ziviler Kunden. Das Spektrum umfasst darüber hinaus die Erstellung komplexer, technischer Publikationen.Die börsennotierte Rheinmetall Group mit Sitz in Düsseldorf ist der substanzstarke und international erfolgreiche Technologiekonzern für Sicherheit und Mobilität. Die Automotive Sparte nimmt eine weltweite Spitzenposition als Automobilzulieferer ein und ist ein zuverlässiger Entwicklungspartner und Hersteller von Komponenten für heutige und zukünftige Antriebssysteme. Die Defence-Sparte des Konzerns ist als führendes europäisches Systemhaus für Verteidigungstechnik ein zuverlässiger Partner der Streitkräfte. Erstellung von mechanischen und optischen Konzepten für optische und optronische Geräte Entwicklung und Konstruktion optischer, optronischer und mechatronischer Komponenten, Baugruppen und Geräte Erstellung von Optik-Konzepten nach mechanischen Anforderungen und Vorgaben der optischen Leistungsdaten für Optiken im visuellen und infraroten Weilenlängenbereiche Berechnung der notwendigen Sichtgerät-Reichweiten für vorgegebene Beobachtungsaufgaben Berechnung von Optiken sowie Durchführung von Optiksimulationen und Erstellung der zugehörigen Fertigungsunterlagen Auswahl der Werkstoffe für die Fertigung von mechanischen Komponenten Unterstützung der Fertigung zur Erstellung von Konzepten und Vorrichtungen zur Justage sowie Prüfung optischer Geräte Beurteilung von Prototypen und Serienteilen aus visueller und messtechnischer Perspektive Unterstützung hinsichtlich aller Optikthemen im Rahmen von Entwicklungs- und Fertigungsprojekten Erstellung von Fertigungsunterlagen, Stücklisten und Zeichnungen Unterstützung bei der Erstellung von Verdrahtungskonzepten und der Definition von Video-, Daten- und Stromversorgungsschnittstellen Rudimentäre Berechnung von Festigkeit im statischen Bereich Auslegung von Geräten gemäß thermischer Anforderungen Absprache von Konzepten mit Vertrieb, Kunden und Lieferanten Die Stelle ist am Standort Ismaning zu besetzen. Abgeschlossenes Studium im Bereich Feinwerk- und Mikrotechnik, Physik, Maschinenbau mit fundiertem Wissen der technischen Optik oder vergleichbar Erfahrung in der Entwicklung und dem Design von Optiken Mehrjährige Erfahrung in Justage und Prüfung von optischen Komponenten und Geräten Sichere Verwendung von aktuellen CAD-Systemen sowie Kenntnisse moderner Fertigungsverfahren. Schnelle Auffassungsgabe und Verständnis für komplexe Systeme Gute Englischkenntnisse (in Wort und Schrift) Grundsätzliche Reisebereitschaft zu anderen Rheinmetallstandorten und Lieferanten Wir legen Wert auf Chancengleichheit und freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit Behinderung.Wir bieten Ihnen ein kreatives und dynamisches Arbeitsumfeld, in dem Sie herausfordernde und spannende Aufgaben erwarten: innovative Lösungen für die Zukunft der Mobilität und Sicherheit. Als Konzern mit Geschichte und Zukunft bieten wir Ihnen einen sicheren Arbeitsplatz und die Perspektive, sich langfristig zu entwickeln. Auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie legen wir großen Wert. Wir freuen uns auf Ihre Erfahrung und Ihre Expertise, um gemeinsam mit motivierten Kollegen die Zukunft von Mobilität und Sicherheit voranzutreiben. Entwicklungsingenieur (m/w/d) Entwicklung Faserlaser und Optiken Sie suchen nach einer neuen Herausforderung, bei der Sie einen eigenen Aufgabenbereich verantworten? Dann ist die Rheinmetall Group ein interessanter Arbeitgeber für Sie. Bei uns wartet mehr als ein Job auf Sie: Die Möglichkeit, mit Ihrem Können und Ihren Ideen wirklich etwas zu bewirken. SOLUTIONS FOR A CHANGING WORLD Megatrends wie Urbanisierung, Klimawandel und die zunehmende globale Risikodichte lassen den Wunsch nach Mobilität und Sicherheit stetig wachsen. Mit unseren zukunftsweisenden Technologien im Automotive- und Defence-Bereich sichern wir die Mobilität und den Schutz moderner Gesellschaften. Kommen Sie zu uns. Lassen Sie uns gemeinsam Lösungen entwickeln, die aus Veränderungen Chancen machen. WER WIR SINDDie Division Weapon and Ammunition der Defence Sparte des Rheinmetall Konzerns mit den Bereichen Schutzsysteme sowie Waffen und Munition ist weltweit einer der führenden Ausrüster für Heer, Marine und Luftwaffe.Die börsennotierte Rheinmetall Group mit Sitz in Düsseldorf ist der substanzstarke und international erfolgreiche Technologiekonzern für Sicherheit und Mobilität. Die Automotive Sparte nimmt eine weltweite Spitzenposition als Automobilzulieferer ein und ist ein zuverlässiger Entwicklungspartner und Hersteller von Komponenten für heutige und zukünftige Antriebssysteme. Die Defence-Sparte des Konzerns ist als führendes europäisches Systemhaus für Verteidigungstechnik ein zuverlässiger Partner der Streitkräfte. Mitarbeit bei Konzeption, Auslegung und Verfeinerung von Faserlaserbaugruppen und Optiken Auswahl, Beschaffung und Integration von Lasersystemkomponenten Planung, Durchführung und Auswertung von Laborversuchen zur Überprüfung der Bauteileigenschaften Simulation (optisch, thermisch, mechanisch) von optischen Systemen und Laserbaugruppen Technische Abstimmung mit Unterlieferanten und Fertigungspartnern Entwicklungs- oder Serviceunterstützung vor Ort bei Fertigungspartnern und Kunden Unterstützung der Produktion in der Produkteinführungsphase sowie bei technischen Problemen Anforderungsanalysen und technische Systemdokumentation Die Stelle ist am Standort Unterlüß zu besetzen. Abgeschlossenes Studium im Bereich Physik, Mechatronik, Maschinenbau oder Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Optik/Laserphysik, technische Optik oder Feinwerktechnik Berufserfahrung in der Entwicklung von (Faser-)Lasersystemen von Vorteil Idealerweise gute Kenntnisse in Optikdesign-Software (Zemax oder vergleichbar) bzw. CAD Analytisches Denken, Innovationsbereitschaft und Technisches Verständnis Eigeninitiative und Flexibilität Bereitschaft zu Dienstreisen Sichere Kommunikation in Englisch Wir legen Wert auf Chancengleichheit und freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit Behinderung.Wir bieten Ihnen ein kreatives und dynamisches Arbeitsumfeld, in dem Sie herausfordernde und spannende Aufgaben erwarten: innovative Lösungen für die Zukunft der Mobilität und Sicherheit. Als Konzern mit Geschichte und Zukunft bieten wir Ihnen einen sicheren Arbeitsplatz und die Perspektive, sich langfristig zu entwickeln. Auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie legen wir großen Wert. Wir freuen uns auf Ihre Erfahrung und Ihre Expertise, um gemeinsam mit motivierten Kollegen die Zukunft von Mobilität und Sicherheit voranzutreiben. An unserem Standort in Unterlüß bieten wir Ihnen: betriebliche Altersvorsorge Mitarbeiteraktienkaufprogramm flexible Arbeitszeitmodelle SAP-Berater EDI/SD (w/m/d) Bei uns können Sie Ihre Karriere systematisch weiterentwickeln. Die Salzgitter Mannesmann Handel GmbH mit Sitz in Düssel­dorf ist die Führungs­gesell­schaft des Geschäfts­bereiches Handel des Salzgitter-Konzerns. Wir sorgen mit rund 2.300 Mitarbeitern und einem dichten Netz lager­haltender Gesell­schaften und Stand­orte in Deutschland und Europa sowie einer welt­weiten Präsenz durch Trading­gesell­schaften und -büros in zusammen über 30 Ländern für die inter­national erfolgreiche Vermarktung der Produkte und Leistungen des Salzgitter-Konzerns. Die Salzgitter AG gehört mit 9,3 Milliarden Euro Außen­umsatz und 25.000 Mitarbeitern zu den führenden Stahl­technologie- und Spezial­maschinen­bau­konzernen. Unsere Kern­kompetenzen liegen in der Produktion von Walz­stahl- und Röhren­erzeug­nissen sowie deren Weiter­verarbeitung und Vertrieb. Im Maschinen­bau sind wir erfolgreich im Segment Abfüll- und Verpackungs­anlagen für die Getränke-, Food- und Non-Food-Industrie tätig. Für unsere Abteilung IT am Standort Düsseldorf suchen wir einenSAP-Berater EDI/SD (w/m/d) Aufnahme der Anforderungen aus den Fach­bereichen, Entwicklung von Lösungs­ansätzen sowie deren eigen­verantwortliche Abstimmung und Realisierung in Zusammen­arbeit mit unseren Dienstleistern Begleitung der EDI-Prozesse von der Auftrags­erstellung bis zur Faktura und von der Bestellung bis zum Materialeingang Betreuung und Weiterentwicklung der SAP-Vertriebs- und Einkaufsprozesse Selbstständige Durchführung von Projekt­arbeiten aus dem Umfeld der Organisations- und Geschäfts­prozess­optimierung Aktive Mitarbeit in spannenden SAP-Projekten, wie bspw. der Einführung von SAP S/4HANA Eigenständige Schulung und Betreuung von SAP-Anwendern in unserem Geschäftsbereich Handel Erfolgreich abgeschlossenes Studium im Bereich Wirtschafts­informatik, Informatik oder Betriebs­wirtschafts­lehre oder eine ähnliche Qualifikation Nachgewiesene Berufserfahrung im SAP-Umfeld Ausgeprägte SAP R/3-Kenntnisse, insbe­sondere in den Modulen EDI und SD sowie möglichst in der angrenzenden Material­wirtschaft Gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift Ausgeprägte Kommunikations­stärke und Freude an der Arbeit im Team Kooperations- und Einsatzbereitschaft Selbstständige und verantwortungsbewusste Arbeitsweise Flexible Arbeitszeiten Zahlreiche Zusatzleistungen wie betriebliche Altersvorsorge, Unfallversicherung, usw. Offene, teamorientierte sowie wertschätzende Atmosphäre SAP-Systembetreuer (m/w/d) Voerde (Niederrhein), Essen, Ruhr Als innovatives, mittelständisches Familienunternehmen entwickelt, produziert, recycelt, gießt und vertreibt TRIMET an acht Produktionsstandorten moderne Leichtmetallprodukte aus Aluminium. Rund 2.300 Mitarbeiter sowie 900 Mitarbeiter im Joint Venture BOHAI TRIMET Automotive sorgen gemeinsam mit unseren Kunden dafür, dass Autos sparsamer, Flugzeuge leichter, Windräder und Stromanlagen effizienter, Bauwerke moderner und Verpackungen ökologischer werden.Für unsere Produktionsstandorte in Voerde oder Essen suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einenSAP-Systembetreuer (m/w/d)Zu Ihrem Aufgabengebiet gehören die Weiterentwicklung und Modernisierung unserer SAP-Umgebung, zentral für alle Standorte der TRIMET.Pflege der SAP-User (Anlegen, Löschen und Ändern)Vergabe, Prüfung und Konsolidierung von SAP-Rollen nach einem AnforderungsschemaVerwaltung und Prüfung von SAP-LizenzenAufnahme und Aufbereitung von neuen AnforderungenFortlaufende Dokumentation aller SAP-ProzesseEntwicklungen in SAP testen, dokumentieren und Anwendertests begleitenEntwicklung und Pflege von SAP-Formularen und QueriesÜbernahme des SAP-HelpdesksTeilnahme an SAP-ProjektenBeratung der SAP-Anwender Steuerung externer SAP-Entwickler und SAP-BeraterAbgeschlossene kaufmännische Ausbildung zum z.B. Informatikkaufmann oder vergleichbare QualifikationMindestens 3 Jahre Berufserfahrung im Bereich SAP Basis und idealerweise mit einem der SAP-Module FI / CO / MM / QMKenntnisse im SAP-Systemmanagement und BerechtigungsverwaltungCustomizing sowie Grundkenntnisse in der ABAP-ProgrammierungErste Erfahrungen als Key-User sowie im Support und Betrieb von SAP sind wünschenswertAusgeprägte Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit zur Übernahme des Helpdesks sowie Schulung von AnwendernStrukturierte und analytische ArbeitsweiseGute verbale und schriftliche AusdrucksfähigkeitEin Interessantes Aufgabengebiet mit sehr hoher EigenverantwortungEin angenehmes Arbeitsumfeld in einem erfolgreichen UnternehmenEin attraktives GehaltKontinuierliche Weiterbildungsmöglichkeiten Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir Sie zum nächstmöglichen Zeitpunkt als: Product Owner E-Commerce/Web-Plattform (m/w/d) BPW ist der verlässliche Mobilitäts- und Systempartner für die Transportindustrie. Die Technologien und Dienstleistungen der BPW Gruppe schaffen höchste Transparenz in den Verlade- und Transportprozessen und ermöglichen Fahrzeugbetreibern ein effizientes Flottenmanagement. Die inhabergeführte Unternehmensgruppe mit Sitz in Wiehl (nahe Köln) beschäftigt weltweit rund 7200 Mitarbeitende. Sie verantworten die Weiterentwicklung von E-Commerce-Plattformen Sie konzipieren digitale E-Commerce-Prozesse und entwickeln dadurch agil das Geschäftsmodell Online-Sales weiter Sie übernehmen die Rolle als Product Owner in agilen Teams Sie steuern das externe Web-Entwicklungsteam, führen Reviews durch und stellen von Sprint zu Sprint den Erfolg sicher Sie verfügen über ein abgeschlossenes Studium der Wirtschaftsinformatik/Medieninformatik oder eines vergleichbaren Studienganges und haben mindestens 2 Jahre relevante Berufserfahrung gesammelt Sie kennen sich in der Web-Entwicklung aus und es macht Ihnen Spaß, Web-Applikationen zu entwickeln Sie haben Shop-Frameworks wie z.B. magento kennengelernt Sie haben bereits Projekte mit agilen Vorgehensmodellen wie z.B. SCRUM, KANBAN erlebt und haben die gängigen Werkzeuge wie z.B. JIRA verwendet Idealerweise haben Sie Erfahrung im Online-Sales und können die Weiterentwicklung des Geschäftsmodells unterstützen Sie sind ein begeisterter Teamplayer und stellen sich schnell auf sich verändernde Rahmenbedingungen ein Sie verfügen über hervorragende Deutschkenntnisse, gute Englischkenntnisse und eine grundsätzliche Reisebereitschaft (ca. 10%) Zufriedene Mitarbeiter/innen sind die beste Voraussetzung für zufriedene Kunden. Wir bieten das Arbeitsumfeld dafür. Sie profitieren von einer gelebten Vertrauensarbeitszeit, einer attraktiven betrieblichen Altersvorsorge, individueller Gesundheitsvorsorge, einem umfangreichen Sportprogramm mit firmeneigenem Fitnessstudio, eigenem Betriebsrestaurant und einer individuellen Personalentwicklung. Das macht uns zu einem Top Arbeitgeber. Sie suchen nach einer neuen Herausforderung, bei der Sie einen eigenen Aufgabenbereich verantworten? Dann ist die Rheinmetall Group ein interessanter Arbeitgeber für Sie. Bei uns wartet mehr als ein Job auf Sie: Die Möglichkeit, mit Ihrem Können und Ihren Ideen wirklich etwas zu bewirken. SOLUTIONS FOR A CHANGING WORLD Megatrends wie Urbanisierung, Klimawandel und die zunehmende globale Risikodichte lassen den Wunsch nach Mobilität und Sicherheit stetig wachsen. Mit unseren zukunftsweisenden Technologien im Automotive- und Defence-Bereich sichern wir die Mobilität und den Schutz moderner Gesellschaften. Kommen Sie zu uns. Lassen Sie uns gemeinsam Lösungen entwickeln, die aus Veränderungen Chancen machen. WER WIR SIND Die Division Weapon and Ammunition der Defence Sparte des Rheinmetall Konzerns mit den Bereichen Schutzsysteme sowie Waffen und Munition ist weltweit einer der führenden Ausrüster für Heer, Marine und Luftwaffe. Die börsennotierte Rheinmetall Group mit Sitz in Düsseldorf ist der substanzstarke und international erfolgreiche Technologiekonzern für Sicherheit und Mobilität. Die Automotive Sparte nimmt eine weltweite Spitzenposition als Automobilzulieferer ein und ist ein zuverlässiger Entwicklungspartner und Hersteller von Komponenten für heutige und zukünftige Antriebssysteme. Die Defence-Sparte des Konzerns ist als führendes europäisches Systemhaus für Verteidigungstechnik ein zuverlässiger Partner der Streitkräfte. In dieser Position übernehmen Sie die technische Leitung von Entwicklungsprojekten und F&T-Studien im Bereich Artilleriemunition Weiterhin führen Sie fachlich interdisziplinäre Projektteams und die Koordinierung von Auftragnehmern im internationalen Umfeld Darüber hinaus zählen die Projektsteuerung, insbesondere das Aufgabenmanagement, die Leistungsüberwachung sowie die Fortschrittsmessung und das Berichtswesen zu Ihrem Aufgabenbereich Außerdem sind Sie die Schnittstelle zu internen und externen Stakeholdern hinsichtlich der Thematik Artillerie- und Mörsermunition Weiterhin bearbeiten Sie entwicklungstechnische Aufgaben inkl. Konstruktion Die Stelle ist am Standort Unterlüß zu besetzen. Sie bringen ein abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Maschinenbau, Physik, Ingenieurwissenschaften oder vergleichbar mit Weiterhin haben Sie bereits Erfahrungen im Projektmanagement gesammelt Darüber hinaus besitzen Sie ausgeprägte analytische Fähigkeiten Erfahrungen in der Wehrtechnik sind von Vorteil Abgerundet wird ihr Profil durch ein hohes technisches Verständnis sowie durch Ihre sehr guten Englischkenntnisse Wir legen Wert auf Chancengleichheit und freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit Behinderung.Wir bieten Ihnen einen herausfordernden Arbeitsplatz in einem spannenden und internationalen Zukunftsmarkt. Was Sie mitbringen sollten, sind ein hohes Maß an Eigenverantwortung und Leistungsbereitschaft. Sie finden bei Rheinmetall Anerkennung, eine attraktive Vergütung und eine sichere sowie langfristige Perspektive. Auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie legen wir großen Wert. Wir freuen uns auf Ihre Erfahrung und Ihre Expertise, um gemeinsam mit motivierten Kollegen die Zukunft von Mobilität und Sicherheit voranzutreiben. An unserem Standort in Unterlüß bieten wir Ihnen: Mitarbeitererfolgsbeteiligung Flexible Arbeitszeitmodelle sowie VIVA-Familien-Service Fitness- und Gesundheitsangebote SAP-Berater (w/m/d) SAP HANA Bei uns führt Ihr Engagement zum Erfolg. Mannesmann Stainless Tubes ist einer der führenden Produzenten von nahtlosen Edelstahlrohren weltweit. Mit vier Produktionsstätten in Europa (Deutschland, Italien und Frankreich) und einer in den USA sowie einer weltweiten Verkaufsorganisation erfüllen wir die vielfältigen Anforderungen des globalen Marktes flexibel und schnell. Zu den Kunden zählen Lagerhalter sowie Endverbraucher, welche die Industriezweige Chemie und Petrochemie, Energieerzeugung, Öl & Gas, Luftfahrttechnik sowie Anlagen- und Maschinenbau versorgen. Die Salzgitter AG gehört mit 9,3 Milliarden Euro Außenumsatz und 25.000 Mitarbeitern zu den führenden Stahltechnologie- und Spezialmaschinenbaukonzernen. Unsere Kernkompetenzen liegen in der Produktion von Walzstahl- und Röhrenerzeugnissen sowie deren Weiterverarbeitung und Vertrieb. Im Maschinenbau sind wir erfolgreich im Segment Abfüll- und Verpackungsanlagen für die Getränke-, Food- und Non-Food-Industrie tätig. Für unser IT-Team in Remscheid suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt einenSAP-Berater (w/m/d) SAP HANA Begleitung und Koordination einer erfolgreichen Migration von SAP HANA innerhalb der Unternehmensgruppe Koordination und Weiterentwicklung der vorhandenen Geschäftsprozesse im ERP-System Lizenzmanagement (SAP, MS Office etc.) Teilnahme an IT- und Informationssicherheitsarbeitskreisen auf Konzern- und Gruppenebene Berichterstattung an die Geschäftsführung Übernahme und selbstständige Bearbeitung von Projekten Chance für Hochschulabsolventen (w/m/d) als erste Berufserfahrung mit Traineeprogramm Studienabschluss der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik, IT-Management, Informatik oder vergleichbar Erfahrung in der Gestaltung und Koordination von Geschäftsprozessen Erste modulübergreifende SAP-Fachkenntnisse sowie erste Erfahrung im Projektmanagement Gutes Englisch in Wort und Schrift Ausgeprägte Einsatzbereitschaft, Flexibilität sowie Teamfähigkeit und Kommunikationsstärke Organisationstalent und eine zielorientierte Arbeitsweise Reisebereitschaft Wir bieten Ihnen ein positives Arbeitsklima, leistungsgerechte Vergütung, die Sozialleistungen eines Großunternehmens sowie die Möglichkeit einer kontinuierlichen Weiterbildung und -entwicklung in einem internationalen Unternehmen. Entwicklungsingenieur (m/w/d) Design und Implementierung von Embedded Systems Sie suchen nach einer neuen Herausforderung, bei der Sie einen eigenen Aufgabenbereich verantworten? Dann ist die Rheinmetall Group ein interessanter Arbeitgeber für Sie. Bei uns wartet mehr als ein Job auf Sie: Die Möglichkeit, mit Ihrem Können und Ihren Ideen wirklich etwas zu bewirken. SOLUTIONS FOR A CHANGING WORLD Megatrends wie Urbanisierung, Klimawandel und die zunehmende globale Risikodichte lassen den Wunsch nach Mobilität und Sicherheit stetig wachsen. Mit unseren zukunftsweisenden Technologien im Automotive- und Defence-Bereich sichern wir die Mobilität und den Schutz moderner Gesellschaften. Kommen Sie zu uns. Lassen Sie uns gemeinsam Lösungen entwickeln, die aus Veränderungen Chancen machen. WER WIR SINDDie Division Weapon and Ammunition der Defence Sparte des Rheinmetall Konzerns mit den Bereichen Schutzsysteme sowie Waffen und Munition ist weltweit einer der führenden Ausrüster für Heer, Marine und Luftwaffe.Die börsennotierte Rheinmetall Group mit Sitz in Düsseldorf ist der substanzstarke und international erfolgreiche Technologiekonzern für Sicherheit und Mobilität. Die Automotive Sparte nimmt eine weltweite Spitzenposition als Automobilzulieferer ein und ist ein zuverlässiger Entwicklungspartner und Hersteller von Komponenten für heutige und zukünftige Antriebssysteme. Die Defence-Sparte des Konzerns ist als führendes europäisches Systemhaus für Verteidigungstechnik ein zuverlässiger Partner der Streitkräfte. Design und Implementierung von hardwarenahen Embedded Systems bzw. Steuergeräten mit/ohne funktionaler Sicherheit nach ISO 61508 oder vergleichbar Realisierung und Einsatz von sog. Echtzeit-Betriebssysteme Dokumentation des Systems von Anforderungen bis hin zur Verifikation/Validierung Aufbau von Prozessen und WorkFlows Analyse und Optimierung von Echtzeit Realisierungen mit Mikrocontrollern, FPGA und Firm-/Software Bewertung von System-on-Chip bzw. System-on-Module Systemen hinsichtlich der Nutzbarkeit für zukünftige Produkte Die Stelle ist am Standort Unterlüß zu besetzen. Abgeschlossenes Studium im Bereich Elektrotechnik, Nachrichtentechnik, Informatik Fachkundige Kenntnisse und Erfahrungen in der hardwarenahen Programmierung und Echtzeitbetriebssystemen, Kenntnisse im Bereich Funktionaler Sicherheit für eingebettete Systeme und Steuergeräte Kenntnisse im Bereich Anforderungsmanagement und Systems Engineering, gerne auch zertifiziert Kenntnisse im Umgang mit ALM Software, wie Siemens Polarion oder vergleichbar Kenntnisse in modellbasierter System- und Softwareentwicklung mit MATLAB, UML, Rational Rhapsody und/oder Enterprise Architekt Kenntnisse in der Entwicklung von Hardware für Embedded Systeme und Steuergeräte Strukturiertes Arbeiten Sehr gute Englischkenntnisse Wir legen Wert auf Chancengleichheit und freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit Behinderung.Wir bieten Ihnen ein kreatives und dynamisches Arbeitsumfeld, in dem Sie herausfordernde und spannende Aufgaben erwarten: innovative Lösungen für die Zukunft der Mobilität und Sicherheit. Als Konzern mit Geschichte und Zukunft bieten wir Ihnen einen sicheren Arbeitsplatz und die Perspektive, sich langfristig zu entwickeln. Auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie legen wir großen Wert. Wir freuen uns auf Ihre Erfahrung und Ihre Expertise, um gemeinsam mit motivierten Kollegen die Zukunft von Mobilität und Sicherheit voranzutreiben. An unserem Standort in Unterlüß bieten wir Ihnen: betriebliche Altersvorsorge Mitarbeiteraktienkaufprogramm flexible Arbeitszeitmodelle Entwicklungsingenieur (m/w/d) Systementwicklung und –Integration optronischer Systeme Sie suchen nach einer neuen Herausforderung, bei der Sie einen eigenen Aufgabenbereich verantworten? Dann ist die Rheinmetall Group ein interessanter Arbeitgeber für Sie. Bei uns wartet mehr als ein Job auf Sie: Die Möglichkeit, mit Ihrem Können und Ihren Ideen wirklich etwas zu bewirken. SOLUTIONS FOR A CHANGING WORLD Megatrends wie Urbanisierung, Klimawandel und die zunehmende globale Risikodichte lassen den Wunsch nach Mobilität und Sicherheit stetig wachsen. Mit unseren zukunftsweisenden Technologien im Automotive- und Defence-Bereich sichern wir die Mobilität und den Schutz moderner Gesellschaften. Kommen Sie zu uns. Lassen Sie uns gemeinsam Lösungen entwickeln, die aus Veränderungen Chancen machen. WER WIR SINDDie Division Weapon and Ammunition der Defence Sparte des Rheinmetall Konzerns mit den Bereichen Schutzsysteme sowie Waffen und Munition ist weltweit einer der führenden Ausrüster für Heer, Marine und Luftwaffe.Die börsennotierte Rheinmetall Group mit Sitz in Düsseldorf ist der substanzstarke und international erfolgreiche Technologiekonzern für Sicherheit und Mobilität. Die Automotive Sparte nimmt eine weltweite Spitzenposition als Automobilzulieferer ein und ist ein zuverlässiger Entwicklungspartner und Hersteller von Komponenten für heutige und zukünftige Antriebssysteme. Die Defence-Sparte des Konzerns ist als führendes europäisches Systemhaus für Verteidigungstechnik ein zuverlässiger Partner der Streitkräfte. Mitarbeit bei der Erstellung von Konzepten für optronische Gesamtsysteme für Laserwaffen und deren Baugruppen Analyse von Kundenanforderungen und Ableitung daraus resultierender Anforderungen an Subsysteme unter Abstimmung der technischen Realisierbarkeit Begleitung und Steuerung der Systemintegration optronischer Systeme Technische Betreuung von Unterauftragnehmern / Teilsystemherstellern Definition von Lasten- und Pflichtenheften Validierung der Anforderungserfüllung der Teilsysteme Systemdesignoptimierung und Konfigurationskontrolle Technische Systemdokumentation sowie ggf. Nachweisführung gemäß IEC 61508 Die Stelle ist am Standort Unterlüß zu besetzen. Abgeschlossenes Studium im Bereich Optik, Elektrotechnik, Physik, Technik oder vergleichbare ingenieurswissenschaftliche Studiengänge Hohes Abstraktionsvermögen, analytisches und strukturiertes Denken Mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Systementwicklung und -integration Kenntnisse und praktische Laborerfahrung mit optischen Aufbauten Fähigkeit zur Formulierung und Visualisierung von technischen Zusammenhängen Strukturiertes Arbeiten Sehr gute Englischkenntnisse Wir legen Wert auf Chancengleichheit und freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit Behinderung.Wir bieten Ihnen ein kreatives und dynamisches Arbeitsumfeld, in dem Sie herausfordernde und spannende Aufgaben erwarten: innovative Lösungen für die Zukunft der Mobilität und Sicherheit. Als Konzern mit Geschichte und Zukunft bieten wir Ihnen einen sicheren Arbeitsplatz und die Perspektive, sich langfristig zu entwickeln. Auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie legen wir großen Wert. Wir freuen uns auf Ihre Erfahrung und Ihre Expertise, um gemeinsam mit motivierten Kollegen die Zukunft von Mobilität und Sicherheit voranzutreiben. An unserem Standort in Unterlüß bieten wir Ihnen: betriebliche Altersvorsorge Mitarbeiteraktienkaufprogramm flexible Arbeitszeitmodelle IT Consultant SAP SD/CRM (m/w/d) SITECO blickt auf eine mehr als 150-jährige Geschichte als Teil der deutschen Lichtindustrie zurück und ist heute ein führender Anbieter für Straßen-, Tunnel- und Stadionbeleuchtung sowie in den Bereichen Industry, Office und Retail. Dabei steht SITECO für innovative Lichttechnik und gebündelte Licht-Kompetenz – von Großprojekten bis zu kundenspezifischen Projektlösungen. Dank eines umfangreichen LED-Leuchten-Portfolios inklusive Sensorik, Steuerkomponenten und intelligentem Lichtmanagement sind die Lösungen kompatibel mit Steuerungs- und Datenmanagement-Systemen sowie IoT-Anwendungen. Leuchten mit Tunable-White-Technologie unterstützen Human-Centric-Light-Konzepte mit dynamischen Lichtszenarien entsprechend des natürlichen Tageslichtverlaufs. Auf diese Weise rückt SITECO den Menschen und seine Bedürfnisse in den Fokus und schafft die Basis für mehr Lebensqualität heute und morgen. Der Hauptsitz von SITECO mit Entwicklung und Fertigung befindet sich in Traunreut. Das Unternehmen beschäftigt rund 800 Mitarbeiter. Stellen-ID: 19103 Wir suchen Verstärkung für unser Team in Traunreut Betreuung und Weiterentwicklung des Themengebietes SAP SD mit Schwerpunkt SAP CRM (Customer Relationship Management) Erstellen von Fach- und IT-Konzepten in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Mitwirkung bei der Implementierung sowie Optimierung von neuen Prozessen Übernahme von IT-Teilprojektleitungen Koordination von in- und externen IT-Ressourcen Erfolgreich abgeschlossenes Studium im Bereich (Wirtschafts-) Informatik oder vergleichbare Qualifikationen Berufserfahrung in dem genannten Aufgabenbereich sowie erste Erfahrung in der Projektleitung wünschenswert Fundierte Kenntnisse mit SAP CRM und SAP SD sowie idealerweise weitere SAP-Kenntnisse Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Fachabteilungen sowie Kenntnisse von Vertriebsprozessen Ausgeprägte analytische und kommunikative Fähigkeiten sowie gute Deutsch- und Englischkenntnisse
de
q-de-2206
Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
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Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
♦️ Die Gründe für die Stabilität der kryptowährung Bitcoin⚙️ | crypt-mining.net Das Niveau der Volatilität bei der kryptowährung Bitcoin erreichte minimale Metrik für 17 Monate. Eine solche Situation Fremd блокчейн Industrie und daher verwirrend bei vielen Investoren. Um diese Frage zu klären, untersuchten wir mögliche Gründe für die Stabilität eines BTC. Nach den technischen Indikatoren, die für den letzten Monat nicht gebildet keine starken Tendenzen, im Diagramm nicht beobachtete Linie Bearish oder bullish Trend. Eine ähnliche Situation entstand im Juni dieses Jahres, als der Bitcoin-Kurs stieg von $5,900 bis $8,200, folgt man der Analogie, nach der Zeit der "Stagnation" entstehen soll eine steigende Tendenz. Der Gründer des Beratungsunternehmens DeVere Group Nigel Green sagte: "die Niedrige Volatilität signalisiert über die Reife des Marktes". Im Oktober Bitcoin feiert 10 Geburtstag, deshalb Greens Worte über die Reife des Marktes vom gesunden Menschenverstand nicht beraubt. Finanz-Stratege der Firma Mike Bloomberg Макглоун der Auffassung, dass die Volatilität weiter fallen wird mit der Entwicklung des Marktes, so wie zunehmen wird die Zahl der Nutzer von BTC und die Anzahl der криптовалютных Anlageprodukten. Der Präsident der Stiftung ProChain Capital Лэвид Тауил behauptet: "der Großteil der Käufer Bitcoin machen langfristige Investitionen in die kryptowährung bereits seit einigen Jahren, Sie sind nicht daran interessiert, Kurzfristige Investitionen, so dass die Volatilität gesunken". Der Direktor der Forschungsgesellschaft D. A. Davidson & Co Jill Луриа sagte der Rückgang der spekulativen Handel Bitcoin. Im vergangenen Jahr eine deutliche Steigerung der BTC Handelsvolumen war im wesentlichen auf die Aktivität Speckулянтов, die sich schnell den Jackpot zu knacken und Weg mit криптовалютного Markt. Seiner Meinung nach, die Volatilität und das Handelsvolumen repräsentieren zwei Seiten derselben Medaille: wenn die auf den Markt kommen Spekulanten, deutlich erhöht das Handelsvolumen und die Volatilität des Kurses. Analyst TF Global Markets Einstellung Aslam nannte die aktuelle Situation auf dem Markt der Bitcoin "Kapitulation". Aber lassen Sie uns vernünftig reden: stabile Kurs der kryptowährung günstiger ist, als eine ewige Schaukel nach oben-nach unten, für Unternehmen, die akzeptieren Bitcoin als Zahlungsmittel. Es geht zum Wohle des gesamten криптоиндустрии in der Regel, da flößt zumindest etwas Vertrauen in die Zukunft! Südkoreanischen Behörden erlauben die Durchführung von ICO Блокчейн Astraleums fiel in die pelzigen Pfoten «Криптокотят»
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q-de-2206
Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
Materialbibliotheken für GameDevelopment – Dr. René Bühling Leistungen Produkte Übersicht ViewStacks-Plugin Stockfotos Materialbibliotheken Grafikpakete Bilder und Poster Gebrauchsgegenstände Folienmosaik Kalender Portfolio Unternehmen Unternehmensbeschreibung Dr. René BühlingPortrait Promotion und fachliche Spezialisierung Lehrtätigkeit Info-Center Blog English Translation Impressum Haftungsausschluss und Datenschutzerklärung Kontaktformular Leistungen Produkte Übersicht ViewStacks-Plugin Stockfotos Materialbibliotheken Grafikpakete Bilder und Poster Gebrauchsgegenstände Folienmosaik Kalender Portfolio Unternehmen Unternehmensbeschreibung Dr. René BühlingPortrait Promotion und fachliche Spezialisierung Lehrtätigkeit Info-Center Blog English Translation Impressum Haftungsausschluss und Datenschutzerklärung Kontaktformular Materialbibliotheken für GameDevelopmentSie befinden sich hier:StartProdukteMaterialbibliotheken für GameDevelopment Texturen und MaterialienAssetbibliotheken für Unity® In Materialbibliotheken werden Fototexturen zusammen mit ihren jeweiligen Oberflächeneigenschaften wie z.B. Glanz, Reflektion, Relieftiefe und Lichtemission hinterlegt. Die so entstehenden Datensätze lassen sich mit wenigen Handgriffen zu 3D-Modellen zuweisen, die dadurch ein realistisches Aussehen erhalten. Das Asset-Paket “Shades of Shore” stellt eine Sammlung von originären Materialien zum Thema Strand und Küste für die Unity®-Entwicklungsumgebung bereit. Fertig vorkonfigurierte Materialien auf Basis des Version 5-Standardmaterials ermöglichen den direkten Einsatz im Projekt oder die individuelle Anpassung der Parameter. Fototexturen im PNG-Format Enthält jeweils Farb- und Bump-Maps Bildauflösung bis zu 1024x1024px Vorkonfigurierte Materialien (basierend auf Version 5-Standard-Material) 100% originäre Inhalte aus lizenzfreien Fotos Sie erhalten eine .unitypackage-Datei mit .png-Texturen, Materialien und Beispieldateien in englischer Sprache. Zum Öffnen der Datei wird eine kostenlose Version oder Pro-Version von Unity® 5 oder höher benötigt. Produkt-Varianten und Pakete 12 Materialien zum Thema Horror & Splatter »Shades of New Moon« im Unity Asset Store Shades of Shore 12 Materialien zum Thema Strand und Küste »Shades of Shore« im Unity Asset Store
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q-de-2206
Welche Technologien bilden heute die Grundlage des Unternehmens IBM?
Die International Business Machines Corporation (IBM) ist ein börsennotiertes US-amerikanisches IT- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Armonk im Bundesstaat New York. IBM ist eines der weltweit führenden Unternehmen insbesondere für branchenspezifische Lösungen und Dienstleistungen im IT-Bereich sowie Software und Hardware. Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage des Unternehmens. 2019 beschäftigte IBM weltweit mehr als 300.000 Mitarbeiter. Nach Schätzungen beträgt die Anzahl der Beschäftigten in Deutschland 16.500 (Stand 2015). Geschichte IBM geht zurück auf das von Herman Hollerith im Dezember 1896 gegründete Vorgängerunternehmen Tabulating Machine Company. Dieses Unternehmen stellte damals die von Herman Hollerith entwickelten Maschinen zur Auszählung und Erfassung per Lochkarten eingegebener Daten her. Dazu zählten auch Maschinen zum Auszählen der Stimmzettel bei Wahlen in den USA. Die Produktion derartiger Maschinen stellte IBM jedoch ein, nachdem die Hersteller für durch ihre Maschinen nicht gezählte Stimmen haftbar gemacht worden waren. Im Juni 1911 wurden unter dem Namen Computing-Tabulating-Recording Company (C-T-R) Incorporated in Endicott, NY, USA, die Unternehmen „International Time Recording Company“ und „Computing Scale Corporation“ mit der „Tabulating Machine Company“ verschmolzen. Das neue Unternehmen, welches 1.300 Mitarbeiter beschäftigte, spezialisierte sich auf Lochkarten, kommerzielle Waagen und Uhren. Thomas J. Watson wurde 1914 Chef der „Computing-Tabulating-Recording Company“ und leitete IBM bis 1955. Er prägte eine spezielle Unternehmenskultur mit einer starken Vertriebsorientierung. Großer Wert wurde auf unbedingte Loyalität der Mitarbeiter gelegt. Im Februar 1924 erfolgte die Umbenennung des Unternehmens in „International Business Machines Corporation“, kurz IBM, da ein Großteil der Produktpalette nun aus Maschinen für den Gebrauch in Unternehmen bestand, wie Locher, Prüfer, Lochkartensortierer, -mischer und diversen Tabelliermaschinen. Diese wurden im Regelfall nicht verkauft, sondern vermietet. IBM hatte auf dem Gebiet der standardisierten Lochkarten und deren Auswertung weltweit eine monopolartige Stellung. In Deutschland war IBM bis 1949 durch die ertragreiche Tochtergesellschaft DEHOMAG vertreten. Im Jahr 1943 soll Watson folgenden denkwürdigen Satz gesagt haben: („Ich denke, es gibt weltweit einen Markt für vielleicht fünf Computer.“) Der Autor Kevin Maney hat versucht, den Ursprung dieses Zitats zu ergründen, konnte aber weder in den Reden Watsons noch in anderen Dokumenten einen Hinweis darauf finden. Auch während der NS-Zeit lieferte das Unternehmen Milliarden von Lochkarten an seine deutsche Tochtergesellschaft DEHOMAG, die unter anderem dazu genutzt wurden, im Auftrag des NS-Regimes die Erfassung der jüdischen Bürger und den Holocaust effizienter zu organisieren. IBM entwickelte eines der ersten elektrischen Systeme zum Simultandolmetschen mit Mikrofonen, Mischpulten und Kopfhörern. Zuerst 1945 im Hauptquartier der Vereinten Nationen in Genf verwendet, kam es 1946 bei den Nürnberger Prozessen zum Einsatz. Die bei den Verhandlungen verwendeten Kopfhörer, die insbesondere die angeklagten NS-Verbrecher trugen, wurden vielfach auf Fotos abgebildet. In den 1950er und frühen 1960er Jahren wurden mit den Modellen 701 und 1401 die ersten Computer und die zugehörige Peripherie in Form von Magnetplatten- und Trommelspeicher wie zum Beispiel der IBM 305 RAMAC und Bandstationen sowie Drucker entwickelt. Im Juni 1960 kam mit der 7070-Serie der erste transistorbasierte speicherprogrammierbare Rechner der Firma IBM. Ein großer Geschäftsbereich waren in den 1960er Jahren elektrische Schreibmaschinen, insbesondere Modelle mit Kugelkopf, die erstmals von IBM angeboten wurden. Im Jahr 1964/65 kam eine neue Großrechnergeneration, die S/360, auf den Markt. Die zugrunde liegende Architektur wurde bis heute evolutionär in den Modellen S/370, S/390, zSeries, System z, Z Systems und aktuell IBM Z weiterentwickelt. Parallel dazu wurde das Betriebssystem OS/360 über OS/VS1, MVS/370, MVS/XA, MVS/ESA und OS/390 zum aktuellen z/OS weiterentwickelt. Für mittlere bis große Rechnermodelle gab/gibt es das DOS für S/360, das ab S/370 über DOS/VS, DOS/VSE zum z/VSE weiterentwickelt wurde. Das System/3 wurde 1969 als Low-End-Rechner eingeführt und bis 1985 vertrieben. Neu war hier mit einem Drittel der Größe von herkömmlichen Lochkarten das kleinere Lochkartenformat, das jedoch mit 96 statt bisher 80 Zeichen mehr Daten speichern konnte. Im Jahr 1975 kam der erste „tragbare“ Computer IBM 5100 mit 25 Kilogramm Gewicht, 16 KByte RAM, BASIC, 16×64-Zeichen-Display und Bandspeicher, auf den Markt. Der Rechner hatte auch wegen seines hohen Preises von über 9000 US-Dollar keinen Erfolg. Als Antwort auf den sehr erfolgreichen Apple II brachte IBM im Jahr 1981 dann den ersten IBM-PC auf den Markt. Der Rechner war aus am Markt frei erhältlichen Standardkomponenten zusammengebaut worden und IBM verfolgte das Prinzip der Kompatibilität. Damit war es erstmals möglich, Software auch auf Nachfolgemodellen einzusetzen. Der hohe Preis des PCs (umgerechnet fast 5000 €) rief schnell Konkurrenten mit günstigeren Angeboten auf den Markt, die durch den offenen Hardware-Standard "IBM-kompatible" Rechner anbieten konnten. In den 1990er Jahren hat IBM seine Marktführerschaft an seine Mitbewerber verloren. Das Prinzip der Kompatibilität und der offene Hardware-Standard prägt die PC-Branche allerdings bis heute. Aus der Arbeit am Zürcher IBM-Forschungslabor sind zwei Nobelpreise für Physik hervorgegangen. Die Preisträger sind Gerd Binnig und Heinrich Rohrer für die Erfindung des Rastertunnelmikroskops, 1986, sowie 1987 Johannes Georg Bednorz und Karl Alexander Müller für die Entdeckung der Hochtemperatursupraleitung. Mit Leo Esaki arbeitete zeitweise ein weiterer Nobelpreisträger für die IBM-Forschung. 1990 beschäftigte IBM weltweit 373.820 Mitarbeiter. Seit Ende der 1990er Jahre unterstützt IBM Open-Source-Projekte. So wird beispielsweise Linux auf IBM-Servern eingesetzt. Ein Open-Source-Projekt, das IBM gestartet hat, ist die Entwicklungsumgebung Eclipse. Als Reaktion auf veränderte Kundenbedürfnisse insbesondere bei Großrechnern wurde das Unternehmen seit den 1990er Jahren deutlich umgestaltet: Der Anteil an Beratung und Dienstleistungen wurde stark erhöht, organisatorisch zusammengefasst und zuletzt durch den Zukauf von PwC Consulting mit circa 30.000 Mitarbeitern weltweit im Oktober 2002 inhaltlich und personell weiter ausgebaut. Von 1992 bis 2008 bestand mit der SerCon GmbH eine Tochtergesellschaft, die Service-Konzepte entwickelte und betreute. Mit der Übernahme von PwC Consulting wurden alle Beratungsbereiche in der IBM organisatorisch zusammengefasst. Diese Geschäftseinheit heißt heute IBM Consulting. IBM versteht sich als global integrierter Geschäfts- und Technologiepartner. Neben Hard- und Softwarelösungen wird ein breites Spektrum von Beratungs- und Implementierungsleistungen sowie Finanzierung angeboten. Von 1992 bis 2004 wurden von IBM auch Notebooks verkauft, die ThinkPads. Im Februar 2001 veröffentlichte der amerikanische Autor Edwin Black das Buch IBM und der Holocaust. In diesem wirft er IBM vor, über seine Tochtergesellschaft DEHOMAG von 1933 bis 1945 mit dem nationalsozialistischen Regime zusammengearbeitet zu haben, wodurch mit Lieferungen der Hollerith-Rechner und der Lochkartentechnik der Holocaust logistisch möglich wurde. Davor war IBM Deutschland GmbH bereits dem Entschädigungsfonds für NS-Zwangsarbeiter beigetreten. Klagen der GIRCA, der Gypsy International Recognition and Compensation Action, gegen IBM sind von Schweizer Gerichten wegen Nichtzuständigkeit – Genf sei in den Jahren 1933 bis 1945 nicht Sitz der IBM gewesen – und Verjährung abgewiesen worden. Von März 2002 bis Dezember 2011 war Samuel J. Palmisano CEO von IBM. Sam Palmisano war der Nachfolger von Louis Gerstner, Jr., der von 1993 bis 2002 CEO war. Mit Louis Gerstner Jr. wurde der Posten des CEO erstmals nicht durch einen eigenen Mitarbeiter besetzt. Palmisanos Nachfolge als CEO und Präsidentin war zum 1. Januar 2012 Virginia Rometty – sie übernahm als erste Frau die Führung von IBM. Im Dezember 2004 entschied sich IBM zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs und verkaufte die PC-Sparte, somit auch die ThinkPads zum 1. Mai 2005 für 1,75 Milliarden US-Dollar an den chinesischen Computerhersteller Lenovo. IBM äußerte sich in einer Pressemitteilung zur strategischen Bedeutung des Verkaufs der PC-Sparte an Lenovo: IBM wolle sich in Zukunft vor allem auf mobilere Endgeräte konzentrieren. Die PC-Ära neige sich dem Ende zu, der Unternehmensfokus verschiebe sich damit auf den Bereich der mobile web services. Davor wurde bereits die Festplattensparte an Hitachi verkauft. Im Jahr 2006 erreichte IBM mit weltweit 355.766 Mitarbeitern in 170 Ländern einen Umsatz von 91,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 9,4 Milliarden US-Dollar. Nach einem Bericht des Wall Street Journals im März 2009 plante IBM, Sun Microsystems für 6,5 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Das Geschäft kam nicht zustande, stattdessen wurde Sun von Oracle gekauft. 2010 war IBM das achtzehnte Jahr in Folge das Unternehmen mit den meisten Patentanmeldungen weltweit und konnte den eigenen Rekord mit 5896 Patenten nochmals steigern. 2017 ging IBM eine Partnerschaft mit dem indischen Dienstleister HCL ein. Im November 2018 verkaufte IBM für voraussichtlich 1,8 Milliarden US-Dollar die übrig gebliebenen Produkte von Lotus an HCL. Im Oktober 2018 wurde die Übernahme des Linux-Distributions-Anbieters Red Hat für 30 Milliarden Euro angekündigt. Am 28. Oktober 2018 kündigte IBM die Übernahme des Open-Source-Spezialisten Red Hat für 190 US-Dollar je Aktie an. Das entspricht einem Unternehmenswert von ungefähr 34 Milliarden US-Dollar und ist damit eine der größten Übernahmen auf dem US-amerikanischen Tech-Sektor. Die Unternehmen schlossen die Übernahme nach Genehmigung der zuständigen Behörden im Juli 2019 ab. Red Hat bleibt dabei eine eigenständige Einheit. Wie im Oktober 2020 angekündigt, will IBM bis Ende 2021 ihr Infrastrukturgeschäft in ein eigenständiges Unternehmen namens Kyndryl auslagern. Aufgabe von Kyndryl ist dann mit weltweit 90.000 Beschäftigten die IT-Infrastrukturen für 4.600 Kunden in aller Welt zu entwerfen, zu betreiben und zu verwalten. Unternehmensbereiche IBM Deutschland GmbH ist seit dem 1. Juli 2008 allein verantwortlich für den Vertrieb aller Produkte und Dienstleistungen einschließlich der Wartung und Consulting Services von IBM in Deutschland. Sie ist ein Konzernunternehmen der International Business Machines Corporation mit Sitz in Armonk, NY, USA. Bei IBM in Deutschland bestehen wirtschaftliche Verknüpfungen zwischen allen Konzerngesellschaften. Der Leistungsverbund umfasst ca. 20 Gesellschaften, sodass je nach Schwerpunkt des Auftrags die Leistung aus einer oder mehreren Gesellschaften erbracht wird.   Strukturell gliedert sich IBM in Deutschland im Jahr 2021 in folgende Felder: Research & Development In der IBM Deutschland Research & Development GmbH sind die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben gebündelt. Sales & Consulting In der IBM Deutschland GmbH sind die Abteilungen Sales & Consulting gebündelt. Sie umfasst das gesamte Beratungsgeschäft sowie den Vertrieb aller IBM-Produkte und Dienstleistungen von IBM in Deutschland sowie Wartung und Consulting Services. Zusätzlich bündeln sich in ihr alle Management- und Support-Funktionen. Dazu gehören zum Beispiel die Bereiche Finanz, Personal, Recht, Marketing und Kommunikation. Solutions & Services In neuen bzw. umfirmierten Solutions & Services GmbHs ist die Leistungserbringung gebündelt. Mitbewerb Zu den wichtigsten Mitbewerbern gehören Accenture, Hewlett Packard Enterprise (HPE) und Microsoft, aber auch Atos SE, T-Systems, Tata Consultancy Services, SAS Institute und SAP. Zuletzt versuchten IBM und SAP ihre Bekanntheit durch den Einsatz ihrer Analysesoftware im Sport zu steigern. SAP analysiert hierfür die Spiele aus der Fußball-Bundesliga, während IBM schon seit Jahren im Tennis aktiv ist. „Der IT-Konzern […] beliefert seit 25 Jahren das Tennisturnier Wimbledon mit IT – inzwischen auch mit Programmen, die Daten von Spielern auswerten. Dazu kommen Echtzeitanalysen, die Zuschauern helfen sollen, die Spiele zu verfolgen. Dadurch sind etwa Vergleiche bis in die Anfänge von Wimbledon im Jahr 1877 möglich“. Der Einsatz der Software in Alltagssituationen soll ein breiteres Verständnis und Interesse bei den Zuschauern erwecken. Niederlassungen IBM Deutschland Mit der DEHOMAG war IBM seit dem 30. November 1910 in Deutschland vertreten. 1949 erfolgte die Umbenennung in „Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft mbH“, später in „IBM Deutschland GmbH“. Die Zentrale befand sich bis 1972 in Sindelfingen, bis 2009 in Stuttgart-Vaihingen und ist aktuell in Ehningen. Es gab Niederlassungen in Großstädten wie Aachen, Bremen (August-Bebel-Allee 1), Hannover (z. B. IBM-Haus im Stadtteil List und an der Euro Plaza) und Salzgitter. Am 12. November 2009 wurde die neue Zentrale in Ehningen eingeweiht für rund 3.000 Mitarbeiter auf 12.000 m². Der IBM Campus in Ehningen fasst weitere Bereiche der IBM Deutschland GmbH zusammen und ist Standort ihres Haupt-Rechenzentrums. Im Großraum Stuttgart befindet sich seit 1953 außerdem ihr Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen. 2003 übernahm IBM circa 800 Mitarbeiter der Deutschen Bank – das entsprach einem großen Teil ihrer IT-Mannschaft – in die IBM Business Services GmbH (vorher IBB), in die sie ihre sämtlichen Outsourcing-Bestrebungen zusammenfasste. Dazu gehörte unter anderem die ehemalige Tochter der Firmen Babcock und Borsig, die DVO Datenverarbeitungs-Service Oberhausen GmbH. Die DVO wurde 2003 aufgelöst und die Mitarbeiter wurden entlassen. Eines ihrer ersten Outsourcing-Projekte war die Übernahme der EDV-Abteilung von FAG Kugelfischer. Sie schloss die daraus entstandene Niederlassung in Schweinfurt 2005, entließ die Mitarbeiter und verlagerte die Arbeit ins Ausland. Die Art und Weise der Standortschließungen hat viele IBM-Mitarbeiter verunsichert. Das Gleiche gilt für die von der Continental AG übernommenen Mitarbeiter in Hannover, Salzgitter und Aachen, die vorübergehend in den Gemeinschaftsunternehmen „ICA“ und „ICG“ beschäftigt wurden. Nach den Umorganisationen des Jahres 2005 waren 2006 von vorher etwa 25.000 Mitarbeitern 22.000 an damals 40 Standorten verblieben. Im Juli 2008 wurde eine neue Aufbau- und Ablauforganisation eingeführt. In deren Rahmen wurde die deutsche IBM auf vier Kernkompetenzfelder entlang der Wertschöpfungskette aufgeteilt. Dort wiederum wurde sie in neue, stark spezialisierte und global integrierte Gesellschaften gegliedert, in die fast alle Tochtergesellschaften auf- oder übergingen. Diese Maßnahme war u. a. mit Betriebsübergängen für circa 8.000 Mitarbeiter verbunden. 2013 eröffnete in Magdeburg das deutschlandweit erste IT-Service-Center von IBM mit rund 300 Mitarbeitern zur Software-Beratung und Entwicklung. Es soll Teil eines Netzwerkes von weltweit 32 IBM-Centern werden. Die Geschäftsführung setzte sich bis Mai 2011 aus dem Vorsitzenden Martin Jetter, Reinhard Reschke für den Bereich Finanzen, Dieter Scholz für Personal, Michael Diemer für Global Technology Services, Gregor Pillen für Global Business Services und Martina Koederitz für Mittelstand und Partnergeschäft zusammen. Letztgenannte folgte am 4. Mai 2011 Martin Jetter, der den Vorsitz des Aufsichtsrats übernahm. Anfang 2016 wurden Pläne bekannt, rund 1000 der damals noch rund 15.000 Mitarbeiter in 16 Gesellschaften und 24 Niederlassungen abzubauen. Seit Januar 2018 leitete Matthias Hartmann die IBM DACH-Organisation und die GmbH-Führung, Anfang 2020 war Gregor Pillen der Geschäftsführer. Konzernstruktur IBM Deutschland Research & Development IBM Deutschland Research & Development GmbH, Böblingen (allgemein kurz „IBM-Labor“ genannt) Sales & Consulting IBM Deutschland GmbH, Ehningen IBM Deutschland Kreditbank GmbH, Ehningen Solutions & Services IBM Deutschland Enterprise Application Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Financial Industry Solutions GmbH, München IBM Deutschland Global Business Solutions GmbH, Ehningen IBM Deutschland Infrastructure Technology Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Business Services GmbH, Ehningen IBM Deutschland Customer Support Services, Berlin IBM Deutschland Mittelstand Services GmbH, Meerbusch IBM Deutschland Output Services GmbH, Stuttgart IBM Deutschland Business Transformation Services GmbH, Ehningen IBM Client Innovation Center Germany GmbH, Magdeburg IBM Deutschland Aviation Industry Services GmbH, Kelsterbach MDTVision GmbH, München BWI Systeme GmbH, Teil der BWI Informationstechnik GmbH, Meckenheim (Rheinland). Siehe auch: Herkules Management & Support IBM Deutschland Management & Business Support GmbH, Ehningen IBM Deutschland Unterstützungskasse GmbH IBM Deutschland Pensionskasse VVaG IBM Slowakei In der Slowakei gibt es zwei Niederlassungen von IBM: eine heißt IBM Slovensko, mit Hauptsitz im Apollo Business Centre II in Bratislava und Geschäftsstellen in Banská Bystrica und Košice. Die zweite Niederlassung namens IBM International Services Centre besteht seit 2003 und unterstützt die Aktivitäten von IBM vor allem in Bereichen Finance, IT und Sales. Die IBM ISC hat neben dem Apollo Business Centre II weitere zwei Standorte in Bratislava und zwar im Westend Gate (seit 2014) sowie im Tower 115. IBM Österreich Der Sitz der IBM Österreich befindet sich in Wien. Geschäftsstellen sind in fast jedem Bundesland vorhanden. Patricia Neumann ist seit dem 1. Oktober 2017 Vorsitzende der Geschäftsführung. IBM Schweiz Der Sitz der IBM Schweiz befindet sich in Zürich. In der Schweiz werden rund 3.300 Mitarbeiter beschäftigt. Die IBM Schweiz AG wurde 1927 als Internationale Geschäftsmaschinen -Gesellschaft AG gegründet. 1937 wurde der Name in Watson Business Machines AG abgeändert, 1943 in IBM Extension Suisse. 1970 erfolgte die definitive Namensgebung IBM Schweiz. Die Unicible mit Sitz in Prilly war ein auf Softwarelösungen für Banken spezialisierter Schweizer IT-Dienstleister. Das 1992 gegründete Unternehmen war eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Banque Cantonale Vaudoise (BCV) und konzentrierte sich auf den Westschweizer Bankenmarkt. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung im IT-Bereich wurde Unicible 2007 an IBM Schweiz verkauft. Diese übernahm sämtliche Aktiven von Unicible sowie 330 Mitarbeiter. Die übrigen 60 Mitarbeiter wurden in die BCV integriert. In der Folge wurden die Unicible-Aktivitäten in das von IBM Schweiz am bisherigen Unicible-Standort Prilly neu geschaffenen Kompetenzzentrum für Bankinformatik, dem IBM Banking Competence Center, eingebracht. IBM France IBM France ist die französische Niederlassung von IBM in Frankreich. Seit 1955 in Frankreich aktiv hat sie ihren Sitz in Bois-Colombes. Patente In dem jährlich erscheinenden Ranking der “Unternehmen mit den meisten US-Patenten - 2020” hat IBM 9.130 US-Patente zugeteilt bekommen, gefolgt von Samsung Electronic mit 6.415 Patenten und Canon Inc mit 3.225 US-Patenten. 8.500 IBM-Erfindungen aus 54 Ländern waren daran beteiligt. Diese Erfindungen, die ein US-Patent zugesprochen bekommen haben, stammen insbesondere aus den Bereichen Künstliche Intelligenz (KI), Blockchain, Cloud Computing und IT-Sicherheit. Produkte IBM hat im Verlauf der Firmengeschichte Produkte für diverse Bereiche der Datenverarbeitung entwickelt, hergestellt und vertrieben. Die ersten Produkte der Firma gehen auf Lochkartengeräte zurück die bereits in den 1880er Jahren zur Volkszählung in den USA verwendet wurden. Galt das Unternehmen lange insbesondere als Hardware-Anbieter, reicht das Portfolio heute von Branchenlösungen und Dienstleistungen inklusive Beratungsleistungen über Supercomputer und Software bis hin zur Finanzierung. Strategische Themen wie Künstliche Intelligenz/Business Analytics, Cloud Computing, Security, Quantencomputing, das Internet der Dinge (IoT) und Blockchain-Technologien bilden für IBM heute die Grundlage der zu beobachtenden Transformation des Unternehmens hin zu einem Cognitive-Solutions- und Cloud-Plattform-Anbieter. Betriebssysteme IBM begann zusammen mit Microsoft OS/2 als Desktop-Betriebssystem für IBM-kompatible PCs zu entwickeln. Als Microsoft aus diesem Geschäft ausstieg, um sich ganz auf Windows als Betriebssystem für IBM-kompatible Rechner zu konzentrieren, entwickelte IBM das Betriebssystem alleine weiter. Trotz technischer Überlegenheit konnte sich OS/2 gegenüber MS Windows nicht bei den Kunden durchsetzen, was zur Einstellung der Weiterentwicklung führte. Hauptsächlich bei Banken, aber auch bei Versicherungen, Fluggesellschaften und in der Fertigungsindustrie ist OS/2 auch heutzutage noch anzutreffen. Bei Großrechnern dominieren IBM-Betriebssysteme (z/OS) den Markt. Eine regionale Ausnahme bildet dabei Deutschland, wo auch das Betriebssystem BS2000/OSD von Fujitsu häufig verwendet wird. IBM kündigte im Februar 1999 zum ersten Mal offiziell an, Linux als Betriebssystemplattform zu unterstützen, und gehörte schon bald zu dessen größten Förderern. 2000 investierte der Konzern etwa eine Milliarde US-Dollar in die Entwicklung dieses freien Betriebssystems, wovon er in späteren Jahren finanziell beträchtlich profitierte. Unter anderem wurde eine Möglichkeit geschaffen, Linux auf S/390 bzw. z Systems zu betreiben; wahlweise direkt oder als Gastsystem unter dem Betriebssystem z/VM. Dadurch werden Serverkonsolidierungen auf dem Großrechner möglich. Mehrere Linux-Distributionen sind heute dafür erhältlich. Auf den Power-Prozessor-basierten Workstations und Enterpriseservern wie zum Beispiel RS/6000 oder pSeries von IBM läuft AIX, ein von IBM entwickeltes Unix-Derivat. IBM stellt für AIX eine Auswahl, meist durch Linux bekannte, freier Software zur Verfügung. Dazu gibt es auf den Internetseiten von IBM die sogenannte AIX Toolbox. Auch ein reines 64-Bit-Linux kann auf allen modernen pSeries-Servern eingesetzt werden. Weiterhin werden die PowerPC-Prozessoren in den i5-Servern verwendet, die neben dem IBM-eigenen Betriebssystem i5/OS auch Linux, AIX sowie über spezielle Steckkarten wie Integrated PC-Server (IPCS) auch Windows als Betriebssystem in einer Maschine integriert ausführen können. Die i5-Server-Reihe der IBM ist derzeit das System mit dem – aus technischer Sicht korrekt – höchsten Integrationsfaktor, daher kommt auch die Namensvergabe „I“ von Integration. Computerprozessoren Von IBM entwickelte Computerprozessoren: z Systems IBM Power PowerPC Cell Mainframes IBM hat eine Reihe von Großrechnern entwickelt und z. T. in Serie vertrieben. In den 1950er und 1960er Jahren wurde IBM durch die IBM 700/7000 series bekannt. Das aktuelle Produkt aus der IBM Mainframe Produktlinie heißt IBM z Systems. Unix Workstation und Server RS/6000 Personalcomputer Aufbauend auf der Modellplattform des IBM-PCs und ihren Nachfolgern wird das Marktsegment der Personalcomputer von IBM selbst und von Drittherstellern mit IBM-PC-kompatiblen Modellen bis heute geprägt. Wie bereits oben beschrieben entschied sich die IBM im Dezember 2004 zum Ausstieg aus dem Geschäft mit PCs. Ein-/Ausgabegeräte Unter dem Markennamen IBM wurden auch Mäuse, Tastaturen (z. B. IBM Model M), Terminals (z. B. IBM 3270), Drucker, Lochstreifenleser etc. vertrieben. Konzernkultur 1935 wurde die erste Frau bei der IBM als Fachkraft angestellt. Der damalige Direktor des Unternehmens Thomas J. Watson Sr. schrieb dazu: „Männer und Frauen werden für gleiches Geld die gleiche Arbeit verrichten. Sie werden gleich behandelt, die gleiche Verantwortung übernehmen und die gleichen Entwicklungschancen erhalten.“ 1953 verpflichtete sich das Unternehmen in einer Erklärung, dass es Fachkräfte nur auf Grund ihrer Fähigkeit anstellen würde, „ohne Rücksicht auf Rasse, Hautfarbe oder Glaubensbekenntnisse“. 1984 wurde die sexuelle Orientierung in diese Antidiskriminierungsregel aufgenommen. Am 10. Oktober 2005 erklärte IBM als erster multinational operierender Konzern, sich zu verpflichten, zu keiner Personalentscheidung genetische Daten von Mitarbeitern oder Bewerbern zu verwenden. Mit dem IBM Fellow vergibt IBM eine eigene höchste technische Karrierestufe und Auszeichnung. Seit T. J. Watson das Programm 1963 einführte, wurden 305 Mitarbeiter zum IBM Fellow ernannt, von denen heute noch 89 bei IBM angestellt sind. Darunter befinden sich u. a. 5 Nobelpreisträger. (Stand: Mai 2019). Sonstiges 1989 schrieb Donald Eigler auf eine Nickel-Oberfläche mit 35 Xenon-Atomen den Schriftzug „IBM“ und somit die „kleinsten“ Buchstaben. 1992 führte IBM Deutschland als erstes Unternehmen in Deutschland für 200 Mitarbeiter die Telearbeit auf freiwilliger Basis ein. 1998 wurde beschlossen, dass Stempeluhren bei IBM abgeschafft werden. Den Mitarbeitern steht jedoch weiterhin ein elektronisches Zeiterfassungssystem zur Verfügung, das sie, sofern von der Führungskraft nicht angeordnet, auf freiwilliger Basis nutzen können. Im März 2005 beschloss IBM, die Standorte Schweinfurt und Hannover, jedoch nicht Hannover-Bemerode, zu schließen, obwohl diese rentabel arbeiteten. Anfang 2006 wurde bekannt, dass die IBM in Deutschland Pensionspläne für Mitarbeiter mit einem Eintrittsdatum vor 1990 aufkündigen möchte. Dies wurde aufgrund des Widerstandes des Betriebsrats zurückgenommen. Stattdessen wurde kurz darauf das Urlaubsgeld auch in einigen Tochterunternehmen gestrichen, was effektiv einen Gehaltsverlust von etwa 5 Prozent je Mitarbeiter bedeutete. Anfang 2008 wurde die Strategie One IBM bekannt gegeben. Es wurden etwa 8000 Mitarbeiter per Betriebsübergang nach § 613a BGB in neue oder umbenannte Gesellschaften verteilt. Tochterunternehmen wie SerCon GmbH und it wurden integriert, leistende Einheiten in einzelne Gesellschaften zusammengefasst. Ziel war ein klarer Marktauftritt unter der Marke „IBM Deutschland“ und eine Bündelung von Kompetenzen. Im Oktober 2009 beurlaubte IBM den Senior Vice President Robert Moffat als eine der vermeintlichen Hauptfiguren in einem Insiderhandel-Skandal. Er soll vertrauliche Informationen über IBM-Bilanzen und Transaktionen mit Partnerunternehmen weitergegeben haben. Moffat galt als möglicher Nachfolger von IBM-Chef Sam Palmisano und war seit 1978 in verschiedenen Funktionen bei IBM tätig. Für ihre Software Social Dashboard, mit der firmeninterne Netzwerkkontakte der Mitarbeiter bewertet werden, erhielt IBM Deutschland 2016 einen Big Brother Award. Literatur Paul Carroll: Der Computerkrieg. München 1998, ISBN 3-453-09172-8. Doug Garr: Der IBM-Turnaround. Wien 2000, ISBN 3-7064-0646-2. Edwin Black: IBM und der Holocaust. 2002, ISBN 3-548-75087-7. Francesca Gaiba: The Origins of Simultaneous Interpretation: The Nuremberg Trial, Ottawa 1998, ISBN 0-7766-0457-0. Louis V. Gerstner: Wer sagt, Elefanten können nicht tanzen? Stuttgart, 2002, ISBN 3-421-05696-X. Max Mustermann: Ändere das Spiel. Die Transformation der IBM in Deutschland und was wir daraus lernen können. Murmann, Hamburg 2010, ISBN 978-3-86774-109-5. Emerson W. Pough: Building IBM: Shaping an Industry and Its Technology. Cambridge (M)/ London 1995, ISBN 0-262-16147-8. Walter Proebster, Hrsg.: Datentechnik im Wandel: 75 Jahre IBM Deutschland, Springer, 1986, ISBN 3-540-16387-5. Hermann K. Reiboldt, Raimund Vollmer: Der Markt sind wir – Die IBM und ihre Mitbewerber. Stuttgart 1978. (Geschichte der IBM. auf: rv-ibm.blogspot.com) Ulrich Steinhilper: Don’t Talk – Do It! From Flying To Word Processing. Stuttgart 2006, ISBN 1-872836-75-5. Raimund Vollmer: Blueland – Die letzten 20 Jahre der IBM. Reutlingen 1997, ISBN 3-00-001941-3. Raimund Vollmer: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber. Reutlingen 1984, . (1984: Das blaue Wunder – Die IBM und ihre Mitbewerber auf: rv-ibm-1984.blogspot.com). Thomas J. Watson jr., Peter Petre: Der Vater, der Sohn & die Firma. München 1997, ISBN 3-453-11757-3. Thomas J. Watson jr.: IBM – Ein Unternehmen und seine Grundsätze. München 1964. Weblinks Website der International Business Machines Corporation IBM Research Laboratory in Zürich Von Hollerith zu IBM – Herman Holleriths Tabelliermaschinen Das IBM-Museum zum Herunterladen Thomas Watson Jr.: Von der Tabelliermaschine zu IBMs System/360 Einzelnachweise CPU-Hersteller Ehemaliger Festplatten-Hersteller Foundry Softwarehersteller (Vereinigte Staaten) IT-Dienstleister (Vereinigte Staaten) Bürogerätehersteller Unternehmen (Westchester County) Markenname (Hard- und Software) Königlicher Hoflieferant (Dänemark) OGC-Mitglied Armonk Gegründet 1911 Produzierendes Unternehmen (New York) Hardwarehersteller (Vereinigte Staaten)
BMWi - Brexit: Fragen und Antworten zum No-Deal-Szenario Brexit: Fragen und Antworten zum No-Deal-Szenario Wichtige Fragen und Antworten für Unternehmen Im Folgenden finden Sie Antworten auf wichtige Fragen im Zusammenhang mit einem eventuellen ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU sowie Hinweise auf weitere Informationsangebote. Bitte beachten Sie, dass das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie keine Rechtsberatung erteilen darf. Weitere ausführliche Informationen zu den Folgen des Brexit in den einzelnen Themenbereichen finden Sie darüber hinaus insbesondere in den technischen Mitteilungen auf der „Preparedness“ Webseite der Europäischen Kommission. Für Fragen zur Rechtslage im Vereinigten Königreich können Sie sich an die britische Regierung wenden. Auf der Webseite der britischen Regierung finden Sie ausführliche Informationen zu Einzelfragen. Warum sind Vorbereitungen auf einen ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU wichtig? Wann tritt er ein? Das Vereinigte Königreich wird nach derzeitigem Stand mit Ablauf des 31. Oktober 2019 aus der EU ausscheiden. Am 10. April 2019 hat der Europäische Rat die Austrittsfrist nochmals einstimmig und im Einvernehmen mit der britischen Regierung verlängert. Damit soll der britischen Politik mehr Zeit eingeräumt werden, sich über die wichtigen Fragen der Annahme des Austrittsabkommens und der Ausgestaltung des zukünftigen Verhältnisses innenpolitische Klarheit zu verschaffen. Die EU und die britische Regierung haben ein Austrittsabkommen ausgehandelt, das eine Übergangsphase bis Ende 2020 vorsieht (einmalig verlängerbar um maximal zwei Jahre). In dieser Übergangsphase würde das EU-Recht im Vereinigten Königreich im Wesentlichen weitergelten. Das Austrittsabkommen inklusive Übergangsphase wird jedoch nur dann in Kraft treten, wenn das Europäische und das britische Parlament das Abkommen ratifizieren. Das britische Parlament hat die Ratifizierung des Abkommens am 15. Januar, 12. März und 29. März 2019 mehrheitlich abgelehnt. Das weitere Verfahren im Vereinigten Königreich ist Sache der britischen Regierung. Sollte eine Ratifizierung nicht gelingen, könnte das Austrittsabkommen inklusive Übergangsphase nicht in Kraft treten, und der Austritt würde „ungeregelt“ erfolgen. Was passiert bei einem ungeregelten Austritt? Was versteht man unter dem „WTO-Drittlandszenario“? Mit Austritt aus der EU wird das Vereinigte Königreich ein Drittstaat. Ein ungeregelter Austritt bedeutet, dass zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich kein gültiges Austrittsabkommen mit Übergangsregelungen gibt. In Ermangelung eines Freihandels- oder Zollabkommens richten sich die Handelsbeziehungen dann zunächst ausschließlich nach WTO-Regeln für Drittstaaten. Den Rahmen bilden etwa das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT) sowie das Übereinkommen über den Handel mit Dienstleistungen (GATS). Das bedeutet konkret: Günstigere Regeln des EU-Rechtes, wie die Vorschriften des EU-Binnenmarktes und der EU-Zollunion, gelten nicht mehr. Das heißt etwa: Zollanmeldungen, -kontrollen und Zollsätze werden anwendbar, Regulierungen werden nicht mehr gegenseitig anerkannt. (Weitere konkrete Folgen des Wechsels des Vereinigten Königreiches in den Status eines Drittstaates werden unten unter II.) Einzelfragen erläutert). Das Vereinigte Königreich bleibt auch nach Austritt aus der EU als eigenständiges WTO-Mitglied Teil von einigen plurilateralen Abkommen innerhalb der WTO, wie dem Abkommen über Informationstechnologie (ITA), dem Abkommen über den Handel mit Flugzeugen (TCA) sowie der WTO-Initiative für pharmazeutische Produkte. Für die von diesen Abkommen umfassten Produkte gelten weiterhin die dort vereinbarten Zollerleichterungen. Zudem wird innerhalb der WTO derzeit der Beitritt des Vereinigten Königreiches zum WTO-Beschaffungsübereinkommen nach Austritt aus der EU vorbereitet. Welche Vorbereitungen trifft das BMWi für einen ungeregelten Austritt? Was macht die Bundesregierung insgesamt? Die Bundesregierung bereitet sich intensiv auf den EU-Austritt des Vereinigten Königreiches vor, auch auf einen ungeregelten Austritt: Um die Folgen eines ungeregelten Austritts teilweise abzufedern, hat die Bundesregierung mehrere Gesetzesentwürfe vorgelegt, die mittlerweile vom Gesetzgeber beschlossen wurden: Das Gesetz zu Übergangsregelungen im Bereich Arbeit, Bildung, Gesundheit, Soziales und Staatsangehörigkeit, welches betroffenen Personen Rechtssicherheit bieten soll, bis endgültige Regelungen nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU in Kraft treten können. Das Brexit-Steuerbegleitgesetz (Brexit-StBG) soll verhindern, dass allein der Brexit nachteilige steuerliche Rechtsfolgen auslöst, obwohl bereits alle wesentlichen steuerlich relevanten Handlungen vor dem Austritt vollzogen wurden. Ferner enthält das Gesetz Regelungen für den Bereich der Finanzdienstleistungen, die darauf abzielen, nachteilige Auswirkungen im Zusammenhang mit einem Austritt des Vereinigten Königreichs ohne Austrittsabkommen zu vermeiden. Das „Vierte Gesetz zur Änderung des Umwandlungsgesetzes“ erweitert die Möglichkeiten eines geordneten Wechsels einer „Limited“ in eine deutsche Gesellschaftsrechtsform. Darüber hinaus sind weitere untergesetzliche Maßnahmen auf den Weg gebracht, etwa in Bezug auf aufenthalts- und arbeitsmarktrechtliche Fragen und bezüglich der Personalausstattung des Zolls sowie verschiedener Zulassungsbehörden. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fokussiert sich insbesondere auf die Information der Wirtschaftsbeteiligten, so etwa durch einen regelmäßigen Austausch mit Verbänden und Unternehmen zum Brexit, Informationsangebote wie diese Webseite und eine eigene Brexit-Telefonhotline. Das BMWi arbeitet dabei eng mit Wirtschaftsverbänden, Kammern und weiteren Organisationen zusammen, die ihrerseits umfangreiche Informationen zur Überprüfung der Betroffenheit und Vorbereitung auf den Brexit anbieten. Weitere Details zu Einzelfragen finden Sie unter II. Welche Maßnahmen sind auf EU-Ebene erfolgt? Die Europäische Union hat alle Rechtsetzungsverfahren der Verordnungen im Zusammenhang mit dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union im Wesentlichen abgeschlossen. Sie hat unter anderem Maßnahmen in den folgenden zentralen Bereichen getroffen: Rechte der Bürger, Transport und Verkehr, Finanzdienstleistungen, EU-Haushalt 2019, Fischerei sowie Vorbereitungen der Zollverwaltung und Export. Einen Überblick über die erfolgten Maßnahmen finden Sie hier. Weitere Ausführungen der Europäischen Kommission zu den Vorbereitungen für einen Austritt finden Sie in sechs Kommissionsmitteilungen. In ihrer Mitteilung vom 4. September 2019 hat die Europäische Kommission noch einmal bestätigt, dass auf EU-Ebene keine über die auf Grund des verschobenen Austrittsdatums notwendige Anpassung von Fristen in bestimmten Rechtsakten hinausgehenden Maßnahmen geplant sind. Die Europäische Kommission hat zudem alle Wirtschaftsteilnehmer dazu aufgerufen, sich auf die Möglichkeit eines ungeordneten Austritts des Vereinigten Königreichs zum 31. Oktober vorzubereiten. Als Hilfestellung hat sie eine „Brexit Preparedness Checkliste“ für Unternehmen und Fragen-und-Antworten-Kataloge für verschiedene Bereiche veröffentlicht. Die Kommission hat zudem zwei Legislativvorschläge für finanzielle Unterstützung bei negativen Folgen des Brexit vorgelegt. Der Vorschlag der Kommission sieht eine Ausweitung des Europäischen Solidaritätsfonds und des Fonds für die Anpassung an die Globalisierung vor. Wer kann mir bei konkreten Fragen helfen? Welche Informationsangebote gibt es noch? Bei Fragen zum Brexit können Sie sich telefonisch (030-340 6065 61) oder per Email (brexit@buergerservice.bund.de) an die BMWi-Hotline wenden. Hier erhalten Sie allgemeine Informationen zum Stand der Verhandlungen und zu sonstigen Fragen, etwa zum Austrittsabkommen oder den Folgen eines ungeregelten Austritts, ggf. unter Verweis auf das zuständige Bundesressort. Eine Rechtsberatung darf die Bundesregierung jedoch nicht vornehmen. auf der Webseite der Bundesregierung auf der Webseite des Auswärtigen Amtes und der Webseite der Deutschen Botschaft in London auf der Webseite des Bundesministeriums der Finanzen auf der Webseite des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat auf der Webseite des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft auf der Webseite des Bundesministerium für Bildung und Forschung auf der Webseite des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz auf der Webseite der GTAI auf der Webseite der DIHK sowie bei den zuständigen IHKs auf der Webseite der AHK London auf der Webseite des BDI Zudem finden Sie unter im Folgenden Hinweise auf weitere Informationsangebote und Hotlines zu konkreten Fragestellungen. 1.) Warenausfuhr Was muss ich beachten, wenn ich Waren ins Vereinigte Königreich ausführen beziehungsweise aus dem Vereinigten Königreich einführen möchte? Sollte es zu einem ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreiches kommen, so würden ab dem Zeitpunkt des Austritts beim Warenverkehr die gleichen Regelungen bzgl. der Zollformalitäten und sonstiger Vorschriften gelten wie beim Warenverkehr mit anderen Drittländern (alle Länder außerhalb der EU). Dies bedeutet etwa, dass Zollanmeldungen vorgenommen werden müssen und bei der Wareneinfuhr von Gütern aus dem Vereinigten Königreich die Zollsätze der EU gegenüber Drittländern nach WTO-Recht einschlägig sind. Die EU hat einen Durchschnittszoll von fünf Prozent, die Zollsätze unterscheiden sich jedoch nach Waren (für PKW gilt etwa ein Zollsatz von zehn Prozent). Die genaue Zollhöhe finden Sie in der Zolldatenbank der EU (TARIC). Auch Abgaben wie die Einfuhrumsatzsteuer und die Verbrauchssteuer können fällig werden. Zudem kann in verschiedenen Bereichen auch eine Einfuhr/Ausfuhrgenehmigung erforderlich sein, so etwa für die Ausfuhr von Dual-Use Gütern. Weitere Informationen zu zollrechtlichen Implikationen des Brexit und Zollformalitäten (wie etwa Zollanmeldungen oder zollrechtlichen Bewilligungen) finden Sie auf der Webseite des Zoll. Ausführliche Informationen zur Ausfuhr von Dual-Use Gütern finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Informationen zu Zoll- und Handelsfragen finden Sie zudem auf der Webseite der Europäischen Kommission. Die Europäische Kommission hat zudem auch einen Zoll-Leitfaden (PDF: 483 KB) und eine Brexit-Checkliste für Unternehmen (PDF: 177 KB) veröffentlicht. Informationen zu Zoll- und Handelsfragen im Vereinigten Königreich finden Sie auf der Webseite der britischen Regierung. Weitere Informationen zu Importzöllen im Vereinigten Königreich finden Sie außerdem hier und explizit zum No-Deal Szenario hier. Brauche ich für die Ausfuhr von Dual-Use Gütern in das Vereinigte Königreich eine Genehmigung? Sollte es zu einem ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreiches kommen, so wäre ab dem Zeitpunkt des Austritts die Ausfuhr von Dual-Use Gütern in das Vereinigte Königreich genehmigungspflichtig. Die EU hat im März 2019 eine Verordnung beschlossen, wonach für Ausfuhren von Dual-Use Gütern in das Vereinigte Königreich eine Allgemeine Ausfuhrgenehmigung gilt. Die Verordnung wurde am 27. März 2019 im EU-Amtsblatt veröffentlicht (L 85 I/20) und gilt für den Fall eines ungeregelten Austritts. Dies hat zur Folge, dass im Falle eines ungeregelten Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU automatisch alle Ausfuhren von Dual-use Gütern genehmigt sind, die die Voraussetzungen der Allgemeinen Genehmigung erfüllen. Zu beachten ist, dass die Allgemeine Genehmigung nicht für Exporte bestimmter Güter genutzt werden kann (Güter des Anhang IIg sowie des Anhang IV der Dual-Use-Verordnung). Zur Fortgeltung bereits erteilter Genehmigungen von Gütern des Anhang IV der Dual-Use-Verordnung plant das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Erlass einer Bekanntmachung. Ergänzend hat das BAFA für den Fall eines ungeregelten Austritts weitere Verfahrenserleichterungen in Form der nationalen Allgemeinen Genehmigung Nr. 15 für den Dual-Use-Bereich eingeführt und veröffentlicht. Weitere Informationen zur Ausfuhr von Dual-Use Gütern im Zusammenhang mit dem Brexit finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Was ändert sich bei der Ausfuhr von Waren mit britischen Vorleistungen in Drittstaaten? Die Freihandelsabkommen der EU sehen für Güter mit EU-Ursprung eine Zollpräferenzbehandlung vor. Mit einem ungeregelten Austritt aus der EU fällt das Vereinigte Königreich aus dem Anwendungsbereich der Freihandelsabkommen und der Zollunionen der EU heraus. Dies hat zur Folge, dass britische Vorleistungen in Exportgütern nicht mehr als EU-Anteil gelten können und damit nicht mehr zur Erfüllung der Ursprungsregeln in den Freihandelsabkommen der EU herangezogen werden können. Der EU-Anteil eines Exportgutes muss nach Austritt des Vereinigten Königreiches demnach ohne Hinzurechnung der britischen Vorleistung den jeweiligen Ursprungsregeln eines Freihandelsabkommens der EU genügen, damit die entsprechende Ausfuhr in das Land des EU-Vertragspartners zu den präferenziellen Bedingungen dieses Freihandelsabkommens erfolgen kann. Weitere Informationen zum Präferenzursprung finden Sie auf der Webseite des Zolls und der Europäischen Kommission (PDF: 326 KB). 2.) Produktregulierungen Allgemein: Ich vertreibe in Deutschland/der EU ein Produkt, das von einer britischen notifizierten Stelle konformitätsbewertet wurde. Kann ich mein Produkt auch nach Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU in Deutschland/der EU vertreiben? Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission (PDF: 441 KB). Chemische Produkte: Mein Unternehmen erwirbt chemische Substanzen von einem britischen Unternehmen, die von diesem bei der ECHA nach REACH registriert wurden. Bleibt die Registrierung weiterhin gültig? Worauf muss ich achten? Die Registrierung bleibt nicht ohne weiteres weiterhin gültig. Das britische Unternehmen müsste einen Alleinvertreter in der EU bestellen oder selbst den Sitz in die EU verlegen. Andernfalls wäre die Registrierung nach einem ungeregelten Austritt nicht mehr gültig. Einen umfangreichen Fragen-und-Antworten-Katalog zu REACH und Brexit finden Sie auf der Webseite der Europäischen Chemikalienagentur. Die Europäische Chemikalienagentur hat im Februar 2019 zudem ein Informationspaket veröffentlicht, um betroffene Unternehmen zusätzlich bei den notwenigen Schritten zu unterstützen, damit die entsprechenden Stoffe auch im Falle eines ungeregelten Austritts weiterhin in der EU in den Verkehr gebracht werden dürfen. Insbesondere ist im REACH IT System noch bis 31. Oktober 2019 ein „Brexit-Übertragungsfenster“ bereit gestellt, das es den betroffenen Unternehmen ermöglicht, Registrierungen von einem britischen Unternehmen auf ein in den EU27/EWR Ländern ansässiges Unternehmen oder einen dortigen Alleinvertreter zu übertragen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Europäischen Chemikalienagentur. Zudem können Sie sich auch an das REACH-CLP-Biozid Helpdesk der Bundesbehörden wenden, die Telefonnummer lautet: 0231 9071-2971. Automobilsektor: Was passiert mit britischen Typengenehmigungen für KFZ bei einem ungeregelten Austritt? Werden EU-Typengenehmigungen nach Austritt im Vereinigten Königreich noch anerkannt? Daher benötigen KFZ, die nach dem Austrittsdatum in der EU in den Verkehr gebracht werden sollen, eine Typengenehmigung, die von einer EU-Behörde ausgestellt wurde. Die EU hat eine Verordnung beschlossen, wonach von der britischen Behörde ausgestellte Typengenehmigungen unter erleichterten Bedingungen noch vor dem Austritt des Vereinigten Königreichs auf eine EU-Behörde übertragen werden können. Zur Frage, ob EU-Typengenehmigungen nach Austritt noch im Vereinigten Königreich anerkannt werden, kann die Bundesregierung keine Auskunft erteilen. Hierzu sollten Sie sich an die zuständigen britischen Behörden werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Webseite der britischen Regierung. Pharmazeutische Produkte: An wen kann ich mich für Fragen zur Zulassung von Arzneimitteln im Zusammenhang mit dem Brexit wenden? Die Europäische Arzneimittelagentur hat auf ihrer Webseite umfangreiche Informationen sowie einen Fragen-und-Antworten-Katalog bereit gestellt. Für Fragen zur Zulassung von Arzneimitteln im Zusammenhang mit dem Brexit können Sie sich zudem per Email (brexit@bfarm.de) an das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte wenden; auf der Webseite des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte finden Sie zudem weitere Informationen zum Brexit. Für Fragen zur Zulassung von Impfstoffen und biomedizinischen Arzneimitteln im Zusammenhang mit dem Brexit steht das Paul-Ehrlich-Institut zur Verfügung, an das Sie sich per E-Mail wenden können (pei@pei.de). Das Paul-Ehrlich-Institut hat ebenfalls auf seiner Webseite Informationen zum Brexit zusammengestellt. 3.) Gesellschaftsrecht Was passiert mit Gesellschaften in der Rechtsform einer britischen „Limited“, die ihren Sitz in Deutschland haben? Mit einem ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreiches können Gesellschaften in einer britischen Rechtsform nicht mehr von der Niederlassungsfreiheit Gebrauch machen und dürften in Deutschland nicht mehr als rechtsfähige Gesellschaften ausländischen Rechts anerkannt werden. Unter Zugrundelegung der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zu dem auf nach Drittstaatenrecht gegründeten Gesellschaften anwendbaren Recht ist davon auszugehen, dass die betreffenden Gesellschaften dann als eine der in Deutschland zur Verfügung stehenden Auffangrechtsformen behandelt werden, zum Beispiel als offene Handelsgesellschaft (OHG) oder als Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR). Gegebenenfalls werden einzelne Gesellschaften, wie Ein-Personen-Limiteds, in Deutschland dann als Einzelkaufleute behandelt. Hieraus können sich insbesondere bei vormaligen britischen Kapitalgesellschaften erhebliche Haftungsrisiken zu Lasten der Gesellschafter ergeben. Sofern diese Konsequenz nicht gewünscht ist, steht den betroffenen Unternehmen eine Umwandlung in eine deutsche Rechtsform offen. Um dies zu erleichtern, ist im Januar eine Änderung des Umwandlungsgesetzes in Kraft getreten. Danach können Gesellschaften, deren Pläne zur Verschmelzung auf inländische Gesellschaften rechtzeitig vor Wirksamwerden des Austritts notariell beurkundet werden, die übrigen Verfahrensschritte noch innerhalb von zwei Jahren nach diesem Zeitpunkt durchführen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz. 4.) Beihilfen- und Wettbewerbsrecht Welche Folgen hat der ungeregelte Austritt im Bereich des Wettbewerbsrechts, etwa bei der Fusion von Unternehmen? Im Falle eines ungeordneten Austritts gelten die EU-Vorschriften auch im Bereich des Wettbewerbs- und Fusionsrechts ab dem Austrittsdatum grundsätzlich nicht mehr für das Vereinigte Königreich. Das hat im Bereich des Wettbewerbsrechts unter anderem folgende Konsequenzen: Mit dem Austritt fällt das Vereinigte Königreich nicht mehr unter das „one-stop-shop-System“, wonach für eine Freigabe eines Zusammenschlussverfahrens, das grenzüberschreitende Dimension hat, eine Anmeldung nur bei der Europäischen Kommission genügt. Daher kann die zusätzliche Anmeldung eines Fusionsvorhabens im Vereinigten Königreich erforderlich werden. Informationen zu Einzelfragen zur Fusionskontrolle im Vereinigten Königreich finden Sie auf der Webseite der britischen Regierung. Verstöße gegen europäisches Kartellrecht von Unternehmen im Vereinigten Königreich können auch nach dem ungeregelten Austritt zur Zuständigkeit der Europäischen Kommission führen (parallele Anwendung des EU-Kartellrechts durch die Europäische Kommission und nationale Wettbewerbsbehörden), sofern ein EU-Binnenmarktbezug besteht. Auch für Sanktionen spielt die EU-Mitgliedschaft keine Rolle, da diese Unternehmen unabhängig davon auferlegt werden können, ob sie ihren Sitz innerhalb oder außerhalb der EU haben. Für weitere Informationen zum Wettbewerbsrecht können Sie sich an das Bundeskartellamt wenden. Welche Folgen entstehen im Bereich des Beihilfenrechts? Im Falle einer Beihilfegewährung durch britische Stellen wäre das europäische Beihilfenrecht ab dem Zeitpunkt eines ungeregelten Austritts nicht anwendbar; es würden lediglich die allgemeinen Regelungen der WTO gelten. Hinweise zur Rechtslage im Vereinigten Königreich nach einem ungeregelten Austritt im Bereich des Beihilfenrechts bietet die Webseite der britischen Regierung. Im Fall einer Beihilfegewährung durch deutsche Stellen an Unternehmen mit Sitz im Vereinigten Königreich wäre das europäische Beihilfenrecht weiterhin anwendbar, sofern die Maßnahme Auswirkungen auf den Wettbewerb im EU-Binnenmarkt hat. 5.) Marken- und Patentrecht Welche Folgen hat der Austritt für europäische Patente? Ein ungeregelter Austritt wird keine Folgen für europäische Patente haben, da das zugrunde liegende Europäische Patentübereinkommen unabhängig von der Mitgliedschaft des Vereinigten Königreiches in der EU gilt. Wurde bei der Anmeldung eines europäischen Patents beim Europäischen Patentamt auch das Vereinigte Königreich benannt, so gilt das Patent dort nach Austritt weiterhin. Wo erhalte ich Informationen zu Unionsmarken in Zusammenhang mit dem Brexit? Informationen zu den Folgen eines ungeregelten Austritts auf Unionsmarken finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission (PDF: 170 KB). Einen umfangreichen Fragen-und Antworten-Katalog finden Sie zudem auf der Webseite des Europäischen Amtes für geistiges Eigentum. Hinweise zur Rechtslage im Vereinigten Königreich nach einem ungeregelten Austritt bietet zudem die Webseite der britischen Regierung. 6.) Finanzmarkt/Versicherungen An wen kann ich mich mit Fragen zu Banken, Versicherungsunternehmen und Wertpapieren im Zusammenhang mit dem Brexit wenden? Grundsätzlich wären britische Finanzunternehmen (insbesondere Banken und Versicherungen) bei einem ungeregelten Austritt nach Austrittsdatum als Drittstaat-Unternehmen anzusehen und dürften auf der Grundlage bestehender Erlaubnisse im Inland keine Geschäfte mehr betreiben. Um Risiken und Marktverwerfungen für die Finanzstabilität zu verhindern, hat die Bundesregierung mit dem Brexit-Steuerbegleitgesetz beschlossen, es der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht zu ermöglichen: Britischen Kreditinstituten, die bislang mit Europäischen Pässen grenzüberschreitend in der EU tätig waren, zu gestatten, ihre Tätigkeiten in Deutschland bis maximal Ende 2020 fortzusetzen, soweit dies zur Vermeidung von Nachteilen für die Funktionsfähigkeit oder die Stabilität der Finanzmärkte erforderlich ist, und die Geschäfte in engem Zusammenhang mit zum Zeitpunkt des Austritts bestehenden Verträgen stehen, sowie Britischen Versicherungsunternehmen, die bislang mit Europäischen Pässen grenzüberschreitend in der EU tätig waren, zur Vermeidung von Nachteilen für deutsche Versicherungsnehmer und die Begünstigten aus Versicherungsverträgen eine Übergangsregelung für ihr Geschäft in Deutschland bis maximal Ende 2020 einzuräumen. Dies gilt jedoch nur für die Abwicklung des vor dem Zeitpunkt des Austritts abgeschlossenen Versicherungsgeschäfts. Weitere Informationen zu dem Gesetzesentwurf finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums der Finanzen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht beantwortet auf ihrer Webseite weitere wichtige Fragen in Bezug auf Banken und Versicherungen im Zusammenhang mit dem Brexit. Auch zu Wertpapieren finden Sie hier wichtige Hinweise. Die Deutsche Bundesbank hat auf ihrer Webseite zudem Informationen für Kreditinstitute bereit gestellt, die im Zuge des Brexit über Standortverlagerungen nachdenken. Zudem wurden eine Hotline (069 9566 7372) sowie eine zentrale Email-Adresse (Brexit@bundesbank.de) eingerichtet. 7.) Steuern Welche steuerlichen Folgen hat der ungeordnete Brexit? Informationen zu den steuerlichen Folgen des ungeregelten Austritts finden Sie auf der Website der Europäischen Kommission. Die Bundesregierung hat zudem mit dem Brexit-Steuerbegleitgesetz einen Gesetzesentwurf beschlossen, der auch im Fall eines ungeregelten Austritts verhindern soll, dass allein der Austritt für den Steuerpflichtigen nachteilige Rechtsfolgen auslöst, obwohl bereits alle wesentlichen steuerlich relevanten Handlungen vor dem Austritt vollzogen wurden. 8.) Transport und Tourismus Im Falle eines ungeregelten Austritts scheidet das Vereinigte Königreich mit dem Austrittsdatum unmittelbar aus dem gemeinsamen europäischen Luftverkehrsraum aus. Um eine damit einhergehende Unterbrechung des Luftverkehrs zu vermeiden, hat die EU im März 2019 eine Verordnung beschlossen, welche britischen Luftfahrtunternehmen bis zum 30. März 2020 Verkehrsrechte für Flüge vom Vereinigten Königreich in die EU und umgekehrt einräumt. Die Europäische Kommission plant aktuell, diese Übergangsfrist auf Grund des verschobenen Austrittsdatums nun bis zum 24. Oktober 2020 zu verlängern. Das Vereinigte Königreich hat bereits erklärt, den in der EU ansässigen Luftfahrtunternehmen gleichwertige Rechte zu gewähren. Die EU hat eine Notfallverordnung verabschiedet, wonach britischen Transportunternehmen noch bis zum 31. Dezember 2019 weiterhin Zugang zum gewerblichen Güter- und Personenkraftverkehrsmarkt der Europäischen Union gewährt wird. Voraussetzung ist, dass das Vereinigte Königreich umgekehrt den Unternehmen aus der Europäischen Union mindestens ebensolche Rechte einräumt. Ein entsprechender britischer Rechtsakt wurde Ende März 2019 verabschiedet. Die Europäische Kommission plant aktuell, die Übergangsfrist auf Grund des verschobenen Austrittsdatums bis zum 31. Juli 2020 zu verlängern. Brauchen EU-Bürger künftig ein Visum, um ins Vereinigte Königreich zu reisen? Was ist mit Reisen britischer Bürger in die EU? Die Europäische Kommission hat eine Verordnung verabschiedet, wonach britische Bürger im Falle eines ungeregelten Austritts für Kurzzeitaufenthalte in der EU von der Visumspflicht befreit werden. Umfasst sind Aufenthalte von höchstens 90 Tagen je Zeitraum von 180 Tagen. Für einen Aufenthalt in Deutschland von länger als 90 Tagen müssen britische Staatsangehörige eine Aufenthaltserlaubnis oder ein Visum für einen langfristigen Aufenthalt beantragen. Die Regierung des Vereinigten Königreichs hat inhaltsgleiche Regelungen für die Einreise und den Aufenthalt von EU-Bürgern in Großbritannien im Falle eines ungeregelten Austritts getroffen. Antworten auf wichtige Fragen zum Thema Aufenthalt in Zusammenhang mit dem Brexit finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Für Informationen zu den Einreisevoraussetzungen im Vereinigten Königreich können Sie sich an die Deutsche Botschaft in London wenden. Roaming: Aktuell können Mobiltelefone während eines Aufenthalts im Vereinigten Königreich zu gleichen Kosten wie im Inland genutzt werden („Roam-like-at-home“). Welche Regelungen gelten bei einem ungeregelten Austritt? Im Falle des ungeregelten EU-Austritts würden britische Mobilfunkbetreiber nicht mehr dem europäischen Roaming-Regime unterfallen, das heißt die aktuellen EU-rechtlichen Preisdeckelungen für die Nutzung intraeuropäischer Netze würden nicht mehr greifen. Für die Übertragung von Daten, Telefonie und SMS per Handy während eines Aufenthalts im Vereinigen Königreich würden dann nur noch die sehr weiten Regeln auf Ebene der Vereinten Nationen für internationales Roaming gelten. Europäische und britische Mobilfunkanbieter müssen überprüfen, ob ihre Roaming-Vereinbarungen auf Großkunden- und Endkundenebene im Falle eines ungeregelten Austritts erneuert werden müssen. Nach einem ungeregelten Austritt sind dementsprechend höhere Roaming-Gebühren auf Großkunden- wie auf Endkundenebene möglich. Als Endkunde können Sie sich bei Ihrem Mobilfunkanbieter informieren, welche Bedingungen für Ihren Tarif gelten werden. 9.) Arbeitsmarkt Ich beschäftige britische Arbeitnehmer in Deutschland. Dürfen diese weiterhin für mein Unternehmen arbeiten? Die Bundesregierung plant eine Übergangszeit bis Ende des Jahres 2019. Für den anschließenden Aufenthalt sind alle Betroffenen aufgefordert, bis zum Ablauf der Übergangszeit einen Antrag auf ihren späteren Aufenthaltstitel bei der zuständigen Ausländerbehörde zu stellen. Während des Übergangszeitraums besteht für bislang freizügigkeitsberechtigt in Deutschland lebende Briten und ihre Familienangehörigen weiterhin ein Aufenthaltsrecht. Sofern dieses Aufenthaltsrecht bisher Zugang zu Sozialleistungen oder Kindergeld vermittelt hat, besteht dieser fort. Bisherige Zugangsrechte zur Kranken- und Pflegeversicherung bleiben bestehen. Während der Befreiung vom Erfordernis eines Aufenthaltstitels ist weiterhin jede selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit erlaubt. Insbesondere dürfen die Betroffenen jede Beschäftigung unabhängig vom Sitz des Arbeitgebers und ohne Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit ausüben. Für den weiteren Aufenthalt sind jedoch alle Betroffenen aufgefordert, bis zum Ablauf der Übergangszeit einen Antrag auf ihren späteren Aufenthaltstitel bei der zuständigen Ausländerbehörde zu stellen und sich, sofern noch nicht geschehen, bei der für ihren Wohnort zuständigen Meldebehörde anzumelden.Der weitere Aufenthalt für die Zeit zwischen der Antragstellung bis zur Entscheidung der Ausländerbehörde gilt als erlaubt. Diese Erlaubnis umfasst ebenfalls das Recht zur Ausübung einer selbständigen oder unselbständigen Erwerbstätigkeit und den Zugang zu Sozialleistungen. Die Bundesregierung möchte grundsätzlich allen bisher freizügigkeitsberechtigt in Deutschland lebenden Briten und ihre Familienangehörigen ermöglichen, einen Aufenthaltstitel zu erhalten. Die Bundesregierung prüft, soweit erforderlich, die Schaffung notwendiger rechtlicher Rahmenbedingungen. Unter anderem sollen die betroffenen Personen, die sich freizügigkeitsberechtigt in Deutschland aufhalten, einen privilegierten Arbeitsmarktzugang bekommen. Hierzu plant die Bundesregierung, das Vereinigte Königreich in die Liste des § 26 BeschV aufzunehmen. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat. Informationen zu Arbeitsmarktfragen im Zusammenhang mit dem Brexit finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Weitere Informationen zu sozialversicherungsrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Brexit finden Sie auf der Webseite der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland. Bleibt die Anerkennung der britischen Berufsqualifikation meines Arbeitnehmers in Deutschland weiterhin gültig? Ja, eine vor Austritt erteilte Anerkennung einer britischen Berufsqualifikation bleibt weiterhin gültig. Für weitere Fragen zum Thema Anerkennung von Berufsqualifikationen in Deutschland können Sie an Informationsportal der Bundesregierung zur Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen wenden. Informationen zur Anerkennung von Berufsqualifikationen im Vereinigten Königreich finden Sie auf der Webseite der britischen Regierung. Kann ich weiterhin Arbeitnehmer in das Vereinigte Königreich entsenden? Bei einem ungeregelten Austritt ist die durch das EU-Recht garantierte Dienstleistungsfreiheit, die auch das Recht zur grenzüberschreitenden Entsendung von Arbeitnehmern umfasst, im Vereinigten Königreich nicht mehr anwendbar. Auch die EU-Entsenderichtlinie, welche die Arbeitsbedingungen für entsandte Arbeitnehmer regelt, wird bei einem ungeregelten Austritt im Vereinigten Königreich ihre Geltung verlieren. Ob und unter welchen Voraussetzungen Arbeitnehmerentsendungen in das Vereinigte Königreich dann noch möglich sind, hängt von der Rechtslage im Vereinigten Königreich bezüglich der Erbringung von Dienstleistungen durch im Ausland ansässige Dienstleister ab. Für weitere Informationen müssen Sie sich an die zuständigen britischen Behörden wenden. Bei einem ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreiches aus der EU richtet sich die Datenübermittlung nach den für Drittstaaten anwendbaren Regelungen der EU-Datenschutzgrundverordnung. Hiernach könnte die Datenübermittlung aufgrund eines Angemessenheitsbeschlusses erfolgen. Nach derzeitigem Stand ist allerdings zu erwarten, dass zum Zeitpunkt eines ungeregelten Austritts ein solcher Angemessenheitsbeschluss nicht vorliegen wird. In diesem Fall wäre eine Datenübermittlung in das Vereinigte Königreich ausnahmsweise unter anderem dann zulässig, wenn der Betroffene seine Einwilligung in die Übermittlung gegeben hat, die Übermittlung für die Erfüllung eines Vertrags erforderlich oder aus wichtigen Gründen des öffentlichen Interesses notwendig ist. Alternativ kommen als Grundlage für die Datenübermittlung „geeignete Garantien“ in Betracht, wie zum Beispiel die Verwendung sogenannter Standardvertragsklauseln oder verbindlicher interner Datenschutzvorschriften gemäß Artikel 47 der EU-Datenschutzgrundverordnung. Bei Standardvertragsklauseln handelt es sich um Klauseln, die datenübermittelnde Unternehmen mit ihren Geschäftspartnern vertraglich vereinbaren können und im Rahmen derer sich die britischen Unternehmen zur Einhaltung bestimmter Datenschutzstandards verpflichten. Die Europäische Kommission hat drei Musterdatenschutzklauseln verabschiedet, die auf ihrer Website zur Verfügung stehen. 11.) Vergaberecht Kann mein Unternehmen sich künftig noch um öffentliche Aufträge im Vereinigten Königreich bewerben – und umgekehrt britische Unternehmen in Deutschland? Britische Unternehmen können sich nach dem deutschen Vergaberecht auch künftig noch um öffentliche Aufträge in Deutschland bewerben. Im Fall eines „ungeregelten“ Austritts gelten für sie die gleichen Bedingungen wie für Unternehmen aus anderen Drittstaaten. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der Europäischen Kommission (PDF: 154 KB). Informationen zu britischen Ausschreibungen nach einem ungeregelten Austritt des Vereinigten Königsreichs und zur elektronischen Veröffentlichung von Geschäftsmöglichkeiten finden Sie auf der Webseite der britischen Regierung.
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Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
Malerbetrieb Ines Pietsch in Lossatal bei Leipzig | Problemlösungen Sie möchten ein Bau- oder Sanierungsprojekt planen und realisieren? Auf dieser Seite möchten wir Ihnen wertvolle Tipps präsentieren, die Ihnen das Leben erleichtern werden. Selbstverständlich stehen wir Ihnen auch gerne zu einem persönlichen Beratungsgespräch zur Verfügung. Wenden Sie sich telefonisch oder über unser Kontaktformular an uns. Wir sind Teilnehmer der Kampagne „Haus sanieren – profitieren“, die von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und des Handwerks ins Leben gerufen wurde, und können Ihnen deshalb kostenlose Energiechecks anbieten. Werterhaltung von Holz Wir wissen: Schleifen und Streichen allein reicht nicht aus, um den Wert von Holz zu erhalten. In unserem Shop finden Sie eine Übersicht der zu verwendenden Lacke und Lasuren. Wir empfehlen Ihnen „Sikkens Cetol HS Color“. Download: Broschüre "Sikkens Cetol HS Color.pdf" Schimmel in der Wohnung: Ein weit verbreitetes Problem Schimmelbefall ist ein weitverbreitetes Problem, das nicht nur unschön aussieht, sondern auch gesundheitliche Risiken birgt. Grund für die Schimmelbildung ist oftmals das unausgewogene Mikroklima von Innen- und Außenraum. Vor allem im Winter unterscheiden sich die Innen- und die Außentemperatur erheblich. Hier sind gut gedämmte Außenwände, die eine Grenze zwischen beiden Zonen bilden, essentiell. Fachkräfte beseitigen bei Schimmelschäden, die durch bauliche Mängel aufgetreten sind, nicht nur den Befall, sondern auch die ursächlichen Mängel. Oftmals ist es aber so, dass nicht die Feuchtigkeit, die von außen in das Gebäude eindringt, der problematische Faktor ist, sondern jene Feuchtigkeit, die in den Räumen selbst entsteht. Durch gezielte Maßnahmen kann der Schimmelbildung aber effektiv entgegengewirkt werden. Bei alltäglichen Aktivitäten wie Duschen, Kochen oder Waschen werden große Mengen an Wasser an die Raumluft abgegeben. Dieses Wasser sollte schnellstmöglich, entweder während oder direkt nach der Entstehung, aus den Räumlichkeiten abgeführt werden. Regelmäßiges Lüften ist hier also sehr wichtig. Schlafräume sollten möglichst morgens gelüftet werden, Wohnräume in regelmäßigen Abständen und Küchen und Bäder bei geschlossener Tür direkt nach dem Feuchteanfall. Warme Raumluft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte. Deshalb empfiehlt es sich, alle Räume, auch jene, die nicht genutzt werden, stets geringfügig zu beheizen. Der Effekt: Die Wände kühlen nicht aus und der Schimmelbildung wird entgegengewirkt. Auch die Materialien ihrer Möbelstücke und die Baustoffe, die in Ihren Wohnräumen verwendet wurden, haben aufgrund ihrer unterschiedlichen Sorptionsfähigkeit einen maßgeblichen Einfluss auf die Bildung von Schimmelsporen. Während diffusionsoffene Materialien eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum gut ausgleichen können, ist dies bei dichten Oberflächen, wie beispielsweise Fliesen, Glas, Kunststoffen und Lackschichten, nicht der Fall. Dort entsteht eine hohe Oberflächenfeuchtigkeit, die die Schimmelbildung begünstigt. Auch der Einsatz von speziellen Farben und Putzen beugt der Schimmelbildung vor. Das Sto-Innensilikatprogramm verfügt beispielsweise über TÜV-geprüfte und mit dem natureplus®-Siegel ausgezeichnete Farben und Putze, die weder Konservierungsstoffe noch Weichmacher enthalten und das Schimmelrisiko so erheblich reduzieren. Häufige Ursachen für Schimmelbildung: Unzureichend gedämmte Außenflächen Wahl der Baumaterialien Pilzsporen in der Luft besiedeln Hölzer, Kleber, Gipskartonplatten, Stoffe, Papier Wasserschäden durch undichte Bedachung oder schadhafte Wasserleitungen Aufsteigendes Wasser (Schichtwasser, Grundwasser) Falsches Heiz- oder Lüftungsverhalten Sto-Bauherrenratgeber "Schimmelschutz" Algen-, Pilz- und Moosbewuchs an der Hausfassade ist nicht nur unschön, sondern zieht diese auch langfristig in Mitleidenschaft. Ein Grund für diesen Bewuchs ist die Klimaerwärmung. Aber auch Bäume und Sträucher, die nahe an der Fassade wachsen, sowie die Lage des Hauses an Gewässern und Feuchtbiotopen begünstigen das Wachstum von Algen, Pilzen und Moos. Um diesem Umstand entgegenzuwirken empfehlen wir Farben mit Lotus-Effekt. Der Lotus-Effekt sorgt mit seiner wasserabweisenden Wirkungsweise dafür, dass die Wand trocken bleibt und dass viele Sporen schon mit dem Regenwasser fortgespült werden. Pilzen und Co. wird so von Vornherein kein Lebensraum geboten. Der Schutz der Fassade kann darüber hinaus in Verbindung mit anderen, auf den Lotus-Effekt abgestimmten, Wirkstoffen verstärkt werden. Sto-Bauherrenratgeber "Algen- und Pilzbewuchs" Vorsorge durch StoTherm Classic Hagelschäden an wärmegedämmten und geputzten Fassaden sind ärgerlich und nur mit sehr viel Aufwand zu beheben. Deshalb empfiehlt es sich, diesem Umstand im Vorfeld mit einem Wärmedämm-Verbundsystem vorzubeugen. Hier greift man am besten zu StoTherm Classic, einem organischen, schwerentflammbaren Wärmedämm-Verbundsystem mit Polystyroldämmung. StoTherm Classic ist bereits seit über 40 Jahren auf dem Markt und gilt als das weltweit erfolgreichste Fassadendämmsystem. Effizient und effektiv vereint es Wirtschaftlichkeit mit Sicherheit und gestalterischer Freiheit. Optimale Sicherheit selbst bei extremen Belastungen StoTherm Classic hat nicht nur alle verpflichtenden Prüfungen mit Bravour bestanden, sondern auch in vielen optionalen Tests zur Schlagfertigkeit und zur mechanischen Widerstandsfähigkeit geglänzt. Reklamationen, großer Reparaturaufwand, unansehnliche Gebäudefassaden und Feuchtigkeit, die aufgrund von Rissen in der Putzschicht eindringt, gehören der Vergangenheit an, denn selbst bei extremen Belastungen bleibt StoTherm Classic widerstandsfähig. So trotzt das Material selbst starkem Hagelschlag, unsachgemäß abgestellten oder geworfenen Gegenständen sowie extremer Belastung und sogar Vandalismus. StoTherm Classic erzielt schon im Standardaufbau die höchstmöglichen Ergebnisse in allen Prüfkriterien: Nachweis der Schlagfestigkeit nach ETAG Nr. 004 Hagelschlagprüfung der schweizerischen Versicherungen Test auf Ballwurfsicherheit nach DIN 18032-3 Belastungstest für Eckausbildungen in Anlehnung an ÖNORM B 6100 Im Vergleich zu anderen Fassadensystemen, die auf mineralischen Deckschichten aufbauen, überzeugt StoTherm Classic dank seiner zementfreien und schlagzählen Oberfläche durch ein überdurchschnittliches Maß an Elastizität. Hier die Vorteile, die StoTherm Classic Ihnen bietet, noch einmal im Überblick: Hohe Schlagfestigkeit der Oberfläche Nahezu keine Reklamationsquote Kaum Aufwand für Wartung und Reparatur Aufgrund niedriger Instandhaltungskosten eine rentierliche und werthaltige Investition Sto-Bauherrenratgeber "Hagelschutz" Das Elektrosmog Abschirmungsvlies aus dem ERFURT-EMV System Das EMV 80 Carbonvlies von Erfurt bietet Ihnen nachweislich Schutz vor Elektrosmog, der beispielsweise durch Sendemasten und Starkstromleitungen entsteht. Elektrosmog belastet den Körper Den meisten Menschen sind vermutlich nicht die gesundheitlichen Nachteile bewusst, die unsere kabellose und vernetzte Welt, in der wir ständig erreichbar sind und tagtäglich ganz selbstverständlich Mobiltelefone sowie das Internet verwenden, mit sich bringt. Die elektromagnetischen Strahlen belasten nicht nur den Biorhythmus und das Immunsystem erheblich, auch Kopfschmerzen, Schwindel, Schlafstörungen, Müdigkeit, Leistungsabfall oder gar Depressionen sind häufige Folgeerscheinungen. Besonders in Ballungszentren ist die Strahlung durch Funknetze und Hochspannungsleitungen groß. Die Strahlenbelastung in den eigenen Wohnräumlichkeiten durch Fernsehgeräte, Radios oder schnurlose Telefone ist individuell reduzierbar, indem man beispielsweise auf Stand-by-Modi verzichtet. Ein wesentlicher Teil der belastenden elektromagnetischen Wellen entsteht aber durch Sendemasten und Starkstromleitungen, die von außerhalb in die Wohnung eindringen. Kleiner Aufwand, große Wirkung: Der optimale Schutz gegen Elektrosmog Einen effizienten und dazu noch kostengünstigen Schutz gegen die schädliche Belastung bietet das Elektrosmog-Abschirmvlies der Firma Erfurt. EMV 80 Carbonvlies ist ein auch in unserem Malerbetrieb erhältlicher Wandbelag, der elektromagnetische Wellen, umgangssprachlich bekannt als Elektrosmog, ganz wie ein Schirm dauerhaft vom Wohnraum fernhält. Hier ist es absolut ausreichend, die Wand, die dem Strahlungsherd zugewandt ist, mit dem Carbon-Vliesfasergitter zu tapezieren und zu erden. Das Vlies ist aus diffusionsoffenem, PVC- und glasfaserfreiem Material gefertigt, wirkt rissüberbrückend und kann im Anschluss wie gewohnt tapeziert oder gestrichen werden. Möchten Sie Ihre Räumlichkeiten später noch einmal renovieren, so kann das Vlies kinderleicht restlos und unbeschädigt entfernt werden. Sie sehen, der Aufwand ist gering, der Nutzen dafür aber sehr groß. Hier noch einmal die Vorteile des ERFURT-EMV 80 Carbonvlies im Überblick: Dämpft dauerhaft wirksam elektromagnetische Wellen Carbongitter verstärkt Anstrichträger und Tapezieruntergrund 4485876_bild4-24.jpg phpThumb_cache_maler_pietsch.de_src4d65ff72b1cb49887f5bb577008c2713_parfbfb669ca224ed372c1bad09d9a78a2d_dat1353409922-25.jpeg phpThumb_cache_maler_pietsch.de_srce3a139b59216afbc6b861803a4f88aeb_parb1346f40795d75b4ad6d17d68a296a0b_dat1353409955-26.jpeg StoClimasan Color: Die Photokatalytische Innenfarbe Die hochwertige Innenraumfarbe StoClimasan Color bietet Ihnen nicht nur satte Farbergebnisse, sie baut zusätzlich unerwünschte Stoffe, wie beispielsweise Formaldehyd, ab. Dafür sorgt ein Katalysator in der Farbe, der unter Lichteinwirkung viele organische Schadstoffe und geruchsbildende Substanzen aus der Raumluft abbaut. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Licht natürlich ist oder künstlich erzeugt wurde. Der Prozess an sich findet an der Oberfläche der aufgetragenen Farbschicht statt, wo die unerwünschten Stoffe mittels Sauerstoff zu ungefährlichen Endprodukten (z.B. Wasser oder Kohlendioxid) umgewandelt werden. Hier die Vorteile von StoClimasan Color für Sie im Überblick: Schadstoff- und geruchsabbauende Innenfarbe mit photokatalytischer Wirkung Nassabriebklasse 2 nach EN 13300 Geeignet für Wand- und Deckenflächen sowie für geeignete Sto-Akustiksysteme Sehr gut deckend, stumpfmatt und begrenzt tönbar phpThumb_cache_maler_pietsch.de_src3bbbbba60a4ab640d5d7bf7200f38266_par1a80ba4087abbfa9c22f431c08ddf9ba_dat1353411058-27.jpeg Das Innenwandsystem KlimaTec sorgt für Wohlfühlwärme und spart Energie In Privathaushalten werden in der Regel drei Viertel des Energiegesamtbedarfs für die Heizung fällig. Leider ist es so, dass ein beachtlicher Teil der Wärme meist ungenutzt verbraucht wird und durch Wände, Fenster, Keller und Dach verloren geht. Um diesem Sachverhalt entgegenzuwirken, sollten Sie Maßnahmen der Dämmung vornehmen. So können Sie den Energieaufwand um bis zu 50 % senken. Was macht man aber, wenn eine verklinkerte Fassade oder aber der Denkmalschutz keine Dämmung zulassen? Die Lösung: KlimaTec. KlimaTec ist ein etwa 3,5 mm starkes energetisches Wandsystem des Herstellers Erfurt. Es besteht aus speziellen Textilfasern, lässt sich leicht tapezieren und entkoppelt den Raum einfach, wie auch effektiv vom Mauerwerk. So kann der Anheizaufwand für den trägen Kältespeicher gesenkt werden. KlimaTec kann auch als Ergänzung zu klassischen Wärmedämm-Verbundsystemen eingesetzt werden. Hier erzielt der Belag ein bis zu 65 % schnelleres Aufheizen der Raumluft und somit eine Reduzierung der Heizkosten um bis zu 36 %, sofern die Räume bedarfsgerächt und nur bei tatsächlicher Nutzung beheizt werden. Mit Hilfe von KlimaTec muss 80 % der Wärme nicht mehr zum Aufheizen des kalten Mauerwerks verschwendet, sondern kann für die Erwärmung des Wohnraumes genutzt werden. Möglich ist dies durch eine Erhöhung der Wandoberflächenthermik. Kaltluftabfälle, besonders an den Außenwänden, und Fußkälte sowie das Unwohlsein im Schulterbereich gehören nun der Vergangenheit an. Ein weiterer großer Pluspunkt: Das Thermovlies sorgt dafür, dass der Wärmeaustausch durch Lüftung stark beschleunigt wird – im Sommer bleibt es somit nach dem Lüften kühl, im Winter wird der Raum schneller wieder warm. Darüber hinaus können die Wände, die mit KlimaTec beschichtet wurden, weiterhin optimal atmen. Auch im Bereich der Schimmelprävention, des Schallschutz und der Überbrückung von Mauerrissen können durch den Einsatz von KlimaTec erstklassige Ergebnisse erzielt werden. Ob Sie nun Ihre Wände selbst beschichten oder die Arbeit einem Profi überlassen, KlimaTec ist Ihr energiesparender Wandbelag, der wie gewohnt mit Tapeten überklebt oder mit Farbe überstrichen werden kann. Hier noch einmal Ihre Vorteile im Überblick: WDVS unterstützend Einfache Flächensanierung auf allen fest sitzenden Untergründen, inklusive aller Raufaser-Strukture phpThumb_cache_maler_pietsch.de_src68bd3fd05010fb6a1c7df399bce54057_par2f24497e0dc129c2681d0b878b4a294a_dat1353415457-28.jpeg
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Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
 Offiziell Chris Cold PULeder Hülle/Case/Tasche/Cover für Apple iPhone SE / Hörner Muster / Dunkle Kunst Dämon Kollektion Getarnte Teufel Offiziell Chris Cold PULeder Hülle/Case/Tasche/Cover für Apple iPhone SE / Hörner Muster / Dunkle Kunst Dämon Kollektion Getarnte Teufel B01N20JUO2 Offiziell Chris Cold PU-Leder Hülle/Case/Tasche/Cover für Apple iPhone SE / Hörner Muster / Dunkle Kunst Dämon Kollektion Getarnte Teufel COMMANDER Tasche BOOK CASE Black 2in1 mit Back Cover für Apple iPhone 5 / 5S / 5SE Lizenzprodukt Reinigungstuch iMoBi wortek Designer High Quality TPU Silikon Case für Apple iPhone 6 Plus Schutz Hülle SLine Schwarz iPhone 6 Plus 5,5 Zoll Liu ist nach Angaben seines Anwalts an Leberkrebs im Endstadium erkrankt und war deshalb Ende Juni aus der Haft entlassen und in ein Krankenhaus gebracht worden. Die Ausreise Custodia Google Pixel Cover Case, Ougger Fiorire Portafoglio PU Pelle Magnetico Stand Morbido Silicone Flip Bumper Protettivo Gomma Shell Borsa Custodie con Slot per Schede Die beiden sind neun Jahre alt und Mitarbeiterinnen der Graphic4You Vintage Uralt Flagge Von Marokko Marokkanisch Design Harte Hülle Case Tasche Schutzhülle für Apple iPhone 4 und 4S Palästina Palästinenser iPhone 5C Hülle,Schutzhülle Case Cover für iPhone 5C Leder Wallet Tasche Brieftasche PU Schutz Etui Schale,EMAXELERS iPhone 5C Case,Malerei Plum Blumen Muster Prägung Ledertasche Slim Retro PU Leder B Bling Wishing Tree 5 Graphic4You Mermaid Underwater Design Hart Weiche Kratzfeste Hülle Case Schale Tasche Schutzhülle für Apple iPhone SE / 5 / 5S Design 9 EKINHUI Case Cover Krokodil Txeture Luxus Echtleder Holster Fall Rindsleder Rüstung Schutzhülle für Samsung Galaxy Hinweis 8 Color Red Red MXNET IPhone 7 Plus Fall, Wasserabziehbilder Retro Ölgemälde Kamelie Muster Kette Anhänger PC Schutzhülle CASE FÜR IPHONE 7 PLUS Eclipse Gift Ideas Batman Logo 3 Phone Case Design For iPhone 5 / 5s Cover Apple iPhone X Silikon Hülle Case Schutzhülle Schweiz Flagge Switzerland Silikon Case transparent deinPhone Apple iPhone 7 / iPhone 8 Silikon Hülle eule Smartcover Case DBZ zB für Iphone 5 / 5S, Iphone 6 / 6S, Samsung S6 und S6 EDGE mit griffigem Gummirand und coolem Print, Smartphone HülleIphone 6 / 6S schwarz Iphone 6 / 6S weiss
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q-de-2207
Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
STARJAYS International DJ Booking Agency - DJ Booking G-Style Brothers G-STYLE BROTHERS (Cooperation with IMG) 2006 riefen Grazian Zwick aka DJ Amazing Graze und sein jüngerer Bruder Gerrit Zwick aka DJ Nogard das Projekt „G-Style Brothers“ ins Leben. Durch diesen Zusammenschluss wurden zwei verschiedene Arten des Auflegens miteinander kombiniert, was dieses DJ-Team so besonders macht. Grazian wurde am 15.Feb.1983 in Lindenfels geboren. Im Alter von 18 Jahren begann er mit dem Auflegen. Seine ersten Stilrichtungen sind damals Trance und Dance gewesen. Mittlerweile legt Grazian alles aus dem “elektronischen Bereich” auf, von Trance, Dance über House bis hin zu Hardstyle und Hardcore. Grazian ist ein routinierter DJ und hat bereits in vielen Clubs und auf vielen Events sein Können als Allrounder der elektronischen Musik Szene unter Beweis gestellt. Gerrit wurde am 27.Mai.1986 ebenfalls in Lindenfels geboren. Mit 17.Jahren begann er seine DJ-Karriere mit Black-Music. Mittlerweile ist er ebenfalls ein erfahrener DJ und ein Allrounder im Black- und Elektobereich. Das Projekt “G-Style Brothers” startete am Anfang des Jahres 2006. Mittlerweile haben die beiden Brüder ihre Fähigkeiten an den Decks und ihrer Art, Leute zu begeistern, auf vielen Veranstaltungen und Clubs unter Beweis gestellt. Mit Acts wie „Showtek“, „Headhunterz“, „Brennan Heart“, „Technoboy“, „Wildstylez“, „Coone“, „Isaac“ uvm. stehen sie bis heute an den Decks. Seit 2008 präsentieren die beiden Brüder ihre Live-Sets bei Sunshine-Live, sei es bei der Radio Show “Welcome To The Club” oder auf diversen Sunshine-Live Events. Mittlerweile sind Grazian und Gerrit auch verantwortlich für den Hardstyle und Hardcore Floor im Kinki Palace Sinsheim im Rahmen der “Sunshine-Live Welcome To The Club Tour”. Dazu arbeiten sie eng mit vielen namenhaften Booking-Agenturen zusammen. 2008 war auch das Jahr, in dem die beiden Brüder begannen, zusammen mit ihrem Freund und Kollegen Stefan Haschke ihre eigenen Tracks zu produzieren. Bis heute sind ihre Tracks “We Bring You Bazz”, “United Az One”, “Our World”, ”Momentz”, “Down South MF”, “Dark Noisez” und “United Az One 2012” Bestandteil von Samplern wie u.a. “DJ Networx”, “Tunnel Trance Force” und “Hardstyle Germany”. Dazu kommen viele sehr gute Chartplatzierungen in den DJ-Charts in der Schweiz, England und Deutschland, sowie in den Verkaufscharts bei Download-Portalen wie z.B. “www.hardstyle.com”. Seit 2010 legen die G-Style Brothers auf den I-Motion Events “Ruhr in Love”, “Nature One” und „Toxicator“ auf. Anfang 2011 mixen und kompilieren sie die eine Seite des Samplers „Hardstyle Germany vol.6“ und sind seither ebenfalls für die zweite CD der “DJ Networx” verantwortlich. Bis heute touren die beiden Brüder durch sämtliche Clubs und Veranstaltungen in ganz Deutschland und im Außland. Live sind die G-Style Brothers jeden Donnerstag von 20:00 - 22:00 Uhr im Web-Radio unter www.HardBase.Fm zu hören. Dort haben sie seit 2009 ihre eigene Sendereihe „Bazz Control“!! Releases: 2009: G-Style Brothers - We Bring You Bazz 2009: G-Style Brothers - United Az One 2010: G-Style Brothers - Our World 2011: G-Style Brothers - Momentz 2011: G-Style Brothers - Down South MF 2012: G-Style Brothers - Dark Noisez 2012: G-Style Brothers - United Az One 2012 Remixes: 2009: Raveboy - Dancing Through The Night 2009: DJ Sequenza - Lost In Dreams 2010: DJ Dean - Sound Of Silence 2011: DJ Klubbingman ft. Beatrix Delgado - Are You Ready 2011: Trance Generator - It`s Time! 2011: Pressureheads - Loveless 2012: DJ Klubbingman ft. Beatrix Delgado - Revolution Reloaded 2K13 2012: DJ Dean - Music 4 Freedom buchen
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Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
Apple Macbook Air 1,6GHz 128GB Retina (MREA2D/A) Silber mit Vodafone Smart XL Basic Phone + Smart XL Basic Phone Apple Macbook Air 1,6GHz 128GB Retina (MREA2D/A) Silber Vodafone Smart XL Basic Phone + Smart XL Basic Phone Apple Macbook Air 1,6GHz 128GB Retina (MREA2D/A) Silber Smart XL Basic Phone 46,99 €1 0,00 €13 24 Mon.12 EU-weit 14GB23 LTE max23 499,90 € * RED M HW10 Aktion eff. 57,49 €1 0,00 €13 24 Mon.12 EU-weit 16GB23 LTE max23 524,90 € * RED M HW10 Giga-Aktion eff. 47,49 €1 0,00 €13 24 Mon.12 EU-weit 21GB23 LTE max23 524,90 € * RED M HW5 Aktion eff. 52,49 €1 0,00 €13 24 Mon.12 EU-weit 16GB23 LTE max23 584,90 € * RED M HW5 Giga-Aktion eff. 42,49 €1 0,00 €13 24 Mon.12 EU-weit 21GB23 LTE max23 584,90 € * Smart L Plus Young Aktion 36,99 €1 0,00 €13 24 Mon.12 EU-weit 15GB23 LTE max23 644,90 € * Young L HW5 42,99 €1 0,00 €13 24 Mon.12 EU-weit 15GB23 LTE max23 644,90 € * Young L HW5 Aktion eff. 35,74 €1 39,99 €13 24 Mon.12 EU-weit 15GB23 LTE max23 714,90 € * Smart M Smartphone 31,99 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24 Mon.12 15 GB23 225 Mbit/s23 1154,90 € * ALL-NET-FLAT XL LTE HW35 59,99€ / 69,99€1 29,90 €13 24 Mon.12 15 GB23 225 Mbit/s23 1154,90 € * ALL-NET-FLAT XL LTE HW40 64,99€ / 74,99€1 29,90 €13 24 Mon.12 15 GB23 225 Mbit/s23 1154,90 € * ALL-NET-FLAT XL LTE Sim-Only 24,99€ / 34,99€1 29,90 €13 24 Mon.12 15 GB23 225 Mbit/s23 1154,90 € * ALL-NET-FLAT Young Plus E-Netz HW20 34,99€ / 44,99€1 29,90 €13 24 Mon.12 7 GB23 LTE 225 Mbit/s23 1144,90 € * ALL-NET-FLAT Young Plus E-Netz HW25 39,99€ / 49,99€1 29,90 €13 24 Mon.12 7 GB23 LTE 225 Mbit/s23 1144,90 € * ALL-NET-FLAT Young Plus E-Netz HW30 44,99€ / 54,99€1 29,90 €13 24 Mon.12 7 GB23 LTE 225 Mbit/s23 1144,90 € * ALL-NET-FLAT Young Plus E-Netz HW35 49,99€ / 59,99€1 29,90 €13 24 Mon.12 7 GB23 LTE 225 Mbit/s23 1144,90 € * ALL-NET-FLAT Young Plus E-Netz Sim-Only 14,99€ / 24,99€1 29,90 €13 24 Mon.12 7 GB23 LTE 225 Mbit/s23 1144,90 € * TABLET-FLAT L E-Netz 6,99 € / 9,99 €1 29,90 €13 24 Mon.12 2 GB23 LTE 21,6 MBit/s23 1199,90 € * TABLET-FLAT SPECIAL E-Netz 4,99 € / 6,99 €1 0,00 €13 24 Mon.12 1 GB23 21,6 MBit/s23 1204,90 € * TABLET-FLAT XL E-Netz 14,99 € / 19,99 €1 29,90 €13 24 Mon.12 5 GB23 LTE 21,6 MBit/s23 1194,90 € * ALL-NET-FLAT L D-Netz HW20 49,99 €1 29,90 €13 24 Mon.12 10 GB23 42,2 Mbit/s23 1119,90 € * ALL-NET-FLAT L D-Netz HW25 54,99 €1 29,90 €13 24 Mon.12 10 GB23 42,2 Mbit/s23 1119,90 € * ALL-NET-FLAT L D-Netz HW30 64,99 €1 29,90 €13 24 Mon.12 10 GB23 42,2 Mbit/s23 1119,90 € * ALL-NET-FLAT L D-Netz HW35 64,99 €1 29,90 €13 24 Mon.12 10 GB23 42,2 Mbit/s23 1119,90 € * ALL-NET-FLAT L D-Netz Sim-Only 29,99 €1 29,90 €13 24 Mon.12 10 GB23 42,2 Mbit/s23 1119,90 € * ALL-NET-FLAT M D-Netz HW20 44,99 €1 29,90 €13 24 Mon.12 5 GB23 42,2 Mbit/s23 1169,90 € * ALL-NET-FLAT M D-Netz HW25 49,99 €1 29,90 €13 24 Mon.12 5 GB23 42,2 Mbit/s23 1169,90 € * ALL-NET-FLAT M D-Netz HW30 54,99 €1 29,90 €13 24 Mon.12 5 GB23 42,2 Mbit/s23 1169,90 € * ALL-NET-FLAT M D-Netz HW35 59,99 €1 29,90 €13 24 Mon.12 5 GB23 42,2 Mbit/s23 1169,90 € * ALL-NET-FLAT M 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1144,90 € * ALL-NET-FLAT Young Plus D-Netz HW35 59,99 €1 29,90 €13 24 Mon.12 7 GB23 42,2 Mbit/s23 1144,90 € * ALL-NET-FLAT Young Plus D-Netz Sim-Only 24,99 €1 29,90 €13 24 Mon.12 7 GB23 42,2 Mbit/s23 1144,90 € * TABLET-FLAT L D-Netz 9,99 €1 29,90 €13 24 Mon.12 2 GB23 42,2 MBit/s23 1199,90 € * TABLET-FLAT SPECIAL D-Netz 6,99 €1 0,00 €13 24 Mon.12 1 GB23 21,6 MBit/s23 1204,90 € * TABLET-FLAT XL D-Netz 19,99 €1 29,90 €13 24 Mon.12 5 GB23 42,2 MBit/s23 1194,90 € * Blau M 7,99 €1 29,99 €13 24 Mon.12 EU-weit 2GB23 LTE 21,6 Mbit/s23 1169,90 € * Allnet L 9,99 €1 29,99 €13 24 Mon.12 EU-weit 3GB23 LTE 21,6 Mbit/s23 1134,90 € * Allnet L My Handy 10 (19,99€) 19,99 €1 29,99 €13 24 Mon.12 EU-weit 3GB23 LTE 21,6 Mbit/s23 1134,90 € * Allnet L My Handy 18 (27,99€) 27,99 €1 29,99 €13 24 Mon.12 EU-weit 3GB23 LTE 21,6 Mbit/s23 1134,90 € * Allnet L My Handy 19 (28,99€) 28,99 €1 29,99 €13 24 Mon.12 EU-weit 3GB23 LTE 21,6 Mbit/s23 1134,90 € * Allnet L My Handy 20 (29,99€) 29,99 €1 29,99 €13 24 Mon.12 EU-weit 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q-de-2207
Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
Myopie - Wortwolke (tag cloud), semantische Suche "Myopie" - Wortwolke* *In Verbindung mit dem Keyword "Myopie" auf Webseiten häufig verwendete weitere Keywords astigmatismus auge augen augenarzt augenlaser brille chirurgie excimer fehlsichtigkeit hornhautverkruemmung hyperopie kontaktlinsen kurzsichtig kurzsichtigkeit lasek laser lasik operation optik presbyopie prk sehfehler weitsichtig weitsichtigkeit Ergebnis der semantischen Websuche nach "Myopie"* *Webseiten, die eine hohe Übereinstimmung mit den Keywords der "Myopie"-Wortwolke aufweisen Ophtalmologue en Belgique province de Liège - Astigmatisme fort, Myopie forte, Presbytie, Hypermétropie, Cataracte Ophtalmologue, Centre, Ophtalmologie, Video, Implantation, Lentilles, Laser, Lasik, Lasek, PRK, Lizin, Vision, Eye, Center, Belgique, Eupen, Liège, Cataracte, zeXH3WMalmsklnL11fx1qIkH2n4 http://www.lizinvision.com Augenarzt & Augenchirurg Wien, Augenarzt 1. Bezirk, Spezialist für grauer Star, Prim. Univ. 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Begriffe rund ums Thema Auge Auge, Bindehaut, Lasik, http://www.augen-lexikon.de ueber-lasik.de - Lasik - Hier finden Sie Augenarzt-Praxen und -Kliniken, die Lasik Operationen durchführen. - Lasik, laser in situ keratomileusis, Augenlasern, Augenoperation, keine Brille, Lasern, Augen, Augenarzt, Augenärzte, Laserbehandlung, Kontaktlinsen, Linsen, Operation, Augen-OP, Laser-OP http://www.ueber-lasik.de Augenzentrum Augenklinik Kurzsichtigkeit Intraokular-Linse Behandlung Operation Grauem-Star Lasik Augenzentrum, Augenklinik, Kurzsichtigkeit, Grauer, Star, Intraokular-Linse, Linse, Behandlung, Operation, Grauem, Lasik http://www.augencentrum-essen.de AugenarztService Praxis-Neugründung Augenarzt Praxisübernahme AugenarztPraxisabgabe ophthalmologische Geräte Augenarzt ambulante OP-Pla... Praxis-Neugründung, Augenarzt ,ophthalmologische Geräte ,ambulante OP-Planung OP-Zentrum,Immobilien ,Praxisübernahme ,Arztpraxis, Arzt, Gründung, Finanzierung, Planung, Software, Einrichtung, Praxiseinrichtung, Ausstattung, Augenarzt, Praxis, Architektur, Gruendung, Praxisgruendung, Elektroplan, Laserzentrum, Praxisvermittlung, Arztsoftware,Augenarzt ambulante OP-Planung ,Augen OP-Zentrum Augenarzt Praxis-Neugründung, ophthalmologische Geräte, ambulante OP-Planung OP-Zentrum, Immobilien, Praxisübernahme, Arztpraxis, Arzt, Gründung, Finanzierung, Planung, Software, ... http://www.augenarztservice.de LASIK Augenlaser Halle: Augenzentrum "Frohe Zukunft" Halle (Saale) LASIK Augenlaser Halle: Augenarzt Dr. Hammer und Kollegen bieten im Augenzentrum Halle u.a. LASIK und Femto-LASIK Augenlaser-Behandlungen an. 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Abhilfe bringen Sehhilfen wie Brillen oder Kontaktlinsen, welche jedoch auch mit spezifischen Nachteilen verbunden sind. Sie werden oft als unbequem und eher Sicht… willkommen, -, meinelasik.de, -, ihre, augenlaser-, und, lasik, ressource http://meinelasik.de Augenklinik Ludwigshafen - LASIK Augenärzte Ludwigshafen LASIK Augenlaser Ludwigshafen: In unserer Augenklinik in Ludwigshafen, nahe Mannheim, führen unsere Augenärzte Femto-LASIK und LASIK Augenlasern durch. augenärzte, augenarzt, augenklinik, augenlaser ludwigshafen, augenlaser mannheim, augenlasern ludwigshafen, augenlasern mannheim http://www.augenlaser-pfalz.de Lasik Augenklinik München, Augenarzt München - Beste Bewertung bei Fokus 2010-2013: Home Augenlasercenter München Augenklinik Operation Augenlasern Augen Diagnostik Center Zentrum Lasercenter Laserbehandlung lasik femto Fehlsichtigkeit Augen Laser Augenchirurgie Behandlung Operation OCT HRT EMERA EM.ERA GDx NFA nerv fiber analyser keratokonus AMD, Auge, Augenarzt, Augenlaser, Augenlaserbehandlung, Augenlasern, Augenlaserop, Augenlaserzentrum, Augenop, Augenoperation, Behandlung, Femto, Infoabend, Neuhann, Muenchen, Makula, Lucentis, ... http://www.augenklinik-marienplatz.de augenlaser-istanbul.de : Augenlaser Lasik in Istanbul, Augenoperationen in der Türkei lasik auge laseraugen augenlaser istanbuloperation behandlung klinik laserbehandlung kosten lasik, auge, laser, augen, sinan göker, lasertravel, erstewahllasik, dunyagöz, augenlaser istanbul, operation, behandlung, klinik, laserbehandlung, kosten, lasikinistanbul, lasikistanbul, ... http://www.augenlaser-istanbul.de AugenLaserzentrum Halle: Augenlaser ( LASIK ) in Halle Kompetente LASIK -Behandlung im Umfeld wissenschaftlicher Forschung. Augenlaser in Halle durch Professor Duncker. Endlich Brille weg. brille weg, Augenlaser, Augenlasern, Augen Lasern, LASIK, Halle, Leipzig, Magdeburg, Augentis, augenlaser magdeburg, Dessau, Femto, Fehlsichtigkeit, ohne Brille, Linsen, Premium, Lasik, ... http://www.augenlaser-halle.de All about Lasik - lasik-info Lasik Center Eye Laser Clinic Lohr, TUV certified Lasik Center - More than 90 000 successful eye surgery with Lasik and alternative methods such as PRK, ICL, RLE - Latest technology and methods of refractive eye surgery, eye surgery from nearsightedness, farsightedness by Lasik eye surgery to Correction of refractive error by aberrometer, excimer laser, femtosecond laser Lasik, IntraLase Lasik, Lasik TÜV, special clinic for Lasik, eye laser, eye lasers, Femtolaser, Femto Lasik, laser surgery, eye surgery, laser correction, laser treatment, glasses off, ... http://lasik-info.com Augenarzt Dr. med. Brief Dortmund, Augenlasern, Augenlaserbehandlung, Wellenfront - Lasik Augenlasern bzw. Augenlaserbehandlung in Dortmund ~ Wellenfront ~ Lasik ~ PRK / Lasek ~ Augenarzt Dr. med. Brief augenlasern, augenlaserbehandlung, lasik, wellenfront-lasik, Dr. med. Gerrett Brief, Augenarztpraxis, Facharzt für Augenheilkunde, Dortmund, Augenarzt, Refraktive Chirurgie, ... http://www.augenlaserbehandlung-dortmund.de Lasik Augenklinik und Lasikzentrum am Gendarmenmarkt Das Lasik Verfahren - moderne, schmerzfreie Laserchirurgie zur Korrektur von Fehlsichtigkeit. 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de
q-de-2207
Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
DX-Gruppen – just-4-fun.at DX-Gruppen Die DX-Gruppen sind Gruppen gleichgesinnter Funker, die sich auf DX- also sozusagen Ferngespräche konzentrieren. Dabei gibt es auch Wettbewerbe, wer ein QSO mit der grössten Entfernung geführt hat. Die Funker geben sich dafür auch eigene Rufnamen (Skips), die im Präfix die Herkunft des Funkers verraten. Im Amateurfunk (HAM) verwenden österreichische Funker die Zeichen OE (Oscar Echo) gefolgt von einer Ziffer die das Bundesland signalisiert im Präfix ihres Rufzeichens. Dann folgt in der Regel eine dreistellige, frei wählbare, eindeutige Buchstabenkombination, die z.B. auch aus den Initialien des Funkers hervorgehen kann. Österreichische HAM Rufzeichenkürzel So ergibt sich z.B. ein an diese Logik angehaltener Rufname wie OE3HL69, wobei OE3 auf das Herkunftsland Niederösterreich deutet. Für den CB-Funk vergeben verschiedene DX-Clubs Rufnamen. Diese verwenden in der Regel im Präfix einen Zahlencode der Herkunftsländer, der vor allem durch die italienische CB-DX-Gruppe Alpha Tango (AT) bekannt wurde. Das Kürzel der DX-Gruppe wird an die führende Zahl angehängt. CB-DX-Gruppen Zahlencodes der Herkunftsländer Der DX-Zahlencode für Österreich lautet 35, womit sich in diesem Fall das Rufzeichen 35HL69 ergibt. CB-DX-Gruppen sind Funker, die sich unter einem Kürzel zusammen finden, daraus ergeben sich dann Namen wie die „Hotel November“ (HNDX), die HN-DX-Gruppe, die bereits erwähnte „Alpha Tango“- oder AT-DX-Gruppe bzw. die „Hotel Lima“- oder HL-DX-Gruppe. #cb #cbfunk #cbradio #dx #dxgroup #hldx #hldxgroup
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q-de-2207
Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
FORD Fiesta Cool&Connect Blueto Klimaauto Szhzg | DELLO FORD Fiesta Cool&Connect Blueto Klimaauto Szhzg | DELLO FORD Fiesta Cool&Connect Blueto Klimaauto Szhzg | DELLO FORD Fiesta Cool&Connect Blueto Klimaauto Szhzg | DELLO FORD Fiesta Cool&Connect Blueto Klimaauto Szhzg | DELLO FORD Fiesta Cool&Connect Blueto Klimaauto Szhzg | DELLO 12922.41 Verfügbar € 15.378,00 Angebotsnummer: 00-30-12284 Fahrzeug-Nr: 00-30-12284 COOL & SOUND-PAKET 2, KOMFORT-PAKET 2 Airbag Beifahrerseite abschaltbar, Bodenleuchte im Außenspiegel, Intelligent Protection System (IPS), Dach andersfarbig lackiert / Kontrastfarbe FORD Fiesta Edition Klima/ CD, Sync/ LM-Felgen Schaltgetriebe € 8.186,00 Schaltgetriebe , Bordcomputer , Klimaanlage, Servolenkung, Elektrischer Fensterheber, Elektrische Außenspiegel , Nebelscheinwerfer , ABS, ESP, Wegfahrsperre, Vorder und Seiten und weitere Airbags , Radio, mp3 Schnittstelle, Bluetooth, Freisprecheinrichtung, CD Spieler , Abgasnorm Euro5, grüne Umweltplakette , Metallic, Alufelgen, Alufelgen Billstedt Gebraucht 42.058 km EZ 02/2015 Schaltgetriebe € 14.249,00 FORD Fiesta 1.0T "Active" AT6 Fahrassistenz Wipa Verbrauch: 5 l/100km (komb.)*, Automatik , Bordcomputer , Klimaanlage, Servolenkung, Elektrischer Fensterheber, Elektrische Außenspiegel , Nebelscheinwerfer, Lichtsensor , ABS, ESP, Vorder und Seiten und weitere Airbags , Radio, mp3 Schnittstelle , grüne Umweltplakette , Alufelgen, Dachreling, Sportsitze, Alufelgen Bad Oldesloe Gebraucht 14.890 km EZ 10/2018 Schaltgetriebe € 14.095,00 Schaltgetriebe € 14.280,00 Gebraucht 21 km EZ 01/2020 Schaltgetriebe € 15.827,00 Schaltgetriebe € 15.946,00 Schaltgetriebe € 8.976,00 Schaltgetriebe € 12.257,00 Gebraucht 21 km EZ 11/2019 Automatik € 15.887,00 Gebraucht 21 km EZ 11/2018 FORD Fiesta Sync-Edition/ Klima/ LM-Felgen Schaltgetriebe € 9.212,00 Gebraucht 53.655 km EZ 10/2016 FORD Fiesta Radio/Klimaanlage/Bluetooth Gebraucht 45.753 km EZ 01/2017 Schaltgetriebe € 6.490,00 Schaltgetriebe , Bordcomputer , Klimaanlage, Servolenkung, Elektrischer Fensterheber, Elektrische Außenspiegel , Tagfahrlicht , ABS, ESP, Wegfahrsperre, Vorder und Seiten und weitere Airbags , Radio, mp3 Schnittstelle, CD Spieler , Abgasnorm Euro5, grüne Umweltplakette , Husum Gebraucht 71.300 km EZ 03/2014 Schaltgetriebe € 14.311,00 Schaltgetriebe € 25.595,00 Schaltgetriebe , Navigationsystem, Bordcomputer , Klimaautomatik, Servolenkung, Elektrischer Fensterheber, Elektrische Außenspiegel , Nebelscheinwerfer, Lichtsensor , ABS, ESP, Vorder und Seiten und weitere Airbags , Radio, mp3 Schnittstelle, Bluetooth, CD Spieler , Abgasnorm Euro6, Energieeffizienzklasse 6, grüne Umweltplakette , Alufelgen, Sportsitze, Alufelgen Lüneburg Schaltgetriebe € 15.378,00 Schaltgetriebe € 35.895,00 Automatik € 36.921,00
de
q-de-2207
Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
Transportsysteme - Planung, Vernetzung und Steuerung - Kosten & Info's des Fernstudiums Fernstudieren.de Institute Euro-FH – Europäische Fernhochschule Hamburg Transportsysteme - Planung, Vernetzung und Steuerung Transportsysteme – Planung, Vernetzung und SteuerungFernstudium am Institut: Euro-FH - Europäische Fernhochschule Hamburg In diesem Studiengang der Fernhochschule Hamburg, lernen Sie alles über Transportsysteme und erlangen professionelles Fachwissen in den Bereichen Planung, Vernetzung und Steuerung. Sie erfahren, wie Sie die geeigneten Verkehrsträger und -wege wählen und miteinander vernetzen. Die Konfiguration uni-, inter- und multimodale Transportnetze wird für Sie kein Problem mehr darstellen. Anhand fundierter Methodenkenntnisse können Sie bald komplexe Transportsysteme planen und steuern. In diesem Studiengang bekommen Sie Wissen in den Bereichen Straßentransportsysteme, Schienentransportsysteme und Kombinierter Verkehr, Luftfrachtsysteme, Seefracht- und Binnenschifffahrtssysteme, sowie Transportnetzplanung. Dieser Kurs wird von der Zentralstelle für Fernunterricht in Köln staatlich zugelassen. Da es keine Zulassungsvoraussetzungen gibt, können Sie jederzeit mit dem Studium beginnen. In nur 6 Monaten könnten Sie Ihr Hochschulzertifikat der Euro-FH besitzen. Möchten Sie wöchentlich mehr Zeit aufwenden, ist der Abschluss auch vor der angegebenen Regelstudienzeit möglich. Dieser Kurs kann an ein Studium der Euro-FH angerechnet werden. Nutzen Sie die Chanc und testen Sie das Programm ein Monat kostenlos. Seefracht- & Binnenschifffahrtsysteme Transportnetplanung Schienentransportsysteme & Kombinierter Verkehr Alle Details zum Fernkurs: Transportsysteme – Planung, Vernetzung und Steuerung Ziel des Lehrgangs / Fernstudiums Vermittlung von Wissen sowie Fachkenntnissen aller Spezifika der einzelnen Transportmittel, -technologien, Leistungsspezifika, Infrastrukturen & wesentlicher gesetzlicher Rahmenbedingungen Geeignet für... Alle Personen und Interessierte, die entsprechende Kenntnisse aus dem Themenbereich der Planung, Vernetzung & Steuerung von Transportsystemen erlangen möchten Lehrmaterial & Unterlagen 8 Lehrbriefe, 2 Begleitbriefe Kosten & Finanzierung des Studienganges / Fernkurs Transportsysteme – Planung, Vernetzung und Steuerung Institut: IGS-Institut für Verkehrswirtschaft GmbH | Zulassungsnummer: 552705 | Abschluss: Prüfung zur Fortbildung vor der Industrie- & Handelskammer (Industrie- und Handelskammer (IHK)) Sachbearbeitung für Planung und Technik - Fachrichtung Luftfahrttechnik Institut: Wirtschaftsakademie Schleswig Holstein GmbH | Zulassungsnummer: 7190009 | Abschluss: Prüfung wird insitutsintern abgehalten - weitere Informationen beim Anbieter mit Industrie- und Handelskammer (IHK)-Zertifikat Institut: HAF - Hamburger Akademie für Fernstudien GmbH | Zulassungsnummer: 7196409 | Abschluss: Es ist keine (Abschluss)-Prüfung vorgesehen
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Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
ADIKAM Spolka. z o. o. | Aussteller auf der ISM - die weltweit größte Messe für Süßwaren und Snacks Halle 11.1 Stand: F053a {"001000":{"text":"Schokolade, Schokoladenerzeugnisse","link":"\/aussteller-und-produkte\/ausstellerverzeichnis\/ausstellerverzeichnis-12.php?fw_goto=aussteller\/index&&tab=1&haupt=001","children":{"001010":{"text":"Alpenmilch-\/Alpenrahm-\/Alpen-Vollmilch-Schokolade","link":"\/aussteller-und-produkte\/ausstellerverzeichnis\/ausstellerverzeichnis-12.php?fw_goto=aussteller\/index&&tab=1&haupt=001","children":null},"001011":{"text":"Bitterschokolade\/Bitter-Sahneschokolade","link":"\/aussteller-und-produkte\/ausstellerverzeichnis\/ausstellerverzeichnis-12.php?fw_goto=aussteller\/index&&tab=1&haupt=001","children":null},"001013":{"text":"Blockschokolade","link":"\/aussteller-und-produkte\/ausstellerverzeichnis\/ausstellerverzeichnis-12.php?fw_goto=aussteller\/index&&tab=1&haupt=001","children":null},"001016":{"text":"Schokolade mit Fruktose und\/oder Zuckeraustauschstoffen\/ Di\u00e4t-Schokolade","link":"\/aussteller-und-produkte\/ausstellerverzeichnis\/ausstellerverzeichnis-12.php?fw_goto=aussteller\/index&&tab=1&haupt=001","children":null},"001017":{"text":"Edel-Bitterschokolade\/Edel-Vollmilch-Schokolade","link":"\/aussteller-und-produkte\/ausstellerverzeichnis\/ausstellerverzeichnis-12.php?fw_goto=aussteller\/index&&tab=1&haupt=001","children":null},"001018":{"text":"Erdnuss-Schokolade","link":"\/aussteller-und-produkte\/ausstellerverzeichnis\/ausstellerverzeichnis-12.php?fw_goto=aussteller\/index&&tab=1&haupt=001","children":null},"001020":{"text":"Fruchtschokolade (Apfelsinen-\/Orangen-\/Zitronen-)","link":"\/aussteller-und-produkte\/ausstellerverzeichnis\/ausstellerverzeichnis-12.php?fw_goto=aussteller\/index&&tab=1&haupt=001","children":null},"001021":{"text":"Frucht-Sahne-Schokolade","link":"\/aussteller-und-produkte\/ausstellerverzeichnis\/ausstellerverzeichnis-12.php?fw_goto=aussteller\/index&&tab=1&haupt=001","children":null},"001022":{"text":"Haushalts-Schokolade\/Haushalts-Milchschokolade","link":"\/aussteller-und-produkte\/ausstellerverzeichnis\/ausstellerverzeichnis-12.php?fw_goto=aussteller\/index&&tab=1&haupt=001","children":null},"001024":{"text":"Joghurt-Schokolade, 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massiv\/gef\u00fcllt","link":"\/aussteller-und-produkte\/ausstellerverzeichnis\/ausstellerverzeichnis-12.php?fw_goto=aussteller\/index&&tab=1&haupt=001","children":null},"001129":{"text":"Schokolade-Eier, massiv","link":"\/aussteller-und-produkte\/ausstellerverzeichnis\/ausstellerverzeichnis-12.php?fw_goto=aussteller\/index&&tab=1&haupt=001","children":null},"001132":{"text":"Schokolade-Herzen\/Schokoladeherzen zum 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gef\u00fcllt","link":"\/aussteller-und-produkte\/ausstellerverzeichnis\/ausstellerverzeichnis-12.php?fw_goto=aussteller\/index&&tab=1&haupt=001","children":null},"001149":{"text":"Weihnachtsartikel","link":"\/aussteller-und-produkte\/ausstellerverzeichnis\/ausstellerverzeichnis-12.php?fw_goto=aussteller\/index&&tab=1&haupt=001","children":null},"001151":{"text":"Vegane Schokolade","link":"\/aussteller-und-produkte\/ausstellerverzeichnis\/ausstellerverzeichnis-12.php?fw_goto=aussteller\/index&&tab=1&haupt=001","children":null}}}}
de
q-de-2207
Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
▷ 10 Antifaltencremes im Test 2020: Welche Anti Aging Creme hilft? Gesichtscreme, Testberichte Antifaltencreme Test 2020 Veröffentlicht am 8. März 2020 25. Juni 2020 von Esther Welche Anti Aging Creme hilft wirklich? Die besten Antifaltencremes von Asam Beauty, La Roche-Posay, Vichy & anderen Herstellern im Test. Das sind unsere Top-Empfehlungen für eine schöne, frische Haut. Antifaltencreme Test & Gesichtscreme Ratgeber Welche Anti-Aging Creme pflegt Deine Haut, kann Deinen Teint verbessern und Falten minimieren? Unser Antifaltencreme Test hat Top Cremes ausführlich getestet. Erfahre hier, welche wirklich die beste Anti Aging Creme ist – und Deine Haut pflegt, schützt sowie nachhaltige Ergebnisse erzielen konnte. Inwieweit schafft es die getestete Antifaltencremes… Feine Linien und Falten zu glätten Antifaltencreme Test & Vergleich [amazon table=“121841″] [amazon table=“121845″] NEU bei Youneeq: Professionelle Hautanalyse zur Vorher-/Nachher Bewertung Die Beurteilung von Effekten von Anti-Aging Cremes ist gar nicht so einfach. Selbst Vorher-/Nachher Fotos haben immer einen hohen Ungenauigkeitsanteil. Sei es die unterschiedliche Beleuchtung, die individuelle/subjektive Bewertung. Und es ist so natürlich nicht meßbar, welchen Effekt z.B. eine Antifalten Creme hat. Dies wollen wir ändern. Daher werden wir in Zukunft aufwändige professionelle Meßmethoden einsetzen, um die Resultate objektiv und wissenschaftlich zu messen. Wir werden also tatsächliche, technische Messungen durchführen zu: Braunen Flecken (Hyperpigmentierungen, Sommersprossen und Altersflecken) Hautrötungen (Entzündungen, Akne und vaskuläre Läsionen wie Couperose) Und dies vor und nach der Anwendung/Behandlung! Freut Euch also auf tolle, unschlagbare Ergebnisse & FAKTEN! [wpsm_offerbox image_id=“113180″ button_link=“https://youneeq.de/testberichte/gesichtscreme/eyecatcha-grace-advanced-lifting-cream-test/“ button_text=“zum Testbericht“ title=“Hier nochmal unser TESTSIEGER“ description=“Eyecatcha GRACE Advanced Lifting Cream“] Antifaltencremes sollen der Haut Jahre zurück schenken. Sie versprechen einen glatten, strahlenden Teint voller Spannkraft und beugen der vorzeitigen Hautalterung vor. Man erkennt sie daran, dass sie eine hohe Konzentration an Anti-Aging-Wirkstoffen beinhalten und häufig reichhaltiger als eine Feuchtigkeitspflege sind (mehr Fette und Öle). Der Wunsch nach ewiger Jugend ist fast so alt wie die zivilisierte Menschheit selbst. Wir kennen die Geschichten um Kleopatra, die in Eselsmilch gebadet haben soll. Die Frauen des Mittelalters rieben sich Rotwein ins Gesicht, weil sie an die hautglättende Wirkung der Weinsäure glaubten. Letztendlich hat sich aber bis heute herausgestellt, dass Vorbeugung besser hilft, als Schäden der Haut mühevoll zu bearbeiten. Wie wirken & was bringen Antifaltencremes? Ein Kosmetikum sollte effektiv, aber auch gut verträglich sein. Um wirklich einen Effekt zu erzielen, müssen manche Stoffe höchstmöglich konzentriert und mit Hilfsstoffen kombiniert sein. Größere Moleküle müssen die Hautbarriere überwinden können. Manche Kosmetikhersteller bestücken ihre Cremes daher mit Trägermolekülen oder Liposomenverkapselungen und gehen bei der Formulierung ihrer Cremes bis an die Grenze zur Medizin. Doch Du solltest Dich nicht von hohen Preisen, langen Inhaltsstofflisten oder unrealistischen Versprechen blenden lassen. Das Gute liegt manchmal im Einfachen. Wenn Du bedenkst, dass der größte Feind der Haut die freien Radikale sind, dann sind es die Antioxidantien, die einen der vordersten Plätze in den Antifaltencremes einnehmen sollten. Und da bietet die Natur ganz viele Vorlagen (siehe die RINGANA Gesichtscremes). Pflanzen- und Fruchtextrakte, Traubenkerne und Algen, Pflanzenwasser aus Ingwer oder grünem Tee – es gibt viele vielversprechende Inhaltsstoffe. Sie wirken oft synergistisch und – entsprechend dem Vorbild der Natur – nur in Kombination mit anderen. Daher ist nicht immer offensichtlich, auf welchen Wirkstoff die Anti-Falten-Wirkung zurückzuführen ist. Vitamin C dagegen ist einer der meist erforschten Stoffe. Es schützt unsere Zellen zuverlässig vor der Oxidation durch Freie Radikale und stärkt das Immunsystem, z.B. gegen Allergien. Darüberhinaus hilft es beim Aufbau von Kollagenfasern und dem Bindegewebe. Es bindet Schadstoffe und kurbelt Entgiftungsprozesse an. Nahezu 15.000 Stoffwechselprozesse werden durch das Vitamin getriggert, so dass es für ausreichend Energie für Aufbauprozesse sorgt. Zusammen mit Vitamin E kann es die schädlichen Folgen von UV-Strahlung auf die Haut abmildern und den Kollagen- und Elastinabbau verlangsamen. Auch als Mittel gegen Hyperpigmentierung werden die Vitamine gerne eingesetzt. Das Enzym Photolyase der Grünalge repariert sogar geschädigte DNA. Pflanzliche Hormone (Phytohormone) sind ebenfalls wichtig für die Neubildung von Kollagen und Bindegewebe. Vitamin A (Retinol) wirkt, wie die anderen Vitamine, als potentes Antioxidans und beim Aufbau des Kollagens mit. Es fördert die Bildung der obersten Hornschicht (Korneozyten) und lässt dadurch die Haut sichtbar glatter erscheinen. Im Prinzip kann man also sagen: Jeder Prozess, der zum Altern der Haut führt, soll also durch die Antifaltencremes rückgängig gemacht werden, allen voran die zerstörerischen oxidativen Prozesse und den Abbau des Kollagens. Hyaluronsäure – der Feuchtigkeitsspeicher Nicht zu vergessen: Eine wirksame Antifaltencreme sollte die Haut auch optimal durchfeuchten. Pralle Haut ist glatte Haut, die nicht so schnell Trockenheitsfältchen entwickelt. Mit den Jahren verliert die Haut an Feuchtigkeit, die Wasserbindungsfähigkeit lässt nach. Eine Antifaltencreme muss daher auch eine gehörige Portion Feuchtigkeitsspender und -bewahrer (allen voran Hyaluronsäure) beinhalten. Hyaluron wirkt wie ein Wasserspeicher und sorgt für Elastizität und Spannkraft. Die größeren Moleküle (sog. hochmolekulare Hyaluronsäure) bilden mit dem Keratin unserer Haut einen Film, der die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und die Elastizität verbessert. Dies geschieht an der Hautoberfläche selbst. Dieses Hyaluron kann die Hautbarriere nicht durchdringen. Sie besitzt darüber hinaus entzündungshemmende Eigenschaften, wirkt pflegend und wohltuend. Die kleineren Moleküle können hingegen die Hautbarriere durchdringen und sorgen dafür, dass Wasser im Bindegewebe der Haut gespeichert wird (mittelmolekulare Hyaluronsäure). Durch die zusätzliche Feuchtigkeit wird die Haut nicht nur praller und straffer, sondern auch Falten werden sichtbar verringert. Bei Verwendung von niedermolekularer Hyaluronsäure werden noch tiefere Hautschichten erreicht. Die Feuchtigkeit wird nachhaltig in der Haut gespeichert. Wichtig ist also, darauf zu achten, daß ein nachhaltig wirkendes Antiaging Produkt nicht nur 1, sondern 2 (2-fach Hyaluron) oder besser noch: 3 unterschiedliche Hyaluronsäuren enthält (3-fach Hyaluron). Beispiele für Produkte, die diese 3-fache Hyaluronsäure enthalten, sind z.B. Age Attraction Hyaluron 3 Superkonzentrat oder die Eyecatcha Grace Advanced Lifting Cream. Gesunde und junge Haut besitzt die Fähigkeit, korrekt zu funktionieren und braucht keinerlei Unterstützung von außen. Wenn alle Hautfunktionen auf der Zellebene intakt sind, ist die Haut glatt, fühlt sich nicht trocken an – und Feuchtigkeitscremes werden nicht benötigt. Bei Kindern funktionieren beispielsweise sämtliche Hautzellen, diese sind von ihrer Entstehung an gut befeuchtet. Aber was ist mit uns Erwachsenen? Unsere biologische Entwicklung, also dies unseres Körperbaus, unser Gehirns, aber auch unsere Haare und Haut verändern sich nur sehr langsam. Und sie haben im Laufe der Zeit mit der technischen Entwicklung nicht Schritt halten können. Antiaging-Cremes, weil wir biologisch „zu alt“ werden Ab wann brauchen wir Antifaltencremes? Heutzutage ist das Leben so hektisch, sind Luft und Nahrungsmittel so schadstoffbelastet und die Sonnenstrahlen so intensiv, dass wir bereits frühzeitig an Anti-Aging-Maßnahmen denken sollten. Antifaltencremes sollten spätestens dann angewendet werden, wenn sich erste Ermüdungserscheinungen der Haut zeigen. Und das Altern der Haut beginnt bereits ab Mitte 20. Fettige Haut wird später ein Anti-Falten-Produkt benötigen als dünne, trockene Haut. Männer haben von Natur aus eine dickere Haut, die mehr Kollagen enthält und dadurch länger straff bleibt. Bei ihnen wird eine Antifaltencreme eher ab einem Alter von 30 bis 35 Jahren notwendig werden. Ob zur Prophylaxe oder zur Behandlung erster Fältchen: Mann und Frau sollen auf jeden Fall darauf achten, dass die Pflege auf die individuellen Bedürfnisse der Haut abgestimmt ist, vor allem in Bezug auf Fett und Feuchtigkeit. Das heisst aber auch: Bloß nicht zu früh die Haut mit Anti-Aging-Produkten bombardieren! Die Haut ist in stetiger Veränderung und benötigt mit zunehmendem Alter eine adaptierte Pflege auf den jeweiligen Hautzustand. Am besten sucht man sich den Rat einer Expertin, die genau beurteilen kann, welche Hautbedürfnisse zum gegenwärtigen Zeitpunkt befriedigt werden sollten. Antiaging Creme Testsieger 2020 Unsere Haut altert, weil wir 2 unausweichlichen Alterungs-Faktoren ausgesetzt sind: dem biologischen Altern und dem Altern durch freie Radikale Ab einem Alter von ca. 25 Jahren bilden sich, je nach Lebens- und Ernährungsgewohnheiten, die ersten Fältchen an Stellen, wo unsere Gesichtsmuskeln im Dauereinsatz sind (z.B. um die Augen, an der Stirn, an den Lippen). Während früher die Zellerneuerung auf Hochtouren lief, verlangsamt sie sich mit dem Altern immer mehr.Unsere Zellen verlieren immer mehr die Fähigkeit, Wasser zu speichern, die Talgdrüsen produzieren weniger Fett.Wer viel lacht, wird als erstes sogenannte Krähenfüße an den Augen bemerken. Konzentriertes Arbeiten kann langfristig zu Denkerfalten an der Stirn führen, das Zusammenkneifen der Augen, z.B. um sich vor Sonneneinstrahlung zu schützen, lässt die gefürchtete, steile Zornesfalte entstehen, die uns so ein grimmiges Aussehen verleiht.Und wer kennt sie nicht, die kleinen Fältchen an der Oberlippe, die besonders bei Rauchern durch das Kräuseln des Mundes entstehen. Für die fatale Faltenbildung sind immer die Muskeln verantwortlich, die die Gesichtsbewegungen erst ermöglichen.Das Altern bringt zusätzlich einen Elastizitätsverlust der Haut mit sich, so dass sich an Stellen wiederholter Muskelbewegungen schließlich tiefe Falten zeigen.Der zunehmende Verlust an feuchtigkeitsspeichernder Hyaluronsäure, die die elastischen und kollagenen Fasern im Gesicht geschmeidig hält, tut ihr Übriges.In tieferen Hautschichten beginnt der Kollagen- und Elastinabbau, so dass das Netz unter der Haut immer mehr seine Stützfunktion einbüßt. Die Haut verliert zunehmend an Elastizität und Spannkraft, wird dünner und trockener. Gleichzeitig braucht sie mit den Jahren immer länger zur Regeneration und Kollagenproduktion. Zusätzlich ist unser Körper tagtäglich unzähligen freien Radikalen ausgesetzt. Dies sind zerstörerischen Moleküle, die durch Stress, UV-Strahlung, Umweltgifte, schädliche Stoffen in der Nahrung, Nikotin und auch durch körpereigene Stoffwechselprozesse entstehen.Die freien Radikale greifen Zellmembranen, Gewebe, Gefäße und unsere DNA an und führen zu Fehlreaktionen in Stoffwechsel-, Hormon- und Abwehrsystemen unseres Körpers. Auch fahren sie den Kollagenstoffwechsel herunter. Ohne Antioxidantien, die die freien Radikale neutralisieren, bevor sie dem Körper schaden können, würden die freien Radikale zu schwerwiegenden Krankheitsbildern führen. Auf jeden Fall aber lassen sie unsere Haut vorzeitig altern und sind verantwortlich für die Bildung von Altersflecken. Daher ist eine gesunde Ernährung so wichtig. Vitamin C z.B. bildet einen schier unüberwindlichen Schutzschild für die freien Radikale. Gesichtscremes – Übersicht Es gibt unterschiedliche Gesichtscremes, je nach Zielsetzung der Anwenderin, Zusammensetzung / Rezeptur der Creme sowie der zu erwartenden Ergebnisse. Zum einen sind da einfache Feuchtigkeitscremes. Diese sollen, wieder Name schon sagt, vor allem dafür sorgen, dass das Gesicht befeuchtet wird. Ein angenehmes Gefühl beim Auftragen und danach spielen hier ebenfalls eine Rolle. Meist enthalten diese Cremes zudem Parfum, so dass sie auch möglichst angenehm duften. Im Grunde besteht eine Feuchtigkeitscreme aus einer Wasser-/Öl-Emulsion, aufwändige Inhaltsstoffe müssen nicht unbedingt vorhanden sein. Damit sind diese einfachen Gesichtscremes bereits für wenige Euro zu bekommen. Anti-Aging-Cremes oder Antifaltencremes sollen v.a. die Hautalterungsprozesse bekämpfen. Dies sind vor allem Falten und Linien, Altersflecken, Rötungen, schlaffe Hautareale. Die Entstehung von Falten hat unterschiedliche Ursachen. So spielt v.a. der Lebensstil (der Genuss von Sonnenstrahlen, Nikotin und Alkohol) eine große Rolle. Grundsätzlich nehmen aber viele Hauptfunktionen mit zunehmendem Alter ab. Dadurch wird unsere Haut grauer, weniger elastisch, faltiger. Anti Aging-Cremes bedienen sich dabei einem ganzen Arsenal von Wirkstoffen. Einige von ihnen, wie etwa Hyaluronsäure, Panthenol oder Vitamin C haben bereits ihre positiven Wirkungen unter Beweis gestellt. In den letzten Jahren sind durch die Biotechnologische und pharmazeutische Forschung einige Wirkstoffe hinzugekommen, die tatsächlich an den Ursachen der Hautalterung ansetzen. Sie hemmen, blockieren oder reaktivieren Prozesse unserer Haut, die dazu führen können, daß unsere Haut jünger, frischer und gesünder ausschaut. Diese Antiaging Cremes werden in diesem Test näher betrachtet. Effekt-Cremes Daneben gibt es auch noch sog. Effekt-Cremes (z.B. von Asam Beauty). Dies sind Gesichtscremes, die weniger die Ursachen der Falten adressieren, sondern durch Wirkstoffkombinationen die Haut glätten oder zusammenziehen, so dass sie in kurzer Zeit weniger Falten aufweist. Allerdings läßt dieser Effekt eben auch nach ein paar Stunden wieder nach. Antifaltencreme Inhaltsstoffe Unser Anspruch bei Antifaltencremes (Anti-Aging-Cremes, Gesichtscremes, Feuchtigkeitscremes) ist ganz einfach: – was schmieren wir uns da auf das Gesicht? – was stellen die Inhaltsstoffe mit uns (und der Umwelt) an? – wie fühlt es sich an und – welche Ergebnisse können wir erwarten? Zentraler Analyse–Schwerpunkt sind daher die Inhaltsstoffe. Was das Produkt kostet, wie die Packung ausschaut, u.v.a., was die Hersteller versprechen, bedeutet zunächst einmal gar nichts. Wir wissen alle, daß hier viel behauptet, getrickst, beschönigt wird. Teilweise werden geschickt Fotos von Celebrities eingesetzt und so platziert, daß wir glauben, sie hätten diese Creme tatsächlich verwendet. Wir wissen, daß Julia Roberts intensiv mit Photoshop bearbeitet wurde, so daß sie eine makellose, faltenfreie Haut ‚besitzt‘, natürlich angeblich: aufgrund der verwendeten Anti-Aging Creme… Milliardenschwere Marken haben die Budgets, in Hochglanz-Anzeigen eine perfekte Welt zu zaubern. Und es sei ausdrücklich jeder Frau erlaubt, sich besser zu fühlen, wenn sie sich eine Chanel, Vichy, L‘oreal, LaPrairie & Co. – Creme auf das Gesicht schmiert. Der Blick auf die Inhaltsstoffe entlarvt aber gerade hier oft Erstaunliches. Nicht nur, daß häufig PEGs, Mikroplastiken, Parabene, Farbstoffe und weitere kritische Substanzen eingesetzt werden. Die Effekte, die diese Wirkstoffe entwickeln können, können zu ungewollten Ergebnissen führen: Seien es Allergien, Nebenwirkungen, Schädigungen der Haut und der Umwelt. Aber häufig auch lediglich kaschierende, temporäre Effekte, weil die Poren verstopft werden, die Hautoberfläche kurzfristig gestrafft wird, etc. Wer sich und seiner Haut wirklich etwas Gutes tun möchte, der setzt auf Produkte, die Wirkstoffe einsetzen, die echte positive Wirkungen entfalten und negative nicht oder weitestgehend vermeiden. Denn Konservierungsmittel mögen hier und da auch sinnvoll sein, da sie die Haltbarkeit verlängern und Keimbildungen vermeiden. Aber auch hier gibt es gute und schlechte Konservierungsstoffe. Wie soll man all dies als Verbraucherin beurteilen können? Wir tun dies bspw. für Dich. Dabei recherchieren wir, fragen bei den Herstellern nach, bewerten über ein System, das auf Expertenmeinungen basiert, Studienergebnissen, sowie vertrauensvollen Plattformen wie kosmetikanalyse.de, hautschutzengel, haut.de und anderen. Das für uns wichtigste Testkriterium sind daher die Inhaltsstoffe. Deren Eigenschaften, die Qualität des Produktionsprozesses, deren Konzentration und nachweisbare Effekte. Damit unmittelbar verbunden sind die zu erwartenden bzw. beobachteten Resultate. Aber auch die Verträglichkeit, Nebenwirkungen, Pflegeeigenschaften. Du siehst, es steht und fällt mit den Inhaltsstoffen. Wir analysieren diese. Und testen die Produkte selbst. Dies tun die meisten Vergleichsplattformen leider nicht. Hier werden in der Regel Bestseller aufgelistet, Eigenschaften aus Herstellerangaben oder Kundenbewertungen kopiert. Der Mehrwert für Dich ist – nach unser Überzeugung – grenzwertig. Wieviele und welche Wirkstoffe sind in Antifaltencremes enthalten? Nicht die Quantität, sondern die Qualität eines Produktes ist ausschlaggebend für die Hochwertigkeit und Effizienz eines Anti-Aging-Produktes. Die Mindestanforderungen an eine Antifaltencreme sind Inhaltsstoffe, die die Kollagenbildung unterstützen ihr wichtige Nährstoffe und Mineralien zuführen und starke Antioxidantien beinhalten. Feuchtigkeit alleine trägt schon viel dazu bei, dass die Haut schön aufgepolstert wird. Die Zusammensetzung aller Inhaltsstoffe und mögliche Synergien sind wichtiger, als die Konzentration eines einzelnen Stoffes. Und das wiederum ist wichtiger als die Frage danach, ob die Stoffe natürlichen oder synthetischen Ursprungs sind. Was unsere Haut überhaupt nicht vertragen kann, sind Zusatzstoffe, die … die Haut einfach nur zukleistern (wie Silikon) Paraffine, die die Haut aufquellen und austrocknen PEGs, die die Hautbarriere schwächen Parabene, die den Hormonhaushalt beeinflussen können Sulfate und Duftstoffe, die die Haut irritieren und Mikroplastiken, die nicht nur unserem Körper, sondern in erheblichem Maße auch der Umwelt schaden Gängige Inhaltsstoffe in Antifaltencremes sind: wie (niedermolekulare) Hyaluronsäure, Glycerin, Urea, Kollagen, Panthenol oder Milchsäure wie Retinol (Vitamin A), Vitamin C und E, Coenzym Q10, Traubenkernöl, Flavonoide und Polyphenole wie Soja, grüner Tee und Ginseng wie Zink, Kupfer, Magnesium Regenerations- und Reparaturbeschleuniger wie Peptide wie Ceramide, Retinol, Poly-Kollagen-Peptide Die Anti-Falten-Wirkstoffe liegen meistens als hochdosierter Wirkstoffkomplex vor. Generell findest Du auch für jeden Hauttyp (trockene, empfindliche, fettige, reife und Mischhaut) eine geeignete Antifaltencreme mit entsprechendem Wirkstoffkomplex. Manche Antifaltencremes sind auch für alle Hauttypen gleichermaßen geeignet. Regelmäßig unbedenklich werden Naturkosmetika eingestuft (siehe die RINGANA Gesichtscremes). So auch im aktuellen Gesichtscremes Test von ÖkoTest. Antifaltencreme Test Kriterien & Gewichtung Du hast eine Frage zu einer Antifaltencreme? Oder keine Ahnung, welchen Hauttyp Du hast? Kein Problem – wir stehen Dir bei Fragen gerne zur Verfügung. So kannst Du der Faltenbildung vorbeugen Was Deine Haut unbedingt braucht, um gesund, schön und vital zu bleiben, sind… viel Wasser (am besten 2 Liter Wasser täglich) eine abwechslungsreiche, gesunde und vor allem zuckerarme Ernährung mit 5 Portionen Obst & Gemüse pro Tag und eine ausgewogene Work-Life-Balance mit ausreichend erholsamem Schlaf und möglichst wenig Stress der Verzicht auf Genussgifte wie Tabak und Alkohol und ein vernünftiger Umgang mit UV-Strahlung, der sie vor der zerstörerischen Kraft der freien Radikale schützt Gesichtspflege & Falten – FAQs Falten weg cremen ist nicht so einfach zu bewerkstelligen. Und ohne Rundumprogramm, das Körper und Seele mit einbezieht, wahrscheinlich auch nicht möglich. Denn die Haut reagiert unweigerlich auf Stress, schlechte Ernährungs- und Lebensgewohnheiten, belastende Gemütszustände. Raubbau am Körper zu betreiben, dafür aber eine gute Anti-Falten-Creme zu benutzen, kann und wird nicht funktionieren. Wer aber ganzheitlicher denkt und eine Pflege benutzt, die auf den Hauttyp abgestimmt ist, kann zumindest den Alterungsprozesse ein wenig verlangsamen. Beim Cremen ist aber viel Geduld gefragt Mit den Jahren erneuert sich die Haut nicht mehr so schnell. Einige Monate wird man also für ein sicht- und spürbares Ergebnis schon investieren müssen. Dann lassen sich feine Linien und Fältchen, Pigmentflecken, Entzündungen, also kleinere Mängel der Haut, die uns optisch älter aussehen lassen, sich vielleicht wegcremen. Ausgeprägte Falten werden allenfalls im Mikrometerbereich gemildert, doch das ist für das menschliche Auge kaum sichtbar. Wir alle setzen daher auf die Forschung, die immer potentere Anti-Aging-Stoffe hervorbringt. Mit ein paar Tricks und unter der Voraussetzung, dass sie die Hautbarriere überwinden können, versprechen sie, eingeschlafene Prozesse wieder in Gang zu setzen. Sie sollen genau die Stoffe substituieren, an denen es mangelt – und Strukturen reparieren, die sich bereits im Abbau befinden. Wie viele Anwendungen sind nötig, um eine Anti-Aging Wirkung zu erzielen? Die Anwendungsdauer hängt vom Hautalter und der Beschaffenheit der Haut sowie Art und Konzentration der Wirkstoffe ab. Bei sehr junger Haut erneuert sich die Haut noch alle 4 Wochen, so dass relativ rasch ein Effekt zu sehen sein kann. Bei älterer Haut kann es schon mehrere Monate dauern. Wer z.B. ein Hyaluron-Serum nutzt und einen Langzeiteffekt erzielen möchte, der muss mindestens 4 Wochen, wenn nicht bis zu 12 Wochen warten. Die Haut muss sich erst auf den Wirkstoff einstellen. Daher bringt es nichts, nach wenigen Tagen enttäuscht die Konzentration zu erhöhen oder zu einem anderen Produkt zu wechseln Einige Tools können die Wirkung einer Antifaltencreme verstärken oder beschleunigen. Der Markt boomt mit Ultraschallgeräten für den Heimgebrauch, die die hauterneuernden Prozesse (wie die Kollagensynthese) ankurbeln die Durchblutung des Gewebes verstärken und die Wirkstoffe der Creme tiefer in die Haut schleusen sollen LED-Licht mit verschiedenen Wellenlängen soll die Haut regenerieren und sichtbar verjüngen. Ebenso Plasma-Ionen-Technologie, die zudem auch unreine oder fleckige Haut bereinigen soll. Microneedling-Roller verursachen winzig kleine Verletzungen in der Haut und sollen dadurch die Aufnahmefähigkeit der Haut verstärken sowie die Kollagenproduktion unterstützen. Schröpfen und Massagen regen die Durchblutung an und die Microdermabrasion schält sanft die oberste Hautschicht ab. Gel oder Serum: Was ist besser? Ein Serum ist die dünnflüssige Form eines Gels, sehr leicht und ursprünglich fettfrei. Inzwischen gibt es auch ölbasierte Seren, die aber meist als Gesichtsöl deklariert werden. Es enthält in der Regel hochkonzentrierte Wirkstoffe, spendet sehr viel Feuchtigkeit und zieht schnell in die Haut ein. Das Gute am Serum ist, dass die Inhaltsstoffe die oberste Hautschicht durchdringen und in tiefere Hautschichten vordringen können. Dadurch wirken sie nachhaltiger. Zudem zeigt es relativ rasch den gewünschte Effekt. Allerdings müssen Seren für einen nachhaltigen Effekt täglich und über einen längeren Zeitraum angewendet werden. Seren eignen sich auch für die sehr empfindliche und trockene Haut. Rückfettende Stoffe wird man im wasserbasierten Serum aber nicht finden, daher ist eine anschließende Pflege in aller Regel notwendig. Gele basieren generell auf Wasser und enthalten nur sehr wenig bis gar keine Öle/Fette. Sie lassen sich sehr leicht auf der Haut verteilen und ziehen in der Regel auch schnell in sie ein. Die Geltextur ist meist auf hochmolekulare Hyaluronsäure zurückzuführen, die auf der Hautoberfläche wirkt und einen schützenden Film auf der Haut bildet. Daher können Gele auch etwas kleben. Insbesondere fettige Haut profitiert von Gelen, da sie die Haut nicht zusätzlich beschweren. Sie eignen sich aber auch für sehr empfindliche Gesichtspartien. Bilden sich auf der Haut nach dem Auftragen Kügelchen oder Schlieren, dann ist entweder das angewendete Produkt noch nicht eingezogen oder die verwendeten Texturen passen nicht zueinander. Dann sollte man Produkte einer Linie benutzen, damit so etwas nicht passiert. Angewendet werden Antifaltencremes, -seren oder -gele im Bereich des Gesichts, einschließlich Hals und Décolleté. Für den Körper sind sie nicht geeignet. Warum gibt es Tages- und Nachtcremes? Es macht durchaus Sinn, dass es Cremes für den Tag und für die Nacht gibt. Denn die Haut führt tagsüber andere Prozesse durch als nachts. Am Tage ist die Haut beispielsweise aktiv an der Abwehr schädigender Faktoren beteiligt. Sie verbraucht beispielsweise viel Stoffwechselenergie und Antioxidantien, um Umweltstress, Erreger, wechselnde Temperaturen und oxidative Angriffe abzuwehren. Entsprechend ist auch die Formulierung der Tagescreme angepasst. Im Allgemeinen gibt es auf den jeweiligen Hauttyp abgestimmte Tagescremes. Allesamt basieren sie auf Wasser und haben eine leichtere Konsistenz als Nachtcremes. Sie enthalten Feuchtigkeitsspender (wie Hyaluronsäure) Antioxidantien (wie die Vitamine C, E und Q10) hautbarriere-stärkende Stoffe (wie Squalen) Fettsäuren (wie Linolensäure) und eben hautstraffende und glättende Stoffe im Bereich Anti-Aging Nachts ist die Haut aufnahmefähiger als am Tage. Jetzt ist die Zeit der Erneuerung, des Aufbaus, der Reparatur und Regeneration der Haut. Die Haut ist in der Nacht besonders gut durchblutet, so dass Stoffe besser im Gewebe zirkulieren können. Die in den Nachtcremes enthaltenen nährenden und regenerierenden Stoffe können so bis in die in tieferen Hautschichten vordringen. Sie basieren auf einer öligen Grundlage und sind i.d.R. reichhaltiger als die Tagescremes. Enthalten sind regenerierende Mineralien und Nährstoffe Kollagen und Ceramide im Bereich Anti-Aging Feuchtigkeitsspender (aufgrund des nächtlichen Wasserverlustes) und Vitamine (insbesondere Vitamin A und E) für die Reparatur und Erneuerung der Haut auch Stoffe, die die Haut lichtempfindlicher machen, wie z.B. Retinoide gegen Akne und Fruchtsäuren (wie Salicylsäure) werden eher einer Nacht- als einer Tagescreme zugesetzt. Dermatologen bestätigen, dass der richtige Applikationszeitpunkt die Wirkung einer Creme optimieren kann. So soll die Haut nach der Verwendung einer passenden Nachtpflege am nächsten Morgen deutlich frischer und erholter aussehen. So lagerst Du Antifaltencremes am besten Die Anti-Aging-Wirkstoffe sind unglaublich schutzbedürftig. Sie reagieren schnell auf UV-Licht und Sauerstoff und, wenn sie nicht mit Konservierungsstoffen überlagert sind, auch auf Keime. Mit der Zeit kann die hochpotente Wirksamkeit des Produkts komplett verloren gehen. Antioxidantien zerfallen z.B. unter Lichteinfluss. Auch Wärme und ein ungünstiges Verpackungsmaterial (mit rauher oder reaktiver Oberfläche) können jede Menge unerwünschte Reaktionsketten auslösen. Eine Antifaltencreme sollte also so verpackt und gelagert werden, dass das Produkt geschützt ist vor: unerwünschten Reaktionen mit dem Verpackungsmaterial Inzwischen gibt es alle möglichen Verpackungsarten für Creme, Gel, Serum, Lotion und co. Je kleiner die Oberfläche zwischen Luft und Produkt ist und je weniger die Finger mit dem Produkt in Berührung kommen, umso besser ist das Produkt vor Verkeimung geschützt. Die ideale Verpackung besteht daher aus lichtundurchlässigem Material mit Airless-Verschluss Wichtig ist auch, auf das Haltbarkeitsdatum zu achten, das auf jedem Produkt angegeben sein muss. Das Haltbarkeitsdatum gilt i.d.R. ab Öffnung des Produktes. Sobald sich die Konsistenz, Farbe oder der Geruch des Produktes verändert, ist Vorsicht geboten. Antifaltencreme Preise Antifaltencremes kannst Du quasi überall und in allen möglichen Formen kaufen. Angefangen bei Online-Shops, wie Amazon, Asambeauty oder Flaconi oder Shops, die eine ausführliche Beschreibung und fundierte Bewertungen/Tests bieten, wie youneeq.de. Im Drogeriemarkt sind sie ebenso zu finden wie im gewöhnlichen Kaufhaus, Billig-Markt, Apotheken oder Fachhandel, wie Douglas. Wie gut eine Antifaltencreme ist, lässt sich nicht am Preis ablesen Es gibt Cremes, die nur 2,45 Euro kosten und andere, die bei gleicher Menge 87,00 Euro kosten. Häufig bezahlt man einfach den Namen des Herstellers mit oder lässt sich von edlen Verpackungen oder prominenten Werbe-Ikonen blenden. Inzwischen gibt es auch zahlreiche Online-Portale, die sich gute Bewertungen über Produkttests erschleichen, so dass man eigentlich nicht mehr wissen kann, welches Produkt tatsächlich gut wirkt oder ob man sich nicht seine Pflege am besten selbst mischt. Erschreckenderweise haben viele große Marken auch viele Stoffe in ihren Produkten, die äußerst minderwertig, wenn nicht sogar schädlich sind. Tests allein reichen nicht aus Wer auf Vergleichsportale setzt, sollte sich darüber im Klaren sein, daß diese nicht wirklich testen oder analysieren, sondern bestenfalls „vergleichen“. Dies bedeutet aber in der Regel, daß hier lediglich die Bestseller bei amazon in der Top 10 -Liste auftauchen, da dadurch die größten Provisionen für den Seitenbetreiber erzielt werden. Und Bestseller bei amazon sind nicht die wirklich die besten Produkte, sondern die, die sich dort am besten verkaufen. Und dies sind i.d.R. sehr günstige Produkte, die zudem von deren Vermarktern geschickt beworben werden. Analyse der Inhaltsstoffe – schnell und einfach Über kosmetikanalyse.de, Hautschutzengel oder Haut kannst Du einzelne Inhaltsstoffe und auch Produkte auf ihre Inhaltsstoffe hin prüfen. Teilweise ist dazu eine Anmeldung nötig. Ob die Antifaltencremes Nebenwirkungen verursachen, ist leider sehr schwer festzustellen. Da es bei Kosmetika keine Pflicht zu klinischen Studien gibt, werden Nebenwirkungen auch nicht offiziell erfasst. Es ist auch nicht zu vermuten, dass Hersteller Nebenwirkungen angeben, allenfalls Warnhinweise, für wen das Produkt nicht geeignet ist (z.B. Schwangere). Antifaltencremes selber herstellen Natürlich kann man eine Antifaltencreme auch selbst machen, wenn man das notwendige Equipment und Wissen hat, steril arbeiten kann und einen Zugang zu qualitativ hochwertigen Rohstoffen hat. Die richtigen Kombinationen und Konzentrationen von Wirkstoffen für die eigene Haut zu finden, erfordert aber viel Erfahrung und Mut und ggf. finanzielle Investition. Insbesondere im Bereich der Naturkosmetik hat man mit einer Kombination von Wirkstoffen zu tun, die man zum Großteil gar nicht erkennt. Isolierte Stoffe aus Pflanzen haben eine andere Wirkung, als der Stoff im Komplex der Pflanze. Wichtig ist auch zu beachten, dass viel nicht immer viel hilft. Manche Stoffe wirken, je nach verwendeter Konzentration, unterschiedlich (wie z.B. Urea). Manche Effekte sind nur durch hohe Konzentrationen zu erzielen (wie z.B. bei Fruchtsäuren), gehören dann aber in die Hände eines Fachmannes/einer Fachfrau. Manche hochprozentigen Stoffe benötigen einen besonderen pH-Wert in der Formulierung, um wirken zu können oder keine Hautirritationen zu verursachen. Auch gibt es von vielen Stoffen Abkömmlinge (Derivate), die jeweils unterschiedlich wirken und entsprechend auch in der Anwendung unterschiedliche Konzentrationen finden (wie Vitamin C). Alle Gesichtscremes sind für Frauen wie Männer geeignet. Im Gegensatz zu den Gesichtscremes von Age Attraction, Eyecatcha oder Walberg Cosmetics setzt Regulat Beauty auf Tages- und Nachtcreme in 2 unterschiedlichen Spendern. Die Hersteller Age Attraction, Regulat Beauty, Eyecatcha, Walberg sowie Teoxane erfüllen alle hygienischen Bedingungen. Die Cremes befinden sich in Airless Spendern. Anti-Aging Creme Bestseller auf amazon [amazon bestseller=“Anti-Aging Creme“] [Stimmen: 49 Nutzerbewertung: 4.9] 3 Kommentare zu “Antifaltencreme Test 2020” 15. März 2019 um 18:24 krn sagt: „Deinen Geldbeutel nicht zu arg zu beanspruchen“ vs. Cremes um 70-90 Euro empfehlen kauft ihr euch das selber ab? vielen Dank für deine Nachricht. Kannst du uns ein gutes, preiswertes Produkt vorschlagen? Für uns sind nicht nur die Ergebnisse und die Verpackung wichtig, sondern auch die Inhaltsstoffe. Liebe Grüße, Marlen
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q-de-2207
Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
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q-de-2207
Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
Protocols and Video Articles Authored by Victoria W. K. Tung (Translated to German) Funktionen Der DExD/H-Box-Proteine in Nuklearen Pre-mRNA-Spleißen Erhöhtes Risiko Des Ischämischen Schlaganfalls Bei Gebärmutterhalskrebs-Patienten: Eine Bundesweit Bevölkerungsbezogenen Studie Molekulare Wechselwirkungen Zwischen Lecithin Und Gallensalze/Säuren, Öle Und Deren Auswirkungen Auf Die Umgekehrte Micellization GEWEBE SPANNUNG DISKORDANZ WÄHREND TACHYKARDIE GEGENÜBER SINUSRHYTHMUS: IMPLIKATIONEN FÜR KATHETER-ABLATION Quantitativen Nachweis Und Identifizierung Von Naegleria Spp. in Verschiedenen ökologischen Wasserproben Mit Real-time Quantitative PCR-Assay Antiproliferative Tätigkeiten Und Apoptose-Induktion Durch TRITERPENE Abgeleitet Von Eriobotrya Japonica in Menschliche Leukämie-Zelllinien Pankreatischer Krebs-assoziierte Kathepsin E Als Eine Droge-Aktivator Krankheit-Mutationen in Den Ryanodin-Rezeptor N-terminalen Region Paar Zu Einer Mobilen Intersubunit-Schnittstelle Phosphatidylserin Anerkennung Und Induktion Von Apoptotic Zelle Clearance Von Drosophila Engulfment Rezeptor Draper Mesoporöse Fluorcarbon-modifizierten Kieselsäure Aerogel Membranen Ermöglichen Langfristige Kontinuierliche CO(2) Mit Großen Absorption Flux Verbesserungen Zu Erfassen Jungen Erwachsenen Töchtern Der BRCA1/2 Positive Mütter: Was Wissen Sie über Erbliche Krebs Und Wieviel Sie Sich Sorgen? Häufigkeit Der Vorzeitige Menopause Bei Frauen, Die Eine BRCA1- Bzw. BRCA2-Mutation Tragen Klinische Und Mikrobiologische Eigenschaften Shewanella Bakteriämie Bei Patienten Mit Hepatobiliäre Erkrankung Eine Sehr Selektive Und Sensible Leuchtende Chemorezeptor Für Zn(2+) Ionen Basierend Auf Cyclometalated-platinum(ii)-komplexe Kosten Für Die Behandlung Von Brustkrebs in Zentral-Vietnam Reversible Sol-Gel-Transformation Von Uracil Gelators: Spezifische Farbmetrisch Und Fluorimetrische Sensor Für Fluorid-Ionen Gleichzeitige Celecoxib Mit 5-Fluorouracil/Epirubicin/Cyclophosphamid Gefolgt Von Docetaxel Für Phase II - III Invasiven Brustkrebs: Die OOTR-N001-Studie Wirkmechanismen Erleichtert Die Reifung Der Menschlichen Pluripotenten Stammzellen Cell-derived Cardiomyocytes Roboter-assistierte Laparoskopische Approach Management Für Mirizzi-Syndrom Interleukin-13 Genetische Varianten, Haushalt, Teppich Nutzung Und Kindheit Asthma Körper Druck-induzierte Vagusnerven Negativreaktion Zu Senken: Rolle Für Die Osmopressor Antwort? Sollten Alle BRCA1-Mutation-Träger Mit Bühne Ich Brustkrebs Krebs Erhalten Chemotherapie? Erhaltung Ein Regionales Netzwerk Für Die Forschung Der Aufstrebenden Infektionskrankheit: Eine Vertrauensvolle Ansatz Rolle Für Die Adipositas FTO-Gens in Der Zellulären Abtasten Von Aminosäuren Was Ist Die Optimale Endokrine Therapie Bei Postmenopausalen Frauen Mit Hormon-Rezeptor-positivem Brustkrebs Im Frühstadium? Dynamische Groß Angelegte Chromosomalen Rearrangements Kraftstoffpumpe Rasche Anpassung in Hefe Populationen Ursachen Und Prävention Des Plötzlichen Herztodes Bei älteren Menschen Androgenetische Alopezie: Identifizierung Von Vier Genetische Risiko Loci Und Beweise Für Den Beitrag Des WNT-Signalisierung Die Ätiologie Feine Partikel Und Ozon Asthma/Keuchen: Effekt Der Änderung Durch Glutathion S-Transferase-P1-Polymorphismen Hemmende Wirkung Auf Keine Produktion Von TRITERPENE Aus Dem Fruchtkörper Des Ganoderma Lucidum Sensorische Integration Funktionsstörung Beeinflusst Wirksamkeit Von Sprachtherapie Bei Kindern Mit Funktionellen Artikulation Störungen Riesige Bilaterale Renale Angiomyolipom Defibrillation Erfolg Mit Hochfrequente Elektrische Felder Bezieht Sich Auf Grad Und Lage Der Reizleitungs Inzidenz Von Katarakt Entwicklung Von 6 Monaten Korrigiert Alter in Der Frühen Behandlung Für Retinopathie Der Vorzeitigkeit Studie Interaktion Zwischen Lunge Krebszelle Und Myofibroblast Durch Zyklische Zugversuche Belastung Beeinflusst Verwendung Von Daten Für Attribut Episoden Der Erwärmung Und Abkühlung in Instrumental Datensätze Anwendung Von Scan-Statistiken, Selbstmord-Clustern in Australien Zu Erkennen Ausfallrate Von Der Riata Führen Unter Advisory: Ein Bericht Des Ausschusses Für CHRS-Gerät Einzel-Nukleotid-Polymorphismen Und Art Der Steroid Einfluss Auf Die Funktionelle Reaktion Des Menschlichen Glucocorticoid-Rezeptor Echtzeit-Übertragung in Echtzeit Patientenversorgung: Eine Geschichte Von 4 Geräte Erziehungsstil Und Kind-Fütterung Verhalten Bei Der Vorhersage Der Kinder Gewicht Status ändern in Taiwan Der Wert Der Image-Integration Für Epikardialem Katheter-Ablation Der Ventrikulären Tachykardie Hcv Abstands- Und Erhöhte HBsAg-Seroclearance Bei Patienten Mit Dual Chronischer Hepatitis C Und B Während Follow-up Nach Der Behandlung Erlittenen Aorta Verletzungen Ist üblich Nach Pulmonary Vein Isolation Ultra Pseudo-Stokes Shift Nahe Infrarot Farbstoffe, Die Auf Der Grundlage Von Energie-Transfer Die Nutzung Der Kraniale Modelle Mit Rapid-Prototyping-Techniken in Der Entwicklung Von Modellen Für Navigation Training Erstellt Einfach Ausdruck Der Schwere Kette C-terminalen Domäne Botulinumneurotoxin Serotyp A Als Kandidat Der Impfstoff Mit Einem Bi-cistronic Baculovirus-System Vergleich Zwischen Der Sequenziellen Und Gleichzeitige Anwendung Der Aktivkohle Mit Membran Bioreaktor Für Die Ablaufverfolgung Organische Kontaminanten Entfernung Proteomics-basierte Identifikation Von Plasma-Biomarkern Im Oralen Plattenepithelkarzinom Einflussfaktoren Für Peritonealdialyse-Patienten Psychosoziale Anpassung Polyfluoroalkyl Serumkonzentration, Die Asthma-Ergebnisse Und Die Immunologische Marker in Einer Fall-Kontroll-Studie Der Taiwanesischen Kinder Vorhersage Und Analyse Der Antikörper-Amyloidogenesis Aus Sequenzen Optische Eigenschaften Von Si Quantum Dots Von π-konjugierten Capping Moleküle Optimieren Echtzeit-PCR-Methode Zum Nachweis Und Zur Quantifizierung Der Acanthamoeba-Arten in Verschiedenen Arten Von Wasserproben Synthetische Cystein-Ersatzzeichen Verwendet in Native Chemische Verbindung Selbstwirksamkeit, Self-Care-Verhalten, Angstzustände Und Depression in Taiwan Mit Typ 2 Diabetes: Eine Querschnittsbefragung Adultes Globalen Verlust Des Fto-Gens ändert Körperzusammensetzung Und Stoffwechsel in Der Maus Eine Schaltspannung Fluoreszierende Sensor Für Die Diskriminierung Von Cystein Aus Homocystein Und Glutathion Enterovirus 71-Infektion Erhöht Ausdruck Von Interferon-Gamma-inducible Protein 10, Das Mäuse Schützt, Indem Die Verringerung Virale Belastung in Mehreren Geweben Der Beitrag Der Gelösten Organischen Stickstoff Und Chloraminen Stickstoffhaltigen Desinfektion Nebenprodukt Bildung Von Natürlichen Organischen Substanz Bewährte Methoden Für Die Central Linie Einfügen Hyperglykämie Ist Verstärkte Glukoneogenese in Einem Rattenmodell Für Permanente Zerebrale Ischämie Zugeordnet Induzierte Pluripotente Stammzellen Verwendet, Droge-Aktionen in Der Familie Ein Long QT-Syndrom Mit Komplexen Genetik Zu Offenbaren Klinischen Praxis-Richtlinien Für Die Behandlung Von Schmerzen, Unruhe Und Delirium Bei Erwachsenen Patienten in Der Intensivstation Klinischen Praxis-Richtlinien Für Die Behandlung Von Schmerzen, Unruhe Und Delirium Bei Erwachsenen Patienten Auf Der Intensivstation: Zusammenfassung Übertragung Des M. Extensor Digiti Minimi Und Musculus Extensor Carpi Ulnaris Äste Des Nervus Posterior Dorsales, Systeminterne Handfunktion Wiederherzustellen: Bericht Und Anatomische Studie Spontane Auflösung Von Optik Perineuritis CHC Fördert Tumorwachstum Und Angiogenese Durch Regulierung Von HIF-1α Und VEGF Signalisieren Ein Neuartiger Behandlungsansatz Für Umfangreiche, Eruptive, Kutane Squamous Zelle Karzinome in Ein Patient Erhält BRAF-Inhibitor-Therapie Für Metastasierenden Melanoms Perioperative Antikoagulation Im Gerät Implantation: Die Ununterbrochene Profitieren Antiproliferative Und Apoptotic Effekte Der Verbindungen Aus Der Blüte Der Mammea Siamensis (Miq.) T. Anders. Auf Menschliche Krebszelllinien Kombination Von Faktor H Mutation Und Properdin Mangel Verursacht Schwere Glomerulonephritis Mit C3 Photoinduzierte Triplet-Triplet-Energietransfer in Einer 2-Ureido-4(1H)-Pyrimidinone-gebrückt, Vierfach Wasserstoff Gebundenen Ferrocen-Fulleren-Assembly Entzündungshemmende Norditerpenoids Aus Dem Weichen Korallen Sinularia Maxima Verminderte MicroRNA (MiR)-145 Und Erhöhte MiR-224-Expression in T-Zellen Von Patienten Mit Systemischem Lupus Erythematodes Lupus Immunopathogenese Beteiligt Diagnostik Der Silicotuberculosis Von Endobronchialen Ultrasound-Guided Transbronchiale Needle Aspiration (EBUS-TBNA) Neuartige Entzündungshemmende Wirkung Von Doxazosin in Nagetier-Modellen Der Entzündung Die Wirkung Der Ersten Transplantat Spannungsgefühl Nach Der Rekonstruktion Des Vorderen Kreuzbandes: Eine Randomisierte Klinische Studie Mit 36 Monate Follow-up Änderung Der Flatfoot Vorschule-gealterte Kinder: Eine 1-Jahres-Follow-up-Studie Pädagogische Intervention in CKD Fortschreiten Der Krankheit Verzögert Und Reduziert Die Kosten Für Medizinische Versorgung Bei Patienten Mit Stadium 5 CKD Akutes Nierenversagen Bei Zirrhotischen Patienten Mit Schwerer Sepsis: Wert Der Harn Interleukin-18 Nachweis Der Intrazellulären Phasen (Megatrypanum) Trypanosoma Theileri in Nicht-phagozytische Säugetier-Zellen Vorkommen Und Verbreitung Von Naegleria Arten Aus Thermalquellen-Umgebungen in Taiwan Geboren-Oppenheimer Und Nicht-geboren-Oppenheimer, Atom- Und Molekülphysik Berechnungen Mit Explizit Korrelierter Mittelwerte Nanopartikel Für Verbesserte Lokale Speicherung Nach Intraartikuläre Injektion in Das Kniegelenk Anterior-Posterior-Komprimierung Beckenfraktur Erhöht Die Wahrscheinlichkeit Von Erfordernis Der Bilateralen Embolisation Vagusnerv-Stimulation Moduliert Viszerale Schmerzen Im Zusammenhang Mit Affektiven Speicher Wirkung Der Freizeit Lärmbelastung Auf Hörschäden Bei Jugendlichen Schülern Verwenden Die Links-ventrikuläre Nur Tempo, T-Welle in Einer Biventrikulären Implantierbaren Kardialen Defibrillator Oversensing Zu Beseitigen Verwendung Von Mobilitätshilfen Reduziert Synästhetischen Nachfrage Unter Schwierigen Bedingungen Der Zu Fuß RhoE Ist Häufig Unten in Das Hepatozelluläre Karzinom (HCC) Geregelt Und Unterdrückt HCC Invasion Durch Den Rho/Rho-Kinase/Myosin Phosphatase Ziel Weg Gegen Sie Aufzubringen BPDE-wie DNA-Addukt-Ebene in Oralen Gewebe Als Biomarker Risiko Für Mundkrebs Wirken Ungewöhnliche Gerät Funktion: Ratlos Erkunden Die Strukturellen Anforderungen Von Kollagen-Peptide Diätetische Crocin Hemmt Kolitis Und Colitis-assoziierten Kolorektalen Karzinogenese in Männlichen ICR Mäuse Identifizierung Von Orch3, Ein Locus Steuerung Dominant Widerstand Gegen Autoimmune Orchitis, Als Kinesin Familienmitglied 1C Registrierung Mit Spärliche Freiform-Deformationen Treponema Pallidum-Infektion in Der Wilden Paviane Ostafrika: Verteilung Und Genetische Charakterisierung Der Stämme Verantwortlich Unser Ansatz Zur Risikominimierung Epikardialem Zugang: Standard-Techniken Mit Dem Zusatz Von Elektroanatomische Mapping Anleitung Selbstverwaltung Intervention Zur Verbesserung Der Selbstfürsorge Und Lebensqualität in Patienten Mit Herzinsuffizienz Ein Theoretisches Modell Der Wirksamkeit Glauben, Funktionelle Status Und Lebensqualität Für ältere Menschen Während Der Rehabilitation: Kausale Zusammenhänge Zu Testen Genmab Zeichen Krebs-Deal Mit Janssen Die Vereinigung Der Sabbern Und Gesundheitsbezogene Lebensqualität Bei Kindern Mit Zerebralparese Epikardialem Ablation Der Ventrikulären Tachykardie: Eine Institutionelle Erfahrung Der Sicherheit Und Wirksamkeit Bedeutung Des Serums DKK1 Als Diagnostischer Biomarker in Hepatozellulären Karzinom Erkunden MicroRNA Biomarker Für Krankheit Zu überwachen Und Den Therapieerfolg Aliskiren-Add-on-Therapie Reduziert Wirksam Proteinurie in Chronische Nierenerkrankung: Eine Offene Prospektive Studie Die Nutzung Eines Kommerziellen Boden Nucleic Acid Extraction Kit Und PCR Für Den Nachweis Von Clostridium Tetanus Und Clostridium Chauvoei Auf Bauernhöfen Nach Überschwemmungen in Taiwan Diterpenoids Aus Der Soft Coral Sinularia Maxima Und Ihre Hemmende Wirkung Auf Lipopolysaccharid-stimuliert Produktion Von Pro-inflammatorische Zytokine Im Knochenmark Gewonnenen Dendritischen Zellen Verkleben Von Dental Porzellan Nicht Aus Titan Mit Verschiedenen Oberflächenbehandlungen Graphen-unterstützte RuO2 Nanopartikel Für Effizienten Aeroben Kreuz-dehydrogenative Kupplung Reaktion in Wasser Errichtung Einer Biolumineszenz-basierte Bioassays Für Den Nachweis Von Dioxinähnlichen Verbindungen Strahlentherapie Gleichzeitig Mit Pro Cisplatin, Gefolgt Von Adjuvante Chemotherapie Für N2-3 Nasen-Rachen-Krebs: Eine Multizentrische Studie Des Forums Für Nukleare Zusammenarbeit in Asien Neue Kleinere Glykosid-Komponenten Von Safran Endoskopische Und Endoskopische Ultraschall (EUS) Funktionen Der Ringförmigen Bauchspeicheldrüse: Duodenale Geschwüre Und Eine Dilatative Gallengang Die Erstellung Und Überprüfung Der Kraniale Modelle Mit Dreidimensionalen Rapid-Prototyping-Technologie Im Bereich Der Transnasal Furchen Endoskopie Erkunden Die Räumlich-zeitliche Dynamik Der Ein Optisch Gepumpte Halbleiterlaser Mit Intracavity Harmonische Der Zweiten Generation PPAR-Alpha Ist Ein Therapeutisches Ziel Für Chronische Lymphatische Leukämie Geänderte Tenodese Methode Zur Behandlung Von Frakturen Der Schlägel Erkenntnisse Aus Der Genom-Sequenz Der Quorum-abschrecken Staphylococcus SP. Dehnung AL1, Isoliert Aus Der Traditionellen Chinesischen Sojasauce Salzlake Gärung Molekulare Dynamik-Studie über Das Wachstum Der Struktur Ich Methan in Wässriger Lösung Von Natrium-Chlorid-Hydrat Heller Augen: Obere Wange Und Reißen Trog Vergrößerung Kombiniert: Einen Systematischen Ansatz, Die Verwendung Von Zwei Komplementären Hyaluronsäure Füllstoffe Zerebrale Amyloidangiopathie Zugeordnet Ist Eine Verschiebung in Microglial β-Amyloid-Bindung Bei Alzheimer-Krankheit Effiziente Trennung Und Empfindlichen Nachweis Von Listeria Monocytogenes Mit Einer Impedanz-Immunosensor Auf Der Grundlage Von Magnetischen Nanopartikeln, Microfluidic Chip Und Einem Ineinandergreifenden Mikroelektrode Genaue Potentielle Energie-Kurven Für HeH + Isotopologues BODIPY-basierte Ratiometrisch Fluoreszierende Sensor Für Hochgradig Selektiver Nachweis Von Glutathion über Cystein Und Homocystein Die Beziehung Zwischen Dioxine Und Speicheldrüsen Steroidhormone Im Vietnamesischen Primiparae Einflüsse Von Microbubble Durchmesser Und Ultraschall-Parameter Auf In-vitro-Sonothrombolysis Wirksamkeit Zeitlichen Horizonte in Der Schmerztherapie: Die Perspektiven Von Ärzten, Physiotherapeuten Und Ihre Mittelalten Und älteren Erwachsenen Patienten Zu Verstehen Die Inzidenz Von Bauchspeicheldrüsenkrebs in BRCA1- Und BRCA2-Mutation-Trägern CXC Chemokine Ligand 12/stromal Cell-derived Faktor-1 Regelt Die Zelladhäsion Im Menschlichen Doppelpunkt Krebszellen Durch Induktion Der Adhäsion Molekül-1 Musculus Obturator Nerv Übertragung Für Femoralis Wiederaufbau: Anatomische Und Klinische Anwendung Häufigkeit Der Triple-negativen Brustkrebs BRCA1-Mutation-Träger: Vergleich Zwischen Gemeinsamen Aschkenasischen Jüdischen Und Anderen Mutationen Benchmarking Beurteilung Von Frühen Chirurgische Dekompression Des Rückenmarks Nach Traumatischen Zervikalen Rückenmark-Verletzung Zu Verarbeiten: Möglichkeiten Zur Zeit Definitive Behandlung Glaukom in Der Frühen Behandlung Für Retinopathie Der Vorzeitigkeit (ETROP)-Studie Akute Blut-Glukose-Schwankungen Können Die Blutspiegel Von Glutathion Und Adiponektin Bei Patienten Mit Typ-2-Diabetes Verringern Shape-gesteuerte Synthese Von Silber Nanokristalle Durch Röntgen-Bestrahlung Für Tintenstrahldruck Ablation Der Post Transplant Vorhofflattern Und Pseudo-fibrillation Mit Magnetischer Navigation über Eine überlegene Ansatz Differenzielle Legionella Spp. Überleben Zwischen Intrazelluläre Und Extrazelluläre Formen in Thermalquellen-Umgebungen Vereinigung Des Linken Ventrikels Bewegung Und Zentrale Vergrößerung Index Bei Gesunden Jungen Männern Reversible Multistimuli-responsive Bläschen Durch Eine AMPHIPHILE Kationische Platinum(II) Terpyridyl Komplex Mit Einer Ferrocen-Einheit Im Wasser Gebildet Blaues Licht Wirkt Als Ein Zweischneidiges Schwert Bei Der Regulierung Der Sexuellen Entwicklung Von Hypocrea Jecorina (Trichoderma Reesei) Gesetzgeber Stimmen Und Verhaltensforschung Theorie: a Systematic Review Tief Liegenden Rückenmark Und Tethered Cord Syndrom Bei Kindern Mit Anorektale Fehlbildungen Quellen ältere Menschen Zeichnen Auf Nähren, Stärken Und Verbessern Der Selbstwirksamkeit Bei Der Verwaltung Von Hause Rehabilitation Nach Orthopädischen Chirurgie Erhöhte Plazenta Nährstoff Transporter Ausdruck Bei Midgestation Nach Der Mütterlichen Wachstumshormon-Behandlung Bei Schweinen: Ein Plazenta Mechanismus Für Erhöhte Fetale Wachstum Wirkung Der Spezialität Und Der Jüngsten Erfahrungen Auf Perioperative Entscheidungsfindung Für Aortenaneurysma, Abdominales Reparatur (13) C Und (1) H-NMR Spektroskopische Untersuchung Der Struktur Von Der Nitrido-Ion Mit Einer Zweipoligen Form in Metallkomplexe Von N-verwechselt Porphyrins 2-N-substituierte Universal Protein Schwankungen in Populationen Von Mikroorganismen Lymphatische Endotheliale Zellen Induzieren Toleranz über PD-L1 Und Mangelnde Costimulation Führt Zu Hochrangigen PD-1 Ausdruck Auf CD8 T-Zellen "Viele Menschen Kennen Das Gesetz, Aber Auch Viele Menschen Verletzen, Es": Diskriminierung Von Menschen Mit HIV/AIDS in Vietnam - Ergebnisse Einer Nationalen Studie Erfahren Cardiomyocytes Abgeleitet Von Menschlichen Induzierten Pluripotenten Stammzellen Als Modelle Für Normalen Und Kranken Kardiale Elektrophysiologie Und Kontraktilität Synergieeffekte in Der Gas-Empfindlichkeit Der Polypyrrol/Einzel-Wand-Kohlenstoff-Nanoröhren-Verbundwerkstoffen HIV/AIDS Wissen Und Einstellungen Bei Chinese College-Studenten in Den USA Magnetisch Recycelbaren Nanocatalysts (MRNCs): Eine Vielseitige Integration Hohe Katalytische Aktivität Und Einfache Wiederherstellung Elektrophysiologische Und Kontraktilen Funktion Von Cardiomyocytes Abgeleitet Von Humanen Embryonalen Stammzellen Studien Zum Vergleich Der Wirksamkeit Von Einschränkung-induzierte Bewegungstherapie Und Bimanuelle Training Bei Kindern Mit Einseitigen Zerebralparese: A Systematic Review Serotonin (5-HT) Aktivierung Verewigt Hypothalamischen Neuronalen Zellen Durch Den 5-HT1B-Serotonin-Rezeptor 24-Stunden-Auswirkungen Der Bimatoprost 0,01 % Monotherapie Auf Augeninnendruck Und Okuläre Perfusion Druck Immer Unter — Und Durch — Die Haut: ökologische Genomics Der Chytridpilz Infektion in Frösche Elektrospinnen Von AMPHIPHILE Chitosan Nanofasern Für Chirurgische Implantate Anwendung Transarteriell Behandlung Akute Gastrointestinale Blutung: Vorhersage Von Therapieversagen Von Klinischen Und Angiographischen Parameter ICF-CY Basis-Assessment-Tool Für Kinder Mit Autismus Unipolare Und Bipolare Electrogram Merkmale Vorherzusagen Ausfahrt Block Während Pulmonary Vein Gave Isolation Korrelation Der Anerkennung Sehschärfe Mit Hinteren Netzhaut Struktur in Erweiterte Frühgeborenen-Retinopathie Mehrschichtige Nanosonde Für Langlebige Leuchtstofflampen Zelle Label Faktoren, Die Die Herpes-Simplex-Virus-Reaktivierung Aus Dem Explantierten Maus-Gehirn Startseite Feuchtigkeit, Beta-2-adrenerge Rezeptor Genetische Polymorphismen Und Phänotypen Von Asthma Bei Kindern C-Myc in Kaposi-Sarkom: Analysen Durch Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung Und Immunhistochemie Erkennung Von Hydroxylapatit in Verkalkten Herz-Kreislauf-Geweben Eastern Beflecken, Analyse Und Isolierung Von Zwei Neuen Dammarane-Typ Saponine Aus American Ginseng Bufalin Erhöht Die Empfindlichkeit Gegen AKT/mTOR-induzierte Autophagic Zellentod in SK-HEP-1 Menschliche Hepatozelluläres Karzinom-Zellen Optofluidischer Erkennung Für Zelluläre Pathologies [Verhindern Komplikationen Des Common Enterale Ernährung Bei Kritisch Kranken Erwachsenen Patienten] Fortschritte in Der Ablation Von Ventrikulären Tachykardien Bei Nonischemic Kardiomyopathie Integrierte Electrofluidic Schaltung: Druck Sensorik Mit Analogen Und Digitalen Betrieb Funktionalitäten Für Die Mikrofluidik Gruppierte DNA-Methylierung-Änderungen in Polycomb Zielgene Im Frühstadium Leberkrebs Multielectrode Kontakt Zuordnen Um Narbe Änderung in Post-myocardial Infarkt Ventrikuläre Patienten Zu Beurteilen Kardialen Gewebe-spezifischen Bindemittel Von Troponin I Ebenen Und Werte Von Zirkulierenden Endothelialen Vorläuferzellen, Lösliche Angiogenen Faktoren Und Mononukleären Zellen Apoptose Bei Leberzirrhose-Patienten Mirtazapin Hemmt Tumorwachstum über Immunantwort Und Serotonergen System Schwingung in Der Zykluslänge Induziert Vorübergehende Störfaktor Und Stationären Konkordanten Alternans Im Herzen Eine Ungewöhnliche Präsentation Von Carney Komplex Mit Diffusen Primäre Pigmentierte Noduläre Nebennierenrinden Krankheiten Auf Eine Nebenniere Und Ein Nonpigmented Adenom, Adrenokortikales Und Fokale Primäre Pigmentierte Noduläre Nebennierenrinden Andererseits Die Hypouricemic Wirkung Von Balanophora Lowei Extrakte Und Phytochemicals Hyperuricemic Mäusen Abgeleitet Katheter-Ablation Von Vorhofflimmern In-vitro-Unterdrückung Des Wachstums Murinen WEHI-3-Leukämie-Zellen Und In-vivo Förderung Der Phagozytose in Einem Leukämie-Mäuse-Modell Von Indol-3-Carbinol Photokatalytische Wasserstoffproduktion Aus Einer Einfachen Wasserlöslichen [FeFe]-Hydrogenase-Modell-System Einzel-Injektion Femoral Nerv Block Fehlt Präventive Wirkung Auf Postoperative Schmerzen Und Morphin Verbrauch Insgesamt Knie Arthroplasty Eine Bewertung Der Getrockneten Blutpunkte Und Oral Tupfer Als Alternative Präparate Für Die Diagnose Von Dengue-Fieber Und Screening Für Letzten Dengue-Virus-Exposition Einkanal-Schicht, Einzelne Mantel-Flow Meeresarm Mikrofluidische Fluss Cytometer Mit Dreidimensionalen Hydrodynamische Fokussierung Ein Zusammenfassender Katalog Der Mikrobiellen Trinkwasser Tests Für Niedrige Und Mittlere Ressourceneinstellungen Einstellbare Fabrikation Von Zweidimensionalen Arrays Von Polymer-Nanobowls Für Biomimic Wachstum Der Amorphes Calciumcarbonat Hochdurchsatz-Bewertung Von MicroRNA-Aktivität Und Funktion Mithilfe Von MicroRNA-Sensor Und Köder-Bibliotheken Optimale Bedingungen Für Die Vorbereitung Der Banane Schält, Zuckerrohr-Bagasse Und Wassermelone Rinde Kupfer Aus Dem Wasser Zu Entfernen Genetische Varianten Zugeordnet Brustgröße Beeinflussen Auch Brustkrebsrisiko Eine Untersuchung Der Prävalenz Und Umfeldfaktoren Der Alkoholfreie Fettsäuren Lebererkrankung in Der Taiwanesischen Polizeidienst Ein Neuartiges Modell Zur Bewertung Der Nervenregeneration in Der Zusammengesetzten Gewebe-Transplantation: Der Murinen Heterotope Gliedmaßen-Transplantation Ein Fallbericht Dünndarm Lochdurchmesser Bei Koloskopie
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Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
Januar 2010 - Replica Watches Klassische Fusion modernen Ruibao Regulateur 30 Serie sehen echte Schuss Ruibao wurde 1983 geboren und vom Münchner Uhrenhersteller Gerd-Rüdiger Lang gegründet, einer Schweizer Luxusuhrenmarke, die seit jeher von der Familie geführt wird. Als unabhängige Indikatormarke wird Ruibao in seiner Arbeit niemals enttäuschen: An der Basler Uhrenmesse 2015 stellte Ruibao erneut seine Talente unter Beweis und brachte eine Reihe neuer Modelle heraus. Die Uhr der Regulateur 30-Serie, die im Folgenden vorgestellt wird, wurde speziell entwickelt, um das Auge einzufangen. Das Logo der Ruibao Regulateur 30 ist mit dem ikonischen Münzmuster eingraviert, das Trapezfenster wird um 12 Uhr und die Stunde in Hops angezeigt, die große Minute zeigt den vom Sprungfenster umgebenen Kreis und die Sekunde mit der 6-Uhr-Position. Kreise treffen sich, um ein mysteriöses ‚8‘ -Muster zu bilden. Die Uhr ist mit einem Automatikwerk von Ruibao ausgestattet. Das Zifferblatt ist mit einem Neonmuster verziert, und das Unterzifferblatt ist mit einem Schachbrettmuster verziert, das uralt und elegant ist. Der blattförmige Minutenzeiger und der Sekundenzeiger sind handgefertigte blau gegossene Stahlzeiger, die der Silberwelt eine leuchtende Farbe verleihen. Uhrvorwahlknopf Design einzigartig Dial dekoriert in Niusuo Muster Großer Minutenanzeigekreis, umgeben von einem Zeitfenster 6 Uhr Position kleine Sekunde Die Lünette ist mit dem ikonischen Münzmuster graviert Die langen Stollen sind sehr retro Münzenmuster ist vorzüglich und elegant Back-through-Sumpf-Design Fazit: Die erfolgreiche Leistung von Ruibao auf dem Markt zeigt, dass der pragmatische Geist Deutschlands die perfekte Kombination mit der Schweizer Präzisionstechnologie ist und sich seitdem zum ältesten und größten Hersteller der Schweizer Uhrenwelt entwickelt hat. Pronomen. Um mehr zu erfahren, klicken Sie bitte auf die Uhr der Watch Basel Live Show: BALL Watch präsentiert die neueste Automodelluhr BALL für BMW Timetrekker [Basel] BALL Watch wird anlässlich der Basler Messe 2015 das neue Modell BALL für BMW Timetrekker vorstellen, um den gemeinsamen Wert der Uhrenindustrie und der Automobilindustrie zu demonstrieren. Dieses einzigartige Modell steht exemplarisch für den Geist der beiden Marken: ‚Engineer for Perfection‘, ob Linie, Farbe, Textur oder Design der Uhr von der Automobilindustrie inspiriert. Dieses neue Timetrekker-Modell folgt dem einzigartigen Stil der BALL for BMW-Kollektion und stammt von der Schweizer Designerin Magali Métrailler. Magali Métrailler kombiniert raffinierte und raffinierte Funktionen zu einem eleganten und schlanken Design, das den Fans das Gefühl gibt, sich wohl zu fühlen. Das Modell Timetrekker hat einen Durchmesser von 44 mm und ist aus Edelstahl gefertigt. Das Design der Uhr unterstreicht die Gemeinsamkeit der beiden High-Tech-Fertigungsindustrien durch jedes Detail. Das schwarze Zifferblatt des Timetrekker-Modells ist kariert und sieht aus wie eine Geschwindigkeitsanzeige. Jeder Teil der Uhr wurde sorgfältig entworfen. Die exquisite Oberflächenskala und das BMW Logo mit 2,6 mm Durchmesser, das um 3 Uhr unabhängig in vier Farben gedruckt wurde, sind künstlerisch. Zusätzlich zu ihrer kompakten Erscheinung hat die BALL Watch ihre brandneue Kennzeichnungstechnologie für die neue BALL for BMW-Uhrenkollektion ausgestattet: Die Stunden- und Minutenzeiger des Timetrekker-Modells und die diamantgeschliffenen Metallwaagen sind mit selbstleuchtenden Schweizer 3H-Mikrogaslampen ausgestattet, um dies zu gewährleisten Beim Lesen im Dunkeln ist es noch klar. Die innovative selbstleuchtende Mikrogaslampe H3 sorgt dafür, dass das Zifferblatt auch in dunklen Umgebungen klar bleibt. Diese revolutionäre Schweizer Technologie erfordert keine externen Lichtquellen oder Energiequellen und ihre Helligkeit ist hundertmal so hoch wie die herkömmlicher Licht emittierender Farben. Das Modell BALL for BMW Timetrekker verwendet die fortschrittliche Keramikverarbeitungstechnologie von BALL Watch, um dem Chronographenring aus Keramik eine stark leuchtende Farbe zu verleihen, sodass die Zahlen und Skalen auf dem Chronographenring beleuchtet werden und der Träger im Dunkeln immer noch klar sein kann. Berechnen Sie die Zeit. Der drehbare Außenring aus Keramik erhöht die Lebensdauer der Uhr und reduziert die Auswirkungen von Korrosion, Kratzern und UV-Licht. Der Chronographenring verwendet ein Einweg-Rotationssystem, das die korrekte Standard-Tauchzeit nicht aus Versehen verlängert, selbst wenn der Träger ihn versehentlich berührt. Diese brandneue Uhr wurde von der Schweizerischen Sternwarte zertifiziert und ihre Präzision und Genauigkeit sind selbstverständlich. Zusätzlich zu den oben genannten erstaunlichen Eigenschaften beträgt die Wasserdichtigkeit der Uhr bis zu 200 Meter und die antimagnetische Leistung 4.800 A / m. Jedes Modell ist außerdem mit einem revolutionären patentierten Amortiser®-Antivibrationssystem ausgestattet. Diese außergewöhnliche Technologie reduziert die Auswirkungen von seitlichem Aufprall und schützt die mechanische Bewegung. Dieses Modell wird mit einem Kegelriemen oder einem hochwertigen Kautschukriemen geliefert. BALL für BMW Timetrekker Modell Werk ‧RR1102-C Automatikwerk, COSC Swiss Observatory zertifiziert Funktion ‧ 14 selbstleuchtende Mikrogaslampen, auf der Oberfläche angebracht, Stunden- und Minutenzeiger, praktisch zum Ablesen bei Nacht ‧ Patentiertes seismisches Ball Amortiser®-System ‧Antimagnetische Leistung 4.800 A / m, wasserdichte Leistung 200 m / 600 呎 ‧ Anzeige von Stunde, Minute, Sekunde, Wochentag und Datum Gehäuse ‧ Edelstahlgehäuse ‧ Durchmesser 44 mm, Dicke 13,45 mm ‧Antireflexibles Saphirglas »Verschlossene Krone Armband ‧ Edelstahlband oder hochwertiges Kautschukband mit geringerer Breite Zifferblatt ‧ schwarz / blau Landkartenuhr der Gibai Miracle Treasure Box-Serie Girard-Perregaux spielt den traditionellen Stil der Würfel der Kuriositäten nach, inspiriert von den Schätzen des Renaissance-Europas und der Wunderkammer, inspiriert von der Marvel-Schatzkiste Schatzkistenuhr. Öffnen Sie mit diesem besonderen Namen eine neue Uhrmachertür und entführen Sie die Uhrenfans in einen Ort voller wunderschöner Schätze: Erkunden Sie unendliche Geheimnisse, brillante Geschichten, natürliche Accessoires und verschiedene seltene Schätze … Durch die geschickten Handwerker, mit vielen erlesenen Edelsteinen und anderen Materialien als Basis, mit vielen erlesenen Bemalungsdetails, bietet diese Chambers of Wonders-Uhrenserie auf engstem Raum des Zifferblatts drei verschiedene Zeiten und Räume Magie ist ewig, mit poetischen und sogar träumerischen Reichen, die den Wunsch der Menschen befriedigen, die Welt zu erkunden, kann als magische Magie der Malereikunst beschrieben werden … Schätzen Sie die Welt durch verschiedene Altersgruppen Die Landkarten der frühen Jahre sind wie die Anhäufung von geografischem Wissen, weil die Zivilisationen, die diese Bilder produzieren, einfallsreiche Zitate und weniger vollständige wissenschaftliche Konzepte sind. Durch den Raum und die Grenzen, die sie interpretieren, beschreiben sie das Selbstbewusstsein der Menschen zu dieser Zeit und sind das Zentrum der Welt. Wie Dichter, Schriftsteller, Wissenschaftler und Entdecker, inspiriert durch das ständige Streben nach Wissen, stellen die Designer dieser Karten Nachbarländer oft als Orte voller exotischer Kreaturen dar. Die Größe der Grenzen, Flüsse und Regionen wird durch interdisziplinäre Wissenschaft bestimmt, aber es gibt immer noch viele unbekannte Welten, die erforscht werden müssen. Zu dieser Zeit wurden wissenschaftliche Beobachtungen oft durch kollektives Unterbewusstsein beeinflusst. Daher ist es überraschend, dass diese Karten immer noch eine Korrelation von Zeit und Raum vermitteln. Die Zeit ist ein Freund des Wissens, und mit dem Aufkommen neuer Botschaften von Generation zu Generation haben sich diese Grenzen allmählich geändert. Eine neue Serie, die den Meistern der vergangenen Karten Tribut zollt Drei neue Uhrenthemen interpretieren sich durch exzellentes Wissen und handwerkliches Können, drei verschiedene Epochen, verschiedene Welten, darunter: Die Perle der Wunder, die Landkarte und die Neue Welt. Die Renaissancebilder wurden auf den drei Handgelenkplatten von Girard-Perregaux ins Ewige transformiert. Drei roségoldene GP1966-Uhren mit automatischem Aufzug zeigen eine völlig andere Perspektive und Emotion. Das in der Uhrenfabrik geborene Kaliber GP03300 spiegelt die langjährige Uhrmachertradition von Girard-Perregaux sowie absolute Präzision und hohe Zuverlässigkeit wider. Sowohl das Erdgeschoss als auch die Brücke sind abgeschrägt, mit faszinierenden Runden und Genfer Wellen. Es ist mit 205 Bauteilen bestückt und verfügt über eine Gangreserve von mehr als 46 Stunden. Das Uhrwerk erreicht 28.000 Vibrationen pro Stunde. Mit einem Durchmesser von 25,60 mm und einer Dicke von 4,20 mm passt es perfekt zu einem zarten und eleganten Roségoldgehäuse, das in der Uhrenfabrik entwickelt und gefertigt wurde. Die perfekte Harmonie des Designs, gepaart mit einer weichen, gebogenen Lünette, verstärkt die dünne Form. Terrestrische Karte Landkarte Beobachten Girard-Perregaux wählte die alte chinesische Karte in einer kreisförmigen Form, die vom italienischen Jesuitengläubigen Matteo Ricci inspiriert wurde. Ricci ist Theologe, Philosoph, Mathematiker, Kosmologe und Astronom. Der Missionar hatte lange in Asien gepredigt, kam 1582 nach Macao und ließ sich in China nieder, teilte sein Wissen mit örtlichen Gelehrten und Beamten und wurde der erste Westler, der die Verbotene Stadt betreten durfte. Während der Ming-Dynastie veränderte seine übersetzte Karte die globale Geographie, um sich auf China zu konzentrieren. So wie damals der Ehrgeiz, neues Land zu erkunden, gefeiert wurde, sind auf dieser Landkarte fünf Kontinente entstanden. Auch wenn Libyen durch Afrika und Australien durch Australien vertreten ist, ist es auch vollständig mit den vier Ozeanen gekennzeichnet. Andere exquisite Ort, durch die chinesische Marke, extrem alarmierend geographische und astronomische Präzision zeigt: Der Nil ist der längste Fluss in der Welt, die Erde rund ist, ist der Unterschied zwischen Tag und Nacht sind mal erklärt dies der Fall ist, die Erde und andere Planeten Die Entfernung wird auch durch das Formular erklärt. Natürliche Materialien und die Verwendung von Tusche Girard-Perregaux wählt in diesem seltenen Werk als Grundstein reinweiße Jade und die transparenten Linien zeigen Tiefe. Jedes Zifferblatt ist mit einem Stück Jade zu einer dünnen Scheibe geformt, die poliert ist, um die optimale Dicke (0,70 mm) zu erzielen, und die Oberfläche ist vollständig flach. Als nächstes muss ein erfahrener Maler 17 Stunden für eine feine Zeichnung mit natürlicher Tusche und einem speziellen Kleber arbeiten. Die Tinte ist sehr schnell trocken, daher müssen die Pinselstriche nicht zögern. Die Linien und Linien mit Zuversicht und Talent können verwendet werden, um Licht und Schatten zu umreißen, und die Originalgemälde sind subtil original. Vollständig genaue Interpretation der Grautöne, Umrisse der feinen Küsten- und Bodenkrümmung, der bekannte Erdkörper und historische Reliefeffekte werden vorgestellt. GP Girard-Perregaux Terrestrische Karte Landkarte Beobachten Zifferblatt: weiße Jade Bauweise: Edelsteinschnitzerei, sorgfältige chinesische Tuschemalerei Bodenabdeckung: Bodenabdeckung aus Saphirglas GP03300-0060 automatisches mechanisches Uhrwerk Durchmesser: 25,60 mm (11 1/2 Cent) Gangreserve: mehr als 46 Stunden Automatische Platte: Roségold, poliert mit Genfer Wellen Anzahl der Teile: 205 Stück Schwarzes Krokodillederarmband mit Handnähten und anderen Details Faltschließe aus Roségold Nr. 49534-52-R05-BB60 Funktionsgesteuerte, kostengünstige Sportuhr 7. Januar 2010 admin Ein Wächter hat gesagt, dass ein Mann ein paar Uhren hat? Ich denke, es muss mindestens eine Uhr geben, die normalerweise getragen wird, eine Sportuhr und eine formelle Uhr. In der Realität können in der männlichen Gruppe um uns herum die erste und die zweite Tabelle gleichgesetzt werden. Männer bevorzugen Sportuhren unabhängig von Alter und Beruf. Das Design der Sportuhr ist relativ maskulin, männlich und viele Sportuhren sind sehr elegant, nicht nur für Freizeitkleidung geeignet, mit formeller Kleidung, auch der Eintritt in den Arbeitsplatz fällt ihnen leicht. Wenn Sie es sich nicht verdienen, Zeit zu verbringen, können Sie natürlich die Sportuhr von High-End-Marken mit Hunderttausenden vermeiden und die Armbanduhrprodukte mit hervorragenden Kosten und Funktionen im Auge behalten. Die Sportuhr hat auch die Funktion, die Bedürfnisse des Arbeitsplatzes zu erfüllen. Auf der Sportuhr erscheinen komplexe Funktionen, und einige stapeln sich sogar! Die zwei Orte, die Weltzeit, die Kalenderwoche … All diese Funktionen, die zum Verkauf angeboten werden, erscheinen nun nach und nach auf der Sportuhr. Denken Sie nicht, dass die Sportuhr nur eine endlose Taktfrequenz hat. Für die Bedürfnisse des modernen Arbeitsplatzes ist die Sportuhr nicht nur in der Formgebung immer vielseitiger, sondern auch im Streben nach Funktion immer selbstmotivierter. Ich habe einen Markenchef interviewt, ein Paar Taucheruhren mit einem Paar Anzügen, er sagte uns: Eine gute Uhr ist kein Anlass. Und was ist mit der Funktionalität? Es ist das Überleben der Herrenuhren. Wenn man sich die Farbe anschaut, weiß die Tudor-Uhr, dass sie nicht mit Sport zu tun hat. Zusätzlich zu einem tiefen Chronographen verfügt sie über eine runde Kalenderanzeige und eine zweite Zeitzonenanzeige. Sagen Sie, dass die Zeitzonenfunktion einfach die drei beliebtesten Funktionen ist, die von der Abstimmung ausgewählt wurden? Die Rome-Uhr ist definitiv ein gutes Beispiel für die Kombination von Sport und Arbeitsplatz. Zusätzlich zur Chronographenfunktion können Sie den Wochenkalender in der Mitte des Zifferblatts elektronisch überprüfen und rund um das Zifferblatt die Uhrzeit in den meisten Städten der Welt anzeigen Yu Xin, eine praktische Sportuhr, die für jeden sehr, sehr gut ist. Die Sportuhr von TAG Heuer ist in der Mundpropaganda hervorragend: Dieser Ganzstahl-Chronograph zeichnet sich nicht durch die Chronographenfunktion aus, sondern durch die ewige Kalenderanzeigefunktion „Rückwärtsspringen“, die nicht nur sehr praktisch ist, sondern auch erst 2099 eingestellt werden muss. Epoch und Certina Sportuhren Die Ebola Sportuhr ist aus Stahl sehr sportlich. Aufgrund des Zeitplans verfügt es auch über einen Wochenkalender und eine Kalenderanzeige, die die grundlegendste Hilfe für den Arbeitsplatz darstellen. Wie bei der Tierra wird nur die Sportuhr hergestellt, aber die Marke weiß, dass die Profis jetzt herumfliegen. Die GMT-Funktion für zwei Zeitzonen wurde der Sportuhr hinzugefügt. Diese Uhr basiert auf dem bekannten Doppelversicherungskonzept (DS) der Marke (auf der Oberseite der Schutzkrone ist ein Symbol eingraviert, um dieses Konzept darzustellen) und stellt eine auffällige zweite Zeitzonenanzeige zwischen 9 und 11 Uhr ein, die Sport und Funktionalität in Einklang bringt. . Es ist wichtiger, komplexe Motorfunktionen zu verbessern. Die Konzentration auf die eigene komplexe Motorik ist auch ein Hingucker! Neben der Erweiterung der Sportfunktionen haben viele Marken, die gut mit Sportuhren umgehen können, viel Energie, um ‚ihre Sportfunktionen weiter zu verbessern‘. Denn für Sportuhren gibt es nichts Wichtigeres als ‚Genauigkeit‘. Die Genauigkeit steigt um einen Liter und dann wieder an, was die Erstellung einer Drei-Fragen- oder Tourbillon-Uhr erschwert. Das mit der Geschwindigkeitsmessung verbundene Flyback oder Timing ist eines der wichtigsten Merkmale der Marke und der Verbraucher. Tipps: Was ist Flyback? Beim Chronographen wird meistens ein Flyback verwendet.Die Codetabelle ohne die Flyback-Funktion erfordert, dass der Benutzer den Zeiger nach dem Stoppen der Zeitfunktion auf Null setzt, um die nächste Zeitoperation auszuführen. Die Flyback-Timing-Funktion eliminiert diese komplizierten Schritte: Sobald die Timing-Funktion aktiviert ist, drücken Sie einfach die Flyback-Taste und alle Chronographenzeiger kehren automatisch auf Null zurück und starten das nächste Mal ohne Unterbrechung. Diese Uhr von Zenith ist mit dem legendären El Primero Striking 10TH-Kaliber mit einer Frequenz von bis zu 10-mal pro Sekunde ausgestattet und eines der fortschrittlichsten und am längsten bewährten mechanischen Modelle, die derzeit erhältlich sind. Die Uhr ist speziell für maskuline Männer konzipiert und das tolle Zifferblatt ist mit einer PVD-Beschichtung und einem rotgoldenen Gehäuse versehen. Die Flyback-Timing-Funktion ist bequem und praktisch, mit einer wasserdichten Funktion von 200 Metern und einer perfekten Sportuhr. Die hundertstel Sekunde von TAG Heuer wird in Kürze auf der Basler Messe vorgestellt. Die erste Uhr ist auf eine hundertstel Sekunde genau. Dies bedeutet, dass der Sekundenzeiger eine Sekunde lang um das Zifferblatt läuft. Sie können die zwei Dezimalstellen nach der festgelegten Zeit ablesen! Bedienung und Lesen sind sehr stark, aber die Bewegung ist eine große Herausforderung! Blaises neue Kompass-Militäruhr Die neue Kompass-Militäruhr aus Belize ist die erste vom Navigationskompass inspirierte Armbanduhr, die nicht nur sehr neu ist, sondern auch eine große Herausforderung für die Uhrmacher darstellt. Diese Kombination aus einer neuen festen Anzeigelinie und einer Zeiteinteilung ersetzt den traditionellen Anzeigemodus für Stunden- und Minutenzeiger und verkörpert die kühne Innovation der Marke und den Mut, das herkömmliche Konzept zu brechen. Tauchen, Rennen, nicht leicht zu verkaufen Eigenschaften + Hyun, bringen sie den besten Preis! Für Sportuhren sind Tauchen und Rennen neben dem regulären Chronographen die beiden meistverkauften Modelle. Um die Tauchtiefe tiefer zu machen, ist es besser, die wasserdichte Funktion zu einer der Grenzen der Sportuhr zu machen, um um den Durchbruch zu konkurrieren: Für den Renntisch genießen wir mehr von der Verbindung von Zeit und Geschwindigkeit, es geht nicht nur um Geschwindigkeit Sehr anspruchsvoll, und für das Design der Uhr, ist es auch bestrebt, mit dem Motorsport zu vereinen, auch bei der Auswahl und Verarbeitung der Materialien, sind sehr vorsichtig. Komplexe Timing- oder Tauchfunktionen + maskulines, robustes Design. Wenn Sie Geld für die Sportuhr ausgeben möchten, müssen diese beiden den „lohnendsten“ Verbrauch in Ihrem Herzen erzielen. Die Seiko-Kollektion ist die einzige Uhrensammlung der Welt, die ausschließlich aus Chronographen besteht und ausschließlich für den ‚Rennsport‘ bestimmt ist. Diese aus Edelstahl, Aluminium, Kohlefaser und Urethangummi gefertigte Uhr hat eine Alarmfunktion und verwendet ein Kinetic-Uhrwerk, von dem jedes eine Uhr ist! Das glamouröse Zifferblatt besteht aus Roségold. Aufgrund der Allianz mit F1 sind Design, Material oder Funktion des Williams F1-Teams hervorragend. Der aus reinem Gold gefertigte Durchflussmesser befindet sich auf dem oberen Ring und ist mit einer schwarzen Kohlefaser-Frontplatte versehen. Können Sie ihn im Büro tragen? Hamiltons Uhr kann definitiv mit Ihrer professionellsten Tauchausrüstung verwendet werden. Die allgemeine Taucheruhr hat eine Tiefe von 100 Metern und 1000 Meter! Es ist mit einer Ablassvorrichtung ausgestattet.Wenn der Taucher aufsteigt, wird das gespeicherte Heliumgas abgelassen, um den Abfall des Außendrucks auszugleichen und die Sicherheit der Uhr zu gewährleisten. Tissots Taucheruhr kann zusätzlich zum Tauchen spielen. Die bekannte Touch-Funktion hilft Ihnen dabei, die Tauchtiefe, die Tauchgeschwindigkeit, das ewige Kalenderdatum und die Temperaturbedingungen zu bestimmen und vieles mehr. Und das leuchtende Orange ist die Unterwasserschutzfarbe, egal wo Sie sich befinden, es ist für andere relativ leicht zu finden! Bulgari verfolgt eines der perfektesten Meisterwerke Kräftiges und solides Uhrwerk, symmetrische Ausgewogenheit des Stils, feinmechanische Verarbeitung. Die Diagono Calibro 303 Chronograph Blue Special Edition spiegelt den ästhetischen Geschmack des modernen Lebens und die Essenz hochwertiger Uhrmacherkunst wider. Diago Name stammt von dem altgriechischen Wort ‚Agon‘ ist beabsichtigt, oder Wettbewerb zu bestreiten, die Arbeit „Diskuswerfer“ sein Design inspiriert von antiken griechischen Bildhauers Myron Myron Design Uhren gezeichnet präsentiert eine präzise und dynamische Festigkeit, vererbte Antike griechische zeitgenössische Ästhetik. Die Diagono-Serie ist eine klassische Uhr mit einer Zeitverschiebung von 20 Jahren. Im Geiste der Originalität und weiterhin neue kreative Essenz in die Entwicklung von Stil und Material einfließen. Das Diagono Calibro 303 ist ein handgefertigtes BVL 303 Automatikaufzugswerk, das aus 303 Präzisionsteilen besteht und für 3.520 Stunden entwickelt wurde. Die Verriegelungskonstruktion arbeitet eng mit der Baugruppe aus zylindrischem Rad, Zahnrad und vertikaler Kupplung zusammen und ist somit der perfekte mechanische Betrieb für Kenner von Spitzenuhren. Das vertikal gekoppelte Getriebeseriensystem verhindert das Springen des Zeigers beim Starten, Stoppen und Zurücksetzen und ist ein ausgeklügeltes System, das die Zeitfunktion unterstützt. Die Timer sind in 12 Stunden, 30 Minuten und 60 Sekunden unterteilt, um die Genauigkeit der Timing-Funktion zu erhöhen. Es gibt auch ein Datumsanzeigefenster um 6 Uhr. Der transparente Gehäuseboden aus Saphir zeigt alle mechanischen Präzisionsoperationen und ist mit Geneva-Wellen, Perlmutt-Schleif- und Satiné-Soleil-Mustern verziert. Das Gehäuse besteht aus 75 verschiedenen Teilen, ist aus feinkörnigem poliertem Stahl gefertigt und abgeschrägt. Auf der Lünette aus 18 Karat Weißgold ist das Bulgari-Logo eingraviert. Die robuste Lünette wurde speziell zum Schutz der Krone entwickelt und mit einem blauen Krokodilband überzogen. Die handgeschnitzten Zeiger auf dem Zifferblatt zeichnen den Stil von BVLGARI Bulgari nach. Durch das mehrschichtige Zifferblattdesign sind die Funktionen auf einen Blick erkennbar. Dial Bergbau dreischichtigen Struktur, präsentierte auf unterschiedliche Weise: eine Metallsubstrat satiné soleil Musterdekoration, leuchtend blauen Überbau vertikale Streifen, kreisförmige Hilfszeitfenster Orte zu verarbeiten Kanten, mit Multi-Slice-Digital-Skala Leuchtseits und dem äußeren Das manuelle Detail des Rings gibt die Skala an. Die Diagono Calibro 303 Blue Special Edition verbindet zeitgemäßen Geschmack mit Schweizer Uhrmacherkunst und ist eine Sportmodeuhr Adams-Schmetterlingspaare erleben die Ewigkeit der Liebe 3. Januar 2010 admin In den 1960er und 1970er Jahren war die Piaget stolz auf die Frühlingsbrise, und die Freude an diesen Jahren erreichte 1979 ihren Höhepunkt, weil die Piaget Polo-Uhr geboren wurde. Polo beweist nicht nur die Position des Piaget in dem ultradünnen Uhrwerk, sondern seine einzigartige Form ist auch erfrischend: Polos Armband ist in das Gehäuse integriert, und die glatte und matte Oberfläche ist auf einen Blick erkennbar Ich denke fälschlicherweise, es ist ein Armband, keine Uhr. Da Polo von Polo inspiriert ist, ist die Marke Piaget seit den 1980er Jahren eng mit Polo verbunden: Sie sponsert das gleichnamige WM-Polo-Match, unterstützt das Charity-Polo-Match und so weiter. 2009 war Polo genau 30 Jahre alt, und der Piaget brachte auch das aus Titan geschmiedete Modell Piaget PoloFortyFive auf den Markt. An diesem Valentinstag sind die von uns empfohlenen diamantbesetzten Uhren nicht nur origineller als das Original-Polo, sondern auch wertvoller (zwei limitierte Editionen für Herren und Damen, jede mit einer eigenen Nummer). Seit 30 Jahren führend Piaget Polo 30th Anniversary Limited Männliche Uhr 523.800 Yuan (rechts) weibliche Uhr 387.400 Yuan Hinweis: Der große Herrenstil ist mit dem mechanischen Automatikwerk Piaget 534P ausgestattet, der Damenstil mit dem Quarzwerk Piaget 690P. Herrenuhr 135.500 Yuan (rechts) Damenuhr 120.500 Yuan Einfach und großzügig in der Stadt. Blancpain Villeret klassische ultradünne Serie Der Name Villeret ist etwas umständlich, eigentlich der Name der Stadt, in der Blancpain vor 275 Jahren entstand. Der Grund für die Benennung des Markenbasislagers liegt darin, dass die Villeret-Serie die einfachen und großzügigen Grundmerkmale von Blancpain zum Ausdruck bringt. Betrachten Sie das Aussehen, Sie können einfache und schlichte Linien, leichte und schlanke Körper sehen, obwohl die Oberfläche keine zusätzlichen Details und Dekoration hat, aber seine Innenseite ist sehr elegant: Villeret Bewegung ist eine mechanische nur 3,25 mm dick Edelsteine ​​sind absolut genau und zuverlässig. Trotz der kleinen Bewegung umfasst die Arbeitsteilung 175 bereits eine äußerst effiziente automatische mechanische Konstruktion, die selbst für sehr kleine Handbewegungen ausreicht, um 40 Stunden Standby-Energie für den Dauerbetrieb bereitzustellen. Darüber hinaus gewann es den Titel der besten ultradünnen Uhr bei den Geneva Timepiece Awards 2004. Weil diese Uhr sehr dünn ist, ist sie für Sie und Ihren Liebhaber geeignet, um sie jeden Tag zu tragen. Herrenuhr 237.000 Yuan (links) Damenuhr 159.000 Yuan Grand Goldkreuzmuster Vacheron Constantin Patrimony Classique goldene Uhrenkette Wenn Sie sich die Website von Vacheron Constantin ansehen, werden Sie feststellen, dass die Patrimony-Serie in allen Uhrenkollektionen an erster Stelle steht. Patrimony repräsentiert das klassische Design und spiegelt den eigenen Wert von Vacheron Constantin wider. Die beiden leicht gewaltigen 18 Karat Golduhren, die Sie sehen, sind perfekt für Überraschungen für Ihre Freundin. Diese Uhr wurde neu interpretiert, ihr leicht silbernes undurchsichtiges Zifferblatt mit stabförmigen Zeigern, ihr schlichtes und elegantes Design, ihr handgewebtes Kreuzsticharmband können Sie näher an Ihr Handgelenk bringen, mit verdeckter Schließe natürlich . Die beiden Uhren verfügen über ein 1400er-Handaufzugswerk (Herrenuhr) und ein 1202er-Quarzwerk (Damenuhr) mit der Marke Poinçon de Genève Geneva, die bis zu 30 Meter wasserdicht ist. Herrenuhr 52400 Yuan (rechts) Damenuhr 47600 Yuan Neue Konstellation, Ihre Wahl? Omega Omega brandneue Constellation 2009 Serie Stahl Rotgold Omega kann gut werben: ‚My Choice‘ -Werbung ist tief im Herzen der Menschen verwurzelt. Das war im Jahr 1995, als Cindy Crawford eine Uhr trug und Ihnen mitteilte, dass sie sich für die Omega Constellation-Serie entschieden hatte. Seitdem haben Sie sich an Omega erinnert und möchten die Konstellation Dai Dai wie Cindy wählen. Diese klassische Uhrenkollektion stammt aus dem Jahr 1982. Das ‚Klauen‘ -Design der Konstellation macht sie zu einem der bekanntesten Modelle der Welt. Die ‚Klaue‘ war früher noch nützlich: Das Saphirglas und die Unterlegscheibe waren fest mit dem Gehäuse verbunden, um die Wasserdichtigkeit zu gewährleisten. Heute ist die Klaue jedoch ein Zeichen der Konstellation. 2009 ist ein Meilenstein für die Constellation-Serie, denn es wird durch Omegas Werk mit einem koaxialen Hemmungssystem ersetzt (dieses System ist ein Muss, ‚Mr. Fashion‘ wurde im Januar dieses Jahres eingeführt, es sind fast zwei Jahrhunderte Das erste praktische neue Hemmungssystem hält Ihre Uhr seither extrem stabil.
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Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
conwert - conwert #5 Forum Home Österreichische Aktien im In- und Ausland conwert #5 Warren Buffett(1707) conwert #5 (am 01.4.15 15:42) @Ottakringer ist ja leider nicht mehr da, daher erlaube ich mir einen neuen conwert-Thread zu eröffnen: http://x.onvista.de/typ3.chart?ID_NOTATION=37119113&TIME_SPAN=3Y&LEGEND=1&IND0=VOLUME&SCA LE=abs&SIZE=4&TYPE=LINE&SUPP_INFO=0&AVG1=200&AVG2=38&IND1=MACD&IND2=RSI.png conwert #5 [Alle anzeigen] , Warren Buffett(1707), 01.4.15 15:42 Kapitalherabsetzung doch genehmigt 03.6.12 22:05 Wandlungspreise adjustiert 04.6.12 21:18 Petrus muß nicht mehr melden 04.6.12 22:26 5,75% Anleihe 13.6.12 08:51 RE: 5,75% Anleihe 13.6.12 09:06 Eckdaten der Anleihe im Überblick 13.6.12 21:46 RE: Eckdaten der Anleihe im Überblick 14.6.12 21:18 conwert übernimmt Asset Management für neuen DWS Wohnun... 22.6.12 14:43 Die Pläne des Bau-Tycoons 18.7.12 21:03 Starkes Fundament, erhebliche Chancen 03.8.12 13:29 conwert übernimmt Berliner Wohnungsportfolio 09.8.12 09:20 RE: conwert übernimmt Berliner Wohnungsportfolio 09.8.12 21:08 16.8.12 14:01 Conwert leidet laut RCB unter geringeren Mieterlösen 21.8.12 20:42 Halbjahreszahlen: Conwert baut ein Minus 21.8.12 22:43 23.8.12 09:11 RE: Halbjahreszahlen 23.8.12 20:07 23.8.12 20:10 Kepler kürzt Gewinnschätzung 25.8.12 10:53 Begebung neuer Wandelschuldverschreibungen mit Fälligke... 30.8.12 08:57 conwert legt Konditionen für Wandelschuldverschreibunge... 30.8.12 17:09 RE: conwert legt Konditionen für Wandelschuldverschreib... 30.8.12 17:47 30.8.12 22:01 30.8.12 21:50 Hagen(469) 30.8.12 22:00 30.8.12 22:03 30.8.12 22:22 30.8.12 22:59 30.8.12 23:16 30.8.12 21:58 Refinanzierung hat geklappt, wenn auch nicht günstig5 31.8.12 16:36 RE: Refinanzierung hat geklappt, wenn auch nicht günsti... 01.9.12 12:29 Ergebnis des Angebots auf Rückkauf von Wandelschuldvers... 05.9.12 23:05 Refinanzierungsplan nur teilweise geglückt 07.9.12 08:20 Johannes Meran, Vorsitzender des Verwaltungsrats bei Co... 07.9.12 11:34 Kapitalherabsetzung eingetragen und damit wirksam 17.9.12 18:00 Richtfest bei Berliner Wohnbauprojekt 24.9.12 14:17 Interview mit Johannes Meran 02.10.12 09:32 conwert kauft 53 Mio. Euro Wandelbonds zurück 24.10.12 09:17 ECO Business-Immobilien Q3/2012 ING-Group: Relativ wenig Immobilieneigentum in Österrei... 21.11.12 14:12 RE: Ergebnis wie erwartet 22.11.12 08:21 Jürgen Kelber geht 22.11.12 10:51 Ergebnis für die ersten neun Monate 2012 22.11.12 08:18 Bonus-Dividende erst nächsten April 24.11.12 09:41 Artner sieht drei potenzielle Trigger 26.11.12 10:28 RE: Artner sieht drei potenzielle Trigger 27.11.12 08:39 EARNEST Partners, LLC am 13.12. über 5% conwert soll an Konsortium für deutsches Immo-Portfolio... conwert übernimmt Mehrheit an KWG Kommunale Wohnen AG 21.12.12 10:45 RE: conwert übernimmt Mehrheit an KWG Kommunale Wohnen... 21.12.12 10:49 21.12.12 10:58 RE: Neues Aktienrückkaufprogramm 21.12.12 14:03 21.12.12 14:42 21.12.12 15:19 Die Transaktion gefällt uns strategisch sehr gut 21.12.12 16:56 conwert sollte bei neun Euro abgesichert werden 08.1.13 08:38 Sieht nicht uninteressant aus 09.1.13 09:08 anstieg heute wegen JPMorgan 14.1.13 17:14 Ohrfeige von ECO 17.1.13 22:16 RE: Ohrfeige von ECO 17.1.13 22:18 17.1.13 22:42 17.1.13 22:46 Massive Gewinnwarnung = hoher Verlust 17.1.13 23:11 RE: Massive Gewinnwarnung = hoher Verlust 17.1.13 23:19 17.1.13 23:24 Aktienrückkauf wieder aufgenommen 17.1.13 23:27 Baader-Analystin kann Abschreibungen Positives abgewinn... 18.1.13 09:53 RE: Baader-Analystin kann Abschreibungen Positives abge... 18.1.13 10:26 18.1.13 12:03 Erste Analyse: Buchwert sinkt auf EUR 12,80 - 13,00 18.1.13 14:47 conwert macht dreistelligen mio verlust 18.1.13 17:49 RE: Erste Analyse: Buchwert sinkt auf EUR 12,80 - 13,00 19.1.13 09:55 19.1.13 13:13 19.1.13 14:22 21.1.13 12:46 18.1.13 21:31 19.1.13 10:37 19.1.13 12:49 RE: conwert erwartet 2012 bis zu 137 Mio Euro Verlust 20.1.13 09:33 conwert streicht die Dividende für 2012 21.1.13 11:11 RE: conwert streicht die Dividende für 2012 21.1.13 11:34 21.1.13 11:40 21.1.13 12:01 21.1.13 12:07 21.1.13 12:09 21.1.13 12:26 21.1.13 12:02 21.1.13 20:06 „Lucky Buy“ zwischen 25 und 30 Mio € 21.1.13 16:21 RE: „Lucky Buy“ zwischen 25 und 30 Mio € 21.1.13 20:12 RE: „Lucky Buy“ - Definition 21.1.13 20:23 21.1.13 20:14 "Der Trend geht in die richtige Richtung" 22.1.13 17:24 RE: "Der Trend geht in die richtige Richtung" 22.1.13 19:38 22.1.13 19:41 Downgrade und Kurszielerhöhung 24.1.13 17:34 Erste Group sagt Akkumulieren mit Kursziel 11,00 28.1.13 11:08 RE: Erste Group sagt Akkumulieren mit Kursziel 11,00 28.1.13 11:39 Nichts Neues bei conwert 01.2.13 11:15 KWG Übernahme nähert conwert an deutsche Vergleichsunte... 02.2.13 09:31 Baader bewertet conwert mit Buy 06.2.13 10:01 eine menge OTC transaktionen 06.2.13 15:57 conwert täglich im markt 19.2.13 13:43 Übersicht über die Abschreibungen im 4. Quartal 06.2.13 21:41 Conwert ist in Deutschland auf Wohnungssuche 24.2.13 09:58 conwert erhöht Anteil an KWG Kommunale Wohnen AG auf ru... 06.3.13 09:19 J.P.Morgan senkt conwert-Kursziel 06.3.13 16:37 riesenumsatz 13.3.13 17:39 RE: riesenumsatz 15.3.13 19:26 investor16(7) 16.3.13 08:32 16.3.13 08:53 18.3.13 17:11 18.3.13 17:18 Eco sehr schwach 20.3.13 09:00 RE: Eco sehr schwach 20.3.13 09:30 Analysten erwarten 132 Millionen Verlust 20.3.13 20:41 conwert-Ergebnis 2012 geprägt von außerordentlichen Eff... 21.3.13 08:53 RE: conwert-Ergebnis 2012 geprägt von außerordentlichen... 21.3.13 09:19 21.3.13 09:42 21.3.13 09:47 21.3.13 10:19 21.3.13 11:00 21.3.13 11:23 21.3.13 09:53 21.3.13 10:22 21.3.13 10:39 Reitsamer: "Waren bei der FFO-Prognose zu optimistisch" 21.3.13 12:53 RE: Reitsamer: "Waren bei der FFO-Prognose zu optimisti... 21.3.13 13:39 21.3.13 13:56 Meran: „Wir haben uns bemüht, einen Schlussstrich zu zi... 21.3.13 15:35 RE: Meran: „Wir haben uns bemüht, einen Schlussstrich z... 21.3.13 16:02 21.3.13 19:16 22.3.13 13:19 23.3.13 08:50 23.3.13 08:58 was will Conwert kursmäßig ? 25.3.13 16:23 RE: was will Conwert kursmäßig ? 25.3.13 16:55 26.3.13 18:29 26.3.13 18:33 26.3.13 18:39 26.3.13 18:59 26.3.13 19:10 26.3.13 19:20 26.3.13 19:27 27.3.13 14:18 28.3.13 12:02 28.3.13 12:57 28.3.13 14:01 30.3.13 14:57 02.4.13 18:21 Conwert verkauft ein Haus und ein Hotel in Wien 02.4.13 18:42 02.4.13 18:52 02.4.13 18:54 02.4.13 18:53 Morgen startet Werbetour für Conwert: 02.4.13 19:32 Conwert-Chef verdient nur 110000 Euro im Jahr: 05.4.13 06:33 RE: Conwert-Chef verdient nur 110000 Euro im Jahr: 05.4.13 10:27 KO-Schein bei 8,1084 05.4.13 16:56 conwert bietet bei BayernLB-Immobilien nicht mehr mit 05.4.13 21:36 Patrizia hat das Rennen gemacht 08.4.13 16:53 Lücke zum NAV soll geschlossen werden 10.4.13 09:28 Genehmigung für KE 10.4.13 09:27 RCB senkt conwert-Kursziel 10.4.13 10:39 RE: RCB senkt conwert-Kursziel 10.4.13 13:46 Bonusdividende, HV 10.4.13 16:07 Goldman Sachs hebt conwert-Kursziel leicht 11.4.13 08:15 Roadshow und Konferenzen: 12.4.13 14:06 RE: Roadshow und Konferenzen: 12.4.13 20:22 conwert an Bank Austria Zentrale interessiert 13.4.13 13:05 nächster Angriff auf die 8 Euro 15.4.13 17:46 23.4.13 17:25 RE: 8,43 seniorinvestor(1) 23.4.13 17:54 RE: Immo-Übernahme 23.4.13 20:39 23.4.13 21:39 23.4.13 22:27 23.4.13 22:55 langsam werden die Immos munter, 24.4.13 17:59 Hinweisbekanntmachung, 26.4.13 14:36 RE: langsam werden die Immos munter, 26.4.13 14:44 26.4.13 17:38 Aufsichtsrat soll aufgestockt werden: 27.4.13 08:30 RE: Aufsichtsrat soll aufgestockt werden: 27.4.13 09:45 27.4.13 13:10 Erste Group senkt conwert-Kursziel 30.4.13 13:32 conwert-Beteiligung KWG verkauft Wohnungs-Portfolio 06.5.13 16:00 RE: conwert-Beteiligung KWG verkauft Wohnungs-Portfolio 08.5.13 06:36 08.5.13 07:30 08.5.13 08:55 KWG mit erfolgreichem ersten Quartal 2013 08.5.13 09:18 RE: KWG mit erfolgreichem ersten Quartal 2013 08.5.13 14:22 08.5.13 14:47 Aufzeichnung der 12. ordentlichen Hauptversammlung 08.5.13 16:07 08.5.13 16:30 RE: Aufstand der Kleinaktionäre 08.5.13 17:05 08.5.13 17:16 08.5.13 17:23 08.5.13 17:25 08.5.13 22:14 08.5.13 22:40 08.5.13 23:04 09.5.13 11:25 RE: Bericht im Standard dazu 09.5.13 20:44 08.5.13 23:06 10.5.13 12:57 Eco Business schrumpft Konzerngewinn 10.5.13 16:40 Conwert-Buffet bißl enttäuschend 11.5.13 09:49 läuft weiter gut: 13.5.13 17:34 Conwert mit Potential:; 16.5.13 16:04 RE: Conwert mit Potential:; 16.5.13 17:24 Haselsteiner will Conwert-Umbau 17.5.13 20:47 Korrektur beendet ? 21.5.13 17:35 Baader bleibt bei Buy 22.5.13 10:26 24.5.13 13:25 RE: Diener zweier Herren 24.5.13 14:10 24.5.13 14:17 24.5.13 14:27 24.5.13 14:43 24.5.13 14:47 24.5.13 14:53 24.5.13 14:14 24.5.13 14:19 24.5.13 15:17 25.5.13 10:34 Zukauf KWG pusht die Q1-Zahlen 28.5.13 13:38 29.5.13 08:37 29.5.13 09:26 conwert verdreifacht Konzernergebnis im ersten Quartal ... 29.5.13 08:31 RE: conwert verdreifacht Konzernergebnis im ersten Quar... 29.5.13 17:25 Nach dem Conference Call 29.5.13 20:39 Baader Bank erhöht Conwert-Kursziel 03.6.13 12:45 13.6.13 12:00 Hochwasser in Deutschland spült auch Österreicher weg 13.6.13 12:03 ein sehr negatives Signal aus technischer Sicht 14.6.13 12:17 ich seh den gestrigen Tip unter die 8 Euro positiv 14.6.13 15:57 RE: ich seh den gestrigen Tip unter die 8 Euro positiv 14.6.13 17:16 14.6.13 18:35 19.6.13 16:04 RE: 8,01 19.6.13 16:33 RE: 8,01- AIFM 19.6.13 16:48 19.6.13 16:56 19.6.13 21:46 am 3-Jahrestief angelangt, 20.6.13 16:48 RE: am 3-Jahrestief angelangt, 20.6.13 17:19 20.6.13 17:53 20.6.13 18:18 20.6.13 18:22 20.6.13 19:46 20.6.13 21:52 21.6.13 12:48 21.6.13 12:51 21.6.13 17:51 23.6.13 13:18 24.6.13 14:57 24.6.13 15:17 24.6.13 10:33 24.6.13 11:20 RE: 7,60 24.6.13 11:22 Novomatic kauft Immobilie 24.6.13 12:41 24.6.13 13:11 24.6.13 15:04 24.6.13 20:41 Kleiner Verkauf 25.6.13 14:05 RE: Kleiner Verkauf 25.6.13 14:14 25.6.13 14:15 25.6.13 14:23 25.6.13 14:47 25.6.13 14:52 25.6.13 15:49 zieht wieder an 27.6.13 17:15 27.6.13 18:20 RE: Wirtschaftsblatt: 27.6.13 19:29 27.6.13 19:42 27.6.13 20:41 28.6.13 19:31 Aktien um 12,50 verkauft 02.7.13 17:29 HSBC erhöht auf overweight 03.7.13 19:39 05.7.13 10:27 RE: 7,96 06.7.13 12:55 Aufstand der Conwert-Aktionäre 18.7.13 22:03 RE: Aufstand der Conwert-Aktionäre 18.7.13 22:55 19.7.13 09:06 19.7.13 13:50 19.7.13 15:42 19.7.13 16:39 19.7.13 18:43 22.7.13 13:50 22.7.13 14:13 23.7.13 17:33 conwert-CEO im 4. Quartal 24.7.13 09:21 RE: conwert-CEO im 4. Quartal 24.7.13 10:16 24.7.13 14:49 RE: Meran, Aktienrückkauf, Proschofsky 24.7.13 15:24 "CEO-Suche ist in vollem Gang" 25.7.13 09:08 RE: "CEO-Suche ist in vollem Gang" 25.7.13 09:36 25.7.13 09:55 25.7.13 10:31 01.8.13 09:43 RE: 8,30 01.8.13 18:40 Conwert zieht weiter still und heimlich an, 06.8.13 07:49 Großer Zukauf 06.8.13 15:19 RE: Großer Zukauf 06.8.13 16:48 conwert bleibt ein Buy 06.8.13 19:00 RE: conwert bleibt ein Buy 06.8.13 20:27 06.8.13 22:01 07.8.13 20:16 07.8.13 23:10 08.8.13 08:16 08.8.13 09:23 Barclays steigt ein 16.8.13 13:26 RE: Barclays steigt ein 16.8.13 13:42 16.8.13 13:57 RE: Barclays reduziert wieder 20.8.13 21:41 conwert mit bestem operativen Halbjahresergebnis der Un... 22.8.13 14:45 RE: conwert mit bestem operativen Halbjahresergebnis de... 22.8.13 15:03 22.8.13 15:48 Erste-Analyst vergibt höheres Kursziel 26.8.13 10:15 RE: Erste-Analyst vergibt höheres Kursziel 26.8.13 10:45 ECO Business-Immobilien AG veröffentlicht Halbjahresfin... 27.8.13 11:14 27.8.13 18:15 Zahlen, Ausblick 28.8.13 08:32 Buy 11,3 28.8.13 10:25 Meran: "conwert ist jetzt sauberer, transparenter und n... 28.8.13 15:04 RE: Meran: "conwert ist jetzt sauberer, transparenter u... 28.8.13 15:27 Einkaufstour abgeschlossen, Jobabbau geht weiter 29.8.13 20:44 Kepler Cheuvreux hebt Conwert-Gewinnschätzungen 30.8.13 13:34 Buchwert pro Aktie bei EUR 13,06 31.8.13 14:37 RE: Buchwert pro Aktie bei EUR 13,06 03.9.13 14:01 JPMorgan erhöht conwert-Votum 03.9.13 21:51 RE: JPMorgan erhöht conwert-Votum 05.9.13 13:22 Strategie stimmt – Discount sollte sinken 06.9.13 12:56 RE: Strategie stimmt – Discount sollte sinken 14.9.13 12:20 14.9.13 15:08 15.9.13 02:49 15.9.13 02:50 15.9.13 03:30 15.9.13 10:00 15.9.13 09:56 EARNEST Partners reduziert 17.9.13 09:15 neues 3-Monatshoch 27.9.13 13:29 RE: neues 3-Monatshoch 01.10.13 17:37 01.10.13 18:39 Änderungen der Stimmrechtsanteile 04.10.13 09:53 RE: Änderungen der Stimmrechtsanteile 04.10.13 10:34 04.10.13 10:51 06.10.13 21:00 KochBank nimmt conwert-Coverage mit "Buy" auf 10.10.13 14:43 Conwert sattelt auf Deutschland um Stadtwohnungen sind überteuert 21.10.13 18:24 RE: Stadtwohnungen sind überteuert 21.10.13 19:28 Conwert zieht weiter an: 31.10.13 17:33 RE: Conwert zieht weiter an: 04.11.13 13:12 Golden Cross macht Hoffnung auf mehr 04.11.13 14:44 Strafanzeige gegen Ex-conwert-Führung 06.11.13 21:17 IVA-Präsident begrüßt Anzeige gegen Kerbler & Co. ECO Business 1-9/2013 stark verbessert 08.11.13 08:50 Gap bei 9,181 08.11.13 17:08 15.11.13 17:20 Analysten erwarten höheren Gewinn im dritten Quartal 26.11.13 17:13 RE: Gemischte Zahlen 26.11.13 23:57 conwert bestellt Clemens Schneider zum neuen CEO RE: conwert bestellt Clemens Schneider zum neuen CEO 27.11.13 15:35 27.11.13 17:10 27.11.13 17:14 Zahlen für die ersten neun Monate 2013 26.11.13 23:49 SK auf Tageshoch 29.11.13 10:23 29.11.13 11:13 Discount sollte weiter abschmelzen Erwartungen im Q3 bestätigt 29.11.13 21:38 Kür des neuen Conwert-Chefs irritiert 30.11.13 09:52 RE: Kür des neuen Conwert-Chefs irritiert 30.11.13 11:41 30.11.13 13:17 30.11.13 13:55 30.11.13 21:16 Günter Kerbler: "Ein Aston Martin ist mir zu anstrengen... 4 %-Schwelle von Fidelity überschritten 30.1.14 18:09 03.2.14 13:03 Vorzeitige Rückzahlung der Wandelschuldverschreibungen ... 12.2.14 10:14 Vom Zug zum Zinshaus 24.2.14 09:27 Änderung des Stimmrechtsanteils 04.3.14 14:01 Neuer Conwert-Chef fährt alte Strategie 06.3.14 22:04 5 %-Schwelle von Fidelity überschritten 18.3.14 08:48 conwert erreicht 2013 alle gesetzten Ziele 19.3.14 18:23 RE: conwert erreicht 2013 alle gesetzten Ziele 19.3.14 18:33 19.3.14 19:05 19.3.14 19:20 19.3.14 19:49 Noch die Eco-Zahlen 19.3.14 20:27 conwert erfreut die Baader Bank 20.3.14 09:08 Ziele im Geschäftsjahr 2013 weitgehend erreicht 22.3.14 08:45 conwert schließt Geschäftsjahr 2013 mit starkem operati... 25.3.14 20:24 Die Dividende ist enttäuschend 25.3.14 21:47 RE: Die Dividende ist enttäuschend 26.3.14 08:34 Bei der Dividende hätte es mehr sein dürfen 26.3.14 10:10 RE: Bei der Dividende hätte es mehr sein dürfen 26.3.14 12:42 26.3.14 21:41 Fortschritte, jedoch noch längst nicht am Ziel 28.3.14 12:21 04.4.14 10:56 Baader Bank nimmt conwert das Kaufen 07.4.14 20:06 Ein Upgrade, eine Bestätigung 09.4.14 10:00 Neue Kandidaten für Conwert 14.4.14 21:05 RE: Proschofsky hält dagegen 15.4.14 09:24 15.4.14 09:36 'Rebell' Alexander Proschofsky ist zurück 15.4.14 12:53 15.4.14 13:31 Es riecht schon wieder unangenehm 16.4.14 14:43 RE: Es riecht schon wieder unangenehm 16.4.14 15:19 Rasinger für Proschofsky 16.4.14 21:43 Insider legt Angebot 18.4.14 10:22 Proschofsky bekommt US-Unterstützung für conwert-Verwal... 22.4.14 16:00 Kerstin Gelbmann neue Vorsitzende des Verwaltungsrats 23.4.14 21:20 RE: Kerstin Gelbmann neue Vorsitzende des Verwaltungsra... 23.4.14 23:57 zweiter Investorenberater gibt Alexander Proschofsky Rü... 25.4.14 15:06 Meran-Deal brächte hohes Kurspotential, aber ... 29.4.14 14:51 RE: Meran-Deal brächte hohes Kurspotential, aber ... 29.4.14 15:06 29.4.14 15:13 29.4.14 15:16 Proschofsky, conwert und die Last der Leihe 30.4.14 20:59 RE: Proschofsky, conwert und die Last der Leihe 30.4.14 21:50 01.5.14 09:14 Was ein Verkauf des Deutschland-Portfolios dem ­Aktionä... 01.5.14 09:55 Was möchte der Verwaltungsrat? Conwertaktionär(0) 04.5.14 19:16 Erbitterter Streit um Zukunft von Conwert 05.5.14 09:48 RE: Erbitterter Streit um Zukunft von Conwert 05.5.14 10:18 05.5.14 10:33 05.5.14 10:44 05.5.14 23:11 RE: Was möchte der Verwaltungsrat? 05.5.14 11:36 conwert lehnt Übernahmeangebot für Deutschland-Geschäft... 07.5.14 14:03 Conwert: Rebelleninvestor nicht in Aufsichtsrat 07.5.14 17:20 Turbulenzen bei conwert-HV, Millionen Stimmrechte ausge... 07.5.14 17:28 RE: Turbulenzen bei conwert-HV, Millionen Stimmrechte a... 07.5.14 17:39 07.5.14 18:31 Am Heumarkt: Conwert-HV 07.5.14 19:39 RE: Am Heumarkt: Conwert-HV 07.5.14 20:22 07.5.14 20:25 07.5.14 20:50 07.5.14 21:41 07.5.14 22:00 07.5.14 22:34 08.5.14 11:49 08.5.14 12:57 08.5.14 13:26 HV-Votum gegen Proschofsky als Verwaltungsrat sehr knap... 08.5.14 14:05 RE: HV-Votum gegen Proschofsky als Verwaltungsrat sehr ... 08.5.14 14:16 Sie sollten einfach das Deutschlandportfolio verkaufen! 08.5.14 14:29 08.5.14 14:30 08.5.14 15:17 08.5.14 15:21 08.5.14 15:23 08.5.14 15:36 09.5.14 15:57 09.5.14 17:14 09.5.14 21:29 12.5.14 12:41 12.5.14 16:29 12.5.14 21:24 Erstes Quartal 2014 operativ solide aber durch hohe non... 14.5.14 15:53 Deutsche Bank und Kepler Cheuvreux bestätigen 15.5.14 13:48 16.5.14 12:15 08.5.14 15:01 Jetzt gibt es Brösel 16.5.14 12:29 RE: Jetzt gibt es Brösel 16.5.14 13:15 16.5.14 13:52 16.5.14 13:55 16.5.14 14:35 16.5.14 17:04 16.5.14 18:03 16.5.14 18:45 16.5.14 18:50 16.5.14 18:51 RE: Entgegnung von conwert 16.5.14 22:18 17.5.14 06:08 17.5.14 07:53 18.5.14 09:56 18.5.14 21:02 Conwert: Ein Elefant im Porzellanladen 22.5.14 23:25 Zahlen für das 1. Quartal 2014 27.5.14 23:53 1Q14 Ergebnisse geben keine Lichtblicke 31.5.14 09:28 Proschofsky klagt 16.6.14 12:53 RE: Proschofsky klagt 16.6.14 13:24 wann kaufen (fundamental)? 24.6.14 13:56 RE: wann kaufen (fundamental)? 24.6.14 19:24 24.6.14 21:23 24.6.14 21:32 25.6.14 13:09 25.6.14 15:04 25.6.14 16:03 25.6.14 16:01 sihubasta(0) 20.9.14 11:55 20.9.14 17:16 21.9.14 09:36 23.9.14 14:51 „Wir verkaufen in Wien keine Zinshäuser mehr" 20.7.14 21:01 RE: „Wir verkaufen in Wien keine Zinshäuser mehr" 18.8.14 08:30 18.8.14 19:41 18.8.14 19:52 19.8.14 07:01 19.8.14 09:56 conwert mit positiven operativen Impulsen im ersten Hal... 27.8.14 18:39 Kempen & Co senken das Kursziel 23.9.14 18:47 "Wir müssen endlich diesen Ruf ablegen" 06.10.14 09:00 4%-Schwelle von Petrus Advisers überschritten 22.10.14 09:10 5 %-Schwelle von conwert durch Rückkäufe von Wandelschu... 06.11.14 09:08 RE: 4%-Schwelle von Petrus Advisers überschritten 11.11.14 15:33 11.11.14 15:49 11.11.14 16:32 Verkäufe in CEE 13.12.14 13:26 Baader Helvea bleibt bei Hold 15.12.14 10:36 Petrus macht Conwert die Hölle heiß 11.1.15 19:34 JPMorgan: Kursziel 9,75 Euro wird bestätigt 14.1.15 11:09 Wieder ein böser Brief an die Chefetage von conwert 25.1.15 09:46 conwert: Änderung des Stimmrechtsanteils – 5 %-Schwelle... 30.1.15 13:59 Antwort auf den Brief von Petrus Advisers LLP 30.1.15 14:30 15.2.15 17:45 RE: Übernahme? 15.2.15 17:57 15.2.15 18:01 15.2.15 18:05 15.2.15 18:04 15.2.15 18:10 15.2.15 18:19 15.2.15 19:31 15.2.15 19:37 15.2.15 19:46 15.2.15 20:00 15.2.15 20:11 RE: 11,50 ? 15.2.15 20:19 15.2.15 20:20 15.2.15 20:52 15.2.15 21:00 15.2.15 21:09 15.2.15 22:12 RE: Offiziell 16.2.15 07:13 16.2.15 08:10 16.2.15 08:13 16.2.15 08:27 Für Proschofsky zu billig 16.2.15 10:11 RE: 11,87! 16.2.15 10:31 16.2.15 10:45 RE: nicht annehmen 16.2.15 11:45 16.2.15 11:46 16.2.15 12:02 15.2.15 19:35 Deutsche-Wohnen-Finanzchef: conwert-Restrukturierung ko... 16.2.15 12:07 RE: Deutsche-Wohnen-Finanzchef: conwert-Restrukturierun... 16.2.15 12:17 Deutsche Wohnen will conwert wieder "Luft zum Atmen" ge... 16.2.15 16:23 Conwert wird das Übernahmeangebot von Deutsche Wohnen a... 16.2.15 18:17 RE: Conwert wird das Übernahmeangebot von Deutsche Wohn... 16.2.15 19:20 Deutsche Wohnen Conwert Offer Called Low as Stock Excee... 16.2.15 20:10 Erste Group erhöht conwert-Kursziel von 9,40 auf 13,00 ... 17.2.15 10:59 Drei Analysten melden sich zu Wort 17.2.15 11:51 Günther Artner: "Wir glauben, dass investierte Hedge Fo... 17.2.15 15:30 Haselsteiner kontert Kritikern 17.2.15 21:50 RE: Haselsteiner kontert Kritikern 17.2.15 22:05 18.2.15 06:29 18.2.15 07:03 18.2.15 09:09 18.2.15 09:59 18.2.15 12:57 Deutsche Wohnen hat schon über 30 Prozent in der Tasche 19.2.15 08:06 RE: Deutsche Wohnen hat schon über 30 Prozent in der Ta... 19.2.15 09:39 20.2.15 07:47 20.2.15 08:01 20.2.15 08:24 20.2.15 17:01 17.2.15 22:19 Buwog ist an Teilen von Conwert interessiert 23.2.15 17:24 "Nicht fair": Fidelity lehnt Conwert-Angebot ab 26.2.15 11:01 RE: "Nicht fair": Fidelity lehnt Conwert-Angebot ab 26.2.15 15:11 27.2.15 11:23 Angeblich keine Verhandlungen 02.3.15 14:46 Übernahme-Kampf um conwert spitzt sich zu 02.3.15 20:18 SRC Research sagt jetzt Buy 06.3.15 10:43 RE: SRC Research sagt jetzt Buy 06.3.15 13:42 conwert beauftragt Berater für Übernahmeangebot der Deu... 09.3.15 08:50 09.3.15 15:30 Insider-Verdacht: Justiz ermittelt rund um conwert 13.3.15 20:28 Im Kampf um conwert verhärten sich die Fronten 14.3.15 10:02 18.3.15 08:32 RE: Angebot liegt vor 18.3.15 08:37 18.3.15 08:43 18.3.15 08:52 Deutsche Wohnen schließt Erhöhung von conwert-Angebot "... 18.3.15 11:47 Proschofsky: Richtiger Käufer, falscher Preis 18.3.15 13:10 18.3.15 08:41 Übernahmekommission stärkt „Aktionärsrebellen“ bei Conw... 19.3.15 18:24 Deutsche Wohnen bleibt hart: Kein Cent mehr für Conwert 21.3.15 13:53 RE: Deutsche Wohnen bleibt hart: Kein Cent mehr für Con... 21.3.15 13:59 21.3.15 14:02 21.3.15 15:50 21.3.15 20:14 22.3.15 09:23 22.3.15 15:19 22.3.15 15:31 22.3.15 16:18 22.3.15 20:29 22.3.15 20:57 23.3.15 08:27 Ohne Kapitalzuschuss bleibt Conwert in der Sackgasse 23.3.15 12:23 RE: Ohne Kapitalzuschuss bleibt Conwert in der Sackgass... 23.3.15 21:11 conwert lehnt Deutsche-Wohnen-Offert ab, 2014 Verlust w... 24.3.15 20:34 RE: conwert lehnt Deutsche-Wohnen-Offert ab, 2014 Verlu... 24.3.15 20:53 24.3.15 21:52 25.3.15 07:51 25.3.15 12:28 Zahlen überraschend gut 25.3.15 16:24 RE: Zahlen überraschend gut 25.3.15 18:25 25.3.15 18:51 26.3.15 10:02 DW steigert gewinn 26.3.15 10:07 26.3.15 10:24 DW zu Conwert 26.3.15 12:35 Conwert-Verwaltungsrat: Deutsche Wohnen-Übernahmeangebo... 27.3.15 15:58 RE: Conwert-Verwaltungsrat: Deutsche Wohnen-Übernahmean... 27.3.15 16:11 Stellungnahme CWI AR 27.3.15 16:00 RE: Stellungnahme CWI AR 27.3.15 16:03 27.3.15 16:07 27.3.15 16:08 27.3.15 16:17 27.3.15 16:48 Wertuntergrenze von 13,50 Euro je Aktie 31.3.15 09:21 RE: Wertuntergrenze von 13,50 Euro je Aktie 31.3.15 11:12 31.3.15 19:17 31.3.15 19:57 31.3.15 20:18 01.4.15 13:21 02.4.15 14:15 Steinberger-Kern geht 02.4.15 12:29 RE: Steinberger-Kern geht 03.4.15 10:47 05.4.15 10:23 24.3.15 21:32 22.3.15 17:38 22.3.15 18:08 22.3.15 18:32 21.3.15 20:36 22.3.15 11:15 22.3.15 12:37 Kaufniveau 31.3.15 21:00 RE: Kaufniveau 07.4.15 15:34 08.4.15 16:06 09.4.15 14:28 09.4.15 20:46 09.4.15 20:54 09.4.15 22:23 10.4.15 09:13 10.4.15 20:28 11.4.15 09:04 11.4.15 09:23 11.4.15 10:57 11.4.15 11:15 11.4.15 11:29 11.4.15 14:19 Haselsteiner droht mit Aktionärskrieg 11.4.15 17:13 RE: Haselsteiner droht mit Aktionärskrieg 11.4.15 17:20 11.4.15 18:42 11.4.15 20:24 12.4.15 08:23 12.4.15 10:30 RE: Luftschlösser 12.4.15 11:08 12.4.15 12:08 12.4.15 12:22 12.4.15 12:33 12.4.15 14:34 12.4.15 15:22 CWI Handlungsoptionen 12.4.15 19:25 RE: CWI Handlungsoptionen 12.4.15 18:53 12.4.15 21:05 13.4.15 09:15 13.4.15 16:30 13.4.15 16:47 13.4.15 17:37 Ehlerding stellt Gegenoffert zu Plan der Deutschen Wohn... 13.4.15 17:50 RE: Ehlerding stellt Gegenoffert zu Plan der Deutschen ... 13.4.15 18:12 13.4.15 21:10 13.4.15 22:02 auch Kerbler muß seinen Senf dazugeben 14.4.15 08:36 13.4.15 09:51 13.4.15 10:57 13.4.15 13:43 13.4.15 16:25 13.4.15 20:46 14.4.15 09:49 14.4.15 13:09 14.4.15 13:16 14.4.15 14:13 14.4.15 15:41 15.4.15 14:49 Is sich net ausgangen 15.4.15 20:45 RE: Is sich net ausgangen 15.4.15 21:00 15.4.15 21:38 15.4.15 21:39 16.4.15 00:36 14.4.15 15:31 14.4.15 16:41 16.4.15 21:33 16.4.15 15:00 Kauf Bonuszertifikat 27.4.15 10:42 RE: Kauf Bonuszertifikat 27.4.15 15:06 27.4.15 15:24 28.4.15 15:14 conwert-Chef Schneider muss laut "Kurier" gehen 28.4.15 15:33 RE: conwert-Chef Schneider muss laut "Kurier" gehen 28.4.15 15:48 28.4.15 15:53 28.4.15 16:04 28.4.15 16:42 RE: conwert-Chef Schneider muss gehen 28.4.15 18:24 28.4.15 20:49 28.4.15 21:09 Großaktionär befreit sich von Vorstandschef 04.5.15 20:40 Haselsteiner soll verkauft haben 08.5.15 15:03 RE: Haselsteiner soll verkauft haben 08.5.15 15:14 08.5.15 19:34 08.5.15 19:45 08.5.15 20:37 09.5.15 08:44 conwert bekommt neuen Großaktionär und neuen Geschäftsf... 09.5.15 08:56 RE: conwert bekommt neuen Großaktionär und neuen Geschä... 10.5.15 16:08 10.5.15 16:12 10.5.15 17:00 11.5.15 08:10 RE: Sagi 11.5.15 15:40 11.5.15 16:11 11.5.15 16:46 11.5.15 17:25 11.5.15 17:58 11.5.15 18:28 RE: Sagi Dir - neuer Thread? 11.5.15 20:31 Conwert Ergebnis 26.8.15 09:12 RE: Conwert Ergebnis 26.8.15 09:50 26.8.15 10:20 26.8.15 10:39 Weiterer Etappensieg für Proschofsky 06.10.15 13:37 RE: Weiterer Etappensieg für Proschofsky Streit um conwert-Verwaltungsrat beigelegt - Proschofsk... 27.10.15 20:25 Proschofsky: „Ich bin Unternehmer und nicht Historiker“ Eco Business rutsche in rote Zahlen - 16 Mio. Euro Immo... 06.11.15 21:25 9 Monatszahlen 24.11.15 21:29 Baader Bank hebt conwert-Kursziel leicht von 13,5 auf 1... 21.6.16 20:14 27.7.16 09:24 05.9.16 08:52 05.9.16 09:02 12.4.15 18:44 12.4.15 11:37 12.4.15 11:57 12.4.15 14:42 12.4.15 10:38 Thema #144770
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q-de-2207
Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
News Redaktion | ALLERGOnews News Redaktion - 08.07.2020 Siegeszug einer Mutation: Eine neue Variante des Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich über den Erdball aus. Sie scheint ansteckender zu sein als das ursprünglichere Virus.... News Redaktion - 26.06.2020 Die Haut ist unser größtes Organ und kann dennoch sehr empfindlich und verletzbar sein. Die Haut vergisst nichts, ob sie gepflegt wurde oder vernachlässigt,... News Redaktion - 09.06.2020 News Redaktion - 03.06.2020 News Redaktion - 15.05.2020 Aktuelle Patienten-Studien News Redaktion - 01.05.2020 Eine Studie ist eine systematische Sammlung von Daten, die dazu dient, eine oder mehrere Fragen zu beantworten. Eine Studie erfordert ein Studienprotokoll. In einem... 10 Unterschiede zwischen allergischem Asthma und COVID-19 News Redaktion - 23.04.2020 Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 kann zu Beschwerden der Atemwege führen, die denen einer Asthma-Erkrankung durchaus ähnlich sind. Viele Menschen mit allergischem Asthma sind dadurch... News Redaktion - 22.04.2020 Arzt und Eltern sprechen ständig von Asthma – doch, was ist das eigentlich? Wie ist das, mit Asthma in die Schule zu gehen, Sport... COVID-19: Sichere Nachbarschaftshilfe – darauf solltest du achten News Redaktion - 20.04.2020 Jonas Baumgart (nebenan.de) - Seit der Ausbreitung des Coronavirus gibt es eine Welle der Solidarität auf der Nachbarschaftsplattform nebenan.de. Viele Nachbarn helfen sich bereits... News Redaktion - 17.04.2020 News Redaktion - 14.04.2020 Ziel dieses Projektes ist es, einen wiederholten Einblick in die Wahrnehmungen der Bevölkerung - die “psychologische Lage” - zu erhalten. Dies soll es erleichtern,... TOP-NEWS: Covid-19-Schutzmasken-Pflicht in Österreichs Supermärkten News Redaktion - 30.03.2020 Supermärkte in Österreich dürfen wegen des neuartigen Coronavirus künftig nur noch mit Atemschutzmasken betreten werden. Die Masken sollen vor den Märkten verteilt werden, so... Das Fraunhofer Institut hat die hauptverantwortlichen Quellen für Mikroplastik in Deutschland festgestellt.Ein kurzer Blick in die Übersicht genügt, um zu entdecken, dass drei der...
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Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
Atos kündigt engere Auswahl für seine IT Challenge 2015 an Informieren Sie sich über Atos weltweit und Atos in Deutschland Atos kündigt engere Auswahl für seine IT Challenge 2015 an 15 Teams aus sechs Ländern mit ihren Konzepten für Connected Living in engerer Auswahl Paris, 4. Februar 2015- Atos, ein führender Anbieter im Bereich Digital Business, gibt heute die Bewerberauswahl für seine vierte IT Challenge bekannt. Insgesamt 15 Teams aus sechs Ländern stehen auf der Liste für das beste Konzept für Connected Living (vernetztes Wohnen). Connected Living steht für eine Welt, in der das Zuhause, der Arbeitsplatz und die Stadt nahtlos über mehrere intelligente Geräte miteinander verbunden sind und Video-, Sprach- und Datendienste jederzeit und überall universelle Vernetzung schaffen. Über 300 Studenten von 34 Universitäten aus zehn Ländern haben an der diesjährigen IT Challenge teilgenommen. Daraus hat die Jury 15 Teams in die engere Wahl genommen. Diese besteht aus Mitgliedern der Atos Scientific Community, einem globalen Netzwerk der etwa 100 besten Technologie-Experten von Atos, sowie Experten von EEBus und Vertretern der Europäischen Kommission. Wie in den vorherigen IT Challenges wird ein weiteres Team – Porto Alegre aus Brasilien – von der Öffentlichkeit via Facebook gewählt: das mit der höchsten Anzahl an „Likes“ gewinnt (über 6.000). Gilles Grapinet, Senior Executive Vice President bei Atos und Worldline CEO, sagt: „Wir sind einmal mehr überwältigt von der hohen Resonanz und vor allem von der hohen Qualität der Bewerbungen für unsere IT Challenge. Die Konzepte sind sehr innovativ, und sie könnten unser tägliches Leben entscheidend verändern und verbessern. Wir sind schon sehr gespannt, wie die Teams mit Unterstützung unserer Mentoren aus der Atos Scientific Community ihre Ideen weiterentwickeln und umsetzen werden.“ Peter Kellendonk, President von EEBus kommentiert die ausgewählten Teams: „Manche der Ideen sprechen die Ziele der EEBus Initiative sehr konkret an. Wir werden unterstützen wo wir können.“ Die nominierten Teams: Bolt von der Aston Universität aus Großbritannien – eine kostenlose App, die Nutzer darin unterstützt, ihren Stromverbrauch besser zu steuern und vorauszusehen, sowie abhängig vom Verbrauch gegebenenfalls einen passenderen Stromanbieter oder Tarif empfiehlt. CartoFruit von Polytechnique aus Frankreich – eine App, die gemeinsame Obst- und Gemüseeinkäufe mit den Nachbarn koordiniert. Eine Person kauft ein und verteilt die Einkäufe, dafür erhält sie einen Rabatt. Die Nachbarn profitieren so von günstigeren Preisen als bei ähnlichen Dienstleistungen. Devhope von Einseirb-Matmeca aus Frankreich – SecondSight, eine für blinde Menschen entworfene App, um ihr Leben leichter und komfortabler zu gestalten. Sie wird mit den nötigen Geräten verbunden und liefert sofort Informationen über Verkehrsampeln, Straßenlöcher, neu errichtete Baugerüste, Öffnungszeiten vom Supermarkt, etc. Digitalcare von F H Hagenberg in Österreich – eine App, die in der Wohnung älterer Menschen installiert wird, und Angehörige im Notfall alarmiert. Ease von UTC aus Frankreich – eine App, die die intelligentesten Geräte auf dem Markt hinsichtlich Effizienz, Netzwerkfähigkeit und Unternehmensdienstleistungen empfiehlt, beispielsweise Supermarktlieferungen und Online-Shopping.| Everlook vom Imperial College London aus Großbritannien – eine persönliche Google-Brille als Einkaufshilfe, welche den Kunden beim schnelleren Auffinden und Bezahlen der gewünschten Artikel hilft. Fallse von Einseirb-Matmeca aus Frankreich – eine App, die Kunden hilft, lange Warteschlangen beim Friseur, Arzt oder Fitnessstudio zu vermeiden. Dieser Dienst informiert Nutzer automatisch nach Eingabe der Geschäftsräume über die Wartezeiten. ITeam von Einseirb-Matmeca aus Frankreich – eine App, welche Pendlern beim Auffinden des am geringsten besetzten Zugwagons hilft oder bei Anschlusszügen, den am nächsten zu ihrem Anschlusszug befindlichen Wagon. Na Rae von der Dankook-Universität aus Südkorea – eine App – Your Energy Solution (YES) – die Haushalte dabei unterstützt, mittels effizienter Verwendung alternativer Energien ihre Stromrechnung auf ein Minimum zu senken. Nightingale von der Loughborough-Universität aus Großbritannien - Homeaide – eine App, die es Menschen mit verschiedenen geistigen/körperlichen Behinderungen erlaubt, Anwendungen rund ums Haus zu steuern, ihre eigene Gesundheit zu überwachen, in lokale Ereignisse einbezogen zu werden und optische/akustische Erinnerungen auf ihr Handy zu erhalten, wodurch sie in ihrem eigenen Haus unabhängiger sind. Porta vom University College London aus Großbritannien – eine leichte digitale Türklingel und Gegensprechanlage mit einer integrierten App, welche die Haustür antworten lässt, selbst wenn die Bewohner außer Haus sind. Team Quandrum vom People's Education Society Institute of Technology, Bangalore, aus Indien – eine App zur Bildung eines Sicherheitsnetzes in einer ausgewählten Nutzergemeinde, die in Notfällen einspringt und so die Rückrufzeit für in Not geratene Menschen minimiert. Der brain trust vom Cummins Women Engineering College, Pune aus Indien – eine App zur Feldbewässerung, die eine schnellere, flexiblere und sichere Bewässerung der Felder ermöglicht. UCL GO vom University College London aus Großbritannien – My EYE – eine App, die Sehbehinderten hilft, Gefahren als Fußgänger wahrzunehmen. Die Handykamera sendet ein Signal an das Bluetooth-Armband, welches vibriert, wenn die Kamera eine Gefahr erkennt. Porto Alegre von Unisinos aus Brasilien – die Ecoside-Warnapp informiert über Probleme in der Stadt, beispielsweise über defekte Verkehrsampeln, verstopfte Abflüsse, umgefallene Bäume, etc. Das künftige Siegerteam gewinnt eine Reise nach Barcelona, einschließlich eines Besuchs im Mobile Competence Center von Atos. Dort besprechen sie mit den Atos Experten, ob und wie ihre Apps weiterentwickelt und vermarktet werden. Die zweitplatzierten Teams erhalten ein Tablet, ein Atos-Diplom für hervorragende Leistungen, sowie die Chance, sich auf eines der begehrten Praktika bei Atos zu bewerben. Die IT Challenge von Atos Die Atos IT Challenge wurde im Jahre 2012 gegründet, um den Innovationsgeist der kommenden Generation von IT-Fachleuten zu fördern. Sie ist heute ein fester Termin im Kalender der Studierenden an den Atos Partneruniversitäten in zehn Ländern. So sind aus dieser Initiative bereits Gewinnerideen für die Olympischen Spiele und vernetzte Fahrzeuge hervorgegangen: Hierzu zählt eine App, die Emissionen von Autos und die Wartezeit vor roten Ampeln reduziert, indem sie auf Grundlage der aktuellen Navigationsstrecke die optimale Geschwindigkeit für die grüne Welle vorschlägt. Mit einer weiteren Gewinner-App können Besucher der Olympischen Spiele planen, welche Sportwettbewerbe sie an einem Tag sehen und welche Sightseeing-Touren sie unternehmen möchten. Um ihre technologischen Fähigkeiten zu demonstrieren erhalten die Teams die Möglichkeit mit FIWARE zu arbeiten, einer offenen Internetplattform für innovative Internetanwendungen und Services, entwickelt von Atos und Industriepartnern. Weitere Informationen unter: atositchallenge.net Atos SE (Societas Europaea) ist ein führender Anbieter im Bereich Digital Business mit einem pro forma Jahresumsatz für 2013 von 10 Milliarden Euro und 86.000 Mitarbeitern in 66 Ländern. Das Unternehmen bietet seinem globalen Kundenstamm Beratungsleistungen und Systemintegration, Managed Services & Business Process Outsourcing (BPO), Cloud Operations, Big Data und Sicherheitslösungen sowie transaktionsbasierte Services durch Worldline, den europäischen Marktführer für Zahlungs- und Transaktionsdienstleistungen. Mit seiner umfassenden Technologie-Expertise und tiefgreifendem Branchenwissen unterstützt der IT-Dienstleister Kunden in folgenden Marktsegmenten: Verteidigung, Finanzdienstleistungen und Gesundheitswesen, produzierendes Gewerbe, Medien und Versorgungsunternehmen, Öffentliche Verwaltung, Handel, Telekommunikation und Transport. Der Fokus liegt dabei auf Business Technology. Dieser Ansatz verbindet Unternehmensstrategie, Informationstechnologie und Prozesse. Dadurch können Kunden ihr Geschäft nachhaltig vorantreiben und zukunftsorientiert entwickeln. Atos ist der weltweite IT-Partner der Olympischen und Paralympischen Spiele und an der Pariser Börse Euronext notiert. Atos firmiert unter Atos, Atos Consulting, Atos Worldgrid, Bull, Canopy und Worldline.
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q-de-2207
Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
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Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
StMWIVT: Netzausbau ist ein Kernthema der Bayerischen Energieagentur ENERGIE INNOVATIV Der Netzausbau ist ein zentrales Thema für die Bayerische Energieagentur ENERGIE INNOVATIV. Daher fand auch die heutige Beiratssitzung in der Netzleitstelle Dachau der TenneT TSO GmbH statt. „Der Ausbau der Stromnetze ist der Schlüssel für den erfolgreichen Energieumstieg und sowohl auf überregionaler Ebene, wie bei der Thüringer Strombrücke, als auch regional zwingend erforderlich“, unterstreicht Bayerns Energie- und Wirtschaftsminister Martin Zeil. Martin Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der TenneT TSO GmbH, ergänzt: „Der Netzausbau bestimmt das Tempo der Energiewende.“ Aufgrund des raschen Ausbaus volatiler Leistung, insbesondere durch den Zubau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen, hat sich die Rolle der Stromnetze grundlegend geändert. Sie bringen den Strom nicht mehr nur von wenigen Großkraftwerken zu den Verbrauchszentren, sondern nehmen ihn von mehreren hunderttausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energien auf und leiten ihn zu den Verbrauchern. Vor allem das Hochspannungsnetz Bayerns muss so ausgebaut werden, dass es den Strom aus Wind und Sonne einem überregionalen Ausgleich zuführen kann. Als Folge der Energiewende sind immer mehr Eingriffe der Übertragungsnetzbetreiber notwendig. Das gesamte System muss stabil gehalten werden, auch wenn Sonne und Wind zu viel oder zu wenig Strom liefern. Alleine im vergangenen Jahr musste die TenneT TSO GmbH in ihrem Gesamtnetz fast tausend Mal eingreifen, damit das Stromnetz zuverlässig funktionierte. Zum Vergleich: In der Vergangenheit gab es Jahre, in denen nur zwei Eingriffe erforderlich waren. „Der Freistaat Bayern packt die Probleme an“, betont Zeil. Die Bayerische Energieagentur ENERGIE INNOVATIV wurde von der Staatsregierung beauftragt, eine Verteilnetzstudie mit Partnern zu erstellen, die den Umfang des Verteilnetzausbaubedarfs in Bayern bis 2022 quantifiziert. Die Studie wird im Sommer vorliegen. Zudem präsentierte die Agentur bei der Beiratssitzung einen Vorschlag zur zeitlichen und räumlichen Clusterung von Erneuerbare-Energie-Anlagen. Ziel ist, Photovoltaik- und Windkraftanlagen auf geeigneten Standorten zu konzentrieren. Damit können Aufwand und Kosten für die Einbindung der Anlagen in das Stromnetz minimiert sowie der Ausbaubedarf der Stromnetze reduziert werden. Geringere Netzausbaukosten kommen allen Stromkunden durch niedrigere Strompreise zugute. Das Papier ist auf der Website von ENERGIE INNOVATIV veröffentlicht. Die Agentur bereitet zudem den ‚Bayerischen Netzausbaupakt‘ vor, der die Errichtung von Stromleitungen erleichtern soll. Die enge Zusammenarbeit von Energiewirtschaft, Behörden und Trägern öffentlicher Belange wird Leitungsbauvorhaben beschleunigen. ENERGIE INNOVATIV wurde von der Staatsregierung im August 2011 gegründet, um den Umbau der Energieversorgung in Bayern zu begleiten und aktiv voran zu treiben. Sie ist hierfür die zentrale Koordinierungs- und Monitoring-Stelle. Ein Beirat hat den Auftrag, die Agentur bei ihren Tätigkeiten zu beraten. In diesem Gremium sind die kommunalen Spitzenverbände, die Energiewirtschaft, die bayerische Wirtschaft sowie zahlreiche gesellschaftliche Gruppierungen vertreten. Weitere Informationen zu ENERGIE INNOVATIV sind online unter www.energie-innovativ.de zu finden. StMWIVT, PM v. 21.05.2013
de
q-de-2207
Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
Konto Karussell:Weiter Karussell:Zurück Zurück Studentenstatus Mit UNiDAYS einloggen Sag uns, was du auf dieser Seite sehen möchtest: Dein Idee '' wurde übermittelt. Rabatt: hoch nach niedrig E-Mail-Adresse deines Kontos Wir werden dein Anliegen schnellstmöglich bearbeiten. Du erhälst eine Antwort von help@myunidays.com. Bitte stelle sicher, dass E-Mails von dieser E-Mail-Adresse nicht im Spam-Ordner landen. Schütze deine Konten Du bist bereits angemeldet Konto erstellen Mein Konto Mein Konto Verifizierung Apple Rabatte App support Sonstiges Schütze deine Konten Für uns von UNiDAYS ist deine Online-Sicherheit oberstes Gebot. Wir setzen leistungsfähige Sicherungsmaßnahmen ein und achten auf den Schutz deiner Daten – damit du darauf vertrauen kannst, dass diese bei uns sicher sind. Eine dieser Maßnahmen besteht darin, bei der Anmeldung die Stärke deines Passworts zu prüfen. Zunächst vergewissern wir uns, dass es nicht bereits im Internet veröffentlicht wurde, oder von vergangenen Verstößen gegen Datenschutzbestimmungen betroffen war. Sollte dies doch der Fall sein, wirst du aufgefordert, stattdessen ein anderes, stärkeres Passwort zu wählen. Falls es sich zudem um ein Passwort handelt, das du auch anderweitig verwendest, empfehlen wir, es auch auf den anderen Webseiten zu ändern. Um zu überprüfen, ob deine Passwörter noch geheim sind, ist diese Webseit sehr nützlich: Haveibeenpwned.com Du kannst noch viele andere Dinge tun, um zu gewährleisten, dass deine Konten bombensicher sind. Die guten sind stark – und die schlechten, nun ja, ziemlich nutzlos. Doch deinen Passwörtern eine Stärke zu verleihen, die an den legendären Hulk heranreicht, ist einfacher, als du glaubst. - Gib deine Passwörter nicht weiter und schreibe sie nicht auf. - Verwende einen Passwort-Manager oder einen Verschlüsselungsservice, um sie extrasicher zu machen. Beide sind einfach zu verwenden und es gibt sie in großer Auswahl. - Verwende verschiedene Passwörter für verschiedene Webseiten. Die Verwendung eines längeren Passworts, zum Beispiel vier zufällig gewählte Wörter oder ein Satz, ist in der Regel stärker als ein kürzeres Passwort, bei dem du Buchstaben durch Sonderzeichen ersetzt. Zudem ist es einfacher zu merken! Aktualisiere deine Passwörter regelmäßig. Teste wie sicher deine Zugangsdaten sind Haveibeenpwned.com ist eine nützliche Webseit, auf der du nach deinen E-Mail-Adressen und Passwörtern suchen kannst, um zu prüfen, ob sie entschlüsselt und online veröffentlicht worden sind. Aus den Ergebnissen ist ersichtlich, welche Zugangsdaten du aktualisieren musst, um auf der sicheren Seite zu bleiben. Denk dran: Wenn du dasselbe Passwort für so ziemlich alles verwendest, ist das Risiko, dass mehrere deiner Konten gehackt werden, viel höher. Halte deine Software auf dem neuesten Stand Veraltete Software kann deine Online-Sicherheit gefährden. Betriebssysteme, Apps und Browser auf dem neuesten Stand zu halten, bedeutet, dass du von den stärksten verfügbaren Sicherungsmaßnahmen profitierst. Achte auf Phishing Phishing-Betrügereien werden immer ausgefeilter, doch es gibt einige Dinge, auf die man achten kann: Klingt irgendwas an dieser E-Mail ... irgendwie komisch? Kennst du den Absender nicht? Fragt man dich nach persönlichen Informationen? Dann verschiebe die E-Mail direkt in den Papierkorb! Schütze deine Geräte Wahrscheinlich geht es dir wie uns und dein Smartphone ist die meiste Zeit wie an deiner Hand festgewachsen. Richte für den Fall, dass es doch einmal verloren geht oder gestohlen wird, das Remote-Löschen von Inhalten sowie eine starke PIN mit Gesichts- oder Fingerabdruckerkennung ein. Achte darauf, was du online teilst Natürlich bist du nicht bis nach Bali gereist, um dann kein Bild davon auf Insta zu posten; trotzdem solltest du darauf achten, welche persönlichen Daten du dabei versehentlich preisgeben könntest – wie deinen Standort, deine Adresse, deinen Geburtstag oder den Namen deines ersten Haustiers (hallo, Sicherheitsfrage!). Diese Angaben könnten von anderen zur falschen Verifizierung deiner Identität verwendet werden. Passwort zurücksetzen www.haveibeenpwned.com Du bist bereits angemeldet Wenn du Schwierigkeiten bei der Verifizierung deines Studentenstatuses hast, dann lies bitte den Abschnitt Hilfe bei der Verifizierung für weitere Unterstützung. Wenn du immer noch Probleme haben solltest, dann kontaktiere bitte unser Support-Team. Hilfe bei der Verifizierung Mein Kind hat Schwierigkeiten, ein Konto zu registrieren. Was kann ich tun? Wie kann ich herausfinden, ob ich für ein UNiDAYS Konto qualifiziert bin? Ich erhalte Hausunterricht. Kann ich ein UNiDAYS Konto bekommen? Ich bin kein Student, arbeite aber für eine Bildungseinrichtung. Kann ich ein UNiDAYS Konto bekommen? Ich bin Privatdozent. Kann ich ein UNiDAYS Konto bekommen? Ich bin Grundschullehrer. Kann ich ein UNiDAYS Konto bekommen? Mein Kind hat Schwierigkeiten, ein Konto zu registrieren. Was kann ich tun? Sie können kein Konto für Ihr Kind einrichten. Es muss sich persönlich registrieren. Wenn ihr Kind unter 16 Jahre alt ist, kann es noch kein UNiDAYS Konto erstellen. Wenn es 16 Jahre oder älter ist, muss es „Jetzt anmelden“ wählen und den Registrierungsprozess abschließen. Wenn weiterhin Probleme beim Einrichten des Kontos auftreten, kann E-Mail schicken, um weitere Unterstützung zu erhalten. Mitglied werden Support kontaktieren Wie kann ich herausfinden, ob ich für ein UNiDAYS Konto qualifiziert bin? Studenten einer Hochschule oder Universität, die eine persönliche E-Mail-Adresse von ihrer Bildungseinrichtung oder einen direkt von ihr ausgestellten Studentenausweis haben, sind für ein UNiDAYS Konto qualifiziert. Studenten müssen mindestens 16 Jahre alt sein, um ein UNiDAYS Konto zu bekommen. Ich erhalte Hausunterricht. Kann ich ein UNiDAYS Konto bekommen? Um ein UNiDAYS Konto zu bekommen, musst du uns entweder den Beleg für einen Portal-Login einer Bildungseinrichtung, eine persönliche E-Mail-Adresse von deiner Bildungseinrichtung oder einen von deiner Bildungseinrichtung ausgestellten Studentenausweis vorlegen. Wenn du Hausunterricht erhältst und das bedeutet, dass du keine dieser drei Dinge vorlegen kannst, können wir den Verifizierungsprozess leider nicht abschließen. Ich bin kein Student, arbeite aber für eine Bildungseinrichtung. Kann ich ein UNiDAYS Konto bekommen? Mitarbeiter einer Bildungseinrichtung können ein UNiDAYS Konto für Mitarbeiter bekommen, mit dem sie Zugriff auf den Apple Bildungsstore haben. Unter dem folgenden Link kannst du dich für dieses Konto anmelden: Ich bin Privatdozent. Kann ich ein UNiDAYS Konto bekommen? Ich bin Grundschullehrer. Kann ich ein UNiDAYS Konto bekommen? Da unser Angebot nicht für Grundschulen gilt, können wir deine Bildungseinrichtung leider nicht unterstützen. Um Apple zu einem Rabatt im Bildungsstore zu kontaktieren, öffne diesen Link: Apple Bildung Was sind meine Anmeldedaten? Ich habe vergessen, mit welcher E-Mail-Adresse ich mich registriert habe. Was kann ich tun? Wie ändere ich mein Passwort? Warum gibt mein Konto an, dass meine E-Mail-Adresse bereits verwendet wird? Was sind meine Anmeldedaten? Deine Anmeldedaten sind entweder deine private E-Mail-Adresse oder deine persönliche E-Mail-Adresse von deiner Bildungseinrichtung. Dein Passwort ist das Passwort, das du beim Registrieren deines Kontos angegeben hast. Falls du dein Passwort vergessen hast, kannst du auf der Anmeldeseite der UNiDAYS Website ein neues Passwort anfordern oder den Kundenservice kontaktieren. Ich habe vergessen, mit welcher E-Mail-Adresse ich mich registriert habe. Was kann ich tun? Um herauszufinden, mit welcher E-Mail-Adresse du dich bei uns registriert hast, versuchst du am besten, dein Passwort zurückzusetzen und dabei deine verschiedenen E-Mail-Adresse auszuprobieren. Dabei wird dir mitgeteilt, welche E-Mail-Adresse erkannt wird. Wenn keine deiner E-Mail-Adressen erkannt wird, hast du dich wahrscheinlich nicht registriert. Dann kannst du natürlich gerne ein neues Konto erstellen. Du kannst dein Passwort in deinen Kontoeinstellungen ändern oder auf der Anmeldeseite „Passwort vergessen“ wählen. Passwort zurücksetzen Support kontaktieren Warum gibt mein Konto an, dass meine E-Mail-Adresse bereits verwendet wird? Wenn dir bei der Anmeldung mitgeteilt wird, dass deine E-Mail-Adresse bereits in Verwendung ist, dann versuche, dich mit dieser E-Mail-Adresse anzumelden statt ein neues Konto zu registrieren. Möglicherweise musst du dein Passwort zurücksetzen. Wenn dein Problem dadurch nicht gelöst wird, wende dich bitte an den Kundenservice. Ich werde erst im September bei meiner neuen Bildungseinrichtung anfangen. Wann kann ich mein Konto verifizieren? Wie ändere ich mein Passwort? Die E-Mail für das Zurücksetzen meines Passworts kommt nicht an. Was kann ich tun? Wie lösche ich mein Konto? Wie ändere ich meine E-Mail-Adresse für die Anmeldung? Das Ablaufdatum meines Kontos stimmt nicht. Wie kann ich es ändern? Warum ist mein Konto abgelaufen? Mein Konto ist abgelaufen oder läuft bald ab. Ich bin aber immer noch Student. Kann ich UNiDAYS weiterhin nutzen? Die Bildungseinrichtung in meinem Profil stimmt nicht. Wie kann ich sie ändern? Ich kann in meinem Land keine Rabatte sehen. Woran liegt das? Wie ändere ich mein Profilbild? Wie ändere ich meinen Namen? Ich möchte die E-Mails von UNiDAYS abonnieren/abbestellen. Wie geht das? Ich bin Dozent/Lehrer und mir wird angezeigt, dass mein Konto eingeschränkt ist. Warum ist das so? Wie kann ich auf die Daten zugreifen, die ihr von mir habt? Du hast ein anderes Problem? Ich werde erst im September bei meiner neuen Bildungseinrichtung anfangen. Wann kann ich mein Konto verifizieren? Sobald du eine persönliche E-Mail-Adresse von deiner Bildungseinrichtung oder einen gültigen Studentenausweis hast, kannst du dein Konto unter „Jetzt anmelden“ verifizieren. Die E-Mail für das Zurücksetzen meines Passworts kommt nicht an. Was kann ich tun? Wenn die E-Mail nicht in deinem Posteingang erscheint, sieh in deinem Spam-Ordner nach. Außerdem musst du sicherstellen, dass E-Mails von help@myunidays.com nicht geblockt werden. Der Link in der E-Mail funktioniert nicht? Versuche, den Link zu kopieren und in der Adresszeile deines Browsers einzufügen. Wenn das alles nicht hilft, kontaktiere uns und wir werden unser Bestes tun, um dein Problem zu lösen. Informationen zum Löschen deines Kontos findest du in unserer Datenschutzrichtlinie. Datenschutzrichtlinie Löschen deines Kontos Wie ändere ich meine E-Mail-Adresse für die Anmeldung? Deine E-Mail-Adresse für die Anmeldung kannst du in deinen Kontoeinstellungen ändern. Das Ablaufdatum meines Kontos stimmt nicht. Wie kann ich es ändern? Dieses Datum wird automatisch von unserem System erstellt. Du kannst dein Konto immer nur für jeweils ein Jahr verifizieren. Sobald das Ablaufdatum deines Kontos näher rückt, erhältst du eine E-Mail, in der du zur Neuverifizierung deines Kontos aufgefordert wirst. Warum ist mein Konto abgelaufen? Alle Konten haben ein Ablaufdatum. Es wird von unserem System auf Basis des Ablaufdatums deines Studentenausweises erstellt. Wenn du dein Konto über ein Portal oder eine E-Mail-Adresse verifizierst, läuft es nach einem Jahr ab. Wenn du danach immer noch einer Bildungseinrichtung angehörst, kannst du dich erneut verifizieren, indem du ein Händlerangebot auf der Website auswählst und „Jetzt neu verifizieren“ wählst. Mein Konto ist abgelaufen oder läuft bald ab. Ich bin aber immer noch Student. Kann ich UNiDAYS weiterhin nutzen? In deinem Profil kannst du deinen Studentenstatus jederzeit neu verifizieren. Für die Neuverifizierung benötigst du deinen Portal-Login oder eine persönliche E-Mail-Adresse von deiner Bildungseinrichtung. Du kannst dich auch mit einer Kopie deines Studentenausweises an unseren Kundenservice wenden. Die Bildungseinrichtung in meinem Profil stimmt nicht. Wie kann ich sie ändern? Bitte wende dich mit deiner E-Mail-Adresse von deiner Bildungseinrichtung an unser Kundenservice-Team. Es wird sich darum kümmern, dies zu ändern. Ich kann in meinem Land keine Rabatte sehen. Woran liegt das? Wenn du auf der UNiDAYS Website oder in der App keine Angebote siehst, bieten wir momentan nur Apple Music in deiner Region an. Wenn du glaubst, dass dein Konto auf das falsche Land eingestellt ist, wende dich an unseren Kundenservice. Dazu musst du einfach nur zu deiner UNiDAYS iD gehen und dein aktuelles Bild gedrückt halten. Dann kannst du es aktualisieren. Wie ändere ich meinen Namen? Du kannst deinen Namen nach der Anmeldung in deinen Kontoeinstellungen ändern. Ich möchte die E-Mails von UNiDAYS abonnieren/abbestellen. Wie geht das? Du kannst unsere E-Mails jederzeit abonnieren/abbestellen. Du musst dich nur anmelden und die Einstellungen im Bereich „Mitteilungen“ ändern. Ich bin Dozent/Lehrer und mir wird angezeigt, dass mein Konto eingeschränkt ist. Warum ist das so? Als Mitglied des Lehrkörpers kannst du nur auf den Apple Bildungsstore zugreifen. Alle anderen Angeboten sind nur für Studenten konzipiert. Hier kannst du dich beim Apple Bildungsstore anmelden: Hinweis: Du brauchst keinen Rabattcode, da bereits die reduzierten Preise angegeben sind. Wie kann ich auf die Daten zugreifen, die ihr von mir habt? Informationen dazu, wie du einen Antrag auf Offenlegung deiner gespeicherten Daten stellen kannst, findest du in unserer Datenschutzrichtlinie. Datenschutzrichtlinie Daten anfordern Du hast ein anderes Problem? Mein Kind hat Schwierigkeiten, ein Konto zu registrieren. Was kann ich tun? Ich erhalte Hausunterricht. Kann ich ein UNiDAYS Konto bekommen? Ich bin kein Student, arbeite aber für eine Bildungseinrichtung. Kann ich ein UNiDAYS Konto bekommen? Meine Bildungseinrichtung ist nicht aufgeführt. Kann ich trotzdem ein Konto bekommen? Meine Bildungseinrichtung wird nicht unterstützt. Was bedeutet das? Meine „Alumni“-E-Mail-Adresse wird nicht akzeptiert. Was bedeutet das? Ich habe keine E-Mail-Adresse von einer Bildungseinrichtung. Was kann ich tun? Ich habe keine Verifizierungs-Mail erhalten. Was kann ich tun? Die E-Mail-Adresse von meiner Bildungseinrichtung wird nicht erkannt. Was kann ich tun? Was ist eine persönliche E-Mail-Adresse von einer Bildungseinrichtung? Was ist ein Portal-Login? Ich habe die Daten für meinen Portal-Login nicht. Was kann ich tun? Ich erhalte eine Fehlermeldung, wenn ich das Portal meiner Bildungseinrichtung öffnen will. Was kann ich tun? Ich werde erst im September bei meiner neuen Bildungseinrichtung anfangen. Wann kann ich mein Konto verifizieren? Du hast ein anderes Problem? Wenn es 16 Jahre oder älter ist, muss es „Jetzt anmelden“ wählen und den Registrierungsprozess abschließen. Wenn weiterhin Probleme beim Einrichten des Kontos auftreten, kann es eine E-Mail schicken, weitere Unterstützung zu erhalten. Meine Bildungseinrichtung ist nicht aufgeführt. Kann ich trotzdem ein Konto bekommen? Wenn du bei der Registrierung nach deiner Bildungseinrichtung gefragt wirst, gibt es eine Option namens „Deine Institution ist nicht dabei?“. Wähle diese Option, wenn deine Bildungseinrichtung nicht aufgeführt ist. Meine Bildungseinrichtung wird nicht unterstützt. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass deine Bildungseinrichtung momentan nicht unsere Voraussetzungen erfüllt. Wir arbeiten ständig daran, mehr Bildungseinrichtungen zu unterstützen. Wenn jedoch angezeigt wird, dass deine Bildungseinrichtung nicht unterstützt wird, ist diese Information zum aktuellen Zeitpunkt richtig. Meine „Alumni“-E-Mail-Adresse wird nicht akzeptiert. Was bedeutet das? Wir können E-Mail-Adressen von Alumni nicht akzeptieren, da diese für gewöhnlich Absolventen bereitgestellt werden, die keine Studenten mehr sind. Wenn das deine einzige persönliche E-Mail-Adresse von einer Bildungseinrichtung ist, kontaktiere uns. Wir werden unser Bestes tun, um dir zu helfen. Ich habe keine E-Mail-Adresse von einer Bildungseinrichtung. Was kann ich tun? Deine persönliche E-Mail-Adresse von einer Bildungseinrichtung ist eine individuelle E-Mail-Adresse, die dir von deiner Schule/Hochschule/Universität ausgestellt wurde. Wenn du keine persönliche E-Mail-Adresse von einer Bildungseinrichtung hast, kontaktiere uns. Wir werden unser Bestes tun, um dein Problem zu lösen. Ich habe keine Verifizierungs-Mail erhalten. Was kann ich tun? Sieh nach, ob die E-Mail in deinem Spam- oder Junkmail-Ordner gelandet ist. Wenn du sie definitiv nicht erhalten hast, kontaktiere unseren Kundenservice unter help@myunidays.com. Wir werden unser Bestes tun, um dir zu helfen. Die E-Mail-Adresse von meiner Bildungseinrichtung wird nicht erkannt. Was kann ich tun? Du kannst unseren Kundenservice kontaktieren und ihm deine persönliche E-Mail-Adresse von deiner Bildungseinrichtung und den Namen deiner Bildungseinrichtung nennen. Unser Kundenservice kann dir weiterhelfen. Hinweis: E-Mail-Adressen mit Endungen wie @gmail.com oder @yahoo.com sind keine gültigen Adressen von Bildungseinrichtungen. Was ist eine persönliche E-Mail-Adresse von einer Bildungseinrichtung? Eine E-Mail-Adresse von einer Bildungseinrichtung ist eine persönliche E-Mail-Adresse, die dir von deiner Bildungseinrichtung zur Verfügung gestellt wurde, und auf die nur du zugreifen kannst. Es kann also keine allgemeine Kontaktadresse deiner Bildungseinrichtung oder eine andere herkömmliche E-Mail-Adresse sein (z. B. Hotmail, Gmail usw.). Wenn du keine persönliche E-Mail-Adresse von deiner Bildungseinrichtung bekommst, wende dich unter an unseren Kundenservice. Was ist ein Portal-Login? Ein Portal-Login ist ein Zugang, der direkt von deiner Bildungseinrichtung erstellt wird. Möglicherweise stellt deine Bildungseinrichtung dir keinen solchen Login zur Verfügung. Du kannst dein Konto auch mit einer E-Mail-Adresse von deiner Bildungseinrichtung verifizieren. Ich habe die Daten für meinen Portal-Login nicht. Was kann ich tun? Das Bibliotheks-/Administrations-Team deiner Bildungseinrichtung sollte dir die Daten für deinen Portal-Login zur Verfügung stellen können. Du kannst deinen Studentenstatus auch verifizieren, wenn du eine persönliche E-Mail-Adresse von deiner Bildungseinrichtung oder einen Studentenausweis hast. Ich erhalte eine Fehlermeldung, wenn ich das Portal meiner Bildungseinrichtung öffnen will. Was kann ich tun? Möglicherweise gibt es zurzeit technische Probleme beim Laden des Portals. Apple Music Apple Bildung Wie bekommen ich einen Rabatt bei Apple Music?? Warum wird mir bei Apple Music angezeigt, dass mein Konto eingeschränkt ist? Mir wird angezeigt, dass mein Apple Music Konto bereits verwendet wird. Was kann ich tun? Meine Freunde haben Apple Music und sind an derselben Bildungseinrichtung wie ich. Warum kann ich es nicht auch bekommen? Ich habe schon ein persönliches Konto bei Apple Music. Wie bekomme ich die Studentenmitgliedschaft? Ich bin an einer Hochschule, aber mir wird angezeigt, dass meine Bildungseinrichtung nicht für Apple Music qualifiziert ist. Was kann ich tun? Mit welcher E-Mail-Adresse muss ich mich bei Apple Music anmelden? Ich möchte meine Apple Music Studentenmitgliedschaft kündigen. Wie geht das? Meine Apple ID hat sich geändert. Wie kann ich den Studentenrabatt für meine neue ID bekommen? Ich habe technische Probleme mit der Apple Music App. Was kann ich tun? Du hast ein anderes Problem? Wie bekommen ich einen Rabatt bei Apple Music?? Wenn du schon ein UNiDAYS Konto hast, wähle „Bereits über UNiDAYS bestätigt?“ unter „Weiter“. Wenn du kein verifiziertes UNiDAYS Konto hast, musst du deine Daten eingeben. Warum wird mir bei Apple Music angezeigt, dass mein Konto eingeschränkt ist? Die Apple Music Studentenmitgliedschaft ist nur für Studenten an Hochschulen verfügbar. Bildungseinrichtungen werden von uns nicht nach ihrem Namen, sondern nach ihrer Art klassifiziert. Das bedeutet, dass nur Universitäten und Hochschulen, die ausschließlich in den Bereich Hochschulwesen fallen, für eine Apple Music Studentenmitgliedschaft zugelassen werden. Um als Hochschule eingestuft zu werden, muss eine Bildungseinrichtung Hochschulstudiengänge (Hochschulabschluss und höher) anbieten. Mir wird angezeigt, dass mein Apple Music Konto bereits verwendet wird. Was kann ich tun? Um auf deine Apple Music Studentenmitgliedschaft zuzugreifen, öffne bitte diesen Link: Dort kannst du dich mit der E-Mail-Adresse anmelden, die du für dein UNiDAYS Konto verwendest. Das ist die E-Mail-Adresse, die du zur Verifizierung deines Studentenstatus verwendet hast. Vermutlich musst du ein Passwort festlegen. Wenn du dich nicht mehr an dein Passwort erinnern kannst, wähle „UNiDAYS Passwort vergessen“ und dir werden Anweisungen zugeschickt. Wenn du weiterhin Probleme mit deiner Apple Music Studentenmitgliedschaft hast, musst du dich direkt an Apple wenden. Bei Apple gibt es eine Informationsseite zur Studentenmitgliedschaft, auf der du mehr erfährst: https://support.apple.com/de-de Meine Freunde haben Apple Music und sind an derselben Bildungseinrichtung wie ich. Warum kann ich es nicht auch bekommen? Wir überprüfen und aktualisieren regelmäßig die Daten zu Bildungseinrichtungen und wenden alle Aktualisierungen gemäß den Geschäftsbedingungen mit unseren Partnern an. Dies könnte möglicherweise der Grund dafür sein, dass deine Bildungseinrichtung zu einem früheren Zeitpunkt als „zugelassen“ eingestuft wurde. Ich habe schon ein persönliches Konto bei Apple Music. Wie bekomme ich die Studentenmitgliedschaft? Falls du für eine Studentenmitgliedschaft qualifiziert bist und bereits über eine Einzel- oder Familienmitgliedschaft verfügst, kannst du in der Apple Music App oder in iTunes am Computer zu einer Studentenmitgliedschaft wechseln. Unter dem folgenden Link erfährst du, wie du deine Apple Music Mitgliedschaft auf deinem iPhone, iPad, iPod touch, Mac bzw. PC oder auf einem Android-Smartphone verwaltest: Ich bin an einer Hochschule, aber mir wird angezeigt, dass meine Bildungseinrichtung nicht für Apple Music qualifiziert ist. Was kann ich tun? Wenn deine Bildungseinrichtung Kurse auf Hochschulniveau anbietet und dennoch nicht als qualifiziert angezeigt wird, wende dich bitte mit folgenden Informationen an unseren Kundenservice. Vollständiger Name der Bildungseinrichtung Link zur Website der Bildungseinrichtung Persönliche E-Mail-Adresse von deiner Bildungseinrichtung Mit welcher E-Mail-Adresse muss ich mich bei Apple Music anmelden? Bei Apple Music musst du dich mit der E-Mail-Adresse anmelden, mit der du dich auch bei deinem UNiDAYS Konto anmeldest. Ich möchte meine Apple Music Studentenmitgliedschaft kündigen. Wie geht das? Um deine Apple Music Studentenmitgliedschaft zu kündigen, musst du dich direkt an Apple wenden. Kontaktinformationen findest du hier: Meine Apple ID hat sich geändert. Wie kann ich den Studentenrabatt für meine neue ID bekommen? Bei Apple gibt es eine Informationsseite zur Studentenmitgliedschaft, auf der du mehr erfährst: Ich habe technische Probleme mit der Apple Music App. Was kann ich tun? Ich kann nicht auf den Apple Bildungsrabatt zugreifen. Was kann ich tun? Du hast ein anderes Problem? Ich kann nicht auf den Apple Bildungsrabatt zugreifen. Was kann ich tun? Unter dem folgenden Link kannst du als Student mit deinem UNiDAYS Konto auf den Apple Bildungsstore zugreifen: Wie kann ich einen Code einlösen? Ich versuche einen Rabattcode zu bekommen, aber es funktioniert nicht. Was kann ich tun? Was ist ein Einmalcode? Was ist ein Mehrfachcode? Ich habe Schwierigkeiten mit meinem Code. Wo kann ich ihn eingeben? Die Rabatthöhe hat sich geändert. Warum? Ich erhalte bei einem Angebot die Meldung, dass keine Codes mehr vorhanden sind. Was kann ich tun? Das Angebot ist nicht verfügbar. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass dieses Angebot aktuell nicht verfügbar ist und keine Codes ausgestellt werden können. Schau später wieder vorbei, da sich das immer wieder ändern kann. Warum kann ich den Rabatt nicht finden, den ich suche? Mein Rabatt wurde nicht angewendet. Wie kann ich eine Rückzahlung erhalten? Ich habe immer wieder Schwierigkeiten mit meinen Codes. Was kann ich jetzt tun? Mit dem Code wird nicht der richtige Rabatt angewendet. Was kann ich tun? Mein Code von ASOS funktioniert nicht, obwohl es ein Mehrfachcode ist. Mir wurde im Store ein Rabatt verweigert. Was kann ich tun? Ich habe im Store keine Internetverbindung und kann deshalb nicht auf einen Rabatt oder meine UNiDAYS iD zugreifen. Was kann ich tun? Wie kann ich einen Code in einem Store einlösen? Have a different problem? Wie kann ich einen Code einlösen? Um einen Code einzulösen, melde dich bitte bei deinem UNiDAYS Konto an. Manche Händler/Services stellen dir auch einen Code über ihre Website zur Verfügung. Hinweis: Bei manchen Händlern musst du dich registrieren, bevor du den Code eingeben kannst. Ich versuche einen Rabattcode zu bekommen, aber es funktioniert nicht. Was kann ich tun? Hast du schon versucht, dir selbst einen neuen Code auszustellen? Auf diese Weise löst du möglicherweise das Problem. Wenn keine Option zum Erstellen eines neuen Codes vorhanden ist, kannst du dich mit den Links zu den Artikeln, die du kaufen möchtest, an Kundenservice. Was ist ein Einmalcode? Ein Einmalcode kann nur einmal auf einen Kauf angewendet und für gewöhnlich einmal pro Stunde neu ausgestellt werden, indem du „Neuen Code erhalten“ wählst. Was ist ein Mehrfachcode? Ein Mehrfachcode kann mehrfach auf deinen Warenkorb angewendet und nur von dir genutzt werden. Wenn du glaubt, dass dein Mehrfachcode nicht mehr funktioniert, kannst du den Kundenservice kontaktieren. Ich habe Schwierigkeiten mit meinem Code. Wo kann ich ihn eingeben? Du musst deinen Code während des Bezahlvorgangs beim Händler im entsprechenden Feld eingeben. Dieses Feld kann „Rabattcode“ oder ähnlich heißen. Bei manchen Händlern musst du außerdem ein Konto erstellen, bevor du einen Code verwenden kannst. Im Hilfebereich des Händlers findest du weitere Informationen. Die Rabatthöhe hat sich geändert. Warum? Unsere Partner können die Rabatthöhe nach ihrem Ermessen ändern. Viele unserer Partner ändern ihr Rabattangebot regelmäßig. Ich erhalte bei einem Angebot die Meldung, dass keine Codes mehr vorhanden sind. Was kann ich tun? Das bedeutet, dass für dieses bestimmte Angebot vorübergehend keine Codes mehr übrig sind. Schau später wieder vorbei, denn wir werden schnell neue Codes hochladen. Das Angebot ist nicht verfügbar. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass dieses Angebot aktuell nicht verfügbar ist und keine Codes ausgestellt werden können. Schau später wieder vorbei, da sich das immer wieder ändern kann. Das bedeutet, dass dieses Angebot aktuell nicht verfügbar ist und keine Codes ausgestellt werden können. Schau später wieder vorbei, da sich das immer wieder ändern kann. Warum kann ich den Rabatt nicht finden, den ich suche? Wir haben uns zum Ziel gesetzt, in den Regionen, in denen wir verfügbar sind, immer eine große Rabattauswahl zu haben. In manchen Fällen sind bestimmte Händler in einzelnen Regionen nicht verfügbar. Wenn du dich registriert hast, nachdem du einen bestimmten Rabatt gesehen hast und ihn nach der Verifizierung nicht mehr finden konntest, ist dieser Händler in deiner Region möglicherweise nicht verfügbar. Mein Rabatt wurde nicht angewendet. Wie kann ich eine Rückzahlung erhalten? Leider haben wir keinen Einfluss auf diesen Rabatt, da wir keine Bestellungen oder Transaktionen bearbeiten. Wende dich dazu direkt an den Händler und erkläre die Situation. Gib dabei deinen aktuellen Studentenrabattcode oder die Referenznummer der Transaktion an. Ich habe immer wieder Schwierigkeiten mit meinen Codes. Was kann ich jetzt tun? Alle unsere Codes sind regionsspezifisch. Es besteht also die Möglichkeit, dass du Codes für die falsche Region benutzt. Außerdem solltest du prüfen, ob bestimmte Marken bei einem Händler vom Angebot ausgeschlossen sind und deinen Cache und die Cookies zurücksetzen, bevor du einen neuen Code anwendest. Wo möglich, kannst du auch versuchen, deine Bestellung als Gast abzuschließen. Wenn du weiterhin Schwierigkeiten mit deinen Codes hast, wende dich bitte an unseren Kundenservice. Mit dem Code wird nicht der richtige Rabatt angewendet. Was kann ich tun? Befinden sich eventuell Sale-Artikel in deinem Warenkorb? Normalerweise gilt der Rabatt nur für nicht reduzierte Artikel. Bestimmte Artikel können darüber hinaus vollständig vom Angebot ausgenommen sein. Manchmal gibt es verschiedene Rabattstufen für bestimmte Produktkategorien/Artikel. Weitere Infos dazu, für welche Artikel ein Angebot gilt, findest du in den Geschäftsbedingungen des Händlers. Wenn du ganz sicher bist, dass ein zu geringer Rabatt auf die Artikel in deinem Warenkorb angewendet wird, dann melde dich bitte bei uns. Mein Code von ASOS funktioniert nicht, obwohl es ein Mehrfachcode ist. Schreibe eine E-Mail an unseren Kundenservice. Er wird sich darum kümmern. Mir wurde im Store ein Rabatt verweigert. Was kann ich tun? Alle unsere Angebote/Rabatte wurden von der Zentrale des jeweiligen Händlers genehmigt. Auch wenn wir alles tun, um sicherzustellen, dass diese Entscheidung jedem teilnehmenden Store mitgeteilt wird, können ab und zu Fehler vorkommen. Wenn du uns kontaktierst, können wir den Händler informieren, damit dies beim Mitarbeitertraining kommuniziert wird. Allerdings können wir dir bei diesem bestimmten Fall leider nicht weiterhelfen. Ich habe im Store keine Internetverbindung und kann deshalb nicht auf einen Rabatt oder meine UNiDAYS iD zugreifen. Was kann ich tun? Wenn die Internetverbindung unzureichend ist, kannst du versuchen, auf das Angebot/deine UNiDAYS iD zuzugreifen, bevor du den Store betrittst. Auf diese Weise solltest du später im Store auf diese Seiten zugreifen können. Wie kann ich einen Code in einem Store einlösen? Um ein Store-Angebot wahrzunehmen, lade bitte unsere App für iOS oder Android herunter oder besuche unsere mobile Website. Wähle die gewünschte Marke und dann „Im Store einlösen“. Um ein Angebot in einem Store einzulösen, musst du ein Foto für deine UNiDAYS iD hochladen. Ich habe ein Windows-Smartphone, kann aber die App nicht herunterladen. Warum? Ich habe kein Smartphone. Kann ich trotzdem einen Rabatt in einem Store bekommen? Ich kann mit meinem Smartphone die App nicht herunterladen. Die App funktioniert nicht. Was kann ich tun? Have a different problem? Ich habe ein Windows-Smartphone, kann aber die App nicht herunterladen. Warum? Unsere App ist aktuell nicht für Windows-Geräte verfügbar. Du kannst aber unter www.myunidays.com auf unsere mobile Website zugreifen. Ich habe kein Smartphone. Kann ich trotzdem einen Rabatt in einem Store bekommen? Um Rabatte in Stores einzulösen, musst du deine aktive UNiDAYS iD über unsere App oder mobile Website im Store vorzeigen. Wenn du keinen Zugriff auf sie hast, kannst du keine Rabatte in Stores bekommen. Ich kann mit meinem Smartphone die App nicht herunterladen. Um die App herunterzuladen musst du iOS 9.0 und neuer oder Android 5.0 und neuer verwenden. Unsere App ist aktuell nicht für Windows-Geräte verfügbar. Du kannst aber unter auf unsere mobile Website zugreifen. Die App funktioniert nicht. Was kann ich tun? Wenn du Schwierigkeiten mit der App hast, dann versuche, sie zu entfernen und neu zu installieren. Möglicherweise haben wir ein Update veröffentlicht. Du hast auch mit der neuen Installation Schwierigkeiten? Kontaktiere uns mit den folgenden Informationen unter help@myunidays.com: Gerätetyp: (Android oder iOS) Eine kurze Beschreibung der Schritte, die zu dem Problem führen: Ein Bildschirmfoto des Fehlers: Sobald wir diese Informationen haben, leiten wir sie an unser Technik-Team weiter, das sich darum kümmern wird. Wie kann mein Unternehmen bei euch mitmachen? Kann ich eure Umsatzdaten für meine Dissertation haben? Have a different problem? Wie kann mein Unternehmen bei euch mitmachen? Wenn dein Unternehmen gerne mit UNiDAYS zusammenarbeiten würde, freut sich unser Vertriebsteam darauf, von dir zu hören! Fülle einfach das Kontaktformular unter dem folgenden Link aus: Außerdem kannst du dich mit weiteren Informationen an sales@myunidays.com wenden und wir melden uns bei dir. Kann ich eure Umsatzdaten für meine Dissertation haben? Alle Informationen zu unseren Mitgliedern sind geheim und vom Datenschutzgesetz geschützt. Deshalb können wir diese Informationen nicht offenlegen. Auswählen AngebotadidasadidasadidasAppleApple MusicASOSASOSDC ShoesDisney+EspritFarfetchFarfetchgetAbstractGym KinghhvHotels.comMicrosoftmirapodoMissguidedNA-KDQuiksilverRay-BanReebokRitualsRoxySennheiserShopbopSonosSportscheckThe Protein Works Die E-Mail-Adresse, mit der du dich versuchst zu registrieren Copyright © UNiDAYS. Alle Rechte vorbehalten.
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q-de-2207
Wann wurde INTERCAL entwickelt und von wem?
INTERCAL, abgekürzt für Compiler Language With No Pronouncable Acronym (Compiler-Sprache ohne aussprechbares Akronym), ist eine esoterische Programmiersprache, die am 26. Mai 1972 von Donald R. Woods und James M. Lyon entwickelt wurde. Diese Implementation verwendete Lochkarten und EBCDIC. Bei der Umsetzung für ASCII mussten daher der Operator ¢ durch $ und ⊻ durch ? ersetzt werden. Erst 1990 wurde eine erste UNIX-Implementierung von Eric S. Raymond programmiert. Heute ist INTERCAL auch auf DOS verfügbar. Aktuell stehen zwei Versionen zur Verfügung: C-INTERCAL und CLC-INTERCAL. Daneben gibt es auch Threaded Intercal. INTERCAL wurde mit dem Ziel entwickelt, Programmiersprachen zu parodieren sowie das Programmieren schwierig zu gestalten und die entstehenden Programme effektiv unlesbar zu machen. Insofern ähnelt INTERCAL keiner der bekannten Programmiersprachen, hat sehr wenige Sprachkonstrukte und ist schwierig zu erlernen. INTERCAL wird von einer kleinen Fan-Gemeinde gepflegt und kann dem interessierten Programmierer zur Erheiterung oder Rätsellösung dienen. Auf einer SUN SPARCStation-1 benötigte ein INTERCAL-Programm über 17 Stunden, um mittels des Sieb des Eratosthenes sämtliche Primzahlen kleiner als 65536 zu berechnen (in anderen Programmiersprachen weniger als eine Sekunde). Auf einer IBM 360/91 dauerte es 30 Sekunden, um einen 16-bit Integer (d. h. eine Zahl kleiner als 65536) zu dividieren. Besonderheiten Besonders bekannt ist INTERCAL für den Befehl COME FROM, der mit C-INTERCAL eingeführt wurde. Dieser parodiert das GOTO, das in einigen anderen Programmiersprachen, wie etwa BASIC, vorkommt. So gut wie alle Programmiersprachen erlauben Kommentare im Programm, die vom Compiler ignoriert werden – wie zum Beispiel /* ... */ in C++. INTERCAL besitzt zwar die Möglichkeit, den Code zu kommentieren – gleichzeitig aber wird alles, was keinem gültigen Befehl entspricht, vom Compiler ick ignoriert, was eine interessante Möglichkeit eröffnet, Kommentare zu setzen. Aus demselben Grund gestaltet sich die Fehlersuche in einem INTERCAL-Programm extrem schwierig. Das Programm kompiliert nicht, wenn der Programmierer nicht freundlich genug ist und zu selten PLEASE schreibt (Fehler E079 PROGRAMMER IS INSUFFICIENTLY POLITE). Auf der anderen Seite wird der Compiler selbstverliebt und verweigert seine Tätigkeit, wenn dieses Wort zu oft vorkommt (E099 PROGRAMMER IS OVERLY POLITE). Woods erklärte in einem Interview, dass Donald Knuth ihm sagte, dass die Divisions-Routine von INTERCAL einen tollen Hack enthalte, den er in The Art of Computer Programming aufnehmen wolle. Beispiel ROT13-Programm (10) PLEASE DON'T GIVE UP (1) DO .2 <- '?.1$#64'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#91$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#91~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 DO (11) NEXT DO (2) NEXT DO (12) NEXT (11) DO (13) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (12) NEXT (13) DO (14) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (12) NEXT (14) DO STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 PLEASE DO (1000) NEXT DO RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (12) PLEASE FORGET #1 DO .2 <- '?.1$#96'~'#0$#65535' DO .2 <- '&"'.1~.2'~'"?'?.2~.2'$#32768"~"#0$#65535“'"$".2~.2“'~#1 DO .3 <- '?#123$.1'~'#0$#65535' DO .3 <- '&"'#123~.3'~'"?'?.3~.3'$#32768"~"#0$#65535“'"$".3~.3“'~#1 PLEASE DO (15) NEXT PLEASE DO (3) NEXT DO (16) NEXT (15) DO (17) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (16) NEXT (17) DO (18) NEXT PLEASE FORGET #2 DO (16) NEXT (18) PLEASE STASH .1 DO .1 <- .3 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #1 DO (1000) NEXT PLEASE RETRIEVE .1 PLEASE RESUME .3 (16) PLEASE FORGET #1 DO RESUME #1 (2) DO .2 <- #65 DO (1010) NEXT PLEASE .1 <- .3 PLEASE .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #65 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 (3) DO .2 <- #97 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #13 DO (1000) NEXT DO STASH .3 DO .1 <- .3 DO .2 <- #26 DO (1040) NEXT DO .1 <- .3 DO (1030) NEXT DO .2 <- .3 DO RETRIEVE .3 DO .1 <- .3 DO (1010) NEXT DO .1 <- .3 DO .2 <- #97 DO (1000) NEXT DO .1 <- .3 DO RESUME #1 DO COME FROM (10) DO .4 <- #0 DO .5 <- #0 DO STASH .4 + .5 DO ,1 <- #1 DO COME FROM (33) DO WRITE IN ,1 DO .1 <- ,1 SUB #1 DO (31) NEXT PLEASE DO .6 <- #1 PLEASE DO (34) NEXT (32) PLEASE RESUME '?.1$#256'~'#256$#256' (31) DO (32) NEXT DO FORGET #1 DO .6 <- #0 PLEASE DO (34) NEXT (33) DON'T GIVE UP (34) DO .6 <- "?!6'$#1"~#3 DO (40) NEXT DO GIVE UP (40) DO (41) NEXT PLEASE FORGET #1 DO (42) NEXT (41) DO RESUME .6 (42) DO FORGET #1 DO RETRIEVE .4 DO .2 <- .4 DO (1000) NEXT DO .4 <- .3~#255 DO .3 <- .4 DO STASH .4 DO .1 <- .3 DO (1) NEXT DO .3 <- !1~#15'$!1~#240' DO .3 <- !3~#15'$!3~#240' DO .2 <- !3~#15'$!3~#240' DO .1 <- .5 DO (1010) NEXT DO .5 <- .2 DO ,1 SUB #1 <- .3 PLEASE READ OUT ,1 PLEASE RESUME #1 Literatur Oliver Lau: Hexenwerk – Ein Plädoyer für esoterische Programmiersprachen. In: c’t, 22/07, S. 192–199 sowie c’t extra, 02/09, S. 40–45. Weblinks Sprach-Seite mit Implementierung und Handbuch (englisch) ComeFrom-Befehl in c2.com – Wiki Einzelnachweise Esoterische Programmiersprache
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